Einzelpreis Bellen Rebal on b Berwaltung: Prag II. Babli& tobe nám. 1. Tricton 0735 nachts 8197. Telegramm- Abreffe: Sozialbemotrat Brag. Bostidedamt 87544. Juferate werden lant Tart billigst berechnet Bet öfteren Cinical tungen Breisnachlas 1. Jahrgang. Sozialdemokrat Bezugsbebingung ent Del 8aftellung in Baus ober bei Bezug burch die Bost monatlich... 16- K bierteljabrlich 43- Kč, halbjährig..93- Kč, gangjährig. 128- Ka Für Deutschösterreich monatlich 400-8K, Deutschland Zentralorgan der Deutschen fozialdemokratischen Arbeiterpartei- Mk in der Zschechoslowalischen Republit Eröffnungsfißung. Dienstag, 13. Dezember 1921. Unser Parteitag. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich früh. Nr. 88. Gedenken an Josef Seliger. Der Bericht des Barteivorstandes. Unsere Parteipreffe. Bildungsarbeit. Sonntag bormittags um zehn Uhr trat| Seller. Namens der Parteilon- edler Gaben in sich. Schon in frühester Ju- seiner zu gedenken und ihm zu danken, dessen in Letschen der dritte Parteitag unserer trolle beantragte beren Obmann, Gen. gend vertiefte er sich in die Lehren der sozia- eingedent, daß wir ihm nur einen Bruchteil Partei zusammen. Das Parlament der deut- Nießner, dem Parteivorstand die Ent- listischen Meister. Er überwand in seinem jener einzigartigen Treue und Hingebung wieschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei laftung zu erteilen. Bevor die Vormittags- Streben und in seinen Kämpfen alle Wider- der erstatten lönnen, die er uns und der Sache tagt im Saale des Hotels Stadt Prag". verhandlungen abgebrochen wurden, pro- wärtigteiten der proletarischen Jugend, teine der Arbeiterschaft in seinem Leben geweiht hat. Die Bühne des Saales schmückt der alte testierte der Parteilag noch aufs schärfste Gewalt vermochte ihn zu unterjochen, feine Josef Seliger war zu Lebzeiten und er ist auch Margsche Wahrspruch: Proletarier aller gegen die Stonjisfation der an diesem Tage Bitternis ihn mürbe zu machen, tein Schid- nach seinem Tode der gute Geist, der Ge Länder, vereinigt Euch!"" Rechts und lints erschienenen Nummer des„ Sozialdemokrat" falsschlag ihn unterzufriegen. Simmer müde nius unserer Partei. Jept ist er ihr bon der Bühne wehen die Fahnen der Ar- Durch diese eigenartige Begrüßung, die der schritt er den Arbeitern voran, riß alle in Wahrzeichen geworden. Sein Name und belterturnvereine, auf der einen Seite lugt Staatsanwalt dem Parteitag widmete, hat dernisse mutig nieder, stürmt troßig vor, boll sein großes Wert, die Schaffung dieser stolzen aus dem Rot der Fahnen die weiße Büste er wertvolle Aufklärungsarbeit für den tieten Erbarmens für die Armen und Unter- Partei wollen wir den kommenden Geschlech des Altmeisters des Sozialismus, Start Stlassencharakter diejes Staates geleistet, drückten, boll schwerster Anklagen gegen die tern überliefern. Unserer Jugend soll unser Marg, hervor. Zunächst singen Arbeitersän- Der Nachmittag war von der Debatte Der Nachmittag war von der Debatte ungerechtigkeiten dieser Gesellschaftsordnung. Seff ein strahlendes Vorbild, und Aelteren Josef Seliger war ger einen Freiheilschor, worauf Gen. Dr. über die Berichte ausgefüllt. Aehnlich wie die Idealgestalt eines proletarischen Führers. Geschlecht zu Geschlecht, weitertragen wollen ein Rampfpanier sein. Erzählen wir ef bon zech das Rednerpodium betritt. Das auf dem Wiener Parteitage nahm die Aus- Er hatte die ungewöhnliche Macht, die Massen wir es in die fleinste Hütte, erste Wort, das auf dem Parteitage gespro- sprache über die Bildungsarbeit und die mitzureißen und zu begeistern. Wuchtig warf welay' Juwel das deutsche Proletariat in