etir. 8. Berlin, Mittwoch, den 19. Januar 1870. Sechster Jahrgang t, wi 5.-M. unden. zahlen Die Lagen vorher rigens eren F er: ends Social- Demokrat. urterfiese Zeitung erscheint drei al wöchentlich, und zwar: Generdenstags, Donnerstags und e. Sonnabends Abends. F Otto Organ der focial- demokratischen Partei. bonnements Preis für Berlin incl. Bringerlohn: vierteljährlich 16 Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne Nummern 1 Sgr.; bei den Postämtern in Preußen 16 Sgr., bei den außerpreußischen Postämtern in er: Deutschland gleichfalls 16 Sgr.,( 56 Kreuzer südd. Währung.) ends Saale 2) Sit erf amm Werth Redaktion und Expedition: Berlin, Gitschinerstr. 17. Bestellungen werden auswärts bei allen Postämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegenommen. Inserate( in der Expedition aufzugeben) werden pro viergespaltene Petit- Zeile mit 3 Sgr. berechnet; ArbeiterAnnoncen die Zeile nur 1 gr. Agentur für England, die Colonien, Amerika, China und Japan Mr. A. Duesing 8 Little- Newport- Street, Leicester- Square. W. C. London. Biel Mit dem 1. Januar hat ein neues Viertel- Augenblid noch nicht genügend durch den Klassen gelei Rochefort's wäre zu Nichte gemacht. Roche- ftrebungen weder die Freiheit des Einzelnen irs abonnement auf den ,, Social- Demokrat" tampi berangebildet und organisirt sind, um die fort's Abwiegelei und Feigheit finden auch bei ver- noch die Ordnung und Sicherheit des Ganzen beitelonnen. Wir ersuchen diejenigen, welche Entscheidung selbstständig herbe zuführen. schiedenen deutschen Zeitungen eine heldenmüthige zerstört werde. Diese feste Hand würde sie halten habonniren wollen, dies sofort zu thun. Ja, diese doppelte Furcht der Capitalistenklasse Unterstützung. Die demokratische Zukunft" und ausstrecken auch in dieser Angelegenheit und Dss die Bestellungen werden auswärts bei den vor dem ihre Einkünfte ausbeutenden Militärdes- schreibt: im Uebrigen sich vollkommen unparteiisch, wie sie potismus und der von ihr selbst ausgebeuteten Ar- Die republikanische und antibonapartistische Mani- es auch bisher gethan, zwischen den Gegenfäßen r. 120 stämtern, in Berlin bei der Expedition, Git- beiterklasse verhindert nicht nur, daß sie selbst dem festation, zu welcher das Begräbniß des unglücklichen halten. Nach dem Abg. Lent ergriff der Herr ht, sanerstr. 17, und bei allen soliden Zeitungs- Despotismus gegenüber Ernst macht, sie lähmi Viktor Noir Anlaß gegeben hat, war eine der großar- Schulze- Delitzsch das Wort, um in bekannter Weise diteuren gemacht.( Preis vierteljährlich auch jeden Volksführer, der sich auf die radikale tigsten, welche Paris je gesehen hot. Die Entfernung seine Ausfälle gegen die verhaßten Social- DemoSgr.) Bourgeoisie mit zu stüßen gedenkt. Dies sehen wir vom Centrum der Stadt bis Neuilly ist sehr groß, und traten zu machen. Der Vorwurf, daß wir mit rbeite( Unter Kreuzband bezogen im nicht- öster- jetzt wieder in Frankreich. ng hischen Deutschland 1 Thlr., im österreichiLeute aller Klaffen aus allen Theilen von Paris herbei, der Reaktion gingen, wurde von ihm in so weit Wenn ein politischer Kampf entbrennen soll, um dem bäbisch Gemordeten die letzte Ehre zu erweisen geändert, daß er sagte, die Reaktion ginge außber Deutschland 2 Gulden). so müssen sich die Klassen, welche gegen die herrschende und dem Hasse gegen das Kaiserreich, der Sehnsucht nach mit uns. Also wir haben die Reaktion mit Die bewährte Thatkraft unserer Partei, also bereits organisirte Klasse, antämpfen wollen, der Republik imposanten Ausdruck zu verleihen. Kein ihren gewaltigen Kampfmitteln im Schlepptau rtal 18 sich auch darin zeigen, daß die allge- gleichfalls organisiren. Eine solche Organisation Handwerker arbeitete; und auf zahlreichen Boutiqen las wiederum wird also von unserem erbittertſten Worte: ,, Wegen ands ne des Parteiorgans durch ein für abgelegt. Gaue Deutschlands durchgesezt wirdmäßig Theil nehmen und die allein einem Bolts- Dabei ließ sich Eins nicht verkennen, wie der Frff. 3tg." Nun aber geht es über uns her mit Lügen und nds uno weit deutsche Zunge klingt, muß der oie genügende Wacht in die Hand geben kann, -Gewocial- Demokrat" in allen Arbeiterhänden zerfällt im Augenblick, wo es zur That kommen amm Wir glauben von den Parteigenossen soll, durch Fahnenflucht der Bourgeoisie von selbst, arten zu dürfen, daß sie mit äußerster und ihr Führer verliert den Muth. rm. 1tkraft für die Verbreitung des Blattes Auf diese Weise sind alle jene großartigen Agiinnenten werden. tationen und Demonstrationen, die in den letzten zwanzig Jahren in Deutschland und Frankreich in Scene gesetzt worden, gescheitert, und werden ferner scheitern. : aft. 3) Gle Zutrit org Des atinsfam " Politischer Theil. Erst dann wird wieder die politische Bewegung eine nachhaltige werden, wenn das fepige Ueber gangsstadium der Gesellschaft einer neuen, scharfen Gruppirung der Klassen gewichen ist. Wenn das gesammte Proletariat von dem Klassenbewußtsein Durchbrungen ist und in mächtiger Straft den geder Reaction, gegenübersteht. jammten gesellschaftlich bevorzugten Klassen, als " dazu regnete es in Strömen, trotzdem eilte das Volk, geschrieben wird, neben seinem Abschen vor wußtsein, daß dieselbe nicht mehr mit den ehemaligen Mitteln gestürzt werden könne und daß gegenwärtig der Barrikadenkampf eine blutige Thorheit sein würde. Regierungsform hat das Volk von Paris das volle Be" der Regierung und der Social- Demokratie traten fest verbunden den Waldenburgern gegenüber, fie bruden gegenseitig ihre Artikel ab. Diese Bundesgenossenschaft sollte aber unsern Freunden auf der Nachher erwähnt dieselbe Zeitung, daß 250,000 liberalen Seite des Hauses doch einiges Bedenken Menschen auf dem Plazze gewesen, die darüber erregen! Also wir sind den Waldenburgern entdebattirt" hätten, ob man losschlagen solle oder gegengetreten! Wo? Bei welcher Gelegenheit? nicht-die gemäßigte Partei aber habe gefiegt. Niemals und nirgends! Wir haben vielmehr die Trotzdem, daß 250,000 Menschen zum Angriff Waldenburger Arbeiter gegen die Uebergriffe der hätten geführt werden können durch ein einziges Reaktion vertheidigt. Es lügt der große ArBerlin, 18. Januar. Wort Rochefort's, blickt aus dem Berichte der beiterapostel! Wir haben die Waldenburger fogar I., Aufwiegeln" und, Abwiegeln" lauten Bukunft" immerwährend die Freude durch, daß mit Geld unterstützt und haben nur die Fehler scharf beiden Kunstausdrücke für die Handlungsweise er das eine Wort nicht gesprochen; sie ist vollgetabelt, durch die Dr. Max Hirsch den Strike ilung Leute, die Volksführer sein wollen und sich ständig zufrieden mit dieser friedlichen Demonstra- ruinirt hat, z. B. das Verschleppen des Strifes ter- tentlasse stützen. eich auf den Beutel und die Presse der Kapition, womit man schließlich nicht mehr einen Hund bis in den Winter hinein und das Auswandern ends Bald brauchen sie das Volk, die Arbeiter als hinter dem Ofen fortlocken kann. Da nun nach von Arbeitern ohne genügende Geldmittel. Dr. der Frankf. 3tg."( Organ des Herrn Sonne- Max Hirsch, Dunder, Schulze und Genossen were ihres Glanzes, als Armee, die der bewaff- Erst dann ist es möglich, die Freiheitspartei, mann), und der Zukunft" entdeckt worden ist, den sich doch wahrlich nicht mit den armen Walzur Armee des Despotismus droht; dann wird die dann auch Gleichheitspartei sein wird, das daß die Regierung in Frankreich nicht mehr mit denburger Arbeitern identificiren wollen. Wenn ollmä#fgewiegelt". Und wenn die Arbeiter als Proletariat, fest zu organisiren, damit nicht, wie den ehemaligen Mitteln gestürzt werden könne wir irgend einmal einzelnes aus der„ Kreuzztg." d vort glauben, daß es einen Rampf gelte für die fest Demonstration und Fahnenflucht," Aufwigeln" sind wir begierig zu wissen, mit welchen Mit- oder anderen reaktionären Blättern abgedruckt schenrechte, daß Ernst gemacht werden solle, und„ Abwiegeln", in kläglichster Weise abwechseln. teln die Eisenacher Bolte partei, die deutschen baben, so geschah es, um dasselbe zu bekämpfen. ruft die Bourgeoisie, die für ihren Geldsack Und darum ist es jetzt Aufgabe der proletari- Revolutionäre" der Zukunft" und der Franks. Doch genug, Schulze, Hirsch und Dunder haben tet, ein plösliches Halt, und der große Bolts- fchen Partei, sich nicht im Schlepptau irgend eines Btg." denn die kaiserliche Regierung in Frankreich ihre Rolle bald ausgespielt, so daß wir nicht mehr Aller weiß sich nicht anders zu helfen, als zum Halbsocialismus, der sich von ver radikalen Beur nieberwerfen wollen. Doch halt- wir wissen es pie wiberwärtige Arbeit auf und nehmen müſſen, zug zu blasen, als ,, abzuwiegeln." geoisie nicht loszusagen wagt, mit leeren Demon- schon- durch den bekannten, passiven Wider uns mit ihnen zu beschäftigen. Am allerwenigsten Seit dem Jahre 1848 erblicken wir immer ftrationen für blos politische Freiheit zu erschöpfen, stand", der seit 20 Jahren der Leitstern der aber können wir uns mit den Ausführungen Neue wieder dieses klägliche Schauspiel. sondern sich vielmehr als Arbeiterklasse fest zu or deutschen Republikaner" war, und dessen größter der conservativen Redner einverstanden erklä Breite alb eine Bewegung für politische Freiheit in ganiſiren, von allen fremden Parteien loszusagen Prophet Staffen- Kappelmann' glorreichen Anden- ren, die ein Loblieb auf die durch Jahrhunn Lande den Höhepunkt erreicht hat, und es und durch energisches Betreiben des erwachenden fens ist. Dihr gewaltigen deutschen Revolu- derte geheiligten Knappschaftstassen" fingen und it, als werde der Militärbespotismus gebro- Claffenkampfes auf fünftige Stürme vorzubereiten. tionäre! Ihr stellt Euch auf eine Stufe mit die das vollständige Hand in Hand gehen werden, erfolgt plößlich eine allgemeine FahHerrn Delescluce, der neben der großen Feigheit der Arbeiter mit den Arbeitgebern als das mit Euch übereinstimmt im Hasse und in der Paradies erklären, wonach die Menschheit zu streShmähsucht gegen uns, gegen die Social- Demo- ben habe. Daß wir das gerade Gegentheil zur fratie. Erringung der gerechten Forderungen des Arbei präc. lucht der Bourgeoisie und der von ihr abhän ider. her: Führer der Volksmassen und die Massen aml then in Verwirrung und weichen endlich auch Enttäuschung zurück. D ug. tann. Rundschau. Berlin, 18. Januar. In den Pariser Arbeiterfreifen. Der gesetzgebende Körper hat am Montag terstandes für nöthig erachten, daß wir die Klaffenends Gemeiniglich nimmt man an, diese Muthleſig- herrscht große Entrüstung über das Verhalten ganz besonders auf Anregung des„ liberalen" gegenfäße bis auf's Aeußerste verschärft wünschen, lon. Diese Charakterlosigkeit falle den Führern allein Rochefort's. Das Bolt hatte seinen Aufruf ernst Justizministers Ollivier mit 226 ge en" 34 Stim- brauchen wir wohl nicht erst ausdrücklich zu erLast; diese seien Feiglinge und Berräther, die genommen, das Volk war erschienen, es war zum men die Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung tlären. 