nal) 24 erfuche cat e Woche Cag Aben nent be Staaten, Großher Blatt auf 18 Blatt ms Haus holt. 29. Berlin, Mittwoch, den 9. März 1870. Sechster Jahrgang. Social- Demokrat Saus geeitung erscheint drei chentlich, und zwar: 48, Donnerstags und per Krenabends Abends. nenten Organ der social- demokratischen Partei. Redaktion und Expedition: Berlin, Gitschinerstr. 17. treten dements- Preis für Berlin incl. Bringerlohn: vierteljährlich 16 Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne Nummern Bestellungen werden auswärts bei allen Postämtern, in Berlin in der Expedition, sowie bei jedem soliden Sgr.; bei den Bostämtern in Preußen 16 Sgr., bei den außerpreußischen Bostämter in Deutschland gleich- Inserate( in der Expedition aufzugeben) werden pro viergespaltene Petit- Zeile mit 3 Sgr. berechnet. ArbeiterSpediteur entgegengenommen. 16' Sgr.,( 56 Kreuzer südd. Währung.) er derfel Annoncen die Zeile nur 1 Sgr. derfelben nter der lärfter feiner n fönnen Erfenntni gitator Agentur für England, die Colonien, Amerika, China und Japan Mr. A. Duesing 8 Little- Newport- Stréet, Leicester- Square. W. C. London. ( Sigung vom 2. März.) Bericht die Verhandlungen wieder:) Andlungen des Reichstages des Nord- bloße Gnade obwalten! Es ist bereits früher ganz die Strafvollstreckung ein Ende nehmen, ganz mit rigkeiten genug zu überwinden. Wollen Sie solche Reattionen Bundes über§ 2 des Straf- richtig hervorgehoben worden, daß das Begnadi- demselben Recht muß man sagen: wenn während Bestimmungen aufnehmen, so thun Sie es gelegungsrecht eigentlich dafür da sei, in bestimmten der Strafvollstreckung ein Gesetz die Strafart oder gentlich des Strafverfahrens, hier aber, glaube ich, gesetzbuches. einzelnen Fällen nach individuellen Verhältnissen das Strafmaß gemildert hat, muß dem entsprechend finden dieselben keinen Platz. das strenge Recht zu corrigiren. Aber, wenn man eine Erleichterung in der Lage des Schuldigen jeit verleben nachstehend nach dem amtlichen stenogra- hier die Gnade anwenden wollte, so würde ja eintreten. Es ist offenbar dem inneren Wesen das Wort. Präsident: Der Abgeordnete Lasker hat utung 2 des Entwurfs zum Strafgesetzbuch lautet Anwendung finden müssen, also in einer Beziehung, äußeren Gradunterschieden. Der von dem Herrn Antrag des Abgeordneten Fries die Gnade auf eine ganze Kategorie von Fällen nach betrachtet eine und dieselbe Sache mit blos ruht und Freiheit gt: = auf 11. aerer ung Abendi ung: en. ht It. en Quel : Abgeordneter Lasker: Meine Herren! Der elle des Sandlung kann nur dann mit einer Strafe geschlossen sein sollte. die nach dem Begriffe der Gnade eigentlich aus- Abgeordneten Fries und Genossen herausgegriffene dem Herrn Justizminister zu - das gebe ich beit erhärden, wenn diese Strafe gesetzlich bestimmt war, Fall ist nur die dem Grade nach bedeutendste Er- Fall der Annahme eine Ergänzung über das Verwürde für den ffig für Dandlung begangen wurde. Ein anderer Einwand, den ich mir denken kann scheinung. Ich würde also bitten, im Interesse fahren notwendig machen, denn ich bin auch der dadurch Berschiedenheit der Gesetze von der Zeit der be- ist der, daß man sagt: das Prinzip ist wohl an einer durchgreifenden Gerechtigkeit die von uns Meinung, daß sowohl in dem Fall des Antrages Sandlung bis zu deren Aburtheilung ist das sich vollkommen gerechtfertigt; allein es wird in vorgeschlagene erste Fassung eines Zusatzes zu§ 2 Schweitzer wie in dem Fall des Antrages Fries Gesetz anzuwenden. der Praxis schwer durchzuführen sein, wird ins- anzunehmen, eventuell aber wenigstens die zweite ein richterliches Erkenntniß wird eintreten müssen, beantragen die Herren Dr. Fries und besondere die Gerichte mit einer so großen Masse von uns vorgeschlagene Fassung zum Beschluß er- um die Identität beider Handlungen festzustellen. 2 als dritten Absah hinzuzufügen: von Arbeit überhäufen, daß die regelmäßige Justiz- heben zu wollen. nach erfolgter rechtskräftiger Berurtheilung die pflege darunter leidet. Indessen, meine Herren, Es ist auch die Meinung der Antragsteller, wenn durch Gesetz für straflos erklärt, so bleibt die wenn das wirklich wahr sein sollte und es könnte Bundesrath, Staatsminister Dr. Leonhardt, hat im Texte des Strafgesetzbuches einen Eingriff zu Präsident: Der Herr Bevollmächtigte zum Sie diesen Antrag angenommen haben, um nicht rankfurt Strafe, so weit sie noch nicht vollzogen ist, unwahr werden in dem Falle, wenn in der That das Wort. melzung. Herren Schweißer und Hafenelever das neue Strafgesetz durchweg erheblich milder Blatten, wie folgt: machen, in den Strafprozeß, in das EinleitungsKöniglich Preußischer Bevollmächtigter zum gesetz eine Bestimmung aufzunehmen, welche diesen ausfällt als das alte so glaube ich doch nicht, Bundesrath, Staats- und Justizminister Dr. Fall vollständig gleich stellt mit der Restitution. Reichstag wolle beschließen: 1) In erster Linie daß man sich durch dieses praktische Bedenken Leonhardt: Ich bitte, meine Herren, sämmtliche Ich weiß nicht, ob der Herr Justizminister auch Nachfolgendes als besonderen Absatz hinzuzu- etwaiger Geschäftsüberhäufung der Gerichte davon Anträge abzulehnen; sie enthalten eine neue Rechts- die Restitution unter der revisio in jure hat Bei Berschiedenheit der Gesetze von der Zeit der dürfte abhalten lassen, dem wirklichen Rechte vollen entwicklung, von der ich bislang in keinem Straf- begreifen wollen; thatsächlich kennen wir dies Bermacher g bis zur Beendigung der Strafvollstreckung Lauf zu lassen; es wäre jenes Bedenken wohl ein gesetzbuch irgend etwas wahrgenommen habe. fahren schon, und das ist dem Herrn Justizminister theil, in so weit es die Strafart und das Straf un gmmt, dem neueren Gesetze gemäß dann zu refor en dieses milder ist als dasjenige, welches bei tan größere Hülfskräfte zu geben, aber sobald man von den Herren Abgeordneten Schweitzer und fenntniß aufgehoben wird, wenn der Zeuge meindie Gerichte zu verſtärken, ihnen momen- Dem Antrage, der soeben gerechtfertigt ist, gestellt jedenfalls wohl bekannt, daß ein rechtskräftiges Erung: un dieser Antrag nicht angenommen wied, vemple Neulston, over deformittung der eigener heilung zur Anwendung kam." anerkannt hat, daß die Schuldigen ein Recht auf Hasenclever, muß ich nachrühmen, daß er eine eidig erwiesen wird u. f. w. Wenn wir also die besonderen Absatz hinzuzufügen:„ Bei Verschie Bananenz des ersten Antrages enthält. bloße Bestimmung aufnehmen, wie Restitution zu Gesetze von der Zeit der Aburtheilung bis muß man dieses Recht auch durchführen und darf Der§ 2 entha digung der Strafvollstreckung ist das Urtheil, in sich durch das Bedenken etwaiger Geschäftsüber- gesetz, wonach ein Richter eine anhängige Sache Strafprozesses gänzlich gehoven sein, who woke yaden ren Gesetze gemäß dann zu reformiren, wenn die Strafart und das Strafmaß bestimmt, häufung der Gerichte nicht abhalten laffen. beurtheilen soll. Davon ist aber in den Anträgen uns nur deswegen enthalten, dies auch nur antine mildere Strafart vorgeschrieben ist, als die beiden Antragsteller Ihnen den Antrag in schiedene Sachen voraus; auf diese soll nachträg- des Strafgesetzbuches eben nicht eine Materie des Um alle möglichen Fälle vorzusehen, haben gar keine Rede; dieselben fetzen rechtskräftig ent- deutungsweise zu sagen, weil wir in den Tert en, welches bei der Aburtheilung zur Anwen doppelter Fassung vorgelegt. In der ersten, der lich ein neues Gesetz angewendet werden. 1. Holdent: Wir gehen zu§ 2 über, zu wel- principalen Fassung, bezieht sich der Absatz auf Strafprozesses haben aufnehmen wollen. Nun ist von dem Abgeordneten Schweitzer sehr beiden Anträge der Abgeordneten Dr. alle diejenigen Fälle, wo überhaupt das Straf- richtig hervorgehoben worden, daß diese Operation hat die äußere Konsequenz, wie es scheint, für Der Antrag des Herrn Abgeordneten Schweitzer und Genossen und der Antrag des Ab- gesetz milder geworden ist. Wenn also z. B. in bislang Sache der Gnade gewesen sei; ich wüßte sich; indessen, meine Herren, in der praktischen Fries vorliegen. dem alten Strafgesetz ein Verbrechen mit Zucht- nicht, warum es nicht mehr Sache der Gnade Politik der Gesetzgebung ist es zwar ein viel gebgeordnete Dr. Schweizer hat das Wort. haus bis zu fünf Jahren bedroht ist, in dem bleiben sollte. Der Herr Abgeordnete Schweißer brauchter Grund, aber niemals ein richtiger, daß ordneter Dr. Schweißer: Meine Herren! neuen aber nur bis zu vier Jahren, so umfaßt hat gesagt, der Verurtheilte habe ein Recht, nach man entweder konsequent sei, oder Alles fallen 3. Ser Vorlage enthält folgende Bestimmung: die erste Fassung unseres Antrages auch diesen dem neuen Gesetz beurtheilt zu werden. Mit wel lasse. Wenn wir diesen Grund anwenden wollerschiedenheit der Gesetze von der Zeit Fall. Die zweite Fassung beschränkt sich auf die chem Recht wird denn das behauptet? Wenn Je- ten gangenen Handlung bis zu deren Aburthei- jenigen Fälle, wo das neue Gesetz eine mildere mand ein Strafgesetz verletzt, so hat er eben dies( nach rechts) sehr häufig erwähnen hören: fordern ich habe ihn politisch von diesen Bänken das mildeste Gesetz anzuwenden. Strafart einführt, wo also für ein bestimmtes Strafgesetz verletzt und kein anderes, nicht etwa Sie entweder Alles oder gar Nichts, so wür Bestimmung liegt folgender Gedanke Verbrechen oder Vergehen etwa Zuchthaus in Ge- das spätere; ihm geschieht vollkommen sein Recht, den wir uns gesetzgeberisch nicht gut verständigen Wenn ein milderes Gesetz eintritt, fängniß oder Gefängniß in Geldbuße verwandelt wenn er nach demjenigen Gesetz, unter welchem er können. Und wenn ich mir überlegt habe, welches Gesetzgebung erkannt, daß das frühere ist. Auch in diesem Falle muß das Urtheil re- lebte, beurtheilt wird. die Folge sein würde, wenn wir den Antrag ungehöriger Härte beruhte, und obschon formirt werden, nicht nur in Betreff der Straf- Das zweite Bedenken, welches der Herr Ab- Schweizer annehmen- und zwar nach reiflicher der That jenes härtere Gesetz in for art, sondern auch in Betreff des Strafmaßes; geordnete geltend gemacht hat, ist allerdings voll. Besprechung und Diskussion mit Freunden sondern das mildere Gesetz soll zur dahin geht, daß Geldstrafe an Stelle der Gefäng- Sache; dasselbe tritt freilich weniger dem Antrage die Motive nur andeuten, welche aber fast ganz kommen; das heißt: unter dem frühe- nißstrafe tritt, in dem Urtheile auch eine neue des Herrn Abgeordneten Fries als seinem Antrage unlösbar scheinen. Nachdem dieses Strafgesetz11. bends der tallar anderf ng: Enten en Da g erfud B. urg. verfa erffchaf Abends Valentin ng: inzelnen ng der 3. eten be: Bre Butung war, soll der Schuldige darunter denn es ist ja klar, daß, wenn z. B. die Reform kommen begründet, das