Erscheint wöchentlich einmal in Zürich( Schweiz) Verlag A. Herter, Industriehalle Niesbach- Zürich Poffendungen franco gegen franco. Gewöhnliche Briefe nach der Schweiz tosten Doppelporto. N: 23. Der Sozialdemokrat Internationales Organ der Sozialdemokratie deutscher Zunge Sonntag, 6. Juni. Avis au die Korrespondenten und Abonnenten des„ Sozialdemokrat". Da der Sozialdemokrat" sowohl in Deutschland als auch in Oesterreich verboten ist, bezw. verfolgt wird und die dortigen Behörden sich alle Mühe geben, unsere Verbindungen nach jenen Ländern möglichst zu erschweren, resp. Briefe von dort an uns und unsere Zeitungs- und sonstigen Sendungen nach dort abzufangen, so ist die äußerste Vorsicht im Postverkehr nothwendig und darf keine Vorsichtsmaßregel versäumt werden, die Briefmarder über den wahren Absender und Empfänger, sowie den Inhalt der Sendungen zu täuschen, und letztere dadurch zu schützen. Haupterforderniß ist hiezu einerseits, daß unsere Freunde so selten Abonnements werden nur beim Verlag und dessen bekannten Agenten entgegengenommen und zwar zum voraus zahlbaren Vierteljahrspreis von Fr. 2. für die Schweiz( Kreuzband) Mf. 3. für Deutschland( Convert) fl. 1. 70 für Oesterreich( Couvert) Fr. 2. 50 für alle übrigen Länder des Weltpostvereins( Kreuzband). Juferate Die dreigespaltene Petitzeile 25 Gts. 20 Pfg. 1880. als möglich an den Sozialdemokrat", resp. dessen Verlag selbst adressiren, sondern sich möglichst an irgend eine unverdächtige Adresse außerhalb Deutschlands und Oesterreichs wenden, welche sich dann mit uns in Verbindung setzt; anderseits aber, daß auch uns möglichst unverfängliche Zustellungsadressen mitgetheilt werden. In zweifelhaften Fällen empfiehlt sich behufs größerer Sicherheit Rekommandirung. Soviel an uns liegt, werden wir gewiß weder Mühe noch often scheuen, um tcot aller entgegenstehenden Schwierigkeiten den„ Sozialdemokrat" unsern Abonnenten möglichst regelmäßig zu liefern. + Die Parteigenossen werden einwenden: aber es ist nicht blos die Bourgeoisie, welche das bakgeschäft betreibt, dieses wird auch handwerksmäßig betrieben, sollen wir denn das Handwerk vernichten? Jawohl, das sollen wir! Der Gedanke der Menschnichten es oder die Bourgoiste thut's; vernichtet wird's auf alle Fälle ausgeübte Zwang zu Gunsten des Parzellensystems dagegen ist keine Hilfe. Das ist das erste, was der Sozialist lernt. Wenn aber der Handwerker in der Bourgeois gesellschaft zum Fabrik: oder Hausarbeiter herabgedrückt wird, so ist der Geldbriefträger mit der Entschädigungssumme und nicht ist es jedenfalls besser, der letzte, der in seine Werkstatt tritt, der Exekutor. 70er Jahren mit der Forderung einer Vertheilung des Grund und Bodens nach der Kopfzahl( Gemeindeigenthum), anstatt des bisherigen ſionen zur Revision und Regelung der Bauernangelegenheiten dienten Parzellensystems. Die von der Regierung eingesetzten Lustrationsfomurts. nur dazu, die Gährung zu fördern. Die Willkür im Zertheilen des Landes, die Nachsicht gegen die Räuber der öffentlichen Ländereien, das thatsächliche Auswanderungsverbot und vor Allem der gegen die Bauern veranlaßten die Mehrzahl der Bauern, gegen die von den Kommissionen zusammengestellten Wir machen die Genossen auf das zu Schluß des heutigen Plattes abgedrückte neue Verzeichniß unserer Hauptniederlagen sozialistischer Schriften aufmerklichkeit, der uns beseelt, gebietet uns das. Entweder wir versam. Dieses Verzeichniß ist auf Grund genauer Durchsicht der gesammten Vorräthe verbotener und unverbotener Schriften welche letztere fich sämmtliche ausschließlich in unseren Sänden befinden- angefertigt und demnach durchaus zuverlässig. Wir erwarten zuversichtlich, daß die Genossen alle Kräfte aufbieten, um neben der Flug schriftenagitation auch eine ausgedehnte tiefergehende Propaganda durch unsere reichhaltige Broschürenliteratur zu entfalten. Zugleich wollen die Genossen die mangelhafte Ausstattung des redaktionellen Theils des heutigen Blattes durch den Abdruck des ausgedehnten Schriftenverzeichnisses erklären und entschuldigen. Neue Taktif. Weil die Sozialdemokraten prinzipiell revolutionär sind, üben sie die lobenswerthe Thätigkeit der Kritik an allem Bestehenden. Sie lassen sich davon feineswegs dadurch abhalten, daß diese Kritik Unannehmlichkeiten bereitet; weshalb es auch ein ganz vergebliches Bemühen der Gegner ist, die Kritik der be stehenden Gesellschaftsordnung durch die Gewaltthaten des Ausnahmegesizes zum Schweigen bringen zu wollen. Natürlich unterlaffen die Sozialdemokraten diefe Kritik auch dann nicht menn fie die eigene Partei betrifft, denn weder die Parteigenossen im allgemeinen, noch die Führer" machen es sich zur Aufgabe, eigensinnig Recht zu behalten, sondern sie sind bestrebt, das Vernünftige zu thun. Dieser wahrhaft revolutionäre Geist der Partei bestimmt mich, mit der Behauptung an den Tag zu treten: daß die bisherige Taktik der Partei für die nächste Zukunft nicht die vortheilhafteste ist. Ich kann das getrost thun, ohne befürchten zu müssen, daß man versucht, mir wegen ,, Umsturz der bestehenden Gefechtsordnung" die Feder zu entreißen. Die Genossen könnten das nur thun, wenn entweder der Zweck meines Hervortretens ein parteiwidriger, die Partei schädigender wäre, oder wenn ich den Beweis für meine Behauptung schuldig bliebe; im letzteren Falle geſchähe es aber mit Vernunftgründen und die könnten mir nur recht sein. Daß ich übrigens die Genossen nicht mit kleinlichen Stänkereien ermüden will, sondern daß ich hochwichtige Fragen zu behandeln gedenke, werden sie sofort aus der ersten Abhandlung über unsern Gegenstand sehen. I. Das Tabakmonopol. Bis jetzt ist zwar das Tabakmonopol dem Reichstage noch nicht vorgelegt worden; aber da es sicher ist, daß der„ Geniale" sein letztes Jdeal" nicht aufgeben wird, ohne den Versuch der Verwirklichung gemacht zu haben, so werden sich unsere Abgeord: neten nächstens damit zu beschäftigen haben. " Nach der bisherigen Taktik dürfen unsere Abgeordneten nicht für das Tabafmonopol stimmen, denn es kommt von der Regierung, und die Sozialdemokraten sind keine politischen Kinder mehr, welche glauben, daß die Regierung dem Volfe wohl wolle. Sie wissen, daß die Regierung nur ihr Interesse verfolgt und daß bei einer Handlung der Regierung nur dann etwas für des Voltes Wohl herauskommt, wenn das betr. Ziel auf keine andere Weise zu erreichen ist. Wenn es sich nun darum handelt, den Regierungsmännern, unsern Feinden, durch das Tabakmonopol eine Masse Geld in die Hand zu geben im Bourgeoisstaate die vorzüglichste Waffe-, so ist wohl klar, daß wir keine Lust haben, ihnen diesen Dienst zu leisten. So die bisherige Auffassung. Gewiß keine Lust, gar keine; ich schlage aber vor, daß wirs do ch thun. Daß sich unser Gefühl dagegen sträubt, ist jedenfalls kein Grund dagegen, denn Revolutionäre sind keine Gefühlsduseler, sonst könnten sie nie eine bestehende Einrichtung stürzen, weil dabei allemal das Gemüth verletzt wird. Revolutionäre müssen verständig handeln, auch wenn der Verstand ungemüthlich wird, verständig um jeden Preis. Und ich meine, verständig ist es, das Tabatsmonopol zu bewilligen, auch wenn es vorübergehend unserer Feindin, der Regierung, nüßt; aus dem einfachen Grunde, weil es unserer anderen Feindin, welche viel gefährlicher ist, als die Regierung, welche uns diese im Grunde erst unbequem macht, ohne deren Hilfe die Regierung ohnmächtig ist, weil es dieser, der Bourgeoisie, schadet, furchtbar schadet. Das Monopol schafft den Staatsbetrieb, darum muß es den Staatsbetrieb beseitigen; den Privatbetrieb besorgt die Bourgeoisie, also zicht das Monopol der Bourgeoisie ein Stück Boden unter den Füßen weg. Das kann uns blos an genehm sein. Es könnte bezweifelt werden, daß der Bourgeoisie durch die Expropriation beim Tabaksmonopol ein Stück Boden entzogen wird. Der Tabatfabrikant oder Händler, welcher durch das Monopol expropriirt wird, bekommt dabei Geld, mit dem Geld macht er Geschäfte. Nun könnte man sagen, es ist doch ganz gleichgültig, ob der Bourgeois in diesem der in jenem Produktionszweige die Arbeiter ausbeutet: diese müssen bluten, ob sie nun von Vampyren oder von Blutegeln ausgesaugt werden. Ganz recht; wenn aber diese Blutsauger selbst übereinander herfallen, dann hat der Arbeiter wohl einen Vortheil dabei, und so ist es hier. Ueberlegen wir nur, was mit den Ablösungssummen geschieht! Diejenigen Fabrikanten und Händler, welche sehr große Summen bekommen, stürzen sich nicht in die Mühe und Gefahr, in einem neuen, ihnen noch dazu unbekannten Produktionszweige ein Geschäft zu begründen; sie werden Rentner, kaufen Werthpapiere, d. h. ihr Kapital findet Anlage in Eisenbahnen, Bergwerken, Hütten, Eisen- und andern Fabriken auf Aktien, also im vollendetsten Großbetrieb; zum großen Theil wohl auch im Staatsbetrieb der Tabakfabrikation, wel die Entschädigung wahrscheinlich in Schuldscheinen ausbezahlt wird. Andere Expropriirte mit gernycrem captial georgiyi, prijemny einzutreten; diese begründen aber kein neues von dem mäßigen Umfange des früheren, sondern sie assoziiren sich mit einem andern Kapitalisten, der bereits eines hat, weil ihnen dann ihre mangelnde Erfahrung in dem neuen Geschäft weniger Verluste lustrationsaften Einspruch zu erheben. In der Bauernschaft verbreitete sich die tiefe Ueberzeugung, daß die Handlungen und Bestimmungen der Kommissionen dem Willen des Zaren zuwiderliefen; die Absichten des Letzteren seien vielmehr vollständig identisch mit den Bestrebungen der Bauern. Diese Wünsche beschränkten sich anfänglich nur auf die Vertheilung nach der Kopfzahl derjenigen Ländereien, die zum Gebiet der auf geregten Dörfer gehörten; allmählig aber, Dank den sich verbreitenden Gerüchten und Legenden, fingen die Bauern an, die Gesetzlichkeit des Grundzinses stark zu bezweifeln und zu glauben, daß ein unvollzogen gebliebener faiserlicher