UntkrbnD (ielt S>-". ien", um igte» >>igzek°°" r cben!� -r.Ehrl!» rdnuuz;' 106. Berlin, Freitag, den 10. September 1869. Muster Jahrgang «schewt drei Mal wSchentlich jwar� Dlmfiags, DcuuerstagS und JJ v, «onnabtnb« Abends. Orgau der soM-demokrattschen Partei. Redactiou und Expeditione Berlin, Gitschinerfiraße 17. ab, Sr®tttln ivcl. Brmgerlohue»iertelsthrlich IS Sgr., Monat.!I«estelluuqen Verden auowirt« bei allen Postiimtern, in Berlin in der Erveditioa bei den �elne Nummern I Sgr.; bei de» Postiimtern in Preußen IS Sgr., j} sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen genemmen. südd. TOlifrM*'* �'tiLmtern m Deutschland 12'/, Sgr.,(44 Kreuzer Inserate(in der Erpeditiou aufzugeben) werden pro dreigespalteue Petit-Zeile bei Arbeiter- ™'|| Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die«olonien, Amerika,«ihm- und Japan Mr. A. Daensing 8 Little-Newport-Street, Leicester-Square. W. C. London, nanu, »«fc. 3m Namen de» König». Illdt I>u3" der Untersuchungssache wider den ZeitnugS-Redacteur Iw el, G. 24, 69, hat da» Kgl. Stadtgericht zu Berlin, für Untersuchungssache, Deputation VII sür Ber- �n, in seiner Sitzung von 16. April 1869, an welcher l genommen haben: Meisner, StadlgcrichtSrath(Bor '»r»2?(Wet)' Eber«, Stadtgerichtsrath. Klingner, Stadt- N a>11/°«(Beisitzer), der mündlichen Verhandlung ge- olveu�.- � � erkannt, daß der angeklagte ZeitungSrcdacteur l?��"edrlch Wilhelm Grüwel, der'mittelst der Presse n a riCn, �mtSehrverletzung im Rll-ksalle schuldig und de«. K,?'ii0l��r � Thalern Geldbuße, der im Unver. / breiwöchentliche Gefängnißstrase �ubstituiren, zu bestrasen, der jigl� Regierung zu Düssel- , f auch da» Recht zuzusprechen, den rechtskräftigen Tenor �Vergangenen Erkenntnisse» binnen 4 Wochen von der Be« IlsN>>� dlgung desselben angerechnet, einmal durch den Social- r des wo traten und zwar an der Spitze de» Blattes, wo sich d.rtrll� mcriminirte Artikel befindet, aus Kosten de« Angeklagten lrSll.ui ve. öffentlichen de» in Nr. 28 des Social. Demokraten Abtt'gl 5. Mai 1869 enthaltende Leitartikel, seinem ganzen upistllirfoitg nach und in allen vorfindlichen Exemplaren zu ver- ten, dem. Angeklagten auch die Kosten de« Verfahrens bt#?�-u l-gen. ', Von RechtS-Wegen. lakcit�a». Namen des König». (irtittf1' in der Untersuchungsjache wider den ZeitungS- �' Kttnt Heinrich Friedrich Wi.hel.» SrÄn.-l zu Berlin, dem Angeklagten eingelegten Appellation hat die III. Ab- be» Eriminal- Senat« de« Kgl. Kammer- Gericht», " er Sitzung vom 9. Juli 1869, an welcher Thcil gc- �..bnc» haben: 1) Leonhardt, Kammergcrichlsrath(Vor- vor! 2) Berndt, Kammergerichtsrath, 4) Schaper, 3) Schulz, Kammergcrichtsrath, .. Ikey'er, Gerichtsassessor, nach mündlicher, unter Zu ;!•.rtjing de« Gerichtsassessor von Makomasky in Vertretung Ufe Kgl. Ober-Staat»anwaltschast und des Kammcrgerichls- �-».rendarinS Schrötter, als Gerichtsschreiber erfolgten Ver- itCt'-�Wing für Recht erkannt, daß da« Erkcnntniß de« Kgl. mlvng adtgericht« zu Berlin, Abtheilung für Untersuchungssach-n, 1.f Ab�putation VII für Bergehen vom 16. April 1869 soweit Zt. özuändern, daß die erkannte Strafe auf dreißig Tholer ..»idbußc, im Unvermögenssalle 14 Tage Gesängmß, herab« schiedet chen, im Uebrigen aber da« gedachte Erkenntniß zu be- >»en u»d die Kosten beider Instanzen dem Angeklagten > Zerlegen. titb-Jz Bon Recht». Wege». f Politischer Cheil. t. Haft itet' j SttaftV* Berlin, 9. September. er, H. Das reaktionäre Junkerthum liebt es, n g! den Anschein zu geben, als wolle es die Arbeiter- '• e in Schutz nehmen gegen die Ausbeutung der , K«°?rgeoisie. Selbstverständlich ist dies nur Maske. 5- Klasse, pie burch die Ausbeutung des Landprc- stbh mästet, kann niemals ernstlich streben, nvtw zu Fabr.kproletarier die sociale Befreiung zu schaffen, S'ß"öenen Hintersassen würden ja dieselbe für sich ' ,«sern. Und je mehr der Ackerbau aus der klein- WP Wichen Produktionsweise zu der capilalistischen i habk'»gl, je mehr wnd auch der einstige Aristokrat ein „uum� rgelns. So finden wir denn auch, daß die ernst- >» fl. f sobialistische Agitation ihre erbitterten Feinde back ��ktionären hat, daß nicht nur stete Bersol- Eigarr>gkn der Socialisten t>on Seiten der Reaktion er- istldern daß auch die Zustände der Bourgeois- irc r Saschas t von den»arbeiterfreundlicheu" Feudalsocia- 'ÜÜ'*'y 1>°Ibrt in Schutz genommen werden, falls wie � �er ben Unternehmergewinn und die an sich ziehende Besitzende der einstigen «alar.stokratie angehört. Ausfällig zeigt sich dM �itartckeln der„Rette, Allg. Ztg.", ■Bf1 Vstm» die Bestrebungen der englischen Radikalen, "• � �nnsteu der englischen, sowie der irischen ist<«».s/'�!iihrcn, bekämpft werden. Die erwähn- rstl'. Hungen der englischen Radikalen sind aller- ng-jlden, G!adb Delegirtcn zur sogenannteu Generalversammlung nach Mainz, internationalen Gewerkschaften sind, monatlich �.slkeichslagsabge, und Errichtung eines ArbcitSnachweisungsbüreau für Nürn- verlangt,— von was für Geld schickt man ulse" z freundlichst n bcrg. Es wurde besprochen, daß es die Ehre dem„chr- und Delcgirte. Flugschriften und andere VM-- mute wegen p, Partei eingesandt hatte, erMrt wurde. Weiter berichtete er, allen Parteigenossen gesagt, daß hier in NürnbnkerS aus Duit daß die Schweitzerlinge nicht sähig seien, sich länger zu„nterbrochencS Arbeiten sein muß, nur dann le�erpartei und halten und er ihi e» den Garaus machen würde. Auch cnt- s vorwärts, und dies werde ich in V-rbindi ng n�. Dann spra hielt das Schreiben die Erklärung, daß unser Präsident hier schon stark angesammelten Parteigenoffeu thuHifer Arbeiterbcn L i e b i s ch von Schob nicht anerkannt werde und gezwungen � das Banner Laffalle'S über Nürnberg aufgepfl�m nicht gesäh, sei, binnen Kurzem sein Amt niederzulegen. Dieser Brief, Hoch Lassalle! Hoch die Organisation! Hoch �Arbeiter sei b< — Schluß Vcrleumdungeu und Schmäh, vorle Mit social demokratischem Gruß--M Ich prvtestüte, indem ich sagte, wenn sie nur den Schein selbst hat sich am 1. d. Mts. eine Mitgliedschast jt,,!' r ,"a" der Demokratie bewahren wollte», müßten sie mich unbe- 1 Mann gebildet, in Folge der Agitation von �Äsincivienlrer dingt sprechen lassen, so wurde beschloffeu, nach erledigter s Bald werden Auerbach, Ellefeld, Falki�i)„.F � Tagesordnung mir das Wort zu geben. Durch diesen Aus- Traun folgen. Es wird kräftig agitirt.