LrsÄew! wöchentlich einmal in Zürich iSchweiz) Nerlaz A. Herten. Hottingen-Jürich Kafinostraße S. �oLseudiiNgw franr» gegen franco. G-inShnliche Briefe nach der Schweiz fasten Doppelporto. R? 38. Zentral- Hrgan der deutschen Sozialdemokratie Donnerstag, tT. Septeniber. Abonnements werden nur beim Verlag und dessen bekannten Agenten ent- gegengenommen und zwar zum voran» zahlbare« Viertcljahrspreis von: Fr. 2.— für die Schweiz(Kreuzband) Mk. 3— für Deutschland(Couvert) fl. l. 70 für Oesterreich(Couver!) Fr. 2. 5V für alle übrigen Länder der Weltpostverein?(Kreuzband). I n s e r a t k Die dreigespaltene Petitzeilc 25 6t8.= 20 Pfg. 1881. Avis an die Korresxondenten und Abonnenteil de»„Soiialdemokrat". Da der.Sozialdemokrat' sowohl in Deutschland als auch in Oesterreich verboten ist, bezw. verfolgt wird, und die dortigen Behörden sich alle Mühe geben, unsere Verbindungen nach jenen Ländern möglichst zu erschweren, resp. Briese von dort an uns und unsere Zeitung?, und sonstigen Sendungen nach dort abzufangen, so ist die äußerste Vorficht im Postverkehr nothwendig und darf keine Vorsichtsmaßregel versäumt werden, die Brieimardcr über den wahren Absender und Empfänger, sowie den Anhalt der Sendungen zu täuschen, und lehtere dadurch zu schützen. Haupterforderniß ist hiezu einerseits, daß unsere Freunde so selten als möglich an den.Sozialdemokrat', resp. desien Verlag selbst adresflren, sondern sich möglichst an irgendeine unverdächtige Adresie außerhalb Deutschlands und Oesterreichs wenden, welche sich dann mit uns in Verbindung setzt; anderseits aber, daß auch uns möglichst unverfängliche Zustellungsadressen mitgetheilt werden. An zweifelhaften Fällen cinpfiehlt sich behuss größerer Sicherheit Rekommandirung. Soviel an uns liegt, werden wir gewiß weder Mühe noch Kosten scheuen, um trotz aller ent» gegenstehenden Schwierigkeiten den.Sozialdemokrat' unsern Abonnenten möglichst regelmäßig zu liejern. Abonnements-Einladung. Mit Nummer 40 beginnt ein neues Quartalsabonnement auf den„Sozialdemokrat". Wir ersuchen unsere Leser, ihr Abonnement rechtzeitig zu erneuern, sowie für Gewin- nung neuer Abonnenten unablässig thätig zu sein. Weder das Abonnement auf den„Sozialdemokrat" noch das Empfehlen desselben ist in Deutschland strafbar, sondern lediglich die direkte Verbreitung. Der„Sozialdemokrat" wurde vom letzten Parteikongretz einstimmig zum einzigen offiziellen Organ der sozialistischen Arbeiterpartei Deutsch- lands erklärt. D�r vorauszahlbare Abonnementspreis des„Sozialdem." beträgt viertelst. für Deutschland und Oesterreich 3 Mark(1 fl. 70 kr.), wofür das Älatt wöchentlich'.ls verschlossener Brief versandt wird: für die S ch w e i z 2 Fr., für alle übrigen Länder des Weltpostvereins 2. Fr. 50 Cts.(unter Band). Dieser Preis kann indessen, namentlich in Deutschland, bedeutend ermäßigt werden, wenn sich die Genossen eines Ortes zum Bezug im Großen vereinigen. Wenn unverdächtige Empfangs- adressen gewählt werden und damit stets gewechselt wird, wenn ferner die geheime Vertheilung an die abonnirten Genosien vorsichtig geschieht: dann ist die Gefahr der Entdeckung beim Geiammtbezug weit geringer w i e bei denBriefsendungen. Bis zu 16 Eremplari.�. können in Dopp.idrie, übermrtlielt werben; bei größeren Be» stellungen ist die Zusendung in Packet vorzuziehen. Bei Bezug von zehn Exemplaren au ist der Preis per Quartal auf M. 1. 8c». franko ins Haus festgesetzt, und ist der Betrag monatlich mit 60 Pf. im Voraus einzusenden. Sämmtlichc Jendungen werden gut verpackt, nicht in der Schweiz, sondern in Deutschland ausgegeben. Briefmarken aller Länder werden für voll angenommen; größere Beiträge in Papier» geld mittelst eingeschriebenem Brief oder Post-Einzahlu.-g. Da nicht unbedeutende Kosten durch ungenügendes Frvnkiren entstehen, so machen wir darauf aufmerksam, daß einfache Briese(bis 15 Gramm) nach der Schweiz 20 Pfg., resp. 10 Kreuzer ö. W. kosten, bei schwereren Briefen je 45 Gramm weitere 20 Pfg., resp. 10 Kreuzer. Man wende sich bei Einzelbestellungen an den Verlag von A. Herker, Kafinostraße 3, Hottingen-Zürich, bei gemeinsamem Abonnement und um Ausschlüsse an die be- kannten Agenten in Deutschland, oder an die Unterzeichneten durch Vermittlung in der Schweiz oder sonst im Ausland lebender Freunde. Monatliche Vorausbezahlung des Abonnemeutspreises an unsere Ber- trauenomänner und Kilialeverwalter ist unerläßlich: Parteigenossen? Sammelt Euch um Eure Fahne und benützt die Euch gegebene Waffe mit Eiser und Geschick; seid rührig und thut Eure Pflicht! Redaktion und Expedition des„Sozialdemokrat". Fonds zur Unterstützung der Opfer des Sozialistengesetzes. Im August gingen ein: Altend oes 6,5«). Flensburg 60,—. Lichtenstein'jtallnbcrg 5,—. Ofseu- bura AS,—. Weimar 27,—. Sprembcrg 35,—• Greiz 5,—. Harburg 30,—. Lohengrin Frankfurt a. M. 136,—. Danzig 50,—. Durch H. T. 2,-. L. B. D. 50.-. Liibben 4,50. Posen 14,30. Mylau 6,~. Augsburg 15,—. S. Königsberg 20,—. Netzschkau 15,—. Rheda 7,70. London 40,80. Kratzau(fl. 14,—) 24,25. Görbersdorf 125,—. Halle a/S. 70,—. Leipzig 200,—. Schkeuditz 1,50, Oederan 14,20. Güstrow 16,—. Friesenheim 5,—. Augsburg 20,—. Jena 100,—. Cöln 19,—. Altenbork 3,20. Kalk 9,15. Alteuburg 14,40. 3,—. Glauchau 25,—. Arnstadt 30,—. Frankfurt a./M. 70,—. Mainz 160,—. Marburg 20,—. Leipzig 132,45. W. Schr. iu Br. 12,—, aus W. 7,10. Hainichen 13,10. R, in B. 1,—. Meerane 67,25. Bernsdorf 5,75. Eßlingen 40,—. Mittwtida 20,—. Nürnberg 149,30(davon 60,— ges. v. einem parteilosen Büfger, dem die jetzige Wirthschast zu dumm wird). Fürth 40,—. Daselbst VYY 20,60. Crefcld 15,—. B. Göppingen 8,—. Breslau 6,70. Schwerin 25,—. Kaiserslautern 10,—. Forchheim 40,—. Main; lO,-. München 129,35. Pros. M. C. München 10,—. S. U. Augsburg 200,—. H. Göppingen 33,—. Hannover 40,—. Neviges 22,—. Rendsburg 20,—. Chemnitz 70,—." Scrlow 3,75. Fiskus v. Venedig, verl. Wette(Fr. 1,—)—,80. Durch R. F. von zwei Kegel- Partien(Fr. 2,—) 1,60. Fahriiberschuß Ossingen-Wyl(Fr. 2,—) 1,60. Svz.