Erscheint Wöchentlich einmal in Zürich(Schweiz). Aerlag d«r Volksbuchhandlung HottingeN'Zürich. Nistseiidllllgr« tranlo gegen franlo Gewöhnliche Briefe nach der Echweiz losten Doppelporio Der SozialiieMkrat Aentrat-Krgan der deutschen Sozialdemokratie. Abonnements werden bei allen schw-Uerischen Postbureaur. sowie beim Verlag und dessen belannien Agenten entgegengenommen, und zwar zum voraus zahl baren Vierieljahrspreis von Fr 2— für dieSchwciz(fireujtanb) Ml 3— für Deutschland st- i.7t) sstr Oesterreich iTouverts Fr. 2 öv für all« übrigen Länder de» Weltpostverein»g-n, als möglich an den.S°>taldem°kra,- zip. d-Is-n Verlag selbst adressiren. sondern flch möglichst an irgend eine unverdächtig« Behörden fich all« Muhe aeben UN-r- Verbindungen nach jenen Ländern möglichst zu erschweren reib Briese von dort an UN« Adresse außerhalb Deutsch and» und Oesterreichs wenden, welche stch dann mit UN» in Verbindung seht! anderseits aber daß �d unsere Zeitung� und sonstigen Speditionen nach dort-bzus.ng-n. so ist di, äußerst. Vorsicht im N»«-«»' nothwendlg und an» NN« nnnertann..».«n».n..n..av»-r.n»------------- B darf keine VorstchtSmaßrcael versäumt werden, die Bricfmarder über den wahrm Absender und Gmpfänger, sowie den Inhalt � ber Kendungen zu täuschen. und letztere dadurch zu schützen Hauptersorderniß ist hiezu einerseits, daß unsere Freunde so selten Parteigenossen! Vergeht der Verfolgten und Gemaßregelten nicht! Höheres Blech. „Sogar der deutsche Sozialismus..... macht neuerdings recht erklecklich in höherem Blech und produzirt diesen und jenen, der sich mit„Wissenschaft" brüstet, von der er„wirklich auch nichts gelernt hat." Es ist dies eine Kinderkrankheit, die die be- ginnende Bekehrung des deutschen Studiosus zur Sozialdemokratie anzeigt und von ihr unzertrennlich ist."... So schrieb Fr. Engels vor nunmehr sieben Jahren in� seiner Streitschrift gegen Dühring. Seitdem hat stch Manches geändert, das Sozialistengesetz hat da» Sozialdemokratspielen etwas ge- jährlich gemacht, und so hat sich denn der deutsche Studiosus, der ja immer ein unschuldiger Knabe war— wir konstatiren gern, mit einigen doppelt anerkennenswerthen Ausnahmen— klüglich von der geächteten Partei ferngehalten. Das so schön begonnene Bekehrungswerk ward jäh unterbrochen. Aber ein wenig Sozialismus war einmal Modesache geworden, und„um die Mode mitzumachen", hat sich Studiosus daher vom gefährlichen Sozialismus auf den ungefährlichen, vom ver- botenen auf den erlaubten geworfen. Er wurde„wisienschaftlicher Sozialist." Er entsagte dem fff Marx und betet jetzt den heiligen istodbertus an. Rodoerw« ist ein wahrer Schatz für eine Epoche, wie die gegenwärtige, wo die Hauptsache ist, mit vielen Worten nicht« ju sagen. Er bietet viel und verpflichtet zu nichts. Man kann Anhänger von Rodbertus sein und jeden beliebigen Posten im Staate bekleiden, und doch finden sich in Rodbertus' Schriften Stellen, die der rotheste Sozialist unterschreiben könnte. Rodbertus, dessen wissenschaftliche Verdienste nicht in Abrede gestellt werden sollen, ist der Mann der Streber, denn er ist der Mann der Hinterthüren; kurz der RodbertuskultuS steht heute in üppigster Vlüthe und zeitigt die lieblichsten Früchte. Eine solche Frucht präsentirt sich uns in der letzten Nummern der in Wien erscheinenden„Deutschen Wochenschrift"— beiläufig ein Blatt, bei dem nicht nur der Leser nicht weiß, woran er mit dem Herausgeber ist, sondern auch dieser selbst nicht. Dort fühlt sich ein Herr Hermann Bahr gemüssigt, die deutsche Sozialdemokratie vom erhabenen Standpunkt seiner Wissenschaft zu schulmeistern, ihren„Gedankenbankerott" zu konstatiren und ihr die Pistole auf die Brust zu setzen: Rodbertus oder Tod! Unser Studentlein führt sich gleich vielversprechend ein. Er singt uns, gleich Mephisto,„ein moralisch Lied", um uns gewisser zu— belehren. „Man liebt es," so beginnt er seine Philippika,„in Geschichtsbüchern, Vorträgen, Kommersreden die Ernsthaftigkeit der Deutschen als Muster zu rühmen. Was der Deutsche ansaßt, heißt es, wird ernst bereitet, ernst fortgesponnen, ernst zu Ende gethan. Das ist eine Lüge. Eine bequeme Lüge, um das auftaunielnde Gewissen jäh wieder niederzu- stemmen. Das Gegentheil ist wahr. Das Possenhafte, das Komödian- tische, die schale Oberflächlichkeit ist heute das Charakteristische unserer öffentlichen Strebungen. Die Phrase beherrscht uns, um die„Hetz" dreht sich Alles, äußerlicher Zierrath erdrückt den Inhalt. Der Schein geht über das Sein. Unser gesammtes politisches und gesellschaftliches Leben ist zu einer so jämmerlichen Tragikomödie verlottert, daß es kein Gleich- niß dafür gibt in der Geschichte. Wir krakehlen, krawalliren, spektakeln — aber es thut Niemandem was. Wir schließen Rütlibünde und schwö- ren heilige Eide— aber„Alles ist nur Spaß", wie es in einem öfter- reichischen Studentenliede heißt. Beim Bier sind wir Republikaner, Revolutionäre, Gott weiß, was noch Alles: Dantons an Frechheit, Leonidasse an Wuth, wenn man uns reden hört— aber auf der Gasse fügen wir uns willig dem Ausnahmszustand. Wenu wir eine Maulschelle kriegen, ziehen wir durch die Straßen, berufen eine Versammlung, seiern einen Festschmaus und konstattren in langathmigen Reden, daß wir eine Maulschelle gekriegt, daß es unangenehm und eigentlich ganz überflüssig sei. Dann singen wir ein Lied an die Zukunft, wo mafft. keine Maulschelle mehr kriegen wird, ttinken unseren Schoppen aus und I wandern vergnügt heim, den Schlaf des Gerechten zu schlafen." Gut gebrüllt, Löwe! Denn wer so schreibt, muß doch min- bestens ein Löwe an Muth sein. So kann die deutschen Sozia- listen— Herr Bahr ist nämlich so liebenswürdig, mit dem „uns" unS zu meinen— nur schulmeistern, wer entschlossen ist, nicht den„Schlaf des Gerechten zu schlafen", sondern die That deS Strafenden und Rächenden zu verrichten. Meint Ihr? Wie schlecht kennt Ihr den„wissenschaftlichen" Sozialisten. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Herr Bahr ist nicht darüber unwirsch, daß die deutschen Sozialisten die„Maulschellen" einstecken, sondern darüber, daß sie sie nicht ruhig—„wissenschaftlich"— einstecken. „Nie hat dieser Zug nach der Phrase," fährt er fort,„die knabenhafte Sucht, um Alles in der Welt für was Besonderes, Gefährliches, Unge- j heuerliches zu gelten, dieser läppische Hang zu abenteuerlichem Mummen- ! schanz und prunkender Schauspielerei so böse Verheerungen gestiftet wie heute im deutschen Sozialismus. Er ist sein Fluch. Er macht ihn lächerlich. Er raubt ihm die zustimmende Wohlmeinung ernstlicher Freunde." Einen Augenblick Halt! Die Phrase ist zu schön:„Die zu- stimmende Wohlmeinung ernstlicher Freunde." Ein solches Deutsch in der„Deutschen Wochenschrift, Organ für die gemein- samen nationalen Interessen Oesterreichs und Deutschlands!" Wenn diese nationalen Deutschen doch unsere Sprache nicht so hundemäßig schinden wollen! Aber freilich—„ernste Gedanken- arbeit ist ein langweilig Ding." Rur immer frisch draus los- gesudelt I „Wozu", sudelt Studiosus Bahr weiter,„die Gigantenmühe(!), die Räthsel zu entwirren, die heute noch die Staatenperiode des Verdienst- eigenthums(!) umstricken? Wir unterhalten uns lieber darüber, ob im Zukunftsstaate die Weiber rothe oder grüne Strumpfbänder ttagen und die Linden Bebelplatz oder Liebknechtstraße heißen sollen, und schimpfen dabei unfläthig auf Kaiser und Reich." Merkst Du was? Nicht mehr auf„Kaiser und Reich" schimpfen, sondern „wo eine radikale Wirthschaftspartei des vierten Standes, losgelöst von allen politischen Phantastereien(!), auf allen Linien siegte, wie die Ver- nunft— endlich und schließlich— noch immerdar gesiegt in der Ge- schichte, schickt man die tollsten Wolkcnkukuksheimereien in's Treffen. Der Verständige zuckt mitleidig die Achsel, und wer sich vor Freude schmunzelnd die Hände reibt, ist wieder nur der Bourgeois." Also los auf den Bourgeois I Hier wird unser Student Hassent- lich endlich furchtbar werden. Aber erst lassen wir ihn noch den „vollständigen Gedankenbankrott des modernen Sozialismus" konstatiren. „Lassalle, Marx, Rodbertus sind todt, Engels pflegt einer beschau- lichen Ruhe",— Bürschlein,„die beschauliche Ruhe" des Engels dürfte dir und deinen Freunden bald sauer aufstoßen!—„und die Jungen können nur schimpfen! Die Agitation versumpft. Mit dem Trugbilde eines verschwommenen Zukunftstraumes lockt man keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Das nächste Ziel aber, das wegweisende Schlagwort, die erste Statton, nach der zunächst die weite Reise zu richten wäre, fehlt. Selbst die paar Vernünftigen— besonders in Süddeutschland bricht sich neuerdings eine erfreuliche Richtung Bahn(glückliches Süddeutfchland!)— stolpern haltlos im Dunkeln(arme Vernünftige!). Mit Laffalle's Pro- duktiv-Assoziationen geht's nicht mehr. Der Gedanke ist längst als ver- fehlt erwiesen. Der Normalarbeitstag reicht nicht aus." Wie man sieht, steht es entsetzlich um den Sozialismus in Deutschland. Man begreift eigentlich gar nicht, wozu noch ein Sozialistengesetz nöthig. Feige, unwissend, ohne ernstliche Freunde locken„wir" keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Es ist schrecklich. Aber wo die Roth am größten, ist die Hilfe am nächsten. Der Bankrott ist noch nicht vollständig. Im Nachlaß von Rod- bertus fand sich eine Perle, die retten kann. „Und das Wort, das zielführende(welches Deutsch!) Wort, das die Massen erfaßte und das nächste Jahrzehnt die Bewegung beherrschte? Es ist da. Sie hören es nur nicht. Ricardo kennt es bereits. Es kehrt auf jeder Seite der Rodbertus'schen Schriften wieder. Das Wort muß sein:„Verhältnißmäßiger Arbeitsloh n." Heraus ist's, das erlösende Wort.„Wir" haben e« nur zu akzeptiren, und„wir" sind nicht mehr„lächerlich", nicht mehr „Rüpel in der Löwenhaut", sondern dann wird uns wieder die „zustimmende Wohlmeinung ernstlicher Freunde" zu Theil, wir locken dann Hunde hinter dem Ofen hervor, und erbleichen wird der Bourgeois, der bisher ob unserer„Wolkenkukuksheimerei" flch„vor Freude schmunzelnd die Hände rieb." Und alle diese Wunder bewirkt der„verhält niß mäßige Arbeitslohn." Sehen wir uns also das Ding näher an. Die Sache ist furchtbar einfach. Heute regelt stch der Arbeits- lohn nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage derart, daß der Arbeiter nicht den Werth seines Produktes, bezw. seiner Arbeitsleistung erhält, sondern nur einen Theil desselben, der zur Fristung seines Unterhaltes mehr oder minder knapp ausreicht. Der Rest, der Mehrwerth seiner Arbeit über ihren Preis, wandert in der Form von Unternehmergewinn, KapitalzinS, Grundrente sc. in die Tasche Anderer. Gegen diesen Zustand nun remonstriren die Arbeiter und auch Rodbertus- denn wir haben eS jetzt nicht mehr mit dem eigenen Blech des Herrn Bahr, sondern mit dem von ihm empfohlenen Rodbertus'schen Fabrikate zu thun— und auch Rodbertus verwirft ihn. Nun kann man aber an ihm nicht rütteln, ohne den Grund- und Kapitaleigcnthümern schnöde zu Leibe zu gehen. „Unbestreitbar aber und unzweifelhaft ist heute und für manche lange Jahre noch an eine friedliche Aushebung von Grund- und Kapitaleigen- thum mit Nichten zu denken. Viel Blut mühte da fließen. Bis zu ihrem letzten Restchen Kraft würde die alte Gesellschaft sich dagegen wehren. Wer also einen legalen Uebergang wünscht, wird sich den Ge- danken— einstweilen wenigstens— aus dem Kopfe schlagen müffen." Und nun folgt das heilbringende Rezept: „Gut also! Grund- und Kapitaleigenthum bestehe fort. Das Recht gewordene Unrecht bleibe Recht. Wir wollen daran nicht rütteln. Wir können es nicht. Wir sind zu schwach. Wir fügen uns also. Der Ar- beiter schaffe auch fürder nicht für sich allein, nein, auch für die Rentner. Er begnüge sich. Er beziehe auch fürder nur einen Theil seiner Arbeit. Kein Jota Eurer wohlerworbenen Rechte werde geschmälert. Euch be- hagt die heutige Einkommensvertheilung? Gut. Uns nicht. Aber wir geben nach. Sie bestehe für ewige Zeiten zu Recht. Wir wollen einen Pakt darüber schließen. Wir verpflichten uns, ihr kein Haar zu krümmen. Wir wollen sie niemals ändern. Aber Ihr auch nicht! Das schwort. Ist heute der Antheil der Grund- und Kapitaleigenthümer je vier Zehn- tel, der der Arbeit zwei Zehntel— gut! so soll es immer so bleiben. Auch wenn die Produktivität wieder steigt. Auch wenn das Produkt größer wird. Unser Antheil bleibe immer der gleiche. Er sei für alle Zeiten unwandelbar festgesetzt. Wir wollen den Euren nicht kürzen, schmälert uns den unseren nicht. Dann wird unser Leben noch immer ein jämmerlich karges sein, aber es ist nimmer für alle Ewigkeit zur Kargheit verdamint. Wir sind dann der Segnungen der fortschrei- tenden Kultur theilhaft geworden. Es erblüht uns wieder, die uns längst erstarb, die Hoffnung. Eine bessere Zukunft leuchtet in weiter Ferne, glücklichere, friedlichere Zeiten! Die Produktivität nimmt zu, der Reichthum wächst, und mit den Gütern der Menschheit mehrt sich des Einzelnen Gut. Wir sind dann nicht mehr enterbt, nicht mehr ausge- schloffen von den Fortschritten der Kultur, nicht mehr aussichtslos, hoff- nungslos, trostlos in ewiger Armuth festgebannt. Einst wird es besser! Der Gedanke gibt uns dann Muth und Kraft, alle Hindernisse der Welt zu tragen."