Verein» ends 8N! ir. 87. r: >1,., Mo»» einsangclii C. Fi� lZ3. Berlin, Mittwoch, den 20 Oktober 1809. Fünfter Jahrgang ?retN. ds«tli� «hau«. Schiller'« Settmsz erfcheiut drei Mal»bchenttich ' iw«r: Dieustaq», Donnerstag« und Gennabend««bend». Orgail der social-demnkratischen Partei. Redactien und Expedition! Berlin, Gitjchinerstraße 17. lmächlig�. wertisl!! ilung l« rcnar» F. Vert'"' �devient«. Prei« für Berlin iuel. Bringerloha:»ierteljvhrlich 1b Sgr., monat' b Sgr., einzelne Rnmmern 1 Sgr.: bei de» Posttinitcrn in Preußen 1b Sgr., den anßecpreußiichen Pestimtern in Deutschland i2', Sgr.,(44 Kreuzer «>d. Wiihr.) BeKellung«» werden au«wirt« bei allen PostLmreru, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen geusmmeu. Anserare(in der Erpeditio» aufzugeben werden pro dreigespalteue Petit-Zeile bei Arbeiter- Annoncen mit l Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Tolonieu, Amerika, China und Japan Ali. A. Ouensiug 8 Litila-iiewport-ötreet, Leicester-Square. W. C. London. dem I» Oktober hat ein neues Vierteljahrs- rnt auf den„Sorial-Demokrat" begonnen. suchen diejenigen, welche noch abonniren dies sofort zu thun. Bestellungen werden auswärts bei deo Post- in Berlin bei der Expedition Gitschinerstr. l? >i 1"' fi« ,!?,>n Preußen vierteljährlich 15 Sgr., im nicht chg°>'g»«lschkn Deutschland V2l Khr �llen soliden Zeitungsspediteuren gemacht. � � � Ki in Preußen dierteliäbrlich 15 Sar.. im nicht- -----,---------- Sgr.) Zugleich rich- .!°lr an die Parteigenossen die Auffordernug, die«rtt. uchst fjjx weitere Verbreitung des„Social- allen � �Üt" thätig zu sein. °" �cn ueuen Abonnenten wird das Blatt für -erden Hßaiize Quartal, vom I. Oktober an, vollstän- »achgeliefert. !U. Zielolvs, lZereiü n. schiede»� nein« Beitl-l�. n sie stal g. Veltf Der 26. Dktober iüt uns ein bedeulungSvrller Tag sein, selbst de. 8 H n t8"n demselben zu keinen Ereignissen in Paris I!*? sollte. ringt der 26. Otober den Sieg des Volles in ltcist»» von Paris, so wird bewiese» sein, daß �clk selbststärdig vorzugehen weiß und de« WbandeS der Bourgeoisie nicht mehr bedarf. . �ibt hingegen Paris ruhig, so wird zwar darin rindet l'l� �is liegen, daß das Volk noch nickt selbststän- arima�f8 handeln versteht; aber es wird auch in deul- Weise die i'ehre gegeben sein, daß d e Bcur» wohl in große» Worten, nie aber durch die Thal Legierung bekämpft; daß sie trotz allen Geredes �scheidenden Augenblicke immer den Muth ver- »od diese Erkenntniß wird mäcktig dazu beitra- ' s Volk vom Einfluß der Bourgeoisie zu be- ttnd auf eigene Füße zu stellen. Augenblick steht die Sacke so, daß eine große monstration am 26. nicht beabsichtigt wird. wenn da« Volk auf den Straßen ist, lönnen beabsichtigte Dinge, kann vor Allem ein Ent- ngskamps eintreten; aber eS geschieht derzeit die« zu verhindern. Die ganze Linke hat zeyl unter verschiedenen Vorwänden zu» le zogen; der alte Raspail ist in diesem Augen- der Einzige, der»och an der für den 26. Qklo- °eabsickiigter. Demonstration festhält. Allein ob die Linke, die ganze bürgerlick-republ kaniscke alle Radicalen und„Unversöhnlichen" jetzt VSeln und. abmahnen, dennoch hat die Regierung "M 26. Oktober die größte Angst. Die Vor� Maßregeln, welche dieselbe trifft,' sind großartig, .dian muß glauben, daß sie befürchtet, eS werde Mchtbarer Straßenkampf ausbrechen. Nicht allein ?»lle Officiere der Pariser Garnison, die sich Urlaub auswärts befinden, Befehl erhalten, bis - a*5. zu ihren Regimentern zurückzukehren, sondern rC*» � Pariser Kasernen und einige Paläste, wie C" Luxembourg, wo der Senat lagt, haben Pro- duf acht Tage erhalten. Diese Maßregeln— len die Berichterstatter der Zeitungen diesen schien hinzu— erregen um so mehr Aussehen, � Stimmung in Paris jetzt eine außcrordent- Jch'ge ist und sogar die„Reform" von einer Kation nichts mehr wissen will, da die Depu- ach nicht an die Spitze derselben stellen wollen. " die Blätter. Allein mit der ruhigen Stim- d-S Volkes dürfte es nicht weit her sein. Der des Kaiserreiches hat allzulange auf Sgr. o wie r, Adi� rivsteiipr Billel«� schröds meine s iten in 'cht»«' ellpresi� iickcn K einer Es ist in der That auf den ersten Blick unerklär- lich, warum die Abgeordneten von der Linken nicht am 26. Okt. eine Demonstration veranlassen wollen. welche zum Entscheidungskampf sichren muß. Sie stehen einer durch und durch schwachen, dabei gänzlich kopflosen Regierung gegenüber, sie werden getragen vom Stro l e der zunehmenden Bew gung, sie können auf das Volk zählen. Wenn Abgeordnete der äußer sten Opposition unter solchen Umständen nicht das Zeichen zum Enlscheidungskampf und zur Revolution geben— wann wollen sie es denn thun? Das Zu rückHufen ist wirklich auf den ersten Blick unerklärlich — es erklärt sich erst dann, wenn man bedenkt, daß selbst diese Herren von der äußersten Bourgeoisie Opposition das Volk und seine Rechte noch mehr scheuen als die despotischeste Regierung. Man fürchtet die rolhe Republik— das ist das Wort des Räthsels. Un'ere Freunde in Paris berichten uns, daß nun- mehr auch die Socialisten beschlossen haben, am 26. Oktober keine Demonstration vorzunehmen. Wenn dies richtig ist, so kann der Grund solchen Beschlusses von socialistischer Seile nur in der Befürchtung liegen. das Volk sei noch nicht selbstständig genug, um ohne die Führung der Abgeordnete» zum Kampf zu schreiten. Wenn dies wirklich der Fall ist, wenn also nicht zu erwarte» steht, dag ganz Paris sich erheben wird, so hat ein Aufstand allerdings seine Bedenken, obwohl wir glauben, daß. wenn es zum Klippen käme, doch das ganze Volk bei der Hand wäre. Einige Volksver- sammiungen haben sich für eine Demonstration am 26. Oktober ausgesprochen. Wir können den Gegenstand nickt verlassen, ohne eines Curiosums zu erwähnen. Die Kutscher der Pariser Fiakres(Droschken) und Omnibus hatten früher einmal einen Strike beabsichtigt und waren von dem'elben durch die Drohung der Regierung abge- halten worden, sie werde die Kutscher durch Soldaten ersetzen.(Bekanntlich auch bei uns zu Land stellen- weife ähnlich vorgekoinmen!) Nun wollen die Kutscher am 26, Okiober die Arbeit nieberlegrn, weil sie glauben, daß die Regierung ihre Soldaten an diesem Tage selbst brauchen wird. Wir wieberholen: Wie es auch kommen möge, der 26. Oktober wird für uns ein wichtiger Tag sein— weil entweder ein ereignißreicher oder ein lehrreicher Tag. Kämpfen und siegen die Arbeiter zn Paris, so kämpfen und sieg°n sie für die Arbeiter in ganz Europa. Schreiten die Pariser Arbeiter nicht zum Kamps, so werden sie und ihre Brüder Uberall noch einmal nachdrücklich und hoffentlich zum lctz'cn Male die Lehre erhalten haben, welcher Verlaß auf die so genannte radicale Bourgeoisie ist. Die Arbeiter wer den selbstständig werden und schließlich ist jr jeder Tag ebensogut wie der 26. Oktober. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.— Man rgts Ain j..Ver� n der- Ä' hlr. V labe». oc. ,,.'1 gelastet und eben jetzt ist in Beireff der «h�unruhen zu Aubin stestgestellt werden, daß �»ten, welche die Arbeiter erhalten haben, alle sind, was beweist, daß sie schon auf der ri'naren, als der Offizier— trotzdem noch!— '�sfehl zum Feuern gab. Die Wirkung war von 40 Schüssen trafen 38, Der Bafeler Beschluß wegen des Grundeigenthnms. i Entweder hat der Svcialismus Recht oder Un- recht, wenn er behauptet: die ganze heutige Gesell- schaft zusammt dem Staate beruhe auf Ausbeutung. Hat er Unrecht, dann muß für etwaige Schäden innerhalb der heutigen Gesellschaft das Heilmittel auf Grundlage dieser heutigen Gesellschaft zu finden sein. Dies ist es, was die herrschende ökonomische Schule und mit ihr die bürgerliche De- mvkratie, wenn sie offen ihre Meinung ausspricht, behauptet. Hat aber der SocialismuS mit jener Behauptung Recht, beruht das Ganze auf Ausbeutung, so kann eS für die Schäden der heutigen Gesellschaft nur ein Radikalmittel geben: Aushebung der Grund- läge dieser heuligen Gesellschaft; Herstellung einer neuen Grundlage. Man sieht auf den ersten Blick: eine Vermittlung ist hier nicht möglich. Hier heißt eS entweder— oder. Wohl ist es möglich, daß man Mittel und Weg« zeige— und gerade dies ist das Verdienst Lassalle'S — wie auf gesetzliche Weise, in ruhiger, friedlicher Entwickelung die Gesellschaft umgeformt werden könne; aber wie g setzlich auch der Weg sei, immer ist eine Umformung von Grund auS gemeint, immer steht am Ende des Weges als Ziel: die Herstellung eineS von Grund aus andern GesellschaftszustandcS. Zu Anfang der Arbeiterbewegung in Deutschland versuchte die Bourgeoisie in Gestalt der Fortschritts- Partei offen den SocialiSmuS zu bekämpfen— zwar mit ungehörigen und schändlichen Mitteln, wie Lüge, Verleumdung, Maßregelung von Arbeitern u. f. w. — aber doch immer offen. Nachdem dies fehlgeschlagen, hat die Bourgeoisie in Gestalt der„VolkSpariei" einen andern Weg ver- sucht; sie hat den falschen Schein angenommen, als sei sie der socialistischen Bewegung hold, und der Kampf wurde unter der Maske der Freundschaft ge- führt, also nicht mehr offen, sondern verkappt und hinterrücks, zum Zweck der Verwirrung, wo möglich gar Auslösung der selbstständigen Arbeiterpartei. Die« konnte jedoch nur so lange gut thun, als keine Veranlassung kam, durch welche die verkappte Bourgeoisie in die unangenehme Nothwendigkcit ver- setzt wurde, entweder den SocialismuS seinem vollen Inhalt nach anzuerkennen oder, durch Verweigerung sol- cher Anerkennung, sich zu entlarven. Diese Veranlassung kam glücklicherweise und zwar ziemlich unverhofft durch den Baseler Beschluß. ES ist klar, daß die Hintermänner der„Volks- Partei", die liberalen BanquierS und Geldjuden, ferner vie unter dem Einfluß derselben stehenden Literaten und Schulmeister, nicht zugeben durften, daß die vol- len Prinzipien des SocialismuS klar und deutlich proklamirt würden. Man hatte ja im Gegentheil die scheinbar socialistische Haltung nur darum ange- nommen, um als angebliche Socialisten bei den Ar- beitern Vertrauen zu erregen und dann vermittelst dieses Vertrauens die Verbreitung eines widersinni- gen, innerlich haltlosen und daher verderblichen Halb- svcialismus zu betreiben. Auf diese Weise konnte man hoffen, in die Arbeiterpartei sowohl solche Be- gr ffSverwirrung, als auch solche Zerfahrenheit zu bringen, daß derselben sowohl die Klarheit der Er- kenniniß als der zu nachdrücklichem Auftreten erfor- derliche feste Zusammenhang verloren gingen. Diese Absicht schließt die Möglichkeit aus, die socialistischen Prinzipien in ihrer Reinheit und Klarheit, in ihrer Bestimmtheit und Ganzheit zu verkünden. Plan würde dadurch bei den Arbeitern die Klarheit der Erkenntniß und die Einmüihigkcit des WillenS sör- dern, mit Einem Wort die Arbeiterpartei fester und entschiedener machen, was man gerade verhin» dern will. Daher, als trotz des Widerstreben« der Eisenacher der Bafeler Congreß erklärte, e« müsse dahin gestrebt werden, nicht nur das Capital, sondern auch den Boden, also die Produktionsmittel insgesammt, nicht bloS halb oder theilweise, ins Gemeineigcnthum der Gesammtheit zu bringen, großes Entfctzen bei der gesammten Eisenacher„Bolkepartei", offene Ber» leugnung dieses Beschlusses, Verdächtigung derer, die das volle Prinzip vertreten. Wir haben dieser Frage bisher mehrere Artikel gewidmet; aber auf denjenigen Punkt, welcher viel- leicht der Hauptpunkt ist, haben wir die Aufmerksam- keil bisher noch gar nicht gelenkt. Die Verleugnung des Baseler Beschlusses durch angebliche Social-De- mokraten ist nämlich so unerhört, daß man in Ver- lcgenheit ist, au welchem der zahlreichen Punkte man die„Ehrlichkeit" eines solchen Verfahren« zuerst nach- weisen soll. Nach jeder Seflc hin, wohin man nur sieht, zeigt sich das Ungeheure solcher„Ehrlichkeit". Daß die Verleugnung des Baseler Beschlusies zu dem durch und durch reakuonären Bestreben führt, an den ländlichen Arbeitern Verrath zu üben, haben wir bereits klar gestellt. Auch dieS haben wir bereits gezeigt, daß, wenn man die Lehre aufstellt: die Produktionsmittel sollen gemeinsam sein, man nicht das Haupiprovukiions- mittel, den Boden, hiervon ausnehmen kann. Diesmal nun, im folgenden Artikel, wollen wir zeigen daß zu jener Auöb.utungSart, welche die ganze Gesellschaft vurchziedt, zur Ausbeutung der Arbeits» kraft durch das Capital, beim Boden noch eine weitere Ausbeutung hinzutritt. Wir wollen, soweit es in Kürze möglich, die von der herrschenden ökono» mischen Schule selbst aufgestellte Lehre von der Bodenrente entwickeln. Man wird dann sehen, wie unglaublich es ist, daß Leute, die gern für„So- cial- Demokraten" gelten möchten, d'e heutige Pcoduk- tionsweise gerade da beibehalten wollen, wo eine doppelte Ausbeutung stattfindet. Das Staunen über die„Ehrlichkeit" dieser„ehrlichen" Social« Demokraten wirb dann bei denen, welche überhaupt über diese Leute erstaunen können, den höchsten Gipfel erreichen. Politischer Cheil. Rundschau. Berlin, 19. Oktober. Die Republikaner Spaniens haben einen schweren Schlag, wenn nicht gar den Vernilitungsstoß erhaltem Valencia, jene große über 100, 000 Einwohner zählende Stadt, welche längere Zeit in Händen der Ausstän- dischen war, ist von einer überlegenen Truppenmacht erstürmt worden, auch sollen die auf dem siachen Lande zerstreuten republikanischen Freischaaren Niederlagen erlitten haben. Die betreffenden Depeschen lauten: Madrid, 16. Oklober. Die Insurgenten in Valencia haben sich nach einem einige Stunden dauernden Kampfe bedingungslos ergeben und die Truppen der Regierung die Stadl besetzt.