Nr. 148. Berlin, Mittwoch den 20. September 1865. Social- Demokrat. Diese Zeitung erscheint täglich Organ des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins. mit Ausnahme der Sonn- und Festtage. V With jelbe oder Entsch Berfon fichtigt Beschm burch ziehung mil Redaction und Expedition: Berlin, Dresdnerstraße Nr. 85. als Be fchaft f gewähr die& unter Redigirt von J. B. v. Hofstetten und J. B. v. Schweiter. Bestellungen werden auswärts auf allen Bostämtern, in Berlin auf der Expedition, Schwert von jedem soliden Spediteur, von der Expreß- Compagnie, Scharrenftr. 1, sowie auch unentgeltlich von jedem rothen Dienstmann" entgegen genommen. Inserate( in der Expedition aufzugeben) werden pro dreigespaltene Petit- Zeile bei Innern Arbeiter- Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. herechnet. Abonnements Preis für Berlin incl. Bringerlobn: vierteljährlich 18 Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.; bei den Königl. preußischen Postämtern 221/2 Sgr., bei den preußischen Bostämtern im nichtpreußischen Deutschland 183/4 Sgr., im übrigen Deutschland 1 Thlr.( fl. 1. 45. sidd., fl. 1. 50. österr. Währ.) pro Quartal. Agentur für England, die Colonieen und die überseeischen Länder: Mr. Bender, 8. Little New- Port- Street, Leicester- Square W. C. London Agentur für Franfreich: G. A. Alexandre, Strassbourg, 5. Rue Brulée; Paris, 2. Cour du Commerce Saint- André- des- Arts. Berlin, 19. Sept. Die Polizei hat confiscirt: 1) Vorigen Sonnabend Nr. 146, 2) Gestern Nr. 146 in zweiter( veränderter) Auflage. Die gestrige Nummer( 147) also wurde nicht confiscirt. Trotzdem haben unsere aus wärtigen Leser dieselbe nicht erhalten. Wir haben in diesem Betreff in der heute Morgen erschienenen ,, Berliner Reform" Nachstehendes veröffentlicht: Zur Nachricht. Gestern Abend wurde von der Berliner Polizei Nr. 147 des ,, Social- Demokrat," obschon nicht diese Nummer, sondern nur die zweite Auflage der Nr. 146 confis: cirt war, auf der Post abgeholt und erst so spät wieder dahin zurückgebracht, daß eine Versendung nicht mehr statt finden konnte. In Folge dieses polizeilichen Vorgehens muß die gestern Abend erschienene Nummer un jeres Blattes 24 Stunden ohne Versendung auf der Post liegen bleiben. Die Redaction des ,, Social- Demokrat." Wann und wie unsern Lesern die nicht confiscirte Nr. 147 zugeht, wissen wir nicht, da durch das Verfahren der Berliner Polizei eine regelmäßige Versendung unseres Blattes zur Unmöglichkeit gemacht ist. Der heutigen Nummer liegt Mr. 146 dritter( veränderter) Auflage bei. Politischer Theil. Deutschland. in verheißt den Ci D " ab in fe der G huar f. Ifer Der De land mit dem Gasteiner Vertrag zu thun? Die Proklamation des Herrn v. Gablenz unterscheibe Nicht einmal eine preußische Angelegenheit ist sich aber auch in ihren Verheißungen sehr wesentlich von jene Einmischung, sondern nur eine Angelegenheit ter des Herrn v. Manteuffel. Herr v. Manteuffel dieser im offensten und entschiedensten Ge- liche Ordnung und Beförderung der allgemeinen Wol der preußischen Regierung, da die Politik verheißt eine„ preußische Verwaltung" und charakteri firt diese dahin, daß dieses Wort„ Gerechtigkeit, öffent gensatz zum Willen des Volkes in Preußen fahrt in sich schließe." Herr v. Gablenz spricht nicht ach st est steht. Und nun sollte gar Deutschland hereinge- von einer österreichischen Verwaltung; er zogen werden! Das fönnte auch noch fehlen! vielmehr ganz andere Dinge, die sehr wesentlicher Natur Hauptin [ In einer bezahlten Brochure], welche sind. Mit aller Entschiedenheit", verkündet Herr von den vergeblichen Zweck hat, dem civilifirten Europa Gablenz, will ich meinerseits die unter Euch so bodh tinkunft