st 99, Berlin, Mittwoch, den 25. August 1869. Fünfter Jahrgang Zcittmg ertcheim drei Mal wöchentlich jtD«r: Dienstag»� Donnerstag» und Gauuabmd» Abend». Organ der social-dcmokratischen Partei. Siedactivn und Expedition I Berlin, Gitschinerstraße 17. »»«nevj«.Pret» fiir Berlin incl. Bringerlohu- vierteljährlich IS Sgr�, mon»t> ü Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.; bei den Postämtern in Preußen 15 Sgr., den außerprenßiichen PastSmtern m Deutschland 12V» Sgr.,(44 Kreuzer idd. Währ.) Bestellungen werden auswärt» bei allen Postämtern, in Berlin I» der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen zeusmmcu. Inserate(m der Erpedition aufzugeben) werden pro dreigespaltene Petit-Zeile bei Arbeiter» Aunouceu mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Kolonien, Amerika, China und Japan Mr. A. Duonsiug 8 Little-Newport-Stroe«, Leicester-Square. W. C. London. Lere'' ntment�eftf�unnfn auf den„ Social- str- � vkrat" für das laufende Quartal werden e Aga-ivahrend, auswärts bei den Postämter«, ent- lgenommen. - W" neuen Abonnenten wird das Blatt für Vll�ganze Quaxtal, vom l. Juli an, vollstän- _»• 1% rfl rt Ä f 5« f-~ A Berti' «achgeliefert. am& n im, terbetast poiilifajcr Thcil. blittt'� sam Berlin, 24. August. err Liebknecht huldigt dem schonen Grund- „Wenn man sich nicht vertheidigen kann, so � man zum Angriff übergehen" Da er selbst den wMhrhaft erdrückender Weise gegen die„Ehrlichen" ibeu��nhünsenden Beweisen der Mandatsälschung nichts Anzusetzen weiß— man lese nur den Bericht OrtSkaffGe'S aus Cassel in h. N. über Bracke'S Ge- Fiß— so erhebt er denselben Vorwurf gegen ich zu e�elegirten der Arbeiterpartei. Seine Jntrigud, andt. Ävi« angebliche Fälschungen entdeckt werden sollen, och so plump, daß wir mit leichter Mühe sie !.�..tMlUieisin vermögen. Liebknecht schreibt in seinem Echweitzer'schrn, sagt der„Social-Demokrat", seien d-nd» 9 tlcgirte mit über 102,000 Stimmen gewesen. Zum »«markt, pben wir die„Mandate" der Schweitzer'schen in Fänden gehabt. Bracke, Bebel, Dorck, Neidel, Zier- > über de» � Andeie haben Ort, Vertretung, Zahl der Stimmen Nacht vom Sonnabend zum Sonntag in Eisenach nach Krä"ehen und genau regifirirt— der ganze unerhörte 'N Gtschdi�bel, den die Schweitzer'schen mit den Mandaten ge- ilb Hds? ist sonach zu unserer Kenntniß gekommen. Die — te wiesen 106 Telegirte mit über 102,000 Stimmen ' Eine ganz hübsche Zahl. Wie aber sind diese Stim- ��«.r�lsiunmcngekommen? Da» ist eben so interessant als - 5 ,J). Einige der cclatautesten Fälle wollen wir hier rsaniiw�, bc»ds, �crreu Brjruer, O. Lthder und Liebisch sind in , Bteit'rcg in einer Versammlung gewählt worden, die an-. .von 1660 Personen besucht war. Die Mandate der eschiidensAlauten aber jede» auf 1660 Stimmen, e» sind also N M'Mn 3320 Stimmen zu viel ausgesllhrt. _C2l5Ac allerliebste Lüge! Nur schade, daß der Ge- .lann nicht genannt ist. Wir wollen dem ider-��ebknecht nur erwidern, daß die Versammlung ,iun>->N:»v— '".-o- jorner, daß jeder der Delegirten bskana FMimmen habe vertreten wollen. Diese Stim- vielmehr einfach auf die 5 nicht 7 Dele- »rthe ilt worden, so daß jeder einzeln circa zeige- � stlmen erhalten hat, wie es die Liste der Man- 'st., beweist. Liebknecht fährt fort: fr wer..�tllg. deutsche Schucider-Verein in Leipzig läßt sich inenr Imit 19? Mann vertreten, ist aber nur etwa 40 »rk, l50 Stimmen sind erschwindelt; ein Herr vertritt außerdem noch 175 Leipziger Schneider; ' weiß keiri Schneider von dieser Berttetnng, also Schwindel. Allerdings, es liegt hier ebenfalls Schwindel zu Tage, aber wiederum Schwindel Liebknechts. Die Mitgliedschaft der Schneider ist glücklicherweise nicht so schwach, wie Liebknecht glauben machen mochte, und das zweite Mandat ist in einer Ver sammlung ausgestellt, deren Ort und Zeit aufgeführt ist. Wenn Liebknecht also nicht davon gehört haben will, so beweist dies, wenn wahr, nur, wie jämmer lich klein sein Anhang ist. Ferner schreibt Lieb knecht: 1000 Mann Leipziger Zimmergesellen vertritt ein Herr Goldecker, 900 und 1000 Leipziger Maurer die Herren Kalb und Held. Die betreffenden Vereine zählen keine 200 Mit glieder, eine allgemeine Versammlung war von kaum 400 Personen besucht, wie kann man da im Namen von 2900 Mann stimmen wollen? Wir verweisen auf Lübkert'S Erklärung in h. N., welche Liebknecht'S plumpe Lügen enthüllt. Lieb« kuecht hat dabei nicht einmal bedacht, daß vor Kurzem nahezu 1000 Zimmerer dort Strike gemacht haben, die zu unserer Partei gehören-und von derlelben unterstützt wurden. Denselben groben Schwindel treibt Liebknecht in Bezug auf Berlin; er schreibt: 6000 Maurer in Berlin lassen sich durch die Herren Hassclmaun(4000) und Löbnitz(2000) vertreten. Der Maurer-Berein zählt mehrere Hundert Mann, eine allgemeine Bersammlung war nicht vom viel teil Theil der an- gegebenen Zahl besucht,— da» schadet uicht», 6000 Maurer werde» vertreten, aber wie! Herr Liebknecht scheint wiederum keine Ahnung von dem Strike der fast sämmtlich zu unsrer Partei gehörigen Maurer zu haben— über 6000 waren zugleich arbeitslos und besuchten fast ohne Ausnahme vie Versammlungen— sonst wjirde er sich nicht so offen blamiren. Wir verweisen auf Grändors'S Er- klärung. Ganz ebenso steht.es mit folgender Behaup- tung Liebknecht'S in Betreff der Zimmerer: Berliner Zimmerer sind 1900 Mann vertreten, durch Herrn Kapell(1000), Finn(300); die Vcrtrcttwg ist gerade so wenig in dieser Höhe berechtigt wir die der Maurer. Die Berliner Zimmerer circa 2500 zählen fast ohne Ausnahme zu unsrer Partei und 1900 Mann sind im Zimmerer-Vercin. In Betreff des deutschen Bäcker-Verejns stellt Li eb- knecht gleichfalls folgende unrichtige Behauptung auf: Herr Aurin au« Berliu vertritt den Bäckerverem mit 1000 Stimmen, derselbe zählt nicht den vierten Theil der angegebenen Zahl. Die Listen des Bäckervereins, der sich über ganz Deutschland erstreckt, strafen Herrn Liebknecht ein- fach Lügen. Ferner wird gelogen: Die Herren Tölcke, Lübkert, Zielowsky. Rost vertreten eine Volksversammlung in Berlin mit 1000 Stimmen; die betreffende Bersammlung war nach dem einmiithigen Zeug niß der Berliner Zeitungen von höchsten» 4— 500 Personen besucht. Ei, ei! Liebknecht richtet sich nach demZeugniß der verlogenen Bourgeoiszeitungen! Nun, gleich und gleich" gesellt sich gern, und diese Bundesgenossen gön- nen wir ihm! Dann fährt er fort: Ferner vertreten die Herren Tölcke und E. Leinhos(Al- tona), Richter(Wandsbeck) den Allg. deutsch. Arb.-Vereiii mit 20,000 Stimmen. Wenn hiervon 12,000 gestrichen werden, so lväre die Zahl(3000) für den jetzigen Mitgliederstand des Verein» noch zu hoch gegriffen; außerdem waren die Mitglieder des. Allg. deutsch. Arb.-Verein« von 6 Orten in Schlesien, die Scheil und Lübkert verttateu, mit 347 Stimmen, Peter«- waldan und Dreißighuben mit 93, Osterode mit 130, Har- bürg mit 40, Bockenheim mit 56, Hanau mit 72 Stimmen noch extra vertteten. Dies« 733 Stimmen sind von den 8000 noch abzuziehen. Es wird Herrn Liebknecht allerdings nicht an- genehm fein, daß der Allg. deutsch. Arb.