.Berti«-» llnlia ,ds b' Ittp. M 98. Berlin, Sonntag, den 22. August 1869. Fünfter Jahrgang !ar ng Ltd r-verei» e Zeitlmg erscheint drei Mal wöchentlich lö'jwar: Dienstag», Donnerstag« und Sonnabend» Abend». 3-®ji okrnt. Organ der social-demokratischen Partei. Redaction und Expedition i Berlin, Gitschwerflraße 17. ««ements.Prei» für Berlin iucl. Bringerlohn: vierteljährlich IS Sgr., monat- nlM lich � Sgr., einzelne Nummern I Sgr.; bei den Postämter» in Preußen 1b Sgr., bei den anßerprenßischeu Postämtern in Dentschtoud 12V» Sgr.,(44 Kreuzer stidd. Währ.) .Vetti� Bestellungen werden auswärt» bei allen Postämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen xensir.meu. Inserat«(in der Erpeditivn aufzugeben)«erden pro dreigespaltene Petit-Zelle bei Arbeiter- Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Tolonien, Amerika, China und Japan Mr. A. Daensing 8 Little-Newport-Street, Leicester-Sguare. W. C. London. ■asuß»- m&mm&xv&yvi&ms-siuRzx-- cd- AbonnementSbestellungen auf den„Social- ..uokrat" für das laufende Quartal werden U�Izwährend, auswärts bei den Postämter», eut- ingenommen. lMlUWen neuen Abonnenten wird das Blatt für � ganze Quartal, vom I. Juli an, vollstän- rm.** lini.| r uns?? W. tS politischer Theit. Rundschau. Berlin, 21. August. i'l Aus Paris wird berichtet, daß da« Auftreten 8 � Polizeibehörde feit Erlaß des Amnestie-DecretS .Nerti(|Ud) ein viel milderes geworden fei. So hat sie w' Jt Versammlung, die bezüglich der Nachwahlen letzt- 'ra aÄ stattfand, nicht aufgelöst, trotzdem in derselben ' m die kaiserliche Regierung in gewohnter Weise den»'�bitterste Kritik ausgeübt wurde. Es steht sogar SevoK»? daß die Polizei Rochefort, falls er nach Paris jlckkommt, nicht verhaften, sondern es ihm über- .,�,s>n wird, wann er seine Gesängnißstrafe absitzen "'. Rochefort soll übrigens nicht gewillt sein, zu- .»�»kehren.— Dunkle Gerüchte sprechen von einem X- ststehenden abermaligen Ministerwcchsel, und zwar � PaltDtun wirklich Ollivier daS Ministerium des Innern uaelad-» uehmen. stcst>°jc>ie englische Bourgeoisie sucht bekanntlich durch ugcwc"enhaste Auswanderung sich des wachsenden Pro- mts zu entledigen. So hat sich kürzlich eine Ge- Haft gebildet, welche, wie sie pomphaft sagt, aus e.,,,« Weise dem Elende im Ostende Londons abzu- 'cira �müht ist. Dieser Verein hat für dieses Jahr dcndo t Arbeiten abgeschlossen, indem er mit dem .mpfer„Dacia" die letzten 200 Personen nach -„ziebeck auSsandte; er allein hat bis jetzt im Ganzen 4000 Personen die Mitcl zur Auswanderung an m Hand gegeben. Ein käglicheS Palliativmittel! . �Wor den italienischen Gerichten schwebt schon �einiger Zeit ein merkwürdiger Prozeß, in welchem mnmehr zu einer wichtigen Entscheidung gekommen ..J Bekanntlich nahm der Herzog von Modena, als m Frühjahr 1859 sein Land verließ, nicht nur �.'" gMTruppen, sondern auch eine Anzahl politischer mgenen mit sich und schaffte denselben Unterkunft sterreichischen Kerkern. Diese nachträglichen Opfer uniodenesischen Souveränität belangten bei dem rbe>t«�mvdenesischen Gerichte von Massa-Carrara den .„IllWg auf Entschädigung. Der Herzog schützte die ,l«te der Jncompetenz vor. Allein dieser Tage Appelhof von Genua daS Urtheil deS Gerichts �!Massa, welches die Einrede verwarf, bestätigt .i-.,»iiJKklSrt, daß der Herzog zum Schadenersatz ver- r in �et sei für jene widerrechtliche Gefangenhaltung, weit dieselbe gedauert habe nach dem 20. August ), d. h. dem Tage, an welchem er durch die mo- , szAschen Deputirten des ThroneS für verlustig er- her--.worden ist. �slst'ver berühmte russische Geschichtsschreiber Po- beodS TN hat einen offenen Brief veröffentlicht, indem er ,e. entschieden gegen die angestrebte Russisicirung der .�lifchen in den baltischen Provinzen ausspricht. : �-.'gesagt unter Anderem, daß ein Russe, der sein s�"' xeMand liebt, zu den Deutschen sagen müßte: lernt Mch, französisch, nur nicht russisch;»denn die Wchrn versperren den Russen alle Dienstbranchen, cl':'hl im Militair-, als auch im Civil- und Ge- enfach. Wenn ihr sie aber noch russisch lehrt, 'st gar kein Auskommen mehr, und die armen 'i?"'Verden mit der niedrigsten Arbeit zuftieden Gott sei Dank! daß die Deutschen der ■»* schen Provinzen nicht russisch lernen wollen. Ich lc ihnen für diese Abneigung den Kopf streicheln, und würde sie nimmermehr zum Erlernen der russi schen Sprache aufmuntern oder gar zwingen." In Madrid ist jetzt wieder eine neue carlistische Verschwörung entdeckt worden, als deren Haupt der Rector der Jesuiten von der Kirche zum heiligen Ig naz von Loyola in's Gefängniß abgeführt worden ist. — Wie bedenklich die Lage der Spanier in Euba ist, geht deutlich daraus hervor, daß sie in Espiritu Santo und Trinidad bereits zur Conscription greisen. Alle Männer zwischen 20 und 55 Jahren wurden zu den Waffen gerufen. Der Notenwechsel zwischen Berlin und Wien steht immer noch in voller Blüthe; zu ernsten Berwicke lungen wird es jedenfalls nicht kommen. Interessant ist dabei namentlich und macht in Deulsch-Oesterreich viel böseS Blut, daß Graf Beust jetzt officiell zugc- standen, daß Oesterreichs Schwerpunkt nicht mehr in den Erblanden, sondern in Ungarn ruhe. Bei der Einverleibung Frankfurts a. M. m Preußen, hatten viele Patricierfamilien für ihre Söhne das Schweizer-Bürgerrecht erworben. Die jungen Leute waren aus dem preuß. Staatsverbande ausge- schieden, lebten aber nach wie vor bei ihren Eltern in Frankfurt; die Geschichte hatte eben für sie weiter keinen Zweck, als auf gute Manier der allgemeinen Dienstpflicht zu entgehen. Die preuß. Regierung hat jetzt diese jungen Frankfurter inSgesammt auSge wiesen. Herr Liebknecht, der doch sonst immer auf dem Platze ist, wo e» sich um Enthüllungen u. s. w. handelt, hat gegen die von unserer Seite mit der größten Bestimmt- heit unter Aufführung zahlreicher Einzelheiten ausge- sprochene Behauptung, daß seine Fraktion die Mandate zum Eisenacher Tongreß in unerhörtem Maße gefälscht habe, bis- lang noch nichts vorgebracht. Dagegen hat er in der letzten Nummer seines Blattes uuter wahrheitswidri- gen Angaben erklärt, eine Reihe der Mandate unserer Delegirte» sei gefälscht gewesen. Wir werden nicht nur in jedem einzelnen Falle, den Herr Liebknecht anführt, die Unwahrheit seiner Behauptung beweisen, sondern werden auch in einer der nächsten Numineru die Name» und Man- date unserer Delegirten veröffentlichen, wie die« bisher bei jedem Tongreß und jeder Generalversammlung geschehen ist. Wenn Herr Liebknecht und Genossen nicht als Fälscher gel- ten wollen, so müssen auch sie ein Verzeichniß ihrer angeb- lichen 260 Delegirten und ihrer Mandate, die an- geblich 140,000 Stimmen zählen sollen, bringen. Wir wollen sehen, ob sie den Muth dazu besitzen. Verms-ChkU. (Für den Allg. deutschen Arbeiter-Verein.) An die Bevollmächtigten. Im Laufe der nächsten Woche sollen die vom Präsidium ernannten Bevollmächtigten, Beitragsammler und Revisoren veröffentlicht werden. Da noch mehrere Mit- gliedschaften mit ihren Vorschlägen im Rückstände sind, so fordere ich die betreffenden Bevollmächtigten aus, die Lor> schläge nunmehr ohne weiteren Verzug an mich einp senden, ebenso eine Abschrist der Mitgliederlisten, soweit diese noch nicht eingereicht find. Auch müssen die Adressen der Bevollmächtigten genau angegeben werden, wobei Namen und Zahlen, die man nicht errathen kann, deutlich zu schreiben sind. Mit social-demokratischem Gruße Berlin, 21. Aug. 1869. T. W. Tölcke, Sekretär. * Die Parteigenosse» machen wir wiederholt darauf auf- merksam, daß es die Ordnung in der Verwaltung unum- gänglich nothwendig macht, die Zuschriften in Vereins- und Verbands-Angelegeiiheiten streng von einander zu trennen, d. h. es müssen die Zufchristeu in VereinSsachen auf be- s anderem Papier geschrieben sein, und ebenso die in Ver- bandssachen, endlich auch die für das Partei-Organ be- stimmten Artikel. Der Portoersparniß wegen können sämmt- liche Schriftstücke in einem Touvert versandt werden. Barmen, 12. August.