die Politik der preußischen Regierung mundgerecht ausgebildete Selbstverwaltung aufrecht erhalten und er hab zu machen, und welche unter dem Titel: ,, Die Ga- die Landeskinder vor Allem dabei mitwirken lassen" selben steiner Convention" zu Paris erscheint, heißt es, hafte Anwendung der bestehenden Gesetze." Er wird Ber " Ich verspreche Euch", fährt er fort,„ die gewissen Als Mittheil töln. 3tg." zufolge, die im voraus die Brochure ordnungen erlassen, durch welche er„ bie Grundlage ge mittheilt: winnen wolle, um den wirklichen Bedürfnissen des Lan Friedens Wo ganz Deutschland von dem unwiderstehlichen des Rechnung tragen zu können." Schließlich erklärt e, und Ber Wunsche der gebieterischen Bedürfnisse nach Einheit er daß ihn der Gedanke beseele, durch das er diefe Pr griffen ist, werden die wahren deutschen Demokraten trauen der Bevölkerung gestützt, den berechtig Die mehr, durch eine neue Zersehung erschweren wollen. Die dieses schwierige Werk nicht noch durch ein Hemmniß ten Wünschen derselben entgegen zu kommen. fo aufgeklärten, so einfichtsvollen Bewohner der Herzog.[ Preußische Polizeimaßregel.] Wir gedient, thümer werden wohl balb erkennen, daß der Wunsch des machen noch besonders auf das in voriger Num Regieru Die großen Vaterlandes mehr Aussicht auf Erfüllung hat mer mitgetheilte Actenstück aus Iserlohn auf Räberwertes, und daß es für ihre eigene Zukunft von welchem wir übrigens nichts in Preußen außer durch Vereinfachung als durch Vervielfältigung des merkjam. Das Auftreten der dortigen Bolizei, in bon Dä Sig im größerem Interesse ist, wenn sie im preußischen Staate gewöhnliches entdecken können, erregt, wie aus ber Der aufgehen, als wenn sie isolirt unter einer ohnmächtigen liberalen Bresse hervorgeht, überall das größte Auf- techt fü Lotal Souverainetät verbleiben. Deutschland hat das sehen. Einheit gelangen kann, die bisher nur ein faft nicht zu jeben macht eine in der„ Reform" abgerruckte Beegenwä instinctmäßige Gefühl, daß es nur durch Preußen zu der[ Preußische Polizeimaßregel.] Auf belches verwirklichender Traum war. Trot Ma london Breuße Man sieht, die bezahlte Feder hat alle Scham schwerdeschrift aus der Provinzial- Hauptstadt Posen, abgeworfen. Die heilige deutsche Einheite. worin ein dortiger Kaufmann( Elias Friedländer) 1864 g fache wird mit dem preußischen Junter- bei der dortigen Regierung Klage über den zeitige trag vor thum in Verbindung gebracht. Dächte, Stellvertreter des Polizei- Direktors erhebt, weil [ Zur Popularität Preußens in den diefer in eigener, persönlicher Angelegenheit des bei Seit Herzogthümern] bringt die ,, Volks- 3tg." einen Polizei- Präsidenten v. Bärensprung sich selbst Recht treffenden Vergleich zwischen den humanen Auf- schaffen wollte und noch dazu gegen den neunjab treten des Herrn v. Gablenz und dem Auftreten rigen Knaben des Kaufmanns Friedländer, ohne daß na des Herrn v. Manteuffel. Es heißt da u. A.: dabei dem Knaben den natürlichen Beistand feines erträ Der Unterschieb ergiebt sich schon für den ersten Vaters oder seiner Mutter zu gestatten. Der Bo Statti Blick, wenn man die Proklamation des Herrn v. Gablenz lizeiherr habe das Kind, ohne Vorwissen der Elie Wi * Berlin, 19. Sept.