IT. ach er-' n g Abevit A Saal«! N ifallenc» ro Jannt dts PriD und pü«i »erer-2 »ersaric Hbcnf�itung erscheint drei ""''"rffeentlich, und zwar: l9: I, Dannerstag» und und-inabend« Abend». 3) Dl-- Fraget«? Berlin, Mittwoch, den 9. Februar 1879. Zechstrr Jahrgang Demokrat örgail der sorias-demokralischen Partei. Redaktion und Expedition: Berlin, Gitschinerstr. 17. i-hlreiihhement«- Preis f,Ir«erlin incl. Bringerlohn: vierteljilhrlich 16 Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne OWMmern 1 Sgr.; bei den Postämtern in Preußen 16 Sgr., bei den außerpreußischen Postämtern in jj«schl-md gleichfall» ig Sgr.,(56 Kreuzer slldd. Währung.) leiter�- »ersaw Bestellungen werden auswärt» bei allen Postämtern, in Berlin In der Expedition, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegenommen. Inserate(in der Expedition aufzugeben) werden pro viergespaltene Petit-Zeile mit 3 Sgr. berechnet; Arbeiter- Annoncen die Zeile nur 1 Sgr. Politischer Theit. end» t alentin «g: zum Zfüc >, Bem. e 12 dl Berlin, 8. Februar. MitgliH Schwindel, welcher fortwährend mit �"'i'IÄacvby getrieben wird, n'olhigt uns zu "9 Worten der Abwehr. x 11.jf hatten allerdings vor der Versammlung --�esellschastShauS" vorausgesehen, daß die Z.:S Herrn Zacoby über die sociale Frage larbti�n„Ereigniß" hinaufgeschraubt werden nmlu-Eben deswegen erschienen wir im„Gesell- Lüder�us". Aber daß man die Rede Jacoby's, 9!. i die Versammlung die Unbedeutendheit ""JJ?1 l,;n in einer Resolution festgestellt, auch nach- :—--�noch zu einem Ereignjß zu machen bestrebt g. cde, daS allerdings hatten wir nicht er- der» enmach'n bedenke: ein angeblicher Gelehrter oder tl IN I${'ne �uge Rede, in welcher nicht ,-.iger neuer G'ante, nicht eine einzige neue mng zu sluoeu ist, sondern die nur alte, .z��Kpal in den VollSreden unserer Agitatoren den Artikeln d«S„Sec.-Dem." auscinander- «mihau!ii®'n8t enthält, und dieses breite, selbstge- * Vorbringen uralter Din�e soll«in Ereig» st. stellt sich einer hin und erklärt, daß er sse mitWehrter und Philosoph endlich diejenigen F. gjfeu beglisseu habe, welche schon vor sechs . von Tausenden von Arbeitern begriffen , zllls fwd. Und ein solcher„Philosoph", welcher >tr VolkSentwickeluug um sechs Jahre zurück tiner, der so schwer und so langsam be- lsU oll ein VoltSsührer sein. Agentur für England, die Eolonien, Amerika, Ehiua und Japan Hr. A. Dueiiig 8 Little-Newport-Street, Leiccstcr-Squaio, W. C. London. iben5*'| zeigt einer in anderchalbstündiger Rede, u», endlich zwar nach 6 Jahren Zeit einen g: �EHeil dessen begriffen, was unsere Arbeiter cagetap'! einsahen— ober er zeigt zugleich zg, r langen Rede, daß er diese Dinge nur nicht voll und in ihrer Gesammtheit, f. � hat, oder daß ihm der Muth fehlt, die achek�ngen zu ziehen, kurz: daß er„aus halbem m in 1 iäehen geblieben ist". Und ein solcher Halb- bcnds«soll als großer radikaler Denker ge- uder<- werden. z: nug deS Schwindel«! Wenn eS ein zß ist, alte abgedroschene Dinge mit Selbst- „«iK't vorgetragen zu hören, so haben wir ' �,!mehr„Ereignisie" als un« lieb ist. Wenn --- �ttnschasten eine« großen VolkSsührerS darin j, daß er die wichtigsten Fragen 6 Jahre -hegreist als andere Leute, und sie auch dann nma H.&!' a9 ztigie sich darin, daß wir ihm un- ' ar nach der Versammlung eine Anerkennung Athen, d>e er gar nicht verdiente. t sprachen unsere Anerkennung darüber au», n g. ,ssrr Jacobh nicht glrich ptn FortfchrittSab- Abenk'elin im Concerthaufe vor dem Volke auS- haust- � fri. und wir sprachen di se Anerkennung aytrelch-nit Wärme auS. Zum Beweis �"7, /«U Wärme au». Zum Beweis desien ib-�ltoir hierhersetzen, was wir damals schrie- �Lir sagten wie folgt: iitglie�v man Herrn Jacobh, obschon er entschieden zu detttk Li» lang sprach, nicht unterbrach, so log die» V,«Mich daran, daß man mit Recht an ihm ehren 'ümutft. er nicht gleich den FortschrittS-Abgeordneten ch tecthauS Reißau» nahm, sondern pflichtgemäß in 3- �al»»gesagten Versammlung den einmal ange- __ i>i'?vtra« hielt. Darin hat sich Jacobh dem Fort- l l fl-»»egenüber in günstigem Lichte gezeigt. Sr alle �"Sst oor dem Volk an den Tag gelegt: wo -,ldM �'9 und unn.i««»—'■ er s° r»tsSÄ li""i 10 rwand dolnn?5 b-rufen hatten, �- u-'nairmsadgeordneten, die eine allge -„»tvlksversamrnlung beruseu hatten, nicht ernmai is«rwand haben tonnten, auszureißen, sobald sie ale»° jch Majorität hatten; während man am Donners- sich wenialien». M...., wahrend man am Donners J�5<- �,..... ES ist wahr: er ist nur sachgelömmen; aber wo die Führer anderer Sit einmal der einfachsten Pflichterfüllung gegen nachkommen, erscheint selbst diese einfache Pflicht- al» anerteuninswerthcS Verdienst. seiner Par gegen Man sieht: wir sprachen unsere Anerkennung mit Wärme und Nachdruck aus. ES war uns in der Thal Ernst damit: wir waren damals wirtlich so gutmüthig und so leichtgläubig gewesen, daS Dableiben de» Herrn Jacobh für einen AuS- fluß von Muth und demokratischem Sinn zu hallen. Wir nahmen unsere Anerkennung selbst dann noch nicht zurück, als uns der komische Grund deS Da- bleiben« de« Herrn Jacobh bekannt geworden war. Erst jetzt, wo wir sehen, daß Uberall die Blätter deS GeldjudenthumS, cie gesammten großen und kleinen Organe der„Eisenacher-Volkspartei", auf jener Versammlung herumreiten, um so zu thun, als hätten wir Herrn Jacobh schlecht behandelt, während es doch umgekehrt ein nicht hoch genug anzuschlagender Beweis von DiSciplin und politischem Anstandsgefühl war, daß jene große, nach Tausenden zählende Versammlung sich über anderthalb Stunden lang mit ur- alten, hundertmal gehörten Dingen, die noch dazu in langweiligster, anmaßendster Form vorgetragen wurden, quälen und mißhandeln ließ — jetzt haben wir keinen Grund mehr zu ver- schweigen, daß jener vermeintliche Muth de« Herrn Jacobh stch in blast- Angst vor dem Fluch der Lächerlichkeit auflöst. Da nemlich die Rede des Herrn Jacobh durch- aus zu einem Eceigniß hinaufgeschraubt werden sollte, so war sie schon vorher verschiedenen aus- wärtigen Blättern z. B. der„Frankfurter Ztg." (Organ der Eisenacber Volkspartei und de» Bör- senjudenthums zuFrantfurl), dem„Franks. Journ.", (Organ der männlichen und weiblichen alten Weiber dortselbst) der„Rhein. Ztg." und andern Blättern solchen GelichterS zugestellt worden. Die Rede erschien in diesen Blättern schon a» dem dem Ver- sammlungStage folgenden Tag. Sie mußte also um jeden Preis gehalten werden, wenn man nicht riskiren wollte, daß die auswärtige» Blätter pomp- Haft eine gar nicht gehaltene Rede brach- ten und darüben in die Trompete stießen. Die Lächerlichkeit� wäre gar zu groß gewesen. DaS wußte Herr Jacobh und darum blieb er und hielt seine Rede, während seine Freunde, die daS Geheimniß nicht kannten, auSristen. Die Rede ist denn auch in einer Reihe auswärtiger Blätter erschienen, natürlich ohne die Zusätze, zu denen sich der Redner den Abend selbst veranlaßt sah und die er meist in Form einzelner Zwischen-� sätze inschob. ES war eben die vorher fertige und gedruckte Rede, die erschien. Daher also jener vermeintliche Muth, jeneS vermeintliche Zeichen demokratischen GeisteS! Man hatte Angst, durch NichtHalten der Rede könne zu Tag- kommen, wie man„Ereigniste" fabrizirt. Genug deS Schwindels! Mögen Andere>n der Ges.llschaftShauSrcde ein„Ereigniß" sehen, wir sehen darin nur ein gleichgültiges Machwerk; mögen Andere Herrn Jacobh für einen großen Denker und Bolksmann hallen, un« ist er nach dem GesellsckastShauS- Vorgang ein unschädliches altes Männchen.— Berlin, 8. Februar. H. Auswanderung mit StaatShlllfe ist in England gegenwärtig die Losung des Tage», denn die socialen Doktoren resp. Quacksalber glauben hierin daS Wundermittel gesunden zu Halen, um den entsetzlichen Nolhstand der Arbeitslosen Eng- lands zu beseitigen, den die heutige Produktions« weise heraufbeschworen hat. Die stete Vermehiung und Verbesterung der Maschinen hat die Folge, daß immer weniger Arbeiter zur Bedienung der- selben nolhwcndig weiden und daß somit in den Zeiten der übermäßigen Produktion ein Mangel an Arbeitern durch derartige Erfindungen ausge- glichen wird, während in den der Ueberproduktion folgenoen GeschäftScrisen alsdann Masten von Arbeitern brodloS werten, die durch Hunger und Elend zu Grunde gehen. Derartige Verhältniste haben in diesem Augenblick in England eine unge- heure brodlose Proletarierarmee geschaffen, welche langsam in den Straßen der großen Städte zu Grunde geht. Dieses entsetzliche Schauspiel stört den englischen Capitalisten und Grundbesitzer allerdings nicht im Geringsten; dem Lndoner Piet-sten ist die Thalsache, daß vor seinen Augen alltäglich Menschen verhungern eine Schickung der Vorsehung, um die Elenden für irgend welche unbekannte Sünden zu bestrafen, während die für ihn selbst angenehme Thalsache, den Schweiß der Arbeiter zusammenscharren zu können, gleichfalls eine Fügung Gottes ist; er hütet sich daher wohl- weislich solchen weisen Maßregeln der Vorsehung zu widerstreiten, da sich ja auch sein Gcldsack wohl dabei findet. Ander« freilich ist eS, wenn die dem Verderben geweihte Proletarierarmee, statt still auf dem gesetzlichen Boden zu ve>hungern, diesen ver- läßt und mit ihrem Untergang den ihrer Verder- ber vereinigen will. DaS jagt alSbald unserm Bourgeois einen gewaltigen Schrecken in die Kno- che», und er wünscht jene„rebellischen Arbeiter" sich so weit als möglich vom Halse. Eine solche Wirkung haben die sog. Arbeiterunruhen in Thorn- cliff gehabt, und mit liebenswürdiger Offenheit gestehe« jetzt viele englische Blätter ein, daß die Auswanderung mittelst StaatShülfe hauptsächlich ein Mittel zur Entfernung der„unruhigen Köpfe" scin solle. Sollte wirklich ein derartiges Auswanderun gsshstem in Kraft treten, so würde eS in der That auch