ng ireln« gridj* t« Ubr. >zststubt* rienbrch� it afd)«® 5. Siiti O lldkl «uoftt1 et de»"jl" intr i'8"� rick j"JJ 137. Berlik, Sonntag, den 21. November 1869. Muster Jahrgang. Social- 0 lllttt. 1 Zeitung erscheint drei M»l wöchentlich zwar: Dienstag«, Donnerstag» vnd. Sonnabend« Abend«. Organ der soml-demakratische« Partei. «edaetiou und Sspedition» Berlin, Sitschiverstraße 17. »eneen«. Pret« für Berlin ivcl. vringerlohn l vierteljährlich IS Tgr., mooat' Nch S Tgr., einzelne Nummern 1 Tgr.: bei den Postämtern in Preußen IS Tgr., bei den außerprcußischen Postämtern in veotschland 12'/, Sgr.,(44 Kreuzer sSdd. Währ.) Bestellungen«erden aulwlrt» bei alle» Postämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen genommen. Inserate(in der Trpeditiou aufzugeben) werden pro dreigespalteue Petit-Zeil« bei Arbeiter» Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. Agentur für England, die Eolonien, Amerika, lhina und Japan die. A. Daoating 8 Littla-Nawport-Street, Leicester-Squore. W. C. London. Mttttl I isse im« berm� o m Abonnementsbestellungen auf den„Social aokrat" für das laufende Quartal werden aahrend, auswärts bei den Postämtern, enl »engenommen. Den neuen Abonnenten wird das Blatt für ' ganze Quartal, vom I. Oktober an, vollstän nachgeliefert. viifj politischer Theil. Hussjlf> Berlin, 20. November. g! 1'. Ein Attentat gegen die Arbeiter. Die s..teA/sischrittliche Bourgeoisie in Berlin kann ihre BoS t» iiber die empfindliche Niederlage, welche sie in � jlt«(t großen Volttverfammlung vom 7. November er. do» lien hat, noch immer nicht verwinden. Zuerst erhob � in ihren zahlreichen Preßorganen ei» große« Zeter« l!ehdi5- Uber Vernichtung MS freien Versammlung«. 'htes durch die Social«Demokraten, wobei sie . � große Majorität der Vollsversammlung und Zcli,l«>' rre„ Beschliiffe verläugnele und lurch unwahre i iststellung de« Hergang« die öffentliche Mei- ilUllltU'"-l irre zu leiten suchte. Die Berliner Bour- jj(,(, c'fic wurde darin durch die gesummte libe- Preffe Deutschland« unterstützt, welche e« den 'sliner Blättern in der Beschimpfung der Ma- mmdiW S �nt noch zuvorzuthun suchte. Gleichzeitig forderten r de«'sli l ix, jhm Eitelkeit scbwer verletzten Coryphäen der ngelegum Mschritispartei die Berliner BezirkS-Bereine aus, werden ter Entrüstung über die erlittene Niederlage Au« nur d. tliik zu geben. In den hauptsächlich von Bourgeoii ummer> fisuchttn Versammlungen derselben wurde der Sach de, � der S»1 »en fr«! erden" t stallst� durchaus entstellt vorgetragen und in maß- Liedii� � unerhörter Weise in den gemeinsten und Pöbel- flesten Ausdrücken auf die Sccial-Dcmolraten ge- �wpft, und so die„öffentliche Meinung" in der �tadt der Intelligenz" bearbeitet und zurechtgestutzt. 'ernichtung de« fr:icn Versammlungsrechte« durch c Social-Demokraten"— da« war der Anfang lb da« Ende de« gestimmten fortschrittlichen Samen« "■ Wir baben bereit« wiederholt nachgewiesen, und umßte selbst von der gegnerischen Preffe anerkannt cden, daß die srcial-demokratische Arbeiterpartei der Volksversammlung die überwiegende Majorität .. �ete. E« steht ferner fest, daß der Unternehmer die � Versammlung, Herr vr. Löwe, dieselbe wider- z. Ertlich schloß, weil er und seine Anhänger dem Be- . bluffe der Majorität(Wahl des Vorsitzenden) sich ® on1i--' entgegen allen demokratischen Grundsätzen— nicht Ifien wollten. Es ist endlich erwiesen, daß ein »ereilt''�eil der Minorität die Fortsetzung der Ver- lichst erst �'mluug durch anhaltenden Scandal zu hintertreiben vs wllk'chte, sowie daß gerade dadurch die Scencn her- ifiiidew°rgcrufen wurden, über welche deren Urheber sich emberWIlagen. Es waren also nicht die Social-Demokra- », welche die Ausübung de« Versammlungsrechtes �hindert haben, vielmehr sind e« deren Gegner, ! e« versuchten, den ordnungsmäßigen Verlauf der Usvcrsammlung unmöglich zu machen, und die terher die eigene Schuld den Arbeitern auf- den und die öffentliche Meinung fälschen wollen. solcher Meise hat man nicht nur da« Mittel- gerthum, sondern auch einen Theil der Arbeiter, noch nicht zum klaren Klaffenbewußtsein gelangt d, gegen die Social-Demokraten aufzuhetzen gesucht. deß will die Fortschrittspartei als solche es dennoch siist wagen, ihre Kräfte in öffentlicher Versammlung st der Arbeiterpartei zu messen; dagegen wird in � Kreisen jener Partei ein Mittel zur Revanche die empfangene Schlappe eifrig besprochen, wel- so erbärmlich-niederträchtig ist, daß die Feder � sträubt, eS anzugeben! Die liberale Bour- '°'sii will die Arbeiter aufeinandcrhctzen, ststrit sie sich gegenseitig zerfleischen. lispin . No' ilon, i erst tcten -g Dej iD piil . Hojj bcit'i: Es soll in nächster Zeit nicht eine fortschrittliche Parteiversammlung, auch nicht eine öffentliche Volks Versammlung, sondern eine allgemeine Arbeiter Versammlung veranstaltet werden, lediglich zu dem Zweck, daß die Social-Demokraten durch einen Theil der Maschinenbauer und sonstiger Arbeiter, welche in unseliger Verblendung noch im fortschrittlichen Fahr Wasser schwimmen,„verhauen" werden sollen, und zwar„zur Rettung der Ehre der Berliner Ar- beiter."— Es ist unerhört; es ist unglaublich! Wie kann man eS wagen, deutschen Arbeitern eine solche„Bestialität" zuzumuthen? ES ist haar sträubend! Während das Geltbürgerthum in grenzenloser Feigheit sich versteckt hält, sollen Arbeiter, Arbeiter, die den ganzen Janhagel de« gesummten FaullenzerthumS mit ihren Schweiß- und Blutstropfen ernähren und erhalten müffen,— Ar- beiter, welche gleichmäßig unter dem Drucke de» CapitalS seufzen und gegen ihre Bedrücker gemeinsam Front machen müffen,— sich gegenseitig maffacriren, um ihren gemeinsamen Feinden die Freude zu be- reiten, sich für eine wohlverdiente Züchtigung gerächt zu sehen, gerächt durch— Arbeiter!— Es ist himmelschreiend! Jndeß sind wir von dem gesunden Sinn der Berliner Arbeiter so sehr überzeugt, daß wir keinen Augenblick daran zweifeln, daß es nur dieser Dar- lcgung bedarf, um sie vor Thorheite» zu bewahren, wie sie ungeheurer nicht gedacht werden können. WuS aber auch kommen möge: die Social-Dcmo- traten werden die Verantwortung dafür nicht zu tragen haben; auf dem Platze sind sie jedenfalls!— Rundschau. Berlin, 20. November. In Fr ankreich ist die Bewegung zu Gunsten der eidvcrweigerndcn Candidaten vollständig im Sande verlaufen. � Wenn die Wähler auch vorgehen wollten, so finden sie doch bald keine Candidaten mehr, die sich zu dem aussichtslosen Experiment hergeben möchten. Nachdem am 17. dsö. Ledru Rollin seinen Rücktritt erklärt hatte, wurde am 18. ein Brief BarböS' be- kannt, der gleichfalls die Candidatur ablehnt. Der „Rappel" veröffentlicht auch den Brief, worin LouiS Blanc erklärt, warum er nicht nach Paris komme. AlS ersten Grund gibt er an, daß sich sein Name nicht auf der Liste befinde, welche die radicalen ComiteS zu Anfang der Wahlbewegung aufgestellt haben, und daß er nicht solchergestalt gegen seine Ge- sinnungSgenoffen austreten wolle. Dieser Grund wäre jetzt hinfällig, da e« für den Augenblick schon an Can- didaten mangelt. In Wahrheit aber scheint LouiS Blanc von der Hoffnungslosigkeit deS Manövers jetzt völlig überzeugt zu sein.