... Denn „nicht darin, daß der Lohn absolut zu niedrig ist, sondern darin, daß er bei fortschreitender Produktivität als Antheil am Produkt immer geringer wird, daß der„verhältnißmäßige Arbeitslohn" in fortwährender Abnahme begriffen ist, hier liegt das Erbübel unserer sozialen Verhältnisse." So, jetzt sind wir aus dem Wolkenkukuksheim der Sozial- demokraten heraus in die reale Welt getreten.„Ist heute der Antheil der Grund- und Kapitaleigenthümer je vier Zehntel, der der Arbeit zwei Zehntel— gut! so soll es immer so bleiben!" Die Rate des Mehrwerths beträgt auf immer und ewig zwei- hundert Prozent. Es lohnt eigentlich kaum der Mühe, auf diese, von einer wahr- hast phänomenalen Engherzigkeit zeugende Utopie einzugehen, aber charakteristisch ist es doch, zu sehen, welches Zeug man heute als Sozialismus, als von tiefster nationalökonmischer Erkenntniß zeugende sozialistische Maßregel anzupreisen wagt. Sehen wir deshalb einen Augenblick näher zu! Also von Gesetzeswegen soll festgestellt werden, welchen Antheil der Arbeiter vom Werthe seines Produktes— Herr Bahr sagt sogar: von seinem Produkt— erhält. Dazu ist natürlich zweierlei nothwendig: erstens, daß dieser Werth selbst, der heutzutage durch die freie Konkurrenz ermittelt wird, gesetzlich festgesetzt wird, und zweitens, daß das Produkt auch entsprechend veräußert wird. Das erstere setzt eine stabile Produktion voraus— in der Zeit der beständigen Umwälzungen der Produktion durch technische Erfindungen einfach ein Unding; das zweite eine Regelung der Produktion, die mit dem Fortbestehen des Kapitaleigenthums un- verträglich, das heißt, solange Privatpersonen über die Produk- tionsmittel freie Verfügung haben, unmöglich ist. Um also das Grund- und Kapitaleigenthum zu retten, wird eine Maßregel vorgeschlagen, welche erstens die Aushebung des Kapitaleigenthums— vom Grundeigenthum ein andermal— voraussetzt und zweitens den Stillstand in der Entwicklung der Produktion. Worin besteht diese Entwicklung? Daß Menschen- arbeit durch Maschinenarbeit ersetzt wird, d. h. heute, daß das kon- staute Kapital, das in Maschinen angelegte, sich vermehrt. AuS welchem Grund verbessert heute der Fabrikant seine Maschinen? Um Arbeitslöhne zu sparen. Wird ihm nun von Gesetzeswegen vorgeschrieben: Du darfst an Arbeitslöhnen nicht mehr sparen, so fällt für ihn einer der wesentlichsten Antriebe, seine Maschinen zu verbessern, hinweg— unter Umstänven kann es sogar gleiche Wirkung haben wie ein Verbot, seine Maschinen zu verbessern. Der wesentlichste Faktor des Fortschritts wird aufgehoben. Die Pro- duktivität nimmt nicht zu, und„unser Leben bleibt ein jämmer- lich-kargcs." Aber ist damit nicht daS TodeSurtheil über die Bestrebungen der Arbeiter auf Verbesserung ihrer Lage ausgesprochen? Ja und nein. Ja, in der heutigen Gesellschaft des Grund- und Kapitaleigenthums,— da bleibt die Maschine der Fluch de» Arbeiters; wo sie herrscht, ist es um ihn geschehen— nur die Reduktion der Arbeitszeit kann ihn vor dem äußersten Elend schützen. Nein, weil die Maschine ihm auch die Rettung bringt: sie ist der Pionier der sozialistischen Produktion. Es ist das Charakteristikum deS kleinbürgerlichen Sozialismus, daß er im Elend nur die eine Seite, das Elend, sieht, und nicht zugleich die andere, die revolutionäre— so äußert sich Marx schon in seiner„Misöre de la Philosophie." Das charak- terifirt auch RodbertuL und seine Anhänger. Sie sehen nur die eine Seite, jammern und möchten helfen— aber von der andern Seite wollen sie nichts wissen. Kein Klassenkampf, kein Ringen der Arbeiterklasse um ihre volle Emanzipation, sondern eine ge- schliche Festsetzung der AuSbeutungSrate in alle Ewigkeit— wenn'» möglich wäre. Zum Glück aber ist es nicht möglich. Die kleinlichste Utopie, die je auSgetiftelt wurde, ist auch zugleich die größte, d. h. die widerspruchvollste. Und nachdem wir bieS konstatirt, gönnen wir unS zum Schluß — pour la bonne bouebe, sagt der Franzose— noch ein wenig Bahr'scheS Blech. Unser Studentlein schließt mit folgendem Knalleffekt: „Die Folgen liegen zu Tage. Totale Hoffnungslosigkeit, Trübsinn, Neid, Mißgunst der Einen, Hypertrophie der Anderen. Und der unab- wendbare Schluß ist die soziale Revolution. Gesetzliche Festsetzung des Antheiles der Arbeiter am Produkt, Fixirung des„verhältniß mäßigen Ar- b e it s l o h n e s" ist das Heilmittel dagegen. Und Keiner, nicht der bornirtesteBourgeois(!), kann dawider Einsprache erheben. Denn Keinem geschähe auch nur die leise st e Vermögensbuße. Und darum(!) muß der Schlachtruf des Sozialismus in dem nächsten Jahrfünft sein:„Verhältnißmäßiger Arbeitslohn". Trara, trara, schnedderengtengteng! Ein Ketzerriecher. Der Redaktion des„Sozialdemokrat" ist ein überaus großes Malheur passirt. Sie hat sich den ganz besonderen Zorn eines Mannes zugezogen, der in Bezug auf den Sozialismus mindestens ebenso unfehl- bar ist als der Papst in Bezug auf die Lehren der katholischen Kirche. Im vollen Bewußtfein dieser seiner Unfehlbarkeit donnert der Mann(er nennt sich H. SB. Fabian und wohnt in der Nähe von Newyork) sein Anathema gegen uns und fordert von der Partei nicht mehr und nicht minder als eine energische Maßregelung des„Sozialdemokrat"— ob die große oder kleine Exkommunikation, wollen wir dahingestellt sein lassen. Wir haben nämlich das große Verbrechen begangen, in Bezug auf den Staat Ansichten zu äußern, die mit denen des Herrn Fabian gar nicht übereinstimmen. Nun ist zweifelsohne Herr Fabian nicht der Ein- zige, der unsere Auffassung vom Aushören des Staates in der kommu- nistischen Gesellschaft nicht theilt, vielleicht ist sogar die Mehrheit der Genossen in Deutschland in diesem Punkte nicht mit uns einverstanden, aber Niemandem ist es bisher eingefallen, uns deswegen maßregeln und uns das Aussprechen unserer Ansicht verbieten zu wollen. Das aber verlangt Herr Fabian, und da