t 146. -- Verl!», Sonntag, den 12. Dezember 1869. Muster Äaljrgailg lhr, !girte -ignn lm. g llhp Del! >ler. ' Ii. Zlltuug«scheiut drei Mal wochattllch rtser: DieuSag», Dounerstag» und Boullablud« Lbmde. Orglill der socigl-deKMMscheu Plittei. Nedacti«» und Expeditiout Berlin, Sitlchiuerstraße 17. für«erlw incl. Brmzerlvhu t sieNeljÄrlich 16 Tgr., meuat. ! l-ch b Sgr., einzelne dlmmneru 1 S�r.: bei den PoMntern in Preußen 15 Sgl., I bri Ken augerpreußilchill PestänNern in Dentschland isv» Szr., i44 Sreuier i südb. Währ.) se ihr, Bcf&Gltms«« re erden nulmittJ bei allen Postiinttern, in verliu in der Tkpeditiou, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegen gensmmen. Inserate(in der Ecpedmon aufzugeben' werden pro dreigespaltene Petit-Zell« bei Arbeiter» Aunoncen mit 1 Sgr., bei sonstigen Annoncen mit L Sgr. berechnet. nnta ;-°i � Wal rn. Ageutur für England, die Eolomm, Amerika, China und Japan dckr. Ä. OaeosiDg 8 Littls-Newport-Street, Loicester-Square. W. C. London. Politischer Cheil. ein. ngska i Uh er. ufinde iter. ?i Ith chiedens igen hder Berlin, 11. Deccmber. 3. Ein Fabrikant, wie eS viele geben te! Wer ist das?— Es ist der Strumpfwaarcnfabri Mundella zu Nottingham in England, das lamentsmitglicd für die gewaltige Fabrilstadt Shef , ein Mann, den man den„trcucsten Freund der iter" nennt. lind wer ist es, der diesen inbrünstigen Wunsch Pricht:„daß es viele seinesgleichen geben möge?" ist Dr. Max Hirsch. ;.,Ci, ei, von der Sorte", werden gewiß unsre denken, denen es wunderbar vorgekommen sein daß an der Sx'tze unsres Artikels eine P' rase die wohl am Platze ist, wenn eS gilt, eine lob �lnte Hymne auf den„Frieden zwischen<Ä»pital Arbeit" anzustimmen. Fabrikant Mundella ist der eigentliche Ne. liuianl deS„Friedens zwischen Capilal und Ar. tthrf' tcr E: finter der„Schiedsgerichte zur Berdin- «p des Slrikes", der Mann, bei dem sich vor besfrist Dr. Max Hirsch auf seiner bekannten drei «nilichen englischen Reise seine Informationen *1 tf ist der M. nn, dessen warmes Herz für die Iiler die ganze Presse Englands in allen Tonarten I und dem bald hier bald dort Ai bester, unter rArtfPna ihrer Fabrikanten, Weihrauch streuen, wie Herrn Schulze-Delitzsch in Deutschland. 3... staS bat diesen gewaltigen Ruf Mundella's ver- �«? Er ist Direcior unv Mitbesitzer großartiger lwpfwaarcnfabriken zu Nottingham und, Wohlde» auch in Sachsen. Zu Nottingham hatten zahl» Slrikes stattgefunden, worin bald die Arbeiter, die Fabrikanten gesiegt halten. Als die ersteren >l in schlimmer d'age wa't«, schlug Muudella den„Frieden zwischen Capital und Arbeil" zu in, und zu diesem Zwecke ein„Schiedsgericht Vermeidung der Strikeö" zu constituiren. ', gethan. Fabrikanten und Arbeiter setzten sich nen runden Tisch herum; Mundella holie Rick- n hervor und suchte aus ihnen den Arbeitern TN-boei?ck>nen, daß die von ihnen begehrt- Lohnerhöhung �T�HPatisinden könne, da die Fabrikanten sonst die lrenz mit Teutschland nicht aushalten könnten, Ten biederen Sirumrfwirkern ging es bei den Rechenexempeln wie ein Mühlrad im Kopf herum; eßen sich beschwatzen und gab n nach. TaS »»ie ein Lauffeuer durch'S Land. Allerorts well e Fabrikamen solche Schiedsgerichte co- stitoiren, 8 hsstraß Gener .chtigte l. anKN fes ö, scheu Werkmeistern so rastlos, so ohne jeden Aufent- hall arbeilen müssen, wie der besser genährte englische Arbeiter. Der frühe Tod, der sieche Leib ist die un- vermeidliche Folge dieser grausamen Ausbeulung. Ja dieser Musterfabrikant, der den„Frieden zwischen Capital und Arbeit" stiften zu wollen vor- war ein derbes Wort, aber es hat großen Beifall gefunden unter allen Arbeitern Englands. Auch William Broadhead, der bekannte Führer der Shefficlder Stahlschlcifer, der mehr als zwanzig Jahre an der Spitze der bestorganisirten Trades Unions gestanden hat, und d ssen Erfahrung in der gleichen Angelegenheilen wohl Niemand bezweifeln j giebt, er zeigt sich hier als der MusterauSbeuter, gegen kann, verurtheilt Mundella's Schiedsgerichtsschwindel! ven Front zu machen, Pflicht und Schuldigkeit der �ehr treffend.� Broadhead schrieb vor einiger Zeil ganzen Arbeiterclasse ist! hierüber an Hasselmann unter and. rem folgendes:„In Dieser Mundella, dieser Ausbeuter sondergleichen, Nottingham giebt cS einige Arbeiter, welche Herrn der die Humanität auf den Lippen trägt, um Arbeiter Mundella hochpreisen, aber mir scheint, daß eS min in unmenschlicher Weise abzuarbeiten, er muß entlarvt destens eben so viel Arbeiter giebt, die schlecht auf werden! ihn zu sprechen sind. Ich müßte mich geirrt haben, Das ist in gleicherweise Pflicht der deutschen, wie wenn er seine Behauptung wahr macht: der beste! der englischen Arbeiter. Vertreter der wahren Interessen der TradeS Unions Wir ersuchen daher dringend alle unsre Parteige. zu sein. Er hat eine Grille, nämlich die SchiedS- nossen, nachzuforschen, wo in Sachsen derartige gerichte. Dieselben würden zweifellos sehr wünschenS- von englischen Gesellschaften rcsp. durch englische Werk werth sein, wenn sich die Leute ihnen fügten; si meiste: geleitete Sirumpswaarenfabrikcn u. s. w. sich ind aber völlig nutzlos, fvbalv cS sich um einen befinden. Mögen sie einmal thatkräftig rachforschen, ernsten Kamps, einen Kampf um« Leben handelt, damit wir diese Brutnester der Ausbeutung ausfindig Mundella schlägt nicht vor, den Schiedsgerichten die machen. Macht zu geben, die Ausführung ihrer Beschlüsse zu Die enzlischeu Arbeiter, da? können wir versichern, erzwingen, mithin würden sie nur von Nutzen fein, wem' werden voll Staunen sein, wenn sie von der über- beide Parteien mit dieser Art deS Gutachtens einver» mäß g langen Arbeitszeit, dem elenden Lohne in jenen standtn wären. Wenn dagegen die Schiedsgerichte I Industriegegenden Sachsens hören. Sie werden mit olche zwingende Gewalt besäßen, so würde das all- uns vereint streben, jener internationalen Ausbeutung gemeine Resultat ihrer Entscheidungen sein: Daß die einen gemeinsamen Damm entgegen z» setzen. Arbeitgeber aus Seite deS Capitals und die Arbeiter Drum vorwärts, wir wollen den Musterfabrikan auf Seile der Arbeit stimmen würden. Dann würde � ten zeigen, was der Arbeiter, wi er sein soll, vermag! in den meisten Fällen der vm sitzende Schiedsrichter zu entscheiden haben, und da er selbst ein Mann d S Capitals sein würde, so fände man ihn in den mei- stcn Fallen auch auf Seiten des Capitals, und die Arbeit würde dabei schlimmer fahren wie je. Schi'dS gerichte nach Mundella's Prinzip werden in Gegen wart und Zuku st für die großen aber unvermeid- sich so schön ohne Slrike der Lohn herun uä'Ma ihnen ließ. Mundella reiste und agilirte im > neu beftf Land herum, wurde berühmt unv gar Parla ■dilinh weit war alle« reckt hübsch verlaufen, daS 'cem kür die Fabrikanten. Bald aber ließen sich erst sselt, dann sehr vernehmlich aus den Reihen der ler Stimmen vernehmen, welche die„SchiedS- b.