Utas eristire, nach welchem der ganze Grund und Boden den Grundbesitzern zu entziehen und der Kopfantheil jedes Bauern bis auf 15 Deßjätin( à 1,092 Hektar) zu vermehren sei. Unter anderen im Volke herrschenden Legenden erfreute sich folgende einer ganz besonderen Popularität: Der Kaiser habe mit seinem( unbekannt welchem) Minister einen kleinen Streit gehabt; ersterer soll behauptet haben, die Mehrzahl der Bauern wünsche Gemeindeigenthum an Grund und Boden ( den Besitz nach Köpfen), letzterer dagegen, daß sie das Parzellensystem erstreben. Um die Richtigkeit seiner Behauptung zu beweisen, habe der vorzunehmen; falls sich aber ergeben werde, daß er Recht habe, verpflichte Minister beantragt, ein allgemeines Revisionsverzeichniß beider Richtungen sich der Kaiser, alle Parzellianer( das Parzellsystem Wünschenden) ihm zu schenken. Diese Geschichte fand solchen Anklang, daß die Bauern des Dorfes Schabelniki dem bei Gelegenheit der dortigen Unruhen erschienenen Minister nicht angehören, denn gut genug wiffen wir, was es hieße, Gouverneur folgendes sagten:„ Wir sind des Zaren und wollen dem unter der Herrschaft der Herren( Pani) zu sein." Seven Anfänglich erwarteten die Bauern mit Zuversicht vom Gouverneur, daß er die Angelegenheit zu ihren Gunsten entscheiden würde, mußten sich aber vom Gegentheil überzeugen und beschlossen daher, dem Zaren direkt eine Beschwerde über die( vermeintliche) Gesetzesverletzung der Beamten einzureichen Sichen Bezirke, mählten Ahazardnete an nahme von Pradio, welchem zu verschwinden gelang) wurden indessen auf dem Wege verhaftet und mit Zwangsroute nach Hause zurückgebracht. Das bestätigte noch mehr die Ueberzeugung, daß die Beamten falsche Mittheilungen über den angeblich blühenden Zustand der Bauern dem Zaren machen und den unmittelbaren Verkehr desselben mit den Bauern zu verhindern suchen. Die Bauern wurden noch hartnäckiger: sie wollten feine Grundstener mehr zahlen und weigerten sich vor dem erschienenen Gouverneur, die Annahme der Eintheilung nach Stücken( Barzellen) zu unterschreiben. Eine naive Minderheit ließ sich freilich auf den Leim locken. Der Schiedsrichter las ihnen die ministerielle Verfügung vor und erklärte nachher, es sei ein solches Schriftstück, welches nur gehört zu werden braucht, um jede nachherige Abstandnahme vom Parzellensystem wirkungslos zu machen. Die Mehrheit entfernte sich deshalb, während die in der Versammlung gebliebenen dieser Argumentation schließlich nachgaben und unterzeichneten. bereitet. Daß solche Machinationen massenhaft eintreten werden, ist gar nicht zu bezweifeln. Es gibt fortwährend eine Menge Fabrikanten und Händler, welche die sehr richtige Ueberzeugung haben, daß ihnen ihr Kapital einen größern Profit gewähren würde, wenn sie durch vollkommenen Großbetrieb die Unkosten verringern könnten; daß sie diese nicht einführen, liegt nur am Mangel der ferneren Menge von Kapital, welche zu dessen Einrichtung erforderlich wäre. Sobald sich diese darbietet, greifen sie mit beiden Händen zu. Dann werden also eine Anzahl Ge schäfte vergrößert; damit die gesammte Produktion in diesem dings nur im Bezirk Schabelniki). Es war das eine Bestrafung ganz Zweig. Es wende Niemand ein, das geht ja gar nicht, es gibt gar keinen Produktionszweig, wo nicht schon vollauf genug und mehr als das erzeugt wird; noch mehr produziren, ist ja Unsinn. Das geht recht gut, in der bestehenden Gesellschaftsordnung heißt zwei Bauern zu Tod gepeitſcht wurden. Schon die erſten durchprüge solcher Unsinn freie Konkurrenz. " Durch die so erzeugte Ueberproduktion und die damit verbundene Verschärfung der Konkurrenz werden viele Kapitalisten gezwungen, ihre Arbeit" einzustellen, natürlich die schwächeren. Die schwächeren und die kleineren, es erfolgt also eine Expropriation der kleinen Rapitalisten durch die großen. Darin besteht die von mir behauptete Schwächung der Bourgeoisie, denn am schwächsten wäre sie, wenn es lauter Arbeiter und nur einen einzigen Bourgeois gäbe. Damit ist verknüpft die größere Konzentration der Arbeitermassen, eine energische Aufrüttelung zum wirthschaftlichen Denken und die ganze Menge der hier nicht aufzählbaren Vortheile, welche der Großbetrieb unserer Partei bringt( vergl. Bebel, Die Frau und der Sozialismus; Schäffle, Quintessenz u. andere) Grund genug, für das Monopol zu stimmen. Für die kleinen Kapitaliſten ist die Expropriation freilich schlimm; aber sollen wir der Bourgeoisie Hüter sein? Die Tschigiriner Affäre.*) Der Bauernverein„ Tainaja Druschina"( Geheime Gesellschaft.) Versuch einer revolutionären Organisation im Volke. Ich beabsichtige nicht, eine ausführliche Erörterung der überaus traurigen ökonomischen Lage der Tschigiriner Bauern zu geben; der Zweck dieser Mittheilung ist meine Handlungsweise darzustellen beim Versuch, eine revolutionäre Organisation im Volke zu schaffen. Wie aus den Gerichtsverhandlungen vom 17. Juni 1877 bekannt sein wird, begann die Gährung der Tschigiriner Bauern schon in den *) Dieser Artikel ist eine Uebersetzung aus dem Russischen, aus der in Petersburg erschienenen, leider vorläufig von der Despotie zum Schweigen gebrachten, geheimen Zeitschrift Tschornii Peredjel". Die Tschigiriner Affäre ist von so eminenter Bedeutung zur Charakterisirung der im russischen Bauernvolte herrschenden, geschichtlich entwickelten Vorurtheile, daß es auch für deutsche Sozialisten wohl von Interesse sein wird, den Thatbestand und die Beweggründe dieser geheimen Organisation aus der Feder des Leiters und Begründers derselben vernehmen und dann überlegen zu tönnen. Tschigirin ist ein Kreis des Kijewer Gouvernements aus mehreren kleinen Bezirken( Wolost") bestehend, Anm. d. Uebersetzers. Im Mai 1875 wurden endlich Exekutionsmaßregeln getroffen( allernach Baschi- Bozuks- Art. Der erschienene Gouverneur rief und fragte Jeden, ob er einverstanden sei, das Protokoll über Barzellenantheil zu unterschreiben; wer eine abschlägige Antwort gab, wurde auf Befehl des Gouverneurs sofort auf die Erde geworfen und durchgeprügelt, wobei lungen waren so empfindlich, daß Manche schwankend zu werden begannen und endlich nachgaben. Die Mehrzahl aber widerstand. Die Eretution ging weiter. Beschlagnahme und Veräußerung des Bauerneigenthums zur Tilgung der angehäuften Steuerreste wurden vorgenommen. In den benachbarten Dörfern ließen sich aber keine Käufer des geraubten Bauerneigenthums finden; die Versteigerung mußte deshalb in entfernten Orten stattfinden. Der Bezirk Schabelniki wurde vollständig ruinirt( die eingesetzten Exekutionstruppen trugen dazu noch das Ihrige bei), hundert Familienväter wurden in die Gefängnisse geschleppt. Dazu kam noch die Todfeindschaft zwischen den zwei noch vor der Erefution aufgetauchten Parteien: den Anhängern des Gemeindeeigenthums und denen der Parzellirung. Letztere wurden auch„ Aftenmenschen" genannt ( weil sie die Akten unterschrieben). Die Ersteren verzichteten ganz auf den Grund und Boden, wenn die Regierung eine Vertheilung den Köpfen. nach nicht zulassen wolle; daher wurde der ganze bisher von ihnen bear beitete Grund und Voden, in Parzellen vertheilt, den Letzteren zur Nut nießung überwiesen. Weiter entzog der Schiedsrichter den Ersteren das Stimmrecht in den Gemeindeversammlungen; die Barzellianer ihrerseits aber spionirten und denunzirten die Gemeindeeigenthümler. Die Feind schaft gegen die Ersteren ist somit begreiflich, und es kam häufig genug zu Zant und Handgemenge. Beraubt, ruinirt durch die Erefution, verloren die Bauern den Muthtrotzdem noch nicht: sie hofften bestimmt, daß der Zar doch endlich erfahren werde, wie ungesetzlich man sie behandelt habe, und daß er ihnen natürlich Genugthuung verschaffen werde für alles erduldete Leid. Sie bedauerten ungemein, daß es sowohl an Mitteln, wie an Leuten mangelte, um eine nochmalige Abordnung zu bilden. Die besten Bauern in den Gefängnissen; ihre zurückgelassenen Familien so weit verarmt, daß sie betteln mußten; die Kinder vor Hunger geschwollen", wie die Bauern selbst sich ausdrückten. Trotz alledem bedurfte es nur des leisesten, Hoff nung einflößenden Gerüchtes, eines geheimnißvoll gesagten Wortes, um den Muth und die Festigkeit zu heben, den Widerstand fortzusetzen, die Barzellirung nicht zu unterschreiben, die Steuern nicht zu zahlen. Die Behörde sah ein, welchen Einfluß die von Gästen und Durchziehenden verbreiteten Gerüchte auf die Bauern hatten und wurde daher in manchem Dorje jeder Ankommende nach dem Bezirksamte geschleppt, um vermittelst Durchsuchung seine Personalien festzustellen. Unter solchen Bedingungen war es unser Einem absolut unmöglich, in irgend einem der betreffenden Dörfer festen Wohnsitz zu nehmen, um direkt den Gang und Charakter der Bewegung verfolgen, und die Bauern in zweckentsprechender Weise beeinflußen zu können. Es blieb nichts weiter übrig, als die Bauern in den benachbarten Fabriken, in den Klöstern oder sogar auf dem Wege aufzusuchen. Die Ueberzeugung der Bauern, daß die Absichten des Zaren unbedingt mit den Wünschen des Volkes übereinstimmten, war so tief eingedrungen, daß ich von vorne herein die vollständige Nuglosigkeit, das Gegentheil zu beweisen, einsehen mußte. Mag der Zar kommen und uns die Parzellirung befehlen den zarischen Worten werden wir nicht zuwiderhandeln; halten wir uns doch an das Gemeindeigenthum, weil wir wissen, daß es auch des Zaren Willen ist", mußte ich öfters hören. Nach einer Stütze zur Verwirklichung seiner innigsten Wünsche sich umsehend und die gewisse Aufeinanderfolge der Ereignisse des letzten Jahrzehntes in Betracht ziehend, kam die Volkslogik zu folgender Anschauung: Der Zar habe die Bauern von der Leibeigenschaft befreit; die Herren( Pani) haben daher drei Attentate auf sein Leben vollbracht. Nicht umsonst waren die Adligen gegen den Zaren so erbittert: folglich vertheidigte dieser die Bauernschaft; rolg