nur auS diesem Grund- die Billigung der zunächst betheiligten Fabrikanten finden, dcnn schon jetzt erhebt sich nacbdrückliche Opposition von Seilen vieler Fabri kanten gegen ein Vorhaben, durch das man ihnen, wie sie sagen, die„billigen Arbeitskräfte" entziehen wolle. Von solchen Scrupeln werden wir freilich nicht geplagt, gleichwohl muffen wir diese Aus Wanderung für ein klägliches Palliativmittel er klären. Für England würde freilich die maffew haste Auswanderung von Arbei.ern eine sofortige Verminderung des Angebots von Arbeitskraft und eine Erhöhung der Löhne zur Folge haben. Ge rade das Umgekehrte würde aber für Nordamerika der Fall sein. Dort würbe die Zufuhr von so vielen Arbeitern eine solche Uebersüllung des Ar- beilsmarkteS zur Folge haben, daß die dortigen Löhne gewaltig sinken würden. Eine etwaige Ver- mehrung der Produktion in Nordamerika fällt dabei gar nicht in'S Gewicht, da der Confum der betr.sfenten Waaren davon unberührt bleibt und somit eine gleiche Verminderung der Produktion in Europa oder die bekannte schädliche Ueberpro duktion eintreten würde. Ein einziger Vortheil würde der Arbeiterklaffe aus dieser Auswanderung erwachsen; eS würde nämlich das übermäßige Angebot von industrieller Arbeitskraft in Amerika dadurch langsam beseitigt werden, daß in den un- cultivirten Distrikten sich ein Theil der Arbeiter allmälig als Kolonisten anbauen und so der Feffel der Capitalmacht entziehen würde. Jedoch würde dieses keineswegs so schwer in'S Gewicht falVn, daß die Arbeiterklaffe dadurch von den verhäng- nißvollen Nothständen aus Arbeitslvstgke.t befreit würde, vielmehr würde durch rasche Zunahme von Arbeiter sparenden Maschinen, und neuen Pro- duktionSmelhoden die arbeitslose Reservearmee wieder vollzählig gemacht werden, wie es z. B. in Irland der Fall gewesen ist trotz maffcnhaster Auswanderung. Die ganze Sache läuft also auf ein klägliches Palliativmittel hinaus und würde wohl gar nicht einmal auf die Tagesordnung ge- bracht sein, wenn nicht die Furcht vor einer Ar- beiterrevolution jctzt als rotheö Gespenst erschiene. Tie wirren Ansichten, die in den Organen der englischen Bourgeoisie Uber diesen AuSwanderungS- plan auftauchen, giebt eine Correspondenz der Köln. Zeitung" gut wieder Dieselbe lautet: London, 1. Febr. Als der Gedanke, daß eine ArbeiterauSwandcrung im Großen durch den Staat uuter- stützt werden sollte, sich zum ersten Male in die Oeffent- tichkeit wagte, fühlte ich mich sofort zu der Behauptung berechtigt, daß er vor der Regierung und den herrschen- den volkswirthschastlichen Grundsätzen keine Gnade finden werde. Seitdem ist er von der Times, dem Ecouoinist und zahllosen anderen Blättern al» socialistisches Irrlicht verworfen, von Lord Granville, in seiner Eigenschast al» Eolouial-Minister, mit einigen höflichen Ausreden abge- wiesen worden. Dafür tritt ihm der Hunger als mäch- tiger BundeSgenoffe an die Seite. Die noch zweifeln, daß große Roth im Lande herrsche, können sich leicht eines Besseren überzeugen, wenn sie die Berichte der Polizei und der Todtenbeschauer zur Hand nehmen. Trotz des di» jetzt ungewöhnlich milden Winters(das kaum angesetzte Eis ist seit gestern wieder vollständig geschmol- zen) giebt es der Fälle, wo die Todtenschan auf„Ver- hungert' erkennen muß, in diesem Jahre mehr als seit langer Zeit. Kaum daß ein Tag vergeht, ohne daß derartige erschütternde Berichte uns aus den Zeitungen entgegenstarren und am vergangenen Samstag wurden deren nicht weniger denn drei zu gleicher Zeit verzeichnet. Da war ein Mann von 72 Jahren, der seit Wochen kaum da» Noihdllrftigste zu sich genommen hatte, da der magere Erwerb seiner Frau und der Zuschuß de» Ar- menhauses kaum für Miethe, Kohlen und Brod hin- reichte». Dann ein anderer, der erst in den Vierziger» stand, seit zwei Tagen keinen Bissen Nahrung zu sich genommen halte und an Erschöpfung starb. Und wieder einer, der im besten Mannesalter stand, seit Wochen vergeben« Arbeit gesucht hatte, sechs Tage lang dem Tode zuwankt« und schließlich zusammenbrach. Ob und wie weit diese Unglücklichen selber Schuld an ihrem traurigen Ende trugen, läßt sich nicht nachweisen(!), traurig genug aber ist es, daß Menschen in so elendiglicher Weise zu Grunde gehe» können, mitten unter Millionen Mitmen- scheu, von denen in Privatwohlthätigkeit Unglaubliche»(?) geleistet wird. Daß diese eben so wenig wie die össeut- liche Armenpflege ausreiche, ist eine Thatsache, die jeder Tag im Jahre nachweist, nie aber eindringlicher als ge- rade jetzt. Wenn diese Fälle von Verhungern sich meh- ren und beglaubigte Register derselben dem Parlamente vorgelegt werden sollten, dann wird es dlr VolkSwirth- schaft schwer werden, mit ihren Grundsätzen siegreich gegen sie Stand zu halten. Wohl wird sie mit vollem Rechte sich sträuben, die StaatShülfe zum Staatsgcsetze werden zu lassen, am Ende dürfte sie sich aber doch ge- drängt fühlen, AuSnahmemaßregelu für Ausnahmezustände zu gestatten. That sie es doch früher schon: während der irischen Hungersnoth, wo Millionen für unersprieß- liche Arbeiten bewilligt wurden, und im Jahre 1819, wo das Parlament 50,009 L. für AuSmanderuligszwecke bewilligte. Vermittelst dieser Summe wurden dazumal 4000 Handwerker nach der Algoabai befördert, woselbst sie die heute in voller Blllthe stehende Eolonie, östlich von der eigentlichen Eap-Ansiedelnug, gründeten. Was in England einmal geschehen, ist als Präcet enzsall heilig, und weshalb sollte es nicht, wenn er sich al» einen guten herausgestellt hat? Mit Maß und Verstand, bei gutem Wille» und bei rechter Wahl der Personen und Ziele, würde sich auch jetzt, mit verhältnißmäßig geringen Staatszuschüssen, Tüchtige« für die Förderung der Aus- Wanderung und Linderung der Arbeiternoth thun lassen. Das Princip kann darum doch gewahrt werden, gerade so wie da« der HabeaS-TorpuS-Acte, wenn sie auch zu- weilen außer Kraft gesetzt werden muß. Die Wahl der Personen, das ist am Ende, vom praktischen Gesichtspunkte betrachtet, die allergrößte Schwierigkeit. Sie znlöjeu, müßte den einzelnen Arbeitervereine» überlassen bleiben, unter denen sich verschiedenartige Auswanderungsvereine gebildet haben und noch heranbilden. Denn von den tüchtigsten Arbei- lern werden wohl nnr wenige dem Mutterlaude den Rücken zu kehren brauchen, und unter den minder tllch- ligen müßte die Auswahl getroffen werden. Da haben wir z. B. erst in den letzten Tagen die verrrecherischcn Ausschweifungen der GewerkvereinS-Bergleute von Thor»- cliffe vor Augen gehabt. Wer deßhalb glauben sollte,' daß diese Leute durch bittere Roth zum Aeußersten ge- trieben worden seien, würde gewaltig irren. Bon den Bcreinskassen waren sie tüchtig gefüttert worden und, so lange sie in Arbeit gestanden hatten, verdienten sie mehr als Tausende von Beamten, Schullehrern und Hand- lungsgehülsen, nicht»ur in Preußen, sondern auch in England. Bergleute hier zu Lande verdienen gegenwär- tig zwischen 2 und 3 L. die Woche, doch wird das Er- wordene von den Meisten leider in Spiel, Tanz und Sausgelagen verschwendet. Ueberhaupt ißt der englische Arbeiter unvergleichlich besser, al» der deutsche, er kleidet sich besser, trinkt mehr, vergnügt sich mehr, arbeitet und spart dagegen weniger— man sollte sich Hilten, ihn und seine Bereine al« inustergültig hinzustellen und Ber- gleichnugen anzustellen, die im Allgemeinen selten zu- treffen und noch seltener von Nutzen sind. Man beobachte nur hier in London die Maurer und Handlanger beim Baue eine» Hauses, wie lässig. sie arbeiten und um wie viel besser sie im Verhältnisse zu ihren Leistungen dezahlt werden, als anderwärl», danu wird Ihm die Bewunde- rung für die englischen Gewerkvereine gar bald abhanden kommen. Die Arbeit wird von Jahr zu Jahr schlechter und nnr in Einem werden die Arbeiter Meister— im Klagen gegen Gott, Natur und Menschheit. So die Korrespondenz der„Köln. Ztg." Sic ist sür die Slimmung der öffentlichen Meinung in England recht bezeichnend. Einerseits sieht auch die Bourgeoisie ein, daß dem heillose» Elend ber Arbeiterklasse abgeholfen werden muß. Anderseils will sie ihr Ausbeulen nicht aufgeben; ja selbst der Plan, die arbeitslosen Elemente von Staatswegen zum Lande hinaus zu schaffen, findet nachvrückli- chen Widerstand. Und der Korrespondent der Köln. Ztg.", als echter Bourgeois, findet blo« den einen Grund um de» AuSwanderungSplan zu verlheidigen: die rebellischen Arbeiter auS England zu entfernen. An diese saubere AuSfüh- rung knüpft sich dann, wie stets, ein kräftiges Donnerwetler gegen die englischen Arbeiter, die wahre Muster von Faulheit und Genußsucht sein follen. Der Korrespondent ist offenbar der An- ficht, daß die„Köln. Ztg." nicht deutschen Arbeitern in die Hände kommt; sonst würde er sich wohl gehütet haben, derartige Aeußerungen zu machen. Deut scheu Arbeitern mtissen die englischen ja stets als Muster an Fleiß hingestellt werden, sonst könnien die deutschen ja auf die Idee kommen, daß auch sie kürzere Zeil arbeiten und mehr Lohn verdienen müßten. Rundschau. Berlin. 8. Februar. Die preußische Regierung hat dem Landtage einen Venagungs�ntrag eingereicht, um in der Zwiichenzut, vom 14. Februar bis 2. Mai, den Reichstag einberufen zu können. Die Refe- renten deö Abgeordnetenhauses wollten den Antrag zur Annahme empfehlen und man zweifelt nicht, daß daS Abgeordnetenhaus denselben angenommen hätte. Daö HerreuhauS aber ist durch die Ab- lehn un g des Vertagungsantrages dazwischen ge- fahren. Tie meisten Redner erklärten sich in der Sitzung vom 7. dss. deshalb gegen den VeitagungS- anlrag, weil nach dem 1. Mai viele Herrenhaus- Mitglieder verhindert seien, in den Sitzungen zu erscheinen.