i in! DftN itb« mi- Berlin, Sonntag, den 13. Februar 1870. sind dtM asidiuM> oerronttfl mir t[: de, auch* it« ung«'- aag vm! m ich auSdrim» ähulichel/ de geM cn wert» Sechster Jahrgang Zerujen S bruar rir neuen Herrn«t Zeitung erscheint drei g erschn» wöchentlich, und»war: ——-iPiijja, Donnerstag« und ,»onnabend» Abend«. rbeiter�-—- •rh(,rfl!,nt,n,nt*'�re'® f"1 Berlin incl. Briugerlohn: vierteljährlich lk Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne ,.lUU|»fliummetH 1 Sgr.; bei den Postämtern in Preußen 16 Sgr., bei den außerpreußischen Postämtern in AbendtDeutschlaad gleichfall« 16 Sgr.,(56«reu, er sitdd. Währung.) Zarmit> Demokrat. orgm der soeial-demMalischm Parkt. Redaktion und Expeditton: Berlin, Gitschiaerstr. 17. Bestellungen werden autwärt» bei allen Postämter», in Berlin in der Expidittou, sowie bei jedem soliden Spediteur entgegeuommen.~. j. Inserate(in der Expedition auszugeben) werden pro viergespaltene Pettt-Zeile mit 3 Sgr. berechnet; Arbeiter- Annoncen die Zeile nur 1 Sgr. l u g: gsbnchh Eajuß ,es. W dem 1. Januar hat ein neue» viertel- d vor;»ibonuement auf den„Social-Demolrat� cht T«neu. Wir ersuchen dirjeuigen, welche n. abonuireu wollen, die« sofort zu thnu. mm l'e Bestellungen werden auswärts beiden imtern, in Berlin bei der Expeditton, Git- ind Wrstr. 17, und bei allen soliden AeitungS- , Vorm ttruren gemacht.(Preis vierteljährlich G-s-Usch'�r.) ca-' Z"Sr° ueuen Abonnenten wird daS Blatt .eu'neum«» ganze Quartal, vom l. Januar an, »erliucr �nttg nachgeliefert. >cr-—___ tn Politischer Theit. B-rlln, 12. Februar. Abeut' Der Militarismus, der gegenwärtig in r. Wilh�a herrscht, mit stehenden Heeren, unge- > Militärbudgets und sorgsam gepflegter t, Aben�ung von Militär und Civil, wird gewöhn- Agentur für England, die Eolonien, Amerika, China und Japan blr. A. Iweting 8 Little-Newport-Street, Leicester-Squaie. rüMfMWMIMtllMBU«»> W, C. London. er aus- zg aU3 6tn Zeiten deS Feudalismus 'cht— zlbsolutiSmuS überkommene politische Einrich- l'gl- vetrachlet, die in-der heutigen Gesellschasl ttd. blo« nicht wurzelt, sondern vielmehr den In- lvtiiglie'�a derselben schnurstracks entgegensteht. Viele lrbelttl�n daher, daß man denselben unbeschadet der x, Abc»�!» GeieltschastSzuständc und der heulizen eivt, L' tiionSoerhällniss« auS den Großstaaten ung: ,a'« verbannen könne, wie z. B. daS König- ___ JI848 in Fra kreich abgeschafsl und durch eine n eoiSrepublik ersetzt wurde. Man weist dabei nllarbt� Schweiz und die Vereinigten Slaaien von ung"«,ka hin, wo ein derartiger Militarismus Vorn», flirr, und übersieht dabei die lieser liegen- a." iocialen Bande, durch die in dem in- aq: Uen Cuivpa die Klasienherrschajt mit dem Neuwahl �rismuS nnzertrennlich vertnüpfl ist.— beamten. n>ir im Nachjolgenden die Unmöglich- . schweifen wollen, den M>lira> iSmus zu �Adu ohne zugleich die heutige Klasienherrichaji —'.u ihr die AuS eutung der Arbeit durch ra ) lllllsstü l auS der Well zu schaffen, so ist seldstver- >erla»>o-�ch damit nicht daS heutige Militärsystem ge- r, Nam� sondern gerare umgekehrt gesagt, daß de> zwan." Iber nicht sccialistischen D mokralie für poli- '° �'ar�M�ihtil und deren sicherste Bürgschaft, eine ' Voltswehr, nuyloS sein muß, uno nur dl> >ärliaen �Klasientamps genügende Kraft haben kann, ! zu eritb�th den Militarismus zu beseitigen.— Sehen chiigte C'S die Militärsysteme in den verschiedenen fepochen an und vergleichen wir ihre Ein- zg mit den Einrichtungen der gesellschas-lichen . in den betreffenden Epochen, so finden ' pennst»�».. CM. � Ifl merkwürdige Äehnlichkeit de> selben. Es > �Äbe� den eisten Blick anscheinend wider- nshau«. die Werk« der Arbeil im Frieden u,i> i n g: /drken der Zerstörung im Kriege von gleichen iewert- abhängen sollen, aber e« ist in dei n Herrn k der Fall. In allen bisherigen Kul- eine Herr gab e» eine klasienherrfchast. rag«..Erschinde Klasie beulete die Arbeit der be> a-t-igiU°'Hn auS u> d mußte diese zugleich von sich in -zligkeil erhalten; serner mußte die herrschende ' tineS LanlstrichS zugleich gegen die Nach- lg. ilr AuSbeutungSrecht verr heidigen und sich in HolZ�t wirksamer Weise bewaffnen, wozu alle .-.Mische Kunst der Epoche aufgeboten wu de.— 5etP%en wir im Alterihum, daß die bewaffneten ir, Äb«"� die Heere bildeten und von der Ausbeutung Lreitest� ewaffneten, aber arbeitenden Sklaven leb- n n g! 4g unter der Weltherrschaft Rvm'S die rde und ausbeutende Klasie eine kleine An- chtiger Familien bildete, traten Söldner- N*"/ Öie Stelle der Bürgerheere, und die tc Sc-l'-�-s Alterthum« ging endlich in Bürger- find durch ven Andrang der sittlich höher ff, f U 1 gcrmanischen Böller zu Grunde. Im . Lt Pnlt" wir wieder den Adeligen, der �ndnch i".'eigenen ausbeutet, mittelst seiner Reisigen �efen erhalt und der sich mit seinen Stau- i�Jb�en um die Herrschast über dieselben U*r•'Ffit.—■�s.chril)° I. � gesellschaft zu entwickeln. In den sog. Manufaktur- vistriklen bildeten sich Bevölkerungen von Lohn- arbeiteru heraus, die vom BUrgerthum ausgebeutet wurden, doch gab eS damals noch nicht die Heu- tige industrielle Großproduktion mit Maschinen und deshalb waren die Lohnarbeiter an bestimmte Landstriche gebannte, kastenartig abgesondeite Be° völterungSschichten. In ganz gleicher Weise ge- stalteten sich die politischen und militärischen Ver- yältnisse. Die gemeinsamen materiellen Interesien oeS BürgerlhumS führten daffelbe im 17. und 18. Jahrhundert innerhalb der Territorien der einzelnen LandeSfürsten zusammen und die Kämpfe Letzterer untereinander haben fast sämmtlich den socialen Hintergrund eine« SireitS um Erringung von Provinzen mit industrieller Lohnarbeiterberölkerung und Ausbreitung deS Handel> durch Gewinnung von Colonien. Die Heere waren d>n Lohnarbeitern eat- sprechend förmliche Kasten von angeworbenen Söld- nern,die gerade wie die Lohnarbeiter in den Manufak- turen zu menschlichen Maschinen gedrillt waren.— Mit der französischen Revolution von 1789 bricht die Epoche der Bourgeoisprodnklion an. Die Großproduktion mit Maschinen, die Scheidung von Proletariat und Bourgeoisie nehmen mit reißender Geschwindigkeit zu. Die Bourgeoisie muß ihren Besitz gegen die« Proletariat schützen und dazu de- darf sie der ungeheuren stehenden Heere. Der Krieg zwischen Nationen tritt dagegen entschi-ven zurück; der einzige internationale Kampf von weit- erschütternder Macht waren die Kriege unter dem ersten Napoleon; und ihr innerer Beweggrund war, daß die Bourgeoisie Frankreichs der englischen den Welthandel und damit die Beherrschung de« WeltmaiktS entreißen wollte, womit sie jedoch ichei- lerie. Inzwischen hat sich d-e Großprvdukiion und die Spekulat on derart ausgebreitet, daß ein ähnlicher Weltkrieg eine Unmöglichkeit ge- worden ist, da er eine GeschäslSstocknng im Gefolge haben würde, welche die ganze Produktion zum Stillstand brächte; die Bourgeoisie aller Länder muß sich feiner daher erwehren. Um das Prolelarial in Schranken zu hal-en, muß je- doch die Bourgeoisie eine gewaltige Macht schlag- fertig haben. Die Iumschlachl von 1818 hat ge- zeigt, daß nur hundertlausende vo> Bewaffneten im Stande sind, die Arbeiter von Paris nieder- zuwerfen. Damit eS nicht an Soldaten mangelt, ,o wird überall allgemeine Wehrpflicht eingeführt; Proletarier weiden bewaffnet zum Schutz de« EigenlhumS gegen Proletarier. Alle Hiiifsmiliel ver Technik, welche die Industrie und Agrikultur zur Großproduktion herangebildet haben, werden auch für die Mordindustrie geschaffen, kurz die Bourgeoisie sichert ihr Eigenlhum dort, wo ein .massenhaftes Proletariat sich befindet. In den Bereinigten Staaten von Nordamerika hat man ein siebendes Heer nicht für nöihig befunden, weil daselbst das Prolelariat noch nicht so ausgebildet ist, wie in Europa. Die Schweiz zählt nicht mit, weil ein Angriff der schweizer Arbeiter auf das Eigenthum alsbald ausländische Bajonette herbei- lühren würde. Kurz die Bourgeoisie hat sich international ihre Herrschast durch stehende Heere ge- sichert, und eS ist lächerlich zu glauben, daß sie al« Klaffe jemals ihren Besitz gegenüber einem hungernden Proletariat ohne diesen Schutz lassen würde. Also der Militarismus fällt mit der Klaffenherr- ichaft. Und wann fallen sie? Wenn der eine Theil der Gesellschaft nicht mehr im Stande ist. die Militärmacht gegen den andern zu georauchen Sobald die social, sttsche Erkennlniß die ganze Masse der Arbeiterklasse erfüllt und diese ihre Forderung der Umgestaltung der heutigen Produktionsweise geltend macht, ist auch der LkimbuS der Militär- macht geschwunden. Der Soldat wird alsdann Locialist sein wie der Arbeiter, und es drrf Nie- mandem mehr in den Sinn kommen, die Militär- macht, die aus sccialistischen Elementen besteht, gegen eine socialistische Gesetzgebung zu benutzen. Ein solcher Versuch würde die sociale Umgestaltung der Gesellschaft nimmer hindern können. Rundschau. Berlin, 12. Februar. HU In der Sitzung des preußischen Abge- ordn etenhauseS vom 10. d. M. gelangte der Bericht der Budgelkommission über die Ueberst-�t der Staatseinnahmen und Ausgaben deS Jahres 1868 zur Verhandlung. Die Kommission bean- standet« mehrere Ausgabeposten und der Abgeord- nete Virchow als Berichterstatter gab dieser Bear» standung AuSdruck und tadelte die Handlungsweise ve« früheren Finanzministers, beziehungsweise de« Leiters deS Ministeriums, deä Grafen Bismarck. Nach Virchow sprach der Finanzminister Camp- hausen und entschuldigte seinen Vorgänger so viel als möglich; er brachte die bekannten Luxem- burger Händel als einen Enschuld'gnngSgrund mit vor, wenn gleich er an Stelle des Herrn von der H ydt nicht so gehandelt haben würde. Der bei der Birchow'schen Rede abwesende Graf Bis- marck, dem Stach' icht von den gegen ihn gerichteten Angrifseu gegeben war, ergriff kurz nach seinem Erscheinen daS Wort, vertheidigte aber seinen früheren Kollegen gar nicht, gab vielmehr das von der Regierung gelhane Unrecht zu und ersuchte da« Abgeordnetenhaus um JndemnilätSertheilung. Im Laufe feiner Rede passtrte dem schlecht unter» richteten Grafen da» Malheur, daß er dem Abge- ordneten Virchow entgegenwarf, er hätte sich so recht als politischen Phantasten gezeigt, da er die Luxemburger Frage, die gar nicht Hergehöre, in die Budgetdebatte gezogen habe. Der Ruf: der Finanz min ist er Hai die Luxemburgische Frage hineingezogen, nicht Virchow! zügelte die G-fechl«. Hitze d-S eisernen Grafen, der so recht im Zuge war, seinem spitzfindigsten Gegner ausS Zeug zu rücken und unter allgemeiner Heiterkeit blieben wohl die schärfsten Pfeile im Köcher deS Kämpfers zurück. Im Uebrigen erregte die offene und un- umwundene SchuldigkeitSeikiärung von Seilen Bismarcks große Zujiievenheit unter ollen Land- boten. Haupleraebniß: ES steht fest, d ß der frühere Finanzminister rechtswidrig g handelt hat und daß er die« ohne Einspruch von irgend einer Seite her konnte. Bezeichnend für die p eußischen RechlSzustände! In Baiern ist der Kampf der ultramontanen Opposition gegen die nanonal-liberale Regierung aus da« Heftigste entbrannt, so daß mau ganz ernstlich von Seiten der Oppostiion in der Kam- mer, die sich bekanntlich in der Majorität befin- eet, daran denkt, eine Steuerverweigerung in Seen, zu setzen. Ein andere« Mittel gebe es nicht, um da« gehaß e Ministerium, welche« vom Könige trotz der M.