lich wollte er sich keineswegs auf die Befreiung( Leibeigenemanzipation) allein beschränken, sondern gab auch Grund und Boden in dem vom Volfe gewünschten Maaße und ohne jegliche Zahlung dafür. Diese Ueberzeugung bedingte auch die Passivität des bäuerlichen Protestes und die Ungeneigtheit der Bauern, die Grenzen der Gesetzmäßigkeit zu überschreiten: Zeigt doch einmal das echte Gesetz mit dem Petschaft des Zaren wir werden uns ohne Widerstreben fügen; sonst aber macht mit uns, was ihr wollt; wir werden Alles ertragen; aber ihr werdet doch die verdiente Strafe erleiden, von unserm Beschützer dem Zaren." ( Forrsetzung folgt.) Sozialpolitische Rundschau. Deutschland. * Der Popanz der herrschenden Gesellschaft, der sie des Tags bei jeder Verrichtung wie des Nachts bei der Ruhe schreckt und dessen verderbendrohendes Gesicht ihr feinen Augenblick verschwin " det, der Sozialismus ist nun auch glücklich in die neue Kirchenvorlage, das famose Canoſſageſetz, mit hineingezogen worden. In einem der, von der Regierung zur Mürbemachung des Landtags hervorgezogenen, Aktenstücke über die Verhandlungen mit dem Papst führt Bismarck als Hauptbeschwerdepunkt gegen die Ultramontanen nicht etwa deren„ Römling" thum,„ Vaterlandslosigkeit"," Kulturfeindlichkeit" und wie die famosen Kulturkampfphrasen alle heißen, an, sondern deren Weigerung, der Regierung in ihrem Kampfe gegen die Sozialdemokratie unbedingte Heeresfolge zu leisten! Das Zentrum unterstütze jede reichsfeindliche Bestrebung, der katholische Abel und die Pfaffenschaft befinden sich in einem unnatürlichen Bunde mit den Sozialisten(!), dem der Papst in keiner Weise entgegentrete u. s. f. Kurz, das Zentrum soll in politischen Dingen nachgeben, wogegen Bismard jedes Zuge. ständniß auf kirchlichem Gebiet machen will. Ein„ altkatholischer" Abgeordneter hat den richtigen Ausdruck gefunden: daß die ganze Vorlage mit dem Streben„ Roms nach der Weltherrschaft" durch aus nichts und mit der„ Religion" noch weniger zu thun hat, sondern daß sie lediglich ein diplomatischer Schachzug behufs Schöpfung einer unbedingt sicheren, ergebenen parlamentarischen Mehrheit ist. Von so kleinlichen Eintagsstandpunkten aus betrachtet der„ genialste Staatsmann unserer Zeit" große Kulturfragen! Man lebt eben von der Hand in den Mund. Wie lang wird das aber so fortgehen?! Das Ausweisungsgeschäft, welches seit einiger Zeit etwas gestockt hat, ist gegen Ende des Mai wieder fest in Aufschwung gekommen. Aus Berlin wurden drei Sozialisten, tiseft wowschanik zudus" her. When" zie sie prozeß freigesprochen), Zimmerer W. Grell, Maschinenbauer Adolf Leist und Maurer Seifert ausgewiesen, während dem früher ausgewiesenen Geräthemacher Jabsen der Aufenthalt ,, versuchsweise" wieder gestattet wurde- der erste derartige Fall. Das Heiterste ist aber, daß, während die eine Behörde die Leute ausweist und sie im Fall ihrer Rückkehr mit Strafe bedroht, die andere hinwiederum sie zurückbeordert und ihnen Unannehmlichkeiten droht, wenn sie nicht kommen. erließen Berliner Gerichte Steckbriefe gegen die ausgewiesenen Sozialisten W. Rackow und Dastig, von denen der erstere 6 Monate, der letztere 6 Wochen Gefängniß absitzen soll, die aber beide aus Achtung vor dem Ausweisungsbefehl des Polizei: präsidiums nicht zurückkehren wollten. Wie Bourgoisblätter melden, sollen demnächst auch in einem andern Orte des Be lagerungszustands- Bezirks, in Charlottenburg, Ausweisungen erfolgen und zwar sollen dieselben drei Einwohner treffen, welche sich hätten, verleiten lassen, eine sozialdemokratische Druckschrift zu verbreiten." Letztere Behauptung ist aber offenbar eine Lüge, weil man im Fall der Nachweisbarkeit des erwähnten„ VerFeuilleton. Revanche. Episode aus den Tagen der Kommune. Von Leon Cladel. ( Fortsetzung.) So Drei Monate vor dem Krieg war er Lokomotivheizer und verbrachte sein Leben damit, von der Abschaffung des Lohnsystems, dieser letzten Form der Sklaverei zu träumen und über die Befreiung der Sklaven nachzudenken, indem er Schaufeln voll schwarzen Futters dem feuchenden Ungeheuer hinwarf, das ihn bald bei Tag, bald bei Nacht von Paris nach Bordeaux oder von Bordeaux nach Paris trug. Bei diesen harten Geschäft eines Heizers, das noch gefährlicher ist, als das des Seemanns und dabei so aufreibend, daß diejenigen, welche es ausüben, vor der Zeit sterben, erfuhr Çardoc an sich selbst, wie schwer die Last ist auf den Schultern der menschlichen Wesen, die der Zufall auf eine der unteren Stufen der Gesellschaftsleiter gestellt hat. Und dieser Mann, der nichts sein nennen konnte, dieser Lohnarbeiter, der eine Bluse trug und barfuß ging, dieser denkende Plebejer, in dessen Brust ein edles Herz schlug, empfand ein tiefes Mitleid mit seinen Brüdern, die schwächer waren, als er, dem die Natur eine jeder Probe gewachsene Energie und eine seltene Körperkraft verliehen, die dazu verdammt waren, tausendfachen Tod zu erleiden. Und selbst Märtyrer, weihte er sich der Sache der Märtyrer und schwor, früher oder später ihr Befreier zu werden, oder mit ihnen unterzugehen. Es schien überhaupt, als sei der Augenblick nahe, dem alten Druck ein Ende zu machen. Man hörte Balken um Balken in dem Gerüste des morschen Gesellschaftsbaues krachen und zu Boden fallen. Es regte sich in allen Winkeln; die Arbeiter von Paris gaben den Anstoß für die Arbeiter der ganzen Welt, indem sie laut den vollen Ertrag ihrer Arbeit forderten und damit das Recht auf Unabhängig teit. Wohlan, ich muß meinen Brüdern in ihrem Ringen beistehen; möglich, daß es morgen teine Parias mehr gibt!" Und Çardoc, der Bor deaux für immer Lebewohl gesagt, stieg zum letzten Mal auf die Lokomotive. Es war ein klarer Sommertag, die Schienen leuchteten in der Sonne und streckten sich, gleich feurigen Erzschlangen ununterbrochen bis zur Hauptstadt. Der Zug, von Rauch und Blitzen umgeben, schien Flügel zu haben. An Angouleme, Poitiers, Tours, Blois, Orleans, Etampes raste er vorüber. Noch eine Bahnstrecke war zu durchlaufen. Niemals hatte Çardoc so wie heute die gebieterische Nothwendigkeit gefühlt, in seine brechens" die Betreffenden zweifellos vor Gericht stellen und bestrafen ließe. Man sucht eben einen Vorwand, um die brutale Polizeimaßregel zu beschönigen.— Aber nicht nur Sozialisten allein erfreuen sich des Vorrechts der Ausweisung. Der Ruhm Madai's hat die Regierung von Schleswig- Holstein nicht ruhen lassen, bis auch sie ihre Macht an einigen Reichsfeinden erprobt, wenn auch nicht auf Grund des Sozialistengesetzes, sondern des gemeinen„ Rechtes". Es wurden Ausweisungsbefehle erlassen gegen fünf mit Entlassungsurkunde nach Dänemark ausgewanderte Personen, welche sich ohne Erlaubniß im preußischen Staatsgebiet aufgehalten haben. Ueberdies ist der Zimmermann Hans Christian Hamberg aus Flensburg aus dem Grund ausgewiesen worden, weil er- wie der dortige Kunstausdruck heißt ,, lästig gefallen" ist. Glaubt man, indem man diese Ausweisungen, Rückberufungen, Wiedergestattungen u. dgl. liest, sich nicht in einer Kaserne, wo der Mensch keinen freien Willen über seine Handlungen hat und ganz in das Ermessen seiner„ Vorgesetzten" gestellt ist, das ihn ohne Rücksicht auf seine eigenen Absichten, heute hierhin, morgen dahin stellt, versetzt" und wieder zurückruft? Ja, ja, die Deutschen sind eine ,, militärische Rasse"! Aber die Sache hat ihre zwei Seiten, und was heut das hauptsächlichste Halte- und Regierungsmittel bildet, das kann, das wird eines schönen Tages wesentlich mit dazu beitragen, den heutigen Gewalthabern das Genick zu brechen. " " Die Affäre Hasselmann hat in der Partei viel Aufsehen hervorgerufen; ist man es doch in der deutschen Sozial: demokratie noch nicht gewohnt, hervorragende Personen derselben die Parteiangehörigkeit gleich einem alten Rock abstreifen zu sehen. Da uns indessen die Sache anwidert, und ohnehin eine gründliche Aufklärung des langjährigen Hasselmann'schen Trei bens nicht auf sich warten lassen wird, so ließen wir uns trotz verschiedener Aufforderungen nicht auf eine weitere Besprechung des Hasselmann'schen Thuns und Treibens ein. Jetzt aber, da Herr Hasselmann mit der Verzweiflung des sich der Untauglichkeit seiner Waffen bewußten Fechters sich wenigstens den Vortheil des Vorhiebes zuzuwenden sucht und in der be: kannten Straßenritterart die unangenehme Aufmerksamkeit des Bublifums durch ein„ Dieb, Dieb"-Geschrei von sich auf andere. abzuwenden ſucht, sind wir doch zu einigen Worten gezwungen. Wir haben schon in einer frühern Nummer darauf hingewiesen, worin die Thaten" bestehen, mit welchen Herrn Hasselmann zufolge jetzt begonnen werden muß, nachdem die Zeit des„ GePublikationen*) folgende von ihm und seinem Sozius Schneidt ( demselben, der f. 3. ein rheinisches Gewerkschaftsblatt an die ultramontane Partei verkaufte) unterzeichnete Ankündigung": „ Schon lange entbehrt man in Deutschland ein Organ zur wissenschaftlichen Erörterung der sozialen Frage. Wenn aus begreiflichen Gründen diese sozialen Forschungen in neuester Zeit aus den Spalten derjenigen Blätter geschwunden sind, welche sich mit der polemischen Tagespolitik befassen, so ist es gleich wohl nicht unmöglich, ein solches Organ zu erhalten, welches echt wissenschaftlich, ohne die Tagespolitik zu berühren, minister Eulenburg bei Berathung des Sozialistengesetzes betont, daß streng wissenschaftliche Erörterungen von demselben nicht berührt werden sollten. Auch ist auf Grund dessen die Konfiskation der bekannten Brochüre des Professor Schäffte seinerzeit aufgehoben worden. Es wird daher von nächster Woche ab in Hamburg mit der Herausgabe einer wissenschaftlichen Wochen: schrift begonnen werden. Die Menschenrechte", so wird der *) Es ist Thatsache, daß keine dieser Publikationen ihre Kosten deckt. Woher nimmt der notorisch besitzlose Herr Hasselmann die Mittel zur Fortführung derselben und zur Gründung immer neuer? Freilich