1. A.: Volt betrogen hätten, und nachdem sie ihre Handeln bereit. Rochefort aber, in dessen Hand Rocheforts ertheilt. Dann auch ist es wohl selbstverständlich, daß afen abgenutzt, aus Scheu vor blauen Bohnen ganz allein es lag, ob der Aufstand in Paris Wie man vernimmt, soll der Reichstag des wir die Attentate der Polizeibeamten im WaldenArb. Baus genommen hätten. In vielen Fällen ist losgehen sollte oder nicht, entschied sich für das norddeutschen Bundes zwischen dem 10. und burger Reviere auf das Versammlungsrecht ebenso Metallar Borwurf gerechtfertigt; aber es giebt auch lettere. Die Pariser Arbeiter haben jetzt auch 15. Februar eröffnet und die Session sehr be- scharf verdammen, wie es die Fortschrittspartei nur reund nahmen, wo der persönliche Muth jener zu in dem gefeierten Rochefort nur einen Schönredner foleunigt werden, so daß der Schluß schon Ende immer thun mag und sind wir auch der Meinung, itag eichenden Führer nicht angezweifelt wer- erkannt, der vor ernster Shat zurückbebt und wer- März oder Anfang April erfolgen fönne. daß jene Uebergriffe nur Ausläufer des in Preußen den über ihn, wie über ährliche Größen, den leks müssen also Verhältnisse zu Grunde liegen, Stab brechen. Einer seiner Getreuesten, ein Dunder, unterstützt von der Fortschrittepartei, geNachstehende Interpellation des Abgeordneten herrschenden Systems sind. Im Uebrigen führte die Debatte im Abgeordnicht in Persönlichkeiten, sondern tiefer im 3u Mitarbeiter an der„ Marseillaise", Flourens, der langte am 17. Jan. im preußischen Abgeordnetenhause natürlich zu keinem Resultate. frat e der Gesellschaft wurzeln und die in allen mit aller Energie auf den Marsch nach Paris netenhause zur Debatte: Die Spaltung im Wiener BürgerIr. 15 arländern die gleichen sind, da wir überall bestand, hat sich von ihm losgesagt und ist zur 1) Ist es begründet, daß den feiernden Berglenten( ministerium" wird immer größer und ist Geldes Aufwiegeln" des Volks gegen den Deepo-„ Reforme" übergetreten. Nachdem derselbe in im Waldenburger Kreise, welche auswärtige Arbeits- es doch wahrscheinlich, daß der Kaiser die Entn den as, dem ,, Abwiegeln" desselben im entscheiden einer der letzten Nummern seinem Schmerze in stellen, z. B. in Desterreichisch Schlesien und Baden, lassung annehmen wird.*) Die Arbeiterpartei in derfelboment und endlich einer allgemeinen Er gerechten Klagen über Rochefort's Feigheit Aus- aufsuchen wollen, die Auslandspäffe verweigert oder nur Wien scheint eine vollständig negative Stellung zu edht focfung der getäuschten Arbeiterklasse begegnen. brud gegeben, schließt er:" Trotz alledem wollen gegen hinterlegung von Kaution ertheilt werden?- 2) er anger Grund dieſer Erscheinung, die sich der wir nicht verzweifeln, sondern unseren Muthuen hat sie Kenntniß genommen von den mehrfach bei Ge- der Ministerkrisis einzunehmen. Die„ Bolksztg." Demokratie noch immer als unlösbares unser Vertrauen in die Zukunft unverlegt erhalten. tommenen Verletzungen des Versammlungsrechtes durch im Vereine mit der radikalen Bürgerpartei beschlossen, legenheit der Arbeitseinstellung der Bergarbeiter vorge- schreibt hierüber: Die social- demokratische Arbeiterpartei hat sel hinstellt, kann uns Scial Demokraten Ollivier und das Kaiserreich haben nur für eine die dortigen Lokalbehörden? Hat Maßregeln itschinenwagenblic zweifelhaft sein. Es ist das Stunde geſtegt. Über das Volt tann auß dieser ergriffen, um bem, gegenüber die geleßliche Preißes in gegenüber den im Miniſterium herrschenden Gegensätzen Freiheit zu itschinenwachsen des Proletariats und das Heran- Reihe grotester oder düsterer Niederlagen eine Bersammlungen für die dortigen Bergarbeiter wieder eine vollständig ablehnende Haltung einzunehmen, und birthungen des Klaſſenkampfs der Arbeit gegen alle große Lehre ziehen: daß es nämlich in Zu- herzustellen? zwar aus dem Grunde, weil einerseits das social- demo1 Dant. egirten also dem Proletariat feindlichen reac- tunft nur auf sich selbst zählen darf." kratische Programm einem wie immer gearteten NationaNachdem der Abg. Dunder in längerer Rede litätenhader entgegentritt und bei den Arbeitern andererElemente. bie Barteinahme der Regierung für die Arbeit- feits die Anschauung vorherrscht, daß weder bei einer Am Arbeit- seits errn Stampf, der einſt als„ rothes Gespenst" ge- in Paris eingetroffen, bes Abends aber geber angegriffen, erwiderte der Miniſter des In- Berfassungs- Aenderung im Sinne der Minorität, noch in filer bilet, jetzt bereits Fleisch und Blut gewonnen weiter nach London gereist. Sollte der alte Ne- nern, Graf Eulenburg, daß die Regierung nach dem der verfassungstreuen Majorität der Regierung ein erfüllt beim Herannahen einer Krisis im volutionär sich verspätet haben? Es wäre wabr- Broklamation der Koalitionsfreiheit zwar die Ver- Gewinn in freiheitlicher Richtung, speciell für die socialus Mastreit zwischen den Parteien der politischen lich schade! Bei der ungeheuren Bopularität, pflichtung übernommen, feiner Partei in der Aus- demokratische Partei sich ergeben würde. eit und des politischen Despotismus, jedesmal welche Garibaldi unter den Pariser Arbeitern beübung dieser Freiheit ein Hinderniß in den Weg Wir haben im Princip durchaus nichts gegen onnernbourgeois Elemente der Freiheitspartei mit fißt, hätte ein Wort von ihm, ein Aufheben der zu legen, sie habe aber zugleich die Pflicht, mit amilie ant. und A A toliche Angst, daß sie den Kampf aufgiebt, wäh: Deldenfaust genügt, bie Massen nach Paris zum festester Hand darauf zu achten, daß durch n Berlin rüwel Sig. die proletarischen Elemente im gegenwärtigen gewaltigen Ansturm zu treiben und die Abwie- vie aus diesem Rechte sich ergebenden Be- die Entlassung der Minorität des Kabinets angenommen. *) Der Kaiser hat den neusten Nachrichten zufolge diefe ablehnende Haltung der social- demokratischen 3. März zur Erledigung und Beschlußfassung an den Arbeiter in Wien und sind die angegebenen Mo- Vorstand ab. tive hierfür auch vollkommen richtig. Umsomehr X. Dieses Wahlreglement ist in den Versammlungen, verwundern wir uns, daß die Arbeiter diese Hal- in welchen die Wahl stattfinden soll, vorzulesen. tung im Bereine mit der radikalen Bürger- An parte i beschlossen haben. Wie oft muß wieder an die Mitglieder des Allg. deutsch. Arbeiter holt werden, daß die Arbeiter als Partei ganz allein auf eigenen Füßen stehen müssen, wenn sie den endgültigen Sieg erfechten wollen. Auf welche höchst komische und unerklärliche Weise die„ Beruhigung" von Dalmatien geschieht, davon zeugt folgende Nachricht: Am 11. hatten sich, dem durch ihre Führer früher gegebenen Versprechen nachkommend, gegen 3000 Rrivoscianer bei dem FM. Baron Rodich eingefunden, ,, um ihre tiefste Neue und Unterwerfung auszusprechen, um die allerhöchste Gnade zu bitten und ihre alte Treue für den Kaiser erneuert zu versichern. Der Aufforderung, ihre Gewehre zu strecken, kamen sie augenblicklich ohne Widerrede nach. Nachdem ihnen FML. Baron Nodich eine scharfe Rüge über ihr jüngstes Verhalten ertheilt und ihnen eindringliche Lehren für die Zukunft gegeben, verkündete er ihnen den allerhöchsten Guatenakt der Amnestie und bewilligte denselben, die Gewehre zur eigenen Sicherheit wieder aufzunehmen, worüber ein enthusiasti sches, endloses Zivio auf den Kaiser und eine allgemeine breifache Salve erfolgte. Es erübrigt nur noch die Pacifikation von Pobori. werden. Vereins. Ter Präsident des Allgem. deutsch. Arb.- Vereins Schweizer. Berlin, 18. Januar. Die Generalversammlung des Allg. gestärkt durch sie steht die Partei da. deutsch. Arb.- Vereins ist vorüber und neu V Demokratie verkauft haben, um die Arbeiter| fidenten auf der Generalversammlung, den be hinter einander zu hetzen, den Bruder vom Statut schreibe das vor. Bruder zu reißenwo haben diese ihre Gelter Winter( Altona) befürwortet, um tzufir für die Agitation her? Börsenjobber, demokra hindern, daß ein Präsident sich nicht Auf tische Handelsjuden, Hiezinger Hofleute benen tommt ihr meistes Geld. Nicht die Thatkraft von Generalversammlung folgendes: Die Generalversammlung beschließt: Die ann f des Vorstandes hat das Recht, zu jeder Zeit einmun ralversammlung einzuberufen. Richter( Wandsbed) wendet sich gegrage er i Ideter ( Die Bevollmächtigten betreffend.) und Opferwilligkeit der Arbeiter, nein, die Nach Nachdem die Generalversammlung stattgefunden hat, fucht verjagter Fürsten, die Eitelkeit eines widerlichen sollen die Bevollmächtigten, Beitragsammler 2c. für das Geldjudenthums das sind die Grundlagen jener bevorstehende Geschäftsjahr( bis zur nächsten General Partei. Unsere Generalversammlung darf stolz Aeußerungen des Präsidenten in Bezug Die versammlung) neu eingesetzt werden. Borschläge nach sein sie hat nur einen einzigen Geldposten ge- Berhältniß zur Gräfin Haßfeldt, und beme Die § 1 des Reglements sind in de Zeit vom 1sten funden, der nicht aus Arbeitertaschen gekommen er betreffs der Aeußerung des Präsidente, daß bis 8. Februar incl. vorzunehmen und bis zum wäre. Nicht die kleinste Agitation, nicht die ge- fein früheres Verhältniß zur Gräfin HazeServe 10. Febr. an den Vereinssekretär zu berichten. Dieienigen, welche dies verabsäumen, mögen es sich zuschrei- ringste Ausgabeirgend welcher Art hat bei uns bemerke, daß er vor vier Jahren ber G daß ben, wenn sie in der Ernennungstabelle seinerzeit fehlen stattgefunden, ohne daß nachzuwe sen wäre: von des Vereins halber mit der Gräfin sich vet ve Dafi den eigenen Geldern der Partei und nur von die- habe. Redner habe von seinen Mandar Die Bis zur Ernennung der neuen Bevollmächtigten, sen ist solches bestritten worden. Auftrag, für die Wahl des Präsidenten Die Beitragsammler u. s. w., durch den bis dahin gewählten Mit Einem Wort: die Generalversammlung Generalversammlung zu wirken. Präsidenten verbleiben die jetzigen. hat Alles mit solcher Genauigkeit geprüft, daß, Präsident Dr. v. Schweißer weist bg teir Mit social- demokratischem Gruß wer heute noch Mißtrauen in die Vereinsleitung wurf allzu großer Schroffheit zurück; er Biel Berlin, 17. Jan. 1870. an den Tag legen wollte, ein Schwachtopf oder das Recht der Mitglieder des Allgem. chen ein bezahltes Werkzeug der Gegner sein müßte. Arb.