K. اله ir en 112 ir en 5 k. k. M. k. k. k. Ik. Tk. Ik. an an atCO J A Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags: Blatt" 10 Big. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs Preislifte für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. An die Parteipreffe. Die Expeditionen der Parteiblätter werden ersucht, während der Dauer des Parteitags zu Erfurt eine Anzahl Exemplare der in ihrem Verlag erscheinenden Parteiorgane an das Lesezimmer des Parteitags zu senden. Adresse: Kaisersaal, Futterstraße. Die Bourgeois- Republik. Dienstag, den 13. Oktober 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. theilung der öffentlichen Lasten. Das sind tische Regierungsform ist, immer gleich unfruchtbar bleibt Redensarten, wie sie jede Regierung im Munde führt an tieferen sozialpolitischen Jdeen und wie sie immer gerade und die darum feinen besonderen Werth haben; die den Fragen, um die sich die ganze soziale Bewegung Phrase von der„ Versöhnung zwischen Kapital und Arbeit" unserer Zeit dreht, ängstlich auszuweichen beslissen ist. beweist, daß Herr Freycinet die Natur des großen Herr von Freycinet könnte aus der französischen modernen sozialen Prozesses nicht erfaßt hat und daß er Geschichte wissen, daß schon einmal eine französische die Bedeutung der Klassenkämpfe verkennt. Aber er hat Republik zu Grunde gegangen ist, weil sie sich in sozialauch positive Maßregeln in Aussicht gestellt; er sprach politischen Dingen von der Engherzigkeit der Bourgeoisie von Schiedsgerichten für Streifangelegenheiten, von Maß- leiten ließ. Mit entsprechender Umänderung eines beregeln zum Schutze von Leben und Gesundheit der Arkannten Thiers'schen Wortes sagen wir daher: beiter und von Kranken- und Altersversicherung. Die Republik wird sozialistisch sein, Wenn die Franzosen wollen, so können sie diese Art oder sie wird nicht sein!" von Sozialgesetzgebung beffer machen, als die gleichartige Es ist nicht das erste Mal, daß Herr von Freydeutsche; sie können die Dürftigkeit und die bureaukratische cinet, wie er fürzlich in seiner Rede gethan, ein sozial- Einseitigkeit vermeiden, die für die Bismarc'sche Sozialpolitisches Programm für die französische Regierung auf- reform so charakteristisch ist. Aber die französische geſtellt hat. Er und andere Staatsmänner des republi- Bourgeoisie ist nicht anders als die deutsche und sie wird Politische Leberlicht. tanischen Liberalismus in Frankreich haben schon sehr oft gern darauf verzichten, sich eine vernünftige Berlin, den 12. Oktober. betont, daß es dringend nothwendig sei, mit sozial- Revanche" zu verschaffen, indem sie die Sozialpolitischen Reformen vorzugehen, jedoch ist es fast immer gesetzgebung Bismarck's durch eine bessere und praktischere Die wirthschaftliche Nothlage, über die in ganz dabei geblieben, einige schätzenswerthe Enqueten und andere in den Schatten stellt. Der franzöfifche Bourgeois giebt Deutschland geklagt wird außer Seitens der wenigen Anläufe abgerechnet. Herr Freycinet gehört zu den eben auch lieber einen Sack voll Patriotismus auf, als Glücklichen, für die es überhaupt keinen Nothstand" und dauerhaften" Ministern in Frankreich und hätte als sol- einen Franken von seinem Unternehmergewinn. teine soziale Frage giebt lastet mit ganz besonderer cher gewiß Zeit und Gelegenheit genug gehabt, sich mehr Was aber besonders bezeichnend ist an dem Freycinet- Schwere auf dem industriell hochentwickelten Sachsen. Zu der allgemeinen wirthschaftlichen Krise tommen dort die mit sozialpolitischen Reformen zu beschäftigen. Aber er schen sozialpolitischen Programm, das ist, daß es sich ganz Foiu de famosen Bismarck'schen Wirthschaftshatte Wichtigeres zu thun; er mußte Frankreich mit einem genau auf das Gebiet beschränkt, auf dem sich die politik, die das Ausland, namentlich die Vereinigten Gürtel von Befestigungen umgeben, der die Republik über Bismarck'sche sogenannte Sozialreform bewegt hat. Das Staaten von Nordamerika zu Repressalien veranlaßt hat. eine Milliarde Frants gekostet hat, ein Werk, von dem ist kein Zufall, sondern nur die Wiederholung einer häu- Die Mac Kinley Bill hat in keinem Theile Deutschman noch nicht weiß, ob es den militärischen Werth hat, figen Erscheinung. Bismarck hat in seiner Sozialreform lands so verheerend gewirkt wie gerade in Sachsen. Die den ihm Freycinet beilegt. Während man hier so ver- das Gebiet abgenagt, auf das sich die von der Bour- amtlichen Ausfuhrlisten sprechen eine beredte Sprache. Und schwenderisch war, wird bei den in Angriff zu nehmen- geoisie im Moment zu erreichenden Konzessionen beschränken; zwar leiden nicht blos die direkt betroffenen Industrieden sozialpolitischen Reformen bei jeder Gelegenheit auch das von seinem Nachfolger vorgelegte„ Arbeiterschutz- zweige, z. B. namentlich die Wirkerei und Weberei, sondern darauf hingewiesen werden, daß man die Mittel Gesetz" ist darüber kaum formell, prinzipiell gar nicht auch andere Industriezweige, wie z. B. die Maschinenbranche, die durch die Stockung der Wirkerei und des Staats nicht allzusehr in Anspruch nehmen dürfe, hinausgegangen. Es ist nur ein Beweis, wie dürftig es weberei in die Krise hineingezogen wird, da für diese und der Bourgeois- Defonom Leroy- Beaulieu hat mit der sozialpolitischen Weisheit der verschiedenen Bour- direkt betroffenen Industriezweige natürlich keine Maschinen bereits den Franzosen einen blauen Dunst vorgemacht, geois- Regierungen bestellt ist, daß sie alle den Bismarck- gebraucht werden. indem er betonte, eine Altersversorgung für Arbeiter, die fchen Spuren gefolgt sind. Sie haben diese kümmerliche Wie groß die Nothlage in Sachsen ist, erhellt mit eretwas splendider ist, als die deutsche, müsse die Finanzen Bismarck'sche Sozialreform für ein Mittel gehalten, die schreckender Deutlichkeit aus der Thatsache, daß in den der Republik zu Grunde richten. Armes Frankreich, das Klassenbewegung des Proletariats auf Abwege zu leiten, Wählerlisten für die( morgen) bevorstehenden LandtagsJahrhunderte lang die Pumperei seiner Fürsten aushielt, und Herr Freycinet hält sie, wie man sieht, heute noch dafür. Ersatzwahlen Tausende von Wählern gestrichen worden das auch an den Schröpfereien der republikanischen" Die Bourgeoisie aller Länder athmete auf, als der Ober- sind, weil sie den durch das Wahlgesetz gebotenen MinimalBourgeoisie nicht stirbt und nun elendiglich an den Kosten Bourgeois von Friedrichsruh ihr diesen vermeintlichen fatz von drei Mart Steuern nicht zahlen können, für eine Altersversorgung der Arbeiter zu Grunde gehen Ausweg zeigte. Daß Herr Freycinet dem alten Köhler- also ein jährliches Gesammteinkommen von 600 Mart nicht mehr besigen. Wobei zu bemerken, daß das muß! glauben noch huldigt, ist nicht gerade ein Zeugniß von sächsische Landtags- Wahlrecht überhaupt auch in der Das sozialpolitische Rüstzeug des Herrn Freycinet politischem Scharfblick. " guten Zeit" nur den besser fituirten Arbeitern ist recht dürftig, so dürftig, daß man nur erstaunt fragen Auf die Franzosen wird diese Programmrede schon erreichbar war. Gut die Hälfte der sächsischen Arbeiter fann, warum Herr Freycinet damit so spät kommt. Er deshalb keinen besonderen Eindruck machen, weil sie sind auch unter normalen Lohnverhältnissen durch den sprach im Allgemeinen von Versöhnung zwischen dergleichen schon gar so oft gehört haben. Im Uebrigen 3 Mart- Zensus vom Wahlrecht ganz ausgeschlossen. Kapital und Arbeit, Verbesserung des tann der Eindruck nur sein, daß man sieht, wie die Beiläufig genügt das den sächsischen„ Liberalen" nicht, und Looses der Armen und gerechtere Ver- Bourgeoisie in allen Ländern, gleichviel welches die poli- wollen sie den Zensus noch erhöhen! Feuilleton. Nachdruck verboten.] Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz. 40 Das ist der Herr, welcher sich Larirettes als Pfleger angenommen hat. Sein Gehirn funktionirte nicht und konnte ihm daher Ach, der Bürger Marche- Seul! rief der Lehrling feine Hilfe bringen. Was konnte er sagen, wenn seine aus. Und auf Philibert deutend fügte er hinzu: Tochter ihn mit Fragen bestürmte? Würde sie nicht aus seinen Augen herauslesen, daß er log? Er wollte um feinen Und dann, während Marche- Seul noch immer in Preis, daß sie die Wahrheit erführe, denn dann mußte ihr flar werden, daß er ihr Vater nicht war; das letzte Band, seine trüben Betrachtungen vertieft den Assistenzarzt begrüßte, welches ihn an das Leben fesselte, war dann für immer begann Mijoulet mit großer Lebhaftigkeit das zu erzählen, zerrissen. Ruhig wollte er überlegen, stundenlang und was ihm passirt war, als er sich dem Portier des Hospitals Sie sollten sich von Neuem um sie versammeln und allein; er wollte irgend eine Geschichte erfinden und sie vorgestellt hatte. Als er aber endlich bemerkte, daß Marche- Seul dann sollte es sich zeigen, was eine Frau leisten kann, mit aller Wahrscheinlichkeit ausstatten. Er erhob sich deswelche haßt. Aber der Wagen hielt plöglich. Sie war in halb, nahm seinen Hut, welcher auf dem Kamin lag, um gar nicht auf ihn hörte, entschloß er sich, ihn zu indem er ihm mittheilte, daß sie im dem Hofe ihres kleinen Hotels angelangt. Die Thüre armte Charlotte und gab Michel die Hand, der gar nicht verlassen, öffnete sich und Deshommes' Frau stieg eiligst die Frei- wagte ein Wort zu sprechen, während Madame Ferrand Begriffe ständen, Michel Ferrand zu besuchen. treppe hinauf, um sich in ihr Schlafzimmer zu begeben. ruhig und unbeweglich wie eine Statue am Fuße des Bettes Und sie entfernten sich, während der alte Revolutionär Die Kammerfrau wollte ihr die Namen Derer mittheilen, ihres Sohnes stand dann ging er eiligst davon, da er gekrümmter als je mit schwankendem Schritte seinen Weg welche sich in ihrer Abwesenheit hatten anmelden lassen, sich zu schwach fühlte den perlenden Thränen gegenüber, verfolgte. aber sie wies sie kurz ab. Ju ihrem Busen tochte es, und welche aus den Augen derjenigen rollten, die er seine taum hatte sie mit fieberhaftem Griff ihren Hut herunter Tochter nannte. gerissen und ihr Korset geöffnet, als sie auf ihr Bett sank, Als er auf der Straße war, konnte er sich über den eine Beute furchtbarer Nervenanfälle. Entschluß, den er fassen sollte, nicht klar werden. Plötzlich blieb er stehen, er hatte einen Augenblick die Absicht, umzukehren, um Mijoulet und seinem Begleiter zu folgen, welche an der Ecke der Rue Julien- le- Pauvre ver schwanden. Aber mit entmuthigter Miene ließ er diesen Gedanken Als Deshommes wieder zu sich gekommen und die Was sollte er thun? Welchen Roman sollte er erfallen, schielte nach links und richtete seine Schritte nach Schwäche abgeschüttelt hatte, welche die plögliche Erscheinung finden? seiner Frau hervorgerufen hatte, blickte er um sich. In Mit diesen Gedanken beschäftigt richtete er seine Schritte dem Quai Montebello. Er wollte wissen, was das Volk dem Zimmer herrschte Halbdunkel, der Tag ging schnell zu nach der Place Maubert, als er am Ende der Rue Gallande über die neue Regierung dachte, welche es sich gegeben Ende, da der Himmel die bleigraue Farbe des Monats und der Rue des Anglais einen freudigen Ausruf hörte. hatte, und wollte nach dem Place de l'Hotel de ville zurückFebruar zeigte. Ueber Paris lagerte jenes Schweigen, das Er erhob den Kopf und bemerkte vor sich Mijoulet tehren, wo noch gewaltige Massen auf und ab wogen hundertmal furchtbarer ist, als das Pfeifen der Kugeln und strahlend vor Freude in Gesellschaft Philibert's. Sie famen mußten, wenn auch weniger fieberhaft erregt und weniger der Donner der Geſchüße. Charlotte hatte sich aufgerichtet aus dem Hospital und schritten langsam weiter, indem sie lärmend als zuvor. Dieselben erschienen ihm deshalb beund betrachtete ihn mit gefalteten Händen und flehender, über die Ereignisse dieser letzten drei Tage und besonders fähigter, zu denken und die neu geschaffene Situation zu trauriger Miene. über die Wunde Larirettes und über die Güte, die hohe ermessen. Doch Marche Seul hatte sich getäuscht, das Volk war Er begriff, daß sie sprechen und fragen wollte, aber Gesinnung und den mannhaften Muth der kleinen Blumendort noch ebenso erregt, als in den heißen Stunden des verkäuferin plauderten. was sollte er dann antworten? P Die einzigen Nothleidenden im Deutschen Reich sind, wenn man die agrarischen Organe hört, die großen Grundbesizer. Weder durch Kornzölle noch durch Schnapsprivileg können sie befriedigt werden, ihre Begehrlichkeit" und Habsucht blickt scheel auf den dem Arbeiter schon kärglich genug bemessenen Lohn. Vom Norden und Süden tönt dasselbe widerliche Gekrächze. So bringt die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" einen Nothschrei des Generalsekretärs des landwirthschaftlichen Vereins in Bayern, Professor D. May. Es heißt da: " während der Ernte, oder neuestens schon während des ganzen orthodore Blatt will die Prostitution nur legalisiren Sommers den Osten ergreift, leistet der Ausbreitung dieser Er- und befürwortet die Errichtung von Bordellen. Das heißt fenntniß den denkbar besten Vorschub und trägt die Ueber- also das Uebel an der Wurzel anfassen, daß man sich nicht legung selbst in Gebiete, die andernfalls noch Jahre lang im gegen die Ursachen, sondern gegen die Opfer der Prostitution Finstern bleiben würden. Vor der Hand ist die aufflackernde Zum Prozeß Baare erklärt Redakteur Fus angel der„ Westfälischen Volkszeitung": Unzufriedenheit noch mit leichter Mühe zu ersticken; vor der wendet. In dieser Hinsicht steht das konservative RegierungsHand find die Gemüther auch noch so wenig„ revolutionär", blatt auf demselben Standpunkt wie die bürgerlich- freidaß ein verständiges Entgegenkommen der Gutsbesitzer die sinnige Bossische Zeitung", die denselben Standpunkt verglimmenden Funken bald zum Erlöschen bringen würde. An tritt. diesem Ausweg wird es aber fehlen. Die gesammte Gutsbesizerschaft steht mit ganz wenigen, nicht in Rechnung kom menden Ausnahmen dieser Frage und ihrer unleugbar großen sozialen Bedeutung völlig blind gegenüber, und sie erweist sich als völlig unfähig, unter Loslösung vom Alten derselben auf den Grund zu gehen. Daran wird, das ist die Meinung aller einsichtigen Renner dieses besonderen Menschenschlages, auch die Folgezeit nichts ändern, bis die Entwickelung der Dinge selbst den Herren" die Augen öffnen wird. Die immer schwieriger werdenden Arbeiterverhältnisse find für manche Landwirthe ein zwingender Grund, ihre Güter zu verkaufen oder, was in der Regel noch schlimmer ist, die heimathliche Stätte zu zertrümmern und sich allzu früh von der gewohnten Arbeit ins Privatleben zurückzuziehen. Die scheinbar angenehmere Lage der Arbeiter in den Städten, höherer Verdienst in industriellen Betrieben, verlockend freieres Leben in den Städten gegenüber strenger 3ucht und Ord Die Versimpelung und Versumpfung der Presse nung im bäuerlichen Haushalte, sind der wesentlichste Grund zum Zuge in die Stadt. Eine Gleichstellung der ländlichen sowie überhaupt des geistigen Lebens in Deutschland seit Arbeiter mit den in den Städten und in den Industriebezirfen den letzten 20 Jahren wird von der National- Beitung" beschäftigten Arbeitern ist ein kaum zu befriedigendes und mit ihr auch von der cloaca maxima am Rhein, der Verlangen; und selbst an den Orten, wo unter dem Kölnischen Zeitung", beklagt. Nun, die Bourgeois-Presse Drucke zwingender Nothwendigkeit die höchsten, dem Verdienste ist der Ausdruck der Bourgeoisgesellschaft, und zu ihrer der städtischen und industriellen Arbeiter nahe kommenden der Korruption haben jene Blätter ihr gut Theil beigetragen. gleichen Löhne bewilligt werden müssen, wird über Mangel an Aus dem Sumpfe der Gesinnungslosigkeit, der Liebedienerei, brauchbaren Arbeitern und über geringere Arbeitsleistung bei der Erfolgsanbetung kann kein frisches, blühendes Leben erwachsen. Was Wunder, wenn die Bourgeoispresse, was wir oft genug nachwiesen, zu weiter nichts herabfinkt, als zu einem ganz gewöhnlichen Geschäftsunternehmen. Und er ist wohl weniger berufen als die" Kölnische Zeitung", Klage über Versimpelung der Presse zu erheben? gesteigerten Ansprüchen geklagt." Die National- Zeitung" vermißt auch das Gegengewicht gegen die Versimpelung durch die Bresse, welches in macht. vollen individuellen Erscheinungen des geistigen Lebens bestehen könnte. in " Wir halten uns zu der Erklärung verpflichtet, daß wir unsere sämmtlichen Behauptungen über die auf dem Bochumer Verein" seit mindestens 1876 bis in die jüngste Zeit hinein vorges tommenen unredlichen Machenschaften ihrem vollen Umfange nach aufrecht halten, daß wir insbesondere jeder Zeit zu beweisen erbötig sind, daß hunderte von Abnahmestempeln gefälscht und den Eisenbahn- Verwal tungen minderwerthige Schienen, Schivellen, Herzstücke, Bandagen, Federn, Achsen, Radsätze 2c. 2c. in die Hände ge spielt worden sind. Wir erklären ferner, daß wir unsere Be hauptung bezüglich der im Machtbereiche des Herrn Baare vorgekommenen Eisenzollhinterziehungen gleichfalls vollständig aufrecht halten und nehmen auch von dem, was wir bezüglich der persönlichen Mitwissenschaft des Herrn Ge= heimen kommerzienraths Louis Baare an allen diesen Vorkommnissen seiner Zeit gesagt haben, kein Wort zurück. Weiter schreibt Fusangel, daß der Schwerpunkt der ganzen Angelegenheit für ihn nicht in dem gegen die Beamten des Bochumer Vereins schwebenden Verfahren, sondern in der Be leidigungsklage Baare- Fusangel beruhe. Erst die gerichtliche Verhandlung dieser Klage werde ihm die erwünschte Gelegenheit geben, alles, was er von Herrn Baare, seinen Beamten und seinen Werte behauptet habe, bis zum Zipfelchen auf dem i zu beweisen. Der Zusammentritt des badischen Landtags, in welchen zum ersten Male zwei Sozialdemokraten gewählt sind, erfolgt am 20. November. Was die Herren unter Zucht und Ordnung verstehen, kennt man. Sie bedeutet nichts anders als die Herabdrückung des Menschen zum willenlosen Hausvieh. Das erkennen die Arbeiter auch schon in Bayern, daher die Klage, daß an Stelle des früher allgemein üblichen jährlichen Dienstverhältnisses und jährlicher Entlohnung der Landwirthschaftlichen Dienstboten das Dingen und Lohnaus zahlen auf einige oder ja nur eine Woche getreten ist". Nun, der Arbeiter will sich wenigstens die Freiheit vorDaß solche fast auf keinem Gebiete in den letzen 20 Jahren behalten, ein härteres Joch mit einem gelinderen zu verneu aufgetreten sind, ist eine Thatsache, welche schon lange alle tauschen, und überdies hält die Furcht, einen tüchtigen Arernsten Geister beschäftigt. An Mittelgut ist in vielen Fächern beiter zu verlieren, den Uebermuth der Herren ein wenig fein Mangel; aber wo ist der große Dichter, Maler, BildDer Antrag unseres Genossen Guesde in im Zaun. Die Klage, daß das„ patriarchalische" Verhältniß hauer, der seit 1870 erschienen wäre? Die leitenden Männer hierdurch leidet, daß der Dienstherr sich nicht mehr in dem in den meisten Wissenschaften feiern einer nach dem anderen Frankreich auf Errichtung eines nationalen Arbeitsekretariats, über den wir kürzlich bes Maße veranlaßt fühlt, die Dienstboten als zu seiner Familie ihren 70. Geburtstag oder ihr 30 jähriges Amtsjubiläum." gehörig zu behandeln und für dieselben besorgt zu sein, Wie anders klang das sonst in der„ National- 3tg." richteten, ist von den Delegirten der sozialistischen Gruppen wie ehedem, kann uns wenig rühren; mit der patriarchalischen und verwandten Blättern! Da sollte nach dem Kriege von Frankreichs angenommen. Fürsorge für den Arbeiter ist es auch ehedem nicht weit 1870-71 ein ganz neuer nie geahnter geistiger Frühling Der Schweizer Bundesrath hat auf das Gesuch der hergewesen, sie ist vielmehr dem Arbeiter gründlich verleidet über Deutschland anbrechen. Da war die Zeit gekommen, Regierung des Kantons Tessin, den Prozeß gegen die worden. Wie immer verlangt der agrarische Nothschrei auch wo man in Deutschland sich freute zu leben", der hier weitere Hilfe vom Staat; als unabweisbares Be Schwätzer Bölk wurde als Frühlingslerche gefeiert, unser" Urheber des liberalen Putsches durch Amnestie- Ertheilung dürfniß" wird es hingestellt, daß die Klinke der Gesetz- Braun und Häuschen Blum waren Herolde der neuen zu erledigen, beschlossen, dasselbe bei der Bundesversammgebung in Bewegung gesetzt wird, um die Arbeiter noch Reichsherrlichkeit, und Bismarck, der unvergleichliche lung zu befürworten. schroffer unter das Joch der Gutsherren zu zwingen. Heros der Welt, dessen Eunuche zu sein als wahres Der neue König von Württemberg beabsichtigt aus ins Wie aus Bayern, so tommen auch aus Mannesthum gepriesen wurde. Nun, wo sind die Früchte Anlaß seines Regierungs- Antritts einen umfassenden" Pommern, dem Hauptheerd des des preußischen dieses neuen Frühlings? Das Gründer- und das Reptilien- Gnadenakt zu erlassen und hat hierzu Anträge des JustizJunkerthums Klagen über Fälle von Unbotmäßigkeit thum sind die wahren Produkte Bismarcks und seiner An- ministers eingefordert. Es sollen die Gnadenakte der Arbeiter, die von den landräthlichen Organen als beter und jetzt hält sich die National- Zeitung" in einer besondere auch den Angehörigen der ärmeren Volksklasse, Revolten" bezeichnet werden und die in diesem Anwandlung von Empfindsamkeit die Nase ob des Ge- welche unter dem Drucke der äußeren Noth sich minder Sommer besonders häufig vorkommen sollen. Eine stankes zu. Freilich trägt die Angst etwas zu der späten bedeutender Verfehlungen schuldig gemacht haben, zu Theil Korrespondenz der Frankfurter Zeitung" beleuchtet diese Selbsterkenntniß bei. Der versumpften Bourgeoisie im werden". Wem sonst noch, wird im Erlaß nicht gesagt, Vorkommnisse ziemlich treffend. Sie schreibt: Nacken sitzt das lebenskräftige, zielbewußte Proletariat, fie auch nicht angedeutet; es ist also noch nicht ersichtlich, ob „ Die große Arbeitsnoth zwingt den Gutsbesitzer, den fühlt den Hauch des neuen Frühlingssturms und erbebt in eine politische Amnestie in Aussicht steht. Prügel, mit dem er so lange verschwenderisch umgesprungen ihrem vermodernden Mart. Daß der Termin für die Reichstagswahl in Stolpe ist, aus der Hand zu legen und diese mit dem Handschuh der Nachsicht, der Menschlichkeit und der Unterhandlung zu be Gin rascheres Tempo, d. h. vermehrte Ausgaben Lanenburg auf den 20. November anberaumt sei, bestreitet tleiden. Dank jahrzehntelanger gegentheiliger Gewöhnung ge- für die Flotte, kündigen die" Berliner Politischen Nach aus bester Quelle" die in Stolpe erscheinende Zeitung hören derart erleuchtete Stunden aber bei der überwiegenden richten" an. Zu den gesteigerten Forderungen für das für Hinterpommern"; der Termin der Wahl sei vielmehr Mehrzahl zu den Seltenheiten; der„ Herr" kommt noch zu oft Landheer, welche die nächste Reichstags- Session bringen noch nicht festgesetzt. zum Vorschein und da die Arbeiter die Jacke des Hörigen aus- wird, können sich dann gleich die Marineforderungen gezuziehen beginnen und eine 18 stündige Arbeitszeit nicht mehr fellen und