finden wir in einer derselben, die sich ,, Hafen- Zeitung, Organ für die Interessen der Seeschifffahrt" nennt, zwar keine auf die Seeschifffahrt bezügliche Notiz, dagegen eine Empfehlung des Hamburger Lotteriehauses von wohlgemerkt im redaktionellen Theil. Auch ein schwäßes" vorüber ist. So lesen wir in einer seiner vielen G. P. Könnemann " 11 doch ausdrücklich vom in Düsseldorf erscheinendes Witzblatt„ deutscher Michel" wird da warm empfohlen, und ein Gedicht„ Gereimte Lebensregeln" aus demselben abgedruckt, in dem sich u. a. folgende Strophe findet: Dumm ist's, wenn Eh zum Zeitvertreib Versprichst nem Frauenzimmer, Das nicht's hat; aber nimmst's zum Weib Dann bist du noch viel dümmer". Sehr revolutionär, in der That! Vaterstadt zurückzukehren, deren Tausende von Thürmen in der Ferne zum Himmel strebten. Er empfand die heilige Freude, die uns überkommt, wenn wir nach zehnjähriger Abwesenheit in unsere Heimath zurückkehren, und lachenden Herzens heizte er, heizte er. Plötzlich, o Schrecken, sieht er, mitten in der ungeheuren, menschenverlassenen Ebene, die der strahlende Himmel beleuchtet und der voranrasende Expreßzug in grader Linie durchschneidet, sieht er mit seinem scharfen, wohlgeübten, untrüglichen Auge, drei oder vierhundert Meter vor sich eine menschliche Gestalt quer über den Schienen liegen. Was thun? Anhalten? Das war unmöglich! Den Dampf abdrehen? Alles würde in Stücke fliegen. Da steht er die Zugleine herabhängen, blitzschnell bindet er sie um den Leib.„ Nimm alle Kräfte zusammen, pace die Leine fest und folge mir!" ruft er dem Maschinisten zu und rasch, in zehumat weniger Zeit, als man nöthig hat, es zu erzählen, flimmt er die Rampe entlang, die sich an dem Dampftessel hinzieht, schwingt sich vor die Lokomotive, steigt auf einen der Zapfen herunter, setzt sich rittlings darauf, wirst den Oberkörper herunter und, mit beiden Beinen, sich an den dicken, eisernen Knopf klammernd, hängt er da, in zwei Hälften gebogen, den Kopf nach unten, die Arme vorwärts gestreckt und so, gehalten von dem Strick, der um seinen Leib gebunden ist und den der Maschinist oben am Schornstein der Maschine angehakt hat, streckt er die Arme nach den Schienen aus, auf denen eine Frau liegt, den Zug erwartend. Im Augenblick noch eine Umdrehung der Räder und es wäre zu spät gewesen im Augenblick, wo die schwere Maschine das lebende Fleisch zermalmen will, erfaßt Çardoc den Körper im Darüberfahren, reißt ihn empor und hält die Last mit den Fingerspitzen über den Schienen, bis er, vom Maschinisten herausgezogen, mit der Geretteten heil und sicher auf dem Gange steht, welcher die Maschine mit den Tender verbindet. Leone hieß das arme Geschöpf, das durch ein Wunder dem sichren Tode entrissen war, und ihre Geschichte ist so ziemlich dieselbe, wie so vieler Mädchen aus dem Volte. Einer ihrer Onkel, dessen Namen fie führte, war Kämpfer in der Junischlacht gewesen und ein Jahr nach dem blutigen Triumph der Bourgeoisie in Cayenne, auf der trockenen Guillotine gestorben. Ihre Mutter war mit 15 Jahren von einem lebenslustigen Bourgeois verführt und dann von ihm verlassen worden. Seit mehreren Jahren Waise, am Ende aller Hilfsquellen, außer Stande lebend ihre Tugend zu bewahren, hatte sie nicht Lust, gleich der Unglücklichen, die sie geboren, einem herzlosen Wüstling in die Hände zu fallen, oder den Söhnen derer als Vergnügungswerkzeug zu dienen, die den Bruder ihrer Mutter in ein todtbringendes Klima verbannt hatten. Schön, jung, unerfahren, wie Leone war, zog sie das Nichts des Todes einem solchen Leben vor Eines Morgens, bei Tagesanbruch war sie von Paris wegTitel derselben lauten, um den Umfang des philosophischen und sozialen Gebietes zu bezeichnen, welches sie berühren foll. Der Preis dieser wissenschaftlichen Wochenschrift wird pro Nummer -5 Pfenninge(!!) betragen." 11 " Nachdem also Engels Umwälzung der Wissenschaft", Lassalles „ Bastiat Schulze", die Zukunft", die„ Neue Gesellschaft", das " Jahrbuch für Sozialwissenschaft" 2c. verboten worden sind; nachdem dem deutschen Arbeiter nur übrig bleibt das zu thun, was die französischen Kommunards und die russischen Nihilisten gethan": empfiehlt uns Hr. Hasselmann als rettende„ That" eine neue farblose Wochenschrift; denn daß eine von Sozialisten ausgehende Publikation keine Farbe tragen darf, dürfte nachgerade auch dem Blödesten klar sein. Herr Hasselmann kann sich auch nicht einmal damit entschuldigen, daß er das Blatt gegründet, um sein Leben zu fristen, denn wenn ihn die 4 oder gar 6 Blätter, die er jetzt herausgibt, nicht ernähren, so wird das siebente, den Kohl auch nicht fett machen. Diejenigen aber, die den pomphaften Worten des Herrn Hasselmann Bedeutung beilegen zu müssen glaubten, mögen sich damit trösten, daß sie eben auf eine nicht ganz neue Reklame hineingefallen sind. Reklame, das ist die Parole alles dessen, was Herr Hasselmann jetzt thut und treibt. Als ein echter Revolverjournalist verläumbet, verdächtigt er in seinem Blatte Alle diejenigen, die nicht zu seiner Fahne schwören. Dabei ist der Mensch noch so feige, entweder dritte vorzuschieben, oder diejenigen, die er besudelt, nur anzudeuten, ohne ihre Namen zu nennen. Fürwahr, in Bezug auf die Gesetze der Ehrenhaftigkeit, der einfachsten Moral, da ist Herr Hasselmann echt„ revolutionär". So finden wir in einer Nummer eines seiner Blätter eine Notiz, die wir bei anderen vielleicht für Geschwätz" halten könnten, die wir aber bei dem übervorsichtigen Herr Hasselmann als eine infame, wohl überlegte Denunziation bezeichnen müssen. Wir wollen auf die Sache hier nicht eingehen, um gewisse Leute nicht noch extra darauf hinzustoßen, werden aber, wenn sich irgend welche Folgen daran knüpfen sollten, mit der Kennzeichnung des freiwilligen Denunzianten nicht hinter dem Berge halten. Auf der einen Seite Großthuerri, auf der andern jämmerliche Feigheit. Die Nihilisten und Kommunards werden sich für einen solchen Gevossen schönstens bedanken! ms. Altona, 24. Mai. Am 15. ds. wurde hieselbst ein Sozia listen prozeß gegen die Zigarrenmacher C. F. Heinicke und A. J. Forschner, sowie den aus Wien ausgewiesenen Maschinenmeister Könnecke verhandelt. Die Anklage betraf: 1) Verbreitung des Sozialdemokrat", 2) Einsammeln von Geld für die Reichstagswahlen in Glanchan und Berlin, 3) Verbreitung verbotener Schriften und Majestätsbeleidigung. Am 19. Februar ds. fühlte der hier die„ Rettung der Gesellschaft" besorgende Polizeikommissar Engel das Bedürfniß, sich wieder einmal zu blamiren und inszenirte derselbe zu diesem Zwecke eine große SozialistenRazzia. Da nun aber der genannte Beamte einen Grad von Ungeschicklichkeit besitzt, welcher kaum glaublich ist, so war das Resultat aller Haussuchungen ein äußerst klägliches für die hohe Obrigkeit. Nur bei dem Angeklagten Heinicke fand man etwa 20 Kuverte, deren jedes ein Exemplar der Nr. 6 des„ Sozialdemokrat" enthielt. Heinicke wurde nun, obwohl er todtkrant war und sein Zustand jede Möglichkeit ausschloß, daß. er die Blätter hätte verbreiten können, in Haft abgeführt und mit ihm noch zwölf Genossen, denen man weiter nichts zur last legen konnte, als daß man in ihrem Besitze einige fortlaufende Nummern des ,, Sozialdem." fand. Nach zehn Tagen mußte man indeß die Verhafteten wieder in Freiheit setzen; nur die drei Obengenannten wurden in Saft behalten, bis turz vor weer vergultoming, wo dann Forschner und Heinicke auf freien Fuß gesetzt wurden, während Könnecke bis zu seiner Freisprechung, also volle 11 Wochen, unschuldig in Untersuchungshaft behalten wurde. Bei der Verhandlung stellte sich nun heraus, daß Forschner und Könnecke nur die Opfer einer Fälschung, einer ganz gemeinen Schusterei des Polizeibüttels Engel ge worden sind. Diese Stütze" des deutschen Rechtsstaates hatte nämlich einen Lehrling der Fabrik, in welcher Forschner Werkmeister ist, vor genommen und demselben durch alle Mittel der Drohung und Gewaltthätigkeit das„ Geständniß" abgelockt, daß Forschner für sozialistische Zwecke Geld gesammelt, und daß Könnecke gesagt habe, der Kaiser muß todt."(?) Als echter Polizeilump war aber Engel mit diesem letzteren ,, Geständniß", das sich nicht verwerthen" ließ, nicht zufrieden, sondern schrieb ins Protokoll, daß Könnecke gesagt habe:„ der Kaiser ist ein verfluchter Kert und muß todtgeschossen werden". Vor dem Richter bestritt der Lehrling nun auf das Entschiedenste, jemals eine solche Aussage gemacht zu haben und als Engel die Frechheit so weit trieb und den Zeugen einschüchtern wollte, wies der Richter, von dem Vertheidiger auf dieses Treiben aufmerksam gemacht, den Büttel energisch zur Ordnung. Mit einem Giftblick aus den fahlen Katzenaugen setzte sich der Zurechtgewiesene wieder auf die Zeugenbank. Forschner hatte zugegeben, daß er von einem Genossen M. 1. 