- Vereins gewahrt. Der Antrag Rid Das war auf keinem andern Wege zu er- überflüssig, weil eine solche Bestimmung den reichen die Generalversammlung allein konnte Statut vorhanden sei. Schließlich warnt rsted: es durchsetzen. Wohl uns, daß sie es gethan! vor der Verletzung des allgemeinen Stimrung Hasselmann( Berlin): Der Antonte. Die Gegner haben ihr Pulver verschossen. Leider schweigt der Bericht darüber, ob die Einmal konnte man es versuchen, die selbstständige Herrn Winter werde, im Fall er angestofte Aufständischen gleich bei der sogen. Unterwerfung Es war den Gegnern, insbesontere der bür Macht der Arbeiterpartei, die Organisation des werbe, falls, was Redner nicht hoffe, ein bern auch noch baares Geld bekommen haben, so viel gerlichen Demokratie( Eisenacher Volkspartei) gebaß man durch immer wiederholte freche Lüge in nur zu Verwirrung führen. Auf Berlanrhältn Allg. deutsch. Arb.- Vereins, dadurch zu untergraben, zwischen Vorstand und Präsident ausbredig ein, aber steht fest, daß, nachdem sie einen fleinen lungen, durch unermüdliches Verleumden und Lü Rüffel erhalten hatten, man ihnen in jeder Begen das Vertrauen der Arbeiter auf den Allg. Arbeitern gegen ihre eigene Schöpfung und die wärtigen Statut der Präsident binnen fed Präf Rede, Schrift urd Druck Mißtrauen unter den Majorität des Vorstandes müsse nach den seir ziehung nachgab. deutsch. Arb.- Verein und dessen Leitung, insbeson Die Wiener Preffe" giebt jetzt noch nähere bere das Rassenwesen, zu erschütern. Daß die von ihnen selbst eingefeßte Leitung verbreitete; chen eine Generalversammlung anberaumemerks Aufklärung über die„ Beruhigung" der Crivos- Arbeiter noch nicht überall so klug sind, zu merken, ein zweites Mal werden diese Mittel nicht ver- fäume derselbe dies in der bestimmten Zeilidh r cianer und erklärt die Waffen Auslieferung für worauf es hinausgeht; daß sie sich noch immer fangen. Das Pulver ist verschossen. eine Statutenverlegung constatirt und der mehre ein abgefartetes Spiel, da es schon vorher aus zersplittern und unter einander verheßen lassen, das Beste zurückgegeben, was er haben kann, den Generalversammlung berufen. Bei Annas Tren Die General Versammlung hat dem Verein fann alsdann den Präsidenten ignoriren in gemacht gewesen, daß sie die Waffen zurüderhalten ist allerdings traurig. sollten. Daß unter dem Vorwande, den angerich was wahr ist? Die Volkspartei hatte eine Reihe Aber warum leugnen, Nerv seiner innern Kraft: das Vertrauen zu Winter'schen Antrags werde es dagegen bele w teten Schaden zu ersetzen, den Crivoscianern auch ven Lügen mit größter Bestimmtheit, unter dem sich selbst und der von ihm geschaffenen Conflik: wahrscheinlich dahin kommen, daß ffen. ansehnliche Summen Geldes geschenkt sind, steht falschen Schein vollster Wahrheit, in die Welt Barteileitung. Wir sind stärker als je zuvor versammlungen nach verschiedenen Orten Die G Dent und Vorstandsmitglieder zugleich Die nunmehr nach der„ Bresse" ebenfalls fest; außer gefeßt; die anderen liberalen Parteien der Bour- und werden es zeigen. bem ist ihnen die Befreiung vom Militairdienste geoisie drudten es nach in ihren sämmtlichen Zeiund daß alsdann Niemand sagen könne, Bof gewährt worden. So haben die unterworfenen" tungen; die reactionären( Hiezinger) Parteien, de- Generalversammlung des Allgem. deutsch. was zur Auflösung des Vereins führen m von beiden die gesetzliche Generalversammle daffel Dalmatier Alles erreicht, was sie gefordert haben. Zielewsky( Glauchau) spricht sich enteib für das allgemeine gleiche Wahlrecht aus; Gem dürfte schwerlich durch das allgemeine W Vere zum Präsidenten gemacht fein. n h rechthaltung des Statuts, gleichviel, weld Die Hörig( Hamburg) erklärt sich für djamm fequenz daraus auch erwachse. W Vereins- Theil. ( Für den Allg. deutschen Arbeiter- Verein.) An die Mitglieder des Allg. deutschen Arb.- Vereins. stehende Kontrolle ausüben kann. Das Reglement wird gleichzeitig mit dieser Ansprache veröffentlicht. Mit social demokratischem Gruß Berlin, 17. Januar 1870. Der Präsident des Allg. deutsch. Arb.- Vereins Schweizer. Reglement für die im Allgem. deutsch. Arb.- Verein vorzunehmen de Präsidentenwahl. Arbeiter Vereins. Tölde beantragt: = men abgelehnt. wen aß d Die A Verei Der W 6 en der mit Derfe Präsident v. Schweizer übernimmt esord mmlu ren Werkzeug die Volkspartei ist, blieben natürlich nicht zurück. Es wurde den Arbeitern so oft vorgefagt, im Allg. deutsch. Arb.- Verein herrsche BeBerlin, 10. Januar. trug oder mindestens Unordnung im Kassenwesen, ( Schluß der Sigung des fünften Tages.) Willkür und Berrath jeder Art, daß es eine große Klein( Elberfeld). Dies Statut sei ja durch Anzahl von Gimpeln endlich glauben mußte. die Vereinigung dem Verein erft oftroyirt worben. Unter solchen Umständen wundere man sich, wie der Präsident, fo feien auch die Delegirten ( Präsidentenwahl betreffend.) daß ein Theil der Delegirten nach Berlin kam durch das Volk gewählt. Der einzige Weg, um Damit ist die Rednerliste erledigt. Naer die Nach dem Beschluß der Generalversammlung mit der Absicht, pflichtgemäß solche Schandwirth- aus der jezigen Verlegenheit herauszukommen, sei gen persönlichen und faktischen Bemerkung, um soll die Wahl des Präsidenten drei Wochen die Abänderung des§ 4 des Statuts. Er sei in namentlicher Abstimmung der Antrag Führu schaft bloßzulegen. nach Veröffentlichung des Protokolls erWie groß daher das Staunen Mander, als auch für direkte Wahl des Vorstandes. Zu diesem mit dem Amendement Klein's( Elberfeldigkeite folgen. Diese Veröffentlichung hat bereits statt man statt der erwarteten Schandwirthschaft das Behuf stelle er folgenden Antrag: Dem§ 4 zuzusetzen: Ihre Wahl er folgt durch die 6541 Stimmen gegen 1646 Stimmen an gefunden und jede Mitgliedschaft kann beliebig Gegentheil fand! Protokolle gegen Baarzahlung beziehen. Unter Aber gerade dies macht den Werth und die Mitglieder nach dem allgemeinen, gleichen und direkten men, während Pezoldt( Leipzig) gegen Erlek Wahlrecht für den Präsidenten und die Vorstandsmit- stimmung protestirt. Ueber die Zulässig Ein solchen Umständen ordne ich an durch die Brä- Bedeutung dieser Generalversammlung aus: daß glieder auf 1 Jahr, nud müssen diese Wahlen nach jeder Winter'schen Antrages erhebt sich eine fibentenwahl auf die Zeit vom ersten bis sie mit dem größten Mißtrauen an die Prüfung ordentlichen Generalversammlung innerhalb vier Wochen Geschäftsordnungsdebatte, die mit ber achten Februar an. Maßgebend für die Wahl der Verwaltung und insbesondere des Kaffenwesens vollzogen werden. Für die Wahlzeit leitet der bisherige beffelben abschließt. Der Antrag der 63 Die ist das Reglement, nach welchem im Juni 1869 Bing und überall statt der erwarteten Unordnung Bräsident provisorisch den Verein und hat den gewählten der aus Hannover wird mit allen gegen Präsidenten zu proklamiren. Erfolgt in der Wahl keine verfahren wurde, mit Abänderung indessen des die musterhafteste Ordnung verfand. Die Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit und Um- absolute Majorität, so hat innerhalb weiterer vier Wochen früheren§ 9, damit der Vorstand die ihm zu ständlichkeit, womit jeder Bosten der auf einen eine engere Wahl zwischen den beiden Kandidaten, welche der den Vorsitz mit der Mittheilung, daß Eins die meisten Stimmen erhalten haben, stattzufinden. Riesenbogen gedruckten eingehenden Abrechnung nach jedesmaligem Bericht der eingefegten Kom Der Vorsitzende erklärt, daß er diesen Anwesenden Waldenburger Bergleuten, weld yn E mission noch von der gesammten General- trag nicht zur Abstimmung bringen fönne, weil den Fortschrittlern im Stich gelassen, u bes versammlung selbst geprüft wurde, war un bas nach den Statuten nicht zulässig sei, bie be- Unterstützung zur Weiterreise nach einem instaf geheuer. Der Präsident seinerseite, um die Ge- stimmen, daß Statutenänderungen drei Monate wertebiftritt gebeten hatten, je 2 Thlr. Ne sonsti wissenhaftigkeit der Prüfung aufs Aeußerste zu vor der Generalversammlung eingereicht werden pon den Social Demokraten eingehändigt fe burd müffen. mit schließt die von weit über tausend he treiben, erklärte alle Anträge auf Schluß der DeMitgliedern besuchte Versammlung um 11 nen n batte bei der Kassenprüfung für unzulässig, so daß Jeder zu jedent Posten der Rechnung beliebig zu gung der beiden Vereine ist das Statut so aufgefaßt, Die Generalversammlung erklärt: Bei der Vereini Es b Worte kommen konnte; und diesen Grundsaß hielt daß der Präsident nach dem allgemeinen direkten nnd Sechster Tag. m Berlin, den 11. Ja bad derselbe gegen alle Versuche, Schlußanträge durch gleichen Wahlrecht zu wählen ist, und dabei hat es um Präsident Dr. v. Schweiger eröffe II. Innerhalb dieser Zeit hat zum Zwecke der Wahl zusetzen, mit unerbittlicher Strenge aufrecht, um so mehr zu bleiben, als diese Auffassung durch die er Sigung um 10 Uhr Vormittags. mindestens eine Versammlung ftattzufinden. Diese Ver- endlich durch die unbeschränkteste Prüfung des Kassen- folgte Abstimmung des Vereins als richtig aner. jend Sekretär Tölde verliest das Protoler bi sammlung ist den Mitgliedern genügend zur Kenntniß wesens dem elenden Gerede der Gegner ein Ende tannt ist. zu bringen. Dr. v. Schweizer. Er bestreite der Gene- berungen von der Versammlung genehmigt Bege geftrigen Nachmittagssigung, das nach einigen hä III. Die Wahl ist durch geheime Abstimmung, ver- zu machen. mittelft Stimmzettel vorzunehmen. Jedes Mitglied hat Das Ergebniß dieser gemeinsamen großen Ar- ralversammlung ihr Recht nicht. Er habe als Zur Geschäftsordnung erklärt Frid( Ber den Namen derjenigen Berson, für welche es stimmt, beit, die von Vormittags 10 bis Nachts 2 Uhr Präsident aber auch die Pflicht, für die Rechte der Er wünsche, daß bei der namentlichen Absties St auf den erhaltenen Stimmzettel zu schreiben. Eine Dis- dauerte, war die Richtigbefindung sämmt- Weitglieder nöthigenfalls auch den Delegirten gegenüber das Eigenthum der Parteiorgane 77 Dart kussion über die etwa in Vorschlag gebrachten Candidaten licher Posten ohne alle Ausnahme. 