— Zu Teruel ist die Ruhe wieder hergestellt. Ein Ausfall der Insurgenten auS Bejar wurde von den Truppen der Regierung zurückgeschlagen. Zu Corogne haben kleine Ruhe- störungen stattgefunden. Die Ordnung wurde indeh daselbst sofort wiederhergestellt. Madrid, 17. Oktober. Die Trümmer mehrerer Banden in Catalonien haben sich unterworfen. Mehrere kleine Banden in den Pro- vinzen Andalusien und Granada sind geschlagen worden. Zn allen übrigen Theilen Spaniens herrscht Ruhe. Somit scheint es, daß außer der vereinzelten Stadt Bejar die Republikaner alle Stützpue.kie verloren hätten. Ueber die mtt abwechselnecm Glück geführten kleineren Gefechte erfährt man folgendes- E e die Insurgenten in Catalonien die Stadt Bisbal aufgaben, lieferten sie den Truppen unter dem Brigadier Crespo ein hitziges Gefecht, in welchem 1 Offizier, 13 Soldaten gelobtet, 8 Offiziere, 32 Soldaten ver- wundct wurden; auf den Barrikaden und in den Häusern fand man 1l gelödlele Insurgenten. Wäh- rend des Kampfes ward der C»becilla Deputirte Co» cino gefangen genommen. Er ist mit anderen Ge- sangenen nach Girona transportirt worden, um dort abgeurtheilt zu werden- Die Insurgenten haben einige Kanonen verloren, mit denen sie das besestigte Schloß und die Barrikaden armirl halten.— Die vereinigten Freischaaren in Granada von Salvocckea, Paul(beides Deputirte) und Römers sind in Aenaquacil eingedrungen(Provi,-z Malaga) und haben dort die Re- publik ausgerufen. Nachdem sie Nahrungsmittel und Geld gefordert, wandten sie sich nach Berraba. Gestern Morgen haben sie die Provinz Malaga verlassen und sind in die Provinz Cabix eingedrungen, um sich in die dortigen Berge zu flüchten. Die Freischaar deS Priesters Rivas, welche vom Oberstlieutenant Sala- manca geschlagen worden ist, hat sich vollständig zerstreut.' Zwischen Almoja, Coin und Ojen sind noch einige Banden übrig, die aber lebhaft ver- folgt werden. Der Commandant Aldcrete hat die vereinigten Freischaaren von Plazo und Medrano, des Aikaben von Carolina, auseinandergesprengt, da« schwierige Terrain in der Sierra Morena hat ihnen jedoch erlaubt, uiii�Berlust einer Anzahl Todter zu entkommen. Der Oberst Jiquetos hat in Andalusien bei Setenil, in der Provinz Cadix, die Schaar von Fantom und Predegne geschlagen, wobei dieselbe 10 Tobte und 25 Gefangene verlor. Er marschirte hierauf gegen Alcala del Balle, wo er die 50 Mann starke Bande von Navarrete zu finden hoffte, dieselbe war indeß auf die Nachricht von seinem Herannahen verschwunden. Der Generalcommandant deS Lagers von Gibraltar uieldet, daß man sich bei San Roque Sebastian Carrasco'S, der sich für den Sekretär Salvoet'ea's ausgiebt, bemächtigt hat.— Das Vor gehen der Regierung zeigt, daß sie sich bereit« sicher fühlt und auch dort, wo der Aufstand nicht zum Aus- bruch gekommen ist, wie in Madrid, reaktionäre Ge- walimaßregelu gebraucht. So sind in der Haupt- stadt mehrere bekannte Republik ner verhaftet worden, denen die Regierung den Plan einer Schilderhtbung zuschrieb. Außer der„Jgualdad" ist noch ein zweites republikanisches Blatt unterdrückt worden, die„Bandcra Roja", deren Name— die roihe Fahne— Furcht und Verdacht einflößte; zwei andere Zeitungen derselben Richtung, die„DiScussion" und die„Reforma", sind vor die Gerichte geladen. In manchen Provinzen wird der Prcff: ge adezu der Garaus gemacht.— Diese so traurige Wendung der Anfangs vielver- sprechenden spanischen Erhebung, ist zweifellos den Verhältnissen zuzuschreiben, an denen die Revolutionen der neuesten Zeit scheiterten. Der Mangel an so- cialistischen Elementen dieser rein politischen Bewe- gung hat bewirkt, daß gerade dort, wo ihr Haupt- stützpunkt hätte sein sollen, z. B. in der großen Fa- brikstadl Barcelona, der Aufstand am wenigsten nach- haliig war. Außerdem hat sich eine die jetzige sich bereits überlebt habende Bourgeoisie bezeichnende Muthlosigkeit in verhängnißvoller Weise geltend ge- macht. Gerade diejenigen, von denen man ihren Reden nach am ersten eine That hätte erwarten sollen, wie Caflelar, Orense— sind hinterm Osen sitzen geblieben und haben so ihre Freunde im ent- scheidenden Augenblicke verrathen. Sie tragen nicht den kleinsten Theil der Schuld, und haben den bittern Haß der Republikaner, welcher sie jetzt trifft, wohl verdient. Aus dem„liberalen" Oesterreich hört man ohne Unterlaß von Gewaltmaßregeln gegen die Arbeiter. Die social demokratischen Arbeiter der Städte werden um ihr Vereins- und Versammlungsrecht gebracht— ein vom Wiener Arbeiter-Bildungsverein zu berufender focial-demokratifcher Congreß wurde verboten, und in einer Provinzialstadt wurde sogar eine Versammlung zur Darlegung des social-demokratischen PrincipS als staatsgefährlich nicht gestaltet. Auch dem länvlichen Proletariat wird in wahrhaft barbarischer Weise mit- gespielt. Wiener Blätter veröffentlichen die folgende Nachricht aus Ungarn:„Maros-Vasarbely, 11. Ol- to'-er. Der Präsident der Königlichen Taf l in S>e- benbürgen, Baron Apor, hat die ganze aus 300 Seelen bestehende Gemeinde Tofalva gerichtlich ex- poffessionirt(ans ihrem Besitzlhum verlrieben). Nur der Geistliche blieb verschont. Seit ach Tagen woh- neu diese 300 Leute, darunter Frauen, Kinder und Greise, auf der Landstraße und jammern vor Hunger und Kälte. Nachdem sie sich durch Jahrhunderte in ungestörtem Besitze befunden und Jahrhunderte lang Robot leisteten, wurden sie jetzt plötzlich obdachlos und dem Hungertode preisgegeben. Die potitifche Bchörve hat befohlen, auch die Landstraße binnen 24 Stunden zu räumen, widrigenfalls die wegen Werlhlosigkeit nicht gepfändeten Sachen verbrannt und die Leute selbst davongejagt würden." Wir haben hier eine ähnliche Schandthat, wie sie Anfang dieses Jahrhunderts in Schottland vorfiel. Die einstigen Leibeigenen— d.h. freie Bauern, die im Mittelalter ein Ritter gewalt- sam oder auf Schleichwegen, jm Untergebenen machte, die aber ihres Grundstücks, selbst als Leibeigene, nicht beraubt werden durften— werden heutzutage von dem zum Bourgeois gewordenen Feudalherren, der auf den Grund und Boden jetzt Ansprüche macht, schonungslos verjagt!— Im südlichsten Theile Dal- matienS ist gegenwärtig ein Aufstand ausgebrochen, der wegen des schwierigen Terrains und de« Umstan- deS, daß die dortigen Einwohner stets Waffen tragen, der Regierung viel Kopfzerbrechen machen wird. Wie eS scheint, wollen die dortigen slavischen Bergbewoh- sich von Oesterreich losreißen und an Montenegro anschließen. Im preußischen Abgeordnetenhause wird gegenwärtig der Entwurf der neuen Kreisordnung verbandelt. Die Vorlage der Regierung ist das grade Gegentheil eineS auf demokratischer Grundlage be- ruhenden Gesetzes. Nicht nur ist an Stelle des noth- wendigen allgemeinen und gleichen Wahlrechts für die Kreistage ein Klaffenwahlsystcm vorgeschlagen, wonach die Bevölkerung in Meistbegüterte, größere Guts- besi tz er und Landgemeinden getrennt wird, eS ist auch ein absonderliches System der sog. Selbstverwaltung in Vorschlag gebracht. Die englische sog. Selbstvcr- waltustg beruht auf der Einrichtung der unbesold.ten Gemeindebeamlen, wodurch die Arbeiterklaffe natürlich von vornherein von diesen Aemtern ausgeschloffen ist, so daß der Bourgeoisie eine Hauptwaff; aus der Armee jener unbesoldeten Beamten erwächst. Nach ähnlichen Einrichtungen sehnen sich daher auck nicht nur unsere deutschen Liberalen, sondern auch Conser- vative. Der Rcgierungsentwurf führt nun— wohl um da? beliebte Wort„Selbstverwaltung" gebrauchen zu können— eine solche unbesoldete Behörde: „AmtShauptleute" ein, aber eS sollen diese Amts Hauptleute nicht gewählt, sondern von dem Könige er- nannt werden! Dadurch wird diese Einrichtung na- türlich da« gerade Gegentheil eines MachlzuwachseS der liberalen Bourgeoisie, und somit haben selbst die Nationalliberalen sich gegen diese Vorlage gewendet, so daß dieselbe fallen oder gänzlich geändert werden wird. Freilich ist andererseits nie darauf zu hoffen, daß aus Beralhungen des auf dem Classenwahlsystem begründeten Abgeordnetenhauses ein echt demokratisches Gesetz hervorgehen werde. Steuerzahlen ist eine unangenehme Sache, zu der sich ein Staatsbürger nicht gern versteht. Das liche gen, So 'ffen beg iann ich m dies iznng de äieitere 5 General-! zeigt sich jetzt sogar an Bismarck selbst. Der k die Verei liner Reclamations-Kommission für die hi lg des S, fche Einkommensteuer liegt gegenwärtig vom& 1 natürlich Bismarck, wie der„Elbf. Zig." von hier geschr-»z. Doch wird, eine sehr umfangreiche Denkschrift vor.>'Iicken Dr Bismarck beansprucht darin unter anderem, als B u st Ilten, ter für sein ganzes Einkommen nur zur Hälft« sie sonst'n geschätzt zu werden, und findet, daß bei Absdp fobtühtuti seiner Güter s lbst der Grundsteuer- Reinertrag rde ich p,« den wirklichen Reinertrag übersteigend nicht maßg«! chänden T sein dürfe. Wie indeß jetzt in der städtischen# idaß die G mationS- Kommission bekannt wurde, bezieht Glr.en wiri Bismarck den Ueberschuß Lauenburgs(4000 Mngebirge jährlich) als Gedalt für feine Thätigkeit al« nister dieses Ländchens. Die Thatsache! selbst der Einschätzungö-Kommission für Steinkommensteuer unbekannt geblieben zu sein; stcns hat man bei Einschätzung des Grafen Bjj auf dieses Nebengehalt keine Rücksicht genommeiz Hrn. v. d. Heydt gewiß ein neuer Beweis, wie� weudig es ist, die Selbsteinschätzung obligatorist machen. Außer diesen Accideniien bezieht Graf marck daS Gehalt von 12�000 Thlrn., welch! freier Wohnung und 6000 Thlrn. Repräsentation!�, die Dotation des preußischen Ministerpräsidenten macht. Rechnet man dazu noch die Zinsen der'l talion von 400,000 Thlrn., welche Gras Bismarck nachten 1867 erhalten hat, so brauchen auch seine sten Freunde für sein Auskommen nicht gerade zu sein. Um so mehr sticht die Gewissen! keit eine« guten HaushalterS in die Augen, mil cher Gras Bismarck die städtische ReclamationS Mission ersucht bat, bei Berechnung seines Geh« nicht zu unterlassen, den Betrag von 15 Thaü' Abrechnung zu bringen, welchen er für den Sü zu den GehaltSquittungen verauslagen müsse. daS Kleine nicht ehrt, ist res Großen nicht ea« sollten sich unsere Abgeordneten bei Berat veS StaaishauShaltS-Etals gesagt sein lassen schon ein Graf Bismarck gegen ein biSchen Steuerdruck empfindlich, wie schwer wird derselb aus dem„gemeinen Mann" lasten, wenn das ordnetenhauS sich wirklich dazu verstehen sollty geforderten Zuschlag zu bewillig n. �ftt socia Ter Präs Vn de k'e Mi Verrns-TheU. (Für den Allg. deutschen Arbeiter-Vereii Au die Mitglieder deS Allgemeinen h schen Arbeiier-VcreinS. (Das 10. �"sprach sie in Ei �nchsteh« habe «rfahrun, �jährlich 'ung zu Meine A, e»N Wirten wollet -ss unserer Nachkomme, «legt werde! sit kann, o dadurck 'h* ist, auf UuU« gese gesetzlich !