N Abotmemeuts «erden beim Verlag unk keflen helannten Agenten entgegen- genommen, unk ztvar zum vorau» zahlbaren Lierleliahrtvreii von: Mi. 4.40 für Teullchlank(kirelt sei Brief-Evuver«) S«fl. 2,75 für tiesterreich-(kkelt per»ries-LouveNZ Shill. 2,— fSr alle übrigen Linker Vit Weltpostverein» tttreuzkank), /?-serite 5i�fcW#aUm WH«». irrloiMt 'SPeNee--- 25 Psg.�»- WM. I2> rpiii't Iro i.'uTvnoT ibiu«' miiiitoÜ: ioä llßu inteäü'ii I uiniS m monfcS«o« srJitl j]ii ia lad 2!J>:irn llbd ai rbii j sMadl 21 ar n�dvß ttstiofno nviladiajun; Krscheivt WSch«ntlt» tinmal in•:/r-. London. Dntag L°�«»K°raiflH�dU->>i-?0a. I. Bernstein& Ca., London H. W. •- L& E'o�Iowu Roai, Ina Miodiast). ijiiK fca ollniL GM ■I liSftnlninjtB MM nah vnglank losten Toppelpori». zfhk«* ").....« 17p? �ri I'{ f'■ i'■ L I. 2--Ii*.. ,i.... 22* iiJ\.-a'Uilal'■.. 4•<:-w i.ä.*A,.(•»'» r." 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Bei allen PosteinzahltMgen H mrsere lMchSWrma.tasst man MhverwWe»: �WMuz-i# ,/mnt�hd m. tlmd ,, Z atplb a r dy Kantibb' Töi�fl R oa d PoBt-„Office.i' Jede erfolgte Emzahlung an obige)s«ohl wie an andere Adressen ijx. uaioiihf-p üV b» avisireniundider*§{««* rcüÄ a«« ar.-Dylau mittutreiten, da ohne dessen Stennung durch UN?, Gelder von der Polt k�wwiiBtowWL'' 0*' 5"; i 1« I ü„" 1''" UWl»*»4 7::Jd, j d n j m in i a 4nu o 5 y v n n,, 1 2 il Zwei Beträge.� ja. 4$t. 56,—.own lO. und IS.£3t. mit u n.b e- kannten Äbsenban liegen derart hier fe�j �.c � � Papiergeld oder gröbere B-ttäge in Banlwech'sel auf hier gelängen ver �l�in.'gj�chpieden/l'.chrompt an bekannte? G eld--: WO ref taten, auf-welche die etwaigen Wechsel Jn verlantdaren sind. Durch N i ch tlb e ä ch t u N'g dieser Vorschriften eutftchende Äe'i- teruugen und N a chth eile hat sich Zeder selbst zuzuschreiben. iffaubtvn/ ste köiinken- M dSn'-LNAM''Äti�A� Mftf ÄW�D» k ewig, juugeil und fräftujeu Weiü 0er Jiobcllioii crvrosielu. Arbeiter! Im Ranieil derer- voi» Waid�eim.»'.chut, ei >eure P siicht! Lasset in'Ermllnng gesien die ÄLoNr eures ÄUsiilft ADe i, die bcti:lafi!öfc ■i i,v;i»Tm372; h::•,::7 Lbil, jonci a«,.nnoiesiT»' lviiiüiuozsm M bei tVtÄvi eo«Wt0«ck,(&$. wiriz«»öuZeit. di# mi Uilftst' gua — ;.m fW, n H tu» lu A«laß eiues GedellKtuges. k(NZ� vd»'? St«— YMl ulbwit 1*1 wb)Hi 3Üü lll.6 nl Am 11. November ist es' ein Jahr, da« in Chicago der .schäiidlichne Justizmord verübt wurde, den oiwsseuegoismus und Klaisenvorurtheil nur zustande chr�tw-'tSnMl. n'Ev'. tzst der ZabreSlag der unker dem Deckmantel des besetz es ver- stibren Crmordung der sunf Chicagoer Anarchisten. Engel, Fischer, Lingg, ParsonS n»tn>istuät 2,1 7,„rän Tie Geschichte ist nur zu reich an Beispielen der bmialeu Niedermachung der Borkilmpter einer, den jeweilig.Herrscheft- den unbequemen Idee, und speziell Atnerika ist bis in die neueste Zeit hinein her Schauplatz gewesen wstster Orgien eines nach Blut lechzenden öt lassen- mW Nassentanativmus. Aber- was find alle Missethatett/ die unter dem Rainen Lynchjustiz- vertibt wurden, s'gegen das abstoßende' Schauststechchei kalb M- j rechnenden isterichtSheuchelei, die' sD-MrV�-tWs�reM- 1 mümgen Rechtsganges streich innehält� um schliestlich dem' ist gegen die verheuchelle Rechts prechwlg der installuten Justiz. . UrlviÄstg uüd gräde deshalb roh.- „Hätte man am Tage der Heumarkt-Affaire�, schrieben wir vor einem Jahre und wiederholen wir heute,„jeden Anarchisten oder Sozialiftelt, dessen man Habhaft wurde, umgebracht, d. h. gelyncht, es wäre brutal, verdammenswerth, aber aus der Situation eMMz gtNvjMjjjWj,.i�Khdem anderthalb Jahre ins Land gegangen, die aus gutGlück herausgegriffenen Gegner kalten Blutes erwürgen, das ist empörend." �S war Klassenjustiz, verübt von Vertreter» und Söldlingen des Kapitals.' In bell süüs Anarchisten, die man zum Tode, und,. Ken Mi, die. mg» zum Zuchchagv psM»lMpk»chtcman die gesammte unabhängig gesiniue Arbeiterschaft treffen.-0 machte man sie zuMärtlsWN, nicht einer Softe in der modernen Ärbeiieftbewegung, sondern der Bewegung überhaupt, und'so ist dcr 11. November ein Gedenktag geivorden, nicht nur der eugercii GestwmngSgenoffen der gemordeten und�ia'dvvÄwrtei Geworfenen, fondern der unabhängigen Art»elteAchäft inSkse- sämms. In den Bereinigten StaWt werdelr in allen, größere!' TMlen die verschiedeuÄt,. auf demBgi>»n M Aaffeistampfee stehenden Fraktionen der.'Älöeiterhnvegung gemeinsam vor- gehen, um der-Gedächtnißseier den möglichst großartigen Cha rakstr zu verleihen, und anderwärts wird mau dem Bei'pie 'falßflU.' 4Tx)'r z'oied»ichftft«vS fti# yiNll! w!## ni>s# tivÄ' „Ter 11. November", heißt es in einem von der Zentral Labor-llmon von Chicago avagehenden Atisnif, der die Rundi durch' die amerikanische«rdeiterpreffe macht,„deg l l. Nov sei sorlau ein Tag der Trauer, de« Protestes unoiMi.#* nluthigung ftir alle sreiheitsbegeislenen Menschm. „Älu ihm seien alle Meinungsverschiedenheiten,- alle Unglücks seligen Bruderzwiste deü Proletariats ausgeglichen und ver theilt, au ihm laßt uilS nur von eüiem Geist durchdruiigen von einem Gefühl beseelt sein— dem hl.(Seist des Äajse, gegen Alles was tyrannisch und gemein, henchlerisch und Hab gierig ist; und durchglüht soll unsere Brust sein von Lieb und Ächtung für diejenigen, welche im Kampfe der Mensch heil als Cpser verschlungen, i» kühler Erde modern, in dunklen iierkenuauern schmachten! „Mchmer und Frauen des Volkes, vergeht die Tpfer des 1 1.)iovenlbers nÄt! „C rüsirte, denkende Arbeiterschaft, sei wenigstens an diesem Tage eiing, an ihm eingedeift Deiner Misfion! „Steige auf die Straßen und is, die Gaffen, versammle Dich im Freien und in Hallen, wie es die Gelegenheit und Deine Mittel Dir erlauben, und protestire mit lauter, vernehmbares Sftninie gegen dm fünffachen Justizmord vom 11. November 1887; gegetl die Vergewaltigung der in Joliet gefangen ge? fange» gehaltenen Brüder; grabe Dein Verda,nmmlgsurtheil über die(iialgenpolilik der herzlosen Geldprotzeil und deren Werkzeuge mtt ehernem Griffel in die Tafel der Geschichte ein, damit Du gerechtfertigt dastehst vor dem unparteiischen sttichter der Zukunft und erzittern machst alle diejenigen, an deren Händen das Blut unserer Brüder klebt und die dg irntinÄ�ia tz#Ul»i';-uaungnsZ.'.innnilivs otadaS 358173:> sdn# « 5ir.«nwwinanDa tu»}-. Jitziltoluy«jftmiSIidJioÄ mu iuo süwt •" Etiistivetten freitich ist dieser Tag- nvch nicht-da,' das lchikt ein Blick auf vie Berichte § DD tikl in der.WD icheni„Freiheit!�!- warm von.im�MraöW- DntÄex.sMM«ck«t.DsyMiSWtion.MMW einige Sätze des betreffenden Artikels hier iot�en, um äip ff«, -die offenbar unter dem uviitgenden Druck der Berhältnine geschrieben wurden, einige Betrachtniigeii zn luüvscn. die uns gerade für deii GedächtmMg. des it.'iltooember. selstc. zeit- gemäß erscheine«. Die Gedenktag» de« Proletariats'-efott«! micht' dazu- dienen, Jllunonm zu nähren, sondern sie' zu zer- 51. q m. � :: Hören wir also: die ganze. Amwoft, welche die so Angetegkeit gabeq,, in ein paät Dube«d ermunternden Briefen Eüizeluer oder gwiz kleiner lauarchisüschcr)' Äor- ' C" RHrWo jto ciutuiiiTui ,'ll u und tnlzweßctt.jÄPSgtjbe� M- dieselbe kchrk. dic EriaubMß etNKp>..Z>i jii'p r» ch�a.M'ch�,AlMMSchürtte bkeier chovcu.'wcwen, iyssteru naMch. als Lft. U- •• Vts/i.i k,, ai'i'Ai im ....,-... 9.....Wflt">pe ü tum imu« ' urirch'it EWH' HgeuMlHDWWß„,„> U. W..W jährigen ftmffachcu Zustiziiwches. geqea sämMlckeS � Regieruug,- üiid sonnige» Autoritats-tSesindel. dam die ganze herrschende.RanWrhgr- Slasse. Run gut, von den ReprAelstänt�l diescr' nqizyicheu AechWe hosir mag zu dem angcdezueteir Zwecke e'meu E r lä.h b u j g s ch c.l.n iKcrmit) zu erlangen, ljiif'Mstiuß.eine"Temlyistrroelches bereit wäre, sich ckit der Waffeftn ve�'Hanv eaieli�Atmnarsch'Nn den Straßen zu e r z w i n g e n? Wo stecken denn alle diese kampsbercilen Revo- lutienäre. welche mit o.ick�»w»sYeitck,efteü,siiA.,echen,,«oGhqpasft>cten Angriff deS-Kwde». siegreichai>'-brlst ) teiir fitvMödienfpiet,,' wo imr ttzer äitßerer Effekt gilt, smldeni lUndlnDsftvnuren im Eo vrnchafft ihnen keine Sühne s'ür das Todesverdikt? idas-Äbgrifie gesprochen,-sich inWirVtchkeit rich äftttn? DtSiH rM�isirnpitg"» est!-' P r'o l e tu r«äkc »WsU m\Säu zu drechseln, der'michtchtzien-Wqhrheft W chreui siechte zu uer Helsen..'zlchi-d-rDsiizitwarit. aom tnn5n!»« Preise man den Muth und die Ueber zeugungstreue der ge "fallenen N.ärtyrer, aber leite nian aus ihrem Heldentod nick, die Verpstichkung.her,Se amh in GreuJrrthümern nachahmei zu müssen/ Brandmarke man aus a Schämte die feige Bru talität der(Gegner, aber verhehle man sich und den eignei Leuten nicht, daß es diesseits gemachte Zehler waren, die de: .'Feigen erlaubten, ihrer Brutalität freien Lauf zu lassen. Geißl nian die träge lffleichgnlrigkeit der Arbeitermaffe», aber vergeff man dartiber micht, sich die Frage vorzusehen, wie viele vd, denen, die heute abseits der polinscheu Arbeiterbewegung stehei. derselben bereits gewonnen waren und ihr vielleicht treu ge blieben wären, wenn man sie durch unsimnge Erperiiuenü durch Sektengezänk nicht muthwillig abgestoßen hätte, wie viel hättm gewonnen werden koimen, wenn der Prophet zum Berg gegangen wäre, statt zum Berge zu sage»:«omm her zu tittt Wir reden keinem gesinnnngslosen Opportunismus das Worl keinem Beugen vor dem Urtheil der bethöNen Menge. Abs mau soll sich nicht einbilden, die Aienge nach Laune meisler zu können und sie zu llnternehmuncsen hinzureißen, für di alle nothwendigen Vorausietzungeii fehlen. Das geht in eine, freien Land noch zehnmal schwerer als in einem unkerdrückte, Wer die Arbeiter für sich haben will, muß vor allem ihre Bc dürfniffe studire», er muß zu ihren Gunsten eittsagen könnet nicht aber verlangen wollen, daß sie zu seinen Gunsteil aus d Wahrung der Interessen des Tages entsagen. Allerdings kann man auch nach dieser Seite hin des Gute zu viel thun, nickt immer ist es gut, der ängstlich berechnende Vorsicht das entscheidende Wort zu überlasten. Auch die waru herzige, lebhaft pulsireude Leidenschaft hat ihre Rechte, ihre Bi rechtigung. Sie darf so wenig fehlen wie die abwägende Vc mmft. Äe ist der Maschinist», diese