(Zur Tharakterisirung des Treiben« der„Ehrlichen" auf dem Ton- gresse.) Zunächst bringe ich einige Thatsachen, welche die Schwindeleien der„Ehrlichen" am 7. Aug. auf dem Ton- gresse zu Eisenach kennzeichnen mögen. Al» ich meine Man- date an die Commission der„Ehrlichen" abgab, da kam auch einer der„Ehrlichen" und gab sei» Mandat an Bracke ab. Zu meinem Erstannen hatte deffelbe bloS eine Person zu vertrete». Ich wandte mich, als ich diese» sah, an den„ehrlichen" Bracke mit den Worten:„Da« ist doch schauderhaft, bloS eine Person!" Bracke zuckte bloS mit den Schultern und der„Ehrliche" sagte kein Wort. An der Treppe bemerkte ich ferner Einen, der zählte sich auch unter die„Ehrlichen"; die bezahlten Treppenwächter hielten ihn an, da gab er zur Antwort:„Ich bin soeben schon im Saale gewesen;" sofort gab ein Anderer dem Wächter einen Wink mit den Augen und der„Ehrliche" begab sich ohne eine Karte vorzuzeigeu in den Saal. Als ich in den Saal kam, traf ich dort zu meinem Erstaunen.eine Person, welche nur gekommen war, um den„Ehrlichen" das Bürcau wählen zu Helsen. Es war ein Dresdener, der mir sein Be- dauern darüber aussprach, daß unser Vorschlag, zunächst eine gemischte Sommisston zur Mandatprüfung zu wählen, ihn hindern werde, das Büreau wählen zu helfen; er müsse morgen früh 6 Uhr wieder nach Dresden abreisen. Und solche Dinge nennt man„ehrlich"! Doch ich komme auf einige Notizen der„Elberselder Zeitung", welche auch nach Muster der„Ehrlichen"„ehrlich" zu sein scheint. Die Zeitung berichtet in Nr. 219 vom 10. August: In der Hauptversammlung de» Tongresses (muß heißen: In der Sonderberathung der au» dem Tongreß ausgeschiedeneu„Mohren-Partei")-m Sonntag Vormittag seien im„Mohren" außerhalb der Barriere ISO Zuhörer gewesen. Dieses ist unwahr. Ich hatte da- mals mit 5 Freunden durch Vermittclung den Saal der „Ehrlichen" l etrcteu, um mit Fritzsche über seine Stellung als Reichstagsabgeordueter zu verhandeln und kann berichten, daß außerhalb der Barriere kein einziger Zuhörer anwesend war außer mir und meinen S Freunden; alle anwesenden „Ehrlichen" fungirten als Delegirte. Trotz solcher Unwahr- heilen nennen sich die Presse, sowie diejenigen, welche unsre Organisation zu.unterwühlen beabsichtigen„ehrlich". Alle rechtdcnkeuden Arbeiter Deutschlands werden aber wissen, wa» sie von solchen Elementen zu halten habe». Arbeiter Deutschland», haltet fest an der Organisation, welche Lassalle Euch gegeben! Sie wird Euch zum Siege führen! Mit social-demokratischem Gruß Friedrich Böse, Dclegirter. Dessau, 12. August.(Allgemeiner Bericht.) Unser BerbriidermigS- Fest wurde in schönster Harmonie und Eintracht gefeiert. Den Prolog sprach Herr Karl Born, die Festrede hielt Herr Knölluer aus Brandenburg, beide fanden reichen Beifall; ebenso wurde eiu Telegramm aus Brandenbmg enthusiastisch ausgenommen. Uebrigens schien mau Seitens der Behörde Ruhestörung zu fürchten, denn 50 Mann Militär waren in der Cafernc consiguirt. Wir waren bis zum frühen Morgen, Parteigenossen von Nah und Fern, fröhlich beisammen. Leider sollte der gute Ein- druck, den das Fest hinterlassen, durch die Nachlässigkeit un- seres früheren Bevollmächtigten Polling gestört werden; an 5 Wochen sind seitdem vergangen, ohne daß eine Versamm- lung des Allg. deutsch. Arb.-Vereins getagt hätte. Einzig, daß derselbe im hiesigen Lokalblatte zur Dclcgirtenwahl nach Eisenach einlud, daß heißt für die„Ehrlichen". Da waren wir denn auf dem Platze, der alte Stamm der Lassalleaner, welche das Treiben diese» Hern» schon lange satt hatten, und war es Polling nicht möglich, auch nur den geringsten Eindruck durch seine Redensarten herrorzurufen. Jetzt Reise-Marschall zu werden, sei ein Leichte», mau brauchte nur der alten bewährten Organisation den Rücken zu kehren, aber nie kann das ein«ahrhaft ehrlich denkender Arbeiter. Noch am selbigen Abend wurde zur Wahl geschritten, und zum Bevollmächtigten Unterzeichneter, zum Beilragsammlcr Thiemike, z» Revisoren Ortlepp, Born, Pflug gewählt. Wir schreiten jetzt mit Riesenschritten wieder vorwärts und wer- den nicht die letzten sein im Kampf für die heiligen Menschen- rechte. In einer der nächsten Stummern werde ich mit Herrn Hirsch, vormals in Erfurt, eine kleine Rechnung ab- machen, nämlich über die bezahlten Karten und Statuten, sowie die Kassenorganisation, und endlich über die Erfurter Programms und das Reisegeld. Sogar Ihr Freuud Pol- ling gesteht es, daß eö eiu Schurkenstreich sei, eine Mit- glicdschast so auszuziehen, wie wir ausgesogen sind von Jh- nen, Sie„ehrlicher" Social- Demokrat. Ich fordere noch meine Parteigenossen und Landsleute in Zeitz auf, festzu- halten an den Principicn Lassalle's, denn nur sie können uns zum Siege sühren. Mit Brudergruß Franz Schumann, prov. Bevollmächtigter. Limbach, 17. August.(Versammlung.) Ver- gangenen Sonnabend sprach Herr Zielowsky, von Eise- nach kommend, in össentlicher, mindestens 6— 700 Mann starker Arbeiterversammlung über da» Wesen der Social- Demokratie und wies unter lautem Beifall nach, daß blas die von Lassalle ins Leben gerufene Partei das Recht habe, sich social-dcmokratische Arbeiterpartei zu nennen, alle an- dern Parteien gebrauchten diesen Namen bloS als Teclman- tel und Aushängeschild. Hieraus schildert- unser Delegirter, Herr Vogel, in kräftigen Worten das Gebahren der„Ehr- lichen" aus dem Eongresse; nachdem ncch Herr Zie« lo wsky diese Ausführungen ergänzt und beide Redner einen Opponenten gründlich heimgeleuchtet, fanden neue Einzeich- umigen statt. Mit focial-demokratischem Gruß C arl Uhlemann. Glauchau, 12. August.(Bericht.) Bei meiner Ankunft fand ich bereits von Anhängern Bebels und' Lieb- knechi» eine BolkSversammlung einberufen, und ging nn- erkannt in da« Lager der Gegner, nahm in ihrer Mitte Platz und wartete der Dinge, die da kommen sollten. Schon bei der Wahl des Vorsitzenden trat die Ehrlichkeit der Herren zu Tage. Nicht über den zuerst vorgeschlage- neu Herrn Petzold, sondern über sich ließ der Vor- sitzende zunächst abstimmen. Sodann verlas ein Herr Baumann als Referent über den Eisenacher Congreß mit kaum hörbarer Stimme das Eisenacher Tageblatt, hieran knüpfte der Vorsitzende noch einige Worte und fragte an, ob Jemand das Wort verlange, doch nur über den Congreß. Ich bat darum.„Ihr Name?"