agen mm» Die ; Ln« mpf > s° ichte iruch errn ruße r. ver, s ist ifleu liihl« u iu usere özen aden erat» reift, »den f Zu rga- diger lr. 143. Berlin, Freitag, den 3. Dezember I86S. K Zite'g«rscheiut drei M«l wöcheutiich Ik,.«sr: Dieustaz», Douuerstaz? uud Äsmuabruda LbeudS. Organ der socia'-deUkkrattfchen Partei. Fünfter Jahrgang Nedactio» und Expedition t Nerlin, Gitschmerstraße 17. »vne?«?«ntv- Vreit für Ceriin iuel. Lrinzerlotzv: xietteljährli� 1k Tgr., mouat lich 5 Sgr., einzelne Äanunirn 1 k*" �" Sei den anßerpreußilchen Postämtern füd». Sthr.) Szr.: bei den Postämtern iu Greußen Ik Sgr., in DeutfchkaNl! ist', Szr.,(44 Kreuzer Befiellvngeu werde» uirowärtZ bei alle» Postämtern, in Berlin in der Expedition sowie bei jitem soliden Eveditenr entgegen genommen.' Inserate(in der Erpeditron enfzugeben) werden pro dreizespaltene Petit-Zeile bei Arbeiter» Annoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annonce» mit L Sgr. berechnet. Agentur für England, die Colonim, Amerika, lhina und Japan Mr. A. Dnausing 8 Littla-Nowpcrt-Stroot, Leicester-Squaro. W. C. London. ?errn alt"' R Abonnkmentsbestellongen auf den„Toeial� i' Dvokrat" für das laufende Quartal werden >er?. Die liefen chwe- erner seine c den uns u er- >amit erden ?altet gliche den e ab- nt e? iinen. inser. aupt- »erein vom itage. ilhr, leber- te. hr, noch eral- h. in. Pwiihrend, auswärts bei den Postamtern, ent» Ikugeoommen. Ten neuen Abonnenten wird das Blatt für ganze Quartal, vom>. Qltober an, voltstän« nachgeliefert. Politischer Chcil. Berlin, 2. Deccmter. t! Unsere Siege in Berlin haben die ver ldenen Parteien giiindlich durcheinander gerüttelt iich b> ginnt in Deutschland die Trennung zwi> Proletariat und Bourgeoisie sich kffeoliich zu Ziehen und anderseits die Annäherung zwischen ler und tonftrvatioer Bourgeoisie. Obschcn die Serien grundbesiycnden Aristokraten gegenwärtiu ilig zu Bourgeois werden und gemäß der heuii- Plodukliv! Sweise durch ihr Capital Geltung zu ieir suchen, und vdsllon die liberale, resp. radi» ?ourgecisic häusig die demokratischen Bclksrechte Furcht vor den Arbeitern preisgegeben hat, war irr BourgeoiSpr>sse doch steiS gelungen, diesen stm der Spaltung zwischen den Kiassen der Heu Gesellschaft, zwischen arm und reich todtzu tigen.— Tic ForlschriltSpresse hatte bislang den iib.n forgiam gehegt, daß die Arbeiter, insoweit überhaupt sich um taS prli.isckc Leben beküm-i er» die fortschrittliche Bourgeoisie als Führerin aner- len, cbschon dieS in der Thal lange nicht mehr Fall war. Jetzt ist durch die Berliner BolkSver- bilung dief.r trügerische Schleier plötzlich zerrissen, steht die Thalsache unumstößliär fest, rast die fchritller das Arbeiterheer, auf taS sie sich stützten, rcn haben, und somit kommen die Folgen dieser »ötzlichallgemeingewordenenEikenutrißüberallzum bruch. Wir haben letzthin gezeigt, daß sowohl d e iartei ihren angeblichen SocialiSmuS fahren läßt, �!it der Fortschrittspartei gemeinsam auf die sieg- W Lassalle'sche Arbeiterpartei zu schmähen, als daß ?!alicnalliberalcu der fonschrittlichen Bourgeoisie khand bieten, für den Fall, daß diese sich ent- Wen würde, die Arbeiter gänzlich fahren zu lasicn � ist eine Herz und eine Seele.— Etwas anders ('it Stellung, welche die conservalive Partei und N'gierungsorgane bei der jetzig. n Lage nehmen. Verständlich ist eS für sie unmöglich, der oppo« llen Fortschrittspartei die Hand zu bieten. Die ungSorgane wenden daher die Taktik an, sie die letzten Vorgänge schildern und 9 den richtigen Schluß zfthtn, dsaß die Fort- kpartei den Boden unter den Arbeitern t'n hat. Sie erwarten alSvann, daß bei 1° kund werdenden Schwäche der oppesitionellen Äteisio diese selbst eine Schwenkung nach rccbtS " werde, um. sich gegen die Foiderungen der kr zu vertheidigen, und daß alSvann die ge- * Bourgeoisie sich den Lenkern des Staats in �Me werfen werde. Es ist dasselbe Manöver, "onaparte gegenwärtig in Frankreich mach», in- � der Bourgeoisie zuruft:.Für die Ordnung 14 ein."— So schreitet denn die Scheicung n Arbeiterklasse und der übrigen reactionären smmer weiter vor und zugleich nehmen jene A'rien Klassen immer mehr den Charakter der Uhr. tto'fic an. ES ist die- g.sch.ch'l'»« N"ha>«n|l V* der so entstehend-«lassenkamp-a w" fl. S demokratische und i-c'al'st s»- P"-c.P° S* und den Sieg der Arbe.te. lasse und omu Thören aller Klassen in. G-'ciü- �" �'tetis für unsere Behauplung>n Z» der Regiernug-pr-ss- geben wir nachM n«« der„Nordd. Allg. Ztg.' Während die Fortschrittspartei in ihren Porteiversomm- lungen munter weiter abrüstet und über dos Verholten der bekannten Bolksversommlunz im Concerlhouse sich weiter enlrüstkt, Hot, wie wir vorgestern oussührlich berichtet, eine noch Tausenden ziiblende Arbeitervelsommlung im Univer- sum der Forlschrittsportei eine neue Niederlage bereitet und ausgesprochen, die tumultuarischen Vorgänge in jener VoltS. Versammlung seien lediglich durch die parteiische Geschäfts- sührung des Herrn Adg. Löwe veranlaßt woreen, welcher dem ansgesprochene» Willen der Mehrheit sich nicht habe fügen wollen. Wir haben diese Nichtachtung der Mehrheit Seiten« des Herrn Löwe bereit« nnmitteldar nach dem Resultate jener Volkeversammlung hervorgehoben, und die Herren von der Fortschrittspartei werden sich allmälig mit dem Gedanken vertraut machen müssen, daß die Zeit ihrer Herrschaft in den Volksversammlungen wirklich vorbei ist. Wie sich die Forlschritlsparlei zu diesem neuen Verhält niste stellen wird, bleibt abzuwarten; da« gegenwärtig beliebte B rsah'en, ii la Bogel Strauß den Kopf in den Sand zu stecken, um sich und Anderen einzureden, da«„Volt stehe immer noch hinter ihnen, dürfte schwerlich von den Männern der Fortschrittspartei für längere Zeit als erfolg reich betrachtet werden; vielleicht entschließen sie sich zur Nesigiial!o:i und singen mit Heine: „Andere Zeiten, andere Mlgel—' Andere BSzel, andere Lieder— Sie gefielen uns vielleicht, Wenn wir andere Ohren hätten." Ach ja— e« ist traurig, daß der musitalische Geschmack so ungeheuer verschieden ist, noch lrauriger vielleicht, daß er so ralchem Wechsel»nterworsen ist! Diese sau.,e«'u»digeii Phtlomwen der Fortschrittspartei— wie oft hat ihnen da« „Voll" andächtig gelauscht und ihren Bravonr-Arien mil donnerndem Beifall gelohnt— und nun— eonjoura pcr- drix— selbst Nachtigallen scheiile» dem„Volke" zu viel werden z» können— die süßesten Flöteutönc der forlschritt- lichen Sirenen verhallen ungehört, und der Arbeiter, der nach Herrn Virchow allein noch Charakter besitzt, stimmt ür Herrn Tölcke und beschuldigt Herrn Löwe der„Partei lichkeit." Und doch war alle« Mögliche geschehen, um die erlittene Niederlage weil zumachen; da« große Tam-Tam worüber- all mil Macht geschlagen, ja in d.n Maschinen-Fabrikcn Ber- lin» sollen, wie der„Soc.