Srschemt wo<>I entlich einmal Zürich, ischweiz) � er l ag A. fcerter. ZuduNriehaHe Riesöach-ZiirÄ {tütrukoigen . franco gegen sranco.> gssw�uliche Priese nach der S d,» ei| logen, Doppelporto. (Jjl Internationales Organ der Sozialdemokratie deutscher Zunge Abouuemeuts werden nur beim Verlag und dessen belannten Agenten ent- gegmgenommrn und zwar zum voranS zahlbaren VierleljahrdbreiS von: Fr>2>— für dicSihweiz lKrenzdand) Ml. g.— sür Deutschland(Couv-rts fl. l. 10 sür Oesterreich sCouvert) Fr. 2. 50 für alle übrigen Ländcrdeb Weltpostverein» llbrenzbands. Zllseritr Die dreigespaltene Petitzesle 25 St».., 20 Pfg.. «°« Sonntag, 9. November. IST)) Da der..S�Üideinolrtit''sowohl In Deutschland al» anlb in Oesterreich verboten ist.'be'zw verfolgt Ari« au die iiorktsxoudkute»«ul> Adouneuten des„Sojialdemsllrat". wird' und diö dörtigön Bvhö�.e�sich.glle Miih�j.kbrn. uvsere Verb.mdungen nach jenen Mandern inägliÄst-j« erschweren, resp. Briefe von dort an uns und unsere. ZeitungS- und sonstigen Sendungen nach dort abzusaugen, so ist die äußerste Vorsicht im Postverkchr nothwendig und datsikeme Vorsichlsüwstregtl"vcrsäuUU werden/ die BriefUiarder übek den wahren Absender und Empfänger, sowie den Zuhält her, S�uugeti zu tauschen, und tetztLrc dadurch zu schützen, Hauptarfyrdsrnqj hiezu' euerseits, daß unsere Fre�ude so selten als'möglich an den„Sozialdemokrat", resp. dessen Verlag selbst adressiren, sondern sich möglichst an irgend eine unverdächtige -Adresse außerhalb Deutschlands und Oesterreichs.wenden, welche sich dann mit uns in Verbindung setzt �.anderseits aber ,, daß auch uns möglichst unverfängliche Zustellungsadresseu mitgetheilt werden. In zweifelhaften Fällen empfiehlt sich behpfs größerer Sicherheit Rekommaudirung. Soviel an uns liegt, werden wir gewiß weder Mühe noch Küsten scheuen, um trotz aller ent- gegsustehcnden Schwierigkeiten den,. Spzialdemokrat" unfern Abonnenten möglichst regelmäßig zu liefern. nn? An die deutschen Parteigenossen! Frcvndc und Gesinnungsgenossen! Nachdem es uns durch Schaffung eines gemeinsamen Partei- organes wieoer möglich geworden ist, zu einander zu reden und unsere Partn-Angelegenheiten, soweit.sie stch unter dt N deutigen Umstünden sür die Oeffenilichkeit eignen, öffentlich M dehandein, wird es eure unserer ersten Anfgaden sein müssen, in ausgedehnterem Maße als bisher sür diejenigen Genossen zu sorgen,' die ihrer Uebcrzeugnng wegen ins GefÜngniß ge- Mors««, unter der Herrschaft des DozialistengeseM. aus ihrer Heiniath nstd bdii ihrem Eiwerbe gttrichen und sonstwie'dut.ch politisch� Maßregelüngest lhrest Exiflenzqilesten beraubs ivdrden sind.. Die Zahl unterer. Jilhaftirten ist ifoch immer groß uüd wie die Dinge jttzi liegen, kann mit Sicherheit darauf gerechnet werden, dast sie sich e y e.r r> e r mehr c n, als vennindexu wird. ''sind die Zahl der Ä'nsgewie) ene n— der ypfer des Berliner ÄetagerungSzilfiaNdes— nimnit fortwahrend zu. Das Jahr, für desttn der Bekagerungsznstand stroklctmirt wurde—'eine längere Frist läßt das Gesetz nicht zu-- ist in wenigen Wochen abgelaufen, und d i e Ä e g i e r n Ng will i h n"stie rlänger n.' M' Wä ss e n a n Sw e i s u n g e n." j n. deüenchsü'�töksich wieder gegriffen hat. haben zum Haupt. wo nicht zum einzigen Zweck, iin Puhlikum den' Glauben an -eine Gefährdung des öffentlichen Frtedcns durch die Sozial-; demokratie zu verbreiten und die öffentliche Meinung'dst tj- planten, Bert» Ngerung des Belagerungszustands günstig\\\ stimmen. Pielticht hofft man auch,' durch die maffenhafien Ausweisnügc». die uns bedeutende Geldopfer auferlegen, die Parin, der maii sonst nicht herkommen kann, mürbe zu machen. AuffaMitd ist ststenfalls-,'daß die Polizei sich Regelmäßig Fa- mili.en Väter aus'ucht. Ueberhaupt.ist'die Grtüätion eine solche, daß. mir ans eine Berschiirfnng der R'eakironsmaßreoeiln ir&b abiff a n's g ed eh n.l e re V'di so! gn tl'g e N g e fa ß t s ei n m ü fsen! Da gilt eis das Gefühl der Sgiidarktät im vollsten Maße üft GdMra''zu WftÄnl--ü->0st v,; Alle für Einen, Einer für Alle--- war stets die Lösung unstret Mrtel, W> stets' wurde es�äls heilige Pflicht anerkannt, den gefangeiren,. ausgewiesenen und sonst von den Bcrfolgnngen des" Polrzerstaates betroffenen"Genoffeii' helfend zur Aftte zu stehen liNd ihnen.di't' Sorge- um' dic'Fa- wffi Mi JÄ'PH pnui!.»lp„�a..u y....st: afi Mft' ttäffen wohl, daß Unter den obwnltendrm Berhältniffen' es stine Mrachlstcheii Schwierigkeiten hat. für solche Zwecke Keld''zusffinmen zU'Giingest's' aller e» muß geschechen-stmd an den Opfermut h der deutschen Soziatdeui-llkra«- ten ist noch- i e m a l s-rrmson st app e l l i rt worden! Seit dem Jnftafttretcn des Sozialistengesetzes Hirt bisher die Unterstützung auf nergleichnngsweifttvenigeii Schulietn gelastet. Das Gros der Gem. ssen könnte irtchi herangezogen werdent' Dies kliiD und struß- Nim geschehen. Einzelnen daif n ich. llbeilassen llleiben, was Sache der Gesammihei i sti klnd für Einzelne ist auch die Last zu groß. Gtnosftn, Freunde!'Jeder vllti-'Euckstchat die Pflicht,- für W- Opfer des Kampfes einzutreten. v'Utid von Jedem von Euch' pckdartM wir, daß er' seine-Pflicht erfüllt."- ,-»>.m Jeder muß'btistenerii,---sowiit seine Kräfte reichen! Jedetl- mtrß in seineui Kreise-zur Pflichterfüllung anfpornen! Freunde! Somistelt in allen Fabriün üNd�-st ertstStten, wo Ihr wißt,-däß sich treue Gküoffen finden.- Sammelt, wo sich- die Geleßentziit bietet! Sammelt überall mit Eifer-llNd— mit B dt ficht.--- t«-:! A« rn mi,...--,**&. Mit Vorsicht, ju denn obgleich das Sammeln' nicht gegen das Gesetz verstößt,- so ist eS doch'gut, iiberfliisfige Koni- flikte mit den PMzeiorganen zu vermeiden. -Dättrit aber llWch der Ertrag der Sammlnüsten seirte-r rich» tigen Beflirnmüng zugeführt werde, empfiehlt es sich, daS' g?« famnielte Ge'ld'nn die Euch als zuverlässig bekannten Adressen in Deutschland zu schicken. Wer keine ganz' zuverlässige Adresse hat,'der erkundige sich bei der lkedaktion des„Sozialdemokrai". die ihm gern-dis nöthifre Auskunft et- theikn wird, msnm mflonpg n,gnu..„mqM.7?... iirMm m Zur besseren Kontrot'e möge bei jeder Sendung bemerkt wer- den, unter welchem Zeiche» die Oüitiirltng im„ Sozialdemo-- krat" erfolgen soll.' fl Gebe Jedeii fein' Scherflein,-damitflünsere' Rachkinnmen nicht sagen können, wir hättestj-'durch Verfolgungen eingeschüchtert, unsere Freunde in der Nvih verlafftn,- in die sie gcrathen sind, weit sie'für- unsere Sache gewiÄt.- nJ fii Die, welche sich für uns geopfert, haben ein Recht auf unsere iZlltelftützung!;r.st- n m n-- hiß Kein weiteres Wort mehr! Thue Jeder seine Schul- digkeit!.'.snätiliW'/c ginnisj!» upÄiu» Dkuischland. den 24. Oktober 1879. Sozialistischer Arbeiterkongreß zu Marseille. ii. t tö-l ,01!!; In der zweiten Sitzung, welche am 21. Oktober statt« fand und vom Bgr. Salomon präsidlrt wurde, wurden zuerst Zustimmungsadressen von Angöulöme, Amiens und Moreuil ver- lesen. Hierauf erstattete Bgr. Delmas Namens der Syndikatskammer der Marseiller Lohgerber über die frühere und jetzige Lage seines Gewerbes, welche letztere er als traürig schildert, Bericht. Als einziges Hilfsmittel aber, die schlechte Lage des Arbeiters zu bessern, anerkennt er die Assoziation aller Arbeiter, wefchalb er den Antrüg stellt: 1} daß sich alle Arbeiter je nach ihren Gewrrkszweigen in Syndikatskammern gruppircn, 2) daß stch diese verbünden sollen und 3-) daß zu deren Leitung ein Zentral- syndikat mit dem Sitz in Paris errichtet werden soll. Bgr. E. V e r d i e r r-tferlrt über die Lage der Metallarbeiter im Rorddcpartement; von den Einzelnheiien ist als besonders schrecklich die Lage der Arbeiterinnen in den mechanischen Wall- krämpeleien hnworzuheben, welche regelmäßige Nachtarbeit haben, bei einer Temperatur von 40 45 Wärmegraden 22 Stunden arbeiten tnüffen und dafür höchstens 2''/,— 3 Franken erhalten. Außerdem ist ihre Arbeit sehr gefährlich und der Verlmst von Fingern, ja der ganzen Hand dütch die Maschinen nichts seltenes; einö- Entschädigung für solche Unfälle wird aber nie gewährt- Bgr. Fori ssi er schildert die Arbeits-, Lohn- und Unterrichts- Verhältnisse in den Kohlenwerken des Loiredepartements in leb- haften Farben. Bon«nem Unterricht der Kinder Ist kaum die Rede, da diese, um zum Unterhalt der Familie beizutragen, täg- lich 12— 14 Stunden sür einen Hunge.lohn in den Gruben arbeite» müssen; kommen sie dann aber ermüdet in die Schule, so bekommen sie dort nichts als Katechismus,: Gebete u. dgl. Aberglauben zu hören. Die Lohnverhältnisse haben sich seit 30 Jahren immer verschlechtert, Vinn die Lebensrnittel find seitdem rrm mehr als- 50%, ibk Löhne aber kaum um LJe gestiegen. Die Sicherheitsvorrichtungcn und.die Knapp ich astskassen sind in dein schlechtesten Zrtstand. Weiter, berichten' die Bgr.: Tränier über die Lage der Landarbeiter, der Möbeltischler und der Schneider von Toulouse und Umgebung, wobei er namentlich konstatirt, daß auch unter den erst«-., hie und da bereits eine bessere Einsicht hinsichtlich der Bestrebungen der aufgeklärten Arbeiter Platz zu greifen be- ginne; Pra tr von Lyon über die Verhältnisse der dortigen Lederarbeiter; Delasortue- über' die Lage der Metallarbeiter und der Leinen- und Baumwollenarbeiter won Lille; Beyghi.n über die infolge der besdnders großen Thrnerung beb Lebensmittel besonders, traurigen Arbeiterverhältuisie im Norden; London- über die landwirthschastlichen, industnellen, Handwerker- und HandelS- verhältuisse, über die überaus schlimme Lage des nieder., Eise»- bahnpersonals. und die schädliche Konkurrenz der Gefängnisse und Klöster m Akoutpellier.;i. Bgr� Amguste erstattet Namens der«Societe generale des agriculleurs« von Air ein sehr instruktives Referat über die Arbeits- und ErwerbsverhäUnissr der französische», Landwirth- schaft, auf welches-, wir vielleicht späterhin noch einmal zurück- komtnpnz!!,-/; chon•• SkNuZm»-, Nachdem-noch zwei unverlisene Berichte über die industriellen Verhältnisse- Lyons und.