« an und| müsse ingrim macht sei. Z ßDsi, daß die Ve Social-Demokralm unter Bebel und Lieblnccht bezieheu ihr! Zum Borfltzenden wurde Unterzeichneter gewäh!��,� Reisegeld und ihre Agitationsgelder vom ArbeiterbildungS- f begann Nachmittags 6 Uhr mit dem Lieder �fgänifirt An s verein, von der bekannten Bourgeoispartei, welche dem Ar- sonst in heil'ger Stille." MWI Die Festrede hu" wescnllichcn? bciler seit 20 Jahren noch uicht das Geringste erobert hat, Herr Hossmann. Dann schilderte Herr"°l F�lge jüngste sondern die Sklav-nfeffeln nur immer fester zu schmieden Wüstegiersdorf die großen Verdienste Ferdina�,,� �fl sntbt\ 85nn hl»r fmifaprn Rrüder. die(�avital- und sein Werk, die �raanisatinn d�r Arbeiter�.,' sucht! Von der säubern Partei, Brüder, welche die Eapital- und sein Werk, die Organisation der Arbeiter � cotsicr macht bildet und dir Doktoren und Advokaten regieren, ja auf Grund des socialistischen Prinzips. Trotz �ns zu Grabe von der Partei, mit der wir im äußersten Kampfe stehen, die über UNS hereinbrechen, müffen wir kräftig Hoffnuni werden die Zerren Bebel. LiebkneMt und die aaiuen Ab- 1 unsere Socke. Beide Redner wandten sich � i der Medner werden die Herren Bebel, Liebknecht und die ganzen Ab- 1 unsere Sache. Beide Redner wandten sich""1 der Redner, trünnigen erhalten, weil sie an? dem Arbeiter nicht» mehr f Frauen und ermahnten feldige, ihren.der Presic eil Daß die Republik als solche noch keine Lösung der sccialen Frage bildet, die Arbeit noch nickt vv'r der Ausbeutung des Capitals schützt, dafür liefern wieder einmal die vereinigten Staaten von Ncrd- amerika einen traurigen Beleg. Soeben berichtet der Telegraph über ein Seilenstück zu dem Unglück im Plauen'schen Grunde. In einer Kohlengrube zu Plymouth in Pennsylvanien ist durch Entzündung schlagender Wetter eine Explosion herbeigefühlt wor- den, bei welcher 202 Arbeiter ihr Leben eingebüßt haben. t h-raussaugcn konnten! Arbeiter Deutschlands, öffnet die dcrnisse in den Weg zu legen, wenn sie 0 L die Anseindnn Augen und sehet mit Verachtung aus diese Herren Jntri- tungen wirken wollten, sondern vielmehr sie Junten also gnanten, die die Arbeiter, welche mit emporgestreckteu Hän- sür unser Recht anzuspornen. Den Rednern 0l(j e;Iull e -''''- � Hb den nach der Freiheit verzweifelnd ringen, verkausen, sehet tiger Beifall zu Theil. Es waren einige San»� hiermit konsil hin auf die Herren, welche nur gewillt sind, daS Blut des erschienen, welche die Feier durch ernste Gese lieber verloren, Arbeiters unnütz zu opfern, wie es in den Jahren der Re- lichten. Zum«chmuck des Saale» dienten,! ürndes �womr volntio» geschehen! indem sie elende Werkzeuge der Eapital- 1 Transparente. Da« eine stellte eine g'brochcujVii Pesch, G ""_— daneben ein Löwe, angegriffen von der Göll-ckld) über den macht sind! Der zweite Gegenstand der Tagesordnung war, daueven ein rvwc, angrgrinrn von ocr daß ein ArbeitSnachweisbüreau für sämmtliche Genossen, auch waren Laffalle'S Schriften dargestellt mit*» chasten der Herren Bebel und Liebknecht gegründet werden Glaube, Liebe und Hoffnung. Zum Schluß fih ollte. Die anderen Gewerkschaften waren rinzeladeu, es lobten wir un«, alle durch allseitiges Händerel-" hatte sich aber nur die Metallarbeiterschaft daran bethciligt. halten an unserem großen Meister und seiner-'ji" Vemus-Cheil. (Für den Allg. deutschen Arbeiter-Verein.) Nürnberg, 5. Sept.(Neue Ausbreitung.) Am 3. dss. kam Herr Grllneberg au« München hierher, um eine Arbeiterversammlung einzuberusen, in welcher er die Lehre Laffalle'S verkünden ivollle. Es war uns nicht schnel- ler möglich al« bis Sonntag eine Versammlung einzuberufen. Am Tage zuvor hatte sich Herr Grüneberg an die ver- sch.cdenen Gcwerlschaften gewendet, welche sich eist seit Kur- zem gebildet haben, um die Stimmung darinnen kennen zn Urnen. Fast alle waren von dem heuchlerischen und in- triganten Wesen der„ehrlichen" Herren Bebel und Lieb- knecht verpestet bis aus die Gewerkschaften der Bauhand- werler, welche fest zur Fahne Lasialle« halten. Herr Grüneberg sah em, daß hier also schwer Boden zu gtwinucn sei, und.hm wurde auch von den Bolksparuilern triumphircnd daß sie ihm allen Boden zu rauben gedächten. Doch er antwortete: wir pflanzen das Banner Laffalle'S auf und wenn es das Leben kosten sollte, den» die gerechte Sache siegt, und die Jntrigue bricht zusamme». Wir können be- richten, daß er dann trotz Hohn und Spott den Kamps aus genommen und in den Versammlungen der Bebel-Liebknecht l ü ��"kschasten gesprochen hat, was einen großen Ein ""ü Sf macht hat. Schon beginnen Einzelne sich uns au- zilschUeßen. Was die Versammlung am Sonntag belras so war dieselbe meist von Banhaiidwerlern besucht, welche fest zu der Fahne Lasialle'« stehen und noch niemal« sich wankend gezeigt haben. Sie haben in den schlimmsten Tagen u( g°vue hochgehalten, und jetzt in der Versammlung neu ™ u»-•.u ium®ic6e anszuharre». Herr Grüneberg sprach A sfril f a S®0rtcn über die Gegenwart und die Idee rulewi�A-' kflnn ü6er<5o''ital"nd Arbeit— und fnlrrrick! fffa,1',/. ti0.°fltc? Verhältnisse. Es fanden zahlreiche Einzeichnungeu in die Listen des Allg. deutscheu uusenn verstoi «Ehrsurcht. Z M a n n und i mlung hat eil Da« Erste, lua« darüber gesprochen wurde, war, daß durch I Dann brachteu wir unseren Präsidenten lln �.sg�°ffen gemaä meine Becinfluffung die anderen Arbeiter abgehalten worden ein dreifaches donnerndes Lebehoch. Da« ck.-rften Nachweher IUUIW-CU.Ul|lU|] Uliy üiC UULJCllil I vm v«.vt|UM;vo u utitibi«iv, eicn, wodurch man suchte, ein schlechtes Licht auf meine fliesen Eindruck hintcrlasien. Mit social-dcmoft��er war ino Person zu werfen. Endlich wurde nach langen lächerlichen, c-ur, �rviepic, prov. u**--.«x-" 0~„ y," Bhrasen die Tagesordnung erledigt. Ich erhielt das Wort. Zeitz, 1. Septbr.(Todtenseier poliigchen lj. r.c. v.r.. r..........rj..____<♦ maa—m I s.« oq«..A..cz_____ V.____ v.«»ii'tslg-.u amen(Scuitr Carl Droschke, prov. zweiten -...« vi) Iii Vliii*-«viiMyw~ � I"II" U'-"II""-■" Stunde dauerte, erst die Prinzipien mit der Organisation dieses Fest. Die Theilnahine von Seiten der recht klar, sprach von Eapital und Arbeit, wobei ich auch eine großartige. Da« Festprogramm lautetet'' i"ii> 0l.' 1 1 1»»» J. e?