ßlrauenSadreffe nicht entlassen werde, zu stürzen. Der Prinz Luitpold, Oheim deS König«, der auf Seiten der ultramontanen Kammermajorilä' steht, hat mit seinen beiden Söhnen seine Ent- laffung auS dem Militärdienst eing reicht; der König hat dieselbe noch nicht angenommen. Der Einst der Situation in Baiern ist demnach nicht ,u verkennen und könne« die gegenwärtigen Ver- wicklungcn immerhin einen bedeutenden Einfluß haben auf die Stellung der Süddeutschen Staaten zum Norddeutschen Bunde. In Oesterreich hat daS Abgeordnetenhaus da« CoalitionSrecht bewilligt, jedoch nur mit den von der Regierung vorgeschlagenen Beschrän- langen. Die französische Regierung kann sich eines neuen SiegeS'ühmen. Henry Rochefort, der un- versöhnlichste Feind der BonaparteS ist auf fechS Monate der Freiheit beraubt und seiner Thätig- keit im gesetzgebenden Körper entrissen worden; dann aber auch ist ein Ausstand niedergeworsen und zwar ohne erhebliches Blutvergießen. Der durch die Mordihal Peter BonaparteS angestachelte Unwillen deS Volkes machte sich bei der Verhaf« lang RocheforlS Luft in einem Aufstände, der nicht vorbereitet war, und dem die Leitung vollständig fehlte— eS war deshalb ein Leichte« einen solchen Ausstand niederzuwerfen. Die Redakteure der„Marseillaise" sind nach- stehender Eik ärung halber verhaftet worden: Gestern Abend um 8'/, Uhr ist der Volks-Repräsen- tont und Deputirte de« ersten Wahlbezirk« der Seine, Henri Rochefort, im Augenblicke, ai« er da» von ihm für die Versammlungen seiner Wähler gemiethete Lokal der Marseillaise betreten wollte, auf de» Befehl de« Herrn Emile Ollivier von der Polizei verhastet worden. In- mitten seiner Wähler ist er verhasler worden, al« er sich zur verabredeten Begegnung mit denselben begeben wollte, treu seinem Mandate bis zum Ende. Nie'st ein blntt gerer Schimpf aus die Waiigea des Bolle» aej Da« ist der Wiederbeginn de« zweite« December«— diesmal jedoch auf gemeinschaftliche Rechnung M't den Leuten der Rue de Poitier«. Da« Attentat trifft nur die Demokratie, die allein a»f der Biesche geblieben ist — aber die Demokratie von 1851 war eine Partei— 1870 ist sie die Nation, da» gesammte Volk. Da» ist mehr al« eine Beleidigung— das ist eine Provokation. Mitarbeiter, Freunde, politische Gestnnungsgenossen Rocheforts! Wir werden fortfahren, da» Banner fest und hoch zu halten, welches er mit uns hielt und wel« che» er eine« Tages wiederfinden wird, fall» man e« nicht etwa unseren Händen entreißen follle. Diese« Banner— e« ist da» Banner der socialistische« Demo- kratie, der unversöhnlichen Rückforderung. Es ist da» Banner de« Volkes. E« wird uns zum Siege führen an demjenigen Tage, an welchem da» Volk e« also wollen wird. Die Kaufleute und Ladenbesitzer aus den Boule- vardS haben die Regierung ersucht, in Anbetracht deS herrschenden Aufruhr«, Kavalleriepatrouillen vurch die Straßen(u senden. Bis jetzt hat man noch von keinerlei Demolalionen gehört und ist auch das E genthum vollständig versckont geblieben. ES liegt also in diesem Ersuchen nur die innige Zusammengehörigkeit der Bourgeoisie mit der real- lionären Regieiung immer in dem Augenblicke, wo das Volk ansängt, sich zu regen. In Rußland geschehen unter dem„sanft- müth'gen" Kaiser Alexander II. grauenerregende Dinge. Die Behandlung der polnischen Gesan« gotti» übertrifft Alle« nur denkbare.. Wie ein Sln- Cent Kiebert in einer VerlhcidigungSrede enthüllle, hält man dieselben in feuchten, dtzmpfigen, unterirdischen Löchern, wohin kein Tageslicht dringt, und in denen eS von Rallen und Ungeziefer wim- melk, und. setzt ihnen dürftige halbyeifaulte Kost vor, die nur mit innerem Widerwillen und mit Ekel, um d m Hungertode zu entgehen, genoffen werden kann. Sämmliiche Angeklagte litten am Skorbut, der älteste von ihnen und einzige gesetzie Mann, Zagortki, ein Mann von 54 Jahren, war buchstäblich verfault, das Muskelfleisch hing an seinem Körper wie eine breiartige Masse, wie G> latine. Alle Angeklagten toten einen Anblick dcS Jammer« und ElendS dar. Wahihaftig teuflisch warben sie bei der Voruntersuchung behandelt, welche von der geheimen Polizei geführt ward. Die Leiter diese« verruchten Institut« ließen die Verhafteten tagelang hungern, dann wieder tage- lang dursten, um ihnen die gewünschten Geständnisse abzupressen; die Verhaflete" wurden mit Ruthen und SiockprUgeln traklirt, und überdies bei jedem Verhöre von den Inquisitoren der dritten Adthei- lung(geheime Polizei) mit Fäusten in« Gesicht geschlagen und auf bi- g meinste Weise beschimpft. Dcrtillg-Chtll. (Für den Allg. deutschen Arbeiter-verein.) An die Mitglieder de« Allg. deutschen Ärb.-V ereinS. Die Präsidentenwahl ist beendet und hat zum Ergebniß gehabt, daß der bisherige Präsident mit 4744 gegen 249 Stimmen, also mit einer an Einstimm'gk-it grenzenden Mehrheit wiedergewä lt wurde, wobei die Betheiligung eine erheblich grö- ßere war, als bei früheren Präsivenienwahlen.— 'Nachstehend lasse ich zum Zweck der Feststellung des Gesammiwahlergebniffes, sowie zur Ermöglichung genauster Kontrolle die Zusammenstellung der offiziell angemeldeten Einzel- Wahlergebnisse durch den Sekreiäe verösfenilichen. Auf Grund deS Abstimmungsergebnisses trete ich anburch auf's Neue das Präsidenten- amt an. Berlin, 12. Febr. 1870. Schweitzer. An die Mi tglieder de« Allg. deutsch. Arbeiter- Verein«. Nachstehend veröffemliche ich die Zusammenstellung der offiziell an mich berichteten Einzel� Ergebnisse der Abstimmung zur Präsidentenwahl, sowie da» Gesammt- ergebniß deiseiben. Diese Ergebnisse finden sich in drei Rubriken getheilt: Stimmen für Schweitzer— Stimmen für andere Personen— ungültige Stimmen. In der ziveiie» Rubrik ist c« nicht möglich, genau anzugeben, wie viel Slimmen jeder einzelne Kandidat im Gesammlvereine gchabl hat, indem von manchen Orten nur in der Form berichtet wurde, daß man angab: so nnd so viel Stimmen für Schweitzer, so und so viel Stimmen für andere Perjonen. jflne Person nur bei einem Theil der Orte, nicht aber dnrchg-ingig bei sämmtlichen Orten durchführen lassen. Es kann übrigen» bei der Gesammtrubrik„Stimmen für andere Personen als Schweizer", um so mehr sein Bewenden haben, als diese sämmtlichen Personen zw sammengenommen keine irgend erhebliche Stimmenanzahl ans sich vereinigen. Die Personen der Rubrik?, diejenigen, welche außer dem bisherigen Präsidenten Summen bekommen haben und auf welche sich also obige Ll9 Stimmen vertheilen, sind folgende: Pfannknch, Hasenclever, Lllbkerl, Richter, Tölcke, Wolf, Klein, Lie bisch, A. Kapell, Ärmborst, Duchting, Real, Lichters, Heyder, Rötigen, Fraueridof, Schneemann, Andorf, Ezl linski und Roßner. AbstimmungS-Ergebniß. Ort. a. H. Altona..... Berlin..... Beidenfleth Bayenthal.. Bremen... Birkersdorf Bielefeld.. Buckau..... Brandenburg Bochum................... Bockenheim.............. Bürgel.................... Barmen.................. Bautzen.................. Clausthal................. Cöln....................... Celle....................... Carlsrnhe................. Cassel..................... Chemnitz................. Creseld.................... Dietesheim.............. Dreißighnbcn............ Düren..................... Duisburg................. Dresden.................. Düsseldorf...... i........... Dietzenbach................ Dessau.................... Ernsdorf.................. Effen...................... Elberfeld................. Egeln..................... Frcibnrg i. Br.......... Frauksurt a. M......... Frauksnrt a. O......... Gießen.................... Glauchau................. Groß-ÄSpe.............. Gluckstadl.................. Hahrzenklee................ Heddernheim............... Halbcrstadt................ Hannover..............;... Hansen.......,............. Hadendorf.................. Harburg................... Hagen..................... Hamburg.................. Heizwg................... Hanau..................... Hastett..................... Hildeeheim................ Ztzehoc..................... Jteclohn................... Kohlendors................ Kammcrforstcrhöh......... Kiel........................ LentmanuSdorf............ Lauterberg................ Leipzig..................... Lammeispiel............... LorenzhauS................ Lllnebnrg.................. Lübeck..................... Limburg(Lahn).......... Lengenfeld.................. Me ßen..................... Meerane.................. Rilnden..................... Piannheim................ Müh troff.................. Mülheim a. M........... Neheim..................... Neviges................... Nieder-Peilau-Schlöffel.. Naumburg................ Neu-Isenburg............. Nippes..................... Obertshausen.............. Ottensen.................... Oldenburg................. Oldesloe................... Offcnbach.................. Ober-Roden............... P-terswaldau.............. Pieschen.................. Pinneberg.................. Pausa...................... Peine....................... Rendsburg................. Rothenditmold............. Remscheid.................. Stettin.................... Stuttgart.................. Solingen.................. Treacu..................... Uerdingen.................. Varel....................... Winttrihiir................ Wüüegiersdorf...,;....... Wermelslirchen............ Wald....................... Zlbgcstimmt habe» merkwürdigerweise genau 5000 liider, allerdings ohne die sogleich zu bezeichnenden l nemlich: für S chweitzer.. 4744 sür An dere.... L49 Ungültig..--- � Jw Summa. 5000) Von nachstehenden Orten wurde gemeldet, daß der bisherige Präsident einstimmig wiedergewählt worden sei, ohne Angabe der Stimmenzahl: Görlitz, Osterode und Seehauseu. Endlich sei mitgetheilt, daß von einer Reihe von Orten berichtet wird, die gerade während der Mahlzeit herrschend gewesene außerordentliche Kälte habe eine noch stärkere Betheiligung an der Wahl verhindert. So be richten z. B die Brandenburger, daß aus diesem Grunde von 151 zahlenden Mitgliedern nur 24 sich an der Wahl belheiligt hätten. Sonstige Bemerkungen sind in den die Wahlergeb nisse meldenden Briefen nickt enthalten gewesen. Berlin, 12. Februar 1870. C. W. Tölcke, Verein»- Sekretair. An die Mitglieder des Allg. deutschen Arbeitcr-Vereins. Das große, so überaus ehrenvolle Vertrauen, welches mir auch diesmal die Partei bewiesen, bat mich tief ergriffen. Nach so unendlich vielen Vetdächtigungen und Verleumdungen, die mit aller Bestimmtheit, mit allem Scheine der Wahrheit, verbreitet wurden, wäre es kaum zu verwundern gewesen, wenn an manchen Orten die Arbeiter an mir irre geworden wären. Daß ste fast überall einstimmig mich auf's Neue zum Parteisühier er- koren, hat wich mit freudiger Ueberraschung er- füllt. Za, die Arbeiter haben erkannt, daß ich vor Allem Einen Geda k-n verlrele und von je- her mit der ganzen Kraft meiner Seele sestge- halten habe: die Einheit der Partei. Sie haben erkannt, daß die wüthenden Angriffe, welche unausgesetzt von den Feinden der Arbeitersache gegen mich gerichtet werden, lediglich dem Aerger darüber entfließen, daß alle Versuche, die Partei zu z-rspliitern, an meiner festen unbeugsamen Hal- tung scheitern. Die Partei auseinander zu reißen, die Arbeiter hintereinander zu Heyen, kurz, die Macht der Arbeiterbewegung, die man nicht eurch Gewalt zu brechen vermag, durch jesuitische Kniffe zu unterwühlen— daS ist die oberste Absicht aller Gegner der Arbeilersache, und wenn mich neuerdings die Partei zu ihrem Führer berufen hat, so erkenne ick hierin vor Allem ein Zergmß dafür, daß n ein Bestreben, die Einheil der Par- tei ausrecht zu erhalten, auf die lhalkräftize Unter- stützung d:r social-demokrattschen Arbeiter in ganz Deutschland zählen darf. Der Allg. deutsch. Arb.- Verein ist der Kern der Partei. Daß er nicht die Partei selbst ist, daß er nicht alle Elemente der Partei direct in sich faßt, entspricht freilich nicht der Absicht Lasialle's und bleibt zu bedauern. Indessen es ist so. In einer ganzen Reihe von Orten— ich nenne beispielsweise Berlin und Barmen- Elberfeld— umfaßt die Partei viele Tausende, während der Verein nur nach Hunderten zählt. Aber die besten und rührigsten Kräfte sind überall im Verein und so st der Verein, wie die stetige Erfahrung beweist, sür die ganze Partei bestimmend, ist der feste Kern, die entscheidende Macht derselben. An die große, nach Huaderltausenden von Ar- beitern zählende Partei des Allg. deutsch. Arb.-V ereins also— an diese gesammte Partei, die mich neuerdings zu ihrem Führer er- koren, wende ich mich, wenn ich sage: Euer großes. Euer unerschütterliches Vertrauen zu mir legt mir hohe, bedeutungsvolle Psiickten auf und ich bin mir dessen im vollsten Maße be wüßt. Euch gehört die ganze Kraft meiner Seele, me>n Wille und mein Gedanke. Durch dir That nur kann ick> Eures VenrauenZ mich wür- dig zeigen und demgemäß werde ich han- veln.. � Es lebe der Allg. deutsch. Arb.-Verein! Es lebe die Arbeiterpartei aller Länder! Berlin, 12. Febr. 1870. Der Präsident des Allg. deutsch. Arb.-Vereins: Schweitzer. * Berlin, 12. Febr.(Auslieferung Schal- meyer's.) Wie uns an» Hamburg mitgetheilt wirb. soll Herr C. Schal meyer wegen einer Rede, die der- selbe bei Gelegenheit der Verband» Generalveisammlnug Hierselbst gebalten hat, ans Requisition der preußischen Behörden hierher anS�eliesert werde». Das Hamburger Gericht-'.ster Instanz hat die Auslieferung beschloffen, wogegen Herr Schalmeyer beim Hamburger Obergericht Appellation eingelegt hal. Da derselbe erkrankt ist und deshalb nicht verhaftet werden konnte, ist er bis zur Entscheidung de» Ob-rgerichtS insofern in polizeilichen Gewahrsam genommen, daß zwei Polizeibeamle an seinem Bette unausgesetzt Wache halten. Herr Schalmeyer ist Hamburg r Bürger. Dennoch bejmchten unsere Parteifreunde in Hamburg, daß auch das dortige Obergcricht die AuSliefernng beschließen werte.— WaS sagen die Hamburger„Blauen" dazu? Wd haben die Rede Schalmeyer« gehört und nicht» darin gefunden, was ihn mit dem preußischei, Straszc- setze in Kollision bringen könnte. Wir vermutheu, daß der betreffende Potizeibeamte die Behauptung Schal- meyerS, daß wir im entscheidenden Augenblicke wohl den Mnth hätten, die Besitzenden anfjnhäiigen, dies jedoch nicht lhun würden, weil es dem von nn« vertretenen HumanitälSpriucip widerstreite,— falsch aufgesaßt und dadurch Veranlassung zur Einieitnng der Untersuchung gegeben hat. Der Fall beweist übrigens hinlänglich, tvaS die ,, Selbstständigkeit" der deutschen Kleinstaaten zu bcden- ten hat. Verbands-Theil. (Für den Allgemeinen deutsch. Arbeiterschaft»- Verband.) An die Mitglieder der zum Verband ge- hörigen Arbeiterschaften, Gewerkschaften und Vereine. Statutengemäß hat im laufenden Quartal die Wahl des VcrbandspräsiviumS stattzusin- den. Es wird zugleich darauf aufmerksam ge- macht, daß nach Beschluß der letzten Generalver- sammlung das jetzt zu wählende Präsidium vom 1. Juli t. I. ab zugleich als Präsidium des neu zu gründenden„Allgemeinen deutschen Arbeiter Unterstlltznngs-Verbanvcs", welcher aus sämmt lichen bisherigen Gewerk- und Arbeiterschaften bc stehen wird, zn fungiren hat. Der§ 17 der VerbandSstatuten lautet wie folgt: Die Wahl der Mitglieder de» Präsidium» erfolgt in nachstehender Weise. In allen einzelnen Arbeiter- schasten treten die Mitglieder in eigens zu diesem Zwecke anberaumten OrtSversammlungen zusammen, und wäh< ten in fünf von einander gesonderten, einzelnen Wahl- gängen vermittelst Stimmzettel in geheimer Wahl erst den Präsidenten, dann den ersten Vicepräsidenten, dann den zweiten Vicepräsidenten, hieraus den ersten und endlich den zweiten Ersatzmann. E» steht an jedcm Orte den Ortsoorsteheru der verschiedenen zum Verband gehörigen Arbeiterschaslen frei, sich dahin zu vereinbaren, daß alle Mitglieder der Arbeilerschasten, die zum Verband gehörnt, ohne Unterschied der Arbeiter tchasten iu einer eiitzigen Wahlversammlnug zniammen treten sollen. Derjenige, der rn einem der süns Wahl gänge die meisten Stimmen für sich hat, wenn da» virgebniß säinimlichcr Versammlungen in ganz Deutsch land zniammengerechnet wird, ist für die betreffende Stelle gewählt. Uebcr die Wahlverhaiidlnng und deren Ergebniß in den einzelnen Versammlungen ist ein ge- nane» Protokoll aufzunehmen, welche« insbesondere die timmcnzahl angicbt, welche in den einzelnen Wahl gangen auf die verschiedenen Personen gefallen ist. Sämmtliche Protokolle werden binnen einer bestimmten Frist an den Verbandssckretär eingesandt, welcher in einer eigen« hierzu anznberanmetiden Sitzung de» An» schnffe», die gleichfalls innerhalb- bestimmter Frist stattzn finden hat, dieselben vorlegt. Der Ausschuß ermittelt das E gebniß und proklcmirt da» neue Präsidium. Die Wahlen Häven im ersten Quartal jedes Kaken- derjahreS startzufinden. Die erforderliche Auberaumniig der Wahl nebst Ansetzimz der Fristen erfolgt durch da» bestehende Präsidium. Hat eine Wahl keine absolute Mehrheit ergeben, so kann das Präsidium unter Zustimmung de« Ausschusses eine engere Wahl zwischen den beiden Meistbestimmten für den betreffende» Posten binnen acht Tagen beschlie- ßen. Diese engere Wahl hat dann binnen vier Wachen nach gefaßtem Beschluß zu erfolgen. Ist eine engere Wahl nicht binnen acht Tagen beschlossen worden, so ist derjenige endgültig gewählt, der die größte relative Stimmenzahl halle In Gemäßheit dieses Paragraphen wird an- durch die Wahl deS Verbanvspräsidinms auf die Zeit vom 23. Febr. blS 6. März incl. ausgeschrieben. Die Wahlprotvkolle sind spätestens am 9. Mär; an den VerbandS-Sekretär abzusenden. Diejenigen Wahlprotvkolle, welche später abgeschickt werden, finden keine Berücksichtigung. Die in obigem Siaiutenparagraph angeord- neie AnSschußsitznng hat spätestens am 15. März stattzufinden. Berlin. 12. Febr. 1870. Für das VerbandSpräsivium: Schweitzer. Berlin, 11. Febr.(Zur Beachtuuzi) Durch fortwährende Aufforderung seitens auswärtiger Mitglied- tchasten und durch das Jineresse des Verbanocs gezwnu- gen, sehe ich mich genölhigt, im Austrage de» Präffdi- um» eine längere Reise zu unternehmen. Die Reise be- ginnt am Montag den 14. d. M, und dauert bis zum 6. März. Theils sind die Bevollmächtigten, thcilS wer- den diese'ben noch brieflich benachrichtigt, wie und wann die Versammlungen einznbernsen sins. In folgenden Städlen werde ich eine oder mehrere Versammlungen abhatten: Kiel, Harburg, Celle, Hannover, Bremen (Bremerhafen oder Heppens), Minden, Münster, Colli, Dnffeldorf, Barmen, Elberfeld, Dorlmnnd, Bielefeld, Herford._ G. Lllbkert. Berlin, 8. Febr.(Nene Luckenwalde.) Herr A. Kapell b-riS. neue Ausbreitung des Allg. deutich.Arb.