IT AU 1 រ Erscheint med sible wöchentlich einmal in Zürich( Schweiz) Verlag meg A. Herter, Industriehalle Riesbach- Zürich Poftfendungen franco gegen franco. Gewöhnliche Briefe nach der Schweiz tosten Doppelporto. M: 43. mobic and iso ji potissid Abonnements Der Sozialdemokrat usdofjed big pu Zentral- Organ der deutschen Sozialdemokratie Sonntag, 24. Oktober. Juis au die Korrespondenten und Da der Sozialdemokrat" sowohl in Deutschland als auch in Oesterreich verboten ist, bezw. verfolgt wird und die dortigen Behörden sich alle Mühe geben, unsere Verbindungen nach jenen Ländern möglichst zu erschweren, resp. Briefe von dort an uns und unsere Zeitungs- und sonstigen Sendungen nach dort abzufangen, so ist die äußerste Vorsicht im Postverkehr nothwendig und darf keine Vorsichtsmaßregel versäumt werden, die Briefmarder über den wahren Absender und Empfänger, sowie den Inhalt der Sendungen zu täuschen, und letztere dadurch zu schützen. Haupterforderniß ist hiezu einerseits, daß unsere Freunde so selten # 9 190 stoid and alds Abonnenten des„ Sozialdemokrat". werden nur beim Verlag und dessen bekannten Agenten entgegengenommen und zwar zum voraus zahlbaren Vierteljahrspreis von: 90 Fr. 2. für die Schweiz( Kreuzband) Mt. 3. für Deutschland( Couvert) fl. 1. 70 für Oesterreich( Couvert) Fr. 2. 50 für alle übrigen Länder des Weltpostvereins( Kreuzband). ZuferateP Die dreigespaltene Petitzeile sp 25 Gts. 20 Pfg. 1880. 最 bromai als möglich an den Sozialdemokrat", resp. dessen Verlag felöst adressiren, sondern sich möglichst an irgend eine unverdächtige Adresse außerhalb Deutschlands und Oesterreichs wenden, welche sich dann mit uns in Verbindung seht; anderseits aber, daz auch uns möglichst unverfängliche Zustellungsadressen mitgetheilt werden. In zweifelhaften Fällen empfiehlt sich behufs größerer Sicherheit Refommandirung. Soviel an uns liegt, werden wir gewiß weder Mühe noch kosten scheuen, um trotz aller entgegenstehenden Schwierigkeiten den Sozialdemokrat" unsern Abonnenten möglichst regelmäßig zu liefern. " ngnird a dismis Parteigenossen! Vergeßt der Verfolgten und Gemaßregelten nicht! goldout pleido od Bom Geben, das sich selbst belohnt? sdgod Die hören nur des Goldes Klingen, sons Die sind das Nehmen nur gewohnt. 16 mb Bonis gaungi Joigo Die Priester finderit ja die Leibende and Des Voltes, preise fie mein Lied?( 0) fans Willst Du der Lüge Lieder schreiben, did Die ſtlavengleich das Bolk erzieht? nochne mi sispaul Willst Du die Heuchelei verbreiten doll Noch mehr im schönen deutschen Land? Dann greife tapfer in die Saitenddal Und reiche jenen Deine Hand! dpd Nein, willst Du Deinem Volke nügen, Go Und willst Du lindern seine Pein, hi sige 您 d biling s ! mi Bond( bod sdst sid dino Smallour worden ist. Sehen wir nun, wie die preußische Verfassung gehalten Artikel 99 bestimmt: Alle Einnahmen und Ausgaben des Staates müssen für jedes Jahr im Voraus veranschlagt und " jährlich durch ein Gesez festgestellt." Das Ministerium Bismarck hat jahrelang büdgetlos regiert. Bei den lebhaften Debatten im Abgeordnetenhause suchte Bis march eine Auslegung der Verfassung zu begründen, die dem gesunden Menschenverstande so wenig entsprach, daß sich unter den 350 Abgeordneten nur 11 Stimmen, darunter der jetzige Minister Graf Eulenburg, fanden, die dieser Auslegung zu stimmten, um den offen gegen sie erhobenen Vorwurf des meineidigen Bruches der Verfassung in etwas abzuschwächen. logo and Jahr zu Jahr steigende Lasten zu tragen hat und drei Jahre Die Eidesformel für die Mitglieder der beiden Häuser des Wem gilt mein Lied? 000, lang ſeines arbeitstüchtigſten Alters ſich ernähren lassen muß, preußischen Landtags und für alle Staatsbeamten, also auch odrou anstatt zu produziren. Der amerikanische Farmer hat keine für die Minister lautet: Der Eidabnehmende:" Sie schwören Wem soll ich meine Lieder weihen? og Hypothekenschulden, keine Pacht, kein Abfinden zu Gott, dem Allmächtigen und Allwissenden, daß Sie Seiner Der Liebe? Die ist längst vorbei; gladder Miter ben zu bezahlen; er ist daher nicht der Leib Majestät dem Könige treu und gehorsam sein und die VerDem Vaterlande? Ach es reihen asdism eigene des Wucherers, wie der europäische Bauer. is fassung gewissenhaft beobachten wollen." Der Eidableger:„ Ich Sich hieran Schmach und Tyrannei! replets ban Alles das bewirkt, daß der Amerikaner so billig Getreide( Vor- und Zuname) schwöre es, so wahr mir Gott helfe." sid Wie, soll ich Schlachtensänger werden Idols poin produziren kann, und die fabelhaft billigen Transportkosten Alle Staatsminister, alle Abgeordneten, alle Polizisten, Und Fürsten spenden Lied und Wort? plagron bewirken, daß er es in Europa so billig verkaufen kann, daß Staatsanwälte, Richter, kurz alle preußischen Beamten müssen Es gibt nichts schlimmeres auf Erden, ad spund der Kornzoll hoch genug sein müßte, die Getreidepreise um Denn jeder Kampf ist Brudermord, inisiatsgan die Hälfte ihres gegenwärtigen Standes emporzuschrauben, diesen Eid schwören, sind also ebenso wie der König zum festen und unverbrüchlichen Halten der Verfassung eidlich verpflichtet. up Soll ich den Reichen Lieder fingen sollte er dem Bauer helfen und das amerikanische Getreide von Auf Meineid steht Zuchthausstrafe und Verlust der bürgerunseren Märkten verscheuchen. Das ist unmöglich, weil das lichen Ehrenrechte. unsere Industrie ruiniven würde. Die niedrigen Kornzölle aber nügen dem Bauer gar nichts, sie sind eine wahre Bauern gent infängerei, indem sie nichts sind, als eine indirekte Steuer, welche die Regierung mit ihrer Fürsorge für die Landwirth schaft beschönigt. a rettnigt. Der Bauer ist dem Untergange auf den Staatshaushalts- Etat gel- racht werden. Tezterer wird od god rettungslos preisgegeben, nichts kann ihn retten; was Jahrhunderte lange Unterdrückung und Knechtung, die Ausbeutung durch den Adel, die blutige Erstickung der Bauerngundekriege, die freie Konkurrenz mit dem Großgrundbesitzer nicht zu Stande gebracht haben, das amerikanische Getreide führt si es durch: die Expropriirung des Bauernstandes! Und diese unwiderstehliche Gewalt sollte man nicht eine revolutionäre nennen? Freilich, sie wirkt nur im Stillen, sie gibt nicht Anlaß zu bombastischen Phrasen, zu Knalleffekten, wie sie findische Gemüther lieben, keinen Anlaß zu AuszeichGo sinungen, nach denen der Größenwahn so gierig strebt; aber sie wirtt um so sicherer, tiefgreifender, unaufhaltsamer. Jeder, alssid nadem es ernst ist um eine wahrhaft revolutionäre Umge staltung der Gesellschaft, muß das amerikanische Korn für eine girevolutionäre Gewalt erklären, welche zur Revolutionirung des bohot Volfes mehr beiträgt, als es alle Hödel's und Nobiling's, alle sidera Sardinenbüchsen mit Dynamit", alle Toaste an die kleine Ludwig. Kugel" vermöchten. Der wissenschaftliche Sozialismus # 0 91709 sieht daher sieht daher in der amerikanischen Kornfonkurrenz eine din presas der besten Bürgschaften seines baldigen Erfolges. Nicht Die revolutionäre Kraft des amerikanischen etwa, als ob wir uns über diese Konkurrenz freuten. Im in Kornes. Gegentheil. Wir bedauern das Elend, das sie hervorruft, wir astro and gribemitleiden die unglückseligen Opfer einer übermächtigen Gewalt, wir freuen uns nur, daß das Volk um so eher gezwungen wir freuen uns nur, daß das Volk um so eher gezwungen wird, zu dem einzigen Mittel, das ihm helfen kann, zu greifen, zum Sozialismus. Die freie Konkurrenz, der Raubbau, das Wucher unwesen, der Militarismus, diese Früchte der Bourgeoisgesellschaft, sie sind es, welche den Bauer zu Grunde richten. Nur wer sie beseitigt, kann die europäische Landwirthschaft retten, und das vermag allein die Sozialdemokratie. Symmachos. Dann darf Dein Lied nicht unterstützen Der Herren unheilvolle Reihn. ensam Dann muß Dein Lieb dem Volke kinden Die Freiheit und das Menschenrecht, Bis Heuchelei und Lüge schwinden, Bis daß ersteht ein nen Geschlecht! Beginnt die Freiheit dann zu tagen, So stell' Dich muthig in die Reihn: Was Tausende im Herzen tragen, Ist werth, dafür den Arm zu leih'n! mod mod a b: Tha Nach einem Bericht der« Commune» des Herrn Pyat über die Versammlung, in welcher Genosse Liebknecht bei seiner jüngsten Anwesenheit in Paris sprach, heißt es unter andrem: Liebknecht hätte gesagt: eine wirthschaftliche Revolution sei es z. B., wenn Nordamerika sich plötzlich des europäischen Getreide handels bemächtige und infolge dessen die Getreidepreise überall zurückgingen. Einem der Sozialrevolutionäre, die ihm entgegentraten, erschien dieser Ausspruch sehr lächerlich und er fertigte ihn mit der Phrase ab, daß für ihn die Revolution nicht in den Kurszetteln der Getreidebörsen ihren Ausdruck finde. Freilich, die Börse selbst macht die Revolution nicht, aber wer gewohnt ist, zu studiren und zu beobachten, anstatt mit unverdauten Schlagworten von Revolution und Königs mord um sich zu werfen, der weiß, daß er keinen empfind licheren Barometer für wahrhaft revolutionäre Ereignisse finden kann, als die Börse. Sie zeigt uns denn auch deutlich die revolutionäre Kraft des amerikanischen Getreides an. anal Wer ist bisher unser gefährlichster Gegner gewesen? Das zähe Festhalten des Bauern an seinem Eigenthum, das war die Schranke, an welcher das rasche Wachsthum der Sozialdemokratie schließlich hätte zum Stillstand kommen müssen. Das amerikanische Getreide beseitigt diese Schranke, es expropriirt den Bauer, es stößt ihn ins Proletariat hinab, es wandelt ihn aus einem Vertheidiger zu einem glühenden Feind der gegenwärtigen Ordnung um. Wohl sucht man sich durch Kornzölle des überseeischen Gegners zu erwehren; aber was nutzen diese kleinen Mittelchen angesichts der überwältigenden Ueberlegenheit des Feindes! Während der europäische Bauer Arbeit und Kapital im reichlichsten Maße anzuwenden hat, um dem durch jahrhundertlangen Raub bau erschöpften Boden einen kümmerlichen Ertrag abzugewinnen, erntet der amerikanische Farmer ohne Mühe von dem jung fräulichen Boden, der namentlich im Mississippithale von staunenswerther Fruchtbarkeit ist, die reichlichsten Erträge. Das amerikanische Klima ist