°nnl hat. (Die Gencral-Versammlung betreffinv.) Uvnd'polh Hierdurch berufe ich auf Grund des �i Festsetz der Statuten die ordentliche General-�sj'�tigen h sammlung des Vereins auf den 3. Ja"V� 1870 und"die folgenden Tage nach BerlidA� Ueber die Abstimmungen bei der Generam... sammlung bat Lassille Nachstehendes angeordnel Bei den Generalversammlungen wird in solgendck abgestimmt: In dem Orte, in welchem die Versammlung sta« stimmen siimmtliche erschienene Mitglieder nach Ki Die andern Octschaslen sind durch Delegirte welche in den z» diesem Zwecke einberufenen Bersam mit cinsacher Stimmenmehrheit der erschienenen erwählt werden. Diese Delegirten haben soviel Stimmen, sammtzahl der Mitglieder in den von ihnen Veten beträgt. Bei Stimmengleichheit entscheidet in Generalvä lungen der Präsident. Die Wahl der Delegirten soll in der Ze« ersten bis zum fünfzehnten Dec:mber stattfinden. der geschehenen Wahl ist dem Secrclariat Anzeige zu machen. Eine nachträgliche Wahl ift nicht ausgeschlossen, doch ist es im Interesse v-r � nung und der Uebersichtlichkeit dringend wüal«a m Gcmii roerth, daß die Wahlen überall innerhalb de« gw( Zeitraumes vorzenomm u werden.(ich DaS Sccretariat ist angewiesen, Anträge z»� �ui lokalen neralversammlung nur bis zum ersten Dece< Mitglieden -- 1"'...... Orlen t.ii Alle Anträge, die später einlaufe»,- Doch blt! unmittel! ssen und 's Weitere 0 1. Da t fdfc sein ka �«der hat, �evollmäd . in dessc hmcu. l nur für mmlung S zur Er im fort. 2. Da l Präsidentei der Berlin, Orten ein tiglen anwe daß er der anzunehmen. den Einsendern zurückgeschickt werden, a�ocy—•-••••• denselben überlassen, ihre Anträge bei der Versammlung selbst einzureiche».»»tr/aul Der Zweck dieser Anordnung ist: den W-llniächligte Mitgliedern zu ermöglichen, einige Wochen �ckAitgliederve Generat-Bersammlung von den Anträgen Kennl>Werzejch,,iß c nehmen. Die sämmtlichen bis zum 1. Decembeifwtzliche Ei gelaufenen Anträge werden nämlich zum Druck 3. Wem dert und den Bevollmächtigten per Circular z»j""si« Beel werden, um zur Kenntniß der Mitdlieder zu geü Schließlich will ich noch an die Bcstimmich t' § 6 erinnern, welche lautet: die«eteini „Durch die Nichtbezahlung de« Beitrags>'-"nnilung wi auf einander folgenden Wochen wird die siP."»d einen-d sind, indem sie'Wtion'Vv weder direct noch durch Vermittelung eines � sammlerS an den VereinScassirer geschickt habe�Md��""" als Vereinsmitglieder anerkannt werden. W"'-' -va(,L|UiiU �"wnstalter glieder nachweisen, daß die Einsendung ihrer£|» es, daß .. et(.i �ereinskasse in Folge einer Pflich'i!ernachlässi- 1'''r DltJi: � lei Secretarials nidjt stattfinden konnte, so fin- vom M natürlich Bestimmung auf sie keine Änwen- hier geschn Nz. Doch haben alle diejenigen, welchen die erfor- � 1 00f1' R i tn Rucksäcken bis jetzt noch nicht zugeganger 'u>, al�'Wen. sich sofort an raS Secretariat zuwenden, zur Hafilt che sonst mitverschuldet s in würden. Um die strenge >ei Ai'ich> obiger Bestimmung sicher zu stellen, ieeinertraz ldi jch hjg Äeneral-Bcrsammlung unter keinen cht maW hlanben Dispensationen erlheilen. Hingegen glaube Nischen w daß Die General� Versammlung keinen Anstoß daran bezieht. dien wird, wenn die Mitglieder im schlesischen (luuu*»ngebirge und im sächsischen Erzgebirge einem alten gemäß nur die halben Beiträge entrichtet ltsache 1'tn. So viel ich weiß, rührt diese in den Ver- für M ttiisten begründete Ausnahme von Lrsialle selbst her, l'?nn mich hierin irren. Jedenfalls werde ich afen Vi» h in diesen Punkt nicht einmischen, sondern die zetiomin«, l<�gnng desselren steht der General-Versammlung z» �i�' wie weitere Ansprachen und Anordnungen in Betreff tligatorl! werden zu geeigneter Zei' cht Graf'rv»� , welcht�j JRit social-dcmokratischem Gruße entaticnM Dir Präsident deS Allg. deulfch� Arb.-Vereins äsivenieMK Schweitzer. nfen teij Sctl.n den 18. Oktober 1809 ismara ch feine gerade Kewisienl gen, in! mationS' es Geh-» Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.» Vereins. (Das Geschäf'sreglcment betreffend.) ln 10. Juli l. I. habe ich an die Mitglieder «eye?»-»»»spräche erlassen, von der es mir nölhig scheint, Dhalel u««n Erinnerung gebracht werbe. Jch lasse die- den-i>U i nachstehfnD in wortlichem Abdruck folgen. Nur müsse. v«ine Bestimmung aufgehoben, weil niwl.. Ehrung gezeigt hat, daß mit dieser Bestimmung . Berati.�ijahrliche Abrechnung einzelner Orte) keine ' lassen. Ju er5iel';l1 ift un Meine Ansprache WM �»n wir eiiieiseitS an der LaffatU'schen Organisation sollte, bischen li�e'ne �»ipracbe vom 10. Juli lautete wie folgt: ,»n wir einerseits an der Lassalle'schen Organisation in das i«ff �°�en, so ist doch andererseil« nölhig, daß wir in en unserer zeschiistlichen Anordnungen den Anforde.mn> �achkommen, welche UNS durch die bestehenden Gesetze "�gl werden— Ansorderungen, welchen nachgekommen kann, ohne daß der Geist und Kern unserer Orga- dn dadurch berührt würde. Wenn wir, wie e» unsere h« ist, auf gesetzlichem Boden agitiren wollen, müssen uusere gcschästllchen Anordnungen so treffen, daß der gesetzlich bestehen kann, was Lassalle selbst wiederholt °nn- hat, und waS auch selbstverständlich ist. Laus der Jahre hat sich eine Summe von gericht- und polizeilichen Entscheidungen angesammelt, welche Festsetzung unserer geschäftlichen Einrichtungen zu chtigen haben. Erwägung aller in Betracht kommenden Umstände h nachstehendes den bestehenden Gesetzen und ihrer ung durch die Gerichte entsprechende Geschäftsreglement "ien und verkünde dasselbe hiermit dem Berein als 'f Weiteres maßgebend. Geschäfts-Reglemeni. l. Da der Präsident nicht an allen Orten persönlia, »d sein kann, ernennt er für alle Orte, wo der Berein der hat, oder wo demselben Mitglieder beitreten wollen, bevollmächtigten. Derselbe hat den Auftrag vom Prä- in dessen Namen Einzeichnungen in die BereinSlisten hrne». Der Präsident ernennt seine Bevollmächtigten nur für die Dauer bis zur nächsten ordentlichen Gene- mmlung dc« Verein«. Jedoch setzt jeder Bevollmäch- S zur Ernennung eine» neuen Bevollmächtigten seine W fort. 2. Da der Verein seinen Sitz i» Berlin hat, so wird Präsidenten in Geinäßheit des preußischen Vereinsge» der Berliner Polizei das Berzeichniß der Mitglieder an Orlen eingereicht. Der Präsident wird seine Bevoll- alen anweisen, die Verzeichnisse derart au ihn einzusen- daß er der Berliner Polizeibehörde die vom Gesetz vor» »ebenen Einreichungeu fortlaufend machen kann. Eine «achlässigung der Pflicht, die Verzeichnisse an den Präsi- ,jr» in Gemäßheit der von ihm ertheilten Weisungen ein- > des g x>den, zieht sofortige Absetzung de« Bevollmächligten sich. räge zä*-eii lokalen Polizeibehörden haben die Bevollmächtigten n Dece Ritgliederverzeichniß nicht einzureichen, da an den ei». «laufen, � Lrlen k.ine Ziveigvercine bestehen, vielmehr alle Mit c-Berei einen d s. -fftNV.) id des neral» 3. Ja" Berli» Genera� geordnel� solgendN ung sta ch Köpsl girte Lersann enen ve eneralve� der Ze! finden. llariat Lahl«st esse der d wünls )och der ble' unmittelbar dem zu Berlin seinen Sitz habenden angehören. Verlangen die localen Polizeibehörden u» die Einreichnng, so kann dieselbe geschehen, jedoch . Pft"'�er ausdrücklicher Rechtsverwahrung. Der den �«Üchächtigle hat auch in dem Falle, wo er nothgedruugen chen» LMtgliederverzeichniß der localen Behörde eingereicht hat, > Kennl> vecembrjj Drult lar zu, zu g-' stimmni zeichniß an den Präsidenten zu senden, damit dieser tzliche Einreichung in Berlin vornehmen kann. 3. Wenn die VereinSmitglieder sich an irgend einem »>ßer Berlin versammeln wollen, so sollen sie dies, deinen Zweigverein bilden, nicht auf Grund des Ver- 'echtes, sondern nur aus Grund des Bersamm- �kechtes thun. Irgend ein Mitglied beruft zum ersten in 3 d'e Bereinsmitglieder zu einer Versammlung ein. Die >''»iinlung wählt wie jede Versammlung einen Vorsitzen- die M Schrislsührer und beauftragt, wie dies bei . 7»üllunaeu häufig vorkommt, irgend einen Anwesenden zu Ha3?, Ausschreibung der nächsten Versammlung. In jeder der 0 1"'nlu n g werden— lediglich für diese Versammlung Wold'? 1,�' Vorsitzender(beziehungsweise ein Vorsitzender und fle d'1;' i-�'�eler) und ein Schriftführer, in der Regel durch . PtlM»tion, gewählt lind erhält Jemand den Auslrag, die " u Äeii. llu �krsamniluiig zu berufen. nr iii> ¥ i: Versammlung,— sei e« nun, daß zu einer solchen Bei» s.''»nstalter derselben i»lr Vereinsmitglieder eingeladen hrer �| vi rs, daß dieselbe öffentlich mit Zutritt für Jeder- mann flattfindet— jede Versammlung ist besonders der Polizei vorschriftsmäßig in Gemäßheit de« Versammlungs rechtes anzumelden. tz. 4. Um den Mitgliedern die Unbequemlichkeit zu er. sparen, ihre Beiträge selbst an den Bereinscassirer absenden zu müssen, sowie zum Zwecke der Verminderung der Porto losten bezeichnet der Präsident an den verschiedenen Orten ein Mitglied, welches die Eintrittsgelder und Beiträge einzu sammeln hat. Der B.itragsammler hat allmonatlich,(späte steus am 15. des Monats für den vorangegangenen Monat) die Beiträge nebst Abrechnung an den VereinSkassiirer zu schicken. Die Säumigen werden veröffentlicht. Zur Controlle, sowie zur Unterstützung de« Beitrag sammlers, ernennt der Präsident drei Revisoren, welche ihm über jede Ungehörigkeit, die der Beitragsammler sich in Sachen der Bertiiisgelder zu schulden kommen läßt, sofort Berich! zu erstalten haben. Der Präsident verfügt alsdann das Weitere. Beschwerden über diese Verfügungen gehen an den Vorstand und die Generalversammlung. §. 5. Da die Mitglieder an den einzelnen Orten keine Zweigvereine bilden, so haben sie sich auch aller Maßnahmen und Einrichtungen zu enthalten, welche den Schein erregen könnten, als ob ein Zweigverein vorliege. Sie haben also insbesondere keine localen Vorstände oder Beamte irgend wel ch.r Art einzusetzen und keine locale Kassenverwaltung ein zurichten. s. 6. Der Präsident ist befugt, Ausgaben zu verfügen, welche der Eassuer auf seine Anweisung zu leisten hat. Da. gegen ist der Präsident von jeder Mitiviiknng am Finanz wefeu ausgeschlossen. Die regelmäßige Controlle des Rech- nungSwesens besorgt der Vorstand, in letzter Instanz die Generalversammluiig. Letztere ertheilt auch die Entlastung. Alle drei Monate hat der Cassirer beim Vorstand eine summarische Aufstellung der Einnahmen und Ausgaden einzureichen. Der Präsident rechnet der Generalversammlung ab. ß. 7 Beschwerden gegen den Präsidenten und die son stigen VereinSbcamlen können beim Vorstand eingereicht werden Es werden einzelne Vorflandsmiiglieder bezeichnet, welche die betreffenden Beschiverdeschrislen. Beweisstücke u. s. w. cnl- gegenzunehmen und dafür zu so-gen haben, daß der General- versainnilling richtig Bericht erstaltet werde, damit aus diese Weise jedes Mitglied die Gewißheit hat, mit seinen etwaigen Beschwerden bei der Generalversaininlung zur Geltung zu kommen. Jch fordere die Mitglieder auf, diesem Geschäfls- reglemenk genau nachzukommen. In Ausführung deS§ 7 bezeichne ich nachfolgende Vorstandsmitglieder: die Herren Emil Föisterling in Dresden, Oskar Lehdcr in Hamburg und Otto- mar Schnaufer in Halle, als diesenigen, zu deren Händen, in beliebiger AuSw.rhl, Beschwerdeschriststücke und dgl. zu richten sind. Mit iocial-bemokratischem Gruße Der Piäsident des Allg. deutsch. Arb.-VercinS: Schweitzer. Berlin, 18. Oktober 1869. An die Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.-Vcrein«. Jch bringe andurch in Erinnerung, daß Lassalle ange- ordnet hat,„daß die lokalen Ansgaben ohne besondere«Ae- nehmigung des Präsidenten niemals in einem Monat die Hälfte der Monatseinnahmen übersteigen dürfen." Solche Genehmigungen(Dispens) ertheile ich nur in seltenen Fällen und vor der demnächsligen Generalverjammliing gar nicht Die Mitglieder eine» Orte« sind»ach obiger Anordnung Lassalle's ihrer Pflicht nachgekommen, waui sie mindestens die Hälfte ihrer Beiträge w. au die Vereinskasse eingesandt haben. In Schlesien und im Erzgebirge beträgt(fall« die Generalversammlung hieran keinen Anstoß nimmt) der Beitrag nur halb so viel alö anderen Orten, also nur>/« Sgr. wöchentlich. Auch hier darf für lokale Auslagen nicht mehr als die Hälfte der eingegangenen Beiträge sc. verausgabl werden. Mit social-demokratischrm Gruße Der Präsident de« Allg. deutsch. Arb.