i r. 145. Berliv, Freitzg, den It). Dezember 1869. IMlUj r eiv g. de n fol meine >gr bi n ein meine ze un scparc irkassi I tau a wen gcr(: au' e obei > diese e Zah iera � bö.iaf at»n«. Vret» ftk««tti» iuel.»rwxerlshe:»ierteljithrli� iili©gt., monot um t Äb wähl Muster Jahrgang i( r- t w ! i i'i 1 M M Jlir Ii lcht� Ii ie Zutmig erscheint drei Mal wvchentiich h«war: Dienstage, Touuerstaz» und Ä.'oouaheudS Ldendö. Orga« der soNÄ-dMnkratWe« Partei. Nedaction und Expedition i Berlin, Bitschiuerstratze 17. S litj Befhellusf;»« werden anSwkrtS bei alle» Postämter», in Berlin in der Expei iti»», luh 5 Sxr., einzelne»Kurmern I Sgr.� bei den Postämtern in Preußen IS Sgr.,>j sowie bei seiiem solide» Spediteur entgegen genommen. bei den ingerpreu Zischen Postämtern m Deutschland 12'/,» Sgr.,<44 Äreuztr'! Znserare(in der Srpeditiou«nszngebeu> werden pro dreigespaltene Petit-Zeile bei Arbeiter- siidd. Währ.)!«nuonre» m.t 1 Sgr.. bei sonstigen Annoncen mit 3 Sgr. berechnet. unser« er. Agentur fiir Englaad, die lolonien, Amerika, Thma und Japan där. A. Ououdiug 8 1,inI«-l>!»Mport-Ltrsor, Leicester-Square. W. C. Londoii. Freit« .17. Is AbonnemelltSbestellungell auf de«„Social- smekrst" für das laufende Quartal werdcu ttwährend, auswärts bei de» Postämter«, eut» genstenommen. Den neuen Abonnenten wird das Blatt für >8 ganze Quartal, vom I. Oktober an, vollstän- nachgeliefert. zur@i igt«. N. Politischer Chcil. UhrU Berlin, S. Tecemter. H. Ein.Concil der katholischen Kirche tagt gc llwänig zu Roms zu einem solchen waren seit Jahr luderten ihre Würdenträger nicbt mehr vereinigt inst iin Mitlelalier gipfeile die Mach: der wclibc- lnschcnden kaiholischen Kircde in den Concilen. Don 'lirden die Geschicke der Böller entschieden, doil Nnle die Kirche die volle Kraft ihrer inienmtionalen 'rganisation zur Geltung bringen. �ilS der ge st samme� Stand berrschle und als er sich mit dem Für tert. in- und Adelestande die Herrschaft über die Böller leitig machte, war ein Concil eine weltgeschichtliche hat. Ist cS auch heule noch so? Auf dem gegenwärtigen ncil handelt ee sich in erster Lbue darum, die �Unjehh 'teil de« it>atslcS" zu einem Dogma, zu einem rsatz der Kirche zu erheben, an dem Niemand illeln darf. Wahrl'ch eine ungeheure Gewalt würde 'ra Pabst in die Hand gegeben, wenn, wie im "dlelallcr, die GeistUchleit noch die sociale Herrsche- i der Böller wäie, oder sich höchstens mit dem �lÜfudaliSmuS um die Herrschaft stritte.— Aber wir en im ncunzehpten Jahrhundert. Die beiden eisten türschf�ube sind dem dritten Stand gcwichcn; die Bour eiste herrscht, daS Capital herrscht! Und unter ser Herrschaft bildet sich der vierte Stand zur Ar- Uhr, ilerclofse heran, um die Arbeil zur gebielenden 'acht zu erheben. Tie socialen Verhältnisse, welche - Wa i Weltgeschichtc bedingen, haben jetzt andre Käinpfcr >s'S Cchlachifcid geführt. Mag darum dao Concil g{n. i Rom die weitgehendsten Beschlüsse fassen, mag die >isch. rganisation der lathoiischcn Kirche noch unendlich ' ihr centralisirt werden; es werden keine weltge- sichll ichen Wirkungen daraus folgen. Der Kampf .fchstf r Klassen in der heutigen Gesellschaft und die l rialen Ereignisse, welche die Zukunft in ihrem Schoß Uhr, tgt, sie werden ihren Verlauf nehmen, unerschültert lrch mittelalterliche Bestrebungen legirtr� Rundschall. Berlin, 9. December. Tic Schlappe in Dalmakien kann weder die errcichische Regierung noch die dorrige Presse ver- �[Ämerzen. Selbst die demokratischen, ja sogar an- l. ann. re»n hum I bei iben. blich arbeilersreundliche Blätter lamenliren uiit der er a ourgeoiS- und Reaclioirüprcssc um die Wette über iDant« Langel an Th alkrast der österreichischen Behör- rn in Dalmalien; keinem dieser wcrthen„Denickra- N" fällt eö ein, daß eö ein Fanstschlaz in'S Gesicht iftäiiti tr Freiheit ist, reaktionäre Gewalimaßregeln gegen hoff,"S dalmatische Volk anzupreisen, anstatt die gerechte � Forderung d-sselben, die Wiedereinführung der BallS- ehr anzuerkennen. Die Militärbehörden suchen sich irch Berichte über die letzten Borgänge auS vcr n Bo ichlivge zu ziehen, allein sie können ihre Schlappe al ui ichx vertuschen. Der General Graf AuerSperg er- -hre e z. B. seinen Ruckzug damit, daß sechs Tage »anshöilich der Regen strömte und daß die Truppen -> längerem Aufenthalte in der CrivcScie durch gesan tankbctl allzusehr gelitten hätten. Bon der Colonnc ellscha Ups Compagnien), die drei Tage bei Dragali cam mdur f1'' kamen 97 Mann mit Ruhr behaftet zurück. " wichtiges Ergebniß der so äußerst verlustreichen -" Spedition wird bezeichuel, daß der wichtigste GebirgS- sattel oberhalb Risano durch vier hölzerne Blockhäuser gedeckt und mit fünf Compagnien und 2 Raketen- geschützcn besetzt ist, welche clle 43 Stunden abgelöst werden. Damit sei eine anstandSlcse nächste Vor- rückung gesichert. Die Berichte Generalmajor Auers- perg'S heben bervor, daß Cerekwice ünd Dragali jetzt mit einigem Comfort auf 90 Tage versorgt sind, so daß man nickt gezwungen sein wird, eine über stürzte Operation vor der Zeil machen zu müssen, was allerdings kälte vermieden werden könzren, wenn die FortS-verpflegt gewesen wären. Im Uebrigen enthalten die Berichte eine detaillirte Dar stellung des Rückmarsches und der Motive desselben Also bald Regen, bald Nebel, bald kalte Winve sollen die Truppen zum Rückzug geb'.ackt baben, warum denn aber nicht die Ausständischen? Diese sind nicht zurück sondern angrifsSweise vorgegangen.— Nach einem der„Presse" zugegangenen Berickil vollführten die Insurgenten einen Uebersall in der N.rbt vom 23. zum 24. November und versuchten nicht nur das den Rückmarsch deckende 8. Iägcrbalaillon auS der Ferne zu beschießen, s.'nderu sie gingen mit der blan- keu Waffe ge.zen dasselbe vor, forderten es zur Ueber gäbe auf und hieben, als diese verweigert wurde, ein, so daß das Bataillon sich zum Caire sernuren und in dieser Stellung die ganze Nacht über ausharren mußte. Die FlaoleurS deS BalaillonS, welche auf dem Marsche rechts und links zur Seilendcckung de nutzt worden waren, blieben vom Bataillon so gut wie abgeschnitten, und um nicht beim Heran nahen von den eigenen Leuten auS Jrrthum niedergksireckt zu werde», suchten sie entweder Deckun gen und Verstecke aus, oder siüchlclen sich aus Seilen wegen über Stock und Siein gegen Risano, wobei ein guter Theil derselben, des Wege« unkundig, sich verirrt haben und den Jnsurg-nlen in die Hänve ge fallen sein mag. Beim TazeSgrauen lückke das Ba- laillon, von den Insurgenten fortwährend umschwärmt und verfolgt, gegen Risano weiter und eireichle die,en Ort, aber in was sür einem Zustande! Der uament- iiche Aufruf ergab einen Abganz vcn 210 Leuten, ü.erdieS waren zwei Offiziere verwundet und einer derselben fehlte. Es rückten im Laufe der nächsten zwei Tage allerdings versprengt und vermißt Gewe- seue wieder zu ihren Truppcnlörpern ein, doch sind di: Verluste gleichwohl e-o-m. In Belgien macht sich die wachsende Organisa tion der Arbeilerkiasse offenbar fühlbar. Man er wartet bereits Erweiterung deS Wahlrechts re'p. Einführung des allgemeinen Stimmrechts. Selbst vie Bourgeoisie kann sich dem Trängen der Arbeiterklasse gegenüber nicht passiv vei hallen. Der Correspondent ver„Nat.