r. erein. mlum r. 100. Berlin, Freitag, den 27. August 1869. Fünfter Jahrgang 9 1h Stamp Lehd Cer- Ven mlung r. 11. Social- Demokrat. fe Zeitung erscheint brei Mal wöchentlich affen and war: Dienstags, Donnerstags und erfchei Bevol Sonnabende bends. Organ der social- demokratischen Partei. Redaction und Expedition: Berlin, Gitschinerstraße 17. Bestellungen werden auswärts bei allen Bostämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen genemmen. onnements. Preis für Berlin incl. Bringerlohn: vierteljährlich 15 Sgr., monet lich 5 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.; bei den Bostämtern in Preußen 15 Sgr., Zerein bei den außerpreußischen Festämtern in Deutschland 12½ Ogr.,( 44 Kreuzer Inserate( in der Expedition aufzugeben) werden pro breigespaltene Petit- Zeile bei Arbeitersüde. Währ.) 89 1 aus vor Brände Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Colonien, Amerika, China und Japan Mr. A. Duensing 8 Little- Newport- Street, Leicester- Square. W. C. London. Verein Abonnementsbestellungen auf den Social- Bourgeoisie, welche früher den Mantel des Fortmokrat" für das laufende Cuartal" werden schrittlerthums sich umhängte, hat ihn jetzt gefalletwährend, auswärts bei den Postämtern, ent- wechselt; aber wir laffen uns nicht täuschen. or. t Gefa Auffüh em fre 3, Alto T. e an b Ben S engenommen. Den neuen Abonnenten wird das Blatt für ganze Quartal, vom 1. Juli an, vollstännachgeliefert. Der Congreß zu Eisenach. Leidenschaftlich werden wir unsere Prinzipien vertreten den Spießbürgern die Haare grau. So find jest und wenn 500,000 Arbeiter dies thun, dann werden schon in Hamburg alle Intriguen gescheitert, obschon Bebel und Liebknecht sich geheime Agenten dort hielten. So hat ein Herr Große gesagt: Wir brauchten gar keinen Präsidenten; so hat Geib eine Broschüre verbreitet, in der genau diefelbe Organisation angepriesen wurde, die jetzt die Volkspartei sich geben Bräuer( Hamburg): Die anwesenden Delegirten will. Das Spießbürgerthum ist eben der Feind fefter fen, daß sich Philister in unsere Reihen drängen Organisation. Lassalle aber sprach: In einen r- llten, um eine Rolle zu spielen. Ihre Wuth brach Hammer muß die Macht des Arbeiterstandes zusam.54 über die Wiedervereinigung der Lassalle'schen Partei mengeschmiedet werden, damit ich aufschlagen fann 1½ 1 fie zeigen jetzt ihre wahren Absichten. ( Fcben aber unbeirrt unsere 3dee vertreten. Diese, und deshalb stehen wir fest. Schweitzer hält Prinzip und Wir mit diesem Hammer. Das zündet bei dem Arbeiter. tbolt chler in गो.. -Met. 1. 18. 5. 2. 6. 1. 29. 6. 3. Zweite Sigung. 3) Bei Personenfragen, d. h. bei Anschuldigungen, den Antrag zu stellen, daß man den Anklägern, wenn dieselben teine schriftlichen Beweise vorbringen können, ein Mißtrauensvotum in öffentlicher Sizung ausspreche. 4) Eine Einigung sämmtlicher social- demokratischer Arben Anschluß an den Allg. deutsch. Arb.- Verein herbeigeführt beiterparteiungen Deutschlands anzustreben, die aber nur durch werden kann. ( 5) Jede Arbeiterbewegung für international haltend, hat die deutsche Arbeiterpartei an ihrer Organisation festzuhalten, um bei wichtigen social- politischen Kämpfen mit desto größerer Energie gemeinsam mit der internationalen Association vorwärts schreiten zu können. Han Jal Allg. deutsch. Arb.- Vereins ins Leben gerufen wurden, mit 6) Die Gewerkschaften, welche durch die Initiative des allen Kräften zu unterstützen. Organisation aufgeben, um ein Anhängsel jener Vereinigung zu werden. Der Allg. deutsch. Arb.- Verein hat durch sein straffes Festhalten an Princip und Organisation schon Bedeutendes geleistet. Vor 20 Jahren durften wir allerdings solche Principien, die durchweg radical, ja revolutionär sind, denn sie bezwecken totale Umgestaltung der Gesellschaft, nicht öffentlich verkünden; jetzt ist es möglich, jetzt thut es der Allg. deutsch. Arb.- Verein, und deshalb sage ich: Nur durch den Allg. deutsch. Arb.- Verein und seine Organisation kann der Sieg uns werden. Hat eine solche straffe Organisation das Proletariat erst in jedem Lande, dann ist die Arbeiterbewegung von selbst international, dann ist der Klassenkampf international und führt zum Sieg.( Stürmischer Beifall.) zeugung. Wir halten hoch die Organisation des Was ich soeben verlesen, ist unsere feste Ueberhochtönende Worte beirren. Die internationale ArAug. deutsch. Arb.- Vereins und lassen uns nicht durch r Bot Idee des Arbeiterstandes, muß zur herrschenden Organisation rein, das ist genug; alles andere ist beiter- Association, mit welcher einige Leute den Allg. e gemacht werden; sie besagt: Die Arbeit muß Bagatelle. Wir bilden die älteste Bereinigung der deutsch. Arb.- Verein zu verdunkeln bestrebt sind, ist sfchen, nicht das Capital. Und dafür, daß wir deutschen Social- Demokratie. Weshalb schließen sich lange nicht so gewaltig, wie man vorgiebt. Sie 3bee auf demokratischem Wege verwirklichen Bebel, Liebknecht u. s. w. ihr nicht an? Weil sie zählt circa 1500 franzöfifche, 1500 belgische und en, dafür bürgt, daß die Arbeiter die Majorität selbst Präsident spielen wollen, weil sie herrschen höchstens 1000 beutiche zahlende Mitglieder, dazu Volks bilden, daß sie nicht die Herrschaft einer wollen wie ein Entrich unter feiner Seerbe. Ihr werden se, sondern die Gleichberechtigung aller Menschen Stichwort ist jetzt: internationale Vereinigung der ausgegeben, ohne daß die Karten derselben an vielen Orten en, das Aufgehen aller in die neue Gesellschaft, Arbeiter, und dabei lassen sie nicht einmal den deutman nach den Prinauf Arbeit begründet ist. Im Jahre 1848 ist in schen Arbeitern ihre Einigkeit. ipien des Eintretenden fragt. Es wäre fo= Auch wir wollen mit lächerlich, wollten tschland die sociale Frage in den Hintergrund internationale Einigung, aber zunächst wollen wir unfere bewährte ängt worden durch die politische. Erst Lassalle denn doch die nationale vollziehen. Die Quengeleien te sie zur Geltung. Die Arbeiter selbst wandten jener Friedensstörer sind nichtig. Yord selbst hat an ihn, und sein Offenes Antwortschreiben" mir eingestehen müssen, er habe keine Beweise gegen gwie ein Blizz ein in die Massen. alle hörte den Waffenschritt der Arbeiterbataillone. fest an der Organisation und an dem Präsidenten. Schen Schweitzer. Das ist genug. Darum, Arbeiter, haltet liberale Bresse tobte vergebens gegen ihn, Lassalle Rost( Berlin): Die heutige Sitzung des Conegte sie durch seine Wissenschaft, und der Arbeiter- gresses giebt ein ganz anderes Bild, als wie die id verurtheilte diese Presse. Wie damals Lassalle's gestrige. Gestern wurde von den Volksparteilern in1. hafteste Gegner Literaten waren, so sind es auch triguirt und unparlamentarisch verhandelt; heute vere unsere Feinde. Diese käuflichen Literaten, die treten hier Arbeiter mit Ruhe und Würde Lassalle's andere als Werkzeuge benutzen, um die Kaftanien Princip. Alle Wuth unserer Gegner richtet sich gedem Feuer zu holen, diese Schmaretzer müssen gen Schweizer. Dieser hat nach Lassalle's Tode troß Arbeiter vernichten und wir müssen das Insecten- größter Anfeindung unser Princip gewahrt, und da er scharf nehmen. Dann wollen wir für die Dann wollen wir für die gegen seine Parteistellung Niemand etwas einzuwenden heit kämpfen und die Gesetzgebung und das vermag, so feindet man ihn persönlich an. Wie hohl lrecht soll unser gemeinsames Agitationsmittel sein. Diese Angriffe sind, kann man vor Allem daraus erWolf( Hamburg): Die Bourgeoisie hat Umtriebe sehen, daß gerade in Berlin, wo die Mitglieder Werk gesetzt, um den allg. deutsch. Arb.- Verein Schweizer persönlich kennen, alle zu ihm stehen. Wie ürzen, aber Lassalles Wert, seine Prinzipien sind in Berlin, so ist es auch an fast allen Punkten des schütterlich. Lassalle erklärte den Arbeitern, sie Bereins der Fall. Die Mehrzahl der Abgefallenenen en eine selbstständige geschlossene Partei und ein gehören zu jenen, die persönliche Vortheile zu erlangen 8 Programm haben. Diese folgten seinem Rath suchen; hätten sie ihr Ziel erreicht, so würde die Arder Allg. deutsch. Arb.