Rr. 141«. Berlin, Sonnabend den 10. September I8«S. �ocinl-tlfiiiohnit. stimm York Mcx dem! weger schilp Jehr dieser ab, w canis �UTSL"! I5"i* Organ des Allgcmcincil dcutschcn Ardeitcr-Bmins.... der Sonn- und Festtage. �«... Berlin, Rediairt von B. v. Sokstettc» und Ä. B. v. Sibwcistcr. Dresdnerstraße Nr. 85. AbounemcntS- Preis fiir Berlin incl. Bringerlobn: vierteljährlich 18 Sgr., mo- natlich 6 Sgr.� einzelne Nummern 1 Sgr.! bei den Kilnigl. preußischen Post- ämtern 221/} Sgr., bei den preußischen Pastämtern im nichtpreußischen Deutsch- land 18�/4 Sgr., im Übrigen Deutschland I Thlr.(fl. 1. 45. slldd., fl. I. 50. iisterr. Währ.) pro Quartal. Bestellungen werden auswärt» auf allen Postämtern, in Berlin auf der Expedition- von jedem soliden Spediteur, von der Expreß-ßompagme, Scharrenstr. l, sowit auch unentgeltlich von jedem„rothen Dienstmaun" entgegen genommen. Juscrale sin der Expedition aufzugeben) werden pro dreigespalrene Petit-Zeile bei Ardeiter-Annoncen mit l Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. iwrechnel. reich Minis ! Adel Adels schein! Dersei schrieb Di, Leytba stitutio druck. I Bericht gefpant I Bezirks doch ni W1 daß die , fallen n ans die! s.kandtae l im Lau fassungt ! zu wel rium u Landlag Agentur für England, die Colonieen und die überseeischen Länder: Mr. Bender, 8. Little New-Port-Street, Leicester-Square W. C. London. ' Agentur für Frankreich: G. A. Alexandre, Strassbourg, 5. Eue Brulee; Paris, 2. Cour du Commerce Saint-Andrd-des-Arts. und Frankreich sogar auf den falschen Schluß gerathen, � uns telegraphisch, man glaube in Pariser diplomatischeu >i I i bi sri» n i � es dem Arbeiter dort, wo er gar kein Wahrecht hat, Kreisen an eine ernste Annäherung des preußischen uad v l l 1 1 1 Uj d d 4.. ls r l l. bester geht, als dort, wo er das HSchste Maß der Be- � französischen Hofes. Man wird in diesem Glauben»us �>>1? seines Gleichen sucht. Die Geistlichkeit ging diesmal anerkennen. Die Bewohner selbst mit ins Feuer; überall sah man die Herren'»> �]' b'-�"uter den jetzigen Priesterrock die Stimmen abgeben, auch ihre Brigadt» ------------;v" ev..«.. a,..--- V............... rnnrdt Reglern I diese an Herr Z : kassung« Bclcredi Leptha i AndeuNi die Aem EtaatSn | jeiwejem : Handels 1 wieder, Kn 1 der Ul len des I U l t r a n M.änne j gar auS Partei. ! Offenbu i gente», ! gegeben Ningen Nachrich ligung I j und 70 i Partei i Distrikt Seite ge ----'-)~0......- 1........»»«-.»v"» �•'V.1>vy>gv>> T---'------'........"T O-----»------, W Umständen möglich mar, wiederholentlich in unzweiden-»nS Treffen führen. An kleinen Orten und Bezirken roiirt* liger Weise sich dahin ausgesprochen, daß sie bereit seien,>» dieser Weise vieljach einiger Bortheil errungen; an Preußen sclcht Einranniungen zu machen, welche im � Großen und Ganzen gar nicht. In Freiburg sogar,»M uu scivvt v�iuiuiiuiuu�cii zu uiuivcu, ireitüc liu unu VS-Utizr» yui»uwi. o" ö�n'uivj. s Interesse Deutschlands gefordert würden. Daß e« ihnen Sitz de« Erzbifchofs, brachte man nur 5 von 76 Wah''� damit voller Ernst fei, würden sie bewiesen haben, wenn Männern durch, also noch nicht 8 pEt. für den Ul't" sie durch eine ans ihrer Mitte berufene Bertretung sich montanismuS. hätten aussprechen können. Die Eingabe schließt mit den Worten: Wir beantragen, die Bundesversammlung Ällslältd wolle dahin wirke», daß da« Recht nnseres Landes ohne n.,■*' ie weiteren Verzug seine Anerkennung finde.