noch nicht so verdorben, wie das unfere, welches infolge der über alle Maßen hinausgehenden Waldverwüstungen stets zwischen den Extremen von Nässe und Trockenheit schwankt und daher eine fast ununterbrochene Reihe von Mißernten erzeugt, denen eine ebenso ununterbrochene Reihe guter Jahre in Amerifa gegenübersteht. Der amerika nische Farmer hat fast feine Steuern zu zahlen, feinen Kriegsdienst zu leisten, indeß der europäische Bauer von | " 1 " 1 Herr Gneist, der vielgewandte Staatsrechtslehrer, sagte den Ministern direkt in das Gesicht, daß sie meineidig seien; er sprach das historisch gewordene Wort, daß die Militär- Reorganisation in Preußen, das ureigenste Werkt des König Umge- ganisation Wilhelm,„ das Kainszeichen des Eidbruchs an der Stirne trage!" Nach dem Urtheil des wiederholt aufgelösten und in gleicher Zusammensetzung immer wieder gewählten Abgeordnetenhauses waren König und Minister meineidig. tod illisiäne gid Der Meineid in Preußen. Bismarck's Leiborgan, die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung", plädirte kürzlich für die Wiedereinführung der Prügelstrafe für verschiedene Verbrechen und bezeichnete als dazu gehörig auch den Meineid. Damit hat das offiziöse Organ die Thatsache anerkannt, daß unter der Regierung König Wilhelm 1. der Meineid in Preußen zu einem alltäglichen Vorkommniß ge worden ist. Die Statistik der Kriminal- Verbrechen bestätigt diese außer gewöhnliche Thatsache, und lohnt es sich daher wohl der Mühe, den Ursachen einer so traurigen Erscheinung nachzuforschen, welche ein deutliches Zeichen des tiefen sittlichen Verfalls des preußischen Volkes ist. Halten wir uns von jedem persönlichen Urtheil fern und lassen wir die einfachen Thatsachen sprechen. Ich Wilhelm, Prinz von Preußen, schwöre hiermit als Regent vor Gott dem Allwissenden, daß ich die Verfassung des Königreiches fest und unverbrüchlich halten und in Uebereinstimmung mit derselben und den Gesetzen regieren will. So wahr mir Gott helfe"!- So lautet der Eid, den König Wilhelm L. beim Antritt der Regentschaft am 26. Of tober 1858 geleistet hat. Bei der Thronbesteigung am 14. Januar 1861 wurde dieser Eid durch nachstehendes eidliche Gelöbniß erneuert:„ Bei der Uebernahme der Regentschaft habe Jch gelobt, die Mir von Gott verliehene Macht der Verfassung und den Gesetzen des Königreiches gemäß üben zu wollen. Indem ich auf jenes Gelöbniß verweise, fordere ich Sie auf, Mir die Treue zu geloben, welche Sie Meinem verklärten Bruder geschworen und gehalten haben." g König Wilhelm hat sich also eidlich zum festen und unverbrüchlichen Halten der preußischen Verfassung verpflichtet. Auf Meineid steht Zuchthaus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte! Artikel 55 der Verfassung bestimmt:„ Ohne Einwilligung beider Häuser des Landtages kann der König nicht zugleich Herrscher fremder Reiche sein." 1916 19 Als es sich darum handelte, das mit preußischem Gut und Blut eroberte Herzogthum Lauenburg in Preußen aufgehen zu lassen und der preußische Landtag sich auf den§ 55 der Ver fassung berief, um die Regierung zu dieser Maßregel zu zwingen, da bewies Bismark unter schallendem Gelächter der Zuhörer mit einem Zitat aus Shakespeare, Lauenburg sei kein „ Reich". Und König Wilhelm blieb besonderer Herzog, Bis marck besonderer Minister von Lauenburg, bis die Staats domänen Privat- Eigenthum Bismarck's geworden sind. Beide natürlich in treuem, unverbrüchlichen Halten der Verfassung, „ so wahr ihnen Gott helfe!" " Jm Kriege von 1866 ließ die preußische Regierung aus den gefangenen österreichischen Soldaten eine ungarische Legion bilden, welche nach dem Plan König Wilhelm I. seinem Waffenbruder von 1864 die Revolution ins Land tragen sollte. Der österreichische, Rebell" und„ Hochverräther", General Klapka, wurde engagirt, um mit dieser Legion seinem„, legitimen" König und Herrn den Garaus zu machen. Zwar wußten König Wilhelm und Herr von Bismarck so gut wie wir, daß jeder österreichische Soldat seinem höchsten Kriegsherrn den Fahneneid geschworen hatte daß also die nach preußischem Gesetz mit entehrender Strafe belegte Verleitung zur Desertion auch zu gleicher Zeit eine Verleitung zum Meineide sei; aber auf ein Bischen Meineid mehr oder weniger kommt es eben in Preußen nicht an! Gute Beispiele verderben schlechte Sitten. Das preußische Abgeordnetenhaus hatte sich den Ruhm er worben, fest und treu an der beschworenen Verfassung 1 halten. Da lief während des Krieges 1870/71 die Legislatu periode zu Ende. der Nun sagt die Verfassung in dem Artikel 73:„ Die Legs- id laturperiode des Hauses der Abgeordneten wird auf drei Jore festgesetzt." Und im Artikel 75:„ Das Haus der Abgeordnten wird nach Ablauf seiner Legislaturperiode neu gewöglt." Vozu sich aber noch an den auf die Verfassung geleisteter Eid binen? Auf Wunsch der Regierung verlängerten sich die eidestruen Herren ihre Mandate selber. Nur ein einzige Mann Freiherr von Hilgers blieb seinem Eid und sich selber treu und erklärte, daß er nach Ablauf der Legislaturperiode nicht mehr Abgeordneter sei und also auch nich als solcher fungiren fönne. Diese mandatlose Versammlwg hat dem deutschen Reiche ihre Sanktion ertheilt, selbstrend in gewissenhafter Beobachtung der Verfassung und des geschworenen Eides! LITE Vom Abgeordnetenhause bis zum Reichstag ist es nicht weit. Von preußischen Ministern ist das Sozialistengesetz ausgearbeitet und vorgelegt worden, welches Paragraph für Para graph der beschworenen preußischen Verfassung widerspricht, Von preußischen Abgeordneten, die am einen Ende der Leipzigerstraße in Berlin geschworen haben" so wahr mir | Weg zeigte, wie die Herrschaft der Herren und Beamten los zu werden. Großes vom Zaren zu erwarten, sei rein unmöglich. Um die unangenehme Enttäuschung wieder gut zu machen, erklärte ich zugleich, daß sie durch meine Vermittlung eine andere russische bäuerliche Druschina um Hülfe ersuchen könnten, da die Pflicht der Druschinen es doch sei, einander mit Geld und allem Nöthigen beizustehen. Ich machte ihnen die Hoffnung, daß sie auf diese Weise die erwünschte Summe( 1000 Rubel) sicher bekommen würden. Damit wollte ich einerseits die Hoffnungen der Bauern von vielen Parteigenossen begleitet, welche dem abgehenden Zug donnernde Hochs nachriefen. " Mit der Beseitigung der ehrlichen und tüchtigen Parteigenossen aus Berlin ist es nicht abgethan, das sieht man maßgebenden" Ortes ein, daher greift man auch zu" pofitiven" Maßregeln und läßt alle Lumpen, die zu gewinnen find, gegen uns los. Herrn Gott helfe" die Verfassung gewissenhaft zu beobachten, auf den Kaiser vernichten, andererseits aber durch ein lebendiges Beispiel Finke, der aus Berlin ausgewiesen war, iſt infolge seines ist das dieser Verfassung direkt in's Gesicht schlagende Gesetz am andern Ende der Leipziger Straße, im Reichstage, angenommen worden. Preußische Polizeipräsidenten, Staatsanwälte und Richter geben sich dazu her, die ihrem Eide auf die Verfassung widersprechende Ausführung dieses Gesetzes in die Hand zu nehmen, alles natürlich, ohne auch nur je daran zu denken, daß auf Meineid Zuchthausstrafe und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte gesetzt ist. König Wilhelm ist jetzt Kaiser Wilhelm. Herr von Bismarck ist Fürst Bismarck, der junge, schon 1863 viel versprechende Eulenburg ist Minister des Innern, Herr Gneist, der Erfinder des geflügelten Wortes„ von dem Kainszeichen des Eidbruchs an der Stirn", ist Chef des obersten Verwaltungs Gerichtshofes kann man sich da wundern, wenn sich auch in den mittleren und unteren Schichten des Volkes Leute finden, die es durch ein Bischen Meineid zu Etwas bringen wollen? an die Di Loben? Denn wie soll man die Diener loben? Kommt doch das Aergerniß von Oben! Wie die Glieder, so ist das Haupt, Weiß doch keiner, an wen der glaubt. Will man wirklich die Prügelstrafe für Meineid die gegenseitige Hilfbereitwilligkeit der Starosteien oder Hetmanschaften hervorrufen. Da ich im Auge hatte, die Organisation auf Grundlagen zu schaffen, welche die Glieder in feindseliger Gesinnung auch zur bestehenden politischen Ordnung erzöge, hielt ich die Entwicklung des ungefeßlichen Sinnes für eines der wichtigsten Förderungsmittel zu diesem Ziele. Ich mußte daher ein gutes Stüd Zeit dazu verwenden, um die Bauern zu überzeugen, sich nicht leicht in die Hände der Gewalt zu übergeben, sondern bei der Kleinsten Gefahr, verhaftet zu werden, sich zu verbergen und aus dem eigenen Dorse in ein anderes zu gehen. Die am Orte bleibenden Genossen müßten die Familie des Verschwundenen unterstützen, derselben im Hauswesen behilflich sein u. dergl. Schon an diesem Abend mußte einer ungefeßlich handeln; das war der belannte 2. Im Aufenthaltsorte unter Aussicht der Bezirkspolizei stehend; ging er zwei mal zu mir nach Kijew ohne Erlaubniß des Bezirksamtmanes( Jsprawnik) Die Parzellianer hatten es ausgeschnüffelt, daß L. abwesend sei und denunzirten ihn. Gegen Morgen tam ein Bundesgenosse zu Fuße aus Schabelniti( 15 erſt vom Orte unserer Zusammenkinst) mit der Mittheilung, daß vom Bezirksamte die Nachricht gekommen sei, daß der Bezirksrichter einen Schußmann geschickt habe, um 2. abzuholen. Sofort wurde beschlossen, daß. in Schabelniki nicht mehr erscheinen, sondern unter einem andern und dort für " Versprechens, brav" sein zu wollen, seine Wiederzulassung in Berlin vorläufig gestattet worden. Seine Aufgabe besteht jedenfalls darin, für den Staatssozialismus Propaganda zu machen, ansonsten er gewärtig sein müßte, als zu großer Ruhebold" wieder ausgewiesen zu werden. Daneben war in letter Zeit die wieder ausgewieſen zu werden. Daneben war in lester Zeit die Nede davon, den berüchtigten Oberwinder nach Hamburg kommen zu lassen, wo er ein tägliches, staatssozialistisches Blatt herausgeben sollte. Und schließlich hat der Defraudant Wolff, der bei den Reichenberger Genossen in nicht sehr schmeichelhaftem Andenken steht, die Enthüllungen", welche in dem bekannten Proteste der in Hamburg lebenden berliner Ausgewiesenen dem wydener Kongreß vorlagen, in der Bourgeoispreffe veröffentlicht. Genoffe