Nr. S« Berlin, Freitag den 4. Mai 1866. Zweiter Zahrglniil- Dtinollrat Diese Zeitung erscheint drei Mal wöchentlich und zwari Dienstag?, Donnerstag« und Sonnadendö Abend«. Organ der social-demokratischcn Partei. Redigirt von I. L. v. Hosstetten und Z. B.». Schweitzer. Redaction und Expedition: Berlin, Alte Jakobstra�e Nr. 67. Abonnement«-Prci« für Berlin incl. Bringerlodn: vierleljäbrlich 15 Sgr., mo- natlich 5 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.; bei den stöuigl. preußischen Post- amtern 15 Sgr., bei den preußischen Postämtern im nichlpreußischen Deulich- land 12V2 Sgr., im übrigen Deutschland 20 Sgr.(st. 1. 10 lüdd., st. 1. österr. Wäbr.) pro Quartal. Leftellungen werden-»«wart« aus allen Postämtern, in Berlin aus der Expedition von jecem soliven Spediteur, von der Expreß-Compagnic, Zimmerstraße 46», ioir't au.ü unentzelllich von iedem„roihen Dieustmann" entgegen genoniineu. Inserate einbart werden. Eine Militär-Convention soll nickt angeboten sein. Der wichtigste Punkt der Depesck: soll jedoch der sein, daß Habsburg die Erledigung der Angelegenheit durch den Bund verlangt»nb Hohenzollern dazu einladet. Lehne Letzleres dic� ab. so werte Habsburg sich allein au den B»»�- wenden. In mittelstaallichen Kreisen soll man si�! schon von der Anerkennung teS Herzogs Friedrtck i durch den Bund überzeugt halten.—„Preußen",! sagt der diplomatische Berichterstatter der„K. Ztg"' „würde die Proklamation des Herzogs in Frank' für», sollte sich eine Mehrheit dafür beransstellen, nicht ohne Protest hinnehmen, sie sogar sehr wahr» scheinlick als einen gegen Preußen gerichteten feind- lichen Akt ansehen."' Die„Nortd. Allg. Ztg." aber meint, daß man in Oesterreich mit dieser Nock nur nack einem neuen Vorwand suche, die preußi' schen„Resorm"-Vorschläge zu unigeben, was iitM' mermehr geschehen werde, ca Preußen sich untc» keinen Umständen mehr aus eine gelrennle Lösung der schleswig-holstein'schen Frage einlassen werde. Merkwürdig ist die Stimmung in Wien und charflb teristisch die Haltung seiner Presse, von der nia» jetzt bei uns, seitdem nun auch die„Presse" ver» � boten ist, fast nichts mehr zu Gesichte bekomme»� kann. So räth der„Wanderer" wiederholt, W-' netien zu verkaufen und sich dann gegen Preuße» zu wenden, mit dem er keinen Compromiß über � Deutschlands Oberleitung schließen will. Die„Neue! freie Presse" fordert liberale Maßregeln als Schutz vor der drohenden Gefahr. Sie sagt: Die Krise, welche Gras Bismarck jetzt über Oester' reich heraufbeschwört, ist größer»nd furchtbarer al« all» vorhergegangenen, und kommt e« zum Kriege, der unserer Meinung nach nicht mehr ,» ver- meiden ist, so wird da« im buchstäblichen Sinne re< Worte« für Oesterreich ein Kamps sein auf Leben nu» Tod. Mit Bangen und Erstaunen erfüllt un« Angesicht einer solchen Lage, solcher Eventualitäten, Angesicht« ver Hebel, die Bismarck täglich und»neruiüdlich in Beirc-! gung setzt, die regungslose Haltung unserer Staats' mäuner. Wir hören wohl, daß alle materielle» Mittel in Anspruch genommen, daß Oesterreich in de» Stand gesetzt wird, sich nach allen Seiten bin zu ver' theidigen. Ader daß die Regierung auch die Idee» zu Hilfe ruft und von den moralischen Mitteln Gebrauch macht, die ihr zur Verfügung stehen, und die Oester' reich allein in den Stand setzen können, die drohende Krise erfolgreich