-Vicnnes zum, Abdruck dem,»öusivtin ottiaiet»- übenviesm worden, wird, die Sitzung geschlossen. "i'ji'jo tun Der drit'ien Sitzung-Pom 22. Oktöber, welche von mehr als 1000 Zuhörern besucht war, präsidirt Bgr. Bonne.'Zu Beginn der Sitzung gelangen die Antworten des Kongresses auf die eingelaufenen Begrüßungsschreiben, sowie einige Sympathie- adressen an den Kongreß zur Vöblesung. Hierauf folgt der Bericht der Bürgerin Hnberkine Au- clert, Delegirken der Pabsier Gssellschast der Frauenrechte und der Arbeiterinnen von BeMvilE, ilsibr die-Frituensrage. Derselbe ist nächst dem Reterare-'-' Lombards fweiiu auch in gane anderer AB und anderni Grad als dleseb) wvl der bemerkeuswortheste der zahlreichen bis jetzt erstatteten»rnpports». Hubertiüe Au- clert schmeichelt, obgleich sie freudig anerkennt, daß der Kongreß der erst« Wahl lörpcr sei, welcher die Frauen als vollkommen gleichberechtigte Mitglieder aufnehme,— den Arbeitern doch Im Gegensatz zu manchen andern, Rednern keineswegs, sondern sagt ihnen vielmehr rocht- dsibc Wahrheiten, die auch ans einen großen Tbril unserer deutschen Genossen. Anwendung finden und von diesen daher wol.-bcherzigt werden mögen. Rednerin beginnt mit einer schutsön PriMon ihres Standpunktes, indem sie betont, daß sie nicht als Arbeiterin, sondern lediglich als Weib spreche, welche Eigenschaft allein schon sie als Unterdrückte und Ausge- beutete.keimzeichne, und ihr-et» Anrecht gebe, von den gegen jede Uarerdrückung kämpfenden.Proletariern Anerkennung der Rechte ihrer Leidensgefährtinnen und Unterstützung in deren. Streben nach Bcfteiuug zu forder«. Das Weib ist in unserer heutigen Gesellschaft auf. den Untergrund der Knccytlchaft herabgcdrückt, sie ist- die Sklavin des Sklaven und politisch, vollkommen recht- los. Und diese drückende Fessel ist nicht einmal von der großen Revolution, welche so viele Ketten gebrochen hat, gelöst, noch auch nur erleichtert worden. Die Frauen vor allem hatten für die Revolution gearbeitet und als sie dann als Lohn ihre Frei- heit forderten, machte man sie lächerlich und insultirte sie, Chau- mettc jagte sie aus dem Stadthaus und der Konvent schloß ihre Klubs und verbot ihnen, sich zur Besprechung öffentlicher Auge- legcuheitcn zu versammeln. Und dies that er zur selben Zeit, als er laut über alle Welt hin die Me.tfchen- und Bürgerrechte der Freiheit und Gleichheit verkündigte! Aehnlich aber hau- deln zahlreiche Arbeiter und selbst nicht wenige Sozialisten, welche mit tönender Stimme die Emanzipation des Proletariats fordern, ohne dabei im mindesten an eine Befreiung der noch ärger unter- drückten Frauen zu denken,„Viele von Euch haben über diese Frage kauin jemals nachgedacht. Und doch, wen» ich in dieser stattlichen Versammlung die Frage stellte:! Tretet Ihr ein sür die menschliche Gleichheit?— so würden mir sicher alle mit Ja antwörtcn; d enn die große Mehrh eit der Männ er ver- steht unter menschlicher Gleichheit dfc Gleichheit der Männer! Wenn ich aber die Frage so stellte: Stimmt Ihr für die Gleichheit von Mann und Weib?— da würden mir wol Viele antworten: Nein.' Nun, waS redet Ihr denn dann von Gleichheit, wenn Ihr, selbst upter dem Joch der Knecht- schaft, Eurerseits wieder andere Menschen knechten wollt? Was beschwert Ihr Euch über die herrschenden Klassen, da Ihr doch dasselbe, was sie gegen Euch thun, gegen die Frauen thut?.. Ihr könnt Eure Forderung nach Befreiung nur aus die Gleich- heit alles, was Menschenangesicht trägt, gründen. Oder, wenn Ihr Eure Rückforderungen nicht auf die Gerechtigkeit und daS natürliche Recht basirt, wenn Jht, Proletarier selbst Privilegiey, nämlich die Vorrechte des Geschlechtes, erhalten wollt,— welchen Rechtsgrund habt Ihr dann für Eure Beschwerden gegen die Vorrechte der Klasse? Was könnt Ihr den Herrschenden, die Euch unterdrücken uiid ausbeuten, votwersen, wenn Ihr selbst das menschliche Geschlecht in höhere und untergeordnete Wesen (hellt?:..." Nachdem Rednerin die natürliche Gleichberechtigung des Weibes mit dem Manne nach verschiedeken Gesichts- punlten erörtert, fordert sie auch ökonomische Unabhängigkeit für das Weib und weist nach, wie die als Mutter und Hastsftau waltende Frau keineswegs vom Mann„ernährt" werbe, sondern sich ihren vollen Antheit am Einkommen des Mannes durch ihre Arbeit verdiene. Der Frau muß der; Völle Ertrag ihrep Arheit ebenso gesichert sein, wie dem Mann, und auch Politisch, bei allen Wahlen des Staates und der Kommune muß sie gleichberechtigt mit dem Mann sein. Dies« Förderungen der Frauenrechtc müsset. die Prolelgrier von ihre» Mandataren anerkennen lassen glftch ihre» eigenen Rechten—„dieß soll ein Zeichen für pzy ZpEupst sein, um die Opportunisten, die Verräthler von morgen zu er- kenne». Wenn Ihr frei sein wollt, Proletarier, so'hört auß ungerecht z't. sc!» und tretet ein für die Gfeichhn� a'l l e t MenslhG l" Die Bürgerin Louis e Tardif erklärt die Thatsache, daß sich die untergeordnete Lage des Weibes aller wifsenschastlichcn und politischen Fortschritte ungeachtet bis jetzt so gut wie um nichts gebessert habe', Hauptsächsich allst der.aberglltÄischen ,und auch sonst lückenhaften Erziehung des weiblichen"..Geschlechtes, welche dieses an der Erkenntniß und Wahrnehmung seiner Rechte hindere, Im weitern Verlauf der Debatte ergreifen die Bürger D au- thier, Bernard, Ätrawier, AVUlöU.b»-Gtobesroy, H b r g r,d. Delfaud und die Bürgerinnen, C.hqnss.ar.d und Graves das Wort, um sich in der sympathischsten SsLeise, ynd größtegthlüls im Sinne radikalster Aperkennuiig der Gleichberechtigung der Frauen auszusprechen. »ücnim. &ss >9 ii ii 5ffi: gs M MN-«-?.-«.-* WU ~r., Leipzig, fit. pst.®« war ein dummer Streich wir|ber eatsche»»ichStezzter-zng, io.kmtydnie er,.nur gedacht werden tqnMe. al« sie Natts dem iildulirlktlen ItdirN-za-Phrlddelphia, durch chreli Oaß gegen die Eranzöfische Republik Rrblendet und durch die Furcht«iütt neue» Rieder- lagt auf industneltein Gebiete verleitet, die Beschtckung- der WelkySstiilluig zu Pari? snutertieß, -im- Die deutsche JÜditstrre, ist keineswegs in so elender. Verfassung, als daß ste keinen neuen Auffchwmig zu nehmen vermöchte und fö hatten auch fchvn danröls durch StaatSziifchlisse- Industriell«»ud Arbeiter dieselbe»' zu auberördeullicheu Leiftimgeir angelriebe» werden können, sa. dal Deutschland, -venu anch�nicht die. Palme selbst, so doch einen Paliuenznn-ig agf hen> großen interiiatioiralen Ssteltfeste leicht errungen hätte.. E A-istakt' dessen Uber rüstete Deutschland immer mehr llnd�. uvang die andern Nationen gleichfästS in die schwere, kaum mehr erträgliche Rüstnng. Doch nicht dir deutsche Regierung chlein ist an solchem rnternattonalen Slgizd schuld, sonder». gnch da« dei»sche:Bolk, wenigst«.« in der üherwie- gende» Plehrzahl seiner Vertreter, die allen Wunsche-, der AeichSregieriziig in Vezng ans die HeereSvergrößernng vollkommen beistimmen. Sprach dvch noch ganz- kiirzlich ein„liberales" Blatt an«,„daß die geniale,' sitae«»- rcichc Ätnneeorgautsation unsere« greisen Heldenkaster« bte andern Ratio»«» dazu-zwinge, gleichsast« ihrk Arn.een auf eine» ähnlichen Kriegsfuß zu stellen, tili, Mltunglück eine„geniale, segensreiche Institution" zu nennen d- vÄinlig in der ganzen Welt wol nur allein ein nationalliberaler Dinichtistscher! Wen» aber eine Ration, die an sich nicht wohlhabend ist, wt« die mr J.Ulschr. foitwährmd die Steuerkraft des Volkes für Militärzwecke in Anspruch nimmt, dann kann sie natürlich für Kultnrzwecke nicht» I elften. Und hiefür machen wfr die deutsche Natiop, wie wir schon andeuteten, mindeste»» ebenso verantwortlich, wenn nicht mehr, als die ReichSregiernng. Weshalb wählt sie in die zesetzgebenden Körper Regierungskncchte, anstatt freie Mäpner? Unter diesen Umständen werden wir plötzlich durch di? Nachricht überrascht, daß man eine Berliner Weltausstellung plane und zwar für da» Jahr 1885, Ein- solche AnSstellimg nun kostet Geld, sehr viel Geld! Sie wird auch nicht wie die legte Pariser ihre Kosten decken, da Berlin nicht die Anzichuugskrast für Fremde hat, wie Paris �— aber dennoch begrüßen wir die Idee selbst mit gewisser Freude. Eine P-sUauSstellung, zu welcher die Vertreter aller Nationen zusammeneilen, hat nichs lediglich auf industriellem und künstlerischem Gebiete Nutzen. so hoch derselbe auch immerhin angeschlagen werden muß; nein, der höchste Nutzen ist zu suchen aus allgemein kulturellem Gebiete. Die özptioneu nähern sich und wie sie sich auf den Massenmordseldern hufftu lernen, so lernen sie sich auf dem friedlichen Wettplane der Ausstellungen achten, werthschätzen und nach rnitbgiach lieben. Sllje WeitauSstellungen find somit Stationen auf dem großen Wege der Weltverbruderüng. Einen großen Fehler haben dieselben allerdings noch: es ist zu wenig Gelegenheit gegeben, daß auch die Arbeiter fremder Länder die Ausstellungen besuche» können. Von den verschiedenen Gewerkschaften frei gewählte Vertreter müßten auf Kosten der einzelnen Staaten in möglichst großer Zahl zu den Ausstellnugen entsandt werden. Dadurch würden die Industrie und der Gewerbsgeist sehr gefördert werden. Für die Industriellen bringen ja die Staaten immer einen sehr großen Theil der Kosten auf, warum- mcht für die Arbeiter? Wenn wir also im Ganzen genommen die Weltausstellungen und so auch die Idee in Berlin esne sölche abzuhalten, mit Freuden begrüßen, so tauchen doch gegen, letztere gerade i» jetziger Zeit die gerechtesten Bedenke» auf. Wir.befürchten keineswegs, daß.die französische Republik so unnobel trin wilrde�, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und die Berliner Ans stellung nicht zu beschicken-.! u /Und auch-alle andern Nationen würden dem Rpfe. folgen, d,vi?i Berlin in der That au der Reihe ist pud ihm die Ehre einer W�ltapSstellzuig gebührt. Wir befürchten, auch nicht, daß die Tzeutschen auf ihrem eigenen Boden eine industrielle Niederlage erleiden würden- tlbif haben die GewcrbeauSfbellnng klir Berlin in diesem Jahre besucht und konnten dtm ganzen Armngemrni und den ausgestellten gewerblichen Leistungen unsere Achtung, nicht versagen. Nur eine noch erhöhtere Anstrengung. so würhen i.n einzelnen Branchen die Berliner und viele andere deutschen Industrien ganz gewiß aiif cher Weltausstellung' den erste» Preis erringen.'