— l � Paris, 7�Sept. s B ev�or steh e nd e g rv b Wir wiederholen bei dieser Äelegenheit, einmal:! Reformen in Algerien. daß Preußen wohl in seinem Interesse etwas sor-> sat.°n-pr°j(ect und der Graf von Eh�, dern kann, nicht aber im Interesse Deutschlands etwaS zu fordern hat; und ferner: daß nichts de- zeichnender für die gränzenlose Trostlosigkeit der politischen Verfassung Deutschlands ist, als daß innerhalb des Rahmens der bestehenden Verhält- nisse nur die Wahl zwischen Stärkung des spe- cifischen Prcußenihums und elender Erb- prinzerei möglich ist. Ja, man lönnte bei einem Vergleich zwischen England �— sZnm Verhältniß zwischen Oester- - sreick und Preußen] schreibt die Wiener„Presse": Unser wohlunterrichteter Pariser Eorrespondem meldet *) Vergl. auch BereinStheil unter Braunschweig. bord. Die Prinzen von Orleans in Ber»- Weder der Besuch, den der Kaiser der französisch-" Eolonie in Afrika gemacht hat, noch jener, Abd el-Kader mit seinem Gefolge uns hier abst--" tele, haben daS Algier'fche Problem seiner LSso"S näher gebracht. Man kann hier mit einer klein-" Abänderung den Schiller'schen Spruch aus Glocke anwenden:„Mit barbarljche» Mächten buiuicuvrni„-viu uai uai i|U?cii xhv»«,.-» kein Bunb� z» flechte», und das Unglück � schnell." Die fürchteclicheu Waldbrände, welch- Korkholzbeschläge verwüsten und das Eigenthu»' ') Ist benachbarten Colonisten bedroben, liefern wieder den Beweis, daß eine Colonifation Algeriens unmöglich ist, so lange nicht daS barbarische Element roll- ständig verdrängt' ist. Der doppelte Fehler, der bis jetzt gemacht wurde, tritt endlich klar zu Tage. Man glaubte ein kriegerisches Hirtenvolk, welches deute noch ist, was cS zur Zeil der uralten ägyp- tischen Eulturepoche war, durch Waffengewalt un- terwerfen und der Civilisaticn zugänglich machen zu können; man war zugleich viel zu streng und viel zu nachsichtig gegen Beduinenstämme, die nur durch unsere großen civilisatoriscken�Mittel verdrängt, aber so wenig, wie die amerikanischen Indianer, oder noch weniger als diese, zu einem seßhaften, arbeitsamen Volke umgewandelt werden. Man wollte durch Militairgewalt philantropischc Zwecke errei- chen, die sich als eine Illusion kundgeben. Nach der Unterwerfung sind die Sitten der Araber die- selben geblieben. Hätte man dagegen Eisenbahnen gebaut,»nd die arabische Produktionsweise durch die europäische verdrängt, so wäre die Colonie heute schon eine der mächtigsten der Welt. Man muß sin dieser Beziehung die höchst interessanten Mit- thcilungen lesen, welche Barnier seit einem Monate i» der„Opinion Nationale" veröffentlicht. Diese Enthüllungen, verbunden mit den jetzt in Algier stattfindenden Waldbränden, welche die Illustration zu diesen Enthüllungen liefern, können nicht ver- kehlen, die Lösung eines Problems herbeizuführen, lvelches für Frankreich eine Lebensfrage ge- worden ist. Die Colonisten, welche die algier- schen Korkbeschläge als Staatspächter exploiti- ren, wollen sich jetzt nach Paris begeben, um über die zu ergreifenden Maßregeln gegen den ihnen periodisch zugefügten Schaden, der sie vollständig ruinirt, zu berathen und zu beschließen. Man glaubt, sie wollen auf Auflösung des Vertrages und auf Entschädigung klagen, da der Staat ihnen nicht den erforderlichen Schutz gegen die böswilligen Verwüstungen der Araber gewährt oder gewähren kann. Vielleicht schließen sich diesen Staatspächlern auch Deputationen der übrigen Colonisten an. In dem Augenblicke, wo eine algier'fche Finanzcompagnie, die neulich durch den gesetzgebenden Körper sanctio- »irt worden, ins Leben treten soll, kann die Re- gierung diesen Vorstellungen ihr Obr nicht ver- schließen. Es steht daher eine große Veränderung ln den Angelegenheiten der algier'schen Colonie de- pur, ganz anders durchgreifende Reformen, als die- lenige», von welchen während der kaiserlichen Reise w Algerien die Rede war.