un chen wird, gilt dem unvergeßlichen Führer Parteipreffe einen großen Teil der Debatte er seine wohlgeprägten Säge in die Menge serem Seff hatte, der Partei Josef Seliger. Lautlose in Anspruch. Auch dem Wunsche, für die und hielt die Massen gang in seinem Bann. in dem Seff, der aus dem Proletariat erwach Stille herrscht im Saale, als Gen. Czech ökonomisch rückständigen Gegenden ein Agi- Seine Reden wirften manchmal geradezu ele- fen ist, für das Proletariat gelebt und gewirkt vom Leben und wirken Seligers erzählt. tationsblatt zu schaffen, wurde von mehre mentar. Sprach er am Beratungstische oder und fich für das Proletariat hingeopfert Die Zuhörer waren tief ergriffen, und ge- ren Mebnern Ausdrud gegeben. Lebhafte auf offener Straße, sprach er an Parteitagen hat. In tiefster Chrfurcht beugen wir uns vor dachten noch einmal dieses herrlichen Le Zustimmung fanden die Ausführungen des oder im Parlament, immer war sein Bort von diesem herrlichen Menschenleben. So wit bens, daß der Jugend als Vorbild den Gen. Hillebrand, der die Ueberzeus bezwingender Gewalt. Und wie hatte er sich als mir bisher in teiner Stunde seiner vergessen Alten als Stampfpanier dienen darf. Nicht gung aussprach, daß die Wiedervereinigung Redner und als Schriftsteller zu wunderbarer fonnten, so wird er uns auch fürderhin in uneinen gab es unter den versammelten ber getrennten Teile der Arbeiterbewegung Dialektif, zur Klassischen Meisterung der Form, feren Rämpfen begleiten, sein Geist wird uns Delegierten, ber nicht mit tiefem Schmerz erfolgen werde. Die Genossin Schäfer zur fuggeftiven Straft seines Wortes durchzu- voranleuchten und mitreißen und zum Siege empfunden hätte, daß es der erste Parteitag fand die ungeteilte Aufmerksamkeit des Bara ringen verstanden! Und wie er alles felbst erführen. war, an bem wir Seligers sündendes ieitages, als sie den Wiederaufbau der fos arbeitete, wie er alles aus sich selbst heraus- In tieffter Ergriffenheit hatten die Dele Wort vermissen. Dr. Czech gedachte noch zialdemokratischen Bewegung im Reichen Schuf, wie er dabei von Tag zu Tag wuchs- gierten diesen Nachruf angehört. Dr. Czech einiger anderer Genossen, deren Tod eine berger Gebiet schilderte. Auch die Ergebnisse das vermögen nur jene richtig einzuschäßen, sprach dann noch warme Worte des GedenLücke in die Reihen der deutschen sozialde der tags vorher stattgefundenen Frauen- die seinen Entwicklungsgang Jahrzehntelang tens für mokratischen Arbeiterschaft geriffen hat. reichstonferenz wurden besprochen, beson Jahre zu bewundern Gelegenheit hatten. Unse gedachte des Genossen Josef Sv befch, berfolgten, den gigantischen Aufstieg der letten verfolgten, den gigantischen Aufstieg der letzten die anderen Toten der Partet. In knappen Worten würdigt Czech die Be- ders temperamentvoll betonte Genossin allen bleibt das Turnier, das er in Karl6. Sy beutung dieses Parteitages, wies auf die Bech anà( Brüg), daß die politische Auf- bad mit den Kommunisten auszufechten hatte, beiterbewegung, des Erweders des tschechischen des alten Borkämpfers der österreichischen ArFülle von Arbeit hin, die er zu leisten ha- lärung unter den Frauen mit zäher Be eines unserer größten Erlebnisse. Wer er- Proletariats. Ferner des Erweders der Glasben wird, und erflärte dann den Barteitag harrlichkeit fortgesetzt werden müsse. innert sich nicht, wie er sich dort den Kommu- schleifer des Jfergebietes, Genossen Grundfür eröffnet, worauf dessen Sonstitulerung, haften Beifall fand diese Genossin, als sie nisten entgegenwarf, um die Sache der Partei mann in Lannwald, des Genossen Anton bie Wahl des Präsidiums, einer