-B'-...' malde. Sonntag den 29. Januar war tü' 8 J suchen der dortigen Zimmerer nudMauaev'�" eine Mitgliedschaft des Zimmerervereins' nach Luckenwalde gereist, um in einer von einbernseiien Volksveriammlnua einen Voit>» einberufenen Volksversammlung einen Vo>. Unter dem Vorsitz des Zimmerer-Altgeselic„ Partei angehört, hielt darauf Kapell ernei"' Vortrag über da» social-politische ProglB�rndc nächsten und Endziele d-rAebe>terbewezu>iz'�°kr. dic Arbeiter aus, sich der social-demotraM"!! Be Partei, welche von Lassalle gegründet» Führung dr» Dr. v. Schweitzer stehe, aiz*" B dann sprach er noch über den Verband" j'9 schasten und schloß unter dem Beifall detf'. B Nach ihm trat Herr Mehner auf»ad �_ kannten„ehrlichen" Anklagen gegen Sdjj>Qj�D� Allg. deutsch. Arb.-Verein vor, wurde i��i, Kapell unter der Zustimmung der Versa» rvS, lich heimgeleuchtet. ES wurde daraus � gliedschast gegründet und unter Hoch» aas*�, 1 Tölke trennten sich die Versammelten. � narium Jfcfilt, fi f- U. Nu gegci Nllgem. deutsch. Maurer- Zimmerer Verein, md die Die Baumeister Berlinds babeu ei�11-®' erklärung erlassen, deren Ton jedoch kein �. �'bei ist— die Tranben sind eben sauer!'�'ös we lautet:?" habe „Die Maurer- und Zimmerergeselleu�nuid, Zeitungsberichten über die beabsichtigte Oj ,au°gei Arbeitskontraktes von Seiten der Meist?''h"® Ausregung geratheu.— Da« SachvetM�» 58 gcnde«: Die Zimmergescllen erreichten Ipwaweß� im Mai v. I. eine Lohiierhöhnng, du'�asett Meistern und Gesellen vereinbart und aastchwau Tag für die Arbeitszeit von 6—7 Hdrfl®' a Die Maurergesellen erzielten dagegen duriH-.�ag. Steile keine Bereinigung.— Jnzwisch�s werbe-Ordnung für den Noiddenlichen Juni 1869 am 1. Oktober in Kraft h1' dieses Gesetze» sind die Königi. Pcüfn»�.' sür Bauhandwcrker aufgehoben nno der»' weibe« freigegeben, so daß ein Jeder zul i und Ausführung von Bauarbeiten berechtigt her nur durch eine Staaisprllsnng tl»"lar t dayer zum selbststänoigeii KZ V 1 werbe« nicht mehr eisordertich und der j chen den Gewerbetreibenden besteht' oaß der eine Arbeitgeber, der andere ilf � el — Außerdem haben sich die hicsigca� «II soso Zimmerer-Jnnunzeu, die nur aus gepiüi� � landen, in Folge der Bestimmung dein b- 0 werbc-Oedming, nach welchem die A.is»?�„. L nung Niemandem verweigert werden dort'~ werbe mindestens seit einem Jahre selbjw.�1� aufgelöst, und hiermit ist das frühere gö Veihältniß zwischen! en Maurer- uns 1 cyvert selbii bchnss und ihren Gesellen vollständig ausgehobetbO��� Arbeitgeber und Arbeitnehmer giebt. � einbarung zwischen Maurer- und 3i""Ker- s Maurer- und Zimmergesellen kann siir? gar nicht dic Rrdr srl», da ein solcher' mehr exist-rt.— Es kann nur in, eine Organisation der Arbeitsverhältnis?' gebern und Arbeitnehmern den ueuea''Attsusc prechend nothwendig und Bedürfniß ist �--- „Baubude", welcher die Wahrung der- Fachgenoffen bezweckt, hält eine solche? regelrechten Betreibung eines Baugeschasss'zie engli dig. CS handelt sich bei diesem Gesch�t, ein e Anfertigung von Arbeit, sondern auch�xüe zi einer bestimmten Anzahl von Arbeiterttf die)l|j( platzen in Tagelohn, deren Zahl' der"�l, Gen wal'lnng) sehr oft kontraktlich zu b. st ütze_ � iftll P infftmHi Allgemeiner deutscher Maurer- Verein. Berlin, II. Febr.(An die Mitglieder.) Wäfy rend meiner Abwesenheit sind alle Zuschriften an'» Prä sidium bis ans Weitere« an Herrn E. G r ä II d o r s s, Möckernstraße Nr. 109, für den Aucschuß an den wie- der auf's Neue gewählten Geschäftssührer Herrn Gn- stav Girke, Kürstenstraße Nr. 2t, und Briefe in Sa- chen der Verwaltung wegen Abrechnungen. Geldsendnit gen, Statuten, Protokolle ac. sind wie bisher an den Hauptkassirer Herrn Hartwig Walter, Verlängerte Prinzcnstraße Nr. 1, zu richten. Mit social-dcmokrali- schein Gruß Lllbkert. Allgemeiner deutscher Zimmerer-Veret«. Berlin, 11. Februar.(An die Mitglieder.) Während meiner Abwesenheit von Berlin sind Briefe, weiche für das Präsidium bestimmt sind, an den Vice- Präsidenten Herrn August Kapell, Pionierstraße 12, alle Geldsendungen, Briese wegen Karten, Statuten, Abrcchnnngeil und Krankenbllcher wie immer an den Hauptkassiier Herrn Max v. Mitzel, Beschwerden gegen das PrästZinm ic. an den Geschäftssührer de« An«- schnffe«, Herrn Peter, Mailteuffeistr. 71, zu richten. Von einigen Mltgliedschastcu sind Reklamitionen gegen das Herabsetzen de« Krankengeldes eingegangen. Die Mitglndschaslen waren nämlich der M-imilig, die« tvürde sür immer so bleiben. Dem ist nicht so. Sowie da« D.ficil der Hanplkaffe gedeckt ist, wird jedenfalls wieder der alte Satz geizxn. Mögen doch die Mitglieder be- denken, daß alles Geld nur für Kranke auSzegebcn ist. Man kann doch nicht mehr ausgeben, als man hat. Diejenigen, welche sich gegenseitig in der Roth nicht detsen wollen, kennen j.-deusallS unser Princip nicht, viel weniger noch üben sie die erste Pflicht:„die Brüder- lichleil". Gerade in stürmischen Tagen zeigt e« sich, wer ein Mann ist oder nicht. Mit focial-demakratischem Gruß Für da» Präsidium: G. Lllbkert. Berlin, 11. Febr.(Zur Notiznahme. l Die OrtSlassirer eveut. die Bevollmächtigten werden dringend ersucht, beim Absenden der Gelder jedesmal auf dem Coupoti der Postanweisung anzugeben:„sür welche Kasse, welchen Monat und für wie viel Mitglcder der Betrag sein soll". In welcher Art diese» geschehe» kann, ist zu ersehen in der jedcm Bevollmächtigten letzthin zugesandte» Instruktion, nick zwar in der zweiten Spalte von Zeile 53 ab. Schon ans d.n srüheren Justruklionen stand diese Anordnung. ES hat aber den Anschein, als ob von dem Präsidium gesandte Druckschrislell uugeAsen in die Ecke geworjen würden. Mit social- demokratischem Gruß M. v. Mitzel, Haup:kajsirer. Unternehmer muß mit seiner Kaution st�mkampf seine« Kontraktes hgften rnid jederzeit sind, der verlangten Arbeiter stellen.— 3« T steigen ist daher da» Baugeschäst mit den meirrg, als geschästen(in geschlossenen Räumen) der an ■. defss edle gleichen und muß die Organisation... eine andere sein.— Der Verein Na da» ArbeitSverhältniß zwischen Arbeitg>°eckieser i nebmer durch einen Arbeitskontrakt, aist fEnglant Vereinbariiiig, ordnen, er will kcs�Mein jz ArbeitSbestimmungeil(Fabrikordnungen) xnglische, chen sich die Arbtltiiehmer unterwersen Her, un einen freien Contract schließen, der dic ker in l ten beider Theile ganz bestimmt bezeichnvf einig, ein hat den Autrag eine« Mitgliedes, äfous bei bestimmungeu einzuführen, verworfen Aber ougeuommen, welcher dem ArSetMhmGrch niä Stiikc erlangten Lohn von 1 Thlr. fi-' �hrlgiM von 6-7 Uhr bei II Stunden ArM«!!'' ged, jede Ueberstnnde und 2'/� Sgr. Abzilb b' stunde weniger, auch ferner zugesichert. �ngei Mrzniig ist daher keine Rede, und dll Mttdttt - Erl Arbeit ist eben so wie in den frllherenHku t und- Scheinen festges tzt. Neu ist dag-»Ioch einer Caulion von 2 Thalern, die der aiObst 2i leisten hat. Nach dem �Contract mllö Wien An seiner Eutlaffnug zurückgezahlt wcrdei'' J« ein S Pflichten nach d esem Abkommen etfü?1»83 daß man mit Arbeitern bisher a[i über Arbeitsleistungen geschloffen had � geber vietmehr gewohnt sind, ihnen« schreiben. Da« naturgemäße ulld« �» hältniß bleibt aber die freie Vereinbar'" f»vmng. lract, wobei e» jedem Theile überlat�' ��vay Bedingungen desselben einzugehen. h Arbeilgeber und Arbeitnehmer genng d� 4 l- jetzigen neuen ArbeilSverhättnissen �- Weg einschlagen werden.— Da:* C sogenannten Gesellen- VersamMlunS- Zweck haben, da« Publikum irre zu t deitgeber durch ihre Maffenbeschlnfff Akklichltit isi e« anders, denn verschiedene Arbeit- :ue �rion Bangeschästen haben bereits ArbeitSdedingun- pkil bcr. j(jrem eingeführt und die Arbeitnehmer H.Arb.-S) � ganj willig, wenn sie nur den beausvruchten pr wa� ,:rhalten.— Deshalb wird der Berein„Baubude'' lud � �/Amecke ganz ruhig weiter verfolgen, da sie schließ- Vereins o, � naturgemäßen Regelung der Verl ältnisse zwi- jner voll und Arbeitnehmer führen müssen. einen_' r-Altges-ll»� deutsche Manufactur- Arbeiterschaft. �«roattsrandenburg a. H., 10. Februar.(An die u lieber.) Da vier Wochen seit der Generalver- kcvewezu i g vergangen sind, und trotz des ersten AnsrufS -demot alle Bevvllwächtigte und OctStassirer ihren .�en nachgekommen sind, fordere ich die säumigen ! J' s!.l>uillchilgleii aus, mir so schnell wie möglich ihren ..„ir und ihre Wohnung, so wie die Mitgliederliste Beifall Kitzn» und die Abrechnung für daS IV. Quartal QUT r-'ii;1 Hauptlafsirer, Herrn Heinr. P linke in Linden zen L>?'H»lno»er, Fortunaftraße 14, wohnhaft. ES werden '"'lrde l�auniigen im„Social- Demokrat" veräffentlicht. 'a("u Ordnung vom Präsidium verlangt wird, miisien darauf>gevollmächtigten ihrer Pflicht nachkommen. Da Sachs a->lk.llhere Präsident L. Tauscher mir das ganze uelten. narium, folglich auch die Liste der Mitgliedschaiten tlzäit, so ist es den Bevollmächiigten ihren Mit- u. gegenüber doppelt geboten, ihre Wahl anznzei- tercin. fwd die Mitgliederliste einzureichen, damit nicht bei babeu ec*.�"' m.;e Slerbefälle, ArbeilSeinstelliingen u. f. w., -od) tei«rt-�r',e�'r'�a't für sie eintreten soll, sie nicht be« sauer!$''9' werden können, wa« sie sich dann selbst zuzu- Jen haben f nur' diejenigen Mitgliedschaften, welche oraeselleiW�det haben, werden in die Liste der Arbeiter- icktiate ck'i ausgenommen. Nachstehende Bevollmächtigte, TO.-i'fT- ihre Wahl angezeigt haben, sind hiermit bestätigt: Si(irii,i.'-&?rren Alb. Hannet für Düsieldorf, G, Steiner rV-ich'ca Jawaweß, A. Schmidt für Dessau, Ferd. Teufel - �mgenseld, Ferd. Tott sür L.nden bei Hannover- l,'v. jschmann für Berlin. Heinr. Peter für Ofsrnr -7 Ubr'l�- Walter für Bockenheim. Joseph Lösfler sür Aug. Hussel für Barmen. Der Ausschuß der ,9°"..erichajt hat seinen Sitz in Linden bei Hannove, ,!*.««sieht aus folgenden Miigliedern: H. Mahlmann, �""-7'.lM'dsührer, Bictoriastraße 10. H. Schliper, � C- 0lt°, H. Bruns, W. Hapke, �"'..Hlke, G. Grünewald. A. Ostfeld, F. Leh- " jl.„i> und I. Blume. Die Abrechnung des Haupt- d i rtV�'uird in kürzester Zeit mit dem Protokoll der '.faluersammlung zusammen versandt werden. So- - � Mht mir der Beschluß der PrüfungS-Kommission ndigeu � December 1869 in Betreff der Herren Christ. �elmi, Christ. Bahne, Franz Dörmann und und der 1 steht �Äeyverknß zu Barmen zu und ich veröffentliche andere sojori. Er lautet: I» Betreff der Stellung � ftitf1 Rede stehenden Personen zur Gewerkschaft und »S gr?