„Ist eS nöthig"— sagt er im Wesentlichen—„daß die eidverweigernden Can- didaten, wenn sie gewählt werden, herbeieilen, um die Schwelle der Kammer zu übe» schreiten auf die Ge- fahr hin, zurückgestoßen, niedergeschlagen, eingekerkert zu werden? Ein solches Verfahren schiene mir wün- schenSwerth, wenn die Einigkeit aller Republikaner und die Einheit des daraus hervorgehenden Antriebs eine Volkskundgebung ermöglicht hätten, mächtig genug, um beim Anblick eines ganzen Volkes den Soldaten die Waffen aus den Händen fallen zu machen... Aber das ist nicht zu hoffen. Die demokratische Partei hat sich über eine Frage getheilt, die sie hätte einig finden müffen. Die Gefahr liegt in der Mög- lichkeit einer vereinzelten Kundgebung, welche zu einem schrecklich ungleichen Kampfe führen müßte und von diesem Kampfe zu einer gewiffen Niederlage, welche uns zum zweiten Male einen Herrn in der Verklei- dung eines Retter» gäbe." Es ist also unsere Be- merkung in der vorigen Nummer bestätigt worden. Die alten Revolutionäre weigern sich, die Wahl unter Eidverweigerung anzunehmen, weil diese« nur Sinn hätte, wenn der Regierung bei einem Widerstände offene Gewalt entgegengesetzt würde, und jene Männer erkennen klar, daß ein Ausstand nach dem Fiasko de« 26. Oktober vorläufig eine Unmöglichkeit ist. Selbst Nochefort, dem so seine Taktik vollständig lahm« gelegt ist, hat sich dieser Ansicht angeschloffen.— Der Kaiser wird die beiden Wahltage, wie kürz- lich den 26. Oktober, in Paris verbringen. Er scheint jetzt übrigen« crneule Versuche machen zu wollen, die Arbeiter zu ködern. Man liest im„Figaro":„Es geht da« Gerücht, welches wir aber nur unter tausend Vorbehalten nacherzählen, daß der Kaiser die Absicht hätte, nach den Wahlen eine Volksküche zu grün- den, in welcher man täglich zwanzigtauscnd Suppen an Arme(Greise, Weiber und Kinder) vertheilen wird. Man fügt hinzu, daß der Souverän diesem „mildthätigen Gedanken" schon Folge gegeben, wenn er nicht gefürchtet hätte, daß man ihm die Sache als ein Wahlmanöver auslegen könnte. Die Kosten dieses„frommen Unlernthmens" würden theilS au« der kaiserlichen Schatulle, theilS durch Gaben hoher Persönlichkeiten, theils endlich durch einen auf die Bezüge aller Beamten deS kaiserlichen HauseS erho- benen Zehnten bestritten werden." Wie gewöhnlich entpuppt sich hier da«„fromme Unternehmen", der angebliche imperialistische„SocialiSmuS" als ganz gewöhnlicher Bourgeoisschwindel. Alles waS Napo- leon bisher für die Arbeiter gethan hat, war, daß er ihnen ab und zu einige Almosen hingeworfen hat, wie eS überall die Regierungen oder die Bourgeoisie selbst thun. Wahren SocialiSmuS hat Napoleon stets mit Waffen oder Gesängniß verfolgt, derselbe verträgt sich natürlich nicht mit dem Despotismus. DeShatb wird die Kluft, die den Kaiser von den socialistischen Arbeitern trennt, nie ausgefüllt werden, und auch dieser Suppenanstaltöschwindel wird spurlos vorübergehen, mag er nun vor oder nach den Wahlen in Scene gesetzt werden. Allgemein wird jetzt das Verfahren der Regierung Oesterreichs in Hinsicht des dalmatischen Anssta»des als höchst unglücklich erkannt. Der anfänglich beinahe zu großen Offenheit in Betreff der stattgehabten Truppensendungen ist seit Anfang diese« Monats die größte Schweigsamkeit Uber alle der- artige Details gefolgt, der Mißerfolg der bisherigen Operationen wird aber in erster Reihe den geringen, bisher nur disponiblen Streitkräften zugeschrieben, welche sich nach den Angaben in den Rezierungs- organen nicht höher als 8000 Mann belaufen sollen. Schon in den Gefechten zu Ausgang Oktober befan- den sich jedoch in den insurgirten Distrikten, ein» chließtich eines Marinc-Bataillons, 2t Bataillone, 3 GebirgS-, 2 Raketen-Batterien, 3 Artillerie-Com- pagnien, 1 Pionier- und 1 SanitätS-Compagnie con- centrirt, wozu für die nächsten Tage das Eintreffen von noch 2 Jnfanterie-Regimentern, 2 Batterien und 1 Genie-Compagnie erwartet wurde. Schon Mitte vorigen Monats ist dazu die Stellung dieser Truppen auf volle Kriegsstärke zu 1000 Mann das Bataillon angeordnet worden. Für den Fall, daß mittlerweile dieser Vorgang bewirkt worden ist, würden diese Truppen dem- nach allein einen Bestand von einigen 20,000 Mann ausmachen und sind seitdem noch unausgesetzt neue Verstärkungen nach Dalmatien abgegangen. Mit diesen neu eingetroff:nen Truppen können und müffen deshalb, selbst wenn die Completirung jener schon rüher daselbst vorhandenen Abtheilungcn noch nicht vollständig bewirkt sein sollte, die dort gegenwärtig versammelten Streitkräfte immerhin eine Stärke von 16,000 bis 20,000 Mann besitzen. WaS wären das auch für Zustände, welche binnen vollen vier Wochen noch nicht die Completirung von 21 Bataillonen er- mözlicht haben sollten?— Für wie unglücklich muß andererseits aber das von der Regierung eingehaltene Verfahren betrachtet»erden: die Schwäche der Trup- pen als den Haupteutschuldigungsgrund für das ge- ringe Forlschreilen der Operatknen hinzustellen, da gegen diese enorme Truppenmasse nur einige tausend im Verhältniß schlecht bewaffnete VolkSwehrmänncr im Felde stehen und mulhig Stand halten. Ein Volk, das für die Freiheil in Waffen steht, kann,� das beweisen die Dalmatier jetzt auf's neue, als Volks- wehr die höchste Kraft entwickeln, und steht durchaus nicht gedrillten und casernirten Truppen nach. Das preußische Herrenhaus beschäftigte sich am Freitag mit dem Below'schen Antrage aus Ein- fllhrung des TabakSmopols, bei welcher Gelegen- heit der Handelsminister eine ausweichende Erklärung abgab� DaS HauS beschloß, die Regierung zu er- suchen, im Zollverein eine Verständignng iiber die Einführung dieses BionopolS zu erwirken. Offenbar ist dieser Beschluß vom Herrenhause in der Voran?- ficht gefaßt worden, daß demnächst im Reichstage wieder das Schauspiel der vorigen Session aufgeführt wird, nämlich daß Steuern verlangt werden und daß jede Elaste der Besitzenden, Capitalisten und Grund- besitzer, sie der anderen, oder auch der besitzlosen Elaste als indirekte Steuern zuzuschieben suchen. Somit haben die Vertreter de« Grundbesitzes im Herrenhause vorsorg- lich die Absicht kund gegeben, die indirekte Steuer durch ras Tabaksmonopol zu erschweren. Sehr Volks- freundlich, in der That! Hoffen wir, daß daS ent- schiedene Auftreten der Arbeiterclaste diesen frommen Wunsch hindern wird, in Erfüllung zu gehen. Die neue Gewerbeordnung des Norddeutschen BundeS hat in Folge ihrer beibehaltenen zahllosen Beschränkungen und Ausnahmebestimmungen eine Menge Unannehmlichkeiten insbesondere für die kleinen Gewerbetreibenden hervo gerufen. So wird z. B. der„Staatsbrgztg." auö Doelitz über eine höchst kleinliche Beschränkung deS SpiritnShandelS, wie folgt, berichtet:„In den Sheisen der Materialwaaren- händler und Schankwirthe hiesiger Gegend rüstet man sich gegenwärtig zur Abfendung einer Petition an daS Abgeordnetenhaus, deren Unterstützung durch ähnliche Deinonstrationen aus allen Tqeilen deS Landes drin- gend wünschenSwerth erscheint. Diese Petition richtet sich gegen die neue, erst seit 1. Oktober c. inkraftge- treteue Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund, und zwar speciell gegen den§ 33 derselben. Wäh- rend nämlich die neue Gewerbeordnung allgemein alS die Basis der Gewerbefreihcit betrachtet wird, und ostenbar auch in diesem Sinne emanirt wurde, bringt dieselbe in dem erwähnten§ 33 eine überaus lästige und folgenschwere Beschränkung für den Kleinhandel mit Spiritus, welcher nach den früheren Gesetzen— wenigstens in Preußen keiner Beschränkung unterlag. Es heißt nämlich in jenem Paragraphen: „Wer Gastwirthfchaft, Schankwirthschast oder Klein- Handel mit Branntwein oder Spiritus betreiben will, bedarf dazu der Erlaubniß" und ferner:„Es können die Landesregierungen, so weit die LandeSgesetze nicht entge- genstehen, die Erlaubniß zum AuSsckiank von Branntwein und den Kleinhandel mit Branntwein und Spiritus von dem Nachweise eines vorhandenen BedürfnisteS abhängig machen."