aber muß sein depKteuer- mann des Schiffes, das die.der Sklaverei der alten Gesell- schaff Müden hinüberleitet in dm Hasen der Freiheit. Z»m Verbot der Uwbtssie' sche« Schrift. Die Konfiskation der Mackenzie'schcn Vertheidigungsschrist auf die Angriffe der Bergmann, Gerhardt und Konsorten gehört so vollständig zum System, das in Bezug auf Alles innegehalten wird, was den „geliebten Vater" deS jetzigen deutschen Kaisers betrifft, daß kein vernünftiger Mensch sich darüber gewundert haben»ird. Auch finden wir rL durchaus loglscki, wenn in der Begründung der Beschlagnahme neben der unfindbaren Majestätsbcleidigung die Beleidigung der Gerhardt, imX tt/imtitri mit Kortt W/tCt mi/fi ieC?vi uttl»•»vmvssm MKk vvut vwp mmU/ i/lvyv iruv Einschreiten der Staatsanwaltschaft rechtfertig«, weil es sich ja bei den Herren um Staatsbeamte handle und somit«S bei ihnen keiner per- Mlichen Anträge bedürfe. Ganz richtig, die Herren Bergmann, Ger- Hardt und Konsorten kommen bei dem Streitfall zuerst als Beamte, oder sagen wir lieber gleich Diener— natürlich des Staates— Z« Frage, und nur so nebenbei als Aerztc. Die Staatsangelegenheit aber, in der sie aufzutreten hatten, verträgt keine freie Diskuffion. Sie »erträgt, genau wie da» Andenken des„Hochicligen", nur eine Sturm- Dtth von Verdächtigungen und Bcichimviungen auf der Einen und er- zvunaenes Schweigen auf der andern Seite. So allein dringt man in Preußen-Deutschland die Wahrheit an den Tag. Was nun die Mackenzic- Schrift anbetrifft, so braucht man sich keines- Wegs mit allem. was Herr Mackenzie schreibt, bis zum letzten Buch- stoben einverstanden zu erklären, um zu erkennen, daß er das Recht auf seiner Seite hat. kein geringerer hat das entscheidende Beweisstück dafür geliefert als der deutsche Reichskanzler. Der Jmmediatbericht über das Tagebuch Friedrich ITll ist die beste politische Ergänzung der Znackenzio'schen Schrift, und wir können dem Verfasser mir rochen, etwaigen ferneren Auflagen der- selben dieses intercssanlc Dokument als Anhang beizugeben, dann wird auch der begriffsstutziglte Leser inne werden, was die Glocke geschlagen. Ohne po litt sehen Kommentar blecht die ganze Art, wie der Streit der Aerzte geführt wurde, unverständlich. Raufereien der Jünger Aes- kulaps am Todlenbcue oder der Gruft ihm Patienten kommen auch sonst vor, aber wenn die Staatsgewalt den Einen den Arm zum Schlag Mrt, und dem Andern in den zur Vertheidigung erhobenen Arm fällt, so zeigt das deutlich, daß nicht die Interessen der medizinischen Wissen- schast, wohl aber andere Interessen bei diesem Streit auf dem Spiele stehen. Um diese zu finden, braucht man nicht weit zu suchen. Die Krebs- diagnose der deutschen Aerzte kam allen Denen wie gerufen, die von den bürgerlich-liberalen und antirussischen Neigungen Friedrich« III. ein Durchkreuzen ihrer Pläne befürchteten; und nach htm ihnen geläufigen Grundsatz: der Staat bin Ich oder der Staat findZLir, war jeder in ihren Augen ein Hocbverrälher, der dieser Diagnose widersprach. Sobald der Krcb« einstimmig kon- statirt war, war damit auch Friedrich III. für regierungsuafähig erklärt, konnte er zur Abdankung, bezw. Entsagung auf feiuc Thronansprüche gezwungen werden. Sobald der Krebs einstimmig kon- statin war, war jeder Vorioand genommen. der es dem damaligen Kronprinzen erlaubte, im Ausland zu bleiben, austerhalb des Madnbc- reich« seines liedenden Vaters und der diesen bearbeitenden„Rathgeber". Ein Sa» au» der Denkschrift der Aerzte— nicht dock?, aus den a n o- n y m e n Einschiebseln in dieser, von der R e i ch s d r u ck e r c i heraus- gegebenen und mit dem Reichsvogel ausgestatteten„Denkschrift" spricht ganze Bände: „Jubelnd erwartete Berlin(Anfang September l8«7> die Rückkehr de« endlich genesenen Kronprinzen, überall sich für seinen Empfang vor- dereitend. Da kam die erste Enttäuschung. Der Kronprinz fuhr an Berlin vorüber. Die Majestät des greisen Vaters hatte ihn vergeblich erwartet." Wer Friedrich nicht für einen Idioten Hüft, der ficht auf den ersten Blick, daß sich die in diesen Sätzen liegende Anklage nicht dlo« gegen Mackenzie(d,e Worte„endlich genesenen" sind ironisch gemeint», so»- dern auch gegen dessen Pattenten richtet, der aus der Rückkehr von England fluchtartig durch Deutschland hindurch nach dem Süden reiste. Ganz sicher wuhtc dieser, was ihm bevorstand, wenn er einmal in Ber- lin war, und sagte sich:„ehe ich mich gutwillig auf die Seite schieben lafie, lasse ich es lieber auf das Aeusterstc ankommen." Ein möglicher- weise früherer Tod mußte ihm als das geringere Uebel erscheinen, als eine Operation, von der nicht» sicher war, als daß sie ihm die Thron- folge abschnitt. Seine dementsprechendc Taktik unterstützt zu haben, sst Mackenzie s Ttoatsverbrecheu, dieses Motiv mit Rücksicht aus den Arm der preußischen- man oerzeihe den Ausdruck— Jusnz und aus ge- wisse Personen in seiner Gegenschrift bei Seite gelassen zu haben, der schwaehe Punkt derselben. Am 1». Mai 1887 war e», als ftchs Aerzte die Krebsdiagnose stellten und sich einstimmig für Kehlkopfspalt uug erklärten, von der Herr Gerhardt selbst schreibt, daß durch sie, bezw. d,e Himvegnahwe des größeren Theils des einen Stimmbandes die Stimme„dauernd geschädigt werden mußte"(S. 8 der.Denkschrift-), wie denn auch Herr Bergmann nach verschiedenen Wenns und Aber» ebenfalls zu- geben muß, baß die damals von ihm beabsichtigte Operation„bau- erud die Stimme schädigen würde". Da« hätte aber zur Beseitigung«Sstaarsgefährlichen, reichsfeindlichen Kaisers genügt, wenn riin Mackenzie'« Widerspruch den schönen„Schnitt" vereitelt hatte. Der„englische Charlatan" war auf Borfchlag des behandelnden Arzte« he* Kronprinzen, Dr. v. Wegner, hinzugezogen worden, und es ist bezeichnend für den Eharakicr der Denkschrift, daß in ihr der Bc- nicht des Herrn Wegner— forigclaisen ist, des ArztcS, der zuerst den bedenklichen Charatter der ttrankheit erkannte. Ein solches Mach- werk nennt man„Krankheitsgeschichte". Wie eine Bombe schlug der Widerspruch Mackenzies ein, aber man loniue ihn nicht igiwriren, man mußte die Ovcrattan, für die alles „bis auf's Kleinste" vorbereitet war,(S. 8) verschieben. Und damit war da« Spiel verdorben. Was der Bericht nämlich nicht sagt, was aus ihm mit genügender Beweistraft.hervorgeht, ist, daß die operalions» wüthigen Herren ihrem„hohen",„verehrten" Patienten bis dahin gar Niehl gesagi hatten, um was es sich ihrer Ansicht nach bei ihm handle. Er sollte sozusagen über dem Löffel— operirt werden. Wie g c f ä h r- l i ch diese Operation, abgesehen von der Wirkung auf die Stimme, gehl aus der von Mackenzie veröffenttichten Statistik hervor. Wir sind nicht vom Fach und können daher auch den Werth seiner Behandlungs- Methode nicht bcurtheilen, wollen überhaupt uns in die medizinische Stteitftagc als solche nicht einmischen, soviel lliücki'ichi ist aber nach unfern Ansicht jeder Arzt seinem Pattenten schuldig, daß er ihm ganz genau sagt, was für ihn bei einer Operation aus dem Sviel steht, und welcher Rupen für ihn eventuell von derstlben zu erwarten. Aber was fordern wir da V So weit geht der Operattonefanatismus, daß in Tan Remo Herr Schrötter nach eigenem Gcständniß den Vorschlag macht, dem.ittankcn möglichst gegen stine Erlaubniß den ganzen Kehl- kops wegzuschneiden. Wehe dem Proletarier, den da» Schicksal dicie» Herren in ihren Kliniken m die Hände liefert! Diesmal entwischte ihnen das BearbeitungSobiekt. Fritz entfloh nach England, und es blieb nichts übrig, alS ihm einen medizinischen Spitzel in der Person des Dr. Landgraf mtt auf den Weg zu geben, da- mit die K.e h l k o-p f s p a l t u n g womöglich doch noch erzwungen wer- den könne. Der Landgraf hatte indcß kein Glück— die Messer blieben m.Fufferai,'■„t.vwi». n». Nattirlich nahm die Krankheit inzwischen ihren üblichen»Fortgang und Ankang November sieht sich Mackenzie veranlaßt, als er in Scln Nemo den Kronprinzen wiedersieht, ihm zu eröffnen, daß es.jetzt wie Krebs ausschaut". Es werden Professor S ch r ö t t c r von Wien und Professor Krause von Berlin als Fachleute berufen unh außerdem wird nach Berlin von der Wendung der Tinge Bericht erflattel, worauf iofort Wilhelm H. nach San Remo eilt»nd sich von Frantsmt am Mai» den Di-. Tchmidi als vierten Mann beim— Skat mimimmt. erfolgten die gemeinsames, Konsultationen� bei denen Herr Schrötter wieder- holt die Ausschneidung des ganzen Kehlkopfes fordert, und zwar, wie bereits oben erwähnt, eventuell gegen den Willen bes Kranken. Aber der menschenfreundliche Rath sch«iter! an dem h«iergischen Widerspruch erst der Viktoria und dann des Patienten selbst, es wird vereinbart, zu warten, bis infolge Anhäufung von Ärebswucticrnngen der— ungefährliche Luströbrcnfchmlt vorgenommen werden ioll. Aber Ein Refuftat war doch erreicht. Ter Krebs war von allen Merzten anerkannt, und unt dem, am Tag nach der Vereinbarung unter- zeichneten Protokoll reift der Schmitt nach Berlin. Und mm vossirl folgendes. Obwohl man m San Remo beschlossen, über das Resultat der Konferenz allseitig a b s o l n t c S S t i l l s ch w e i g est zu bc- obachten und das Publikum durch nach und nach ernster lautende Bul- lettnS auf die Schwere der Situatto» vorzubereiten(®.44), wird plötzlich in Berlin der nur für den alten Wilhelm besttmmte geheime Bc- ticht im Reichsanzeiger verjjiieullichi. Das konnte natürlich mir entweder ans Btfjchl oder mit Geltphmigung de» alten Wil-. Helm geicheheu sein. Dem Volke mitthcflen, daß der Thronsolger den' Krebs im Kehlköpf hat, heißt ihm mitiheilcn, daß' es auf dessen Rc- gierungsanttitt keinerlei Hoffnung zu setzen braucht. Wilhelm I. fetzt feine-nSoch�n noch zu defffrn Hrfrzritt« kalt. Weiter läßt Wilhelm I. noch einmal in Berlin die Bergmann, Gerhardt:c. zusammenberufen ,md ihnen die Frage vorlegen, ob man nicht„weiter ni den Kranken dringen solle, um ihn für die Overaiionen breitznichla- gen", aber leider mußte er vernehmen, daß bei einer so gefährlichen Operation wie die Totalausschneidung. der Wille des Kranken nicht zu umgehen sei. Vergegenwärtigt man sich diese Vorgänge, dieses Trängen zum— uemieu wir es Kaiserschnitt, so wird man