lr. 133. Berlin, Freitag, den 12 November 1869. Fünfter Jahrgang. aner as Fant cretit' «vs 8 11 flshau» - Äailf«" »fef« Gränt«! wkrat. Zeitung erscheint drei Mal wöchentlich jwar: Dienstag», Donnerstag» und «Sonnabend« Abend». Organ der social-demokrattschen Partei. Redaction und Expedition l Berlin, Gitschlnerstraße 17. lmmlll >e„ds tt i-Platz. Bestrel ie Manv! ;er und! Neu. is To»!!? sprei« für Berlin iucl. Bringerlohn t»ierteljährlich IS Sgr., monat- lich 5 Sgr., einzelne Nummern I Sgr.: bei deu Postämtern in Preußen 15 Sgr., bei deu außerpreußifchen Postämter» tu Deutschland 12'/, Sgr.,(44 Kreuzer südd. Währ.) BeMolluuge««erden auswärt» bei alle» Postämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen genemmeu. Inserat«(in der Erpeditiou auszugeben) werden pro dreigespaltene Petit-Zeil« bei Arbeiter» Aunoucen mit I Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Eolonim, Amerika, Ehina und Japan Ut. A. Daensing 8 Littla-Newport-Straat, Leicestor-Square. W. C, London. .................... I II I■! IM I UM Mg ßemtrl1 nvs«1 idcr-Ait ilbonnementsbestellangen auf den„Social- ?kinotrat" für das laufende Quartal werden kttvlihrend, auswärts bei deu Postämtern, ent- Kengenommen. Den neuen Abonnenten wird das Blatt für ' ganze Quartal, vom I. Oktober an, vollstän» nachgeliefert. politischer Theil. alversa >läge!« 'schaflS«� eigen. c ist-s trath«!. Berlin, Ii. November. ll. Die Wächter der Volksrechte sind wir, die Männer des Fortschritts, das war stets das [Werische Geschrei jtnr Politiker von Profession, ' ju Gunsten des Klasieuinteresies der liberalen �Urgeoisie die Gesetzgebung zu beeinflusien suchten. , s s Lasialle auftrat, die Fahne der Arbeiterklasie � anschickte, zum ersten Male das R.cht P wahren, des arbeitenden Volkes zu vertreten, da Berkipi'ullte ihm jene Clique entgegen: Wer uns, die Ver- t der Volksrechte angreift, der greift die Volts- kamp il Iju*? J'�st an, der ist ein Reaktionär� so brüllten jene �sschrittler, und es gelang, ihnen wirklich, einen W der deutschen Arbeiter, insbesondere der Berli- ju täuschen, d.r diese meinten, es sei der Fort- sttsparlei in Wahrheit Ernst mit dem vorgegcbe- Kampf für die Freiheit. Die damalige Fort- ittspartei hat bekanntlich in kläglichster Weise in Ack'l�fcw? Kampfe mit der Reaktion auf die empfangenen «nerw«»�Mäge mit Protesten, langen Reden und langweiligem Scherls Mnngsgeschwätz geantwortet und sich dadurch die kläz- Jhste Niederlage zugezogen, der höchstens das Reißaus- -''Wen der„Unversöhnlichen" in Paris am 26 Oktober r-Bek">!i>chzustcllen ist. Gleichwohl posaunl die jetzt ,Eill a» lauer. Lud«'" ier rer-M ber, � iße St K-chha i szt' 1 Sgt' ----- Wj..-----|— T-1__...... ,-v. in drei b«ile, nationalliberale, Fortschritts- und BolkSpartei, Mltene alle Fortschrittspartei in allen drei Fraclio- 't noch jetzt tagtäglich aus: Wir sind die Be- tötzer der Volkörechte! Gut, Ihr Herren Volks- chutzmänner, laßt unS einmal sehen, wie Ihr Hitzl.— Wir haben hier durchaus nicht die Absicht, »ie auszuzählen, wie viel Halbheiten diese Fraklio- tu per Bourgeoisie im Kampf gegen die Reaction .»fangen haben, wie oft sie aus Haß gegen die Ar- n bVu'l'* hintertrieben haben, daß die von Vastalle '�egrünoete Arbeiterpartei einen nachdrücklichen Wider- Jstw gegen reaktonäre Maßregeln leisten konnte, z.B. LelliPt' Gelegenheit des Cölner Abgeordnetensestes. Wir nklattn'�llen vielmehr deu neuesten und zwar einen urkomi« en Beweis für die Impotenz jener Bourgeois lie- ireie Versammlungsrecht ist sicherlich eines V�uiel� tX vornehmsten Volksrechte, das kann Niemand leugnen. ——"'s" ,,DaS Versammlungsrecht ist in Gefahr", so �wentirt jetzt die ganze Bourgeoispresse in Folge *.�f«, fMus Sieges vom letzten Sonntag; die volkspartei- �„Zukunft", die fortschrittliche„Vossische" und t. ,, �vlkszeitung", die nationalliberale„Nationalzeitung", >rich«str�.?e blasen dieselbe Melodie, und in den Chorus ze'bier. Piinint die ganze deutsche Bourgeoispresse ein. 'I* Hi." paar tausend Mann von der Lassalle'schen au'�«öbelrotte" haben daS Versammlungsrecht Berlin lhatsächlich aufgehoben", so hallt das Gc- ei von Berlin aus durch ganz Deutschland, und � jedem Nestchen, wo ein Winkelblättchen sein Da- » fristet, da hallt eö zurück:„Die Volksrechte sind Gefahr."— Und was lhun nun die„Vertheiviger Volksrechte" dieser angeblich nur„ein paar tan- . lb" oder gar„ein paar hundert" Mann starken kMbelrotte" gegenüber— sie wissen allerdings, daß Zahl der Lassalleaner in Berlin nicht nach tau- „ Wen, sondern nach zehntausenden zu berechnen ist, tr' 29f ba8 t�ut"ichts zur Sache; wenn die Bourgeois- 1 unziebt, daß ihre Gegner nur ein paar tausend einweS� u'* hundert Mann stark sind, müssen ihre vorzu- imer Agenden Maßregeln auch auf eine so geringe Zahl berechnet sein— was thut also die großmächtige Bourgeoisie zum Schutz deS angeblich gefährdeten VolkSrecbt gegen die angebliche Handvoll„Scandal- macher"? Sie erklärt feierlich: daß VolkSversamm- lungen nicht mehr abgehalten werden dür- fcn, daß in Zukunft nur noch geheime Conventikelchen zulässig seien! Und den Reigen dieser E tlärungen be- ginnt daS Organ des Herrn Jacoby, die große„de> mokratische"„Zukunft", die aus dem bekannten„Re volutionSfond" unterstützt wird! Was, Ihr Schlapp-Seelen! So verihcidigt Ihr die BolkSrechte? Ihr brüllt: das„verfassungsmäßige Ve> sammlungSrecht" ist ge sährdet durch eine Hand voll Arbeiter, und Ihr be schließt: deshalb keine Versammlungen mehr abzw hallen! Ei, was würdet Ihr denn thun, wenn es einmal einer reaktionären Regierung einfiele, daS„verfassungsmäßige Vcrsammlun gsrecht" auszu. heben, wenn Ihr statt der angeblid>cn Hand vrll Arbei ier, hunderttausende blmkender Bayonettc gegenüber hät tet, Ihr Herren„Schutzmänner der BolkSrechte!"— Viel Sprünge kann die Bourgeoisie in Berlin nicht maclien, da für werden wir Lass>lleaner schon sorgen. G>oß war schon die Feigheit der fortschrittlichen Abgeordneten, als sie in Erwartung derkommeuden Interpellationen wegen ihrer Halbheiten ausrissen, sobald sie sahen, daß die Majorität aus Lassalleanern bestand, was jetzt die„BolkSzeiiung" selbst eingesteht. Aber ein Beweis von wirklich himmelschreiender Feigheit ist es, daß alle jene Bourgeois die jetzt predigen: daß man sich der Volksversammlungen enthalten müsse, gat nicht einsehen, daß dieS nur der Ausfluß eineS absoluten Mangels an Thatiraft ist.— Wir haben da das schönste Vorspiel von dem, was kommen würde, wenn die Arbeiter Unter Anführung von Bourgeois, selbst wenn diese zur Volkspartei ge hören, gegen die Reaktion ma>schiren wollten. Ein allgemeims Ausreißen der Führer, wie in Paris am 26. Oktober würde die Folge der erst n energischen Regierungsmaßregel sein.— Darum fort mit d:r ganz n kraftlosen Bourgeoisie und mit allen ihren Anhängseln!— Arbeiter, formirt Eure Bataillone! Berlin, 10. Nov. II. Wenn wir in voriger Nummer bemerkte», daß aus Angst vor den Arbeitern sowohl die Estenachcr Volkspartei, als auch die Nationalliberalen einen Bund mit der Fort- fchrittSpartei gegen die Arbeiter anstreben, so hatten wir Recht. Die„Zukunft" nnterstützt die Fortschrittlcr offen, und die„Nationalztg." bringt einen Leitartikel, in dem sie ihnen eine Alliance offen anbietet. Wir entnehmen dem- selben Folgende«: „Bei den Wahlen im nächsten Jahre, sowohl zum Reichs- tage wie zum Abgevrdnetenhause, und zwar besonders bei den erstercn, welche ohne Wahlmänner statlfinden, wird e« dem Bermuthen nach auch in Berlin dahin kommen, daß die Wähler, welche weiter links stehen als die Fortschritts- Partei, ihre eigenen Candidaten ausstellen und durchzubrin- gen b-müht sein werden."