-Dem." in Nr. 140 berichtif mit Bewilligung der Fabrikanten Plakate angeschlagen ge wesen sein.(Hier folgt das von un» bereits mitgetheilt Plakat.) Und dennoch ist e» ein Sieg nicht der„Männer," der charakterfesten, sondern der„Hintermänner" geworden! Jeder „rechtlich denkende Arbeiter" war ausgefordert zu erscheinen; elne angeblich schwere Beleidigung gegen eine bestimmte Ar- beiterkategorie war den Losialleanem schuld gegeben, äugen- scheinlich um da« Ehrgefühl dieser Arbeiterkategorie anszu- rege» gegen die„Neine aber gut orgauisirte Partei"; und von dem Ersolge der Versammlung sollte abhängen, ob die Arbeiter Berlin»„intelligente Arbeiter" sich nennen dürften oder nicht— und dennoch! Wie steht e« denn nun mit der Intelligenz der Berliner Arbeiter? Erkennt man diese„Intelligenz" de«„Volkes", auf welche man sorlschritllicherseila so oft gepocht hat, noch an?«der ist da«„Volk' jetzt nicht mehr„intelligent", seit- dem e» nicht mehr fortschriillich ist? Diese Frage sähen wir gern beantwortet, und vielleicht am gründlichste» könnte sie Herr Virchow beantworten, der noch unlängst erklärt hat, die in der Militärsrage zu befol- gende Politrl müsse in die Bolksversammlungen verlegt werden,„weil im Parlament dafür kein Verständuiß vor- Händen sei," sie vielmehr dort für eine„Tollhäuslerpolitik gehalten werde". Doch nein— Herr Virchow will das. wie er in einer an die„Nat.-Ztg." gerichteten Zuschrift behauptet, nicht ge- sagt haben; denuoch würde Herr Birchoiv unsere Frage am besten beantworten können, da er lhatsächlich von dem Ab- geordneteithauft an eine„Volksversammlung" appellirt balle. W c sieht e» nun mit der„Intelligenz in den Volk«. versammlnngen"? Sind e«„imelllgente" oder sind e« nicht iiitevigent«" Volksversammlungen, welche Uber Herrn V-rckoiv'» Politik entscheiden sollen? Und wer entscheidet über die Frage, ob„intelligent", oder„nicht latelltgent S Kann für einen Demokraten überhaupt eine„Bolksversamm- Iima" fffllircH, die„nicht intelligent � wäre.'" Bericht nicht die Möglichkeit der Demokratie überhaupt ans der Voran«- 'etzung der Jattlligenz de» Volks? t.... � i«zl- K....e jedenfalls sehr lehrreich sein. Entweder nämlich ist da« „Volk" immer„intelligent", dann ist auch die Enlicheidung desselben gegen die Fortschrittspartei ein Zeugniß seiner In- telligenz; oder da«„Volk" ist zn Zeiten auch„nicht intelll- genl"— dann höre man endlich aus, die Zlistimmung der Masse als unnmstößlicheii Beweis für die Richtigkeil einer politischen Bestrebung aufzustellen; dann entsage man der Forderung, daß morgen stets zu geschehe» habe, wo« die Masse heute beschließt. Terrium non daturl"(Ein Dritte« giebl es nicht) So die„Nordd. Allg. Ztg."— Sie schillert recht drastisch den Durchfall der Fortschrittspartei und d e Verlegenheit derselben. Und in der That, eS ist eine böse Klemme, in der die Herren Virchow und Schulzc-Deiitzsch stecken, da sie wenige Tage vor der ConcerthauSversammlung. um die Arbeiter für ihre Zwecke zu ködern, erklärt hatten, die Arbeiter seien taS„unverfälschte Volk" und an dieses würden sie appellircn. Der Schluß des Leitartikels, in welchem die.Nordd. Allg. Ztg." dann, in der Witzelei über „intelligente und unintelligentc Volksversammlun- gen", dieselben und also auch die politische Agi- talion der großen Volksmasscn in's Komische zu ziehen sucht, stim« t ganz für unsere Behauptung, daß die Regierungspresse die Bourgeoisie mit der Volks- uiasse zu ängstigen sucht.— Natürlich werden Reactio« näre, wenn sie glauben, daß die Trennung der Bour- geeiste und des Proletariats sie selbst stärke, sich ganz gewaltig irren. Nur dadurch haben sich die reactionären Parteien Europas seit 1848 über dem Wasser halten kön- neu, daß die Aideiterclasse im Schlepptau der liberalen und radicalen Bourgeoisie war, und daß letztere zu feige war, erusthast gegen die Reaktion in'S Feuer zu gehen. Ist erst die Arbeiter ktasse in sich geeinigt, und gebt sie, wie es Lassalle in Deutschland angebahnt hat, für Freiheit und Gleichheit selbst- ständig und thatkräflig vor, dann wird sie gar bald der Reaktion wie der Capitalhccrschaft den GarauS gemacht haben.— Rundschau. Berlin, 2. December. In Frankreich hat die Eröffnung der Kammern du ch den Kaiser in Person stattgefunden. Die Thron- rede ist auf die Bourgeoisie berechnet; eS werden ihr einige kl ine Voitbeile verheißen und dann tritt Bo- naparte als Gesellschafisretler auf mit den Worten: „Frankreich will die Freiheit, aber die Freiheit ge- paart mit der Ordnung. Für die Ordnung stehe ich ein." Die.Ordnung" ist natürlich nichts an- ceres, als das Weiterbestehen der BourgeoiSgesell- schaft. Der Arbeiterklasse wird alS Köder Verminderung der Kinderarbeit in Fabriken", „Sparkassen" und.Lohnerhöhung" zugeworfen. Wie die angeblich projeciirle Lohnerhöhung hervor- gerufen werden soll, davon schweigt die Rede. Auch England erhält jetzt, wie Frankreich, Par« lamentSabgeordnete, die als ihaisächlicher Protest gegen daS bisher herrschende System, als eine Androhung der Revolution, gewählt werten. Es haben die be- drückten Jrländer einen im Kerker befindlichen Hoch- verrälher in'S Parlament gewählt, und zwar in Tip- pcrary, dem wegen der massenhaften Agrarmorde ge- fürchteten Tipperary. Telegraphisch wird auS Dublin caS Ergebniß der Wahl in Tipperary berichtet, daß der wegen Ho hvcrrathS verurtbeilte und noch in Ge- fangenschaft befindliche Fenier O'Donoran Rossa mit 1>32 Stimmen den Advokaten Heron, der eS nur bis auf 1030 brachte, aus dem Felde geschlagen hat. D e Wahl verlief in aller Ruhe, wenn auch tckon an den Tagen vorher, oder vielmehr an den Abenden mehrfach lärmende Demonstrationen gemacht worden und zahlreiche Drohbriefe zur Einschüchterung