— Aus den Verhandlungen des Reichs- tags über die Gewerbeordnung ist nirgend ersichtlich, daß die Gesetzgebung eS für prinzipiell geboten er- achtet habe, den leider für das Schankgewerbe auf- recht erhaltenen früheren Beschränkungen auch neue Schranken für den Kleinhandel mit Spiritus über 80 pCt. hinzuzufügen; und da, wie erwähnt, dieser Handel mit Spiritus früher unbeschränkt war, so ist die Einschaltung deS Wortes Spiritus aller Wahr- scheinlichkcit nach auf einen Jrrthum, auf einen vielleicht ganz absichtslosen Schreibfehler in der Ge- setzeSvorlage zurückzuführen, der bei der zu flüchtigen Schlußrcdaction nicht gehörig gewürdigt und deshalb nicht entfernt wurde, den jetzt aber Behörden und Großhändler in störendster Weise zum Nachthcil der Kleinhändler mißbrauchen. Ueber das Vorhanden- sein jenes„BedürfnisteS" nämlich werden auf dem Lande die mit der Ortspolizeiverwaltung betrauten großen Gutsbesitzer befragt, und da diese häufig sel- der Spiritusbrennereien und öfter sogar Schankwirth- schastcn haben, so verneinen sie so weit irgend mög- lich im Intereste ihres eigenen Geschäftes diese Bc- dürfnißfrage gegenüber den Anträgen anderer. Dieser für den Berkehr höchst nachtheiligen Willkür entgegen- zuarbeiten, soll nun das Petitum lauten:„das Ab- geordnetenhauS wolle die Staatsregierung veranlastm, bei künftiger Erlheilung von Concessioncn für Aus- schank und Kleinhandel mit Branntwein oder Spiritus von der Bedürfnißfrage gänzlich abzusehen, außerdem aber in der nächsten Session dem BundeSrathe wie dem Reichstage eine Vorlage zur Streichung deS Wortes SpirituS aus dem§ 33 der Gewerbeordnung zu machen und dadurch die frühere Freiheit des Ber- kehrS wieder herzustellen." � Pari«, 16. Nov.(Die Nachwahlen in Paris.) Die Zerfahrenheit der bürgerlichen Demokratie offenbart sich in den jetzigen Wahlen auf fchreckeaerregende Weife. In den vier Pariser Kreisen, welche Nachwahlen zu vollziehen haben, treten nicht weniger als ein Paar Dutzend bürgerlich demokratischer Kandidaten auf, deren Programme auf ein Haar den Küchenzetteln unserer deutschen BolkSvereinler gleichen. Einer sucht immer den andern in der Anpreisung seiner FreibciiSwaaren zu überbieten, so daß man, wenn man diese auf einander neidischen Ausschreier hört, sich aus einen Jahr« markt versetzt glauben könnte. Ihre kleinlichen Jntriguen— ganz wie bei den Bolksparteilern— sind zu widerlich, um hier registrirt zu werden. Die sämmtlichen Eaiididaten lassen sich in vier Klassen theilen, nämlich: 1) in die der liberalen Opposition, welche sanft und sachte auf parlamentarischem Wege da» Kaiserreich in einen bürgerlichen BolkSstaat umgestalten zu wollen versprechen: 2) in die radicalen gesetzlichen Eandidetcn, die mit sittlichem Ernst rasch eine sried- lichc Revolution vollziehen zu können vorgeben; 3) in radi- cale Lilrmmacher, welche kurz und bündig den nahen Sturz de» Kaiserreichs und die Wiederhtrstellung der Republik auf ihre Fahne geschrieben haben; 4) in Candidaten mit sociali- stischer Färbung, aber vorwiegend politischem Bekenntniß. Letztere wollen wohl, können aber nicht!— Diese Eaiididaten sind durchweg von der großen oder kleinen Bourgeoisie ausgestellt und laufen einander im Wege herum. Die Arbeiter haben keine eizene Stellung genommen, sondern lassen sich gutmüthig noch von der Bourgeoisie die Eandidaten her- aussuchen. Cantragel, der sich im ersten Wahlkreise um die Stimmen der Arbeiter bewarb, ist zu Gunsten des Grafen Heinrich Rochesort zurückgetreten. Wohl nennt sich in die- fem Kreise ein gewisser A. CatHarine„Arbeitercandidat", allein er verspricht in seinem Programme nur die Abschaf- sung der Abgaben von beweglichem Eigenthum, die Besei- tignug der städtischen Gefälle und dergleichen unwesentliche Reformen mehr.„Bürger" Allix, der sich den Wählern de» vierte» Wahlkreise» als„Erfinder der socialen Gemeinde" empfiehlt, hat keine glänzende Aussicht gewählt zu werden. Im achten Wahlkreise wurde dem Candidaten Emanuel Arago vorgehalten, daß er von der nothwendigen Verschiebung der socialen Frage gesprochen hätte; er behauptete jedoch, nur gesagt zu haben, daß sich die politische und sociale Frage nicht von einander trennen ließen, und er rühmte sich, i» der Provinz in dem Geruch eiucs schauderhaften„Thcilers" zu stehen. Der Candidat Sebplle wurde von den Bürgern niedergeschrieen, als er ihnen sein socialistische» Bekenntniß vortragen wollte Uebrigen» geht die Arbeiterbewegung, über die ich Ihne» nächstens ausführlicher berichten werde, hier ihren guten Gang, wenn auch die Arbeiter keine eigenen Candidaten in die kaiserliche zweite Kammer wählen.— Die Verwirrung im Lager der bürgerlichen Demokratie wird noch dadurch vergrößert, daß die Cadidatnreu der EidcS- Verweigerer Ledru-Rollin, Louis Blanc, Barbe» und Felix Pqat, welch' letzterer den Poeten Victor Hugo verdrängt hat, den Stimmbewerbnngen der radicalsten Eidesleister ent- gegenstehen. Was Rochefort anbelangt, so hat derselbe die vorläufige Eidesunterschrift auf dem Stadthause geleistet und will, wofern seine Wähler es wünschen, den Eid auch beim Eintritt in den gesetzgebenden Körper ablegen. Rochefort wird von Ledru-Rollin angefeindet, weil er, indem er den Mulh besaß, nach Pari» zu kommen, den zaghaften Ledru verdunkelt hat. Von der socialen Frage versteht Rochefort ganz und gar Nichts. Er ist ein ähnlicher Schwadroneur, wie der deutsche Pamphletist Carl Hcinzen. Obschon die Arbeiter, welche die Mehrheit seiner Wähler bilden, nur in- direkte Stenern zahlen, hat er ihnen dennoch Stenerverwei- gerung, welche bei ihnen mit dem Verhungern gleichbedeu- tend ist, angerathcn. Nach seiner großmäuligen Art hat er die Behauptung aufgestellt, daß sich die sociale Frage in einer ein- zigen Stunde lösen lasse. Uebrigen» wird in den Wahlbedingun- gen, welche die bürgerlichen Demokraten dem Candidaten Roche- fort gestellt haben, ausdrücklich erklärt, daß die Lösung der socialen Frage,.untergcordueter Natur" sei. Rochefort hat sich verpflichtet, die bürgerliche Republik von Anno 1792 anzu- streben und die Herstellung der bürgerlich individuellen Freiheit zu betreiben. Wenn er gewählt wird, wird sich bald herauSstelleu, was für ein armseliger Geist dieser La- ternenmanu ist.— Aber auch Ledru-Rollin ist nicht besser. Auch er versteht von der socialen Frage so viel, wie die Kuh vom Spanischen, verbirgt jedoch geschickt seine Un- wissenhcit hinter revolutionären, Humanitären und philoso- phifchen Phrasen. Uebrigcns hat er sich durch seine Wahl- manöver schauderhaft blosgestellt und ist vom hohen stolzen Rosse der wilden Jnsurrection aus den schäbigen Hund sried- sicher Revolution gerathen. Er kann sich jetzt schlafen le- gen.— Was Felix Pyat audelrifft, so ist dieser ebenfalls nur ein revolutionärer Phrasenheld. Wer sich davou über- zeugen will, lvie verwirrt derselbe ist, der lese nur die bom- bastische Rede, die er zu London bei der Humboldt-Feier ge- hallen hat und worin er die Schweiz al» föderativen Muster- staat verherrlicht. Felix Pyat eignet sich zum Schreiben Po- litifcher Persiflage, sonst taugt er wenig. Wozu auch sucht man jetzt die alten Leute hervor, die sich schon 1818 abge- nutzt und die schon damals ihre Unsähigkeit gründlich an den Tag gelegt haben? Glaubt man vielleicht, ein Louis Blanc oder ein BarbeS seien seit jener Zeit viel gcscheidter geworden? Als allgemein gültige Regel läßt sich ausstellen, daß alle jene bekannten Führer, welche 1848 bereit» zu reifen Männern herangewachsen waren, für eine neue sociale Bewegung Nichts mehr taugen. Wohl brauchen wir Leute, welche die Erfahrungen von 1848 benutzen, aber e» müssen frische Kräfte sein. Also auch die Wahl von Louis Blanc oder von Barbös könnte, wenn sie erfolgte, den Socialistcn keinen Gewinn bringen, sonder» verdiente höchstens ein Wiener BeglückwünschungS-Telegramm. Doch hierüber mehr nach erfolgter Wahl.