-Ztg", natürlich ein Bourgeois, stellt, wie zu erwarten, dieses Sireben nach allgemeinem Stimm- recht vorerst als erfolglos hin, nichlSdestou'eniger muß er anerkennen, daß man diese Bewegung nicht mehr todtschweigcn kann. Er schreibt: Während so der offizielle Liberalismus sich bemüht, die konstitutionelle Schaukel im regelrechten Gange zu erhalten, auch vielleicht nicht ungeschickt operirt, um die Aoalitiou der Klerikalen mit den Radikalen zu verhüten oder jii_ hinter- treiben, unterdessen regen sich doch noch andere Elemente de« politischen Lebens, die noch nicht genug geschn.lt sind, um aus solche Kombinationen und Kompromisse viel Rück- ichl zu nehmen. Die jüngeren Kräfte des Liberalismus scheinen die Agitation für eine Ausdehnung de« Wahlrechts, mit dem allgemeinen Stimmrecht als letztes Ziel, wieder mit Ernst aufnehmen zu wollen. Gewiß ist es viel besser sür die Sache und sür die Progressisten, die als -cstc Partei sich übrigen« noch zu gesiallen und zu organisireu haben— iveun sie diese Propaganda aus eigene Hand im Namen d« demokratischen Grundsätze des Jahrhundert« betreiben, und nicht ihr Ziel und sich selbst durch eine unnatürliche Verbindung komprom.ltiren. Be- kanutlich stellt die Konstitution einer weilern Auidihiluug de« Wahlrecht« für die Kammern Hindernisse entgezeii. in- dem dieselbe einen Minimal-Censiis festsetzt. Sine Abän- derung der Lirfassnng ist natürlich weis«(?) und vorstchiig erschwert, und da es gewiß nicht leicht wäre, auch nur die für gewöhnliche Gesetze«forderliche eiusache Majorität in beiden Kammern für eine wesentliche Ausdehnung de« Wahl- rechts zu«langen, so täuscht man sich nicht üb« die Un- Möglichkeit, eine solche Reform obnq Weitere« durchzusetzen. Da« nächste praktische Ziel, da« die Reformsrennde sich ge- steckt haben, ist deshalb eine Erweiterung de« Wahlrecht« für die Gemeinde- und Provinzialvenretunz, worüber die Kon- stitu'ion nicht« vorschreibt und keinerlei Grenzen steckt.--- Äb« auch fü' die Gemeinde handelt es sich vorläufig nicht um Niederreißnug aller Schranken, um Einführung de« unbedingten Suffraga aniversel(allgemeines Stimmrecht). Die am Weitesten gehen, wollen einen„intellektuellen Een- sus" an die Stelle de« Steuer-Eenfus fetzen, und etwa als Brdiiiguiig de« Wahlrecht« sordern, daß der Bürg« lesen und schreiben könne. Nun giebt c« ad« mehrere Ab- stufuugcn unter den Rcformsreuubeu, wa» die Höhe diese« inlclletlucllen CeusuS betrifft, und nicht geringe MeiuungS- Verschiedenheiten üb« die Mitt-l, das Vorhandensein der intellclluellen Qualifikation zu beurkunden und festzustellen. Auch die Regierung hat schon vor zwei Jahren eitigcirill gl, der Jntelligkliz und Bildung ein wenig Platz zu machen an der Wahlurne— aber natürlich etwas Steuer Sensu« mußte mit dabei sein. Eine solche Reform würde nicht befriedigen, würde vor Allem die Massen'nicht iutcressiren. Wenn nun die Association liberal- von Brüssel, oder we- nigslens ihr neuer Präsident van Humbeek, sich dem Plane der Regierung ziemlich nahe anschließt, so dnis dieser Wahl- ve-eiu taum hoffen, duich solche Halbheit dt« Popularität wieder zu gewttmcn, die ihm seit mehmen Jahren allmälig unter den Füße» verschwiltdet. Also selbst dl- zliederversammtuug sollte es nicht fiebenwöchentliche Agita« tiousreise, sondern„siedenwöchcutlichc Organisation»- reise" heiße». * In Betreff de« Vertrieb» der Lassalle'scheu Schriften von Berlin au» wird erst um die Mitte de« lausenden Manal« da Äuiang gemacht werden können, da noch verschiedene vorbereitende Schritte erforderlich sind. Wollen sich also die Parteigeuosseu so lange noch gedulden. Nähere Belanmmachnng wird zu geeigneter Zeit erfolgen. Reickenback i. Sehl., 7. Dec.(An die Berliner Kameraden.) Neue» Leben und neue Begeisterung er- weckte bei der Ernsdorfer Mitgliedschaft die Nachricht von dem Siege der Berliner Brüder, und e» wurde denselben von den Ernsdorfer nachstehendes Lied gewidmet. Zugleich senden wir den Berliner Eameraden unser» Vrudergruß. A. Bandt Lied, gewidmet den Berliner Parteigenosse» als Zeichen unserer Anerkennung und unserer» Dank» für ihre brav: Haltung bei den letzten Vorgängen. (Mel.:„Hinaus in die Ferne/O Berliner, sollt leben! Ihr geht' un» k lhn voran! Wir rufen voll Freude: Vor auf der Siegesbahn! Ihr seid, wenn'« gilt, in einem Nu vereint; Ihr schlagt im offneu Kamvfe den list'gen Feind! Eu'r General Tölcke hat einen derben Stock, Den kennen die Feinde als„Präsidentenglock';" Hebt er den Stock blo» einmal in die Höh', So sind sie gleich verschwunden, wie FrühlingSschnee. Es düngt nusee Saaten der Feinde Schimpfereiz Mit Forlschrittler Thaten, da ist es bald vorbei; Es jammern laut sie über'S„Pöbel Thor", Weit ihuen wir verriegelt da» Hirrterthor. Sie wollten sich rächen in einer neuen Schlacht Und mußten sich ducken, daß uns das Herze lacht, Denn Jyr, Ihr stellt ein große« Eontingent, Da» legte lahm den Feinden die Frevlerhänd'. O tretet, Ihr Brüder, zum großen Arbeitsbuud! r Jetzt werden die Tücken der Geldmacht alle kuud; Sie steht stets zur reaktionären Macht, Sobald das Rechtsbewußtfern im Volk erwacht. Laßt nimmer Euch ködern durch leere Redensart, Laßt mulhig nur folgen den Worten auch die That! Hört nicht mehr aus die Fortschrilts-Duselein, Selbst maß das Volk der Arbeit sein Rather sein! In Bezug aus die Reite de» Vereinspräsidenten haben wir aus(Karlsruhe nachstehendes Telegramm erhalten: Earlsruhe, 8. Dec. 2 Uhr 2U M. Versammlung in Earlsruhe friedlich verlausen. Schönste Eintracht. Lassalleaner seid einig, stark im Kampfe« hier fester Zusammenhalt. Neidig. * AuS(Karlsr uhe wird uns berichtet, daß die Versamm- lung am 7. d. in volllommendstcr Eintracht verlaufen ist und einen Beweis von der innereu Kraft der Mitgliedschaft gegeben hat. Mannheim, Heidelberg, Freiberg und verschiedene andere Orte waren mehrfach vertreten; auch war Herr Jos. Schneider au« Frauksurt anwesend. Um zu zeigen, wie die aus Veranlassung der Ankunft de« Prästdeuteu zu-Cffcubacl) stattgehabte Bolksdemo»- stration in den Zeitungen der Gegner behandelt wird, lassen wir»achstehend solgen, was das„Franks. Journ." in diesem Betreff schreibt: „Os send ach, 5. Dec. Die Lehre Lassalle'S gewinnt hier troy der viele» Arbeiter keinen rechten Boden, und um einmal die öffentliche Aufmerlsamkeit auf sie zu lenken, mußte ein tüchtiger Straßenlärm in Sceu: gesetzt werden, der gestern Abend stattfand, indem eine Anzahl Lassalleaner dem von Frauksurt einrückeudeu De v. Schweitzer entgegen- zog und ihn durch mehrere Straßen drr Stadl in den Saal „Zum grünen Baum" unter Singen und Jubel begleitete. Auch der Ruf„Heckcr hoch!" ließ sich hären, obgleich Nie- mand begreift, was Hecker mit der Schweitzergarde gemein hat. Die bekannten Grundsätze Lassalle'S wurden in der Versammlung erläutert und noch spät machte sich die Be- geisterung für Schweitzer aus den Straßen Luft." Wandsbcck, 6. Dec.(Volksversammlung.) In einer am 4. d. MtS. hiersclbst abgehaltenen BolkSversammlung wurde betreffs der Berliner Borgänge»achstehende Resolu- tion einstimmig angenommen:„In Erwägung, daß die Fortschrittspartei immer nur ihr eigenes, das heißt, da« Ja- teresse der Eapilalisten und Wucherer vertreten hat, in fernerer Erwägung, daß benaunteParlei, wie es da» Verhalten der Herren Löwe uudEonsorteu bewiesen hat, feige und ehrlo« ist, erklärt die heute in Wandöbeck tagendeVolksoersammlungsich mit dem Vor- gehen der Berliner Arbeiter vollständig einverslauden und fordert die Einberuser der Eoncerthausversammlung, Löwe und Eon- sorten, aus, sich gutwillig ms Privatleben zurückzuziehen und das Bock nicht länger um ihren fortschrittlichen Manöver» zu belästigen."—- An der Debatte betheiligten sich die Herren Schulz, Böhring und Heiusel. Außerdem wurde dem von einigen Mitgliedern de» neuen Bürgervercins gegrün- delen Vorschußverein gegenüber folgende Resolution einstim- mig angenommen:„Der Wandsbecker Vorschußverein ist wie alle derartige Jiistitrile ein sorischrittlicher Schwindel und bezweckt werter nichts, als das Verbrechen de« Wucher« zu beschönigen nnd dem Volke die sauer verdienten Groschen aus der Tasche zu locken." Außerdem wurden die Gründer des Vorschußvereiu« aufgefordert, sich öffentlich zu rechtser- tigen. S. A. B. Richter. Frankfurt a. 4?., 6. Dec.