�»age, ob selbige die GewerkschastSkaffe in betrüge- 'ung d- benutzt hätten, wurde folgende» als recht die R>w,,en: Die Herren Christ. Wilhelmi und Christ. erden d A � j-infc schuldig, dahingegen Dörmann hre sti�eyvertuß schuldig, indem die beiden letzteren, rühere selbige mehrmals schriftlich aufgefordert worden :er- und.. ihrer Bertheidignug vor der Kommission lsgehvbeS�chrineu, diesem nicht Folge geleistet haben. Dieser iebt. �'rtion folgen die. Unterschristen der Kommission»- rd ZVjtder. Mit social-demokratischem Gruß iann für? W. Knöllner. r solches>_ : 1,1 tyafm Taback- und Einarrenarbeiter-Gewerk- rhSiwch� sctiaft. neuen. Ottensen, 9. Febr.(An die Bevollmächtigten.) -sniß � f~- mnz Rattenhetze in England. 'ugeschäisMe englischen Stutzer, deren einzige Lebensausgale r Geschiie t, ein enormes Einkommen mit möglichst weniger rrn aulh.weile zu verzehren, haben stet» Wetten, besonder» AibeittfH die mit Thierhetzen verbunden sind, als einen der g' der'v: eu Genüsse betrachtet. Nachdem ihnen die Men- •u bch �etze— da» Preisboxe»— die Hundehetze und der ttntiou i�mlamps durch Gesetze zu verbotenen Früchten ge- derzeit d>' sind, haben sie mit großem Schmerz eine Stuse _ 2 n ,f; steigen müssen und betreiben jetzt als ritterliche den ine'�til- als Sport, vorzugsweise die Rattenl.etze. Ein iumev) i?: der aus aristokratische Weise leben will, muß sich satio« dissie edle Kunst verstehen, Ratten durch Hunde todt- ein en. iltachstehend geben wir eine lebhaste Schilde- Arb'e'itg'� dieser aristokratischen Belustigung, die ein kürzlich -alt a!° England gereister Deutscher giebt. Er schreibt: vst telWiein Freund behauptet, daß der Gruudzug der nnngea) Englischen Amüsement» stet» ein brutaler, gemeiner, ierwersedHer, unglaublich roher gewesen sei. Ich glaubte, der dieser in diesem Punkte sehr übertreibe. Er nimmt i be eich�hi einige Bücher an» seinem Schrank hervor und stiede», � au» denselben Dinge vor, die rhm freilich Recht vorsen u' Aber da die Bücher englisch geschrieben sind, so lemeehM� ich nicht wisse», ob seine Urbersetzung getreu sei, siir'iibrig.ns halte ich mich an da» Sprüchwort: Er r Arbe"�w'° g.drnckt." Adzrtg der Bücher, da» er mir zum Theile vorliest, -slck-rt. i Tagebuch, das ein gewiffer Walpole im vorigen und diewniidert drucken ließ, und au» dem man, da er seine frühere� /tzeu Erlebnisse beschreibt, freilich entnehmen konnte, ckt dag-Wdch am Ende de» vorigen Jahrhundert» Männer die der Wbst Weiber au» den höchsten Ständen sich den .ei rnüS Men Amüsement» ergaben. Spielen wäre demnach � werderd�ls ein Nationallaster gewesen, Betrunkensein wäre „ eriiillt eslzemeine Mode gewesen, und e» soll Clubd» gege- ,,," erp>l' i»ven. deren Mitglieder es sich zur Pflicht gemacht »tia eibd'vl' alle Straßen London» zu durchziehen, und blo» � d-r>9 damit zu amllsiren, vorbeifahrende Kutscher zu ver- nmme�-ltei», deren Pferde zu erstechen, alle Mädchen und , B-ct-r, denen sie begegneten, zu mißhandeln u. dgl. -st-�Freund sagt, daß die drei ärgsten Clubb» damals u' soll;«men„Sword Clubb»",„Bold-Bucks" und„Hill- »«-Ar-''' gesllhrr haben. Die Mitglieder dieser Clubb» .. die Einen mit jedem Vorübergehenden de» eine dem Schwerte Händel suchen, die Anderen »•»®: verstümmeln und die Dritten„Kühin st.cht-t 4 lovo) zu vollbringen sich verpsiichten, bevor onvn c-�l9-n°m>nen wurden. Die dvlä buvlr«(„Kühnen üinlv Ii, Ta" ir''14' Sie ärgsten unter ihirey gewesen Ä"„ Vi SSV?.«».—.........*..... Da die Bestellungen auf das Protokoll unserer General- Versammlung so gering gewesen, wird laut Beschluß des Direktoriums auf Antrag der von der Generalversamm- lung erwählten Revisionscommission, das Protokoll, uu- ter Weglassung der Debatten, in verkürzter Form nur da» Wesenrlichste, also die Beschlüsse bringen. Das Direktorium hat in Uebereinstimmung mit dem Ausschuß beschlossen, den Antrag 12(„Soc.-Dem." Ne. 1), von Oldendorf zur Ausführung zu bringen. Mithin werden diejenigen, welche dem Allg. Taback- und Cigarrenarb.- Verein angehörten, bi» zum 15. April ohne E ntauf aufgenommen. Die Abrechnung wird in den nächsten Tagen versandt; die Verzögerung ist durch die zu späten Einsendungen der Ortsabrechnung veranlaßt. Die Orre, welchen Reiselegitimationen fehlen, mögen ihre Lestellun- gen unter Angabe der Zahl sofort machen. Adresse ein- fach: Georg Winter zu Ottensen. Protokoll der ersten vrdent'ichen Generalversammlung Berlin, den 9. Januar 1870. Anwesend waren als Vertreter de« Directorium» der Präsident Georg Winter, de» Ausschusse» G. Voigt, der Hauptkisse A. Ackermann. Delegirte: A. Straß- mann, A. Hörig, E. örückmann, G. Pudlich, H. Gerngroß, H. Sandkühler, I. Tillewein, H. Zwiebler, G. Feih.— Sonntag den 9., 4 Uhr Nachmittags wurde die Versammlung vom Präsidenten eröffnet. I. Tillewein wurde zum Vorsitzenden, E. Brllckmaun zum Schriftführer erwählt. Leib au» Heme lingen beantragte, als Deleginer anerkannt zu werden; da derselbe kein Mandat besaß, konnte die Generalversammlung nach Lage der Sache Leib als Deligirten nicht anerkennen. Die Vertretung des Kreises Hemelingen wurde dem Delegirten Tillewein mitübertragen, und mit Untersuchung dieser Sache der Präsident beaustragt.— Die Generalversammlung beschloß, in der Schuldschein- Angelegenheit einen Rechtsanwalt in Berlin mit der Sache zu betrauen, nm die Rechte der Mitglieder(In- haber) zur Geltung zu bringen. Hieran knüpfte sich eine interessante D-balle, an welcher sich die Berliner Mit- glieder, welche zahlreich anwesend waren, rege betheiligteu und gerade die Thatsachen, welche hierbei an» Licht kamen, mußten die Generalversammlung bewegen, ganz entschieden vorzugehen.— Die Delegirten Zwiebler, F.-ih und Hörig prüften die Hauplkasse und die Mit glieder Ecks, Müller und Barkeh wurden mit Prüfung der Geschäftsführung de» Präsidenleu beauftragt, und nach genauer Durchsitt sprach die Generaloeriammlung ihre volle Zufriedenheit mit der bisherigen Geschäftsführung aus.— Auf besonderen Antrag der Berliaer Mitglieder wurde der übliche Satz von 2 Thaler pro Tag Diäten für die Delegirten bewilligt.— Alle eingegangenen Anträge wurden in Anbetracht der Ver- schmelzung, welche am 1. Juli in Kraft tritt, dahin er- ledigt, daß, wo es im Interesse der Gewerkschaft vorläufig durchaus nothwendig erscheint, Directorium und Ausschuß die nöthigen Anordnungen treffen mögen. Außerdem wurde beschlossen, die zur Zeit fungireuden Beamten der Gewerkschaft bi» zur Verschmelzung in Funktion zu belassen.— Der Gehalt de« Präsidenten wurde aus 26 Thaler pro Monat und der des Kassirer» ans 3 Thaler pro Monat festgesetzt, und dem Geschäft»- führet des Ausschusses, sowie den Beisitzern im Direc- torium 3 Sgr. pro Stunde für versäumte Arbeitszeit bewilligt.— Die Generalversammlung beauftragte den Präsidenten, eine Agitation nach Hannover, Bremen und Umgegend vorzunehmen. Ferner am letzten Tage, da sür Sonntag den 16. Januar eine öffentliche Sitzung der Generalversammlung angesetzt ist, dieselbe nicht stattfinden zu lassen, da hierdurch die Diäten für 2 Tage der Kasse erhalten würden. Zum Schluß verpflichten sich sämmtliche Delegirten für die Verschmelzung der Gewerkschaften in den weitesten Kreisen thätig zu sein. E. Brückmann, Schriftführer. A. Strathmann. derngroß. A. Hörig. Putlich. Die Unruhen in Paris. Nachdem die demokratischen Führer In Pari» die Gelegenheit zu einem naltdrückiichen Aufstande am 26. Oktober und 12 Jannar ungenutzt haben vorübergehen lassen, sind bei Gelegenheit der Verhaftung Rochesort» Unruhen ausgebrochen, die drei Tage gedauert, jedoch keinen besonders ernsten Charakter gelragen haben. Im Na- stehenden geben wir zunächst eine Schilderung der Ereignisse an den ersten zwei Tagen, über die mehrere Blätter eingehende Berichte bringen. Pari», 8. Februar. Wie es scheint, hatte man die Absicht gehabt, Roche- fort, wenn auch nicht bei seinem Herauskommen aus der Kammer, doch noch vor acht Uhr zn verhaften, nm ihn so zu verhindern, in der öffentlichen Versammlung Rne de Flandre» in der Viletta zu erscheinen. Die Polizei hatte in Folge dessen Agenten aufgestellt, um Rochefort zu so gen. Dieselben verloren aber seine Spur, da,wi-maü be« hauptet, Rochesort seinen Wagen vier Mal wechselte. In Folge dessen entschloß man sich nun auf der Polizei-Piäf-k- tur, Rochefort bei seiner Ankunft in derVilette sestnehmen zn lassen, und der Polizei-Kommissar Morel erhielt den Befehl, die Verhaftung vorzunehmen. Er begab sich auch safort mit neun Agenten vor das Lokal, wo die Versammlung Statt finden sollte. Um 6> z Uhr hatten sich dort bereits einige Tauftlid Menschen eingefunden, von denen nur die wenigsten im Saale Zutritt finden konnten. Ei herrschte unter denselben eine große Auf- regung. Besonders erregt waren die Frauen, die sich ihren Deputirten nicht nehmen lassen wollten. Die Mar- seillaise wurde vielfach gesungen und„Es lebe Roche- fort" gerufen. Dieses dauerte bis gegen 8 Uhr, wo die Versammlung ihren Anfang nahm und von Gustav Flonrens eröffnet wurde, da Rochefort noch nicht angekom- men war. Flonrens sah sehr finster au». Es schien, al» erivartete er ernste Dinge. UebrigenS war er am Tage in Neuillq bei seiner Mutter, um von derselb.n Abschied zu nehmen.