(Di- Verhinderung entsteht bekanntlich durch Vergnügungsreisen.) Auch beklagen sich die Herren, daß man ihnen in dieser Session zu viel Ar eit aufbürde, besonders, daß sie noch über den KreisordnungSentwurf, der im Abge» ortnetenhause jetzt verhandelt würde, in Berathunz treten sollen, trotzd m derselbe ja doch von ihnen abgelehnt werde. Die Regierung möge den Land- tag einfach schließen oder aber den Reichstag später einberufen— daS Herrenhaus könne sich den anderen parlamentarischen Körperschaften nicht unterordnen, die Regierung wolle dasselbe stief- mütterlich behandeln— so und auf ähnliche Weise räsonnirten die edlen Herren. Graf Bismarck trat darauf ihnen entgegen: Als Mitglied des Herrenhauses erkläre ich, daß wir eS dem Lande schuldig sind, es noch in dieser Session ausl»sprechcn, warum wir die Kreisordming nicht annebmen können. Dies ist namentlich für die bevorstehenden Wahlen wichtig, wir brdllrfen einer Reform der Kreisord- nung, sobald die Decentralisation als nothwendig erkannt worden ist, und wir könneit diese Aufgabe nicht mehr von der Tagesordnung entfernen. In diesem Jahre ist eine Lcrfländiguug viel leichter, als später, uns können wir vom 2. Mai bis ungefähr 15. J>ini so rveit gekommen sein, daß das Herrenhaus Gelegenheil gehabt hat, sich zu äußern. Die Regierung würde bei Ablehnung der Bert gung auf eine außerordentliche Session nicht verzichten' können. Die Scheidung zwi- schen Bund und Preußen auch in diesem Hause ist bedauerlich; der preußische Particularismu« kann den Bund schädigen, der Bund aber nicht Preußen. Eine solche Schewung der Interessen ist ungerecht und ich muß mich dagegen verwahren. Solche Rivalität ist nicht begründet. Der Reichstag hat mit Recht den Beschluß gefaßt, daß die LandtagSscfsion mit seiner Session nicht collidircn solle, wen» Sie aber j-tzt sagen: wir bleiben hier, wir sind hier zu Hause, in unserm Rechte, dann gehen unsre Wege so himmelweit auseinander, daß wir uns wahrscheinlich niemals wiedersehen werde». So die Drohung d-S Herrn von Bismarck. Und trotzdem beschloß das Herrenhaus mit über- wiegender Majorität gegen 15 Stimmen, unter welchen sich noch die der Minister befanden, den Regierungsantrag abzulehnen. Die Drohung Hai also nicht gefruwtet. Hat man denn allen Re- spekt vor dem Grafen Bismarck verloren? O nein. Bismarck steht noch sehr gut bei den Mitgliedern des Herrenhauses angeschrieben— aber man weiß, daß er die Drohung nicht ausführen wird— es ist ja nicht daS eiste Mal. Im preußischen Herrenhause wurde selb. TagS das Gesetz, die Aushebung der Schlacht» u. Mabl- steuer und Einführung der Klasimsteuer in 31 Städten abgelehnt. Der Finanzminister erklärt sich in der Debatte mit der von seinem Vorgän- ger eingebrachten Vorlage vollständig einverstanden und sagt: Ich würde deu Tag für den glücklichsten meine« Lebens halten, an dem eS mir vergönnt wäre, diese Steuer gänzlich zu beseitigen. Gras Brühl meinte dagegen: Der Tag, an welchem die Mahl- und Schlachtsteuer in Berlin aufgehoben, die Klasiensteuer eingeführt wird, würde ein der Revolution sehr günstiger sein. Im Großherzvgthum Oldenburg verhandelte am 1. d. M. der Landtag über den Entwurf eines Gesetzes für das Fllrstenthum Birkenfeld, betreffend die Eingehung der Ehe. Nachdem in Birkenfeld bisher zur Eingehung der Ehe nebeneinander die kirchliche Form und die Aufnahme des E vilacis erforderlich war, will der Entwurf in Ausführung des Art. 33§ 3 des StaalSgrundgesetzes zwar die obligatorische Civilehe einführen, daneben es aber Jedem freilassen, die kirchliche Trauung vor oder nach dem bürgerlichen Acte vorzunehmen. Der Gesetzgebungsausschuß hat in U-bereinstimmung mit dem Gutachten deS ProvinzialraiheS den Entwurf dahin geändert, daß ein gesetzlicher Zwang stattfindet, den bürgerlichen Act dem kirchlichen vorangehen zu lasten. Die Ausschußanträge wur- den auch in namentlicher Abstimmung mit 26 gegen 4 Stimnien angenommen. In Oesterreich fabeln wieder verschiedene Zeitungen von den Gelüsten deS König« von Preußen, sich die deutsche Kaiserkrone aufs Haupt zu setzen. Selbstredend ist der Gedanke hiervon zuerst in dem Kopfe des Grafen Bismarck entstan- ren. Wenn die Gelüste wirklich da sind, so sind doch gar keine Anzeichen vorhanden, daß dieselben in nächster Zeit auf irgend welche Weise zum Durchbruche kommen.— In der letzten Sitzung des Koalitionsausschusses bezeichnete der Abg. Dr. Roser den Entwurf so lange für unge- nügcnd, als kein freies Vereinigungsrecht in Oester- reich bestände. Der anwesende Iustizminister, der „liberale" E)r. Herbst bezeichnete die vom Abge- ordneten Dr. Roser vcrlheidigte Austastung der Arbeiterverhältniste als eine„beklagenSwerthe Un- klarhcit der Begriffe", indem diese Aufregung, wie sie jetzt besteht, mit den Lohnverhälimsten, wie solche seit Jahren vielleicht nie so günstig in Wien bestanden, im auffallenden Widerspruche steht. Wären Arbeitsstockungen zu beklagen oder zu be- sorgen, so würde er die gegenwärtige Auslegung begreifen; so aber erscheine sie ihm namentlich in Hinblick auf die gesteigerten Lohnverhältniste in allen Gewerbszweigen vollkommen widersinnig.— Besonders müsse jener Tendenz entgegengetreten werden, welche die Kraft einer berechtigten Aktion nicht in die Hände der Arbeiter, sondern stets in die Einzelner, die Arbeiter vielfach ausbeutenden Personen legt. Abg. Baron Kübeck weist auf die bei der Eröfs nung deS ReichlratheS staltgefundene Versammlung unter freiem Himmel hin, und giebt seinem Be Dauern Ausdruck, daß diese Versammlung, welche eine nach dem Vereinsgeletz unzulässige war, nicht sofort von maßgebender Seite als ungesetzlich aus- gelöst worden ist. Auf den Antrag des Abg. Dr. Roser eingehend, bemerkt Redner, daß die Ge» stattung des V.-rbandrechtes selbst in den Vereinig- «en Staaten von Nordamerika nicht Platz gegriffen habe und zwar gerade aus Grünocn der persöu- licken Freiheit, um nicht durch die Verbindung mehrerer Vereine, sei eS politischer oder Arbeiter vereine, eine Vergewaltigung von Minorität n ou ch eine künstliche Phalanx von Majoritäten einzuführen.— Um Mißverstänonisten vorzubeugen, bemerken wir, daß der Herr Minister mir den „ausbeutenden Personen" nicht die wahren Ausbeuter, die das Capital beherrschende Klaffe, also auch sich selbst, gemeint hat, sondern die sog. Arbeiterführer. Die alle Anklage! Da man die Idee nicht bekämpfen kann, wendet man sich gegen die Personen.— Herr Baron Kübeck aber spricht die Unwahrheit und zwir mit Bedacht, denn wir können einen österreichischen Abgeordnelen nicht für so grenzenlos dumm halten, daß es nicht wisten soll, daß nicht allein in Nordamerika, sondern so- gar in dem„reaktionären" Preußen das Ver- bandSrecht der einzelnen Arbeitergenostenschasten besteht. Aus der Hauptstadt von Ungarn wird be- richtet:„In dem Centrar-Ausschuste des Unter- Hauses fü- das Gewerbegesetz erklärte sich der zu- gezogene Vertreter des socialistischen Arbeiter- Vereins gegen die gesetzliche Feststellung der Ar- beilSzeit, sü Beibehaltung der Arbeitsbücher, gegen Zwang zu Beiträgen an UnteistützungSkasten und für das CoalilionSrecht. Der Central-AuSfchuß beschloß, trotz der Hinweise auf daS Beispiel in CiSleiihanien, die imperative Einführung der Ar- beilsbücher." Nun, wir gestehen, daß uns ein Socialist, der gegen den Normalarbeitstag sich erklärt, eine wunderbare Eischeinung ist. Ernst- lich kann man doch wohl einen solchen Mann nicht einen Sccialisten nennen. Uns sckeint es, als wenn die Vertreter des ungarischen Abgeordneten- Hauses durch allerlei Machinationen sich einen sol- che» gelungenen socialistischen Arbeiter haben schicken lassen, damit derselbe durch seine An- Wesenheit die Arbeitersreundlichkeit der Herren Abgeordneten documenlire und doch keinerlei Op Position mache. Herr Rochefort legt nicht ilos keine Bern- fung g gen das Urtheil ein, welches ibn z» 6 Mo vaten Gcsängniß und 4000 Francs Geldbuße ver- urtheilt hat, sondern er hat auch bereits den Betrag der gegen ihn, PaScal Groustet und Dereur er- kannten Geldstrafen, im Ganzen 11,000 Francs eingezahlt. Man streitet nun noch, ob es einer ß n1 ihr bald, affnen. neuen Ermächtigung deS gesetzgeben! bedürfe, um die Gefängnißstrafe zur- zu bringen. Wie versichert wird, ist cJW"i oer Ansicht, daß die Entscheidung welche die Verfolgung genehmigt, zuzlcit� �'st") aeordnetcn seiner Unoerleölichkeit bcra»d'e'1 6ct Justiz vollkommen freie Hand giebt. Jen revoli wutviiiuvwii(ttit«y aiiv, Nach den neuesten Nachrichten theilt lr fort in ver„Marseillaise" mit, daß er»" eine Aufforderung erhalten habe, sich gener zu" stellen, daß er aber nur �"glich weichen werde. f„n«, Eine Wahlvers immlung zu Guvstü � Ö'1 beitercandidaten für Soutpwark in �-v Herrn Odgee, am verwichenen Abend r"g. äußerst lebhaften Scenen. Die And:- � Gegentanbidaten, Sir Sydney Wal-<.,„ flch in Missen eingefunden, und Möglichkeit vorhanden, daß ein Rttlh.. J. Arbeitercandidaten hätte zu Wort konur! � � Anfänglich überschrien die Parteien ei� � altc indessen nach kurzer Zeit war Mll��bald wi> mehr zufrieden. An allen Ecken u»d�„_ Versammlungsräume» brachen Prügelt�g' tt j schließlich war der ganze Saal eine eiazfschrieb. g Von den Tischen und Stühlen, einer'ix, Ihr st, büne und Thür und Fenstern blieben jiß �„j, ben und Splitter übrig und blutige§ bekommt zu Dutzenden. So also machen eS tiQjj cv �st Bourgeois und ihre bezahlten Sub»« Czar Knh w e und bei uns in Deutschland. Es Alnd�seine Glück, daß die Arbeiterpartei in Det»nstr so stark ist, daß die SlörungSversuche� machen' gelingen und so stellt mau sie kluger-, NijrVa »ach und nach ein.. uemancipa In Thorncl ff- bei Sheffield H'„e Deput runz noch immer im Wachsen; man b-i» lauen au Äugenblick den Ausbruch von ernstlichestder zu In KerSleY bei Bolton wurde auf eii�a gesetzlic Abgesandten besuchten Meeting der �:» vasür saßt, daß die