Wahl- und erklärte, daß die Frauen, indem sie Sozial zu verteidigen, wie er da von Minute zu Mi- Weifer in Brünn, des Genossen Bienert Mandatsprüfungsfommission erfolgte. Hier- demokratinnen werden, bessere Chriſtinnen nute wuchs, als er ihnen das Wort zuschmet aus Reichenberg, des Genossen Matouschet auf wurde der Parteitag von dem Vertre- feien, als sie es früher waren. Nach dem terte: Wir tönnen so weiter nicht leben, wir aus Rarlsbad, der Genossinnen Ring- Oberter der Stadt Tetschen, Bürgermeister Gen. Schlußwort des Gen. Termat, ber auf vertragen es nicht, daß Ihr fortwährend mit leitensdorf und Elsner. Freudental und Grund, und dem Vertreter der Kreis- alle in der Debatte vorgebrachten Anregun- der Brandsadel herumlaufet, um uns das Saus sulegt des Genoffen Altmann- Bodenbach. organisation Bodenbach, Gen. Neißner, gen zu sprechen fam, wurde zur Abstimmung über unseren Röpfen anzuzünden". Und wie Die Aufgaben des Parteitages. begrüßt, die beibe den tiefen fittlichen Ernst über die zum Bunft Berichte vorgelegten er dann von den Kommunisten den BelennerIn einer sturmbewegten Zeit so fuhr Dr. unserer Bewegung betonten. Von inniger Anträge geschritten. Wärme waren die Ausführungen der GeVor Schluß der Nachmittagssitzung beCzech fort- treten wir zu diesem Parteitag nossin Wurm schen Proletariats dieses Landes ist gesprengt. ( Berlin), der Vertre- grüßte ben Parteitag namens der ungari aufammen. Die einſt ſtolze Phalanx des deut terin der Unabhängigen Sozialdemokratte fchen Sozialdemokratie in der Slowakei Doch dieser Gährungsprozeß ist noch lange „ Wenn wirklich das Verbrechen an nicht abgeschlossen. Schon vollzieht sich vor Deutschlands, durchströmt, die darauf hin- Abg. Ma ver. Er gab den Delegierten dem Proletariat geschieht, wenn der Ader unseren Augen eine tiefgehende Umschichtung wies, daß der lommende Parteitag der 1. ein erschütterndes Bild von der Behördenlaß an der Arbeiterschaft sich vollzicht, dann jener Proletariermassen, die uns in VerkenS. P. D. ganz ähnliche Probleme behan- willfür und den Arbeiterverfolgungen in muß irgend jemand da sein, der die Knochen nung unserer Ziele berlassen haben und nun beln werde wie unser Parteitag. Lebhafte der Slowakei. Damit war der erste des Proletariats zujanimentlaubt zu einer ernüchtert wieder in unsere Reihen zurückBuftimmung begleitete die Ausführungen Sizungstag zu Ende. fozialdemokratischen Bewegung. Und wenn tehren. Doch auch ohne diese Proletarier und unferes lieben Gastes, die dem Kampf gegen alle das Programm von Reichenberg atzepohne diefe Schichten sind wir und bleiben wir tieren, so bleibe ich übrig als der die stärkste deutsche proletarische Partei dieses Sozialdemokrat, nur zu dem Swede, Staates und daraus erwächst uns naturgemäß damit ein winziger Rest der alten eine besonders große Verantwortung. Die Fra Kraft erhalten bleibe, zum Wiebergen, die der Parteitag zu beantworten haben aufbau der deutschen jozialde wird, sind schwerwiegendster Natur. Vor allem motratifchen Arbeiterbewegun foll der Parteitag unsere nästen Aufgaben in diesem Lande und Rampfzlele umschreiben. Die Beschlüsse, mut verlangte, wie er dann Wort für Wort wuchtig auf sie niederfausen ließ und dann auf bleiben. Er rief ihnen zu: schrie, das wird uns allen stets unvergeßlich 1 bie deutsche Reaktion und dem internationa- Die Gröffuungsansprache Dr. Czechs. len Zusammenschluß des Weltproletariates Dem Gedenken Josef Seligers. galten. Ebenso herzlich wurden die vielen Nach Absingung eines Chorales durch den Begrüßungsschreiben der Bruderparteien Arbeitergesangverein( Dirigent Klum) bestieg