———„Es ist aber kaum zweifelhaft oder es ist wenigstens ein möglicher Fall, daß eine Arbeiterpartei bei den nächsten Wahlen nicht minder in Berlin auftreten werde als in anderen großen Städte»; und d!e Fortschrittspartei hat denn auch schon angefangen, auf diesen Fall Bedacht zu nehmen." „Für sie handelt es sich darum, ob sie der Zuversicht leben darf, trotz der Arbeiterpartei, immer noch die Stiiy- menmehrheit in den Berliner Wahlkr.iscn zu behalten; oder ob sie durch diese neue Partei dermaßen bedroht Ist, daß ihr Stand in dem einen oder andern Wahlkreise unsicher zu werden scheint? Im Falle, daß sie dieses sürchtele, wurde sie, wie eine Partei in ähnlicher Lage zu thun pflegt, in Erwägung ziehen können, ob aus der rechten oder auf der linken Nachbarscite eine Anknüpfung und Verstärkung zu suchen sei; indessen die Fortschrittspartei hat bisher nicht gerne davon hören wollen, daß e« neben ihr noch eine äußerste Linke gebe, und so lange sie noch irgend hofft, sich als Linke schlechthin behaupten zu können auch in Berlin, lipsit ihr freilich das Auskunftmitlel am nächsten, nur eben der Arbeiterpartei so weit wie möglich entgegen zn gehen, um, wenn es irgend sein kann, die Arbeiter oder Social- Demokraten bei sich festzuhalten und von sclbstständigem Auftreten bei den hiesigen Wahlen auch im nächsten Jahre abzuhalten, wie bisher." Die„National- Ztg." scheint die Arbeiterpartei schlecht zu kennen; diese läßt sich nicht in» Schlepptau nehmen. Doch ist die folgende Kritik der Fortschrittspartei eine sehr treffende: „Allein die Fortschrittspartei kann den Arbeitern nur sehr wenig entgegen gehen, oder genauer gesprochen, sie kann es ganz und gar nicht. In der Presse und im Parlament bringt sie ihnen zwar oft genug in Erinnerung, daß sie doch radikaler sei als die National-Liberalen, aber daraus machen sich die Arbeiter aus zwei Gründen nicht«: ersten», weil es in der Hauptsache nicht wahr ist, und dann, weil gelegentliche, unbedeutende Abweichungen der Fort- schrittspartei von National-Liberalen die Anliegen der Ar» beiter nicht im mindesten beiühren. Diese letzteren haben auch schon französisch sprechen gelernt und sagen: ihr seid allesammt Bourgeois und ihr brennt euch nicht weiß. Was auch einzelne Zeitungen der Fortschrittspartei schreiben mögen: die Arbeiter sehen, daß diese Partei zu der Frage de« allge- meinen Wahlrecht» ganz eben so sich verhält, wie wir auch; ja wir sind nicht einmal so kleinmülhig wie hie hiesige „Volkszeitung", welche nach Wahlmännern ruft, damit, wie sie sich ausdrückt, die Reaktion oder die Regierungspartei keinen Vortheil aus dem flachen Land« davon trage; sondern wir nehmen die direkten Wahlen zur Volksvertretung be- rritwiksigst'«n und fürchten uns weder davor, von der Re- aktion in den Städten, noch von den Feudalen ans dem flad>en Lande überstimmt zu werden. Als die Wahlrechts- frage am 3. ds«. in der Kammer besprochen wurde, machte Herr Virchow übermenschliche Anstrengungen, um den Ar- beiteru zu betheucrn, daß er von der Bourgeoisie gering denke. Er erniedrigte den städtischen Bllrgerstand so sehr er nur konnte und Worte zu finden wußte; schilderte ihn als noch unbeständiger, politisch unsähiger und charakterloser als selbst den Adel, und hielt dafür, daß die Eigenschaft der Charakterfestigkeit, die nur durch ernste nnd strenge, einem sittlichen Ziel nachstrebende Arbeit zu erwerben sei, gerade bei den arbeitenden Klassen sich in höherem Maße als bei andern Gescllschastsschichlen vorfinde, indem er noch hinzu- fügte, daß, wenn die« bei der ländlichen Bevölkerung wcfti- gcr hervortrete, die« nur daher rühre, daß bei ihr bis jetzt die bildenden Einflüsse zu wenig Eingang gefunden, welche die arbeitenden Klassen der Städte durchdringen. Eine glän- zende Besiätigung dieses schmeichelbaften Bildes von der sittlichen Gcdikgenheit, von der Bildung und dem allezeit ernsten Streben gerade der arbeitenden Klassen in den Städ- tcn hat Inzwischen am Sonntag Herr Virchow selbst�erlebt. Dieselben Arbeiter, die am 3. November alle anderen Stände an Tüchtigkeit weit übertrafen, nennt er in einer öffentlichen Erklärung vom 7. dss.„ein kleine«, aber wohlgeschultcs, bald der staatlichen, bald der kirchlichen Reakiiou dienstbares Corps" Wir glauben nicht, daß diese neueste Schilderung der Tölcke'scheu Partei erschöpfend ist, wenn einmal dieselbe geschüdett werden soll. Die Arbeiterpartei scheint uns denn doch nicht lediglich ein Werkzeug oder ein Miethling der Reaktion zu sein, vielmehr ist da« eine Partei mit eigen- thümlichen Bestrebungen. Aber wie dem sei, der Veisuch, die Arbeiter durch schöne Reden über das allgemeine Wahl- recht zu gewinnen, ist jedenfalls vollständig gescheitert; und wie konnte das anders ausfallen, nachdem das all- gemeine Wahlrecht für den Reichstag bereits gewährt und eingeführt ist und für das Abgeordnetenhaus in sicherer Aussicht steht, während, was Gemeindcwahlen anlangt, die Fortschrittspartei gar nicht radikal verfährt, sondern die Ver- Hältnisse berücksichtigt, je nachdem c« sich um Kreistage, um Stadtgemeindcn u. s. w. handelt. Ebeu so wenig hat sich die Arbeiterpartei durch den sogenannten Abrüstnngsantrag gewinnen lassen." „Nichts war leichter, als den in der vergangenen Woche im Abgeordnetenhaus- verhandelten Abrüstungsantrag in einer Volksversammlung für eine Halbheit zn erklären und noch zu übertrumpsen, wie es denn-auch am Sonntag geschehen ist." „Lediglich eine Kundgebung, um die Aussichten der Fort- chritlspartei bei den nächsten Wahlen zu verbessern, war der Autrag im Abgcordnetenhanse." Diese Aeußerung der„Nationalztg." ist höchst wichtig. Sie fordert die Fortschrittspartei offen auf, die Arbeiter ahren zu lassen, und als Bourgeoisie mit deu National- liberalen vereint Front gegen das Proletariat zu machen. Sie predigt somit offeu den Klassenkamps und gesteht zu, daß die Lassalleaner nicht als Reaktionäre, soadern als. so- cialistische Proletarier zu bekämpfen sind. Sie mögen kommen, wir sind bereit! -tr Paris, 7. Nov.(F. Tantagrel.) Während „Bürger" BrioSne sich für die Eidesverweigerung ausspricht und im Saal Moliere den Socialisten den innigen Bund mit dem radicalen Biirgerthume anempfiehlt, und während in seiner heutigen Nummer der„Travail" die föderative Staatsform für die allein demokratisch'selig'machendc erklärt, können wir auch nun über Tantagrel, nachdem er in fünf langen Artikeln der„Reforme" seine Ansichten ans- einandergesetzt hat, ein endgültiges Urthcil fällen. Ehe wir jedoch die» thuu, wollen wir zuvörderst nach seinen eignen Worten seine Ansichten darlegen. Nachdem er uns sein In- nercs aufgedeckt hat, müssen wir bekennen, daß wir ihn früher, weil er die Expropriation der Arbeits-Jnstrnmente gefordert hatte, für bedeutender hielten, als er wirklich ist. Gleichwohl ist er erwähn cnswerth, weil er in dem Wirr- warr wenigstens etwas Bestimmtes will, dadurch zur Weiter- cntwickelüng der Geister beiträgt und somit einen Ausweg auö dem jetzigen focialistifchen Schlamme anbahnen hilft. Schon steht der Bomgeoisie das Haar zu Berge.— Eam tagrel hatte sich zuerst auf einer Privatverfammlnng auSge sprachen. In Folge davon wurde er im„Avenir national" heftig angegriffen, gleich als ob er der wüthendste Commu- nist wäre. Zwar nannte sich auch sein Gegner, der Jour- nalist Allain-Targö, einen Socialisten; allein nach des letzter» Dafürhalten werden durch die bloße Herstellung der Repu- blik schon alle Klassengegensätze völlig beseitigt, da ihm und vielen andern französischen Socialisten die Restubli! die all- geme.ne Rechtsgleichheit, die universelle Harmonie und Ber- söhnung bedeutet. Es ist in der That ein Zeichen der Zeit, daß jetzt fast jeder Republikaner Socialift sein will und daß der Socialismns immer mehr Mode wird. Auf diese Weise schleicht sich aber so vieles untaugliche« und schäd- lichcs Gesindel in die Partei ein, daß es, um Mßverständ- nissen vorzubeugen, bald nöthig werden wird, die kernigere Benennung Communisten, weiche die Duckmäuser zurück- scheucht, wieder hcrvorzusuchen. Es ist nicht zufällig, daß sich die französischen Revolutionäre unter einander noch mit dem altfränkischeu Worte„Bürger" anreden; nein, die Frei- heit, die sie wollen, ist häufig nicht die des vierten Stau« des, sondern, wie„Bürger" Rochefort ausdrücklich erklärt, die individuelle von Anno 1792. Cantagrel nennt derglei- chen socialistische Flachköpfe„die Schule der einfältigen Formpolitiker" und hält ihnen mit Recht vor, daß sie„mit der Revolution nur die Erklärung abstracter Rechte behuss der Gewährleistung einer nicht weniger abstracten socialen Gleichheit bezwecken". Er ruft ihnen zu: „Ihr seid recht eigentlich die geistigen Söhne jener Schwäch- linge, welche, als sie 1843 der von ihnen verachteten socialen Frage gegenüberstanden, und als sie nun nicht wußten, was sie aus die Forderungen des Hnngers antworten sollten, den unbeneidenSwerthen Muth besaßen, die Berechtigung derselben in Abrede zu stellen; worauf sie nach dem Untergänge der Republik sich mit den Worten trösteten: Die S ociali sten sind daran schuld!