Krscheiut wöchentlich einmal u.nvii oNiMm»« niitd Zürich«Schweiz) M» A. Herter. Znduftriehalle RleSöach.Zürich 'IlVi tff— JfußfeuJwngra a franio gegen Franca. Briefe nach der Schweiz kosteir Dopvelvc'rto. Tjdloi'/fJtl/G il'JiVHÖIOT;|•pölllftl n3(!"!'b';d oiiu i jj TJIIi(bff � mTßnoiJuJoa, I i' fjloivi 1,1 jitr UiT mNiKnzmmo'l»� nh 'jtjtoti(tu nsT'ons© r i go7@ e,.d tsiaif ditu nsußiiSiiT :: Av-«aeme«ts f werde» n�x beim Versa-, upd. dcsjei!'bekannten Äg-liten �nt-' znse!'arnawrN�n''s-Äd�sN''-tr v» ran.ö Iii« h»» t itte n m fviaic. °Ä. 2—% dic�chsaej,("......... ilnuo j gnundioSjgc � tfjf.f*!. Ä> füt! Qistert«Ä''rt> ■ I i'■.•: I;•) d 1 1 i.#@a. W sü>- ll«- itttioopSänltrt�rt'J ■jid.•dii si.idj-X iid ni;! ßfimi? li ach's ziai) mihdni R? 9. der Tvzi ald e m o L r atie de u t s eh e r Z«» ge -ji■mi& gi.,."'!■:jtv; nach? not) mIMni££il}-p jaslwiagn!» -Dü.'# q.."'d'jchi rocrr' ffi./' ■•-.......) nJ■"-— itzochlgaiiax? . 1 Sonntag, 30. November. JhlgidnjaTchoifcs«,,. lanao?'» 1 1 •M'-i a-Nv!.SsiMlli�»!,»,?, MG�n,flo>Ä SZtj AJßi' änu m,•••••-/. ij» naitillokttK ,)i-jTch!3a u; jj, J CD« ,!i/ttzrchi»a u? UaakZ�t rid rud i hin)|.Z'öm i,?zü,d3dS?!o� ud.«bssiislilstidi. Md fiar tg'iJ ♦Iii im • i.!'..i ,c!?;? TT! ,11(TT cht!, Ina.' OTT Alis- O»!»je»»UchliMWfAr»-!tA«i,ItztD»Iir,t;'l nja i 1 1»ßoirj Jijonjgma mi m !•( lad nod öz ZlM, aud ji] lodi( Da der.Sozuridemokrat' fowoyl.in DcüMAjßlibj Behörden sich alle Miihe'qeden, nnfdve Ver�indaZlj darf leine'�rsichiSmaßrezel vriZmn? qieri)«i��i?�it�«rde� i>»e»'M'«ähttn«ltie�der.jind,n-r.'.jawiei den Fnhalt,.!. Sl-Nerö-nt««anrmandirmia, der S-ndm-a-n-Zn tinscht»,. Mo ltLiervzd-»»« iU(s«il>>nU �MuMnkKserqchi-jK iU»tz!l,ein-rstii»'."daß itiisere MÄdSeP sttKil''-/�iley««»B s<>>«>ieriKeäM d.iii ni 1 1 1 R i l o 1 1 . i; o 1 1 1 1! J ....a gSMUP«». aitchchMei n Iw««ti.»�»»tiftlh«S»!MleftljchNIiich? bttod« mvktckli oviel-.an tns liegt, werden wir gewiß we' dett".Sozialdemokrat" unfern Abonnenten möglichst regelmäßig\ Irhi •■'■if ßitjj(,ni'ijJv„ ing.-!, n?u..tiyühßlo ilfAw uchjnnJilim MwOMiO Ruckhiid..,•*%* nd 1.IJ>:>:-t>-Ü?id»ClÖ ßflUßlltüR'I J' Untergrabnng und JiW«' jltfrfstWjte*'&rfi' gefeUschakt- lichcn Ordnung, Lcrnichluiig' der Möra!, ZetftöiÄn'g dcS Eiaeii!' thums und jeder Kulliir, rud'tiösk Antti'ch:' e,'. �i'ünde,«II gs- lind Herrschsucht—— dici'e und. andere.Tinge wkrdd'u dem 3o' V, o mus heute tagtäglich vorgewoifcn, und:niar trchi alle ii'(jous der Regierung und deren alten BündcHgendssei! Adel und Hüffen thüm, sondern auch von der erst in neuerer Zelt in den'Bund der Herrschenden eingetretenen Bourgeoisie. Teim die letztere hat in ihrem'MiL VJJ�i daß sie selber sie heute"unS IpV's( a'I i%en'CJp'r itiV r/f? i4/{{( Jahrzehnten n och i h r f.« lbst; u g-s ch r lebe n w u'r Und zwar mit genau demselben Recht, Kit dem man sie heule uns zuscyr'eibt. Man VW nur die besetze und' Erlasse, welche, die selige deutsche Bundesversammlung und hie deutschen Re' gierturgen bis zum Jahr 1848 gegen die..'rebolutionäre'' lwe- rale Partei und ihre Piesie erließen, dinchbläiie.n, um sich|oiU der Wahrheit der obigen Behauptung zu über-epg-u und daraus- zu ersehen, welche Bedeutung den.ganz gluchiaujenden'jTe'klä- matipnen gegen die �ozialveippkratie beizulegen.iss'und wenig M.diisi izatsirliche Zniwichlniig der pmlmx W ruck-. läufigen Bemühungen kurzsichtiger..MtqpKnianver« liimm rt, -n- m? Tpf"r?r (Ulla 7(1 ein m i%) �chWlaq aiT reichischen und preußischen Regierung zu dem speziellen berufen mar, um die Miitel zu be.athen, wie dem sich mächtig ausbreitenden revolutionären Geiste in Teutschland aiy besten aus begegnen sei. äußerte sich der Vorfitzende der Bünijesverschnmluug, Gras Buol-Schauenstein, am 20. September 18)9, wie, Wgt; „Wie weit diese verderbtichen Anmaßniigeii(sdcr Zeiiuuaöschreiber nämlich) endlich gehifhen, welche. Aerrüttuijg lin. cheji �Begrilicm welche Gährüng in den Gemüthern. welche Hcrabwü.l g.ug. aller Autorität, welcher Wettstreit der Leidenschaften, welche �chigtischc. Verirrungen, welche Verbrechen daraus hervorgegangen sind, he- darf keiner weiteren Erörterung. Und es Mi sich/. bei dem gut- gestnuten und wahrhaft aufgeklärten Thcile per deuticho» Rojiou über ein so notorisches Uebet kaum noch ciiie Verschiedenheii da Ansichten und Urtheile voraussetzen.�„3 i silir, ibib.M Glaubt man bei.Durchlesung diesgr. j&ihK.,uah.t eine �soii-, ders interessante Nymmer der osfiziSsyl«PrWyzialszftorrcipoii�pz'' oder der c freiwillig, gouvesnementalen ,Morg�Mch«n ÄHgemeztrsn b, vor sich zu haben, in welcher gegen die geiMngesKrstchsu%%% denzen der Sozialdemokrane zedonnexl.�vird?, ,�der.,ich,-eibt. apr Ende die izeueri-Ideen unfähige, M.astion-viell«ichjllim der nur die Aeußeriingen ihrer„ berähmcen Männez längslvergairgener Zeiten aus. ui», etwas sür die Gegeuwari zu beweisen? Infolge der, neapolitanischen Revoliztiop, 00%o traten, im darauf folgenbeu.Jghre, die Kaisxr drgi HuÄgnchauyih,, Oesterreich uizd der König von.Preußen, ig,,La,ihgch,�u>aw,noo,- und erließen am.)?. Mal 18-2.1, eige ,pqn, Dgn»hvHtwMiw nistern unterzeichnete, Deklaratioii,, in welcher daß „ungeheuren Verschwörung" gegen jede zöttliche ugp, pzeltzM., Autorität behauptet und dann die Ziele der„im Tunket» schtei- chenden Uiilernehniiiagen" solgephirmaßeii g«jchitd?rt Ivuroerrz. „Reine Monarchien, beschränke Mqtzgrchien.„PuDdMpxiaAuugeu, Republiken, Alles ist in die Acht- und Baiinipiüche einer Sekte einbegriffen, welche als Oligarchie, astes behandelt,? wgs sich nntcr was immer für einer Gestqsti über di«,.Liyjp, sinieri.chtmgrjschep Gleichheit erhebt. 1% Häupter djesex, ruchlosen, Sekte»,», glZchi, gältig gegen die Folgen der allgemeinen Zerstörung, auf die che stnntn, gleichgültig gegen jede Ari fester»nd dauernder. Orggiü- sation, habe» es»ur aizs hie. Grundlage der. GestDichust: ab-, gesehen. Stürzen, was besteht, mit Vorbehalt, an seiirr,, HMlpz das zu setze», was ihrer regelloser! Enibildungsk,af> oder ihren entsetzlichen Leidenschaften der Zufall a» die Hgnd gehen wird, — das ist das Wesen ihrer Lehre u»d.das sGeiieimniß- Mr. ihrer Uintriebe.".zi täig»-äiiio?.000,01; dii liiui«off Und was verlangte,, denn jene.so-. geschilderte �regellose Eim bildungslrast".»nd„entsetzliche LeidemchastlK,..j1jun..,,iiichtH„Ml deres als die k 0 n st it u tjo.n e ll e W.onorchie>.die heute,, mst Auf- nähme von Rußlaich auizh, dem Kaffernlaiide, stn.-ollen ibekapsUl«! Läiidern zu Recht besteht! Welche Wejtzheit«nv.wMen.Ver.-f zur Führung der Nalianeu bewiesen.nrcht.,dz«s«„StaaiSmch-flier.'', welche im Angesicht bestehender.-sonstiGtjonestex Monarchien- un� am Vorabend der EreiMisse hurch Ipiche,.Krgchstei,�Mad,,.deN Zeit aushalten, zukä.nnen glaiibleusi lhad hoMliz. hz»„.h«»t „genialm" Staatsmänner-dem amb.Vorabeyd des?lphx»lchÄ seiner 5)errschasl stehenden. Sozialismus gegepstber anders? Und, werden sie ihm gegenüber.andere Er solg«,«rz�p-z.« Jener Laibacher Kongreß fand ist dem von Verona im Jahre 1822 seinen vervollständigend«» Abschluß. Uus, Per hrrr wjrrer erlassenen langen. Note entnehmen.-tvir.folgsndezl chara-lieristiichen Passus:„Dieser Friede aber, obschon zwischen den Mächten voll-, M'd die. strafbaren Verstiche,,. einer nur aul„ llWlwp» iinb..LstMj PnneichM- WW» gmahrt wird; fo - If - /y'ßf | chsß Ire igt Dlmkehi über unheilvollen Planen hrMn. Her'chwo-, i uiiae�Mtelauchd.. t�e Mrinumz.'�erDten nicht aufhören, H Völk�..init.-chüstuen stich, liigeiihastui Darstellungen der Gegeiistiru-l nnd mit stkdicht�M GesorMste�,.vor� der zu. qnaiep«...��, liumzas) luioß ' i- Ms'Grechz depchz d.e ,„.P."'«"C jnuf ab? u-ih, bestreiten chch-cheustgeu Staatsmänner die.. Köster. lyrer vernichtenden Reden und Erlasse gegen die" unterg��oen�e. Tyätigkeit" des Sozialismus nur aus Anleihen bei ihren längst m,.-"i.siD vA#« Drang Zi'fi'UnrjiiniV li-llP.!.''v„""m-&'f;"...... ...... ,W. Vou�nutz w a!ck,.fci"V(L# iWffmmm m..... 1 Ar, 9, lapstc, |M|M......■......... msmm »«MM»« ''j'rjfjrr-KlliltjiiJß /rjnb usäiz?� svä l]i 73dm!) of inli iQno diißff ftihdiW m'id fjdJ'jf zid, noö njßnmß SvüÄiMchet Arheiterkonflreß m Marseitle.' id::%.in ,ii)ii."» II II d I»; e-,�ts-8' dichiit mtyov dun(.»dich» i 10 ami«»st i 10,»mi; ,ii)ni)m,'ßDii iilduobuJl' Ii->gjjiöm»3ß?v n»d . AM, �ggcsordMlg. der ,chph nch�.Mi.tz�g,�. sW M ;:»W, I M�Uichch.MbMu,,��vie�e ! vM,SWM'. und WhM, idgn 9% ,%!9ch.'