- Klub Lnzern(Fr. 18,-) 14,40.„h" 20,-. Brw. Zürich(Fr. 6,30) 5,04. Kasino-Bersammlnng Zürich(Gesammr-Einnahme Fr. 192,37, ab Saal- miethe Fr. 80.— Annoncen Fr. 18,30=- Fr. 94,07) 75,25. Biertisch Blatte Genf(Fr. 3,—) 2,40. Parteigenossen Amsterdam(fl. 1.75) 2,83. Genossen in Offendach 25,—. Long Caroline, Dorre Felice(Fr. 29,50) 23.60. Steckborn(Fr.. 5,50) 4,40. Deutscher Berein u. deutsche Soz. Basel, Ilcberschuß Der Abendunterhaltnug(Fr. 70,—) 56. Genossen in Mühlhansen 3,—. Frankfurt a/M.(für 50 B. R.) 5,—. Genossen in Antiverpen(Fr. 22,66) 13,12. Deutscher Berein Wyl(Fr. 14,50) 11,60. Zürich(von 5 Kegelparlien durch Kps. u. D. Fr. 2.10.—,40. 2,60. —,50. 1,—. Bon den Spenglern Fr. 3,70, von drei andern Genossen 4,30, durch W. SS.—,90--- Fr. 15,50) 12,40. Bon den Walfischen 7,14. G. K. in N. 3,-. E. C.(Fr. 2,—) 1,60. Bon den Walfischen 3,81. Deutsche Sozialisten Winterthur(Fr. 8,25) 6,60. Schuhmacher. gewerkschaft Winterthur(Fr. 5,—) 4,—. Allgem. Arbeiterver. Lausanne (Fr. 4,—) 3,20. C. M. B. 5,-. 674 Pfaffenfeind(fl.— ,50)-,85. — D. Jntr. in I. 13,—.' Zusammen: Mk. 2974. 09. In Nr. 34 sind irrthümlich Mk. 50,— ans Schwerin doppelt qnittirt. Es wird dringend gebeten, die Sammlungen»»unter- krochen fortzusetzen, denn der Unterstützungsbedürftigen find Viele. Zu letzter Zeit ili es wiederholt«orzekommeü, datz Zil a ß i a n e r, die uns ja sooli nicht genug deschimpscn um oerlenmden kimnen, noa unsern Senoffe» Unterstützung erschliitzeu tzllden. Angekltzt» de« Umstände«, d«tz diese jjrnte ützcrhallpt gege» da«„System der Unterstützung" ßnd, ist die Ullver- schllwltzeit um to großer; e« mögen daher die Genossen norkchtig sein und illrulls sehen, daß die Ullterkütznag Fordernden mit legitimatiou non Ner< trlliiensleuten«ersehen knd. Allgemeiner Wahlfonds. Bon einer Gruppe deutsch-sprech. Soz. in Paris(Fr. 15,30) 12,24. „Kategorischer Imperativ aus Oesterreich(st. 35,—) 59,64. Sozialisten Kreuzlingen(Fr. 5,13) 4,11. Deutsche Soz. Winterthur(Fr. 8,75) 7,—. 674 Psaffenfeind(fl.—,50)—,85. Allgem. Arbeiterver. in Bern (Fr. 6,75) 5,40. Zusammen Mk. 689. 24. Flugschristen-Fonds. A. B. C. M. 1,20. H. F. m N. 1,20. Zusammen Mk. 4.40. Agitationsfonds. Bon einem Elsäßer— ,40. Zur„christlichen" Lösung der sozialen Frage. Nichts Widerlicheres auf der Welt, als die Brutalität, die im Gewände der Heuchelei einherschreitet. Die unverhüllte nackte Brutalität kann man leicht erkennen, man kann sie mit ihren eigenen Waffen bekämpfen, die heuchlerische Brutalität dagegen, die Jemand mit roher Faust zu Boden schlägt und ihm dabei noch weis macht, daß dies zu feinem eigenen und des Ganzen Besten geschehe, diese ist noch tn hohem Grade ekelhafter und gefährlicher als jene. Einmal ist sie schwerer zu durchschauen, und es finden sich in Folge dessen immer viele Dumme, die wirklich an ihr Wohlwollen glauben, dann aber ist diese Art Brutalität auch viel schwerer zu bekämpfen, als jene, weil jeder ehrliche Mann im Nachtheil ihr gegenüber ist, theils durch den Ekel, den er ihr gegenüber empfindet, theils dadurch, daß er sie in Folge seiner Ehrlichkeit nicht mit ähnlichen Waffen bekämpfen kann, wie sie selbst sie anwendet. Wenn man im Reich der Gottesfurcht und frommen Sitte nach Beispielen für die gekennzeichnete Art der Brutalität sucht, so muß man natürlich zunächst seine Blicke nach Preußen wenden. Hier bietet ja schon die ganze Geschichte der Hohenzollern das ekelhafteste Gemisch von Brutalität und Heuchelei, das man sich nur denken kann. Gleich nach Preußen aber kommt in dieser Beziehung unstreitig das gute Württemberg, das biedere Schwabenländle. Hier geht die Brutalität der Regierung und Polizei Hand in Hand mit der Heuchelei des Pietismus und des orthodoxen Pfaffenthnms, welche beide das ganze Land durchseuchen und ihren Einfluß in alle Schichten der Gesellschaft erstrecken. Gleich flach Erlaß des Sozialistengesetzes glaubte diese gemischte Gesellschaft die Gelegenheit günstig, eine infame Rohheit gegen das Proletariat begeben zu köim«''!, aber natürlich eine Roh- heit mit christlich mildthätiger Zugabe. Schon lange hatte es satten Pfaffen, verknöcherten Beamten und behäbigen Spießbürgern auf's äußerste mißfallen, wenn so häufig— und gar beim Mittagessen— die Thür aufging und ein zerlumpter, arbeitsloser Proletarier hereintrat und um ein Almosen bat. Wie unästhetisch war der Anblick dieses Gesindels, wie störte ein solcher„Strolch" den Genuß des Mittagessens! Wie unangenehm war es, wenn vielleicht gerade bei einer Unterhaltung über die Vollkommenheit unserer Zustände solche Jammergestalten auftauchten und die Illustration dazu lieferten. Ja es war sogar die Möglichkeit vorhanden, daß der eine oder der andere, dem noch nicht durch Schule, Kirche und Kaserne das ganze Gehirn getödtet war, nachdenklich wurde beim Anblick des täglich sich mehrenden Bettels und Elends, die sich seinen Blicken darboten. Wie gefkhrlich wäre es, wenn ein solcher nachdenklich gewordener Mensch anfinge, den Ursachen der überhand nehmenden Arbeitslosigkeit und Verarmung nachzuforschen! Das mußte also geändert,„abgeschafft" werden um jeden Preis, und jetzt nach Knebelung der Arbeilerpresse war die beste Gelegenheit dazu. So brachte denn das Hauptorgan dieser gemischten Schelmen- zunsl, der„Schwäbische Merkur", der würltembergischc Pfaffen in großer Zahl als Korrespondenten hat, lange Zeit fast täg- lich Korrespondenzen über den zunehmenden Handwerksburschen- bettel, über die Frechheit und Unverschämtheit der Strolche und empfahl stets energisches Vorgehen, um sich die„Bettlerpest" vom Halse zu schaffen. Nachdem auf solche Weise" in der öffentlichen