>1...ra. rC AM>«Af a K»*« I AA /tzl.7 A �..mV /TT a»1.»T�t ollzti angemelt 1b,»halten, abg Rtitgliedsckasr auseinandersetzte, zu ivelchem Dienst die Eapitalmacht den malorische Vorträge, Gesang und Soncert. a �« i«att Arbeiier 1789 verwandte, wie auch im Jahre 1848. Ich Hrn. Röthing au« Leipzig hierzu eingeladc»' � childerte die Bourgeoisie, in deren Schlepptau sie sich bejän- Hrn. Klinkhardt redete. Feierliche-> den, so daß ein Beifall ausbrach, der groß war, aber durch großen Garten, während der Festrede NM Rippenstöße unterbrochen werden sollte von einigen Herren, I terbrochen durch den Beifall der Versamme denen es nicht gefiel, daß ich die Wahrheil sprach. Aber � daß der Geist Lassalle'« die Versammelten Nachdem »V da« wahre Arbeiterherz mußte sich hier freudig Lust macheu. uer wie Frauen wurden bi» zu Throne». Jetzt ging ich auf die internationale Bewegung über, schil- s waren überzeugt von der Wahrheit unserü��i aescklois-,! a. cz-vr g>ng«h au, vre mternalionaie Bewegung uver, i-hu-> waren überzeugt von der Wahrheit um"""S-I geschloffen ba derte dieselbe genau, sprack von der Eapitalmacht, in deren Gesang und Eoucen harmoninc herrlich»'" �Kpschast jedack sifk» rtfa Mfttr»©rtViifrtt I®trT a aCaCI»A.,,.>.A fiir dlt � A? Wahrheit Händen Sie sich befinden, als vom Kapüal gekaujte Waare. Ein Arbeiterverbrüderungssest wnrde für die zcheraler Mo — Jetzt wurde ich unterbrochen. Ein dickwanstiger ivieister, schloffen. Trotzdem die Feier bi» spät in' ff etKJa jn � 3>0rftflnb linb StnrtfffrritlYpr• Sa»« t I fntrt mtrft tiiAf>ii A AA-l.. A». 1F,, A»>>itt,LNkI � im„@oi eister Borget und hielten Jetzt wurde ein Antrag eilige- 1 wir sür seine Bemühungen. Wir'hoffen. i_ ben 22 bracht, mir da« Wort zu entziehen.— E« wurde darüber| solchem Geiste, wie er waltete, beisamm«�' in iet '" a—-JV v«VMfcVV| IVIV vi. iVUilVIV, w«,——" f.Ij. abgestimmt und ich blieb in der Minorität. Da seht Ihr, und vereint und verbrüdert den Kainpl JL erscheinen(nl Brüder, welche Furcht jene Helden haben; ir/offener Schlacht Recht weiter zu führen.„.«-Zer hatte M,n ----.....------'------- kue» 1 können sich nicht einmal viele„Ehrlichen" gegen einen„Uu ehrlichen" vertheidigen, deshalb entzieht man ihm das Wort. Äuf Wahrheit fußend laßt un« wei"', �Meister, daß t m, B. r- M B MW Kit sociol-benioktattschetn Gruß im»li11.jBeschtänltheit und Mende ausgestoßen und mir gesagt wurde, daß ich wohl I Lassalleauer Johannes Ich miij, —....................> mm««ff».«*, b Nach, cm noch viele Beschuldigungen gegen Dr. Schweitzer und Mende ausgestoßen und mir gesagt wurde, daß ich woh' schöne Reden hatten könnte, wie e« die„bezahlten Subjekte' .■. Da« d> 1 Fuß b, lhun; daß nur Herr v. Bonhorst ehrliche Ansichten belom- einer am letzten Sonntage den 29...„„„ m°» hatte u. s. w., wurde die Versammlung gcschlvffeu. Garten dahier abgehaltenen V»lkSversa>n»�rAschon Sorge, tzarteigeuosieu, jene„Ehrlichen" sagten wülhend, ich hätte Herr Wo ls au« Hamburg die Geschichte i'.ü! daher, daß «ne Zersplitterung hervorgerusen. Das habe ich auch, d-nn Unseres Vereins in einem circa zwei �lietzl auch»oc y�... w''—l** 1 4 f VVUU■"*i|Vivu-o III VlllllU VlIVM.5' njArtl'ö' »it gründen hier erne Gewerkschaft der Maurer, eine der Inchineud-u. allgemein befriedigende» .ach„unehr- ichilderte sehr klar und mit scharfen 5�.«»«»er Holzarbeiter, und zwar nach � lluv UIl0 ulll �. ' �"üZtP, denn den Arbeüsni fallen jetzt die Schuppen I Jnttiguen, welche die Gegner früher und en, vorwärts tümtu, und wurde am Schlüsse durch 'eisallssturm belohnt. Gegner meldeten sich nicht, sie LfscnUich im �ocalblatte eusgesordert waren. Es mau beschränkt sich nur auf vereinzelte und wo- verdeckte Angriffe. Mit social-demokratischem Gruße "17 ms-.. H. Schröder. c an*, Düsseldorf, 1. Sept.(Volksversammlung.) Da uns siud lso mur nmen zar e es w» noch eil und in der � unseres Nachmitlggs pattfiudmtm Stistungs »tibell Politischen Reden halten dursten, so hatten wir � tflT(M: l'9"'8"Uhr«ne Volksversammlung im Festlocale. 'n"-rubra nm Wchrhan, anberaumt, welche sehr zahlreich sV iiii*jk\9tn �lct'frn' sowie von Parieigcnossen aus Ere» "Ir* iKi!§'■i'ü'®Vab6atf)' Wald und Duisburg besucht war. nalliq'?»eichslagSabgeordnett Hasenclever war unserer Ein- 1,811 aslitttf$ i�nndlichst nachgekommen. Herr Klein nus Elber- Xt•0>. ,rVIlnte ,Bt9cn Plötzlichen Erkranken» seiner Mutter nicht r-'wV benachrichtigte uns durch Telegramm. Nach Kaprtal oWung der Versammlung durch Real sprachen die Herren la™' t' 3 nus CrcselS, Küpper aus Gladbach ' � � Duisburg über die letzten Ereignisse i dann.erpartei und beleuchtete dieselben nach verschiedenen bind! ng m. Dann sprach Herr Hasenclever über die heutige lassen lhuncher Arbeiterbewegung. Er hob hervor, daß die letzten aufgeppa�n nicht gefährlich seien. Der Kampf der Arbeiter Hoch.�r�kb-üer sei beendet; durch den heutigen Kampf son- mit Gr».ch nur die Spreu vom Weizen, und somit könne man iSbrctlö gingen. Schon bei Gründung des„Svcial-Dcmvkrat" gegründ» bknecht ans der Partei getreten, weil es ihm nicht "Z-w. Jx ll'ar' ba9, 9-i ruhiger Agitation und einer, doch un- H. A uvthwendigcn, straffen Führung die Masse sich für asbr e>l'l-vocialismus gewinnen laste. Herr v. Schweitzer habe isstadt uas�äas errungen, wonach unser verstorbener Führer F. >urde ei«-e ichon getrachtet, nämlich die Hauptstadt Preußens ic Mitgli-�viunen; und Berlin zu gewinnen sei eine That, nit der selbst Lastalle Schweitzer hoch anrechnen würde. Ans itrcis Hfl-k �Asachen Gründen müßten wir Schweitzer hoch halten. H. pienperse diesem verschiedene längst bekannte Dinge vor. zbreitn-b,79-°l- Parteien ihre Führer au« Menschen suchen icdschajl*' Bl;ier wan. daß sie Fehler hätten. Es komme von Lillys-lnzelne Fehler, sondern auf die Gesammthaltung, Falke-�er.."s �üeue an. Die Abgefalleneu möchten doch t. F.!v«i1 �e!!trt' h" oh»- jeden Fehler sei. Die is breiig""" AbgelaUcnen wollten uns glauben machen, daß ......... ss-cher uns der Rcaction überlieseru wolle. Das sei n. und wenn er es wirklich versuchen wolle, so sei er nicht gewachsen. Ueberhaupt seien dies Beschuldigungen, an icdcm, der als Vollsführer auftrete, cnlgrgemverfe. m der Partei durch den Abfall erfolgte Reinigungs- sei an und für sich ein guter gcivesen. Selbst die K: wüste ingrimmig eingestehen, daß die Partei nicht .seier W�acht sei. So schreibt die„Spcu. Ztg.".