- Aber eSiisind ganz andere! Bedeuten s welche uns beschleichen. Zugleich mit her Nachricht einer Berliner Weltausstellung taucht noch die bestimmtere Nachricht eiper nochmaligen Arineevergrößerun z auf. Seit sich in den jüngsten deutschen und fränzösischen Manövern die Streilkräfie beider Staaten gemeffcn-, findet--man den Stand der riesenhaften stehenden Armee Deutschlands in vielen Beziehungen„nicht mehr ausreichend". Frank reich kgpn jetzt bereits 369 Batterien mit all 14 Geschützen aufstellen, während.Deutschland,„nur" pber 300 Feldbattericn mit. 1300 Geschützen unh unler Hinzurechnung von 54 Rcservebatterlen zusammen über 354 Hatterien mit!ltü4 Geschützen- verfügt. Da es inin„dringend nöthig" ist, daß Deutschland' stett mit der größten Anzahl von Geschützen auftreten kann, so. blsiht nichts übrig, al« eine, neue entsprechende Vermchrung. ..Diese, und andere militärische Neuformationen kosten natürlich ein hüb scheS'Stfiik sfielo,.näntlich gering gerechnet eine sä h r l> che Bndgcldkhöhung� vtn zirta Z5 Millionen. Festner will man das früher schon einmal in das Budget gefibelltc iKaisdrntrtn» gs g esetz in dem bevorstehenden Winter cm Reichstage iviedo« einbringen. Bei der jetzigen Zusammensetzung der edlen Körperschast'lptrd dezsselbc auch zweifellos angenommen und das bedeutet tipi eiümä'lige Ausgabe für Militärzwecke von Millionen Mark! Die' eittteunWr MilliabKit sind-längst verpulvert und wo will mau dicse-Suirmrtiü wieder hermhuie»? Da« auSgesagene Volk wird eben noch mehr auSgcsogfp!.Pa» ist die �ultima ratio ltmmai-üii-. Avpr Bismarcks neue Zoll- und Steuermaßuaymcn? Run, das Korn ist schon aüfgeschlageu, ehe noch der Zornzoll eingeführt worden- ist— aber in F-okige der stech öfi-stehen d en Einführimg des Zolles! In diesein- einen Satze, liegt< die denkbar schärfste Bernvthcilung de» Bismarcks'chea Stzstem«. j-Ähsp. aiph des Maupes. selbst! Der Staatsmann, der an der Spitz« de» deu Ischen Reich» steht, vertheuert dem hungernden, bettelarmen deutschen Volkt- stach da» Brod! M« sttstö Zisllpolitlk- hat aber mich direkt in Bezug auf die projektirte Berliner Weltausstellung einen sehr bedenklichen Haken Man muthet näm lich-dsn Pachharnasionen zjbw.-daß sie in einem Lande ihre Produkte, ausstelle» sollen, daii sie dieselben nicht zum Verkaufe anbieten können, weil der SchutzM dlf Ptoduktc In einer Weise vertheuert, daß der demsche Ab- nehmer evßntuell lieber die schkechtere deutsche Waare, als die bessere an» wärttg«! wiiumt. Dieser Pwitt hätte sicherlich zur Folge, daß die auSwär- tigs» FpdzistriellM nur Pepige Produkte, die geringe Kosten machten,, ausstellen würden, und dgß so die Weltausstellung viel von ihrem Glänze und ihrer sonstigen FtSqstenz verlierest dürfte:' lTiitf'!züm Schllisfe stillt noch ents chrbd en d ins Gewicht da». Sozia- listengesrtz!and.- dex: über Berlin verhängte schmähliche Belagerung» z.ustazzd, der mtf mittelalterlütien KetzeiUffsvigung ähnlich sieht, wie ein Ei dem aizdern— c». fehlt nur noch. daß der dicke Madai mit einem teilest Htnretmaiitel bekleibek �nslrd, wenn er die AuSweisnngSordre für sritdlich« Familienväter»nterzvichner■ oder einen Ausgewiesenen, der heimlich semenschwez, oikrankte Fr»» besucht, vom Kranksubetie reißen und. in die FsWd«.zurlnlstoßen läßt. Pfui, der Schande! """ Ehe die deutsche ReickMregierung nicht gründliche Umkehr hält, ehe sie den. Weg de» Hasse», ider Vvlkskuechtung und des Militarismus nicht verläßt, flsizd keine.andere Nfitign Vertrauen zu ihr haben, und eine Berliner WSltauistellung würde nichts andere» sein als ei» Pösienspiel. Eht aber daß deutsche Volk sich nicht ermannt, ehe es in seine Vertretung nicht Mönner entsendet, anstntt Wtlbcr und Heulmeier, eher wird , diei Regierung dß«.Häsen Wege, ans hie sie. die Nation. führt, nicht verlasse»-! Sozialpolitische Rundschau. — Letzte Wstche ist istt deatschen„Vörstaat" der nach dem famosen Dreitlassenwahlsystem gewählte Landtag eröffnet wor. dert. Was das Vot�k voti dieser ehrenwerthen Versammlung zu erwarten hat, bedarf gar nicht erst einer weiteren Aus- ftthrung; es genügt vollkommen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß in dieser„Volksvertretung" das eigentliche Volk so gut wie gar nichs vertreten ist, da�.die Majorität in den Hän- den der Junker und Pfaffen liegl und daß. wo etwa diese nicht ohne Zaudern- nach der Pfeife de§ allmächtigen Bismarck tanzen sollte�, sofort die edlen Nationalliberalen zu jedem von ihnen geforderten Herrendienst bereit sind y- trotz, oder viel mehr, ihrer Hundenatur entsprechend, gerade wegen der bisher empfangenen, überreichlichen Schläge. So hat der N'.tional- libsralisniuS gleich, zu Beginn des Landtags wieder ein Fiaslo erlitten, wie es kaum größer gedacht werden kann, indem statt des von ihm kandjdirten Bennigsen ein Konservativer, v. K ö l- ler, zum Landtagsptäfidenten gewählt und dadurch der Libe- ralisM� auch aus dieser„alten befestigten Posttiou" verdrängt wppden Ist; und zwar mit der starken Mehrheit von 318 gegen 164 Stimmen. Trotz des sehr begreiflichen Jammers über diesen Verlust aber ist diese Partei der moralischen Prostitution sofort bereit, khre zweifelhaften Reize aufs neue zu verschachern und scheint es in. der That auch, als ob ihr Angebot nicht ganz aussichtslos wäre. Die konservativ- ultramontane Mehrheit ist Bismarck schon ganz recht, aber nur insofern, als sie ihm seine ArbeiteiN besorgt. Da diese Parteien aber, was auch sonst ihre Schattenseiten sein mögen, jedenfalls unvergleichlich mehr Selbst- bewußtsem und Selbstständigkeit haben, als der rückenmarks- schwache Liberalismus, und Bismarck daher befürchten muß, daß sie sich keirn-swegs mit der Rolle eines Werkzeuges be- gnügen werden, so will er aus Nationaillberalen und Freilon- servativen sich eine allezeit gefügige„Mnlelpartei" bilden. Bis jetzt, und vorzüglich bei der Präsideiitenwahl, hat er damit allerdings noch wenig Glück gehabl und soll'er deshalb über letztere und da sie ihm eine.Tyrannei" in Aussicht stellt, die wenig nach seinem Geschmack ist, wenig erbaut sein. Eines der ersten Geschäfte des Landtags detraf natürlich die Haupt-, ja so ziemlich einzige reelle Ausgabe der deutschen Parlamente und Parlamentchen: die Beschaffung des für den Staatshaus- halt nöthigen Kleingeldes. Und da stellt sich denn die für das steuerzablungsberechtigte Volk die angenehme Thatsache heraus, daß das preußische Defizit„blas"— wie der neue pr'eußifche Finanzminister und ehemalige Sazialisten-KommissionS Präfisent Bitter meint— 47 Mi ll fönen Mark beträgt! An eine Erleichterung der direkten Steuern, die mau dem dummen Botk so lange als Honig auf die Bake strich, ist natlstlich unter. solchen Umständen nicht zu denken. Um. nun das vielköpfige Thier Volk nicht gar zu kopfscheu zu machen, wird ihm nach dem Zusammenbruch der alten Lüge eine neue vorgesetzt. Die Regierung verweist es ruf eine Steuerreform, die der Haupt- sache nach, im stritten Widerspruch mit den vom Reichskanzler bei den Zolldebatten im Reichstage abgegebenen Erklärungen, die direkten Steuern im Prinzip beibehält und nur je nach der Finanzlage und den Ueberweisungen vom Reiche Steuererlaffe eintreten läßt. Es wird jedoch gut sein, wenn sich die Steuer- zahler auch von dieser Berheißnng wenigst möglich versprechen und sich bei Zeiten mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie einfach neben den neuen indirekten auch die alten direkten Stenern ganz wie bisher fortzubezahlen haben, wozu dann auch noch die Zinsen für das Anlehen, durch weiche das D fizit ge- deckt werden soll, zu bezahlen sind. Steuern zahlen, Soldat werden und Maul halten— sonst hat ja der glückliche deutsche„Unterthan" nichts zu thun. Höchstens noch ein wenig- hungern. Und darauf schei- nen sich jetzt nicht nur viele Leute, sondern ganze Gegenden im- deutschen Reich einzurichten. Von dem Hungertyphus in Thüringen und. Braunschweig haben wir schon letzthin berichtet. Jetzt rückt auch Schlesien an. Der Krejs Nybnil,. der von der Hungersnoth her einen traurigen Ruf in Deutschland hat, wendet sich jetzt mit der Bitte um Hitfe gegen die drohende Roth während des- bevorstehenden W nters an den Staat. Eine halhe Million Mark zu Utperstützungen und 300,000 Mark als Beihilfe oder Darlehen für Chauffeebauten im Kreise, hat der Kreistag zu beantragen beschlossen. Andere obetischlesische Kreise kommen mit ähnlichen Anträgen. Und angesichts all dieser Polh ist die Regierung in aller Seelenruhe damit beschäftigt, die das