des 1865 Sta Nr. 161. Berlin, Donnerstag den 5. October Qua Biffe liefer den borg volle rathe Guld ange ergie Mon dürft bige welle R geor Social- Demokrat Diese Zeitung erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Festtage. M Organ des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins. Rebigirt von J. B. v. Hofstetten und J. B. v. Schweizer. Abonnements Preis für Berlin incl. Bringerlohn: vierteljährlich 18 Sgr., mo natlich 6 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.; bei den Königl. preußischen Postämtern 221/2 Sgr., bei den preußischen Bostämtern im nichtpreußischen Deutschland 183/4 Sgr., im übrigen Deutschland 1 Thlr.( fl. 1. 45. fübd., fl. 1. 50. österr. Währ.) pro Quartal. Redaction und Expedition: Berlin, Dresdnerstraße Nr. 85. deutic geord Bestellungen werden auswärts auf allen Bostämtern, in Berlin auf der Expedition, von jedem soliden Spediteur, von der Expreß- Compagnie, Scharrenftr. 1, sowie auch unentgeltlich von jedem rothen Dienstmann" entgegen genommen. Inserate( in der Expedition aufzugeben) werden pro dreigespaltene Petit- Zeile bei 3war Arbeiter- Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. Herechnet. Agentur für England, die Colonieen und die überseeischen Länder: Mr. Bender, 8. Little New- Port- Street, Leicester- Square W. C. London. Agentur für Franfreich: G. A. Alexandre, Strassbourg, 5. Rue Brulée; Paris, 2. Cour du Commerce Saint- André- des- Arts. Bestellungen für das vierte Quartal werden fortwährend( auswärts auf den Postämtern) angenommen. Notal brud ber v find fortid allein gefe Correspondent in einer weiteren Auslaffung in der heit anzunehmen ist, daß man nicht verfehlen wird, ihn and heutigen Nummer der„ Elberf. 3tg." klar zu verstehen. gehörig und zweifellos entſtellt auszubeuten, worauf es beil f Die Eingangs erwähnten großen Arbeiter Versammlun- wohl von vorn herein mag abgesehen gewesen sein. gen fanden statt in Ronsdorf, Sonntag, den 1. October, im Saale des Wirths Herrn Mesenholl, und Montag, den 2. Oct., in Barmen, beim Wirthe Christ. Wilhelmi. Politischer Theil. Fast hätte ich vergessen, zu bemerken, daß außer diesen siste beiden Versammlungen noch eine FärbergesellenVersammlung auf Krauts Felsenfeller in Barmen Deutschland.ſtattgefunden bat, in welcher gleichfalls jene feigen Zei* Berlin, 4. Oftbr.[ Zur Verläumbung fegt wurden.*) Weit social- demokratischem Gruß! tungshelden der Elberf. 3tg." in das rechte licht gein der„ Elberf. 3eitung")] schreibt jetzt der Correspondent: Ich erkläre hiermit auf mein Wort, daß ich mit jener Notiz nicht eine ganze Partei habe verdächtigen, sondern den Mißbrauch entlarven wollen, den man mit der demokratischen Partei zu treiben sucht. Ich erfläre ferner, daß mir diese Nachricht von einem Manne mitgetheilt wurde, in deffen Zuverlässigkeit ich keinen Zweifel setzen fonnte. Weil mir aber die ganze Sache trotz aller Versicherung undenkbar schien, kleidete ich das mir als thatsächlichen Vorfall Mitgetheilte in die unbestimmte Form des Gerüchts und machte meine Bemerkungen darüber ausdrücklich von der Voraussetzung abhängig, daß die Sache wirklich wahr und keine böswillige Erfindung" fei. Bin ich mystificirt worden, so habe ich den Verleumdeten Anlaß gegeben, sich von einem schmählichen Verdacht zu reinigen, mich selbst aber keiner anderen Sünde zu zeihen, als der, den festen Versicherungen eines Mannes Glauben geschenkt zu haben, der dies nicht verdiente. Und in diesem Falle würde mit der irrigen Voraussetzung auch die Kritik wegfallen. Ihnen gegenüber bedarf es der Versicherung nicht, daß ich optima fide gehandelt habe. Man sieht, die Sache war wirklich auf die beiden Redakteure des Social- Demofrat" gemünzt. Wir haben den fraglichen Herrn Correspondenten bereits so nachdrücklich insultirt, daß wir nichts hinzuzufügen