(Versammlung. Dele- girteuwahl.) In der am ü6. Nov. stattgehabten öffeat- Ilcheu Veriauimlnug wurde die in der CoucerlhauSoerlamm- lang zu Berlin gefaßte Nesolution einstimmig angenommeu and den Berliner Parteigen ssen für ihr energisches Vor- gehen unser voller Beifall gezollt. Am 36. Rov. wurde Ferdinand Link von den hiesigen Mitgliedern des Allg. deutsch. Arb.-Verein« zum Delegirtcu gewah.t. W. N« u m a n n, Schriftführer. ander« laute, als die Annonce im Blatt, dieselbe nicht gcha.len werden dürfe; zum Einberufer sich wendend fü er hinzu: diese Versammlung darf nicht stottfi-dea, jolli sie dieielbe trotzdem abhalten, so mache ich Sre für all veramwoitlich!" Ich zeigt- sofort, daß gar kein G und sel, uns zu hindern, beruhigte den Einberufcr und eröffn X.'* �drstimmlung. Herr Ranacher wurde Borsitzend .....-->- deutsch. Arb.-Berein«,.wies nach, wie die beutung der Arbeitskrast durch das Eapital von Tag Tag immer siä.ker werde, wie man die heutigen Lohnardei � nur noch als Waare betrachte und auch der mittlere Bürg � fhnd immer mehr und mehr herunter sinke, und en.wicke �. nun Lassallc's Principicn und Wirksamkeit. Als ich' ich„kl den Worten Lassalle'S schloß:„der Arbeiter ist der Fe r0|t auf welchem die Kirche der Gegenwart gebaut werden sol ertönte ein donnernde« Braoo, da» Zeugniß davon gc daß diese Warle zum Herzen der Arbeiter gedrungen wau(.. Darauf forderte ich zum Einzeichnen auf und 72 Arbci tl0"j. traten in unfern Bund; noch viele wllrde» beigetreten;hartcj'' wäre die Noch hier nicht so groß, daß viele Arbciler z�,-~ Medeu sein müssen mit trockenem Brod und Kartoffeln. D Itn q. Lohnzesetz schwingt in diesen Bergen seine ebernc über die armen Arbeiter. Dennoch gaben alle Arbeiter d �~ Versprechen ad, sich baldigst um unser Banner zu schaare. J,,' Auf meiner Rückreise besuchte ich nochmals die Milgliedi veriammlnng unserer Gesinnungsgenossen, und fand.jj meiner Freude, daß die« Vr sprechen der Arbeiter gehall, war, denn unsere Mitgliederzahl war bi« über hundert r 9 stiegen. Nun hielt ich noch einen Bortrag über Staa iA..!' und Selbsthülfe und bekämpite die Palliatwmittel, währe„.� 9 M �——------ r�.<--------«Dikkef iiri,rtetV[ ub\ u"ü..._______ ."»rs-schlag-nen Mittel heutlae» VrnS rT„en Arbeiter aus den Banden dir�" wefenden rriae« u"," �freien werden. Alle A?°tutrii Einzciüinn»»?»-? S�oßle Aufmerksamkeit, und noch vixn und festzustebru in'i'0 s�n- 3llm Schluß forderte ich a&n ein Verein... ,a'n. Stürme» für den Allg. deutsch. Arider i -' und zur seine Organisation. Mit Hoch« auf D�n" ton n lsere Pc erhal ilber q eine die! eine Ij\%. �n-fUUiUUUUy. aiUUUUfCL IfMfcvv---- � Clul Ich hielt nun einen Vortrag über Princip und Organisaiii{r jcj des Allg. deiilfrfi viril»N/i-in« wies nach, wie die%Cfintrfi jeu" P Drum einig, Ihr Brüder, reicht Euch die treue Hand, Schließt fest Eure Glieder; nicht« trenn' den Arbcilsstand! Das Banner uns Lassalle'S Lehre fei! Der Mensch sei gleich zur Arbeit, der Sclave frei! Lübeck, 7. Dec.(Arbeiterversammlung.) Am 5. Deccmber hielten wir hier eine össentliche Arbeiterver- sammluug ab; ans der Tagesordnung standen: 1) die Vorgänge am 7. November im Eoncerchause zu Berlin, 2) Eapitalgewinn und Arbeitslohn. Herr Jäger wurde Vorsitzender, Herr Schmill Schriftführer. Nach einer An- spräche des Herr Jäger reserirte Herr Richter aus WaudSbeck über den ersten Punkt der Tagesordnung ein- gehend, und wies daraus hin, daß es der Fortschnttspartei noch»ie ernst gewesen sei mit ivahrem Volkswohl) und Volkssreiheit. Dann hob er hervor, daß die Soldaten, wie e» z B. iu Frankreich und Belgien kürzlich der Fall gewe- sen, sehr gut die Interessen des Geldsacks gegen die Arbeiter vertreten könnten. Dem Redner wurde bei seiner Rede großer Beifall gezollt und dann vom Unterzeichneten sol- genoe Resolution eingebracht, die eilistimmig angenommen wurde:„Die heulige Ardeiterversammlnng erklärt sich mit oem energischen und mannhasteu Vorgehen der Arbeiter- Partei— im Eoncerthanse zu Berlin— gegenüber der mattherzigen Fortschrittspartei in allen Punkten einverstan- den; sie hofft, daß überall die Arbeiter bald zum vollen Klassenbewußtsein kommen, und e» thatsächlich dadurch be- weisen, daß sie sich von allen andern Parteien lossagen und sich der von Feidlnand Laffalle gegründeten social-demokra- tischen Arbeiterpartei anschließen, um die freiheitlichen Volk«. sorderungcn zu verwirklich-u." lieber den zweitc» Punkt der Tagesordnung reserirte gleichsalls Herr Richter in einem einstlindigen gediegenen LorUage, er schilderte die Lage der arbeiteildea Klasse und das Wesen de« eheinen LohngesetzeS und die social-demokratischen Grundsätze. Dem Redner wurde mit größter Spannung gcsolgr, die Gemüiher ivaren sichtlich ergriffen. Ueberall tagt es; die Nebel de« Trübsinns weichen. Eiien wir muthig vorwärt». Wir alle müssen die Lehre unser» Meister» unfern Brüdern verkünden, die jetzt noch in uusetiger Verbleudung von Feinden des Volke» sich irre sühreu lassen. Mit social-demokratischem Gruß Paul Meyer. Meisten, 7. Decbr.(Volksversammlung.) Am 4. ds«. h.ellcn wir im Saat« zum Pestileiiz-Garlen eine BollSversammlung ab. Herr Petzoldl und Herr Zrm- mermann au« Leipzig waren anwesend. Herr Zimmer- mann sprach über das Verhalten der Berliner Arbeiter im Eoncerthanse und im Universum; er setzte der Versammlung klar auseiuander, wie die verdammenswerlhen Pläne der sortschrittlichen Bourgeoisie gescheitert seien. Herr Petz oldt sprach über die Ausdeutung der Arbeit durch das Eapital. Es wllide zum Jntcrpelliren auszesordert aber kein Gegner meldet: sich. Schließlich wurden jene am 22. November in einer Volksversammlung zu Leipzig angenommenen Reso- lutiouen auch hier angenommen, die erst: einstimmig, die zweite mit allen gegen eine Stimme. Herrn Zimmermann und Herrn Petzoldl unfern herzlichsten Dank. Mit soc al- dcmoiralischem Gruß F. Thieme. Lcngenfelv, 28. Nov.(Agitationdbericht au« dem Erzgebirge in Sachsen.) Nachdem wir uns von den Strapazen de« Soanlag« etwas erholt, ging c« Montag Abend nach Treuen, wo sich kurz zuvor einige Gesiimungs- genossen zusammengethan haltcu, um eine Mitgliedschaft de« Allg. deutsch. Arb.-Vereins zu bilden. Al» wir nach Treuen kamen, hörten wir, daß eine össentliche Arbeitervcrsammlung von unsern Parteigeilossen eiuberusen war, das war uns sehr erwüuscht, besonders mir, den» ich hatte so Gelegenheit. den iu Lassalle'S Princip noch wenig bewanderten Arbeitern Treuen« unsere Lehre mitzulheilcn. Wrr janden den Saal bereits dicht besetzt und schon hoffte ich, daß die zahlreich erschieneueu Arbeiter cm festes Älrrd der Kette der Lassalleaner bilden würden, als meine Hoffnung beinahe zu Schanden geworden wäre, denn die Suite No. l. unter Airjührung ihres Chefs eischien und dieser erklärte: diese Bersammlnng düese nicht stausindcn. Der Einberuser wurde durch da» plötzliche Erich.'Min der bunten Röcke etwa« verblüfft. Aus mem Bejrageu, weshalb diese Versammlung nicht stailsiudea soll», erklärli der Polizei-Eommissar, daß, weil die Anzeige Verein und für seine Orgamlalion.-»>.,. Laiialle und unfern Führer Dr. v. Schweitzer trennten jr�rg ai »all Begeisterung die Versammelten. Euch braven Mäandf�ppic »•« Ha�et fest an unserer groijl!�"- EwilRicht�us des Voigtlande« rufe ich zu Sache, wir werde» so zum Ziele kommen!____ Lrngenfkld, 28. Nov.(Allgemeiner Berich."»»111 In Folge der von unserm Präsidenten Herrn Dr. v. Schweis'S- De. angeordneten Agitation hat unser tüchtiger Emil Richt fnicn.« »..« fflfnnrfinii 9r,r{nmm(iinaeii abgehalten und in den angcoiuiunii........