[ 3um Gasteiner Ber- des Herrn v, Gablenz waltet eine Stimmung vor, wie fiums durch einen Polizei- Beamten, Behufs de mit der des Herrn v. Manteuffel vergleicht. In der tern oder der Lehrer, aus der Quinta des Gymn hümer trag] soll selbst Rußland ein tem französischen sie der österreichischen Gemüthlichkeit" eigen ist. In der Inquirirens, abholen lassen und alles das, weil und englischen ähnliches Rundschreiben erlassen ha- Broklamation des Herrn v. Manteuffel tritt uns der das Kind zu einem andern Kinde, dem Karl Gm ben. Bestätigung bleibt abzuwarten. Jedoch wäre Ton eines Parole Befehls wie in einer Ansprache an eine solches, wenn es sich bewahrheiten sollte, selbst militärische Versammlung entgegen. Herr v. Gablenz rich( noch nicht 9 Jahre alt), gesagt, deffen cht de Schwester Selmaseidem Polizei- Präsiden kann von Rußland kommend erfreulich, da es immer ergeht sich in ein sehr frenndliches Lob der holsteinischen hin ein Beitrag zur Eindämmung der preußischen Bevölkerung; in der Proklamation des Herrn. v. Man- ten v. Bärensprung ins Bad nachgefahren auch na Regierungspolitik bilden würde. Es steht zu hoffen, teuffel findet sich keine Andeutung eines solchen Lobes. So steht es in der Beschwerdeschrift. Der§. daß es den europäiſd en Großmächten in Verbinund Herr v. Gablenz hofft auf ein Entgegenkommen der des Gesetzes vom 12. Februar 1850( zum Schuß Rechtstit dung mit dem immer entschiedener hervortretenden und Bertrauen." Herr v. Gablenz spricht lobend von den gefaßt, und zur Verfolgung von Privat- Ehren titel hätt Willen des Volkes in Preußen, in ganz Deutsch- dem„ erprobten besonnenen Charakter und dem Sinn für kränkungen geben überdies die Gesetze den We land und im gesammten civilifirten Europa gelingen Gefeßlichkeit" der Holsteiner; und das ist ein Lob, wel an, wobei durchweg eine Einmischung der Polize werde, der der Interesse Preußens, Deutschlands und unseres Zeitausgeschlossen ist. alters Halt zu gebieten. " " " 1 aus der Abe heue, feierlic Diele en Au mochter on Ga der preußischen Officiösen, die in Holstein nahezu eine hochverrätherische Agitation an der allgemeinen Tages[ Preußische Bolizeimaßregel.] ordnung sahen. -[ Eine Einmischung in deutsche An- Unterschied im Ton der beiden Proklamationen keinen Polizeiverfügung: Wir legen, wie gesagt, auf solchen Soraner 3tg." vom 17. d. veröffentlicht folgende herno gelegenheiten"] so liest man mit Erstaunen sonderlichen Werth, können uns jedoch der Bemerkung in officiösen preußischen Blättern- liege in dem nicht enthalten, daß die Verschiedenheit dieses ersten Auffranzösischen( und auch wohl in dem englischen?) tretens eine Verschiedenheit der Stimmung in der BeRundschreiben. Wie so? Was hat Deutsch- völkerung zu erweden wohl geeignet ist. das Erscheinen der Soraner Zeitung in Ihrem Berlag „ Nach höheren Orts geltend gemachter Auffaffung mit der Bezeichnung„ Gratisverlag von Fränkel" na Lage der Umstände für das laufende Quartal trop bend di einzige ogen u on, mie bei nem 18], fion icher wie ec8 affen. r ber it er 505 man in Nr. 62 des Blattes von Ihnen veröffentlichten Er- dem sonstigen betreffenden Polizeimitglied vorzu wenig im Einklange, wie mit dem Circular des Härung, baß Sie daffelbe fortan bis auf Weiteres in führen, ein Wirkungskreis, in welchem sich Herr Sad Justizministers Somers. Ihrem Selbstverlage gratis herausgeben würden, unzu- die Zufriedenheit seiner Obern in hehem Maße zuge-[ 3m Staatsministerium] herrscht lässig und verstößt gegen§. 177 der Gewerbeordnung, weil Sie nicht im Besitz der Konzession als Zeitungs- 30gen haben soll. Jedoch können wir dies alles vorerst fortwährend eine völlige Rathlosigkeit; verkäufer(§. 