t C i +1 580 e 34 801 5De R. 5 t. 一 Ob it Nr. 232. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements- Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit dem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Benth- Straße 2. Bur Geschichte des Sonntag, den 4. Oktober 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Tozialen Königthums. welche dagegen proteftirten, in Zuchthäuser und Feſtungen Tagen einen vorläufigen Bericht ein, vorläufig I. " Karlsbader Beschlüsse, die heilige Allianz, durch die schofelste datirt. Die Herren in Düsseldorf reichten am 21. FeMetternichtigkeit abgestattet hatten, haben sie die Ideologen, bruar 1823, also nach zwei Jahren und sechzehn geschickt, allen voran Preußen. Die Schmalz, die Kamph, deshalb, weil er sich nicht auf eine von einem Mitgliede der die Dambach waren an der Arbeit, und was sie gethan, das Regierung an Ort und Stelle noch vorzunehmende UnterDie Vergangenheit läßt lehrreiche Schlüsse auf die erzählt erschütternd und wahrheitsgetreu u. A. Friz Reuter, suchung stüßte, sondern nur auf Nachrichten, welche weltheutigen Zustände zu, und es ist wohl angebracht, die der es am eigenen Leibe erfahren, ir seinem unvergänglichen liche und geistliche Ortsbehörden und dritte Personen ihr Stellung des preußischen Staates zur Arbeiterschutz- Gesetz- Buche:" Ut mine Festungstid". Doch, um mit dem mohl übermittelt hatten." gebung einmal an einem der historischen Kritik ver- gesinnten Herrn Anton zu reden, die demagogischen Um- Hören wir, was dieser Bericht über die Zustände in fallenen Gegenstande zu untersuchen. triebe" veranlaßten auch eine Untersuchung gegen Privat- dem mit Bauten und Trompeten zur Nachahmung emBekanntlich stammt die erste öffentlich- rechtliche Maß- schullehrer, die gleichfalls belastet" waren, und so wurde pfohlenen" Musterbetriebe" dieses Wort kannte man regel, welche sich gesetzgeberisch mit der Lage des preußischen denn auch die oben erwähnte Fabrikschule dem Berliner damals noch nicht sagt. In zwei Spinnereien des fabrikantFabrikproletariats beschäftigt, aus dem Jahre 1839; es Ministerium wieder in Erinnerung gebracht. Der Unter- lichen Kinderfreundes wurden sowohl zur Tages- als zur war dies das Regulativ vom 9. März 1839. Nach der richtsminister verlangte am 5. Februar 1821 von der Nachtarbeit Kinder vom sechsten Jahre an aufgenommen. aftenmäßigen, die früheren Arbeiten Beckedorf's, Thun's, Regierung Mittheilungen über die Errichtung, Dotation und In der einen arbeiteten am Tage 96, bei Nacht 65 Kinder, Brentano's u. f. w. vielfach ergänzenden Darstellung, wie Einrichtung der Schule. Die Fürsorge des Fabrikanten in der anderen bei Tage 95, bei Nacht 80 Kinder. Die fie jüngst Dr. G. R. Anton in einer Berliner Promotions- für die in seiner Fabrik arbeitenden Kinder verdiene allen Arbeitszeit währte im Sommer von 7 Uhr früh bis schrift, dem Bruchstück und Vorläufer eines größeren Werkes, Beifall und Ermunterung zur Nachahmung für andere", Abends 8 Uhr, im Winter von 8 Uhr früh bis 9 Uhr gegeben hat, wollen wir zeigen, mit welcher Langsamkeit äußerte der Minister. Abends. Die Nachtarbeit begann mit dem Schlusse der " dies Regulativ ins Leben getreten ist, was für Mühen es Der Düsseldorfer Regierung kam diese Verfügung Tagesarbeit und dauerte bis zu deren Wiederbeginn. Der gekostet hat, bis der bureaukratische Schlendrian und die sichtlich ungelegen". Der Grund hierfür war sehr einfach. Verdienst der Kinder bestand für die Kleineren in faft(!) Rücksicht auf die Unternehmerinteressen sich zu diesem ersten Kurz nachdem sie jene Kabinetsordre in ihrem Amtsblatte 2 Gilbergroschen, für die größeren in 3 Silbergroschen tägwinzigen Pseudoreförmchen bequemt haben. bekannt gegeben hatte man wird sich erinnern, daß dies lich." Die Greuel der englischen Kinderausnüßung vor der Im September 1818 erwähnte die Düsseldorfer Regierung im Spätjahr 1818 geschehen war- war ihr die An- Zehnstunden- Gesetzgebung, wie sie uns Engels und Marr in ihrem amtlichen Blatte lobend eine Fabrikschule, die ein zeige gemacht worden, daß in den Spinnereien jenes geschildert haben, finden ihr Gegenstück in diesem christlichrheinischer Bürgermeister und Fabrikant auf seine Kosten würdigen, öffentlich belobten und vom Könige ausgezeichneten borussischen Bilde aus dem rheinischen Industriebezirk. Die errichtet hatte, und in welcher die in seiner Fabrit arbeiten- Fabritpatriarchen und Stadtvaters eine Menge Kinder am Tage arbeitenden Kinder waren in fünf Klaffen einden Kinder, abwechselnd von der Arbeit ruhend, in zu elfstündiger nächtlicher Arbeit angehalten getheilt, von denen jede täglich eine Stunde Unterricht erReligion, Lesen, Schreiben, Rechnen u. s. w. Unterricht wurde, was sie in nicht geringe Berlegenheit fette". hiel Die einzelnen Klassen lösten sich ab. Die Nachtempfingen. Friedrich Wilhelm III. jab hierin", ipte Richts ist charakteristischer für das Verhalten dieser Bearbeiter wurden zusammen nach beendeter Arbeit zwei bei unserem Gewährs.anne, ein Beispiel, welches rege hörde als das, was Anton über sie sagt: Schritt sie zu Stunden unterrichtet. Sur standalösen Exploitation kommt Nachahmung verdiene, und trug der Regierung in der einer förmlichen Untersuchung gegen den soeben erst vom der infame Hohn dieses Unterrichts", der als Zusatz zur Rabinetsordre vom 7. November desselben Jahres auf, jenem Könige öffentlich belobten Mann, so gab sie damit gleich elfstündigen Arbeitszeit verabreicht wird. Die abgehudelten Fabrikanten seine Zufriedenheit auszusprechen". Die Aus- zeitig zu erkennen, daß ihr Zeitungsbericht, auf Grund Kinder, die des Nachts ihren Schweiß und ihr Blut für beutung findlicher Arbeitskräfte fand sonach die königliche dessen dieses Lob erst erfolgte, ein oberflächlicher gewesen den pädagogischen Plusmacher geopfert, werden gar hinterBilligung, sobald sie nur mit der Einrichtung einer Schule war. Sie zog daher vor, auf gütlichem Wege durch her noch mit zwei Schulstunden geplagt. verknüpft war. Kein Wunder, daß die Düsseldorfer Re- Vermittelung der weltlichen und geistlichen Ortsbehörden Der Unterrichtsminister tadelte gemeinsam mit dem gierung die Rabinetsordre zur allgemeinen Kenntniß brachte dem Fabrikanten Borstellungen machen zu lassen. Diese Handelsminister, Grafen von Bülow, das Verhalten der und dem Unterrichtsminister von Altenstein darüber Bericht blieben indeß ohne jeden Erfolg." Die Düsseldorfer Regie- Düsseldorfer Regierung gegenüber einer so unveranterstattete, welcher in seiner Antwort der Hoffnung Ausdruck rung verherrlicht also einen schmählichen Ausbeuter; auf wortlichen Mißhandlung unmündiger Kingab, von den„ fortschreitenden guten Erfolgen der löblichen geklärt über das Wesen dieses Edlen macht sie nicht etwa der" und gab ihr auf, unverzüglich zur Untersuchung der Bemühungen der Regierung für die Errichtung von Fabrik ihr unerhörtes Versehen wieder gut, indem sie ihren Frr- Sache zu schreiten und den Mißbrauch von Kindern unter schulen". Die naive Auffassung, welche sie hier kundgiebt, thum eingesteht und gegen den Unternehmer scharfe Maß- 14 Jahren zu nächtlicher Arbeit sofort zu verbieten. Die entspricht dem damaligen Stande der Dinge. Eine eben regeln provozirt. Sie vertuscht, sie kompromisselt, sie ehrliche, warmherzige Entrüftung Altenstein's ist sehr anerst aufsprießende Großindustrie, gehätschelt von den sucht auf dem famosen Wege der freien Vereinbarung", erkennenswerth, und es zeugt von seinem guten Willen, daß herrschenden Gewalten, begeistert von dem Bürgerthum be- der also schon damals für derartige Mogeleien gangbar er sich um den Bericht eines Geheimen Oberfinanzraths grüßt, dessen Macht in dem mobilen Kapital wurzelt. gewesen ist, den industriellen Herodes umzustimmen. Natür an den Grafen v. Bülow nicht scheerte, in welchem Berichte Nun kam das Jahr 1819 und mit ihm", wie Herr lich ohne Erfolg! Der Mann steht auf seinen Schein, er mit dreifter Ungenirtheit wie folgt geflunkert worden war: Anton sich ergöglicherweise ausdrückt, die bekannten dema- darf sein Kinderfleisch konsumiren, der König hat ihn ja vor Die nachtarbeitenden Spinnereifinder unterschieden sich von gogischen Umtriebe". Ueberflüssig, unseren Lesern zu sagen, aller Welt gelobt. den bleichen Berlinern durch kräftiges und blühendes Ausdaß die so berüchtigten wie schändlichen Umtriebe der Was weiter? Da die Regierung fortdauernd nicht sehen, die Nachtarbeit griffe sie so wenig an, daß sie Reaktion gegen die freiheitliche Bewegung, daß die schmach- geneigt war, durch energisches Vorgehen ihren Fehler wieder auf ihrem über eine Viertelmeile langen Heimwege vollen Machenschaften der Demagogenhete gemeint sind. auszugleichen, würde ein Stillstand der Angelegenheit ein- Muthwillen aller Art trieben, und die Gewohnheit, stets Nachdem die Fürsten ihr Wort gebrochen und den Dank getreten sein, hätte nicht jenes Ministerial- Reffript einem bei Tage zu schlafen, sollte bewirken, daß sie sich ebenso für die Befreiung vom„ forsischen Parvenü" durch die solchen vorgebeugt." Das Neskript ist vom 5. Februar 1821 wohl befänden, wie die- Tagesarbeiter. Feuilleton. Nachorua verboten.] Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz. [ 83 visorischen Regierung. Sein Antrag fand bei den Journalisten und einigen Deputirten Beifall. Crémieur unterstützte denselben und verlangte noch, daß sich die Regierung aus fünf Mitgliedern zusammensetze. Odilon Barrot sprach zu Gunsten der Regentschaft, während der Abgeordnete La Rochejaquelain einen gehässigen Ausfall machte. Aber in diesem Momente ertönte im Flur ein unerMan hält ihn zurück und der schmutzige Feigling Dupin hörter Lärm, die Thüren zersplitterten krachend unter verkündet der Kammer die Abdankung des Königs zu Gunsten Kolbenschlägen und herein stürzte eine gewaltige, rasende des Grafen von Paris und die Ernennung der Herzogin Menge. zur Regentin. XII, " seine naive Zuhörerschaft erzielte, er wartet auf den Moment, wo er das Wort wird ergreifen können. Worauf wird er wohl sinnen, dieser Mann, der fast ein Vierteljahr lang eine so wichtige und verhängnißvolle Rolle spielen sollte? Welche Partei wird er ergreifen? feiner stolzen, aristokratischen Gesichtszüge seine innersten Er ist in tiefes Nachsinnen verloren, wobei der Ausdruck Gedanken und seine Unentschlossenheit wiederspiegelt. Die zahlreichen Parteigänger der Regentschaft rechnen auf ihn. Etliche gemäßigte und zaghafte Republikaner erinnern sich, daß er die Geschichte der Girondisten" ges schrieben. Indeß nur er allein fennt die Gedanken, die feinen Geist erregen. Nach welcher Seite hin wird er sich wohl wenden? Für welche Partei sich erklären? Welcher Entschluß wird im Stande sein, seiner maßlosen Eitelkeit, seiner Herrschsucht, seinem unersättlichen Ehrgeiz volle Befriedigung zu gewähren? Er merkt, daß das Volk siegen, daß die Republik erstehen wird, und nun stimmt er seine Leier, auf daß sie zum Preise der Republik ertönt. Der Herzog von Nemours ist anwesend. Mit einem Soeben war der Haufe unter Führung Marche- Seul's Ropfniden stimmt er bei und von neuem erschallen die in den Saal gedrungen, als einer der Gemäßigsten, Mr. Burufe. de Momay, in den Nuf ausbricht: Nachdem Dupin seine Erklärung, der er einige Worte -Herr Präsident, bedecken Sie Ihr Haupt! Das ist zu Gunsten der Regentschaft hinzugefügt hatte, beendigt abscheulich, das ist infam; es giebt keine Freiheit mehr, hatte, wollte der Präsident reden und feststellen, daß die wir sind in der Gewalt einer Rotte von Banditen! einmüthigen Beifallsrufe der Kammer eine große Tragiveite Aber die drohende Haltung eines zornigen Arbeiters hätten, aber rechts und links regnete es heftige Wider- bringt den empörten Royalisten zum Schweigen. Sprüche und der Dichter Lamartine, der später erkennen Die Redner lösen nun einander ab und verlieren kostließ, wie groß seine Unfähigkeit und Volksfeindlichkeit war, bare Zeit. forderte die Aufhebung der Sizung. Wortwechsel entstehen, Selbst Ledru- Rollin empfindet das Bedürfniß, unnütze eine Rede nach der andern wird unterbrochen, keine an- zänkische Worte zu verlieren. Er erwähnt nicht der Re- Fürstin, die sich mit ihrem unschuldigen Sohne vertheidigen gehört. publik, er beschränkt sich nur darauf, die Konstituirung einer muß und es über sich gewinnt, aus den Gemächern ihres provisorischen Regierung zu fordern mit der Aufgabe, einen öden Palastes sich mitten in die Vertretung des Volkes zu National- Konvent zu berufen, der wiederum die Rechte des werfen. Boltes" festzustellen haben soll. Hier lassen sich heftige Zwischenrufe hören und die Kolben Herr Marie stand auf der Rednerbühne; er forderte im Neben ihm auf der Bühne steht Lamartine in jener stampfen polternd auf den Boden der Tribüne. Unten an Namen des Gesetzes, welches dem Herzog von Nemours die würdevollen Haltung, die er anzunehmen so trefflich ver- der Treppe zur Rednerbühne stand ein alter Insurgent, Regentschaft übertragen sollte, die Ernennung einer pro- stand, und mit der er immer einen großen Effekt auf in drohender Haltung und mit den Augen den Redner Trotz der dringendsten Vorstellungen von Seiten des Herzogs von Nemours weigert sich die Herzogin von Orleans Sen Saal zu verlassen. Er redet, und Hoffnung zieht wieder ein in die Herzen der Royalisten, der Partisane der Herzogin von Orleans. Er betrauert das unselige Geschick einer erlauchten g 1. ein Mit welcher Einsichtslosigkeit solch ein waschechter Grüner Tisch- Mann begnadet ist, mag man daraus sehen, daß der Bericht erstatter der Regierung die Arbeit für einfach und leicht" hielt, daß er aus dem Aeußern der meisten Kinder" nicht auf das Nachtheilige ihrer Lebensweise geschlossen haben würde, hätte ihn nicht der Pfarrer auf die gesch w o Ilenen Bäuche und heiseren Stimmen" aufmerksam gemacht. Glückliche Blindheit! So sahen die Glückspilze des Geheimen Oberfinanzrathes aus. Der Unterrichtsminister kam nun zu der Ansicht, daß die Gesetzgebung die Kinderarbeit in den Fabriken zu regeln habe. Das geschah sechs Jahre nach dem AmtsblattBanegyritus, sechs Jahre nach der königlichen Kabinets" Es giebt eben in Rußland noch kein Bolt, weil Rußland feine Kultur hat. Ber Der tapitalistische Instinkt der Düsseldorfer Regierung| lauten. Außer den Nihilisten und dem Nihilismus giebt lantlig, fo rufen Jene aus, die nicht genug entrüstet von reagirte auf den Zadel des Ministers mit wünschenswerther es Niemand und Nichts in Rußland, was den selbstherrlichen thun können über das ungeheure Maß das der Prozeß Das Volt zählt worfenheit, Heinze zu Tage Präzision. Ob schon damals Buttkamer's" Sofort"-Aus- Willen des Zaren eindämmte. Wo ist die Polizei? hallt es durcheinander legung vorsputte, sicher ist, daß ihr endgiltiger Bericht erst nicht. Will der Zar den Krieg, so besteht keine öffentliche förderte. wie fann man es noch Mitte Januar 1824, also fast ein Jahr nach dem„ vor Meinung, die ihn daran hindern könnte. Und auch die in verschiedenen Tonarten, wie fernerhin dulden, daß solche Bestbeulen inmitten unserer läufigen" eintraf. Er enthielt im Wesentlichen dasselbe. Möglichkeit einer Niederlage braucht ihn Als Ursache der Kinderbeschäftigung bezeichnete er Guesde im Sozialist" auseinandersetzt nicht so zu hohen, weltstädtischen Zivilisation aufbrechen können? ,, Egoismus und Noth". Denn das Kind wurde mit zwei schrecken, wie den Monarchen eines Kulturstaates, für welchen Es wiederholt sich da ein altgewohntes Schauspiel. Groschen drei Pfennig für die gleiche Thätigkeit( Ber- die Niederlage im Weltkrieg unfehlbar die Revo- Jimmer, wenn im Gerichtssaal eine Kloake sich aufthat und schlagen und Auflegen der Baumwolle, Anknüpfen der Lution wäre. finstere Gestalten aufstiegen, wenn eine Gesellschaftsschicht Fäden, Aufhaspeln des Garns, Hin und Her Im Fall der Niederlage würde der Zar vielleicht einen blosgelegt wurde, die ihre besonderen Rechte und Geseze tragen der fertigen Arbeit) abgefunden, für die Theil seines Landes verlieren Polen, Bessarabien, Cir- fennt, wie im Prozeß Gräf, im Prozeß Dickhoff und jetzt Erwachsener zehn Groschen erhielt, und der kassien ut. s. w. allein eine Revolution hätte er nicht zu im Prozeß Heinze, da polterte man, da zeterte man und Drang der Eltern(!), ihre Kinder auf die befürchten. jammerte nach der Polizei. Wie der brave Vater in der Fabrik zu bringen, war so groß, daß sogar die an ent Nührkomödie, so flucht man über die entarteten Kinder und fernten Orten wohnenden ihre Kinder bei armen Leuten in läßt es sich beileibe nicht einfallen, nachzudenken, wie solche der Nähe der Fabrik in Kost und Pflege gaben und so von Und so kann dieser Fürst, in dem noch vor nicht langer Entartung entstehen konnte. Eine Fülle schrecklicher Gesichte den Kindern immer noch einen Gewinn von 6-8 Pfennig Beit sämmtliche Monarchen Europa's ihren Oberfürsten offenbarte die Gerichtsverhandlung, das ist wahr, und erzielten." erblickt haben, und in dem Fürst Bismarck heute noch die welche tiefe Wunden und bösartige Schwären Spitze der europäischen Staatenpyramide erblickt, jetzt fort sie am Leibe unserer Gesellschaft blos= während den Weltfrieden bedrohen, weil er kein Bolt hat, legte, das kann nur der recht empfinden, der die Helden das seinen Fürstenlaunen einen Bügel anlegen könnte. der brutalen Vorkommnisse von Angesicht zu AnGenug verschone man uns in Zukunft mit der ge- gesicht sah, den eleganten Herrn Sohn des Pallisadendankenlosen und wahrheitswidrigen Behauptung, die farls" mit dem feinen