zu bestehen, dafür sehen wir in keiner Richtung auch nur da« geringste Anzeichen. Der Preußisch< Italienischen Rüstung stellt Oesterreich Iei«r militärische» Borkehrungen entgegen: aber den Idee» gegenüber, welche die Prenßischc Politik>» den Kamps führt, hat Oesterreich bis zur Stunde noch nicht eine» einzigen Gedanke» Mvbilisiri. Eine außerordentlich« Siiuaiion kann aber j nur mit außerordentlichen Mitteln bewältigt werde», und nicht blos in der rein miülairischen> sondern vor- zilgswerse in der Polnischen Initiative liegt die Biirg- schaft de« Erfolge«. Wir täuschen un« tvobl nicht darüber. Dafe Da« Ministerium der Tistirunz sich nur schwer dazu entschließen kann, den Bann zu lösen, mit dem e« bis aus Weitere« das k«>stttiilioneüe Leben diesseits der Leilha belegt Hai; aber der Schrill ist unvermeidlich, durch die Situation geradezu geboten, wenn Oesterreich den berannahenden Sturm, ohne Schiffbruch zu leide», besteben soll,— Diese Forderung, an Oesterreich gestellt, ist jammervoll. Der babsburgische Mosaikstaat kann Nlcht liberal regiert werden, weil er aus hetero- genen Bestandtheilen zusammengesetzt ist, denen zum weitaus größten Tbeile an Allem mehr als an einer einheiiltchen Zusammenfassung durch das Habs- burglsche Gouvernement gelegen sein kann. Wie unmöglich eS dieser Negierung ist, den ZU, sprächen der verschiedenen völkerschastlichen Bestandtheile der Monarchie zu entspreche», kann man im gegenwär- tigen Augenblicke wieder deutlicher als jemals se- hen. So flild jetzt die ungarischen Verhandlungen vollständig in's Stocken geralhen, wie der„Pesther ?lohd" sagt, durch die auswärtigen Angelegenheiten vollständig in den Hintergrund gedrängt worden, Dem TavernicuS Baron Seunyey und dem Vice- 'Präsidenten des Unterhauses, Grafen Andraffy, soll es während ihrer Anwesenheit in Wien unmöglich ''gewesen sein, mit den Mmistern Belcredi oder Ester- oazy z» conferiren.— Bezüglich der hohenzollern- schen Note an die sächsische Regierung schreibt das „DrcSd. Iourn.' Die königl. sächsische Regierung bat diese Depesrbe unterm 29. April beantwortet, und wird die diesseitige Antwort heute in Berlin bereits übergeben worden sein. Da wobl mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen ist, daß in den nächst-n Tagen der volle Inhalt dieser beiden Schrislslllcke zur Kenntniß des Publikums gelangen wird, so hallen wir es sllr rätblich, bis dahin von einer Bc- richtigung der in den oben erwähnten ZeitungS-Angaben entbaltene» Unrichtigkeiten abzusehen. Andererseils hört man, daß Herp v. Beust den, preußischen Gesandten mündlich erklärt habe, er könne zur Zeit keine bestiininte AnSkilnft ertheilen, sondern werde sich von dem Umfange der angeb- lichen Rüstungen in den einschlägigen Departements unterrichten. Im Großstaale Sachsen!?— Wie das Habsburgerthur» init de» Mittelstaaten, Vorzugs- weise mit Bayern, steht, zeigt ein Artikel der o>ft- ciösen„Oesterr. Ztg.", welche bezüglich der Stel- lung Bayerns zu dem in einigen Zeitungen gemel- beten Projekte, Bayern die Hegemonie Süddeutsch- lands zu übertragen, schreibt: Es ist nicht unsere« Amte«, die Regierung de« Enkel« des teulschesten der teutschen Könige gegen dies« Ber- dächtigung in Schutz zu nehmeii. Wir verlangen weder, noch erwarten wir, daß Bayern sich sllr Oesterreich er- Hitze, aber wir haben ein Recht zu erwarten, daß e« unter allen Umständen treu und sest zu Deutschland stehen werde, Was aber ist für die Habsburgische Monarchie Deutschland? Dies bat seine ganze Haltung in der schleSwig-holstein'schen Augelegeuheit»eüerdiuzs bis zum Uebcrfluß gezeigt.