„Wenn Rochefort verhaftet wira," — so sagte er zn ihr—„so siehst du mich wahrschein- lich nicht wieder." Gegen 3'/- Uhr ertönte vor dem Versammlungslokal in der Rae de Flandres plötzlich der tausendstimmige Ruf:„ES lebe Rochefort! Es lebe die Republik!" Diese Rufe waren auch das Losungswort für die Polizeiagenten, welche Rochesort sestnehmen sollten. Kaum war derselbe au« seinem Wagen gestiegen, als sich ihm der Polizei-Kommissar mit seinen neun Agenten näherte, ihn von der Menge absonderte und ihm den BerhastSbesehl vorzeigte. Rochefort leistete keinen Wider« -stand. Wie man erzählt, sagte er zu einem seiner Freunde:„Sogt Flonrens, daß ich keinen Aufruf an da» Volk will", und sich dann an die Umherstehenden wendend, rief er:„Bleibt Bürger, ich komme gleich in die Versammlung". Die Agenten führten ihn nun nach dem Wachtposten. Die Menge wurde zuerst gar nicht gewahr, was vorgegangen war. Al» mm plötzlich der Ruf irtönte, Rochefort ist verhaftet, stürzte alle« nach dem Wachtposten, den man zu stürmen suchte. Roche- fort blieb aber nur einige Minuten aus demselben. Man führt« ihn durch eine Hinterthür zu einem bereit gehal- tenen Wagen, um ihn nach dem Gefängniß St. Pela- gie zu bringen. Dort kam er etwas nach 9 Uhr an. Er war sehr ruhig. Al« man ihm fragte, ob er Ge- schäfte zu besorgen habe, sagte er Nein, verlangte aber Bücher, D'nte und Papier, so wie Feuer, da er, wie er sagte, arbeilen wollte. Inzwischen war die Aufregung unter Menge in der Rne de FlanereS furchtbar geworden. In die Versammlung, in welcher noch immer Gustav Flonrens präsidirte, brachte ein junger Mann die Nachlicht von der Verhaftung Rochefort'». Wer der Scene, die dieser Ankündigung folgte, nicht beiwohnte, kann sich keine Vorstellung von der Wuth machen, die nun Alle ergriff; von allen Seiten ertönten die schreck- lichsten Drohworte. Gustav Flonrens zog seinen Stock- degen und, indem er mit der anderen Hand seinen Re- volver nach der Decke abftnerte, rief er ans:„Ich war im voraus benachrichftgt, ich erkläre den Ausstand und sor« dere alle Bürger ans, die Beleidigung zu rächen, welche man dem allgemeinen Stimmrecht zusllgt." Die Meng« st'eß nun einen gewaltigen Racheruf au«,»nd al» der Polizei- Kommissar die Versammlung auflöste, ertönte von allen Seiten der Ruf:„Hinan» mit dem Kommissar! To» dem Kommissär!" Flomen» erklärte denselben zum Gefangenen und zwar, wie man meinte, um ihn vor Thätlichkeiten zu bewahren. Zugleich wurde der Saal geräumt. Ein Theil der Amvesenden, die nur an» Neugierde gekommen, ergriff die Flucht, während die übrigen, denen sich ein großer Theil der Menge aus der Straße, mit Gustav Flonren» an der Spitze anschlaß, nach Bcllemlle abzogen. Unterwegs wurde fortwährend die Marseillaise gesungen,„Es lebe Rachefort! Es lebe die Republik! Too den Mör« dern!" gerufen. Die Menge marschirte Uber den Boule- vard la Villelte, die Straße de» Faubonrg du Temple hinab. Dort wurde die erste Barrikade errichtet. Es war ungefähr 9'/z Uhr Abend». Sie bestaub aus einem Omnibus und einigen Fiacres. In einem Augenblicke wurden nun alle Läden geschlossen. Inzwischen wären die Behörden benachrichtigt worden, und eine starke Ab- theilung Polizei-Agenten marschirte gegen die Barrikade. Dieselbe wurde aber nicht vettheidigt. Andere Barn« kaden wurden nun in der Rne S. Manr, auf dem Boulevard Belleville, an der Hauptstraße de» letzteren Ortes, der Rne de Paris und auf einigen anderen Punk- ten errichtet. Die Aufständische» hatten hinlänglich Zeit, ihre Barrikaden zn bauen. Dre Polizei wagte sich uäm- sich nicht bis nach Belleville hinauf, sondern hielt nur den unteren Theil der Rne du Faubonrg du Temple besetzt. Der Korrespondent der„Köln. Zeitung" schreibt über seine persönlichen Wahrnehmungen Folgendes: „Ich erhielt die Nachricht von dem Bairiladenban in Belleville um lO1/« Uhr Abend». Ich fuhr sofort dorthin ab. Ungefähr in der Mitte dl» Faubonrg du Temple angekommen, stieß ich aus eine Abtheilung Poll- zei-Agenten, die mir den Rath gaben, nicht weiter zu fahren, da sonst mein Wagen zu einer Barrikade ver- wandt werden könnte. Ich befolgte den R lh und sandte meinen Wagen nach dem Boulevard zurück, wu mich derselbe erwarten sollte. Den Polizei-Agenten schien e» nicht gut zu Muthe zn sein. Sie waren äußerst sanft, und antworteten aus alle Frage», die man an sie stellte, im höflichsten Tone. Ich setzte meinen Weg zu Fuß fort und gelangte gegen 11 Uhr an die Barrikade der Rue de Pari», welche den Einganz zu Belleville ab- sperrte. Da« Ganze gewährte einen Anblick, der an 1848 erinnerte. Der ganze Faubonrg lag im tiefsten Dunkel; die Meuterer hatten alle Laternen ausgelöscht." „Die Leute standen gruppenweise vor und hinter der Barrikade, und wilde Rufe ertönten von allen Seiten. Was ausfiel, war, daß man fast gar keine Waffen sah. Auch schien es mir, daß die Pariser den Ban der Barri- laden etwas verlernt haben, denn die, welche den Ein- gang nach Belleville vertbeidigen sollte, bestand nur au» ! selbe i eine» jKU�CIIp •*(*t verstümmeln und die Dritten„Kühne nitet iLi 4 1otc) zu vollbringen sich verpflichten, bevor .»w c�'ll'nommen wurden. Die bold bucks(„Kühnen i#J Vilich die ärgsten unter ihney gewesen, ehni pg die scheußliche» Dinge, welche sie gegen Mann '�Lt G".° aUiütten- wirklich vorgefallen sind." 11 1.n zi Mein Freund sagte, daß e« noch jetzt in England hne» Haltungen gäbe ganz scheußlicher Natur. Aus meine NN» n�Vtnng. daß e« überall gemeine Menschen gäbe. n", daß Nirgend» ähnliche Unterhaltungen belanut d' U'und daß dieselben bffemUch angekündigt und von heb--/«chsteu Leuten besucht würden." zennb. V»'ix nahm ein Journal in die Hand, da» hier von i-n L.l-TiortS gelefeu wird und da»„Bell'» Life" heißt, 5-e"n i)ei»ie Ankündigungeu und fragt« mich, ob ich«ne niunäw, :e zn 1 � chlllss« „Rattengrube"(auf englisch:„Rat-Pit") besehen wolle, und da ich ihn groß ansehe, so erklärt er mir, daß dies eine« der acht englischen Amusemenl» sei, und so gehen wir denn nach dem Ratvie die Unterschrift sagt blo« 5i/s Pfund wog und einst seinen Eigenthümer eine Wette ge- Winnen ließ, lucit er zweihundert Ratten in einer»n- glaublich kurzen Zeit getödtet hat. Da» arme Hündchen starb endlich, weil man sein Maul einmal nicht genügend nach dem„Sport" ausgewaschen hatte, was, wie es scheint, nothwendig ist zn thun, weil sonst Geschwüre ent- stehen." „Mein Freund zeigte mir im Zimmer einen Mann, der einmal eine Wette gemacht halte, daß cr, wie die Hunde e» thun, mit seinen Zähnen binnen fünf Minuten mehr Ratten tödten würde, als ein bekannter Bullen- beißer, und der die Wette gewann. Der Mann hat ein häßliches Merkmal am Nacken, was daher kommen soll, daß eine Ratte Zeit hatte, sich umzukehren und ihn wie eine Zange mit den Zähnen festzuhalten. Ich mußte dar- aus ein andere« Glas Grog trinken, sonst wird mir übel zu Muthe! Der größte Rattenhund hieß Billy; derselbe Halle einmal in einer Wette fünfhundert Ratten in fünf und einer halben Minute umgebracht." „Endlich soll der„Sport" beginnen, und man de- giebt sich in ein anderes Zimmer, nachdem man fein Eintrittsgeld bezahlt hat; in Englaiid kann man nun einmal Nicht» umsonst sehen, nicht einmal Ratten. In diesem Zimnier befindet sich, wa« man hier die„mt-pie" (Ratten- Grube) iiennt, daß aber keine Grube, sondern eine Art kleiner CircnS ist, der sich in der Mitte de» Zimmers befindet und durch Bretter gebildet wird, die bi« zur Brust reichen, so daß ich mich frage, ob die Ratten vielleicht nicht doch, wenn sie losgelassen werden, die Bretter hinausklettern könnten, und ich e« daher ge Heuer finde, Andere neben denselben sich ausstellen und sich mit den Ellbogen aus die Bretter stutzen zu lassen, während ich mich im Hintergrunde neben der Thür ans einen Tisch stelle und von diesem Punkte au« da« Schau spiel beobachte." „Di« Läden der Fenster sind verschlossen und die Beleuchtung geht von einer GaSiampe aus, die über dem kleinen CircuS hängt. Viele ker Anwesinden haben kleine Hunde mitgebracht, welche alle heulen, irimmern und bellen und sich den Armen ihrrer Herren entziehen wollen. Dieser Lärm wird noch größer, als ein rostiger, großer Käfig vorgeschoben wird, in dem sich eine schivarze Masse befinder, die aus aufeiiiauder gchänsten Ratten gebildet wird. Ich höre bei dieser Gelegenheit, daß der Eigen« Ihiimer noch viel größere Käfige und unter anderen einen besitzt, der über tausend Raiten enthält, iveil man die- selben ohne Furcht, sie zu ersticken, wie Häringe zu- sammenpressen kann." „Ein sehr seingekleideter Herr, den der Eigenthümer des Lokals mit großer Auszeichnung behandelt und „Kapitän" nennt, klettert nun über das Beet in den CircuS. Ein Junge, der sich gleichfalls in demselben b, findet, bindet zwei Taschentücher über da« Ende seiner Beinkleider, weil die Ratten leicht unter den Hosen die Beine hinauslanfen." „Der Kapitän ist gekommen, um einen tüchtigen Rattenlödter zu kaufen, und al« er diese Absicht kund- giebt, werden ihn von allen Seil!»'Hunde angeboten, und der Kapitän sucht einen derselben aus und giebt eine Ordre für zwölf Ratten, aber er zieht es vor dieselben selbst ans dem Käfige zu ziehen. DaS Thor de« Käfig» wird demnach geöffnet und wirft sie in de»„pit". Einige derselben klettern seine Füße hinauf und er muß sie abschütteln, andere verkriechen sich zusammen iu einen Winkel und noch andere sind so impertinent, daß sie sich aus chre Hintersüße setzen und ihre Gesichter mit den Pfoten reinigen." „Endlich wird der Hund, welcher zum Verkauf au- geboten worden ist, in den Circu» hinunlergelasseu und die Ratten rennen nach allen Richtungen. Der arme Hund war nicht gut abgerichtet und mehr al« eine Ratte sprang aus ihn los, als er sich derselben näherte, biß in seine Nase und hielt an derselben fest, so daß eine ge- räume Zeit verging, bi« dieselben todt waren. Der Hund wurde ausgezischt»nd hatte namentlich dadurch sich als untauglich bewährt, daß er die tobten Ratten zu lange in seinem Rachen hielt und sie nicht sofort loSließ, um andere Rallen zu tödten." „Em kleines Hündchen wurde nun in den„pit" gelassen, um sich mit den lodten Ratten zu amusirey. Es nahm eine derselben, die so groß war, ae Bewegung hatte sich bis dahin nicht ausgedehnt. Als ich gegen V/t Uhr wieder in den Faubourg du Temple zurück kam, herrichte dort noch da» regste Lebe». Am Eingange de» Faubourg« standen große Potksmassen, die sich über die Nachrichten unterhielten, welche aus Belleville herüber gekommen waien. Die Barrikaden waren alle genom- men, ab-r die Meuterer setzten den Kamps sort, d. h. ein Theil hatre sich in die im«au begriffenen Häuser zu- rückgezogen, von wo au» die Polizeidiener und die Garde de Po r« mit Steinen bombardirl wurden, während we anderen Bolkehaufen foiiwähreiid Belleville durchzogen und sich, wen» sie auseinander getrieben worden waren, wieder von Neuem sammelten" „Dies dauerte bis gegen 4 Uhr MorgeuS, wo es endlich nach und nach ruhiger ward und ein Theil der Truppen und der Polizei zurllckgrzog>n wuroe. Ich selbst verließ den Faubourg crwa« nach 2 Uhr.