der Wähler Gewalt, hätigkciten in Aussicht stellten. WaS die unmittelbare Bedeutung dieser Wahl eineS ver- urtb-ilten Hccl veuäih anbelangt, so kann darüber kein Zweifel obwalten- ES ist eine revolutionäre Kundgebung. Die für be- anstandete Wahlen bestellten Richter werden daher voraussichtlich dem geschlagenen Gegencaudidaten den vacantcn Sitz im Untcrhause zusprechen. Sonach erscheint die Wahl O'Dcnoran Rossa's lediglich im Lichte einer revolutionären Demonstration. Niemand von Denen, welche die Wahl Nosia's mit allen Mit- teln förderten, dachte daran, daß er je im Saale des Unterhauses erscheinen werde. Man kann nicht ein- mal sagen, daß er bei seinen Genossen, den Feniern und deren Freunden als eine besondere Persönlichkeit gegolten hätte, und wenn überhaupt vor dieser Wahl von ihm die Rede gewesen ist. so bildete nur die ab- scheuliche Behandlung im Gesängnisic die Anhalts- punkie, aus denen die Fenierbrüterschast seine Wahl begründeten. Der Geger.candivat, Advokat und König- licher Rath Herrn, ist natürlich ein an Ort und Stelle unter den„Wohlgesinnten" beliebter Mann. Daß man diesem Liberalen, dem zwei andere Candidaten freiwillig daS Feld räumten, einen fenischen Eandi- daten vorgezogen hat, ist ein Beweis für die Macht des FenierthnmS, welches sich in seinen Grundsätzen von constitutioncllen Regierungsformen und allen religiösen Systemen lossagt und die Republik im Auge hat. Verms-CheU. (Für den Ä l l g. deutschen Arbeiter- Verein.) Anr Reise des Präsidenten sei weiter bemerkt, das; die Versammlung zu Essen(am Abend de» 26. dss.) ähnlich wie die Versammlungen in anderen Orten verlausen ist. Es hat sich dort nach den b.kanntcn Wirren wieder ein sehr kriisliger Kern herausgebildet. Am Sonnlag Vormittag M Igliederversammlung in Barmen-Elberfeld. Am Mittag erschien der Präsident zunächst in Elberfeld bei dem Fest der Manusaktnrarbeiter, woselbst Fräulein Mathilde Fischer in bekannter trefflicher Weise ein Be- willkommunngsgedicht sprach. Der Präsident richtete inch- rerc Aniprachen au die Versammelten. Gegen Abend begab sich derselbe in Begleitung der Herren Hasenclever, Real, Eos; mann je., der Familie Fischer und zahlreicher Ar- beiter nach Barmen zur Todtenseier im Allg. deutschen Arb.-Bcreiu, woselbst er gleichfalls wiederholt Ansprachen hielt. Auch die Herren Hasenclever, Frick aus Barmen, Real au» Düsseldorf, Eoßmann aus Solingen, Weber aus Hagen nud verschiedene Miiglieder au« Wald ergriffen das Wort. Zwischen den Musikstücken erfreuten die Geschwister Fischer durch GcsangS- und DeclamationSvorträge. Der Saal war überfüllt, die Begeisterung eine auherordentlichc. Viele umliegenden Orte waren vertreten und sowohl in Elberfeld wie in Barmen nahm da« Fest den würdigsten Verlaus. Als der Präsident, der angeordnet hatte, daß ihm über den Ausfall der Berliner Versammlung sofort telegra- phisch Bericht zu erstatten sei, zu Barmen im dichtgedräng- ten, ja llberfüllteu Saal nachfolgendes Telegramm aus Berlin verlas: Abermals glänzender Sieg. Die Versammlung ist friedlich abgelaufen und hat un» Recht gegeben. Berlin gehört rms. T ijl cke. Da brach ein ungeheurer, nicht enden wollender Beifalls- stürm aus. Jeder fühlte die Bedeutung der Thatsache; daß unsere Partei auch in Berlin maßgebend geworden ist. Au die Versammlung selbst lief nachstehendes Telegramm ein: Hoch Ferdinand Lassalle! Hoch dem A% deutsch. Arb.« Berein! Hoch Schweitzer! Die unehrlichen Remschcieer. Schließlich sei benierkt, daß aus dringliches Ersuchen, der Präsident zu einer Versammlung nach Crrfeld gekommen ist. In Betreff de» Aufenthalt» de» VereinS-Präsidenten in Cöln und Ercfeld, haben wir nachstehende» Telegramm erhalten: Erefrld, den 2. Dez. 8 Uhr. „Die Versammlungen in Eöln und Creseld vortrefflich verlausen. Ewigkeit und Begeisterung." »In Betrefs der allgemeinen Arbeiterversamm- lung im Universum bringen wir uachstehend noch einige Auszüge an« den Berichten der Zeitungen anderer Parteien, um zu beweisen, daß die wiederholte Niederlage der Fort- schrittSpartei nunmehr allseitig anerkannt werden muß.— Die fortschrittliche„BolkSzeitnng" schließt ihren Bericht wie folgt: „Zum Schluß wurde eine Resolution angenommen. welche den Abg. I)r. Löwe-Calbe für die Unnihen im Concerthause verantwortlich machen möchte, und eine andere, von Herr» Andreack beantragt, folgendermaßen lautend: „Wir erklären, daß ein Jeder, der durch Lärm oder unreelle ÄeschästSsührnng eine Versammlung stört, jeder Ehre baar ist, und erachten jede derlei Störung al« ein Altentat aus da» Bersammlnugsrecht."— Mit dem Gesänge de» Lassalle- liede« und den üblichen Hochs auf Schweitzer und Schulze schloß die Versammlung; im Garten d-battirte die zurück- grstaute Menge noch lange über die nothwendige Einizung der Arbeiter." „Möchte"? Nein, liebe„Volkszeitung"! die Resolution, welche ihrem Wortlaute nach wiederzugeben das Blatt sich scheut, spricht klar und deutlich ans, daß Herr Dr. Löwe (Kalbe) die Unruheu in der ConcerthauS-Versammlung vcr- anlaßt hat. Von einem Hoch aus Schulze haben wir übri- gen» nicht» gehört. Der Schluß de» Bericht» der conservativen„Kreuz- zeitung" lautet: „Draußen im Garten stehen Tausende von Menschen, nicht nur Arbeiter, sondern auch andere Berusskiasien in eiftiger Discussion. Diese DiScusfion hat auch während der Verhandlungen im Saal hier draußen stattgefunden. Die Ausichtea der Arbeiter waren auch darin übereinslim- mend, daß vor allen Dingen keine Schlägerei entstehen dürste; allgemein schob man der Volkszeitungspartei es auch hier zu, diesen Putsch unter den Arbeitern veranlaßt z» haben. Thatsache ist, daß bei den ganzen Vorgängen in und wäh- rend der Versammlung die Lasialleaner die größte Mäßigung bewiesen; denn nicht allein, daß sie keinen Scandal provo- cirten, suchten sie durch Mahnung z rr Mäßigung da, wo zum Scandal von der andere» Seite Anlaß gegeben wurde, die Ruhe wieder herzustellen. Ar» z. B. Tölcke, nachdem er gewählt, die Tribüne betreten und nach s.-iner Manier die Versammlung mit dem ominösen Krückstock, der vom Arbeitercongrcß her bekannt ist, leiten wollte, erhob sich von Seiten der Schnlzeaner dagegen Widerspruch; obgleich nun die Lasialleaner thatsächlich die Majorität bildeten nnd auch die beste Situation im Saale inne hatten, wurde dieser Stock sofort beseitigt und kam auch rvährend der ganzen Verhandlungen nicht mehr zum Vorschein.