Salonrock, den zierlichen HandVölker seien es, die den Frieden bedrohten, und wenn schuhen und dem schön gewichsten Schnurrbart, wie die wir noch keinen Krieg hätten, so sei dies den Fürsten zu armselige, stumpfsinnige, im rothen, groben Umhängetuch verdanken. erscheinende Michaelis, die trotz ihrer siebzehn Jahre nicht einen einzigen jugendlich- frischen Bug im fahlen, bleichen Die Tischreden spielen in neuester Beit eine sehr große Gesicht sich bewahrt hat, und seit Jahren schon ihr Brot Rolle das heißt, sie machen viel von sich sprechen. auf der Straße suchte. Fall obst, Fall obst ist alles, Wenn gewöhnliche Leute Tischreden halten, so fümmert sich was man da sah, daran liegt es. Wie in Tolstoi's ge freilich kein Mensch darum außer den bei Tisch gerade waltiger Dichtung von der Macht der Finsterniß das arme, Anwesenden. Und diese sind meistens sehr froh, wenn freudlose, halbwüchsige Mädchen im Bauernhause stumpfen die Tischrede vorbei ist. Wenn aber Fürsten, Minister, Sinns Laster und Schrecken erfährt, so geht es mit der ErGenerale, furz sogenannte hohe Herren Tischreden halten, ziehung der Verbrecherwelt im Allgemeinen. Die entdann fühlen regelmäßig einige der anwesenden Personen se li che Noth und die stumpfe Unwissen= sich verpflichtet, die Tischrede als ein großes politisches Erheit erklären das Grauenhafte dessen, was sich dieser eigniß auszuschreien und sie in alle Welt hinauszuposaunen. Tage an schamlosem Cynismus im Gerichtssaale aufthat. Und da es noch viele Leute giebt, die solche Tischreden Wer Es ist Mode geworden, die Fürsten als Träger wirklich für große politische Ereignisse halten, so regnet es er die ganze Gallerie der Zuhälter und Dirnen, die in außerlesenen Exemplaren auf den Zeugenbänken saßen, des Friedensgedankens zu feiern und den Völkern förmlich sensationelle Tischreden. anfmerksam musterte, der mußte davon überrascht sein, die Schuld für die fortwährende Kriegsgefahr aufzuwälzen. Die Sache hat nur einen Haken. Wie soll der Wort wie wenig Intelligenz alle diese Gesichter verriethen. In Das ist eine standalöse Umdrehung der That- laut der Tischreden festgestellt werden? Gemeinheit und Finsterniß waren die Leute sachen. Die Völker in allen Kulturstaaten ersehnen den Tischreden werden meist in einer Stimmung gehalten, aufgewachsen und auch die Jüngsten unter Frieden, weil sie das lebhafteste Interesse an dessen Er- die eine scharfe Abwägung der Ausdrücke unmöglich macht, ihnen schauen verdrossen, stumpf aus, wie haltung haben. Einen Krieg, den die Wölker begonnen und außerdem unter Umständen, die eine ge Menschen, denen jegliches jugendliche Bea hätten, kennt die moderne Geschichte nicht; dagegen weist naue Wiedergabe verhindern. Stenographen sind nur hagen, jede Jugendfröhlichkeit abhanden sie eine Unzahl von Kriegen auf, die von Fürsten be- in den seltensten Fällen anwesend die Hörer find meist gekommen ist. Sie wachsen in Höhlen auf, gonnen worden sind. War es um im Lande und in in animirter Stimmung, und so kommt es denn, daß der in denen ihre Kinderaugen Glend und Laster der neuesten Zeit zu bleiben etwa das deutsche Volk, das erste Text politischer Tischreden sich hinterher stets als im geschwisterlichen Verein hausen sehen, den Krieg von 1864 und 1866 entzündete? Und war es unrichtig erweist, und forrigirt werden muß, forrigirt, und sie werden vor der Beit abgeftumpft, das 1870 das französische oder deutsche Volt, das den Krieg forrigirt und immer korrigirt. Welche verschiedenartigen graue Baar Noth und Berbrechen verliert für sie anzettelte? Versionen einer und derselben Rede haben wir in den letzten allmälig jede Schreckhaftigkeit, es kommt ihnen gar nicht Es fällt uns nun nicht ein, die Monarchen persönlich Wochen nicht über uns ergehen lassen müssen! Und welch' zum Bewußtsein, daß sie sich zu freundlicheren Höhen emporfür die Kriege verantwortlich zu machen. Wir haben tragi- komisches Schicksal erlebt nicht z. B. die jüngste Tisch- raffen könnten; sie halten es für selbstverständlich, daß sie es in Brüssel mit genügender Deutlichkeit zum rede unseres Herrn Reichskanzlers, die sich auf einmal bleiben, wohin sie verschlagen wurden und, sind sie ehr Ausdruck gebracht, daß die Kriege in bem nach Muster des Biela'schen Kometen in zwei Tisch geizig, so wollen sie was Rechtes werden nach den Begriffen herrschenden Gesellschaftssystem wurzeln, das den Kriegs- reden gespalten oder aufgelöst hat, von denen beiden jedoch ihrer Gesellschaft und dann rühmen sie sich, wie Bellevue, zustand zur nothwendigen Folge hat. Aber verläumde kein Mensch weiß, wie sie gelautet haben. Je mehr der Sohn des Pallisadenkarls, ihres Geschlechts, ihrer rohen man nicht die Völker. Jedes Kulturvolk hat durch den forrigirt wird, desto größer wird die Verwirrung. Wir Gewaltsamkeit, ihrer verbrecherischen Findigkeit. Krieg soviel zu verlieren, daß es ihn verabscheuen muß. wissen nur, daß die Caprivi'sche Doppel- Tischrede„ sehr Halt! Weiter wollen wir nicht zitiren. Denn zitirt Und glücklicherweise ist in Westeuropa, namentla in friedlich" war. Sintemalen sich dies nun aber von selber haben wir. Und zwar aus einem Blatt, das tagtäglich Deutschland und Frankreich, die Kultur bereits so weit versteht hätte man der Welt die Veröffentlichung ordre. Politische Mebersicht. Berlin, den 3. Oktober. vorgeschritten, daß der Abscheu des Volkes vor dem Kriege dieser Tischreden sehr gut ersparen können. Und den seinen Lesern vorredet, die Welt des Kapitalismus sei die zu einem politischen Machtfaktor geworden ist, patriotischen Zeitungen, die in elegische Klagen über befte der Welten alles in ihr sei Harmonie, und jeder den die Regierungen wohl oder übel zu respektiren geben ungenauen Text der Tischreden ausbrechen, ertheilen Bersuch, an dieser vollkommenen Organisation etwas zu zwungen sind. Wenn wir in Deutschland und Frankreich wir den guten Rath, künftighin keine mehr zu verändern, könne nur zu einer Verschlechterung, zum Kasernens staat, zur Unterdrückung der persönlichen Freiheit führen. erfreulicherweise die Stimmung jezt zusehends friedlicher öffentlichen außer allenfalls unter den Familien. Der Leiter des fraglichen Blattes- Eugen Richter Der Leiter des fraglichen Blattes werden sehen, so ist das wahrhaftig nicht das Verdienst der nachrichten. Dann kommen die Zeitungen sicher nicht beißt erquält sich augenblicklich damit ab( neben dem Regierungen, sondern der Völker, die sich durch Militär- mehr in Verlegenheit. Das Mittel ist probat. Und Nie- höchst überflüssigen Nachweis, daß ein grobianischer Finanzrüstungen, Probekriege, chauvinistische Heyereien und inter- mand verliert etwas dabei. Die Tischredner gewinnen nationale Chitanen nicht haben aufstacheln lassen. sogar, denn sie können sich viel freier gehen lassen, und fünstler sich zum Satiriker und Humoristen ebensowenig eignet, wie ein gewisses Thier zum Lautenschlagen)- den Das einzige Land, das augenblicklich den Frieden haben nicht die fatale Arbeit des Korrigirens. Nachweis liefern zu wollen, daß in einer sozialistisch orga bedroht, ist gerade das Land, in welchem der Fürst Alles und das Volk Nichts ist: Das finstere soziale Gemälde, das die jüngsten nisirten Gesellschaft alle Menschen erbärmliche Sllaven sein uämlich Rußland. Der russische Zar hat eine un- Gerichtsverhandlungen gegen das Ehepaar Heinze müßten. Ob er wohl, wenn er in seinem eigenen Blatte beschränkte Macht so weit die Massen des Volts in enthüllten, hat Erwägungen und Erörterungen aller Art in vorstehendes Sittengemälde fieht und über es nachdenkt Frage kommen. Despotismus gemäßigt durch Menchel- der öffentlichen Meinung hervorgerufen. Kreuzigt fie, ver- ob er dann wohl noch den Muth haben wird zu sagen, mord" definirte ein bekannter Politiker vor 50 Jahren tilgt sie, rottet sie aus mit Stumpf und Stiel, die Ver- das Heinze'sche Ehepaar mit seiner Umgebung von Zus das russische Regierungssystem. Despotismus gemäßigt treter einer Gesellschaft, die nichts mit uns gemein- hältern, Spigeln und Dirnen sei nicht ein Produkt der durch Nihilismus" würde die Definition heute richtiger sam hat, als Menschengestalt und Menschen- heutigen Gesellschaft, und ein Stück, ein organischer # figirend, während seine Faust, bereit zuzuschlagen, einen aber seine allzuschwache Stimme verliert sich in dem Säbel umklammert. In diesem Augenblicke flüstert Marche- Seul Mijoulet einige Worte ins Ohr, der aus den Händen eines Arbeiters eine Flinte genommen hat und ihr Zündkraut prüft, dann verläßt er den Saal, die Worte murmelnd: Man muß Verstärkung holen, oder alles läuft übel ab!" " Lamartine sieht ein, daß er deutlicher sprechen muß. Er nimmt seine doppelzüngige Rede wieder auf und spricht eifrig vom Bolle, seinen Heldensinn, seinen Kämpfen und seinen Rechten. Auch thut er einer provisorischen Regierung Erwähnung. Seine wundervolle Ausdrucksweise, seine glänzende Beredsamkeit und seine melodische Stimme bezaubert diese Versammlung und lullt sie schließlich ein. So wird auch er einst den Löwen des Volkes einschlummern lassen. Aber kaum will er sich anschicken, ne Rede mit enthusiastischen Worten zu beschließen, als Flintenschüsse in den Fluren erdröhnen und die Menge im Nu die Tribünen stürmt. Das ist die Verstärkung, die Marche- Seul geholt hat, und die Mijoulet so sehnlich erwartet. Der alte Re volutionär kann sich an den Gedanken nicht gewöhnen, daß die bislang siegreiche Revolution in die Hände dieses Zauberers gerathen soll, der sie entnerven und sicher tödten wird. Tumult. Man vernimmt die Rufe:„ Nach dem Stadthause!" Ledru- Rollin macht sich auf den Weg nach dem allgemeinen Stadthause und die Menge schließt sich an. Der Sigungssaal ist wenige Augenblicke später wieder in Grabesstille versunken. Mijoulet hat inzwischen Marche- Seul mit sich fort aus dem Palaste gezogen, dieser ist wieder niedergeschlagen und entmuthigt. Die Republit," murmelt er, ist geboren, aber fie ist todt, wenn das Volk der Arbeiter nicht über sie wacht und sich zu neuem Kampfe vorbereitet. XIII. " Marche- Seul und Mijoulet waren der zahllosen Menge gefolgt, die die Ufersteige bedeckte und sich dem Stadthause zuivälzte. Weshalb? Weil sich die Republit in der Gewalt von Volksfeinden befindet, weil man nichts für die thun wird, die eben noch drei Tage lang gekämpft haben. Das, Bürger Marche- Seul, ist unmöglich! Und doch, Du wirst es erleben, und das wird sogar bald geschehen. Du bist noch jung und keinust weder die Menschen noch die Dinge. Aber Du bist brav, Mijoulet, und muthvoll, nun wohl, binnen gar nicht langer Zeit wirst Du Dich schlagen für die wahre Republick gegen die Republik, welche in diesem Augenblick ihre Herrschaft beginnt. Mijoulet schien ganz perplex. Von alledem verstand er schon nichts mehr und offenen Mundes, das Pflaster an starrend schritt er weiter. Bei sich aber sagte er: - Er ist verrückt, der alte Marche- Seul, vollständig verrückt! Dieser indeß fuhr in seiner Nede fort. Er sprach beBeide waren schweigsam und traurig gestimmt. In Wirklichkeit begriff Mijoulet fast gar nicht die dächtig und schien etwas ruhiger zu sein. Siehst Du, Mijoulet, in dieser Welt giebt es Fette Verzweiflung des alten Schuhflickers. Jung an Jahren, vom Schicksal in den Kampf ver- und Magere, Reiche und Arme, Arbeitsherren und Arwidelt, hatte er zwar eine große Achtung von Marche- beiter, Bürger und Proletarier. Die Bürger besigen alles Seul, wiewohl ihm dieser Mann mit seinen hart blickenden und vermögen nichts, wenn der Arbeiter nicht ruhig und Augen, seinem wortfargen Munde und seinem bleichen gutwillig arbeitet und ohne zu Murren sein elendes Dasein Antlige eine gelinde Furcht einflößte; indeß er verstand nicht weiterschleppt. Dagegen die Arbeiter, die schinden und plagen sich viel von Politik. Ihn beschäftigte nur seine Liebe zu Nur dann tönnten Larirette und er war schon zufrieden, die Republit und haben doch niemals Geld. triumphiren zn sehen, fest davon überzeugt, daß die Soldaten fie frei sein, wenn sie die Herren würden, den um nicht mehr auf kleine Blumenmädchen und auf die Bürgern ihre Reichthümer abnähmen und sie zwängen, zu arbeiten, um zu leben. Solange der Bürger alles besitzt Bürger schießen würden. Er hat eine Flinte ergriffen und rasend vor Angst legt er auf den Feind der Revolution an, den er dort auf der Rednerbühne erblickt; schon will er abdrücken, als ihm die Einige Augenblicke war er unschlüssig, dann aber und solange er der Herr ist, wird der Arbeiter ein Stlave Flinte wichtig in die Höhe geschlagen wird. Bebend vor wandte er seine Blicke seitwärts zu Marche- Seul, der ihm sein, den man niederschießt, wenn er etwas fordert. Was Wuth murmelt er:„ Ach, diese elenden, feigen Schurken!" räthselhafter erschien als je, seit er ihn an Collard empfohlen für Leute werden in der provisorischen Regierung, die die Gleichwohl hat sein Auftreten eine magische Wirkung erzielt. hatte und fragte ihn in forschendem, fast ängstlichem Tone: Geschicke der Republik leiten soll, figen? Nichts als Bürger. Die Herzogin von Orleans sammt Kindern und Gefolge Sie sind wohl betrübt, weil die Republik proklamirt Vielleicht werden sie diesen oder jenen überflugen Arbeiter für sich gewinnen, der zu Allem ja sagt, was sie wollen. flüchten entsetzt... dem Saale. Der Präsident de Saucet ift"?... stolpert mie närrisch die Treppe hinunter und verschwindet. Marche- Seul sah ihn groß an und öffnete mit trübem Du siehst also wohl, daß die Republik für die arbeitende Die Tribüne ist gestürmt. Die Liste mit den Namen der Lächeln seine zusammengepreßten Lippen. Wie! Ich be- Klasse nichts thun wird. Begreifft Du jetzt meine Verzukünftigen provisorischen Regierung, angefertigt in den trübt, weil wir die Republit haben! Du bist wohl närrisch, zweiflung, wenn ich sehe, wie sich das Volt abermals seinen Sieg aus den Händen stehlen läßt? Bureaus des National" und der Reform" wird herum- lieber Freund! Nun, weshalb sind Sie alsdann so traurig? gereicht. Dupon de l'Eure versucht sie vorzulesen, - Ja Bürger, jetzt begreife ich! ( Forts. folgt.) 3 e 3 t h t u st pe S де 2. er t. De = Theil der heutigen Gesellschaft, und diese Gesellschaft verdiene Achtung und Bewunderung? Gewiß wie in dem weiteren Verlauf des Artikels ausgeführt wird mit Polizeimaßregeln und Verschärfungen des Strafgesetzbuch 3, wie die„ KreuzBeitung" es in ihrer bekannten christlich- germanischen Prügel- Sozialreformwuth fordert, läßt sich gegen solche Fäulniß nichts ausrichten. Die Krankheit steckt im Gesellschaftstörper- tief im innersten Mark und kann nur durch eine vollständige Reinigung und Regenerirung des selben erreicht werden, so wie die Sozialdemokratie es anstrebt. Und die unglücklichen Opfer des sozialistischen Zwangsstaats", die Herr Eugen Richter jest mit wenig Wiz und vielem Behagen" seinem geplagten Hirn auspreßt, um sich seinen bedauernswerthen Lesern als feuilletonistischer Lautenschläger zu präsentiren-sind sie etwa so unglücklich, und so elend, wie die Helden und Heldinnen des finsteren sozialen Gemäldes", das der Prozeß Heinze aufgerollt hat? Das glaubt selbst Herr Eugen Richter nicht. Waffen" der Gegner von diesen thätlich angegriffen werden, dann sind sie nach dem§ 53 des Strafgeset buches für das Deutsche Reich vollständig berechtigt, sich zu wehren. Wir ersuchen die Redaktion der„ Dortmunder Beitung" und der Tremonia" um Veröffentlichung dieses Protestes. Dortmund, 26. September 1891. Das Bureau der sozialdemokratischen Versammlung vom 24. Sept. Im Auftrage: C. W. Lölcke, Vorsitzender." Korrespondenzen und Parteinachrichten. Machen. " " Leipzig, 2. Oftober. Durch die Presse macht eine ots die Runde, welche von den Gegnern je nach Bedarf fruktifizict wird. Darnach soll es hier bei der Wahl der Delegirten zum Barteitage zu heftigen Angriffen gegeu die Fraktion und den wahres Wort. Als Beweis mag nur das eine dienen, daß bts Abgeordneten Geyer gekommen sein. An dieser Notiz ist kein gestern noch kein hiesiges Blatt in dieser Weise berichtet hat; erst heute bringt das hiesige Tageblatt" einen auf jene Notiz zurechtgeftuzten Bericht, während die Versammlung, in welcher die Delegirten gewählt wurden, schon am vorigenSonnabend stattgefunden hat. Also erst fünf Tage nach der öffentlichen Versammlung merkte das Tageblatt", daß sich die Sozialdemokraten in jener Ber sammlung schrecklich befeindet hätten, wie jene Notiz besagt. Was die Sache selbst angeht, so ist zu bemerken, daß ein Genosse an Stelle Geyer's einen anderen Parteigenossen als Delegirten vorschlug, weil er der Meinung war, daß Geyer so wie so, in seiner Eigenschaft als Abgeordneter, auf dem Parteitag Sit und Stimme habe. Vollständig erlogen ist es, wenn gesagt wird, daß der eine oder der andere Redner in jener Versammlung Gegner der Fraktion sei, oder die Taktik der Fraktion angegriffen Iungen der Parteigen offen des Wahlkreises die Absicht hervor, in Leipzig eine Berliner" Opposition hervorIn zwei öffentlichen Versamm: habe. Aus dem gefälschten Bericht leuchtet au deutlich Aachen, in deren einer( am 13. September) Josef Reuter zuzaubern. Daß wir unsern Gegnern keinen Gefallen thun, stattgehabten Miller- Elberfeld das Referat hatte, wurde änderungsanträge stellen u. s. w., das wissen wir sehr gut, aus Köln sprach, während in der zweiten, am 27. September wenn wir uns ernstlich mit dem Programm beschäftigen, Abfolgende Resolution widerspruch 03 angenommen: fönnen es aber nicht hindern. Mit einem Worte: Die so sehn" 1. Die Verfammlung der Parteigenossen