ffcn, W Fahne» hne hälts Frciheü fohnd-l die Hac> eichen: ganz- erreicht sein, le siih« in. v erlitt Rechte omme»e schlecht zekotnnlttj sch- lln9 erscheint drei ™'ch, und zwar: Donnerstags und »»oends Abends. l)rgan der jociat-demokralischm Partei. Redaktion und Expedition: Berlin, Gitschiucrstr. 17. I»»,.-X � I,e � t-i. fx m r~....~.... l Nestelrungen werden auswärts bei allen Postämtern, in Berliu in der Expedition, sowie bei jedem soliden lenks-Nreis für Berlin incl. Bringerlohn: vicrtchahrlich 16 Sgr., monatlich 6 Sgr., einzelne Nummern � Spediteur entgegengenommen Jci b°n P°stSm:-n> in Preußen 16 Sgr., bei den außerpreußischeu Postämter m Deutschland gleich- 3llf|;tat;(i;t btr Expedition aufzugeben) werden pro viergcspaltenc Petit-Zcile mit'3 Sgr. berechnet. Arbeiter- Sgr.,(56 Kreuzer südd. Währung.) Annoncen die Zeile nur 1 Sgr. Agentur für England, die Eolonien, Amerika, China und Japan dir. � vuooiuA 8 Little-Nowport-Street, Leicester-Square. W. C. London. X :or' den en �ta 1. April hat ein neues Vierteljahrs- �kvt auf de«„Social. Demokrat" be- '�ir erfachen die Parteigenossen, welche iji� teolltn, dies sofort zu thua, damit k r�Zogerung bei der Lirferunz entsteht. Ke> Gestellungen werden auswärts bei Mliintern, in Berlin bei der Expedition, �ng �Sgr.) ..'■••'1,1' IT, und bei allen soliden D- Spediteuren gemacht.(Preis viertel dt K Politischer Theil. in G-i-'' ssc Berlin, 2. April. emift? �cuchelteS Capital"— unter dieser Itnv", j* bringt die„Staatsbürger-Zeitung" ch als �chlcuswerthcn Leitartikel, den wir zunächst ''"jfi»■rtl �vllständig wiedergeben wollen: chruat Miich liigt da» Wesen der Notenbanken darin, >en W./'JWelsachln, ja oft sogar dreifachen Bcttag c Taili� p,> welche sie an reellen Werthen(Gold ui 1,J besitzen, in Banknoten ausgeben.— �. I 5ii JP'1 a», eine solche Bank besäße an Edel' er llU Millionen Thaler, die sie in ihren Kellern Pak-''.!, na5l S gäbe aber dafür MS, so hat sie sich 66 Millionen Thaler in ein Capital von 16 Mil gemacht, ohne einen Pfennig reellen welche tX'W, 7.««£ * Istr Ts j Htuiuusi, uij.xc ci, '?.<,: vi,.„ssun3 dafür zu besitzen. l Zu'b � Millionen Banknoten, welche durch die 26 ttcS x�-bsunetall gedeckt sind, erscheinen als ein ganz '�ttüadt»IN"'chid Capital, wie es da« Edelmetall selber „.(L,) iL„bit Bank dies Edelmetall in natura au». des im Keller liegen bleibenden, An- c Pro'. rank, also reelle Banknoten,— da» ist durch- .»1� Sache. Sie ist social vollkommen mh't Millionen geschäftlich zu verwcrlhcn, du isn?. iu lassen; denn e« arbeiten alsdann Z Millionen Edelmetall. u übrigen 40 Millionen Banknoten ist das aber «ndere» Ding. Diese repräsentircu kein wirklich sondern sind mir ein vorgespiegelte» oder— rastischer sagen können,— erheuchelte» Capital; Man dies geschäftlich verwerthet, d. h. arbeiten ,. die Banken ja lhim!— so ist der dadurch eigen»» rwcrg ein social unberechtigter, um dessen Bc- ind i'( kcsammle erwerbithätige Boll in seinem wirk- und rdieast gekürzt wird. Z-stcrn von uns aufgestellte Behauptung müssen ütvas ausführlicher begründen. ' j/.rfj l�ber Grundsatz ist, daß an allen erzeugten rvtlll. Seder nur so viel Anspruch geltend machen kann, J Erzeugung derselben durch direkte oder indirekte » 8«f) A'ttage» hat.- i j' D- fünf Mann in einer Anzahl von Tagen jss«rbeitSfähigkeit ein Produkt im Werthe von erzeugt haben; und e» findet sich, daß zwei ,>. Produccnten täglich 16 Stunden, die übrigen llkkljp-u,» 8 Stunden gearbeitet haben; so hat jeder . o llt> da« Werk V« Mal so viel Zeit ein- ■.».<> ii jtilcr der letzteren drei; woraus in Gemäß« ' ij iinfachen Rechenexempels ganz von selbst folgt, '* 366 Thalern erzeugten WertheS jeder der Bto* ci4cuij«ii Jicuci wci Uli1!ii ��biiter 68Vxi Thlr., jeder der letzteren aber H�rr � � seinen reellen Verdienst zu bean . le kann eS sich auch ereignen, daß daS Werk ilt 0°-uollcndung mißräth und dadurch feinen Werth � i'htiltoti« verliert. In bititm Falle haben die dse darauf verwendete Arbeitszeit ganz oder h, üiiß theilweis eingebüßt; sie haben eben das �ogen gehabt I— ■ sich aber an der Produktion de» in Rede m l««'<-tt-s noch eine sechste Person Scthciligt haben, »e«- i/ durch gegenwärtige, so doch durch An- . x i ,, 011 früher gethaner und bis jetzt aufgesparter ltr w mit anderen Worten von Capital, welches ,°thandcnen reellen Werthen, meist in der Gestalt oder Baargcl», besteht.— Die Bctheili- . CapilalS an der Produktion de« WerkcS kann y sein: einmal kann sie darin bestehen, daß � Zum Ankauf der für das Werk Iiolhwendigen ttd ArbeitSwerkzenge verwendet wird; zum an« »uch dar,',,, daß es da» Risiko für das Werk 'Mint, indem eS den 5 Arbeitern unter allen �Mag nun daS Werk gerathen oder nicht!— .�rrdienstantheils einen festen, natürlich aber ge- gewährt, wobei die dem Capitalinhaber Miueiide Differenz zwischen jenem Verdienst« diesem Lohn die Prämie für die Uebernahaic bildet.— Au» dem Anthcile nun, den das Zen seiner Verwendung für die Herstellung des ij.") Ankauf von Rohstoffen und Arbeitswerk- durch die Lohnzahlung au dem Werthe de» / vnd an« der Risikoprämie, die dem Capital« setzt sich das zusammen, was man den g�berdienst zu nennen hat;— und um den Bc- >- ü wird naturgemäß und rechtmäßig der An- eitragr .llw»? irbeit/, tau» B holst" Jlni»3 verli» iib" Ü'uug"1! i alle« a(-'L Z'«!5 ,dt i» Arii>»" PlVtwlW t, 0 naiurgemag r « ilbtü'Ä' �"beitcr verkürzt. hieraus hervor, daß nur der Besitzer eines dpitalS, also reeller Werthe, sich an der Pro- duktio« neuer Werthe seitens der Arbeitskräfte bctheiligen kann, und also einen Autheil davon beanspruchen darf.— Mir einem bloS vorgespiegelten, erheuchelten, bloS in Bank- noten ohne Deckung durch reelle Werthe bestehenden Capiial ist man nicht im Stande, die Pflichten eines Unternehmer» zu erfüllen. Man kann in reeller Weise weder Rohstoffe und Arbeit«werkjeuge kaufen, noch den Arbeitern Lohn zahlen; und man kann nicht da» Risico tragen. Denn wenn man die« mit den ausgegebenen und auch wirklich angenommenen Banknoten thut, und da« zu schaffende Werk mißräth; so sind alle Diejenigen, welche die Bank- noten im Besitz haben, um ihre Arbeit oder ihre Werthe gebracht.— Aber auch selbst im entgegengesetzten Falle ist der An- theil de» erheuchelten TapitalS an dem producirtcn Werthe ein unberechtigter; denn es hat sich an der Arbeit nur scheinbar betheiligt, zieht also au» dem Werke einen un- berechtigten, dem Arbeiter gebührenden Verdienst, und eS läßt sich von dem Arbeiter eine Risicoprämie zahlen, ohne daß er da« Risico wirtlich trägt, verkürzt also den Ai.theil de« Arbeiter« auch um den Betrag dieser Prämie.— Auf solche Weise schädigt da« erheuchelte Capital der Banknoten ohne reelle Deckung den Verdienst der erwerbS- thäligcn Volksklasscn zu Gunsten müßiggängerischer Frei- mllnzer! Wir haben zu diesem Artikel Folgendes zu bemerken. Zunächst finden wir es erfreulich, daß ein so verbreitetes Blatt wie die„Staatsbürger-Zeituug" auf einen schreienden Mißstand in der Gesellschaft nachdrücklich aufmerksam macht. In der That— außer jener allgemeinen Ausbeutung der Ar- beitökraft durch das wirkliche Capital, worauf die ganze heutige Gesellschaft beruht, liegt in der privilegirten Banknotenausgabe noch eine beson- dere Ausbeutung der Gefammtheit vor— eine Ausbeutung durch„erheucheltes" Capital, wie der Artikel ganz treffend sagt. Es ließe sich den ken, daß die heutige Gesellschaft auf der Grund- lagc jener allgemeinen Ausbeutung fortbestände, ohne daß diese besond ere Ausbeutung hinzuträte. Wie Lassalle richtig hervorhebt, beruht jene Mög- lichkeit, mchrBanknoten auszugeben, als der Deckung eigentlich entspricht, auf den allgemeinen Verkehrs' gesetzen der heutigen Gesellschaft; es ist also eigcnt lich die Gefammtheit, die einen Anspruch auf den durch die Notenausgabe cutstchendcu Vorthcil hat; dem Staat, der die Gefammtheit vertritt, müßte derselbe zu Gute kommen, während er jetzt einzelnen Capitalisten oder einzelnen Gesellschaften von Capitalisten zu Gute kommt. ES ist also in der That außer der allgemeinen und regelmäßigen Ausbeutung, welche die Grundlage der heutigen Gesellschaft ist und daher, so lange diese be- steht und bestehen soll, allerdings nicht weg- zuschaffcn ist, hier noch eine besondere Ausbeutung vorhanden, welche allerdings, auch unte� Vor- aussctzung deS Fortbestehens der heutigen Gesellschaft, zu beseitigen wäre, worauf ohne Zweifel mit aller Macht hingewirkt werden muß. Außerdem hat uns an dem Artikel noch Fol- gcndes intcrcssirt: Der Verfasser des Artikels will nicht den Un ternehmergewinn beseitigen; er ist kein Socia- list. Er will vielmehr diesen Gewinn, der ein Theil des Capitalgewinns ist,*) beibehalten wissen. Aber die Vertreter der herrschenden Wirthschaft stel- lcn in der Regel, um den Capitalgewinn zu recht- fertigen, die falsche Behauptung voran, auch das Capital wirke zur Hcrvorbringung des neuen WertheS mit, während doch in Wirklichkeit im neuen Produkt bloß der Werth des darauf ver- wandten Capitals wieder erscheint, aller zu- sätzliche(neue) Werth aber durch Arbeit entstan- den ist. Dies meint jedenfalls auch der obige Artikel, wenn er von dem„Antheil" spricht, den „das Capital wegen seiner Verwendung für die Herstellung deS Werkes durch Ankauf von Roh- stosien u. s. w. habe"; z. B. der Werth deS Lc- derö(Rohstoffes) erscheint im Stiefel wieder; soweit der Stiefel neuen Werth hat, ist er ihm durch Arbeit zugesetzt. ES ist also wohl richtig, daß jener nur wieder erscheinende Werth zum Unter- nchmcranth eil gehört; aber es hat nichts mit dem Unternehmcrgcwinn zu thuu. Wie gesagt: die Vertreter der herrschenden Wirthschaft stellen *) Der Capitalgewinn besteht aus dem Unternehmer- gewinn und dem ZInS. den falschen Satz voran, das Capital erzeuge di- rekt Werth in der Produktion. Obiger Artikel hingegen— und dies ist es, was uns hauptsäch- lich iuterssirt— thut dies nicht, sondern der Verfasser beruft sich zur Rechtfertigung des Capitalgcwinnes, nur auf das Risiko, faßt denselben wesentlich als Risiko Prämie auf, daher er denn auch ganz folgerichtig, wie aus seineu sonstigen Schriften bekannt ist, denjenigen Theil des Capitalgcwinnes, bei dem kein Risiko ist, den Zins, verwirft und verdammt. UnS ist dies darum von Interesse, weil, wenn der Verfasser von der Anschauung aus- geht, daß nur das Risiko den Untcrnchmergewinn rechtfertigen kann, er zugeben muß, daß der Unter- nehmcrgewinn dann keine Berechtigung mehr hat, wenn das Risiko selbst wegg-fallcn ist. Die Unfern aber wissen, daß das Risiko nicht schlechthin eine Nothwendigkeit in der Produktion ist, sondern eine Nothweudigkcit nur unter den heutigen Verhältnissen, indem es lediglich der Heu- zigen Planlosigkeit der Produktion entfließt, wohingegen bei einer planmäßig organisirten, gesellschaftlich einheitlichen Produktion von Ri- siko keine Rede sein kann. Woraus die Schluß- folgerung leicht zu ziehen ist.