liegt in der Natur der so sind wir in Schwierigkeiten gerathen, welche a. ft der kung openma ( bends famm 1. Müh ng: über den g. rin. 3. a. efigen Arb Abends Salon. ng: um der Gesetzgebung soll der Schuldige Zumessung der Geldstrafe ausgesprochen werden gegenüber hervor. Wenn der Herr Abgeordnete buch angenommen ist, müßte über ganz Deutschges Richy Ich glaube, dieses Prinzip ist ein muß. Also auch, wenn das Gesetz nur eine neue aber glaubt, daß seinem Antrage nur diese beiden land die Revision aller Erkenntnisse sich erstrecken, ind es wird eine dem entsprechende Be- Strafart androht, muß doch in dem reformirenden Bedenken entgegentreten, so möchte ich doch meinen, ( Sehr wahr!) auch immer bei der Promulgirung neuer Urtheil zugleich über Strafart und Strafzumessung daß diese Bedenken kaum in Betracht kommen, d. h. denn nicht allein Milderungen treten ein, sondern getroffen. Wenn aber das Prinzip entschieden werden. Die zweite Fassung haben rechtlich, gegenüber einem dritten Bedenken. Meine auch andere Definitionen, es treten auch mögist, meine Herren, dann glaube ich, wir nur aus dem Grunde eingebracht, weil doch Herren, wenn Sie den Paragraphen mit beiden licherweise mildernde Umstände hinzu oder kleinere uch vollständig durchgeführt werden. Das möglicherweise, was aber gewiß zu bedauern wäre, Anträgen angenommen haben, was haben Sie Fälle, über die der Richter früher nicht im Lichte der Vorlage nicht geschehen. Es ist Mancher sich daran stößt, daß eine allzugroße Ar- dann? Gar nichts! einen vollkommen unfertigen dieser Milderung hat entscheiden können. Ueber chfolgender Fall dentbar: es ist Je- beitslast für die Gerichte erwachsen könnte. Wer Gedanken in einem Gefeßze niedergelegt, mit dem alle diese Fälle würde ja eine Revision durchaus Furtheilt nach einem bestimmten Gesetze, principiell vorgehen will, der muß offenbar die Niemand etwas anfangen kann! Die gesetzliche nothwendig sein. Vor dieser Schwierigkeit sind befindet sich in der Strafverbüßung. Wäh- erste Fassung annehmen, d. h. diejenige Fassung, Vorschrift kann nicht ausgeführt werden, meine wir zurückgeschreckt, weil wir uns die Frage vorBeit tommt das mildere Gesetz, und welche schlechthin erklärt, daß in allen Fällen, wo Herren, denn wer soll denn über die sehr wichtige gelegt: wenn wir das Ganze nicht im Sinne der nun: soll nicht auch hier eine ent- das Strafgesetz in der Zwischenzeit zwischen der Frage urtheilen, ob eine Handlung nach dem neue- Gerechtigkeit lösen können, sollen wir die Frage Milderung dem neuen Gesetze gemäß Anstellung und der Beendigung der Strafvoll- ren Gesetz straflos fei? Das kann von einer gänzlich fallen lassen? Auch dies hätten wir gern Um dies zu stredung milder geworden ist, eine Reform des schwierigen Auslegung des alten oder des neuen gethan, wenn nicht bloß die formale Konsequenz haben wir den Antrag gestellt, daß Urtheils einzutreten hat. Das ist das einzige Gesetzes abhängen. Wer soll denn darüber ur- dafür gewesen, wenn nicht dieser formalen Konusdrücklichen neuen Absatze zu§ 2 dem- vollständig Principielle, dasjenige, was das Recht theilen, ob das neuere Gesetz für den konkreten sequenz ein neu hinzutretender Gedanke in den immung getroffen werde. In allen vollständig zur Geltung bringt; die zweite Fassung Fall das mildere sei und wie die mildere Strafe Weg gekommen wäre, nämlich der Gedanke, daß wo Jemand verurtheilt ist, sich in der ist nur Nothbehelf und Stückwerk. zu bemessen sei? doch nur das Gericht. Die ein strafloser Mensch ich werde erweisen, daß reckung befindet und während derselben Meine Herren, ich füge hinzu, daß ich es für Justizverwaltung soll es doch wohl nicht in die ich den Ausdruck straflos" mit Recht gebrauchen Gesetz kommt, soll eine Reformirung geboten erachte, auch den von den Herren Abge- Hand nehmen? fann ein Mensch, der nach den Gesetzen eine dem entsprechend stattfinden. ordneten Fries und Genossen gestellten Antrag, Nun fehlt es aber, so weit das jetzige Straf- Handlung begangen hat, die nicht strafwürdig ist Herren, ich kann mir nur zwei Ein- der eine ähnliche Tendenz hat, in die Fassung des verfahren regulirt ist, völlig an den Formen, in in den Augen des Volkes, von der Staatsgewalt denken, die gegen diesen Absatz vorge- Paragraphen aufzunehmen. Der Antrag Fries welchen diese Voraussetzung fonstatirt werden kann. die Strafe erleiden muß, weil einmal ein formakönnten, nämlich einmal die Ein- und Genossen bezieht sich auf den Fall, wenn wir kennen ja keine revisio in jure nach rechts- les Erkenntniß ergangen ist. Ich verstehe und nere Ge irg. Jes Lebe D. Eator" a eichneten Neuer Treppe anlaßt Strafvollstreckung eintreten. Reine werben Derrn Nr. 47 April 1 Ballen tigteit be u haben fraglide gen. 870. umme land W. Gri daß dies ja, wie es allerdings in ähn- während der Strafvollstreckung die ganze Straf- träftig gesprochener Sache. Sie müßten also, um würdige diesen Standpunkt im Civilprozeß, wo enthält, St von jeher üblich war, auf dem Wege barkeit einer Handlung von dem Strafgesetz für einer solchen Vorschrift Leben zu geben, erst For- die Gegenpartei einmal ein Recht gewonnen hat erreicht werden könnte. Indeffen, aufgehoben erklärt wird. Die Herren Fries und men aufstellen, und ziemlich ausführliche Formen, durch das formale Erkenntniß, da kann das spätere Prinzip, welches der zweite Absatz der Genossen haben offenbar nur den stärksten Fallin welchen dieser nachträgliche Spruch gegen ein Erkenntniß den Besitzstand des Rechtes nicht mehr richtig ist, so hat der Schuldige herausgegriffen; aber ich meine, ganz mit dem- früher rechtskräftig gewordenes Urtheil in's Leben abändern; aber im Strafrecht die Theorie aufzuauf die mildere Beurtheilung und Be- selben Recht, mit dem man sagt: wenn während geführt werden soll. Ich bitte Sie, meine Herren, stellen, der Staat habe durch ein formales Eraud in dem von mir vorgesehenen Falle. der Strafvollstreckung ein Gesetz die Strafbar- machen Sie keine Erkurse in das Strafverfahren; fenntniß das Recht gewonnen, den Bürger zu beJemand ein Recht hat, da soll nicht keit der betreffenden Handlung aufhebt, muß im Gebiet des Strafgesetzes haben wir schon Schwie- strafen, das widerstrebt jedem Grundsatz der der Seele, 11 wi geb dem 28 ollen, tr Biel en t to S weit ge der biger fes die Wo en. 6 ung be ilbete S pr reint w rafte B fo m eines schönen Mach Einficht n nicht d über den Antrag des Abgeordneten Fries, der nicht dieselbe über den Köpfen der im Parteikampfe Theoretiker und Prinzipienreiten, der Ideolog praktischen Kreisrichter, selbst über dem Schulze- Delitzsch, zusammenfchlagen und mehr in die Tiefe mirbart; als in einem halben Jahrhundert von den Gwendun dem§ 2 Nachfolgendes als besonderen Besten wieder aufgebaut werden kann! deren dumpfes Brausen wir über die Grenze Absatz hinzuzufügen( der Antrag wird der hinweg hören, sie wird nicht allein unfernunft verlesen). fie wird alle Reiche der Welt überfluthen; abe Die erstgenannten Herren schlagen prinzipaliter großen!" Schulze Delitzsch, über dem gequiva origuing woue vejajiegen: en und uen. Benutzun derlich 1 aufend n Mo Milde, meiner Meinung nach auch jedem Grund- so fällt auch dieses Merkmal weg und derjenige, Herr Abgeordnete Lasker zugeben kann, daß das klasse in der heutigen Gesellschaft, Ausbeualtiona satz der Rechts- und Gesetzgebungspolitik. von dem erklärt wird: er hat etwas gethan, was Princip richtig ist und dann trotzdem, Angesichts Arbeiter" ebenso gut Losungswort der er di ( Sehr richtig!) das reprobirte Urtheil der früheren Zeit für straf- der Thatsache, daß Tausende von Staatsangehöriist, als der Bourgeoisie, und daß jenengen, Auch wird es keinem Menschen einfallen, diesen bar gehalten hat, was an sich nicht strafbar ist, gen von dieser Frage betroffen werden, fich alte überlebte Form der Ausbeutung erfire i Sag in abstracto annehmen zu wollen. Der der soll nicht unter die Strafe des formellen auf äußere Geschäftsschwierigkeiten berufen andere, als die ist, deren sich die moderne dieser Herr Justizminister, der diesen rein formalistischen Rechts fallen. Dies ist der Sinn des Antrags kann, das ist mir in der That unbegreiflich. Herr macht bedient. Die Reaktionäre streben will Standpunkt entwickelt, will, daß der Mann, weil Fries, welchen wir also in diesem beschränkten Laster meint: Wer kann alle diese Revisionen bei Arbeiter durch Gesetzeszwang in direkte Agen er gegen ein Gesetz der Vorzeit gefehlt hat, und Umfang zu vertheidigen gemeint haben, während allen Gerichten des Norddeutschen Bundes durch- feit von den Besitzenden zu bringen, und orhab weil im Wege dieses Gesetzes gegen ihn die Strafe wir uns außer Stande gesehen haben, diesen Satz führen? Ich entgegne: wenn es hundert- Art der Unterwerfung der Arbeiterklasse erkannt worden ist, nun auch das Uebel büßen so allgemein auszudehnen, wie der Herr Abgeord- tausende von Revisionen sind, sie müssen durch- der Bourgeoisliberalismus, sogenannter, muß, obschon in dem Augenblicke, wo ihm das nete Schweitzer beantragt hat. geführt werden, weil es eine Rechtsfrage ist. licher Freiheit" huldigend, im Allgemein repressive lebel zugefügt wird, die Handlung nicht Präsident: Der Bevollmächtigte zum Bundes- Aber merkwürdiger Weise wird die Arbeitserspar- schmäht, ist der Ausdruck Feudalifirung ges mehr strafbar ist und in den Augen des Volkes rath, Staatsminister Dr. Leonhardt hat das niß, die der Abgeordnete Lasker wünscht, nicht beiter" recht treffend; ja gerade, weil idigt. nicht mehr für strafbar gehalten wird. Das ist Wort. einmal erreicht, sondern die Arbeit wird nur an mittelalterliche und doch noch jetzt gelobas cine formalistische Theorie, die sogar den zweiten Königlich Preußischer Bevollmächtigter zum einen anderen Ort versetzt; denn wenn Sie zu jochungssystem des Arbeiters erinnert, 8. G Satz dieses Paragraphen tadelt, welcher eine rück- Bundesrath, Staats- und Justizminister Dr. Leon- Grunde legen die Annahme, daß das neue Straf- Feudalsocialisten veranlaßt, gegen ihn zuliche ren. So viel auch wirkende Anwendung nicht haben will, wenn ein hardt: Ich will die Diskussion nicht aufhalten. gesetz wesentlich milder ausfalle, als das alte von Arbeiterbroßen milderes Strafgesetzbuch inzwischen ergangen ist. Es genügt mir vollkommen, daß der Herr Ab- und nur unter dieser Voraussetzung werden ja so in den Organen der Neaktion die Rede Unter burch Wir haben aber diese Theorie verworfen, weil wir geordnete Lasker anerkannt hat- und es ließ viele Revisionsprocesse entstehen fi so ist es klar, mal, dessen kann man versichert fein, dgeto was ja auch wun- sich dem auch nicht wohl widerstreiten der An- daß, wenn Sie den von uns vorgeschlagenen Ab hinter thränenreichen Phrasen versteckt den onsgef nicht der Meinung waren derliche Gelehrte gesagt haben daß der Ver- trag, wie er liegt, sei ein unvollständiger. Wenn satz nicht annehmen, von allen Gefängnissen her von jenen Feudalsocialisten ausgesprochenquenz brecher ein Recht gewonnen habe auf die Strafe der Herr Abgeordnete Lasker aber bemerklich macht, die Gesuche um Gnade dugendweise, ja hundert- beiter in ein Verhältniß der Hörigkeit zue Sach ( auch dies ist philosophisch behauptet worden und daß das Bedenken, was ich geltend gemacht habe, weise erfolgen werde. Wenn zum Beispiel die Gefan- Fabrikanten oder Großgrundbesitzer zu brängt von bedeutenden Philosophen sogar), und weil wir auch von ihm gehegt sei, dann wundert es mich genen in allen Gefängnissen hören, daß überall Dies geht u. A. aus ihrer Agitation Sache auch der andern Meinung nicht sind, daß der sehr, daß solche unvollständige Anträge vorgelegt mildere Strafandrohungen im neuen Gesetze vor- Knappschaftskassen hervor, durch welche den Staat ein Recht gewonnen habe aus dem Er- werden. Ich glaube, es ist ganz ohne weiteres handen sind, so werden sie gewiß diese Handhabe Arbeiter zu beglücken verspricht, in der als kenntniß, welches er in Händen hat, die Strafe klar, daß man Anträge, welche in nothwendigem benutzen, um Gnade zu erlangen, und wenn dann sie bevormunden will.