Bebel hat dieses gemeine Machwert mit einer Erklärung erwidert, welche er im Inseratentheil der Leipziger Nachrichten" erscheinen lassen mußte, da das„ Leipz. Tagebl.", welches den Protest mit großem Behagen abgedruckt hatte, der Berichtigung Bebels mit bekannter Noblesse die Aufnahme verweigerte. In der " 1 auch beſchloſſen, ſeiner Familie ale ben Bund wirken solle. Es wurde Erklärung wird darauf hingewieſen, daß die Behauptung Wolff's, einzahlte), 3 Rubel sofort zu geben, und dasselbe allmonatlich zu thun. Einen Paß versprach ich L. zu verschaffen. Es war schon Sonnenaufgang und draußen stand ein Wagen für uns. Statuts über Nachdem wir dem Hetman einige gedruckte Gremplare deich der Hetman geben hatten und uns verabschieden wollten, da rief es seien über 16,000 Mart Unterstützungsgelder gesammelt, aber kaum der vierte Theil dieser Summe den Ausgewiesenen verabfolgt worden, erlogen ist. Von den 27,000 Mark, die für die Opfer des Sozialistengesetzes ausgegeben wurden, sind mehr als und deren Familien verwendet einführen, so soll man da anfangen, wo zuerst das zur Seite und sagte, daß wir doch, zur Bekräftigung des Vertrauens 16,000 an die Ausgewiesenen durch erhärtet, daß auf HORID Der Bauernverein„ Tainaja Druschina"( Geheime Gesellschaft). id Versuch einer revolutionären Organisation im Volke. Ende April begaben wir uns, ich und ein Freund, in Begleitung von Lazar, nach dem Dorfe R., wo eine Zusammenkunft stattfinden sollte Es war ein Markttag und wir begegneten unaufhörlich Fuhrleuten, die mit ihren Wagen nach dem Markte zogen. Dieser Umstand war keineswegs angenehm für 2., denn er verließ Kijew heimlich, ohne Erlaubniß der Behörden„ Da dieser, jener ist unser, der da ist aber nicht unser", pflegte L. zu erklären und schnell den Kaftankragen über den Kopf zu ziehen, um von den Nichtunsrigen" nicht erkannt zu werden. Uebrigens der Druschina, einen Eid der Treue in Anwesenheit aller Aeltesten leiſten sollten. Natürlich mußten ich und mein Freund auf dieses Anfinnen ein nad disti & sur Pod 1973 worden. Daß bas richtig fej, wurde baburch dem Kongresse eine Kommission von drei Mitgliedern zur Prüfung der vorgelegten Abrechnung gewählt wurde, von denen gegeben worden isti di ho 150 gehen. Ein Tiſch wurde in die Schenne gebracht, ein Tuch darauf gedeckt, yo sid dun mist miehen. modo ein Christusbild darauf gestellt, eine Wachsferze angezündet, zwei Messer petrenat eingefſtoßen und wir laſen den Text des Eides vor, vom Hetmanawi ber Oppofition angehörten, welche Kommiſſion stled ho sin stout of danach einem gedruckten Eremplar kontrolirt. Die Bauern waren sichtlich nach erfolgter Prüfung einstimmig dem Kongreſſe folgenden zufrieden. Jetzt sehen wir mit unseren Augen, daß ihr eben solche Antrag empfahl: Die gewählten Revisoren haben die Prüfung nsitipilo Die Tschigiriner Affäre.*) Bundesgenossen seid, wie wir es sind", wurde uns erklärt. Damit Damit schloß der vorgelegten Abrechnung vollzogen und erklären, daß diese die Aeltesten- Versammlung im Dorfe R. tir jiszgsdistis( Fortsetzung folgt.)( bod Nogiron 150 Abrechnungen vollkommen richtig sind. Es sind alle von berliner odmybingais e di ob id Ausgewiesenen in Hamburg und von anderer Seite aufgestellten Behauptungen über angebliche Unregelmäßigkeiten durchaus unbegründet." Dieser Antrag wurde vom Kongreß einstim Raummangel machte es uns unmöglich, uns mig angenommen. Wie wenig der Protest die Bezeichnung eines wie versprochen schon in dieser Nummer mit dem solchen der„ Vereinigten berliner Ausgewiesenen in Hamburg" verdient, geht daraus hervor, daß acht derselben im„ SozialArtikel Was haben wir zu thun?" in Nr. 42 zu be demokrat"( Nr. 40) erklärt haben, sie hätten nicht das Geringste schäftigen. Es wird in nächster Nummer geschehen. omit diesem Pamphlet zu thun gehabt. Bezeichnend ist es auch, 699198115 daß der Verfasser des Protestes, der erwähnte Wolff, in Sachen dhati2 ditu in birdgilf spul siddedo desselben folgendes an einen in Leipzig wohnenden Ausgewie19 sprimid sid 190] 1981 52 hrud guns fenen am 5. September geschrieben hat: Mit den hiesigen in do sido Hamburg 2c. lebenden Berlinern ist absolut nichts anzufangen. Sozialpolitische Rundschau. .... Wie ich in Erfahrung gebracht, bereuen sie schon, in die Protestgeschichte sich eingelaffen zu haben. Jetzt heißt es freilich: Wer A gesagt, muß auch sagen, und werde ich den Protest veröffentlichen, ob die Berliner da= mit einverstandn sind oder nicht." Es ist traurig, daß man Zeit und Kraft im Kampf mit solchem Lumpengesindel, wie Wolff und Konsorten, verschwenden muß. war 2. auf der Strecke von 15-20 Werſt nur sehr selten genöthigt, die genannte Vorsichtsmaßregel anzuwenden, denn die Mehrzahl der Angetroffenen war von den„ Unsern". Es war offenbar, daß die Agitation mit Eifer geleitet wurde. aching Schweiz. Oba said an!! * Den 6. November beginnen in Olten die Verhandlungen des Kongresses, in welchem die Heorganisation des Arbeiterbundes berathen werden soll. Wir brauchen nicht auszuführen, von welch' einschneidender Wichtigkeit für die schweizerische Arbeiterbewegung die Beschlüsse dieses Kongresses werden können. Wir erhoffen von ihm das Beste für die Sache der Sozialdemokratie. Es war schon Abend, als wir in das Haus eines Bundesgenossen eintraten. Gegen 9-10 Uhr Abends kamen Mehrere nach der Scheune, wo die Versammlung stattfinden sollte. Eine Kette von Wächtern, sowohl um das Haus, wie auf der Landstraße schützte uns vor Gefahr. Jm Dorfe R. erreichte die Zahl der Bundesgenossen erst einige Dutzende, so daß diese Vorsichts maßregeln nicht überflüssig waren. Zu der Versammlung tamen aus 4 Dörfern 28 Aelteste( Starosty) mit ihrem Hetman( Atcman). Vor allem suchte ich zu erfahren, wie das Ziel der„ Tainaja Druschina", von den Bauern verstanden worden, wie sie sich zur bevorstehenden nächsten Aufgabe zum Aufstande verhielten und wie sie sich organisirt hatten. Augenscheinlich stellten die anwesenden Bundesgenossen, die Aeltesten, das intelligentere Element dar; einige von ihnen konnten leſen und schreiben. Der Hetman war ein geweſener GardeUnteroffizier, fein Gehülfe ein Feldwebel. Alle kannten und verstanden das Bundesstatut, obwohl bisher nur ein gedrucktes Exemplar derselben in thre Hände gekommen war, allein sie hatten eine Menge geschriebener Kopien in Umlauf gebracht. Die Bedeutung der Losung„ Land und Freiheit" nach der Definition des Statuts war ihnen ganz klar, und die enigen Loosungsworte, die dem Verständniß der ersten Adepten unzugänglich schienen, fanden schon eine sehr häufige Anwendung. Allein nach dem Geständniß dem der Aeltesten selber, nicht wenige, die in den Bund in dem Glauben eintraten, daß sie dadurch des gehaßten Ministers und dessen Beamten in irgend einer Weise los werden. Inwie fern die Aeltesten und die ganze Druschina überhaupt die Unvermeidlich keit des Aufstandes klar begriffen hatten, konnte man daraus schließen, daß die wichtigste Frage, die die Bauern bis zu meiner Ankunft beschäftragung der Affaire vor den Zivilgerichten zu fürchten hat, und tigte, die der Anschaffung von Lanzen und anderen Waffen war. Sie zeigten sich auch dieser Aufgabe vollkommen gewachsen. es Die Staroſteien wurden gewöhnlich nach Bezirken formirt. Jeder suchte vor Allem seine nächsten Verwandten für den Verein zu gewinnen. Died Mitgliederzahl der Druschina war schwer festzustellen. Eine genaue Ein theilung nach den Starosteien eristirte nur in den Dörfern Schabelniki und Pogorellzi. Der Hetmann übergab mir das Mitgliederverzeichniß seiner Hetmannschaft. Auf das Einführen der Namensverzeichnisse legten die Bauern sehr großes Gewicht und obgleich es in tonspiratorischer Hinsicht äußerst unpraktisch war, mußte man sie doch gewähren lassen. Gewöhnlich forderte jeder in die Druschina eintretende Bauer, daß sein Name sofort in das Verzeichniß eingetragen werde, und fühlte sich da durch wie geschützt vor allen Machinationen der Beamten. Der Bezirk Als würdige Spießgefellen dieser Herren haben Körner und Finn die Gelegenheit einer Generalversammlung des Stöcker'schen " Zentralvereins für Sozialreform" benutzt, um ihre staatssoziaEin Artikel der Tagwacht", eingesandt von einem Wehr: listische Thätigkeit zu inauguriren. Nun, dadurch, daß sie sich an mann, in welchem die Uebelstände in der Armeeleitung, wie sie Stöcker's Rockschöße hängen, wird ihr Einfluß nicht steigen. sich bei den letzten Manövern bei Zürich gezeigt hatten, scharf Finn machte in seiner Rede die wunderbare Entdeckung, daß, getadelt wurden, hat die Spießer und Offizierkreise der Republik ,, wenn die Regierung schon vor 5 oder 6 Jahren den Arbeitern in lebhafte Aufregung versetzt, und es fanden sich Einfaltspinsel berartige Ronzessionen gemacht hätte(!), die sozialgenug, welche bereits von einem Kriegsgericht 2c. faselten. Die demokratische Bewegung nicht ihren jetzigen Charakter angenommen Redaktion der Tagwacht" wird sich dadurch natürlich nicht eins hätte!" Körner bekannte sich als Sozialdemokrat, aber als Demos „ als schüchtern und das demokratische Recht der freien Kritik nicht ver: kümmern lassen. Sie ist es am allerwenigsten, die eine Auswirkung des Volkes auf die Gesetzgebung wünsche" frat nicht im verhunzten" Sinne, sondern weil ich eine Ein= also nicht eine Gesetzgebung durch das Volk. Der Demokrat" Körner erinnert lebhaft an den Republikaner" Virchow. Er erklärte " von einem Kriegsgerichte kann ja vernünftigerweise nicht die Rede ein. Die Herren Offiziere werden sich's überlegen, bevor sie die Sache auf die Spize treiben. hu end Am 9. und 10. d. M. hat in Chaurdefonds der Kongreß der Jurassier stattgefunden. Da wir in der nächsten Nummer einen Artikel über den Anarchismus zu bringen gedenken, so wollen wir uns hier darauf beschränken, mitzutheilen, daß das Programm, welches die Gruppe des Distrikts von Courtelary veröffentlicht hat, der Aufmerksamkeit aller Sozialisten empfohlen wurde. Nur zwei Punkte fand der Kongreß in demselben besser " weiter, der sei allerdings fein überzeugter Christ, aber nur desdwegen, weil er keine Zeit habe, fromm zu sein. Wir gratuliren