Nr. 163. Berlin, Sonntag den 2l. October 1866. Zweiter Jahrgang. Social-Dtmokrat. Diese Zeitung ersckeiiu drei Mal wöchentlich und zwar- Dienstag«, Donnerstag« und Sonnabend« Abend«. Organ der social-dcmokratischen Partei. Redigirt von I. L. v. Hofstetten und I. B. v. Schweitzer. Redaction und Expedition- Berlin, Alte Jakobstraße Nr. 67. Uboaaement«-Preis für Berlin incl. Bringerlohn: vierteljährlich 15 Sgr., mo> uatlich 5 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.t bei den KiJnigl. preußischen Postämtern 15 Sgr., bei den preußischen Postämtern im nichtpreußischen Deutsch- laud 12>/» Sgr., im übrigen Deutschland 20 Sgr. jfl. 1. 10. südd., st. 1. Lsterr. Währ.) pro Quartal. Bestellungen werden auswärt» auf allen Postämtern, in Berlin auf der Expedition, von jedem soliden Spediteur, von der Expreß-Eompagnie, Zimmerstraße 48», sowie auch unentgeltlich von jedem„rolhen Dienstmann" entgegen genommen. Inserate(in der Expedition aufzugeben) werden pro dreigespaltcne Petit-Zeile bei Arbeiter-Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mir 3 sgr. deeechnei. Agentur für England, die Tolonieen und die überseeischen Länder: Mr. Bender, 8. Linie Xew-Port-Street, Leicester-Square W. C. London. Agentur für Frankreich: ll. A. Alexandre, Strassbonrp, 5. Rue Brnlee; Paris. 2. Cour du Commerce Saint-Andrd-des-Arts. politischer Theil. Berlin, 20. Lctober. Die Wahlen zum norddeutschen Par- lament haben uns bereits mehrmals beschäftigt, und unsere Leser wissen, daß wir die Frage: Wäh- len oder nicht? mit Ja beantwortet, daß wir eine rege und kräftige Beiheiligung der Arbeiterpartei bei den Wahlen befürwortet haben. Auch scheint es uns, als ob in den Kreisen der Unfern von Anfang an nur wenig Widerspruch gegen diese Ansicht vorhanden gewesen wäre; allein in einem anderen Punkte freilich scheinen die Mei- nungen mehr auseinander zu gehen. Manche sind der Ansicht, man solle mit der Wahlagitation gleich jetzt beginnen; andere meinen, es sei besser, dies noch zu verschieben. Wir sind der letzteren Ansicht. Worauf es bei einer Wahlagitation überhaupt, insbesondere bei einer Wahlagitation, in welcher eine Partei zum ersten Male auftritt, vor Allem ankommt, ist dies: daß sie mit allem Nachdruck, mit nachballiger Kraft geleitet und durchgeführt werde. Gerade aber, um dies zu ermöglichen, ist vor Allem erforderlich, daß man nickt vorzeitig seine Kraft vergeude, daß man sick nickt vorzeitig ermüde, sondern daß man in der entscheidenden Zeit, dann wenn es wirklich gilt, mit frischer und ungcschwächter Kraft auf dem Schauplätze stehe. Es scheint uns daher, daß der Zeitpunkt, wann mit der Agitation begonnen werden soll, keinenfalls früher festgestellt werden kann, als bis man we- nigstens weiß, wann denn eigentlich die Wahlen stattfinden. Hierfür aber fehlt es bis jetzt an jedem genügenden Anhaltspunkt. Dies schließt indessen freilich nicht anS, daß man einstweilen manche Vorbereitungen treffe. Da-- hin rechnen wir z. B. eine Verständigung in engeren Kreisen über das, was später zum Zweck der Agitation in der betreffenden Gegend zu geschehen hätte; dahin rechnen wir insbesondere, daß mau sofort mit der Sammlung von Geldmit- teln beginne. Zu jeder Agitation, dies bedarf keiner weiteren Ausführung, sind Geldmittel nölhig; manches muß gedruckt unr annoncirt, manches muß besorgt wer- den, wozu Geld erforderlich ist. Und dies ist top- pclt der Fall bei einer Partei, die wenige Mitglie- der zählt, welche wohlhabend genug sind, um aus eigenen Mitteln etwas zur Förderung der Partei- zwecke thun zu können. Wir möchten also unfern politischen Freunden dringend an'S Herz legen, schon jetzt und dann immer fortgesetzt in der nächsten Zeit mit Geldsammlungen vorzugehen und die be- treffenden Gelber in bewährte Hände niederzulegen. Und nicht nur an den großen Orten, obschon dies freilich die Hauptsacke ist— auch an den kleinen Orten müßte dies geschehen. Die gesammelten Be< I träge werden dann sicher in der entscheidenden Zeit der Parteisache zu Gute kommen. Möge man diesen Punkt nicht unterschätzen: oft hängt ei» Erfolg daran ab, ob man im richtigen Augenblick eine Ausgabe machen kann. In dieser Beziehung ist es vielleicht gut, wenn die Wahlen nicht allzurasch kommen. Geldmittel sind erforder- lich— mögen die Arbeiter hiernach handeln! Mögen sie aber zugleich durck strenge Controllc dafür sorgen, baß mit diesen Geldern kein Miß- brauch getrieben werde; so viel Selbstverwallungs- Talent wird doch hoffentlich in den Arbeiterkreisen überall vorhanden sein.— Rundschau. Berlin, 20. October. Die mit so großer Sicherheit aufgetretene An- nähme wenigstens einer militärischen Einheit des nördlichen Deutschland erhält einen harten Stoß durch den nunmehr erfolgten Abschluß des militä- rischen Theils der preußisch-sächsischen Verhanblun- gen. Darnach wird die Besatzung in Sachsen— — Dresden und Königstein nickt ausgenommen— eine gemischte sein und die sächsische Armee vor- läufig auf Cadres zurückgeführt werden. Alle son- stigcn Organisationsfragen und das Verhältniß der ' Streilkräsle des norddeutschen Bundes überhaupt bleiben der Beschlußfassung des Parlaments vor- behalten. Die Rückkehr der sächsischen Armee er- folgt sofort. Der Friedensvertrag selbst wird nun wobl, da die Hauptschwierigkeit beseitigt, sehr schnell zu Stande gebracht werden. Der Grundsatz der gemischten Besatzungen ist somit für Sachsen an- genommen und es wird ein besonderes sächsisches Heer mit einer gewissen Selbstständigkeit neben dem preußischen fortbestehen. Es werden daher bcson- dere Maßnahmen müssen getroffen werden, um Reibungen zwischen diesen verschiedenen Truppen- körpcrn zu vermeiden, und die übrigen Regierungen der norddeutschen Staaten, welche auf preußischer Seile während des Krieges gestanden haben, wer- den sich berechtigt halten, ein noch höheres Maß von Selbstständigkeit zu beanspruchen. Welche Ein- flüsse in der Abwesenheit des Herrn v. Bismarck bei diesem für Sachsen so günstigen Abkommen mitgewirkt haben, ob innere oder äußere, oder viel- leicht beide, darüber herrscht bis jetzt ein undurch- dringliches Schweigen.