damit wir die Segnungen der Kolonien auch zu Zum Streik der französischen Glasarbeiter sendet geduldig als eine Fügung des Schicksals hinnehmen, ereignen fich kleine Zusammenstöße, die des Defteren die Polizei in Be- würdigen wissen, wird zur Ehre" des deutschen Namens uns Leo Frankel einen weiteren Bericht: wegung setzen. Die Arbeiter selbst sind freilich formell() von auch die Niederlage Zelewski's durch erhebliche Bewilligungen Schuld nicht immer ganz freizusprechen; sie haben naturgemäß für Afrika gerächt werden müssen. Einen Nothstand sieht nicht das feine Gefühl für die Grenze der Gesetzlichkeit und der Reichskanzler noch immer nicht, warum soll er sich also geben daher dem Staatsanwalt Gelegenheit zum Ein- in dem Maß seiner militärischen Forderungen Beschränkungen schreiten in Sachen, die von einer fortgeschrittenen Arbeiter auferlegen? schaft in Industrieſtädten streng gefeßlich gelöst werden. Was aber viel wichtiger ist, auch die ländlichen Arbeiter im hintersten d " Der Fall Heinze veranlaßt jetzt auch das Organ der Großgrundbesizer Winkel beginnen sich zu fühlen"; viel sächsischen Regierung, die Leipziger Zeitung", die Fordeweiter, als die agrarischen Blätter glaubhaft machen wollen, ist bei ihnen schon die Einsicht gedrungen, daß der" Serr" rung zu erheben, das lebel an der Wurzel aneben nicht ihr Herr ist über Leben und Lieben, über Arbeit und zufassen". Und wie soll das geschehen? Sollen vielleicht Freude, sondern daß ihnen selbst eine Stimme in der Ent- die wirklichen Ursachen der Prostitution beseitigt werden? scheidung über diese Fragen mit gebührt. Die große, aus den- Das würde für die Lüste der korrumpirten guten" Gesellselben Ursachen entspringende Wanderung, die alljährlich schaft äußerst störend sein. Nun, das fromm christlichM " Paris, 9. Oftober. Welche Wohlthat die Arbeitshäuschen, diese von der herrschenden Klaffe, ihren Preßbedienten und nicht selten auch von Fabrifinspettoren so sehr gelobte Wohlfahrtseinrichtung", für den Arbeiter sind, das zeigt wieder so deutlich der gegen wärtige Streit. Kaum hatten die Glasarbeiter die Arbeit eine gestellt, als auch schon die Hüttenbefizer ihnen fund thun ließen, daß man sie aus ihren Wohnungen vertreiben werde. So hat die Direktion der Glashütten von Fourmies- das durch das Maigemegel eine solch' traurige Berühmheit erlangt hat folgenden Utas anschlagen lassen: Glashütten von Fourmies ( Norddepartement). Das Recht auf Wohnung, die Unentgeltlichkeit der Wohnung, einen Bestandtheil der Löhne der Glasarbeiter bildend, sind durch den Akt der Arbeitseinstellung Kampfes. Als er auf dem Place de l'Hotel de ville Paris Frankreich gegeben hat. Bereitet Euch im Vertrauen von neuem nur glühender als jemals den Kampf für das ankam, sah er seinen Frrthum sogleich ein. Ein wahres auf Euch selbst mit Ruhe und Ordnung auf die kräftigen Volk und für die soziale Republik gegen das Volk selbst Delirium nahm dieser zahllosen Menge ihre Denkkraft, Institutionen vor, die Euch selbst zu geben Ihr berufen und gegen die falsche Republik aufnehmen wollte, welche kaum auferstanden von einer Bande von Politikern geleitet drängend und schiebend las und kritisirte sie, als er ihr werdet sollt. ward, welche fest entschlossen waren, die Privilegien der Bourgeoisie zu vertheidigen. nahe war, mit dem größten Enthusiasmus die Proklama- Obwohl die provisorische Regierung einzig und allein tion, welche die provisorische Regierung in Tausenden von im Namen des französischen Volkes handelt, und obwohl Exemplaren aus den Fenstern des Hotel de ville herab- sie die republikanische Staatsform vorzieht, so wollen weder werfen ließ. das Volk von Paris, noch die Regierung ihre politische Trotz vieler Mühe konnte er kein Exemplar, welches Ansicht an die Stelle derjenigen aller Bürger setzen. Diese er zu lesen so begierig war, erfassen. Endlich, nachdem er sollen vielmehr über die definitive Staatsform, welche das mit den Ellbogen sich mühsam Bahn gebrochen hatte, ge- souveräne Volk zu proklamiren wünscht, entscheiden. langte er rechts an eine Thür des Gebäudes. Einige Die Einigkeit der Nation bestehend aus allen gleich hundert Aufständische drängten sich dort um einen Mann berechtigten Klassen der Bürger soll herbeigeführt werden von herkulischem Körperbau, welcher auf einem Stuhle sitz end durch die Einigkeit der Regierung. die volle Neugier Marche- Seul's erregte und welchem die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sollen die Zuhörer falvenartig applaudirten, so daß das Brausen der leitenden Grundsätze, das Volk selbst die Devise und das Burufe weithin widerhallte. Der alte Revolutionär horchte. Stichwort sein. Das ist die demokratische Regierung, welche Der Vorleser nannte die Namen der Männer, welche Frankreich sich schuldig ist und welche unsere Anstrengungen die neue Regierung bildeten und Marche- Seul knirschte, als ihr zu sichern wissen werden." er die eines Larmartine, Cremieur, Garnier- Bagès, Marie und Marrast's hörte. Er murmelte zwischen den Zähnen: Schöne Schmetterlinge; sie fonnten sich nicht niedersetzen auf dem Königsthum, darum lassen sie sich auf den Sesseln der Republik nieder. Sie wird untergehen. Und er fuhr fort auf den Vorleser zu horchen, während seine Züge immer muthloser schienen. Donnernde Hochrufe folgten dieser beredten Anrede, welche nichts sagte. Es lebe die Republik, so brauste es immer wieder durch die Lüfte. Augenscheinlich lag kein Grund vor, diesem Volke etwas zu bieten, das sich geschlagen und sein Leben eingesetzt hatte für die Republik, und das darum glaubte, sie erhalten zu müssen, da es in ihr allein die Beschützerin der Arbeit und Er konnte sich nicht enthalten bitter zu lächeln, als er den Schuß gegen Ausbeutung und Elend sah. folgende Stelle hörte, welche die Menge mit offenem Munde Und er, Marche- Seul," in welchem Namen sollte er sprechen! ganz vergnügt und vertrauensselig anhörte. " Diese Bürger haben nicht einen Augenblick gezögert Sein eigener Name, nur gekannt von den Mitgliedern die patriotische Mission anzunehmen, welche ihnen die der geheimen Gesellschaften, war diesen Massen vollständig unbekannt, unter denen er kein einziges bekanntes Geeiserne Nothwendigkeit aufdrang. Wenn die Hauptstadt von Frankreich in Flammen sicht sah. Er fühlte, daß man ihn nicht einmal anhören würde, steht, dann muß die provisorische Regierung zunächst das öffentliche Wohl im Auge behalten. Ganz Frankreich wird er konnte glücklich sein, wenn seine Worte kein Mißtrauen es begreifen und wird ihr mit Patriotismus zur Seite hervorriefen und den Zorn derer nicht erregten, welche er stehen. Für eine solche Regierung ist jeder Bürger ein enttäuschen wollte. Aufsichtsbeamter. Franzosen! gebet der Welt das Beispiel, welches I Sein Blut tochte. Er kannte übrigens gar nicht einmal all die unsauberen Intriguen, alle die hißigen Kämpfe und den unersättlichen Ehrgeiz, welcher sich vom ersten Augenblick an geltend ge macht hatte, wo die Lamartine's, die Cremieux, die GarnierPagès und andere die Schwelle des Hotels überschritten hatten. Dann verscheuchte diese politischen Betrachtungen plöts lich die Erinnerung an jene schreckliche Szene, welche auf dem Hausflur seiner ärmlichen Wohnung sich abgespielt hatte und Alles das stürmte auf ihn ein, seine ganze Vergangenheit mit ihren Kämpfen und ihrer Verzweiflung zog an ihm vorüber und er fühlte sein Herz brechen. Er dachte an sein ganzes Leben, das dem Kampfe gegen die Tyrannei gewidmet war, um jetzt zum zweiten Male sehen zu müssen, wie die Republik in elende Flitter gekleidet und das Volk betrogen wurde. Es zogen an ihm die siebzehn Jahre vorüber, welche Charlottens Erziehung und der Liebe zu ihr geweiht waren, die sich für seine Tochter hielt und nicht wissen durfte, daß die Mutter noch lebte, da eine einzige Minute genügt hätte, um alle seine Pläne scheitern zu lassen und ihr entsetzliche Schmerzen zu bereiten. Er zögerte diesen Platz zu verlassen, sich dieser vor Enthusiasmus trunkenen Masse zu entziehen und so zu isoliren. Aber wohin sollte er gehen. Die Nacht war vollständig hereingebrochen; es war eine jener traurigen und nebligen Februarnächte, in denen man den Himmel durch bleigraue Wolken verfinstert sieht. Ein eisig scharfer Wind blies und erkältete ihn bis auf die Knochen. Er konnte noch nicht nach Hause gehen, denn Char lotte war sicher noch nicht zu Bette. Sie erwartete ihn, um ihn zu fragen und er wußte nicht, was er antworten ( Fortsetzung folgt.) Er fühlte, daß er am Tage nach dem Siege des Volles sollte. werden." = = * aufgehoben. Artikel 5 des Gesetzes vom 25. Mai 1838. Urtheil| lichung derselben unermüdlich zu wirken. Gleichzeitig danken strittsgeld erhoben. Dafür soll jeder von ihnen 18-30 m. vom 9. Juli 1886. Fourmies, den 7. Oftober 1891. Mulat, die Versammelten ihrem Delegirten, Reichstags- Abgeordneten Strafe bezahlen. Diese Versammlung ist übrigens gleich nach Legrand& Cie." Alle Hüttenbesitzer hatten sich zwar nicht Gen. Wurm, für seine Thätigkeit auf dem Kongreß, sowie für ihrem Beginn auf Grund der Sabbathordnung aufgelöst worden. eines solch amtlichen Stiles bedient, sind aber dafür desto deut- die heutige Berichterstattung. licher gewesen, wie dies u. A. die Direktion der Glashütte von Es wird langsam Zeit, daß man endlich Spezialgesetze wie das 2. Die Versammlung erklärt sich mit dem neu ausgearbeiteten bezeichnete, abschafft; es gehört das wenigstens mit zu dem Be Cormontreuil( bei Rheims) zeigt, die in ihrer an den Fabriks- Programm- Entwurf einverstanden und erwartet von dem nächsten griff einiges Deutschland", dem ja sogar der bayrische anlagen affichirten Antwort auf den Streit diesbezüglich ganz Parteitage zu Erfurt, daß er unter Berücksichtigung der weiter Raupenhelm also etwas, einfach erklärt:„ Wenn die Plätze nicht wieder eingenommen zu dem Programm- Entwurf eingegangenen Anträge durch seine nahm woran fein Zivilist Anstoß zum Opfer In Penig fallen mußte. werden, dann werden die Arbeiter, die nicht arbeiten, den Berathungen das noch etwa Wünschenswerthe finden und dem hat der Stadtrath eine für Sonnabends angemeldet gewesene Präzedenzfällen gemäß, aus ihren Wohnungen vertrieben Programm beifügen werde. Gleichzeitig spricht die Versammlung Metallarbeiter- Versammlung deshalb verboten, weil es in dem ihre Mißbilligung über das die Partei schädigende Verhalten überwiegenden Theil unserer Bevölkerung Mergerniß zu erregen Unter solchen Umständen ist es nicht zu verwundern, wenn einiger Berliner Parteigenossen aus und erklärt sich mit der geeignet ist, auch schon ergerniß erregt hat, wenn an Sonndie Arbeiter wild werden und sich Einzelne trotz aller War bisherigen Parteitaktik voll und ganz einverstanden. nungen der Gewerkschaftskammern zu Gewaltthätigkeiten hinund Festtagen und den vorhergehenden Abenden öffentliche poliZu Barteitags- Delegirten wurden für das Herzogthum tische Versammlungen stattfinden und der Natur der Sache nach reißen lassen, wie dies in Lyon der Fall war, wo ein Streit Sachsen Altenburg die Genossen Buchwald- Altenburg und die angemeldete öffentliche Metallarbeiter Versammlung sich brecher jämmerlich verhauen worden sein soll. Wie anderwärts Horn- Kahla gewählt. haben auch hier die Sozialisten nie solchen Ausschreitungen insofern zu einer öffentlichen Volksversammlung gestalten wird das Wort geredet und es nicht nur als ein der Arbeitersache und soll, als eine Prüfung der Eintritt Begehrenden weder stattwürdigeres, sondern auch praktischeres Vorgehen bezeichnet, die Wolfsversammlung. Gaarden. Am 10. Oktober tagte hier eine öffentliche finden soll, noch fann, es aber nicht ersichtlich ist, welches Interesse Dieselbe wählte den Genossen ein weiterer Kreis der Bevölkerung an dem Zwecke und Nutzen Streitbrecher in Acht zu erklären und jeden Umgang mit ihnen St. Heinzel für den 7. und 9. schleswig- Holsteinischen Wahl- eines Metallarbeiter- Verbandes haben kann, sonach aber die Mögzu meiden als zu solchen Thätlichkeiten Zuflucht zu nehmen. freis zum Delegirten für den Erfurter Parteitag und faßte ein- lichkeit nicht ausgeschlossen ist, daß andere als in der TagesJu fleineren Fabrikstädten kommt es sogar vor, daß der Boykott stimmig eine Resolution, in welcher sie sich mit dem vom Partei- ordnung angegebene Zwecke verfolgt werden." über Wirthe verhängt wird, die solchen Streifbrechern Speise vorstand ausgearbeiteten Programmentivurf im Prinzip einoder Trank verabreichen. Sind aber die Sozialisten auch weit verstanden erklärt, ferner der seitherigen Taktik der Parteileitung ordnung feine Geltung, aber dafür giebt es dort ein Vereinsrecht, Penig liegt in Sachsen, daselbst hat die dänische Sabbathentfernt davon, Ausschreitungen, wie der ebenerwähnten, das vollständig zustimmt und endlich die Form des Vorgehens dessen toleranter Wortlaut so ziemlich alle Gesetze der Welt in Wort zu reden, so müssen sie doch den herrschenden Kreisen das der sogenannten Berliner Opposition ganz entschieden miß- Sachsen durchführen läßt. Das Verbot ist gewiß schön stylisirt, Recht versagen, über Arbeiter, die sich an Streifbrechern ver- billigt. greifen, den Stab zu brechen; denn Leute, die es ganz in der nur die Worte in dem überwiegenden Theil unserer BeOrdnung finden, daß bei irgend welchen Kriegen, die ja allen völkerung" geben uns zu quälenden Zweifeln Raum. Hat der Der Gemeinderath in Apolda hatte die Gebühr für Gr- Stadtrath von Penig ein Plebiszit über die Mergerniß erregende Interessen nur nicht denen des arbeitenden Volkes galten, oft werbung des Bürgerrechts kürzlich von 15 auf 9 M. ermäßigt. Abhaltung von Versammlungen an Sonnabenden und Sonntagen selbst Männer, die Weib und Kinder haben, erschossen werden, Später lief ein Antrag ein, diese Gebühr überhaupt abzuschaffen. veranstalten lassen oder begreift er unter dem„ überwiegenden weil sie nicht gegen einen Feind" rücken wollen, der ihnen nichts Der Antrag wurde jedoch abgelehnt und dafür die Gebühr von Theile der Bevölkerung" diejenigen Bewohner der guten Stadt zu Leide gethan hat, solche Leute haben das Recht verwirkt, über Ar- 9 auf 3 M. herabgesetzt, auch beschlossen, denjenigen Einwohnern, Benig, deren Portemonnaies am vollsten sind, deren Leiber die beiter ein Verdammungsurtheil zu sprechen, die im Kampfe um ihre welche in letzter Zeit noch 9 M. entrichten mußten, um Bürger bekannte erfreuliche Fülle haben und welche deshalb die des Lebenshaltung sich an Genossen rächen, die dem Gegner ihre werden zu können, je 6 M. zurückzuzahlen. Dienste anbieten und so zum Verräther ihrer eigenen Sache Mammons entbehrenden, ausgemergelten Proletarier, überwiegen?" werden. * * Der Apoldaer Gemeinderath ist zu einem guten Theil aus Sozialdemokraten zusammengesetzt, das erklärt sein Entgegentommen gegenüber der Bevölkerung. * * In unserem Bruderorgan, dem Braunschweiger Volksfreund" lesen wir:„ Was auf den Polizei- Wachtstuben mit den Verhafteten geschieht, darüber erfährt die Oeffentlichkeit selten, fast nie etwas. Rommt einmal so ein armer Teufel von Verhafteten auf eine Redaktion und bringt Klagen über die Behandlung auf einer Das wird natürlich die kapitalistische Presse nicht hindern, diesen Fall, wie gewöhnlich, gegen die Streifenden fräftig auszunüßen, um so für die armen Glasfabrikanten Stimmung zu Mainz, 11. Oktober. In einer auch von Frauen stark bemachen. Sie flagt ja selbst schon darüber, daß diese Herren suchten Versammlung sprach heute Nachmittag und zwar bereits am ersten Tage nach dem Streit, dadurch, daß sie ge- im Garten des betr. Lokals, da sich der Saal als zu flein erwies, Polizeiwache, so wird man ihn fragen, ob er Zeugen für diese zwungen waren, die Dejen zu löschen, einen Schaden von Fräulein Wabnitz aus Berlin über„ die Frau in der In- Behandlung habe. Nun, diese hat er meistens nicht und der 10-20 000 Frts. erlitten haben. Was beweist dies aber? Daß dustrie" unter stürmischem Beifall der Erschienenen. es ihnen leichter sei, diese Summe zu verlieren, die ja doch Schluß des Referates wurde in Konsequenz einer angenommenen ziehen und im Stillen weitergrollen. In einer hiesigen Gerichtss Nach Beweis seiner Aussagen ist fast nie zu erbringen. Er kann also nur unbezahlte Arbeit repräsentiren, als von ihrem Hochmuth Resolution sofort ein Komitee von 5 Frauen gewählt, welches verhandlung sagte nun ein Angeklagter vor Gericht aus, er ſei abzulassen, mit ihren Arbeitern in Unterhandlung zu treten die Gründung eines allgemeinen Frauenvereins in durch Schläge seitens eines Polizeibeamten zu einem falschen oder sich einem Schiedsgerichte zu unterwerfen. Bei solchem die Hand nehmen soll. Gebahren dürfte es doch wirklich schwer fallen, die Sympathien der öffentlichen Meinung für die Hüttenbesitzer zu wecken. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Bezüglich der Immunität der Reichstags- Abgeordneten ist auch das Amtsgericht, Abtheilung I, zu Gera zu derselben Anschauung gelangt, wie sie von der Chemnitzer Staatsanwaltschaft gehegt wird. Das geht aus folgendem Schrift stück hervor: werden. Alberti. Gera, den 30. September 1891. Fürstlich Keuß. Amtsgericht, Abtheilung I. für Untersuchungsfachen. Der von unserem Parteigenossen Wurm redigirte hannoversche ,, Volkswille" meint dazu: " Ueberraschend ist uns die Mittheilung, daß der 15. September nicht in eine Sitzungsperiode gefallen ist, in welcher der Reichstag thatsächlich zusammen gewesen ist und Sigungen des selben stattgefunden haben! . Ueber die wegen der Nürnhen am 1. Mai in Rom Verhafteten, unter denen sich auch unser Genosse Studiofus Körner befindet, ging der Magdeburger Volksstimme" von gut unterrichteter Seite folgende Mittheilung zu; " Schuldgeständniß getrieben worden. Wir sind überzeugt, daß die Staatsanwaltschaft den Aussagen des Zeugen nachspüren und den Sachverhalt festzustellen bemüht sein wird. Wir verlangen auch im Interesse des verletzten Rechtsgefühls des Volkes eine Veröffentlichung des Ergebnisses. Wir bezweifeln aber, daß die Wahrheit in diesem Falle( so wenig wie in anderen Fällen) 50 der Mai- Gefangenen sind schon zu 2-3 Jahren festgestellt werden kann, denn die Aussage eines Beamten gilt Kerker verurtheilt worden, und der Apell- Gerichtshof hat notorisch mehr als die eines gewöhnlichen Sterblichen und Ausfür fast Alle das Urtheil bestätigt: Der Rest von 62 ist sage steht hier gegen Aussage. Sollte man aber, falls die zum 14. Oktober vorgeladen, davon haben sich 42 wegen Rebel- Dinge so liegen, nicht nach Mitteln und Einrichtungen suchen, lion zu verantworten, alle 62 aber auf Grund von§ 248 des irdend welche unwürdige Behandlung Verhafteter von seitens Strafgesetzbuches, der sonst nur gegen die Briganten angewendet Polizeibeamter unmöglich machen? Sollten Fälle, wie der vorwird. Man steift sich eben auf die sozialistisch- anarchistische liegende, dessen Beweis zwar noch nicht erbracht ist, nicht geeignet Verbindung", wie man die Affäre des 1. Mai genannt hat, um sein, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Polizeiwachtstuben ein Mittel für das Prozessiren der Sozialisten zu haben. In hinzuweisen?" Wir unterschreiben diese Darstellung Wort für Ancona sind schon 20 Attentäter zu 1-2 Jahren und zu Wort, aus dem einfachen Grunde, weil uns aus Berlin ähnliches An den Reichstags- Abgeordneten Herrn Emanuel Wurm Sonderaufsicht verurtheilt. Vielleicht ergeht es den in Rom In- gleichfalls schon oft berichtet wurde. So lange aber in Deutschderzeit in Hannover. haftirten ebenso; schon aus dem Umstande, daß man sie vor das land diese Sorte Prügeln nicht mit schweren Strafen und vor Auf Ihre Eingabe vom 11. d. Mts., die Untersuchung gegen Tribunal anstatt vor das Schwurgericht bringt. Wohl hat der allemt mit Amtsverlust bestraft wird, im Gegentheil bei verSie wegen Uebertretung des Gesezes, das Vereins- und Ver- Schöpfer des Strafgesetzbuches, Erminister Zanardelli, erklärt, schiedenen Amtsinstitutionen die Prügelei noch" pädagogisch" Ansammlungsrecht betr., vom 5. Juli 1852, wird Ihnen andurch der§ 248 sei nicht auf die Sache der Sozialisten und Anarchisten wendung findet, wird auch nicht zu verhindern sein, daß einzelne eröffnet, daß Ihre Ansicht, den Artikel 31 der Verfassung des anwendbar. Minister Nikotera hat jedoch geschworen, die An- untere Polizeibeamte- je nach ihrer geistigen Beranlagung Deutschen Reiches verbiete die Einleitung einer Untersuchung geklagten um jeden Preis zu verderben. Der Prozeß wird wahr die Gefangenen nichtswürdig behandeln. All das hängt übrigens wider Sie während der Dauer der jetzigen Reichstagsperiode, scheinlich 2-4 Wochen dauern." von uns als stichhaltig nicht angesehen werden kann, da der mit der Almachtstellung der Polizei zusammen, welche in angezogene Artikel nur davon spricht, daß ohne Genehmigung des Staaten, wo die durch den Privateigenthums- Begriff versimpelte Dresden, 11. Oktober. Die Wogen der Wahlbewegung gehen Bourgeoisie die herrschende Rolle spielt, selbstverständlich ist. Reichstages tein Mitglied desselben während der Sigungsperiode diesmal höher als sonst. Die Lebhaftigkeit, mit der unsere Genossen Wegen Beleidigung des Verlegers Maximalian Schlesinger wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung zur Untersuchung ge- in die Wahlbewegung eingetreten sind, hat auch die Gegner ge- von der„ Breslauer Gerichtszeitung" hat der Redakteur Karl zogen werden kann, der von uns auf den 15. d. Mts. anberaumt nöthigt, sich zu rühren. In der Hauptsache kämpfen sie mit Thiel von der Schlesischen„ Bolkswacht" eine neue und damit gewesene Hauptverhandlungs- Termin aber in eine Sigungsperiode, Zeitungsartikeln und Flugblättern, mit denen sie die Partei in die zweite Anklage erhalten." Die Redaktion der„ Volkswacht" in welcher der Reichstag thatsächlich zusammen gewesen ist und der sattsam bekannten Weise zu diskreditiren suchen. Ein sehr will nächstens die gegen sie schwebenden Anklagen einmal durch Sigungen desselben stattgefunden haben, nicht gefallen ist. Sobald auf die von dem Mitangeklagten Hartmann ein- der Berliner Opposition gegeben, deren Verdächtigungen bald überschreiten dürfte. In allen Fällen handelt es sich um erwünschtes Material haben ihnen dieses Mal die Anklagen zählen. Sie glaubt, daß die Zahl derselben das Viertelhundert gelegte Berufung in zweiter Instanz entschieden ist, wird von und Beschimpfungen gegen die Parteileitung Aufnahme ge- Preßvergehen. Weil der Besitzer einer Remise in Rawitsch uns anderweit Hauptverhandlung in der Sache auberaumt funden haben und jenen zeigen werden, für wen sie gearbeitet haben. Dieselbe zur Abhaltung sozialdemokratischer Versammlungen pachtEin Hauptschlag von unserer Seite wurde durch die Versammlung weise zur Verfügung gestellt hatte, soll er 30 M. Strafe bezahlen. stattfand, in welcher Genosse Bebel referirte. Dresden hat in derselben Weise über sein Eigenthum frei zu verfügen. geführt, die gestern Vormittag im großen Saale des Trianon Dieselbe Summe soul's ihm kosten, wenn er