(O'est la kaute»»X soeialistes!) Haben beim etwa die Socialisten durch B-rschlcppnnz der allgemeinen Wahlen die reactiouäre Mehrheit in die consti. tuirende Versammlung gebracht? Haben etwa die Socialisten die 45 Centimes-Steucr decretirt? Natürlich müssen wohl auch sie auf die Einflüsterung des Herrn Marie— eines Socialisten!?— die National-Werkstätten eröffnet und jene schöne Lösung herbeigeführt haben, die 1848 in die trüben Zuni-Tage ausmündete! Wiederum sind es wohl die Socialisten gewesen, welche in Frankreich die Aera der Trans- Portationen ohne gerichtliches Urtheil eingeweiht haben! Natürlich war wohl dieser Eugene Caffagnac auch ein Socialtst, der, weil er vielleicht befürchtete, daß die Repu- blik zu viel Vertheidiger hätte, die Juni-Gesaugenen und alle svcialistischen Repnblikauer nach Algier« fortschaffte, ob- schon er noch Tags vorher zu ihnen gesagt hatte: Kehrt zu uns zurück; die Republik reicht Euch die Arme; in Paris eS blicke ich nur Sieger und Besiegte; aber ich will verflucht sein, wenn ich je daselbst Opfer erblicken sollte!"— Can- tagrel erklärt, daß er, um in Zukunft derartige, von den sormalistischen Republikanern 1848 begaugene unverzeihliche Fehler zu vermeiden, auf Mittel der Abhülfe gedacht habe. Ein System hat er nicht aufgestellt. Wenn er aber von socialer Rechnnugsbereinigung(ligaulation sociale) gesprochen hat, so will er dies nur gethan haben, um da- mit auszudrücken,„daß die thatsächlicheUmwandlnng, welche manche Leute darunter verstehen, sich jeden Tag vollzieht, daß aber diese Thatsächlichkcit Zeit erfordert, und daß die sofortige socialeAb- rechnung eine Unmöglichkeit ist, weshalb sie abschreckend erscheint." Anstatt ein System aufzustellen, hat er nur auf das Ziel hingewiesen, welches die Socialisten insgesammt verfolgen. Alle Socialisten scheinen ihm näm- lich in solgenden Punkten übereinzustimmen: daß an die Stelle der Willkür, welche allen industriellen Verhältnissen jetzt zu Grunde liegt, die Gerechtigkeit treten muß; daß die Gerechtigkeit erst dann vorhanden ist, wenn der Erzeuger die Frucht oder den Genuß seines Erzeugnisses selbst erhält; daß inau hierzu erst dann gelangt, wenn man aus dem Lohn- arbeiter einen freien Erzeuger macht, und daß— obschon in gewissen Industriezweigen die Einzelarbeit mit der Freiheit vorüber ist,— dcch in den meisten Fällen die Lösung in der Vergesellschaftung(association) und in gegenseitiger Haftbar- und Verbindlichkeit(soliäarite) zu suchen ist; serner, daß sich diese Lösung nicht im Handumdrehen bewirken läßt, sondern daß sie Zeit, beharrliche Anstrengungen und vor Allem eine Menge politische und andere Reformen, welche allein die social-demokratische Republik gewähren kann, nöthig hat. Was den Ausdruck iocial-demokratische Republik an- belangt, so heißt letztere ihm demokratisch, insofern als sie sofort die bloß rechtliche Freiheit und Gleichheit zu ge- währleiste» scheint; social aber heißt sie, weil sie erst stufen- weise lprogressivemcnt) und dann reißend schnell(rapide- ment alors) die thatsächlichc Gleichheit und Bruderschaft her- stellen soll. Demnach folgt die thatsächlichc Einführung der Gleichheit erst später, wenn eine schönere Sonne scheint. Cantagrel trennt völlig die politische Frage von der socialen, doch wirft er beide hier und da unter einander oder sucht auch beide manchmal zu verbinden. Seiner Auffassung gemäß bandelt es sich einstweilen darum, was zu thnn ist, um am Tage nach dem Siege(au lendewain)„die Revolution, die Republik, die Freiheit" aufrecht zu erhalten. Die eigentliche Inangriffnahme der socialen Frage schiebt er weit hiuaus— wie er dies ausdrückt— auf„übermorgen"(au surlende- main). Demgemäß giebt er keine Lösung für die Zukunft, sondern schlägt nur einen sogenannten„Plan", mit andern Worten, ein Vertuschungsmittcl und eine BePflasterung, vor. Er suckt Re Arbeiter also mit einigen Brocken abzuspeisen und abzuweisen, räth einen Nothbehelf au. Denn Cantagrel ist überzeugt, daß das Heil der Revolution von seinen ersten Maßregeln abhängt, daß die Frage hinsichtlich dieser zunächst zu ergreifenden Maßregeln ganz in der Arbciterfieiheit, d. h. in der Freiheit von fast Jedermann, ausgeht, daß die Frei- heitSsrage ganz in der Frage der Arbeit enthalten ist. In Anbetracht nun, daß nach seiner Ansicht der Staat nicht darnach eingerichtet ist, um in Ermangelung der Privat- Gewerbthätigkeit die Arbeit zu geben, daß der Staat an sich die Fortdauer derselben nicht versichern kann und soll, und daß diese Fortdauer wirklich nur durch die wirklichen Organe der Production und des Austausches erlangt werden kann; aus diesen Gründen will Cantagrel,„sowie das Land nicht bebaut wird oder Arbeitslosigkeit vorhanden ist(po»r cause d'inculture on de chömage), alle Arbeitsinstrumente, Ländereien, Bergwerke, Werkstätten, Werkhüttcn, Werkstühle, cxpropriiren, wenn sie am Tage nach der Revolution die bis dahin von ihnen Lebenden arbeits- und mittellos aus- stoßen." Cantagrel will auch die Marine nützlich vcrwen- den und die Ueberflllluug des Markte« verhindern; allein in dieser Beziehung hat er sich nicht deutlich ausgesprochen, sondern sich mit Mangel an Raum entschuldigt. Er fügt dem hinzu:„Ich brauchte auch noch Raum, um auseinander- zusetzen, daß, wenn der 1848 aus die f-anzösischen Bank- Billets angewandte Zwangs. CourS diese Billets in wahrhafte Papiermünze verwandelte, die von mir für eine speciclle, vorübergehende, bestimmte Operation geschaffenen Staats- Bons in Wirklichkeit nur eine Bürgschaft, ein Rückhalt, eine Anleihe für die mit Aussührung der Maßregel beauftragten Cantoue und Departements sind. Ebenso würde ich noch Raum brauchen, um ausciuauderzusetzcn, daß ich wenig Vertrauen zu dem abstracten Wesen, welches Staat heißt, habe und deshalb mit den finanziellen Consequenzen der Maßregel die Ortschaften, Cantonc und DeparlemeutS, wo die Arbeitslosigkeit herrscht, beauftrage. Zugleich rechne ich darauf, daß alle Einwohner, die Reactionäre inbegriffen, so viel Anstrengungen machen werden, um das Zuschließen und dann die Expropriation der in ihrer Nachbarschaft liegenden Werkhütten zu vermeiden, daß den Reactionären keine Zeit mehr zum Wühlen gegen die Republik übrig bleibt."— Cantagrel versichert, daß er besonders viel Wirksamkeit von seiner Maßregel erwartet, weil sie, nachdem sie auf einigen Punkten angewandt worden, als Schreckmittel heilsam sei« werde. Bei der Aussührung seiner Maßregel will Canta- grel den Staat nur als rein administrativen Antreiber be< nutzen. Während der Krisis unterhält nämlich der Staat in jedem Departement einen ArbeitScommissär, der dafür zu sorgen hat, daß alle seither von Lohnbeschäftigung leben- den Staatsbürger, welche in Folge der Arbeitslosigkeit feiern, fortwährende Beschäftigung erhalten. Der ArbeitScommissär tritt eineStheils mit den seiernde» Arbeitern, andcrntheilS mit den Jndustrievorstebern, dem cantonalcn und dcpartc- mentalen Ausschusse, in Verbindung. Mit dem cantonalen Ausschusse aber hat es folgendes Bewenden. Jeder Canlon sichert auf seinem Gebiete die Fortdauer der Arbeit zu und kommt für die Kosten dieser Operation in soweit auf, als es die Nationalversammlung bei der RechnnngSbereinigung festsetzen wird. Das Departement und das ganze Land tragen ebenfalls zur Deckung der Kosten bei. In jedem Departement wird die Operation überwacht und geleitet von cantonalen Ausschüssen und von einem departementalen Ar- beitsausschusse, bestehend aus x Mitgliedern und gewählt durch das allgemeine Stimmrecht.