Herrn Stöcker zu den beiden Renegaten. Sie werden den Niedergang des Staatssozialismus kaum aufhalten können, der sich jetzt rapid vollzieht. Bereits ist die Mitgliederzahl des Zentral/ vereins für Sozialreform" von 800 auf 400, die der Abonnenten des Staatssozialist" von 1500 auf 400 zurückgegangen. Freilich, wenn man nur solches Blech zu hören bekommt, wie Schabelniki war faſt ganz in den Händen der Truſchina. Die öftere zur zu formuliren.. Erſtens exklätte er ausdrücklich, daß er die Zer- über die„ Frauenfrage" beren Löſung barin, erblickte, has g sammenkunft zur Berathung irgend einer Frage oder zur Bereidigung neu eintreten der Mitglieder konnten den Barzellianern nicht entgehen. Um letzteren die Lust zum Spioniren zu benehmen, verordnete die Dru schina die Einrichtung von Scharwachen. Die Scharwachen gingen in der Nacht im herum und fingen die Spione, was allerdings öftere gegenseitige Schlägereien zur Folge hatte. Die Obrigkeit des Bezirkes, an die Feindschaft beider Parteien gewöhnt, ließ es aber vorläufig unbeachtet. Die Druschina hatte im Bezirksamte ihre Agenten, die ihren Teltesten von den Absichten der Bezirksoberen Mittheilung machen mußten. Ingeachtet des Falles mit dem wahnsinnigen Lewuschin, drohte doch noch ine Gefahr von dieser Seite her. Die Verbreitung der geheimen Gesellschaft beschränkte sich auf die Anhnger des Gemeineigenthums; letztere konnten sich nicht entschließen, Przellianer in die Druschina aufzunehmen. Obwohl Mehrere dieser Verstgenen zur Anerkennung der Lustrationsaften durch Erekution ge zungen oder durch die Schlauheit der Beamten überlistet, hinterdra aber mit der unfreiwilligen Abmachung mit den Beamten äußerst unzfrieden waren, genossen sie doch nicht die Gunft der hartnäckigen Antnger des Gemeineigenthums, und war die Mehrzahl der Aeltesten gege die Zulassung derselben in die Druschina. Nicht leicht gelang es mir, die Versammlung zu überzeugen, daß eine solche Maßregel unprattisch und ungerecht sei. Die Ausdehnung der geheimen Gesellschaft auf die przellianer würde die Gesammtbevölkerung nicht nur der einzelnen Dörse, sondern auch von ganzen Bezirken der Drnschina zuführen und ihr fozlich auch die Möglichkeit geben, ihre eigene Bezirksobrigkeit zu haben. Die Rida( Versammlung) der Aelteſten wurde durch diese Argumente überzeugt, bestimmte aber zugleich, daß jeder Parzellianer eine doppelt Zahl voi Bürgen haben müsse, als ein Gemeineigenthümler. Die tajia der Prusching war absolut leer, und der Heiman wandte sich an nich mit de. Bitte, dem Kaiser eine Bittschrift wegen Gewährung eine Unerstü Bungssunme für die vollständig Ruinirten in Schabelniki zukommer zu laffen. Ich suchte zu versichern, daß vom Kaiser nichts zu hoffen su, daß er Alles, was er thun konnte, schon gethan, indem er den bloj en hin un ojo maisto Rach der zweiten Nummer is„ Tichornji Peredjel“, erſchienen im September 18800 Siehe den Infang und die Fortjoungen dieser Arbeit 3. Stefanowitsch's, des Leiter der Bewegung, in den Nrn. 23, 2 und 26, sowie die Erklärung der Redaktion des , Tschornji Beredjel" in Nr. 33. " 1 störung jeder staatlichen Form, also auch die der Kommune, für nothwendig halte, um an ihre Stelle freiwillig gebildete Gruppen treten zu lassen. Da ferner der Name Kollektivis Kollektivis: mus" zu Mißdeutungen Anlaß gegeben habe, wollen sie sich fünftighin Kommunisten nennen, und zwar wollen sie nicht nur den Kollektivbesitz der Produktionswerkzeuge, sondern auch den Kollektiv gebrauch und Kollektivgenuß der Ge. brauchsgegenstände und Lebensmittel, und zwar dies nicht als Endziel einer länger dauernden historischen Entwickelung, sondern womöglich gleich morgen!! Wir werden auf diesen Wunschzettel zurückkommen. bagi solind Deutschland.s Gus is * Die gelungene Flugblättervertheilung in Berlin hat die Polizei aus dem Häuschen gebracht. Sie mußte sich zu einer heroischen That aufraffen, und da sie die Schulbigen nicht er wischen konnte, wies sie die ersten Besten, die ihr in die Krallen fielen, aus. Fünf find es, denen die Ehre der Ausweisung zu Theil wurde, der Schneidermeister Heinrich, Schneider Käding, Weber Eichler, Schneidermeister Staupe, und der Maurer Kauth. Vier von ihnen sind verheirathet. Weitere Aus: weisungen find in Aussicht. Der Ausweisung gingen Haussuchungen an fünfzig verschiedenen Orten und Verhaftungen voraus, nirgends aber wurde etwas Verbächtiges gefunden. Diese Blamage mußte die Polizei natürlich durch Ausweisungen verdecken. Der eine, der Schneider Käding, bei dem man Freitag Mittags erfolglos gehaussucht hatte, wurde am Sonnabend Vor mittags auf der Straße verhaftet, und beim Verbrecher photographen Zählsdorf für alle Fälle" photographirt. Am 14. verließen vier der Ausgewiesenen Berlin, deutsche Frau einfacher, schlichter, sparfamer, häuslicher werde, und meinte, er sehe ja ein, daß es Fabrikmädchen geben müsse, aber die Eltern sollten ihre Töchter, wenn sie 2-3 Jahre in den Fabriken gearbeitet, in Dienst geben angesichts solchen Unfinns fann fein vernünftiger Mensch länger Staatssozialist bleiben.spurg pig paid Da wir gerade beim Erheiternden sind, wollen wir das fölner Dombaufest erwähnen, welche Komödie der Heldengreis" benutzte, feinen( am Säuferwahnsinn) verstorbenen Bruder Friedrich Wilhelm IV. als den Schöpfer des Domes hinzustellen, obgleich der geringste Maurergeselle zu seiner Vollendung mehr beigetragen als der höchst( schnaps- du) selige König, und ihm eine Thräne der Rührung nachzuweinen. Merkwürdigerweise berichten die Telegramme gleich nach der kostbaren Thräne, der Hohen zoller wäre sehr heiter gewesen. Hm! " Unlängst lafen wir eine Rede, in der es über die Sozialdemokraten scharf herging. Da hieß es unter Anderem: Die Agitatoren nähren sich von der Agitation und nähren ihrerseits wieder die Agitation. ein Sozialdemokrat hat gegen uns ein äußerst bequemes Leben, am liebsten fährt er während des Reichstags auf der Eisenbahn; erscheint er, so hält er mitunter eine Rede es ist freilich immer dieselbe." Wir sahen nach, welcher wüthende Sozialrevolutionär" denn wieder einmal die Schauermähr von der„ behaglichen Lebensstellung der Geschäftssozialisten" aufgewärmt habe, fanden aber, daß der Fortschrittler Richter in Elberfeld diesen Unsinn verbrochen hatte. Von Schimpfrichter sind wir dergleichen schon gewöhnt, wir mußten jedoch lachen, wenn wir erwogen, daß die Sozialrevolutionäre" ihre Lieblingswaffe den Fortschrittlern entlehnt haben. Eine schöne Bundesgenossenschaft! jump? mi siviloveus dilen mi opus@ usdjur i 11 Ueber die Ausführung des Sozialisten gefeßes| bringt die Volts- 3tg." folgende Zuſchrift:„ Ich hatte das Unglüd, am 13. Januar mit noch 12 anderen Genossen in der Heinersdorferstraße verhaftet zu werden, um ein volles Bierteljahr eine nicht beiden swerthe Untersuchungshaft zu verbüßen und hinterher im Prozeß wider Heiland und Genossen, welcher am 12. April ſtattfand, freigesprochen zu werden. Nun habe ich mich, um nicht gänzlich ruinirt zu werden, indem ich verheirathet bin, grundsätzlich jeder sozialistischen Agitation ferne gehalten, und doch habe ich am 14. d. eine Ausweisungsordre erhalten, nach welcher ich binnen drei Tagen Berlin und die dazu gehörigen Kreise zu verlassen habe. A. Hiller, Tischler, Rüdersdorferstraße 27, 4. Tr.dnglajs Angesichts dieser Zuschrift ist die Unverschämtheit wahrhaft bewunderungswürdig, mit welcher die Poſt" in einer ihr wahr scheinlich von polizeilicher Seite zugehenden Notiz sämmt liche Ausgewiesene als höchst gefährliche Subjekte denunzirt, bei deren jedem man Flugschriften und Sozialdemokraten zu Hunderten gefunden habe. Die Polizei und namentlich die Spitzel sippe werden von Tag zu Tag gemeiner. Sie haben wohl schon den Denkzettel vergessen, de unlängst einer der ihrigen empfing?! lda Der Spektakel, den die Dombanfeier in Köln machte, war wohl Veranlassung, daß ein unerhörtes Erkenntniß des Leipziger Landgerichtes in der Presse ziemlich spurlos vorüberging. Es betraf die bekannte Zeugnißzwang Affäre Bebel- Liebknecht, welche über Daten, die sie bei der Debatte über die Verlängerung des Belagerungszustandes in Berlin vorbrachten und welche die berliner Polizei arg kompromittirten, Zeugniß ablegen sollten. Natürlich verweigerten sie die Zeugnißabgabe unter Hinweis auf ihre Unverantwortlichkeit als Abgeordnete. Das Gericht erkannte jedoch anders und hat Liebknecht zu 20 Mk. Geldstrafe verurtheilt. Das heißt mit anderen Worten: die Gerichte können die im Parlament gethanen Aeußerungen zum Gegenstand ihrer Beurtheilung machen. Damit hat die Immunität der Volksvertreter ein Loch. " " Die deutsche Einheit" unter der preußischen Pickelhaube scheint wieder eine neue Errungenschaft" aufweisen zu wollen, es soll nämlich eine größere Einheitlichkeit" im Militärgerichtsverfahren herbeigeführt werden. Das richtet sich namentlich gegen Bayern, wo die Oeffentlichkeit der Verhandlungen der Militärgerichte besteht, diese aus Geschworenen( Militärs) zusammengesetzt werden, und der Angeklagte sich den Vertheidiger aus dem Zivilstande wählen kann. Das sind Bestimmungen, welche den Soldatenschindern in Berlin natürlich höchst unbe: quem find; was soll auch aus der glorreichen" Armee werden, wenn die verfluchten" Zivilisten erfahren, wie bestialisch in dieser Moltke'schen„ Volksbildungsanstalt" gewirthschaftet wird. Hoffentlich fügt sich Bayern nicht der preußischen Fuchtel. " 1 " " D thun, die einzelnen Wahlbezirke Einzelnen zur Bearbeitung zu überweisen; jeder werde auf ein bestimmtes Feld der Thätigkeit verwiesen. Dann ist mehr Aussicht auf Erfolg, als wenn Kommissionen angesetzt werden, die mehr disputiren als handeln.or Nowawes, 13. Oft. Im Auftrag der Genossen von hier und Potsdam theile ich Ihnen mit, daß die Beschlüsse und Verhandlungen des Kongresses, wie sie uns durch das Protokoll bekannt geworden sind, sehr günstig aufgenommen wurden. Hauptsächlich freuen wir uns über den Beschluß in Betreff unserer Nichtbetheiligung bei engeren Wahlen, was bei der heutigen Stellung unserer Partei der reaktionären Masse gegenüber entschieden nothwendig