sich's einfallen läßt, lange keine solche Versammlung gesehen. Beginn mußte bereits der Saal wegen Ueberfüllung geschlossen mehrere Arbeiter das von Dr. Rüdt gedichtete Lied: Auferstehe, Eine Stunde vor Nach einer Kornzoll- Protestversammlung in Edenkoben sangen werden, es mochten an 4000 Personen anwesend sein, aber Proletar!" Das war ein durch brüllendes Schreien viele Tausend andere fanden keinen Ginlaß mehr und standen auf und Lärmen, den umliegenden Straßen und Plätzen. sowie durch Abfingen ärgernißerregender, Der Verlauf der Ver- das religiöse Gefühl Anderer verlegender Lieder nach sammlung war glänzend und die Stimmung ausgezeichnet. Der tirchlicher Melodie" verübter grober Unfug, welcher Rede Bebel's die oft durch lebhafte Beifalls bezeugungen unter einem der Sänger 8 Tage und zwei anderen 4 Tage Gefängniß Die Reichstags Abgeordneten und diejenigen, welche Sei- brochen wurde, folgte zum Schluß ein wahrer Beifallssturm. einbrachte, während vier Sänger je 12 M. zu zahlen oder 4 Tage tungen lesen, wissen, daß die I. Session des Reichstages feit Gegner meldeten sich natürlich nicht zum Wort und so wurde zu brummen haben. Einspruch ist erhoben. Um zu erfahren, vorigem Jahre bis jetzt noch nicht beendet ist, und die amtlichen die Versammlung, die um halb zwölf Uhr eröffnet worden war, gegen ob nach der Konfistation des" Deflamators" die Expedition der Drucksachen des Reichstages werden aus diesem Grunde seit Be- halb zwei Uhr mit einem begeisterten donnernden Hoch auf die Magdeburger, Voltsfimme" nach Exemplare dieser ginn der Session im vorigen Jahre mit laufender Nummer ge- internationale Arbeiterbewegung geschlossen. Noch auf der Straße Broschüre verkauft habe, ton fiszirte die dortige Polizei die führt und tragen immer noch den Vermerk: I. Session. setzten sich die Demonstrationen der Masse für unsere Sache fort. Geschäftsbücher. Die Expedition ist darüber um so mehr Nun, vielleicht führt das Fürstl. Amtsgericht zu Gera die Die Gendarmerie war in mehreren Dutzend von Exemplaren ver- außer sich, weil sie jetzt nicht einmal in der Lage ist, ihren Drohung aus, die in der ersten Vorladung zum 15. September treten, um die„ Ordnung" aufrecht zu erhalten, es verlief aber Gläubigern mit der bei ihr üblichen Promptheit Geldsendungen ausgesprochen war: daß nämlich der Angeklagte, wenn er sich alles nach Wunsch., nicht zum Termin stellt, auch zivangsweise vorgeführt werden machen zu können, denn ohne die Bücher weiß sie natürlich gar Mit der Ueberfülle unserer Versammlung kontrastirte die Leere nicht, was sie schuldig ist. fann! Freiwillig wird der Angeklagte nicht kommen! Für ihn der gegnerischen, die an diesem Vormittag in zwei Lokalen solche schlagnahme anordnete, Verwahrung eingelegt worden, was Es ist beim Amtsgericht, das die Beist die Verfassung und die Entscheidung des Reichstages maß- abhielten; diefelben waren noch öder, begab sich nicht ein Theil namentlich die Gläubiger freuen wird. Gegen die letztgemeldete gebend, und nach diesen ist die gegenwärtige Session noch nicht der bei uns Ausgesperrten in jene Versammlungen, woselbst man Konfistation der Münchener Post" hat der Redakteur beendet; daß aber Session und Sitzungsperiode ein und derfelbe aber feinem Gegner das Wort ertheilte. Unser Bürgerthum hat Jordan Beschwerde eingelegt. Wegen Tragens rother Begriff ist, wird wohl auch das Fürstl. Amtsgericht zu Gera nicht feinen Sinn und fein Bedürfniß mehr nach Wahlversammlungen ser avatten am bestreiten wollen!" 3. Mai sollten fünf Parteigenossen in und politischer Aufklärung. Es genügt ihm, daß der Sozial- met je 20 Mark bezahlen oder auf 14 Tage in den demokrat der Feind ist, der seine( des Bürgerthums) so vortreff: Kerker wandern. Die Aufhebung der Kornzölle verlangte eine Boltsver- liche Staats- und Gesellschaftsordnung stürzen will und da eilt Tragen rother Kravatten nicht das Agens finden, welches, Die Straffammer konnte aber in dem sammlung in Rendsburg, in welcher der Reichstags- der Bürger am Wahltag, von der Angst gepeitscht, an die Wahl wie der Staatsanwalt meinte, den„ Geist des Aufruhrs" zu erAbgeordnete Moltenbuhr über jenes Thema gesprochen hatte. urne, um Staat und Gesellschaft vor dem bösen Feind zu retten. zeugen geeignet sein sollte und damit" in den Bereich des Artikels 6 Das morgige Wahlresultat dürfte ein erhebliches Wachsthum der des betr. französischen Gesetzes fallen würde, sondern sprach die Delegirtenwahlen zum Parteitag. Mannheim Drees sozialistischen Sündfluth in Sachſen konstatiren. bach, lais Stellvertreter Hänsler. Saalfeld Hofmann. Angeklagten frei und legte die Kosten der Staatskasse zur Last. Difenburg Haug aus Freiburg. Goldberg Tschirpe. LandsDer Redakteur Köster von der Magdeburger VolksPolizeiliches, Gerichtliches ze. Wegen Majestät 3- stimme" war wegen Abdrucks des Heine'schen Weberliedes" zu but und Straubing Holl- Passau. Kreis Waldenburg i. Schl. beleidigung hat der Parteigenosse Andreas Kalinbach sechs Monaten Gefängniß verurtheilt worden, da aus dem E. Michaelis- Freiburg. Karlsruhe 3 Monate Gefängniß zu verbüßen. In Reichmanns Liede Gotteslästerung und Majestätsbeleidigung gefolgert wurde. dorf in der Schänke hat ein Wirthshausgespräch statt Die hiergegen eingelegte Revision wurde vom Reichsgericht vergesunden, was anderwärts auch öfter passiren soll; in Reichmanns worfen.dorf hat man darin aber eine nicht angemeldete VersammIung erblickt und das kostet dem Parteigenossen, welcher dieselbe leitete", 11,10 M. Strafe, sofern der gegen den Strafbefehl erhobene Ginspruch feinen Erfolg haben sollte. Neulich hieß es, in Schleswig- Holstein scheine man der dänischen Sabbathordnung, welche daselbst noch gilt, keine Folge mehr geben zu wollen. Diese Vermuthung war ebenso verfrüht, als die Hoffnung Die Redaktion fiellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Naum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen phantastisch ist, daß Caprivi an den Kornzöllen jetzt nur noch intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem deshalb festhalte, um mit deren Aufhebung dem deutschen Defsleben Inhalt identifizirt zu werden. Altenburg. In der am 8. Ottober abgehaltenen start Bolte a uch einmal ein Weihnachtsgeschenk zu machen. In Betreff der Verdächtigungen, welche gegen den Drechsler besuchten öffentlichen Arbeiter Versammlung, in welcher Es haben nämlich drei Parteigenossen in Heide wegen Ueber- und Komiter Hugo Osang, Mariannenstr. 10, im Umlauf Arbeiterkongreß in Brüssel erstattete, sowie über den Partei- September abgehaltene Versammlungen geschehen sein soll, die der Sachlage, daß die Rederei nur auf ein Mißverständniß Brogramm- Entwurf ſprach, wurden folgende Resolutionen ein- übrigens unter polizeilicher Aufsicht und Ueberwachung vor sich zurückzuführen und überhaupt kein wahres Wort an der ganzen stimmig angenommen: gingen und in welcher jene Genossen das Bureau bildeten, Sache ist. Berthold Blaser, Bertrauensmann der sozialdemokratischen Partei Berlin IV. ( Südost). = # = Die Erfolge der sozialdemokratischen Propaganda unter den Polen, besonders durch die Verbreitung der " Gazeta Robotnicza", werden von einem katholischen Blatte bei Besprechung der in Thorn am 27. September stattgehabten sozialdemokratischen Versammlung ausdrücklich zu gegeben. In derselben hatten sich auch polnische Arbeiter eingefunden und zwar muß deren Zahl eine erhebliche gewesen sein, Denn man verlas aus Rücksicht auf dieselben eine Rede in polnischer Sprache. * * M 1. Die Versammlung spricht ihre Zustimmung zu den auf Strafmandate erhalten. In demselben Orte haben fünf dem internationalen Arbeiterkongreß in Brüssel gefaßten Be- andere Parteigenossen bei der am 3. Oktober stattgehabten Verschlüssen aus, sich verpflichtend, im Sinne und zur Berwirt- sammlung an Stelle des verbotenen Tellersammelns ein GinSprechfaal. Theater. Circus Renz. Barißraße. Sonntag Morgen 11 Uhr verschied nach fürzerem Leiden am Herzschlage unser Werkmeister Herr Franz Ollmann Dienstag, den 18. Oktober. Opernhaus. Zar und Zimmermann. 71/4 Uhr: Gala- Vorstellung. Dienstag, den 13. Oktober, Abends Schauspielhaus. Die Augen des Zum 25. Male: Auf Helgo- im 41. Lebensjahre. 10 Jahre in seiner Herzens. Hierauf: Am Fenster. land, oder:„ Ebbe und Fluth", letzten Stellung thätig, ist der BerZum Schluß: Herrn Kandel's oder: ,, Ebbe Gardinenpredigten. große hydrologische Ausstattungs- storbene uns durch seine pflichttreue Berliner Theater. Bantomime in 2 Abtheilungen, mit Tüchtigkeit und Bravheit seines ChaDer Hütten- National- Tänzen( 60 Damen), Auf- rafters ein leuchtendes Vorbild gewesen, besitzer. Deutsches Theater. Nathan der Bügen 2c., Dampfschiff- und Boot- dessen Andenken wir stets in Ehren fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänon halten werden. 2045b Weise. Berlin, den 12. Oftober 1891. Leffing- Theater. Eine Geldheirath. mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt Residenz- Theater. Von Dreien der". inscenirt vom Dir. E. Renz. Kunst- Das Fabrik- und Kompioir- Personal der Bügel- Fabrik Glücklichste.- Vorher: Besuch nach Schluß- Tableau: Grande Fontaine luschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. der Hochzeit. Carl Rosenbach, Wallner- Theater. Telephon- Amt VII. mineuse, in einer Höhe von mehrdenn 80 Fass ausstrahlend. Friedrich- Wilhelmätädt. Theater. Oranienstraße 21. Der arme Jonathan. Thomas- Theater. Mädchenschule. Ostend- Theater. Dorf und Stadt. Bellealliance Theater. Jung Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Feenpalat. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. von Allen lieben Verwandten, Bekannten Außerdem: 4 hohe Schulen in weißen Amazonen, geritten von den Damen Frls. Clotilde Hager, Oceana und Kollegen meines lieben Mannes, Renz, Vidal und der jungen Helga des Schmied Werner Dillenberg, Hager. Die großartigen Tremplin sage ich für die herzliche Theilnahme Sprünge über 2, 4, 6, 8 und 10 Pferde und zahlreichen Kranzspenden bei seiner mit Doppelfaltomortales von d. besten Beerdigung meinen tiefgefühlten Dant. Die trauernde Wittwe Springern. 6 Trakehner Rapphengste, zusammen dressirt und vorgeführt von 2017b nebst Kindern. Herrn Franz Renz. Mile. Theresina auf dem 20 Fuß hohen Drahtseil. Auf- 137/17 treten der Reitfünstlerin Mlle. Zephora, sowie der Reitfünstler Mr. Adolf Delbosg, Mr. Piorre und dem jungen Lion Dassi 2c. Komische Entrées und Intermezzos von sämmtl. Klowns. Täglich: ,, Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. D. Bereinigung Drechsler Deutschlands. Sonnabend, den 17. Dftbr. 1891, bei Gründel, Dresdenerstraße 116: Gemüthliches Kaufman's Variété. Spezialitäten- Circus G. Schumann. Beisammensein, Vorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten- Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karir. Vorstellung. Heute Abend 71/2 Uhr: Gr. brillante Vorstellung. Neues Programm! heater d.Reichshallen Erstes Auftreten des berühmten Gr. Vorstellung. Sockenreiters Mr. Joe Hodgine. Ertes Parjorcereiterin Sieben Sensations- e Hodgine. Grites Auftreten Nummern im großen Programm. Nur Novitäten! Anfang der Vorstellung 7/2 Uhr. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletsänger. Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags Sonntags 25 P. 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pi Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Kegelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L der Miniatur- Klowns Nepp und Tripp. verbunden mit Tanz. Entree frei. nfang S hr. Hierzu ladet alle Kollegen freundlichst ein Das Komitee. Zentral- Kranken- u. BegräbnißErstes Jufireten: Trab- parforce Kasse der Buchbinder Arbeit von Mr. Victor Bedini. Erstes und verw. Geschäftszweige( E..) Auftreten des Pirouetten- und Flick- Verwaltungsstelle Berlin. Fladreiters Alexander. Erftes Auf Sonntag, den 18. Oktober, Vormittags treten: Amerif. Voltige, ausgeführt 10 Uhr, in Norbert's Festsälen, Beuthvon Miss Florence. Etagen- Caroussel 25 dargestellt Sozialdemokratische Versammlung des Wahlvereins für den zweiten Berliner Reichstags- Wahlkreis Dienstag, den 13. Oktober d. J., Abends 8½½ Uhr, im Königshof", Bülowstraße 37. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Antrag über Versendung von gelesenen 337/18 Arbeiterblättern nach der Provinz. 4. Verschiedenes und Fragen. Der Vorstand. Um recht rege Betheiligung bittet Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Fortsehung der General- Versammlung am Dienstag, den 13. Oktober ds. Js., abends 8 Uhr, im Etablissement ,, Giskeller", Chauffeestraße Nr. 88. Tages Ordnung: 1. Wahl der noch zu wählenden drei Vorstandsmitglieder und Nevi foren. 2. Abrechnung vom 3. Quartal. 3. Vortrag des Genossen Wilhelm Liebknecht über„ Sozialismus und Kommunismus". 4. Diskussion. 5. Statutenänderung. 6. Verschiedenes und Fragekasten. Jedes Mitglied muß sich durch sein Mitgliedsbuch legitimiren können. Wir machen hier besonders darauf aufmerksam, weil bei der letzten Versamm lung viele Mitglieder ihr Buch nicht bei sich hatten, und deshalb der Verfammlung nicht beiwohnen konnten. Es ist auch nicht eines jeden 344/13 Mitgliedes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Achtung, Maurer Berlins! Außerord. General- Mitglieder- Versammlung des im Jahre 1886 polizeilich geschlossenen Vereins zur Wahrung der Interessen der Berliner Maurer am Donnerstag, den 15. Oktober, Abends 8 Uhr, Fin Orschel's Salon, Sebastianstraße Nr. 39. Tagesordnung: 1. Abrechnung des Kassirers sowie des Ausschusses. 2. Was soll mit dem Vermögen sowie mit den Utensilien geschehen? eventuell Beschlußfassung hierüber. 3. Verschiedenes. Hierzu find fämmtliche Vorstandsmitglieder, Ausschuß und Nevisoren eingeladen. Maurer, die nicht Mitglied find, haben Zutritt, sind jedoch nicht stimmberechtigt. Säulenanschlag findet nicht statt. 288/13 F. Grothmann, Stettinerstr. 19a. mit is Werben, bageriet con perre Haupt- Versammlung. Große öffentliche Versammlung Max Schumann. Mr. Loyal als Jongleur zu Pferde. Urkomischer Kloron Little Fred. Ringlet, engl. Vollblut, als Springpferd, geritten von Fräul. Adele Schumann. Außerdem Auftreten sämmtt. Sänftler und Künſtlerinnen. Zum 11. Male: Eine Nacht in Venedig. Neueste, sensationelle, tomische hydrologische Original- Wasser2 Abtheilungen mit großartigen Licht- und Wassereffekten. 4 Wassernymphen. Lages Ordnung: der Mitglieder der zentralisirten Gewerkschaften der 1. Kaſſen- und Geschäftsbericht pro Gerber, Handschuhmacher, Hutmacher, Kürschner, Näherinnen, 3. Quartal 1891. 2. Vortrag über das Unfall- Versicherungs- Gefeß. 3. Verschiedenes. 119/12] Die Ortsverwaltung. pantomime in Lese- und Diskutir- Berein ,, Herwegh". Morgen: Gr. Vorstellung. Henes Ordentl. Generalversammlung Programm!!! Eine Macht in am Dienstag, den 13. Oktober, Abds. Venedig. Etablissement Buggenhagen Präuscher's anatomisches am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Payenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und Theater Variété I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 14211 Freunden und Genossen empfehle mein Weiss- und Bairisch- Bier- Lokal. Franz Walter, Gesundbrunnen, Badstraße 23. Evora Bräu. Ehtes Nürnberger Bier, Original- Füllung der Export- Brauerei Evora& Meyer, Fürth-Nürnberg in Bayern, 25 u. 30 Flaschen für 3 Mt. frei Haus, ohne Pfand, empfiehlt Otto Linke& Co., Hauptkellerei Berl. Lagerhof III, Fernsprech Amt III, Nr. 404. 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Referent: Herr Noland. 2. Wahl der Delegirten zu der am 25. und 26. Oftober in Berlin stattfindenden Konferenz. 276/19 Umi zahlreiches Erscheinen aller Kollegen und Kolleginnen ersucht Die Agitationskommission der Schneider und Schneiderinnen Berlins. Große Mitglieder- Versammlung der oft- und westpreußischen Sozialisten am Mittwoch, den 14. Okt., Abends 8% Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Sommandantenstraße 77-79. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Repara- Uhren Achtung! turen an und Goldwaaren werden reell und billig 257/4 Achtung! Große öffentliche Versammlung unter Garantie ausgeführt für die in Berlin arbeitenden Parteigenossen aus den Des billiger wie in jedem Kreisen Wittenberg, Schweinit, Torgau. Liebenwerda Uhren und Coldwaaren Laden( Siche Sonnabend- No.des ,, Vorwärts"). UhrenGeorg Wagner, Fabrik. Oranien- Str. 63, 1 Tr. Nahe Moritz- Platz. Spiegel und Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilages 18 is 23 1. t. t= r= g 808 ? ent ht 1, ch en) alDer der 5/1 1), rlin 5/19 eu 79. nes. g! Sen ебл ber: der 376/4 agen 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 239. Kommunales. Dienstag, den 13. Oktober 1891. 8. Jahrg. sächlich an der Börse und durch Spekulation geschaffen werden, lottenburger Wasserwerke. Auch dieser Plan wurde zu Wasser. beweisen doch die Millionäre des reellen Waarenhandels das Jetzt hat der kolossale Rundbau, den man von Weitem her schon Gegentheil; denn an der Börse sind diese Reichthümer von als ein Wahrzeichen in die Lust ragen sieht, nur noch die Mission Privaten in den letzten zwanzig Jahren nicht geschaffen worden." etwa eines Leuchtturms: er ist ein Wegweiser der Richtung, die Die nächste Sigung der Stadtverordneten- Versammlung wird sich vorzugsweise mit dem Geschick der Hunde zu be schäftigen haben, indem es ihr obliegen wird, das vom AusAlso 348 Millionäre nach Schätzung des„ Konfekt." Viel- man einzuschlagen hat. Aber wenn die linke Seite der Straße schusse durchberathene neue Hundesteuer- Regulativ endgiltig zu leicht auch noch etliche darüber. Auf eine Hand voll kommt es ihre Ruine hat, die rechte Seite steht nicht hinter ihr zurück. Da genehmigen. Es ist schon mitgetheilt worden, daß der Ausschuß ja nicht an. Immerhin eine ganz hübsche Portion und ein Beit Schloß Ruhwald, bis vor einigen Tagen in Besitz der den prinzipiellen Antrag des Magistrats, die Hundesteuer vom weis dafür, daß das„ Handeln" immer noch etwas einbringt. Schaeffer- Boit'schen Erben, seitdem in das Eigenthum der Maison 1. April 1892 ab von 9 M. auf 20 M. für den Hund zu er- den„ reellen" Waarenhandel" zurückführt, so dürfte dies nicht ganz auszudehnen und hier eine Filiale zu errichten gedenkt. Schloß Wenn der„ Konfekt." die„ erhandelten" Millionen indessen auf de Santé in Schöneberg übergegangen, das sein Unternehmen höhen, angenommen hat. Nur eine einzige Stimme hatte sich gegen diesen Vorschlag erhoben. Die Akten der Versammlung er- stimmen. Zwar wollen wir uns über die Reellität des Waaren- Ruhwald ist ein verzaubertes Schloß gewesen. Seit mehr als gaben, daß dieselbe bereits im Jahre 1879 und dann auch später handels kein Urtheil hier erlauben, jedoch haben die früheren 15 Jahren hat kaum ein Fuß den großartigen Park betreten. den Magistrat ersucht hat, auf eine Erhöhung der Hundesteuer faufmännischen Versammlungen genügendes Licht darüber ver- Was zum Aufgeben der ursprünglichen Absichten führte, ist nicht Bedacht zu nehmen und daß der Magistrat in diesem Sinne breitet, daß gerade bei vielen großen Firmen die Angestellten und bekannt. Genug, mit etwas Phantasie konnte man sich ein Dornwiederholt bei dem Abgeordnetenhause vorstellig geworden ist, Bediensteten in Bezug auf Galair und Lohn, Arbeitszeit, röschen in das Schloß hineinzaubern, deffen Eingänge, wenn auch bis endlich durch das Gesetz vom 1. März 1891 der Höchst Kündigungsfristen zc. befonders ungünstig gestellt sind und daß nicht Rosen umwucherten, so doch Spinneweben umzogen. Der betrag der Hundesteuer auf 20 m. jährlich festgesetzt wurde. Im auch die Ausnutzung der weiblichen Arbeitskraft in hohem Maße Prinz, der dann kam, es zu neuem Leben wachzuküssen, trug Ausschusse hatte der eine einzige Opponent bestritten, daß die vorhanden ist. Dieser Umstand verdient denn doch wohl Berück- allerdings ein etwas bürgerlich- geschäftliches Ansehen: Herr beabsichtigte Erhöhung der Hundesteuer die erhoffte wesentliche sichtigung und es ist wohl eine berechtigte Annahme, daß die Johann Hoff legte für einen Moment seine ausschließliche Be geisterung für Malzertrakt bei Seite und erkannte die Vorzüge Verminderung der Zahl der Hunde zur Folge haben werde, da Arbeiter und Arbeiterinnenein jeglicher nach seiner Art die Sicherheitszustände hierselbst es fast bedingten, daß allein mit ihrem fauren Schweiße ein erfleckliches Theilchen zu den von Bier aus Hopfen und Gerste au. Wieder wurde es auf stehende Personen sich einen Hund halten. Wohl aber werde Milliönchen beigetragen haben, deren Erwerb der„ Konfekt." auf Schloß Ruhwald lebendig. Berliner Familien setzten sich an frisch gedem Mittelstande und den weniger bemittelten Klassen wieder den reellen Waarenhandel" zurückführt. Diese 348 Millionäre strichene Tische und eilige Kellner schleppten gefüllte Seidel herbei. eine neue Last auferlegt, welche in dieser Höhe kaum zu recht beschäftigen zweifellos ein Arbeiterheer, jeder Einzelne diefes Aber der Name des Schlosses, so poetisch er klingt und so anheimelnd fertigen und um so weniger zu verstehen sei, als das Lurus- schafft einen Mehrwerth, der in die Hände bezw. Taschen er dem Lyriker sein mag, schien das Verhängniß des öffentlichen Lokals pferd vollständig steuerfrei bleibt. Die Mehrheit des Aus- Weniger fließt. So läppert sich's denn mit der Zeit zusammen. zu werden. Es war in der That ein Ruhwald, das Leben erstarb, schusses war dagegen der Ansicht, daß die außerordent- Die Wenigen werden Millionäre, die Vielen nagen am Hunger- immer mehr und mehr, schließlich herrschte selbst an Sonntagen liche Vermehrung der Hunde und namentlich der großen tuche. Das ist die„ Ordnung" der heutigen Bourgeois- Gesell- solche Ruhe, daß Johann Hoff die Thore wieder schließen ließ. Thiere geradezu eine Gefahr für Leben und Gesundheit der Gin- fchaft! Das war der letzte Versuch und seitdem sind fünfzehn Jahre wohner, insbesondere der älteren Personen und Kinder geworden vergangen. Nun soll es zu neuem Leben erwachen, zu einem Leben, das in Wahrheit auch kein Leben ist. buches. fei. Das öffentliche Interesse bedinge es, daß hierin Wandel ge in der Grünstraße beim Berliner Adreßbuch anzutreffen. Aus Man schreibt uus: Viele Stellungsuchende sind jetzt täglich schaffen werde und dies sei nicht anders erreichbar, als durch allen Kategorien finden sich Beschäftigungslose, anständig und eine wirklich fühlbare Erhöhung der Hundesteuer. Der Zughund dürftig Gekleidete, Junge und Alte, Personen mit guten Zeug- folgenden Bericht über eine Parforcejagd, den man für unDer ,, Vossischen Zeitung" entnehmen wir den nach und der zur Bewachung dienende Hund sollen nach dem Regulativ steuerfrei bleiben, nach der Meinung des Ausschusses nissen sowie auch ohne jeden Ausweis über ihre frühere Thätigkeit glaublich halten müßte, wenn ähnliche Vorkommnisse nicht schon um wird also der sogenannte kleine Mann, der den Hund bei Aus- hr früh dort ein, um wenigstens eine Prüfung ihrer Per- stattgehabt hätten. Es ist