des Wahlkreises lich gewünschte Spaltung giebt es nicht. Auch die LandtagsAachen erklärt sich mit dem Entwurf des neuen Parteiprogrammns wahlen werden hiervon Beugniß ablegen. im Prinzip einverstanden und hegt die feste Ueberzeugung, daß die gewählten Delegirten auf dem Parteitage zu Erfurt die Magdeburg. Am 14. März wurde bekanntlich der Redakteur vorhandenen Mängel des neuen Programm- Entwurfs beseitigen der Boltsstimme", Fr. Köster, wegen Abdruckes des Heineund ein in jeder Beziehung mit den Forderungen der Wissenschen Weberliedes zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Aus dem schaft und der sozialdemokratischen Partei in Einklang stehendes Abdruck wurde Gotteslästerung und Majestätsbeleidigung gefolgert, Programm schaffen werden, und dies in dem Erkenntniß damit begründet, daß, wenn auch 2. erklärt sich die Versammlung mit der Taktik der Fraktion in dem Gedicht an sich weder eine Gotteslästerung noch eine einverstanden und fordert die lettere auf, in diesem Sinne weiter Majestätsbeleidigung beabsichtigt sei, dennoch eine solche in dem zu arbeiten, Gedicht gefunden werden müsse, wenn das Gedicht in einem 3. mißbilligt die Versammlung ganz entschieden das Vorsozialdemokratischen Blatte zum Abdruck käme, denn Ein Telegramm aus Newcastle meldet, daß schädigend." gehen einzelner Berliner Genossen, als die Gesammtpartei bie Sozialdemokratie sei atheistisch und wolle den Gottesder dort tagende Verband der liberalen( politischen) Verglauben im Volke vernichten, und weiter seien die SozialdemoIn der Diskussion gestand die Versammlung jedem Partei- fraten Republikaner und damit an sich schon Gegner der Monarchie. eine Englands sich gegen die Befürwortung der Acht- genossen das Recht der weitestgehenden Kritik zu, doch dürfe die- Nicht um eines der besten Zeitgedichte Heines zu reproduziren, stunden bill erklärt habe. Das war nicht anders zu selbe niemals beleidigend sein und müsse mit den Parteiprinzipien sondern um den Gottesglauben zu zerstören, um das monarchische erwarten. Der alte Gladstone, der eine große Rede hielt, immer im Ginklang gehalten werden. Zum Delegirten des Gefühl im Volfe zu untergraben, sei das Gedicht abgedruckt meinte, die Arbeiter müßten erst zahlreicher im Parlament Wahlkreises Aachen für den Parteitag bestimmte man den Gevertreten sein, ehe sie den Achtstundentag fordern könnten. nossen Müller- Elberfeld. Sieht ihm ganz ähnlich. Denn der alte Gladstone ist zu allen Zeiten ein Urreaktionär gewejen, obgleich er m allen Farben des Regenbogens zu schillern wußte und dadurch viele Gimpel getäucht hat. Eine Depesche meldete die Verhaftung eines befannten Sozialisten", als Urhebers der Reichenberger Brücken- Explosion. Natürlich gelogen! Und auch schon widerrufen.In Rom langte am 1. Oktober eine Schaar von Pilgern an, die den Papst sehen wollten und gesehen haben. Bei dieser Gelegenheit wurde auch etwas in katholischem Sozialismus gemacht, und die frommen Herren Pilger geriethen verschiedentlich so in Eifer für den Papst, daß es zu ziemlich lebhaften Gegendemonstrationen kam, und es ein paar blutige Köpfe sezte. Weiter hat's keine Folgen gehabt.* worden. Besonders gezwungen erschien in dem damaligen Urtheil die Begründung der Majestätsbeleidigung. Seine läßt in seinem Gedicht Die Nauferei in Buer wird von der gegnerischen Presse die Weber einen Fluch gegen den König ausstoßen, und zwar ist fortgesetzt in unwahrhaftigster Weise ausgenußt, um für die diefer König Friedrich Wilhelm IV.; das Gedicht hat naturgemäß Landfriedensbrüche in Spenge und anderen Orten das so sehnlich nicht die geringsten persönlichen Beziehungen auf den jest gefuchte Kompenfationsobjekt zu schaffen. Was an Lügen und herrschenden Regenten. Um dieselben zu deduziren, nahm das Entstellungen sich nur drucken läßt, das wird von den rheinisch- erkennende Gericht an, daß fraglos das Gedicht geeignet sei, das westfälischen Blättern der sogenannten Ordnungsparteien mit einer monarchische Gefühl zu verlegen. Der jetzt herrschende Regent Wegen der Schlägerei in Buer in der Nacht vom Konsequenz dem Publikum aufgetischt, welche einer bessern Sache sei ein besonders hervorragender Vertreter des monarchischen 20. zum 21. September ist in Gemäßheit des Beschlusses würdig wäre. Es lohnt sich nicht der Mühe, von dem boshaften Prinzips, folglich müsse er durch den Abdruck des qu. Gedichtes Unsinn, den die gegnerischen Blätter über jenes bedauerliche Vor- auch persönlich verletzt sein. der Dortmunder Parteiversammlung vom 24. v. M. der tommniß in die Welt setzen, im einzelnen Notiz zu nehmen; die auch persönlich verletzt sein. nachstehende Protest an die Redaktionen der Dort gerichtliche Untersuchung, welche diesmal nicht ausbleiben kann, nunder Beitung" und der„ Tremonia" zur Veröffentlichung wird ja hoffentlich die Angelegenheit Klarstellen, und dann darf eingesandt worden: man wohl um so mehr hoffen, daß endlich auch die in " Im Auftrage der sozialdemokratischen Parteiverfamm- Eisleben, Spenge und anderen Orten vor lung vom 24. d. M. im Zimmermann'schen Lokale hierselbst gekommenen Landfriedensbrüche ihre Sühne erheben wir gegen die offenbar gehässige finden. Nichtsdestoweniger schloß sich das Reichsgericht in bem am tendenziöse Weise, in welcher in der Dortmunder 1. Oktober stattgehabten Termin den Ausführungen des VorderZeitung" und in der" Tremonia" über die" Borgänge in lichen Boltsversammlung, in welcher Robert Dahlen referirte, bisher gelegentlich noch bestritten Die Halberstädter Parteigenossen faßten in einer öffent- richters an und verwarf die eingelegte Revision.- Was Buer in der Nacht vom 20. zum 21. d. M. berichtet wird, gegen 1 Stimme eine Resolution folgenden Inhalts: Proteft, welchen wir nachstehend begründen: tonnte, ist hiernach nunmehr zu einer offenDie Versammlung enthält sich jedes Abänderungsvorschlages tundigen Thatsache geworden, daß nämlich die Während in den Blättern zunächst nur von einer zum Programm- Entwurf, fie giebt im großen Ganzen dem Entwurf fozialdemokratischen Beitungen nach wie vor großartigen Schlägerei" die Rede war, bei welcher ihre Zustimmung und ist der Ueberzeugung, daß der Parteitag zu Erfurt fich unter einer rechtlichen Ausnahmestellung doch beiderseitig Schläge ausgetheilt sein mußten ein der heutigen Wissenschaft und Ausbreitung des Sozialismus ent- befinden. erschien in der„ Volkszeitung" zu Bu er ein vom 21. b. M. fprechendes Brogramm beschließen wird. Sie spricht weiter aus, * = Gegen dieses Urtheil war Revision eingelegt worden unter besonderer Bezugnahme auf ein bereits früher ergangenes Reichsgerichts- Erkenntniß, wonach nicht die Stelle, an der ein Gedicht abgedruckt sei, dafür maßgebend sein könne, den Inhalt zu einem strafbaren zu machen, wenn der Inhalt an sich nicht beanstandet werden könne. I. * datirter Artikel über eine schändliche Greuelthat" und bemokratischen Partei Deutschlands durchaus einverstanden ist. zeiger8", 3. Hohlwegler, ist wegen Abdrucks des Artikels: daß fie mit der im harten Kampfe erprobten Taktik der sozial- Gegen den Redakteur des Berliner Vereins. Anblutgierige Frevelthat" welche etwa ein Dutzend Sie protestirt deswegen gegen die von einzelnen Genossen, beson- ie sich Fürsten amüsiren"( Nr. 36 vom 5. September) Sozialdemokraten mit rothen Shlipsen und wüthenden ders in Berlin beliebte Opposition, weil dieselbe die Intereffen Anklage erhoben worden. Der Artikel soll gegen§ 184 des Blicken" an friedlich(?) gesinnten Mitbürgern( Krieger- und unserer Partei zu schädigen geeignet ist." Strafgesetzbuches verstoßen, welcher von der Verbreitung unLandwehr- Vereinlern) verübt haben sollten, und zwar züchtiger Schriften 2c. handelt. nachdem sie sich auf die Lauer gelegt hätten wie Eine öffentliche Volksversammlung in Neumünster blutgierige Ziger mit scharf geschliffenen erklärte sich mit dem Programm- Entwurf im Wesentlichen ein- Bei den weiteren Wahlgängen zum Erfurter Gewerbe. Dolch und anderen Messern." verstanden, ebenso mit der Taktik des Parteivorstandes und der gericht siegte in der 4. Gruppe in beiden Klaffen der Arbeiter Der Artikel, welcher von gruseligen Schlagwörtern Frattion. Ebendaselbst fand am 26. September eine sozialdemo- wie Unternehmer die sozialdemokratische Liste, in der förmlich stroßzt, hat sofort Aufnahme in die„ Dortmunder und ben 1. oldenburgischen Reichstags Wahlkreis statt, welche demokratischen Kandidaten gewählt, während es in der Unterfratische Konferenz für den 7. und 9. schleswig- Holsteinschen 5. Gruppe wurden in der Arbeiterklasse ebenfalls die sozialZeitung", in die„ Tremonia" und in viele andere gegnerische von 20 Delegirten aus 19 Orten besucht war. Diefelbe schlug nehmerklasse gelang, einen unserer Genossen durchzubringen. Blätter gefunden, obschon der Verfasser seinem Artikel den den Parteigenossen der einzelnen Orte St. Heinzel für die erſt- In allen Wahlgängen zusammen wurden zwei Drittel sämmtStempel der Verlogenheit selbst aufgedrückt hatte durch die genannten Wahlkreise als Delegirten für den Parteitag und licher Beisitzer( Arbeiter und Unternehmer) nach den Vorschlägen Behauptung, daß so vielman von der Vorunter: 5. Lienau als deffen Stellvertreter vor; für den 1. oldenburgischen der Sozialdemokratie gewählt. Der sozialdemokratische Bersuchung vernommen habe, dieser graufige Wahlkreis war schon vorher P. Sug aus Bant als Delegirter trauensmann Böhm, welcher selbständiger Konfektionsschneider Ueberfall aus reinem sozialdemokratischem überließ man den einzelnen Orten; die Berliner Opposition nahm Stimmen. Von 22 Beifizern aus den Reihen der Untervorgeschlagen. Die Stellungnahme zum Programm Entwurf ist, erhielt in seiner Gruppe als Unternehmer die meisten Klassenhasse hervorgegangen sei".- Wannen, weil sie von wenigen Bersonen ausgehe, nicht besonders nehmer find 9 Sozialdemokraten. Hätte unsere Partei mehr und von wem hat denn diese fabelhafte Borunter ernst. Der dritte Punkt:" Agitation und Organisation der drei Kandidaten für letztere Klaffe gehabt, sie hätte noch mehr Sthe man, such ung" stattgefunden?. Wahlkreise", rief eine lebhafte Debatte hervor. Einige Delegirte im Gewerbegericht errungen. Die Parteigenossen, welche in Erfurt wünschten, daß für die ländlichen Distrikte mehr gethan werde, im Vordergrunde der modernen Arbeiterbewegung stehen und namentlich für Oldenburg. Hierzu wurde empfohlen, die„ Nord- wählbar waren, sind sämmtlich gewählt worden. Wir haben also wacht" unentgeltlich zu verbreiten. Beins( Segeberg) empfahl auch hier einen glänzenden Sieg erfochten. Flugblätter zu verbreiten, Evers( Stokelsdorf): tüchtige Genossen " * 1 " Ferner: Wie war es möglich, daß in dem Befinden des verletzten Ellinghaus schon gegen Abend des 21. b. M. eine Besserung eingetreten war, wenn sein ganzer Kopf mit Schnitten bededí als Vertrauensmänner zu wählen, die auch im Stande seien, die Die Elberfelder Sozialdemokratie hat den Antrag war" und er auch noch dazu eine tiefe Stich agitation zu leiten. Stig wünschte ein Flugblatt, betreffend die Breslau's, der Jugendliteratur von Parteiwegen größere wunde in die Seite erhalten hatte"?- Kornzölle. Heinzel war für mündliche Agitation. Schließlich Pflege zu widmen, gleichfalls afzeptirt. Es ist sonnenklar, daß der Verfasser des Artikels a us wurde ein Antrag angenommen, es der Agitations Kommission reinem Klassen haß" gegen die Sozialdemo- zu überlassen, Mittel und Wege zu schaffen, um eine rege Für den Landtagswahlkreis Dresden wurde von Praten oder auch zum Schutze der Urheber der Agitation in der Provinz zu entfalten. Seiten der Sozialdemokratie der Baugewerke Winkler aus Schlägerei" in Buer bestrebt gewesen ist, den Dresden- Neustadt als Kandidat aufgestellt. wahren Sachverhalt zu verdunkeln, um die Greifenhagen tagte au 29." September in Grünhof bei Eine Volksversammlung für den Kreis RandowRichter in Münster zu beeinflussen und auf Frrwege zu Stettin. Dieselbe war auch von einer Anzahl Frauen besucht den internationalen Sozialisten- Kongreß zu Konfiszirt wurde in Desterreich der Bericht an Leiten. Das wird ihm nicht gelingen! Vielmehr wird und nahm mit großem Beifall ein Referat Fris 3ubeil's Brüssel, im Auftrage der Delegirten der öfterreichischen die unparteiische gerichtliche Untersuchung ergeben, daß aus Berlin über den Entwurf des Gefeges gegen die Trunt- Sozialdemokratie, erstattet von Dr. V. Adler. Druck von Mörlein auch in Buer die Folgen der Berhehung versucht entgegen. In einer Resolution sprach man sich dann sehr in Nürnberg" weil er dem ganzen Umfange nach das Berschiedener Volksklassen durch die Redaktions- und scharf gegen den Grlaß eines solchen Polizeigesetzes aus und verbrechen der Störung der öffentlichen Ruhe(§ 65 des St.-G.) Hintermänner des ultramontanen Ludgerus Blattes in langte, daß an Stelle deffen lieber dem Volte billige Nahrungsbegründet die sehr zahlreichen Leser dieses rein fachlichen Münster mit ihren ,, Dreschflegeln" und Käfigen am Lamberti mittel beschafft werden sollten. Die Versammlung wählte noch Berichtes haben in ihm bisher absolut kein Verbrechen" entdecken Thurme", sowie des protestantischen Pastors Jskraut in den bisherigen Reichtags Kandidaten des Streises, Alwin tönnen; offenbar weil sie Laien sind. Spenge u. s. w. Rörsten aus Berlin, mit großer Mehrheit zum Delegirten für die Ursache der bedauerlichen den Parteitag und endete nach einem zündenden Schlußwort Schlägerei" gewesen sind, wie es unzweifelhaft in Camen, des Referenten mit einem begeisternden Hoch auf die Sozial- 30. September, Morgens 9 Uhr, am Hirnfchlag der aus Berlin Todenliste der Partei. In Kassel verstarb am Unna- Königsborn, Eisleben, Forst bei Aachen, Spenge u. f. 1. Demokratie. der Fall gewesen ist. gebürtige und von da unter dem Ausnahmegesetz ausgewiefene Schreiner Emil Grim m im faum vollendeten 28. Lebensjahre. Die Parteibewegung, sowie namentlich die Gewerkschaftsbewegung verlieren in ihm einen treuen Freund und tapferen Streiter. Sein Wirken wird namentlich den Kasseler Genossen unvergeßlich bleiben. Ehre seinem Andenken. * * " Es erfordert das Gerechtigkeits- Prinzip, daß mit der Eine Zustimmungserklärung zum Programm- Entwurf selben Promptheit, wie sie in der Buerer Angelegenheit ge- liegt weiter vor von den Parteigenossen in Apolda. handhabt ist, gegen alle Voltsverheher eingeschritten wird, welche offen, frant und frei zu Gewalt versammlung eine Resolution des Juhalts, daß der Erfurter Die Dresdener Parteigenoffen faßten in einer Volts thätigkeiten gegen Sozialdemokraten auffordern, wenn diese Barteitag die von einzelnen Berliner Genossen gegen die Parteilediglich ihre verfassungsmäßig gewährleisteten staatsbürger- leitung und andere bewährte Parteigenossen erhobenen Vorwürfe lichen Rechte ausüben wollen. Die bezeichneten ultra- mit Unparteilichfeit" prüfen möge." Wenn sich, wie anzunehmen montanen, protestantischen und sonstigen Volksverhetzer ist, diese Vorwürfe als ungerechtfertigt herausstellen, möge der besigen jedenfalls das Privilegium nicht, offen und Barteitag ernstliche Verwahrung gegen diefelben einlegen. Die Bei Anfragen bitten wir die Abonnements Quittung beizufügen. Brieflich ungestraft den allgemeinen Bürgerkrieg Dresdener Delegirten werden beauftragt, sich in dieser Weise zu zu predigen. Schließlich erheben wir energischen Protest gegen die verhalten." es Delegirtenwahlen zum Parteitag. Apolda: C. A. der infame Beschuldigung, daß wirkliche Sozialdemokraten" Reichelt. Kempten: Birk München. 11. hannov. Wahlkreis aus reinem Klaffenhaß" Mitmenschen födten oder lebens-( Einbeck): Meister Hannover. Altona: Frohme und Heingefährlich mißhandeln könnten. Wenn die Sozialdemokraten rich. Stuttgart( Stadt und Land): Kloß aus Haslach und beim Verfagen der bekanntlich völlig verrosteten geistigen| Rupprecht sen. aus Gaisburg. Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt. Berichtigung. In der gestrigen Quittung des Parteivorstandes steht auf drittletzten Zeile irrthümlich. Berliner Wahlkreis 200,-, muß heißen: V. Berliner Wahlkreis 200,-. Franz Kiging. Sie müssen eine abgestempelte Beglaubigung Ihres Fachvereins bringen, woraus wir entnehmen können, daß die Mittheilung wahr ift. Theater. Sonntag, den 8. Oktober. Opernhaus. Die Meistersänger von Nürnberg. Montag: Ein Maskenball. Schauspielhaus. Die Augen des Herzens. Am Fenster. Herrn Kaudels Gardinenpredigten. Montag: Die Quizows. Leffing- Theater. Falsche Heilige. Montag: Sodoms Ende. Berliner Theater. Die Neuver mählten. Jugendliebe. Montag: Der Garnisonstenfel. Vorher: Sabbath des Herzens. Denisches Theater. Die Sonne. Montag: Der blaue Brief. Circus Renz.[ Circus G. Schumann. Friedrich- Karl- Ufer, Edhe Karlstr. Sonntag, den 4. Oktbr., Ab. 7½ Uhr: Große Ertra- Vorstellung. Sozialdemokratischer Wahlverein des 1. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Dienstag, den 6. Oktober, Abends 8½ Uhr, Versammlung bei Norbert, Beuthstraße 21. 