„That- .? ZW.' daß die Versammlung in Eisenach den ernstlichen 'o social- dem akratischen Partei nicht geheilt hat. perdina»l> Fraktionswesen ein Zeichen des Versalls der Partei ist, tMirdib» Lttnt üscht. und wir möchteu nicht durch Illusionen b......Die Partei hat in Deutschland Fuß gefaßt, hat getreue» . d. 2». le Mit! ere jui d stre im A a o-l-,-----r...... I,ui ui guu a'wb',«"V gamfirt. An solchen Streitigkeiten stirbt sie schwerlich. i'l wesentlichen Theil der Nahrung zieht sie daraus, daß H-rr� Holge jüngster Gewerbe Gesetzgebung die Innungen fteibin»» iiiw ntehr auslösen. Die Handwerkerjugend sieht die lrbeitcr � i Reste corpcraliven Zusammenwirken«, corperativen Trotz o Grabe tragen und sucht einigen Ersatz in ge- kräftig- Hostnungen und Illusionen" Aus diesem, i sich a j.der Redner, sei zu ersehen, daß die heutige Ansein- M«'"'':jer Prtße einc ernstere geworden sei, wohingegen ic m... die Anseindnng ein Spiclwrrk der Presse geweseu sei. t-hr su lhnnten also somit nur dcu Eisenachcr Reinigungs- tcdnern Wj a]9 einen Erfolg für uns begrüßen und Redner gc Säng� hiermit konstatiren, daß der Verein zwar einzelne sie Grbälicder verloren, jedoch an zahlenden Mitgliedern ein dienlen�tende« gewonnen habe. Es sprachen serner uoch die brochcuUa Pesch, Garmes, Götting, Peter Stotz )er GölHkld) über den Eongrcß. Die Versammlung erwies ellt mitA»ni-rm verstorbenen Führer Lassallc durch Ausstehen Zchluß b, Ehrfurcht. Zum Schluß sprachen Herr Hann et ßanderewIftäilN und Herr Friedrichs aus Erefeld. Die . seiner» xUmlung hat einen sehr guten Eindruck auf die hiesigen u l>r�,t9c>wsten gemacht und werden wir in kurzer Zeit auch Das p�.iteu stiachwehen des Streites überwunden haben. Herr -dewolc�c-öme r war nicht erschienen, wahrscheinlich wird derselbe Bcvclstl sim zweiten Male den heroischen Entschluß fasten, sich "t gaff» JB11 politischen Boden zurückzuziehen und zwar aus den hi-sig�sachen Grunde, weil er hier gar keinen Boden hat. .cdächtini-" hiesigen Polizei hatten wir einige Schwierigkeiten. g zgetter alte nämlich, weil wir leinen besonderen bei der hiesi- teil der Polizei angemeldeten Verein bilden, die Erlaubniß, einen niete: abgeschlagen. Doch fand sich hernach die urcrr■■■ A.Olüglietst'chäsi'des�Eigarrtuarbei�v� »ncf- bereit, einen Ball jenseits des Rh-" 8 festes gelad-"' �(«olale zu arrangircn. Der ganze Verlaus F �. S"9."n zufriedenstellender. Mit social- dein okra �" nur fd E. Brückmann. ffchnM«. rneü-l'- Lochum, stg�ng.(Unerhörte Pol izeiich�,.�, !N b-ib Nachdem man>">»— hrSue» uni-r--. Nachdem i der Berg-, Hlltten- und Salinen-Genostenschai � uui"".,x�, geschlossen hatte, bildete sich eine der Allst. M- h.-ztdMast, jedoch verbot der Herr Wachtmeister Bottche, r die r liberaler Mann, die Einschreibung. Nackd-m>ch in d>-' ff etwa in der Weise wie der„Schlingel" in dem iing""jj�Iel im„Soc-Dem." von dem gestrengen Herrn zlichc" cFMeifter vorgenommen war, betrieben attlÄ M-"— � �" —,„vmcuni wir die Ein- . g-"«.zl»>g und hielten Arbeiler- und Bollsversammlnngen ab. stcn,„i» i'>, den 22. dss., sollte auch eine V.rsammlnng statt« 1®«®' t'i' lin der unser Delegirter von Eiseuach, Herr Ob ps" J erscheinen sollte. Der liberale Herr Wachtme .» ilsi l-c ha»»-' er- I twrraie Herr Wachtmeister und"V lCt. schon g-droht, mir und dem Verein die ''ner und nun erhielt ich eine Zuschrift vom '"ster, daß die Versammlung nicht staltfinden dürfe , M--'-Ichränktheit und mangelhafter Zugänglichkeit des ''' ut»111' tfL j"üisse, hieß es, zuerst ein anderes Lokal ans- ffMacksin av-o o ♦*. m*KA 1 J» d«* -»n#S£ii i» St-ad«. Port�v.i säg-?' 1 IN»'» ___«.IVVI-V.P UU9- ■ Da« Lokal hat drei Eingänge, ist 46 Fuß pfc 14 Fuß breit; und in ganz Bochum trägt die »schon Sorge, daß wir kein anderes finden! Ich l daher, daß dies Lokal bisher groß genug gewesen, ! jetzt auch noch sei und ich die Beisammlung abhalten würde. Da erschien schon um 2> 2 Uhr unser sehr beliebter Wachtmeister Böttcher mit seinen Dienern und verbot jedem ohne Ausnahme den Eintritt in's Hans. Ja Verwandte des Herrn Münstermaun, Hausbesitzer und Fuhrmann, welche nur Besuche machen wollten, und andere, die wegen Ge- schästen kamen, wies man ab. Bezahlt die Polizei auch dir Gewerbcstcuer, wenn sie Geschäfte zu machen verhindert? Ein Conflikt wurde dann herbeigeführt. Der Wachlmeister verhaftete 2 oder 3 harmlose Personen, welche von Seiten der Polizei jämmerlich behandelt wurden. Die Erbitterung wurde groß, aber trotzdem bewahrten die Arbeiter die Ruhe, um zu verhüten, daß man eine Ungesetzlichkeit ihnen nach- weisen könne, und sie den Polizisten an Stärke überlegen waren. Nachdem der Wachtmeister mit seineu Genosseu sich bis II Uhr abgelöst hatte— die eine Hälfte war nämlich immer im gegenüberliegenden Wirthshause, während die andere vor dem Hause Wache hielt— zogen sie ab. Wenn man uns übrigens auch noch so viel Hindernisse in den Weg legt, wir werden unfern Zweck doch erreiche». Mit social-demokralischem Gruß I. Roeder. Neviges, 30. Aug.(Erneute Polizeisa-w ieri g- leiten in Bochum) Donnerstag den 26. Aug. fand ein Tumult mit der Polizei statt. Schon Sonntag den 22. hatte die Polizei Tüchtiges geleistet, indem sie den Arbeitern verbot, in's Versammlungslokal hineinzugehen. Auch war ein Mann mißhandelt und in's Loch gesperrt worden. Am Donnerstag sollte es noch besser kommen. Die an dem ge- nannten Tage angekündigte Versammlung wurde ohne gesetz- licheu Grund untersagt, weil das Lokal der Polizei nicht geeignet schien. Herr Allrath und Unterzeichneter waren am genannten Tage anwesend nnd somit Augenzeugen des Tumults. 8 Uhr Abends versammelten sich die Arbeiter, die Polizisten auch, an ihrer Spitze der Wachtmeister Bött- ch e r. Die Arbeiter, die nicht wußten, daß die Versammlung untersagt war, begehrten Einlaß, aber vergebens. Wir for- derten die Arbeiter auf, auseinander zu gehen oder mit uns in einem anderen Lokal ein Glas Bier zu trinken. Alles war damit einverstanden. In dem Lokale angekommen, unterhielten wir uns über den heutigen Nothstand u. s. w. Plötzlich kam die Polizei und erklärte ohne Grund, wir müßten un« entseruen. Was war zu machen? Auch hier wieder forderten wir die Arbeiter aus, nus zu folgen. Bei dem Hinausgehen erfolgte ein so stürmisches Hoch aus Las- falle, da« sich mehrmals wiederholte, daß die Fenster klirrten. Aber auch die Säbel der Polizisten klirrten; und cS gab ein Gewühl, einen Tumult sonderSglcichen. Die Arbeiter, die allen Eonflikl vermeiden wollten, gingen hinaus und »rennten sich, die Polizei stürmte hinterher. Auch aus uns schien man eS besonders abgesehen zu haben, denn man ver- folgte uns eine Zeit lang unter Fluchen und Toben; aber vergebcnS. Von den Arbeitern Bochums begleitet, kamen wir mit heiler Haut in unserm Quartier an. Nach den Aussagen der dortigen Arbeiter sollen drei Arbeiter verwnn- det worden nnd bis jetzt noch nicht wieder arbeitsfähig sein. Einer wurde an dem Abend verhaftet. ES ist bereits von unserer Seite Klage bei der köuigl. Regierung iu Arnsberg erhoben worden. Der Geist der Arbeiter ist ein sehr guter; die Atz-taltgrbeiter haben bereits eine Mitgliedschaft gegrün- det, auch vie Zimmerlcute und Maurer werden sich in den nächsten Tagen anschließen, ferner die Schneider, ivaS ich de» Präsidenten genannttr Gew-rke hiermit zur Kenutniß bringe, damit sie Karten und Statuten dorthin schicken kön- neu. Die betreffende Adresse ist: I. Röder, Alleestr. 445. Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag F. Oberm ann zun. * Die Adresse des Vereinskassierers ist einfach: Wilhelm Haseuclever in Halver. Die Adresse de« Bevollmächtigten de« Allgcm. deutsch. Arb.-Vereins für Hannover ist I. Wilhelm, Warstr. 19. Verbands-Cheil. Für den Allgemeinen denischeu„ArbeiterschastS- Verband". Allgrm. deutsche vereinigte Mctallarbeitcrschaft. I. Hamburg, 8 Seplbr.(Zerstörung der Lauen- steinfchen Fabrik.) Die Ardeiter der Lauensteinschen Fabrik haben am 7. die beiden Fabriken, die alle und die neue am Rothenburgsort zertrümmert, das Gasthaus des Besitzers Namens Schneider, bis zur Ruine zerstört, sowie das Innere de« Wohngebändes des Directors der Lauen- steinfchen Fabrik, Kirchweger, in allen Thcilen, wie man hört, unbewohnbar gemacht. Der Sachverhalt soll nach den bis jetzt in die Oeffentlichkeit gedrungenen Nachrichten fol- gcnder sein: Da der Director Kirchweger dem Eomite der Arbeiter nicht die alten Forderungen bewilligen wollte, und derselbe die Arbeiter, welche wieder in Arbeit treten könnten, auszusuchen verlangte, so entstand eine furchtbare Erbitterung unter den Arbeitern, da schon sieben Wochen die Arbeit eingestellt und im letzten Augenblick noch nicht« be- willigt worden war, bis auf die schnöde AuSsuchungsmethode. Alle Arbeiter Lanenfieins, die fest hielten, gelobten sich, eher zu sterben, als ihre Eameraden einzeln aussuchen laffen zu wollen, wie da« Vieh! Diejenigen, welche unter der Hand zu arbeiten augesangen hatten, zit- leiten vor der Einigkeit ihrer festhaltenden Brüder und schlichen förmlich in die Fabrik. Der fiebente am Dienstag kam heran! Nachmittags zogen gegen 1000 Mann 3 zu 3 in Reih und Glied um 6 Uhr voni Zenzhausmarkt ab, ohne einen Laut, ohne jedes Zeichen eines Vorhabens. Un- terwegS, wie viele aussagen, die es mit angesehen, liefen die Eollcgen probeweise Sturm. Um 7 Uhr kamen sie vor dem Lauenstein'jchen Fabrikgebäud: an, nämlich bei den alten in der Spaltiustraße. Da schien es, als führe ein electrijcher Funke in die trostlosen abgezehrten Arbeiter, und al« da? Fabrikglöcklein Feierabend läutete; da ertönte ein Hurras hurrah— und im Sturme ging's in das Innere des Fa- brikgebäudesl Einzelne, wie man hört Eomite-Mitglicdcr, wollten es verhindern, aber die Wuth, aus langer Entbeh- rung entstanden, ward zur Leid enschast. D'e iioch in der Fabrik Arbeitenden, welche eben ihre Arbeit verlassen wollten, trafen aus die Einstürmenden. ES soll fürchterlich gekämpft worden sein. Alle Instrumente und Cylinder, was sich nur vorfand, ist zertrümmert worden; 8 Mann liegen im Krankcnhanse. Von der alten Fabrik zogen die Arbeiter nach dem Gasthaus Schnndcrs; Der Mann hatte die Vermittlung übernommen, schwedische Arbeiter zn liefern. Im Untergebäude de« Schnei- derschen Gasthofes sind Thören und Fenster, alle Möbel, Uhren, Weinflaschen nnd Bierseidel ans die Straße gewoifen worden, wo die Zerttümmernng dann ihre Bollendnug er- reichte! Als man'da fertig war. zogen die Kämpfenden nach dem neuen Fabrikgebäude in Rothenburgsort. Da wohnt der edle Director, man kam an, und sofort sollen einige Schüsse aus der Wohnung des Directors ans die Arbeiter gefallen sein, was sich dadurch bestätigt, daß ein vcrheirathe- tcr Arbeiter durch den Leib geschossen ist.-Nun muß die Erbitterung keine Grenzen mehr gekannt haben; alles stürmte in das Wohngcbände des Direktors, um desselben habhaft zu werden. Aber die Nacht war hereingebrochen, und dies hat den Direktor gerettet Da« Dienstmädchen des Direk- tors ist, wie man versichert, sofort von den Arbeitern in Schutz genommen worden, mir soll sie alle Schränke und Kasten haben ausschließen miisseii, um nach dem Direktor suchen zu können. In der Wohnung soll alle« zertrümmert sein; die Betten zerschnitten, die Federn in die Luft gestreut. Ebenso ist iu dem neuen Fabrikgebäude alles zerstört war- den. Die ganze Stadt ist in großer Aufregung. Die Eon- stabler haben nichts erfahren; erst a's alles vorüber war, kamen sie nnd bewachen jetzt die Ruinen. Arretirungen sind denselben Abend nicht vorgekommen. Einige Mitglieder de« Comites sind später eingezogen. Die Polizei ist rath- los, die Furcht vor Reqmrirung des preußischen Militär» ist groß. Die Soldaten sind gerade zum Manöver auSge- rückt und es ist nur noch die Wachtmannschast in der Stadt. Daß die Constablcr nicht zur Stelle waren, hat der öffentlichen Meinung nach manches Unglück verhütet, wa« bei der ungeheuren Erbitterung leicht zu schrecklichen Sceneu hätte Anlaß geben können. Der Strike hat somit seinen Abschluß gefunden, freilich ist nichts erreicht. Alle Arbeiter Deutsch- tands möchten daher ihr Schärflein bettragen, um die Roth der arbeitslosen Arbeiter zu lindern. Es sind circa 1000 Mann, ivelche wohl unter einem viertel Jahr nicht wieder Arbeit bekommen können. Bveiunschwcisi, 5. Sept.(Zur Beachtung in Betreff Lübkert's gegen L. Schulze.) Da gegen Lübkert von unserm Gcwerkschastspräsidenten Angriffe ge- macht sind, so erkläre ich hiermit: Es war in der bewußte» Versamintnng der Sachverhalt genau so wie ihn Lüb« kerl schildert. Ich nehme in dieser Hinsicht vollständig Abstand von Persönlichkeiten. In der That waren ansang» die Mitglieder der Meinung, daß man in Betreff Ehler» dem Beschluß des Bc-bands-Ausschuffes nicht nachzukommen brauche, weil die Mitglieder noch nichts an Beweisen hatten von dem Gezenagitiren de« Herrn Ehler«. Aber wenn L. Schulze sich darauf beruft, so ist er wahrlich im Jrrthnm; sollte derselbe so leicht wesentliche Vorgänge„vergessen", so rufe ich ihm dieselben jetzt in's Gedächtniß zurück. Gerade Schulze war derjenige, der die beschlossene Resolution ein» brachte, erinnert er sich denn min nicht mehr an das zuge« setzte Amendement Döpke's, unseres früheren KassirerS, welche» lautete!