- Verein ist das Bollwert beiterbewegung in Gefahr sein, zu Grunde zu gehen, Programms geworden, das von dem allgemeinen denn Liebknecht kokettirt mit der Partei ver verjagten wieder zusammen. Eine der ersten zur Verhandlung frecht und den politischen Freiheiten ausgehend, Fürsten, den Hiezingern. Gang wie die Pläne unse- kommenden Fragen wird die Wahl des Königs sein. Imänderung der heutigen Produktionsweise durch rer Gegner, so ist auch ihr ganzes Gebahren. So Gegenwärtig sind die Actien des Prinzen von AſtuIſt Hülfe des Staats begründeter Productiv find wir z. B. geſtern offen und nachgiebig aufgetre- rien, des ältesten Sohnes der Extönigin Isabella, im ationen fordert. Laffalle's Tod entmuthigte nicht, ten; wir haben unsere Wandate ihnen in die Hände Steigen, um so mehr, da derselbe seiner Jugend ehr rief er erst recht die Leidenschaft der Arbeitergegeben, aber jene„ Ehrlichen" wagten nicht, eine Brü- wegen vorerst noch einige Jahre unter die Regentmit der sie fortkämpfen werden bis zur Lösung fung ihrer Mandate eintreten zu lassen. Ein Beweis schaft eines der jetzigen Häupter der Revolution regie10 ocialen Frage. Nachdem die Spaltung des Allg. dafür, daß jene Leute ein böses Gewissen haben. 2. 3. 2. 3. 4. 3. 2. 2. 7. 3. 4. Sch. bid Mrk. 8 8 4 Mrt. 6. Arb.- Bereins glüdlich wieder beseitigt ist, steht| Mert. 5rbeiterpartei mächtiger wie je da. Das Bestreben 6ourgeoisie, fie durch Intriguen zu sprengen, wurde Efielinsky( Paris): Mrt. 516 nur um so eifriger. Besonders suchte man empfangen.) ger. liebe Fra Social D etannten. the eficht stellt, war unsern Forderungen gänzlich ( Fortsetzung folgt.) Politischer Theil. Rundschau. isla Berlin, 26. August. † Die spanischen Certes treten am 1. October ren würde. Andererseits wird sowohl seitens mehrerer Mitglieder der Progressisten- Partei, wie des jetzigen Cabinets die Throncandidatur Serrano's in aller ( Der Delegirte wird mit stürmischen Hochrufen Form gestellt werden. Die carlistische Bewegung ist Ich überbringe den Abgeordneten den social- demo- als beendet anzusehen und wird jetzt selbst von den carliſtiſchen Blättern aufgegeben. Nachdem eine der vielen Beschwerden bes irilange Hamburg zu unterwühlen. Zum ersten erschien ein Agitator der Volkspartei daselbst im kratischen Gruß der Parteigenossen zu Paris. Die Sommer, ihm wurde aber das Handwerk bald Instruktion, die jene mir mit auf den Weg gegeben, schen Volkes durch das Gladstone'sche Kirchengesetz Dann wurde von der Volkspartei Jacoby's fie zeigt genugsam unsere Ansichten; um die Stellung fie zeigt genugsam unsere Ansichten; um die Stellung zum Theil gehoben worden ist, richtet die allgemeine amm in die Welt hinausgeschleudert. Der er Lassalleaner an der Seine zu kennzeichnen, werde Aufmerksamkeit sich auf die für die nächste Session che Theil desselben war gut, der sociale, ber die ich daher folgente Punkte verlesen, die ich zu ver- in Aussicht genommene irische Landfrage. Die„ Times" Theilhaberschaft am Geschäftsgewinn den Arbeitern treten berufen bin: Die Pariser Laffalleaner beauftragen ihren Delegirten hat einen besonderen Berichterstatter nach Irland abgesandt, der sich mit Erörterung der Frage beschäf trichen. Schon damals schielte Brade bei Gelegen Herrn Csielinsky, nach folgenden Punkten zu handeln. Affe- Versammlung nach diesem Programm. an den Prinzipien Laffalle's. 1) Festzuhalten an dem Allg. deutsch. Arb.- Verein und tigen soll. Die übrigen Blätter widmen dem Gegendas entschiedene Auftreten des Dr. v. Schweizer stande eine Reihe von Leitartikeln, und allenthalben rbedi Nacht der Organisation bewährte sich. Die der sogenannten radicalen Bourgeoisie herabsetzen würde. jene Halbheiten wurde Bracke beschämt und still. welche die social- demokratische Arbeiterpartei zum Werkzeug wichtige Meetings statt. Neuerdings ist die Reform 2) Unter feiner Bedingung eine Einigkeit anzubahnen, finden in derselben Angelegenheit mehr oder minder der irischen Landgesetze zur Grundlage eines Vereins rbliebenter n Bern 17. der hte ich die wir Rüdt volle noch ein termaßen von führte dort getar nach Main täuschen ger von hier schon einige en nur einer r in seinem teigenoffen vo 8 unserer Mit jammlung ge lem Mißtra Tags nz, um zu gren. Als w geworden, welchem Mr. John Stuart Mill als Prä-! So könnte man denn auch auf den ersten Aublic glau-| möglich wäre, sie heute durch ein und dasselbe politis die Leute sident vorsteht, und dessen provisorisches Comité be, bagger Toufe y Recht habe, denn die Internationale antitirchliche Programm zu einen. Ein solches Brader ehrlichſte", vorragende Mitglieder der liberalen Partei umfaßt. ha, invent sie in ihm ein neues Mitglied begrüßte, nicht als das der Internationalen anfzustellen und es usage wa Das Hauptthema der pariser und französischen gefragt, ob er an Gott glaube, oder Atheist sei, noch ob er dings zur Bedingung des Eintritts in dieſe Aſſociatraut, daß e Zeitungen ist augenblicklich die Frage, ob der Kaiser fach gefragt: Bist Du Arbeiter, oder wenn Du es nicht allgemeine Vereinigung, das hieße die Internationale einer politischen Partei angehöre oder nicht; sie hat ihn ein- machen, das hieße eine Sekte organisiren wollen, nile ſpielen wit wirklich frank oder nicht, und ob deshalb die Kaiserin bist, willst Du, fühlst Du den Drang und die Kraft in Dir. ihre Reise nach Corsica und weiter nach Constanti- die Sache der Arbeiter frei und rückhaltslos zu vertreten, politische Richtung, scheinbar wenigstens aber anegangen fei. Es gab aber auch noch einen andern Grund, welch darauf auf nopel, Jerufalem und Suez, um der Eröffnung des Dich einzig ihr zu widmen, mit Ausschluß aller andern scheinbar, aus dem Programm der Internationale esend war, b Canales beizuwohnen, antreten werde; sonst ist Alles Fragen, die sie schädigen könnten? Fühist Du, daß die Ar- schließen ließ. beim Alten. An Stelle des Marschall Niel ist beiter, welche alle Reichthümer der Welt hervorbringen, Seit Beginn der Geschichte gab es bis zum jetzt der General Leboeuf Kriegsminister geworden; welche die Schöpfer sind der Civilisation, welche auch die Tage noch nirgends Volk spolitik, und zwar verste fich aber mit den Rüstungen wird also fortgefahren. Diese beiter heut zur Noth verdammt sind, zur Unwissenheit, zur welche die Welt durch ihre Arbeit ernährt; es gab Bourgeoisfreiheiten sämmtlich erkämpft haben, daß diese Ar- unter diesem Wort das niedere Volk, die Arbeitercuit Bonhorst Ministerposten müssen übrigens einträglich sein: Herr Sclaverei? Hast Du begriffen, daß die Hauptursache aller nur eine Politik der bevorzugten Klassen, welche Rouher, der 1848 noch sehr einfach und zurückgezogen Uebel, welche die Arbeiter dulden müſſen, die Noth ist, und Muskelkraft des Volkes bedienten, um sich wechſchichte er Chambregarnie wohnte, ist jetzt Besitzer eines Ver- daß diese Noth, das gemeinsame Loos aller Arbeiter auf entthronen und jede sich auf den Platz der andern mögens von 30 Millionen. In Monterat bei Erden, eine nothwendige Folge ist der wirthschaftlichen Ord- Das Volt seinerseits hat einzig für die Einen Firmin in der Nähe von St. Etienne sind durch nung, für welche die heutige Gesellschaft schwärmt, jener Andern in der trügerischen Hoffnung Theil genomm eine Grubenexplosion 14 Personen getödtet worden. Dienstbarkeit der Arbeit, d. h. des Proletariats im Joche wenigstens eine dieser politischen Revolutionen, In den dänisch gesinnten Kreisen der Bevölkerung des Capitals, d. h. der Bourgeoisie? Hast Du begriffen, ohne dasselbe gemacht werden konnte, freilich wurd Nordschleswigs bereitet man sich jetzt vor, ohne daß zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie ein un- für dasselbe gemacht, daß also wenigstens eine irge behördliche Aufforderung die in dem Prager Frieden versöhnlicher Klassenkampf ausgebrochen ist als nothwendige Linderung seiner tausendjährigen Noth