er es in einem in der„New- Yorker Volkszeitung" veröffentlichten o f f e n e n B r i e f e an die Re- daktion des„Sozialdemokrat" thut, so sind wir gezwungen,*) ihm eine „offene Antwort" zukommen zu lassen. lSobloeee oblige. Wir werden mit unserer Antwort auf die sehr weitschweifige Epistel möglichst kurz sein. Wie unsere Leser wissen, haben wir wiederholt in dem „Sozialdemokrat" den Standpunkt entwickelt, daß der Staat, die politische Organisation der auf dem Klassengegensatz beruhenden Gesellschaft, mit diesem Klassengegensatz selbst seinerzeit wieder verschwinden wird, d. h. daß in der komniunistischen, auf dem Grundsatz der Gleichheit und der Solidarität aufgebauten Gesellschaft eine über derselben schwebende, sich zwischen sie und ihre Mitglieder drängende politische Gewalt keine Existenzberechtigung hat und daher allmälig aussterben wird. Dies unser Verbrechen. Herr Fabian nennt unsere Definition des Staates eine„völlig sophistische" und erklärt: „Es ist nicht wahr, daß die Existenz und das Wesen des Staates sich feindlich gesinnte Klassen in der Gesellschaft voraussetzt. Im Gegentheil, die ursprüngliche, volksthümliche und allein sachent- sprechende Auffassung von dem Wesen des Staates geht dahin, daß er die Systematik einer höheren Gemeinsamkeit von Individuen ausdrückt, die ohne den Staat ein gesellschaftliches Chaos, nicht aber eine menschliche Gesellschaft sein würden." In diesem Einleitungssatz offenbart sich bereits die durch und durch ideologische Denkweise unseres unsehlbaren Freundes. Er spricht nicht vom Wesen des Staates selbst, wie es sich in den verschiedenen Phasen der Geschichte manifestirt hat, sondern von der„Auffassung vom Wesen des Staates", die keineswegs mit Ersterem übereinstimmt, ganz abgesehen davon, daß er ohne jede Spur eines Beweises seine Aus- fassung als die„ursprüngliche, volksthümliche und allein sachentsprechende" bezeichnet. Sehr treffend bemerkt dazu die Redaktion der„Newyorker Volksztg.", daß die Auffaffung des Herrn Fabian „weder nachweislich die ursprüngliche, am allerwenigsten aber volksthümliche und die allein sachentsprechende nur dann(ist), wenn man auf dem Standpunkt des Einsenders steht, sonst aber durchaus unsachgemäß." Da die Entstehung des Staates in die sogenannte vorgeschichtliche Zeit fällt, d. h. in jene Zeit, aus welcher uns historisch glaubwürdige Dokumente nicht vorliegen, so war man auch bisher über das ursprüng- liche Wesen des Staates im Unklaren und noch mehr selbstverständlich über die ursprüngliche Ausfassung von demselben. Neuerdings ist aber durch die Untersuchungen eines amerikanischen Gelehrten, Lewis H. Morgan, der mehr als ein Menschenalter unter den Jndianerstämmen zugebracht und das Wesen derselben studirt hat, Helles Licht in die Sache gebracht worden, und es ist im höchsten Grade über- *) Herr Fabian hat uns nämlich schon vor einigen Monaten bom- bardirt. Da er seine Geschosse aber durch Vermittlung des„Freidenker", eines Nicht Parteiorgans, wider uns absandte, so hatten wir es vor- gezogen, dem Beispiel anderer, gleichzeitig mit uns von ihm attakirter Leute zu folgen und ihm nicht zu antworten. Feuilleton. Aus der englischen Neformvewegung der dreißiger Jahre. i. Die Wahlresormbemegung, die sich augenblicklich in England abspielt, ruft die Erinnerung wach an die große Reformbewegung, welche Anfangs dieses Jahrhunderts, nach Beendigung der Napoleonischen Kriege, in England Boden faßte und schließlich, im Jahre 1832, zum Erlaß der bekannten Reform-Akte führte. Es ist nicht unsere Absicht, hier eine Skizze der ganzen Bewegung zu geben. Dazu ist uns der Raum zu knapp bemessen. Dagegen, glauben wir, wird es unsere Leser sicher interessiren, einige charakteristische Epi- soden kennen zu lernen, wie sie ein Zeitgenosse derselben, Herr Lloyd Jones, in der englischen Zeitschrist„To Day" schildert. Man wird aus denselben ersehen, daß das„gesetzlichste aller Völker", wie man die Engländer vielfach zu nennen pflegt, sich in seinen politischen Kämpfen selbst in diesem Jahrhundert keineswegs auf den gesetzlichen Weg be- schränkt hat. Im Jahre 1830 empfing die Refornibewegung eine besondere An- feuerung durch den Juliausstand in Paris. Drei Tage Barrikadenkampf ha..en genügt, Alles ungeschehen zu machen, was die brittische Regierung im Verein mit ihren Verbündeten mit unerhörten Kosten an Menschenleben und Volksvermögen gethan, um die Völker zu versklaven. Das Bürgerkönigthum wurde in Frankreich proklamirt und von der englischen Regierung ane.kannt.„Belgien folgte Frankreich im Revolutionswerk, und. die öffentliche Meinung Englands, voller Sympathie mit dem fran- zöstschen und belgischen Volke, ward mit einem Male so zu Gunsten einer Reform der eigenen Verfassung gestimmt, daß die Frage sich nun- mehr nicht darum handelte, ob Resormmaßregeln zu ergreifen seien, sondern darum, wie weit das Land in der Richtung aus die Republik vorzuschreiten habe." Der Herzog von Wellington*)— wir lassen nunmehr Jones sprechen — erklärte sich im Parlament entschieden gegen jede Reform, während das Volk sich in energischer Weise sür eine solche aussprach; beiderseits trieb man offenbar der Aktion zu, und die Volksstimmung zeigte sich in einer Weise gereizt, die aus nichts Gutes schließen ließ. Allgemein rief man im Volk nach billigen Zeitungen und demonstcirte wider das Prehgesetz, nicht so sehr dadurch, daß man beim Parlament petitionirte, sondern dadurch, daß man Blätter ohne den Vierpeuny-Stempel heraus- gab und dafür in's Gesängniß wanderte. Der Herzog von Wellington erlieh sodann ein Rundschreiben an die verschiedenen kommandirenden Offiziere im Königreich, worin er fragte, ob ma.i sich aus die Truppen gegenüber den Reformbestrebungen verlassen könne; die Antwort darauf lautete ungünstig— oder, so sagt man, Wellington wollte durch hart- näckiges Verweigern jeder Reform eine Krisis erzwingen, indem er bei seiner Weigerung sich auf die zu seiner Verfügung stehende Militär- gewalt verließ. Davon wußte das große Publikum nichts; aber die Vermuthung, daß man zur Militärgewalt seine Zuflucht nehmen würde, griff immer mehr um sich, und im Stillen bereitete man sich gewisser- maßen vor, einem solchen Ereignih, wie ein Straßenkampf, eventuell zu begegnen. Eine große Verschwörung bestand nicht. Ich habe wenigstens nie von einer solchen ersahren, dagegen herrschte bei fast allen jungen Leuten, *) Der„Sieger von Waterloo", ein Reaktionär stupidester Gattung. Die Red. raschend, zu sehen, wie Morgan, der sein Leben lang(er ist vor mehreren Jahren gestorben) nichts von Marx gehört, in seinem Werk„Ancient Society", das auf der Arbeit seines ganzen Lebens beruht, eine glän- zende Bestätigung der materialistischen Geschichtsauffassung, wie sie von Marx zuerst entwickelt wurde, liefert.