— Eine größere Anzahl Schutzleute waren übrigens in den nahe gklezcnen Lokalen bereit, wenn polizeiliches Einschreile» geboten sein sollte." In dem Berichte der liationalliberalen„Nationalreilung" heißt eS-„ES wurde wie gewöhnlich weidlich auf die Fort- schrittSpartei geschimpft, im Ganzen aber auch der Vorgang im Eoncerthause gemißbilligt, was Herrn Tölcke veran- laßte, die Erklärung abzugeben, daß nicht er und leine Partei den Skandal provozirt, sondern derselbe lediglich durch da» Verhalten de» Herrn Dr. Löwe, welcher die Majorität nicht habe anerkennen wollen, hervorgerusen worden sei. Daß die gegnerische Partei schließlich hinauSgeworsen, sei ldben». werlh. Von Herrn Merkel wurde dann noch daraus aus- mcrksam gemacht, daß die Versammlung von der sortschritt- lichen Arbeiterpartei nur zu dem Zwecke einberufen sei, um die Meinungsve.schiedenheit mit der Faust auszugleichen. nicht aber, um den im Eoncerthause vorgekommenen Skandal zu besprechen. Herr Andreak wie« diesen Vorwurf zurück. „WaS hierüber in die Oeffentlichkeit gelangt, feien nichts als Lügen."„Seine Partei habe oft genug die Hand zum Verständniß geboten, fei aber znrückgewicsen worden, obgleich sie sich nicht al» Partei, sondern lediglich al» Arbeiter gerirt hätie." Unter großem Lärmen versuchte dann noch Herr Krebs(Vorsitzender de« Berliner Arbeiierv.-reinS) da» par lamentarische Verhalten de« Herrn Dr. Löwe in Schutz zu nehmen, mußte aber in Folge der sich häiiseuden Slörnngen schließlich auf» Wort verzichten. Die Versammlung nahm sodann mit großer Majorität die bekannten Resolutionen an." Die volksparteiliche„Zukunft" theilt an« unserm Bericht in der vorigen Nummer de»„Social-Demokrat" unscrn OperationSplan„zn Nutz nnd Frommen der Fortschritt»- Partei" mit und bemerkt dann schließlich:„Lange schlafen darf die Fortschrittspartei nicht, wenn sie e» den Schweitzerianern zuvorthun will." Pausa, 17. Nov.(Agitationsbericht au» dem Erzgebirge). Zur Agitation reiste ich nach Lenz-nseld im Boigtlande. Ich begab mich zunächst zum Beitragsamm- ler Herrn Siman, einem steebsamen Milzliede, hier mußte ich bis Sonnabend Abend verweilen, wo sich die Mitglieder veisammeln. Da» Versammlungslokal war gedrängt voll von Mitgliedern. Ich hielt einen Vortrag über Prinzip en und Organisation dcS Allg. deutsch. Arb.-VereinS, der mit größter Ruhe verfolgt wurde. Dann forderte der Bevoll- mächtigte Herr Teufel die Mitglieder auf, immer fest zu halten au unserer großen Sache. Auch Herr Simon sprach im gleichen Sinne. Dann erfolgten Interpellationen in Sachen der Bcreinsleituug, zunächst durch Herrn Simon. Ich ertheilte aus sämmtliche Fragen klare AuSlunst, und bemerkte, daß insbesondere die Verdächtigungen gegen den Präsideutcn, nicht» als leere» Gewäsch seien, ausgehend von ehrlosen Subjekten, welche den Präsidenten verleumden, um so die Partei zu schädigen. Nachdem sämmtliche Interpellationen beantwortet waren, wurde folgende Resolution cinstimmiz angenommen:„Die heutige Versammlung der hie- stgen Mitglieder de» Allg. demsch. Arb.- Vereins erklärt, nachdem dieselben Über die Anschuldigungen und Verdäch- tigungen gegen den Präsidenten vollständige Ansklärung er- halten, daß sie vollständig mit seiner Leitung und Führung einverstanden ist. Und e« fordern die Mitglieder denselben ans, jedem Einwirkungsversuch von außen entschiede» entgegenzutreten." Nachdem ich noch eine Ansprache an die Mitglieder gerichtet hatte, worin ich dieselbe ermahnte, fest zusammen zu halten, nnd wa» auch kommen möge, stets den Blick auf das große Ganze zu richten, wurde die Ver- sammlnng uuter Hoch» auf Lassalle und unseren Präsidenten geschlossen. Freudig kann ich Euch Brüdern im weilen Deutschland zurufe», daß die Klassencrkennlniß in den Her- zen der Arbeiter und Arbeiterinnen zu Lengefeld wachgerufen ist, ein sprechende» Zeugniß ist die von den Iungsrauen dem Allg. deutsch. Arb.-Verein gewidmete Fahne. Nochmal«, Mitglieder Lengefeld'«, meinen herzlichen Dank für die freund- liche Aufnahme in Eurer Mitte. Emil Richter. Cöslin, 24. Nov.(Allgemeiner Bericht.) Am 2l. d. M. besuchte»n« Herr Armborst ans Stettin nnd sprach am Nachmittage zu den versammelten Maurern und Zimmerern über den Allgem. deutsch. Arb.-Ber.-in»nd den Verband der Gewerkschaften unter lebhaftem Beifall der Mit- glieder. Montag den 22. hielten wir im Saale de« Herrn Poseivitz eine große Volksversammlung ab. Unterzeichneter erhielt den Vorsitz. Tagesordnung war: die Arbeiterbewe- gnng und ihre Bedeutung. Nach kurzer Ansprache erhielt da» Wort Herr Arm borst. Derselbe schilderte in einer zweistündigen Rede die Roth und das Elend de» heutigen Arbcilerfiandcs und wie» nach, wie e« jetzt die höchste Zeit sei, dem Capital einen Damm entgegenzustellen um die ganz- lich: Ausbeutung de« Arbeiterfiande» zu verhindern, sowie daß nur auf dem von Lasialle vorgeschlagenen Wege der Krankheitsziistand der Gesellschaft gebesiert werden lönne. ES wurde ihm am Schlüsse seiner Red- ein dreimaliges Hoch gebracht. Herr Armdorst antwortete mit einem Hoch auf den Allgem. deutsch. Arb.-Bereiu, in welche» von der recht zahlreichen Arbeiterversammlnng eingestimmt wurde. Es waren auch Gegner erschienen, welche während der Versamm- lung sich gegen unser- U-b-rz-ugungen aussprachen. E» kam zum Jnterpelliren und ivar e« namenllich ein Schneider- Meister, welcher AufNärnng über die Bedeutung der Ver- sammlung wünschte. Er hob hervor, daß er Schnlzeaner sei und lobte dann die angeblich vortresstiche Organisation der Spar- und Eonsum-Bcreine>c. Natürlich glaubt« .'temer daran. Besagter Herr wurde nun von Herrn Arm- oorst gebührend zuiechlgewiesen, derart, daß die Bersomm- lung in eine recht heitere Stimmung versetzt wurde. Dei,it.-■„ eaal worin die Versammlung tagte faßte 450—500 Per jL. i'onen, die Maurer und Zimmerer waren fast alle auwesen!.~ auck) viele andere Handwerker sowie auch Klcinmeister un!