weicht 1 »ig Dnt0 siitzea ;tcrpartfi i iternatiei» in Proz� wo mnn? im eigiZ !) mit' wir an 1 feit iiusn tun,»Wj 1 in. j den f'i] 1 S'f, me der es die n sow-I iterfach! inernal'«' N'N' nri Gebotes nistischlt 127. Berlin, Freitag, den 29. Oktober 1869. Fönfier Jahrgang Slllial-DemoKr Oraau der sonal-demnkralischen Partei. __ k« orc.__ v*«J'' «onnabeitbs Abend». Redactiou und Sxvedttioui Berlin, Gitfchiuerstraße 17. _____ lts« Vrei» für Berlw iucl. Lringerlohu: oieneljiihrlich IS Sgr., monut' uch 5 Sgr., einzelne Nummern 1 Tzr.: bei den Postitmtern in Preußen IS Ggr., °n den außerpreußischeu Pestämteru m Deutschland 1SV« Sgr.,(44 Kreuzer lidd. Withr.) Bestellungen«erden antwirts bei allen Postilmteru, in Berlin iu der Expedition, fvwie bei jedem soliden Spediteur entgegen genommen. Inserate(m der Erpedition anfzugeben)«erden pro dreigespaltene Petit-ZeUe bei Arbeiter- Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Buuoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die lolouien, Amerika, thiua und Japan Mr. A. Uaensing 8 Littie-Nawport-Streat, Leicester-Square. W. C. London. Statt"'' nächtig" zedruat jrenan chafl gl dem I. Oktober hat ein neues Bierteljahrs �»ement auf den„Zocial-Demokrat" begonnen. ersuchen diejenigen, welche noch abonniren », dies sofort z« thun. en neuen Abonnenten wird das Blatt für ganze Quartal, vom I. Oktober an, vollstän nachgeliefert. Der 26» Oktober ttij ititt"'1 Berl' O'i ir. Sl — so sagten wir jüngst— für unS ein Tag Bedeutung sein, entweder weil er eine Thal '"gt und dadurch in Europa die Arbeitersache för- oder weil er keine That bringt und dadurch Arbeiter um eine eindringliche Lehre bereichert, Das letztere ist eingetreten; der 26. Oktober ist Paris in erstaunlicher Ruhe verlaufen. Hätte der 26. Ottober eine Umwälzung gebracht, � würde sich in Deutschland gezeigt haben, daß nur die im Allg. deutsch. Arb.- Verein vereinigte �"l-demokratische Arbeiterpartei, die Bedeutung "tS großartigen Umschwungs zu verstehen und zu �-n fähig sind. Die andern Parteien in ihrer 'nenheil und mit ihrem Geschwätze sind null, ernste Ereignisse kommen. i-tun aber der 26. Oktober in Rnhe verlaufen ist, � wiederum wir die Einzigen, die völlig die hierin Wtenen Lehren zu würdigen verstehen. �ie alte Lehre, die der 26. Oktober neu verkündet so deutlich erwiesen hat, läßt sich ausdrücken in Satz: Die natürliche Thatkrafl des Volkes ist so lange �>den und lahmgelegt, als das Volk sich der �ung irgend welcher Bourgeoisparteien, und gebär- 1 sich dieselben noch so„radieal", anvertraut; wenn das Volk selbstständig auszutreten und l ständig sich zu organisiren versteht, wird auch ! natürliche Thalkraft zur Geltung kommen.— bänden den Politischer Thcil. Rundschau. Berlin, 28. Oktober. Der 26. Oktober ist in Paris in vollster Ruhe laufen; nicht einmal ist auch nur, wie beim Cöl- Abgeordnetenfest, ein Hut angetrieben worden. Regierung war übrigens auf Alles gerüstet. Un- Anderm hatte der Polizeipräfekt das Aufruhrgesetz 9. Juni durch Plakate verkünden lassen. Dies Zum Theil wohl aus bitterm Spott geschehen, n dies reaktionäre Gesetz ist unterzeichnet von �"gv, Garniers Pages, Marie, Lamartin und k'm Rollin, von denen die noch Lebenden die Haupt- 'rer der Feinde de« Kaiserreichs sind, ja noch 's, dies Gesetz wurde seiner Zeit gegen die '�iser Arbeiter erlassen, um.den Socialismus Gewalt zu brechen, und war eine � 5? Gewallmaßregeln, die vierzehn Tage später vom yjetariat mit dem Junikampf beantwortet wurden.— es am 26. Oktober nicht zu einem Entscheidungs» gen. � gekommen, ist, wie leicht ersichtlich, eine Folge . Ps> � allgemeinen Rücktritts der bisherigen Leiter des "s und der so entstandenen Verwirrung. �.H; lieber den niedergeworfenen Aufstand in Spa- «p d.,? kommen nachträglich noch einige Nachrichten, �/we erkennen lassen, daß die Republikaner wenig- ut# Va m't �ren ö�llen find. Insbesondere giebt dhu �Vs l" Valencia ein Bild von dem Helden- . so der Volkskämpsdr, welche so traurig verbluten .M�d-�en Der Berichterstatter der„Times" in Spa- w,' entwirft ein düsteres Bild von dem Kampfe !»!? lten Truppen und den Aufständischen in '"eia.„Statt der 18 Bomben, bemerkt er unter rtöi, die nach Ansicht mancher Leute iu Madrid lvttt ,«ei mg ca eist"»"'"eticta Pots,, hinreichen würden, um die Rebellen zu Paaren zu treiben, gab es ein vielstündiges Bombardement, ohne vaß die Ausständischen Miene gemacht hätten, sieb zu ergeben. Während einer sechsstündigen Kanonade wurden 190 I2zöllige Bomben, 150 9jöllige Grana ten und 1000 andere Geschosse in die Stadt geschleu dert. Dann erst kam es zur Uebergabe oder vielmehr zur Flucht, denn diejenigen, welcbe die Massen streckten� bildeten nur die Masse. Die Führer waren tobt oder verwundet, oder aber, und das gilt von der Mehrzahl sie hatten sich versteckt. DieZerstörnng ist ungemein groß und eS werden Jahre dazu gehören, um die Stadt wieder so aufzubauen, als sie vorher war. Spitäler, Kirchen Banken uud zahlreiche Privatwohnunzen sind voll ständig zertrümmert und viele andere sehr übel mit genommen. Wunderbare Rettungen aller Art werden erzählt und die ausländischen Consuln haben mit dem größten Muthe eine Menge Menschen gerettet, indem sie Hunderten von Familien mit der hochgetragenen Fahne ihrer Länder das Geleite auS der Stadt hinauSgaben Besonders der englische, französiscbe und türkische Eon sul haben sich hierbei ausgezeichnet und im schärfsten Feuer lange Schaaren von Flüchtlingen auS der Stadt geführt. Es wurden später gegen 1000 Ge sangene gemacht. Bezüglich der Gefangenen, welche in den Händen der Aufständischen waren, etwa 300 an der Zahl, ist zu bemerken, daß fle nach eigene» Aussage die beste Behandlung erfuhren. Auch sonst wird den Insurgenten nachgesagt, sie hätten für ihre Lebensmittel, s-lbst für Brod und Wein baar bezahlt Was die zahlreichen Diebstähle anbelangt, so waltet über die Thäter bedeutender Zweifel ob. Die Trnp pen machen den Aufständischen Vorwürfe und die letzteren verlheidigen sich mit ihrer früheren tadellosen Führung und erinnern daran, daß die Soldaten, be- sonders nach Einstellung des Feuers bei den zahl- reichen Haussuchungen, die schönste Gelegenheit hatten sich in verlassenen, nur von Bedienten bewachten Häusern nach Gegenständen von Werth umzusehen." Daß die Söldlinge der Reaction bei einem Siege plündern und sonstige Schandthaten begehen, ist eine Sache, die so oft vorkommt, daß kein Zweifel darüber obwalten kann, welche Partei jene Räubereien in Valencia begangen hat. Bei erbittertem Bürgerkrieg bleibt eben nur jene Partei unbefleckt, die aus reiner Begeisterung für die Menschenrechte die Waffen er- griff, nicht die, welche von Wein umnebelt im Solde der Tyrannen ficht. In England sowohl wie in Irland selbst werden von der irischen Bevölkerung Massenver- sammlungen abgehalten, um einen Druck auf die Re- gierung, von der die Amnestie der in Haft befind- lichen genier gefordert wird, auszuüben. Am Sonn- tag fand eine dieser Massenkundgebungen zu London im Hydepark statt. Diese Massenversammlung wurde zugleich benutzt, für eine Demonstration zu agiliren, welche demnächst von den zu London in Masse be- findlichen arbeitslosen Arbeitern in Scene gesetzt wer- den soll. Bei der demnächst stattfindenden feierlichen Eröffnung der Blackfriarsbrücke durch die Königin sollen die von den heutigen GesellschaftSverhältnissen aufs Pflaster gewoifenen Arbeitslosen in Masse den Ruf nach Arbeit und Brod erheben. Folgender Auf- ruf ist dazu erlassen: Der Besuch der Königin in der City. Am Tage der Eröffnung der Blacksriar» Brücke wird eine Kundgebung de» unbeschästigten Arbeitervolke» stattfinden. Inmitten vieler Millionen sind Londoner Männer buchstäblich am Berhnn- gern. Eine Aristokratie steht müßig daneben und thut Nichts für Euch. Während Eure Armenabgaben in dein�(armen) Quartier der Pfarre St. George'» in the-East 8 Schill, pr. Pfund betragen, sind sie in Sl.George's Hanover Square(ein reiche» Viertel) nur acht Pencc. Während Herr George Peabody, der Republikaner, den Armen London» beinahe eine halbe Million schenkt(die übrigens schlecht verwendet worden ist), verschwenden Eure reichen Aristokraten da« Geld, welches sie dem Blute und dem Schweiße de» Volkes ausgepreßt haben, in den Höllen von Paris und Deutsch- land und auf der Rennbahn; die» zeigt, daß ein Republikaner mehr giebt als alle Aristokraten zusammengenommen. Män- ner Londons seid an diesem Tage in Zehntausenden zugegen, und Euer Ruf sei Arbeit! Arbeit! Arbeit! Es wird diese Kundgebung, wenn sie wirklich zu einer Massenkundgebung wird, vielleicht von folgen» schwerem Einfluß sein und das englische Proletariat aufrütteln. Es ist endlich an der Zeit, daß jene Zehntansende von Arbeitslosen Londons, die bisher unter dem traurigen Gesang:«J have no work to do, (Ich habe keine Arbeit) in den Straßen bettelten, um ihr Brod nicht mehr bitten, sondern eS fordern.