(Schluß folgt.) Wegen Maugel an Raum muß die politische Rundschan für heute zurückbleiben. Veräs-Ttztü. (Für den Allg. deutschen Arbeiter-Verein.) An die Mitglieder des Allgemeinen deut- schen Arb e i l er- V ereins. Namens des Gesammtvereins spreche ich andurch den Berliner Mitgliedern für ihr that- kräftiges Vorgehen und für die dabei hervor- getretene gute Anwendung der bei uns herangebildeten straffen Parteidisziplin den wärmsten Dank aus. Sie haben sich die Anerkennung der Parteigenossen in ganz Deutschland erwor- ben. Ich ordne an, daß in ganz Deutschland binnen 14 Tagen öffentliche Versammlungen abgehalten werden, in welchen in Anknüpfung an eie Berliner Vorgänge auseinandergesetzt wird, daß auch in politischer Beziehung nicht die liberalen Bour- geoisparteien(Nationalliberalen, Fortschrittspartei, Eisenacher Bolkspartei), sondern nur wir, die social- demokratische Arbeiterpartei, die freiheitlichen Volks- forderungen ganz und voll vertreten. Hoch unser Prinzip! Hoch unsere Organisation! Leipzig, am Todestag Robert Blums 1869. Der Präsident des Allg. deutsch. Arb.- Vereins: S chweitzer. Zur Reise des Präsidenten theilen wir weiter mit, baß auch die Versammlung in Leipzig aufs Schönste ver- lief. Die Ausdauer und Thalkraft der Leipziger Mitglieder .st bekannt; sie haben unter den schwierigsten"Verhältnissen, besonders der Eisenacher Bourgeoisie gegenüber Große« ge- leistet und dies hat der Präsident Namens des Vereins an- erkannt. Die bekannte Resolution wurde auch in Leipzig einstimmig angenommen. Zum vorigen Bericht sei nach- truglich bemerkt, daß die Resolution in Limbach, wo 14 Orte vertreten waren, gleichsalls einstimmig angenommen wurde. lgleit! M Heulen i Ihr ve, im Coucerthause) und deren Verlauf hat nicht nur bl Milchen Emberufern derselben, sondern auch sämmtlichen ZeitrtS" schreibern in ganz Deutschland die Köpfe oollstänoig � dreht Der an sich höchst einfache und der natflrw® Entwickelung der Parteiverhällnisse in der Residenz durchs® angemessene Hergang der Sache hat die Leute, welches al« die alleinigen Inhaber der„öffentlichen Meinung" betrachten gewohnt waren, ganz und gar aus dem HäuSch� gebracht. Ihr Jammergeschrei könnte unser Mitleid errtzis-> sich wenn nicht ihre Selbstsucht, ihre schwer verletzte EitM»»tuigen zu und ihr verächtlicher Hochmuth sie zu der„pöbelhaftestes.>?e«hrt:i Verdrehung der Thatsachen, zu den gemeinsten Schiuis!''«. welche reicn und zu den handgreiflichsten, durch mehr als'Ü iu meii Herr I. g»»•»y v vi| n(n.»i � uitvviy itiviyv n»--. u"«ncie Zeugen zu erweisenden Unwahrheiten hinreißen ließen. M Mend ers Zeitungen in der Residenz und in den Provinzen wim«:»'«leteii R von den unverschämtesten Entstellungen, Verdächtigllii� i»i wurde und Berläumdungen. Doch wir sind das Alles schon/' 1(11 kann. wohnt und nur, damit Stillschweigen nicht als Zugcstä»'' l daß ich niß angenommen werden kann, wollen wir aus dem'ChaoS�« Berathu Absurditäten, welche der erhitzten Phantasie unserer„nobel»»Alung. Gegner entsprungen sind, einige der größten herausgreife»»� Veiid ein beleuchten. Vor allen gehö t dahin die Verdächtigung/ � Aersami der einen Seite, dag die Social-Demokraten im geheim �Austritte Bündniß mit den Katholiken(Kiosterversammlungen),/ Tölcke rttthpnt Srtß fi« tttt jjJj(3 der andern Seite, daß sie im Einverstäudniß mit der � tion, von der dritten Seite, daß sie als Anhängsel der Mhten B tei Jacoby die Versammlung planmäßig„gestört"»'s 3. M, „gesprengt" hätten. Daran ist kein w ahres /err M m:.---------—'-......->----'W Die social-demokratische Arbeiterpartei hat durchaus sti Sft den ständig und ohne auf irgend welche Beihülfe zu rch/ � in der gehandelt, wie sie überhaupt Bündnisse mit Elemente», � bissen mü ihr selbst mehr oder weniger feindlich gegenüber stehen, st�'me Vol dann, wenn sie ihr angeboten würden, nie und nimmer»�? 3edcr Z eingehen kann und wird. Eben so abgeschmackt ist d»''' hauptung, daß wir beabsichtigt hätten, die Versammlung stören oder zu sprengen. Wir verließen uns elnziz � allein auf die Ueberzenguug, daß wir in der Versami»! die überwiegende Mehrheit bilden würden, und der hat gezeigt, daß wir uns nicht irrten. Bei der Wahl Vorsitzenden stellte sich dies so klar heraus, daß selbst �> «lksversa cn der Belieben Hans» Neu und anwesenden Vertreter der Presse uns erklärten, daß- Majorität entschieden aus unserer Seite gewesen sei.& T, Berlin, 10. Nov.(Die Volksversammlung Herr M e >n l» n a aaujuiuiu ciuiupcuca aus uasctcr vscuc gewesen sei. XL �»e„Bl schmählich, daß diese Thatsache in den Berichten der"'chalb mi vertuscht und verdreht worden ist. Ebenso schmählich d> daß der Unternehmer der Versammlung, der Abzeork»'loiiimlung Herr Hr. Löwe-Calbe, offenbar gegen seine UeberzeuZ�, iu>ig zg i die Majorität für die Minorität und die Versamniliinü JL bei der berechtigter Weise für geschlossen erklärte, statt die � die» Leitung derselben dem gewählten Vorsitzenden zu über»»!, sten erwä und daß er dadurch den nachfolgenden Ska»� ller ,.b, *r9t yilUULJU CLL U 11 l U|] Ii.- UUtlljUll UUtl l|l liv, v. gesummte Presse unter Verleugnung de« wahren So� Halts den„Schweitzeriancrn" diesen Skandal Schuhe schieben will; unerhört ist die perfide\ slsoetletzur hauptung, daß die Laffalleaner das Versammln� Jelehrte recht in Berlin suspendirt haben. Was, Herren, nennt Ihr freie» Versammlungs« Ist da« diese« Recht, wenn Ihr feige durchbrennt,'' Ihr seht, daß Ihr mit Euerm„gemllthlich nachbumm Corps des Fortschritts" in der Minderheit sind, und schreit und— lügt, man habe Euere Versammlung stört" und„gesprengt"?— Ist das freies Versamml� recht, wenn Ihr die Majorität, die nicht nach Eurer �UM-�ugra tanzt,„terrorisirt",„fälscht" und hinterher noch beschi«�. /ze mit — Gemach, Ihr Herren! Wir werden noch Gelegenh»� Gliche z nug haben, Euch zu zeigen,.was freies Versammlung�»u ist; kommt dann nur, aber hübsch artig und anständig, �»l« v()( me'Tstiftii, daß oder erfahrt Ihr abermals, was„demokratisch" was„social-demokratisch" ist.— Die Einberufcr der Versammlung verLffentlichen>» Zeitungen nachstehende „Erklärung Die Abhaltung der Volksversammlung, welche ve» v„7 3hre; zur Berathnng des Antrage« über allgemeine Gntiuaf!pl.-'it,ui|t>ci und Verminderung der Militärlast des norddeutschen■ de? aus heute einberufen war, ist durch Störungen, j offenbar planmäßig vorbereitet waten, schon bei I siitch ein Uebri 1'»gemeli sticht erö sfen wüi Andigung Abhaltu Ölungen !« einer "on den llff ' Nstnnilung Ne groß nu werd Wer Gelee -�rch C B-r Ha stß unseri ( u1 des Büreau« unmöglich geworden. Trotz des wüst:» schreie« derjenigen, welche schon lange vor BcgiN» Sitzung haufenweise in den Saal eingerückt waren,. �ußt den größten Theil desselben in Besttz genommen b»,/ war der provisorische Vorsitzende im Stande, öffeutli«�, H n zustellen, daß von einer Reihe von Personen, von de»�!ah( J" � Einzelne bestimmt bezeichnete, bei der Abstimmung ij n'c � Hände erhoben wurden, und daß es ihm daher unawUL'u 9CJl g. macht sei, die wirkliche Majorität zu ermitteln. und daß es ihm daher unins. ,■*- a--- rulpc Majorität zu ermitteln, lj»,. �, ferner sestgestellt, daß, obwohl die Unterzeichneten den �'■ stemolia gemiethet hatten, in demselben Saal für die gleiche zwei andere Versammlungeu kurz nacheinander polizeilW. Neichen gemeldet waren. Vor der gesammten Bevölkerung® /einsprä i�vitiviuci iuuvvu--vüi. Utk jiiiy-/ v» ii v y erheben wir hierdurch Einspruch gegen ein Treiben, n>e �"ten wir dii thatsächlich das Versammlungsrecht, diese Grundlage� �chweitz allgemeinen Wahlrechts, vernichtet, und welches zugleich str» Schn Volke die Möglichkeit raubt, in einer Frage von �ter Mitte internationaler Wichtigkeit, in einer Frage deren Lös»»!/ stünlung,«i den Frieden, den Erwerb und die Freiheit der Völker� k zahlreich <■' scheidend ist, seiner Ueberzeugung Geltung zu versch/ �g. Blaset Vor Allem sordern wir die Vereine, welche politische stände verhandeln, dringend aus, sobald als möglich Z!