343/12 Karlstraße. Sonntag, den 4. Oftober 1891: 2 Borstellungen. Nadm. 4 Uhr: Aschenbrödel". Phantastisches Zaubermärchen in 4 Abth. mit Ballet Auftreten sämmtlicher für Berlin neu( Goldpagentanz), neu arrangirt u. in- engagirter Kunstkräfte, sowie tomische szenirt v. Direktor E. Renz. Bu dieser Entrees mehrerer der vorzüglichsten Vorstellung hat jeder Besucher das Klowns. Vorführung der edelsten und Recht, auf das von ihm gelöste Billet bestdressirten Schul- und Freiheitspferde. ein Kind unter 10 Jahren unentgelt- Unübertroffen neue Original- Dressur. in lich einzuführen. Zum Schluß: Circus Ober- und Abends 72 Uhr: Mit vollständig uter- Waller. Eine Nacht in neuen scenischen u. choreographisch. Venedig. Neueste sensationelle, höchst Einlag. u. neuen Wasser- resp. Beleuch- fomische hydrologische Originaltungseffekten: Auf Helgo- Walfer- Pantomime in zwei land, oder: Ebbe und Abtheilungen, in Szene gesetzt vom Wahlverein des III, Berliner Reichstags- Wahlkreises. Hente, Sonntag, Abends von 6 Uhr ab Gründel's Restaurant, Dresdenerstraße 116: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Gäste haben Zutritt. Sozialdemokratischer Wahlverein 838/18 Besidenz- Theater. Bon Dreien der Sluth, gr. hydrologische Ausstattungs- Direktor G. Schumann. Ballet, arran- für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Glücklichste. Vorher: Besuch nach der Hochzeit, Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Der Mann mit hundert Köpfen. Musikalisch deklamatorische Abendunterhaltung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der arme Jonathan. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas- Theater. Mädchenschule. Montag: Dieselbe Borstellung. Ottend- Theater. Dorf und Stadt. Montag: Vom Stamm der Asra. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst Theater. große Prophet. V Große Mitglieder- Versammlung trische Anlagen von Her.. Joseph am Montag, den 5. Oktober, Abends 8 Uhr, im KonzertCouprant. Pantomime in 2 Abtheilungen mit girt von der Balletmeisterin Frl. Lillé. Stational Tänzen( 60 Damen), Auf- Masik vom Kapellmeister Herrn Jacques zügen 2c., Dampfschiff- und Boot- Schumann. Maschinerien und elekfahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt u. inscenirt vom Dir. E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss ausstrahlend. In beiden Vorstellungen Auftreten der vorzüglichsten Künstlerinnen und Künstler, sowie Vorführen und Reiten Rassenöffnung von 10 bis 1 Uhr u. von 5 Uhr Nachm. ab ununterbrochen. Preise der Plätze: Loge 4 M., Tribüne und Sperrsiz 3 M., 1. Platz 1,50 M., 2. Play 1 M., 8. Play 50 Bf. Rinder unter 10 Jahren in Begleitung Erwachsener zahlen auf dem 1. u. 2. Play die Hälfte. Jung- pferde. Komische Entrées und Inter- Vorstellung. Eine Nacht in Venedig. Der Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplah- Theater. Schwarze Brüder. Montag: Dieselbe Vorstellung. Fernpalaft. Spezialitäten- Vorstellung. mezzos von sämmtlichen Klowns. Morgen: ,, Auf Helgoland". Montag, den 5. Oftober: Große G. Schumann, Direktor. itu t " E. Renz, Direttor. y. Pietsch' Lauf- Dresdenerstr. 10. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Gebrüder Richter's Variété. Spe Spezialität.- Theater I. Ranges. zialitäten Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spe- Anf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 50 Pf. zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Konkordia- Valaft- Theater. Spezialitäten- Borstellung. Banfmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Ciskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. heater d.Reichshallen Neues Brogramm! Maria la Bonita die erste Tänzerin Spaniens. Hunde Orchester. " Sonntags 61/2 SENS RAUER CTIEN- B 75 AktienE. neuer Lehrkursus f. Damen u. Herren beg. Sonntag, 4. Ott., Nachm. 4 Uhr. Meld. Adalbertstr. 3 u. b. Beg. d.Unterr. Z F. Büttner's Tanz- Institut 21, Adalbertstrasse 21. Jeden Sonntag, Nachm. 3 Uhr, beginnt ein neuer Lehrkursus für Anfänger. Oswald Schensch's hause Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Tagesordnung: 1. Die europäische Lage und der Sozialismus. Referent Gen. 387/3 August Bebel. 2. Diskussion. Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, pünktlich zu erscheinen. Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder Der Vorstand. werden aufgenommen. des Sozialdemokratischer Wahlverein 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Außerordentliche General- Versammlung am Dienstag, den 6. Oktober 1891, Abends 8 Uhr, im Saale der Norddeutschen Brauerei, Chauffeestraße Nr. 58. Tagesordnung: 1. Vortrag. Referent Reichstagsabg. Wilh. Liebknecht. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom 3. Quartal 1891. 4. Statutenänderung. 5. Neuwahl des gesammten Borstandes. 6. Verschiedenes und Fragekasten. 844/12 Jeder Besucher der Generalversammlung muß sich durch sein Mitgliedsbuch legitimiren können. Es ist auch Pflicht eines jeden Mitgliedes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Achtung! Kutscher und die im Fahrwesen beschäftigten Arbeiter. Am Sonntag, den 4. Oktober 1891, Abends 6 Uhr, Brauerei Restauration, Adalbertstr. 16, Gr. öffentl. Bersamml. für Kutscher, Arbeiter u. deren Frauen Friedrichszwischen Naunyn- u. Dranienstraße. hain Königsthor. Sämmtl. Räume sind neu renovirt. Heute, Sonntag: Den Genossen, Vorständen, sowie 1191L Vereinen bestens empfohlen. im Lokale des Herrn Fenerstein, Alte Jakobr. 75. Tages Drdnung: 1. Bortrag des Genossen Lazarus. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 4. Wahl eines Delegirten. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein, verbunden Der Einberufer. Instrumental- Säle lungen 2c. noch einige Sonn mit Tang. Instrumental- Säle Festlichkeiten, Berſamm= Konzert abende frei, auch Sonntags zu vergeben. Arnold. Vereinszimmer, gute Winter- Kegelbahn. Anfang 4/2 Uhr. Fritz Roscha, Frankfurter Allee 72 Eintritt 40 Pfg. The 6 Sunbeames. 1345L] Programm unentgeltlich. Die Riesin. u. s. w Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittags1169L tisch à la Duval. 8 Stegelbahnen 6 Billards, 2 Säle. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 PassageElysium, Landsberger Allee 40-41. Jeden Sonntag: Neumann1350L Bliemchen- Sänger Neumann, Wolff, Horvath, Gipner, Röhl, Grosch, Ehrke. Entree 50 Pf. Anfang 7 Uhr. W. Gründel's Restaurant, S., Dresdenerstraße 116. Arbeitsnachweis ut. Verkehr der Maler, Buchbinder, Schlosser, Töpfer, Drechsler, Sattler und Gärtner. 221L 2 Billards, Vereinszimmer und Saal Züglich: Frei- Concert Empfehle mein Weiß- und Bairisch bier- Lotal, genannt:" Zur alten Ritze", Barnimstr. 3. Jeden Montag großes Gänseausschieben auf dem Billard. 1883b Fritz Behmer. Den Genossen Moabits empfehle mein Restaurant mit Vereinszimmer, F. Panopticum Suchert, Zwinglistraße 7. Evenist bis zur Fertigstellung des neuen Theater Saales geschloffen. Castan's Panopticum. dafelbst einige gut möbl. Schlafstellen. Empfehle allen Freunden und Bes tannten mein Restaurant für geschlossene Gesellschaften, Geburtstage 2c. C. Klatt, Boeckhstr. 51. 1875b Langi. Verkäufer von H. E. Kunstmann. Geschäfts- Eröffnung. Beige Freunden und Genossen an, daß ich vom 25. September, ein Restauration& D. in Schöneberg, etzt: Friedrichstr. 165, br. 10, eröffnet habe. J. Ecke Behrenstrasse. Neu: Prinzess Pauline. Geöffn. v.9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 f. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. 1311L H. Hoffmann, früher Berlin Raiserstr. 4. Detail- Verkauf zu Engros- Preisen. Nordhäuser Korn& Str. M. 0,60 • 1,20 " " à 0,10 " " " 2, Liqueure, Rum, Rognat à Weinessig. Ungar- Bein vom Faß& liefern Brauer& Grützmann. Hauptgeschäft: 63, Andreas- Straße Nr. 63. Filialen: Empfehle mein Weiß- u. BairischBier- Lokal. Den Dienstag von früh an: Frische Blut- und Leberwurst. 1886b] Eimeckte, Röpnickerstr. 130. Rohtabat A. Goldschmidt, 6, Spandauerbrücke am hiesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt fider brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabake sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 195/7 Montag, den 5. Oktober, Abends 8 Uhr, findet bei Seefeldt, Grenadierstraße 33, eine Versammlung des Fachvereins der Studateure und Berufsgenossen Berlins und Umgegend statt. Zagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Friedländer über„ Sozialismus und persönliche Freiheit". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste sind willkommen. Per m zuf ger Re Bi die vie der geE Ve bü um im BC im un Do Bi Le un di en A ra fch be tem A üb ha δα br A en DO de fü Tu m be A ab hi 271/19 2 D ft Ic Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. VI. Stiftungs- Felt am Sonnabend, den 10. Oktober, im Lokale des Herrn Joel, Andreasstraße Nr. 21. Schuhe u. Stiefel mit Bontroll- unter givirtung des Sumoriſten Otto Aronett, sowie der außerordentlichen marke, sowie Filzschuhe sämmtl. Art empfiehlt G. Zerbe, Ritterstr. 114, nahe Fürstenstraße. 1318L] Roh- Tabake. Grösste Auswahl, billigste Preise von sämmtl. im Handel befindlichen Tabaken 1581a Driginal- Duettisten Gebr. D. Osta und andere namhaften Spezialitäten. Feftrede, gesprochen vom Kollegen Karl Kurth. Billets à 30 Pf. find in allen Zahlstellen zu haben: im Osten bei Herrn Hencke, Blumenstr. 38; im Norden Ecke Bedenickerstr. 2; im Südosten Oranienstr. 197 b. Mohn, sowie bei allen bekannten Kollegen. 826b] Das Comité. Zentralverein der Haus- und Geschäftsdiener Berlins. Dienstag, den 6. Oktober, Abends 82 Uhr: Heine. Frank, Ordentliche General- Versammlung Brunnenstr. 141-142. Spiegel und Möbel, Polsterwaaren eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Allen Genossen des Westens zur Nachricht, daß ich mein Hutgeschäft wegen zu hoher Miethasteigerung nach Frobenstr. 28 1157 L verlege. Polvogt, robenstraße 12. Hamburger Laden ( Spezialität: Arbeits- Anzüge) jest: Linienstr. 225, Ecke der Grenadierstraße, nahe dem Schönhauser Thor( früher Brunnenu. Elsasserstr.- Ecke u. Weinbergsweg 2, J. Leiser. Dienstag u. Freitag: Damentag. 37, Gr. Frankfurterstr., Ging. Weberstr. am Rofenthaler Thor. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 344M Erxleben's 17, Puttbuser- Strasse 17. 49, Emdener- Strasse 49. Nur 1 Mark. 1165L bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. 1868b Schneider- und Schneiderinnen- Verband. Versammlung 21 am Montag, den 5. Oktober, Abends 81/2 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstraße 48a. Vortrag des Kollegen Rogge über die Bedeutung des Großbetriebs. Wahl der gesammten Lokalverwaltung. Kollegen, welche am nächsten Zuschneide- Unterricht theilnehmen wollen, müssen sich in dieser Versammlung melden. 269/2 Fachverein der Tischler. Montag, den 5. Oktober, Abends 82 Uhr, in Gratweil's Vierhallen, Kommandantenstr. 77/79: OS Versammlung. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Leo Arons über: ,, Der Ideengang des Bodenbesttreformer". 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Am Sonnabend, den 10. Oktober d. J., Vereins- Kränzchen in ,, Sanssouci", Kottbuserstr. 4 a. Billets sind auf allen Zahlstellen des Vereins, sowie bei folgenden Mitgliedern zu haben: Apelt, Sebastianstr. 27/28( Möbelhandlung); Glocke, Lausigerstraße 52, 3 Tr.; Wiedemann, Wendenstr. 2 und Arbeitsnachweis Wallstr. 7/8; Schulz, Brizerstr. 42; Hegeler, Brizerstr. 40, v. 4 Tr.; Mieke, Adalbertstraße 10; Haberland, Reichenbergerstr. 61, v. 2 Tr.; Koblenzer, Adalbertstr. 96, Hof 1 Tr.; Conrad, Bärwaldstr. 53, Hof 2 Tr.; Kuhn, Admiralstr. 37, 4 Tr.; Klawitter, Oppelnerstr. 16; Grunert, Manteuffelstr. 64; Mews, Mariannen: straße 18; Georgi, Simeonstr. 22; Reichert, Fürbringerstr. 25, Hof 2 Tr.; Weiß, Tresckowstr. 23; Hinz, Fichteftr. 28, Quergeb. 4 Tr. 822/18 Den Parteigenossen empfehle mich zur Anfertigung eleganter HerrenPapier- und Schulbuchhandlung, Garderobe. Otto Beckurts, Leberwaaren, Galanterie, Zigarren- Klagen, Eingaben, Reklamationen, und Zigarettenhandlung Markusstr. 11, Rath im Zivil- und Strafprozeß. Gin- Seydelstr. 25, Hof 3 Tr.[ 1631 b Ede der Wallnertheater- Straße, emziehung von Forderungen. Pollak, Dr. Hoesch, homöopath. Arzt. pfiehlt sich der geneigten Beachtung. jetzt Raupachitr. 7, I. Auch Sonntags. Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Berantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Der Vorstand. Hierzu zwei Beilagen d a 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 232. Tokales. Sonntag, den 4. Oktober 1891. Von weitesten Boltstreife gewinnen." 9 und B S. Jahrg. dabei die französische Revolution behandeln. Planmäßig selben unter vier Augen längere Gespräche geführt hat; ebenso und folgerichtig gehen die Leiter der Arbeiter Bildungsschule hat sie ihrem Bruder einen längeren Urlaub bewirkt, weil seine von ihrem Wirken bis jetzt wenig in die Gesundheit angegriffen sei. Schweizer behauptet jedoch nach wie Die Berliner Delegirten zum Erfurter Parteitag Deffentlichkeit gedrungen ist, so darf das nicht, wie hier und vor, daß seine Schwester von der ganzen Angelegenheit nichts gewerden ersucht, sich am Mittwoch, den 7. d. M., Abends 8 Uhr, dort geschehen, als ein Beweis dafür aufgefaßt werden, wußt und von dem Mordversuch erst nach geschehener That cm Restaurant Wernau, Rosenstr. 30, behufs Besprechung ein- daß wir es mit einem verkrachten oder dem Krache Kenntniß erlangt hat. zufinden. nahen sozialdemokratischen Unternehmen zu thun haben. Trotz aller Warnungen lassen sich die Landleute immer allen Sozialdemokratischen Unternehmungen verdient Eine Hehe gegen die Arbeiter- Bildungsschule. Die die Volksuniversität die allerernsteste Beobachtung wieder bestimmen, von Haufirern werthlose Zuch- und LeinenRölnische Zeitung" widmet der Berliner Arbeiterschule, welche Aufmerksamkeit, die Männer, welche in dieser Anstalt heran- waaren zu kaufen. zu kaufen. Augenblicklich machen solche Händler in ihrem schwülstigen Bourgeoisjargon zu einer Boltsuniversität gezogen werden, dürften in nicht zu langer Zeit den größten Ein- wieder die Umgegend hier unsicher und man hört vielfach von geworden ist, einen Leitartikel, welchen wir unsern Lesern zur fluß auf die sozialdemokratische Bewegung und damit auf die Landleuten, die ihren Schaden zu spät einsehen, um wieviel Kenntniß bringen: theurer sie die Waare bezahlt, als in hiesigen stehenden Ge Bon den sozialdemokratischen Agitations- oder auch Wir wollen uns nicht auf sachliche Auseinandersetzungen schäften. Bildungsmitteln werden die Freie Volksbühne und vor allem mit der Kölnerin einlassen, aus deren Uebertreibungen das ganze die Arbeiter- Bildungsschule oder auch Boltsuniversität genannt, philisterhafte Angsimeierthum spricht. Die Berliner Arbeiter die Anwohner der Gegend am Bahnhof Wedding belästigt. Bei Durch eine ungewöhnlich starke Rattenplage werden viel zu wenig gewürdigt. Beide Anstalten ergänzen sich. In wissen längst, daß die Leitung der Schule ihre Aufgabe viel höher dem Erweiterungsbau der Ringbahn ist der Bahndamm am der Arbeiter- Bildungsschule wird der Arbeiter so weit heran- auffaßt. Wenn z. B. der deutsche Unterricht in drei Stufen zer- Wedding durch Mauerwert eingefaßt und in letzterem sind in der gebildet, daß er den Aufführungen der Freien Voltsbühne mit legt ist, so ist das die nothwendige Folge der mangelhaften Vor- Höhe des Erdbodens fortlaufende 1 Fuß im Geviert messende Berständniß folgen kann. Man muß einer von der Freien Volts- bereitung vieler Schüler, welche ihren Grund wieder in den trau- Deffnungen eingelassen. In diesen tummeln sich nun viele bühne in Berlin veranstalteten Aufführung beigewohnt haben, rigen Verhältnissen der Klassenstaatlichen Volksschule hat. Da Tausende von Ratten und überschwemmen von da aus die an um zu sehen, mit welch fieberhafter Aufmerksamkeit die Hunderte heißt es eben von Grund aus aufbauen. Die Lobeserhebungen liegenden Grundstücke, zernagen das Mauerwerk des Bahndammes im Zuschauerraum die Vorgänge auf der Bühne verfolgen. Die aber, welche der Artikel enthält, müssen wir zurückweisen. Der Borstellungen der Freien Voltsbühne werden übrigens nicht mehr Unterricht in der Schule findet seit einem halben Jahre statt und es heißt, beabsichtigen die Hausbesitzer sich beschwerdeführend ar und und durchwühlen den Erdboden auf eine weite Strecke hin. Wie im Ostend- Theater, sondern im Belle- Alliance- Theater stattfinden aus ihr sollen bereits trefflich geschulte Agitatoren hervorgegangen die Direktion der Stadt- und Ringbahn- Verwaltung zu wender und in diesem Winter wird zunächst„ Der Bund der Jugend" sein! Dagegen zeigt uns die blasse Furcht der Gegner, was die was von Henrik Ibsen zur Aufführung gelangen. Die Arbeiter Schule zu leisten vermag, wenn Lehrer und Schüler ihre Aufgabe Bildungsschule hat für den Um den Wilddieb und Mörder Höpfner aus Kloster kommenden Winter ihren ernst nehmen. Möge die Berliner Arbeit das im Auge behalten Lehnin, welcher sich, nachdem er den Amtsdiener schwer verLehrplan zum großen Theil umgeändert. Die Stenographie und die Schule, die noch ernst mit den Schwierigkeiten des An- wundet und einen Arbeiter erschossen hatte, seit einigen Wochen und das Zeichnen sind ausgemerzt worden; für den Arbeiter hat fangs zu tämpfen hat, nach Kräften unterstützen. die Stenographie, die übrigens in Berlin an vielen Stellen unin den umliegenden Wäldern verborgen hält, zu ergreifen, ist entgeltlich gelehrt wird, recht wenig Werth. Zeichnen kann der Von Herrn Stöcker scheint man garnichts mehr wissen zu am Donnerstag eine größere Abtheilung von Mannschaften des Arbeiter in den vielen Fortbildungs- und Fachschulen viel wollen. Der alte Fuchs bringt sich durch folgende Mittheilung 35. Infanterie Regiments aus Brandenburg in Kloker Lehnin eingetroffen. Heute sollen die Wälder durchstreift werden. Die rationeller lernen. Das Hauptgewicht wird die Arbeiter- Bildungs: bei seinen Anhängern in empfehlende Erinnerung: schule auf den Unterricht im Deutschen und in der VolkswirthDie Einladungen zu Festpredigten und Vorträgen kommen Frau Höpfner soll ihrem Mann öfter Nahrungsmittel in den schaft legen. Der Unterricht in diesen Fächern ist eigentlich gleich- wiederum so zahlreich an mich heran, daß es unmöglich ist, fie Bald getragen haben. Derselbe hat gedroht, Jeden zu erschießen, bedeutend mit der Ausbildung zum Agitator und Redner. Wir alle einzeln zu beantworten. Ich bitte deshalb, mein Nichtder sich ihm nähert. kennen mehrere Handwerksgesellen, die den Unterricht in dieser antworten zu entschuldigen und theile den einladenden Freunden Anstalt genoffen, und wir sind überrascht, was diese Leute, die mit, daß ich auf lange hinaus Neues nicht übernehmen kann. übrigens mit dem größten Eifer die Schule besucht haben, gelernt Berlin, 2. Oftober 1891. Adolf Stöcker." haben. Während ihnen früher jede Fähigkeit mangelte, ihre Gedanken in einer halbwegs verständlichen Form zum Ausdruck zu bringen, sind sie heute fast Meister des Wortes. Aus dieser Schule Polizeibericht. Am 2. d. M. Morgens sprang ein 18jähriges werden das ist zweifellos der Sozialdemokratie eine ganze 8147 Strafen wegen Schulversäumniß sind im verAnzahl volksthümlicher, fanatischer Hedner und Agitatoren gangenen Jahre gegen 1868 Familienhäupter von dem Berliner Mädchen aus einem Fenster im zweiten Stock des Hauses Mühlenstraße 49a auf den Hof hinab und erlitt so schwere Verlegungen, entstehen. Und das ist für die Sozialdemokratie ein werth- Magistrat verhängt worden. Der Gesammtbetrag dieser Strafen daß es nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden voller Erfolg. Denn die Thatsache läßt sich leider nicht aus ergiebt die Summe von 59 654 M. Diese Strafen haben gegen Im Landwehrkanal, gegenüber dem Grundstück der Welt schaffen, daß es den übrigen Parteien an Rednern das Vorjahr um 632 im Gesammtbetrage von 5975 Mart zu Görlizer User 21-23 wurde zu derselben Zeit die Leiche einer für die kleinern Volksversammlungen, Bezirks Versamm genommen. In 2936 Fällen wurde gegen die Strafbefehle Frauensperson angeschwemmt.