„„Zielowsktz aus Berlin."" Alles stutzt, auch unsere Parteisreunde, denn nur drei wuß- ten, daß ich hier sei. Jetzt beleuchtete ich den Congreß der Wahrheit gemäß und siehe da! bald wußten die Herren nichts Anderes zu thun, als auf Schimpfereien gegen Schweitzer und Mende einzugehen; vom Congreß schienen sie ans einmal nicht« mehr wissen zu wollen. Natürlich meldete ich mich von Neuem und schon war ich voll Freude, als e« hirß: ZielowSky aus Berlin hat da« Wort. Doch da kam die Nemesis in Gestalt eine? Herrn Baumann und bat umS Wort zur Geschäftsordnung. Ich protestirte da- gegen, da mir schon das Wort ertheilt war; allein der par- lamentarische Vorsitzende Herr Albert(der reine Geib) er- klärt«, erst zur Geschäftsordnung sprechen lassen zu wollen. Bis dahin hatten sich unsere Freunde ruhig verhallen, nun aber brach der Sturm los, sie schrieen: Zielowsky sprechen! Ich bat nochmals nms Wort zur Geschäftsordnung; wa« geschieht? Der famose Vorsitzende erklärt, e« hätten schon 2 Mann zur Geschästsordnnng gesprochen und der parla- mentarische Takt verbiete, mehr sprechen zu lassen. O, hei- lige Einfalt! Der Tumult wurde stärker und vergnügt ruft der Vorsitzende: die Versammlung ist geschlossen. Da« nennt man„ehrlich" social- demokratisch. Die Herren ver- läumden und erlauben keine Widerlegung. Mit social-demo- kratischcn Gruß und Handschlag Gregor ZielowSky. Naumburg a. T-, 15. August.(Allg. Bericht.) Am 5. August wohnten Lüpnitz au« Berlin und Richter ans Wandsbeck auf ihrer Rückreise von Eijenach der Mo- uatsversammlung der hiesigen Zimmerer bei. Herr Lüpnitz schilderte den Berliner Manrerstrike und ermabnte, ebenso fest zusammen zu stehen, dann würde auch ein siegreicher Er- folg nicht ausbleiben. Einige anwesende Maurer nahmen sich i-a-s©stjüit« zu Herzen und soll IN Kürze eine Mitglied- schast gegiündet werden. Herr Richter behandelte die sociale Frage überhaupt und empfahl schließlich den Anschluß an den Allg. deutsch. Arb.-Verein. Beiden Rednern wurde lebhafter Beifall zu Theil. Gelegentlich der Durchreise der Herren Röthing aus Leipzig und Vater aus Hamburg hatte ich Freitag den 13. d. M. eine allgemeine Arbeiter- Versammlung einberufen. Au 300 Personen waren anwesend, auf der Tagesordnung stand die heutige Rrbeiterbcwe- guiig. Herr Rölhing verbreitete sich eingehend über die traurige Lage de« Arbeiter«, geißelt: die Partei de« Geld- sackS und empfahl als einziges Mittel zur Abhilfe aller so- cialen Mißstände die richtig« Anwendung des allgemeinen Wahlrechts. Hierauf versuchte der Vorsteher des(Hirsch- Duncker'schen) Ortsvereius der-Maurer ihn zu widerlegen, doch fand er selbst bei seinen Vereinsgcnossen nicht den ge- ringsten Anklang. Sodann wies Hr. Vater nach, daß der heutige moderne Sclave der Arbeit, der sogenannte„freie" Arbeiter, dem Sclaven der Vorzeit hinsichtlich seiner trau- rigen Lage nicht« nachgiebt, ja sogar noch schlimmer daran wäre. Der Redner empfahl daher feste» Zusammenstehen, um auf dem von Lassalle gezeigten Wege Besserung der heutigen Zustände herbeizuführen. Beide Redner ern- teten Beifall. Auch der Bevollmächtigte der hiesigen Zim- merer, Herr Heft, ermahnte die Anwesenden, sich nicht länger von den anderen Parteien leiten und bewundenl zu lassen, vielmehr müßten dieselben jetzt auf eigenen Füßen stehen. Schließlich schilderte noch Herr Röthing die Vor- gäugc auf dem Congreß, wa« mit einstimmiger Annahme der in Eisenach gefaßten Resolution und einem donnernden Hoch auf den Allg. deutsch. Arb.-Verein, seine Organisation und seinen Führer beantwortet wurde. Der Erfolg dieser Versammlung war, daß am 7. August hier eine Mitglied- sch-st de« Allg. deutsch. Avb.-Vereins gegründet wurde, welche recht zahlreich zu werden verspricht. Hoffentlich schließt sich uns auch WeißenselS an, da wir dort zu diesem Zwecke eine Bolksveissammlung abgehalteu haben. Mit social-demokra- tischem Gruß G. Klahre, prov. Bevollmächtigter. Wurzburg, lg. August.(Allgemeiner Bericht. Maßregelung.) Würzburg, die ruhige Stadt, ist seit sechs Wochen in großer Gährung. Seit der ersten Volks- Versammlung hat die gesammte sogenannte fortichrittliche Presse, wie die ultramontane Position gegen uns genommen. Schimpfereien der allergemeinsten Art, Verdrehungen, Ver- laumdungen werden in Masse ausgestoßen. Das liberale Bllrgerthum wird aufgefordert, unserm„Unwesen" ein Ende zu machen. Unterzeichneter wird als AufHetzer, Auf- wiegler, Tribun, Revolutions-Tribunals-Prästdent hingestellt, als Diktator und hauptsächlich dabei betont, daß den Ar- � mef|t S-l-hrt w«d(als den Herren lieb ist), 1«.'�en£en cmen Unterdrücker, Tyrannen, Betrü- w.„n iU' i"1' 0'hr Lohnschreiber, könnte man t'iv die Nachwell ausbcwahre». Die Arbeiter Wurzburgs fürchten sich nicht so leicht vor einem Wort, da« haben si- j-y- in sieben Volksversamm- lungen ichou bewleieii, schimpft nur daraus los, desto fillher muffxn die Arbeiter zur Einsicht kommen. Ihr habt Heuer be. der Landtagswahl den Arbeitern die schönsten Dinge vorgeschmeichelt, damit sie Euch als Stimmvieh dienten. Haben die Arbeiter vielleicht heuer im Frühjahr ein andere« Prinzip verfochten als das Lassalle'sche, war damals Schweitzer nicht auch schon Präsident? Warum war da- mals alles recht, warum glaubt Ihr jetzt, die Arbeiter könnten nur Ihr Heil bei Bebel und Consorten finden? Nun die Arbeiter werden erkennen, daß Ihr sie nur au«- nutzen wollt, sie lassen sich nicht mehr so leicht ins Schlepptau nehmen. Auch eins wollen wir nicht vergessen, nämlich Eure Wuth darüber, daß unser Arbeiterverbrüderungsfest kein„Arbeiterverprllgelungsfcst" geworden ist(so haben sich mehrere Blätter ausgedrückt). Da? zeigt, daß alle Eure Verdächtigungen umsonst sind, der Geist des Socialismu«, ihr lieben Schmeerbänche, schlägt tiefe Wurzeln. Ihr schreibt, hier seien keine Zustände wie bei den schlcsischen Webern, hier lebe der Arbeiter gut! Hier werde er human behau- delt! Ich will Euch diesen Spott beantworten. Wenn wir auch noch nicht so gedrückt sind, wie die schlesischen Weber, so könnte doch bald, wenn es die Bourgeoisie so weiter treibt, eine solche Zeit kommen, und wir wollen nicht warten, bis eS zu spät ist. Ja, eS werden hier jetzt schon Mädchen abgearbeitet in den Zwingburgen de» 19. Jahrhunderts, welche 6 kr., 12 kr., höchstens 24 oder 36 kr. verdienen; ist nicht vielleicht deswegen hier die Unsittlichkeit io groß. Und die humane Behandlung der Bourgeois! Nun, die habe ich selbst erfahren bei Herrn vn Eidam, der mit seiner Wissenschaft eine Lampenfabrik betreibt. Dieser straft Arbeiter wegen 5 Minuten Versäumniß um 6 kr., stellt sich Mädchen ein um 24 kr., spricht erwachsene Per- soncn mit Dn an, wenn sie es dulden, u. s. w. Doch dieser Mann steht ja gerecht in Euern Augen, Ihr Bour- geois, er hat ja mit Freuden aus Euerm Concil erklärt, mich gleich zu entlassen, eS hatte ja kein Skandal bei unserm Arbeiterseste stattgefunden. Diese Verschwörung kannte ich schon seit 14 Tagen und war gefaßt darauf. Meinen Muth habt Ihr mir deswegen nicht genommen, ich werde»och manchen Bourgeois an den Pranger stellen und ihn wie seine Humanität geißeln. Parteigenosseu, haltet alle fest an der Organisation, laßt Euch durch nichts beirren; ohne Kamps kein Sieg. Mit Gruß und Handschlag A. Wüch n er, Lackirer. Hamburg, 18. August.