�% i Lugano, choch�MMiMchtlingfu m, London. Heist,,. So;.i.lde.uo,cra;". i üh. Zürich. W PMjj•%,&d&d wjo,-d!0 isststMchn.ches l.M. Vgr. Knasts, oWsUhämlicherweiso., Wt,ch,or, kigrststg cstW seien(L),un.d.. ihpf-ApstchtiNchstur,.,hi>Bchjl,ch.d-rM>t�„chuß� einaicher.gurgen.. Dan„köstr,o.Zzd Mtz D#m%, M�WWs, miu'vicheiocii; Jftfa eiueu jM MMfitiich«t..Pston, zur Eowalt. enjschtpffeng-,..obgleich(k,%.fr/chficht„.stntWftlNA, i vmzöjM�-a»dM„.HM-n.MS Kel dM, di�.WndMß-. . kanzmexy,,, ,iuch.,�i( ,ch>-iy�Dych%###»#%, u»d KmsuW.ivgd,»oMchchM.erzeichtt>.. M jö.bezcichjiestd M dezr : aggenhMchen HnWj�uWsM�ches,,sWMichen,KMeg, ug�M, ei» Redner.solchergBgst,, hie. priuzjpiell cher.schiedestst.en KliMM dM.«Mzsteu GoVesfvereiulP„,W..�M Sparsqmc�j�.�d M ' kchinen"» Wro Sfkd , waltig« jpzchch, F>We,„ju„ losM,/ged�kt>�nd..AN dch.HarmoW. vfM«apitgl. uch-,?lrM Mcht.,,-b>s,;M Msg-lchen Nevotuchogch?,, : Wi, Mäche,,, M.chiWeilon. zu.. üeradf� azis;chm..Ziel.lpsgehch% ' izr ,ocher.MiLMruhe gchichhestMz atz.sazjalistjtM.-.chzachi� ustdi,daheu.ctiw!stMidft-chiiach-,eztzhrt., ß'ch#Oi. M#' M-Ml %Wm,Wii999Mb#A0%i)'iibI dnu ündnud tbuo nittW Aehuliche Unkl�heichu.. Wae? Msiin. dyz hMgeu Moste Wchaupt ,Pi«lfachj,q-Ms.j V.o�Skredstagstast.,,welchf,do-'. Wcheppen �r�llgeWchgM. KM, kurrestj machen tzlle, machrchrs�jjt zw�n, iiMizöMlich�,Hiuchy nlchsi.M'stMM WM-.tzMru.,NrWchxzt'Mem.ch5f;s? ,!#*. dia j u-thwcnchgM.MM iR"ojP«fqM»g W.Meg,.. laugt,., da6,;dfV, Kongreß, che», GunschT guM stich, daß des»HM ststdsihfs. Ktädts,) m. 3«|fui'ft- NstV-] ünd-chchch, Wntlichc S.ubskz-ipt'0� Aqchihrn„zachen. kS>zpen.,M,M dch, LchMW W. bstye Mst'.-Kfhmsff,..fhm.Ai«»«-. irjwiniiotf i-j'ji'joio r'.imoiuoa niiJO' n 01101/-dö:iMw:: Md r»�'«.su,uö»m.i.. m»n«SW - liivciu aiiiiii ei» lleinemilliaoiiwes Wcymaroyeryeer von-voirs- ün�rdtüdersi all Ist AÄ uWh Men"Ättdis? Mir Ällettj müßtell |b% � ; eine, die Vernichtung der Jmelligenz bezweckt und das' andere M ciilchstiiiekleii" derniHlkt!'SÄÄ' fchist&chll# Mitte) wil llie . UlHJtP fiüllw."; tuiilu(t> MusidaS ji_ rtJ:*, �Mch'AWDRmZßikW bis jetzt nur der. Proletarier alle Koste» des ÄMD'o&odn/' ein�stolche lHt MWNMtjch« Steuer würoe» auch leicht hniidert Millionen durch' Perringcrnnq bcS Sieüer5ea,,,lst,meich,,a[3 h Wi tverben. trotz dieses Rabsi tillstie. Akddne? will" �tn Prihsstä'msti � ststr�dustch�isi� U'eberchuäiÄgl aufzw.iiigeii und nur in dem einen. Falle zu den Wdsfcst brtichti?� wen» die Rcpublik durch die Monarchic'sii Gefahr'gebracht werde. �wkm&d� 'ÜMiüMWVtlA'l Hill,«tfiiiii gerchlüstt' niMmestntehr.'ftÄtMig'. feiste Herrscha ■ vf/i unni 5 l&Mmm' das Protetaficht Mmw, mW"*#;*' fi« nil iiij-iisli.«MtMl.kwWhun. .iiidiiiui(Iiiiimaiizgnv inraraiO Ol Iizg)g •ull-»Un dnu jij/dIC»d,('?) n»ii»t®»Un gnustochidK.7, siMV.oMi.iD 3#, � 0 wmmM'Mm* d« �W.Mchn.KW-,, Maßt«,. «M! W?."W# aWe# Diele Fest,etzung ,Mj.�,Mz.. ÄssMyW.tz H OMchgfj Mn.tzl MM i�Jodem>n„stuge- S».»lNsWyMwSgWss Ud Wo iWzM>lM istsi-SethMse, sgM�r(OWRWVW#.**#*,##1,# RhF'tl.MenHMichs-.M,MhMgHaMch.MMD;„N.,dich d#(Ki Wst-M##>:-,#«##;.%*)(« fii; beuj hMiM.SW., stets auf,dst'.-Ar,heittx zstxückjallen. muß; eins,jfttMi.chß,,LstrstöuchgMg, ,(*#«»9# öffentliche ZWiM-MeMnH behalten, Utch ste?*?,, Wiche, es.rechtmäßtge.weich,z.zut.ück'chslostgen,,..in Mgh. M Grststdper- die '�chiedenheik i>er Interessen Beider eine längst erwiesene Unmög- lichkeit ist— Mären die Umerzeichneten, daß der Uebergang aller Arbeitswerkzeuge und Produktionsmittel in den Gemembtsttz mit ollen nur rnöglichen Mitteln anzustreben ist." Nachdem Herr Joly diese Erklärung der weitaus überwiegen- den Majorität deS Kongresses(ein spätcx. veröffentlichter„Protest" von Kongreßdelegirten gegen die Erklärung der Kollektivisten brachte es nur aus 22 grvßtentheils gänzlich unbekannte Unterschriften) Vdrkesen,' wttddi! in die Debatte über die Tagesordnung eingetreten, wslche indessen(wie schon erwähnt) wenig Bcmerkcns- wcrthes ergab. Unter diesem ist hervorzuheben, daß Bgr. Bar- thelcmy aus die Nolhwendigkeit der Erregung und Stärkung des Klassenbewußtseins hinwies, sowie davor warnte, zu früh etwas von der Revolution zu erwarten und ungeduldig, unüber- legt und unvorbereitet den Weg der Gewalt zu beschreiten, was nur in» Int«eMi°dik Kapitalisten, der Volksbedrückcr wäre. Die zwölfte und letzte Sitzung des Kongresses beschäftigte sich mit der Fassung der Beschlüsse, welche wir in nachfolgenden Punkten zusammenfassen: 1) Die politische Erziehung der Frausoll mehr berücksichtigt werden; den Frauen sollen vollkommen dieselben politischen Rechld wie-den Wäunern eingeräumt werden.; m allen Versamw- lungen und Komitcs sollen sie gleichberechtigt mit den MSn- nern zugelassen werden. Tie Frau soll selbstständig erklärt werden und alL Mutter allein(?) über die Kinder zu verfügen haben. Die Kankurrenz. welche die Kloster- und Gesängnißarbeit Arbeitern und Arbeiterinnen macht/ soll beseitigt werden. Diese von der Bürgerin Hubertine Auclert formulirten Vor- schlüge wurden nach langer Debatte fast einstimmig angenommen. 2. Tie Ärcheiter- Syud.ikgtskammerw, sollen über die mit den Lehrlingen geschlossenen Verträge wachen, zur Vermeidung von Arbeitselnftellnnge» als Schiedsrichter angerufen werden und den anderen Vereuie» gleichgestellt fein'. Gründung einer UnterstützungL- kasse filr Arbeitslose/Kranke und Greise. Abschaffung aller heengeudcn Gefetze. Diesen vpm. Berichterffatter D a u t h i e r s beantragten Be- schlüssen wird, auf Antrag Sibillot's noch. die Erklärung hinzugefügt. dub/dieMnbikats.Ks,mmern keineswegs a(? ein ge- nügendes Mittel zur. Lösung der sozialen Frage zu betrachten, indessen. gleich anderen g» sich unzulänglichen Mittel» zu be- nutze», sesen, uip der Losung des sozialen Problems schnellstmöglich # i". k°-"".e». 3. Emsubrung des reltgionsloien, unentgeltliche» und obliga-. lorssche».UnterrfchtI; Bestreitung des Schulmaterials durch den Staat; Gründung von. Gewerbeschulen in allen Gemeinden,. welche über 3# Einwohner zähW. Auger d.teien von Stier redigirten Belchlusie» ,and auch noch her Antrag Tr es s?ud Äiinahme, wonach der Kongreß die Porcheik der soziale» Sludien�irkl anerknnl und zur Bildung 4. Eniennuiig von aus/ Arbeitgeber» und Arbeitern beste-. henden. Ausschssssen hehufs Feststellung von Arbeitslöhnen-, ander- seits Beibehaliung der Strikes alsi beste Waffe, dem Kapital die Spitze zu bieten. Die Mittelspersonen zwischen Arbeitgebci» und Arbeitern sind zu. beseitige». Organisation der Arbeiter in Gewerkschaften und lokalen Gruppen.(Berichterstatter Bernard.) 5. Tre»uung. von.Bourgeoisie und Proletariat in polilischer Wf ng,)). h. Bildung, einer großen Archeiierporlei; die direkte Vertretung des Proletariats in allen gewählten Körper- schgftell i die möglichst beschrankte Dauer des Mandats; dje Be- soldung aller Wählämter. Schassung einer Arbeiterpresse.(Be- richtfrstatter L(0mba.rh.)- � r r)., 6. Der Erdboden, das Innere der Erde, das Arbeitswerkzeug (Maschinen w.) und alle Rohstoffe sollen als Gemeingut erstrebt und alö unth.eilb.ar und unveräußerlich erklärt werde». Ueber diese von Mouttet vorgeschlagene Fassung entspann sich eine längere und zssinlich hitzige Debatte, indem sowohl Sc, re als der unermüdliche Posiiivist Finane.c für das Privateigen- thum eintraten und entsprechende Resölutionen einbrachten/welche indessen, nachdem Mouttet, Lombard und Fauche dagegen ge- sprachen, mit großer Mehrheit(50 gegen 26 Stimmen) abgelehnt wurden, worauf die obigen Anträge MouttctS mit allen gegen 10 Stimmen angenommen wurden. 7. Abschaffung aller Steuern(?), der Rente und aller Pri- vclegien und Mondpole. Die Minorität der Kommission/ aus den Bgrn. Bonst� Mtd'Beclard bestehend, wähvend die Mehr- heit durch den Berkchterstätter Sulvin vertreten wär, hatte— jedenfalls Vemtnfftiger— eine einzige, progressive Einkommen. stener verlangt, konnte indessen nicht durchdringen. 