3er- über aufzutreten. ift zulässig men aus Wald zurückgeschrieben würden, b trümmert am Boden lag das Gebäude der Lüge, Rößner( Dresden) und Sauthoff( Har- feiner Mandate speziell die Erwerbung des Frid IV. Die Bersammlung ernennt per Acclamation aus das die bürgerliche Demokratie zu Eisenach be burg) erklären sich für Aufrechthaltung des Prin- Demokrat" verlange. ihrer Mitte eine Wahlkommission, bestehend aus brei Mitgliedern, welche das Einsammeln und Zählen der gonnen und an dem sie bis heute fortgezimmert; zips des direkten Wahlrechts; dies liege auch in abgegebenen Stimmen zu besorgen und das Ergebniß feiner war in der Bersammlung, der nicht hätte dem Sinne der verschiedenen Proklamationen, telegramme zur Berlesung: gen b der Abstimmung in der Weise festzustellen hat, daß an- sagen müssen: Unsere Gelder find richtig ver- welche Lassalle erlaffen. Die Versammlung der Ehrlichen" ist gespreehd gegeben wird: welche Personen Stimmen, und wie viel waltet worden"; nicht das leisefte Wort des TaLiebisch( Hamburg). Man solle den Prins Offenbachern und Frankfurter Mitgliedern. Stimmen fie erhalten haben. st fü Dels wagte laut zu werden, zipien treu sein, doch nicht Prinzipienreiterei treiB. Martert, Frankfurt afgelo Zwei wichtige Punkte sind es, welche die Prü- ben. Im§ 1 des Statuts sei als Prinzip des Hoch den Verbands- Delegirten! Schneider Muf b fung der Kaffenverhältnisse durch die General- Vereins das allgemeine gleiche und direkte Wahlversammlung ergeben hat: recht proklamirt. Im Sinne dieses Prinzips möge Ferner wird ein Schreiben des bishe man bei der Wahl des Präsidenten verfahren; das Borstandsmitgliedes Kölsch verlesen, woran äge sei durchführbar, ohne mit dem§ 4 in Wider- ienigen Anträge, welche vor der Generalverstellt spruch zu kommen. Der Vorstand könne aus lung zu spät beim Sekretariat eingegangen ei d Gründen der Zweckmäßigkeit durch die Delegirten an die betreffenden Mandatträger zurüdge b gewählt werden, die Präsidentenwahl müsse jedoch werden. durch das Volk erfolgen. Es wird die Debatte über die vorliegcha Anträg: bezüglich der Organisation und besen) fchäftsreglements eröffnet. I. Die Wahl des Präsidenten findet in der Zeit vom 1. Febr. bis 8. Febr. incl. statt. V. Das Ergebniß der Abstimmung hat der Vorfitzende der Versammlung sodann dieser mitzutheilen und es steht jedem Mitgliede frei, falls es an der Richtigkeit des Ergebnisses zweifelt, eine nochmalige Prüfung der Stimmzettel durch die Commission unter Hinzuziehung noch drei anderer Mitglieder zu verlangen. Das alsdann sich herausstellende Ergebniß ist entscheidend. 1) Alle eingegangenen Gelder sind nachweislich im Interesse der Partei verausgabt worden. VI. Der Vorsitzende hat gemeinschaftlich mit der Dies zeichnet uns vor denjenigen Parteien aus, Wahlkommission das Ergebniß der Abstimmung, also die bei denen Willkür in der Verwendung der Gelder Angabe: welche Personen Stimmen erhalten und wie oder unordentliche Verwaltung herrscht. Bei uns viel Stimmen fie erhalten haben, zu unterzeichnen und ist jeder eingegangene Groschen nicht nur richtig dem Vereinssekretär Tölcke zu Berlin, Gitschinerstr. 17, verwandt worden, sondern es kann bei der Ordeinzusenden. VII. Nur solche Abstimmungen, von denen die ordnung unserer Belege auch bewiesen werden, daß nungsmäßine Anzeige spätestens am 10. Febr. in den es so iſt. Händen des Vereinssekretärs ist, können als gültig in 2) Alles Geld, welches für die Partei Betracht gezogen werden. Knöllner( Brandenburg a. H.) Er stimmt für die Wahl des Präsidenten durch das direkte Wahlrecht. In diesem Sinne und speciell für die Wahl des Dr. v. Schweißer zu wirken, sei sein Auftrag. verwandt wurde, ist aus Arbeitertaschen VIII. Der Vereinssekretär hat die ihm eingesandten gekommen.*) Abstimmungsergebnisse genau nach der Person und Dies zeichnet uns, die selbstständige Arbeiter Stimmenzahl zu ordnen und in die Liste einzutragen. partei, vor jenen Armseligen aus, die nur durch IX. Spätestens am 15. Februar ist von dem der die Gelbgnade Anderer bestehen. Unsere Generalzeitigen Bräsidenten die Verkündigung des Ergebnisses versammlung durfte mit Stolz und Selbstbewußt meinen Circulars an alle Vorstandsmitglieder und Be- sein die Finanzen prüfen: denn die Gelder der Tölde's als Note dem Statut beldrucken zu lassen. entweder im Vereinsorgan oder vermittelst allge- versammlung vollmächtigte vorzunehmen. Diese Veröffentlichung, hat eigenen Partei waren es, nicht erbettelte Gnadeneine genaue Tabelle über das Stimmenverhältniß an geschente, die da verrechnet wurden. Aber iebem einzelnen Ort zu enthalten. Etwaige Recla- jene Eisenacher, die sich ber bürgerlichen mationen oder Beschwerden hiergegen find binnen 8 Tagen nach der Veröffentlichung des Ergebnisses an den Se*) Ein unerhebliches Geschenk der Gräfin Hatzfeldt fretär zu richten. Diese Reclamationen und Beschwer- bei Gelegenheit der Vereinigung und kurz nachher ist die den gehen in geordneter Zusammenstellung spätestens am einzige Ausnahme. Es kommen hierauf nachfolgende Begr " 11 Me Ausza 923 olf 1. er Ge Die Mitglieder in Hamburg beantragener Die Wahl des Vereinspräsidenten, welche wi her durch geheime und direkte Wahl geschieht, ist, den das Protokoll der letztvorhergegangenen Ger's ter er ba be nden also sechs Wochen nach der Generalversammlung, versammlung brei Wochen in Händen der Mitgliede fict vorzunehmen. A zu en. Zwei Anträge auf Abänderungen des§ 4 bes Statuts von Drees bach( Düsseldorf) und( Brüd mann( Mannheim) werden vom Vorsitzenden als statutenwidrig zurückgelegt. Wolff( Hamburg) behauptet, daß der gan Tölde's folgendes Amendement gestellt worden: Von Klein( Elberfeld) ist zu dem Antrag von den Hamburger Mitgliedern bereits zue zogen si, während Hartmann, Bräuer und Lithen Die Generalversammlung beschließt: den Antrag( Hamburg) den Antrag aufrecht halten. Pezold( Leipzig) erklärt es für eine Terrori- flären sich für den Antrag, weil er eine in 2 Armborst( Stettin) und Frick( Barmenerse wolle, daß der Präsident von den Delegirten ge- schlusses über die Präsidentenwahl enthalte. firung des Volkes, wenn man hier beschließen wendige Ausführungsbestimmung des gestrigen 30 wählt werden solle. Der Präsident müsse von dem Bolle gewählt werden. Die Diskussion wird hierauf geschlossen Deotlow erklärt sich für die Wahl des Prä- Majerität und der Bestimmung angenommen, der Antrag der Hamburger Mitglieder mit gren 6 is 31 erfel ing, Richter( Wandsbeck) wünscht Belassung der Agitation in der heutigen Gestalt, verlangt aber, stande die Möglichkeit ab, geeignete Candidaten Knollmann( Hannover) spricht dem Vorbaß fleißige und tüchtige Arbeiter in geeignete Ge- für die einzelnen Wahlkreise auszusuchen, weil diefelben dies am besten fönnten. genden verpflanzt würden. bon bei der bevorstehenden Wahl drei Wochen) Das Präsidium ist ermächtigt, auf Antrag einzelner Veröffentlichung des Protokolls die Wahl Mitgliedschaften im Boigtlande den Beitrag auf die t, um tzufinden habe. Hälfte zu ermäßigen. nicht Auf einen zur Verlesung kommenden Brief In gleichem Sinne wird der Beschluß über Obermann und Kölsch in Eschweiler, daß den Antrag der Gelenauer abgeändert. Von Elberfeld ist folgendes Telegram'n eingeDie Ann seines Mandats für Eschweiler seiner AbEin Antrag der Mitglieder in Ernsdorf Bei der Abstimmung wird der Hamburger gangen: Zeit emungen wegen entbunden sei, erklärt Mann, lautet: Antrag angenommen, ebenso der Antrag HasenGestern Abend große Volksversammlung bei Stoll; clever's, daß zur Aufstellung der Candidaten er die Briefschreiber zur Stellung eines solchen stramme Handhabung der Centralgewalt in unserem von Gegnern. Hillmann an die Luft befördert. Dies- Präsidenten persönlich zu versammeln habe. a. Von der Ueberzeugung ausgehend, daß nur durch eine Waldenburger Strike- Angelegenheit betreffend, einberufen sich der Vorstand auf rechtzeitige Einladung des ich gegrages nicht für competent erachten könne. Bezug Die Altonaer Mitglieder beantragen: Vereine ein gedeihliches Vorwärtskommen möglich ist, seitige Resolution fast einstimmig angenommen. Hoch nd bemeDie G.-B. möge beschließen: beantragen die Ernsdorfer Mitglieder: G. V. wolle er- die Organisation! Hoch Schweizer! Der Antrag der Mitgleder in Frankfurt a. D. -äficente, daß bei der Borstandswahl nicht die Präsidenten seinem Versprechen, ohne persönliche Rücksichten gegen über den Marburg'schen Antrag geschritten, derfelbe 1870 stattfindenden Wahl zum preußischen AbgeordnetenKlären, daß es Ehrenpflicht des Präsidenten sei: gemäß Nach Berlesung desselben wird zur Abstimmung Stellung die social- demokratische Partei bei der im Jahre Die G.