70 als Beitrag zu den Unkosten der Reichstagswahlen in Glauchau und Berlin entgegengenommen hatte. Er bestritt aber entschieden, daß dies eine verbotene Sammlung sei. gegangen, das Schicksal hatte sie gerade vor Çardoc geführt, der sie durch ein Wunder der Kühnheit und Kraft gerettet. Acht Tage nachher gestanden diese zwei Menschen von gleicher Rasse und gleicher Gemüthsart, die das Schicksal einander so gewaltsam in die Arme geworfen, einander ihre Liebe. Leone sah immer das Bild des athletisch gebauten Mannes vor sich, der schön, wie ein Dämon, sie mit sanften und doch glühenden Blicken betrachtete, während sie, vor dem Schürofen der Lokomotive sitzend, ihre Stimme allmälig wieder gewonnen; und Çardoc konnte nicht mehr ohne das Weib leben, das er dem sicheren Tode entrissen. Sie sagten sich Alles. Eines Tages stiegen sie zusammen auf einen der waldigen Hiigel, welche Paris umgeben und welchen die Preußen noch nicht entweiht hatten. Allein, zwischen flüsternden Bäumen, im Angesicht des Wassers und des Himmels vermählten sie sich frank und frei, die Natur zum Zeugen ihrer unauflöslichen Verbindung nehmend; und die Erinnerung an diesen heiligen Hochzeitstag war ihnen unauslöschlich eingegraben. Glücklich sein ist ein Traum und dieser Traum, ach! ist von keiner Dauer. Cardoc war zu guter Patriot, als daß er nicht seinen Arm dem Vaterlande angeboten hätte und nach dem 4. September war er einer der Patrioten, welche die unthätige Regierung des Trochu zum Handeln zwingen wollten. Trochu rührte sich nicht. Ducrot starb weder, noch stegte er*) und die Preußen setzten ihren Fuß auf das verrathene, in das verrathene Paris, für welches man zur Belohnung seines Märtyrerthums einen Statthalter, wo nicht einen König, oder vielleicht gar einen Kaiser in Petto hatte. Ebenso wie er schon in Buzenval und an den Ufern der Marne als Freiwilliger der Republik sein Blut für die Unabhängigkeit der Nation vergossen hatte, so vergoß er es auch als Hauptmann der Kommune in Bicêtre, Vanves, Mont- rouge, Issy und Neuilly für die Freiheit der Gemeinden. Schlecht geführt, getäuscht, verrathen, vertheidigte das Volk, nachdem es die Forts und die Wälle verloren, Paris Straße um Straße; und jetzt neigte sich der Kampf, aus Mangel an Kämpfern seinem Ende zu, hier anf dem Père- Lachaise, wo Leone soeben halbtodt, in Verzweiflung, Çardoc, den sie todt geglaubt, wieder gefunden hatte. ( Fortsetzung folgt.) *) Ducrot hatte bekanntlich geschworen, entweder zu siegen oder zu sterben. Heinicke dagegen lehnte die Anklage und zwar mit vollem Recht ent schieden ab. Dieser Genosse hat überhaupt eine That begangen, wie sie groß herziger und edler nicht bald geschieht. Der Gen. Vett, welcher mittlerweile nach Amerika ausgewandert ist, hatte am 18. Februar Abends, wo der Regen in Strömen vom Himmel fiel, die 20 Kuverte bei Heinicke eingelegt, um sie am nächsten Tage wieder zu holen. Statt Vett kam aber am nächsten Tage die Bolizei und holte die Blätter sammt dem todtkranken Heinicke. Letzterer hätte es nun in der Hand gehabt, sich sofort wieder seine Freiheit zu verschaffen, er hätte nur der Wahrheit gemäß angeben brauchen, daß Vett der„ Uebelthäter" sei. Doch Heinicke schwieg, obwohl für ihn bei seinem körperlichen Zustande die Untersuchungshaft zur Höllenqual wurde; treu dem Grundsatz„ Einer für Alle, Alle für Einen" ging er ins Gefängniß, um den Freund nicht zu verrathen. Vett aber war mittlerweile nach Amerika abgereist, und von dort her sandte er umgehend eine konsularisch beglaubigte, eidliche Aussage, welche Heinicke entlastete und den Sachverhalt der Wahrheit gemäß zur Kenntniß des Gerichtes brachte. Ein Versuch, diese Aussage von einem Hamburger Notar aufnehmen zu lassen, scheiterte daran, daß der wackere Hanseate im letzten Moment sich weigerte, die Aussage aufzunehmen. Diese Aussage kam zwar bei der Verhandlung nicht zur Verlesung, doch ist sie zweifellos auf das Endurtheil nicht ohne Einfluß geblieben. Im Laufe der Verhandlung kamen die Artikel Organisirt Euch!" aus Nr. 6 und„ Vertraulich" aus Nr. 5 des„ Sozialdemokrat" zur Verlesung. Besonders der erste Artikel machte durch seine kräftige, energische Sprache selbst auf die Richter Eindruck; im Zuhörerraum, wo man bei der kräftigen Stimme des vorlesenden Referendars jedes Wort verstand, fand er allseitige Zustimmung. Auch die Briefkastennotiz aus Nr. 6: ,, A- a Alles pünktlich abgegangen, die„ Kerrrle" stehlen neuerdings wie die Altarhüter mit dem Posthorn";" werden Ersatz senden, der ihnen nicht an den Fingern hängen bleiben soll"; und aus Nr. 7: A- a Anselmus, Brief vom 4. hier, Stiebers Verdruß mit 6 abgereift, Nachlieferung von 20 dazu“ famen zur Verlesung und verfehlten nicht, allgemeine Heiterfeit hervorzurufen. Weiter kam noch ein Brief von Brandter u. Co. zur Verlesung, welcher einem Schuhmacher in Konstanz abgenommen worden war, welcher die Mittheilung enthielt, daß dieses Mal die „ Schwiegermutter" die Sachen schicken werde. Viel gesucht wurde nach ,, Anselmus", doch konnte er zum großen Leidwesen Engels' und der Staatsanwaltschaft nicht aufgefunden werden. Nach einer glänzenden Vertheidigung durch Dr. Türkheim aus Hamburg sprach der Gerichtshof Heinecke und Könnicke frei und verurtheilte Forschner zu 14 Tagen Gefängniß und Zulässigkeit der Beschränkung des Aufenthaltes. Forschner hat Appellation angemeldet. 11. Aus Süddeutschland, 22. Mai. Daß unter den Reaktionären verschiedenster Schattirung die Liberalen die niederträchtigsten und wüthendsten seien, ist eine bekannte Thatsache. Im Lande Baden liefern sie die besten Beweise dafür. Den früher gebrandmarkten Leistungen der Mannheimer Schergen reihen sich jetzt die Thaten der Pforzheimer Beamten und wie die deutschen Nationalliberalen es Bismark gegenüber thun. Ja der schurkische Pariser Polizeipräfekt ein ehemaliger Bakunist wird von ihnen ob seiner„ Energie" in allen Tonarten gepriesen, während der redliche pariser Gemeindrath, der gegen die Gewaltthätigkeit der Polizei Protest erhob und sie verdientermaßen eine Erneuerung des schändlichen Verfahrens des KaiserDaß auch eine reiches nennt, angegriffen und beschimpft wird. Anfrage in der Kammer in dieser Sache erfolglos blieb, ist demnach selbstverständlich. Nur fortgefahren mit dieser Saat die Ernte wird nicht auf sich warten lassen! Serbien. * Aus Belgrad erhält die Bourgeoispresse eine schrecklich. lustige Nachricht: Man erinnert sich, wie im vorigen Herbst der amerikanische Telegraph von einem in der Republik Columbia ausgeführten Freibeuterzug sofort als von einer kommunistischen Erhebung" meldete. Diese famose Erfindung hat jetzt in Serbien ihre Nachahmer gefunden. Nach dem erwähnten Bericht soll nämlich die bekannte nationale Bewegung der soll nämlich die bekannte nationale Bewegung der Albanesen nichts mehr und nichts weniger als eine kommunistische Machenschaft sein!„ Die KommunariArnauten" heißt es aufgestachelt und geführt von euro: päischen Kommunisten, haben schon gegen die ottomanischen Behörden entschieden Stellung genommen; fie verfügen nach Gutdünken mit Gut und Blut aller Einwohner ohne Unterschied der Konfession im Interesse der Kongra- Kommune.( Congra heißt Gemeinde, Kommune.) So nahmen die Kommunari am 27. April ein großes Getreidequantum dem reichen Türken Rusim Aga weg; dann kam die Bande zu Nusim und plünderte sein Haus vollständig. Täglich wird Jeniand ausgeraubt oder mißhandelt, der sich der Kongrua- Kommune nicht anschließen will. Am selben Tage, als Rusim Nga ausgeplündert wurde, ermordeten die Kommunari in Djakovitza den reichen katholischen Serben 3jare nat, verwundeten seine Tochter und raubten alles Hab und Gut. Tags vorher wurden von ihnen zwei serbische Kirchen, eine in Malajcic, der andere in Peljic, ganz ausgeraubt 2c." Die ge naue Aufzählung aller dieser Raub- und Mordthaten, sowie die Abwesenheit jeglicher sonstigen Beweise für die Bezeichnung der Sprechsaal. Erklärung. In einem Bericht Joh. Most's über eine in seiner Gegenwart in Zürich abgehaltenen Versammlung vom Pfingstmontag heißt es am Schlusse wörtlich:" Man refolvirte, daß man die " Freiheit" und Alle, die mit ihr halten, wenn sie nicht ihre Angriffe auf die Autoritäten einstelle und ihren revolutionären Ton fallen lasse, als außerhalb der Sozialdemokratie betrachten werde." Als Vorsitzender dieser Versammlung, der ich mich der strengsten Objektivität befleißigt, sehe ich mich veranlaßt, zu erklären, daß diese Stelle des Berichts vollkommen falsch und geeignet erscheint, die in selber Versamms lung Anwesenden zu diskreditiren. Die Resolution spricht klar und deutlich aus, daß es der Wunsch der Versammelten sei, daß jede Polemik zwischen zwei gleiche Interessen vertretenden Blättern eingestellt und die Freiheit" ihre maßlosen Angriffe gegen die deutsche Sozialdemokratie fallen zu lassen gezwungen werde, widrigenfalls sie( resp. deren Anhänger) als aus der Partei ausgeschieden zu betrachten wären. 17 " Ebenso entschieden falsch ist die Behauptung genannten Blattes in selbem Berichte weiter oben:„ Zwei Genossen, die nicht ganz koscher", d. h. als oppositionell bekannt waren, wurden sogleich, als man sie erblickte, an die Luft gesetzt. Einen dritten gleicher Qualität ließ man zwar im Saale, jedoch entzog man ihm später sofort das Wort, als er sich anschicken wollte, über dies und jenes Einwendungen zu machen." Durch diese Darstellung wird mir als Vorsitzenden der Versammlung der Vorwurf der Parteilichkeit gemacht, den ich, meiner bereits eingangs erwähnten Objektivität gemäß, mit der ich die Versammlung leitete, aufs entschiedenste zurückweisen muß. Der wahre Sachverhalt ist der: Die zwei von dem von der Versammlung gewählten OrdnungsAusschuß aus dem Saal Entfernten, befinden sich seit längerer Zeit mit der hiesigen Arbeiterpartei in Fehde und zwar deswegen, weil man sie aus der hiesigen Vereinsbuchdruckerei, in welcher fie als Setzer konditionirten, entließ, und ließen sich wie mir von vielen Seiten mitgetheilt wurde Dinge zu Schulden kommen, die sie als unzuverlässige Personen erscheinen lassen, Bolizeiwelt würdig an. Ein unerhörtes Schnüffelſyſtem iſt dort organisirt. Bewegung als einer kommunistischen, läßt darauf schließen, daß welche in keiner Parteizusammenkunft mehr geduldet werden. Jeder als Sozialist Anrüchige steht unter polizeilicher Aufsicht. Beim Gen. Lehmann horchen die Schufte an den Fenstern der Wirthsstube, um Stoff für ihren Denunzianteneifer aufzuschnappen; sie treten zu allen Stunden in das Lokal, machen sich dort zu schaffen, notiren die verkehrenden Gäste. Und zu welchem Zwecke? Um die darunter befindlichen Arbeiter bei den Fabrikanten zu denunziren und brodlos zu machen. Sie fordern förmlich von Amtswegen die Arbeitgeber auf, jeden Arbeiter auf die Straße zu werfen, der zur Sozialdemokratie hinneigt. Diesen Blutsaugern und Giftspinnen ist es lediglich darum zu thun, ihre tückische Polizeimacht in recht augenfällig hämischer Weise hervorzukehren und Existenzen zu zerstören. Sie fühlen den Boden unter den Füßen wanken und wollen sich durch die gehässigsten Grausamkeiten Sicherheit erringen. Alles vergebens; das Geschick geht seinen ehernen Gang und zertritt früher oder später dieses ekte Gewürm!