(Versammlung.) Gestern Dienstag den 17. Aug. hielten wir eine allgemeine Arbeiter- Versammlung in Hamburg ab. Tagesordnung war: Die gebrachten lügnerischen Berichte der hiesigen Presse und namentlich der„Hamb. Reform" über den Eisenacher Con- greß. Bericht über den Strike der Maurer und Zimmer- leute in Berlin; Referent Lübkert aus Berlin. Der Bc- vollmächtigte Herr Lehder eröffnete die von 5000 Mann starke Versammlung und ging sodann auf den ersten Punkt der Tagesordnung über. Da Herr Geib Lügen über den Eisenacher Congreß in die„Hamb. Reform" eingesandt hatte, so hatte ihn Herr Lehder brieflich in unsere Versammlung eingeladen, um sich zu rechtfertigen und unsere Dclegirten Lügen zu strasea, mit der Versicherung, daß ihm Niemand etwas zu Leide thtln würde. Herr Geib, welcher nebst Con�piten tags vorher eine große Niederlage in Altona er- litten hatte, wo er von der Tribüne herunter mußte, hatte jedoch noch gehörige Angst und schrieb an Herrn Lehder einen Brief, welcher von namenloser Feigheit zeugte. Er schrieb, daß er Herrn Lehder nicht die Macht zutraue, ihn zu beschützen und er es unter seiner Würde halte, in einer solchen Ver- sammlung zu sprechen, als Beweis führ« er die gestrige Ver- sammlung in Altona an, wo man ihn angespieen und mit Uautobaet gcworscu habe, übrigen» halte er seine Behauptung in der„Hamb. Ref." aufrecht und verweise auf eine Rand- bemerkiing in Liebknechts Blatt. Nachdem Herr Lehder diesen Brief vorgelesen, geißelte er mit scharfen Worten Gcib's Gebahren, der zu dem elendsten Blatt, über ivelcheS er früher geschimpft, seine Zuflucht nehme, und gerade dem Lügeninstitnt der„Hamb. Sief." seine Vertheidigung ein- schicke. Nachdem Redner noch die erwähnte Randbemerkung verlesen, widerlegte Herr Richter aus Wandsbeck die Ein- seudung des Herr» Geib Wort für Wort. 1) Es ist Lüge daß unsere Partei sich genölhigt gesehen, an da» Lokalcomitö in Eisenach sich um QuartierbilletS zu wenden; die 15 Stück, welche Redner von LeinhoS an» Eisenach erhalten, seien nur vielleicht der vierte Theil von denen, die Herr Richter(Wandsbeck) benselben schon vorher gegeben hätte, weil er gedachte, daß nicht so viel Delegirlc koulmen würden. 2) ES ist Lüge Saß das Comitö ans lauter Lohnarbeitern bestanden; dasselbe habe meistentheilS au» verschwommenen armseligen Bourgeois bestanden: ob Dr. Kreutz nach, Herr Bebel, Herr Liebknecht, Herr Bracke Lohnarbeiter seien? 3) Bchnss Mandatssälschnng erklären wir, daß den Delegirten unsrerseits nicht« solche« bewußt ist und daß wir um die Majorität zu bilden, gar nicht nöthig hatten, solche Fälschungen vorzunehmen und wir fragen daher jeden vernünftigen Arbeiter den diese Gimpel noch nicht verrückt gemacht haben: Warum hat man den Anirag des Herrn Lehder, eine gemischte Commission zur Prüfung der Mandate zu wählen, gar nicht zur Ab- stimmung gelangen lassen. Die Leipziger Collegen, denen solche Mandat- Fälschung vorgcworsen wurde, werden sich schon ausweien können, woher sie und von' Wem sie ge- wählt worden sind, jedenfalls haben dieselben nicht nöthig gehabt, die Hühner und Gänse zu vertreten. Die Behauptungen de« Herrn Geib sind daher Lüge.— 4) Es ist Lüge, wenn behauptet wird, unsere Dclegirten hätten mit Angst die Mandate abgegeben, weil sie sahen, daß sie nichts ausrichten konnten. Nein unsere Delegirten wollten keinen Scandal provoziren, deshalb hatten sie vorher den Beschluß gefaßt, wenn auch nicht ohne Entrüstung, ihre Mandate mit Ruhe herzugeben. Unsere Delegirten hatten die Eisenacher Bevölkerung, trotz des Aushetzens seitens der„Ehrlichen" und der albernen Verdächtigungen hinter sich, weil dieselbe diesen Schwindel einsah. 5) Ist es ein reacrionäres Stück- chen, daß mau Militair und Polizei requirirt, zwei Compagnien mit zscharfen Patronen. Wahrscheinlich dachte Bebel, daß sein Schwindel an'» Tageslicht kommt, deshalb hatte er Angst und wollte sich einen Zu- fluchlsort hinter den Bajonetten verschaffen. 6) Es ist Lüge, daß Herr Tölcke(siehe Hamb. Reform) von unfern Dele- girtcn Prügel bekommen hätte, und Herr Tölcke mag sich, wenn es der Mühe Werth ist, erklären, ob er Prügel be- .„..»n z M erreichen. kommen hat.*) 7) Es ist wahrscheinlich Lüge, daß w Maurer-! venlion Bebel« von einem Revolution»-Comit« Pjzcichueter(G. Wenn ein solcher sstevolutionS-Fond überhaupt � än», es zu nie wcsen wäre, hätte man wohl nicht d,e Männer,»wfUijin brieflich' Barrikaden gekämpft haben, halb verhungern lasim� � � kann übrigens dem Gelde gleich sein, ob es von .,»»»»v bei* jjjflfi direkt oder erst durch einen Agenten über Zürich na»" iin kam. Nack) dieser Krkläruno conüatirte Ken r>i,' Daä i'g kam. Nach dieser Erklärung constatirle H-n ��Schriftsghri in einer längern Rede, daß man uns durch diesen � mit den gelben Karten gänzlich annulliren wollte, � ließe sich schließe», wie es den Herren Bebel-Liebkn-chs tino'qlichsti Vei ihren jetzigen Freunden um eine Einigung der Parw�,, � TBetlin, 14. thun sei. Stürmisches Bravo wurde beiden R-dw Theil. Beim Erscheiuen des Herrn Lübkert r, r.4 hi... die SWfnmmfimn in ftiirmifrfien— Berlin brach die Versammlung in stürmischen«tch. Maurer-Ve au«. Derselbe stellte zunächst dar, wie es law,«ggem. dentsc Leipzig 19 Delegirte zum Congreß in Eisenach öArändorff.' Damit der Allg. deutsch. Maurer- und Zinuilerer-�mmh,,� frjV Kosten erspare, hatten dessen Mitglieder ihre Mandaülndigen Vorlra> 8000 Stimmen auf 18 Delegirte ans Leipzig überNN � � Redner brachte nun der Versammlung den Gruß der-lte die socialen liner Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.-Verein». N-jJ über und enu Herr Wolf noch gehörig über die ganze„ehrliche"»nicht ohne vor schast losgezogen, brachte Herr Lehder folgende jHest-rgehen. Dann ein, welche einstimmig angenommen wurde:„Die V öffentliche Arbeiterversammlung zu Hamburg erklärt W die Berichte der hiesigen Presse sowie die EmsenduOAllociurtim Herrn Geib in der„Reform" über den sogenannten ls kratischen Congreß zu Eisenach, nach Anhörung � 1Dur],'t Delegirten für Lügen. und spricht in%t Setiammli: dessen der hiesigen Presse sowie Herrn A. Jen Zimmerleut ihre gerechte Mißachtung aus." Nach Annahme dn»-, Rebei solution ging Herr Lübkert au» Berlin zum jnsse und fotbi Punkt der Tagesordnung über und referirte unter 9�,,, toag Qii, Beifall der Versammlung über die großartigen Sü�Herr wurde- Berliner Maurer und Zimmcrleute, welche bei ihrein �panter trntiff nicht nur Muth und Ausdauer, sondern auch den �ständigem Vort Geist für unsere Sache bewiesen haben; er schildev» veige der oioj die Vortheile dieser Strike. Herr Liebisch las- J'tmnlung auf, schrift vor, welche zu festem Zusammenhalten aus�Verein zu und nachdem eine Sammlung für die strikendeu n Lauensteinschen Arbeiter beantragt und angenommen» erfolgte Schluß der Versammlung. irm. deutsche Georg Spielberger, Schriftfiih-�amburg, 17 ---'Vustelluilo ir zu beth Verbands-Theil. »stellung in t eint uns, als da die Fabri Für den Allgemeinen deutschen„Arbeitersful» fortarbeiten Verband". Mu nicht, vj, g Gegenwärtig sind, so viel uns bekannt,'1 ierspü beiter im'Strike begriffen: Metall- und Hol;sU�"!L-f" ,u" (Hamburg, Lauenstein'sche Fabrik). Zimmerleute�.,? 3>>, e lau, Itzehoe, Cöslin). Maurer(Halberstadt). Eie/�jlu.ig gemi arbeiter(Leipzig, Cassel, Hemelingen). Mau««?, Imb arbeit er(Hanau). Sackträger(Stettin).»tzen, indem e Allgemeiner deutscher Maurer-Aerei�' WerkMte�- Halberstgdt, 13. Aug.(Der Strike) dan-lH die' d-nl bei' näckig fort, es feiern noch an 150 Mann, die Zabrik zu ,h.,„ haben noch nicht» bewilligt, wollen gar nicht« mit thun haben. An Unterstlltzungsgelder sind bis std gangen: Berlin 30 Thlr., Blankenburg, Maurer, 1 Egeln, durch Herrn Woenig, 4 Thlr. 28 Sgc Köchstedt, durch Herrn Minstedt, 2 Thlr. 25«lyH Halberstadt selber: Clgorrcnarbeiler 84 Thlr. 1' 3 Pfg., Schneider 3 Thlr. 9 Sgr. 6 Psa., lSch» 27 Sgr. 6 Pfg., Zimmerer 14 Thlr. 12 Zgr, 3 Thlr. 25 Sgr., Hand- und Fabrikarbeiter 1 Thlr- von Privatpersonen 1 Thlr. 12 Sgr. Wie schwer hiermit durchzukommen, wird mau sich ivohl leb können. Darum richte ich an alle mitfühlenden dringerde Bitte, uns, wenn es irgend möglich, in etwa« unterstützen zu wollen, damit wir ni richteter Sache zu Grunde gkhe». Den frennUich� rufe ich vorläufig im Namen sämmtlicher strikendeu uSbezahlen. Licht zu führ wo haben T >r Hambnrgea anbeißen. P e die Handli Mit Grus tmeine deut Hilden, 17.? ikanten ver 8 hier in der achgiebigkeit v enden Strike «s Splitaff, getreten und f ' öster ein, et Arb.