�, � in unser men zn treten, um ihrerseits Zeugniß abzulegen, da»/ Ausdruck der öffentlichen Meinung dieser großen u»� sinnigen Stadt nicht durch kleine aber wohlgeschulü der staatlichen, bald der kirchlichen Reaktion dienstbare gefälscht werde. Berlin, den 7. November 1869." -Me Ans / über d! pfe, web Präsident chende N . längere Auch in dieser„Erklärung" wird uns der Vor»/ macht, die Versammlung gestört zu haben und der" zu dienen. Es ist das eine perfide Behauptung, a» � die Herren selbst nicht glauben, und die wir mit aII(L schiedenheit abermals zurückweisen. Nicht minder abges/ ist die wegwerfende Bezeichnung unserer„inoHlgeW Partei als„kleines Corps." Warum, Ihr Helden „Fortschritt", beraumt Ihr nicht eine zweite öffeutli«/ sammlung an, um der Welt Eure Ueberlegenheit zu! � Warum verschanzt Ihr Eure„Macht" in Eure -»hl NN «veialisw Nachdei Dstleiiien i �Uhniach hielt He ,,/sti und t im A h;, Herrn � �Heilungen stoch mch licht nur W Alchen dickleibige Speckhändler und naseweise Juden en Zeitu»� l'n das große Wort führen? Doch üben wir Barm lständig � Weit! Man darf dem Hunde, der Prügel bekommen hat, l natürW He, ilea nicht verwehren. S ch reit nur zu; das Beiß en lenz durch«?*" Ihr verlernt! , welche fl kieinung� Erklärung. em HauMP Herr I. M. Medding, Eigenthllmer vom Concerthaus tleid erreg0? sich beeilt, nachstehenden Herzenserqnß durch die hiesigen etzte E-t-lK?!l.lnge„ zu veröffentlichen: chafteste? �»Geehrter Herr Redacteur! Die unangenehmen Vor- n SchW'0'k, welche am Somckag aus Anlaß einer Volksversamm- hr als 2W Y m meinem Hause stattgefunden haben, lassen es be ließe». Weud erscheinen, daß die sonst friedlicheren Zwecken ge en wiMUUll«eiueu Räumlichkeiten überhaupt zu Benützung herg ldächtiguuZ? wurden, welche sosche Gefahren in ihrem Gefolge es schau.!?™ kann. Ich sehe mich deshalb genölhigt, zu bemer- > Zugcstäli?' l, � jjjugjj geglaubt habe, es handle sich nur um m Chaos?'?' Berathung, nicht grade um eine sogenannte Volksver� rer„nobel« Kilung. Tas Haus' war an Herrn vr. Löwe vermicthet, asgreifenu«? Mnd ein Herr Tölcke, ganz ohne mein Wiffen, darin chtigung Versammlung bei der Polizei angemeldet hatte und so im geheim'«>! Austritte herbeisührte. Ich werde deshalb auch gegen liigc»),«'? � Tölcke die Klage wegen Hausrcchlsverlctzung einreichen nt der R"? Issin ich Sie bitte, diesen Zeilen einen Platz in Ihrem ,sel der stört" „«'1 ätzten Blatte zu gönnen, bin ich Ihr ergebenster ____ �. 3. M, Medding, Eigenthllmer vom Concerthaus." )res W'�l.Herr. Medding scheint sich um das öffentliche Leben echans l 1?°' den„friedlicheren Zwecken", welchen seine Räumlich- zu rech«?? in der Regel dienen, nicht zu bekümmern, sonst hätte Mfen müssen, daß in allen Zeitungen die Versammlung kl»? Volksversammlung angekündigt war, zu wel- Jeder Zutritt hatte; er müßte sonst ferner wissen, daß wlksversammluugeu die Minorität sich den gefaßten Be- issen der Majorität zu fügen hat und daß es nicht in Belieben eines Einzelnen steht, mit dem„Volke" Po Hanswurstereien zu treiben, es an der Nase herum Ke» und dann nach Hause zu schicken, wenn es ihm ge unentell stehen, f nimme, t ist die ammluliZ l einzig icrsaml , der E- r Wahl rsalnml>0 Was, nlungSsl ennt, bumml , und imlung tsamml«? Eurer T., eschii"''?. elegenh«'? unlullM ständig, aer vied chen i»' iß selb� �,Herr Medding hatte sein Local zu einer Volksver n, daß �?dllnng hergegeben(wenn ihm von den Einberufern sei. l kwe„Berathung" vorgeschwindelt ist, dann mag er sich n der?«? mit den Herren benehmen); es versteht sich also ählich iß�' selbst, daß Herr Medding kein Recht halte, der Volks- Abzeork«'»iitnilung dea Aufenthalt im Saale vor ihrer Been- Üeberzeuz«? iung zu' verweigern. Ich habe nicht eine zweite, von innililug«J* bei der Polizeibehörde angemeldete Versammlung, son- t dieses.« die ursp> ll»g liche Volksversammlung als i übertr«?,?en erwählter Vorsitzender geleitet, mich also mit a Skaljfl*' es, dab„friedlichen" Räumen des Concerlhauscs aufgehalten, en Salh«. lange die Versammlung dauerte. Die polizeiliche An indal in slduu g einer Versammlung involvirt keineswegs eine Haus perfide � �Verletzung. Die» mögeHerrMedding und außer ihm auch öiiehrte„Staatsbürger-Zeitung" bedenken, bevor Elfterer durch eine unbegründete Denuncialion einfach lächerlich Uebrigcns habe ich die Versammlungen nur für den '"gemeldet, daß die Fortschrittlcr die Volksversammlung ?lcht eröffnen, sondern vorher schon das Hasenpanier ?scn würden. In diesem Falle hätte allerdings eine iimdigung zwischen mir und Herrn Medding über Abhaltung der von mir angemeldeten Ver DUM« stattfinden müssen. Ich sehe nun einer ge mit der größten Seelenruhe entgegen. Die "liche Verhandlung vor dem Polizeiri'chter würde !« einer abermaligen„Volksversammlung" gestalten, da « als 2000 Zeugen zu vernehmen sein würden, um zu Wen, daß ich durch Majoritätsbeschluß zum Vorsitzenden "en den Herren I)r. L Lwe und Genossen berufenen Volk« l?Mmluttg ernannt worden bin. Dadurch würde dann ? die großartige Verlogenheit der Presse einmal eidlich We» werden. Also vorwärts, Herr Medding! Ihre Dennneialion erweisen Sie nur und meinen '�freunden einen großen Gefallen, für de» wir bei lßer Gelegenheit recht dankbar sein Wersen. l�erliu, 10. November 1869. C. W. Tölcke. he vi»� Zntivaj iffchcn igen,$ ii der wüst-« �' Begi»« wäre», men h« ffentli-h Hamburg, 10. Nov., Abends 10 Uhr. Herzlichen "fe unser» Parteigenossen, wie dem gesammten, zum fleiibtnmjjtsem erwachten Proletariat Berlins! Besten ?ük und Glückwunsch den bei der Sonntagsschlacht Be- "ugten! Möge Euch, wie allen Parteigenossen dieser on deitf jt'i! Ein Sporn sein, daß am Wahltage von 1870 die inung � Zcugc sei, wie die Arbeiter das allgemeine Wahl- r unw� gebrauchen wissen, und das Angstgeschrei unserer cln. 6"?de zur Wahrheit iverde. Im Austrage der versammelten n den? �'demokratischen Cigarrenarbeiter Hamburg«: „ieiche? Kotkamp. A. Reimer. ! Zkeicl '/ At? kkuspräsidenten.) ii"� ieii wir die Freude, u..,.—-------- r—,......... �.....—. ndlaWji) �chtveitzet, sowie Herrn Lübkert ans Berlin und zugleich � Schuhmacher aus Breslau iii� Peterswaldau in olizeist� �teickenbach i. Sehl., 7. Nov.(Zur Reise des kkeinspräsidenten.) Am vergangenen Donnerstage bcn, wir die Freude, unfern VercinSpräsioenten Herrn I)r. nng von j ürer Mitte zu haben. Nachdem der Präsident die Ver- i Losu"�?ünlung, welche, den örtlichen Verhältnissen gemäß, ziem- Völkr-„? zahlreich war, eröffnet und ven To sitz dem Herrn versh, � 9. Blaser ans Peterswaldau übergeben hatte, hielt der- ische �- eine Ansprache an die Anwesenden, wobei die traurige glich unserer Gegend erwähnt und ein Rückblick gehalten � über die Errnngenschasten der Arbeiter und über die pfe, welche durchziikämvfcn waren und noch andauern. Präsident sprach die Ueberzeugung aus, daß wenn die Pendc Roth und die heutige ProductionSweise auch längere Zeit fortdauern könne, die Zeit der Erlösung Miohl mir Nothwendigkeit kommen werde; schon habe tjj.�ocialismns in den größeren Städten feste Wurzel ge- s Nachdem der Präsident einige Interpretationen zur »käieiiien Befriedigung beantwortet hatte, machte Herr �'"hniacher über die beabsichtigte Agitation Mitlheilung; hielt Herr Lübkert eine Rede über die Zwecke der .«"le uud der Gewerkschaften, sowie über die Arbeiterbe- rnfi im Allgemeinen. Nach einer kleinen Pause wurden F»ij,.Herrn Schuhmacher und dem Herrn Präsidenten : zu si'jj l!,, heiklingen über innere Vereinsangelegenheiten gemacht, . Pecü«"och mehrere Jnterpallationen erledigt; dann hielt Herr , dau"? n nn« schult- stbarc' Lorw�. der a» abgesth hlgeseh Helden ntliche Lübkert einen längeren Vortrag über die Entwickelung un- serer Bestrebungen und die Möglichkeit der Verbesserung un- serer Lage. Es wurde von Herrn Blaser wegen des Ver- Haltens der Peterswaldaucr Mitgliedschaft eine Interpellation gestellt, nach deren Erledigung zum Schluß der Vereins- Präsident in herzlicher Weise Abschiedsworte an die Vereins genossen richtete. Mit festem Vertrauen auf die Zukun wollen wir uns bemühen, nnsere Pflicht als Social-Demo kraten zu erfüllen. A. Bandt. Varel, 7. Novbr.(Zur Beachtung.) Freunde und Parteigenossen, für die Umgeburg von Oldenburg uud Bre, men ist ans Sonntag den 14. dss., Nachmittags ZVe Uhr. in Oldenburg ein Arbeitertag einberufen, ans dem Herr Or. Max Hirsch einen Vortrag halten wird über seine Muster-Gewerkschaften. Die Fortschrittler haben alle Orte und Städte aufgefordert, im Oldenburger Ländchen und in Ostsriesland sich dort anzuschließen. Somit rufe ich allen Arbeitern zu, wachet aus und laßt Euch nicht in das Schlepp- tau nehmen von dem Musterknaben. Besonders hoffe ich darauf, daß Bremen und Hamburg von unserseits sich ver treten lassen werden. Rudolph Gärtner in Oldenburg paß gleichfalls auf! Mit social-demokratischem Gruß Fr. Körber. Halbcrstadt, S. Nov.