— Rundschau. Berlin, 2. April. s�s In der Sitzung des Reichstags des Norddeutschen Bundes vom 1. April stand der Militäretat auf der Tagesordnung. Die Verhandlungen über den Militäretat werden erst im nächsten Reichstage von wirklichem Interesse sein, weil dann auch die Majorität desselben die Höhe deS Etats wieder zu bestimmen hat. Bc- kamitlich hat der Reichstag bis zum Jahre 1871 den Etat festgesetzt, so daß die jetzigen Verhand- lungen nur kleine Plänkeleien und Wortgefechte sind, die an der Sachlage selbst Nichts ändern können. Die Wahlen aber zum nächsten Reichs- tag sind um so desto wichtiger, da, wie oben ge- sagt ist, es davon abhängen wird, ob die Militär- Verwaltung solche ungeheuren Summen auch ferner- hin verschlingen soll. Wir heben aus der Sitzung einen Satz des Herrn v. Bismarck hervor, der sehr bezeichnend für die Nationalliberalcn ist:„Ich halte an den klaren Bestimmungen der Verfassung und deutele daran nicht. Dazu bin ich viel zu viel national-libcral." Man hat sich allgemein sehr gewundert über den im Reichstage ausgesprochenen Zweifel des Kriegsministcr von Roon, daß das Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund zu Stande käme. Jedenfalls war die Acußeruug unvorsichtig. Die Abschaffung der Todesstrafe und der damit ver- bundene Angriff auf das GotteSgnadcnthum wird doch noch Hauptbeweggrund der Königl. Prcußi- schen Regierung sein, das ganze Strafgesetz fallen zu lassen. Auch die„Kreuzzeitung" wendet sich gegen die Freisprechung des Prinzen Peter Bonaparte. In ihren Augen ist der Peter Bonaparte kein lcgiti- mcr Prinz, sonst würde sie sich gegen eine evcn- Welle Verurtheilung Wohl noch viel schärfer wenden. Die in Berlin erscheinenden„Militärischm Blätter" erwähnen aus Anlaß des Prozesses ge- gen Peter Bonaparte ein kürzlich erschienenes Werk desselben, in welchem er sich energisch für einen Feldzug zur Erwerbung der Rheinprovinz und Luxemburgs ausspricht. Preußen schulde Frankreich Revanche für Waterloo meint der Prinz. Aus Wien wird berichtet, daß die Abgeord- ueten aus Galizien, der Bukowina, Slovenien und Jstricn ihre Mandate zum Reichsrath niedergelegt haben. Die Czechen fehlen schon längere Zeit und ein Theil der Tiroler ist unlängst ausgeschie- den. Der Reichsrath ist dadurch gewissermaßen gesprengt. Wunderliche Erscheinungen treten aus dem� Schooße des„liberalen" österreichischen Ministe-� rium fortwährend zu Tage. Ein Wiener Blatt' ist in der Lagc, einen merkwürdigen Erlaß des Ackerbauministers vi-. Banhans veröffentlichen zu können. Derselbe lautet: Die seit einiger Zeit häufig erscheinenden Zeitung«« Nachrichten über Gegenstände, welche den inneren Dienst de« Ackcrbauministerium» betreffen, veranlassen mich, zu verordnen, daß sich sämmtliche Herren Beamte und son« stige Bedienstete diese« Ministeriums jeder Mitwirkung, sei c« durch Mittheilungeu oder auch nur durch unpaffende Aeußcrungeu über interne Vorgänge, strengsten« zu ent« hallen haben. Im entgegengesetzten Falle wäre ich, so sehr e« mir widerstrebt, gezwungen, jeden Mißbrauch deS dienstlichen Vertrauen« an dem Schuldtragendcn unter Anwendung der betreffenden Normen zu ahnden. Wien, 26. Februar 1376. Bauhans m. p. Erstaunt fragt man sich, ob man zufällig in die Zeit vor 1848 zurückgeschoben worden sei, oder ob man wirklich im Jahre 1870 lebe. Herr BanhanS kopirt übrigens den Grafen Bclcredi, der ebenfalls gegen die Oeffentlichkeit mit stram- men Erlässen eiferte, er that eS offenbar hohen Persönlichkeiten zu Liebe, wie Dr. Banhans, der eine gar merkwürdige Pflanze im Rcchtsstaate hiermit schützen will. Gegen Rom hat sich die ungarische Regierung zu einem sehr bcmerkenswerthen Schritte empor- gerafft. Vor einigen Tagen ist nämlich ein Mi- nistcrialrath aus Ofen nach Rom abgesandt wor- den, der den beim Concil weilenden ungarischen Bischöfen ein Schreiben des Gcsammtministeriums überbringt, worin denselben dringend an'S Herz gelegt wird, möglichst bald in die Heimath zurück- zukehren, um den Verhandlungen des Landtages über daS konfessionelle Gesetz beizuwohnen, da sie sich sonst die Folge« der Nichtbethciligung nur selbst zuzuschreiben hätten. Man darf gespannt sein auf das Ergebniß dieses Schrittes. Der Curie geschähe mit der Abreise der ungarischen Bischöfe allerdings ein großer Gefallen, denn mit Ausnahme von vier derselben gehört der Rest zur oppvnircndcn Minorität, die an Hayuald und Stroßmaher tüchtige Vorkämpfer verlöre. Eine Stütze findet die Curie, wie es scheint, an der Pester theologischen Facultät; dieselbe bereitet dem Vernehmen nach eine Adresse an das Concil Nor, worin die Versicherung ausgesprochen wird, daß man sich den Beschlüssen unbedingt unterwerfen werde. Da im österreichischen Reichstag fort- während ganze Fractionen, wenn eö ihnen gerade gefällt,„Strike" machen, so hat die Regierung einen Entwurf zum Wahlgesetz vorgelegt, der dieser Calamität Abhülfe verschaffen soll. Der betreffende Paragraph lautet: „Mit Zustimmung beider Häuser de« ReichSrathe» finde Ich den§ 7 des StaatSgrundgesetzc» vom 21. Decbr. 1387 über die ReichSvertretung durch nachstehende Be« stimmung zu ergänzen:„Ebenso kann der Kaiser in dem Falle, daß die Vertretung eine» Landes im ReichSrathe dadurch unvollständig wird, daß einzelne Gruppen im Landtage entweder gar nicht oder nur thcilweise vertreten sind, oder die au« einer Gruppe gewählten LandtagS-Ab« geordneten die Wahl in den Reichsrath nicht annehmen, oder die in den Reichsrath gewählten Abgeordneten ihr Mandat zurücklegen oder in Folge dauernder Verhinderung als ausgetreten zu betrachten sind, die Vornahme un« mittelbarer Wahlen durch die betreffenden Gebiete, Städte und Körperschaften anordnen. Da« Mandat der so ge- wählten Abgeordneten erlischt gleichzeitig mit jenem der übrigen vom Landtage gewählten Mitglieder." Ueber die von uns in letzter Nummer angc- deutete dem französischen Senate durch daS Ministerium Ollivicr gemachte Vorlage schreibt man jetzt das Nähere. Durch dieselbe wird die konstituirende Gewalt, die bisher dem Senat allein zustand, zerlegt: ein Theil davon geht in den Wirkungskreis der ordentlichen Gesetzgebung über und steht daher fortan dem Kaiser, dem gesctz- gebenden Körper und dem Senat zugleich zu; der andere Theil bleibt ausschließlich der VolkSabstim- mung vorbehalten. Die Volksabstimmung von 1851 stellte namentlich folgende Punkte als kon- stitutionelle Grundsätze hin: 1) ein auf zehn Jahre gewähltes, verantwortliches Staatsoberhaupt; 2) Minister, die von der exekutiven Gewalt allein ab- hängig sind; 3) einen StaatSrath, welcher die Ge- fetze vorzubereiten und vor der Kammer zu ver- treten hat; 4) eine» durch das allgemeine Stimm- recht ernannten gesetzgebenden Körper, der die Gesetze zu prüfen und zu Votiren hat, und 5) eine zweite, aus allen Berühmtheiten deS Landes zu- sammengesetzte Versammlung, die über daS Grund- gesetz und die öffentlichen Freiheiten zu wachen hat. Die Volksabstimmung 21. und 22. Novem ber 1852 veränderte Punkt 1, indem eS die Kal ferwürde wieder herstellte. Mit dieser Maßgabe bilden diese fünf Punkte fortan die Verfassung Frankreichs, an welche nur durch eine Volks- abstimmung gerührt werden kann, welche Volks abstimmung wiederum nur der Kaiser zu vcran- lassen das Recht hat. Alles Uebrige geht in daS Gebiet der Gesetzgebung über, die fortan dem Senat, dem Kaiser und dem gesetzgebenden Körper zusteht. DaS Recht, die Senatoren zu ernennen, verbleibt beim Kaiser und wird sogar noch aus- gedehnt; denn während der Senat»bisher nicht mehr als 150 Mitglieder zählen durfte, darf er jetzt die Zahl von Zweidrittcln der Mitglieder des gesetzgebenden Körpers(d. h. gegenwär tig 180) erreichen; nur darf der Kaiser nie mehr als 20 Senatoren in einem Jahre er nennen, Was, beiläufig gesagt, fast gar keine Ga rantie ist, eS sei denn, daß es der cxccutivcn Ge- Walt eine Waffe gegen allzu starke Hartnäckigkeit des Senat« in die Hand giebt. Der Artikel 33, nach welchem der Senat im Fall einer Auflösung des gesetzgebenden Körpers sechs Monate hindurch alle von dem Kaiser vorgeschlagenen Dringlichkeits- maßregeln beschließen darf, der Artikel 57, be- treffend die Ernennung der Maircs durch die Regierung, der Artikel 27, betreffend die Colo- nicn und Algerien, der Artikel 52, welcher den Gehalt der Staatsräthe auf 25,000 Francs fest- setzt, werden abgeschafft; dem gesetzgebenden Kör- per wird daS Recht, Petitionen zu empfangen, wiedergegeben. Die Kritiken der oppositionellen Presse richten sich zunächst übereinstimmend gegen daS dem Kaiser allein vorbehaltene Recht, eine Volksabstimmung zu veranlassen, sowie dagegen, daß die Verfassung in ihrer jetzigen Form als eine schlechterdings unantastbare hingestellt wird. Der„Avcnir national" fügt hinzu:„Das Kaiser- reich kann jetzt Niemandem mehr Illusion machen; im Anfang verurthciltc es mit Glanz die parla- Der Geldteufel. Novelle von Hendrik Conscience. (Fortsetzung.) Ihr betrübter Bater schüttelte den Kopf und gab sich alle mögliche Mühe, den Strom seiner Thränen in sei- nem Busen jurllckzuhalleii, so daß ihm Wangen und Lip- Pen zitterten— er faßte auf» Neue die Hand seiner Tochter und sagte in dem Tone der Verzweiflung: „Laura, meine innigst geliebte Laura, vergrößere mein Leiden nicht, Du versprachst mir gestern noch, stark und muthiz zu bleiben, Dich in da» Unglück zu fügen, um Deinen Vater vor Entehrung zu bewahren. Warum er- füllst Du Dein liebevolles Versprechen nicht? Herr Monck ist schon so sehr ausgebracht, er hat schon einmal von seiner Verheirathung mit Dir absehen wollen, um seine Rache an mir, an Deinem unglücklichen Vater, zu nch- men. Wenn Du ihn nun Angesicht» eine» Jeden durch Deinen unverhohlenen Abscheu verhöhnst und durch Dei- um Haß seinem Hochmuth blutige Wunden schlägst, was wird er thun, meinst Du?