-Berein«: Schweitzer. Die Pariser Arbeiterzeitung„le tnrvaii" („die Arbeit") veröff ntlicht eine Zuschrift an die Re- daklion, welche von einem dortigen Parieigenossen an« geht und für unsere Leser von Znteresie sein dürfte. Die bürgerliche Demokratie hat zu Paris wie ander- wärts den Versuch gemacht, bei Gelegendeil t es Eise- nacher Congresses die deutsche Social- Demokialie, den Allg. deutsch. Arb.-Verein, zu verdächtigen. Diese Verdächtigungen zurückzuweisen, ist der Zweck der Zuschrift, die wir nachstehend übersetzt wiedergeben. Die Zeitung„le roveil" brachte in mehreren Nummern bei Gelegenheit des Congreffes der deutschen Social- Demo- lratie zu Eisenach, so wie in Anknllpinng an den Congreß der internationalen Association l» Basel sehr ungerechtser- tigte Angriffe gegen die im Allg. deutsch. Arb.-Beiem orga- nisirte social-demokiatische Partei Einer unserer Freunde, entschiedener Anhänger der Lassalle- scheu und socialistischen Prinzipien, sandte dem„rereil� über diesen Gegenstand einen Protest zu; aber diese Zeitung brachte davon unter der Aufschrift„der deutsche SocialismnS" einen bloßen Auszug in der Nummer vom 28. September und erlaubte sich dieselben lächerlichen Verlänmdnngen gegen den sogenannten Cäsarism»« der„Laffalle'schen" Socialisten, in dem sie erklärte, dieselben seien entweder bewußte oder un- bewußte Werkzeuge der BiSmarck'schen Regierung(dupes ou complices). Da wir voraussetzen können, der„räveil" würde in gleicher Weise verfahren, wenn wir ihm eine zweite Zuschrift zuschicken würben, so glauben wir besser zu thun, wenn wir un« an Ihr Organ wenden, welibes lurbt gegen den entschiedenen Socialismu« dieselben Barmtheile hegt, wie das wvähnte Organ der bürgerlichen Demokratie. Nicht dadurch, daß sie den Führern der deutschen De- mokralie rein persönliche Augelegenveiten vorhalten, können die socialistischen Arbeiter ihre Stärke an den Tag legen und einen Beweis ihrer Würde geben. Die Gegner, welche nur Personen kritisiren können, zeigen ihre vollständige Ohnmacht. Der Allg. deutsche Arb.-Verein, gegründet von Ferdi» nand Lassalle, hat mehr als einen Kampf gegen die Bour- geoisie-Parteien zu bestehen gehabt: gegen Liberale, National- Liberale, Conservalive, Demokraten, welche alle die Ent- Wickelung des Vereins aufhalten wollten, indem sie mit allen möglichen Mitteln Uneinigkeit in die Arbeiterpartei zu tragen suchten. Dieselbe Absicht ist jüngst in den Versuchen der bürgerlichen Demokratie aus dem Eisenacher Congreß her- vorgetreten. Wir verlangen und werden immer verlangen: vollen Arbeitsertrag für den Arbeiter vermittels Produktiv-Asso- ciationeu, deren Produktionsmittel durch die Gesammtgesell- fchaft gestellt sind. Die bürgerlichen Demokraten, Liberalen u. f. w. haben sich als unfähig erwiesen, die politische Freiheit und gesell- hschastliche Gleichheit zu verwirklichen Wir haben nicht nöthig, an das Elend der Arbeiterllass« nach der großen Revolu- tion(1789) zu erinnern, an das Blut des Volkes, welche« im Jahre 1830 vergoffen wurde, an den Februar 1848 und an das furchtbare Blutbad, welche» von der Bourgeoisie in Verbindung mit der provisorischen Regierung am 26. Juni 1848 veianstaltet ivurde— im Juni 1848, diesen Tagen, die wir nie vergessen werden!— Die social-demokratische Partei kann nicht Hand in Hand gehen und kann sich nicht verbrüdern mit der radileu Bour- geoisie, um sich nach wie vor von ihr ausbeuten zu lassen. Was die politischen Bestrebungen der Lassalle'schen Ar- beiler betnfft, welche man als Reaktionäre und Anhänger Bismarck's verschreit, so wollen wir diese lächerlichen Ver- länmdnngen, welche beständig den Federn der im Dienste der Bourgeoisie stehenden Zeitungsschreiber entfließen, nicht weiter widerlegen. Die Arbeiterklasse in Deutschland, ivelche die von Lassa.lc klar aufgestellten socialistischen Prinzipien begriffen hat, w ll zu gleicher Zeil die politische Freiheit und die sociale Gleichheit erringen und sie folgt hierin voll- ständig dem Programni Ferdinand Lassalle's, ivorin ausge- sprochen steqt, daß die soeiale Gleichheit von der politischen Freiheit nicht zu trennen ist. Das ist, so denken wir, klar genug. Man lasse nur den Tag kommen, wo es gilt, sllr die politische Freiheit zu käinpfen und die socialistischen Ar- beiter Deutschlands werden mit der radikalen Bourgeoisie gemeinsame Sache machen. Aber nur dann nicht vorher. Denn die Interessen der Bourgeoisie haben eine tieft Kluft zwischen ihr und den Arbeitern geschaffen. Wenn wirklich die deutschen Demokraten(wie Waldeck, Jacoby, Liebknecht, Bebel) für die Jnleiessen de« Volke« kämpfen würden— und wir verstehen unter Volk die Arbeiterklasse— so mögen in die Rühen der Lassalle'schen Socialisten eintreten. Aber freilich— bei den Lassalleanern würden sie keine große Rolle spiele» können, ihr persönlicher Ehrgeiz würde keine Besriediguug finden! Was thun die Lassalleaner in Deutschland? Sie bese- tigcu die Organisation des Allg. deutsch. Arb.-Bereins, sie agitlreu unermüdlich und ohne Unterlaß bei der Masse der Arbeiter aus dem Lande wie in den großen Städte», sie geben de» Arbeitern die Erkenutniß und das Bewußtsein ihrer Rechte, sie wollen es mit einem Wort dahin bringen, daß bei der socialen Revolution, welche nahe bevorsteht, die Arbeiterklasse jeglichen Widerstand, welcher ihr von der Bour» geoisie entgegengesetzt würde, niederzuwerfen verstände. Mit brüderlichem Gruß Heinrich Bachruch. Wie uns der Vereins-Easstrer, Herr Hasenclever, u.ittheilt, sind ihren Verpflichtungen gegen die Bereinskasse für den Monat August nachlräglich serner nachgekommen: Stuttgart, Harburg, Dreißighuben, Glllckstadt, Itzehoe, Neustadt, Schloß-Chemnitz, Marburg, Fechenheim, Naumburg, Lübeck, Creftld, Bottrop, Wolsenbüttel, Heddernheim, Einbeck und Altendorf. * Berlin, 17. Okt.(Geschlossene Mitgliederversammlung.) Eiössnung um 9 Uhr durch den Bevoll- mächtiglen Tölcke. Zunächst besprach der Vereinspräsident in einem Vortrage das Privateigen thum am Grund und Boden in Ankuüpsung an den Baseler Beschluß. Er zeigte ausführlicher, als die« in Leitartikeln möglich ist, wie unerhört es sei, sür Beibehaltung de« Privateigenthums am Boden e.nzutreten nnd wie reaktionär da« Bestreben sei, die Sache der städtischen Arbeiter von derjenigen der ländlichen zu trennen. Die nachsolgende Discnssion zeigte, welche Ent- rllslnng über da« Gebahren des reaktionären Halbsociali«- inus herrscht. Hierauf Erledigung des Fragekastens und der Monatsavrechnung. BolkSmarshauscn, 18. October.(Neue Aus- b reu ring.) Hier hat sich eine Mitgliedschaft des Allg. Deutsch. Arb.-Verein« gebildet. Zum Bevollmächtigten ist Herr Aug. Krum macher in Vorschlag gebracht. Mit social-demokratijchem Gruße Carl Faust, Schriftführer *(Die Internationale Arbeiter-Association) hat von Ansang an den Fehler gemacht, beziehungsweise ihre Leiter habe» die« verschuldet, zu glauben, e« sei etwa» damit gethan, wenn man große Mitgliederzahlen ausweisen kann. Da wurde jeder Verein gleich aufgenommen, ohne daß man nur gefragt hätte, ob denn die Mitglieder wirklich Social'slen seien oder nicht. Daher besteht denn diese In- ternationale Association aus zusammengewürfelten Elementen, oh e gemeinsame Ueberzengung, ohne Sast und Kraft der Gesammtheit. So mußten wir da« traurige Schauspiel er- leben, daß über Dinge, welche ein einigermaßen klarer Kops zu den Anfangsgründen de« Socialismu« zählt, zu Basel weitläufig debatlirl wurde; und da« noch traurigere Schau- spiel, daß, nachdem ezaige entschieden socialistische B.-schlllsse gesaßt waren, verschiedene„Führer" ihr Entsetzen darüber kundgaben. Mit Einem Wort: Der der Internationalen Association zu Grunde liegende Gedanke ist ein guter und nchliger; aber wir fürchten, daß die Associateou vielfach schlecht geleitet wird. Wie könnte sonst solche Zersahrenheit iiii Prinzip herrschen? Wir werden in dieser Meinung be- stärkt durch ein Schreiben, welches wir im„Felleisen" finden und welches wie folgt lautet: Mein letztes Wort über den Baseler Kongreß. Die Beschlüsse des Arbeiter- Kongresses in Basel bilden ivohl die HaupldiScussion in unserer Centralijatiou.(?I) Jede« Mitglied wird fem Urtheil längst gefällt haben. Ich würde diesen Gegenstand nicht mehr berühren, denn diese Beschlüsse ekeln mich an. Da mich aber der inter- nationale Heiland von Zürich aufsordert, ihm sein Unrecht zu beweisen, so muß ich letz'ere» versuchen. Ob die Beschlüsse gut oder schlecht sind, lasse ich dahingestellt, nur möchle ich sagen, daß wir nicht mit England uns vergleichen können. Die englischen Einrichtungeu sind in Allem ver- schieden von denen der Deutschen. Wir müsien zunächst über unser Baterland reden. Mit dessen Einrichtungen sollte ein Jeder vertraut sein. Ich mag die in Basel ge- saßten Beschlüsse betrachten ivie ich will, ich finde nirgends einen Anhaltepnnkt, welcher mir auch nur im Eutsernlesten die Nützlichkeit der Einführung derselben sicher stellt. Diese Beschlüsse sind sür denjenigen eine saftige Lockspeise, dessen Haupttngcnd Eigennutz heißt. Die BaSler Menschen« beglücker(wenn sie durchaus keine Herren sein wollen) wollten sich uns Arbeitern gegenüber dankbar erweisen, darum versprechen sie uns eine goldene Zeit sür ihre schönen Tage, werden aber sehr ungehalten, wenn man seine Gedanken ausspricht, die wohl manchmal derb ausfallen können Der Songreß in Basel würde eine achtunggebietende Stellung eingenommen haben, wenn dessen Delegirte nicht den zwei» ten Schritt zuerst gethan. Wäre das Haupttraktand, die dir. Geseyg. d. d. Volk zuerst berathen, dann könnte man glauben, daß man es in dem Congreß ehrlich meinte. Man hätte verlangt, was gerecht ist. Durch diese G-setzes.Ein« sührung würden die jetzt gesaßten Beschlüsse gar nicht ent- standen sein. ES hätte den betreffenden Demagogen müssen einleuchten, daß mvn dem Volk höchstens Gesetzes- vorlagen anempfehlen könne, welche durchführbar sind. Der gesunde Volkssinn würde alsdann wohl wissen, was ihm nützlich oder schädlich ist. Bürger Greulich betrachtet da« in Rede stehende TrakUnd, als wäre dasselbe schon eingesührt. Da ist aber da» Gegen- theil der Fall und somit die Heulmaqcrei erklärlich, denn die Beschlüsse entbehren jeden Halt. Sie sind wie ein Ge« bände ohne Grundstein. Wird die Einsührung der d. G. d. d. Volk überhaupt beschlossen? Diese Frage kann mau noch nicht lösen. Möglich wär'S schon, aber keineswegs be stimmt. Hatte der Delegirte A. G. schon zur Zeit des Evngresses seine große Mühe, die» wichtigste Trakiand nur als zum Berathen aufgenommen zu sehen; neigten sich damals schon Viele gegen dasselbe, wie wird es erst später sein? Ich denke mir die Gesetzgebung durch das Volk als nicht eingesührt, und deshalb betrachte ich diese Beschlüsse als gar nicht einführungswerth, wen» die staatliche Ordnung nicht ganz über den Hausen geworsen werden sollte. Kann man dieses anders als wie durch Anwendung von Gewalt? Wer zahlt alsdann die Entschädigung an die jetzigen Grundeigenthümer? Dieselben wird man schuldig bleiben, um sie später a>« bezahlt zu quiltircn. Nicht wahr? Ich halte mein Behauptung aufrecht: Die Grund« sätzc der Internationalen heißen Schwindel und ihre Beschlüsse sind Luftschlösser. Unsere Vereine hätten sich überhaupt nrcht uber> eilen tollen, denn die Glückseligkeit der Inter« nationalen Arbeiterassociationhälten wir noch immer erringen können. Wir sind abhängig von den Internationalen, weil wir deren Statuten zu bcsolgen haben. Früher waren wir frei(!!) fiel in unserer Schule, den Vereinen. Der Anschluß an den Arbeiterverband hat uns noch nichts geschadet, aber auch noch nichts genützt. Spott haben wir gcerntet, dieser Spott sollte genug sein. Oder warten uns noch stärkere Lehren, nach denen wir unfern Austritt zn erklären haben? Wann sollen unsere Augen ge« öffnet werden?