*) Aus den Morgan'schen Untersuchungen ergibt sich nun„bis zur Evi- denz, um dieses Lieblingswort des Herrn Fabian zu gebrauchen, daß die Entstehung des Staates in der That zusammenfällt mit der Scheidung der Gesellschaft in Klassen, d. h. in Unterdrückende und Unter- drückte, zu welcher Scheidung wiederum das auf einer ganz bestimmten Stufe der P r o d u k t i o n sich entwickelnde Privateigenthum die Veranlassung war. Erst von diesem Moment an entsteht eine von der Gesammtheit der Betheiligten getrennte öffentliche Gewalt— eben der berühmte Staat. Mit der Entwicklung der gesellschaftlichen Verhältnisse wechselt auch der Staat seine Formen, aber stets hat er als charakteristisches äußeres Merkmal diese öffentliche Gewalt und zur Voraussetzung den Klassen- kämpf. Wenn diesen Thatsachen gegmüber Herr Fabian seine Auf- fassung als die„ursprüngliche" und„allein sachentsprechende" hinstellt, so ist es wirklich beklagenswerth, daß er uns in seiner Beweissührung leider nur von Staaten zu erzählen weiß, denen aus allen möglichen Gründen diese— wir gestehen es zu— häßlichen Charakteristika anhaften, uns aber hartnäckig jedes Beispiel vorenthält von einem Staat, dem auch nur„ursprünglich" seine Auffassung zu Grunde gelegen habe. Freilich sagt er an einer anderen Stelle, daß„erst durch den Kom- munismus im Sinne der Sozialdemokratie" der Staat...„zu der Glorie komme", die ihm begrifflich von Anfang an innewohnt." Das erklärt uns Alles. Herr Fabian ist unter die Metaphysiker gegangen. Er verzeihe uns aber, daß wir ihm auf diesem Wege nicht folgen, sondern— da wir von der Philosophie blutwenig verstehen— fort- fahren, die Erklärung für geschichtliche Vorgänge in den thatsächlichen Verhältnissen zu suchen und nicht in B e g r i f f e n, die„von Anfang an" da waren,. Wenn z. B. Herr Fabian„sieht", wie „das Christenthum durch die Proklamirung des reinen Menschen- thums, das dem Alterthume noch nicht aufgegangen war, mit einem Schlage dem„Herr" und„Sklavsein" ein Ende bereitete und auch den Staat" durch Aufnahme der früheren Sklaven in denselben, zur Erweiterung brachte"— so müssen wir in unserer materialistischen Beschränktheit gestehen, daß wir von Alledem nichts sehen. Das Christenthum hat mit den schönen Dingen, die ihm Herr Fabian nachsagt, absolut nichts zu thun. Weder hat es das reine Menschenthum proklamirt, noch hat es dem„Herr" und„Sklavsein" ein Ende gemacht— von dem„mit einem Schlage" gar nicht zu reden noch war es die Ursache, daß die früheren Sklaven in den(römischen) Staat aufgenommen wurden. Das Christen- thum ist entstanden zu einer Zeit, wo das römische Reich unfähig war, seinen Besitzstand zu erhalten, und sich deshalb fortgesetzt gezwungen sah, die Zahl seiner Bürger durch Erleichterung der Sklavenbefreiung, durch rechtliche Gleichstellung der Provinzialen mit den Bürgern Roms rc. zu vergrößern. Das Christenthum nahm die Ideen der damaligen Zeit, die wiederum der Ausdruck waren der herrschenden Klassenkämpfe, in sich auf, aber doch in so vorsichtiger, verklausulirter Form, daß noch in diesem Jahrhundert christliche Pfaffen mit der Bibel in der Hand die Sklaverei vertheidigen konnten. Die Sklaverei ging zu Grunde, weil das römische Reich von Völkern zerstört wurde, die auf einer Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung standen, wo die antike Sklaverei noch nicht bestand, noch nicht bestehen konnte. Wir übergehen vorläufig die weiteren Geschichtsbetrachtungen des Herrn Fabian, lassen ihn am Ende derselben triumphirend ausrufen: „So ist es und nicht anders!", und wenden uns zu seiner Darstellung des sozialistischen Staates, des von dem„Fluche der Exklusivität" (der ihm„von Ansang an"— nicht begrifflich, aber thatsächlich— in allen möglichen Formen anhastet) befreiten Staates. Dieser Staat kann nicht ohne Exekutivgewalt sein, denn „mit der Exekutivgewalt geht unabwendbar das Mittel verloren, widerspenstige oder andersdenkende Individuen, Gruppen oder Mi- noritäten zu zwingen, sich den Anordnungen und Gesetzen der *) Natürlich ist Morgan's Werk von den Zunftgelehrten bisher todt- geschwiegen worden, wir können unfern Lesern jedoch die erfreuliche Mittheilung machen, daß schon in allernächster Zeit eine Schrift von Friedrich Engels erscheinen wird, in welcher die Ergebnisse des- selben mitgetheilt und ihrer vollen Tragweite nach gewürdigt werden. Die Schrift führt den Titel:„Der Ursprung der Familie, des Privat- eigenthums und des Staates." Selbstverständlich wird von ihr neben der Buchhändlerausgabe auch eine sür die Arbeiter bestimmte erscheinen. mit denen ich damals in Verbindung kam, ein großer Eifer für die Reform. Einige von uns lasen die Londoner Tagesjournale, und diese theilten soviel, als die Gelegenkeit erheischte, darüber mit, welche Fort- schritte die Revolution oder Reform in Europa machte. Ich selbst und ein Dutzend Genossen hatten beschlossen, uns in aller Stille zu bewaff- nen, und wir führten dies dadurch aus, daß wir uns zu wöchentlichen Beiträgen verpflichteten und Pistolen und Munition kauften. Wir hatten auch gute Stahl-Piken, die uns derselbe Mann anfertigte, bei dein wir die Stahlmesser machen ließen, die wir zu unserer Arbeit brauchten. Wir gehörten zu keiner ausgedehnten Organisation und trachteten weder das Leben noch das Eigenthum irgend Jemandes zu vernichten. Allge- mein aber war das Gefühl in den Massen verbreitet, daß die Machthaber nicht ohne Blutvergießen nachgeben würden, und da man eine Vermeh- rung der Macht des Volkes sür das allgemeine Wohl geboten hielt, so bereiteten sich sehr Viele auf gleiche Weise vor, um nicht, wie bei Peterloo geschehen, widerstandslos niedergemetzelt zu werden. In der zweiten Hälfte des Jahres 1830 begann ein energischerer Kampf sür eine billige Presse. Das arbeitende Volk brauchte billige Zeitungen und konnte sie nicht erlangen. Das billigste Wochenblatt kostete einen Sixpence(50 Pfennig), und das war zu theuer für Arbeiter, die von