-Verein jetzt 20,000—25,000 Mitglieder zählt; aber eS ist nun einmal se und, wenn Herr Liebknecht, ohne Beweise zu bringen, das läugnet, so lügt er eben. Liebknecht schwindelt weiter: Herr Klein in Elberfeld verttat die Hand- nnd Fabrik- arbeiterschast als deren Präsident mit 701V Stimmen. Wie uns von Mitgliedern dieser Gewerkschaft versichert wurde, ist die Zahl um mindestens 3000 zu hoch gegriffen. Trotz dieser Vertretung durch den Präsidenten Klein waren von der Gewerkschaft noch extra vertreten: Harburg 182, Hal- berstadt 50, Barmen 635, Marburg 13, Hannover 206, Offenbach 53 Stimmen; im Ganzen also 1,142 Stimmen, die von den 4000 Stimmen Klein'« in Abrechnung zu brin- gen sind. Herr Klein(Elberfeld) scheint da« Schwindeln lo« zu haben, denn er hat n»ch extra Mandate von vier hinterein- ander in Elberfeld abgehaltenen Arbeiterversammlungen von 240, 170, 370 und 300, im Ganzen 1580 Stimmen. Herr Klein wird gebeten, künftig V» Lahr vor jedem Conzrcß Tag für Tag Volksversammlungen abzuhalten, er wird schließlich doppelt so viel Stimmen vertreten, al« Barmen- Elberfeld Einwohner zählen. Wiederum beruht alles auf der Versicherung na- menloser Leute, die natürlich in die Akten des Präsidiums durchaus keine Einsicht haben. Die Mitglie- verzähl der Gewerkschaft der Hand- und Fabrikarbei- ter beträgt über 8000, und hiervon wurde die Zahl der direct vertretenen Mitglieder abgezogen. In El- berfeld haben ferner in entfernt liegenden Distrikten drei Versammlungen und zwar jedesmal für diedor- tigen Arbeiter stattgefunden. Die vierte Versamm- lnng lügt Liebknecht einfach hinzu. Dann geht eS weiter: Au« Barmen vertritt ein Herr Böse 932 Manufaktur« arbcitcr, ungefähr fünf mal mehr, al« er zu vertreten bc« wchtigt ist. Ferner werden an« Barmen durch Herrn Frick 700 Mann aus einer Volksversammlung, die von keinen 250 besucht war, vertreten. Ein Herr Böse vertritt eine Volksversammlung in Ober- barmen mit 1100 Stimmen, e» waren keine 500 Mann anwesend. Obermann au« Neviges vertritt eine Volksversammlung in Bochum mit 1500 Stimmen, höchsten« 500 sollen an- wesend gewesen sein. Alles dies sind unwahre Behauptungen ohne jeden Beweis. Ebenso steht es mit dem Folgenden: Einen großen Schwindel haben die HH. O. Schnaufer, E. Müller und Denkwitz in Halle fertig gebracht. Die Herren haben da» Lüge» in der Schule der Gräfin Hatzseldt erlernt, die können es noch besser als die Schweitzer'schen. Die genannten Drei vertteten: Hall- 878, Reiteburg 385, Diskan 405, Könnern 640, Beesen 583, Löbejün 1025, Eeeben 905, Wörblitz 511, Döllnitz-Peitzschena 809. Die genannten Orte liegen um Halle und haben die ehrenwer- thcn Drei gleich so ziemlich die ganze Bevölkerung, Frauen und Kinder mit eingerechnet, zur Vertretung in die Man- date ausgenommen. In den erwähnten Orten fanden Versammlungen statt, die auS der ganzen jemaligen Umgegend besucht waren. Den Beweis, daß die ganze Bevölkerung in jeucn Kreisen zu unS steht, giebt übrigens, daß bei der letzten Reichstagswahl im KreiS Halle allein mehrere tausend Stimmen auf Schnaufer fielen. Deshalb nur still, Herr Liebknecht!— Zum Schluß lügt der„ehrliche" Herr am tollsten. Man höre: Ein Herr Herold vertritt aus Ottenseu eine VolkSver- sammlung von 3000 Mann, der genannte Ort zählt kaum so viel Einwohner. Wenn einmal gelogen werden muß, dann nur ordentlich!!! Herr Richter aus Glauchau vertritt eine Volksversamm» lung von 150 Mann, es waren aber nur 50 zugegen, dar» unter 20 Gegner. Herr E. Schletter aus Thalheim vertritt Versamm- lungen au« KonSdorf und Thalheim im Erzgebirge mit 700 Mann; die Zahl 150 wäre noch zu hoch gegriffen. Stuttgart führt 500 Schweitzerlinge auf; der vierte Theil soll, nach der Aussage de« Stuttgarter Vertreters, volllom- men genügen. Herr Plambeck vertrat aus Neumünster 129 Mann; er fand es für gut, eigenhändig mit Bleistist noch eine Null anzuhängen und 1000 Stimmen zu crschivmdeln. Ueber Glauchau, Thalheim, Ronsdorf, Stuttgart ist wiederum ohne Beweis ins Blaue hinein gelogen. In Betreff Ottensens und NeumünsterS liegt. aber gar eine Fälschung der Herren Liebknecht und Ge« nossen selbst vor. Wie die von uns geführten Listen und die von Brqcke und Aorck selbst ausgestellte Karte Herolds"beweist, vertrat dieser 300 und nicht 3000 Stimmen. Wo kommt da die Null her, Herr Liebkneckl? Wo kommt nun die Null auf dem angeblichen Mandat Plambecks her, welches gar nicht in unfern Listen steht, da der Inhaber eS zu früh bei den„Ehrlichen" abgeliefert hatte und dann um dasielbe gebracht ist. Herr Plambeck erhielt deshalb von Tölcke ein Mandat des Allg. deutsch. Arb.-Vereins? Es scheinen eben den„Ehrlichen�' alle Mittel recht gewesen zu sein! So steht es um Liebknechts Vorwürfe gegen unS. Wir haben sie zurückgewiesen. Mag er seine„Ehr- lichen" gegen unS jetzt rechtfertigen. Rundschau. Berlin, 24. August. Das ungelöste Verhältnis? deS Königreichs Italien zu Rom giebt von Zeit zu Zeit zu den wunderlichsten Gerüchten und Combinationen Anlaß. So spricht man jetzt in Neapel mit großer Beharrlichkeit davon, daß die Residenz dorthin verlegt und Rom zu einer freien Stadt erklärt werden solle. In Spanien dauern kleinere carlistische Erhe- bungen immer noch fort, trotzdem die Regierung mit erbarmungsloser Strenge gegen die Carlisten verfährt. Wie verlautet, sollen die 45 Millionen Realen, welche in Spanien von den Anhängern deS Don Carlos gesammelt worden, bereits verbraucht worden sein.— Die feiernden Arbeiter von Barcelona haben die Sej- tens der Arbeitsgeber ihnen angebotene bprrcentige ufge- Lohnerhöhung acceptirt und die Arbeit wieder aui nommen. Ein erschreckendes Bild der allgemeinen Verderb- niß, zu welcher die jetzige Produktionsweise und Masienelcnd und Kinderarbeit in ihrem Gefolge führen, gibt ein neuerdigS in London erschienener Ausweis. Nach demselben besaß Großbritannien im Jahre 1868— man staune!— 64 BesierungS- anstalten, nämlich 54 für Protestanten, 8 für Katho- liken und 2 confessionell gemischte. Am Ende deS JahreS wurden in denselben auf Kosten deS Staats- schätze» 4234 Knaben und 1086 Mädchen erhalten, außer 749 Knaben und 18 Mädchen, welche bedin- gungsweise entlasten worden waren; 14 waren im Arrcsthause und 87 waren entsprungen. Der vierte Theil der Gesammtzahl gehörte der katholischen Re- ligion an. Während deS JahreS wurden 1014 Knaben und 264 Mädchen entlasten. Ueber die Kinderarbeit in den Fabriken in der Schweiz giebt daS BundeSblatt folgende Einzelheiten: Mit Ausnahme einiger Gemeinden des Cantons Schwhz, Uber welche unS noch Angaben schien, werden in 20 Can- tonen und Halbcontonen und in über 664 Fabriten im Ganzen 9540 Kinder beschiistigt, wovon 9017 zwischen 12 und 16 Jahr, 436 von 10 bis 12 Jahren und 52 unter 10 Jahr I Letztere in den Tantonm Bern, Luzern, Appenzell A. Rh. und St. Gallen. Wie aus einer ausgestellten Re- capitulativnstabelle hervorgeht, bestehen hinsichtlich der Zahl der Fabrilkinder unter den Cantoncn höchst aufsallende Eon- traste, welche uns den Werth einer solchen Statistik, bei welcher die zu Hause beichäfligten Kinder unberücksichtigt bleiben, schwer zu beeinträchtigen scheinen. So finde» wir Zürich mit 3085 Kindern in 180 Etablissements, Bern mit 453 Kindern in 25 Fabriken und Aargau mit seiner ansehn- lichen Strohindustrie mit nur 548 Kindern. Noch schärfer ist der Gegensatz zwischen Uri mit 20 Kindern in 2 Fabriken und dem gewerbSlhäligen Neuenbürg mit nur 19 Fabrik- lindern in 3 Etablissements. Während in der Statistik der Bcschästigungsarle» Appenzell A. Rh. mit 15-, 447 Fabrik- arbeitern und Arbeiterinne» ausgesührt und Appenzell I. Rh. mit 2244, soll das letztere gar keine, und das erstere nur 469 Fabrilkinder zählen. Nach der Statistik der Bcschäf tiguugen beträgt die Zahl der Fabrikarbeiter und Arbeite� rinnen 6'szpTt. der Gesammtbevölkerung, die Zahl der Fabrilkinder nur 0,3 ptät. der Gesammtbevölkerung, oder 5,7 pEt. der gcsamniten männlichen und weiblichen Fabrik- arbeiter. Diese geringe Zahl legt Zeugniß dafür ab, welche große Menge von gewerblich beschäftigten Kindern von der Hausindustrie obsorbwt wird, welche uns hier entgeht So das BundeSblatt. Aber selbst diese um ein so Bedeutendes zu niedrig gegriffene Z-hl läßt unS die erschreckende Höhe erkennen, welche die Kinder- arbeit hier