— Die durch daS »Decentralisations-Project" der„Publicisten von sskancy" veranlasste Polemik zwischen der liberalen »TempS" und dem radicalen„Aveuir" wird immer aefiiger. Die ganze Presse in Frankreich bethciligt ach dabei. Es hat sich endlich herausgestellt, daß �«r Graf von Chanidord(Henri V.) dieses Project provocirl hat und seiner allerhöchsten Protection Würdigt. Ob deshalb die„liberalen" Herren Bour- geois und deren Ideologen, welche sich dem Pro- stete angeschlossen haben, von ihrem Jrrthum zurück kämmen werden, ist noch sehr die Frage. Eines- khcils passen die reactionären DecentralisationS- drincipien vollständig zur individualistischen Rich- wug dieser Herren. Ändrerseits wird von ihnen "e Coalition mit den Legitimisten und Orleanisten �ks ein geschicktes Parleimanöver angeschen, um �cr Regierung Opposition in den Wahlen zu machen l�d den Sturz derselben vorzubereiten. In der jshat kann diese Coalition weniger den Monarchi- aen, als den Republikanern zu Gute kommen. Das �este aber, was durch sie bewirkt wird, ist der kllrch sie endlich ins Leben gerufene Widerstand , jstgen individualistische Tendenzen, welche alle social- ■stsnokratifchen Bestrebungen zu absorbiren drohten. �ie französische Demokratie fängt wieder an einzn- �en, daß der Staat es ist und nickt die bürger- stche Gesellschaft, auf den sich das Volk zu stützen um feine fchließlicke Emancipation durchzusetzen. Übrigens haben mir die liberal-bürgerlicken Oppo- kstivnsbestrebungen, welche seit cniiger Zeil in urankreich die Oberhand gewonnen haben, nie f'vße Besorgnisse um den fchließlicken Sieg der 'rciaUdenic{rcittid)en Principien»ingeflößt. Frank- ist sowohl in Folge seiner Geschickte, wie �rch teil natürlichen Charakter seiner Bevölkerung, SocialiSmus prädestinirt, und Sie kennen ia das Sprüchwort-„Treibt man die Natur zur Thür' hinaus, so kommt sie zum Fenster wieder herein." Die antisocialistischen und decentralistiscken Bestre- bungen haben in Frankreich nur ihre Berechtigung als Opposition gegen die bonapartistische Dictatur. Mit dieser falle» auch sie von dem ihnen künstlich errichteten Piedestal herab.— Der Graf von Chambord, der von Lucern aus dem Decentralisa- tions-Projecle seinen Segen giebt, und die Prinzen von Orleans, welche den in Bern tagenden„Jnter- nationalen Cougreß für sociale Wissenschaften", mit ihrer durchlauchtigsten Gegenwart beehrten, machen sicherlich ihre Rechnung ohne den Wirth. Auch haben die Repnblikaner bei Ankunft der Prinzen den Congreß und die Schweiz verlassen, obgleich sie sich kurz vorher noch für jenes Project aus- sprachen, das eigentlich die Veranlassung zu der Reise der orleanistischen Prinzen war, welche, gleich dem Grafen von Chambord, in öffentlichen Äeden ihre hohe Zustimmung zu dem„Projecte" gaben. * Paris, 7. Sept. sTageSberickt. fDie Kö- nigin von Spanien wird am 11. d. den Kaiser Napoleon im Consistorial- Palaste zu San Sebastian mit allein Pompe empfangen, den die spanische Hof- eliquette vorschreibt. Heute spricht man vom be- vorstehenden Abschlüsse einer Quadrupel- Allianz zwischen Frankreich, England, Spanien und Italien. Das Gerücht ist nickt neu, aber heute nicht wahrer als vor einem