1 des Pr. G. vom 12. Mai 1851) find, noch nicht als gewiß mittheilen, sondern müssen fühlt, daß man auf schwankender Basis steht. das Abonnement auf die Zeitung für das Quartal vom noch weitere Erfundigungen einziehen, worauf wir, Ueberhaupt scheinen unter allen Ministern nur Graf 1. Juli bis 1. Oktober d. 3. einmal eröffnet ist, und was für unsere Leser von hohem Interesse sein Esterhazy und Herr v. Mailath sich über die Ziele deshalb das mit jener Erklärung verbundene Erbieten, wird, die Wirksamkeit und die Person des Herrn ihrer Politik klar zu sein. Von den übrigen Mitden Abonnenten den verhältnißmäßigen Abonnementsbe J. F. A. Sad einer Beurtheilung unterziehen werden. gliedern des Kabinets läßt sich kaum sagen, daß sie trag zurückzuzahlen, auf das bestehende Verhältniß des Berkaufs der Zeitung ohne Einfluß, demnach auch die nimmt man aus Nassau, daß die am 23. Juli [ 3ur Kölner Festangelegenheit] ver- wissen, was sie wollen. Bezeichnung:„ Gratisverlag von J. Fränkel" inbalts[ Die ungarische Hoffammer], wie sie los und unwirksam ist und zur Umgebung des Gesetzes bei Gelegenheit des Abgeordnetenfestes zu Lahnstein vor 1848 bestand, also ein besonderes ungarisches bient. and m Dette er wegen Berbreitung von Flugschriften verhafteten, Finanz- Ministerium, soll wieder hergestellt und Wir müssen Ihnen daher die weitere Herausgabe der dann aber gegen Caution auf freien Fuß gestellten deren dem Geh. Rathe Grafen Johann Sorauer Zeitung im Selbstverlage hiermit untersagen drei Herren aus Köln nach näherer Instruktion der Cziraky als Oberst- Kämmerer für Ungarn verliehen und würden, falls Sie dem Verbot nicht Folge leisten Sache durch die Regierung in Wiesbaden vom Brau- worden sein. Damit wäre ein abermaliger höchſtfollten, genöthigt sein, das weitere Erscheinen des Blat bacher Amte den Bescheid erhalten haben, daß die wichtiger Schritt zur Durchführung des Dualismus tes in Ihrem Verlage durch Beschlagnahme der zur Ver- Untersuchung wegen Mangels an Beweis und geschehen und die Forderung der Deal'schen Partei, breitung bestimmten Exemplare zu inhibiren. Sorau, ben 16. Sept. 1865. Die Polizeiverwaltung. Brückner. unter Niederschlagung der Untersuchungskosten für daß von den Finanzen nur das Staatsschulden20. 2C. beruhend erklärt worden ist." " [ 3ur inneren Lage Desterreichs] schreibt, die Dinge in ähnlicher Weise beurtheilend, wie wir wiederholt es gethan haben, die Augsb. Allg. 3tg." wie folgt: " [ Preußische Polizeimaßregel.] Wir Wien, 16. Sept.[ 3u den„ Gaugrafen."] Ungarn nur gehalten sein soll, die Ueberschüsse machen noch besonders auf die an der Spitze un- Die über das„ Gaugrafenthum" verbreiteten Ge- seiner selbst verwalteten Finanzen in die allgemeine jeres Blattes mitgetheilte Maßregel der Berliner rüchte werden von der amtlichen General- Corre- Staatsfasse abzuführen, der Verwirklichung sehr Bolizei in Betreff der vorigen Nummer unseres spondenz" als unbegründet bezeichnet. Es handle nahe gerüdt. Blattes aufmerksam. sich nur um die Einführung der ,, Bezirksgemeinde", [ Preußische Ministerialmaßregel.] wie sie schon in Böhmen besteht, und zwar durch Es bestätigt sich, daß in einem besonderen Rescripte Gesetze, die verfassungsmäßig durch die Landtage zu der Justizminister Graf zur Lippe den Kreisgerichts- Stande gebracht werden sollen. Die Wahrheit ist, daß Directoren die Ueberwachung ihrer Beamten an man von jener Idee für jest abgegangen ist, weil Schmerling, unter Berläugnung der Rechte der österrei Daß der mit der Entlassung des Ministeriums empfiehlt und besonders darauf hinweist, daß der man die ohnehin schon aufgeregte Meinung nicht chischen Volksvertretung, unter Mißachtung der parlaBesuch der Frühstücksstuben als für Beamte noch mehr beunruhigen will. Aufgefallen ist der mentarischen Form, so plötzlich vollzogene Wechsel des besonders gefährlich zu vermeiden sei. Es Ton, den die ,, General- Correspondenz" bei dieser Regierungssystems ein verhängnißvoller Schritt, ein schwer heißt in Beziehung darauf ausdrücklich: das Früh Gelegenheit gegen die Blätter anschlägt. Es ist wiegender politischer Fehler war, wird mit jedem Tag tücken habe schon manchen Richter und eine förmliche Strafpredigt, die ihrem Geiste und