--- � nfwcr C( an« Glauchan Versammlungen abgehalten und."l„ schiedenen Orten eine klare Eckenulniß der>„..Aden. schieöenen Orten ein: klare Eckenulniß ocr lehre uicht nur unter den Mitgliedern, sondern auch un �en, dein noch unparteiischeil Publikum verbreitet. Es war di durc Agitation dringend»öthig, weil erst durch dieselbe vollstä nn d-ge Ordnung in sämmilichen Mitgliedschaften des Bai�� Mit a-—£WnnmfotioR eins ü focia OlflC Krönung III FUiiuimiu;»..» Idnbcrfreifc« geschaffen und eine strenge Organisation eim fuhrt ist.— Es wird jedem rechtlich denkenden Mitglil. des Allg. deutsch. Arb.-Berein« cinleuchlcnd sein, daß n Bra' � die reine und klare Verbreitung der Lehre nuf.«g in Meist'rs Ferdinand Lassall- die gehörige Fcstigk» im der Pa-tn geschaffen wird, und daß dann auch Jeder gei> Sonl u. 3bee m,t 9an)fm Muth und aller Kr Allg. s i.. � �n"en dann mit U-berzeugnuz rufe«: Bi idich.» der, Arbeiter! Haltet fest am großen Gaiizc», an dem s l, die mciuiamen einige» Streben! Weg mit jedem persönlich)nen. Hader und Itieil! Zugleich aber warnen wir alle diese Ilhr ob gm, welche glauben, daß persönlicher Egoismu» einzeli le Arve Personen die große Sache zu fördern vermöge, nicht ipdoralio dieser Anschauung uns Arbeitern im sächsischen Voigtlawsihr m entgegenzutreten, denn unser Wahlspruch ist: F.stealteu pignim! er Organisation de« Allg. deutsch. Arb.-Verein«. LMl Vors äffen»n« deshalb nicht beirren dnrch leeres Geschwätz lAec uuc Gezänk; denn wer solche« thnt, verleugnet thatsächlich>At Hcri '' 1•*---• der «czKurr 0t«7I wer wieg.»...... Prinzip jj. Lassalle'S und schadet der Euiwicklnng der �>gc Ar nieinsanieil Sache. Ich schließe mit den begeisternden WMvereiu len Laffalle», die wir stet« im Geiste halten müssen: Malle'« ''X-— ber Ö ten l'affaüe7«, die mir fkts im wkiiu Arbeiter ist der Fel«, aus welchem die Kirche der Geg« nächst ivart gebaut werden soll. F. Teufel, Bevollm. Dtei, nr Hcrzbcrg, 6. Dec.(Neue Ausbreitung.)-jehfuti 28. Nov. fand hier eine Arbciterversammlung statt, Anr He zahlreich besucht war. Eingeladen waren die ParlciireuMk, da von Osterode und Lauterberg. Trotz des sehr ich-echMeii Lo Wetter« erschienen die Bevollmächtigten beider Orle ne» einen einer Anzahl Mitglieder. Nach Erössiiung der V-riaminlu: iu ss - �.... az.„.!n->nntiit. erklärte aH, weg h Cronmiiig vcr a verlas Herr W. Bierh-nc- das Bereinsstatut.-rk.a De weg ■---b ,95;« ms und onP'uu» wai �--- � Prinzip de« Allg. deutsch. Arb.-B:reiiiS...... gehest) das allgemeine, gleiche und directe Wahlrecht. HOmluils Apel sprach über die indirecte» Steuern und die NoM,»�, wendigkeit igrer»bschaffuiiz. Beide Redner finden allflz. weil 'nein Beifall. Al« sie a>issordeileii, si» dem Allg. dcntßlcher d Arb.-Verein anzuschließen, traten circa 50 Mitglieder bat„orj Unsere Gäste brachten zum S-blug ei» Hoch auf die nc«er st Mitglieder, die Organisation F. Laffalle'» und den B.-rciifcrgh� Präsidenten Dr. v. Schweiger au«. E« verstrichen die St«sa„„„ den nn» rasch; al» die Deputatioilcn Abschied nahmen, w«Ndeub den sie von un« zum Ort hman« begleitet. Der Geist«„über Arbeiter ist ausgezeichnet, und mir werden bald eine gram I» Mitgliedschaft haben. Mit social-demokratischem Gruß«t,,, wi Handschlag W. Holzapfel, Langcrfeld,�24 Nov.(Persammlung in Hückld — t9.i,nnh,n Uen 91. Nov. begab sich u üd, �i� ...... zeichneler»ach der circa uioeu uui» ii» v- Stadt Hückeswagen, um dort in einer Ardeiterversamml� einen Vortrag zu halren. Da schon vor einigen S8#»fjPon WMM«'-------- mnt. in ivel� tmeii•ou.iiui, jlt__ Versammlung abgehalten worden mar, in wc*.-■■■.■ Krapp und Böse aus Barmen gesprochen, Aß der wußten die Arbeiter schon, um was es sich bandele. L de» i-.m,m imeiüüudigen Vottrag: Mkasse �.«in,»,« wußten die Arbeiter schon, um wo»«, schilderte denselben nun in einem zweistündigen Bottrag.- �'ia„e beutioen Verhältnisse sowie die Bcst.ebnngen der tzoc�wlhe -.. mrfihr» mnnfwieic heutigen Verhältnisse sowie �?-��welches masst D-malratie. Sodann ging» aiiS 2iu,rch-i x.g. l. Demokratie. Sodann ging» ans siuzriu«»--- Haft erfolgte; ungefähr 120 Namen zeigt schon die List:. ist diese Stadl eine sehr gewerbihätige Fabrikstadl und wi ----„„a(„j ver nä 'st diese Stadt eine sehr gewerblhätige i?avit.�ui,r»... t bei einer regelmäßig betriebenen Agitation uns bei der nä£:'äiü: fte» ReichStazSwahl das„ehrliche" Roiisoorf vallständig£ Loos setzen. Mit social-demokratischem Gruß E. I. KublA°°n Langerfrld, 24. Ro».(VolkSparteilicher SchixUv't'ire e l.) In Nr. 15. von Bebel- Llcbknccht'S Kladoeradam�ten ---»-—--JWnu-n keiilbattend I�igc» 15. von Bebel- Liedliicaii»------------. befindet sich ein Schmähartikel au« Barmen(enthaltend Utbigen bekannten Bcrläumdungen) gegen unsern P.äsioeiileu, il!i»!s»ür zeichnet von angeblichen Mitgliedern der Internat oualeu A ei»! siadel n.f'on 11 vorqeblichen Social-Demokraten. Damit nun fu>s ür a. ging ich mit noch mehreren Parteifreunden einmal � eine von jenen„Ehrlichen" einberufene Versammlung. eroffn � �ethuuftiungttt begannen, knüpfte ich eiu Gespräch sitzend ff«„cm der Hauptehrlichen an. Derselbe erklärte mir • w'' cr nicht Mitglied der in Eisenach geschaffenen Partei lch nicht Mitglied eines social demokratischen Arbeitervereins, »hl aber Mitglied der Internationalen. Ans meine Frage, SV i'e0'e'®atra« tr»nhle, antwortete er:„Gar keinen"; er i�lbi aber, siigtc er hinzu, auf eins ihrer Organe abonnirt l.wiae � � deshalb selbstoerständlich Mitglied der Internationalen. 'ai' ach erNärte mir derselbe, dag in Barmen>Elberftld noch 1 f I'0'a'ei: Mitglieder seien, welche auf da« genannte Blatt 1° onnirteu; von„Beitrag zahlen" habe cr aber noch von °a ü inrni gehört. Nun begannen die Verhandlungen. An- SMn ltberließ ich die Dcball. den Mitgliederu der Jnter- ' lionalen und der sogenannten social-demokratischen Arbei- ,''.'Partei sowie dem in Bannen bestehenden social-demokra« alkr, Arbeiterverein. Der ganze Troß dieser drei vcrschie- .. aen Vereine bestand aus 4 oder 5 Arbeitern und einem ' Iben Dutzend Commis, Agenten und Sauflcuten, endlich aus 'ck �ari" samojen Herrn Hugo Hillmaun. Al« icb mich nun an i li 0l' ��atle zu betheiligen begann und de» Mohren in die iand nahm, da riefen mir diese Helden plötzlich zu: ich 'hall lffe das Gastrccht rcspecliren. Ruhig antwortete ich:„Ich i>eit c' augenblicklich nicht als Gast da, sondern ich bin, weil Siaa''u Uleiuem Spaß auf Liebknecht'« Blatt abonnirt habe, i�ch v Mitglied Eurer Partei und darf hier sein und ticl u sprechen." Man machte gute Miene zum bösen Spiel, en jjj Ute mir eine Karte au» und trug mich nach Z. 18. ihrer .'llle'f atl,t'n'n d e Listen der Part:! ein. Ich hatte die Augen och vi � und sah nun, daß ich der Erste war, welcher in die jch len eingeschrieb-n wurde. Es waren also weder Mit- (. � Iber der Internationalen noch Mitgliede'. der„ehr- len" Partei dort, sonder» mir etwas zusammengelaufencs nien s'urg oisgesindel mit 3 oder 4 denkfaulen Arbeitern im Nänne �i'pplau. Und doch geberdete sich die liebenswürdige Gc- �'COjj lchafl, als hätte sie die D.mokratie allein gepachtet. Und sticht zusammengelaufene Bourgeoisgesindel mit Herrn Hugo ierich®»antt an der Spitze wagt es den Präsidenten deSgroßeii chw.'il Deutsch. Arb.-Vcrein« und de» Vertreter der Arbeiter Nicht'rmeu-Elbc>fcld«zu verlänmden und fi: dann noch al« Mit- den v'k" der internationalen Arbeitcrassocialion oder gar als allc'sch �a�kmokratcn zu unterzeichnen. Dach)wartet nur Ihr ich un �kn, Ihr habt ja ein Mitglied, und daß ist ein echter, oar di tl durch und durch uuehr'icher Social-Demokrat. Ja, ja, vollstä � nur großer Hillmann mit Deiner Spießbllrgerbande! z Vag 88 Mitglied Nr. 1 wird Euch die Hölle noch ha� machen. jn eins F social-demolratischem Gruß ober nur an„Unehrliche." Mitglb Ear l Julius Kühl. daß» Brandenburg a. H., 7. Dec.