8. Uebergang zur Tagesordnung über die Frage,. ob Schutz- zoll oder Freihäudel; da dieselbe lediglich eine kapitalistische Frage und von keinem prinzipiellen Interesse für das Proletariat ist. 9. Hinsichtlich des nächsten Kongresses halte die;» dessen Orgaiiisirung gebildete Koistmisston vorgeschlagen, ihn in Gens abzuhalten und'zp dstrems in ttrn �tionälien zu erklären. Ge- gen' diesen Vorschlag erhob sich indessen von verschiedene» Seiten ein lebhafter Wide, ipr, ich, und zwar nicht nur aus praktischen Gründe». H ff r r v a u x sprach sich gegen jeden ander» als einen nationalen Kongreß aus und glaubte, baß an« einer Annahme des KommrssioiiLvorschlages politische Komplikationen entstehen würde». Financc stinnntr ihm bei und der Vorschlag wurde abgelehnt, wogegen der Antrag einer Gruppe, den Kongreß 1880 i» Havte zst halten, angenoMninr wuvde.— So sehr wir die Idee eineS iiiternatüfttalen Sozialisten komp.esses auch bbgrüßen, für'fo nothbstndig halten wir es unter den gegebenen Verhält- nisten, daß dÄf' nächste französtsche Köngrrß ein Lern fraüzösischer sei, und könne»' daher dem Kongveßbeschkuß nur beistimmen. Denn es ist"West wlchtt'gtr, Klarheit mid'Organisatio» ,» die im großen Ganzeft mehr von i'nstitiktiv'en- Gefühlen, als von bestimmten, zielbe- wiifften Bestbrbftngiii bewegte und überdieß von den verschiedensten sozialen Schulen verwirrte französische Arbeiterwelt zu bringen und dadurch ein greifbares Resultat;n erzielen, das zugleich auch die internationalen sozialistischen Bewegungen mächtig fördert; als allgemeine Sympalhiebezcugungen auszutauschen, die Wohl sehr gut und cisreulich find, aber der Sache nur in sehr bescheidenem Maße nützen, solange die sozialistische Durchbildung der vcrschie- denen Nationen-'nicht eine annihetnd gleichartige ist, wodurch eist das rechte gegenseitige Veiständniß ermöglicht wird. Nachdem der Kongreß'- auf Antrag Lefäbvr-es-noch die Ab- geordneten aufgefordert, für die vollständig�Llmnestie einzutiete» und beschlossen, die Erklärung der Kollektivisten in Druck lege» und massefthast verbreiten zu lassen, wurden die Sitzungen des drillen sozialistischen.'Arbeiterkongresses von Frankreich Nachts Y, l Uhr geschlossen Und die Delegirten trennten sich unt»r dem Rufet Es lebe die sozialdemotralische Republik! Soziaipolitlsche Rundschau. — Wie wir es längst voraussagten und wie es übrigens jeder vepaünftige Mensch voraussehe» konnte, wird die deutsche Regierung sowohl den Berliner Belagerungszustand als das ganze Aus n a hm rge.setz leineswegs so schnell ab- laufen lassen� vielntehr beide-so lange als möglich tvnserviren und womöglich in ihren wesentlichen Beftanvtheilen;n bau- crnden Institutionen machen. Der Antrag auf Berlängerung des Belagerungszustandes ist von der preußnchen Regierung beim BundeSratb berells gestellt und mit der fortdauern- den und keineswegs verminderte»„gemeingefährlichen" T h ä t i g k e i t der S o z i a l d e m o k r a t i e und der Unmöglichkeit, dieser gegenüber schon jetzt auf so wirksame Besugnisse zu verzichten, sowie insbesondere auch mit dem Umstand, daß sich die geheime Einfuhr verbotener sozial- demokralischer Schriften� aus dem Ausland in letzter Zeit sehr .erheblich gemehrt habe, motivirt. Selbstverständlich wird der BnNdeSrath ebenso verstäiilmißinnig sei» Ja und Amen zu dem Antrag der Regierung sagen, wie es seinerzeit der Reichstag thun wird, wenn von ihm' die Berlängerung und vielleicht auch noch die stompletining dcS AuonnhmegcsetzcS verlangt wird. Die deutsche Sozialdemokratie bat sich hierauf längst eingerichtet und wird al;o dadurch nicht ü' erraicht. Auch ob die Bemühungen der Reglegung zur Vernichtung der Sozial- dcmokrutie in dem zweiten()ahrc und während der ferneren Dauer des Sozialistengesetzes mehr Erfolg laben werden, als bisher, sind' wir in der Lagii, mit Seelenruhe abwarten zu können. Ob wohl die Regierung ihrer Sähe eben so sicher ist?" — Die infame Gewaltthat, welche die elenden Schergen der öekgischeu Regierung in Ehatelineau begingen, indem siebe- wafsnet in eine' friedliche Versammlung einbrachen und ohne auch .nur den Schein eines Rechtsgrundes auf wehrlose Arbeiter und Arbeiterinnen einHieben, hä! Tausenden von Arbeitern und namentlich den' uiiMiitelbaren' Zeugen der Thai, den heNnegauischen Kohlenarbeiictn, mit eineni Schlag die Augen geöffnet und ihnen {die.Wahl zivischcn den Lüge'', der Regierung und Bourgeoisie und' den Lehren des Sozialismus erleichtert. Während die Kohlenarbeiter des Charleröibeckeiis zur Geimglhziuiig der Bour- geoiste bisher fast gänrlich außer dem Einflnsi der getihchieten „Agitatoren"' standen, hat sich das jetzt gründlich geändert. Auf Aiiffordeniiig der belgischen Arbeiterpartei und des von ihr zu den Strikenden Delegirten, Gen. Louis Bertrand, der den Berg- leuten»klar machte, wie ihre Anstrengung�» so lange aussichtslos seien, bis sie nicht gleich ihren Brüdern in der Bonnage und anherwärts über eine stramme Orgaiusatiön verfügten, nahmen die Strikenden, wen» auch mit Grimm gegen die übemüthige» Arbeitgeber und dem Gclöbniß aus eine künftige Vergeltung im > Herzen, aber ohne Zögern dem Rath ihrer Brüder folgend, die Arbeit' wieder gus. Jetzi ist dort die Agitation in vollem Zug, Verjammlung folgt auf VersamiNlung und die Reihen der Arbeiter- bataillone füllen sich immer mehr. Wenn die Organisation in dieser Weise fortschreitet, dann rückt der Zeitpunkt rasch näher, wo die Vorkämpfer der Arbeiter der unerfreulichen Pflicht über- hoben sein werden, die in ihrem Recht befindlichen Arbeiter zur Zurückdämmung ihres Grolles und zur Nachgiebigkeit gegen den llebermuth ihrer Unterdrücker zu bewegen! Um so elender ist das Treiben einer, glücklicherweise ullerdings geringen Anzahl von Leuten, die selbst dem Arbeiterftand angehöre», ja sogar auf den Ehrepname» eines Sozialisten Anspruch erheben und trotzdem nichts Besseres zu thun wissen, als gerade den gegenwärtigen Augenblick allgemeinen, hmgebendsten und opfer- willigssen Zusammenwirkens dazu zu benützen, um nach Mög- lichkeit Mißtrauen und Zwietracht zu säen. Am vorvergangenen Montag hielt die..Anarchistische Liga" zu Brüssel, eine kleine Klique verbissener Sezrsfionisten, eine Versammlung, in welcher die belgische sozialistische Arbeiterpartei, ihr Programm, ihre Be- strebmigen, ihre Führer, kurz dir ganze Bewegung in einer Weise herabgewürdigt, vcrläumdet und beschimpft wurde, daß die Tod- feinde der Arbeiterklasse ihre chclle Freude daran haben müssen. Die Bestrebungen der Arbeftrrpartei nach Errichtung' eines so- zialdrmokratischen VolksstaateS feie»„reaktionär", weil dadurch die Knechtschaft des Volkes um nichts leichter würde; alle Re- gienmg müsse aushören, damit Jeder seine volle Freiheit erhalte zc. Diesem„prinzipiellen" UNsinn reihte sich dann würdig an, was Über den Sinke von Charter»!, resp dir Affäre von Eha- telineau gesagt Nnirde. Die sehr vernünftige Handlungsweise Louis BerträNdS, die durch das Massarre der Gendarmen pro- voznten Arbeiter angesschls der totalen Nutzlofigkeit jedes Wider- stands zur Ruhe zu ermahsten,-wurde als eine Art Berraih bezeichnet und erklärt, daß es das Recht und- die Pflicht der Berg- leute gewesen sei, die„ewigen Beruhiger" beiseite zu schieben und die zwölf GendanNen zu einem Brei zusainnieuzuhaueii! Wie ' schrecklich aber das Volk eine solche, wenn auch noch so berech- tigic Rachethat zu büßen hätte, so lange eS nicht die nöthige Macht zum nachhaltrgen Widerstand und zur Unlerwerlung der herrschenden Klasse in Händen hat— um solche Dinge kümmern sich Natürlich die„anarchistischen" Großsrrecher nicht. Wenn auch Hunderte und Tausende massakrirt, füsrllirt und ein- gekerkert würden und der jetzige Druck und das Elend des Vol- kes infolge der natürlichen Reaktion 1 verdoppelt würde— was läge diesen Hirn- Und gclvissenlose» Revolutions-Maulhelden daran, die ihre eigene Haut jedenfalls zuerst in Sicherheit zu bringen wüßten! Es wäre ja doch einmal ein richtiger Putsch, eine„revolutionäre That", die nach der Behauptung dieser Leute allein zum Ziele führen, während die ruhige, weniger Sensation erregende, aber unermlüdliche Arbeit derer, welche nach den Regeln einer bernünftigen Kriegführung erst rüsten, organistren und mobilifiren, den wichtigen Faktor der Volksstimmung ftlr sich gewinnen und schließlich den günstigsten Zeitpunkt abwarten, bevor sie ins Feld rücken,— im Grunde nichts als Leiietreter, verkappte Reaktionäre und Volksverrälher'stns.' Glücklicherweise sind bi%, belgischen