—(Druckfehler: In meiner Corrcspon- den; über Cantagrel(No. 133) muß Cavaignac für Cassagnac gelesen werden. Bei Aufzählung der Punkte, worin zufolge Cantagrel alle Socialisten übereinstimmen, sollte stehen:„obschon in gewissen Industriezweigen die Einzel« arbeit mit der Freiheit vereinbar ist".) Vererns-TheU. (Für den Allg. deutschen Arbeiter-Berein.) Zur Reise de» Präsidenten theilen wir weiter mit, daß die Versammlung in Kick unter äußerst zahlreicher Betheiligung ebenso schön verlaufen ist, wie die bisherigen Versammlungen an anderen Orten. Die gestellten Fragen waren in Kiel vorwiegend principiellcr und wissenschaftlicher Art. E» zeigt sich im weiteren Verlauf der Reise immer mehr, daß durch die letzten Wirren der Berein an innerer Kraft nicht ab-, sondern zugenommen hat. %ert ;ik wniini Ätzen fclnenh «brat Eeg! «pf len In Betreff der Reise des Bereinspräsidenten haben wir folgende Telegramme erhalten: „Hamburg, 18 Nov. 19 Uhr 59 M- Versammlung in Altona sehr zahlreich, bester Lusans, erhebender und kräftigender Eindruck. Einigkeit." Hamburg, 29. Nov. 11 Uhr 9 Min. In N e»Münster Saal überfüllt, viele Interpellation!»' allgemeine Befriedigung, schönste Eintracht. Frankfurt a. M., 18. Nov.(Volksversanim- lung in Sachsenhausen.) Wir haben hier eine Bü' sammlnng In Betreff der letzten Berliner VolkSverfammlu»Z abgehalten und aus den nachfolgenden Resolutionen, wcW mit allen gegen eine Stimme angenommen wurden, läßt sich ersehen, daß Frankfurt fest steht. Nachdem der U»tN' zeichnete als Vorsitzender, über die neuesten Vorgänge r» daris Berlin refcrirl, auch die„Bassermann'sche Gestalt" und die „entscsselte Bestie" vorgeführt hatte, sprachen kräftig»nd stall klar die Herren Haustein au» Offenbach, Riehl, Ruh»- �annt Joseph Schneider, Fröd er und ein Freund de» He� ba k, Ellner. der„ehrliche" Herr Kreisch nur, welchen Letztern nw" li, � ruhig seinen durchaus nicht sicheren Standpuukt vorsilhre» ließ, ja dem man die Freiheit gestattete, vor den vier andere» Rednern da» Wort zu nehmen. Herr Fr öder widerlegt' den Herrn Kretschmer sehr schlagend und dessen Freund' werden eingesehen haben, auf welcher Seite da» Recht>»- Was die bürgerliche Demokratie betrifft uud ihren so meinen wir, daß e» wohl sehr fraglich ist, ob sie jw* dann noch t.iumphiren wird, wenn die„Bassermann'sche Gestalten" und die„entfesselte Bestie" ihren Auserstehungd' tag halten werden. Nachstehende Resolutionen wurden»»! genommen:„1) Die in Sachsenhausen am 17. Nov. Heymann tagende Volksversammlung spricht in Bezug die Berliucr Volksversammlung vom 7. Nov. ihre M billigung der Taktlosigkeit der Herren Löwe und Nossen aus, erklä.t sich mit der Haltung der Laffall in Berlin einverstanden und zollt denselben ihre w stc Anerkennung. Die Versammlung schließt sich dort gefaßten Resolutionen in allen Theilen an. 2) Unter Bezugnahme auf die Acußerung de» Herrn jur. Reinganum in seiner VertheidigungSrede in S»� eine» Herrn Boh, daß derselbe nicht von„Skandalsuchead�- Lassalleanismu» geleitet gewesen sei u. s. f."— erklärt am 17. November im Heymann'schen Saale zn Sach'�' Hansen tagende Volksversammlung: daß der bezeichnete � druck des Herrn Dr. Reinganum durchaus nicht am P"b gewescn sei, daß Herr I)r. Reinganum der Straskann»� lediglich habe beweise« wollen, daß er nicht« mit der*>' kiarlii beilerpartei und deren Principien gemein habe, uud beröffei Herr Dr. Reinganum durchaus unwissend in Bezug aus �lrat" Schriften Lassalle'S sei, ansonsten er sich solcher beleidige»� llhlen i Ausdrücke bei Ausübung seines Geschäft» nicht bedient dürste. Schließlich legt die von circa ,499 Personen»fh suchte Versammlung Verwahrung gegen solche ungerech»� H» Tab tigte Beschuldigungen ein, welche sowohl dem Herrn � sieip-j� Reinganum als den Redaktionen der ganzen Franffun» yx-, Tagesprcsse einzuhändigen ist. 3) Die heutige VolkSf� sßeBem sammlung erklärt, daß die gesammte TageSpcesse, insbejj' Vt an dere die Zeitungen der bürgerliche., Scheindemokratie, El rn. alr, da«„Frankfurter Journal", der„Beobachter",„Zukuiwl ,„j 4 5 Liebknechts Ball u. f. w. durch ihr gemeines Schimpfen», � den Allg. deutsch. Arb.-Verein, sowie auf da» ganze TC>iwg' ab lerariat— die heiligsten VolkSrcchte, die Politische wie �(btn~ sociale Freiheit mit Füßen getrete« haben, und daß* l. Schmach und Schande, welche sie aus die Männer der �(nh beit werfe« wollen, in allen Theilen aus sie selbst züwAtong un iällt." Diese Resolutionen waren von den Herren I»!? hsi. ig Schneider, Fröder uud Unterzeichnetem gestellt. Mit soc'� ßachsi,, demokratischem Gruß P. Schneider- Bürgel bei Offenbach a. M., 18. Nov.( Gr°JM, Voltsversammlung.) Am 16. d. fand hier eine e~ Versammlung statt, unter dem Vorsitze des Herrn big:; Nachdem dieser die Arbeiterbewegung besprochen hatte, W» lDu)tifun Herr Stollberger aus Offenbach aus die Kraft nujjjj te», 10j| Ii 11119 Iwc'al-d eaner «tioux. 'In A, sollte « hat! 'ch es f " AaSg Schader } Thlr. tnn bef wen„e Nur gesi 'ß die» i 'r»d hier är. zu 1 rs mu Organisation hin und schilderte den Sieg der Berliner teigenossen und die Schwäche sämmtlicher anderen Parti Er bekämpst« außerdem das Klassenwahlsystem. Haust. au» Offenbach besprach die Heranbildung der Jugend J die Zustände der heutigen Gesellschaft. Er zeigte sann, nur in unserer Partei Entschiedenheit»ud Thatkrast Kampfe für die Volksrechte zu finden fei. Unlerzeichrt zeigte, wie gewaltig unsere Bewegung sei. Beweise lä vor, daß die Macht des Willen» der Arbeiterklasse st»� als die der Geldmacht sei. Alle andere» Parteien I schwächlich gegen die Misere. Sie beben bei der leisi.1 Gefahr; man blicke nur auf die letzte Volksversammlung" Berlin. Herr Haustein reichte dann die in der Verli„ im Volksversammlung gefaßte Resolution ein, mit dem Z»'". �hlr. 15 „Die heutige Versammlung ersucht die Berliner Partes fhix� m nossen, in Zukunft die Hinterthüren genügend zu besetzt>>))««' Dri um da« Ausreißen der Fortschrittler unmöglich zu mach"') b lassen. Die so abgeänderte Resolution wurde einstimmig angeu»» lndto, Gel men. Ein Hoch den Parteigenossen in Berlin! Mit s°"..Botscha demokratischem Gruß. Carl Menge au« DieleShü»'' str znieit! Schriftführer.. �erein»- WandSbcck, 17. Nov.(Unsere Partei und& 1,� �, angebliche Kirch enwahlagitation.) Wenn in „Kreuz-Zeitung" vom 9. d. M. geschrieben wird, daß hiesige neue Bllrgerverein Kandidaten für die Kirchenw ausgestellt hat und daß alle Grwähltr der„freien Richt»' angehören, so muß ich darauf bemerken, daß der � Biirgerverein ein fortschrittlicher Ottsverein ist, mit de» Lassalleaner nicht» gemein haben. DaS Wahlrecht Städtecollegium ist ferner durch Grundeigenthnm oder Steuersatz von 6 Thlrn. bedingt, ob e» mit de» Kii wählen ander» ist, weiß ich nicht; wir wenigstens habe» gar nicht darum bekümmert. Ebenso hat die Zusaw? kunft der Maurer und Zimmerer Hierselbst durchaus � mit Kirchenwahlen zu thun, denn es handelte sich un> Anschluß an den Allg. deutsch. Maurer- und Zimn"„ Berein, der denn auch unter Mitwirkung des Herrn B» au» Hamburg erfolgt ist. Die„Kreuz-Zeitung" hat i' ihren Lesern eine gehörige Ente vorgesühtt. C. Kl»�, Essen, 17. Nov.(An den liebe» Berliner- bel.") In der Versammlung der hiesigen Mitglieder� 14. d. wurde, nach erstattetem Bericht über die am mv Pcmz s-r> ng, de Äclliche ng dai der! . der C 'ch die 1 durch 'Uden bc d°S Geld t vera vorstav nicht verwe deutsch. überwi slchkagmi m mein haben»M �«acerthause zu Berlin stattgefundenc Versammlung, unsern Brüdern daselbst dadurch unsere vollste 50 M. f�nnng zu zollen, daß sämmlliche Anwesende sich von iester S-r- gleit." 