Brot vcrtheueruden Ge- treidezölle einzuführen und mehr Steuern als je bisher zu er- heben. Wie weit muß der Magen, des Deutschen noch, zu- sammenschrumpfen, bis es in seinem Köpfe hell wird,? — Schon in der kurzen Zeit, während welcher die neue deutsche Gerichtsorganisation nunmehr suuktivnirt, haben sich in ihr eine Menge der größten Unzuträgtichkeiten bemerkbar gemacht, welche die ganze Leichtfertigkeit der neudeutschea liberalen Gesetzmacherei wieder einmal in ein Helles Licht stellen. An allen Ecken und Enden fehlts und die vor ihrem Gebrauch so herrlich blinkende, von einem vereheungswürdigen Publica maßlos angestaunte und ihre Konstruktoren mit Swlz erfüllende Maschine ächzt und krächzt jämmerlich und will nicht in Gang kommen. Es sind eben in dem„Meisterstück" eine ganze Anzahl von Rädern ungenau gearbeitet oder von unhaltbarem Material hergestellt und nicht wenige fehlen ganz. Da sind zum Beispiel ein überaus wichtiger. Faktor des neuen Gerichtsverfahrens die Schöffen. Man kann ja vielleicht in der Einführung dieser Schöffengerichte im Prinzip einen Fort- schritt, wenn auch einen sehr bescheidenen, nach der Richtung der Rechtsprechung durch das Volk erblicken, insoferne, als in ge- ringeren Rechtssachen der juristisch gebildete Richter nicht mehr allein das Wort führt, sondern neben sich eine.Mehrheit von Bürgern als Gerichtsinitgiieder sitzen hat. Aber vor allem-n- von den übrigen den Fortschritt im Prinzip praktisch so ziem- lich wieder illusorisch machenden Gesetzesbestimmungen ganz ab- gesehen— sind eben diese„Bürger" Bourgeois und zwar solche von bewährtester Gesinnungstüchtigkeit, da nicht, nur die Mäffe des Volkes durch den Zensus vom Richteramt vollkommen ausgeschloffen ist, sondern auch noch die der Staatsbehörde nicht ganz- sicher scheinenden Zensusleute durch ein zwecktntsprechendes „ Siebungs"- Verfahren nach Belieben dem Gericht ferngehalten werden können. Daß infolge dessen-in allen Fällen, wo die Bourgeoisie den Angeklagten, resp. seine Handlung und die ihr zu Grunde liegende Idee— ganz abgesehen von der Frage der moralischen und selbst der gesetzlichen Schuld— als gefährlich für die Interesse ihrer Kaste bewußt oder instinktiv erkennt, ein Bourgeoisschöffengericht weit weniger Garantien kür eine unparteiische Rechtsprechung bietet, als der juristische Mchter,, ist klar und hat. sich da, wo die Schöffengerichte schon länger existiren, schon vielfach in eklatanter Weise erwiesen. Denn, wo der Klas- sengerst sich unbehindert von andern Einflüssen— wie beim rechts- gelehrten Richter die juristische Schulung einer ist— bethätigen kann, muß er sich stets rücksichtslos zeigen. Wo aber dies Klaffpiinteresse nicht in'ü Spiel kommt, da verhalten sich die Bqurgeoisschöffen in den meisten Fällen voll- kommen indifferent und lassen sich sowohl aus Gleichgültigkeit als aus unbegrenztem Respekt vor dem rechtsgelchrten Richter von diesem vollkommen leiten. Die Ausübung des(Schöffenamtes ist ihnen dann lediglich eine lästige Pflicht, der sie ungefähr mit eben so viel Verständniß nachkommen, wie ein zum Kriegsgericht neben Offizier« kommandirter Soldat. Von einer Würdigung des höhen Berufes des Rechtsprechens, von einer Erwägung der moralischen Verantwortung des Richters, von einer Erfassung deL ganzen Ernstes ihrer Funktion— keine Rebe! Recht bezeichnend für die vollkommene Unfähigkeit der Bourgeoisie zum Richteramt ist ein Geschichtchen, welches gegenwärtig durch die ganze Bour- geoispresse geht und von ihr sehr„lustig" gefunden wird, ohne daß den Leuten einfällt, wie viel Ernst und wie viel— Schande für sie darin steckt. Diese charakteristische Geschichte lautet folgendermaßen: Der erste Schöffe, der sich dem Berliner Amtsgericht I. vorgestellt, war ein beleibter Geschästsinann, G. mit Namen, der sich einem Schreiber des Schöffengerichts, in mächtigen Wasserstiefeln und seinem Arbeitsanzüge, etwa mit f»lg«nden Worten präientirte:„Nu, sagen Sie mal lieber Mann, Sie haben mir zum Dienslag als Schoppen vorjeladen, wat habe ich denn da eijentlich zu thun?" Der Beamte ecklärt ihm seine Pflichten, woraus der Herr Schöffe erwiderte:„Ja, ja, ick sehe ja die jroße Ehre in, die mir wiederfahrt, aber Dienstag, sehen Sie mal, Dienstag, Herr Gerichtsschreiber, unmöglich, erst des Geschäft und dann die Ehre. Sehen Sie, aus die Ehre bin ick stosz, aber von des Jeichäft muß ick leben; ick schätze die Ehre hoch, aber leben kann ick doch nicht von ihr,— Dienstag komme ick nich, ich kann beim besten Willen nich, ick komme schon ein anderes Mal, wenn ick Zeit habe und wieder jerufen werde."— Wieder belehrt ihn der Gerichtsschreiber, daß er kommen müsse.—„Na, wat krieje ick denn Verjütignng für meine Versäumnisse?" si-ägt der Schöffe wiederum.—„Nichts," entgegnete der Beamte.— „Nichts? Nee, des is zu wenig, da jehe ick doch lieber meinem Geschäfte nach, ick kann Dienslag nich," replizirt der Schösse. „Sie müssen kommen,- antwortet wiederum der Beam:e.„Na, was habe ick denn zu tun?" fragt endlich beschwichtigt der Schöffe. „Sie müssen sitzen und Recht sprechen," entgegnet der Schreiber. „Denn schick' ich meine Frau," ruft der Schöffe,„die sitzt jut uii spricht deu jauzen Tag laug, und hat immer Recht."— Nach langem Hin- und Herdebattiren erklärt der Schöffe endlich re- siznirt:„ Na, kommen werde, ick, aber jlfich in de Wafferstichesii, dafniriit ivenn- et alle is, auch jleich an be-Arbeit sehen kaiin. — Die Ehre if ja jroß, aber des Jsichäft ain. Dienstag futich; na, das schabt denn schließlich ooch niicht, wir Habens ja dazu!" Und in den Händen solcher Menschen liegt das Wohl und Wehe des. Angeklagte�.! Mast stefle sich einmal vor, wie ein aufgeklärter, politisch gebildeter Arbeiter, wie ein Sozialist seine Richtcransgabe auffassen würde, und man wird sich klar darübcr werden, wie sehr die Bourgeoisie moralisch bereits Bankrott gemacht hat und in wie hohem Grad'es eine Fzage des Gemeinwohles ist, ihr so bald als möglich auch thatsäch- lich das Geschäft zu sperren und ihre Schwindelsirista eiii für allemal aus dem staatlichen zind gesellschaftlichen Register zu. streichen! Noch einen anderen interessanten und die Herren Gesetzgeber treffend charaktcrisirenden Umstand wollen wir für heute aus der großen Menge des uns über die neue Gerichlsorganisation vor- liegenden Materials hervorheben. Ein Paragraph des Gerichts? organisationsgesetzes gibt nämlich ohne weitere Direktive der Re- gierung das. Recht,„diejenigen Personen des Polizei- und Sicher- heitsdiensies zu bezeichnen, welche als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft zu betrachten sind." Die Regierung hat nun als solche auf dem Vepordnungsweg u. A.die sämmt- lichcn Lürgermeisttzp oder sie in der Leitung der Polizei- Verwaltung vertretenden Magistratsmitglistöer als Hilfsbeamte. der Staatsanwaltschaft bezeichnet, so daß;. B. die Voz- stände selbst der größten(Htadtgemeinden des Landes in vieler Beziehungen, dem nächstbesten Staatsantpalt. untergeben sind und sich von demselben nach§§ 80 und 81 des Ansführungsgesetzcu zum Ger.-Vers.-Ges.„im Ausstchtsweg" Rügen nah, Drdnungs- ftrasen gefallen lassen müssen. Eine würdige„Setbstverwaltung", das! Weil wir uns übrigens gerade einmal beim löblichen Justiz- departenrent befinden, wolle» wir doch auch gleich zweier Nach- richten erwähnen, welche hiusichtsich des deutschen Gefängniß- Wesens vorliege�. Der. einen zufolge liegt es in der Absicht der Rcichsreg>eru»g, statistisches Material für das Ge- fang nißwescn im Reiche zu beschaffen und„dasselbe-für die Wissenschaft unh Gesetzgebiinjj nutzbar zu, machen." Mau soll beabsichtigen, vorzugsweise eine Pcrsonalstatistik der Verbrecher zu führe», den Lebenslauf und die Ueberlieserungen, die schädlich auf sie eingewirkt, in ihren Hauptzügen festzustellen, um aus. ihrer Zusammenfassung und Vergleichung unter einander die foij? während schädlichen Einflüsse, den Umtang und die örtliche.Ge- staltung des Perbrecherthums zu ermitteln„und hieraus weitere Schlüsse auf die zu ttfiffzuden VorbcugungSmaßregeln zu ge?, Winnen. Das wäre»un vorausgesetzt, daß das gewonnene Material aus einige Zuverlässigkeit Anspruch machen könnte, was bei den tuiter- den Gesängnißdirektoreu vorwiegenden Ansichten über Ent- stehung der Verbrechen und. prinzipielle persönliche Verantworte worilichkeit des Verbrechers sehr zu bezweifeln ist—, gaizz schöy npd gut, wenn sich abschen ließe, in welcher Art die Regierung die aus dem Material zu ziehenden Schlüsse nutzbringend ver- werthen könnch. Will sie vielleicht all die zahflosen Quelle» der Verbrechen: schlechte Erziehung, Armuth, Hunger, Zorn überungerechte Behandlung, Neid auf die kolossale» Besitzthümer]ifi Reichen, Unterdrückung natürlicher Triebe durch widelstnnige Ein- richtungen, Verrohung durch Kriege, u. dgl. mehr verstopfen uujv ! die Hauptbrulstätte aller Uebelthaten: die Beherrschung und Aus- beutung des Menschen durch den Mepscheu, di«, rechtliche, poli- tische und ökonomische lsugleichhcit vernichten? Uns sollte das schon recht sein, denn wir würden dadurch viel Zeit und KrPtö. sparen, die eben von allem Ans/lzzg an keinem andern Ziel getpiduret waren. Da die Regierung aber diese Absicht kaum haben dürfte, so wird auS der wichtig angekündigten„ Material-Sammlung - so wenig eine Verminderung der Verbrechen und eine Besserung der moralischen und gesellschaftlichen Zustände hervorgehen, als aus siner andern angekündigten Maßregel der Regierung hur- sichtlich des Strafvollzuges.?.,. M Dem Justizausschuß des Bundesrathes ist nämlich der lang erwartete Entwurf eines Strafvollzugsgesetzes vorgelegt worden, in welchem u. A. Bestimmungen getroffen werden über die wich- tigen Fragen der Einzelhaft/ der Beschäftigung der Gefangenen, der Art der Strafvollstreckung.