Meinung Stim- mung gemacht war, ging man endlich an die Ausführung des lange geplanten Schurkenstreiches. Wie betrübend war es für diese Ehrenmänner doch, daß man nicht mehr in der Zeit de? römischen Kaisers Galerius lebte, der die Bettler einfach in einen«Sack stecken und ins Meer werfen ließ. Wie unangenehm war es, daß man nicht wenigstens die„wahrhaft christlichen" Gesetze des Mittelalters wieder auf- leben lassen konnte, welche die Landstreicher mit Galgen und Rad bedrohten! Ach, diese schönen Zeiten waren für immer entschwunden, man mußte sich daher in dieser miserablen Zeit mit einem weniger durchgreifenden Mittelchen begnügen, das jedoch in der guren Ab- ficht jenen zwei erwähnten Einrichtuugen ebenbürtig zur«seite steht. Man brachte es nämlich unter thästger Mitwirkung der Geist- lichkeit dahin, daß in vielen, wo nicht den meisten Gemeinden Württembergs das stüher den Handwerksburschen ausgezahlte Stadtgeschenk(20 Pf., wenn wir nicht irren) aufgehoben, und daß in diesen Gemeinden das Betteln überhaupt und damit zugleich auch wegen der sonst erschwerten Kontrolc — man höre und staune!!— das Umschauen nach Arbeit verboten wurde. Als Entgelt dafür wird jeder durchreisende Handwerksbursche gleich am Thore durch Plakate auf's Rathhaus oder an einen andern bezeichneten Ort zitirt. Dort erhält er eine„geschmälzte Wassersuppe", ein speziell württembergisches Gericht, und ein Stück Brot(an einigen Orten munkelt man sogar von einem Stück Fleisch). Von welcher Beschaffenheit Suppe, Brot und das etwas sagenhafte Fleisch sind, kann man sich ungefähr denken, wenn man erfährt, daß diese Abfütterung meistens einem Unter- nehmer übertragen, wird, der noch ein Geschäft dabei machen will und auch macht. Dann, nach geschehener Abfütterung heißt es„Marsch, weiter", und der Betreffende muß sofort den Ort verlassen. Und so wird er dann von Gemeinde zu Gemeinde geschoben, bis er endlich dem Schwabenland den Rücken kehrt und andere Länder auf« sucht, wo man wenigstens noch nicht so weit gekommen ist in der Volksbeglückung. Man kann thatsächlich in allen Gegenden Württembergs Handwerksbnrschc» finden, die sich beklagen, daß sie sich nicht nach Arbeit umschauen dürfen, ja es ist sogar schon mehrfach vorgekommen, daß verschiedene Handwerker eines Ortes um Auf- Hebung dieser menschheirsbeglückenden Einrichtung petitionirt haben, weil es ihnen dadurch fast unmöglich sei, Arbeiter zu be- kommen, wenn sie solche nöthig haben. Also auf der einen Seite macht man mit vollem Bewußtsein — denn Dummheit ist hier doch wohl ausgeschlossen— die Arbeiter zu wirklichen Vagabunden, zu arbeitsscheuen Land« streicheln, indem man es ihnen erschwert, ja fast unmöglich macht, Arbeit zu finden, man schadet den Handwerkern, indem man ihnen die Auswahl passender Arbeiter unmöglich macht. Auf der andern Seite erreicht man durch diese Brutalität nicht das Geringste, denn die arbeitslosen Massen werden dadurch nicht um einen einzigen Mann verringert. Aber was will das alles sagen im Vergleich zu der Annchm- lichkeit, daß der Bourgeoisie jetzt wenigstens der unästhetische, peinliche Anblick der hungrigen und verlumpten Proletarier erspar: bleibt? Die ganze Einrichtung ist ein roher Faustschlag ins Gesicht des arbeitslosen Prol>stariats; seine Gemeinheit wird durch die beigegebene christlich-heuchlerische Wassersuppe noch erhöht. Die Folgen eines derartigen Vorgehens haben natürlich nicht lange auf sich warten lassen. Schon in den ersten Monaten dieses Jahres lief eine Notiz durch die Presse, daß man in Württemberg die Leiche eines Hanowerksburschen aus dem Neckar gezogen habe. Ein am Ufer aufgefundener Zettel besagte, daß der Betroffene den Tod ge- sucht hatte, weil er nirgends Arbeit finde. War auch dainals die gekennzeichnete Einrichtung mit dem Verbot nach Arbeits- umschau noch nicht so weit durchgeführt wie heute, so war durch die Presse Bourgeoisie und Spießerthum bereits planmäßig gegen die Arbeitslosen verhetzt. Man sieht also leicht, wer den Tod dieses Unglücklichen auf dem Gewissen hat. Ein anderer erschütternder Fall wurde uns kürzlich aus Württemberg berichtet: Ein dortiger Genosse ging vor einiger Zeit mit einem Gewehr auf der Schulter auf der Landstraße und begegnete mehreren Handwerksburschen, die an der Straße saßen. Einer derselben rief ihm im Vorbeigehen zu, er möge sie doch nur mit seinem Gewehr erschießen, das sei das Beste für sie. Auf die erstaunte Frage unseres Genosien, was das heißen solle, wurde ihm die Antwort, daß sie seit der neuen„christlichen" Einrichtung sich nirgends mehr nach Arbeit umschauen dürften, daß sie glei«ch stets am Thore jedes Orts empfangen und nach geschehener Abfütterung weiter geschickt würden. So könnten sie keine Arbeit bekommen und seien schon ganz lcbensüberdrüssig geworden! Wie weil ist es noch von solchen Gedanken bis zum Selbst- mord? Und wer ist sihuldig, wenn ein solcher Unglücklicher seinem elenden Daiein ein Ende macht? Glaubt denn die Bourgeoisie, das Pfaffenthum und die ganze Ordnnngsmeute wirklich, daß ihre Verbrechen ungerächt bleiben? Um ihr böses Gewissen zu betäuben, um sich einen unan- genehmen Anblick zu ersparen, hetzen sie die arbeitslosen Prole- tarier von Ort zu Ort, machen sie zu Landstreichern und treiben sie zum Selbstmord. Aber sie reizen auch durch ihre Brutalität und ihre Heuchelei mehr zu Haß und Verachtung gegen sich auf, als alle die Zei- tungen es gekonnt hätten, die sie mit roher Gewalt unterdrückt haben. Und so beschleunigen sie selbst in ihrer Verblendung den Tag der Rache, der alle ihre Verbrechen sühnt, die Verbrechen, die sie am arbeitenden wie am arbeitslosen Proletariat begangen haben. Mögen sie dann nicht über Ungerechtigkeit schreien, wenn sie dereinst bestraft werden, nicht nach ihrer christlichen Heuchcllehre, sondern nach dem