begreifen, warum trotz der eintretenden Verschlimmerungen Mackenzie wieder günsttge Berichte in die Presse lancirte und den nach San Remo cittsandlen Spion der Bergmänner, vramann, so lange nicht an Fritz heranließ, bis am 9. Fe- bruor der Luttröhrenschnitt nothwendig wurde. Nun geht der Krakehl von Nouem loS s offenbar um Fritz in San Remo halten zu können, wo man ihm keine Verzichtcrklärang auf die Thronfolge abpressen kann, läugnet Mackenzie auf's Neue— zwar nicht die Möglichkeit, wohl aber die Gewißheit de« Vorhandenseins von Krebs, man sucht Zeit zu gewinnen, Bergmann veranlaßt die Berufung Knßmauls. der natürlich Krebs fand; ttotzdem bcharrt Mackenzie darauf, daß es sich möglicher- weife auch um Neubildungen gutarttger Natur handeln könne. Aber in Berlin läßt man nicht locker, man will mit Gewalt Friy zurück haben, statt daß, wie vereinbart, Bergmann von San Remo abreist, um in Berlin die konservirten Auswurs-Prävarate Herrn Waldeyer zur Unter- stlchung zu unterbreiten, erhält er den allerhöchsten Befehl, die Ankunft de? Prinzen Wilhelm abzuwarten, um mit ihm„ei» bindendes Per- sprechen hinsichtlich einer baldigen Rückkehr des hohen Kranken nach Berlin duräizuseyen". Am 2. März kommt Wilhelm junior, am 3. März Waldener nach San Remo. Letzterem gegenüber kann Mackenzie den Krebs nicht läugnen, und Ersterem gegenüber verpfliäncr er sich,„beim Eintteten schwerer Symptome" in den kranken zu dringe»,„nach Teuttch- land(!) zurückzukehren". Damit war etwas, wenn auch nicht Alle« er- reicht, was Wilhelm junior in Sau Remo bewirken sollte, und seine berühmten Wuthan fälle gegen die„englische Gans" sind wohl erklärlich. Was weiter folgte, wie am 9. Jmii Wilhelm senior sich zu seinen Vätern versammelte und Fritz zum großen Verdruß der Mucker und Inn- kcr, die ihn in„angestammter Königstteue" dafür al» Luft behandelten, als Friedrich der Dritte die Regierung antrat, gehört nicht mehr in den Rahmen dieses Artikels. Herrn Mackeuzie's Schrift ist ausschließlich der Beweisführung ge- widmet, daß er Friedrich nicht medizmisch falsch behandelt, noch, wie ihm von dem anonymen Verfasser der offiziellen Denkschrift in- direkt, von den preußische» Repttlen direkt vorgeworfen worden, die Rettung Friedrichs vereitelt, seinen borzcittgen Tod verschuldet habe. Daß seine Schrift ttotzdem beschlagnahmt worden, zeigt, wie schlecht das Gewissen seiner Widersacher. Tie können ja nicht eingestehen, welches in ihren Augen das wirkliche Verbrechen Mackeuzie's, und darum muß er, um den lvütticnden Haß, den sie gegen ihn empfinden, zu rcchtfcr- ttgen,»ach wie vor dem deutschen Volke als medizinischer Eharlatan erscheinen. Was verschlägt es, wenn man später die Schrift freigeben muß!: Das Hauvt-Jiiteresse ist verrauscht, und die Repttlpresse hat ge- nügend Zeit gehabt, auf Grund der lückenhaften Aus rüge den Beweis zu liefern, daß Mackenzie in seiner Schrift sich selbst das Todesurtheil gesprochen. Zeit gewonnen. Alles gewonnen. Aber die Daten schlagen die Herren. Man nehme die obige chro- nologische Tarstellung, die auf Grund der offiziellen Denkschrift gemacht worden, und man hat den Schlüssel zu all den Wideriprüchen, all den orakelhaften Andeutungen der preußischen Offiziöse». Wir dür- ftn getrost den Spieß umkehren und sagen i Od Mackenzie'« medizinische Beweisführung gelungen, ist gleichgilttg, sie ist polizeilich beschlagnabnii worden, und das genügt zur Bestätigung, daß fein Verbrechen ein v o- l(tisch es: er hat durch seüie Ableugnungeii verhindert, daßPrcußcn- Deutfchland vor der Schmach bewahrt blieb, von einem liberal denkenden Hohenzollern regiert zu werden. Das darf natürlich kein deutsche« Blatt sagen, und darum wieder- holen wir es hier auf's Neue— zu Stutz und Frommen des Deutschen Volkes. Satomon l�ögettn t. Die Sache des arbeitenden Volkes hat eine» f ch w e r e n V e r k u st erlitten. Wach langem, schmerzlichen Leiden ist am Mittwoch den 17. Ottober in Zürich der ebenso begabte wie charaktervolle Vorkämpfer der Sckmti-eiiscben Demvkrgtie, Solomon Bö gelin, Professor an der Eidgenössischen Hochschule, im noch nicht vollendeten 52. Lebensjahre gestorben. Was Vögelin in seinem wissenschaftlichen Berufe— Kunstgeschichte sowie Kulturgeschichte überhaupt— gewesen, das zu würdigen kann nicht unsere Sache sein. Rur soviel dürfen wir feststellen, daß selne bier- her gehörigen Leistungen ihm au» in den Kreisen Derer einen geach- tcten Namen geuiacht, die seinen polittichen, religiösen und sozialen Be- sttebungen feindlich gegenüberstanden. Und deren sind in den zünsttgen Kreisen nicht wenige, denn Bögelin war nicht aus dem Holz«, aus denf man heutzutage Unkverfitätsprofefforcn zu schnitzen pflegt. Wie er al« Pfarrer, obwohl sträng orthodox erzogen. muthig mit alle» Satzungeit der Orthodoxie brach und von der Kanzel herab die Bibel als Menschen- werk erklärte, so stand er als Polittker in den Reihen der vorgeschrit- tenstcn Kämpfer für die Freiheit und die Rechte de« Volke«. Vögelin gehörte zu den kühnen Neuerern, die gegen Ende der sechziger Jahre dein Kanton Zürich eine Verfassung erkämpften, wie sie fteicr, demo» ttatischer in keinem Lande der Welt zuvor bestanden. Und wae er für den Heimathkanton hatte erringen helfen, dafür ttat er selbstverständ» lich für den Bund em, dem galten auch feine Shinpathieu jemette det Grenzen seines engere» Baterlaude«. Er blieb indeß nicht bei der so» mellen politischen Temottatie flehen, sie war ihm nur da« Mittel zur Erkämpfung der sozialen Befreiung de« Volke«. Er War einer der eifrigsten Verfechter der Arbeiterinteresseni als die schweizerische Art- beiterschafl in de» fiekziger Jahren die Agttatton für eine arbeiter- freundliche Fabrikgesetzgebung führte. Es ivar Vögelin, der in einer unter fteiem Hiiniiiel abgehaltenen Volksversammlung und in den Verhandlungen des Nationalraths ihren Forderungen Ausdruck verlieh, und seit diese Fabrikgesetzgebung besteht, gehörte er zu ihren tteuesten Verlheidigern, zu Denjenigen, die am Eifrigsten für ihren Weiter- ausbau im ursprünglichen Geiste wirken. Mit Begeisterung trat er für ihre Ausdehnung auf alle K»lturläUder, mft Lcideitz- schaft für die Hineinziehung aller gewerblichen Dhä- t i g le i t, insbcsondett der H a n« i n d u st r i e in ihren Geltung«- bcrelch«In. Aber auch sonst war er stet« bereit, wo es für das Recht der Arbeittr einzutreten galt. Unvergessen wird die prächtt-st Rede sein, die er vor etlichen Jahren im Züriä>«r Kantonsrath für das Koalition»recht der Arbeiter hielt, und die sich zu einer glänzenden Vc» tbeidigimg des Sozialismus gestaltete, unvergessen namentlich uns deutschen Sozialisten sein herrlicher Brief an die Versammlung' im Pfaueti zu Höningen über die Maßregelimg des Polizeihaupttnanns Fischer ivegen der angeblichen Jndioketion. begangen durch Bezeugung der Wahrheit iihcr die Pnttkamxr'schen Spitzel in der Schweis Schon köy- verlich halb gebrochen, legte er für die Unabhängigkeit seine« Baten- lande« mid fiir dessen schönsten Schmuck, das Afnlrecht, eine Lanze ein, so scharf und schneidig, daß dip.getrvfieneii Widersacher vor Wuch lau Msthrieen. Wenn VöqAul auch' kein vtsgesprochener Sozialdemokrat war, so gehörten doch lerne Sympathien, seine«issen'chafiliche lleberzeuanng unserer Sache. Vielleicht charakterifirt ihn nichts besser als ein Bnef, den er vor mehreren Jahren an den Einberufer einer von den Grüttr- und Arbeitervereinen veranstalteten Gedenkfeier Ulrich Zwingli's richtete, und den wir hiennit in genauester Siedergabe folgen lassen: „Zürich, 8. Januar 1884. Gehrter Herr! Ein offenes Wort. Je länger ich mir die Sache überlege, desto weniger will es mir in den Kopf, daß eine Z w i ng-k i-Gedenkfeier den Anlaß geben soll, den charinlvs Einttetenden eitzen sozialisttschen Trattat in die Hände zu spiele». Ihnen brauche ich nicht zu sagen, daß ich die einzige Lösung der sozialen Probleme in der Sozialdemottatte erblicke, und die Propaganda für letztere für die eigeiilliche Aufgabe unserer Zeit halte. Aller gerade darum darf man ISöckrvoü~ jenen kleinen Uebe'r iUi sch- u n g e n Umgang nehmen, die, so wohl gemeint sie sind, ihren'Zweck gemeiniglich zu verfehlen pflegen.' Fch weiß, daß auf untere Versammlung wunderbare Erwartungen verbreitet sind. Es werde eine Versammlung sein, Zwingli zu lä- stern, herwnt«v,KW-a4k>z-q,xSch,Dibe auch.gchört. es soll eine Disputation absetzen. Das ist ja vorttefflich! Aber um so mehr bitte ich, den Uebelwol- lenden auch den Schern der Berechtigung, sich über unffre Zusammen- kunft zu beschweren, abzuschneiden. Man soll nicht sagen können, diese ..... verschmähen es nicht, dys Publikum zu einer Zwinglifeiex einzuladen und ibm beim Eintritt eine Bro'chüre in die Hände zu spie- leii, die mit Zwingli« Charakter im graben Widerspruch steht. Ich bin für solche, wenn Sie wollen Formsachen außerordentlich empfindlich und bitte, wen» es Ihnen möglich ist, die für mein Gefühl unreinliche, unzulässige, provozirende, von vorn- herein gegen uns stimmende Verquickung des Programmes vom nächsten Sonntag mit sozial-demottatffcher Propaganda zu ver- hüten. Bedenken Sie, nach Außen muß ja doch ich die Verantwortlichkeit dieses Abends tragen. Und wietzreudig thnesch es! So kbm- «eu Sie mir denn auch in dieser Aeußerlichkeit entgegen! Lassen Sie uns den Ztvingli-Abend feiern, ohne den Gegnern Gelegen- heit oder Vorwand zu geben, uns eines Kniffes zu bezichttgen. Mtt achtlmgsvollcm Gruß ' Ihr Bögelin." Daß den Mann bei seinem Widerspruch wirklich nur seine Uebcrzeug- ung— die man achten muß, auch wenn man sie nicht iheilt— von der Zwecklosigkeit, ja Schädlichkeit der Brojchürenvenheilung, nicht aber feige RechmlnflSirögcrei leitete', hat der Vortrag über Zwingli gezeigt, in dem allerdings der Schweizer'sche Reformationsführer nicht„herunter- gerissen" wurde— das wäre unwissenschaftlich und ungerecht gewesen, ober er und die Resormatton selbst in einer Weise ttittsirt ivurden, die mtt den ttaditionellen, im Schweizervvlk lebenden Anschauungen im schroffsten Widerspruch stand. Ueberhaupt ttat Vögelin dem nattonalen Vorurtheil überall kühn ent- gegen, von Chauvinismus war nicht die