- bei jugendlichen Verbrechern und der Einführung der Prügelstrafe für männliche Gefangene, die sich nicht im Besitze der Ehrenrechte befinden.. Kerker und Prügel— diess heiden Institutionen charakterisirest- am besten unsere Zustände und sind dje unentbehrlichsten Mittel zur Aufrechterhaltung der heutigen Staats„ordnllng". Sie ist aller- dings auch darnach. ,, — Der Militarismus hat im deutschen, Reich wieder ein paar artige Bliithen(getrieben. Man weiß, wie drakonisch, wie geradezu unsinnig die Militärgerichte jedes Vergehen gegen die militPjschei, Djszjplinargeseze bestrajen, selbst wenn dasselbe im höchsten Grade'provozirt worden war und jedes bürgerliche Gericht Freisprechung erfolgen ließe oder g doch mindestens alle mSglichfn mildernden Umstände annähme. Ist es doch erst wenige Wochen her. daß ein Botenhejmer Husar weit er eine ihm von seinem Unteroffizier unter M>ß- drauchNng der AmtsgenkUt applizirte Ohrfeige zurtickgrgebem hatte, zu fünf Jahren Festung ve.ru rtheilt wurde. Und wie beurtheilen nun.dieselben strenge auf Mannszucht haltenden Militärgerichte schwere förperliche Vergehen gegen die Bürger? Der Fall des Wärzlfnrgcr Untervffiz'crs Bude, der einen von ihm„arretiiten" Studenten, dlos weil dieser ihm im Rausch davonlauien.wollte, erschoß und dann freigesprochen wurde, ist noch in-frisch m Gedächtniß. Jndksien kon ice st d Bude immer� hin noch auf die„Wachtord.iung" berufen, die ihm formell (PU.' ,,' Kemerle« derartige Entschuldigung aber stund den, jungst vor dem Miinchemr MUitärbezirksgertcht- verhandelten sergentenBielecy vi'.,! I. schwe-en R'irrregimeiit(Mich Buds und fast allen bisher ver.iUH ili.n Betheiligten au Zabelaffär.en Und Soldaten- fchmdern ein Preuße) zur Seite, der eines Vergehens.de* Wide'rfetzuug gegen die istaatsgewalt und eines Verbrechens der ich we reu K d rp e rve r I e k n n g be- schnldigi-vor. D�.stlbe hrtte nämlich, nachd.in er in einer Gastwirfbichaft Streit angefangen hatte, sich geweigert, das Lo- kal zu nerlaffeu-'nnd stch�den paironillirenden Genda meu, als ihm diese die Arretirung anknndigten. widersetzt, fodann den Gendarm. Th'-imann durch einen Stich in das linke Kstie ver- letzte, so daß dieser 28. Tage lang diciistunfähig war. Trotz- dem aber diese Thatfachen beweislcäftig festgestellt waren, nahm da« Mlitärgericht„Nothwehr" an und sprach den Sergeirten frei. Ratinlich wird ffch nun die G ndarmerie hüten, sobald wieder gegen einen jkandalireuden Herrn Soldachn einzuschreiten,, und die Bürger, haben demitach gegenüber den Unverschämtheiten der dittch die ihnen'qata.itirte Straflosigkeit nur immer anmaßender nsterdenden Zäbelhelden auf keinen. Schutz her „Sicherheits"-Behörd�MlMq�,.,ch.s�„Zfinnö tBchn�© vJ, Das Allerttuglaublichst� wol von keinem Menschen für tti&g" (ich Gkhallene. hat ah er das jftr.tegsgertcht des zweiten fchlestschen. Utanonreguneutö in Ralibo.r fertig gebracht..,,P!an«rinnert sich wol noch der Z. wegen ihrer unerhörten Gewaltthätig- kcit und Rohheit allgemeines Aufsehen hervorrufenden Säbel- astäre von Plastih. Der Ulänenser�estt Heinzc dräng am 2. August ds. nächtlich in die... Mägdekammer des Scholzen (Gemeindevolstandesf Kltmaschta und kehrte, nachdem er von diesem aus dem Hause verwiesen worden war, mit seinen Soldaten zurück, die auf seinen Befehl das Haus des Klünafchka mit Gewalt erbrachen, den Scholzem. in Nachtkleidern hervorholten, und in ba, bartscher Weife mit Prttgelu und Säbeln beaibeiteten, worauf der Arm? an' die Steigbügel zweier Ulanen gebunden und unter fortwähreudRi Mißhandlungen als„Arrestant" zu' ver- schiedeuen Behörden und fchließlsch auf. die Hauptwache in Ra- tibor tran»porlirt wurde, von wo er jedoch alsbald entlassen werden mußte. Der famose„-Ordnungswächler" von Sergent wurde dieser Heldenthat halber wegtn Hausfriehensbrnches und schweren öfsenllichen Friedestsbruches. wegen schwerer ftörper- Verletzung, widerrechtlicher Freihettsberaubung und schließlich wecken Widerstands, gegen die Staatsgewalt(der Scholz ist Betwalter der LokckkpolWR angekkaal. Und die Sühne für all' diese Verbreche»? Man höre, was die Presse über den Ausgang der Gerichts-� Verhandlung berichtet: „Der Sergent Hcitize ist"Horn Kriegsgericht freigespro chen und für hie von ihm begangenen militärischen Begehen pur diSzip tinarisch bestrast worden. Infolge de- freisprechen-: den Erkenntnisses ist nunmehr won dem Esladron Ehcf des ,c. Heinze, Herrn Rittmeister Znnsen von der Osten, der Strafonirag gegen den Scholzen Klimaschka wegen Verleu mduug gestellt worden." Der Verbrecher gegen die öffentliche Ruhe und körperliche «Bicherheit'freigesprochen, der Verletzte aber auch noch'angeklagt — man sage noch, daß Deutschland nicht ein tadelloser„Rechts-. staat" fei und in ihm nicht„Gleichheit vor dem Gesetz" herrsche I, — Dem österreichischen Wolf. ist von seiner geliebte» Re- gierung letzte Woche wieder eine allerliebste Ueberraschung bereitet worden. Tie Thronrede hatte nämlich versichert, daß das Defizit im Staatshaushalt' ein sehr mäßiges sei und versprochen, daß dasselbe ohne iJuanspruchitahmc des Staarskredites und ohne Schädigung dee Produktionskraft der Steuerzahler gedeckt werden solle. Jetzt aber stellt sich heraus, daß alle diese„fciellichen" Verspr�chunaen nichts als eitel Flunkerei und Schwitrdel gewesen sind. A n geh l kh bekrägt- das-Hbfi)i>t freilich tfchst.Millionen Gulden, was für tzas schon seit langem mit Schulden hausende Oesterreich vcrhälinrßmäßig günstig, ja sogar,.gegen das Vorjahr!.eine bedeutmde Besserung 7 Mijl. Gib.) wäre� Aber die Anfstellungen. des Finauznrmisters tragen das Gepräge der Lüge und Ber'kchktkernRg-ckck der Stirn und wenn man die künstliche Grüppiruiig'dir Zahlen erst"durchschaut hat, erkennt man, daß das Defizit in Wirßlichltft wenigstens 24—30 Millionen Gulden, jq wahrscheinlich noch', weit mehr beträgt, pa die meisten Ausgaben zu nieder, die Einnahmen dagegen mög- lichst hoch angesetzt sind. Zur Deckung des Ausfalls werden nun vorgeschlagen: eine indirekte Anleihe durch Beräußcrung von Obligationen aus den gemeinschaftlichen Fonds, Erhöhung der Petroleumsteuer. Erhöhung der PerfonentranSportsteuer und eine ErgänzungsabMl'e zur direkten Steuer.. Und lir welcher Weise! sollen diese neue Lasten verihellt werden k Schonung der unberechtigten und Verletzung der berechtigten Interessen scheint ha» Programm-der RxMnstig zu set|i->—! sv drucks sich selbst mi �mmführeitdc�' BöüfgioiÄrgäit,' dft ,, Neue Freie Presse'' Merdiflgs�he�güH derMiposition. befindet und deswegen Dinge bemängelt, welche es bei einer �liberalen" Regierung vollkommen billigen wu?de.' Die vorgeschlagene Erhöhung der Zuckersteuer wird nicht eingeführt— fiel würde ja die Reichen mehr als die Armen treffen; dafür wird die Petroleumsteuer, d« eigentliche Steuer der Arh iteuden und Armen desto Mehr erhöht. Und wie macht sich'das Bestreben der herrschenden Klasse, alle Lasten auf das Volk abzuwälzen/ erst bei der Erhöhung der Personcniransporlsteucr geltend! Im Jahre 4877 verkehrten aus den. österreichischen und den gemein- samen Bahnen insgesammt ungefähr 33' Millionen Mvuschen, von wekchdis etwck#7f5 Millionen bft3lSilti dnd vierte, über' 4 Millionen die zwefte und mir 400,000 die erste Klasse be- nützten. Diese Passagiersteuer ist also eine Belastung, welche zum größten Theile nur die ärmste Bevölkerung, in'geringerem Maßstabe den Mittelstand trifft und die Reichen fast gänzlich verschont. Die Einnahmen aus dem Personentransporte betrugen 37 Millionen Gulden, aber die Reisenden der ersten Klassrhätleii zu dieser Summe nur 2r5 Millionen Gulden beigetragen. �Für sie würde sich die Fahrt durch'die neue Steuer um 2�0,000 Gul- den vertheuern, während" aus dein 23 Millionen Gulden betragenden-Ergebnisse der dritten und vierten Klasse für den Staat 2,3 Millionen Gülden gewonnen würden. t r!:: Die Wirkung der Erhöhung dieser, sowie der übrigen zur Te- , ckung des Defizits einzuführenden Abgaben ist demnach eine kolossale Mehrbelastung des ohizehin schon unter einer immensen Stener- last seufzenden und fast erliegenden ö.steprxiHische'n Pplkes, Trotz- dem denkt in der Regierung Niemand auch nur im Erferntesten. auf Ersparnngen. M». am» Verminderung des Armeebudgejs keine' /Rede— man darf noch'sehr frohsein, wenn,, es nicht er- höht wird. Der Abeuteurerzug n'ach Bosnien ist durch das Blut der Gefallenen und die Z0 Millionen unmittelbare Okkupations- kosten noch keineswegs � bezahlt,, vielmehr muß das' österreichische Volk für die dauernde Beielning der neuen Provinzen nicht we- ickger als'5,7. Millionen anfbriiigcn. Nno eMich präsentirt das biedere Kaiserhaus für seine Herrschermüße eine kleine Liquidation von nicht weniger als 4,050,000 Gulden jährlich— notabene für die ziSleithcknische MeichWlft'e.akl�fst,' denn Ungarn Muß noch" ebensoviel zugeben, so daß' da�"Donaüretch'chcks Begnügen, monarchisch regiert zu werden, mit nicht weniger als O�/chMtl- Ii o neu Gulden bezahlen muß! Zweifellos aber wird dem Sletrerzckhler die etwa� starke llsille wesentlich' verMts seine Last leichter und sein eigenes ero lstenn er die fach- gemäße Borwendung hieser Sninme für des Reiches Wohl in Betracht zieht und an der Majestät des kaiserlichen Hofstaates, der. ununterbrochenen Reihe lustiger Hoffeste, dem feenhaften Glanz der Burgbälw, den stolzen Kavchkade» jurch süpegben Fuchsjagd� der„königlichen" Pracht