ist. Denn bei unserem heutigen Kampfe fann es uns vollständig gleichgültig sein, ob ein offener Reaktionär oder ein Scheinliberaler im Reichstag fißen. C. Th. Vom Main, Anjang Oktober. Ich hatte in meinem letzten Bericht die Lohnverhältnisse der Zigarrenarbeiter der hiesigen Gegend geschildert, die an Jämmerlichkeit denen der schlesischen und sächsischen Weber in nichts nachstehen. Heute erlaube ich mir über die Lohnverhält nijje unserer Gegend im Allgemeinen zu schreiben. Neben den Zigarrenarbeitern dürften die Eisen- und Stahtarbeiter die erbärmlichsten Löhne aufzuweisen haben, benn auch in dieser Branche wird kaum das Salz zur Suppe verdient. Ganz tüchtige Arbeiter, die früher noch ihre 20 bis 30 Gulden in der Woche verdienten, sind froh, wenn sie mit 16 und 18 Mt. zu Hause gehen können, während der weniger tüchtige Arbeiter faum 10, 12 und 14 wet. erreichen kann. In der Portefeuille- Branche sieht es gerade so aus; auch da ist der Lohn so sehr gedrückt, daß sehr viele Arbeiter derselben zu jeder anderen Beschäftigung, welche sich momentan bietet, mit Freuden übergehen. Wer es übrigens irgend kann, wandert aus, um sich in der neuen Welt eine bessere Heimath zu suchen. Bei den Hutmachern sieht's ebenfalls traurig aus; von dem alten Glanze dieser Branche ist nichts mehr zu spüren und die besten Arbeiter sind froh, wenn's nur nicht ganz still liegt. Jm Baufach herrscht ganz erbärmliche Flauheit und läßt sich daher begreifen, daß die Löhne der Bauhandwerker sehr gedrückt sind. Die ganze Jämmerlich keit der herrschenden verrotteten Zustunde dürfte jedoch aus einem Bericht des Offenb. Tagebl." aus Langen, im Kreiſe Offenbach, hervorgehen. Dort heißt es: Ein recht trauriges, ja geradezu entsetzliches Bild der herrschenden jämmerlichen Zeiten dürfte die Meldung zeigen, daß in unſerer Gemarkung die Ernten von nicht weniger als fünfund sechzig Kartoffeläckern zwangsweise durch Gerichtsvollzieher versteigert wurden. Es ist dies um so mehr bedauerlich, als die Betroffenen meiſt ſolche Leute sind, denen dadurch ihr ganzer Winterbedarf verloren ist, und deren Thätigkeit im Winter, sobald Kälte eintritt, fast gänzlich aufhören muß. Daß diese Leute voll Bangen dem nahenden Winter entgegen sehen, ist wohl begreiflich." Ist da eine Aenderung nöthig oder nicht? Pforzheim, 12. Oft. Wie es die Polizeim änner und Staatsanwälte hier seit dem Bestehen des Sozialistengesezes treiben, davon will ich auch die Genossen anderwärts in Kenntniß setzen. Als Polizeipascha figurirt ein fettgefressenes Männlein mit ganz gewaltigem Kopf und tazenartigem Blick, namens Deitigsmann. Dieser gab sich alle Mühe, die Vorstands und Ausschußmitglieder der aufgelösten Vereine brodlos zu machen, indem er alle Tage einige mal Polizisten zu ihnen ins Geschäft schickte, um dadurch ihre Entlassung herbeizuführen. So that er z. B. bei Genosse Meier nicht weniger als 49 mal in einem Jahre. Derselbe mußte auch 14 Tage brummen, weil er sich nicht dazu hergab, seine Genossen zu denunziren. Als er einwendete, daß er gesetzlich nicht dazu gezwungen werden könne, sagte ihm Polizeiamtmann Deitigsmann Was fümmern uns Geſetze!" Es ist dies derselbe Wächter des Gesetzes, welcher 1. 3. bei der Nobilingaffäre, als eine Horde Liberaler in Weißenstein einen Ueberfall gegen einige nichts ahnende Sozialdemokraten unternahm, äußerte:„ Das liege in der Moral begründet!" Ae cht liberale Tugenden das! Die Herren glaubten auch schon ganz sicher, daß die Sozialdemokratie hier mausetodt sei. Da, o Schreck, an einem schönen Sonntag fand man in der Stadt und Umgebung eine Masse Flugschriften. Nun hatte es der Staatsanwalt Uebel nennt er sich und zwar nicht mit Un recht, denn er macht seinem Namen alle Ehre wichtig: da ging es an ein Haussuchen und Rennen und Jagen, daß die Polizisten drei, vier Nächte nicht mehr ins Bett famen. Verhöre und Verhaftungen wurden vorgenommen und schließlich wurde auch gegen Hertner eine Anklage zuwege gebracht und er zu vier Monaten verurtheilt. Der Staatsanwalt meinte nämlich, da man leider nur einen strafen könnte, so solle er auch für die andern mit büßen. Ebenfalls echt liberal! Dieser llebel - Die bekannte Revolte der Bergleute zu Radzion kau fand am 5. ds. ihren Abschluß vor dem Schwurgerichte. Das Bourgeoisgericht sprach natürlich die sieben Angeklagten schuldig, weil sie nicht gutwillig verhungern wollten, und es vurden die Verurtheilten, mit Ausnahme eines, den seine Jugend - er hat noch nicht das 18. Jahr erreicht schützte, mit Zuchthaus von 1 bis 22 Jahren bestraft". Wir glauben taum, daß sie das bessern" und mit der„ besten aller Welten versöhnen wird. Doch es wird bald besser werden. Die es wird bald" besser werden. Die zweite pofitive Maßregel zur Bekämpfung der Sozialdemokratie dürfte bald das Licht der Welt erblicken: der Volkswirth: schaftsrath. Und, o Wunder! unter den fünfzig Personen, haussuchen". Indeß war alle Mühe umsonst. Doch der Uebel ist so über die ihm angehören sollen, werden nicht nur Industrielle, Landwirthe Kaufleute, sondern sogar leibhafte Arbeiter zu finden sein. Freilich werden die hiefür geeigneten" Persönlichkeiten von den Oberpräsidenten der einzelnen Provinzen in Vorschlag gebracht, nicht aber von den Arbeitern gewählt, es ist also nicht zu fürchten, daß ein störrischer Bock in den Schafstall tomme, #splo der die Herren bei der Schafschur stört. D jiylar du lo In Lemberg unterhielten sich in der Wohnung eines jungen Edelmannes mehrere Herren mit Kartenspiel. Mitten in dieser Unterhaltung wurden sie nach ihrer Ansicht durch einen Werkelmann gestört, der im Hofraume seine Weisen ertönen ließ, und geriethen darüber in großen Zorn. Und da geschah es, daß der junge Graf Drobojesti ohne Warnung und ohne vorherigen Zuruf, ohne daß auch nur der geringste Wortwechsel vorangegangen wäre, nur um die ihm unangenehme Störung zu befeitigen, auf den armen, noch überdies völlig blinden Werkelmann herabschoß und ihn am Halse verwundete. Das bedauernswerthe Opfer einer geradezu unerhörten Rohheit und eines verblüffenden Uebermuthes stürzte zusammen und wurde in das Spital geschafft, doch soll die Verwundung glücklicherweise keine sehr schwere sein. Von einer Justifizirung des Mordbuben ist bisher keine Rede. Natürlich, es ist ja nur ein Attentat auf einen Proletarier! Man bedauert den armen Teufel und bamit ist die Sache abgethan. Das Bolt wird erst dann zu seinem Rechte fommen, wenn es sich dasselbe erobert und die gegenwärtige herrliche Weltordnung über den Haufen wirft. Ein hübsches Seitenstück zu dem lemberger Schlachzizen bietet die Behandlung der Bauern auf den Gütern ungarischer Magnaten. Auf den Hesdater Alpen( Siebenbürgen), wurden dieser Tage, wie die N. Fr. Pr." berichtet, zwei Bauern beim Sammeln von Heidelbeeren von dem Inspektor des Grafen Julius Andrassy betroffen. Der Inspektor, welcher von mehreren Waldhegern begleitet war, forderte die Bauern auf, die bereits gesammelten Heidelbeeren( etwa eine oder zwei Handvoll) herzugeben. Die Bauern widersetzten sich dem, weil ihnen seit Menschengedenken das Sammeln von Heidelbeeren erlaubt war; dem entgegen berief sich der Inspektor auf das neue Forstgefeß. Der hierüber entstandene Wortstreit endete damit, daß der Inspektor auf einen der Bauern einen Revolver= schuß abfeuerte, in Folge dessen der Schwergetroffene am nächsten Tage starb. Wahrlich, unsere Zustände erinnern immer mehr an die vor der französischen Revolution. Und so wie da mals, wird man auch wieder Zetermordio über die Bluthunde" schreien, wenn das Volk sich endlich einmal erhebt und seinen Bedrückern und Schindern die Mißhandlungen und Mordthaten heimzahlt. simmin mir da p " 15 50 000 to do] Wien, 16. Okt. Nächst Italien dürfte nirgends die Beamtenwillkür sich schamloser zeigen, als innerhalb der schwarzgelben Grenzpfähle. Wir sind in der Beziehung schon an starken Tabak gewöhnt, aber die Bureaukratenfrechheit nimmt von Tag zu Tag zu und bietet stets Neues und Ueberraschendes. Die obligaten Liebenswürdigkeiten, wie die Ausweisung des Genossen Vogelgraber aus Niederösterreich, die Auflösung der beiden Arbeiterbildungsvereine Neunkirchen und Atgersdorf, letzterer mit gemein erlogener Motivirung dergleichen sind wir gewöhnt. Aber wahrhaft unerhört ist Folgendes: Genosse Schneider wurde bekanntlich wegen mit" Cocles" gezeichneter Korrespondenzen in die Londoner Freiheit" zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Graf Lamezan, der bekanntlich auf die Sozialdemokraten eben so gut abgerichtet ift, als die Bluthunde in den Sklavenstaaten auf die Neger, fungirte in dem Prozeß als Staatsanwalt, obschon er in den bezüglichen Korrespon denzen heftig angegriffen worden war und daher als Staatsanwalt seine eigene Sache führte. Wesentlich seinen gemeinen Machinationen ist es zu danken, daß Genosse Schneider verurtheilt wurde. Aber damit war die rachsichtige Bosheit des edlen Grafen nicht zufrieden gestellt; er legte Berufung ein und erwirkte es glücklich, daß die Strafe des Genossen Schneider von 6 Monaten in 18 Monate Gefängniß umgewandelt wurde! Wahrlich, wenn das Volk ebenso rachsüchtig wäre, als dieser ziviliſirte Bluthund, dann wäre keine Folter zu grausam, um ihm alles das Elend heimzuzahlen, was er über die Vorkämpfer der Freiheit gebracht hat, kein Galgen? wäre für diesen hohen Herrn zu hoch. Für die Gauner hegen die Herren Staatsanwälte natürlich eine ver mit, als den Bekämpfern der Korruption. wandtschaftliche Zuneigung, denen spielen sie daher längst nicht so arg iſt der Führer der pforzheimer Liberalen, weshalb die Liberalen auch so übel bestellt sind. Bei einer späteren Flugschriften verbreitung legte der Staatsanwalt noch mehr Eifer an den Tag; er ließ nämlich sämmtliche Sonntags- Spaziergänger, von denen in Erfahrung zu bringen war, daß sie in einem der Orte waren, wo die Schriften ver breitet wurden,„ benicht, er weiß sich zu helfen. Er ließ den bösesten der Sozialdemokraten verhaften und nach dreiwöchentlicher Untersuchungshaft brachte er's fertig, Auflage wegen betrügerischen Bankerotts zu erheben! Doch als es nicht geneigt