- Mittags versuchte eine Frau lungen fehlt. Die von antisozialdemokratischer Seite ge- 2ẞiderspruch erhoben und sind darauf 2325 Strafen aufgehoben, in ihrer Wohnung in der Hirtenstraße sich mittelst Kleesalz und machten Versuche, Agitationsschulen, Diskutirklubs nach sozial weil die Versäumniß in diesen Fällen als entschuldbar anerkannt demokratischem Muster einzurichten, sind gescheitert. Für die wurde; während in 611 Fällen Strafen durch Reſolute feſtgeſetzt Friedrichshain gebracht.- An der Ecke der Reinickendorfer- und Morphium zu vergiften. Sie wurde nach dem Krankenhause am Agitation auf dem Lande und in den kleinern Landstädten ist es 126 Fällen Erfolg hatten. Bezahlt wurden 1152 Strafen im Fennstraße gerieth Nachmittags ein 11jähriger Knabe beim Abwurden. Hiergegen wurden 153 Refurſe eingelegt, welche in aber unbedingt nothwendig, daß sie über Redner verfügen können, die den Gedankengang des kleinen Mannes voll zu würdigen ver- Gesammtbetrage von 3180 m. 899 Strafen wurden durch Haft die Räder desselben und erlitt einen Bruch des Unterschenkels. ftehen. Die sozialdemokratischen Agitatoren in Mecklenburg verbüßt, während die anderen Strafen erlassen wurden wegen zu derselben Zeit wurde ein Schlosser in seiner Wohnung in der hätten nimmermehr solche Erfolge erringen können, wenn sie eben Ausscheidens der Kinder aus der Schulpflicht. Von den vor Stettinerstraße erhängt vorgefunden. nicht in den Gedankengang des fleinen Mannes voll eingedrungen erwähnten 1863 Familienhäuptern wurden 927 wirklich bestraft, sich ein ehemaliger Schantwirth in seiner Wohnung in der Und Redner, solches und anderen Schlages bildet die während bei 936 die angedrohte Strafe nicht zur Bollstreckung Eberswalderstraße mittelst einer Höllenstein- Auflösung.m Arbeiter- Bildungsschule; denn der Unterricht im Deutschen, in tam. Landwehr- Kanal, nahe der Mündung in die Spree, wurde Abends der Volkswirthschaft ist ganz danach berechnet, ob der Redner Der Maler Albert Schuhknecht hat sich am Sonnabend, die Leiche eines neugeborenen Rindes angeschwemmt. Zu der vor den Formern und Buchdruckergehilfen der großen Industrie- den 26. September, Morgens auf Arbeit begeben, ist aber auf selben Zeit wurde ein Schloffer in seiner Wohnung in der städte( obere Stufe) auftreten soll; ob er ſein Licht leuchten seiner Arbeitsstelle nicht angelangt und hat auch sonst nichts von Admiralstraße von den auf seinen lauten Hilferuf herbeigeeilten lassen wird vor den Maurern, Tischlern der mittleren Provinzial- fich hören lassen. Man vermuthet, daß ihm ein Unglück zu Hausbewohnern schwer erkrankt aufgefunden und verstarb bald städte( mittlere Stufe) oder ob er in der verqualmten winkeligen gestoßen ist; er hat mehrfach an Schwermuth gelitten. S. war darauf. Anscheinend hat er sich vergiftet. Im Laufe des Dorfschenke die Tagelöhner und Ziegelarbeiter aufhegen soll. mit einem graumelirten Jaquettanzug, einem dunklen Sommer- Tages fanden fünf kleinere Brände statt. Natürlich wird in der Arbeiter- Bildungsschule auch Unterricht in Ueberzieher und grauem Schlapphut bekleidet. Seine Familie, der Geschichte ertheilt, dabei versucht man dem Arbeiter planmäßig aus Frau und zwei kleinen Kindern bestehend, ist in begreiflicher die Liebe zum Vaterlande aus dem Herzen zu rauben, alle Attentäter Aufregung. Nachrichten find an Frau Schuhknecht, Bülowstr. 63, und Mörder umgiebt man mit einem Glorienschein und stellt sie Seitenflügel III, erbeten. als edle Menschen hin; man sehe sich nur einen sozialdemokratischen Voltskalender an; von allen Mordanschlägen gegen gekrönte wären. Boltsuniversität. Wenn Herr Stöcker behauptet, daß er überlastet sei, hat er bekanntlich garnichts zu thun. Der Kaufmann Nietschmann, welcher eine Anzahl Kleiner Berliner Asylverein für Obdachlose. Im verflossenen Monat September 1891 nächtigten im Männer Asyl 8944 Personen, davon badeten 3453 Personen; im Frauen- Asyl 1498 Per sonen, davon badeten 120 Personen. mußte. Gerichts- Beitung. Häupter ist hier aufs sorgfältigste Notiz genommen; wann Bebel, Leute um die Gesammtsumme von 440 000 M. gebracht und 3wviftigkeiten zwischen Unternehmern und Arbeitern Liebknecht, Grillenberger, Singer geboren, Kayser, Geib, Bracke gegenwärtig noch im Untersuchungs- Gefängniß weilt, hat nach lagen einer umfangreichen Anklage wegen öffentlicher Beleidigung gestorben, erfährt man, aber die großen vaterländischen Gedent- den neuesten Ermittelungen auch noch eine Anzahl von Wechseltage sind nicht vorhanden. In diesem oder ähnlichem Sinne fälschungen verübt. Er hat auf Personen seiner früheren Kund- zu Grunde, die gestern vor der zweiten Straftammer des Landverfährt man auch in dem Unterricht in der Geschichte in der schaft verschiedene Wechsel im Einzelbetrage von 600 bis 1000 m. gerichts I verhandelt wurde. Auf der Anklagebank befanden sich As neuer Lehrgegenstand wird in diesem und im Gesammtwerthe von etwa 15 000 m. gefälscht. Sein unser Redakteur Kurt Baate und die Lederarbeiter Julius Winter noch die Mathematit hinzukommen, an drei Schulen wird Zustand in der Gefangenschaft ist so schlecht, daß man ihn kaum Chemie, an drei Physit gelehrt werden. Auch für die Mitglieder wiedererkennt. der Arbeiter- Bildungsschule, welche an dem Unterricht nicht Zum Falle Prager schreibt ein Berichterstatter: Es ist er theilnehmen, ist gesorgt worden, sie sollen von der sozialdemo- wiesen, daß Frau Prager ihren Bruder in dem Geschäft in der fratischen Wissenschaft auch einen Brocken abbekommen; große Krausenstraße, wo derselbe angestellt gewesen, in den letzten Vortragszyklen werden abgehalten werden und Liebknecht wird vierzehn Tagen vor dem Morde fast täglich besucht und mit dem Sonntagsplauderei. Geschte, Hans Kockel, Otto Mehlhofe, Karl Schüler und Bruno Treff. Die fünf lebtgenannten Angeklagten haben bei dem Lederwaaren Fabrikanten Karl Hahn in der Sebastianstraße fürzere oder längere Zeit in Arbeit geftanden. Sie haben in die Nummer des„ Volksblatts" vom 17. Oktober v. J. eine Mittheilung einrücken lassen, worin fie ihre Kollegen warnen, bei Hahn in Arbeit zu treten. Derselbe behandle seine Arbeiter wie werden will, schlängelt sich bei Zeiten an die Börse heran. wir Herrn Richter Lorbeerbekränzt unter den lyrischen Nur hier gelangt er zur höheren Einsicht, und durch die Dichtern sehen, daß der vielgewiegte Finanzmann girrende R. C. Wenn der Bar nach Berlin kommt, braucht er Schliche des gewöhnlichen Firens klimmt er allmälig zu Liebesverse schmiedet denn nach solchen Leistungen muß nicht so viel Zeit, als wenn man zu ihm will, weil er bekannt den Staatsanleihen empor. Aus dem kleinen Jobber wird man auf das Schlimmste gefaßt sein. So ist aus dem lich furchtbar weit ist. Dafür hält er sich auch nirgends nach und nach der Chef einer Bankfirma, der mit Ministern wüthenden Kämpen mit einem Male der angenehme Lange auf, er ist kein Anhänger des klassischen Zeugen aus und anderen Würdenträgern die Füße unter einen Tisch Schwerenöther geworden, und wenn wir ihm nun den dem Prozeß Heinze, der immer„ uff seinen Punkt" bleibt. stecken darf, obgleich das Spielen unter der Tischdecke Gefallen nicht thun, daß wir spurlos vom Erdboden verUnd in unserer vielbewegten Zeit kommt doch soviel darauf anstandshalber verboten ist. Die Hände müssen stets schwinden, dann verdienen wir überhaupt nicht, jemals an, daß man stets uff seinen Punkt" bleibt. Würde der wie bei jedem fittigen Verhältniß auf dem Tische existirt zu haben, wir müßten wirklich mit geistigen Waffen Kaiser von Desterreich nicht reisen, fänden die sogenannten bleiben, und außer dem offiziellen Händedruck wird nichts aus diesem irdischen Jammerthal hinausgeprügelt werden. Anarchisten keine Veranlassung, Bomben zu legen, und die gewechselt. Herrn Richter sitt der Schalf im Nacken. Er stellt sich öfterreichische Polizei nicht zu verwechseln mit der öfter- Man kann nicht sagen, daß die Börse das Licht der nur so böse, und alle Welt hat bisher an seine Bösartigreichischen Landwehr könnte Trans- und Eisleithanien Deffentlichkeit nicht sehr liebe. Im Gegentheil, viele Drgane feit geglaubt. Es ist ein Fluch unserer Zeit, daß man die nicht fortwährend vor dem drohenden Umsturz der bestehen- der öffentlichen Meinung leben ausschließlich von der Freund- liebenswürdigsten Menschen mit Absicht verkennt, daß man den Staats- und Gesellschaftsordnung retten. So aber schaft des großen Hauses in der Burgstraße, und auch sie ihnen stets und ständig schlimme Motive unterschiebt, selbst sorgt das Reisefieber der Monarchen dafür, daß wenigstens stehen sich augenscheinlich nicht schlecht dabei. Verbrennt wenn sie von den lautersten Beweggründen getrieben werden. hin und wieder Eisenbahnübergänge und-Brücken gründ- sich bisweilen Jemand die Finger, so ist es seine eigene So geht es auch Herrn Richter, und wer ihn lieft lich geprüft werden, damit in späteren Zeiten sich harm- Schuld, denn Vorsicht ist nicht nur die Mutter des Porzellan- Viele sind es ja nicht wird jetzt inne werden, daß er Lose Passagiere ruhig und unbekümmert Hälse und handels, sondern man muß sie auch in hohem Maße bei es mit einem der erleuchtetsten Geister unserer Zeit Beine brechen können. Der Bar hat glücklicher Weise die Börsenberichten anwenden. zu thun hat. Herr Richter und sein dröhnender deutsche Grenze längst pafsirt, er hat in Berlin nichts als Aber unbekümmert um Börse und Gewinn, um Krieg Freifinn will so gern ernst genommen werden die russische Anleihe zurückgelassen. Als eines der größten und Frieden, um die sämmtlichen Händel dieser Welt hat man thut ihm den Gefallen und Jedermann befindet sich wohl Kunststücke der Weltgeschichte hat man es stets betrachtet, sich Eugen Nichter nunmehr von der hohen Politik zurück- dabei. Wir haben unseren Spaß und die neu hinzutretenden wenn man Geld weggeben soll in einem Augenblicke, wo gezogen, friedlich, wie er ist gesonnen, hat er sich unter die Abonnenten der Freisinnigen Zeitung" eine Gratiszugabe, man selbst vor leeren Taschen steht. Liest man die Blätter Spaßmacher begeben, und vernichtet die Sozialdemokratie so ist allen Theilen geholfen, Herrn Richter am Aller unserer Bourgeoisie, so glaubt man, daß die Kirchenmäuse augenblicklich durch seinen Wig. Er spukt in dem Fenilleton meisten. Wenn bei ihm und seines Gleichen gar nichts Rentiers gegen unsere Kommerzieuräthe sind, wenn es sich feines Organs, und was er durch seine Frrlehren von uns mehr ziehen will, so muß der Zukunftsstaat herhalten, und aber darum handelt, eine ausländische- vielleicht sogar übrig ließ, das wird durch seine sarkastischen Betrachtungen wozu hätte die Sozialdemokratie einen Kopf, wenn ihn sich reichsfeindliche Anleihe zu begeben, wie sie sich zart jetzt vollends in den Grund gebohrt. Er ringt um Herr Richter nicht zerbrechen sollte? Die Sauregurkenzeit ausdrücken, so finden sie immer eine Anzahl von Nicht- den Beifall der Besten unter uns, und neulich wurde er hatte in diesem Jahre den Vorzug, daß sie dem Helden des erfindern des rauchlosen Pulvers, denen sie ihre Spar- von der Berliner Börsen Zeitung" gelobt. Eine solche Freisinns die nothwendige Muße gab, daß er die deutsche groschen aus den Taschen locken können. Sie selbst begnügen Anerkennung feuert den Feuilletonisten begreiflicher Weise Literatur durch einige Meisterwerke bereichern konnte. Es sich stets mit dem Verdienst, der so nebenbei abfällt, zu unerhörten Thaten an, und die Sozialdemokratie wantt that ihr wirklich Noth, doch nun ist dieser Nothstand glücks und sie stehen sich immer noch besser dabei, als müßten in ihren Grundvesten. Wer hätte diese Gemüthstiefe bei licher Weise beseitigt worden, und mag passiren, was da fie ihr elendes Dasein infolge einer anderweitigen Thätigkeit dem grimmen Hagen des Freisinns, der vor noch nicht will, auch Herr Richter kann mit seiner ganzen burchschleppen. Aber der Patriotismus ist nicht Jedem an allzulanger Zeit überhaupt das böse Prinzip verkörperte, Manneßwürde von sich sagen: Ick bleibe uff meinen ber Wiege gesungen, und was ein richtiger Reichsfreund gesucht! Vielleicht erleben wir noch den Augenblick, daß Punkt." % Silaven und es fehle in seiner Fabrik nur die Knute, um voll- die er denselben mit großer Geschicklichkeit abgenommen hat. Am| Generalsekretär des Bergarbeiter Verbandes von Pas de Calais, ständig russische Zustände zu schaffen. Wegen dieser Veröffentlichung ärgsten ist eine Wittwe fortgekommen, welcher der empfehlens- über seine Rücksprache mit dem Minister für öffentliche Arbeiten sind die fünf Arbeiter unter Anklage gestellt und unser Redak werthe Bräutigam 1225 M. herausgelockt hat, ohne auch nur berichtete, die Fortsehung des Ausstandes einstimmig teur Baake ist wegen Aufnahme dieser Mittheilung zur Verant- einen Pfennig zurückzuzahlen. Der Gerichtshof verurtheilte den beschlossen. Die Kohlengräber beabsichtigen ferner, die Grubenwortung gezogen worden. Dem Letzteren gelang es fofort, seine gewandten Mann zu 3 Jahren Gefängniß und 3 Jahren Ehr verwaltung angesichts eines in der Knappschaftstasse nachs Unschuld zu beweisen. Unser als Zeuge vernommener Verleger verlust. gewiesenen Abganges von 130 000 Franken unter Anklage stellen Herr M. Bading und Paul Singer bestätigten dem Angeklagten Gleichzeitig fand eine Versammlung in Dorignier statt, woselbst 40 Delegirte gewählt wurden, um der Direktion folgende Forderungen vorzulegen: 1. Weniger Brutalität(!) feitens der Ingenieure und Steiger; 2. Aufstellung der erforderlichen Stempel an allen Arbeitsorten; anwalts in Bezug auf Baake an. fam und ihr flagte, 3. Erhöhung der Löhne in dem Grade, daß dem Arbeiter bei täglich achtstündiger Arbeitszeit ein genügender Verdienst gesichert sei; 4. Aufrechterhaltung der im Jahre 1889 bewilligten Zulage von 20 pet. neue Baake, daß derselbe vom 10. bis 18. Oktober als Berichterstatter Wegen eines äußerst verschmitten Betruges wurde zu laſſen. beim Parteifongreß in Halle gewesen sei, daß ihm versprochen gestern der frühere Schuhmann, jetzige Schuhmacher Neunert wurde, während dieser Zeit von der Verantwortlichkeit als Re- vor der IV. Strafkammer hiesigen Landgerichts I zur Berantdakteur entbunden zu werden und daß es im Drange der Ge- wortung gezogen. Der Angeklagte hatte in dem Hause Bergschäfte vergessen worden sei, für die versprochene Stellvertretung Straße 11 einen Schuhmacherladen von der Wittwe Bohnhoff abzu forgen. Die übrigen fünf Angeklagten blieben im Termine gemiethet. Die alte Frau plauderte häufig in dem Laden des dabei, daß sie in ihrer Warnung über ihren früheren Arbeitgeber Angeklagten mit demselben und letzterer hat die Güte der geschäftsauch nicht ein Wort zu viel gesagt hätten. Hahn habe sich bei unkundigen Frau in unerhörter Weise gemißbraucht. Der Ander geringsten Veranlassung der gröbsten Schimpfworte bedient geklagte ersuchte dieselbe eines Tages um ein Darlehen von und besonders die Lehrlinge hätten von seiner Heftigkeit viel zu erklärt hatte, einen Wechsel dafür zu geben. 