� Er wird Deine Hand zurück- «eisen.... aber dann wird Dein Vater dem Gerichte Überliefert und zur ewigen Schande vernrrhcilt." Das Gerassel einer Kutsche kam näher und das Wie- ch-rn der Pferde ließ sich draußen hören. Ein Schrecken traf zur selben Zeit Vater und Tochter, a eS mit ihm zu Ende geht, 1870 wie 1815, ob durch die fremde Coalition oder durch den Haß der Nation selbst besiegt, verurthcilt eS sich selbst und möchte zur parlamentarischen Monarchie zurückgreifen. Uns mißfällt c« nicht, daß eS, nachdem es diese Rc- gierungsform so verschrieen hatte, sich jetzt darein findet, sie anzunehmen, da es sie bald abgenützt haben wird." Auf der andern Seite erklärt die bonapartistische Opposition im„ Pays" und im „Peuple francais", daß der Senat gar nicht be- rufen sei, diese Vcrfassungsvcränderungen vorzunehmen, und daß es hierzu vielmehr eines Senatus- consults bedürfe. Die Arbeitseinstellung in Creuzot nimmt ihren Fortgang und zeigt jetzt einen bedrohlichen Charakter. Der Arbeiter Assy, welcher bekanntlich in dieser Angelegenheit eine Hauptrolle spielte, ist in Lyon verhaftet worden.— In den pariser Arbeitervierteln ist folgendes Plakat angeschlagen worden: Bürger! In Erwägung, daß dem Gesetze gemäß da» französische Volk souverän ist, erklären wir, daß, wenn bis zum nächsten l. D faktur in Irland, was 20,000 Fabrikat den 30 Auswanderung bewog. Jetzt begann Seidenfabrikation in dem Schwcstcr-Kö aber auch dagegen kam ein Verbot aus Dies entsetzliche System wurde drittch hunderte aufrechterhalten. Die nothwcndi war, daß sich die ganze Nation auf dm Lebensunterhalt durch Landbau warf, artete zur verderblichen Ueberschwcmm Die Nachrichten aus Italien laut» ungünstiger für die Regierung. Die t ist wirklich im Aufstande begriffen und clbe auch noch nicht in einer wirklichen tion auflodert, so sind doch die Anzeichen terer vorhanden. Die„Nordd. Allg. A Ich unter Andcrm aus Florenz schreiben Die Meutereien, welche an verschiedenen? Königreichs zum Ausbruch gekommen, an andl rcil-t gewesen sind, tragen nicht dazu bei, die »es Ministeriums zu einer angenehmen und— machen. E« steht fest, daß eine weit vcrz»�-trenn Mazzini persönlich angezettelte Verschwörung � wie tlA* Dw../* w;- O"_____ v-., tTVitttUfl' � lich den Zweck verfolgte, die Treue der Trul?. chütlcrn und durch verschiedene, unter Th-'-.'„ Militärpersonen zu Wege gebrachte Putsche in» ff."»den zu lassen, daß die republikanische Partei«s �»Uög Armee auf Anhang oder selbst thätige U'j Lppgfl zählen könne. Die Mazzinisten halteu namens stan» für günstig, daß in Folge der projectir� � 1 P" der Offiziere»J["J und Die Begebw«»l Dan ifun h, Exc «tn zi der 3 Da lkuhne >»burg ents Trups ! ä, Not! schreit sclte s-l et n»e Z lsche: -S Js t Noi „Ja, da« sagt Ihr wohl," bemerkte eine! Ihr würdet schon Viele« lhun, um Euer einer Kutsche fahren zu können." „Habt Ihr gcsch'n," fragte eine alte eine Katzenaugen funkeln? ES ist ein Kcrl,� einem Busche nicht gern allein begegnen o viel Geld haben, al» er will; eS steckt eins' unter seinem gestickten Hemde, da« behaupte�» Die schwarze LiSbc'h flüsterte ihrer Gcsäbrt� „Nun wird die Braut kommen, Thre»!� hinten weit in dem Park die vier Herren � gelaufen kommen! Nach diesen hat eben der ausgeschaut." „Da ist sie! da ist siel" riefen mit ei»'� Frauen und Mädchen, sich mit Gewalt um drängend. Die schwarze Lisbeth, welcher dir Sknda kommen waren, streckte ihre beiden nervig» f und drängte diejenigen, welche ihr die AuSfffl� mit einem einzigen Stoß bei Seile und Oefinung, um in den Hof sehen zu können. „Ach wie schön! ach wie schön!" riefln� schaucrinnc«.„Seht einmal, Nichts als gleicht Unsrer lieben Frau in der Kirche, die den Einem davon geblendet. Wie viel hat sie wohl an ihrem Leib hängen; Ihr ihre Brust stehe in Flammen. Himmel, ist da« schön.... auö dem Wege, ans � tn G ist sie."...z I 0nb( Die neugierigen Mädchen wurden fW?! Herr R wall von vier Männern von eigenlhllmlilffl)tn_ welche roh und dreist waren, gleich al»»'jj j,'. � da« Recht hätten, an dieser Stelle zu fl1,)' Us, d einandcrgedrängt. Die barschen Männer(lS;°ag, m aus die Klagen und Vorwllrse der MädchfiV ih� g da« offene Thor, und zwar in dem Augenb» � �, Braut mit ihrer Gesellschaft in Begriff' stav» L,?uci elben herauszutreten. zu Einer der vier Männer ging gerade«"L d«rQ tigam zu und sagte ihm Etwa« ins Ohr.'»i bleicher als der Tod und hielt sich an! Mannes fest, der ihm wahrscheinlich eine(OT z. richl gebracht hatte; aber dieser führte ihn �)"boch Schritte bei Seite und flüsterte ihm eintlss in's Ohr. Kemenaer zitterte vor Ueberraschung.. zum Himmel oiif, als hoffe sie noch, daß® werde. Alle Zuschauer, sowohl die Mäd� Thorr, als die Begleiter de« Bräutigam« ragend an. ranz d.-» J"'" ttfll,-Oer s] Monck wendet: hrem Bater mit sich um und sagte einer tödtlichen Aufing' so dic«mal nich�uulcrdrückcn konnte Mühe gab:', Unk „Es geschieht mir etwa« Wunderliche«, � begreifen kann. Ich muß in aller Eile Ms' n ßth j.," irgend wohin geh'n. Seid darum aber NM zl c« ist Nicht«, man hat mich verleumdet,.z"»l Worte werde ich mich rcchlfcrligcn, wartet � �'»IlZ n!g, eine Viertelstunde höchsten», ich leh� wieder zurück.".nfi lj,. Bei diesen Worten folgte er dem Unb"-� A). z ließ ihn in einen Wagen steigen und setzte? t,l tcn« zwei seiner Gefährten neben ihn und 9''}' Lr'Rt Kutscher einen Befehl ne■ Peitsche, der Wagen und war schon aus.....- ,,, Einer von den Zuschauern sich von der llit' holt halle..< t.t,n8'' Nun lieber Himmel, der Geldtcnfel L( p oirj z ngniß", rief die schwarze LiSbclch ,■ Jjr. e flog Dieser gab d» j) g;', w, wie ein Pfeil tz!'Jeid dem Gesicht- �<44� Gcfängniß", rief die schwarz That ein Gesicht, welche« gut genug ist, zu hängen. Wie ein Heller doch rollen�, t Her „Freue Dich noch nicht, mäßige Dich- � � naer mit fieberhafter Hast zu Laura," ,(i. — bewußtlosen Läch'l»�" t! von einem gewissen bewußtlosen Uacp"" „ES waren GerichtSdiener, wa», i � ftg, deuten? Geh' hinein, verhalte Dich l,.,. Eck« will wissen, was vorgeht, ich werde ihl»' �>> �tte, kundigen, zurückkehren. Geh' hinein, 5aft-llttr Indem er dieses sagte, eilte er nach" tz �t'g öffnete ihn und rief dem Kutscher zu: Ht\.t')>stc> „In vollem Trabe nach bände!"(FoUfi uni ;!."n auf jrn» "ter.S unb kliche» Zeiche- ag. 3' reiben! iM dir Madonna und zündet davor geweihte Für manche Ortschaften ist der Äuiseppe der d-n ganz einfach der wiedererstandene Joseph de» Hament«� Nothstand in Rußland ist im Steigen 'ü- Die in Wilna und Umgegend in der in 3000 arbeitslos auf den Beginn der dn harrenden Arbeiter leiden Roth und Epcessc zu verüben, weShalb mobile »en zur Erhaltung der Ordnung bis zum bcr Bahnbau-Arbeiten die Gegend durch Da diese Colonnen an mehreren Stellen itluhnen-Petersburger Bahn zwischen Kowno °burg gesehen worden, so ist die irrige ! entstanden, als ziehe man in Litthaucn i laullüH Truppenmaffcn zusammen.— Die AuS »it BttHng ärmerer Judenfamilien dauern fort. Aothstand und überall Soldatenmasscn ilchrciten der Letzteren gegen die Arbeiter. selten ist von der skandinavischen sel etwas zu berichten. Doch liegt gegcm tine Nachricht von Jutercffe vor. DaS sche Volksblatt", welches die Idee des 'd Islands an Norwegen fJsland ist mit «Norwegen an Dänemark gekommen und Trennung beider Kronen bei der letzteren *0 wiederholt und immer stärker verfochten »eucrdingS, gereizt durch die Widersprüche finden Bemerkungen der Kopenhagcner irtei'� Ausgesprochene Verbindung mit der iSlän 'S' Opposition getreten und greift Dänemark oj�'iii'� lssten Ausdrücken an, Island noch mehr jicrc v/G? Und Norwegen mehr geneigt zu machen. wglbwrjt Dänemark Schuld, daß es auf Island Mä°W�°litätS-, wie daS FrciheitSPrinzip vcr» ZuverlM'�wie es in Schleswig gethan habe, daß ihcn Volk durch Dänemarks Schuld herab sei in Besitz und Erwerb, sowie in fitt �ehung, indem Müssiggang und Trunk ' sehr verbreitet seien; es behauptet, daß Norwegen allein gerettet werden könne, es Norwegens Pflicht„im Namen der n Politik" sei, sich deS verlassenen Bru V8 anzunehmen, wenn eS auch sämmt- °Nkn Freundschaft aufopfere. Nordamerika wird gemeldet:„Mit '>tt des Frühjahrs droht wie gewöhnlich ''"uerkricg. General Sheridan berichtet, anc L» wr Li alte �__________ �_____________ i Ä'iWk C'ne fu�ch', bei der nur zu kt eiittF».' die Weißen oder die Indianer ge- .up« sollen. Die Weißen sind keines- zcsSbrf'Mldfrei und tragen zu diesen Zuständen nrcli die Indianer bei, sie brechen die !» dcr�ß g. schamlos, daß General Stanley aus 4 tr,ch'«t, er könne nicht mehr mit den t verhandeln, denn diese hielten ihm � IL,,1'0/' daß das Abkommen von 1867 Im•" �s�dk. Im Wyoming-Territo- m1— /'"gedrungen, trotz aller Abmah- Militärbehörden, um Minen aufzu- sn Kansas sind die Osagcn sehr gegen dler erbittert, welche ihr Land in Besitz Während sie auf die Jagd ausgehen, wo- Jagdgrllnde immer mehr beengt wer- 8 dies ist zwar die unausbleibliche Folge chrcitenden Kultur, allein die Indianer Vn Grund, gegen neue Vorschläge auf Sln -rviz" luMz a»d nen. ief-«/ ls D" t, di- i S" Zhr u» � i sta»d .thtii«!