säm lülichen Kohlengrubeiiichendemeni Bolton, Faruworth und K. rSley ve� mehrt si Tage ab die Arbeit einstellen soll n�recht va Grubenbesitzer eine Erhöhung der L�rau zum 1 Shl. per Last bewillig: haben. In N mehrere weiden vorauSsichllich 2000 Arbeiter Süf. — Im nordenglischen Eise bezirke hcher die ci 1500 Bergleute die Arbeit eingestellt,� in der fs eine geforderte Erhöhung der Lohnsätze Manische U per Tonne verweigert worden war. 3' der Auer anderen Bergwerken des Distrikis hal't'ruf Euba beiter eine gleiche Erhöhung gefo!deii>einen dar, einem Strike gedroht. en wegen In Petersburg ist auf osficiellei? merikas g Nachricht von einem Bauernaufstand«'Jtag genom eingegangen, der dort in der Nähc roovisorische birges stattgefunden hat. Ueber bro ist gleit hatten sich zu einer bewaffneten und Cul welche die Gegend raubend und plüv�Zeit verli zogen und vorzugsweise Augriffe auf � hat sich rungSmagazine und die Wohiiungen �Mid einmüi unternahmen. Eine vom Generalgouv�strebungev zusammengezogene Truppenabtheilunz Regier Gefechte mit den ausständifchen Bau� einzelne Der Geldteufel. Novelle von Hendrik Lonscience. III. (Fortsetzung.) ,,Ach, das wäre Nichts," rief Conrad Verzweiflung«- voll aus,„wenn da« Herzeleid mich nicht verzehrie. Wisten, daß man geboren wurde, um in der Well ErwaS zu fem, etwa« Große« vielleicht, und silhlen, daß man die Strafe seiner Schwäche trägt; unfähig sein zu Allem, weil man das Einzige verleugnet hat, wofür Gott uns die Fähigkeit geschenkt. Was ist mein Leben? Entlän« schling, Betrllbniß, Verzweiflung. Ich habe in meiner Jugend den Hunger, de» Mangel an sttabrung gesllrch- tet.... und nun muß meine arme Seele darben und versäimachten, bis der Tod sie von dem Fergen erlöst, der sie er stult hat... Bei diesen Worten rollten zwei Thränen aus den Augen Kourad« und er schwieg, von der größten Auf- regnng bewältigt. Aber ehe Berihold noch ein Wort de« Trostes an ihn richten konnte, erhob er da« Auge wieder und sagte mit trübem Scherze: „Und Sie, Berthold, Sie meinen, daß Sie in dem alltäglichen Leben der Well glücklich sein würden? Sie glauben, daß Geld, Wohlleben und Pracht einer Seele wie der Ihrigen Besriedigung verschafseu könne? Nun den», führen Sie Ihr Vorhaben ans; suchen Sie zu vergcss-n, daß ein Funke de« göttlichen Feuer« in Ihren Geifl gefallen ist; doch was wirb die unvermeidliche Folge dieser Feigheit sein? Muten in der Pracht werden Sic Ihr Herz leer suhlen; immer, unaushaltsam wird Ihr Geist höher steigen wollen; Sie werde» träume», schwär» me» und trauern, als ob ErwaS an Ihrem Leben sehlte. und lassen Sie einmal die Zeit der farbenreiche» Phan- taste, der piötzlrcheu Begeisterung und der milden Liebe für die Natur vorübergehen— dann wird es Ihnen ergeben wie mir: Sie iveiden hinsiechen vor geheimem Lebensüberdruß und mit Schaudern zurücksehen auf da«, was Sie ausgegeben und verloren haben. Geld kann Ihnen nicht Helsen, Geld giebt dem Menschen keinen eigenen Werth.— Ihnen ist eine Seele verliehen, welche dürstet, sich zu ergießen, welche sich s hnt nach Ruhm, welche glänzen will durch �eigene Macht und eigene Tu- gend. Täuschen Sie diese, sie Wersen Ihnen keine Ruhe lasten.... wagen Sie Ihrer Bestimmung zu enl- gehen— ich, ein armer Musikus, ein verlanseuer.ulliist- **>• c> filrmnhrl Ki»*n{»rh<»n«mnfllifhrfi ler, ich sage Ihnen, fürwahr! Sie werden unglücklich fern." Berthold saß mit dem Kopf in den Händen und nieder.cschmetiert von dem strengen Worte Eonrads. Der gerührte Jüngling erkannte mit Schrecken an sich selbst, baß die P.ophezeiungeii seines Freundes wohl die Wirklichkeit vertünden lönnten, denn in dem Kampfe zu einem Eulschluß zu gelangeu, Halle sein eigenes Gemllth ihm gleichjain sein zukünftiges Leben mit so schwarzen Farben gezeichnet. Ball Gram und nicht wissend, wo für er sich enlschließeu sollte, antwortete er nach einer Welle: „Wenn ich der Neigung meines Herzens nachgeben wollte, Conrad, so würde ich Ihrem Rathe folgen; aber Unschlllssigkeit beherrscht mich. Nicht allein die Liebe niid die Dankbarkeit gegen meinen Oheim zwingen mich, die Poesie zu verlassen. TaS Laos des D.chters flößt mir Beängstigung em. Ach! Der Ruhm ist wohl theuer bezahlt, wenn man ihn mit einem Leben voll Leiden und Schmerzen erkaufen muß." „Welcher Jrrthum!" rief Conrad.„Kein Mensch aus Erden ist glücklicher, als der Dichter." Bitter lächelnd wies Berthold auf die Bildniste, die von dem Trauerbande umichloffen waren. „Ich verstehe Sie," sagte der MiisiknS.„Um mich über den Verlust meiner Bestimmung zu trösten, habe ich die sogenannten unglücklichen Dichter auf diese Weise vor meinen Augen vrreinigt. Es hat mir jedoch nicht genützt, denn mit Wiste» und Willen habe ich ihre Namen zu falschen Zeugen gemacht!" „Bezeugen sie nicht unwiderlegbar, daß die Krone der Poesie eine Marterkrone ist?" „Nein. Man glaubt es, aber e« ist ein Jrrthum." „Die Geschichte ist aber ein sicherer Zeuge; sie bat mit dem glänzenden RuHn auch das elende LooS dieser glorreichen Männer in ihre Bücher geschrieben." „Sehen Sie wohl, Berthold, man kann der Dichter Bestimmung auf verschiedene Weise betrachten. Vielleicht sind die meisten nur darum groß gewesen, weil ihr Leben voll von Ereignissen, voll Bewegung und scheinbarer Widerwärligkeileu geblieben ist. Die Seele stumpft sich ab in dem Schlafe der Zufriedenheit. Sie ist wie eine stählerne Klinge, die ihren Glanz und ihre Schärfe durch den Rost der T.allosigkeit verliert. Wer sagt Ihnen, daß diese großen Männer da« Wohlleben unv den Lebensgenuß nicht verabscheut habe», weit ein ge> Heime« Gesühl sie zu rastloser Thätigkeit de« Geiste» antrieb. Es giebt dennoch keinen einzigen von duseu Dichtern, welchem nicht hundert Mal angeboten wurde, wa» der gewöhnliche Mensch Glück nennt. Sie haben sich geweigert. Warum?.... weil sie selbst in ihreni Elende ein größeres Glück genossen, als Jemand ihnen gebe» konnte?" „Ach, Conrod, ich weiß wohl, wa« Sie sagen wollen," i-nszie der Jüngling.„Aber lassen Sie den Dichicr sich so hoch über das Irdische erheben, daß er ans einen Augenblick die Armseligkeit des Leben» v'.rgißt; muß er nicht gleich wie der Adler wieder iiiedersteigen und auf der Erde Ruhe suchen? Wenn fem Herz dann dürstet nach Frenndschast, nach Li.be, nach Achtung, wie schmerz- lick> wird ihm dann nicht die Eulläuschnug sein, da er nichts Anderem begegnet, als Feindichasr, Neid und Demüth'gung!" „Demülhigung?" spaltete Eonrad.„Der Dichter sollte Demülhigung empsiuden, er, der niemals sündigt, al« nur durch Hockmuth. Nein, nein, glauden Sie es nicht. Er hält sich für ein bevorzugtes Wesen aui der Erde, und er ist eS in der Thal. Seine Augen sehen in der Natur erhabene Formen, lockende Falben, geheime Bedeutungen, dre Andern enigeheu. Durch seine Phan- tasie rollen Welten voll von unendlicher Schönheit und Glanz. Er empfindet in einer einzigen Stunde der Begeisterung mehr wahre« Glück, mehr unsägliche süße Gefühle, als der irdische Reichihnm sei: als ans Erden verschafseu kann. Selbst sein Gram ist Genuß, den» der Schmerz ist für ihn das Feuer, worin ftine Seele zu neuen Kräften geläutert wird. Durch seine Werke vervielsältigt der Dichter sein Wesen. In weiter Firne auf Bergen und Strömen horchen andächtige Leser ans seine Stimme und werden von ihm forigerlsieu. Er ist auf lausend Stellen zu gleicher Zeit gegenwärtig— er wird bewundert, er bezaubert, er gebietet da, wo Nichts gegenwärtig ist. als ei» Funke seines Geistes... O! und bliebe dem Künstler nur der Gedanke, daß er nicht stirbt, die Ueberzeugung, daß nach dem Tode feines Körper« seine Schöpsungcn fortleben, die kommenden Geschlechter vor der tödienden Liebe zum Irdischen zu bewahren, um die menschliche Natur durch das Jnne- r erden des Guten und Schönen zu ihrem Ursprung, zu Gott, zu erheben, wäre dies allein nicht hinreichend, dem Wechsel des Schicksals Trotz zu bieten, welches wie ein Blinder drein schlägt, um selbst tödllich zu treffen, ohne zu fragen, od man Kunst er ist oder nicht.— Wohlan, Berthold, glauben Sie den Worte» Jemandes, der Sie achtet und liebt. Kehren Sie zurück von Ihrem unsinnigen Entschlüsse." „Konnte ich Ihrem Rothe folgen!" rief Berthold mit tieser Rührung,„denn in der That, ich fühle e« wohl, für mich gibt es kern Glück im irdischen Ueber flusse..... aber ich darf nicht: mein Oheim, die Pflicht der Dankbarkell....." „Ihr Oi»eim wird sich beruhigen, Bcrthold." „Nein, nein. Er ist zu sehr gegen mich erzürnt. Ich weiß nicht, welche« drohende Feuer in seinen Augen sprühte; als er m t dem Finger aus mein Geoicht,„der Wucherer" zeigte, strahlie der Zorn aus seinem Blicke." „Das Gedicht, der Wucherer," murmelte der Musikus.„Ich begreife....." „Sie begrJscn, warum dieses Gedicht meinen Oheim so übermäßig erzürnte, warum eS Laura'» Vater selbst vor Ausregung zittern machte?' „Wa« Herrn Kemenaer betrifft, der hat den i�eldteufel im Leibe, und er haßt Alles, wa» mau für Geld nicht kausen kann. Aber Ihr Oheim, das ist etwas Anderes, er handelt mit Geld— wie dem auch sei, Berthold, es kommt mir so wenig wie Ihnen zu, zu untersuchen, warum Ihr Ohrim sein eigenes Bild in Ihrem Ge- dichte zu finde» geglaubt hat." „Galt! wenn Sie wahr spräche» I" rief der Jüng- ling erstaunt und zitternd.„Aber es ist unmöglich, ineiu Oheim verleibt Geld, in der That. aber c« geschieht an Unglückliche, und mehr ans Mitleiden al« au« Gewinnsucht." „Das Geld hat nur Milleid mit Unglücklichen, die hohe Zinlen zahlen." „Schrecklich!" schr.e B-rthold, die Hände aus seine Stirn legend.„Ich würde wahrlich eine Schlange sein, die, wen» auch unwisteud, ihr Gest gegen ihren Wohl- innals thäler spie— und ich würde das Buch n'"'.' worin ich die Poesie durch die dankbarkeit entheiligt habe. Conrad, �- haben Sie mir diese« gesagt! Warum schreckliche Ahnung in mir bestätigt! GestV»,��.