war, sich ohne Weiteres verknurren zu lassen, wurde die vor dem Landgericht zur Verhandlung kommen sollte und der Angeklagte Sache aus Schwurgericht verwiesen. Hier bot unser Uebel seine ganze Redekunst auf, um den Bourgeois wie sich der Staatsanwalt selbst ausdrückte gruselich zu machen; man hätte glauben können, es handle sich um ein Vergehen gegen das Sozialistengesetz. Doch die Bourgeois waren anderer Meinung und sprachen Lehmann denn das war der Böse fret. Ich könnte noch eine Reihe ähnlicher Polizeichikanen, erruption bas, nicht wahr? Aber das ist noch nicht das Aergſte. Das Sozialdemokratie unermüdlich Propaganda zu machen. Wenn aber der Herr Staatsanwalt Uebel sein Wesen noch länger so forttreibt, so könnte es ihm einmal sehr übel bekommen. .8181 nis Oesterreich- Angarn. asb maig al 01917 W. Berlin, 6. Oft. Es ist sehr bedauerlich, daß sich eine reget mäßige Berichterstattung nicht immer ermöglichen läßt; eine solche hat ber zu große Schwierigkeit zu überwinden, da oft Zentralftellen zur Entgegennahme von Spezialberichten fehlen. Möchten daher Alle ihre Erzählen; indessen werden sie alle uns nicht abhalten, für die Sache der fahrungen sammeln und solche dort kundgeben, wo sie auf sichere Weiter beförderung rechnen. Auch der böse Wille weniger Einzelnen, die über unwesentliche Differenzen die großen Gesichtspunkte vergessen und sich als maßgebenden Faktor für Tausende betrachten, schadet dem einheitlichen Zusammenwirken jemein. In Berlin gibt es Tausende, die von der Forteristenz des Sozialdemokrat" keine Ahnung haben. Die Zustände in Berlin könnten bedeutend besser sein, wenn dem Wirken Einzelner mehr Borschub geleistet würde. Es ist eine traurige Thatsache, daß der Deutsche weit eher geneigt ist, den Staatsretter zu spielen als Angeber u. dergl, als die Angehörigen anderer Nationen. Deutschland liefert die internationalen Denunzianten und stellt immer mehr Leute zu jenem Kontingent, das seine besten Freunde für 30 Silberlinge verräth. Vernicht glaubt, der wird durch folgendes Schriftstück eines Besseren sammeln sich hier die thätigen Genossen eines Wahlkreises, so ist entweder ein Verräther dabei, oder der eine oder der andere kann es sich nicht " 11 versagen, was er gehört hat, am Biertisch weiter zu verbreiten, anstatt zu schweigen und zu handeln. Doch die erfahreneren Genossen beherzigen diesen Umstand, und so ist es oft nur ein Zufall, wenn der Polizei die Abfangung einiger Zeitungen, einiger Flugblätter gelingt, tipun Das Gros der aufgeklärten Arbeiter kommt ab und an auch zur Geltung; das haben die letzten Streiks der Tischler und verwandter Branchen bewiesen, von denen einige schon Erfolg hatten; dem einmüthigen Zusammengehen der Streikenden konnten die Meister nicht widerstehen. Es wäre interessant, wenn geeignete Kräfte nach Beendigung dieser Streiks eine entwicklungsgeschichtliche Darstellung dieser Bewegung geben wollten. Geist bricht sich leicht Bahn und findet leicht Vers, ständniß, wo die nächsten persönlichen Interessen ins Spiel kommen. Allgemach gewöhnt man sich daran, die Bersammlungen nichtsozialistischer Vereine der Arbeiter und Gewerbtreibenden zu besuchen und zu gelegener Zeit ein träftig Wörtlein zu reden, das nie des Eindrucks verfehlt. Doch geschieht das leider noch zu wenig; und doch ist es das einzige Mittel hier zur Deffentlichkeit zu sprechen. Sobald die Wahlversammlungen ihren Anfang nehmen, hoffen wir, daß unsere Genossen am Blaze sein werden, sich an der Diskussion zu betheiligen. Machen wir der Polizei och ein bischen Arbeit, sonst versumpft sie ganz. Werden solche Vereint, sobald sammlungen geschlossen oder uns nicht dag Eugen Richter, der monarchische. Demokrat, wagt freilich noch nicht, hier öffentlich zu reden. In Elberfeld floß er über von salbungsvoller Ergebenheit gegen den preußischen Königai Jn Spanien hält man den Mann jedenfalls,( wie es beim Prof. Birchow der Fall war) für einen sozialistischen Revolutionär". Wo ist aber sein demokratisches Prinzip? Einmal nennt sich Demokrat und stimmt gegen Ausnahmegeſetze, dann wieder zer geht er wie Butter in Devotion gegen den Heldengreis und lobt die Wirkung des Sozialistengesetzes. Man muß den redseligen Herrn diese Inkonsequenzen gelegentlich zu Gemüthe führen. Bei den schwierigen Wahlverhältnissen wird es rathsam sein, für Berlin( IV. und VI.) die alten bekannten Kandidaten aufzustellen; neue Namen können nicht publizirt werden und würden schon deshalb wenig Stimmen auf sich vereinigen. Findet eine Doppelwahl statt, so ist bei einer Nachwahl ein neuer Kandidat möglich, vorher nicht. Die thätigen Genossen werden gut " Wort verstattet wird), so was rathsam e 896. Die österreichischen Bezirkshauptleute scheinen beim Profeffor Hausen Unterricht im Spiritismus genommen zu haben, da sie jetzt die Kunst kennen, es einem Briefe von außen anzusehen, ob er sozialdemokratische Mittheilungen enthalte oder nicht. Wer's " belehrt: Vom f. t. Bezirksgerichte Römerstadt wird in Folge Ane trages ber f. t. Staatsanwaltschaft in Olmüß dto. 13. Sept. " " 1880 Nr. 5255 bie Beschlagnahme des die Adresse„ Wohl geboren Herrn Florian Kneifel, Tischlergeselle in Römerstadt", geboren Herrn Florian Kneifel, Tischlergeselle in Römerstadt", ferner an der Vorderseite das Postsiegel Riefing 26/8. 1880", an der Rückseite die Bostsiege! Wien 27/8.( Rest unleserlich) und Römerstadt 28/8. 1880" tragenden, mit einem kleinen Abund Römerstadt 28/8. 1880" tragenben, mit einem kleinen Abbruck enthaltenden Siegel geschlossenen Briefes verfügt und zwar aus dem Grunde, weil nach Anzeige der k. k. Bezirkshauptmannschaft in Römerstadt der Verdacht vorliegt, daß der Inhalt dieses Briefes Mittheilungen sozialdemokratischer Natur an den solchen Tendenzen bekanntlich huldigenden Adresaten enthalte und diefe Mittheilungen muthmaßlich den Thatbestand einer strafbaren Handlung bilden. K. t. Bezirksgericht Nömerstadt, 16. September 1880. Für den t. t. Bezirksrichter:( Unterschrift unleserlich)." Gemüthlicher läßt sich wohl die Stieberei nicht betreiben. Es wird immer deutlicher, daß die österreichischen Beamten auch ohne Kongreß den gesetzlichen Weg von ihrem Programm gestrichen haben. -Ein rührender Zug von Klassenbewußtsein wird uns aus Graz berichtet. Kein einziger der dortigen Druderei besitzer will die Herstellung des projektirten Parteiorgans, die " Freiheit" übernehmen, daher von der Herausgabe desselben vorläufig abgesehen werden mußte. Hätten die Arbeiter überall ein gleiches Klassenbewußtsein, dann wäre es mit der Bourgeoiswirthschaft bald zu Ende. Aber das Volk ist immer noch geduldig genug, sich alle Uebergriffe der obersten Zehn tausend" ruhig gefallen zu lassen, so daß diese immer underschämter werden. Geradezu haarsträubend ist folgender Fall des schämter werden. Geradezu haarsträubend ist folgender Fall des bestialischen Uebermuthes, der in der guten Gesellschaft herrscht. Bezeichnend ist da folgender Fall. Der General Graf Mennsdorff, gewesener Kommandant der Militärstation Kornow, und der Obers Intendant Ferdinand Fustioni in Krakau ließen sich durch bedeutende Geldbeträge von 1200 und 600 fl. vom Armeelieferanten Gersch Rappaport bestechen, daß sie von ihm schlechtes, verschimmeltes, nasses, verfälschtes Mehl als reines, gesundes Kornmehl, faulen Hafer ärgster Sorte, mit Kraraden vermischt, als guten Hafer für die Krakauer Gar nison annahmen. Als in Folge dessen eine Untersuchung eingeleitet wurde, gelangte der Briefwechsel zwischen dem Oberkommando und der Staatsanwaltschaft zur Kenntniß des Angeklagten. Eine hübsche Kor Skandalöseste ist das, daß blos der Jude Hersch Rappaport und dessen Gehilfe Cari Kopfer angeklagt wurden, indeß der adelige General und der Ober- Intendant frei ausgingen. Auch wurden Diejenigen, welche den genannten Briefwechsel verrathen hatten, nicht,„, eruirt" und nur ihr Werkzeug, der Diurnist Wilhelm Albrecht, der sich wahrscheinlich blos aus Noth zu diesem Geschäfte hergegeben hatte, in Anklage versetzt. Natürlich, die großen Gauner dürfen von den Herren Staatsanwälten nicht verfolgt werden, fie freffen ia alle aus demselben Trog; ihren ganzen Eifer und Gauerthum bekämpfen. Aber es kommt noch der Tag, wo man auch ihre ganze Strenge wenden sie nur Denen gegenüber an, welche das den großen Gaunern und den Ganneranwälten das Handwerk legen wird. d matad bin J- r க dani ni bo na Frankreich. 19* Der öfters erwähnte Freundschafts"-Brief der Redaktion der " Revolution sociale« an den Sozialdemokrat", den jene mit sozialrevolutionärer" Unver- frorenheit für gefälscht erklärte, ist von uns nach Paris gesandt und dort in der uns befreun deten Redaktion des» Citoyen« zum Beweis seiner Aechtheit zur Einsicht für Jedermann aufgelegt worden. Das edle anarchistische Blatt ist nun gezwungen, die vorher dreift abgeleugnete Aechtheit des Briefes anzuerkennen.