°"dercr Distrikte mißtrauisch zu sein, Ä11'1». Versprechungen so schlecht cingehal- » h,. Der Minister fürs Innere dringt i« 1°�' daß die Indianer davon verständigt per � wo höhere politische Rücksichten vor- >genbl>� Verträge beseitigt werden müssen, >hncn nur vorschlagen solle, alle ihre : zu ernähren und ihre Kinder zum �"äS1 �£vnzubildcn; die Kosten würden jeden- a bel«� �'r'uger sein, als die eines Indianer- ie\ilx: z ex' Präsident wünscht, daß, wenn ein chVM�ch ausbrechen sollte, die Regierung linig ���cbuld trifft." Z.Ä Vereins-Theil. ms t' Allg. deutsch, Arbeiter-Lereiu.) .Hamburg geht UNS nachstehendes Tele- Hamburg, 2. April, 9 Uhr 12 Min. .. Und Volksdemonstration großartig. ,�Useild Menschen. Zwei Musikchöre. die ganze Stadt. Versammlung so daß abwechselnd im Saal und zum tz.�uz nach der Straße gesprochen wer- l'_ Hörig. Ii' 20. März.(Versammlung.) Am letzten •Wk wir hier eine öffentliche Arbeitervcrsamm- P'Nl der Bevollmächtigte T. Eck» dieselbe wurde Herr H. Mc>> erring ziiiii Bor- «rzeichneter zum Schristführer gewählt. Herr i au» Bremen sprach über die Entwicklung Landes und da» Programm, de» Allg. deutsch. �«ns in eingehender Weise. Aedner bemerk.e am D»nncrstag vorher in Bremen bei einem „t)r. Gröning iiber die Lehre Lassalle'» an« " Und gegen ihn aufgetreten sei. Desgleichen i,;; Henneberg den Vortrag de» Herrn Pa- �"'»eO'f&i*? au« Gravenburg über die sociale Frage. ' Dll' Aufforderung sich in die Listen de» Allg. iniiS Vereins einzuzeichnen, kamen Mehrere ' G iraten nicht auf und nachdem der Bevoll- ab-k-Ä, etzt-'"s t ga b d-a eil � ver°>p. . Ueb-"' 23. März fand eine Versammlung der Mitglieder de» Allg. deutsch. Arbeiter- Verein» und der Gewerkschaften statt, in der HerrZiclowSky au» Berlin über die Thä tigkeit de« Norddeutschen Reichttag» sprach und die von cei. 1500 Personen besucht war. E« wurde folgende Re- solution gefaßt:„Die heutige Versammlung spricht ihre Mißbilligung gegen sämmtlichc Abgeordnete de« Nord deutschen Reichllage» au», die gegen den Antrag Dr. v. Schweitzer'» waren, der dahin ging, die ganze Vorlag in Betreff der Zuchtbausarbeit gedruckt an jede» Mitglied de» Reichstage» zu verabfolgen. Die Versammlung er« klärt ferner, immer fest zu der Führung Dr.v. Schweitzer'« zu halten, da er und seine Parteigenossen die Einzigen sind, die c« ehrlich mit dem Arbeiterstande meinen." Nach de» Herr Knöllner über die hiesigen Arbeit»einstellun gen gesprochen hatte, sowie auf Antrag de» Herrn Tuchen eine Vereinkangelegenheit erledigt war, erfolgte Schluß. Fr. Braun, Bevollmächtigter der Schuhmacher. Wciskirchen, 30. März.('Versammlung!). Am vergangenen Sonntag fand eine Volksversammlung statt, sie wurde um 4 Uhr eröffnet. Als Redner traten aus die Herren Tanz von Obertshausen, Hauflein und vi» berger von Offenbach, Pyroth von Obertshausen. Sämmtliche Redner geißelten die heutige Produktion«- weise, und den Militärismu« unter allgemeinem Beifall. Unsere Mitbliederschaft nimmt guten Fortgang. Mit social-demokratischem Gruße Bischofs, Bevollmächtigter. Au« Oldesloe wird nn» von Herrn Vollmann be richtet, daß dort ein Fest in höchst sinniger Weise gefeiert sei. Au» dem von Herrn Krause verfaßten Prolog, den wir seiner Länge halber nicht zum Abdruck bringen können, heben wir die beiden Schleppverse hervor: So wollen wir un« freuen Und jubeln aus froher Brust; Wir sind uns gleich den Leuen. In unserer Kraft bewußt. Die Kraft, die Alle« schaffet, Wir haben sie allein; Laßt un» sie frisch gebrauchen Leicht werden wir dann Sieger sein. Darauf hielt Herr Hartmann au« Hamburg die Festrede, in welcher er über die Arbeiterbewegung sprach und großen Beifall crndtete. Ein Mitglied aus Lübeck brachte die Grüße der dortigen Parteigenossen. Ein ftöh« sicher Tanz beschloß da» schöne Fest. AuS Buckau berichtet Herr Schlette über eine Ver- sammlung in Magdeburg am 19. März, in welcher die „Ehrlichen" eine Schuhmachcrgewerkschaft Ihrer Fraktion bilden, d. h. die Arbeiter zersplittern wollten und zu diesem Zweck ein Mitglied ihre» Leipziger Generalver- «altungsrath» ein neunzehnjährige» Bürschchen, verschrie« ben hatten. Die Unfern hatten jedoch die gewaltige Ma« jorität, so daß die Herren Zielowskq aus Berlin und Bolle au« Buckau den Borsitz erhielten. Beide wider- legten nachdrücklich die Schmähungen de» kaum den Win- dein entwachsenen Gcneral»erwallung«rath« und seiner Getreuen, auch die Herren Drehmel, Schwartzstein und Böttge sprachen kräftig für die Arbeitcrsache. Die Versammlung schloß mit glänzendem Siege der Lassalleaner. — In einer Volksversammlung in Buckau sprach Herr Ziel»w«ky über die Rcichstagsverhandlungen. An der Debatte betheiligtcn sich die Herren, Bolle, Drehmel, Fender, Böttge und Schwartzstein. Von Herrn Schlette wurde folgende von der Versammlung einstim- mig angenommene Resolution eingebracht:„Die heutige Versammlung erklärt sich, nachdem der Referent über die Thätigkeit des Reichstags genügend Aufklärung gegeben, mit der am 13. dss. in Berlin angenommenen Resolution ganz einverstanden.— Herr Friedrich Keller an« Buckau berichtet ferner:„Sonntag, den 20. März, hielten wir für die Ortschaften Salbke, Westerhllßen und Fermersleben in Salbke eine öffentliche Arbeiterver- lammlung ab. Auf der Tagesordnung stand: Die heutige Arbeiterbewegung. Die Versammlung war von etwa 500 Personen besucht, worunter sich auch einige der Mohren- Partei angehörige, befanden. Herr ZielowSky wurde erster, Drehmel zweiter Vorsitzender. Nachdem Herr ZielowSky einen Vortrag gehalten, verlangten die Mit- glieder der Mohrenparteidas Wort. Doch welch Unglück! Ehe sie eS erhielten, wurde der Antrag angenommen, daß der Vorsitzende Jedem, der sich erdreiste, erwiesene V erdä cht i- g un gen und Verläumdungen vorzubringen, sofort das Wort entziehen solle. Jammernd erklärte zwar einer»er Möhren,» aß er und seineFrcunde.sich ja durch nichts Anderes vertheipigen könnten, aber die Bersamm- lung gab keinen Pardon. Die Versammlung verlies in der größten Ruhe. Beim Schluß erfolgten Hoch« auf Dr. v. Schweitzer den Allg. deutsch. Arb.-Verein, die Ge werkschaften und zahlreiche Einzeichnungen. Auch wurde folgende Resolution fast einstimmig angenommen:„Die heutige Bersommlnng spricht ihre Mißbilligung gegen fast sämmtliche Vertreter de« Norddeutschen Reichstags aus, die in Betreff der ZuchthanSarbeit gegen den Antrag des Herrn Dr. v. Schweitzer gestimmt haben, der dahin ging, da» ganze hierzu eingebrachte Material drucken zu lassen und den Abgeordneten zu übergeben. Die Versammlung ersieht hierau«, daß e« jene Herren nicht ehrlich mit den Fragen meinen, welche die Arbeitcrsache berühren, und erklärt darum, daß daS Vorgehen de» Dr. v. Schweitzer allein für die Arbeitersache ersprießlich ist." Die Resolution war gestellt von den Herren Sciffert, Hoffmann, Stcgcner und Friedrich Keller." Ihren Verpflichtungen gegen die Vercinskasse für Fe brnar sind noch nachgekommen die Mitglieder zu Oldcn bürg und Rendsburg. Der Vereins- und Verbands-Sekrctär Tölcke ist bc- hilf« Uebersiedelung seiner Familie auf einige Tage nach Westfalen gereist und bitler die Parteigenossen für die ersten Tage der nächsten Woche um stiachsicht wegen der Besorgung der Sekretariats. Geschäfte. Ein Beweis dafür, daß diePartei inmäch tigem Aufschwung begriffen ist, liegt in der über- raschcnd erfreulichen Thatsache, daß der„Agitator" bereit« etwas über 8000 Abonnenten hat, was darauf schließen läßt, daß derselbe noch im ersten Quartal die Zahl von zehn bis zwölf Tausend Abonnenten erreichen wird, und daß gleichzeitig der„Social-Demokrat," nicht etwa, wie vielfach befürchtet wurde, abgenommen, sondern im Gegcntheil um ungefähr 700 Abonnenten zugenommen hat. � eolS�t t> Abonnement der Parteiorgane "V l)'11! 1 W05 d,> Versammlung unter dem Ge- wir, daß ai'' nen zu der l. W. Mei Mörz.(Versammlung.) ! 5«..'"»matseißaife. Hoffen wir, daß auch die !« immer mehr Vertrauen zu der Lehre .>-.»ii.. 5 gewinnen. C. W. Meyer. ""»ank rfl- 29. März.(Versammlung.) Am Verliands-Theil. (Für den Allg. deutsch. Arbeiterschaft»-Verb and.) Allg. dtutsche dcreilligte Metallardcitcrschaft. Clausthal, 20. März.