9 Min. pellationen Bitzen erhoben, und von ganzem Herzen dem tapferen tniienhalten ein dreimal donnernde« Hoch nach Osten Frachten. Nur muthiz vorwärts l Wir steuern mit ! Segeln drauf los, um, wie die Fortschrittlcr toben VNPfm, ,, würdige Louismänncr" zu werden. I. W. Lenz, Bevollmächtigter für Essen. VkrdMs-Theü. ersamw' � eine Vit- csammlunz rden, läP»en Allgemeinen deutschen„Arbeiterschaft S der Uniet' I Verband". orgänge in 14. Nov.(Aufruf an die Arbeiter t" und d» tschlands.) In der letzten Zusammenkunst der hie- 'ästig u°« iassalleaner erhielten wir den Besu b des Herrn Var- l, NnhU, lifaunt au« dem Prozeß gegen Mitglieder der interna- des Hctt in Arbeiler-Association französischer Sectio».) Herr tztern nl«»«t» thxjlte nn« die Arbeitseinstellung der pariser Weiß vorführt' er andere' widerlegte n Freun« � Recht-Ii- !en Spott ib sie anl» maon'schttt erstehun�' inrdei» Nov. dU! Bezug arfl ihre UNd O1 -assall< ihre r»1' sich an. Herrn k Snltt' lsucheadttt' erklärt '!k< �>)m*4U|ii.uyi, ULI Ijitjiycu Sacht!' tlleauer F. CzilinSki, Bildhauer. 13. rne äii?om- huete am trafkaniM� it der*" und ooi ug auf't eleidig-n� icnt ho' rsoaeN Z Herrn Z brantsurtt! Vollst inebes�, ' mit und schilderte nnS die überaus drückende Lage om. Hauptforderung der ArbeitSeinstellenden ist Lohn- g sowie die Abschassung der Ueberstunden. In sehr lder Weise richtete Herr Varlin die Bttte an uns, trmitteluug zu übernehmen, durch eine Ansprache an "teigcnossen Deutschlands eine Gcldunterstützung zu 'M. Mit Recht lob er hervor: Ist das Opfer noch welches wir von unseren deutschen Brüdern erhallen, so �«ch der moralische Eindruck ein sehr großer sein bei mei- dslcuten, Euren französischen Brüdern! Parteigenos- Da durch die in kurzen Zeiträumen sich wiederholenden iieinstellungen in verschiedenen Gewerkeu in Paris die Mtiouskassr» sehr geleert sind, und obschon wir wissen, hr in Deutschland allerorts durch schwere Opfer in ch genommen seid, so wurde doch bei den pariser eiiosscn der Wunsch laut, dieses Gesuch durch unser kalt zur öffentlichen Kcnntniß zu bringen, und Unter- ter bcauslragt, selbiges dem Präsidenten des Allg. A: beitcrschaflS- Verbandes zur Fürsprache zu über- Eingehende Gelder nimmt entgegen zur Weiter- ng L. Petersen, 29.(juai d'Anjou. Paris. htcwl-dcmokratischem Gruß: Im Austrage der hiesigen tiwux. Paris. 3n Anknüpfung an obigen Ausruf der Pariser Parteige- bemerken wir, daß in nächster Nummer ein uns Marlin übersandter Bericht über die Strikes in Frank- »ttössentlicht werden wird. Die Expedition des„Social- Wrat" ist gern bereit etwaige Unterstützungen für die im thten Kampf stehenden französischen Arbeiter zu Über- >«. tg-rechh'»- Taback- u. Cigarrenarbciter-Gcwerkschaft. ieipzig, 1k. Nov.(Zur Abwehr.) Der„Bot- M" Nr. 46 enthält im Briefkasten folgende verläum- he Bemerkungen:„Herr A. Ackermann in Leipzig! Stutt- �t an Sie eingesandt 9 Fl. 16 Krz., wobei mir 2 Fl. anzurechnen waren, Ihre Quittung jedoch lautet 1 4 Thlr. 8 Ngr. 8 Pf.(7 Fl. 30 Krz.) Ich er- Sie, wenn es Ihnen einmal belieben sollte, specielle ng abzulegen, mir die nöthige Aufklärung hierüber «n. F. W. Fritzsche", serner:„Der Cigarrenarbeiter Schmidt tu Leipzig, früherer Bevollmächtigter daselbst, äj ebenfalls wie A. Ackermann« Leipzig der Unter- Mig unserer Vereinsgelder schuldig gemacht, indem er fr. 15 Ngr. 8 Pf., die ihm für uns von Frankenberg 'chsen Milte Oktober zugesendet worden sind, nicht ab- !t hat. F. W. Fritzsche." Durch diese Bemerkungen " Herr F. SB. Fritzsche eine niederträchtige Verläumdnng. die erste Bemerkung betrifft, so diene folgendes zur Auf- ll|: Ich habe durch Herrn Hilden in Stuttgart durch '»Weisung 6 Fl. 49 Kr.(3 Thlr. 26 Sgr. 9 Pf.) baar , während ich 2 Fl. 27 Kr. von Herrn Fritzsche er- sollte, wofür Fritzsche Photographien seiner Person �t» hatte. Fritzsche hat mir dieses Geld nicht gegeben, »ch es für den Strike bestimmt war, vielmehr habe ich � AaSgabe mit verrechnen müssen. Zu meinem eige- Schaden habe it, wie ich gewahr werde, nur 1 Thlr. Thlr. 12 Ngr. gebucht. Was das angebliche Nicht- 'wen �trifft, so mag Herr Fritzsche sich als„Ehrlicher" üben„ehrlichen" Schristsetzer Ramm wenden, denn das wir geschriebene Manuskript besagte 5 Thlr. 8 Sgr. 8 Pf. »st dies in No. 29 nicht der einzige Druckfehler, denn fr»d hier 1 Thlr. zu wenig, ist bei Braunschweig --azsir. zu viel angegeben, doch davon wird nichts gemel- " e» muß dort heißen 19 Thlr. 22 Ngr. 5 Pf. und ckrätie/ .Zuku! Mpfen tanze � e wie 5 daß er der ibst J* Mit so« n eider (Grille rn K-p I-tte,>' ist>i»r liner Partei Haust igend sann, atkrast � erzeichi» eise Ii äffe flf teien L er leil»,. Sttiid hier 1 imliinj r. th- c BeM l ln �tt!3 9'». 15 Ngr.. Ferner heißt es in Nr. 34: Rastatt , muß 1 Thlr. heißen. Außerdem habe ich noch , /chen Druckfehler, der außerhalb bemerkt wurde, berich- mache u ijjif,,_ Die specielle Abrechnung der an mich ein- äuge»»»dten Geldtr nebst deren Ablieferung meinerseits habe ich � /Botschafter" veröffentlicht.- Was Sie Herr Fritzsche ietcshet 1 kx zweiten Bemerkung über die aiigebliche Unterschlagung ,i �ereinsgeldern sagen, veranlaßt mich, Ihnen zu be- uff» gji»n, daß Hermann Schmidt einen Postschein vom I.Nov. "" leg für die Rückgabe de« betreffenden Geldes an Pempel in Frankenberz hat. Meinen Sie, Herr e, fenicr, mich verläumden zu können durch die Be- »ng, daß Ich Vereinsgelder unterschlagen hätte, so kann Acklicherweise vermelden, daß diese angebliche Unter- ng darin besteht, daß als Sie, Herr Fritzsche, unsereu der VolkSPartci einverleiben wollten und die Be- der Geueralverfaminlung resp. eie Statuten verletz- Ich die vorhandenen Gelder der Korporation retten und durch Sie vergeuden lassen wollte Zwei Parteien '»den bekanntlich damals, und e« hat jede Partei für das Geld behalten, was eben vorbanden war. Ich konnte d'cht verantworten, mit Ihnen zu gehen, und da ich der ' vorstand, durfte ich Ihnen den noch übrigen Kassen- »a[.�"i'i. Partei« KIr u tiefe« Ichen' ■ in , daß chenw RichN» der t dei» recht oder a Kit»., habe» nsaw" auS»� h ui»>- zimt»!�«..... m n..... D M.................„....... «!»k nicht ausliefern, damit sie es gegen die Verein, l V fr verwendet hätten. Ich habe vielmehr diesen Rest der ail» deutsch. Tabak- und Eigarren-Arbeiter-SewerkschaflS. überwiese», und ich glaube denn doch, daß dies keine sschlagung, sondern da« gerade Gegentheil ist. Ueber- 'st meine Abrechnung von den Revisoren Carl Nössig »nd Hermann Müller geprüft worden. Ich möchte wohl wissen, wie Sie, Herr Fritzsche, mit der VereinSsabrik und dem Botschafter nebst Caulion verfahren wären— eS geht ja die Fabrik unter Ihrem Namen und die Caution lautet auf Ihren Namen, worauf Sie schon so oft pochten— wenn die sogenannte Generalversammlung in Bielefeld nicht durch Verfälschung der Delegirtenwahlen so ausgefallen wäre, daß sie Ihnen als Deckmantel dienen kann. Sicher, es wäre Sonderbares zu Tage gekommen. Doch genug. Wenn Sie verläumden wollen, so machen Sie es wenig- stens geschickter. Nächstens mehr. Adolph Ackermann. Allgem. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft. Hamburg, 18. Nov.