kräftigen Wort des alten Bundes, das da lautet: Auge um Auge! Zahn um Zahn! E. K. Zu den Reichstagswahlen, die endgültig auf den 27. Oktober d. I. festgesetzt worden sind, schreibt das offizielle Organ der Nationalliberalen, die„Nationalliberale Korre- spondenz: „Aus dem revolutionären Lager wird berichtet, daß die Ein- leitungen für den bevorstehenden W a h l k a m p f mit größter Energie getroffen werden, und daß Siegesfreude und beneidenswerthe Zuversicht unter den Anhängern des Zukunftsstaates zu finden sind Man wird in der That mit größter Spannung der Haltung und den Erfolgen der Sozialdemokraten bei den Wahlen entgegensehen dürfen. Sie treten zum ersten Mal unter der Herrschaft des Ausnahmegesetzes an die Wahlurne heran; in ihren bedeutendsten Sitzen ist überdies der „kleine Belagerungszustand" verhängt; die öffentliche Wahlagitation ist ihnen also unmöglich gemacht, die geheime erschwert. Gleichwohl haben sie alle Vorbereitungen getroffen, in die Wahlbewegung einzugreifen, und in einer ganzen Reihe von Wahlkreisen stehen ihre Kandidaten bereit. Vor der Anzahl sozialdemokratischer Abgeordneter wird man, nachdem die sozialistische Partei es zur Zeit ihrer höchsten Blüthe nicht über ein Dutzend gebracht hat, keine ernsteren Besorgnisse zu hegen brauchen. „Neue Wahlkreise werden die Sozialdemokraten schwerlich gewinnen, in vielen aber sind sie so zahlreich, daß sie, wenn auch keine Hofinung aus den Sieg, so doch die sichere Aussicht haben, bei den zu erwartenden engeren Wahlen ausschlaggebend mitzuwirken. In welcher Richtung sie dies thun werden, wird eine für das Schlußergebniß der Wahlen sehr wichtige Frage sein. Es werden dabei aller Boraussicht nach zwei verschiedene Erwägungen und Strömungen sich kreuzen. Einmal haben die Sozialdemokraten ein Interesse daran, Kandidaten zum Siege zu verhelsen, welche gegen eine neue Verlängerung des Ausnahmegesetzes zu stimmen sich verpflichten; es ist dies die Fortschrittspartei und, sofern die Haltung bei früheren Gelegenheiten noch maßgebend, der größte Theil des Z e n t r u m s. Nebenbei bemerkt, wäre es von Wichtig- leit, bald zu ersahren, ob die Zulassung zur„liberalen Partei" die Ab- lehnung einer Erneuerung des Sozialistengesetzes zur nothwendigen Vor- aussetzung hat; das Urtheil der Fortschrittspartei und ihrer Presse über das Gesetz ist stets derart gewesen, daß man die« annehmen muß. Die Sezessionisten aber haben fast ohne Ausnahme s ü r das Gesetz gestimmt. „In der bevorstehenden Gesetzgebungsperiode wird ohne Zweifel eine neue Verlängerung dieses Gesetzes beantragt werden. Es dürste für die Wähler von Interesse sein, sich rechtzeitig zu vergewissern, inwiefern die Zugehörigkeit zum„entschiedeneu" Liberalismus es erfordert, den gesetzlichen Schutz gegen die sozialdemagogischen Hetzereien beseitigen zu helfen. Die andere Erwägung, welche bei der Stimmabgabe der Sozial- demokraten bei engeren Wahlen oder in Wahlkreisen, wo sie eigene Kandidaten nicht aufstellen, in Betracht kommen wird, ist die, ob nicht doch den arbeitersreundlichen Plänen des Reichskanzlers und seinen frei- gebig ausgestreuten Versprechungen vom sozialistischen Standpunkt au« eine günstige Seite abzugewinnen ist. Man erinnert sich ja, daß uw Reichstag die sozialdemokratischen Abgeordnelen sich keineswegs ganz ab- lehnend gegen das Unsallgesetz verhielten, daß Liebknecht den Reichs- kanzler in gewissem Sinne als Bundesgenossen begrüßte; noch verlockender dürste Vielen die Idee der Allers- und Invalidenversicherung erscheinen. „Bis jetzt ist nun freilich in der Wahlbewegung eine Hinneigung dieser Partei zu den konservativen Freunden'des Reichskanzlers nicht zu Tage getreten; einer der hervorragendsten und entschiedensten unter den- selben, Adolf Wagner, hat noch dieser Tage in Elberfeld und Barmen einen harten Kampf mit seinen sozialdemokratischen Gegnern auszusechten gehabt. Allein es erscheint uns doch keineswegs ausgeschlossen, daß die Sozialdemokraten unter Umständen einem konservativen Anhänger der Wirthschastspolitik des Reichskanzlers ihre Stimme geben. Es war gewiß ein Fehler des„vorgeschrittenen" Liberalismus, daß er sich ablehnend auch gegen den berechtigten und durchführbaren Kern dieser Vorschläge verhielt. „In welchem Grade die verschiedenartigen Erwägungen schließlich aus die Haltung der Sozialdemokraten einwirken werden, wagen wir heute nicht zu entscheiden. Zu den vielen unberechenbaren Einflüssen, die bei den bevorstehenden Wahlen mitspielen, gesellen sich auch die Entschließungen dieser Partei." So die„Nationalliberale Korrespondenz". Auf alberne Fragen soll man zwar eigentlich keine Antwort geben, im Interesse der Klarheit nach allen Richtungen hin sei aber diesmal eine Ausnahme gemacht. Hätte die„Nationalliberale Korrespondenz" freilich nur die leiseste Ahnung von dem Wesen der Sozialdemokratie, so würde sie derartiges Zeug nicht geschrieben haben. Sie müßte dann wissen, daß eine un- übersteigliche Klust gähnt zwischen dem Bismarck' schen Staatssozialismus und der Sozialdemokratie. Sie wür de dann wissen, daß der demokratisch- revolutionäre Sozialismus mit dem junkerlichen Staats« und Polizeisozialismu« nichts gemein hat, als die Bekümpsung der Bourgeoisie-Wirthschast. Und sie müßte wissen, daß die Bekämpfung von entgegengesetzten Standpunkten ausgehl und e n t g e g e n g e s e tz t e Z i e l e verfolgt. Die Sozialdemokratie will die Bourgeoisie-Wirthschast abschaffen im Interesse de« Volkes, der G e s a m m t h e i t. Der Staats- und Polizeisozialismus will die Bourgeoisiegesellschast abschaffen im Interesse des feudalen Grundeigenthums und mittelalterlich- zünftiger Kleinproduktion. Feuilleton. Z>ie urwüchstge Jorm des Kampfes«m's Dasei«.