-Vereins sammthcit jedi wurde. Es äufig fauatis Genossen sind. den herzlichsten Dank zu. Etwaige Unterstiitzung mich zu senden, e« wird seiner Zeit nach bestem I hierüber guittirt und veröffentlicht werden. Mi! demokratischem Gruß Fr. Hurlemann, Bevollmächtigter, Stein'- Berlin, 19. August.(An die Dach- und decker Deutschlands.) Collegen! Brüder! Die_____ u bewegung, wie sie sich jetzt in ganz Deutschland kaMAiser nengeback ist ein beredte« Zeugniß, wie sehr die Arbeiter Dew �ipiial aiibcleit sich ihrer Lage bewußt werden. Alle Gewerke hjh hervorragend bereits zu Vereinen constituirt oder stehen iu und zwar thun, um auf freierer Grundlage den alten Znnsooi�jjrotzdeni die mehr und mehr abzustreifen, und durch eine ce Bereinigung aller Berussgenossen Deutschlands, ihre zn wahren und zu fördern. Collegen, auch»vir dü-! mehr zaudern an dieser Bewegung theilzunehmen,« müssen uns in einem Verein organisiren, welcher sci»� durch ganz Deutschland ausbreitet. Die hiesigen& Schieferdecker sind aus der Apathie erwacht, iii'ds* her gelebt; sie haben sich zu einem Berein confM® als solcher dem Allg. deutsch. Maurer-Verein ang»'—.]u,lu An Euch, Collegen Deutschland«, ergeht von un«°sÄä»de. Sosort ruf: ermuntert Euch aus dem Schlafe der Theil®1 � die Arbeit keit und tretet ein in die Kampfbahn zum Stte'-i-(diese mit der die Selbstständigkeit der arbeitenden Klasse zu errinS�vrissart wa Schließt Euch überall uns an, wo Ihr mehr al« lj|« Krall wi sellen arbeitet, bildet Euch zu Mitgliedschaften??e>schoben. T Statuten des Allg. deutsch. Maurer-Verein». lln'.-e 6 Collegen gramm sei: Ringen nach Selbstständigkeit, BesffiA wobei Herr � sind und frs halt«!.(Dal i'fle Meister yLtem Unters- ) T urchweg gelogen. Die ganze Zech ihres Wort ist, hat e erfunden, der— wenn ich nicht Geschichte, an der kein ivahre« Wort ist, hat ein s�t e.i)e" �crl Einfalrspinsel Gotha steckl. Töl ir-»"!- . s;. MU ite /ik!ch»etcr(@, Rym)- die Bevollmächtigten genannten«rsuche die Mitgliedlchasten. oen �-i— Mo«. f( Nif Ut' e8 511 Utelden. Auf specielle Anfragen giebt Herr Generalversammlung in Cassel vertreten soll, eine einfache l8 Sgr gesammelt waren,-■ brieflich Antwort und wird auch Statuten dort- Vollmacht, welche von drei VertrauenSpersoncn zu unter- lung l° lange hma>Ssch°b, b s man gcno h,g � "' � � �........ Wnnnde de« Orte» und der Stimmen..1 Vorzug. hn. Und selbst dann ließ Schob nur durch den i--- tn.— rfmxAtmten.(tävdicn IN einem Briese er- au« der ril*"0 � verlangt werden ,on*Kn8 � Dach- und I va« �-demokratischem Gruß � cy o uuwp uocc oic Tleuung ves Äroeuerv zum nß dielte die socialen Zustände, ging schließlich aus den Maurer- i.$2 über und empsahl in einer Arbeitseinstellung ruisrer- ich'" u Vicht ohne vorherige Organisation und ohne Grund e RestZgeheu. Dann ersolgte Anschluß. Mit Gruß „Die it G. Rh m, Bevollmächtigter. klärt ii�-- senduti Allgemeiner deutscher Zimmerer Berein nute» Itzehoe, lg. August.(Versammlung.) Gestern� ung ld wurde hier eine von in Sste Versammlung abgehalten, A. �en Zimmerleute besprochen e dits�, und Rebendahl behau zum m intet S�n,--- M„„(...........-------------------- n 3l!teett wurde aber gründlich widerlegt, woraus er das ihrew Spanier ergriss. Herr Brammer besprach noch in »»»»»»..»z U~*70-—'II™ 1---—_. rlokal statt.— Von Erfurt habe ich erhalten 7 Thlr."imj,..«.—,. Sgr.. Mit Gruß und Handschlag ren ,u wollen, fand eine Neuwahl statt. Dabei wurde Un- .................--■•*ac-«mbrosiu«, Bergedorferstraße 10, zweite Etage,»erzeichneter, an den fortan Briefe und dergleichen zu richten > b«» ßandin.™«..®tan,mcr besprach noch in Hannover, 17. August.(Versammlung.) Gestern stnd. zum Bevollmächtigten g-wählt.— Reiseunterstühungen bildeMeia/?,«ortrag daSeherne Lohngesetz und die Judu- hatte» wir eine geschlossene Mitgliederversammlung Behufs werden wie vorher, bei dem Cassirer Herrn Sievert, .-.�-..1,..... S�ädte.� Schließlich forderte er die Wahl eines Delcgirten zur Gencialversammlung nach Cassel; Brönnerstraße 5(im Hose) zu jeder Tageszeit ausbezahlt. ...... Ii M a'"" s-"w* � wurde von allen Mitaliedern die Drinqlichkeit der Be- Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag I. Stippler, Münzstr. 14. undigem Vortrag das eherne Lohngesctz und die iJndu- yaiic» iuu tu» y<.|u,iVni>K a,m8..v„_____,____________ /. der großm Städte. Schließlich forderte er die Wahl eines Delegirten zur Generalversammlung nach Cassel; Bronner, iragc 0 t"" viv 0"-. «3r i"1®°vf. sich bei Wahlen und an den Allg. deutsch, es wurde von allen Mitgliedern die Dringlichkeit der Be- Mit social-diinokratischem Gruß und Handschlag n aus�Vereiu zu betheiligen. Mit social-demokratischem Gruß schickung hervorgehoben, uud der Unterzeichnete als Delegir-. S'lppler, MUnzstr. 14. ; F. Kolboom, Schriftführer. ter gewählt. Sodann wurden die Satzungen durchberalhen, Hannover, Ii. August.( R es olu t 1 on.) In der nm v---»nd man sprach sich dahin aus. daß verschiedene Punkte g'stng'N Mitgliederversammlung wurde von Herrn BL- lfm. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft, der Verbesserung bedürften Es wird also viele und lchivie- b-ker folgende Resolution eingebracht und einstimmig ange- "stsü�amburg, 17. August.(Zum Strike.) Die Ar- rige Arbeit in Cassel geben und gerade deshalb fordere ich nommen. Die Mitglieder erNSreu: indem durch die Mai». --- Zustellung in der Lauenstein'schen Fabrik dauert fort, sämmtliche College» Deutschlands aus, Theil zu nehmen an n�' b« Präsidentenwahl da« alle Directorium in Coln chemt uns, als wenn es bald zur Entscheidung kommen dieser ersten Gesetzgebung unserer Arbeiterschaft; oder wollen gefallen, fordern wir selbiges auf, sofort sämmtliche GcschastS- - da die Fabrik keine Schmiedearbeit mehr vorräthig die Geschäst»gci.°ss-n im ganze» Vaterland-, in Berlin so ut-nsil..n und"eue P'" 0'.1 n sortarbeiten zu lassen; nnd Schmiede bekommen die wohl wie in anderen großen und kleinen Städten, noch Hamburg zu übersenden. CoUcgen aller Ort«, d e Ihr f"ich!, die stehen alle treu zur Fahne. Alle Jntri- immer lässig zusehen, wir alle anderen Berusszweige uns ml der Abstimmung der Präsidentenwahl betheiligt, UNS zu zersplittern, sind abgeprallt an unserem festen vorangehen, wie alle Arbeiter mit Gut und Blut für die!�t auch fortan etNlg, wie Ihr es bei».er Wahl bewiesen. "ß. Cs wurde uns noch gestern von einem Herrn Verbesserung ihrer Lage in die Schranken treten. Nein, ��mmt alle für sofortige Uebergabe sammtlicher Geschäfts- enhage», einem früheren Werksührer der Fabrik, Collegen, da« könnt Ihr nicht wollen,>vir müssen mit ein- Utensilien und Cassenbestände von den gefallenen an das ttheilung gemacht, daß er einige tüchtige Schirrmeister treten in den gerechten Kampf für die Gleichberechtigung, neue Directorium in Hamburg, damit unser jetziger Präsi- 'Zs-Wn-n möchte; er hätte in der letzten Zeit viel Schaden denn auch wir nagen schon am Hungertuche. Darum'frisch"ent, Liebisch, Mit dem Ausschuß sofort vorgehen und die nun ä und hätte er jetzt Gelegenheit, den Schaden wieder<>"« Werk. Brüder aller Orten, rafft Euch auf au« dem G'werkschaft ordnen kann. Mit social-demokratischem Gruß ff-tzen, indem er viel Arbeit von der Fabrik anz-iiom- socialen Schlummer und zeigt, daß Zhr nicht mehr feige � Koch, Bevollmächtigter. ' inrücksieben wolll. damit man Euch verhöhne»nd Spielerei Setze!,, indem er viel Arbeit von der Fabrik angeiiom- socialen Schlummer nnd zeigr, vag<,gr»111,1 uie>,r ,>1.