(Allgemeiner Bericht.) Großes Elend herrscht hier unter den Arbeitern. Auch hier hat der Arbeiter unter großem Druck zu leiden und noch dazu ist eS nicht das Großcapital, sondern die Heu- tigc StaatsgewaltS selbst, die seine Arbeiizkrast aus- nutzt. Wir Bcrgschmicdcgesellen hier am Harze zu Elans- thal und Zellerfeld und Umgegend befindeu uns nämlich in sehr gedrückter Lage, trotzdem mau unsere Arbeit durch auS nicht entbehren kann: wir müssen im Taglohn ebenso streng arbeiten wie im Accord, und dabei erhalten wir nur einen Tagelohn von 20 Sgr. für stramme Arbeit von Morgens 4 Uhr bis Abends 4 Uhr. Aber nicht genug damit, man will un« auch noch diesen gerin- gen Lohn noch kürzen, man will nn« vom 1. April an durchaus nicht mehr im Taglohn arbeiten lassen, sondern zu einem ganz ungenügenden Accordsatz Bor Kurzem noch hatte man un« eine Stunde länger ar< beitcn lassen— es war uns versprochen, wir sollten einen Groschen Vergütung bekommen für die Uebcrstunde— aber vergeben« warteten wir auf den Groschen mehr. Al« wir den Bergrath daran erinnerten, wurde uns ganz einfach zur Antwort gegeben, e» wäre keine Ueberstunde, sondern die Arbeitszeit bestände jetzt aus 13 Stunden, heute aber kommt man uns mit einem Accord, den wir alle unterschreiben sollen. Dieser Accord ist so gestellt, daß wir dabei noch nicht den bisherigen Tagelohn erar- beiten können. Gleichwohl werden wir unbedingt ge- zwungen ihn anznnchme», wenn wir nicht die Arbeit einstellen wollen. Ist es nun nicht unerhört, daß wir gerade für den Staat in einer Weise arbeiten müssen, daß unsere Familie in Roth und Elend umkommt? Soll auch der Staat die Arbeiter behandeln wie ein auSbeu- teudcr Capitalist? Wir denken, daß jenen armen Arbeitern die ihre Arbeitskraft für den Staat opfern nicht ein Lohn zu Theil werden darf, bei dem sie und ihre Familien zu Grunde gehen, indirekt zum Tode vcr- urtheill werden! Mit social-demokratischem Gruß und Handschlag, im Auftrage mehrerer Schmiedegesellcn Franz Wintzer. Au« Hamburg wird uns eine Fabrikordnung mitge- theilt, die sich den von uns bereits mitgetheilten Muster- Fabrikordnungen würdig an die Seite stellt, und gewiß kaum von dem Reglement einer Strafcompaznie über troffen wird. Die betreffende FabrikordWing in der Ge- wehrfabrik, von Lange u. Gehrcken« in Ottensen ein geführt, lautet: § 1. Die Arbeitszeit beginnt um 6 Uhr Morgen« und endet um 7 Uhr Abend». FrühstückSzrit ist von 8 bi« 8'/- Uhr, Mittag von 12 bis lV» Uhr, Vesper von 4 bis 4'/» Uhr. Am Sonnabend dauert die Arbeit bis 0 Uhr Abend». s 2. Jeder Arbeiter hat sich zur bestimmten Zeit pünktlich einzustellen; nach erfolgtem Läuten und Anlassen der Maschine hat der Heizer die Pforte zu schließen, und wird jedem Späterkommenden V« Tag seine« Lohnes ab gezogen, im Wiederholungsfall hat der Betreffende seine Entlossnng zu gewärtigen. § 3. Während der VeSperzcit darf kein Arbeiter die Fabrik verlassen. Z 4. Wer sich Frühstück oder Mittagbrod bringen läßt, hat solche« an der Pforte in Empfang zu nehmen, ein Betreten der Fabrikräume von'Seiten der Bringenden wird durchaus nicht gestattet. § 5. Vor erfolgtem Läuten darf Niemand mit seiner Arbeit aufhören, wer sich wasehen oder ankleiden will, hat solche« nachher zu besorgen. Die Meister sind strengstens angewiesen, jeden sofort zu entlassen, der diesen Para graphcn übertritt. § 6. Der Heizer ist angewiesen, da« Betreten d«Z Maschinen- und Kesselhauses nicht zu gestatten. ß 7. Der Besuch Seiten» nicht in der Fabrik Au gestellter ist mir nach eingeholter Erlanbniß zulässig. § 8. Jedem in der Fabrik beschäftigten oder neu eingetretenen Arbeiter wird eine Summe bi» zur Höhe seine« Lohne« einbchaltcn, die demselben bei seiner Eilt lassnng ausbezahlt wird, sobald er sein Werkzeug richtig abgeliefert hat. § 9. So lange Jemand in Arbeit steht, kann der selbe diesen Betrag nicht verlangen. Vorsehüffe werden von der GcschäflSkosse nicht geleistet. Z 10. Jeder Arbeiter hat seinem Meister unvorzüg lich Folge zu leisten und sich nur an diesen zu wenden Anliegen, welche mit Umgehung der Meister im Eomtoir gemacht werden, finden keine Berücksichtigung. § 11. Fall« ein Arbeiter sich Morgens zur Arbeit einfindet und im Laufe de« Tages fortgeht, hat er dem Meister davon Anzeige zu welchen, daß er V» resp. V« °d-r 3U Tag fehlen wird. Wer die Anzeige unterläßt' verfällt in eine Strafe von 8 Schill. Wer weniger al« V-i Tag fehlt, muß sich gefallen lassen, daß von seinem Lohne ein voller V« Tag gekürzt wird. s 12. Da« Rauchen während der Arbeit ist nicht erlaubt, ebenfalls ist Singen und Pfeifen nicht zulässig. § 13. Das Verlassen des Platzes während der Ar beitszeit ist durchaus verboten, und erfolgt sofortige Ent lassung ohne Ansehen der Person, wenn Jemand beim Uebersteigen oder Beschädigen der Einfriedigung betroffen wird. § 14. Jeder Arbeiter, gleichviel, ob in Wochenlohn oder Accord, muß jedes durch seine Schuld verdorbene Stück zum ÄostenpreiS ersetzen und wird ihm der betreff sende Betrag von seinem Guthaben gekürzt. 8 15. Wer in Accord arbeitet, erhält nur Zahlung für solche Arbeit, welche von dem betreffenden Meister als tadellos angenommen ist.F § 16. Wer seine Entlassing wünscht, hat solche« dem Meister bis spätestens Sonnabends Mittags onzu- zeigen. Ein Arbeiter, welcher seine Entlassung im Laufe der Woche wünscht, kann seinen Schein erhalten, die rück- ständigen Gelder brauchen jedoch von der Kasse erst am darauf folgenden Tag gezahlt zu werden. Neuulüuster, 29. März.(Zur Beachtung.) Ich verlege meine Wohnung zum 1. April. E« wird dann Waßbeckerstraße No. 13k. die Rciscunterstützung für Me< tallarbeiter Mitlag» von 12— 1 Uhr und Abend« nach 7 Uhr verabreicht. Fr. Brandt, Bevollmächtigter. Allg. deutsche dereiu. Menufakturarbeiterschaft. Braildcubiirg, 30. März.(StrikeS.) In unserer Arbeiterschaft scheint der Kampf mit dem Kapital in aller Heftigkeit zu entbrennen, denn überall will das Geld« protzcnthum dem Arbeiter noch von dem Wenigen nehmen, wovon er kümmerlich sein Leben fristet. Nur zu, Ihr Herren, desto eher wird der Arbeiter zur Erkenntniß kam nun. In Altoia verlangte man eine kleine Aufbessc rnng de» Lohnes und humanere Behandlung, e» wurde von den Fabrikanten hartnäckig verweigert. Dahingegen will man in Brandenburg und Elberfeld den kargen Lohn de» Aebeiter« noch verringern. Die« können und dürfen wir Arbeiter nimmer zugeben, denn wozu wäre dann unsere Vereinigung, wenn wir unsere Collegcn der Willkür de» GeldprotzenthumS preisgeben wollten. In Brandenburg will der liberale Fabrikant E. Krause den Lohn um 1 Sgr. 3 Pf. pro Haspel wieder verein- gern, wa« im vor Jahre errungen worden war, ebenso mußten in Elberfeld in der mechanischen Fabrik von R. E. Wolf 120 Weber und Weberinnen die Arbeit wegen Lohnabzug niederlegen. Von überall hört man nur das Eine, beim Verlassen der Fabriken:„Der Hunger wird sie schon wieder zurückführen." Daß die« nicht geschehe, icgt nur an uns. Eollegen allerort», unsere kämpfenden Brüder sind nicht allein mit Rath, sondern auch mit der Thal in ihrem Kampfe zu unterstützen, damit nicht das Kapital einen leichten Sieg über sie erringe. Sammelt deshalb in Euren Kreisen, und wenn eS da« kleinste Schcrflein ist; die Gelder sendet dann so schnell wie mög- lich an nachstehende Adressen: I. Lösfler, Altona. Bürger« straße Nr. 103, W. Wüsten, Elberfeld, Karnavstr. Nr. 9 und W. Knöllner, Brandenburg, Steinstraße Nr. 23.— Den Bevollmächtigten theile ich mit, daß bis zum 7. April die Abrechnungen für das erste Quartal an den Haupt- kafsirer H. Plinke in Linden bei Hannover, Fortunastr. 14 gesandt werden müssen. Bestätigt ist der Bevollmäch- tigte für Berlin Herr Bruno Scholz.— Thür jetzt Jeder seine Schuldigkeit, und halte den Zuzug von Arbeitskräften nach den genannten Orten fern. Mit social-demo- kralischem Gruß W. Knöllner. Allg. deutsch. Gewerkschaft der Schueider, Kürschuer und Kappcumacher. Greiz, 1. April.(Arbeitseinstellung.) Allen Fachgenossen theilen wir mit, daß bei un« in Greiz eiu Strike ausgebrochen ist. Ich glaube, daß ein jeder Par- teigenoffc welcher Greiz kennt, unser Vorhaben billigen wird. Bei den jetzigen Produktionspreisen und bei dem geringen Lohn ist nicht mehr rechtschaffen durchzukommen; wir find deshalb fest entschlossen auszuharren, bis wir den Sieg errungen haben. Wir sind zwar unserer Sache gewiß, wenn der Zuzug soviel wie möglich abgehalten und uns mit etwas Unterstützung ausgeholfen wird. Die Meister werden sich uissrrer Forderung nicht gleich unterWersen, darum heißt es: Einig sein! und da« sind wir. Dringend bitte ich alle Fachgenvffcn, uns nach Kräften zu unterstützen, wir werden in gleiehcn Fällen auch unser Möglichste« thun. Noch ist zu bemerken, daß sieh unser Vereinslokal auf der Schneiderherberge bei Herrn Wagner befindet. Etwaige Beiträge wolle man senden an Unterzeichneten nach dem Vereinslokal. Mit social« demokratischem Gruß und Handschlag Traugott Nitzschc, Bevollmächtigter. Mannheim, 30. März.(Strike.) Eollegen! Dl« in Autsicht gestellte Arbeitseinstellung ist jetzt von Seiten der Arbeitgeber zur Wahrheil gemacht, da sie unsere ge- rechten Forderungen zurückgewiesen haben und uns nur mit einem sogenannten Gnadengeschenk befriedigen wollten; überhaupt unser geschlossenes Auftreten nicht anerkannten und nur ein Jeder mit seinen Leuten unterhandeln wollte. — Wir haben auch hier wieder zur Genüge kennen gelernt, wie hartherzig und unerbittlich das Capital ist, wenn der Arbeiter sein gutes Recht verlangt. Eollegen und Parteigenossen. Wir stehen fest und müssen siegen, jedoch thut Hülfe noth. Ohne Euch wird e« un» schwer werden, auf die Länge zu striken. Vor Zuzug wird ge- warnt. Etwaige Geldsendungen wolle man an Herr» Herrmann, I-itr. S. 3, Nr. 6. adressiren. Im Austrage: Carl Kanz. Allg. deutsch. Zimmerer- un» Maurer-Bereiu. Breslau, 23. März.