- Ab und zu zuzufügen. Busammenhang mit einander stehen, auch in diesem auch diejenigen, welche berufen sind, Gnade aus- ganz unverhüllt die Feudalisirungsbestrebuiten, i Nun ist als Auskunftsmittel die Gnade ange- nothwendigen Zusommenhang vorlegen muß; sonst zuüben, nicht in den Tag hinein verfahren, sondern vor, und es wird alsdann offen verlangt tin si boten. Ich will nicht den Satz diskutiren, ob kann Niemand über Anträge abstimmen oder wenn die Verhältnisse prüfen und die Akten sich vorle- beiter durch die Gesetzgebung zu Knebel und reifen. Gnade das Recht auf Straflosigkeit vollständig er abstimmt, so handelt er, glaube ich, mindestens gen lassen, dann haben Sie die ganze Arbeit, die derartige Kundgebung, die ihres gleich hne 2 ersetzt, aber thatsächliche Beispiele sind uns be- nicht sehr sorgfältig. Es ist mir bekannt, wie Sie vermeiden wollten; diese Arbeit geschicht nur enthält eine der letzten Nummern der unbe kannt geworden, daß in Fällen, in denen Straf- der Herr Abgeordnete Lasker hervorgehoben hat, an einem anderen Orte und bei einer anderen Be- zeitung". Wir geben, als Probe des Beid erlaß eintritt, nicht immer die Gnade auch dem daß das gesetzliche Strafverfahren Vorschriften hörde. wollens", welches die Reaktionäre für di Best Einzelnen ertheilt wird, sondern daß Unterschiede über die Aufnahme des Verfahrens im Falle rechts- Ich glaube also mit dem Ersuchen schließen hegen, einiges aus dem Artikel win gemacht werden. Wir haben im preußischen Ab- kräftiger Urtheile wegen faltischer Verhältnisse hat. zu müssen, daß Sie um der Gerechtigkeit willen heißt da: geordnetenhause zwei Fälle verhandelt, in denen Nun wird der Herr Abgeordnete Lasker mir aber sich nicht durch irgend welche angeblich praktische Was der Landtag in dieser langen Seffi aber Ausnahme von der allgemeinen Amnestie gemacht doch zugeben, daß eine solche Wiederaufnahme des Bedenken davon abbringen lassen, der Gerechtigkeit zum augenblicklichen Wohle des Volkes Gedeen, leistet hat, das suchen wir vergebens. Was er Erfolg worden ist, in denen Jahre lang, wenn ich nicht Strafverfahrens wegen faktischer Verhältnisse eine vollständig zur Geltung zu verhelfen. irre, die Wohlthat der Amnestie abgeschlagen wor- ganz andere Gestalt hat und haben muß, als wenn Das Prinzip, welches wir in dem prinzipaliter fiches und Hemmendes- weil hohe Idealen und liches, oft für die Gegenwart Werthloses den ist. Ich glaube, einer oder beide Fälle sind es sich um eine Wiederaufnahme des Verfahrens vorgeschlagenen Absage aufgestellt haben, ist das wohl Verfolgendes in unendlichen Reden gelei unter der Verwaltung des gegenwärtigen Herrn gegen rechtskräftiges Erkenntniß, wegen veränderter einzige, welches der im Strafrechtsgebiet erforder- wissen nicht nur die Götter, sondern das Justizministers geheilt worden, sie betrafen zwei Rechtsgesetzgebung handelt. Sie werden also in lichen materiellen Gerechtigkeit entspricht, und stenographischen Berichten! Aber von dem den G Preßfälle, aber vorgekommen ist es, daß wir einen der Lage sein, in dem Einführungsgesetz, wie Sie nur wenn Sie diesen Absatz annehmen, werden er nicht geleistet hat und welches die Götter of die B weiß das Land ohne stenographische Justizminister in Preußen hatten, unter dessen bemerken, für die einzelnen Länder derartige Rechts- Sie in der vorliegenden Beziehung volles Recht Eines, und dies Eine liegt unseren Streifen Schöne, Verwaltung zwei unter die allgemeine Amnestie mittel der Revision in jure zu proponiren. Wenn schaffen das ist der Mangel der Bescha gebrachte Fälle dennoch nicht unter die Wohlthat Sie das erst einmal gethan haben, meine Herren, Präsident: Wir kommen zur Abstimmung. tischer Gesetze zur Klärung und Regelung dargeste der Amnestie gebracht worden sind, und ich stelle dann glaube ich, läßt sich über den Antrag in der Zuvorderst über die beiden Anträge der Abge- frage!- Wer einen offenen Blid und p fahrungen in dieser Sache hat, der sicht di diese Amnestie ihrer moralischen Wirkung nach Sache diskutiren, früher nicht. ordneten Dr. Schweitzer und Hasenclever, den Woge drohend und düster langsam immer näinzelner gleich dem neuen Strafgesetzbuch. Es sind mir Präsident: Der Abgeordnete Dr. Schweizer prinzipiellen und den eventuellen, und demnächst immer höher steigen, und aber auch persönlich Fälle zur Kenntniß gekommen, hat das Wort. in denen nach Aufhebung einer ganzen Kategorie Abgeordneter Dr. Schweißer: Meine Herren, zurückgenommen ist. von Vergehen dennoch Gnade nicht eingetreten ist, das Bedenken des Herrn Justizministers, daß es auch in neuster Zeit. Wir haben die gewerbs- an den erforderlichen Formen für die Verwirk- vor: mäßige Medizinalpfuscherei straflos gemacht, und lichung des vorgeschlagenen Abfalfandig richtig fehlen Fönn nant der Gewerbeordnung ist die Gnade verwei- ist, erledigt sich einfach dadurch, daß man entgert worden für solche Bestrafungen, die aus dem gegnet: es kann jeden Augenblick eine Novelle zu alten Gesetze hergeleitet worden sind. Deswegen den Bestimmungen des Strafverfahrens eingebracht Diejenigen Herren, die dem eben verlesenen zunächst die Pflicht, innerhalb unserer Grenzen finden wir in diesen Fällen die Bestätigung, daß werden. Aber der Herr Justizminister hat die Antrag in der Form eines neuen Absages zu§ 2 lichst unschädlich brechen kann.- Die die Verwaltung nicht immer nach der Anweisung Prinzipienfrage gestellt: wieso hat denn der Ver- Folge geben wollen, bitte ich, sich zu erheben. des Gesetzes geht; nach ihrem besten Ermessen, urtheilte ein Recht darauf, nunmehr milder bewie ich ohne weiteres zugebe, aber das ist eben handelt zu werden, wenn die Strafgesetzgebung Beweis genug, daß sie den Satz nicht für ver- eine mildere geworden ist? Meine Herren, ich pflichtend hält. Darin liegt der Unterschied zwi- glaube, die Frage steht so. Derjenige, der eine geht dahin; schen Gnade und Gesetzbestimmung, daß der ver- Handlung begangen hat, die das Strafgesetzbuch waltende Justizminister, welcher sein Gutachten vorsicht, hat nach dem strengen formellen Rechte abzugeben hat, noch in letzter Instanz, wo unter das in Geltung gewesene Strafgeset gebrochen; forfeiner Verantwortlichkeit die Entscheidung gefällt mell genommen also kann er die verwirkte Strafe nie- bie wird, immer noch meint, den individuellen Fall mals los werden, auch dann nicht, wenn das neue beurtheilen zu dürfen, und wegen besonders hinzu- Gesetz noch vor der Urtheilsverkündigung kommt. tretender verstärkender Umstände ausnahmsweise Nun aber ist es ein ganz anerkannter krimina- blieben. die Befreiung nicht eintreten zu lassen; das liegt liftischer Grundsatz, daß man in solchen Fällen, in dem Rechte der Gnade. Nehmen wir die Be- wenn das Urtheil erst noch gesprochen werden soll, stimmung des Entwurfes an, so stellen wir sogar das mildere Gesetz gelten läßt. Und warum? den Anspruch an die Justizverwaltung und an die Wegen des noch allgemeineren kriminalistischen entscheidende Stelle, jeden Fall einzeln zu prüfen, Grundsatzes, daß es im Strafrecht nicht ankommt für straflos erklärt, so bleibt die erkannte sie haben den Sturm und die Woge fom denn wir erklären, das Gesetz könne darüber nicht auf formelle Wahrheit, formelle Richtigkeit, for Strafe, so weit sie noch nicht vollzogen ohne sich in der Lage zu befinden, auf gefeli entscheiden, und es tritt ein, was der Justizmini- ntelle Gerechtigkeit, sondern auf materielle Wahr ist, unvollstreckt." ster vermeiden will, daß die Justizverwaltungsheit, materielle Richtigkeit, materielle Gerechtigkeit. Diejenigen Herren, die den eben darüber entscheidet, ob Merkmale der Bestrafung Wenn aber dieser Grundsatz einmal richtig ist, Zusatz dem§ 2 als drittes Alinea beifügen vorliegen oder nicht; also, was der Justizminister dann muß er unbedingt durchgeführt werden; dann len, bitte ich, sich zu erheben. für unzulässig erklärt, geschieht, wenn Sie unsern hat auch derjenige, der bereits verurtheilt ist, das Antrag ablehnen, es muß dann die Justizverwal- Recht, sobald ein milderes Strafgesetz erscheint, in tung als Gnadeninstanz beurtheilen, begutachten Gemäßheit dieses mildern Strafgesetzes behandelt zulehnt. und unter ihrer Verantwortlichkeit die letzte Ent- werden. Ich antworte also dem Herrn Justizminister: scheidung herbeiführen, ob die Merkmale des Ver- So lange hat ein Verurtheilter das Recht, mil- lage gehens noch vorliegen oder nicht. Das wollen der behandelt zu werden, wenn ein milderes Strafwir eben nicht, wir wollen den Satz allgemein gesetz während der Zeit der Strafvollstreckung erfeststellen: Wenn eine Handlung, welche ehemals scheint, als im Strafrecht überhaupt der Grundstrafbar war, jetzt nicht mehr strafbar ist, dann fat gilt, das die materielle Gerechtigkeit und soll der Bürger teine Strafe erleiden, es soll nicht die formelle entscheiden soll. seine Freiheit nicht durch eine Formel unterdrückt Nun meint aber der Herr Abg. Lasker, es sei nicht werden, das wollen wir im Criminalrecht nicht gut, in der Praxis nach dem Grundsatze zu ver zulaffen. fahren, daß man fonsequent ein Prinzip ausbauen Meine Herren! Die Behandlung dieses Falles müsse. Es handelt sich aber in dem vorliegenden ist durchaus nicht schwierig, und hier komme ich Falle wahrhaftig nicht um eine theoretische Lieb- so zu dem unterscheidenden Merkmale beider Anträge, haberei, als ob man bloß um des Vergnügens, um zu