(Neue Ausbrei-- c»ns>»n Plaue.) Jetzt ist es uns gelungen, ein Slädt- Fcst.gk a im ViesthaoellSiidischen Krei» für un» zu gewinnen. der gci> Sonntag den 5. d. fuhren einige zwanzig Mitglieder ler Kri Allg. deutsch. Arb.-Lcreius nach Plaue a. H., einem B, idlch.u von 2z)tX) Einwohneru, um einer Voltoversamm dem j i. die vom Schuhmacher Dreist anberaumt war, beizu rjönliiS)'•"itii. Der Saal des Herrn Koisch füllte sich schon von c dieje Uhr ab, selbst au« de» umliegenden Orlschasten waren einzeli Arbeiter h-rbeigee lt. Um 78/< Uhr kamen die gesaium- nicht ir»oraliorcu mit dem Bürgermeister an der Spitze. Um wigtlar ilhr eröffnete Herr Dreist die über 400 Personen starke jaiten tsaminlung. Nachdem Herr Gröpler aus Brandenburg s. Z N Vorsitzenden, Perr Dreist au« Plaue zum Stellver- wätz i&e uuo der Unterzeichnete zum Schrislführer gewählt war. chlich I it Herr Knölluer einen einftllueigen Vortrag über die . der| ige Arbeiterbewegung, beleuchtete Schulze-Deliysch's Lon- den W'vereine und Genoffenschasleu und enNvickelte Ferdinand cn: 3[aUt'8 Prinzipien, wobei er die Arbeiter aufforderte, r Gegl nächsten Jahre sich gegen die Reactiou und Fortschritt«' ollm. itei, unsere gemeinsamen Feinde, mit aller Macht zu rüsten, g.) ü geheurer Beifall wurde lein Redner zu Theil. Hieraus statt, dm Herr Berghausen, Jnspector des Grasen v. König«- teisrem rk, das Won, ve:dammte in einer brutalen Weise die schlech ten Laffalle's, und rief die Arbeiter sollten sich nicht« )rle m einem Seidenwirker vorreden lassen, der die Verhält- ammlu t iu P.aue gar nicht kenne. Er wurde jedoch in seiner lärte d wegen der Ausdrücke:„Ihr" und„Euch" unterbrochen, räch ei i man. bedeutete ihn, daß er in einer öffentlichen Ver- ?t. Hchmlung sei, wo Jeder gleichberechtigt sei. Wäre der Vor- sie No uide nicht eingeschritten, so hätte die Versammlung ihn .en all dt weiter sprechen lassen. Nach ihm sprach Herr Mischke, . deut hher die Geschichte der Arbeiterbewegung bis aus unsere ieder I I vorführte und ungetheilten B.-isall erntete. An der >ie nci ler stalisi denden Debatte dethciliglen sich die Herren Bereit lrghausen, Müller, Knöllner und Thieme. Die nie St! tsammluug endete mit einem Siege für un»; wenn ein itn, w tindeubutger sprach, war lautlose Stille, den Gegnern Geist e»über gab sich aber der Unwille der Arbeiter laut lund. ine gri m Schluß forderte Herr Knöllner zum Anschluß aus. )r»b' l»n wurde die Versammlung mit G sang der Marseillaise psel. lhlcsscn. Schließlich fanden Einzeichnunzen statt, denen Hllck d»och mehr solgcu werdcn. Der Tamm ist durchbro» ch U''», di« Wellen werden weiter und weiter brausen. Mit tlltserr ial.d-makralischcm Gruß Thlem, Schrislsührir. �Wol Hamburg, 1. Dec.(Danksagung für die Be- � ebungeu der Frauen Hamburg«). Vom Ueber- �chen,'6 der vom hiesigen Franenvercin arrangirten Vcrloosung ele. be« daraus folgenden Balle« wurden der Parlaments- ctrag: Masse 150 7/$., der spcciellcu Kasse 100 7///L und der Soci'sivthekkasse 25 7//$. von obeudcnanntem Fraumverem i mass'wiesen, wofür wir hiermit unseru Dank anssprecheii. Liste, �"bel alljährlich eiue solche Verloosung statt, wozu die rnd iv suen da» ganze Jahr blndurch in ihren ohnedies schon der nä'-'chen Miißesiunden alle möglichen Sachen anfertigen. äuN z' dloose» 4 ll das Stück, werden schau vorher, vorzüg- Kühl, von uns Lassalleaneru, in Eolmmssi-en ge.iomm.n und Schi?"llliren am Abend der Lciloosung als Einlrtl'.skarte.— aevad i �Kn alle Frauen und Mädchen Deutschlands sich an den »ltend r�igeu ein nicht genug anzuempsehlende« Beispiel nehmen. u, unH�würven dadurch die beste Gelegenheit haben, sich auch iliii As�i einander über ihre Klassenlage, so wie über die ihrer "er in der heutigen Gesellschast Aufklärung und Rath zur Abhülfe verschaffen. Sie würden alle zur Einsicht kam» men, daß uns nur durch ein innige» Hand in Hand gehen geholfen werden kann, da wir stet» von dem Bande der Arbeit umschlossen sind. Es würde dann nicht mehr vor- kominen, daß die Frauen ihre Männer von den Ver« sammlungeu zurückzuhalten suchen, sondern sie würden sie eher dazu antreiben, um der Ausbeutungssucht der Capita listen endlich einmal einen Damm entgegen zu setzen!— E. Paulssen, Schrislführer. Verdaads-Chttt. Für den Allgemeinen deutschen„Arbeiterschaft«- Verband". Allg. Taback- u. Cigurrenarbeiter-Gewerkschaft. Leipzig» 5. Dec.(Zur Abwehr und zur Eni- larvung eine« Schwindlers.) Herr Fritzsche, in No. 47 de«„Bolsch." zeigen Sie so recht, wie Sie den Leuten Sand in die Augen streuen Freilich handelt es sich um Ihre Existenzfrage, um die Prästdiutschaft. Die Mittel zum .Zweck, diese zu erhallen, bleibt sich bei Ihnen gleich. Sie greifen zur Lllgc, Verdächtigung und Verläumoung. Sie schreiben:„Um Herrn A. Ackermann nicht wieder Gelegen- heit� zu geben, auf unsere Unkosten seine Rechenkunst in der Oesscntlichkeit glänzen zu lassen, möge für ihn zur Erläntc- rung isienen: Seine Einnahme beträgt nach seinen eigenen Angaben 5358 Thlr. 4 Pf., davon hat er selbst verausgabt: 54 Thlr. Ig Ngr. 3 Pf. an mich. 13 Thlr 26 Ngr.!t Pf. für Diverse, 1 Tblr. 26 Ngr. an die Post retour, 300 Thlr. für den Tabak aus Altenburg, 294 Thlr. Sapital und 6 Thlr. Zinsen nach Altenburg, und 27 Thlr. nach der 19. Woche an Tanncrt, macht 697 Thlr. 9 Ngr. 2 Pf.; diese von 5858 Thlr. 4 Ps. abgezogen, ergiebt 5160 Thlr. 21 Sgr. 2 Ps.; dabei waren 54 Thlr. 15 Ngr. 2 Ps. Wickelmachergelder, bleibt demnach, al« aus der Extrastcucr an das Eainite abgelieferte Gelder die Summe von 5106 Thlr. 6 Ngr." Diese Rechnerei, Fritzsche, sieht mir wie eine Schwindelei aus; es betrifft vorzüglich die 54 Thlr. 15 Ngr. 2 Pf. Wickelmachergelder. No. 42 de»„Bot- schafter»" enthält meine Gesanimt-Einnahme vom Leipziger Strikc, von No. 25 au ist von jeder vorher gegangenen No. die Summe augezcben, dabeisind aber dieWickelmacher- gelber mit inbegriffen, mithin können diese Gelder nicht in Abzug gebracht werden. Jeder Arbeiter mag die im„Bctschafter" ausg- fühlten Zahlen auf ein Slück Papier schreiben und es wird sich die Summe von 5858 Thlr 4 Pf. herausstellen, dabei sei aber bemerkt, daß die 697 Thlr. 9 Ngr. 2 Ps. mit 5160 Thlr. 21 Ngr. 2 Ps. adoirt werden müssen, denn die Trennung der 54 Thlr. 15 Ngr. 2 Ps. soll der Schwindelstrich sein. Eriminel vorzu- gehen, würde hier vielleicht nicht angebracht sein, denn ein „Versehen" kann auch ein Rechenkünstler, wie Herr Fritzsche, machen, aber zur öffentlichen Antwort auf die mir vor- gcworsene Nichtkenntniß und Unehrlichkeit, vorzüglich aber zur Rechtfertigung des Hauptcassirers der Allg. Taback- und Eigarrenarbeitcr-Gcwerlschast soll es dienen, denn dem Herrn Fritzsche sind die„unehrlichen" GewerkschaftS-Sv-derbündier ein Dorn im Auge, weil sie sich nicht mehr anssaugcn und gleich einer Wetterfahne hin und her schleudern lassen wollen. Herr Fritzsche, da Sie wohl nicht gern arbeiten, so haben Sie sich einiger Haublanger bedient; solche„ehrlichen" dienst- baren Geister finden wir in den Personen Tanncrt und Gabriel.„Au Taimert 27 Thlr", lautet Ihr Bericht; ich erkläre dies für eine Unwahrheit, ich habe nur an Tannert i» zwei Rate» 23 Thlr. 7 Sgr. 4 Pf. für Hotz dem Strikc- cassicer abgegeben und zu meiner Sicherung mir Quittung geben lassen.— Während de» Strikc« ersuchte mich Gabriel, ich sollte doch einen Auszug der Wickelmochergeldcr machen, illld wenn ich nicht irre, ist die« gerade die Summe des Schwiadelstreichs. Sic bekommen doch 25 Thlr. monatlich, 4 Thlr. 5 Sgr. wöchentlich und die Reisesp-sen vergllligt, warum malten sie die 54 Thlr. 16 Ngr. 3 Pf. au mich (Sie schreiben so) nicht besser aus?