(Fabrikantenhnmanität.) Wie weit die„Humanität" der Fabrikanten geht, beweist folgender Fall wieder recht deutlich. Der Bevollmächtigte de» Allg. deutsch. Arb.-Vereins und der Metallarbeiterschaft, Herr Hühnerbcin zu Bernburg ist in Folge seines offenen und tüchtigen Wirkens für die gerechte Sache der Arbeiter überall au« der Arbeit entlassen worden. Er arbeitete au' der Eisengießerei jahrelang; trotzdem wurde er entlassen und erhielt nirgends Arbeit. Deshalb ging er als Handlanger zu zwei Maurern, die selbstständig arbeiteten. Als deren Arbeit fertig geworden, ging er, weil er in Bernburg keine Arbeit bekam, aus eine Zuckerfabrik bei Bernburg und be kam denn auch für 10 Sgr. täglichen Lohn Arbeit. Kaum hatte aber der menschenfreundliche Fabrikant, Herr Stengel, des Mittags erfahren, HUhnerbein arbeite auf seiner Fa- brik, so wurde demselben— weil der Fabrikant wohl glaubte, die übrigen Arbeiter könnteii auch von dem social-demokra- tischen Geiste„angesteckt" werden— sofort wieder Feierabend gegeben. Noch nicht genug damit; auch die Kinder des Ar- beiters HUhnerbein maßregelt man durch Arbeitslosigkeit, um den alten Känipfer für Arbeiterrecht durch Hunger mürbe zn machen. Gleichwohl wird das nicht so leicht gelingen. Hier sieht man wieder, wie nothwendig es ist, daß alle Arbeiter Deutschlands sich in einer großen Masse vereinigen, damit nicht immer durch solche einzelne Maßregelungen die Bewe« gnng gehindert wird, dann würde es heißen: wknn Einer geht, gehen Alle an die frische Lust, uud dann würden die bornirlen Geldmenschen wohl endlich nachgeben müssen. Mit social-demokratischem Gruß Fr. Hurlemann Für den Allgemeinen deutschen„Arbeiterschaft? Verband". Allgemeine deutsche Manufactur-Arbeiterschaft. Augsburg, 6. Nov.(Zum Slrike in Branden bnrg.) Wie den Mitgliedern bekannt, beabsichtigen die ver bllndcten Fabrikanten' in Brandenburg unsere dortige große Mitgliedschaft zu sprengen Unsere Mitglieder stehen deshalb schon wieder mit gewohnter Bravour im Kampfe mit dem Capitale, entschlossni, nicht eher zu ruhen, bis auch diesmal der Sieg errungen ist. Unsere Pflicht ist es, wie ein Mann unseren kämpfenden Brüdern beizustehen, und sollte es auch große Opfer kosten. Ich verordne deshalb im Einverständnisse mit dem Ausschüsse und mit Himveis auf J 3 nl. 3 unserer Satzungen, wie folgt: Für die Mo- nate November und Dez-mber ist der monatliche Beitrag um 2'/- Sgr. erhöht. Sämmtliche Bevollmächtigte haben die Pflicht, für gewissenhaste Ablieferung dieses erhöhten Beitrages Sorge zu tragen und etwa vorkommende Zah> lungsverweigernngen sofort dem Präsidium anzuzeigen. Fer- ner haben die Ortskasflrer sämmtliche für Oktober fälligen Gelder unverzüglich an den Hauptkassirer einzusenden. Ich erwarte, daß dieser Anordnung an allen Orten pünktlich Folge geleistet wird. Gerade im gegenwärtigen Augenblicke kann unsere Arbeiterschaft zeigen, daß sie so weit erstarkt ist, um dem Ucbermuthe der Capitalmacht mit Erfolg Trotz bieten zu können. Laßt uns Brüder, das scheidende Jahr gut vollenden mit einem Siege über das verbündete Geld- protzenthum in Brandenburg. L. Tauscher. Allgemeiner deutscher Maurer-Verein. Berlin, II. Nov.(An die Mitglieder.) Laut früherer Bekanntmachung des Verbandspräsidiums findet die ordentliche Generalversammlung des Verbandes am 6. Ja- nuar 1870 zu Berlin statt. Da sich hieran die ordentlichen Generalversawmlitngen der Arbeiterschaften schließen, ruft da« Präsidium laut s 10 aliiwa b. die Generalversamm- lung des Allgem. deutsch. Maurervereins auf den 5. Januar Abends nach Berlin zusammen, und zwar in da« Lokal „Vauxhall", Dresdener Straße 96. Laut§ 20 des Statuts hat jede Mitgliedschaft da» Recht, einen Vertreter zu 'chicken. Weil nun nicht alle Ort- in der Lage sind, einen folchen zu senden, so können benachbarte Orte sich mit ein- ander über einen Delegirten eininigen und die Gelder auf- bringen. Ferner haben alle Bevollmächtigte darauf g-nan zu achten, daß nur zahlende Mitglieder stimmberechtigt sind. Alle diejenigen Mitglieder, welche am Tage der Wahl mehr wie 2 Monate schulden, haben sich daher laut s 3 ihres Stimmrechts begeben. Laut s 21 müssen Anträge zur Ge- neraloersammlung 4 Wochen vorher beim Präsidium ein- gereicht werden, wonach sich jede Mitgliedschaft richten möge. Es ist wünschenswerth, daß recht viele Delegirte erscheinen. Für das Präsidium: Der Präsident. Die Ersatzmänner. G. Lübkert. E. Graendorff. __ F. S ch m o h l. Allgemeiner deutscher Zimmcrer-Verein. Berlin, 11. Nov.(An die Mitglieder.) Im Anschluß an den obigen Erlaß in Betreff der Generalver- sammlung des Allg. deutsch. Maurcrvereins, dessen Bestim- mnngen in gleicher Weife auch für unfern Verein maß- gebend sind, beruft das Präsidium die ordentliche General- Versammlung für das Jahr 1870 auf den 5. Januar, Abends, nach Berlin ein. Für das Präsidium: G. Lübkert, Präsident. A. Georg, Vicepräsident. A. Kapell, A. Weiß, Ersatzmänner. kill. Diejenigen Mitglieder und Mitgliedschaften, welche keinen directen Vertreter senden, mögen durch Vollmachten ihre Stimmen auf ein anderes Mitglied übertragen, von dem man weiß, daß es bei der Generalversammlung zu- gegen sein kann. Lübkert. Unterstlltzniigen der Reise- und Stcrbeunterstütznngskasse des Allg. deutsch. Zimmerer-Vereins für Hamburg, wer- den ausgezahlt bei Herrn Schultz, Dornbusch unter 12 im Keller, zu jeder Tageszeit. Der Vorstand. Allgemeine deutsche Gewerkschaft der Schneider, Kürschner und Kappenmachcr. Cöln, 2. Nov. Gestern hatten wir hier eine Schnei- derversammlung, worin sich die Mitglieder des Verein», welche treu zum Verbände stehen, und die, welche durch die Umtriebe des Expräsidenten Schob sich zurückgezogen hatten, recht zahlreich anwesend waren. Nachdem die Herren Mann, Lichters uud noch einige Andere recht klar und einleuchtend den großen Unterschied hervorgehoben, welcher zwischen dem Vereine der„Ehrlichen" nnd unserem Verbände besteht, welche» lebhasten Beifall fand, erfolgte die Einzeich- niing aller Anwesenden und es wiid die Mitgliederzahl bald die frühere übersteigen. Zum Schlüsse wurde aus den näch- sten Mvolag eine neue Versammlung angekündigt. Mit so- cial-demokratischem Gruß H. Schuhmacher, Schriftführer. Allgem. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft. Offenbach, 3. Nov.(An die Mitglieder.) Bon mehreren Seiten ist mir die Absetzung des bisherigen Haupt- kassirers übel aufgenommen worden; ich erkläre dem gegen« über Nachstehendes, was alle Mitglieder eigentlich so gut wissen sollen wie ich. Gegen den Beschluß des BerbandsanS- fchnffeS und Anordnung des Verbands-Präfidiums vom 15. Juli durfte sich Niemand auflehnen, indem nach Z 30 der Verbands- statuten die Generalversammlung einzig nnd allein Uber dieseAn- ordnnngzu entscheiden hatte, und nach§2 alinoa o jede Arbeiter- schaff, die sich Anordnungen und Beschlüssen der Verband«- behörden nicht fügt, aus dem Verband austreten muß. Der Ausschuß und der Hauptkassirer unser Arbeiterschaft erklärte im„Social-Demokrat" seiner Zeit, sich diesen Beschlüssen nicht fügen zu woll n; mit welchem s der Statuten hätte ich mich verantworten können, hätte ich den Kassirer im Amt gelassen? Ich habe an der Redlichkeit des Herrn Ha- mann noch nicht gezweifelt, ich werde aber ebenso wenig an der Gültigkeit der Statuten zweifeln. Meine Richtschnur sind die Statuten; mein Grundsatz, an diesen festzuhalten und dadurch die Centralisation der Partei aufrecht zu erhalten. Hiermit ist von meiner Seite jede Polemik in dieser Sache geschlossen; ich werde der Generalversammlung Rede nnd Antwort stehen. Aber jetzt zur Klärung der ganzen Sache an den sceligen Ausschuß noch einige Fragen, wobei ich die Mitglieder auf§ 20 aufmerlsam mache, wonach der Ans- schuß jede Anordnung des Präsidiums mit 2 g Mehrheit aufheben kann und mithin für jede in Kraft tretende An- ordnnng mit verantwortlich ist. Wer gab dem Präsidium das Recht, den Namen der Arbeiterschaft abzuändern, nach- dem ein Antrag in dieser Beziehung von der Kasseler Ge- ncralversammlnng abgelehnt wurde. Man lese§ 1 der alten und neuen Statuten. Wer gab das Recht, daß K 9 der Geschäftsordnung, letzter Absatz, aufrecht erhalten wurde, nachdem die Generalversammlung denselben aufgehoben hatte. (Protokoll, Seite 15, Zeile 3 von oben.) Wer gab das Recht, die Circulare mit dem bekannten Inhalt zu füllen, wie Miethskontrakte ic. Man lese den Beschluß der Ge« neralversanimlung, welcher die Gründung eines Organ» ausdrücklich ablehnt.