�?B�i'ch?uß°�°Fn �oer am , �,-p.Plle. Seine Werkstatt wäre zu klein, deshalb hätte Zurückstehen wollt, damit man Euch verhöhne nnd Spielerei.>'?�.s,»atta!b-bieii Mitaliedeivers>>nmlniia wur-" eiu- »cre'«',. Werkslätte in Lauenstein« Fabrik aemiethet lind die-uit Euch treibe. Begreift den Ernst der Sache. Sollten?! August stattgehabte» Mi glleder�sammlung w ird ein. ..i'-ltl die dort bei ihm arbeiteteii, hätten also nicht» mit»i-lleichl die Berliner Collegen von dem strebsamen M.istcr- �"'s®-8.7ia� G-mralv-° wmmln� ewrubttüseu um die iabrik zu tb"n i,,». uiolle er ibnen den krübercn knaben in Fessel» geschlagen sein, da man auch an die h,e-'s)' sofortige i.tien«ralv.r|ammln.ng einzuvernicn, liiii dw s mck'i a Ii Sb� zahlen Auf s°?ch- Weise 1uch., die L°nt?u°° sig-n Maler«ltgehlllf.ii d e Statuten desselben gesandt Hai, Wirren.... Betreff de« Prastd-Nt-U zu lchlichten. 2) Nach .is jctz'j« Licht zu flihr� natllrlil�er�.beus. Herr Mumm- dann Brüd.r in Berlin thiit die Auge» auf. prüft diese Ber- der Generalversammlung zur Wahl eines u.uen Präsidenwn rer,>vo haben Sie auch Jbre» Kopf! So weit zurück el>lchp,ilem nnd Gaukelei ganz genau, dann kommt zu u» Sgr.- wir Hamburger Schmiede nicht, daß lvir ans solchen''nd ihr werbet scheu, daß be: unseren Satzungen und il j SM anbeißen. Part-igenossen in ganz Deutschland, ich unserer Mitte sicherer gcsahren wird, als in der Kalesche r, illBr.».!...... x«,.»,. ki.f,.■-— melAt der Poktillon Dr. M. Hirsch durch diese stark bewegte lr. Schu 7 W! Thlr. chlvek ,l lest )en ich, . rv.v*vv,..... 5 W sie die Handlungsweise dieses ManneS Eurer Beur- M>t Gruß und Handschlag I. Suppe, Schmiedegesell. icmeine deutsche Manufaktlirarbeiterschaft. sHilden, 17. August.(Durch Nachgiebigkeit de» �\ cn.. nn Axt., welche der Postillon Dr. M. Hirsch durch diese stark bewegt-, an schlimmen Uebeln schwer erkrankte Zeit zu fahren ver- sucht. Ans Collegen, seid Männer und kommt zahlreich nach i__... W_____ ft Cmjk. A A t A f A ki ww �________ U_. I der Generalversammlung zur Wahl eines neuen Präsidenten durch Abstimmung sämmtlicher Mitglieder zu schreiten. Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag die Comüiission A. Riesling. Carl Rettig Philipp Weiß. Allgemeiner deutscher Tchuhmacher-Nercin. Berlin, 19. August.(An die Mitglieder.) ES sucht. Ans Collegen, seid Männer und kommt zahlreich nach TP"""' wie es mit der Anszahlung Ä Gasse! am k'»>,.S,««.«st, Mit wal-temow.. tische»! Gruß und collegiali'schen Handschlag siildeii 17 Knollmann, Maler, Bevollm., Ballhofstr. 16. ier rscncrawri».».........8....... 3.,...„„ i kanten ver ini e�' e»?r S t � k e 1 Nnria, Würzburg, 18. Aug.(Zur General-Bersamm- stützung beansprucht, 13 Wochen Mitglied sein muß. Auch es Hn- in».,• rtl iee.w'ti.«1«. 2.J9, ,, ,T luiig'. Collegen, in allen Gauen Deutschlands! Endlich dürste zu empfehlen sein, daß jedes abreisende Mitglied sich "a bo!,ln»s-i»» Ä» Ä.".''mm Mai durch mich Dessau, Ossenbach, Heidelberg, Barmen, Braunschweig, ''—x... flinrmnni(Sntba. Cöln. Franienthal, Coblenz, Stettin, Jinde. Es ist eine alte Thatsache, daß die Rene ufig fanatischer und blinder werden, wie es ihr enossiii sind, zu denen sie übergehen, und so kehrte no luv-rpiicr neugebackener Meister bald seinem unterthänigst :r De»t'.«vital an betenden Geist heran«, indem er 6 Collegen,_ *) Iii i h"�°'r°gend an der Arbeiterbewegung betheiligen, bei der Verbands-Gencral-Versammlung im Mai durch mich Dessau, �s�Wry, �. '"'d Zwar unter dem Vorwande sehlerhaster Ar- u�eten lual. wird auch diesmal einen Delegirleii senden Pyrmont, Gotha, Coln. Frank-nthal, Coblenz. islcltin, unsiz'� trotzdem dieselben schon 3 und 4 Jahre im Ge- j, Ptlsou de» Herrn Wüchner, welcher in Augsburg Bielefeld, Marburg. Daher bitte ich dring-ltd dl- Bivoll. " c-nHsind«nd bis dahin noch keinen derartigen Vorwurs'»wßreVe vurde uid i.nn se 6 Wochen bei uns hier mächtigten. dafür zu sorgen, daß d.e Abrechnungen pünkt- ih-M�n.(Dagegen nah», er zwei Arbeiter, welche°tet Leider wurde derselbe auch wieder hier am her- lich-r-inges-ndet werden. Es mn« durchaus Ordnung Herr. Äwi de?°n'r We S«fier gäugenen Montag gemaßregelt und zwar in der Weise, scheu. Mit social-d-mokratischein Gruß nu� Handschlag � w'«,Jt lc?,et.IG? verbreitete sich nebenbei das Gerücht, alle Meister der Stadt sich verbüiideten, ihm keine Arbeit F. Aurin, P°npts I" um von dort 6 französische mti)t.u Man glaubt aus diese Art denselben todt Ansbach. 10.««gust�(N-u ®e�rfK,oM hnn ,.n«�Bn�W sollten auf eine Liste noch � Niachen, d.h. aus der Stadt zu entfernen; aber da sang August beri-s Herr Mezn >» s.!.,/.!" Uon uns verzeichnet sein, welche nach und nach.- llc» ück die aenialen Herren aeirrt habeu. Wir stehen sammlung ein, welche gut besucht M...- '«'rden sollten, worunter auch der Dolmetscher zwi> wie Deutschlands Elchen Darum nochmals muthig che» die Herren I Gestdinger und P. ' �. Franzosen(deren c. 25 hier sind)»»f die G-neral-Bersammlung'losgesteuert. Rur der ist ein setzten in ihren Vortragen d-u Nvtzen d-r G-we�sch ™Uh die' ni i! � Berathung. legten, außer Mann, der muthig vorwärts dringt nnd nicht auf halben auseinander.«« zeichneten sich, nachdem dl- S de Arbeit nieder und wählten ein- Commisfiou, Wey- stehen bleibt. lesen und erlan-.rt waren, 16 Maunm d.-L.fl-nn.Dle «H-.it..diese mit dem Fabrikant-.., w fnfn,t reaele.' 3«Bit tnrim.h-mnhntiiAf«, Gruß und Handschlag sür un» günstige Stimmung, du h'« �-n�t,»-�te sich der Aufmerksamkeit, nut v*— MW..... ww uuv waijueu eine viumunn�»*■____— WWW,,.- Ammer�amkett, MU SN'si' 5dies- mit dem Fabrikanten die Sache s-M resew..����llmÄge.�be««°sernengasseNr.23. r-cht m de � lauschte -rr.n�Zrissart war i-d°ch mcht da. und aus Zuredeu desl Karl Scherl,«-v°u>n°chr,ger. � �n v«° j,. Aussich ntS'«ri! Krall wurde die Verhandlung aus den andere»!_ w...______ d-v �.»n-idev. I noch -, ich folgende Bitte. Calle- 1 Gerverkverein-Versammlung.) A.xilSMähnten Gerücht: nicht« wahres sei. So hatten wir s � Worm« Hnl>, crltll traurigen, saßt empörenden I-:.x.r„lfnrt a. M-, 3 �.,�chc Mitgliedeiwersammlnng . Ki'�rch unser schnelles und-inmüthigeS H�-lnu�ll�n.soebm Bevollmächtigten zu Worm«»w>. � � fand dre m°� unl vre Wühle- iL' der'F' Tagen die ganze Angelegenhert geregelt. Dle zwei,> Birrcht von dem stuhe � � � r. aus welchem l 5 t-t» Vveiter gearbeitet batse,,'rffSrfn inStpr Ihr llnreai v.....—»"i°'- ganze WMgMh-rl gereg-� «bei» Leiter gearbeitet hatten,«rklartenspa�. Meister <-.ü�»Lterr jeder 5 Thlr. rn dre Kall'-. Platze, S'b"9 r steht nun wieder an sernem gewvh»»?'« . /it dem Unterschied, daß er jetzt auß'1 oiieaen zu y�chden Verlust der Freundschaft semer College« zu "-O' Bericht von dem ftühcren Bevollmächtigten zu Worms uiw„1»,,.,...._ Fraukenthal, Herrn Heinrich Vesper, aus welchem er- Am 11. dieses fand die monatliche Mitgilederveriai»....»»