„ 5 Maurer- und Zimmermeister. Es fehlten freilich auch keini. Ruhestöhrer und zwar waren es solche Leute, die sich zu da LIT.'L bevorzugten Clasfc rechnen, und die jetzt die Veisammlnn- l,1':*,' Jii stören suchten, um dadurch dir«uflösuiig derselben z« bewirken. ES gelang die« nicht nur nicht, sonder» dieselbe« 9 wurden einfach an die Luft gesetzt. Dann nahm die Ver-' sammlung den besten Verlaus. Folgende Resolution ivurd|'""J.0'1 gestellt:„Die heut ge Volksversammlung erblickt in der Ar. beiterbewegung eine gerecht- Bestrebung, welche diirch Aus'." Hebung der Klassengegensätze da« allgemeine Volksrecht er 3. 9 riitgen soll." Die Resolution wuide mit großer Majoritä von der Versammlung Sügenommcn. Wir sogen Herr, �. Armborst nusern herzlichsten Dank für seinen sreundlichei m» Besuch, wir knüpfen zugleich die Bitte, daran noch in diesen Jahre seinen Besuch zn wiederholen. Im Namen der Ar- al b-iter CöSIin» Pieper, Bevollmächtigter. Eschwciler, 24. Nov.(Allgemeiner Bericht. Die Agitation geht hier ziemlich gut, besonders in bei �' umliegendeu Ortschaften. Außer Eichweiler bestehen jetz noch vier Milgliedschasten zu Röhe, WeiSiveil er, Dürj ive« und Hastenrath, so daß wir eine Gesammünitglie wes Mio.yiiiic»«»>», iu uuU.........-- verzähl im Allg. deutsch. Arb.-Verein von etwa Hovel «-.'IU.- ,..«<<1 hkf»VflD.llJl l'Cl Cl» I UCl jUlfl(III«uy. utut|uy._______ In Eschweiler rühren sich besonder« die Fabeikarbei'er daß wir bereit» sämmtliche Arbeiter einer Fabrik in der Verein hoben. Ander» steht e» leider m l den Berglent« und hier kann man w eder einmal sehen, wa» da» Ehren wort der Bourgeoisie zn bedeuten hat. Man sucht die Ar beiter mit glatten Worten z» ködern.„ES haben sich fi viel gemeldet, welche überarbeite» wollen, weil e» sich dtj Mühe lohnt, daß denen noch welche zutreten, donii aug fahren werden kann", so rufen jene Leute den Arbeitern zti Durch diese lockenden Worte läßt sich stet» eine Anzal Arbeiter verführen und c« iü schon vorgekommen, daß i zwei Tagen Schichten von 36 Stunden gemacht sin! Diese Arbeiter lassen sich natürlich im Vereine nicht imtjl sehen. Und so gewinnt die Bourgeoisie wieder Much unl sängt bereit« an, Diejenigen zu maßregelil, welche Ungchö rigkeilen zu Protokoll gegeben haden. Besonder« zeichn sich hierbei Obersteiger Köitener auf der W-iSweiler Grubi au». Dieser Mensch ist höchst brutal. Zn ähnlicher Weis verfährt auch noch der Obersteiger Kaltdoff ans der G-nb Centrum. Dieser Mensch, der mit nicht» vor ungefäh! 20 Jahren hierher kam, erhält erst seit einigelt Jabrel — Mlk? �Vcyutl, ijuiu,'ui,i,» Mpi___| über 20,000 Thlr. Capital. Woher ist diese» Geld„erspart"� Ac Die Roth bei der AibeitSeinstellung war seinerzeit sehr hoiVlleil un �---- V~. txDln» b.i der Aibeitseiniicuuiig>d>u DU,..., gestiegen. Und ich habe mir auch von dem sozenanntcDlng voi „ständigen Eomitii," an dessen Spitze der Bnrgcrmeist:k>rdeli e. ""«.t--»».snrockien» halten. „jtauDigcu ttonüftv an— P und einige fortschrittlich Bourgeois stehen, nicht» versprocheil Die Arbeiter könne» sich Wortoerdrehuugen gegenüber niiMtidcrmci helfen; wer sich von ihnen etwa» z» laut vor wagt dinNil, 4 V age« dciitsil kaum ist dl hielten ab, j lich«« 3 eingcf» Vereii sich fl m Ven irbeitcr enden Ide,«- Arbeit folge u in Ruwäi lagen «mm :d odei ihne. Proben Accoi tage di !lag«su »sttzuiij lbe» P nichl imdan wirb die Thür gezeigt. Die Eapitalmacht verläßt"sich jef auf die auf dem Laude über flüssig gewordenen Tagelöhue welche zur Wuiterzeit hier in den Gruben arbeiten. Hossei wir also auf das F-ühjahr, wa e« Uberall Arbeit gicbt und die Unterstützungen auch besser fließen kämieu, al» e derzeit der Fall sein würde. Die Abrechnung über de Sinke erfolgt nächsten«. M.t social-demokratischem Gaif"nein l und Handschlag' F. E. Mann. tf nicht Frankfurt a. M., 25. Novembcr.(Neue Ans-�r auf breitung.) Sonntag den 21. d. M. fand in Wieset bM�iegelcr Gießen eine ArbeiterversamMlnng statt, einbernfea duriK�rbat Herrn H. Speyer. Es waren anwesend die Herreu Nubral sind, aus Bockenheim und Unterzeichneter. Die meisten ArbeilParbeit«; Pflichteteil den Grundsätzen de» Vereins bei, und e» sind sejiprechm einigen Wochen an den Orten Gießen, Wetzlar, Gcie«heii»>emerke: und Wieset über 200 Mitglieder beigetretai, ein Bew.-vcht, wel dafür, daß die AgilaCdn hier im besten Gan�e ist. MMl-demo Gruß A. Schneider. Fra»kfnrt a. M., 28. Nov.(Arbeiterfeft.) G-l stern hielten ivir aus dem Schwager'schen Felsenkeller eifgj�.� «rbeiterverbrüderungsfest ab, welche« trotz Sturm undRegeä,�,� r%.e— v«-* ,n fwmnrjikhfbrrt&s, cm«. "cht zahlreich besucht ivar. Besonder« ist hervorzuhebe. daß da» Stück„Eine GanS" sehr gelungen aufgeführt wurd Das nachstehende Volkslied wurde mit großem Enthustat mu» gesungen von allen«nwcseliden. Mit social-demokri tischem Gruß Peter Schneider. Volkslied für den Allg. deutsch.«rb.-Lereiii. „Lassalle hoch!" Einzelue: Vaterland in Deinen Gauen Wuchs der große Mann einst auf: Deutschland, Deinen Siegeslauf Sollen Deine Völker schauen: Alle: Lassall' hoch!— Du großer Mann! :,: Lassall' hoch! Du großer Mann, Führtest sie zur rechten Bahn!:,: Einzelne: Führtest sie zum EinbeitSwake, Gäbest ihnen Freiheit«. Sinn, Zu dem hohen Ziele hin Führet sie Dein Mnth und Stärke; e: Lassall' hoch!— Du freier Mann! :,: Lassall' hoch! Du freier Mann! Hast die» große Werk gethan*' Na All« Einzelne: Oftmals Hoffnung Dich betrog Und getrübct war Dein Lebe«, Doch nach hundert Jahren noch Lohnet sich:,:D«ii» edles Streben:,: Freudig rufet alle Welt Auf zu Dir zum Sternenzelt: Alle: Lassoll' hoch!— Du deutscher Mann! Lassall' hoch Du freier Mann! Jubelnd schallt e« himmelan! P. S Isen Frankfurt a. M., 25. Sio».(»rbeiterfest in N-> »bürg.) Sonntag, den 21. ds». hielten unsere Partei ) Melodie van Mendelssohn- Barthvldh.— Die Mö glieder in Frankfurt a. M. sind jederzeit bereit, die Notes zn besorge«. id)t. 11 dkl n jetz Dür iiitgliel h�ibe er, si in de« >Ieiile Ehren i- Ar sich sl nch de� i au gl ern An;a! daß U t si» >t mel nh unj Inzehl zeichne! f'llifen ein Verbrllderung?»Fest in Nen-Jienburz ab, wel- ) r" den schönsten Erfolg halte. Die Mitglieder von Offen »kien Feankfurt a. M., welche sich sehr zahlreich bc hei . n, wurden von den Parteizenoffen empsangen, die eine h Iclni t{Zjahnt, worauf der Name Lassalle zu lesen war, mit zu dei jflljifoil. Markart au» Offenbach sprach einen Prolog, peichnelcr die Festrede. Dann sprachen noch Kölsch Mainz und einige Mitglieder au» Offenbach und Bfrurt a. M,, welche alle großen Beifall ernteten '* wurden einigt Scencn an» dem Schauspiel Wil> ,u". 