„ Es genügt uns, dies zu konstatiren," sagt der» Citoyen«, unbekümmert um die Versuche, welche die Verläumber machen, um die Angelegenheit zu verdrehen, und ungeachtet der gewundenen Ausflucht, welche der geschlagene, aber unzufriedene Moniteur der Chemiker" seinen 253 Lefern aufs tischt. Wir bemerken, daß unser pariser Kollege der« Rev. soc. diesen Spottnamen deshalb gibt, weil lettere ihren Lesern mit geheuchelter und lächerlicher Fürchterlichkeit chemische Rezepte zur Ausführung von Sprengungen, Brandstiftungen c. gibt, eine abgeschmackte Nachäfferei der russischen Revolutionäre. Mit einziger Ausnahme des oben gezeichneten Pyat nimmt übrigens tein Mensch in Paris das Blatt ernst, und werden unsere Leser deshalb durch uns nicht so leicht mehr von ihm zu hören bes fommen. " 190 9702) Ein Standalprozeß ärgster Sorte zeigt wieder einmal zur Genüge, wie angefault unsere Gesellschaft bereits ist. Die Hauptrolle in demselben spielte General Cissey, der Kriegsminister des Kommuneschlächters Thiers. Die Gattin des Klägers, Oberst Jung, die Baronin" de Kaulla, welche ihrem Manne durchgebrannt war, um ein Leben der Schande zu führen, hatte als Maitresse des Kriegsministers Cissey Einsicht in alle Geheimnisse der französischen Regierung und konnte nach Belieben mit den 9 9 གྲྭ 9 i C e e 21 ei a =) 0 7 Aftenstücken des Kriegsministeriums schalten und walten. Dieser| partei wolle von vornherein vom Stimmrechtsgeklapper absehen Kriegsminister, welcher die Gattin eines seiner Untergebenen öffentlich zu seiner Maitresse machte, und welcher es versuchte, auf disziplinarischem Wege Geld von seinem Untergebenen zu erpressen, um die Wünsche seiner Maitresse zu befriedigen, das war derselbe, welcher zur Rettung des Eigenthums und der Ehe tausende der edelsten Menschen hinschlach ten, der aus Rücksicht auf seine Geliebte, eine notorische Hure, den Deputirten von Paris, Millière, auf den Treppen des Pantheon erschießen ließ. Neben Cissch ist es eine andere traurige Berühmtheit aus den Tagen der Kommune, die jetzt viel von sich reden macht, Felix Pyat. Dieser selbe feige Komödiant, der, als die Versailler in Paris eindrangen, pathetisch erklärte:" Ich kenne nichts Wünschenswertheres, als den Tod auf den Barrikaden," worauf er sich schleunigst in ein Loch verkroch, derselbe nimmt jetzt, wo er es wieder ohne Gefahr thun kann, das Maul gewaltig voll. Unter anderem hat er auch einen verrückten Brief an Garibaldi gerichtet, in welchem die romanische Rasse auf Kosten der germanischen verherrlicht wird. Unser italienisches Bruderorgan, die " Plebe", schreibt darüber: iratio☺ " Pyat und Blanqui haben dieser Tage offene Briefe an Garibaldi geschrieben. Viele glaubten, die beiden Demokraten hätten aus den Lehren des Geschehenen einigen Nutzen gezogen. Dem ist aber nicht so. Sie find noch immer nationale Chauvinisten, ja noch mehr, Pyat geht so weit, die Rassenfrage aufzuwerfen. Sie sind aber im Grunde noch immer Bourgeois Jafobiner. Es ist gut, daß diejenigen, welche einen weiteren Horizont haben und sich von jeder Bourgeoisidee losgesagt haben, wissen, welche Stellung in der Demokratie diese beiden Namen einnehmen, und daß Leute mit so fonfusen Ideen nicht mit den internationalen Sozialisten, vermengt werden dürfen. Jeder an seiner Stelle." Da die„ Commune" des Herrn Pyat auch mit in das Wuthgeheul der Anarchisten gegen die disziplinirte Sozialdemokratie, namentlich gegen die deutsche einstimmt, wir aber nicht Lust haben, uns mit ihm des Defteren herumzuschlagen, wollen wir ihn hier ein für allemal nach Lisfagaray's Geschichte der Kommune von 1871" fennzeichnen. Es heißt bei ihm auf Seite 180: Am 3. Mai hatte er sich aus der Nationalversammlung gedrückt, wie er am 31. Oktober aus dem Stadthaus und ein paar Tage später aus dem Gefängnisse ausgeriffen war.Am 18. März rührte er sich nicht, während Delescluze sich gleich in den ersten Tagen anschloß. Felix Pyat wartete den Sieg ab und stimmte am Tag vor den Wahlen seinen Hymnus vor dem Komite an ,,, vor dem ein jeder Name, ein jeder Geist erbleicht". Jm 10. Arrondissement mit 12,000 Stimmen gewählt, eilte er prahlerisch auf das Stadthaus. Die Stunde, auf die er zwanzig Jahre lang gewartet, hatte endlich geschlagen. Er bestieg die Bretter. Unter der Menge von Theaterdichtern, Wunderthätern, Romantifern, Schwärmern, aufgewärmten Jakobinern, die seit 1830 die soziale Revolution an den Beinen ziehen, hielt er sich zu den Predigern des Königsmords, welche revolutionäre Räuberbanden organisiren wollten und mit Briefen, Sinnbildern, Toasten, Ansprachen und Redestückchen über die Tagesbegebenheiten zu Felde zogen, kurz, zu der ganzen Blechwaare vom„ Berg", die mit einem humanitären Firniß frisch angestrichen war. Während des Kaiserreichs waren seine wüthenden Manifeste das Entzücken der Polizei und der Bonapartistischen Blätter gewesen, eine treffliche Scheffentappe, um sie dem Volt hinzuwerfen, das teinen praktischen Gedanken, fein Körnchen Vernunft daraus entnehmen konnte. Dieser Heldenrausch war zu drei Vierteln erheuchelt. Nichts war dem Menschen selber unähnlicher, als, seine Schriften. Der wilde, struppige Narr der Marktschreierbühne. wurde hinter den Coulissen schlau, listig und berechnend. Im Grunde genommen war er nichts als ein galliger Steptifer, bereit, das Meer zu peitschen, damit von ihm gesprochen würde." Das ist der Mann, für den jetzt die" Revolutionäre" seiner Kraftphrasen willen schwärmen. " Am 31. Oktober erscheint in Lyon das täglich erscheinende sozialdemokratische Blatt, die Emanzipation", von unserem Genossen B. Malon redigirt. Dieser Name bürgt dafür, daß das neue Organ ein kraftvoller, rücksichtsloser Bekämpfer jeglicher Niede tracht sein wird, wo immer diefelbe zu finden sein wird. 901 * Aus Paris schreibt uns Brg. Gurewitsch, daß unser jüngster pariser LX- Bericht bezüglich seiner Person eine Unrichtigkeit enthalten habe. Er und seine Freunde hätten nämlich das Lokal keineswegs infolge der Fleuron'schen Affäre verlassen und hätten sich deshalb auch keineswegs mit diesem solidarisch erklärt; vielmehr seien sie noch eine Stunde lang nach Erledigung der erwähnten Angelegenheit geblieben und hätten an der allgemeinen Diskussion theilgenommen. Erst als Liebknecht von der Versammlung ein Vertrauensvotum gegeben wurde, hätten sie für angemessen gehalten, sich zu entfernen. Großbritannien und Irland. und einfach als erste Grundforderung den totalen Umsturz der bestehenden Gesellschaft auf die Fahne schreiben". Tie harmlosen Norweger würden sich sehr wundern, wenn sie eifahren würden, daß man ihnen so blutrünstige Absichten unterschiebt. Rußland. * Gottes Auge wacht! Tas steht man wieder deutlich aus den Nachrichten über einen mißglückten Attentatsversuch, der noch vor dem bekannten, in Moskau vorgefallenen sich ereignete. Rochefort's« L'Intransigeant» erhält über die Affäre von dem bekannten russischen Revolutionär Hartmann in London Mittheis lungen, aus denen hervorgeht, daß die Eisenbahnlinie, welche der Zar passiren mußte, bei Alexandrowsk in bewunderungswürdiger Weise unterminit worden war. Die Vernichtung des Hoftrains wäre sicher gewesen, wenn nicht ein Wagen, der eine Stunde vor dessen Eintreffen vorbeifuhr, den Leitungsdraht, der die Mine mit der elektrischen Batterie verband, entzweigeschnitten hätte. Wie wunderbar schützt doch die Vorsehung das Leben des Gesalbten! rufen die Offiziösen gerührt aus. Wenn einen gewöhnlichen Menschen das Schicksal ohne sein Zuthun begünstigt, heißt's freilich anders. Geringschäßig meint man da: der Dumme hat's Glück. Indessen scheint der Zar weder seinem Glück noch der Vorsehung, ja nicht einmal seiner Polizei allzu sehr zutrauen. Die wiederholten Attentate haben ihn wohl mürbe gemacht. Das Gerücht von seiner Abdankung taucht wieder und diesmal in ganz bestimmter Form auf. Es heißt, der Zar willige ein, den Zarewitsch zum Mitregenten zu ernennen und dauernd in Livadia zu residiren.„ Es ist zwar nicht viel, aber es freut einen doch." Bücherschau. IV. Platform, constitution and resolutions, together with a condensed report of the procedings of the National Convention to the Socialistie Labor Party, held at Allegheny, Pa. 26-31 Dec. 1879 and 1. Jan. 1880. Detroit, Mich. 1880.( 10 Cts.) Wie unsere Weber leben. Von August Bebel. Leipzig 1880.( 20 Bfg.) 18 125 La quintessence du Socialisme. Par A. E. Schäffle. Trad. franç. par K. et B. Malon. Paris 1880.( 2 Fr.) Uebersetzung aus dem Deutschen, eingeleitet durch einen kleinen Abriß der deutschen und französischen Arbeiterbewegung. Der gegenwärtige Stand der Waldschuhfrage. Von Georg Vollmar. Leipzig.( Mt. 1,-) Der Verfasser, dessen erste Arbeit über die Wälderfrage bekannt, fordert zum Schutz der Wälder ein Staatsforstmonopol. Appell aux Travailleurs Stéphanois. Par la Commission exécutive des Congrès. Ouvriers. Lyon 1880.( 15 cts.) Rede des Reichstagsabgeordneten Bebel über das Reichs militär Etat- Geset. Leipzig 1880.( 10 Big.). La Revue Socialiste. Organ bi- mensuel de la Science Sociale. Dirigée par B. Malon, Paris. Wir wiederholen unsere frühere Empfehlung dieser ausgezeichneten Halbmonatsschrift. sid Med Rivista internationale del socialismo. Dir. da Andrea Costa. Milano. Diese neugegründete italienische sozialistische Revue rechtfertigt die Empfehlung, welche wir ihr bei ihrem ersten Erscheinen mit auf dem Weg gaben, vollkommen. Durch die Mitarbeiterschaft einer ganzen Anzahl der bekanntesten sozialistischen Schriftsteller aller Länder verdient fie den Namen einer internationalen vollkommen und durch ihre Haltung erweist sie sich als eine wirksame Vorkämpferin des Sozialismus im ApenninenWir rufen den Deutschen im Ausland zu: Vorwärts im Kampf gegen den Feind in und außer unsern Reihen! Freuen wir uns, daß der Zeitpunkt da ist, wo wir als aktive Mitglieder der Partei auch im Ausland angehören und für sie wirken können. Genossen, höret den Ruf der auswärtigen Verkehrsstelle in Zürich! Tretet der Partei bei als ordentliche Mitglieder; seid voll und ganz ihre Angehörigen in dieser Zeit der Unterdrückung und der Opfer, wie Ihr's in der Zeit der Triukipfe waret. Nieder mit den Ausbeutern und Unterdrückern! Nieder mit den Verräthern und Zwietrachtsäern! Hoch die deutsche Sozialdemokratie! Mehrere, die sich des Namens Sozialdemokrat nicht schämen. s Warnung. Wie unser Parteiorgan mit Recht schon öfters betout hat, haben die Verfolgungen, denen unsere Partei in Deutschland jetzt ausgesetzt ist, wenigstens das Gute, daß sie einer ganzen Anzahl charakterloser Elemente, die sich in unsere Reihen eingeschlichen, Gelegenheit geben, sich als das zu zeigen, was sie wirklich sind. Als eines der gesunkenſten Exemplare zeigen, was sie wirklich sind. dieser Art müssen wir nun einen gewissen August Kruhl, ehemals Redakteur der Halberstädter Freien Presse" bezeichnen. Derselbe hatte, nachdem er aus dem Gefängniß entlassen worden war, sich an den Vorstand des leipziger Geschäfts um eine Anstellung gewendet, und war rein aus Mitleid zu Aushilfsarbeiten engagirt worden. Diese Stellung benutzte Herr Kruhl nun, um die inneren Angelegenheiten der Genossenschaft dem bekannten Herrn Sparig und der Redaktion des Leipziger Tagblatts" gegen Bezahlung mitzutheilen, Manuskripte an die Genannten zu verkaufen und denunziatorische Artikel für das Tagblatt