Arbeiter vernünftig genug, um sich auf solche Verrücktheiten nicht einzulassen und Me„revolutionären" Zungendrescher werden oeßhalb bei ihnen kaum mehr Erfolg haben, als bei den deutschen Sozialdemokraten. Tie Infamie des Versuches aber, gerade, in einem Augenblick, wo ein Zusammenwirken aller Kräfte doppelt nöthig ist und wo das Gros der Genossen sich doppelt opfermuthig uud.hftigebend zeigt, Mißtrauen und Zwietracht zu säen und dadurch die De- wegung.zu schädigen,— die Infamie dieser Handlnngslveise wird durch die von den Machern unverschuldete Ersolglöstgkeit derselben um nichts geringer— hier wie dort! — Endlich ist die englische Regiernng aus der vornehmen und geringschätzigen Zurückhaltung, die sie bisher �er irischen Agrarbewegung gegenüber beobachtete, und her das Volk des grünen Erin im Innersten erregenden Frage näh r getreten. Und zwar that sie das, wie es von der jetzigen beschränkten Junkerregicrung allerdings nicht anders zu er- warten war, in richtiger kurzsichtiger und brutaler Herrscher- monier. Drei Agitatoren: Der Fenier Davitt, der Advokat Killen und der Redakteur D al y wurden verhaftet und unter militärischer Eskorte abgeführt," um wegen„Ausreizung zliin Ausruhr" vor Gericht gestellt zu werden. f Und Giesen Verhaftungen sollen neuerdings 18 wertere gefolgt ftin. Die Aufregung über diesen Gewaltstrcich, über den offen- baren Willen der Regierung, die nothgedrungenen Forderungen des Volkes ncch Recht und Brot mit brutaler Gewall zu beantworten, ist in ganz Irland eine i.ngeheure' nild h'ie Dinge entwickeln sich rasch in der Richtung einer gcwaitsamen Lösung der Frage. Zahlreiche Verzammlungen.' m denen die Empörung des Volkes über die GcwaltWt der Regierung zum Ausdruck kommt und die efimnuipaVuu miiüer erhitztere und kampfbereitere wird, finden in Stadl und Liuid statt; bewaffnete Haufen durchstreifen das Land und'bediohen die Landagenten und die' zu den Grundherrn haltcnoen Pächter; Plakate, welche zum Widerstand und zur bewassiieten/Erhebung, zur Vertreibung der Landlords und zür Losieißung von England aufrufen. werden im ganzen Land angtschftigeii. Das Landvolk in einigen Bezirkeil beginnt sich biuits mil Wäsfiift zu versihen und allenthalben weiden„Widetstai'.dstasieil" gebildet." n;%,i„ Und die Jrländer in England u ad närnent'.i'ch in A m e> rika sind nicht minder thütig. Her„strisli World" vöttMew- Iork. das Organ der feiiischen MlchUiM, ch�jssM ciile Süd- ffr-ption zu Gunsten der Opfer, deren die gegi-nwärlige Agrat- ogitalion in ihrem Weilern Verlauf zweifellos zahlreiche zählen wird. Tenii eas f nische Organ sich! die gegenwärtig/ Agrar- bewegung lediglich als ein Vorspiel der bewaffneten Erhebung des irischen Volkes an und erklärt eS deshalb für die Psttcht' aller in Amerika lebenden Zrländer, für diese nicht'ifteÄ'ferne Stunde Streitkräfte zu rüsten und rtNe� Kriegskasse'Fu sMen. Und d'.ese Ansicht ist keineswegs eiste vereinzelte.' Die' MW- s konischen Blätter veröffentlichen zahlre che Meinungsänßernngin von hervorragenden irischen' Parteigängern, welche alle darauf hinauslaufen,, daß ein gütliches Komprvmiß zwischen den iri- schen Glundherren und ihren Pächtern fthr unwahrscheinlich' und auch im Jnieusse des irischen BolkeS du chgüS' nicht wlln- schenswerlh sei und daß die einzige dem Volk zu seinem Recht verhelfende Lösung der Landsrgge die sei, die Landkrirds' anS dem Land zu ioge«. -v? zoni? ift iftstbf.rocrwl«uo.'Dl nachnon� amlsai ,n9gnunn>$ — In der norda neristanischen llkkbeiterbewcgNng herrscht ein rtges Lebens welches lebhaft an die rasche EntwrcklNng dts- deutschen Sozialismus während' des letzirn Fähr-zrchnts etinnirt. Fast alltäglich entstehen in allen Theilm der weiten Ilniöi, neue Arbeiter Assoziationen: Parteiniitgkiedschasten, Gewerffchastelt�nch- v ereine, Sektionen und andrt'e Vereine eniz'lischer,-'fbäNzössscher'-ä skandinavischer, böhmischer-und vor alletN deutscher''Z«Nge.> Kome- grtffe, Wahlkonvennonen, Perbandsvet'sinttNilNng'en. Strikes-bUsra Orte». Demnächst wird auch der Paneikongreß(Rational-Kon vention) in Allegha-ny Eily(Pennshtvanie») stattfinden rüld wer- den hierfür von dem Nafi'onal-Exekutiv-Komite(EinciNnatt) be� reits alle Voibereitungen gctrofse». Veiondeis durch die Noihl. wendigkeit, die den Kongreß betieffenden Bekaiintmachnngen,-'so- wie die an- ihn gestellten Anträge' auch den nur englisch sprechen� den Genossen mitzutheilen, gedrängt, hat das ExekulidkoNlite au ich vor Kurzem eine längstgefühlte Lücke in der amerikanischen Pär-n teipresse ausgefüllt, indem es seit Oktober ei» offizielles Parteiorgan in englischer Sprache herausgibt/ welches zugleich dies der amerikanische» Arbeiterbewegung mehr als allts Arch'rte> Nöthige Znsammensassung und Bereinigilng der allenthalbetr-zWplitteiten und nicht selten in den wichtigst«, taktischen mil' illkbst pirnzip�llew Dingen anscinander gehenden Kräfte, mit' aüdern Wotlfti?-divt Zentralisation befördern soll. Und diesen �wichtigen gweck- zu fördern scheint tins-das neue-»Bulletin 61 ihe-SoCWrtnfeBb-OP! Morement« seiner ganzen Anlage nach wohl geeiljnrt.ft(Ks ist von anerkennenSweriher Reichhaltigkut, enthält" für älle'.P artet- fragen gutbcarbiitele Rnbrikm und bringt'namentlich eine, instruktive Monatsübersicht über den Stand der amerikanisch«, i Ai berttr- bewegung. Wir entnehmen dieser Ueberficht einige kurze Angaben über- dt« Parteipresse. Demnach erscheint die„New Vorker Völkszeftimg'� eines der bestredigirten Blätter der Parckei, in einer Auslage von weit üb r 10,000. Daneben gibt die Rern�jorter böhmische Sektion noch das czechische Organ:>Ü6irtidt«l ListS« heraus. In Philadelphia erscheint das».Tagblätt"' und t in Chieago der-„Borbote"(Arbeiterzeitung) beide ebenfalls--in bedeutender Auflage, letzterer seit nerteret-'Zeil Nintrr der»mstchn tigen Redaktton des Dr. Liebig. Die voü«rtfereR»bcitöhrtert Genosse» Otto-Walster i» St. Louis herausgegebene„Volksstininw des Westen?" ist den meisten unserer Genossen- ohnehin schan-bac kannt. Binnen Kurzem- soll In St. Louis aber auch»ein- engo lisches Parteiorgan herausksmmen. Milwaukee hat-sbeafavs ein deutsches Organ, den„Milw. Sozkaiist�V Dagegen hat sich ju Eineinati, der Information des„Büllettn" gemäß, da« frühere dortige Organ nicht erhalten können; doch gäbe»' die deutschen Genossen während der letzien Wahtkawpagne ein Blatt, den „Volkswille", heraus, von dem wir wüntchen,- daß eS die Wahl überlebt haben möchte. In Chicago erscheint»och das dü Nische Organ«Den nye Tu!« und»n Nc»'?)orf U Hetze, für die Gefangenen und Ausgewiesene» und deren Familie» nach Kräften thätig ju sein, hat hier, insbesondere angesichts der neuesten- Ausschreitungen der preußisch deutschen Polizei, warme Aufnahme gefunden. Gestern, Sonntag, veranstaltete der hiesige deutsche Arbeiterverein eine Abendunterhaliung zum Beste» der anS der Reichshauptstadt ausgewiesenen Genossen und ihrer Familien, tvelche vo» deutschen und schweizerischen Genossen überaus Zahlreich besucht und vom besten. Geiste de? se-lt war. Die Genossen Bernstein und Greulich hielten erhebende, zur Ausdauer, Einigkeit und Opfcrmüthigkeit er- mahnende Ansprachen, mit- denen zahlreiche Deklamationen in gleichem Sinn und gelungene Borträge des Männerchores abwechselten. Das pekuniäre Ebgebniß des Abendö ist ei» sehr ansehnliches,--indem nahezu' 7(l Franken an den Unter- stützungsfonv� abgeliefert werden könnten! Die Aufforderiivg des Festredners, es an diesem einen Abend für die Opfer des Sozialistengesetzes Nicht genügen, sondern ihm eine Reihe ähn- sicher folgen zu lassen, fand allgemeine Zustimmung. Möge da» Beispiel de» watlern deutschen Vereines Zürich bei de»' deutschen Genossen an andern Orten der Schweiz und allent- halben im Ausland recht eifrige Nachahmung finden I a. b. Leipzig, 19. November. Es war vorauszusehen, daß auf die Nothschreie über die drohende Hnngersnoth in Schlesien und im Thüringer Wald bald mit einem gleichen Nothschrei ans den sächsische n Jndustriebezirken geantwortet würde. Wer die traurige Lage unserer Weber- und Strumpfwirkerbevälkerung, wie sie sich schon seit Jahren gestaltet hat, kennt, wird sich nur wundern, daß der Nothschrei nicht ftüher kam. Und es ist Nie- mand anders, als das„Leipziger Tageblatt", das