— In Frankrvicli sind die Pariser Blätter fortwährend mit Betrachtungen über den Habsburg- bohcnzollernschenCoustici beschäfligl.«— In einem am 2, Mai stailgehabien Ministerraih ist beschlossen wor- den, derMmisicr R c n l? e r solle ani Donnerstag in der Legislative alle wünschenswertheu Aufklärnngen gc- den und namentlich alle von Frankreich ausge- gangenen, zum Friede» niabneuden Dccumente vor- legen.— Die letzte nack Florenz gerichtete De- pesche des Ministers Drouyn erklärt, daß ein agresssves Vorgehe» gegen Oeslerreich lediglich auf Gefahr Italiens geschehe. Zu der Donaufllrstentkiimor-Frage beschloß bie Pariser Conserenz am 24. April, die Wahl eines fremden Fürsten sei mit den Verträge» un- verelnbartich. Besonders sei die Wahl des Fürsten zu Hohenzollern. als zur Familie einer der Ga- dautiemächte gehörig, unzulässig.— Nunmehr wird vom 1. Mai aus Bukarest telezjraphirt: Durch eine im Ainisblatt publicirte Bekanntmachnng theilt der Minister des Jniiern der Bevölkerung in den Doiiaiisllrstenthiimeln mil, daß die Deputation an den iuni Fürsten erwählten Prinzen Carl von Hohen- ioller» abgereist sei, daß kein Zweifel obwalte, derselbe b>erde die Wahl annehmen und daß auch die Garantie- brächte dem Wahtäkie ihre Sanktion ertheilen würden, Die Psone soll sest enlschlossen-sein, ihre Rechte, wenn sie es für nöthig halten sollte, selbst durch eine Occupaiion der Donaufürstenthllmer zu ver- theidigen. Ein derartiger Schritt aber dürste Er- eignisse hervorrufen, deren Tragweite sich nickt ab- sehen läßt.— Die Regierung' hat, mm die Effet- tuirung der Natioiiatanleihe zu beschleunigen, ein aus den ersten Banquiers und einflußreichen Ein- wohneni bestehendes Comitee ernannt, bei welchem Subscriplionslisten aufliegen sollen. Aus Italien, aus Florenz, wird der„Köln. Ztg." geschrieben:„Die Bereitwilligkeit, mil der die Kammer, trotz des Eouiniissions-Aiitrageö, dem Mi- nisterium die verlangten drei Monate des provi- sorischen Budgets bewilligt hat, ist ein neuer Be- weis des iuslincliven politischen Tactes, den die Italiener in wirklich entscheidenden schweren Augen- blicke» immer wieder zu finden wissen. Die meisten Piemontesen, Rora, Ferraris u. f. w,, und sogar einige Mitglieder der Linken haben für das Mini- sterium gestimmt. Selbstverständlich ist dieses Re- sullat zum größten Thcile der Ansicht zu verdanken, daß der Krieg kaum zu vermeiden sein werde, da Oesterreich den Fehler von 1859 wiederholen zu wollen scheine. Während die Regierung den aus- wärtigen Mächten gegenüber soeben constalirt hat, daß keine ihrer bisherigen Maßnahmen eine Kriegs- bereilschafl bedinge, daß sie keine Beurlaubten ein- berufen,— denn die Uebungen der Reserven von 1844 waren schon früher eine beschlosseiie Sache, — wirb sie»un mit wirklichen Rüstungen, na- mentlich mit Truppen-Concentrationen, den Anfang machen, sobald es sich herausstellt, daß Oesterreich nicht Prenßens, sondern Italiens wegen in Venetien rüstet. Sogar Mazzini crkiärt,„bei Ausbruch eines Krieges sei es bie Pflicht jedes Italieners, sich um die Fahne Victor Emanuel's zu