in der That höchste Zeit, daß solchen übung seines weniger einträglichen Geschäfts nothwendig geschienenen ist gar nicht zu denken. sonalien zu bestehen. Denn an eine Beschäftigung aller Er- unleidlichen Zuständen ein Ende gemacht wird. Wer diese tägliche Schaar braucht, durch eine erhöhte Hundesteuer garnicht berührt, wohl aber arbeitsloser Menschen näher mustert, wird die Erfahrung machen, Eine königliche Parforcejagd hat Freitag zum Theil in den alle Diejenigen, die sich zu ihrem Vergnügen einen Hund halten, daß Biele schon mehrere Tage sich gemeldet" haben, wo den Straßen Potsdams stattgefunden. Zu der Jagd hatten sich obgleich sie manchmal kaum im Stande sind, für sich selbst den selben von dem Chef der diedaktion der lakonische Bescheid: Mittags 1' Uhr am Moosfenn in der Potsdamer Forst zahlreiche Lebensunterhalt zu erwerben. Auch die Parallele mit dem Luxuspferd hat der Ausschuß nicht gelten lassen, sondern gemeint, fürzlich einer der Stellungsuchenden, daß er schon 14 Tage lang der gleich darauf in Freiheit gesetzt wurde, nahm, gefolgt Kommen Sie morgen früh wieder", geworden ist. So behauptete Reiter, darunter auch mehrere Damen, eingefunden. Der Keiler, daß dasselbe auch gewissermaßen besteuert werde und zwar das mit der obigen Bemerkung abgefunden worden sei, so daß er von der Meute, seinen Weg durch die Potsdamer Forst, durch, daß sein Besizer für den Raum, in welchem es unter nicht mehr Lust habe, die Frühstunden auf diese Weise zu verbei der Sonnenwarte vorüber, nach dem Brauhausgebracht fei, Miethsteuer zahlen müsse. Nach alledem werden lieren. Aus welchen Gründen den Beschäftigungslosen eine definitive berg. Von dort rannte das Schwein beim Potsdamer sich die Hundebesitzer darauf einrichten müssen, vom 1. April 1892 Antwort vorenthalten wird, bleibt unerklärlich. Jedenfalls sucht Schützenhaus vorbei und schnurstracks auf den von Häusern ab 20 mi. Hundesteuer zu bezahlen. Die Vollendung der neuen Wasserwerks- Anlagen Müggel: die Redaktion sich vor Mangel an Arbeitskräften auf diese Weise umgebenen Schützenplay. Dort waren gerade viele Kinder auf fee Lichtenberg wird infolge der bei der Erwerbung der zu sichern; ob eine solche Förderung des Harren und Hoffen" dem Schulwege, welche keinen schlechten Schreck bekamen, als mit zur Berlegung des Rohrsystems nothwendigen Ländereien östlich Meinung wie der Leiter der Redaktion des Berliner Adreß- gemeines Halloh entstand aber, als gleich darauf die Meute zur Berlegung des Rohrsystems nothwendigen Ländereien öftlich wünschenswerth ist, darüber sind die davon Betroffenen doch anderer einem Male das Wildschwein schnaufend daherkam. Ein allDer Lichtenberger Jrrenanstalt nicht vor dem Herbste des Jahres kläffend und die Spur suchend, begleitet von den Piqueuren und 1893 bewirkt werden können. An die Berliner Wasserwerte sind den Läufern folgte. Hornsignale ertönten und Alles rannte bei jett 21 598 Grundstücke ungeschlossen, auf den Kopf der Bevölke rung kommen 67,98 Liter Wasser pro Tag. Spandauer Berg heißt die Straße, welche von der Stadt- Seite. Das Schwein war indessen bei der Kronenapotheke" bahn- Station Westend nach dem Spandauer- Bock hinanführt, eine vorbei die Leipzigerstraße entlang gewechselt, hatte dort das Straße, welche die Doppelwagen der Pferdebahn nur mit Vor- Grundstück Nr. 3 betreten und Rettung in der Havel gesucht. spann erklimmen und die, so ruhig und verlassen sie auch an Schwimmend erreichte das Thier das jenseitige Ufer beim Lustmanchen Tagen daliegt, doch zu anderen Zeiten von überschän- garten, lief über den Eisenbahndamm fort und in die Stadt mendem Leben erfüllt ist. Denn diese Straße führt nicht allein hinein durch die Kinz-, Linden, Charlotten-, Schock- und die verzu dem am meisten besuchten Theile des Grunewaldes, über sie tehrsreiche, von der Pferdebahn durchschnittene Brandenburgerstraße, Ueber die Millionäre des Berliner Waarenhandels wälzen sich auch die nach Zehntausenden zählenden Schaaren der um dann zum Brandenburger Thor hinaus zu laufen und sich denr brachte lehthin nach dem„ Konsektionär" die bürgerliche Presse Rennbahnbesucher, hier trotten auch die Klepper zu dem, je nach Park von Sanssouci zuzuwenden. In der Nähe der Wundel'schen Hofschmunzelnd einige Mittheilungen, die wir auch unseren Lesern dem man es auffassen mag, berühmten oder berüchtigten Pferde- gärtnerei, gegenüber von Café Blume am Orangeriegebäude, ſette nicht vorenthalten möchten. Der Konfektionär" schreibt: markt. So nahe der Stadt hat der Spandauer- Berg doch nicht sich das Schwein endlich im Gebüsch fest, wurde aber alsbald bemerkt " In Berlin existiren 25 Mitglieder des Waarenhandels, vermocht, bisher einen einheitlichen Charakter anzunehmen, nur und zu vertreiben gesucht. Die Söhne des Hofgärtners, ein Deren Vermögen auf 2 bis 5 Millionen Mart geschätzt wird. die Villenkolonie Westend, die sich von der Straße fints fort: Droschkentutscher und einige Soldaten vom 1. Garde- Regiment Man zählt deren 18, deren Vermögen die Höhe von 5 bis zieht, ist in den letzten Jahren nach langem ängstlichen zu Fuß, welche mit dem Hineinbringen der Orangerie in die 10 Millionen Mark erreicht. Es können 10 Mitglieder des Ringen zu neuem und vielversprechendem Leben aufgeblüht. Winterräume beschäftigt waren, schlugen das gehehte Wild mit Baarenhandels namhaft gemacht werden, die auf 10 bis Aber unvermittelt liegt neben der prächtigen Villenkolonie Knitteln und Hebebäumen auf den Kopf. Ein Theil der Jagd20 Millionen Mark geschäßt werden. Außerdem finden wir hier noch immer die Kolossal- Ruine von Westend- Germania, reiter hatte inzwischen die Jagd aufgegeben, während einige. mindestens 300 Firmen, welche 1-2 Millionen Mark im Ver- mit dem Standbild von Ernst Moritz Arndt, eine Ruine, die Rothröcke vom Lustgarten aus die Spur des Schweines auf's mögen besitzen. Es handelt sich hierbei nicht um ererbte Ver- weit verfallener aussieht als das Amphitheater in Verona und Neue verfolgten, und zwar ohne Meute, die man im Lustgarten mögen, sondern um selbst geschaffene Reichthümer in den letzten von der nach und nach immer mehr abbröckelt. Wie kurze Zeit Hause geschickt hatte. Im Park von Sanssouci wurde dann der zwanzig Jahren. Seitdem Berlin Reichshauptstadt geworden ist, ist doch verhältnismäßig erst vergangen, seitdem die Quistorp'schen Reiler durch den Grafen v. Kleist abgefangen. hat sich hier der Handel des ganzen Reiches konzentrirt. Berlin Pläne hier einen hohen Flug nahmen, und wie bescheiden ist Keiler durch den Grafen v. Kleist abgefangen. ist eine Handelsstadt ersten Ranges geworden, welche jetzt man dann geworden. Eine Volks- Sternwarte sollte einmal hier 348 Millionäre aufweist, die dem hiesigen Waarenhandel an- erstehen, aber sie ging schnell in die Brüche; dann sprach man gehören. Trotzdem man glaubt, daß große Vermögen haupt- von der Verwendung des wunderlichen Bauwerks für die CharLokales. Theater. " Der Ausschuß unseres Vereins wird, so lange er an der Ueberzeugung festhält, daß das Beste in der Kunst für das Volk gerade gut genug ist, auch den Beruf in sich fühlen müssen, dem Berein eine dieser vornehmen Stellung entsprechende literarische Haltung zu sichern. Es ist das erste Werk Ibsens, welches in dem Stile geschrieben ist, dem er seitdem unentwegt treu geblieben ist und der Hoffentlich war dieser Graf Kleist ein Verwandter des berühmien Grafen Kleist- Loß, der die Heldenthat vollbringt, ein Schwein abzustechen, dem durch Schläge mit Hebebäumen, die Hör, sie trinken meine Gesundheit! Was so viele ergreifen kann, beim ewigen Gotte, das muß wahr sein!" So ruft er dem realistischen Dr. Fjeldbo, als die beiden ein lärmendes Hurrahgeschrei aus dem Zelte hören, in dem der Bund der Jugend gestiftet wird. Freie Volksbühne. Am 19. Oktober 1890 veranstaltete der Verein Freie Voltsbühne seine erste Vorstellung. Gegeben wurden, Die Stügen der Gesellschaft" von Ibsen. Jezt hat der Verein das erste Jahr seines Bestehens hinter Der Bund der Jugend wird immer einen historischen Ehren- Die Skepsis und die keusche Zurückhaltung dieses ernsthaften sich. Wachsender Erfolg nach innen und außen hat ihn getreulich play in der Entwickelungsgeschichte des modernen Theaters ein- Jugendgenossen, erscheinen dem schwärmenden Festredner als begleitet und am letzten Sonntag, den 11. Oktober 1891, nehmen. etwas Schmutziges, etwas Boshaftes, weil sie seinen hohen trat er, um das Dreifache stärker, in sein zweites Lebensjahr. Schwung" lähmen. Alles was ihn zur Selbstkritik anregen will weist er in dieser Weise weit von sich, er kommt sich über all Und wiederum war es ein Drama Henrik Ibsen's, mit dem das Jahr begann in einer Weise internationale Schule gemacht hat und noch das Kleinliche unendlich erhaben vor. sein Lustspiel Der Bund der Jugend". immer macht, wie das in der Weltliteratur stets nur von den Für Ibsen's ganze moderne Produktion ist wie ich dies schon einmal an einer anderen Stelle ausgeführt habe, Schon aus berechtigtem Aberglauben mußte der Ausschuß auf ganz Großen geschehen ist. eine solche Wahl fallen. Ein gutes Vorzeichen war dem Verein Hedda Gabler und diesem 1869 entstandenen Lufispiel, aber dieser Handelns Zwar ist immer noch ein gewaltiger Unterschied zwischen der die Beobachtung maßgebend, daß die Motive menschlichen der Name des streitbaren Norwegers Stets nur einem Bruchtheil innerhalb das soll er ihm bleiben! Unterschied ist nur einer des Könnens, nicht des Wollens. Ibsen des menschlichen Bewußtseins liegen, und daß ein Mensch, welcher Bor einigen Tagen ging durch die Zeitungen die Nachricht, ist mit jedem Stück in seiner Kunst gewachsen aber seine sich und andere über die Gründe seines Thuns und Lassens bedaß das Ibsen'sche Lustspiel:„ Der Bund der Jugend", in Aufgabe lag ihm damals schon so klar und deutlich vor Augen ständig klaren Wein einschenkt, ein Unding ist. Solche Undinger Christiania die 100. Aufführung erlebt habe. So wenig eine wie jetzt. sind aber im Grunde genommen fast alle Gestalten des alten solche Thatsache bedeutet, wenn es sich um eine jener blödsinnigen Auch der„ Bund der Jugend" ist bereits, zum mindesten der Theaters. Balletpoffen handelt, wie man sie etwa im Adolf Ernst Theater Intention nach, ein modernes„ naturalistisches" Drama und Auch die Mehrzahl der Figuren im Volksfeind sind noch jahraus jahrein zu ſehen bekommt, so schwer wiegt sie bei einem wenn in ihm Rückfäde in den alten Stil, oder besser gesagt hin Werke jener planen Kontourentunst, welche einer jeden Person deu so ernsthaften Lustspiel Ibsens denn daß es Jbsen, auch wenn und wieder ein Steckenbleiben in ihm auffällt, so ist das nur zu bewußten Zettel aus dem Munde hängen läßt, der ein geneigtes er ein Euſiſpiel schreibt, bitter ernst ist, das kann sich wohl ein begreiflich, wenn man den waghalsigen Sprung bedenkt, den der Publikum höflichst und ein für alle mal über sie informirt. Jeder denken, der ihn nur ein wenig fennt. Dichter des„ Peer Gynt" beim Bund der Jugend von einer Der Held" indeß, der Charakter, auf dessen Ausarbeitung Es muß also wohl kein übles Theaterstück sein, dieser Bund Stilart in die andere geleistet hatte. der Jugend und dennoch ist er in Berlin und, soviel ich weiß, in diesem Stück alles ankommt, er ist schon ganz ein Werk reifer, Eine politische Charakterkomödie wie diese steht in der moderner Kunst und deshalb steht Ibsen was die Hauptsache überhaupt in Deutschland noch nicht gespielt worden. Wenn dies ganzen Weltliteratur einzig da. Der Franzose Augier wagt in betrifft auch in diesem Stücke schon völlig auf der Höhe seiner für den Verein auch kein ausschlaggebender Grund war, dieses einzelnen seiner Komedies ebenfalls öffentliche Charaktere" Aufgabe wie er sie sich von da an gestellt hat. Zufispiel zuerst zu spielen, so liegt es doch durchaus im Rahmen fatyrisch darzustellen, wie beispielsweise in den Effrontés und Und wie reich ist der Bund der Jugend nicht sonst an feiner seiner Bestrebungen, wenn er eine derartige Unterlassungsfünde bem fiels de Giboyer Aber in keinem dieser Stücke begegnen Satire auf das" Politische". Lundestad, der überlegene, ironische des Deutschen Theaters gut zu machen bestrebt ist. wir einer auch nur annähernd so tief gehenden psychologischer: Realpolitiker" fagt zu dem jungen Staatsmann": Die Freie Volksbühne soll, abgesehen von anderen Tugenden, Auffassung des politischen Menschen, wie in dem kleinstädtischen Was heißt es, daß hier zwei Parteien sind? Es heißt, daß auch nie den Ehrgeiz verleugnen, in die literarische Bewegung Lebensbilde Josens. man hier auf der einen Seite eine Anzahl Männer oder Geund Entwickelung der modernen Zeit thätig und fördernd ein- Das ist nämlich das Große und Interessante an dieser schlechter findet, welche im Besitze der allgeineinen bürgerlichen zugreifen auch in dieser Hinsicht soll sie sich der Höhe ihrer Komödie kulturhistorischen Ausgabe stets bewußt bleiben. und deshalb steht sie meines Erachtens auch höher Güter sind, ich meine Eigenthum, Unabhängigkeit und einen als manche der späteren Ibsen'schen Dramen daß dieser Antheil an der Macht. Das ist die Partei, welcher ich angehöre. Mehr denn früher ist der Verein im gegenwärtigen Zeitpunkt Stensgaard, der Joealist", selbst in den Fällen, wo er offen- und auf der andern Seite befinden sich hier viele jüngere Mitdazu berufen, literarische Initiativen zu geben. Die beiden kundig als brutaler Streber handelt, niemals den eigenen guten bürger, welche sich gern diese Gesellschaftsgüter erwerben möchten. " Freien Bühnen", welche sich bisher in Berlin der Mission Glauben einbüßt, sondern stets an seine eigenen Phrasen glaubt. Sehen Sie, das ist Ihre Partei. Aber aus dieser Partei treten unterzogen, Pioniere der Kunst zu sein, haben ihre Thätigkeit Er selbst ist stets der erste, der von seinen schönen Reden Sie ganz natürlich und selbstverständlich aus, wenn Sie jetzt hingerissen wird einen Antheil an der Macht erhalten und sich dadurch hier eine Stellung als wirklicher fester Grundeigenthümer schaffen. Und am Schlusse prophezeit derselbe: eingestellt, zum mindesten suspendirt. - und wenn er sieht, wie dieselben die Masse Die Freie Boltsbühne ist jetzt die einzige, welche der Kunst sergreifen, so ist ihm das eine Bestätigung seines inneren Werthes, des Theaters ohne jede konventionelle Rücksichtnahme zu dienen feines hohen Berufes. vermag, die einzige, welche im Stande ist, eventuell ein Kunst- Er ist nämlich, bei all seinen guten Anlagen", wie Lundstad werk vor den klippen der Polizeizensur auf den trockenen Boden sagt, im Grunde ein dummes Luder und bei aller Zumperei von des Vereinsgefezes zu retten. herzerquickender Naivetät, Ja, geben Sie Acht, meine Herren! In zehn, fünfzehn Jahren fist Stensgaard im Reichstage oder im Ministerium vielleicht in allen beiden. " " Das Personal der Firma Rudolf Isaac, Charlottenburg. J. A.: Rich. Fänger, Schriftfeher. von Soldatenfäusten geführt sind, der Sinn für gesetzliche Ordnung Kinder sowie die Begleiter mit sich führten. Der ganze Trupp| bekennen. Um die gut sozialdemokratische" Ge | erweckt ist. bewegte sich zum Potsdamer Thor hinaus nach den Weinbergen sinnung derselben zu charakterisiren, sei hier nur erwähnt, daß Eine besondere Art von Berliner Wisen hat sich feit 3, wo die Bande Miene machte, ihr Lager aufzuschlagen. Das dieselben sämmtlich Nichtverbands- Mitglieder" sind, also den der Eröffnung der Markthallen in diesen Räumen entwickelt. Vorhaben wurde aber dank der Wachsamkeit der Polizei ver- Prinzipien des Unterstügungsvereins deutscher Buchdrucker" Der frühere Marktverkehr zeitigte zwar auch bei den Händlern eitelt. Beamte waren dem Zuge gefolgt, und da die Stelle, gerade entgegenarbeiten; ferner dokumentirte Genosse Hennecke wie bei den Käufern mancherlei drollige Einfälle, aber der Markt- welche die Zigeuner zum Lagerplas ausersehen hatten, noch seine Meinung dadurch, daß er bei einer Sammlung für die verkehr vollzog sich unter den Unbilden der Witterung doch städtisches Gebiet ist, auf welchem derartige fliegende Nieder- streifenden Wiener Kollegen, welche in der Druckerei stattfand, weniger in jener gemüthlichen Stimmung, die heute bei dem lassungen nicht geduldet werden sollen, so wurde das Nomaden- irgend welchen Beitrag mit der Aeußerung verweigerte:„ Ich Publikum der Markthallen herrscht und die echt berlinischen lus volt genöthigt, über die Weichbildgrenze zu ziehen. Jenseit gebe für die Streifenden kein Geld, die können ja arbeiten; drücke der Gemüthlichkeit zur Folge hat. Besonders sind es die derselben, auf Karolinenhöher Feldmark, errichteten die Zigeuner wenn ich nicht arbeite, verdiene ich auch nichts!" dann ungehindert ihr Lager. Aus ihrem ungewöhnlich erregten Zum Schluß sei noch bemerkt, daß die von den Kollegen per Klippen des Nahrungsmittel- Gesezes, die der Berliner Händler und geschäftigen Treiben schloß man, daß sie etwas Besonderes Birkular geäußerten Wünsche insofern überflüssig waren, als ber mit seiner Redegewandtheit zu vermeiden sucht. Sind das auch mit seiner Redegewandtheit zu vermeiden sucht." Sind das auch vorhatten; und das war in der That so. Es handelte sich um erste derselben, betreffend frühere Schließung des Geschäfts an Kieler Bücklinge?" fragt eine Frau mit etwas mißtrauischem eine Tauffestlichkeit, welche dem jüngsten Sprößling des Haupt- dem qu. Tage, seitens der Herren Prinzipale bereits erfüllt war; Blick auf die ausgestellte Waare. Nee, Madamken, Kieler Bücklinge kommen erst, wenn's draußen"" tieler"( fühler) wird!" ent manns Rosenberg, eines Schwagers des Petermann, galt. sodann war von dem gewählten Vergnügungs- Ausschuß für den gegnet mit einer schalthaften Augenverdrehung der Händler. kehrten, mit Waaren aller Art beladen, zurück. Am Abend ging Festtheilnehmer seine Wünsche, betr. Arrangement des Festes, frei Mehrere Zigeunerweiber begaben sich alsbald zur Stadt und folgenden Abend eine Druckerei- Versammlung anberaumt, wo jeder Sind die Eier frisch?" fragt eine andere Käuferin. " Ganz frisch von den Hühnern gelegt!" lautet die Ant- es bei den Zigeunern hoch her. Es wurde ein förmliches Gelage äußern konnte. In dieser Versammlung sind die betreffenden wort. Die Käuferin nimmt die Gier einzeln aus dem Korbe heraus, abgehalten, welches seinen Abschluß in einer heftigen Prügelei Herren jedoch nicht erschienen, sondern hielten es für besser, in schüttelt sie und entdeckt bei einigen das verdächtige Geräusch des der Zigeuner erhielt. Dieser weltlichen Feier folgte am nächsten der Parteipreffe„ Viel Lärm um Nichts" zu machen. Glucksens, das selbst der Händler nicht gut in Abrede stellen mit ihren Frauen, die kostbare Kleidung trugen und von GoldMorgen die kirchliche. Petermann und Rosenberg kamen früh kann; er hilft sich mit der unter dem Ausdrucke des höchsten schmuck strohten, nebst dem Täufling zu Wagen in die Stadt und Staunens abgegebenen Versicherung: Merkwürdig, die Hühner hatten doch die Eier ganz frisch gelegt!"-Nicht ganz so harm- fuhren vor der katholischen Kirche vor, in welcher die Taufe Polizeibericht. Am 9. d. M., Nachmittags, verstarb eine los für die Käuferinnen sind die Fleischerwize.„ Aber bei dem stattfand. Nach derselben begaben sich die beiden Frauen allein in ein Kurzwaarengeschäft in der Breitestraße, wo sie etwas Näherin in der elterlichen Wohnung in der Kastanien- Allee Fleisch ist ja das halbe Gewicht Knochen!" erklärt eine bagere, fauften. Bei dieser Gelegenheit wollte die eine aus Versehen infolge von Vergiftung durch Sublimatauflösung, welche sie vor hochaufgeschossene Frau und weist das ihr angebotene Fleisch einen Gegenstand verschwinden lassen; die Ladeninhaberin be- einiger Zeit in selbstmörderischer Absicht genommen hatte. hochaufgeschossene Frau und weist das ihr angebotene Fleisch zurück, verläßt auch ärgerlich den Stand des Fleischers. Na merkte aber die verdächtige Manipulation und nahm der Zigeunerin 10. d. m. versuchte eine Arbeiterin, in ihrer Wohnung in der warten Se doch, Madamken," ruft ihr dieser nach,„ ick dachte, die Beute wieder ab., Alsdann kehrte die Taufgesellschaft wieder Griebenowstraße, sich durch Gist das Leben zu nehmen. Sie Sie schwärmten vielleicht für' ne lange Knochenbeilage!"" wurde, nachdem ihr von einem Arzte Gegenmittel gegeben worden Allzukühne Ausschreitungen im mündlichen Verkehr mit den zu den Ihrigen zurück. waren, nach dem St. Hedwigs- Krankenhause gebracht, wo Käufern werden durch die Marktpolizei- Beamten gewöhnlich er- Von einem angeblich erheblichen Eisenbahn- ufall, der sie jedoch bald darauf verstarb.-Nachmittags stürzte folgreich verhindert, denn keiner von den Händlern will seinen sich am letzten Donnerstag Abends sieben Uhr auf dem neuen der Portier Sattelberg im Vorgarten des GrundNamen an dem schwarzen Brett der Markthalle prangen sehen, Ringbahnhof der Potsdamer Bahn zugetragen haben soll, bestücks Thiergartenstr. 35 einem Kastanienbaum, auf wo die gerichtlichen Verurtheilungen der Markt- Ruhestörer öffent- richtet, anscheinend auf Grund von Mittheilungen betheiligter welchem er gestiegen war, um Kastanien abzuschütteln, lich angeschlagen werden. Personen, ein hiesiges Blatt. Wir haben, schreibt der" B. C." etwa 7 Meter hoch, auf die Granitplatten der Hauseinan Ort und Stelle Erkundigungen darüber eingezogen und von fahrt herab und erlitt einen Schädelbruch. In der Nacht zunt Auf der Wannseebahn herrschte am Sonntag ein fast noch dem diensthabenden Stationsvorsteher die Mittheilung erhalten, 11. d. M. wurde vor dem Hause Oranienburgerstr. 