— Bald nach dem Wieder- zusammentritt der preußischen Kammern dürfte der Gesetzentwurf über die Einverleibung Schleswig- t ölst eins auf die Tagesordnung kommen. Drei ragen schweben in dieser Angelegenheit: die im Prager Frieden in Aussicht gestellte Volksbefragung in Norbschleswig, die noch nicht verfassungsmäßig geordnete Stellung Lauenburgs und die Abtreiung einiger holsteinischer Gebietstheile an Oldenburg. — Das„Gesetzhlatt" des früheren Kurfürstenthums Hessen enthält eine Verordnung vom 13. v. M., ! nach welcher die allgemeine Dienstpflicht nach Maß- gäbe der iu Preußen gültigen Bestimmungen mit dem 1. Januar desjenigen Kalenderjahres beginnt, in welchem die Dienstpflichtigen das 21stc Lebens- jähr vollenden. Die nach den Landesgesetzen von dem militärischen Dienste Befreiten bleiben auch fernerhin von persönlicher Dienstpflicht befreit. � Eine Verordnung des Kaisers von Oesterreich beruft sämmtliche Landtage, mit Ausnahme des un- garischen, auf den 19. November zusammen. Ein ferneres kaiserliches Handschreiben an den Hofkanz- ler Majlath begründet die vorläufige Nicht- Ein- berufung deS ungarischen Landtages durch den Umfang der bedauerlichen Epidemie in Ungarn. Der eigentliche Grund liegt jedenfalls darin, daß die Verhandlungen der Hofburg mit den Großen Ungarns noch kein befriedigendes Ergebniß geliefert haben.— Die deutsche Verfassungspartei in Oester- reich hat ihr Programm jetzt in folgenden Sayen zusammengestellt- 1. Festhalten an dem Rechte der ReichSverfasiung; deshalb Ablehnung jede« Abweichen« von ihren legalen Bahnen in Delegirten-Versammlnngen und Landtag«- voten.— 2. Festbalten an dem Maße der in der Reit«- Verfassung gegebenen gemeinsamen Angelegenheilen und deren gemeinsamer parlamentarischer Perhandlung und ■ Beschlußfassung in einer regelmäßig wiederkehrenden Persammlung der ReichSverlrelung.— 3. Jenseil» der i Grenze der letzleren loyale Bereitwilligkeit zu Zugestand- nisten, wo dieselben in einer bi« auf unsere Tage fort- lausenden Geschichte ihren Ausgangspunkt nehmen.— 4. Sofortige Einberufung des Reichsralhe«.— 5. Fort- bildunz der versassung«mäßigeii Institutionen in wahr- hast konstitutionellem Geiste.— 5. Klare und entschlossene Führung einer durch da« Vertrauen der Staaisbltrar getragenen Regierung, bei raschem, lhatkräftigem Erfasse» der Nothwendigkeit einer vollständigen Reform der Per- wallnng im Sinne der heutigen Cultnr und Freiheit ans dem Gebiets der geistigen wie der materiellen Interessen. Die Mönche und Nonnen, welche aus dem i!o« sterfeindlichen Italien in's Tyrolerland unter de» Schatten des Eoncordals flüchten, ist so groß, daß bis heute sechs große Gebäude bezeichnet werden, die künftighln zu dauernden Herbergen welscher Or- densleute bestimmt sind. Aus Frankreicli, Lyon, schreibt man- Seitdem Jahre 1859 sehlt e« den s. g. Canut«, d. h. den Seidenwebern, welche ans eigene Hand in ihrer Wohnung arbeiten, an hinlänglicher Beschäftigung; kaum daß einige Monate während diese« siebenjährigen Zeil- räum« al« Ausnahme bezeichnet werden können. Bald war e« die Theuerung des Rohstoffe«, bald der in Nord- Amerika wllthende Krieg, welche al« Ursache der Stockung angegeben wurden. Doch sind in Amerika längst die Waffen niedergelegt, ohne daß die Bestellungen reichlicher geworden sind, wobei auch in Anschlag kommt, daß we- gen Höhe der Valuta Rußland beinahe gänzlich vom Markte sich fern hält. Der Preis des Rohstoffe« kann ebenfalls nicht al« entscheidend betrachtet werden, denn sonst müßten dieselben Klagen in Deutschland, England und der Schweiz zu hören sein. Da« Hebel liegt als» tieser, doch gleichviel wo immer, e« hat jetzt einen Grad erreicht, welcher den Canut« nnerträgtich scheint. Schon im Laufe der vorigen Woche, al« in Lyon zwei Ergän- zungSwahlen zum Arrondissement«-Rath statthaben soll' ten, fanden sich in Vroix-Rousse. dem hauptsLchlichsten Arbeiterviertel, Plakate, in denen die TanulS aufgefordert wurden, am 14� d. ans dem Platze deS Terreaux sich einzufinden, um dem Präsekten die Leide» der Ardeiter durch eine Demonstration zu bekunden. Der„ProgreS", wie die„Gironde" und der„Sulut public" riechen dringend von diesem Schritte ab, der schwere Folge» haben könne; auch die Polizei suchte zu beruhigen und der(von der Regierung eingesetzte) Munizipalrath beaus- tragte ttiiter der Hand die WohlthiitizkeitSbureauS, Je- dem, der e« verlange, ohne nähere Prüfung, Brodmar- ken zu verabreichen. Am Sonntag war eine große An- zahl Neugieriger aus dem Platz de« Taureaux versam- melt, aber die Seidenwcber erschienen nicht, sondern hat- ten auf den Rath Frederic MorinS, des bekannte» Schrist- fieller«, eine Petition abgefaßt und dem die Geschäfte der Präfektnr leitenden Senator Chevreau überreiche» lassen. Dieser beeilte sich, in Crvix-Rousse eine Bekannt- machung anschlagen zu lassen, in welcher die Arbeiter zur Ruhe ermahnt und ersucht wurden, jeden Vorwand zur Unordnung zu vermeiden; die Regierung werde Alle« thun, dem Nothstande zu begegnen. Nirgends fanden Zusammenrottungen von Arbeitern statt; die Polizei- sergeanten reichten völlig aus, die Eirkulalion auf dem Platze offen zu hatten, wo die Neugierigen von 11 bis 2 Uhr Nachmittags vergebens warteten, Herr Chevreau hat fich um so mehr beeilt, beruhigende Versicherungen nach Biarritz gelangen zn lassen, als der kaiserliche Hof auf seiner Rückkehr aus dem Seebade Lyon Passiren will und Napoleon III. bekanntlich Demonftrationen nicht eben gern sieht. Bus den Wunsch des Kaiser« ist Mar- quis v, Lavalette, statt sich direkt nach der Dordogne zu begeben, nach Lyon zurückgereist, „Statl sich in Zeil und Umstände zu fügen, f.i- beln die Führer der Lyoner Arbeiter von National- Werkstätten und von anderem Unsinn aus dem Jahre 1848, Die Behörden sind in grosser Bc- sorgniß, obwohl es bis jetzt bei friedlichen Kund- gedungen geblieben ist," bemerken dazu französische und deutsche Bourgeois-Organe, Nach Briefen aus Italien macht die Ueber- gäbe Vcnetiens an Frankreich bei den Italienern fortwährend viel döseS Blut. Die Italiener ärgern sich, dass man ihnen das, was sie für ihr Eigen- thum hallen, nicht direct zustellt. Zur