(Versammlung.) Auf DlenS- tag den 22. März war eine öffentliche Versammlung der Zimmerer und Maurer, sowie deren verwandte Gewerk« schaftcn im Vereinslokal einberufen, welche auch recht zahlreich besucht war. Den Vorsitz führte Herr Hell- mann, Stellvertreter wurde Herr Schumacher und Herr Qualin« Schriftführer. Nach Konstitnirung de« Bureau« nahm Herr Schumacher da« Wort und be- leuchtete im Allgemeinen den Zweck der heutigen Ver- sammlung und wicö daraus hin, daß unter den heutigen Zcitverhältnissen dringend geboten sei. sich zusammen zu schaarcn, um dem Hunger und dem Elende des arbeiten- den Volke« Abhilfe zu thun. Seine Rede wurde mit großem Beifall begrüßt. Hieraus erhielt Herr Wurlitzer da« Wort, über die Zünfte und ihren Verfall. Dann be- sprach Herr Hellmann die Erfolge, welehc schon durch Strikes in Betreff der Maurer und Zimmerer erzielt worden sind. Nachdem noch mehrere Redner, unter ihnen nochmal« die Herren Schumacher und Wurlitzer gesproehen, endete die Versammlung in der schönsten Weise. Prozeß Pierre Bonaparte. In der Sitzung vom 25. März begannen nach eini- gen unwcsentliehen Zeugenaussagen die Reden der Advo- taten. Zunächst sprach Floguet alö Auwalt der Fa« milie Victor Noir's. Derselbe machte etwa folgende Ausführungen:„Ich fordere Gerechtigkeit; ich will be« weisen, daß der Angeklagte an der Person Victor Noir'« ein Verbrechen begangen hat, welche« nicht« rechtfertigen, noch abschwächen kann, daß er ein gemeiner Mörder ge- wesen ist. Da« Princip, welche« ich anrufe, ist da« der Gleichheit vor dem Gesetz, welchem die Franzosen von ganzer Seele ergeben sind, wenn sie es gleich in der Praxis leider nicht immer respcktircn. Wenn im Palast Rue d'Auteuil Nr. 59 ein gewöhnlicher Bürger gewohnt hätte, der keinen glänzenden Namen trägt, wenn in seinem Hause um 2 Uhr ein Mensch getödtct und ein anderer von zwei Kugeln getroffen worden wäre, glauben Sie, daß dieser Bürger hätte ruhig biö 6 Uhr Abends in seiner Wohnung bleiben können, ohne daß die Justiz die geringsten Erhebungen gepflogen hätte? Der Prinz blieb gleichwohl bi« 6 Uhr frei, er konnte telegraphiren, seine Freunde herbeirufen, die Mittel zu seiner Verthiidigung sammeln. Ein Polizeiagent, dann der Sekretär eines Polizeikommiffär« kommen herbei, ohne irgend etwas fest- zustellen oder den muthmaßliehen Mörder zu ergreifen. Um 4 Uhr kommt der Polizeikommiffär Terrien selbst und verhört den Prinzen, ohne auch nur ein Protokoll aufzunehmen; um 5'/» Uhr kommt ein anderer Polizei« kommiffär, und auch er läßt den Angeklagten aus sein Wort frei in seiner Behausung. Erst nach 0 Uhr wird der Angeklagte in die Concicrgcrie gebracht. Wenn e« sich sonst um einen Mord oder inuthmaßlichcn Mord handelt, bleibt der Angeklagte isolirt, bis die erste Beweis- aufnähme geschlossen ist. Er aber empfängt noch am selben Abend seine Frcukldc und Tags darauf alle Welt, bis auf die Korsen, welche eigen« deshalb ihre Garnison verlassen. Unter diesen Umständen wurde die Untersuchung geführt! Der Angeklagte blieb im beständigen Verkehr mit seinen Freunden, die ihm den Beweis ihrer Hinge- bung nicht schuldig blieben. Sein Vertheidigungssystem kommt bald zum Vorschein. Es handelt sich darum, zu beweisen, daß nicht er einen Hinterhalt gelegt hat, son- dein daß er im Gegcntheil das Opfer einer Verschwörung gegen seine Person gewesen ist, und nun werden heroisch- komische Anstrengungen gemacht, um die sonderbarsten Zeugnisse um dieses System zu gruppiren. Einige dieser Zeugnisse wurden als allzu lächerlich wieder fallen ge« lassen, aber die Absicht blieb nur allzu deutlich sichtbar. Redner geht dann auf die Sache selbst ein und gelangt schließlich zu dem Auftritt von Auteuil. Er kann weder zugeben, daß der Angeklagte sich in dem Zustande der Nothwehr befunden habe oder provocirt worden wäre. Daß einer von den beiden Besuchern bewaffnet war, dürfe der Angeklagte doch am allerwenigsten als eineDrohung be- zeichnen. In ihrer Haltung sei aber nicht« Herausforderndes gewesen: sie hielten nach dem Zeugnisse de» Dienstmädchens Gillet sclbsi ihre Hüte in der Hand und wenn es wahr wäre, daß Fonvielle seine Pistole auf den Prinzen anlegte, so hätte dieserdock sicher auf Fonvielle und nicht auf den wehrlosen Victor Noir geschossen." Angckl.:„Und wenn e« ihrer ech«zig gewesen wären, so hätte ich doch immer zuerst auf denjenigen geschossen, welcher mich insultirte."(Bewegung.) mh,«her darum nicht minder widergesetzlich gehandelt." Redner sucht dann die Darstellung des Prinzen und die Geschichte von der Ohrseige die ihm Victor Noir gegeben hätte, zu entkräften, indem er ihre innere Unwahrschcin« lichkeit nachweist. Er habe sich, schließt er, geflissentlich jeder politischen Anspielung enthalten. Nach einer Pause erhält Laurier als zweiter Advokat der Civilpartei da« Wort. Er vergleicht das Haus des Prinzen mit dem der BorgiaS und wird deshalb von dem Präsidenten mit den Worten unterbrochen:„Mäßigen Sie Ihre Sprache und insultiren Sie nicht den Angeklagten. Sie wissen, wie jähzornig er ist." Laurier:„Ich halte mich an meine Beweisführung. Der Herr Präsident erkennt also selbst die gewaltthätige Natur de« Prinzen an; der Angc� klagte ist ebenso heftig und wild als Victor Noir sanft mlllhig und gut war. Für wen� streitet also die Vcr> muthung, daß er beschimpft, daß er geschlagen hätte? Schon die von dem Angeklagten eingestandenen Worte: „Ich schlage mich mit Rochesort, aber nicht mit seinen Handlangern" beweisen, was er für eine Vorstellung von den Zeugen in einem Duell hat und daß er und er allein der provocirendc Theil gewesen ist. Die Aussagen der Entlastungszeugen erinnern an da» Phänomen der klopfcw den Tische und sind nicht« als Altweibergeschwätz; in«be< sondere gilt die« von der Aussage de» Zeugen Morel, eine« Charlatan«, der sich mit der Fabrikation von Haar- färbemitteln beschäftigt. Der sieht die Spur einer unge- heuren Ohrfeige; dann kommt Dr. Pincl und sieht bei- nahe gar nicht«; dann kommt Herr v. Caffagnoc und sieht wieder ungeheure Spuren und heute ist die Ohrfeige gar;u einem Faustschlag geworden. Nicht minder sind die Zeugen, welche von Fonvülle gehört haben wollen, daß"»er Prinz eine Ohrfeige erhalte» hätte, voller Wider- spräche. Um so beredter sprechen dagegen die stummen Zeugen, der Paletot Fonvielle's. die Handschuhe und der Hut Victor Noir'S. Sie rufen Peter vonaparte zu: Du bist c«, der Victor ermordet hat!" Angekl.(mit er- sticktcr Stimme):„Da» lügen Sic." Laurier schließt: „Ich weiß nicht, wie da» Urtheil lauten wird; aber da« weiß ich, daß dieser arme Knabe von dem Volk, dessen Sohn er war, bereit« gerichtet ist. Am Tage seines Leichinbegängnisse« geleitete ihn eine„Faction", welches 200, MO Menschen heißt, nach seiner l:ytkn Wohnung; LM.MO Gewissen, 200,000 Geschworene haben über ihn zu Recht gesessen und er, der wahrlich nicht nach Ruhm geizte, sondern höchsten« nach einem chrcnwerthen Ruf, er hat durch da« Urtheil der Demokratie die Unsterblichkeit de» Märtyrers errungen. Ein andere», nicht minder hei- liges Urtheil wurde über leinen Gegner verhängt; ihm, dem Mörder, wurde die Unsterblichkeit der Schande zu Theil." Diese Worte begleitete der Redner mit einer auf den Angeklagten hinweisenden Bewegung. Der Prinz erhebt sich und ruft Laurier mit unbc'chrciblicher Wulh dig jWorte zu:„Embryo eine» Demagogen!" Präs. (erzürnt zu Laurier):„Sie beschimpfen den Angeklagten. Noch einmal, ich kann da» nicht dulden. So lange die Jury nicht ihr Urtheil gesprochen hat, haben Sie nicht da« Recht, ihn in dieser Weise zu behandeln." Laurier: „Ich aber urtheile über ihn; er ist ein Mörder." Präs.: „Warten Sie da» Urtheil der Geschworenen ab!"— Die Verweise de« Präsidenten werden von der Zuhörerschaft, in welcher die Freunde de« Prinzen überwiegend stark vertrete» sind, mit stürmischem Beifall ausgenommen. Floquet wendet sich um und ruft:„Ruhig, Ihr Korsen! Unter unbeschreiblichem Tumult wird die Sitzung aufge« hoben. Die Sitzung am 26. März begann mit der Anklage deS Staatsanwalt« Grandperret. Diese Anklagerede ist da» Schwächste, was sich denken läßt, mau kann sagen, eher Verthcidigung als Anschuldigung de» Prinzen. Der Staatsanwalt deutet in der parteilichsten Weife für den Angeklagten auf die Angriffe hin, deren Gegenstand der selbe in der Presse gewesen. Redner schildert nun als Vorboten de« Prozesses heftige, von beiden Seiten über triebene ZeitungS-Polemike», als handelnde Personen zwei Journalisten der extremen Partei und einen Prinzen; er wiederholt, zur That selbst übergehend, die beiden ver schiedcncn Aussagen de» Angeklagten und Fonviclle'».„Die Zweifel," sagt er,„welche man gegen die Angaben des Angeklagten äußerte, müssen nicht die geringsten der Qua len gewesen sein, welche er bisher cmpfnndcn hat. Wa« v. Fonvielle betrifft, so wird e» an Ihnen sein, zu bcur theilen, ob er unparteiisch gewesen ist oder ob er nicht die verdächtige Haltung eine» politischen Gegner» gezeigt hat, ob namentlich der Mann, der an dieser Stelle selbst so strafbare Drohungen fallen ließ, ein unverdächtiger Zeng> genannt werden kann. Wa» die Herausforderung Ärouffer's betrifft, so muß man sich fragen, obe« diesem wirllich anf eine Genuglhuung durch die Waffen, oder nicht vielmehr auf einen Skandal ankam, der seiner Partei zum Borthcil ausschlagen sollte. Jedenfalls kam seine H-railSforderung sehr spät. Eine Theil der Schuld an dem Tode Viktor Noir'» scheint mir jene Partei zu tragen, welche ihn nach Auteuil schickte jene injuriösc Partie, die Alle» beschimpft und deren gis tige Angriffe eine mißliche Gefahr für unser Land dar stellen.(Stürmischer Beifall der Anhänger de» Prinzen.) Die Aussage des Prinzen scheint nn« viel Bestand; haben, gleichwohl kann sie seine Schnldbarkcit nicht um stoßen. Wenn Viktor Noir zuerst von dem Prinzen gc schlagen worden wäre, wie man glauben zu machen sucht, so wäre er ohne Zweifel sofort auf den Prinzen losge sprungcn und hätte nicht gewartet, daß di-fer zurückwich, um auf ihn zu zielen. Die Leiche Viktor Noir« ist auf werksam untersucht worden, und man fand an ihr keine Spur eine» Schlages, während man an dem Prinzen im Gcgcathcil die Spur einer Ohrfeige constatirt hat." Der Staatsanwalt verweilte dann lange bei den Auifagen der Zeugen, welche von Fonvielle gehört haben wollen, daß der Prinz eine tüchtige Ohrieige empfangen hätte „Fonvielle", sagt er,„welcher.dem Pnnzcn gegenüber nicht einmal Geistesgegenwart genug gehabt hätte, um sich seiner Waffe zu bedienen, fand auf der Straße sein- Kaltblütig keit wieder, um die Erzählung de» Hergänge« in einem seiner Sache günstigen Sinne zu erzählen". Dilsc"abson sonderliche Anklagerede schließt dann, natürlich blo« um den Schein zu wahren, mit der Aufforderung, die Gc schworenen möchten den Angeklagten verurtheilen. Die beiden Bertheidigcr des Prinzen erhalten dann da» Wort. Ihre Reden sind jedoch gänzlich ohne Bedeutung. Die Sitzung vom 27. März brachte die Entscheidung. Auf die Frage de« Präsidenten ob der Angeklagte noch etwa« anzuführen habe, erhob sich der Letztere, zog au» der Rocktasche ein Papier, und verlas von demselben eine Ansprache. Pierre Bonaparte erklärt