«l« ich Morgens um 7 Uhr wieder dorthn subr, hatten der Faubourg und Belleville immer noch ein belebtes Aussehen. Bon den Barr.cadeu war aber keine Spur mehr zu seben; mau haue da» Maierial bereits humeg- geräumt." Paris, 9. Februar. Wie man allgemein voraussah und wie auch Emilie Ollivier in der g'strigen Kamme ftgung voraussagie, wareu die Faubo. rgs du Temple uuo der Belleville Mb st Umgegend genern Abend und heute Nacht wi.der der Schaup atz äußerst stürmischer Scenen. Die Bar rikaden waren zahuecher, theilweise besser gebaut und die«uslländischen halten sich in vul dldeutenderer An zahl eingesunden. Schon von 3 Uhr an bildeten sich iu der Bellev.lle, dem Boulevard du Temple ubd aus den daronsloßenden Boul.vardS gieße Zujammenroltu» gen. B.im Eiubruche der Nacht waren im Faubourg du Temple die Zuj mmenrotiungen so stark, daß man kaum durchkommen lonnie. Zugleich kamen auch starke Abtheilungen von Potizei-Ageuleu und Miinic>palgaroe zu Pferde und zu Fuß augerückt. Die verschiedenen Abtheilungen von Agenten waren von einem PolUei Kommissar und zwei Tambour» begleitet. Um diese Zeit wurde auch der Platz de« B.ctoireS, auf den die Rue Aboukir ausmündet, wo die Bureaux der Mar- seillaise sind, militärisch und polizeilich besetzt. Es ge- schah, weil man die ganze Redaltion de« Blattes wegen Hochverralh» verhaften wollte. Die Verhaftung de: Redaltion der Marseillaise gab zu keinem weiteren Eon- flikte Anlaß. Die Polizei, welche schon seit einigen Tagen die Bureaur der Marseillaise überwachen ließ, Halle da«, was man hier eine»onrioises sMausesalle) nennt, angelegt und nahm die Redakteure fest, wenn sie aus dem Bureau der Zeitung ankamen. Inzwischen hatte aber die Menge im Faubourg du Temple und in der Billette bedeutend zugenommen. Der Eorrejpondent der„Köln. Ztg." schreibt:„Als ich gegen S'/, Uhr zum ersten Male am Eingange de« Faubourg du Temple ankam, konnte ich kaum durch- kommen. ES gelang mir jedoch, bis nach der Rue St. Maur zu kommen, deren Emgang durch eine Barr kade ubgesperrt war. Aus der anderen Seite war dieselbe ebcnsaU» verbarrikadirt. Die Barrikade selbst war von keiner besonderen Festigkeit. Einige Kanonenschüsse wür- den sie hinweggeräumt haben. Sie gab aber doch zu einem zweimaligen Sturme Anlaß. Die Polizei-Agenten halten sie nämlich, und ehe ich dort ankam, ein erste« Mal geiwmmen, und die Garde de Pari« stürmte sie dann ein zweite« Mal. Ueberall auf meinem Wege be- gegnete ich einer dichten Menge. Die Leute sahen furcht- bar erregt au« und wilde Rufe ertönten von allen Sei- ten. Nirgends eine Gaslampe, alle Läden geschlossen, nur hier und da die halb geöffnete Thür eines Wein- oder eine« Kaffeewirthe«. Unter der Menge bemerkte ich Viele, die blut- besteckte Tücher um ihren Kops geschlungen hatten. Die Todlschläger der Polizei- Ageuteu hatten bereit« tüchtig gearbeitet und die Zahl der Verwundeten ist äußerst beträchtlich, nahe an 1000. Die Zahl der Todten ist auch nicht unbedeutend. Sie muß aus einige Dreißig geschätzt werden. Die Garde de Pari« zu Pferde tritt besonders scharf auf. Die Hauptbarrikade war die, welche man in der Rue de la Douane gebaut hatte. Dieselbe war um 12 Uhr noch nicht genommen; zum wenigsten theilte man mir dies mit, als ich um diese Zeit hinter der Taserne dn Priace Eugene uach dieser Gegend hin- fahren wollte. Eine andere Barrikade bemerkte ich noch am Eingange der Rue Orillon, die in der Nähe des Boulevard de Belleville liegt. Auf dem Kanal St. Martin, der diesen Theil von Pari« durchschneidet, be- fand sich eine Barrikade, die später von der Garde de Pari« gestürmt wurde. Auf welche Weise die Barrikade der Rue de la Douane genommen wurde, konnte ich nicht erfahren. Die der Rue d'Orillon wurde von den Polizeidieuern gegen 10 Uhr geuommeu. Der Wider- stand, welchen die Meuterer leisteten, war nicht groß. Doch soll ein Mann getödtct und ungefähr zwanzig verwundet worden sei». Eine andere Barrikade, die sich in der Rue Oberkamps befand, wurde erst nach einem hart- nackigen Widerstande ungcsähr gegen 11 Uhr genommen. ES wurden dort sechs Personen, welche man nach dem Spital St. Louis brachte, schwer verwundet und eine große Anzahl von Verhaftuugeu vorgenommen. Al» ich gegen 10-, Uhr aus die Boulevards zurückkam, sand ich daselbst reges Leben. Ein Theil der Kafees hatte halb geschlossen, da auch dort eine große Ausrcgnng herrschte. Ein Eorrespondent theilt folgende Notizen mit, die er sich am Boulevard Montmartre gemacht: „9— 10 Uhr. Eine große Meirschenmeuge reiht sich auf beiden Seiten der dort zusammenstoßenden, von Rue, Faubourg und Boulevard Montmartre formirten Ecken. Die Leute sehen au«, als ob sie etwas erwarteten, einen Festzug oder dergleichen. Keine Polizei, nicht ein ein- ziger Polizeidiener sichtbar, dagegen viele wohlgekleidete junge Leute, Studenten jc.-- und viele bekannte „Geheime Polizei-Gesichter." „11 Uhr Abends. Bei aller Ruhe der Menge er- folgt plötzlich ein Angriff der Polrzei. Ein Osfizier de Paix und ein Polizeicommissar an der Spitze, stür- zen plötzlich gegen 200 Polizeidiener auf die Menge los. „Vorwärts I Vorwärts I" und im Nu stob die Masse auseinander. Die gewöhnliche„Eirculation" trat wieder ein. Das Gros der Polizeidiener stellte sich in der Rue Montmartte nahe am Boulevard auf dem Troit- toir auf, während ihre Eameraden zu fünf, sechs und sieben die Runde machten. Alle Läden schlössen schon vor 9 Uhr. die Passagen du Panorama«, Jouffroy ac. wurden statt um 12 Uhr, schon»m Ii Uhr geschlossen" „11 Uhr 20 Min. Die Polizeidiener haben sich auf der Ecke, gegenüber dem Boulevard Montmartre unter dem Eafe Bachette angesammelt. Complete Ruhe. Ein Theil der Polizeidiener ist noch in der TagcStracht, während die übrigen die Nacht Toilette gemacht haben." „11 Ubr 30 Min. Soeben reitet eine Schwadron berittener Garde« Municipanx die Rue Montmotre der- unter dem Boulevard zu. Sie schwenken link» nach der Madeleine." „Nach 12 Uhr wurden noch mehrere Angriffe in die Rue Bivienne hinein gemacht, wo„Es lebe Rochesort" gerufen wui de. Die Polizei verhasiete erne große An zahl von Personen." Vermilchtes. —(Der Strike in Pest) scheint einen siegreichen Ausgang zu nehmen; eine»er größeien Druckereien hat die Forderungeii der Gehüljen schon bewilligt. —(Bäckerstrike in Aussicht.) In Wien Mareen Nock vor Kurzem vertchiedene Differenzen zwischen den Bäckermeisler» und Gedlllseii beigelegt, indem eine Bereilibarung bezüglich der von de» Gehülfen gepellt n Forderungen erz e.t wurde. Bon Seilen der G. hülsen wurden aber tald nackher Klagen darüber laut, daß d t Meister sich mit der Gcwädruna der versprockenen Kon- ztisionea»ich: allzusehr b.eiltu, sondern c» bei dem Versprechen bewendeu ließen. Dieser Uinst.md, vereint damit, daß eine von dem Backet v relne„Selbstk ajl" ge gen eine Aitzahl von Meistern bei dem Siadlpihsikale erstattete Anzeige wegen ges>i»dheil«widrig-n Lok.itlläie» Ulibeaniwor et blieb, Hai die Bockergehü seil zu dem Ent. schlusse gejührt, eitten Stute in Scene zu s.tz:», der, wie diese ldc» hoffen, eine Ersüllung aller ihrer Forde.' rungen in Bezug aus den Lohn auf d e Reinlichkeit der Schlaf- und Ardcilsldkalitäten u. s. w. zur Folge haben werde. *(Zu dem Straußberg'schen Wohlthätig keitSaltj bringt die„Staatsbürger- Zeitung" eine» Leilartikel, dem wir folgende Ablätze entuehmen:„Welch ein demllthigendes G.sllhl muß e« in den a men Leuieu, die t otz der angestrengtesten Aibeit nickt so viel erwer- den können, um sich zu erwärmen und zu sättigen, er wecken, wenn sie sich sagen müssen, daß sie von der Gnade eine« ihrer Mitmenschen wenigste»» in die Lage gebracht werde», sich wie eine Heerde Pflugochsen an der gemeinsamen Krippe absütteru lassen zu können?! Man svricht so viel von einem„menschenwürdigen" Tasein. Ist da« vielleicht ein solche», wo« man dusen armen Unglücklichen bereitet?— Und die Männer, die in Vereinten und in der Presse all- Augenblicke das„men schenwürdige Dasein" hervorheben, lassen e» ungerügt geschch n, daß man diese Unglücklichen in solcher Werse herabwürdigt, indem sie von der gnädigen Laune eine» Eisenbahnspekulanten, der ihnen die Millionen, über die er verfügt, mittels der ungeheuerlichsten, von uuseren unseligen Staalseinrichtungen zugelassenen Manipulationen au« der Tasche gezogen hat, an den Eßtrog gerufen werden, »m wenigstens ihren thierischen Leib sätiigen zu können!" Und serner:„Wenn Herr Sttausberg, dessen durch Esten- bahn- und sonstige, die erwerbslhäligen Volksklaffen aus- beutende Manipulationen erworbene« Beermögen man ans 20 Millionen schätzt, für die beregten Absütternngen eine Summe von 12,l>00 Thalern opfert, so ist da» ge- nau so viel, al« wenn ein Bürger, der eine Hypothek von 10,000 Thalern besitzt, zu irgend einem wohlthäti gen Zwecke 5 Thaler hergiebt, und noch viel weniger, öl« wenn ein Arbeiter von seinem kargen Lohn einen Silbergroschen opfert I— Und wie oft geschieht die» nicht, ohne daß da» geringste Ausheben davcn gemacht wird?!" Man sieht hieraus, daß nicht wir allein ein wegwerfen- de« Unheil über diesen neuen E apitalistenschwin- del sällen, sondern, daß selbst Zeitungen von anderer Farbe, sich gegen solchen Schwindel erheben, —(Ueder der. Selbstmord de« Vergolders Koch) bringt die'„Staatsbürger Zeitung" noch folgende interessante Notiz: Die von dem Bergolder Koch hinter- lassencn Papiere liefern den Beweis, daß es der unglück- liche Mann, welcher bi» auf die Lähmung seiner unteren Extremitäten vollkommen arbeitssähig und dabei ein sehr offener Kops war, weder au Zeit noch an Mühe und Eiser hat fehlen lassen, um sich— soweit dies nicht durch Gänge bedingt, sondern brieflich zu ermöglichen war!