Nr. 189. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. Nummer mit illustrirter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1898 unter Hr. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 15. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Naum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: But I, Mr. 1508. Telegranum Adresse: „ Sozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Zur Betheiligung Sonntag, den 14. August 1898. Landtagswahlen schließlich von den Landtagswahlen überrascht würde, ehe die einzelnen Wahlkreise sich über ihre Stellungnahme schlüssig gemacht. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Läuft Herrn Stumm und seinen Kollegen das Wasser nicht im Munde zusammen? Dort ist die beste der Welten. an den preußischen Landtagswahlen. Und da die deutschen Arbeiter ihnen so schlecht gefallen und Nach einer längeren Diskussion in der Partei und einer feßen. Das Argument, welches man hier und da gehört hat: Herren Stumm und Kollegen nicht nach Ceylon? Dieser Gefahr und Blamage dürfen wir uns nicht aus- durchaus nicht„ Lastthiere" sein wollen warum ziehen die längeren Debatte wurde am 9. Oktober des vorigen Jahres von dem Partei Oppositionspartei bei der heurigen Reichstagswahl sei die Polemit gegen unseren Dienſtag Artikel zur Weltlage" durch die schäbige und reaktionäre Haltung der bürgerlichen Lesen lernen muß die ,, Kreuz- Zeitung". In einer tag folgender Beschluß gefaßt: „ Die Betheiligung an den nächsten preußischen Landtags- ist natürlich nicht ernst zu nehmen. Daß die Fortschrittler merkungen zu der fürchterlichen Entdeckung, daß wir DeutschFrage der Betheiligung erledigt und gegenstandslos geworden, fommt das Junkerblatt nach einigen recht albernen Bewahlen ist überall geboten, wo die Verhältnisse eine solche den und bürgerlichen Demokraten bei den Reichstagswahlen dem land in einen Krieg mit Rußland verwickeln wollen; und es Parteigenossen ermöglichen. Inwieweit eine Wahlbetheiligung in den einzelnen Wahlkreisen möglich ist, entscheiden die Parteigenossen wir nicht erst bei der letzten Wahl zu lernen. Aber im Landtag Sozialisten einen Junker und Reaktionär vorziehen, das brauchten schreibt: der einzelnen Wahlkreise nach Maßgabe der lokalen Verhältnisse. haben die bürgerlichen Parteien nicht Sozialisten gegen sich, Kompromisse und Bündnisse mit anderen Parteien dürfen nicht sondern Junker, und diese müssen sie in ihrem eigenen abgeschlossen werden." Der Beschluß war ein Stompromiß zwischen denjenigen, es nur an. Eine bürgerlich- oppositionelle Landtagsmajorität Interesse bekämpfen. Und auf diese Bekämpfung kommt welche im Interesse der Partei ein Zusammengehen der mag die Sozialdemokratie noch so ingrimmig hassen, ein Sozialdemokratie mit bürgerlichen Oppositionsparteien ge- Snebelgeseh, wie die berüchtigte lex Recke kann sie nicht anwünscht hatten, und zwischen denen, welche es im Interesse nehmen, ohne sich selbst in die Gewalt ihrer und unserer der Partei für nothwendig hielten, daß jedes Bündniß und jeder Kompromiß mit bürgerlichen Parteien ausgeschlossen werde. Einig war man auf dem Parteitag, und einig ist man auch heute in der gesammten Partei darin, daß es für uns von Vortheil ist, die Wahl reaktionärer Junker und Agrarier zu verhindern. Und einig waren und sind wir alle darin, daß es ein erstrebenswerthes Ziel wäre, durch Verhinderung der Wahl von Junkern und sonstigen Reaktionären die Bildung einer reaktionären Landtags- Majorität zu verhindern. Gegner zu geben. Denn so richtig es auch ist, daß uns gegenüber die bürgerlichen Parteien nur eine reaktionäre Masse" sind, so wahr ist es doch auch auf der anderen Seite, daß die bürgerlichen Parteien unter sich Interessenkämpfe ausfechten müssen, in denen sie wohl oder übel auch unsere Interessen verfechten müssen. Wahlbündnisse in Preußen sozialistische Landtags- Abgeordnete Bei der absoluten Unmöglichkeit, ohne Kompromisse und zu wählen, haben die Genossen der verschiedenen Wahlkreise sich also zunächst die Frage vorzulegen: zweite Frage: Wenn die Frage aber zu bejahen ist, dann kommt die ge= " V Von dieser neuesten Treiberei der sozialdemokratischen Politiker ist immerhin Kenntniß zu nehmen. Vor der Hand glauben sie selbst nicht, daß ihre Wünsche nach eine m Kriege zwischen Deutschland und Rußland der Verwirklichung näher kommen, und zwar ist darauf, wie der Vorwärts" selbst sagt, nicht zu rechnen, so lange das jetzige Junker- und Polizeiregiment dauert". Wenn der„ Vorwärts" die gegenwärtige Regierung bekämpft, so besteht in den Kreisen seiner Hintermänner demnach die Meinung, daß unter einem anderen, etiva unter einem freisinnig freihändlerischen Re= giment, das aus parteipolitischen Sonderinteressen England neigt, die Aussichten für die Provozirung eines Kriegszuges Deutschlands gegen RußLand günstiger seien. Diese sozialdemokratis che Spekulation mag vielleicht zutreffen. In= dessen werden die sozialdemokratischen Politiker noch ges raume Zeit in Geduld verharren müssen, da an die Aufrichtung eines freisimmigen Parteiregiments in Deutschland, das sie in ihrem Sinne zu fruftifiziren beabsichtigen, vor der Hand nicht zu denken ist. zu Von allen, die für die Betheiligung der Partei an den Landtagswahlen eintreten, ist dies als Ziel hingestellt worden. reaktionären Kandidaten zu befürchten? Ist in unserem Wahlkreis die Wahl eines Hätte die„ Kreuz- Zeitung" unseren Artikel, der ihr doch borgelegen hat denn sie zitirt einzelne Stellen ganz richtig Und kein Genosse hat die Berechtigung dieses Zieles bestritten. Wenn diese Frage zu verneinen ist, dann fällt für die gelesen. Das heißt gelesen und das Gelesene ver Einig ist man auch darin gewesen wenigstens haben Betheiligung im Sinne des Hamburger Beschlusses jeder standen, so hätte sie dieses unsinnige Zeug kaum schreiben alle Genossen, die für die Betheiligung eingetreten sind, sich Grund weg. fönnen. Denn weit entfernt, das Deutsche Reich in einen Krieg mit in diesem Sinne ausgesprochen, daß die Sozialdemokratie aus eigener Straft, ohne Hilfe einer anderen Partei, unter dem Rußland oder sonst einer Macht verwickeln zu wollen, haben wir gegen die Weltpolitik der Reichsregierung ja gerade den ,, elendesten aller Wahlgeseze" keinen sozialdemokratischen Kandidaten für den preußischen Landtag durchbringen kann. Ist es uns möglich, die Wahl eines re- Vorwurf erhoben, daß sie die Gefahr eines Strieges heraufattionären Kandidaten zu verhindern? beschworen hat. Und zwar heraufbeschworen durch Gefügigkeit Was nun die Art der Betheiligung angeht, so waren Und hier gilt es, sehr genau zu prüfen. Es ist z. B. gegen den Willen Rußlands. Oder meint die Vertreter der Betheiligung zweierlei Meinung: die einen etwa die und Herr Eugen Richter hat dies wiederholt hervor- Streuz- Zeitung", Rußland hätte es frumm genommen und wollten, daß die Genossen im ersten Gang selbständig vorgehoben recht wohl möglich, daß durch die Ausstellung Deutschland den Krieg erklärt, wenn wir die Heergehen, und erst im zweiten Gang ähnlich wie bei der sozialistischer Wahlmänner die Oppositionspart ien folge nach China verweigert hätten? Die„ Kreuz- Zeitung", Reichstags- Stichwahl für die Wahlmänner beziehentlich schwächt und die Reaktionäre gestärkt werden, so daß welche die Wurmſtichigkeit der russischen Macht so gut kennt Kandidaten der Oppositionsparteien stimmen. Die andern durch unser Eintreten der Sieg ihnen zufallen kann. wie wir, weiß ebenso gut wie wir, daß Rußland gar nicht wollten, daß unsere Genossen, bei der völligen Aussichtslosigkeit, eine ausreichende Zahl von sozialistischen Wahlmännern wähnt. Es wurde zwar zu Anfang der Debatte von einigen Erfolg angreifen zu können. Des agitatorischen Moments haben wir nicht er in der Lage ist, Deutschland mit irgend welcher Aussicht auf zu erlangen, sofort, gleich im ersten Gang für die bürgerliche Genossen betont, aber inzwischen hat man sich doch wohl allEs bleibt also dabei: Die„ Kreuz- Zeitung" muß lesen Opposition stimmen sollten. Nachdem aber der Parteitag durch Afflamation, auf die An- abgabe keine Massen in Bewegung setzen wird. Das schließt gemein überzeugt, daß eine Wahl mit öffentlicher Stimmen lernen. frage Singer's, erklärt hat, daß nur durch Aufstellung sozial- jedoch nicht aus, daß die Landtagswahl zu einer fräftigen kaum mehr lange durch die Kunst der Aerzte am Leben geEin Papstwechsel scheint bevorzustehen. Leo XIII. dürfte demokratischer Wahlmänner in die Wahl eingetreten werden Protestbewegung gegen das elendeste aller Wahlgefeße" benutzt halten werden. Der Papst steht im 89. Lebensjahre und befann", wäre eine Stimmabgabe für Wahlmänner bürger- wird. In Berlin geschieht das jedenfalls; und in anderen fleidet seine Würde seit dem 20. Februar 1878. Das Hinlicher Parteien gleich im ersten Wahlgang ein Verstoß gegen Wahlkreisen wird man das sicher auch thun. den Parteitags- Beschluß. scheiden des Papstes würde den Kampf der großen kathoVor allem aber gilt es, das Ziel, welches dem Hamburger lischen Mächte um den Einfluß auf die Bapstwahl entfesseln. Fassen wir nun den Beschluß selbst etwas näher ins Parteitag vorschwebte, im Auge zu behalten, ehrlich den Auge. Die Kölnische Zeitung" meldet über das Befinden des „ Die Betheiligung Hamburger Beschluß zur Ausführung zu bringen, und die Papstes aus Madrid," der Zustand des Papstes lasse ist überall geboten, wo die Wiederaufwerfung von Streitfragen zu vermeiden, die durch sich nicht länger verheimlichen; derselbe habe sich nach und Verhältnisse eine solche den Parteigenossen ermöglich e n." den Hamburger Beschluß erledigt worden sind, und deren nach sehr verschlimmtert. Gegenwärtig handele es sich nur Was heißt ermöglichen"? Möglich" ist die Betheili- Wiederaufwerfung der Partei mehr Schaden zufügen kann, noch um einen hinfälligen Greis, der wenig und sehr leise gung überall; es giebt keinen Landtagswahlkreis mit sozial- als die ganze Betheiligungsfrage werth ist. demokratischen Urwählern, in dem die Betheiligung nicht ,, möglich" wäre. Und da es in allen Wahlkreisen Sozialdemokraten giebt, so ist folgerichtig auch in allen die Betheiligung möglich". Dies hat der Parteitag aber nicht aussprechen wollen, denn das wäre ein Unsinn. Was er aussprechen wollte, und allein aussprechen konnte, weil es den Kernpunkt des ganzen Beschlusses bildet, das ist: " Politische Uebersicht. spricht. Schreiben und arbeiten könne er nicht mehr, ebensowenig von dem Verlauf der Geschäfte Kenntniß nehmen. Das Denken ermüde den Papst, das Lesen mache ihn zerstreut; er fange zehnmal dasselbe Gebet an, ohne es zu merken. Der Papst vergehe langsam wie eine weiße Kerze im goldenen Leuchter. Rampolla führe die gesammten Geschäfte." Deutsches Reich. Berlin, den 13. August. Wahlpflicht und Volkssouveränität. Ein sonderbarer Heiliger treibt heute Abend als Leitartikler in der„ KreuzDie Betheiligung ist überall geboten, wo die Verhältnisse Zeitung" sein Wesen. Er schreibt auch von der Wahlpflicht, Stempelfiskus und Vereinsrecht. Entgegen der Behaup eine solche den Parteigenossen mit Aussicht auf Erdie für die Kreuz- Zeitung" ein besonders anziehendes Thema tung der offiziösen Berl. Korr.", nur aus Versehen sei 1 M. 50 Pf. reichung des 3weds: Verhinderung der Wahl ist, und findet die Wahlpflicht ebenso gefährlich, wie der Stempelgebühr für Versammlungsbescheinigungen gefordert, geht von Reaktionären, ermöglichen. frühere Leitartikler über denselben Gegenstand. Ja, noch viel uns neuerdings die Nachricht zu, daß abermals, und zwar für fünf gefährlicher, denn er hat etwas entdeckt, das seinem Vorgänger Versammlungen, seitens der Prenzlauer Polizeiverwaltung je 1 m. entgangen war. Etwas Schreckliches: 50 Pf. Stempelgebühr gefordert worden ist. Selbstredend wird " Dem Volke ist die Möglichkeit gegeben, durch die Stimm- schritten werden. Warum gesteht Herr v. Miquel noch immer nicht auch in diesem Fall der Klageweg gegen den Stempelfiskus beabgabe bei den Wahlen den Gang der Gesetzgebung zu beeinflussen. Man hüte sich, aus dieser Möglichkeit eine Noth- amtlich seinen Irrthum ein? Der preußische Stempelfistal sollte wendigkeit zu machen und dadurch dem Wolfe die unnütze Prozeßkosten dem Staat ersparen. Weshalb sieht ferner die Stellung des Souveräns zu geben." Berl. Korr." sich noch nicht genöthigt, der Wahrheit die Ehre zu Das ist unzweifelhaft der Gedanke des Parteitags gewesen, und das allein hat überhaupt auch einen Sinn. Denselben Sinn hat das Wort möglich" auch in dem folgenden Sat, und kann blos denselben Sinn haben. " Um diese Möglichkeit handelt es sich; und da in den verschiedenen Wahlkreisen die Dinge verschieden liegen, so daß von einer gemeinsamen Vorschrift für alle Wahlfreise die Rede nicht sein kann, so' hat Das ist allerdings entsetzlich. Uebrigens auch neu, denn geben? der Partei wir hatten bisher immer geglaubt, im allgemeinen Die Deutsche Tages- 3tg." und die Sozialpolitik. In tag das einzige gethan, was vernünftigerweise zu thun Wahlrecht selbst liege das Prinzip der Bolt seiner Notiz über die Bäckerei- Verordnung schreibt das Blatt: Die war: er hat es den Genossen der einzelnen Wahlkreise überForderung eines Verbots der Nachtarbeit ist eine solche lassen, oder, vielleicht richtiger ausgedrückt: zur Pflicht Naivität, daß darüber kein Wort verloren zu werden braucht. Gegemacht, nach Maßgabe der lokalen Verhältnisse" zu ent- Fall. Dem Leitartikler der„ Kreuz- Zeitung" gebührt aber das nicht ernst genommen werden. Scherz bet feite das ist auch wirklich der werbe- Aufsichtsbeamten, die Forderungen dieser Art erheben, können scheiden, ob eine Wahlbetheiligung möglich ist, das heißt ob Berdienst, dem Volke gesagt zu haben, wie sehr die Herren durch Betheiligung der Sozialdemokratie innerhalb der vom Reaktionäre die Ausübung des allgemeinen Wahlrechts durch Parteitag gezogenen Schranken es möglich ist, die Wahl das Volk fürchten. reaktionärer Landtagsabgeordneten zu verhindern. souveränität. Und Diese Pflicht nuß nun von den Genossen der einzelnen Stumm's Ideal ist in Ceylon verwirklicht. Der Wahlkreise auch erfüllt werden. Nach der harten Reichstags- Berichterstatter eines Londoner Blattes schreibt über die wahl- Kampagne war freilich einiges Ausruhen nothwendig; Kulis in Colombo, der Hauptstadt von Ceylon: und der Vorwurf, daß die Genossen saumselig seien, war nicht begründet. Allein nun ist auch feine Zeit mehr zu verlieren, weil die preußischen Landtagswahlen in sehr furzer Frist anberaumt sein können. Und die Partei würde sich lächerlich machen, wenn sie nach den langen und zum theil hikigen Debatten über die Stellungnahme zu den preußischen Die Eingeborenen sind von einer fast rührenden Unterwürfig keit dem Weißen gegenüber. Der Kuli ist von Jugend auf ant Arbeit, schlechte Behandlung und Ent behrungen gewöhnt; er betrachtet sich garnicht als Mensch, sondern fühlt sich in seiner Rolle als Last thier offenbar noch glücklich. Stets findet man ihn gut gelaunt, höflich, geduldig und durchaus nicht unintelligent." sozialpolitischen Dingen und die verbohrte Arbeiterfeindlichkeit der In weniger Worten läßt sich die vollkommene Unwissenheit in Agrarier nicht zusammenfassen. Ein auffässiger Kriegerverein. Die reaktionären Bestrebungen in den Kriegervereinen leiden doch an manchen Orten Schiffbruch. So wird aus Peine gemeldet: Der Führer der deutsch- sozialen Reformpartei, Gustav Weber, war infolge seiner Aeußerung, er könne die Welfen als Reichsfeinde nicht betrachten", auf Beschluß des Vorstandes des Kriegervereins aus dem Verein ausgeschlossen. Gegen diesen Beschluß hatte Weber Berufung an die Generalversammlung erhoben, und diese hat num mit großer Stimmenmehrheit den Vorstand sheschluß aufgehoben. Herr Weber bleibt also Mitglied des Kriegervereins. Wird jetzt dem Kriegerverein in Peine auch das Recht des Fahnentragens aberkannt, so kann er auch wie der Kriegerverein in danach ein. Linden seine Fahne und Kanone öffentlich meistbietend verkaufen wird dadurch natürlich nicht gesteigert, denn die abgerackerten Leute dem Weften auswandern, die noch nie in ihrem Leben von und sich in Wohlgefallen auflösen. Ein nationales Unglück würde stehen meist am frühen Morgen ebenso müde von ihrem Lager auf, der Sozialdemokratie etwas gehört haben. Es ist eher zu verdas ja nicht gerade sein. wie sie sich am Abend Hingelegt haben. Die russisch- polnischen zeichnen, daß gerade die Landarbeiter, die von den sozialdemokra Kiel, 12. August.( Eig. Ber.) die bisher Arbeiter, Nord- Ostsee- Kanal aushelfen mußten, sind den Herren tischen Lehren etwas gehört und begriffen haben, in ihrer Heimath auch und Agrar Politit leber die Rückwirkung des Nordostseeimmer fostspieliger und unbequemer geworden. Die bleiben und dort versuchen, ihrem Arbeitsgeber eine Verbesserung Kanals auf den Handel Kiels giebt der Jahresbericht der Handels- Polen haben gemerkt, wie unentbehrlich sie sind und richten ihrer Lebenslage abzutrozen. Wenn der„ Gef.", aber wirklich nicht kammer dieser Stadt ein tribes Bild. Die Hoffnung, daß mit der deshalb naturgemäß ihr Verhalten und ihre Forderungen wissen sollte, was die Landarbeiter aus ihrer Heimath treibt, dann Gröffnung des Kanals der Handel Kiels einen Aufschwung nehmen Während sie sich vor zwei bis drei Jahren mag er nur auf den Bahnhöfen bei den durchreifenden Arbeitern würde, hat sich nicht erfüllt, im Gegentheil, ist seit 1895, hiermit überall für 80 Pf. pro Tag und Effen anboten, verlangen fie jest anfragent, was fie forttrieb. Er wird sicherlich erfahren, daß es die 1,20 W. und noch mehr pro Tag. Noch immer ein Hungerlohn, schon anfangend, ein fast unterbrochener Rückgang zu verzeichnen. 