— Die irischen Pächter verstehen das ander«. Erst neu- lich erklärte Henessy, ein Londoner Arbeiter, unttr stürmischem demonstrativem Beifall in einer Arbeitep- Versammlung:„Die irischen Pächter sehen sich bis« weilen in der Lage, ihre Ausbeuter zusammenzuschi ßen." Und so geschieht es denn auch. Immer kommen neue Nachrichten über sog. Agrarmorve. Auch die TradtS Unionisten haben neulich wieder zum blassen Schrecken der englischen Bourgeoisie ihre verhängnißvolle Justiz geübt. In Salford waren die Maurer im Stritt; einige wurden abtrünnig, und alsbald wurde ezn schreckliches Exempel staluirt. Einem der Abtrünnigen wurde am hellen Tage aus offener Straße von meh» reren Arbeitern der Schädel eingeschlagen, ohne daß irgend eine? der auf der Straße befindlichen Leute Miene machte, es zu hindern; die Thäler verschwän- den dann spurlos. Natürlich ist alles, was der Fahne der Bourgeoisie folgt, entsetzt über diese Er- Neuerung der Shesfielder Arbcitervehme. W In Preußen hat ein Wechsel im Ministeriuzn stattgefunden. Der Finanzminister v. d. Heydt ist zurückgetreten nachdem seine Vorlagen zur Steuer- erhöhung selbst von den Conservativen abgelehnt wur- den. Sein Nachfolger ist der Bruder des früheren Minister Camphausen. Dieser Ministerwechsel wird übrigens gleichwohl von keinen wesentlichen Erspa- rungen im Budget begleitet sein, da nach einer Aeuße- rung der„Kreuzztg." zu schließen, die Conservativen der Hoffnung leben, daß der neue Minister nicht zu denen gehört, welche der„schädlichen Doclrin" von dem unbedingten Vorzuge, den die direkten Steuern vor den indirekten verdienten, huldigen. Auch das preußische Abgeordnetenhaus hat jetzt einen Antrag angenommen, wonach politische Prozesse den Schwurgerichten zustehen sollen. Die Liberalen wollen augenscheinlich nicht hinter Baden und Oesterreich zurückstehen. Uebrigens ist noch da» Herrenhaus da, welches diesem Antrag sicherlich nicht beistimmen wird. chsi Pari«, 25. Oktober. Dcr„Soc.-Dem." hat dieNachtheile, welche de» Arbeiterpartei aus der Verbindung mit der bürgerlichen Demokratie er- wachsen, so schlagend dargelegt, daß ich blo» einiges Wenige in dieser Beziehung hervorzuheben brauche. Durch die Juni- Schlacht halte die französische Social-Demokratie eine so iarke Schlappe erlitten, daß die im englischen Exil lebenden ranzösischen Socialisten es für eine Hauptaufgabe fortwäh- rend ansahen, die Arbeiter mit der Bourgeoisie zu vermitteln. Namentlich war in dieser Hinsicht der 1857 zu London ge- storbene französische Gesellschasts-Philosoph Rouger thälig. Eben so hielt Alfred Talandier, der ursprüngliche Gründer de« Internationalen Verein«, die Verbindung der Arbeiter mit der radicalen Bourgeoisie unumgänglich nöthig, wenn eine neue Revolution zu Stande kommen solle. Nicht min- der arbeitete Felix Pyal, welcher sonderbarer Weise ebenfalls unter die Socialisten gezählt wird, bis auf den heutigen Tag auf den Bund zwischen den Arbeitern und Bürgern hin. Noch mehr gielt dies von Ledru-Rollin, der allerdings nicht für einen Socialisten, wohl aber für einen rothen Republikaner gehalten wird. Von Victor Hugo brauche ich, da derselbe ein bloßer Deklamator ist, nicht weiter zu sprc- chen. Wenn man bedenkt, daß nach der schrecklichen Juni- Schlacht die Arbeiter von einem grimmige» Hasse gegen die Bourgeoisie hätten erfüllt sein sollen, so muß man sich über die allgemeine Versöhnungs-Manie füglich verwundern. Aber die Erklärung sllr die in Rede siehende sonderbare Erscheinung liegt sehr nahe. Unsere Partei war durch die Juni-Schlacht und deren Folgen bis zum Staatsstreiche Louis Bonaparte'« dermaßen abgeschwächt, gelichtet und ihrer Selbstständigkeit beraubt worden, daß das Bewußtsein der Patteischwächc, der Wunsch nach einer Revolution, noch mehr aber die Unklarheit der französischen Parteiführer das Streben nach einem Bunde zwischen der Arbeiterpartei und der radikalen Demokratie erzeugte. Vor Allem ist zu bemer- ken, daß die geschichtliche Tradition der französischen Demo- kratie die Idee der Republik gleichfalls als das Höchste an die Hand giebl. Die junge Generation erblickt zunächst ihre Vorbilder in den Revolutionsmännern von 1793, welche. ohne die sociale Bedeutung der großen Revolution deutlich zu erkennen, ihrerseits ihre Vorbilder in der römischen und griechischen Republik erblickt hatten. Nur äußerst wenige französische Socialisten sind sich darüber klar, was die Republik von 1848 bedeutet und was für eine Bewandtniß es mit ihrem Untergänge gehabt hat. Daher wähnt man die Realität des Kaiserreichs mit der bloßen Jtee der Re- publik stürzen zu können. Wenn es somit unter den Re- publikanern sehr viele aufrichtige Revolutionäre giebt, dürfen wir aber doch keineswegs außer Acht lasten, daß die Bour- geois Demokraten thcils instinktiv, theils aus richtig crkann- tem Klasten-Jntereste Scheu vor einer blutigen Revolution haben Sic fürchten, daß sich weitgehende socialistische Fol- gen aus derselben entwickeln. Sie wünschen eine Palast- Revolnlion, nicht aber eine Revolution in der Straße. Die frauzösischeu Bourgeois gleichen so ziemlich unfereu beut- scheu; sie preisen die iudividuelle Freiheit, weil ihnen selbige freie Hand läßt, doch ist ihnen die Freiheit der Masten, welche in der Solidarität und Gleichheit wurzelt, außer allem Spaße. Was die Arbeiter anbelangt, so haben sich dieselben unter dem bisherigen Regime zu wenig Erkennt- »iß vcrschasten könuen, um sich der Leitung der Bourgeois- Demokratie zu entziehen. Sie hatten keine eigene Prcste, sie besaßen nicht die nöchige Freiheit, sich zu versammeln und Vereine zu stlften, als daß sie sich hätten organisiren könuen. Die französischen Arbeiter stehen hinler den deutschen daher an Erkenntniß noch zurück. Käme jetzt ein« Revolution zum Ausbruch, so würden nicht Arbeiter- führer, sondern Bourgeois Demokiaten zur Regierung ge- langen. In eiucm halben Jahre wird es jedoch ganz an- der« um die Arbeiter stehen; denn die hiesige sociale Ent- Wickelung geht ivegen der größeren Reise der französischen GescllschaflSzustände ziemlich schnell von Statten, wenn ein- mal das Rollen angefangen hat. Die gegenwärtige Krisis wird nicht wenig dazu beitragen, den französchcn Arbeitern die Auge» zu Lstuen Wie verwirrt es in den Köpfen der Mevolntionäre noch aussieht, erhellt unter Anderm au« einem »eulichcn Leitaitikel der„Resonn", der die Ucberschrifl trug: „La revoliition" und zu dem wir durch eincu Rippenstoß den Anlaß gegeben zu haben glauben. Die„Aeform" ist unter den obwaltenden Umständen eines der am Weitesten gehenden Blätter. Sie glaubt, daß demnächst eine Revo- lutwu erfolgen wird. Allein, sie weiß nicht, was sie aus dersel- den machen soll Sie sagt nämlich:„Wie wird die neue Re- voliüion s.in? Wud sie rein politisch seiu? Wird sie einzig »ud allein social seiu? Niemand kann e« sagen. Begniigeu wir uns damit, zu wünsche», daß sie nicht blutig wird, »nd daß ihre Resultate für den Forlschritt der Welt frucht- uar sind!" In diesen Worten liegt die Confusiou— die ans Lächerliche gränzende Eonfusion— der Herren von der „Reform" so schön und faßlich ausgedrückt, daß wir gar keinen Tommcntar dazu nölhig haben. Jedes Mitglied de« Allg. deutsch. Arb.