entgegengenommen. Genosse Dr. Czech die Rednertribüne und hielt Sobann trat der Parteitag in seine nachdem sich die ganze Versammlung Zu diesem Aderlaß ist es nicht gekommen die der Parteitag zu fassen haben wird, wird Arbeit ein. Der Berichterstatter bes Partei- den Sigen erhoben batte, folgenden Nachruf: borstandes Gen. Germat, gedachte der Werte Parteigenossinnen und Parteigenos- Unserem Freunde ist der Schmerz erspart ge- er mit Klarheit und Nüchternheit fassen. Alle bielen Schwierigkeiten, unter denen bieffen! Unser erstes Wort auf diesem Par- blieben. Aber glüdlicherweise sind die, die Romantit, alle Illusionen überlassen wir den Parteiarbeit im vergangenen Jahre gelel- teltage gilt unserem unvergeßlichen übrig blieben, nicht ein winziger Rest, anderen. Unsere Bolttit with eine ftet werden mußte, des Aufbaues dieses Freunde Josef Seliger. dieses Freunde Josef Seliger. Mehr als fondern eine mächtige Bartel, bie ebolutionäre fein, fie muß aber auf Staates und bes taftischen Streites inner- ein Jahr iſt es her, daß er von uns gegangen zum Banner des Sozialismus treu steht und Eiſtiſcher Methoden bleiben. Der gute Geiſt, halb der Arbeiterbewegung. Die Partei hat ist, und gerade in diesem Augenblide, gerade sich der geschichtlichen Aufgabe, das Proletariat ber unsere Organisationen und Bertrauens die Krise überstanden, sie hat nur ein Bier- in dieser Stätte, an der er das erste und das zum Siege zu führen, gewachsen zeigen wirb. männer beherrscht, läßt uns für unsere Beratel ihrer Mitgliedschaft burch die Abspal- entscheidende Wort zu sprechen gehabt hätte, Josef Seliger war in jeder Lebenslage der be- hungen das Beste hoffen. Go tönnen wir be tritt die ganze Tragit dieses herrlichen Men herzte Führer, ein ehernes Beispiel von Bin- die Erwartung aussprechen, daß der Parteitag tung ber Stommunisten verloren. Größer if schenlebens so plastisch in Erscheinung und gebung und Selbstaufopferung. So riß er uns uns in unseren weiteren Stämpfen ein Führer ber Schade, der dadurch entstanden ist, daß wird der schwere Verlust so deutlich sichtbar, alle mit, so fesselte er une alle an sich, so ente sein wird. Der Parteitag wird aber auch sonst viele Arbeiter politisch gleichgültig geworden wir durch seinen vorzeitigen Abgang er zündete er unsere Herzen durch seine Begeiste- wichtige Arbeit zu verrichten haben. Er wird ben sind und nun teilnahmslos den Ereig litten. Welch ein herrliches Menschenleben rung und seine Hingabe, durch seinen Mut und uns das Fundament für unsere Arbeit auf nissen gegenüberstehen. Aus der Pewu.de da ausgelöscht! welch gewaltiges stön feine Schlagtraft, so bereitete er unsere er unfere fommunalpolitischem Gebiete geben, er wird rlode der Krife ist bie Partei nen allzufrüh ersticht, welch riesenhafte Straft Stämpfe, so unsere Siege vor. Und darum ist uns Richtlinien liefern, für unser Wirten im Randvoll und er wird uns schließlich das in die periode berinneren e erbarmungslos ertötet! Um wie bieles find es uns ein erstes Gebot in dieser Stunde, Signal zu einem weitausgreifenden Kampfe ftigung getreten. Den schriftlich wir, die wir ein Stüd feiner Arbeit fortzufüh- da wir das erſtemal auf einem Parteitag ohne um die Sozialisierung geben müssen. borliegenden Rassabericht erläuterte ren haben, ärmer geworden, da wir ihn nicht ihn versammelt sind in liebe und Dankbar. So lassen Sie uns denn an die Arbeit gegen und ergänzte der Parteilassier Gen. Dr. mehr befizen. Josef Seliger barg eine Fülle keit, in tiefer Verchrung und Bewunderung Sie kommen alle wohlgerüstet hierher. Möge ist Belfe deutschen sozialdemokratischen Arbeiterbewe gung in diesem Lande.