(Zum Strike.) Freunde und Parteigenossen! Am 15. dse. mußten sämmtliche Former der Lühmann'schen Eisengießerei, in Folge empörenden Be- tragens des Fabrikbesitzers H. I. Lllhmann, ihre Arbeit ver- lassen. Der Sachoerhalt, wodurch wir zu diesem Schritt getrieben wurden, ist folgender: Zwei Parteigenossen hatten, ohne ihre Schuld, da sich dieses oft gar nicht vermeiden läßt, ein Rohr entzwei gegossen, und wurden darüber von Herrn Lllhmann in der gröbsten und brutalsten Weise zur Rede gestellt. Einer der Betreffenden suchte sich zu entschul- digcn, während der Andere stillschwieg. Kurz darauf be- kamen beide ihre Entlassung. Diese Behandlung erzürnte uns natürlich alle aufs höchste und wir begaben uns alle zu Herrn Lühmann, um ihn in ruhiger und ordentlicher Weife zu bitten, die Beiden wieder in Arbeit zu nehmen. Wir erhielten jedoch zur Antwort, wir sollten alle unsere Entlassung haben, und so mußten wir alle die Fabrik ver- lassen. Nach unser Aller festen Ueberzeugung sind wir im vollen Rechte, und werden unter keiner Bedingung davon abgehen, denn den sortgesetzten Maßregelungen und Be- diückungen muß endlich einmal ein Ende gemacht werden. Wir weichen nicht, und wenn Ihr Eollegen in Deutschland uns nicht verlaßt, so müssen wir in kurzer Zeit siegen.— Cameraden und Parteigenossen in ganz Deutschland steht uns bei und unterstützt uns im gerechten Kampfe. Wir werden in ähnlichen Fällen Euch auch nicht verlasse». Die meisten der Arbeitslosen sind Familienväter und bedürfen dringend schneller Hülfe. Geldsendungen bitten wir daher zu richten an G. Damm, Taubenstraße, St. Pauli bei Hamburg. Offenbach, 13. Novbr.(An die Mitglieder.) Hiermit veröffentliche ich nach den nn« gemachten Anzeigen das Resultat der PorortSwahl. Von überhaupt abgegebenen 466 Stimmen erhielten Kassel Hamburg München in Offenbach.. 34—— „ Brandenburg.26—— „ Harburg... 8 10— „ Augsburg.. 40—— „ Mühlheim a./M. 26—— „ Duisb. rg.. 16—— „ Earlsruhe.. 24—— „ Kiel....— 50— „ Braunschweig— 20— „ Höchst a. M.—— 30 „ Leipzig... 31—— „ Bockenheim..—— 25 „ Bremen... 85—— Summa 290 80 55 Außerdem erhielten Stimmen: Hannover 8 in Harburg, Augsburg 21 in Elberfeld, Offenbach 15 in Essen. Ein- stimmg(ohne Angabe der Stimmenzahl) wurde Cassel in Magteburg und Berlin, Cöln in Cöln und Augsburg in Cassel gewählt. Es ist somit Cassel mit absoluter Majori- tät(234) zum Vorort gewählt; ich weise die dortigen Mit- glieder deshalb an, binnen 10 Tagen den Ausschuß zu wäh- len, und erwarte, daß dieselben in richtiger Erkenntniß der Wichtigkeil der ihnen gewordenen Aufgabe, zahlreich an der Wahlurne erscheinen. H. Haustein. Offenbach, 16. Nov.(Zur Beachtung) Ich werde aus da« Circular Nr. 5 dc« seligen Ausschusses, so- weit e» sich um weitere Statutenbrüche handelt, nächsten« au.wortcn. In Betreff des mich persönlich Angehenden werde ich mich unter keinen Umständen in eine Polemik ein- lassen. Ich mache die Mitglieder aus tz 27 aufmerksam. Herrn Bonne zur Nachricht, daß die zahlreichen Zustim- mungSadressen mir bekannt sind. Wissen Sie auch genau, daß Sie nicht thcilweise gefoppt sind? Die Bevollmächtig- len für Breslau, Berlin und Leipzig haben sofort alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den Zuzug nach Lüneburg abzu- hallen. Um allem Mißtrauen zn begegnen, mache ich den Mitgliedern den Vorschlag, eine Copierpresse anzuschaffen, dann werden alle von mir abgehenden Briefe mit Nummern versehen in« Copicrbuch eingetragen, und e« ist nicht mög- lich zu behaupten, daß ich die Copie, die ich sowie so mache, gefälscht hätte, die Generalversammlung hat dann eine ge- naue Controle über meine Thätigkeit. Die Kosten belausen sich für Presse und Buch auf höchsten« 5' z bis 6 Thlr. Erfolgt binnen 14 Tagen kein Widerspruch, so werde ich meinen Vorschlag als genehmixt zur Aussührung bringen. H. Haustein. In Berlin wurde am 15. dss. von den Mitgliedern in Folge der Aufforderung de« Präsidenten der Vorschlag eine« Bevollmächtigten für den VerbandsauSschuß vorgenommen, und Herr Werthmann einstimmig gewählt. Fol- gcnder Antrag de» Herrn Werthmann wurde hierauf ange- nommen:„In Erwägung daß von verschiedenen Mitgliedern unserm Präsidenten Haustein ein Vorwurf in Betreff seine» Verhaltens gegen den früheren Ausschuß, insbesondere w.geu der Absetzung de« Herrn Hamann gemacht wird, erklären die heute versammelten Mitglieder, daß sie vollständig ein- verstanden sind mit dem Vorgehen unsreS Präsidenten, da uns da» Treiben jener„Ehrlichen" in Hannover hinlänglich bekannt ist, und ein energische« Handeln gegen solche Leute Pflicht deS Präsidenten ist." Reiseunterstiitzung wird für Berlin ausgezahlt an Wochentagen von 12—1 Uhr Commandantenstraße 41, Hof gerade zu, an Sonntagen von 12-3 Uhr Möckernstraße 124 beim Bevollmächtigten Herrn Werthmann. Die Bevoll- mächtigten werde» gebeten, die nach hier reisenden Mitglic- der hiervon in Kenntniß zu setzen, da außer dieser Zeit keine Reiseunterstützuug gezahlt werden kann. In Harburg ist, wie Herr G. de Temple berichtet, folgende Resolution einstimmig angenommen worden:„In Erwägung, daß die Mitglieder in Harburg festhalten an den Statuten; in Erwägung, daß die Mitglieder bei der ersten Präsidentenwahl selbst Unrath merkten, anerkennen sie die Präsidentenwahl und verlangen, daß die nächste Generalver» sammluug ein strenger Richter ist, ohne Unterschied der Person, während sie ebenfalls eine Vereinigung aller beut« scheu Metallarbeiter wünschen. In Bockenheim wurde, wie Herr A. Hu m bürg be- richtet, in der Mitgliederversammlung da» Circular des Exaiisfchusses zu Hannover vorgelesen, welche« dann zu leb- hasten Debatten führte. ES wurde folgende Resolution be- schloffen:„In Erwägung, daß der„ehrliche" Ausschuß glaubt, daß nur durch einen Congreß etwas Gutes für die Gewerkschaft geschaffen werden könnte, erklärt die Versämm- lung, daß nicht durch einen Congreß, sondern auf der im Januar 1870 stattfindenden Geucraloersammlung etwas, was der Gewerkschaft nützt, geschaffen werden kann, daß serner durch die Wirren, welche der„ehrliche" Ausschuß hervorruft, die Gewerkschaften keinen größern Zusammen- hang bekommen, sondern nur zersplittert und ihnen große Gelt kosten verursacht werden, obschon es den Mitgliedern bei dem jetzigen so kärglichen Lohn schon schwer genug fällt, ihre Steuern regelmäßig zu bezahlen. Dadurch daß ein Congreß abgehalten werden soll, wird das Geld in der Hauplkasse, also da« Geld der Arbeiter, auf unnütze Weise verbraucht, so daß, wenn es zu Arbeitseinstellungen kommt, kein Geld in der Hauptkasse ist und die Arbeiter dann abermals eine Extraunterstützung für die Nothleidenden iu den Ver- sammlungen sammeln werden müssen. Es wurde serner hervorgehoben, daß ein tüchtiger Social-Demokrat allerdings auch gern sein Schärflcin beitrage, daß aber eine rechtliche Vertheilnng nöthig und in Betreff de» Striks der Lünebur- ger Hörle man, daß die größte Ni.th herrsche und doch habe der ehrliche Ausschuß sie nicht unterstützt, weil angeblich kein Geld in der Hauptkaff- sei; zum Strike für Mainz seien aber 350 Thlr. in der Kasse gewesen; also sei für die Lüneburger kein Geld da, aber wohl für die vom Ver- band Abgefallene». Die Versammlung erklärte ferner:„Es sei die höchste Zeit, geregelte Zustände in den Gewerkschaften wieder herzustellen, welches auch unser jetziger Präsident thun wird. Dagegen sind wir überzeugt, daß bei der bis- herigen Gewerkschaftsleitung die ganze Gewerkschaft hätte zu Grunde gehen müssen." In Neumünster werden Reiseunterstützungen ausbezahlt de« Mittags von 12— 1 und des Abends nach 7 Uhr Waßbeckerstraße 6 beim Bevollmächtigten Fr. Brandt. Reiseunterstützungen werden in Düsseldorf ausbezahlt täglich von 12—1 und Abend» von 7 Uhr Kölnerstraße 10 am SBehrhan. Wilh. Homburg, Bevollm. Die Änappschaftskassen. (Fortsetzung.) Wir schloffen unseren Artikel in der vorigen Nummer mit der Ausführung der„v.ordd. Allg. Ztg." über die Knappschaftskassen. Natürlich stimmt unsere Ansicht durch- au« nicht mit der dort entwickelten überein, wonach die Knappschaflskassen gegenwärtig ein„zeilgemäß entwickeltes" Institut bilden sollen. Auch da« allmälig heranwachsende Vermöge» jener Kassen ist durchaus kein Beweis für ein Ge« dcihen