-V. wolle sich darüber aussprechen, welche Hazeewerkschaften als Vorstandsmitglieder gewählt werden; Jeden einzuschreiten, welcher sich Bergehen in Geldange wird abgelehnt. Üleber den Antrag der Mitglieder hause zu beobachten hat. ber E. daß das Vereins- vom Berbands- Sekretariat gelegenheiten schuldig macht oder vorsäßlich, ohne Beweise sich vet verwaltet wird. zum Nachtheil des Vereins ausstreut. geben zu können, Berdächtigungen und Berläumdungen in Brandenburg a. H.: wird durch Annahme einer Resolution erledigt: ,, daß Die General Versammlung wolle beschließen: die die social- demokratische Partei sich überall da der Ueber letzteres Bergehen soll der Vorstand entscheiden. Agitation im weſt- havelländischen Kreise ist mit allen zu Wahl zu enthalten habe, wo das DreiklassenGebote stehenden Mitteln auszuführen, wird nach Vorlesung desselben zur Tagesordnung Wahlsystem in Anwendung kommt." beschlossen. Nandan Ebenten Dasselbe wird nach kurzer Debatte abgelehnt. Die Mitglieder in Bodenheim beantragen: Die G.-V. wolle beschließen, daß dem Sekretär ein ldeter Gehülfe beigegeben werde, damit der Geschäftsweist tg teine Noth leidet. ; er Bielowsty( Glauchau) und Leib( Bremen) gem. chen für Annahme des Antrags. mag Richter( Wandsbed) wünscht, den Sekretär nung den Stand zu setzen, seine Familie nach Berlin warnt siedeln zu lassen, wodurch eine bessere GeschäftsStirung und Ersparniß am Gehalt erzielt werden Antonte. Der Sekretär müsse nicht nur die Umangestoften für seine Familie nach hierher erhalten, e, ein bern es müſſe ihm auch ein entsprechender Besbredg eingehändigt werden, damit er, falls es die Berlanrhältnisse erfordern, mit seiner Familie wieder ch den seiner Heimath übersiedeln zu könne. men sed Präsident Dr. v. Schweizer macht darauf raumemerksam, daß die Sekretariatsgeschäfte sich haupten Zeilich nach der Verschmelzung der Gewerkschaften oder mehren werden. iren Winter( Altona) wünscht aus diesem Grunde Anna Trennung der Geschäfte.-Nach kurzer De gen bele wird Uebergang zur Tagesordnung be1, daßiffen. ent ine W bil zich Die Mitglieder in Bremen beantragen: Orten Die G.-V. wolle beschließen, daß, sofern ein Mitglied fönne, Poften bekleidet und gegen die Gewerkschaften agi. fammi daffelbe sofort von seinem Posten zu entheben, daß wenn es keinen Posten bekleidet, darauf zu achten aß daffelbe nicht dazu gewählt wird. ficheib( Bremen) befürwortet den Antrag, weil Gewerkschaften das beste Agitationsmittel für Verein bilden; bei den veränderten Verhältn hält er denselben jedoch für erledigt. Die für jammlung beschließt einfache Tagesordnung. weld Die Mitglieder in Marburg beantragen: Die Versammlung wolle den Präsidenten auffordern, t. Na er die Gewerkgenossenschaften nach und nach auf erfunge, um daraus ein großes Ganzes zu bilden unter rag Führung eines eigenen Präsidenten, da die UnzweckElberfellgleiten der jetzigen Genossenschaften dem Allg. deutsch. Verein mehr hinderlich als förderlich find. Der Antrag wird der Verbands- Versammlung Erledigung überwiesen. en an egen uläffig eine er het: gen Ein Antrag von Mitgliedern in Augsburg 63 Die Mitglieder am Sitze der Generalversammlung en den Sizungen derselben mit berathender, jedoch 6 mit beschließender Stimme beiwohnen. Derfelbe wird nach Verlesung desselben durch mmt esordnung erledigt. b. G.-V. wolle es als eine Nothwendigkeit erachten, die Beziehungen resp. Beeinflussungen der Gräfin Satzfeldt im Verein gründlich zu untersuchen, um das Gute vom Schädlichen zu sondern, und Bestimmungen zu treffen, welche es unmöglich machen, in unserem Verein etwaige spanisch- isabellische Zustände zu erhalten. Real. Die übrigen noch vorliegenden Anträge der Zu dem Antrag der Mitglieder in Halber- Mitglieder in Hamburg in Betreff der dem stadt: Fritzsche'schen Allgemeinen Tabak- und CigarrenIn Erwägung, daß im verflossenen Jahre beinahe arbeiterverein angehörenden Mitglieder, der MitEs wird nach Verlesung desselben bezüglich des sämmtliche Ortschaften im Halberstädter Wahlkreise durch glieder in Pieschen in Betreff Mende's, der Bassus a. zur Tagesordnung übergegangen; die hiesige Mitgliedschaft herangezogen waren und auch Mitglieder in Leipzig auf Ausschließung Röthing's Passus b. durch die früheren Beschlüsse in der ihren Anschluß an den Aug. deutsch. Arb.- Verein erklärt werden durch die früheren Beschlüsse als erledigt Haßfeldt'schen Angelegenheit als erledigt erachtet. hatten, aber wegen fehlender Mittel wieder vernachlässigt erachtet. Ein Antrag der Münchener Mitglieder lautet: werden mußten, wir aber der Ueberzeugung sind, dieselben Es sind noch folgende Telegramme im Laufe der G.-V. vermittelst Borlegung der betreffenden Doku- fönnen, wenn wir mit den nöthigen Mitteln und Agi- die Generalversammlung des Allg. deutsch. Arb.Das Präsidium des Allg. deutsch. Arb.- Vereins molle wieder heranziehen und unserem Vereine einverleiben zu der Sizung eingegangen, die, obwohl nicht an mente genaue Auskunft über die Motive und Einzel- tatoren versehen sind, und es dann wohl in der Mög- Vereins, fondern an die des Verbandes gerichtet, heiten der Bereinigung Seitens des, in Berlin seinen lichkeit liegt, einen Abgeordneten zum Reichtstage durchZeit der Vereinigung unter Mende's Präsidium geftan- obließen, uns mit den nöthigen Mitteln und Agitatoren Mitgliedschaft; bitte sofort 100 Karten und Statuten Sitz habenden Allg. deutsch. Ard.- Vereins mit dem zur wolle die General- Versammlung be- dennoch zur Verlesung kamen: denen sogenannten„ Lassalle'schen Allg. deutsch. Arb. zu versehen. Berein" geben. Namentlich wolle das Präsidium sich rligt Hartmann( Hamburg), daß einige Agita- auf Verlangen der Mitgliedschaft. Bitte Antwort. darüber aussprechen, welche Verpflichtungen dasselbe in toren durch Erhebung von Entree die Mieglieddieser Beziehung gegen Herrn Mende eingegangen hat. fchaften ausbeuten. zubringen, Mann( Eschweiler) weist einen etwaigen Vorwurf, als habe er in Eschweiler Eintrittsgeld für fich erhoben, ab. Nur bei größeren Versammlungen sei von ihm ein Beitrag zur Deckung der Er wird durch die früheren Erklärungen des Präsidenten und die früheren Beschlüsse in dieser Angelegenheit für erledigt erklärt. Es folgt nun die Debatte über die Anträge betreffend das Schriftenwesen. Peter Röttgen in Ohligs bean- Koften erhoben. tragt: Hasenclever( Halver) und Lübkert( Berlin) In Erwägung, daß durch Unkenntniß der Prinzipien geben den Vorrednern zur Erwägung, nicht zu hart und Organisation viele neugegründete Mitgliedschaften zu urtheilen, wenn das Geld nur zu Agitationen wieder verloren gehen; ferner, daß schriftliche Agitation Hoch der Allg. deutsche Maurerverein, wieder eine Schlimbach. Schirmeyer. Grünftraße in Treuenbriezen. Soch die Organisation! Hoch Lassalle! Hoch Lübkert! Unsern Vorkämpfern für Wahrheit und Recht Gruß! Zimmerer in Lübeck. Donnerndes Hoch Generalversammlung! Feft halten an Organisation! Allg. deutsch. Schuhmacherverein Frankfurt a. D. Wesenberg. Boeschke. Uhr wird die Situng auf eine Stunde ( Nach der Pauſe.) Um 2 vertagt. Präsident Dr. v. Shweißer eröffnet nach einstündiger Pause Nachmittags 3 Uhr die Sitzung, zu welcher sich die Delegirten und viele Berliner Mitgleder eingefunden haben. viel nachhaltiger wickt als mündliche, möge die Generale verwendet worden, dann lasse sich dagegen nicht versammlung beschließen: a) Jeder nengegründeten Mit- allzuviel einwenden. jetzt in Berlin herausgegeben werden, auf Kosten der als Agitator und seine Uneigennüßigkeit. hervor. gliedschaft sind sämmtliche Lassalle'sche Schriften, welche Frick( Barmen) hebt die Tüchtigkeit Mann's Bereinskaffe zu übersenden. b) Der Vereinspräsident Mann( Eschweiler) rechtfertigt sich gegen die hat eine Broschüre ausarbeiten und drucken zu lassen, wider ihn erhobenen Anschuldigungen mit seiner worin die Gewerkschaften, deren Vortheile und Beziehunwirksame Thätigkeit in Altona und Elmshorn. tolls der Vormittagssigung folgt Berlesung folgenNach Berlesung und Genehmigung des Protogen zu dem Allg. deutsch. Arb.- Verein behandelt werden, Von den in Eschweiler erhobenen Eintrittsgeldern den Telegramms aus Brandenburg a. H.: welche ebenfalls auf Vereinskosten den Mitgliedschaften habe er nichts für sich verwendet. eingehändigt werden. Damit ist 3 wiener( Bielefel:) stellt an den Präsidenten die Diskussion geschlossen. Zunächst wird der Andie Frage, ob die beregten Schriften schon zu ha- trag der Halberstädter Mitglieder abgelehnt, da betreffenden Verhandlungen wegen der möglichst genommen; ben sind? Der Präsident erwidert, daß die gegen folgende Anträge mit großer Majorität angeschlossen find. Bei der sich hierauf an diefen billigsten Herstellung der Schriften noch nicht ab zunächst Armborst( Stettin): Antrag anknüpfenden längeren Debatte beantragt Nur denjenigen Mitgliedschaften die Schriften zu pflichtungen nachgekommen sind. übersenden, welche wenigstens drei Monate ihren Verdaß Ein Antrag der Kölner Mitglieder lautet: Bräuer( Hamburg) empfiehlt diesen Antrag. weld yn Erwägung, daß der Präsident, sowie die Redak- Mitgliedern direkt nach ihrer Anmeldung ein Kuhl( Langerfeld) wünscht, daß den neuen en, bes ,, Social Demokrat" die Strafgelder aus der Exemplar sämmtlicher Lassalle'scher Agitationseinem instaffe entnehmen, daß auch die Bevollmächtigten lr. R sonstigen gitatoren der Polizeiwillkür ausgesetzt schriften auf Rechnung der Hauptkasse zugestellt digt sei durch dieselbe Prozesse erhalten, wodurch Geld end hervorgerufen werden, beschließt die Generalmmlung, daß dieselben ebenfalls aus der Kaffe entm 11% nen werden sollen. Es bemerkt der Präsident, daß er stets von m Gesichtspunkte ausgegangen; aber häufig . Jane das vorhandene Geld nicht. eröffchent( Würzburg) empfiehlt den Antrag gend zur Annahme, da die Baierischen Mit Protot einigen hätten: er bis jezt noch gar keine Entschädigung erehmigt Bezoldt( Leipzig) beantragt: ( Ber Präsident darf nur mit Genehmigung des VorAbsties Strafgelder auszahlen. Begr gen des Vorrebners an. werde. Liebisch( Hamburg) will die Agitatoren mit Schriften ausgestattet wissen und empfiehlt als am billigsten hergestellt würden. Depot diefer Schriften Hamburg, wo dieselben ,, Hoch den Vertretern der Menschenrechte! Das Wohl der Menschheit zu fördern, seid einig und start. Die Manufaktur- Arbeiterschaft zn Brandenburg." Es bemerkt der Präsident, daß die Geschäftsordnung bis auf den letzten Gegenstand, den VorVon Pfannkuch und Genossen: jenigen Agitatoren, welche bei Versammlungen Entree gangen werden. stand angehend, erledigt sei. Nach Erledigung desDie General Bersammlung erklärt das Vorgehen derfelben werde zu den besonderen Anträgen überge nehmen, für verdammungswürdig und dem Princip zuwiderlaufend. Von Richter( Wandsbeck): Es wird der neuzuerwählende Vorstand beauftragt, die Angelegenheit Mann's einer genauen und unparteiischen Prüfung zu unterwerfen und das Resultat bem Präfidium bekannt zu machen. sodann nach kurzer Debatte und vorheriger BorDurch Uebergang zur Tagesordnung werden lesung die die Agitation betreffenden Anträge von den Mitgliedern zu Lübeck, Elmshorn, Cöln, Bremen, Bodenheim und Augsburg er ledigt. Eine Generalbebatte über die Vorstandswahl wird abgelehnt. Der Präsident läßt nachstehenden Bericht der " Bolkszeitung" über die Sonntagssizung, welcher mit einem in die Börsenzeitung aufgenommenen gleichlautend ist, der Curiosität halber verlesen. Der fenden hervorruft, lautet: Bericht, welcher große Heiterkeit unter den AnweDie am Sonntag ftattgehabte öffentliche Sitzung der Generalversammlung des( Schweitzerschen) Aug. Einbrud. Polizei war genug da,*) in uud außer dem deutsch. Arb.