-Berc le" für baaren Schwindel erklärten, nur ,. f berechnet, die Arbeiter an der Nase herum emgewZl� -w Maurer Conolly, einer der tüchtigsten lbststänM-Unionistcn. erklärte auf he m letzten Arbeiter- cii hotM zu Birmingham:„Die Schiedgerichte h ben hr.n bei andern Elfolg, als daß die englischen Fabri- MuiderMmj� �rtn Arbeitern um einen runden Tisch ltzen und ihnen vorrechnen, daß, um die Eon» mit Deutschland auSzuhalten, der Lohn und s gesetzt werden muß, und daß die deut'chen !!»en ihren Arbeitern vorrechnen, daß, um die Concurrenz auSzuhalten, auch dort der Lohn gesetzt werden muß, kurz, daß in der Welt die Arbeiter geprellt werden." DaS Rundschau. Berlin, 10. Dccember. In Frankreich scheint die bisher geduldete Frei- heit der Presse ihrem Ende entgegenzugehen. Schon MD in seiner Thronrede hatte Bonaparte eine Bemerkung lichen Uebel, die StrikeS und LcckoutS, ebenso wirksam I einstießen lassen, daß man den letzthin erfolgten hef» ich erweisen, als wollte man mit einem Eimer dat lizen Angriffen gegen die Regierung ein Ende machen Meer trocken legen." So urtheilcn Broadheid mit werde. Diesen Worten beginnen jetzt die Thatem-M andere gewiegte TradeS Unionisten über die Schieds- l folgen. Geg n den„Rappel" wurde wegen eines vor gerickte._ drei Tagen erschienenen Artikels von Charles Hugo: Die Stimmen, welche ge�nr die Mundella'scken„Die beiden Paria", ein Preßproceß eingeleitet, wcl- Manöver laut wurden, hausten sich immer mehr, cher künftigen Freilag zur Verhandlung kommen soll. Bald hier bald dort zeigte eö sich, daß durch das Der Verfasser deS Artikels und der Gerant des BlatteS Verschleppen der Schiedsgerichte die Arbeiter die gün- sind angeklagt: 1) eine öffentliche Beleidigung gezm stige Zeit zur Arbeitseinstellung verpaßten oder un< die Person des Kaisers begangen und 2) die Solda- einig wurden. Schon war die Presse nickt mehr im ten der Landarmee zur Verletzung ihrer Pflichten und Stande, den Unwillen der Arbeiter gegen diesen Be- zum Ungehorsam gegen ihre Führer aufgereizt zu glückungSveriuch des großen Slrumpswaarentabrikantev haben. Der incriminirte Artikel ist allerdings äußerst todlzuschweigcn. Da kommt plctzlicd ein Donnerschlag, heftig geschrieben, aber viel stärkere Dinge, welche in rer die Arbeitersreundlickkeit unseres Fabrikanten hell ver letzten Zeil gedruckt wurden, sind damals unge- beleuchtet und hoffentlich dem Schwindel für immer ahndet geblieben. Die„beiden Pairia" sind die zwei ein Ende machen wird. Soldaten, welche, wie wir kürzlich gemeldet, nach In einer vor wenigen Tagen zu London abgehal- Afrika versetzt worden find, weil sie in Paris einer lcnen großen Veisammlung rückt ein Herr Roberts socialistischen Versammlung beigewohnt hatten. Der dem großen Mundella zu Leibe und constatirt folgende„Rappel" hatte, wie die ander.n demokratischen und Thalsache: social-demckratsschen Blätter, eine Subscription ,u rem Muudella,„der Fabrikant, wie er sein soll", hat Z recke eröffnet, diese beiden Soldaten vom Dienste seine Fabriken in Nottingham geschlossen, andere loäzukaufen. Charles Hugo wünscht sich�ztin in dem in Sachsen errichtet, wo er die deutschen Arbeiter Artikel zu dem'Erfolge dieser Subscription Glück und abrackert, eingestandenermaßen, nur um billigere malt wie folgt mit bittrem Spot» auS. wie die beiden Strumpswaaren herstellen zu können. Herr Mundella Unglücklichen von Bazaine und Canrobert zur bat in einer Arbeiterbeglückungsrede erst vor Kurzem Rede gestellt und ausgescholten worden sind:„T.itt aesaat: Der brillische Arbeiter bedarf einer techni- vor, Tambour Colette, tritt vor, Füsilier Dufour. schen Erziehung, deshalb bezahlen wir ihm hohe Es scheint, daß Ihr die Revolution habt predigen Löbne" und in demielben Augenblick läßt er deutsche hören wollen. Habt Ihr vergessen, daß Ihr in Eurer Aibeiter unter der Zuchtrulhe englischer Werkmeister Eigenschaft als Soldaten taub gegen Freiheit und für Hungerlohne sick abarbeiten. � stumm gegen Despotismus sein müßt? Vertraulich- Wahrlich ein Fabrikant, w e er sein soll, dieser leiten mit dem Volke während der Befehl lautet, Mundella und wohl werth, von einem Dr. Max darauf zu schießen! Ihr, da« Pelotonfeuer laßtEuch Hirsch als' Muflerfabrikant angepriesen zu werden. von Menschlichkeit ansprechen? Sprecht, was habt Ihr in ' Es muß uns ein Gefühl deS Entsetzens erfassen, di-serVersammlungvonStrolckengehort? Große �orte, n-enn wir bedenken, daß Arbeiter, die in so jämmer- nichtwahr? SchöneRedensarten, dieganzeBerettsamlelt l-ch-r Weise sich nähren, wie es in den sächsischen der Canaille! Befreiung. S°l.dar. ät Forischr., Jadvstriebezirken der Fall ist, dabei unter engli-> Emancixation der Unterdn cktcn, Recht der Arbeit, Liebe zam Volke und Haß gegen den Tyrannen. Die lasse sür den Monat Oktober nachträglich serner nachz-> kommen: Burkhardsdorf, Peterswaldau, Stuttgart und alte Leyer! Man wird Euch den Schauder vor dem in den Straßen vergossenen Blute, den Wiberstaud gegen die Attentate der Gewalt, die Verwünschung der Staatsstreiche gepredigt, man wird Euch wegen 1848, wegen des allgemeinen Stimmrechts, wegen der Verfassung der Republik, welche der Präsident k' schworen und der Kaiser gebrochen hat, in die Lehre genommen, und wird Euch gesagt haben, daß ein Fürst, welcher einen Meineid begeht, ein schlechter Mensch, und daß ein Fürst, welcher auf's Volk schießen läßt, ein Uebelthäter ist, während es doch erwiesen ist, daß die Fürsten, sobald ihnen der Erfolg zur Seite steht, immer Recht hak». Man wird Euch den ganzen Schwindel vom 2. December u d den Meineid und den Hinterhalt und den Boulevard Montmartre eingetrichtert haben. Man wird Euch vorgekaut haben, daß es nicht gestattet ist, auf härm- lose Fußgänger zu schießen und Weiber und Kinder zu tödten, daß es der wahren Soldatenehre ebenso zuwider ist, wie allen menschlichen und g'otilichen Ge- setzen, mit Kolbenschlägen in die Häuser und mit Bajonnetstoßcn in die Familien einzudringen:c."— DaS ist scharf gesprochen und um so schärfer, da diese Worte Vorgänge unter dem Militär betreffen, welche als alleinige feste Stütze des Despotismus von diesem von aller Berührung mit dem politischen Leben fern- gehalten zu werden pflegt. Es ist begreiflich, daß gegen den Schreiber gerichtlich eingeschritten wird. Wir meinen aber, daß diese Worte, gerade weil sie verfolgt werden, um so mehr Anklang finden werden, auch unter dem Militär. Die Regierung Oesterreichs weiß sich auS der Klemme des dalmatischen Ausstandes nicht zu erlösen. Jetzt behaupten die militärischen Blätter die Nothwen- digkeit der Besetzung Montenegro'« zur definitiven Unterdrückung der Rebellion in Süddalmatien:„Es würde zunächst die Aufgabe deö Reichskanzlers sein, die Meinung der großmächtlichen Cabinette in dieser Beziehung zu sondiren; man dürfe aber nicht zu viel Zeit damit verlieren und eventuell sei es Keffer, aus jede Gefahr hin durch entschleffenes Vorgehen eine vollendete Thatsache zu schaffen, als so lange zu di- plomatisiren, bis Rußland zu einer Intervention be- reit sei." Diese Besetzung eines neutralen Landes mit höchst kriegerischer Bevölkerung würde aber offenbar die Lage Oesterreichs noch erschweren. Auf der Süd- seite der Bucht von Catlaro sollen die militärischen Operationen demnächst ausgenommen werden, um die Insurgenten auS den Orten Pobori und Mama, welche sie seit drei Wochen wieder besetzt hatten, zu vertreiben und ihnen auch das Fort Slanjewitsch abzunehmen, welches nach einer osficiellen, aber irrigen Angabe von den Rebellen in die Luft gesprengt worden sein sollte. Es bestätigt sich ferner, daß bei der unvor- sichtigen Expedition des Obersten Schönseld am 19. d. M. von der vierten Compagnie des 22. Jnfante- rieregimentS(Italiener und Slovenen aus Trieft) nur 23 Mann zurückgekommen sind. Diese Compagnie wurde von Insurgenten, die sich durch Auspflanzung einer weißen Fahne angeblich zur Niederlegung der Waffen bereit zeigten, in einen Hinterhalt gelockt, wo sie von einem mörderischen Feuer empfangen wurde. Die MinisterkrisiS in Bayern, welche durch den Wahlsieg der Ultramantanen erfolgte, ist jetzt als er ledigt zu betrachten. Der Ministerpräsident, Fürst Hohenlohe, hat es vorgezogen, sich für einige Zeit die Duldung seiner Verwaltung von Seiten der ultra- montanen Partei durch die Aufopferung zweier seiner College» zu erkaufen. Der Minister des Innern, Hörmann, auf deffen Betreiben die Umlegung des Wahlbezirke vor den letzten Wahlen erfolgt war eine Maßregel, welcher Fürst Hohenlohe anfänglich widersprochen, der er aber schließlich zugestimmt hatte — und der CultuSminister von Greffer, welcher für die coufessionSlosen(communalen) Schulen mit Entschiedenheit eingetreten war, haben ihre Plätze räumen müffen und sollen durch zwei ang.