stellen; nur wenn die Actionsparlei an dem Kriege Theil liehme, habe sie das Recht und die Macht, einen schimpfliche» Friedensschluß, ein neues Nizza zu verhindern." Es unterliegt keinem Zweifel, daß die ganze Demokratie dem Slichworte Folge leisten wird. Das„Dirilto" selbst lenkt ein; Clvini, der Vertreter der Friedenspolitik, hat bie Redaktion abge- geben." Aus Verona wird gemeldet: Die Rllstun- gen werden mit ungeheurer Haft betrieben und bie hö- Hern Offiziere äußern, die Feiudseligkeilen sollten in zehn Tage», also am 6. Mai schon eröffnet werden.— Unter den Stullirenden der Hochschule zu Turin hat sich ein Eomnee constituirt, um eine Legion von jämmtlicheii Besuchern der Universitäten des Königreichs zu bilden. Die Nationalgarde hat die Berpflickiung übernommen, die Ruhe und öffent- ticke Ordnung für den Fall, daß bie Regierung die regulären Truppen in's Feld rufe, zu garan- tiren. Der Kriegsminister hat deshalb der Rational- garde Glückwünsche gesandt. In Criigloltd hat das Kabinet sofort nach der letzie» Abstiiiiniiing über die zweite Lesung ber Re- fornibill(Majorität von 5 Stimmen für bie Bill der Regierung) eine Beraihung über die Situation gehalten, sich aber nach langer Discussion dahin entschieden, am Ruder zu bleiben n»d die Reforni- bill sllr die dritte Lesung vorzulegen; vorher aber den Gesetzentwurf über Die Bertheilung der Wahl- sitze dem Hause zu unterbreiten. Bei diesciu Ent- würfe wirb sich das Kabinet ohne Zweifel den Ver- such angelegen sein lassen, die abgefallenen WbigS wieder an sich heranzuziehen, uni dadurch eine größerere Majorität für die dritte Lesung zu er- iaugen. Die senische Bewegung in Anierika ist in fortivährendem Zunehnien begriffen. Deutschland. * Hcrlin, 3. Mai.(lieber unsere, der S o- cialisten, Stellung zu den bestehenden deutschen Arbeiter- A s s o c i a t i o n e»j spricht sich der„Bote vom Riederrhein", indem er die be- treffende Stelle au» unserem jüngsten Leitartikel unseres Pariser 11.-Correspoiiventeu mittheilt, wie folgt aus: Was hierin gegen die antisociale Richtung der sogenonnten„Schulze'scheii" Genoffenschaften gesagt ist, billigen wir vollkvmmen; ja, wir würden nach unfern Erfahrlingen im Rheinlande Manches, noch schärfer aus- drücken; andererseits sollte es aber doch endlich auch an- erkannt werden, daß es ein Fehler von Lässalle war, wenn auch ein nach den Umständen sehr entschuldbarer Fehler, daß er auf das englische und französische Gc- nossellschaflswesen zu wenig. Rücksicht nahm, nud die Wurzeln verkannte, welche diese ächt sociali- stische- Institution auch, in Denischland schon vielfach getrieben hatte. Die Schulze'scheii Fana- tiker, welche die Arbeiterfrage gelöst zn haben glaubten, wenn sie einen Consumveiein von HandlungSgebüIfen und Postsecretäre» fertig hallen, sind stets mit der- selben B er so lgu ngss uch t gegen das wirkliche Genossenschaftswesen aufgelretcii, wie gegen den Lassa! leanismus. Ihr Ideal war. sllr oen Consumverein eine Theaterloge zu mielhen und die Plätze billiger zu verkanse», wo sie sich aber von genossen- schaftlichen Fabrikarbeitern und Tagelöhnern »wringt sahen, da träufelten sie Lau de Co- logne aus das zarte Taschentuch nnd verdns. teten schleunigst. Lassalle hat nnwiffeiillich den Ver- göllerern Schulze's Vorschub geleistet, indem er mir da» Schulze'sche Genossenschaflswese» in's