*) Ich habe in Nr. 37 des„Sozialdemokrat" folgende Behauptung auf- gestellt:„Da« Gemeinwesen ist nicht des Individuums, sondern das In- dividuum ist des Gemeinwesens wegen da. Das Individuum soll seine Wohlsahrt nur erlangen können durch Vermehrung der Wohlsahrt der Gesammtheit. Von Rechten des Individuums kann man Uberhaupt nur sprechen in dessen Beziehungen zu anderen Individuen. Der G e- sammtheit gegenüber hat da« Individuum keine Rechte, sondern blos Pflichten. Unter Gesammtheit natür- lich nicht den modernen Klassenstaat, sondern eine Vereinigung gleicher Menschen verstanden." Um diese Behauptung zu beweisen, berufe ich mich nicht auf„unver- äußerliche angeborene Menschenrechte", wie sie die Schule des Natur- rechtes a priori erfunden hat. Ich halte mich vielmehr an die That- fachen, welche die Wissenschaften und die Geschichte dar- bieten. Man kann die Thiere eintheilen in i n d i v i d u a l e und soziale. Die einen führen den Kampf um's Dasein einzeln oder paarweise— Weibchen und Männchen zusammen. Die Ergebnisse des Kampses um's Dasein haben hier eine Entwicklung individualistischer Neigungen, Unver- träglichkeit, Neid, Abgeschlossenheit zur Folge. Die sozialen Thiere führen den Kamps um's Dasein gesellschaftlich, und eben dieses gesellige Zu- sammenhalten wird für diese eine W a s s e im Kampfe um's Dasein und wird daher immer mehr entwickelt. Es ist klar, daß z. B. unter den schutzlosen Wiederkäuern und Affen diejenigen Arten weniger von Ver- solgungen zu leiden haben, welche heerdenweise zusammenleben, sich gegen- seitig Warnungssignale zukommen lassen und einen Feind, dem sie ein- zeln nicht gewachsen sind, gemeinsam angreifen. Jeder Jäger weiß, wie schwer es ist, in Heerde» lebenden Thieren beizukommen. Der Urmensch war ebenso schutzlos wie die übrigen Affenarten, auch ihm stand keine andere Waffe zu Gebote, als die der Bereinigung, und nur dadurch, daß er diese Waffe ungemein vollkommen entwickelt hat, und nicht durch irgend einen göttlichen Funken ist es ihm gelungen, sich nach und nach über seine anderen Mitgeschöpse zu erheben. Die Folge dieser Art des Kampses um's Dasein war natürlich die, *) In Uebereinstimmung mit Genosse Symmachos bringen wir drei an seine Polemik mit Genosse A. B. C. sich anschließende Artikel in unserm Feuilleton zum Abdruck, da dieselben rein instruktiver Natur sind. Wir wollen indeß nicht unterlassen, auf diese Artikel, die in ihrer Gesammtheit den Versuch einer kurzen Begründung der sozialistischen Geschichts- auffassung sind, ganz besonder« aufmerksam zu machen. D. Red. Die Sozialdemokratie will die Vortheile der Bourgeoisiewirthschaft beibehalten, und, in gesteigertem Maß, dieselben dem ar- b e i t e n d e n Volk zu gut kommen lassen. Der Staats- und Polizei- sozialismus will die Vortheile der Bourgeoisiewirthschaft aufheben, die Gesellschaft um Jahrhunderte zurückschrauben, und das ar- beitende Volk zu Gunsten des herrschenden Junkerthums ausbeuten. Die Sozialdemokratie will die Emanzipation des Prole- t a r i a t s. Der Staats- und Polizeisozialismus will die politische und ökonomische Sklaverei des Proletariats. Mit einem Wort: Die Sozialdemokratie ist revolutionär. Der Staats- und Polizeisozialismus ist reaktionär. Das hätte die„Nationalliberale Korrespondenz" wissen müssen. Aber sie ist das Organ einer Partei, die von den ökonomischen Gesetzen ebensowenig einen Begriff hat, wie von politischen Grundsätzen und von politischer Ehre. Prinziplos aus Prinzip, vermuth-t sie die eigene Prinziplosigkeit bei unserer Partei. Sie möge sich ein- sür allemal gesagt sein lassen— und Alle, die ähnliche Albernheiten denken, mögen es sich hinter die Ohren schreiben: Die Sozialdemokratie paktirt nicht. Kein Sozialdemokrat hat jemals direkt oder indirekt sich für den Bis- marck'schen Staat«- und Polizeisozialismus erklärt. Der Sozialdemokrat, der es gethan hätte, wäre mit Schimpf und Schande aus der Partei ausgestoßen worden. Wenn die„Nationalliberale Korrespondenz" aus den Reden„sozial- demokratischer Abgeordneter" und speziell Liebknecht'« den Schluß zieht, die Sozialdemokratie verhalte sich den Bismarck'schen Sozialpfuschereien gegenüber nicht vollständig ablehnend, so beweist sie damit bloß, daß sie Ohren hat, um nicht zu hören, und Augen um nicht zu sehen und daß sie mit wunderbarer Naivetät verachtungsvollen Hohn sür— baare Münze nimmt. Nein— die Sozialdemokratie paktirt nicht mit ihren Feinden. Sie paktirt nicht mit dem Staatssozialismus. Sie paktirt nicht mit den Vertretern des heutigen Klassenstaats und der heutigen Ausbeuter- gesellschaft, gleichviel ob sie ein liberales, fortschritt- liches, pseudodemokratisches, konservatives, kleri- kales oder sonstiges Mäntelchen anhaben. L. W. Die Klage eines Schweines*) Eine schöne fette Sau hatte ihre Jugend um sich versammelt und sprach zu den Kleinen folgendes: „Kommt her, meine Kinder, Mutter hat Euch eine trübe Neuigkeit zu melden. Erschreckt nicht, liebe Kleinen, es mußte ja einmal so kommen, das Leben eines Schweines ist nicht ewig. Ich sehe, Ihr habt es ge- rathen. Ja, zärtlich geliebte Ferkelchen, meine letzte Stunde hat geschlagen. Ich muß sterben! Weint nicht so! Seht, Eure Mutter ist voll Muth und erschrickt nicht vor dem Tod. Ihre Seele ist rein, und ohne Furcht wird sie vor dem Richterstuhl Gottes erscheinen. Aber was ich bejammere, ist, daß mein nützlicher Körper der königlichen Familie zum Fraß dienen muß, auf einem Bankett, das zu ihren Ehren in Gent gegeben wird. Ich habe dies den Schlächter zu seinem Gesellen sagen hören. Seht Kinder, das macht mich rasend! Wie undankbar sind doch die Menschen. Uns arme Schweine, mit die nützlichsten Wesen der Gesellschaft, verachtet, verspottet, tritt und stößt man; man sperrt uns in schmutzige Ställe, läßt uns in unserem eigenen Drecke wühlen. Und dennoch, vom Kops bis zum Schwanz, von den Pfoten bis zur äußersten Haarspitze des Rückens, ist