1 Tell sehr gut von Mitgliedern de» Verein» ausge> ". t, woran sich noch verschiedene Vortrüge knüpften. Nach ''«abigung dieser wurde der Ball eröffnet, welcher ebenfalls .... würdiger Weise verlief. Die Festlichkeit dauerte bi» in �'errl Nacht hinein, für alle Anwesende befriedigend, da .T.VJ ein Mißtou vernommen wurde. Da» einst fortschritt °.? Neu-Isenburg ist in der That zur eisernen Burg r Ar social-Demokratie geworden. Haltet fest, Ihr Mir- " er daselbst, an der Organisation unseres unsterbljchien ■'' ille. Nach Kampf und Sturm werden wir einst den en Versöhnung»-, Frieden»- und FreiheilStag feiern. social demokratischem Gruß und Handschlag I. Schneider, »agen, 29. Nov.(Allgemeiner Bericht.) Der deutsch. Arb.-Bercin saßt hier immer mehr Wurzel. kaum zweimonatlichem Bestehen der hiesigen Mitglied ist dieselbe weil über hundert Mann stark geworden hielten Sonntag den 21, Nov. eine Arbciterversamm- ad, in welcher sich die Holzarbeiter der Killing und schen Wagenfabrik, welche sich im Strike besnnden hat- eingefunden hatten. Nachdem ich die Organisation un Verein» sowie der Gewerkschaften dargelegt hatte, mel- sich sümmtlichc anwesende Holzarbeiter zur Ausnahme en Verein, auch wurde eine Mitgliedschaft der Deutsch, irbeiter-Gewerkschast gegründet, in die sich ebenfalls die escnden Holzarbeiter einzeichnen ließen. Die Haupt «de, weshalb die Holzarbeiter der oben genannten Firma �Arbeit einstellten, waren, wie Ich von den Arbeitern er- folgend«: E« war«ine Anzahl Posener Eisenbahn- n in Arbeit, und e« kam dann eine eilige Bestellung Nnmänischcn Eisenbahnwagen, so daß die erst genann- Grub Wagen zurück bleiben mußten. Al« die neue Arbeit : Weis plvmmen wurde, wollten die Arbeiter wissen, welchen G-nb«rd oder Arbeitslohn sie für diese Wagen bekämen! ei ngefäh �e ihnen aber von den genannten Herren erwidert, daß Jagrel Probewageu gemacht werden müßten. Die Probewagen zt woh>'» fertig, aber auch dann weigerten sich die Herren, spart"» Accord oder Arbeitslohn festzustellen, und die Arbeiter hr Hot silen nur auf die genannten Probewagcn eine Absch agi- nannte»ng von 1 Thlr. täglich, wogegen sie bei den früheren rmeiste»rden eine Abschlagszahlung von l Thlr. 5 Sgr. erhal- prochen hatten. Mit diesen Abschlagszahlungen verhält es sich er nich tüdermaßen: Gewöhnlich nehmen 4 Arbeiter, Rotte ge< i, diiii*1', 4 Wagen in Arbeit und da sie meisten» länger al» ich jetz�»Zt daran arbeiten, zahlen die Fabrikanten eine solche elohueiDhlagSsummi, E« war diesmal zu erwarteu, drß die _ �setzung dieser Summe ein einem Lohnabznge vorher- lde« Manöver war. Daher einigten sich die Arbeiter >, nicht eher wieder in Arbeit zu treten, bi» ihnen ein hmbarer Accord oder Arbeitslohn festgestellt wnde. . einem längeren Strike, wie die„Elberf. Ztg." berichtete. 'ei nicht gekommen, denn Tag« daraus wurde die Arbeit er aufgenommen, außer von 16 Mann, die theil« al» tiegelcr gemaßregelt wurden, theil» auf ihren Wunsch Arbeit verließen. Ob diese Arbeiter schon durch andere » der Mitte auch nicht liehen." Nun beginnt die Discussirn. Schäpi, Geschäftsführer: „Mit dem ersten Absatz ist gar nichts gesagt, al» eine leere Phrase, die wenig nützt; hallen Sie sich an da« Mögliche, Greisbarc, nicht an praktisch unfruchtbare Formeln." Sil letz:„Begnügen Sie Sich mit 14tägi- 3) Hj,r scheint irgend ein Bourgeois die Arbeiter belro- gen zn haben. Dieser Nachsatz hebt die Gültigkeit der Zehnstundenarbcit vollständig auf. Die Fabrikanten können somit unter dem Vorwano„dringender Verhältnisse" ab- wechselnd vier Wochen lleberzeit arbeiten lassen und dann wieder ein paar Tage nur zehn Stunden. Man hätte Ueberzeitarbeiten nur sür Fälle, wo wirklich„Gefahr'.m Verzuge" ist, gestatte» sollen. D. Red. r. 1 ger Lohnzahlung, es ist nicht zu lange." l Große Unruhe. Rufe: Nein!) Von Fabrikautmseite kommt ein abschwächender Autrag ein.(Große Unruhe.) Die� beiden Züricher Delegirten crh den sich dagegen und zwar wie folgt. Mors:„Es gehört eine ungeheure Dreistigkeit dazu, die von iinS reiflich überlegte und in einer Züricher Verfawm- lung von Tausendeu von Arbeitern geprüfte Vorlage init einem Schlage zu Nichte inachen zu wollen. Wir wollen ein Gesetz, welches allen Arbeitern Schutz und Recht ver- leihe.(Anhaltendes Bravo.) Ich führe ein Beispiel an, wie wenig nnS das jetzige Gesetz Schutz bringt: Eine Frau bekommt von einem Fabrikanten Arbeit im Sticken und schafft unermüdlich fast einen Monat. Als sie die Ar- beit abliesirt, giebt man ihr, ohne aus Zahlen zu denken, init größter Zufriedenheit neue Arbeit. Als sie endlich den Lohn begehrt, bekommt sie, man staune, nur 4 Fr.(1 Thlr. 2 Sgr.) Dies ist Thatsache, st Fr. zahlt sie Pro Monat Zimmergelo und 4 Fr. bekommt sie, und davon soll sie Beköstigung und Zimmergeld bestreiten. Haben wir nun ein Gesetz, welches die arme Frau schützt? Nein! Wir wollen aber jetzt unser Recht, merken Sic Sich das meine Hrn. Fabrikanten!(Bravo.) Einen Fabrikar- beiter drückt Ihr bis auf's Blut, so daß er seiucn Kindern kaum Brod schaffen kann; nehmen wir an, er hätte keine Kinder zu ernähren, ja dann drücktet Ihr ihn erst recht. (Lang anhaltendes Bravo.) Stakel,(Scidenfabrikant.) Verehrte Anwesenden, es ist eine Thalsache, daß Familien- Väter ökonomisch dürftiger gestellt sind, a!S Einzelstehende, welchem sich aber nicht abhelfen läßt. Das will ich Ihnen sofort nachweisen:(Rufe: Nein! Nein! Große Unruhe. Der Vorsitz stellt die Ruhe her. Redner fahrt fort:) Jeder Fabrikant wird schon geben, was er kann. Ich glaube, die Stickerin hat auch Ihr Recht bekommen. Es giebt auch Arbeiter, die nicht viel leisten, es ist———(die Unruhe wird f» groß, daß man selbst in der Nähe nichts verstehen kann. Tritt ab.) Mehrere sprechen noch für Annahme. DaS Resultat war die Annahme des Artikel l, aber mit Beifügung der Defi- niton der Fabrik. Der Fabrikantcnantrag wurde mit allen gegen 3 Stimmen verworfen. Der Artikel II, zehnstündiger Normalarbeitstag, kommt an die Reihe. Hier wogt der Hauptkampf der Ansichten auf und ab. Die beiden Züricher Delegirten setzen alles daran, ihn die Zustimmung zur Iv-Stundenarbeit zu erringen. Mors verliest einiges über die englischen Arbeiterverhältnisse und erklärt, abweichende Beschlüsse seien ein Faustschlag ins Gesicht der Züricher Ar- beiter. Er erntete anhaltendes Bravo.