Abstimmung am 21, October werden alle Bürger zugelassen, die das einundzwanzigste Lebensjahr zurückgelegt haben und seit sechs Monaten in der Gemeinde gewohnt haben. Diejenigen Bürger, welche der Armee oder den Freischaaren angehört haben, werden auch unter dem Aller von einundzwanzig Jahren zur Abstimmung zugelassen. An die grossen Reform-Demonstrationen des nördlichen England hat sich am 16, October eine schottische in Glasgow angereihk, die an Gross- artigkeil hinter jenen nickt zurückbleibt. Der ein halbes Dutzend enggedrucklcr Zeitungsipallen fül- lende, von der Electric-Telegraph-Company den hiesigen Blättern gelieferte Detailbericht schätzt die Anzahl der an dem Meeting unter freiem Himmel Theilnchmenden auf anderthalb Hunderttausend. Wie bei den Demonstrationen in Birmingham, LeedS k. waren sechs Tribünen errichtet, von wel- chen gleichzeitig Ansprachen an die Versammelten zur Begründuz vou gleichlantendcn Resolutionen gehalten wurden. Die einniüthig durch Acclama- lion angenoinmene Resolution sag! unter Anderm: I)„Die Versammlung Protestirl gegen die Fortdauer des jetzigen System der Volksvertretung, wodurch die Nation gezwungen wird, Gesetzen zn gehorchen, bei deren Abfassung sie keine Stimme hat. was dem Geiste der alten Constitution und unserm Rechlsgefiihlc gleich zuwider ist. Die Versammlung verpflichtet sich, zur Un- terstützung der scholligen nationalen Reformtiza in ihren Bestrebungen durch alle gesetzlichen Mtttcl allgemeines Stimmrecht aller angesessenen Männer, als die einzige gerechte Basis einer nationalen Vertretung, und die zur Freiheit de« Wählens erforderliche geheime Abstimmung zu erlangen," Das Andere ähnlich wie bei den früheren Ge- legcnheiten! Aus den Nachrichten aus dem Orient gehl trotz ihrer Spärlichkcit hervor, dass der Ausstand auf Kandia seinen Fortgang nimmt. Die neuste Depesche lautet: Venedig, 19. October, Morgen«, Soeben 9 Uhr Morgens hat General Leboeuf die Stadt Venedig der städtischen Obrigkeit übergeben; zu gleicher Zeit mar- schirten die deutschen Truppen, unter ehrenvollem Zuruf der Volksmenge, nach Triest ab. Bald darauf trafen die italienischen Truppen ein; sie wurden von der Menge begeistert eiupfangen. Vereins-Lheil. * Berlin, 19 Oct,(Vierter Vortrag in Ar- nim's Hotel.) Zunächst war heute daS Lohngesetz zu entwickeln, Redner erzählt, wie diese« von der ökonomi- scheu Wissenschaft zweifellos anerkannte Gesetz von Leuten, welche für wissenschaftliche Oekonomen gelle» wollen, Laffalle gegenüber in der Oeffentlichkcil geläugnet worden sei und nannte dann die von Lassale citirten Schrist- steller. Es sei nicht möglich, alle diese Citate hier z» verlesen, aber wenigsten« die Stelle ans dem in Deutsch- land vorzugsweise verbreiteten Lehrbuch von Ran wolle Redner zur KeniUniß seiner Zuhörerschaft bringe». Nach- dem dies geschehen, erörtert Redner die Bedeutung des Wortes„gewohnheitsmäßig" in der vou Lasfalle aufge- stellten Fassung des Lohugesetze» und bespricht die Frage, ob nicht das ,, gewöhttheiismäßig zum Lebensunterhalt Erforderliche" im Lause der Civilisation sich steigcic, was Redner, Alles in Allem, verneint; jedenfalls sei die Steigerung, wenn überhaupt vorbanden, eine sehr unwesentliche. Redner bemerkt nun, es sei nicht genügend, daß man da« Lohngesetz kenne; die Hauptsache sei, einzusehen, wie dasselbe ein noibwendiges Ergebniß der beutigen Ver bäjtuisse sei. Redner entwickelt hierauf auf der Grund- läge der freien Concurren; das Lohngesetz in aussührlich- st-r Weise. Zn diesem Zwecke wird die Theorie de« TauschwertheS nach Ricardo festgestellt, wobei sich Red- | net über die Leistungen der englischen, srauzösischen, ita-, lienifchen und deutschen Oekonomic ausspricht. Es wird gezeigt, wie bei den Dingen, die überhaupt im Strome der Prodnctio» stehen, die Productivnskosten der feste Punkt sind, um welchen der Marktpreis gravitirt und wie die gesammteu Productioiiskosten sich fast ausschließlich in ArbeitSqnanta auflösen lassen. Auf dieser Grundlage deS Bestimmlwerdens allen TauschwertheS durch die Ar- beit, wird dann die Waare selbst untersucht und der Ar- beilslohn entwickelt. Hieran anknüpfend, gehl Redner zu einer Schilderung der Lage der arbeitenden Klassen über. Diese Lage lasse sich als ein langsames Verhungern bezeichnen. Es würde ihm leicht sein, au« den Schriften der Socialiste» seinen Zuhörern herzzerreißende Scenen vor die Seele zu führen; aber er wolle nur Bourgeois- ökonomen, Professoren und Staatsbeamte sprechen lassen. Redner druigt nun statistisches Material aus dem Lehr- buch des Professors Rau, au« den amilichen Veröffent- lichuugen des Direclvr« des statistischen Bureaus in Preu- ße», des Geh. Rathes Engel, und au« dem Berichte Viller- mä's, der in de» dreißiger Iahte» mit einer Untersuchung über die Lage der arbeitenden Klassen in Frankreich be- traut worden, Hiernach bemerkte Redner: Einige der Berichterstatter der Berliner Zeitungen hätten in ihren Berichten über diese Vorträge ziemlich deutlich zu versleben gegeben, sie hätten sich eigentlich etwas anderes unter diesen Vor- trägen erwartet, als gekommen sei; die Angrisse ans da« Bestehende seien sehr spärlich und man könne zur Roth glauben, der Vortragende sei selbst ein Bourgeoisökonom. Diese Herren möchten sich indessen beruhigen; wenn e« nur aus Angriffe aus die bestehende Gesellschaft ankomme, so gedenke ssch Redner heute ihre ZusriedenheU in hohem Maße zuzuziehen. Redner ersucht hieraus die Versammlung, wegen des Umfang« des noch zu behandelnden Stoffes ihm heute anderthalb bis zwei Stunden lang Gehör schenken zn wollet, und zeigt an, daß der Vortrag da« nächste Mal aussallen müsse, da in dem, neben dem Hörsaal gelcge- neu Saal ein Ball stattfinde, wa« zu sehr stören würde, so daß also der sünsle Portrag nächsten Freitag stattfinde. Redner sährt dann fort: Ich werde nun im weiteren Verlaufe nachweisen, daß Alles, was die gewöhnlichen Vertreter der Bonrgeoisieauffassung Angesichts der trau- rigen Lage der Arbeiterklasse vorbringen, unhaltbar ist und es wird sich daraus der Nachweis ergeben, daß die gefammtcn materiellen Fundamente der jetzigen Gesell- schaft von Grund aus nichts taugen, l) D>e Bourgeoisie sagt: Die Bestimmung deS Arbeitslohnes rnbt auf Zkaturgesetzen, ist daher unab- ändcrlich. Ich werde Ihnen zeigen, daß diese Bc- Häuptling nichtssagend ist, 2) Die Bourgeotsic sagt: Es wird besser werden. Ich werde Ihnen zeigen, daß dies eine Lüge ist und daß eher da« Gegentheil wahr ist. 3) Die Bourgeoisie erklärt, daß der KapiialzinS eine gerechte Einrichtung ist. Ich werde Ihnen die Un- gerecktigkeil dieser Einrichtung vom Standpunkte des ualiirlichen Rechtes nachweisen. 