von Gödöllö und anderer kaiserlicher Lustschlösser und an anderen für jenes Geld angeschafften, überaus noihwendigen und nützlichen Dingen das bedrängte Herz erquickt! Oder sollte es wirklich Bösewichter geben, die angrsichts von so viel. Herrlichkeit, an das bittere Eleizd, dxs„niederen Bolkeß" denken und meinen, daß alle diese Wunder der Monarchie ent- behrlich seien und das. Volk sich chedmtmb billiger und besser selbst regiereu könne?! ,,„j, � ii-jji'jjrtiik., lutjlofitf nvhf ni dnvlckn?) und dm nsTsol,.. -r Wir haben jüngst der telegraphischey Meldung von Arbeilerunruhen in Böhmen Erwähnung gethan und sofort unserm Zweifel an die Wahrheil der Mittheilungen der gewohnheitsmäßig lügnerischen Bourgeoispxesse, welche.natürlich sosorj den Arbeitern dsH.Schtsld. beimessen. Ausdruck gegeben. Wie recht wir daran thnten, beweisen die nunmehr über hie Tschauscher Affäre bekannt gewordenen Thatfachen.. Die Miß- stände' in den Brüxer und. Dttxer Kohlenbergwerken, find in Hordhöhmen seit langem landbekannt. Trotzdem(Halen aber die Grubenbarone nicht izpr nicht dqs Geringste zu, deren Ab- fiellung, sondern trieben in ihrem Uebermnth die.Arbeiter, da- durch ans'- äußerste, dqß sie einerseits' diejenigen Arbeite., welche jene Mißstände bekämpften und sie mangels Entgegenkommens der, Arbeitgebers ni.emer Brochure der Oeffentlichkeil denunzirien,, an die Lust setzten und denselben zugleich, durch eine Konvention Inst den übrigen Werkbefitzern Nöxdböhmens jede Aussicht auf'Meverbeschästigung abschiiitteü, RNd ander- seit-, um den Lohn noch mehr zu drücken und die„aufsässigen" Arbeiter klein zu kriegen, eine Masse czechlsche'r Arbeiter von der preußssch-schlesischen Grenz? kommen ließen. Als nun die bei der LohnaNSzahlung willkürlich verkürzten Bergleute sich' in Betrirbsleilungshaus sammelten und volle Lohnzahlung'ünd' Abreise der her speditten EtecheN förderten, sandle, die' edle Ber»' chaltung sogleich zür BezinshauptmanNschaft, mft dem Etsllchen. da die Arbeiter„diesmal einen grijßerft Excöß' zu' beabsichtigey' schietftü" 7 sofort Truppen''zst HÜkfe Jü sendest!" In Wahrhell aber„beabsichtigten" die Arbeiter'so wenig' einen Exzeß, daß das herbeigerufene Militär gar nicht einzuschreiten brauchte, sonderst die Arbeiter auf die Zusage, daß die Beiechtigstüg'der Klagen und Forderungen der Arötiltt"schnell erkenstendeft' Kotst-'' missörs Graf Kuenburg, daß alle" billigen ForAerungen Berück- sichtigung finden würden/ nckch einer Protcckollftung' ihrer Be- schwerden ruhig auseinander giützen. Und settdem auf dem „Rath" der Behörde die LohnforderuNgeü der. Arbeiter befrie- digt und die von der preußischen- Grenze hetigezettelten zcechi- scheu Arbeiftr auf Kosten der Werkttilung wiederum in ihre Heftnath zurückbefördert wurden /'ist nicht-die gningste ,,Un-. ruhe« mehr vorgekommen. Es ist demnach erwiesen, daß die von"den lügnenschetr Grubenherren und ihren GSfinnungs- genossen von der Presse zu einer förmlichen Emeu-te aufgrpuM Affäre von den Arbeitgebern Rtzh/sMchft von den Arbeftern ver- schuldet war und dahapie Forderuiigen-dollkq.mmen be r e ch is g f waren sonst hätte, sftiokaum selbst, die Behörde als,. solche. aiXÄatMt>g'lim cknu chiiR: jstckzolf.Sochißnqst chjhA— nsdr/igjd Ol nsljndtoip mRfick. mnDkn chss zchtnn.zid nstyid — Die italiemschen Machthaber scheinen endlich doch zusehen, daß es auf die Dauer doch unmöglich ist, das Wim- mern ustb Murien des nMlofen sozialen Elends� der Halbinsel durch dcks SÄelrassefii der Häscher und das Geschrei der Jrteden- listen zu übertoben. Tic letzteren insbesondere verlieren immer mehr' ckn Anhang'unll-selbst an Jnterdsst, weil"daß Bslk«findet, daß eS kn"Jtaliest' ans'jeden Fall noch vftl' Nothwendlg'ireS zu thmt Agilst, als die„vvn' Fremdherrfchern gekteechteten' Brüded" im Trientinischen und Tnestinischen zu„befreien"und daß vor allem das Italienische Bolk selbst von Unterdrückung, Hanger und Elfttb böftK werden müßte, ehe es sich berüftn fühlew könnte/ Arid ern dicf-KTiebesdiM zü erste#. Die'Sozialisten JtaliÄ,»- haben sich beim auch von allem Ansang"aw gnztck das chauvinistische Getriebe der Jrredentisten erklärt und darauf hinzewieien, daß Ä nn geeinigten Italien'selbst genug„unMöste Landet" gehe: die A7«'Milliöntst Hektaren ertragssähigen Ländereien, welche angesichts des'ffröß'test BrodmäNgtlS gästzlich Unbebaut, und diet 7� Millionen, welche Versumpft liegest, aber durch rationelle Behandlung leicht"Wieder urdat gemacht werden könnten! In- dessen ist diese ptmiklose Kulturarbeit den herrschenden„Liberale««' viel' zü lai�tt>eilig"und stefhabrft weit Wichtigeres zll thU«/- nämlich die„Politik im großen Stil", die das Land bereits an den Rand des Bankrotts gebracht, lustig weiter zu treiben. In dAnonstrativer WAse sttrdtn Befeftiizungest gegen Oesterreich er- richtet und die Stimmführer Mezzacapo, Petruccelli?c. schreien wie wahnsinnig nach Vergrößerung? des Heeres.„Soldaten) Kanonen, Befestigungen und dann nochmals Befestigungen, Kanonen und Soldaten; das ist Alles"— darin findet der Ab< geordnete Petruccelli und finden mit ihm seine Anhänger von PK Bourgeoisie die Rettung Jtalitns! ft;.:. tv. 0�1 ,■ 'Da aber, wie gesagt, dieses„nationale" Betäubungsmittel eben sowenig vorhält und dem Volk seinen Hunger vergessen, macht als die zahllose Polizei- und Justizniaßregeln aller Art, so sieht sichre Regierung gedrungen, der hüiigxrnden„Kanaille" und tsor allem dem verschmachtenden Landproletariat einen. Gnaden- und und Beruhignngsknochen— noch nicht gleich hinzuwerfen, soy- der» vorläufig nur zu zeigen. Wahrscheipsich rechnen die schlauen Geschästsleute in Rom darauf, daß die hungrige Bestie schon durch' den bloßfn Anblick des, Futterdrockeus.�ieb.� süf W Weile zahm gemacht und zum geDdigen Weiterhungery' besstogm wexden(*n% Für beiz schlimmsten Fall kauft der Köder indeste» , V**# j J j l; J* UiJ/ir«i'Jy Ar i t!***! 4 7* rtilvUUU VÜ? immerzu auch wirklich preisgegeben werden u«d wird er den Heißhungrigen und— Dummen dann sicher eine Zeitlang beschäfi tigen- Dieser Köder zur Beruhigung des hungernden PpM besteht nun einerftits aus öffentlichen Arbeiten in großem Umfang) welche der Bantenminister Baccarini zur Beschäftigung der Ur- bettslose» verspro.chqn hat, und weiser aus. der„großen Land- veztheUuug", welche, der' MinistMäHW(.CairoIi,-den Landpro? letarim. der neapolitanischen Provinzen ebenfalls versprochen Www littst.' sssäd tDf ndui?) fuo stch-tmiaii�»od gnun�jd Schon unter ftanzöstfcher Herrschaft stvar- borl M'BerbesserUng der Lage der ackerbautreibenden Bevölkerung die Verthrilung dtt aus dem abgeschafften Feudalsystem' herrührenden Lkinbereien a» die Besitzlosen angeordnet worden, welche Maßregel sedvch nur zum geringsten Theil zur Durchführung kam. Cairoli Mll«ü'n das Versäumte'stachhölen uttd mehr als 300;(WÖ Hektckten- Dpi mänen vertheilen,„um die bäuerlichen Arbeiter in ihWr Erwartung nicht zu täuschen c, und.das Proletariat der: südlichen Provinzen aus bR- niedrigen Lage des Tagelöhners zu dem Rang des. Ackeldauers zu, erheben." Er. forhoft deshalb die Präftttw und Lokalbehörden auf,, sich � von, der i« höchsten., Stt>n Oichsmawft tärtn, und sozialen Abstcht.�cher RegiemWg durchdringen,, zu.,lassen und schleunigst stattstischt Notizen einzusenden unb iWe definitive Maßregel vorzubereiten. Unsere Anficht über diese Frage brauchen wir nicht erst deS Längeren 0»,%«". für's„ Thetlen": Weit entfernt, ti Grundeigenthums hindernd einzuL.......... Staatseigenthum, gleichviel Ä.durch Kauf oder Schenkung, m den individuellen Besitz zurückzuführen, muß bielmehr allmählig MWMkMWKW MMMßWS der herrfchmben, Klasse I« ,beu Rachen f#- ist,(hre Erfolge st 7 m«;- Du ich.»...% lüt WWWW m*- m i. tmfoZ,...■mk.M WZWMDTU. bete Schweiß der vorübergehenden Kleinbefftzer aber vom �pllol m*; mechbn gewissen Grab und m, ff(ine Zeit Tang erreichen. ,10/2 rttüchs - Zu all feiW Arbeit�tofigkeits"dem' HungerWhuS/ W AuswaMfM" tttzd' den ganz unerhört� Und sich tmckteff Mftr auSdehnftsdenHtüt Schreckest von SzeMn noch weit Mögenden Verwüstling� des Hochwassers � hat Spattie« seit Jahrzehntkst Äch'Wff an dem Cub anischen Uebel zu laboriftn. BekannNich M stirt die Sklaverei unbeschränkt von allen zivilifirftn«ätt� dem der Erbe nur noch auf der Perle ded Antiklest. AM» find schon verschiedene Ankäufe znk BesrftigttM diestt schstlach. vollen Institution gemacht worden, aber sie haben biS' lihA noch-nie M-uZiek geftthrt. Unter# Regiert� AckadeoS war die Aufhebung der Sklavetei beschlössene Sacht.' avtt# kam unter ihr ebensowenig zur Ausführung.# unter der Menden Republik". Daß dft FrW geralw mtkst der fetziäen bourbonischett Regierung wieder aufs Tapel kotttmü. ist Nffiflttt (ich nicht etwa deren HümckttttAk'sind Freifiniiigkeft/ sMdtttn leviglicst der Erfahrung zu daffken, daß die-'Dinffe Wf EtlVa! unmöglich mehr in der biSherigkst Weift fvrtjsthett kbMVeft/ Die"Mensches und' ÄgenthumSbernichtenden Jnsurrektiviten$@0' ren in Euba nie aus'tind dckß benachbarte Rordattierika ficht. längst Mit degchrkiche» Blicken nach der herrlichen Ks«' UM reibt sich die' Hände, wenn die CubckM cktt-ewr Drbnuttg' ihrÄ Achelegenheistn immer Mehr verMelfttn-"Anv ihttd' Hoffo- nunffetz auf die Union'setzttt. Die FrckK der Abschaffung«* Sklaverei steht daher seit Eröffnung der jetzigen'KvrteSMM' auf der TagesordnUng und die Verhandlung der für'AaSittböi» tung eines chftsdezüglichen" Gesetzentwurfes niedergesetzt-Koltt� miffion ftehmen das ckllgemeitte Jntereffe in Anspruch. Jetzt endlich ist diese KoMMissivst zu ÄeschlSM gtstvMMen. Aber zu welcheull Während die Regierung Mbst.'refp: die Ge- nefttte Mckrimez EatnpoS»Nd Prendtvglsst ünd'vei Intettdastt Mllaämil, welche sümMtlich— dtt erste als Gvttvttnlsur, die andern als sein Generalfiabschef und FinanMrektor— auf Ellbck dftnteck, die sofortige und gänzliche' Rufhebung dir Sfltf* t>btfi; Ohrte ftgertd eine Entschädigung verlangten, and trotzdem General Mariiniz Eampos lein"Hehü darauS machte/ädaß'stlv spastische Herrschaft'übtt! die Antillen', wol auch vie Beztehiingen -r jui-ben Bereinigten Staaten, neben dem Wohlergehen der Ko° lonie von der prompten, Lösung dieser Frage abhöngen.