zeigen, daß nicht die Konsequenz zwingt, des logischen Denkens willen ein Prinzip bis in entweder Alles zu fordern oder gar nichts. Es feine letzten Verzweigungen verfolgen wollte, sonist ein erheblicher Unterschied, ob eine Handlung, dern es handelt sich vielmehr um höchst pratwelche strafbar war, jetzt noch strafbar bleibt, und tische und thatsächliche Dinge, es handelt sich nur vermöge der Strafpolitik verschieden abge- um Tausende von Personen, die in Zucht messen wird, denn immerhin hat der Bürger eine häusern, Gefängnissen u. f. w. fizzen. Handlung begangen, welche das Volk für eine Wenn man überhaupt anerkennt, daß von H. Die Arbeiter müssen feudalisirttion schließen könnten, obgleich dies verwerfliche hält, und wenn man dadurch einen Rechtswegen milder verfahren werden müsse, dann werden, dieses in einem unbewachten Augenblid jeden Augenblick geschicht, und wie endli größern Schaden erleidet, so mag der Gnadenweg muß es auch durchaus praktisch durchgeführt wer einem preußischen Aristokraten entfahrene Geständ- wird, daß dieselben in ihrem Streben für da abhelfen, und hilft ihm der Gnadenweg nicht, so den, weil konkrete Personen da sind, die sonst be niß hat den Reaktionären schon verschiedentlich wohl von den„, rohen",„ ,, rücksichtslosen" ist doch mindestens das eine Merkmal vorhanden, einträchtigt werden. Ich kann zur Noth die Stel- Kopfschmerzen gemacht. Wiederholt hat man in gehindert würden. Alle Fabrikanten, fo er hat verstoßen gegen die öffentliche Ordnung. lung des Herrn Ministers begreifen, der prin- reaktionären Kreisen abzuleugnen versucht, daß denken, müßten eilen, sich das bequeme Aber wenn das Vergehen gänzlich aufgehoben ist, cipiell den Vorschlag bekämpft, aber wie der trotz alles Seufzens über die Leiden der Arbeiter- freie" Leben des Arbeiters zu verscha ( Geschicht.) Coalitions- Gesetzes, die Strikes der Waldenbb ein leute, der Maurer und Zimmerleute in Berli ellen; Posen 2e., der Fabrikarbeiter in Burg und Der Antrag ist abgelehnt. Der eventuelle Antrag desselben Antragstellers die gleichen und ähnlichen Vorgänge in G dem§ 2 als besonderen Absatz fügen( wird verlesen). Ich bitte diejenigen Herren, sich zu so beschließen wollen. Frankreich, die Art und Weise, wie die arbei von übel berüchtigten Vertretern gewiffer P hinzuzu- mißbraucht", aufgeregt" und ,, unglücklich ge erheben, Dazu bi Anficht, und ( 31 arbeite glauber des in maller ciplin b Reine treibeni bern bei der tand alle diese Ereignisse haben den Landtag ni der Sache näher zu treten und sich mit di alle Frage des Tages zu beschäftigen. Wir hoffe langen, daß es jetzt der Reichstag thue, und für angemessen, daß die Regierung die Initia ge- Begierig hat ein Theil des Volfes, die nach dem Coalitions- Gesetze gegriffen, um die daffelbe gewährten Freiheiten auszunutzen. ger ergriffen gewiffenlose Partei- Agenten die ihr unsauberes Handwerk zu treiben! Der 3ayl nach geringere Theil des Volkes, die rohen Arbeitskraft teren Verwerthung ve ( Geschicht.) Auch der Antrag ist in der Minderheit Endlich schlägt der Abgeordnete Fries vor: zum§ 2 als dritten Absatz hinzuzufügen: , Wird nach erfolgter rechtskräftiger Verberbreit urtheilung die Handlung durch das Gesetz welche mit ihrer Intelligenz und ihrem en beg " " ( Geschicht.) Jeinen Arbe ges 2 en 2 Zufi Arb fo gl ande, aupt. beitern gemach hören, Merreich oralijch Famili Worliche trägen deftrebun Dent an e untee tines Banze eine Schutzwehr zu errichten. Die einzige verlesenen Aber das Juteressen- Verhältniß der Arbeitg lichkeit einer Schußwehr läge in der Geg wol- großen Industriellen, Fabrikanten und Gewe ift naturgemäß der Coalition ungünstig teressen- Verhältniß derselben ist nach oben hi Das ist die Minderheit; der Zusatz ist abgeund erfordert die größte nebenseitige Rücksicht currenz und feindliche Umstände der Unter namentlich aber auf Capital- Anlagen, also auf Ordnu Ich bringe nun den§ 2, wie er in der Vor- und Besitz. Außerdem ist fast stets ein steht, zur Abstimmung: strielles Unternehmen,- sei es in seiner Eine Handlung kann nur dann mit einer Eigenthum des Unternehmers.( 1) Das Intere odes in der Art und Weise seiner Ausführu Strafe belegt werden, wenn diese Strafe ge- biß der Arbeitnehmur dagegen ist einfach und setzlich bestimmt war, bevor diese Handlung lion günstig. Alle Arbeitnehmer haben oh tere Rücksicht, überall nur das gemeinsame S begangen wurde. der Kraft) möglichst hoch, unter sonst günstigen Leistungen( fast ausschließlich nur Ausübung deren ständen, zu verwerthen. Andere Rücksicht anzu- nipt, ein Risiko haben sie nicht, und Sorge chen reellen Werth ihre Leistung für den A Besonderen und für das Allgemeinwohl im G die dürfte, machen sie nicht. Für seine, oft fchr theilsleistung des Arbeiters an einem großem derselbe in regelmäßigen kurzen Pausen, in d wöchentlich, gleichviel für ihn, ob das Wert f nicht, ob es den gehegten Erwartungen eise dem Arbeitgeber die Auslagen mit oder oder auch gar nicht, einbringt. Bei Verschiedenheit der Gesetze von Zeit der begangenen Handlung bis zu Aburtheilung ist das mildeste Gesetz wenden." Ich bitte diejenigen Herren, aufzustehen, beschließen wollen. ( Geschicht.) Es ist fast mit Einstimmigkeit beschlossen. Politischer Theil. Berlin, 8. März. oh gen au eren 2 gefpr unter wird Es ist wirklich kostbar, wie in Bom N teis die armen intelligenten" Fabrikanten werden, wie behauptet wird, daß sie fe " als Freih dte 2 hende Anten., find mitu iter 1 fre ben, ale erklaffe d zu itel wi es das tr St fes n dem den Gesetzen angehängt hat, muß abgestreift Die Praxis verlangt, über den einen Theil Sötter hische ung den andern nicht zu vergessen. Alles Streifen Bescha und pr fieht di hönen Ideolog dem dem Grenzen in en; aber Schöne, alles Nützliche und Fördernde, weldete Menschengeist erdacht und erfunden, es tuen. muß der Einzelne einen gewissen " Nund scha u. Berlin, 8. März. Vereins- Theil. Am Mit jetzt um diese Abrechnung nicht gekümmert haben; weil uns der Arbeitersache wegen verpflichtet, die von ausAusbeultionär so rosig schildert, und das für mit man dies ja nicht mißvrrstehe, wird noch extra Vorlage wegen Ermäßigung der Eisenzölle. Lage der Arbeiter in England, in dem Lande des et der har die Zeiten der Arbeitslosigkeit, die hinzugefügt, daß Maschinen allerdings ohne Dis- Wie dem„ Gaulois" aus Madrid mitgetheilt rapiden Steigens des Nationalwohlstandes gejene ngen, die Fabrikantenwillkür nicht kennt! ciplin zu benutzen sind, daß der Mensch, der Ar- wird, soll der Herzog von Montpenster am 4. d. M. beffert, daß die englischen Arbeiter ihre glänzende" eg erstrer Widersinn genirt die„ Kreuzzeitung" beiter, aber erst durch Disciplin, durch Zwang unter großem Enthusiasmus der Bevölkerung in Lage gern aufgeben wollen für eine unsichere Steloderne dieser Trug ist wohl vorbedacht; unser zur Maschine gemacht werde, daß ihm somit die Madrid eingetroffen sein. Die Candidatur des lung in fernen Landen! streben will ja gesetzliche Zwangsmaß- schädliche Vernunft, der schädliche freie Wille ge- Herzogs von Montpensier auf den spanischen Thron irekte gegen die Arbeiter herbeiführen. Dieses wissermaßen ausgetrieben" werden müsse; das soll damit an Boden gewonnen haben. Die , und Borhaben sucht er, wie folgt, zu be- ,, warme Herz" unfres ,, Vernunftaustreibers" und spanische Regierung aber hat sich beeilt, zu erklä ( Für den Allg. deutsch, Arbeiter Verein.) wer hat nicht ein ,, warmes Herz für seinen ren, daß die Nachricht des„ Gaulois" über den ter, witgebung hat, gedrängt von der liberalen Mitbruder in der Blouse oder Jacke" wenn enthusiastischen Empfang des Herzogs von Mont 1. März d. 3. hi- lten wir bei Anwesenheit des Herrn Halberstadt, 6. März.( Versammlung.) gemein Bestreben, die Lage der Arbeiter verbesser ihn nur dabei ungehindert ausbeuten kann pensier in Madrid unrichtig sei. dem Die Regierung 3ielowsky aus Berlin eine Arbeiterversammlung ab. ollen, diese Unterschiede bei Schaffung des ifirung es nicht in Betracht gezogen oder nicht dies warme Herz hüpft vor Freude über die Früchte, fei nicht allein nicht für die Candidatur Montpen- verr Zielowsky hielt einen Vortrag über Kleinmeister weil erdigt. Das Gesetz ist aus der Commission die das Discipliniren und Vernunft austreiben fier's gestimmt, sondern sie halte dieselbe sogar für und Gesellen unter großem Beifall. Es knitpfte sich gelobt das Plenum gebracht und so angenommen haben muß!„ Das fluchwürdige Treiben hieran eine Debatte, an welcher sich die Herren HurleDas fluchwürdige Treiben der unmöglich, da die öffentliche Meinung ihr wider- mann und Schulze betheiligten. Ferner sprach Herr Biele glaubten, wir dilrften doch anderen Wühler wird an einem solchen Arbeiterstande strebe. mert, 8. England, in dieser Weise nicht nachstehen. Der Ministerpräsident Prim erwiderte Lampe über die Polizeischwierigkeiten, da man uns verihn zu ehliche Elend aber die Freiheit der Coalition abprallen", heißt es. Das glauben wir schon, aber in den Cortes auf eine Interpellation, in welcher weigert hatte, Plakate anzuschlagen. Herr Hurlemann rbeiterboßen Theil der Bevölkerung, sowohl über glücklicherweise können wir unserm Reaktionär ant- der Regierung die Absicht unterlegt wird, einen brachte folgende Resolution ein:„ Die versammelten ArNede Unternehmer gebracht, wie sehr die Industrie worten: Das Vernunftaustreiben läßt sich nicht Staatsstreich zu Gunsten des Herzogs von Mont- der Volkspartei geholfen werden kann, sondern nur auf beiter erklären, daß ihnen nicht durch den Halbsocialismus fein, fin diese in Hunger und Elend geführten so leicht bewerkstelligen, das Feudalisiren der Ar- penfier zu machen, in feierlichster Weise, daß den Grund der Prinzipien und Organisation des von Ferdinand gekommen ist, das wußten die Wenigften. teckt den onsgesetz, so wie es heute besteht, muß in beiterklasse ist eine Unmöglichkeit! Die bestehen- Cortes allein das Recht zustehe, einen König von Laffalle begründeten Allg. deutsch. Arbeiter- Vereins; fie prochenquenzen offenbar zu den größten Gefahren den Gesetze, insoweit sie die Arbeiterklasse gegen Spanien zu wählen. erklären ferner, daß sie Herrn Dr. v. Schweitzer das zuerst machen die Arbeitnehmer unter sich ihre Ausbeuter schützen, lassen sich nicht beliebig rigkeit vollste Vertrauen schenken, and erwarten, daß derselbe die Der Prozeß eines der Redacteure der Mar- Arbeiter zum erstrebten Ziele führe; endlich erklären Sache, dann werden die Arbeitgeber wohl rückgängig machen; sie sind kein Gnadengeschenk, seillaise", des Herrn Arthur de Fonvielle macht alle Anwesenden, daß sie beizutreten gewillt sind." Nacher 3 drängt, unter sich und mit den Arbeitnehmern itation Sache gegen die Arbeitnehmer zu machen. sondern Rechte, welche das wachsende Proletariat in Paris viel von sich reden. Herr de Fonvielle dem die Resolution einstimmig angenommen war, schloß welche den Abnehmern und Consumenten nichts und die drohend zunehmende sociale Bewegung war fürzlich wegen Veröffentlichung eines falschen die Versammlung damit, daß Einzeichnungen stattfanden. der als unter sich auch zu coaliren. Das aber den herrschenden Klassen abgezwungen haben. oder gefälschten Schriftstücks in der„ Marseillaise" Berrn Zielowsky sagen wir unsern besten Dank. Gustav Lampe, Schriftführer. wo Jeder nur sein eigenes Interesse verfolgt! Wenn der Widerstand der Arbeiterklasse gegen die( es handelte sich um einen angeblich von achtzig 10 weit es überhaupt den Anspruch hat, als Offenbach, 4. Mäez.