4) Di« Bourgeoisie sag«, daß der Unternehmergewinn eine gerechte Einrichtung ist. Ich werde Ihnen zeigen, daß der Unternehmergewin» nicht gerechter ist, als der AapitalzinS, Feuilleton Einr drollige Gerichtsverhaiidlniig, Am 11, d. fand zn Wien folgende Gerichtsderhand- lung statt: Alexander Meixner au« Berlin hat den Feldzug init« gemacht, und ist hernach auf den Gedanken verfallen, seinen„Cousin" in Wien, den Hosschauspieler Meixner, zu besuchen. Er befindet sich am II, Oktober dort ans der Anklagebank; aus welchem Grunde, wird die Ver- Handlung lehren, Präsident: Wann haben Sic Berlin verlassen? Angellagier! Im Juni, Präsident: In welcher Eigenschaft? Angeklagter! Als Colonnenführer in königlich preußi- schen Diensten, Präs.! Welcher Art ist diese Charge? Angekl.! Wie Lieutenant. Präs.: Das heißt, Sie denken sich sie so; allein nach den Milthcilungen, die un« zugekommen, bildet diese Stelle bei wei ein nicht diesen Rang. Angekl.: Ich muß erjebenst bitten, e« ist jao; wie Lieutenait«, Präs.: Waren Sie bei einer Schlacht betheiligt? Angekl.: Ja, bei Königgrätz. Präs.: Sind Sie verwundet worden? Angekl,(zögernd): Nein. Präs.: Warum haben Sie dann in Ihrem Briese an den Herrn Hojschauspieler Meixner von einem Granat- splitter gesprochen, der Sic am Fuße verwnndet.(Heiterkeit.) Aiigellaglcr schweigt. Präs.: Sind Sie mit Herrn Hosschauspieler Meixner verwandl? Angekl.: Ja, unsere Väter waren Cousin». Präs.: Sie haben in dem Briese an ihn sich al« irecten Cousin gcrirt. Ich will au« dem Schreiben eine Stelle vorlesen. Es heißt da:„Ich beabsichtige, da ich Landwehr Offizier bin, meine Colonne aber ausgelöst ist, nunmehr in ein österreichische« Cavallerie-Regiment, und zwar am liebsten in Italien, einzutreten, und möchle'mir hierin Deinen Rath erbitten. Ich bin zwar noch ein wenig lahm, da mich ei» Granatsplitter bei Sadvwa ge- troffen, doch hoffe ich, nicht mehr lange humpel» zu müssen. Ich bin gestern erst in einem Trabe von Znaim nach Brün» geritten und also bereit» tüchtig hergestellt." (Heiterkeit.) Wie wollen Sie diesen Brief erklären? Angeklagter schweigt, Präs.: Sie sind, trotzdem Sie ans diese» Brief keine Antwort erhielten, nach Wien gereist und haben sich vor- erst iu einem Fiaker zu Ihrem Onkel Khünel nach Maria- Lanzenvorf begeben, welchem die Freude de« Wieder« sehen« gleich im ersten Augenblicke sechs Gntdeu zur Be- zahlnng des Fiakers kostete,(Lachen.) Angekl.: Ich habe ihn nicht dazu ansgefordert, er »hat es freiwillig, Wir lassen, um Wiederholungen zn vermeiden, die Beschädigten selbst sprechen, Der erst« derselben ist Herr Friedrich Khünel in Maria-Lanzeudors. Präs.: Hatten Sie den Angeklagten schon früher ein- I mal gesehen? s Zeuge: Ich kann mich nicht erinnern; vielleicht als Kind, Als er vor mehreren Wochen sich mir plötzlich als meinen Neffen vorstellte, fixirte ich ihu scharf und sah, daß er der Sohn meiner Schwester in Berlin ist, nicht an der Aehnlichkeit mit seinein Vater. Ich habe >h» daraus sehr freundlich aufgenommen und auch frei- willig seinen Fiaker bezahlt. Präs.: Thaten sie dies ohne seine Aufforderung? Zeuge: Ganz freiwillig. Im Verlause einer Stunde I erst schien er sich zn erinnern, daß ich diesen Betrag für ihn auslegte. Ich lehnte die Rückerstattung ab, aber er wurde darüber ganz böse und erklärte, er reise sogleich ab, wen» ich das als Geschenk betrachte. Da»inßle ich ihm also nachgeben, woraus er bemerkte, er habe einen preußischen Fünfthalerschein, ich möge ihm das Uebrige herausgeben. Ich berechnete den Rest und händigte ihm denselben ein, Präs.: Und Sie haben den Fünfthalerschein von ihm bekomme»? Zeuge: O nein!(Lachen.) Cr schien die? zu ver» gessen und ich wollte au« Höflichkeit nichts darüber sagen. Präs.: Haben Sie weitere Summen für ihu auSge- leg-? Zeuge: Da er, wie er sagte, nur preußische Thaler- scheine habe, so gab ich ihm einstweilen österreichisches Geld, zusammen 47 Gulden, Endlich ward ein Tag sestgescyt, an welchem wir die Thalerscheine in einer Wechselstube umtauscheu und dann einen Ausflug nach Schönbrun» machen wollten. Ich führte ihu zu Schnapper, hier öffneie er seine Briestasche und sagte mir mit er- Redner behandelt nun ausführliib diese vier Punkte, I wobei es unverkennbar ist, daß die Zuhörer ans den Bour- geoisiekreisen mit einer gewissen Aufregung den AnSfilh- rungen folgten. Redner bemcrlt indessen, daß was er jetzt vorgetragen habe, nur die volle Iheorelische(!onseqnen, de« neuen Prinnps sei; daß aber sllr die nächste prak- tische Durchfiihrung eine so radicale Umgestaltung der Gesellschaft, wie im Ausgeführten angedeutet liege, nicht vorgeschlagen oder beaiilragt sii. WaS man zunächst praktisch bezwecke, werde entwickelt werden, wenn der! Lassallessche Vorschlag zur Besprechung komme. Redner forderte hiernach die Bersammellen auf, auch � in den zwei nächsten Borlrägcu zu erscheinen, damit sie nicht nnr den negative», zerstörenden, sondern auch den positiven, aufbauenden Theil hörten. Obschon der Vor- trag wie immer wenige Minuten noch Acht begonnen hatte, war es doch bereit« st'/i Uhr, als der Redner endete. Die Bersammlnug brach in Beifall ans und man konnte deutlicb sebe», daß durch die Behandlung so tief eingreifender fragen einige Aufregung in dieselbe getonimen war, was sich a»ch darin zeigte, daß sich nach Schluß debattirende Gruppen im Saal und auf den Gängen bildeten. Nachträglich sei noch bemerkt, daß Redner in seinem ersten Vortrage erklärt hatte, alle Interpellationen, die Jemand in Betress seiner Vorträge stellen wolle, in den Sitzungen des social-demokratischen Arbeiter- Vereins beantworten zn wollen. Vermischtes. *(Englische Strenge gegen Thierquälerei.) Unter dieser Anfschrist bringt die„Nordd. Allg. Ztg." Folgendes:..Kürzlich erschien vor dem Richter in Mai- denhead unter der Anklage der Thierquälerei Lord Russell, der Bruder de« Exmimstcr«.