und Sklaver Folge ihrer gegenseitigen Stellung? Zweifelst Du noch, sich bringen würde. Es ist stets getäuscht worden aufgenommene berühmte Abstimmung über die Ab- daß jener üppige Wohlstand der Bourgeoisie unverträglich die große französische Revolution hat es getäuscht. tretung einzelner Diftritte Nordschleswigs an Däne ist mit dem Wohlfein und der Freiheit der Arbeiter? Ja, nur die vornehme Aristokratie vernichtet und an ihr mark vorzunehmen. Eine von 14 Mitgliedern der wenn dieser Wohlstand nur nicht ausschließlich auf die Aus- die Bourgeoisie gesetzt. Unser Volk führt nicht m dänischen Partei unterschriebene Aufforderung zu die beutung und die Unterjochung ihrer Arbeiter fich flyte, wenn Namen des Sklaven oder des Leibeignen, feierlich alb sem Zwecke, welche bereits den Abstimmungsmodus nur ein anderer Grund für ihn möglich wäre! Fordert nicht freigeboren erklärt worden; in der That aber si detaillirt, macht bereits die Runde durch die dänischen vielmehr mit demselben Rechte das Wohl und die Menschen- Sklaverei und sein Elend dieselben geblieben. or er wieder Blätter. würde der arbeitenden Klassen unumstößlich die Abschaffung Und sie werden stets die nämlichen bleiben, vertheidigen. Mit der Einfuhr schwedischer Arbeiter in Deutsch gestaltet sich denn der Kampf zwischen Proletariat und Bour- Werkzeug zu dienen, mag diese Politik fich cosein Schwören der Bourgeoisie als besonderer Klaffe? Unzweifelhaft, und so die Boltsmassen fortfahren, der Bourgeois- Bol Ungläubige, land, unsere strikenden Parteigenossen auszuhungern, geoisie zu einem tödtlichen, der nicht früher enden wird, liberal, fortschrittlich oder radikal nennen, und mas ihm unser Ma hat sich das Capital arg in's Fleisch geschnitten. nicht früher enden kann als mit der Vernichtung der letzteren. felbst den revolutionärsten Anstrich von der Welt Einmal waren diese guten Schweden nicht recht zu Hast Du begriffen, daß jeder Arbeiter, und sei er voller Denn alle Bourgeois- Politif, wie immer ihr Na hiefigen Barte brauchen, und dann, was noch schrecklicher ist, sind sie Befähigung und Thatkraft, nicht im Stande ist die wohl ihre Farbe auch sein mag, kann von Hause aus dem Congreß ganz und gar bei diesem Besuche im social- demokra organifirte Uebermadt der Bourgeoisie zu brechen, eine Biel verfolgen: die Aufrechterhaltung der Bourgerläufer Forsc tischen Lager von der ,, furchtbaren Krankheit" des Stri- Ullebermacht, die vornehmlich sich darstellt und fußt in den schaft; und die Bourgeois- Herrschaft ist die Stlar en seien. Nu tens angesteckt worden. Die Arbeiter der Persberger- Staatseinrichtungen? Weißt Du, daß Du Dich vereinigen Proletariats. ft gekommen, Gruben- Aktiengesellschaft bei Carlstad machen jetzt den das wäre Deinerseits Einfalt und Berrath, weil alle Bour natürlich vorerst die arbeitenden Massen von aller läuft jetzt all mußt, um Kraft zu gewinnen: nicht mit den Bourgeois, Was hatte also die Internationale zu thun? en Rit dt eine Anfang. 3-400 Mann start haben fie fämmtlich geois, eben als Bourgeois unſere unversöhnlichen Feinde Politik trennen, sie mußte von ihrem Programm Rildt wand Bläuft die Arbeit niedergelegt. Dabei ist es freilich zu fol- find nicht mit ungetreuen Arbeitern, die in ihrer Feigheit geois politischen Programme ausschließen. Zudem uch mann, mi chen Gewaltthätigkeiten gekommen, daß zur Wieder- betteln gehn um ein Lächeln, um Wohlthaten der Bourgeois; zur Zeit ihrer Gründung in der Welt keine anda beraumen, wo herstellung der Ruhe das Militär in Anspruch ge- sondern mit jenen wahrhaften thatkräftigen Arbeitern, die als die der Kirche, der Alleinherrschaft, der Ariftofra ig gegen die D nommen werden mußte. Schweden, wo die Schei- offen und unverzagt wollen, was Du willst? Hast Du be- Bourgeoisie; die letztere, hauptsächlich die der hte. Als sie dor dung zwischen Arm und Reich sehr scharf hervortritt, griffen, daß angesichts der furchtbaren Berbindung aller be- Bourgeoisie, war ohne Widerrede liberaler und meine Versamm wird ein fruchtbares Feld der socialistischen Bewegung vorzugten Klassen, aller Grundbesitzer, aller Capitalisten, ja als die andern, aber sämmtlich waren sie in glerung Schwei aller Staaten der Welt, eine vereinzelte, örtliche oder nationale gegründet auf die Ausbeutung der arbeitenden Zufriedenen tre Länder Europa's umfassen, nie und nimmer triumphiren dieser Ausbeutung zu behaupten. Die Internation rer Partei zu 1 Arbeitervereinigung, mag dieselbe immerhin eins der größten in Wahrheit ohne jeden andern Zweck, als das Vorsitz ein. fann, und daß es, um jener Verbindung die Spitze bieten, also damit beginnen, den Weg zu bahnen und da jew. sein. es"; den Sieg über sie zu erringen, feiner geringeren Sache beim Gegensatz zu der Emancipation der Arbeit, die Grenzen de darf, als der Einheit aller Arbeitervereinigungen, dieser ört- reaktionären Elementen durchbrungen ist, mußte mpfen auf de seits alle bekannten politischen Systeme verwerfen, diesen Ruinen der Bourgeois- Welt die wahre Belich sagte Arbeiter, die Politik der Internationalen Affociation Berläumdung. zu tönnen. verläumben, ug, welchen er hner und Rüd ig Fiasco. Fi werden. Vereins- Theil. " ungerufen zu Rednern wu Eine am 22. in Peft abgehaltene Arbeiterversammlung beschloß, die Stadtrepräsentanz aufzufordern, die Räumung der Kasernen und Umgestaltung der selben zu Arbeiterwohnungen zu erwirken. Weiter wurde beschlossen, von der Regierung freies Versammlichen und nationalen, in eine allgemeine Vereinigung, daß lungsrecht, Coalitionsrecht, allgemeines Wahlrecht und es bedarf einer großen ,, internationalen Association" der Ar Critchtung von Schüten zu verlangen. beiter aller Länder? Wenn Du das fühlt, wenn Du das In Düsseldorf wurde am 21. vor der Zucht zu uns, mögen Deine politischen und religiösen Ansichten vollständig begriffen hast und all das wahrhaft willst, fomm polizei Appellationskammer in zweiter Instanz der sonst sein, wie sie wollen. Indeß, damit wir Dich aufneh Proceß wegen der München- Gladbacher Vor- men fönnen, mußt Du uns versprechen: 1) Deinen persön gänge vom 24. April d. 3. verhandelt. Die erste lichen Vortheil, den Deiner Familie, ja Deine politische und Instanz( 16. und 17. Juli) endete bekanntlich mit religiöse Ueberzeugung und ihre Aeußerungen hinfort unter( Für den Allg. deutschen Arbeiter Betut Streit haber der Verurtheilung des Reichstagsabgeordneten Mende zuordnen dem höchsten Zweck unserer Vereinigung: dem Rin-* Die Versendung der bestellten Karten und Stägerei fam, wo Städten, wo di in contumaciam zu 1 Jahr und dreier weiteren gen der Arbeit gegen das Capital, der Arbeiter gegen die Bour- ist fürzlich erfolgt. Mehrere Bevollmächtigte, weld Angeklagten zu je 1 Monat Gefängniß. Gegen dies Bourgeois aus persönlichem Vortheil zu vergleichen; 3) nieUrtheil hatte das öffentliche Ministerium( Staats- mals Dich für Deine eigene Person als Einzelwesen über anwaltschaft) Berufung eingelegt. Ebenso hatte von die arbeitende Masse zu erheben suchen, was aus Dir fofort den Berurtheilten der immer noch tranke Mende einen Bourgeois, einen Feind, einen Blutsauger des Prole gegen das Urtheil erster Instanz Cassation eingelegt. tariats machen würde; denn der ganze Kampf zwischen BourDer Proceß gegen ihn wird also nochmals vor dem geois und Arbeiter ist ja der, daß der erstere stets seinen Zuchtpolizeigericht, jedoch erst nach den Ferien, vor Bortheil außerhalb der Gemeinschaft sucht, und daß der sich gehen. Von den 25 damals Freigesprochenen jammen mit allen Denen, welche arbeiten und durch das schaften u. s. w. sind beim Sekretariat nicht vorr andere ihn nicht sucht, nicht erringen will, wenn nicht zu wurden nunmehr leider noch 3 zu je 2 Monaten Bourgeoiscapital ausgebentet werden; 4) mußt Du dem verurtheilt und im Uebrigen das Urtheil erster Instanz Berbande der Arbeiter tren bleiben, denn der geringste Ber bestätigt. clichen" zu führ A gegeben, auch nicht die Zahl der Mitgliedigender, un Drtes, weshalb die Absendung nicht geschehen fouffen die Bemerk und Zusendungen erfolgt nach München, Caffel, Bolksversamm Altona, Kiel und Hamburg( Verbands- Statuten). eiterpartei, dersel bollmächtigten, welche noch Bedarf haben, werd einer schönen& ihre Bestellungen bei dem Vereinssekretär zu ern die erforderliche Anzahl, sowie ihre genaue vei Gramen du anzugeben. Statuten der zum Verbande gehörenden die Mittel zur müssen bei den betreffenden Präsidenten beſtellt Minden, 21. Auguft.