66 ein un lebhafterer Verkehr, als am ersten Sonntag nach der Eröffnung. Daß es sich in der That nur um eine ganz unbedeutende Auffahrt bekannter, etwa 20 Jahre alter Mann, anscheinend schwer frank Bis Station Wannsee wurden mehrere Sonderzüge namentlich in eines von Tempelhof kommenden Zuges auf den Prellbock handelt. der Zeit von zehn bis zwei Uhr abgelassen, und auch die fahr- Der Maschinenführer hatte rechtzeitig vor der Einfahrt die auf dem Bürgersteige liegend aufgefunden und nach der Charitee gebracht. planmäßigen Züge fuhren pünktlich ein und aus, freilich oft mit Bremse in Thätigkeit gesetzt, aber die Maschine behielt infolge in den Aulagen des Humboldthains erhängt vorgefunden. Am 11. d. M., Morgens, wurde ein Zimmermann großer Ueberfüllung der einzelnen Kupees, da häufig 16 bis 18 eines unbedeutenden Defekts ihre schnelle Gangart inne, so daß Auf dem Büschingplatz fiel Nachmittags ein obdachloser Kutscher Bersonen in einem Rupee saßen und standen. Wurde die Ueber- sie auf den Prellbock auffuhr, der dabei aber seine gute anscheinend infolge von Trunkenheit zur Erde und erlitt dabei füllung zu stark, dann traten die Beamten dazwischen und holten Konstruktion bewährte und vollständig unversehrt blieb. Auch eine so bedeutende Verlegung am Hinterkopfe, daß er nach Anmanchen Ueberzähligen wieder heraus. Vielfach ist die Ungeduld die Maschine, sowie die Wagen blieben unbeschädigt. Vier Inlegung eines Nothverbandes nach dem Krankenhause am Friedrichsdes Publikums die Ursache der Ueberfüllung; würden diejenigen fassen des Zuges, ein Ehepaar Kraft, der Büffetier März und hain gebracht werden mußte. Am 10. und 11. d.. fanden M. Passagiere, welche von Station Großgörschenstraße nur bis Behlen- der Kellner Gustmann, die bei Kreideweiß in Tempelhof in acht tleinere Brände statt. dorf fahren wollen, die Potsdamer Züge nicht benutzen, sondern Dienst stehen, trugen ihre Namen in das Beschwerdebuch ein, da zehn Minuten warten, dann könnte auch an den verkehrreichsten sie durch den heftigen Ruck übereinander geworfen wurden und Sonntagen die vielgerügte Ueberfüllung vermieden werden. angeblich Hautverlegungen davongetragen haben. Der Monteur Kraft klagte auch über heftige Brustschmerzen und will sofort ärztliche Hilfe aufgesucht haben. Dem Betriebsamt der Stadt- und Ringbahn ist sofort Meldung erstattet worden. schlag begleitet war. Die meisten der Gewitter waren anhaltend Gerichts- Beitung. Am dem in Die Gewitter dieses Jahres haben wieder die auffallende Erscheinung bestätigt, daß die Blizgefahr sich in steter Zunahme befindet. Aus einer von 60 Feuerversicherungs- Gesellschaften aufDie Fälschung einer Arbeiter- Wochenkarte, durch welche gestellten Statistit ergiebt sich schon, daß in den letzten dreißig Der in letzterer Zeit vielgenannte Defraudant Bock der Eisenbahn Fistus um 10, in Worten 3ebn ReichsJahren eine Verdreifachung der Blizgefahr für Deutschland statt- ist am Sonnabend Abend unter sicherer Begleitung in Berlin Pfennige, geschädigt ist, bildete den ersten Gegenstand der gefunden hat. Während im vorigen Jahre nach stattgehabten eingetroffen und im Untersuchungsgefängnisse untergebracht Berhandlungen in der neuen Schwurgerichts- Periode Beobachtungen 16 Gewitter über Berlin und Umgegend zogen, worden. Er soll sich in sehr niedergeschlagener Stimmung be des Landgerichts II, welche gestern unter Vorsitz des Landist die Zahl derselben in diesem Jahre auf 26 gestiegen. Der funden haben. gerichtsraths Voigtel eröffnet wurde. Angeklagt war der in der 20. April brachte uns das erste Gewitter. Im Mai folgten vier, im Juni sechs, im Juli acht, im August fünf und im Berichtigung. Unter diesem fiolzen Titel erhalten wir föniglichen Artillerie- Werkstatt zu Spandau beschäftigt geweſene September zwei Gewitter, wovon das letzte mit starkem HagelSattler Karl P..... Derselbe ist geständig, am 7. Januar d. J. unter Klageandrohung folgendes Schreiben: in der Nummer 234 des„ Vorwärts" ein Artikel, welcher gegen nach Charlottenburg in der vierten Wagentiaffe benutzt zu haben, Unter der Spitzmarke„ Echt deutschfreisinnig" befindet sich den Vorortszug Spandau- Berlin zu einer Fahrt von Spandau und heftig. P. war das Personal der Firma Rudolf Isaac in Charlottenburg ge- ohne im Besitz einer Fahrkarte gewesen zu sein. Wegen ansteckender Krankheiten sind im letzten Geschäfts- richtet ist. Da der betr. Artikel die Verhältnisse in der Druckerei wochenlang trant gewesen und daher außer Stande, das Er benutzte aus jahre nach den Erhebungen der hiesigen Schulverwaltung vorüber- in einem völlig falschen Lichte darstellt, sei hier zur Richtigstellung Geld für eine Wochenkarte aufzubringen. und diesem Grunde seine alte Karte machte mit gehend 24 Schulklassen der hiesigen Gemeindeschulen geschlossen Folgendes erwähnt: gewesen und zwar während einer Dauer von vier Tagen im Daß die aus Anlaß einer Geschäftsvergrößerung neu ein- Federmesser den Wochenstempel undeutlich. Während der neue Karten Mindestmaß bis längstens 24 Tagen. Die 142. Gemeindeschule gestellten Kollegen sich zur Sozialdemokratie bekannten, war den Beit seiner Krankheit mußte wegen der unter Schülern der letzten Klassen ausgebrochenen Prinzipalen ebenso gleichgiltig, wie dem Faktor und dem Personal. anderer Farbe ausgegeben, so daß dem Schaffner der Versuch übertragbaren Krankheiten im Verlaufe des letzten Jahres zwei Da im Geschäft überhaupt Niemand nach seinem politischen Glaubens- der Täuschung sofort auffallen mußte. Hinzu kommt noch, daß Mal geschlossen werden, nämlich am 6. Mai und am 18. Juni v. J. bekenntniß gefragt wird, sondern„ Jeder nach seiner Façon" selig 1. die Fahrt vollendet werden mußte. konnte doch nicht Die Schließung betraf ausnahmslos die letzten( VI.) Klassen der werden kann. während der Fahrt aussteigen und 2. eine Eisenbahn- Fahr Gemeindeschulen, in vier Fällen mehrere Paralleltlassen gleich farte als eine öffentliche Urkunde" betrachtet wird. fchung einer öffentlichen Urkunde" vorlag, die Für Spandau müssen die Zigeuner eine besondere Vorliebe Einem Sezer, Herrn Hennecke, wurde vom Faktor wegen Sache an das Schwurgericht verwiesen werden. haben, die aber um so weniger zu begreifen ist, als sie dort mangelhafter Arbeitsleistung die Stellung gekündigt, daraufhin Der Angeklagte ist, wie bereits bemerkt, geständig; eine gerade nicht mit Glaceehandschuhen von den Sicherheitsorganen kündigte Herr Bynia seine Stellung, sowie diejenige des wegen Beweisaufnahme fand also nicht statt, vielmehr drehte sich die angefaßt werden. Wir erinnern an jenen ernsten Zusammenstoß Trunkenheit abwesenden Herrn Lemite, ohne irgend welche Verhandlung um die Frage:" Ist eine Eisenbahn- Fahrkarte eine im Sommer, bei welchem es war an der Potsdamer Chaussee Motivirung. Sodann versuchten dieselben noch, einen vor kurzer öffentliche oder eine Privaturkunde?" Der Vertheidiger ver sie von Polizeibeamten und Soldaten mit Waffengewalt über Zeit in der Druckerei ausgelernten Setzer zum Aufhören zu besucht nachzuweisen, daß der Staat hier einfach Unternehmer Gewerbetreibender respettive die Stadtgrenze getrieben wurden. Vorgestern fiel es nun auf, wegen, was ihnen jedoch nicht gelang. ist, wie etwa Wie der Schreiber jenes Artikels das Personal ein„ gut die Omnibus oder Pferdebahn Gesellschaft, also von daß ein ungewöhnlich starker Trupp Zigeuner von Charlottenburg durch Spandau tam. Es waren sämmtliche Führer, der freisinniges" nennen tann, ist uns ebenso unbegreiflich, wie die einer öffentlichen Urkunde feine Rede sein könne. Hiergegen bekannte Petermann an der Spitze, die alle ihre Weiber und Thatsache, daß sich jene Herren Kollegen zur Sozialdemokratie wendet sich zunächst der Staatsanwalt und begründet seine Meizeitig. Die Aufnahme des Stückes war eine gute, die innere Be theiligung steigerte sich von Aft zu Akt. Der vierte und fünfte erzielten starke Lachwirkungen. Die Aufführung war eine glänzende; sowohl was Einzelleistungen betraf als auch im ganzen genommen, hatte der Verein bisher eine derartige Leistung wenn wir von der„ Ehre" im Lessing- Theater absehen von der Bühne herab noch nicht gesehen. waren aber wieder aufgeben, weil sie sich Sozialdemokraten nannten, die Sache Somit mußte, da vollendeter Betrug" burch väle Ebensowenig mußten die Kollegen deshalb ihre Stellung verhält sich vielmehr folgendermaßen: Ein Aber er Sein M " A Aus dem herrlichen Jungen ist ein ekelhafter Parafit ge worden, den schließlich das allgemeine Loos der Schmaroßer er eilt: die überflüssigen Organe verkümmern; in diesem Falle sein Verstand. " Darauf Fieldbo. In zehn, fünfzehn Jahren? Ja, aber liche Komposition Lebenstünstler" gemacht. Aus dieser Arbeit zu schaffen. Und da er jetzt in den Kreisen und Verhältnissen dann kann er nicht mehr an der Spize des Bundes der Jugend ist zum Theil wenigstens das Stück hervorgegangen, das am lebt, die sie zum leichten, leeren, hohlen und oberflächlichen Ge stehen. Sonnabend zum ersten Mal im Lessing- Theater gegeben wurde. schöpf geschaffen haben, so ist es kein Wunder, daß ihre Er Daniel Heire. Warum nicht? Schwarzkopfs Mitarbeiter, Herr Karlweis, ist ein Bühnen- ziehung Erfolg hat. Fjeldbo. Nein, dann wird er von ziemlich zweifelhaftem schriftsteller, der einigen Erfolg hinter sich hat. Auf seine RechAlter sein. nung ist wohl die Form zu sehen, die der Stoff gefunden. Diese Daniel Heire. Aber dann kann er ja an der Spitze des Form ist, um es vorweg zu nehmen, mangelhaft. Das Stück be: Bundes der Zweifelhaften stehen. Das ist's auch, was Lundestad wegt sich ganz in der alten Bühnenschablone. Schlimmer aber meint. Er sagt ungefähr wie Napoleon: Die Zweifelhaften, als feine veraltete Technik ist der Mangel einheitlichen Stiles, Er merkt gar nicht, welche Veränderung an ihm vorgegangen sagt er, sind der Stoff, woraus man Politikusse macht; hähä! an dem es leidet. Es setzt als Lustspiel ein und bewahrt diesen ist: er hält sich noch immer für den Alten. Und wenn sich bei Aus diesen Zitaten erhellt die Idee des ganzen Stückes. Charakter bis in die Mitte des zweiten Aftes. irgend einer Gelegenheit aller Welt das Gegentheil enthüllt, ,, Die öffentlichen Häuser sind in gewissem Sinne verstanden die beste Szene des Schlußaktes ist eine Lustspielszene schlechte Häuser und öffentliche Charaktere genug!" Dann aber ist es des leichten Tones satt und behängt sich mit glaubt er jetzt so fest an seine Lügen, wie früher an die Wahrheit. Das ist zwar kein Zitat aus dem Bund der Jugend- aber würdigen Sentenzen, schreitet auf Stelzen einher, ergießt sich in Der Advokat Dr. Richard von Wardegg, dessen Geld es tönnte eins sein. leidenschaftliche Monologe, giebt der Aufregung voüflingende heirath" Gustav Schwarzkopf und Karlweis schildern, nimmt Worte und endet mit einem düstern Schluß. die dramatisch gesehen ein Nicht, daß damit einem sogenannten versöhnenden Schlusse diese Entwidlung nicht, Lustspiel ergeben hätte. Er bleibt der tüchtige Mensch, das Wort geredet werden soll. In diesem Falle am wenigsten! der er Dor seiner Heirath war, und sein Pech ist Es giebt im Leben nicht viel Versöhnung, wohl aber viel Leid und viel Anklage. Aber dieses Leid liegt nicht immer platt auf nur, daß er sich für hundertfünfzigtausend Gulden an Fräuder Hand, tief kann es verborgen sein, tief genug, um eine lein Camilla Lienhart verkauft und nicht für anderthalb Millionen an eine andere. Frau Camilla verbraucht ihre Mitgift in nicht lächelnde Oberfläche zu vertragen. junger Mann ist mit glänzenden Fähigkeiten ganz drei Jahren, und als ihr Mann nicht so viel verdienen fann, Herr Stollberg bewährte sich als höchst geschickter und ausgestattet. tommt nicht vorwärts. als sie zu verschwenden gewohnt ist, wendet sie sich an die fleißiger Regisseur, unter den schauspielerischen Leistungen ist be- Licht steht unter dem Scheffel der Armuth. Er will Freundschaft eines Millionärs, der im ersten Att noch als armer sonders die Darstellung Lundestads durch Herrn Schwabe her- aber Schreiber ihres Vaters in sie verliebt war. Mag die plögliche Ver ganz ehrlich daran, daß vorzuheben: er schuf einen lebendigen Menschen von köstlicher er viel Dunkelheit zu verscheuchen vermag. Und da findet er den wandlung einer häßlichen Kommisraupe in einen schönen MillionärsEigenart. ansehnlichen Leuchter, den er braucht, um getragen zu werden. falter auch unlogisch sein und nur auf der Bühne vorkommen, so Hoffen wir, daß die Künstlerschaar des Bellealliance- Eine reiche Heirath bietet sich ihm. Er bildet sich noch etwas ist die Logit, welche Frau Camilla Wardegg zum Ehebruch führt, um so eiserner und kommt im Leben recht häufig vor. Herr Wardegg Theater auch für die Zukunft hält, was sie mit dieser ersten darauf ein, über Vorurtheile erhaben zu sein, wenn Aufführung versprochen hat. Mädchen heirathet, ohne daß er es liebt, nur seines Geldes aber vermag als edler Mensch diese Logit nicht zu fassen und Otto Erich Hartleben. wegen. Geld ist Macht. Geld kann Alles. Geld heißt Befreiung blieb nicht erspart, fortan seinem Kinde leben. So versichert er verstößt seine Frau. Er will, selbst diese sentimentale Banalität vom Frohndienst harter Arbeit um färgliches Brot. Geld heißt wenigstens seinem Freunde Aigner, der als lebende Antithefe die Möglichkeit befizen, seine Fähigkeiten zur höchsten Entfaltung des Stückes mit einem armen Mädchen glücklich geworden ist. zu bringen und der Menschheit zu dienen. Der junge Mann ist verheirathet. Seine Jdeale hat er Wollte man den Gesammteindruck, den die Schicksale des Ein Mitarbeiter des Magazins für die Literatur" nannte noch immer, aber sie verblassen allmälig zu leeren Worten. Dr. Richard Wardegg und seiner Geldheirath hinterlassen, in ein man würde sagen: Schade, daß Gustav Schwarzkopf fürzlich in einer Besprechung seiner aus Gr vermag sich des Einflusses der Umgebung nicht zu ent- Wort zusammenziehen, gezeichneten sozialen Sittenbilder und Studien einen modernen ziehen. Er braucht nicht mehr ums tägliche Brot edle Menschen, wenn sie einmal vorkommen, so dumm sein Juvenal. Das Lob trifft für den Mann zu: erbarmungslos arbeiten, aber er arbeitet überhaupt nicht mehr. Statt im Dienst müssen. wahr in seiner Schilderung der Gesellschaft fehlt ihm weder das der Menschheit zu leben, geht er in einem Leben faulen Genusses herbe, schonungslose Wort noch der scharfe Blick für die Ver- auf. Was ihm früher heilige Ueberzeugung war, wird ihm nun zerrungen des Lebens. Umsichtig und fein, gescheit und klar ist er zur klingenden Redewendung für sein Salongeschwäß, das ihn in in seinen furzen Skizzen, die ihm einen nicht weit verbreiteten den Ruf des geistreichen Mannes" bringt. aber gut gegründeten Ruf eingebracht haben. In seiner Rechnung hat er das Mädchen ganz vergessen, das Dieser Mann ist unter die Dramatiker gegangen. Es war jetzt so zu sagen seine Frau ist. Sie beschleunigt die Entwicklung ein Wagniß, denn Schwarzkopf's schwächste Seite ist die Form, noch, die er nimmt. Leicht, leer, hohl und oberflächlich sucht Die Darstellung war recht gut. Die hervorragendste Leistung und so hat er sich auch nur einmal an eine größere, romanähn- sie ihn nach ihrem Bilde zu schassen, ihn zum bequemsien Gatten bot Fräulein Jenny Groß als Camilla. G Leffing- Theater. Sonnabend, den 10. Oktober. Zum ersten Male: Gine Geldheirath. Schauspiel in drei Akten von Gustav Schwarzkopf und C. Karlweis. leuchten. Er glaubt er ein 311 War die Hauptidee des Stückes auch verfehlt, so bleiben doch genug gute Ginzelheiten übrig. Eine Reihe kluger Beobachtungen, gescheiter Einfälle, treffender Worte sind über das Stück verstreut. Die Nebenpersonen zwar ein wenig farifirt, aber nicht schablonen mäßig gezeichnet; der Dialog nicht durchgehend lebenswahr, aber nicht selten frisch und packend. h D et et 10 C D f g il 2 37 nung damit, daß die Staatsbahn- Verwaltung öffentlich Bericht| Antrag hinaus, indem auf zehn, beziehungsweise fünf Monate) Dem Tischler Kleingewerbe in Braunschweig singt die geben müsse über die Geschäftsführung und außerdem der Rein Gefängniß erkannt wurde. dortige Handelskammer den Schwanengesang. Sie sagt in ihrem ertrag der Eisenbahnen der Gesammtheit(!) zu Gute komme, Jahresbericht: während der Vorsitzende dieselbe Meinung damit versicht, daß Wegen Betenges und Urkundenvernichtung hatte sich Der seit mehreren Jahren beobachtete finanzielle Rückgang noch kein Gerichtshof anders entschieden habe. Die Antwort gestern der Kaufmann Carl Schönemann vor der III. Straf des Tischlergewerbes ist abermals zu bestätigen, und es gewinnt auf die Frage eines Geschworenen, ob die Strafe geringer aus- kammer hiesigen Landgerichts I zu verantworten. Derselbe immer mehr den Anschein, als ob das eigentliche Handwerk dem falle, wenn die Fahrkarte als Privaturkunde betrachtet werde", annonzirte in den Zeitungen, daß er gesounen sei, seine alte vollständigen Verfall nahe stehe. Auf dem Gebiete des Tischlerverweigert der Vorsitzende, da dann der Wahrspruch der Ge- Biergroßhandlung, welche einen jährlichen Gewinn von 10 000 m. handwerks wird es künftig nur noch Fabrikanten schworenen durch die Absicht," Gnade" zu üben, beeinflußt werden abwerfen sollte, zu verkaufen. Das überaus verlockende An- und Kaufleute geben. Die Kleineren und mittleren Werktönnte. Dieselben hätten nur die Schuldfrage zu beantworten. erbieten veranlaßte eine Frau Petschel, durch eine Mittelsperson stätten gehen mehr und mehr ein, da sie vom Mitbewerb aus( Thatsächlich wird die Strafe bedeutend geringer: Privat- mit dem Angeklagten in Verbindung zu treten und nach längeren geschlossen werden und schließlich ihre Mittel erschöpfen." urkunden Fälschung wird mit mindestens einer Verhandlungen, bei welcher der Angeklagte die Lage des Ge- Die Arbeiterschaft wird der kleinmeisterei feine Thräne 28o che Gefängniß bestraft, während im anderen Fall min schäfts auf's Glänzendste schilderte, fam auch der Kauf zu dem nachweinen. destens drei Monate Gefängnißstrafe eintreten.) Die Preise von 12 000 Mart zu Stande. Die auffällige Erscheinung, Schuldfrage konnte nach dem Geständniß des Angeklagten nur daß er ein so brillantes Geschäft, welches so riesigen Nutzen Mit der Gewinnbetheiligung will die St. Etiennes bejaht werden. Da aber die Geschworenen derselben Ansicht wie abwerfe, verkaufen wolle, erklärte der Angeklagte damit, Gesellschaft den Bergarbeitern der Minen von Manthieu, welch Staatsanwalt und Vorsitzender sind, so lautete das Urtheil auf daß er ein Kind durch den Tod verloren habe und seine letztere sie gekauft hat, den Mund stopfen. Im Interesse der drei Monate Gefängniß für diese Thorheit- so Frau fobald als möglich in andere Verhältnisse bringen Arbeiter liegt die Gewinnbetheiligung bekanntlich nicht, sie bindet bezeichnet selbst der Vorsitzende das Vergehen. müsse. Später stellte sich aber heraus, daß Frau Petschel über ihn ungefähr ebenso an die Scholle, wie der Kleinbauer an diedie Rentabilität des Geschäfts falsche Vorspiegelungen gemacht selbe gebunden ist, von auderen Nachtheilen ganz abgesehen. worden waren, denn troß vieler petuniärer Opfer war von irgend welcher Reineinnahme keine Rede, im Gegentheil erforderte das von Warmes( Belgien) umbilden müssen insofern, als infolge der Zu einer Art Geheimbund hat sich der Bergarbeiterverein selbe fortgesetzt Zuschüsse, da die Geschäftsunkosten jeden Gewinn unerhörten Verfolgungen seitens der Kapitalisten kein Vereinsauffraßen und auffressen mußten. Nur durch emfigste Thätigkeit mitglied von den Borgängen im Verein etwas mehr verlautbaren gelang es Frau P. das Geschäft nach und nach etwas in die darf. Höhe zu bringen. Nach der Rentabilitätsberechnung, welche der Bücherrevisor Bierstädt auf Grund der Bücher des Angeklagten Für das Begräbniß der in Forschies in Belgien jüngst aufstellte, hat auch der letztere keineswegs einen Netto- Ueberschuß verunglückten 27 Bergleute hat die Geistlichkeit nach von 9-10 000 M. pro Jahr gehabt, sondern auch seinerseits einer Notiz der Zeitung für die deutschen Bergleute" 700 Franken Buschüsse leisten müffen. Die Urkundenvernichtung stützte sich verlangt. Pro Person der Verunglückten macht das rund 20 M. darauf, daß das bei dem Abschluß des Kaufes aufgestellte Inventar 75 Pf. Hoffentlich seht man die Pfaffen mit ihrem Verlangen, verzeichniß plötzlich spurlos verschwunden war. Der Gerichtshof das zumal in einem solchen Falle den Gipfel der Unverschämtheit verurtheilte den Angeklagten zu 6 Monaten Gefängniß. bedeutet, kräftigst vor die Thür. Einige Kameraden der Verunglückten ersuchten unser Bruderorgan Le Peuple" in Brüssel, für deren Hinterbliebene eine Sammlung einzuleiten. Die Redaktion des Blattes lehnte das Ersuchen aber unter der sehr richtigen Begründung ab, daß dadurch die reiche Kohlengewerkschaft ihrer Verpflichtungen gegen die Hinterbliebenen enthoben würde. Sie müsse vielmehr durch die kostspielige Unterstützung der letzteren gezwungen werden, künftig die Gruben besser lüften und überhaupt besser überwachen zu lassen. = Soziale Uebersicht. Achtung, Puher! " Die schwierige Stellung der Berliner Pfandleiher trat in einer Verhandlung zu Tage, die kürzlich vor der 94. Abtheilung des Schöffengerichts stattfand. Der Pfandleiher Baß war durch Strafmandat gemaßregelt worden, weil er gegen§ 5 des Pfandleihe Gesetzes vom Jahre 1881 verstoßen haben sollte. Hiernach soll der Pfandleiher ein Pfand, welches er in sein Buch einzutragen hat, nicht furzweg benennen, sondern auch dessen Eigenschaften angeben. Der Angeklagte hat dies versäumt und zwar, wie er angab, vorsäglich. Er hat in verschiedenen Fällen nur einen Ring", eine Uhr und einen Schirm" als verpfändet eingetragen und stützte sich hierbei auf ein obfiegendes Erkenntniß, welches er in einem früheren, ganz gleichen Falle in zwei Instanzen erstritten hat. In dem Urtheile der Berufungs Straftammer, welches der Angeklagte dem Schöffengericht unterbreitete, war ausgeführt, daß der oben angezogene Paragraph durch ein späteres Gesetz aufgehoben sei. In letzterem verlange die Gesetzesstelle nur, daß das Pfandbuch nur die Bezeichnung" des Pfandes enthalte. Wenn die Berufungsschrift des Staatsanwalts sage, diese Bezeichnung müsse selbstredend so genau sein, daß die Identität des eingetragenen mit dem verpfändeten Gegenstand sowie Mittheilungen über Maßregelungen in allen Fällen erst an Die Kollegen werden hiermit aufgefordert, alle Beschwerden festgestellt werden könne, so verlange sie etwas in der Regel Un- den Vertrauensmann der Puzzer, B. Förster, Lübeckerstraße 43, mögliches, denn felten würde ein Gegenstand so besondere Kenn Die amerikanische Brüderschaft der Zimmerer hat bis jeht in 42 Städten den acht- und in 373 Städten den neunzeichen tragen. Daraus, daß das alte Pfand- und Leihreglement zu richten, damit die Vorfälle untersucht werden können. mehr verlangt, indem es eine genaue Beschreibung forderte, das stündigen Arbeitstag an Stelle der früher länger gewesenen Ar Die Gesammt- Belegschaft der Guidogrube in Gleiwit beitszeit durchgesetzt. Außerdem ist an vielen Plätzen die Anneue Gesetz sich aber einfach mit einer" Bezeichnung" begnüge, hat nach der Magdeburger Zeitung" die Arbeit niedergelegt. erkennung der Union, eine Lohnerhöhung, der Sonnabend- Halbmüsse man schließen, daß der neue Gesetzgeber die Nutzlosigkeit Auch in den anderen Gruben befürchtet man einen Ausstand. der alten ängstlichen Vorschrift einsah und sie hat fallen lassen feiertag u. A. erreicht worden. Allerdings sind auch einige Niederwollen. Der Angeklagte sprach seine Verwunderung darüber Rothenburgsort beabsichtigen einen Berufsverein zu zehnfach durch die errungenen Siege aufgewogen" werden. Der Einige Beamte der Pferdebahn in Hamburg- lagen zu verzeichuen, die aber, so sagt der betreffende Bericht, aus, daß man troß dieses Erkenntnisses von Neuem gegen ihn vorgegangen sei, er müsse sich auf Grund desselben doch für be- errichten, um ihre Interessen der Gesellschaft gegenüber besser wahr vorjährige Kampf hat 160 000 Franken gekostet, dafür ist aber rechtigt halten, die Eintragungen so zu bewirken, wie er es gesammenkunft mit ihren Kollegen für ihre Ansichten. Das hinter- neunstündige Arbeitstag durchgesetzt worden. nehmen zu können. Zu dem Zwecke agitirten sie bei einer Zu- auch allein im Vorjahre in 8 Orten der achtstündige, in 81 der than und auch annehmen, daß die Polizeibehörde eine