de. selben. Stach, tehend geben wir die statistischen Verhältnisse des VeemögenS der preußischen Knappschaftskassen: „Ans den preußischen statistischen Tabellen geht hervor, daß in den OberbergamtS-Bezirkeu Breslau, Halle, Dort- mund und Bonn 85 Knappschaftsvercine bestehen, deren allgemeine und örtliche Verhältnisse, wie sich am 31. Dec. 1867 gestaltet hatten, nachstehende Ziffern aufweisen: Sie besaßen 28 Lazarethe, 39 VereiuS-Elementarschulen und 13 Arbeitsschulen, wobei jedoch zu bemerken ist, daß die Mehr- zahl die entsprechenden Ort«- oder Gemeindeanstalten resp. Privatetablissements gegen ein gewisses Entgelt benutzt. Das Personal der Bcreinsverwaltung umfaßt 447 Vorstaud»- Mitglieder, 811 Knappschaftsälteste, 521 KnappfchaftSärzte, 138 VereinSapothekcr und 115 Kassenbeamten. Der Um- fang der Vereine erstreckt sich von unter 100 ständigen und unständigen Mitglieder» bis zu 20,000 und darüber. An Bergwerken»nd Aufbereitungsanstalten gehörten den Ver- einen an: 422 Steinkohlcnwerke, 474 Braunkohlen-, 746 Eisenerz-, 309 sonstige Erz- und 3 Steinsalzwerke, so wie 145 Steinbrüche, überhaupt 2099 Werke mit 66,540 stän- digcn, d. h. vollbeitragenden resp. vollberechtigten und 81,081 unständ.gen Arbeitern. Unter Hinzurechnung der Hütten- werke und zugehörigen Werkstätten erhebt die Zahl der Werke sich aus 2234 mit 174,279 Arbeitern, daher" mit Einschluß ihrer Angehörigen auf gegen 700,000 Personen. Die Zahl der Ganzinvaliden belies sich aus 6,787, d.e der Halbinvali- den auf 315, der Wittwen auf 9976, der vaterlosen Waisen ans 14,370, der vater- und mutterlosen auf 1269, der Kinder, für welche Schulgeld gezahlt wird, auf 37,339 In- dividuen; wegen innerer Krankheit 24,081, wegen äußerer 13,259 ärztlich behandelt." „Das Vermögen fämmtlicher Bereine am Jahresschluß von 1367 belies sich aus 3,555,791 Thlr., wovon die Pas- siva mit 27,137 in Abrechnung zu bringe» sind. Von den ständigen Mitgliedern wurden im Laufe diese» Jahre« an lausenden Beiträgen 490,429 Thlr. gezahlt, von deu nnstän- digen 339,192 Thlr., von den WerkSeigenthümern 647,387 Thlr. Mit Einschluß von 19,977 Thlr». an Geldstrafen, der Capitalzinsen und sonstigen Nutzungen, der ErntrittS- gelber«c. beliesen sich die etatsmäßigen Einnahmen auf 1,656,446 Thlr., die Summe aller Einnahmen aber auf 1,892,644 Thlr., da an Capitalien durch den Verkauf von Immobilien, Schenkungen noch 236,198 Thlr. eingingen. Verausgabt wurden: au Houorar der Aerzte 112,400 Thlr., aus sonstige» Kurkostcn 228,684, an Krankculöhnen 261,563; ferner: Jnvalidenpenstouen 343,606, Witlweupensioneu 270,531, zum Unterhalt der Waise» 109,763, f. Schulunterricht 60,417 Thlr. Mit Einschluß der Verwaltungskosten, 80,902 Thlr., des Aufwandes für Ankauf von Immobilien, Er- bauung von Lazarctheu, Anschaffung von Rettungsapparateu (193,542 Thlr) belies sich die Summe aller Ausgaben auf 1,740,189 Thlr." „Danach berechnet sich für da» Jahr 1867 das Vermögen der Knappschaftsvereine auf durchschnittlich 20, a Thlr. für jede« Mitglied; die ständigen Mitglieder hatten jährlich 6,« Thlr., die uniländigen 3,5 Thlr. an die Knappschaftskasse zu zahlen, die Werlseigenthümer 3,? Thlr, für jeden Arbeiter; die siimmtlichen Einnahmen belicfeu sich aus 10,9 Thlr. für jedes Mitglied. Dogegen waren an Ausgaben seitens der Knappschastskassen pro Mitglied zu leisten: für Gesundheils- Pflege incl. Krankenlöhne 3 5 Thlr., an lausenden Unter- fiützuugen 4,i, außerordentlichen Unterstützungen 0, Begrab- nißbeihülse 0,z, Schulunterricht 0,5, Verwaltungskosten 0,5, sonstiger Art l,j Thlr., daher in Summa an Verweudun- gen au« den Mitteln der KnappschastSvereine für jedes ständige und unständige Mitglied zehn Thaler." tSchluß solgt.)_ Vermischtes. Holzhausen b. Homberg, 12. Nov.(Unglücksfall in einem Bergwerk.) In dem Eisenstein- Bergwerk Mardorf, welche» zur hiesigen Eisengießerei gehört, ist wieder ein armer Bergmann als Opfer gefallen. In dem genannten Bergwerk befindet sich ein Kalklager und, um den Eisenstein zn gewinnen, mnß diese» Kalklager entfernt werden. Der Bergmann Konrad Schmidt aus Mardorf war damit be- schäftigt, in dem KalNagcr einen Ort zu treiben, 4 Fuß breit und 0 Fuß hoch. Er war gerade am Durchbruch des neuen Ort« in den alte» bcgrissen und hatte sich schon etwas durch- gearbeitet, und angefangen ein Loch zum Schießen(Spren- gen) zu bohren, als sich plötzlich der Block loslöste und den Unglücklichen zusammendrückte. Kops, Brust und Rucken waren zerquetscht und da« rechte Bein abgerissen. Der Tod ist augenblicklich erfolgt, und da» Gewicht der niederstürzen- den Masse soll einige 20 Centner betragen haben. Der Bergmann war 28 Jahr alt nnd hinterläßt eine Frau mit zwei Kindern. Bei zehnstündiger Arbeit hat er nicht mehr Schichtlohn verdient als 11 Silbergroschen. Daher ist die Roth groß, und ich richte an die Parteigenossen die Bitte, um eine kleine Beisteuer für die Wittwe. Ich werde später Rechnung ablegen. Meine Adresse ist Holzhausen bei Hom- berg, Regieruugsbez. Kassel. Mit Giuß Justus Ziegler, Bcvollm. d. Metallarbeiter. Bockenheim» 12. Nov.(Unterstützungsgesuch.) Die Roth eines tüchtigen Mitgliedes de« Allg. deutsch. Arb.- Vereins und der Metallarbeiterschast, Namens Zollmann, ist durch viele und schwere Krankheitsfälle sehr groß gewor- den. Ich bitte Euch Brüder daher, daß Ihr ein Scherflein beisteuert, denn die Roth ist dringend. Wir werden in ähn lichen Fällen unsere Schuldigkeit thun, wie bisher. Durch eine Unterstützung des Betressendeu würden wir jenen, welche uns noch fern stehen und den Verein verspotten, den Mund stopfe». Ueber die Unterstützungen wird Rechnung gelegt werden. Etwaige Gelder wolle man schicken an ASmnth Humburg, Kirchplatz 8 in Bockenheim. Mit social-demo kratischem Gruß C. F. Nuhn, Bevollmächtigter. Asmuth Humburg, Bevollm. d. Metallarbeiterschast. sAus Hagen bringt die„Elbs. Ztg." die Nachricht von einem Sinke. Sie schreibt:„Seit einigen Tagen ist in der Eisenbahn-Wagenfabrik der Herren Killing und Rath hierselbii auch ein Strike ausgebrochen. Die erst in neuerer Zeit auf den Waggonbau eingerichtete Werkstatt ist so voll aus beschäftigt, daß hieraus die Agitatoren ihren Operations- plan basirt haben. Durch die Verlegenheit, in welche sie die diftch Lieferzeit und ausgedehnte Uebernahmen gebundene Fabrik bringen wollen, hassen sie ihren Willen durchzusetzen. Den Inhabern der Fabrik, die sich sofort nach Außen behufs Ersatz der strikenden Arbeiter gewandt haben, wird es aber voraussichtlich gelingen,(?) den Widerstand gegen den Strike siegreich zu Ende zu führen." Wir warnen selbstverständ- lich alle Arbeiter vor Zuzug nach Hagen. (Eine unerhörte Maßregelung) ist in Danzig in der Königlichen Gewehrfabrik durch den Director Jag- mann vorgekommen. Dieser hat den Mitgliedern de« fort- schrittlichen Ortsvereins Entlassung angedroht, falls sie nicht au« demselben austräten. Und da« ist geschehen, ohne daß jene Arbeiter irgend eine Forderung gestellt halten. Es ist denn doch unerhört, wenn der Staat selbst die Rolle desjmaß- regelnden Bourgeois spielen sollte! Man sollte doch wahr- hastig lieber dem Beispiel der nordamerikanischen Republik folgen, welche Achlstundenarbeit in ihre» Staatswerkstätten eingeführt hat. Einsendungen von Arbeitern. An die sortschrittlichen Literaten. (Aus Berlin.) Daß uns Fortschritt, Liberal', „Zukunft" und dergleichen Jetzt mit Worten tödtcn möcht' Freut uns sonder Gleichen. Da«„Organ für Jedermann" Macht uns viel Vergnügen, Geht den Anderen voran Stets mit seinen Lügen. Und e« schimpfen, toben, droh'n Groß und kleine Blätter, Wünschen uns auf unser Haupt Hundert Donnerwetter; Tobt nnd schimpft nur immerzu, Arme