geringste Spur in ihm, er wolltt die Tchweizerfreiheit zur Wahrheit machen, und grade darum er- klärte er der täuschenden Fabel den Krieg. Genau wie er der religiösen Legende unbarmherzig zu Leibe ging. So unter anderm in einem Vor- trag über„Christenthum und Sozialismus", den er im Februar 1881 zu Gunsten der Hamburger A u s g c>v i ei e n e n im deutschen Arbeiterverein in Zürich hielt, und der im Feuilleton der Nr. 8 unseres Blattes vom genannten Jahre auszngSweise wiedergegeben ist. Vielleicht drucken wir dasselbe in einer der nächsten Nummern noch einmal ab, überzeugt, daß ihn die Abonnemen aus jener Zeit mit demselben Ver- gnngen ein zweite« Mal lesen werden, da« er den seitdem hiuzugekom- menen Lesern unseres Blattet bereiten wird, deren Zahl die der Crsteren um das Dreifache übersteigt. Solomon Vögelin wurde am L0. Oktober begrab«,, im inwosanten Zuge zur letzten Stätte geleitet von der Arbeiterschaft Zürichs. Selbst- vcniändlich fehlte das deutsche Element nicht im Zuge, von deutschen Arbeitern gespendete Kränze nicht au seinem Grabe,«o mag es uns , gestattet sein, diesen Liebetbeweisen nachträglich unfern Scheidegruß an» zuichlicßen und dem Verstorbenen nachzurusen: Auch in Teutschland betrauert die Partei der Verfolgten und Bedrückten Deinen Tod, sie wird Dein Andenken allzett hoch und in Ehren hatten. ui Ssnchtlttilche Vultyi*. London, 25. Oktober 188«, — Ich k«», wurde gesehr«. und siegte— nicht, kann der junge Alte Fritz in sein Toqebuch schreiben, nachdem> er von seinen Rei» sen in die gelicbie Heimath zurückgekehrt. Etz.ist ganz merkwürdig. welche Wirkungen die„bezaubernde Liebenswürbigkett", welche die oftu ziellc und offiziös« Bedientenvresse dem Wunderbaren nachsagt, aus die» jenigen ausübt, für die der Zauber grade bestimmt ist. Jti Petersburg war man so entzückt, daß die Antwott aüf den Besuch des dentschen Kaisers demonstrative SluSzeichnungen von Tsutichfressern und die An- ordnung weiterer Zchuhnegeleien des Deuiichilnims in den Ostseepro- vinzen war. m Wien wird gleich nachdem Wilbclm den Rücken kekchri, da« Ministerium in tschechifchcklenkalem Sinne vervollständigt, und w Rom ist man so von der Voribeilbattigteit deS Bündnisses mit Druischland über- zeugt, daß man sich Aehnlichet wie in Petersburg und Wien nicht erlaubte, daftir hat aber Herr Humber: dem Wunderbaren in verschiedenen Toasten in unzweideutigster Weise daran erlnntrt, daß er wenigstens vor der Welt nicht gar zu lustig aus dem frischen Grabe seines kaum verstor- denen Vater« herumnampeln möge. Schon in Wien hatten Leute, die gerade nicht zu den Sentimenialci, gehör«», Anstoß daran genommen, daß bei den Eßgciagcn„zu Ehren des hohen lzsostts" Niemand lustiger war und lauter lachte übetiwien sich in mwbokogischen Vergleichen". Hoffentlich nicht mit Oedipus.„Aber auch die Männer(natürlich!) stellten Bergleiche an zwischen dem deutschen Kaiser und dem ihm sol- gcnden König Umberto, det allerdings in Per. äußeren Erscheinung vielfach das Gegenstück zu Kaiser Wilhelm darstellt."(Er bewegt sich nämlich wie ein Mensch und nicht wie ein« gedrechselte Staaispuppe. Man höre nur i„Es fehlt ihm. der Ausdruck der Energie, welcher den deutscht» Kaiser choratterisirt, hi« st r a rnure m-ilitärische Hol» t nn a, die.xestigkeit des AuttretenS." Armer Ilinberto, armes Italien! Die Italiener scheinen nämlich in dieser Hinsicht' noch' gar nicht auf der Höhe der Zeit zu; stehen, sie„kegen gemeiniglich-nicht große« Gewicht auf diese äußeren Vorzüge»nd lassen den Mangel derselben den König nicht entgettcn." iti jttf frintlift'wv�v'*'»ick mfjii schrecklich zurückgebliebene« Volk, dg« seinen König nicht nach der „Fttammheit" taxirt,'sondern, wie e« weiter heißt Nach seinen A b- siHte n»Nd feiner Ge siitnuno. Da sind wir Dentiche doch ganz anders, wir verlangen zum«riten Pttammhett.'zum, weilen Tttalnm- heit und zum dritten Sttanuuhett. Ist pirn o/rhaichei,, so sind wir befriedigt, und legen pus auf den Bauch und überbieten die offiziellen Schreibknechtc in Verherrlichungen des Herrscher«' von GotteS Gnaden} mag er sonst noch so rücksichtslos auf und hermnstampeln. Solches Verfahren nennt man„Erziehung des Volkes zur Demo- kratie",„Beurkundung wahrer konstitutioneller Gesinnung". Wilhelm hat wirklich keine Ursache, den Betrübten zu spielen. Deutschland, die fromme Kinderstube, Ist keine römische Mördergrube. — Wenn die Könige baue«, haben die Kärrner zu thun, hieß es einst, jetzt kann maq den Satz so einkleiden: Wenn die K ö n i g c reisen, haben die Gefängnißwächter zu thun. Macht irgend ein Zar oder dergleichen Halb-Asiat eine Reise, sofort geht an allen Orten, die derselbe zu berühren gedenkt, das Verhaften los. Wer durch charaktervolles Lerhalten die Befürchtung erweckt, er werde die BegcistcrungSheuchelci nicht mitmachen oder nicht stillschweigend über sich ergchen lassen, der wird zur größten Ehre des festlichen Ereignisses schleunigst hinter Schloß und Riegel gebracht. Dir Zahl derer, welche aus Veranlassung der neuesten Reisen des wunderbaren Wilhelm ohne jeden rcchttichcn Vorwand ihrer Freiheit beraubt wurden, ist mit 1000 kaum zu hoch gegriffen. Allein aus Neapel wiflen die italienischen Blätter zu beruhten: „Tie deutsche Geheimpolizei unter Leitung des Kriminal- Inspektors von Kiesel au» Berlin hat hier im Einvcrftändniß mit dem Generalkonsul noch vor der Ankunft des Kaisers zehn d e uXLch��nlxjLih-arte-N'-b-t-rch a-f t<-t,-welch« in dem Verdacht stalidcn, irgend ein(!) schlimmes Vorhaben acgxn den Kaiser zu planen. Tieselben wurden vorläufig tm Gesängniß sap Francesco eingesperrt. Gleichzeitig nahm die italienlsche Polrzei auf Anordnung des Ministers des Innern hier über hundert Italiener fest, darunter die radikalen Redakteure Pianello, Dr. Gua- rino, Korrespondent des sozialistischen �Mcssagero", Mario und Magliano.— Außerdem wurde für dre Dauer des Kaiser- besuche» die königliche Post angewiesen, alle nach Neapel und Rom gehenden Packet« und Kolli zu öffnen und auf ihren Inhalt zu prüfen. Es soll dadurch festgestellt werden, ob dieselben revolutionäre Druckschriften enthalten. Besonder» aber werden olle aus Frankreich kommende Packete hurchsucht. Hierbei wurden zwei größere Zcndungcn oiaehalicn, in denen sich meiergroße, schwarz auf roch ge- druckte Manifeste befanden, durch welche alle„Freunde der Freiheu" ersucht wurden, am 16. ds. in Neapel aus der PaM Cavour ein großes Protest-Meeting zu veranstalten. Die rothen und schwarzen Fahnen, welche dabei Verwendung finden sollten, wurden bei dem be- kannten Sozialtstcnsührcr Merl ins vorgefunden. Di» italienischen Blätter berichten ferner von zahlreichen Drohbriefen, welch« dem Kaiser täglich zugehen sollen. Dem„Nuovo Lsservatorc" zufolge werden alle dicfi Zii'cbriftcn, welche meist aus der Schweiz kommen, dem Polizeidireitor Krüger übermittelt.� Da kommen sie an die rechte Ouelle. Herr Krüger ist ja wie kein zweiter in der Lage, die Handschriften der Verfasser zu— oenftztren. Eine bessere Kontrole, ob die Pflichtgetreuen auch sämmtliche ihre Pflicht «.'füllen, ist gar nicht denkbar.™ Im Uebrigen kennzeichnen die weisen Maßregeln sich selbst. Man denke, wie entsetzlich, wenn die schwarz auf roch— fürchterliche Zu- sammcnstellung— gednickun Manifeste wirklich zur Vertheilung gelangt wären, das Protestmeeting wirklich stattgefunden hatte! Die Welt wäre untergegangen, Hcmzutagc dürfen die Völker noch ihre Regierer anhochcn, dafür sind sie eben die Hurrah-Kanaille, — Von einem arge« Herein fall des unnberrrekklicheu Ober- spitzel Krüger»veiß der römisch:„II Preieme" folgende lustige Epi- sode zu berichten:. „Bekanntlich wurden, um dem Kaiser von seinen Gemächern emm freieren Autblick aus die Sieben hügelstadl zu erschließen, dicht neben dem Quirinal mehrere alte Klösrcr eiligst abgerisicn und an dieser Stelle die herrlichsten gärtnerischen Anpflanzungen gemacht. Kurz vor der Ankunft des Kaisers erschien in Rom der königl. Polizei- Direktor K r ü g c r. um sich durch Augenschein von der Sicherheit der Umgebung zu überzeugen. Zufällig bemerkte er unter einer vrächti- genKakteengruppe ein großes Loch, woraus er wohl schließen mochte, daß es der Eingang zu einem unterirdischen Minengange wäre. Sofort schlug er Alarm, uud erst den bestimmten Erklärungen des Earabinicri-Lberst Donelli gelang es, ihn von der Harmlosigkeit der Entdeckung zu überzeugen, indem derselbe dem pstichtciftigen Beamten . versicherte, daß ganz Rom aus Katakomben uud ähnlichen „Minengängen" errichtet sei. So entstand die sehr bald verbreitete Fabel, die deutsche Geheimpolizei habe ig. den Gälten des Omrinal clnc' Dynamit-Mine entdeckt!" Ed ist dies beiläufig noch eine der am besten begründeten„Ent- deckungcn", durch die nch die deutsch« Svitzelei-« die Rubc und Lrd» nung in Europa verdient gcmacbl. Die„Mine" mt ja da, und die Natur einer Mine entscheidet sich nicht nach dem, was darin liegt, sondern was man hineinlegen kau«. Und in dieser Hinsicht ver« stcht Herr Krüger unbedingt mehr als seine römischen Kollegen. — Aus Tentfchlnnb welche zum Tbeil vom 17. ie H am b u r g e r G« h» i m b ü« d l e r, jebruar d. I., also über 7 V» Monat ig Untersuchungshaft saßen, sind am 5. Oktober vom Landgericht Ham» bürg größtenthcils freigesprochen und fünf— r Babst, Würfel. Rothe, Frtcker und Hook«eacn„Geheimbündelei" zu je zwei Monaten Gcfänaniß, und Einer— Bqpst—.noch außerdem wegen Verbreitung verbotener Schriften zu 1 Monat exira, also in»umm» zu 3 Monaten Gcsangnlß verurtheilt worden. Das Gericht war so gnädig, die Strafe„als durch die„Untersuchungshaft verbüßt" anzu- sehen. Es fällt un« hier nicht ein, diesen Richtern au» der Verurthci- lung unserer Genossen einen besonderen Vorwurf zu macheu. Sic sind Räder einer Maschine und funknonircn maschinenmäßig. Aber wie konnte das Gericht dulden, daß Männer, welche im Schuldsoll blos zu drei- monatlichem Gesängniß verurtheilt werden konnten, mehr als dop- v e l t s o l a n g in U n t e r s u ch u n g s h a f l gehalten wurde» b Und wissen die HH. Richter etwa nicht, daß e i n Monat llntersnchungShast in Folge der Aufregungen und der Ungewißheit, welche den