„tüch- tige Beamte" von farblosen politischen Anschauungen, den Regierungspräsidenten von Mittelfranken, Dr. v. Feder, und den Staatsrath v. Schubert(nach neue- ren Nachrichten durch den Regierungspräsidenten von Schwaben, v. Lerchenfcld) ersetzt werden. Fürst Hohen- lohe hat also die fernere Existenz seines Ministeriums dadurch erkauft, daß er den politischen Charakter des- selben, welcher als national-liberal und im Gegensatz zu den Anschauungen der ultramontanen Partei zu bezeichnen war, fahren ließ nnd sich darauf beschränkte, einem bloßen bureaukratischen Ministerium zu präsi diren. Hausm, letzteres auch für August und September. In No. 143 ist irrthümlich Lorenzhau» unter den Orten ver zeichnet, welche ihren Verpflichtungen pro Oktober nawträg- lich nachgekommen; Lorenzhau» ist bei der ersten Verüffeiit lichung schon unter den Nichlsäu igen aufgeführt. VereillS-TheU. (Für den Allg. deutschen Arbeiter- Verein.) * Beim Vereiussckretär sind von Hannover und Bre» lau, so wie von Herrn Frigge in Cassel Proteste gegen den Erlaß de» Präsideute» vom 26. November d. I.(Nr. 140 de«„Soc.-Dem.") eingegangen. Dieselben werden der Generalversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden, bis zu welcher e» bei dem Präsidialerlaß sein Bewenden haben muß. * Nach einer Mittheilung de» VereinSkasfuerS Herrn Hasenclever sind ihren Verpflichtungen gegen die Verein« WandSbeck, 8. Dcc.(Agitationsreise in Meck- enburg.) Vor einigen Wochen ersrente uns der Ruf im .Social-Demokrat":..Berlin ist uuser", heute möge ein ähnlicher Ruf durch Deutschland von den Ufern der Warno tönen:„Mecklenburg ist unser," und kein Teufel kann uns da« gewonnene Terrain wieder entreißen. Vor circa 14 Tagen fand eine öffentlich- Versammlung in Rostock statt. In derselben entwickelte ich unsere Prinzipien und t otz- dem circa 400 Anhänger der Hirsch Duncker'schen Partei anwesend waren, trugen wir in dieser Versammlung den Sieg davon. Ich mußte der Versammlung das Versprechen geben, iu 14 Tagen wieder zu erscheinen, um, wozu es am selben Abende zu spät war, die DiScussion mit unseren Gegnern aufzunehmen. Die 14 Tage waren verstrichen und ivar natürlich wieder auf dem Platze. Aber auch die Gegner hatreu Nichts versäumt, um die Niederlage auszu- wetzen. Nach Art der Berliner Fortschrittshclden haben sie Arbeiter auf Arbeiter gehetzt. Ihrem Aergcr halten sie in nachstehender Annonce Luft gemacht: „Schwarze Bande! Heute Abend 10 Uhr im Rauch- ange: Große Borstellung:„EinRichter" oder„Der Ha s- wurst auf Reisen", großes Spcktakelstück mit lebenden Bil- dern. KU. Der angekündigle auswärtige Gast kommt heute wahrscheinlich zur rechten Zeit, weshalb sämmiliche Schwarze in Gala-Uniform mit Kratze nnd Besen zu erscheinen haben. Der Häuptling." Auch einen Bildungsverein hatten sie während der Zeil gegründet, von dessen Wirksamkeit vorstehende Annonce wohl Kunde giebt. Sie berichten darüber wie folgt: „Rostock, 6. Dec. Am Sonnabend Abend fand im Lokale de« Gewerbeverein« die erst- Hauptversammlung des Arbeiter-Bildungsvercin« statt. Herr Kröger eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Ansprache, die Bedeutung der Arbeiter-BildungSvereine hervorhebend und das Beste siir den ncugegrllndeten erhoffend. Zugleich sprach er den Männern, welche sich besonders nm da« Zustandekommen de« Verein« verdient gemacht haben, so wie dem Gewerbe- vereine den Dank de« Vereins au». Hierauf schritt man zur Wahl de« Vorstände«, welche statutenmäßig mittelst Stiminzettel und Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu er« olgen hat. Derselbe besteht au« 9 Mitgliedern, welche die verschiedenen Aemter ebenfalls durch Wahl mittelst Stimm- zetteln unter sich vertheilen. Da» Resultat der Wahl ist be- reit« berichtet und haben wir hierzu nur noch nachzutragen, daß auch Herr Griese in den Vorstand gewählt ist. Nach Beendignng der Wahl wandte sich Herr Dr. Brunnengräber au die Versammlung, indem er dieselbe in krästiger Ansprache aufforderte, gleich heut« einen Akt männlicher That zu voll- ziehen und sich offen gegen da« maßlose Gebahrcn der Lassallcaner zu erklären, und stillte schließlich den Antrag. der Verein möge den Vorstand beaustragen, die nöthigen Schritte in dieser Angelegenheit zu thun; was auch von der Versammlung unter lebhafter Zustimmung augcnommen. Der Vorsitzende schloß darauf die Versammlung. Die ge- wählten Vorstandsmitglieder traten darauf noch zu einer Sitzung zusammen, bei welcher Gelegenheit Herr Sievers durch ein Geschenk(Nieritz' Volkekalender für das Jahr 1870) den Grund zur Vcrcinsbibliothek legte." Ja die Gründung dieses Verein» war ihnen noch nicht genug. Sie verbreiteten tausend- von Exemplaren de« nach- stehenden Ausruf«: nachfolgenden Bericht in die„Rostocker Zeitung" einznrückent.. „Rostock, 6. Dec. Die zu beute Abend von deif��' Lassalleanern einberufene Versammlung wurde von Hereil � Richter au« Hamburg eröffnet. Nach einer längeren AnJj� k. svrache forderte er zur Bildung de» Büreau« auf und wur£. den mit bedeutender Majorität zum Vorsitzenden Herr �- Kröger, als dessen Stellvertreter Herr E. Kröger und Schriftführer Herr Dr. Brunnengräber gewählt. Die Lassalle ich: Partei hatte somit schon bei der Wahl des Bureaugi eme Niederlage erlitten. Herr Richter, der nun zunächst das! Wort erhielt, wußte sich denn auch gewißcrmaßen in di» -t innumg zu schicken, indem er heute sich ei»es gemäßigte-f reu �.ones befleißigte, als er in der ersten Versammlung! lllr gut fand. Auf welche Art da», was er den Arbeitern verheißt, zur Ausführung zu bringen ist, legte er übrigen« Rem auch heute nicht dar. Nach ihm erhielt Herr Dr. Witt daSKg vnug>' Capit die Ar bat di tichneten da« T r Versa Gesetz b Wort,»m Herrn Richter zu widerlegen, und schlug der selbe nach längerer Rede nachstehende Resolution der Ver sammlung zur Annahme vor:„Die Arbeiter Rostocks stehen fest und einig zusammen auf dem Boden der neu erwor- denen Coalitionsrechte und Genvssenschastsgesetze; sie ecken- nen in den Gcwerkvereinen den richtigen Weg zur Berbeffe- rung ihrer Lage und zur Versöhnung von Capital und Ar- beit." Hierauf erhielt Herr Richter abermals das Wort zu seiner Bertheidigung. Herrn Dr. Witte, der ein Gleiche« thun wollte, wurde dies von den Anhängern des Herrn j""* Richter durch unaufhörliche» ohrenzerreißendes Pfeifen nnd l* Brüllen zur Unmöglichkeit gemacht. Weder den beiden Bor-f' sitzenden, noch Herrn Richter selbst war eS möglich, die Ruhe Zfllerti i'üeder herzustellen, und zeigte e« sich recht deutlich, wohin«c«u< Reden, wie sie Herr Richter vor 14 Tagen gehalten, führen; wir hie stSordni Ich. A. m S, i den un klrbeite finelent Anbin fcllg. d Liilgli im s fp 'ng au IVers seine eigene Partei, die er bei Beginn der V-rhand ungen gebeten hatte, sich ruhig zu verhalten und parlamentarischen Takt zu bewahren, war ihm über de» Kopf gewachsen und ließ keinen Reduer mehr zum Worte komme», so daß sich der Vorsitzende genöthigt sah, die Versammlung ohne Resul- tat wieder aufzulösen. Der Belle-vue-Bierkeller erwies sich als viel zu klein. Die Menschenmenge, welche nicht mehr in den Saal hinein konnte, war fast bedeutender als die im Saale befindliche und tobte und schrie zum Theil wie toll. Bei dem Hineindräugen in den Saal wurden verschi.denc Fenster zertrümmert." Die colossale Niederlage sollt- durch diesen Artikel vcr- deckt werden. Hilft aber Nicht«, denn ganz Rostock legt feer einmüihig Zeugniß ob von der riesigen Niederlage, welche: di- Fortschrittler in seineu Mauern erlitten haben am 6. De- chi �u cembcr anno 1869.