( Zur Beachtung.) Wegen Sestrebuiten, ist politisch reif genug, um solche Zu- Ausbeutung unsern Reaktionär erschreckt, so möge Soldaten der Pariser Garnison zu Papier gebrach- der Agitation in den Kreisen Offenbach und Driburg erlangt in fich selbst auffressendes Ungeheuer er ja nicht glauben, dieser Widerstand lasse sich ten Protest gegen die Behauptung des General Le möchte ich den Parteigenossen Folgendes mittheilen. tnebel und die Unmöglichkeit der Durchführung der durch Gewaltmaßregeln beseitigen. Derartige Ver- Boeuf, daß die ganze Armee dem Kaiserreich er- terzeichneten gerichtet werden, und ich bin bereit, das Briefe in Betreff der Agitation können jederzeit an Uneifen. Wir können also das Coalitionssuche werden stets in ihr Gegentheil umschlagen. geben wäre) zu sechs Monaten Gefängniß und nöthige zu veranlassen, wenn z. B. Redner zur Untergleidh hne Weiteres nicht gebrauchen. Even obe desk Beide Geſetze haben in Ansehung des an- sen Artikel ganz vergeblich etwas zur Feudalifirung vielle gegen dies Erkenntniß rechtzeitig Appellation versammlungen in der Umgegend nöthig sind oder polizeiern der unbeschränkte Gewerbefreiheit für alle Er- Die ,, Kreuzzeitung" hat somit auch durch die- 1000 Francs verurtheilt worden. Da Herr Fon- stützung in Versammlungen, Vereinsstatuten, Vereinsfarten, Plakate von Volks- und öffentlichen Mitgliederfür di Bestrebens, Freiheit und Leichtigkeit, Leben der Arbeiter beizutragen verfucht; rückwärts schrau einlegte, so kam die Sache noch einmal vor der liche Anzeige zu machen ist. Jedoch ist zu bemerken, daß ng in den gewerblichen Verkehr zu bringen ben läßt sich die Weltgeschichte nicht. Aber gleich- fiebenten Kammer zur Verhandlung. Nach einer jeder Fall acht Tage vorher dem Unterzeichneten mit der arbeitenden Klassen zu verbessern und diger zu gestalten, ihre Berechtigung und wohl find wir dem edlen Organ des preußischen leidenschaftlichen Vertheidigung des Herrn Floquet getheilt werden muß, da er sonst manchmal nicht berütchSessi aber sie müssen in gewisse Schranken Feudalismus dafür dankbar, daß es einmal offen erklärte der Gerichtshof das fragliche Schriftstücksichtigt werden kann. Nur durch das pünktliche am Platze 3 Gedden, welche es möglich machen, fie in der gezeigt hat, was die reaktionäre Partei für die noch einmal für falsch, obgleich zwei andere Re- ein, haben wir manchen Sieg errungen. Die Wahlen zum Zollparlament rücken mit jedem Morgen näher an Was erfolg und wahrem Segen zum Wohle des Arbeiterklasse in ,, warmem Herzen" erfiunt: Esdacteure der Marseillaise", die Herren Charles uns heran, und ein jeder Bevollmächtigter in unseren zu handhaben, ohne daß dies von zeitwei Idealen und Kämpfen begleitet ist, die als Schraube ist 3 wang, nichts als brutaler 3wang zur Habeneck und Arthur Arnould, eidlich bezeugten, beiden Wahlkreisen mag bedenken, daß der heiße Kampf en geleide Wohlfahrt der ganzen menschlichen Gesell- bessern Niederhaltung und Ausbeutung des Pro- das Original in Händen gehabt zu haben. Das sich rasch entſpinnt und der Sieg unser werden soll. en. Das Ideale, welches die moderne Philetariats! Zum ersten Mal müssen wir es durchsetzen, daß aus SüdGericht gründete feine Ansicht darauf, daß 1. der deutschland ein Arbeiter in ein Parlament gesandt wird, Angeklagte das Original nicht vorgewiesen hätte um die Gesetzgebung zu Gunsten des bedrückten Proleta( was er doch nicht thun konnte, ohne 80 Soldaten riats zu handhaben. Hoffentlich wird die Agitation in den schwersten Strafen auszusetzen), daß 2. der unsern Wahlkreisen bald recht lebhaft werden. lung dargestellt und praktisch ausgeführt werden, Johann Sturz, Bev., kleiner Biergrund 17. In der Sitzung des Reichstags des Styl nicht der eines Soldaten, sondern der eines social- demokratischem Gruß Celle, 3. März.( Abrechnung in Betreff der afte Bieler unter der leitenden geistigen Krafi Norddeutschen Bundes vom 5. d. M. wurde Journalisten wäre und daß es 3. sehr unwahr int wirkten. Wenn aber die leitende gei in der Berathung des Strafgesetzentwurfs fortge- scheinlich sei, daß in einem einzigen Regiment Reichstagswahl im Februar 1869.) Unsere Parteimer näzelner über die gewöhnlichen Kräfte Bieler fahren. Da man aber allgemein von der Ueber- 80 Soldaten oder Unteroffiziere sich als sociali. genoffen werden uns entschuldigen, wenn wir uns bis eifampi Macht haben, die Kräfte der Einzelnen zeugung durchdrungen ist, daß wenigstens in dieser stische Republikaner zu erkennen geben sollten, wie bas Comité in öffentlicher Wahlversammlung gewählt Einsicht zu leiten. Diese Macht giebt aber Reichstagssession ein allgemeines Strafgesetz für dies in dem Proteste geschehe. In seinem Urtheil wurde und der Rechnungsführer sowie mehrere Mitglie nicht der einfache Vertrag, nach welchem er einen den ganzen Bund nicht zu Stande kommen wird hat der Gerichtshof indeß die Strafe Fonvielle's der deffelben zu den„ Ehrlichen“ übergelaufen sind, ließen efe mitbart; denn diese Kräfte sind Menschenkräfte. equivalent für die Leistung der untergeordneten nach den bekannten bei den Verhandlungen über von sechs auf vier Monate herabgesetzt. Daß die wir die Sache auf sich beruhen. Gleichwohl fühlen wir den wendung der Menschenkraft hat man mit die Todesstrafe gefallenen Bemerkungen des Gra- Stimmung in der Kaiserlichen Armee eine für den wärts eingegangenen Gelder jetzt zu veröffentlichen, und en und mit allen Gebrechen der menschlichen fen Bismard, so machte sich auch in dieser Sitzung Thron gerade nicht günstige zu nennen ist, haben bitten diejenigen, welche Gelder geschickt haben, welche Der große Vorzug der menschlichen große Lauheit in den Verhandlungen geltend, da auch wir schon durch mehrfache Nachrichten unsern nicht nachstehend mit aufgeführt sind, sich an untenstehende Adresse nunft und freier Wille, kann der er viele Abgeordnete, wie sie selbst sagen, durchaus Lesern mitgetheilt, deren Wahrheit bis jetzt noch dreffe zu wenden. Es sind eingekommen aus Harburg von Mitgliedern 14 Thlr. und 25 Thlr., durch Evering Benutzung der Menschenkraft eben so schäd So zweifeln wir auch 6 Thlr., Gehring 4 Thlr. 8 Sgr., R. Wilte 4 Thlr. unwiderlegt geblieben. derlich sein, Mit einem Worte: Wir können keine Luft bezeugen, leeres Stroh zu dreschen". ufend Pferdekräften, mit ungemessenen Kräf- Sehr gelungen ist eine Feststellung in der Vor- keineswegs an der Nichtigkeit des angeführten 2 Sgr., L. Schmidt 2 Thlr. und durch Otte von HolzMaschinen ohne Disciplin ein großes lage, die auch von der Majorität angenommen Schriftstücks. Der Gerichtshof kann den Protest arbeitern 4 Thlr. 18 Sgr. 6 Pf., aus Lüneburg durch Baldenbb einer bestimmten Frift mit gegebenen worden ist, daß ein mit Zuchthaus Bestrafter wohl für falsch erklären und den Veröffentlicher noch so Bf., durch Hausdorf 1 Thlr. 12 Sgr. 6 Pf., aus Al9 n Berli ellen; mit Menschenkräften können wi sehr bestrafen, er ändert an der Stimmung der 6 Thlr. 6 Pf., aus Wiesbaden 1 Thlr. 3 Sgr., aus nicht, daß, ohne im Allgemeinen das werden, aber keinerlei öffentliche Anstellung erhal- französischen Soldaten gar nichts. und die Gewerbefreiheit zu alteriren, ten kann, so z. B. daß er einen Nachtwächter, Von den circa 500 bei dem letzten Aufstande Hildesheim 4 Thlr., aus Mainz und Bieberich 6 Thlr., iffer( zwangsweise) ein Disciplinargeseb oder Kanzleidienerposten nicht bekleiden kann. Die tlich gebeitenden Stand erlassen werden oder Kanzleidienerposten nicht bekleiden kann. Die Berhafteten sind 426 schon wieder entlassen wor- durch den aufgestellten Candidaten 38 Thlr., aus der Kaffe des Allg. deutsch. Arb.- Vereins 50 Thlr. Hiermit den. Die Regierung hat demnach einen äußerst sprechen wir unsern Dank Allen, welche uns bei der Wahl glauben damit nicht zu viel und nichts Un- Schnelligkeit, mit welcher der Reichstag über die G. Peigner, Blumlage 49. mit die allerwenigften etwas den Arbeiterstand einzelnen Paragraphen hinwegspringt, zeigt eben mageren Fang gemacht und der Verschwörung, unterstützt haben, aus. Aus Breslau berichtet Herr Wurlitzer über eine am sir hoff in Vorschlag zu bringen. Das ganze die Gleichgültigkeit der Mitglieder an, sich noch im Falle sie wirklich vorhanden, ist kein absonder 22. Februar stattgefundene Arbeiterversammlung, die von licher Abbruch gethan. Außerdem verweigern, was Mitgliedern des Allg. deutsch. Maurer und Zimmererdie blin bestand bisher bei den Handwerkern Die„ Kreuzzeitung" schreibt in Nr. 55 an auch nicht mehr als billig ist, die übrig geblie- Bereins anberaumt war. Der Berichterstatter schreibt: um diereibenden und besteht noch zum Theile in hervorragender Stelle:„ Die Todesstrafe ist durch benen Angeklagten, jedwede Auskunft zu geben. Den Vorsitz führte der Bevollmächtigte des Allg. deutsch. n bei den Fabrikarbeitern und Bergleuten. das Votum der 118 im Reichstage nicht abge Die kaiserliche Regierung wird also mit ihrer Angst Maurer- Vereins, Herr Hillmann, Stellvertreter wurde Herr Schuhmacher, Schriftführer Herr Duabius, der von uns gemeinten Disciplin wirde schaft; nur das neue Strafgesetzbuch kommt nicht wohl nicht zur Ruhe kommen. Bevollmächtigter des Allg. deutsch. Zimmerer Vereins. stand und die Familien der Arbeiter seine Der„ Nappel" schreibt:„ Um die Erziehung Nach einigen einleitenden Worten und geschäftlichen Mit8, die berbreiten und Nuhe und Vertrauen in die zu Stande, wenn jene Majorität nicht etwa an der blichen Kreise zurückführen, aus denen sie nachwirkenden Sonne besserer Erkenntniß schmilzt." des Kaiserlichen Prinzen zu vollenden, hat man theilungen des Herrn Hillmann besprach ich die Zwede beginnen. Wer hätte nicht ein warmes Man sieht aus dieser Bemerkung, daß man in ihn kürzlich in einem Vaudeville in den Tuilerien des Allg. deutsch. Arb.