haben und daher die Acten über die fen unerquicklichen Gegenstand mit nachstehendem Berichte schließen können, welcher beweist, daß wir uns nicht vergebens an unsere Freunde in Elberfeld und Barmen gewandt haben. Zugleich bemerken wir noch, daß die„ Volksztg." ben erwähnten, ihr von uns zugestellten Brief nunmehr im Wortlaute zum Abdruck gebracht hat. -[ 3um Abgeordnetentag] lesen wir mit Erstaunen in einer Frankfurter Original- Correspondenz der ,, Voss. 3tg.": wählt tion S daß d 1) mebr mern bald d ial- D Ale ung b und be gehört. getrenn glauber gebeilt Meinlid ühren 2) Baffers Lerd rugt a Bourge n die Da indessen einmal der Vorgang in zwei weit verbreiteten Blättern Besprechung gefunden hat, diefen, dürfte eine genaue thatsächliche Mittheilung von Frankfurt aus sehr am Platze sein. [ Bur Haltung der preußischen Abationa geordneten] dem Abgeordnetentag gegenüber diegend schreibt die ,, Berl. Ref.":" Patrioti 3) geers ti atten Berfolg igenfd Der Abgeordnetentag hat ein seltsames Finale erlebt; von einem glaubwürdigen Zeugen wird uns erzählt, wie der verstorbene Lassalle sich als Schatten in die gemüthliche Unterhaltung der deutschen Volksvertreter gemischt habe. Abends nämlich kamen die Herren in denselben Räumen zusammen, wo am Tage die Pfeile der Debatte geflogen waren. Bald bemerkte man auch Herrn Bernbard Becker, den Präsidenten des ,, Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins", umgeben von Arbeitern. All mälig traten dieselben an diesen und jenen Tisch, Disfussion hervorrufend und angeblich sogar provokatorisch auftretend. Der erste Skandal ereignete sich um die Person des Abgeordneten Groote( Düsseldorf), der in beftigster Aufregung gegen einen Lassalleaner losfuhr. Schon schien der Aufruhr beschwichtigt zu sein Herr Herr Twesten kann es nicht für angemessen fin ondern Groote hatte sich beruhigt als das vorlaute Betragen den, wenn eine große Versammlung der Mitglieder der Lassalleaner allgemeinen Protest und den Ruf:„ Hin Deutscher Landesvertretungen zusammentritt, um die fich aus, hinaus!" hervorrief. Gesagt, gethan! Einer nach vollendenden Thatsachen mit ohnmächtigen Resolutionen zu dem Andern wird zur Thüre befördert( Herr Becker war begleiten." Aber was ist denn anders seit drei Jahren eine Viertelstunde vorher fortgegangen), Widerfetzlichkei- das Schicksal des preußischen Abgeordnetenhauses gereußer ten reizten die Ordnungsstifter nur zu dem allerkürzesten wesen, was ist denn in der nächsten Session voraussicht on der Prozesse, und so sah man z. B. einen hiesigen Arzt, Dr. lich anders seine Aufgabe? Und überdem fügt er die leben S das Ideal der Gesellschaft, sagt unser Gewährsmann; er selbst auch, den Muth bewährt haben, für Recht und W., einen der Uebelthäter hinaustragen. Das war Versicherung hinzu, daß„ Manche von uns", d. h. also ur gefi die Bourgeoisie trug die Arbeiter auf den Händen! War Freiheit einzutreten, sowohl der eigenen Regierung wi am Tage manches recht trocken gewesen, so wirbelte da populären Strömungen gegenüber. Das Letzter für jetzt der Staub auf. ist ein gar trauriger Ruhm in Zeiten, wo diese so vor Die Köln. 3tg." berichtet in dieser Sache: nehm als populäre Strömung bezeichnete Meinung Die gesellige Zusammenkunft, welche gestern Abend Bolkes in Sachen des Rechts und der Freiheit die einereits In zwei großen Arbeiter Versammlungen für die Mitglieder des Abgeordnetentages und deren zige schwache, aber, wie wir hoffen, ausdauernde Macht 4) S haben die Anwesenden auf das Entschiedenste ihre Ent- Freunde stattfand, wurde leider am Schluffe durch einen ist, die hinter„ uns" steht. Wir werden diesen Muther Slei rüftung ausgesprochen über den bekannten erbärmlichen, widerwärtigen Vorfall gestört. Es hatte sich in dem auch ferner bewähren, fügt er hinzu. Das wird in berus föd heimtückischen und hinterliftigen Feigling, den Berliner großen Saale auch eine kleine Anzahl, dem Arbeiter That ven Nöthen sein, wenn sich ergeben sollte, daß Correspondenten der„ Elberf. 