— In Schwerin, wo ich folgenden 1 u Tage« war, herrscht ebenfalls ein ausgezeichneter Geist und s,,�. eine rege Bciheiligung. Bei meiner Anwesenheit in Schwerin, 14 Tagen machte der„ehrliche" Usrek Bekanntschaft Hashx i'■""'"** 21 ; Herr in St Iidie 1 fcomm Hier di vor mit de» unzarten Mecklenburger Fäusten. Unsere Partti- —-■' giflßend und für ihre Arbeite: genossen in Mecklenbuag herzlich Gastfreundschaft dankend, zeichnet" E. B. Richter. * Dje Literaten de« edlen Mecklenburg verstehen da» Verdrehen der Thatsache» zwar auch, jedoch noch lange nicht so gut, wie die Berliner„VolkSzeitung'" Versammlung schreibt: welche über diese umuuuuij(u/iviv».. „Der Laflalleaner Richter aus Hamburg hatte sich hier 9i Fort wieder eingesunden, um seine vor vierzehn Tagen gegebene Leiter „Rostock, 6. Dec.: Die nuterzeichneten Borstände er- suchen Sic eben so fteundl-ch al» dringend, die heute Abend im Lokale der Belle-vue statlfindende Arbeiterversammlung, in welcher der Lassalleaner Herr Richter wiederum Bor- träge halten und eine Debatte einleiten will, zu besuchen. Für«in erfolgreiches Entgegentreten vernothwendigt es sich, daß Sie eine halbe Stunde vor Eröffnung der Versamm- lung, also pünktl'ch um 7 Uhr, im Versammlungslokale er- scheinen und den untenstehenden Vorständen sich anschließen. Der Ernst der Sache wird Sie gewiß veranlassen. Alle« mit un« aufzubieten, um da« freche Gebahren der Lassalleauer sür immer in Rostock unmöglich zu machen. Der Gesammt- ausschuß hiesiger Gewerkoereine. Der Vorstand de» Arbei- ler-BildnngsvereinS." Punkt 7 Uhr war da« Lokal zum Erdrücken voll. Bei der Wahl de« Bureau« war die Majorität unentschieden, weshalb ich, um den Gegnern keine Gelegenheit zum Scan- dal zu geben, den Vorsitz ihnen überließ. Im Garten und aus der Skaße wogten noch Tausende von Arbeitern aus nnd ab und versuchten vergeben« in da« überfüllte Lokal zu kommen. Ich begann mcinen Vortrag. Mit unzetheilter Ansmerksamkeit folgten die Hörer demselben und al« ich ge- endet, da zum Schrecken der anwesenden Bourgeois, folgt- demselben ungetheilter, ja stürmischer Beifall. Jetzt wurde e« den Herren ein wenig heiß. Dr. Senator Witt springt aus die Tribüne und will mich widerlegen; die Versamm- lung unterbricht ihn mit den Rufen:„Der Kerl lügt, run- ler mit ihm." Von außen werden Fenster eingedrückt und nervige Fäuste langen herein mit dem Rufe:„Langt un« den Doktor raus". Zu welchem Zwecke weiß ich nicht; wahrscheinlich sollte der Herr Senator geliebkost w rden. Jetzt hatte der Vorsitzende keine Macht mehr über die Ver- sammlung. Viele der Anwesenden verlangten, daß ich spre- chen sollte, und so mußte selbst ich dem Doktor erst wieder Ruhe verschaffen. Nachdem er geendet, gelangte ich wieder zum Worte und melkwürdiger Weise jetzt alle« still, abgc- sehen davon, daß mich die gesummte Versammlung mehrere Male mit stürmischem Beifall un erbrach. Dr. Witte hatte sich abermals zum Worte gemeldet. Doch als er wieder anfing, in gemeiner Weise zu schimpfen und un« zu verdäch- tigen, brach ein Sturm de» Unwillen« los. wie ich ihn»och nirgend gehölt. Alle« drängte nach der Tribüne. Dr. B r u n- ncngräber bat den Vorsitzenden, er möge schnell die Ver- samu.lung schließen. Der Vorsitzende ihat e», und am gau- zen Leibe zitterud, schnaubend vor Wuth drückten sich die FortschrittShelden von dannen, um so schnell wie möglich Gastrolle farlzu'etzcn. Di« Niederlage desselben begann damit, daß die gedrängt volle Versammlung in daS Bureau Mitglieder der Hirsch-Duncker'fchen Gewerkvereine mit be- deutender Majorität wählte. AI« darauf solgende Resolu- tion vorgeschlagen ward:„Die Arbeiter Rostocks stehen fest und einig zusammen auf dem Boden der neucrworbenen Coalitionsrechte und Genossenschaftsgesetze, und erkennen in den Geweikvereinen den richtigin Weg zur Verbesserung ihrer Lage und zur Versöhnung von Capital und Arbeit", erho- den die Anhänger des Herrn Richter in bekannter Weise einen solchen Scandal, daß die Versammlung resultatlos ge- schlössen werden mußte." Man sieht au« Obigem, daß zwar die mecklenburger Li- teraten c« au« dem Grunde verstehen, unsere Parteigenossen al» Scandalmacher hinzustellen, daß sie aber ihren Berliner Collegen nicht das Wasser reichen. Die„Volksztg." hat ken Bericht so geschickt zusammengezogen, daß e« scheint, als hätten in dem Augenblicke, wo eine fortschrittliche Rc- folution vorgeschlagen warde, unsere Parte genossen die Ver« sammlung durch Tumult gesprengt, um die Annahme der- selben zu hintertreiben. Während die„Rostocker Zeitung" sehr schlecht die Thatsache verhehlt, daß die Arbeiter in der Versammlung selbst für unsere Priucipien gewonnen und von der� Bonrgeoisie abgefallen sind, weiß die„Volksztg." dieser Tbatsache hübsch ihr Lügenmäntelchen umzuhängen. Eine Prämie sür die„Volkszeiiung!" Schwerin, 3. Dec.(Versammlung.) Heute fand hier wieder eine Versammlung statt, iu rvelcher mehrere hundert Personen anwesend waren, meisten« Arbeiter Herr Richter au« Wandsbeck hielt einen Vortrag, welcher von den Anwesenden mit dem größten Beifall aufgenommen wurde. Nach Beendigung desselben forderte der Vorsitzende Herr Radloff die Anivesendcn auf, eine Widerlegung zu veisuchen. Alsbald trat Herr Aorck au« Harbnrg auf und hielt ebenfalls eine eine halbe Stunde dauernde Rede, er wurde aber am Ende ausgetrommelt. Herr Richter wi- verlegte sodann die Aussage seine« Vorredner« vollständig. Herr?)orck nahm jetzt ivieder das Wort, ober statt der vorher herrschenden Ruhe, trat jetzt ein Sturm ein. Der Vorsitzende bemühte sich jetzt, die Ruhe wieder herzustellen, wa« ihm auch gelang, aber kaum hatte Herr Aorck einige augreifeude Worte gesprochen, so begann der Sturm wieder. Der Vorsitzende oersuchte es noch zweimal, die Anivesenden zu beruhigeu, aber unsere Miiglieder waren zu sehr erbost, über die Frechheit der„Ehrlichen" und c» erscholl von allen Seiten der Ruf, wir wollen von dem Unsinn nichts mehr hören. Um für Herrn Dorck voraussichtlich schlimme Folgen zu verhüten, wurde die Versammlung geschlossen, llcbriqen« hatte Herr Jorck den ganzen Busen voll Schmähschrisleu, welche er im Lokale austheilte, worüber sich die Anwesenden jedoch nur amllsirten. Einige Maurer und Z mmerleute, die ein ganze« Buch Papier erhielten, meinten, daß sie nun sür einige Zeit mit Frühstllckspapier versorgt seien. Darum, Brüder, stehet alleroit« fest zur Fahne, zu der wir geschwo- ren haben. Mit Gruß A. Radloff. M. Schumacher. Frielinghausen, 7. Dec.(Volksversammlung.) Part SilSim 'i- daß rchtei d da en, i svlg ßt, d Wiche fan parle hesam spru den Rest em a Iben em .ein der ich stri bort habe. eitei die« lern . rrzcichneter hatte auf Sonntag den 5. d. eine Volksver- ni»fang anberaumt, und Herr S. Köchy au« Remscheid i-liil• Ungeladen; derselbe erschien in Begleitung einiger Rem- rout' L.cr. Parteifreunde. Die Versammlung wurde vom einzeichneten eröffnet. Vorsitzender wurde Herr Rinck .'nui Remscheid, Stellvertreter Herr E. Weber au« lalle'« �'Dahlhausen und Unterzeichneter Schrifti'llhrer. Tages- renua nng war: Die Ausbeutung der Proletarier durch üdaS �apUalmacht. Herr Kochy wies genau nach, u die Arbeiter durch die Capitalmacht ausgebeutet würden, -igt-, �at die Versammlung, aus dem von F. Lasialle vor aluna'chn�cn Wege vorznschreiien. Alsdann schilderte der R-o> eitern � Treiben der Fortschrittspartei in den letzten Ber igen« � Versammlungen. Nachdem Herr Köchy noch das Ver t dass I der« Verstehen! rwor-j erken« chesse- > Ar- üschen i und S sich liesul- 3 sich mehr >ie im : toll. i-dene l vor- k legt velche csetz besprochen hatte und Unterzeichneter, so wie Herr felfer im nämlichen Sinne gesprochen hatten, wobei tlichc Redner, besonders Herr Köchy, allgemeine lwmung fanden, wurde die Versammlung, da die cheder der Hand- und Fabrikarbeiter noch eine geschlos Mitgliederversammlung abhalten mußten, geschloffen. Berliner Mitgliedern rufen wir zu:„Bleibt treu der t Lassalle'S und haltet fest an dessen Organisation, dann SÖoit P'' wit Recht ausrufen können: Berlin gehört >jchi,si/ Emzeichnungen in die Listen de? Allg. deutsch. Arb- Herrn mi hernach in die der Gewerkschaft der Hand- und i und pttarbeiter fanden zahlreich statt Mit social- demokrati- Bor- �». Handschlag R. Marr, Schriftführer. Ruhe BJcrtftcr, im Dec.