( Lebhafter Beifall.) Ich ertläre hiemit den Parteitag für eröffnet. Sozialdemokrat Genossin Wurm( 1. S. P. D.): Im Auftrage des Zentralkomitees der Unich hier und dante Ihnen im Namen der Deut abhängigen sozialdemokratischen Partei stehe 13. Dezember 1921. Der Bericht des Parteivorstandes. Cermak: Die ber Parteitag ihre Heffnungen und die Hoffnungen der Arbeiter, die Sie hieher entsendet haben, erfüllen, möge er eine Etappe bilden die Heilslehre: Ihr müßt auseinander, Ihr auf dem Weg zu unserem baldigen Sieg. Möge Jm abgelaufenen Jahr hatten wir mit ganz müßt Euch spalten! Dieser Anschauungsun er, wie alle früheren Parteitage, ein Ruhmes schen Unabhängigen Partei für Ihre Be- besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Im terricht, der den Massen der Arbeiter durch werden lassen. Es ist tein Zufall, daß Ihr diese Art der Gründung der kommunistischen Parteitag fich heute genau mis denselben gronährungsfrage, mit der sich alle Jn. Partei geliefert wurde, hat viele tausende Ar blemen beschäftigen wird, mit denen wir uns stanzen der Partei zu beschäftigen hatten. Viele beiter, die geschwankt haben, bei uns feft geDie Konstituierung des Kongresses. in wenigen Wochen in Leipzig auf unserem hunderte Vertrauensmänner mußten täglich macht, weil sie das frivole Wert der Spaltung Auf Vorschlag des Parteivorstandes wurden Parteitage beschäftigen werden. Ueberall find bemüht sein, die Arbeiterschaft im Stampfe um am eigenen Leibe mit aller Deutlichkeit erlebt in das Präsidium einstimmig gewählt: als die Probleme die gleichen, weil die Lage der den Bissen Brot zu unterstützen. Im zweiten und verspürt haben. Ich glaube also sagen Vorsitzende: Dr. Czech, Grund- Tetschen Arbeiterklasse überall die gleiche ist. Bei uns Halbjahr hatten wir in den meisten Bezirken zu fönnen, Genossen, daß der Beschluß des und Pölzl Aufsig, als Schriftführer: We n in Deutschland hat die freie Wirtschaft vollkom- wieder eine andere Not, die Arbeitslosig. Reichsausschusses wohl begründet war. zel- Brür, Pilz- Bablonz, Melzer- Ma- menen Bankerott erlitten und wir müssen lei- feit zu bekämpfen. Unter solchen wirtschaft. Einberufung eines Parteitages haben wir aus rie Breßniz und Tie B- Troppau. der sagen, daß viele, viele Arbeiter hinter dieser lichen Verhältnissen ist es für eine Partei und dem taktischen Grunde, weil wir uns der tom. Dr. Czech dankt namens der Gewählten für Forderung der freien Wirtschaft gestanden das Vertrauen und heißt unter großem Bei- haben und daß sie heute erst einsehen, welch ihre Vertrauensmänner überaus schwierig, die munistischen Partei, in dem Momente, wo fie fall des Kongresses die Vertreterin der Unab- schweren Fehler sie begangen haben. Und wir mühevolle ständige Kleinarbeit zur Schulung es wünschte, nicht ausliefern wollten, abge. hängigen ſozialdemokratischen Partei Deutsch- wissen ganz genau, daß die Kapitalisten, daß und Erziehung der Parteimitgliedschaft durch- lehnt. Es haben auch die Stommunisten im lands, Genoffin Wurm herzlichst Willkom die Grundbesitzer die freie Wirtschaft nur des zuführen. Eine weitere Erschwerung unserer Ernst die Einberufung des Parteitages nicht men. Der Parteitag afzeptiert dann auf Vor- halb erzwingen wollten, weil die reattionäre Arbeit lag in den politischen Verhältnissen. mehr verlangt, als sie faben, daß sie sich in schlag des Vorsitzenden die auf unseren Partei- Wirtschaft die Zwangswirtschaft ihrem Profit- Das Berichtjahr fällt in die Zeit der Beam- ihrer Taftit verrechnet haben. Nach dem Jänner fam freilich eine traurige tagen bliche Geschäftsordnung und wählte