(Protokoll, Seite 16, Zeile 8 von unten.) Wer giebt dem Herrn Hamann das Recht, den Kieler Mit- gliedern die verlangten Quittungsbücher zu verweigern,>vas hat überhaupt der Kassirer mit der innern Leitung zn thun, wird der Präsident zum Vergnügen bezahlt? Im letzten Circular ist die Abrechnung über die Protokolle zu finden, man rechne einmal dieselbe nach; ich weiß, daß e« nur Druckfehler sind, aber bezahlen die Mitglieder dem Hauptkassirer 20 Thlr., damit derselbe die Circulaire keiner Correctur unterwirst? Mitglieder, mackit die Augen aus oder den Beutel. Und zum Schluß, Herr Bomm, be- merke ich, daß ich Ihren Brief der Generalversammlung vor- legen und mich verantworten werde. Thun Sie da« auch. H. Hanstei n. Offenbach, 9. Novbr.(Zur Notiz.) In Frank- urt a. M. hat sich die Mitgliedschaft aufgelöst und ersuche ch die Mitglieder, welche über Frankfurt reisen, bis aus Weitere« ihre Unterstützungen in Ofsenbach in Empfang zu nehmen. H. Haustein. Mainz, 2. Novbr.(Zur Abwehr.) In Betreff verschiedener Artikel in Liebknechts Blatt gegen mich, erkläre ich, daß ich mich vielleicht aus eine Polemik einlassen würde, wenn die Artikel von Arbeitern geschrieben wären. Herr Peter Böll hat aber in Mannheim vor Zeugen zugestan- den, daß Paul Stumpf, ein Pumpeufabrikant. einen Artikel geschrieben hat und daß der Name eines Arbeiters, Zirsaß, darnntergeschrieben wurde. Wenn die Arbeiter sich so als Werkzeug von den Fabrikanten gebrauchen lassen, ist jedes Wort Verschwendung, was man an diese Leute richtet. Was einen zweiten Artikel anbelangt, den ich nicht gelesen habe, und der von Herrn Schulz herstammt, so kann ich mittheilen, daß ich zur Beglaubigung des Artikels, den ich gegen ihn gerichtet habe, mehrere Zeugen stellen kann, z. B. Groß, der Schriftführer, der ihm die Dinge in öffentlicher Versammlung vorgehalten hat. Statt sich da- gegen zu vertheidigen, erhob er damals den Stuhl und wollte durch Gewallthaten antworten. Herr Müller und noch zwei Leute, deren Namen auf Verlangen ich auch brin- gen werde, sind ebenfalls Zeugen. Was die Verläumdung gegen meine Person anbelangt, so bemerke ich, daß schon rüher in der ganzen Umgegend von Mainz Verläumdungen verbreitet sind. Ich habe niemals darauf geantwortet, und t» stellte sich immer wieder herau», daß es Unwahrheit war, und da« wird sich auch diesmal herausstellen; es sind per- sönliche Anseindungcu, die ich nicht achl«. Wilhelm Kölsch. Der Strike der Former in Lüneburg dauert fort.— Unterstützungen sind zusenden an E. Lücken, KolltmanntSstr.2' Vermischtes,. *(Wir covstatiren), daß die„Volkspartei"(Eise- nacher„Ehrliche") noch immer den Beschluß der Jnternatio- nalen Arbeiterpartei wegen des Grundeigen thumS lheils offen bekSmvst, theilS wenigstens verläugnet. Einzelue Or- gane der„Ehrlichen", B. der Stuttgarter„Beobachter", die Berliner„Zukunft" bekämpfen den Beschluß, andere Or- gane der„Ehrlichen", z. B. das Blatt des Herrn Liebknecht verläugnen den Beschluß. Daß diese Herren die Arbeiter beständig„wilde Thiere" „Biüllassen" und dergleichen schimpfen, wollen wir ihnen noch hingehen lassen: denn e« zeigt sich darin nur der Acrger darüber, daß die Arbeiter eine selbstständigc Pirtei sein wollen, nicht aber sich von der Bourgeoisie ins Schlepptau nch- men lassen. Was aber die Frage wegen des Grundeigeu- thums betrifft, so muß immer wieder constatitt werden, daß Leute, welche gern für Social- Demokraten gelten möchten, die wichtigste Grundlage des ganzen Socialis- muS bekämpfen; wir constatiren die« mit oller Ruhe und ganz sachlich; was aber wird die Antwort jener Herren sein: Schimpfereien aus den von den Arbeitern erwählten Partei- sührer der Social- Demokraten, Schimpfereien auf Schweitzer. *(Wir constatiren), daß ein neuer Beweis dafür vorliegt, daß da» Blatt des Herrn Liebknecht von der Bourgeoisie erhalten wird, um Verwirrung und Uneinigkeit unter die Arbeiter zu bringen. Wir erfahren foeben.au« sicherer Quelle: daß der Banqnier Frankel zu Leip- zig 600 Exemplare des Liebknecht'schen Blattes abonnirt hat. ES bedarf keiner AnSsllhrung, daß die» nur eine verkappte Geldunterstlltzung ist: der Herr Banqnier unterstützt Herrn Liebknecht mit circa 1000 Thalern jährlich. Ob der Herr Banqnier sein eigene« Geld opfert oder nur von andern Leuten vorgeschoben ist, wissen wir nicht. Genug — er zahlt jährlich circa 1000 Thaler an Herrn Liebknecht. Noch nicht deutlich genug, worauf da« Streben der„Ehr- zichen" hinausgeht? —(Eine schamlose Ausbeutung) einer ganzen Arbeiterbevölkernng in Oesterreich ist an den Tag gekommen. Bergleute sind in der Bukowina um ihre sauer ersparten Hülsskassen, ja um einen Theil ihres Lohnes bewogen wor- den. Ueber diesen schändlichen Vorgang theilen wir nach dem„Freimülhigen" Folgendes mit: In diesem Momente verweilt eine Deputation in Wien, welche in Vertretung der 0000 Seelen zählenden Berg-, Hütten- und Hammcrarbeiter der M-nzsschen Eisen-, Kupfer-, Blei- und Silberbcrgwcrke in der Bukowina deren gerechte Klagen dem Ministerium vorbringen will. Diese unglücklichen Arbeiter sind Deutsche. deren Vorfahren vor beiläufig hundert Jabren von dem �»ikel de» jetzigen Bergwerksbesitzers Anton Man; von Ma- rienfee nach der Bokowina übersiedelt wurden. Diese Ar- beiter, sowie deren�Nachkommen haben während der langen Zeit durch freiwillige Bcitragsleistungen, die sie sich von ihren Löhnen abkargten, einen BeamtenvenstonSfond im Be- trage von 82,000 fl. und einen KnappschaftSbruderfond im Betrage von 30,000 fl. zusammengespart. Die Mßwirth- schuft und Sorglosigkeit unter dem jetzigen Bergwerksbefitzer verschlang außer den Erträgnissen der Werke nicht allein die beiden genannten Fonds, die sich unter seiner Verwaltung besandeii, es haben auch noch die Arbeiter einen Betrag von über 80,000 fl. an rückständigen Löhnen zu fordern. Herr Vinzenz Manz von Marienfce meldete, da er natürlich auch anderweitige Schulden besaß, da» Vergleichsverfahren an; dieses Vergleichsverfahren dauert nun bereit« durch acht Jahre! Während dieser Ausgleichs Periode hat der GläubigerauS- schuh über eine viertel Million Gulden Nutzen aus dem Ertrage der Werke bezogen, ohne eine der Forderungen zu begleichen, ohne die Arbeiter zu bezahlen. Diese bekommen Geld fast nie zu sehen, sondern existiren kümmerlich mit ihren Familien von Milch, Mamalivka und nur einmal in der Woche Fleisch. Das Aerar hat sich allerdings sicher- gestellt und hat sein« rückständigen Steuern. Gebühren nich Frohnen im Betrage zwischen 60- und 70.000 fl. einge- trieben, wer aber wird den zahlreichen Arbeitern zu ihren rückständigen Löhnen, zu ihren Ersparnissen verhelfen? Wer da glaubt, daß es längst die Pflicht der Bukowinaer Landesregierung gewesen wäre, diese Arbeiter unter ihren Schutz zu nehmen, der kennt die Bürcaukratenwirthschast, die in der Bukowina noch in urwüchsiger Größe fortwnchert, schlecht, zahlreiche abgehaltene Kommissionen hatten gar kein Ergcbniß, die Arbeiter und deren Familien stehen in Ge- fahr nicht nur ihre Ersparnisse, sondern auch ihre rückstän- digen Löhne zu verlieren. Die Klagen im Landtage ver- hallten, denn diese Arbeiter haben keinen. Vertreter im Land- tage, der sich ihrer annähme, die einzige Folge war, daß einzeln- Kläger de« Dienstes entlassen und von Hans und Grund verjagt wurden, ja sogar die jetzt in Wien anwesende Deputation ist in Gefahr, bei ihrem Nachhansekommen von dem famosen Gläubigerausschnß fortgejagt zu werden, denn wer rückständigen Lohn nnd seine von Andern verschlungenen Ersparnisse verlangt, ist ein—„Rebell". Die in Wien anwesende Deputation hat den Zweck, eine von Wien aus zu entsendende unparteiische Kommiision zu erlangen, welche das Gcbahreu des Gläubigerausschusses zu untersuchen und den Arbeitern durch die Erträgnisse der Werke zu ihren rückständigen Löhnen nnd Ersvarnisten verhelfen soll. Briefkasten. O. L. in Hamburg. Der Vereinspräsident trifft in Hamburg nächsten Sonntag Abend 8 Uhr ein. T. Speyer in London. 