Alles von Werth an unserm Leibe. Wir schenken dies Alles neidlo« der Menschheit, und wie werden wir dafür belohnt? Ach, ebenso wie bei den Künstlern begreift man unfern hohen Werth erst nach unserm Tod! Ich platze vor Aerger bei dem Gedanken an die Dummheit der Men- schen. Uns, die wir Nahrung schenken an Tausende und Abertausende Menschen, deren Fleisch als die leckerste Speise gerühmt wird, deren Haare eine Hauptrolle in der wichtigen Bürstenfabrikation spielen— uns Verachtung, Spott und das Messer des Schlächters! Den Königen und ihren Familien, die nichts Gutes am Leibe haben, alle Ehre und dumme Anbetung! Fußtritte und Schläge sür die armen Schweine, Ruhm und Weihrauch für die goldenen Kälber! Als Ihr, arme Kinder, mir geboren wurdet; während auch meine Unglücksschwestern in einigen Würfen Hunderten Ferkelchen das Lebens- *) Entnommen unserm in Gent erscheinenden Bruderorgan„De Toe- komst", welches jüngst mit allen Waffen des Spottes und der Entrüstung den Aufwand geißelte, den die Genter Bourgeoisie zu Ehren der Anwesen- heit ihres„geliebten" Königs entfaltete. Die obige kleine Satire ist somit, man beachte wohl, zuerst in einem monarchischen Lande er- schienen. daß die geselligen Tugenden immer stärker wurden, bis sie sich vererbten und so die Gestalt eines Instinktes annahmen. Darwin hat diese Entwicklung beim Urmenschen geschildert, aller- dings etwas einseitig, indem er sich auf den Kamps um's Dasein zwischen Menschen beschränkt, den Kampf um's Dasein des Menschen gegen die Natur außer Acht läßt.„Kamen zwei Stämme des Urmenschen," sagt er,„welche in demselben Lande wohnten, mit einander in Konkurrenz, so wird, wenn der eine Stamm bei völliger Gleichheit aller übrigen Umstände eine größere Zahl muthiger, sym- pathischer und treuer Glieder umfaßte, welche stet« bereit waren, einander vor Gefahr zu warnen, einander zu helfen und zu vertheidigen, dieser Stamm ohne Zweifel am besten gediehen sein und den andern be- siegt haben. Man darf nicht vergessen, von welcher unendlichen Bedeutung bei den nie aufhörenden Kriegen der Wilden Treue und Muth sein müssen. Die Ueberlegenheit, welche disziplinirte Soldaten über undisziplinirte Massen zeigen, ist hauptsächlich eine Folge des Vertrauens, welches jeder in seinen Kameraden setzt..... Selbstsüchtige und streitsüchtige Leute werden nicht zusammenhalten, und ohne Zusammenhalten kann nichts ausgerichtet werden. Ein Stamm, welcher die oben genannte Eigenschaft in hohem Grade besitzt, wird sich verbreiten und anderen Stämmen gegen- über siegreich sein; aber im Laufe der Zeit wird, nach dem Zeugniß der ganzen vergangenen Geschichte, auch er an seinem Theil von irgend einem andern und noch höher begabten Stamme überflügelt werden. Hierdurch werden die sozialen und moralischen Eigenschaften sich langsam zu erhöhen und über die ganze Erde zu verbreiten trachten."(Abstammg. d. Men« schen, dtsch. v. Caru«, I. 163.) Beim Urmenschen haben schließlich die sozialen Instinkte eine solche Stärke erlangt, daß sie den Selbsterhaltungstrieb überragen. Ohne zu zaudern gibt der Wilde für seinen Stamm oder seine Kameraden sein Leben preis. Schon bei den Affen finden wir die sozialen Instinkte sehr stark entwickelt. Namentlich die Paviane zeigen zahlreiche Anzeichen derselben. Gemeinsam gehen sie aus Beute aus und t h eilen dieselbe (Brehm, Thierleben I. 76). Derselbe Forscher, dem wir diese Thatsache entnehmen, theilt uns aus seinen Beobachtungen Folgendes mit: Er be- gegnete in Abyssinien einer großen Heerde von Pavianen, welche guer durch ein Thal gingen; einige hatten bereits den gegenüberliegenden Hügel erstiegen und einige waren noch im Thale. Die Letzteren wurden von den Hunden angegriffen. Statt daß ein allgemeines sanvs qui peut(Rette sich wer kann) entstanden wäre, wie man erwarten konnte, schaarten sich die alten Männchen zusammen und griffen die Hunde so energisch an, daß diese sich vor den Affen zurückzogen. Sie wurden von Neuem gegen die Paviane ge- hetzt, aber diesmal halten alle derselben die Höhe erstiegen, mit Ausnahme eines jungen, ungefähr sechs Monate alten, welches laut nach Hilfe schreiend einen Felsblock erkletterte, der alsbald von den Hunden umringt ward. Da kam eine« der größten Männchen nochmals vom Hügel herab, ging langsam zu dem Jungen, liebkoste und führte es triumphirend weg. Die licht gaben, da mußte die Menschheit dies als einen Segen betrachten, während die Vermehrung der königlichen Rasse gleich zu achten ist einer der sieben egyptischen Plagen! Wir lassen viele Menschen leben; sie, durch ihre Kriege, lassen viele sterben; unser Tod schenkt Leben, der ihre bringt häufig schwere Lasten: Er kostet viel Geld, läßt das Land verarmen und hat zuweilen blutige Bürgerkriege im Gefolge! Wir sind die Stütze, die Hoffnung, die Rettung mancher armen Bauernfamilie, und unser Unterhalt kostet beinahe nichts, während der einer Königsfamilie Millionen verschlingt. Ja, liebe Ferkelchen, Euer Vater selig, der schönste Eber aus dem Umkreis, hat es mir mehr wie einmal gesagt, daß der König, dem ich nun zur Speise dienen soll, nicht weniger als elftausend Franken täglich aus der Landeskasse zieht. Denkt einmal, Kinder, wenn man diese Summe einmal zur Entwicklung und Veredlung unserer Rasse bestimmen würde — mehr wie Zwanzigtausend Eurer Brüder und Schwester würden damit anständig unterhalten werden können! Wir sind geboren, um geschlachtet zu werden, aber unser Tod wäre dann weniger traurig, denn wir würden mit dem Bewußtsein sterben, daß unsere Schinken, unsere Cotelets, unsere Pfötcheu, Schnäuzchen und Züngelchen auf des Arbeiters Tisch kommen würden. Ich schließe, meine Kinder, ich höre den Metzger kommen. Aber sorgt dafür, daß die Menschen verständiger werden, daß sie sich aller schädlichen Thiere entledigen, die nützlichen