im Schön- färben bisher das Stärkste leistete, welches diesen Nothschrei ans dem untern Erzgebirge veröffentlicht! Nach einem Bericht des- selben vom 11. November aus Müllen- St. Micheln, das in einer der ärmsten und dichtbevölkertsten Jndustrie-Gegenden Sach- sens, zwischen Glanchan und Zwickau liegt, ist dort am 7. November in der Gemcinderathssitzung eine Deputation von Ar- beilern(Webern) mit der Erklärung erschienen: daß sie unter den jetzigen B erh ä l l n i ssen weder Abgaben noch Steuern für Staat und Gemeinde entrichten könn ten und entweder Arbeit oder Brot verlangten! Der arme Gemeinderath, der die Lage der Einwohner zu genau kennt, um nicht zu wissen, daß die Angaben auf vollkommenster Wahrheit beruhten, war ganz verdutzt und wußte keinen andern Ausweg, als das Anliegen zu Protokoll zu nehmen und an die Amtshauptmannschaft nach Glauchau zu senden. Wer die fast erschreckende Bedürfnißlosigkeit und Bescheidenheil unserer Weber kennt, der kann ermessen, aus welche Höhe die Noth gestiegen sein muß. wenn diese zu solchen Schritten ihre Zuflucht nehmen. Existirte noch die sozialistische Agitation, so würde der Roth- stand längst zur öffentlichen Erörterung gezogen worden sein und die Staatsbehörden wären darauf aufmerksam geworden. Jetzt erfahren sie dergleichen erst, wenn die Roth zur öffentlichen Ka- lamität geworden ist. Die Polizeiorgane, und zwar speziell im Bezirk der Zwickauer Kreishauptmannschaft, in dem Mülsen- St. Micheln liegt, haben jetzt so viel milder Sozialisten Hätz zu thun, daß sie für de» Nothsianb weder Zeit, noch Auge und Ohr haben. Der Zwickauer Kreishauptmann sieht seinen Ehr- geiz darin, neben seinem Berliner Kollegen Herrn v. Madai die meisten Verbote und Maßregelungen herbeizuführen und am brutalste» vorgegangen zu sein. Heute entzieht er einer armen Frau, die mit ihren Kindern nicht weiß, wovon sie sich ernähren soll, das Recht der Kolportage, obgleich es sozialistische Blätter nicht mehr gibt; morgen veranlaßt er Spionagen und Haus- snchungen bei Wirthen und Geschäftsleute», die im Gerüche ste- hen,- daß zeitweilig Sozialisten bei ihnen verkehren; übermorgen wird ihnen ein harmloser Gesang- oder Vergnügungsverein verbolen, der das Unglück hatte, einen früher» Sozialisten unter seinen Mitgliedern zu zählen. Seit einem Jahre ist die Gens- darnierie' und Polizeimannschaft der Zwickauer Kreishauptmann- schast aus de» Beinen, um eingebildeten geheimen sozialistischen Verbindungen, geheimen Schritten und geheimen Zusammenkünften aus die Spur zu kommen, und sie konnte es dennoch nicht ver- hüten, daß wir unmittelberr sozusagen unter ihrer Rase einen Sieg bei der Landiagswahl erfochten. Bei so angestrengter Thä- tigkeil hat sie natürlich für solche Kleinigkeiten wie allgemeiner Nothstand und Hnngersnoth keinen Sinn. Mag die Kanaille krepiren,— sind es doch meist Sozialisten und die besten sozia- listischen Bezirke, in denen die Roth grassirt! Die Herren, die heute das Szepter schwingen und sich kraft der Gewalt herausnehmen, das arme Volk zu treten und zu mißhandeln, leben von den Steuergroschen, die ste diesen Halb- verhungerten herauspressen, herrlich und in Freuden,— der Schrei der Armuth dringt nicht in ihre behaglichen Räume. Wie kann man Wohlwollen und Gefühl von Menschen verlangen, die es als ihre vornehmste Pflicht betrachten, ihre Nebenmenschen in ihrer Existenz zu Grunde zu richten, weil diese das Verbrechen begehen, eine entgegengesetzte Gesinnung wie sie, die Verfolger, zu haben? Darf man sich da wundern, wenn bei dieser Rohheit von Oben, bei diesem frivolen Spiel mit Existenzen, die Rohheit und die Demoralisation, begünstigt durch Arbeitslosigteit, Noih und Elend aller Art, in den Massen progressiv steigt? Und diese selben Menschen, die in solch barbarischer Weise an ihren Neben- menschen handeln, nennen sich gute fromme Christen, verdrehen heuchlerisch die Augen und rathen dem Volke, nur recht geduldig zu sein, fleißig zu beten und pünktlich die Steuern zu zahle», bis es besser werde. Zum Glück deuten alle Anzeichen darauf hin, daß das nächste Jahrzehnt dem deutschen Prole- tariate die Erlösung? stunde bringt! Der ganze Zu- stand der Dinge geht rasend rasch seiner Auflösung entgegen. Während man in den oberen Regionen nur darauf sinnt, neue Mittel aus dem Volke herauszuschinden, um die Gewalt zu ver- doppeln und jedem Sturme trotzen zu können, läßt man unbeachtet, daß das Fundament saut und morsch und untergraben ist, so daß der ganze stolze Bau eines schönen Tages wie ein Kartenhaus zusammenstürzt» Und diejenigen zuerst begrabe» wird, die sich heute seine festesten Stützen nennen. Diese Hoffnung ist es, welche uns die Nichtswürdigkeit unserer Zustände guten Muthes zu ertragen ermöglicht. Uebrigens wird der Roth- stand im Erzgebirge den sozialistischen Landtags-Abgeordneten ver. muthlich Veranlassting zu einer Interpellation im Landtag gebe», um zu hören, was die Regierung und die Kammern dazu sagen. Zum Schlnße noch eine Mittheilung, die Sie speziell sehr interessiren wird. Vor einigen Tagen erschiene» hier in der Ge- »ossenschafts-Buchdruckerei einige höhere Polizeibeamte, um nach dem Rechenschaftsbericht der sozialistischen Reichstagsabgeoedneten, der nach der Behauptung der Beamten hier ge- ornckt werde» sollte, zu hanssuchen. Natürlich war der L>ebe Müh vergebens. Wie wir ganz zuverläßig erfahren, fand diese Recherche auf Betreiben deS Berliner Polizeipräsidiums statt, das sich immer mehr und mehr in die Stelle einesdeUtschenReichspolizei-ivtinisteriumshinein- arbeitet und die Polizei in den verschiedensten außerpreußischen Städten in einer Weise behandelt, als sei es schon jetzt deren vorgesetzte Behörde. Es sind uns da ganz kuriose Mittheilungen zu Ohren gekommen. So wird auch behauptet, daß sowohl in Hamburg wie in Leipzig, und ver muthlich auch in andern nicht preußischen Städten sich eine Anzahl Berliner Spitzel befinden, die den doppelten Zweck haben, die Sozialisten der betreffenden Orte und zugkeich dcrttt Polizei zu überwachen, weil letztere verschiedentlich nicht mit der gewünschten preußischen„Strammheit" zu Werke geht. Es wäre also gar nicht unwahrscheinlich, daß gelegentlich der Ver- längcrung des Sozialisten-Gesetzes auch die Forderung nach ein-. deutschen Reichspolizei-Zentralstelle geltend gemacht wird, wobei dann Herr v. Madai?lussicht hätte, Deutscher Reichspolizei-Mi- nister zu werden. Wohl bekomm'?! y Magdeburg, 20. November. Unsere Agitation für die demnächstige Reichsrags-Ersatzwahl ist im besten Zug, so daß wir hoffen dürfen, daß das Resultat trotz aller uns von allen Seiten in den Weg geworfenen Hinderniffe hinter den früheren Wahl- ergebnisse» nicht zurückstehen wird, sondern daß wir eher noch mehr Stimmen als bei der letzten Wahl erhalten werden. Eine Stichwahl, in welche w i r mit kommen, ist zweifellos.— Wichtig ist aber vor Allein, wenn unsere Agitation entsprechend wirken soll, daß wir von den Genoffen allerorts mit Geld unterstützt werden (das man an die bekannten Adressen senden möge), denn die beiden Wahlen kosten Geld, und die Krise hat die Zahl der Opferfähigen unter den Magdeburger Sozialisten sehr geschwächt. Wen» uns aber unsere Genossen in ganz Deutschland nicht int Stich lassen, sondern nach Kräften ihr Scherflein beitragen, dann wird es im Verein mit dem, was wir zu leisten vermögen, schon gehen; wir haben ja schon so oft mit geringen Mitteln Wun- der gewirkt! Die Partei muß eine neue Probe auf das Sozia- listengesetz ablegen und diese darf nur zu ihrer Ehre ausfallen Darum vorwärts, Genossen, thut was ihr könnt! Der sozialdemokratische Reichstagskandidat, Genosse Viereck, war bereits mehrere Male hier anwesend, um im Privatkreise für seine Wahl zu agitiren und sich den Gesinnungsgenossen persönlich vorzustellen. Bei einer solchen Gelegenheit kam es am vorigen Sonntag zu einem amüsanten Wettrennen zu Fuß und per Droschke zwischen Biereck und einem Theile unserer Genossen einerseits und der Magdeburger Polizei andererseits. Viereck, der bereits an der Bahn von Dienern der heiligen Hermandad in Empfang genommen wurde, war diese Gesellschaft sehr lästig und so wurde zwischen ihm und den ihn abholenden Genossen verabredet, in welcher Weise man der Polizei