3Thlr. für Annoncen erhalten. Annoncen. Für London. Deutscher Arbeiter-Blldnngs-Berein. Charles Hotel 71, Veau-Lereet Lvlw-hiquare W, Für Derlin. Allgemeiner deutscher Arbeiter-Berein. Geschlossene Mitgliederversammlung Tonnabrnd, den IZ. November, Abends 8'/- Mr. im großen Saale des Herrn I. Todtenhöser, Große Friedrichsstraße 32, nahe der Besselstraße. Tagesordnung: 1) Der Vereinspräsident kommt Sonnabend Abend auf der Durchreife nach Berlin nnd wird in der Verfamm- lnng erscheinen, um den Mitgliedern die erfreulichen Ergebnisse seiner bisherigen Reise mitzntheilen. 2) Das Verhalten der Presse in Betreff der VolkSver- sammlung im Concerthause. 3) Die stramme Organisation unserer Partei in Berlin. 4) Bericht der Commission für die Vorbereitungen zur Generalversammlung. 0) Abrechnung für Monat Oktober. 6) Fragekasten nnd Verschiedenes. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht C. W. T öl ck e. Für Dcrlm. Sitzung des Central-Ausschusses des Allgemeinru deutschen Arbeiterschafts-Berbandes Sonntag, den»ck. November, Vorm.»» Uhr, im Lokale des Herrn Jakob«, Gilschiuerstr. 17. Tagesordnung: 1) Wiederanschluß des Allgemeinen Taback- u. Cigarren- arbeiter-Vereins an den Verband. 2) Unterstiitznngs-Gesuche. Die Mitglieder des Ansschnsses werden um promptes Erscheinen ersucht. Im Auftrage des Präsidiums: C. W. Tölcke, Verbands- Sekretär. Für Larmcn. Oeffentliche Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allflemeinen deutschen Arbeiter» Vereins Sonntag, den»ck. November, Nachm. ck Uhr, bei Herrn Chr. Wilhelmi, Parlamentsstraße 1. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen, dg es sich um äußerst wichtige Mittheilnngeu handelt. Um pünktliches Erscheinen bittet Der Bevollmächtigte W. Fr ick sirn. Für Schielicu. Schlesischer Arbeitertag Sonntag, den»ck. November, Vorm.>1 Uhr, im Gasthan« zu Schmiedegrund. Die Parteigenossen der Provinz werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. I. A.: I. Scheil. A. Blaser. Für Drrsiau. Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins Sonnabend, den»Z. November, Abends« Uhr, im Trebnitzer Haus. Um zahlreiches Erscheinen ersucht »J. B.: Julius Scheil. Für Altona. Große öffentliche Arbciterversammlnng fämmtlicher sich in Altona befindender Mitglieder der Ge- wcrkschafte» Sonnabend, den IS. November, Abends 8Va Uhr, in Heinsohn« Salon, am Gellerts-Platz. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Wolf aus Hamburg. D as Comite. Für pcrlin. Bersammlung der Maurer Berlins Sonntag, den»ck. November, Vorm.»«'* Uhr, in Wolter'« Lokal, Neue« GesellschaflShaus. Tagesordnung: Besprechung der Lohnsätze. KU. ES scheint hierin ern Jrrlhum obzuwalten und er- suche darum sämmtliche Maurer Berlin«, zu erscheinen. Für die Commission: E. Grändorss. Für Dcrtin. Allg. deutsche Vkanufakturcirbeiterschuft. eschlossene Mitgliederversammlung Sonnabend, den»». Nov., Abends präc. 8 Uhr, im Lolale de« Herrn R Uppersberg, Grüner Weg 105. Tagesordnung: I) Abrechnung für Monat Oktober.— 2) Anträge zur Generalversammlung.— 3) Besprechung über die Krankenkasse.— 4) Verschiedene wichtige Angelegenheiten. Die Mitglieder werden ersucht, alle zu erscheinen. Die Mitgliedsbücher sind mitzubringen.— Neue Mit- glicder werden aufgenommen. Der Bevollmächtigte. Für Daimen. Allgcm. deutsch. Maurer-Verein. G eschlossene Mitgliederversammlung Sonntag, den Ick. November, AbendS« Uhr, im VcreinSlokale bei Chr. Wilhelmi, Parlamcntsstr. 1. Tagesordnung: 1) Kassenbericht.— 2) Besprechung der Kranken- und Jnvaliden-UnterstützungSkasse und der Reise- u. Sterbekasse. — 3) Besprechung über Anträge zur Generalversammlung. Sämmtliche Mitglieder werden freundlichst ersucht, zu erscheinen. E« thut Roth. Alle Diejenigen, welche noch rückständig sind, mögen ihren Verpflichtungen nachkommen. E. T ittmar. Für Paris. Die hiesigen Lassallenner versammeln sich jeden Dienstag Abend: � im deutschen Casino(Harmonie) 64, ruo?aod« St. Martin.. �- Für Altona. Allg. Cabacks- n. Cigarrknalbtiltr-GcwrrkW Mitgliederversammlung.,««M Sonnabend, den i». November, Abends 8Vi�"j in Wittmaack's Salon, Große Bergstraße- Tagesordnung: 1) Wahl eine« Arztes.— 2) Festsetzen der Beilriz-' Krankengelde«, die Gratifikation des Präses ic.— � v.ien, schiedene«. D er Borstas�. � Für Darmrn._ Allg. deutsche Arbeiterschaft der Hand� Fabrikarbeiter. Versammlung Montag, den»s. November, Abends 8 W' im Lokale de« Herrn Feller, Heckinghauserstraße- Ta ge« ordnung: Vortrag des Bevollmächtigten.• _ Im Auftrage: Der Bevollmächtizts> zwar Für Elberfrld. Allg. deutsche verein. Metallarbeiters�? Oeffentliche Versammlung Samstag, den»!». November, AbendS 8 lWj bei Herrn P tisch, Neustr. 16. Tagesordnung: Der Lüneburger Strikt.— Verschiedene». E« wird dringend um zahlreiche Belheillgung ge�l Der BevollmächlW» ilbonn >krgt' >ahre» Ngeuol Den« Für Hamborg. Stiftungsfest des Allg. deutsch. Schuhmacher-Verei»� verbunden mit Concert und Ball. im ehemaligen Schneider-Amthanse, am Pferdein Unter gefälliger Mitwirkung zweier Liedertafeln. Alle Parteigenossen werden freundlichst dazu eing« Karte 6 6. Damen in Herrenbegleitung frei sratu d u. j�uutcn»i �ciiciiüiijicuuiig ytci.*' Karten sind zu haben bei dem Comitö und den r"Mb all Ackermann, Neumarkt, und Teichmann. ckMlIUUll. D a e Touw/fti äre«g ?st ersch ganze «achgr �""——""' II. �T) konntag, den«». November, Abends 8 y,„ g im ehemaligen Schneider-Amthanse, am Pferdeinen' fl. 11 dem f| ' Social 1« Bour inseitig« Für Acrlin. Allgem deutsch. Ziu„„erer-Ä>er<� � Grinnerungsfeier der Stiftung des Berliner Zimmerer-Bttt'' f, Sonnabend, den»3. November,_ � racicale Baade'S Lokal, Frankfurterstraße 87.M g.. Ansang des Concerts AbendS 8 Uhr. Nachher«8 BilletS für Herren 3 Sgr., für Damen 1 Sgr, An der Abendkasse jedoch 4 Sgr., refp. 1 Sgl-, �.�tblatt a Vorzeigung der Mitgliedskarte., 1 bei der Villcts sind zu haben an den VcreinSabenden,' Kämpfe bei den Mitgliedern de« Fest-Comite's: Neubauer-'ciale"(b Friedrichsstr. 9. Riedel, Heidestr. 52. Bantze, SWI cherieuaul straße 44. Kuhlmann, Etifabethufer 29. Weis�,. � nickcrstr. 127. Wochatz, Stallschreiberstr. 23». Le»!'; kofti«„ Brandenburgstr. 70, Hof 2 Tr. Weiß. Anklamerßf, J• 0,1 Kapell, Pionierstr. 12a. Herzog, Naunynstr.«> bei dem Unterzeichneten. � ff r'Hut bei rein UHiiijnujiicieii. Auswärtige Vcrcinsmitglieder werden freund� geladen. Würtemberg, Tempelhoser Ufer/!-'Uptsächliä Für Berlin.> '?>» an,» lla|»po-Tln*atei'' � für z»I( Große Friedrichsstraße?«. Die Restanraijon Rappo-Theatcr, Friedriö empfiehlt vorzügliche» Schnltheis'fchc» Lagerbier.. Jeden Donnerstag Eisbein mit Sauerkod'' Auch liegt daselbst der„Social-Demokral" aus.. Mit socwl-deinokralischcm Gruß G. Gflür Ük ihn hg Für Hamburg. Hierdurch bringe ich meinen Parteigenossen, de» gliedern de« Allg. deutsch. Arb.-Vereins, zur Anzeige- ich unter heutigem Datum eine Gastwirths chaft eröffnet habe. j 3. E. Edeler, Kajen unter Hamburg, den 20. Oktober 1869. Für Cöin und Nmgegend. Lokal-Veränderung. Die hiesigen Mitglieder de» Allg. deutsch. Arb.- versammeln sich in der„Großen Budengasse" be Schorn, und zwar nächsten Sonntag, den 14. N« Punkt 7 Uhr. Wichtige Angelegenheilen stehen auf der Tage»«» Um zahlreiches Erscheinen wird dringend gebeten- Am 30. November findet eine geschlossene fDii'l Versammlung auf der Wolkenburg an der Wollküche __ Im Auftrage: Nächste Woche erscheint im Selbstverlage de» W Grüwel in Berlin ein social-demokrat. Arbeiter-Kalct für das Jahr 187«. Druck»au N. Bergmann in Berlin.— K-ranrwortlicher Redakteur und Verleger: W. Grüwel ta Berlin. Auch h( litifchen(ä � Verhau «baufe, �vrgegan '»Gang. 5 ''Opppstti "i es tlc ton Slii Es ist die i igen« is Abgeor bandluns ordnun Guidr schlapp torste Re flgi. Da hnlichkeit üvthwen! '"ten soll »>urf die »sen, son! ''iken in luß heißt der Ver