mehr und mehr deutlich. Mit der Ernennung der unBeamten zu Grunde gerichtet. Uebrigens ihrer Fassung nach der Blüthezeit vergangener Tage garischen Staatsmänner, über deren politische Grundloll das Rescript u. A. auch von der Beschäftigung entsproffen sein könnte, in welcher jede freimüthige fäße auch ohne spezielles Programm wohl kaum ein der Gefangenen handeln. Kritik als eine Verdächtigung und jede unrichtige Zweifel fein konnte, wurde die Rechtscontinuität in den deutschen Kronländern thatsächlich bereits unterbrochen, Preußischer Regierungsact.] Herr Angabe als eine böswillige Fälschung bezeichnet zu die conftitutionellen Rechte derselben bedroht; es wurde b. Bismarck ist in Anerkennung der Verdienste des werden pflegte. damit gleichzeitig das bisher in Desterreich sowohl als epigen Ministeriums um die Hebung des preußiDie in Ungarn festgehaltene Programm eines wirklichen ,, Ausschen Ansehens im Auslande und um die Förderung officiösen Blätter haben vor Kurzem entschieden in gleichs", wenn nicht geradezu aufgegeben, so doch wenig des Rechtszustandes im Innern, sowie muthmaßlich Abrede gestellt, daß die Regierung irgend welche stens deffen Ausführung fast bis zur Unmöglichkeit erichten insbesondere wegen des von ihm vermittelten An- strenge Maßregel gegen die Preffe beabsichtige. Schwert. Zwischen diametral entgegengesetzten Brinzipien laufs von Lauenburg für den König von Preußen, Welcher Werth diesen Versicherungen beigemessen ist selbstverständlich kein Ausgleich" möglich; die Cendon letzterem in den Grafenstand erhoben worden. werden darf, beweisen am besten die Prozesse, die tralisationstheorie der Februarverfassung mit dem Dua-Herr Sad] ift, wie wir hören, derjenige eben jetzt gegen die ,, Ostdeutsche Post", die Neue bleibt logisch und staatsrechtlich unter allen lismus der ungarischen Personalunion auszugleichen", Lector", welcher damit beauftragt ist, die confis Freie Presse" und das Neue Fremdenblatt" ein- ein Unding; entweder das eine Necht oder das andere irlichen Stellen in unserm Blatte aufzusuchen und geleitet worden sind. Mit dem Rundschreiben des wird, verwirtt." In ganz denselben Fehler also, den dem Herrn v. Bernuth, dem Herrn Lüdemann oder Grafen Belcredi freilich steht diese Strenge ebenso die Staatsrechtslehre des Ministeriums Schmerling ſich be: Mit 8 der fich ID 2C. stlice vo es mung d vor Ansi dem 1 Lant mit , daß te der e ihre Feuilleton. erzog Michel Langmuth, der Schuhmacher. raus n, daß Bartei auch it des uffes. : swigmlung Kund Eine Arbeitergeschichte von J. B. v. Hofstetten. II. Kapitel.( Fortsetzung.) [ 3u den Preßverhältnissen.] Baruch betheuerte, daß er verschwiegener sei als selbst das Grab und verlangte den Schmuck zu sehen. Ein vielsagendes Lächeln aber, mit dem er gleichzeitig seinen neuen Kunden betrachtete, wies unzweideutig darauf hin, daß er wohl merkte, worum es sich hier handle. sei es nämlich, Vorsichts halber, unumgänglich 1500 Thlr. darauf zu leihen, und dabei eine Einnöthig, ihn als entwendet anzuzeigen, was nicht lösungsfrist von einem halben Jahre zu gewähren. verhindere, daß man ihn später wieder, etwa durch Jeitteles hingegen verschwor sich bei Gott und Einlösung oder Rückkauf zum Vorschein kommen abermals bei Gott, so wahr er ein ehrlicher Gelassen könne. Aber darum sei Verschwiegenheit die schäftsmann sei, um solchen Preis den Schmuc Hauptfache. nicht einmal kaufen, geschweige eine so große Summe bloß darauf leiben zu können, wo ihm doch der Schmuck als todtes Kapital im Schranke liege, während sein gutes Geld, mit dem er in der Zeit von sechs Monaten dreimal so viel verdienen fönnte, draußen stehe. Mehr als 800 Thlr. gegen Pfand oder 1400 Thaler im Falle des