1,20 W. und noch mehr pro Tag. Noch immer ein Hungerlohn, Hundebehandlung", wie der„ Vorwärts" sehr richtig hervorhob, und Die Ursache dieses fitr Stiel so unerfreulichen Ergebnisses ist eigent- wenn man die 13-14 stündige Pferde- Arbeit bei der Ernte in be- die jammervolle Bezahlung ist, die sie veranlaßte, ben ostelbischen Itch naheliegend genug. Durch die Möglichkeit einer ungehinderten fie rechten mit niederen Summen. Dazu kommt, daß die Polen tracht zieht. Unseren Agrariern ist dieser Lohn aber schon zu hoch, Staub von den Füßen zu schütteln. und direkten Beförderung durch den Kanal ist dieser Weg vom mit den gesteigerten Lohnforderungen auch höhere Anforderungen handlung nicht möglich sei, die Arbeiter zu halten, ist unwahr. Die Daß es den Agrariern bei hohen Löhnen und anständiger Beladungen von Rußland und Schweden, die in früheren Jahren von Kiel in bezug auf Behandlung ac. stellen. Sie bäumen sich auf gegen zu Arbeiter fehren nicht gern ihrer Heimath den Rücken, ste nehmen aus per Bahn ins Land befördert wurden, gehen jest in nennenswerthem fommit. So quälte kürzlich in der Nähe von Berlin ein die Polen packen sich erst auf, wenn es gar zu arg wird. Daß die„ Herrunwürdige Behandlung, sodaß es oft zu den bedenklichsten Exzessen leider oft gar zu arge Quälereien ihrer Herren geduldig hin und Prozentsatz direkt nach den Elbhäfen. Auch der Verkehr mit den beaufsichtigender Gärtner eine Frau sehr, was den Mann derselben schaft" kaum noch wagt, den Arbeitern etwas zu sagen, iſt Häfen des östlichen Schleswig- Holstein selbst wird immer mehr von veranlaßte, gegen den Kerl vorzugehen. Dieser zog aber den Re- ja die elende Heuchelei. Allerdings hat die sozialdemokratische der großen Handelsmetropole an der Elbe, Hamburg, betrieben. bolber, ben bie Herren stets bei sich tragen, und schoß auf den Agitation in einzelnen Gegenden Ist doch gerade der Verkehr mit den schleswig- Holstein'schen Häfen Mann; dann ergriff er die Flucht. es bereits dahin gebracht, die Auch kommt es mehrfach zu daß fast fortgesezt gesunken. zum Bewußtsein ihrer MenschenDerselbe betrug in Tonnen à 1000 Kilogramm: Reibungen zwischen den hier ansässigen und den fremden Arbeitern, würde gekommen sind die gröbiten Beschimpfungen od prep eingehend.. ausgehend. 1894 52 330 1895 49 076 1896 42 907 17 034 59.941 1897 44187 21 271 65 458 24 669 78 745 34 967 zusammen 87 297 Es hat sich hier also im verflossenen Jahre eine kleine Besserung gezeigt. Umso trauriger ist das Bild des Verkehrs mit Schweden. Es betrug hier der Waarenverkehr in Tonnen( in derselben Reihen folge wie oben): 83 979 eingehend 2 724 ausgehend 48 144 5 171 53 315 50 742 8 748 54458 42 512 2888 45 400 36 703 zusammen. Aehnlich liegt die Sache auch mit Rußland. Die Zahlen find hier: 30 874 28 711 18 304 386 113 98 28 824 18 402 81 260 16 977 505 17 482 Schlachten werden oft auf den Feldern geschlagen, die nicht selten mit dem Fortziehen der Polen enden. Landarbeiter werfen, oder, wie es so oft vorkommt, mit der Beitsche bearbeiten laffen. Das sind eben die„ einfachen Verhältnisse", die nach dem Aus diesem Grunde nimmt die Verwendung von Soldaten zur Ges." im Osten vorhanden sind und unter denen die Arbeiter zuErnte- Arbeit von Jahr zu Jahr immer mehr zu. Der Staat fühlt folge der sozialdemokratischen Agitation nicht länger leben wollen. sich verpflichtet, den armen Nothleidenden beizuspringen. Wie bürger- Diese einfachen", oder richtiger ausgedrückt menschenunivürdigen liche Blätter kürzlich zu berichten wußten, sollen in diesem Jahre Verhältnisse sollten die Herren nur beseitigen, dann werden sie auch die Gesuche nach Zuweisung von Soldaten zu den Ernte- Arbeiten Arbeiter haben. Sie sollten doch endlich einsehen, daß die Zeit zahlreicher denn je bei der Militärbehörde eingelaufen sein. Die vorüber ist, wo der ländliche Proletarier sich willenlos das Fell über Militärbehörde soll mun angesichts der diesjährigen äußerst une die Ohren ziehen läßt. Der ostelbische Landproletarier kommt zum günstigen Ernteverhältnisse zivar den Ansuchen der Besitzer, Bewußtsein seiner Klassenlage und hört damit auf, das willenloſe foweit es irgend möglich, bereitwilligst entgegenkommen, vermag Ausbeutungsobjekt der Herren Junker zu sein. Würden die Herren aber nur einem kleinen Theil der Gesuche zu entsprechen. sich nur ein wenig Mühe geben, die Zeit zu verstehen, dann würden Bei der Zuweisung wird, was auch interessant ist, nicht nur sie bald von ihren verkehrten Ansichten geheilt sein. Sie wollen auf die Arbeiterverhältnisse in der betreffenden Gegend, sondern in ihre Zeit aber nicht verstehen, sie steifen sich gegen die Entwickelung einzelnen Fällen auch auf die Person des Besizers Rücksicht ge- und kommen dabei oft unter die Räder. Sie werden auch so leicht nommen. So berichten die bürgerlichen Blätter. Ein liberal noch nicht von ihren einfachen Verhältnissen" ablassen und damit Mit Dänemark hat der Waarenverkehr gegen 1894 um zusammen schillernder Gutsbesiyer dürfte danach wohl schwerlich auf diese Art weiter die Arbeiter zu Schaaren forttreiben. Natürlich werden 4893 Tonnen abgenommen, mit Norwegen um 1053 Tonnen. von Staatshilfe rechnen. sie nicht unterlassen, das Deutschthum im Osten zu fördern Nun ist die Soldatenarbeit an sich den Agrariern durchaus auch und das Polenthum energisch Wie sehr der Nord- Ostsee- Kanal selbst den kleinen Segelschiffszu bekämpfen, sowie Verkehr an sich gezogen hat, zeigt der Bericht in einer Aufstellung nicht sehr billig, denn unsere Vaterlandsvertheidiger stellen auch An Staat Schuh der nationalen Arbeit zu verlangen, was sie nicht über den Schiffsverkehr der zum Nebenzollamt Holtenaus gehörenden forderungen, wenn fie arbeiten, was ja gar zu natürlich hindern wird, zu gunsten ihres Profits auch weiter die polnischen Schifffahrts- Einrichtungen.( Holtenau ist die eigentliche Mündung ist. Sie kommt aber doch noch billiger, als andere Arbeiter, Arbeiter nach ihren Gefilden zu importiren. des Nord- Ostsee- Kanals, früher des Eider- Kanals, noch immerhalb der weil die Leute nur von Tag zu Tag bestellt werden und wenn die Kieler Förde gelegen.) An der russischen Grenze erschoß, wie der„ Post" aus Pleschen nöthigste Arbeit fertig ist, abgeschoben werden können, was bei den telegraphirt wird, ein russischer Grenztofat einen russischen UnterDerselbe betrug: polnischen Arbeiternt, die meist für den ganzen Sommer Kontrakt 1897 1896 1895 1894 1893 1892 1891 1890 1889 machen, nicht der Fall ist. Zur Hebung der Sittlichkeit auf dem thanen, der sich auf preußischem Gebiete befand. Die Kugel pfiff eingehend 165 267 254 1221 1119 1189 1190 1059 1407 Lande soll die Soldatenarbeit auch nicht gerade beitragen. Doch fich infolge der neuen Waffenvorschriften in steigender Benruhigung. ausgehend 125 256 244 1185 1158 1090 1101 1037 1418 was scheert das unsere junkerlichen gut chriftlichen Ordnungsstüzen, Dieser ganz auffallende Rückgang vom Jahre 1895 an läßt sich die nicht genug über Sie Sittenverderbniß der großen Städte und nur durch die Absorbirung des Verkehrs durch den Kanal erklären. Die Industriezentren zetern könnten, wenn sie nur ihren Profit sichern. Umladung der mit den größeren Seeschiffen angebrachten Waaren ist. ber= vom Zum Fall Schornbaum. Die Münchener Bost", die diese Angelegenheit zuerst in die Oeffentlichkeit gebracht hat, erhielt aus Idem Geheimen Expeditionsamt des bayerischen Justizministeriumis Dem ,, Grandenzer Gefelligen", der besonders in Förderung in die kleineren, zum Verkehr auf dem früheren Giderkanal be des Deutschthums im Osten und Ausrottung des Polenthums macht die Mittheilung, daß das Staatsministerum der Justiz dem HandEs ergiebt sich also, daß die Rückwirkung der Wasserstraße des hat die Notiz des„ Vorwärts" betr. die Schlacht zwischen den Schuhmacher Konrad Schornbaum aus Erlangen, zur Zeit in HildesNordostsee- Kanals auf den Kieler Handel eine sehr ungünstige gewesen burg, nicht gefallen. Er meint, die Entrüstung über die ausländische dreißig Mark bewilligt und das Staatsministerium der Finanzen deutschen und russisch- polnischen Arbeitern in Podlecken, Kr. Rasten erlittene Untersuchungshaft eine Entschädigung von einhundert und Nasten- heim, für die von ihm in der Zeit vom 3. bis zum 25. Mai d. J. Alles zusammengerechnet hat der Waarenverkehr in Stiel, wie er durch die Schifffahrt vermittelt wurde, sich von Konturrenz entspricht zunächst nicht dem Schlagworte der inter549 426 Tonnen im Jahre 1894 auf 473 646 Tonnen nationalen Brüderlichkeit des Proletariats und fährt dann in der ersucht hat, zu veranlassen, daß dieser Betrag an Sie( die Nedaktion vollendetsten Heuchelei fort: der Münchener Post") als Bevollmächtigten des Schornbaum ausmindert. Doch außer dem Nordostsee Kanal hat hierzu noch eines schuld, die Erschwerung der Handelsbeziehungen mit den drei Was aber die Sache selbst anbelangt, so mögen es die bezahlt wird. nordischen Staaten, Dänemark, Schweden und Norwegen, durch die Sozialdemokraten nur auf ihr Konto schreiben, wenn sowohl Guts- Stuttgart, 10. August.( Frantf. 8tg.") Wir berichteten neu befizer, wie industrielle Unternehmungen, wie der Staatlich von dem Selbstmord des lanen Vögele in Ludwigsburg. Agrarpolitit, wie sie von seiten der Regierung beliebt ist. Durch die als Unternehmer östlichen Provinzen zu fremd- Nunmehr hat nach der„ Heilbr. 8tg." der Unteroffizier des Vögele fortgesezten Erschterungen der Vieheinfuhr wird der ganze Handel ungünstig beeinflußt. Die auf die Vieheinfuhr bezüglichen Zahlen ländischen Arbeitern greifen. Man kann die Klage hören, eingestanden, daß er dem Verstorbenen am Tage des Selbstmords, daß es ant vielen Orten auch bei Gewährung sehr die mit Sporen versehenen Reitstiefel mehrmals um den Kopf ge des Berichts reben eine gar dentliche Sprache:" Im Jahre 1895 find von Dänemark 85 218 Echweine eingeführt worden, seitdem hoher Löhne nicht möglich ist, die Arbeiter zu halten. schlagen habe. Die„ Ludwigsburger Voltsztg." berichtet von der Die Hetzerei, die Verheißzungen der Sozialdemokratie haben den Aeußerung eines Geistlichen, der zu der Mutter des Vögele gesagt hat die Einfuhr von Schweinen ganz aufgehört. Die Einfuhr von Leuten, hauptsächlich in Ostpreußen, den Kopf verdreht, sie wollen haben soll, die Sache nicht weiter zu verfolgen, denn wenn etwas Rindern betrug 1894: 12 038, 1895: 9447, 1896: 5660, 1897: 4422. nicht mehr in den einfachen Verhältnissen, wie sie im Osten vor ungünstiges dabei herauskommen sollte, so schade das mir dem handen sind, bleiben. Der Vorwärts" schreibt von einer Hunde- Ansehen des Deutschen Reiches! Abg. C. Haußmann hat infolge behandlung der Arbeiter im Osten. In Wirklichkeit wagt der Aufforderung des Vögele sen.( der aus Aufregung über den Tod die faum „ Herrschaft" noch etwas zu sagen, damit seines Sohnes das etwas schwache Gehör beinahe vollends vernir die wenigen Arbeitsleute, die sich überhaupt noch loren hat) die weitere Verfolgung der Angelegenheit in die Hand festhalten laffen, nicht auch noch fortlaufen. Die Sozialdemokratie aber hat das Heimathsgeführ der Leute untergraben, und darum trägt die Sozialdemokratie einen Chronik der Majestätsbeleidigungs Prozesse. Wegen großen Theil der Schuld an der Entvölkerung des Oftens." Majestätsbeleidigung war vor kurzem, wie Blätter melden konnten, Also die Sozialdemokratie ist wieder einmal schuld daran, wenn der Weißbinder Christian May von Bornheim auf die Denunziation die Landarbeiter des Ostens ihrer Heimath fliehen, sie ist es, die das eines Wirthes hin in Untersuchung gezogen worden. Das VerHeimathsgefühl der Leute untergräbt. Die Albernheit dieser Be- fahren ist jetzt eingestellt, weil sich ergeben hat, daß die Denunziation hauptung erhellt ohne weiteres schon daraus, daß sicherlich hunderte auf Dinge bezug nehmen wollte, welche ein dutzend Jahre und mehr und tausende Landarbeiter aus Ost- und Westpreußen nach zurückliegen. Mit diesem fortgesetzten Sinken der Vieheinfuhr ist Kiel aber noch in einer anderen Weise schwer geschädigt. Vor 4 Jahren ist bon seiten der Stadt eine See- Quarantäne- Anstalt aufgeführt worden, die jetzt durch das fehlende Vieh fast unbenußt dasteht und fortgefekt die Zinsen schluckt. Die Stimmung in den betheiligten Kreisen ist deshalb auch eine der heutigen Politik nicht gerade günstige.Aus Ostpreußen, 12. Auguft.( Eig. Ber.) Bei den nunmehr in Angriff genommenen Ernte- Arbeiten macht sich der Arbeitermangel auf dem Lande wieder bemerkbar. Durch die Ungunst der Witterung find mehr Leute nothwendig geworden, als sonst und weniger find vorhanden. Die Agrarier jammern und treiben die ihnen noch verbliebenen Arbeiter bis aufs äußerste an. Die Leistungsfähigkeit Zum russisch- englischen Eisenbahnkonflikt in Nordchina. Erklärung. -Project" Kohlenfeld . " Mave Nachdem die Auftheilung China's in das+ Fertige Bahn Programm der auswärtigen Politik von vier europäischen Großmächten aufgenommen worden ist und außerdem eine asiatische und eine ameri tanische Macht gleichfalls nicht übel Lust zeigen, sich bei Zeiten einen Antheil zu sichern, haben die Schwierigkeiten zugenommen, welche aus der Entwicklung dieser Lage zwischen Rußland und England entstanden sind. Ganz besonders zeigt sich dies seit der Befizergreifung Port Arthurs durch Rußland, an welche sich ein systematischer, diesen Hafen mit der mandschurisch sibirischen Bahn in Verbindung setzender Bahnbau an geschloffen hat. Da die Situation, wie die Er flärungen im englischen Unterhause sowohl als auch das Verhalten der beiderseitigen Vertreter in Peking zeigen, eine äußerst ernste geworden ist, wird unseren Lesern die beistehende, die Lage er läuternde Kartenstizze willkommen sein. Seit Rußland im Besitz des Hafens von Port Arthur von der chinesischen Regierung die Bes willigung erlangt hat, die Fortsetzung der sibirischen Bahn nach Wladiwostok durch die Mandschurei zu bauen, ist ihm ein entschiedenes Uebergewicht in China zugefallen. Bereitwillig hat China den Russen das Recht eingeräumt, in Kirin, dem Knotenpunkt der transsibirischen Eisenbahn, eine Garnison zu halten und von dort über Mukden und New chwang eine Bahn nach Port Arthur zu bauen, so daß das ganze nordöstliche China in den Machtkreis des Barenreiches fällt. Die Richtung dieser Bahnlinie geht aus unserer Kartenstizze deutlich her vor. Gleichzeitig findet von chinesischer Seite ein Ausbau der Bahn von Peking- Tientsien über Shanheitwan statt; ein belgisches Syndikat nimmt die Bahn Peking- Hantan in Angriff, eine weitere, der letztgenannten gleichsam parallele Linie soll Peking Kayen d Belgisch Kand king- Hankau Sh ientsin Taku Hoanghe Tsingno Deutsche Jungping Kaipang genomnien. Kartogr Inst. Beseke& Co Berlin, W.50 n. Kirin -Pallisadenwall Golf von Petschili Poshan * Lgiwu Weisien Shantu Kapal Itschou 1296 n hunho Englisches Proj Kinchou Golf von Liatong Shanheikwan Tengcha Russisch Mukden Liaojanchou Newchwana Russisch i at on g Fouchou Li PAdams alienwan Port Arthur Russisch) Petschili Ekia Chucheng haochou Bai Deutsch 11111 Weihaiwel Yungtcheng itisch Gelbes Meer von Tientsien füdlich über Tsinan nach Tschintiang am unteren Yangtsetiang gebaut werden, und in Shantung bestehen deutsche Bahnprojekte zur Erschließung der kohlenreichen Gebiete. Von allen diesen Linien steht jedoch nur diejenige, welche die Bahn Tientsien- Shanheitwan, der Nordküste des Golfs von Petschili etwa parallel laufend, nach Nordosten verlängern soll, gegenwärtig im Vordergrund des Interesses. Hicr sucht nämlich eine englische Gesellschaft Verbindung mit Newchwang, dem in der russischen Interessensphäre liegenden Vertragshafen, und zwar zu dem Zweck, dem russischen, auf alleinige Jubesißnahme Nordchina's gerichteten Streben entgegenzutreten. Rußland sucht mit allen Mitteln die chinesische Konzession für den britischen Bahnbau zu hintertreiben, da ein solcher die Stellung Port Arthurs als Hafen der Mandschurei beeinträchtigen und den Verkehr nach Tientsien ablenken würde. = Der Bahukonflikt erhält noch ein ernsteres Gepräge durch die Nachricht, daß die Vereinigte Staaten Regierung entschlossen ist, England in Peking jedwede diplomatische Unterstützung au gewähren. Ein erster Schritt nach dieser Richtung hin ist die Anweisung, die der amerikanische Gesandte aus Washington erhalten hat, Sir Claude Macdonald, dem englischen Vertreter, mit bezug auf die Newchwang- Konzession den russischen Forderungen gegenüber nachdrücklichen Beistand zu leisten. Ju britischen und auch japanischen Handelskreisen wird dringend gewünscht, daß Newchwang der Endpunkt der weiter zu führen. den Bahnlinie werde. Es verlautet, daß das britische Kabinet mit Japan bereits früher eine dahin gehende Verständigung erzielt hat. Es ist nicht zu verkennen, daß die Hineinmengung Japans und der Union in die Angelegenheit derselben einen schärferen Charakter verleiht, so daß sie der Ausgangspunkt ernsterer Berwickelungen werden kann. nur Dänemark. Todtenliste der Partei. Infolge eines Unglücksfalles bei der p Arbeit starb am 11. d. M. der Parteigenosse Julius Heuer in Grabow a. D. Er hinterläßt eine Wittwe mit sechs unmündigen Polizeiliches, Gerichtliches ze. Kindern. Regierungsbezirk Die Landesthing- Wahlen finden am 21. September statt, in 27 Distrikten werden neue Abgeordnete gewählt. Bisher waren diese Site von 18 Konservativen, 5 Liberalen, 2 Moderaten und 2 Sozialdemokraten besetzt. Den Abgeordnetenwahlen gehen bereits am 2. September die Wahlmänner- Wahlen voraus. Die SozialdemoDer frühere verantwortliche Redakteur der, Reußischen tratie wird in Kopenhagen mit den Liberalen gemeinsame Wahllisten Tribüne" in Gera, Johann Rajort, der am 1. Juli v. J. aufstellen. Hier wählen je 120 Wähler einen Wahlmann. In den wegen Beleidigung zu 1/2 Jahren Gefängniß verurtheilt wurde, ist, Königsberg Landkreisen wird dte Hälfte der Wahlmänner von nachdem er davon 1 Jahr und 6 Wochen verbüßt hat, amt 16. August Gumbinnen der allgemeinen Wählerklasse gewählt, die andere Hälfte von der Leitung des Gefängnisses in Ichtershausen auf sein Gesuch Danzig. wählen die Höchstbesteuerten, die mit Einkommen von 2000 kr. für den Rest der Strafe beurlaubt worden. und darüber. Auch in Kopenhagen wählen die höchstbesteuerten die Hälfte der Wahlmänner, nur daß hier für sie der Minimalzensus 4000 r. beträgt. Jede Landgemeinde wählt einen Wahlmann, die Es wählen Großgrundbesiger sind ohne weiteres Wahlmänner. 