Literaten, Neidisch sind wir nicht aus Euch, Und die Heldenthaten. Nur im Schimpfen seid Ihr groß, Tapfer hinter' m Rücken; Doch beim Wort, Mann gegen Mann, Laßt Ihr nie Euch blicken. Faßt Euch an die eig'ne Ras', Denkt, wa« Ihr gegriffen! Schimpft nur weiter, uns macht's Spaß, Ihr seid ausgepfiffen. Schimpfen, das ist keine Kunst, Ziemt nur Straßenjungen; Und im Schimpfen haben wir Nie mit Euch gerungen. Seht Euch uns, den„Pöbel", an, Erst dann redet weiter; — Zeigt Ihr Euch dann nicht al» Mann Nun, da« stimmt uns heiter. Großer Brenngla«, zwar nur groß In Bczirksvereinen; Wa« an Dir ist, wissen wir, Willst zwar besser scheinen. Daß für Menschenrechte Du, Die» zeigt Deine Zeitung: Sonntagsarbeit, sie fiorirt Unter Deiner Leitung! Daß Du Dich so weit vergißt, Drohst un« noch mit Prügeln, Da» kann uns're Lachlust doch, Ganz gewiß nicht zügeln. Denn der Spieß hat sich gewandt, Den Du wolltest führen; Diese Drohung könnt' Dich nur Fürchterlich blamiren. Deshalb sehen wir getrost Dem Geschrei entgegen; Fühlen nur silr solch' Gcschimps Mitleidvolles Regen. Doch am Schlüsse laßt Euch noch Geldsacksknechte sagen: „Schlechte Früchte sind es nicht, Woran Wespen nagen." Eduard Schultz. Briefkasten. P. in Cassel: Ankunft Abend« 9 Uhr. Annoncen. Für Hamburg. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter-BereinS Montag, den 99. November, Abends» Uhr, in Tütge's Salon, Valentinskamp. Tagesordn ung: Besprechung der Anträge zur Generalversammlung. NL. Mitgliedskarten sind vorzuzeigen._ L e h d e r. Für Mona. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder de» AUgemeine» deutschen Arbeiter'Vereins Dienstag, den«3. November, Abends 8 Uhr, in Wittmak's Salon, Große Bergstraße Tagesordnung: Anträge zur Gencialversaminlung.— Bericht. Georg Winter, Bevollmächtigter. Für Eidelfrld. Allgemeine ArbcitclNersnmmlllNg Sonntag, den»I. November, AbcndS« Uhr, im Lokale des Herrn A. Hunscheidt, Friedrichsstraße. Tagesordnung: Die Berliner Volksversammlung und die jüngsten Vor- gängc im Abgeordnetenhause. Diejenigen, welche mit Beiträgen im Rückstände sind, wollen solche entrichten, widrigenfalls sie gestrichen werden. Neue Aufnahmen resp. Einzeichnungen finden an genanntem Tage statt. In der geschlossenen Sitzung am 23. Nov., bei Anwe- senheit unsere« Präsidenten finden keine Einzeichnungen resp. Nachzahlungen statt. Carl Klein. Durch Beschluß der hiesigen Mtgliedcr vom 8. Novbr. sind die Vertreter der Presse in Folge ihrer die Wahrheit entstellenden Berichte und ihrer unwürdigen Haltung gegen- über der Arbeiterpartei, von der geschlossenen Sitzung am 23. dss. ausgeschlossen. I. An Carl Klein. Für Paris. Die hiesigen Lassalleaner versammeln sich jeden Dienstag Abend: im deutschen Casino(Harmonie) 64, ruo I'aubonrß 8d Martin. Für Derlin. Allgem. deutsch. Zimmerer-Verein. Versammlung Montag, den??. Nov., Abends 8Uhr, in B a a d e's Lokal, Große Frankfurterstr. 87. Tagesordnung: 1) Agitationsbericht von August Kapell.— 2) Der Strike aus dem Balz'schen Platz.— 3) Besprechung über die VerbandSgeneralversaminlnng.— 4) Fragekasten. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht E. Finn. Für Jürrlin. Allg. deutsch. Maurer-Verein. Versammlung Mittwoch, den»K. November, Abends 8 Uhr, in Wolter'« Lokal, Neue« Gesellschaftshaus. Tagesordnung: 1) Kassenbericht.— 2) Besprechung wegen der General- Versammlung. Um zahlreiche« Erscheinen ersucht E. Grändorsf. Für iLasstl Allg. deutsch, verein. Metallarbeiterschaft. Mitgliederversammlung Sonntag, den 91. Nov., Nachm. präs. 3 Uhr, in Raabe'S Bierlokal. Tagesordnung: Wahl des Ausschusses. d�U. Es ist Pflicht eines Jeden, zu erscheinen. Fr. Fuhrmann, Bevollmächtigter. Für Drrlin. Allg. deutsch. Schuhmacher-Berei«. Geschlossene Mitgliederversammlung Montag den 99. November, AbendS 8 lllft> in der alten Iakobsstr.8ö, Eing.im Durchgang(Caffs 30"� Tagesordnung: Generalversammlung.(Anträge! Um zahlreiches Erscheinen bittet G. Z i e l 0 wW. Für Hamborg. Allg. deutsche verein. Metallarbeiterschüm Geschlossene Mitgliederversammlung Mittwoch, den Sck. November, im Lokale des Herrn Lüders, Ecke Steinweg und■ straßeu-Passage. Tagesordnung: � Besprechung der Generalversammlung und de« Strikt«' Lü mann'schen Former. F. Rosenberg, Bevollmächtigst; Für Hamborg. � Allg. deutsch. Maurer-Vcrcin und Allg. deutr' Zimmerer-Verein. Freundschaftliche Versammlung Dienstag, den«3 Nov., Abends präc. 8 in Tütge's kleinem Salon. Tagesordnung: Sociale Besprechung.— Fragekasten. Vater. Eds tl. Dies« äv «idv : Für Hamburg. Allg. deutsch. Smuhniacher-Berei»' Geschlossene Versammlung Montag, den SS. November, AbendS präc. sss? bei Herrn Lüders, Ecke der Wexstraßen-Passage i»ü alten Steinweg. Tagesordnung: Anträge zur Generalversammlung.— Verschieden�-� NB. Ich ersuche die Mitglieder dringend, recht zahn? zu erscheinen.— Die Mitglieder des Unterstützungen� müssen ihren Beitrag für November entrichten, sonst sie gestrichen. Hartmast; Dem fortt gege! ji'ür Altona.. Allgem. deutsche Gewerkschaft der Schn«�' Kiirschner und Kappenmacher. Geschlossene Mitgliederversammlung Montag, den SS. November, AbendS» llh" im Schneider-Amtshanse. Versammlung � 1) Die Generalversammlung.— 2) Anträge* werkschastS-Generalversammlung— 3) Die Extrastc»� 4) Die Gelder für die OrlSkasse. Die Mitglieder werden ersucht, alle S- big l I Haber social iftrer. stellui Bemi guten feln 1 t zu erscheinen. 1 diese I. H. F. WetA finder I<>-bisher W Ä �iir Hamborg Heute Sonntag, Abends? Uhr, Stiftungsfest der Mitglieder de«„ Allg. deutsch. Schuhmacher-Vcreiü" verbunden mit C 0 n c e r t und Ball. im ehemaligen Schneider-Amthanse, am Pferdemo� Unter gefälliger Mitwirkung zweier Liedertaselu. ,■» eas-- c»-■—■-'"»M Sämmtliche Parteigenossen werden hierdurch freuiü gebeten, sich recht zahlreich zu beiheiligen. Karte 6 l!. Damen in Begleitung von Herren Karten sind zn haben bei den Herren Ackermann, N-umarkt, Lüders, Ecke der Wexstraßen-Passage»»>.« alten Steinwegs, Bauer, Pferdcmarkt unter 81, T«? mann und bei dem Comite. N'B. Wegen Abfinden mit dem Wirth kosten die an der Kasse daher die Ka' Allg. deutsch. Manufukturnrbciters� Sonntag, den S8. November, im Lokale des Herrn Anton Keuter auf der Kknr Gros; es Concert und Ball, ansgeführt von der Grcef'schen Capelle und unter,, Mitwirkung eines hiesigen GesangSvereiuS und der Fr� Fisch«. Der Vereins- u. VerbandSpräsident Herr Dr. v. Sch>° beiterc« wird unser Fest mit seiner Anwesenheit beehren.■ Ansang de« Concert» Nachmittags 4 Uhr, des Abends 9 Uhr. Entrö zum Concert 2'/- Sgr. a Person. Zum 5 Sgr., Damen frei. Karten sind zu haben bei A. Hunscheidt u. Um zahlreichen Besuch bittet---- das F.st-Con�� � des sl Nicht zu or demol zu bli ihre 1. «ine „Dur um P Partei machti Eo d< Partei von d des a iiberal lung ersten beitero drrrch gerad auf's ihrem scheinli bei t Geltun Man politi «ine ei nur wenigem Macht Wahrt Euch z «in echt iderholc Druck von R. Bergmann in Berka.— Verantwortlicher Redakteur und Verleger: W. Grüwel m Berlin. Für Dcrlin. l Allg. deutsch, verein. Metallarbeiters» j Das Stift»» ngsfe st feiern die hiesigen Mitglieder Ji Sonnabend, den S7. November, Abends 8' jv in„Sanssouci", Große Fricdrichsstr. 233 d»''' Ball nnd Abend»»»ite.haltu»iK( Freunde und Parteigenossen werden hierzu fre»� eingeladen. J Billels für Herren 3 Sgr., Damen 1 Sgr., f1� haben bei den Herren F. Borrmann, Krantsstr. � Ren z, Moritzstr. 9, so wie in der Mitgliederversa»� des Allg. deutsch. Arb..Vereins am 20. November. J Um recht rege Bethciligung bittet im Namen de« F. Wert' tinflößt bie bis »ufzurcl geschehe siochefc ben ur sehnlich «rbeiler letzten 9 h'-dru 8 ®«n dar Jum Ar sie auf einen ZZ