3tg.", und deren Redak- stande angehöriger Personen, Lassalleaner, eingefunden, populäre Strömung nicht so unbedingt den von Herre Ed teur Lammers. Es wurde aber auch zu gleicher Zeit be- und zwar, wie verschiedene Indicien schließen lassen, Twesten aufgestellten Satz unterschreiben sollte, nad tont, daß Zeitungen, wie die„ Elberf. 3tg." ,,, Volksztg." nicht ohne die Absicht, einen Scandal hervorzurufen. welchem er jede Alternative einer Niederlage des preu und ähnliche durch ihre fortwährenden verleumderischen Wenigstens war ihr Benehmen ein völlig unziemliches ßischen Staates vorzieht." - Er bedente bei Zeiten, lehnte Artikel über die politischen und socialen Bestrebungen und erregte so viel Anstoß, daß bei der Fruchtlosigkeit welchen ungeheuerlichen Folgerungen ein Satz von der Arbeiter schon längst bei diesen allen Glauben ein mehrfacher Aufforderungen in Güte, den Saal zu ver- unklarer Allgemeinheit, wie der seinige, führt. Es stände gebüßt bätten; insbesondere würden, wie wiederholt her- laffen, man sich Seitens der anwesenden frankfurter Ab- ja danach in der Hand jedes Wagbalses, der irgend vorgehoben wurde, dieselben nie vergessen, wie haupt geordneten genöthigt fab, die Betreffenden in ziemlich und wo einmal in einer unbewachten Stunde an das sächlich diese Zeitungen es gewesen, welche in ihrer unsanfter Weise aus demselben zu entfernen. Wir er Staatsruder geriethe, durch einen verwegenen Streid Darum Wuth über die Gründung der social- demokratischen Par- wähnen den unangenehmen Vorgang nur, da mit Sicher- den Patriotismus eines ganzen Landes unlösbar, tei Laffalle, das Haupt nnd den Gründer derselben, als lange es ihm beliebt, an seine Fersen zu feffeln. ein der Reaction verkauftes Werkzeug binzustellen suchmag im Privatleben vielleicht einem Abenteurer es ein ten, gerade so wie solches jetzt mit Ihnen, geehrte Remal glücken, einer guten Familie sich als Glied auf daction, versucht wird; denn daß Sie, geehrte Herren, drängen, indem er deren Tochter entehrt: aber dies und niemand anders gemeint war, giebt der saubere Herr Man schreibt uns von dort, 2. Oft., Seitens der Arbeiter: *) Beiläufig gesagt, empfehlen sich in solchen Fällen bestimmte Resolutionen, weil solche weniger von der Presse ignorirt werden können. show is ( Anm. d. Red.) be Die Privatl er diej ativen em Na ation v Bartiful wie öllig in roßarti bür Rationa ofaten Antrage Damit gerliche Drama unverändert in's Politische übersetzt wir atliche 65. edition, sowie ile bei net. gung hung in wir Mae Par n, zus e nicht find, ungen, durch richten m wiespons ages zu bst find hervor Fg ober er pren und in miber " Minister des Innern Ausland. zur Tragikomödie. Will Herr Twesten den gepreßten muß, da die erste dem Kurfürsten zur Unterzeichnung daß es daneben eine sehr umfangreiche SpecialgesetzHausvater in ihr spielen? vorgelegte aus den allerhöchsten Händen im nicht gebung für Irland giebt. Die Irish bills bilden einen [ Unterhändler] scheinen nicht unthätig in expeditionsfähigen Zustande hervorgegangen ftebenden Artikel fast jeder Tagesordnung. Aber dann Sachen eines Verkaufs auch bezüglich Schleswig- war. Geb. Rath Mittler soll bis zu der Erklärung ge sind diese Bills im Intereffe Irlands abgefaßt, so recht Holsteins. Nur scheinen die preußischen Angebote reizt worden sein, er werde schlimmsten Falles sein Amt eigentlich auf die Verbesserung seiner Lage berechnet, und noch zu gering. Wenigstens berichtet die Wiener auch ohne Allerhöchste Unterschrift niederlegen. Kurbes das irische Volk nimmt durch seine freigewählten BerPresse":„ Einem vorläufig noch sehr vorsichtig fische Minister sind