anzufertigen. So schrieb er ut. A. Folgendes an die Redaktion des„ Tgbl":" Wozu ist das Sozialistengesez da, wenn man es nicht anwendet... der anfangs Juni zum Versand gelangende Omnibus" und der ,, Reichsbürger" sind dazu bestimmt, die e Gliederung in der Partei zu bilden". Kurze Zeit darauf versuchte der Edle außerdem, von einem bekannten wohlhabenderen Genossen unter Verläumdung der Leiter der Leipziger Genossenschaft eine namhafte Summe zit erschwindeln, was ihm erfreulicher Weise nicht gelang. " Wir sehen uns daher angesichts der Verlogenheit und unverschämtheit dieses Kruhl's veranlaßt, die Genossen allerorts vor demselben auf's dringendste zu warnen. Genossen, seid wachsam, hütet Euch vor Verräthern und Denunzianten! dig Leipzig, 13. Oftober 1880. de nis 91119 Lehte oft. idiotinisdi Reichenbach i. Voigtl., 20. Okt. Bei der gestrigen Reichstagsnachwahl erhielt der Kandidat des Ordnungs"-Mischmaschs 3671, der Kandidat der Sozialdemokratie 3329 Stimmen. Wenn feine Stimmenzersplitterung stattgefunden, ist der„ Ordnungsmann", Amtshauptmann Schmiedel, für den der ganze Beamtenapparat mit Hochdruck arbeitete, gewählt. Der Sieg ist aber dann den Gegnern nicht leicht geworden und berechtigt sie kaum zu hochgespannten Hoffnungen für nächstes Jahr; während die Sozialdemokratie aufs neue gezeigt hat, daß fie trotz aller Unterdrückung und Verfolgung kampfbereit und in der alten Stärke aufrecht steht! dors jilidi tulad bftet bilfo Brieffastened der Expedition: G. R. Gisch: Mt. 6, Ab. 4. Du. u. M. 3, Ab. v. M. 3. Qu. erh. Deutscher Ber. Frauenfeld: Fr. 2, Ab. 4. Qu. erh. Deutscher Ver. Rorschach: Fr. 3, Flgschr. erh. Indirekter Tptz: 5. fl. 1,70 Ab. 4. Qu. erh. Alles wird besorgt. Die beiden schauderhaft Harmlosen" nur nicht zu tragisch nehmen. E. Hffm. hier: Fr. 2, Ab. 4. Qu. erh. Gustel: Fr. 2,67 Ab. 4 Mt. bis Ende 80 erh. Dr. B- r- gt: Fr. 35, durch B. erh. Sdg. folgt. E. Fortin Beauvais: 1 Erpl.". V." an P. L. abgeſ. Koſtet Frs, 75. Bhm D.: M. 10,- Ab. f. Ff. a. M. Amst. u. Drt. 2c. erh. J. M. F., Rheinfelden: Flugbl. abges. C. H. u. L. H. Blb.: Sdg. eingestellt. Gruß! H. J., Paris: Fr. 5, erh., nach Vorschr. verw. Gestohlenes nachges. A. 3. postlagernd: S. folgt also wieder allwöchentlich. Feldhptm.: Auszüge Br. u. V.-B. erwartet, sonst keine Klarheit möglich. Rothwein Brg.: M. 6,- Ab. 3. u. 4. Qu. erh. Alles vorgem. G. Lde. London- Aftb: Sdg. 17.10 an bef. Adr. abgeg. Nota beigel. R. Mulr, Bm.: Mt. 2, Schft. erh. Sdg. fort. Russische X. in 6.: Grenze 6: M. 7. Ab. 4. Qu. 2c. erh. 23 mit 42 abgeg. M. 9, Ab. 4. Du. u. Schft. erh. W. 2. Fonds, siehe ſpäter. Sog am 15. fort. H. de G. B.: M. 6,60 Schft. erh. Str. abges. Sch., Liège: Bf. v. 14. hier. Weiteres erwartet. D. F. Gbl.: Bfe. 2c. an bekannte Adr. senden. Ab. toftet ö. fl. 1,70. Carl Rothschild: Bf. v. 13. erh. 40 folgen fortan. M. 22, mit 2. verrechnet. Adr. a. d. Brgscht. gelöscht. Br. bereit, wenn Ruf erfolgt. Gruß! O. Peter und R. B.: Beide Bfe. erh., folgen 85 u. Nachlfrg. ab 40. Beste Wünsche. Abrchng. willkommen.+++ himmeldonn Bfe. v. 10. u. 12. hier. C. P. u. R." mit 42 fort. Baron Juchzer total geräumt. Vermißtes noch nicht gefunden. E. getreten. M. 15 Flg. belasten L. Schreibe purnedoch selbst Passendes und vermelde Herzenswünsche dahin. Alles grüßt herzl. Geduld, der Gen.-Ab. kommt bald! Alte Flagge: H- chen: M. 3, Ab. 4. Qu. u. neue Adr. erh. Bgy. Rulghu.: M. 2. 30 Bortoverg. p. 3. mnd 4. Qu. erh. 1 Jahrb. II. abges. Schftbest. fehlt. Knörke: Bf. v. 23. hier. Juh. erl. Stephan hoch! Onkel: Revue de Mouvement Sociale. Revue mensuelle. Dirigée par Ch. Limousin. Paris. Gutgeleitete fourieristische Monatsschrift. Ausgewählte Reden und Schriften von Robert Blum. Herausgegeben von H. Nebel. Leipzig 1880. Die Volkswirthschaft in Heften. Herausgegeben von Duda Franz Rohleder. München 1880. mist ads Les grandes dates du Socialisme. Juin 1848. Par Victor Marouck. Paris 1380.( Fr. 2,-.) Der Verfasser schildert mit lebhaften Farben den erzwungenen Aufſtand des franzöſiſchen Proletariaten die Bourgeoisie dem Nothschrei des und die barbarischen Massenmorde und unzähligen Racheafte, mit Volkes antwortete. Das Buch reizt zum glühendsten Haß auf gegen alle Unterdrücker und Ausbeuter, die Klassengenossen und Brüder der Juni schlächter. im Gebirge: 3 nene vorgemerkt. Bj. kreuzte mit Schftsdg. -18 H. durch D. bestellt folgen. Weiteres erwartet. Ferdinand: Bfe. v. 6. 9. 16. erh. Jnh. besorgt. Fr. u. S." noch nicht hier. F. R. bei M. Rothkehlchen: durch E. erh. u. richtig. Herzl. Gr. i. Sg. ö. fl. 5, nach Vorschr. verw. Weiteres fiehe Fonds. S.- Kat. erh., wird benützt. Sdg. folgt sobald Bahn frei. Strauß N.: Folgen Die Wucherfrage. Kritisch- historisch behandelt von Friedrich fortan 10. Pofteinzahlung ist das Einfachste. Lausitzer Rothhaut: Bf. Weißmann. Chur 1880.( Fr. 1 ,.) Die Zustände in Irland werden immer ungemüthlicher und die Regierung Gladstone's, welche weder den Muth hat, die Nachkommen der großen Landdiebe, die Landlords, zu deposse diren, noch den, energische Maßregeln gegen die Aufrührer" zu ergreifen, steht immer kläglicher da. Freilich, letzteres Mittel würde ihr nichts helfen, denn ein einmüthiges, entschlossenes Volk von Proletariern ist durch Polizeimaßregeln nicht einzuschüchtern. Die Verstärkung der bewaffneten Macht in Irland wird ebenson enig nüßen als die Verhaftung der Führer der Landliga: Parnell, Dillon, Biggar, Sexton und O'Connor, und die Anklage gegen dieselben wegen Aufruhrs und Verschwörung, welche beabsichtigt sein soll. Wir halten dieß Gerücht nur für einen Schreckschuß der Regierung, welche dadurch bewirken will, daß die ihr unbequemen Männer Reißaus nehmen und sie dieselben los wird. Parnell und seine Genossen aber werden ihr diesen Gefallen nicht thun.sid toimp is o sid bloot schmidsid am find Schweden und Norwegen. 11 Auch Norwegen drängt sich die soziale Frage auf, und kommt der Klassengegensaz zwischen Bourgeois und Arbeiter naturgemäß auch hier zum Ausbruche, wo noch keine Sozial demokratie die Arbeiter aufgehezzi" hat. Das zeigte deutlich der jüngste Prozeß gegen eine Anzahl Ziegelei- Arbeiter, welche gele gentlich einer Arbeitseinstellung, herausgefordert durch den Unternehmer, zu Gewaltthätigkeiten ihre Zuflucht nahmen. Der Befizer der Ziegelei, der Schuldige, erhielt Entschädigung aus Staatsmitteln für den angerichteten Schaden; die ihre Ehre wahrenden Arbeiterinnen und Arbeiter wurden dagegen mit Festungshaft in der Dauer von 1-2 Jahren bestraft"! Angesichts solcher Zustände ist es kein Wunder, wenn sich eine Arbeiterpartei bildet, welche freilich noch sehr zahm ist, Sie verwarf nämlich die Forderung des allgemeinen Stimmrechtes als zu weit gehend und begnügte sich, mit einer Erweite rung des Wahlrechtes. Einem bekannten Sozialrevolutionär", der wahrscheinlich nur von ersterem ei fuhr, passirte nun das Malheur, daß er daraufhin pomphaft verkündigte, die norwegische Arbeiter: " Der isolirte Staat. Eine sozialökonomische Studie. Vou Georg Vollmar. Zürich 1878.( Mt.-, 30.) 0881 839 di Sprechsaal. Entgegnung. Lüttich, 10. Oft. In einer Notiz der Freih." ist behauptet, daß ,, alle Mitglieder des hiesigen deutschen Arb.- Bild.- Ver. treu zur Fahne der Freih." stehen". Dem gegenüber diene den Genossen allerwärts folgendes: Gegenwärtig besteht hier gar kein Arb. Ver. mehr, da es nur mehr vier Mann sind, der Verein aber satzungsgemäß aufhört, sobald er auf fünf Mann zusammengeschmolzen ist. Es ist also eine prahlerische Unwahrheit, wenn ein Mann sich als Schristführer dieses nicht mehr bestehenden Vereins aufspielt und im Namen anderer zu sprechen wagt, blos um von sich reden zu machen und sein Scherflein zur Verhetzung der deutschen Arbeiter beizutragen. In welcher Weise dieser Herr seine sozialrevolutionären" Grundsätze auch sonst bethätigt und welchen Eindrud er dadurch auf die hiesigen Deutschen macht, darüber ließe sich ein hübsches Geschichtchen erzählen, wenn uns der Raum des Parteiorgans nicht zu werth wäre! Nun, wenn die vier Mann an dem Ausschreiben des Londoner Komm. Arb.- Vereins( 1. und 3. Seftion) in London mit seinen freilich aussichtslosen Sprengungsversuchen Gefallen finden, so ist das ihre Sache und kennzeichnet sie hinreichend. Wir aber lassen uns durch das marktschreierische Aushängeschild sozialrevolutionär" nicht blenden; wir wissen, daß die deutsche Sozialdemokratie etwas besseres ist als ein Sammelboden für bafunistische Schnurrpfeifereien und wir halten jeden für einen Verräther an der hohen Sache der Arbeit, der in dieser bedrängten Zeit nichts besseres zu thun weiß, als die Partei mit Schmutz zu bewerfen und ihre Reihen zu verwirren. v. 9. erh. Bis 40 Alles fort. Wozu aber so viel Verdruß“ für die Katze? Außer d. Addr. Alles Lurus. Macht uns einen Tag Arbeit. Künftig nur PickelNothwendigstes chiffrirt, sonst Fluch Eurem Tintenfaß!" haube: Warum so genügjam? Bürger Hufeisen Bf. v. 15. hier. Spezialberichte sehr erwünscht. Weiteres vorgemerkt. M- r- 3: Moufangs alter Bundesgenosse" aus Eitelkeit und Dünkel, ist gewohnheitsmäßiger Selbstbeflecker, also zu Allem reif. Verstanden? 3weite Auflage. 1100 Soeben erschienen und durch uns, sowie durch die Volksbuchhandlung zu beziehen: Stieber's Verdruß. Geheimschrift zur Sicherung des Briefverkehrs in und mit Deutschland und anderen Ländern, in denen die Reaktion ihr Wesen treibt. попр 3weite vermehrte Auflage. ប្រ Mit großer, zum Aufziehen eingerichteter Chifferntafel. Preis: 20 Pf. = 25 Cts. und nicht Der systematische Briefdiebstahl, welchen in Deutschland minder in Desterreich die verbündete Poſt und Polizei gegenüber den Sozialdemokraten ausüben, macht für lettere eine Reihe von Sicherungsmaßregeln und für wichtige Mittheilungen selbst die Anwendung einer der Polizei unzugänglichen Geheimschrift nöthig. Die ausführliche Anlei tung hiezu findet sich in Stieber's Verdruß, der deshalb allen Parteigenossen, namentlich denen, welche viel mit Briefverkehr in Parteiangelegenheiten zu thun haben, zu empfehlen ist. Die Expedition des„ Soz.- Dem." Schweiz: Vereinsbuchdruckerei Hottingen- Zürich.