-Bercins weiß bei uns in Deutschland, daß e« keine rein politischen Revolutionen giebt, sondern daß diejenigen Revolulioncn, welche rein politisch heißen, ebenfalls social sind, nur daß sie allein den oberen Schich- teu der Gesellschast zu Gute komme». Desgleichen weiß jedes Mitglied des Allg. deutsch. Arb-Vereins, daß jede sogenannte sociale Revolution nolhwendiger Weise zugleich politisch ist. Aber hier in Frankreich ist man in dieser Be« Ziehung noch sehr unklar. Gerade an dieser Unklarheit gin- gen die Männer von 1793 zu Grunde, diese Unklarheit ver- »icht.te die Republik von 1848 und bahnte dem Staat«- streiche den Weg, und eben so würde sich die nämliche Un» klarheil gegenwärtig, wenn durch eine plötzliche Krisis die Republik hergestellt würde, als sehr gefäh lich erweise». Bedauern wir darum nicht, wenn morgen noch nicht das große Signal sllr Europa gegeben wird. Vmius-CheU, (Für den Allg. deutschen Ar b erter-Ve rein.) An die Mitglieder des Allgemeinen beut schen Arbeilcr-VereinS. (Ten Voistand betrefsend.) Die Lassalle'sche Organisation, das war der Ruf, mit welchem wir gegen die Lersuche der bürgerlichen Demokratie, sich in die sociale einzudrä» gen und dieselbe zu unterwühlen, erhoben haben. Und die Lassalle'sche Organisation soll in aller und sedcr Beziehung bei uns eine Wahrheit werden. Räch dieser Organisation ist zur Sicherstellung der strengen Einheillichkeil und der raschen HantluugS- fähigkeit der Partei deni Präsidenten eine große Macht in die Hand gegeben. Allein so groß auch diese Macht fein möge— es darf ihm nach der Lassalle'schen Organi sation durchaus nicht alle Macht zustehen; er hat sie zu theilen mit der Generalversammlung und dem Bor sland, welchen beiden Behörden eben so Rechte zuge wiesen sind wie dem Präsivenle». Die Autorität der Gencralversauimlung ist mibe- stritten; allein dieselbe tritt in der Regel nur einmal jährlich zusammen. Der Borstand aber ist eine stän- d>ge Behörde. Wenn der Borstand nicht diejenige Bedeutung hat, welche ihm eigentlich zukommt, so liegt nie der Fehler an der Lassalle'schen Organisation, sondern an deren mrngelhaflcr Durchführung oder Handhabung. Unser Bestreben muß sein, die Lassalle'sche Orga- nisaiion in jeder Beziehung zur Wahrheit zu machen; unser Bestreben muß daher auch sein, den Vorstand lebenskräftig einzurichten. Dem Vorstand sind in der Organisation gewisse Rechte zuertheilt, die der Präsident nicht hat; z. B. Absetzung von Bevollmächtigten(bie der Präsicent nur zeitweilig suSpendiren kann), Controlle deS Rech- nungswcscnS u. s. w. Ferner ist der aus Mitglie- dern in allen Theilen Deutschlands zusammengesetzte Borstand auch seinerseits ein AuSd uck der Gesammt- heit und daher eine stetige Controlle sllr den Präsi- tenten. Denn der Prästvenl soll nicht ein absoluter Diktator sein— er soll diktatorische Gewalt haben nur so weit dies zur Herstellung und Erhaltung einer kampffähigen und machtvollen Partei nölhig ist. Der größte Vorzug der Lassalle'schen Organisation ist ver: daß sie daS streng demokratische Prinzip in der prak- tisch-wirksamsten Einrichtung verkörpert. Ich wiederhole also: der Vorstand hat bestimmte Rechte und ist ein wesentlicher Theil unserer Einrich- lungen. DaS Eine nur ist nöthig: daß er in rcgel- mäßige Wirksamkeit trete. Diese Wirksamkeit soll nach den von Lassalle ge- Irossenen Anordnungen in zweifacher Weise stattfinden. Entweder die Vorstandsmitglieder versammeln sich persönlich, oder aber sie verhandeln und beschließen durch schriftlichen Verkehr. Offenbar kann, da der Vorstand nach der Lassalle'- schen Organisation über ganz Deutschland verbreitet sein soll, das persönliche Sich-Versammeln nur die Ausnahme bilden; in der Regel muß schriftlicher Ver« kehr statlsiuden. Unsere Ausgabe ist also, in erster Linie diejenigen Formen zu finden und einzurichten, welche geeignet sind, einen stetigen schriftlichen Verkehr im Vorstand zu sichern. Ich werde dem Vorstände, dem dies zu- nächst angeht, Vorschläge in dieser Richtung machen, damit er seine Rechte und Pflichten, insbesondere die erforderliche Controlle, regelmäßig ausüben kann. Ferner muß aber auch daraus Bedacht genommen w.rden, baß von Zeit zu Zeil der Vorstand zusam- mentrete. Da bei Einberufung einer Sitzung die Bcreinstasse, der Natur der Sache nach, die Kosten zu tragen hat. waS auch Lassalle ausdrücklich ange- ordnet hat, und da der Vorstand aus zahlreichen Mit' glievern besteht, so ist solche Einberufung etwa? theuer. Freilich sind die Ausgaben verhältn'ßmäßig verschwindend klein, wenn der Verein die Ausdehnung hat, die Lassalle erwartete und die wir hoffentlich noch erreichen werden. Vorerst aber kann die Einberufung nicht oft geschehen, obschon sie, bei unseren immer günstiger werdenden Finanzverhältnissen, doch sicher- lich mehrmals im Jahre stattfinden kann. Ich ersuche nun die Mitglieder, mir dazu behüls- lich zu sein, gleich mit der diesmaligen Geueralver- sammlung eine VorstandSsitzuug zu verbinden. Wenn möglichst Vorstandsmitglieder zu Delegirten gewählt werden, so daß der Kasse wenigKosten erwachsen, kann ine Sitzung stallsinben. Nach dem 15. Dccember werbe ich einen Ueberblick haben. Drei Mitglieder sind ständig zu Berlin; wenn von den übrigen 22 so viele als Delegirte gewählt werden, daß nur ncch sechs aus Kosten der Kasse nach Berlin befördert wer- den müssen, so werde ich die Sitzung einberufen. Nölhig ist dieselbe nicht, da die Generalversammlung selbst zusammentritl; daher dürfen keine allzugroßen Kosten cnisteheu; aber sehr wünschenswerth ist eine Sitzung und darum einiger Opfer Werth. Ich fordere also noch einmal die Mitglieder auf, durch Wahl von Vorstandsmitgliedern zu Delegirten mich in der Absicht zu unterstützen, den Vorstand bald in regelmäßige Thätigkeit zu bringen. Sollte bei Gelegenheit des Zusammentritts der Generalversammlung eine Sitzung deS bisherigen Vorstandes nicht zu Stande kommen, so wird doch jeden- falls eine Sitzung des auf der Generalversammlung zu erwählenden neuen Vorstandes stattfinden. Ich wiederhole: Die Lassalle'sche Organisation muß in jeder Beziehung zur Wahrheit werden. Ja, wir haben eine Dictatur in unserem Verein, und weil die Gegner diese am meisten fürchten, richten sie gerade hiergegen ihre wlllhenden Schmähungen. Aber wir haben die Dictatur nur so weit, als sie zur Kraft und Thatfähigkeit der Partei durch- aus nöthig ist; die Dictatur darf nicht eine un begrenzte sein und sie muß steter Ucberwachung unterliegen. Damit dies vollständig so sei, muß der Vorstand in fortwährende geordnete Wirksamkeit tre >en. Erst wenn dies der Fall, ist nach jeder Seite hin die Lassalle'sche Organisation zur Wahrheit geworden. Nur das richtige Ineinandergreifen der stetigen Wirksam keit der Bereinsbehörden kann die Organisation zur Vollendung bringen. Streben n ir darnach, dieses Zusawmenwirken herbeizuführen. Mit social-demokratischem Gruße Der Präsident des Allg. deutsch. Arb.-VereinS: Schweitzer. Berlin, 28. Okt. 1869. engeren Wrhl anrathen, zu bemerken, daß, wo ein vi Vorsitzen! närer und ein liberaler Eandidat in der engeren Wahl> liref eruan für den liberalen zu stimmen ist, selbst wenn der ü»»�zeichneten noch so schwachmüthig sein sollte. Er ist immer besier üllcn aus de ein Reactionär. Der Grund, daß man nicht für 5'»ermann Fortschrittler stimmen solle, weil die Fortschrittspartei;» Bersammb her nicht einen Pact mit den Social-Demokraten gesch�»hch. Alb.-!J ist nicht stichhaltig. Wir wirkeu und stimmen ja nichl J'lig und b« der Fortschrittspartei willen für liberale Grundsätze!»den. die Rcaction, sondern zur Förderung unserer eigenen e lem Slrikc Ohne die gewichligsten Gründe darf von dem Ereign die liberale Bourgeoisie gegen die Rcaction zu unterp i«rden rvar. nicht abgegangen werden; sonst wirft mau uns mit' Gesetz und reactionär« Haltung vor.»ish- Staat ■ Redner h. Halver, 24. Okt.(Die Schmeißfliege«-) Ntit der h einigen Tagen berührte die Redaction des„Soc.-� � Lassalll an dieser Stelle die Auslassungen de«„Salon" in schönste auf die Social-Demokratie.„Schmeißfliegen" iverW-»>»!» nicht Anhänger derselben genannt, und sie selbst wird du™. r'-ä von dt Ausspruch dcfinirt:„sie bringt nichtsnutzige M-trelmabE �'"rbeitern ins Parlament". Ich bin nun mit der Redaciiou de«-� J®si>n!ag Dem." vollständig einverstanden, daß man gegen solchi*" J�ichueter fälle keine Polemik führt, sondern sie nur zum Ergötz?. J�leiierstai Leser mittheilt; auch ergreife ich nicht deshalb die??»nd wie sondern nur, um den wahrscheinlichen Bcrfasftr dieser V�äuiiij„til fälle— ebenfalls zum Ergötzen der Leser— zu! Ich lese nämlich den„Salon" regelmäßig von seilmW°» in der scheiucn au, da derselbe von den gegenwärtigen lite Erscheinungen mit am gediegensten ist, und habe so> „harmlosen Briese eine« deutschen Kleinstädter«", in die gedachten Ausfälle enthalten sind, von Anbeginn und sofort in der AuSdrnckSwcise, die brssndcr« von überhebnng schillert, und in den verschiedenen Bajazzos! unscrn lieben„Unscrbraun" gesunden. Der Herr ordnete für Wiesbaden kommt auf kiese Weise der dung der Berliner Social-Demokraten zur Volksvei lung in dem Alcazar nach. Er verzehrtim„Salon' gemüthlich und behaglich einige Social-Demokraten zum stück; im„Alcazar" schienen sie ihm unverdaulich' för die n, ?9ntt, e« dcutsi Der G n gcdiegc «erdorber t man solchen B« d-r ländli «lllhende? auch hier " deutschci Ja,„Unserbraua" ist doch ein gar gewaltiger �"spreche lusbreitung i» � damit »ig der l � Vcwegun Leipzig, 22. Okt.(Nene Ausbreitung schönes et d.) Am 9. d. M. wurde von hiesigen dern eine Arbciterversammlung in Neusch öneseld-"v..8.i rufen. Herr Petzold wurde Bdrsitzender, UnterM Wremen, Schriftführer. Es sprachen die Herren Zimmerau d. m fan Herrler, Leineweber, Rappsilber und Petzold- diele,, li,mr es bildete sich eine Mitgliedschaft. Gestern sande« Schi mehr Einzeichnungen statt. Mit social-demokratischem.' zum Bors E. Stuhr, Schriftsühio»nierznchm Kiel, 10. Okt.(Volksversammlung.) Aa> Herr Hryd September fand hier eine Volksversammlung stall- jj�sigen Se Beckmann erhielt den Vorsitz; ich funzinc als � tet l"t fahret. Beckmann ertheilte nach kurzer Ansprache Es e Liebisch au« Hamburg da« Wort. Dieser sprach Arbeiterbewegung, die einstigen Zünfte, ihren Fall Großproduclion; die Arbeiter ständen jetzt als Elaffi Bourgeoisie gegenüber. Redner erwähnte nun Delitzsch und dessen nuzureicheudc Eonsnm-, RohM " Zur Bielefelder engeren Wahl haben wir au mehrfache Anfragen, welche Haltung wir den Unseren in der Bildungsvcreiue, sprach serner über die Gewerkschasl� noch m kam dann aus die Hauptsache, die Lösung der sociale«?,� Redner nach Lassalle'S Lehre, und die Benutzung des allge»'.'' Schicdsge gleichen und direkten Wahlrecht«. Redner schildeiü P* Arbeiter den Arbeitercongreß zn Berlin und die Verhältnisse, df. Ug-» dassel 4»f erfltiff onnernder die jetzt d«! grrg zu-ocluu uuu mic �ag danke», sl G ündnng der Gewerkschaften geführt hatten. Zum gedacht n den Verlaus mehrerer SlrikeS, insbesiz,•" woran besprach er dann den Verlaus mehrerer den der Lauenstein'schen Arbeiter, und die Gellndn«!.!.' tadelte t Krankenkassen. Hiernach forderte Herr Bcckm ans�M�ue« Thür Einzeichnen aus. Herr Matthai tadelte die lässige »ahme der Arbeiter an der Arbeiterbewegung nuö über deren Ursachen. Hiernach wendete er sich ge. System der heutigen Staats- und städtischen Stenern- Schluß sorderte Herr Beckmann die Ardeiter der denen Gcwerke, welche zur Holzarbeitergewerkschast zur Einzeichnung auf. Mit social-demo-tratischem —- Kiel, 23. Oft.(Lersammluu g.) In der h»..- Mitgtiedc. Versammlung verlas der Borsitzende Baut.' n» e b e xauijucut. utuuv utv. r---vi. zuerst die Bekanntmachung der Präsidenten, die Genö mitg sammlung betreffend, woran sich eine kurze Dis � j®08 Schrei knüpfte. Hieraus verlas Herr Beckmann einen Bri � ivtlck Vereinsmitgliedern au« Neumllnster, worin wir benacht t' loas sie t Bernnsmugilidern aus peeumuniler, worin wir venaa,--.: i«> wurden, daß unser tapferer Agitator Wolf au« Hfl' � ,°»�re bri dort im Versammlungslokal verhastet sei. Derselbe t l.e»>» Har vierzehntägiger Haft vorgestern nach Kiel tranSportlä-L htv durch daselbst am Dienstag den 26. vor da» Kreisgerlcht? tz,»t» 9» zu werden. Es brachte unser alte« Mitglied spra unserem tapfer» Agitatoren ein dreimalige« Hoch aus- die Versammlung kräftig mitemstimmle. Unsere Ü)!'1 Hüsten rtlov nü,u»Tiniärtin fliiÄ rirrn 900 Wnnu. �i»-. � Und d jchaft besteht hier gegenwärtig au« circa 200 Mann, und der wird bald noch besser kommen. Diese» schöne R'sK Jc|Ie9 bette haben wir wohl hauptsächlich der Veremizung der' � Anwesei Was sagt dtt Mi- Stamm" in Bremen dazu? Wir kennen hier leine NellMü'Up bei Lassalle'schen Vereine zu verdanken. ' und fori » studiren. in«in trat nun herwrise, 'bsgcrichte schimpfen tschtand ver Es da« Schi« bei jed �-e p bei �Petition eil lt!- Herrn kästige, Ai und Persönlichkeiten. Wir werden die Einheit zn wissen. Schließlich Herrn Lie'.isch zur Nachricht, dÄ eine Mitgliedschaft de« Schneidcrverein« gegründet ist- Bevollmächtigten ist Heinrich Scharnwebcr gewählt r Seine Adresse ist Hr. Thöl Vorstadt in Kiel. Mit kranschem Gruß Fritz Schrö Bremen, 24. Oktbr.(Agitation uiitcr Landarbeitern.) Auch hier beginnt in der nächst� gebung unter den ländlichen Arbeitern die Theilnah� unsere Arbeiterbemegung immer mehr um sich zu S da ja jeder vernünftige Arbeiter wie mit unsichtbarer dazu angetriebeu wird, sich der gedrückten Lage seutti bewußt zu werden. So erging denn an unsere wurde Mitglieder am 17. dsS. der Ans unserer Brüder 8Ö| j�ttlsam zu 2 Stunden von hier entfernten Ober-Neuland-, � Ausllärung über die heutigen socialen Verhältnisse i»•. � zu mache, E« waren auch sofort einige Lassalleaucr bereit, tf �«ßmuieu v au demselben Tage herrschenden Unwetter«, dem Rulf, ...«-f...- r*,......_____<____ t-___ v..... /.iiiTl � zn leisten. In dem Orte angelangt, fanden wir auch a-ws»«wkit u lutiucii iviv• J jC einen vollen Saal, woselbst die Ardeiter in ziemlich� zahl begierig der Eröffnung der Versammlung entgeh Verb "'S. den si i,�ssenea Z> c'ch wurde hz�MstilluN 19 m l( �°��benden wurde der am Orte bekannte Herr Jos. -en�->a>i lski ernannt, die Wahl Oes SchrifisiihrerS fiel aus nn der lq»Pich�ten aus Bremen. Nachdem der Vorsitzende einige � ji Ii d 0118 iem„Social-Demokrat" verlesen, sprach Herr shl.] Ermann au» Bremen Uber die verschiedenen Bereine iitiparm /Versammlungen und schilderte die Gründung de» Allg ten g-M«. Arb.. Vereins durch Lassalle arn 23. Mai 1863 zu n ja nutz R>g und besprach die Entwicklung, sowie die Prinzipien indsätze �Alsdann besprach der Redner noch die Vorgänge eigenen«vi!,» Strike der Lauenstein'schen Arbeiter in Hamburg, era'oft, �eeigniß den donigen Arbeitern am ehesten bekannt � unt',g i?rt.en war. Henneberg sprach alsdann über- da» eherne ins mn Wietz und die Asiociationen, die der zukünftige dcmo< �he Staat durch sein Einschreilen in'» Leben zu rufen n. Redner stellte alsdann die Verkommenheit und Lügen- lregerw Wglm der heutigen Presse in helles Licht, wobei natürlich "®9C' flö 1 fc' �ikalleanern so freundlich gesinnte, alle Wahrheiten schönsten Unwahrheilen umkehrende„Courier" in i inen MtAf nifA trrtt n" m weckck Jdatn nicht vergessen wurde, welches auch mit lauten 1!?!� bß''» ttftn 317 jr» n« ftoAviißt SYlitA S#iS fft n�rtl 'lrd valv uo« von der Menge begrüßt ward. Auch des so gern trelmW� � Arbeitern helfen wollenden, schwer gebildeten Advokaten Endes die Grundidee fttof• 9'"uroe geonyrei rn solch! � finchnetcr zeigte noch kurz, wie unsere ErgöS�,�rieiierstandes, die herrschende Idee im Staate werden 'H zweite an deso��rbniug wurde gebührender Weise gedacht. iNchne >lb die ijC™»nd>vie wir geschichtlich berechtigt wären, die hentige dieser' WWW - zm Vi 1« feimUs n Ute" ie so a> in eginn s von -jazzoh er Herr ise der Zolls» salo» tu zum 'äung mit Aufwendung aller Kraft sittlichen Geistes Metzln. Widerspruch erfuhren wir hier nicht, nur eine in der Versammlung meinte, wir agitirten wohl 'iir die nächste Parlamentswahl. Unserseits ward dem •'Srnt, es handle sich hier um mehr, insbesondere um deutsch. Arb.-Vcrein, was jenen Mann zufrieden Der Geist der etwa 256 Mann starken Versammlung >l» gediegener und die Leute zeigten, daß in ihnen noch öderdorbenc Sinn eines delltjchen Arbeiter» obwalte. t man das für die dortigen Arbeiter Ungewohnte solchen Versammlung, sowie das schwierige Zusamuien- dir ländlichen Bevölkerung, sowie anderseits, daß doch Slühende Begeisterung herrscht, so können wir getrost , auch hier in Ober-Nculand ist ein starker Zweig zur —......?'nrtichen Eiche hervorgesprossen. Wir mußten da« ger � versprechen gebe», so bald wie möglich ivieder zu ng iu �. damit die uencn Freunde dann durch feste Be- igen„ung der Mitgliedschaft des großen Bruderbundes mit efeld � �Äewegnng eingreifen könnten. K. Srocke. ünterM� Wremen, 26. Okt.(Volksversammlung.) Am armerM- M. fand hier eine Volksversammlung statt gegen öetzol», Umtriebe der Musterknaben, welche die Arbeiter fanden""em Schiedsgericht beglücken wollen. Herr He yd er »tische« � jum Vorsitzenden, Henneberg zu dessen Stellvertreter hristsühre � lliiierzrjch,,�� zum Schriftführer gewählt. Zuerst ver> ).) A« jVttv Heydcr die von uns aufgelegte Gegenpetition an statt�H�Msigeii Senat, betreffend das Schiedsgericht, und sor- »itiw� Anwesenden auf, sich darüber gründlich auszu- /?>. E» entspann sich nun eine lebhaste Debatte über .'edszericht Es sprach zuerst Herr Eigel kurz und » heu dasselbe, was mit Beifall ausgenommen wurde. i ergriff Herr Richter au« Hamburg da« Wort. 'vnnrrnder Stimme hieb er auf die blassen Feigtinge °>e jetzt dem Arbeiter Schiedsgerichte anhängen wollen, "in noch mehr abhängig zu machen von der Capital- "�Redner wies ganz deutlich nach, wie unpraktisch " Schiedsgerichte wären, und bemerkte, daß die Ham- childevte Tft Arbeiter gegen das Schiedsgericht gestimmt hätten, lnisse, j|fj| danken, schloß er, der Regierung, daß sie auch einmal gedacht Hai, aber wir sind um so etwas nicht ver- II•' woraus rauschender Beifall ihm zu Theil wurde. tadelte das Benehmen der Musterknaben, hinter ver- lltneu Thllren zu berathen, sprach gegen das Schieds. ' und forderte die Auweseudcu auf, Lassalle'S Schrif- f" siudiren. Körner, Anhänger der Hirsch-Dunckerschen, chon in«inigen Volksversammlungen glänzend durchge- ' trat nun aus und protestirte gegen Holle und erklärte ucherweise, daß Or. v. Schweitzer im April d. I. für dbgerichte gewesen sei. Er wurde unterbrochen, worauf schimpfen anfing, und zuletzt, als er unsere Partei in tschtano verkleinern wollte, unter allgemeinem Gelächter '""pspUtz räumen mußte, wie gewohnt! Nachdem . venneberg und Herr Röhrup den 0r. Gröning Icharf mitgenommen und sich in schlagenden Gründen das Schiedsgerichts ausgesprochen, erhielt Herr Richter «-ort, welcher den Anwesenden durch treffende Beispiele ; wa» sie von einem Schiedsgericht zu erwarten hätten, tsondere brachte er noch den Strike der Lauenstein'schen �"ser in Hamburg zur Sprache, und er wies nach, daß prache prach Fall Claffe INN> Rohst°fi ckschaste� bciaUK 3 allg»1 Zu« msbi tündu»! km an», lässige z und ch gcgs lcuern.j f der äiast chem Schv der h Bau : Geul e Du en Bck benach us Ha> cselbe i? it zu cht, d»l tdet ist. iählt Mit schrö iSpörtiö uichtz durch ein Schiedsgericht zu erlangen gewesen sei, zerichl S z �n ein gut orgauisirter Strike zum Siege verholfen !d Ch- � Es sprachen hieraus noch einige Redner für und ch auS,> � das Schiedsgericht. Herr Gewc te sprach gegen die we Md'ksschafteu und die Strikes, worauf Herr Richter ant> Rann, d und den Staudpunkt darlegte, von dem au» wir ölte 9t«.chikes betrachten. Nachdem er noch eine kurze Ansprache l der- j," Anwesenden gehalten und versprochen, nn« nach agt der� bei jeder Gelegenheit zu unterstützen, fragte Herr ue NetlA. Up bei der Versammlung an, ob sie mit unserer �Petition einverstanden, worauf eine bejahende Antwort Herrn Richter unsern verbindlichsten Dank sür "ästige» Auftreten. Mit Gruß und Handschlag I. Schöchli, Schriftführer. unke., v Wrdauös-Chttl. nächst�' den Allgemeinen deulschcu„Arbeiterschast». eilnahnl � Verband". ub�r�'Sin,� Verbandsausschuß beschloß in seiner letzten f■ et' W n 1'tn sinkenden Metallarbeitern zu Lüneburg einen t t;''älcL11 Zuschuß ans der Verbandskasse zu beivilligcn. .us lin,8'. wurde jedoch beschlossen, im„Soc.-Dem." darauf l d 1 �tir• machen, daß der Verbandsausschuß nicht ge. asse „r tr«kdd ar x auch„ iemlich�,, ntgeg' etil1 f lhi'ß' in Zukunft Arbeitseinstellungen zur Verbands. -» machen, bei denen nicht in Gemäßheit der Ver- 'ÖFff VVl UCUlll iilUfl IU Vi't.UivlpyCtl VI l Off» Wust s s Cutf" vorgegangen Ivorden ist Es muß durchaus uch � lds��kchterhallung der in den Statuten in Betreff von �"stellungen enthaltenen Bestimutnngc» gehalten Allgrm. deutsch? vereinigte Mctallarbciterschaft. Offcnbach, den 27. Okt. 1863.(An die Mit- glieder.) Durch das Vertrauen der Majorität unserer Arbeiterschaflsmitgliedfr zur obersten Leitung berusen, über- nehme ich diesen Posten, mir der Pflichten wohl bewußt, welche ich zu erfüllen habe, um dieses Vertrauen zu rechtfertige«.— Um die endgültige Ordnung in der Arbeiterschaft wieder herzustellen, ist die sofortige Neuwahl de« Ausschuffes nölhig. Ich ordne daher an: die Mitglieder nehmen die Wahl des Vororts(durch dessen Mitglieder der Ausschuß nach§. 18 gewählt wird) bis zum 10. November dieses Jahres vor, das Ergebniß ist bis zum 12. November an Herrn Jacob Preiß, GasthanS zur Stadt Köln hier und zur doppelten Conlrolle an die Redaktion des „Soc.- Demokrat" einzusenden. Nach dem 12. Zkovembcr eingehende Reiultate können nicht berücksichtigt werden. Mö- gen die Mitglieder alle bei der Wahlurne sein und einen Vororr wählen, wo die„Ehrlichkeit" nicht vorhanden ist. Mit Gruß und Handschlag H. Haustein. Adresse: Gasthaus zur„Stadt Köln" in Ossenbach a. M' *(Die„Ehrlichen") haben einen angeblichen„Con- greß der Metallarbeiter" auf Ende November nach Braun- schweig ausgeschrieben. Der von den Verbandsbehörden abgesetzte Ausschuß zu Hannover steht an der Spitze. Komisch ist es, daß dieser Ausschuß, der von Rechts wegen gar nicht mehr besteht, uns seine Circnlar« zuschickt, mit dem Be- merken, wir seien zum Abdruck verpflichtet. Die Circulare des„ehrlichen" Ausschusses werden natürlich vom Geldc der „unehrlichen" Arbeiter gezahlt. Die Partei müßte toll sein, wenn sie auf ihrer Generalversammlung zu Berlin allem derartigen Treiben nicht gründlich ein Ende machte. Was den beabsichtigten Congrcß der„Ehrlichen" zu Braunschweig Ende November betrifft, so geht er uns natürlich nichts an. Allg. Taback- u. Cigarrrnardeiter-Ge»verkschaft. Altona, 27. Oft.(Zur Notiz.) Für die Mit- gliedschast in Halberstadt Satzungen bereits abgesandt. Protokolle werden gegen Einsendung von 1' z Sgr. in Freimarken sranco versandt, so weit der Vorrath reicht. Georg Winter, am Felde 22 Ottensen. Hamburg, 25. Okt.(Im Geheimen) wird Alles abgemacht, im Geheimen die Generalversammtung und im Geheimen die Wahl der Delcgirlcn. Oder war im„Bot- jchaster" kein Raum, weil der Schmähartikel über die Hüllen- und Salincnarbeiter zum Nutz und Frommen der Arbeiter- sache, oder aus Gefälligkeit für Herrn Bebel und Liebknecht abgedruckt werden mußte? Ja, ja, wenn man einmal darin steht, muß man weiter um jeden Preis. Es wird bald dazu kommen, daß man für ein Gericht Linsen oder einen Feder- strich, den der Freund in Brannschweig mitzieht, offen und„ehrlich" zu der Bourgeoisie llbcrläust. Es ist genug, edler Herr, und die schönen Tage von Aranj tez(Berlin) ind nun vorüber, denn wir verlangen allen Ernstes eine Abrechnung über den Leipziger Strike. Von Hamburg sind über 600 Thlr. hingesandt; haben dies die Stritenden be- kommen, dann ist es gut, wenn e« aber nach Gunst ging wenn einige Günstlinge 6 Thlr. wöchentlich erhielten, und sich sonst noch Jemand lort für unser Geld Vergnügen ver- schaffte, dann gute Nacht.— Wir begnügen uns nicht damit. daß es heißt: an Hotz abgeliefert— 5115 Thalcr 19 Sgr. 2 Pf.— an Fritzsche 54 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf. Mit Recht verlangen wir zu wissen, wosür die 54 Thlr. sind, und dann wie viel die Milgiieder des ComitöS sich ge- uommen haben mit Fritzsches Bewilligung. Also bübjch öffentlich! Im Austrage Mehrerer F.Jansen. Hainburg, 26. Okt.(Herr Franke) in Cassel hat jetzt auch sein Juncrcs entpuppt. Um Fritzsche seinem Posten zu erhalten, übernimmt er das Präsidium. Haben die Hamburger noch Unrecht, daß sie dem Herni Franke nicht mehr trauten, als sie die Generalversammlung von Fritzsche ihm aus den Händen nehmen sahen? Es T jetzt völlig klar, Franke spielt mit Fritzsche unter einer Decke. Es hilft aber doch nichts; auch ohne Fritzsche Franke, Großtops, Gabriel u. s. w. wird unsere Corporation sich dem Verbände fest anschließen, ohne zu wanken._ O. Reimer. Allg. Taback- u. Cigarrenarbeitcr-Verein. Berlin, 28. Okt.(Protest gegen die General- Versammlung.) Was gemacht werden kann, wird ge- macht, um die besseren Elemente in unserm Verein, welche, statt dem Personenkultus zu huldigen, das ivahre Interesse des Vereins zu fördern gedenken, lahm zu legen. Einen Beweis dafür bietet schon die Thalsache, daß uns erst in der am Montag den 25. Oklober stattgehabten Versammlung zur Delegirteuwahl, in demselben Augenblick, als wir zur Wahl zu schreiten gedachten, das Verznchmß derjenigen Städte mitgetheilt wurde, welche das Directorium sür gut besand unserm Wahlkreise znzntheilen. Die Ausstellung von Can- dioalen sür die einzelnen Wahlkreise, welche durch den„Botschafter" veräffentlichl werden sollen, konnte somit wegen Mangel an Zeit nicht staltfinden, welches der diesmaligen De.legirtenwahl einen ganz besondern Charakter verleiht. Durch dieses Manöver bringen es die, welche die Einlhei- lnng der Wahlkreise vorher kannten, dahin, daß nur ihre Dclegirten, sür die in allen zu einem Wahlkreis gehörenden Orten zugleich agilirl wird, durchkommen, indem die Opposition, wenn auch in der Mehrheit nur zersplittert wählen kann. Durch diesen Staatsstreich aber wird die Generalversammlung zum gefälschten Ausdruck der öffentlichen Mci- nuug de« Vereins, und somit, wenn dieser Staatsstreich glücken sollte, ungültig. Am bezeichnendsten aber ist der U»i- stand, daß man uns in der Versammlung, also Montag Abend, noch immer die neuesten Nummer des„Boischafterö" vorenthielt, ivclcheS, wie wir später fanden, seinen Grund darin hatte, daß mir in besagter Versammlung noch nicht wissen sollten, daß unsre mil Majorität angenommenen An- träge zur Generaloersammlung, weil sie den Herrn wahr- scheinlich nicht zusagten, gar nicht, wohl aber der Antrag des Herrn Großkops, obgleich derselbe eine Woche später eingebracht und leider angenommen wurde, im„Botschafter" abgedruckt war. Da mtii diese Uebergriffe wahrscheinlich n:cht auf einem Jrrthum sehr wohl acer auf einem groben Betrug beruhen können, so nehme ich Veranlassung, meine Berliner Collegen anszufordern, einen ernstlichen Protest gegen diese Handlungsweise an die G-neralversammlnng zn Bielefeld abzuschicken, indem ich, wie die Berliner Mitglied- schafl weiß, mit zu den Betragenen gehöre, wenn überhaupt ein Betrug nachgewiesen werden kann. Unterzeichneter legt, wie es selbstverständlich gegenüber solchen Unrechtmäßigkeiten ist, sein Amt als Bicepräsident sofort nieder. I. Tillewein. Mainz, 25. Okl.(Resolution.) In der am 23. d. M. stattgesunoenen Versammlung theilte der Bevollmäch- tigte Gerhard Schimmel den Mitgliedern die Zuschrift des Präsidiums mit, betreffend: die Zahlung einer Extra- stener von 2l- Sgr. pro Mitglied und die Wahl zur Ge- ncraloersammlnng. Hierauf enspann sich eine kurze, aber lebhaste Debatte und es beschloß die Versammlung einstim- M!g, nachdem alle Punkte hinreichend nach allen Seiten erörtert und begründet waren, auf die Gesahr hin, von Eoren-Fritzsch: ntchl zu den„Bravsten der Braven" gezählt zn werden:„l) Der Ausforderung des F. W. Fritzsche in Betreff der Extrasteuer nicht nachzukommen, indem es Thorheit sei, Gelder zu bewilligen, die gegen unser aller Interesse sollen verwendet werden.-- Will Herr Fritzsche zur Selbsterhaltnnz eine Versammlung haben, die seinen Zwecken dient, so mag er auch die Kosten dazu bestreiten. 2) Aus eben diesen Gründen die Betheiligung bei der Wahl zu dieser durch Agitation gemachten Versammlung abzuleh- neu." Zum Schluß wurde folgende motivirte Resolution einstimmig angenommen:„Daß die Beschlüsse der aus diese Art zusammengebrachten Generalversammlung nur dann für uns bindende Kraft haben sollen, wenn die dort ver- sammelten Männer durch die That beiviesen, daß ihnen das Wohl der Arbeiter am Herzen liegt.— Den Beweis davon werde» sie uns nur dann liefern, wenn sie unter allen Um- ständen Folgendes herbeiführen: n. Die Absetzung de» seit- herigen Präsideuten und Ausschusses dckretiren und eine Kommission ernennen, die aus das Gewissenhafteste ihre seitherige Amtsthäiigkeit untersucht und prüft l>. Die Auf- lösnng der Berliner sogenannten Produktiogenossenschaft, so- ivie die Regelung des Schnldschcrnweseus oder Unwesens beschließen, c. Die höchst nothwendige Umänderung in der Redaktion des„Botschafters", oder vollständiges Eingehen desselben, und Bestimmung eines anderen Blattes, das die wirklichen Arbeiterintercsse» vertritt, beantragen und durch- führen, rl. Durch ihre Berathnngen und Beschlüsse da« so lies gcsuukeue Vertrauen wieder herstellen, und Wicderver- cinignng mil uuseru Brüdern erztelen." Im Auftrage sämmtlicher hiesiger Mitglieder: Gerhard Schimmel, Bevollmächligter. Allgemeine Genossenschaft der Berg-, Hütten» und Salinen-Arbeiter. Berlin, 27. Okt.(An die Mitglieder.) Die ordentliche Generalversammlung der Genossenschaft muß sich nach dem Statut an die Generalversammlung de« Verbau- des, welche vom 6. Januar k. I. an in Berlin stattfindet, anschließen. Ich fordere die Mitglieder auf, bis zum 1. Dezember Delegirte zu rvählen und etwaige Anträge an die Generalversammlung an mich einzusenden. Ueber die der Genosscnschafts-Generalversammlung ineinerseil» zu machenden Borlagen werde ich die Mitglieder innerhalb 14 Tagen in Kcnntnrß setzen. Da ich den Verbandsbehörden den Nachweis liefern muß, daß die Genossenschaft die durch das Verbandsstatut vorgeschriebene Zahl von Mitgliedern besitzt, so ersuche ich die Bevollmächtigten, schleunigst eine Abschrift der Mitgliederlisten an mich einzusenden. Die Bevollmäch- tigten für Bochum und Zeitz sind hiervon entbunden. Ich erwarte die Zusendung der Listen bis zum 15. November, worauf weitere Bekanntmachung erfolgen wird.— Karten und Statuten sind im Druck begriffen. In der nächsten Zeit wird die Versendung erfolgen. Mit social-dcmotrati- schein„Glllckans!" C. W. Tölcke. Berlin, 28. Okt.(Erklärung.) Der Geschäsls- sührer des früheren Ausschusses, Herr Johann Weiland in Essen, hat im Watte des Herrn Liebknecht einen Schmäh- artikel gegen mich veröffentlicht, den auch der Fritzsche'sche „Botschafter" mit Wohlgefallen abgedruckt hat, und welcher sogar in besonderm Abdruck, ohne Angabe des Druckorte«, vcrbreilet worden ist. Ich werde in der nächsten Nummer da« verleumderische Pamphlet unter Hinzufügung einiger Beweisstücke verarbeiten, wa« heute wegen Raummangels nicht möglich ist. Dabei wird denn auch die„Ehrlichkeit" des Herrn von Bonhorst in rosensarbcnem Lichte er- scheinen._ C. W. Tölcke.>I Allgemeiner deutscher Schuhmachcr-Berein. Mainz, 26. Okl.(An die Mitglieder.) In Er- wägnng, daß vom Verbandspräsideiucn die ordeulliche Ge- ueralversammlung aus den 6. Januar 1370 cinberufeu ist, mache ich die Mitglieder ans dic§s 20, 21 und 22 unseres Slaluts aufmerksam und bitte sie, mir die Anträge zur Generalversammlung bis zum 12. December einzulchicken. Nach dem Beschluß unserer Generalversammlung vom 26. Mai zu Cassel soll der Präsident den Wahlkreis bestimmen. Nachfolgende Orte sollen>vo möglich einen Delcgirten schicken. München, Ansbach, Augsburg und Würzbnrg einen Dele- guten. Freiburg im Breisgau, Karlsruhe, Mannheim, Darm- ftadt, Ossenbach, Aichassenburg und Hanau einen Delegirten. Frankfurt a. M., Marburg und Hessen-Kassel einen Dclegir- len. Stettin einen. Hamburg und Altona einen. Hanno- ver, Halberstadt, B:rn, Coblenz, Peine, Franksurt a. d. O. und Eisenach einen Delcgirten. Was die Adressen in jedem Kreise betrifft, so werde ich dieselben brieflich hinschicken.— Wir hoffen, daß aus unserer Generalversammlung die Einig- kell vollkommen hergestellt wird. Ich bitte insbesondere die Vrrcinsgen offen, Männer zu wählen, die mit voller Kraft sür unsere Sache eintreten. Mit B.ndergruß W.Kölsch. Mainz, 26. Okt.(Neue Ausbreitung.) Am 25. Oktober fand eine allgemeine L-chuhmacherversammlnng in Darmstadr stall. Herr Adolf Schneider ans Frank- snrt a. M. und Unterzeichneter waren anwesend. Es traten hr viele dem Allg. deutsch. Schnhmachervcrein bei. So haben wir in langen und harten Kämpfen Darmstadt erobert. sind jetzt in Darmstadt Mitglieder des Allg. deutsch. Arb.-Vcreins, der Schneidergewerlschaft und des Schuhmacher- Vereins. Die Agitation wird jetzt aus das Land ausgedehnt und findet nächsten Sonntag in zwei Orten Versammlung statt. Agitiren wir überall muthig, so muß der Sieg unser werden, trotz aller Doctoren, die sich uns in den Weg stellen; ja wenn auch Hunderttausend von der Art Dvctor Büchners sich gegen uns wenden, so wird doch Darmstadt unser. Mit Brudergruß Wilh. Kölsch. Die Opfer des Mammon. (Aus der Amerikanischen Arbeiterzeitung„Der deutsche Arbeiter".) Kaum erreichte die Schreckenspost von Deutschland den Boden Amerika'«, daß über 30(1 Arbeiter in dem Plauen- schen Bergwerke einen schrecklichen Tod gefunden, so tönt der nämliche Angstschrei uns au« dem Bergwerk bei Brau- ton in Pennsylvanien entgegen. Durch ein im Schachte ausgcbrochenes Feuer sind über 200 Arbeiter schrecklich verbrannt und erstickt. Unter her;- zerreißenden Jammertönen der hinterlasienen Familien wer- de» die verkohlten Reste der Ernährer ans Tageslicht ge- bracht, und selbst diese Arbeit erfordert noch Opfer an Menschenleben; verschiedene von den heldeumüthigen Man- neni, die sich herunter gewagt, um noch Leben zu retten, fanden den Tod durch ihre Opfersrcudigkeit. Welches menschliche Gefühl empört sich nicht bei dem Gedanken, daß diese Opfer um des schnöden Gewinne« Einzelner gemordet worden sind. Um einige tausend Dollars an der Einrichtung und um einige Dollars täglich an der Verwaltung zu sparen, müssen die Arbeiter täglich zu Hunderttausenden in Lebensgesahr schweben. Alle Erfolge der Wissenschast werden von den Kapitalisten nur dann be- nutzt, wenn sie dem Capital dienstbar und aus Kosten der Gesammtheit verwendet werden können, so daß sie da» Ca- pital in möglichst kurzer Zeit verdoppeln. Aber was die Wissenschast durch Jahrhunderte langes Forschen zum Wohl und Schutze der Menschheit errungen hat, wird von den Mammonsdienern ignorirt, oder doch so mangelhaft ausge- führt, daß es keine Sicherheit bietet. Wie bei Plauen, trotzdem durch die Instrumente ange- zeigte Gefahr, die Arbeiter in die Tiefe getrieben wurden, um den schrecklichsten Tod zu erleiden, damit das Capital doch ja keinen Verlust erleide, so wurde in Pennsylvanien um ein paar tausend Dollar« zu sparen, es unterlassen, wehr als einen Ausgang ins Bergwerk zu bauen. Und wa» thut die Presse, welche da« Capital vertritt, diesen fllrchter- lichen Resultaten gegenüber? Entschuldigt sie etwa? O nein! Da« ist ja nicht nöthig! Man bekommt ja um- sonst immer ueue Arbeiter, so viel man haben will. Was ist da an Menschenleben gelegen? Ja! wären es Pferde oder Ochsen, lohnte es eher der Mühe.— Man giebt sich sogar den Schein der Mildthätigkeit, indem man össentlich für die armen Hinterbliebenen bettelt, nm dann bei den Wahlen wieder Capital aus dieser Humanität(?) zu machen. — Aber diese Zustände entrollen sich täglich mehr vor uu- seren Augen; aus Eisenbahneu, Dampsschiffen, allen Bauten, Müss-n täglich Menschenleben geopsert werden, um ein paar Dollars zu sparen, die für sichere Einrichtung und Gerüste nöthig gewesen wären. Wie lange wird das Volk noch zö- gern, diese» empörenden Ausbeutungen ein Ende zu macheu? Wie lange soll der Angstschrei der Geopferten nnverhallt an unser Ohr schallen? Wie lange soll der Schmerzeusruf der Hinterbliebeuen— ungerächt bleiben? Nicht lange wird's mehr dauern!— Schon organisiren sich die Arbeiterarmceen; täglich treten neue Kämpfer in die Reihen der Unterdrückten, der Mißhandelten, der Ausgebe»- teten; täglich schasst das Capital neue Rekruten durch Ver- Übung neuer Schandthatcu und mit dem Wachsen der Zahl steigt da« Selbstvertrauen aus die eigene Kraft im Volke. Schon sind die Vorzeichen des Kampfes da, Brnst gegen Brust stehen die Ausgebeuteten den Ausbeutern gegenüber, um jeden Zoll Raum sich ringend drängend; und während das Capital mit allen corrupten Mitteln sich dem Andränge der Forderungen der Arbeiter widersetzt, vollzieht die Wissen- schast— diese hehre Freundin der Menschheit— ihre Ausgabe, indem sie geräuschlos, aber sicher, als treue Bundes- genossin der Arbeiter, ihre vernichtenden Pseile in das Heer- loger der Capitalisten sendet, ihre geistigen Produkte un- barmherzig geißelt und sie in ihrer ganzen geistigen Blöße preisgiebt. Nie in der Geschichte hat sich eine Klasse zur Herrschast so rasch entwickelt, wie das Capital; aber auch nie hat einer herrschenden Klasse da« Kains-Zeichen de« Verfalles so auf ihrer Stirn eingedrückt gestanden. Nie sind die Zeichen des Verfalles bei einer Partei, welche kaum im Zenith ihrer Macht stand, so sichtbar hervorgetreten, wie bei der jetzt herrschenden Geldmacht. Geistige Verkommenheit, Corrnp- tion, Entsittlichung, Heuchelei, gepaart mit unersättlicher Habgier, sind wenige von den vielen charakterisirenden Eigen- schaften, welche diese Partei kennzeichnen. Und eine solche Partei sollte im Stande sein,— der lebensfrischen,— durch die gesellschaftlichen Zustände ent- wickelten Arbeiterpartei, welche in Verbindung mit der Wissen- schast den Kampsplatz betreten, lange Widerstand entgegen zu setzen?— Niemals! Und der erste Stoß, den das Ca- pital erleidet, wird die ganze Hohlheit und Kraftlosigkeit dieser Partei in ihrer ganzen Schwäche zeigen. Vcnmjibte!,. *(Ehrliches.) Bekanntlich haben die„Ehrlichen", als sie zur„Volkspartei" überliefen, unter Anderm auch die Unwahrheit verbreitet, bei uns ginge es nicht demokratisch zu. In Wirklichkeit aber geschah der Absall umgekehrt darum, weil es bei uns streng demokratisch hergeht und dies Leuten unangenehm sein mußte, die gern eine Patricier- wirthschaft eingeführt hätten.. Ebenso wie sich bei Gele- genheit des Baseler Beschlusses die Principlossigkeit der „Volkspartei" zeigte, ebenso zeigte sich bei Gelegenheit der letzten Delegirten-Versammlung zu Braunschweig die undemo- kratische Parteieinrichtung der„Volkspartei". Wenn wir sagten„Delegirtm-Versammlung", so irrten wir. Denn Delegirte sind vom Volk gewählte Abgeordnete, wie sie nach demokratischer Art bei uns zu den Generalversamm- lungeu zusammentreten. So etwps kennt man bei den Eiscnachern nicht. Die„Häupter", diejenigen, die als Rcdarteure, als bemittelte Leute oder aus sonstigen Gründen hervorragen, constimiren sich kraft eigener Machtvollkommenheit ohue Volksmandate als Vertretung der Partei, wie die« in Braunschweig geschehen ist. Man überlege! Bei uns wird der Parteiführer durch das allgemeine Stimmrecht erkoren; unsere Generalver- samnilungen bestehen aus Dclegirten, die gleichfalls au« dem allgemeinen Wahlrecht hervorgehen. Bei dieser durch und durch demokratischen, lediglich auf den Willen deS Volkes sich stützenden Einrichtung bleibt natür ich kein Platz für Aristokraten- und Patricier- Congresse, die kraft eigener Machtvollkommenheit Namens des Volke» auftreten. Daher werden mit bekannter„Ehrlichkeit" unsere demokratischen Einrichtungen von jenen neuen Patriciern und Aristo- traten als undemokratisch verschrieen; sie selbst aber legen ihre Natur durch Zusammenkünfte, wie die in Braunschweig deutlich zu Tag Einige Redacteure (Literaten) und einige liberale Bankiers treten unter Vorsitz des Herrn Löb Sonnemann zn- sammen und maßen sich an, die Arbeiterbewe- guug zu vertreten, und da« Volk, die Arbeiter sollen sich dem blindlings fügen. Hat man daran noch nicht genug; soll die„Ehrlichkeit" noch weiter gehen? Wir glauben, eine stärkere Anmaßung, ein größerer Verstoß gegen alle demokratischen Grundsätze, eine keckere Mißachtung des Volkes ist überhaupt nicht möglich. —(Die Grubenunglücke) mehren sich in schrecken- voller Weise. Am 13. Oktober sind zu Chatelineau in der Grube Nr. 7 der Zeche du Gonffre aus angeblich unbe- kanntcr Ursache in einer der oberen Galerien die Gewässer eingebrochen, und zwar so plötzlich und gewaltig, daß von den in der Grube beschäftigten Arbeitern 30 ertrunken sind.— In einer Kohlengrube der Zechen von Layon- et- Loire (Maine et Loire) hat am 13. Oktober eine Explosion schla- gender Wetter stattgefunden. Von fünfzehn Arbeitern, welche in der Grube waren, haben sich neun mit größter Mühe retten können; sechs sind umgekommen. —(Ein Straß enräub er), beritten mit schwarzer Mähre, wie Dick Perpin, schwarz maskirt und in einem Reiteranzug des vorigen Jahrhunderts, wie ihn der große Räuber Claud Duval getragen, machte jüngst die Grafschaft Cambridgeshire in England einige Nächte lang unsicher. Er erhob Zwangstribut von d n Jusassen von Equipagen, die ihm in den Weg kamen, ließ aber die Armen unbehelligt. Vor einigen Tagen wurde man seiner in einem Wirthshause habhaft, wo er seiner Rosinante Stallung verschafft hatte. Sein Namen ist Trevor, Student der Medicin von hier und Neffe eine« der ersten Aerzle der Hauptstadt. Er scheint seine phantastische Räuberrolle aus romantischer Liebhaberei gespielt zu haben. /ür Derlin. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Verein. Geschlossene Mitgliederversammlung Sonnabend, den»I». Oktober, Abends«>/» Uhr. im großen Saale de« Herrn I. Todtcnhöser, Große Friedrichsflraßc 32, nahe der Besselstraßc. Tagesordnung: 1) Vortrag des Vereinspräsideuten Dr. v. Schweitzer Spartacus. 2) Die bevorstehende Generalversammlung. 3) Fragekasten und Verschiedenes. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht T. W. Tölckt. Für Itzthoe. Versammlung der hiesigen Mitglieder de» Allgemeinen deatschen Arbeiter» Vereins Montag, den». November, Abend« S'/z Uhr, im Saale des Herrn Eggers in der Feldschmiede. Tagesordnung: Besprechung über die Agitation. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Im Austrage de« Bcvollm.: Peter Diesing. Es Wersen sämmtliche Mitglieder de« Allg. deutsche» Zimmercrvereins so wie der Allg. deutsch. Metallarbeiter- schast zu einer wichtigen Besprechung aus Montag, den I. November fteundlichst eingeladen. _ Peter Diesing. Jiix Dreslau. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder des Allgemnnrn deutschen Arbeiter-Vereins Sonnabend, den Oktober, Abend« 8 Uhr, im Trebnitzer Haus. Nur Mitglieder, und solche die es werden wollen, haben Zuttitt. I A.: Julius Scherl. Ä Därmen. Oeffentliche Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins Samstag, den SO. Oktober, Abends 8 Uhr, bei Herrn Chr. Wilhelmi, Parlamentsstraße 1. Tagesordnung: Vortrag de» Unterzeichneten: Ueber den Nutze» des glei- che» Stimmrechts bei Communal-Wahleu. Der Bevollmächtigte W. Fr ick jun. ' Für Darmrn. Gemüth icke Zusammenkunft der hiesigen Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins Sonntag, den»I.Oktober, Nachmittags* Uhr, im Lokale des Herrn Chr. Wilhelmi. Deklamationen und Vorträge. Damen können anwesend sein. W. Fr ick j»n. Abschieds-Gruß. Den Parteigenossen in Elberfeld und Nowaweß rufe ich bei meiner Abreise nach Wien ein herzliches Lebe- wohl zu. Kämpfet rüstig weiter, wie auch ich stets inid überall unserer heiligen Sache treu bleiben werde. Berlin, 27. Oktober 1839. Hermann Feick. Für Paris. Die hiejlgeil Lassalleaner versammeln sich jeden Dienstag Abend: im deutschen Castno(Harmonie) 64, nie Fauboi St. Martin. /fit Berlin. Außerordentliche Generalverfamwl sammtlicherZimmcrgesellen Berl 12 immlnj Bell» »Vj W r 87. und der Umgegend Sonntag, den»i. Oktober, Lorm. iu Baabe'» Lokal, Große Frankfurterstr. 37 Tagesordnung: 1) Kassenbericht der Slrike-Kasse.— 2) Wichtige legcnheit.— 3) Die jetzige Lage uud da« Verhallt Meister gegen die Gesellen.— 4) Wahl zweier Beisih� Strike-Kasse. Für die Commissiou: A.' C s ji Ne Zeitung •"t zwar: e M Altona. Allg. deutsche Manusakturarbeiterfch� Oeffentliche Versammlung A Sonnabend, den 3«. Oktober, Abend« im Franz'schen Hos(Gellerts Platz). Tagesordnung: 1) Vortrag: Die Arbeiterbewegung im Allgeml 2) Die Bestrebungen der Gewerkschaften. 3) Der Slrike der Brandenburger.— Verschie! I. Lössler, Bevollmäch! �»«nreme« Uch 5 S in den iüdd. W /ör Altona. Allg. deutsche verein. Metallarbeiter Oeffentliche Versammlung Sonnabend, den 3«. Oktober, Abend« 9 im Schuhmacheramthause, Große Bergstraße. Tagesordnung: Besprechung der Kranken-Versicherung.— Versch! Einzeichnunzen finden statt. Im Auftrage der Kranken Versichcrungs-Tommisß°' ____ Fr. Schmalz.. /ur Altona. Atlg.Tabacks- n. Cigarrtnalbriltr-Vrmerkl< Generalversammlung Sonnabend, den 31». Oktober, Abend« 8'» iu Wittmaack's Salon, Große Bcrgstraße- Tagesorduung: 1) Borlage der Statuten.— 2) Verschiedenes. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Chr. Graßmann, pi. P'' Der rep llewaltig stegreicht vom �istand: �ktionelle Für Hamburg. Gewerkschaft deutscher Holzar! Oeffentliche Versammlung Sonnabend, den 3«. Oktober, Abends» Tischler-Amtshan», Breitestraße. Tagesordnung: Vortrag von Herrn Wolf. Leh> •x' ch verke: i�mercd) Für Elbtlftld. Allg. deutsch, verein. Metallarbeiters Vers ammlung Samstag, den 3«. Oktober, Abend« 8 l im Lokale des Herrn Petsch, Neustr. 16. Der Bevollmää Allg. Für Därmen. deutsche Arbeiterschaft der u. Fabrikarbeiter. Oeffentliche Versammlm Montag, den». November, Abend« 8 im Lokale de« Herrn Felle r, Heckinghausersttti Tagesordnung: Bortrag.— Rechnungs-Ablage. ___ Der Bevollmächtigte g. Rj Für Krandenburg. Allg. deutsche Arbeiterschaft der Hand Fabrikarbeiter. Stiftungsfest Sonnabend, den 3«. Oktober, Abends# im Saale de« Herrn Kerne»(Elysium) Eintrillskarten a Person 4 Sgr. Auch Mitglieder anderer Arbeiterschaften könne»\ Feste bctbeiligen. Das Frst Comitö: I. A.: A. Für Slaßsort. GroHes Arbeiterfe! Sonntag, den 31. Oktober, Nachmittag«� Militär-Concert W« ausgeführt vom Musikchor de» 4 Artillerie-Regime� � Magdeburg. ? ach dem Concert Ball. Alle Arbeiter Staßfurts und der Umgegend t» dieser Festlichkeit hierdurch fteundlichst eingeladen Bemerken, daß der Erlös für die Eschweiler Strikel stimmt ist. Entro zum Concert ä Person 2'? Sgr. mit zum Concert und Ball 5 Sgr., jedoch ohne dem - «»«to"r' keitssinn des Publikums Schranken zu setzen.. � Um recht zahlreiche Betheiligung bittet im Aufflj � l'tl;lten P Comitee's: Gustav Hecker, Schviftfl, k begehen, Druck von R. Bergmann iu Berlin.— Beroutwortlicher Redck'eur uud Verleger: W. Grüwel in Berlin. Für die Lauenstein'schen Arbliter in find ferner eingegangen:, Von Reinhold Herfurth in Dresden 6>. V Summa 182 Thlr 5 Sgr. 7 Pf. Weitere BeitÄ. ein gern entgegen Die Expedition de«„Soc�- z,-'-vor zv ---- �""«ert wort �emordu ann ins\ �Ulerie. vi 'lheit bab. Ganzen . Sl Sc H Offiziere Agenten! deutlich n ! Meisten i stkn werdi �0 Gefan Blaga kcn lung. das Bdc crschi aragoi einmal "k zu � rben bal alt« der a rim bevor; at Serra ster. Se . kr Linie �l-be die tl Minist CorteS "�9 geben, glich, da, .kd, um z> enerale die .. Die Agit »Nmt imme Päch'-r ifistn selbst %. Del L�tlf, der f/IMen bisl sieben jlar lesandt. i J'tn und! ihnen de �chtfertigun n verlassen! p& wurde