■ daß ich nicht vor meinem Oheim erschein'�' lange die Beschuldigimg bestehen bleibt,°>'/u»ter Ihre volle Begeisterung an« meiner Feder fließ»., � x, Ansicht inag begründet sein oder nicht, c«'JLans dem da« Gedicht meinen Oheim, meinen Wo?-)! � verwundet hat." j Macht, de Conrad schüttelte mißmuthig den Kops �lörverkräfti Gedanken versunken...ine Stimnl „Ich danke Ihnen, Frennd, für Ihre' licher Gceo sagte der Jüngling.„Sie haben ans« N»V ein Unn ••~- ue-fll-r T Muth in meinen Busen gegossen und iviHr»« jrtuKi irahl der Hoffnung meine Zukunft erh-Mn Schlaf! lisch m un« Beide. Lassen Sie un« 23»|C ln-j-.'.tL täusch;« uns Beide. Lassen Sie un« Bti'-zg dieser unter der Nothwendigkeit neigen.....".wirkliches» Plötzlich anfsprinzcnd rief Conrad mii j jtin' � freudiger Stimme: ung."' „Ach, ich weiß ein Mittel— ein flu Ucbeti n Oheim mit Ihnen z» versöhnen, Ihr 00)i. allen Ihren Kummer mit einem Male zu"iS ger%„. Berthold sah den Freund ungläubig �sollte ig, j( „Nein, nein, verweh en Sie meine Artete Conra durch neue Zweifel," senfste er. Jtwlckelirng „Einfach, doch unfehlbar ist da» Mittel, Jwesorgniß rad.„Lassen Sie ans Ihrem Buche da« es dem nehmen, auf welchem der Wucherer steht!'aect; währ« neue« Blatt mit andern Versen drucken ÄSeele—; llebcrzeugen Sie Jqrcm Oheim, daß da« yog,.» S>aun >ich und gänzlich vernichtet ist, Ihre>''»«» einsan wird ihm angenehm sein. i und den Eine Miene der glücklichsten Ueberrasch» meu Conr> Bertholds Gesicht. eigenen A> „O der guie Gedanke!" rief er', traurigen S „Nicht wahr? Ihr Oheim wird J°v)pstler iverd und sich wahrscheinlich nicht lange g-gen � Wichtigen fti lichung rincs Buches stemmen, in welch»»' Nhold warf daß ihm mißfallen kgnn." wärmet „Gewiß, gewiß, das nnheivolle Gcdia' stuicr Canrc Ursache seines ilnbcgreifl'che» Zorne« g'g»» Der Ohe m ist die �...,iu»>n leicht schon über Ohe.m ist die Giitheizigk.it selbst. Er&"»..»>»«,a(yei, er den Verdruß, den er ii>ir)'lelten. � iviu;t».«vi uvu wvvu.p, vv.i v*... Welch;» centuerschwereu S:c n wälzen* t>*>auäwit( Herzen, cd ourab! Ich täuschte Sie, als Benh vor Ihnen heuchelte, der Kamps hatte bek»»T ________________________. y Innern begonnen, die Verzweiflung ersaß»» zerr Raby» Nun ist es geschehen, die düslere Wolze ist-VB ich so i neu Angen. Dichter sein! Ja, ich irnll, V» j»ine Frai sein; Unglück, Schmerz, Wiceiwärligkeist uige» hat. imch davon abballen!" �(»«»gret?" i Der Musikus drückte mit Wärme die v» zgeuü und ling», und mit Thränen der Freude in b»'�hränen? l milder Begeisternnz in der Stimme rief». fx die alte „Keine Furcht, B-rthold! Sehe»& Deckte mit gerem Vertraue» in die lichtere Zulunst- Bentiit)1 bald, sie zu zerstreuen und zum Theill wird, nicht lange mehr mit der Anerkennung zurück liT-ut Der Führer der Bande war ein halten können. ' r.n tvj, iirf.iAfl Nach den"»"-'lt-n Nackrichteu wälbst der Aus II 0�,- w w*——*„ "[a«er ergrissen sein soll. Ueber die Ursache "ina dev!���>st nichts Näheres mitgetheilt.— o v» meisten �eilunaen gerade den intere en können. Nach den neuesten Nachrichten wäckst der Auf- stand in Mexiko aus bedenkliche Weise. Die il'bt""'en �votutwnaren �iDttumunw»,...____. " Vbeilt/iiifsicm0 verlheilt worden ist, verschwiegen wenn die nordamerikaulsibe Repuvur i»u� ultt- J I sind wir erst heute in den Besitz der voll- wöhnisch der sranzösischen Regierung auf die F n- '"L>»n Proclamation gelangt. Wir theilen ger sähe. «gchträglich noch de i fehleadcn Pasiu« mit:-—-- 1 nut''' �......- „Aber auch ganz andere Leute, wie die Klerikalen, finden heutzntage ihre Meister. Wer hätte es fiir möz Uch gehalten, daß die Linke unserer Volksvertretung, die Männer der Fortschrittspartei, als zu wenig demokratisch von dem berliner Arbriter verein vor den Kopf gestoße» werden könnten, und doch ist es geschehen. Ja selbst der Linkeste der Linken, Dr. Joh in» Jacoby, der die .Zukunft" redigirt. der den Much halte, zu sagen: „Meine Partei bin Ich! Mein politische« Reich ist nichl von dieser heutigen Welt!" wird von Dr. Schweitzei abgefertigt und sein System aus die Seite geworfen. Es ist weit gekommen, und mau muß staunen, d.i auch Rochesort. als er den Leichenzug Noir's nicht nach dem Willen Tausender nach Par>S, sondern nach Neuilly commandirte, von seinem Freunde Flourens des Wer vachs und der Feigheit geziehen und ihm die Freund. ichaft gekündigt worden. Es ist ein Drängen und ein ........ Demokraten, wie wir es bis erkämpfen will, und doch verdammt man die« gerechte Sestreben! Arbeiter in ganz Deutschland, da« muß Euch zur Lehre dienen! Haltet fest am Banner der Einigkeit! sie Stunde des Sieges wird kommen. Mit social- deinolratiicheiu Gruß Ernst Wolf, Webkrgeselle. Wald, 4. Febr.(Bericht.) Ain Sonntag den 3«. Januar war vom Unterzeichneten eine BolkSver- fammlung im großen Saale des Herrn Knapp einbe- rufen. Der Saal war gedrängt voll. Zirm ersten bunkte der Tagesordnung, der Socialismn« und seine Gegner, sprach Herr Frick an« Barmen. Derselbe schilderte die heutigen Zustände in trefflicher Weise, zeigte semer, wie die Soldknechte de« CapiialS das Volk in nnerhörtcr Weise belügen und betrügen. I» ähnlicher Weise sprach Herr Röttgen au« Ohligs. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung, dem Slrike zu Waldenburg, sprach Herr Luchtenberg ans Solingen. Derselbe [gj Waldeubu . ralhs und der Feigheit geziehen und IHM orc' ichaft gekündigt worden. Es ist ein Drängen und ein sprach Herr Luchtenberg aus«,rm,—, Treiben unter diesen Social-Demokraten, wie wir es bis zeigte wie die Fortschrittspartei die Waldeuburger so un» her noch nicht erfahren haben. Wie aber dafür gesorgt r chiig geleitrt habe, wa« Herrn Röllgen vcranlaßte, eine r,i« iiIin ßintinel wachsen, so Resolution einzubringen, in welcher die Fortschrittlpartei ..— c-it!»-t-fiHrt wird, auch mit da« Geringste zum einzuführen; nur der —.«r�rfe. i,tm klaget-z Nordamerika wird sehr stark sür dl! . nemancipation agilirt; so erschien vor Kur ield ipwe Deputation des Vereins für die Rechte man b!-rau:n auf dem Kapitol, um die Congreß chik-der zu ermahnen, das Stimmrechl der eilifi» gesetzlich zu reguliren. Zwei Senatoren j der �hn dafür und beantragten zu diesem Zweck z der �hn dafür und beantragten zu diesem»jwec ngrubea�liendement der Constitution. In den West- Steh vesr mehrt sich die Zahl Derer, welche für das n soll �zrecht der Frauen sind; in KansaS wurde der L�ran zum Deputirten erwählt und in Iowa . In mehrere Frauen als Bewerber sür Aem° ititei- Sbff. ezirke'ter die cubanische Frage wird neuerdings gestellt,' in der Presse viel verhandelt. Die nord- Ihusatze panische R.gierung hat in letzter Zeit die war. �der Anerkennung der revolutionären Regie- lkls Habens Euba wiederum in Erwägung gezogen. geso:deck>einin danach die Verhandlungen, welche mit ien wegen Ankaufs der Insel vo.r Seilen sficiellts.merita» gepflogen sind, keinen ersprießlichen fstanve-fing genommen zu haben. Die Anerkennung Nähe pvvisorischen Regierung auf Euba durch Nord- SÄi ist gleichbedeutend dem Siege der Jnsur- en Baiiifi und Euba ist dann sur Spanien schon in d plüa�Zeit verloren. In verschiedenen Bersamm- sie aitM hat sich das nordamerikanische Volk wieder- rngen einmülhig zu Gunsten der Unabhängig- algouvk�sttebungen der Cubancr ausgesprochen und ellung Regierung, wenn sie vielleicht auch noch >. Baut�itinzelne politischen Rücksichten abgehalten___ —-r�ias jemals.irrem Sterblichen vergönnt war, lacht lauten Wehklagen zu weinen an. Der Jüngling. so'vohl � euigegm. Sie werden reich sein und Schätze zu au» Mitleid als durch einen geheimen f \(una.„Ach. i ___ E«.. r ÄMÄÄ Ä Sä» i srw"-r saM j&irw*5«»*• jäwösv«m--........... tjvs ss? � Sfc' r" Ueden und hochachten wird, weil von sterben, das ist gewiß. Die,... schlag, ich über- �/��fluu�vo�m.r � Todt.nbette mei- Würmer werd-n ihn mch� sra�en 5ÄM-SWS Mrss-.v--. ' mst anfsÄ-- z.«..«.£*****- ää? airr, rss»«.» w.."»»w»«■ s» sii�r-Ä äs:»« -ller Traurrakeit...*h« � �".uen Thränen. Melaus, Schimmer dieser Trauer, ichter �rbt Alles mit emer �e»Zt. A als es schein.. -"' 5 kann, ernen tiefen es ist°o.u DOttäme. aber die Menschen oewefzciio»>..._____ verdorben worden sein. ES ist doch noch gut, daß der Tod gerecht ist. Der alte Wucherer, der da liegt und Gesichter schneidet, als ob er schon in der Hölle läge und briete, wird diesen Morgen in eine Grube geworfen wer- -i«„r, ,r in seinem Leben keinen Heller .............. �......... WMM wiedMer Traurigkeit.„Ihre Seele, durch allzugroßes neuen Thränen. �neil schrecklichen Schrei an«,-.-ch."veiielhasten Farbe und erreicht kaum emen li s> � nur noch häufiger vo ist erh�'in Schlaf g-wiegt, kann vergefien, wozu sie de- Der JüugU g( ie �ust de« Mufiku« �rin Jcinaud unter einer schneeweißen® 1( bcn gegenwärtig s° fange. beklommen! Mir Und s°°tt« indem er fich w.t dem K°», � � � SÄÄt«» ist«« I..«V«.»Wh..«»««*»Jf- möge .-.- lwirklichen, mich dunkl, ich würde eben» sehr darum sauen»cu. �, rad wä sz sein, als um den Verlust meiner eigenen Be-"l*01 a.'hnlv' ach i> mm" W>WWWMWWWW> Blin ...... n ci im).......... W.______ WW schneeweißen Decke itLenn r»"'�."77--- ...»w,....m zKarjsr&rs.""ä 7,... SLid K s s 5 4V«—r......... sr.-sÄ ä as u-£»s-tsf atÄsr sää sä.1 ri.s,f s vtja V;,,?---*»«.«u.... sse Ä.«Wä Ä-i St?Ä.«ÄÄV*ÄÄ S i�tS�asK««-»»-•«*■~&!S*J*SsSSSTSKi Ä' M-> .. pin.»« Geistes glüpend ist wie v � �..Dot>t Mittels *\nZv'n*nlnm l0,,t bet Stimme des d.ren Trauer plötzlich gestillt zn sein schien.