( Reichstagswal bringen. Allen Wer am Hett rden ist, sonder Was Rüdt d diesen Aufklärm bereit noch meh Vi ben Allgem eitet hatten, di in tre aden 349, dar rath an dieser Gemeinschaft wird von der Internationalen für das größte Verbrechen betrachtet und für die größte Donnerstag den 12. Auguſt hielten wir hier eine * Politik der Internationalen Arbeiterasso Ehrlosigkeit, deren ein Arbeiter sich schuldig machen kann. sammlung ab, wegen der jetzigen Reichstagswa ciation, so lautet die Ueberschrift einer Reihe trefflicher Mit einem Wort, Du mußt ohne Hinterhalt und vollstän- hatten in einer vorhergehenden Wahlversammlung Artikel, welche die ,, Egalité", das Organ der französischen dig unsere Ursatzungen annehmen und das feierliche Gelübde welche von der liberalen Partei einberufen war, Section der Juternationalen, bringt. Da jene Section, im thun, mit ihnen in Zukunft Deine Handlungen und Dein fert aus Berlin als Reichstags- Kandidaten aufgefte Gegensatz zue sogenannten deutschen, welche von volkspartei Leben in Einklang zu bringen. nun Herr Lübkert auf seiner Reise von Eisenach, lichen Literaten geleithammelt wird, aus Arbeitern besteht, und da die„ Egalité" von einem Arbeiterausschuß redigirt ciation sehr weise daran gethan haben, daß sie von ihrem die hiesige„ Bürger- Zeitung" bemerkt von 200. Augsburg, 24 Wir meinen, daß die Gründer der internationalen Asso- Dieselbe war von 4-500 Personen besucht, und gemeine den berührte, so erschien er in der erwähnten Verfa wird, so stehen die von ihr vertretenen Ansichten mit denen Programme alle politischen und religiösen Fragen ausschlossen. fitz erhielt unterzeichneter. Herr Lübkert entwide Strike in der der deutschen Halbfsocialisten im vollsten Widerspruch. Wäh- Unzweifelhaft haben ihnen weder politische, noch vielleicht sein Programm, wobei er freies allgemeines Wahlere Dimensione rend Liebknecht und Consorten auf den Allg. deutsch. Arb.- sehr stark ausgeprägte, antifirchliche Ansichten gefehlt; allein Vereins- und Preßgesetz, und Einführung freier r verließen ar Verein schimpfen, weil er nicht als ersten Punkt sie unterließen dieselben in ihr Programm aufzunehmen, Volksschulen gebührend betonte. Im Anschluß da seines Programines: Bernichtung Preußens und Vereini- weil ihr Hauptziel eben war, vor allem die arbeitenden derselbe über die Zimmerer- und Maurerstrike gung mit der radicalen Bourgeoisie" aufstellt, sondern Massen der civilisirten Welt zu einer gemeinsamen Bewegung schilderte wie die Arbeiter ungeachtet aller Noth ,, Kampf gegen Reaktion und Bourgeoisie", fordern iene fortzureißen. Sie mußten daher einen gemeinsamen Grund gehalten hätten, und wies zum Schluß darauf hin, Geist der Stri französischen Arbeiter auf energischste, ganz in derselben suchen, eine Reihe einfacher Sätze, mit welchen alle Arbeiter, folche Einigkeit immer eswas bedeutendes erreid offen, während Personen besi Weise wie der Allg. deutsch. Arb.- Verein, daß gegen alles mochten sie sonst in politischer und religiöser Hinsicht noch könnte. Nach Herrn Lübkert bekam Herr Frick and Berdienſt eines Bourgeoiswesen, auch das„ allerrötheste", Front gemacht so sehr von einander abweichen, sofern sie nur wirklich Ar- das Wort, derselbe schilderte die Arbeiterbewegung werde. Wir werden jene Artikel zum Abdruck bringen, um beiter, d. h. schmählich ausgebentete und unterdrückte alter, die französische Revolution, den Untergang benfalls dem Von außen n zu beweisen, daß die internationale Einigung mit den fremd. Leute, einverstanden sind und einverstanden sein müssen. meisterei, und forderte zum Schluß zur Einigkeit in die ländischen Arbeitern der Internationalen, welche mit dem Wenn sie die Fahne eines politischen und antifirchlichen tampf auf. Beiden Rednern wurde anhaltendes Beifal offen, insbeso Allg. deutsch. Arb.- Verein nicht nur dasselbe Princip, son- Systemes erhoben hätten, so würden sie die Arbeiter Eu Bei der Abstimmung über das Programm und wir hier fieg dern auch die gleiche Taktik haben, von Liebknecht und ropas, weit entfernt sie zu vereinen, noch mehr von einander datur des Herrn Lübkert blieben nur Orte bald ein Genossen, welche ganz etwas Anderes anstreben, nur getrennt haben; weil mit Hilfe der Unwissenheit der Ar- sitzen, denen die Arbeiterfache nicht am Herzen rmen Frauen 1 durch Intriguen gehindert wird. schließlich noch, daß, ich briefliche wenn in jenen Artikeln der entartete Belehrungssucht der Priester, der Raktion und aller Frick und die Arbeiterpartei. Schließlich noch Wir bemerken beiter, die dabei nur zu sehr betheiligte und in hohem Grade Versammlung endete mit dreifachem Hoch auf „ Egalité" von„ Ausschluß der Politik" die Rede ist, damit politischen Bourgeoisparteien, die allerröthesten nicht an alle Parteigenossen uns mit Rednern und aud nicht ein Aufgeben des Kampfes für politische Freiheit ge- ausgenommen, eine Unmasse falscher Ideen unter den ar- in diesem Wahlkampf unterstützen zu wollen. meint ist, sondern nur ein Fernhalten von jener Bourgeoisie, beitenden Massen verbreitet hätte, und weil diese blinden findet am 7. September statt. Wir werden welche, wie die Volkspartei den socialen Kampf verschleppen Massen sich leider nur zu häufig für Lügen einnehmen lassen, Unterſtüßung öffentlich Rechnung ablegen. Im will, indem sie fälschlich angiebt, solches nüße beim politi- die keinen anderen Zweck haben, als sie aus freien Stücken hiesigen Arbeiter: mit social- demokratischem Gruß affel, 219 schen Kampfe. Die ,, Egalité" schreibt: dem der bevorzugten Klasse dienstbar zu machen. und gedankenlos unter Vernichtung ihres eigenen Vortheils Wir haben geglaubt," sagt die Zeitung ,, Montagne" ,, daß die politischen und religiösen Ansichten unabhängig seien von der Mitgliedschaft der Internationalen und haben deshalb, was uns betrifft, jene Gebiete nie betreten." bie einzelne Auft C. Pohl, Tischler. Beiggenhage Ich muß v en Beinen sein Schuhmachern Agem. dents Cigarrenar eneral- Versam denen Länder in industrieller, politischer, geistiger und sittlicher der Partei einverleiben, Mannheim und Wor Endlich stehen auch die arbeitenden Massen der verschieber ,, Ehrlichen".) ,, Karlsruhe und Heidelbes tann unsere Mannheim, 22. Aug.( Gescheiterte n.) Hinsicht auf zu verschiedenen Entwicklungsstufen, als daß es ich zwar nicht berechtigt, aber es bedarf nur meiner n? ationale zum es gab welche hte The wechself reiste er anstatt nach Worms, wie er versprochen al ndern inen ge genomme , der h wurd ine irge e, nach Mainz. Ich ahnte aber, daß Nüdt uns wieder aal täuschen wollte und zer von hier nach word ich eilte deshalb mit Herrn Mit Worms in dem Glauben, Bonhorst, schon einige Tage vorher dort war, anzutreffen. Wir en nur einen einzigen Anhänger Bonhorst's, obschon r in seinem Lügenblatt schrieb, in Worms gäbe es Stlave teigenossen von ihm; dieser Eine wurde auf Antrag 8 unserer Mitglieder wegen totaler Trunkenheit aus der jammlung gewiesen. Die Mitglieder in Worms stehen Diese abermalige Täuschung bestärkte mich in tem Mißtrauen gegen Rüdt und sandten alb Tags darauf Herrn Canz worden uscht. an ihre nicht ma erlich if aber fi ihr Na amm " Wahrheit gegen Freund und Feind, Männerstolz vor Königsthronen, Brüder, gält es Gut und Blut, Dem Verdienste seine Kronen, Untergang der Lügenbrut! social- demokratischem Gruß Fr. Buhle, Delegirter. Allgem. deutsche Genossenschaft der Hand, und Fabrik- Arbeiter. politik die Leute sind auch gewonnen," so sprach Rübt, der Der ,, Botschafter" bringt nichts, was uns und unsern Ver- noch Geld dem neuen Directorium zusendet, so steht sich hes Broderehrlichste", auf dem Congreß der„ Ehrlichen". Ob ein retten kann. Laßt also das schlecht machen auf beiden Unterzeichneter im Intereſſe unserer gemeinsamen Sache zu es Busage wahr wird? Wir hatten Rüdt allerdings nicht Seiten weg, und sorgt für eine General- Versammlung, denn nachstehenden Erklärungen veranlaßt. Als ich im vorigen Affociatraut, daß er eine so alles Maß übersteigend unehrliche das ist unsere höchste Gesetzgeberin. Da muß sich ein Jeder Jahre nach Tölu kam, lernte ich Herrn Schob sowie das len, nie spielen würde. Kaum war er von uns gewählt, so der angeklagt wird, vertheidigen können; kann er das nicht, ganze Directorium kennen. Ich war eifriges Mitglied und ich die Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.