nicht auf Roſen gebettet, aber ein treter an der Feststellung der Specialgesetze Theil. Diese auftretenden Gerüchte zufolge sell Preußen für die leben!" Noch hat der Kurfürst übrigens nicht unter sich auf eine Fiction, der vor allem das herrschende Elend ,, tein Hund möchte so länger Behauptung flingt sehr plausibel und doch gründet sie Abtretung Holsteins an Desterreich acht Millionen schrieben und von den Collegen des Geb. Raths Mittler und Mißvergnügen zuzuschreiben. Vier Fünftel aller Silberthaler entrichten zu wollen auf allerhand in- fann Niemand die Verantwortung übernehmen, da die irischen Abgeordneten sind Grundbesizer, die in Irdirikten Wegen zu verstehen gegeben haben." Entlassung formell noch nicht erfolgt und feiner der an land der Masse der Bevölkerung feindlich gegenüber Nun, hinaufgehen im Angebote fann man ja immer deren Minister mit der provisorischen Wahrnehmung der stehen und, meist englischer Abkunft, als Eindringlinge noch, und es ist natürlich, daß der Kaufliebhaber Geschäfte beauftragt ist. und Eroberer gehaßt und gefürchtet werden. Ihnen die Geldnoth des Mitbesitzers möglichst zu benutzen benußenge gegenüber von Wahlfreiheit" zu reden hat in Irland noch fucht. Geschieht dies doch bei jedem Kauffall! viel weniger Sinn als in den vom Feudallord beherrschten Landwahldistricten Englands; denn der irische Bächter [ Entscheidung des Obertribunals.] Paris, 2. Oct.[ Tagesbericht.] Graf ist viel ärmer, schutzloser und von dem Gntbünken feines Eine der wichtigsten die Competenz der Polizeibe Bismard, gestern im Hotel de Douvres abge Landlords abhängiger als der englische. Unter Mitwirhörden in Preußen betreffenden Fragen ist vom stiegen, reist diesen Abend nach Biarriz. Er ſtat kung der grundbesitzlichen Aristokratie, welche durch kein Blenum des Obertribunals beantwortet worden, tete Herrn Drouyn de Lhuys einen Besuch ab. Der stammverwandtes Gefühl an das Wohl und Wehe der die Frage nämlich, ob die öffentliche Aufforde- Kaiser und die Kaiserin verlassen diesen Badeort Nation gekettet ist, un, von der Landbevölkerung gebaßt, durch gebeime Verbindungen, Drohungen und rung zu Sammlungen ohne polizeiliche am Ende der Woche. Constitutionnel und Abend agrarische Mordthaten erschreckt wird kommen die Genehmigung strafbar ist? Die Frage ist ver- Moniteur dementiren um die Wette das Gerücht Specialgesetze zu Stande, und sie sind auch darnach. heint worden. Das desfallsige Präjudiz des von der mexikanischen Broschüre der Kaiserin. Als in der vergangenen Session Hr. Maguire eine Obertribunals lautet:" Eine Polizei- Verord Einige Blätter, u. A. die Gazette de France, hat- Revision der Landgefeße beantragte, charakterisirte er dienung, welche die Statthaftigkeit einer öffentlichen ten jenes Gerücht mißverstanden und die angebliche selben sehr richtig als alle zu Gunsten des Grundbe Aufforderung zur Leistung freiwilliger, an einem Broschüre der Kaiserin von Mexico zugeschoben. ſizers gegen den Bächter und Landarbeiter gegeben." britten Drte einzuzahlender Beiträge von einer Das letztgenannte Blatt sieht sich also jetzt in der In dieser Thatsache ist der Urquell der irischen Armuth vorgängigen polizeilichen Erlaubniß abhängig macht Lage, den Constitutionnel abfertigen zu können, burch welches das fruchtbare Land zusehends verödet und jenes bitteren und verbitternden Elende zu suchen und Zuwiderhandlungen mit einer Strafe bedroht, indem es mit einer fühnen Wendung Herrn Bo- und entvölkert wird, und das jene regelmäßig wiederkehniface einen Irrthum aus übergroßem Eifer vor- renden Verschwörungen und Aufruhrversuche erzeugt, wirft. Bekanntlich desertiren gegenwärtig viele deren neueſter mit der fenischen Brüderschaft eben unterbelgische Unteroffiziere mit Sack und Pack, um sich drückt worden ist. Der Grundbesitz in Irland wird in