„Ich war", sagte der Zeuge,„in dem Laden bei Jackson. Da kommt in sei- nem Wagen Lord Russell vorbei, schlägt aus die Psetde, reißt am Zügel und mißhandelt die Thierc ans eine schreckliche Weise. Es war herzzerreißend. Ich ging an ihn heran und sagte: Ihr solltet Euch schämen, die Tbiere so zu schlagen, da Ihr nickt zn fahren versteht.— Der Kutscher setzte sich darauf zu seinem Herrn und dieser sithr fort, die Pserde zu schlagen. Daraus sagte ich zn ihm: Ihr habt Euren Berus verfehlt, Ihr könnt wohl eine» Karren schieben und ein Schwungrad drehen, aber weiter geht Eure Kenntniß nicht.— Während ich die« sagte, schlug er noch fortwährend auf die Pferde. Bei Nicholson stieg er vom Wagen und sagte zn mir: Euer Name ist Mackey, nicht wahr? Wißt Ihr, daß Ihr z» einem Gentleman gesprochen habt?— Mein Name ist Mackey, erwiderte ich,"— Die Karlen wurden gewechselt und Lord Russell unier Anklage gestellt. Er wurde zu 1 Pfund Sterling Strafe und 16 Shilling 6 Pence Kosten verurtheilt. Ersolgt die Zahlung nicht innerhalb vierzehn Tagen, muh der Bruder de« Epminilter« drei Wocken im Gefängnisse zubringen." So weit die„Nordd. Allg. Ztg." Wir unsererseits können keine„Strenge" darin erblicken, wen» ein reicher Mann eine Brutalität gegen Thierc mit einer für ihn ganz gleichgültigen Geldstrafe abmachen kann. Was sind 12 Thal er(soviel ungesähr betrügt die Strafe nebst Kosten) für einen Lord, der Equipage hält. Die Sache ist eben die, daß der Bruder des Exmiuister« nicht in'« Gefängniß wandert, da er die unbedeutende Geldstrafe„binnen>4 Tagen" zahlt, wenn er nicht vor- gezogen hat, gleich sein Portemonnaie herauszuziehen. In Wahrheit aber verdiente er in'« Gefängniß zu wan- dern und nur wenn die« stattfände, wäre wahre Gerech- tigkeit und„Strenge" da. Die Slrafurtheile, nach denen der Reiche Geld zahlen kann, der Arme aber in'« Ge- fängniß wandern muß, sind eine Ungerechtigkeit. —(Confiscation.) Die Nr. 292A. der„Staats-! bürger-Zcilung" vom lö. Oktober ist während der Au«- gäbe ohne Angabe von Gründen polizeilich mit Beschlag belegt worden. —(Zur Statistik der Eisenbahnn nfälle.) Schon wieder berichtet die„Nordd. Ztg." vom 17. October i von einem Eisenbahnunglück. Bei dem um 5>/i Uhr gestern Nachmittag von hier nach Halle abgelassenen Zuge kamen jenseits der Aumühle beim Wärterhäuschen � 96 Locomotive, Tender und ein Packwagen au« dem Geleise und stürzten, nachdem sie etwa 266 Schritte weil die Schienen ausgerissen halten, die Böschung hinab. Die übrigen Wagen des Zuge« hatten sich glücklicher Weise von jenen losgelöst und blieben auf dem Eisen- bahndamm stehen. Diesem glücklichen Umstände haben i die Passagiere e« zn danken, daß sie keinen Schaden ge- nommen habe». Dagegen sind der Locomolivsührer und der Heizer beschädigt. —(Zur Verhaslung de» Herrn Liebknecht.) Der sehr bedauerliche Vorgang der Verhaftung de« Herrn Liebknecht ist unseren Lesern bekannt. Der ß. IIb � des preußischen Strafgesetzbuches bestimmt:„Ausländer, welche, nachdem sie de« Lande« verwiesen sind, ohne Erlaubniß zurückkehren, werden mit Gefängniß von 3 Monaten bis 2 Jahren bestrast." Herr Liebknecht, ini Großherzogthum Hessen zn Hause, wurde ohne richter-. liche« Unheil au« politischen Gründen vom Polizei- Präsidium am 1. Juli v. I. au« Berlin und au« Preußen ausgewiesen. Er begab sich nach Hannover und Leipzig i und kehrte von dort ohne Erlaubniß am 28. September d. I. nach Berlin zurück. Am 2. October d. I. trat er 1 in einer Versammlung der Buchdrnckergehilfeu al« Redner aus und wurde dort von dem anwesenden Polizeibeamten verhastet. Am 19. d. M. erschien derselbe unter der An» klage der Verletzung der oben angeführten Ilrafbestim- mung vor der 7. Deputation de« Eriminalgerichts. Liebknecht erklärte, daß er in dem Gefühl der Berechtigung, und ohne die Absicht, gegen ein Strafgesetz verstoßen zu wollen, nach Berlin zurückgekehrt sei. Unmittelbar»ach Erlaß der Amnestie habe er nämlich von einem Freunde j die Anssorderuug erhalten, nach Berlin zurückzukehren. Er habe zuerst Bedenken gelragen, indessen kurz darauf sei in der ,,?!ordd. Allgem. Ztg." ein Artikel erschienen in welchem es hieß, daß die Amnestie ein Akt der Ver- söhnnng sei, daß deshalb mit derselben nicht gekargt werden dürfe. Nun sei seine Ausweisung aus Berlin ein politischer Akt gewesen, der sich indessen auf ein ge- ringere« Vergeben bezogen habe, weil sonst eine Anklage gegen ihn erhoben worden wäre. Da die Amnestie diese erheblicheren Vergehen umfaßt habe, so habe er geglaubt, daß die geringeren ebensall« unter dieselbe fallen, und sei er in diesem Glauben auch von allen seinen hiesigen Freunden bestärkt worden. Hierzu fei die Rücksicht ans die politischen Verhältnisse getreten. Seit seiner Ans- Weisung seien große Veränderungen vor sich gtgsn� Sein- Vaterstadt(Gießen) gehöre zum NorddeutM Bunde. Dieser Bund existire zwar sactisch noch indessen sei für denselben mit Zustimmung beider Kat«' mcrn bereit« da« Wahlgesetz erlassen, wonach jeder VW» der zum Norddeut'chen Bunde gehörigen Staaten wab>' berechtigt und wählbar sein solle. Hierdurch sei an«�' drückt, daß ein gleiches Bürgerrecht für alle diese Staats existire, und gerade ebenso verhalte es sich auch in tairischer Beziehung. Er habe deshalb angenommen, da! auch in allen übrigen Beziehungen ein gleiche« Bürzc'' recht bestehe; wäre die« nicht der Fall, so wäre so Norddeutsche Bund weiter nichts, al« der frühere Deuti»' Bund. Ein Beweis dafür, daß er bona Läs ä'1 handelt, gebe jedenfalls sein offene« Auftreten in ttt Versammlung der Buchdrucker-Gebilsen, in wel� auch Polizcibeamte gegenwärtig gewesen seien. Der richlsbof verurtheilte den Angeklagten dem Antrage de« Staatsanwalt« gemäß, zu einer dreimonatlichen fängnißstrafe. Es wurde ausgeführt, daß angenoinme« werden könne, es sei 1) der Angeklagte in gutem G>�' den nach Berlin zurückgekehrt, aber zur Anwendung de! Z. 115 sei der Dolus nicht erforderlich. Der Angeklagt habe eingewendet, daß er auf Grund der Allerhöchllttt Amnestie angenommen habe, er sei amnestirt. Der laut der Amnestie begreife aber den§. 