- Vereins fort mit ihm, wie es unsere Satzungen besagen. Sorgt wurde mit den schriftlichen Arbeiten Schob's und des Diid, weld darauf aufmerksam, daß mit Nüdt eine Veränderung nur dafür, daß Ihr richtige Männer dort hinschickt, denen rectoriums betraut; somit kann man mir glauben, daß ich aber angegangen sei. In der Versammlung, worin Bonhorst die Sache höher steht als alle Personen, und denkt daran, in die Sache eingeweiht bin. Als ich nun kaum in Hamationale eſend war, bat Rüdt, man möge Bonhorst doch schonen. wie die Fabrikanten sich über unsere Zersplitterung freuen. burg war, da gingen die Wirren in unserm Verein und unwir Rüdt zu dieser Versammlung einluden, sagte er, Zum Schluß rufe ich Euch Ihr Arbeiter zu mit den Worteu serer Partei los; es wurden empörende Flugblätter in die volle noch einmal Keile werfen gegen Bonhorst; er ver- unseres Schiller: Welt hineingeschleudert, die den Mitgliedern wahrscheinlich verfte fich aber passiv gegen denselben. Tags darauf fuhr Ewigkeit geschwornen Eiden, den Kopf nach Leipzig drehen sollten, doch Herr Schob hat rbeitercahit Bonhorst nach Karlsruhe, trenute sich aber verabs dig sich verrechnet, und mag jetzt mit der Hietzinger Revolutionstermaßen von demselben, kam später in die Versammlung Kaffe einen Hietzinger Schneider- Verein gründen. Ja, in führte dort abermals ein Scheingefecht auf. Sonntags dneuester Zeit ist wieder vom Cölner Directoriums ein soljal juntouches dummes Pamphlet in die Welt gesandt worden, daß ich nicht umhin kann, den Schreiber dieses Circulars zu bedauern. Erstens steht dem früheren Directorium nicht das Recht zu, nach einer Abstimmung des ganzen Vereins die Gewerkverein deutscher Holzarbeiter. utscher Beschlüsse desselben umzustoßen und dasselbe eigenmächtig Stettin, 23. August.( Strike.) Sente Morgen haben ohne Einverständniß des Ausschusses nochmals zur Abstim die hiesigen Tischler und Stuhlmachergesellen die Arbeit ein- mung zu bringen. Wir werden in diesem Schreiben auf gestellt. Dieselben sind junge Rekruten in der Gewerkschaft,§ 16 und 17 unseres Statutes aufmerksam gemacht, doch werden aber trotzdem ihre Forderungen mit größter That das Directorium muß die Statuten gar nicht kennen, sonst kraft durchführen, auch ohne Unterstützung der Gewerkschaft, würde es daraus finden, daß es sich mit seinen eigenen welcher sie angenblicklich statutenmäßig noch nicht angehören, Worten schlägt nämlich der Ausschuß ist die beschließende wir trotzdem beinahe 200 gestern beigetreten sind. Wir bitten und das Directorium die ausführende Gewalt. Zweitens von hier nach nusere Collegen in Deutschland, nicht durch Zuzug uns hinder will das frühere Directorium sich beklagen darüber, daß der nz, um zu kundschaften; dieser konnte aber Nichts lich zu sein. Unterstützungen sind zu richten an Herrn Ausschuß so energisch und consequent vorgeht; gerade wir, hren. Als wir Rüdt unser Mißtrauen kundthaten, Vize, Wilhelmstraße 4, 3 Tr. die Mitglieder, wir sind dem Ausschuß dankbar, daß er nicht or er wieder hoch und heilig, er wolle unsere Organisadie Schlafmütze auf hatte, wie das Directorium. Drittens eiben, vertheidigen. Er fühlte sich sogar beleidigt und nannte Liebisch hätte den Präsidenten- Posten schon zugesichert be ist es lächerlich, die Erklärung in diesem Circular zu finden, ois- Poli Ungläubige, weil wir Mißtrauen gegen ihn hegten. ich conf sein Schwören und sein festes Versprechen erst ertheilten tommen. Ich frage Euch Mitglieder, ist nicht Euer Wille nd mag ihm unser Mandat. Nüdt, welcher sich gar oft bei Elberfeld, 23. August.( An die Mitglieder.) 3u in der Abstimmung hervorgetreten? Es scheint niir, das er Welt hiesigen Parteigenossen seinen Hunger gestillt, ia sogar wiederholten Malen habe ich durch unser Vereins- Organ den Directorium will auf die Dummheit der Massen rechnen, daß ungerufen zu uns tam, wenn er Hunger hatte, fam Social- Demokrat", so wie brieflich darauf hingewiesen, daß wir am Ende nicht wissen, für was wir gestimmt hätten; ise aus dem Congreß nicht erst zu uns, sondern ging zu dem der seiner Zeit unter den Mitgliedern des Allg. deutschen oder ist das Präsidium ein Posten, den man verkaufen kann? Bourgerläufer Forschner, um zu fundschaften, wir wir ge- Arb.- Vereins ausgebrochene, jetzt beseitigte Zwiespalt, von Viertens wird in diesem Circular zur Einberufung einer e Stla en seien. Nun glaubte Forschner, es sei der Zeit- den Mitgliedern oder den Bevollmächtigten unserer Arbeiter- Generalversammlung aufgefordert. Ich frage Herrn Edelft gekommen, wo er mit Hülfe seines wirdigen Ge- schaft nicht dazu benutzt werden dürfe, in unsere Reihen hoff, hat die letzte Generalversammlung noch nicht genug n Rit dt eine Partei gründen könne, denn Rüdt dachte, scheinheilig ähnlichen Streit und Bank, oder die ver- gekostet? Oder sind die Beiträge der Mitglieder nur dazu aller läuft jetzt alles nach. Aber' s langt nit. Forschner werfliche Selbst- und Herrschsucht Einzelner einschmuggeln. da, Generalversammlungen abzuhalten. Gerade das Direc Rüdt wandten sich an ein Parteimitglied, Herrn Nur in einzelnen Fällen haben es einige. Intriganten ver- torium hat am meisten gejammert über die Kosten der Zudem uchmann, mit dem Ersuchen, eine Volks- Bersammlung sucht, Mitgliedschaften zu zerstören, jedoch haben die Mit- Casseler Generalversammlung, welche noch im Januar ihre ander aberaumen, wo Rüdt Bericht erstatten wollte und ge- glieder erkannt, daß man sich nicht von dem ersten besten dürfe Spuren zurückgelaffen haben. Aber das frühere Directorium istokratig gegen die Delegirten unserer Partei zu brüllen ge- auseinander reißen lassen, und habe den Störenfrieden die Thür ist jetzt auch gar nicht mehr befugt, Generalversammlungen der hte. Als sie dort abgewiesen wurden, beraumte Forschgewiesen. In zwei Fällen waren das Präsidium und der zu berufen, weil Schob bereits völlig statutenmäßig abgeand mer eine Versammlung an für diejenigen, welche mit der Ausschuß genöthigt, einzuschreiten und sind die Herren Hocke- setzt und ein neuer Präsident gewählt ist. n glerung Schweizers nicht zufrieden sind. Aber auch meier in Hamburg und Schrader in Lüneburg, beides en Zufriedenen trafen ein und nahmen durch Abstimmung frühere Bevollmächtigte ihres Amtes entsegt und aus dem 8 das Vorsitz ein. Nun begann Rüdt auf die Delegirten Verein ausgestoßen.( Unten folgt die Ausstoßungsnote des nation cer Partei zu schimpfen: ,, vollgesoffene Keris, Lumpen Ausschusses). Durch persönliche Erkundigungen in Staß da jedw. sein es"; er wurde aber durch allgemeinen Protest furt, Aschersleben und Halberstadt habe ich gefunden, daßß rbeit, bie Grenzen des Anstandes gewiesen. Ob Rüdt das sich in jener Gegend einige Menschen herumgetrieben, um mußte mpfen auf der Universität gelernt hat? Von meh- dort unter dem Vorwande zu agitiren, auf Kosten der Mit werfen, Rednern wurde dem Rüdt gehörig heimgeleuchtet; glieder gelebt haben; ja sogar bedeutende Geldsummen, die ahre Belich sagte er, alles gegen ihn Vorgebrachte zu anderen Zwecken bestimmt waren, haben jene Herren in ociation Berläumdung. Aber man braucht ihn gar nicht ihre Tasche gesteckt. Die Personen heißen Sandvoß und verläumben, denn er hat sich durch den offenen Jung, beide werden steckbrieflich verfolgt( wie verlautet ist ng, welchen er gegen uns begangen, felbft angeklagt. Jung schon ergriffen.) Die Mitglieder aller Arbeiterschaften, hner und Rüdt hatten schlecht speculirt; sie machten voll. so wie des Allg. deutsch. Arb.