für das nach Mexiko bestimmte Regiment der Frem kleinen Barcellen von wenigen Acres an Pächter gegedenlegion anwerben zu lassen. Von belgischer Seite ben. Diese bearbeiten ihr kleines Pachtgut gewöhnlich hat man insinuirt, daß die französische Regierung rationeller Betrieb der Landwirthschaft ist bei dieser Zermit den Arbeitskräften ihrer eigenen Familie. Ein dabei die Hand im Spiele haben könne, und dieje splitterung des cultivirten Landes kaum möglich, selbst Anspielung macht hier in offiziellen Streisen viel wenn die Bächter Capital, Einsicht und Lust hätten Verböses Blut. Wahrscheinlich wird eine Berichtigung befferungen einzuführen. Daran fehlt es aber durchaus, in bestimmtester Form erfolgen. Ueber die Pro- denn der Bächter hat nicht die geringste Garantie, daß paganda, welche die französische Regierung zu er auch den Nutzen von seinen Verbesserungen ernten Gunsten des Abend Moniteur betreibt, lesen werde. Er weiß, daß er sich ganz in den Händen des wir in einem französischen Journale eine ergögliche Grundherrn befindet, der ihn von Haus nnd Hof jagen Anekdote: Die Postdirektion eines kleinen Ortes, fann, sobald es ihm gutdünkt. Die Pachtverträge sind der auf Verlangen genannt werden kann, erhält herrn gegenüber ein wahrer Hohn. Bei dieser Unsicherin der That dem unbedingten Ejectionsrecht des Grundtäglich hundert Exemplare dieses Blattes, welche beit der Existenz ist an einen lohnenden Betrieb der Landdann der Briefträger mit Aufbietung aller physi- wirthschaft nicht zu denken, und solange das Verhältniß schen und intellektuellen Kräfte an den Mann zu zwischen Eigenthümer und Bächter nicht auf billigeren bringen sucht. Der Berichterstatter drückte diesem Grundlagen reformirt worden ist, müssen alle Versuche Manne seine Theilnahme aus wegen eines derarti- die Lage des Volkes anf legislativem Wege zu verbessern, gen Zuwachses seines Tagewerkes. Freilich, er- fruchtlos bleiben. widerte dieser, aber ich habe meine freien Tage. 2. Oktober.[ Times. Finanzielles. Natürlich, sagte der Erzähler, Neujahr, Ostern, Ein Wortwechsel.] Die Times bringen heute Himmelfahrt. Nein, war die Antwort, aber im- einen Artikel über Schleswig- Holstein und Lauenmer, wenn die Herren Thiers oder Jules Favre burg, und zwar namentlich über die Einverleibung eine Rede halten, kommt keine einzige Nummer an, des letzteren Herzogthums in Preußen. Selbstver= ich weiß nicht, warum. Sie sind ja bei den Zei- ständlich spricht sich das Blatt entschieden gegen die tungen, Sie fönnten den Herren wohl sagen, daß Politik der preußischen und österreichischen Regiesie etwas öfter ins Geschirr gehen mögen. Das rung aus. Der amtliche Bericht über die StaatsAuftreten der echten asiatischen Cholera in hiesi einkünfte während des vorgestern abgelaufenen ger Stadt kann nicht mehr bezweifelt werden. Ge- Vierteljahres ist veröffentlicht worden. Er ist ein stern famen in Vilette drei fast unmittelbar tödt- entschieden günstiger. Zwar hat der Ertrag im liche Fälle vor. Merkwürdig ist, daß in Marseille Vergleich mit dem entsprechenden Quartal des bei den Cholera- Feuern auch der Staiser im Bilde vorigen Jahres abgenommen; doch war dies in Anbetracht der bedeutenden neuerdings vorgenom= menen Steuer- Ermäßigungen vorauszusehen, und der Ausfall ist weit geringer, als man erwartet སོ་ ་ སྤྱས་ ་ ། མ་ Eingewirkung bei den Feststellungen über die für die Länder r preu der ungarischen Krone speziell giftige, ihren Verhältnissen fügung am meisten zuträgliche Dauer der Dienstzeit, Art der Bestäub derausstellung der Rekruten, Bequartirung der Armee b Ohn 1. dgl. diese Rechte können und sollen bei bem ungarischen Landtage bleiben. Der ungardneten sgefprotische Landtag übte diese Rechte in den 150 Jahren, die feit Einführung des stehenden Heeres dahingeflossen sind. Die Art der Herausstellung der Rekruten, die Dauer der Dienstzeit, sie waren dies- und jenseits der Leitha verschieden. Und doch hat dies nie der Tüchtigkeit und Schlagfertigkeit der Armee, somit der Sicherheit des Reiches Eintrag gethan, und es wird wohl selbst der berbiffenfte Bureaukrat nicht behaupten wollen, daß der Ländern lation datirt. Ruhm unserer Armee erst aus den Tagen der Centraliaffungs es dies ch sein, ion in 1 Ende ange die Kaiser nament und das ten sind, die bis Weiteres des Vers die nicht Febensbe ern blos gierung. verbrannt wurde. Durch die Wahrung dieser Principien wird es selbst3. Okt.[ Neuestes.] Der Moniteur zeigt berständlich nicht ausgeschlossen, daß über die Stärke des Seeres in Kriegs- und Friedenszeiten ein gemeinschaft an, der Bey von Tunis habe den Reklamationen hatte und als er nach der Berechnung einer so liches Abkommen getroffen und die Quote bestimmt Genüge geleistet, welche die französische Regierung wichtigen Persönlichkeit, wie der Schazkanzler, geberde, welche Ungarn zu leisten hat. Aber die wegen verschiedener gegen französische Korallenfischer wesen sein würde. Er beträgt 330,097 2. für die berausstellung dieser Quote ist Sache des un- und im Lande ansässige Algerier verübter Gewalt- letzten drei Monate, 1,054,777 2. für das halbe sarischen Landtages und der ungarischen Re- thätigkeiten erhoben hatte. und 1,115,285 L. für das ganze Jahr. Die Ab* London, 28. Sept.[ Das arme Ir- nahme kommt beinahe ausschließlich auf die letzten land.] Unter diesem Titel bringt die Augsb. beiden Vierteljahre. Gladstone hatte den Ausfall Allg. 3tg." von hier einen längeren Aufsatz. Be- der Einnahmen für das laufende Finanzjahr auf fanntlich suchen die Engländer ihre Unterdrückung 3,778,000 2. geschäßt, was für das halbe 1,889,000 2. Irlands zu beschönigen. Von den vielen falschen ausmachen würde. In Wahrheit aber beträgt der werden, lassen wir einige mit Widerlegung, nach als die Hälfte der veranschlagten Summe. Für Behauptungen, welche zu diesem Zwecke aufgestellt Ausfall nur 1,054,777 2., b. b. nicht viel mehr, das Vierteljahr war die Minder- Einnahme auf erwähntem Artikel, hier folgen: * Kaffel, 3. Oftbr.[ 3ur fleinen Staatsund so confusion.] In der heutigen ersten Sizung der emeinja Stände erstattete der bleibende landständische Auschwerlich schuß Bericht über die während der Vertagung berflossene Zeit, welcher konstatirt, daß das Minierfassung fterium des Innern seit dem 28. September ganz ohne Vorstand ist. Der Verfassungsausschuß wurde beauftragt, über die Mittel zur Beseitigung ten Zeit dieses verfassungswidrigen Zustandes sofort in BeSegen tathung zu treten. and be Sorauer macht Beife in durch Der Bankztg." schreibt man in dieser Beziehung aus Frankfurt: Der Chef des Ministeriums des Innern, Geh. Rath Mittler, hat den Dienst quittirt, und wie erzählt wird, wäre das nach einer so beftigen Scene geschehen, daß eine zweite Entlassungsordre ausgefertigt werden " ,, Es giebt keine Ausnahmsgesetzgebung für Irland 944,500 2. berechnet, während sie sich factisch auf mehr; dieses steht unter denselben Gesetzen unter welchen blos 330,097 2., d. h. wenig mehr als ein Drittel, England und Schottland blühen und gedeihen." Das belief. Wenn wir dieses Resultat richtig würdigen ist nicht wahr! so laut und wiederholt es auch wollen, so müssen wir bedenken, daß nicht weniger gerade in diesem Augenblick von der gesammten englischen Bresse in die Welt hinausgeschrieen wird. Allerdings als die Hälfte der Theezölle und ein Drittel der giebt es Gesetze, welche für Großbritannien und Irland Einkommensteuer abgeschafft worden ist. Die Times gleiche Gültigkeit baben; aber man braucht nur einen sind ungemein zufrieden mit dem Stande der engBlick auf die Parlamentsberichte zu werfen, um zu sehen lischen Finanzen. Es geht," sagen sie,„ aus diesem