300 Mark und erhielt dasselbe auch, nachdem er sich bereit Der Wechsel leiden gehabt. Einen jüdischen Lehrling habe er aufs Unbarmwurde am 5. September 1889 ausgestellt und sollte am herzigste mit einem Rohrstocke verhauen, weil derselbe an einem 1. Januar 1890 fällig sein. Bald nach Ausstellung des In Seriate bei Bergamo streiten die Weber, um eine hohen jüdischen Festtage von der Arbeit ferngeblieben war. Der Zeuge Wechsels sprach der Angeklagte bei Frau Bohnhoff vor Berkürzung der Arbeitszeit durchzusehen. Hahn, welcher als Nebentläger aufgetreten war, gab dies zu und erklärte, daß er doch auch eine Quittung über den Wechsel sowie auch, daß er mit aller Energie darauf halte, daß in Händen haben müsse und die krante, altersschwache Frau hatte sammlungen, welche am vorigen Sonntag in Mellinghoven Mülheim a. d. Ruhr. Zwei Bergarbeiter Ber feine Arbeiter pünktlich und ordentlich seien. Die Beweis: aufnahme bestätigte den Inhalt der beanstandeten Annonce in dagegen fein Bedenken. Unmittelbar darauf schickte der Angeklagte und Holthausen fagten, sprachen in einer gleichlautenden, einmehr als einem Punkte, der Staatsanwalt hielt die Angeklagten seine Tochter zu der Frau B. mit einem länglichen, theilweise stimmig angenommenen Resolution ihre Mißbilligung aus über aber dennoch für strafbar und beantragte gegen dieselben, mit bedruckten Stück Papier und Frau Bohnhoff, welche von der Ausnahme des Redakteurs Baake, gegen den er Freisprechung Griſtenz von Wechseln keine Ahnung hatte, ließ sich dazu herbei, das für den 10. Oktober den Aeltesten und dem Vorstande der Knappschaft zur Beschlußfassung überwiesene Ausnahme des Redakteurs Baake, gegen den er Freisprechung an der Querseite des Papiers ihren Namen, welcher die Quittung Rnappschaftsstatut und verlangen von den Knappschafts beantragte, eine Geldstrafe von je 40. war erft furze Zeit ältesten, daß sie dieses Statut ablehnen möchten, da dasselbe nicht die Strafe doch aus der Parteikasse" gezahlt würde, und hält verstrichen, als die Tochter des Angeklagten wiederum zu den Interessen der Mitglieder entspricht und mit seinen 240 ParaDer Rechtsbeistand des Nebenklägers ift der Meinung, daß darstellen sollte, hinzuschreiben. daher eine Gefängnißstrafe für die einzig angebrachte Sühne. Frau Bohnhoff daß die erſte graphen viel zu umständlich ist, so daß selbst ein tüchtiger Rechtsanwalt Freudenthal schließt sich dem Antrage des Staats- Quittung" unbrauchbar geworden sei, da dem Angeklagten Jurist sich kaum aus dem Wust von Paragraphen zurechtfinden bas Unglück paffirt fei, die Lackflasche über die„ Quittung" aus fann, viel weniger ein einfacher Bergmann. Ferner legte die Rechtsanwalt Dr. Sachs nimmt den Schutz des§ 193 für zugießen. Frau Bohnhoff schöpfte keinen Verdacht, sondern setzte Versammlung Verwahrung ein gegen alle in das Statut hineinseine Klienten in Anspruch, und verneint die Absicht der Be- nochmals vertrauensvoll ihren Namen auf die ihr bezeichnete gebrachten Bestimmungen, welche in die Lohnverhältnisse der leidigung. Der Artifel habe nur einen warnenden Zweck für die Stelle eines neuen länglichen Blattes Papier. Frau Bohnhoff Mitglieder und in die Freizügigkeit eingreifen, und verlangte hielt es dann doch für geboten, den in ihren Händen befindlichen freie und unbeschränkte, das heißt nicht nach Entfernungen bes Arbeitskollegen der 6 Mitangeklagten. In längerer Rede versuchte Herr Rechtsanwalt Arthur Stadt- Wechsel über 300 m. einem Sachverständigen zur Prüfung vor: stimmte Aerztewahl; die Aerzte sollen rezeptweise besoldet werden hagen die Haltlosigkeit der Anklage nachzuweisen. Zunächst sei zulegen und dieser stellte sofort fest, daß die Fälligkeit des und jedem Mitgliede es ermöglicht sein, sich den Arzt frei wählen zu fönnen. Endlich verlangte die Versammlung Wahl der ein öffentliches Interesse, welches zur Erhebung der Anklage Wechsels auf den 1. Januar 1899( anftatt 90) angegeben war. seitens der Staatsanwaltschaft Veranlassung gebe, nicht vor: Der Angeklagte entschuldigte sich wegen dieses fleinen„ Versehens" Weltesten durch Stimmenmehrheit, ferner daß derjenige, welcher handen. Er wünsche auch, daß das Wort des Herrn Dr. Sello, und stellte einen neuen ordnungsmäßigen Wechsel aus, den der An- die meisten Stimmen erhält, auch Aeltester wird und der Knappdie Arbeiter würden Sozialdemokraten, in Erfüllung gehe, jedenfalls geklagte aber nicht bezahlte. Frau B. wurde nun doch wegen schaftsvorstand nicht berechtigt ist, sich die Weltesten auszusuchen. aber sei eine andere Veranlassung, eine Erziehung dazu besser ge- ihrer beiden Quittungen" ängstlich, sie verflagte den Angell. auf eignet, als solche Behandlung. Der Redner zeigt dann, wie im Herausgabe dieser beiden Schriftstücke und dieser beschwor, daß Zuchthause der Sträfling sich nicht beleidigen lassen brauche, der er dieselben vernichtet habe. Die„ Quittungen" scheinen aber Arbeiter in der Freiheit müsse, wenn er seine Arbeit, sein Brot eine seltsame Seelenwanderung durchgemacht zu haben, denn eines nicht verlieren wolle, es sich gefallen lassen. Aus diesen Gründen Tages wurde der Familie der Frau B. gemeldet, daß der Angeund nach dem Ergebniß der Beweisaufnahme seien die Ausdrücke flagte Lieferanten gegenüber zur Erhöhung seines Kredits zwei In der freien Vereinigung der im Bergoldergewerk in jenem Artikel noch viel zu jeicht, noch lange nicht scharf genug mit Akzept der Frau Bohnhoff vorgewiesen habe. Der Zustand Frl. a bniz vor einer gut besuchten Versammlung über die in seinen Händen befindliche Wechsel über 9000 M. und 3000 M., beschäftigten Arbeiterinnen Berlins sprach am 29. September gewesen. Ferner aber tönne überhaupt für einen Artikel nur 2 Nur Einer der Wechsel war ein höchst sonderbarer; es war evident, daß Lebensmittelvertheuerung und die Aussaugung des arbeitenden eine Person verantwortlich gemacht werden. wäre Verfasser, und der Redakteur habe es in der Gewalt, den dieselben erst auf den 1. Januar 1890 ausgestellt waren, der Volkes durch die Kapitalisten und Kornschacherer, schilderte darauf Artikel zurückzuweisen. Er beantrage daher Freisprechung. Das Urtheil lautet auf Freisprechung für Baake und zwar, die Wechselbeträge sind zweifellos abgeändert worden, sie lauteten den sittlichen Lebenswandel der Reichen und der Arbeiter und weil derselbe glaubhaft nachgewiesen habe, daß er zur Zeit keinen offenbar ursprünglich auf 900 und 300 M. und sind dann durch geißelte mit scharfen Worten die Ausbeutungsgier der Nonnen in Brüssel, welche sich von mehr als 3500, im zartesten Kindesalter Einfluß auf das Blatt gehabt habe, und auch die Ver- Hinzufügung je einer Null verzehnfacht worden. Die Anklage- stehenden Mädchen gegen einen Hungerlohn die sogenannten faffer resp. Urheber der Notiz bekannt ge- behörde erklärt die Wechsel dahin, daß dieselben mit Hilfe der Klöppelspigen anfertigen lassen, durch welche Beschäftigung im worden felen. Die übrigen 6 Angeklagten wurden zu je angeblichen Quittungen" der Frau B., welche inzwischen ver- Bunde mit der schlechten Ernährung in den armen Kindern der 50 Mark Geldstrafe verurtheilt, da sie ein öffentliches storben ist, hergestellt sind. Es scheint, daß der Angeklagte ur: Reim aum Giechthum geweckt wird. Nachdem die Rednerin noch fozialdemokratisches Blatt nicht hätten zur fprünglich gehofft hatte, daß Frau B. bis zum Januar 1890 das das Weberelend geschildert und dabei konstatirt hatte, daß z. B. in einer einzigen Stube 42 Personen männlichen und weiblichen Publitation ihrer nur ihre Fachgenossen be- Beitliche gefegnet haben würde und als dies nicht eintraf, die das Weberelend geschildert und dabei konstatirt hatte, daß z. B. Es ist ferner zu Geschlechts kampiren mußten um mit ihrem tärglichen Berdienst treffenden Angelegenheiten benugen dürfen, Jahreszahl auf 1892 abgeändert hat. daß der Angeklagte ursprünglich nur be und weil gerade dadurch der Nebenkläger in der öffentlichen vermuthen, auskommen zu können, forderte sie alle Anwesenden auf, dafür fleinere Summen auf diese Weise zu Meinung herabgesetzt würde. Der Schutz des§ 193 fönne ihnen absichtigt hatte, Sorge zu tragen, daß die Organisation der Arbeiterinnen eine nicht gewährt werden, da die Form der Veröffentlichung und erschwindeln, dann aber der Appetit im Eſſen gekommen immer festere werde, denn nur so könne dem Kapital entgegeneben das Blatt für die Absicht der Beleidigung spreche. getreten werden. Der Vortrag fand großen Beifall. Eine längere Diskussion, an welcher sich verschiedene Herren und Damen betheiligten, machte den Schluß. ift. Versammlungen. Angaben fräftig unterstützt wurde, behauptete, daß er mit der In der Blumberger Affäre fand gestern abermals eine verstorbenen, gang und gar gebrechlichen und franken alten Frau Zeugenvernehmung statt. Diesmal waren es 6 Personen, ein Liebesverhältniß" unterhalten und dieselbe ihn durch die darunter 2 Frauen, aus Blumberg und 2 der betheiligten Ber- Wechsel habe sicher stellen wollen. Frau B. selbst hat 14 Tage Der Verein der Filzschuh- Arbeiter und Berufs liner Genossen, der Zimmermann Dieze und Weinküfer Ziegen- vor ihrem Tode bei vollster Geistestlarheit entschieden bestritten, genossen Berlins und Umgegend hielt am 28. September feine hirt, welche vor dem Untersuchungsrichter erscheinen mußten, um von dem Entstehen der Wechsel irgend etwas zu wissen. regelmäßige Monatsversammlung ab, in welcher Genosse Menzel " Licht" in die Sache zu bringen. Die neuliche Mittheilung von Der Gerichtshof erachtete die Schuld des Angeklagten für er über: Die Chartistenbewegung in England referirte. der Ansehung des Termins zur Hauptverhandlung dürfte sich wiesen und verurtheilte denselben zu neun Monaten demnach auf die Privattlage beziehen. In der Straffache Gefängniß unter Anrechnung von zwei Monaten Unter- reichem Beifall gelohnt wurde, fand nicht statt. ist ein Termin zur Hauptverhandlung bisher noch nicht angesetzt. suchungshaft. Hingegen sind aber zwei Personen aus Blumberg, gegen welche fich das Strafverfahren bisher noch nicht richtete, mit unter An tlage gestellt worden. Die Untersuchung gegen den noch immer in Haft befindlichen Bautier Bolte scheint sich ins Unendliche ausdehnen zu sollen. Dem Vernehmen nach ist kaum Aussicht vorhanden, daß vor dem am 15. d. M. eintretenden Abgange des mit der Führung der Voruntersuchung betrauten Gerichtsassessors Appel das Borverfahren wird zum Abschluß gebracht werden können. In diesem Falle würde es Aufgabe des designirten Nachfolgers des Assessors Appel, Landrichters Ziemßen, sein, von Anfang an das gesammte, riesig umfangreiche Material durchzuarbeiten. Mit Rücksicht auf diese Thatsache ist vom R.-A. Dr. Friedmann jetzt abermals ein Haftentlassungs- Antrag formulirt worden, welcher mun wohl Erfolg haben dürfte. Soziale Uebersicht. V Eine Diskussion über den interessanten Vortrag, welcher mit Unter Verschiedenem theilte Rollege Carl Lange mit, daß Dienstag, den 13. Oktober, die Revision der Bibliothet statt findet und deshalb sämmtliche Kollegen die Bücher bis dahin zurückliefern sollten. Kollege Link beschwerte sich über einzelne Mitglieder des Arbeitsnachweises und richtete an die Kollegen, welche das Amt eines Vermittlers angenommen haben, das Ersuchen, dasselbe Der Streit der 8 wider in der Weißenfelser Schuh auch voll und ganz auszufüllen oder gänglich abzugeben. fabrik von Arsand muß für beendigt angesehen werden, Es wurden dann noch die Billets zum 2. Stiftungsfest, da der Inhaber dieser Firma andere Zwicker, welche zu den von welches am 17. Oftober in den gesammten Festräumen des ihm festgesetzten Bedingungen bei ihm arbeiten wollen, in ge- Elysiums, Landsberger Allee, stattfindet, verabfolgt und die nügender Zahl gefunden hat. Kollegen aufgefordert, recht zahlreich sich daran zu betheiligen. Krasno bei Walachisch Meseritsch. In den hiesigen Die nächste Versammlung findet Montag, den 26. Oktober Glashütten ist zwischen den Glasarbeitern und der Hütten- statt und zwar ist es die Generalversammlung, in welcher der verwaltung, ein St onflitt ausgebrochen, weil der Fabrik Gesammtvorstand neu zu wählen ist. Die Mitglieder werden maschinenwärter, der als Genosse energisch die Arbeiterinteressen schon jest hierauf aufmerksam gemacht. überall vertrat und in dem dortigen Arbeiter- Bildungsverein die Kranken- und Begräbnißkaffe Brüderschaft". Generalversammlung Funktion des Obmann- Stellvertreters bekleidet, entlassen wurde. am Sonntag, den 4. Oftober, Nachmittag 6 Uhr, in den„ Arminhallen", Die Glasarbeiter verlangen die Rücknahme der Entlassung, weil kommandantenfix. 20. Kollegienfchaft Gemüthlichkeit. Bersammlung am Montag, ben sie voraussehen, daß diese Maßregel nur den Anfang eines Ver- 5. Ditober Abends 10 Uhr, im Restaurant Hohenzollern, Seydelstr. 30 p. nichtungstampfes gegen den Verein bedeutet. Jeder Zuzug von Glasarbeitern nach Krasno ist strengstens fernzuhalten. Alle Arbeiter Blätter werden um Aufnahme dieser Zeilen ersucht. Die Glasarbeiter in Krasno. Lemberg und Krakan. Die hiesigen BuchbindereiArbeiter sind, nachdem ihre Forderungen nicht bewilligt wurden, in den Streit getreten. Eine eigenthümliche Art der öffentlichen Beleidigung führte gestern eine Frau Rösen er auf die Anklagebant der 4. Straffammer hiesigen Landgerichts I. Die Angeklagte hat, als sie vor einigen Jahren eine Ghe einging, einen erwachsenen Stiefsohn miterheirathet; ihre Ghe gestaltete sich höchst unglück lich und sie glaubte, daß die Verhezungen des Stiefsohnes die schlechte Stellung hervorgerufen hätten, welche sie in dem Hause ihres Ehemannes thatsächlich einnahm. Als sich nun der Stief= sohn verheirathete, da ging fie auch in die Michaeltirche, um der Trauungszeremonie beizuwohnen, ehe sie aber die Kirche betrat, raffte sie einige Hände voll Sand zusammen und verbarg den felben in ihrem Sonnenschirm. Die Orgel erklang, der Brautzug setzt sich in Bewegung, als aber das Brautpaar vor den Altar treten Die aufgestellten Forderungen, als: 10 stündige Arbeitszeit, wollte, trat die Angeklagte vor und warf an Stelle der sonst Minimallohn von 7 fl. pro Woche, strikte Durchführung der üblichen Blumen dem Brautpaar den Sand vor die Füße, so Sonntagsruhe und Regelung des Lehrlings- und Aushilfsarbeiterdaß sie vom Kirchendiener entfernt werden mußte. Sie gab vor wesens im Sinne der Gewerbe- Ordnung, müssen erfämpft werden, Gericht zu, daß sie damit dem Stiefsohn ihre ganze Verachtung nachdem im Wege gütlicher Vereinbarungen nichts zu erausdrücken wollte. Nach einem Reichsgerichts- Erkenntniß fann reichen war. Die Arbeiter aller Orts wollen kräftig diesen nun„ eine Beleidigung auch in einer an sich nicht ehrverlegenden Kampf unterstützen. Zuzug ist fernzuhalten. Aeußerung oder Handlung gefunden werden, wenn diefelbe in Theater- und Vergnügungs- Verein Alt- Deutschland". Heute Nachmittag 4% Uhr, Siyung bei Peitsch, Borstädtisches Kasino, Ackerstr. 144. Verein der Arbeiter- und Arbeiterinnen der Wäsche- Brande Dienstag, den c. Oftober, Abends s ihr, in Bögow's Saat, Prenzlauer Allee Nr. 242: Vereins- Versammlung. Bortrag des Herrn Henning. Verein Berliner Portiers und Berufsgenollen( gegründet 1885). Generalversammlung am Montag, den 5. Oftober, Abends 9 Uhr, bei Weigt, Markgrafenstr. 87. Gäste haben feinen Zutritt. Achiung, Friedrichsberg und Umgegend! Große Bersammlung des Allgemeinen Arbeiterinnenvereins für Berlin und umgegend am Dienstag, den 6. Oftober, Abends 8% Uhr, bet Westphal, Frantfurter Chauffee. Bortrag des Herrn Schweiger über unfere wirthschaftliche und politische Lage. Herren als Gäste sind eingeladen. Arbeiter- Gefangverein ,, Nord". Montag, den 5. Oftober, Abends 9 Uhr, bet Gnadt, Brimnenfir. 38, General Bersammlung. Steinbildhauer- Verein Berlin. Montag, ben 5. Oftober: Bersamm lung im Vereinslotal, Johannisstr. 20, bet Müller, 8% Uhr Abends. fussionsabend. Die Bibliother ist dort jeden Montag geöffnet. " Freie Vereinigung der Graveure und Jiseleure. Versammlung am 5. Oftober, bends 9 Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Dis Lese- und Diskutirklubs. Lese- und Distutiitlub markayser" Sonntag Vormittag 10% 11hr, im Restaurant zur Schneetoppe", Moftiziir. 29. Leseklub Wissenschaft". Jeden Montag bei Schnite, Kirchbachstr. 7. der Absicht, die Verachtung, Verhöhnung oder Geringschätzung Die gewerkschaftliche Thätigkeit der österreichischen Gäste willkommen. Sozialdem. Lese- und Diskutirklub Spinoza". eines Anderen zu erkennen zu geben, in einer Weise vor- Arbeiter ist eine überaus reglame; allein in der Zeit geben Montag, Abends 8 Uhr, Wrangelstr. 84. Gäste, Damen und genommen wurde, daß demselben jener Zweck ihrer Vornahme vom 1. bis 30. September sind folgende Organisationen errichtet Herren, willtonimen. Arbeiter- Sängerbund Sevlins und Umgegend. Montag, Abends verständlich wird". Diesen Fall hielt der Gerichtshof hier für worden: 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein Norb vorliegend und verurtheilte deshalb die heimtückische Stiefmutter In Wien: Fachverein der Mechaniker, Optiker, chirurgischen beutiche Schleife", Naunynſtr. 86 bet Zubeil.- Gefangverein" smes und meteorologischen Instrumentenmacher, Reißzeugmacher, Uhr- ralda", oppenstr. 35 bei Keller. Gefangverein Sieberlust", Fichtes zu 30 M. Geldbuße event. 6 Tagen Gefängniß. Gefangverein„ Senefelber", Jüdenstraße 55 bet Trischmann.- Siebertafel der Maler Kaiser- Franz- Grenadier- Play 7 Der Weizen der Heirathsschwindler blüht trotz aller macher und deren Hilfsarbeiter; Gewerkschaftsverein der Maurer ftraße 29 bei Strosche. Gesangverein, and in hand", Reichenbergerstraße 27 bet Warnungen, welche in den Gerichtsverhandlungen gegen Ber- und Steinmetze, sowie deren Hilfsarbeiter für Nieder- Desterreich; Bei Berg. Moabiter Siebertafel", Wilhelmshavenerstr. b. Brosch. Gefangverein Zon Gesangverein Sarmonie", Meyerbeerstr. 9. treter diefer Spezies des Gaunerthums leider so häufig enthalten Gewerkschaft der Arbeiter, Arbeiterinnen und Hilfsarbeiter der Schröder. Stocwaarenbranche Nieder- Desterreichs; Gewerkschaft der Arbeiter, Görligerfir. 