überhaupt erreicht hat, Dank dem Um- stände, daß die Schweiz keinen Schulzwang kennt. Haben sich doch schweizerische Fabrikanten in der Thal ausdrücklich gegen Deutsche gerühmt, wie eS der bekannte Bourgeoisökonom, Professor Roscher in Leip- zig, in feinen Ansichten der Volkswirthschaft zugesteht, daß sie zu niedrigerem Preise arbeiten könnten, weil die Schweiz eben keinen Schulzwang habe. Die Frei- heit allein hebt nicht die Folgen deS ehernen Lohngesetzes auf, vielmehr treten sie unter ihrer Herr- schaft erst recht zu Tage. Unter den politischen Flüchtlingen, welche von der Amnestie des Kaiser» Napoleon keinen Gebrauch machen wollen, befindet sich außer Rochefort auch Blanquis, der bekannte Chef der Kommunisten, der von 1839 bis 1859 fast ohne Unterbrechung(er wurde am 25. Februar 1848 in Freiheit gesetzt, am 15. Mai deS nämlichen JahreS aber wieder verhaftet) im Gefängniß saß. Derselbe ist heute 64 Jahre alt, er befindet sich seit 1865 in Brüssel, wohin er sich be- gab, als er aus dem Hotel Necker in Paris durch- ging, wohin man ihn krankheitshalber aus dem Gc- fängniß St. Pelagie gebracht hatte, wo er die vier Jahre absitzen sollte, zu welchen man ihn nach der ersten Amnestie wieder verurtheilt hatte. Sodann befindet sich darunter Louis Watteau(Arzt in Brüssel), weiter Eugen Baune, Anselm Roselli, Madier de Montjan und Miot, sämmtlich ehemalige VolkSver- «rctcr, die 1852 in die Verbannung gingen. WaS dieselben hauptsächlich dazu bestimmt, nicht zurückzu- kehren, ist der Umstand, daß nach der Amnestie von 1859 alle diejenigen, welche dieselbe benutzten und nach Frankreich zurückkehrten, von der Polizei auf alle mögliche Weise chikanirt wurden, und jeden Augenblick befürchten mußten, in irgend ein von der Polizei angeblich entdecktes Komplot verwickelt zu werden.— Die Berathungen des StaatsausschusseS sind beendet; im Laufe dieser Woche wird die Be- rachung im Plenum vor sich gehen. Bemerkenswerth ist, daß die Regierung die meisten Amendements, welche einzelne Senatoren zu der Vorlage beantragt, abgelehnt hat.— Der„Moniteur univerfel", das amtliche Blatt, bringt jetzt eine längere Vcrtheidigung der Regierung, gegen die seitens der spanischen Presse erhobene Beschuldigung, die carlistische Partei zu unterstützen. Derselbe sagt in dieser Beziehung: „Wenn Don Sarlos biß jegt der Jnternirung entganzen ist, so ist die« nur dem Umstände zuzuschreiben, daß er alle Tage seinen Aufenthaltsort ändert und sich so bi« heute den Nachforschungen, deren Gegenstand er ist, zu entziehen gewußt hat. Den Prätendenten oder seine Parteigänger verhindern, die spanische Grenze zu überschreiten, heißt sie abhalten, dem sicheren Tode entgegenzugehen, denn die» Schicksal behält ihnen da« wieder in Kraft gesetzte drakonische Gesetz von 1821 vor. ES unterliegt nicht dem geringsten Zweifel, daß, wenn Don LarloS in die Hände einer der Streitkolonnen fiele, welche die Grenze überwachen, er un- verzüglich erschossen werden würde; die in dieser Beziehung ertheilten Befehle sind sonnell. Die französische Regierung ist hiervon höchst wahrscheinlich unterrichtet; es ist mithin einleuchtend, daß sie, abgesehen von allen politischen Rück- sichten, schon au» Humanität alle Maßregeln hat ergreifen müssen und ergriffen hat, um Unglückliche zu verhindern, in ihr Verderbe» zu stürzen." AuS Paris wird gerüchtweise gemeldet, dem ge- setzgebenden Körper werde bei seinem Wiederzusam- mentritt eine Vorlage wegen Abschaffung deS ZeitungS- stcmpelS gemacht werden. Auch Preußen soll nach einem Hamburger Blatte an die Aushebung dieser Steuer denken, waS namentlich in unserem Interesse sehr zu wünschen wäre. Bis jetzt ist es bekanntlich einzig Holland, in welchem Lande dieser Stempel un- längst gefallen. Die Wuth der Ultramontanen in Oesterreich gegen daS jetzige Bourgeoisministerium und sein Vor- gehen gegen daS Concordat geht so weit, daß sie au- genblicklich bereits dem Kaiser selbst auf den Leib rücken. So hat die Austcrlitzer Geistlichkeit am Ge- burtSfeste desselben die Abhaltung eines feierlichen Gottesdienstes und das Absingen der VolkShymne verweigert. Es wurde eine einfache Messe ohne As- sistenz gelesen.— In Pesth hat eine große Arbeiter- Versammlung beschlossen, eine allgemeine Lohnerhöhung zu fordern und drohte im Verweigerungsfalle mit all- gemeinem Strikc.— Der Fedei krieg zwischen dem österreichischen und dem preußischen Cabinet, sowie zwischen den beiderseitigen ossiciösen Zeitungen scheint beigelegt zu sein. Wie die„Kreuzzeitung" hört, ist der 4. Oktober d. I. für die Eröffnung deS preußischen Landtages in Aussicht genommen. In den verschiedenen Mini- sterien werden dafür die größten Anstalten getroffen. Die Beralhungen über daS Budget sollen bis zum 1. September geschlossen und der Druck desselben noch in diesem Monat beendet werden. * Die Berliner„Zukunft", deren bezahlter Mit- arbeiter bekanntlich Literat Liebknecht ist, will sich gern den Anschein geben, al» sei sie socialistisch. NichtSdestowe- niger schmeichelt sie in servilster Weise der Bourgeoisie. Neulich brachte sie bekanntlich einen Lobgesang auf Suppen- anstalten; heute schweifwedelt sie dem englischen Bourgeois- minister und Teppichfabrikanten Bright zu. Sie lobhudelt — daß derselbe einst gegen die Zehnstundeitbill und gegen Beschränkung der Kinderarbeit inFabriken gesprochen hat. Wir entnehmen dem Artikel Folgende»: „Einige Ehartisten-Führer, mit denen sich andere, selbst einer der stolzesten Edeln England«, Lord Ashlcy(jetzt Lord Shastesbury) verbanden, regten eine Agitation für die zwingende Verkürzung der Arbeitsstunden an. Richard Oastlcr, John Fielden, Stephen» und Lord Ashley fanden für die Fabrik-Akte und Zchnstunden-Bill sowohl innerhalb al« außerhalb de« Parlament» viele Unterstützung. Mehr um die Fabrik- Brsitzer während der Freihandels- Agitation zu ärgern, al« au« Rücksicht für die Arbeiter schlössen sich einige schudzöllnerische Größen der Ag'tation an und unterstützten sie mit Geld, während da«„junge England" eine Masse jetzt vergessener Schristen für sie in die Welt schickte. Das ein- zize literarische Ueberbleibscl, welche« die Zeit jener Schule überlebt hat,— ist die Schrift„Shbil" von DiSraeli. Die Städte in Lancashire wimmelten von Zetteln mit den Wor- ten:„Weniger Arbeit! Mehr Lohn! Unterzeichnet die Zehn- stunden-Bill!" Die Unterstützung, welche diese Anttäge in beiden Häusern erlangten, geschah au» abweichenden Gründen. Die Hoch-Konservativen bekannten sich dazu, weil sie sich zu dem System der patriarchalischen Regierung bekannten. Ei- nige Radikale stimmten au» dem Grunde dafür, well die Armen, welche in der Gesetzgebung nicht vertreten sind, auf besonderen Schutz Anspruch hätten. Andere unterstützen den Antrag einfach, um die Führer der Liga(der Freihändler), welche Fabrikbesitzer im Norden waren, zu ärgern. Bright, Eobden, Joseph H»me und beinahe alle strengen Freihändler widersetzten sich beiden Maßregeln aus Grund de» absoluten Freihandels. Ein paar Anführungen aus der gegen Fielden'» Antrag, welcher im Juni I�W„jl. wurde und die Arbeitsstunden für Kinder bi» zum � ten Jahre beschränkte, werden genügen, um da» � j kennen zu lernen, welche« er, Cobden und die f0nflt. Schule im Allgemeinen geltend machten.- ertrelle- „Bright sagte: Einige Vertheidiger der Zehns!«'- Jl l — a------ 1— o-— �»'7'm„Als er n hätten sich aus die Doktrin gestützt, daß man in r;k0ije an£ den so viel wie in zwölf verdienen können. DicS er. J lich, und gesetzt, e» verhielte sich wirklich so,">�.