- Der Polizeitölpel macht uns aber manchmal doch auch eine recht vergnügte Viertelstunde; es ist zu posfirlich, zu welchen Bockssprüngen sein Eifer ihn zuweilen antreibt. Da nahmen kürzlich zu Pforzheim zwei Hetzhunde eine Haussuchung vor. Sie finden nichts, wittern aber nach ihrer Hundenatur etwas. Alsbald bemächtigen sie sich des Bügelhakens, eilen zum Abtritt und beginnen die Fischerei in dessen düstern Gründen. Und siehe da, der Eifer ist nicht umsonst. Eine Nummer des" Sozialdemokrat", desgleichen von dem vor langen Jahren unter gleichem Titel in Berlin erschienenen Hasselmann'schen Organs bilden die reiche Ausbeute. Aber, o weh! in einem unaussprechlichen, oder besser unriechbarem Zustand. Die Zweie fangen nun an zu schaben und zu fratzen und tragen den kostbaren Fund alsdann an den öffentlichen Brunnen, um ihn dort zu baden und zu waschen, und hängen ihn alsdann fein säuberlich in ihrer Polizeiwachtstube zum Trocknen auf, natürlich Alles zum großen Gaudium des Publikums. Man sieht, wie kostbar der Inhalt unseres Parteiorgans sein muß, wenn selbst ein verthierter Polizeischlingel sich solche Mühe gibt, um die Lesbarkeit beschädigter Exemplare wieder herzustellen. Der arme Schneider wurde natürlich, wie das einmal so üblich, verhaftet, mußte aber nach einigen Tagen wieder freigelassen werden; wenn man ihm auch so gesetzlich nicht beikommen kann, so hat die allmächtige Polizei ihm doch wenigstens ihre Bosheit fühlen lassen. Selbst ein Theil der Richter fängt an, dieses Treiben empörend und efelerregend zu finden. Oesterreich- Angarn. Freudenthal( Oester.- Schles.), Ende Mai. Da die berechtigten Forderungen unserer hungernden Weberbevölkerung nach einer Lohnaufbesserung von den Fabrikanten nicht nur schnöde zurückgewiesen wurden, sondern auch noch mit„ Schub" und ähnlichen„ Beruhigungsmitteln" gedroht wurde, haben unsere Weber sich aufgerafft und am gestrigen Tage in der Zahl von 200 die Arbeit eingestellt. Wir bitten, Zuzug fern zu halten und die Strikenden mit Geldmitteln kräftigst zu unterstützen. Die Noth ist groß und schnelle Hilfe thut noth! Zuschriften und Gelder wolle man richten an Johann Siegel bei Herrn Karl Panirschky, Freudenthal in Dest.- Schlesien. Frankreich. * Die„ republikanische" Regierung fährt in dem Wettlauf ber brutalsten Verfolgung der Sozialisten, den sie mit ihrem kaiserlichen Nachbar jenseits der Vogesen unternommen, rüftig fort und macht ihrem Nebenbuhler längst die Siegespalme streitig. Voll Zorn, daß die von den Pariser Sozialisten befolgte Losung der Zurückhaltung ihr die gehofften glorreichen Säbel- und Flin tentriumphe im großen Styl vereitelt hat, und nicht zufrieden mit den Hunderten zerrissener Todtenkränze, dem Anherrschen des Publikums, den Fauststößen, Säbelhieben und Verhaftungen, mit denen sie friedliche Kirchhofbesucher gleich Straßenräubern überfiel, benützt sie den von ihr selbst in Szene gesetzten Putsch", um die Sozialisten auch weiter nach Herzenslust verfolgen zu können. Und da sich das augenblicklich bei den Einheimischen richt so leicht machen läßt, so übt sie ihre Heldenthaten an den Ausländischen aus.„ Bestürzt über die wachsende Theilnahme von Ausländern an der sozialistischen Bewegung- so schreiben die Regierungsblätter wird die Regierung die sich unter den 15 Verhafteten befindlichen Ausländer, sowie die fremden Unter zeichner der gegen die Vorgänge des 23. Mai gerichteten Proteste, endlich alle ihr als besonders rührig bezeichneten ausländischen Sozialisten aus Frankreich aus weisen". Der Anfang mit der Ausführung ist bereits gemacht durch die Ausweisung der 7, neulich verhafteten Ausländer, worunter sich Belgier, Schweizer und Deutsche( Bildhauer Grün; ob Fritz und Schiltze Deutsche, ist nicht ersichtlich) befinden. Durch die allgemeine Ausweisung werden, wie der„ Temps" bemerkt, zahlreiche deutsche Sozialisten getroffen. Natürlich geben die opportunistischen„ Republikaner" der Regierung bei all diesen Schändlichkeiten vollkommen Recht ganz 19 der famose Berichterstatter und seine Gesinnungsverwandten die geschilderte Bewegung nur deshalb als eine„ kommunistische" ansehen, weil dabei geraubt und gemordet wird was freilich der herrschenden Bourgeoisanschauung durchaus entspricht. Leider hat der kluge Spezialberichterstatter auf dem Schauplatz der albanesischen Kommune vergessen, anzugeben, was denn die„ europäischen Kommunisten" mit Albanien eigentlich für große Pläne haben? Sollen sie etwa im Land der Felsen"( Stiperi) am adriatischen und jonischen Meer ihren Zukunftsstaat mit Fez und Sandalen errichten wollen? Oder wollen sie etwa gar eine Expedition der vereinigten Regierungen gegen Albanien heraufbeschwören, um die herrlichen Kriegsheere des Westens an fernen Gestaden festzunageln und dann in ihrer Abwesenheit in ihren betr. Vaterländern mit der allgemeinen Verungenirerei anzufangen? Durchtrieben genug wären die Kerle dazu da heißt's aufpassen für die bedrohte„ Ordnung"! Es soll uns nicht wundern, wenn wir nächstens lesen, daß sich Bebel, Liebknecht, Biera Sassulitsch, Hartmann 2c., nebst einem Generalstab von Sozialdemokraten, Kommunarden und Nihilisten, alle in reichbesetzter Stipetarentracht und bis an die Zähne bewaffnet, nach Albanien eingeschifft haben. " Rußland. * Es ist doch schändlich, wie das milde Väterchen und sein sanftes Regiment verleumdet werden! Man spricht von unmenschlicher, mordlustiger Tyrannei. Nun ist freilich wahr, daß sich nach den Berichten der russischen Blätter gegenwärtig 3000 po litische Gefangene in den Korrektionshäusern, 46,000 desgl. in den Gefangenenhäusern und 63,000 desgl. in den Polizeiarresten, also zusammen volle 112,000 Menschen wegen po litischer Verbrechen" in den Kertern befinden! Und was eines großen Theiles dieser unglücklichen Opfer zarischer Willkür wartet, zeigt neuerdings wieder der Weimarprozeß, der eine standalösere Gewaltthat als die meisten vorangegangenen Prozesse darstellt und in dem 7 Angeklagte, gegen die meist so gut wie gar keine Beweise vorlagen, zu Tod, Verbannung und 85 Jahren Kerker verurtheilt wurden! Aber wie hell scheint den Sündern auch wiederum die kaiserliche Gnadensonne! Einer Nachricht des russischen Regierungsanzeigers zufolge wurden die Verurtheilten begnadigt": Michailow und Saburow( die zum Tode verurtheilt waren) der Erstere zu 20jähriger, der Letztere zu 15j. Zwangsarbeit in den Bergwerken, Weimar zu 10j. Zwangsarbeit in einer Festung, Maria Kolentina zu 10j., Berd nikow zu 8j, Löwenthal zu 6j. Fabrik- Zwangsarbeit, Olga Nathanson zur Ansiedlung in einer entfernten, Olga Witanjew zur Ansiedlung in einer weniger entfernten Gegend Sibiriens, Alerandra Malinowskaja zum Aufenthalt in dem Gouvernement Tobolst. Welche Gnade! Wie werden die von ihr Betroffenen und ihre Freunde für sie dankbar sein! Afien. * Die Kultur schreitet vorwärts in Japan. Durch die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung, aus welcher die auf Wiedereroberung ihrer alten Herrschaftsrechte abzielenden frühern Lebensfürsten Vortheil ziehen könnten, genöthigt, berief der Mi kado( Kaiser) den Ministerrath zusammen und gab seine Einwilligung zur Einberufung einer Volksvertretung: der erste Fall der Umwandlung der unbeschränkten Monarchie in eine beschränkte, verfassungsmäßige in einem Lande des Ostens. Das Vemerfenswertheste ist aber, daß bei der Wahl der gesetzgebenden Ver sammlung das allgemeine, direkte Wahlrecht ohne jede Einschräntung gelten soll, wodurch Japan von Rußland ganz abgesehen zahlreichen hoch zivilisirten Staaten an politischer Freisinnigkeit weit überlegen ist. Die Völker der betr. Länder, u. a. auch die fast sämmtlicher deutscher Einzelstaaten, müssen also politische Rechte erst fordern und anstreben, welche die„ barbarischen" Japanesen nun bereits haben. Bezeichnent genug für die europäischen Verhältnisse! Der dritte gleicher Qualität" gehört keiner Sektion an, d. h. er ist nicht Parteigenosse, wie mir hier allseitig versichert wird. Da nun zu der Versammlung nur Parteigenossen, resp. die Mitglieder der Sektionen des Arbeiterbundes, geladen waren( auf Most's eigenen Wunsch sollte die Versammlung einen vertrau lichen Charakter tragen) und außerdem der Betreffende durch seine vollkommene Unbekanntheit mit den Verhältnissen( er erklärte nämlich in seiner Rede selbst, er lese prinzipiell keine Parteiblätter) das Mißvergnügen der durch sechsstündiges Tagen bereits ermüdeten Versammlung erregte, wurde ihm auf Antrag durch Beschluß der Versammlung das Wort entzogen. Auf die Bemerkung Most's, daß er, nachdem die Versammlung über vier Stunden währte und auf ihn tapfer losgepaukt worden sei, dann selbstverständlich wenig mehr zu bemerken hatte", muß ich abermals, um jeden Vorwurf der Parteilichkeit von mir abzuwälzen, denn einem solchen gleicht auch dieser Satz, erklären: Ich habe Most freigestellt, nach jedem einzelnen Redner zur Entkräftung das Wort zu ergreifen und habe im Laufe der Verhandlungen mehrmals diese Aufforderung erneuert, was von ihm gewiß nicht in Abrede gestellt werden kann. Zürich, 1. Juni 1880. Der Vorsitzende der betreffenden Versammlung: Johann Schwarzinger. Briefkasten der Redaktion. H. E. Berl. Sie meinen, eine größere Zusammenkunft zur Besprechung von allgemeinen Parteiangelegenheiten, die event. mehrere Tage in Anspruch nehmen könnte, sei trotz alledem in Deutschland möglich? Nun, derlei können wohl nur politische Kinder träumen. Es genügen 12 Stunden, um die Polizei erfahren zu lassen, wenn ein bekannter Parteigenosse sich an einem Orte einfindet; um die Anwesenheit von Dutzenden zu erfahren, genügt der dritte Theil dieser Zeit, und den Rest kann man sich denken. Es scheint, daß die Naiven in Deutschland nicht aussterben! Darnach sind die Flausen des H. zu beurtheilen. L... Berlin. Sie hätten sich doch selbst sagen mitssen, daß wir ein derartiges Schriftstück nicht namenlos und ohne jede Beglaubigung entgegen nehmen können. Derlei kann ja jeder beliebige Gegner schreiben und sich als Sozialist oder gar als Kommission" ausgeben. Wir wären vollberechtigt gewesen, Ihre Einsendung ganz unberücksichtigt zu lassen, haben es jedoch, um Ihnen gewiß nicht Unrecht zu thun, an die geeignete Vertrauensstelle behufs Einziehung von Informationen, sowie zur entsprechenden Kenntnißnahme gesandt. Allfällig Weiteres wird von dort erfolgen. " der Exped. J. J. Newcastle Fes. 2. 