- Vereins machte einen äußerst fläglichen an sich nicht eben großen Lotale des Gesellschaftshauses, Der Antrag der Mitglieder zu Frankfurt a. D. aber bie Maffen, denen Berlin gehört", waren nirgend Die G.-V. wolle fich darüber aussprechen, ob es an zu finden. Höchstens 2 bis 300**) unaufmerksame Richter( Wandsbed) wünscht ebenfalls das der Zeit sei, in allen Mitgliedschaften über das Religions- Buhörer, die fortwährend durch die Klingel Schweißzers Depot in Hamburg zu errichten, weil dort, noch Patent vom 30. März 1847 sich aufzuklären, und ob den zur Ruhe gebracht werden mußten, hörten die alten eine große Quantität von Schriften vorhanden Mitgliedschaften zu rathen sei, den gesetzlichen Gebrauch Phrasen von Boltsheer, Staatshilfe 2c. mit ant. Gesei, während der Präsident dasselbe nach Berlin giebt zu einer kurzen Debatte Veranlassung, an das neue Gewerbegesez, das Grundeigenthum die Selbstdavon zu machen. genstände der Tagesordnung waren: der Militarismus, verlegt wiffen will. Die Versammlung beschließt: der sich Link( Frankfurt a. O.) und Klein( El- ftändigkeit einer geschlossenen Arbeiterpartei und ihr Verberfeld) betheiligen. Denjenigen Mitgliedschaften, welche mindestens zwei das offene Antwortschreiben Lassalle's und das ArbeiterMonate ihren Verpflichtungen nachgekommen sind, soll Lesebuch auf Vereinskosten zugestellt werden. Ein Antrag Klein's: Die G.-V. erklärt es für Unrecht, daß diejenigen Staatsangehörigen, welche aus der Religions- Gesellschaft ausgetreten sind, noch zu Kirchensteuern herangezogen wird dann angenommen. werden, halten bei den Wahlen. Zu jedem einzelnen Punkte sprach ein Dugend, Redner mit hohlem Patho8***) und lebhaften Gesten, um schließlich immer einstimmig die vorgeschlagenen Resolutionen anzunehmen: Die stehenden Heere müssen abgeschafft werden, das neue Gewerbegesetz müssen wir mit Freuden begrüßen, weil die Capilalmacht dadurch vergrößert, die Noth des Arbeiters erhöht und das Eintreten der ersehnten RataWahl- strophe schneller herbeigeführt wird, thum muß Kollektiveigenthum werden, und so fort. das Grundeigen Präsident Schweißer muß während des Congresses nicht eben gute Geschäfte und Erfahrungen gemacht haben, sein sonst so beredter Mund verhielt sich während der ganzen Sigung passiv. †) 77 Dartmann( Hamburg) empfiehlt diesen AnDamit ist der Passus a) des Antrages erleDen, b des, Frick( Barmen) gegen denselben, da dadurch der Breslauer Mitglieder: digt; über den Passus b) sowie über den Antrag Auszahlung der Strafgelder verzögert würte. Die Generalversammlung möge beschließen, daß eine Wolff( Hamburg) schließt sich den Ausfüh- Agitationsbroschüre ſowie eine Biographie über den Bei der Discussion über die Anträge über WahlBerein resp. die Partei und die verschiedenen General- agitation werden die Anträge der Hamburger gespreehder( Hamburg) wünscht eine Zwangs- versammlungen verfaßt und den Mitgliedern käuflich Mitglieder: überlassen werde. Die G.-V. wolle beschließen, daß fünftig bei den wird, nachdem dieser Antrag verlesen, zur Wahlen unserer Partei nur solche Candidaten aufgestellt Auf die Bemerkung des Präsidenten, daß Tagesordnung übergegangen. werden, welche die Genehmigung des Präsidiams, sowie bish Gesichtspunkt beſſer bis zur Berathung der batte über die Anträge betreffend die Agitation und der Kieler Mitglieder: Die Versammlung schreitet sodann zur De- des Vorstandes haben und denselben als gewissenhafte äge über die Funktionen des Vorstandes zu im Allgemeinen. Heinrich Möller in Hamburg unsere Partei fördernde Männer bekannt sind. st für den Präsidenten zur Auszahlung der furt afgelder auf Anweisung des Vorstandes. eider Me wora 1. Es wird nach Verlesung des Berichte ber ,, Volksztg." die Debatte über die Wahl des Sekre= tärs eröffnet. Hörig( Hamburg), Richter Talverstellt werde, zieht Pezoldt seinen Antrag hat einen längeren Antrag gestellt betreffend einen stellen, wozu sich ein jeder, von der Arbeiterpartei auf.( Wandsbed), 3ielowsky( Glauchau) empfehlen id be ift. ten Mitgliede lung, Die G.-V. wolle ein ausführliches Programm aufzustellender Candidat zu den Wahlen in die gesetzgeben den Körper Deutschlands bekennen muß. zusammen zur Debatte gestellt. unter Anerkennung der Tüchtigkeit und Verdienste Tölde's die Wiederwahl desselben. Die Debatte wird hierauf geschlossen und Tölde einftime mig zum Vereins- Sekretär für das laufende Jahr wiedergewählt; ebenso erfolgt die Wiederwahl des Vereins- Kassirers Hasenclever ohne Widerspruch. in den Borſtand auch zwei im Auslande anfäßige angen Bei der weiteren Debatte erklärt sich Hasenurüidgei Entwurf zur Organisation der Agitation. er( Halver) für den Antrag; Bielowsty Nach einer längeren Rede des Herrn Bräuer verliegchau), Grüneberg( München) und Leib( Hamburg) wird über denselben mit großer Manen) wünschen, die Auszahlung der Straf- iorität zur Tagesordnung übergegangen. Dasselbe Pfannkuch( Caffel) und Hartmann( Hamtem Präsidenten zu überlaffen. gefchieht mit dem Antrag der Leipziger Mit- burg) wollen jedem Wahlkreise die volle Freiheit ntragerer Präsident erklärt, daß er den Antrag, glieter: bei Aufstellung der Candidaten gesichert wissen und che wie er vorliege, nicht zur Abstimmung bringen Die Generalversammlung wolle beschließen: die Agi- halten als Programm die Mitgliedschaft des Alg ht, ifba er gegen die Bestimmungen des Straftation liegt gänzlich in der Hand des Präsidiums, mit deutsch. Arb.- Vereins für genügend. Es wird zur Wahl der übrigen 22 Vorstandsdaß Mitgliedschaften doße, er frage daher die Delegirten, Agitation in eigenen mitglied treiben stellung ber Candidaten dem zu einer Sigung verHasenclever wünscht, die definitive Auf- mitglieder geschritten. Ein Vorschlag Tölcke's fich mit dem Principe des Antrages ein tönnen, jedoch sofort die Genehmigung hierzu vom Präst- sammelten Borstand zu überlassen. nben erklären? Dies wird bejaht und sodium einzuholen haben. Mitglieder zu wählen, fand in der Versammlung zu dem Antrage der Mitglieder in Gelenau Der Präsident erklärt, daß er dies gleichZu dem Antrage der Marburger Mit- falls wünsche, da er die schwere Verantwortung *) Wie stimmt das zur bekannten Reaktion? Ets zurie G.-B. möge die Beiträge für die Mitglieder im| glieder: ( Ned. des ,, Soc.- Dem.") und hen Erzgebirge von 1½ Ngr. auf 14 Ngr. er- daß mehr für die große allgemeine Agitation gethan besonderen Programme nicht für nöthig, aber bie Die Versammlung wolle den Präsidenten bestimmen, der Personenfragen nicht allein tragen wolle. **) Es waren über 2000. Auf eine Null mehr Wolff( Hamburg) hält die Ausstellung eines oder weniger scheint es nicht anzukommen. Barmeerselbe wird ehne Widerspruch genehmigt. würde, und derselbe die Bestimmungen zu treffen habe, ( Red. des ,, Soc. Dem." eine in Antrag der Mitglieder in Pausa lautet: niß unserer Organisation stattgefunden hat, vom Präsidium standes für unerläßlich. daß die Landestbeile, in welchen bisher noch keine Kennt Genehmigung der Candidaten seitens des Vor-***) Was diesen Herren nicht in den Kram paßt, ist natürlich hohl. eftrigener Beitrag zur Vereinskaffe möge für das Voigt aus durch Agitatoren beschickt werden auf Kosten der ( Ned. des ,, Soc.- Dem.") is zur Hälfte ermäßigt werden. Liebisch( Hamburg) empfiehlt die Anträge,+) Diesen schwäßerischen Fortschrittlern will es natürerfelbe wird nach einiger Debatte abgelehnt, die nur ein Ausfluß der Lassalle'schen Agitation find. rlich nicht in den Kopf, daß Einer, der reden kann, Schweitzer hält faft Klein( Elberfeld) will Präsidium und Vor- nicht beständig drauf losspricht! stand die Aufstellung der Candidaten kurz vor den hierin nachahmen wollte. nie lange Reden, und es wäre gut, wenn man ihm ( ,, Red. d. Soc.- Dem.") Wahlen überweisen. . beregangen: alte. bloffen ent. mit gen befchloffen: ommen, Vereinshauptkasse. weist Schend( Würzburg) auf die Wichtigkeit Süddeutschlands für die Bewegung hin. Der Antrag wird angenommen. Unterstützung und wurden darauf Zielinsky( Paris) uno Riesling( Winterthur in den Schweiz) mit Bon Petzoldt( Leipzig) liegt folgender Angroßer Majorität gewählt. Außerdem wurden ge- trag vor: wählt: Real( Düsseldorf), Klein( Elberfeld), Die Generalversammlung spricht den Wunsch aus, Haustein( Offenbach), Pfannkuch( Cassel), daß der Präsident für die Dauer seines Präfidiums einen Richter( Wandsbeck), Plambeck( Neumünster), Vice- Präsidenten ernenne. Rößner( Dresden), Peter Schneider( FrantDie Versammlung schließt sich diesem Antrage furt a. M), Frid( Barmen), Bräuer( Dam- an, und erklärt der Präsident hierauf, daß er dem burg), Leyer( Remscheid), Lübkert( Berlin), Beschlusse gemäß verfahren werde. Knöllner( Brandenburg), Grüneberg( Mün- Ferner beantragt Petzoldt( Leipzig): chen), Otto Kapell( Berlin), Grändorf( Ber- Schuldenlast der Leipziger Mitglieder im Betrage von Die Generalversammlung möge beschließen, die lin), Aug. Kapell( Berlin), Bezoldt( Leipzig), 20 Thin., die für den Eisenacher Congreß gemacht Zielowsky( Berlin) und Wolff( Hamburg). worden ist, aus der Vereinskasse zu decken. Ueber sämmtliche vorgeschlagenen Kandidaten wurde Es wird Uebergang zur Tagesordnung über einzeln und zunächst durch Handaufheben, und wenn den vorstehenden Antrag beschlossen. das Resultat zweifelhaft war, durch Namensaufruf abgestimmt. benen ich den rechten guten Willen für unsere Verschmelzung der Arbeiterschaften, keine Gel Sache nicht mehr zutraue. Das ist aber nur gen fonnte. Mit social- demokratischem Gruß meine persönliche Ansicht; auch sind diese Elemente jedenfalls eine kleine Minorität. Andererseits ist es geAllgemeiner deutscher Schuhmacher: wiß aber auch sehr erfreulich, daß so mancher ich am 14. oss. von der Generalversammlung Berlin, 15. Jan.