144 Landgemeinden, 144 höchstbesteuerte Grundbefizer und dazu kommen 116 Wahlmänner von Kopenhagen, im ganzen 404 Wahlmänner. Das Ausbleiben von der Wahlmänner- Versammlung wird mit 44 Kronen Buße bestraft, die Fahrt zum Wahlplatz dafür vom Staate bezahlt. Die Sozialdemokratie hat bereits eifrig zu agitiren begonnen. Spanien Madrid, 13. Auguft. Die Gaceta de Madrid" wird morgen das Dekret veröffentlichen, welches die Ausfuhr von Getreide und Mehl vom 15. d. M. ab wieder frei giebt. Bei Einfuhr von Getreide soll ein Zoll von 6 Pesetas und bei Einfuhr von Mehl ein folcher von 10 Pejetas per 100 kilogramm gezahlt werden. Rußland. Die Parteipresse und die preußischen Landtagswahlen. Stettin Köslin Um den Lesern des„ Vorwärts" einen Ueberblick über den Stralsund Stand der Bewegung zu ermöglichen, die zu gunsten der Betheili- Posent gung an den preußischen Landtagswahlen jetzt allgemach in Fluß Bromberg kommt, wollen wir die bemerkenswerthesten Aeußerungen unserer Breslau. Parteiblätter, soweit es der Raum erlaubt, wiedergeben. Wir be- Liegnitz ginnen für heute mit den Aeußerungen unseres Dresdener Organs, die durch das ihnen beigegebene statistische Material besonderen Magdeburg Merseburg. Werth haben. Erfurt Münster. etiva Oppeln. 1893 haben in der dritten Klasse abgestimmt 1893 bei den Reichstagsivahlen wurden abgegeben sozialdemokratische Stimmen 2 076 31 943 20 196 27 297 3 240 29 575 14 732 Marienwerder. 43 892 2169 Stadt Berlin 35 150 151 122 Potsdam 82 456 Frankfurt 23 157 9.906 88 074 50-956 38 081 9 449 4 958 3 126 5254 68 628 43 338 2877 42466 64 197 31 763 27 098 44 107 10 728 18 179 69 061 22 729 43 580 8 614 29 135 6 919 2816 10 755 9 261 29 010 52 247 13 174 27 981 15 237 30 058 17 758 3 420 53 902 63 349 23 435 18 527 13 833 2 605 10 371 6 558 670 280 28 292 75 746 25 528 82 075 Provinz: ,, Sächsische Arbeiter- Zeitung" in Dresden: Was haben die Reichstagswahlen neues gegen unsere Be Minden. theiligung geliefert? Man suche, so viel mait will, man findet nichts Arnsberg mehr, als dieses: daß man sich auf die Grundsasfestigteit Staffel Wie die russische Regierung für die Opfer der Sungers. der Herren vom Freisinn nicht verlassen fann, und das Wiesbaden noth forgt. Die Petersburger Beitungen veröffentlichen den ist längst bekannt. Der Hamburger Parteitag hat doch Koblenz. folgenden Brief des Sekretärs der kaiserlichen Freien ökonomischen durch seinen Beschluß nicht den Freisinnigen ein Düsseldorf Gesellschaft: Wenn Köln. Zeugniß der Gesinnungstüchtigkeit ausstellen wollen. „ Sehr geehrter Herr Redakteur! man aber selbst damit rechnete, daß die Freisinnigen eventuell für Trier. Im Auftrage des Ausschusses der kaiserlichen Freien ökonomischen sozialdemokratische Kandidaten stimmen würden, so baute man eben Aachen Gesellschaft beehre ich mich, Sie ergebenst zu ersuchen, in Ihrer nicht auf ihren Idealismus, sondern auf ihre Nothlage. Und Siegmaringen geschätzten Zeitung die folgende Mittheilung zum Abbrud zu bringen: was haben die Wahlen gezeigt? Der Noth gehorchend, nicht Die kaiserliche Freie ökonomische Gesellschaft bringt zur all- bem eigenen Triebe- weil sie um ihre Mandate zappelten Schleswig- Holstein. gemeinen Kenntniß, daß das von dieser Gesellschaft eingesetzte haben die Freisimmigen in einigen Wahlkreisen für die Konser Hannover Stomitee, welches zum Biele hatte, den Opfern der Mißernte des vativen gestimmt mun wohlan, was anderes beweist das, als In einer sehr großen Zahl der aufgeführten Bezirke reip. Jahres 1897 Hilfe zu leisten, auf grund einer Vereinbarung daß, wenn wir sie bei den preußischen Landtagswahlen in die gleiche des Ministers des Ackerbautes und der Staatsdomänen 8wangslage versehen und eine bedeutende Zahl ihrer Mandate von Provinzen zeigt die sozialdemokratische Stimmenzahl bei den geschlossen worden und infolge dessen die Annahme von Spenden uns abhängig machen, sie auch vor uns den Rücken krümmen Reichstagswahlen von 1893 eine erdrückende Majorität gegenüber für diesen Zweck seitens der Gesellschaft eingestellt worden ist." Und die Thatsache ist doch auch nicht aus der der Stimmenzahl der dritten Wählerklasse bei den Landtagswahlen. Der russischen Regierung genügt es nicht, daß sie durch ihre Welt zu schaffen, daß in einer Reihe von Wahlkreisen die frei In den für uns ungünstigen Bezirken, in denen unfere Weißwirthschaft unter der Bauernschaft eine Hungersnoth nach der finnige Wählerschaft bei den Stichwahlen zu einem bedeutenden Theil Stimmenzahl in der Minorität verbleibt, wollen wir noch die in andern heraufbeschwört, sie scheut sich nicht einmal, die wenigen für uns gestimmt und uns in den Besitz von manchem Mandat den Städten und auf dem Lande abgegebenen Stimmen der dritten Wählerklasse unterscheiden. Brosamen, welche vom Tische der Besitzenden einem winzigen Theile gebracht hat. der Hungernden in den Schooß fallen können, diesen durch Verbot der Spendensammlungen vorzuenthalten! Wann wird endlich einmal auch die russische Bauernschaft aufwachen? werden? Regierungsbezirk Eine sozialrevolutionäre Partei muß vor allem zwischen den arteileitungen refp. Fraktionen und den Wähler massen unterscheiden. Es sind ja nur die ersteren, die wir bekämpfen, dagegen wollen wir die Wähler für uns ge= And Westensland gehen uns zwei Nachrichten zu bie eine winnen. Darum dürfen wir unseren Groll wegen der verist in hohem Grade unerfreulich, die andere in hohem Grade er rätherischen und heuchlerischen Haltung der freifinnigen Parteifreulicy. Die unerfreuliche Nachricht lautet, daß in der Nacht vom Sonnettungen nicht auf die freisinnige Wählerschaft über Königsberg tragen. abend( den 6. März) auf Somtag( den 7. März) die Druckerei des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes" in die Hände der Gendarmerie gefallen ist. " Erfreulich ist hingegen, daß der Streit ber 2000 Weber in Belostok, welcher ungefähr zivei Monate unter den grausamsten Verfolgungen seitens der Regierung( Massenverhaftungen und Ausweisungen der Arbeiter) und unter den größten Entbehrungen der Streifenden und ihrer Familien geführt wurde, nummehr beendigt ist und zwar mit einem Siege der Arbeiter. Sie haben eine Erhöhung der Löhne um einen halben Kopeten pro Garngebinde erafelt. Serbien. Gumbinnen Dritte Wählerklasse Sozialdem. Stimmen bei den Reichstagswahlen 20 196 Land Stadt 19 822 12 121 21 648 5 649 8 240 19 920 9 655 14 732 85 427 8565 2169 6 563 2.886 4.953 . 52 414 18 214 2076 82 125 11 218 2877 19 594 12 160 27 098 35 049 9.058 10 728 4251 2 668 2816 7105 68 650 9 261 18 084 4 674. 8 420 8 144 15 291 18 527 10 050 8 288 2.605 5780 559 4591 6558 111 280 Wie aber soll unsere Wahltaktit sein? Sollen wir, wie Danzig von einigen vorgeschlagen wurde, von vornherein gemeinsame Sache Marienwerder machen mit den Freisimmigen und auf die Aufstellung eigener Wahl- Köslin männer verzichten? Auch darauf geben die Reichstagswahlen eine Posen bündige Antwort, und diese lautet:„ Nein! Bromberg Liegnitz Aus folgenden Gründen: 1. Weil wohl die Aussicht nicht gänzlich ausgefchloffen ist, Oppeln. eigene Abgeordnete durchzubringen. Winster 2. Weil es dringend geboten ist, wenigstens nichts unversucht zu Minden. lassen, um einen Siß zu erlangen. Koblenz. 3. Weil wir jedenfalls mit viel mehr Zuversicht, als vor den Köln. Reichstagswahlen, darauf rechnen können, eigene Wahlmänner Trier Belgrad, 12. Auguft. Die Sluptschina nahm das Budget für durchzubringen. Die Gefahr des öffentlichen Wahlverfahrens ist nicht lachen 1899 an und wird am Sonntag geschlossen werden. Die Opposition groß, wenn selbst Landarbeiter auf den Gutsbezirken sich entgegen die Steuererhöhung ist so stark geworden, daß der Finanz- schließen, offen für die Sozialdemokratie einzutreten. Was aber den minister diese Gesetzesvorlage an den Finanzausschuß zurückweisen dem komplizirten Wahlverfahren verbundenen Zeitverlust mußte. In der Herbstsession wird das Gesetz, nachdem es eine Abanbetrifft, so werden die Massen dieses Opfer eher bringen, wenn wir sie unter unserer rothen Fahne kämpfen lassen, d. H. vor allem änderung erfahren, wieder vorgelegt werden. ihr Klassenbewußtsein wecken. Afien. Ueber die Lage in Persien melden die„ Times" aus Teheran bon gestern, die Bazare in Täbris find noch immer geschlossen. Vor dem russischen Konsulat sammelte sich eine lärmende Menschenmenge an, welche stürmisch Brot forderte. Afrika. Der Sultan von Marokko soll gestorben sein. Er ist blos 20 Jahre alt geworden. Im Alter von 16 Jahren folgte er seinem Bater in der Regierung. Bei jedem Thronwechsel in Marotto fam es zu heftigen Fehden zwischen den Stammhäuptlingen. Spanien, das an der Entwickelung der Dinge in Marokko ein großes Interesse hat, ist erschöpft, dagegen ist anzunehmen, daß Frankreich und England sich in Marokko einmischen dürften, wenn sich hierzu nur irgendwie Gelegenheit bieten sollte. Partei- Nachrichten. mit Sigmaringen Die Nebersicht zeigt vor allem, daß in diesen, für uns umgünstigen Regierungsbezirken die Stimmenzahl sehr ungleichmäßig vertheilt ist, und zwar so, daß die weitaus überwiegende Majoritat auf das Land entfällt. Da aber notorisch unsere Stimmen Haupt4. Weil der Verzicht auf eigene Wahlmänner den auf selbst- sächlich in den Städten aufgebracht werden, so haben wir auch hier in den Städten vielfach sehr gute Aussichten. unserer Agitation unter den Massen nicht mit dem in Widerspruch giebt folgende Uebersicht Auskunft: ständige Wahlagitation bedeutet. Wir können uns doch in Ueber die Wahlkreise des Regierungsbezirks Potsdam setzen, was der von uns aufgestellte Wahlmännerkandidat als sein politisches Bekenntniß angiebt; stellen wir einen Frei fimigen auf, so würden wir uns nach dem Freisimm zu richten haben. Uns kommt es aber darauf an, die Wähler, die bei den Reichstagswahlen sozialdemokratisch abgestimmt haben, noch mehr für die Sozialdemokratie zu begeistern, und nicht sie dem Und der Umstand, daß die bürgerlichen reifinn zuzuführen. Parteien selbst ihre Scheidelinien verwischen, zwingt uns erst recht, eine scharfe Grenze zu ziehen zwischen uns und ihnen. West- Prignitz Unsere Reichstags Wahlkreis 0 1893 Bei den Landtags= wahlen 1893 in der Stimmen 3. Klasse abgegebene Stimmen Stadt Land 1798 783 540 1 330 520 937 8 105 943 2099 3 509 797 2033 4 254 1755 1658 17 044 534 3722 10 140 3560 1347 7.712 549 1153 7 758 672 1250 81 424 2142 4433 Also selbständige Wahlagitation, eigene Wahlmänner. Und dann? Ost Prignig Dann bildet sich ein Zustand heraus, wie bei den Steichstags- Ruppin- Templin Stichwahlen: Wo wir keine Aussicht haben, durchzukommen, Brenzlau Angermünde stimmen wir für bürgerliche Kandidaten, die sich auf bestimmte, von Oberbarnim uns aufgestellte Forderungen verpflichten, wir erwarten, daß die Niederbarnim links stehenden bürgerlichen Parteien auch ihrerseits nach ihren demo- Potsdam- Osthavelland- Spandau fratischen Grundfäßen handeln; üben sie Verrath, so nehmen Westhavelland wir das ebenso mit in Kauf, wie bei den Reichstagswahlen, und Rauch- Luckenwalde. Den Spendern von Gaben für den armen Parteigenossen und igen es agitatorisch aus die Vergeltung wird auch hier Teltow- Beeskow- Charlottenburg. nicht ausbleiben, nach den Landtagswahlen bei den ReichstagsWeber im Eulengebirge, dem durch pfäffische Intoleranz sein Häus- wahlen. In diesen Wahlkreisen sind gewählt: 17 Konservative( inkl. Freikonservative) und 1 Fraktionsloser. Fast alle waren sie gewählt then abgetrieben werden sollte, diene zur Nachricht, daß bei den Kurz gefaßt: Die Reichstagswahlen haben gezeigt, daß der mit sehr großen Majoritäten. Nur in Westhavelland und in TeltowGenossen August Kühn in Oberlangenbielau und Albin Gerisch Hamburger Beschluß- Wahlbetheiligung, aber fein Kompromiß Beeskow find erhebliche Minoritäten zu verzeichnen. Es tritt hier klar weder widersinnig, noch undurchführbar ist, sondern, im reichlich so viel Gaben eingegangen find, als zur erbetenen zu tage, daß durch die Nichtbetheiligung der Arbeiter die dritte WählerGegentheil, die einzig zivedmäßige Taltik angegeben hat. flaffe einfach an die Konservativen ausgeliefert wird, aber auch, daß Hilfe für den bedrängten Genossen nothwendig waren. Die Was wollen wir denn? Wir wollen den Versuch machen, ob es unsere Wahlbetheiligung das Bild sehr erheblich verändern muß. ZahlenVerfolgungswuth des Pfaffen ist also an der sozialdemokratischen uns nicht gelingt, unseren Einfluß auch bei den preußischen Landtags- verhältnisse wie in Niederbarnim( 17 000 sozialdemokratische Stimmen, Solidarität zu Schanden geworden. Wir erklären deshalb die wahlen geltend zu machen. Zu diesem Zweck müssen wir vor allen 4200 Abstimmende in der dritten Klasse), in Teltow- Beeskow Sammlung für geschlossen und geben den Sammlern bekannt, daß reicht. Zeigt es sich, daß das preußische Dreiklassen- Wahlsystem der dritten Klasse) sprechen, doch eine deutliche Sprache. Dingen selbständig vorgehen, um festzustellen, wie weit unsere Straft( 31 400 sozialdemokratische Stimmen gegen 6600 Abstimmende in die Schlußquittung über die bei Kühn u. Gerisch nachträglich ein- unserem Angriff trout, mun gut, dann sind wir um eine Erfahrung nügte es, wenn es uns gelingt, ein Viertel, selbst ein Fünftel nur Hier ge gegangenen Beiträge in einer der nächsten Nummern des„ Vorwärts" reicher und haben immerhin den Nutzen der Wahlagitation. Gelingt unserer Reichstagswählerschaft an die Wahlurne zu bringen, um die erfolgen wird. uns aber der Ansturm, dann feiern wir einen unserer größten Siege. Dritte wählerklasse zu erobern. Und das nach dem Stand von 1893 Darum vorwärts! Ans Werk! Wir wollen den Junkern eingerechnet. Heizen, daß ihnen der Schweiß über den Rücken läuft! " Mit den preußischen Landtagswahlen beschäftigte sich eine Barteiversammlung in Forst in der Lausitz. Eine große Anzahl Redner traten theilweise für Aufstellung eigener Wahlmänner, theilUm ein ungefähres Bild davon zu bieten, welchen Einfluß die weise für Unterstützung der Freifinnigen ein, mur eine kleine Zahl Betheiligung unserer Partei an den preußischen Landtagswahlen erklärte sich für gänzliche Wahlenthaltung. Einstimmig wurde be- ausüben könnte, bringt die Sächsische Arbeiter- Zeitung" mit schlossen, die Delegirten zu beauftragen, auf der Konferenz die Vorbehalt einige auf grund amtlichen Materials zusammenFrage zu prüfen, ob durch unsere Betheiligung die bisherigen Ab- gestellte Daten. Wir geben hier die wichtigsten wieder. geordneten aus dem Landtag verdrängt werden können; ist dieses Bei den Landtagswahlen von 1893 betrug die Gesammtzahl der möglich, dann dafür einzutreten, daß in Gemeinschaft mit den Ge- Wahlberechtigten 5 989 538. Die Zahl deckt sich ziemlich mit jener nossen des Gubener Kreises die geeigneten Schritte für die Be- der Wahlberechtigten in Preußen bei den Reichstagswahlen theiligung gethan werden." des gleichen Jahres. Es ist jedoch in betracht zu ziehen: 1. daß die In einer Mitgliederversammlung des Sozialdemokratischen Wahlberechtigung zum Landtag an einen sechsmonatlichen Wohnsitz Vereins für Gadderbaum und Umgegend( bei Bielefeld in geknüpft ist, 2. daß sie aber um ein Jahr früher, als zum Reichstag Westfalen) sprachen sich sämmtliche Redner gegen die Betheiligung mit dem vollendeten 24. Jahre beginnt. Es haben 1893 a baus; ein dahin gehender Antrag wurde gegen eine Stimme an- gestimmt Urwähler: genommen. Gegen die von der Schumacher'schen Richtung in Solingen angekündigte Anrufung des Stuttgarter Parteitages wird in der Parteipreffe mehr oder weniger scharf Stellung genommen. So z. B. schreibt der in Essen erscheinende Weckruf":" Leute, welche die Interessen der Partei frech verletzten, sprechen von prinzipienwidrigem Treiben, das ist allerdings der Gipfel von„ Parteiprinzip". Hoffentlich läßt sich der Parteitag feine Zeit durch Beschäftigung mit dem Solinger Standal nicht zu sehr beschränken. Wenn ein Fehler gemacht worden ist, dann höchstens der, daß der Hinauswurf zu spät kam." 1. Klasse 101 434 2. 231 616 " 8. " 769 259 Busammen: 1 102 309 Die Zahl der für die Sozialdemokratie bet den Reichstagswahlen 1893 abgegebenen Stimmen betrug 963 307. Die Sozialdemokratie hat also, den Staat im ganzen genommen, um 200 000 Stimmen mehr aufgebracht, als die Gesammtzahl der Wählenden in der dritten Klasse bei den Landtagswahlen betrug. Wir setzen mun den Bergleich nach den einzelnen Regierungsbezirken fort: Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. " Die Streiks in den Kistenfabriken von Engel und Findeisen sind aufgehoben. Lohntommission der Kistenma che r. Arbeiter und Arbeiterinnen der Luruspapier= Branche! Dienstag, den 16. d. Mts., abends 8 Uhr, wird bei Hensel, Invalidenstr. 1a, eine große Versammlung abgehalten, wo Frau Marie Greifenberg über: Die traurige Lage der Arbeiter und Arbeiterinnen und wie kann dieselbe gebessert werden?" sprechen wird. Kollegen und Kolleginnen! Wollt Ihr, daß es auch in unferem Beruf endlich besser werde, so erscheint vollzählig. Herrschen Mißstände in den Fabriken, so theilt sie Unterzeichnetem mit. Gure Namen erfährt dadurch niemand. Die Vertrauenspersonen. J. A.: Otto Scherwat, SO., Wrangelstr. 86, 1. Seitenfl. 3 Tr. Deutsches Reich. Der von der Generalfommiffion veröffentlichte Jahresbericht über den Stand der Gewerkschaften wird von der arbeiterfeindlichen Bresse selbstverständlich auch diesmal wieder in der üblichen boshaft- tindischen Weise besprochen. Man behauptet 8. B., daß die Gewerkschaften zu hohe Verwaltungskosten hätten. Der Schluß: daß die Leiter der Gewerkschaften in Saus Soziale Rechtspflege. Die Friedensbedingungen 1. Spanien verzichtet auf die Suveränetät über Kuba; sowie die Ladronen, letztere nach Wahl der Vereinigten Staaten, 2. Portorico und die anderen spanischen Inseln in den Antillen werden diesen abgetreten; 3. die Vereinigten Staaten halten während des Abschlusses des Friedensvertrages, welcher die Kontrolle und die Regierung der Philippinen genau bestimmen wird, die Stadt, die Bucht und den Hafen von Manila besetzt; 6. sobald das Protokoll unterzeichnet ist, werden die Feindseligdurch die beiden Regierungen an die Kommandeure der Land- und feiten eingestellt. Eine entsprechende Anordnung wird baldmöglichst Seestreitkräfte ergehen. Hiermit schließt das Protokoll. Kommandeuren amerikanischer Truppen die Weisung, die Streitig Marinesekretär Long telegraphirte allen Flottenbefehlshabern und teiten einzustellen. und Braus lebten, während die Mitglieder sich die Beiträge vom!