- Vereins und wies nach, wie stets gewisse Personen Wirren in demselben hervorzurufen gege fomeinen Bruder und Mitbürger in der conservativen und der Regierung sehr nahe stehen- auftreten lassen, und er soll in seiner Rolle großen sucht hätten, was jetzt wieder versucht sei. Ich verur Arbeitsjade! Wer wollte nicht, daß Dasein und reichlicher Erwerb auch den Kreisen noch die Erfolg gehabt haben. Wir sind mithin Gegen Arbeiter ermöglicht wird! Aber nur bat, einige national- liberale Fischlein in seine Netze ficher( und das ist von Wichtigkeit) einen Prinzen als Delegirter zur Generalversammlung in Berlin gewählt und dazu mit Reisemitteln versehen war, aber statt Zustände tönnen eine wahre Befferung einzufangen. Nach früheren Erfahrungen mag es zu befißen, der Komödie zu spielen versteht." dem nachzukommen, gegen den Allgemeinen deutschen Arbeiters im Gefolge haben; denn sie wohl gelingen, doch können wir in dieser AngeleDie taiserliche Regierung soll die Bildung Arbeiter Verein agitirt hatte. Ich bemerkte, die hande, als Zucht und moralischen Lebens- genheit, die den Boden der Parteifrage weniger einer Kommission beabsichtigen, die beauftragt wer- Mitgliedschaft sei nicht gesonnen, sich mir niche dir nichts haupt. Die Wohlthaten des Koalitionsgesetzes berührt, keine bestimmte Behauptung aufstellen. den soll, die brennende und gebieterische Frage von einem Einzelnen von der alten Partei ablenken zu Düdfi beitern nicht verkümmert, sondern sie sollen Bis jetzt hat bekanntlich nur der Abgeordnete des Socialismus zum Gegenstand ihres Stu- lassen, weshalb wir auch eine Mitgliedschaft unter dem bisalso auf Ordnung und Regelung gesichert, wirklich Miquel für die Beibehaltung der Todesstrafe ge- diums zu machen. Es handelt sich darum, alles hatten. Nachdem ich den Verlauf der Generalversein semacht werden. Dann wird der Arbeiter einer Gören, seine Wünsche nach dem ihm vorge- stimmt; Herr Grumbrecht entfernte sich kurz vor zu untersuchen, was auf die Arbeit, die Strikes, sammlung geschildert und zum Beitritt aufgefordert hatte. oralisch besser, er wird im Allgemeinen glüd- haben aber auch eine ganze Anzahl Conservativer und Arbeitgebern Bezug hat. Den Arbeiten die im vorigen Jahre sich habe bearbeiten lassen. Herr erreichbaren zu richten; er wird ruhiger, der Abstimmung aus dem Saale. Dahingegen die Löhne und die Zwistigkeiten zwischen Arbeitern sette Herr Schumacher auseinander, daß Scheil schon Familie wiedergegeben werden, welcher er für Abschaffung der Todesstrafe gestimmt, deren ser Kommission, der nicht der Handels-, sondern gegen den Bereinspräsidenten. Herr Schuhmacher wiWhorliche Theilnahme an Vereinen, Versamm Namen wir schon angeführt haben. Und so möchte der Justizminister präsidiren und in die eine große derlegte ihn aber schlagend, obschon unter wiederholtem trägen 2c. schon entfremdet ist. Die fluch rebungen wühlerischer gewiffenloser Bartei- doch wohl der Wunsch der„ Kreuzzeitung", daß Anzahl Arbeiter aufgenommen werden würde, soll Tumult der Genoffen Scheil's. Es folgten nun heiße Debatten, wobei die Gegner immer mehr Boden verloren. an einem solchen Arbeiterstande wirkungs- die Majorität des Reichstags noch bei der dritten die größte Deffentlichkeit gegeben werden. Auch Herr Koschel wollte Herrn Scheil vertheidigen, sie werden überhaupt keinen Boden Lesung zur„ wahren Erkenntniß" kommen möchte, Schwindel, nichts als Schwindel! Selbst wenn richtete aber nichts aus. Er wurde schließlich fogar hinunteerlaffen es, den Segen und die den Arbines solchen Gesetzes für die Arbeitgeber nicht in Erfüllung gehen. Merkwürdig ist die Kommission gebildet wird, selbst wenn der weggezogen mit den Worten: ,, Komm nur, es nutzt doch Es sprachen noch mehrere Parteigenoffen jetzt I im Ganze große Publikum besonders hervorzu es aber und die fromme„ Kreuzzeitung" möge gegenwärtig dominirende Minister den Vorsitz in nichts." doch darauf auch Rücksicht nehmen, daß sämmtliche derselben führt, so wird durch dieselbe für die in dem Sinne: Herr Scheil babe bisher immer nur das Präsidium Schweitzer's empfohlen und vertheidigt, gesprochen, daß ein Disciplinargesetz, Todesstrafe stimmten. da die Regierung nur ihre eigenen Interessen in den Social- Demokraten", er habe die sogenannten ,, Ehrgen en Das badische Abgeordnetenhaus hat jeder Beziehung vertritt und nur die Augen des lichen", als sie abfielen, mit einem Nohr verglichen, welches der Wind hin und her weht; jetzt solle auf einmal Der oh einen Antrag auf Abschaffung der Todesstrafe Volkes durch solch ein Manöver ablenken will von der Social Demokrat" nichts mehr tangen, ebenso ber wird dies Zwangsmittel gegen die mit 40 gegen 9 Stimmen am 5. d. M. ange- all' den großen Schäden, welche die kaiserliche Bräsident. Herr Scheil sei also selbst ein schwankendes Rohr; was er heute spreche, das widerrufe er morgen, in Bom Wohle des ganzen Volks" gefor- nommen. Man zweifelt von keiner Seite, daß Regierung Fraukreich zufügt. als wenn bei der sogenannten wirth- die großherzogliche Regierung dem Beschlusse ihre Die Ausführung der Arbeiter durch die Re- einem solchen Manne dürfe man nicht folgen". Nachdem die Versammlung so unserer Partei Recht gegeben, erfie fefreiheit die Arbeiterklasse nicht der Zustimmung ertheilen wird. In Baden wird die gierung aus dem gefegneten" England vorläufig folgten noch viele Einzeichnungen in die Listen des Allg. dte Theil des Bolls wäre, sondern Todesstrafe also abgeschafft, im Norddeutschen nach Canada nimmt immer größere Dimensionen deutsch. Arb.- Bereins. Bald wird in Breslan alles wie ie endli ende! Ja der Reaktionär überschreitet Bunde bleibt sie bestehen. ant. Die Regierungsorgane melden nun gar, daß der im alten Gleise sein". ,, Vernunft und freier Wille", Die„ Börsen- 3tg." theilt mit, daß die Bundes- die Arbeiter mit diesen Maßregeln sehr zufrie mitunter schädlich! Das soll heißen: Regierungen dem Zollparlament eine Erhöhung den seien. Das mag wahr sein iter darf von seiner ,, Bernunft" und der Steuer auf Kaffee von 5 auf 6 Thlr. pro bleibt denn 3hr, Ihr Herren Braun, Faucher,( Für den Allg. deutsch. Arbeiterschafts- Verband.) hen, als es der Fabrikant erlaubt, und da- mittelbare Verbindung seßen wollen mit einer Reichthums- Theorie? Also so sehr hat sich die in eine un- Prince- Smith und Genossen mit Eurer National Grenzen welchem Die 9 und in Pa nic dtag es te, und aller Staaten der Welt ist einer Disciplin weiter unnütz abzumühen. Initia Reine Armee kann ohne sie bestehen. Eine hen. N Cen die Der ihrem ing Deren fgefe ige gef rbeitgebe Gewerb günstig oben hi Unter fithru Intere ach und aben oh fame sübung nftigen itchfichte Sorge großem ft fehr 1, in de Wert f anten dies für da slofen" en, fo queme berfcha ben so gleichzeitig Ordnung und Regelmäßig herigen, jetzt neu gewählten Präsidium wieder hergestellt Scheil trat jetzt auf und schleuderte Verdächtigungen gen auf der Hand. ren Worten wird also in der Kreuz- im Hause anwesenden Pastöre für Abschaffung der Besserung der Lage der Arbeiter nichts gefchaffen, sowie die Gewerkschaften unter demselben Präsidenten, und weise jeden Arbeiter der Willkür seines nten. freien Willen" nur in soweit Ge- Centner machen und diese Vorlage aber wo Verbands- Theil. Allg. deutsch. Zimmerer- Verein. Berlin, 6. März.( Bersammlung.) In der Mit " "" Der Agitator. Bei der Billigkeit dieses neuen social- d 30. whentlich Emabends Egr. gliederversammlung am 2. dss. hielt der Reichstags- wo er als Mitglied in Arbeit stand, sowie die Höhe der post" und Vorstadtzeitung", müssen im gemeinsamen abgeordnete Herr Hafer clever einen vorzüglichen, mit Unterstützung regelmäßig einzutragen. Es muß in Zu- Theil fast jeden Morgen melden: Wie wir im gestrigen almeiren beijali aufgenommenen Vortrag über den kunst die Auszahlung der Unterstützung au Reisende durch Abendblatte mitgetheilt haben u. 1. w." Der Voltsdem deichstage vorgelegten Strafgeseßentwurf des siord- Namensunter, rift quittirt werden. Wonatlich muß eine freund"( ultramontane) erschien gleich am ersten Tage Wochenblattes muß es als Ehrenpflicht eines j deutschen Bundes. Der Redner beleuchtete ganz besonders Abschrift der sich hierdurch ergebenden Liste an den Haupt- des Strikes mit einer Notiz über das Begräbniß des genossen betrachtet werden, für die Berbreitu die Zuchthaus- und Todesstrafe, welche letztere hauptsäch- tasfirer eingesandt werden und zwar bis zum 8. eines Rabbiners Meisels in Warschau. Das Publikum, dem zu wirken. Es liegt auf flacher Hand, daß lich Gegenstand der Verhandlungen im Reichstage gewesen jeden Monats. Bei der Geringfügigkeit der mit dieser die Journale diese Interimskost zumuthen, ist ein sehr Blatt bei dem so überaus billigen. Breise nur sei, und wies treffend nach, daß die allermeisten Verbre- Neuerung verbundenen Mühe, erwarte ich eine pünktliche geduldiges. Zudem leben wir in der letzten Faschings- recht erhalten werden kann, wenn Wassenb chen die Folge der gegenwärtigen gesellschaftlichen Zustände Ausführung derselben. Da in den neuesten Büchern we- woche, und die Maskenbälle sind dem Wiener jetzt lieber stattfindet. Insbesondere machen wir daraufa seien, und somit ein allzu hartes Urtheil wenigstens von gen Kostenersparniß die mit Unterstüßungsquittung über- als die Politik. Aber leise beginnt man doch schon zu daß das neue Blatt sich dazu eignet, von einem social- demokratischer Seite in keinem Falle gesprochen schriebenen Seiten nicht gedruckt sind, so müssen die Un- fluchen." werden dürfe. Auch träfe überhaupt das Gesetz in seiner terstützungseinträge auf den leeren Seiten in der nach-( Der Segerstrike) in Wien hat einem Spaß- austrägt. Der vierteljährliche Bringerlohn in tasse bestellt zu werden, der es dann ve ganzen Schwere nur die Unbemittelten, während die Rei-§ 6 der Geschäftsordnung vorgeschriebenen Art und Weise vogel Gelegenheit gegeben, vielfach den Glauben zu ver- 3 Pf. per remplar fann auf diese Weise Ba chen vermöge ihres Einflusses, ihres Geldsacks die von gemacht werden. Die Bevollmächtigten nnd Mitglieder breiten, daß nur die Jesuiten sämmtliche Wiener Setzer zu Gute kommen. Wenn z. B. in einem ihnen verübten Verbrechen vielfach vertuschen und der An- fordere ich auf, die Reisenden und Gemaßregelten möglichst zum Strike bewogen und ihnen auch die Mittel dazu ge- Nordbundes außer Preußen Jemand 720 Bitung flage zu entziehen wüßten. Es wäre ein Kulturfortschritt zur Annahme von Arbeit anzuhalten. Wan scheint dieſes geben hätten, und zwar aus dem Grunde: um zu ver- bestellt, so hat er dafilr der Post 30 Thit. und mit Freuden zu begrüßen, wenn vor Allem zunächst Letztere an vielen Orten für vollständig überflüssig zu hüten, daß in den Zeitungen nicht so viel vom Concil eben so viel, nemlich 30 Thlr., verdient er vi Don die Todesstrafe abgeschafft würde, was auch dem Prinzip halten. Zwei„ Ehrliche", die Herren Mende und G. de gesprochen würde. Da die Zeitungen in Wien gegen- durch