58, bet Zoltsdorf. Gefangverein yra 2", Char find. Thätsächlich schießen die Anklagen gegen solche Betrüger, Arbeiterinnen und Hilfsarbeiter der Rauchwarenbranche Nieder- lottenburg, Rosinenstraße& bet Grischow.- Gefangverein„ Iuthe", Brenz welche sich in das Herz heirathslustiger Wittwen und Jung: Desterreichs; Fachverein der Handels- Hilfsarbeiter( Geschäfts- tauer- Alee Nr. 232 bei Riedel. Sängerchor der Chirurgischen Gefangverein Gefang plündern, wie Pilze aus der Erde und es vergeht kaum eine diener, Geschäftsgänger, Fabritsdiener 2c.); Gewerkschaft der Branche", Alte Schönhauferstraße Nr. 42 bet Neimann. verein Wahrheit", An der Apostelkirche 7b bei France. Woche, wo nicht so ein armes weibliches Geschöpf vor dem Seisensieder und deren Hilsarbeiter Nieder- Desterreichs; Gewert Morgenroth" 2, Charlottenburg, Rofienſtr. 3, bet Grifchow. Bund der geselligen Arbeitervereine Berline und Umgegend. Gerichtshof ein klagelied gegen einen betrügerischen„ Bräutigam" schaft der Arbeiter, Arbeiterinnen und Hilfsarbeiter der Holzbrechsler- Branche Nieder- Desterreichs; Margarethener Volksverein. Sonntag: Vergnügungsverein, mor", 8 Uhr, Nollendorferstr. 18, Maaßen Privat Theatergesellschaft und Artistentlub straßen- Gde. Belle anstimmt. Gestern stand der Schuhmacher Wenzel vor um sich wegen folcher Beiraths: In der Provinz: Arbeiter- Fortbildungsverein für Traisen Alliance" im Reſtaurant Lehmann, Alexandrinenstraße 52," Generalder 3. Straffammer, Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Der mit und Umgebung; Fachverein für Berg- und Hüttenarbeiter in fibung. Carmen Sylva". Sigung im Restaurant Kraft, schwindeleien in fünf Fällen zu verantworten. Falkenau; Arbeiter- Bildungsverein in Lang; Allgemeiner gnügungsverein Damen feiner Frau in Scheidung liegende Angeklagte, welcher äußerlich Arbeiter- Lefeverein in Judenburg; Allgemeiner Bergarbeiter Waldemarstraße 17, 4 Uhr Nachmittags. Gäſte, Herren willkommen, Montag: Theaterverein Soffnung", bei Schneider, den Eindruck eines vollkommenen Gentleman macht, hat es ver- Verein für Köf I ach, Boitsberg und das Wieser Kohlen- Adalbertstr. 8. Theaterverein 6amilla", bei Schröder, Manteuffel standen, unter der Maske eines Bauunternehmers, Beamten, straße 9.- Vergnügungsverein Alpen vettchen" erbittet Bufchriften an F. Hochheim, Grüner Weg 44, zu senden. Mauchflub, Deutscher Michel" Fabrikanten u. dgl. fast gleichzeitig mit fünf Weibern ein VerTheater u. Bergnügungsverein, or wärts", Nachm hältniß anzuknüpfen und sich zu verloben, ohne auch nur bei Obwohl der Streit der Kohlengräber in Bicoipae Roppenſtr. 48c, Mitglieder. Gäste willkommen. Gefelliger Berein ,, Edelweiß", Brens einer einzigen die ernste Absicht einer Heirath zu haben. Es war( Frankreich) bereits 73 Tage dauerte, wurde in einer am allhr, in Schneider's Restaur., Adalbertstr.8, Sigung mit Damen. Aufnahme neuer ihm nur um die Spargroschen der Bedauernswerthen zu thun, 20. September abgehaltenen Versammlung, woselbst Lamendin, tauer Allee& bet tüfter: Sigung am Montag, Abends s uhr. aufnahme revier. 1 " und " 1. er IP... 4 5. 15 C neuer Mitglieder. 2 ollegienfchaft Gemüthrich feit", Geselliger Verein der Berliner Barbier- und Friseurgehilfen, alle 14 Tage, Abends 10 Uhr, Seidelstr. 30. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Lübeck'scher Turnverein am Sonntag, Abends von 6-8 Uhr, 2. Lehrlingsabtheilung; am Montag, Abends t Literarisches. " ungeahntem Maße enthüllt. Wie man schreibt, hat P. seit langen Jahren große Summen der ihm anvertrauten Gelder, darunter Berliner Volks- Tribüne. Die letzte Nummer derfelben bringen, in seinem Nußen verwendet und verschwendet. Ueber Berliner Volks- Tribüne. Die letzte Nummer derselben viele Mündelgelder, anstatt diefelben hypothekarisch unterzuvon 8-10 Uhr, Männerabtheilung. Berliner Turngenossenschaft" hat folgenden Inhalt: Politische Notizen. Soziales aus Dester- 150 000 Mart sollen dem Bartensteiner Gerichte bereits an 1. Lehrlings- Abtheilung turnt Montag von 8-10% Uhr Pant str. 9-10 im reich. II. Lessing- Gymnasium. Die Entscheidung über Krieg und Frieden im Turnverein ,, Osten", Behrlingsabtheilung, Montag von 8-10 Uhr Abends, Blumenstr. 63a. Programm- Entwurf. Das Vorgehen der Berliner Opposition gemeldet sein. Ueber den Nachlaß ist der Konkurs eröffnet, doch Raucht lub Gedicht. " Weiße Wolfe". Montag Abends von 9-11 Uhr, und das Partei- Intereffe. Novelle. wird, wie man hört, nach Ausschüttnng der Masse nur wenig Friedrich Streligerstraße Nr. 16, bei Becker. Rauchtlub Deutscher Michel" Nietzsche. II. Der englische Gewerkschaftskongreß. für die Gläubiger übrig bleiben. BergMontag Abend von 8X- 10% Uhr bei Schöneburg, Grüner Weg Nr. 9. Ein Sozialdemokrat Namens Stemelsky sollte dem Rauchflub, Freiheit", jeden Montag um 9 Uhr bei Wuttte, Friedrichsberger- arbeiter- Budgets in Deutschland und England.- Produktion und Straße 4. Rauchklub Blaue Quaste", Abends 9 Uhr Pflugstraße 16 bei Technik. Weftf. Bauer" zufolge seiner Zeit auf dem Wochenmarkte in Dudeck. Rauchflub ,, Brüderlichkeit jeden Montag von 9-11 Uhr bei Willy Schmidt, Brangelstr. 141: Sigung. Gäste willtommen. Von der Nenen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diez, Osnabrück sämmtliche Kartoffeln aufgekauft Berein der„ Oberlaufiger", Montag, Abends 9 Uhr im Restauran Berlag) ist soeben das 1 Heft des 10. Jahrgangs erschienen. haben, um damit Wucher zu treiben. Diese Notiz machte Hedwig, Rofenthalerstr. 45. des Friedrichs- Waisenhauses," Montag, Oranienſtr. 34. " Friedrichs- Verein", ehemal. Schüler Aus dem Inhalt heben wir hervor: Full Dreß Jacket und damals die Runde durch die gegnerische Presse. Jetzt stellt sich Schüler der 4. Gemeindeschule am Montag Damen- Sigung. Verein ehem. Proletarierblouse.„ Das Geld" von Zola. Von Paul heraus, wie der Hannoversche Boltswille" erfährt, daß zwar Bergnügungsverein, Freundestreue", 9% Uhr, im Restaurant Gerth, Lafargue. Bon Liverpool nach Newcastle. Von Ed. Stemelsky die Kartoffeln aufgekauft hat, aber nicht nur tein Prinzenstraße 106. sondern Bergnügungsverein" Fidel to", Montag Abends 9 Uhr Bernstein. was ja selbstverständlich war Der Bauer und das Wild in Preußen. Von Sozialdemokrat im Restaurant„ Bum Reichsgarten", Drantenstr. 108. Damen und Herren als Max Schippel. Gäste willkommen. Notizen. Feuilleton: Ruben Mitglied eines Hirsch Dunder'schen Gewerkvereins ist. Das ist Vergnügungsflub Mephisto", Montag Abend 8% Uhr bei Wolff, Brunnenstr. 35a.- Bergnügungsverein, Edelweis 2" Sachs. Ein Charakterbild aus der jüdischen Gesellschaft Londons nur ein Beispiel von den zahllosen Unwahrheiten, welche die jeden Montag im Restaurant Reichsgarten, Oranienstr. 108.Berein, Amicitia", Sigung Sonntags um 3 Uhr im Bereinshaus, WilhelmBergnügungs- von Amy Levy. Gegner über uns in Zirkulation setzen. straße 118. Damen und Herren willkommen. Bei der Redaktion eingegangene Bücher: Brivat- Theatergesellschaft, off= nung", Sonntag, Abends 8 Uhr, bei Krebs, Ohmgasse 2. Gäste, Damen und Es werde Licht! Beiträge zur Förderung der Religion Humanität von G. Scho II. gweinndzwanzigster Jahrgang. Kommissions- Verlag von Nob. Friese, Nürnberg- Leipzig. Der Mensch und seine Nassen. Von Dr. B. Lang avel. Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag. 11 Herren, willkommen. Privaitheater- Gesellschaft Augusta- victoria", Sonntag 3 Uhr im Bittoria- Saal, Berlebergerfir. 13. Gäste willkommen. Pollad- Club„ Eintracht", bet Gustav Schulze, Wienerftr. 68. Bäite will tommen. Klub„ Geselligfeit", Sigung Sonntags 6% Uhr bei Schutibt, Wrangelstr. 141. Gefelliger Bergnügungsverein Nord" Sonntag Nach mittag 4 Uhr bei Rade, Müllerstr. 161. Gäfte, Herren und Dantes, Theater und Pantomimenverein Fideler Geift" bei Krebs, Ohmgasse 2. Gelliger Klub Namenlos". 1. und jeden Montag nach dem 15. bei Abraham, Straßburgerstr. 5. Genossen Jeden Montag nach dem auch Damen, als Mitglieder werden aufgenommen. Tommen. Sprechsaal. An die Arbeiter und Bürger Berlins! Auf den im Sprechsaal des Vorwärts" vom 11. September erlassenen Aufruf an die Arbeiter Berlins fühlen wir uns veranlaßt, folgendes zu erwidern: der " = Eine überaus heitere Szene ereignete sich dieser Tage in Ulm. Das Pfand der Liebe mußte ein in die Heimath ziehender Reservist in ganz unfreiwilliger Weise mit nach Hause nehmen. Mit einem etwa einjährigen Rinde kommt eine Maid auf den Bahnhof, um von dem Liebsten und Water Abschied zu nehmen. Unser Reservemann lugte zum Wagen heraus, während die Da gieb Deinem Vater noch Dieses in allgemein verständlicher Weise verfaßte Werk zer- liebende Mutter zum Kinde fagte: pers; II. Der vorgeschichtliche Mensch; III. Völkerkunde. fällt in drei Abschnitte: I. Bau und Leben des menschlichen Rör- a Schmähle." Der Reservist nahm das Kleine in die Arme, küßte es, und in demselben Augenblicke setzte sich der Zug in BeDas Werk ist reich illustrirt und mit 4 in Farbendruck aus- wegung. Rasch wollte der Mann das Kind der Geberin zum geführten Bildern versehen. Es wird in 20 Lieferungen komplet Wagen herausgeben, aber siehe da, dessen Mutter war vervorliegen. Alle 14 Tage erscheint ein Heft. Jede Lieferung schwunden. Unter dem Gaudium der übrigen Kameraden fauste enthält 2 Bogen Großoktav und kostet 20 f. Erschienen bis jetzt der Zug mit dem kleinen Schreihals der neuen Heimath zu. Heft 1-12. Dermischtes. Proletarier- Ende. Bei Görlig ist am 30. September ein Strohschober abgebrannt. Gin unbekannter Mann, der in demselben wahrscheinlich nächtigte, war im Schlafe von den Flammen überrascht worden und ist, mit schweren Brandwunden bedeckt, zum nahen Ponteteich gelaufen, um die Wunden mit Wasser zu fühlen. Dort ist der Mann gestorben; man fand Morgens die Leiche am Rande des Teiches. Depelthen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Bochum, 3. Oftober. Der Chefredakteur Fusangel ist gegen Hinterlegung einer Raution von 15 000 M. aus der Haft entlassen worden. Seit dem Jahre 1880 besteht in Berlin ein Verein Berliner Wurzen. Der Verleger der Wurzener Beitung", Kolportagebuchhändler, welcher die Interessen des ganzen Kol- Adolph Thiele, welcher eine 5monatliche Gefängnißhaft portagebuchhandels nach jeder Richtung hin vertritt und welcher wegen Breßvergehens auf dem Königstein verbüßt hatte, fam Mitglieder aus allen politischen Parteien in seine Reihen auf- Sonnabend Abend mit dem Zuge hier an und wurde von einer nimmt. Die Mitglieder dieses Vereins haben mit großem Inter- nach Tausenden zählenden Menschenmenge mit jubelnder Freude effe die Schriften aller Parteien verbreitet, nicht zum wenigsten empfangen. Einen der Theilnehmer an der Kundgebung ver die Schriften der Arbeiterpartei. Wir halten es im Intereffe der haftete die Polizei, der Grund mochte aber der Menschenmenge Humanität für geradezu verwerflich, daß die Herren vom Rol nicht als stichhaltig erscheinen, denn sie befreite den Verhafteten. porteurverein von den Arbeitern verlangen, sie sollten ihre Vier der Befreier wurden nun an den Händen geschloffen dem Schriften nur von den Mitgliedern ihres Vereins beziehen, Amtsgerichtsgefängniß überliefert und am nächsten Tage hatten welche durch ein Abzeichen sich als solche legitimiren fönnen. noch zwei andere dasselbe Schicksal. Samburg, 3. Oktober. Bei der Bürgerschaft wurde der Man möge sich hüten, solche Magimen einzuführen oder zu empfehlen, es durfte ein zweischneidiges Schwert sein. Arbeiter auster feinen alten Vater mit einem Beſentiel to brathe für sofortige Aufhebung der Getreidezölle eintrete. Lübben. In dem Dorfe Biestow bei Lieberose hat ein Antrag eingebracht, den Senat zu ersuchen, daß er im Bundes und Bürger Berlins, sollten todtsollten Sie ein solches Beginnen nicht durchschauen und deshalb um so nachdrücklicher zurückgeschlagen. Der Mörder wurde bald darauf verhaftet. weisen? Wir glauben bestimmt, daß Sie das thun werden, wenn Sie ein Gefühl für treue Dienste haben, was dem Berliner Publifum niemals gefehlt hat. Den Kolporteuren, welche Sie bedient und sich als pünktliche Arbeiter gezeigt haben, werden Sie trotz solcher durchsichtiger Machinationen nach wie vor ihr schweres Brot gönnen, um was wir als berufene Vertreter des Berliner Kolportagebuchhändler- Vereins Sie ganz ergebenst bitten. Um Schriften zum Verkauf auszutragen braucht man doch wahrlich lein Abzeichen. E. Globig, 1. Vorsitzender. * Aus Hessen. Nach dem Beschlüsse der zuständigen Schulbehörden des Landes müssen von jetzt an die Bestimmungen des Invaliditäts- und Altersversicherungs- Gesetzes einen Plaz in dem Lehrplane der Fortbildungsschulen finden. M Mainz. Eine in der Heiliggrabgasse befindliche Wirth schaft mit Damenbedienung ist wegen wiederholter standalöser Vorfälle polizeilich geschlossen worden. Magdeburg. Der allen Magdeburgern wohlbekannte Naturheilkundige Albert Seebach wurde von der Straffammer des fönigl. Landgerichts wegen fahrlässiger Tödtung zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte drei Jahre Gefängniß beantragt. Der Verein Berliner Kolportagebuchhändler. Der Vorstand. Ph. Rud. Fahrenholz, 1. Schriftführer. Wunstorf. Das Truntsuchts- Gesez begeistert, noch ehe es Achtung, Buchbinder und verwandte Be.Gefeß ist, verschiedene Obrigkeiten, die Branntweinsperre zu verrufsgenossen Berlins! Pflicht eines jeden Mitgliedes hängen! In Idensen( Provinz Hannover) ist gegen den Viehdes hiesigen Fachvereins ist es, am Montag Abend in der bei verschneider Christoph Koppelmeyer vom Landrathsamt die Feuerstein stattfindenden Bereinsversammlung zu erscheinen, da Branntweinsperre verhängt worden! von dem Verlauf derfelben es abhängt, fob in Zukunft dahin ge- Trier, 8. Oftober. Heute Abend 6 Uhr wurde die 28 a IIwirkt werden soll, daß sich immer größere Waffen in unserem fahrt zum heiligen Rode" geschlossen. Die GeBeruf zu einem großen Ganzen zusammenschließen und sich somit fammtzahl der Pilger beträgt etwa 1 900 000 gegen 1 100 000 im der Verein auf den Boden der modernen Arbeiterbewegung stellt, Jahre 1844. oder ob wir durch Zersplitterung unserer Kräfte und Uneinigkeit unter einander den Arbeitgebern und somit dem Kapitalismus zu Gunsten arbeiten wollen? P. Siegerist, Vorsitzender der Agitationstommission der Buchbinder. " Briefhaffen der Redaktion. Die Lohnkommission der Glacee- Handschuhmacher in Friedrichshagen quittirt hiermit über folgende eingegangene unterstützungen: Von Herrn Rechtsanwalt A. Stadthagen 50 M.; von den sozialdemokratischen Gast- und Schankwirthen durch Millarg 50 M; von der Freien Vereinigung aller in der chirurgischen Branche beschäftigten Berufsgenossen Berlins durch Herrn Schuster 50 M. Allen Gebern unsern solidarischen Gruß Die Lohnkommission. J. A. G. Zimmermann, Raffirer, Friedrichstr. 23/24. Freie Vereinigung der Kaufleute, A. 2. Wenn wir Ihrer Angelegenheit näher treten sollen, müssen wir Sie um eine persönliche Unterredung ersuchen. Emma Leonhardt. Berichte dürfen nur auf einer Seite des Papiers geschrieben werden. 5. M. 65. Gin Verein, der nur geselligen Zwecken dient, untersteht überhaupt nicht dem Vereinsgefeß. Ueberdies bedürfen auch andere Vereine keiner polizeilichen Genehmigung, sondern brauchen blos angemeldet zu werden. C. K., Laufigerstraße. Die Herrschaft hat sich nicht strafbar gemacht, sondern kann höchstens im Wege der Ziviltlage zur Bahlung des zu viel Abgezogenen verurtheilt werden. Bartenstein. Vor einigen Wochen starb hierselbst der Just is rath P.( den vollen Namen giebt unsere Quelle leider nicht an), welcher selbst Hand an sich gelegt hatte. P. stand in Tresfowstr. 30. 1. Jn 6 Monaten. 2. Uns ist nicht behohem Ansehen und befleidete verschiedene Ehrenamter. In kannt, welchen Begriff der Sprachgebrauch mit dem Worte welcher Weise dieser Mann das Vertrauen seiner Mitbürger zu" Dohle" verbindet. Wir können Ihnen daher keine Auskunft täuschen verstanden, das hat sich erst jetzt nach seinem Tode in geben, ob das Wort beleidigend ist. Freunden und Genossen theile hierdurch mit, daß ich mein Geschäft| am 1. Oftober von der Waldemarstr. 73 nach der Schlenschen Straße 3 verlegt habe. 1894b Bekannten empfehle meine H. Müller, Schuhmachermeister. Allen Freunden und Rind- u. Schweine- Schlächterei. Markthalle IX, Stand Nr. 75. Eisenbahn- und Kalläne& Meiling Färberei und chemische Waschanstalt für Damen- und Herren- Garderobe, fowie Möbelstoffe jeder Art. Wäscherei für Tüll- und Mull- Gardinen. Teppichreinigung. Prehanstalt für Möbelstoffe, Sammet 2c. Kunststopferei. Reparatur von Herren- Garderobe. Neu: Glanzbeseitigung blank gewordener Kammgarn- Garderobe. Berlin SW., Beuthstr. 9. SW., Blücherstr. 69. Filialen: W., Potsdamerstr. 51. Telephon N., Invalidenstraße 189. W., Französischestr. 55. 7468 NO., Neue Königstraße 30. W., Hardenbergstr. 42. Amt I. NW., Wilsnackerstraße 45. Abholung u. Rücksendung kostenfrei. Preislisten franko. Postsendungen prompt. für nur Alles zusammen 3 Mark 1 Fenster Tüll- Gardinen und 1 Paar Gardinenhalter 3 Mk. 1 Tischdecke m. Schnur u. Quasten, 3 Sophadecken, 1 Sophatissen 3 h. 1 Baar Damen- Eskimo- Bofen, languettirt u. 1Damenunterrock 3 h. 2 Baar gewebte Herren- Unterhosen u. 2 Gesundheitshemden 3 Mk. 1 Oberhemd m. lein. Eins., 2 lein. Kragen, 1 Paar Manschetten 3 kr. 1 Waffel- Bettdecke, 1 lein. Tischtuch u. 1/2 Dud. Taschent. 3 h. 1 Dyd.reinl. Wischt. m. Borde u. 1/2 Dhd. reinl. Stubenhandt. 3 k. Camilla, Damen- Kleiderstoff. 