ein Schnippchen schlagen und sich zu einer vertraulichen Besprechung zusammen- sindett könnte. Der Kampf, erst im Dauerlauf zu Fuß ange- fangen, wurde bald per Droschke weiter geführt, doch zog in dem- selben die Polizei, als der ungeschicktere Theil, den Kürzeren. Die mit Polizei gefüllte Droschke jagte noch hinter dem sozialisti- schen Gefährte drein, nachdem dessen Insassen schon längst durch einen Sprung in eine der engen Rebengassen Magdeburgs der Bei folgung entrückt waren. Später fand man sich in den Bu- stru'schen Bierhallen zusammen, wo mittlerweile sich mehrere hun- dert Genossen eingefunden hatten. Als Viereck eintrat, erhoben sich diese zum Zeichen des Grußes sämiutlich von ihren Plätzen, nur die verdutzten Polizeibcamten blieben sitzen, ein Umstand, der verschuldete, daß unsere Genossen verschiedene Persönlichkeiten als „Geheime" kennen lernten, die ihnen bis dato unbekannt waren! Die Polizei ist klug und weise und sie betrügt man nicht! In- dessen lassen wir uns von ihrer Weisheit so wenig imponireu, wie durch ihre Macht. Wie schon mitgetheilt, hat neulich in einer konservativen Versammlung unser Polizeipräsident öffentlich erklärt: Er werde mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln die sozialdemokratische Wahlagita- t i on unmöglich machen. Run, der 1 0. Dezember wird die Antwort hierauf geben. Genosse Bracke, der früher in Magdeburg kandidirte, dies aber jetzt als Vertreter des 17. sächsischen Wahlkreises nicht mehr kann, hat im konservativen„Magdeb. Tagebl." seine früheren Wähler aufgefordert, Viereck ihre Stimmen zu geben;, die „liberale"„Magdeb. Ztg." hatte die Aufnahme der Annonce verweigert. Das sieht diesem„liberalen" Pack ganz ähnlich; ' im Denunzirm und Verleumden der Sozialdemokratie hat speziell die„liberale" Presse bisher das Menschenmögliche geleistet, und die konservative Presse war und ist im Vergleich zp ihr ein Muster von Anständigkeit. Das Geheimniß dieses Widerspruchs ist freilich leicht zu errathen. Die liberale Presse ist par ex- cellence die Vertreterin des Gildsacks, und der Geldsacksmensch ist feig und brutal. Wer sein Interesse antastet, gegen den em- pstndet er den ingrimmigsten Haß und in diesem Haß begeht er jede Gemeinheit, um seinen Gegner zu schädigen. Man darf ohne Uebertreibung sagen, daß unsere deutschen Liberalen— die Leute von der Fortschrittspartei mit einbegriffen— siebenmal mehr Freude über das Sozialistengesetz empfinden, als ihre Ver- kündeten, die Konservativen. Es ist gut, wenn man sich dies für die Zukunft fest einprägt. a Arestau, 19. Novbr. Durch die am 12. November stattgehabte Nachwahl zum Abgeordnetenhause ist die nationalliberale Partei, mit Hilft des konservativen WahlvcreinS, die tonangebende Partei nicht nur hier, sondern in ganz Schlesien geworden. Dies ändert an der politischen Situation insofern nichts, als ja die bisher hier dominirende Fortschrittspartei von jeher nichts anderes als eine verkappte reaktionäre Büttel- und Knüppelpartei war »nd, wie eins ihrer tonangebenden Blätter mit großem Schmun- zeln und Wohlbehagen dieser Tage berichtete, auch ferner zu sein gedenkt, insofern sie dem Königsberger Professor Möller, welcher das Drciktassenwahlgesetz verlheidigte, Recht gab, und selbige? am liebsten auch zum Reichstage eingeführt wissen möchte. Uns wundert dies ekelerregende Treiben um so weniger, da wir unsere fortschrittlichen Pappenheimer seit länger als 17 Jahre» bei ihrem Treiben zu beobachten Gelegenheit hatten. Was kann man von Leuten, die uns seit Beginn unserer Bewegung die Versammlungslokale hintertrieben und somit dem„gewaltigen" Kanzler freiwillige Polizeidienste leisteten, auch mehr erwarten? Was kann man erwarten von Leuten, die jeden unserer Redner niederbrüll- ten, der sich je einmal erkühnte, seine Meinung über sie zu äußern und die durch ihre maßlosen Hetzereien das AuS- nahmegesetz vorbereiteten? Rühes!— oder auch Alles! Für unL sind die Aussichten um so besser-, je mehr sich diese Politiker als das öffentlich zeigen, was sie von jeher gewesen sind. Selbstverständlich ist hierbei, daß ein Unterschied zwischen Fort. schritlspartei und Nationalliberalismus nicht im Geringsten be- steht, daß das Gesagte für byde gilt. Das Volk sei politisch noch nicht« reif genug, um das allgemeine Wahlrecht richtig an- zuwenden u. dgl. mehr. Und doch hat die Wahl im Februqr gezeigt, daß die Fortschrittspartel nur dann einen der Ihrigen durchbringt, wenn die Mannen des„Neuen Wahlvereins" Vor- spanndienste leisten. Ob das für die Folge noch geschehen wird, bleibt abzuwarten. An den Liberalm. nnd Fyrtschnttlern wird if'»»•*-"eilich nicht liegen, wenn es nicht geschehen sollte, denn diese legen sich ans Furcht vor dem Sozialismus auss Bitten nnd> knie� vor den Könservativen, um es mit ihnen nicht, gänzlich zu verderben. Die K>rls sind uvie biet Hami>c!.sie.sreisen, mit Respekt;u sagen, heute, was sie gestern ausgebrochen habe»! Im- Gninde', genotttmen ist öaS dw', fei»' Schadeit es ist die nothiuBnbig« Entwicklung. Dieie isi' bei uns eben schon so weit voogcsch'.itton, daß nicht, uiel inchr. fehlt und es,-.gibt nur noch Konservative und Sosialdemokrate». In wenigen Jqhren wird dies erreicht und die Bahn frei sein. Dann wird uns der liberal- sorrschrittlicke Hanswurst nicht mehr vor den Beinen liegen und nns am Ausschreiten verhindern. In Breslau wird bei dein nächsten Reickstagswahlev die neue mit der alten Weit um fsic Pntlne des Sieges rin{je»,.:unb es ist kaum aweifelhait, wem als- dann der Sieg zufalle»- wird'. Das Füllhorn neuer und erhöhter ©tbueitn; das jetzt über uns.ausgegossen- wird.. mackt.fluch.dien großtm Schlasmüivan mmster,. und nur.. nns. kann der Zuwachs: werden. Die. totale"Bermniung; der Mittelklasse macht reigenste Forstchrirch!--Me' neuen'-werdew. dasi Tempo-.nur noch, beschleuniUU.. u«i.fivl u; i/m i ul.nnfi;in i: i:•->« '*®ik au«! dem nsmmfn Berlin unpormte Iudeuhche wird auch bei nns wackest.-kultlvit» uuir-ev mackl unsi,-sticht! wenig.-Spaß,- wenn, wir.aie- tonst einhellig! gegen Ävs. Polternde Bourgeoisie plötzlich von uns-abtiisien und- die chrenwertheu- Herren stch. gegenseitig bis Spitzbuben und Schubiakech ixaktire» seh«-..-Bor Kstrzim:fyat diese Hetze bahier riwe recht duftige Blüthe-getrieben. Bei der! Zlbgeorlmetenwahl im vorigen Monat-haben ficht, nämlich an jüdischer nub'du chtistücher Wahstnan», der höchst grbil- Wie Ur. iüch«ed. bet! nicht,: minder sciue-Rechnungsraty Aßma-m, geohrfeig i. Rarst sich wurde der Tumult groß und.mußte schließlich! MitiW reguiriit weiden,, um die Ruhe wieder herzustellen. Das-suid.die„Gebildeten� unter sich! Zum Gluck hasten wir-i uns' bei- dieser Wahl, nicht bethciligt.-Andermsalls. hatte man wohl- nichts- Unversucht gelassen, um uns diese solenne Keilerei in die Schuhe zu ichiebÄn. Und das schimpft aus Leibeskrätten üierudienMohheit der' Arbeiter!'!... Was die hiesiget.Sozistldemokrutie betrifft, so ist sie trotz alledem leiblich- wohl unb'innmter und freut sich über die ihr von ttfp-'iöwftgeoifte geleisteten' Hmidlangerdicvste. Nüchstevs mehr hierüber.� nnä-"ick chen ,!,.vj•'. ist';,»g isn ihswl fföitoJ»acht uistojitL: ßbö.'tucchnri.»in. m;löirli) nutz D. ÄKS MersPMe»� 21. Rovcilther. Unser nr«erska,t>- bestes'P�rteio'rstuii' wird'lzivär Arbeit genug habe», wenn es astch nur die hedvdswgÄtdsten laufe ii-S e n Infamien- der herrschenben Gewalst gegen'itzas Bol! stob de» StstialiSsttvs verzeichnest will,'stnb ein-l-Zstt ückgrcifen-auf srSchte-Geschehenes wird dsther silglich'-so viel als-möglich vermiede-» nErben mlrffcist- lZndesftil wird es doch in den, nachfolgenden Fall erlstuist' sirck, von beesei Regel abzuweichen, steil.bet elbtnuafeii heutigen'Olis-PeSr und-Jtlst'izjustäiide' bester dchvatWistrr-, M gst-ze BSstbs- Am 18A Augilst-dst Ii erschien vor der ersten Itraikalstm.'st des- ögndgeVichtS zu SMibotchmK Sstlsternieisrer I.