- wir ei der Wegsall eine» Zweistunden-LohneS ein größere:■ � � sein, al» die Ersparniß zweier Stunden Arbtü. V, Baumwollen-Distrikten werden die Leute im"�'hcn. Wir> nach Stückarbeit bezahlt, und wie könnte denn tjn jt�t t Gesetz irgend wie günstig auf die Löhne wirken,»ing der An> „Man hat gesagt, die Fabrikbesitzer könnten dl-®W Anwalt ui feit ihrer Maschinen so beschleunigen, daß dttsö, jährlich a in weniger al« den bisherigen zwölf Stunden ier"S!: Arbeiter ai werden könnte; da» Ergebuiß der angestellten Untn' � ._. Mbhänglg vl hat aber gezeigt, daß gerade das Gezenthetl'eiche» ist Die Manufakturisten wollen lieber die Schnellig'� g., gern, well sie gerade durch diese Schnelligkeit nw � ren, al, sie an Löhnen ersparen." tele! des Fa „Da» andere.Argument, welche« dem ersten �nderschule ganz und gar entzieht, war, daß die verringerte) der Arbeit einen Aufschwung geben und die Ls � Torialitm, zur Errichtung von viel mehr Fabriken sein mjt unjetn Gegentheil, Thatsache ist, daß der gegenwärtige Hj'-- Baumwollenwaaren blo« wegen deren Billigkeit g� Steigerten wir unsere Preise, so würden wir uns® verlieren, und im Auslände würden der Hsudire'' die Kunkel und die Spindel wieder arbeiten. � � 5.. Weg, die Arbeitsstunden zu verkürzen, sei, du aller noch vorhandenen Beschränkungen zu enthebe-> em Li| „Bright erhöht, dadurch die Autor.t-'l'.d-n der„E Ansicht, daß er da« Hau« erinnerte, ihm ßck—'„'V"'» fahrung zur Seite, welche die andern Parlament*? 6at, nicht besäßen: er habe sein ganze» Leben unter%' lf*e kerung zugebracht, für die sie zur Gefetzgebttrtn�,, � seien, er sei in hohem Grade mit diesem bcsöt-.••> schäfte verbunden, so daß er nicht einen Heller in.....' besäße, der nicht in diesem Geschäfte angelegt sei. t mlti 9h>r( möge nicht einen Augenblick lang vermuthen nun der müsse er ganz und gar zurückweisen— daß seiM�� 1 gegen die Zehnstnnden-Bill von dem Glaube» bS.g�'.. — daß, wenn sie angenommen würde, sie seine»-'.., � oder seinen persönlichen Aussichten schaden möl�"j sei e» klar, daß, wenn diese Maßregeln dara«��.„ wären, die Interessen der 1,200,000 Personen Mwortett: T die mehr oder weniger beim vaumwollenhondtll�j g � � mjj6( sind, seine Interessen mit dem verbunden sein r�[U'�utt die Interessen de» bei weitem größeren Theilcs � welche in irgend einer Weise mit diesem Hand» begirte wären sind, befördern möchte." 1 fagtt btr« „Er wie« die Beschuldigung der Un»u.si„d 30. schre keit zurück und erinnerte da» Hau«, daß derw< 11UC � Kind unter dreizebn Jahren mehr al« sech« �''zen. Nun" Tag arbeiten darf." �e.i ist. Woi >!>.«SO! „Er hielt dafür, daß da» eigentliche Ziel der"«trifft, so g.b dieser Maßregel sei, nicht für die Kinder unüsi hier auch ei Jahren und Frauen jede» Alters zu sorgen, Wlich versteht. durch ein Gesetz in die Arbeit aller Menschen»TO, au« unreii schied de« Alter» und Geschlechts, welche in de» teuer werden dieses Landes beschöstigt sind, zu mischen, und iha*'c Knaben zu schenk eine« gesetzlichen Schutzes zu gewähren, eine» den lügnerifi der die Arbeitsstunden verkürzen, aber ciuen Arbeillte, die ihren l recht erhalten würde, der von den Tagen Sadlertn fallen aus- die gegenwärtige Zeit, offenbar höher ist, al« diereiber zurück, I einem freien Markt fordern könnte(!)" Uiraucht man „Er sagte weiter: Lord Asley hat von der ll��atischem E gesprochen, daß Menschen unter dem System» Hamburg, stündigen Arbeit eine Erziehung genießen kömilV™ Nummer Lordschast muß wissen, ich vertheidige nicht de» Audatssälschnin daß die Menschen zwölf Stunden de» Tage« arb«? und 1 Ich trete blo« dem Argumente entgegen, w-l'?• Gunsten des AnttagS vorgebracht hat. st-riw? 0 «..qM'gt werden. � a J"ssentlichen Stimmen ül» jU»l/vvt*» UlUllUll.<ÜUV K-V, kann ich sage» ich habe keine Schule mehJ?JP"s°».° � seitdem ich fünfzehn Jahre alt war.— daß diese Kinder nicht mehr al» jechs®tonbe«T®ff-n*,it&,n bi» zu ihrem dreizehnten Jahre arbeiten? WaS glieder�durch den" Besiiw' h""8» �"2X1 �ttfontlt' nS.• l be# Äoffegium«, Jjiäfrnmen bhuiio -— 5».....«wundzwanzigsten Jahre lerne» od�?röthe ins( ".....»»«-Organ na deren Kenntniß mir abgeht; aber ich denke doch, Fall fei in gewissem Grade ein Beweis, 0» gesunken, d -..,...zflb Personen einige Bildung erlangen kann und«ich«lw-'I Sie so oft i vermag, wenn er bi» zum fünfzehnten, ja selb! galten haben dreizehnten Lebensjahre in der Schule bleibt, �al i» allen i kann lächerlicher sein, als auszusprechen, em Jmal mehr b gar keine Bildung unter dreizehn Jahren crlan. dreist au. alte System war, Lehrlinge nur im Alter von Mk. 3'/, ren aufzunehmen. Aber ich will behaupten, Gesichts aller dungsgrad unter den Fabrikarbeitern nicht g-'�e Zahlenfälsi der, den man in allen anderen Klassen diese» 1« put», bestehet Ich habe nicht den geringsten Zweifel, daß«s 1>m Dclegir Büchern, ihr Abonnement aus Zeltungen und w" �em Mandat li Verehrung der Literatur, welche zu ermuthig«»gen sogar da» der anderm Klassen in denselben Bezirken mJtS," M„Als er mit Bescheidenheit und gerechtsertigtem n in''' tolze ans seine eigene Fabrik zu sprechen kam, DieS i�te er- In der Fabrik, mit welcher ich verbunden bin, so,......---------—'•" v....."---•*! lUJ ÜClUWUUlil will, rKfiertt- U"nv"ne große«inderschulc, ein große» Lese- !�keil-nmtt un)3 Zs'tungSzimmer und eine Schule sür Erwach- i..>'XlH' ��itSleute nach ihren Arbeitsstunden be- III»* Mi!, v �. im U*"« Menschen angestellt" der ge rken?"" .....''!khr reichliches Gehalt seine ganze Zeit aus die För- ■ M,— i'—- n— o-•j*"* i■-img der Angelegenheiten der Arbeiter verwendet, und eme en die t Anwalt unter ihnen ist. Nicht»venige 100 Lstr. wer- Ü dies« i jährlich auf diese Weise zur Förderung der Interessen en Arbeiter ausgegeben, und dies geschieht ganz und gar a llnttl'�abliingig von irgend einer Akte der Gesetzgebung. Ein >eil de» iiche» ist auch in vielen andern begüterten Fabriken der >nelligl-°ll." keit w-- S, weit die„Zukunft". Wir brauchen über diese Lob- delei de« Fabrikanten Bright, dessen Fabrik eine große -rsten �nterschnle nöthig hat, kein Wort verliere»». Jeder igerte Leiter �ird»vissen, wa« er von solchem Gewäsch und von die~;;ji SocialiSmus solcher Zeitungsschreiber zu halten hat, sein mit unser»„Ehrlichen" jetzt Hand in Hand gehen. t':''«S--------■-■■ t'S Vemng-Cheil. handw-�(gflt ben Allg. deutschen Arbeiter terein.) � l Cassel, 22. August.(Schwindelei der,.Ehrlichen" '''rti-biflf dem Eisen ach er Eongreß.) Ein Beispiel vom °"�,z,«ibrn der„Ehrlichen" aus dem Eongreß möge Folgende« ,,,»,»: Al« ich meine Mandate abgeben»vvllte, kam ein„Ehr- ? und bat, ich möge ihn sein Mandat zuerst abgeben ,. t�seu, er habe Eil« und blo» ein Mandat; ich hätte dagegen �<.,»« �ere. Ich ließ ihm dann auch den Vortritt. Wa« hörte k Ii«?!®".-ehrlich-" Bracke sagte zu dem Betrefienden: � i. e Hagen eine Stinime; jener erwidertem„Ja" und be- eiler u eine Karte. Ich schwieg, merkte mir es aber. Al j nun der Eongreß eröffnet war, und zur Wahl de» hen"�ireaii« nach Kopszahl geschritten werden sollte, bat ich um'« (Lidit,».».» eine Frage diescrhalb zur Geschäftsordnung zu be» Hillen. Al« ich nach dreimaligem Melden nicht zum Wort ieeued m, ich au den Tisch der„Ehrlichen" und fragte, ob WoN vielleicht nicht erhalten solle. Hen Bebel egte:„Wa« haben Sie denn für eine Frage"? Al« ich ltwortete:„Da» werden Sie schon hören"; meinte Herr tib, ich müßte dann noch ein Bischen warten; nun ich ie heute noch. Al« die Pause eintrat, traf ich Henn ,,„ a ck e im Saal; ich fragte, wie da» komme, daß hier auch Handll|t9jtte wären, die nur eine Sti>n,ne zu vertteten hätten; I sagte der„Ehrliche":„Da» ist ganz in der Ordnung; Unv'.s,nd 30, schreibe dreißig Mann, au« Gotha hier, die haben berck"-—-■ sankuch kann»nir dies be x W/"ur eine Stimme." Herr Ps :ch�- zen. Nun Arbeiter, urthcilt selbst, ob da« ehrlich zu .?