°°���'und"chrÄiich bleich', seine L.Ppen bli-d-n n.. a�wollte mir mit Gewalt die H»..v �... !u vekenne» ivogen, Bertholde" stand aus, näherte sich dem Lünglmg und �siigle�. � nieglich verzogen, und i'>« sanzc»«S�t„„r Schrecken zu sterben, denn Ihr w>b� w" -vWMsss � Sie auf der«ahn der Kuust Er hat ost nach Ihnen geiuse»-. aber wir wußten u.a,. �rrrascht worden wäre.ine alte Frau, da oben Arbeit genug Mit ihrer eigenen ch g» r stthl.Ie�t-, wahrend Sw--„od, unbewußt der Macht wo Sie zu finden war'---«'tteS sttzt eine alt.«ran..„ }wii|ii.uH.....----- WWW Vu..v....... Feuer. Ausstoßen eines herzzeireißenden RoihrnsS von orm„Ach, Elnsäliige!" antwortele oie alte Frau.„Tobt it überrascht worden wäre. ist tobt; es kommen keine Geister mehr zurück; die haben An dem obern Ende des Bettes sitzt eine alte Frau, da oben Arbeit genug mit ihrer eigenen Rechnung zu "-hreS Stuhle« gelehnt. Ihre thuu." verschlissen; unter ihrer Flü- Li«beth. Li»bcth," seufzte die Andere, indem sie da« verworrene Haare über die Zeichen de« Krenze« machte,„Ihr glaubt an R.cht« mehr, ------ k..,AfltrAt Wißt Ihr denn nicht, wa« früher in dem hoher - Si.png, aeichebeu ist? Frag ?>**m»w-°> ä."-l zss s«- ssas"-... 5» SSt'-��SmA Ki ruckeu'Aeele- Ihre Gedichte nur machten,»m fie der siuszte«erlhold...GuM. barm schmutz.» Mb v�ch�. �aavt übtr d.e A-'ch-n««« � denn nicht. Mä- MH-r � � aß»a« V<11 Laura vorlesen zu können, träumte ich hier Sterbestunde« � Ich darf noch h°ssen. d mt hängen«»'»». Runzeln durchfurcht Ihr' dem Sud- uns«««ttch S � Geist f-M Ihre 9 nein einsamen Stübcheu sur Sie die Größe de« herziger hat." � Slirue; ihr G.M w°°" � Härte der Aüg- von> Hans- mr. � W�ßm»»». ,! und den Glanz de« Ruhme«. Verzeihen Sie tmr Berz h Z össnete den Quell st � zeugt hurch b>e � Schwer ist ihr t'. Warum sollte sie lüg �.chas berrasch� Mi» Eonrad. Er hat geglaubt, daß e« ihn in Tresec t x geinte hestlg un � Wesen und o irsullt da« Z'M-»f>' iu der alten Ze», � � gestoh!"' � eigenen Augen erhebe», daß°« ihm ein Trost in zurückgehaltenen Thränen.«th.mhal-nz da««7»"'�"Si- schläft, ah««ich'.Ä stlbst wohl.«7° ��ch s.inew Tode f° traurigen L-den werden wurde, wenn er. der felbst stille bst der Hand und Mfierl m[t„«fätm gem T- � �aum Augen"e 6„ hatte, dann mußte z.-.rUckgkg-ben war >ird In stallier werden dnrfie, dem Vaterlande einen großen iäomah f ß'«„»druli nes; dem, zawei�u o est.e andere Frau,? x spuken, bis da» gestohlene astbec Himmel, we.rr ''..n«Öligen Künstler schenken könnte." trostreiche Worte F Weile mtt dem � wirst ein-n unbewußt-n�m�'�,��� � sang. K."d. N-„........... w.iche» Vhold war, kck.-n vi. B«.i» M»!»n...„u eru- alte M°g7> zag w-----"«.u U»*1 jt 7 n«uiisiic ctljolb warf sich vllt tniirmom . x» v�. 7� 'w w-roe V.e zur �qre ßnii-.gnng, mm. löume. Glaubend.«rm7tth v.rraihm. � ��-m�Arm- ruht fi-"»« zh�würdet �Ä�dnrch d'- S'ra�u sch�'"'�� �"'.Um u'f,c Gebrauch, den ich von mvn.m sivllte, wtrttich tta ��chle. unaeduld zeo.onei. Mit dem �im eiuen stillen Schlaf••'V; � 6cu Svukgeistern. 6a\uio das Sprüchwert sagt s- JiJJSÄ �»sitSb.VÄ •sjp'«W kr.-LL? srtÄ SÄ ssu. w äM-LS-a- w« m*......... chle Benhold Thür de« Zimmer» und iii der Stimme: �tn'udenlana ' et9wÖuna seiner Dank-„Nun. Herr, f�u � doch nicht s- traurig s bu, hahl-N�Wangen der—.....- crr Robyn"(aat.„, haben Ursache genug, fich zn trösten. Sie dü.iei anaestelllen Wächterinnen in Schlas versunken----- öl',-'s-'ch f° unerwanet vor" �i- e» mir nich,.»cht läager bleiben. Uaser Hau« ist vall fe'Md'r L � �.uch ein Karren durch sein Geräusch in den Ja ich 5 eine Frau, die°>! �utn nscheme; ab.r und Jedermann fragt, wo Tie seien,«s ztemt M«) Taaesanbruch verkündigte. '-* hat. aip. ahüti�euu eilige Nachricht zu nicht, daß man Tie sür gleichgültig halt. Sie mnssi-"� n 9 � langsam"ie Augen, dehnte I>'~g----------- t'-uien«tgm, daß 0»®„ mn melte in sich selbst:.. ''ersaßt'� Robhn- s endttcy em u"fcV*''vä. üraßen den Tagesanbruch verlündigt. Die atte Fran°sin-t- wngmm me�u g ihre Glieder und inmm- t- m sich l � �- bic@lit( ............. �,■* ärsÄsasruw..•»»■-l av?«ä'-ää sr M"9'' U? fich ans eine« Stahl sin-!'°�.'.«!mÄn� Si�"E°nrad. f°mmm f�'�h7d.! g°-geb-n�d°«ui zu fitz«»- N"» l-.«« würde»ad« khe» mit den Händen ihr- Augen und fing unter\ flehte der Jüngling, semen Freund nach d« Thür zt-q| »6'ch fo unet.i5tt;":'........�......„ ------,„'me Frau, die Jhu-n nnd Jedermann sragt, wo S.e seien, rso ärligk-'i pige» hat. Tie ist dir mn'l eilige Nachricht zu nicht, daß man Sie sür gleichgültig hält. Sie müssen >nil?� t'ef Berthold Oheim»..." nach Hanse kouimen und den Leuten zeige», daß Sie e bie V �Hend und sie in die augemeldet- Frau oen Tod Ihre» Oheims betiauer!.." ->> o in � Ziehend.„Ihr ver-„Iu der THat, Sie müssen nach Hause gehen, Bert- i,.. Ol»..!-,»,,« »eg., Staub und Asche, niic_____ ..... Seht nur einmal unter den Tisch, ob noch Etwas in der Fsasche ist, denn ich weiß nicht, ich bin so malt u»d es ist hier so kalll" (Fortsetzung folgt.) )t in t" e r ledigt, da» dem„Musterknaben" und seinen Genossen ein Mißtrauensvotum gegeben wurde. Der S chriftenwechset im Vorstaud siir den Monat Jann« findet vom 9. bis 15. dss. statt. Aus Wunsch de» Herrn Liebisch konstatiren wir, daß er nicht der Einsender de» in voriger Nummer erwähn- ten Artikel« au» Hamburg, die Präsidentenwahl betref- send, ist. Vtrlwnds-Thdl. (Für den Allgemeinen deutsch. Arbeiterschast«- Perband.) Allgemeiner deutscher Zimmerer- Aerein. Der Versuch einer Anzahl von Baumeistern Berlins, eine Agitation einzuleiten, um die Arbeiter dnrch Eontratte von den Meistern abhängig zu machen, wurde von uns bereit» erwähnt. Zugleich hatten einige Zim- mermeister, welche am Schlüsse de« Strike» im vorigen Sommer, die Forderung der Gesellen zu erfüllen, aus Ehrenwort versprachen, die« zurückgenommen. Diese Bestrebungen sind jedoch sofort aus so energischen Wider- stand der Arbeiter gestoßen, daß sie als gescheitert zu betrachten sind. Während in einer Versammlung der Baumeister keine einheitlichen Beschlüsse gesaßt werden konnten, sand am Freitag d�e von Tausenden besuchte Gentralvcrsammlnng der Zimmergesellen Berlin» statt, die einhellig ihr Recht gegen die Eapitalmacht zu ver- theidigen beschloß. Herr Aug. Kapell führte den Borsitz, an der Debatte betheiligten sich die Herren Weyner, Meyer, Albert, Gebet, O. Kapell, Finn, Schulz, Kohl, Weiß, Spieß, LUbkert und Brodowsky. Da» Resultat war einstimmige Annohme folgender zwei von Weiß und Olto Kapell gestellter Resolutionen: „l) Die General-Bcrsammlung der Berliner Zim- merer erklärt: daß da» Vorgehen der Berliner Zimmer- und Maurermeister resp. Arbeitgeber, ihre bisherigen Ge- sellen mit einem neuen Lohnkontrakt zu beglücken, keinen- fall» geeignet ist, den Gesellen zum Segen zu gereichen, daß vielmehr die Zimmergesellen den Lohntarif vom Mai 1869 vollständig aufrecht zu erhalte» gesonnen sind und einen Segen für die Gesellen nur in der Einsüh- rung der zehnstündigen Arbeitszeit erblicken köuucn." „2) Die Generalversammlung der Berliner Zimme- rer erklärt: daß sich ihie Theilnehmer verpflichten: Kon« traktc de» Inhalt«, wie sie in der letzten Versammlung der Arbeitgeber berathen und beschlossen sind, nie zn unterschreiben." Allg. deutsche vereinigte Metallarbeiterschast- Offenbach, 4. F-br.(An die Mitglieder.) In der am 2. Febr. abgehaltenen Versammlung der Mitglieder zn Hamburg wurden in den Ausschuß gc wählt: Herr Wilke als Geschäftsführer, Adr.: Wold mannsstroße, Platz 3, bei Melhorn; ferner die Herren Schweiiger, Bock, Suppe, Moide, Eskelson, Bischofs, Ziem», ElSner, Münkel, Luchtmann (?assrl, 6. Febr.(Aufsorderung.) Tie Mit- glieder der Metallarbeiterschast in Eassel ersuchen de» Herrn Leyer in Reinscheidt, doch schriftlichen Bericht über die Gineralversammlung de« Verbandes zu erstatten, so w:e sämmtliche Schriftstücke, welche von Herrn Mcr dach übersendet sind, wieder nach Cassel zu schicken und nach Raabe« Bierlokal, Fischgasse 10, zu adressiien. Mit social-demokralischem Gruß F. Fuhrmann, Bevollmächtigter. Allgem. deutsche Manufactur- Arbeiterschaft Von Herni Tott geht uns au« Linden bei Haw nover ein Bericht zn über da» erste Stiftungsfest der Mitglieder der Maniisacturarbeiterschaft. Da» Fest war sehr zahlreich besucht. Alle Theilnehmer waren heiter und fröhlich. Nachdem der Bevollmächtigte die Br grüßungsivorle gesprochen, hielt Herr Frohne über den Zweck und Nutze» der Gewerkschasten und über da« socialistische Prinzip einen gedlegciie» Vortrag. Herr Rudolph wandte sich daraus an die zahlreich versam meltcn Frauen und Jungfrauen mit beredten Worten und forderte dieselbe» zur Mitwirkung an der gewaltigen Arbeiterbewegung auf. Nachdem die Hochs aus den Präsidenten der Mauusacturarbeiter und auf da« Ver- bandSpräsidium verklungen waren, trennten sich die 8er- sammelten im Bewußtsein, ein schöne» und erhebende» Fest gefeiert zu haben. Gcwerkverein deutscher Holzarbeiter. Hamburg, 4. Febr.