Gefangenen quälen, zum Mindesten eine boftffift st> schwere Strafe ist, alt cht Monat Strashaft?.vi.. J Und warum dieses Hinausziehen der UMermchungshast V Einfach, weil die HH. Staatsanwälte, wie es einer der Verthcidiger aussprach, und die Herren Richter— fügen w r. hinzu„im SäNcvvtau der Polizei" und HaMangcr de» herrschende» Polizeisystems smd. Wirk- l i ch unabhängige Richter würden sich nimmermehr zu einer so skanda- lösen Büttelrolle hergeben. Wohl muß der Richter dem Gesetze nach anheilen und muß auch unter Umständen dem Gesetze nach ver- urth eilen, selbst wenn er das Gesetz für ungerecht hält— Männer. die ibrer Ueberzeugung die persönliche Stellung und durchaus persönlichen Vorchell zu opfern bereit sind, gehören in, unserer, che Charaktrrlosigkoit,, und Niedertracht förmlich züchtenden Zeit zu wund«rsel«ncn Ausnah- mcn--: aber unter allen Umständen und Richter und Staats- anwältc oerpstichut. di«. Länge der Untersuchungshaft von der Schwere des Vergehens abbangig zu uiachcn. Und unbescholtene Manner wegen einer elenden Lappalie, die bloS künstlich zu einem Verbrechen ausge- bauscht ist, doppelt uud dreimal so lang in Untersuchungshast schmachtsn lassen als im Schuldfall die Strafe betragen kann, das ist allerdings unverantwortlich. Noch schimpflicher erscheint dicics Verfahre«, we»n wir die„strasbaren Handlungen" betrachtest. ine den Angcllagicn zlir Lair gelegt sind. Da« sind keine Handlungen, die aus Eigennutz oder GesinnungSrohheit Hervorgehen- keine Handlunge», die irgend Je- wanden schädigen- es sind einfach Handlmiacn, die dm ehrenhaflqn, ja den edelsten Beweggründen entsprungen„nd u»d bei jeder an- deren Partei für verdienstvoll gelten, ufld die nur einer geachteten Parte-i willkürlich verboten worden und. Die . Männer, welche in diesen wie in den zahllosen anderen SoziaUstcnpro- zvsscn vor den Richtern standen, haben sich durch dre Polizei und ein infames Äuna,hm cgejoy rncht verhindern lassen, ihr Menschenrecht äuszuüben- das iu chr Verbrechen: sie ha- der. nur geihan, was, unter ähnlichen Bedingungen, die Richter selbst thun würden, vorausgesetzt. daß sie Mann e r wären. Das ist ein Punkt den di».Herren Richter und Staatsanwälte berück, ichtigen müß- wenn—-stt-wewr«« d M wr»-g»»»» und nicht-f k l a- dif che Wsrkzeugc der Gewalthaber. Tic deutsche Justiz ist des Systems würdig, dem sie dient. Und von den Richtern gilt das Wort: Wie der Herr so der Knecht." Was der Herr befiehlt, oder was dem Herrn gefällt, das thun sie, unbekümmert um Recht und, Menschlichkeit. Richter, die noch auf Recht und Menschlichkeit sehn, bil- den Ausnahmen. — Es geschehen Zeichen und Wunder. Nachdem wir in der vorigen Nummer konftatiren konnten, daß ein freikonservativcr Berliner Prozessor es gewagt, Bismarcks Attaten auf das Tagebuch offen zu mißbilligen, können wir heute einen Akt ähnlicher Verwegenheit von Seiten eines Berliner Bankiers verzeichnen. In der„Vosstschen Ztg." vom 10. Oktober war Folgendes zu lesen: „Mit Bezug auf die Mittheilung in dem Abendblatt Ihrer Zeitung vom x. d. M., welche sich auf die von verschiedenen Banken und Bank- firmen für die Zwecke des evangelisch-tirchlichen Hilss- Vereins gezeichneten Beträge bezieht, bitte ich Sie, Kenntniß da- von zu nehmen, daß ich, als Mitglied der Direktion der Bank für Hau- del und Industrie, meine Zustimmung zur Zahlung eines Beitrages für Rechnung der Bank für Handel und Industrie verweigert habe. Hochachtungsvoll* Kaempf, Stadtrath." Die Einladung zu den Zeichnungen geschah bekanntlich unter Berus- ung auf einen„von allerhöchster Stelle" geäußerten Wunicfi. Und doch hat Herr Kaempf die Zeichnung v e rw e i g e r t. Das ist ja die reine Rebellion! Wir wollen nicht übertreiben, aber soviel ist sicher: unter dem alten Wilhelm wäre dergleichen schwerlich passirt. Es gährt in der Bevöl- kerung, bis in die höheren Kreise hinein— Tank Wilhelm II. und seinen erleuchteten Rathgebern. — EttvaS vom Schutze, der nicht schützt.„Wenn der Schutz- zoll dem Arbeitersrande irgendwo nützt", lesen wir im„National Rc- sormer", dem Organ der Union Labor Party in den Bereinigten Staaten, so sollte dies im Staate Pennsylvanien der Fall sein. Mit Ausnahme vm Hartkohlen und Oel(die keinen Schutz brauchen), find alle Andn» strie-Produfte jenes Staates gegen die Konkurrenz des Auslandes ae- schützt. Aber gerade in Pennsylvanien ist es, wo die krasseste Armuth und der ßrößte Reichtssum neben einander baust. 3« jenem Staate, welcher chcichiam eine Schatzkammer natürlicher Hilfsquellen und in dieser Beziehung der reichste der Union ist, verarmt, und verlumpt der Arbeitersrand so, daß mau mit Recht Pennsylvanien d ws A v i g rlo n d der Vereinigten Staaten nennen kann. Jene reizenden Thäler der Alleghany's, welche sich mit den romantischen Gegenden Teutschlands vergleichen lassen, sind die Brutstütten der bittersten Roth. Sogar in Pittsburg, der Stadt der Eisenindusttie. der am besten„be'chiieleii" In- dusttie des Landes, sieht es traurig aus. Sogar dort ist der zehn- jährige Knabe gezwungen, mit seinem Vater und älteren Bruder in die Arena zu treten, in welcher die ausgebeuteten Menschen um ihr Dasein kämpfen. Tie Kinderarbeit steht auch in Pinsbnrg, dem beschützten Pittsbura, in voller Blüthe. Das„Pitlsburger BolksdlaN", die Kinderarbeit besprechend, sagt unter anderem: „Eine Untersuchung in Bezug auf Kinderarbeit würde zweifellos in- teressante Taten zu Tage fördern. Es sind ohne Uebertteibura lausende von Knaben und Mädchen unter vierzehn Jahren in den Eisenwerken, Läden, Werkstätten und anderen Etablissements unserer Stadt bcictm'iigt. Viele Eltern können ihre Kinder nicht in die Schule schicken, weil diese ihnen bei der Erwerbung de? Lebensunterhaltes behilflich sein müssen. So kommt es, daß die Sinder ohne geistige Bildung aiiswachsta, Man stellt sie von Morgens früh bis Abends spät in die Fabriken, hinter die Ladentische:c., ohne ihnen Zeit zum Spielen zu gönnen und in wenigen Iahren sind sie armselige hinfällige Geschöpfe. Man hat in hiesigen Eisenwerken zehn Jahre alte Knaben gesunden, von denen manche schon um 4 Morgens an die Arbeit gehe» und u n» unterbrochen bis'2 Uhr Nachmittag» beschäftigt sind, Manche arbeiten die ganze Nacht durch," Nette Zustände in dem besten Schutzzollstaate, schließt die Notiz, „.Hnrrah für den Schutzzoll!" — Au andrer Stelle haben wir bereit» de» Minisrcrwcchsclo in Oesterreich erwähnt, der sich im Wesentlichen durch die Eriiennung de» nolorisch F e u d a l k l e r i k a l e n und tschechisch gesiimtt» Grafen S ch ö n b o r n zum I n st> z m i n i st e r kennzeichnet. Tie Arbeiter Oesterreichs habe» keine Unaehe, über seine Ernenilung allzusehr zu trauern, denn schlimmer als fem Vorgänger P r a z a k kann Graf Schönbor u e» schiverlich treiben, ja, es liegen sogar gewichtige Gründe vor, anzunehmen, daß bei ihm eher dat Gcgeiiili-ll der Fall sein wird, nicht weil er ein größerer Freund der Arbetter wäre, sondern weil es eben kaum möglich ist, da» System Prozak aufrechtzuerhaltc,» oder gar uoch zu überbtetcn. „Freiherr von Prazak", schreibt unser Bruderorgan, die Brünner „Arbeiterslimme", hat sich als ösimcidmcher Jnstizmiiiifter bei der politisch geschulten Arbeiterschaft Lestemichs durch drei Dinge eine» Namen gemacht, und znwr erslr»» dürste es jedenfalls aus seinen Ein- stuß zurückzuführen sein, daß daß k. k. Landetgerichl in Prag als Ausnahmegericht» hos für sozialistische Delikt, für ganz Böhme» ernannt wurde, zweitens hat er durch Erlaß ange- ordnet, daß alle sozialistischen Sträflinge wie gemein, Verbrecher zu beHandel» seien und drittens ist unter seiner Leittmg ein Sozialisteng-csetz. wen» auch nicht zustande grkonmie», s, dock entworfen worden, das an Härte dem deutsche» Sozia» listeugesetze noch um ein Bedeutendes über ist, Tie Arbeiter habe» daher keinerlei Ursache, dem Freiherrn v. Pro- zak uachzuweiueo, viel ch,r das Gegencheil davon. Obgleich wir wissen, baß sich durch einen Wechsel der Personen nicht gleichzeitig auch das «ysrem ändert, so müssen wir doch zngebeu."daß es von den Perionen auch etwas abhängt, wie die in den Gesetzen vorhanden« Schärft zur Anivendung gelangt. Schlinimer kam, e» la»m kommen, als e»>var. Wir gehören zwar durchaus nicht zu den Hossnungsftligen. aber wir meiueii, ein Prazak dürfte der jetzige Justizminister, Dr. Graf schön- dorn, denn doch nicht sein." Auch die„Gleichheit" meint, daß von Schönborn zwar nicht Besseres, aber auch nickst„das Unmöglich,"— Schlimmere» alt sein V o r g ä» g e r g« l e i st e l— zu erwarte» sei und frischt die Eriimeriinz au eine Broschüre auf, die der Erster« vor zehn Jahren geschriebei und in der er das System der Ausweisungen scharf verurtheilt, selbstverständlich ohne darin ein Gewähr zu erblicke», daß er heute deineiitsprcchend handeln und auf Ausnahmegesetze verzichten werde. j Indeß, wie gesagt, die Sozialisten Oesterreichs sehen keinen Grund, übei den Ntinisterweckisel betrübt zu fem, dagegen ist er gatz offenkundig ein Faustschlag in das Gesicht der Teim'ch-Liberaten. die denn Zcier und Mordio schreien. Aber sie schreien eben oucki nur, da» Beißen istibc» sie längst verlernt. Treffend illustrjrt dies die Wiener„Gleich- heit", indem sie schreibt: „Ein Schauspiel für Götter wird demnächst die liberale Lppositian bieten. Alle chre Blätter heulen über den Miiimmoechsel die ganze Skala durch vom hellen Zoru bis zum kläglichsten Klagen. Am'M Oktober wird die Session de» Parlaments eröffnet und das Ob mit der Beschlagnahme der Mackenzie'schen Schrift übrigens Bis- marck ein Dienst geleistet ist, scheint uns sehr zweifelhaft. Viele Tausende von Exemplaren waren schon verkauft, als die Häscher sich einfanden und der wesentliche Inhalt ist durch die Presse aller Welt mitgetheilt worden. Und wer die Schrift in deutscher Uebersetzung haben will, wird sie, auch wenn die Beschlagnahme zu endgültiger Konfiskation führen sollte, binnen wenigen Tagen beziehen können. Durch die Be? schlagnahme ist nur Eins erreicht worden: auch der dümmste Philister sieht jetzt, daß Bismarck und seine Leute ein böses Gewisse« haben. Der Umstand, daß der„Schwindler", der„Eharlatan" Macke»? zie