«» ist. Wa» die Schimpfereien über un« in den Zeitungen siel dtl betrifft, so geben wir hier nicht viel darauf. Haben wir er UiÜ�h hier auch eine sogenannte„Volkezeitung", die e« vor- grn, i°Dich versteht. Köstlich ist da» Gewäsch, daß unsrc Dele- � ijchtn°�«n au« unreifen Bürschchen bestanden haben sollen. Die in»a ieiter werden doch wahrhaftig keine unreifen Bürschchen und id�'c Knaben zu Dclegirten gewählt haben. Ebenso steht e« en. cine� den lügnerischen Ausdrücken„gekaufte Subjekte", und n ArbeUfte, die ihre» Verstand versosfen haben; doch die Schimpse- Sadlirtn fallen aus Euch Ihr„Ehrlichen" und Euch Ihr Sold- alg dil ttiber zurück, denn unter Euch sind solche Elemente genug, /braucht man keine Latenie zum Suchen. Mit social- �stiokratischcm Gruß Fr. Buhle. JJ1 Hamburg, 33. August.(Zur Beachtung.) In der könnl?"' Nummer von Liebknecht'» Blatt sollen angebliche t de»'jubatssälschungen der sogenannten Schweitzerianer ausge- c« orbr�? I'in, und natürlich mußte Hainburg, da« so sehr von wMen, der Gegen-Partei, gefürchtet- Hamburg, zuerst ver- Beril�� werden. E» hatten die 3 D-legirten, die dort in hindell lifsentlichen Arbeiterv-rsammlung gewählt waren, ein au.z HiLV Stimmen zn vertreten, da die Versammlung von . m-hr?� Personen besucht war. Und wa« schreiben nun die '_ glttn Geib und Genossen? E« seien im Ganzen nur ' brei»� Personen anwesend gewesen und wir hätten also 3340 ' tlj fmmen hinzugeschivindeltl Steigt Ihnen denn»licht die "' jbtftomtbthe in« Gesicht, wenn Sie diese Ihre Lügen in Ihrem :r'. �Mci-Organ nachlesen? Sind Sie den» wirklich schon so v k hinken, daß Sie wagen, einer Versammlung von b diese Lüge ins Gesicht zu schleudern? Sie, selbst"l r'0 0'' in diesem selben Saale Versammlungen ab- 't-idt h�den und selbst diese Zahl angaben, wenn der '*'jal ,n allen seinen Räumen gefüllt war, und daß die» > der 5ystclN Iii« It"'.< Y— i— mvuuuic» yviM"* r»•••""-w•"vv >' wehr denn je der Fall war, da» wisien Sie und '' e il �weist auch einigermab-n die steiwilligen Gabe von von Mk. 3'/, Sch.. die am Ausgange gesammelt wurde. .r3r'l(*t8 oncr dieser Thaisachen erlauben Sie sich jetzt Zahlenfälschung? Aber da» ist uoch nicht genug. Ihr ibc??"' drehend au» den Herren Bracke, York u. s. w.. ibre � dein Delegirten sür Ottensen, Herrn Herold, die in ««ew Mandat über eine Volksversammlung-nlhaltene Stim- ?, st 300 an der Zahl, selbst aus die rolhe Ligitimationskarte " nie' d>s° 200.»ud jetzt schreibt man in Ihrem '.. nli-''' � Dclegirte für Ottensen 3000 Stimmen in I �°"dat gehabt hätte? Sie scheinen wahrhastig l �-i» deiin Zahlen fälschen zu können, und e« muß wirklich dt- dem an seiner Ehre noch etwa« liegt, und �« s�o��auf Anstand und Würde hält, sich von Ihnen mit U rffsiTn" obtvenden. E« war wahrhastig hohe Zeit, daß l,r v"stokunst dieser Herren an', Tageslicht kam. "der Ä«(« Dtt8 �>-1- angeführte». That- crne i? ebn»-"'chtlchnur dienen, wie sie die weiter angeführten -X> �evir,?" Mondatsfälschungen, welche man unserer Partei ZfilG«'�.beurtheilen haben. Aus Eine« erlaube ich mir n-eioil-� Euch toV«"tr0*1''. n0th ousmerksam zu machen. ES st. f, gf« tVst a ul,st dieser Herren wieder gezeigt, ?i»ne�l» lcndbei» a<."�d"d nur benützen, um aus ihrer Un- 'fP'*.,/' stch empor zu schwingen und einen Namen zu eine r 4 t iväed erwerben, den sie zum Dank nachher, nur zu ihren selbst-' süchtigen Zwecken verwenden. Prägt Euch dies tief ein, damit ferneren Angriffen, die immer wieder erneut kommen werden, gleich von vorn herein die Spitze abgebrochen wird. Oskar Leh der. Berlin, 23. August. lZur Notiz für Liebknecht und Eonsorten.) Herr Liebknecht lügt einmal»vieder frech in die Welt hinein. In Leipzig sollen z. B. blo« 90 nlisrer Parteigenossen sein, dabei zählt der Zimmcrer-Vercin über 1000 Mitglieder und ist die Zahl der Maurer in Leipzig, die durch 2 Delegirte in Eisenach vertreten»varen in Summa 1900. Wenn Herr Liebknecht nicht glauben will, daß jene Alle zu uns gehören, dann mag er einmal auf den Bauplätzen die Runde machen, dort wird man ihn schon ge- hörig die Wahrheit kund thun. Uebcr andre Mandate der Leipziger Delegirten diene folgendes zur Nachricht: Der Allg. deutsch. Maurer- und Zimmerer-Berein sind einheitliche Ver- eine in ganz Deutschland, selbstverständlich kann auch ein Mitglied in Leipzig die VcreinZgenossen in Königsberg, Schleswig k. vertreten. Um Reisegeld zu svaren, haben sich 42 Mitgliedschaften beider Vereine durch 18 Delegirte au« Leipzig und Naumburg vertreten lassen. Jedenfalls haben dieselben ein Jeder 400 Mann vertreten, während z. B. der„deino- kratische Arbeiter-Verein" in Berlin seine 22 Mitglieder durch 5 oder 6 Literaten vertreten ließ. Dies zur Auf- klärring. Mit Gruß G. Lübkert. Berlin, 23. August.(V erdr eh ung er» Liebknechts.) In der letzten Nummer seine« Blatte« schreibt Herr Lieb- knecht, daß die Maurer Berlins mit 6000 Stimmen aus dem Eongreß zu Eisenach vertreten wären, aber in Wirk- lichkeit nur einige Hundert Mann zu Berlin in ihrem Verein hätten, hier hat Herr Liebknecht so gelogen, wie er e» wahrscheinlich in seinem ganzen Leben noch nicht gethan hat. Ich ersuche Herrn Liebknecht nur ein einziges Mal in unserm Verein zu erscheinen, um sich zu überzeugen, wie viel tausend Mitglieder wir hier am Platze zählen. Hier in Berlin sind 7500 Maurer beschäftigt, davon gehören 4500 dem Allgcm deutsch. Maurer-Verein an, 300 dem fortschrittliche» Ortsverein,»veitere 1000 haben sich bisher immer au unseren Versammlungen betheiligt und 1200 haben sich bisher meistcntheil« keiner Partei angeschlossen. DicS Herrn Liebknecht zur Nachricht, um fernerhin»acht solche grenzenlose Lügen in die Welt zn schleudern. E. Grändorfs. Barmen, 19. August.(Ein prächtiger Junge.) Wenn irgend Etwa« geeignet ist, die Unübertresflichkeit und Gelehrsamkeit eine» großen Rcdacteur« außer allen Zweifel zu stellen, so ist e« die gestrige Nummer der„Barmer Zeitung", in deren Spalten sich elne köstliche Correspondcnz au» Berlin über den Maurer-Strike befiildet. Herr» Klein- Paul, dem tiefen Denker, muß wohl jede» Wort derselben so recht au« seiner Seele gesprochen sein, da er da« seltene GeisteSproduct ohne jede Bemerkung seinen nach„Bildung" schnappenden Abonnenten austischt. Zur Erheiterung meiner Parteigenossen folge nachstehend eine kleine Blnmcnlese au« diesem von Unwissenheit strotzinden Machwerk. Nachdem der Herr /VCorresuondeiit die Behauptung aufgestellt, daß die strikciidcn Maurer auch für jeden„langsamen»nd schlechten" Arbeiter einen Thaler Lohn pro Tag gefordert, und hieran« den Schluß zieht, daß dadurch der ganze Sieg nur ein scheinbarer sei, weil eine große Anzahl der Maurer au« weniger guten, ja vielleicht(wie pfiffig!) au» schlechten Arbeitern bestehe und diese in Folge der Erklärung der Meister, nur jedem„tüchtigen und brauch- baren" Gesellen den geforderten Lohn von einem Thaler zu zahlen, trotz aller Beschlüsse sich genöthigt sehen»vürden, mit einem niedrigen Lohnsatze vorlicb zu nehmen, ultd»va« dergleichen Alsa»»zereien mehr sind,(die Berliner Maurer haben 1 Thlr. al« Mmiinallohn gefordert und die Meister müssen, ihn jetzt bezahlen, gern oder ungern)— ergeht sich der edle Herr in folgendem Herzenszruß gegen den Socia- liSmu«: „Dadurch, daß die Arbeiter bei ihren Strike« diese For- derung de« gleichen Lohnsatze» an die Spitze gestellt haben," (Eine Unwahrheit, es ist den Meistern durchaus nicht ver- boten, mehr»vie einen Thaler zu zahlen.)„haben sie von vornherein den festen Boden, aus welchem sie den Sieg er- ringen konnten"(wie schmeichelhaft!)