— Arbeit zu verschaffen, beun nur Arbeit, nicht Almosen verlangte der bedauernöwerthe Familienvater, der endlich, um dem Hungerlode zu entgehen, mit seiner Familie zum Selbstmord greifen mußte.— Jenen hin- terlassenen Papieren zufolge— größtentheils Antworten auf seine Bitten um Arbeit, und zwar sämmtlich ab- schlägige,— hat er sich gewendet: zwei Mal an den König zwei Mal an die Königinn-Wittwe, Zwei Mal an die Kronprinzessinn, ferner an den Kronprinzen, den Grafen Bismarck, den Fabrikbesitzer Borsig, das Euratorium der FriedrichtWilhelm-Stistung für Arbeilsame. Ebenso wandte er sich vergebens an den Magistrat und an die Stadtverordnetenversammlung mit der Bitte, ihn beim Rathhausban zu beschäftigen; endlich in seiner größten Verzweiflung, als er Niemand mehr wußte, an den er schreiben könne, an den Ober- bllrgermeister Seydel blos mit der Bitte, ihm aus seiner K-nnttriß vermögende Personen anzugeben, die im Stande seien oder in die Lage kommen könnten, ihn mit der Anfertigung von Goldrahnien zu beaufttagen.— Da auch diese Bitte abschlägig beschieden wurde, der letzte Hoffnunzsstern für die unglückliche Familie also erloschen war; so wurde endlich der schreckliche Entschluß des Selbstmorde» unrviderruflich gesaßt und ausgesührt. Wo bleibt da die vielgerühmte Milde, wo die Arbeiterfreund lichkeit der hohen Herrschaften? Almosen weiden sort während gespendet— aber wo ein Unglücklicher nur Arbeit fordert, zu welcher Forderung er ein Recht hat. da zieht man sich zurück und läßt ihn elendiglich zu Grunde gehen. —(Ein furchtbare« Unglück) hat sich in Marseille ereignet. Zwei nebeneinander stehende Häuser stürzten ein und begruben zwölf Personen unter ihren Trümmern. Zwei Personen wurden getödtet und zehn schwer verwundet. Man schreibt das Unglück dem schlechten Material zu, mit welchem die Häuser ge- baut worden waren. Die Verunglückten gehören zumeist dem Arbeiterstande an. Die Entstehung de» Unglück« ist allein der Habgier der Unternehmer, der Ausbeuter zu verdanken. Das Material ist schlecht— also billig. Wir wollen keine Betrachtung hieran schließen; die Ar beieer mögen selbst den Schluß aus solchem Borkommniß ziehen. —(Arbeiterelend.) Am 5. dss. ist in der Brigittenau bei Wien wiederum ein Arbeiter erfroren. —(Cr froren.) In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch ist in Berlin ein Droschkenkutscher au dem Bocke durch die Kälte erstarrt gefunden worden. —«Erfroren.) Die„Pos. Ztg." berichtet: In der Nacht vom Freitag zum Sonnabend wurde ein Wachtposten bei der Ablösung todt auf seinem Posten auf der Süßeren Seite de« Kernwerk« gefunden. Der Tod wor durch Hirntähmung iu Folge der außervrdent lichen Kälte erfolgt, der Körper war bereits zum Theil erstarrt und alle Wiederbrlebittigsverslich- blieben fiuch. los. In der Sommerhitze werden bekanntlich die Mann schasten oft zu so ongestrengten Märschen gezwungen, daß viele todt oder krank niedersinken. Schädigung bald durch Kälte, bald durch Hitze— das nennt man militärische Ordnung —(Von einer Maschine zerrissen.) Die in einer Kaprensabrik in Penzing beschäftigte ISjährige Theresia Sieg kam vor einigen Tagen unvorsichtiger Weise dem Maschinenrade zu nahe, welches die Kleider selben erfaßte, die Unglückliche in die Höhe schleuderte urd wie eine Feder mebrmt.l« herumdrehte, und ihr beide Arme zerschmelterte. Nur der Energie eines Arbeiters, welcher die Maschine rasch zum Stillslande drachtc, ist e» ;» danken, daß da« Mädchen vom gräß.ichsten Tode ge ttttct wurde. Nach uiiserer Ansicht ist eine solche Ver- stümmclung wohl wmdestens eben so schlimm, als der Tod. —(Dynamit Explosion.) Man schreibt aus Prag, den 5. Februar: Tie aus Holz yboute Wächl r rilllle bei dem Schachte, welcher zunächst der Nußlerstiege in den Tuniiel der Fianz-Josef.Babn gelri be» wird. rnurde gestern um drei V ertcl 4 Uhr Nachmittag in Folge einer Explosion gänzlich zerrrsseu, und die Trüm „er der Hülle nach ollen Wiuorichiuugeit weit wegge schleudert; zw.-i Menschen, der Wächter Kunst und der Tagelöbnee Kliner wurden schwer beschädigt. In der Hütte brsanden sich zur Zeit de» Unglücke« nur d e eben geuanuten. dcidt-n Personen Au ein Auslommeu der beiden V rwundete» ist kaum zu dtnkcn. *(Bon einer Lokomotive getödtet) Ein »nlekaiinrer Mann wurde am 6 d. Adend» am Nord bahnhosc zu Wien durch eigene» Verschu den von, irrer Lokomotive ersaßt, zu B den gelchleudert r nd überfahren. Der Bedauernswerlhe erlilt deraltige Verletzungen, daß er nach wenigen Augenblicke» seiuen Getst auigab. Durch eigene« Be schulden! So sprechen fast bei allen Uu glückSsällen die Berwaltuiigen der Eiseubahiien sowohl, al» der Fabriken. Durch eigenes Verschulden a erden die Arbeiter von den Maschine» zerisseu, durch eigenes Virschulden bei Explosionen zerschmetteit, durch eigene» Verschulden in den Bergwerken verschüttet. N-einand kann gewöhnlich etwa» dazu, ol« die unvernünstigen Ber« utiglückien selbst. Zum Uriglück wird so noch der Hohn geschleudert. —(Bahnwärter Übersahren). Unweit von Freiburg im Bceisgau wurde am 8. d. M. ein Bahu- wärter von einer Lokomotioe ergriffen und zermalmt. Am 7. d. M. wurde in Hamm in Westphalen ebenfalls ein Bahnwärter überfahren und sofort getödtet. —(Eisenbahnunglück.) Nach in Bromberg der„Vrbg. Ztg." zufolge verbreiteten Privatnachrrchten hat auf der russischen Balm kurz vor Wilna am 8. d. ein Zulammensloß eines Güterzuges mit dem Eilzuge stattgesunden. Sieben Personen sollen aus der Stelle getödtet und mehrere schwer verletzt worden sein. —(Unglücksfälle durch Ertrinken). Die holländischen Blätter melden von zahlreichen in den letz ten Tagen bei Durchbrechung de» Eist« vorgekommenen Unglücksfällen. In 11 verschiedenen Fälle» zählt man 13 Ertrunkene und 19 Geretrete. *(Zur Eoncerthausversammlung.) Noch immer können sich die liberalen Gemüthcr über die Bor« gänge im Eoucerthau« nicht beruhigen und da sie das Geschehne— die Niederlage der Fol tschriitspartei— nicht rückgängig machen können, so suchen sie durch wohlseile Witze über Herrn Tölcke sich zu rächen. Wir bemerken aber, daß Herr Tölcke sich nicht darüber ärgert, sondern immer seine große Freude darüber ausdrückt. D e„Tri- bllne" schreibt:„Andererseits wird erzählt, der Präsident Simson habe sich vor Uebernahme des ReichStagspräst- diums ein Panzerhemde anferligen lassen, da e» ruchbar geworden sei, daß der Kreishauptmann Tölcke mit einigen unter ihm stehenden Hauptmannschasten in der Nähe de« Reichstage» ein große« Lokal gemiethet hätte, um bei dem ersten OrdnurigSrus gegen Schweitzer hereinzustür- men, das Hau« zu sprengen und das Präsidium wie im Eoncerthaus zu übernehmen." Bi» jetzt hat man aber gehört, daß Panzerhemden gegen Dolche wohl Schutz gewähren, aber nicht gegen„Knüppel"; hi-rgegcu wäre zu empsehlen, doß der Betreffende bi« über die Ohreu iu eiueu Wolljack kröche. Jni Derlm. Allgem. deutsch. Zimmert Geschlossene Mitgliedervers- Montag, den>-». Februar, Ab» iu Baabe'» Lokal, Große FraM Tagesordnung: i 1) Kassenbericht der Central- 2) Discussion über Accordpreise.— 3'' das neue Statut der Kraul-n-, Juvali«« Kasse.— 4) Verschieden s und Fraget Ich ersuche die Mitglieder, recht zahlr� Grau l, B«: Sämmtliche Mitglieder des Vergiräk werden ersucht, am Montag Abend, pü-i b" Baabe zu sein.»öchentliif Der nächste Verein«-Ball findet aw ogg, Doi 6-®jonno6enöt Für Perliu. Allg. deutsch. Zimmerer�emtntg Ausschußsitzung Emmern i Dienstag, den 15. FrbrMtschlaad Peter,«K Für Derlin. Allg. deutsch. Schuhma Versammlung Montag, den 15. Februar, Abi Mittelstr. 57(zur guten Quelle), im« Tagesordnung: 1) Vortrag des Berbandspräsidentea j Schweitzer.— 2) Innere Bereinsangelezt Für Hamborg. « Die v r ist vi Große Volksversam�e?«»� findet statt am Dchmeich« Montag, den 15. Februar, Abc>r teredin in Türge's großem Saal, BaleutitU,.« . � Tagesordnung:. N�b Die Selbstständigkeit der Hamburger gt." bell deutschen Polizeigesetzcu gegenüber, l Um zahlreiche Bctheiligung ersucht ,0"»,> I. Arsten de, ?>t -Ar Hamburg. - u. Ciaarrenarbelter� v-«< Allg. Taball- u. Cigarrenarbeltet'� �r Geschlossene Milgliederversa>Äiz,„„ Mittwoch, den 1«. Februar, Abef". «.... Saal, ValeiltlSi �' Tagesordnung: �-n d« 1) Bericht über die Generalveisamwl�llg, eii tationsberichle de« Präsidenten.— 3) W-n und Sämmtliche Mitglieder werden dringtstlungeu, erscheinen.-» un6- NB. Sie llllit glitösforten find* allen w A. S-'j «n zurück Für Hamburg.'»»«er, Außcrord. Ge-eralversiUemalk.� UI der Mitglieder der �bie Köpi Kranken, u. Sterdr-Untcr, Hülben soviel Allg. deutschen Schuhmach�er�� ichten Montag, den 15. Febr., Abends I's'ell vorge in Tütge'S kleinem Saal � das Se Tagesordnung: >s geben ii 1) Abrechnung.— 2> Verschiedenes. fe v,reb- Die Mitglieder werden ersuche, recht p-. 1 scheinen, um sich von der reellen Gewi!. üb rzeu�e i. SerJF* wie ---- �--;--- �sder He, -M Hamborn. JN und Allg. deutsch. Maure7-iUer ein u. Ä�uS- Zimmerer-Äerein..»führen Große Verjanimlil'-rwähm Dienstag, den 15. Februar, Abev�'�� im Tlichler-Aiiitshaus, BreUesü». Cl Tagesordnung: er Vortrag de« Unterzeichneten.— Frl�chrisls, Verschiedene». 1'ohn- Um zahlreiches Erscheinen wird gebel�beiier z. Für Altona.*e'tetf" VersaA habei d'' ein Freundschaftliche der hiesigen Mitglieder de« zu löbei Allstemrinkn deutschen Ardeitektte zu v Dienstag, den 55. Februar. Abclfczeuung" in Wiltmaack's Salon, Große Vßeiiung, Bcitrilt neuer Mitglieder kann erfolgreichen off, _____ Geölst augeich, Für Drenttn. �l-bwinv Allgem. deutsch. Zimmeret' � Stift»„gsf-5'" fr die Tonntag, den 1». Februar'ich, et ist in der Tonyalle. y Derfni Conccrt, Gesang und Mgung Festrede, gehalten vom Präsidenten d-l M begii Zimmerer-Verein« Herrn G. Lübkerl ail'emgen I Zur Aujsührung kommt der„Schling�/osttole; Alle Parteigenossen in Nah und Ferrr � Besug,, reichem Besuch ein Das®lut< odgef »lisprüch Für Kiel. ,r.� Große Volksversal» Dienstag, den 15. Februar, Abe»� Darup, st im Euguschen Garten.*■' mch! i Das Nähere besagen die Plakate. rt