115 nicht in iw Ebenso hinfällig sei auch der Einwand des Angeklagtett- daß er einem Staate angehöre, der zum Norddeutfchti> Bunde gehöre. Die Stadl Gießen sei nicht in Preuße« einverleibt, und so lange die« nicht geschehen, sei de< Angeklagte als Ausländer zu betrachten, der sich dural seine Rückkehr nach Preußen ohne Erlaubniß strafbar isi* macht habe. Mit Rücksicht anf den guten Glanben de« Angeklagten habe der Gerichtshof keine Veranlassung ä'' habt, über da« niedrigste Strafmaß hinaus zu gebt«' Mildernde Umstände seien bei diesem Bergehen nicht lässig. —(Zu den Fabrikarbeiter- Sparkassen- Der Preußische Handel«-Minister hat die Verwaltuna«' Behörde» veranlaßt, aus die Einrichtung von Fabrik arbeiter-Sparkaffen hinzuwirken, und dabei bemerkt, da! die Einrichtung von dergleichen Kassen zwar der sre>' willigen Fürsorge der Fabrik-Unternehmer überlasse« bleiben müsse, e« jedoch zur Förderuug daraus gerichtete! Bestrebungen in wirksamer Weise beilragen würde, wen« die bekannt werdenden günstigen Ergebnisse der Spa'' kassen- Einrichtungen zur Kenntniß der Arbeiter»«» Arbeitgeber gebracht würden, indem solche thatsächli-b! Mittheilungen die Bedenken widerlegen, welche noch bi« und wieder rllcksichrlich der Ausführbarkeit und Nlltzlichkeb derartiger Einrichtungen gellend gemacht würden. —(Der Erfinder der Schiffsschraube) Jaw� Lowe, hat durch eine» der in den Straßen Londons" häufigen Unfälle fein Leben verloren. Beim Kreusi* einer Straße gerielh derselbe unter ein schwer belade«» Fuhrwerk, die Räder gingen über ihn hin und veru« sachten augenblicklichen Tod. —(Grausamkeiten de« Ausstände« in P« lermo.) Die„Gazzelta nffiziale" veröffentlicht eint! aus Palermo unterm 4. Oktober an den Minislerpräs« deuten gerichtete» Bericht des Generals Raiaele Eadorn« über den bekanntlich von den reactionären Parteien a»«' gegangenen Ausstand von Palermo, welcher gra»senba'>! schreckter Miene, die Thalerscheine seien nicht da, er müsse sie zu Hanse anf dem Tische gelassen haben, al« er einige Briefe herausnahm. Ich sage: Wenn Das ist, sei nur rnhtg, dann liegt'S dort sicher. Wir gehen nach Schönbrnnn, ans'« Gloriet, kehren nach Hause zurück; auf dem Tische finden sich keine Thalerscheine und auch sonst weiß Niemand wa« davon. Meine Frau geräth in Unruhe; ich aber sage z» chr: Sei ruhig; so viel ist ge- wiß, hier bat er'« nicht liegen lassen.(Heiterkeit.) Aus die Frage de« Präsidenten, ob er diese Summe im Wege des Sirasversahrens beaiispruche, erwidert er bejahend, nimmt jedoch die sechs Gulden für den Fiaker davon au«. Hierauf beginnt der Hofschanspieler Meixner seine Geschichte. Er erzählt folgendermaßen:„Ich selbst weiß gar nicht, ob der Angeklagte mit mir verwandt ist. Er behauptet, in Berlin mit nnr gesprochen zn haben; ich will es nickt in Abrede stelle», ich jede so viele Physiog- nomieen, aber ich entsinne mich seiner gar nicht. Ich lebe seit langen Jahren von Berlin entfernt und bin seil- dem mit meinen toitigcn Veiwandien in keinerlet Berührung gewesen. Da eryalie ich Ende Juli eine» Brief, nnterzeichnet Äl>pandei Meixner, worin derselbe sich inet» nen Cousin nennt und mir miltheilt, er sei preußischer Offizier, leicht verwundet worden und wünsche in ein österreichische« Eavallerw- Regiinent einzutreten, am lieb- sten in einer italienischen Station. Diese letztere Be- mcrknng kam mir sehr sonderbar vor, da Venedig schon abgetreten war; ich schrieb deshalb keine Antwort. Einige Zeil später stellte sich mir ini Cafä Griensteidl ein junger Mann als der Schreiber de« Briese« vor. Er trug eine preußische Leibjacke, ein Dienstzeichen und sah sehr anständig an«, io daß ich ihn freundlich aufnahm, ihn in meine Gesellschaft einführte und versprach, in seiner Sache Erkundigungen einzuziehen. Ich dielt e« für nolhwendig, ihn zu fragen:„Hast Du genug Mittel, um einige Zeil in Wien zu leben? Wirst Du nickt zu viel ausgeben?" „J Gott bewahre," erwiderte er,„ich habe Geld, so viel ich will, und brauche nur meiner Mutter zn schreiben; mir gefällt'« hier sehr gut. es ist Alle« so billig, ich habe mir Revolver« gekauft, auch Pferde habe ich gekauft und nach Hause geschickt, ich verdiene wenigsten« hundert Thaler daran." Durch diese Antwort war ich natürlich beruhigt. Wenige Tage daraus kommt er voll Bestür- zung zu mir und theilt mir mit. er habe auf einer Ver- gnUgungSsabrt nach dem Semmering seine Brieftasche mit zwei Fünsthaler- Scheinen verloren. Ich frage ihn: „Wo hast Du denn das Geld gehabt?" Er anl- wertet:„In der Brusttaschc meine« Rockes!" Ich macke ihm Vorwürfe über seine Unbesonnenheit. gehe aber gleich zur Polizei, um für ihn die Anzeige zn machen. AI« ick zttrückkomme, sagte er, er wolle seiner Mutter nach Berlin um Geld schreiben.„Warum schrei- ben," sagte ich,„tclegraphire, da ersparst Du einen Tag." Ich gebe ihm zugleich den Betrag, und mache ihn noch ausmerksam, die Mutter könnte meinen, ein Freinder habe telegraphirt; er solle verlangen, daß der Geldbries an den Hofschauspieler Meixner adressirl werde, da« werte die Mutter über die Echtheit dcrubigcu. Er thut da«, und am anderen Tage beim Weggehen gebe ich bei mir zu Hanse den Ausirag, wenn ein Gelddrief kommen sollte, möge er mir gleich geschickt werden, damit mein Cousin nicht lange in Verlegenbeil bleibe.(Heilerkeit.) Allein der Brief kam nicht, weder an diesem noch am anderen Tage. Ich gab ihm einstweilen zum Lebt« |5 fl., 3 fl. und 2 fl.; ich mache weiter keinen Anspriw daraus. Ich hatte indeß noch immer keinen Argwoh«' Da erzählte mir mein Freund, der Musikalienhändltk Herr Gustav Lewy, er habe meinem Cousin, der>« Geldverlegenheit gewesen, als ick abwesend war, sü«! Gulden geborgt. Das touchirte mich, da ich doch de« Mann in meine Gesellschaft eingeführt halte. An dei� selben Abende begebe ich mich in« Gasthaus zum„Kreuz, wo ich zuweilen hinzukommen psiege. Kaum trete>. ein(mit drastischer Lebhaftigkeit), so stürzen die Kelln» aus mich zu:„Ab, da« ist schön. Herr v. Meixner, da« Sie da sind, mir ist er so viel schuldig I Mir ist er I« viel schuldig! Mir so viel!" Und gleichzeitig tritt et« fremder Mann zu mir mit den Worten:„Ich bin dp Schneider. Ihr Herr Cousin hat um 23 Gulden Klt>' der bei mir gekaust; hier ist die Rechnung.