den Ereignissen so unterrichtet sein wollten, als es zu einer solchen Zeit nothwendig ist. Carpenter's„Political Lettres and Pamphlets" war das erste Blatt, welches ungestempelt erschien, um den großen Kampf aufzunehmen. Dieses Blatt war gut gedruckt, gut geschrieben, und brachte, was ihm ein großes Ansehen gab, 18 Seiten in Quart- format. Man kann es noch hier und da bei den Antiquaren finden, und es lohnt wohl der Mühe, es anzuschaffen. Nachdem es einige Zeit er- schienen war, erhoben die Kronbeamten am 14. Mai 1831 Anklage gegen den muthigen und begabten William Caipenter, und nach einer Ver- Handlung vor dem Lord Lyndhurst und einer Spezialjury, die von 10 Uhr bis nach V«7 Uhr dauerte, fiel der Entscheid zu Gunsten der Krone aus und Carpenter, den eine schwere Geldstrafe traf, mußte seine ur- sprüngliche Absicht aufgeben. In der Einleitung zu dem Bericht über seinen Prozeß kündigt er mit folgenden Worten eine Aenderung seines Planes an: „Meine Leser werden die Nothwendigkeit begreifen, wenn ich sie daran erinnere, daß die Presse, ohne auch nur eine Ausnahme, über das Vorgehen der Schatzkansmer mit Stillschweigen hinwegegangen ist." So wenig Sympathie brachte die Presse jener Zeit den ersten An- strengungen entgegen, die gemacht wurden, um ihr Leben, Macht und — Gewinn zu verschaffen. Das Blatt indessen, durch welches der große Sieg über die Preßgesetze erkämpft wurde, war der„Poor Man's Guardian"(Der Beschützer des Armen). Es wurde von Henry Hetherington herausgegeben. Auf schlechtem Papier ziemlich primitiv hergestellt, führte er jedoch eine wuchtige Sprache und gab weit mehr die im Volke immer stärker um sich greifende Gesinnung wieder. Auch hier begannen die Kronbeamte, l bald einzuschreiten. Einige wenige Probenummern wurden gewissermaßen als eine Art Scharmützel ausgegeben; die erste derselben erschien am 26. Oktober 1830, und in der Ecke auf der ersten Seite, wo gewöhnlich der Stempel der Regierung aufgedrückt wurde, sah man eine Drucker- presse mit dem Motto:„Wissen ist Macht."____ Als der„Poor Man's Guardian" regelmäßig herauskam, veröffent- lichte er in Nr. 4 vom Juli folgende Notiz als Anzeige:„Es werden gesucht: Einige hundert armer Leute ohne Arbeit, die nichts zu ris- kiren haben, einige jener Unglücklichen, denen die von einer tyran- nischen Regierung verursachte Roth das Gesängniß zu einem wünschenswerthen Heim gemacht hat. Ein ehrenhaftes und moralisches Majorität zu fügen, diese Anordnungen und Gesetze verlieren also den Charakter der A u s s ch l i e ß l i ch k e i t, ihrer Wesenheit, wes- halb sie ganz aus der nicht mit Exekutivgewalt ausgestatteten Ge> söllschaft schwinden." „Ausschließlichkeit heißt, wenn uns unser Gedächtniß nicht täuscht, aus lateinisch Exklusivität, es scheint also, daß selbst der reine, ungetrübt« Staat des Herrn Fabian nicht ganz frei ist von dem obenerwähnten „Fluche". O der verfluchte Fluch! wie Siebel in der Operette klagt. „Mit der Aufrechterhaltung des Staates selbst", meint Herr Fabian alsdann,„ist also auch das Weiterbestehen der politischen G e- walt und politischer Einrichtungen bedingt. Diese Nothwendigkeit des Herrschens, des Regierens über Personen seitens des Staates bringt für diesen das weitere charakteristische Merkmal zur Erkenntniß, daß die unter seinem Begriffe(!) kooperirten Jndivi- duen nicht gleich, sondern ungleich sind, wie denn schon in dem Begriffe des Individuellen an und für sich die Unterschiedlichkeit festgestellt ist und überhaupt alle Entwicklung in der Heranbildung des Besonderen aus der Allgemeinheit beruht." Vergleichen wir den so geschilderten Staat, der Minoritäten zwingt, den Anordnungen der E x e k u t i v g e w a l t sich zu fügen, mit dem Staat, welchen Herrn Fabian am Ende seiner weltgeschichtlichen Skizz« uns in Aussicht stellt. Da wird „durch die faktische Gleichstellung der Bürger, hinsichtlich der äuße> ren(gesellschaftlichen) Voraussetzungen einer freien individuelle« Entwicklung, der Staat wirklich erlöst von dem Fluche(schon wieder der Fluch!) der Exklusivität und er wird auch praktisch das, was er theoretisch bedeutet, die Personifizirung der freien Gemein- s a m k e i t, die gesellschaftliche Organisation rechtlich gleichstehender Individuen, zu Schutz und zu Trutz und zur Gewinnung der Mittel, zwecks Verwirklichung einer freien Jndi> d u a l i t ä t." Von zwei Dingen eins. Entweder ist das Endziel der Entwicklung die freie Individualität in der freien Gemeinsamkeit wie Herr Fabian diese titulirt, ist wirklich höchst gleichgiltig, auf die Sache kommt es an—, und dann wissen wir nicht, wie er diese schönen Dinge mit seiner„politischen Gewalt", mit der„Nothwendigkeit des Herrschens, des Regierens über Personen" vereinbaren will, oder aber es besteht in einem sozialistischen Jdealstaat, der des H e r r s ch e n s ic- nicht entbehren kann, und dann kann von freier Gemeinsamkeit, wen« dieses Wort einen Sinn haben soll, keine Rede sein. Und nun gestatten Sie uns, verehrter Herr Fabian, die Worte z« wiederholen, mit denen wir unsere Auseinandersetzungen schloffen, di« Ihren Zorn gegen uns heraufbeschworen haben. Dieselben lauteten: „Ist es aber nicht bedenklich, schon heute darauf hinzuweisen, daß ein> mal, wenn„im Laufe der Entwickelung" die Klasienunter« schiede verschwunden sind— was beiläufig nicht von heute auf morge« geschieht— auch der Staat verschwinden wird? Muß das nicht auf unsere heutige praktische Agitation verwirrend wirken? „Keineswegs. Es kann nur vvn Vortheil sein. Wir lernen dadurch den Staat besser beurtheilen und unsere Stellung zu ihm richtig bemessen- Er hört damit auf, jener mysteriöse, anbetungswürdige Demiurg zu sei«, als welchen ihn uns die Stöcker, Wagner und Konsorten gern hinstelle« wollen, er ist aber auch nicht jener Popanz, als welcher er von de« Anarchisten verschrieen wird."— Wir haben Alles in Allem weder Neues ausgesprochen noch Ansichten ent- wickelt, die bisher in unserer Parteiliteratur unerhört waren. Wir habe« einfach den Gang der gesellschaftlichen Entwicklung dargestellt, wie er uns und Anderen wahrscheinlich erscheint. Dieses Verbrechen gilt Ihnen s« so groß, daß Sie, wie gesagt, das polizeiliche Einschreiten der Partei gegen uns verlangen. SBir würden uns einer sträflichen Unterschlagung schuldig machen, wenn wir unfern Lesern diese Ihre Aufforderung zu« Einschreiten vorenthalten wollten. Sie sei als warnendes Exempel hier- mit zu Nutz und Frommen löblicher Allgemeinheit tiefer gehängt: „Was man einzelnen Schriftstellern nicht verbieten kann, das kann und muß man aber sehr wohl einem Zentralorgan der Part« verbieten. Es stellt sich damit außerhalb des Parteiprogramms und außerhalb der Parteidisziplin, und es ist deshalb nicht zu verwun- dern, wenn in der That die Partei selbst in ein allgemeines Wanke« zu gerathen droht.