„verlassen und sich aus den phantastischen Boden des SocialiSmu» begeben. Sie haben dadurch jene Gleichheitstheorien zu den ihrigen ge macht,»velche alle Menschen als gleichwerthig hinstellen und welche von einer gesellschaftlichen Ordnung sprechen, in welcher alle Menschen ganz gleichartig leben, indem jedem nur eben so viel Mittel zu Gebote stehen, al« allen andern. Ein solche« Gesellschaftssystem mag sich aus dem Papier vielleicht ganz gut ausuehmen, tu der Wirklichkeit ist e» aber unan«- jührbar, denn,»venu heute getheilt würde und alle Menschen gleichgestellt»vären, so würden sich doch schon morgen die Befähigter» eine bessere Stellung verschasscn." Sie sind also, Herr Kleinpaul, al« Ehef-Redacteur eine» großen Winkel- Blattes, mit Ihrem Eorrespondentcn der Meinung, wir Socialtsten erstrebten eine„gesellschaftliche Ordnung", in welcher die Leistungen de« minder fleißigen, resp. befähigten Arbeiters denen des fleißigen, resp. mehr be- sähigten vollständig gleichgestellt seien.— Sie köstliche« Kerlchen! Woher haben Sie diese tiefe Weisheit geschöpft? Etwa au» den„belehrenden" Vorträgen im Banner Bil dungsverein oder aus dessen„Dickemilch. Ausflügen" an Sonn- und Feiertagen?— Wenn da« ist, dann lassen Sie sich von Ihren Lehrherren das Lehrgeld zurückgeben. Ich will Sie iudeß eine» Bessern belehren und bin der festen Ueberzeugnug, daß, wenn Sie, was ich von einem großen Redacteur voraussetzen muß, überhaupt der Belehrung zu gänglich sind, Sie un» jubelnd iu die Arme fallen und au« rufen werden:„Socialisteu, ein großer Redacteur ist Euer!" Also, spitzen Sie Ihre„fortschrittlichen'' Ohren! Wir Socialisteu erstreben einen Staat, in welchem nicht mehr Taufende von Arbeiter»(zu denen Sie Ihrer eigenen Versicherung uach selbst gehören) von einem einzigen sich irgendwo im Bade abmagernden„Unternehmer" mit einem kaum zum nothdürstigstcn Lebensunterhalte hinreichenden Lohne abgefunden werden, einen Staat, i» welchem jeder Arbeiter den vollen Ertrag seiner Arbeit erhält, in welchem also von einem„Lohne" keine Rede mehr sein kann. Im socialistischen Staate wird e» keine saullenzenden Eapitalisten, sondern nur Arbeiter geben,— wer nicht arbeiten will, verhungert einfach. Auch die Ihne» so sehr in den Knochen liegenden Strikes wird der Sociali«miiS au» der Welt schassen. Welch' ein tröstender Gedanke für Sie, Herr Kleiupaul, der Sie danu in Ihren Zeitungsartikeln Real ein Schubfach weniger zu registriren hätten. Ferner, und hier kommt der Kern- Punkt meiner Belehrung, Herr Kleinpaul, werden die weui» ger fleißigen oder befähigten Arbeiter auch weniger„ver- dienen", als die fleißigeren oder mehr befähigten. Die letz- teru werden einfach ein bessere« Leben haben, al« erstere,— die Menschen sollen nicht gleich gut lebe», ohne sich gleich anzustrengen, wie Ihnen Ihr Correspondent weismachen will. Der Tüchtigere wird natürlich eine bessere Stellung haben, als der Mindettüchtige,— aber der„Nichtbefähigte" wird auch nicht, wie in der jetzigen Geldsackswirthschaft, eine« langsamen, sichern Hungertode« sterben, er wird we- nigsten« so viel„verdienen", daß er menschenwürdig leben kann. Sodann, merken Sie wohl auf, Sie strebsamer junger Mann, wird e« im socialistischen Staate so- wohl große wie kleine Redacteur« geben, so daß auch Ihnen, der Sie unzweifelhaft der erster» Eategorie angehören, sich eine ruhmvolle Laufbahn eröffnen kann. Wenn also noch ein Funken Lebenskraft in ihrem De- litzschiösen Gehirn glimmen sollte, so werden Sie, deß bin ich überzeugt, diese meine Belehrung mit erleichtertem Her- zen entgegennehme.., und künstig sich nicht mehr von nase- weisen Eorrespondeutcn„Strike-Artikel" aufbinden lassen. Wenn Sie so, ans Wahrheit und Vernunft gestützt, al« großer Redacteur alle jenen keinen Geister überragen und mit Donnerworten in den Abgrund Ihre« Papierkorbe» schleudern werden, die sich unterstehen, Ihr Blatt durch Hand- greslichen Unsinn compromittiren zu wollen,— dann wird auch Ihre Frau Mama, vertrauend aus Ihre Selbständig- keit, in gerechtem mütterlichen Stolze nicht unterlassen, Ihnen statt des leidigen Klapphöschen« mit Oberleibchen eine statt- liche„Buze" mit Hosenträgern anzulegen. Mit seelenvollem Entzücken wird der Herr Papa seinen berühmten Sprößling Hopsa reiten lassen und mit zufriedenem Lächeln seiner besse- ren Ehehälfte zulispeln:„'S ist doch ein prächtiger Junge!" W. Frick jaa. Verbands-Chtil. Für den Allgemeinen deutschen„Arbeiterschaft»« Verband". Berlin, 24. August. Eine Sitzung de« VcrbandS-Ausschusse«, welcher der Berband«< Viccpräsidcnt Herr Lübkert präsidirte, fand gestern statt. ES waren anwesend die Ausschußmitglieder Herren Kapell, Grändorfs II., Renz, Knoche, Leib, Tölcke und in Stellvertretung de« Herrn ZielowSky Herr Aurin, sowie der Präsident der Metallarbeiterschaft, Herr Schulz aus Hannover. Letzterer beanstandete die Berech- tigung de« Herrn Renz als Vertreter der Holzarbeiterschaft und de« Herrn Leib, welcher die Arbeiterschaft der Buchbia« der u. s. w. vertritt. Nach ausführlicher Erörterung de« Sachverhalt« erkannte der Ausschuß die Berechtigung der Herren Renz und Leib an. Demnächst wurde beschlossen» für die hülfsbedürstigen Familien der strikenden Zimmerleute in Itzehoe und Breslau 100 Thlr. und sür die der im Strike befindlichen Arbeiter der Laucnsteinschen Fabrik in Hamburg ebenfalls 100 Thlr. au« der Verbandskasse als Unterstützung zu gewähren, sowie die Vertheilung dem betrefienden Local-Eomite'S zu überlassen. Hieraus nahm Herr Schulz Veranlassung, mehrere Punkte zur Sprache zu bringen. Er bemerkte dabei, daß er vor etwa 14 Tagen hierher gekommen sei, um einen Ein- blick in die Verwaltung de« Verbände« zu thun und sich zu überzeugen, ob da« Mißtrauen, welches er gegen die Ber- waltung hege, begründet fei. Zunächst wunderte sich Herr Schulz darüber, daß vom Allgemeinen deutschen Schuh- inacherverein kürzlich nur ein geringer Betrag an die Ver- bandskasse eingezahlt sei. Herr Aurin wies nach, daß der frühere Präsident de« Verein«, Herr Schumann, die Ortskassen aufgefordert habe, keine Gelder an die Centralkasse einzusenden; außerdem habe derselbe aus einer Rundreise die VereinSmitglieder ausgebeutet, in Folge dessen die regelmäßigen Beiträge nicht eingegangen feien; die» werde sich bessern, nachdem nun wieder Ordnung im Schuh- inacherverein herrsche. Eine Bemerkung des Herr» Schulz, daß die Verbandsgelder„vergeudet" würden, rief de» leb« hafte» Unwillen der Ausschußmitglieder hervor. Herr Schulz, ausgefordert, Beweise vorzubringen oder seine Aeußcrung zurückzunehmen, erklärte, daß er keine Beweise beibringen könne und die Aeußerung zurücknehmen wolle. Darauf tadelte Herr Schulz den Ausschußbeschluß vom 14. Juli(Nr. 82 de«„Social-Temokrat") in Betreff de« Ausschlusses von ArbeiterschastSmitgliedern, welche gegen den Allgem. deutsch. Arb.-Verein agitirten. Herr Schulz bemerkte, daß mehrere Mitgliedschaften der Mctallarbeiterschast den Beschluß nicht anerkennen wollten. Herr Lübkert wie« die Nothwendigkeit und Gültigkeit de« Beschlüsse« aussührlich nach, woraus der Ausschuß den An- trag de« Herrn Schulz aus Veröffentlichung einer gegen den Beschluß gerichteten Resolution mit allen Stimmen gegen die de« Herrn Schulz ablehnte. Gegen 11'/« Uhr wurde die AuSjchußsitzung, in welcher zwei Polizcibeamte anwesend waren, geschlossen. Berlm, 21. August.