(Arbeiterversammlungen. uohin»e Ausbreitung.) Am Sonntag den 21. Nov. hiel- hnn; wir hier eine allgemeine Arbeiterversammlung ab. Die .ingen socdnung war: Die Arbeitet bewegung und der Allg. ch. Aib.-Verein. Die Herren Winkelmann und m S,, sowie mehrere Freunde aus Bielefeld waren er- >en und sprachen eingehend über die heutige Ausbeutung lrbeiter durch das Capital, das eherne Lohngesetz, das welend in Englaad und Belgien und die Metzeleien Aubin und Seraiug. Sie forderten zum Eintritt in Allg. deutsch. Arb.-Verciu auf, worauf eine gute An- Mitglieder beitrat. Den Heiren Winkelmann und Ms sprechen wir unfern Dank für die kräftige Unter- ag aus. Am Sonniag den 28. Nov. hielten wir eine e Versammlung ab, in Folge dessen bis jetzt circa 50 lieber beigetreten. Arbeiter, aufgewacht, vereinigt Euch dem Banner Lassalle'S! Auch Ihr, Revensberger, . De- ch, Eurem Schlaf zu neuem Leben und schaart enden> unser Banner! Denkt an die nächste Wahl! t und social-demokralischem Gruß . Fritz Hosch, Schristführcr. Nchast Halberstatt, 29. Nov.(Versammlung.) Soun- lartei-»,,, 21. d. M. hielten wir eine Versammlung ab, wozu ihre»rbeiter hiesiger Stadt und Umgegend eingeladen wa- r- iHerr Hurtemann wurde Vorsitzender, Herr Dietz- it da»'n Stellvertreter. Der Vorsitzende reserirte zunächst nicht 1 die letzten Berliner Vorgänge, welches mit Beifall diese(»vmmen wurde; er beleuchtete dann die Stellung der 'ier den foitschrittlichen Abgeordneten, überhaupt dec h hier � FortschrillSbourgeoisie gegeuüber, und wieS nach, daß zebene Pbeiter von jenen nichts zu hoffen hätten, sondern eine egann' Partei bilden müßten. Herr Hurlemann setzte dann urcau Auseinander, wie die Agitation zu betreiben sei. H-rv it be> tlze sprach in demselben Sinne. Herr Lampe er- £ daß die Abgeordneten der Fortschrittspartei immer echten Forderungen der Arbeiter zu unterdrücken such- d daß sie, wenn dieselben einmal zum Schein etwas n, nur immer Halbe« schafften. Herr Dietzmann folgende Resolution ein:„Die heutige Versammlung cht, daß die am 7. d. M. in den, wie es heißt, sonst Glichen Räumen de« Soncerthauses zu Berlin tagende "irsammlung durch ihr Vorgehen gegen die Fort- >partei bewiesen hat, daß sie gerecht und im Interesse iesammten deutschen Arbeiterpartei gehandelt hat. s spricht die heute hier tagende Versammlung von Ar- > den Berliner Arbeitern ihre vollste Anerkenung aus." ! Resolution wurde einstimmig angenommen. Herr ein an n erklärte alsdann, daß e« nolhwendig sei, den 'den des„ehrlichen" Herrn NaterS ein Ziel zusetzen, iesem Grunde seien die Herren Wön ig lind Krämer geln und PIl« au« WollmirSleben anwesend. Herr derichtet zunächst, daß in WolmirSleben Geld für die Ii strikcndcn Maurer gesammelt sei, da» er dem NaterS dortigen Versammlung, um hier abzuliefern, über- habe, d-S sei aber nicht geschehen, mithin sei da» Geld heiler unterschlagen. Herr Pils erklärte sich jederzeit die» eidlich zu erhärten. Dann schilderte Herr Wönig lein die Schwindeleien de« NaterS in dortiger Gegend. > hatte sich wohlweislich nicht in diese Arbeiterversamm- begeben. ES folgte nun eine Debatte, wie man gegen lrgehen wolle, an der sich die Herren Lampe, Hur- >n, Schulze und Dietz beth-iligten. Endlich wurde � Resolution einstimmig angenommen:„Die heute hier dielten Arbeiter Halberstadts beschließen, den Handel«- E. NaterS in keiner öffentlichen Versammlung als ' wieder hören zu wollen, weil derselbe der Arbeiter- Mg durch Reden und Thaten nur zum Schaden ge- "nd nie wieder Mitglied der Arbeiterpartei sein kann. .soll Nater« durch Hurlemann aufgefordert wer- "duen 14 Tagen in einer öffentlichen Versammlung, �iag er selbst 5 Tage vorher zu bestimmen hat, zu 'm und sich persönlich zu vertheidigen." Herr Pils db, in dieser Versammlung anwesend zu sein. Der Mde forderte dann nochmal« auf, sich in die Listen Mpser für die Arbeiterrechte einzuzeichnen, wa« denn «hrsach geschah. Mit social-demokratischcm Gruße Weber, Schriftführer. �ttin. 10. Dec.(Brutalität der Bourgeoisie.) ? Nacht wurde unser Bevollmächtigter, Herr Arm- ? den die hiesige Bourgeoisie noch wegen der verschie- �trikc« gewaltig aus dem Strich hat, als er ein verließ, von einer Anzahl junger Kaufleute über- ! dnd dermaßcu mit Mefferstichen, Schlägen und Fuß- ilNnißhandelt, daß er wie todt liegen blieb und erst �»»gekommenen Wächtern fortgeschafft wurde. Im (tat er fünf schwere Wunden und es ist nach der Er- � de» AizteS ein glücklicher Zufall, der bewirkt hat, 7«me Auge nicht verloren ist. Herr Armborst ist für : fand ehrere Herr von nmeu tzende ng ,U f und >e, er r wi- lndig. t der Der tcllen, einige üeder. enden rbost, allen mehr olgen igen» ifteu, enden leute, 1 nun >rum, chwo- eher. -ng.) längere Zeit arbeitsunfähig. Wir Stettiner Arbeiter aber «erden uns für diese Brutalität schon revangiren. Mehrere Arbeiter. Banenthnl, 9. Dec.(Stiftungsfest.) Sonntag den 5. Dec. feierten die Mitglieder da« Stiftungsfest. Eine solche große Theilnahme hat man hier noch bei keinem Fest bemerkt. Der Zudrang ist hauptsächlich dem Erscheinen der Familie Fischer aus Barmen zuzuschreiben, für deren freund l'che Mitwirkung wir bestens danken. Herr Donätin aus Schlürscheidt hielt eine Ansprache, Herr Lichters die Fest rede. Während der Rede und der Gesänge der Familie Fischer sowie der Mitglieder de« SängcrvereinS, welche drei Lieder vortrugen, herrschte die größte Ruhe. Am Mittwoch Morgen fiel es abermals nnserm Rector ein, gegen uns loszuziehen, und zwar in einer Weise, daß man sich sagen mußte: eine solche Rede gehört wahrlich nicht in ein Gottes- haus. Weiter auf die Rede einzugehen, wäre lächerlich; hätte man interpclliren können, so hätte es sicher an Beifall nicht gefehlt. Zum Schluß der Rede wurde die Nächstenliebe einmal wieder in schönem Lichte gezeigt. Die Anwesenden wurden aufgefordert, un« in jeder Hinsicht hinderlich zu sein, und kräftigen Antheil daran zu uehmen, unsere Organisation zu zerstören, wa« natürlich nur in der Tapiralistcnloge An- klang gefunden haben wird; wir zweifeln nicht daran, daß die Bürger Bayenthal« Christen sind, und darum sich be- sinnen werden: Die Fackel der Uneinigkeit, wie es von der fortschrittlichen Seite gewünscht wird, unter un« zu schleu- dcrn. Auf Einigkeil hinstreben, ist doch wohl christlich ge- handelt. Mit social-demokralischem Gruß Job. Stockhauscn. Beivcnsleth(in Holstein), 6. Dec.(Allgemeiner Bericht.) Wir haben hier auf dem Lande seit einem hal- den Jahre den ,, Social- Demokrat" gelesen und mit vieler Spannung die Arbeiterbewegung in den größeren und klei- neren Städten verfolgt. Die Landarbeiter, besonders die Tagelöhner, welche bei den Hofbesitzern arbeiten, und die kleinen Handwerker befinden sich ja ganz in derselben trauri- gen Lage, wie die Arbeiter in den Städte». Unser Wunsch ist, es möchten recht bald auch die Landarbeiter aufgemun- tert werden, was gewiß seinen Zweck nicht verfehlen wird. E« wurde hier in Beidenfleth am 5. Dec. durch Herrn Meier und durch mich eine Zusammenkunft berufen, an der Landarbeiter und kleine Handwerker sich betheiligte». So viel wie in unsern Kräften stand, machten wir die Ber- samml-ing mit dem Zweck und Nutzen des Allg. deutsch. Arb.-Verein« bekannt und wir erkannten, daß es ihnen an fester Entschlossenheit nicht fehlt. Es haben sich schon 49 Mann dem Allg. deutsch. Arb.- Verein angeschlossen. Wir werden auch dasllr sorgen, daß unsere Nachbardörfer uns uachfolgen. 2m Namen der Versammlung: M. Sachau. Ii.(iZleiwitz, 6. Dec.