(Groß« Heiterkeit!. Der Präsident constalirt, daß die Mutter de« Anist' klagten kaum sich selbst ernähre» könne und daß sie selb« ihrem Sohne ein schlechtes Zeugniß ausstelle. Wir haben noch die Pflicht, den Vorfall zu ergänzt«! Herr Meixner hatte keine Lust, d:e Fordcruiige» Kellner und de« Schneider» zu bezahlen, und der On«» auch nicht, und sie zogen es vor, da Kellner und Schw''' der natürlich die strafgcrichtliche Anzeige machten, d» Herrn Neffen, respeclive„Cousin" aus der Anklageba>« figuriren zu sehen und da« Lustspiel:„Die zärtliäst Verwandten" auszuführen.„ : Der Gerichtshof verurtheilt den Angeklagten zu st«» I Monaten Kerker«. die barbarischste Weise«m'S L-btn qrbrachl worden� � nommen werde,, G,ei»w°bl wii�de e?nc Erhöbuna' ibu N'b<£ b°ben«1�1«- Regiiriing darum zu ;.n �Nillenst ist im Quartier della Cittcria gekreuzigt der Steuer um da« Tcmlie de« bi«beria� o„ I®!eu('in 5.""heben, so weiß ich eine gute Munden worden; man hatte ihm die Augen ansgerissen noch nicht einen halben Pfennia auf den Seide�«i!e � Milliönchen abwerfen lhäte; »nd die scheußlichsten V-rstiimm-lunge,, an ihm vor. betragen, dem Staate ad� Millionen einbringen"'' nf8,h'''a««rde man den HLuserkäufern gerecht wer' Mommen. Unfern Sank Antonio wurde ein Earabinier, Dem Herrn I Trcuderz verai,iworili»,r �berntheil« würde man dem Aktienschwindel "nicht„Lebe die Republik" schreien wollte, nieder. � der Bon,'und HantelSz� ��'7-men Damm entgegensetz-.., �schlagen. Die MSnche diese« Kloster« zündeten einen meinen innigsten Donk für obige mttbeiU na die miA- Taiisende von Millionen werde» jährlich Scheiterhaufen an. aus welchen sie den Sterbenden war. veranlaßt eiiiige Fragen aufzuwerfen die jch'aern von«IrfSiA.*?"»«t'.ouft, würde man von diesen i'n. An den Tbüren diese» Kloster« und in dessen Nähe Herrn Treuher, beauiwortet haben möchte«" o» Verkaufen, ebenso wie bei Hanser-Verkaus. 1 Prozent «Än ,nan k 04 I�binier«. Fast 1) Wieviel bring, jetzt die«raurnalzsteuer dem Siaa.e le Klöster geben den Empörern Zufluchikörter. Man e.n.(übrigen» besteht dieselbe nicht allein in mahl- und w INI kontgl. Palast bemerkt, daß die meisten Benedictiner schlachtsteuerpflichtigen Städten sondern meine« Wissen« d.e Truppen schoflen. Wenn ein S»uß ge.roffeu.m ganzen Lande)' nnd wievie'l'�de d.P SwueV d-nn -lle. dann r,es man: V.v»»am» Iioo.I.»! In M'fil. dem Staate einbringen, wenn die Steuer um da« tberj fielen abscheuliche Mordlhalen vor. Der Polizei ugeiu Sarlorio wurde mit den Zähnen zerriffen. Dieser Doppelte erhöht würde? 2) Würde dann von oben herab gesorgt werden, daß Aann wurde gebunden»nd gelnebell. und Weiber, gleich'der halbe Pfennig per se.del Steuer vorn Brauereibe. tttlseiselten Knnen stürzten sich aus ihn und zerriflen sein sitzer gelragen würde nnd n.cht vom Eonsumenlen?- Fleisch mit.bnn'-sahnen so daß bald nur noch eine Wisse» Sie Herr I. Treuher,, verantwortlicher Re- i°rin?°se blutige und zuckende Mafle übrigblieb. E« takteur der Bank- und Handel«zeiiung ohne politische sind di« Au gaben a..«-inen, amtlichen Berichte! Färbung, baß. wenn nicht von°b-n herab den Brauern -»a.aftrovbe aus dem Montblanc.) Bor dann eine Taxe gemacht würde, der halbe Pfennig v � a 1 � X.- i- /rt—__ u____ w— et»--------' J' Stempelsteuer vom Hundert erheben, so hätte die Staat«. Regierung von 1000 Millionen Aktienschacher 10 Mil» lionen Steuer im Sack u. s. s. Der Aktienschacherer spürt da« nicht und e« könnte eine andere Steuer, die aus Lebensmitteln liegt, abgeschafft werden. Aber leider Gott'« haben wir Arbeiter bi« jetzt keine Vertreter in den Kammern, man will uns jetzt zum ersten Male an die Wahlurne führen, und leider ist das all- gemeine gleiche Wahlrecht, wa« man uns entgegengebracht hat, schon beschnitte» und hat einen andern Glauben an- nehmen müssen, indem, einem Gerücht zufolge, die Ab« geordneten keine Diäten erhallen sollen; aber da« darf un« nicht irre machen, und wenn e« auch nur in den größeren Arbeiterbezirlen gelingt, Arbeiter, die da« Herz �>eb in Grand« Mulet« zurück, dagegen entschloß sich Herr Couttet, der Besitzer de« neue» Wirthshanse« dieser «srgstation, mii einem Diener die Reise mitzumachen. Brauer, trotzdem, daß er da« Bier zum alten Preise verkaufen lönnte, e« doch nicht thäte? ja mancher wo- möglich 3 Ps. per Seidel mehr nähme und ein gut Die"Ne"s'-nden kamen glücklich aus der„großen Ebene" Geschäft, durch die Steuerhöhung dabei machte, wie so °n und berielhen Über den von vier au« zu nehmenden viele Hausbesitzer durch die neue Gcbäudesteuer machen? Aeg Man entschied sich dahin, den seit l8Ä) nicht be-.so ist mir-in Fall bekannt, welcher wirklich verdient. >rel?l'ien Pfad zu versvlgen. welcher die Reis- um zwei l an die O-ffentlichk-it gebracht zu werden. stunden abkürzte. Bei den j-yig-u kurzen Tagen ist, Als die neue Gebäud-st-li-r aufkam, mußte dieser «>n Gewinn von zwei Stunden wesentlich. Außerdem Mann 10 Thlr. jährlich zahlen, früher gab er 6 Thlr. »Wr Home man auf dieser Seite weniger Ei« zn finden. 1« Sgr., also 3 Thlr. 12 Sgr. weniger al» jetzt. Wa« Nach ei er balben Stunde Weg« hörte Eouliet, der vor. Z ihat aber dieser seinen Nächsten liebend- christliche Hau«. »ui a»ia und den Diener am Strick hatte, über sich ein wirlh? E« wohnte,, 7 Parlhien Mi-th-r bei ihm, er ver- donnerabiiliche« Geräusch. Er sah ans und bemerlte ein- langte von jeder P-rthie 4 Thlr. Mielhe jährlich mehr, Lawine welche mit Blitz-Sschnelligkeit aus die Reisenden nahm also 28 Tbl' Mi-the mehr jährlich, indem er sich >°«flün',e Reitet Euch! Recht«, recht«!" schrie er,! aus die neue Gebändesteuer bezog, tm; die Miether »ahrend' er'selbst und der Diener sich nach recht« hin zahlten also faktisch dem Winh seine 10 Thlr. Steuer >" den-chhie- warfen. Ei» surchlbar-S Krachen erschallte und für den Weg, daß der Wirth die Steuer zahlt, «öhlichln ihrer unmittelbaren Nähe und Trümmer von wen» sie fällig ist. iiimmt er 18 Thlr. extra Profit. Schutt und EiSmaflen fielen über sie her. Einige Augen- Alle« indirekte Befcheid-nh-.l klicke lpäier war alle« wieder lodtenstill. Eoutiet und Ja.