- Ktstps' vlii, RÄMrr'Ätstker! vor t##x# Ben-/.Maiestäfte- bifeitllailhg"-" Uich wodurch-soll dersslue-dies l.Bcstt'rccken begangen! habe»-Run"; man höre und staune: Em Konzb- pieni,»amens Lch in am u,' hatte den Angeklagte» schwer in feinem Erwerb geschädigt, indem er ihn gplegeMlich der letzte" Reichstagswuhst d'et'einem' Streit mit dein Rärioorer Kriester verein im„OberWesifcheu Anzeiget" mit Verläunidimgeit iibcrhätistc'-lstnd befouderö>hu als sozialdemotratischei! Agitator dssiunMtzjbiv«S bei vvrdcmialigta Soziatificnhetze eimm so schädlichen Ginflsiß auf stm- Geschäft übte, daß, er beinahe ruinlrk ibliiWö Anßerbbtil'kaM Klops durch diech-Jnsamie des ststch lstann"söhchlich tlriiEhrverrus und»eine Frau wurde aus Sem» selbe u Munde asif das Schachlososre beleidigt!. Bezeichnend ist Mch.t'daß Klapö, als»-er gegen-Pen Verläumber SirafaMrag Itej-'det'-Äiadlsanwaltschnst steil te, von dem allezeit zum Schutz der Amts uiidi Bourgjotsihre bereiten ofpi-Uicheii Ankläger fUfzrostst aÖstflöictA» WÜWe.»KM«, cejfft etwu Sdziaidemukstat und dos gmiig te. jfl z u iw'lihn st'chtlos zu machen. Da iium ohev lifevÄnß 8Äe istchetst mist-sei er auch Sozmtbernokrwt, schließ" (ich d Oich-ikt map diestK t b Md bricht, so-mochte Klaps einmal seinem Uninuth Wer dvil Urchber- dll der Kränkung und oeö Schadevs, der ihm beki'-offen, in sei»er'Wohe>mig in den drastffchcn. W orten siust: „Der Alst gechnann Istein Kump.-''Und unerhört-� weg er, biesev AistßelhttlF'vwirdl'««, Abaps' best Majr st ä tob e chi dr jMrg angeklagl und zu drei Monate» Gcstä n-gu i-ß-ivekn.lheti-l!!, Die fünf Richter crllären nämbich in ihrer Weisheit, daß. da dest.b-MMoMlst'r! qpW#, bisweilen,-imt de« Spitzname» m)> ,,hM-flttgchqgte mit de» Worten; „Der astu.cheh-ipamijstst etuWump!".licherjc,n staissi! gemeint Hab', miisrq: Mgeflagtez jozialjstiichen Ten denze» huldige u Da De«» mMhdltzch. Ml, stich nicht, mehr, ob ma» mehr über d,e„schreiepde, cnzphrt.sei» oder mehr std'ch. dze. Boznsttheit lochen, soll, weiche unfreiwillig uomich wird, chi, st, izubemerst selbst die größte Majesiüls- hgstidjgung pegehl!....,. gu; Äktona, ist. Rovember. Seitens des Staatsanwalt Go- schuff ist wie die hiesigen. Blätter berichten, gegen das vom Landgericht am 2L. Oktober gegen die ist wegen Verbreitung der „Freiheit/'-Angeklagten mich..? Woche» inhastirt gewesenen So- zialdemok areu erlassene, sreisprecheude Erkeimtniß der Am rag aas» Revision gestellt worden. T w Sache wird demnach ihren Schtußi bossrntlich'- teinm schlimmem als hitr, in Leipzig finden. Eins intereffante.-Thatsache, die i#n„Stephanismus" kennzeichnet, wird uns nachträglich vo» dem Angeklagten noch mitge- cheilt. Dimnflch.-ist die, ganze tAliite»-suchungsgeschichte aus dir Unficherheär best Po st zurilckzufichren.-Im». Laus des Sommers wurde bei einem dkt Wdugeklinsten nach, einem Brief aus London, der- nach Verstchmung der Polizisten ganz bestimmt angekommen war, HauSsuchungigehzilten.'aber. ohne Erfolg Darauf- hin wurde von omenst. lmdern-rAngekiagveii nach London diese Thatsache mstgecheiltch'm ist»de«.,-. Bemerken, an. beni Betresswu Mft. kerne Britse-mehr zu.-schick«� sondern,-siech der beiliegenden Adreffeu zu hediemteu. Ztev-Ahsimder- kann nun. beeidiget� d a ß er sel-bst.diese- n-W rief.wdhüavemfchlo.'sf.e-n in de» Briest tasten ein es hiesig ein Zdebenpostamtes einsteckte. J»> che», Anklageakten steht aber vermerkt, die Au'sindung des ganzen Komplotts- sei herbeigeführi worden durch einen»ach Loii- Von adressirten'»bor der Aufgabe zur Post verloren gegangenen B rief", der an die Regierung von Schleswig gesendet wurde, woraus von letzterer die Wenüng, eine Untersuchung mit Haussuchtiiigen einzuleiten, gstoiymen. st!! r- Golste sich etwa unser Reichslagsizbg., Liebknecht, der sei». Iuteresie r.ist. „Postalisches" jin Rstclichag schon oft stmb gegeben, auch hierin üuerrsfiren, so würde ihm g jedenfalls reichhaltiges Material-.zu Gebote stehen.. ,§«flno«um ! Sita mchfßtaK mili? sichlzu.u-, Ha«» G vo ß-k,n,flch t. "w iibrn(!: mnh chnitz! tchiJtiiittüna igiidign') untnu nnrf — cht—- München, 19. Rovcmber. Dreist n n d— g o r t e s- fürchtig— das ist die. Signatur der Zeit hier am Platze, aber smlich nicht erst seit dem famosen Oktobergesetze, das unserer armen Polizei und„Rechts'-pflege euvlich ei» kleines Per- schnauf tri seit 18-70- gbmiie, sondern seit jehqp» und i» diestm. Punkte hätten wir.eigemltch„nichts Reucs vor Paris-" zu melden Die Firma Feil'. tz s ch- P s ist e r- B a r t i ch poliziftischfstaatsgn- waltichastltchen Angesenkcys, hat zwar die Stille der Ratm 's«», diesem Sommer einige Male mit einem.SiMmetsim- Waffer- glas umerbrocheir und den Jrrihnm widerlegt, als ch die Gar-: nituren poii PkqaßstMgen aus den, Fenstersimsen»utem' Polstei- unc Wachtftuben das.einzig greffbare Moment erncs in diesen Räumen herrsch, ndem-stiedlicheu Geistkd toäre.n. Wichel G e h r c i, der- Zeuge für Alles, mußte so ar seinen Stammsitz beim „Eberl" und„Motthffer" eimgemale ganz., uaje tig verlgffen NIIO„schwören Helten//, eine Arbeit,-die dem btsmarckschen- Leib- gendarm- beinahe ngch schwerer, siel, als die Kritik der Ritting- hausen'schen Abhai'dlungeii, die nach Michels Gutachten.,vou einem äußerst unklare».Kopte" geschrieben sind!- Aber was kam bei'.dem'ganzen Trödel heraus.?, k 4, T a g e für einen, tqial. harmlos hereingefallenen-Richtsozia listen, an den ein: stn- betamtter einige„Laternen" adressirte,(sie Brüsseler Post harte ganze Ad-ressenlisten bestimmter Packereien der deutschen Reich sgen.eral po st sp itzele i airgge?. liefert) und—, 4 Wochen für die Zeugmßverweigernng seitens eines Zweiten, der eine„Laterne' geschenkt bekommen hg-rte, uno den Geber nicht verraiyen wollte. Das ist Alles, Und nun..denken Sie sich unser„Pnsievl!', bei dem der Teig doch sonst immer jo floti. gegangen war und gnsern Bartsch. dessen surtstische. Logik bis aus die Spektrgt-Analtjsc der sozig, listischni Miitagsmahlzeiien Dutzeuder von Angeklagien. enrchzn- dringen gewohnt- war l.nWer diesmal gab es eben leider Nichts durchzudiingen,. und nn'.wnst versicherte Gehret. als Kronzeuge, daß. es„die»eyeste Taktik der Sozialsjsten fei, sich gegenseitig zu verleugnen., nicht zu kennen, wenn sie konsrontirl werden" imkr dergleichen mehr. Es blieb aher bei den, Zweien wie es seit Jahwsn;isl bei der Zusicherung Gegrets- geblieben ist, daß er einen„sozialistischen Roman".schreibe» werde wahrscheinlich um darin ieim'i, zeugeneidlichen Phantasie noch gründlicher Lust zu'-chaffen. als bisher- o-u-. i S, Er ist nämlich nuiernehme»s, per Versersigsp ewtsgjsthogW. phirten.-Stammbaumes der Sozialdemokratie". Bei den. Heiden Fälle», denen.detschiedens. Haussuchungen vorausgingen, war P- ' nicht direkt thätig; aber was schahets, man brauchte ja nicht Alles gtieheu-zu haben, um es beschwöre n,-. zw könne«!. Dreist. und— gottessüichiig— vom Eher bis herab zum„Schwör- spitzet"— ist und bleibt eben die Signatur von„Pensiviio.polis und Pfaffenheim.'/ Zur Vervollskändigung einer der beste» und komplettesten so-. zialistisch.en Bibl-iocheken im, ganzen Reich, als deren Bibliothekar. die Inesige Polizeibehörde sungirs, würde freilich Michels..Romgu . entschieden beitrage», denn die moderne Sp itzhubeu lizerat.ur : ist entschieden arm zu nennen, seitdem von hier monatlich 3—400; auswärtige„ Vagabonden." und Bettler w. ab g esch u b t wsrdea! Etwas humaner wird schon mir de» Dirne» und Louis -verfahren, welche ja mit den„besseren Kreisen" in hinlänglich e.z i Fühlung stehen. Frauen g e w> sspr Pe a nuep f«,t eg»ri e n i(Gendarmen, Bahnbeamter ,u. d' gl.) zähle» umer- diese pu b l i.z e!— z die ledigen„Schwestern" haben meist Quartier bei-solchen, sowie bei dem Heere vo» Spitzel.» qlUi Kotegoj:ien,i und darum geht in diesem Punkte Alles Jp gjast unp- nett bei -uns.... Eingr-- Ihrer Berliner Briefs,-berichtet, wm ähnliche Zustände und wir waren nicht wenig erstaunt, die.Bmussisizirung unseres Bayerulaiches: auf diesem Gehset sc,- mächtig-, geeiibe» zu sehe». Seuchen und Hunger fehlen auch jipndiessn iOs'istw kci-ircSwegs und viele kleinbürgerlichen Elemente, auf jenen, SuMpf angewiesen, partizipstm an Syphilis, Typhps, Diphlberius». drg!.. jahraus,- jahrein, wie wa».in Spitäler» beohacht«! irnb»o» ein-, geweihter Seite des Bestimmteste» versicher» höre»'kann. Seihst das.Militär mußte letzterztit vom Lechel dislokstt werden,, Der Tvphus halte halbe Schwadronen im Sold, Wir habe».ehe» „zu wenig Kaserne»" hier! Bitte, lochen Sie nicht darüber. Um übrigens noch einmal aus die edle Polizei, zurückzukomme», so scheint(sreilichlvauch nur scheint!) Unser Haupl-Sozialiste»! Spürhund Gehret in neuerer Zeit etwas außer Aktivität gestellt und feine Aufgabe iibeehaupt vollendet zu fein, seitdem cS selten mehr Etwas zu schwören gibt und seitdem der bewährte Polizist außer Bismarcks Ueberwachung in Kissingen feijie historische Mi sion mehr erfüllen kann. Dafür erfreut sich aber Michel seit länger- schon der polizeilichen Ueberwachung unsrer- J c its ans Schritt und Tritt. Schon yon Hause weg folgt ihm eiu guter Schatten, der uns dafür bärgt, daß wir seiner immer ansichtig bleibe», und es verdient gewiß alle Anerkennung, daß ups er junger Nachwuchs sich diesem Ehrendienst mit Begeisterung widmet, ohne dabei die sichere Ueberwachung der üb- »-igen /Spitzel« im Geringsten zu. vernachlässigen. Mögeß Sie hieraus und aus untreu sonstigen Lebenszeichen auf alles Weitere über unser Besindeu schließen. Wir arbeiten still..und ruhig. Wohl bekomms Ihne».