(Agitationsbericht.) Da» Verbaudspräfidium benutzte die Gelegenheit, die der Esse- nachcr Eongreß bot, um eine mit wenig Kosten verknüpfte Agitation vorzunehmen, die möglich war, weil viele Dele- girte gelegentlich der Rückreise Versammlungen abhalten konnten. Auch ich benutzte diesen Umstand. In Eisenach gründeten wir sofort Mitgliedschaften der Schuhmacher, Zimmerer und Mauer, wobei noch zu bemerken ist, daß die ganze thüringische Opposition, jedoch vergebens, aus dem Platze war, um uns nur nichts zu Stande bringen zu lassen. Es waren sogar die seit einigen Tagen von Liebkuccht»nd Bebel als Polizei angestellten Zimmerer und Maurer in der vor- bersten Reihe, welche Anfangs Opposition machten; aber nachdem ich ihnen die Organisation unseres Verbände« auseinandergesetzt hatte, ließen sie sich einzeichnen. E» zeigte sich, daß e« schon längst ihr Wunsch gewesen sei, einen ähu- lichen Perein zu gründen, wiewohl vergeblich. Weil die Bauhandwerkcr für geringen Lohn von 5 Uhr Morgend an arbeiten müssen, hatten die Zimmerleute schon einmal die Arbeit eingestellt, um eine Stunde abzubringen, aber nichts erreicht, da die Meisten gezwungen wurden, aus Hunger wieder anzufangen. Die Leute sind jetzt vollständig für unsre Organisation gewonnen. So kann es kommen, Ihr Herren„Ehrlichen". Am Dienstag waren Wolf aus Hamburg nnd ich in Brau»schweig. Die dortige Ver- sammlung>var von circa 250—300 Mann besucht. Der Vorsitz viel den Anhängern Bracke's in die Hände, diese hatten nämlich dort vorgearbeitet. Nachdem Wolf 5 Mi- nuten gesprochen, ging ein Höllenspectakel los:„Bezahlte Bismarcker",„schuftige Schweitzerianer",„bezahlte Sub- jecte",„Schweitzer hat Fritzsche kein Geld gegeben",„Buch- druckereibesitzer Bergmann hat Fritzsche 50 Proz. Zinsen abgenommen"(was geht das Schweitzer nnd uns an), „Schweitzer hat 2000 Thaler unterschlagen"(einfach Lüge), u. s. w. Für Wolf wurde die Redezeit auf 20 Minuten festgesetzt. Er fängt an die Gründe zu entwickeln, weshalb wir auf den: Congrejj uns so, wie es geschehen, verhalten haben, wird aber fortwährend von einigen auffallend sich hervorthuenden Schreiern unterbrochen. Die dem Berein und Perbaude treu Gebliebenen, ungefähr 60 an der Zahl, protestiren und es erfolgt eine GeschästSordnnngsdebattc. Wolf schweigt dann. Es sprachen einige Herren, welche freilich in Braunschweig unbekannt sind, dieselbe Statuten- reiterei kommt zum Vorschein, namentlich glänzt der Aus- schuß der Cigarrcnarbeiter. Von Princip ist gar keine Rede, nur hohler Redeschwall. Dann bekam ich das Wort. Ich geißelte sofort die Schreier, welches einen Sturm hervor- rief, so daß selbst Herr Ehlers sich genöthigt sah, seine Schaar etwas zu mäßigen. Ich widerlegte nun die An- schuldigen, die gegen Schweitzer und den BerbandsauSschuß vorgebracht waren, was denn doch etwa« Ruhe in die Ver- sammlung brachte. Es sprachen noch einige Gegner, darauf Wolf, und hatten wir jetzt die Majorität für uns. Wie die Führer der Opposition da« merkten,— es sollte grade Kirchner das Wort haben— nahm Ehlers, ohne als Redner eingeschrieben zu sein, das Wort und hetzte gegen Schweitzer, was nur zu beulen war. Kirchner wurde dann schnell auf Antrag de« schönen Lüdecke, Bracke's Handlanger, der die Zimmerer-Delegirten seiner Zeit um eine beträchtliche Anzahl Thaler beschwindelt hat, im Tumult das Wort ent- zogen und der Schluß der Versammlung angenommen. Wären die Metallarbeiter und Zimmerleute ordentlich ver- treten gewesen, so hätte die Majorität uns Niemand be- streiten können. Mit einer großen Zahl Parteigenossen gingen wir nun in ein andere« Bierhaus, wo Vieles zur Sprache kam, welche« kein gute« Licht auf da« Treiben in Braunschweig wirst. Die Zimmcrleute sind fest, ebenso Metallarbeiter und eine Schaar fester Lassalleaner. Die Metallarbeiter haben Ehler« als Bevollmächngten suspendirt, weil er über 3 Monat Beitrag schuldet und gegen den Verein agitirt; allein Herr Schulz in Hannover, der be- kanntlich auch auf Seiten der„Ehrlichen" steht und sich gegenwärtig in Berlin befindet, um eine paffende Gelegen heit zum offenen Abfall ausfindig zu machen,— weigert sich, die Suspendirung anzuerkennen nnd eineu andern Be- vollmächtigten zu ernennen.— Andern Tags war ich in Hannover und Wolf in Wolfenbüttel. Zn Hau- nover hatten die Maurer einen Tag vorher die Arbeit aufgenommen, auf das Wort der Meister, wenn die Gesellen die Arbeit aufnehmen, würden sie den ge forderten Lohn zahlen. Dann waren anch einige Schock Schweden bis zum 1. October angekauft worden, 16 Thlr. Reisegeld das Stück nebst 24 Sgr. Lohu war ihnen ausbezahlt und 3sz Sgr. sollten gut geschrieben werden bis zum ersten October, wo Alles ausbezahlt werden sollte. Also den Schweden köun ten die Meister den von den Deutschen verlangten Lohn geben und noch 16 Thaler dazu, aber den deutschen Arbeitern, welche sich Jahre lang für die Meister abgeschun- den, welche ihnen große Häuser und Landbesitz geliefert ha- ben, dadurch daß die Meister immer einen beträchtlichen Theil des Arbeitsertrages der Gesellen an sich gezogen haben, den deutschen Arbeitern kann man das nicht geben! Am Donnerstag sprachen Fr ick und ich vor einer großen Ver- sammlung in Minden. Gegner traten nicht auf. Die Gewerkschaften kommen gut vorwärts, es ist aber auch nöthig. Von Früh bis 8 Uhr Abends ist Arbeitszeit für 15 und 16 Sgr. Lohn. Nur auf unser Zureden kauften sich die dortigen Arbeiter erst ein Glas Bier. Da« Prole- tariat schleppt sich dort gerade wie in Halle noch vor San- nenansgang an die Arbeit! Am Freitag traf ich in Lüne- bürg wieder mit W ols zusammen. Hier ist der Geist vor- trefflich. Unsere Agitation hat den Arbeitern dort auch schon Vortheile gebracht. Wenn die Gewerkschaften nicht gewesen, wäre dieses Jahr der Lohn in Lüneburg gefallen. In Hamburg und Altona habe ich in 6 verschiedenen Ver- sammlungen gesprochen. ES geht jetzt dort gut vorwärts, aber gegen die alten Gewerkszustände ist der Geist noch ein Bischen zu wenig revolutionär. Die Hamburger Töpfer haben sich jetzt dem Allg. deutsch. Maurer-Verein angeschlossen. Allen Parteigenossen meinen herzlichsten Dank für das freund- liche Entgegenkommen, welches mir tiberall zu Theil wurde. Mögen sich die Mitglieder nun überall fest zusammenschaaren und den sich persönlich wichtig Machenden den Rücken kehren, so wird allem Hader bald wieder abgeholsen sein, den uns die„Ehrlichen" theilweise zugefügt haben. Mit social-demo- kratischem Gruße G. Lübkert. Wochen vom Doge der Einreichung an eine Generalver- ammlung einzuberufen. Mögen von keiuer Seite noch Hindernisse gemacht werden nnd dadurch ein neuer Statuten- bruch geschehen, damit den Mitgliedern in allen Stücken volle Gerechtigkeit widerfahren und alles Verderbenbringende cnd- lich ausgerottet werde, um wieder fest organisirt unserer Fahne folgen zu können, und dem großen Bruderbunde, dem ArbciterschastSverbande, wieder einverleibt zu werden. Sollte aber trotzdem unserem gerechten Fordern nicht Ge- nüge gethan werden, wird von den Satzungen abgewichen, welche uns heute noch alle hnlig sein müssen, dann wird eS sich ergeben, was am rathsamsten ist, und wir werden uns dem Hamburger Vorschlag anschließen, worauf wir jetzt noch zu verzichten bitten, da man erst dem Gesetze folgen muß und dieses sind hier unsere Satzungen. Alle Briefe werden der Generalversammlung zur Prüfung vorgelegt. Nachstehend das Verzeichniß der Orte, Namen der Einsender und deren Stimmenzahl: 1) Achim: I. v. d. Heid, Bcv., 130, 2) Altenburg: W. Zahl, Bev., 78, 3) Ansbach: M. Emmerling, Bev., 16, 4) Bremen: Marhof 51, 5) Bautzen: A. Zwieblcr 57, 6) Bokencm: A. Adelhelm, Bev., 12, 7) Cassel: Herwig, Bev.. 66, 8) Cöln a. R.: Eh. Weiner. Bev.,?, 9) Crefeld: Miß 8. Reuth 32, 10) Delmenhorst: H. Fernite 66, 11) Döbeln, A. Lepp.Bev., 13, 12) Dessau: F. Olberg, Bev., 34, 13) Düsseldorf: E. Brückmann, Bev., 140, 14) Düßburg: H. Dalttop, Bev., 23, 15) Einbeck: Eh. Steinberg, Bev., 17, 16) Frankfurt a. M.: Wilhelm Schmidt 38, 17) Frankfurt a. O.: E. Pritzsche 60, 18) Glück- stadt: H. Schröder 19, 19) Hanau: F. Kieser: 70, 20) Hamburg: A. Strathmann, Bev., 679, 21) Hastädt: Forst« mann 60, 22) Hemelingen: Lötz 135, 23) Halberstadt: G. Ditzmann 55, 24) Heppens: I. Greß 12, 25) Leipzig: Ga- briel 46, 26) Lüneburg: H. Herder 30. 