derartige brachte einer Entscheidung für maßgebend halten würde. Die Verwunderung wurden die betreffenden Beamten, welche der Kollegen der Verwaltung und darauf des Angeklagten stieg aber noch, als der Amtsanwalt trotz dieses Anderes begangen haben, und das ist kaum anzunehmen, denn falls sie nichts Erkenntnisses dennoch seine Bestrafung beantragte. Er vertrat ie standen schon 11, 5 und 3 Jahre in Diensten der Gefelldie Ansicht, daß die hauptsächlichsten Eigenschaften, welche für den schaft entlassen. So sieht das deutsche Koalitionsrecht in der Sie Werth und die Art von entscheidender Bedeutung sind, nament Braxis aus ohne Bestimmungen, welche die Entlassung der lich das Material, nicht ausgeschlossen werden dürfen. Dieser An- Arbeiter verbieten, die es ausüben, ist es thatsächlich für viele ficht trat das Schöffengericht bei, es verurtheilte den Angeklagten Arbeiterkategorien ein Messer ohne Klinge. zu sieben Mark Geldstrafe und den Kosten. Der Verurtheilte wird von Neuem den Instanzenweg be treten. feine Darlehne bezahlt es und aber auf auch Ein Schuhmachertag findet am 25. Oktober in Frank furt a. M. für die in Hessen, Hessen- Nassau und Frankfurt a. M. wohnenden Schuhmachergehilfen statt. Situationsbericht, Organisation, Agitation und Verschiedenes bilden die Bunfte der Tagesordnung. " " Versammlungen. Der Deutsche Bund für Bodenbesitzreform" hielt am 11. d. M. seine vierte Jahresversammlung ab. Der starke Besuch der Versammlung, auch aus dem Auslande, und der von Herrn Michael Iürfche im erstattete Jahresbericht zeigten, daß es dem Bunde gelungen ist, den absolut genommen nicht großen Theil der Bourgeoisie, der sich ein Verständniß für die soziale Entwickelung bewahrt hat, unter seiner Fahne zusammen zu bringen. Aus dem Auslande waren anwesend Gschwind und zur städtischen Wohnungsfrage" berichtete der Vorsitzende. Quintjer aus Holland. Ueber" Die Stellung der Stadtgemeinde Baumeister Sauer aus der Schweiz, Jan Stoffel und J. J. Er erwähnte u. a., daß der Arbeiter zirka ein Drittel seines Einkommens für Miethe ausgeben muß, der Kleinhandwerker aber sogar bis zu 3/4 seines Einkommens an Hauswirth und Hypothekengläubiger zu entrichten hat. Shemalige Kartoffelfelder erzielen ungeheure Preise, als tapitalisirte Beträge derjenigen Rente, welche der spätere Besitzer der darauf errichteten Miethskaserne aus den einwohnenden Arbeitern herauszupressen im Stande ist. Einziges Heilmittel sei der Uebergang Als mittelbare Folge eines Freundschaftsdienstes ist eine Anklage wegen Urkundenfälschung zu betrachten, welche gestern die II. Straffammer des Landgerichts I gegen den Zapezirer Otto Feuerschütz zu verhandeln hatte. Derselbe war in Hamburg mit einem jungen Manne befreundet, welcher arbeiterinnen des Leipziger Buchdruck und Schrift Der Lohutarif, welchen die Hilfsarbeiter und Hilfswiederholt in Geldverlegenheit sich befand und durch den Ange- gießerei- Gewerbes aufstellten, lautet in feinen Spezial- Herr Freese. flagten Darlehen erhielt. Vor mehreren Monaten nun reiste der bestimmungen folgendermaßen: Freund mit einem Rauffahrteifchiffe ab und benachrichtigte den Angellagten, daß seine Eltern jedenfalls poste restante Berlin Buchdruckerei und Bücherstuben- Arbeiter. Geld einschicken würden, welches er ja abheben und sich daraus die tägliche Arbeitszeit ist eine neunstündige. Als Minimal- Wochenlohn soll gezahlt werden machen fönnte. Das Geld traf auch thatsächlich ein, da für Punktirerinnen 13 M. für Links Punttirerinnen resp. Anden Namen. des Freundes lautete Anlegerinnen 10 legerinnen je 1 M. mehr. keine Aussicht vorhanden war, gar daß die Eltern desselben Auslegerinnen und Bücherstuben- Arbeiterinnen bis zum Alter eine Verabfolgung an einen Dritten gestatten würden, so griff von 16 Jahren 7 M. der Angeklagte zur Selbsthilfe. Er radirte aus seinem Militär- Für ältere Auslegerinnen und Bücherstuben- Arbeiterinnen 10 M. Ausloosungsschein seinen Namen aus, schrieb statt dessen den Namen des Adressaten hinein, und unter Vorzeigung dieser Legi- Die timation gelang es ihm, in den Besitz des Geldes zu kommen. Die Sache wäre wahrscheinlich niemals zur Kenntniß des Gerichts getommen, wenn nicht der Freund bei seiner Rückkehr von der Seefahrt wieder geldbedürftig gewesen und bei dem Angeklagten vergeblich um ein neues Darlehn nachgesucht hätte. Aus erger darüber erfolgte die Denunziation. Der Gerichtshof billigte dem Angeklagten, der eigentlich vor das Schwurgericht hätte kommen müssen, mildernde Umstände zu und verurtheilte ihn zu sechs Wochen Gefängniß, unter Anrechnung von vier Wochen auf die Untersuchungshaft. Diskontiren. Für Schriftgießerei- Hilfsarbeiterinnen. tägliche Arbeitszeit ist eine neunstündige. Als Minimal- Wochenlohn soll gezahlt werden für Handschleiferinnen.. 13 M. • • Theilerinnen 12 " " " Aufseherinnen 10 • . " Abbrecherinnen 7 " " Bei Akkordarbeit: Handschleifer der Regel unter Petit per 1000 Buchstaben bis 30 000 30 f. 45 000 23 " 17 60 000 19 " " über 60 000 15 Handschleisen der Regel von Petit bis Cicero 45 000 18 " " " " Tertia per Kilo 10 Pf. 60 000 15 Von Text an und größere über 60 000 12 Kegel per Kilo 6 Pf. Aufsetzen der Regel von Petit bis Cicero per 1000 Buchstaben 6 Pf. Aussehen der Kegel Mittel und stärkere per Kilo 3 Pf. Abbrechen per 1000 Buchstaben bis Cicero 4 Pf. von Mittel an per Kilo 3 Der Alfordlohn hat mindestens die Höhe des festen Wochenlohns zu erreichen. " des städtischen Grundes in den Besitz der Kommune. In der Debatte wurden sehr trasse Fälle mitgetheilt, z. B. von Herrn Hirschfeld ein Fall, in welchem der Preis einer Quadratruthe von 15 M. auf 7000 M. gestiegen sei. Die Jahresversammlung beschloß folgende Resolution: Ein planmäßiges Vorgehen der Gemeinden in der Wohnungsfrage ist unabweislich. Als einziger Erfolg versprechende Lösung empfiehlt der Bund den Ankauf von Außenterrains durch die Gemeinden und die Uebergabe des erworbenen Baulandes an gemeinnützige Baugesellschaften auf Zeitpacht." Ueber die Krisis im Baus gewerbe" sprachen: Fabritbesitzer Schellenberg und Dr. Arons. Ersterer führte aus, daß in Berlin überwiegend vermögenslose Personen sich mit Baugeschäften befassen. Von 535 Neubauten des vorigen Jahres feien 100 ganz und 33 im Rohbau fertig gestellte subhastirt. Redner theilte arge Fälle mit, in denen Handwerker, und damit auch Arbeiter, ihr ganzes Guthaben verloren haben. an= Eine arge Wechselreiterei wurde in einer Berhandlung wegen gemeinschaftlichen Betrugs enthüllt, die am Sonnabend per 1000 Buchstaben bis 30 000 24 Pf.) Handschleifen Mittel und vor der vierten Straffammer des Landgerichts I zur VerhandEin Buzzer, der weder Geld für geliefertes Material noch lung gelangte. Auf der Auflagebank befanden sich die SchlächterLohn bekommen hatte, holte sich ein von ihm geliefertes, noch meister Wilhelm 3iethen und Julius Pohl. Der in nicht bezahltes Wagenthor zurück. Er wurde wegen Dieba der Ritterstraße wohnhafte Milchhändler Ulrich zeigte im vorigen sta his bestraft!( Bewegung.) Dr. Arons beantragte folgende Herbste an, daß er sein Geschäft verkaufen wolle. Ein gewisser Resolution: Bei dem Besi gwechsel eines jeden irgendwie be Slewinsky erbot sich, ihm einen hochfeinen" Käufer zuzuführen bauten städtischen Grundstücks sind sämmtliche am Bau betheiligt und als Ulrich hierauf einging, erschien Pohl mit einer Frau, gewesenen Lieferanten, Handwerker und Arbeiter für das bis zur die er für seine Schwester ausgab. Pohl erklärte, das Geschäft Zeit des Besitzwechsels gelieferte Material und die bis zu der für seine Schwester faufen zu wollen und gab zu erkennen, daß selben Zeit gelieferte Arbeit von dem Käufer in Baar zu bezahlen. er zahlungsfähig sei. Die Parteien wurden auch sehr leicht einig, Diese Schuld gegenüber den Lieferanten, Handwerkern und Pohl sollte 750 M. für das Geschäft geben. Nachdem Alles ab Arbeitern genießt ein Vorzugsrecht auch gegenüber einer gemacht war, erklärte Pohl, daß er augenblicklich baares Geld ersten Hypothet." Die Resolution wurde einstimmig nicht besize, dagegen zwei von dem Mitangeklagten Ziethen, besitzern wurde der Beschluß gefaßt, dem Bestreben der Mainz, 11. Oftober. In einer Versammlung von Laden= genommen. Nach einem Referate des einem sehr wohlhabenden Manne, angenommene Wechsel Rechtsanwalts Berg über„ Reformn der Erbschaftssteuer" wurde folüber 600 und 450 M. in Zahlung geben wolle. Ulrich habe Handlungsgehilfen, die Sonntagsarbeit auf zwei Stunden gende Resolution angenommen: ihm demnach noch 300 m. herauszugeben. Der Letztere war 3 reduziren, entgegenzuwirken und zwar durch den Vorschlag, reformirenden, nach Entfernung der Verwandtschaft und Höhe Die Grträge einer zu auch nicht abgeneigt, wollte aber vor Herausgabe der 300 m. biefelbe auf fünf Stunden, von 8 bis 1 Uhr, festzusetzen. Von des Vermögens progressiven Erbschaftssteuer sind abzüglich der Erkundigungen über den Akzeptanten einziehen. Er begab sich zu 1 Uhr ab sollen alle, auch die Detailgeschäfte, geschlossen sein. Verwaltungsunkosten der Steuerverwaltung der einzelnex ciem Kaufmann und bat denselben, den einen der Wechsel zu Das Verlangen nach dem Erlaß reichsgesehlicher Be Bundesstaaten im Verhältniß ihrer Matrikular Beitragspflicht zur Der Kaufmann überzeugte sich, daß der in der Stimmungen über den Arbeits- Vertragsbruch ländlicher Arbeiter, Verwendung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zu Müllerstraße wohnhafte Akzeptant Telephonanschluß besaß. Er ein Wunsch des deutschen Landwirthschafts- Raths, hat in Bayern überweisen: Es sind 4/5 des überwiesenen Betrages, und zwar je jragte auf diesem Wege an, ob der Wechsel in Ord- keine Gegenliebe gefunden. Das Generalkomitee des Land- zur Hälfte zur Verstaatlichung von Grund und Boden in den nung sei und erhielt bejahende Antwort. Um Ziethen auf die wirthschaftlichen Vereins in Bayern erklärte, es sei hierfür kein Städten und deren Umgebung, sowie des landwirthschaftlich be= Probe zu stellen, erbot sich der Kaufmann, ihm von dem Bedürfniß vorhanden. nuzten oder unbenutzten Grundbesitzes zu verwenden." Mehrere andere Betrage des Wechsels 100 M. abzulassen, wenn er den= selben sofort einlösen wolle. Dieses Anerbieten wurde abAnträge wurden vertagt. Das Preisausschreiben, betreffend eine Zum öffentlichen Eigenthum will eine Petition bay volksthümliche Darstellung der Ziele des Bundes, war ergebnißgelehnt und der Inhaber des Wechsels auf den Verfalltag verwiesen.ischer Triebwerks- Besizer sämmtliche nicht schiff los geblieben und wurde erneuert. Auf Antrag des Herrn Nun hatten sowohl der Kaufmann wie Ulrich den begründeten bare Flüsse, Bäche und Quellen erklärt haben. Die Flegler sprach sich sodann der Bund in einer Reſolution für Berdacht, daß der Wechsel faul sei. Ulrich ging am folgenden Magistrate von Nürnberg und Würzburg sind sofort mit einer die Heimathskolonie Friedrich- Wilhelmsdorf als praktischen BerTage zu Ziethen, der versprach, in Gegenwart Bohl's, der sich Gegenvorstellung auf den Plan getreten. such der Verwirklichung der Bundesbestrebungen aus. Bei der inzwischen schon in dem neuerworbenen Geschäft eingerichtet Die Monopolisirungssucht des Kapitals wird durch Vorstandswahl wurde als erster Vorsitzender Herr Freese und zu hatte, einen Vergleich einzugehen. Ziethen erschien auch, ließ sich folgende Nachricht recht gut verdeutlicht: stellvertretenden Vorsitzenden Rechtsanwalt und Reichstags- Abden Wechsel zeigen und zerriß ihn mit den Worten: Nun er Die dem Grafen Guido Henckel von Donnersmarck gehörige geordneter Harmening und Dr. Arons gewählt, sämmtlich ganz halten Sie garnichts!" Hierdurch machte er sich einer Ürkunden- Deutschlandgrube, deren Gesammtförderung die Firma oder fast einstimmig, und zwar Herr Dr. Arons, nachdem er die vernichtung schuldig. Am folgenden Tage hat Pohl es doch vor: Emanuel Friedländer u. Co. erworben hat, ist eine der freimüthige Erklärung abgegeben habe, daß er in erster Reihe gezogen, das Geschäft dem Vorbesitzer wieder abzutreten. Es mächtigsten Anlagen des oberschlesischen Kohlenreviers, da ihre und zwar vor den Bundesbestrebungen. das sozialdemokratische stellte sich heraus, daß sowohl Pohl wie Biethen völlig mittellos Jahresproduktion ca. 18 Millionen Zentner beträgt. Die Firma Programm unterschreibe. Die Abrechnung mit Eugen Richter sind, der Leztere hat bereits im vorigen Jahre den Offen- Emanuel Friedländer u. Co. hat nun den größten Theil der ober- behielt Dr. Harmening der öffentlichen Versammlung am barungseid geleistet. In ähnlicher Weise hat Pohl es versucht, schlesischen Kohlenproduktion in ihrem Besitz vereinigt; dieselbe Montag vor. einen Destillateur um sein Geschäft zu bringen, er besaß nicht verfügt über folgende vierzehn Gruben: Gotthardt, Veroeinmal soviel Geld, um die kleine Zeche zu bezahlen, die er nila, Paulus, Hohenzollern, Lythandra, Hugozwang, Gottesfegen, während der Unterhandlungen in dem Lokale gemacht. Der Radzionkau, Schlesien, Waterloo, Emma, Beatensglück, Konkordia, Staatsanwalt beantragte gegen Pohl acht und gegen 3iethen Deutschland, außerdem auch über einen Theil der Förderung der vier Monate Gefängniß, der Gerichtshof ging noch über den fiskalischen Königsgrube." " Vereinigung der Drechsler Deutschlands, Filiale Riedarf und Nmgegend. Sonnabend, den 17. d. Mis., Abende 9 Uhr, bet papte, Stethentraße 71, Versammlung. Vortrag vom Kollegen Menzei. Abrechnung. 8 uhr, Generalversammlung bet eßner, Annenstraße Nr. 16. Antrag, Gauverein Berliner Bildhauer. Dienstag, den 13. Oftober, Abends, wubbert. Verband deutscher Zimmerleute Schöttebergs und Umgegend. VerJammlung am Mittwoch, den 14. Ottober, Abends 8 Uhr, Grunewaldstr. 110. bei Jakob. Abrechnung vom dritten Quartal. Vereinigung aller in der Schmiederei beschäftigten Personen. Bahlstelle Berlin. Dienstag, den 13. Ottober, Abends 8% thr: Große VerPeus über den Mehrwerth". Abrechnung vom 3. Cuartal. ammlung mit Frauen in Scheffer's Salon, Inselstr. 10. Vortrag des Herrn Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe.( G. S. 71.) Bureau: Süd- West. Hollmannstr. 6. Dienstag, den 13. Oftober cr., Abends 8% Uhr, im Restaurant Norbert( früher May), Beuthstr. 21: Vorstandssigung. Aufnahme neuer Mitglieder. Musikverein„ Edelweiß",( Restaurant Müller). 24. Ottober, Kränzchen. willkommen. Sonnabend, den Gefangverein„ Har Vermischtes. iverden. Bamberg. Der Defonom Thaufelder in Forst bei Bamberg zündete sein Wohnhaus an, weckte Frau und Kinder Mainz, 11. Oktober. Die Straffammer des hiesigen Land- und stürzte sich dann in die Flammen, um nicht mehr zum Vorgerichts verurtheilte den Schutzmann Jacob wegen Ver- fchein zu kommen. Thaufelder hatte infolge seiner Prozeßsucht gehen gegen§ 174 II des Strafgesetzbuches unter Annahme ein ganzes Vermögen verloren und sollte das Anwesen subhaftirt mildernder Umstände zu der geringst zulässigen Strafe von sechs Monaten Gefängniß. Derselbe soll sich an einem Mädchen, Gibraltar, 12. Oktober. Eine englische Schildwache welches sich jetzt im Arbeitshause befindet, als er dieselbe in der schoß letzten Sonnabend Nachts einen Kameraden nieder, der die Nacht vom vierten zum fünften Polizeibezirke transportirte, ver- Baracken in Hemdärmeln verlassen und sich, unt zu zechen, unTheaterverein„ Lessing". Mittwoch, Abends 9 Uhr, Große Frant- gangen haben. Der Verurtheilte hat gegen das Verdikt Einspruch bemerkt auf spanisches Gebiet begeben hatte. Der Getödtete furterstraße 18 bei Kaprolatis, Sibung. Nachdem Tanz und Vorträge. Gäste beim Reichsgericht erhoben. Vier Monate unschuldig hatte bei seiner Rückkehr auf den Anruf der Schildwache keine Bele- und Diskutis klubs. Dienstag. Serwegh", Abends 8 Uhr, im in Untersuchungshaft befand sich der Zimmermann Antwort gegeben, worauf diese den verhängnißvollen Schuß Lokale von Otto Linke, Forsterfir 45. Gäste willkommen. Proletarier", Adam Brinkmann aus Dolgesheim bei Oppenheim a. M. Der: abgab. (( Bankow), bei Borchardt, Schulzenstraße 28.„ Safenelever", Abends selbe war angeklagt, in diebischer Absicht eine fremde Wohnung London, 10. Oktober. Der schottische Expreßzug von 8% Uhr, im Restaurant Echols, Kastanien Allee 35. Gäſte willkommen. betreten zu haben. Alle Versuche, ihn gegen Kaution von der Carlisle stieß heute mit einer Maschine zusammen. Elf Agitationsverein affaile", bei Drügemüller, Wienerstr. 31. Lese- und Distutir- Klub für Männer und Frauen Johannes Wedde", Untersuchung zu befreien, hatte die Staatsanwaltschaft ab- Personen sind verwundet, darunter eine Dame, deren VerAbends 9 Uhr, im Lotale von E. Lange, Wianteuffelstraße 60. Männer und gelehnt. In der gestrigen Schöffengerichtsverhandlung ist nun der letzungen schwere sind. Der Schaden an Fahrmaterial iſt ein beFrauen als Gäste willkommen.„ Rothe Flagge" Aberds s½ Uhr, Mann, welcher, wie gesagt, vier Monate seiner Freiheit beraubt deutender. Hornstr. 11 bei Zechlin. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends war, als gänzlich unschuldig freigesprochen und sämmtliche London, 10. Oktober. Eine Depesche aus Pittsburg meldet, 9 Uhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gesangverein der Böttcher Kosten, sogar die des Anwalts des Angeklagten, sind der Staats- daß die Hauptniederlagen der der Firma Mac Donald Steineich e", Lichtenbergerstr. 21 bei Heise. Gesangverein Freund fasse auferlegt worden. Das Beweismaterial der Staatsanwalt- gehörenden Delquellen in Flammen stehen. Das Tele chaft", bei Oswald Berliner, Brunnenstraße 114. monia", Flottwellstr. 5 bei Bartels. Arbeiter- Gesangverein Olympia", schaft stand auf so schwachen Füßen, daß nicht einmal erwiesen graphen- Bureau mußle infolge der großen Hize geräumt werden. Buckowerstraße s bei Jung. Männerchor, Süd- Ost" 1, Köpnickerstr. 191 werden konnte, ob Brinkmann die Wohnung überhaupt, viel bei Foge. Gejangverein Waldtapelle", Friedrichshagen, bei Blant. New- York, 10. Oktober. Auf der New- York Zentralbahn weniger ob er sie in diebischer Absicht betreten hat. Hoffentlich fand ein Zusammenstoß zwischen zwei Güterzügen Gefangverein ,, Wiederhall", Wrangelfir. 141 b. Schmidt. Gesangverein Schildhorn", Usedomstraße Nr. 33 bei Miete. Gefangverein ersetzt man ihm wenigstens den finanziellen Schaden, den er er= Fidelitas", Bergstraße 68 bei Keller. Kaiser Franz Grenadier Plat 7. Gesangverein" Allegro", litten hat. Im Budget des Staates sind freilich für solche Falle statt. Ein Heizer, zwei Bremser wurden hierbei getödtet, ein Maschinenführer verwundet. Belforterstraße 15 bei Schneider. Gesangverein Bruderherz", Strauß nur 500 M. vorgesehen. bergerstr. 3 bei Birk. Ihn'scher Gesangverein„ Humor", StraußbergerStraße 3 b. Birt. Bremen. In der Sigung des Schwurgerichts am 6. Oftbr. Gefangverein, versagt 2", Moabit, Wilsnackerstr. 63 bet Ilges. Gesangverein, Soffnung 2", Wilmersdorf, bei Gräb. spielte sich das Nachspiel zum Bremerhavener HeizerGefangverein ,, Waldtapelle 2", Berliner Bockbrauerei. Gefangverein streik ab, indem gegen die bei dem Straßenaufruhr am Arbeiter Maibund", Nowawes, bei Gärtner, Wallstraße. verein Vorwärts 3", Friedrichsfelde, bei Momber. Gefang: 10. Juni zu Bremerhaven Betheiligten verhandelt wurde. AnGesangverein Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' Freies Lied 2", Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee u. Dorfstraßen- Gate getlagt waren die Heizer Krull, Wolff, Köhn, Merker, Borowsky 6. Reusch.- Gesangverein„ Wanderlust“, Schöneberg, Grunewaldstr. 110. und Lumnitz und zwar des Widerstandes gegen die Staats- Verlag) ist soeben das 2 Hest des 10. Jahrgangs erschienen. Gesangverein„ Sänger- Freiheit", Naunynstr.43 b.Fröhlich.- Gefangverein Sänger hain", Fichter. 29 b. Krösche.- Gesangverein, ängertette, gewalt, Gefangenenbefreiung und Aufruhr. Der Staatsanwalt Aus dem Inhalt heben wir hervor: Zum Erfurter Parteitag. Auch ein Parvenu. Das Geld" von Zola. Von Paul Gräfestr. 34 b. Fiebig. Musit- und Gesangverein Firmitas", Adal bert führte als besonders erschwerend ins Feld, daß die Angeklagten Lafargue.( Fortsetzung.) Der Bauer und das Wild in straße s bei Schneider. Gesangverein Kreuzberg", Lichterfelderstr. 7-8 bei dem Begehen der strafbaren Handlungen unter dem bei Winter. Gesangverein Syboly", urban str. 88, bei Bollandt. Literarische RundMecklenburg. Von Max Schippel. Ar Eindruck des Streits gestanden hätten. beiter- Gefangverein Freiheit", Adlershof, bei Albrecht. Er führte aus, schau. Notizen.- Feuilleton: Ruben Sachs. Ein Charakter ,, Alte Linde", Oppelnerstr. 13, bei Boden. Gefangverein Vor- daß jeder Streit etwas ungesetzliches an sich hätte. märts 4", Rathenowerstraße, Restaurant Walhalla. bild aus der jüdischen Gesellschaft Londons von Amy Levy. Gesangverein i Rechtsanwalt Pralle wies Streits das Hereinziehen des taria", Blumenjir. 46, bei 28ent.- Gesangverein Alpengloce", Lands: feitens des Staatsanwalts energisch zurück und plaidirte( Fortsetzung.) bergerstr. 31, bet Musehold. Gesangverein Guterpe", Gericht: Straße 10. Die Geschworenen Gesangvereinreiheit s", Schönhauser Allee 45 b. Päzold. für Gewährung mildernder Umstände. Gesangverein ,, Echo s", Zehlendorf, Karlstr. 12 bei Rost. Gefangverein Sprachen über vier der Angeklagten das Schuldig aus, billigten Einigteit 2", Landsbergerstraße 31 bei Musehold. Gesangverein ihnen jedoch mildernde Umstände zu. Es wurden darnach Krull Sorgenlos", Röslinerstr. 17 bei Wendt. zu 2 Monaten, Wolff als der ain meisten Belastete zu 1 Jahr 6 Monaten( der Staatsanwalt hatte 2 Jahre beantragt), Köhn zu 9 und Merker zu 7 Monaten verurtheilt. Die erlittene Unterwurden freigesprochen. = Gesangverein Myrthenblätter", Gesangverein Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Dienstag: Geselliger Berein ,, Iimbim", bei George, Gr. Görschenstr. 16. Theaterverein, fazie", Abends 9 Uhr, bei Heise, Staligerstraße 54. Theaterverein ,, Gich entranz", Baldemarstraße 17. Tambourverein Der Deutsche Gi ch e", Fürbringerstr. 7, Uebungsstunde. Bergnügungsverein suchungshaft werde allen angerechnet. Borowsky und Lumnitz Fidelio 1" erbittet Sufchriften an Emil Gläser, Cuvrystr. 53, zu senden. Bergnügungsverein Fidelto 2", Reichsgarten, Oranienftr. 108. Theater verein" Stern". Die Sigungen finden alle Dienstag 9 Uhr in Lehmann's Restaurant, Alexandrinenstr. 32, fiatt. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Mujitverein ,, Edelweiß" 9 Uhr im Restaur. Müller, Mariannenstraße 46. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Anatreon", Abends von 9-11 Uhr, bei Keßner, Annen" Literarisches. " 1 Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) London, 12. Ottober. 8000 Nagelmacher von Staffordshire und Worcestershire beschlossen wegen der von den Arbeitgebern festgesetzten zehnprozentigen Lohnreduktion zu streifen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Dresden, 11. Oktober. Engelbert Rarl, der Direktor Breslau, 12. Oktober. Entgegen den Meldungen ober des hiesigen Residenztheaters ist heute gestorben. schlesischer Blätter, wonach auf der Guido- Grube" in Zabrze Hirschberg. Auf der am 30. September hier abgehaltenen ein Streit ausgebrochen sein sollte, erfährt der„ Bresl. General ftraße 16. Gesangverein 3 udwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, Kreissynode der Diözese Hirschberg hat die orthodoxe Richtung anzeiger" von beftunterrichteter Seite, daß ein Streit daselbst im Restaurant Poppe, Lindenstraße 100. Quartett- Verein, Webbing" mit 40 gegen 30 Stimmen folgenden Antrag durchgebracht: nicht ausgebrochen sei, sondern daß nur einzelne Bergleute eine bei Stumte, Ackerstraße 123. Männer Gesangverein" Olympia" M bei Gerth, Prinzenstraße 106. Die Kreissynode beauftragt ihren Vorstand, das Königliche Lohnerhöhung gefordert hätten. Männer- Gesangverein It Dessau" jeden Dienstag Abends 9 Uhr Gesangsstunde bei A. Niemann, Görlitzerstraße 42. Konsistorium zu ersuchen, durch besondere Verfügung den GeGäste stets willkommen. Berliner Turngenossenschaft", meinde- Kirchenräthen zur Pflicht zu machen, neben der Versagung 9. Männer- Abtheilung. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr Blumen des Myrthenkranzes den gefallenen Bräuten auch das Tragen des ftraße 63a. Theater und Vergnügungsverein Vulcania", in Briefkaffen der Redaktion. Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäste, Damen und Herren, will Brautschleiers, als das Sinnbild der Unschuld und Reinheit zu Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefli tommen. Theaterflub Seimerding", Abends 9 Uhr, in Hanf's verwehren." Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ecke der Großbeerenstraße. " PrivatAntwort wird nicht ertheilt. Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstraße Trier. Viel Staub hat in der jüngsten Stadtverordneten- Arbeiter Bildungsschule. Durch A. Bebel: 1. Von Herrn Nr. 162. Gäste willkommen. Vergnügungsverein„ Saturnalia." Jeden Versammlung die Anstellung eines Armenarztes aufgewirbelt. W. Leibfried in Lauenburg 150 M.; 2. anonym eingesandt von Dienstag Sigung mit Damen bei Nou, Andreasstr. 3, Anfang 9 Uhr. Nachher: Der in Vorschlag gebrachte Ärzt, Dr. Löwenstein, ist israelitischer Offiziosus 20 M. Von einem Beitragsammler der ZentralTanz. Gäste willkommen. Vergnügungs- und Theaterverein to meo", Abends 9 Uhr, bet Säger, Grüner Weg 29. Gäste willkommen.- Vergnügungs- Konfession, und die ultramontanen Heißsporne donnerten Kranken- und Sterbekasse der Tischler, seine Vergütigung und Berein„ Nordlicht", bends 8-11 Uhr, bei H. Sperling, Görlitzerstr. 37. gegen eine derartige„ Vergewaltigung des katholischen Empfindens" Gelder 4 M. 2,50 M. gesammelt von den Sattlern Grünstraße Neue Mitglieder werden aufgenommen. Vergnügungs- Verein, Fidele Brüder", Abends Uhr bei Berndt, Berlebergerstr. 17. Gäite wiltrommen. unter der Vorgabe, das der israelitische Arzt der vorwiegend Nr. 14 bei Beyer. Von Herrn Frank 1,75 M. 0,55 M. von - Geselliger Verein ,, Brüderfchaft" st., Abends sy Uhr, Restaur. Deutscher katholischen Bevölkerung nicht genügende Sicherheit für die den Rothen aus der Blumenstraße. Reichsadler, Beusselstr. 9.- Bere in eymal. 37 er, Abends 9 Uhr, im König- Hinzuziehung eines Geistlichen in Krankheitsfällen mit tödtlichem H. Gumpel, Barnimstraße Nr. 42. stadt- Kafino, Holzmarktstr.72.- Dilettantenverein ,, Nord", Nebungsst. Dienstag Ausgange biete. Mit 11 gegen 10 Stimmen wurde indessen die Für die Freie Volksbühne habe ich von dem Beitrags Abend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Tambourverein rei weg!", Dienstag und Freitag Uebungsstunde Weinbergsweg 11 b b. Wenzel. Anstellung des genannten Ärztes nach langer, erregter Grörterung sammler der Kranken- und Sterbekasse der Tischler 4 M. er Rauchtíub, Rosenblätter", Abends 8 Uhr, bei Leopoldt, Mort- u. Mann- beschlossen. halten. G. Wildberger. steinstr.- Ecke. Gäste willkommen. Rauch ,, humoristische Pfeifen= brüder", Abends 8% Uhr, Kleine Martusjraße 10. Gäjte, durch MitDie Leser des„ Vorwärts" in Fehrbellin und Cremen Köln. Nach dreitägiger Verhandlung verurtheilte das glieder eingeführt, willkommen. Rauchtlub Borsig", jeden Dienstag Schwurgericht gestern vier Bauernburschen: den 19 jährigen werden gebeten, ihre Adressen an den Vertrauensmann R. Bräuer, Abends 9 Uhr Borstgstr. 10a, bei Noack. Gäste herzlich willkommen. Reichenberger Rauchtíub. Jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, Reichen- Maurergesellen Peter Overath, den 18jährigen Tagelöhner Johann Velten i. d. Mark, Bergstr. 1 einzusenden. bergeritr. 128 im Restaurant Sum Pfeifen- Lange". Gaite, durch Mitglieder Weitere, beide aus Heumar, den 18 jähr. Maurergesellen Joh. Alexei eingeführt, willkommen. Rauchklub Portorico". Jeden Dienstag und den 22 jährigen Ackerergehilfen Soft, die beiden letzteren aus Abend öffentliche Versammlung Wanteuffelstraße Nr. 119 bet Grewling: Nath, welche einen jungen Mann aus einem Nachbardorfe aus Gäste wilkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Rauchflub ,, Dämmerwolfe" Dienstag Abend 9 Uhr Vörthstraße 51. Gäste reiner Rauflust unter Anwendung eines Beiles und sonstiger sind willkommen. Rauchflub ,, Einigteit" Abends um 9 1hr gefährlicher Werkzeuge am Abend des 10. Mai zu Rath derart bei Bater Rubs, Swinemünderstraße 82. Rauchklub Der GIF" mishandelt hatten, daß der Tod des Verlegten eintrat, jeden Dienstag Abends 8 Uhr, Wrangeljiraße 32, bei Hoffmann. Rauchklub Ambalema" Abends s½ Uhr, Reichenbergerstraße 73 A bei Faufmann. Zuchthausstrafen von 5, 8, 6 und 6 Jahren. Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Geselliger Werein, limbim" Abends 9 ihr bei George, Großgörfchenstr. 16. Herren als Gäfte willkommen. Vergnügungsverein Glück auf" Abends 8 Uhr im Reftaurant Blant, Schönleinstr. 1. Gäfte wiltommen. Geselliger Vergnügungs verein, Amicitia", Abends 9 Uhr, im Lofal von Marowsti, Barninistr. 47. Bergnügungsverein Reichstrone", Sigung Abends 9 Uhr, in Reichert's Restaurant, Müllerstr. 7. Gäste willkommen. Stattlub Fidele Brüder", jeden Dienstag von 8-11 Uhr Kottbuser Damnt 74 bet site. Gäste, welche durch Mitglieder eingeführt werden, haben Zutritt.. Pritwalk. Bericht schon in Nr. 234 unter„ Parteinach richten" veröffentlicht, ferner haben Sie in derselben Nummer die Briefkastennotiz übersehen. Briefkaffen der Expedition. Für den Partei- Maifouds gingen ferner folgende Beiträge Ueberschuß von 2 Papageien, Besselstraße 1,-. Ueberschuß einer Kranzspende, Köpenickerstr. 110 1,40. Bereits quittirt 1747,04. Summa 1749,44 M. Serne, 12. Oftober. Auf der hiesigen Zeche Julia" bei uns ein: wurden drei Bergleute durch Herabstürzen des Förder= torbes getödtet. Mendrisio( Kanton Zessin), 12. Otober. In vergangener Macht wurde der der freisinnigen Partei angehörige Apotheker Karl Buzzi von drei Personen, welche, wie man vermuthet, zuc konservativen Partei gehören, überfallen und ermordet. Giner der Thäter wurde verhaftet, die beiden anderen sind über die italienische Grenze entflohen. Hiermit zur Nachricht, daß ich koppenstraße 41, Ecke der Großen Frankfurterstraße, ein Strumpf- und Wollwaaren- Geschäft eröffnet habe und empfehle Wirk waaren mit Arbeiter- Kontrolltempel. Um geneigten Zuspruch bittet 1418L 180L Blumen und Kränzen. Deutschlands( Hamburg) gingen ferner ein: Für die Generalfommission der Gewerkschaften Gürtlerei Gebr. 2., Brandenburgstraße( 3. Rate) 5, H. Benter 1,80. Kontobuchfabrik von F. Ashelm 5,-. Stamm fisch Sophaecke Rest. Schulze, Tegel 1,-. Empfehle mein Geschäft in friscaen Ich habe mich als Rechts538 L anwalt beim Kgl. Landgerichte Jede Uhr 2 Robert Meyer, Bureau befindet sich C., König-( außer Bruch) I. Mein Berlin niedergelassen. NB. Um häufigen Irrthum zu verstrasse 77-78). Robert Wengels. anderweitig kauft eine illustrirte Wer Nähmaschine kaufen will, verlange- bevor man Preisliste eine Von C. Mahnkopf, Berlin W., Strasse 23. 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Ju Sachsen besitzen 8344 Personen die Summe von 194 317 323 Mart eingeschäßtes Ginkommen; von den Unbemittelten müffen sich aber laut amtlicher Regierungsstatistik in dieselbe Summe mehr als 500 000 eingefchäßte Per fonen theilen! Macht auf den Kopf dieser Unbemittelten 388 Mark! Und da glaubt man noch, daß sich solche ungleiche Güter vertheilung die Menschheit ewig gefallen lassen werde! Dienstag, den 13. Oktober 1891. S. Jahrg. einzige Verein ist, welcher auf dem Boden der modernen Arbeiter bewegung steht. Streif- Kontrollkommission gewählt bezw. bestätigt. Hierauf wurde Rollege Grabowski zum Delegirten für die würde von den Gehilfen bis auf Weiteres als bindend anerkannt, dieselben werden sich aber gegen Verlegungen zu schüßen bilfen wollen ihn jetzt aber nicht, deshalb ermahnte Redner, wiffen. Die Prinzipale wollen den Kampf schon jetzt, die Geallen Provokationen gegenüber die nothwendige Ruhe zu bewahren. Folgende Resolution war eingelaufen: Der Verein der Einseher( Tischler) hatte am 4. Oftober Die heute im großen Saale der Bockbrauerei tagende, von seine ordentliche General- Versammlung. Zunächst unterbreitete mehr denn 3000 Personen besuchte besuchte allgemeine Buch der Kassirer Herr Knabe den Kaffenbericht, welcher in Einnahme bruckerversammlung nimmt mit Bedauern von den resultat- 257,24 M., in Ausgabe 103,40 m. vom zweiten bis dritten lofen Verhandlungen und dem dabei gezeigten schroff Quartal, mithin intl. Sparkassen- Einlage 275,84 M. Kassenbestand ablehnenden Verhalten des Prinzipalvertreters des ersten ergab. Da die Nevisoren alles für richtig befunden hatten, Kreises Kenntniß und macht für die dadurch hervor wurde dem Kassirer Decharge ertheilt. Die Debatte über einen gerufene Beunruhigung des Gewerbes die Prinzipalvertreter ver- Antrag des Inhalts, das Mitglied Bienefeldt auszuschließen, weil antwortlich, erklärt nach wie vor an den Forderungen der deutschen sich herausgestellt haben sollte, daß derselbe Prozente von seinen Gehilsenschaft festzuhalten und behält sich die geeigneten Schritte Kollegen genommen hätte, führte zu dem Ergebniß, daß sich die zu ihrer Durchführung vor. Sache erfreulicher stellte, worauf der Ausschluß abgelehnt Ferner erklärt die Versammlung, daß es im Interesse der wurde. Die Wahl der Arbeitsvermittelungs• Rome Gehilfenschaft liegt, auch bei provokatorischem Vorgehen der mission ergab, daß bis zum 1. Januar folgende Heren Prinzipale unter allen Umständen die Ruhe zu bewahren und amtiren: Herold, Schönberg, Schönberg, Hoppe, Fisch, Schramm, Zur Embryologlie der Verbrechen. Unterschlagung und da sie volles Vertrauen zu ihren Vertretern hat." Alles zu vermeiden, was zu übereilten Schritten nöthigen könnte, Sockernick, Tircksen. Hierauf wurde die Berathung des neuen Statuts fortgesetzt und zunächst der am 20. September zurückBeiseiteschaffung amtlicher Urkunden lag dem 20 Jahre alten Gerichtsschreibergehilfen Johann H. von Altdorf( Bayern) zur geäußert, nicht zu warten bis die Prinzipale sich noch Vereins( Einsetzer, Tischler und Berufsgenossen) zur Debatte ges In der folgenden Diskussion wurde u. A. auch der Wunsch gestellte Antrag des Herrn Schmidt betreffs des Namens des Last. Im Februar 1887 trat. bei dem dortigen Gerichte ein besser organisirt hätten, sondern jetzt den Kampf aufstellt. Die Herren Schubert, Machatky, Misch, Bienefeldt, Schmidt und besorgte die Einträge, wie Abquittirungen über Forststrafen, zunehmen. Auch wurde eine zweite Resolution eingebracht, auf sprachen eingehend für, die Herren Lorenz, Bitters und noch bei einem Monatsgehalt von 85 M. geradezu erbärmlichen Bezahlung hielt sich der junge Mann rathung einzuladen. Diese Resolution wurde in der folgenden der Antrag Schmidt mit 37 gegen 31 Stimmen angenommen Trotz dieser Grund neuer Vorschläge die Prinzipale nochmals zu einer Be- mehrere andere Redner heftig gegen die Namensänderung, worauf wacker bis zum März 1889; zu dieser Zeit gerieth er, nach seiner Debatte lebhaft bekämpft und nach einem Schlußworte des Refe- wurde. eigenen Aussage, in leichtfertige Gesellschaft, machte hier und da renten Herrn Besteck, in welchem derselbe auf die Reichs-§ 1 der Vorlage wurde( außer Rechtsschutz) angenommen. ein Kartenspiel mit und trant einige Glas Bier. Bis zum Juni druckerei hinwies, welche jetzt freiwillig eine Lohnerhöhung hätte Bei§ 2 entspann sich eine lebhafte Debatte, welche mit der An1890 unterschlug er dann die Summe von 172 und 55 W.; eintreten lassen und auch eine neunstündige Arbeitszeit habe, nahme des von Schönberg gestellten Antrages endigte, dem Barc einige der gefälschten Listen wurden nach seiner Verhaftung hinter zurückgezogen, während die erste Resolution einstimmig an- graphen folgende Fassung zu geben:" Mitglied kann Jeder einem Schrank versteckt gefunden, wodurch er sich des zweiten genommen wurde.( Bravo.) Der Vorsitzende gab sodann bekannt, werden, welcher Ginsetzer ist." Hierauf wurde die Berathung Reates schuldig machte. Unumwunden geständig, erhält er sieben daß die nichtbezugsberechtigten Konditionslosen vom nächsten bis zur nächsten Generalversammlung abgebrochen. Unter Ber Sonnabend ab thatkräftig unterstützt werden würden, damit sie schiedenem wurde ein Antrag Ney dem Vorstande zur Vorarbeit Und was war die eigentliche Ursache seines Vergehens? Die im Stande sind, ihrem Prinzipe treu zu bleiben. Hätten die überwiesen, sowie vom Vergnügungs Komitee auf das am Geringfügigkeit des Monatsgehalts. Leipziger Gehilfen 50 000 m. liegen, so hätten die Berliner Ge- 19. Oktober stattfindende Kränzchen aufmerksam gemacht, welches Eine Ausstellung des Elends. Die englische Heilsarmee hilfen noch mehr.( Großer Beifall.) Denselben Muth einzu- zum Besten kranker Mitglieder abgehalten wird. hat die große Agrikultural- Hall in London gewählt, um dort eine sprechen, halte er nicht für erforderlich; der Muth sei vorhanden.d Ausstellung zur Belehrung der Welt über die Armen und Glenden Nach diesen Worten wurde die imposante, in musterhaftester In der Versammlung des Verbandes deutscher Zimmer zu veranstalten, und zwar im Dezember, kurz vor Weihnachten. Weise verlaufene Versammlung mit einem dreifachen, brausenden Leute, Lokalverband Berlin, welche am 4. d. Mts. stattfand, hielt Außer den Arbeiten, welche von Solchen, die der Gaffe ent- Hoch auf die gerechten Forderungen der Gehilfenschaft geschlossen. Boltsernährung und Sozialismus. Darauf wurde als AusschußHerr Gründel einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über riffen", in den gegründeten Heimstätten angefertigt werden, sollen auch wahrheitsgetreue Nachbildungen der jämmerlichen Logis des tember seine Mitgliederversammlung ab. Der Fachverein der Tapezirer Berlins hielt am 28. Sep- mitglied in den Verbandsausschuß für die Dauer der Krankheit Londoner Ostends, wo die Aermiten hauſen, und der Arbeits- der Tagesordnung wurde ein Vergnügungskomitee für das am zweiten Schriftführer Kamerad Fischer und zum VertrauengUnterm ersten Punkt des Kamerad Geffrois der Kamerad Paulsch gewählt, ferner zum höhlen der Schweißtreiber dem Publikum vorgeführt werden. In der Ankündigung heißt es:" Dies wird eine deutliche Lektion 10. Oktober bei Buggenhagen stattfindende Stiftungsfest gewählt. mann für die Arbeitsvermittelungs- Stelle bei Hilgenfeld, Bergfür die Welt bieten und wir wollen versuchen, flar zu Gemüthe Hierauf wurde der vom Vorstand ausgefüllte Fragebogen des straße 60, Kamerad Charlet. Weiter sprachen einige Kameraden ihre Mißbilligung darüber Magistrats, unsere Lohnverhältnisse betreffend, verlesen und zur zu führen, wie schrecklich das Elend des Bettlers Lazarus Diskussion gestellt, und erklärte sich die Versammlung mit der aus, daß Kamerad Schäffer die Vermittelungsstelle von der ist, der vor seiner Pforte tauert im„ dunkelſten England"!" Ausfüllung desselben einverstanden. Es folgte ein Bortrag des Neuen Hochstraße( bei Wilfe) eigenmächtig verlegte; man wünschte Wie die Armen Londons zum Theil wenigstens leben müssen, davon gab die Leichenschau, welche Dr. Macdonald Kollegen Friedmeier über die traurige Lage im Tapezirergewerbe. Die Rückverlegung. in London über das 4 Monate alte Söhnchen eines Messing spiele vor Augen und erklärte, nur eine starke Organisation und 464,80 M., eine Ausgabe von 842,06 m., fomit einen Ueberschuß Redner führte das Bestehen derselben durch recht drastische Bei- Die Abrechnung vom Stiftungsfest ergab eine Einnahme von arbeiters dieser Tage abhielt, wieder ein Beispiel. Die Familien guter Arbeitsnachweis könne unsere Lage vor noch weiterer von 122,24 M. Monate Gefängniß. Versammlungen. M Der Fachverein der Stackateure und Berufsgenossen hielt am 5. d. Mts, seine Vereinsversammlung ab. In derselben ließen sich wieder 7 Kollegen als Mitglieder aufnehmen und dann widmete der Vorsitzende dem verstorbenen Mitgliede Franz Buckas einen Nachruf, worauf die Versammlung, das Andenken des ver storbenen Kollegen durch Erheben von den Plägen ehrte. Es folgte ein 1/2 ftündiger Vortrag des Herrn Dr. Friedländer über Sozialismus und persönliche Freiheit." In der Diskussion Sprachen mehrere Kollegen im Sinne des Referenten. Unter bestand aus den Eltern und vier Kindern. Alle sechs schliefen in einem kleinen 6 Fuß langen und Berschlechterung bewahren bezw. dieselbe etwas ausbessern, wozu Im Verschiedenen machte Kamerad Knüpfer bekannt, daß die 3 Fuß breiten Bett. Am Sonntag Morgen fand die erforderlich sei, daß wir die Schundwerkstätten einfach sperrten. Angelegenheit Knüpfer tontra Kadur infolge der Verzögerung Mutter ihr jüngstes Kind todt vor. Es war erstickt. In einer Woche In der recht regen Diskussion wurde über einzelne Werkstätten verjährt sei. im September find in London 9 lleine Kinder aus gleicher Ursache Tapezirermeister ein Kleber mit Ueberfiunden und vielleicht auch recht Unerfreuliches mitgetheilt, so z. B. bemerkt, daß bei einem ums Leben gekommen. Schlägen täglich 2 m. verdienen könne, während von einer anderen Werkstatt berichtet wurde, daß daselbst nicht nur Schund preise für Affordarkeit bezahlt, sondern auch noch die Lehrlinge, welche zum Theil Waisenknaben seien, in einer Weise ausgebeutet würden, daß sie unmöglich gute Arbeiter werden könnten, denn sie müßten von früh bis Abends 9 und 10 Uhr mit dem Wagen Die allgemeine Buchdrucker Versammlung, welche am auf der Straße liegen, und in der Kleidung seien sie so herunter 11. d. M. nach dem großen Saale der Berliner Bockbrauerei ein- gekommen, daß es Mitleid erregend wäre. Da die Herren berufen war, fand unter derartigem ungeheurem Andrange statt, Innungsmeister die Humanität gepachtet zu haben glauben, be- Vereinsangelegenheiten wurde an Stelle des ausgeschiedenen Mitdaß, um Allen Platz zu schaffen, die Stühle aus dem Saale entschloß die Versammlung, diesen Fall von Lehrlingsausbeutung gliedees Fritsche Kollege Rösner einstimmig zum Revisor gewählt, fernt werden mußten. Ueber 3000 Personen füllten den Saal. Den dem Vorstand der Tapezirerinnung zu unterbreiten, um zu sehen, ferner wählte man für die Arbeitsnachweis- Kommission die Kollegen Borsitz führte Herr Philipp Schmitt. Die Tagesordnung ob es diese Herren mit der Humanität auch ernst nehmen. Das Kleinert, Weding, Polony und Röhr. Kollege Schulz brachte lautete:" Berichterstattung über die Verhandlungen der Tarif Gesuch eines Kollegen um Bewilligung von Rechtsschutz in dann die Fensterfrage in Erinnerung und forderte die Kollegen tommiffion in Leipzig." Referent war Herr Best ec, Gehilfen- Lohnstreitigkeiten wurde dem Vorstand überwiesen, worauf die auf, sich stritte an die Resolution zu halten, welche in der öffentvertreter für den Kreis Berlin in der Tariskommission, Derselbe Versammlung geschlossen wurde. lichen Versammlung angenommen worden ist und wonach auf jedem Bau, auf dem am Montag nach dem 15. Oktober, die Verschiedenen wurde gerügt, daß an der Rathenower- und KruppFenster noch nicht verglast sind, die Arbeit niederzulegen ist. Im Straßen- Ecke Stuckateure die Façaden- Sachen sehr fahrlässig ans gesetzt haben; es solle jeder Stollege mehr Sorgfalt auf seine Arbeit verwenden, damit durch die Art und Weise der Ausführung nicht das Publikum gefährdet wird. gab bekannt, daß auch die geringsten Hoffnungen sich nicht erfüllt haben. Troßdem von allen Vertretern eine merkliche Besserung in arbeiter fand unter Anwesenheit von Frauen am 4. Oktober statt. Auf Eine öffentliche Versammlung der gewerblichen Hilfs. Bezug auf Durchführung des Tarifs, in Bezug auf Regelung des ein beifällig aufgenommenes Referat des Genossen Rohrlack über die Lehrlingswesens 2c. fonstatirt wurde, war eine Berkürzung der Ar- Prostitution und die moderne anarchische Produktionsweise beitszeit von den Prinzipalen nicht zu erreichen. Redner entwarf von folgte eine lebhafte Debatte, an welcher sich die Kollegen Linden den stattgehabten Verhandlungen recht drastische Momentbilder, heim, Hermann, Frau Rohrlack, Thal, Schulze zc. im Sinne des die vielfach große Heiterkeit der Versammlung erregten. Große Referenten betheiligten. Eine im Sinne des Vortrages gehaltene Entrüftung erregte die Bekanntgabe der Ablehnung der Ber- Resolution fand einstimmige Annahme. fürzung der Arbeitszeit, welche von Seiten der Gehilfen in einIn der letzten Versammlung der Vereinigung der gehendster Weise begründet wurde, mit dem Einwande:" Das Wendt, mit, daß er, nachdem die Versammlung angemeldet ge- tung Berlin, sprach Herr Peus in fesselnder Weise über die Ge Unter Verschiedenem theilte der Wirth des Lokales, Herr Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands, Ortsverwal Gewerbe verträgt es nicht." Auch das eiserne Muß“ wurde wesen sei, zu dem Vorstand des Polizeireviers gerufen worden, schichte des englischen Proletariats, wofür ihm durch reichen Beivon den Prinzipalen vorläufig noch nicht anerkannt, doch suchten welcher ihn darauf aufinertfam gemacht habe, daß er sein Lokal fall gelohnt wurde. Eine Diskussion fand nicht statt. diefe ihr Entgegenkommen zu beweisen durch den bekannten An- zu dem nach der Versammlung stattfindenden gemüthlichen Bei- Buntt 8 wurden folgende Kollegen in den Vorstand gewählt: trag, eine Lohnerhöhung von 7/2 pet. unter gewissen Bedingungen sammensein nicht länger als bis 11 Uhr zur Verfügung Karl Dost, erster Bevollmächtigter; Rafehorn, zweiter Bevoll 3 zu bewilligen. Dieses Entgegenkommen wurde seitens der Ge- stellen dürje, da er eine Genehmigung zum Abhalten von Tanz- mächtigter; Baumberg, erster Kassirer; Winkler, zweiter Kassirer; hilfenvertreter dankend abgelehnt. Die Verhandlungen endeten iustbarkeiten nicht nachgesucht hatte. Auf die Erwiderung des Dittmar, erster Schriftführer; Jander, zweiter Schriftführer; damit, daß dieselben resultatlos abgebrochen wurden, troydem Herrn Wendt, daß er seinen Saal für diesen Tag an den Ein- Borandt und Langenbeck, Beisigende; Brückner und Löwe, Revidie Gehilfenvertreter ihrerseits den Prinzipalen entgegengekommen berufer der Versammlung vermiethet habe, dieser also allein das foren. Zum Vertrauensmann der Stockarbeiter wurde Kollege waren. Referent war der Meinung, daß der Gehilfenschaft vorerst weiter nichts übrig bleibe, als diesem Treiben mit verschränkten Hausrecht auszuüben berechtigt sei und er zufrieden sein müsse, Hiße gewählt und zum Hilfskassirer in der Reichenbergerstraße Armen zuzusehen. Sie werde sich nicht provoziren lassen. Aber gestatte, machte der Reviervorstand Herrn Wendt darauf aufwenn der Einberufer ihm überhaupt den Zutritt zum Saal Kollege Wasserthal. auch für sie würde die Zeit zum handeln kommen.( Bravo.) merksam, daß die Behörde das Recht habe, bei öfteren„ Unregel Die Gehilfen würden warten, sie hätten warten gelernt, aber sie maßigkeiten" ihm die Konzession zu entziehen. Herr Wendt hat würden auch den geeigneten Augenblick zu erfassen wissen und es sich daraufhin für die Zukunft verbeten, daß er wegen solcher ihre Forderungen in anderer Weise zur Durchführung bringen Sachen belästigt werde, die Behörden mögen thun, was sie nicht und dem eisernen Muß" Geltung zu verschaffen wissen.( Großer lassen fönnen. Eine Anfrage, betreffend Nichtablieferung von Beifall.) Bereits feien Entlassungen und Kündigungen erfolgt Parteigeldern und Gründung eines oppositionellen Organs, und würden Forderungen betreffs ueberarbeit gestellt. Den welche auf Mittheilungen bürgerlicher Blätter zurückzuführen ist, Bund der Prinzipale beleuchtend, fonstatirte Redner, daß die wurde bis zur nächsten Volksversammlung zurückgeftelt. Die befferen Prinzipale dem Bunde nicht angehören, und sprach die Versammlung schloß mit einem dreifachen Hoch auf die interHoffnung aus, daß sich die besseren Elemente noch weiter von nationale Sozialdemokratie. demselben abwenden werden. Den Ausführungen des Referenten " Eine stark besuchte Mitgliederversammlung des Fachvereins der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter fand am 5. Oktober statt. Der gute beschäftigten Arbeiter fand am 5. Oftober statt. Der gute Besuch derselben war wohl dem im Vorwärts" veröffentlichten Ausruf des Kollegen Siegrist zuzuschreiben. Als der 1. Punkt Autoritäten" unter großem Beifall erledigt war, wurde Kollege Stanowsky in die Arbeitsnachweiskommission gewählt. Alsdann der Tagesordnung: Vortrag von Herrn Dr. Lütgenau über motivirte Rollege Siegrist den Zweck seines Aufrufs damit, daß bei der von beiden hier bestehenden Vereinigungen innegehaltenen motivirte Kollege Siegrist den Zweck seines Aufrufs damit, daß verschiedenen Taftit es der Agitationskommission bis jetzt nicht möglich gewesen sei, eine Einigung beider Vereine zu erzielen. In Anbetracht aber, daß die Verhandlungen beider Vorstände am Sonntag soweit geführt hätten, daß der Vorstand der Neuen Vereinigung sich verpflichtete, in deren nächster Generalversammlung dahin zu wirken, daß jener Verein mit dem 1. Januar 1892 seinen Beitritt zum Zentralverband erkläre, forderte Redner in einer dahinlautenden Resolution auf, den am 1. Oktober ge gründeten Arbeiterinnenverein nicht anzuerkennen, denn es fei dadurch nur wieder ein Reil zwischen beide Vereine geschlagen und auf diese Weise ein Zusammengehen niemals möglich. Kollege Eichhorn sprach gleichfalls im Sinne Siegrist's, während alle darauffolgenden Redner, Morbach, P. Schneider, Haß und Kohlhardt, unter Beifall der Versammlung sich gegen die Resolution Siegrist erklärten. Sie forderten die Mitglieder auf, troß mehrschlossen sich diejenigen des Vorsitzenden des Unterstützungs- Eine öffentliche Versammlung der Kutscher und der Vereins Herrn Döblin an, welcher noch weitere Einzel- im Fuhrwesen beschäftigten Arbeiter tagte am 4. Oktober. heiten der Verhandlungen zum Gegenstande seiner Besprechung Dieselbe bot einen Vortrag des Genossen Lazarus über„ Die machte, auch die Verhandlungen des Bundes" unter der Aegide bürgerliche Gesellschaft", wofür derselbe reichen Beifall erntete. des Herrn Burenstein in den Bereich seiner Betrachtungen Von einer Diskussion wurde abgesehen. Es gelangten dann zog, dieselben in eutsprechender Weise kritisirend und konstatirend, folgende Resolutionen zur Annahme: daß der Bund" sich bereit erklärt hatte, billgen" Forderungen 1. Die heutige öffentliche Versammlung der Kutscher und der Gehilfen zuzustimmen und eine Verkürzung der Arbeitszeit c. Arbeiter Berlins beschließt, mit aller Macht dahin zu wirken, um 1/2 Stunde und in eine Lohnerhöhung von 5 pet. zu ge- daß dem Trinkgelder- Unwesen ein Ende gemacht werde, und daß währen. Als die Gehilfen diese Forderung stellten, sei dieselbe ein Telegirter in die Streif- Kontrollkommission entfandt wird, aber von den Prinzipalen abgelehnt worden. Auch hätte man welcher dahin zu arbeiten hat, daß mit Hilfe der Berliner von Seiten der Prinzipalität hervorgehoben, daß es sich nicht um Arbeiterschaft dem Trinkgelder- Unwesen ein Ende gemacht und eine Geld-, sondern um eine Prinzipienfrage handele, indem an deisen Stelle ein Sohn geschaffen werde, welcher den heutigen nicht zugegeben werden tönne, daß die Buchdrucker Verhaltnissen entspricht. die Ersten seien, welche die zehnstündige Arbeitszeit auf- Die heutige öffentliche Versammlung ist mit den Ausfüh- jacher Machinationen einiger Kollegen an der bewährten Taktik geben. Hiernach sei der Kampf der Buchdrucker zu einem rungen des Referenten voll und ganz einverstanden; sie erkennt und den Beschlüssen unserer Vereinsversammlungen festzuhalten, allgemeinen gemacht. Redner war der Meinung, daß die Ge- an, daß nur durch eine feste Organisation die tief traurige Lage welche aus praktischen Gründen einen selbständigen Arbeiterinnenhilfenschaft sich aber diesen Kampf nicht nach dem Willen der zu verbessern ist, und verpflichtet sich, Mann für Mann der verein geschaffen wissen wollten. Ueber diese Sache, uber welche wir Prinzipale würden aufzwingen lassen, sondern denselben nach Freien Vereinigung der Kutscher und der im Fuhrwesen beschäf- schon längst einig waren, weiter zu diskutiren, wurde abgelehnt und eigenem Ermessen aufnehmen würde. Der bestehende Tarif tigten Arbeiter Berlins und Umgegend beizutreten, da dies der nunmehr zur Tagesordnung übergegangen, worauf folgende, vom Die Mädchen baten, sie doch nicht gleich öffentlichen Dirnen zu behandeln, sie gingen ja mit, wenn sie auch nicht wüßten warum. Nun fühlten sich die beiden Polizisten veranlaßt, von Gewaltmaßregeln abzusehen. Dann ging es zur Hauptwache, die Mädchen weinend vor Scham über die angethane Schmach. Hier wurde ihnen, in Gegenwart von einer Anzahl anderer Kollegen Kohlhardt gestellte Resolution zur Annahme gelangte: 1 ein Strafmandat in Höhe von 15 M., ebenso wie der Restaurateur| Nr. 154, brachte die Schließzange hervor und legte sie der Die heutige Versammlung des Fachvereins der Buchbinder und Walter, welch' letzterer außerdem noch eine Tanz- und Konzert- 16jährigen W. an(!!!), während der andere, Polizist Rampel Berufsgenossen beschließt, den neu gegründeten Verein aller in steuer von 7,50 m. bezahlte, erhalten habe; selbstverständlich Nr. 116, das andere Mädchen beim Arm faßte. der Buchbinderei und verwandten Betrieben beschäftigten Ar- wird gegen das Strafmandat Widerspruch erhoben. beiterinnen nach Kräften zu unterstützen." Vom Kollegen Morbach wurde noch bekannt gemacht, daß die erste Versammlung des Arbeiterinnenvereins Donnerstag den 15. Oftober mit einem Vortrag des Genossen Türk über Frauenbefreiung" stattfindet und nur Kollegen, welche sich als Verbandsmitglieder legitimiren, Zutritt haben. Es werden hierdurch alle Kollegen aufgefordert, Adressen von Arbeiterinnen im Arbeitsnachweis bei Gründel, Dresdenerstr. 116, zu melden. Vermischtes. Verkehr mit Gefangenen, eigentlich sollte es heißen: Polizisten, erst gesagt, was sie eigentlich verbrochen" hatten; Verkehr der Gefangenen mit dem Publikum, lag zwei blutjungen, dann wurden ihre Namen festgestellt und sie wieder entlassen. gänzlich unbescholtenen Mädchen( Pinselmacherinnen) in Einige Tage später erhielten sie einen Strafbefehl über einen Tag Weißensee. Am 4. d. Mts. fand. Hier eine reis ver- Nürnberg, zur Last. Das Vergehen selbst war ein Produkt Haft, gegen den Einspruch zu erheben sie sich im Bewußtsein ihrer sammlung als Fortsetzung der am 27. v. Mts. in Stralau der Nürnberger Frohnveste und nicht der Mühe werth, darüber unschuld veranlaßt sahen. Vorigen Sonnabend kam die Sache zur Verstattgefundenen, statt, deren Tagesordnung lautete:„ Stellungnahme u reden. Aber die Art und Weise, wie sich die Polizei erlaubt, handlung. Die Mädchen erzählten den Vorfall, wie wir ihn mitgetheilt. zum Parteiprogramm." Der Referent, Genosse Stadthagen, wegen solcher Lappalien mit dem Publikum umzuspringen, ist es, Die Polizeidiener behaupteten auf Gid, 2-3 Minuten hätten bekannte sich in feinen Ausführungen als im Prinzip mit die verdient, gekennzeichnet zu werden. An einem Mai- Abend die Mädchen zu den Fenstern der Frohnveste hinaufgeplaudert dem Entwurf des Parteivorstandes einverstanden, derfelbe sei gingen die beiden Mädchen über den Stettensteg: eine der und die Schließzangen will Müller, ein 26jähriger junger Mensch, in der Frohnveste inhaftirten Dirnen rief ihnen ein den Mädchen" blos gezeigt" haben. Wem das Gericht glaubte, jedenfalls von den bisher bekannt gewordenen als der beste zu Schimpfivort zu, worauf das eine Mädchen zum andern das ergab das Urtheil, welches auf Freisprechung lautete. bezeichnen, wenn auch fagte: " 1. Ziehung der 3. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 12. Oftober 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 155 Mart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 385 678 797 934 92061 100 13 28 55 220 356 401 57 60 63 80 605 800 67 935 60 93037 169 78 236 58[ 200] 89 349 71 75 78 483 548 659 87 97 713 94055 74 145 56 504 43 44 56 671 763 848 52 945 95053 193 266 343 500 27 629 57 787 914 96041 58 213 313 48 480 622 46 767 826 97005 79 301 415 17 82 502[ 200] 651 67 718 91 900 12 79 82 83 97 98015 19 54 211 345 461 589 685 920 81 99132 89 268 314 53 441 51 601 32 98 889 911 ( Fränk. Tagespost.) der Verbesserung fähig sei. Die wesentlichste Aufgabe der Dele Mädchen gingen dann ruhig weiter; am Ende des Weges traten Die wollen uns ihren Namen anhängen." Die Chemnitz. Der Exportausweis des amerikanischen Konsulats girten des Parteitages werde daher sein, auf der Basis dieses ihnen zwei Herren entgegen, die sie im bekannten Polizeiton auf konstatirt nach Amerika für das abgelaufene Quartal eine Entwurfs ein Programm zu schaffen, welches alle unsere Forde- forderten, mit zur Polizei zu kommen. Die Mädchen, keiner Mehrausfuhr aus dem Distrikt Annaberg von zirka rungen in möglichst klarer, präziser Form zum Ausdruck bringt, zu gleicher Zeit aber auch der indifferenten Masse, speziell dem strafbaren Handlung sich bewußt, und nicht gewillt, sich von dem 12 Millionen Mark. Den Hauptantheil an diesem Mehrländlichen Arbeiter, dem kleinen Bauer gegenüber als Agitations- nächstbesten Menschen in Zivil verhaften zu lassen, wollten ihres export haben Posamenten und Spigen mit mehr als einer mittel zu gebrauchen ist. Redner ging sodann auf die einzelnen Weges gehen, aber einer der Polizisten, Polizeifoldat Müller III Million Mart. Punkte des Programm- Entwurfs näher ein und begründete die schon aus der Stralauer Versammlung bekannten Abänderungsvorschläge. Dieselben wurden auch hier ziemlich einstimmig angenommen. Eine lebhaftere Diskussion entspann sich nur über den einen Punkt:„ Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Volk". Es wurde von verschiedenen Genossen geltend gemacht, daß ein derartiger Passus dem Prinzip der internationalen Sozialdemo tratie widerspreche und infolgedessen auch nicht in das Programm gehöre, denn die Sozialdemokratie, so wurde ausgeführt, habe durchaus tein Interesse daran, sich gegenseitig hinzumorden. Unter Verschiedenem" kritisirte Genosse Grünenberg das Vorgehen des Vorwärts" gegen einzelne Genossen, deren Berichte der Redaktion vielleicht unbequem schienen und infolgedessen einfach in den Papierkorb wanderten. Auch Genosse Bergel sprach fich in ähnlichem Sinne aus.( Bis die beiden Herren für ihre Be hauptungen Beweise herbeigeschafft und ihre Beschwerde ordnungsgemäß beim Vorstand langebracht haben, meisen wir den Vorwurf als total unberechtigt aufs bestimmteste zurück. Redaktion des Vorwärts".) Die Versammlung nahm dann folgende, vom Genossen Stadthagen eingebrachte Resolution an: " " Die heute in Weißensee( Dewein's Gesellschaftshaus) tagende Versammlung des Nieder- Barnimer Kreises spricht ihr Bedauern dar über aus, daß in letzter Zeit wiederum die unwahre, bereits auf dem Parteitag zu Halle, widerlegte Behauptung öffentlich verbreitet worden ist, wonach bei der letzten Reichstagswahl im hiesigen Kreise freisinnige Flugblätter von sozialdemokratischer Seite verbreitet worden sein sollen. Die Verbreitung dieser unwahren Behauptung ist insbesondere deshalb tadelnswerth, weil gerade im hiesigen Kreise der Wahlfampf gegen die Freifinnigen mindestens so scharf wie der gegen die übrigen Parteien geführt wurde. Die Aufstellung der unwahren Behauptung zeugt von totaler Unkenntniß des Wahltampfes im hiesigen Kreise und ist vielleicht durch folgenden Umstand veranlaßt. Bei der Stichwahl wurde vom Wahlkomitee beschlossen, damit ein Theil der Landbevölkerung unsere Flugblätter nicht ungelesen wegwerfe, das vom Wahlfomitee herausgegebene sozialdemokratische Flugblatt zum Theil auf die Bilderbogen drucken zu lassen, welche im Mosse'schen Verlage erschienen den Druck der Zollgefeßgebung versinnbildlichten, und übrigens, nebenbei bemerkt, in unserem Kreise nicht als Flugblätter von der freisinnigen Partei verbreitet worden sind. Da diese Bilderbogen zu spät dem Drucker zugänglich wurden, konnte der Beschluß nicht ausgeführt werden. Statt dessen wurde beschlossen, etwa fünf Tausend Bilderbogen zusammen mit dem sozialdemokratischen Flugblatt zu verbreiten, nachdem sie mit einer Aufschrift des Inhalts versehen waren, daß wir die Abschaffung der Zölle verlangen, während die Kartellparteien dafür eingetreten find. Endlich bemerken wir, daß in unserem Kreise die Freisinnigen nicht für die Abschaffung, sondern für die allmälige Herabsetzung der Zölle eingetreten sind und daß dieser Gegensatz von uns in Reden und Flugblättern häufig während des Wahltampfes betont worden ist." In der durch diesen Punkt hervorgerufenen Diskussion sprachen sich sämmtliche Redner im Sinne des Antragstellers aus. Vor Schluß der Versammlung wurde vom Genossen Reinhard noch Mittheilung über die polizeiliche Auflösung des Weißenseer Kriegervereins gemacht; interessant war, daß die Polizeiverwaltung diese Maßregel damit begründet, daß der Kriegerverein zu sehr mit sozialistischen Elementen durchsetzt sei"; für uns wird das jedenfalls ein Sporn sein, unsere Agitation gerade in jenen Kreifen, welche dem sogenannten Patriotismus huldigen, noch frästiger zu betreiben und die Ueberzeugung von der Gerechtigkeit unserer Forderungen in immer weitere Kreise zu tragen. Die Versammlung wurde mit einem Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie geschlossen. Friedrichsberg. Am 6. Oktober hielt der Allgemeine Arbeiterinnenverein, Filiale Filiale Friedrichsberg, seine Monatsverfammlung ab. Dieselbe bot einen Vortrag des Genossen Schweizer über unsere wirthschaftliche Lage. Eine Diskussion fand über den mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag nicht statt. Die Abrechnung vom Vergnügen ergab eine Einnahme von 124,80 M. und eine Ausgabe von 77,30 M.; es verblieb fonach ein Ueberschuß von 47,50 M.; wovon 20 M. der Preßkommission des„ Volksblatt" überwiesen wurden. Zur Bevollmächtigten wählte man Frau Nig. Unter Verschiedenem forderte Frau Fahren wald die Mitglieder auf, mehr für den Verein zu agitiren, da= mit die Versammlungen wieder besser besucht würden. Brik. Am 5. Oktober hielt der Boltsbildungsverein für Brig und Umgegend seine zweite Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung stand: 1. Bericht des Kassirers. 2. Bericht des Vorstandes. 3. Abrechnung vom Sommerfest. 4. Vereinsangelegenheiten. Die Einnahmen an Eintrittsgeldern und Beiträgen ergaben 77,70 M., die Ausgaben betrugen 43,75 M., der Bestand also. 33,95 M.; das Sommerfest erzielte eine Einnahme von 359,50 M., welcher Ausgaben in Höhe von 155,65 M. gegenüberstehen, somit verbleibt der erfreuliche Bestand von 203,65 M. exklusive 75 noch nicht verrechneter Billets; dem Kassirer wurde für beide Positionen Decharge ertheilt. Nachdem der Vorsitzende eine kurze Uebersicht über die bisherige Thätigkeit unseres jungen Vereins, welcher ganz erfreuliche Fortschritte macht, gegeben hatte, trat man in den letzten Punkt der Tagesordnung ein. Zunächst wurde ein Antrag des Vorstandes, Statutenbücher und Quittungsmarken einzuführen, angenommen und ein Antrag des Genossen Kaplick, arbeitslosen Mitgliedern drei Monatsbeiträge zu stunden, dahin erweitert, daß auf Antrag beim Kassirer diese Stundung für sechs Monatsbeiträge gewährt werden kann. Dann jolgte der Beschluß, am 18. Oftober ein gemüthliches Beisammensein mit Familie zu veranstalten, weiter einige Anträge, von denen die nachstehenden zwei angenommen wurden. Der erste besagte:" Drei Personen zu wählen, welche bei dem Landrats- Amte Beschwerde führen sollten gegen das ungesegliche Vorgehen der hiesigen Polizeibeamten; es wurden hierzu die vier Genossen Köhler, Meinz, Böwen und Wolter gewählt. Genossen, welche irgend etwas vorzubringen haben, wollen sich bei Meinz, Jahnstraße in Brizz, melden. Der andere Antrag, einen Bibliothekar zu wählen, wurde durch die Wahl des Genossen Bosse erledigt. Der Vorsitzende theilte noch mit, daß er wegen angeblich öffentlichen Tanzvergnügens bei unserem Sommerfest 53 131 211 51 506 23 615 77 772 82 812 1137 369 427 534 657 766 802 84 991 2221 311 56 76 574 868 940 3028 103 38 42 82 325 403 40 1500] 46 519 669 85 752 87 915 4071 104 40 44 70 229 358 98 427 648 725 956 5013 28 118 23 42 267 86 436 501 645 707 891 935 6031 57 86 13001 133 540 600 22 12001 833 978 7022 93 106 338 66 551 649 762 813 60 69 929 8068 171 97 265 76 318 72 82 601 4 54 97 702 834 63 64 930 89 98 9023 61 189 238 50 72 313 96 550[ 200] 623 724 54 848 978 10020 94 149 275 349 96 402( 2001 648 743 47 855 11016 37 115 27 97 246 348 439 83 537 90 600 44 76 870 12257 312 427 39 45[ 200] 93 629 812 45 61 74 13054 200 45 301 20 701[ 200] S23 958 77 88 [ 200] 14304 96 784 816 96 15033 749 89 802 52 919 16009 51 494 619 795 813 61 67 901 17111[ 1500] 237 321 57 544 12001 623 54 716 73 821 924 28 80 18043 69 127 62 400 66 503 604 83 732 74 841 64 937 19146 54 206 32 36 49 371 512 25 32 97 617 49 96 733 68 94 903 34 97 20133 47 299 350 500 643 737 74 863 928 66 21201 25 26 316 32 38 41 68 768 809 16 69 954 2016 330 71 439 87 568[ 200] 96 709 35 44 $ 95( 200) 23058 200 16 332 85 411 31 83 514[ 2001 95 698 722 821 34 35 24425 598 601 39 67 25076 177 588 90 799 990 26013 111 27 [ 200] S6 94 387 618 26 30 55 27036 83 85 107 349 413 21 27 51 680 745 878 991 28039 396 SS 453 519 802 29090 420 46 642 810 99 970 30314 477 92 883 970 31125 62 80 249 347 526 35 647 756 880 903 32000 27 101 55 208 301 3 61 516 671[ 3001 93 855 935 33035 68 118 39 374 418 566 87 90 1200] 630[ 200] 861 76 83 86 34102 36 254 301 468 87 558 664 67 735 67 908 35024 29 100 12 50 329 92 447 49 567 615 773 36171 228 398 462 72 523[ 200] 95 37228 421 64 506 19 616 43 58[ 300] 64 734 967 77 38002 83 91 101 262 371 455 64 558 616( 300) 72 749 834 72 972 82 39002 31 88 144 53 69( 2001 289 358 418 61 500 1 708 30 816 45 40011 130 47 64 216 31 68 868 991 41018[ 200] 25 312 1500] 601 73 804 21 95 921 42058 128 288 90[ 200] 317 26 33 96[ 200] 400 72 353 650 750 893 48078 238 421 90 674 759 86 902 98 44043 88 473 572 94 870 45087 136 417 539 742 46 48 75 814 36 917 51 46047 613 11: 001 53 54 791 974 87 99 47063 86 222 51 439 598 726 66 850 48160 345 499 633 55 58 747 898 981 49112 68 222 62 94 338 465 70-805 80 60083 192[ 200] 226 355 74 579 694 700 16 95 51146 212 44 76 81 383 408 14 500 704 14 91 830 97 968 52042 119 42 93 395[ 300] 558 61 67 664 774 94 53017 23 141 329 36 1500] 40 90 418 725 42 911 49 74 83 94 54027 171 201 15[ 3001 80 437 667[ 5001 77 94 887 55041 50 56 136 251 387 758 820 22 86 912 83( 500] 56056 57 122 201 44 64 65 330 473 548 52 54 600 21 12001 55 742 937 57128 33 277 491 1200] 530 740 86 864 1200 86 919 58190 96 228 46 469 513 78 726 819 23 949 59256 84 93 412 20 682 701[ 200] 60006 98 303 590[ 15 0001 915 24 95 61027 225[ 1500] 39 307 418 96 531 732 97 831 62146 230 82 594 699 837 71 934 63019 315 408 36 76 592 99 600 27 33 53 744 80 879 04213 59 71 75 557 619 05014 258 356 404 581-926-66035 201 373 99 447 50 521 77 665 803 74 94 67010 157 631 98 919 43 97 68313 623 714 851 957 69097 130 60 233 443 533 730 823.38 53 55 70579 730 76 828 79 86 97 927 52 71093 178 509 50 625 28 34 58 757 72049 69 154 345 527 74 610 18 86 819 73195 242 78 449 584 615 68 705 814 42 74056 111 321[ 200] 555 92 704 84 836 86 981 75007 58 111 242 47 365 448 726 63 823 76085 95 106 79 86 267 362 459 93 97 574 640 724 901 65 77162 221 316 57 411 554 763 87 932 37 78061 127 224 451 639 40 771 96 79016 24 137 244 420 576 661 89 712 34 65 75 842 960 S0100 91 475 556 74 740 51 814 73 96[ 5001 974 S1005 17[ 200] 80 89 149 518 54 637 703 908 50 82085 120 58 205 378 561 729 73 854 83098 329 447 48 594 613 36 713 52 62 84280 511 26 85076 90 363 626 849 964 96 86132 76 211 63 70 483 530 666 700 16 894 975 87353 455 79( 200) 887 900 34 88080 137 12001 230 68 381 706 83 91 849 96 994 89004 128 37 51 248 363 69 745 827 86 90022 180 483 501 623 82 89 91079 88 98 173 203 14 29 40 56 1. Ziehung der 3. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 18. Oftober 1891, Nachutittags.1 Nur die Gewinne über 155 Wart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 210 12 92 319 37 567 616 54 66 15001 718 802 61 949 1095 141 59 229 526 669 93 861 2105 356 405[ 2001 539[ 2001 608 95 789 913 3031 13001 47 170 81 223( 2001 35 324 55 99 414 28 32 93 95 544 95 613 703 49 12001 79 93 958 78 4026 95 106 22 272 391 410 42 893 950 77 5073 [ 200] 166 352 81 413 505 623 761 76 810 43 87 950 55 96 6067[ 200 201 41 578 713 16 25 942 90 7003 310 83 88 455 562 96 767 74 833 108 16 211 31 349 549 624 88 802 948 9096 166 256 62 86 322 32 54 573 680 712 816 21 80 10129 56 341 581 96 655 S85 1046 95 312 560 98 787 838 959 12049 75 180 359 614 796 854 13103 236 62 332 634 804 65 962 14017 106 200 409 503 35 88 707 20 958 60 13026 232 547 652 804 14 56 958 16089 100 239[ 200] 308 418 544 610 80 87 702 836 84 17050 273 76 322 437 61 67 725 910 94 95 18065 145 454 523 48 50 664 98 700 849 91 927 31 67 19114 93 98 242 80 333 576 653 808 [ 300] 960 20052 158 292[ 200] 386 518 670 962 21072 152 55 87 258 61 805 912 22044 440 589 627 734$ 23 33 960 82 23073 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Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. I S 11 n S n C C ว 1 t 11 f t t