— Viele Redner sprachen; ich will nur kurz die hauptsächlichsten anführen. Arb. Betschiuer: Es sind Arbeiter hier aus den Baum- wolldistciktcn, welche mir bezeugen können, daß Kinder hier 12, 14— 15 Stunden schassen müssen, und bei was für Kost! Dem soll und muß jetzt ein Ende gemacht werden. Fabr. Stahel(sucht die Arbeiter zu verwirren und erklärt:) „Vergessen Sie nicht, daß England die Baumwolle halb so billig bezieht als wir; im Verhältniß ist die Kost k. auch halb so billig. Sie schassen dort auch mit viel wohl- seilerem Geld(!) als hier, wir können nicht concurriren. Eantonsrath llr. Riemer:„Die Gesinnung. welche die Arbeiter heut zeigen, ist nicht so wie sonst,(»ehr richtig.) Es zeigt sich ein kleiner Flecken gegen den Nationalrath� Und wie können Sie denn einen so großen Sprnng von 13 ans 1l1 Stunden Arbeitszeit machen? Ueberlegen»ie erst (Unruhe. Ist überlegt!) Nun die Annahme sollte niich freuen— aber, vertrauen Sie nicht so viel auf uns, wie auf Hrn. Stahel. Arb. Hein. Knell. Es trifft auch hier zu: Der Eine beräth hier sein Wohl, den Andern ist schon lange wohl. Wir haben die Herren Räthe eben eingeladen, damit sie einmal unser Elend anhören. Sehen Sie unsere Lage sonst und jetzt und die der Fabrikanten. Jetzt fahren sie preußisch(d. h. verschwenderisch). Auch ihren Bedienten darf die Cokarde nicht fehlen.(Allg. Bravo.) Dr. Riemer (wüthend): Meinetwegen schaffen Sie 9 Stunden.(Bravo mit Lachen.)— Unterzeichneter Lassalleaner:„Lassen Sie Sich nicht dumm machen. Treten Sie mannhast ein, es gilt Ihr heiligstes Recht. Ich rathe Ihnen, stimmen Sie alle für 10 Stunden, ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, so wie der Arbeiter seine Forderung stellt, nehmeii sie Re Henen doch nicht an. Fordern Sic das Minimum von II Stnndeu, so setzen es die Herren vielleicht ans 12. Setzen wir darum jedenfalls 10 Stunden, so haben wir wenigstens die Hoffnung, mit 11 durchzukommen.(Se r richtig.) Machen Sie es wie Ihre Brüser in Dcntschland treten Sie energisch für Ihre Forderungen»ia. der Sieg wird nicht ausbleiben."(Bravo.) Del. Stettenbacher: Ich schließe mich ganz meinem Vorredner an. Lassen Sie Sich weder von Fabrikanten bevormunden, noch von uns. Seien Sie selbstständig! und Sie werden die Feinde in die Flucht schlagen." Es erfolgt die Abstimmung. Es entbal- ten sich viele der Stimme, wahrscheinlich weil ihre Fabri- kanten anwesend sind. Von den Stimmenden waren 163 für 10, 43 für 11 Stunden. Das Resultat wird mit all- gemeinem Bravo emvfangen. Dann wird Schluß angenom- men. Die nächste Versammlung beräth weiter. Mit herz- lichem sociat-dcmokralischem Brndergruß an alle Gesinnungs- genossen Gustav Kießling. Berlin, 2. Dez.(An die Lassalleaner in der Schweiz.) Ans der letzten Nummer des„Fcll-ii-ns" er- sehe ich, daß Ihr e« gewagt habt, öffentlich aufziitreten. Nur immer fest. Die Mitglieder des deutschen Arbeiter- Bildungsvereins sind gut, aber einzelne Vorsitzende der Ver- eine und die Redaetion des„Felleisens" haben ein Jnt-resse daran, uns und den Allg. deutsch. Arb.-Vereins als Reac- tionäre und Klosterbrüder darzustellen. Klärt die Arbeiter auf, daß solches die schändlichsten Lügen sind, und es wird dann diesen Pressenhelden eben so gehen, wie hier in Ber- lsn eS den fortschrittlichen Abgeordneten gegangen ist. Jetzt sind die Milglicdcr der Schiveizer Vereine weiter nichts als die Werkzenge der Männer, die au ihrer Spitze stehen. Ge rade so wie die fortschrittlichen Arbeiter weiter nichts sind, als die Werkzeuge der sortschritilichen Abgeordneten. Bei uns ist es umgekehrt. Unsere Führer sind weiter Nicht« als die Weikzciige der Arbeiter. Ihr habt ein gute« Feld vor Euch, bearbeitet es tüchtig, und man wird bald die deut- scheu Arbeiter in der Schwei, nicht mehr gegen uns betzen löudcii._ Mit wewl.demolral.schim Gruß G. kübkert. Verbauds-Cheil. Für den Allgemeinen deutschen„Arbeiterschaftt Verband". Allgem. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft. Offen dach, 25. Nov.(An die Mitglieder.) Es wird von großem Bortheil sein, wenn die Delegirten zur Generalversammlung bald veröffentlicht werden, damit die- jenigen Orte, welche keinen Delegirten für sich allein senden, ihre Mandate übertragen können. Vorwärts zur General- Versammlung! Unsere bedeutenden Mitgliedschafte» z. B. Hamburg, München, Augsburg:c. stehen sämmtlich fest. Hau stein. Der Strike in Lüneburg dan.rt fort. Hülfe thut dringend Roth. Unterstützungen wolle man senden au E. Lücken, Äoltmannsstraße Nr. 2. Allgemeiner deutscher Schuhmachcr-Berein. Mainz, 30. Nov.(Sämmtliche Bevollmächtig- ten) fordere ich wiederholt auf, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, binnen 14 Tagen die Mitgliederlisten mir zu übersenden, da ich diese Listen dem Berliner Polizeipräsidium einzureichen habe. Wilh. Kölsch, Präsident. Mombacherstraße 23. Briefkasten. Für Bnuoncengebühren pro Monat November haben (nach Silbergroschen berechnet), zu bezahlen: Altona: Allg. deutsch Aib.-Verein(75.) Schneider(23.) Cigaireiiarbeiter(11.) Schuhmacher(8.)— Berlin: Allg. deutsch. Arb.-Verein(73.) Zimmerer(132.) Maurer(57.) Metallarbeiter(45.) Holzarbeiter(20.) Manusaklurarbeiter (13.)— Barmen: Allg. deutsch. Arb.-V.(76.) Mannfaktur- arbeiler(I9.) Maurer(15.) Hand- u. Fabrikarb.(10)— Breslau: Allg. deutsch. Arb-Vereiu(16.)— Bottrop: Allg. deutsch. Arb.-Vercin(16)— Bayenthal: Allg. deutsch. Arb.-Verein(12.)— E a s s e l: Allg. deutsch. Arb.- Verein(13.) Metallarbeiter(10.)— Creseld: Allgem. deutsch. Arb.-Vercin(12.)— Cöln: Allg. deutsch. Arb.-V. (36) Metallarbeiter(13.)— Duisburg: Allg. deutsch. Arb.-Verein(10.)— Düsseldorf: Allg. deutsch. Arb.-V. (II.)— Elberfeld: Allg. deutsch. Arb.-V.(42.) Metall- arbeiter(18.) Manusakturarbeitcr(20.)— Hamburg: Allg. deutsch. Arb.-V.(95.) Schneider(63.) Maurer und Zimmerer(89.) Holzarbeiter(32.) Schuhmacher(93.) Metall- arbeiter(43.) Cigarrcnarbeiter(16.) Maler k.(25.)— Hannover: Allg. deutsch. Arb.-V.(38.) Schuhmacher(28.) Schucidcr(14.) Manusakturarbeiter(13.) Hand-u. Fabrik- arbeiter ,11.)— Hanau: Allg. deiusch. Arb.