aber in Ehren halten, dann werdet Ihr nicht den Schmerz haben, durch Menschen ausgezogen zu werden, die Ihr verachten müßt." Kaum hatte die muthige Sau ihre Ansprache geendigt, durch die Verzweiflungsrufe ihrer Kinder häufig unterbrochen, als der Schlächter- geselle sie aus dem Kreise ihrer Lieben riß. Nach einigen Augenblicken kündigte ein durchdringendes Geschrei an, daß ein nützliches Wesen die Welt verlassen, um zum Fraß eines unnützen Königs zu dienen. Arme Schweine, klagt nicht zu sehr; es sind Millionen Menschen, deren Loos von dem Euren in nichts Anderem abweicht, als daß Ihr nach Eurem Tode aufgegessen werdet und sie begraben werden, und dennoch schweigen und arbeiten sie gleich Thieren! Sozialpolitische Rundschau. Zürich, 14. September 1881. — Der Kultursriede ist geschlossen. Bismarck ist nach Kanossa gekrochen, wie man heutzutage überhaupt noch nach Kanossa kriechen kann. Aus der ganzen Linie hat Rom gesiegt, und der„Held" des Kampses gegen Rom versteckt sich kläglich hinter seine Reptiliensedern, welche die bösen Liberalen und Fortschrittler als die Anstifter des ganzen Unheils bezeichnen müssen. Die bösen Liberalen! Geschieht ihnen ganz recht. Warum haben sie dem„Kämpfer gegen Rom" zu Liebe einen Grundsatz nach dem andern geopfert. Warum haben sie ihm auch alle Gesetze apportirt, die Er sich beim Bier bestellt hatte; jetzt mögen sie sehen, wie sie sich mit Ihm auseinandersetzen. Auf der ganzen Linie hat Rom gesiegt, die preußische Botschaft beim heiligen Stuhle wird wieder eingerichtet, und die katholische Abtheilung im Kultusministerium ist so sicher wie Amen in der Kirche. Es fehlte nicht viel, und der Betbruder von Berlin, den seine Sünden gewaltig drücken, wäre in den Schooß der heiligen alleinseligmachenden Kirche zu- rückgekehrt. Sein„lieber Better" Karl von Schwabenland, an Jntelli- genz ihm beinahe gleich, soll ihm ja den bedeutungsvollen Schritt schon vorgemacht haben. Run, wir gönnen der schwarzen Schaar diesen Fang. Vielleicht gesellt sich diesem edlen Paar dann als Dritter im Bunde Alexander, der Angstmeier, zu. Dieser Jammcrmensch könnte Einem beinahe leid thun, wenn er seine jetzigen Hallucinationen nicht durch die Hinrichtung der edlen Perowskaja und ihrer vier Heldengenossen Uber- reichlich verdient hätte. Es kam uns wirklich beinahe wie Mitleid an, als wir von der Angst hörten, welche dieser„Selbstbeherrscher" aller Russen aus der Reise nach Danzig ausgestanden, aber wir gedachten der Todesqualen des unglücklichen Michailoff und der Tortur Ryssakoff«— kein Mitleid mit ihrem Henker! — Ein kostbares G e st ä u d n i ß ist unserer lieben„Nord- deutschen Allergemeinsten" entschlüpft. Die famose„Danziger Zusammen- kunst" sollte nämlich ganz geheim stattfinden, denn wenn der Helden- greis und sein Kanzler auch nicht so furchtsam sind wie Alexander,— die Berliner Jarde ist noch jut— Angst, scheußliche Angst vor der Liebe des Volkes haben sie doch. Aber es finden sich immer Plaudertaschen, die Geschichte wurde ruchbar, und je mehr die„Norddeutsche Allgemeine" abstritt, um so fester wurde sie natürlich geglaubt. Nachträglich kommt nun Bismarcks Leibblatt mit folgender prachtvollen Erklärung angerückt: Wir sind stolz daraus, gegenüber den Indiskretionen(Aus- Plaudereien), die einer Wichligthuerei zu Liebe, den Banditen von ganz Europa in Danzig Rendezvous gegeben haben, unsere Hunde waren zu sehr erstaunt, um ihn anzugreisen, obwohl sie mit leich« ter Mühe seiner Herr geworden wären. Dieser Pavian zeigte da eine Stärke des Solidaritätsgesühles, welche manchem Menschen zur Nach- ahmung dienen könnte. Ich stehe nicht an, so lächerlich es klingen mag, die That diese« Pavian? auf eine Stufe mit der des Horatius Cocles zu setzen. Beim Urmenschen ist das Interesse für die Wohlfahrt des Stammes so stark entwickelt, daß das Interesse sür die gesammte Art ebenso wie sür das Individuum fast gänzlich daneben verschwindet. Der individuelle Mensch, sagt Post mit Recht(Ursprung des Rechte«, S. 31) ist eine neuere Erfindung. Ursprünglich besteht der Mensch nur als Theil eines Stammes, hat, von demselben losgelöst, ebenso wenig eine Existenz, als ein Glied, vom menschlichen Körper losgelöst, selbstthälig weiter funk- tioniren kann. Wie wenig der Begriff der Individualität beim Urmen- schen entwickelt ist, zeigt uns z. B. die urwüchsigste Form der Blutrache. Blutrache am Individuum, am Mörder, kennt man ursprünglich nicht, sondern nur Blutrache ain S t a m m(natürlich, wenn der Mörder einem fremden Stamme angehörte; die Ermordung eines Stammesgenossest scheint ursprünglich etwas unbekanntes gewesen zu sein). Die Mitglieder vom Stamme des Gemordeten haben die Pflicht, zur Sühne irgend ein Mitglied vom Stamme des Mörder? umzubringen— völlig gleichgültig, welche«. Der Begriff der individuellen Schuld ist ebenso unbekannt, wie der der individuellen Sühne. Auch in der Religion ist dies noch deutlich merkbar. Die Gölter des Heidernhums sragen�nicht:„w e r hat gefrevelt?" sondern:„von welchem Stamme ist der Frevler?" Die Wilden achten auch nur die Eigenschaften, die der Erhaltung des Stammes dienlich sind, Muth, Ausdauer, Selbstaufopferung, Selbst- beherrschung. Treffend sagt Darwin, daß wir heute noch instinktiv den Tapsern höber achten, als den Feigen, selbst wenn dieser im Stande ist, der Gesellschaft mehr zu nützen als jener. Die Achtung vor„Tugenden" dagegen, welche die Wshlfahrt des Stammes nicht augenscheinlich be- rühren, wie z. B. die Keuschheit, ist erst neueren Datums. Die Tödtung von Schwächlingen, Kranken, Greisen, welche dem Stamme eine Last sind, betrachtet kein Wilder als ein Verbrechen. Das Individuum ist zwecklos, sobald es dem Stamme nichts mehr nützen kann. Ebenso charakteristisch als die Mißachtung der Individualität ist die Mißachtung der Art. Die Solidarität erstreckt sich nur aus Die, welche den Kampf um'» Dasein mitkämpfen, also ursprünglich blos auf die Stammesgenossen. Mord, Räuberei, Verrätherei gelten dem außerhalb dx.