— ging das Bestreben der Sklavenhalter, dahin. die. im Prinzip nicht,. mehr zu vermeidende Aufhebung der Sklaverei in der That möglichst lang hinauszWehen. um— wie ein Mitglied, gerade heraus sagte—„die gesunden Sklaven poch möglichst ausniitzen und bis zu den Befreiungsterminen für eine hinreichende Kulieinwanderun� sorgen.zu können." Und NM' infame' Klasseninteresse tM vöÄstäMss den Sieg davon. Ziiitch dein anrf�nommench Gesetzentwürf sollen ivon den saß 200,000 Sklaven Mr jene sosbrt', freigegeben werden. welche 55 Jahre alt find und die seit 4. Juli 1870 geborenen Müder.. ÄM 17. Sehtember 1880 sollen'dann alle Sklaoen km Mer von M'Jahren für frei erklärt werden; an dlitnsekbejt Tage des Jahres 1882 die von 45 Jahren. 1884 die von 40 Jahren, 1886 die von 35 Jahren, 4888 die 30jährigen und am 17. September 1890 alle bis dahin, noch unfreien Stläv'en. Ferner soll schon von jetzt ab eine nach Alter und Mn' zum Loskaüf von 2000 Sklaven eingestellt werden, „zum Preise von' 350 Piaster per Kopf." �>iiß dWr Sklavenhalter- Gesetzentwurf im Berein mit der dasftit iM kausaleti Zusammenhang stehenden Verzögerung frei-- HFridlitisikjer Handelstefoiifien Und der Ablehnung der Aus- dehnung des Stimmrechts auf Euba sehr böses Blut machen W, M. jelbstverstöndlich und es ist. sehr wahrscheinlich, daß hje BorgMage h�s.Gnerals.Mgrtinez Caurpos in C-füllung >ßch Neger und nicht wieder wie im Jahre Mk Wk leeren. Bersprechunaen und Vertröstungen abspeisen lasstNj. Wd daß. demnächst, der; Huffiand auf-.neue und. kräftiger als w kmporlodeirt und schließlich zur Loß»e<ßung Cuha's von Sßgpren Mhpt�j x.chüz wl rnn,.'. "b--uUeber die Zufistirdt in Noten, über welche bisher so wenig'Verlässiges in''#« Oeffentlichkeit drang, sind wir durch die wfteulichc Gründling ein«« polnischen Pavtetvrgans, des schon mWtHUkn'„Beröttöfch", rrun in cher Sage, versetzt, uns genauer infdtimiVtnnzu können. Allerdings wendet" sich das in polnischer Sprache gMriSb«n«"Or�an" außer an seine' Landsleuie nur an einen sehr kleinen Kreis dieses Idioms Mächtiger. Ans diesem R, OnzuKelen" ersirn Bmnch» von mMfeii#!« ÄMw."M— i* M ........ w*........»l» Haüplkontingent zu den. Eingekerkerten lieferte die eigent- Mheiterklässe; die Minderheit besteht größtentheils aus M- , rüm'Her. flndtpcnben''Jugend. Unter den Frauen befinden' L eine Petersburger Studentin' undkaeine Landschnllehrerin; die ÄDjen Ärbefterinnen. Äegriff bon de» kaiserlich tärnmtn Gefäimnisien zu geben, mögen die folgenden Thatsachen MisWMMWMG sehest ha««, jßie übef diese Schandthät empörten Leidensgenossen MWii schüler Liandy zu 12 Jahnen Zwangsarbeit. Äeneral Kotzebue chlMdeUft sM. diese.Slrafe in nach den entfernteren cheaendm.von Sib.irltn um, Ufld wurden, S�eroschewssy und Liandy sich Mb: Perichteu.vor Kurzem befynden. Mdep sie in. dieser. ,Stai>t. iuternixt.-dep müssen sie d.e Erm- WS burch:.bi€ Willkür e,nes Postens, den em be- daHj�ebeil eines. Sozialisten nicht schonen hieß, WMdetey. Genossen.noch weiter tragen? Während dessen aber ift�der.�euper.SMl durch h�selbe Kriegsgericht!, fteigesprochen yoydemjg sfl j.W, nsSicffl tchoin« ftoimltchfiC HslJoiJ ...$W.SGchWO# chm.auch.vur»m entfernte,. stßp zusammftchDigt, gegenüber unterscheidet sich, da».4'berale.", # ch nur, wenig von chrm.heil'gen Alles, UM dagegen zu, Betsegung gesetzt und für. dlM�bMtmchfr.Sd��bt,es,kei»g.gMljche Garauti«. Früher gMW» dsese»olhweMe Jyst'tuzigu. des, Polizei j ftstales, faftt)Wchss;pj Sicherheit„por.polizeiliche?; chZerfglgunM,. Hgpt«:q»bes„nudi)W Sozialisten, gegenüber gibt, es auch das pM mchr«zch,.DShWd id.«r Ceasjhchempel.,, einerseits seinen ganzen «htssfigksi. KHMssi�er beibehalten hat.,.hat er, dabei auch diesen g,MgestjWer-lh verloren. In Iußland verbüßt.Tschernischepsky mipsschcnslyuglichem Ml Hr Schriften, welche unbeanstandet die EenfMi pafsirtz. hatten,, und i« Oesterreich find vierzsg Ge- nogen auf.�inen..Kndery)Br,«ud hin in die Kvakauer Kerker ggwmfen wordM�Mss. tpeil die Polizei bei ihnen.sozialistische Schsjstep�fapd, welche, das Imprimatur. desi Censors trugen. Di« Kezfolgungeu Md.lverhastungen in Krakqu, Lemberg, Wien, sowie in den Provinzen nehmen stin ßnde. Einige Verhaftete. befinden Sch schon ti bis-3 Monate ohne Urcheis im Gefängniß. Es, sind meistens.Mrbeitqr, und Studenten; auch ein mehr als WGmor MiW».. der Ehos eines kaufmännischm Geschäftes, be- findet sich daruuttr. Mg- Mann, der einen russtschen Sfeoent hat.., ist,.vss..Sozialismus verdächtig, und bei den Per- hastnagen �wird mit der größifN Leichtfertigkeit verfahren; mqn. NMMt ssny, Lupinsky für einen. Lubiensk». was die Polizei nicht.. hjstdert, die irrthümlich Verhafteten auf'S elendeste, zu behandeln. Die Paterfuchungsgesangenen befinden. sich.-, in dm schlechtesten hygienischen Verhältnissen. Die Luft, welche sie athmen, und die Nahrung, welche sie genießen müssen, erzeugen Typhus und hitzige Fieber. Der Student Ludwig Warynski ist daran, zu Grunde gegangen, indem er sich durch Perhungerunz tödtete, weil die.Behörden den Kranken weder in's Spital ausnähme\, noch ihm bessere Nahrung gaben\ Um Geständnisse; vom den Angeklagten„zu crpresfenj warf sie der Untersuchungsrichler in.Keticn und unterirdische Kerkerlycher. Als Zeugen wurden neben Polizei- spionen und Dieben 10jährige Kinder angenommen und diesen in den Protokollen das vom Gesetz zur Zeugenschaft verlangte Alter beigelegt; Und als die Angeklagten die Aufnahme ihrer Beschwerden in das Prorokoll forderten, hatte der Untersuchungs- richler die Frechheit, ihnen anzusinnen,' sie sollten sich nur auf ..seine Ehrenhaftigkeit" verlassen...' Fügen wir dem Gesagten nur noch hinzu, daß die geringste Beschwerde geaen all diese Infamien dem Angeklagten 48 Stünden Dunkelarrest einbringt oder daß man ihm— wie Dombrowski— buchstäblich nichts zu essen gibt.' Und alle diese unerhört schändlichen Dinge geschehen in einem Staat, dessen Verfassung hie Freiheit der Presse und der Rede gewährleistet! Aber welche Verfassung hält ihre Ver- sprechungen, sobald die„Staatsraison" es anders fordert? Man spricht jetzt so viel, von einer Allianz, welche die Wiener Regie- rung mit Bismarck geschlossen haben soll. Aber schon seit langem gibt, es ein anderes Bündniß zwischen dem„konstitutionellen" Oesterreich und dem.zarischen Rußlandsshie Gendärmm Alexander II,, sind stets willkommen auf dem Gebjet Franz Josefs, um denun- ziarorische Ausschlüsse über Angeklagte zu geben, deren HeimatH sich unter der Knute des Zaren befindet.— — Die russische Regierung hat gegenwärtig entschieden Pech und zwar nicht nur in Europa, sondern auch in Ihrer eigentlichen Domaine und Heimath Asien. Die Nachricht, daß die zarischrn Truppen bereits bis Merw vorgedrungen seien, hat sich als eine große Lüge herausgestellt. Vielmehr sind die Russen von den Turkm en e n jämmerlich geschlagen und haben über 1000 Mann, sowie einen Thcil ihrer Artillerie verloren, so däß sie sich schien- tzigst»ach rückwärts konzentriren mußten. Die zusaiNmengeschmol-' zcne Expedition befindet sich gegenwärtig in einer sehr gesährsichen Lage. Jedenfalls brauchen sich da die Engländer vor der, für Zeit des letzten türkischen Krieges gang und gäben, inssischeir Prahlerei. daß der Zar seine unzählbaren Änegsschaaretv nach Indien hsstab- steigen lassen und dorr England in seinen vitalsten Interessen verletzen Werpe, nicht allzu sehr zu fürchten, da schon ein zwar kriegerisches, aber in der.szivilisirtVä" Mordkunst 1 doch noch wenig fortgeschrittenes Wüstenräübervolk bert- edlen Kriegen« Alexanders so viel zu schaffen Macht. Eine zweite, wenn auch unverhälknißinäßig kleinere, doch für die Zustände im absolutistischen Zarenreich bezeichnende Schlappe haben die Russen in Dstsibirien erliite». Zwei kirgisische Gemeinden russischer.Zngehörigkcit ivolllen sich der sausten Ge- malt der Detcrsbilrger RegierüM entziehen und Zogen deßhalb mit. ihren Heerden ans chinesisches GÄiet. Sobald äder nder reichten benif auch die Answanderer bald, nahmen ihnen ihr gcsammtes Vieh weg und ließen nun auch den Kirgisen ihre bekannten Licbeiiswnrdigkciten angedeihen, welche diese indessi!» so/ falsch verstandeil, daß sie die atmen Kosaken titinint und sonders mit Knütteln tvd'tschlngeu. Desto mehr Bravour entfalteten dagegen di?:zanschen Soldaten gegen unbewaffnete Menschen, als es am 15., IG. und 17. ds. in Kala» gelegentlich der Entdeckung einer„nihilistische» Versch wö rrinq" also gibt's doch noch Nihilisten?— zu Unruhen und Straßenaufläufen kain., Polizisten und Gensdarmen sewerten rücksichtslos in die versammelte Menge und die Kosaken hieben auf die Studenten mit Säbeln ein, während sie die zusammen- gepackten Mädchen bei bei« Haaren nach dem Gerichtsgebäude schleppten,' das die arinen Opfer des jizsamsten Despotisimls natürlich nur, Verlassen, uin an den Galgen, in die Bergwerke oder nach Sibirien zu wanden«. Uin aber das kleine Kulturbildchei, aus dem heilige» Russen- reich zu vollenden, muß poch, ein.Strich hmzngefügl werden, der dem Ganzen erst das. rechte Licht gibt.