„ Das Versammlungsrecht, eine der stärksten Waffen einer ge- die Polizei Wind davon erhalten hatte. Die Ferien- Straffammer Munde abdarben müßten, ergiebt sich dann für jeden richtigen bürger- sunden und kräftigen Arbeiterbewegung, befindet sich in Elsaß in Mannheim verurtheilte nun Flemming und Rhodius wegen lichen Philister von selbst. Jeder mit dem deutschen Gewerkschafts- Lothringen schwer im argen. Alles ist auf diesem Gebiete dem freien Herausforderung zum Zweikampf und Kartelltragens zu je zwei wesen Vertraute weiß aber, daß die Leiter der Gewerk- Belieben und der Willfür des Beamtenthums überlassen. schaften nur selten mehr als Vom Monaten und die Studenten Wilhelm Krause- Berlin, Rudolf geringes Entgelt für Landesausschusse sind die Arbeiter infolge des reaktionären, filtrirten Haberl- Gloggniz, Rudolf Goldenberg- Hamburg, Gerhard Nieter ihre verantwortungsreiche nervenzerrüttende Thätigkeit empfangen, Wahlsystems ausgeschlossen. Die arbeiterfreundliche ein Entgelt, für welches keiner der publizistischen Klopffechter der Gewerbe- Ordnung wurde aus zarter Fürsorge für das Groß- Unter- brücken wegen Herausforderung zum Zweikampf zu je sechs deutsche Neisse, Rudolf Heusner- Kreuznach und Wilhelm Senftleben- Saararbeiterfeindlichen Kliquen mit ihnen tauschen würde. Diese Klopf- nehmerthum erst am 27. Februar 1888 in Elsaß- Lothringen ein- och en Festungshaft. fechter rechnen zu den Verwaltungskosten der Gewerkschaften Dinge, geführt. Gegen die Arbeiter- Konsumvereine wird auf der ganzen die zu den Verwaltungskosten überhaupt nicht gehören; so z. B. Linie losgegangen. Die Gewerbe- Aufsicht ist noch immer ungenügend brachte es einer fertig, die Streikunterstützung unter diesen Posten zu und nicht immer stark genug, den Einfluß des Fabrikoligarchenthums stellen. Wenn die Gegner über hohe Verwaltungskosten reden wollen, Jm Etat des Landesausschusses werden gewaltige Summen für die Staatssekretär Day der Presse mitgetheilter kurzer Auszug aus dem zu paralyfiren. Weibliche Fabrikinspektoren sind nicht vorhanden. sind nun in ihren Hauptpunkten offiziell bekannt gegeben. Ein vom so haben sie im eigenen Lager genug zu thun. Es sei hierbei nur Landwirthschaft zc. ausgeworfen, die Arbeiter spielen in diesem Etat Friedensprotokoll, das Freitag 4 Uhr Nachmittag in Washington von dem auf die Abrechnungen der Berufsgenossenschaften ver- die Rolle des Aschenbrödels. Auf dem Gebiete der Steuergesetz- französischen Botschafter Cambom unterzeichnet wurde, besagt: Das wiesen. gebung herrscht noch immer, vor allem in den Städten, das System Protokoll ordnet an: Zur Böttcherbewegung. An die Brauereibefizer von der indirekten Steuern, welches den Arbeiter über Gebühr belastet. Rheinland und Westfalen ist vom Verbande der Für Elsaß- Lothringen aber ist eine Wohlfahrtspolitik, welche den Faßfabrikanten und Böttchermeister dieser beiden breiten Massen zu gute kommt, Licht und Luft für eine energische Provinzen ein vertrauliches" Schreiben versandt worden. Unser politische und soziale Bewegung und nicht das System des NotabelnDortmunder Bruderorgan, die" Rheinisch- Westfäl. Arb.- 8tg.", ist in thums von nöthen." der Lage, den Tert desselben veröffentlichen zu können. Es heißt darin:" Auf unser Zirkular vom 14. März bezugiehmend, erlauben wir uns Ihnen mitzutheilen, daß die seit dem 16. März d. J. in Streif getretenen Küfergesellen die Arbeit noch nicht wieder aufgenommen haben. Inzwischen haben die Böttchernteiſter von Rheinland und Westfalen Entlassung, die der Maurer H. angestrengt hatte, machte der Gegen eine Lohnentschädigungs- Klage wegen unberechtigter einen Verband gegründet, worin ein gemeinschaftlicher Lohntarif und beklagte Architekt Zeiske geltend, H. habe nach der Entlassung lich geräumt; Kommissare, die binnen zehn Tagen ernannt werden 4. Kuba, Portories und die anderen Antillen werden unverzüg Arbeitsordnung ausgearbeitet worden ist; dieser Tarif und Arbeitsnoch mehrere Stunden weiter ordnung ist den Gesellen am 16. Juli vorgelegt, jedoch von denselben, daran gehindert worden sei. Das Arbeitsverhältniß habe also nach nach der Unterzeichnung des Protokolls zusammentreten, um die gearbeitet, ohne daß er müssen, werden in Havana und San Juan binnen dreißig Tagen welche der Organisation des Zentralverbandes der Böttchergesellen an der Entlassung wieder begonnen, und wenn der Kläger am andern Einzelheiten der Räumung zu vereinbaren; gehören, nicht angenommen worden, sogar behauptent dieselben, die Tage nicht wiederkam, dann sei das unter den obwaltenden UmArbeitsordnung sei eine Zuchthausordnung; dieserhalb müssen wir ständen als freiwillige Aufgabe der Arbeit anzusehen. Beklagter fünf Kommissare zu den Verhandlungen über den Abschluß des 5. die Vereinigten Staaten und Spanien ernennen je höchstens unsere Gesellen, welche sich bis zum 30. Juli nicht unterzeichnen, wurde jedoch verurtheilt, dem Kläger die Lohnentschädigung zu ge- Friedensvertrages; dieselben werden spätestens am 1. Oktober d. I. entlassen. Wir möchten Sie bitten, über obige Bewegung ein auf- währen. merksames Auge orgehen zu lassen und weiter feine Böttchergeſellen aus: Wenn der Kläger am Entlassungstage noch bis zum Abend in Paris zusammentreten. Gewerberichter Schmieder führte begründend folgendes in Arbeit zu nehmen, bis wir Ihnen nähere Benachrichtigung zu arbeitete, dann habe er mur gehandelt, wie ein anständiger Arbeiter, tommen lassen." In Lübeck hat die Innung Bauhütte die Vermittelung zahlen müsse. An der Entlassung und daran, daß fie rechtswidrig indem er erwog, daß der Beklagte den Entlassungstag doch voll be des bon den ausständigen Bauhandwerkern angerufenen erfolgte, werde dadurch nichts geändert. Einigungsamtes abgelehnt.. Ju Hamburg hat der Vorstand des National- sozialen Vereins Versicherungsamtes die Refurse in Unfallfachen. So wurden dieser Auffällig schnell erledigen manche Senate des Reichs: den Bäderinnungen von Hamburg und Umgegend und der Tage unter dem Vorsiz des Geheimrathes Dugend 16 Sachen in der Streitleitung der Bäckergehilfen seine Vermittelung Beit von 9%, Uhr bis 1134 Uhr vormittags verhandelt und endangeboten, damit durch gütliche Vereinbarung eine baldige Beilegung giltig entschieden. Unmöglich kann dieser höchste Gerichtshof in der Differenzen erreicht werde. Das Hamburger Echo" bemerft einer jo furzen Frist jedem einzelnen Falle die erforderliche dazu:„ Wir müssen gestehen, daß wir uns von dem vielleicht ganz Aufmerksamkeit schenten, gut gemeinten Eingreifen des National sozialen Vereins bezüglich dringender verlangt werden muß, weil es eine Aufmerksamkeit, die fo Der Schlichtung des Streites gar nichts versprechen." es sich Krüppel oder um Leute handelt, deren Ernährer auf dem Schlacht Vom Hamburger Brotboykott. Die Hamburger Bäcker- felde der Industrie ihr Leben ließen. Vielleicht greift hier einmal innung ist bekanntlich mit ihrem Klage- Antrag, den sie Herr Gäbel ein.- Die Berichterstatter scheinen übrigens Herrn gegen einen der Abtrünnigen, einen Bäckermeister W., wegen Geheimrath Dugend nicht genehm zu sein; er konnte in der betreffenZahlung einer Konventionalstrafe von 1000 M. angestrengt hatte, den Sigung nicht den Unwillen unterdrücken, den er wegen der Anbös abgeblizt. Das Landgericht in Hamburg, vor dem am 28. Juli wesenheit der Vertreter der Presse empfand. Es störte ihn in dieser Sache Termin anstand, wies die Kläger, wie wir seinerzeit augenscheinlich, daß sich der Gerichtshof nach den Vorfurz berichteten, fostenpflichtig ab. In, dem llrtheil, das jetzt schrift- trägen in das Berathungszimmer zurückziehen mußte. Eine lich vorliegt, führt das Landgericht unter anderem aus: Aeußerung, die er einem Gerichtsboten gegenüber that, läßt darauf Es sei durchaus unerfindlich, wie man behaupten wolle, die schließen. Dafür publizirte er denn auch in keiner Sache die EntBäckerinnung sei Gegenkontrahentiu der sich verpflichtet habenden scheidungsgründe. Die letzten fünf Sachen wurden gar hinter einander Bäckermeister. In dem Revers stehe nichts davon, also habe auch die vorgetragen und dann erst gemeinsam berathen und entschieden. Immung fein Recht zur Klage, sondern höchstens die einzelnen Bäcker- In derselben Sizung fällte das Gericht ein Urtheil, das ohne meister, die unter sich die Abmachung getroffen hätten. Die Klage die maßgebend geweſenen Gründe ganz unverständlich ist. Ein sei aber ohne weiteres auf grund der Bestimmungen des§ 152 der Knecht hatte von der landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft eine Gewerbe- Ordnung abzuweisen. Dieser Paragraph. verlange zu seiner Unfallrente verlangt, weil ihm ein Pferd sechs Bähne ausgeschlagen Anwendbarkeit Verabredungen und Vereinigungen gewerblicher hatte. Berufsgenossenschaft und Schiedsgericht wiesen ihn ab und Unternehmer oder gewerblicher Arbeiter zum Behufe der Erlangung das Reichs- Versicherungsamt erkannte ebenfalls zu seinen ungunsten. günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen. Diese Verabredungen Durch die Veröffentlichung eines solchen Urtheils ohne die vom müßten also gerichtet sein von seiten der Unternehmer gegen die Vorsitzenden verschwiegenen Gründe kann das große Publikum, das Arbeiter oder umgekehrt und müßten derart sein, daß eine Koalitions- der Gerichtspraxis fernsteht, sehr leicht irre geführt werden, da partei denjenigen gegenüber, die die entgegengesetzten Interessen vertreten, mehr als eine Ruzanwendung möglich ist. Die Schuld an einer günstige Lohn- und Arbeitsbedingungen erlangen wolle. Wenn sich nun, derartigen Verwirrung trifft aber dann nicht die Presse, sondern wie das wohl meistens der Fall sei, eine Koalitionspartei bilde, die mit lediglich den Gerichtsvorsitzenden. den bestehenden Lohn- und Arbeitsbedingungen unzufrieden, günstigere erstrebe und zu diesem Zwecke Verabredungen treffe, so fielen diese zweifelsohne unter§ 152 G.-Q. Dasselbe müsse aber der Fall sein, wenn die angegriffene Interessengruppe Verabredungen treffe, um Die Vereinigten Staaten halten während des Abden Angriff abzuwehren, dennt auch solche Verabredungen feien Eine grobe Ausschreitung gegen einen Pferdebahnschaffner schlusses des Friedensvertrages, der die Kontrolle und die gerichtet auf Erlangung günstiger Arbeits- und Lohnbedingungen, führte gestern den Arbeiter Karl Schwarzbach vor die 144. Ab- Regierung der Philippinen genau bestimmen wird, indem beabsichtigt werde, den einstweiligen Schwebezustand theilung des Schöffengerichts. Ami Abende des 7. Juli hatte die Stadt, die Bucht und den Hafen von Manila während des Kampfes dahin zu gunsten der fonservativen Schwarzbach einen Wagen der Strecke Kreuzberg- Gesundbrunnen besett." Koalitionspartei zu beenden, daß die angreifende Partei ihre 10 Bf. abgefahren hatte, machte ihn der Schaffner darauf aufmert- den je höchstens fünf Kommissären der amerikanischen und der bestiegen und einen Deckplay eingenommen. Als er eine Tour für Der Friedensschluß erfolgt aber ausschließlich zwischen Forderungen ganz oder theilweise fallen läßt. Wollte man = Gerichts- Beifung. um um arme Das Präliminar- Friedensprotokoll wird gleichzeitig in den amtlichen Zeitungen in Madrid und Washington veröffentlicht werden. Admiral Dewey ist angewiesen worden, die Blockade von Manila aufzuheben, einen gleichen Befehl erhielt Admiral Sampson in bezug auf die Blockade Kuba's. General Shafter hat den Empfang der Depesche bezüglich der Einstellung der Feindseligkeiten bestätigt. Vom General Miles ist eine Antwort noch nicht eingegangen. Die Zensur in Washington ist so gut wie aufgehoben. Nach Unterzeichnung des Protokolls über den PräliminarFrieden durch Staatssekretär Day und den französischen Botschafter Cambon beauftragte der Präsident Mac Kinley lepteren, der Regierung der französischen Republik seinen Dank dafür auszusprechen, daß sie ihre guten Dienste den Vereinigten Staaten und Spanien zur Verfügung stellte, um die Aussöhnung zwischen beiden zu erleichtern und sobald als möglich den kriegerischen Operationen ein Ziel zu setzen. Mac Kinley fügte hinzu, er sei glücklich darüber, daß die Verhandlungen über den definitiven Frieden in Paris stattfinden würden. Auch die spanische Regierung beauftragte den franzöſiſchen Botschafter in Madrid, der Regierung der französischen Republik den Dank der spanischen Regierung für ihre Spanien geleisteten guten Dienste zu übermitteln. ein Die wichtigste Stipulation des vorläufigen Friedensvertrages zwischen Spanien und Amerika iſt die, welche die Philippinen angeht. Wie man sich erinnern wird, war wiederholt und auch in jüngster Zeit von amerika- feindlichen Blättern internationaler Rongreß der Groß machte entscheiden. verbreitet worden, über die Zukunft der Philippinen werd wir machten sofort darauf aufmerksam, daß die Amerikaner sich einen solchen Eingriff in ihre Rechte als fiegende Macht nicht würden gefallen lassen. Und so erklärt denn auch der vorläufige Friedensvertrag flipp und klar: diese Ansicht nicht gelten lassen, so würde das widersinnige sam, daß er nunmehr absteigen oder für weiteres Mitfahren nach spanischen Regierung. Resultat herauskommen, daß wohl die Angriffspartei Verabredungen zahlen müsse. Schwarzbach erklärte hohnlächelnd, daß er Die Vereinigten Staaten haben also das Recht, mit dem be= aufgrund des§ 152 G.-D. Abs. 1 treffen könne, daß aber die Gegenpartei, die feines von beiden thue, er wolle weiterfahren, ohne nach- siegten Spanien über die Zukunft der Philippinen zu entscheiden, zur Gegenwehr zusammentrete, noch den etwaigen früheren Berboten und zuzahlen. Als alle Vorhaltungen des Schaffners erfolglos sich allein vorbehalten. Strafbestimmungen unterstellt sei. Licht und Schatten müssen für waren, versuchte der lettere, Gewalt anzuwenden, nahm aber Und was die Philippinen namentlich jetzt, wo in Ostasien alles beide Parteien gleichmäßig vertheilt sein, denn der Staat be- davon Abstand, weil er oben auf dem Verdeck durch den Widerstand zum Konflikt drängt, zu bedeuten haben, das weiß man in Amerika absichtige keine von beiden zu begünstigen oder. zu benachtheiligen. des Angeklagten in eine gefährliche Lage gerieth. Der Schaffner sehr wohl, wie aus folgendem Telegramm erhellt: Es sei auch gleichgiltig, ob in diesem Falle die Verabredungen direkt holte einen Schußmann und diesem gelang es, den Angeklagten zum Die Times melden aus New- York, vom 12. d. M.: Verschiedene günstige Arbeits- und Lohnbedingungen erstrebten, oder ob sie das Verlassen des Wagens zu überreden. Im Termine konnte der leitende Blätter erklären, die englische Politik der offenen Thür" auf Umwegen zu erreichen suchten. Die von den Bäckermeistern Angeklagte sich nicht einmal mit Angetrunkenheit entschuldigen, er sei dieselbe wie die der Vereinigten Staaten. Es bestehe in der laut Revers getroffenen Verabredungen fielen nun ganz zweifellos wußte überhaupt keinen Grund für sein Verhalten anzugeben. Der That eine Interessengemeinschaft zwischen den unter die eben bezeichnete Klasse von Verabredungen. Dieselben Staatsanwalt beantragte mit Rücksicht darauf, daß die Ordnung in beiden Völkern, und die Lage in China bilde einen richteten sich zwar direkt gegen die Brothändler u. s. w., aber mit einem dem öffentlichen Verkehr dienenden Institut aufrecht erhalten dringenden Grund für die Vereinigten Staaten, auf die diesen ständen die Bäckermeister gar nicht im Streit. Die Spitze werden müsse, einen Monat Gefängniß, das Urtheil lautete auf Philippinen im Hinblick auf deren Werth als gegen die Brothändler sei daher nur scheinbar, in Wirklichkeit sollten 10 Tage Gefängniß. Operationsbasis feste Hand zu legen. die ausständigen Gesellen durch die Verabredungen getroffen werden und die Brothändler seien nur ein dazwischen geschobenes Mittel, orten Berlins wohnen, herrscht zur Zeit eine erbitterte Fehde, wo Abend eine Depesche, der zufolge ein von Sampson entsandtes Die letzten Schüsse. Wie der„ New York Herald" aus Zwischen zwei Zigeunerbanden, welche in verschiedenen Vor- Washington meldet, erhielt das Marine Departement geſtern das keine selbständige Bedeutung habe. Die Brothändler, die an durch der Staatsanwaltschaft beim Landgericht II viel Mühe und ſich neutral seien, sollten eben durch die Verabredungen als Hilfs- Arbeit gemacht wird. Die Mitglieder, der einen Gesellschaft, deren Geschwader die Uebergabe von Manzanillo( Kuba) forderte. Der truppen gegen die Bäckergesellen geworben werden und durch diese Häuptling der Pferdehändler St. ist, erfreuen sich der Wohlhabenheit, nuten vor Unterzeichnung des Präliminar- Protokolls in Washington Kommandant verweigerte die Uebergabe und es wurde Anwerbung solle eine der wirksamsten Waffen der kämpfenden Ge- während die andere Gesellschaft sich kümmerlich durchschlägt. St. hat fellen, der Boykott, ftumpf gemacht werden. Da nach§ 152 G.