( An die Mitglied Stein des Anstoßes hinweggeräumt ist. Wir haben ein ortentliches Protokoll bekommen, und nicht mehr bis zur Verschmelzug im Juni beha faffirer gewählt worden bin, weil Herr Auri ebenso find die Klassenverhältnisse in der eingehend so habe ich die Wahl bis dahin an enommen, ften Weise geprüft worden. Ich glaube, wenn auch meine Pflicht thun. Ich bitte nun die Bevol noch mancher Fehler und manche Mängel in aller Orts, mir das Amit dadurch zu erleichter der Verwaltung zu Tage getreten sind, sich doch pünktlich ihren Bflichten nachkommen, denn Jeder überzeugt haben wird, daß wir bestrebt ein geregeltes Kaffenwesen kann der B.rein be waren, Ordnung zu halten, und ich kann nod) sehen. Die Gelder bitte ich von jetzt ab haben wir jetzt wieder auf der Generalversam hinzufügen, daß diese Ordnung besonders in Kassen- adresse, Ritterstr. 35, 3 Tr., zu richten. e Zeitun sachen immer mehr zunehmen wird. Wenn ich demokratischem Gruß Ein Antrag von Liebisch( Hamburg) lautet: persönlich beleidigt worden bin, so habe ich dies Das Statut nebst Geschäfts- Reglement ist in Eins vergessen; im Geiste dee Brüderlichkeit sind wir zusammenzufassen und allen Mitgliedern zuzustellen, da- zusammengetreten, im Geiste der Brüderlichkeit mit jedes Mitglied Ordnung und Organisation fennen wollen wir von einander scheiden. lerne. Grüneberg( München) richtet an die VerDerselbe wird nach kurzer Debatte ange- fammlung die Bitte, Alles was vorgekommen, wieder zurückzunehmen und sich die Hand zu reiDesgleichen ein Antrag von Kuhl( Langer- chen mit frischem Muth zum Kampf für die gemeinsame Sache. Der Präsident bittet, da die Delegirten der Gewerkschaften bereits seit Sonnabend hier anwesend find, die Anträge, welche noch vorliegen, so schleunig als thunlich zu erledigen. Auf Anfrage Lehder's erklärt der Präsident, daß er vermuthe daß noch nommen. etwa 25 Anträge zur Debatte gelangen dürften. Hörig( Hamburg): Die Arbeitervereineange- feld): Tegenheiten seien viel wichtiger als die Verbandsangelegenheiten, und er sei deshalb der Ansicht, daß man die Anträge für den Verein nicht über's Rnie brechen dürfe, vielmehr sie eingehend debat tire; es würden dadurch auch viele Anträge für die Verbandsversammlung ihre Erledigung finden. Die Debatte beginnt über einen Antrag von den Mitgliedern aus Braunschweig, welcher sich über den Präsidenten und Tölde beschwert. Derselbe wird auf Antrag von Richtea( Wandsbed) zur Untersuchung resp. Erledigung dem Vorfland überwiesen. Riders( Altona) legt Recurs gegen seinen durch die Barmer Generalversammlung erfolgten Ausschluß aus dem Allg. deutsch. Arb.- Verein ein. Derselbe wird auf Antrag Richter's( Wandsbeck) dem Vorstande zur Erwägung überwiesen. Tölde theilt mit, daß Leinhos zu Altona noch nachträglich eine Eumme von 37 Thlr. 24 Sgr. 6 Pf. für Agitationszwecke in Eisenach for Sgr. 6 Pf. für Agitationszwecke in Eisenach for dere. Die Angelegenheit wird dem Präsidenten zur Untersuchung und Erledigung überwiesen. Klein( Elberfeld) beantragt, eine Summe von 13 Thlr. 10 Sgr. 8 Pf., welche ihm für Gerichtsfosten, in Folge eines gegen ihn im Parteiinter effe anhängig gemachten Gerichtsverfahrens, abgepfändet sei, zu erstatten. Die Forderung wird von ber Generalversammlung genehmigt. Grüneberg( München) beantragt, da die baierischen Mitglieder ihm bis jest teine Reisegelber und Diäten nachgesendet, ihm diese aus der Bereinskaffe zu ertheilen. Die Sache wird durch Tagesordnung erledigt. Lichters( Köln) beantragt den Ersatz von 28 Thlr. Strafgelder, zu deren Zahlung er in Folge einer Agitation bei der Wahl im Kreise MörsRees gerichtlich verurtheilt worden. Hörig( Hamburg) beantragt in Folge dieser und ähnlicher Fälle zu beschließen: Alle Mitglieder, welche seit der letzten Generalversammlung im Intereffe der Partei benachtheiligt find, werden aus Vereinsgeldern entschädigt und die Höhe dieser Entschädigung nach dem Ermessen des Vorstandes und Präsidiums festgesetzt. Kuhl( Langerfeld) beantragt: Allen, die im Parteiintereſſe bestraft sind, wird die Hälfte der Strafe aus der Vereinskaffe ersetzt. Die General Bersammlung beschließt, daß dem Vereinssekretair ein monatlicher Gehalt von 40 Thalern zusteht. bium überwiesen. Der Antrag wird ohne Debatte dem PräsiDer Antrag wird ohne Debatte dem PräfiBater( Hamburg) beantragt: Thüringen erwachsenen Mehrkosten von 7 Thien. aus Ihm die durch die ortsweise vorgezeichnete Agitation der Vereinskasse zurückzuerstatten. in Der Antrag wird dem Präsidium zur Erle digung überwiesen; ein Antrag von Hartmann ( Hamburg lautet: Die General- Versammlung möge anordnen, eaß mehrere Delegirte auf der Reise in die Heimath über den Sarz reisen, um dort Versammlungen abzuhalten. Der Antrag wird dadurch, daß derfelbe zur Kenntniß der der Mitglieder gelangt ist, für erledigt erklärt. Armborst( Stettin) beantragt: Die General- Versammlung möge geeignete Schritte Renz( Berlin) bemerkt, daß er erwartet, daß diejenigen Mitglieder, welche mit Mißtrauen in diese Bersammlung gekommen, nach Prüfung der Stassenverhältnisse und aller übrigen Angelegen heiten, zu einer anderen Ansicht hätten kommen faſſen müssen. und wieder Vertrauen zu dem Präsidenten hätten Richter( Wandsbed): Das Gefecht ist vor über, das mitunter ein sehr heftiges war; aber wir sind ja alle Wienschen und deshalb ist das zu entschuldigen. Das Gefecht ist vorüber und ein Jeder tritt jest wieder in seine gewöhnliche Thätigkeit ein. Der Präsident ist jetzt wieder der General, der uns zu führen hat, und ich glaube, er wird an uns, die wir hier opponirt haben, nicht die schlechtesten Soldaten haben. Knollmann( Hannover): Trotz der Heftigkeit der Debatte werde die Versammlung ibre sehr guten Früchte tragen, dem Verein nichts schaden; man könne stolz auf diese Versammlung blicken. thun, daß bei der nächsten General- Bersammlung die Beschlußfassung: den„ Social- Demokrat" als BereinsEigenthum zu erklären, dadurch ermöglicht würde, daß Klein( Elberfeld). Er habe vielen Generalgebracht werden. während der Zeit die baaren Gelder in der Partei auf- versammlungen beigewohnt, aber noch keiner so ermüdenden wie der diesmaligen. Er hoffe, daß der Sturm, der gehaust, nun vorüber und daß alle Mitglieder jest zu ihrem Präsidenten stehen und gegen die Fortschrittspartei und die reaktionäre Partei zum Kampfe wieder Front machen werden. Der Antrag wird abgelehnt und ein Antrag der Glauchauer Mitglieder: Die General- Versammlung möge beschließen: den sämmtlichen Bevollmächtigten im Verein vollständige Geschäftsordnung und Instruktion unentgeldlich zukommen zu lassen, wird burch die frühere Annahme des Liebisch'schen Antrages für erledigt erachtet. F. wöchent uftags, Sonnabe g Briefkasten. S. in Hamburg. Sie befinden Sich in dem Irrthum, die Nummer des ,, Social welche am Abend des 31. December zu Berhonneme and am Neujahrstag früh zu Hamburg Numme wurde, habe noch ins alte Quartal gehört. Deutscht jedoch nicht so, sondern es war die erste N welche bereits nen abonnict hatten. Ueberh neuen Quartals, daher nur Diejenigen Lejer beim Quartalwechsel nur dann feine Un feit im Vertrieb zu erwarten, wenn er mindef vor dem Quartalwechsel nen abonnirt. Uebri Ihrer Mittheilung zufolge, daß wenigstens Mit der den Social- Demok at bestellt und nicht erhhrs aboun auch Unordnungen von Seiten derjenigen vo sein, welche dort den Vertrieb des Blattes * Das Protokoll der Generalversich about Generalversammlung des Berbandes 2 stämtern des Vereins kostet 22 Sgr. und das Die Be Stück. Die Versendung erfolgt nur nach inerür. Emsendung des Betrages. " gonnen. diteurer für Berlin. Sgr.) Allg. deutsch. Maurer- Vet( Unter Versammlung chischen Mittwoch, den 19. Januar, Abendsen Deu in Wolter's Lokal, Neues Gesellschaft Den n Tagesordnung: bas g lung. lung. 2) Verschiedenes. 1) Bericht der Delegirten über die Genera Die Mitgliedskarten sind vorzuze Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht 2) Verschiedenes. 3) Fragekasten. U stän big Für Derlin. 23.9 " Allgem. deutsch. Maurer- Ve Ausschußsizung Die N Freitag, den 2a. Januar, Abends Sidder ,, im Vereinszimmer. Für den Geschäftsführer: Donnerstag, Die übrigen noch eingezeichneten Redner verGeneralversammlung in der Erwartung und Hoff- Allgem. zichten auf's Wort. Der Präsident schließt die nung, daß sie etwas gefördert habe im Interesse Grüneberg( München) stellt einen Antrag des Vereins. dahin gehend, daß Herr Wolf zur Unterſtügung einssache und im gegenseitigen Vertrauen zu ein In dem Vertrauen auf die Verfendet werde", und begründet denselben unter Hin- ben Allgem. deutsch. Arb.- Verein, in welches die der Agitation nach München und Augsburg ge- ander schließt der Präsident mit einem Hoch auf weisung auf die Wühlereien des Proletarier", der Anwesenden begeistert einstimmten. ein Bourgeoisblatt sei, für das selbst ein volks gleichfalls begeisterte Hoch's auf Dr. v. Schweißer Es folgten parteilicher Literat Artikel schreibe. Schenk( Würzburg) meint, der Proletarier" stehe auf dem Boden des Vereins.