— Bemeikt sei nun noch, daß außer den 5858 Thlr. 4 Pf. noch 4 Thlr. 5 Ps hinzu kommen, siehe No. 42 des„Bolschaslers", da ist auch wieder ein„Drucksehler" von der bekannten Sorte vorhau den. Herr Fritzsche, ich babe Quittungen in Händen, welche an da« Eomitv abgelieferfe Summen bezengen im Betrage von 5119 Thlr. 19 Ngr. 7 Ps., ferner 72 Thlr. 2 Ngr., 30(> Thlr., 300 Thlr., 54 Thlr. 16 Ngr. 3 Ps.. 13 Thlr. 26 Ngr. 9 Pf., 1 Thlr. 26 Ngr., min addiieu Sie diese Summen, Herr Fritzsche! Ihr erste« Eircular besagt nicht, daß ich Strikecassirer bin, sondern Sie fordern blo« auf, an mich unter meiner Adresse, weil ich Ort«- und Bereincassi- rer war, die Extrasteuer wöchentlich einzusenden. Selbst- verständlich war es, daß ich die Leitung übernahm. Da ich aber der Berliner Generalversammlung halber nicht hier war, wurde Höh interimistisch gewählt. Nach meiner Ankunft wollte ich meinem Amte selbst vorstehen; Höh und Gabriel wie mehrere Andere machten mir dies Recht streitig.— In Ihrem Beisein, nachdem sie hier angekommen waren, ver- langte ich abermals mein Recht, die beiden Genannten sag- ten: mich ginge dies nicht» an, es wäre sogar Unrecht, daß die Gelder an mich geschickt würden. Sie bestritten mein Recht und ließen es gewähren mit der A-ußerunz gegen mich:„Laß gut sein, Adolph, das findet sich späterhin!" Nun, soll ich mich nicht wundern, daß Sie so frech das Enlgegengisetzte schreiben können! Ich habe nie die Ausrede gebraucht:„den Umfang meiner Berpflichtnugen nicht ge- k nut ZU haben, wenn ich damit betraut gewesen wäre, wäre Alle« in Ordnung gewesen." Und der Haß gegen mich sollte olle Verdrehungen und Lügen entschuldigen? Die Entschädigung für meine Arbeitsversäumuiß beträgt nicht 5 Sgr. pro Stunde, sondern den von Ihnen gesetzten Tarif, 3 Sgr. 4 Ps. pro Stunde. Nun konnte ich mich in einem Zeitraum von 16 Wochen im Durchschnitt nur 2 Tage wöchentlich der Arbeit widmen und 4 Tage den Vereins- iiitercssen, den Tag zu 10 Stunden gerechnet, dcreu� nicht zu gedenken, wo ich mehr beschäftigt war. Auf dem Sopha der Herberge liegen bei gutem Essen und Trinken konnte ich jrcillch nicht; bei solchen, Geldumsatz und den damit verbundenen Besorgungen muß man aus der Hut sein. Für das Protokoll der B.rlincr Sencralverjammlunz habe ich 8 Thlr. 5 Sgr. 3 Pf. eingenommen, mitte Juli als Kreis- kajsirer 8 Thlr. 11 Sgr. 1 Pf. und von dem Ortscollec- tunteu, wo ich mich angeblich„in Dunkel hülle", 2 Thlr. 16«gr. 5 Pf.; da derselbe noch eine Prrzütung vom vor- hergehenden Monat zu beanspruchen hatte, gab ich ihm den gebührenden Thaler, damit er nicht da» Nachsehen habe. Dies- Gelder sind nun nicht in meine Tasche geflossen, son- dein in der Einnahme verrechnet. Mein Eparakler hat die Tageshclle noch nie zu scheuen gebraucht. Im Uebrigen lesen Sie den„Soc.-Dem." Nr. 137, da werden Sie sehen, wo das Geld hingekommen ist. Ich regaliere keine„Freunde"� aber Sie viel---. Adolph Ackermann. Bautzen, 5. Dec.(Zur Beachtung.) Eollegen, nach längerem Schweigen bin ich gezwungen, wieder in die O-ffentlichkcit zu treten in Folge eine« Briefes von Herrn Fritzsche au einen hiesigen College», in welchem mich Fritzsche so zu compromittiren sucht, daß e« Feigheit wäre zu schwei- gen. Als zu Ansang der Wirren unsre Mitgliedschaft sich energisch gegen Fritzsche aussprach und seine Suspcndirung beim Ausschuß bcaulrägte. glaubten wir, um so berechtigter dazu zu sein, da gänzliche Vernachlässigung unsrcr Arbeits- cinstellung von Seiten Fritzsche'« erfolgt war, und voll Er- wanung sahen Alle der Bielefelder Geiicralversammlimg ent- gegen, in der Hoffnung, dort einen Urtheüssprnch gegen Fritzsche zu vernehmen. Die hiesigen Mitglieder setzten mich al« Delezirten durch, mit dem Austrage, unsre gerechten Be- schwerden bei der Generalversammlung zu erneuern. I« Bielefeld angelangt, beging ich freilich die Unklugheit, Sonn- abend Mittag mit Fritzsche privatim über unsre örtlichen Angelegenheit zu debattiren. Er präsentirte mir zum Beweise seiner Unschuld meine an ihn gerichteten Briefe, aber schon au« dem zweiten Briese bewies ich ihm, daß er sich nicht dadurch rechtfertigen könne, da ich mich in diesem Briefe be- schwenc, daß Fritzsche mir auf einen vor vierzehn Tage n an ihn geschriebenen ersten Brief in dieser Angelegenheit keine Antwort gegeben hat. Fritzsche äußerte nun:„Ja ich bisinne mich, einen Brief von Dir gelesen zu haben, worn Du mir Deine Maßregelung angezeigt hast, aber weil zu gleicher Zeit eine Annonce für den„Botschafter" darin enthalten war, so ist der Brief gewiß mit in die Druckerei ge- schickt worden." Od Fritzsche die» davon entlastet, un« ver- »achlässigt zu haben, möge jeder sich selbst sagen. Toch da« Schicksal wollte nicht, daß Fritzsche jene Briese öffentlich vor- bringen sollte! Nach Erledigung unsrer Unterredung packle Fritzsche seine Beweisstücke wieder zusammen und hülltesie in zwei Exemplare de«„Botschafters," worauf er sie wieder zu sei- neu übrigen Effecten legte. Wo« geschah nun? Jene Be- wcisstücke verschwanden über Nacht, nur die beiden„Bot- schafler" lagen noch auf dem Tisch. Als ich in der, öffentlichen Versammlung als Ankläger gegen Fri"sche auftrat, sprach er sein Bedauern aus, daß er die Versammlung nicht geiian überzeugen könne, da die Briefe entwendet seien, aber die Dekegirten möchten seiner Versicherung glauben, daß ich blas drei Briese an ihn geschrieben habe; da« war mir zu stark, da mir am Sonnabend Fritzsche erklärt hatte, er ent- sinne sich meine« ersten Briese« in dieser Angelegenheit, und »un wieder erklärte, ineine Angaben seien unwahr. Ich er- k ätte der lügenhaften Feigheit gegenüber t Fritzsche sei ein Lügner; diese Aeliß.'ning brachte Fritzsche ganz außer Fassung und mit drohender Geberde rief er:„Beleidigen lasse ich mich nicht, .rst maust mau mir die Beweise, dann schimpft man mich Lügner" ii. s. w.! Kurze Zeit darauf brachte Großkops au» Berlin die bekannte Resolutton ein, in welcher ausdrücklich gesagt wird, daß die Anklagen, wegen Vernachlässigung sich al« iiiibegrllndet erwiesen lätten, und welche wie bekannt ange- nommen wurde. Es ist derselbe Großkopf, welcher zu An- saug dec Wirren von der Gerechtigkeit unsrcr Forderung an- der« geurtheilt haben mag, und wohl deshalb im„Bot- schafter" ausdrücklich sagte: Bautzen sei vom Präsidenten gar nicht berücksichtigt worden. Al« nun nach Beendigung der Generalversammlung verschiedene Delegirte ihre Efeclcn in dem verhängnißvoüen Zimmer zusammen suchten, fcnd man unterm Sovha jene angeblichen Beweisstücke Fritzsche'« iu der Bantzener und Leib'schen Angelegenheit. Beim Auffinden war ich leider nicht zugegen, sondern ich befand mich mit Meister an« Hannover in meinem Logis. Wir erfuhren die« erst auf der Znhansereise, von Kiehl au» Rinteln, welcher jenen Fund selbst gemacht und an da« Präsidium geschickt halte. Wie c» nun möglich ist, daß jene Briefe vom Tisch unter« Sopha gekommen sind und unter demselben auch bei der Durchsuchung de« Zimmer« bei ihrem Vermissen am Sonntag Morgen nicht gesunden sind, ob- scho i die Blicke mehrerer dorthin gerichtet waren, und dabei die sonderbare Enthäutung au« den sie umgebenden„Bot- schaftern" ist mir ein Räthsel geblieben. Al« ich zu Hause kam, beabsichtigte ich zunächst die Mitglieder zn bewegen, noch eine Zeit lang als Oppositionspartei beim Verein zu verbleiben, um so Wiedervereinigung zu bewirken, ich stieß aber auf entschiedenen Widerstand, und die Mitgliedschaft des Verein« löste sich auf, um sofort al« Mitgliedschaft der Gewerkschaft thätig zu sein. Ich sprach für den Verein, nicht weil ich dmch die Generalversammlung von der Un- schuld Fritzsche« überzeugl worden war, sondern weil ich glaubte, Frttzsche so besser unschädlich machen und sein Trei- bcn beobachten zu können. Sobald jedoch der Wü fcl ge- sollen war, wurde es auch aller Pflicht, sofort thalkräslig einzutreten für di- Gewerkschast. Nur 5 oder 6 Mann hiel- t'» z» Fritzsche und schrieben an ihn. Dieser ernannte den Schreiber sofort zu seinem Bevollmächtigten und schrieb ihm wörtlich:„Es wird Dir zwar Anfangs schwer werden gegen Zwieblcr ansziikomme», da cr aber die Bautzener Angelegen- heit verschuldet hat, so wirb e« nicht lange danern, seine persönliche Machination zu»ichte zu machen, u d dadurch die andern wieder zum Verein zurückzuführen." Herr Fritz- sche, ich enthalte mich hierüber jeder Aenßcrung, denn eine solche gemeine Jmrigue, wie hier gespielt«erden soll, könnte ich blos mit ähnlicher Gemeinheit beantworten, da« jedoch schenkt ich Ihnen im Interesse des AnstandeS, glauben Sie aber ja nicht, daß obize Aeußeruug sich jemals verwirklichen wird.