neuerdings in demonstrativer Weise von der Frau des vorigen Kaisers und von dessen Schwiegermutter— also von einer lebendigen Kaiserin von Deutschland und einer lebendigen Königin von England— demonstrativ ausgezeichnet worden ist, hat auf die deutschen Spießbürger einen merkwürdigen Eindruck gemacht. Und durch die nicht mehr aus der Welt zu schaffende Thatsache, daß Bismarck in seinem berüchtigten Jmmediatschreiben nicht bloß frech und faustdick gelogen, sondern auch in gchäßiaster Weise die vorige Kaiserin beschimpft und verläumdet hat, ist selbst in verbohrtesten Kartellschädeln der Glauben an den un? fthlbaren Reichskanzler stark erschüttert worden. Offenbar hat Bis? marck sich von dem Tagebuch-Schlag.zu dem nun die Macken? »e-Schrift einen neuen Schlag hinzugefügt hat, noch nicht erholt« sonst würde er die Beschlagnahme, für welche er die Berantwortlichkeit nicht abzuschütteln vermag, sicherlich nicht veranlaßt oder sicherlich nicht zugegeben haben. Sogar ein Blatt, so Laar der Schaam, wie die „Dresdener Stachrichten", findet kein Wort der Bertheidigung für diese» neuesten Streich der Lismarcksippe. Daß der„Eiserne" arg mitgenommen und ziemlich mürbe ist, das verräth uns recht deutlich ein Leirarttkel der„Storddeutschen Allgemeinen", der schon mehr ein Leidartikel ist. Ter große Staatsmann entschuldigt sich da ül optima forma wegen des Jmmediatschreiben» und suchte die hausmeierlichen Mchestätsbeleidigungen weg zu interpretiren. Na? türlich gelingt ihm das nicht, und natürlich werden wieder neue L ü» gen in die Welt gesetzt. Die Katze kann und Kanzler Eisenstirn nicht das Lügen. das Mausen nicht lasse» — Geistiger Wandalismus. Unter diesem Tittl schreibt Up New-Pvrker„Sozialist"; „Dr. Gustav Karpeles hat soeben mit seiner Feder das grausig, Werk unternommen, eine Heinrich H e i n e- N u s g a b e für dl, Familie zu besorgen, die„unter Förtlassung alles sitt? Ii ch, religiös oder politisch Anstößigen, nur den Dichter Heine als solchen hervortreten läßt uud ungehindert der reiferen Jugend und der Damenwelt in die Hände gegeben werden kann." „Dieses Unterfangen, der Heine'schen Bluse die Nase, die Obren, die Finger, kurz, dieselbe bis zur totalen Unkenntlichkeit zu verstümmeln und zu sckiändcy, sollte nach dem Buchstoben des Gesetzes mit Zucht- hausstraft geahndet w-rdcn, wenn in der Bismarckei ein Gerichtshof für derlei geistige Nothzucht cxistirte. Leider ist dort aber Alles er- laubt, was dazu dient, dem knieschwachcn Staatörenomme auf die Bein, zu helfen, wenn dabei auch alles Bessere zum Teufel geht. „schade nur, daß Heinrich Heine sich nicht aus dem Grabe erheben kann, um diesen Vandalen Dr. Karveles mit den Skorpionen feines Spottes zu züchtigen." Wir können diesem Unheil unseres Bruderorgans nur beistimmen, Kein vernünftiger Mensch wird behaupten wollen, daß man alles, was der geniale Spötter geschrieben, gleich schön und weNhvoll finden müsse, aber wie man schon den als Schänder des Dichters veruNhcilen würde, Aber sie sind alte Weiber, oder vielmehr Kinder, die die Ruths küssen,. die»e züchtigt, sie. werde» für das Gesetz stimme»,. Süchl ciniiml d«r Haß gegen die Regierung, nicht einmal die Sehn,»cht nach der Macht kann diese Menschen dazu bringen, etwas im Intcre'se des Volkes zu chuul"... ämfcf.«.-. nni" rnnJJJHU'wI in: lirT' aos ist eben von jeher der Fluch der H alb h e j t gewesen. : jR® uma.»stck Ks«diu mjtfiUn aou NMhwiiemofc}' — Man schreibt un«: Bis zu welche« Maaße unsere Justiz Pur- tcl- Justiz geworden ist, das erhelll io reckst deutlich aus bcr Beschlagnahme dar Mackenzre'ichien Schrist. Ditie schritt, welche für. die Bisinarckssche Tippe geradezu vernickiteud ist, bietet der strasgefttzlichen Verfolgung absolut keine Handhabe. rTrosdem haben nch Staatsanwälte und Richter gefunden, welche die Beicblag- nähme verfügt haben— einzig»nd allein, um Bismarck und feisten Leiste« einen Dunst zu leiste». Und nach den Proben, die da« Reichs- gericht schon abgelegt hei, zweifeln wir auch nicht im Geringsten, daß die Bcichlagnahme aufrechterhalten wird. Hat cS doch auch die Anklage auf Hochverath gegen Geffken richtig erhoben! den, der das sittlich, politisch oder religiös Anstößige aus des Dichters Werken entfernen will. Was heißt denn anstößig? Wag Anstoß erregt. Nun sind die Standpunkte der Menschen verschieden, was dem Einen sehr wohl gefällt, erregt W dem Andern Anstoß, es giebt srellc i in Heme's 23a'?ui, an dene.l Niemand größeren Anstoß nehmen kann, als wir Sozialisten, andere, die den Freidenker verlesen, wieder andere, die dem bürgerlichen Demokraten bereits ividerstreben, Was würde man dazu sagen, ivenn irgend eine dieser Richinngen ein« Heiiie-Ausgabc mit Förtlassung des i h r Anstößigen herausgeben ivollte? ES wäre nicht fchliinmcr, als das. was Herr KarpclcS jetzt ankündigt, ja, so lächerlich es an sich auch iväre, doch weit weniger schlimm, denn schlechtweg das Anstößige fortlassen, wie es oben heißt, das bedeutet, alles for. lassen, was bei der Masse der Philister und bei de» Herrschenden Anstoß erregen könnte, eine Kasttation, die geradezu schreiend ist, wenn sie begangen wird an dem Dichter, der mit so un- barmherzigen Spotte jederzeit da«.Kastrattitthum in Poesie und Literatur gcißrUt:.• „Doch die Kastraten klagten, Als ick meine Srimm' erhob, Sie klagten und sie sagten: Ich sänge viel zu grob." Ist die Familie, die den ganzen Heine nicht vertragen kann, ac! ört er überhaupt nicht, sie»lag sich an den misterblichen Werken Gnstap Pfitzcr» nid Karl Mayers von Schwaben berausche». —„Den richtigen Salat fnr'allerhöchste Herrschaften"» lesen wir im„Schweizerischen Sozialdemokrat", hat ein dernisckicr Schtistsever erfuiidrn. In einem bernischen Blatte liest man nämlich über den Besuch'Kaiier Wilhelms in Rom:„Als Kaiser Wilhelm und König Hrstnbcrt den Ourriiial erreichtt», begann der Kanonenfa- l a t."'— Pfeffer draus! scheint unser Kollege gedacht zu haben, denn er fährt fort: „Die Ka.loiicn haben wohl kaum mit Oel und Essig salutirt. Hatten sitz aber ans den Herrschaften wirklich Salat gemacht, so wär's nicht eben ein großes Unglück gewesen," — Nrbcr die während der Dauer deS SchandftefeyeS alle n i,e- s> s, ,, 4t itfotfi ffi+vhnit ittiK 2{n$we{fungcn öcr? 8 5 V e r i a m in? lungem ve»boten oder a n f g c l ö st worden, n»d zwar größten- Heile'in den Jahren 1883 bis 1880; 1883 fandni 4«;- 1884: 80, 1885: 50, 1883: 41 Auflösungen und Verbote statt, 251 Per- s o n e n wurden nus Berlin ausgewiesen, Tie Anzahl der H aus- snchnugcn, slstirungcn»nd Verhaftungen konnte nicht genau fcstgcstellr merden, ivird aber auf mindestens 300 geichävi, Gemäß dem S 1 des Sozialistengesetzes wurden in D e u: i ck, l a n d 2!> 0 Vereine verboten. Tie verbotenen»nd b e s chl a g- n ab:» ten Druckschriften belaufen sich, soweit von der hiesigen Rcdattion der Denttchrift ermittelt werden konnte, aus 103 8; da- rimftr befinden sich 8 00 Flugblätter. Tic Handhabung des „ W a f f e ii g e s e v e s" führte zu allerlei Selkfamtetten. So wurde» wegen unbefugten Waffentragens bestraft: zwei unglücklich Liebende, welche vcrstlchk hatten, sich zu erschieße», ohne oineu Waftenickein zu bestvea': ein Iuwelcnhändlcr aus Kapstadt, welcher einen stochdcgen trug; ein Privalivöckster, der eine Hiebwaffe führte: ein durchreliender Engländer, welcher auf dem Bahnhof seinen neugekauften Revolver b? .iraiuctt icin Tgg- Haft): ein junger Mann, welcher, einen Säbel an an Mr. seile, vom Maskenbälle heimkehrte. Dagegen wurde richurlcch festgestellt, ein Rappicr sei keine Waffe im Sinne des Sozialisftnge? seves" „Seltsamkeiten" ist natürlich eine höfliche Umschreibung von Albern- he tun. Auch von den Verboten:c. gehört ein großer Theil in diese Rubrik, die Mehrzahl allerdings in eine Miderc, die der B u, b e n st ü ck c.'' — Biel zu niedrig gegriffen. Unter dem Titel„Bismarcks Fi? nanzen" ichrejbt das„st. Louis Tageblatt":, „Man erinnert sich noch aus dem Jahre 18.fi der Affairen Rudolph Meyer,-Diest-Daber, Gehlsen-.ReichSgioeke" u, A. m. contra Bismarck. In dem damaligen Prozesse gegen Meyer hat sich bekanntlich Bismarck dagegen verwahrt, für die Lorscn-Opcrationen seines Bankiers verant, wonlich zu. sein. Neuerdmgs heißt es nun, daß kürzlich ein ano? nymcr Brief dem Kaiser m die Hände gespielt worden sei. iu wel- chcm Bismarcks private Finanzoperationen ziffernmäßig und durch Unwiderlegliche Thatsachen nachgewiesen sein sollen. Zener Pries behauptet ferner, daß Bismarck ein Privatvermögen von 5—10 Millionen Mark besitze, und doch nur für 21- Million e» die i n k o m in- e n n e-u e r bezahle." V Ob das mit dem �anomynm BrUf" seine Nichtigkeit hat, wissen wir nickt, aber iaviel wisien wir, daß ivenn deuizo ssr, der Zchreiber eine himinliscke Naiverar an d.-u Tag gelegt bar. Bilder er sich etwa.ein,- daß. iMhelpr M, nachhe»! ihrjr so verstmidlwh zu Gemülh geführt war» den, daß er ja nur Kaiser von Bismarcks Änadm. de» Murli haben wird, dem Kanzler l�seuitiri�lliil der- aWen->')uiinrthuiig zu hzmmen, die diesem überhaupt �eüell�werdenkMN: izänrlrch Gcldcheraus�rrücken< nd zwar Geld,- das dem sstaat-gehprt, heranzurücken! Nein, da- vor: steht nichrs im Buche, mit eineur-Bismarck springt man io nickt um. Außerdem würde der Jchreiver sich als iehr mangelhaft urrrer- richret- eriveiie». Bismarck 5 bis 10 Millionen Vermögen! Das ist eine tendenziöse lftrrsreUniig. Leute, die etwas davon verstehen, haben sckjmr vor Zahreu Bisinarck auf über zwaiizig�DMwnen raxin,.�llnd ftstdein-rfr mancher �rtoosemrig noch hiWigekoinmen... Oelbst.die eiil'chiedenstc volitische i�cgirerickiaft darf nicht dazu ver- leiten,.'den. Gegner M üntcrickä�eu. Dezr» � es'sftlb'tt ftrit, und fei es auch' am der Zreuerliue, so H, das«rur' seine riuglaublrche P'«/ > i-ili■-* fl! S S i..