80. Ab. II. Qu. erh. Addr. richtig gestellt. H. M. G. Hg. M. 5. erh. Schft. abges. Nachnahmen aus der Schweiz ins Ausland sind nicht möglich. St. H.: M. 3. p. II. Qu, hier. Sch. abger., deßhalb Nichts erhalten. 17 bis 22 fort an beide Reklamanten. Gg. K. Nttu. M. 4. P. 4 Mon. erh. Schriftenverzeichniß folgt. ld. Verviers Fes. 4. erh. Weiteres folgt. E. F. Velth.: Fcs. 2. p. Juni bis Aug. erh. c. G. durch B. Olten: M. 6. Ab. II. Qu. erh. Gustel: Bf. durch H. erhalten und beantwortet. Bbl. Frau u. Soz." vergr. Auflage nen vorber. N. N. Brsl.: M. 20. 1. Flgschst. erh. 600 an erste Addr. abgg. Vorschläge werden maßgebenden Ortes vorgelegt. Weiteres folgt. Barba: Bf. v. 28 zugleich mit H. hier. Brfl. mehr. X 3: Alles piinftl. fort, aber bei Euch sitzt der Marder, also außerhalb stationiren. Andere Addr. her; 100 von d. Verlangten schon am 11/4. am S. beordert, schlupfen vielleicht noch, da zufällig noch gesichert. Wenn nicht, später Ersatz. 0. H.: Bf. v. 24. erh. Sdg. über A. fort. Ein Theil des Vermißten auch wohl noch eingetroffen. Desto besser. E. v. B. Gent: Sendgn. bewirkt. Gruß! J. Strauß N. Y.: Sdg. abgg. Lissagaray franz. bei H. Kistenmäters Britssel. &. At: Bf. erh. Ersatz folgt mit 23.-S. S.- burg: Fcs. 6. 50( M. 5. 20) stehen zu Ihrer Verfügung.., Rev. social" bis 3 gesandt, folgt weiter. Gr. Weberei A. d. K.: M. 3. erh. Bange machen, gilt nicht! Fehlendes mur verirrt, muß eintreffen. Xband besser als Bf. Besst.: Fes. 21. erh. u. nach Vorschr. verwendet. 200 später. Zu Bracke's Todtenfeier verkaufte Schft. durch U11. Fcs. 11. 20. Allg. B. V. St. Gallen Fes. 16. 11. Fds. Dankend erh. Lanferm. Chicago: Bf. v. 17/5 erh. Werden nach Vorschr. verfahren. 3. 15 folgen Rw. London: Bf. v. 31 5. hier. Inh. erl. briefl. Knoerfe Alles erh. Hat denn Y.y.y. o den Hirntatterich!? Bf. fort. Ferdinand: Post v. 25 u. 30/5 hier. M. 145. u.. 52. 40 eingestellt. 250 2. abgegg. Gruß! Feldhauptmann: H. III. v. 20/5. am 2/6 hier. Neuestes stets willkommen. ttthimmel Warum bis zum 2/6 feine neuen Addr.? Mindestens 5000 Honigfladen Pontifer: Wozu auf P. K. noch H. erwähnen? senden. Bf. abgg. Sdg. abgg. Brk. 3 11 1 75 Becker, B., † Der alte und der neue Jesuitismus, 4. Aufl. 50 40 Die Reaction in Deutschl. geg. die Revol. v. 1848. 2 50 + Briefe deutscher Bettelpatrioten, compl. 4 † Geschichte der Agitation Ferd. Lasalles 240 + Karl Fourier. Mit e. Anh.: Das Familistère in Guise 40 + Geschichte der revol. Pariser- Commune 1789-94 Missbrauch der Nationalitätenlehre 2.60 1.30 1.10 70 50 Hilfskassengesetz u. seine praktische Anwendung Jacoby, Joh., Ziele der Arbeiterbewegung Begräbnissfeier 30 25 Justizgesetze vor dem sächs. Landtag Die Revolution zu Mainz 65 50 40 15 Kautzky, K., Der Einfluss der Volksvermehrung auf 25 20 40 30 99 80 65 35 25 20 15 20 15 1 60 1 25 65 + Hütet Euch vor den 300 Millionen neuen Steuern Brunnemann, K. † Skizzen u. Studien zur französischen Revolutionsgeschichte 125 50 50 40 05 20 15 25 -2 TRG. GEE NA 20 225 50 15 König Mammon und die Freiheit, ein neues Bilderbuch mit Tex: Lange, F., Die Arbeiterfrage 40 40 Offenes Antwortschreiben 40 50 40 + Indirekte Steuern 30- 25 10 1111 111 05 15 75 855 GANG N 35 Assisen- Rede vor den Geschwornen zu Düsseldorf Ronsdorfer Rede 10 Ueber Verfassungswesen Fichte's Philosophie 10 Herr Bastiat- Schulze 20 10 Herr Julian Schmidt der Literarhistoriker Vertheidigungsrede betreffend Kassettendiebstahl do. do. französisch übersetzt von K. und B. Malon 2 Gotth. Ephr. Lessing Fichtes polit. Vermächtniss 60 Aufsätze( Ergänzung zu Bastiat) Düsseldorfer Prozess 4 ප 70 70 10 10 30 Bürgerkrieg in Frankreich Chemnitzer Wahl vor d. sächs. Landtag Communistisches Manifest Culturkampf und Volksschule in Preussen Falkenstein 35 25 25 30 1882222222 Franz von Sickingen 60 Leh, Dr. Juristisches Taschenlexikon 60 10 10 25 25 20 20 Liebknecht, W., Wissen ist Macht u. Macht ist Wissen Das Briefgeheimniss vor dem deutschen Reichstage Ueber die politische Stellung der Sozialdemokratie Zur Grund- und Bodenfrage Orientdebatte im Reichstage Reichstagsrede über Beurlaubung der gefangenen sozialist. Abgeordneten 1874. Zur Parteiagitation! Nachverzeichnete Schriften etc. liefern von jetzt ab einzeln und in Partien unter den am Fusse dies kundgegebenen besonderen Vergünstigungen die beiden Haupt- Niederlagen sozialistischer Schriften Verlag und Expedition des ,, Sozialdemokrat" A. Herter, zur Industriehalle, RIESBACH( Kt. Zürich). Volksbuchhandlung und Expedition der ,, Tagwacht" Kasinostrasse Nr. 3 HOTTINGEN( Kt. Zürich). Bestellungen etc. wolle man wie bisher aus feindlichen Staaten unter bekannten Deckadressen, und thunlichst von Vertrauensleuten gegengezeichnet, einsenden, wo postdiebssichere Lieferung gewünscht wird. Nicht legitimirte Personen u. Handschriften werden apart bedient u. geniessen keinen Rabatt. Längste Lieferfrist 14 Tage nach Eingang des Auftrages. Baarzahlung. Porto zu Lasten des Bestellers. Audorf, Marseillaise Allgem. Statuten d. Intern. Arb.- Assoz. Angelegenheit Fritzsche- Hasselmann vor dem Reichstag 1880 Aus den Ruinen von Nimrut und Olimpia Aufschlüsse über die badische Revolution v. 1849 2 Baumann, Berechnung über das Gewindeschneiden Bebel, A., Der deutsche Bauernkrieg Die parlament. Thätigkeit d. deutschen Reichstages u. d. deutsch. Landtage v. 1871/73 u. d. Sozialdemokr. Die Entwicklung Frankreichs 1874/76 Glossen zur wahren Gestalt d. Christenthums Das Reichsgesundheitsamt u. sein Programm Wahre Gestalt des Christenthums Reichstagsrede zum Hilfskassengesetz 1875 Wie unsere Weber leben! 2. Aufl. Christenthum und Sozialismus Das Reichs- Militär- Etatgesetz 1880 Der Reichsetat 1880 Becker, Joh. Ph., Neue Stunden d. Andacht. Satyrische Psalmen in Reimform, 5 Hefte 2 250 1.60 1.60 Wissenschaft. Von einem Arbeiter Für die französischen Brüder Geib, A., Gedichte, broch. Geiser, Br., Die Forderungen des Sozialismus an Gegenwart und Zukunft Das deutsche Reich und seine Gesetzgebung Greulich, H., Der Staat vom soziald. Standpunkt aus. Eine Auseinandersetzung mit den Anarchisten Gedenkblatt an die Vereinigung der Sozialdemokratie auf dem Kongress zu Gotha Photographie, Kabinet 70 60 Otto- Walster, Allerhand Proletarier. Eine Hausgesch. Rienzi, Drama in 5 Aufzügen des Dresdner Kongresses 1871 des Coburger 1874 35 T Fr. C. M. Pf. Fr. Ct. Mk. Pf. Fr. C. M, Pf. 05 05 Franz, J., Herr Böhmert und seine Fälschungen der 70 55 10 10 80 65 40 20 15 -20 15 15 50 40 Petzler, J. A., Die soziale Baukunst, in Lieferungen à Pro Nihilo( Arnim contra Bismarck) 50 40 1 75 10 50 50 Prowe, John Osawatomie Brown, der Negerheiland 1 25 Protokolle der Kongr. des Schweiz. Arbeiterb. zu Winterthur, Bern, Olten, Neuenburg, Basel und St. Gallen á 1 25 20 30 25 35 30 40 30 40 30 40 30 30 25 3 20 2 60 40 30 30 25 15 12 2.50 2 25 20 20 45 40 40 20 15 35 30 30 15 112 288 9212 282 211 22222 11 70 50 1510 25 25 15 15 3 25 dass., Einzelhfte, incompl.( meist in sich abgeschl.) Vorbote Soz.- pol. Monatsschrift 6 Jahrg.( 1866-71) 10 Wie und Wann? Précurseur" Organ démocratique sociale( JanvierMars 1877) Blos, Blut u. Eisen oder die Entstehg. d. Krieges v. 1866 Unsere Presszustände † Zur Geschichte der Kommune von Paris Blum, Robert,( Ausgewählte Reden und Schriften) Heft 1, 2, 5 u. 6 à 3 u. 4 à 7 Boruttau, Religion und Sozialismus Börne, Ludw., Gesammelte Werke. Neue Volksausgabe in 30-35 Heften à Bracke, W., Nieder mit den Sozialdemokraten + Die Verzweiflung im liberalen Lager Der Braunschweiger Ausschuss der sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Lötzen und vor Gericht mit einem photogr. Gruppenbilde( 13 Köpfe) + Der Lassalle'sche Vorschlag( Kritik) Bürkli, Karl, Die Bank- u. Handelsreform. Uebersetzung aus den Werken eines Schülers Fourier's Solidarität, Lehre Karl Fourier's Steinkohle u. Wasserkraft. eine Studie zum Kapitel d. Ueberschwemmungen und Waldverwüstungen Bitter- Süss. Tragikomische Charakteristik eines kommunist. Apostaten d. Kantons Zürich Der Sündenfall des schweiz. Wehrwesens: Ueber Parade- und Uniformspielerei Eine Kantonalbank Directe Gesetzgebung durch das Volk Belagerungszustand, Berlin 1879 † Bericht des Londoner Generalraths an den Kongress in Haag, September 1872 Bergmann's Fluch( zur Lage der Bergarbeiter) Börse, Die, Parodie auf Schiller's Glocke Bilder, Gruppenbild d. soz.- dem. Reichstags- Abgeordneten 1877 The Triumph of Order( Massenerschiessung der Kommunarden) Photogr. gross Folio Aug. Geib, Lithogr. W. Bracke, 39 C. Sieber, Reg.- Rath J. Stämpfli, Alt- Bundesrath Diverse Photogr. kl. Kabinet NNW SENG SOONES881881 20 20 15 15 2:40 20 2.40 3.75 30 2121312228 222 222 12332|||| Gefängnisswesen Graf Eulenburg und die Sozialdemokratie Herwegh, G., Neue Gedichte Gedichte eines Lebendigen Hasenclever, W ,, Liebe, Leben, Kampf Erlebtes( Reisebilder) Feldzug Findels gegen die Sozialdemokratie Heppner, A., Meine 3/ 2jährige Leipz. Polizeikampagne Hillmann, Die Organisation der Massen Intern. Arb.- Assoz. 