-O. eine bildschöne Tochter, welche früher die Geliebte des Häuptlings der der Rücktritt von derartigen Verabredungen aber jederman freistehe, armen Bande war. Ihr Vater nahm sie ihm fort und verheirathete glaubt, daß ſie ſiegreich waren. Um das Gefecht zum Abbruch zu ohne daß Einrede oder Klage erfolgen könne, sei die Klage kosten- fie an einen Pferdehändler, der seiner Gesellschaft angehörte. Bon bringen, beauftragten die Behörden in Washington General Shafter, diesem Zeitpunkte ab herrscht erbitterte Feindschaft zwischen den beiden die Schiffskommandanten vor Manzanillo davon in Kenntniß zu Stämmen. Der arme Stamm richtet fortwährend Anzeigen an die fezen, daß die Feindseligkeiten eingestellt seien. Staatsanwaltschaft, worin er die Mitglieder des reichen Stammes In Washington ist die Nachricht eingetroffen, es sei Marschall Arbeiterfürsorge in Elsaß- Lothringen. Man schreibt uns der verschiedensten Verbrechen und Vergehen beschuldigt. Kürzlich Blanco gelungen, nach Manzanillo die Meldung von der Unteraus den Reichslanden: Auf dem kürzlich abgehaltenen 5. Kongreß erreichten sie es auch, daß mehrere Mitglieder wegen Majestäts- zeichnung des Protokolls über den Präliminarfrieden gelangen zu der Freien Vereinigung der Ortskrantentassen in Elsaß- Lothringen" beleidigung in Untersuchungshaft genommen wurden. Die Verhafteten äußerten die Vertreter sich mit recht sehr ungehalten darüber, daß wurden nach 24 Stunden wieder entlassen. Sie erfuhren nach ihrer Lehte Nachrichten und Depelihen. die reichsländische Regierung die Bewilligung eines Zuschusses Rückkehr, daß ihre Gegner inzwischen Erpressungsversuche bei zur Gründung eines Nekonvaleszentenhauses aber ihren Angehörigen gemacht hatten. Sie hatten mehrere tausend Wien, 13. August.( W. T. B.) Heute hat hierselbst die mals mit der Begründung abgelehnt habe, es Liege Mark verlangt, wogegen sie sich erboten, sodann den Inhalt der von Gründung der österreichischen„ Union Elektrizitäts- Gesellschaft" stattein dringendes Bedürfniß hierfür nicht vor. Gine gleiche ihnen erstatteten Anzeige zu widerrufen. Die Freigelaffenen hatten stattgefunden. Die Gründer der Gesellschaft sind: Die Firma Abweisung ist dem Verband in dieser Angelegenheit von der Landes- nichts Eiligeres zu thun, als diesen Erpressungsversuch zur Kenntniß Ludw. Löwe u. Co. Aktiengesellschaft, die Gesellschaft für elektrische Versicherungsanstalt zu theil geworden. Elsaß- Lothringen der Staatsanwaltschaft zu bringen. Außerdem beschuldigten sie die Unternehmungen und die Union Elektrizitäts- Gesellschaft, sämmtlich hat im Jahre 1897 bei über 150 000 Versicherten nur Mitglieder des armen Stammes, daß dieselben so ziemlich alle Dieb in Berlin sowie die Firma Vogel und Noot in Wien. Die neue Geetwa 3000 Mart für das heilverfahren a u s- stähle ausgeführt hätten, welche in den letzten Jahren in der Mark sellschaft wird das gesammte Gebiet der elektrischen Industrie in gegeben, während der Nachbarstaat Baden mit nur etwa vorgekommen seien. Unter diesen Umständen ist das häufige gruppen- Oesterreich selbständig bearbeiten und sofotrt eine eigene Fabrik123 000 versicherten Personen zum gleichen Zwecke weise Erscheinen von Zigeunern beiderlei Geschlechts im Kriminal- anlage errichten. nicht weniger als 326 000 Mark aufwandte. Diese gerichts- Gebände erklärlich. pflichtig abzuweisen gewesen. Boziales. ein Gefecht eröffnet. Die Amerikaner beschossen die Stadt; man laffen. Paris, 13. Auguft.( W. T. B.) Oberst Picquart erschien heute Zurücksetzung der Interessen der leidenden Arbeiterbevölkerung Ein Fuchs des Heidelberger Korps ,, Rhenania", der Nachmittag auf der Gerichtskanzlei und legte Berufung ein gegen wird in Elsaß- Lothringen um so mehr empfunden, als man dort Student Arthur Ebering, erzählte auf einem Spaziergange feinem den Beschluß der Anklagekammer betreffend die Haftentlassung zum Zwecke der Errichtung von Rekonvaleszentenhäusern für Korpsbruder Bernoulli, daß sein Vater eigentlich gewünscht hatte, Esterhazy's. das Militär sehr ansehnliche Summen zur Verfügung hatte. er solle Heidelberger„ Vandale" werden. Er sei bisher der Meinung Brüffel, 12. August.( W. T. B.) Durch eine Erplosion in einer Und doch sollte man glauben, daß in dieser Hinsicht das gewesen, die Heidelberger Korps ständen einander gleich. Jetzt Kohlengrube zu Mariemont( Hennegau) wurden 11 Ardeiter verarbeitende Volf, das im Schweiße des Angesichts den schweren habe er diese Ansicht aber nicht mehr. Als Beroulli ihn hierauf wundet; man eefürchtet, daß noch drei Arbeiter, die noch nicht Kampf um seine Eristenz zu führen hat und bei dem es sich in der fragte, ob er denn daran zweifle, daß das Korps Rhenania" heraufbefördert find, getödtet wurden. Mehrzahl der Fälle um Leben und Gesundheit von Familienvätern eines der feinsten in Heidelberg sei, gab Ebering als Antwort zu- Petersburg, 13. August.( W. T. B.) Von den wegen des handelt, eher Anspruch auf Berücksichtigung hat, als die Jugend, die rück:" Das glaubst Du ja doch selbst nicht". Diese Aeußerung leberfalles auf russische Truppen in Ferghana angeklagten, noch den bunten Rock trägt. Dieser Mangel an Arbeiterfürsorge seitens theilte Bernoulli dem Konvent des Korps Rhenania" mit, worauf abzuurtheilenden 162 Personen wurden einige freigesprochen, ein der reichsländischen Regierung findet selbst in den Kreisen des Ebering ausgestoßen wurde und gleichzeitig durch Vermittelung der Minderjähriger wurde zur Ueberführung in ein Korrektionshaus verliberalen Bürgerthums entschiedene Mißbilligung. So läßt sich die Studenten Flemming aus Leutsch und Rhodius aus Antwerpen urtheilt. Gegen die übrigen Angeklagten wurde die Todesstrafe freifinnige Straßburger Bürgerzeitung" in dieser Sache folgender sechs Forderungen auf Säbel und zwei auf verhängt, doch wurden die Verurtheilten bis auf drei vom Kaise maßen aus: Pistolen erhielt. Die Zweikämpfe fanden jedoch nicht statt, dazu Zwangsarbeit begnadigt. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Dr. 189. 15. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Kommunales. " Sonntag, 14. Auguft 1898. Auch jetzt nach der Entlassung ist die rechte Hand noch nicht brauchbar, auch auf dem Schwanz fortsetzt, daß ferner der Schwanz seitlich und die Bernauerstraße 102 wohnende Schubbert kann keine Stellung zusammengedrückt und außer mit gewöhnlichen Schuppen mit scharfen, Der Polizei- Präfident hat folgendes Schreiben datirt vom annehmen. Von der Herrschaft wurde sie mit 10 M. abgefunden, erhielt wirtelförmig abstehenden Dornen bewehrt ist, weshalb man dem 6. August 1898 an den Magistrat gerichtet: Die in§ 2 der Polizei- auch zugleich die Kündigung des Dienstes. Ihr Einkommen beläuft Thier den Namen Wirtelschwanz beigelegt hat. Auch in der LebensVerordnung vom 25. Januar 1896 gegebenen Vorschriften, nach sich jetzt auf 6 M. monatlicher Armenunterstüßung. Das reicht natürlich weise weicht diese Echse wesentlich von unseren Eidechsen ab, unter welchen eine Reihe von Straßen und Pläßen der Stadt Berlin für nicht aus, und sie muß um Almosen ansprechen. Wird sie aber anderem darin, daß sie nicht Insekten und Gewürm verspeist, sondern den Zweiradverkehr gesperrt find, bedürfen nach den inzwischen ge- Lokalforrespondenz. Zeigt dieser Bericht nicht treffend, wie es mit dabei betroffen, so wird sie bestraft. So der trockene Bericht einer Pflanzenkost genießt. machten Erfahrungen einer Ergänzung. Im Hinblick auf mannigfache, auch in der Presse zum Ausdrud gekommenen Klagen des der viel gerühmten sozialpolitischen Fürsorge für die Arbeiterklasse thätigteitsfest statt, dessen Ertrag dem Bau der Lungenheilstätte in Im Zoologischen Garten findet am 31. August ein Wohl Fußgängerpublikums, deren Berechtigung die von mir veranlaßten die 49 Jahre alte Köchin entlassen, in Deutschland aussieht? Zum Krüppel geworden, wird Belzig zugewandt werden soll. Im Vorverkauf beträgt der Preis eingehenden Beobachtungen ergeben haben, erscheint es aus verkehrs- die 49 Jahre alte Köchin entlassen, sie ist nicht mehr zu für Billets 75 Pf. und sicherheitspolizeilichen Gründen erforderlich, auch den Kurfürsten- gebrauchen, und auch sonst will niemand eine so danum, von der Wichmannstraße ab südwärts bis zur Weichbildgrenze, kraft, um eine freiwerdende Arbeitsstätte auszufüllen. Schließlich Jupiter, Saturn mit seinem interessanten Ringsystem, der Doppeldamm, von der Wichmannstraße ab südwärts bis zur Weichbildgrenze, geschwächte Arbeitskraft haben, giebt genug, die im Vollbefiz ihrer dem Riesenfernrohr von 2-6 Uhr nachmittags die Sonne, alsdann Auf der Treptower Sternwarte wird in dieser Woche mit die Kurfürstenstraße zwischen der Nürnbergerstraße und dem Kurfürstendamm, ferner den Kemper Platz und die Bellevuestraße trägt die Armenkommission ein Schärflein zur Unterstützung bei, Jupiter, Saturu mit seinem interessanten Ringsystem, der Doppelvon dem Befahren mit Zweirädern auszuschließen. Ebenso aber es genügt nicht annähernd zum Lebensunterhalt und bettelt stern Albireo im Schwan, dessen Componenten in gelber und blauer erscheint es erforderlich, das Kreuzen der Leipzigerstraße und des die Aermſte, so greift die Polizei ein und als Arbeitsscheue wandert Farbe leuchten und der Ringnebel in der Leher beobachtet. Heute, belebtesten Theiles der Friedrichstraße im Zuge der dieselben durch- sie ins Arbeitshaus. Das ist das Loos desjenigen, der im Dienste Sonntag, nachmittags 5 Uhr, spricht Direktor F. S. Archenhold über Die Sternenwelten" und um 7 Uhr abends über„ Die Welts schneidenden Straßen zu verbieten. Den Magistrat ersuche ich daher, des Kapitals zum Krüppel wurden. einer Ergänzung des§ 2 der genannten Verordnung dahin zuzu- In Sachen des Verbotes der mißbräuchlichen Be= untergangs- Prophezeiungen". stimmen, daß hinter dem Absay I hinzugefügt wird:„ Die Kurfürsten- nuhung von Bier- und Selterwasser- Flaschen denerstr. Ein größeres Schadenfeuer war Freitag Abend Dres straße von der Nürnbergerstraße bis zum Kurfürstendamm, der Kur- seitens der Kaufleute, Droguisten 2c. durch Aufbewahrung von den er str. 36 abzulöschen. In einer im Quergebäude befindlichen fürstendamm von der Wichmannstraße bis zu der südlich von dem gesundheitsschädlichen Flüssigkeiten in denselben hat der Verband der galvanischen Anstalt war ein Brand ausgebrochen, der schnell erhebSchnittpunkte mit der Kurfürstenstraße belegenen Weichbildgrenze, Gast- und Schankwirthe für Berlin und Umgebung ein erneutes liche Ausdehnung erlangte und die Wehr längere Zeit beschäftigte. der Kemperplaz und die Bellevuestraße"; und daß in dem zweiten Gesuch an das hiesige Polizeipräsidium gerichtet, in welchem um Der verursachte Schaden ist bedeutend. Absatz zwischen Unter den Linden" und ist untersagt" eingeschoben Erlaß einer diesbezüglichen Polizeiverordnung gebeten wird. Der wird, der Leipzigerstraße sowie der Friedrichstraße zwischen der ablehnende Bescheid des Polizeipräsidiums im April dieses Jahres Aus den Nachbarorten. Leipzigerstraße und der Weidendammer Brücke", des ersten Gesuches erklärte es nicht als die Aufgabe der Polizei, Die Genoffen in Britz veranstalten heute ein Sommerfest mit: die Privatinteressen einzelner Gewerbetreibender zu schützen durch Konzert und Gesangsvorträgen. Das Fest wird im Lokale„ Rosen=; behördliche Anordnungen. In dem erneuten Gesuche wird darauf see Terrasse", Chausse estr. 69/70 abgehalten. hingewiesen, daß die Polizeibehörde berufen sei, die Gesammt des Festes nachmittags 4 Uhr. Das Eintrittsgeld beträgt 20 Pf. Beginn Umstand, daß dadurch gleichzeitig die Privatinteressen eines einzelnen und ist eine rege Betheiligung erwünscht. interessen und das Gemeinwohl zu fördern, unbeeinträchtigt durch den Die Parteifreunde machen wir hiermit besonders darauf aufmerksam Standes, im vorliegenden Falle des Gastwirthsstandes, gefördert werden. In eindringlicher Weise werden in dem Gesuche nochmals alle Gefahren vorgeführt, welche durch die gedachte mißbräuchliche Benutzung von Bier- und Selterwasserflaschen entstehen können und bereits vielfach entstanden sind und wird nochmals nachdrücklichst um Erlaß einer entsprechenden Polizeiverordnung gebeten. Lokales. benutzt, und nur noch selten findet man Stullenpapier, Eierschalen 2c. Seitens der städtischen Gartenbau- Deputation sind auch in den Wegen eine Anzahl Brummen mit Trinkwasser angelegt worden, an denen kleine Emaillebecher mit Ketten befestigt sind. Die fleißige Benutzung der Brunnen seitens des Publikums beweist, daß die Verwaltung einem dringenden Wunsche der Bevölkerung hiermit nachgekommen ist. auf den Wegen oder den Rasenflächen umherliegen. Bankow. Der nächste Lese- Abend des Arbeitervereins findet Mühlenstraße 24, statt. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen am Dienstag, den 16. d. M., abends 1/29 Uhr, im Lokal von Störr, Dr. Wey L. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird ersucht. Gäste willkommen. Der Vorstand. l. 16. d. M. abends 8 Uhr in Albrechtshof, Parkstr. 13, eine BoltsWeißensee. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß amt versammlung stattfindet, in der Genosse Paul Jahn über„ die; politische und bürgerliche Freiheit" sprechen wird. Die Parteis genossen werden ersucht, für einen recht guten Besuch der Verz. fammlung zu agitiren. Der Vertrauensmann. Die Schöneberger Stadtverordneten mußten am Freitag: ihre Ferien unterbrechen, da ein Einspruch gegen die Aufstellung der wurde für begründet erachtet und die nachträgliche Eintragung beWählerliste der stimmfähigen Bürger erfolgt war. Der Einspruch schlossen. Ein Antrag des Magistrats, dem Bezirk Schöneberg des Aerzte- Vereins der Berliner Rettungsgesellschaft die Näume der ehemaligen Polizeiwache in der Nollendorfstr. 28 zur Verfügung zu stellen und einen widerruflichen Jahresbeitrag von 500 M. zu gewähren", wurde einstimmig angenommen. Auf eigenartige Weise verunglückte der Arbeiter R. aus Schöneberg auf einer Kremserpartie. In der Nähe von AdlersDeckstütze, welche den K. so unglücklich traf, daß der Halswirbel gehof fuhr der Kremser gegen einen Baum. Hierbei brach eine eiserne brochen wurde. Der Schwerverletzte ward sofort nach dem Brizzer. Kreis- Krankenhaus gebracht, wo er jedoch bald nach der Einlieferung verstarb. Die Lokalliste liegt der heutigen Nummer bei und machen wir darauf aufmerksam, daß die Eintheilung diesmal nach Wahlkreisen angeordnet ist. Den fortgesetzten Kampf, den wir um die Abhaltung von Versammlungen zu ermöglichen mit engherzigen und auch nicht felten von der Behörde beeinflußten Lokalinhabern führen müssen, läßt uns die dringende Mahnung an unsere Parteifreunde richten, bei Ausflügen und Festlichkeiten nur diejenigen Wirthe zu berücksichtigen, die uns auch als Versammlungsbesucher gern sehen. Es ist das um so nothwendiger, als die Wirthe, die uns ihre Lokalitäten Wegen Gotteslästerung ist ein Verfahren gegen den durch offen halten, die schwersten Drangsalirungen zu erdulden haben. seine freireligiösen Schriften bekannten Schriftsteller Titus Voelkel Achte deshalb jeder auf eine strenge Junehaltung der Lokalliste. aus Berlin eingeleitet worden. Achtung! Mitglieder der Freien Volksbühne: Die Mit welches die Voruntersuchung führt, hat einen Haftbefehl gegen den Angeschuldigten erlassen. glieder des Vereins werden dringend gebeten, das Inserat in heutiger Nummer zu beachten und den Termin für die Zahlung des AugustWie im Thiergarten, find auch im Treptower Park eine beitrages nicht verstreichen zu lassen, damit sie ihr Anrecht auf die große Anzahl Papierkörbe zur Aufstellung gelangt und zwar, bisher innegehabte Abtheilung nicht verlieren. Die Vorstellungen wie wir konstatiren können, mit besserem Erfolge als in der westfolgen am 4., 11., 18., 25. September und 2. Oktober im Lessing- lichen Anlage der Reichshauptstadt zu verzeichnen ist. Die Körbe Theater unter der Direktion des Herrn Neumann- Hofer und der werden sehr viel, sowohl von Erwachsenen wie von den Kindern artistischen Oberleitung des Herrn Oberregiffeurs C. Steinert und C. Waldow, unter Mitwirkung erster schauspielerischer Kräfte. Die Mitglieder sind genöthigt, ihre bisherigen Karten gegen neue Karten und Marken von blauer Farbe unzutauschen in ihrer Zahlstelle und auf der Innenseite mit ihrer eigenhändigen Namensunterschrift zu versehen. Die alten Karten und Marken find ungiltig. Neue Mitglieder können sich vom 16. August ab in allen Zahlstellen melden gegen Einzahlung von 65 Pf. Einschreibegeld und einen Monatsbeitrag. Die Aushändigung der Mitgliedsfarte erfolgt nach Aufnahme durch den Vorstand und Zuweisung einer der Abtheilungen. Der Vorstand. J. A.: G. Winkler. Arbeiter- Bildungsschule. Plöglich eingetretener Umstände halber haben wir uns veranlaßt gesehen, das Schullokal von der Juselstr. 10 nach der Buckowerstr. 9,' Ede Dresdenerstraße, in dem 2 Treppen hoch gelegenen Saale der Herren Elbertin u. No. ( i. V.: Lang) zu verlegen. Von Donnerstag, den 18. d. m., ab ist die Bibliothek wieder allwöchentlich jeden Donnerstag, abends von 8-9 Uhr, geöffnet, wo auch Beiträge entgegen- hain gebracht. genommen werden. Der Vorſtand. Selten glücklich verlief ein Unfall, von welchem vorgestern wirth, Handschuhmacher Seidel, sich auf freiem Fuße befindet. Der Am Sonntag, den 21, August, Familien- Ausflug nach in der Brunnenstraße am Humboldtshain eine Radfahrerin betroffen gleichfalls wegen eines anderen Amtsverbrechens in Potsdam verSadowa- Friedrichshagen. Abfahrt Alexanderplatz 9,01, Schlesischer wurde. Die betreffende, ein junges Mädchen, fuhr auf einem Zwei- aftete Gerichtsvollzieher Natzke befindet sich noch immer in UnterBahnhof 9,10 Uhr. Treffpunkt Station Sadowa 9,30 Uhr. Für rade die Brunnenstraße entlang und jagte, als sie einem vor ihr ſuchungshaft. Gin Antrag, ihn gegen Kaution aus der Haft zu Nachzügler: Restaurant„ Pferdebucht“ bei Köpenick. Um recht zahl- befindlichen Fuhrwerk ausweichen wollte, gegen die Pferde eines entlassen, wurde von dem Gerichtshof abgelehnt, weil Natzke die ihm reiche Betheiligung der Mitglieder und Freunde der Schule ersucht Straßenbahnwagens der Linie Marheinickeplay- Gesundbrunnen. Die zur Last gelegte Handlung bestreitet. Während der im Herbst bei Das Komitee. Radlerin wurde zu Boden geriffen und gerieth unter den Wagen. dem Potsdamer Landgericht anstehenden Schwurgerichtsperiode Parteigenoffen des ersten Berliner Wahlkreises werden Sie war jedoch so glücklich gefallen, daß sie, zwischen den Geleisen giften sowohl die Sache Stephan und Genossen, wie Nagte zur Aburtheilung gelangen. darauf aufmerksam gemacht, daß am Donnerstag, den 16. d. Mts., liegend, von den Rädern des Waggons nicht berührt wurde und abends 81/2 Uhr, eine Wahlvereins- Versammlung in den Spreehallen, nachdem das Mädchen aus seiner qualvollen Lage befreit war, zu Kirchstr. 