„Doch sollte Ehlers sich als Gegenagitator erweisen, werden die Mitglieder von sel st vorgehn." Al» nun Lübkert nachher hier in Braunschweig war, lag die Sache bereits ganz anders wie früher. Zur Zeit war ein Antrag auf Suspendirung Ehlers schon vor acht Tagen von ihm selbst ans Tagesordnung gesetzt, und waren die Restirenden anfgesordcrt, ihren Pflichten nachzukommen, widrigenfalls sie gestrichen würden. Diese Annonce hat mit Ehlers Uuterschrift an unfern Plakatsäulen gestanden, wer aber nicht erschien, war Ehlers. In Folge dessen wurde er auf acht Tage vom Amt entsetzt, bis er sich über die An- schuldignngen erkläre. Dieses wurde ihm schriftlich überreicht von unserm provisorischen Bevollmächtigten Samenkapf, wel- ches Ehler« auch nicht längnct. Nachdem er nun nach wei- tercn 14 Tagen nicht erschien, obschvn er jede« Mal zu« sagle, ist er nach unserm Statut gestrichen, in Folge 14 Wochen Restirens. Dies ist der Wahrheit gemäß. Nun erkühnt sich aber Ehlers, unfern Beschluß nicht anzuer« kennen, L. Schulze aber behauptet in seinem Schreiben an Lübkert vom 1 Sept. er habe von Braunschweig in Betreff Ehlers nichts empfangen, und doch bestätigt er am 4. Sept., hört und staunt, meine Wahl al« Bevollmächtigter im Ge- werkschastsbcrichl der Metallarbeiter.— Die« ist sclbstver- ständlich doch nicht von selbst gedruckt worden! Hätten wir übrigens zur Zeit, als uns L. Schulz mit seinem Besuch beehrte, gewußt, daß derselbe den ganzen Nachmittag in der Schule der Gegenpartei gewesen wäre, wir hätten ihn doch wa« Anders aufgenommen. Außerdem ist L. Schulze, als er von Berlin zurückkam, hier wieder einen Nachmittag ge- wesen, ohne sich um die Mitgliedschaft zu bekümmern. Diese» möge zur Ausklärung genügen. Sollten Ehler« vom Ge- werkschasts-Ansschnß in Hannover nicht die Sachen abge- fordert werden, so würde ich in die Lage kommen, die Un- terstUtznngen bis auf Weiteres nicht zahlen zn können, da ich ohne Stempel selbstverständlich die» Amt nicht versehen kann, Ehlers aber kann dies nicht wie bisher besorgen. Mit Gruß nnd Handschlag L. Söhler. * Der Präsident der Mctallarbeiterschaft, Herr L. Schulze in Hannover, hat ein Circnkar erlassen, in dem der durch- aus statutenmäßige Beschluß des Verbandspräsidiums und Ausschusses bekämpft wird, wonach diejenigen, welche die Arbeiterpartei durch Machinationen zerstören wollen, anszu- schließen find. Der vorgeschützte Grund, daß die Angelegen- heilen des politischen Allg. deutschen Arbeiter-Verems dre unpolitischen Gewerkschaften unberührt gelassen hätten, ist aber durchaus hinfällig, denn die llnterwllhler der Ar- beitcrpartei haben sich nicht darauf beschränkt, den Allg. deut- scheu Arbeiter-Verein zu bekämpsen, sondern streben d.rect danach, den Arbeiterschaftsverband zu zerstören; sie haben dies im Mobrcn" zu Eiseuach in aller Form betchlossen. Wenn also der Allg. deutsche Arb-i.°rsch-f-s-Berb°nd sie ausstoßt und gegen jenes Unterwühlen agilirt, so>st das em durchaus erzwungener Act der Rathwehr; sonst"'»ß ja auch das Agitireu gegen Max Hirsch und Duucker em- stellen._ Allgemeiner deutscher Zimmerer-Nereiu. Itzehoe, 3. Septbr.(Ende de« StrikeS.) Der Strilc ist beendet, den K. d. M. wird die Arbeit wieder aus- genommen. Wegen Andrang von Landgesellen, mußten wir un« damit zufrieden geben, daß unsre Forderung nicht voll bewilligt wurde. Die Landleute arbeiteten nämlich sllr den Lohn von 27 Sgr. gern, da selbige auch weniger Ausgaben haben, sowie geringere Steuern bezahlen, wie wir sie zahlen, 2'/- Sgr. pro Monat an Alasienstcuer, vieleicht noch 1 Sgr. an Armen- und Schulgeld, wir Zimmergesellen in Itzehoe aber 5, T'/r— 10 Sgr. Klassensteuer uud dazu kommen die städtischen Steuern, welche die erstgenannten weit übertreffen. Die Miethe macht auf dem Lande 10— 14 Thlr. aus, in Itzehoe 20—30 Thlr., auch die Lebensmittel sind billiger. Somit können wir nicht mit solchen Leute Schritt halten und mußten wir eine Ucbereinkunft treffen, wenn nn« die Land- gesellen nicht für'« erste in finanzieller Hinsicht ganz kraftlos macheu sollten. Mit social-demokratischem Gruß Da« Comite. Deutsches Maler, Lackircr- u.ZZergvlder-Gewcrk. Cassel, 2. Sept.(Beitritt.) Montag, den 30. Aug., hielten wir hier eine Versammlung der Maler, Lackirer und Vergolder und Weißbindcr ab. Nachdem die verschiedenen Delegirten die Organisation und den Nutzen der Gewert- schaff besprochen, fanden zahlreiche Einzeichnungen statt.— Möge die Saat, die hier gestreut, Wurzel schlagen, so wer- den die Früchte nicht ausbleiben. Mit Gruß und Hand- schlag G. Kölschtzky. Hamburg, 6. Sept.(An die Mitglieder.) Col- legen! Durch die Generalversammlung nunmehr zum wirk- lichen Präsidenten erwählt, danke ich Euch für diese» Ver- trauen mit der Versicherung, unserer Sache, wie vom An- sang, auch ferner treu und redlich zu dienen. Wo Lücken entstanden sind, lag die« in der Macht der Verhältnisse, gegen die ich allein anzukämpfen außer Stande war. Jetzt aber, wo alle Aemter besetzt sind, werden wir in brüder licher Liebe Hand in Hand dem hohen Ziele zusteuern. Nehmt deshalb die Arbeit mit erneutem Mnlhe auf, dann wird unsere Generalversammlung auch wahrhaft segenbrin gend wirken. Ich proffamire hiermit den neugewählten Vorstand unserer Arbeiterschaft, der ans salzenden Personen besteht: Erster Vice-Präsidcnt Herr Andreas Wüchner, Bachgasse Rr. 3, Würzburg; zweiter Vice-Präsident Herr W. Kram beer, Kajen Nr. 11, Hamburg; als Ersatz männer hier: Herr Fried r. Bethe und Herr P. H. Langeloh; zum Hauplkassirer wurde Herr Wilh. Knoll mann, Ballhosstraß- Nr. 16, Hannover; uud zum Vorort ELln erwählt. Mit ler Ausarbeitung de» Protokolls sind die Herren Wüchner, Würzburg, Bartels, Brannschweig und Krambeer, Hamburg, beaustragt. Die noch rückständigen Abrechnungen und Geldsendungen des 2. Quartals sind also von nnn an an den Hauplkassirer zu senden. Unter nnscrn Parteigenossen in Cassel, denen wir für ihre freundliche Unterstützung hiermit nochmals danken, verlebten wir einen genußreichen Abend. Am Montag den 30. begründeten wir in der Versammlung unserer Fachgenosseu die Mitglied schaff, jetzt 21 Mann stark. Zum Bevollmächtigten wurde Herr G. Kölschtzky gewählt. Wir heißen unsere neuen Bundesgenossen herzlich willkommen. Zuschrift von Mlln chen erhalten: Ein donnerndes Hoch Euch, Ihr wackeren Genossen. Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag Jacob Ambrosius, Präsident, Bergedorsersiraße Nr. 10, 2. Etage. Arbeiterschaft der Buchbinder, Lederarbeiter, Sattler, Riemer, Handschuhmacher k. Bürgel a. Vi., 31. August.(Beitritt.) Am Sonn tag den 23. ds». hielten wir hier eine Versammlung ab zur Gründung einer Mitgliedschaft der Buchbinder u. s. w Herr Marthadt aus Lffenbach und Unterzeichneter reserirten über den Nutzen der Gewerkschaften und ernteten großen Beifall, woraus sich mehrere Arbeiter einzeichneten. ES wurde Herr Wilhelm Mangelmann als Bevollmächtig ter, Johannes Dehe, Cassirer, Georg Seelmann Joseph Kleinschmitt und August Kopp als Revisoren gewählt. Weitere Einzeichnungen werden folgen. Mir so clal-demokratiichem Gruß Louis Kopp. —(Das Eisenbahnunglück) in Sachsen, über welche» wir neulich benchieten, hat die Ausdcckung scheuß- licher Thatsachen zur Folge, die grelle» Licht auf die jetzige BourgeoiSwirthschast weisen. Nachstehend geben wir eine daraus bezügliche Eingabe der Einwohner RadebcrgS en das sächsische Ministerium wieder: „Eiuem hohen Ministerium de« Innern erlauben sich die unterzeichneten Bewohner RadebcrgS aus Anlaß des am 23. August u. c. bei Langebrück stattgesundenen Eiienbahw Unglücks folgende Beobachtungen und Tbalsachen als Au«. druck ihres tiesverletzten MenschlichkeitSgestthl« und im In- teresse ihrer eigenen persönlichen Sicherheit ehrerbietigst zu unterbreiten, indem sie für die Wahrheit der angezogenen Thaisachen und der Aeußerungen des Bahnpersonals eidlich eutstehcn zu können erNären. Die Beschaffenheit der Schwellen betreffend, diene Folgende» zur Beurtheilung: Herr Nestau- . � D0r kurzer Zeil verstorbene Ob-rb-huwart-r Ehrlich zu wiedeeholte.. Malen aus dem Rathskeller geäußert habe, daß er immer mit Zittern und Zagen den Zug nach Langebrück fahren sehe. Die Eiien- bahnschw-llen seien dort in so schlechtem Zustande dasi ein- mal ein Unglück passi.eu müsse. Herr D?r7cwr Alberff kann beeiden, daß ihm zwei B-hnbeamte Recht oeaeben Ä' i" �nCn fa9,c' ba6 1,U: b" schlecht Beschaffen heit der Schwellen die Schuld de« Unglück« traqen loxr- und zwar mit dem Bemerken,„Ja, wir wissen das wohl dürfen es aber nicht sagen." Der Zimmennann Herr Galt sried Herrmann bezeugt, daß er im vorigm Jahre aus Ve- fehl de« Herrn Oberbahuwärter Weber in Langebrück ans dessen Eiseiibahnstrecke aus Eisenbahnschwellen an die Stell- abgesaiilter Stücke Breltchen in der Stärke von nicht über 1 Zoll unter die E'scnbahnschienen geschoben und augenagelt oi; c �'U''emc®entct'U1Ifl, da« dürfe aus der Strecke des Overbahuwärler Ehrlich nicht aesch-ben. babe ihm JCeber geantwortet, das gehe ihn gar nichts an, er habe zu lhun, was ihm besohlen würde. Herr Carl König sagt au», daß mehrere an der UnglllckSstelle beschäftigte Arbeiter geäußert haben:„Das haben wir lange gewußt, daß hier einmal etwas passiren wird." Diese verbürgten Aeußerungen des BahuperfonalS werden bestätigt durch die persönlichen Wahr- nehmungen der verunglückten Passagiere und der an den Unglllcksplatz geeilten Herren Director Alberti, IX A. Michaelsen, Gustav Michaelsen, Hemr. Haffe, Anton Hirsch, Robert Hofsmann, Wilhelm Pallmaun, welche sämmtlich der Ansicht sind, daß die schlechte Beschaffenheit eines TheileS der Schwellen die Veranlassung de« Unglücks sei. Eine der untersuchten Schwellen war beispielsweise bis zur Tiefe von 2V« Zoll ganz verfault und ist ein an dieser Stelle ent- nommenes Stück in den Händen des Dr. A. Michaelsen; selbige« ist durchaus morsch uud gänzlich widerstandsunfähig. Die Bahuschienen waren eine große Strecke von der Un- glücksstätte abwechselnd nach rech» und link« ausgebogen und war diese AuSbiegung da, wo eine schlechte Schwelle lag, größer, als da, wo die Schwellen noch gesund schienen. Diese augenscheinliche Untauglichkeit der Schwellen veraulaßten die am Platze gebliebenen Passagiere und die herbeigeeilten Zn- chauer vor Allem, die Belassung de« Thatbestandes zu ver- langen, damit erst nach gerichtlicher Constatirung desselben die desecten Schwellen herausgenommen würden und wurde icses Verlaugen von einem Theil des Publikum« selbst unter Drohungen gestellt, aber nichtsdestoweniger war Herr Betriebsingenieur Opitz nur damit beschäftigt, die mangel- haften Schwellen entfernen und durch neue ersetzen zu lassen. Die von der Eisenbahnverwaltung vorgenommenen Rettungs- maßregeln betreffend, ergiebt sich Folgende«: Die zu Fuß 3Va Uhr von Radeberg eingetroffenen Herren fanden den Heizer beffeit und sahen, daß der Schaffner Wels namentlich durch Hülfe Freiwilliger au« den Trümmern hervorgezogen wurde, während kein Beamter um die Rettung des Ma- chinenführer» bemüht war. Den Betriebsingenieur Opitz äuden sie nicht mit der Rettung des Verunglückten,' sondern mit der Wegschaffung der schadhaften Schwellen beschäftigt und erklärte derselbe aus da» energische Andrängen des Publi- kums, zunächst dem Verunglückten beizustehen, daß das nicht eine Sache, sondern Sache des Maschinenpersonals von Dresden, da« jeden Augenblick kommen müsse, sei. Als gegen 4 Uhr noch keine Schlosser von Dresden erschienen, offerirte Herr Direktor Alberti dem Herrn Oberingenieur Schmidt, da gerade eine Maschine im Abfahren nach Rade- berg begriffen war, mit derselben 12 Eisenarbciter au« sei- ner Fabrik mit den nöthigen Werkzeugen kommen zu lassen, und erklärte derselbe aus diese Offerte, daß er hier nicht« zu befehlen habe. Herr Betriebsiugenieur Opitz lehnte die- es Anerbieten ebenfalls mit dem Bemerken ab. es wäre bereits nach Dresden berichtet und die Schlosser müßten bald kommen. Da jedoch die erwartete Hülfe immer län- ger auf sich warten ließ, so stellte von Zeit zu Zeit Herr Alberti dasselbe Verlangen an Herrn Opitz, wurde aber stet« kurz abgewiesen. Die Lage de» zwischen Trümmern ein- gequetschten Maschinenführcr» wurde inzwischen nur durch die Anstrengungen de« Direktors Alberti in Etwas erleich- tert, indem derselbe durch seinen Schlosser Zeuner eine seine Brust quetschende Stange mit Meisel und Hammer umbie- gen ließ. Von Seiten der Verwaltung geschah für densel- den nicht«, so daß er gegen den Schlosser Zeuner äußerte: „Den Ingenieur wird schon der Teufel noch holen," und weiter gegen Herrn Alberti:„Bin ich denn ein Hund, daß sich die Direktion nicht um mich kümmert und keine Hülse schafft?"