-in ganze« Buch solcher Fälle könnt- man 33 Thlr"10 Sgr. zusammen, wa« so ziemlich mit den Reisekosten und Diäten zusammeu die Summe ergiebl, wa« die Abgeordneten vom deutschen Parlamente früher erhielten. Also, ArbeilSbrüder, nehmt meine Mittheilung zu Herzen, diskutirt darüber, ein ander Mal mehr. Mit social-demokratischen Gruß- I. M. Hirsch. A u n o ii c e n. 200,000 Gulden baares Silbergeld kann Jedermann gewinnen, der sich bei der großen/rankfurterGeldvtrlliosmlg ,V.M.V».»u.....................— W.WHR.,..___,.................. betheiligt, sowie weitere Haupttreffer von -'n Diener richteten sich auf, um nach ihre» Gefährten machen, wenn e« wirklich an entscheidender Stelle nur Gulden 100,000, 40,000, Zg.tiOO. 20.000, 15,000, i» sehen; dock nicht« al« die Spur der Lawine und ein allemal Gehör fände, und für Abhülfe gesorgt würde. 12,000, 10,000, 0,000, 5,000-c. Haiiien vo» Schnee»iid Ei«, welcher von derselbe» auf Daß so viele Pampyre die arme. Alle« schafsende Diese von der hohen hiesigen Regierung genehmigte "r großen Ebene liegen geblieben, war zu sehen. Schleu- arbeilende Klaffe. au«saug-n können, liegt einfach daran nnd der Stadl garantirte °'gst gingen die Beide» zurück,»m ans derselben Nach- daß diese Klaff« kerne Vertreter Hai, die ein Wort für«?»,,»»» �rjiinio„.'>1!e»vsr.ns„„� Mischungen nach de» verschütteten Reisenden anzustellen di-ielbe spricht in den Kammern; erst kommt der Acliouair,«/It.Ul.slt. Islufzl � '.liier der Führer wurde auch als alsbald mit zerschmet der viele Dividende haben will, je mehr je lieber, dann bietet den Theilnehmeru in jeder Beziebiing die größien '«rlem Gehirn au« den eisigen Massen hervorgezogen, kommt der Direktor, dann sind einige Werkführer oder Bortheile. °«ch blieben ihre Bemühungen zur Aussuchung der übri Meister(sogenannte Schweißhunde) da, bei denen wöchent- Alle Nummern ohne Ausnahme Werden(jqogen. J'a beiden Führer und de« Engländer« vergeblich. Die lich einige Mal zur Schlachtschiissel gehen, noch nebenbei, Da« ganze Einlagekapital wird biimeii 5 Monate initlelst hsei Führer hinterlassen drei Wiltwen und ii-un Kinder, außer ihren Ichöncn Gehalt abfalle» muß nnd dergleichen Gewinnziebungeu zurückbezahlt und müsse» planmäßig Engländer hinteiläßt eine Mutter und zweiSchwestern. mehr, dann der kleine Krämer, der zapft, Steuern, dann bi« dahin sämmtliche 12,5lX> Gewinne, U Prämien und �ilch- sich jn Ehamoiiuix befinden. Eine Expedition ist der HauSwirih. Alle« zupft, zerrt und saugt den armen l8,400 Freiloose von den Jntereffeiiien erlangt werde». fr Aiisiuchung der Leiche» de« Engländer« und der Arbtittt aus. der so unglücklich ist von den Händlern Ganze Lriginalloosc loslcii ff. li-— oder Rlhlr. 3.>3. ?d'n Führer Ausgerüstet und für die Witlwen und anf Abzahlung Sachen,.."kaufen oder bei dem Krämer 'ig.""'�'ern e.n Viibscruption eröffnet, zu welcher'eine tägliche» Leben«bedürfniss- in kleinen Quantitäten "naen-nn-e«m-rikau-rin 250 Fr«, beigesteuert hat. kaufen muß, die er alle noch-iumal so.he�r b-Ä W"* 0r'fl,n"Ie.).3° Soiffon« muß und meistentheil» verdorben Und schlecht sind l,°..v°r einiger Zeit eineHeiralh uuter-igentblimliche» Daß diese« bisberige System einer A-ud-rnna unter. iitiea» Eine Wäscherin hatte dt- Bekannischast Wolfen werden muß. sieh, jeder vernünftige denkende sestj �«rpvrals gemacht, welche schließlich zu einem gegen- Mensch-in»nd diese Aenderung kann nur herbei a-sübrt, lf.n, Eheversprechen führte Der Tag der Hochzeit werden durch da« allgemeine gleiche direkte Wahlrecht � �-"«»"Uhrt und d.e erforderlichen Pläne gratis .........................«nsfc,.! be!3 3.—* 1- 22- Biertel>-- IV«-''—-G (Diese Originalloose sind mil dem Stadtsiegel versehen.) Sciioii am 12. und 13. konimciidc» MoiiateS beginnen die Ziehungen. Bestellungen unter Beifügung iige venienvc Betrage« oder gegen Postuachiiahme werden sofort Mensch ein und diese Aenderung kann nnr herbei gesührt j»ünktlichst auSaeiübrt»nd die erlmdeeiiAen«tlän» Urde bestimmt und alle uöthigeu Vorbereitungen ge» l mit geheimer Abstim»i»n„ m_, � vn-? I L'Ä VA.?' � l" "-"* äääääS Ä'Äasr.SMSH» - � n-iiivv i«v.»«vvv'f--- �--'i.............. cn< �. ucul UlliC triMCIlUlUl illUcUCÜili. IvlilN frfile. Tie Verlobten bliebe» sich indessen treu. Al«"n Her, für die arbeitende unterdrückte vertrauensvoll baldigst d.rect zu wenden f-stgrsetzte Tag der Hochzeit herankam, erbat sich die»lasse habe», d.e nicht durch leere Worte dem Arbeiter-." S" Mteintierker-KclileNinKer, jSank- und wechsel-Gelchäst in Frankfurt am Main. JU* festgesetzte Tag der Hochzeil---------,------,. Wasche,,,, eine» Urlaub von einigen Stunden, um un- stände hellen wollen, sondern durch Thaten auch beweisen. !"beß Heirathen zu können. Dieser wurde bewilligt, nnd Der Abgeordnete für Nvrdhansen, erfuhr ich hier durch ;te Trauung fand unter Assistenz-ine» Gerichtsviener« eineu Freund von mir, ha. hier in einer Versammlung welcher die Neuvermählte daraus in'« Gesängniß erzählt, daß Abgeordnete, welche doch Volksvertreter sein 'krückführle. wollen, bei wichtigen Beralhunge» im Abgeordnerenbaus �tlvital Utld ArlHt»«!- .—(Die„P atrie") ist sür die Summe von den saal verließen»nd eine Parlhie Billard spielten. � �.ü00.000 Fr«, an-ine G-s-llschast von Kapitalisten ver-»ndre-ine Parlhie Whist oder Scai>c. Fünfter Vortrag in Arnim's Hotel, Unter den �»sl worden an deren Spitze ein in den journalistischen Wo kann da der Arbeiterstand von solchen, sein"lnden 44, nickt Dienstag, den 23. October, sondern �>s-» bekannter Mann. Herr L-bey, steht. lvoll-nd-n Volksveriretern«was hoffen. Freitag, den 26. October, Abends 8 Uhr! --------- Doch zurück zur Braumal, st-uer._____'_ «infenbuitjen««» Arbeitern.»M« Sorial-btntokrnlirdltr ArbetteMierein. .!>» 1« L U.»'JSS&'iia'gsg&ff»<*£»**. P' W.. Dienstag den 9. Oktober. 1666 las ich unter kann lch m dem kleinen Geschäft sehen, wo ich bin, es,____ 9tx