(Etwa bei dem dumpfen Massenschritl?) So lange die sociale Frage auf dem Gebiete des blauen Dunstes ist, und die Arbeiterparteien sich einander entze« g-narbeiten, kann dieselbe nicht gelöst werden, und wir wür« den nicht« verspielen, wenn wir derselben fern blieben. Wir brauchen die sociale Frage nicht zu vernachlässigen und wir könnten den Arbeiterparteien unsre Ausmerksamkctt widmen, dann würden wir finden, die eine oder andere Partei strebe dem rechten Ziele nach. Ja e» ließe sich mit Grund an- nehmen, daß die Arbeiterfrage gelöst wird. Dann können wir dieser Partei unsre Kräfte anbieten, welche gewiß nicht zurückgewiesen würden. Viele Kosten würden uns jedeusall« erspart werden. Denn was als überflüssig anerkennt wird, und was Einer statt Zwei ausführen können, dem muß man widersprechen. Diese Tugend heißt Sparsamkeit, hat nichts gemein mit dem Abzwacken, darf somit Jedermann empfohlen werden. Nicht« sür ungut. Joh. Köntje. Was für uns besonder« interessant ist, das ist der Um« stand, wie diese Herren in ihrer„Freiheit" sich keiner Or> ganisation unterordnen wollen. Das hat speciell die deutsche Section der Internationalen verschuldet. Nachdem diese Leute Jahre lang die straffe Lassalle'schc Organisation, welch- die Arbeiter kampffähig macht, angefeindet haben, wie können sie sich wundern, daß ihnen bei jedem Versuch, eine Organi« sation zu schassen, entgegengernfen wird:„Nein! Nein! i a« geht gegen unsere„Freiheil"!" Wer die falschen Vorstellnn« gen der Bourgeoisie von Freiheit den Arbeitern gepredigt hat, der wundere sich nicht, wenn diese falschen Begriffe sich nun gegen ihn selbst kehren. Die Leiter der deutschen Sectio» haben, von einigen Feinden des Allg. deutsch. Arb..Bcreins aufgehetzt, nur gesäet, was sie jetzt ernten und so wird es fortgehen, bis die Unordnung vollständig ist und man einsieht, daß man nicht auf dem richtigen Weg mar. *(Die Agenten der„Bolksparlei"), welche im Auftrag der liberalen Geldjndcn und sür deren Geld herum« reisen, um Zwiespalt unter die Arbeiter zu bringen, haben den Auftrag, die deutsche Arbeiterpartei der Reaciion zn verdächtigen. Diese Verdächtigung, welche schon gegen Lassalle erhoben wurde, ist zwar zu albern,«lS daß man sich ernst- lich daraus einlassen sollte. Allein Spaßes halber halte man doch diesen Herren Folgende» entgegen: „ES ist ein uralter Aiuss, jedesmal, wenn die Arbeiter sich aus dem Schlepptau der liberalen Bourgeoisie befreien wollen, um ihre eigenen Interessen kräftig zu vertreten, so zu thun, als seien die Arbeiter reactionär. Ihr selbst, Ihr Herren von der„V ollspartei" habt das er- fahren müssen. Zwar seid Ihr an dem Baseler Be- schluß wegen de» Grundeigenthums uuschuldig; Ihr habt ihn zu verhindern gesucht, und, als er doch gefaßt wurde, ihn verläugnet. Allein als Ihr fälschlich in Verdacht standet bei dem Beschluß mitgewirkt zu haben und mit ihm einver- standen zu sein,.da sielen die Organe Eurer eigenen Partei über Euch her und bezeichneten Euch als Stützen Bismarcks. Ihr beschuldigt uns, Stützen Bismarcks zu sein. Dasselbe sagte man von Euch, als man glaubte, Ihr wolltet ernstlich für die Arbeitersache einstehen. Der Stuttgarter Beobachter und andere Blätter schrieben wörtlich:„Wenn irgendjemand der Ausstellung dieser Theorie in Basel frohen Herzcnsbeifall zurufen kann, so sind es die beiden kranken Männer in Varzin(Bismarck) in St. Elond (Napoleon). Der Beschluß ist Labsal für sie, ist eine neue feste Stütze ihres wurmstichichen und den Einsturz drohenden Baues." Also Ihr selbst wurdet der BiSmarck'schen Reaction verdächtigt! Warum? Weil man einen Augenblick glaubte, es sei Einzelnen von Euch Ernst mit der Arbeitcrsache. Wäre eS Euch wirklich Ernst damit, hättet Ihr Euch nicht beeilt, die Grundlage de« SocialiSmus z» verläugnen, Ihr würdet fortwährend der Reaction verdächtigt gleich uns. Denkt also an den „Stuttgarter Beobachter", Ihr Bismarckstützen." So antworte mau Spaße« halber diesen Leuten. Man muß sie nicht in Ruhe lassen, bis die Hohlheit ihres Trei- ben» für Jeden klar zu Tag liegt. Dann wird die Zeit kommen, wo diese Leute in Arbeiterversammlnngen überall nicht mehr geduldet werden, so wie sie in Leipzig schon jetzt nirgends mehr erscheinen dürsen. *(Ehrliches.) Eine neue Unwahrheit wird in Um- laus gesetzt. Der frühere Ausschuß der Metallarbeiter ver breitet ncmlich in einem Circnlar, welches natürlich ans Kosten der Arbeiter gedruckt und versandt wurde, die Un> Wahrheit, das LerbaudSpräsidium und der VcrbandsauSschnß wollten haben, daß nur Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.« Vereins in den Gewerkschaften seien. Unwahr! Jeder kann in unsere Gewerkschaften eintreten; er braucht kein Mitglied des Allg. deutsch. Arb.-Vercins, er braucht nicht Social- Demolrat zu sein. Nur Eines muß verlangt werden und dies wird eben verlangt: daß nicht Feinde der Arbeiter- fache sich in die Gewerkschaften eindrängen. Auch die Ge- werlschasten in ihrer Weise sühren den Kampf der Arbeit gegen da« Tapital und es kann daher nur zum Schlimmen sühren, wenn Feinde und Berräthcr mit in der Schlacht- linie der Arbeiter stehen. Wer aber gegen die Schöpfung Laffalle's, den Allg. deutsch. Arb.-Verein, agitirt, erweist sich eben hierdurch als Feind der Arbeitersache. Also es wird nicht zum Eintritt in die Gewerkschaften verlangt, daß einer ciocialist ist, obwohl wir darauf halten müssen, daß auch die Gewerkschaften in streng soeialistischem Geist geleitet werden; es wird nur verlangt, daß Feinde der Arb eitcr- Partei, Verräther an der Arbeitcrsache fern ge- halten werden. Andere Arbeiter sind willkommen. Wir wollen bei dieser Gelegenheit noch hervorheben, daß in den Versammlungen der Gewerkschasten aus Gründen, die mit der bestehenden Bcreinsgrsetzgebnng zu- sammcnhängen, durchaus keine Paiitik getrieben werden darf, z. B. keine politischen Vorträge zn halten sind. Auch ist dies nicht nötbig, da die Arbeiterpartei im Allg. deutsch. Arb.«Verein zu social-politischem Wirken vereinigt ist. Da aber die Arbeiterpartei nicht« anderes bezweckt, als da« Wohl der Arbeiter in jeder Beziehung zu sördern, so darf der Verband sammt seinen Gewerkschaften nie etwa« anderes sein, als thatsächlich eine Einrichtung der Partei. Wer dies verkennt, beweist, daß er kein Socialist ist; denn wer ernstlich Socialist ist, der ist es in jeder Beziehung und muß daraus halten, daß Alle«, was von der Partei au«- gehl, also auch unsere Gewerkschaften, in streng soeialistischem Geiste gehandhabt werden. *(Wir Schmeißfli egen.) Eine in Berlin erscheinende Zeitschrist„Der Salon" beehrt nnS mit einer Besprechung, deren Einleitung wir Merkwürdigkeits halber abdrucken mol len. Der„Salon" schreibt:„Ein derbes deutsches Sprüch wort sagt: In kcr Roth srißt der Teufel Fliegen. Wenn sie mir zugeben, daß die Hundstage sür einen Ehronikschrei« der eine„Roth" sind, wenn Sie ferner meinen, daß unter „Teufel" auch ein armer Teufel und unter„Fliege" die widerwärtigste Sorte derselben verstanden werden kann, näm- lich die gemeine Schmeißfliege(Uukca vumiv'ri»,) die vom Fette Anderer lebt, so werden Sie gewiß nichts dagegen einzuwenden haben, daß ich diesmal einige So- craldemokraten verspeise. Ich kann allerdings nicht ver- schweigen, daß mir Rebhühner lieber wären; sie sind jeden« falls schmackhafter und appetitlicher.— Was ist denn eigentlich „Socialdemokratie" hier zu Lande? Einer meiner Freunde beantwortet mir die Frage mit den Worten:„Socialdemo- kratie" nennt man jetzt die Gewalt, welche den Unrath au» den Kloaken der Gesellschaft an'« Sonnenlicht fördert und nichtsnutzige Mittelmäßigkeiten in.die Parlamente bringt." Wir danken schön! Mehr in diesem Ton! Wir Schmeißfliegen haben daran einen höllischen Spaß. bA * Der Proceß gegen Mrnde ist, wie von der „D. Ztg." mitzetheilt wird, nicht auf den 30. Januar, sondern auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Grund ist eine schwere Augenkrankheit Mende'S. 1 Vkibiilids-Chtit. eigen» hierzu gewählten Vertretern der einzelnen Arti schaften. Dir Wahl dieser Vertreter geschieht unmitm durch die Mitglieder jeder einzelnen Arbeiterschaft, welch!* den verschiedenen Orlen zum Zweck der Wahl in einer Rügend bekannt zu machenden Versammlung zusammenttt Die Abgeordneten haben so viele Stimmen, als die Arbeit schaft an den von ihnen vertretenen Orten Mitglieder zi Ueber die Wahlversammlung ist ein genaues Protokoll« � UC weit zunehmen und außer dem Vorsitzenden nnd Schrislsü''uo mit der Versammlung noch von mmdestens fünf Theilned» an derselben zu unterzeichnen. Dieses Protokoll dient Mtallark Vollmacht. In demselben muß angegeben lein, wie s tilze gg Mitglieder die Arbeiterschast im betreffenden Orte Zw Jeder Einzelne kann nicht nnr die Mitglieder ein und> Nr den selben Arbeiterschaft an verschiedenen Orten, sondern* �nk. 3 Mitglieder verschiedener Arbeiterschaften aus der Gü»1 erklär Versammlung vertreten.— Jede« Mitglied jeder Arb-i Genien", schast hat da« Recht, der Generalversaminlung mit beriW �iß etil der Stimme beizuwohnen.' �wird da Es wird zur Kostenersparnis zweckmässig sein, 1.�ganisa Wahlen so zu treffen, dass dieselben Delegirte»> ver Generalversammlung des Verbandes und v Bissig jenigen der Gewerk- und Arbeiterschaften zu ersche� lun Die Wahlen, bei denen genau auf die xÜ1 iMsjtc, th' Form zu achten ist, sollen möglichst in der Zeit"J' eine bös l. bis zum 15. Dec. vorgenommen werden � daß id den Ausfall der Wahlen ist sofort an das uich riat zu berichten. Was die an die Generalversammlung de? bandeS zu richtenden Anträge betrifft, so ist das crelariat angewiesen, Anträge nur bis zum 1. ccmber entgegenzunehmen. Dadurch soll erm" werben, daß die eingegangenen Anträge überall zeitig durch Circular bekannt werden können, lb genS steht es frei, Anträge noch bei der General' sammlung direcl einzureichen... Ich mache ausdrücklich darauf aufmerksai». nach Z 2 b. der Verbandsstatuten alle I zum Lelba J Jotmt hi gehörigen Gewert- und Arbeiterschaften im �'ich�uf s �'.-1 schluss an die Generalversammlung Leutzsch Verbandes ihre ordentlichen General"' � sammlungcn abzuhalten haben.'st, dabei Berlin, 18. Octbr.' Ebenso Für das Verbands-Prästdium:«rnen mll Schweitzer. Wcht g« _ v 5 es nicht Allgem. deutsche vereinigte Metallarbeiters� � Lüneburg, 17. Okt.(Zum Strike.) P arteigen Cj, � unser Kampf ist ein hartnäckiger; uns wird!/ auj e M sac ,'ff des H ist he t-r Gen der fü noch ku > g-schri der For �urg voi .mit Herr der Fllr den Allgemeine» deutschen„Arbeiterschaft». Verband". An die Mitglieder der zum Verband gehörigen Gewerk- und Arbeiterschaften. (Die Generalversammlung betreffend.) Andurch beruft da« BerbandSpräsidium auf Grund deS Z 21 der Statuten die ordentliche Generalversammlung des Ver- bandes auf den 6. Januar 1870 und die folgenden Tage nach Berlin. WaS die Wahlen zur Generalversammlung des Verbandes anbetrifft, so wird in Erinnerung gebracht, daß die Statuten in§ 18 und 19 wie folgt vor- chreiben: Die Generalversammlung des Verbandes besteht aus den Eapitalisten eiitgegcugestellt, was uns entgegenzustellen i| die bewaffnete Macht. Von denjenigen Arbeitern, web Arbeit eingestellt haben, darf sich keiner außerhalb de» dowiekerthores sehen lassen, man iranepvrtirt ihn sonst zurück. Es liegt nämlich die Gießerei außerhalb de« dowiekerthores. Tie Direktion hat versucht, die mcist� Verwandtschast zu bewegen, die Arbeit wieder anszuticl tvaS ihr leider auch wirklich gelungen ist— nätnl» meisterliche Verwandtschast ist nicht in der Gerver'" 3lber auch das schadet noch nichts, der Kern der- arbeiterschast hat seinen Kopf aus der rechtest Stelle»'ji, wird Alles von Seiten der Strike-Eommission allsgfs Wir werden dcr Sapitalmacht zeigen, daß unsere' rungen gerecht sind. Parteigenossen, der Kampf r harter und schwerer, aber dennoch sind wir fest; d-r wird unser, mag kommen, was da will. Die Sii unserer der Fahne getreu Gebliebenen ist vortresslich, Brüder, dürfen wir kein Haar breit von unserer gl Forderung abgehen. Freunde und Parteigenossen, hl in unserm Kampf; wir werden in ähnlichen Fäll unsere Schuldigkeit thun. Wir folgen stet« dem Ruf. Meister«, da er svrach: Halt't fest an der Orzanis wird Euch zum Siege sühren. In dem Bewußtscii wir den Kampf aufgenommen, und wir harren au«, den Sieg errungen haben. Unser Mahnrus ist: Wir wollen'All' sür Einen steh», Und Einer steht für All', Und siegen oder untcrgehn Mit Ferdinand Lassalle. Parteigenossen! Wir ersuchen Euch nochmals dl 4� smd l Pa Hanl h'g, K ffidenten bürg, � ff1, 13 ■ Hc >�ihause» "eher 3( 'lefelv, � 92 S «1, web «», 10. Stimm �eu, lc �timmen um, 1( Slimmzetl M. isburg, >vurde hier den Zuzug abzusperren. Beliebige Unterstützung«»� � „ jt» man schicken an den Cassirer Carl Lücken, Eolll� ij�. straße Nr. 2, Lüneburg. Die Sttike-EomMl� o-}, Mainz, 11. Okt.(Schwindel der„Ehrli»' Ich sehe mich veranlaßt, den Mitgliedern der Metall»«' ,j"8 if\r» njrHfi f,( b-fr.ff.-nh ua�a-b.nbes 1 ms Pr Merl schaft, ihre Präsidentenwahl betreffend, nachstehendes? thcilen. Den Tag nach der Präsidentenwahl fragte �. Mitglieder derselben, sür wen sie gestimmt hätten, f'»heim c klärten mir, sür Herrn Schulze. Dann fragte Wj'"stein m stark die Versammlung gewesen sei, und erhielt die 20 bi» 60 Mann, worunter noch Mitglieder ander! werk'chaften vertreten gewesen waren. Daß die„Ehr' lügen können, daß wußte ich, aber daß sie ungciä�s Stimmen mehr dazu gesetzt haben, daß ist Schwind"! Seiten des Bevollmächtigten, der doch etwa» gar j'i ist. Dann ist noch zu bemerken, daß durch Acel»� die Wahl entschieden wurde und nicht durch Sl;»� wie e« da» demokratische Princip verlangt. Man si!"' cur Leute es mit der Ehrlichkeit doch nicht so g!»0TL inen, wie man es ihrem Titel nach, den stc stch'"J beilegen, erwarten sollte. Daß der große Soctal-D� Lciend ecker auch Einer von den Allerehrlichste» der: ist, beweißt Nachstehende«. Er hat in öffentliche". arbeiterversammlung erklärt: ich wäre zwei Tage in bl gewesen und hätte dort gegen die sinkenden Mainz«"' arbeitet agitirt, damit die Höchster die Arbeit nicht( sollen. Ich fordere alle Mainzer, sowie alle Höchi'� beitcr aus, zu sagen, ob mir einer beweisen kann, Ge u» heiler, �-cktober L .Herrn Ka ,'"g statt. ■de« Sch itti b«traf Josten, ."tan ein ob die Frage i Da oo ■"an ma Hoii je in Höchst gewesen bin. E« ist weder die« berftj' wi"enifrL'un habe ich einen Buchstaben dorthin geschrieben. C«'.)('"thiL ,tlt 1 Lüge ein Mittel sein, um die Arbeiter recht gegen w niJun8 st (Fortsetzung folgt in dcr Beilage.) A n-«h" »«wubm ,, Hierzu eine Bei«'" fyttzeml 12.3. Aeitage zum„Social-Demoßrat." !N. Nun, der bekannte Seiltänzer auf der Tribüne nur weiter gegen mich agitiren; c« wird eine Zeit kom wo mit ihm Abrechnung gehalten werden wird. Mon borgen den 11. dss. erklärte mir serner ein Mitglied �ütallarbeiterschaft, daß dem Bevollmächtigten Herrn nlze 30 Gulden z» seiner Hochzeit ausbezahlt worden ' und zwar ohne Wisieu der Mitgliedschaft; dann seien Gulden einem Mitglied ausbezahlt worden für eine sbank. Als man von ihm einen Schuldschein verlangt, >r erklärt:„Wenn Schulze keinen giebt, so gebe ich keinen", und so ist es denn unterblieben und kein Mit- weiß etwa« davon. Nur so weiter mit der Ehrlichkeit! wird dann schon durch Schaden klng werden und eine Organisation und Centralisation schätzen lernen. Mit �demokratischem Gruß Wilh. Kölsch. Hamburg, 13. Okt.(Zur Abwehr.) Ans die ilngen des Herrn Werthman» in Berlin, bewach ich wn srühern Präsidenten Herrn Schulze einer Meinung wilßte, theile ich mit, daß es meiner Ansicht nach viel- �eine böswillig« Verleumdung oder auch daraus berech- daß ich noch im Gefäugniß sitze— was nun glück- 'e nicht der ssall ist.— Mir ist es nie eingefallen, zu sagen, daß ich ganz mit ihm einverstanden sei st de« Verbandes u. s. w., sondern mein Haupt- i ist heute noch Eenlralisation. Ich war bei Grün- der Gewerkschaften vor zwei Jahren in Berlin der der für mehr Centralisation ausgetreten ist. Ferner noch kurz vor meiner Jnhaftirung Herrn Tölcke meine i geschriebeu. Ueberhanpt ist mein öffentliches Auftreten der Form gewesen, ich verweise aus die Versammlung b»rg vor 6 Wochen u. s. w. E'enso war ich großen- wit Herr» Schulze in Conflikt. Hauptsächlich aber �. e8' der hier die erste Resolution einbrachte.— Ich l Arbl unmitt , welche s in einer i mmenv >ie Arb lieber zld wtokoll öchristst iheilneh» l dient i, wie Orte :in und Indern >e Ge« er Ärb ul der« ig sei". egirte« und' i erschü die ti( ■ en es Se< g de« ist da« im 1. l crmi berall Genera� somit hierdurch Herrn Schulze auf, zu erklären, wann " 4;ltn ihn mich in der Weise geäußert habe. In Zukunft r n t■ id) auf solche Verdächtigungen, die nur einen Zweck <«I �ute schlecht zumachen, ohne sie erst in Kenntniß zu eneral«,„icht mehr antworten, indem ich, so lange die Bewe- kst, dabei war und Alles geopfert habe, was ich opfern • Ebenso habe ich schon zweimal das Gefängniß ken- «rnen müffen. Ich bin im Innern fest überzeugt, Pflicht ganz ersllllt zu haben; auch die mich kennen, > es nicht anders sagen, und aus Schnackereien gebe „itersdl' K 106 uun solche Auslastungen der Arbeitersache ,.„»drtheil gereichen, mag sich jeder selbst überlegen. Da „ i'emlich leidend bin, habe ich Herrn Münch noch it kurze Zeit die Leitung als Bevollmächtigter über- nvlchluf� stnd noch alle Briefe an Münch, Grabeustraße . St. Pauli zu richten. Mit social- demokratischem ""d Handschlag T. Schalmeyer. ds'st, 16. Okt.(Wahl.) Hier ist Herr Haustein isidentcn gewählt mit 42 Stimmen. bürg, 15. Ott.(Wahl.) Bei der engeru Wahl hier Herr Haustein 33 Stimmen, Herr Schal« b. de Temple, Bevollm. kiel, 13. Okt.(Wahl.) Hier erhielten bei der �ahl Herr Hanstein 30 Stimmen, Herr Schal» kzhausen, 14. Okt.(Wahl.) Hier erhielt Herr eh e r 30 Stimmen. Justus Ziegler, Bevollm. ''kefeld, 13. Okt.(Wahl.) Hier wurde Herr Hau- �i 32 Stimmen zum Präsidenten gewählt gegen >n, welche auf Herrn Schalmeyer fielen. I. A.: Wilh. B'eeck. litt, 10. Okt.(Wahl.) Hier erhielten Herr Hau« ' Stimmen, Herr Schalmeyer 1. G. Sterzenbach, Bevollm. de», 13. Ott.(Wahl.) Herr Haustein wurde "timmeu zum Präsidenten gewählt. Louis Fischer, Bevollm. »m, 16. Okt.(Wahl.) Heute erhielt hier ver« Stimmzettel Herr Schalmeyer in Hamburg 45 *«.„ it 3- Roeder, Bevollm. «bürg, 17. t�kt.(Wahl.) Bei der ästdium Irn. web halb de» ihn sonst wlb d-»� meWW ! auszuuf-. — näutü« Ge>v�l n der K Stelle i'1- ui ausgl unsere imps» fest; üe etr estlich. »serer Isen. m Fai m Ruf. rzanis oußtsrü r au», st- u. tourbe hier Herr H-ustein'mit 14 Sfimmm?m °°t-n gewählt Carl Müller, Bevollm. lld-Mcrschcldt, 17. Okt.(Wahl.) Das Er- der engeren Wahl war 32 Stimmen für Herrn �u in Offenbach._ Rud. Wolfertz, Bevollm. eenheim, 16. Okt.(Wahl.) Ja der heutigen lung wurde von 25 Mitgliedern einstimmig Herr >n als Präsident gewählt. A. Hamburg, Bevollm. ...... Alheim a. R., 17. Okt.(Wahl.) Hier wurde agte i-ilkaustein mit 26 Stimmen zum Präsidenten gewählt. nals l» itzungen Collü Laming Ehrl' vt-talla' hende» fragte m iten. lt die* and-rch i- ungeia". schwiiu j gar t )-flcclr Stiw stan flf' i° g-"°' sich'- cial'D( -n der tlicher »ge>" amzer nicht ti Caspar Glock, Bevollm. 'ine Genoffenschaft der Berg-, Hütten- und Talinen-Arbeiter. heiler, 12. Okt.(Zum Strike.) Sonntag -ktober Vormittags II Uhr fand im Lokale des .Herrn Karl Biermann in Eschweiler eine Volks- �Ng statt. Vorsitzender war Herr De ppel, Stell- .vcrr Schmitz, Schriftführer Amcis. Die Ta- „"fl betraf die Arbeitseinstellung und den Nutzen der gasten. Wegen der Arbeitseinstellung der Berg- � Nian einen Aufruf an die Bürger verbreitet, mit Pjd, ob diese Anforderungen rechtmäßig wären oder Mi, 8rage wurde dahin beandvortet, daß sie recht. Da von Seiten der Grubenverwaltung behaup. ./ wan mache dort keine Ausbeute, erklärten meh. -.jjchst-'.I t'Ui-. daß die Kohlen durch Nachläfsigkett der Beam- IIU. lt o. �be sitzen bleibe», indem die Bergleute zur ls zum Baue» erhielten, obschon ein jeder Michlet wäre, Unglück zu verhüten; ferner müsse Jsichung stattfinden, da der Arbeiter bei dem jetzi- niehr bestehen könne und auch bei der allzu ""«zeit. Herr Deppel forderte die Mitglieder haztttel zu bringen, um diese Bedrückung der innW der iU E«'. gen »eili Arbeiter klar zu machen. Es müsse pünktliche achtstündige Arbeitszeit eingeführt werden, indem der Bergmann durch seine 12— 13stündigc Schicht sein Leben verkürze. Mit welchen Mitteln gegen die Arbeiter vorgegangen wird, möge man daran« ersehen, daß den Strikenden da« Brod verwei- gert ivird. Hier in Eschwciler hatte der BergtverkSverein eine Bäckerei eingerichtet, wo sämmtlich: Bergleute des Esch- Weiler Centrums ihr Brod erhielten. Herr Mann besprach u. A. die Broschüre de« Bischofs von Kettler, und schilderte dann die Nachtheile der langen Arbeitszeit; hier in Esch- weiter müssen z. B. die Bergleute volle 12 Stunden arbei- ten. Herr Deppel forderte auf, während des StrikeS stets Ruhe zu beobachten und fragte die Versammlung, ob sie von ihrer Fordetimg abgehen wolle, ivoraus die Antwort ein- stimmiges„Nein" war. Herr Mann besprach den Strike der Lancnstein'schen Arbeiter in Hamburg, die Hartherzigkeit de» Direktor Kirchweger, der schließlich einen Arbeiter um's Leben gebracht habe. Wobei schließlich Herr Deppel noch hervorhob, welcher ungeheure Schaden den Capitalisten, wenn sie hartherzig aus ihrem Kopf beständen, durch Arbeits- einstellungen geschehe, indem ihnen Millionen verloren gin- gen. Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag Schriftführer Peter Ameis. Gschwciler, 15. Okt.(Aufruf.) Wir bitten alle Bevollmächtigten der Genossenschaften und des Allg. deutsch. Arb.-Vereins, doch schleunigst Unterstützungen zu sammeln für die strikenden Bergleute zu Eschweiler. 600 Bergleute sind im Strike. Wir iverden auch unfern Verpflichtungen nachkommen, wenn wir deu Sieg davon getragen haben. Unsere Mitgliedschaft besteht erst seit drei Monaten und wir hatten hier schon Verschiedene, die gemaßregelt wurden, und für die wir sammeln mußten. Liebe Brüder, kommt uns zu Hülse mit Eurem Scherflein, wir werden künftig am Platze sein. Wir haben schon an 500 Mitglieder im Allg. deutsch. Arb.- Verein und über 200 in der Genostenschaft. Ich bin gewiß, wenn wir den Sieg davon tragen, so wird kein Mann sein, und wenn er aus der Straße mit dem Besen kehrt, der nicht dem Vereine beitritt. Auch kämpfen wir hier jetzt einen gerechten Kampf. Mit social-demokra- tischem Glückauf und Handschlag Hubert Schweiußberg, prov. Bevollm. Jansen, Kassirer. XU. Unterstützungen sind zu senden an Herrn Adam Schäfer, Gesundheitsstraße, in Eschweiler. Auch warnen wir vor Zuzug._ Allgemeine deutsche Manufactur-Arbeiterschaft. Brandenburg a. H., 16. Oct.(Arbeitsaus- schluß.) Am Mittwoch den 13. ds«. sind in 8 Fabriken die Tuchmacher, 45 an der Zahl, von der Arbeit ausge- schloffen worden. In einem Schreiben hatten die betreffen- den Arbeiter den Arbeitgebern ihre Wünsche, betreffend eine ganz geringe Aufbesserung de« Arbeitslohnes mitgetheilt und dieses ivnrde von den Fabrikanten damit beantwortet, daß sämmtliche Arbeiter der besagten Fabriken sofort ihre Eni- lastung bekamen oder nehmen mußten. Daraus erschien im hiesigen Wochenblatt am 15. dss. folgendes: „Verhandelt Brandenburg, den 14. Oktober 1869. Die Tuchsabrikanten Brandenburgs vereinigen sich, etwa aus- brechende StrikeS, wenn irgend möglich, auf gütlichem Wege auszugleichen. Bei einem Strike hat sich der Arbeitgeber au den Vorsitzenden einer ernannten Commifsion von 12 Mitgliedern, die durch Generalversammlung zu wählen Ist, zu wenden. Die Commifsion unterhandelt durch eine De- putation mit einer Tommission des Arbeitervereins unter Hinzuziehung de« Arbeitgeb rs und einer Deputation der betreffenden Arbeiter. Die Commission der Arbeitgeber hat, wenn irgend möglich, einm Vergleich herbeizusühren, dem sich bilde Parteien zu fügen haben. Fügt sich der Arbeit- geber nicht, so bleibt er sich selbst überlassen; fügen sich die Arbeitnehmer nicht, so sollen alle Arbeiter, die dem Arbeiter- verein angehören, von allen Unterzeichneten entlassen werden, bis der Strike, durch den die Entlastung herbeigeführt wurde, beendet ist. Zur Durchführung von Vorstehendem sollen bei Unterzeichneten alle Kündigungen aushören und keine Ar beiter ohne Arbeitsschein angenommen oder entlasten werden. Diesen Beschlüssen treten Unterzeichnete bei und verpflichten sich durch NameuSunterschrift, die« als Ehrensache ausrecht zu erhalten. Stackebrandt, Vorsitzender. C. F. Schostel, Stellvertreter de« Vorsitzenden E. Simon, H. Rönnefahrt, A. Quadfascl, C. Guthkc, W. Bode, Fr. Schöuemann, H. G-nrich, H. Saggau, F. A. Krause-Hintze, CommissionS- Mitglieder. E. Krause. R. Kehrl, H. S. Cramer u. Söhne, A. Lücke, G. Schindelhauer, C. Hannemann, Fr. Rossow, Th. Trcpge, H. Michaelis, Fr. Baatz, Th. Genrich, G. Tschernig, F. Rochow, F. A. Genrich, G. Voigt, C. Glasow, W. Doll, L. Bergemaun, A. Schönemann,«. Krüger, A. Rochow, W. Hanisch, A. Häuser, Th. Altmann, Hintze u. Baumgartcn, C. Trepge, O. Kettner, I. Hanisch, W. Schen.mel, F. Kulms, Fr. Hanisch, Fr. Hampke, G. Schier- wagen, Fr. Dähne, W. Rönnesahrt, G. Hampke, A. Dohm», Metzenthin u. Sohn, Fr. Sülze, F. A. Krause, F. Bluth, W. Kahle." E« liegt somit eine Coalition der Fabrikanten vor. Es ist noch zu bemerken, daß nicht, wie die Herren irrthümlich anführen, die Mitglieder de« Allg. deutsch. Arb.-Vereins gemeint sind, sondern die Mitglieder der Allg. deutsch. Manusactur- Arbeiterschaft. Ebenso ist zu erwähnen, daß einige der Unterzeichneten nur sogenannte Lohnmcister sind, welche sür Lohn größerer Fabrikanten arbeiten. E« habe» sich nicht sämmtliche Fabrikanten hiesiger Stadt an dieser humanen Vereinigung beiheiligt, einige Großsabrikanten haben sich davon ausgeschlossen. Am 16. d. traten aus Veranlassung der Arbeitgeber die Commissionen zu einer Unterhandlung zusammen, diese bestanden aus fünf unbetheiligten Fabri- kanten und denjenigen, bei welchen der Strike vorliegt. Die andere Commission besteht ebenso aus süns unbetheiligten Mitgliedern der Arbeiterschaft und einer Commission von IV flrikendea Arbeitern. Eine dreistündige Unterhandlung sührte zu keinem Resultat, die Fabrikauteu verharrten dabei nichts zulegen zu wollen. In einer sehr stark besuchten Mitgliederversammlung am Abend desselben Tages entschied die Vtrsammlnng dahin, daß ohne eine Ausbesserung des Lohnes die Arbeit nicht wieder ausgenommen werden dürfe, die Fabrikanten möchten handeln wie sie wollen. Da der Strike möglicher Weise größere Dimensionen annehmen kann, so ist der Zuzug nach hier fernzuhalten. Collegen, Brüder, Ihr seht aus den Vorgängen, daß man, wie e» scheint, damit umgeht, unsere Arbeiterschaft zu sprengen, des- halb haltet um so fester zusammen, keiner fehle mehr. Unsere Mitgliedschaft wächst von Stunde zu Stunde, so daß wir hier schon nahe an 800 Mitglieder zählen. Bedenkt uns mit Unterstützung, tuelchc an Unterzeichneten einzusenden ist. Kn öl l er, Bevollmächtigter, Steinstr. 23. Opladen, 12. Okt.(Nene Ausbreitung.) Sonn- tag den 3. dss. hatte ich eine Versammlung sämmtlicher Weber des untern Kreises Soliugen nach Ncnkirchen, welches ziemlich im Mittelpunkt liegt, berufen, um die Lohn- frage»nd deren Lösung zu besprechen Die Weber in hie- siger Gegend verdienen wirklich ein Spottgcld, besonders die Strumpfwirker. Für ordinäre Jacken giebt es bloS 6 Sgr. 8 Pf. Lohn und bei 12stllndiger Arbeitszeit kann ein mittlerer Arbeiter nur 2 Jacken machen, das macht also den Tag 13 Sgr. 4 Pf.; und von diesem wahrhasten Hun- gcrgeld sind die Abzüge für nicht eingehaltene Lieserzeit und sonstiges, nicht mitgerechnet. In Folge dieser traurigen Verhältnisse halten einige Weber die Arbeit eingestellt, ohne auch nur die geringste Aussicht auf Erfolg zu haben. Sie hatten unter sich eine Deputation gewählt und waren zu den Kausleuten hingegangen, aber abschläglich beschiedcn worden. Sobald ich dieses erfuhr, suchte ich jene Leute auf, stellte ihnen vor, daß auf diesem Wege keine Hoffnung für sie sei, und erzählte ihnen von den Gewerkschaften, in denen sich alle Arbeiter Deutschlands zu einheitlichem Handeln die Bruderhand reichten. Dann wurde die obengenannte Ver- sammlung bewerkstelligt, wozu auch Herr Chr. Bahne ans Barmen und Wolferts au« Solingen erschienen waren. Die Versammlung war gut besucht und es zeichneten sich gleich zahlreiche Arbeiter ein. Deshalb ersuche ich Herrn Tauscher, baldigst Statuten und Karten an meine Adresse (P. Röttgen in Opladen) zu schicken. Nächsten Sonntag, Nachmittag» 4 Uhr, halten wir wieder in Neukirchen an der Post eine Versammlung ab, um die jungen Mitglieder zu stärken und neue zu gewinnen, wozu hoffentlich auch Freunde au« der Umgegend erscheinen werden. Peter Röttgen. Allgem. deutsche Genossenschaft der Hand- und Fabrik-Arbeiter. Elberfeld, 16. Okt.(Zur Beachtung.) Von Seiten der Mitglieder unserer Arbeiterschaft zu Marburg wurde bei Anlaß de» daselbst ausgebrochenen Strike» eine Unterstützung für die Betheiligten verlangt. Da» Präsidium und der Ausschuß haben nach Erwägung des Sachverhalts folgende Beschlüsse gefaßt. Das Präsidium beschloß: „Unter Berücksichtigung der obwaltenden Verhältnisse, daß die betreffenden Arbeiter durch ihren Fabrikherru gezwungen wurden, die Arbeit niederzulegen, ferner in Anbetracht der augenblicklich schlechten Finanzlage, sowie des UmstandeS, daß die Betreffenden noch nicht» an die Hauptkaffe abgelie« seit, sür die feiernden Arbeiter die Summe von 20 Thlr. auszusetzen."— Der Ausschuß erkennt:„Es ist im Jnter- esse de« Verbandes, sowie der mißlichen Verhältnisse der Kasse, daß dem Ausspruche de« Präsidium« Folge gegeben werde, sowie die Auszahlung von 20 Thlr. für diese Mit- gliedschast begutachtet werde, jedoch nur mit dem Bemerken, daß sür Weitere» keine Mitgliedschaft zur Unter- stützung vorgeschlagen werden kann, welche noch keine Beiträge an die Hauptkasse abgeliefert hat, und e» sprechen sich sämmtliche anwesende Mitglieder des Äusschusses dahin aus, Gesuche dieser Art abschlägig zu be- scheiden."— Die Auszahlung konnte au» dem oben ange- führten Grunde nicht sofort ausgeführt werden, jedoch ist solche erfolgt. Auf die ausdrückliche Erklärung des Aus- schusses mache ich die Mitglieder aufmerksam und ersuche die Bevollmächttigten, pünktlich die Gelder einzusenden. Be- deutende Kosten sind durch den Druck der Statuten und Quittuugsbücher un« entstanden und mußte ich sür Bczah- lung Letzterer mich erst persönlich verbürgen, da sonst der Druck derselben noch verzögert worden wäre; im Augenblick sind dieselben im Versandt. Carl Klein. Heidelberg, 9. Okt.(ZurNotiz.) Nikolaus Ewald ist einstimmig zum Bevollmächtigten gewählt, Wohnung: Unlerftraße 25, Adam Ewald ist zum Kassirer gewählt, Wohnung: Mittelbadgasse 1.— Reiseunterstüyuug für die Hand- und Fabrikarbeiterschaft wird Abend» von 6 Uhr an ausbezahlt. Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag _ der Bevollmächtigte. Allgemeiner deutscher Zimmerer-Verein. Berlin, 19. Oktbr.(Mitgliederversammlung.) In der gestrigen Versammlung unter Vorsitz de« Herrn% Kapell hielt der Verbandsprästdent einen Bortrag über Gutzkow'«„Uriel Acosta". Der Borttagende erzählte Scene für Sccne den Inhalt diese» Trauerspiels, welches er als Meisterstück der deutschen Literatur bezeichnete, und las eine Reihe besonders interessanter Sceuen vor. Er zeigte dabei, daß der Kampf zwischen freiem Denken und blindem Glauben nicht nur innerhalb de« Judenlhum«, sondern innerhalb aller Consessionen spiele, daß aber die Macht des Wahn» gerade beim Judenthum am reinsten vom Dichter gezeigt werden konnte, weil hier ohne Herein- ziehe» staatlicher Zwangsmittel durch das bloße Wirken kirchlicher Anschauungsweise und deren Handhabung durch die Priesterschast das Unheil herbeigeführt wird. Redner schloß mit einer allgemeinen Erörterung über den Kamps zwischen Vernunft und freiem Denke» innerhalb aller Reli- gionen, ja auf sämmtliche» Gebieten des Leben«. Die Ver- sammlung hörte mit großer Spannung zu und e» knüpfte sich an den Vortrag eine Besprechung. Hierauf kamen noch Dortmund, 11. Okt.(Zur Nachricht.) Zunder am 10. ds«. fiattgefundenen Versammlung ist zum Eassircr I o s. Steuermann gewählt.— Die Reiseunterstützung wird jetzt jeden Tag von 7 bis 9 Uhr Abends ausgezahlt beim Cassirer Jos. Steuermann, Olpe Nr. 99. Mit social demokratischem Gruß I. Olschinsky, Bevollmächtigter. Berlin, 19. Okt.(Zur Notiz.) Die Ausschnßmit glicdcr werden hiermit ersucht, am Donnerstag, den Listen Oktober Abends, in der Wohnung des Präsidenten zu er- scheinen. Wichtige Sachen liegen vor. Peters, Geschäftsführer. Allg. Taback- u. Cigarrenarbeiter-Gewerkschaft Altona-Ottensen, 13. Okt.(Auch eine Heldem that der Leibgarde de« Herrn Fritzsche.) Seit etwa 14 Tagen circulirtc hier das Gerücht, Fritzsche hätte Befehl ertheilt, den reisenden Düsseldorfer Collegen das Reisegeld zu verweigern. Es fand dies um so weniger Glauben, da man wußte, daß das Direktorium resp. der Ausschuß den Düsseldorfer Strike für gerechtfertigt und junterstützungöbe rechtigt anerkannt hatte und Unterstützungen nur aus Rück' ficht ans den Leipziger Strike unterblieben. Auch mochte man nicht glauben, daß den reisenden strikcnden Collegen, obschon die meisten Familienväter sind, ihr rechtmäßig zu kommendes Reisegeld verweigert werde. Leider hat dieses Gerücht sich jetzt bestätigt; am 11. dss. kamen die College» M. Scholl und C. Brückmann aus Düsseldorf zu dem Bevollmächtigten in Ottensen, Adolf Kutzscher, bekannt durch den schmutzigen Artikel im„Botschafter", um ihr Ge schenk zu holen Der Bevollmächtigte fertigte die Bücher aus und gab ihnen Marken, um darauf da« Geld erheben zu können. Nachträglich verhinderte er aber die Auszahlung und erklärte den Düsseldorfern, bis auf Weiteres kein Ge- schenk ertheilen zu wollen. Es läßt sich dies nur aus dem rachsüchtigen Charakter de« Herrn Fritzsche erklären, da er weiß, daß die Mitglieder in Düsseldors gegen ihn sind und nicht Lust haben, mit ihm durch dick und dünn zu lausen ins Lager der„Ehrlichen." Mit social-demokratischem Gruß Engelbert Fehres n. Wilh. Hinz aus Düsseldorf. Allgemeiner deutscher Schuhmachcr-Berein. Mainz, den 14. Oktober.(Zur Beachtung.) Ich mache hiermit die Ortskassirer darauf aufmerksam, daß sie mir in Zukunft kein Geld mehr übersenden; ich habe mit der Geld-Angelegenheit nichts zu schassen, da« ist Sache un« sereS Hauptkassirers F. Aurin, Königsgraben 15 in Berlin. Reise-Unterstützung wird ausbezahlt für Mainz bei Bern- hard Müller, Mombacherstraße No. 23; für Aschaffenburg bei Herrn Johann Nippel, bei Schuhmachcrmeister Schneider, Freihos; für Hannover bei Herrn Sander, Köbelinger straße No. 9; für Peine bei Herrn Eulenbcrger, bei Schuh. machermeister Th. Rettberg, Kirchstraße. Mt Brudergruß Wjlh. Kölsch, Mombacherstraße No. 23. In Frankreich herrscht gegenwärtig eine lebhafte Agitation gegen die SonntagSarbeit. Insbesondere sind die Schriftsetzer, welche an den Montagszeitungen arbeiten, dabei betheiligt. In der pariser Presse hat diese Bewegung einen lebhaften Kampf hervorgerufen, und leider sind es Regierungsblätter, welche gegen und demokratische Blätter, welche für die Sonntags. arbeit kämpfen. Der„Reveil", ein in halbem So cialiSmuS machendes radicaleS Bourgeoisblatt, das selbe, welches sich kürzlich bemüssigt gefunden hat, die Lasialleaner als„Reactionäre" zu verdächtigen und eine Entgegnung unserer Pariser Parteifreunde zurückzuweisen, agitirt für die Sonntagsarbeit und giebt somit den Bonapartisten und Ultramontanen die erwünschte Gelegenheit, auf die„Demokraten" zu schmähen und die Arbeiterfreundlichen zu spielen. Der„Correspondent", Organ der deutschen Buch- drucker, bringt aus Paris folgenden interessanten Be- richt über diesen Gegenstand: Paris, 1. Oktober. Als man im Jahre 1793 den Ausschreitungen der Geistlichkeit für immer einen Damm dadurch entgegenzusetzen gedachte, daß man die Kirche aus Frankreich verbannte, beschästigte man sich anderseits mit der Frage, welchen Tag man an Stelle de« Sonntags als Ruhetag der Arbeiter bestimmen wolle, und einigte sich dahin, daß jeden fünften Tag nur die Hälfte der gewöhn- lichen Zeit, jeden zehnten Tag aber gar nicht gearbeitet werden solle. Wie so manche andere gute Schöpfung der Republik ist auch diese lobenSwerthc Einrichtung mit der Zeit ganz und gar vergessen worden, und viele Gewerbe in Pari«, wie z. B. Maurer, Zimmerlcute-c., sind feelenver- gnügt, daß man ihnen jeden ersten Sonntag iin Monat er- laubt, sich einmal einen Tag auszuruhen, nachdem man ihnen am Abende vorher den rückständigen Lohn für den ganzen Monat ausgezahlt.— Eine bedeutende Anzahl der großen Magazine macheu nun zwar eine rühmliche Au«- nähme von diesem AuSnützungssystem, indem sie eutiveder Sonntags ganz oder mindesten« am Nachmittage geschlossen find; der Besitzer des Bon March« gab aber dieser Tage eine» schlagenden Beweis, wie viel da von einer äugen- blicklichen Laune abhängt. Indem dieser„Herr" wahrschein- lich gesunden hatte, daß seine Ladendiener z» viele freie Zeit hätten, zeigte er eines Tages an, daß er Sonntags seinen Laden öffnen wolle, und als 350 Angestellte dagegen zu protestiren ivagten, antwortete er ihnen mit der Entlassung und bot alle HülfSmittel auf, um die leeren Plätze mit Provinzialen zu besetzen.— Da fast zu gleicher Zeit aus Havre die Nachricht einlief, daß die dortigen Schriftsetzer vom 3. Oktober an nicht mehr Sonntags arbeiten wollen, fo entspann sich in den Journalen ein Kamps siir und gegen die SonntagSarbeit, der so recht geeignet ist, den Arbeitern die Augen zu öffnen, denn Leute, die sich sonst so gern als Märtyrer für die Freiheil ausgeben, wie Herr Delescluze, stellen Behauptungen ans, die man ihnen sonst gewiß nicht zugetraut hätte. Wie gesagt, eS hat sich um diese Frage ein tuahrer Parteikampf in der Presse gebildet, von dem Sie Sich vielleicht eine Vorstellung machen können, wenn ich Ihnen einen Anszug aus dem„Penplc"(Regierungsblatt) mit- theile:„Der Kampf um den Sonntag als Ruhetag ist ans der Tagesordnung und wird seine Lösung am besten durch die öffentliche Meinung finden.„Patrie"(Regiernngsvrgan) und„Reveil"(Opposition) sraternisircn in diesem Punkte und meinen, der Arbeiter könne sich mit einem andern Tage in der Woche entschädigen;„Public"(RegierungSorgau) ist für den Sonntag und hält es für überflüssig, daß die Re- dakteure dazu verdammt sind, 365 Tage im Jahre das Papier zu„beschwärzen."„National"(Opposition) ficht die Jesuiten hinter dieser Bewegung; man konnte diese Idee im Voraus von ihm erwarten, denn er hat nun einmal keine andere.—- Was uns(„Peuple") anbetrifft, so haben wir uu« deutlich genug für den Sonntag ausgesprochen, und obwohl diese Frage weder an die Politik noch an die Bestimmung von Kaiserreichen streift, so scheint sie uns doch wichtig genug, da sie eine große Parti unserer Mitbürger interessirt, und vorzüglich die, deren kärgliche Existenz unsere Sympathien am meiste» erregt. Diese Frage hat aber für uns noch eiuen andern Reiz: sie hängt gänzlich von dem Willen jedes Einzelnen und nicht von der Autorität de« Staates ab; sie gehört in'« Bereich der Sitten und nicht in das des Gesetzes; sie hat nichts vom Gesetze zu verlangen und das Gesetz hat sich nicht darein zu mischend) .. Der„Reveil ruft aus: Wie sollen sich unsere Ar- bester kleiden, wenn die Magazine Sonntags geschloffen wür- den? Wir antworten einfach: In England und selbst in allen Städten unsere« Südens sind die Läden Sonntags geschlossen und gehen unsere Arbeiter deshalb nackend?•— ES wäre eine bedeutende Ungerechtigkeit, sagt der„Reveil", weun der Arbeiter sich nicht mehr die uöthigen Bedürfnisse eiukausen könnte, wenn er>vollte; es würde ihm so die Ge- legenheit geboten, sein Verdienst zu vergeuden und seine Familie im Elend zu lassen. Zu ciuer solchen Lästerung des Volkes sind nur die„echten Demokraten" sähig! denn, wenn auch nicht zu läugnen ist, daß es in der Arbeiterklasse Individuen giebt, die da« Geld in schniutzigen Orgien durch- bringen, welche» Frau und Kinder zu Hause erwarten, mn sich Brod zu kaufen, so sind das glücklicherweise nur ein- zelnc Ausnahmen, sagt also nicht: der Arbeiter, sagt ri»- zelne Arbeiter; und uns scheint hierfür der Sonntag viel weniger gefährlich als der„blaue Montag".... Die Wahrheit ist, daß es die übertriebene Concurreuz der Pa trone ist, welche sie dazu treibt, die Magazine Sonnt rgs offen zu halten. Sie haben sich mehrmals vereinigt, um sämmlliche Läden Sonntags zu schließen, aber es sandeu sich stets falsche Brüder, welche dieses Versprechen nicht hicl- teu; nun gut, wenn die Patrone sich nicht einigen können, so mögen es die Gehülfeu thun, und mau wird leicht er- reichen,»vas unmöglich erscheint....." Endlich hat uns der„Reveil" noch beweisen wollen, daß man am Sonntag leicht einen Stellvertreter finden könne, der sonst nur in der Woche beschäftigt sei; Herr Delesclnzc kann da aber leicht eine Gegenprobe bei sich anstellen: er braucht nur einfach da« Personal de»„Reveil" zu fragen, welchen Tag sie wäh- lcn würden, um nicht in den Bureaux zu erscheinen, und wir sind überzeugt, daß sie Alle wie Ein Mann den Sann- tag vorziehen würden.... So geht es spaltenlang fort, ich glaube aber, daß es schon genug ist, um Ihnen einen Begriff zu geben, wie dieser Kampf in den Journalen gc- führt, und füge nur noch hinzu, daß die klerikalen Blätter, wie„Monde" und„Univers", für den Sonntag, da«„Swcle". welches allerdings ein zweideutiges Oppositionblatt ist, toie gewöhnlich gegen die Arbeiter ficht.— Wa« unsere Pariser College» anbetrifft, so ist diese Frage bis jetzt zu wenig ans der Tagesordnung gewesen; dazu kommt, daß die Arbeit im Großen und Ganzen zu unregelmäßig ist, als daß nicht Mancher froh wäre, wenn er sich einmal des SonntazS mit den Extrastundcn„herausreißen" kann; und Diejenigen, die feste Stellen haben mit sieben Tagen Arbeitszeit— die Zei- tungssetzer— arbeiten höchst selten einmal 10 Stnudeu pro Tag und können sich außerdem jeden Tag vertreten lassen, der ihnen beliebt, denn außer den angestellten Setzern finden ich in jeder Zeitung eine Anzahl Stellvertreter(remphwants, welche die Abwesenden ersetzen; eine meistens sehr unsichere Condition das, aber sie finden doch gewöhnlich ihre Rech- nung, da die Zeitungen gut bezahlt sind und sie außerdem zunächst die ersten Ansprüche aus einen frei werdenden Platz haben. Unter diesen Verhältnissen, wie sie eben nur in einer Stadt wie Paris existiren können, ist es leicht begreiflich, daß die meisten hiesigen College» nicht recht verstehen können, warum sie nicht am Sonnlag arbeiten sollen, wird er doch besser bezahlt al« alle anderen Tage, und sieht es doch au«, wie ein Eingriff in die persönliche Freiheit; wir sind über- zeugt, daß, wenn diese Angelegenheit rrst von verschiedenen Seiten beleuchtet ist, so werden sich die hiesig.» College» auch nicht der bessern Einsicht verschließe». So weit der pariser Benchterstallcr. Auch wir müssen dringen wünschen, daß die richtige Erkenntniß über das Wesen der Sonntagsarbeit in Frankreich Platz greise. Insbesondre ist es aber nothwendig, daß die Socialisten entschieden gegen dieselbe auftreten, damit nicht, wie jetzt, der BonapartiSmrs Gelegenheit endet, die Arbeiter zu verwirren. *) Hier zeigt sich der Pferdefuß. ind eben keine wahren Socialisten. Die Bonapartisten VermischttK. Die Polizeibehörde in Darmstadt hat einen Steckbrief gegen Herr» Grüwel erlassen. Die gegen ihn als Verleger des„Soc.-Dem." wegen eine« Artikels ans Offenbach schon vor längerer Zeit vom dortigen Bezirksstrasgericht ausge- prochene Geldstrafe von 25 Fl. ist in die entsprechende Ge- ängnißstrafe verwandelt worden. —(Das Angebot Stellesucheuder) übersteigt die Nachfrage auch in Amerika oft in nngla»! licher Weise; das beweist ein Fall in Chicago, wo sich zu ei: cr ausgeschriebenen Straßenpolizei-Stelle nicht weniger als 3216 Menschen ge- meldet haben. —(Was ei» Ehemann nicht alle« ersetzt!) Ein Chicago in den Vereinigten Staaten erscheinendes Journal zeigt an, daß Mistreß Z. Zesonncn ist, ihren Affen, ihren Hund, zwei Katzen und einen P..pagci zu verkausen. Warum?„Mistreß*. hat sich verheiratet und bedarf W P dieses Gethiers'.'acht mehr." ,1 Briefkasten. 2. Hamb. Bevor uns der Artikel nicht eingesandl können wir nicht urtheilen. Es sind so zahlreiche Einsendungen noch rückständig.- e« unmöglich ist, einlaufende längere Artikel sofort z»• öffentlichen, besonders, da eilige Sachen, Strikeberichte u. unfern Raum sehr beengen. 6? Für Hamburg. Oeffentliche Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allssemeinen deutschen Arbeiter-Bereins Donnerstag, den Tl. Oktober, Abends i».Zeitung in Tütge's Salon, Valentinskamp. Tagesordnung: Vortrag. Lehd� Wi zsiar: Für Berlin. Gewerkt» erein deutsch. Holzarbeitct- Versammlung � Donnerstag, den S». Oktober, Abends z 1"' im Kaisergarten, Alte JakobSstr. 120. Tagesordnung: 1) Berathung der Statute» zur Krankenunterstil lasse.— 2) Abrechnung für Monat September.— 3! schiedeues. Da« Erscheinen jedes Mitgliedes ist Pflicht. Wk. Neue Mitglieder werden aufgenommen. ____ C. Büchner, Bevollmäch tigi �»temen: l«h 5 Sg Pa den Mdb. Wä Für Berlin. Oeffentliche Versammlung sämmtlicher Bildhauer und Berufögeuosseil Dienstag, den t». Oktober, Abends S'/, in Happoldt'S Lokal, Prinzenstr. 72. Tagesordnung: 1) Die Prinzipien der Social-Demokratie. ReN Herr C. W. Tölckc. Mj 2) Anschluß au die Gewerkschaft deutscher Holzar-M, Referent: Herr Schwekcndiek. 't dem ement ersuchc n, dies 'ie Bestel 'fit, in©i bfi aller inPn tischen 3 toir an ichst für lokrat"< Jeder Arbeiter hat Zutritt. ersucht Um zahlreiches Erschl Eduard B l o*j ganze O Für Hamburg Allg. deutsche Arbeiterschaft der Ha u. Fabrikarbeiter. Geschlossene Mitgliederversammlung Freitag, den Oktober, Abends S'/s N im isaaale de« Zimmer-Amthauses, Spitalerstraße. Tagesordnung: 1) Vortrag von Herrn Bräu er.— 2) Wahl Bevollmächtigten.— 3) Empfangnahme der Karten d* letzt eingetretenen Mitglieder. C. A. BahrcuvuL �tN neu «achgelie �ider— 2,6- Oklol Jfratie iß i», wie »Führ ..mg b-tt Linke Für Hamburg. J..... Allgem. deutsche Gewerkschaft der Schuck Mivn ha! Kürschner und Kappenmacher. Äer" ei Ossicielle Mitgliederversammlung sentit Mittwoch, den«O. Oktober, Abends» ll� St Btgttei Hauses, Pferdemarll""k Wenn im Saale des Schneider-Amtshau Tagesordnung. 1) Abrechnung.— 2) Besprechung wegen eines � Bereiuslokals.— 3) Verschiedenes. Die Karten oder Bücher müssen vorgezeigt iverdeaj Es ist sehr wichtig, daß All- c: scheinen. F. S. Liebiß Für Altona. Allg. deutsche verein. Metallai(.-iters Versammlung Donnerstag, den Sl Oktober, Äben' 3 81/« im Schuhmacher-Anith.ruse, Große B.Lraße. Tagesordnung: 1) Präsidentenwahl.— 2) Krankenkassen.'ltgcless Ich bitte, recht zahlreich zu erscheinen. Die Mitgliedskarlen sind vorzuzeigen. Cai _ Fr- Schmalz, Bevollmächtig Glichen" iär Derlin. �-wungsta Allgem. deutsch. Maurer-VerelH �i-ser Tat Sonnabend, den»S.Oktober, AbcildS 8 li!>� stattgesu findet in Wotter'S Lokal, vor dem Cotldnser Th� von der Mitgliedschast arrangirte l l B a statt, wozu ergcbenst einladet da« Comit«. Entrs für Herren 3 Sgl., für Damen 2 Sgr. NB. Billcts sind an den Vereinsabenden, so wie ll1, Wohnungen der Comitc-Mitglicdcr Schröder, Adö> straße 10, Zillmer, Noftizstr. 43, Girke, Fütstenstr und Krause, Köpnickerstr. 121a zu haben. An der Kasse findet am Abend des Balle« kein Billcü statt. Im Austrage des Comite's: SchrödP Shwendige «us und sss-n Ni -nug!( Wir t es wird llich ist , welch tober e: en mag.' ich nur( ein esset n dringe >den und sind das 'agen d Socia Er ergr Buchdrucker- u. Schriftgies:er- Be> iigclhardtS Lokal, Lindenstr. Mittwoch, den 20. Oktober, Abends präciscs's Beschlußfassung über Angelegenheiten der Kras' Sterbe- zc. Kasse.— Anwesenheit dringend erfordert Der Vorsta"' t Bildhanerleheling verl. H. Koch, GitschinetAr Entbindungs- Anzeige. Allen Freunden und Parteigenossen die ergebene Aw daß nunc Frau Friederike, geb. Dobberke, am 16. O' von einem krästigeu Knaben entbunden worden; ich daß er ein tüchtiger Social-Demokrat werden wird. August Wolf, ZiwMs. Diesmal t ' als die �ahlbewe »af Absei weil i 'r des K inüsse jed •l bekenne »ndlage Dies t ftft die i Eturz- % F Herr E boranszu F i und Schi »ia �taat J»en Ir ,en Drnck»on Ä. Bergmann in Berlin.— Verantwortlicher Rc cktcur und Verleger:»»>. Grüwel m Berlin. . pr-pri: 'ty (B