(Ein Wort eine« Arbeiters au« Obcrschlesien.) Mit wahrer Freude und Genugthu- ung liest man, daß in der sogenannten Stadt der Intelligenz in Berlin, die social-demokratische Partei, in der Oeffentlich- lichkeit überwiegend ist, und die von der sogenannten Fort- schrittSpartei und den Ortsvereinen de« strebsamen Max ein- berufenen Volksversammlungen beherrscht. Mag der langsame Fortschritt immergemüthlichweiter bummeln; wirLassalleaner schreiten rüstig varwärtS, um unser uns vorgesteckte» Ziel zu erreichen, und hallen fest an unserem Princip der Befreiung der Arbeit. Mag das Blatt für Jedermann au« dem Volke, die edle„Volksztg.", über un« herfallen, wir kennen die Ohnmacht der Partei un» gegenüber; die Partei der Selbsthülfe kann uns nicht mehr schaden. In meiner Hei math, Oberschlesien, haben au!> die Agenten der sozenannicn Selbsthlllfe tüchtig gewühlt, aber bis jetzt nur scheinbare Forlschritte gemacht, daß Gebäude welches dieselben ausgc richtet haben, hat keine feste Grundlage, und e« bedarf nur eine« social-demokratischen Anstoßes, um dasselbe niederzu Wersen und aus den Ruinen desselben, ein tüchtige« Bollwerk de« Allg. Deutsch. Arb.- Verein« herzustellen. Angesichts de« großen Strike» der Bergleute in Waldenburg, welche so große Roth haben, geben die Selbsthülfler zum sogenannten Delegirten-Tage der Fabrik und Handarbeitern Festlichkeiten, und importiren dazu allein au» manchem OrtSoerein, der noch lange keine hundert wirkliche Mitglieder zählt, zwei Delegirte, im Ganzen 12 Delegirte an« Oberschlesien nach Berlin, um dort ja ihre Sache recht pomphast erscheinen zu lassen. ES muß doch nach etwas aussehen! Freilich ktstet dieses sehr viel Geld, die Delegirten fahren ja aus Kosten der Vereine, und wenn sich auch ein OrtSoerein von dem andern borgen muß, e« muß gefahren sein. Nun denke ich aber, als wahrer Social-Demokrat und treuer Au- Hänger unsreS großen Meister« Lassalle, da« Geld für diese Spazierfahrten wäre besser für die Bergleute in Waldenburg gewesen. Aber man dachte gar nicht an diese; die dort kön- neu sich ja selbst Helsen, da« lehrt die Selbsthülse. Wie ganz anders steht dagegen unsere social-demokratische Partei da, mit ihrem Wahlspruch:„Einer für Alle und Alle für Einen!" Leipzig, 25. Novbr.(Neue Ausbreitung in Sangerhausen.) Ich hatte meinem Freund Koch in Sangerhausen Lassalle'S Schriften geschickt und ihn ersucht, eine Versammlung anzuberaumen, welche« auch geschah. Am 2l. Nov. begab ich mich nach Sangerhausen in Ueberein- stimmung mit den Mitgliedern und dem Bevollmächtigten. Der volksparteiliche Herr Welke in Frantenhausi» war von meiner Anwesenheit unterrichtet worden»nd e« kam in Folge dessen Abends ein ganzer Wagen voll„ehrlicher" Parteigänger mit Welke an der Spitze angefahren. Ich sammelte meine Leute und begab mich in'S Lokal. Ich wurde Vorsitzender, Herr Koch Stellvertreter, Herr Groß Schriftführer. Ich setzt- nun den Leuten unser Princip aus- einander und eröffnete alsdann die Debatte mit der Auffor- derung, daß ein jeder sich streng an die Sache halten solle. Herr Welke, der nun sprach, ging sofort von der Tage«- ordnnng ab und ich entzog ihm daher da» Wort. Inzwischen ging eine Resolution ein, laut welcher die heutige Versamm- tung vor Sangerhäuser Arbeitern sich mit dem Princip und der Organisation Lassalle'S einverstanden erklärt, ferner mit teintt andern Partei etwa« gemein haben will, als mit der von Lassall- gegründeten Arbeiterpartei. Noch einmal ver- suchte Herr Welke die Annahme dieser Resolution durch per- söul che Angriffe zu hintertreiben. Die Versammlung aber beschloß, ihm da» Wort nicht mehr zu gestatten, und»ch latte meine Roth, daß der Wagen voll„Ehrlichkeit" nur mit heiler Haut davon kam. Ich sprach noch einmal und forderte die Arbeiter auf, sich dem Allg. deutsch. Arb.-Verein anzuschließen, was auch zahlreich geschah. Ich begab mich darauf nach Frankenhausen. Dort hatten die„Ehrlichen" vorher da« Gerücht verbreitet, st- würden mich uiederschla» gen, aber sie hatten wohlweislich nicht gesagt, wie e« ihnen ergangen war. Dienstag ging ich nach Sangerhausen zu Fuß zurück. Ich hatte einen fürchterlichen Weg, die Helme war ausgetreten und ich mußte eine Stunde durchs Wasser waten; nach Sangerhausen gekommen, Höne ich, daß Welke einen Schmähbrics nach dort geschrieben, der aber nicht ge- wirkt hat. Ich fand dort die Wachen doppelt verstärkt und es hieß: der Befehl ist gegeben, daß eS, sowie geblasen wird, ..losgeht". Ihr Forlschrittsmänner blast nur zu! Um 8 Uhr war die Versammlung anberaumt, um 7 Uhr alle« zum Er- d ücken voll; auch an Polizei fehlte es nicht, und Jäger hatte man im Garten aufgestellt. Koch eröffnete die Ber- scmmlulig. Ich sprach eine volle Stunde. Dann meldete sich keiner zum Wort, und als ich dazu aufforderte, kam ein betrunkener Mensch und begann Unsinn zu sprechen. Ich forderte die Arbeiter auf, sie möchten ihn ruhig gewähren lasse», da es sich jetzt zeige, was wir für Gegner hätten; ich hätte auch gehört, heute Abend solle mit mir„Schicht gemacht" werden. Der Polizcibeamte rief jetzt:„Sie dürfen nicht mehr sprechen, bleibe» Sie in Leipzig und wiegeln Sie die Arbeiter nicht auf!" Da hieß eS:„Polizei hinan»!" Ein Gewoge ging hin und her und ich hatte meine Roth, die Leute wieder zur Ruhe zu bringen. Ich sprach noch einmal»nd da sich kein Redner meldete, so forderte ich die Presse aus, wahrheitsgetreu zu berichten, auch nahm ich die Lohnschreiber gehörig mit, was einen Beifallssturm hervorrief. Auch au» Oberwobelingen hatten sich viele Arbeiter ein« gefunden und erklärten, sie wollten beitreten, 49 Mann sind dem Allg. deutsch. Arb.-Verciu sofort beigetreten. Mit Gruß und Handschlag August Leineweber. Ernsdorf, 5. Dec.(Delegirtenwahl.) Die hie- sigen Mitglieder de« Allg. deutsch. Arb.-Vercins haben in ihrer Mitgliederversammlung vom 24. Nov. Hasselmann in Berlin zum Delegirte» für die Generalversammlung ge- wählt. C. Slöber, Bevollm. �crvallös-Ctztll. Für den Allgemeinen deutscheu„ArbeiterfchaftS- Verband". Berlin, 11. Dec.(Der Cen tral-AuSschuß de« Verbandes) hal gestern für die strikenden Lüneburger eine Unterstützung von 159 Thlr. au» der Verbandskasse be- willigt. Auf den Wunsch de« Ausschusses wird das Prä- sidium einen Agitator— den Präsidenten der Metallarbeiter- schaft, Herrn Haustein in Offenbach— nach Lüneburg enden. In einer darauf folgenden zwanglosen Unterhaltung sprachen sich sämmtliche Ausschußmitglieder mit Wärme dafür mi«, daß sämmtliche zum Verbände gehörigen Arbeiterschaften und Vereine aus der bevorstehenden General- Versammlung in ein große« Ganze« verschmolzen werden mögen. Der Berbanbssecretär Ttilckc wird der General- Versammlung über diesen Gegenstand eine Denkschrift vor« legen, in welcher die Mängel und Nachtheile der jetzigen Einrichtung ausführlich dargestellt werden sollen. Allgem. deutsche vereinigte Metallarbeiterschaft. Lüneburg, 9. Dec.(Der seelige Ausschuß und unser Strike.) Schon lange haben wir das Treiben der „Ehrlichen" in Hannover mit angesehen, endlich geht un» die Geduld aus. Bei Anfang unseres Strike« berichtete un« der seelige Ausschuß, daß die Kasse bis auf 192 Thaler er- schöpft wäre, statt un» aber dieses Geld zu schicken, speiste man uns mit leeren Worten ab, bis wir endlich nach drei Wochen 69 Thaler erhielten und zehn Tage später noch 12 Thaler. Diese« Geld stammt aber nicht au» den Haupt- kassengeldern her, sondern ist von Mitgliedschaften zusammen- gebracht. Herr Hamann, warum schickten Sie un« nicht gleich die 199 Thaler au« der Hauptkasse? Dann hätte unsere Sache besser gestanden, aber nun wissen wir es: da» Geld mußten Sie z» dem Congreß der„Ehrlichen" in Braunschweig rechtswidrig verbrauchen. Wir dursten Sie Arbeitergelder zurückbehalten? Sind-S nicht unser aller Gelder? Warum schicken Sie jetzt nicht« mehr, unser Geld haben Sie ja noch immer in Händen, wollen Sie Herr Ha- mann da« Geld zu dem„R-volutionSsond" legen? Sie schreiben höhnisch: wir sollten erst das ABT lernen, da» heißt wohl nach ihrem Sinn, die sociale Frage von der Po- litischen trennen, aber so viel haben wir schon gelernt, daß diese beiden Fragen unzertrennlich sind. Wir streben nicht nach