das( wöchentlich einmalige) Austrage der Social- Demokratie vollständig entspräche. Hieran Temple, beide zu Harburg, haben uns verlassen, nach dem wärtig nicht reichhaltig genug ausgestattet werden können, anzunehmen ist, daß oft viele Abonnenten in knüpfte sich eine lebhafte Debatte, an der sich die Herren ſie ſahen, daß sie nicht als Bevollmächtigte beſtätigt wurde festgen en solches die früheren statt oder Fabrit beisammen find, so wird das mementsFinn, Lenz, Köhler, Semwis, Otto Kapell, den, trotzdem sie von 19 Unterschriften 12 gefälscht hatten. Leser jetzt besorgen. Der Witz ist übrigens recht ge- des Blattes nicht so weitläufig sein, als es auf August Kapell betheiligten, welche sämmtlich sich den Dies zur Beachtung. In folgenden Orten wird Reise- lungen. Ausführungen des Vortragenden anschlossen. Es erfolgte unterstützung gezahlt: Augsburg, Altona, Bernburg,( Bäckerstrike in Wien.) Wir haben schon ge- für jedes Exemplar 1 Sgr. 3 Pf. Bringerlo Blick scheint. Diesen Vortheil würde die Bos 16' darauf die Wahl des Verbandspräsidiums. Mit social- Bielefeld, Buckau, Bockenheim, Brandenburg, Berlin, meldet, daß die Bäcker in Wien einen Strike beabsichti- während so dieser Bringerlohn von Parteig demokratischem Gruß G. Mertins, Schriftührer. Bochum, Bremen, Caffel, Duisburg, Düsseldorf, Effen, gen. Derselbe ist nunmehr am 5. d. M. thatsächlich aus- dient werden kann. Aehnlich gestaltet sich das Elberfeld, Frankfurt a. d. D., Heidelberg, Harburg, gebrochen. Mehrere Hundert Gehülfen haben die Arbeit in Preußen; auch da bezieht die Post für das Allgemeiner deutscher Maurer- Berein. Hamburg, Hildesheim, Holzhausen, Hanau, 3gehoe, Kiel, niedergelegt und glaubt man, daß die Mehrzahl der noch 1 Sgr. 3 Bf. vierteljährlich per Exemplar, Von den Berliner Mitgliedern des Maurervereins Leipzig, Minden, Magdeburg, Mannheim, Neumünster, arbeitenden schon bald nachfolgen würde. find an die Maurer in Havelberg, welche durch das be- Neheim, Offenbach, Remscheid, Solingen, Uelzen, Waid,*( Die Lügenhaftigkeit der Presse) zeigt sich Abonnementspreis auf der Post sich auf 2 S Was insbesondere Berlin kannte Brandunglück zu Schaden gekommen, zehn Thaler am Main, Kohlfurth, Terheid italieder in Mühlheim wieder einmal darin, daß die bekannte Fabel von einer daß die Expedition des ligi angeht, so be Po abgesandt worden. Merscheid- Höscheid, Waldmerscheid, stattgehabten und durch„ leberraschung" gestörten Zu- und regelmäßige Ablieferung derjenigen Eremp Wohlfurth, Lüneburg, an letzteren Orten wird jedoch die sammenkunft der Abgeordneten Schweizer und Wagener tirt, die von ihr per Kreuzband verschickt werde Gewerkschaft der Bäcker, Müller, Pfefferküchler und Unterstützung nur in Ausnahmefällen bezahlt, da sie von den Zeitungen( mit Ausnahme weniger) nicht wider- daß andere Personen, welche das Blatt vertre größtentheils weniger als eine Stunde von einem andern rufen wurde. Bekanntlich hat der„ Social- Demokrat" Pflicht genau erfüllen, kann die Expedition In d Berlin, 6. März.( Generalversammlung.) Am Ort, wo sie bezahlt wird, entfernt liegen. In Schwerin diese Geschichte als durchweg erfunden bezeichnet und eine Bürgschaft übernehmen. Donnerstag, den 3. März cr. fand eine General- Ver- uud Derzen bestehen seit Kurzem Mitgliedschaften. zu allem Ueberfluß hat auch der Geheime Rath Wagener Mitglieder, welche von andern Orter kommen, gehen in der„ Kreuzztg." dieselbe für eine unbedingte Lüge" wollen, erhalten, wenn sie mindestens 100 Gr bei d Diejenigen, welche das Blatt selbstständig war. Auf der Tagesordnung stand: ,, Vortrag des Reichs- uns nichts an, wer Geld an dieselben auszahlt, ist für erklären laffen. Trotzdem widerrufen die meisten Zeitun- ziehen, das Exemplar zu 2 Sgr. tags- Abgeordneten Herrn Hasen clever und des Herrn dasselbe verantwortlich. Schließlich ersuche ich die Be- gen nicht. Aber lassen wir ihnen den Spaß denn In einer der nächsten Nummern desen, Las igefegent Tölde, sowie Besprechung über die Fortführung der vollmächtigten, mir binnen 10 Tagen Zeit und Ort an- was liegt daran? Agitation." Beide Vorträge, über das Fortschreiten und zugeben. wo sie die Unterstützungen auszahlen, um es zu( Interessant für Setzer.) Ein Schreiben von den, in denen Abonnements auf Kreuzbandsen werden diejenigen Läden in Berlin bekannt ihtverfo Wachsen der Arbeiter- Bewegung von Herrn Tölcke und ſammen drucken zu laffen. Der Düsseldorfer Bevollmäch einem bekannten Gewerkvereins- Mitgliede, dem Stein- macht werden können. Natürlich timen bei de über das Strafgesetzbuch des Norddeutschen Bundes von tigte wird um seine Adresse ersucht. H. Haustein. metzen Conolly, an den„ Daily Telegraph" schildert die Preise Abonnements bestellungen nur Herrn Hasenclever wurden mit größtem Beifall aufgenom Duisburg, 6. März.( Reiseunterstützung.) Für Verhältnisse der Arbeiter in den Vereinigten Staaten und men! In der hierauf folgenden Debatte sprachen sich Reisende werden die Gelder in meiner Wohnung jeden hebt zwar einerseits die Höhe der Löhne hervor, vergißt entgegengenommen werden. Wir machen noch darauf aufmerksam, sämmtliche Redner im Sinne der Vortragenden aus und Tag von 12 bis 1 Uhr Mittags und Abends 7 Uhr, aber auch nicht, dagegen die Theuerunp aller Lebens- Abonnementsbestellungen auch an die Erpeweg forderten die Collegen auf, sich mit aller Kraft diesen Be- Steinweg, Beckstraße ausbezahlt. Ich ersuche die Nach- bedürfnisse zu halten und die Unsicherheit der Beschäfti- schinerstraße 17, durch frantirten Brief richten strebungen anzuschließen. Es wurde darauf zum zweiten barorte zu veröffentlichen, wo die Reiseunterstützungen der sung zu erwähnen. Von den amerikanischen Setzern be- doch muß der Abonnementsbetrag( 3. B. für. An Theile der Tagesordnung geschritten. Der Unterzeichnete Metallarbeiterschaft in Empfang zu nehmen sind, da dies richtet dieser Gewährsmann, daß fie Morgens um 10 Uhr plare 15 Sgr. führte der Versammlung vor, daß die Betheiligung an nicht überall bekannt ist. C. Müller. abzulegen beginnen und um 1 Uhr Frühstück machen, um werden. darauf mit dem Satz anzufangen. Um 6 Uhr halten fie Conditoren. fammlung der Bäckergesellen statt, welche zahlreich besucht dem Verein bisher eine allzu laue gewesen sei. Es müß J. Günther, Schreiner. Vermischtes. " " gegen bentid wegen BReden m Reich erungen - für 12 Exemplare 1 Th Der Arbeiterkalend gegen Wagener des ,, Social- Demokrat" dem Preis 5 Sgr., Dutzend 1 Thlr. 15 an de elegen g mit gefezent daß b W. Grii diese Gitschiner geordne Stage ar dlich f Für Hamburg. Allgemeiner deutscher Arbeiter Geschlossene Mitgliederversamml Donnerstag, den 10. März. Abends 9 in Tütge's großem Saal, Valentinsta Tagesordnung: 1) Abrechnung pro Februar. Berschiedenes. Der 3) ber tiver ite Be 2) Agita über zutret gela aligen rafe, srathes ten sämmtliche Collegen sich daran betheiligen, wenn irgend Bodenheim, 24. Februar.( Maßregelung durch ihre Vespermahlzeit und arbeiten dann durch bis 2 oder Etwas zur Verbesserung der Lage geschehen solle. Er einen Kleinmeister.) Sonntag den 21. Febr, wurde 3 Uhr Morgens, im Ganzen alfo 14-15 Stunden tägstellte darauf in Aussicht, wenn die Collegen sich nicht ich von Herrn Ronsheimer aus der Arbeit entlassen, weil lich. Der Lohn beträgt von 50-55 Cents pro 1000, besser der Bewegung anschließen würden, er und mehrere ich dreimal in der Woche auf der Polizei sein mußte weder„ Herald" zahlt am höchsten, und ein Setzer verdient seiner Freunde nicht länger im Stande wären, die Agi- gen Militärangelegenheiten. Ich hatte dem humanen 25-35 Doll. wöchentlich. Der Satz für Wochenblätter tation aufrecht zu erhalten, sondern daß der Bäcker- Ber- Meister die versäumte Arbeitszeit vergütet, indem ich auf und Bücher wird mit 45-53 Cents pro 1000 bezahlt,( Wird nur gegen Baareinsendung des Geldes ein ruhig seinem Zwecke entsprechend fortbestehen würde, 12 Rr. verzichtete, welche ich bekommen hätte, wenn ich und nicht ständige Arbeiter erhalten 20 Doll. wöchentlich. Der Kalender ist deshalb wichtig für ohne sich um die anderen Collegen weiter zu kümmern, iene drei Stunden gearbeitet hätte, aber das war dem Man rechnet in Amerika nicht nach n, sondern nach m, genossen, weil er das preußische Vereinsgesetz, bis daß dieselben selbst zur Erkenntniß ihrer schlechten Meister nicht genug. Ich sollte auch noch Sonntags so daß der amerikanische Setzer 2000 n für seine 50-55 gesetz wegen Beschlagnahme des Arbeitslohuddie R Lage gekommen feien. An der hierauf folgenden Debatte extra arbeiten. Da ich dies nicht für recht befand und Cents setzt. für die Arbeiterklasse wichtigsten Bestimmung ändern stellten sämmtliche Redner den Collegen die schlechte Lage natürlich auch nicht that, wurde ich fofort fremd". Ich-( Unglücksfall.) Auf einem Corso in Florenz werbeordnung für den Norddeutschen Bund wenn der Bäckergesellen vor und wiesen nach, daß nur auf glaube, eine solche Maßregelung, die noch dazu von einem hat sich ein Unglück zugetragen: ein armes Rind wurde Da nur noch eine geringe Anzahl von dem genannten Wege eine Verbesserung herbei geführt Kleinmeister erfolgt, der doch wahrlich keinen Grund hat, von einem hohen Maskenkarren überfahren und starb so- der zweiten Auflage vorräthig ist, jo erlus wreden könne. Es wurde alsdann ein Antrag von in die Fußtapfen der Großcapitalisten zu treten, verdient fort. Dieser selbe Karren, zu überladen für seine Stärke, schleunige Bestellung. Pfeiffer und Behnefeld gestellt:„ daß sämmtliche bekannt gemacht zu werden. Mit social- demokratischem stürzte später auf Santa Maria Novella um, wobei es Berlin. Collegen es als ihre heilige Pflicht betrachten müssen, dem Gruß mehrere Todte und Verwundete gab. Verein beizutreten, damit wir, wenn möglich, mit den ( Unglück.) Aus Elberfeld wird uns mitgetheilt, Wiener Collegen, die einen Strike beabsichtigen, Hand in daß in der Vogelsmühle bei Wülfrath die Frau eines Hand gehen können", einstimmig angenommen. Nachdem Schleifers am 3. d. M. durch die Achse des Schleifsteins noch einzelne Fragen vom Unterzeichneten beantwortet-( Der Wiener Setzerstrife) dauert jetzt zwei erfaßt und zermalmt worden ist. waren, schloß derselbe die Versammlung. Es ließen sich Wochen. Die Zeitungs- Eigenthümer find offenbar gar Kurzem in Sienn in Italien. Bei einer dort abgehalte Ein großer Unglüdsfall ereignete sich vor hierauf mehrere Collegen einzeichnen. A. Merkel. in der Klemme, sie hatten sich, der Presse" zufolge, beBerlin, 6. März.