!, sichtlich, daß Herr Schob die Mitgliedschaften notorisch zu statt. Die Debatte drehte sich hauplsächtich um die Wühle- Grunde gerichtet hat. Ich bitte Euch, sammelt Euch wie- reien in unserem Vereine. Viele Mitglieder sprachen Miß« der, jetzt wird ein ander Regiment geführt werden: streng trauen gegen Aorl aus, der schon lange mit dem Plane und organisirt, mit Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit, umgehe, un« vom Verbände loszureißen. Herr York hat sein auf der Generalversammlung bei Bewilligung der 20 Thaler geleistetes Versprechen, seine ganze THStigkeit dem Verein zu widmen, nicht gehalten, sondern, um seine San- derzwecke zu erreichen, hat er seine bekannten Flugschris- ten selbst neu zu gründenden Mitgliedschaften gesandt und so die Ausbreitung gehemmt(Schwerin, Marburg.) Ja, wenn er Orte berührte, wo Mitgliedschaften waren, fand er es niemals der Mühe Werth, dieselben zu besuchen, wie z. B. in Braunschweig. Der Herr hatte gewiß keine Zeit, weil ihm seine Politischen Zwecke vorgingen. Wir haben auch noch nie gelesen, daß er uns eine Mitgliedschaft ge- Wonnen hätte. Aus Antrag des Herrn Pfuhl wurde ihm hierauf ein Mißtrauensvotum ertheilt. In gleicher Weise erging es Herrn Zollinger, dem zweiten Viceprästdenten, dessen Zwietracht säendem Treiben es zuzuschreiben ist, daß wir hier viele Mitglieder verloren. Trotzdem, Brüder in ganz Deutschland, haltet sest an der Beste, die wir uns selbst durch unseren Schweiß gebaut; mögen die Feinde rütteln, wie sie wollen, sie dürfen kein Sandkörnchen mehr davon abbringen, haltet fest am Arbeiterschastsverbande. Haltet auch fest am Allg� deutsch. Arb.-Verein, an seinen Principien und seiner Organisation; denn sie allein hat sich am besten bewährt vor allen anderen. Warten wir ab, ob die Zwerg- vereinchen der Gegner die sociale Frage schneller lösen, als der Allg. deutsch. Arb.-Verein, von unserem uusterblichen Meister und Retter F. Lassalle gegründet. Mit social- demokratischem Brudergrnß I. Riel, Bevollmächtigter. —(Reflexionen über die Unglücksfälle in Kohlengruben.) Unter diesem Titel schreibt ein sächsischer Bcrg-Jngenieur den„DreSd. N.":„Zwei schreckliche Mah- nungen ergehen an einen der wesentlichsten Industriezweige Sachsen«, an den sächsischen Kohlen-Bergbau: der Lugauer Schachtbruch und die Explosion im Plauen'schen Grunde. Die Bevölkerung erhebt sich in Masse, um zu helfen, zu unterstützen und jeder Laie dankt Gott, daß er nicht einem Stande angehört, bei welchem durch Zufälligkeiten Hunderte von Menschen auf einmal untergehen können. Es wird ja constatirt, daß Niemandem eine Schuld beizumessen sei; es ist einsach„Gottes Schickung'', wie das Scheitern eine» See- schifses durch einen plötzlichen Orcan. Allerdings braucht eine Person nicht Schuld zu tragen, doch ist es manchmal noch schlimmer. Das unvollkommene oder veraltete System des Bergbaues kann die Ursache derartiger Unglücke werden. So lange Systeme, die zwar für gewöhnlich auch zum Ziele führen, die aber der neueren Technik und den neueren Er- fahrungen nicht entsprechen und beim Hinzutreten geivisser Umstände für da« Leben der Arbeiter und der Beamten ge« fahrdrohend bleiben, von der Bergpolizei noch bezüglich ihrer Ausführung genehmigt werden muffen, ist mit Wahrschein- lichkcit vorherzusagcn, daß derartige traurige Katastrophen wiederkehren werden. Da« Einschachtsystem ist heute noch in Sachsen zulässig, obschon jeder Sachkenner konstatirt, daß durch die steten Veränderungen, die in den Flötzgebirgs- schichten, namentlich in denen des Rothliegcuden, durch Aus- Waschungen, durch Lustströmungen ec. stattfinden, Zustände herbeigeführt werden können, die im Znsammenhange mit schon bestehenden LagernngS- Verhältniffen(Verwerkungen, Älüftungen zc.) einen gewöhnlich gnt verzimmerten Schacht plötzlich zun: Bruche bringen können. Es ist dies nicht mehr eine Muthmaßung, sondern die Möglichkeit solcher Vorgänge hat sich in Sachsen durch mehrfache Beweise bewahrheitet. Die Mahnung ist da, ja, außerdem ist es bei tiefen Schachtanlagen geradezu unmöglich, eine Prosperität durch einen einzigen Schacht zu erreichen, und doch arbeitet man vereinzelt nach diesen! verderblichen System ungestört fort. So bearbeitet vielleicht heute noch die Oelsnitzer Berg- bau-Gcsellschaft durch einen einzigen, 1000 Ellen tiefen Schacht ihr 20 Ellen mächtiges, herrliches Kohlenflötz, und giebt, hauptsächlich verursacht durch das dort widersinnige Ein- sck.achlsystem, ihren Actionären wohl noch keinen Pfennig Dividende. Warum nicht rationell zwei Schachte? warum ist es gestattet, wegen eine« falschen Systems, das in anderen Ländern geradezu verboten ist, Hunderte von Menschenleben auf's Spiel zu setzen? Weil Geld nicht da ist! Gut, so laste man, wenn die Mittel, einen vernünftigen Bergbau zu trei- den fehlen, lieber Gottes Erdboden in Ruhe! Der Vorgang im Plauen'schen Grunde mahnt uns an ein zweites, ost unzureichendes, deßhalb stets gefahrdrohendes System, das System der bloßen natürlichen Wetterführung bei den Kohlengruben. Wir haben noch in Sachsen große, gut situirte Kohlenwerke, die es bisher ver- schmähen, die Erfindung der neuen Technik zu be- nutzen, die unbegreiflicher Weise keinen Werth auf eme rationelle, im großen Maßstab ausgeführte, von der Witterung über Tage beinahe unabhängige Wettersüh- rung legen. Sie nehmen lieber die Wettcrstockungen in Kaus und lassen sich dies- Störungen viel Geld tosten. Gut, das ist ihre Sache; aber es wird eine Angelegenheit der Allgemeinheit, wenn man die möglichen Folgen einer der- mtigen matten Wetterführung in Betracht zieht. Die Gruben werden z. B. bei großer Wärme über Tage Wochen- lang mcht gehörig ventilirt, man verläßt in Folge besten eiulge Baue, beschränkt die Wettercirculation und stellt für die Wettersührnng indifferente Punkte her, die, wenn sie im Steigen der gangbaren Baue liegen, die Reservoir» für die specisisch leichten Schlagwetter werden könneu, die sich dort bis zu einer durch Zufälligkeit herbeigeführten Explosion ruhig, unbemerkt ansammeln. Solche Fälle stehen nicht vereinzelt da. und doch hat man durch Auschaffuua guter Maschinen- Schachtventilatorm die Mittel in der Hand im Sommer und Winter eine ziemlich gleichmäßige beliebig kräftige Luftversorgung in der Grube herzustellen, das An- sammeln der Schlagwetter in großem Maßstab- zu verhm- dein und seine Mannschaft in dieser Beziehung zu sichern." � Prediger in Edinburgh) welcher wegen der Rtesenlange seiner Predigten bekannt ist, predigte eines Sonntags vor seiner Gemeinde und war schon bei der 14. Unterabthnlung seine« Vortrages angekommen, als er inne hielt, um Athem zu schöpfen. Dann fortfahrend rief er eü!!.cnieutcr �taft-»Was soll ich nun sagen, meine theuern Brüder?„sagen Sie Amen!" antwortete eine Stimme au« der andächtigen Gemeinde. Briefkasten. Rückständig mit Annoncengebllhren für Monat April (in Silbergroschen) berechnet: Altona: Metallarbeiter(12.) Maurer(10.)— B erlin: Manusakturarbeiter<3).— Barmen: Maurer(66.) Metall- arbeiter(15.) Holzarbeiter(12.)— Ober-Barmen: Manusaktnrarbcitcr(19.)— Braunschweig: Metallarbei- ter(10.) Schneider(7.)- Eöln: Allg. deutsch. Arb.-V.(36.) Elberfeld: Manufakturarbeitcr(19.) Schneider(11.)— Essen: Hand- u. Fabrikarbeiter(12.)— Gotha: Allg. deutsch. Arb.-V.(15.)— Hannover: Allg. deutsch. Arb.- V.(51.)— Hand- u. Fabrikarbeiter(22.)— Harburg: Allg. deutsch. Arb.-V.(8.) Holzarbeiter(5.)— Lüneburg: Zimmerer(6.)— London: Allg. B.-V.(24.)— Ober- hausen: Allg. deutsch. Arb.-V.(9.)— Wandsbeck: Allg. deutsch. Arb.-V.(7.) Für Monat Mai. Berlin: Manufakturarbeitcr(10.)— Bonn: Buchbinder, Sattler u. Handschuhmacher( 10.)— B a r- men: Buchbinder, Sattler u. Handschuhm.(20.) Ober- Barmen: Manufakturarbeiter(27.)— Braunschweig: Allg. deutsch. Arb.-V.(116.)