in Bezug auf die Demonstration beim Begräbniß Noir« u. A. Folgende«: „Man bat gesagt, d«ß 200,000 Menschen ein Urtheil gegen mich g-sprochc» hätten. Zunächst glaube ich, daß von dieser Ziffer viel abzuhandeln wäre; c» war bat Urtheil der Straße, da» einzige, welche» Herr Laurier anerkennt. Nnu denn, ich erkläre, daß von diesen, 200,000 Individuen, wenn jhrc Zahl wirklich so groß war, neun Zehntel nur als Neugierige erschienen sind. Ich lobe übri- gens diese Neugierigen nicht, die nur gekomincn sind, um das Gedränge zu vermehren; aber die Bevölkerung selbst hat zu viel gesunden Sinn, als daß dem nicht so sein sollte." Di- Debatten werden geschlossen und der Prist» dent zieht in einem etwa eine Stunde dauernden Vortrage xm mtiuuu uU■ � ch»»»........' teicn de» Anklägers und der Verthcidiger. Um 1 Uhr 35 Min. zieht sich die Jury in da« Berathungtzimmer zurück; um 2 Uhr 50 Minuten kommt sie aus demselben wieder hervor. Tiefes Schweigen im Saale. Präsl dent warnt n»ch einmal die Anweseuden vor jeder Knnd g-buvg. Der Obmann der Geschworenen, Hr. Rcgnauld, (Departement de la Eorreze), verkündet mit starker Stimme, daß da« Urtheil der Jury auf die beiden ihr vorgelegten Fragen verneinend laute. Der Angeklagte wird vorgeführt, da» Urtheil wird ihm mitgetheilt und er scheint im ersten Augenblick die ganze Tragweite desselben nicht zu begreifen. Nachdem ihm endlich ein Lieht aus- gegangen, blickt er triumphircnd um sich. Präsident erklärt dann, der Angeklagte sei freigesprochen.— Der Anwalt der Familie Noir beantragt jetzt für die- selbe einen Schadenersatz von 100,000 Francs. Dagegen erhebe ich Widerspruch, ruft der Prinz, aber ich gebe 20,000 Franc» für die Armen von Tour«. Vor Allem will ich fort von hier, um aus die Injurien undDrohmv gen zu antworten. Der Dertheidiger Leroux bittet um Aufhebung der Sitzung, damit er einen Civitanwalt für den Angeklagten annehmen könne. Diesem Antrag wird Folge gegeben. Um JO/r Uhr wird die Sitzung wieder aufgenommen und der Eivllanwalt des Prinzen, Solo- mann, erklärt, daß sein Client jeden Schadenersatz ab lehne und nur den Armen von Tour» 20,000 Francs geben wolle. Staatsanwalt Bergogniä führtau», daß der Prinz, wenn auch nicht für schuldig erklärt, doch im' merhin für den gewaltsamen Tod Victor Noir'» verantwortlich bleibe. Der Gerichtshof zieht sich zurück. End lich wird vom Präsidenten das Erkcnntniß verkündet, welches auf Grund der nicht bestrittenen materiellen That 'ache, daß der Prinz Victor gctödtet hat, den Ersteren zu einem Schadenersatz von 25,000 Franc» für Herrn und Frau Salmon, die Familie Noir aber in die Kosten de» Prozesse» mit Regreßrecht gegen den Prinzen vev urthcilt. Da» Utzterc ist eine Form; in Wahrheit wer- den durch dieses Urtheil die Kosten, welche stch, wie man sagt, auf nicht weniger als 110,000 Francs belaufen sollen, dem Prinzen zur Last gelegt. vermischtes. (Die Wahlen zum Norddeutschen Reichstag) rnden nicht, wie vielfach geglaubt wird, schon im Som mer, sondern erst im Spätherbst statt. � *(Die Cigarrcnardeitcr) indlrBrnuzlow'schenFa brikzuBerlinhäben einen Beweis ihres Eifer«fürdieArbeiler> acht gegeben, indem sie unmitlclbar nach dem Bekannt werden der Nachricht, daß der Norddeutsche Reichstag da« Material über die Z u ch t h a u» a r b e i t aus Sparsam- k-itSgründeu nicht drucken lassen wolle, eine Sammlung unter sich veranstalteten und da» Ergebniß derselben der Expediton de«„Soc.-Dem." als Beitrag zu den Druck- kosten zustellten sür den Fall, daß die Partei da» Material drucken lassen wolle. Es muß indessen abgewartet wer- den, ob auch die vom Reichstag ernannte Kommission, in welcher auch die Abgeordneten unserer Partei erscheinen werden, nm Einfluß auf die Entschließungen auszuüben. doch noch den größereu Theil des Materials drucken läßt nach der Entscheidung der Kommission läßt sich dann weiter sehen, wa» zu lhun ist. *(Reichthum und Elend.)„Ein Ball im Hotel Strousbcrg", so meldet die„Tribüne",„der kürzlich statt and, wird zu den glänzendsten Zauberfcstcn der Saison gezählt. Gegen 500 Personen bewegten sich durch die glänzenden Räume; die magisch beleuchteten Garteniälc mit dem Rcichlhum ihrer Orangerien und seltensten Gc «ächse der tropischen Zone, mit ihren Fontänen und Ca«. cadcn sollen einen feenhaften Eindruck gemacht haben. Da«, wie sich denken läßt, äußerst opulente Büffet zierte ein mächtige» anS Zucker gearbeitetes Castcll, ein wahr hafte» Kunstwerk. Der Champagner floß buchstäblich in Strömen, man fabelte von—— 800 consumirten Flaschen. Unter Anderem ergötzte man sich in einzelnen Gruppen daran, den Chainpogiicr in große Gläser zu gießen und zeitweise mit Goldfischen zu bevölkern welche man den Bassin« entführte. In den glänzenden Touren de» CotillonS spielten riesige Knall-BonbonS eine Rolle, welche zierlichen Geschenken sür die Damen als Enveloppen dienten. In der Gesellschaft waren Offiziere aller Grade und Waffen, Hofcavalierc, ReichSboten, aber im Ganzen wenig Industrielle bemerkt worden; unter den Damen trugen die zahlreichen Töchter Albion» den Preis »er Schönheit davon. Wirth und Wirthin waren mit vielgeprieseucr LiebenSwürdigklit bemüht, ihren Gästen den Aufenthalt behaglich zu machen."— Der Champagner floß— die Betrunkenheit scheint eine so große gewesen zu sein, daß man eine widerliche Thierquälcrcr Scenc setzte und die armen Fischlein au« ihrem Element« in ein fpirituöseS Getränk versetzte. Die Arbeiter aber auf allen Stroußbcrg'schcn Wirken sind au«gebculct worden und werden fortwährend ausgebeutet.— Und wäh rcnd der Reichthum in Berlin feine Prunkerischen Feste in höchster Wollust feiert, liegt die Armuth buchstäblich auf den Straßen, davon konnte jich Jeder leicht über zeugen an den Tagen»es 31. März und de» 1. April. Der Hunger und die WohnungSnvth auf dir einen Seite. der Ucberfluß, die Wollust, die Grausamkeit auf der an dern. O ihr glückseligen, gescllschasilichen Zustände! -(Hungertyphus.) Die ojfizicllcn Lcichenbcschauer In England,' deren Amt schon an und für sich kein gerade heitere« ist, schicken sich auf obrigkeitlichen Befehl an, ein ganz besonder» traurige» Geschäft zu verrichten, Statistiken über alle Sterbcfällc in Folge von Hungertyphus zu sammeln, welche ihnen während der letzte» Jahre unter die Augen gekommen sind, und zu ermitteln, ob die Per storbenen sich in jedem einzelnen Falle um Unterstützung an die Pforrbchörden gewendet haben, und mit welchem Erfolge. So schreiben die Bourgeois-Zeitungen. blickt au» diesen Zeilen das Bedauern heraus, daß über banpt„ein so besonder» traurige» Geschäft verrichtet wird lieber wär c« den Bourgcoisfeeleu, wenn das Elend nicht io nackt, so zahlenmäßig aufgedeckt würde. Vor Hungei sterben? Wenn früher ein«ocialist da» Wort aussprach so nannte man ihn einen exaltirten Träumer oder einen lügnerischen Anfrcizer— jetzt, aber da die Wissenschaft. da die Statistik sich mit so genauer Sicherheit dafür ausspricht, daß jährlich Tausende von Arbeitern des di rcklen Hungertodes sterben, jetzt kann man»n» nicht mehr Lügner nennen, jetzt schweigt man nur zu solcher Gewiß- beit oder bedauert solche unerquickliche Wissenschaft.— Wir bemerken hierzu noch, daß jeder Socialist weiß, daß hunderttausende ven Arbeitern„langsam verhungern daö heiß!: daß sie bei weitem nicht das Lebensalter er- reichen, welches sie bei ausreichendem Unterhalte erlangen würden. —(Eine Frage für die Eisenbahnkönige.) Die „StaatSb. Ztg." schreibt: Fast noch niemal» sind iv viele, schnell auscinandcrfalgendc Unglücksfälle der nämlichen Kategorie vorgekommen, wie jetzt, wo beinahe in jeder Woche ans einem hiesigen Bahnhofe ein armer Eisenbahn- arbcilcr beim Rangiren eine« Zuges„aus eigener Unvor- stchtigkcit"(so behaupten die Verwaltungen) zwischen die Puffer zweier Bahnwagen gerälh, um einen mehr oder minder qualvollen Tod zu finden und damit eine schon bei Lebzeiten de» VatcrS nur kümmerlich dnrchgebrachte daß die Direktion der Familie de« armen Verunglückten au« dem reichen Dividendenfonds der im Nicht»thun schwel- genden Aktionäre eine kleine Pension zahlen sollte, da» wäre doch zu viel verlangt! Die Eiscnbahndircklioncn sind überhaupt keine Freunde solcher Arbeilerpensionen. Lassen sie sich doch häufig sofort A-verse von Lokomotivführern und anderen Beamten unterschreiben, nach denen diese auf die ihnen gesetzlich zustehenden Entschädigungsansprüche ür den Fall unverschuldeter, im Dienste erfolgter Bcr- krüppelung ausdrücklich verzichten;— wie sollten sie' dazu kommen, freiwillig Entschädigungen an oft nicht einmal est angestellte Lohnarbeiter zu zahlen, die„durch eigene Unvorsichtigkeit" zu Schaden kommen!