-J-.J.: l 5:1. W iMp ttftrn«bait.toll LDog'smll muoo ttuth:k:;äS')b. — Auch ei« VerhaftnitgSgrund. In Mirr-zsteg iStriermark) wurde Krüh: der Wiener uMeuen- Fr. Presse" am 0: Oktober ein Stiu denr ans(iSta3 wegen e r d acht s der Majesrätscheleck« d igv n g" verhaftet Als nämlich nach der dasettor abgehaltenen MSse Franz Joseph, der Habsburger, mit seinem«llesalge diec. Kirche verließ, soll der siirlllterliche Mensch. der bart am diwchenvortale stand. Sicht nur den Kaiser. nicht: gegrüßt, sondern.sogar„firm" haben. Darob „gmßc GiUimMing" �Ziian weiß. Sicht rechts boi ivcm alles, der.Stadt, hmiptinasn von Bruck MI öerMnr wurde relegraphisch herbei- genifen>»td der Missethänr an das. Preisgericht Leo den eingeliefert Dort wird man wohl über seinen Blick— o könnte man hoch denBlick vor sflcrickr stellen eine hochtiothpemliM Uickersuchung eröffnen..!,' Beiläufig scheint, nach seineu Angaben, zu schließen st- cher? Verhaftet« einer jener Deutschthümler zu sein, die in Oesterreich Opposition spie- lcn, dem deutschen KWer t n u rill.umrckoll m. 1 1 1» a f. :X»oll : R rb• 1 5 J 1JW H:: M M ä n I Zchlimmc Ausnchtcu für Herrn Zchasslc. Vdu tftztrst LanSwärlh. der kürzlich die P r o v.i» z und da? Kössigt-eich ~- �| e n nach lauPM'Jahren wieder bereist hat, wird dem„Reichs freund'g�ch«et>eu,M"sr'keh.x er.staullt gewesen sei,' wieischnell MMUl«/ n.»o ji ——ou-'- 9ÄÖ ß e tt-M ü kern aufgesaugt würden. Tieft Erschemungeu llreten nach, den Beobachtungen des OjewährSmanneS hauuftachlich. da hervor, wo lue.' betreffenbeu großen CMet' großen BrennereibeMÄ. baden.- oLet M..dieselben an Zuckerfabrtrep becheiligi find,'.L« der PpiobOnz Z a ch s'e'n, haben diese Anfkäusevou.Bauern- giiiepn£4$ i groß ecke ag�''MgeftlBe� glS tch K fyijjf Wenn die. Großen so«ufrisapsbft Beseitigmig der'„anfikollektiMischin\ Baziernschädel"' bedäckl'M, fo. mögest, fic'fich über, die erfolgreiche Boi;-' arbeit'für. dih Umstürzler bei d'er schwäbischen�ls-rzellenz.verantworten, 'wir Sozialdemokräten find däbeis.der«-djsttte, der sich srerst." War's Nicht io. Herr kreis verfertigt. Sie befestigten eine groJe rothe Flagge mit der Inschrift:„ S ch a n d g e s e s! 1878/1886" direkt vor dem Hause Gneisenausrraße 23, in welchem sich ein— P o I i z e i b ü r e a u be- findet. Wer den Schaden hat, darf für den Spott nicht sorgen. ü-ü g würde.kürzü'ch eiu.'gcu deutschen Mordspalriotlin in C.iucinali zu Thess, die-, d'cu.wÄWschütterndest Beschluß'gefaßt, die„(sincinatiel Zeitung.".z'u..Lo'vkoueli/ weil.sie—'das deutsche ist aise r h a us'.Fer- ungltknvtt habe�, beiläufig ein'Berbreckeu, das man heut in Teuisthlaud Beschluß usurde � Heist. Llutt durch rin' Milgtied ve?.LaMoehrverestis" milgetl:eili mit küni/ Peinei'kcn, daß er, der Schreiber— Kafieewirlh Hartmami. sich kürlaii näck.'dicftm Beschuß' richten werde. Tie.„Em, „'(Ml OHr tyerden' ustS.'dte«sckche nierren'unb cinnial he/Dtcrats- miwaltiMst"aij� Ail.sogenau-nten Perschipörimgs- Gesetze au�ier�im M.K« D-'r« aus Pen Leisal! der paar vreußisch-ämerikalii- schen unkerthane'n, aber aus imstr gutes' Stecht, frei imd- osseu ilnficht besagter' Gänlaichentnövse sollteu wir wob! dcu Kaiser aegen das Volk oertheidigen?! Wenn dieser Bube sägt, daß et„Ö Millionen ftifi die. paar E hmwmtsteir- des preußischen Landwehr'-Vvreins gern äüf dtz�Möle" lcgesi'Mn, wanim hadftn sie denn- ihre Genre Haut fiack'.Mirrika m Sicherheit gebracht r P>ariNn' shtd sije ml: Gott sstr Mn?S.M Bizterkand auMnsiewgnd'belltttdiestzirZ des LMlS ZeSe», her nnhr vreitß.ich ist. wie tol/gewZrdene Hunde in,?''" Warufn? den„w ähre PatrsosiStUlw". steckt.'. zitton'.»mmolzockS»ntt>«-. M>WWW»>WW>WWMW»»»»W>M»>>W»��M» MZN»! N,, tfi nainlt tii»fichioi nll �u.llzj-« r/iii rti dnv tlchill ».K.Z 1»ll NlollX Nlllm-.!».MislW slltiakchßtud'X. i'.'erie'ch..uduuiou'.-\ «Ä.LM5 WM Ätle, däs siUf die/reltgiöi? BeschrÄA-' heit der' ndrwegsfchen Bauern' nöchsittupsiloser' wie/der raffinirtesie Indusirieritter fpekulirlMd sich nft' verrechnet'.! An ihrer Svltzd.'steht der Inbegriff pou allem kirchlich-n Fanatismus., sozusagen die..höhere Synthese' vosi B-etbrüdertyum imd.Psiitik, der chriyIirdiJ Sberbris- Mine Odoslsi�dal.. Mit dem Zilnamell Mrte« Sichel dessen Strebe!, und'GeMMMdisiLielläNd sd. unübertrefflich in feinblü �ZMamüS- sest" geschWÄfthat. OMals Sinnen, und TraAMtostjtNtrirt.Mi schon leit fahren Um den eiNeN Punkt: ein NeichStagchNandal"ujid stüMg j/dK siosisischen Anstandsgefühls.' TaS Letztere' hgl'.Fr _______, ilfe. i.esifct vielen �llnterkarni'ckell, das Erstere"in. Kr„heiligen Alliguee' itiit den Äoissekvatiden glücklich' erreicht Schvanger' har Mi '.uiii" Stöfthmasvertreter g'ewfikltt an' Stelle.! des tückirigen Sreesi�der Jr ein'ed.Mgerlicheu Temokrateu stnmerhin' angGcn wssNse. Wenn sich Ofieda!', als est gewählt worden war,'.'nicht MeuNigst". und zivär unrer den' schützenden' Fltngen der hl. Herukgnbad aus' Heck Siäülle ge- tSttäg.ma sich, am.den' Ldordeeren des Wälllfieges auszuruhen, daNn hätten ihti die erbitterten Fortschrinler zweiseksobNe astg dUrck- gebläut. So aber begnüglen sie sich damit, ihm eine Katzenmusik dar- zubringen, wobei sie jedoch von der Posizei gestört ivurden. » Ott MMt-Meit der'vvlitischei, Verhältnisse>rift' WMr"�eMlIcher zutage, und wenn�Herr Sverdruv'.fÜrderhiu bei ftiirtrKfttökken M- fichr verharrt: es lasse sich in Norwegen mir dem allgemeinen Stimm- stecht nickt-regieren, dann' dürfte e? sicher si, lluaemiildlicheu AifftnAen a u ßsst b afch des Pailämenrs komtite«. Schön jövt zeigen sich Vor- -KÜfep?-'«!» UWef.n'Norwegisch« Asthri-tcrv-strtef de si rsitet-.sine Mieienpekition für Einführung des Allgeiileiiien Wahlrechts» vor. wie- aß« dos Jtorthing j'm nächsten Parlament zmammetigesevS s�n wird.«»., ist'sin istne dahingehende Abäiiderunst des Gnmchgesetzec gar iticksi�iiM z» denken, denü die-„gemäßigte Lii»ck"<>tarnickelpartti und die Rechte srimmen geschloffen gegen derilirtfge--:, Eingriffe in dil »NSiboipche».Bätekch-'vderksmmeliesti'heiligen BSttiiächtnisse vSn 1814 1 Und di�'/reitt« lÄnki»(chittgttMe Teinokralen mit der T'evsser„Uni oder König absolut,' schrnm lßeichi, fchrttiNhheida lest ist M schwach, wci sK ev«? Ii«Kuvier l'ä-s sl-y fst.(Tie Attieiter würden sie viel meh unwischserf,■ W«mi. st»«m-illchi eine'ffb kSktschnkhasts'-Polstik bcfiosstte Adör» i»rei Politik üi« ß kSütschllkhaft sein/ weit dstselve.mff zivei gan diamertal! cAgeßengeseste Ziele'verfolgende Faktoren rechnet-: dett! hätte, Bcnieraschädel und v«i aafgekLrkei« Gent des Arbeiters. Tis-Baäeri wollen. vom allgenieinen Wahlrecht nichts wissen, und-stie�Arbestter ha den-erkliivt: Da» ist ilnler Pstogrammvimkr. SoMti» man denn--Sa- eigen«rige- Siyausvtcl beobachten, daß derselvs Redner der'„reihe! Linten"'cnrf de« Lande gegen das allgemeine Wahlrechst sprickr,- i„ de (Äadt dagegen als«eihswerständlich dmür-»iürrttt. Zu diestik solifi scheu Taschenkünstlern gehöittg. W.-Kvtiow, üiMder'wie dergewählte- Nadikale stz) Slstrup- meinte, es fei-schon etwas, wenn fvi 'lülS da» allqsniewe Wchlrecht habe«.'--a n'-- Dach stvistitsterliim Foh. Sverdrnp, welche? Mit Hilfe der Oppoistions Partei, die damalS"l88S noch nicht formell in eine„reine'ss und„un teine" Linke aespälmi tv>7r, an's' Ruder kam, ist/ wie fortschrittlich i deim'che Blätter bereits schvieben, keineswegs gefährdest schön mi» der l einfachen Grunde nicht, weil es gar n i ch t-m gh-st' o p? o s i t i ö st« l! ist. Kein- anständiger Mensch hält es itt-denistkVeW-astd, llind als vo: einiger Jett zwei norwegisch« Lieutenants ausrissen; meinte„Verden, Gang", es sei dies-darum- geschehen/ Weil sie ssirchteren, z« Minister i „gekniffen" zu werden. Da» Ministerium Sverdrup sitzt fest»nd sich«,: hat es doch dieökonseroativen und dk Psttffen hintkr sich, die znsäntNle, über ca. 7V von 114 Mandate» verfügen. tm::'-. y- j'J Das blödsinnige Wahlgesetz' hat zw mancherlei beMerkensiverthen Bot- kommnissen Anlaß gegeben. Zwei verhältnißmäßig groß« Städte, Ha»- geslmd und Stavanger, ivälffen gemeimam zwei Abgeordnete,-währeich da» viel kleinere Fletkefjord und andere viel kleinere Städre selbst- ständig Abgeordnete wählen. Um Wandel zu schaffen, beschloß die OppofittonSpartei in Haugefimd, daß keiner von den Wahlberechtigte», «a. 400. wählen soll«, itnd nur zwei Wähler handelten gegen die'«, Beschluß. �'st(!, In Kristiania, welches zusammen mit HSnefoS nnd'Konstsvinger ttaö seiner ca. 8000 Wahlbcrechngten doch nur wer Abgeordnete wäkl«n darf, während Bergen mit dem vierten Theile dieselbe Anzahl Reicht- tagsmänner wählt, ist der„liberale Wahlverein" em Kompromiß iitit den Arbeitern, die jedoch nicht alle Sozialisten find, eingegangen, inbcin den Letzteren die Hälfte der Wahlmänner«ss's nnd, im Falle eints Sieges, her jedoch unwahrscheinlich ist, ein Mandat eingeräumt wurde Kristiania ist„Vi« Klippe der Konservativen, die zwar vom Radikale- mns umspült, aber",— wie der selbstbewußte aufgeblasene Rückwärck- ler in' Kristiania zu sagen pflegt,„nie überspült wird." Zu solchen Stnmpssim, kann sich natt'irlich nur derjenige ausschmmgen, der, veremt mit den Dunkelmännern, sein Jahrhundert in die Schranken sordcrt. UebrigeNs ist die Freundschasr zwischen den„Gemäßigten" imd drn Konservativen trog alledem nicht die beste, denn gerade wie der Junker Hein Mädchen, das er entehrt, hmterher eventuell einen Fußrnir siebt, so sagt auch jetzt die konservative Partei, nachdem ihr die„Karnickel" In Krssttansand, Stavanger und vor allem in Trondhjem zum Siege verholten haben:„Die Gemäßigten sind die größten Lumpen, welche die Sanne je beschienen." Wohl bekomm'« l Sl. R u b e n. *) Ein großer Theil der Wahlen ist nämlich schon vollzogen, und es hat die radikale Linke erhebliche Einbiiße erlitten, dank dem Zusammtn- gehen der Recht«n mit den Jverdrup'schen Liberalen— bis vor Kurzem Ihre Todsemde!'» D. R«dz llNN TMS•>■< r.joi .ZtliVM nipnoe-ckni siN'.Ä il 1*4 Zur Pest des Deuunziautenthums. Im»eueg Stadt- t h c a l e r z u' Lei p.z ig wurde.vqr Kurzem vor Beginn der Abeüd- vorstellliyg efli- Metallarbeiter, der. schon seit ZÄ. Zahreq? ajH�HaMW. am Thealer mitwirkt, verhaftete weil man beim sch«u-er-n' der Garderobe, die n. A. von dem BerlMteten benutzt worden. ist, venchiedene iozialtzemokyatijch« Schriften.und Flugblattex vorgeg fuzideu chatte,".: c•'■ Wer mag der Jchuit von Tenunziaiit gewesen sein? schwerlich die Scheuersran selbst, ojelmehr wird wohl einer der Herreu vom Theaters denen sie den Fund ge.zeigt...da» Bedürfnis geftihlt haben, semc Ggt-e gefmitttwit durch eine.Anzeige bei der Ppsizel zu bekräslen. Nirgends ist ja die �Servilität. so tief.