Nr. 126. Berlin, Freitag den 24. Angust CV5. 1S63. Zocilll�Dtmo Diese Zeitung erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn« und Festtage. Organ des Allgemeinen deutschen Ardciter-Vereins. Redigirt von I. B. v. Hosstetten und I. B. v. Schweitzer. Redactivn und Expedition- Berlin, Dresdnerstraße Nr. K5. Abonnements-Preis siir Berlin inet. Bringerlobn: vierteljährlich 18 Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.l bei den Künigl. preußischen Postämtern 2272 Sgr., bei den preußischen Postämtern im mchlpreußischen Deutschland 183/4 Sgr., im übrigen Deutschland 1 Thlr.(fl. 1. 45. slldd., st. 1. 5V. österr. Währ.) pro Quartal. Bestellungen werden auswärts auf allen Postämtern, in Berlin auf der Expedition, von jedem soliden Spediteur, von der Expreß-Eompagnie, Schärrenstr. I, sowie auch unentgeltlich von jedem„rothen Dienstmann" entgegen genommen. Inserate(in der Expedition auszugeben) werden pro dreigespaltene Petit-Zeile bei Arbeiter-Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 8 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Colonieen und die überseeischen Länder: Mr. Bender, 8. Little New-Port-Street, Leicester- Square W. C. London. Agentur für Frankreich: G. A. Alexandre, Strassbourg, 5. Lue Brnlee; Paris, 2. Cour du Commerce Saint-Andrd-des-Arts. Origi sich I' die B herrüi T von h Na zelnen Borsitz DiSlui der erf und 1t 1845 | Nvthw! j einige ansfüh Behört Arbeita 1 die em ; ergriffe Die Her ! fchaffun cntfchei derselbe man sie Berabr> i» Zug das ebe einzelne moralis Paragr> daß er Zugestä sersam . Herrn Rings(Tischlermeister in Köln), daß in sei- LtllllNluItt(7h Dil ner Heimath die Gesellen, die noch größtentheils in pa- � triarchalischem BerhälMisse und unter dem Dache des Meisters lebten, durch die Gewährung des CoalitionS- Berlin, 24. August. rechtes nur unnütz aufgeregt werden würden, erwidert Di- preußisch- Arbeiter-Commission H-rr R°h«edd-r(Mafchiuenbauarbeiter aus B-d ..." ic ä:''' lin): Es fehle an dem nölhiqen Vertrauen der Arbeit- betrcffeind berichten wir zunachs� über die ani � 5(tf,eittrn( vielleicht auch umgekehrt. Man gestrigen Tage abgehaltene dritte Sitzung: möge aber doch bedenken, daß die Welt nicht still stehe Das Protokoll der vorigen Sitzung kann nicht verle- und daß die Cultnr, die alle Welt beleckt, auch den Ar- fen werde», weil der stenographische Bericht, aus dem beiter nicht verschont habe. Der gemllthliche Zustand, dasselbe gefertigt oder berichtigt wird, nicht fertig ge- worden. Neu eingetreten sind die Herren Commerzienrath Si- mons aus Elberfeld(Bruder des ehemaligen Justizmi- den der Borredner sich ausmale, möge in einzelnen un- bedeutenden Fällen und zwar größtentheils da, wo der Ehamisso'fche Refrain(„Der Zopf, der hängt ihm hin- ten"?) noch feine Anwendung finde, vorkommen; sonst nisters), Kümpers(? Stand und Wohnort unbekannt, aber bestehe zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeiter in der amtlichen Mitgliederliste findet er sich nicht) und nur dasjenige„verwandtschaftliche Berhältniß", wa« zwi- Eommerzienrath Pastor aus Aachen. scheu dem Elstern und seinem Auftraggeber vorbanden, Tagesordnung: Fortsetzung der Generaldebatte über d. h. beide Theile contrahiren über den Werth der ad 1—3 der Regierungsvorlage. Lieferung. Der Arbeiter der Gegenwart, wie er ihn Neue Gesichtspunkte werden eigentlich nicht mehr vor- kenne, habe dieselben staatsbürgerlichen Pflichten, wie der gebracht. Es erhält zunächst das Wort Herr Simons, Arbeitgeber und mache von den staatsbürgerlichen Rech- der sich gegen die Aushebung der beiden Paragraphen ten denselben Gebrauch wie