> Vor einiger Zeit haben 17 abergläubische,, viehisch rohe Bauern im Bezirk Nowgorod ein armes altes Weib, das siersür eine»Hexe" hielten, lebendig verbrannt. Ain 25. Oktober mini ist gegen diese Mvrd r das Urtheil gesprochen worden und. zwar«vurden 44. Theilnehmer ganz freigesprochen, die drei überwiesenen und für schuldig. erkannten Anstifter des Mordes aber vom Gerichtshof zu einer— „klemen Kirchenbuße" verurtheiltl.'' Die Mörder frei, die Barbaren begünstigt, die Todtschläger 1n Aint, die Schufte am Kommaüdo, die Vorkämpfer brt Kultur und Freiheit aber auf dem Schaffst, auf der Folker und lebendig begraben— welch herrliches, starkes Reich und wie große Ver- brecher die, welche sich erkühne», biesein geordneten Zustand so oder sö-'ckin Ende zit machen!; miDli si s -miÄ Sock.Iii chjJ(.ii/i(u:i che. riurüt si4 in«, So Zock„»Wsiiiz -i Der viesbesprochelie„koinmunistische" Aufstau» in einem wilt�rlprcnm Rest der. Republik Hatumvien hat sich nun wirk- sich gls das herausgestellt, was wir von Anfang an«nuthmaßten. Es handelt sich einfach mp einen ganz gewöhnlichen Banditm- streich, indem einp Bande beutegierigen. Gesindels unter Anfüh- rung eines abgesetzten.Alcalden(Gemeindebcamten), die Kauf. manpshäpser und zwar namentlich dz« ausländischen, reicheren an- griff und sie ausplünderte, wobei es zwischen den angreifende» Banditen upd den sich, vertheidigenden Kaufleuten zu einem Kgmpf kam, in welchem verschiedftie.der letzteren, namentlich mehrere deutsch-, getodtet'wurdpi. Daß diese,„übrigens alsbald nach ihrem Ueberfall mit der Beute eiligst entflohenen Räuber von bei» die Nachricht zuerst mittheilenden zentralamerikanischen Journalisten kurzweg zu„Kommunisten" gestempelt wurden, kann nicht Wunder nehmen, wenn man sich vergegenwärtigt, welche Vorstellungen sich der e u r o p.ä«sehe Durchschnittsbourgeois von den„Kommunisten" macht und«nit wie viel Jnfalnien und Dummheiten über sie die „aufgeklärte" europäische Presse jahraus jahrein angefüllt ist. Kommunismus heißt ja dem unserer Feinde.nichts anderes. als„Theilen", wobei das kapitalistische Ausbenterthum nur das Eine vergißt, daß es selbst in diesem Sipne ein weit gesähr- licherer„Kommunist" ist, als die Beutemacher von Buccarapiagna. Berichte. B. Solingen, 25. Oktober. Am 17. 03. war gegen den Genossen Jakob Naht von hier Hauptverhandlmig vor der Straskammer de« Elberfelder Landgerichte« angesetzt, auf Grund der Anklage, die„Freiheil" verbreitet.zu haben. Trotz aller Muhe, du sich die.Staatsanwaltschaft in den Is Wochen, während welcher Stahl in UntersuchungOhaft war, gegeben halte, war eS Oerselben Ooch nicht gelungen, andere delastenOe Momente beizubringen, als die Anzeige des Polizeikommiffärs von So- lingen. Man kann sichJumuat' das Erstaunen»es Audiroriums denken. als dieser Grund- und Strebepfeiler der Anklage und wirklich„klassische" Zeuge erklärte, daß er ltoh seiner eifrigsten Nachforschungen, trotz aller Haussuchungen leider nicht im Stande gewesen sei, für die Behauptung der Anklage, dast Nahl die Bläster verbreitet, auch nur den gering- . sten Anhaltspunkl zu gewinnen/ Mit einem«ehr begreiflichen Polizei- ; lichen Seufzer rief er klagend aus:„Za, bei dieser Partei verräih eben Keiner den Andern!" Nichtsdestoivenigex aber versuchte der Stadt»- anmalt die Anklagt aufrecht zu hallen, von der wunderbaren Rechts- aiuchanung ausgehend, Satz, weil an einen A. Stahl verschiedenlliche Packele mit„Freiheil" pr. Post eingegangen, der angeklagte Jakob Stahl der Verbreiter der ht,;e nn» da bei Einzelnen aefundeite» Sxem- vlare früherer Numipern der„F." sein mufft!"— Natürlich hatte die Beriheidigung leichtes Spiel, die Nichtigkeit der Anklage zu beweisen, und nach kurzer Berathung fällte das Gericht ein freisprechen Oed UnheisJ Der schuldig.e Naht hätte, wenn der Gerichtshof dem beauiragten _ c. v.o /äi.____.l..,..c>... ,} env« j,... m... Strafmast des Staatsanwaltks entsprochen, N Wochzen Gesängnist zu „verbüsten" gehavl,— der u ns ch u l dig e e Nahl"haste 11 W o ch t u tm Gesängnist als Unwrsuckmtgsgcfangener gesesseti, war als Sträfling eingekleidet worden und: wurde geschlossen, wie. der gemeinste Verbrecher über die Slraste geführt.„ , Plan sich«, die pr�ißischen SiaatSanwülie gehen sicher. Gelingt es. die Anklage dttrchzusetze», um so besser, danir tritr zur Vorhast noch die Strasdast lffttzu; gelingt da« nicht, dann halber unschüldige Angeklagte imwerhia mehr Wochen abgesessen„ als wozu er im Schuldsalle, verur- lheilt ivord-n wäre! Biummen mit st er aber, wenn er Sozialist ist, auf alle Fälle.! Der Aklenschluh.lastt sich ja beliebig verzögern und die Untersuchungshaft dadurch g»nz.nach Wunsch verlängern. Eine prächlige Jnstiz- pflege, bei der man rechtlos der Willkür de« SraakSanwaltes Preis gegeben! So schwere Opfer den einzelnen Genossin aber durch derartige„ge- setzlicke" Ungeheuerlichkeiten auch auserlegt werden, so wenig gelingt ei und wird es je gelingen-, die Begeisterung für die Prinzipien de« So- zialismus und das treue standhafie Festhalten daran zu Unterdrücken. Im Gegenihril bringen alle derartigen schreienden Uiigerechligkeiten auch den befangensten Kgpf zum Siachdeiiken und damit zur Erlennlinst des rechten Weges. Einen Beweis dafür ersepten wir noch während der obigen Verhandlung' iifl Zuhörerranm des'Gerichtes. Yivant sequentdsl G. Tübingen, 24. Otloder. Heute"wnide hier oor der Strafkammer de« Landgericht» ein Sozialiste.nprozeh verhandelt. Als Angeklagte erschienen die beiden Rentlmger Sozialisten: Apotheker Fehleisen und Tuchmacher iW alz, uptcr der. Beschnldianng, oerbotene Zchriften perdreilet zu haben. Wie neurer Zest üblich,' war es die Post, Sie diesen P Atzest viranlastte und zwar isiebmal die in-'Äähihailsen im Elsast. Diese« redliche Institut nbcrlieserte ein au Walz uild ein an Fehleisen abresfirtc«" Conperl, je mit einer Nummer der �Freiheit", der SiaaMnwaltschafl. Darauf zvnrdsti Jie Adressaten dehansßiehl>mh verhört. Obgleich nun. zucht der geriliaste Beweis gegen ihn vorlag, liest sich Fehleifea kmrch die gesetz nnbtige Drohung de« NntcrsnchimgsnchterS, ihn im Fiffle er nicht gestehe, sofort vethasten z» lasten, einschüchtern iMd gab„ inworstchtiger Weise.zu; das er da» Londopsch Plast verbreitet habe. Walz- dagegen bestritt da« und«vnrde hierauf, verhaslet-,. indcst egtsteb man«Hu nach 6 Tagen wieder, ! ohne datz er' etwa« gesttNiLetz hatte. Augeklqgs wilrde er aber trotzdem und zwar aNS einem üdrrdnS lächerlichen„Krmide". Bon den ge— ftieberten Blättern mar nämlich das(tit Wnkz ävresstrte Nr. 31, das an Fehleiscn adres- litte Nr" 32,t, Daran« schidst««1« hsr�Etaalsanwall, ein Herr Schenerle, Beide hätten das Platt geiisginschafllich.�bezpgen, so dast immer eine Nnm ■ wer an Walz und hie nächste an' Fehleise«r abresstrt worden sei und einer habe dem andern die Riimmer, die ee erhalten, zngcsteltt, da» Blatt also„verbreitet."- DcmvStaaiSadwatt schienen indessen doch selbst"3weisel..ausgestiegen zu sein, ob eine solche.Anklage zu einer Vernrlheilnng führt» könne. Denn kurz vqr st« Verbandsiuig verfiel, er ans. ein originelles Mittel, um«pciteres Material gegen Walz zu bekommen. Er liest'sich nämlich tchn der Reut linger Polizei die ProskriptioiiSliste sämmtlichtr Rentlinger Sozialisten gebe» ntti lud von Pen darin Geitamiteu acht(mcifti-Tndtniuchet) als Zeugen darüber vor, ob Wal; ihnen verbotene Schrifteti gez«be?t habe. Diese Zeugen wnstietz ahep zflitcksicheripeise Uschis Gmpixetideö. so das« der SiaaiS- anwait niji' seinem schla'iten Austunfisirntket abfiel. '' Es war daher für Wnkzfi�r fich-gläilzend dercheidigle,' ein Leichtes, die Anklage in ihr Mchie zurück. 4«»- schlenSsrii. Er nnrcläi sreigesprochm, Fehleisen dagegen nach einer dr, flauten Nörde seines Vertheidigcrs, Adookal Becher, zu#. 100. Straft»nd dit, ÄüJ'sitt, uernttheilt,— Die Genossen allerwärtS im Reiche mögen; büS beiü Vorgehen de» hiesigen Staats- anwaltes eine gute Lehre ziehen: Ger-ziiklinssig verbastiie Schriften verbreitet, der thue da« womöglich anotchm, ,so dast Derjenige, dem män etwa« zusteljck> garlnicht weist; woher es kommt! Man weise da« betreffende Blatt dem Öenassen in dir. Slubc, man stecke cd ihm nnversebpnS in die Rocktasche». s. w..'n. s. ,ip. Wer dann von irgend einem pfiffigen GlaatSattwali als Zeiige vorgeladen mir!) ,i Ann ruhig schwören:„Per Angeklagte hat mir. iiis t!n»tS Verbotenes gegeben:", Noch eines vetdient ans diesem Prozest bemerkt zu werden: in der „Freiheit" vom 7»si September estscheon> ein»! Kuittinger Korrespoiidenz, worin dag. Bot fahren gegen Mnlz,>rcffe»d geschildert.wurde. Diesen Ar- tikel schnitt das. Berliner Palizci-Prastdium ans»nd sandte ihn dem Etaais- anwali hieher, mit der Aufforderung, et>ssöge' Vächkorlchuiigen nach dem �irfifplfrhrcihfr nfiffpflcn AWitelfchreiber ntisteUeni '■ Die Mainzer Zenlrnl linttrsnchiingS-Kommesswn seligen Angedenkens ist also nsieder anferftande« aX Berliner Paljzei-Prfisidumi lmd der preustlsche Stjxber streckt seine langen Finger unstehindeipt-chis an die User des Neckars. Filialexpeditionen des„Sozialdemokrat.". In liondoii l'V ist dtir„Somaldi'ni.ikrat" iu bezioboii uml /.war frei ins Hans 2'Sh., selbst asigietfolt boi der runtentitöhendea Adrefcse aml in den ,e»'.'-)Dn. h i-li ttm-tt vi U.' .. g Princq gtreqE.Pejcestor chqnaro Loizdoh W. In Pari� ,'-,...- ttv liefern den..Sdzialdemökra't" im Monats- und(Biaftalsabonnement; " Bluti; rue' Montorgudi!""stl'W»ck Trapp, 65 rüa de Madaime, Hotel Baldrian Hchwei�. ip«el>>»bachi>aicker«t HoNips-a-Ilirich. j, i■' _ _ —