Kaufes sei er nicht im Stande, ihm zu geben; sollte ihm aber dies nicht anständig sein, so stehe es ihm ja frei, zu versuchen, ob er von einem Anderen mehr erhielte; doch dürfte dies schwerlich geschehen, da er, Baruch, von allen Geldmännern noch die höchsten Preise zable und sich mit dem kleinsten„ Berdienst" begnüge. Er selbst müsse erst das Geld dazu wieder entlehnen und hohe Zinsen dafür bezahlen, denn er habe, bei Gott, fein eigenes" Geld im Hause, das seine sei Alles draußen; nur Credit habe er, aber freilich müsse auch er ihn theuer be-zahlen, denn baar Geld sei heutzutage zu rar". In diesem Tone klagte er noch eine Weile fort, bis ihn Hugo, der sich nunmehr wegen der Anzeige beim Bolizeiamte beeilen mußte, endlich unterbrach nnd jetzt als Pfanddarlehen noch einmal 1100 Thir. verlangte, worauf Jeitteles, um ihm zu beweisen, daß auch er cavallerest" handeln könne, sich zu 900 Thlr. als Darlehen und 1500 Thlr. als Kauf bereit erklärte; aber nun nicht mehr um einen Pfennig mehr, so wahr Gott lebt!" Obwohl Hugo bemerkte, daß die Zeit, welche etwa die Anwesenheit eines solchen Engels, wie as holde Fräulein, in Anspruch nähme, unter Hugo zeigte darauf das Geschmeide vor und einen Umständen als eine verlorene betrachtet der Jude prüfte sorgfältig ein Stück nach dem ; aber derden könnte, wagte es Abigail dennoch nicht, die andern, bei sich in seinem Innern über die seltene b, mit Rahnung ihres Vaters länger unbeachtet zu lassen, Pracht und Größe der Steine hoch erfreut und Partei ondern zog sich sofort, anmuthig grüßend, zurück. eines schönen Geschäftes" sicher. Aber nicht das athieen abei hatte sie es so einzurichten verstanden, daß Geringste ließ sich von dieser Stimmung in seinem Itwater fe hinter dem Rücken ihres Vaters Hugo noch Antlitz bemerken; im Gegentheile sah er sehr bevahren, e Beren zärtlichen Blick zuwerfen und durch Erheben denklich aus und meinte, er müsse sich erst davon b jener er Finger die Zahl sechs" andeuten konnte. überzeugen, ob die Steine wirklich echt seien; auch Hugo war weder der beredte Blick noch die die Fassung derselben sei ganz aus der Mode gechlüffen Beichensprache entgangen; über das reizende Mädchen kommen, der Schmuck schiene mindestens sehr alt zu it bas nd seine glänzende Eroberung auf's höchste ent sein und müsse neu gefaßt werden. Darauf erprobte er, frither cft, hatte er nur Mühe, vor dem Juden seine Auf- um sein Bedenken glaubwürdiger zu machen, jeden der Bon egung zu verbergen. Steine einzeln an einer Glasscheibe, erklärte sich Jedoch gelang es ihm vollkommen, sich zu beherr- jedoch mit dem Resultate zufrieden, und fragte, was hen und sobald sie wieder allein waren, fing er zu Hugo dafür haben wolle. Dieser wußte nun zwar zählen an, daß er von einer hech gestellten Dame nicht genau, was der Schmuck werth fei, erinnerte libeauftragt sei, einen sehr werthvollen Brillantschmuckt sich aber doch, von seiner Tante gehört zu haben, Gelde zu machen, was jedoch ein Geheimniß daß er über 4000 Thlr. gekostet habe. Da es ihm leiben müsse, da die Dame sonst compromittirt hauptsächlich nur darauf anfam, das Geld zur ürde. Er biete ihm daher diese Preziosen unter Bezahlung jenes Wechsels zu erlangen und er sich Bedingung als Pfand oder zum Kaufe an, für alle Fälle die Möglichkeit offen halten wollte, er, was auch geschehen möge, darüber schweigen den Schmuck durch Einlösung wieder herbeischaffen am vorolle. Da der Schmuck leicht vermißt werden könnte, zu können, machte er dem Juden den Vorschlag, bitten 1: Kolb. > solche utscher Berl. ritts" aß So sehr sich nun auch Huge noch bemühte, ihn wenigstens zu 1000 Thlrn. Darlehen zu bewegen, der Jude blieb unerschütterlich.( Fortsetzung folgt.)