- Vereins werden hiermit vor ig Fiasco. Fünf bis sechs Anhänger derselben, welche diesen Herren gewarnt. Außerdem reisen zwei Herren, er- Berut Streit haben wollten, brachten es dahin, daß es zur und Stägerei kam, wobei selbige den Kürzeren zogen. In den te, weld Städten, wo Rüdt gewählt wurde, hat er bis jetzt die nzahl brung machen müſſen, daß es doch mehr bedarf als tglied giffer, um bie Barteigenoffen in die Arme der clichen" zu führen. Zum Schluß noch für alle Partei- zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. ffen die Bemerkung, daß Rüdt nicht, wie er in der hieCaffel Volksversammlung sagte, durch den Anschluß an die uten). eiterpartei, derselben seine ganze Existenz geopfert hat, einer schönen Anstellung im Staate dadurch verlustig rden ist, sondern, daß er sich uns aufdrängte, weil er vei Examen durchgefallen ist, weil er nichts gelernt hat die Mittel zur weiteren Ausbildung nicht vorhanden Was Rüdt darüber sagt, ist Selbstlob. Wenn Rüdt diesen Aufklärungen über ihn nicht zufrieden ist, so sind bereit noch mehr Material zur Beleuchtung seiner Person bringen. Allen Parteigenossen unseren Gruß n foun werd Bu ern enaue örenden it bor tellt er eine Wer gswahl tagswa fung am war, He aufgeftel Eisenach n Verfa Verbands- Theil. Verband". Schaefer. Wenn man auf dieses Treiben zurückblickt, so wird man denken, das Directorium wolle Schob hochhalten. Doch dem ist nicht so, das Directorium will nur das Geld, was derselbe dem Directorium schuldet, hochhalten, ohne welches es keine Abrechnung halten kann. Deshalb sucht das Directorium sich mit Schob nicht zu erzürnen, sonst könnte ja dasselbe um ihr Geld kommen. Es kann unmöglich sein, daß die Herren Edelhoff, G. Blankenhagen, Nick und Kerstken die Nachlässigkeiten Schob's, über welche sie so oft in meiner Gegenwart geschimpft haben, schon ganz vergessen hätten. Als Herr Schob im Oktober 1868 eine Sammlung für trei Gemaßregelte im Vereinsorgan ausschreiben ließ( 1. Krause in Gotha, 2. Vesper in Frankenthal und 3. ein trantes Mitglied in Bonn) kamen von mehreren Seiten Naters und Bolling, angeblich um zu agitiren, dort auch Gelder an Schob ein, welcher aber, als diese Gemaßherum; dieſe find aber in keiner Weise berechtigt hierzu. regelten ihn fragten, wie es mit der Unterstützung ausfähe, Bon uns erhalten dieselben kein Geld und auf ihre eigenen einem jeden eine Anweisung auf die Ortskaffe schickte, auf Stoſten können sie auch nicht reifen, es muß die Geldquelle 7 Thaler, 8 und 5 Thaler. Herr Schob hatte alſo dieſes alſo anderswo zu fuchen fei. Ich hielt es für Pflicht dieſes Geld für ſeine Zwecke verwendet. Das aus der Ortskaffe Ausschußverfügung. 1) Der Ausschuß der Hand und Fabrikarbeiter bestimmt: daß Hockemeier in Hamburg, gemäß seines Gebahrens und Vorgehens gegen die Prinzipien und Vereinszwecke nicht mehr Bevollmächtigter unseres Vereins sein fann und darf; und wird derselbe somit aus dem Verein ausgestoßen und aller Rechte als Vereinsmitglied für ver luftig erklärt. 2) Der Ausschuß erkennt gleichfalls aus den obigen Gründen, den Schrader in Lüneburg auszustoßen und denselben seiner Rechte zu entziehen. Denn solche Individuen können und dürfen nicht geduldet werden, da dieselben nur dem Verein schaden. Namens des Präsidiums und Ausschusses: C. Klein. entnommene Geld soll bei der nächsten Quartals- Abrechnung in Rechnung gestellt werden. Ich war dann Zeuge, daß das franke Mitglied in Bonn die 6 Thaler, die ihm noch zutamen, erst im Februar nach langem Drängen des Bevollmächtigten A. Bosen bekommen hat. Also von Oktober bis Februar mußten diese Leute warten, während dieser Zeit hätten dieselben verhnngern können. Daß dieses zum Schaden unseres Vereins war, davon werden diese drei Mitgliedschaften Zeugniß ablegen fönnen. Ich selbst habe Herrn Vosen in Bonn gebeten, er möge Schob nicht im Vereinsorgan denunciren, das würde der Sache noch mehr schaden. Ferner hat Herr Schob auf seiner Rückreise vom Berliner Congreß im September aus der Ortskaffe von Halle a. S. 14 Thaler entnommen, weil er kein Geld mehr hatte. Dann zeigte er dem Hauptkassirer erst im Februar 1869 an, daß er dies Geld empfangen, aber nicht augenblicklich bezahlen könne. Ebenso ging es mit den Kürschner und Kappenmacher. 17 Thlr. 20 Sgr., die Schob aus Gratz erhielt, die t, und gemeine deutsche Manufakturarbeiterschaft. Hamburg, 22. August.( Zur Beachtung.) Der beiden Summen wurden zu seiner Hauptschuld zugeschrieben, 200.gsburg, 24. Auguft.( 3ur Arbeitseinstellung.) feines unmoralischen Verhaltens und unredlichen Treibens 5 Groschen belief. Daß dieses auf Wahrheit beruht, kann frühere Bevollmächtigte Heidmüller aus Bockwitz ist wegen die sich im Februar 1869 auf 100 Thlr. und ich glaube entwide Strife in der Weberei von Kraus und Sohn hat noch von Zeit fortgezogen, möge man ein scharfes Auge auf man daraus ersehen, daß ich den Schuldschein selbst schrieb, freichießen auch jene Arbeiter, welche Samstag noch werkschaft auvertrauen. Nochmals sei darauf aufmerkſam Mitglieder in Dresden eine Reiſeunterstützung von 4 Thlr. eitet hatten, die Fabrit, so daß die Zahl der zu Unter- gemacht, daß die Orte, welche von nun an bis zum 5. aus der Hauptkasse zu beanspruchen. Der Hauptkassirer ben 349, barunter 216 Frauen und Kinder, beträgt. September b. 3. nicht Meldung an mich erlaffen betreffs hatte Herrn Schob dieses Geld gegeben, um es an Ort Bei der Strifenden ist ein guter. Eine geſtern von der Festhaltung an unserer Gewerkschaft, dann als nicht und Stelle zu besorgen, jedoch Herr Schob hat dieses Geld uf hin, Bersonen besuchte Voltsversammlung hat einstimmig mehr berechtigt angesehen werden; auch bitte ich mir die zu ſeinen Zwecken verwendet und den Mitgliedern geschriehen, während der Dauer des Strifes allwöchentlich Adressen alle einzusenden, da an vielen Orten die Statuten ben, er müſſe erst eine Directoriums- Sitzung abwarten, dann Berdienst eines halben Tages für die Strikenden zu ge- fehlen. Ich kann doch nicht eher welche schicken, bis ich die erst könnten diefelben ihr Geld bekommen. Als die Hamnea außen nach Augsburg verschriebene Weber haben Adreſſe habe, wo solche noch feblen. Handelt schnell, die burger Mitglieder durch Herrn Liebisch, welcher dieselben benfalls dem Strike augeſchloſſen. Ich bitte alle Par- Ihr ſeſt ſteht in solcher Zeit des Verraths! Neue Mitglied- brieflich aufforderte, für Schob zu sammeln, demselben offen, insbesondere die Manufakturarbeiter um Hülfe. schaften sind aus sechs Städten schon gemeldet. Ich fordere 10 Thaler schickten, da erst konnte er die erwähnten 4 Thlr. wir hier ſiegen, so wird unsere Gewerkschaft am hie- die Mitglieder in Magdeburg und in Berlin auf, sich Stücke des Herrn Schob berichten. Ferner kann ich Euch nach Dresden schicken. So fönnte ich noch über viele Orte bald ein paar tausend Maun zählen. Bergesset zu erklären, ob sie noch festhalten an der Gewerkschaft. Der ben Allgemeinen deutschen ,, Arbeiterschafts. Allgemeine deutsche Gewerkschaft der Schneider, 3 hluß dar ftrite in Moth tre erreicht Frid aud vegung rgang eit in diefe 8 Beifall und bie Serzen hauf 24 h noch einzeln rmen Frauen und Kindlein nicht. Die Parteigenossen, Herr Schwabe in Magdeburg zahlt kein Geld mehr aus Collegen noch auf eins hinweisen, welches gewiß zeigt, wie D nd auch Schuhmachermeister am Jakoberthor zu senden. Wen. verden 2. Tauscher. Im Allgem. deutscher Cigarrenarbeiter Verein. genhagen rte In.) ich briefliche Antwort schuldig bin, bitte ich um Nach an die Reisenden. In Berlin aber zahlt Herr Neimann Ich machte in der die Kassenverhältnisse damals standen. Ich muß von früh Morgens bis tief in die Nacht wieder 2 Sgr. für die Meile aus. Das ist wirklich zu Quartal 1868 in Ordnung. Dieses war Ende Januar und Wohnung des Herrn Hauptkassirers die Abrechnung pro 4. en Beinen sein. Gelder beliebe man an Georg Stoll fläglich. Wählt andere Bevollmächtigte, Collegen! oder Mit wollt Ihr das Werk mit zerstören helfen-? Alle Beim März erst konntet Ihr die Abrechnung mit einem Kassenschwerden müssen an mich gesendet werden und der„ Soc.