*) " Kuhl( Langerfeld) unterstützt den Antrag Grünebergs und weist an der Haltung des Proletarier" nach, daß dieses Blatt nichts weniger als auf den Vereinsprincipien beruhe, sondern das Organ einer specifisch baierisch partitularistischen Fraktion sei, deren Bestreben dahin gehe, die Organisation des Vereins zu schädigen. Antrag mit großer Majorität angenommen. Die Debatte wird hierauf geschlossen und der Der Präsident verspricht, daß die Agitation in Baiern in Kurzem beginnen werde. Pezold, Uhlemann und Knollmann beantragen: Der Präsident macht darauf aufmerksam, daß bereits ein Beschluß der Generalversammlung vorliege, nach welchem der Präsident mit Geneh migung des Vorstandes, sobald er es für geboten halte und die Kasse es gestatte, gegen Mitglieder erkannte Strafen ersetzen könne. An der Debatte betheiligen sich ferner Hörig, Pfannkuch, Der Präsident foll Aufschluß geben, ob Abzahlung Hasenclever, Kuhl. Hörig und Kuhl der bekannten 1000 Thaler stattgefunden. ziehen in Folge der Erklärung des Präsidenten Dieser Antrag über die von der Generalverihre Anträge zurück, und es beschließt die Ver- sammlung zu Hamburg dem Präsidenten für den fammlung: " Social- Demokrat" bewilligten 1000 Thlr. führt zu einer längeren Debatte, die mit der Annahme folgender Resolution abschließt: Alle Strafangelegenheiten, auch die Klein'sche Angelegenheit sind nach dem früheren Beschluß der General versammlung zu behandeln. Die Mitglieder zu Wüstegiersdorf bean tragen: Für die Mitglieder des schlesischen Eulengebirges den Beitrag auf die Hälfte herabzusetzen. Die Versammlung beschließt: die Mitglieder des schlesischen Eulengebirges ebenso wie die Mitglieder des sächsischen Erzgebirges in dieser Be ziehung zu behandeln. Richter( Wandsbed) hat den Antrag gestellt: Der Vorstand hat nach Ausschreibung der Generalversammlung Seitens des Präsidenten sofort und zwar spätestens in Zeit von 14 Tagen den Verein in Wahlfreise einzutheilen. In jedem Wahlkreise wird je ein Vertreter gewählt. Die Vertreter erhalten ihre Diäten aus der Hauptkaffe und ist dieselbe durch eine freiwillige Sammlung schadlos zu halten. Ferner beantragt derselbe Antragsteller die Resolution: Bereinsbeamte dürfen nicht gleichzeitig als Delegirte fungiren. Beide Anträge werden verworfen. Lübkert( Berlin), Wolff und Hartmann ( Hamburg) beantragen: 1) Die Generalversammlung erklärt es für eine Infamie der Gegner, wenn sie mit den bekannten 1000 Thlen. fortwährend Propaganda gegen unser Präsidium machen, um so mehr, als dies eine Sache ist, die Niemand außer der Partei etwas angeht.( Haustein.) 2) Die Versammlung erklärt, daß es eine Ungerech tigkeit und ein Unsinn sein würde, die auf den Social Demokrat verwendeten 1000 Thlr. früher zu verlangen, als der ,, Social- Demokrat" Etwas einträgt.( Klein.) Ein Antrag von Lichters und Wolff: Die Generalversammlung beschließt, dem Treiben von Kölsch und Obermann sofort durch geeignete Schritte ein Ende zu machen und sofort ein Paar Agitatoren zu bestimmen, welche sofort dahin gehen, wird dem Präsidenten und dem Vorstande zu möglichst schleunigem Vorgehen in dieser Angelegenheit überwiesen. Nach einer kurzen Bemerkung wegen der Vereinsstempel und der Mittheilung, daß das Setre tariat dafür zu sorgen, daß billige Stempel beschafft werden, nimmt das Wort: Winter( Altona). Derselbe macht den Vorschlag, die Arbeit damit zu beendigen, daß die Versammlung dem Präsidenten Dr. v. Schweizer Die Generalversammlung wolle dem Kassirer eine ein donnerndes Hoch ausbringe.( Die Versamm monatliche Entschädigung von 15 Thlrn. bewilligen. Der Antrag wird nach kurzer Debatte gelung stimmt dreimal lebhaft in dieses Hoch ein.) nehmigt. Präsident Dr. v. Schweizer: Gestatten Sie Klein( Elberfeld) bringt den bereits am Tage mir einige Worte über den Gesammteindruck unKlein( Elberfeld) bringt den bereits am Tage ferer Generalversammlung. Ich habe folgenden vorher gestellten Antrag ein: Die Generalversammlung erklärt, daß alle Beschwer. Eindruck von derselben bekommen. Es ist hier den über die Redaction des Vereinsorgans an den Prä- ziemlich heftig hergegangen, und wie Sie gehört sidenten zu richten sind. Die oberste Controlle über die haben, habe ich für meine Person die u berzeuWirksamkeit der Redaction und die des Präsidenten in gung, daß in dieser Versammlung Elemente find, feiner Eigenschaft als Controlleur hat der Vorstand zu vollführen und kann derselbe etwaige nöthige Anordnun gen treffen. *) Bekanntlich ist dies Blatt inzwischen offen abgefallen und ,, ehrlich" geworden.( Red. des Soc. Dem.) und auf das Proletariat aller Länder.. Unter dem Gefange der Marseillaise verlassen die Mitglieder um 12 Uhr den Saal. * Zur Verhütung von Mißverständnissen wird bemerkt, daß nach Beschluß der Generalversamm lung des Allgem. deutsch. Arb.- Vereins die Wahl des Präsidenten drei Wochen nach Veröffentlichung des Protofolls stattfinden soll, während in dem zu gründenden Allgem. deutsch. Arbeiter- Unterstützungsverband die Wahl des Präsidiums binnen acht Wochen nach der Generalversammlung vorzunehmen ist; bis zur nächsten General1871 stattfinden soll, bleibt nach Beschluß der General versammlung des Verbandes, welche vor dem 1. März versammlung das zu wählende Präsidium des alten Verbandes im Amte. affchrift t en länge fortlaut r deutsch. Zimmerer- ger BerFür Berlin. Ausschußsizung onders d elfach herv lagendes r beide B Arbeiter den 20. Januar, Abendte ette im Vereinszimmer. Für den Geschäftsführer: Für Berlin. wittwoch, den 19. Januar, Abends rittspartei Gewerkverein deutsch. Holzarbgen die C im Lokale des Herrn Jakobs, Gitschinerßertreterin Tagesordnung: Bericht des Unterzeichneten über die Verba trike austi Gewerkschaftsgeneralversammlung. itole, bie Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu arbeiter und die Bücher in Ordnung zu bringen. rtei, anfte Neue Mitglieder werden aufgenommen. Su besitzend Für Hamburg. llen. Da r das frei en des B Geschlossene Versammlung emotrat" der hiesigen Mitglieder des einen gege Allgemeinen deutschen Arbeiter- Belle Berband Donnerstag, den 20. Januar, Abends genden, in Tütge's großem Salon, Valentinstammokratisch Tagesordnung: rundeigent Fortsetzung der Berichterstattung der Delegis, wie n Generalversammlung. ressen des * Die Veröffentlichung derjenigen, welche Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Daß es für Monat December ihrer Kassenpflicht nicht nachge- farten gestattet. Die Controleure find zur forddeutsche tommen sind, wird in der nächsten Sonntagnuminer Controle angewiesen. Leoffen diene stattfinden. Nachdem auf der Generalversammlung der gewiffenhafteste Finanzordnung herrscht, wird dasselbe aufs Beweis geführt worden ist, daß beim Präsidium die strengste darauf halten, daß auch jede Mitgliedschaft ihre Schuldigkeit thue. Verbands- Theil. nd wider, Geschlossene Versammlung der hiesigen Mitglidurch Spalt Für Cöln. wiespalt 3 Algemeinen deutschen Arbeiter- Behwächen, Sonntag, den 23. Januar, Abends urch Aufste a der Hebe im Lokale des Herrn Schorn, Große Bumittel ihrer Tagesordnung: hiezu, als d Neuwahl der Revisoren. Berichterstattung des Delegirten. Kaffen Um pünk liches Erscheinen bittet Für Altona. ( Für den Allgemeinen deutsch. Arbeiterschafts- heit. Verband.) Allgem. deutsche Gewerkschaft der Schneider, Kürschner und Kappenmacher. Berlin, 16. Jan.( An die Mitglieder.) Unsere *) Unw H. Ligerfammlu otollführu Allg. Tabak- u. Cigarrenarbeiter- Geweiefe beid Krankenkasse. Berichtersta erschiedenst Gewerkschaft bleibt laut Beschluß der Generalversamm lung nach dem Verschmelzungsplane bis zum 1. Juli beim Verbande, auch mit allen Beamten bleibt es bis dahin beim Alten. Der Gehalt des Präsidenten unserer Gewerkschaft ist auf Wunsch des Unterzeichneten um 5 Thlr. erniedrigt worden, so wie der des Geschäftsführer des Ausschusses. Der des Hauptkassirers ist auf ausdrückliches Verlangen aller Delegirten beim Alten als Hauptfaffirer der Gewerkschaft. Das Protokoll der Gewerkschaftsgeneralversammlung wird innerhalb 14 Tagen an alle Mitgliedschaften versendet werden, und bitte ich in der Centralhalle bei Herrn Loß, vor dem Feitungen Generalversammlullen daher Mittwoch, den 19. Januar, Abends se der b in Wittmaack's Salon, Große Bergstraltg.", der ener hat Die Legitimationskarten sind vorzuzeigen. Der Vorfer zweite ber währ it die ,, V mmt dief mit Ber ir diesen Für Halberstadt. belaffen worden, wegen feiner tüchtigen Amtsführung Social- demokratisches Arbeite Sonntag, den 23. Januar, Thore. Anfang Nachmittags 5 Uhr. .e Sigung irtlichen ( befo Das Cond überdi aren. S daher, die verlangte Zahl von Exemplaren bei mir in Hamburg bis zum 25. Januar zu bestellen. teeter beim Ausschuß des Verbandes, ist das Mitglied Als VerG. Spielberger tis zum 1. Juli durch die General- freundlichst ein. Namentlich die aus den nahe Wir laden hiermit die auswärtigen Partetede sein, versammlung unserer Gewerkschaft eruanot. Ferner ist Ditschaften Egeln, Ettgersleben, Bleckendorf, Wahlreich e beschlossen, daß von obigem Datum an der Eintritt in leben, Staßfurth u. s. w. unsere Gewerkschaft jedem Arbeiter beliebig frei steht, ( Dant.) Dem Herrn Schneidermeister nur muß es dem Präsidium angezeigt werden. Protokoll und Frau meinen herzlichen Dank für die liebevondern, und Abrechnung erscheinen in 14 Tagen. nahme während der langen Zeit der Genera bittert w F. S. Liebisch. lung, möge diese Liebe als Beispiel dienen, daß lätter die uns bald ganz gehört, in und außerhalb der Gratischen S F. S. Licühe wert Partei unj ( Dank.) Für die freundliche Bewirthurg meines Aufenthalts in Berlin bei der Familie sage ich derselben hiermit meinen beſten Dank bewillig Allgem. deutsche Genossenschaft der Hand. und Fabrik- Arbeiter. Berlin, 15. Jan.( An die Mitglieder.) De Mitgliedern zur Nachricht, daß es mir leider nicht mög lich ist, auf meiner Rückreise von Berlin die verschiede nen Mitgliedschaften zu besuchen; da unsere Gewerksgeneralversammlung hierzu, in Anbetracht der nahen E. Dümling, Leipzig, Koblen Druck von N. Bergmann in Berlin. Verantwortl. Redakteur u.Verleger W. Grüwel in