1 Robe 8 h. 1352L der { Plaidstoff in geschmackvoller Ausführung Nelson, zu Gesellschaftszwecken.... Fortfehung des Verkaufs burch Waller gewordenen • O Bk. etwas unfauber Waaren. Dowlas, Hemdentuche, Büchen, Parchende und Nessel, durdjweg 15 Pfa. Stuben- und Treppenläufer, in guten Quali täten, 25, 35, 40 Pfg. 2 Ellen breite Säuferstoffe 75 Pfg. mit fleinen( Brüssel, Velour, Müllerstraße Zahn- Atelier Alfred Jordan, are 175 Bereinojimmer, faffend, au bergeben. Wedding- Plak. 30-40 zu J. Fiebig, Gräfestr. 34. Bither, fehr gut, verkauft Becker, Schmerzloses Einsehen fünstlicher Zähne, ohne Entfernung der Wurzeln, von 2 Mart an, Plombiren zc. 2c. Cheilzahlung gestattet.[ 1832L Dieffenbachstr. 59, Hof IV. 1358L] Musikinstrumente. Auktion 1882b per Monat September und Oktober 1890 am 8. und 9. Oktober cr., Nach1870b Lager in Bithern, Violinen, Guitarren, Har- mittags 2 Uhr. monikas. Alle Blasinstrumente, Trommeln, Flöten und Blavinetten. Spielbofen, Albums und Bierseidel L. Regen, Gr. Frankfurterstr. 121. Größtes Berlins 1. Delupirsäge auf Tritt mit Preisangabe w. z. faufen gesucht Ziegnigerstraße 3, b. Weber. mit Musik. Masitwerte- Berleih, alle mit Marseillaise. Theilzahlg. gestattet. Kinderwagen. Andreasr. 23,§.v. Aug. Kessler, 51 Lausigerstr. 51, am Platz. Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Laffalle, Mare n. 3.) in Jigarrenspiken, Pfeifenköpfen, Shlipanadeln, Pötelfleisch, Eisbeine Pfd. 30 u. 35 Pj. Manschettenknöpfen, Stöcken und Brochen. Büsten. En gros. En détail. bei Nonn, Koppenstr. 66, H. Keller. B. Günzel, Brunnenstr. 157, am Rosenthaler Thor. 880 L M. Cohn, 31. Münchebergerstr. 31 verkauft einzelne Hosen für 1 m., Jacken 1,50 M., Anzüge von 2,50 M., Paletots von 3 M., Burschenanzüge von 4,50 M., Herrenhofen von 2 M. an. Allen Genoffen bestens empfohlene Filz- u. Seidenhüte mit ArbeiterKontrollmarke. Mügen u. Schirme zur Auswahl. 1888b Hutmacher, Carl Sarsch, Fehrbellinerstr. 56. tauft man am Waldvögel billigten, Staare 70 1896b Schlafsopha billig Wrangelstr. 105, 345M. Reller. Ich mache allen meinen Freunden bekannt, daß ich Waßmannstr. 11 im Restaurant wohne. Hofen, Knabenanzüge, Arbeitssachen Anton Kratzer. Wilh. Pahr, Brunnenstraße 82 e. 1880b H. Osang, Gesangs- u. CharakterEin 8 eckiges Aquarium m. Fontaine, Goldfische und schwarzen Tisch, sowie Komiter, Berlin SO., Mariannenstr. verschiedene andere Sachen stehen sof. Nr. 10, fowie Berfaffer zeitgemäßer zu vert. bei Rohr, Forsterstr. 3, v. IV. Satyren, hält sich den werthen Parteigenossen bei vorkommenden Festlichfeiten jeden Genres best. empfohlen. Eine Bettstelle mit Federboden, ein Sopha- Tisch und Sopha billig bei G. Saeger, Wilsnackerstr. 22, I. Vereinsspind, 125 Zentimeter hoch, gesucht Boeckhstr. 51, Restaurant.[ 1876b Markthalle IX( Bücklerstraße), 1. 20 Bf. 2c., Straußbergerstr. 14. Stand 202, Obst. Gemüse. M. Lützow. ctm breiter Atlas von 3 M. Sammetkragen von 0,35 bis Staare 1,25, Kreuzschnabel 1,0.0 1,85 m., fdjwarze leider- Beisige 80 Pig., Rothkehlchen 75 Pfg. Stoffe sehr billig. 1200L Sänflinge 1 M. P. Kochmann, Alte Jakobstr. 86. Schnelle, Gr. Frankfurterstr. 133. Roh- Tabakämmtlicher M. 4,50. Roy- Tabak Teppiche e me perfer, M. 4,50. Farbenfehlern, Salon- Teppiche mit kleinen 315 × 210 M. 10,50. Ecfe A. Margoninski. Spandauerstr. 32, probfiftr. Sorten. Größte Auswahl, billigste Preise. G. Elkhuysen, Alte Schönhauserstr. 5. Mein Hut u. Schirmgesch. befindet fich jetzt Apofteltirche 3. Der Ausver tauf wird fortgesetzt. C. Music. Gesanglehrer 1686b wird von einem Arbeiter- Gesangverein gesucht. Näheres Große Frankfurter straße 39, v. 2 r., bei E. Seiffert. Mitglieder werden aufgenommen vom Gefangverein Crescendo", Wrangelstraße 141. " 1872b Berliner Stube sofort zu vermiethen ( 16 M.) Rottbufer- Ufer 58 p. I.[ 1865b Schlafft. b. Gesch, Adalbertstr. 84, 1892b vorn 4 Tr. Arbeitsmarkt. 20 Bementarbeiter finden dauernde 30 Buher auf Drahtwände und Beschäftigung bei 1874b Elias u. Bretting, Urbanstr. 102. Schneiderin, in u. außer d. Hause, empf. sich d. geehrt. Leserinnen d. Bl. Gönke, Wilhelmstr. 8,. Quergeb. II. Klavierspieler verl. Waßmannstr. 11. Gefelle a. Bl. u. Sohlen Lübeckerstr. 8. BUS Achtung! Sentral- Kranten- u. Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. ( E. H. Nr. 8, Sis Hamburg.) Berlin I., Friedrichsberg- Berlin. Dienstag, den 6. Oktober, Ab. 8 Uhr, in Herzog's Salon, Memelerstr. 67: Ausserordentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Besprechung der Statuten. 2. Wahl der Delegirten zur Generalversammlung. 3. Raffenangelegenheiten. 1871b Aufruf an sämmtliche gewerbliche Hilfsarbeiter Berlins u. Umg. Gr. öffentl. Agitations- Versammlung für Männer und Frauen am Montag, den 5. Oktober, Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Kuhlmey, Schönhauser Allee Nr. 28. Tages Ordnung: Durch die glückliche Geburt eines. ftrammen Jungen wurden hocherfreut Albert Kulicke nebst Frau. Berlin, den 3. Oktober 1891. 1878b Reichenbergerstr. 174. unserem Kollegen und Genoffen, dem Blechschuster M. Becker, fagen wir nebst seiner Braut zum morgenden Hochzeitstage unsere herzlichste Gratu Es ist dringende Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu dieser Versammlung Die beste 3"( Referent) wird in der Bersammlung bekannt gemacht). 2. Dis 1. Vortrag: Welche Organisation ist für uns gewerbliche Hilfsarbeiter lation. Wie liegen denn in Spaahndau ?" jetzt! Der Vorstand. fussion. 3. Verschiedenes. zu erscheinen. Große öffentliche Versammlung 158/1 Zur Deckung der Unkosten findet Zellersammlung statt. Die Agitations- Kommission. der Töpfer Berlins u.Umgegd. Sagverein der in Buhbindereien und verwandten Betrieben am Dienstag, den 6. Oktober, Abends 6 1hr, in Breuer's Salon, Große Frankfurterstr. 74. Zages- Ordnung: 1. Wahl einer Kommiſsion zur Durchführung der Fensterfrage. 2. Bericht des Vertrauensmannes. 316/19 Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das Erscheinen aller Kollegen Ehrenfache. Der Einberufer: Karl Thieme. beschäftigten Arbeiter. Vereins- Versammlung am Montag, den 5. ds. Mts., Abends präzise 9 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstrasse 75. Tages Ordnung: die Berhältniffe jest" Die Kollegen vom Vorstand. Paul Abromeit Agnes Abromeit geb. Kurdes Vermählte. Achtung! 1869b Den Mitgliedern des Wahlvereins des 2. Berliner Reichstags1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über:„ Autoritäten". 2. Ber- Wahlkreises zeigen wir hiermit an, schiedenes und Fragekaffen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Verein der Arbeiter und Arbeiterinnen der Wäsche- Branche. 119/11] Dienstag, den 6. Oktober, Abends 8 Uhr, in Bötzow's Saal, Prenzlauer Allee 242: Vereins- Versammlung. Tages Ordnung: 349/7 Der Vorstand. Grosse öffentliche Volksversammlg. für Wilmersdorf und Umgegend 1. Bortrag des Herrn Henning. 2. Distusfion. 3. Beschluß über unser am Dienstag, den 6. Oftober cr., Abends 8 Uhr, im Restaurant Schulz, Bergnügen. 4. Berschiedenes und Fragekasten. Gäste willkommen. Achtung! Achtung! Maler, Anstreicher u. verw. Berufsgenossen. Große öffentliche Versammlung am Dienstag, den 6. Oktober 1891, 216/18 in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße Nr. 77-79. Tagesordnung: Der Achtstundentag. Referent: Fr. Wilke- Braunschweig. Das Erscheinen sämmtlicher Kollegen ist nothwendig. Alles Nähere fiehe Montag Säulenanschlag. Der Vertrauensmann. Berlinerstraße. Zages Ordnung: 1. Berichterstattung vom Brüffeler Kongreß. Referent: Erik Bubril. 2. Das Parteiprogramm. 3. Diskussion. 4. Berschiedenes. Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. Berliner Arbeiter- Bibliothek. Sammlung sozialpolitischer Flugschriften. Herausgegeben von Max Schippel. Ill. Serie. Unterstützungsverein der Maurer im Westen Berlins. Seft 1: Ist der Sozialismus mit der menschMitglieder- Versammlung am Montag, den 5. Oktober, Abends 8½ 1hr, im Lokale Königshof, Bülowstraße 37. Tages Ordnung: 1347L lichen Natur vereinbar? Von Paul Kampffmeyer. 28 Seiten. Preis 10 Pfennig. 1. Abrechnung des Kassirers vom 3. Quartal 1891 und Berichterstattung Hest 2: Technisch- wirthschaftliche Revolution der Gegenwart. der Revisoren. 2. Wahl des gesammten Vorstandes. 3. Verschiedenes. Mitgliedskarte legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 239/11 Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung der Glacée- und Kartonpapier- Arbeiter und-Arbeiterinnen Von Max Schippel. 32 Seiten. Preis 15 Pfennig. 1. Serie komplet( 12 Sefte)| 2. Serie komplet( 14 Sefte) Preis 1, Mark. Preis 1,65 Mark. Alle Bestellungen, Geldsendungen und eingeschriebene Briefe adresfire man: Herrn G. Link, Expedition der Berliner ArbeiterBibliothek, Berlin SO. 26, Elisabeth- Ufer 55. Wiederverkäufern hoher Rabatt. und verw. Berufgen.( Berlin I). Zentral- Krankenkasse d. Maler Generalversammlung der deutschen Maler und verwandten Berufsgenossen am Montag, den 5. Oktober, Abends 8 Uhr, in Scheffer's Salon, Inselstr. 10. Tagesordnung: 1. Die Maschine und ihre Einwirkung auf die Arbeitsverhältnisse. 2. Diskussion. 254/7 Mitgliederversammlung Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das Erscheinen der Rol- Dienstag, den 6. Oktober, Abends 8 Uhr, leginnen und Kollegen dringend nothwendig. Die Agitationskommission. Freie Gemeinde Rixdorf. Versammlung für Frauen und Männer Montag, den 5. Oktober, Abends 81/2 Uhr, in Hoffmann's Saal, Bergstr. 133. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Ludw. Henning, Sehrer an der Arbeiter- Bildungsschule in Berlin, über: Der heilige Rock zu Trier. 2. Diskussion. 3. Fragestellung. Der wichtigen Tagesordnung wegen ersucht um zahlreiches Erscheinen Der Vorstand. Jedermann hat Zutritt. Entree 10 Pf. Ethische Gesellschaft. 151/16 Sonntag, den 4. Oktober, Abends 8 Uhr, in Gratwell's Bierhallen, Kommandantenstraße: Vortrag des Herrn. Henning, Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule, über: " bei Gnadt, Brunnenstr. 38. Tages- Ordnung: 1. Rassenbericht. 2. Wahl der Krankenbesucher. 3. Verschiedenes. 1846b Die örtliche Verwaltung. Fr. Vereinigung d. Graveure und Ciseleure. Versammlung am Montag, den 5. Oktober, Abends 1/29 Uhr, im Vereinslokal, DresdenerStraße 45. Zages Ordnung: Filiale 3,' Ost, am 6. Oktober, Abends 81/2 Uhr, beim Restaurateur Henke, Blumenstr. 38. Tages Ordnung: 1. Raffenbericht. 2. Vortrag. 3. Filialangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird erfucht. Der Vorstand. daß unfer Genoffe Louis Wienicke am Sonntag, den 4. Oktober, Vorm. 10/2 Uhr, von der Leichenhalle des neuen Jakobitirchhofes, Rigdorf, Herrmannstraße, beerdigt wird. Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. 337/17 Dr. Frankenstein pratt. Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer. Schöneberg, Hauptstraße 90-91, Ecke Kolonnen- und Bahnstraße. 1.Falckensteinstr.22. Schmerzloses Zahnziehen, Blombiren Bekanntmachung. Ich bin von der Chausseestr. 32 nach der Invalidentraße 156 II. verzogen. Mania, Masseur der Orts- Krankenkassen.[ 1892b 532L Kranzbinderei n. Blumenhdlg. Nur Berlin SO., Wienerstr. 1, Don J. Meyer, wie bekannt. Guirlanden Meter von 15 Pf. Doppelbügel- Lorbeer von 50 Pf. an. Gr. Auswahl: Kränze, Bouquets. Blumenarrangements u. Topfpflanzen, Fernsprecher Amt IX. 9482. Meinen Freunden und Parteigenossen zur Nachricht, daß ich Demminerstrasse 62 ein Zigarren- und TabakGeschäft eröffnet habe und halte mich bei Bedarf bestens empfohlen. 1354L August Penn. Allen Freunden und Genossen empf. mein Zigarren und Tabakgeschäft. Spezialität: 4 Pfennig- Bigarren. Lager echt russischer, türkischer u. egyptischer Franz Bartel, Bretten. N. Schwedterstr. 21. Kindergarderobe von M. Striem, Landsbergerstr. 100, am Büschingspl., empfiehlt eleg. Eragemäntel v. 6,50 M., Knabenanzüge von 3,75 M., Bellerinenmäntel für Mädchen und Knaben in allen Größen. Mädchenkleider neuester Mode zu bekannt billigen Preisen. M. Striem, Landsbergerstr. 100, am Büschingsplay. 213/10 1889b Für Leitspindeldreher etc. beginnt am 13. Oftober ein neuer Kursus zum Ausrechnen der Räder für alle vorkommenden Gewinde, mit erforder1. Geschäftliches. 2. Freie Diskussion, lichem Vorunterricht im Rechnen. Antwortschreiben des Kultusministers Serm. Nadt, Techniker u. Wertmstr., SO., Mariannnenstr. 32, 3 Tr. in der Angelegenheit der Werkstätte ind im königl. Kunstgewerbe- Muſeum. Die Religion der Griechen und Römer." 8. Berschiedenes, Fragekaſten. 3. Der Arbeitsnachweis befindet sich 880/7 jegt beim Roll. 3wiry, Staligerstr. 125. 1873b Der Vorstand. Nachher gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste( Damen und Herren) find sehr willkommen. Möbel, Spiegelu. too fic So R de po $ ar Ni eis di fe 10 di W ne ga tie rif fex da ih all hö: dea all Le 1573b feE sc in mi 18 we die die ge jet ih 101 Restauration, brillant eingerichtet, m. Vereinszimmer, anderer Unternehmen halber fof. z. verk. 3u erfr. in der Exped. d.„ Vorwärts". Rechts- Bureau Amtsrichters a. D., jeht Alte Jakobstrasse 130. Gewissenh. Rath, Hilfe in allen Angelegenh. Unbemittelten unentg. 1356L Sonntags bis 4 Uhr. Billigte Preise! . Polsteraar Geld lacht! waaren, Berein zur Regelung der gewerbl. Verhältnisse der Töpfer Fr. Kranken- u. Begräbnißkasse sowie ganze Ausstattungen, empfiehlt Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 10. Oktober ds. Jo., in den Sälen der Berliner Resource, Kommandantenßraße Nr. 57: der Schuhmacher General- Versammlung und Berufsgen. Berlins( E. H. Nr. 27). H. Strelow, Rirdorf, Berliner Strasse 40, am Denkmal. 3. Stiftungs- Fest, Versammlung gur Babestation, 35 bestehend in Ball und Gesang, unter Mitwirtung des Gesangvereins Sängerdhjor der Töpfer Berlins ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Festrede, gehalten von Herrn Peus. Zur Aufführung gelangt ein lebendes Bild. Billets für Herren 50 Pf., Damen 30 Pf., sind auf allen Bablstellen des Bereins zu haben. Anfang präzise 82 Uhr. E Hierzu ladet alle Kollegen und Freunde von nah und fern ein Das Komitee. Achtung! Vereine! 319/8 Achtung! Laden. eigene 25 Zigarren Montag, den 19. Oktober ,. Abends 1 Mart. Garantie rein amerikanische 81/2 Uhr, Fischerstr. 25. Zabale. Rippentabat 2 Pfd. 60 Pfg. 1274L 5. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Tages- Ordnung: 1. Bierteljährlicher Rassenbericht. 2. Innere Kaffenangelegenheiten. Quittungsbuch legitimirt. 1877b Der Vorstand. J. A.: F. Luh. Allgemeine Mitgl.- Versammlung der neuen MaschinenbauKrankenkasse ( Fabrikkasse) Emil Franke Wittwe, Saarbrückerstr. 6. Empfehle meine anerkannten guten Nähmaschinen, fowie Waschund Wringmaschinen zu den billigsten Preisen bei Abz. ReparaturWerkstatt im Hause. 1214 L Sonntag, ben 11. Oftober, im Feen- Jede Nähmaschine au repariren koftet unter Garantie Palast( Eingang Wolfgangstraße. 2,50., eine Reparaturen billiger. Zagesordnung: 1887b Nene Nähmaschinen sämmtlicher, nur 1. Stellungnahme zur freien Aerzte- gut bewährter Systeme offerirt billigst 2. Kündigung des homöo- Freunden und Genossen wahl. pathischen Arztes Herrn Dr. Schüler. 60P 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersamml. statt. Rassenbuch legitimirt. Die Kommission. J. A.: M. Heinrich. Der unterzeichnete Berein stellt zu allen Festlichkeiten( Ronzerten, Zanzvergnügungen, Begräbniß- Feierlichkeiten 2c.) Musk in jeder Besehung, vom kleinsten bis größten Orchester, bei gediegener Ausführung, soliden Preisen und Bedingungen, und werden Aufträge in unserem Arbeitsnachweis, Rosenstr. 30, bei Wernau( früher Kuhlmey), täglich won 11-1 hr mündlich oder schriftlich entgegengenommen. Der Tarif wird auf Wunsch jedem Verein gratis verabsolgt. Die Legitimationskarten für unsere Mitglieder sind nun von gelber Farbe. Empfehle mein Barbier- u. FriseurFreie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend. NB. Mitglieder, und solche, die es werden wollen, werden ersucht, Geschäft, sowie Zahn- Atelier für jede falls sie zum 10. Oktober Beschäftigung wünschen( pro Person 7,50 M.), Krankentasse, Vorwärts" liegt aus. Gustav Knothe, fich vom Montag bis Donnerstag Rosenstr. 30 einzufinden. Verlangt werden über 200 Munker! Köpenick, Schloßstraße 12. 367/7 1355L W. Maaske, Fachmann, Christinen- Straße Nr. 34. Abonnenten dieses Blattes erhalten Preisermäßigung. Auch Theilzahlung. Staare, 1,25 M., Beijige 80 Pf., Rothtehlchen 75 Pf. Alle Arten Waldvögel zu den billigsten Preisen. [ 1308L Schnelle, Skalikerstr. 132. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Gilt Berliner, denn nur Ueberzeugung macht wahr, daß Tein Geschäft der Welt mit dem Riefenunternehmen des Kleider- Bascha eine Konkurrenz bestehen kann. Der Kleider Bascha verkauft durch sein Prinzip: Großer Nunfah, kleinster Nuhen R billiger wie jedes andere Geschäft. Man komme und überzeuge dy. 25 000 Winter- Valetots in entzückender Pracht, Güte und Billigkeit, wie solche fein zweites Geschäft in Berlin bieten kann. ( deren reeller Werth 30-65 M.) im Gelegenheitstauf bei uns nur 8, 10, 12, 15, 18-30 m. 15000 elegante Jackets u. Rock- Anzüge ( darunter die feinsten Kammgarn Gesellschafts- und TrauAnzüge) jezt nur 8, 10, 12, 15, 18, 20, 21, 24, 27, 30, 33 M. 6000 Schlafröcke, 8000 Hosen, einzelne Röcke und Jackets 8000 halb umsonst. Ruaben- Winter Paletots. 6000 Knaben- Anzüge für das Alter von 2-17 Jahren im Ausverkauf noch viel billiger wie bisher.[ 1858L Kleider- Pascha genannt: Der billige Mann. 32. Rosenthalerstr. 32. Ecke Sophienstr., Eckladen. Bitte auf 32 und Eckladen genau zu achten. Eskladen! Sta fu 31 A 6 ſch pl pr di no we Soc CE zu ni