Deceutralisation, sondern nach Organisation, wir wissen, wenn wir Ihnen und Ihrer Dccenttalisation nachgelaufen mären, dann wären wir gewiß längst verloren, denn wir sehen, welche Mühe Sie sich geben. Bon Han- nover ist noch kein Pfennig für den Strike eiuge- gangen, wiewohl dort so viele Metallarbeiter sind. Sic haben die Leute wohl alle zu Mohren gemacht. Sie schreiben:„Herr Tölck- könne wohl Rechnungen machen und Gelder für sich einstreichen, aber zum Auszahlen wäre er nicht bereit," nein, Herr Hamann, da sind Sie denn doch sehr sehlgegangen, wir haben die Beweise vom Gegen- theil, während Ihr Abgefallenen in Hannover unsere Gelder für Euch statnteuwidrig verbraucht. Unserm Präsidenten Herrn Haustein den besten Dank für sein unermüdliche» Wirken in unserer Sache; wir wünschen ihn bald einmal in unserer Mitte zu sehen. Allen Metallarbeitern Deutsch- lands aber rufe ich zu: Schließt Euch dem großen Bruder- bunde an, denn vereinzelt sind wir machtlos, � aber in einer großen organisirten Masse sind wir unüberwindlich! Vor- iäufig meinen herzlichsten Dank allen freundlichen Gebern, die uns so treu zur Seite gestanden haben, aber noch ein- mal muß ich bitten, verlaßt un» nicht iu unserer kritischen Lage. Mit social-demokralischem Gruß Lücken. Eassel, 8. D-cbr.(Lauensteiuer Strike.) Von Herrn Richter ausgesordert, wenn sich noch ein Fehler in der Quittung befinde, diese« zu bemerken, constatire ich, daß ich laut Postschein nach Hamburg geschickt habe am 29. September c. 15 Thlr., was die 59 Thlr. anbetrifft, so ist es damit richtig; ich habe aber»ieuial« 8 Thlr. nach Ham bnrg geschickt. Was die 7 Thlr. anbetrifft, so sind dieselben den Rothenditmold bei Cassel durch Herrn Heusncr g- schickt worden._ Fr. Buhle. Allgemeine Genossenschaft der Berg-, Hütten und Salinen-Arbeiter. Eschweiler, 8. Der.(Wie die Capitalmacht den Arbeitern den Vertrag hält.) Als wir unfern Strike beendigt hatten und die Arbeit wieder ausnahmen, versprach uns der Herr Bergmeister Bauer im Beisein des Herrn Oberbürgermeisters und der Herren Lerch und Rosen, Niemand zu maßregeln. Gleichwohl geschieht dies jetzt hitw fig. Neulich kamen zwei Bergleute zum Obersteiger Kalt hoff, da hieß es, ehe sie noch ein Wort gesprochen hatten: Was willst Du, willst Du Dein Buch haben, willst Du kündigen? Sie antworteten, nein wir wollen nicht lündigen, wir wünschten blos mehr Geld zu verdienen. Sofort bc kamen sie zur Antwort: Wenn Ihr nicht genug verdient, so könnt Ihr die Abkehr erhalten. Sie wendeten sich an den Bergmeister und rekamen dort die Antwort: Es hat der Herr Obersteiger mir einen großen Gefallen geihan, geht nur! Ferner ist seinerzeit versprochen, alle bisherigen Ucbelständc zu beseitigen. Aber dies ist bis jetzt noch nicht geschehen. Drittens wurde ein Beschwerdecomits errichtet, bestehend aus neun Bergleuten und den obenbenanntcn Bürgern, dem die Arbeiter alle Beschwerden einreichen sollten, damit alles beseitigt würde, was bisher zu unserm Nachtheil gereichte. Die Sache hat aber eine andere Wendung genommen wie wir dachten; es wird Manchem, der eine Beschwerde vorzu- bringen Hot, kurz die Thür gewiesen. Es kann wahrlich nicht lange mehr so bleiben, und der Tanz wird wohl bald wieder von neuem beginnen, und zwar noch ganz anders wie das erste Mal. Leiser sitzen wir jetzt im Winter in einer traurigen Lage; eS kommen jeden Tag neue Arbeiter, die im Winter keine andere Arbeit haben als in der Grube und im Frühjahr wieder fortziehen. Deswegen ist letzt ein Strike nicht am Platze, aber im Frühjahr werden wir wohl von neuem losschlagen. Wohlan Brüder, wachet ans an« Eurem Schlaf, es ist noch immer Zeit genug, denn wir haben lange genng unter dem Druck der Copitalmacht ge- lebt. Brüder und Parteigenossen, warum sollten wir nicht für eigenes Recht und Wohl streiten. Stehet treu zur Fahne Lassalles; stehet fest wie Deutschlands Eichen! Hoch die Lassalle'sche Organisation! Hoch der Allg. d utsch Arb.-Verein! Hoch Dr. v. Schweitzer! Mit social-demokratischem G:uß Ein Bergmann. >'L. Der Einsender ersucht uns, seinen Namen nicht zu veröffentlichen, da er sonst von den„humanen" Capitalisten brodlos gentacht werden würde. Allgcm. deutsche Genossenschaft der Hand- und Fabrik-Arbeitcr. Elberfeld, 8. Dec.(An die Mitglieder.) Zurückkommend auf die Bekanntmachung in Nr. 143 des ,,Soc.- Dem." vom S. Dec. ersuche ich nochmals die Bevollmächtigten so wie die Mitglieder, dafür Sorge zu tragen, daß mir etwaige Anträge zur Genera Versammlung, wie auch die Wahl der Delegirten bis zum 15. dss. bekannt gemacht wird. Später eingehende Anträge können nicht mehr gedruckt werden, und es können solche Anträge überhaupt nur mit ausdrücklicher Genehmiguug der Generalversammlung zur Verhandlung kommen. Carl Klein. Allgemeiner deutscher Zimmerer Berein. Ein Beispiel von Capitalistenhumanität trug sich vor wenigen Tagen zu Berlin zu. Der Zimmerallgesell Herr C. F. M eher, ein allseilig als tüchtiger Arbeiter de- kannter Mann, fragte beim Zimmermiistcr Heß um Arbeit an. Dieser fragte sofort:„Sind Sic ver heira th c t' Al» dies bejaht wurde, rief der Meister:„Dann habe ich keine Arbeit für Sie; ich stelle nur ledige Leute an." Das heißt denn doch den Uebeimuth der Capitalmacht aus die Spitze treiben, denn was in aller Welt gehen den Capitalisten die PrivatvcrhSltnisse der Arbeiter, die er ausbeutet, an. Aber es scheint einige Meister wollen sich jetzt im Winter wegen de« Strike« rächen, denn cS hat sich schon verschie- dentlich gezeigt, daß Meister die verheiratheten Gesellen zu- rücksetzen. Fürstenwalde, 7. Dec.(Erklärung.) Den un bekannten Absender des Buches betitelt„Versuch sc." au mich, ersuch- ich, sich ferner keine Umstände ähnlicher An zu machen, da solche BoltsverdummungsiraetätleinS weder bei mir noch bei aride. n Arbeitern Fürstenwaldes Anklang finden. Wir Arbeiter hier lesen den„Social-Temokrat' und Laffalle's Schrrfren.? itzke, Zimmrerpolier. Allgemeine deutsche Manufactur-Arbeiterschaft. Augtzburg, S. Dec.(An die B evollmächtigteC Da noch nicht alle Mitgiiedschaften pro Oktober die Abrech- nungen eingesendet haben, so ersuche ich nochmals alle Be- vollmächtigic, dafür Sorge zu tragen, daß dies sofort ge- schieht. Desgleichen wolle man die Eptrasteucr pro Novbr. einsenden. Mögen die Mitglieder bedenken, daß es dem Kassirer unmöglich ist, geordnete Abrechnung zu liefern, wenn er nicht durch die Mitglieder unterstützt wird Da die Wahl der Delegirten zur Generalversammlung wohl in den meisten Orten schon stattgefunden hat, so bitte ich, mir die Name» derselbeu mitzuthetleu. Neue Ausbreitungen haben in de» letzten vier Wochen stattgefunden in München, Neukirchen, Düsseldorf und Franksurl. Mit social-demokratischem Gruß L. Tanscher. In der am 2. Dec. in Hannover stattgehabten Mit- gliederversammlung wurde Herr Heinrich Pl inke zum Dele- guten für die Generalversammlung gewählt. Derselbe vertritt zugleich auch die Mitgliedschaften Cassel und Lüneburg. Allg. Taback- u. Eigarrcnarbeiter-Gewerkschaft. Altona, 9. Dccbr.(An die Mitglieder.) Mein Circular wird jetzt in Euren Händen sein. Sollte ein Ort vergessen sein, so bitte ich zu reclomiicn. Es wird dies Circular wohl die beste Aniwort für die Gegner sein. D�e lächerliche Schimps.rei des„Boischafiers", der am 4. Dec. das bringt, was im Oktober und nur deshalb geschrieben ist, weil man verkehrt gelesen hatte, brauche ich wohl nicht zu widerlegen. Der„Botschafter" singt sich selber sein Grab- lied. Herrn Franke zur Antwort, daß der Bevollmächtigte I. Herwig in Cassel hiermit bestätigt wird. Die Collegen in Cassel werden mit oem sechsten Kreise zur General- versaminlung wählen. Frankfurt a. M. hat zum Bevollmächtigten W. Schmidt, es gehört zum fünften Kreise. Die versandten Karten sind mit'/s Sgr. zu berechnen. Bei Einsendungen von Schuldscheinen bitte ich eine genaue Liste beizufügen und zu frankireu. Mit social- demokratischen� Brudergruß Georg Winter. Nli. Dem annouymen Schreiber zur Antwort, daß in Osnabrück 195 Mitglieder unserer Gewerkschaft sind. Hemelingen, 9. Dec.