— Eollegen, die Ihr bisjetzt noch am Vereine fest- hieltet, bedenkt, daß. da« Bestehen zweier Vereine in einer Eorpoiation ein Ding der Unmöglichkeit ist, indem dadurch »liier Ruin herbeigeführt werden muß. Entschließt Euch schnell und handelt wie Männer. Zeigt, daß Ihr die Sache der Freiheil und der Arbeit begriffen habt, zeigt daß Ihr überzeugt seid von der Solidarität der Arbeiter und tretet ein in die Gewerkschast, damit wir vereint mit allen Arbei» tcni durch den ArbeiterschaftSveriand den gcm-inschaftlichen Kamps gkgcn unscrc Unierdrücker fiegriich sührm tonnen. Lasse» wir alle Formensragc» schwmdcn, zerfleische» wir uns nicht gegenseitig, sondern reichen wir u»S wieder die Bruder- Hand. Mit sveal-dunotratischem Gruß A. Zwicbler. Fricdland in Oberschlesien, 5. Dec.(Beitritt.) Die Cigarrenarbeiter in Friedland traten heute auZ dem Allg. Cigarren- und TabackSarbeiter-Berein and. Ich hielt hier heute eine Versammlunz ab, bei welcher ich den Mit- gliedern auseinandersetzte, daß wir unter der Leitung Fritz- scheS niemals etwas ganze« schaffen können, und daß eS durchaus noihwendig ist, daß wir uns dem großen Arbeiter- schaslSverbance anschließen, denn nur dadurch ist die drückende Lage des Arbeiter« in der That zu verbeffern. Jeder theilte meme Ansicht und eS wurde bejchloffen, uns inSgesammt der Allg. deutsch. Eigarrenarbeiter-Gewerlschast anzuschließen. Ein jeder hielt sich dazu verpflichtet, immerdar Social-De- mokrat zn bleiben. Mit social-dcmokratischem Gruß A. Gardin, Bevollmächtigter. �ffcnbach, 7. Dec.(Zur?!otiz.) In Nr. 143 des„Soc.-Dem." VerbandStheil, ist meine Name salsch ge- druckt. ES muß bei Offenbach heißen: Bevollmächtigter Georg Feih und nicht Fcickj. Mit Gruß Georg Feih. Wcrther, 15. Nov.(Versammlung.) Wir haben die Freude gehabt, unfern Präsidenten, Herrn Winter, in unsrer Mitte zu sehen. Derselbe hielt einen längeren Vorttag über die ansgebrvchenen Wirren in unsrer Cor- poration und wies treffend nach, daß nur durch ein festes Vorgehen auf dem Boden der Principien Lassalle'S eine dauern»e Velbesserung unsrer gedrückten Lage erzielt werden vune. Redner entkvickelte hierauf da« Hamburger Programm, wodurch eS fernerhin unmöglich gemacht werde, daß ein Präsident so nach seinem Belieben die Arbeiter in das Schlepplau der bürgerlichen Demokratie bringe. Schließlich weißt der Redner die Anschuldignngen zurück, daß Sonder- bestrebungen dem Vorgehen der Hamburger Mitglieder zu Grunde lägen; es sei vielmehr umgekehrt. Der Redner ward einiger Puukte halber interpellirt und erklärte die Sache zur vollen Zufriedenheit der Interpellanten. Der Präsident forderte im Anschluß daran nochmals drin- gend auf, sich der Lehre Laffalle'S zn widmen und für die kräflige Ausbreilung des Vereins Sorge zu ttagen. Zum Schluß wurde ein Hoch ans die Organisation und Lehre Laffalle'S ausgebracht. Der Eindruck, den die Versammlung gemacht, zeigt sich am Besten dadurch, daß sich immer mehr Eollegen uns anschließen, so daß wir am hiesigen Orte schon eine bedeutende Mitgliedschaft haben. Frisch an'« Werk: Einigkeit macht stark! Weg mit allen Nergeleicn! Nur treu am Prinzip und au der Organisation gehalten, dann wird dereinst der Sieg unser sein! Fritz Hasch, Schrislf. Gewerkverein deutscher Holzarbeiter. Verlin, 9. Dec.(Zur Beachtung.) Das Mitglied Warmbier aus Steltin kam nach hier zugereist und lagirte im Deutscheu Verkehr in der Alteu Iakobslraße BG. Ihm ist sein Rock, worin sich Brieflasche mit Militair- papieren, ein 5- Thalerschein und das Quittungsbuch der Gewerkschaft befanden, aus der Verkehrsstube gestohlen. Sollte Jemand also aus das Buch irgend wo Untcistützung erheben wollen, so bitte ich denselben sestzuhalten und nach Umständen besagte Gegenstände dem armen Warmbier zurück- znverschaffen, resp. den Dieb dem Gericht zu übergeben. Mit Gruß und Handschlag_ H. Renz. Vermischtes. Bernburg, 29. Novbr.(Lohnabzüge und Maßregelungen.) Am Montag den 22. dss. kam der humane Herr Heinrich Keilmann in seine Fabrik und sagte zu seinen, Werkführer: er solle den Leuten in dec Kcsselsabrik, Dreh rei und Eisengießerei sagen, cS würden jedem Arbeiter per Tag S'/t Sgr. abgezogen. Ohne weitere« theilte der Werkführer es den Arbeitern mit. In der Fabrik ist der Durchschnittslohn y> bis 17'/u Sgr.; die wenigsten stehen sich etwas besser/ Da» war eine Forderung von Seiten der humanen Fabrikanten, die unter nn« Arbeitern die größte Entrüstung Hervorries. Am Dienstag den 23. versammelten wir uns vor dem Comtoir und sämmtliche Arbeiter forderten Aus- schluß über die» unerhörte Versahren; e« dauerte auch nicht lange, so kam der moderne Burgherr mit seinen wohlgcsllt- leiten Hosleuten und fragte wa« wir wollten. Wir stellten ihm unsre Lage vor und baten, er möge davon abstehen, da wir mit dem Lohn so schon nicht auskämen. Er antwortete, er hätte nicht viel Arbeit uud keinen entlaffen wollen. Da trat ich vor und sagte, stellen Sie Sich einmal aus den Standpunkt der Menschlichkeit und bedenken Sie, was es heißt, wenn Sie uns täglich 2'/? Sgr. von 15 Sgr. ab- ziehen, bei vierzehnstündiger Arbeit von Morgens 5 bis Abends'/i? ohne Vesperzeit. Wenu Sie nicht so viel Ar- beir haben, so laffen Sie doch täglich zwei Stunden weniger arbeiten, dann würde sich der Arbeitsmangel ausgleichen. Ter Fabrikant wollte»ichis wissen, auch warf er uns die Bctheiligung an der Albetterbewegung vor. Endlich erklärte er m,t schlauer Bc.echnung, wir möchten wieder au die Arbeit gehen, er wll:de lh»n waS recht wäre. ES ist hier schon alljährlich förmlich Regel gewesen, stets den Winter über etwas abzuzuh-n, und wenn wir wieder im Frühjahr um mehr Lohn anhielten, so sagte mau nnü, erst muß kein Gaslicht medr des Abends und Morgen« gebraucht werden. A so wir sollen noch das Licht bezahle»! Und doch ist dieser humane Herr einst in Bernburg in einem Zustande einge- wa idert,»r welchem wenige wandernde Arbeiter sind; wer Hai ihn nun zum reichen Fabrikhcirn gemacht, der über Hundertlausindc verfügt. Seid nicht Ihr Arbeiter eS. die Ihr die Werlhe, Kessel, Maschinen u. s. w. hervorgebracht habt durch Eurer Hände Arbeit! In Anbeirecht der großen Humanität di.ses Fabrikanten veranstalteten unsre Parteige- »offen Sonnabend, den 27. d. M. eine öffentliche Metall- arbeilerversaininlung und ließen zwei Redner kommen, Herrn Klinkhart au« Zeitz und Herrn Hnrlemann au« Halber- sladt. Der Sonnabend kam und wa» geschah, ich wurde mit noch zwanzig Mann gemaßregelr, darunter drei bis vier Familienväter, wozu auch ich gehöre, trotzdem wir viele Jahre hier gearbeitet hatten. Wir gingen nun zur Versammlung. Dieselbe wurde im goldenen Ring von Herrn Hühnerbein eröffnet. Ich wurde Vorsitzender. Es sprachen die Herren Klinkharl und Hnrlemanu über die Arbeiterbewegung in kräftiger Weise; ferner sprachen Maier, Hühnerbein uud ich; ich schilserte die Zustände in der Keilmann'schen Fabrik und erzählte, daß, als ich gemaßregelt sei, meine Frau grabe von einem liichrsgen gesunden Eoc al-Demokraten entbunden worden sei, daß ich gleichwohl nicht von der Fahne Ferdinand Laffalle'S weiche. ES zeichneten sich gegen 50 Arbeiter in die Listen der Metallarbeitcischast ein, sowie mehrere in die des Allg. deutsch Arb.