27, stattfindet. Ferner machen wir darauf aufmerksam, daß welchem Zweck man den Pferdebahnwagen anheben mußte, zeigte es die Mitglieder am Sonntag, den 2. Oftober d. J., nachmittags 4 1hr, sich, daß es nicht die geringste Verlegung erlitten hatte. Gelegenheit haben, einen Experimentalvortrag in der Urania zut hören. Beiträge werden in nachstehenden Zahlstellen entgegen genommen: Neue Friedrichstr. 20 bei Preuß; Grünstr. 21 bei Sommer; Klosterstr. 101 bei Moll; Jüdenstr. 36 bei Mörschel; Friedrichsgracht 16 bei Pinzer; Krausenstr. 18 bei Glaute, und Flensburgerstr. 24 bei Schmidt( Hansaviertel). Der Vorstand." = Die Parteigenossen des zweiten Kreises werden auf die am Mittwoch, den 17. August, abends 8, Uhr in der Anhalter Reſſource, Mödernstr. 114, stattfindende Wahlvereins- Versammlung aufmerksam gemacht. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Einen Selbstmordversuch unternahm am Sonnabend Morgen gegen 3 Uhr die 21 Jahre alte unverehelichte Martha W. aus der Seibelstraße. Sie gehört der Klasse von Mädchen an, denen man zur Nachtzeit auf den Straßen Berlins begegnet, und war von der Polizei eingefangen. Bevor sie in Untersuchungshaft abgeführt wurde, brachte man sie nach der Wache des 20. Polizeireviers in der Elisabethstraße. Hier fand sie Gelegenheit, sich aus einem Fenster des ersten Stockes auf den Hof hinabzustürzen. Start blutend und mit anscheinend schweren inneren Verlegungen wurde die W. in einem Lite schen Rettungswagen nach dem Krankenhaus Am FriedrichsAuf dem Kutscherbock gestorben. Der 55 Jahre alte Sprengwagenführer Karl Necker aus der Triftstr. 43a hielt am Freitag Morgen mit seinem Wagen vor dem Grundstück Quißowstr. 136, um Wasser einzunehmen. Wahrscheinlich infolge eines Hißschlages ſank er zusammen und war todt. Ebenfalls plöglich vom Tode ereilt wurde in einem Wirthshaus der Linienstraße der 40 Jahre alte Fleischbeschauer Waldemar Weiß aus der Alexandrinenstr. 98. Bald nach 12 Uhr in der letzten Nacht fiel er dort um und konnte nicht von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. wieder in das Leben zurückgerufen werden. Beide Leichen wurden Der Polizeisekretär Stephan in Potsdam, der vor einigen Wochen wegen Amtsverbrechens verhaftet, bald darauf aber als nicht fluchtverdächtig wieder aus der Haft entlassen wurde, ist jetzt wiederum verhaftet worden. Ebenso hat man den alten Rentier Samuel Moses, zu dessen gunsten Stephan die strafbaren Handlungen begangen, wieder in Haft genommen, während der HausDie ,, Oranke- Nige" hat auch in diesem Jahre ihr Opfer ges; fordert. Beim Baden im Orantesee ertrant gestern der 15jährige, zur Zeit stellungslos gewesene Arbeitsbursche Neumann. Als er mit am Orantefee vorbeikam, ging N. trotz des Abrathens seiner Beeinigen Freunden von Weißensee nach Hohen- Schönhausen gehend gleiter in das dische moraftige Wasser. Nur wenige Schritte vom fer entfernt muß der Arbeitsbursche wohl den Boden unter den Füßen verloren haben, denn er verschwand ganz plötzlich in den waren vergeblich; es gelang ihnen nicht einmal, den Körper des ErFluthen. Die Versuche der Freunde, den Verunglückten zu retten, trunkenen aufzufinden. An die Auffindung der Leiche des kleinen Frik Berge, mann ans Spandau in einem Roggenfelde hatte man die Vera Wahlverein für den vierten Berliner Reichstags: Wahl im Krankenhaus am Urban das Kind des Arbeiters Bulla aus der feinen Anhalt dafür ergeben, daß an dem Knaben ein Mord verübt An Verbrühung durch Kaffee gestorben. Vorgestern wurde muthung geknüpft, daß an dem Kutaben ein Verbrechen begangen sei. Die unausgefeßt betriebenen Recherchen der Kriminalpolizei haben freis( Often). Auf Verlangen der letzten Versammlung hat der Schönleinstr. 62 schwer verbrüht eingeliefert. Während die Mutter worden ist. Jedenfalls zeigte das Knochengerüst der Leiche keinerlei Vorstand für nächsten Dienstag Genossen Dr. med. We y I für einen an der Nähmaschine saß, war das Kind dem älteren Bruder an- Verlegungen. Wenngleich der Eigenthümer des in der Nähe der Vortrag gewonnen, welcher, wie aus dem Inserat ersichtlich ist, über vertraut, der es auf einen Tisch stellte, wo sich eine mit frisch ge Fundstelle der Leiche entdeckten Spatens, mit welcher eine flache das Thema Das Naturheilverfahren gegenüber der medizinischen brühtem Kaffe gefüllte Kanne befand. Diese riß das Kind um und Grube ausgeworfen war, noch nicht ermittelt worden ist, iſt es Behandlung" sprechen wird. Der Vorstand, wurde durch den siedend heißen Inhalt am Unterleib und an den Den Mitgliedern des Wahlvereins im 4. Berliner Beinen derart verbrüht, daß es nicht mehr gerettet werden konnte. feineswegs feststehend, daß der Besitzer des Instrumentes in die Reichstagswahlkreise„ Süd- Ost" zur Nachricht, daß die WahlAngelegenheit zu verwickeln ist. Es ist die Möglichkeit nicht aus vereins- Versammlung zu gunsten der am Dienstag, den 16. August, Vom Vorstand der Freien Vereinigung der felbft geschlossen, daß Wilddiebe oder Einbrecher die Grube hergestellt stattfindenden Volksversammlung ausfällt, in der Direktor Archen- ständigen Barbiere erhalten wir folgende Buschrift: Auf die haben, um Beute in derselben zu verstecken und durch irgend einen hold von der Treptower Sternwarte einen astronomischen Vortrag Warnung der Lokalkommission sei erwidert, daß wir den kleinen Umstand an der Ausführung ihrer Absicht gehindert wurden. Ob über die Kometen, Sternschnuppen und Weltuntergangs- Prophe- Ausflug vom Vorstande in dem Glauben anregten, daß das wohl das Verschwinden des Knaben seiner Zeit wie auch später die zeiungen, mit zahlreichen erläuternden Lichtbildern, halten wird. Restaurant Alter Finkenkrug frei ist, denn wir sagten uns, da dies Auffindung der Leiche in Spandau und seiner Umgebung großes Die Mitglieder werden ersucht, sich recht zahlreich einzufinden. Lokal ganz isolirt liegt, so kommt es für Versammlungen gar nicht Aufsehen hervorgerufen hat, haben sich Zeugen, welche irgendwelche Der Vorstand. in betracht, und wenn es gesperrt ist, so würde es ja in der Lokal- Angaben hätten machen können, nicht gemeldet. Es ist die MöglichDie Theilnehmer an der am 27. September cr. in München liste stehenden in der gifte enthalten iſt, da doch andere Dri- fich, bortselbst verlaufen hat und dann später ermattet gestorben ist, Jedenfalls ist es ein Fehler von der Lokalkommission, keit, daß der kleine Fritz Bergemann in das Kornfeld hineingegangen, stattfindenden I. Verbandsversammlung und Arbeitsnachweis- Konferenz schaften, wo kein Lokal zu haben ist, in der Liste vermerkt sind. Auf nicht ausgeschlossen. des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise können von der Fahrpreis- grund dieser Aufklärung machen wir die Partie am Montag nach ermäßigung Gebrauch machen, welche den Besuchern der gleichzeitig Grünau. Im Lokal Lindenhayn Frühstück, nachher Partie nach 23 Jahre alte Bureauvorsteher Max Buchmann, der bei einem Flüchtig ist nach Unterschlagung von 3277 Mark der in München stattfindenden II. Kraft- und Arbeitsmaschinen- Ausstellung Karolinenhof. Abfahrt vom Alexanderplatz 9 1hr 15 Min. gewährt ist. Hiernach werden auf den bayerischen und württembergischen Rechtsanwalt im Süden der Stadt beschäftigt wurde. Eisenbahnstationen an jedem Sonnabend und Sonntag, auf den Zengen gesucht. Diejenigen, die am Donnerstag Abend bei Die Rigdorfer Gemeindevertretung beschloß in ihrer am Stationen der großherzogl. badischen Staatseisenbahnen( Mannheim, dem Konflikt an der Ecke der Usedom- und Brunnenstraße mit an- Freitag abgehaltenen Sitzung, behufs Beschleunigung der StadtrechtsHeidelberg, Karlsruhe, Pforzheim) und der pfälzischen Eisenbahnen hörten, wie ein streifender Maurer beschimpft wurde, werden ge- frage eine Deputation an den Landrath Stubenrauch zu entsenden, ( Ludwigshafen, Speyer, Germersheim und Landau) nur an Sonn- beten, ihre Adresse an Wilhelm Austin, Swinemünderstr. 120 v. IV, um diesen zu ersuchen, die bezüglichen Verhandlungen möglichst bald abenden Fahrkarten nach München zum einfachen Fahrpreise aus- abzugeben. in die Wege zu leiten, damit der Provinziallandtag sich in seiner gegeben, welche, wenn sie in der Ausstellung abgestempelt worden Zu den Bereicherungen der Thierbestände des Berliner Oftobertagung bereits mit der Vorlage befassen kann. Man hofft find, zur freien Rückfahrt innerhalb 10 Tagen berechtigen. Bei Aquariums, welche legter Tage erfolgten, haben Ost- und West- in Nixdorf, unter Umständen bereits am 1. April 1899 die städtische Lösung der Fahrkarten sind ausdrücklich Ausstellungskarten zu ver- indien, das adriatische Meer, die Nord- und die Ostsee beigesteuert. Verfassung einführen zu können. langen. Es wurden dadurch das Affenhaus, die Reptiliensammlung und die Eine blutige Affaire spielte sich Freitag Mittag in der GoetheDienstbotenelend. Bei dem Kaufmann 2. am Schiffbauer- Thierwelt der Meerwasserbecken mit Arten besetzt, die zum theil hier straße in Rigdorf ab. Der Arbeiter Richard Mehlmann, damm 2, war die 49 Jahre alte Köchin Johanna Schubbert erst noch nicht vertreten waren. So hat der eine große Käfig der Goethestr. 8 wohnhaft, hatte in dem im selben Hause belegenen einige Tage in Stellung, als sie am Geburtstage der Frau sich beim Schlangengalerie eine auf einen bestimmten Begin Wittel-& or en s' ſchen Reſtaurant mit dem Wirth Streit bekommen und Abwaschen einer inwendig abgestoßenen Kaffekanne den Knöchel des Amerika's beschränkte, zu den Leguanen gehörige Eidechse auf sollte das Lokal verlassen. Als er der Aufforderung nicht Folge rechten Zeigefingers zerschnitt. Mit der Geburtstagsfeier war viel genommen, welche bedeutend länger und stärker als unsere Eidechse leistete, wurde er von Lorenz und zwei Kutschern hinausbefördert. Arbeit verbunden, und der Wunde wurde daher nicht gleich ist( fie wird über meterlang) und fich von denselben Hierbei zog M. plötzlich einen Dolch hervor und brachte dem Kutscher Beachtung geschenkt. Alsbald trat Blutvergiftung und starkes auf den ersten Blick dadurch unterscheidet, daß vom Hinterkopf bis Berger zwei erhebliche Verwundungen bei. Um sich vor weiteren Fieber ein, und das Mädchen mußte nach dem St. Hedwigs- zum Kreuzbein, also auf dem ganzen Rückgrat ein hoher Kamm Verlegungen zu schüßen, schlug B. mit einem Bierglas nach M. und Krankenhause gebracht werden, wo es elf Wochen behandelt wurde. hinläuft, der sich nach einer Unterbrechung an der erwähnten Stelle verletzte denselben schwer am Kopfe. Blutüberströmt lief M. zur Witterungsübersicht vom 13. August 1898, morgens 8 Uhr. Unfallstation in der Steinmeßstraße, ließ sich dort verbinden und der Roederstraße belegenen großen Eisschuppen der Lichten-| hierbei einen Streifschuß an der rechten Brustseite; der Arzt wurde fehrte alsdann wieder nach dem Lokal zurück, wo er von einem berger Eiswerke, den Angriff. war jedoch nicht mehr von der Kugel in das linke Schulterblatt getroffen. inzwischen benachrichtigten Gendarmen in Haft genommen wurde. möglich, das in allen seinen Theilen bereits in Flammen stehende, Arbeiterrifiko. Ein entseglicher Unglücksfall ereignete sich auf langgestreckte Gebäude zu retten; dasselbe ist vielmehr sammit seinem dem Arbeitsplatz der Firma Briek u. Tolle in Friedrichs- Inhalt total niedergebrannt. Die im Besiz des Rentiers Bein in berg. Ein daselbst beschäftigter Arbeiter wollte zwei Lowrys Berlin, Rankestraße, befindlichen Baulichkeiten sind mit 14.000 m. zusammenkoppeln, gerieth dabei aber zwischen die Buffer, die ihm versichert. Der Vorrath an Beständen 2c. repräsentirte überdies den Kopf entsetzlich zerquetschten. Der Unglückliche war sofort einen Werth von etwa 16 000 M., so daß sich der Gesammtschaden eine Leiche. auf 30 000 m. beläuft. Der Schuppen war fest verschlossen, als das Feuer ausbrach. Stationen Barometer= stand mm WindBunipia Zwischen Königs- Wusterhausen und Niederlehme verfant am Mittwoch Abend im Nottekanal ein mit 3000 Zentnern beladener Ueber ein Duell, welches in der Frühe des gestrigen Tages Swinemde. 769 SO Kahn der Firma K. Berg. Die Schiffer konnten nur mit Mühe in der Nähe des Vorortes Sadowa ausgefochten worden, berichtet Hamburg 768 SO 768 NO Berlin das nackte Leben retten. Entstanden ist der Unfall durch Bersten des ein bürgerliches Blatt folgendes: Zwischen zwei Angestellten einer Wiesbaden 766 Still Kahnbodens. Die Bergungsarbeiten sind im gange. hiesigen Versicherungsgesellschaft, einem Arzt und einem Mathematiker, München Großfener in Lichtenberg. In der gestrigen Nacht entstand hat nahe dem genannten Vorort ein Pistolenduell stattgefunden. Wien in Lichtenberg ein weithin leuchtender Brand; schnell waren die Beide Gegner find junge Leute; den Grund zu der Herausforderung freiwillige Ortswehr und die freiwilligen Nachbarwehren zur boten fortgesette Hänseleien der einen Partei. Der Kugelwechsel Stelle und eröffneten das gegen Brandobjekt, den in wurde auf 20 Schritt Distanz beliebt. Der Mathematiker erhielt Für den Inhalt der Inserate Ostend- Carl Weiß- Theater. übernimmt die Redaktion dem Gr. Frankfurterstr. 132. Publikum gegenüber keinerlei gegenüber feinerlei Deborah. Urania Verantwortung. Thraker. = Sonntag, den 14. August. Neues Opern Theater( Kroll). Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg. Anf. 72 Uhr. Montag: Mignon. Deutsches. Der Biberpelz. Anfang 71 Uhr. Nachm. 22 Uhr: Die versuntene Glocke. Montag: Don Carlos. Lessing. Im weißen Nöß'l. Anfang 7½ Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner. Gebildete Menschen. Anfang 7 Uhr. Nachu. 21 Uhr: Des Meeres und der Liebe Wellen. Montag: Gebildete Menschen. Bolts- Schauspiel in 5 Aften Taubenstr. 48/49. Täglich: Dienstag: Vom Matterhorn z. Jungfrau. von H. Mosenthal. Anfang 72 Uhr. Montag: Am Altar. Mittwoch: Der Hüttenbefizer. Donnerstag: Der Hütten: Kean. besitzer. Freitag: Deborah. Sonnabend: Kean.- Vorzugsbillets haben nur Wochentags Giltigkeit. Ostend- Theater- Konzert- Garten. V Max Grabow, Tanz Komiter. Deta Waldau, Bravour- Soubrette. The two Terras. Geschwister Petram, Theater Fantoche etc. Theater- Vorstellung. Anfang 4 Uhr. Apollo- Theater. Täglich um 9 Uhr: Residenz. Momentaufnahmen. An Don Juan in der Hölle. fang 7 Uhr. Nenes. Der Unterpräfeft. Vorher: Militärfromm. Anfang 7% Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. Die Zauberflöte. Anfang 712 Uhr. Montag: Don Juan. Thalia. Der Trompeter von Säffingen Anfang 8 Uhr. Nachm. 4 Uhr: Die Räuber. Montag: Der Trompeter von Sät: fingen. Central. Die Geisha. Auf. 1/28 1hr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich Wilhelmstädtisches. 0 Zwei Tage Millionär. Anfang 8 11hr. Nachm. 4 Uhr: Dieselbe Vor: stellung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Oftend. Deborah. Anfang 1/28 Uhr. Montag: Am Altar. Belle Alliance. Herr und Frau Doctor. Anfang 8 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplatz. Der Todtschläger. Anfang 8 1hr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ilvania. Zaubenstrasse 48-49. Naturkundliche Ausstellung. Täglich geöffnet von 10 Uhr vor mittags ab. Eintritt 50 Pf. Abends 8 Uhr: Wissenschaftliches Theater. Invalidenstrasse 57/62. Täglich abends von 5-10 1hr: Stern warte, Operutelephon. Apollo. Don Juan in der Hölle. Anfang 9 Uhr. Paisage Panoptifum. täten- Vorstellung. Speziali= Reichshallen. Spezialitäten Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Friedrich- Wilhelmst. Theater. Chauffeestr. 25/26. Unwiderruflich vorlegter Sonntag der Tiliputaner vor deren Abreise nach Amerita. Nachmittags 4 Uhr: Zwei Tage Millionär. Kinder zahlen nachmittags die Hälfte. Abends 8 Uhr: Gerö Gynlay Sarolta Erdödy Arpád Oberphosphor Sataninchen Koloman • • • . • " Florette Fleury Piccolino Edi Blum. Fanesi Tornay. Sigm. Lieban. Henry Bender. Ada Milani. Robert Steidl. Lina Goltz. Marg. Lieban. Ferner Auftreten von: Spezialitäten allerersten Ranges. Kassenöffn. 6, Konzert 62 Uhr. Anfang der Vorstellung 3 Uhr. Deichshallen Garten- Theater. Re Leipzigerstr. 77. 20 erstklassige Spezialitäten u. a.: The 9 Torpedoes! Trapnell- Family! Mile. Giordani. Willon, Antoni. Ferner Punch", das " sprechende Pferd und die tollste Burleske: Berlin auf Stelzen! Sonntags 7 Uhr. Anfang: Wochentags 8 Uhr. Entree 50 Pf. Vorher von 6 Uhr ab: GartenKonzert. Bei ungünstiger Witterung im grossen Theatersaal. Familien Vorzugsfarten täglich giltig. Victoria- Brauerei Lützow- Strasse 111/112 ( nahe Potsdamer Platz). Garten resp. Saal. Täglich: 3wei Tage Millionär. Stettiner Sänger Luisen- Theater. 34. Reichenbergerstraße 34. Eröffnung der III. Saison. Donnerstag, 18. August: Zum 1. 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C. 5521° C.= 4° R. 3 heiter 18 Haparanda 772 S 3 bedeckt 17 Petersburg 2 heiter 19 Cort -wolfent 17 Aberdeen 3wolfent 16 Paris 1wolfent 17 4 heiter 13 760 SW 759 S 4wollig 16 3 heiter 18 764 SO 2voltent 19 Wetter Prognose für Sonntag, den 14. August 1898. Warm, vorwiegend heiter bei mäßigen südlichen Winden; Gewitter nicht ausgeschlossen, sonst trocken. Berliner Wetterbureau. Elykum Stadt und Land. Landsberger Allee 40-41 Bosse mit Gesang und Tanz in 4 Bildern von J. Kaiser. Vorher: Ein Fuchs im Taubenschlag. Schwank in 1 Aft von Höppner. Spezialitäten. Auftreten von Im Saal: Grosser Ball. Concerthaus Berliner Aquarium Leipzigerstr.No.48 Unter den Linden 68a, Eingang Schadowstr. 14. Heute, Sonntag, Eintrittspreis US 50 Pf. Reichhaltigste Sammlung der Welt an lebenden Seethieren, [ M29/ 11 Reptilien etc. Letzte Saison vor dem Abbruch. Täglich: Hoffmann's Quartett und Humoristen. Adalgisa. Adalgisa Passage- Panopticum. Shredenberger: ThéâtreVariété. Ohne Extra- Entrée. 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August, abends 8 Uhr, bei Buske, Grenadierstraße 33: Kirchstr. 27: Wahlvereins- Versammlung. Tages Ordnung: 236/7 1. Vortrag des Genossen Herm. Koch. 2. Diskussion. 