(Beitritt.) Am 23. Nov. hielten die Mitglieder deS Allg. Taback-Cigarrenarbeiterverein« eine Versammlung ab, in welcher beschlossen wurde, uns von dem Verein loszusagen und uns der Allg. deutsch. Tab.- Cigarrenarbeiter Gewerlschaft anzuschließen; dies wurde mit allen gegen eine Stimme angenommen. Nun wurde über das vorhandene Geld sowie über die vorhandenen Utensilien verhaudclt, und nach kurzer Zeit wurde folgender Antrag eingebracht: In Erwägung, daß da« Präsidium, da« Di- rectorinm so wie der Ausschuß de« Allg. deutsch. Tab.-Ci- garrenarbeilerverein» in keiner Beziehung der statutenmäßigen Verpflichtung den Mitgliedern gegenüber nachgekommen sind, erklären die Mitglieder hilsigen LrlS in der heutigen B.r sammlung, mit allen gegen eine Stimme, das vorhandene Geld sowie die Utensilien für ihr Eigenthnm und beschließen, sich damit der„Allg. deutsch. Taback- n. Cigarrenarbeiter- Gewerkschaft" anzuschließen. Mit social-demokratischem Gruße F. W. Eildermann, Bevollm. Eassel, 8. Dec.(Zur Beachtung.) Auf die vielen Anfragen an mich diene Folgendes zur Nachricht. Ich werde der Erklärung, die ich auf der Bielefelder Gen-ralveriamm- lung gegeben, nämlich daß ich zum Verband halte, treu bleiben. Ich könnte vieles, n a« meine Person anbetrifft und was über die Generalversammlung veröffentlicht ist, be- richtigen,>«ill es aber jetzt nicht thun, vielleicht später. Ich möchlc aber mein- Parreifrenndc bitten, sich doch nicht zu viel um die Person Fritzsche's, sondern hauptsächlich um die �ache bekümmern*). Mit social-demokratischem Gruß Fr. Buhle, Cigarrenarbeiter. *) Die in der letzten Zeit gegen Flitzsche gerichteten Einsendungen sind ohne Ausnahme Bertheidiguugen gegen Angriffe, die von Fritzsche resp. seinem„Bot- schafter" gemacht sind. Wenn dieser unerquickliche Kamps fortdauern sollte, so ist dies lediglich unser» Gegnern zuzu- schreiben, die unsere Frenndc, z. B. Ackermann in Leipzig, iu einer Weise zu verleumden Pflegen, die zur Antwort zwingt. D. Red. UermifÄltZ. *(Ein Fabrikreglement.) Um zu zeigen, wie weit die Habsucht und überhaupt unsere jetzigen gesellschaftlichen Zustände die Menschen bringen können, thcilen wir aus dem Fabrikreglemeut der Herren Killing& Rath zu Eckesey bei Hagen folgenden Absatz mit:„Wer von dergleichen Vergehen auf irgend eine Weise Kennlniß erhält, ohne da« von sofort seinen Vorgesetzten Anzeige zu machen, erleidet einen Lohnabzug bis zu 5 Thlrm und kann außerdem sofort nillaffen werden." Also wenn ein Arbeiter seinen Mitarbeiter nicht denuncirt, soll er bestraft werden! Die königl. preuß. Regierung hat sogar die Denunciantcnanthcile bei der GenSdarmerie sc. fallen lassen, weil sie die kolossale Unmoralität erkannt hatte.— Diese Schlotjunker stehen so- nach mit ihren liberalen und moralischen Ansichten tief noch unter einer r-aclionärcn Regierung— ihrer politischen Gesinnung nach sollen dieselben national-bberal sein. r. kfe s itlvd dv« kick bei stl Brirfikastcn. Herrn K. und O. in Elberfeld: vorige Nummer zu spät hier eingetroffen. Annoncen für die F ü r D e r l i n. Allgemeiner deutscher Arbeiter- Verein- Mitgliederversammlung Sommbcnd, dcn 18. Decembcr, Abends 8'- llbr, im Etablissement„Vauxhall", Dresdcnerstr. 96. H. pr Tagesordnung: Vortrag de« Präsidenten über seine siebenwöchentliche Organisationsreise, die letzten Parteivorgange M und den Zustand der Partei im Allg-meinen. Discussion. Die Mitglieder der zum Verband gehörigen Gewerkschaften sind eingeladen. Tie Presse hat Zutritt. _ Im Auftrage: Der Bevollmächtigte C W. Tölcke.___________ Berlin !nen n a er: t'fl'c lämi ft ei At 'ß c am! !t eil i a im 'farni Für zjamdurg. Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglieder de« Allstemeillkn deutschen Arbfiter»Bereinö Montag, den«». December, Abend«» Nhv, in Jacob'« Tivoli, St. Georg. Tagesordnung: 1) Abrechnung für Monat November.— 2) Verschiedenes. Die Mitgliedskarten sind vorzuzeigen. Lchder. Für Lerlin. Oeffentliche Versammlung T) Blei f£ leih in Für Altona. Geschlossene Versaminlung der hiesigen Mitglieder des Allfikmeiuell deutschen Ardeiter- Bereins Mittwoch, den»S. December, AbcndSprcic.»Uhr, iu Wittmaack's Salon, Große Bergstraße. Tagesordnung: Delegirtenwahl. Georg Winter, Bevollm. Für Paris. Dic hieslfieil Lassalleaner versammeln sich jeden Dienstag Abend: im deutschen Casino(Harmonie) 64, nie Faubourg St Marcin. Allg. Für Perlin. deutsch. Maurcr-Derein. Geschlossene Mitgliederversammlung Mittwoch, den IS. December, Abends H Uhr, in Woltcr's Lokal, Neues GrsellschaslshauS. Tagesordnung: Besprechung der Annäge zur Generalversammlung. KB. Da in dieser Zeit viele Camwaden, wegen Mangel an Leichästigung in ihre Heiinath reisen, so eesuchc ich dieselben, in dieser Versammlung noch recht zahlreich zu er- scheinen.___ E. Grändorss. Für Prr in. Allgem. deutsch. Zimmerer-Vcrein. Versammlung Montag, den IS. Dec., AbendS H Uhr, in Baabe'« Lolal, Große Franksurlerstr. 87. Tagesordnung: 1) Innere Vereiusangelegenheiten.— 2) Fragekasten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Otto Kapell. �Ür Drrlin. Generalversammlung särnmtlicher Zimrnerlcute Berlins Montag, den IS. December, Abends» Uhr, in Baade'S Lolal, Frailksurlersnaße 87. Tagesordnung: 1) Ki-sscnbericht der Strikekasse für Monat November. 2) Wichtige Angelegenheiten iu B.treff des Verhaltens der Meister in der jetzigen Zeit. 3) Zweck dw Strikekasse und ihre Wichtigkeit als Mittel gegen die Wortbrüchigkrit der Meister. 4) Der Strike der Bergleute in Waidenburg. Um zahlreich S Erscheinen ersucht A. Wolf. der Mitglieder der Allg. deutsche vercin. Metallurl'eiterschaft und des Gcwcrkvcreitts deutscher.Holzarbeiter Dienstag, den M. December, AbendS S1, Uhr, im Happoldt'scheu Lokale, Prinzenstr. 72. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Tölcke: Ueber die Arbeiterbewegung. 2) Der Lüneburger Sliike der Former. Referent: Herr Lübkert. b'B. Dic sämmtlichen Metall- und Holzarbeiter Berlins »verde» ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. F. Werthmann. W. Schwekendick.____ 'anr Na .„.-Für Lcrlin. llg. deutsch. Schuhmacher-Verein. .. V c r s a m m l u n q *tn•3- December, Abends 8 Uhr, in der alte» Jakobsstr.83, Eing im Durchgang Caffö I estel.) !» f 1'eÖte Bcrsainmlung vor dem WcihnachtSfeste >st,>o bitte ich, recht zahlreich zu erscheinen. Ziclowsky. >sai ■ran fylr dc sZen Men itite ".d s- b: IQ ml -für Hamburg. Allg. Tabacks- a. Eigarrcnai beiter-lßcwtckf�� Geschlossene Milgliedcrversammluiig Mittwoch, den IS. Dec., AbendS» Uhr, in Eberhan's Lokal, Zeughansma.kl 31. 2) Delegirten« T a g e s o r d n n n z: 1) Anträge zur Generalversammlung. wähl.— 3) Verschiedenes., Die Mitgliedskarten� sind vorzuzeigen. Es bittet, recht zahlreich zu erscheinen A. Strathma nw I Hin si Q Hb ptio w Für Altana. AUgcm. deutsche Gewerkschaft der Schneider, Skürschner und Kappcnmacher. Geschlossene Mitgliederversammlung Montag, den i». December, Abends 8 Uhr, im Schncider-Amlshanse. Tagesordnung: 1) Monail che Abrechnung.— 2) Wahl eines Delegirten zur Geucrawersammlung.— 3) Verschiedene«. Die Mitglieder werden g-bcten, ja alle zu erscheinen. diB. Die Mitgliedsbücher sind vorzuzeigen. I. H. F. Mever. h-, lerl km Nu nv Nc tQ per Hie pde |f( m X 'g- SHrnl söit R. Bergmann in Berlin.— Verantwortücher Redoktmr und Verleger: W. Grüwel m Berlin. Die Delegirten zu den Generalversammlungen, welche freie Onaniere zu erhallen wünschen, werden ersucht, diese« brieflich Herrn August Kapell in Berlin, Pionier- straße 12a milzuthcilen. Nur solche Anmeldungen können berücksichtigt werden, welche bis spätestens SS. December direkt bei Herrn Kapell eingehen.. Berlin, 9. December 18�9._ C. W. Tötete._