— Diese» traurige Berhältniß aber sollte denn doch nicht nur jedem Men- chcnfreunde, sondern ganz besonder» den gesetzgebenden Faktoren die Frage ans Herz legen, ob sich nicht wenig ten« die in der mangelhafter Vorkehrung zum Anhängen der Wagen liegende Nölhigung zu der famosen, den Eisen bahndirektionen so bequemen, für die armen Arbeiter so gefährlichen„eigenen Unvorsichtigkeit" beseitigen ließe. Jeder Techniker wird zugestehen, daß dir Mittel hierzu sehr nahe liegen. Jetzt muß der Arbeiter mit höchster Lebensgefahr zwischen die rollenden Wagen treten oder ich über die Puffer beugen, um den an einer Kette hän genden Haken de« einen Wagen« in die Oese de» anderen inzuwcrfcn. Eine einfache Hebelvorrichtung aber dürfte möglich machen, daß fernerhin die Haken beim Aw prallen der Puffer von selber einschlagen»der von der Seite oder voni Verdeck au» ein- und ausgehängt werden, so daß das gefährliche Zwischentrctcn zwischen Wagen und luffcr dann gänzlich aufhören und damit manches Meir chenleben erhalten werden dürfte. Freilich würde damit den Aktionären ein schwere» Opfer, vielleicht ein halbe« oder gar ein ganze« Proccnt Dividendenvcrlust für die Kosten zener Einrichtung auferlegt werden, und es fragt ich, ob man diesem Opfer gegenüber nicht»n maßgebeu der Stelle doch lieber nach wir vor jährlich ein p«ar Dntzend Arbeiterfamilien an der lebensgefährlichen„Un Vorsichtigkeit" ihre» Ernährer» zu Grunde gehen läßt. —(Die Arbeitseinstellung der Tuchmacher) in Firste hat jetzt einen Umfang angenommen, der kaum erwarten war. Die Fabrikanten haben als Erwiderung auf die Forderungen der Arbeiter sämmtlichen Tuchmachern. die irgend einem Arbeitervereine angehören, gekündigt. Ungefähr 300 Tuchmacher haben die Stadt bereits ver lassen. —(Zu Tode geprügelt.) In einem bei Meschede in Westfalen gelegenen Dorfe hat-in Mann s-iiie Frau mittel» eine» Ochsenziemers buchstäblich zu Tode geprügelt. An dem Leichnam sollen 72 Wunden gezählt worden sein. Al» Entschuldigung seiner That hat der übrigens übel berüchtigte Mensch ausgesagt, er habe seine Frau nur gc prügelt, um sie zu bessern, doch wäre dieselbe lieber ge lorden, al« sich zu bessern. >—(Metzelei.) Au« Texa« wird gemeldet, daß die Comanche-Jndianer 40 weiße Familien massakrirt habe« �—(2000 Schneider b r o d l o».) Sin schwerer Schlag hat die Stadt Preßburg getroffen, indem dort und in der Umgebung der Stadl 2000 Arbeiter brodlo» geworden sind. Die Ursache hiervon ist folgende: Al« in Prcßburg der Honved-Obcrkominandanl Erzherzog Joseph vor acht Tagen auf der Inspektionsreise sich befand, nahm er auch die dortige Honvcd-Monturtkommission in Augen chein. Derselbe sprach seine Mißbilligung darüber au«, daß die Behörde, welche die Licferungaverträge derart geschlossen habe, daß die betreffenden Monturcn nur in Ungarn angefertigt werden, die meisten Monturstllcke au« Böhmen bezog. In Folge dessen drang der Erzherzog ans die strengste Erfüllung der kontraktlich eingegangenen Verpflichtungen und befahl, daß die Kommission unser züglich weiter nach Ungarn hinein verlegt werden solle und zwar nach Ofen, damit c« einerseit« nicht möglich ist, so leicht die Waare aus anderen Ländern fertig zu beziehen, andererscil«, daß die betreffende Kommission unter der Aufsicht des Honvcd-Oberkommandanlen stehe Und in der Thal wurde de» Tag« darauf nach der Ab reise de» Honved-Lbcrkommandantcn Alle» zusammew gepackt und nach Ofen cxpedirt, und die Preßburger Schneider, welche an« allen Ländern de» Reiche» in Folge dieser langjährig vorauszusehenden Beschäftigung sich dort ansiedelten, sind somit jetzt brodlo«. Preßburg erleidet speziell dadurch einen großen Schaden. —(Auswanderung.) Die diesjährige Autwandr rnng nach Amerika scheint nach alledem, was sich seit dem Eintritt de» Frühjahr« davon hat wahrnehmen lassen ungewöhnlich große Dimensionen anzunehmen. Nachdem am DinStag ca. 150 Auswanderer Berlin passirt hatten. traf am Mittwoch ein größerer Au«wandercrtrupp von etwa 1100 Personen dort ein und wurde noch au dem selben Tage mittelst Extrazugcs nach Bremen befördert. Diese Europamüdcn gchürten größlenthei« der ländlichen Bevölkerung bcr östlichen Provinzen an. —(Eine eigenthümlichc Geschichte), die einen Beweis sür den Leichtsinn inanchcr Eheschließung abgeben soll, erzählt da»„Fremd. Bl.": Ein berliner Handschuh- macher bewarb sich nm die Hand eine» nicht nnbegüterten Mädchen» aus Magdeburg; er gab vor, daß er Buch Halter in einem bedeutenden Geschäfte sei und-in reich licheS Einkommen habe und erhielt in Folge dessen auch das Jawort, sowie die Zustimmung der Eltern. Vor etw» einem halben Jahre fand die Hochzeit statt: daö junge Paar bezog in Berlin eine Wodnung. Regel mäßig begab stch sowobl früh, wie Nachmittag» der jnngc Ehemann in da» Comlvir»nd verrichtete pünktlich seine ArbeitSstlmden; am Schlüsse des Quartals brachte et zwar kein Geld nach Hause, dagegen versicherte er, daß der Prinzipal ihm sein Salair gutgeschrieben habe.— In der vergangenen Woche vermißte die junge Frau ihre Schmucksachen; cinen Diebstahl vermuihend, machte ste Anzeige auf dem Polizei-Bureau. Der Revier-Licutenant Herr von SMtterhcim ließ es sich angelegen sein, selb »ie nöthigen Recherchen aiiznstell-n, wobei er als gewiegter Criminalist bald ermittelte, daß der eigene Ehemann der Bestohlenen, der die ganze Zeit über gar keine Stellung gehabt, feine Comtoirstundeii vielmehr In verschiedenen Kneipen abgehalten hatte, selbst der Dieb gewesen war und den Schmuck versetzt hatte, um da« Bureau auch ferner regelmäßig besuchen zu können. Der betrogenen Frau blieb unter diesen Umständen nicht» weiter übrig al« mit ihren Wirthschafl»sachen in ihr elterliches Hau« nach Magdeburg zurückzukehren, wa» sie am Montag auch gelhan hat. —(Von einer Maschine zermalmt.) In der Schlichtstube der Maschinenweberei deS Fabrikbesitzers J. Wien in Bubenc bei Prag wurde am 28. d. M. die 21 Jahre alte Weberin Anna Holcc von der Welle rück wärt« an den Kleidern erfaßt, mehrmal umgedreht und als schrecklich verstümmelte Leiche zu Boden geschlendert Die Kleider»aren vom Körper abgerissen worden(und hatten sich an der Welle fcstgcwunden.— Wiederum ein blutiger Zeuge von der traurigen gegenwärtigen Prodnk- IlonSw-lsc und den elenden gesellschestliche« Verhältnissen überhaupt. —(Thcat erbrand.) Da« Alexandra- Theater in Glasgow ist�in letzter Freitags Nacht, ungefähr eine Stunde nach Schluß der Vorstellung, völlig niedergebrannt. Ter angerichtete Schaden wird auf ungefähr 6000 Pfd. Sterling geschätzt. N. in Berlin. Unser Blatt,..... wie der Annoncentheil, stehen nur der Partei ügung. Die uns zugesandte, eine Versammln»; ende Annonce deS Thicrarztr» Urban, ist ulsgenommeii worden. Unsere Partei kann nicht ame Sache mit einem Manne machen, dessen Gesinnung allbekannt ist.— Herr Urban o Sommer 1818 bekanntlich u. A. eifrig dafür, aus Berlin im März entfernte Militär dahin ren falle. Herr Alois Franke in Ober-Roßbach bi berg wird ersucht, hierher mitzulhcilen, welches Z gemeint ist, deren et vier giebt. Annoncengedühren(Monat März), in Eilbn berechnet: Altona: Allg. d. Arb.-B.(20.) Schneider(J garrenarbeirer(8.) Präsidemen-Wahl(22.)—' Allg. d. Arb.-V.(80.) Zimmerer(73.) Mauv: Metall- u. Holzard.(29.) Schuster(41.) Cigoniü (9.)— Breslau: Allg. d. Arb.-V.(13.) M» Zimmerer(12.)— Barmen: Allg. d. Arb. Hand- u. Fabrikarbeiter(14.) Manufakiurarb Bayenthal: Allg. d. Arb.-V.(10.)— Lölin arbeitet(14.)— Dllren: Allg. d. Arb.-� Elberfeld: Allg. d. Arb.-B.(64.) Präsident-� Manufaklurarb.(7.)— Glückstadt: Allg. (9.)— Hamburg: Allg. d. Arb.-V.(91.). Zimmerer(116.) Mctallarb.(51.) Holzarb.-W' der(21.) Schuhmacher(18.)— Hagen: Allil D.(14.)— Hannover: Allg. d. Arb.-B.(�' deshcim:«llg. d. Arb.-V.(14.)— Jtzeh°-t Arb.-V.(10.)— Lüneburg: Metallarbii»: Lorenzhaufcn: AUg. d. Arb.-V.(lO.)— SW (19.)— M-iderich: Allg. d. Arb.-V.(9.)-� Allg. d. Arb.-V.(18.)— Ottensen: Allg.-- (34.)— Wismar: Schneider(11.)., Die Gebühren müssen bis spätesten» de:® I. entrichtet werden. g Wegen der Annoncen wird, wie folgt, versi- kßjx � 1) Keine Privatperson,»er et auch sei, kaio tQ w.i dit annonciren. Jede Annonce muß baar de:- den; erfolgt baare Zahlung nicht, so kann d1! Mkl nicht aufgenommen werden. 2) Die Bevollmächtigten de« Allg. deutsch iiiltefl Verein» und der Gewerkschaften, als solche, Ankündigen von Versammlungen) können annonciren. Am Ende de« Monats wird im' j,:(11« bekannt gemacht, wie viel jede Mitgliedschaft hat. Di-jenigen, welche bi» zum 10. de« ihren Betrag eingeschickt haben, werde» � macht und können in Zukunft nicht mehr annonciren. Letztere Bestimmung wird sor� s größten Strenge aufrecht erhalten werden. W» dit mißbraucht, hat sich die Folgen selbst z«!� Bei den fortwährenden Gcldopfe� da» Fortbestehen de«„Soc.-Dem." noch ge� bi müsse», ist e« durchau» näihig, daß in( strengste Ordnung herrsche; daher muß trcff de« Annoncenwescu» stattfinden. sowohl Äunoncen. Für öcrlin. Allgemei«er deutscher Arbeiter Die gewöhnliche Mitgliederversammlung � Woche ausfallen, weil das Versammlung«!" benutzt wird. E- Ä 1 Für Lertiil. Allg. deutsch. Zimmerer-L� Versammlung Mintag,»c» 4. April,«de»d» � in Baabe'» Lokal, Große Frankfn� Tagesordnung:, 1) Diskussion über die jetzigen Wohn»»-�! 2) Diskusston über die Verschmelzung-> schieden-» und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. gl Um zahlreichen Besuch ersucht Für Lerlin. Gewerkschaft der Holz. u. Manufal'' V e r s a m in l u n g Nontag, den 4. April,«den«» »a /3s X\ i» f or tf r. bei Herrn Schulz, Ncandcrflv � 1) Vortrag de« Herrn Finn, Di«tuist°� angelegenheit.— 3) Abrechnung der cinp� schaften. Neue Mitglieder werden aufgcnomme»- Um zahlreiche» Erscheinen wird ersucht F. Werlhmanii. W. Schwekendic-� Für Lerlin. Allg. deutsch. Schuhmachers Geschlossene Mitgliedervcrsa»', z, Montag, de» 4. April, Aden»» Mittclstr. 57(zur guten Ou-m-', Tagesordnung: zs Wahl eines Bevollmächtigten.— Kaßt-' � Innere VcrcinSangelegcnhcilen..,, Die Quittungsbllchcr müssen vorgczi!g Ich ersuche dringend, alle Mitglieder *ti Sil Für Lamburs. Allg. deutsch. Maurer- Geschlossene Mitgliedervers«�*! Dienstag, de« 5. April, Abend» in Tlltge's Etablissement, BaleatU Tagesordnung: � Wichtige V-reinSangelegcnheiten.— r' E»»erden siimvttliche NiigiicSrr Dnnglichkrit der Sache vcgen, zu rr!« • 1 Nock " fel( "ftimn ?.Z-it NB. Die aus Freitag, den 1. Apmff ji � U14| QVvliUij, Util T, 4 gliederversammlung der Zimmerer aus�< dil h det Montag, den 4. April, Abends 9 mererherberge statt. Tagesordnung! Abrechnungen.— Innere BcreinSass»�: 23flter,5fV Für Hamburg � Nochmals werden die Parteigenosse,� si-llungcn, welche pränumerando zu be»f zu machen, damit dieselben die Blatter �� erhalten. Tie Restanten bitte ich, zu � gen werden für den„Social-Demolroi fortwährend entgegengenommen. Juliu» Teichmaun, N-uir Sohl 8. 2 T- " bes "« ei > fo i lyt ic , Nc Sla v". n. C|fc ' iu sc !>, Druck von Jhrinz u. Ha. Veraaiwortl. Redakteur n. Verleger W i-JCV Zeit i>9!; '■c s "fll, erl