27) Mainz: G-rh. Schimmel 33, 28) Mühlhansen a. M.: Frestner 22. 29) Offenburg: E. Liebert 10, 30) Ossenbach: G. Feih 30, 31) Osnabrück: Jos. Wien« 125, 32) Rehme: A. Vogt 20, 33) Salinghausen: Soll 18, 34) Speier: St. Nachbar 19, 35) Vahingcn: L. Schwan 14, 36) Vlotho: A. Rhede 50, 37) Wertbcr.- H. Landwehr 50, 38) Wildeshausen: H. Otherseu 13. Summa: 2393 Stimmen. Die Commission: H. Frigge. H. Herwig. Klein. Carl Weber. G. Wilhelm. H. Franke. Glükauf. Für Hamburg._ t» Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein.— Freundschaftliche Versammle Donnerstag,»«. August, Abends» kW in Tütge's großem Salon, ValentinSkaw» Tagesordnung. Bortrag des Herrn Richter._ Oskar Lehs. 100 Für Dcrlin. Allgcm. Cigarren- u. Tabackzarbriter-A Geschlossene Mitglieder-Versammlung Donnerstag, den s«. August, Abends �* in Meisters Casehaus, Landsbergerstr. 11 Tagesordnung:«e Zeitnug ers Wahl eines Hauptkassen- und eine« OrtskasseN'�b zwar: Di« und sonst wichtige Vereiasangelegenheiten. Bonn Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erschs___ Fr. Brandt, B-p? -für Dei-Iin'vnuement». pCtltn. lich 5 Sgr Allgem. deutsch. Maurer-Vercik bei deu aus Versammlung � stdd. Währ.) Mittwoch, den«S. August, Abends» t" in Wolter'« Lokal, NeueS Gesellschaftshaus Cottbuser Thore. Agitationsbericht von Lübkert._ E. Gränd�, Allgemeine deutsche Manufakturarbeiterschaft. Augsburg, 21. August.(Große Arbeitsein- stellung.) Gestern Nachmittag haben 300 Manufaktur- arbeiter in der Weberei von Krau«& Sohn dahier, gezwungen durch ihre überaus drückende Lage, die Arbeit ein- gestellt. E« befinden sich darunter 100 Frauen, Mädchen und Kiuder. Hülfe lhut dringend noth! Vor Zuzug, namentlich aus der Schweiz, wird gewarnt, wie ich auch alle arbeiterfreundlichen Blätter der Schweiz ersuche, vor- stehende Warnung vor Zuzug zu verösscntlichen. L. Tauscher. Deutsches Maler, Lackirer- u. Vergolder-Gewerk. Hamburg, 22. August.(Anträge.) Zur General- Versammlung sind von Würzburg noch folgende Anträge ge- stellt: 1)§. 5 einzufügen: laß Kranke während der Zeit ihrer Krankheit und im Winter Arbeitslose 2 Monate vom Zahlen der Beiträge frei sind. 2) Eine Krauken- und In- validen- Kasse zu gründen. Mit Gruß und Handschlag I. Ambrosius. Cassel, 21. August.(Zur Beachtung.) Den Herren Delegirten der Maler, Lackirer:c. Gewerllchase diene zur Nachricht, daß ein Empfangs- Comitö am Bahnhos sein wird, erkenntlich an rother Schleife. Sollte aber bei einem Zuge dieses fehlen, so bite ich, sich nach Raaben's Bierlokal, Fischgass-, zu begebeu. Für alles Andere ist gesorgt. Fr. Buhle. Allg. deutscher Cigarrenarbeiter-Verein. , 20- August.(Zur Generalversamm- lung.) Collegeu! Es wird Mancher über die Zögerung unsererseits ungehalten sein, aber diese Schuld liegt nicht an uns, sondern an den Verschleppungen durch manchen Ort. Heute sind wir im Stande Euch miitheilen zu können, daß uns von 33 �.rten die Stimmen eingegangen sind und wir somit Mit Recht nach unfern Satzungen, Berufung einer Generalversammlung, in Eurer Aller Auftrag fordern köu- uen. Es ist somit unter heutigem Datum auf Grund unserer Satzungen§ 25 zufolge an den zeitigen Präsidenten F. W. Fritzsche die Forderung ergangen, innerhalb vier Briefkasten. * Von den Berliner Mitgliedern der Metall- arbeiterschaft ist uns ein Bericht„über das Austreten und die Willkürlichkeit de« Herrn Schulze au« Hannover bei seiner Anwesenheit in Berlin" zugegangen, den wir in der nächsten Nnmmer bringen werden. Herrn Schalmeyer in Hamburg ersuche ich, mir das versprochen Material sofort zu übersenden. G. Lübker t. Röder, Bochum: Maurer- und Zimmererstatuten wird Lübkert senden. Für Schneider ist an Liebisch, Hamburg, Schneideramtshaus, und sür Schuster an Kölsch, Mainz, Gonsenheimer Höhle, zu schreiben. W. Haustein in Hamburg: Anuouce 53 Sgr.— H. Heyer in Löderburg: Annonce 8 Sgr._ An die Leser der„Freien Zeitung." Herr Fritz Wende, der seit seiner Verhaftung zu Düsseldorf fortwährend krank war, liegt jetzt lebensge jährlich erkrankt darnieder, und zugleich hat der Expedient der„Freien Zeitung", wegen AtajestälSbeleidignng verfolgt, plötzlich Leipzig verlassen müssen. Au« diesen Gründen hat die„Freie Zeitung" diese Woche nicht rechtzeitig erscheinen können; sie wird dagegen nächste Woche in einer Doppel nummer ausgegebm werden. Leipzig, den 20. August 1369. Die Redaktion. Für Lübeck. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein Abonnemer Sonntag, den«». August,.wokrat" fjj Todtenseier Ferdinand Lassallewährend, a auf Sadowa vor dem Holstea-Thor. kNgenommer Anfang des Concerts 5 Uhr Nachmittag«. Deg neuen Um 7 Uhr beginnt die Feierlichkeit mit GM y. Festreden. Auch kommt der„Schlingel" zur AujW Eutre 4 Sch., Damen frei. Zutritt Jedem s»:"fgelleset d>'B. Die Parteigenossen von Hamburg, �~~ Oldesloe werden hierzu freundlichst eingeladen.,© Annoncen. Für Derlin. Allgemeiner deutscher Arbeiter- Verein. Geschlossene Mitgliederversammlung Sonnabend, den«8. August, Abends 8',- Uhr, im großen Saale des Herrn A. Todtenhöfer, Große Friedrichsstraße 3«, nahe der Besselstraße. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Verlagsbuchhändlers W. Groth e „Ueber die Möncherei." 2) Abrechnung sür Monat Juli. 3) Bericht de« Herrn Lübkert über seine Agitationsreise Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht C. W. Tölcke. Das Comitö empfängt die fremden Gäste an f Tag- am Bahnhose, an einer roth und weißen Sr kennbar. Bräu er -_ H. Jäger. A. Joschouneck. 3sW, daß fid Buchdrucker- u. Schriftgiesßer- ZMen, um ein« Engelhardts Lokal, Lindenstr. iibet die Wie) Mittwoch, den 25. August, Abends 3'/e lV fu zeigen Dr. Scheye: Geschichte der deutschen Literatur(Fanden aber ur Der V cor Idee des A> e gemacht we i-kschen, nicht j! Idee auf Für Hamborg. Abrechnung über die für die strikenden Tischler gesammelten Gelder. 7- 8 tn, dafür bü feolts biloer sondern !en, das Au auf Arbeit b jtschland die ingt werdet ?te sie zur 6 an ihn, u g wie ein >lse hörte de: /liberale Pre' egle sie durch ,'d verurtheilte «aftcste Gegn - Summa 234 Ttr.>Mrt. S'/z Sch. Nach Cassel gesandt Reiseunterstützung auHru. Ahrend do. do. Graß do. do. Lineweh Druckkosten der Aufrufe... Den strikenden Cigarrenarbeitern in Leipzig...... Porto......... Ausgabe: ... 175 Ctr.-Mrk. 2 2 1 3* unsere Feir «andere als L "dem Feuer �Arbeiter ver er scharf n< heit kampfci ilrecht soll un lLolf(HamI Werk gesetzt snzen, aber tchütterlich. e» eine selb! �8 Programn b°r Allg. de Programms »echt und t, a Umänderung J Ist. Hülse z g vtionen ford •tht rief er —, niit der sie socialen Frag Gesammt-Ausgabe 205 Ctr.-Mrk.� K�b.-Vere 20 r-Aiisgave zuo lAtc.'iuui. Einnahme 234 Ctr.-Mrk. 5 lrbetterpartei Ausgabe 205-"Bourgeoisie, s Bleibt Ueberfchuß 23 Ctr.-Mrk. S'Olb nur um Die Commission: lange Hami Hausteiu. Löschte. Hunger. erschien ein Sommer, � Dann wi in d e Theil de Hamburg, 21. August 1869. Entbindungs-Anzeige, Heute Vormittag 9 Uhr ivurde meine liebe sabeth, geb. Wegener, von eiucm,~,vii ce glücklich entbunden, ein junger kräftiger Social- theilhaberseb diese« zur Nachricht allen Freunden und Bekannte' � Löderburg, den 20. August 1369. � �en. Schon ________ H-inri» �/-r Asse-VVrs Freiwillige Beiträge für die Hititerblltm. das emschj im Plauenschen Grund bei Dresden Lt�jene Halbhc ten nimmt gern entgegen die Expev� macht der „Social-Demokrat," Gitschinerstr. 1?- Druck ron R. Bergmann tu Berlin.— Berautwortlicher Redakteur und Verleger: W. Grüwel in Berlin.