Auge faßte nnd die englischen und französischen, ächt socialislischen Genossen- schasteii nicht hinlänglich beachtete. Seine Nachfolger aber sollten wenigstens dafür die Augen offen beHallen, daß auch die Schulze'schen Vereine, Genoffenschasten so- wohl a>« Bildlingsvereine, allmählig ans dem engen Rahmen herauswachsen, in den man sie gezwängt hatte, und daß sie da, wo das Arbeilerthnm in ihnen erst recht Boden gefaßt bat, wirklich socialistische Färbung anneh- men. Als die ans der Verbannung heimkehrenden Juden ihren Tempel bauten, führten sie in der eine» Hand da« Schwert, in der andern die Mauerkelle. So müßten sich eigentlich der Allgemeine deutsche Arbeiterverein und die Genoffenschaften zu einander verhallen. Ihre Aufgabe ist nicht dieselbe, aber sie ergänzen sich. Wir haben dem nichts hinzuzufügen, als, daß wir in der angeblichen Verkennung bestehender so- cialistischer Institutionen in Deutschland von Sei- len Lassalle's einen Fehler nicht erblicken können. Praktische Agitationen und theoretische Leistungen, — so ungefähr sagt Lassalle, so viel wir»»s er- inner», in einer Stelle des„Bastiat-Schulze", die wir im Augenblicke nicht aufsinden können— folgen gewissermaßen entgegengesetzlen Gesetzen. Wäh- rend tbcoretischen Leistnuge« die Ausgabe gestellt ist, das gesaminte Material einer Special-Frage oder Wissenschaft möglichst erschöpfend zu behandeln, dieselben daher alle Modalitäten der Gültigkeit be- stimmler Sätze prüfen und berücksichtige» können, sind praktische Agitationen, insofern sie eine rasch durchschlagende Wirkung haben sollen, genöthigt, ibr Object in scharfen aber großen Umrissen bin- zustellen, einen zu erreichenden Zweck nur in seinen Grundzügen zu fixiren; sie müsse» sicki daher auf Einen Punkt beschränken, selbst auf bie Gefahr ber Einseitigkeit hin. Für unsere Bewegung aber, für Lassalle's Auftreten, bandelte es sich um eine solche praktische Agitation und der angebliche Fehler Lassalle's ist, wenn er auch nicht, wie richtig her- vorgehoben, ohne Nachtheile war, ei» großer Vor- zug seines socialen Agitationö- Programms zu nennen. Der entgegeiigesctzte Fehler wäre höchstens geeignet gewesen, eine boctrinäre Polemik einiger Fachleute, aber nicht eine zündende Arbeiteragiia- tio» hervorzurufen. Der obenerwähnte Uebelstand hingegen findet in der Praxis sein Correciiv von selbst. Ferner wollen wir noch bemerken, daß, was der„Bote v. Niederrhein" mit Recht wünscht,' von unserer Seite, theilweise und so weit es bis jetzt thunlich war, bereits hier und dort geschehen ist und ferner geschehen wird. Schädlich aber wäre, wenn dadurch neuerdings die noch lange nicht genug bekämpfte und beseitigte Illusion in den Arbeiterkrei- sen gestärkt und genährt würde, daß die auf sogen. „Selbsthülfe" beruhenden Genossenschaften'eine dauernde und radikale(gründliche) Verbesserung der Lage ber Arbeiterklasse herbeizuführen im Staude sind, welche Illusion erst vollständig erkannt sei» und daher fortwährend beleuchtet und bekämpft werden muß, wenn an eine Anbah- nnng der Lösung der socialen Frage überhaupt zu denken sein soll. —(Wie die Fortschritts- Partei die Freiheil des Wortes verftehtj, siehe dar- über unsere Correspondenz aus Offenbach im „Politischen Theil". Aber die Zeil ver Berget- tung wird nicht ausbleiben! Die Arbeiter haben ein gutes Gedächtniß.