( An die Mitglieder.) Da mir reit erklärt, theilweise nachzugeben und über den am Saales und ungefähr 150 Menschen verunglückten. nen Arbeiter- Versammlung brach der Boden des vom Hauptkassirer mitgetheilt ist, daß die meisten Mit- 1. März in Kraft getretenen Tarif in einem Punkte noch gliedschaften ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen hinausgehen zu wollen; die Tarif- Kommiſſion der Ge Bürger- und Bauernfreund" erzählt: Ein Geistlicher ( Eine gelungene Strafpredigt.) find, so fordere ich hiermit auf, dies zu thun. Der Kassi- hülfen hatte darauf hin am 5. März eine allgemeine rüffelte seine Heerde von der Kanzel herab gründlich, und rer ist dieserhalb nicht im Stande gewesen, einen Kassen- Versammlung der strikenden Gehülsen zum Beifig" ein bericht zu veröffentlichen. Sollten trotz dieser Aufforde- einberufen, zu welcher auf Wunsch der Kommission auch und Petrus wird mich fragen: Hirt, was hast Du mit fagte unter Anderm:„ Wenn ich in den Himmel fomme rung einzelne Mitgliedschaften ihren Verpflichtungen nicht vier Mitglieder des Buchdrucker- Gremiums erschienen Deiner Heerde Schafe gemacht? Was soll ich dann sagen, nachkommen, so betrachte ich dieselben als ausgeschieden, waren; diese verließen jedoch bald die Versammlung, da Ihr Euch nicht führen und leiten laßt? Ich werde und ersuche, mir sämmtliches Material des Vereins wie welche darauf, durch Pester Telegramme über die Nach sagen: Ich hütete nicht Schafe, sondern Schweine!" der zuzustellen. Wenn in 14 Tagen keine Berichte ein- giebigkeit eines der dortigen Druckereibesitzer ermuthigt. Die Gemeinde soll sehr erbaut die Kirche verlassen gelaufen sind, so werde ich die Ausgeschiedenen ver- bei der Arbeitseinstellung zu verharren beschloß. öffentlichen. Die Kollegen sollten doch bald einmal ein haben. Die Allg. 3tg." bringt einen amusanten Artikel von sehen, wohin ihre Lauheit führt, und mit Muth und K. v. Thaler über den Wirrwar, der gegenwärtig im ( Ein rührender Zug.) Ein pariser Journal Energie sich an dem Verein betheiligen, damit auch wir Lager der Wiener Zeitungsredaktionen herrscht. Der regelmäßig alle Montage feine Frau, denn alle Montage eingeladen. erzählt folgende Geschichte. Ein Tagelöhner prügelte bald auf den Kampfplatz treten können; denn nur durch selbe schreibt: fam er trunken aus der Schenke. Das arme Weib liebte einmüthiges Handeln können wir unsere Lage verbessern." In was für gallige Betrachtungen man verfällt, trotzdem den Mann und gewöhnte sich allmälig an die Die Einzelnen müssen zu Grunde gehen, wenn sie nicht wenn man in seinen gewohnten Arbeiten gestört ist! wöchentliche Nation. die Masse der Kollegen hinter sich haben! Darum auf Statt uns der Freiheit zu freuen, die den meisten Jour- Mann, obwohl wie immer am Montag betrunken, schien Aber sie wurde Mutter, und der Allg. deutsch. ver. Metallarbeit des ge mich nach Kräften zu unterstützen, da sie wohl wissen wir uns tagtäglich über das verkümmerte Aussehen des ihn an einem Montag Abend:„ Warum schlägst Du mich im Lokale des Herrn Schorn, Große Bud Sonntag, den 13. März, Nachmittagamenti werden, wie schwer es ist, gerade in unserem Gewerk die eigenen Blattes, über Welt und Menfchen. In den Ne nicht mehr?" Arbeiter durch Briefe aufzurütteln.- Ferner mache ich die daktionen der großen Journale Und der Mann zeigt auf die Wiege, die kleinen müssen nach darin der Säugling schlummert, und sagt mit leiser Bevollmächtigten darauf aufmerksam, daß das Resultat ihrem eigenen naiven Geständnisse während des Strikes Stimme:„ Ich könnte das Kind aufwecken." der Wahlen des Verbandspräsidiums bis zum 9. d. M. mehr Text als sonst geben herrscht Vormittags un beim Sekretär Herrn Tölcke, Gitschinerstraße Nr. 17, ein- heimliche Stille und Dede. Keine Zeitungen rauschen, Morgen Landes in der Provinz Posen besitzt, steht( nach ( Dr. Strousberg), der bereits mehr als 22,000 schiedenes. " NB. Karten müssen vorgezeigt werden. A. Hörig, Bevollm., Dornbusch Für Oldesloe. deutscher Arbeiter Arbeiterfest und Ball Sonntag, den 13. März, Abends 7 er Les Allgemeiner im Lokale des Herrn Maad. Die Parteigenoffen der Umgegend werden fung d che od odesstra Das betomm Miefex Sef Für Cöln. ber unan 4 Berhandlu Versammlung Tagesordnung: 1) Monatliche Abrechnung. 2) Det Strife und die Verfügung des Ausschusses. Die hiesigen Mitglieder werden dringend Für Ottensen. ge geschickt sein muß, und ersuche ich deshalb, bis dahin die teine Scheeren flappern, keine Federn fratzen. Im Border ,, Pol. 31g.") wegen Ankauf's eines großen, jetzt in pol- erscheinen. Die Leser des Vereinsorgans werden Mitgliederverzeichnisse. A. Merkel, Koblankstraße Nr. 6. Allg. deutsche Holz- und Metallarbeiterschaft. in Alles natürlich nichts als ,, Der Agitator." Annoncen. Für Berlin. Allg. deutsch. Maurer- Verein. Versammlung Allgemeines idt no den. Gefa ge übe men 1 Bejetzentr britte B allex Der Bevollm Arbeiter agesordn Concert und Ball, Montag, den 14. März 1870, in Schadendorf's Salon ,, unter Mitwirkung der Liedertafel ,, Victoria" gege bag m Bieje Di guten Musikkapelle. Anfang Abends 8 Uhr, Preis á Person Karten sind dazu in allen Wirthschaften Alle Parteigenossen von Nah und Fern we lichst hierzu eingeladen. haben. Im Auftrage des Fest- Comité's: F. H Für Ottensen. Seff Einen bod 9 Allgemeine öffentliche Arbetiervers Sonnabend, den 12. März, Abends in Schadendorf's Salon. Tagesordnung: die Schatten unterdrückter Leitartikel, zu lang befundener Inng. Die ,, Pos. 3tg." freut sich dieser Erwerbungen, da machen. Feuilletons und gemeuchelter Originalforresondenzen. Ab Dr. Strousberg 10fort viele tüchtige Kräfte in die Bro und zu kommt ein Mitarbeiter, ans Gewohnheit oder vinz zicht und zur Germanisirung derselben beiträgt. der fremden Zeitungen wegen; aber er hält es nicht Schließlich fragt das Blatt, ob Dr. Strousberg nicht Berlin, 9. März.( Versammlung.) In der lange in den leeren Räumen aus, und flüchtet in lieber gleich gie ganze Provinz kaufen wolle, es sind ja gestrigen start besuchten Mitgliederversammlung unter ein Café. Erst gegen Abend wird es, wie sonst, nur 525 Quadratmeilen. Vorsitz des Herrn Renz hielt der Verbandspräsi- lebendig; die Mitarbeiter sind da, aber sie haben Reklame. dent einen Vortrag über die moderne Spekula- nicht viel zu thun. Man vertreibt sich die Zeit; jedes tion. Er zeigte zunächst, wie eine Gesellschaft, die auf Zimmer wird zum Plauderstübchen, und nebenbei v i verrichtet der Ausbeutung beruhe, naturgemäß solche Erscheinungen, man die kleinen Geschäfte des Tages. Von dem ohue wie die modernen Spekulationen sind, zu Tage fördere, hin reduzirten Texte besorgt ja die Hälfte, allen Blättern Im Interesse des Gedeihens des neuen Blattes wer führte mehrere Beispiele an, um zu zeigen, auf welche in entsetzlicher Gleichförmigkeit gemeinsam, die Interims- den die Parteigenossen dringend ersucht, ihre Abonnementsmerkwürdige Gedanken die Spekulanten kommen, um Geld Redaktion. Sie ist das unerhörteste Schauspiel in der bestellungen möglichst vor dem 15. März zu bewerkstelligen. zu machen, und erklärte dann, daß er die moderne Spe- Journalistit, und jedenfalls das merkwürdigste Ergebniß tulation und Geldmacherei an einem einzelnen Spekula- des Setzerstrikes, diese Interims- Redaktion. Sie hat tionszweig dem Eisenbahnwesen näher zeigen vereint, was sonst immer getrennt war, und die Vertreter und ihrer Natur nach darstellen wolle, wonach man erken von zehn Blättern fizzen in einem Zimmer, ohne sich nen werde, wie es zugehe, daß ein Reicher in kurzer Zeit gegenseitig zu verfolgen. Vormittags arbeiten die Dele ohne alle wirkliche Arbeit oft sein Vermögen verdoppeln könne. girten im Hause der alten", Nachmittags im Gebäude Redner erklärte nun ausführlich den Sachverhalt, indem der Neuen freien Presse". Die Interims- Redaktion ist er die verschiedenen Schwindeleien und Mittel, den Leuten also auch beweglich. Für die Aufgabe, welche sie zu erdas Geld aus der Tasche zu locken, bloslegte. Zum füllen hat, zählt sie viel zu viele Mitglieder. Das PreßSchluß zeigte Redner, wie es mit dem Eisenbahnwesen bureau der Reichskanzlei hat freilich noch weniger zu thun, von Rechtswegen gehandhabt werden sollte, wodurch das und verfügt über sechszehn oder siebenzehn Beamte, darunter jetzt geschehende Unrecht doppelt schreiend hervortrat. An einen ganzen Manipel Hofräthe; aber dafür handelt es 1) Vortrag von Herrn Grändorff II. 2) Vor- Norddeutschen Reichstag. den Vortrag knüpfte sich eine lange, fast den ganzen Abend sich dort auch um den Staatsdienst. In der Interims lesung und Besprechung der neuen Verbands- Statuten, Alle Parteigenossen werden freundlichst in Anspruch nehmende interessante Diskussion, bei der Redaktion entschloß man sich nach vier Tagen den Rath in Betreff der Verschmelzung. 3) Verschiedenes und sich außer dem Vortragenden besonders die Herren Renz. der Zehn auf die Hälfte herabzusetzen, und jeden Tag Fragekasten. Werthmann, Finn, Bethke, Schwekendick, Rudolph und nur fünf Herren zu beschäftigen. Dadurch ist die Unruhe NB. Neue Mitglieder werden an jedem Vereinsabend Blenzig betheiligteu. etwas vermindert worden und das Interimsblatt wird aufgenommen. früher fertig. Ohne heftige Debatten geht es aber auch Um zahlreiches Erscheinen ersucht W. Lange. Allg. deutsche verein. Metallarbeiterschaft. icht noch nicht ab, denn die Interessen sind doch gar zu Für Berlin. Offenbach, 5. März.( Anordnung wegen Reise- verschieden. Es ist als ob Hund und Katze aus einer Zum 1. April 1870 ist das Amt des Kassirers bei ,, Social- Demokrat" entgegen. unterstützung.) Um einem vielfach ausgesprochenen Schiffel speisen sollten man beknurrt sich gegenseitig. der hiesigen Zimmergesellen Kranken- und Sterbefaffe zu Wunsche nachzukommen und im Interesse der Ordnung, Auch für die betheiligten Blätter entstehen allerlei Uebel- besetzen. Kassenmitglieder, die darauf reflektiren, tönnen ordne ich an, daß die schon früher festgesetzte Einrichtung ände. Die beiden Fremdenblätter" zum Beispiel er die Bedingungen bei Preuß, Bartelstr. 1a einsehen, aufrecht zu erhalten ist; den Namen des Reisenden, des ich inen Morgens in Klein-, Abends in Großfolio. Die auch find dort die Meldungen bis zum 13. März c. MitOrts, wo er die letzte Unterstützung erhielt, und des Orts, Beitungen, welche kein Abendblatt haben, wie„ Morgen- tags zu bewirken. " Mittwoch, den 9. März, Abends 8 Uhr, in Wolter's Lokal vor dem Cottbuser Thor. Tagesordnung: 1) Die jetzige Arbeitslosigkeit. 2) Die Hür Harburg. le Frang pirir rentreich fi tion, bie mit wachi mur m 14 in T bei ein ten Ang Inte Fall er ber tie 9 innisch eing Be lin auf die 11 Lambe Ich empfehle mich den geehrten Parteigeno burgs und der Umgegend zur Entgegennahme stellungen auf den Agitator." Desgleichen da ein neues Quartal beginnt, Bestellungen währen birb m Motiv arum, bon en oder e en Reful be beftan F. Buchhop, Gr. Sonalitäte Druck von Ihring u. Haberlandt in Der Vorstand. Berantwortl. Redakteur u. Verleger W. Grilwel