3. Vereins: Angelegenheiten und Verschiedenes. Uut zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Vorläufige Anzeige! Sonntag, den 2. Oftober b. I., nachmittags 4 Uhr, findet ein Experimental- Vortrag in der Urania in der Taubenſtraße statt. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 3. Berliner Reichstags= Wahlkreis. Mittwoch, den 17. August, abends 8½ Uhr, bei Brochnow, Sebastianstr. 39: Derlammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Borchert über: Mary' Werth- Lehre. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Umt zahlreiches Erscheinen ersucht 240/19 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis( Osten). Dienstag, den 16. August cr., abends 8½ Uhr: Versammlung bei Warsany, Gr. Frankfurterstr. 117. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. med. Weyl über: Das Naturheilverfahren Baudeputirten- Versammlung. 3. Gewerkschaftliches. Tagesordnung: 1. Situationsbericht.- 2. Diskussion. Jeder Bau muß durch einen Delegirten vertreten sein. Die Lohnkommission der Maurer Berlins und Umgegend( Zentralverband der Maurer) J. A.: Wilh. Fritzsch. 363b Achtung, Graveure, Ciseleure 2c.! ! Unserem langjährigen Bereinswirth und Mitglied Karl Späth 3946 zu seinem heutigen 51. Geburtstag die herzlichste Gratulation in Treue gewidmet vom Verein„ Brüderlichkeit". NB. Und ob Dir auch Verfolgung droht, so halte doch zur Fahne roth! Unserem Vereinswirth Herrn Carl Späth Ortskrankenkasse du feinem heutigen Wiegenfefte die Neues Vereinslokal: Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. deß Töpfergewerbes Dienstag, den 16. August 1898: Filial- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag des Kollegen Brückner über: Rampfoder Unterstützungs- Organisation. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. 87/2 Die Ortsverwaltung. zu Berlin. Dienstag, den 23. August 1898, abends 7 Uhr, int Lokal des Herrn Buske, Grenadierstr. 33, Außerordentliche Generalversammlung der Mitglieder. ( Arbeitgeber und Arbeitnehmer.) Tages Ordnung: und 1. Ergänzungswahl der Delegirten § 47 des Statuts, 35 Arbeitnehmer. 2. Anträge zur Generalversammlung. 3. Verschiedene Kassenangelegenheiten. Achtung! Mitglieder Achtung! der Orts- Krankenkaffe der Schneider und Schneiderinnen Berlins. = Dienstag, den 16. August 1898, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstraße 27 c( großer Saal): Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Einführung der freien Arztwahl, unter Berücksichtigung der Zu stände infolge des„ strirten" Systems innerhalb unserer Kaffe. Referent: Dr. med. Munter. 2. Die Verschleppungs- Politik des Vorstandes. Die Dreizehner- Kommission. 164/7 Zu dieser Versammlung sind die an unserer Kasse amtirenden Aerzte hiermit öffentlich eingeladen. Desgleichen werden die nunmehrigen Dele: girten ersucht, sich vollzählig einzufinden. gegenüber der medizinischen Behandlung 2. Distuſſion. 3. Verschiedenes. Deutscher Senefelderbund.( Mitgliedschaft Berlin.) Die Versammlung wird präzise eröffnet. Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Das Erscheinen aller Mitglieder ist Pflicht. 243/ 6* Der Vorstand. Achtung! 4. Wahlkreis. Achtung! Dienstag, den 16. August, abends 82 Uhr, im Lokal Sanssouci, Kottbuserstr. 4a: Grosser Populär- Astronomischer Vortrag bon F. S. Archenhold, Direktor der Treptow- Sternwarte:„ Ueber die Kometen, Sternschnuppen und Weltuntergangs- Prophezeihungen" mit zahlreichen erläuternden Licht- und Drehbildern. 215/17 Entree à Person 20 Pf. Um zahlreichen Besuch bitten Die Vertrauenspersonen. Die Mitglieder- Versammlungen sind jetzt im Restaurant Miegel, Stralauerstr. 57, und zwar wie immer, jeden Dienstag nach dem 15. jeden Monats. Nächste Versammlung am 16. Auguft. 267/13 Für den Vorstand: Paul Möhring. Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend. Außerordentliche General- Versammlung am Dienstag, 16. Aug., vorm. 111hr, bei Gründel, Brunnenstr. 188. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Kassenbericht und Bericht des Arbeitsnachweis- Vorstehers für das II. Quartal.. 3. Neuwahl des 1. Vorsitzenden. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 50/12 Mitgliedsbuch und Karte legitimirt. Zahlreichen Besuch erwartet. Der Vorstand. Achtung! Rixdorf. Achtung! Deutsch. Metallarbeiter- Verband Deutscher Holzarbeiter Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Dienstag, den 16. August cr., abends 8½½2 Uhr: Bezirks- Derlammlung für den Ofen in Stechert's Salon, Andreasstraße 21. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Arbeitervertreters am Reichs Versicherungsamt, Herrn Simanowski über: ,, Erläuterungen zum Unfallversicherungs Gesetz." 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes.. Mittwoch, den 17. August 1898, abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Klemke, Bergstraße 137. Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: Dienstag, den 23. August 1898, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Buske, Grenadierstr. 33, Außerordentliche General- Versammlung der Delegirten. ( Arbeitgeber und Arbeitnehmer.) Tagesordnung: 1. Ergänzungswahl des Vorstandes ( 4 Arbeitnehmer). 2. Abänderung des Statuts,§§ 1-68. 3. Verschiedene besten Glückwünsche. 406b tirer und Sortiretimmen. Zentralverein der Bildhauer Deutschlands. Am Donnerstag Abend ver: starb nach langem, schwerent Leiden unser langjähriges treues Mitglied, der Holzbildhauer Heinrich Bohnhagen. Ein ehrendes Andenken be wahrt ihm die V.waltungsstelle Berlin. [ 10/18 Die Beerdigung findet hente Sonntag, nachmittags 5 Uhr, vom Leichenhause des Emmaus firchhofes in Rirdorf, Hermann: straße, hinter der Ringbahn, aus ſtatt. Um rege Betheiligung Der Vorstand. bittet Deutscher Kaffenangelegenheiten. 201/2 Metallarbeiterverband Der Vorstand. Baul Hermann, C. Haschke, Vorsitzender, Schriftführer, Langestr. 75. Bernauerstr. 12. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Tischler und anderer gewerbl. Arbeiter. ( Berlin D. Moabit.) Montag, ben 15. August 1898, ( Berwaltungsstelle Berlin). Todes- Anzeige. Aut 12. d. M. starb unser Mitglied, der Bergolder Otto Brunnert. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 15. August, nacht. Uhr, von der Leichenhalle des Georgen- Kirchabends 8 1hr, in Möbis' Salou, hofes in der Landsberger Allee ans Stromstraße 28: Um zahlreiche Betheiligung statt. ersucht Mitglieder Versammlung. 3/4 = Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quarta 2. Statutenberathung u. Wahl eines Delegirten zur außerordentlichen Generalversammlung der Franen- Sterbe kasse. 3. Verschiedene Kassenangelegen heiten. 182/13 Mitgliedsbuch legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Mitglieder- Versammlung d. Verb. der in der Kürschnerei besch. Arbeiter n. Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. 1. Vortrag des Genossen Stöster: Woran kranken unsere Organi: Montag, den 15. Aug., abends 82 Uhr, fationen?" 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersucht 106/12 Die Lokalverwaltung. Berliner Genossenschafts- Bäckerei Die Kollegen und Kolleginnen werden ersucht, zahlreich und pünktlich Nene Hochstr.| 18. 113/5 Die Ortsverwaltung. zu erscheinen. Allgemeine Orts- Krankenkasse gewerblicher Arbeiter u. Arbeiterinnen zu Berlin. Dienstag, den 16. August, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstr. 27c: Grosse Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht der Dreizehner- Kommission. 2. Bericht des Vorstandes. 3. Verschiedenes. 267/14 Mitglieder! Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es Pflicht, daß ein jeder in der Versammlung erscheint. Die Dreizehner- Kommission. Eugen Skerb, Uferstr. 14d. Achtung, Rabitzputzer! Eingetragene Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht. Plannfer. 16. Telephon- Amt III. 2931. Empfiehlt den Parteigenossen ihr vorzügliches reines Noggenbrot, welches täglich frisch in ca. 400 Verkaufsstellen zu haben ist. anderes Brot als unser Produkt zu verkaufen. 57422 im Rest. Feind, Weinstr. 11. Tages- Ordnung: 1. Vortrag über Darwinismus und Sozialismus. Referent: Dr. Nat: fowski. 2. Discussion. 3. Abrechnung vom Stiftungsfest. 4. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen bittet 93/17 Der Vorstand. Die Ortsverwaltung. Verband aller im Handelsu. Transportgewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter Bureau: Kommandantenstr. 25, I. Todesnachricht. Am 11. d. M. verstarb unser treues Mitglied 75/9 Karl Grünberg nach längerem Leiden an der Gelb: sucht in der Charitee. Die Be erdigung findet am Sonntag, nach. mittags 6 Uhr, auf dem Neuen JakobiKirchhof statt. Ehre seinem Andenken. Allen Kollegen und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau und unsere liebe Wutter am 12. d. W. verstorben ist.- Die Be erdigung findet am Sonntag, den 14. d. M., nachmittags 5 Uhr, von Frauen- Sterbefasse der Leichenhalle des H1. Kreuz- Friedfür Mitglieder der hofes aus statt. Dies zeigen tief= betrübt an die trauernden Hinter Willibald- Alerisſtr. 42. 琛 Mau achte genau auf obige Schusmarke; weil vielfach versucht wird, Zentral- Kraufen- und Sterbe- bliebenen: A. Rudzinski u. Kinder, Zähne 2 M. Der Vorstand. 10 Jahre Garantie. Vollkommen schmerzloses Zahnziehen 1 M. Plomben 1,50 M. Theilzahl. wöchentl. 1 M. Sprechst. 9-6. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 22. Bitte zu lesen! Brauerei Werm, Bionskirchftr. 39. Das Verbot der Saccharin Verwendung bei der Herstellung von Bier ist von der Reichstagsmehrheit angenommen worden und tritt mit dem 1. Oktober d. J. in traft. Dieser künstliche Süßstoff enthält durchaus keinen Nährwerth und dient eigentlich nur dazu, den gehaltlosen, theilweise schlechten Geschmack des Bieres zu verdecken. Jufolge dessen erlaube ich mir hierdurch nochmals bekannt zu machen, daß ich bei meinem Breslauer Dienstag, den 16. August 1898, abends 8½ Uhr, Inselstraße 10: Weizenbier fein Saccharin, sondern nur den feinsten Raffinadezucker, Meinen ver: sowie das beste Malz und den edelsten Hopfen verwende. ehrten Kunden liefere ich daher ein reelles und wirklich nahrhaftes Bier; das kleinste Faß, die 1/16 Tonne, mit 8 Ltr. Inhalt und nur in der Brauerei gefüllt, für Mt. 1,10 frei ins Haus. Auch in Flaschen zu 10 Pf. sende ich mein Breslauer Weizenbier nach allen Gegenden Berlins und von 7-10 Uhr in meiner Brauerei und in meiner Filiale. Sellerstr. 35 am Wedding, zu haben. Pro Liter 15 Pf. Fässer und Flaschen sind mit meiner Firma versehen, worauf ich noch besonders zu achten bitte. Mitglieder- Versammlung der Zahlstelle Berlin III des Zentralverbandes der Maurer Deutschl. iterweise ist dasselbe vormittags von 6-12 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 255/2 Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Die Ortsverwaltung. Achtung! Brauerei und Achtung! 56479* August Werm, Brauereibesitzer, 39 Zionskirchstr. 39. Kasse der Tischler c. ( Oertliche Verwaltung Berlin B.) Mitglieder Versammlung am Montag, den 22. August 1898, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Möhring, Admiralstr. 18c,„ Mär lischer Hof", Oberer Saal.[ 187/12 Tagesordnung: 1. Beschlußfassung über Abänderung des Statuts. 2. Wahl eines Delegirten zur Generalversammlung in Hamburg am 11. Sept. 1898. 3. Verschiedenes. Mitgliedsbuch der Frauensterbe- Kasse legitimirt. Die Ortsverwaltung. III. Abänderung zit dem Statut der Orts: Krankenkasse der Tabak- Fabrikarbeiter zu Berlin bont 4166 Die Beerdigung des amt 11. d. Mis. verstorbenen Dachdeckers Emil Munsonius findet am Sonntag, den 14. August, nachmittags 5 Uhr, von der LeichenHalle des Emmaus Kirchhofes aus statt. 1 Danksagung. 4116 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und für die schönen Kranzspenden bei der Beerdigung unferes lieben Sohnes, Bruders und Bräutigams, des Schlossers Franz Bode, fagen wir allen Freunden und Bekannten, sowie dem Gesangverein unseren herzlichsten Dank. 4326 Die tranernden Hinterbliebenen. Für die vielen Beweise und Theil15. November 1892 nahme bei dem Begräbniß meines lieben Mannes und unseres guten 28. Jamar 1893. Weibliche Mitglieder werden eben- Baters sagen wir den verehrten Chefs, sowie den Herren Kollegen der falls in die Stasse aufgenommen. auch Von der Ober- Aufsichtsbehörde fest: Firma Görs n. Kallmann unseren tief: gesekter durchschnittlicher Tagelohn für für die Stranzspende dieselben: 29/12 gefühltesten Dank. Marie Weidlich. 1. über 16 Jahre Mark 1,50, 2. unter 1,00. Ein Gebiss mit nenen Zähnen Sterbegeld der 20fache Betrag des ist auf dem Pichelsdorfer Sängerfest Tagelohnes, und für weibliche Mit: abhanden gekommen. Geg. Belohnung glieder, welche länger als 6 Monate abzugeben. Charlottenburg, Für 18 Mark fertige Maaß eteinen Anzug sowie Paletot ber staffe angehört haben, 45 resp. Kirchstr. 13( Seifengeſchäft). ich nach 30 Marf. Die vierwöchentlichen Kassenbeiträge Trauringe, 380, 2 Dufat. 22,50 W., betragen: Bierverlags- Hilfsarbeiter. Reinhold Werner, Kleine Andreasſtr. 12, Dienstag, den 16. August, abends 8 Uhr, im Englischen Garten", Alexanderstraße 27 c: 41/7 Außerordentliche General- Versammlung. Es ist Pflicht aller Kollegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Achtung! Schneidermeister. Ecke Andreasplatz. [ 56662*] Telephon Amt VII 4678. mit nur guten Buthaten. Für eleganten Sitz und folide Ausführung bürgt meine feit 16 Jahren bestehende Firma. Großes Tuchlager. Filiale Friedrichshagen: Friedrichstr. 105. Filiale Pankow: Breitestr. 39 b. Achtung: Metzner's Korbwaaren- Fabrik. Berband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter Deutschlands. ( Filiale Berlin II Norden.) Dienstag, den 16. August, abends 8½ 1hr, Bergstraße Nr. 12: Verbands- Versammlung. Tages Ordnung: Die Hebung der 1. Vortrag der Genossin Frl. Baader über: Arbeiterklasse muß ihr eigenes Wert sein. 2. Diskussion. 3. Wie stellen sich die Kollegen zur Gründung einer Kranken- Zuschußtasse? 4. Gewerkschaftliches und Verschiedenes. Achtung! Der Vorstand. Achtung! 83/9 Mitglieder des Rabatt- Sparvereins Norden. Auf Antrag von 300 Mitgliedern findet am Dienstag, 16. August, abends 8 Uhr, im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünder: 267/12 straße 42, cine Berlin, Andreasstr. 23, vis- à- vis dem Andreasplatz. II. Geschäft: Brunnenstr. 95, vis- à- vis Humboldh. III. Geschäft; Beusselstr. 67( Moabit). IV. Geschäft: Leipzigerstraße( Spittel- Kolonnaden) größtes Lager Berlins. 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Sept. 1898 ( Damentage: Dienstag und Freitag.) Wannen-, sowie sämmtliche medicinischen Bäder. Lieferant sämmtlicher Krankenkassen Berlins u. Umgeg., vom WirthschaftsVerband des Berliner Lehrer- Vereins und Post- Spar- und Vorschuss- Vereins. 4216 Kinderwagen mit u. ohne Schutzvorrichtung. Schutzvorrich tung allein 3,50, dieselbe verhindert das Herausfallen der Kinder. Kinder-, Puppen-, Kasten-, Leiter- u. Kursus der Heilgehilfen Jnnung, nachm. 5 Uhr, Grüner Weg 29. Leicht faßlicher, bewährter Unterricht. Separ. Unterricht für Herren u. Damen. Ans: funft und Anmeldungen dort. Vorher bei John, Brumenstraße 135, Fritz, Aderstr. 134, Gohs, Elisabethstr. 60. 10, 12, 15 M. bis zu den elegan Dit Duitglieder ber Freien Schwiegermutterlikör, großartig Sportwagen stets 2000 Stück am Lager Volksbühne zahlen zur Nach/ Str.-I. inff. 1,25. A. Geisler, testen. Versandt nach außerhalb ab i. Geschm. älterer, mit guter Kaffe und großem mittags: Vorstellung am Sonntag, Veteranenstr. 4. 56572 Fabrik. 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August 1898, vormittags. Nur die Gewinne über 110 Mark find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 153 99 302 415 507 34 655 62 733 87 984 1282 98 353 437 739 820 2113 63 206 51 826 65 954 58 3012 26 108 343 90 470 G07 765 950 4014 33 49 85 207 53 55 356 487 633 39 857 976 5090 181 278 652 88 710 854 6092 159 282 325 75 85 86[ 200] 421[ 300] 69 1709( 150) 7062 425 80 88 687 873 915 86 8076 402 98 584 9146 68 83 282 406 525 658 96 887 969 Adomeit& Landau, Lothringerstraße 48 I, dicht am Rosenthaler Thor. Fahrrad, 405b Halbrenner, feine Marte, billig verfäuflich, Ki. Andreasstr. 10, Ganger. [ 1501 619 66 749 803 921 13001 117079 92 207 12 79 384 493 577 630 118854 71 635 69 770 825 29 2119063 209 32 84 567 716 95 895 962 120022 95 119 99 245 685 755 818 84[ 200] 121065 172 85 244 325 527 708 19 803 958 122169 212 310 70 [ 150] 503 81 644 702 28 90 993 123332 44 498-719 833 924[ 150] 49 77 81 124038 98 188 248 334 421 88 697 755 125168[ 150] 379[ 300] 83 423 51 612 27 39[ 2001 873 83 95 99[ 150] 938 120168 91 295 453 584 79 901 16 49 127023 99 144 240 74 441 581 671[ 150] 829 128171 304 89 562 691 705[ 150] 953 120135 56 391 617 779 820 38 75 941 2 363 539 10007 39 86 195 372 721 56 876 11158 242 363 85 741 59 807 12075 112 20 43 79 274 304 425 53 78 576 885 990 13047 168 301 2 35 96 475 719 80 830 933 35 14299 333 46 582 92 603 703 59 98 99 15016 128 261 885 552 66 615 62 747 863 73 904 16184 548 639 54 92 788 876 963 76 17485 94 600 938( 150) 89 18065 133 319 548 63 742[ 150] 78 874 85 19059 112 219 69 479 510 749 67 20063[ 150] 65 73 146 307 70[ 150] 407 750 881 984 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223 30 531 700 894 924 26 94 84077 145 463 555 964 67 85006 23 67 311 44 400 650 76 707 57 930 86241 844 826 900( 200) 59 28 94 87229( 150) 49 363 462 594 659 835 61 990[ 200] 88135 210 68 330 401 509 647 722 60 905 73 75 77 89022[ 150] 79 366 410 620 94 701 947 90002 316 410 18 31 502 41 56 76 631 864 91 91367 446 551 649 803 19 28 35 92105 57 64 219 25 26 325 679 832 93171 443 511 79 672 822 74 966 94156 226 353 572 608 95119 213 385 693 758 856 96025 26 35 119 30 48[ 300] 82 90 236 52 800 29 432 69 523 67 77 776 91 845 916 97193 271 426 67 657 725 39 817 77 965 83 98266 321 93 528 680 93[ 150] 782 905 99088 160 77 380 515 637 68 97 703 14[ 150] 32 970 99 100131 248 598 731 61 928 49 60 101106 41 98 513 30 696 796 895 944 102040 242 49 458 651 739 831 88 927 103026 208 440 46 78 593 656 870 924 82 104140 97 222 525 105045 130 96 294 436 72 503 619 48 58 883 106052 189 324 803 107050 326 503 99 677 750 884 55 954 108256 681 708 823 36 79 949 109175 239 50 374 489 545 82 740 110049 112 66 344 69 463 99 779 814 51 953 68 111039 197 279 341( 200) 402 49 95 606 93 802 920 40 [ 150] 839 114082 194 409 533 606 81 719 24 115047 85 138 62 266 442 659 762 806 13 116442 501 117016 83 86 132 378 449 50 517 55 637 74 81 96 751 816 118214 37 434 56 560 638 56 734 881 903 119193 389 [ 150] 701 813 987 120263 405 673 757 121195 208 548 662 742 825 39 949 122031 535[ 800] 43 607 715 86 913 123118 422 71 566 86 95 677 938 124117 324 622 43 800 45 951 125068 154 88 327 428 89 503 61 779 90 880 920 70 76 126085 288 342 57 446 569 94 758 127028 68 112 83 200 25 509 636 930 91 128552 730 95 805 49 968 129001 138 41 445 679 724 985 130175 249 307 75 82 547 12 665 795 924 65 131029 66 243 317 81 419 76 573 747 837 917 132071 76 117 59 257 352 826 911 133025 124 36 58 74 216 63 95 606 705 808 134168 461[ 150] 576 78 619 28 135214 376 87 88 707 136231 93 629 843 137382. 