« Stamme« Stehenden gegenüber nicht nur sür erlaubt, sondern stixP e b o t e n. Ich habe immer vom Stamm als der ursprünglichsten politischen Ein- heit gesprochen. Dieser Stamm war eine Vereinigung völlig gleicher Menschen. Die Ansicht, als sei der orientalische Despotismus die ur- wüchsigste Staatsform, ist eine grundfalsche. Wir finden nicht einmal bei allen Wilden Häuptlinge. Vielfach werden solche nur im Kriege gewählt, Pflicht gethan und die Zuverlässigkeit der reportirten Nachricht bestritten zu haben." O, edler Reptilienstipendiat, wa« hast du da gemachtl„Den Banditen on ganz Europa in Danzig Rendezvous gegeben?" Wer war denn in Üanzig? Wen haben die Zeitungen nach Danzig gehen lassen? Alexander nd Wilhelm, nebst ihrem ganzen Troß von Kreaturen und Spitzeln. Ler sind somit die„Banditen von ganz Europa"? Pindter, Pindter, wie kann man sich so verschnappen! — W i e die Banditen von Europa einander in die )Snde arbeiten. Am 3. September hat das Polizeipräsidium in Koblenz auch erh. u. beachtet.— Hannibal: Nachr. erh. u. Bestllg. mit 37 abges. � C. D— l: Veränderg. vorgem.— Rckw. London: Lsrg. folgt nach Borschr. Betr. W. C. rechtzeitig spezielle Nachr. von kompet. Stelle.— Viktoria: Fl. 10,— ö. W. pr. l.— 3. Ou.». ä Kto. 2. u. 3. Qu. f. d. Brdr. erh. Weiteres erwartet. Bfl. mehr.— A. U. Locle: Anfrage v. 6. ds. am 8. pr. P.-K. beantw.— A. Hmmschlg: Bf. v. 5. am 8/9. beantw. Einer war unterwegs.— Tenne: Bf. v. 31 9. durch Bar. I. beantw. Sdg. an Freundeshand am 14/9. abgg.— Nr. 18: Addr. der„Frht.-Expe0. London" u. Preisangabc mit Nr. 37 abges. Biel Vergnügen!— Gg. G> Nms: Fr. 5,— Ab. pr. Sept. 81— Ende Febr. 82 verwendet.— Wien: Die„muthmaßliche Stempelpflichtigkeit" des Inhaltes von Briefen aa Personen, welche den k. k. privil. Diebsstempel nicht überm Kappenschirm tragen, macht Ihren„Finanzer" viel Arbeit? Ist aber lohnend, weil auch mancher„muthmaßliche" Guldenzettel„herausgemuthmaßt" wird. Daher der Name„Steuerfinanzer", Herr von Schani.— F. A. Srge- Hobocken: E« bleibt nach B's. Erklärung bei Lesart 31, es sei denn, daß Sie sonstigen Einwand hätten.— Numa: Recht so. Alles geordnet. — C. Th. Se: Fr. 2,— Ab. 4. Qu. erh.— Allgm. A.-Ber. Bern:, Fr. 6,75 dem Whlfd. W. zugew.— Ferd: Bf. v. 9.». 12. erh. Verwechsig. i« lctztern.— 674 Psaffcnfeind: Fl. 1,— ö. W.-c. nach Vorschr. verwendet. Ver- anlassen Sie bei dortigen Freunden Adr. Ersatz.— Panzerschiff: M. 72,-' i Kto. erh. Weitere« erwartet.—(— i): Bf. v. Paris erh. Alles nach Wunsch besorgt.— Scrlow: Bf. v. 8. am 12. nach Wunsch beantwortet. — R. N. Wahlkreis Alzey-Bingen: M. 5,— erhalten u. längst quittirl. Betr. d. Gewünschten folgt Aufschluß durch Den der es vermitteln sollte- Nachr. am 12/9. abgg.— Kolumbus: Lt. Mitthlg. v. 12/9. Alles besorgt. Bldr. folgen mit 38.— K. Lehmann: Nachr. erh. Fehlendes liefern nach- Weiteres beachtet.— Rosa Beck: Schön, wollen hoffen. Hier Alles ein- getr. so weit sichtbar.— A. A. H: Bf. v. 9/9. erh. u. beachtet. Da Sie K. bestellt hatten, wäre Abbestellg. auch nöthig gewesen.— Lasker: Bf. v. 9/9. erh. u. am 12. beantw. Flgbl. folgen.— F. O. London: Wünsche promptest beachtet. Bf. abgg.— Hannibal Oesterr: Sie haben eine« deutschen Doppelgänger. Bf. v. 9/9. erh. Neues vorgem. Weiteres ver' wendet.— O. T. D: Alles Erh. benützt. Dank u. Grüße.— Berlin: M. 1,50 Abo», bis Nr. 45 erh. Alles abgg. Au» Postkarten geschnittene Marken ungiltig.— C. Shmnn. Einem: Bf. v. 28/8. kostet 50 Centimes Strafporto, weil 50 Gramm mit nur 5 Cent« frankirt. Je 15 Granu» kosten so viel. Aufgepaßt! Bfl. mehr. Bestllg. folgt.— Bäff bäff: Fr.—.40 Schrft. erh.— Baron Juchzer: Fr.—,75 f. Schft. erh." Absynth, Du: Nota folgt. Postnachnahmc in« Reich gibt« nicht von hier aus.— N. N. Prag: Bestllg. folgt mit 38. Nachliesrq. für S. soweit noch vorräthig.— h": Ist besorgt, wie Sie sehen.— Posen: Mk. 3,40 Ab. 4. Qu. n. Strafporto erh. Bravo!— Ahasverus: 3. Qu. noch offen.— Rorhbart: Nachrichten noch nicht erhalten.— Bzo.: Wthur: Fr.' 1,50 Ab.-Rest für V. H. dkd. erh. Agitationsexpl. folgen gratis- Wo bleibt Versprochenes?— A. L. M.: Mk. 3,— Ab. 3. Qu. erh.' R. Hpt. Genf: Fr. Ab. 4. Qu. erh.— Ff. a/M.: Bf. v. 7/9. onl 14. beantw.— Z. I. Lidge: Fr. 10,— k Ct. Sch. dkd. gebucht. Fr. 4,� Ab. Aug. desgl.— R. R. in.... r: 2 St. V. kosten Mk.—,30. demnach sind Ihnen noch Mk.—,46 pr. 4. Qu.-Ab. giltgebrach1- Weiteres im Usds.— F. W. B. O.: Fr. 17,20 erh.— Isar:'Nacht- v. 12/9. ain 14 9. beantw. Besser zukleben!— Rothe Taube: Einvef standen. W. und G. sollen Adressen nur Ihnen zilsicllen. Sdg. direkt abgg. Bfl. mehr. Gruß!— G. D. London: Alles besorgt im Uebrige» eiilverstanden. Die 36 nachgelieferten bestanden aus 2 verschiedene» Nummern, waren also nicht zu viel.— W. Vetters New-Dork: Brick seit 2/9. hier. Die 30 Doll. am 14/9. noch nicht.— E. Klssg. R.-V'1 Müssen Bestellg. großentheils selbst gegen Baar kaufen. Entsvt- Anzahlg. also unerläßl., da w i r keine Kredite etablirt erhalten.— Pete» Knauer N.?>.: Warum lassen Sie für uns noch immer„Schweigen Gold" sein?? Nobleass oblige!— A. B— n:„Haltet den Dieb!" rief dck Hallunke und— bat sich von Madai da»— Fanggeld aus.„Jott, wo» "n Genie", sagte Madai und verordnete ihm einige Monate— Schweizer' reisen und Schnoerer vergnügen.— ch-sifhimmel--; Nacht- v. 13/9, k. hier. 200 k Mk. 4,— kommen. Gratuliren! Durch uns zu beziehen: Photographie von Bophia Perowskaja, der heldenmüthigen Borkämpserin des russischen Volkes. Gestorben durch H- nkerShand am 15. April 1881. Preis: 1 Mark; für Arbeiter: 50 Pfennige. Der Reinertrag i-'NIür Propagandazwecke der russischen Revolutions' Partei bestimmt. %iir lleaclfeliiiftg! ■