— DUnuwald: Allg. deutsch. Arb.-V.(11.)— Elberfeld: Metallarbeiter(11.)— Ha r- bürg: Holzarbeiter(5.)— Hannover: Maler, Lackirer u. Vergolder(13.) Hand- u. Fabrikarbeiter(9.)— London: Allg. B.-V.(16.)— Lennep-Mettmann: Allg. deutsch. Arb.-V.(15.)- Mainz: Allg. deutsch. Arb.-V.(10.) M ü l h eim a. d. R.: Berg-, Hütteu>u.Salinenarbeitir(13.)— PeterSwaldau: Allg. deutsch. Arb.-V.(8.)— Ober- hausen: Metallarbeiter(7.)— Ronsdorf: Wg. deutsch. Arb.-V.(6.)— Varel: Allg. deutsch. Arb.-V.(19.) Für Monat Juni. Altona: Metallarbeiter(12.)— Holzarbeiter(12.) Maurer u. Zimmerer(12.)— Berlin: Schuhmacher(26.)— Braunschweig: Allgemeiner deutscher Arbeiter- Verein(20.) Hand- und Fabrik- arbeiter(15.)— Barmen: Manufaktur-arbeiter(32.)— Breslau: Mttallarbeiier(9.) Zimmerer(9.)— Elberfeld: Allg. deutsch. Arb.-V.(143.) Manusakturarbeiter(19.)— Essen: Berg- u. Hütten- u. Salinenarbeiter(15.)— Gel- senkirchcn: Allg. deutsch. Arb.-V.(17.)— Groß-Denckte: Allg. deutsch. Arb.-V.(13.)— Hahnerberg: Allg. deutsch. Arb.-V.(53.)— Hannover: Maler, Lackirer n. Vergolder (11.)— Harburg: Allg. deutsch. Arb.-B.(25.)— Lon- don: Allg. B.-V.(20.)— Mainz: Schneider(12.)- Für die Pfalz: Allg. deutsch. Arb.-V.(9.>— Sanders- hausen: Allg. deutsch. Arb.-V.(10.)— Wolfenbüttel: Allg. deutsch. Arb.V.(10.) Für Monat Juli. Altona: Metallarbeiter(16.)— B erlin: Manufakturarbeitcr(8.) Schuhmacher(51.)— Barmen: Zimmerer(15.)— Braunschweig: Allg.deutfch. Arb.-V.(27.)— Eöln: Allg. deutsch. Arb.-V.(37.)— Dünnw ald:Allg. deutsch. Arb.-V.(11.)— Dietesheim: Allg. deutsch.Arb.-V.(13.)— Erefeld: Allg.d. A.-V.(13.) Essen: Metallarbeiter(11)— Elberfeld: Allg. deutsch. Arb.-B.(21.) Metallarbeiter(33.) Manufakturarbeiter(19.) — Fran ksurt a. M.: Allg. deutsch. Arb.-V.(11.)— Heidelberg: Allg. deutsch. Arb.-V.(7.)— H a'm b u r g: Schuhmacher(42.) Metallarbeiter(16.)— Hannover: Maler, Lackirer n. Vergolde!(10.)— Itzehoe: Allg. deutsch. Arb.-V.(8.)— London:Allg.B.-B.(20.)— Neviges: Allg. deutsch. Arb.-V.(13.)— Peterswaldau: Allgem. deutsch. Arb'-V.(10.)— Staßfurth: Allg. deutsch. Arb.- Verein(23.)— Wald: Allg. deutsch. Arb.-B.(15.) Diejenigen, welche den Betrag nicht bis zum Schluß diese» Monat» eingeschickt haben, können auf die Aufnahme weiterer Annoncen nicht rechnen. I. Röthing, Leipzig: Annoncengebllhren 13 Sgr. Freiwillige Beiträge fiir die Hinterbliebenen der im Plauenschen Grund bei Dresden Berunglück- ten nimmt gern entgegen die Expedition des „Sorial-Demokrat," Gitschinerstr. 17. Annoncen. -für Derlin. Allgemeiner deutscher Arbeiterschaftsvcrbnnd. Alisschllß-Sihong Montag, den 93. August, Abend» S'/a Uhr, in der Restauration des Herrn Jacobs, Gitschinerstr. 17 Tagesordnung: Verschiedene Arbeitseinstellungen. Die Ausschußmitglieder werden ersucht, zu erscheinen. Im Auftrage des Berbands-PräsidiumS: E. W. Tölcke, Sekretär. /ür Dcriin. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Geschlossene Mitgliederversammlunfl Sonnabend, den»8. August, Abends 8', Uhr, im großen Saale des Herrn I. Todtenhöfer, Große Friedrichsstraße 39. Tagesordnung: 1) Bortrag des Herrn Verlagsbuchhändlers W. Grothe: „lieber dsie Möncherei." 2) Abrechnung für Monat Juli. 3) Bericht des Herrn Lüb kert über seine Agitati»nSreise. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht E. W. Tölcke. ,.. gewöhnliche Versammlung am Montag fallt aus. Für Elberftld. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Geschlossene Mitklicdcrversammlung Sonntag, den 99. August, Abends» Uhr, im Lokale des Herrn A. Hunscheidt, Friedrichsstraße. Tagesordnung: 1) Berichterstattung der Eommission zur Beschaffung einer neuen Fahne.— 2) Todtenfeier Ferdinand Lassalle's b�fs-nd. E. Kleiu. Mr Därmen. Stiftungsfest 99 der Allg. deutschen Manufakturarbeiterl' Sonntag, den 99» August, Nachmittags i im Lokale des Herrn Kreutzer(zur schönen Aul?! Concert und Ball. � Eintrittspreis zum Concert ä Person 2>/z, Ball- Damen frei. Gesangvorträge und Declamation der Familie ß' An alle Mitglieder obiger Gewerkschaft, so iril Freunde und Parteigenossen von Barmen-ElberseK. scheid, Neviges, Krönenberg u. Hilden IC. die ergebt ladung,«affcnhaft sich an unserem Feste zu beihlilif �. Das Für Eiberfrid. Allg. deutsche Arbeiterschaft der u. Fabrikarbeiter. Versammlung Montag, den 93. August, Abends 8 bei Herrn August Hunscheidt auf der Friedri Tagesordnung. 1) Entgegennahme der neuen Statuten.— eines Bevollmächtigten. Carl /ür Derlin. Allg. deutsch. Ziutmerex-Bereil Versammlung. Dienstag,«4 Aug., Abends ��öonitfmp in Engelhardt'« Lokal, Lindenstr. �•[nfrat"; Tagesordnung. J;.., I 1) Bericht des Präfidenten über seine Agita�Oyrend, 2) Verschiedenes.— Fragekasten. Isteiiomme Ich ersuche die Mitglieder recht zahlreich ,u ttpuc| Ott0-�pn,ie Oi wchgeliefe /ür Derlin. Allg. deutsch. Maurer-Vcre«� V' Die Generalversammlung findet am 6' den 22. August, nicht statt, wir können im st Mittwoch, den 25. August, über die Sterbekast E. Graf /ür Derlin. Lieb ..s„ Wenn ii Allgem. Clgarren- n. Cabackzarbelttr-l,,,�., Geschlossene Mitglieder-Versamml.-�., Donnerstag, den««. August, Abends. in Meisters EasöhauS, Landsbergerstr. 6""Menden Tagesordnung- S-Njusetz-n Wahl eines Hauptkassen- und eines Ortskasst�f s aus und sonst wichtige BereinSangelegenheiten.—- so Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu �Jelegirten d randtjbie angebli C(l) so plui Fr. Br Für Hamburg.■ W> Allg. deutsch. Schuhmacher-Vst""�" ver: O öffentliche Verfammtlill) Schweitzer Dienstag, den«4. August, AbendS 9 elegirte mit bei Herrn Lüder», ZenghauSmarkt. laben wir Tagesordnung.«Händen geh 1) Berichterstattung unseres Delegirten über dco- Andeie ha Eongreß.— 2) Verschiedene»..Nacht vom dtL. Die Mitglieder werden ersucht, nach �iWehen und zu wirken, daß von Seiten unserer übrigen GeschäMdel, den die die Versammlung gut besucht wird. W ilh. Hjfü? ist sonach .. /ür Hamburg. Einest Gewerkschaft deutscher Geschlossene Mitgliedrrvcrsamml�"9e Montag, den«3. August, AbendS„ im Saale des Tischker-Amlshaus, Lreil-�, Tagesordnung., von 1660. 1) Wahl des Präsidenten.- 2) Vefd)iebtnt*jIauten■ Die Anwesenheit eines jeden:w.,0 g Pflicht. Cstaj. te allerlieb /Ür Hamburg. Hann nich Allgem. deutsch. Schneider-ÄPiebknecht Mitglieder-Versammlung fotlb Mittwoch, den«5. August, Abends''«mburg g im großen Saale des Schueider-Amlh� in h. Tagesordnung:-r Liebkncc 1) Sociale Fragen.— Vcrbands-Statut.--' besser y F. S.'jtrianer. q NB. Zahlt die Steuern, che es saure Guu�fonen, wzh macht auch Ordnung in der Krankenkasse, die Herv M?»>»., Ä 1 «Mi Die Mitglieder deS berliner Agitall««�dieser Herr werden ersucht, sämmtlich ,,11,934 S Tonntag, 22. August, Mittags präc..'.m, stark w bei Jacobs, Gitschinerstr. 16, zu erschf��um sch An die Parteigenossen ergeht hierdurch die Aufforderung, energisch fst g. tulig der Schristcn /erdinand Fassalü'l� sein, es sind sämmtliche durch �knechls S thätig zu fein, es find sämmtliche durch'"(.-fnechls S neten, gegen Baar-Eisendnng des Betrags fern« nahm-, zu entnehmen, und zwar zu den bekaunte>«« Presen. Julius Rothing, Le.Pz.g. ZM'wMeu� erth/ilt Druck von A. Bergmann in Berlin.— Beramwortkicher Redakteur und Verleger: W. Grüwel in Berlin. GntvtndungS-Anzelge.,„men erb Allen Freunden und Bekannten theile Kleist n mit, daß heute Vormittag 10'/z Uhr meivf.Mllci'< Pauline, geb. Brunzlow, von einem M'" U M chen entbunden wurde.* Berlin, 21. August 1869. HcinriZ ■f"T" T' T T" r i fftt. 150 l vertritt n tw-iß kein Schwindel.