(An die Mitglieder.) In Folge der Mittheilung unsere» Hauptkassirer», daß erst die Hälfte der Mitgliedschaften ihren Verpflichtungsn nachgekommen seien, sehe ich mich genöthigt, die Säu- mige» an ihre Pflicht zu mahnen. Diejenigen Bevoll- mächtigten und Kassirer also, ivelchc die Abrechnung noch nicht eingeschickt haben, müssen dieselbe sofort einschicken, damit die Abrechnung der Hauptkasse in Ordnung ge- bracht und versandt werden kann, wobei zugleich da« Protokoll unserer Generalversammlung mit ecscheintu wird. Die Mitgliedschaften müßten sich doch allerorts darüber klar fein, daß pünktlich Abrechnung gehalten werden muß, damit nicht immer erst ein Aunoß nöthig ist; ich hoffe daher, daß die« nie mehr zu geschehen brau- che» wird. Die Bevollmächtigten sind, soweit nicht an- dere Vorschläge kommen, hiermit für alle Mitgliedschas- ten bestätigt. Weitere Bekanntmachungen werden mit der Abrechnung erfolgen. L eh der. diö. Der Herr Protolollführer unserer General- Versammlung wird hiermit nochmals ersucht, da» Pro- tokoll mir doch sofort zuzusenden. Vermljchtes. —(Zum Selbstmorde de« Glasermeister Koch.) lieber diese» von nn» in vorletzter Nummer kurz mitgetheilte SchreckcnSsall, bringt die„Staatsbürger Ztg." solgende nähere Beschreibung, die wir unseren Lesern um so weniger vorenthalten«ollen, da dieselbe einen Beitrag abgiebt zu den Wirkungen der gegen- wärtigen unnatürlichen gesellschaftlichen Verhältniße: Der Artikel lautet:„Ein schauerliche» Drama zur Jllu- stration de» henschenden socialen Elend» hat sich am DinStag früh aus'» neue in deu Mauern Berlin» abge- spielt. Als vor etwa zwei Jahren der Buchbinder Mel- chior sich selbst»nd seine ganze herzlich von ihm ge- liebte Familie mit deren Zustimmung lieber dem ge- wissen Tode überlieferte, als daß er dieselbe dem unge- tvissen, mit tausknderlei Gesahren drohenden Spiel de« Elends preis gegeben hätte,>vie r» ihui au« seinen ohne eigene Schuld gänzlich zerrütteteu Vermögensverhältnissen entgegengrinste, da ging un» von einem anderen ehren- werthen Familienvater Hierselbst ein, unsere Ausiassnng de» Vorfalles anerkennende» Schreiben zu, au» welchem nur allzu deutlich ein ähnlicher BerziveisinugSmuth au» ähnlichen Motiven hervorleuchteti.— Bewegt versuchten wir dnrch private Vermittelung wie dnrch Darstellung im redactionellen Theile unserer Zeitung der auch hier drohende» Katastrophe entgegenzuwirken, indem wir dem Schreiber jene« Briefe» da» einzige, wa» er ersehnte� und au» eigner Macht nicht erlangen konnte, zu ver. schassen strebten, nämlich Arbeit. Freilich war es u» gewöhnlich schwer, dem Unglücklichen eine dauernde und genügende Verwerthnng seiner Arbeitskrast zn sichern, denn der Mann, ein au» Halberstadt ge. bürtiger Glasermeister und Vergolder Gustav Koch war gelähmt am Unterkörper seit langen Jahren; er konnte seine Kunden nicht selber aussuchen, ihnen nicht nach allen Windrichtungen hin nachlausen, sondern war mit den Banden schmerzhafter Krankheit an'» Zimmer gefesselt; und so war er denn, obwohl trotz allen Schmer- zen fleißig und geschickt in seiner Arbeit, soweit er solche mit dem gesnnden Oberkörper zu verrichten vermochte, dem äußersten Mangel preisgegeben, der ihn doppelt schwer drückte, weil er eine ebenfalls kränkliche alte Frau und einen von Jugend an ebenfall» am Unterkörper gelähmten und deshalb bis in'» ManncSalter hinein völlig arbeit» unfähigen Sohn zn ernähren hatte, überdies auch, in besseren Verhältnissen erzogen, ein zu lebhaftes Ehrgefühl besaß, al« daß er sich hätte zur Annahme össeu.licher Almosen und Unterstützungen entschließen können. Dennoch gelang e» uns, eine zeitlang dem strebsamen unglücklichen Mann Erwerb zu verschaffen. Aber, obwohl seine Ar- beiten gelobt wurden, so hielt die Beschäftigung doch leider nicht an, sondern scheiterte, wie früher, an der Unmöglichkeit, der Bequemlichkeit der Kunden Rechnung zu tragen. So gericth denn Koch nebst seiner arme» Frau und seinem unglücklichen Sohne Richard in immer tiefere Bedrängniß. Mit Stoicismu» machten sie nach und nach alles zu Gelde und lebten zuletzt in einem möblirten Zimmer nebst Cabinet de» Hause» Waldemar- straße 48, nichts weiter an sich behaltend al» die noth- wendigsten Kleider und einige zärtlich gepflegten Kanarien- vögcl. In dieser Lage raffte Koch vor kurzem seine hauptsächlichsten Briefschaften zusammen und sandte die- selben unserm Chefredacteur mit der Bitte um deren einstweilige Aufbewahrung zn. Adressat in dieser Mani pulatio» die Vorboten der längst befürchteten Katastrophe ahnend, nahm daraus Anlaß zn einer Vorstellung an den in Magdeburg lebende» Bruder de« Unglücklichen, und dieser, obwohl selber nicht in glänzenden Verhält- nissen, beeilte sich, seinen früheren Liebesgaben vorläufig weitere Iv Thlr. hinzuzufügen, über deren Empfang der arme Vergolder in einem wahrhaft rührenden Briese quittirte, Indem er zugleich dem Bruder da» völlig Nutzlose jeder weiteren Gabe vorhielt, durch welche nur die Familie de» Geber» selber geschädigt werde, wäh rend für ihn, den Empfänger, nur der Tod Erlösung und Hülse bringen könne.— Am 31. Januar war dann auch der b:i den selbst arme» Wirthsleuten des lahmen Vergolder» eröffnete Credit erschöpft und damit der lang erwogene Entschluß zur Reife gediehen. Bis Abend» 10 Uhr saß die Kochsche Familie in ihrem Zimmer, den Tod im Herzen, doch Harnilosig keil zur Schau tragend, mit der Wirlhin und deren Toch- ter beim Sechsundsechszigspiel. Dann verabschiedeten sich die letzteren, die Außenthitr wurde verriegelt, und eine grausige Scene ohne Zeugen trat ein, deren Einzeln- heilen der Leser selber sich ausmalen mag.— Am Diu» tag Vormittag wundrrte man sich über die Ruhe in d-n von der Familie Koch bewohnten Räumen, bis man sich gegen 10 Uhr unter Assistenz eine« Wachtmeister» de« betreffenden Polizeireviers zur gewaltsamen Oeffnung der zum Cabinet führenden Eingangsthür entschloß. Schon beim Eintritt in das Borgcmach zeugten Rauch und Dunst von dem Geschehenen. Die Betten in diesem Gemach waren unberührt, in dem über und über von Qualm und.Oktzdgas ersüllten Hauptzimmer aber saß mitten auf dem Sopha regungslos mit hinteullbergrbo genem Haupte der Vater Gustav Koch, die rechte Hand wie suchend nach dem»eben ihm in der Sophaicke kau ernden Sohne Richard ausgestreckt, während von der linken Seite de» Gatten die Ehefrau Koch auf den Erd boden hinabgeglitten war. Alle» war stumm in dem unheimlichen Zimmer, denn auch dl- sonst munter sin genden Vögelchen lagen todt am Boden ihrer Käfige.— Die schleunig herbeigerusenen Aerzte vr. Stryk und Landsberg constatirten deu völligen Tod de» Vater« Koch, fanden aber noch schwache Lebenszeichen in den Körpern von Richard Koch und seiner Mutter, neben denen sich auch stark« Spuren de» Erbrechen» zeigten. Veide Per soiieu wurden sofort nach dem nahen Bethanien gebracht, während die Leiche von Koch sen. zum ObductionShause geführt wurde. *(Strike.) Fast s ä m m t l i ch e Buchdrucker haben in Wien die Arbeit eingestellt; sie fordern 20 Prozent Lohnerhöhung, die ihnen verweigert ward. Eine Ver sammlung von ZeitungSeigenlhümern fast sämmtlicher politischen TageSblätler Wien« hat nämlich einstimmig beschlossen, die Forderungen abzulehnen und beschlossen, während der Dauer de« Strike« ein JuterimSblatt heraus- zugeben, welche» in der Stärke eine» halben Bogen« täg- lich erscheinen und außer den politischen Nachrichten und Telegrammen nochTageSnenigkeiten, GerichtShalle, Börsen- berichte ic. enthalten wird. Das Blatt wird in einer belle- bigen Druckerei durch Lehrlinge und solche Personen, die an der Arbeitseinstellung sich nicht bethciligten, gesetzt, der Satz stereotypirt und sämmtlichen Journalen über- mittelt werden, welche nur den Titel ihre» Blatte» bei- fügen, so daß sämmlliche Blätter bi» ans den Kopf sich vollkommen gleichen. Die Redaclion diese» Julerims- blatte« wird von einem Comilö geführt werden, welches au« Vertretern sämmtlicher Journale besteht. Die Buch- druckereigehülscn sind entschlossen, auf ihren Forderungen zu bestehen und auszuharren. In Pest ist ebenfalls ei» Buchdruckerstrike ausgebrochen. Feldmarschall Gablenz hat aus ein Gesuch, er möge die in seinem Armcccorp« dienenden Buchdrucker beurlaube», eine ablehnende Autwort ertheill, da er sich nicht in den Streit der Ar- bciter uud Ardeitgeber mischen wolle. Als» fast sämmtliche politisäen Tageblätter Wiens aller Parteischattirun- gen werden ftiedtich sich in einem einzigen Tageblatt vereinigen; sie werden ihre bi» dahin ansgesprocheuen politischen Ueberzeugungen verleugnen; die conserva- tiven sowohl wie die liberalen Blätter, so lang« der Kampf der Arbeitgeber init den Arbeitern besteht, reichen sich die Bruderhand zu gemeinsamem Handeln gegen die Forderungen der Arbeiter. An Stelle der zur Schau getragenen Ueberzeugungen, zeigt die politische TageSpresse in Wien ihre wahre Gestalt, zeigt sie sich a!» ein Speculationsgeschäft und nur als ein solche». Und wie in Wien, so ist d:c TageSprissc überall— für Geld uud nur für Geld schreibt sie Alle», Lügen und Verdächtigungen; aber wenn da»„goldene Kalb" iu Ge- fahr ist, dann tritt sie, allen inneren Zwist vergessend, in ihrer ganzen gemeinsamen Kraft aus, um den Abgott zu retten. —(Unglücksfall.) Am 2. ds»., Abend» 3 Uhr, wurde ein Bauersmann an» dem Dorfe Rosellen bei Neuß, an einem Bahnübergang« von der Locomotive eines Güterznge» erfaßt und ihm Arme und Beine ab- gesahren. Erst gegen 2 Uhr Nacht», al» die Augehöri gen nach ihm suchten, nurde der Mann al» Leiche auf gesunden. —(Unglücksfälle mit tödtlichem AuSgaag.) Am 3. ds». wurde zu M.- Gladbach in der mechani scheu Weberei von H. ein Arbeiter von einem Riemen ersaßt und so unglücklich herumgejchleudert, daß ihm Anne und Beine sofort zerbrachen, derselbe ist schon verschieden.