461 63 68 623 98 828 138000 367 83 529 89 612 864 946 81 139189 321 54 92 753 854 63 907 63 140009 217 375 545 49 686 926 141070 106 9 247 74 358 74 790 859 920 142088 104 77 226 36 72 417 528 622 67 95 840 910 46 55 143260 567 615 62 144351 444 630 36 840 62 958 84 145048 93 95 148 71 285 79 306 424 612 748 79 854 965 146020 299 837 408[ 150] 30[ 150] 714 17 89 90 957 65 147166 457 559 850 58 148270 95 325 32 571 648 149011 38 244 83 466 566 878 908 37 45 150080 95 144 290[ 150] 378[ 150] 517 45 602 9 28 38 824 53 937 151152 207 38 59 69 335 407 22 98 537 661 726 95 866 914 152230 610 55 153043 208 474 579 84 681 722 154037 199 231 74 387 424 523[ 150] 38 811 60 927 155053 133 282 391 487 780 911 34 156008 110 12 324 452 96 962 98 157074 142 352[ 150] 66 430 561 62 850 918 62 158092 122 93 236 51 60 332 485 510 930 56 159233 310 52 401 515 808 20 68 939 160009 58 278 89 361 85 414 38 69 84 744 826 63. 161097 206 44 310 63 86 418 544 826 89 931 60 162058 92 166 265 345 60 558 748 804 911 63 163014 83 440 920 92 164389 811 938 63 165023[ 200] 75 91 130 318 423 532 44 651 728 74 98 166068 112 218 35 80 336 72 77 436 569 692 815[ 150] 994 107146 216 57[ 150] 422 73 85 902 87 168101 204 9 99 320 587 638 82 96 169054 81 203 369[ 150] 460 721 817 25 38 44 170115 203 12 19 30 61 86 303 456 576 653 863 983 171066 113 447 623 718 19 912 172006 189 272 604 50 718 80 173140 86 873 174037 72 193 296 449 82 858 175210 404 531 46 627 63 819 23 948 87 176245 329 502 681 709 813 947 177023 52 288 561[ 200] 90 93 678 746 178078 197 261 385 420 60 81 648 879 917 80 179177 243 45 446 599 624[ 150] 90 767 825 974 180277 829 453 529 66 614 784 815 947 181061 363 408 36 50 617 37 78 800 97 182330 509 25 777 78 84 183036 63 75 90 162 309 467 609 29 912 31 59 184188 262 76 404 95 595 677 90 734 185024 116 213 372 616[ 1000] 813 47[ 300] 57.77 951 186094 153 259 75 385 400 58 707 9 84 868 187033 169 214 424 575 604 188261 67 81 96 320[ 150] 500 49 617 760 883 951 189071 214[ 150] 603 764 849 52 917 36 190003 10 88 499 586 683 97 712 57 877 191081 107 65 71 203 70 71 712$ 52 77[ 150] 934 192034 230 308 73 99 657 717 820 66 953 193036 324 54 408 69 569 688 701 841 57 923 194270 74 87[ 300] 311 36 49 93 574 94 841 919 49 93 195018 221 42 50 329 429 68 86[ 150] 503 40 96[ 1000] 651 710 14 19 98 832 196029 58 59 145 206 307 699 793 806 949 67 197038 64 10a 60 211 401 198168 414 684 814 38 65 74 938 41 199008 16 303 20 511 53 86 98 863 94 919 33 51 200113 444 68 89 889 941 77[ 200] 201118 52 205 [ 150] SO 365 574 90 93 624 34$ 52 65 202058 101 271 97 384 675 801 22 973 203058 251 362 454[ 150] S09 932 50 204130 319 26 30 455 531 677 740 810 15 65 958 82 205108 456 716 884 206025[ 150] S2 142 20a 684 86 980 79 207020 36[ 150] 314 603 208037 175 334 39 414 566 633 67 744 200031 100 327 707 37 921 210005[ 150] 122 78 417 553 689 711 57 837 85 966 211305[ 150] 435 42 541 43 72 75 79 602 39 940 212015 32 48[ 150] 542 56 645 68 89 903 50 72 75 213012 47 146 49 68 288 94 453 569 214270( 500) 402 13 584 605 82 755 862 65 975 82[ 150] 215200 78 401 510 63$ 79 942 216169 301 576 612 702 64 66 217007 211 44 546 790 888 984 218002 306 50 424 25 633 781 219067 70 239 366 444 521 32 33 682 789 97 78 220041 116 51 59 273 479 510 19 70 S6 650 728$ 24 221060 252 323 471 568 623 30 65 761 920 58 222126 209 352 430 568 787 848 223184 226 347 73 79 459 73 569 905 77 221341 654 889 962 225039 40 174 600 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne au 3000 ML 4 zu 1000 W., 6 zu 500 Mt. Berantwortlicher Redakteur: Augnst Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, r. 189. 15. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 14. Augut 1898. Achtung, Gewerbegerichtswahl! Versammlungen. abends, am Sonntage von 12-3 Uhr nachmittags, vor derselben auf 20 Baustellen zusammen 34 Poliere, 177 Maurer Strausberg. Magnus, Wilhelmstraße. Solidarität", Miehlte, Schützenstr. 29. und 34 Lehrlinge gearbeitet. Arbeitgeber im Baugewerbe sind Fichtestr. 19. -74 Kinder. " 1 Drescher, Linienſtr. 218. " " Vergnügungsv. ,, Bavaria", Arbeiter Sängerbund Verlins und der Umgegend. 1. Vorsitzender: Ad. Neumann, Brunnenstr. 150. Alle Aenderungen im Vereinkalender find Die Wählerlisten zur Gewerbegerichtswahl werden nach Maurer. Die ausgesperrten Bauarbeiter von Spandau hielten zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 50, v. 2 Tr. Montag, einer Bekanntgabe des Magistrats vom 10. bis einschließlich kommission der Maurer über die Aussperrung berichtete. Es haben einsir. 11. am 12. d. Mts. eine öffentliche Versammlung ab, in der die Lohn- abds. 9-11 Uhr, Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. " Butunst I", Steglitz, Ahornstr. 10. Harmonie II", Restaur. Feind, 16. August 1898 an den Wochentagen von 5-8 11hr " Tonblüthe", Häusler, Oppelnerstr. 19." Liedesfreiheit II", " Freya II"( gemischter Chor), „ Felsenburg", in den nachbenannten Räumen offen ausgelegt werden. Einsprüche 21 am Ort. Ein Arbeitgeber hat sich an den Beschlüssen der übrigen Scheerbe, Blumenſtr. 38 Rirdorfer Liederkranz", Nixdorf, Maresch, gegen die Richtigkeit der Wählerlisten sind während der Dauer der nicht betheiligt; bei demselben arbeiten 12 Maurer und 1 Polier. Bietenie, 77. ,, Einigkeit III", Reinickendorf, Balzer, Berlinerstr. 17. Auslegung derselben, also bis einschließlich den 16. August Ausgesperrt find thatsächlich 145 Maurer. 29 davon find abgereist. Süd- West", Zubeil, Lindenstr. 106. ,, Berliner Damenchor Harmonie", d. I s., bei dem Magistrate zu erheben, welcher darüber endgiltig Birka 75 Maurer werden noch am Anfang der nächsten Woche den Rütli", Friedenau, Grube, Kaiser- Allce- und entscheidet. Neue Animeldungen zur Aufnahme in die WählerRönnebergstraßen- Ecke. Eichenkranz II", Knoblich, Soldinerstr. 36. listen sind in der oben angegebenen Zeit nicht mehr zulässig. Heirathet und 28 ledig sind, ausgesperrt, die verheiratheten haben Schulz, Prinzen- Allee 6. Ort verlassen. Es bleiben vorläufig 116 Maurer, davon 88 ver„ Septime", Staligerstr. 142. Vorwärts III", Lichtenberg Friedrichsfelde, Die Auslegung der Listen erfolgt: Concordia", Restaurant Willibald- Allcrisstr. 10. Steintette", Sachse, Lindowerstr. 26.Alpenblume", Neu- Weißensee, 1. Für die Wahlbezirke Nr. 1 bis 4( Stadtbezirke 1 zuſammen 164 Kinder. Bei den Zinimerern kommen 61 in betracht, bis 20 und 22-25) mit Ausschluß der Wahlbezirke Nr. 2 und 4 wovon 41 verheirathet und 20 ledig sind, die verheiratheten haben Sturm, Lothringerſtr. 33. für Arbeitnehmer Bauarbeiter sind Arbeiter Raucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen 75 als ausgesperrt gemeldet. im Wahlbureau Post straße 16, 34 Poliere, 20 Gesellen und 34 Burschen arbeiten weiter. im Vereinskalender sind zu richten an Hermann Braunschweig, Dresdener2 Treppen; außerdem liegen daselbst sämmtliche Original- Das Vorgehen der Herren Bauunternehmer, die mehr aus traße so, 2. Sof. Wontag, abbe, von 9-11Geffert, Gingerſb. 15. nahme neuer Mitglieder: Mexikaner", G. Elbingerstr. 2. für die Wahlbezirke Nr. 5 bis 11( Stadtbezirke 21, Sport als aus lleberzeugung dieses Stück Arbeitgeber- Humanität Abguß II", Schulz, Höchſteftr. 33. Freundschaft Vorwärts", Sydow, " Fidele Kolonisten", Klinge, Koloniestr. 137. ausgeführt haben, wurde in der Versammlung gebührend gekenn- Weißenburgerstr. 47. 26-78) in der Turnhalle der 131./169. Gemeindeschule, zeichnet. Der„ Anzeiger für das Havelland" nimmt in bekannter" Eintracht", Friedenſtr. 67 in der Friedenshalle.-" Grline Linde", Raseda, Tempelhofer Ufer 2 mit Ausschluß des Wahlbezirks Nr. 7 Manier das Verhalten der Arbeitgeber in Schutz. Er versucht, die Drontheimerstr. 1a. Wally", Schütte, Biesenthalerstr. 16. für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer; Gesang, Turn: und gesellige Vereine. Sonntag. Theaterverein 3. für die Wahlbezirke Nr. 17-21( Stadtbezirke 114 bis 2ohnkommission der Maurer und Zimmerer für die Aussperrung „ Crescendo", Linienstr. 73. Dramatischer Klub„ Liebesglück", Cremmener144) in der Turnhalle der 62. Gemeindeschule, verantwortlich zu machen. Festgestellt wurde, und es ist ja überstraße 1. Vergnügungsv. Ingwelde", Schulz, Dunckerstr. 90. Theaterv. Schmidstraße 38 mit Ausschluß der Wahlbezirke Nr. 18 und haupt jedem vernünftigen Menschen, der sehen und hören will, klar, Vorwärts", Jonas, Gr. Frankfurterstr. 42.- Theaterv. Schiller", Garbriel, 21 für Arbeitnehmer auf welchem Wege die deutschen Gewerkschaften, auch die der Wildenowstr. 5. Theaterv.„ Alpenrose", Eisenbahnstr. 44. Geselliger Klub Montag: Theaterv.„ Amorella", Brikerstr. 19. 4. für die Wahlbezirke Nr. 12-16( Stadtbezirke 79 bis Maurer und Zimmerer, versuchen, bevor ein Streik( oder wie" Neptun", Roßstr. 3. 113) in der Turnhalle der 115./170. Gemeindeschule. feitiger Vereinbarung die Sachen zu regeln. Davon will, wie es Schulz, Dunderstr. 30. hier Aussperrung) in Angriff genommen wird, im Wege von gegen- Theaterv.„ Weiße Rose", Neichenbergerstr. 19. Rauchfl. Portoriko", Bülowstr. 46. Staligerstraße 55/56 mit Ausschluß der Wahlbezirke Nr. 14 und 16 für Arbeitgeber und Nr. 13 und 14 für Arbeit- cheint, die oben erwähnte Zeitung nichts wissen. Es wurde be- Tyrol", Waldemarstr. 13. Arbeiter Turnerbund. Sonntag: Turnb. Fichte", Lichtenberg, nehmer; schlossen, das genannte Blatt zu veranlassen, diesen Versammlungs- Asche, Weißenseeer Weg; jeden Sonntag von 3 Uhr an volksthümliches Sehr böses Blut erregte die Mittheilung seitens 5. für die Wahlbezirke Nr. 22 bis 29( Stadtbezirke 145 der Arbeitgeber an die Ausgesperrten, die Arbeit unter den von 7. Männer- Abth., Reichenbergerſtr. 131; 2. Damen- Abth., Ackerſtr. 67 Turnen. Montag: Turnv. Fichte", Berlin, abends von 8-10 Uhr, bis 201) in der Turnhalle der 23. Gemeindeschule, ersteren gestellten Bedingungen wieder aufzunehmen.( Es wird Arbeiter Schwimmerbund. Anfragen sind zu richten an E. Bratke, Strausbergerstr. 9- mit Ausschluß der Wahlbezirke Nr. 22 nämlich verlangt, daß die Sperre über die Firma der Gebr. Schulstr. 24. Montag: Schwimmklub„ Bonwärts", Uebungsstunde abends Maximal- Shundenlohn von 47 Pf. aufgenommen werden soll.) Reinecke aufgehoben und die Arbeit in allen Baugeschäften zu dem 72 Uhr im Studenten- Bad, Görlitzer- Ufer 37/38. Lese- und Diskutirklubs. Polnisch. Diskutirft. Jaroslaw Dom Vorher wurde auf fast sämmtlichen Bautent. 50 Pf. Stundenlohn browsky in Rirdorf", Breßler, Ziethenſtr. 69 tagt jeden Sonntag Hart dem 15., nachnt. 5 Uhr.- Montag: Sozialdemokr. Lese- und Distutirkt. bezahlt. Beschlossen wurde, den Kampf, welcher uns seitens der für den Stadtbez. 175", Buchmann, Gubenerstr. 12a, Verf. jeden 2. und Herren Arbeitgeber aufgezwungen aufgezwungen wurde, so Tange und 4. Montag im Monat, abds. 8 Uhr. Leopold Jakoby", Zippfe, Markusstr 14 zhwar mit allen uns zut Gebote stehenden gesetzlichen( Eingang Grüner Weg), jeden Montag nach dem 1. it. 15. im Monat. Mitteln zu führen, bis ein Vergleich seitens der Unter- Nordkante", Bolz, Wieſenſtr. 27." Johann Jakoby", Lietzke, Schwedter nehmer mit den beiden Lohnkommissionen, die der Maurer und ftraße 33. Verein für Körper und Naturheilkunde. Montag abends 812 Uhr, Zimmerer gepflogen, und auf diesem Wege die Sache beigelegt wird. Die Streifunterstützung regeln die einzelnen Gewerkschaften in ihren Alexanderstr. 8, Hof I: Vortrag des prakt. Naturheilkundigen Grundmann über:„ Der Mensch ohne Blutkreislauf", demonstrirt an farbigen Licht: Mitgliederversammlungen. Beschlossen wurde noch, daß, die Beiträge bildern." 9. für die Wahlbezirke Nr. 39 und 40( Stadtbezirke Allgemeine Familien Sterbekasse. Heute Zahltag: Ackerstr. 123 216, 217 und 279-304) in der Turnhalle der 113/128. Geum Streiffonds der in Arbeit stehenden Maurer und Zimmerer pro meinde Schule, Thurmstraße 86. bei Diefe. Arbeitstag 50 Pf. betragen. Arbeiter Bildungsschule. Inselstr. 10, v. 2 Tr. In den Monaten Bildungsverein Mehr Licht!" Heute, Sonntag: Ausflug nach Bemerkt wird noch, daß in den vorstehend ausgeschlossenen Juli, August und September findet fein Unterricht statt. Schmargendorf. Treffpunkt daselbst nachmittags 2 Uhr im Restaurant Wahlbezirken und zwar für Arbeitgeber Nr. 7, 14, 16, 22, 29, fiir während ist Arbeitnehmer Nr. 2, 4, 7, 13, 14, 18, 21, 31 in diesem Jahre Er- 39 us biefer Beit if bie Bibliothet jeden Mittwoch Abend von Sanssouci. Mittwoch, den 17. Auguſt, Mitglieder- Versammlung. Vortrag Wiederbeginn der Kurse Anfang Oktober. Mit des Genossen Dame fiber: Goethe's" Faust". gänzungswahlen nicht stattfinden. gliedsbeitrag monatlich 25 Pf., Kursus( 10 Abende) 1 M. pro Fach. TheilAnfragen sind an das Bureau der Berliner Gewerkschafts- nehmer werden aufgenommen in der Schule und in folgenden Stellen: Kommission, Annenstraße 16, I., zu richten. Gottfr. Schulz, Admiralstr. 40a; Reut, Barnimstr. 42; Schiller, Rosen thalerstr. 57; Gleinert, Müllerstr. 7a, mid in den Sonntags- Versammlungen. Vorsitzender: Hugo Warschawati, C., Steinstr. 11. H. Königs, S., Dieffenbachstr. 30. und 29 für Arbeitgeber-; 6. für die Wahlbezirke Nr. 30 bis 34( Stadtbezirke 202-215, 218-228, 255-259 und 265-269) in der Turn Halle der 8./63. Gemeindeschule, Gipsstr. 23 a mit Ausschluß des Wahlbezirks Nr. 31 für Arbeitnehmer. 7. für die Wahlbezirke Nr. 35 bis 37( Stadtbezirke 229-254 und 260-264) in der Turnhalle der 15. Gemeindeschule, Kastanien- Allee 82; 8. für die Wahlbezirke Nr. 38, 41 und 42( Stadtbezirke 270-278 und 305-326) in der Turnhalle der 118. Ge= meinde Schule, Pantstraße 8; J. A.: Rud. Millarg. Freie Volksbühne. I. Abtheilung: Sonntag, den 4. September, nachmittags 23 Uhr, im Lessing- Theater( Direktion: Neumann- Hofer. Oberregisseur G. Steinert und Karl Waldow). Galeotto. Drama in 3 Akten und einem Vorspiel nach dem Schauspiel José Echegaray von Lindau. 2., 3., 4. und 5. Abtheilung am 11., 18., 25. Sept. und 2. Oktober. Die Beiträge für August müssen von den Mitgliedern, welche in ihrer bisherigen Abtheilung bleiben wollen, bis 15. August Abends bezahlt sein. Der Beitrag für August beträgt 65, dito für Sept. 65 Pf. Die alten Mitgliedskarten und Marken sind ungiltig und müssen gegen neue in den Zahlstellen eingetauscht werden. Umschreibungen in andere Zahlstellen werden nur vor Beginn der Spielsaison vorgenommen. Da nach Schluss der ersten 5 Abtheilungen eine neue sechste eröffnet werden soll, werden die Freunde und Mitglieder der Volksbühne gebeten vom 15. August ab neue Mitglieder für den Verein zu werben, die sich in allen Zahlstellen gegen Hinterlegung des Einschreibegeldes, 65 Pf., und eines Monatsbeitrags von 65 Pf. also 1,30 M. melden können. Nach Aufnahme durch den Vortand werden sie einer Abtheilung zugetheilt und erhalten die Mitgliedskarte. Mittwoch, den 17. August, abends 812 Uhr, im Rest. Zubeil, Lindenst. 106: Ordner- Sitzung. 380 Die Ordner werden gebeten pünktlich zu erscheinen und eine Anzahl neuer Ordner mitzubringen. 230/5 Der Vostand. I. A.: G. Winkler. Brauerei Friedrichshain ( früher Lips). Sonnabend; den 20. August cr.: VI. Stiftungsfest des Verbandes der Bau-, Erd- und gewerblichen Hilfsarbeiter Bahlstelle Berlin I. Die Ballmusik wird von Berufsmusikern ausgeführt unter Zeitung des Dirigenten Herrn A. Hoch. Um 12 Uhr: Grosse Festpolonaise. Bonbonregen für Kinder. Anfang 8 Uhr. Einlaßkarten Herren 50, Damen 30 Pf. find in allen mit Plakaten be: Tegten Lokalen sowie bei folgenden Kollegen zu haben: W. No ad, Lansizer: ftraße 35. A. Krüger, Gr. Frankfurterstr. 130. G. Jankowsky, Tilsiterstr. 83. W. Nuwer, Böchstr. 34. E. Gutsch, Eisenbahnstr. 36b. Billets, welche nicht mit dem Datum vom 20. August versehen sind, werden an der Kontrolle nicht anerkannt. Freunde von nah und fern ladet freundlichst ein 32/16 Robert Scheere, Typographia Kassirer: Gesangverein Berliner Buchdrucker u. Schriftgiesser Sonnabend, den 20. August, in der Unions- Brauerei, Hasenhaide: Grosses Sommerfest bestehend in Vokal- und Instrumental- Konzert ( Philharmonisches Blasorchester, Dir. Fr. v. Blon) unter gütiger Mitwirkung des Humoristen Herrn Paul Frey, Kinderbeluftigungen aller Art, sowie Sommernachts- Ball. Kaffeekochen selbstverständlich. Anfang des Konzerts 5 Uhr. Eintrittspreis 30 Pf. 66/1 Bur Fackel- Polonaise erhalten die Kinder die Stod laternen gratis. Billets à 25 Pf. sind auf der Verwaltung, Ritterstr. 88, im Seper saal des Vorwärts", sowie in sämmtlichen mit Plakaten belegten Hand: lungen zu haben. Passe- partouts haben feine Giltigkeit. Um rege Betheiligung ersucht Der Vorstand. " ,, Sanssouci" Schmargendorf. Großer schattiger Garten mit verdeckten Hallen und Lauben, direkt am Grunewald gelegen. Spielpläge. 2 Kegelbahnen. Billard. Kaffee: küche( Liter 70 Pf.). Gutes Bairisch, Potsdamer u. Weißbier.[ 51062* Jeden Sonntag: Grosser Ball. Vereinsbrauerei- Ausschank Rixdorf Herrlicher Garten und große Säle. Mittwochs und Sonntags: Gr. Frei- Konzert. 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Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin