Berlis, Sonntag, den 31. Oktober 1869. Fünfter Jahrgang Lichtig! LerhalU' ir B-W' Aeitmig erscheint drei Mal wöchentlich 'ut pv«: Dienstag», Donnerstag« nnd Gaunabend«»bcnd». Organ der social-dcmlikatischen Partei. Redaction und Kxpediliont Berlin, Gitschlucrstraße 17. tersch� ang. nds 9V ah). llgemeiiat erschieM llmächq Vret» für Berlin tncl. Brwgerlohn-»ierteljithrlich IS Sgr., maust' lich s Sgr., kinielne Nummern I Sgr.: bei den Postitmlero in Prenßen 1b Sgr., bei den außerprcußifcheo Pastimtcrn m Deatfchland 12'/, Sgr.,(44 Kreuzer iüdd. Withr.) Vestellavgeu werden auswärt» bei allen Postämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen genommen. Zuserate(in der Trpedition aufzugeben) werden pro dreigespaltene Petit-Zeile bei Arbeiter« Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit it Sgr. berechnet. Agentur für England, die tolonien, Amerika, China und Japan Mr. A. üuensiug 8 Litilo-Nawport-Street, Leicester-Square. W. C. London. •iterfl UNg' ds» l" straße. Verschiß >mmiss>°' I Kit dem I. Oktober hat ein neues Bierteljahrfr �nnement auf den„Sorial-Demokrat" begonnen «r ersuchen diejenigen, welche noch abonniren len, dies sofort zu thun. Den neuen Abonnenten wird da« Blatt für ganze Quartal, vom I.Oktober an, vollstän nachgeliefert. Politischer Cheil. cwerlillil >s S' t gstraße- l'iti ut-l ar vs» illmitl er lu Z-r?--« ! F. Rundschau. Berlin, 30. Oktober. Der republikanische Ausstand in Spanien war � ilewalliger, das gestehen jetzt selbst die Organe 's siegreichen Regierung ein. Die„Gaceta de Ma- vom 25. Okt. bemerkt über den republikanischen Wand:„Es ist unmöglich, die Bedeutung der in- �eklionellen Bewegung, welche niedergeschlagen worden tV sv verkennen. Nach einer annähernden Durch- ��klSberechnung sind von der Regierung über 40,000 Ql"i ins Feld gestellt worden; die Armee, die Gen- avierie, die CarabinierS und die Freiwilligen der !'lheit baben slib!bare Bcrluste erlitten. Man zählt WWW Ganzen an Todten: 4 Generale, 15 Offiziere ofiM«, 91 Soldaten; an Verwundeten: 9 Generale, — J Offiziere, 449 Soldaten. Die Verluste der In- Winten können nicht genau angegeben werden, Iterst* Deutlich nicht in Bezug auf die Verwundeten, da Lr,mWen 0011 ihnen in den Häusern versteckt ge« � � ���i:en. Im Ganzen wurden in den Gefechten 16. Iä �OO Gefangene gemacht."— AuS der Provinz fllaga kommt als Nachhall des AufftandeS die Mit- tlung, daß ein Alguazil von einer republikanischen 'nde erschossen worden sei. Auch im Norden, in aragonischen Stadt Barbastro, hat man � einmal eine republikanische Kundgebung ins erk zu fetzen versucht; doch stellten die Be- �rden bald die„Ordnung" wieder her.— tgenwärtig dauert zwischen den siegreichen Gene- aien der Znzjst um den zu ernennenden König fort. nm bevorzugt den nlinderjährigeii Herzog von Ge- Serrano den Orleanistcn Herzog von Moni- Muster. Selbstverständlich handclr es sich hierbei in ?and' sWkr Rnie um die Rivalität jener beiden Generale, Wche die thalsächliche Herrschaft unter der Maske Wz Ministers in die Hände zu bekommen wünschen. ■Me CorteS werden durch die Königswahl den Aus- geben, und sobald dies geschehen, ist eS leicht "n.W'ch, daß auf's Neue an die Waffen appellirt um zu entscheiden, welcher der rivalisirenden knerale die Früchte der Revolution ernten soll. � Die Agitation gegen die Grundbesitzer in Irland � �mt immer größere Dimensionen an und der Trotz ' v1' Pächter auf ihre vereinte Kraft tritt in Folge az» �'len selbst gegen angeblich beliebte Gutsherren zu I l|(,ä«. Dem Grafen de Larnac auf Thomastow tegiwe�I der auf feinen Gütern ansässig ist und im I(3lMhncn den Drohbrief vor und knüpfte daran eine Jchtsertigung. Er hatte nämlich eimn Pächter, der #lt/et(assenC« Pachtgut einige Jahre bestellt hatte, weisen wollen. Der Graf ermahnte die vcr- In'sU-lten Pächter und Arbeiter, keine Gcwaltthaten � Wehen, aber, obschon man ihm aufmerksam zu- h*?. wurde ihm doch keine befriedigende Antwort zu W"T Der„Jrish Times" zufolge wurde aus S W lxj i GutSverwalter Namens Gargan in Moynally iich'n ein Mordversuch gemacht. Er entkam glück- Ski- � Zwei Jahren war schon einmal auf ihn i>e pW worden. Ein anderes irisches Blatt meldet Ermordung eines Pächters Namens Carroll in feil iden Ztrikel mit !m M «uft-� ml n OC-'Jy der Grasschaft Watersord, dessen Leiche in vcrstüm meltem Zustande auf der Heerstraße liegend auf gefunden wurde. Sein Knecht ist als der Thäter� schaft verdäcktig in Haft. Der Ausstand in Dalmatien beweist, was ein tapferes Bauernvolk im Kampfe zu leisten vermag Die österreichische Truppenmacht hat von den unor- ganisirtcn Bauern eine tüchtige Schlappe erhallen Der Ausstand selbst ist gegen die neu eingeführte drückende Militärpflicht gerichtet, und es scheint kei neswegS russischer Einfluß den Ausstand bewirkt zu haben, wie man in Wien glauben machen möchte. Es ist Thatsache, daß schon am 15. September viele dalmatische Gemeinden ihre Verwahrung gegen die Durchführung des Larchwehrgesctzes einreichten und das Generalkommando ihnen versprach, dieselben nach Wien zu schicken; die Bauern glaubten daher, die Aushebung werde bis zum Bescheide aus der Res» den; eingestellt werden. Tbalsache ist es auch, daß am 5. Oktober alle Bezirke um Cattaro in einer großen Volksversammlung dem Bezizkshauptmann Franck erklärten, weder den Eid ablegen, noch die Uniform anlegen zu wollen; daß die Landleute gleich darauf begannen, ihr Vieh und ihre Habe in die Berge von Vtontenegro abzuführen daß endlich eine zweite Versammlung beschloß das Fort Dra- gali zu Uberrumpeln und sich der vorräthigen Zünd� kapseln zu bemächtigen. Dennoch wurde General Wagencr von dem Aufstande überrascht! Er hatte den Bauern sicher das nicht zugetraut; noch weniger aber, daß sie die Truppen aus offenem Felde schlagen würden, wie es geschehen ist. Der Expedition unter Oberst Jovanowich am 26. ds«. ist die Entsetzung des Fort« Dragali nicht gelungen. Die Oesterreicher, welche von etwa 2000 Insurgenten hart bedrängt wurden, mußten das Hochplateau von Dragali räu- men und zogen sich mit ziemlichen Verlusten nach Risano zurück. Die FortS Dragali und Ezerl wice sind fortwährend von Insurgentenhaufen einge schloffen. Die Opposition in Frankreich ist durch den kläglichen Ausgang der Agitation für die Demonstr* tion des 26. Oktober in große Verwirrung gerathcn. Jede ihrer Fraktionen macht den andren Vorwürfe, sucht der allgemeinen Erschlaffung, die der lang andauernden Aufregung naturgemäß folgen muß, durch irgend ein Reizmittel vorzubeugen. Die Halbsocia- listen schlagen vor, mit den Bourgeois-Republikanern vereint, schon jetzt eine provisorische republikanische Regierung zu ernennen, die sofort bei einer Revo lulion in Wirksamkeit zu treten hätte. Das bedeutet na türlich: daS Fell verkaufen, che man den Bären hat, und ist so grundlächerlicki, daß eS sich der einstige» Agita tion für den„Angestammten"— den Herzog von Augustenburg— schnurstracks an die Seite stellen würde. Ohne Zweifel hat das Kaiserthum aus dem Mangel an Thalkraft, den die Opposition der Ka n» wer gezeigt hat, neue Kraft geschöpft. Während der Herr dtoxeu(Staatsbürger) hübsch zu Hause blieb, war Napoleon selbst auf den Posten, nach Paris, ge- eilt. Auf den Tuillerien wehte die große Fahne als Zeichen seiner Anwesenheit, ja er machte sogar an jenem Tage, für den man seinen unfehlbaren Sturz verkündet hatte, eine Promenade und besuchte die Oper. UebrigenS hatte er sich auf alle Fälle ge- rüstet. Das Militär in Paris und der Umgegend, 80,000 Mann, war consignirt, ja in ganz Fxankreicb sollen die Truppencommandanten die Weisung gehabt haben, ununterbrochen auf dem Posten zu sein; die oldaten in Paris waren mit Proviant und Muni- tion für zwei Tage versehen; kurz es war allcS be- reit, den gewaltigsten Aufstand zu bewältigen— vorausgesetzt natürlich, daß die Truppen auss Volt rücksichtslos geschossen hätten, was Niemand vorher- sagen kann.— In Paris ist gegenwärtig der Ein- tritt einer politischen Erschlaffung sehr fühlbar. Auf- regung verursacken fast allein noch die StrikeS, von denen der der CommiS noch imuier hartnäckig an- dauert. 4P Par is, 27. Okt.(Der Demonstrationstag.) So wäre denn der große Tag glücklich vorüber, ohne daß ein so gewaltiger Ruck, wie ihn die Geschichte braucht, Europa von einem Ende bis zum andern erschüttert hat. Aber nntzlo» ist derselbe doch nicht verstrichen, da er dcii Sanguinikern der Revolution die große Lehre giebt, daß, Frankreich noch keineswegs für eiue Weltrcvolution reis ist. Denn wohlgemerkt, nicht die Truppen- und Polizeimacht, nicht der Mangel an Barrikadenmatcrial, nicht die Paris durchlichten- den breiten Boulevard« und auch nicht die fcstungsgleichen, Respekt einflößenden Kasernen haben gestern den Ausbruch einer Revolution oerhindert, sondern einzig und allein da» Dunkel und die Verworrenheil, die noch in den Köpfen der Volksmassen und der Volksführer herrschen. Erst müssen kühne Gedanken theoretisch vorgearbeitet haben, che kühne Thaten erfolg-n können. Um Europa vvrzuleuchten und es mit fortzureißen, dazu fehlen einstweilen noch die ein Helles Licht ausstrahlenden und durch ihre Gluth die G-mlither entflammenden Ideen. Die hiesigen Revolutionäre sind durch hie Bank jugendliche Enthusiasten, die für die mit etwas socialistischcm Anflug verquickte republikanische Staatsform schwärmen, unerfahrene Lärmmacher, mit denen Bonaparte vorderhand noch leicht serlig wird. Daher trommelt man hwr noch zum Uebcrdrnß auf der alten Phrase der dreieini- gen Freiheit- Gleichheil Brüderlichkeit herum, und daher bil- del der Name Republikaner noch den Bercinigungspunkt für die Söhne der Neuzeit.— Ein Revolutionär braucht nicht gerade immer fürchterlich zu sein; nein, er kann auch der Komik Stoff bieten. Einen solchen komischen Stoff aber hat der Versuch, am 26. Oktober eine gewaltige Revolution in hie Welt zu setzen, geliefett. Die Berge haben sürchter- lich gekreißt, aber schließlich nicht einmal ein lächerliche« Mäuslein geboren. Der alte Raspail, den man irrthümlich häufig für einen Socialistcn hält, kann als Muster und ab- schreckende« Beispiel der neuesten revolutionären Donquixolte- rie gelten. Erst bellt man den Dezember-Mann an, will ihn beißen und droht ihn zn zerreißen. Wenn derselbe aber mit seinem eisernen Besen zum Dreinscklagen ausholt, nimmt man den Schwanz zwischen die Beine und retirirt sich hinter die wohlbekannte Maxime, daß Ruhe jmd Ordnung die erste Bürgerpflicht ist.— Eine Demonstration in Pari« machen wollen, heißt Revo- lutiönchen spielten wollen. Mit der Revolution läßt sich jedoch kein Spaß treiben. Spiele, mein Kind, nicht mit Schießgewehr, besonder« nicht mit Ehasscpot!— Eine De- monstation hat nun allerdings nicht stattgefunden. Allein der Spieß war umgekehrt worden; denn nicht da«„Voll", sondern der Kaiser machte sie. Louis Bonaparte zeigte Pa- n», Frankreich und Europa, daß er noch Herr im Lande ist. Auch zeigte er, daß er nicht ohne ernsten Kampf sich von der Regierung vertreiben läßt. Patrouillen zn Fuß und zu Pferde durchzogen in allen Richtungen die Stadt, und aus den Fenstern der prächtigen, mit Truppen vollge- pfropften Kasernen blickten hohnlachend und siegeSgewiß die Soldaten auf die friedliebenden„Bürger" herab. Ein sü- perbcr Anblick! Am Meisten indeß gefielen mir jene schon vorgestern an die Mauern von Paris gehesteten Poliznplakate, w welchen bekannt gemacht wurde, daß die Behörde die umfassendsten Maßregeln getroffen hatte, um mit Strenge gegen jcglrche Zusammenrottungen einschreiten zu können. Denn jene Plakate beriefen sich auf die Verordnung der provisorlschen Regierung vom 7. Juni 1348, ein- Vcrord- nung, welche der Jnnischlacht vorherging und welche unter Andern von Ledrn-Rollin und Garnier- Page» unterzeichnet ist. So wurde denn die bürgerliche Demokratie mit ihren eigenen Waffen geschlagen!— Man Köster sich nun damit, daß man an und nach dem 2g. November nachholen wird, was man am 26. Oktober versäumt hat. Allein, was man ich jetzt noch nicht zu thun getraute, wird man in einem Monate noch nicht vollbringen können. Bouaparte ist aus einer Hut, und je mehr der Winter herannaht, desto weni» ger eignet sich da« Wetter für einen Straßcukampf.— 'Nichtsdestoweniger fühlt sich die Regierung nicht wohl. Denn sie weiß sich der moralischen Stützen beraubt und muß sich immer mehr als offene Gewalt enthüllen. Sie ist nicht mehr beliebt, sondern wird immer mehr verabscheut. Aber sie wird noch gefürchtet, und zwar wird sie noch so sehr gefürchtet, daß man trotz ihrer Rath- loflgkeit es noch nicht auf einen Kamps mit ihr ankommen läßt und sie zum Teufel zu jagen sich getraut. Doch mag man sich zieren und sperren so viel man will: zuletzt muß doch dreingeschlog-n und im blutigen Kample der Sieg et. ning.n Wersen. Eine Reoolntion im Schlafrock und in Pantoffeln ist nie elwaS Werth. Blut ist„ein ganz befon derer Saft;" es ist der beste Gefchichtskitt.— Aber je weiter sich die Revolution hinausschiebt, desto vortheilhaftcr gestaltet sich die Sachlage für unsere Partei. Denn, wie schon gesagt, muß es eist in den Köpfen der Arbeiter noch Heller werden, ehe selbige an« dem Siege, den sie mit Gefahr des Lebens erringen, hinlänglichen Nutzen ziehen können. Es ist daher sehr wünschenswetth, daß die Entscheidung erst im nächsten Frilhjahre erfolgt. Gegenwärtig würden der bllrger- lichcn Demokratie die Arbeiter nur a'.S Kanonenfutter dienen. Bis zum nächsten Frühjahr jedoch werden sie sich voraus- sichtlich zur felbüständigen Partei herausgebildet haben.— Es ist wirklich komisch mitanzusehen, wenn in den Zeitnngen erst lange hinüber und herüber berathcn wird, ob losge- schlagen werden soll oder nicht. Die Fanatiker der Ruhe und Ordnung führen das große Wort, überwiegen mit ihren Ralhschlägcn und eutmuthigcu das Volk. Mittlerweil: crn> centrirt die Regierung ihre Kräfte und verstä'.kt die Gründe der bürgerlichen Demokratie mit dem materiellen Gewicht ihrer Mordwerkzeuge. So kommt es denn schließlich, daß einstweilen Alles beim Alten bleibt. Wer wird sich auch um einer elenden Constitution willen schlagen wollen? Wir stehen nicht mehr im Jahre 1830.— Wir stehen auch nicht mehr im Februar 1818. Wir schlagen uns nicht mehr, um die bürgerliche Republik einzuführen. Zwar werden wir gewissermaßen an das Jahr 1848 an- lnüpsen, aber nicht an den Februar, sondern an den Juni. Die Proudhon'schen Illusionen, die im„Travail" noch ebenso sehr spuken, wie in der„Resorul" und im„Rcveil", müssen durch Ansichten und Borschläge verdrängt werden, wie sie nencrding» Cantagrel vorgebracht hat. Ehe es besser wird, muß der so verschriene ConimuniSmnS wieder zu Ehren gelangen und kühn sein Haupt erheben. Der jetzige franzä- sische SocialismuS erinnert uns noch zu sehr. an unfern guten Freund und Kupferstecher Schulze aus Delitzsch!— Jndeß bilde ich mir keineswegs ein, daß die nächste Revo- lution in zwei oder drei Tagen serlig sein wird. Im Ge> geuthcil bin ich überzeugt, daß sie, da es sich bei ihr um die Herstellung der socialistischen Einheit Europa's handelt, zu ihrem Austrag mehrere Jahre braucht. Würde sie blas einige Tage dauern, so würde e» sich allerding» bei ihr nur um die Herstellung einer neuen StaatSform für Frankreich handeln. Gerade weil sie eine so große Tragweite hat, darum fällt ihre Geburt so schwer. Unsere Partei braucht sich nicht zu überstürzen; sie braucht nicht ungeduldig zu werden. Wenn einigen von uns die Revolution zu lange auf sich warteu läßt, wird sie doch unfern Feinden noch viel zu früh kommen. Gestützt aus den breiten Rücken der Geschichte, erwarten wir den endlichen LoSbruch mit voller Seelenruhe und Heiterkeit, da wir gewiß wissen, daß die Zukunft un» gehört. Inzwischen amllsiren wir un«, indem wir den re- volutionären Anstrengungen zusehen, welche die in das Bitnd- niß der bürgerlich e Demokratie verstrcklen Republikaner fortwährend in Athem elhalten. Hätten wir jedoch die Wahl zu treffen zwischen der bürgerlichen Demokratie und Bonaparte, so würden wir den letzteren in der That vor- ziehen müssen, weil der BonapartismnS wenigstens die Heuchelei der bürgerlich republikanischen Freiheit nicht auf- kommen läßt und weil er die geschichtliche Zuchtruthe ist. womit die bürgerlichen Republikaner für die Sünden der Juuischlacht abgestrafe werden.*) 1. Paris, 16. Okt.(Die Metzelei in Aubin.) Un- sere heutigen Staaten haben eine eigene Manier, die politi- scheu wie socialen Fragen zu lösen.— Diejenigen, welche sich au» Verzweiflung gegen da« Unrecht aus der einen oder anderen Seite auflehnen, werden einfach niedergemetzelt. Nach dem Mord bei Saint Etienne, Ricamarie, geschieht die Mordthal von Aubin. Bei der in Saint Eticnue stattge- habten Grüve(Arbeitseinstellung) der Bergarbeiter schob man al» Grund de» Einschreitens der Miliiairmacht vor, daß die Grävisten die„individuelle Freiheit" angegriffen hätte», indem dieselben ihre Kameraden, die arbeiten wollte», aus alle Weise daran zu verhindern suchten. Wir wissen wohl, daß dies von den Gegnern der Socialisten hart ge> tadelt wird, auch von der radicalen Bourgeoisie, welche, wenn sie es nicht mißbillgt, wenigstens schweigend darüber hinweggeht, um nicht ihren Pferdehuf zeigen zu müssen. Wir jedoch wollen offen gestehen, daß wir das Bestreben strikender Arbeiter gerechtjertigt finden. Der sociale Kampf ist ein Krieg, lind man vergleiche mit der Schädigung der „individuellen Freiheit", die man den Strikenden vorwirft, doch nur die Kriegsgesetze, die für Fahnenflüchtige„Pulver und Blei" haben. Da, wo oft genug nur Eroberungssucht oder verletzte Eitelkeit eines Fürsten vorliegt, wird der„in- dividuellen Freiheit Pulver und Blei entgegen gehalten, der Arbeiter aber soll ungehindert die Bcrrälher an seiner ge- rechten Sache schallen lasten Freilich, wer wird auch die Interessen de» Arbeiterstande« niit denen„erlauchter" Her- ren auf gleicker Stufe stellen. Vermessene» Verlangen! Und noch vexmesseucr, wenn e« die Interessen der„Jntelli- genz" des neunzehnten Jahrhundert», der Kcpitalistenklasse gilt! Gleichwohl bemühen sich unsere radical-demokratischcn Blätter in spaltenlangen Artikeln zu beweisen, daß zwischen Bourgeoisie und Arbeiterstand kein Unterschied sei, denn„der Arbeiter weiß", wie der„Reveil" bemerkt,„daß er Bour- geoi«, Gutsbesitzer tvird, wenn nur sein Fleiß und seine Beharrlichkeit ein glücklicher Zufall(I)(adauoe beureuae) begleitet." Giebt e» eine traurigere Behauptung!— Doch kehren wir zur„Meuterei" von Aubin zurück. Diesmal war, wie man jetzt mit Bestimmtheit erfährt, keine Arbeitseinstellung vorbereitet, und am allerwenigsten eine Forderung von Lohnerhöhung oder Verkürzung der Arbeits- zeit. Da« barbarische Austreten der französischen Soldateska wurde durch einen einzelnen Schurken, den Ingenieur der Compagnie dOrleanS verursacht. Die Ausbeutung der Bergwerke, welche Schiefer und Kohlen enthalten, wird den Arbeitern nach Tagelohn eineStheil», nach Accord(Wagen- ladungen) andernthcils bezahlt. Nun kam c» häusig vor, daß der Ingenieur faud, die Arbeiter(Stück arbeitet) verdienten hie und da zu viel, er kürzte *) Wir müssen für diese Geschichtsauffassung dem Herrn Correspondenten die Verantwortlichkeit überlassen.(D. Red.) denselben dann willkürlich den Lohn, auf welchen sie rechtlich Ansvruch hatten. Die Arbeiter beschwerten sich einige Mal bei der Direktion und forderten schließlich seine Entfernung. Doch alle» war vergeblich, die Beschwerden blieben unberllck- sichligt, wa» übrigens immer vorauszusehen ist, denn zuver- lässige„Hunde" werden nicht von ihren Herren verjagt.— Daß der Grell der Arbeiter sich endlich Lust zu macheu suchte, ist nicht zu verwundern, denn seit Jahren hatten sie schon diese Niedertracht von Seilen ihres Ingenieurs zu er- tragen. Daß sie diesen nun hätten ertränken wollen, werde ich nie glauben können, denn Niemand hätte sie ja daran hindern können; eher glaube ich, daß sie den Ingenieur durch ein Bad, in welchem er Todesangst durchmachen mußte, ge- fügiger machen wollten. Das Schauderhafteste bei diesem Morden ist, daß sich unter den Ermordeten, 20 an der Zahl, daruuter auch ein schwangeres Weib— wie in Paulin*) — nur drei Grevisten befinden, die Mehrzahl wurde bci der Arbeit getödtet, denn man fand Leute, die noch das Werkzeug in der Hand hatten. Die Grobschmiedc erklärten deshalb auch, nicht eher ihre Arbeit wieder aufzunehmen, bis die Soldaten enisernl worden seien, da sie sich nicht dcrsel- den Todesgefahr wie ihre Brüder bei der Arbeit aussetz.-n wollten. Ter commandirende Offizier wird wahrscheinlich wie sein„heldenmllthiger" Vorgänger in Ricaniarie mit dem Kreuze der Ehrenlegion decorirt werden, denn Dank seiner hat das Gouvernement die dritte Wnnderwirkung der Chasse- Votgewehre e, probt; ob aber Mentana, Ricamaric und Aubin dem„liberalen" Kaiserreiche eine festere Basis geben werden, ist eine andere, nicht schwer zu lösende Frage. Gewisse Blätter suchen die Soldaten zu entschuldigen, da dieselben zuerst angegriffen worden seien(?). Thatsache ist, daß kein einziger Soldat auf dem Platze blieb, auch nicht verwundet wurde— außer leichten Kontusionen— daß aber die große Mehrzahl der von der Soldateska Gemordeten sowie Verwundeten von rückwärts, wie die Wunden zeigen, niederge- schössen wurde. Doch nicht genug, daß hier ein Verbrechen begangen wurde, welche« die schärfst- Ahndung verdiente, nicht genug, daß der commandirende Offizier vor kein Krieg»- geeicht gestellt wurde, nein, es werden noch Berhaftnugcn unter den Arbeitern vorgenommen. MJn wird natürlich ein Verbrechen durch ein andere» mildern wollen und man wird deshalb auch Mittel finden, um ein„Schuldig" über die Verhafteten aiiSzusprcchen. Betrachten wir die Ursachen, wodurch diese» Morden entstanden, wodurch Gatliunen nnd Kinder ihrer einzigen Stützen beraubt wurden, betrachten wir un» die„Compagnie d'OrleanS", die ihren Ingenieur nicht entfernen wollte trotz aller Beschwerden der Arbeiter, betrachten wir das Niederschießen von zum größten Theil gar nicht an der Gröve Bethelligten und fragen wir dann unsere Gegner, ob wir Social-Demokraten die Feinde „der Ordnung, Freiheit, Familie und de» Eigcnlhums", als welche man uns hinstkllt, in der That auch seien, so müßten sie un» wohl die Antwort schuldig bleiben. Eben weil wir nicht Desgleichen sind, fluchen wir den gesammten heutigen Gesellschafiszuständ.'ii und werden denselben entgegen treten, bis„Ordnung, Freiheit, Familie und Eigenihum" nicht mehr auf Extratische servirl werden, wo für das eigentliche, da» arbeitende Volk kein Gedeck aufgelegt wird, bis jenes aller Arbeiter gemeinsames Gut sein wird. VereiLS-CheU. (Für den Allz. deutschen Ar b eiter-V e rein.) ??c»»mi«nster, 28. Okt.(Eonflikt mit der Po- lizei.) Sonderbar ging cS her in einer Versammlung am 0. d. MtS., in welcher Herr W. Wolf aus Hamburg zur Tagesordnung:„Der Arbeiterstand, seine Bedentung und seine Ausgabe" einen gediegenen Vortrag hielt. Herr Wolf hatte eine Stunde gesprochen, da sprang der anwesende Polizeimeister im Amtseifer auf und erklärte die Versammlung für aufgelöst. Herr Wolf wurde als Verbrecher inhastirt, uns, Gerüchten zu Folge, dachte die Po- lizeibehörde hierorts Herrn Wolf eine beinahe 2jährige Ge- sängnißstrase zu. Doch in Folge de» UrtheilS de« Königl. KretsgerichlS zn Kiel ist ihm eine ganz geringfügige Strafe zuerkannt. Und doch Auslösung der Versammlung und lang- wierige Untersuchungshaft! Am 26. d. Ml», wurde unser Freund endlich aus freien Fuß gesetzt. N'iherer Bcricbt wird von Herrn Wolf selbst wie von hier nächsten» folgen. Mit social-demokratischem Gruß H. D. Plambeck, Bevollm. Adorf, 13. Okt.(Neue Ausbreitung.) Am 13. d. M. sind hier Mttglieder zum Allg. dentjch. Arb-Verein beigetreten. F. A. Müller. Zu PctcrSwaldau fand vor einigen Wochen Sonn- lag» ein schlesischer Arbeitertag statt, über den ein Bericht de« Herrn Bandt vorliegt. Herr Scheil au« Breslau war anwesend und berichtete über den Congreß zu Eiscnach. In Anknüpfung daran wurde unser Parteiftand- pnnkt von Herrn Scheil entwickelt und eingehend der Unter- schied zwischen Centralisation und Deceniralisalion, sowie die Ausgabe, die menschliche Gesellschaft zu verbessern, be- sprachen. Der Redner sprach dann für freien Volksschul- Unterricht, und erwähnte das ungenügende Bestreben der Fortschrittspartei in dieser Hinsicht. Er schloß mit einem Hinweis ans den Gang der Weltgeschichte, Lassallc'S ZuruseS an die Arbeiter hervorhebend:„Rettet Euch au» den Fesseln einer Produktionsweise, die Euch al» Waare entmenscht!" Herr Solomon Klingberg trug ein von ihm verfaßtes Lied vor. Die Herren Blaser, Scheil nnd Schnabel sprachen über die Parteikämpse und Schwierigkeilen der Parteileitung. Eine Resolution wurde dahin verfaßt, daß die Angriffe der„Ehrlichen" möglichst bald ignorirt werden müßten. Herr Bandt richtet im Anschluß an jenen Bericht im Namen der Ernsdorfer VereinSmitglicder an alle Parteigenossen in jenem Wahlkreise die dringende Bitte, ihr Hauptaugenmerk auf die nächste NcichStagSwahl zu richten, »nd fügt hinzu:„ES ist gewiß ein große» Bedürsniß für jeden Social-Demokraten, sich einmal rächen zu können für den Schimpf, welcher un? von der Reichcubacher Presse und ihrxu Verehrern zu Theil wird, indem man uns schmäht ur»d beschimpft. Diese Rache können wir aber am fühlbar- *) Ort, wo Troppmauu die Mordthaten ausführte, wo- für er allerdings nicht decorirt werden w'rd. sten nnd ganz gesetzlich in Ausführung bringen, wenn n- l-c nur alle Kräfte zusammen nehmen und einen redlichen und zs ß wieder de wisseuhailen Vertreter unserer Partei in den Reichstag biiP gen. Unserer Vereinspräsident Herr Dr. v. Schweitzer ff'* un« im schlesischen Eulengcbirge herzlich willkommen\a% combinir »nd auch gewiß das Seinige nach Kräften beitragen, darr1 e» uns möglich wird, mit den fortschrittlichen Insassen SBirkmu Wahltage Abrechnung zu halten." Briefe an den Vereinspräsidenten find wäh der Reise desselben durch die nachstehenden Adressen zu fördern: Bis zum 6. November: Dresden: Herr ReichStazSabgeordneter Försterlinz Zahnsgasse 10. Bis zum 13. November '""lerer Da "'hreie Lerc Itiifid, ent bei Hamburg: Herr Oskar Lehder, Tifchler-Amiha� Bis zum 2l. November: Haunover: Herr I. Wilhelm, Warstr. 13. BiS zum 28. November: Barmen: Herr W. Frick jun., Alleestr. 172. füßergasse. k'"». Dafü verschied! " und Feie Ken wir d Wählen ®jb Sonnta Jlen Sie tni lken. nug --»»------M. KT- Wegci (Anwesenheit zu Hambarg vom 13. bis 13. Noveinb-:! q Präsidiur � V,.. v.~_____ ja t~ 0.r.V..v. Uc. "fie auf t � daß iinf "l sein wcrd Gegend: z°hlt._ ab «dn Bw zum � ezemver: agil Frankfurt a. M.: Herr Peter Schneider, � E"tst auz jht Bis zum 3. Dezember: lreuen Er Augsburg: Herr G. Stolberg, Jacoberstr. G. Es wird gebeten, nur Briefe wichtigeren Jnhs'Utug.ii- iroi direkt an den Präsidenten zu richten; andere Briefe w'e wohnlich an den Sekretär Tölcke, Berlin, Gilschinerstr. In der Reiseronte de» Präsidenten finden> einige Orte, welche auf den ersten Blick al» nicht zu � größeren Plätzen gehörig erscheiuen. ES sind die» jG solche Orte, welche im Mittelpunkt zahlreicher Mitgliedichu liegen, so daß sie gewissermaßen als Vertretung dieser 1 zu betrachten sind._ dsteit daran > uns Wei � Ulenburg j " livthige i *(Ehrliches.) Die Ehrlichen beabsichtigen, bei � legenheit der Rundreise de« Präsidenten de» Allgem. dwj Arb.-BereinS an verschiedenen Orlen an demselben wo derselbe an diesen Orten geschlossene Mitgliederversa»! ,, lungen abhält, öffentliche Arbeiterversainmlungen zu berod" Der Zweck ist natürlich ein„ehrlicher": da man weiß, daß �,ec»zuicei>>1 niueuueri u»„tgu.egie. uu imm lutiu, v r' tiorf, nirfif social-dcmokratischcn Arbeiter an einem solchen Tage ad 3� halten sind, in öffentlichen Arbcitcrversammlmtgen Jli w scheinen, soll die„VolkSpartei" ungestört so thun kön» n\a ti- Sie:)trTifit,r titneer NA finde. Da dir Öerrev i,.r, als ob sie die Arbeiter hinter sich habe. Da dir H'�.Ildirken" andern Tagen, wo die Unsern nicht abgehalten>ins, Ljj'(vjälfu (in der Ve lrsvrderlich Unicn lvci on Tag zu ('in Entwur an der gefällt- 'ersuchen.' --rtige öffentliche Versammlungen nicht wagen köuuen, rusen sie sie zu einem Tag, wo unsere Parteigenossen Erledigung innerer V-rciuSang-lcg-nhciten beschäftigt li-»,. p' au' Die der„Volkspartei" zu Gebote stihende Bourgeoiflepr« t)n:i soll dann laut verkünden:„eine große Arbeiterveriainml»... da und da hat Herrn v. Schweitzer ohne Widerspruch einen Btrräthcr an der«rdelterfachc ertlärt" und ah" Dinge. Sehr„ehrlich" wieder! Aber wer weiß, am wird den Herren doch da» Handwerk gelegt. l! viel G ' 0- Eben Unser Parteicongreß, der vom 3. Jan.'« n in Berlin stattfindet, wird in den bereits den Parteigen«" itt9w„, o>J_______ fnn.n,-«crg- u bekannten Räumen der„V au x hall" tagen. tedaüds-Cheü. Für den Allgemeinen deutschen„Arbeiters ch«D k�l�an w Verband". mit'der Allgemeine Genossenschaft der Berg-, Hün� Gas nicht W»lte ich v 'evensall- doch j eb i j.•-�etg•... � m Gcmeind ."Illingen se ? sich die; und Salinen-Arbeiter. Berlin, 28. Ott.(Weiland-Bouborst) Ä der vorigen Nummer erwähnte verleumderische Schmäh! de» Herrn Johann Weiland in Essen konnle ii der einfachen Bemerkung absertigen, daß ich Gelder a GenossenschaftSkasse nur mit Bewilligung de? Prästsim zogen habe, wie der Vicepräsidcnl, Herr Georg Je in Iserlohn bestättgeu kann, sowie, daß die Gcnol schastS-GeueralversammIung in Cassel die A' gaben genehmigt hat. daß ich aber zu meiner Sit fertignng die Angelegenheit auch auf der bevorsteht Generalversammlung zur Sprache bringen werde. 3» wäre >'• Flug "e erfordcrl vorstehende von mir n „Ge heute kann v. Mls. b "V? bezeiö ,'ch habe de lUcht. mir da M Z» übers, aiücrminiiuung zur opiaajc ocuigcu loctuc.. die Sache den GenossenschastSmilgliedern und'."Heilung freunden gegenüber vollständig abgethan; allein der„ed«l � b>lat!«n bi. Herr von Bo»Horst hat der an ihn gerichteten Schif°us wie oAamsrfiTtT/t f»» 1 1 ♦«»na f ü<1 f sJf h�r UUnhrfipit werben, fü schrist eine Bemerkung hmzugesügt, die der Wahrheit M schmählich Hohn spricht, daß ich mich verpflichtet halte,»d,?°Slich tre auf die Sache cinzng-bcn, uin die„Ehrlichkeit" der„l- über l lichen" in das rechte Licht zu stellen. Herr Weiland � Berg. je. in seiner Epistel:„Herr Tölcke schrieb im Dezember �"ugenblickl an den Bevollmächtigten Herrn Daniel Cckard hier in c""Ich. Arb.- Herr von Bonhorst habe ihm lTölcke) geschrieben, er(S>, t0(|, 11 uut möge schleunigst nach Wetzlar und Limburg an der kommen, da wollten 30,000 Bergleute der GenossensalH �le einen beitreten.(Ist e» wahr, Herr von'Bonhorst, haben SieJL�Ce steht n Tölcke dieses geschrieben, oder ist e« auch gelogen?)"* 9«iommcnt „edele" Herr von Bonhorst bemerkt dazu: /"Eingang! g-Ichrie! a „Daß ich Herrn von Schweitzer geschrieben Halts Bergarbeiter an der Lahn und Dill seien sür uns zu Winnen, ist richtig,— daß aber Tölcke dabei mitwi sollte, ist mir neu. Bonhorst.' Um die Wahrheitsliebe de«„ehrlichen" Mannes Wiesbaden kennen zu lernen, möge man nachstehende zllge au» Briefe» desselben lesen, deren Originalieu bei einzusehen sind: „Wiesbaden, den 25. Jtovember 186� Geehrter Herr Tölcke! Geehi Neulich gab ich schon Schob den Auftrag(da(, d>eit die Nachricht. den Allg soll glei- °n Sie a iichrifteu ist �sorderlich. 4. Dec. lJvlf empfinj Schreiben: Eoblenz zusammen waren) Ihnen mitzntheilen, daß wir � am Ort November oder Anfang December allgemeine Arbeiter- �.�Vorgänge 1.�e-wandle sonders Bergarbeiter) Versammlungen an Lahn nnd- � abhalten wollten, und Sie auszufcrderu, sich dieserhalb.„�Nnte, besil mir in Bcrbllldung zu setzen. Schob scheint jedoch dicä''deich, AuSsf Drange der Agitation entgangen zu sein. Deshalb z" Deinci heutiges. Bedenken Sie, daß an Lahn und Dill l''* Hauptf 25—30,000 Menschen unter der Erde wühlen. Wenü' Und dal I, wiNN I trnt die Hälft- in unser Lager ziehen lönnen, so ist 1 Sil«!»'"Vuli lt i" uuitv tuiuitii,|u iji • n U fJr' t,,e�r der schrankenlosen Anmaßung des EapitalS ichiUz bn»nterer Damm entgegengesetzt, ilbcr hierzu müssen, sweitzec»«hrerc Versammlungen nöthig sind, auch mehrere Agi- kommen] � combinirt wirken. Vor allem würde Ihr Erscheinen, ■agen, dar»»rasident der betreffenden Gcwcrlschast von der vortheil- Jnsaffen««en Wirkung sein. Ich denke mir so eine Agitation Dafür sind wenigsten« drei große Versammlun- . 111 verschiedenen Orten erforderlich. Da nun außer ind wäg''»> und Feiertagen den Arbeitern nicht« zu Gebote steht, -essen zu J �Itn wir die Sache auch in dieser Richtung möglich v>. Wählen wir deshalb Weihnachten(Freilag, Sam- "j-i Sonntag drei Feiertage). Ist Jbncn solche» recht, ärsterlivZ Ä-n mich umgehend in Kenutniß setze», auch gleich �»Üiigiuig der nöthigen Gelder für Flugschristen tc. .i Wegen diese« Punkte« werde ich mich auch noch Rovem t � Präsidium de« Allg. deutsch. Arb.-Verein« wenden c-AMlha«--esse auf tüchtige Unterstützung. Ich kann Sie ver- daß unsere Bemühungen«ou dem besten Erfolge J61 sein werden, denn schon seit neun Monaten bereise Jf Gegenden und habe allcrwärt« den Boden schon '°hlt,— aber trotzdem muß frühzeitig für jene Ver- �»gcn agilirt werden, damit wir auch die Gegner ldcr,«a- itg au« ihre» Schlupfwinkeln hcra»«holen. Baldiger 'i sehe ich entgegen und schließe mit der Versicherung ircuen Ergcbeubeit L. v. Bonhorst." >bm Sie Aufrufe an die Berg- und Hüttenarbeiter, �Sic, wenn Ihnen mein obiger Vorschlag convenirt, dnten daran drucken(ans etwa LUV— 1000 Excmpl.) � euj Weihnachten in Limburg a. d. Lahn, Wetzlar Biburg je eine Bvlkdversaminlung abhalten werden. vöthige Verbreitung weide ich schon Sorge tragen. Der Obige. ZU der Verbreitung noch die Genchmigiiiig der Ort«- ivsorderlich oder kann sie unbehindert an jedem Orte Mni werden? D. D." „Wiesbaden, den 28. November 1868. 19. 72. -rstr. G. Ä n Jnhl>>" ciese w-e chinerstr. findeii nicht zu die» st tgliedsch . dieser zeu. bei � � gem. dti� (An Herrn v. Schweitzer gerichtet.) r-n lieben Brief habe ich erhalten. Sie theilen mir lelb-i, W1 l"''.' ba0 Tölcle in Ihrer Abwesenheit meine Angelegril- IderverlaiU�>« solle. Nun iveiß ich nicht, wie weil da« ,-u ber�."hältniß gediehen ist,— die Kreise»m mich wer- ucin daß t-u Tag enger gezogen, auch Hab- ich von Daae abz" nicht die Spur von Antwort,— weshalb ich innen»il � r""" uu Sie wende. Conkttactvorschläge, Geschäsl«- iliun köiil� Entwurf) hat alle« Schob in Händen— e« fehlt ' ß-tte«' ,C* aR der Sanktion. Diese nun möglichst rasch ünd dä ist Ziveck meine« heutigen Schreiben«. Wollen können i b Scsälligsl Schob um Becilung der zu thnenden n.nonen'o c''�suchen.— Wegen der in meinem Letzten sil, ieu, auch Tölcke mitgetheilten Agitation raeoistepr! i 5°hn und Dill, bitte ich um Antwort, ,ersammli».�d keine Zeit mehr zu verlieren ist. Wie � viel Grüßen Ihr L. v. Bon hör st." Eben im Begriff den Brief zur Post zu bcsor- dersprnch ind äh iß, am >n. 1370 iartcigeudl Ij'dlte ich Ihre lieben Zeilen,(u. s.w.) Aber Töllt 'denfalls herbei, damit die Bergarbeiter, doch jcd-»fall» da« Ha Up tconting eilt stel- leich ihren Präsidenten vor Augen haben. die Kosten anlangt, denkeich, werden die Gewerk Berg- und Hüttenarbeiter, so wie die einzelnen ent J*" Gemeinden Etwa« dam beitragen, wie wir in den �llnngen selbst freiwillige Beiträge entgegennehmen. '"h sich die Kosten überhaupt belansen werden, kann ,..<1« häufig nicht beurtheilen. Doch denke ich, Sie weisen � i.dul an, wie möglich abzubringen ist,— den Rest .jf"h mit der Hanptkasse schon verrechnen, resp. retour- <, Hüt»� � Was nicht unbedingt erforderlich ist, werde ich schon M�sen. Flugschriften, Plakate und Annoncen sind au' st) Dl�Msile erforderlich. Ihr L. v. Bonhorst." Zchniähs�M vorstehende Briese des Herrn von Bonhorst empfing nnte tifm von mir nachstehende Antwort: -lder aiM M„Geehrtester Herr v. Bonhorst! räfiaiuiSnM Hinte kann ich Ihre freiuidlichen Briefe vom 25. rg IerMs- v. Mi«, beantworten. Was zunächst Ihre Ange- GenosW betrifft, so ist wir dieselbe— so weit ich»uch l die bezeichnete» Briefen msormire» kann— völlig leiner SÜ»'ß hQf,t deshalb an Herrn Schob geschrieben, und roorst-b-« 1 1"?1' wir das in seinen Händen befindliche Material rde. DvVZil zu übersenden. Nach dessen Eintreffen werde ich und Pa>A7,ilttheiluug an Sie gelangen lassen. Mit der We h- i>cr„edco�O.itation bin ich durchaiw einverstanden; da ich ober cn Schi»�,'�- auf wie hoch die nöthigstcn Kosten sich ungefähr Wahrheii 1'J1 werden, so kann ich h-nte eine definitive Enischei- halte, �möglich bitte Sie vielmehr, mir zunächst ' der �sicht über den Kostenpunkt mitzutheilen. Die Haupt- :iland i- � Berg. ec. Genossenschaft besitzt den erforderlichen -»Iber, augenblicklich nicht, und bei der Hauptkasse de« ier in ß1'1|,,utich. Arb.-Vereins stehen mir zu allgemeinen Agi- i, er(T� b>-cken nur 30 Thlr. zur Verfügung. Ich habe heute in der �Vsie geschrieben, um von ihm zu erfahren, ob die lenossens� e einen angemessenen Vorschuß leisten kann. In lben Sit�vvlle steht meiner Theilnahme an den von Ihnen in n?)" Z-nommcnen Versammlungen nicht« entgegen. So 'h Eingang der Bracke'schen Antwort empfangen Sie m hatte, �'iachricht. Statuten zc. für die Berg-ic. Genossen- un« zu den Allg. deutsch. Arb.-Verein befinden sich im :i mitwiDis i°0 gleich nach Fertigstellung eine angemessene »n Sie abgesandt werden. Zu der Verbreitung n Horst.'ft.Mris.en ist allerdings die Erlaubniß der Polizei Raune« iV'sarderlich. Mit herzlichen Grüßen Ihr -h-nde 4. Dec. 1868. E. W. Tölcke. lien bei'd.�uf empfing ich von Herrn v. Bonhorst nach. Tchreidcn: ber 186°„Wiesbaden, den 17. Dec. 1868. Sj, Geehrtester Herr Tölcke! Wen» (da W'' h..weit die blinde Wuth und der Haß der kleinen aß wir 0-|j!Ur am Orte gegen mich geht, wollen Sie au» rbeiter- �Vorgänge-ninchmen.(Folgen Geschäfisangelegen- lu und» � Peiwandie und Bekannte, welche ich darum an- cserhalb i j�vnnte, besitze ich nicht. Denn von Allen wird mir loch die�' /vende Ausspruch entgegengehalten:„Lasse Dir v.s z ü Deinen Arbeitern Helsen. Nicht wahr! Dill Hauptsache(!!) lassen Sie Dich im Und dabei drängen meine Verhältnisse sehr,— denn Gläubiger, wenn sie einer extremen Partei angehören, sind die ungeduldigsten Menschen. Die« wird Ihnen so bekannt sein, wie ich es leider eben nur zu viel erfahren. E« ist wahr, Hunger brauche ich gerade nicht zu leiden, denn ich bin in meinem elterlichen Hause davor geschützt Aber soll ich denn al« strebsamer Mensch da« ohnedem schmale Einkommen meiner Eltern und Geschwister in Un- thäligkeit noch mehr verringern? Außerdem würde c» meinen alten Valter(einen früheren Osficicr und Staat«- beamten) in den Tod grämen, wenn irgend ein Schandfleck (nach den heutigen Begriffen) aus mir hängen bliebe. Und in all da« Pech bin ich nur einzig durch meine,, wenn auch im'Ansang falsch verstandene Agitation(Consumvereine jc.) hineingerathen, von der mich eben mein Vater durch stete Vorstellungen immer abzubringen suchte und noch sucht. So steht die Partie, und lieb wäre c« mir, wenn ich später austreten und sagen könnte,— gerade die Partei, die viel geschmähte, wäre«, welche mich herausriß. Al« eigentlicher Arbeiter würde ich nie mit solchen Summen umzugehen gehabt haben, wie sie jetzt meine Stellung prekär machen. Ich würde wohl nie zu einem Schuldner von irgend Jemand geworden sein, wie ich e« jetzt bin. Um so begreiflicher und größer muß aber auch der Hohn der Gegner sein, um so mehr Capital werden diese auch daran« schlagen, wenn sie mich zu Fall brächten. Bitte überlegen Sie diesen Sachverhalt und handeln nach Etmcssen, aber so rasch wie möglich. Wie immer mit vielen Grüßen Ihr v. Bonhorst. Wird denn anS der Agitation an Lahn und Dill nichts? Heute ist der 17. und noch habe ich keine?t a ch r i ch t." Nachdem ich am 21. December von Herrn Bracke die Nachricht empfing, daß von den mir vom Vereispräsidenten zur Verfügung gestellten 30 Thlr. zu AgitativnS, wecken noch 14 Thlr. disponibel seien, telcgraphirte ich cn Herrn von Bonhorst, daß ich nach Westphalen reisen und zu den Versammlungen in der Lahn- und Dillgcgend eintreffen würde; er möge mir nach Iserlohn Nachricht geben, ob die- selben stattfänden nnh ob Alles vorbereitet sei. Ich reiste nun nach Essen, woselbst ich die Audschußmitglieder versam- melt fand; eine förmliche Sitzung konnte indeß nicht abge- halten werden, weil die Versammlung polizeilich nicht angemeldet war. In der Voraussetzung, daß ich in Iserlohn die Nachricht von Herrn v. Bonhorst vorfinden würde, daß die Versammlungen stattfinden würden, ließ ich mir von dem Acitragsammlcr in Essen die in dem Pamphlet erwähnten 25 Thlr. zur Reise nach Dillcnbnrg und Um- gegeud auszahlen, und zwar mit Kennmiß der anwesenden Ausschußmitglieder. In Iserlohn war von Herrn v. Bonhorst keinerlei Nachricht eingetroffen und nun entschloß ich mich, nach Braunschweig zu reisen, um der constituirendcn Generalvcrsammlnnz der Zimmerer beizu- wohnen, wozu ich mich al« damaliger Vicepräsident de« Allg. deutsch. Arb.-Verein« au« mehreren Gründen verpflichtet fühlte. Ueber die von mir verbrauchteu Gelder habe ich der Generalversammlung der Genossenschaft in Cassel aussllhr- liche Mitthcilung gemacht und eS hat dieselbe die Au»- gaben genehmigt. Als ich Anfangs dieses Jahres zur Regelung der durch da« kuabenhafte Borgehen de« Herrn Raspe in Essen ent- standenen Wirren abermals dorthin kam, waren die von mir angeordneten Ausschuß- und Mitglieder- Versammlungen gar nicht einberufen, diese« viel mehr durch Herrn Raspe hintertrieben, wie durch eine Menge Zeugen zu erweisen ist. Da« ist der wahrheitsgetreue Sachverhalt und nun ap Pcllire ich an da« Urlheil der Arbeiter, was man von Menschen zu halten hat, deren wahnsinnige Parteiwuth sie hinreißt, Thatsachen zu verdrehen oder wegzuleugnen, wider bessere« Wissen handgreifliche Lügen zu ver breiten, um Andere zu verdächtigen.— Diesen Vorwurf mache ich insbesondere dem„edeln" Herrn von Bonhorst. Die Sache, der er jetzt dient, steht sicherlich nicht auf festem Boden, wenn die„gemeinsten" Lügen und die niederträchtigste Verläumdung ihre Stützen sein müssen. Herr A. Deppel an« Essen übersendet mir von Esch weiter einen Abdruck de« Welland'schen Schriftstücke« mit folgende», Schreiben: ,Jch protcstirc gegen diese« LLgcnblatt, weil ich in Essen zugegen gewesen bin und diesen Umstand viel zu gut kinnc; e« ist die« eine grobe Verläumdung, und bitte da- her, daß Sic die„Ehrlichen" anweisen, uns doch mit ihren Lllgenschriften ferner nicht mehr zu belästige». A. D e p p e l." Der frühere GenoffenschastSkassirer, Herr H. Winner in Iserlohn, schreibt an mich unterm 27. d. M.:„Ich werde in einigen Tagen einen Bericht einsenden gegen ein mir von Weiland au« Essen zugeschickte« Flugblatt, welche« gegen Sie die größten Schmähungen und Lügen ent- hält." Da« sind— meine ich— vorläufig der Beweise genug. _ C. W. Tölcke. Zlllgrm. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft. L'ffcnbach, 27. Okt.(An die Mitglieder.) Da bei allen Kreuz- und Quersprüngen, die unser seliger Au«- schuß gemacht hat, der Hauptkassirer Herr Hamann bethei- ligt war, und in Folge de« Proteste» diese« Ausschusses die Befürchtung nahe liegt, daß der Zweck desselben nur darin zu suchen ist, daß jene Herrn m>r durch Entziehung der Gelder die Möglichkeit eines thatkräftigcn Handelns entziehen wollen, enthebe ich den bisherigen Hauptkassirer Herrn Ha- mann von seinem Amte und ernenne aus Grund des Z 14 Herrn Jacob Preiß„Zur Stadt Cöln" Hierselbst zum Hauptkassirer, an welchen alle statutengemäß abzuschickenden Gelder nebst Abrechnung einzusenden sind. Herrn H a m a u» fordere ich aus, die Abrechnung für Monat September zu stellen, und die Utensilien an den neuen Kassirer nebst Kassen- bestand abzusenden. H. Haustein. Offenbach, 28. Okt.(An die Mitglieder.) Der selige Ausschuß kann sich seiner Würde immer noch nicht blgcben und kommt deshalb aus die hohe Idee, wieder ein- mal einen Congrcß einzuberufen, um Leuten, die gern reisen, wieder eine VergnügungStour»ach Hannover oder Braun- 'chweig zu ermöglichen. Habt Ihr Menschen denn kein Ge- wissen, daß Ihr den Leuten da« Geld so auS der Tasche schwindeln wollt! Nur zu auf dieser Bahn, die Arbeiter Deutschland« wissen mit Leuten Eurer Art umzugehen. Wahrhaft komisch ist der Grund, warum die Herren die Präsidentenwahl nicht anerkennen wollen. Ich will nicht lauge mit einer Kritik solcher Sache» aufhalten, damit je- doch die Mitglieder sämmtlich Kennwiß davon erhallen, weise ich die Bevollmächtigten an, da« betreffende Circular den Mitgliedern in Verbindung mit K 30 und§ 2 alinea e des BerbandöstotulS vorzulegen, dann wird Jeder bald sehen, daß hier kein congreßlcrn hilft, sondern daß die im Januar 1870 stattfindende Generalversammlung der einzige maß- gebende Faktor ist, um über diesen Gegenstand endgültig zu entscheiden. Nehmt die Wahl des Vorort« vor, damit wir wieder einen Ausschuß bekommen, und gebt das Geld, wa« der Congreß erfordern würde, den Lüncburger Formern, deren Unterstützung der alte Ausschuß für überflüssig zu halten scheint, wenigstens rührt er sich nicht. Mögen die Bcvoll- mächtigten und alle Parteigenossen Versammlungen wegen diese« Strike« abhalten, damit die Unterstützungen reichlich fließen; da« nützt mehr unserer Sache als Congresse. Fol- gende Anordnung treffe ich wegen de« Lünebnrgcr Strike». Da ich soeben erfahre, daß der Strike fortdauert, haben sämmtliche Bevollmächtigte sofort öffentliche Arbciterversainm- lnngen einzuberufen, damit c« den Arbeitern bekannt und der Zuzug so viel als möglich abgehalten wird. In Bezug auf den Artikel des Herrn Kölsch in Mainz in No. 123 des„Soc.-Dcm." finde ich mich veranlaßt, Nachstehende« zu verordnen: In Erwägung, daß Herr Kölsch die im de- treffenden Artikel angeführten Thatsachen au« dem Munde einiger Mitglieder vernommen hat und daher etwa« Wahre? daran sein muß, wenn der Sachverhalt nicht gar so voll- ständig dargestellt ist; in Erwägung, daß ich selbst ver- schieden- Beweise iu den Hände» habe, welche genügend darlbun, daß der bisherige Bevollmächtigte in Mainz Herr Schulze sich verschiedene Ungehörigkeiten zu Schulden hat kommen lassen, enthebe ich denselben seine« Amte« al« Be- vollmächtigten und beauftrage da« Mitglied Herrn Groß in Main; binnen 10 Tagen eine geschlossene Mitglieder- Versammlung cinzubcruscn, in welcher ich mich persönlich vom eigentlichen Sachverhalt überzeugen werde. Sollte die Versammlung binnen dieser Frist nicht anberaumt werden, so muß ich die« zu meinem Bedauern al« Ausirittserklärung der Mainzer Mitgliedschaft annchme». Mögen sich dieselben für ein» oder da« andere entscheiden! Die Versammlung hat also, da den Mitgliedern diese Bekanntmachung erst am Sonntag den 3>. d. zu Gesicht kommen kann, bi« spätesten» den 10. November stattzufinden. H. Haustein. 'Allgemeine deutsche Gewerkschaft der Schneider, ftürschnir und Kappcnmacher. Hamburg, 16. Okt.(An die Bevollmächtigten und alle Mitglieder.) Unter heutigem Datum sind versendet worden da« Cirkular; nebst Abrechnung vom August bis Ende September, IV. Quartal. Auch ist eine Liste beigegeben worden zum Einzeichnen der Mitglieder. Auf dieser gedruckten Liste sollen sich alle steuerzahlendeu Mitglieder eigenhändig einschreiben um bi« zum IV. Quartals- abschluß die genauest- Controlle zu haben. Die Rubrik „Wohnort" auf der Liste ist mit dem Namen de« Ort« auszufüllen, woher ein Mitglied stammt, wo e« geboren ist, nicht wo e« gerade zur Zeit sich aushält. Die ausgefüllte» Listen müssen am Ende de» Monat» December 1869 ein- gereicht werden spätesten» mit der Quartalsabrechnung.— Da« Circular wird jedem Mitgliede Ausklärung geben über unser.neue« krästige« Verhältuiß in dem Wesen der Ver- ivaliuug wie auch im Finanzwesen. Die neu beigetretenen Ort- schastcn, welch- schon dem früheren Allg. deutsch. Schneider« Verein angehörten, haben bis zum 15. November d. I. vollständig Rechnung einzusenden. Geschieht die» nicht von einem der Orte, so ist der Ort— d. h. die dortige Mitgliedschaft, ausgeschieden! Die neu gegründeten Orte rech- nen erst bis Ende December« ab. Ich fordere Stuttgart auf, mir baldigst über den Stand der Mitgliedschaft zu be« richten und meinen Brief zu beantworten, serner die Mit- glieder zu Bochum, zu melden, wie e» steht, da ein Brief an den Bevollmächtigten Wall mit der Bemerkung„abge- reist" retour gekommen ist. Solche Fälle müssen jedesmal sofort beim Präsidium angemeldet werden. Ordnung erhält die Sache und die fordere ich, wie man sie von mir sordern muß und fordert. Die Generalversammlung de» Verbände» findet am 6. Januar 1870 in Berlin statt, und es haben die Generalversammlnugen der einzelnen Gewerkschaften I» derselben Stadl sich an jene anzuschließen. I» Folge dessen ist unsere Generalversammlung auch, worüber baldigst Nähere« mitgetheilt wird! Vorwärts! Mit social-demokralischem Gruß _ F. S. Liebisch. Allgemeiner deutscher Zimmerer-Berei». In Breslau fand, wie Herr Wurlitzer berichtet, unter seinem Vorsitze vor einigen Wocheu eine große Ver- sammlnng der Zimmerer und Piaurer statt. 1500—2000 Menschen rvaren gegenwärtig. Ein Vortrag Wurlitzer« behandelte Verein und Verband, sowie das Wesen der Zunft und Gcwerbcjreiheit, der Zwangs- und freien HUlsskaffe. Er schloß mit der Bitte, sich zu einer starken Corporation zu einigen, um den Kampf gegen das Capital mit vereinten Kräften zu jeder Zeit ausnehmen zu können. Herr Kracke sprach über die Berliner Kloster-Affaire und die Bewegungen in Hamburg und Augsburg. Noch einige Redner sprachen über innere Angelegenheiten; dann berichtete Herr I. Sch eil über seine Agitation in Schlesien. Insbesondere besprach er da« Agilicen der Hirsch-Dunckersschen Partei in Waldenburg. Er zeigte die Unwirksamkeit der Hirsch Dnncker-Vereine und hob hervor, daß auch iu Breslau schon eine Maßregelung de« Maschinenbauer« Böhme stattgefunden habe. Zmn Schluß ward für die Lauensteiuschcn Arbeiter in Hamburg eine Sammlung veranstaltet. Allgemeine deutsche Manufactur-Arbeiterschaft. ZkowawrS, 26. Okt.(Allgemeiner Bericht.) Unsere Mitgliedschaft in NowaweS ist in erfreulichem Zu- nehmen begriffen; wir zählen jetzt nach vierwöchentlichem Bestehen schon weit über 100 Mitglieder zum großen Ber- druß unserer Gegner, welche neuerdings in zwei Ge cral- »ttjammlungcn die alte, 700 Mitglieder zählende Innung, ohne Gesellen, zu conserviren suchten, was ihnen wohl schwer werden wird, sobald unsere Krankenkasse inS Leben tritt. Theils aus Stolz, Mißverständniß oder Gleichgültigkeit, be> sonder« aber au» Furcht vor den Fabrikanten wenden sie sich gegen un« und ergeben sich so ganz der Ausbeutung durch da« Capital, welches daher um so rücksichtsloser aus- tritt. So z. B. lieferte unser Schriftführer Drinkwitz dem Fabrikanten W. Müller ein Stück, wobei man ihm 15 Groschen Abzug machte; er verlangte, daß da« Stück in seiner Gegcnwan besichtigt werde und er in seiner Wohnung sich von der richtigen Ablieferung überzeugen könne. Dies wurde ihm aber höchst brutal abgeschlagen und ihm außer- dem von seinen beiden Stühlen die Ketten abgezogen, davon die eine noch über vier Wochen Arbeitszeit erfordert hätte. Unterzeichneter arbeitete bei dem Obermeister für denselben Fabrikanten, lieferte am 22. Okt. ein Stück von einigen SO Ellen und erhielt pro Elle 1'/» Groschen weniger Lohn wie bisher, ja es wurden außerdem 15 Groschen abgezogen, die nachträglich aber ausgezahlt werden mußten, weil bei nochmaliger Besichtigung lein Fehler aufzufinden war. Aus meine Beschwerde wegen de« ohne vorherige Ankündigung verringerten Lohne« antwortete der Obermeister: er wage nicht ernst gegen den Fabrikanten auszutreten, weil er seine Arbeit zu verlieren fürchte. Ju ähnlicher Weise sucht man überhaupt alle Streitigkeiten zu,.schlichten". Die Lohn- abzllge und Maßregelungen grassiren hier wie eine Pest; aber die Roth wird die Arbeiter endlich doch alle zur Be- sinaung bringen. Darum rufe ich allen Mauufakturarbeitern hier zu: Ermannt Euch, schaart Euch um Ferdinand Las- falle; Einigkeit macht stark, nur so können wir dem Capital widerstehen! Mit social-demokratischcm Gruß H Feick, Revisor. Neumünster, 28. Okt.(Neue Ausbreitung.) Trotzdem die Bourgeoisie direkt nnd indirekt allezeit bemüht ist, unsere Bewegung zu hemmen und zu unterdrücken, haben wir in den letzten Jahren vollständig gesiegt. Alle örtlichen Hindernisse sind von un« bekämpst und am 13. d. Ml«. wurde eine Mitgliedschaft der Manusakturarbeiter gegründet; 70 Mann zeichneten sich sosort ein, und zum Acrger der hiesigen Fabrikherren und Meister ist eiue stet« wachsende und kernige Mitgliedschaft zu erwarten. Zum Bevollmäch- tigten wurde Unterzeichneter, zum Kaisirer Herr Chr. Flincker gewählt. Wir bringen hiermit Herrn F. S. Liebisch au« Hamburg unfern wärmsten Dank für seine Mitwirkung durch den am 25. v. Ml«, hier gehaltenen Bortrag über die Gewerkschaften. Um dem allgemeinen Wunsch der hiesigen Parteigenossen nachzukommen, wird Herr Liebisch freundlichst ersucht, baldmöglichst einen Vor- trag über die socialistische Arbeiterbewegung bei un« zu halten. Am 14. d. Ml«, haben wir Mitgliedschaften der Hand- und Fabrikarbeiterschaft sowie Mctallarbciterschaft Hierselbst gegründet. H. D. Plambeck. Allgemeiner deutfcker Maurcr-Verein. Münster, 24. Okt.(Neue Ausbreitung.) Hier bei uns hat unser Verein feste Wurzel gefaßt. Es war bisher gar kein Zusammenhalt mehr unter den Maurern; nicht einmal eine Herberge hatten wir. Jetzt haben wir uns ein neues VereiuSlokal angeschafft, nebst einer Fahne mit der Inschrift:„Allgemeiner deutscher Maurer-Verein 1869". ES bezahlten in der letzten Versammlung 140 Mann ihre Beiträge und 110 Mann ließen sich in die Kranken- und Jnvalidenkasse einzeichnen. Cameraden, macht c» überall so, laßt un« zeigen, daß wir mit vereinter Kraft Front machen gegen alle und jede Ausbeutung. Mit social- dcmo- kratischem Gruß Jos. Süsten, Bevollm. (15.) Bildhauer(15.) Dach- u. Schieferdecker(10.)— Barmen:Allg. deutsch. Arb.-V.(61.)Manufaktnrarbeiter(10.) Hand- u. Fabrikarb.(11.)— Brandenburg a. H.: Hand- u. Fabrikarbeiter(11.)— Breslau: Allg. deutsch. Arb- Verein(47.)— Braunschweig: Metallarbeiter(11.)— Charlottenburg: Maurer u. Zimmerer(11.)- Cassel: Allg. deutsch. Arb.-Verein<11.) Metallarbeiter(10.)— Cöln: Allg. deutsch. Arb.-V.(14.)— Duisburg: Allg. Arb.-Verein(22.)— Dresden: Allg.deUtsch. Arb.-V.(5.) Elberfeld: Metallarbeiter(30.) Manufakturarbeiter(19.) Essen: Allg. deutsch. Arb.-Verein(26.)— Freiburg i. Br. Allg. deutsch. Arb.-Verein(9.)— Hamburg: Allg. deutsch. Arb.-V.(79.) Schneider(129.) Maurer und Zimmerer(103.) Holzarbeiter(40.) Schuhmacher(38.) Hand- u. Fabrikarbeiter 22.) Cigarrenarbeitcr(15.) Metallarbeiter(20.) Buchdrucker Nagel(30.)— Hannover: Allg. deutsch. Arb.-V.(11.) Hand-u. Fabrikarbeiter<12.)— Itzehoe: Allg. deutsch. Arb.-V.(30.)— Iserlohn: Allg. deutsch. Arb.-V.(13.) Lüneburg: Allg. deutsch. Arb. Verein(12.)— Pari«: Lassalleaner(32.)— Peterswaldan: Allg. deutsch. Arb.- Verein(8.)— Remscheid: Allg. deutsch. Arb.-V.(28.)— Ronsdors: Maurer(8.)— Siaß surt: Allg. deutsch. Arb.-Verein(19.) Die Gebühren bitten wir bis spätesten« 10. November pünktlich einzusenden. Wir machen'darauf aufmerksam, daß diejenigen Orte, welche für die creditirten Annoncen den Betrag nicht ein- senden, in Zukunft keinen Credit mehr beanspruchen können; weitere Annoncen für solche Orte können nur gegen Baar- Zahlung genommen werden. Die Exp. An unsere Leser. Der Abdruck der in Aussicht gestellten Novelle von W. Grothe:„Zwei deutsche Herzen", wird sich um einige Wochen verzögern müssen, da der Herr Verfasser in Folge einer unvorhergesehenen Zufälligkeit verhindert ist, sie un« früher einzuliefern. Der fortwährende große Stoffandrang würde uns übrigens so wie so verhindern, deren regelmäßi- gen und fortlaufenden Abdruck sofort zu beginnen. Annoncen. Vlrmischles. —(Da« Elend), welche« in den größten Städten England» unter dem ärmsten Theil der Bevölkerung, schon lange heimisch ist, beginnt immermehr sich auch in Deutsch- land einzubürgern. In Berlin häufen sich gegenwärtig die Fälle von Hunger und Obdachlosigkeit ganzer Familien in schreckenerregender Weise. Das Asyl für obdachlose Frauen und Kinder ist im Laufe dieses Monat« in so ungeheurem Maße in Anspruch genommen worden, daß noch 15 Betten — im ganzen jetzt 25— ausgestellt werden mußten, und doch nicht allen Anforderungen entsprochen werden konnte; ferner hat sich gegen früher