(Hu!) Der Partei selbst ist demgegenüber in ganz energischer Weise in's Gewissen zu reven, daß sie das nichi dulde— und wenn sie es nun doch dulden will, nun, dann nur zu! Neue Elemente werden sich dann an die Spitze der Bewegung schwingen, die glücklicherweise schon zu tief in's Volk gedrungen ist, um durch nichtwissende Führer auf die Dauer irregeleitet werden zu können, und diese neuen Elemente werden das begonnene Werk dann über die Köpfe der Utopisten hinweg zu einem ruhmreiche« Ende führen." Mittel, gutes Brod und Obdach zu erlangen und außerdem den Dank ihrer Landsleute zu ernten, bietet sich jetzt solchen patriotischen Englä«' dern, welche dem gehässigsten Gesetze-, der gehässigsten Tyrannei, die einem versklavten und unterdrückten Volke auferlegt wurden, zum Trotz den �rr.ien und Unwissenden den„Poor Man's Guardian" verkaufe« wollen, Wochenblatt für das Volk, welches entgegen dem Gesetz ver> öffentkicht wird, um die Gewalt der Macht über das Recht zu be> kämpfen. Eine Sammlung ist eröffnet zur Unterstützung und Be- lohnung aller der Personen, die Opfer der Whig-Tyrannei werden sollten." Der„Poor Man's Guardian" wurde stark gelesen und besaß unter der Bevölkerung der Jndustriebezirke sehr bedeutenden Einfluß. Ganz besonders weil er außer seiner unbeugsamen Sprache gute Berichte über die Versammlungen der„National-Union der arbeitenden Klaffen und ueren Genossen" brachte, einer thätigen und starken Verbindung, die nicht leicht einzuschüchtern und vorbereitet war, Alles zu thun, was nothwendig erschien, um die alte korrupte und hartnäckige Klique zu stürzen, unter deren Mißregierung das Land litt. Auch in die Kaserne« wurde das Blatt eingeschmuggelt, um unter den Soldaten Freunde sür die Volkssache zu gewinnen. Zwei Soldaten— Sommerville und Simonds — wurden seinetwegen durchgepeitscht. Neben dieser lebhaften und aufreizenden Agitation außerhalb des Parlaments begann ein erbitterter Kampf innerhalb desselben, Debatten heftigster Art fanden statt, Austritte erfolgten zu Gunsten der Bill und gegen dieselbe, einmal im Hanse der Lords, das nächste Mal im Unter- hause. Dann erfolgte die Auflösung und die wilde Hätz einer Neuwahl, und imme. mehr stieg die Befürchtung, daß das Land mit schnellen Schrftten einem Bürgerkrieg entgegensteuere. Zwei Ereignisse von größerer Bedeutung, die beweisen, daß die Furcht nicht unbegründet war, seien hier erwähnt. In B r i st o l fanden Tumulte ernsthafter Art statt, über deren poli- tischen Charakter kein Zweifel möglich war. Auch die Niederbrennung des Schlosses von Nottingham und andere Brände waren eine Folge der Reformbillbewegung. Noch bezeichnender war die Art, wie der Entschluß, der Gewalt die Gewalt entgegenzustellen, von einem Einzelnen eingegeben, in der That öffentlich anempfohlen wurde. Oberst Macerone, seinerzeit Adjutant Murat's, des Königs von Neapel, schrieb ein Werk, welches Vertheidi- gungsvorschriften für das Volk bei Straßenkämpsen enthielt. Ob dies Buch mit Rücksicht auf die Lage in England oder auf die allüberall in Europa sich ankündigenden Kämpfe geschrieben wurde, weiß ich nicht, glaube aber annehmen zu dürfen, daß es speziell mehr für die Bevölkerung der Städte des Festlands berechnet war. Wie dem nun auch sein mag, eine am 11. April 1832 erschienene Beilage des„Poor Man's Guardian" gab auf acht Seiten Jnstrukttonen über die Waffen, die Strategie und die beste Methode des Straßenkampfes, in denen die Kunst und Prakttzirung desselben klar und ermuthigend dargestellt wur- den, erläutert durch Holzschnitte. Diese Instruktion wurde mit folgenden Worten eingeleitet:„Der da eine Börse hat, mag sie nehmen, oder auch seinen Beutel; und der kein Schwert hat, verkaufe sein Gewand und kaufe eines.— Kaufe Dir ein Schwert und sei es von Letten gemacht." Auch die Ueberschristen der verschiedenen Abschnitte waren charakteristisch: „veber die Art, wie man ein Haus, eine Kirche, ein öffentliches Äe- bäude vertheidigt."„Ueber die Art, ein Dorf oder eine Stadt zu ver- theidigen."„Bewegliche Barrikaden." Die verschiedenen Abschnitte gingen bis in die Details; die Bilder stellen die Art da, wie man Kavallerie Attaken und dem Vordringen der Infanterie SBiderstand leistet, und dergleichen, was hier nicht wetter erwähnt zu werden braucht. : also wes- , aus rübt« hnten gt- abian Ge< igkeit j des l zur >dim> dem chkeit dung ngt, dem Skizze iuße> isllen ieder was ein- mder der idi> Wenn wir fallen, so fallen wir wenigstes in guter Gesellschaft. Die 'luchtwissenden Führer", die„Utopisten" nämlich sind keine Geringeren ils Marx sleider schon todt), Engels und Bebel. Ihr Schicksal W theilen ist mit Vergnügen bereit der gehorsamst Unterzeichnete Leo. z die t f die diese igkeii aber s-c. renn e zu . die An unsere Parteigenossen im Ausland. Voraussichtlich finden die Neuwahlen zum deutschen Reichstag in der dälste des Oktober statt. Um nun einen genauen Ueberblick über die fügbaren Mittel zu bekommen, bitten wir, die Erträgnisse dieser «mnmlungen bis spätestens Ende dieses Monats in unsere Hände ge- �gen zu lassen. Die Sammlungen sind aber mit diesem Tage keineswegs ab- lusch ließen, denn da es voraussichtlich zu einer größeren Zahl von Hgeren Wahlen mit unseren Parteikandidaten kommt, sind weitere Mittel uft recht nöthig. Unsere Parteigenoffen in Deutschland sind überall flott an der Arbeit, l> vrganisiren und vorzubereiten, die Stimmung ist vortrefflich, und so Mn die Partei getrosten Ruthes dem Wahlkampf entgegengehen. Hottingen-Zürich, 1. September 1884. Die Expedition des„Sozialdemokrat." Sozialpolitische Rundschau. l ein- nter- -rgeu auf )urih ffs-N. sein, em den ent- aben uns n so artei zung zu« hier- das artei und vun- nken m in nicht nur zung - ist. rdeN Wert ichen Lank zlän- die Lro» nfen ver> > be> Be- len." mter Äanz über und die was e zu rnen für >nds itten und ater» -ahl, -llen lerer seien zoli» mng eine die Lhat lant eidi- dies l