-VereinS. Ich wollte mir wieder Arbeil suchen, bekam aber hier keiue. Dann ging ich nach Nienburg. Aber auch dort hatte wohl der humane Fabrikrnt seinen Einfluß ausgeübt, und ich bekam keine Arbeit. Künftig wird es wohl bcffer zehn. Etwa« haben wir übrigens bewirkt, die noch Arbeitenden bekommen nämlich ihren alten Lohn so.t. Aber zivanzig Arbeiter sind gemaßregell, und es befinden sich besonder» die Verheiratheten in Roth. Also vereinigt Euch, Arbeiter aller Berussklaffen. Mit social-demokralischem Gruß und Handschlag Wilhelm Hossmann, Adresse: Bernburg, Korngasse, Neustadt No. 5. —(Die Roth des Winters) fordert auch in Ber- lin ihre Opfer. Am Mittwoch Vormittag fand man aus dem freien Felde nahe der Möckerrstraße einen Menschen in bewußtlosem Znstande vor. Cr war augenscheinlich während der Nacht vor Kälte erstarrt. Daraus deutete sein an sich sehr desecter, ungeuü ender Anzug und der ini ersten Augen- blicke allerdings auffällige und verdächtige Umstand, daß der Erstarrte sich o:,ne Beinkleider befand. Man brachte den Mann in den warmen Stall eine« in der Möckern- straße belegenen HaujeS, hüllte ihn sorgfältig in wol- lene Decken und machte der Polizei Anzeige von dem Borkall. Ehe jedoch der von der Behörde hieraus sofort angeordnete Transport des Unglücklichen nach der Eharite ausgeführt werden konnte, verschied der Mann bereits, in welchem man übrigens polizeilicher- seil« einen zurückgekommenen, seit längerer Zeit obdachlosen Sattlergesellen erkannt haben will.— Die an ihm ver- mißicn Beinkleider sand man später dicht neben dem Orte, wo mau ihn selber erstarrt ausgehoben hatte Der desolate Zustand diese« Kleidungsstückes aber erklärte da» Fehlen desselben au dem Körper desselben hinlänglich, denn er soll derart gewesen sein, daß es einein schwerkranken Menschen fast leichter war, dasselbe zn verlieren, al» es auf dem Körper sestzuhalten. Annoncen. Für Dcrliu. Atlstemeiner drutschrr Arbettiur-Nmiu. Geschlosseue Mitl�iedcrvcrsan'.ullun� Sonnabend, den«I. Deccmbcr, Abends»'/■> Ubr, im großen Saale des Herrn I. Todlenhöser, Große Friedrichsftraße 32, nahe der Beffelstraße. Tagesordnung: 1) Abrechnung für Monat November. 2) DiScussion über die Anträge zur Generalversammlung. 3) Fraqekasten und Verschiedenes. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht C. 23. Tötete. Sur Berlin. Zitzlmg des Central-Allsschllsses de« Alsssemtinen deutschen Arbeiterschafts-Verbandes Freitag, den IO. Deccmber, AbendS f) Uhr, im Lokale des Herrn Jakob», Gitschiuerstr. 17. Tagesordnung: Unterstützung der Lüneburger. Die Mitglieder des Ausschusses werden um prompte« Erscheinen ersucht. Im Ansirage de« Präsidium«: E. 23. Tölcke, VerbandS-Sekrelär. /ur Vrrslan. Geschlossene Versammlung her hiesigen Mitglieder de« AUarmeinen deuttchen Arbeiter-Vereins Sonnabend, den«i. Dccember, Abend«»e Nhr, im Trebnitzer Hau«, Ritterplatz 8.' Tagesordnung: „Fichte'« politische« Vermächtniß." d-B. M it gliedskarteu sind vorzuzeigen. ____ I A.: Der Bevollmächtigte. Für Darmrn. Geschlossene Mitgliederversammlung der hiesigen Mitglieder de« Allstenieinen deutsche» Arbeiter-Vereins Taniltag, den tll. Deccmber, Älbend« � Uhr, im Lokale de« Herrn Chr. Wilhelmi. Tagesordnung: Wahl eine« Delegirten für die Generalversammlung. _ Der Bevollmächtigte 23. Frick w». Jür Lärmen. Oeffentliche Versammlung der hiesigen Mitglieder des BllsiemeiukN deutschen Arbeiter- Vereins Sonntag, de»«s. Deccmber, Abends? Uhr, im Lokale des Herrn Chr. Wilhelmi. Vortrag de» Bevollmächtigten. Im Auftrage: Der Bevollmächtigte. /ür Ärrmrlskirchcn. Die hiesigen Mitglieder des Allssemeinen deutschen Arbeiter-Vereins veransialtcu am zweiten WcihnachtSseiertage Nachmittag? 4 Uhr im Lokale des Herrn R. Wild ein Cvnccrt, wozu die Familie Fischer ihre Mitwirkung zugesagt hat. Auswärtige Mitglieder werden hiermit freundliä/st liugeladen I. A.: Der Bevollmächtigte. /itr Hannancr. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder des Alfsstmeineu deutschen Arbeiter-Verems' Tonnabend, den ll. Dccembcr, AbendS S Uhr, auf der Marieeniiisel. Tagesordnung: 1) Monatsabrechrnng.— 2) Wahl eines Delegirtel zur Generalversammlung. Um recht recht zahlreiches Erscheinen gegen Vorzeignn der Karlen wird ersuchr. I. Wilhelm. r. !- Zc Für Pettrsumldnn. Schlesischcr Arbeitertag Sonntag, den?«. Dccembcr, Nachm. 3 tthr�. � zu Peterswaldan. Tagesordnung: � it 1) Die Generalversammlung.— 2) Wahl eines Deld--- «irten. Joseph Adlet.|b Für Berlin.; A Versammlung. (Ogörrcnarllcilrr, �orlirtr und Cabacksspinnc'! welche zu der zu gründenden Kranken- und Slerbekaffe ihri� Beilritt erklärt haben, werden eingeladen, am-sonnttH den IS. Dccembcr, Morgens»'. Uhr, in Beej Lokal, Linienstraßc 44, zu erswemeu. �. Tagesordnung: Krankenkassen- Angelegenheit und Wa> Im Auftrage: Korn i Für Hamburg Allgcm. dcutschl Zimmerer-Vercin Versammlung der Interessenten der Lokalunterstützuugskas Tonnabeild, den II. December, Abend» es Uh! bci Schultz am Doindusch unter 12 im Keller. Es werden die Jniereffcnten ersucht, sich Alle einzufindc um wichtige Punkte zu bespr-chen. dsB. Die Kartell müssen vorgezeigt werden. Der Vorstand Für Hamdnrg. Gcwcrkvcrcin d. utscj). Holzctrbciter Geschlossene Mitgliederversammlung Tonnabend, den ri. Deccmber, Abends» Uhi im Tijchlcr-AmtShanS, Breitestraß«. Tagesordnung: 1) Abrechnung über Monat November.— 2) Verschieden! NB. Die Mitgliedsbücher sind vorzuzeigen. ♦----- IH. !e! Wer Mi tlame ein teilet' .Unp sprich ist D >Ei. den die Für Altona.'Arb, Allg. Tabacks- u. Ligarrcnallieitrr-Vrwerkscha�. e Geschlossene Milgliedcrversammlung Freitag, den SO. December, AbendS O Uhr, pci in Heins ohn'fl Salon,(Aelleris-Platz. dl Tagesordnung:»esfri 1) Delegirtcnwahl.— 2) Vcischicdciies. Die Milgliedskarteii sind oorzuzeigen. Bitte, zahlreich zu erscheinen. Mllic zuzcige».»; efi A. 5IJ b vc a) t kjer und Für Elbtlfcld. Allq. deutsche Manufakturarbeiterschafi �st Oeffentliche�Verstimmlung � Tonnabcnd, den im Lokale des Her» � Tagesordnung: 1) Wahl eines Delegirten.— 2) Anträge zur Generr. versammlulig. Der Bevollmächtigte' den kl. Deccmber, Abends ss Herrn A. Hunschcidt, Friedrichsstraß«'' f nrh n»jit it.?_ f r Für Atzchoe. Sonntag, drn I?. Dccembcr, Großer Ball. Entri- für Herren 8 Ii, wofür freie Musik. Damen Anfang 4 Uhr. Zun, Besten der strikenden Weberinnen. ES ladet freundlichst ein H. Hin ii in g». Lübscheiibruun, Itzehoe, l uen Für Crrftld und Zilingtgrnb Allgemeines Arbeiterfes Sonntag, de» I». D.cc.'nber 1««», im großen. beiirt von Weng er(Milglied.) Nach öcm Concerl: Theatralische Anfführung de» Ttllck»: Ein Tchlin und lebende Bilder: Lassalle in». Duell und Scene * Wilhelm Tell. Hiernach: Großer Fest-Ball. Karte» für Mitglieder de» Allg. deutsch.«rb.-Ler»e" 5 Silbergrosch-u. Sämmtliche Parteigenossen weiden freundlichst eingela für d-lt. sstr Ei» Kupferschmied. welcher im Pnmpenm-chen ersahren.st �. "1- istänr� bi >en. welcher im Pnmpenmaw en arbeilen kann, sowie ein Gclbgießrr, finden gegen Hof#)! z Lohn dauernde Beschäftigung. Näheres Z» erfahren bc? am C. Qcrrscber, Pr.-MwdeiM � atttm»«an«. Bergmann in Berlin.— Leramwonlicher Redattenr na» Verleger: W.©turotl m Bertin. Cin Former, der da» Formell und Gießen gründlich versteht und g�ge Zeugnisse hat, wünscht soioil eine Stelle zu erhalten. Former Wegner, wohnhaft in Be:lin f Admiralstraße No. 8 bei der Wiltwe Eckar/i�, U l!� sitze