dieser; er gründe einen eige- ausspricht. Im Ganze« seien die Arbeitgeber human ge- neu Hausstand, habe eine Familie und müsse für die gen die Arbeiter und diese seien auch in seiner Heimalb Ernährung resp. Erziehung derselben sorgen. Darauf mit ihrem Loose wohl zufrieden, da die Arbeitslöhne stelig und besonders auf die Gleichberechtigung wolle man Rück- im Steigen geblieben. Wenn man über die»nauskömm ficht nehmen, dann werde man zu einem zufriedenstellen- liche Lage der Arbeiter im Allgemeinen klage, so sei das � den Ziele gelangen. ihr- eigene Schuld, indem der Einzelne nicht den Hr. Türk erklärt, daß er gesternfalsch verstanden worden Mut h besäße, mit seinem Arbeitgeber zu verhandeln, sein müsse, wenn man seine Aeußerung dahin auslege, wie er das aus eigener langjähriger Erfahrung kennen al« wolle er die Einführung der Eoalitionsfreiheit nicht; gelernt; hätte er den, so bedürfte er des CoalitionSrech- nur in dem Wege, wie dahin zu gelangen, gehe er mit tes nicht. den Gleichgesinnten auseinander. Er wolle keine Engli« Herr Dittmann: Er müsse sich wundern, einen sol- scheu Arbeiterverhältniffe eingeführt wissen, weil diese chen Ausspruch aus dem Munde eines Mannes zu ver- keineswegeS zum Heil der Arbeiter wären, die sich dort nehmen, der von sich selber behauptet, daß er lange ge- gegenseitig lerrorisirtcn. In der Aufbessernna der Löhne, nug mit Arbeitern umgehe, um sie genau zu kennen, wo dergleichen zulässig sei, liege zugleich ein Bortheil für Redner führt aus, daß der einzelne Arbeiter gar nichts die Industrie. Er wiederhole nochmals, daß alle Diffe- gelte und nur in der Vereinigung mit seinen Genossen rcnzen, mit Einschluß der Lohnsrage, durch ein Schieds- die nöthige Kraft finde, seine Pflicht zu tbun, d. h. die oder Gewerbegericht zu schlichten seien, eine Einrichtung, Löhne so viel als möglich in die Höhe zu treiben, die die sich in seinen Kreisen trefflich bewährt hätte. der Arbeitgeber bei jeder eintretenden schlechten Conjunc- Ans eine Einwendung des Hrn. Dittmann, daß inr, oder durch die Coucurrenz veranlaßt, herabzudrücken man auf dem vom Hrn. Borsitzenden eingeschlagenen Wege suche. Der einzelne Arbeiter sei, besonders wenn er Fa- schwerlich zum Siege kommen werde, weil versäumt wor- milienvater, gar nicht in der Lage, eine Forderung auf den, festzustellen, nach welchen Principien die Kommission Lohnerhöhung zu stellen, da er lieber sich selber die bär- zu verfahren gedenke, entgegnet der testen Entbehrungen auferlege, als Frau und Kinder dem Hr. Reg.-Kommissar- Principien könne man nicht Hunger aussetze, denn Entlassung ans der Arbeit sei ge. zur Grundlage von Gesetzen machen, wenigsten« nicht in wöhnlich die Antwort, die ihm in solchem Falle zu Theil ruhigen Zeilen und bei geordneten Zuständen, diese seien werde. Daß die Arbeitgeber sich am besten vor Arbeits- alsdann stet« nur der Ausfluß des Bedürfnisses. Er Einstellungen schützten, wenn sie die bei ihren Arbeitericki schlägt vor, da die General-DiScussion zu Ende ist, die vorkoinmenden Jrrthllmer in deren Versammlungen wi- � Abstimmung über die drei ersten Punkte der Vorlage so derlegten, sei schon gestern genugsam erörtert, ebenso daß lange auszusetzen, bis alle damit im Zusammenhange nur allzu häufig wenig guter Wille herrsche, auf Lohn, stehenden weiteren Punkte genau erwogen seien. Auch erhöhungen einzugehen, selbst wenn das Geschäft eS wohl hoffe er, daß die drei noch fehlenden Mitglieder der Kom- zuließe. So sei z. B. die Löhnung der hiesigen Maurer- Mission, die Herren Dr. Faucher, Dr. Huber und Hr. gesellen von den Meistern selber zu niedrig befunden, nur � v. Rabe bis dahin eintreffen werden, da der Regierung hätten sie die erforderliche Erhöhung von 25 pCt. davon viel daran liege, daß alle eingeladenen Mitglieder sich abhängig gemacht, daß die Königl. Staatsregierung für darüber vernehmen lassen möchten. Da sich hierüber eine die von ihr unternommenen Bauten so viel wie nöthig weitläufige Debatte zu entfalten droht, schlägt er vor, an Arbeitslohn zu den mit ihr geschlossenen Contracten jetzt eine Pause zumachen, vielleicht finde man inzwischen zulege; eine Notiz, die übrigens weniger den Vorredner das Richtige. als den Herrn Negierungs-Eommissar inleressiren werde. Nach Wiederaufnahme der Sitzung giebt der Herr Der Borwurf der Mnthlosigkeit werde übrigens schwer- Reg.-Kommissar ein ausführliches Resumä der De- lich dem Arbeiter Seitens der Regierung gemacht, die balte und schlägt dann folgende Fassung zur Abstim- schon öfter Beweise vom Gegentheil erhalten. Der Muth mung vor» der Entbehrung aber stehe höher als derzMuth der For-„Ist die Aushebung der in den§§. 181 und 182 der derung.— Gegen die Aenßerung des I Allgemeinen Gewerbe-Ordnung vom 17. Januar 1845 vorgesehenen Beschränkungen der Eoalitionsfreiheit nolh« wendig oder nützlich, auch wenn anderweite Aen- derungen der Gesetzgebung gleichzeitig nichi eintreten?" Dieselbe wird nach längerer Debatte und nachdem verschiedentlich nochmals auf den Gegenstand als„Spe- cial-Debatte zu ad 1" zurückgegangen, aber wesentlich Neue« nicht mehr vorgekommen ist, zur Abstimmung g-' stellt und mit IS gegen 15 Stimmen verworfen- Unter denen, di� mit Nein gestimmt haben, befindet sich auch ein Arbeiter. Hierauf gebt der Herr Reg.-Kommissar zu Pun» 2 über. Derselbe lautet: „Würde bejahenden Falls die Aushebung der analogen Bestimmung im§. 3 de« Gesetze« vom 24. April 1854, betreffend die Verletzungen der Dienstpflichtigen de« Gesindes und der ländliche» Arbeiter einzu- treten haben?" Die Herren v. Nathnsin«, Wagencr und Ditt« mann sprechen dafür. Letzterer hebt noch hervor, daß den ländlichen Besitzern daran« sogar ein Vortheil er- wachsen könne, wenn die durch eine industrielle Aroeits- einstellung brodloS gewordenen Arbeitskräfte von jenen gewonnen würden, wenn auch etwas mehr gezahlt wer- den müsse. Ein Vorkommniß dieser Art hätten in neue- ster Zeit die Burger Arbeiter geliefert; man werde vielleicht gegen das Coalitionsrecht, aber doch nicht dafür sein, daß feiernde Arbeiter verhungern sollten. Stur Herr PaSdach(Maurermeister auS Danzig) ist gegen die Vorlage, weil die Gutsbesitzer, nach seinen Erfahrungen, dadurch in die größte Verlegenheit kommen könnten. Bei der darauf erfolgenden Abstimmung wird ad 2 mit 30 gegen 4 Stimmen bejaht,„falls die§§. 181 und 182 der Gewerbe-Ordnung von 1854 wirklich in Fortfall kommen." Wegen des Punktes 3: ob es im Falle der Gewäh- rung des CoalitionSrechts eines besonderen Schutze« be- dürfe, wird eine Special-Kommission zur Vorbe- rathuug beantragt. Nachdem der Herr Reg.-Kommissar bemerkt, daß ihm scheine, als ob die Versammlung dafür nicht gestimmt sei und dem Antragsteller anbeimgcgeben, dies privatim zu veranlassen, wenn es ibm nützlich scheine, wird die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung Freitag, den 25sten. �„ (Von den Eingeladenen sind, wie der„Staatsanz- berichtet, am Erscheinen verbindert gewesen: der Fabrik- besitzer Kcsselkanl von Aachen, der Fabrikbesitzer Tiemann von Bielefeld, der Schlossermeister Weiser au« Düsseldorf und der Rathsmaurermeister Münch ans Stettin. Fssr den Letzteren ist der Maurermeister Piper aus Stettin eingetreten. Der Abgeordnete Dr. Faucher wird an den Verhandlungen von der Mitte der nächsten Woche an Theil nehmen.) Die Urtheile der Presse in Betreff der Commission unfern Lesern weiter vorführend, bnn- gen wir nachstehend einen Leitartikels der„Bolks� Zeitung" zum Abdruck, Weiteres auf morgen zu- rückstellend. Das genannte Blatt schreibt: Es gehört eine stärkere Portion guten Glaubens da-, als wir ihn besitzen, um von der einberufenen>-c- missio», die über die Frage des CoaiitionSrechtc. I• äußern soll, auch nur eine neue Beleuchtung f!1" t,("r zigen PuntteS zu erwarten. Wir hegen muihung, welche bereits im Abgeordnetenba!-->>l-'r vom Mliiistertisch auS angekündigten Akt lKäußert den ist, daß nur neue Protokolle,»'cht neue U>M übet die längst entschiedene Frage an den Tag treten, i Paragraphen eine solche, daß d-S Gericht alle Angeklag- und höchstens dadurch einige Klauseln dem anerkannten!en freigesprochen hat. Wie man nun auch llber diesen Rechte würden angehängt werden, um die Ehre der � richterlichen Ausspruch vom juristischen Standpunkt au« hei Commission durch den Schein eines besonderen Resultates zu wahren. Bei einer Frage, die längst klar gelegt und ein Ge- genstand- der«llgemeinstei» Dss�ission durch viel« Jahre geworden ist, hat die Einberusung einer Sondere»«- Mission keinen erdenklichen Zweck/ Es hat sich nicht urtheilen mag, so steht doch jedeusalls so viel fest, daß es selbst unter Geltuug dieser Strafparagraphen eine Form der Verabredung der Arbeitgeber und eine Form der Arbeitseinstellung der Arbeiter giebt, die von den Paragraphen nicht betroffen wird. Nun wird gewiß selbst derjenige, der einen Eingriff de« Geleye« in die Mission keinen erdenklichen Zweck,«o oai ,«» mw- mv,i....... blos die Presse est genug darüber ausgesprochen, sondern freien Entschließungen de« Gewerbetreibenden und" der Vereine und Bcrs-mmlung-n haben tausendfältig diese« Arbeiter für einen Akt wohlthätiger Vorsehung hält, zu- Thema von allen Seiten delruchiet. Es ist eine Ange- geben, daß e« weit weniger daraus ankommt Strafpara- legenheit, die Alke nahe angeht. Arbeiter und Arbeit, graphen ,» besihen, als darauf, Störungen de» Gewerbe- geber, d. h. die gesammle Bevölkerung ist dabei interessirt betriebe« zu verhindern. Wir haben aber faktisch erlebt und so weit man von einer ausgebildeten öffentlichen daß solche Störungen von den Paragraphen nicht ver! Meinung sprechen kann, darf man sagen, daß keine an- hindert lind auf Grund der Paragraphen Angeklagte dere Frage der Zeit von ihr so durchgearbeitet worden richterlich freigesprochen worden. Di- Loinmifsion die ist, wie drese. Zudem hat die verfassungsmäßige Reprä- nun über die Existenz, oder-inen Ersatz, oder die Strei- sentation des Lande«, da« AbgeordneleiihanS wie da« chung dieser Paragraphen zu Ralhe gehen soll, wird sich Herrenhaus, ihre Stimme darüber in ausführlichen Dis- also sagen müssen: dies- Paragraphen wie sie dastehe» kusfionen hören lassen. Was eine Eommission von tbeil- verhindern nicht, wa« sie verhindern wollten; strengere weise sehr unbekannten Individuen dabei noch an Auf- Paragraphen an deren Stelle zu setzen ist offenbar gegen klärung erwarten läßt, ist in keinem Punkte abzusehen, die Ueberzeugnng aller Betheiligten, wie gegen die Rich- E« wird da» tausendmal Gesagte noch einmal gesagt und inng der nach freier S-lbstbestiinmnng hinneigenden Zeit; da« sogenannte schätzbare Material noch um bogenlange" v——-t.n.* s.« hi, * erkennen VUW---- I-, O Auslassungen bereichert werden,__ zu(äffen, daß man an Erkenntniß nichts gewonnen ha» Es haben überhaupt Sondercommissionen für bestimmte Fragen nur dann einen Zweck, wenn e« gilt, ein Thema zu lichten, worüber nur Sachverständige ur< theilen können, und das sich dem Unheil der Laien ent- zieht. ES können auch Commissionen anderer Art eine gute Wirksamkeit entwickeln, wenn eS sich um Fragen handelt, bei welchen herrschende Bonutheile durch achtunggebietende Autoritäten beseitigt werden sollen. Auch uu- ler Umständen, wo eine Regierung zweifelhaft über Meinung und Willen der Bevölkerung ist und es ihr daraus ankommt, einer richtigen Anschauung im Volke Lahn zu brechen, kann eine einberufene Versammlung von Sach- verständigen eine wirksame Mission haben. Endlich könnte auch eine solche Eommission noch klne» besonderen � Werth erhalten, wenn sie etwa aus einer freien Wahl der Betheiligten hervorginge und man annehmen müßte, sie sei nicht blos am besten instruirt, sondern auch mit Vertraue» ihrer Wähler ausgestattet, um irgend wie eineu Maßgebenden Abschluß einer Frage herbeizuführen. All da« ist aber bei der gegenwärtigen Angelegenheit nicht der Fall. Es sind nicht bloS meist völlig unbe kannte Größen, welche sich die Regierung beliebig aus den Millionen der Betheiligten zu einer Eommission zusammengesucht hat, sondern man vermißt in ihr die geeignetsten Repräseiitaiilen, die bisher in dieser Frage einen bestimmenden Einfluß auf die Gesammt-A»< Ichauung ausgeübt habe». Selbst von den sehr verein al noch um oogeniangr da ist es denn zweifellos das allereiosachste, die ganze um schließlich erkennen' Borsehnngsrvlle der Behörden als veraltet zu betrachten I und die Entwickelung de» ToalitionSrechles der eigenen Einsicht und den Ersahrungen der Betheiligten zu über- lassen! DaS aber heißt nichts anderes, al» daß die Eommis- sion am richtigsten handelte, wenn sie glattweg die Strei- chung der betreffenden Paragraphen verlangte oder ein- sacher»och zu dem Erkenntniß käme, daß das Abgeord- netinhau» bereits da» allein Richtige ausgesprochen hat! So können wir denn von der Eommission mit bestem Grunde nur sagen, was Omar in seinem barbarischen Ausspruch bei der Verbrennung der Alexandrinischen Bibliothek gesagt haben soll:„Entweder e« steht in die- sen Büchern etwa« andere« als im Kora», so sind sie schädlich, oder sie stimmen mit ihm llberein, so sind sie lllillÜtz."_ Deutschland. * Berlin, 24. August.[Die Ueberein- tunf t von Gastein betreffend] bringt die neueste (ministerielle)„ P r o v i n z i a l- C o r r e s p o n d e n z" folgende» Artikel: Der König von Preußen und der Kaiser von Oester- reich haben durch den Artikel 3 de» am 30. Oktober 1834 zu Wien abgeschlossenen Friedensverträge« auf die Herzog- lhümer Schleswig und Holstein gemeinsame Rechte er- werben, deren gemeinsame Ausübung zu Schwierig- leiten führte. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten schauung ausgeübt haben. Selbst von den lehr verein- mir,,[uyu«. ,, Zelten Mitgliedern beb Eommission. die aus eine wirk- wurden zwischen den Regiernngen"von Oesterreich und sich, oder scheinbare Autorität Anspruch machen können, Preußen Unterhandlungen angeknüpft mit der. Führuna Mug man vorweg sage», d«g siMängst da« Thema nach der Minister- Präsident von Bismarck und der öfter? 'hrer We.se. erschöpft. Wir wissen auswendig, welche beaunraat waren WelSheiten Herr Wagener an den Tag legen wird und ver- wögen mit gleicher Bestimmtheit anzugeben, was auf � r'—- UaCitttSoä 1 was auf und' Klare» Ocr- vi»)"*»-____________ reichische Bevollmächtigte, Gras Blome, beaustragt waren. Die Verhandlungen endeten mit einem am 14. August I... I in Gastein von den beiden Unterhändlern gezeichneten solch verkomiiiene Aiischauungen Gesunde» und' Klare» Abkommen, welches am 20. in Salzburg von den Zu entgegnen sein wird. Nicht bloS an richtigen Herrschern Preußen« und Oesterreichs urkundlich geneh- Ideen, sondern auch an Verkehrtheiten wird schwer- migl worden ist und dessen wesentlicher Inhalt in sich etwa« Neues bei den Diskussionen an den Tag Folgendem besteht.— Die Ausübung der Rechte auf treten. Wa» diese Eommission auch protokollarisch die Herzogthllmer wird fortan geographisch derart ge- anhäufen wird, e« wird weder in den Augen der Fach- lheilt, daß dieselbe in Bezug auf da« Herzogthum SchleS- kenner etwa« Brauchbares sein, da« man nicht bereit« wig von dem Könige von Preußen, in Bezug aus das »n allen Ecken und Enden gehört, noch wird eS in den Herzogthnm Holstein von dem Kaiser von Oesterreich Äugen der Betheiligten al« Urtheil der Autorität gel- bewirkt wird.— Die beiden Fürsten werden am Bunde sin. E« hiebt, was da beschlossen wird, weder der Re-! die Herstellung einer deutschen Flotte in Antrag bringen Perung einen neuen Fingerzeig über Etwa», wa« sie"""'«s-'--»»«--«»„d.ab-s.n be. hoch nicht wußte, noch bereitet, eS da» Volk auf An- ichaunngen vor, die ihm bisher fern gelegen haben. Schließlich aber wird da« ganze Thema doch immer vor die LandeSverlretung gebracht werden müsse»,»in aaffelde zu einem gesetzlichen Abschluß bringen zu können, iin» thrp iachaemänen Ilrtheile irgendwie be- ''»Iieive zu eincoi____„ ■Hb daß diese ihre sachgemäßen Urtheile irgendwie Hsiffen werde nach dem schätzbaren Material solcher be- sidig zusammengebrachte» Eommission, da» ist nicht im �sliernlesten vorauszusehen. Die Dinge hinter der Com- . sssion werden also accural so liegen, wie vor der Com- �ee.«V*-.,.------------- �——------ und für dieselbe de» Kieler Hafen al» BnndeShafen de stimmen. Bis dahin wird da« Kommando und die Polizei über denselben von Preußen ausgeübt, welche« berechtigt ist, daselbst die nöthigen Befestigungen und Einrichtungen anzulegen und dieselben von preußischen Truppe» besetzen und bewachen zu lassen.— ES wird beim Bundestage beantragt werden, Reiidsbnrz zur BundeSsestung zu erheben. Bis dahin wird diese Festung eine Garnison von preußischen und österreichischen Truppen erhalten; der Oberbefehl über dieselben wird jährlich am 1. Juli wechseln.— Die preußische Regierung behält ________________ »iissiou werden als» accurat so liegen, wie vor der ipom-! I. ifun wcwi"».—---- M„ I "»ssion und die Welt wird mit ihr genau so geordnet zwei Mililairstraßen durch Holstein, die eine von Lübeck si-rden müssen wie ohne sie>'»! Kiel, die andere von Hamburg auf Rendsburg. Sie Zur voraussichtlichen Wirkungslosigkeit dieser Com- behält die Verfügung über einen T-legraphendraht zur ■iisgon trägt aber auch der besondere Umstand bei, daß Verbindung mit Kiel und Rendsburg, so wie das Recht, "n bedeutsamer Vorgang in Burg zu einer gerichtlichen preußisch- Postwagen mit ihren eigenen Beamten auf �Nlscheiduna geführt ha», welche dahin resultirt. daß die beiden Linien durch da« Herzogthnm Holstein gehen zu "reffenden Paragraphen der Gewerbeordnung,»m welche, lassen.- Die H.rzogthumer sollen dem Zollverein bei- "sich eiaenilich bandelt so gut wie unwirksam sind treten.- Preußen ist b-r-cht, gl. den anzulegenden Nord- �g-nüb�T affachen welche durch diese Paragraph-.. Ostsee-Kan-l.durch«,.« holsteinisch- Gebiet zu sühren. Unmöglichkeit ha. en gemacht werden sollen. s°w'« d,-»Aun.cht über denselben und über seine Instand- ,. I'. Burg hat ein- Verabredung der Arbeitgeber einer- b.llung auszuüben- Gegen Zahlung einer Abfindung«- und eine aemeinlaine Arb-itSeinft-llunq der Arbeiter lumme an die ost-rreichi,che Regierung überlaßt der �berf