1864-71, Geschichte, Programm und Thätigkeit Hess, M., Dynamische Stofflehre, I. Kosmischer Theil. -Allgemeine Bewegungserscheinung und ewiger Kreislauf des kosmischen Lebens Helvetius, 29 Thesen des Materialismus Heinzen, Wer und was ist das Volk? H. L., Soll die soz. Arbeiterpartei türkisch werden? Hirsch, K., Unsere Parteipresse Handelspolitische Aufsätze( zur Elbzollgesetzgebung) Jahrbuch für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik von Dr. L. F, Richter I. 1879 II. 1880 den Fortschritt der Gesellschaft Irland, eine kulturhistorische Studie Kegel, M., Freie Lieder( Gedichte) König, Schwarze Kabinette Krasser, Dr. H., † Anti- Syllabus( Predigt) Ceterum censeo Die Marseillaise des Christenthums † Katastrophe von Rosenfeld Komplot gegen die Int. Arbeiter- Assoziation. Aus dem Französischen übersetzt von Kokosky Lassalle, Ferd., Rede über die Arbeiterfrage Arbeiterprogramm † An die Arbeiter Berlins † Erwiderung auf eine Rezension der Kreuzztg. Arbeiterlesebuch † Die Wissenschaft und die Arbeiter 1.90 1.60 65 4 30 3 60 40 des Vereinigungs- Kongresses 1875 des Gothaer Kongresses 1876- 1877 Rasch, G., Die Preussen in Elsass- Lothringen Rohleder, Die Pariser Kommune vor der Deputirtenkammer zu Versailles 80 20 15 des Holzarbeiter Kongresses 1873 40 5 4.50 50 50 40 20 15 75 60 35 30 10 97111 1649288 2 25- 20 1898 12882 88 81 11928 28 28 2121888 Volkswirthschaft in Heften à Behandlung der polit. Gefangenen in Bayern Rüstow, W., Cäsarisinus Rechenschaftsbericht der sozialdm. Reichstagsabgeordneten 1879 Revue socialiste( redigirt von B. Malon) in Lieferungen per Quartal Sack, E.,+ Unsere Schulen im Dienste gegen d. Freiheit Gegen die Prügelpädagogen + Beiträge zur Schule im Dienste für die Freiheit 2 Sauerteig, Gesangsmusikalien für Männerchöre I. Bundeslied, vierstimmig, mit Part. Daselbe ohne Part. III. u. IV. Die Republik u. der Arbeitsmann, mit Part. Dieselben ohne Part. V. An Michel, vierstimmig, mit Part. Dasselbe ohne Part. VI. Frühlingsgedanken, vierstimmig, m. Part. Dasselbe ohne Part. VII. Sängermarch, vierstimmig, mit Part. Dasselbe ohne Part. 2.50 80 23444 822811 88822 19121289812218 211121 212 Stiebeling, Dr., Darwinismus und Sozialismus Stamm, A. Th., Die Erlösung d. darbenden Menschheit 2 Blicke auf das Volkselend Serno- Solowie witsch, Unsere russ. Angelegenheit. Sozialistengesetz, Das, vor dem deutschen Reichstag 1880 nach dem stenogr. Bericht 27 1888 289 292821 60 80 1.60 125 10 10 90 75 60 50 60 50 35 30 II. Der wahre Mensch, vierstimmig, m. Part. Dasselbe ohne Part. = 80 65 50 40 80 20 15 1.60 20 30 20-> 15 15 25 140 1.15 80 75 60 80 34 21 1111.3.50 2.75 75 60 4.50 3 60 1.60 1 25 1 2° 1 60 125 1 VIII. u. IX. Commerslied u. die Arbeit, vierst., mit Partitur 1 60 1:30 70 50 125 Dieselben ohne Partitur Schäffle, Quintessenz des Sozialismus 1.10- 90 1 50 05 05 05 1 05 15 10 20 15 dasselbe französisch übersetzt von K. u. B. Malon Schramm, Grundzüge d. National- Oekonomie, 1. Abth. Schulze, Der grosse Krach, ein Märchen für grosse und kleine Kinder, broch. gebunden 1 50 35 1.20 1.20 30 50 60 40 50 80 Seidel, Rob., Staatlicher Getreidehandel od. wie kommt das Volk zu billigem Brod? 35 30 1.60 1.30 1.25 5 1.60 20 15 10 20 15 -Sozialist. Wahlprogramm 10 10 10 20 15 Strodtmann, A., Arbeiterdichtungen in Frankreich 1 20 15 30 75 25 20 15 35 20 40 30 1. Lesung 40 20 15 2. 30 37 40 -30 3. 40 20 15 Sozialistische Theaterstücke: 25 20 20 15 Nr. 1: Ein Schlingel, als Rollen nöthige 5 Expl. Einzeln à 1.75 35 1 80 40 30 Nr. 2: Pressprozesse, als Rollen nöthige 7 Expl. Einzeln à 1.75 30 80 65 1 60 Nr. 3: Ein Opfer, als Rollen nöthige 20 Expl. Einzeln à 7 50 Tale 111 30 15 10 35 30 Der Staatsstreich von Galgenhausen oder die Geheimnisse der Familie Rammelkopf 1 50 30 25 30 25 2.50 50 40 35 30 50 40 30 25 sächs. Landtag 1 80 Vogel, Verfälschung der Lebensmittel. 40 35 25 20 25 Soll Europa kosakisch werden? 40 35 Dedekind, Dr., Fr., † Prozess Sievers gegen Vogel von Dietzgen, Die bürgerliche Gesellschaft Die Religion d. Sozialdemokratie, 5 Kanzelreden Nationalökonomisches Die Zukunft der Sozialdemokratie Douai, Dr. A., ABC des Wissens für die Denkenden. Antworten an den Bekenner des Theismus Kindergarten u. Volksschule als soziald. Anstalten Dulk, Dr., A., Nieder mit den Atheisten Dörne, Der Kampf mit dem Impfarzt Daniel in der Löwengrube. Eine Geiselung der reaktionären Zustände in Deutsch- Babylonien, vom Verfasser des ,, Neuen Wintermärchens Daseidgen. Fabrikgesetz mit Erläuterungen von H. Greulich Der Republikaner, Volkskalender für 1880 für 1878 und 1879 à Der arme Konrad. Illustrirter Kalender für das arbeitende Volk für 1879 frühere Jahrgänge Der bekehrte Nagelschmied 1.25 1 20 30 20 25 30 25 20 35 35 -40 1222222222 15 Das Knappschaftskassen wesen vor dem Reichstag dasselbe vor dem sächs. Landtag 1879. Zu Schutz und Trutz 20 15 20 15 35 30 25 15 Die Postdebatte im im deutschen Reichstag 1880. Lissagaray, Geschichte der Kommune von 1871 10 10 5 4 20 Lommel, Johannes Huss 50 40 beleuchtet Jesus von Nazareth 60 40 15 Lübeck, C., Die Vaterlandslosen, Novelle 1 80 30 30 Leben u. Thaten d. Generals Jaroslas Dombrowsky Leipziger Hochverrathsprozess complett 80 3.80 3 35 Lieder und Deklamationen, geb. 50 40 broch. 40 30 Zeitgeist, eine Studie 50 40 20 35 25 111 30 30 20 05 111 SEN SEE 15 20 Marx, K., Das Kapital. II. Aufl. 25 15 05 Die Sozialdemokratie vor dem deutschen Reichstag,( 1878 Sozialistengesetz) compl. Die ,, Neue Welt", Illustr. Unterhaltungsblatt 1876-79, broch. per Jahrgang Mehring, Franz, Herr von Treitschke der Sozialistentödter und die Endziele des Liberalismus Malon, B., Histoire du Socialisme. Depuis les temps les plus reculés jusqu'à nos jours, 2me édition, pour paraître en 50 livraisons à Mignet, Geschichte der franz. Revolution von 1789 bis 1814, eleg. geb. 20 11 25 20 15 250 2 35 30 250 2 Most, J., Der Kleinbürger und die Sozialdemokratie 70 55 Die Pariser Kommune vor den Berliner Gerichten 75 60 4 + Die Bastille am Plötzensee, 2. Aufl. 75 60 Die Volksschule u. d. Lage i. Lehrer i. Preussen Die religiöse Frage Eccarius, Kampf des grossen und kleinen Kapitals Eines Arbeitess Widerlegung der nationalökonomischen Lehren J. St. Mills Engels, Fr., Hrn. Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft, 1. und 2. Theil Zur Wohnungsfrage, 3 Hefte á 30 Cts. Die Bakunisten an der Arbeit Soziales aus Russland Der deutsche Bauernkrieg Preuss. Schnaps im deutsch. Reichstage Ein neues Wintermärchen( v. Heine II.) Erinnerung an Herwegh Börne 30 25 Die Lösung der sozialen Frage 50 40 10 10 35 40 Die sozialen Bewegungen im alten Rom und der Cäsarismus 125 1 Sammlung von Reichsgesetzen 15 15 70- 60 Motteler, J., Frauen- u. Kinderarbeit in Fabriken u. Bergw. Nothstand im sächs. Erzgebirge 15 15 15 15 2 1.60 Oidtmann, Dr., Unser tägliches Brod I. 35 30 = 25 Pf. 90 75 20 15 25 20 70 60 Mehr Licht über die Ursachen der Diphteritis Oldenburg, Was wollen die Sozialdemokraten? Otto- Walster, Am Webstuhl der Zeit. Sozial- polit. Roman in 3 Bänden complett II. 40 35 40 30 3 2.50 20 15 30 25 10 9 10 30 25 + Eine mittelalterliche Internationale, histor. Novelle + Kranke Herzen. Zwei Novellen. 1. Der Traum im Walde. 2. Die etzten Walzer eines Wahnsinnigen, Braunschweiger Tage, hist. Roman Schweiz. Vereinsbuchdruckerei Hottingen- Zürich. 1 125 1 3.50 3 11 Arbeiterlieder: ( Petroleumlied) ( Marseillaise) mit Noten: 05 05 25 20 80 Stiebers Verdruss, Geheimschrift zur Sicherung des Briefverkehrs in und mit Deutschland Tölke, Zweck und Organisation des Allgem. deutschen Arbeitervereins( historisch werthvoll) Tessendorf und die deutsche Sozialdemokratie Untertützungswohnsitz, Der, Vollmar, G., Waldverwüstung und Ueberschwemmung Der isolirte Staat, eine Studie Der gegenwärtige Stand der Waldschutzfrage Volksstaatkalender, frühere Jahrgänge Volksstaat- Fremdwörterbuch, brochirt Wander, Drei Jahre aus meinem Leben.( Eine Heldenthat Stiebers.) Weissmann, F., Die Wucherfrage, historisch- kritisch Werner, F., Der Kladderadatsch Westerburg, Strafrecht in Deutschland Wohnungsfrage, Eine soziale Skizze York, Die industrielle Arbeiterfrage( Neues Arbeitsrecht). Zimmermann, R.,+ Pfaffenpeitsche Zukunft, Sozialist. Revue, komplett gebunden Um zu einer unermüdlichen Agitation behufs fortgesetzter unsrer Partei Verbreitung unsrer Grundsätze und allerwärts mit aller Kraft anzueifern, sodann um die besonderen Mühen der Lieferung und Verbreitung Jedermann lohnender zu machen, gewähren wir bei Entnahmen in Höhe von M. 20. und darüber 25% Rabatt, bei einer solchen von M. 10.- und darüber 20% auf sämmtliche hier empfohlene Schriften. Auf die mit bezeichneten jedoch nur soweit ein bestimmter Vorrath reicht. Auf Beträge von M. 1.- bis unter M. 8.können wir nur 10% Rabatt gewähren mit Rücksicht auf die umständlicheren kleineren Päckereien etc.( M. 20 Fr. 25.) Die Preise verstehen sich ohne Porto und wird nur gegen Vorausbezahlung geliefert. Kleinere Beträge sendet man am besten in Briefmarken jedes beliebigen Landes, grössere in Papiergeld, eingeschrieben, oder per Postmandat an unsre bekannten Adressen. = Durch bekannte Vertrauensleute gegengezeichnete Bestellungen geniessen postdiebssichere Behandlung, verdächtige Besteller müssen wir besonders bedienen. Ausser den vorstehenden sind durch uns auch alle anderen sozialistischen Schriften, soweit sie noch zu haben sind( gleichviel, ob irgendwo verboten oder nicht) zu beziehen. Parteigenossen! Mit der Knebelung des freien Wortes allerwärts, mit der Erdrosselung unsrer Presse, mit der Aechtung unsrer sozialistischen Geschäftskolportage, ist jeder überzeugungstreue und muthige Mann zur freiwilligen Colportage verpflichtet und berufen. Ihr wisst Alle, was es gilt und wer Euch ruft, also Freiwillige vor! 1 20- 15 30 50 vor dem 15 1 20 30 65 30 70 gebunden 90 2- 1.60 22 15 30 30 30 1.60 35 30 10 8 -1111100 28484289 9 9 24 2822222 8822222 111| 25 30 1.40 30 1.40 25 560 40 40 25 40 15 80 15 25 50 20 50 70 1.60 15 25 25 25