in licht, olte- sein an's die die our- iden auch und cht." isch- Ge- ver- Zürich, 2. September 1884. --Zu den Wahlen. Durch das Schweigen und die scheinbare �Ilthätigkeit der Regierung darf man sich nicht in Sorglosigkeit stürzen Hen. Bismarck will überraschen— das ist so seine Gewohn- N, wie es weiland die Gewohnheit seines Lehrmeisters Bonaparte »of— das Ueberraschen gehört zum Rcgierungsapparat der cäsaristischen Staats- und Handstreich-Politik. Wenn die nöthigen Vorbereitungen ge- soffen sind, kann schon binnen vier Wochen und etlichen Tagen »ach erfolgter Bekanntmachung die Wahl stattfinden. Das Mandat des Zegenwärtlgen Reichstages geht bekanntlich bis zum 27. Oktober d. I. k>ie Reich sverfaffung schreibt keinen Termin für die Wahl vor. Bios lür den Fall der Auflösung bestimmt Artikel 35,„daß die Wähler innerhalb eines Zeitraums von 80 Tagen nach derselben(der Auf- Lösung) und der Reichstag innerhalb eines Zeitraumes von 90 Tagen lach der Auflösung versammelt werden müssen." Diese KV und 90 Tage sind aber das Maximum. Eine weitere, jedoch indirekte Bestimmung enthält die ReichSverfaffung lur insofern, als sie die alljährige Feststellung des Etats vorschreibt, «eiche Feststellung vor Beginn des Etatsjahres(1. April) �ttzufinden hat. Hieraus erhellt, daß Fürst Bismarck, wenn es ihm in sen Kram paßt, die Wahlen bis zu Ende des nächsten Jahres hinaus- schieben kann, so daß der Reichstag dann— wie das schon mehrmals der Fall war— Anfangs Februar zusammentreten würde, und bis toi 31. März seine Etatsarbeiten zu beendigen hätte. Auf der anderen Seite ist Bismarck die Möglichkeit geboten, die ' en innerhalb der angegebenen Fristen zu ü b e r st ü r z e n. Beschränkt i« er blos durch§ 3 des Reichstagswahlgesetzes, welcher tyagt; „In jedem Bezirke sind zum Zweck der Wahlen Listen anzulegen, in «eichen die zum Wählen Berechtigten nach Zu- und Vornamen, Alter, bewerbe und Wohnort eingetragen werden. „Die Listen sind spätestens vier Wochen vor dem zur Wahl bestimmten Tag zu Jedermanns Einsicht auszulegen und ist Ein- iprachefrist öffentlich bekannt zu machen. Einsprachen gegen �ie Listen sind binnen acht Tagen nach Beginn der Aus- Regung bei der Behörde, welche die Bekanntmachung erlaffen hat, an- toringen und innerhalb der nächsten vierzehn Tage zu erledigen. Nur Diejenigen sind zur Theilnahme an der Wahl berechtigt, welche in die Bisten aufgenommen sind. „Bei einzelnen Neuwahlen, welche innerhalb Eines Jahres nach der «tzten allgemeinen Wahl stattfinden, bedarf es einer neuen Aufstellung »nd Auslegung der Wahlliste nicht." Wir haben diesen wichtigen Paragraphen seinem ganzen Worlaut nach «itgetheilt, weil er jedem Parteigenossen jetzt vor den Wahlen geläufig lein muß. Aus dem Beginn des zweiten Absatzes erhellt, daß zwischen «ein Wahltage und der Auslegung der Wahllisten eine Frist von Mindestens vierWochen liegen muß. Zu diesen vier Wochen, A die Bismarck gebunden ist, würden mindestens fünf bis acht Tage Anzukommen, welche nöthig find, um den die Neuwahlen anzuordnenden Beschluß bekannt zu machen und den Gemeindebehörden Zeit zur Ankündigung des Auslegung der Wählerlisten zu geben. Wenn Bismarck also heute, wo wir das schreiben— 29. August— die Neuwahlen anordnen wollte, so könnte er diese schon in der ersten - 18— Ab. 3. Qu. erh. Notiz besorgt.— A. O. W. D.: Mk. 6— Ab. 1. Sept. 84 bis Ende Februar 85 erh.— Newyork: Fr. 1500— dritte Rate pr. Wfd. von der S. A. P. N.-A. durch das National-Exekuttv- Komite dkd. erh.— Rothbart: Mk. 100— ä Cto. Ab. erh. Weiteres bfl.— HsM.: Mk. 113 40 Ab. 1. Qu. erh. B.'s„Frau" baar regulire«, deshalb billigst notirt.— E. T.: Lausanne: Dürfte so am einfachste« und raschesten sein. Beliebige Entschädigung pr. Agfds. bleibt A. anHeim- gestellt, dafern möglich.— Akai: Adr. dkd. notirt. Weiteres, sobald Meldung da.— G. P. fistle.: Mk. 32 40 Abon. 2. Qu. erh. Bfl. a«> 26/8. betr. Weiteres.— Ferd.: Nachr. vom 31/8. hier. Gewünschtes besorgt, auch an K.— Zoroaster: Bstllg. folgt. 3000 Mkn.— 300" Gramm Gew. genügt als Zählung. Waren 3 Sdgn. Außer durch A- geht kein Expl. durch uns nach dortiger Gegend. Bett. Betr. belaste« Ihnen.— E. V. E.: Mk. 3 40 Ab. 3. Qu. u. Porto erh.— Lbch.-drs! Mk. 82 20 Ab. 3. Qu. ic. erh. Bstllg. folgt.— Torfkasten: Mk. 18 Ab. 3. Qu. Bfl. Weiteres. Schftbstllg. fort.— Dtsch. Ver. Vevey: Fr. 12— für die streikenden Crimmitschauer dkd. erh. und besorgt.— R- Hffm. Ravensthorpe: Fr. 2 50 Ab. 3. Qu. erh.— Von H. S. F. Eal- Fr. 5 06(I Doll.) f. d. dtsch. Whfd. dkd. erh. Fr. 5 06 pr. Ab. 1. Sept. 84 bis Ende Febr. 85 gutgebr.— H. De. B.: Mk. 2 15 dir. Porto- Zuschlag bis Ende Nov. erh.— F. N. B.: Mk. 3— Ab. 3. Qu. erh- -b-dr. Mch.: Mk. 11— i Cto. erh. Weiteres besorgt.— Cleveland O-- Fr. 506 30(Doll. 100—) v. der Gruppe l(Wests.) der I. A. A. Ueber- schuß des dtsch. Volksfestes pr. Wfds. dkd. erh.— Nova: Mk. 580-" ä Cto. Ab. 2. Qu. gutgebr.— W. Adf. Mgn.: Fr. 5— ä Cto. erh- Bfe. an betr. Adr. gehen am besten per Laupp'sche Bchhdlg. Tübingen- Bstllg. folgt.— Wgr. Luzern: Fr. 30 25 Ab. 3. Qu. u. Schft. erh- Fr. 2 35 an Vbchhldg. besorgt. Bstllg. folgt.— Buenos-Aires: Fr- 230— pr. Secunda eingeg. Prima nicht angelangt. Fr. 300—(mtt Fr. 157— k Cto. Ab. tc.) gebucht. Fr. 160 95(v. d. Fr. 330—) a.d- Vbhdlg. bez. Bfl. Weiteres.— Buenos-Aires: Fr. 133— 2. Rate pr- Wfd. vom„Verein Vorw." dkd. erh.— Von den Eskimos: Fr. 10— pr. Wfd. dkd. erh.— Rother Voigtländer: Mk. 43 70 Ab. 3. Qu. und Schft. erh. Adr. notirt.— C. Shunt. Cincinnati; Fr. 100— ä Cto- Ab. u. Schft. erh. Weiteres besorgt.— I. I.: Fr.— 20 f. Bldr. erh- — Liöge; Fr. 4 05 ges. v. dtsch. Gen. am Wermuthsttsche pr. Wfd. dkd. erh. Fr. 5 95 pr. Ab. u. Schft. erh. Russ. Flgbl. keine zu schaffen- Anffordernng. Wer den Aufenthalt von Wilhelmine Allmendinger, ausgewan- dert im Jahre 1880, in Newyork noch 1882, kennt, wird dringend gebeten, dies mir mitzutheilen oder sie auf diese Nachsrage aufmerksam zu machen. Karl Allmendinger, Arbeiter-Leseklub Lausanne, Place de la Riponne. Besreundete Blätter sind dringend um Gratiswesiergabe dieser Notiz ersucht. Die Expedition. Samstag, 6. September, Abends 8'/, Uhr. im Kafe !eßler: Heschkossene Versammlung der deutschen Sojialisteu. Tagesordnung: Wichtige Parteiangelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Lokalausschuß. Gchwe.ireyid! GnuiienIchasttbiilhbrilNrrei HoMngm-ZLrich.