««geeMn gl» bei dem„leichtlebigen Boll iWr.SGnftler.".:.---! n ,im Vielleicht ist. einer- iiiijrrex. Lejir in Leipzig, m der Lage, den.Dep«H» .'aatemchie« lmptnigel».„-!).«««S! n�oin äm|h& nzönzchirioH r.u<;'» NM-.i,.7,-chrl ray! na ckli-n Mignoow ich iniyjTk'' Die dreihundert Spitzel, ist derest-Mitte der detttsche Kaisei jetzt in der Welt herumreist, haben in verschiedenen Orten-durch ih' rohes, provokatorisches Bchehmen Ksufltkte l»it deni Publikum gehabt In München z. B. würben verschiedene' der sauberen Patron« win delweich durchgeorügettz dasselbe paffine'einigen der„Gentlemen"' i, Stuttgart, und in Rstm hätttw sie es bemahe zu einem Skandal ähnlich wie in« o pe u hmge»„'gebracht, weil sie. wie Tollgeworden beim Emzitg-m» den. Kaiser hernmsxrangell und in deutscher Sprach Hoch! und Hurr»hchi brüllten. Disi Attentat«gerSchtt, die von dieie Bande verbreitet wurden und iverden, haben beiläufig nicht den alle! utgen.sistvnft hewstmgen„astenr Aiitz"-,.sti�lnO,. izu. mfßm, und in's Bockshorn zu jagcn. �-T-ie SpitzS verfolgen auch noch, den lveztzre» Zweck, die Aufbebinifl des SoziaiistelZgesetzes zn hiutertreiben ,r au welche- der Nachfolger Puttkamer's allerdings zu denkea.scheint, Wal soll aus dem Zpivelgesuwel iv»tSe», Fas wie Ungeziefer den Leib de bismarck'schen„Germania" bedeckt, wenn das Sozialisrengesey abgeicha� wird?- Diese verkvmnienen Indioidvon. r- der Auswurf des Meysche geschlechts,— sind nicht im Stande, sich ehrlich zu ernähren—-si den sie keine MgunE. zn- letztere« kein« Kourage, und dg muß dem um jeden Preis die Unentbehrlichieit vor Augen geführt werden. Tie Attentatsgerüchte, mit denen wir während der„Kaiserreife" i Süddeutschstmd 4USI irt pu m. Sl.of,a na dies« Spitzes Kampagne zur Erweckung und Herumsiihrung des Nöthen Ge s p e n st e s. Dem deulscheu Mchel soll Z" der patriotischen Melodie „Wir fürchten Gott, somr Niemanden auf der Erde!" dermaßen eing« heizt werden, daß er Blut schwitzt., Mr können uns also auf hübsche Dinge gefaßt machest Die„Iuler- nasionalc Ardeiter-Assoziation" hat schon ausmarschiren müssen, und dc« ganze Spitzelpack strengt seine Phantasie an, um recht gruselige Greuel zu erfinden."- utsiS' Pun— der zehnte Geburtstag des Sozialisten-Ga- se v es wird von' den Urheber»,. Kreattiren und Freunden desselben nlil nicht so leichtem Herzen bcgaugen- werden, loie von den Sozialdemokraten, die überall frisch»nd munter aus ihrem Posten sind, während der Bismarcksippc und Kartellbrüderschaft der Boden unter den Füßen wankt, und die tödtlichen Pscile der Nemesis um die Ohren ju schiviery, begiunen. r zZ'-ch.! Ii . fbilt/il'Wi?.: tl.vnbdl w| — Nsth und nichtroth. Im Jahre 1848 bis 18ös war Ais q u e l r o t h e r Kommunist; 1888 hat er den rot Heu Adlerordtn bekommen,- und ist nicht r o t h geworden. — Unsere Genossen ich Reich haben den Iubiläumstag des Schandgesetzes nicht ohne entsprechende Temon st Nationen vor- übergehen lassen. Ist B e r l i n, in Ri a n n h e i m, in Augsburg in E b i n g e z: und an einer ganzen Reihe anderer Orte hißten die he kannten Unfichibaren zur Feier des Tages mächtige rothe Fahnen auf, die vor Freund und Feind Zeugniß ablegten für den ttoyigen ungebeugten Sinn der deutschen Sozialdemokratie. In Braunschweig flatterten des Morgens am Sl. Ottotzei sieben rothe Fahnen an verschiedenen Orten. Eine mit der Inschrift:„Lieber 18 Armeekorps»nd 4S Millionen auf der Sttchke liegen lassen— Hoch lebe der Massenmord!— Zur Erinnerung an den Sl. Ottober 1878."— Eme Anzahl der Nr. S7 des„Sozialdemokrat" war an die Anschlag- sänlen angeklebt. Tie Anftegung der Polizei war entsetzlich. Tie Freude der Einwohnerschaft eine große. Ein artiges Symbol der durch das Gesetz geschaffenen Situation hatten unsere Genossen im zweiten Berliner ReichStagswahl- Scheidegruß. Um'erm Genossen W i l h e l m E r l i g h a g e n, der am S. Septem- ber von hier nach E bi e a g o auswanderte, rufen wir hiermit ein herzliche» Lebewohl! nach. Er war einer unserer besten Genossen un- ermüdlich und opimvillig wie wob! wenige, und wir-sehen ihn deshalb ungern scheiden. Ten. ämerikanischeu Genossen sei" er auf's Wärmst« empfohlen! Di v/Gr-« rKss« lOil s W«si l'pvtzpske s- --- ii lfd T ü sin w-»z d. -sil-?-I-e■}:-■ IT' IT 2;i') ♦ idijl nqtof .�Ci u' kdlshü Berichtigung. Hiexmil. M.Nachricht„ daß der ftühere-E a, i veretAs d e r S ch uc i d e r.H a m bu r g s". H. Mcinecte. zj Z. m o n d. o ü, 1 si' t NL n Per£.f ii � t u n g-e n � p m b u'pik er A «cgeu über n.a ch'geko m in e u i st„- niV'� ,« �.-.ustottinn« äua OQUI ±t; üi uizettum .°6lln der-Unterzeich-nele. daß tz. M eindecke'eck r>. Mai 188.1 unserem Vereine- angehört lind sich 'Nee MiliM uyd Genosse gtzeig» bat. 1 »iektfC Wesse Mi :"„n- 1,1,5«"a orafw: a ui-m. Arü.-B ildungsverein London. !>.» 11 1. ni 1 li'n 11 - I_ id ryLl n Jii isi p-n Wriefkasten jlIl ;) 1:13 wi m m StrcttWindsi»ff!j!;4B SffHmtlMiÜ! istärs�Uellda�vm. ch« Pdst bei itft» abgegeben worden.— Häifa»: Archivalien per B' dkd erb— M- G- lüünfchtes folgt bfl. Beilage est besticht.- Veilchenstein:'Mk. IE)"i-u- v. 18. 10. erb. Adrex. dorgemertt.- Bfl. Mehr.-1 Major, Ebui � R. Iv.drh.-ü.-inMkll vorgemertt. Ml. nsthr.—'Gmei''' 19. IViersi. u. beriickfichtigt.- Rdthbart: Anbivdlieckn ridt öi istl'lOfech.- ssllaus Groth: Bsillg-li. Voriai Ächlßch. herfeftlest.- Pfl. Weitere»!— Rother" Avsstisi: aiitäebr. Gewünschtes bff.- Rotlftr- Wetzzrk: Bftllg. lr�W Aviss'rtes erwäAet. Slb'endernmnen sofort genau melßen/W Kämpfer: Wich-'bekorgt. ebenso Bstssg. PähereS 6n.'� Tie rott BSk. Piss8.tt0. amSS./lv.-beaiiriv'. u. Adr: Mirk. Melden S zorgeNsertt. Der'.rothe sistH.: vtx ge- näueff Mendernanien, fönst kann Geld nicht gehoben werden.— Tonnerk- bttg: Bstllg.». Adr.»vtirt n. Ablosmkgstdtifisirt-Mära-r MerdiiigS ist in rirfiDm tnfrtt Qitrt�irrrr+oa ftÄrkterfo G,-Adr. io richtig. Bnllg. rolgt. Zugesagtes bäldisir erwartet.'— Märnakftk R:; Jissiab'eid.per 4/Q«. noch ff Pe.'zu zahlest. Alles'fort.— Das rothe 'Häuftein: Nskiren Adr. ü. Bstllg. u. berichten dss. Weiteres.'— Nother Höhst I�: Adr. geordnet. Bei Postein, ahinngen fibfenderadresse uns sofort brieflich Melden.— DK. V.(smtletorb; Bnestvechsel über deutsche Per- -bältiikffe- vost hier tnis?-Tas liest matt ja ajn besten im S. Welkeres dkd. benchter. n. altf Ihr Eönko besorgt. H! T. läßt grüßen. � Mehrere Post- einzahlet: Melden Sie uns sofort genaue Absenderadresse. Kleinere Be- rrägQeadest Si» Oodr bener ejogaichtttb,«! S»«cht weniger filmstände.— Lonsser Mk. 0—.Ab. 4. Oll. u. Schrft. erh. Bstllg. u. Adr.'notirt.— Brauner Bär: Mk. 38 45 ä Eto. Ab.-c. erh.». Adr. eingerentt. Wenden Sie sich doch- strder.Sache Hscl. an einen der Abgeordneten! Bfl.nsthr.— Rothcr w'W. tAller Freund.. Wenden Sie fich doch an Tsi. Wirkh's Verlag m St. Gallen. Und.— die„Rathschlägp"' ,.fi:d'.-s. Ägst."' beziehen- Sie gm besten durch: Freund Krüger ist- Berlin. 85 Pf. stehen Zur Verftigulig.— Falken r öwfl! S 7ö.Ab..-S. p. t. Qu.«rh. Weiteres veranlaßt, auch hei dortigen Frenndru m haben. Grüße bestens rnvieden.— E. H. postlagernd Erst: Postlagernd senden wir nicht.— Leonioas r Mk. 10»— A ssto. Ab. erb. Bstllg. N. Adr. notirr. Weit-rc» v. Sch. erwartet 11. vll. mehr. Lese- tttiv Pari»: Skülg. folgt. SiichtigsreUimg veranlaßt.— Distelfink: Mk. S5— Ab. 3.' Qu. u. Schrft. erh.— LLlchrhestsftcmidLondon:„Handlanger der Reaktion, ergo Schufte"—.?— Man wU im- Hanke des Ge- henkten nicht-vom Sttike redenu�llj. Lfi. London! Sch.». 1 Ab. 4 Qu. 1 u. Porta erb. A. Sck. Dilon: Fr». S. 50 ZN>. 4, Qu. erh.— Der rothe Kämpferu WSd besorgt, ebauo Billlg'.: Sttiheve» bß.— MWÜBBMMM.- _.... ,!! Zd! m:?-i:.::i!3.SN::.: «fe i.5-:-, nnu-l-zfl toii»1 r) bahnliitnitotifch LibüoNirll i» Heften-�18—50- Pst. sSV�-gst �is-, Z-ßl Penee). t«ffkibtt.'?«!«».'-.«»»> nom mt'wir.".-, Bishet sino, et' chuiu»... idj!« ranidrl-a:•/ s-A«»e» 1. Krstillihafflicheg nnb pn»at-»»fi Irr Sniitte«,i>nifie. Bon Dietz 4.«k»idiilu»»r»»der de» L-mmniiiSro-Proub m hZla. Bon >t ar l M ar-r. MttEttNemihg' von F'r. E n'g elF�.�- - Md-Dökümentm.'- sttUit».0. M.W°.H 5. ffAscre' Sitte. � VSn'«. B eck esi/' l�e Streitschrift ? »' gegen die„Demottatische Korrespondenz"'... 35' 30 »st kchstüsche«i»k»r»e. Von Wilhelm Wol-f. >'-* Abdruck mis des„Neuen Meimsch'«» Zeitnng" Mr,■' 4 ä'/l 8! Her iiiir ßchiilu»czeu de« ltteade» lassaist. Ans dem Berliner„Sozialdemokrat" 1808.' 60 9. ver»itthschastliche Mairn-Ii»«»»„ch de» Kakchavuigri ch»rl««». Von P. Lakargiie." 10. Atdeiikrptrßra»«. Ueber den besonderen Znsaminen- ha'ng der gegenwärtigen Geschichtsperiode init der Idee chnott des Ardeirerstand«?F'Vön-F. L a s s a l l e. SÄ 1l. Wilhrl« tveilli»?. Seine Agitation und Lehre im geschichtlichen Zusammenhänge dargestellt von Emil IS. Chntmitzii»„1 Sriiiii»«»«. Eine religiös« Polenrtf. - Jeparätabdruck ans' deni„Bolksstant" 1873 74. ■18. 3«r wshmmgsstait. Von Fr. Engels. Zeparch- Abdruck aus-dem„Volksstaat" 187S. 14.«rakch>» Labntf»»> die»rrkch»äri»,»rr ttleihr». Von G. D e v i l l e. Aus dem Französischen und mik einem Nackmon von E. Bernstein. »st wilstiichaff»»« dir llrdnier. Eine Vertheidiznugs- Rede von F. Lassalle. si■- vir ChtrtillniktvriHne i* ff»ii«»d. Mit Anlagen chichierniih and Le»«Iiii»». Bon W. L i e b kn e ch t. birrissiige nie, ürmlile» in d«, Gedstt der Erdmiiiß- theone von g: D i e y g e n. va, Lrcht aak kliaiiirii. Bon.P. Lasargue. Ardtstettestdach. Von F. Lassa! l e. ffiar» Ärdtiier, Widerle,»»« oer nationalökonomischen Lehren John Stuart Mill's von I. Gg. Eccarius Wike» i»»acht,«acht» wiffr». Von W. Liebtnecht Kleine Aissäte von F. L a s s a l l e. Zar ffriaaeraai ssir dst»»»ifchra W«rd,pain»iea 1800 bis 1807. Von S. Borkheim. Gsrmim Publisbing Co. 114 Kentish Iowa Road London N 40 0 S5 8 IS 2 65- 50 6'/' 15 15 l'/1 50 40 5 55 45 5'/' 15. f6. 17. 18. 10. SO. 21. SS S3. S4. 25 40 40 45 S5 40 «5 40 S5 so 35 35 40 SO 35 50 35 SO Vi 4 4 4" S'/> 4 6" 4 Vi 50 40 5 cki PHatod Cor tha proprietort by the German CooperarW« Pabliabiof Co. HO 114 Kentish Town lioad London-K, W.