- bestand von 161 Thlr. und einige Groschen im„ Social Dem." wird sie nöthigen Falls zur Veröffentlichung bringen. Demokrat" finden. Warum hat dieses so lange gedauert? F. S. Liebisch. 1 Gruß Cassel, 21 August.( Zur General- VersammIch will es Euch sagen, weil in der Abrechnung schon die 15 Thlr. Gehalt für den Geschäftsführer des Ausschusses ter Cigarrenarbeiter, warum ſträubt Ihr Euch gegen beutsche Geschäfts- Collegen! Da uns von Seiten des frit- disponiblen 15 Thlr. mehr hatte, um dieselben dem GeHamburg, 21. Auguft.( Zur Beachtung.) Werthe als Ausgabe verzeichnet standen und die Hauptkasse keine eneral- Versammlung, hängt Ihr denn an Personen heren Directoriums in Cöln erneute Hindernisse in den Wegschäftsführer in Leipzig zu schicken, dieses war der Grund, eidelber tann unsere Sache vielleicht anders geregelt werden? gelegt werden, dadurch, daß dasselbe weder Vereinssachen warum man mit der Veröffentlichung der Abrechnung so Worms, ir meiner t. 101. Carl Schenk, Obere Kaserngasse 23. Allgem. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft. Alle Briefe und Zusendungen sind von jetzt an wieder nach Hannover zu adressiren. Vermischtes. G. Lübkert. Tange zögerte! Ich glaube, es wird Euch jetzt einleuchten, I suchen wird, um die Collegen zum Eintritte aufzufordern. warum das Directorium die Sachen nicht herausrücken will. Mit Gruß und Handschlag Einfach weil Schob der Kaffe Gelder entnommen und nicht wiedererstattet hat, und der Schaden den DirectoriumsMitgliedern zur Last fallen würde. Nur deshalb suchten fie Schob noch hoch zu halten, denn es ist unmöglich, daß derselbe diese 100 Thaler seit Februar gedeckt hat. Gereut es das frühere Directorium, daß nun die Vereins2. Schulz, Hannover, Kirschenstraße 13. leitung von Hamburg ausgeht? Wahrhaftig, es herrscht ein anderer Geist unter den Hamburger Mitgliedern, als in Allgemeiner deutscher Zimmerer- Verein. Cöln, wo zum Beispiel zwei gewisse Herren C. und B. nach Berlin, 24. Auguft.( Ein trauriges Ereigniß) einer Versammlung weinend erklärten, daß sie aus dem Ver- hat uns hier betroffen, indem uns zwei Vereinsmitglieder ein ausscheiden würden, weil sie in der Wahl nicht als Re- plößlich durch den Tod eutrissen sind. Mitglied Teschke visor oder als Federhalter gewählt worden; und die Abstim starb nach 3 tägigem Krankenlager und Sachs ist gefallen, mung war doch eine geheime. Collegen, verlaßt Euch dar- worauf sofort der Tod erfolgte. Friede ihren Angedenken. auf, wenn bei den letzten Wirren im Verein noch ein weiland Leipziger Ausschuß gewesen wäre, so wäre der Verein zu Grunde gegangen. Zugleich kann ich Ench versichern, daß binnen kurzer Zeit der Verein wieder kräftiger als je aufblühen wird. Ich meinerseits danke dem Mannheimer ( Die Bildung unserer Vollblut- BourAusschuß für sein rasches Handeln und bin überzeugt, daß geoisie), mit welcher stets so viel renommirt wird, zeigt das neue Directorium seine Schuldigkeit thun wird. Zum sich mitunter in höchst komischem Licht. Aus den PrüfunBeweis, daß das frühere Directorium in Cöln die Abstim- gen der Einjährig- Freiwilligen in Wien theilt die Wehrmung zu hintertreiben suchte, diene, daß die Hamburger zeitung" einige pifanten Notizen mit: ,, Unter den Geprüften Mitgliedschaft kein Exemplar von diesem Circular erhalten befanden sich z. B. Handlungsbuchhalter mit 1400 bis 1800 hat; das, was wir hier haben, wurde Herrn Liebisch von Fl. Gehalt, Männer von nicht viel mehr als zwanzig Jahprivater Seite aus zugestellt. Man weiß, daß die Ham- ren. Ihr wissenschaftlicher Reichthum war staunenswerth. burger Mitgliedschaft nicht zu Gunsten des Circulars stimmt. Bei dem Einen war die Entdeckung Amerika's um die Zeit Deshalb wurde auch in der letzten Versammlung beschlossen, Christi durch die Engländer erfolgt; ein zweiter B gar nicht darüber abstimmen zu lassen, da das alte Direc: Rudolf von Habsburg mehre Kriege gegen die Perser fuhtorium in Cöln nicht das Recht hat, entgegen dem Ausschuß ren; ein dritter nannte als Gründer Roms die Päpste; ein eine Abstimmung vorzunehmen. Zum Schluß fordere ich vierter wußte nicht einmal das Jahrhundert, in welches die Euch, Collegen, auf, festzuhalten an dem Verein, sowie am Schlachten von Austerlitz, Wagram und Waterloo fielen. Verband- und Vereins- Organ. Mit Gruß und Handschlag In der Geographie hörte man, daß Tyrol an Spanien Georg Spielberger, Mitglied des Allg. deutsch. Schnei- grenze; die Trace der österreichischen Nordbahn war einem Comtoiristen mit 1400 Ft. Gehalt eben so unbekannt wie die Namen der Hauptstädte aller österreichischen Kronländer; eine ganze Reihe von fünf Candidaten wußte von den Flüssen Galiziens keinen einzigen zu nennen. In der Naturgeschichte kannten sehr viele eben so wenig die einfachsten Begriffe von der Electricität wie von den Elementen, und nicht mehr von der bewegenden Kraft des Dampfes als vom Barometer; einer zählte den Aligator zu den Fischen und den Frosch zu den Säugethieren( alles buchstäblich in Wien vorgekommen.) Die Mathematik war bei vielen nur der Vereins. Bautzen, 23. Auguft.( An die Mitglieder.) Im Namen der hiesigen Mitgliedschaft und im Interesse des gesammten Vereins werden hierdurch alle Mitglieder aufgefordert, nach Kräften dahin zu wirken, daß endlich einmal die Wirren in unserm Vereine zur Regelung gelangen. Unserm Präsidenten Herrn Liebisch sind noch die Hände gebunden, indem das frühere Direktorium zu Cöln mit Herrn Schob an der Spitze, demselben hindernd entgegen tritt und somit die Energie, mit welcher Ersterer für den Verein auftritt, nicht zur vollen Geltung gelangen kann. Es ist somit Pflicht einer jeden Mitgliedschaft, Herrn Liebisch zu unterstützen und unserm Ausschuß, welcher stets treu zu uns gestanden und das volle Vertrauen der Mitglieder besitzt, die ausgedehnteste Vollmacht zum energischen Handeln gegen das Direktorium zu ertheilen, denn unter den jetzigen Umständen tann der Verein nie zu dem gelangen, was er sein soll. Darum, Collegen, haltet fest zur Sache und traut denen nicht, die Euch durch heuchlerische Reden bethören wollen und deren Ziel es ist, den Verein zu Grunde zu richten. Sört! Wie kann Herr Schob sich noch er frechen, jetzt, nachdem er durch seine Absetzung aus dem Vereine gestoßen worden, Gelder aus Ortskassen zu entnehmen und noch Rechnungen vom Berliner Congreß her, auf welchen er eigenmächtig ohne Mandat den Verein vertrat, dem Verein zur Bezahlung vorlegen. Sagt, ist dies auch ehrlich"? Brüder alles dies ist unerhört und solchem Unwesen muß mit aller Kraft gesteuert werden, denn nur durch eine einheitliche Ordnung kann der Verein wieder zur Blüthe gelangen. Wir rufen Euch zu: Wehrt Euch vor Verräthern besonders aber vor den ,, Ehrlichen". Ein Uebelstand ist es ferner noch, daß Herr Reimann in Berlin fortfährt, mit seiner Mitgliedschaft eine exclusive Stellung zu behaupten. Genannter zahlt immer noch( gegen das Statut) für die Meile 2 Sgr. und handelt somit direkt dem Verein zum Nachtheil. Wir ersuchen hierdurch Herrn Reimann mit allen Mitgliedern Hand in Hand zu gehen und dem Verein zur Einheit zu verhelfen, die demselben wirklich noth thut. Nochmals Brüder aller Orts bietet Alles auf, die Uebelstände zu beseitigen und seid stark in der Einigkeit, dann wird der Verein emporblühen zu Nutz und Frommen jedes Einzelnen. Mit Brudergruß A. B. Viehmeg, Bevollm. Düsseldorf, 10. Auguft.( 3ur Beachtung.) Das Mitglied Heinr. Bertholt aus Meiningen hat erklärt, hier nicht arbeiten, sondern in einer Monatsfrist bis Hamburg reisen zu wollen, und von dort nach Berlin. Um dieser Vergnügungsreise zum Nachtheil der Kasse, deren jetzt leider viele vorkommen, Einhalt zu thun, bitte ich die Herren Bevollmächtigten dem Benannten keine weitere Reiseunterstützung zu zahlen. Es ist hier nämlich noch annehmbare Arbeit vorhanden. Mit social demokratischem Gruß und Handschlag Vitus Redemann, Bevollm. Allgemeiner deutscher Maurer- Verein. Berlin, 23. Auguft.( Beitritt in Fürstenwalde.) Unterzeichneter erhielt von dem Maurergewerk zu Fürstenwalde die Aufforderung dorthin zu kommen um sie über die sociale Frage aufzuklären. Die Menschen lebten dort noch so sehr im Dunkel; so z. B. wollten sie die Arbeit einstellen und machten vorher der Polizei davon Anzeige; diese flößte nun den Leuten Furcht ein, und sagte ihnen, sie müßten 14 Tage vorher fündigen, dann erst könnte die Arbeit eingestellt werden. Die Maurer stehen sich, wie zu erwarten, dort sehr schlecht, sie bekommen 16 Sgr. und arbeiten blos 7 Monat im Jahr, in der andern Zeit müssen sie am Hungertuch nagen. Nachdem wir den Leuten flar gemacht, wie sie sich zu verhalten haben und sie aufgefordert, in unsern Verein einzutreten, schlossen sich sofort 58 Mann dem Allgem. deutsch. Maurer- Verein an. Ihr seht, Kameraden, Hülfe thut an allen Orten noth, darum muthig vorwärts, bis unser Ziel erreicht ist. E. Grändorff. in den vier Species vertreten 2c. Briefkasten.blen H. Krautmacher in Neuenhaus: Ist in Ordnung. Stiegler in Chemnitz: Annonce 13 Sgr. H. in Barmen. Annonce in Ordnung. Für Berlin. Allgemeiner deutscher Arbeiter- Verein. Geschlossene Mitgliederversammlung Sonnabend, den 28. August, Abends 8½ Uhr, im großen Saale des Herrn A. Todtenhöfer, Große Friedrichsstraße 32, nahe der Besselstraße. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Verlagsbuchhändlers W. Grothe: ,, Ueber die Möncherei." 2) Abrechnung für Monat Juli. 3) Bericht des Herrn Lübkert über seine Agitationsreise. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht C. W. Tölcke. Für Hamburg. Allgemeiner deutscher Arbeiter- Verein. Freundschaftliche Versammlung Sonnabend, 28. August, Abends 9 Uhr, in Tütge's großem Salon, Valentinskamp 41. Tagesordnung. Besprechung socialer Fragen. Oskar Lehder. Für Altona. Freundschaftliche Versammlung der Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins Sonnabend, den 28. August, Abends 9 Uhr, im Schuhmacheramthause, Große Bergstraße. Tagesordnung. 1) Erinnerung an Lassalle's Todestag. 2) Vortrag. Drei verschiedene wichtige Mittheilungen. Die Mitglieder der Gewerkschaften werden besonders eingeladen.n NB. Jeden Dienstag Mitgliederversammlung. Georg Winter, Bevollmächtigter. Für Hannover. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arb.- Vereins Sonnabend, den 28. August, Abends 9 Uhr, auf der Mariceninsel. Ich bitte um zahlreiches Erscheinen. J. Wilhelm. Für Dresden. Die hiesigen Mitglieder des Für Lübeck. Allgemeiner deutscher Arbeiter- Bere Sonntag, den 29. August, Todtenfeier Ferdinand Lassall auf Sadowa vor dem Holsten- Thor. Anfang des Concerts 5 Uhr Nachmittage. 11 Um 7 Uhr beginnt die Feierlichkeit mit Geusded Feftreden. Auch kommt der Schlingel" zur Auff Entré 4 Sch., Damen frei. Zutritt Jedem NB. Die Parteigenossen von Hamburg, A Oldesloe werden hierzu freundlichst eingeladen. Das Comité empfängt die fremden Gäste an Tage am Bahnhose, an einer roth und weißen Sfe Beitung ersch kennbar. H. Jäger. A. Joschonned. Für Chemnik. Die Todtenfeier Lassalle's Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins werden aufgefordert, sich zu einer öffentlichen Versammlung Sonnabend, Abends 8% Uhr, im Saale der deutschen Halle( Palmstraße) einzufinden. begehen die hiesigen Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Berei Sonntag, den 29. August, Nachmittags in Neustadt. Allen auswärtigen Mitgliedern dieses zur Nach Einladung. Sammelplatz in Chemnitz zur guten Quelle, Lo Abmarsch 22 Uhr. J. A. des Comité's: Stiegler. Für Barmen. Die Mitglieder haben ihre Legitimationskarten mitzubringen. Der Eintritt in den Zuhörerraum ist Jedem gestattet. Der Bevollmächtigte. Für Berlin. Deutsches Maler, Lackirer- u. Vergolder- Gewerk. Würzburg, 18. Auguft.( Delegirtenwahl.) Für Allg. deutsche verein. Metallarbeiterschaft. Wir ersuchen die die hiesige Mitgliedschaft wurde H. Wüchner als Delegirter für die Generalversammlung gewählt. Parteigenossen Offenbachs und Frankfurts uns genaue Adressen anzugeben, indem jedenfalls H. Wüchner die Städte beMitgliederversammlung Sonnabend, den 28. August, Abends S Uhr, im ,, Kaisergarten", Alte Jakobsstr. 120. Werthmann. nb war: Dien Sonnal onnements. S lich 5 Sgr., bei den auße füds. Währ.) A Abonnement nofrat" für während, au Stiftungsfestengenommen. der A Den neuen Allg. deutschen Manufakturarbeit ganze Cua Sonntag, den 29. August, Nachmittag nachgeliefert im Lokale des Herrn Kreuzer( zur schönen Concert und Ball Eintrittspreis zum Concert à Person 2/2, Damen frei. Ball Po Gesangvorträge und Declamation der Famili An alle Mitglieder obiger Gewerkschaft, so 002 Freunde und Parteigenossen von Barmen- Elbersd scheid, Neviges, Krönenberg u. Hilden 2c. die er H. Das„ F ladung, massenhaft sich an unserem Feſte zu bet Redaktion" ber Das Festen Hüter des S Paris. z absonderliche Die hiesigen Lassalle and dadurch, daß Café Charles. versammeln sich jeden Montag Abend: Rue de Valois Nr. Für Barmen. inn für Social en eblen Fri 8 Licht zu fi uf aus, ihre ben SocialOeffentliche Versammlull. Daß ba Reaktionäre der Metallarbeiter Samstag, den 28. August, Abends freß à la Li bei Herrn Chr. Wilhelmi, Barlamentsstraßeteit. Das s Montag, den 30. August, Abends 8 Corresponden beim Schentwirth Feller in Hedinghaufeptet wird, di Mitglieder, und solche, die es werden wollenarnicht um ersucht pünktlich zu erscheinen, die Karten mitzubriz wie Strif die neuen Bücher in Empfang zu nehmen. ndenz auch Der Bevollme Ansichten z 6- Literaten" 210 1900 Für Elberfeld. Allg. deutsch. verein. Weetallarbeit Herr Goegg a en findet, bri Versammlung Sonntag, den 29. August, Abends Der Strike der der Meister er bei Herrn Petsch, Neustr. 16. Der Bevollmächtigt vorige Woche a den geforder Für Elberfeld. ihre Untersch 6 Allgemeine Manufakturarbeiter= Versichten. Da es Sonntag, den 29. August, Abends Form handelt, im Lokale des Wirths Püttmann, Grün- aufnehmen. Straßen- Ece. Tagesordnung: Die Arbeitseinstellungen und die Gewerkschaft 1/2 Uhr Geschlossene Mitglieder Sigung. Tagesordnung: Wahl neuer Revisoren. Verschiedenes. Es bittet um recht zahlreiches Erscheinen. Peter Wilhelm Schnell, Naurer sind es nnud Ganzer velchen Nutzen laffe im Ganze Strifenden al nachfolgen, 11 dem gestiegen ht mit ihrem bensunterhaltun Bevollmächtigter der Manufakturarbeiters nd das Verhä daffelbe, wie Für Hamburg. tuiffen immer sher sein, das Allg. deutsch. Zimmerer- Vere gewinn zu bez Officielle Versammlung Sonnabend, den 28. August, Abends was wahrschein in Tütge's fleinem Salon I. Tagesordnung. -Vorstandswahlen. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. find vorzuzeigen. nft der Lohn wahrscheinlic t die Lage der lbekannten Th die Gewerks Der Bevollmöchtigte Heinrich ndhabt wurd Für Hamburg. Allgem. deutsch. Maurer- Bereichlich aufger Officielle Versammlung, Sonnabend, den 28. August, Abends in Tütge's fleinem Salon II. Tagesordnung: efchadet als ge perffchaften di Bewegung gef Belehrung üb I wird. Ist archführung e Social- Demo 1) Wahl eines Bevollmächtigten und verschiede ftandsmitglieder. 2) Abrechnungen. Verschiedenes. den Schweitz ht zu vergeffer Ich forde alle Mitglieder auf, zu erscheinen, änger à tout Die Mitgliedskarten sind am Eingange vorwendet, ist ihr Der Bevollmächtigte C. m eine willfo find weit der B NB. Dienstag, den 31. August, Maurer- und Zimmerer- Verein feine Versammlung Drud von R. Bergmann in Berlin. Berantwortliger Redakteur und Verleger: W. Grüwel in Berlin. C. L. Bater. Heint