— Ferner wurde ein an der Bahn angestell- ter Schreiner beim Uebertreten der Geleise von einer hcranfahrenden Locomotive gesaßt und eine Strecke weit fortgeschleppt; auch dieser war sofort getödtet. (Nochmal» Uuglückssall.) Derselbe ercig- nete sich am 2. ds». in Hagen. Ei» Maschinenbauer war mit der Reparatur einer Locomotive beschäftigt, deren Dampskrahn nicht fest geschraubt war. Er stand auf einer gegen den Dampfkessel gelehnten Leiter, dieselbe fiel um, er selbst aus di' Erde und der wohl durch die fallende Leiter gestoßene Dampskrahn auf seinen Leib. Unter den gräßlichsten Qualen starb der Unglückliche in der vorigen Nacht. Er ist au» Schweden gebürtig, wo- selbst seine Eltern eine kleine Besitzung haben. In wenigen Wochen halte er sich mit einem Mädchen au» Elberseld verheirathen wollen. —(Competenz-Conslikt.) E» hat sich in jüng- stcr Zeit der Vorfall bei Dortmund ereignet, daß die Leiche eine» im Bahnhof- verunglückten Mann:« über zwei Tage an Ort und Stelle liegen blieb, weil sich Orts- und Bahnpolizei nicht über die Competenz zur Wegschaffung der Leiche einigen konnten. —(Arbeiterelend.) Am 3. ds». wurde die Fabrikarbeiterin Ludmilla Szawarksky in Wien de» Morgen« früh auf einem Hofe erfroren gesunden. —(Schneideuder Gegensatz zn dem Ar- beiterelen d.) Bei eincm Tuilerienballc werden con- suwirt: 900 Bouteillen Champagner, 400 Flaschen Bordeaux, 50 Flaschen Madeira, 1200 Maaß Sirop, 200 Maoß Eiskaffee, 200 Maaß warme Chocolade, 1200 Tassen mit Eis, 1200 Maaß Punsch, 200 Maaß Thee 3000 Backiverkstücke, 100 große Pasteten, 1200 Pfund Fleisch, 200 Hühner, 200 Fasanen, 100 Rebhühner, 12 große Schinken, 300 Lerchen, 400 Fisch-Enlree«, 12 große Galantinen, 24 große Salate, 16 Trüffelpasteten, 20 riesig- b'ilei» cka baeut', 3000 Brödchen. Und Alle« verschwnidct im Zeiträume einer Stunde! Und in ähn- sicher Weise geht es nicht nur an allen europäischen Hosen, sondern auch iu allen Palästen des Adel« und der reichen Bourgeoisie zu, während die Arbeiter hun- gern, während einzelne sogar hungernd erfriere». —(FeuerSnoth.) In Havelberg in der Pro- »inz Brandenburg ist ein Feuer anSgedrochcn, welches, während wir diese« schreiben, noch immer nicht gelöscht ist. lieber die halbe Stadt ist schon ein Raub der Flam- men gewoiden. Eine Abtheilung der Berliner Feuer- wehr mit 10 Brandsprchen ist mit Extrazug dorthin geeilt. Da die Havel so fest zugefroren, ist die Zufuhr des Wasser« sehr erschwert. Bei der herrschenden grim- inigen Kälte ist die Roth der Abgcbranutcn eine unge- heure. —(Im Berliner Concerthanse) löste sich, wie hiesige Blätter berichten, während des Concertes von einem Rahmen der Glasdecke ein Stück Stnckatur ab uud fiel mitten in den Saal; glücklicher Weise traf das- selbe nur aus eine Stuhllehne uud die ans dem Stuhle sitzende Dame kam mit dem Schreck davon. Eine Slö- rung de« Concert» sand nicht weiter statt. Wie ver- lautet, will der Besitzer des Concerthaussaales eine fer- nere Klage aus Entschädigung gegen Herrn T ö lcke an- strengen. Der Wirth ist nämlich der Meinung, daß duich das Gebrüll bei dem bekannten selbstredend durch Herrn Tölcke verschuldeten Tumult so starke Luslschwiu- gungcn hervorgebracht wären, daß die Mauern geborsten, und die Stnckalurarbeiten so beschädigt seien, daß sie nun nach und nach sich stückweise abtrennten. —(Eine jugendliche Be rbrecherin.) In Gonsenheim bei Mainz ist die Polizeibehörde am 1. Februar zur Festnehmung eine« etwa 16jährigen D enst Mädchens geschritten, auf dem der Verdacht von fünf der schwersten Verbrechen ruht. Am letzten Samstag brannte die Scheune, den folgenden Tag ein Holzstoß im Gehöfte eine« dortigen Bürger« nieder und am daraus- folgenden Tage brach im Wohnhause desselben ebenfalls Feuer au». Genügende Gründe boten die Verhaftung de« Dienstmädchen«, dessen Mutter in demselben Orte dient. Au« den B-ruehmungcn der Letzteren ging her- vor, daß ihr kürzlich zwei Kinder so rasch und uuter solchen Umständen starben, daß die Behörde bereit« die Ausgrabung und gerichtliche Obductiou der Leichen au- geordnet hat, als welche die Mutter nach einer Abwesen- hcit von wenigen Stunden ihre beiden gesund zurück- gelassenen Kinder, von ihre» älteren Schwester be- reit« mit Leichcnkleidern uud Todtenkränzeu angethan, wieder fand. 18. nach Rumänien zu den vr. Sttouserg'schen i bauten verlockt wurden, so versucht man die nach Ungarn zu ködern. Wie damals in Rufl- Arbeiter ansialt de« vorgespiegelten lande» das größte Elend fanden, so ähnlich c ihnen in Ungarn, wenn sie nicht durch Schad« mehr geivitzigt, immer weniger vertrauenSduB Ausbeutern gegenüber würden und nur selten s->W> sprechnngen Glaube» schenkten. Kleinere Abte von Arbeitern sind nun im vorigen Jahre* nach Ungarn verlockt worden, worüber versM tungen eine auf Wahrheit beruhenden Bericht- Er lautet: Im vorigen Jahre wurde eine g«!? Arbeiter au« Rorddeutschland, namentlich auch® Posen und der Mark, unter dem Verspreche» ff Lohne», für die ungarischeu Ersenbahnbauten.' dortige Berg- und Hüttenwerke und Waldschtsi worden. Nach kurzer Zeit langten die ihnen arbeitslos und ohne Mittel wieder in Ptfgchintsich, von dem Consul de« Norddeutschen Bunde« U�-j«, Don'n zur Reise in die Heimath zu erbitten. Die ll�uabend« hatten nämlich inzwischen billigere Arbeiter ges� daher da« Verhättniß zu den deutschen Arbeits Itung ei geläst. Auch war es zu Streitigkeiten über$WmentS> und Auszahlung de« Lohnes gekommen. Zu» immer« 1 Theile aber waren die Arbeiter freiwillig e�ntfchlaud weil der versprochene hohe Lohn iu keinem k zu der übermäßigen Theuernng de« Lebens' stand. In Pest z. B. kostet der Unterhalt eü werkersamilie mindesten« doppelt so viel als deutschland, und im Innern des Lande«, großen VcrkehrSflraße, sind Lebensmittel o wöhnlichen Wege garnicht zu haben, so daß> Ick 0 d in die unverschämtesten Ford.rungen der k- v willigen muß. Endlich hatten die Arbeitgeber/ allgemein der Versuchung widerstanden, die Hb B, der fremden Arbeiter zu benutzen und die Qj Bedingungen nach Belieben zu ändern. Zuch» und t rung der Leute iu die Heimath verstand von ihnen und so kamen dieselbe»:m kläglichsi®.(a!.!, in Pest an, von wo sie größtentheil» auf R de« Consul« nach Hause befördert wurden." Jiuni —(Mutterliebe einer s. g. Gefalle�' e9 I Kurzem ist ein Mädchen in Berlin vor Gram sehr I Krankheit ihres außer der Ehe geborenen 9 W* durch j ten Kinde» wahnsinnig geword. n. Als da« bzu Grund einzige Wesen, auf welche« sich die Liebe i""1) Genosse] verlassenen Mädchens cimcentrirte, schwer erkrt� pjx � die unglückliche Mutter von einer fürchteisi�jL�t� befalle», die während der Nacht zum Donu«�, der Arzt kaum noch Hoffnung zu geben ver>�/. � Raserei und Tobsucht ausartete. Die Arw�""°�i>che heißt es in der Entscheidung, ivaren zinZeitsv�tniber] ter in legalem Sinne und konnten somll>�ls natiirl ticken Herrath«-Licenzen anSserrigen. Auch: Und preis! Legislatur die Dekrete»nd Handlungen-»»' hreS vorc Behörde nicht ratificiren. Hieraus wird auch'• f0j je wendigkeit erfolgen, daß die in jenen W«,, gj.;, Kinder al« unehelich angesehen werde». Düd kram in j-ner großen Republik scheint hier--«•.. stens in einzelnen Staaten den der büreaulrab«lnles gierungeu Europa« noch zu übertteffeu. sirscann ------- Iben Fabr Briefkasten. �echt unge en Ertli — Hrn. Fr. D. hier. Besten Dank für. ,kel svlaen theilungen. Die Agitation wird demnächst irsch nur: Ihnen bezeichnete» Kreisen kräftig betrieben —(Todtschlag dnrch Soldaten.) Die„Stett. Zeitung" berichtet: Ein Heizer de« im Stetttner Hafen liegenden Schiffe«„Bineta" passirte nämlich in Be- gleitung einer Verwandten 8 Uhr die Gießereistraße in Grabow, als er plötzlich— seiner Aussage nach, ohne jeglichen Grund wahrscheinlich ans Grund einer Ver- wechselung mit einem Dritten— von drei Soldaten überfallen und aus da« Abscheulichst- zugerichtet wurde. Dieselben hieben mit ihren Seitengewehren wiederholt aus ihn ein uud zersplitterten ihn, mit denselben die Hirnschale. Leider ist bis jetzt nicht einmal ermittelt worden, welchem Trnppenthcile die Angreifer angehörten. Der Unglückliche soll einem Gerüchte zufolge seinen Ver- letznngeu bereit« erlegen sein. Wenn sich dasselbe bestä- tigt, so würde hiermit ein nene« Opfer de« schon so oft unheilvoll gewordeoen Waffenlragen« außer Dienst zu verzeichuen sein. —(Zum Bürgermeister Trip.) Verschiedene fonschrittliche Blätter erklären, daß nicht der Bürger- meister Trip der Einzahler de» falschen Geldes pr. Post- an Weisung— um e« dadurch als Beweisgegenstand an die Untersuchungibehörde gelangen z» lassen— gewesen ist, sondern sein Schreiber. Also abwälzen will man hierdurch die„collossale Schlauheit". So ein armer Schreiber muß einen breiten Rücken haben, da er gewöhnlich Alle« tragen muß, wa« für die Schul- tenr der Vorgesetzten zu schwer ist. Aber gleichviel— die Dummheit bleibt, ob man sie selbst begeht,«der von einem Diener begehen läßt. *(Zur Ansbäntung und Verlockung der Arbeiter) So wie im vorigen Jahre die deutschen Arbeiter durch allerlei Vorspiegelungen und Versprechungen und die jund tradi Jat Derlm. Allgem. deutsch. Maurer-Ä�rbeitseing G e s ch l o s s e n e' M i t g l i e d e r v e r s a m Mittwoch, den». Februar. Abend-«'��a in Wolter'» Lokal, Neue« GesellschaMi.'' Tagesordnung:£ 1) Fortsetzung der Debatte in Betreff d-r'„ 2) Besprechung über Kranken- und Sterbt'" 3) Bericht der Central-Kraukeukasse der gliedschaft.- 4) Fragekasten. Uamen NÜ Um zahlreiches Erscheinen ersucht bet@tci| die Grabre M Aerliu.. t...... Generalversamml dJÄä" der Maurer Urrlins und Sonntag, den«». Februar, Vorin. i� Wird« j{t,. in Wolter'« Lokal, Neue« Gesellschost�fführung a] Tagesordnung: lerkvereinen 1) Besprechung über Kranken-, Juv-RM verholsn Sterbetasse.— 2) Bericht über deu neuen RPser unsere traft der hiesigen Meisterschaft„Berliner B(RDie gegen] Um zahlreiche Baheiligung der Maurer Aug der Gr die gend ersticht. rAcclimatist p tu He» Die Herren Ausschiißinitglieoer iverden tll�rd die dem Für Hamburg. i« Gewerkverein deutsch..Holza�,.» Mittwoch, den t». Februar, Abend- ,ben,»ich, aus dem Tischler-Amthaus zu einer SitziliiS�Dreuiide h H geflücht, ianwcnduuz Allgemeiner deutscher Ardeiter- aber�w geladen Mr Carlsrahe. .-0™...... deutscher Arlieit.1>. Stiftungsfest mit Sonntag, den IS. Februar•""den in der„Goldenen Waage." /wiege„b, Auswärtig- Parteizeuosseu werden fteus. berhrw& den. Da« Fefl/Ä" E« iJ Für Paris. Die hicilgen Lassalleall' versammeln sich jeden Dienstag Abend: im deutschen Casino(Harmonie) 64, bourze Lt..Martin. (Zu vermiethen.) Ein möblirte« Bellen. I. H. Homeqer in Hamburg, �|0(� « ist Berusszw "'Mengest, eine mit i g und di, olkswitthsi Interesse >» der gegei heute wir 'scheu Bild Druck von R. Bergmann in Wie sol Perantivortl. Redakteur u. Verleger W. G r ün> 1