— Der allgemeine Eindruck dieser Thallvstgkei» von Seiten der Verwaltung war...(wir lassen den Schluß diese» Satzes an» Rücksichten auf Herrn Opitz weg, obgleich er sie nicht verdient).— Nachdem nun eine Locomotive und ein Personenzug von Dresden herausgekommen waten, er- chienen erst mit dem dritten Zuge nach 6'/, Uhr Schlosser au« Dresden mit Handwerkzeuz, während solche von Rade- berg spätestens um 4'/a Uhr hätten da sein können. Aus Befragen erzählten dieselben, daß sie 2 Stunden auf den Abgang von Dresden hätten warten müssen. Nach circa einstündiger Arbeit war der Führer beffeit und äußerte sich gegen den ihn behandelnden Dr. Dammer au» Radeberg: „mich haben sie gerade 3 Stunden zu lange liegen lassen." Der zur Wiederherfiellung der Telegraphenleitung nöthige Draht war inzwischen eher eingetroffen, als das zur Be freiung nöthige Handwerlszeug. Diese traurigen Beobach tungen haben das Vertrauen des Publikum« auf die tech nische Leitung de« Bahnbetriebs auf da« Tiefste erschüttert, und sehen sich daher die Unterzeichneten durch ihr Gewissen und durch die Sorge für ihr eigenes Wohl, so wie da» ihrer Angehörigen und des reisenden Publikums gedrungen, das hohe Ministerium um genaueste Untersuchung der bereg ten Unregelmäßigkeiten zu ersuchen, um Schuldige zur Strafe und die Mißstände zur schleunigen und gründlichen Besei tigung zu bringen."(Folgen die Unterschriften.) Jit Perliu. Die Deputation zur Abholung des VereinSpräsidenten Herrn Dr.»-' versammelt sich am Freitag, den»V. mittag« präcise 3 Uhr, aus dem Monlfti Für Drlidrn. Die hiesigen Mitglieder des, Allgemeinrn deutschen Arbeiter'� werden ausgefordert, sich zu einer öffentlichen Zeitung ersche Tonnabend, AbendS Ss* tthr, im Saale b zwar: Dieust Halle(Palmstraße) einzufinden., Souuahs Die Mitglieder haben ihre Legitimationskartt»_____ gen. Der Eintritt in den Zuhörerraum ist Der SttAmement«. P Für Dreslao. Ä � Sgr..-i � den außer dd. Währ.) Allgemeiner deutscher Arbeiter- Geschlossene MitglicdcrversaB. Sonnabend, den>1. September, Ab«' im weißen Engel, Kupserstr. 11. Die Mitglieder werden gebeten, zahlreich. da wichtige Punkte aus der Tagesordnung steh�, ___ Julius Für Elberfeld. Allgemeiner deutscher Arbeiter-� Todtenfcier Ferdinand L# 5 Sonntag, den IS, Sept., Nachmittag$ im Lokale de» Herrn Anton Keutcr, aal � Die seitens Da« Programm ist durch Concert, Gesa# ftigin hbhctu Declamationen reichlich ausgestattet. fftz, tviifii* Entr« zu dem Fest» Person 2'/- Sgr., den Auswärtige Parteigenossen werden sreimdW.,�" NU. Karten sind zu haben bei�Herru Be; Schwanenstrahe, so wie bei Herrn August Friedrichstraßc. Paris. Die hiesigen Lassalle versammeln sich jeden Montag Abend:.»�..- (ÜnfS Charles. Rae de TalüiF/®errano'« pjj Für Hamborg. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berein. Officiclle Mitgliederversammlung Sonnabend, den II. September, Abend» 9 Uhr, in Tütge'S großem Salon, Balcntinskamp KI. Tagesordnung: Abrechnung. O. L eh der. Für Hannover. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allgemeinen deutschen Arb.-LereinS Sonnabend, den II. September. Abends» Uhr, auf der Marieeninsel. XL. Wegen wichtiger BereinSaugelegcaheiten bitte ich, recht zahlreich zu erscheinen. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. ___ I. Wilhelm. Herrn F. Thiele in Leipzig, Emilienstr. 2, ersuche ich ganz ergebenst, doch gefälligst die bestellten Stem P-l für den Allg. deutsch. Ziu.merer Verein an die Besteller zu senden oder wenigsten» da« dafür eingeschickte Geld zurück zusenden. m. v. Mitzel, Central-Cassirer. ichtShos geford > in Spanien Marschall Se en. Bon ma einer Vcrmäh .lmsterpräsidentei l / hin: ----------- Beittagzahlung und Ausnahme neuer Mitglck�zxg„ Samstag, den II September, Abc»' � i,. lf. in Unter-Bannen beim Wirth ktion' mebrer»? Sonntag, den i». September. Na»-.... ,öll-in«r. bn Herrn Schröder, Wuppe'-.X bi«" Sonntag, den?«. September,»e stattfinden im bei Herrn Roß, Weestkolterst».' I wenn dtt P�f Sonntag, 3. Oktober, Nachmittag j ai« der apofiel bei Herrn Viban, Wettherhosst�.i sein, welcher s Brüder ich rufe Euch Allen zu: Erwachet« für uui-rt große Sache. Carl Hölter, beginnt also Für Elberfrld. Lesuichkeilen u Allg. deutsche verein. Metallarbett Jahr und Ta Bersammluns- der Papst Samstag, den II. September, Ab«"'«* des ehemalt bei Herrn Petsch. h Italien denkt. Tagesordnung. Etlichen Zustände Abrechnung der Hauvtkassc./ unausbleibliche Besprechung über da» Krankenkassen. M». Muth zu iotcki ----------- �___ J* Verzweiflung Für pormtn. /.«'tn-hmen w tige Vereinsangelegenheit. tj Allg. deutsche verein. Metallarb��� Befinden Arrsammlung Jt Tonntag, den•«. September, AbsfF' ,iin_____ P GlUNd dld »»n. Der Sev e�t. Binnen Ku n. Noch ist t »riet man, da � m-----------------" 1..... uvth on. ergmann in Berlin.—«erautworllicher Redakteur und Verleger: W. Grüwel in Balm. beim Gastwirlh Schröder, im Hinteren � straße, Wupperseld. Krankenkassen-Statuten angekommen. ,,..... Eisenarbeiter oder Metallarbeiter aller lben eine Krisi geladen�___ Der»"M kommen wir Für ljulitlmni. Jfe"' Ccn den« Allg. deutsch, verein.'T'tetallarb�h�-l°up.La> Versammlung. Montag, den 13. F? 6°ige im Lokale de» Herrn Lüder«, Zeugh»�. � � 5' Tagesordnuua: ,,** Schrc Lorlaze einer Resolution von uns-rei»' kttn vjrrthüme Präsidium.— Innere VereinSangelegenh»'�-�Seilen der P- XB. Mitgliedskarten müssen vorgezeigt Aufgeben will. __ C. Schallmeyer, Ve» Ln Belleville, Freiwillige Beitragt für dit Hiiltct� Dienstag e im Plauenschen l�rund bei Dresdev �n Bourgeois ten nimmt gern entgegen die 6$. praklis�Mu „Social-Demokrat," Gitschinerstr. 1''m der Sitzung Bon Paiteigenossen sind weiter eing-ze>''-,,< den Socialisu und zwar von Arbeitern und Aröeiterinne» j K der weibliche Weberei von Schoustet u. Weber 5 Thl»- r- welcher specie von Arleitern der Marcolly'schen Fabrik� Miu« sprechen w 6 Pf., von einer Arbeiterversammlung 2 von 1848 Zusammen 10 Thlr. 17 Sgr. 4 Pf-i f'* Dekret de! 2 Sgr. 3 Pf. Hierzu die bereits qUll>''.. M durch welches 13 Sgr. 8 Pf., macht 388 Thlr. 3 Zg»'''°s>. sondern ihr Sit pnii«. Cigarrenarb«'� Ij s? B e r s a m m l n n g-.�� Sonntag, do» i». Scptembcr, in Kunzen s Lokal, Tho»st»' Ä Tagesordnung' atQ B-sprechung über Kassen-Augelegenhes� rc„ llch diet �»ss» uud nc