Jahre. Zu einer solchen Allianz— so meint man hier vielfach— fehlt das Object, und den beiden erstgenannten Mächten fehlt es an Lust zu einem solchen Schritte. England fährt im Gegentheile fort, auf das sorgfältigste alles zu ver- meiden, was ibm die Hand bieten könnte, und Frankreich wird in der nächsten Zeit alles vermei- den, was in den Augen der nordischen Mächte den Frieden bedrohen könnte. Aber es ist eben so un- wahr, daß Rußland und Oesterreich auf dem Sprunge ständen, auf eigene Faust in den Donau-Fürsten- ihümern intervcniren zu wollen. Man wird sich vor einem solchen Schritte sowohl in Wien als in Petersburg hüten. Dagegen scheint es sich aus allen Berichten, die von der letztgenannten Stadt kommen, zu bestätigen, daß die russische Regierung von der Uebereinkunst in Gastein wenig entzückt ist.— Marschall Canrobert, der jetzt das Ober- Commando über die Armee von Paris führt, hat gestern, der großen Hitze wegen, ein Manöver, das in der Ebene von Charenton«talt finden sollte, wieder absagen lassen.— Der neue Finanz-Minister von Mexico, Herr Langlais, befindet sich in Brüssel, um mit König Leopold über die Lage deS mexi- canischen Kaiserreiches zu conferiren.— Die„Patrie" meldet nach einem Privatbriefe ans Saigun, daß die Königin von Siam in einem Vertrage die Rechte Frankreichs auf Kambodscha anerkannt habe. — sEin Schnitzers Die Correspondenz Ha« vas hat wieder einmal einen Geniestreich gemacht. Aus Pontarlier telegraphirt man ihr von der Reise der Kaiserin, daß die Frau des Maire Ihrer Ma- jcstät im Nanien der Bevölkerung ein Bouquet dargebracht hätte. Für Bouquet liest nun Herr Havasi dnnguet, denkt sich aber gleich in seinem officiösen Gemüthe:„Ein Banqnett? Das klingt wenig respectirlich, beinahe revolutionär? Bankette giebt' man OpposttivnSrednern oder abgesetzten Functionären; sagen wir lieber: Diner." Und so meldeten alle Zeitungen, daß die Kaiserin in Pon- tarlier von der Frau des Bürgermeisters zu Tische gebeten gewesen. Am Hofe, wo man, wie an allen zungen Höfen, viel Sinn für Etikette zeigt, hat man das ungeschickte Quiproquo ernstlich übel ge- nommen, und aus dem Ministerium des Innern hat es eine Nase für Herrn Havao abgesetzt, der, wie es scheint, mit dem besten Willen von der Welt zum Hofmann verdorben ist. * Londvn, 7. Sept. sAns Amerika. Pu- litauisches. j Ueber die viel besprochene und eben so vielfach verschieden beantwortete Frage der Baumwollenvorräthe in den Sütstaaten bemerken die New-Vvrk Times:„Die seit langer Zeit ver- geben« erwarteten Zufuhren aus dem Süden kommen endlich in vollem Maße au. Während der letzten secks Wochen sind mehr als 100, 00(1 Ballen auf den New-Iorker Markt gebracht worden; in der letzten Woche allein 19,904 Ballen. Wie aus den Berichten zu schließen ist, die aus den an der Küste oder an Flüssen gelegenen Städten und über- Haupt aus den Wolle cultivirenden Gegenden de« Südens eintreffen, wird die Einfuhr sich in den kommenden Herbstmonaten noch bedeutend ver- mehren."— In Schottland ist das Unerhörte geschehen, daß am letzien Sonntag mehrere Ver- gnügungszüge von Edinburgh nack Glasgow und zurücksubren. Darüber sind die schottischen Puri- taner außer sich, denn bekanntlich feierten in Schott- land bisher auch die Eisenbahnen am Sabbath. Das Volk fand an der Neuerung Gefallen und beiheiligte sich in Masse an den Vergnügungsfahrten. Wandernde Prediger aber hatten sich auf den Bahnhöfen ein- gefunden und riefen den abfahrenden Zügen mit sanatifcher Wuth ihren Bannfluch nach. Zum Glück ist kein Unglück geschehen. Kopenhagen, 8. Sept. sZur sckleswig- holstein'schen Frage.s Im Abendblatt der „Berlingske Tidende" wird die Nachricht, Dänemark stehe in Unterhandlung, um Nordschleswig entweder gegen Aufgabe seiner Westindischen Inseln oder gegen Zahlung einer größeren Geldsumme wieder zu erwerben, offiziell dementirt. Aus der Nnion. sDic Jndianer.s Viele der Jndianerstämme haben sich während des Krie- geS verleiten lassen, mit der Sache der Conföderir- len zu hallen, andere haben sich der noch schlimme- ren Einflüsterung hingegeben, daß unser Krieg die geeignete Zeit für eine» räuberischen und mörderi- scheu Ueberfall auf die vorgeschobenen weißen An- siedlungen im Westen sei. Die Folge war, daß die rothen Kinder des Waldes für ihre da und dort verübten Räubereien und Grausamkeiten noch cm- pfindlicher und grausamer an Leib und Gut gezüch- tigl worden sind. Wenn unser Grenzmilitäc und unsere Grenzbewohner noch eine Weile fortfahren, unter den Indianern in der Weise aufzuräumen, wie eS in der letzten Zeit geschehen ist, müßte es mit den armen unwissenden Ureinwohnern bald ganz sein Ende erreicht haben, denn ihre Gesammtzahl innerhalb der Grenzen der Vereinigten Staaten beträgt ohnedies keine 400,000 Köpfe mehr. Unter solchen Umständen und Verhältnissen ist eS weise und human von der Regierung, daß sie die Ver- anlassung zur Abhaltung eines großen RatheS ge- geben, um den Indianern noch einmal mit solchen Mahnungen und Vorschlägen sich zu nähern, welche geeignet sind, in Zukunft solchen unmenschlichen Metzeleien ein Ziel zu setzen, zu denen theils die Indianer selbst, theils die militärischen und civili- stischen Agenten der Regierung Veranlassung aege- den haben, die schließlich aber in eine gänzliche AnS- rottung der Ureinwohner in den Vereinigten Staa- ten resnltiren müssen. Der große Rath ober der „Bilg-Talk" der Indianer wird am 1. September zu �ort Gibson statthaben und der bedeutendste sein, der jemals stattgefunden hat, denn man er- wartet, daß bei dieser Gelegenheit 75,000„War- riorS" sich einfinden werden. Vcreins-Theil. * Brannschweig, 4. Sept.(Allg. deutsch. Arb.» Verein. Nene Ausbreitung desselben.) E» freut uns, miltheilen zu können, daß es dem Präsidenten de» Allg. deutsch. Arb.-VereinS, Bernh. Becker, gelungen ist, den Verein in einer Gegend Wurzel fassen zu machen, welche bisher unserer Bewegung sern gestanden. Mitt- woch, den 6. d., fand zu Brau»schweig eine große Versammlung statt, welche damit endete, daß Einzeich» nungen in die Listen deS Allg. deutsch. Ard.-Bereius statt- sanden. Wir müssen für diejenigen, welche das Agita- tionSwesen nicht näher kennen, bemerken, daß e« ein großer Erfolg ist, wenn von einer Versammlung von ütX) Personen etwa 49 endgültig einer nenen Sache i gewonnen werden. Wir haben in den meisten Städten, wo wir jetzt nach Tausenden zählen, weit kleiner an- . gesangen. Wir lassen nunmehr den von dem nenernaniiten Be- vollmächtigten, Herrn W.Bracke zu Braunschweig, ein- ' gelaufeiien Bericht solgen. Derselbe lautet- -Die Mittwoch Abend im große» Saale des„Odeon" stattgesundene, von circa 699 Männern besuchte Arbeiter- Versammlung wurde von dem hiesigen Bevollmächtigten erössnel. Es hielt daraus Herr Bernhard Becker, Prä- sident de» Allg. deutich. Arb. Verein«, eine» zweistündi- gen Vortrag, dessen Inhalt wir in der Kürze wiedergeben wollen: Anknüpfend an die von der preußische» Regierung nach Berlin berusene sociale Eommission, von der nicht«