der Besuch der' ledigen Mädchen in demselben Maße verringerte, wie sich der Zuspruch ver- heiratheter Frauen mit ihren Kindern erhöhte. Am Abend de« 1. Oktober fanden sich nicht weniger als 120 Personen ein, von denen 30 zurückgewiesen werden mußten; unter den verbleibenden 90 befanden sich 27 Frauen mit 41 Kindern und nur 22 Mädchen. In der ersten Hälfte de« laufenden Monat» nächtigten im Asyl 446 Frauen, 370 Mädchen und 349 Kinder, zusammen also 1165 oder allnächtlich ca. 80 Personen. Zwei Knaben, im Alter von 11 und 9 Jahren, wurden in der Nacht zum Mittwoch obdachslos ganz er- starrt und fast leblos gefunden. Sie erklärten, daß ihre Eltern auch keine Wohnung haben. Briefkasten. Zur Nachricht sür die Parteigenossen, von welchen Ein fendungen vorliegen, die noch nicht veröffentlicht sind, bemer ken wir, daß gegenwärtig ein so großer Stoffandrang herrscht, wie noch nie. Wir bitten daher etwaige Verzögerungen zu entschuldigen. Auch sehen wir un« gcnöchigt, von heute ab, zahlreiche Einsendungen durch ganz kurze Notizen zu erledi- gen, da nur so allein der vorhandene Stoff zu bewältigen ist. Die Red. Herr Müller in Adorf wird ersucht, mir seine genaue Adresse mitzutheilen, woraus die bestellten Drucksachen sofort an ihn abgesandt werden sollen. C. W. To lcke, Secrctair. Herrn Haustein in Offenbach: Adresse: Osterode a. Harz. Für Annoncen(Monat Oktober) zu entrichten, in Sil- bergroschen berechnet: Altona: Allg. deutsch. Arb.-V.(71). Metallarbeiter! 23.) Schuhmacher(22.)Manusakturarbeitcr(11.) Cigarrenarbeiter (10.) Schneider(12.)— Berlin: Allg. deutsch. Arb.-Verein (72.) Zimmerer(134.) Maurer(103.) Holzarbeiter(26.) Schuhmacher(107.) Metallarbeiter(16.) Mauufakturarbeiter Für Irrslau. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allstemrinen deutschen Arbeiter-Bereins Mittwoch, den Z. November, Abends S'/a Uhr, im Saale de« inssischen Kaiser. Tagesordnung: Vortrag de» Vereinspräsidentcn Dr. v. Schweitzer. Gegen Vorzeigung Ihrer Karlen oder Mitglicderbllcher haben als Gäste nur Zutritt die Mitglieder de» Allg. deutsch. Zimmerer-, de» Maurer-, de« Schneider-, de« Bäcker-, de« Cigarrenarbeiter-BereinS, der Allg. deutsch. Holz- und Me- tallarbeiterschaft. I. A.: Julius Sch eil. Für Peterswaldau. Die hiesigen Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Bereins und an» der Umgegend werden zu der Versammlung am U.November, AbendS w Uhr, in welcher der Vereins- Präsident anwesend sein wird, freundlichst eingeladen. An gnst Blaser. Für Hamburg. Oeffentliche Versammlung der hiesigen Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Bereins Montag, den I November, Abends» Uhr, in Tü ige'S Salon, Balentinskamp. Tagesordnung: Vortrag von Herrn Wolf._ L ehder. . k 12 Für Ltrlin._. Allg. deutscher Schuknnacher-Verei»'--- Versammlung. Montag, den I. November, Abends S W in der alten Jakobsstr. 86, Eingang im Durchgang* Jist-l.) Tagesordnung:,.. Vortrag des Unterzeichneten über Produktivass oc� — Innere VcreiuSangelegenheiten. Gäste haben Zuteilt.— Um zahlreiches Erscheint G. Zielosf. Für Derlin. W> Allg. deutsche verein. Metallarbeiters� Mitglieber-Versammlnng Montag, den I. November, Abend« S bei Herrn Jakob», Giischiucrstr. 17. Da« Erscheinen ist nothwcndig.— Neue- werden aufgenommen. Der Bevollm. Werthmj! Für Hamburg. Allg. deutsch. Schuhmacher-V Geschlossene Versammlung Montag, den I. November, Abend» präc. � in Tüt ge'« kleinem Saal, Valentinekamp- Tagesordnung: Verschiedene wichtige Angelegenheiten. XU. Ich ersuche die Mitglieder dringend, zu nnd die Beiträge möglichst zu entrichten, beionder« den Ausschuß des Unterstützungs-Verein« und da« a fest-Comil«-, ja nicht zu sehleu. Har Für Itzehoe. Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allstemeinen deutschen Arbeiter-Bereins Montag, den I. November» AbendS S'/: tlhr, im Saale des Herrn Egger« in der Feldschmicde. Tagesordnung: Besprechung Uber die Agitation. Es ist Pflicht eine« jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Im Auftrage de« Bevollm.: Peter Diesing. Es werden fämmtliche Mitglieder des Allg. deutschen ZimmerervcreinS so wie der Allg. deutsch. Metallarbeiter- schast zu cincr wichtigen Besprechung auf Montag, den >. November freundlichst eingeladen. _ Peter Diesing. Für Derlin. Allgem. deutsch. Zimmerer-Verein. Versammlung Montag, den«. Nov., AbendS S Uhr, in Baabe'» Lokal, Große Frankfurterstr. 87. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Tölcke: Ueber die socialen Be strebungen der Arbeiter.— 2) Besprechung über die nächste Gerwerksversammlung.— 3) Innere Verein» angelegevheiten 4) Fragelasten. Um zablreicheS Erscheinen ersucht Otto Kapell. dem ement ersuche n, dies �ett uei ganze£ "achgelie -Für Hamborg. Allg. deutsche verein. Metallarbeite Oersammlung Montag, den I. November, Abends 0 Tagesordnung: Wahl de« Vorort» u. f. w. Die Mitgliedtbllcher sind vorzuzeigen. S. SchallnU" Für Hamburg. Freundschaftliche Versammle der hiesigen Mitglieder de«. Allg. deutsch. Maurer Vereins u. Allg.#< ,0n gra Zimmerer Vereins. � isitf p{r I Dienstag, den K. November, Abend«#, �r bitt." in Tütze's kleinem Saal, Balentinskamp 1' h, F e Tagesordnung:' Besprechung socialer Fragen.— Frazekasten."H,, ven K schiedene«. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. ___ g. L. Vater. H. Ebel, Bevollm Ftt wird ;"nntrun> 1»amilie Theaters U sich ui ' eiitt« ' Clareti Utzten SD Wjjt der Roberl �picrre's, Thermit Für Dkrlin. Allgcm. deutsch. Zimmcrer-V Grinnerungsfeier der Ttiftung des Berliner Zimmerer-� Tonnabend, den I». November,, in Baabe'« Lokal, Frankfurterstiaße Anfangs Concert. Nachher Ball. BilletS für Herren 3 Sgr., für Damm 1 Sf„ An der Abendkasie jedoch 4 Sgr., refp. 1 Hrairial Vorzeigung der Mitgliedskarte. rtltr— Billel» sind zu haben an den BcreinSabende� bei den Mitgliedern de« Fest-Comit«'»: Neuba»'' Friedrichsstr. 9. Riedel, Heidestr. 52. Lailtze-. straßc 44. Kuhlmann, Elisabelhufer 29. Wfl nickcrstr. 127. Wochatz, Slallschreiberflr. 23». Brandenburgstr. 70, Hos 2 Tr. Weist. Aull Kapell, Pionicrstr. 12». Herzog, Natmyn bei dem Unterzeichneten. Würtemberg, Tempclhofer stellten " Als d sechs le � Vldenmiit! Riesters t ekle zu ler- Ce»s> '»lizeipräj Zusetze,,.- Ustifche£ bus der Für Hamburg. vcr Concert und® all*#2c Agltatu So an der hiesigen Mitglieder de«< Allgemkiuen deutschen Arbeiter-Vett''- � den Sonnabend, den I». November IfM' lhltn- m. in Tlllge's Etablissement, PalcntinSkaMk- TT Kastenöffnuiig 8 Uhr. Anfang 9 Uhr. ,n oflchrieb NB. Es wird in beiden Sälen getanzt. Unter anderm kommt zur Aufführung:„Ein gel" und„Eine GanS". Karten sind zu haben bei Herrn Bauer, Pferdi' Spannagel, Rathhausstr. unter Nr. 3. Lüdel Steinwcg, Ecke der Passage zur Werflraße. A(fi' Großncumarkt 30. Peper, Ncustädter NeuerwtS, !fl dies off, P'ttUn8 wür �verweigere n Gegenca Stimm 'l würden in den Persammlungen. Für Hamburg. Hierdurch bringe ich meinen Parteigenossen tf1 Biiclidrueker zur Anfertigung aller vorkommenden Druckarbeil« nerung, bitte aber die etwaigen Bestellungen r e c' machen zu wollen, da ich nicht mit einer Schnel Dampf), fondern nur mit einer Handpresse druc W. G. Nagel, Hopfen! DasS-?�uianern Für Hamburg. Allen Schneidergehulfen Hamburgs »»«r Agita Z der iv �Uter vv gvel erwi so wie den Kürschnern und�Kappenmachcrn die Anzeige, daß die Herberge so wie das Vercinslo ist nach der■«/?..feto gesorgt. Das Arbeitsbureau ist anch daselbst und wird von un« geleitet. Dieses allen Eollcgen in Deutschland und den Reisenden die nach Hamburg kommen. �•. i»- ovi....>u uvu"-u,. uiwu.i) lummcH.>"N Arbei sind von setzt ab nur dahin zu adressiren; nicht m.hr nach dem„Sch neider-Amthau«." A. S.J''- Atsiung der Druck von R. Bergmann lu Berten.— Veraotwortlecher Redakteur und Verleger: W. Ärllwel w«erlin. ganzen Schritt ortet wü Ptober ni .' das einz ,'sten, wi I, die focii Gnttoe 'd. „Spitalcrstraßc, Eike am Schvewcmarkt, Kellerreftaiiratlon des Httrtlj«'S»t und Montag, den>- November, eröffnet wird.— Für unsere zureisenden Mitglieder ist sür Nachtqua'�'"ö der Fab zw lwar an Arbeil