— Sobald stch weitere Muße findet, eas, h i ft o v i j ch Wichtigste" ems der zthnjähugen hiesig-.n Soziatistenhatz an dieser Stelle für die Well und Rachwest rn geHerr und aufzufrischen, soll z's, geschehen.. Die Personalien der einzangs Genaiiiiten verdienten speziell biographisch berüijfschtigt zu ilViCiben und wir schlag-n hiezu mid überhaupt vor, un stein , Sozialdemokrat" einen„Poliz c.l- und. Ri chleripiegcl" mjitzpgiben, dem Hufen zpx Wichs, dem, Bö eii zur Lehr'zjnO dept,«ah�azvMe» hiegih.Nr AMrgwteruy�I t*- �„1S Sick.ltsckock dimfz Mstzhisock urck dick>rncknst,S l)äjifS>»flilnS A. C. Nom, 21. November. Sie bahe� sich über das E a i ro l i' s che Agrarpr ojeki schon erschöpfend gnSgesproche» und ich- würde auf diese Sache nicht mehr zulückkommen. wenn ich Ihnen ii'chi einige Thatsache» milzulheilen Hütte,»eiche sich mit den von Ihnen ausgesprochenen Ansichten in vost-i kommener. Isebcreinstimmung befinden und welche nicht abge- leugnet werden können. Die Bauerit, welche seit 1806 so jgiüchüch waxeo, bct der Vertheilmig der. Domanialgütcr Land- - ejgeitthnni.zu echatten. sind dahprch d»ss..„der istedplg� Lgge des Tagelöhners"(cafone) keiue.ö'uejs, izyiporgehyben.gpyrderi, wie es der Mnister glaubt oder glauben machen will. Ganz lim Gegen thpil. Die an die Bauern verlheilten Landloose/ deren Größe durchschnitllich zwischen 83 und 100 Aren betrügt, sind viel zu Hei», um zur Erhaltung einer Familie zu genügen. Wären sie aber auch größer, so würde doch das zur- Urbarmachung und rationellen Bewirthschfftünz detz Kgn- des uöthige. Geld gänzlich fehlen. Der Eptrag ist daher.' karg und der Boden bald erschöpft. Trotzdem ade' muß d.er Bqper dem Staat inw der Gemeinde Steuerii und zwar enorme Steuern bezahlen. Und kann er das nicht, so wird entweder 'das ihm so gtoßmüihtz zugetheilte Landloos ipied-r von der Kommune eingezogen ober stn��veiM�ftestizv' einen Grfmö«, jbyiher.dM, Orrs., vdfjfauft' vier aber, einem Wacherer v-r- , Pfändet, damit dieser fux. den Bauer den v-rtiagsmäß�en Bodenzins. bezahle, Anf�diese Weise befördern die an.-.i blichen Vaiiöitefocmcu ig. der Thal iuir.,öie Mönbpolisiruna Fses LchiS-' besitzes lii de» HS» den oer Großgrundbesitzer und vergrößern von Tag zu Za* die Lalifundien aus Köllen'.deS AleinbesitzcS. Dies das„provldeliltelle Werk" Wett'-r will ich Ihnen stlwr ein'Eieigniß berichten, welches mit' der Ägrgrbewegung zmaifilmnihä igt, ja weiches, gerädezti eine Aeußerutigösarm ber eden ist t ich meine bii Affäre der V a z szarettiitcn, welche kürzlich vo» den"Geschworenen' von Stenn freigesprochen wurden. Bekannttich war Lazzaretti ein armer Fuhrmanii von Arcidoffo(Toskana), der mit Energie und natürlicher Intelligenz ausgeslatlet: war. 1859 mochte, er freiwillig den Krieg mit, nach, dessen stäpcnchgu�a�r. Iböfi Hmer Familie zurückkehrte, uud srin Geschäjt wieder aufna'cha. Nichts hieß ahnen. haß-.Mer dieser rauhe ist. Schale ein Prophet schlummere, vis Lazzaeelti I86d mysteriöse Träume de- kam, sich nach Rouy.zu!»- Papst beggh und sich daraus, in ein zerfalleius Kiofter. inmiiien der Berge zurückzog, am dort seine Visionen-uu.d Prophezei Hungen nied-rzuschreihen.' Dchsu tehy�' !er 1869 nach Arcidoffo zurück und erllärt.e- sied offen g(s Pro- p Helen, woraus, die. durch(euu- Rede» und-die Aenderuug icuieo LobenswandelS h/geisterten und gewonnenen.' Bauern bald an- ifingpii. ans ihr Eigenthmu zu Gunsie» der von Laz,stre(lt ge- badete» Gemeine zu v.rztchlen.— einer Art von lsie.arMischer Bruderschaft, welche.sich religiös;,,. Uebu»#«« u»b ch'M Kuli einer mysttscheu Reppbläl q,�istele,-,/fite fist„hfis.Rstlchs Lottes" »an. te. Aus die Aufforderung ÜazzareUt's erbauten seine. Anhänger aus dgroHohe des Mopte Labaro..styd» Lssd(st)"N. yeiiigtyM, indsiut sie.. Sicitsi!,. Balken und. alles. imj\au' Röthizp. aus.ihrem Rücken den Berg hinaus irugen. Die Lehre der- LygzareiMten ist in so dunkler, gelsiißuißvoller Sprache abgefaßt, d-.-ß es fast unmöglich ist, eine allgemeine Idee von -ihr-zu»halten.; so viel ist aber gewiß, daß ihren Grund die GütergeuiMi chast nud die hststderliche Gleichheit bildeten, sowie daß. eö d.e Hoffnung, aus ein besseres Leben aus dieser Welt war, welche-der Prophet erregte und welche, die Baaern zu seinen AnhMgejst WM.'_ So lange, ijte Lazzarettisten sich daraus beschränkleii, in ihrem Heist, sihmn zu. beten und b.ge.stert den Predigten Lazzaretli's zu kamchen,. ließ jw die Regierung gewahren. Aber als sie in feierlicher Prozeffio» von ihrem Berge li.eiegbjigmen, um, wie sie sagen, die Hciiigthiimer. von Ateidosso und Eastel bei Piano zw. besuche» oder, wie die Lolalaulorftäsim und mit ihnen die Ank.ageatte behaupten, zur„Gütervertheiluiig und Errichtung einer republikanischen Regierung" zu schrcsten— da mengte sich d'e Polizei dazwischen und djc Gendarmen sichteten das bekannte Maffacre. an. Wir können nicht genau sage» � was a» den., von der,, Allklage gegen die Lazzaretstfieii gejchlenderten. ; Beschuidigu istgeu Wahres ist; aber sicher ist, daß das Auf- tr ten..LazMtti'.ö unter de» Bnueri, eine.große Bewegung N'OFAHMMGMZ unter Vorantritt des phantastisch gekftidete» Propheten vom Monte Labaro herab und bew-.gtt sich gegen Arcidoffo. Die Führer trugen Fahnen mit der Inschrift:„Die Republik ist da« Reich Gotteö" und faygeit im si&hor eine Hymne, deren Refrain kautet:„Es lebe�did Äepckbkik, Gott und die Freiheit". Erschreckt durch die Annäherung.diejeze'Menge, schickten sich eurigt Reichen-. mn, ihr Eikienthum z« verrhechige»,. wclcheS/ sie gefährdet hielte», mud der Poffzeileitz-k von.Arxidosso sam«. mette alle Kräfte, die ihm zw Bersügung starsi>eu>..sUnd ezlte. der Prozession entgegen/ welche er zum Auöoiii.aiidcrgehen auf. forderte. Alsndle Latzarettlftev.dieftr Au.Wrperuug inhxß nicht Folge leistete», schössen die tapferen Gendarmen fast auf Ge- wehrlänge.>» die wehrlose Mtchge u»d tödtetc» staKiireiti so- wie drei d t ihm. zunächst Stehende»,.Whpzud- zwölf mehr oder weiiiger. verwundet wurden. Als. die; Bauern ihre» Pro» phcten fallen sahen, stoben sie sofort. auSciuander und flohen in ihre Hütte»; viele zvurde» indeß später verhqstet, Jw Siena standen. 21 vor Gericht.und. unter ihnen drei Brndep de» Propheten....-<-». Der Prozeß hat die Rohheit und Bestialität der Losalbe«. Hörden zur. Evidenz bewiese»: das Maffipere war kalten Bsptes beabfichttgt! Was- aber jeden Menschen noch mehr empören muß, beut noch ein Schamgefühl gehlieben-,, da» ist..die Thatsache,: daß die Regierung den, infamen..Beravstafter de?, Maffacres be-lach.» t hat und dgß sie, nicht genug, die Lg;- zereltrstcv fiistlirt zu haben, sie auch, moch verft.rtheilni wollte l Die GeschN'oreuen von Sic-na aber haben ihre Gewiffenspflicht besser verstanden und sPrachew-Fie arme», Beiern frei, die NPH wenigstens nach einer, l 5-m oz, atßi che n-»U n te.ps.-pchuip g»g h oft zil ibner Arbeit! zarückschren»ich die, LLirbererfiheniurzg, de» Prophet-en, and teste fest glaube», eirwartenkönmen.�— Und. et mab kommen, der Messias,! wenfli auch in anderer Gestalt, qsq-p« lazzarettistischen!, Mystiker es, erivarten; als! Vpilßytpplufiflfl, "die dim armen Bauern in den Besitz,,-.den vylsin. unh- ganzem Besitz des, Bodens- setzen wiry, den er mit seinetu-Schtvkzßx düngt im Wenst'-ber MrnschhoMjj-, ich,-,/„,gsi.n ,j Sch»» eSircmtt»lchd,-,a,fx> H«Uin„tz.Zü«ich.