-Verein(20.) Harburg: Allg. deutsch. Arb. P.(13.)— Hastedt: Allg deutsch. Arb.-V.(14.)— Itzehoe: Allg. deutsch. Arb.-V. (10.)— Neu-Isenburg bei Frankfurt a. M.: Allgem. deutsch. Arb.-B.(13.)— Kiel: Metallarbeiter(5.)— Lüdeck: Zimmerer(10.)— Mcidcrich: Allg. deutsch. Arb.-V.(9.)— Mühl he im a. R.: Allg. deutsch. Arb.- Verein(12.)— Ottensen: Allg. deutsch. Arb.-V.(10.)— Osnabrück: Allg. deutsch. Arb.-Verein(8.)— Paris: Lassalleaner(28.)— Schmiedegrund i. Schl.: Allgem. deutsch. Arb.-Berein(8.) Die Gebühren bitten wir bis spätestens 3. December pünktlich einzusenden. I. M in Barmen: Annonce 6 Sgr. Da« Mitglied I. Sabo rg in Hamburg wird freund- lichst an das Versprechen erinnert, in Betreff de« November- Ladeniagcs. Meine Adresse ist: Gustav Kießling, p. Adr. Hr. I. Buflrop, Winterthur(Schweiz). Das Mitglied Wolf wird um den Bestimmungsort seiner Re�fe gebeten. Für Berlin. Allsitmeinkr deutscher Arbeiter-Verein. Geschlossene Mitgliederversammlung Tonnnbctid, den ck. December, Abends»'/ü Udr. im großen Saale des Herrn I. Todtenhöser, Große FricdrichSstraße 32, nahe der Bcsselstraße. Tagesordnung: 1) Die Arbriicrversamnilung im„Universum." 2) Die bevoistehevde Generalversammlung. 3) Fragckasten und Verschiedenes. Die Mitgliedskarten find vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht C. W. Tölcke. Für Drrsiau. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder des Allsskmsini'n drutschen Arbeitrr-LrreinS Sonnabend, den 4. December, Abends» Uhr, im Trebnitzer Hau», Rittcrplatz 8. Tagesordnung: 1) Kassenbericht.— 2) Vorschlag eines Bevollmächtigten und eines Beitragsammleis. Nur Mitglieder haben Zutritt. Julius Scheil. Für Carlsruhr. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder deS Allssrmeinen drutschkii Arbkitrr-Bereins Dienstag, den?. December, Abends 8 Nhr» im oberen Saal der goldenen Waage. Der Präsident ist anwesend. Die Karten sind vorzuzeigen.— Gewerkschaftsmitglieder haben gegen Vorzeigung der QuittungSbücher Zutritt. Auswärtige Parteigeilossen wollen die Zeit ihrer Ankunft angeben, um am Bahnbof abgeholt werden zu können. A. Neidig, Bcvollm., Rüppnrrer Ehaussee 8. ' Für Daimcn. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder de» AUstemeikkn deutschen Arbeiter- Vereins Sonntag, den s. December, Abends 7 Nhr, im Lokale de» Herrn ia h r. Wilhelm!. Tagesordnung: Anträge znr Geueralverjammlung. I. A.: W. Fr ick i>"i. Für Wandsbcck. Volksversammlung Sonnabend, den 4. December, Abends i» Nh in Meißner'« Tivoli. Tagesordnung: Die Berliner Volksversammlungen. Der WandSbcckcr Borschnßverein. I. A.: Richtkrl Für Huris. Tie hiesisseu Lussalleancr versammeln sich jedkn Dirnstag Abend: � im deutschen Casino(Harmonie) 64, rue Fauboufcij .Martin. ( Für Berlin Zitttm zwar: i Versammlnng. ktmtmt ILiliarrenarbeilcr, Sorlircr und Cabaeksspinnf«ch 5 s welche ihren Beilritt zu der zu grüiidenteil Kranken- nl bei den Sterbekasse erklärt hoben, werden eingeladen am südd. V Freitag den 3. December, AbendS 8 Uhr, in Bce sc's Lokal, Linicnstr. 44, zn erscheinen. r Tagesordnung: Kr auken lassen Angelegenheit. Jin Austrage: A. Korn. Für Hamborg.. Allgem. deutsch. Ziminerer-Verein. Ahonn Geschlossene Mitgliederversammlung hnakrat� Freitag, den 3. December, AbendS 1',* ■ a«Nruteflrafie. DCII ,5» HIV V 4 f•»» w>-- /-, im Tischler-Amtshaus, Breitestraße. MwNIirel Tagesordnung: ftttgcnoi 1) Wahl eines Dclegirlen zur Generalveisammlung.- 2) Besprechung der eingciaufeiieu Anträge.— 3) Verschiedene. �' Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. f flOIZe Um zahlreiches Eischeincu ersucht H. Ebel. l Nachgk Für Hamborg."-- Gcwcrkvcrein deutscher Holzarbeiter. Oeffentliche Versammlung .'TVermder. Abends 8 t f f l'IUimjl'-�71.-i»**.., Sonnabend, den 4. December, AbendS i» Uhri im Tischler- AuithailS, Breitcstraße. �-"■•"«vdrttriTJn*''. Vo.trag von Wohlers. Tagesordnung: Lehder.�t schöw Für Altona. Ii"„ Illg.l!.abacks-ll.Ligarrlnalbtitcr-Vcllitrkschas� Geschlossene Mitgliederversammlung titi ff* Freitag, den 3. December, Abend« S'/e Uhr,��. in Wittmak'» Salon, Große Bergstraße ff wobl III-vVllllltUi v- M---- Ul„ Tagesordnung: l) Anträge zur Gcncralvcrsaziimlung.— 2) Verschieden», y NB. M>t gliedskartcn sind vorzuzeigen. fhlerischl Albrccht, Bevollmächtigter. Msen zu Für Härmen. fc: f' Allg. deutsche Arbeiterschaft der H�Hfen st >> e?nbrikarbclter., VV............. u. Fabrikarbeiter � t r s a m m l u n q». " m Lofa'e bfü?' �"ember, Abends 8 Uhr, ,'Numpk !tu mhir»,,. f'rni Hcckiugbauscrstraße. �eite s —'��zLreichem�Besuch ladet ein der Veoollniächiigte. j Prolei Für Därmen. lb'£® j.. I �' 5� �"�rsammlung der �viintna�d"fakturarbeiterfchal.'��c < ar>? Occembcr, Nachmittags 4 UhK � beim Winh Heini Vichbahn. Wcrihcrho„traße. P t�rci i\ m-.„w Tagesordnung: l»Freih für � � �kitragszahlung.— 2) Kassenabrechnutt Freihe ÄS,■" s>»"'«i —?ffll�ahlreich zu erscheinen. August Ha ssel». . Für Harburg. den s. December, -.essctttllche Stiftungsfeier und Ba die Mitglieder der Gewerkschaften, welche zum Berbanlß Entrö 2-/, Sgr.. für S?5 Sgr. P"« 1" ,'nö lm voraus bei Herrn Gchring, e" �-treffenden Eomitämi'gliedcrn zu haben. Et Phra die auswärtigen Parleigenoffen freundlichst cingeladea �ordni ------- Das Eomitö. tldalen, Für Drrlia.«ff"'" Allg. deutsche Manufakturarbeiterschaft., K r ä n z ch e n°das -Sonnabend, den 4. December, AbendS 8Uhr,�nken �in„Heiscn'S Eaffs-HauS", LandSbergerstr. 15. z bleich Freunde und Palteigcuoffcn werden hierzu ergebcnst ci» der a 0�"'-_________________ Das C°mit-.»eibeit Für Hamburg. Meinen Parteigenossen zur Nachriät, daß bei mir stel'vg an Bouillon, Caffe, so wie kalte und warme Speiict�hne zu haben ,u>d. Z.(f,(ffda-, Kojen 12.{st und E« ist bei mir der„Social-Demokrat" zu habeliDvianic Für Hamborg. Ouartett-Gesa»» Herren, weiche geneigt sind, der Liedertafel Egalite be zutrete», finden jeden Donnerstag, AbendS um 9 Uhr, Au nähme bei L ü der« Nachfolger, ZenghausmarktZI, oben ii Saal. ttinzeln EntbiudungS-Anzcige. Allen Freunden und Parteizenoffc» die erfreuliche Rae rnbl, daß heute meine liebe Frau Anna, geb. Koch, ft« aus Wabern, mich mil einem kleinen muntern Social T« mokialen erfreute. I. Mühlhuusen, Schuhmacher. Barmen, den 25. November 1369. Wichen . da .Tille lif'slen