aufstreben Schranken sette. Gegen dieses Profit- tenregierung Cerny. Während dieser RegieBorsch 19 des Parteivorstandes in die streben fämpfen wir Sozialisten, solange der rung hatte sich in diesem Staate die Bürokratie Zeit für uns. Zwei bis drei Monate hindurch Mandatprüfungs- Kommission die Rapitalismus für seine Erzeugnisse Weltmarttmaßlos ausgelebt. Viel frecher, rüdsichtsloser war das Leben in allen unserenOrganisationen Kreisvertrauensmänner und die preise verlangt, während die gesamte Arbei- als es selbst bei der früheren Regierung der wieber erfüllt von Streit, von den Auseinan Genofsinnen 2008. Türmis, Burod- terflaffe in allen Ländern niemals Weltmarkt Karlsbad, Mildner Bodenbach, Maier- löhne erhält. Die Weltfrise in allen Ländern Fall war, hatten die Beamten in diesem Staate dersetzungen zwischen Sozialdemokraten und Sternberg und Merfer- Bergesgrün. Diese ist die Folge der Friedensverträge von Ver- gcherrscht und viel dazu beigetragen, das poli- Kommunisten. Es war dies die traurige Zeit, Rommission gilt gleichzeitig als Wahlvor sailles und St. Germain und wir wiederholen tische Elend noch zu steigern. Die parlamen in der die Spaltung der Partei in den Orga schlagskommission. es immer wieder, es fann feine Revision dieser tarische Arbeit war im Großen und Ganzen nisationen vorgenommen wurde. Es ist gan Friedensverträge geben, es fann nur eine unfruchtbar. Wir haben auch in diesem Jahre flar, daß unter solchen Verhältnissen die Ver Berreißung dieser Verträge geben, feine großen politischen Geschehnisse. Es ist trauensmänner nicht imstande gewesen sind, Kraft der Macht einer Internationale, die die dies die schleichende träge Strise der Wirtschaft, sich der eigentlichen Arbeit der Partei, der Arbeiter aller Länder zu machtvollem Wider die Krise der Politik und die Krise des Par Auftlärung und Schulung der Massen, sich stand vereinigt. Wir fämpfen heute ebenso wie laments, die auch unserem Wirken das Sig- hinzugeben. Wie sie aus dem Parteibericht ent Sie gegen die Teuerurg, gegen die Steuern, das Wort: Ich begrüße Sie in der Stadt Tete für die Sozialisierung. Wir haben bei uns eine num aufgebrüdt hat. Es waren teine großen nehmen, hat die Abspaltung der Kommuni fchen als deren Bürgermeister und heiße Sie besondere Sorte von Kapitalisten, die diesmal Stämpfe, nicht weil in dem Staate alles in sten bewirkt, daß so etwa ein Viertel Herzlich willkommen im Namen der Bezirks. zu früh ihr wahres Gesicht gezeigt haben, in- Ordnung ist, sondern darum, weil die Partei unserer Partei zunächst unter dieser berwaltungsfommission Tetschens und im Na- dem fie so gnädig sein wollen, dem Deut- en, die in diesem Staate herrschen, die Par- Wirkung verloren gegangen ist. Aber men der Arbeiterschaft Tetschens. Ich wünsche schen Reiche Seredit zu geben, wenn es dafür teien des tschechischen Bürgertums im Verein schon ungefähr im Juni war der Streit ent Shren Beratungen vollen Erfolg. Der fritische eine Eisenbahnen und feine Bost verpfändet. mit der tschechischen Sozialdemokratie der Lö- schieden. Damals wußte schon jeder ArbeiGeist und der hohe sittliche Ernst, der die wir haben von diesem guten, freundlichen Aner- sung aller wirklichen Probleme dieses Staates ter, wohin er gehört. Von der Zeit an wa Barteiberatungen der sozialdemokratischen Par- bieten für den Augenblid Abstand nehmen bisher ausgewichen sind. Unsere Partei hat ren doch wieder die Organisationen in der tei immer ausgezeichnet hat, möge sie auch müssen. Aber feien Sie überzeugt: So wie im abgelaufenen Jahre auch die schwere Strise Lage, schaffende, aufbauende Arbeit zu leisten. diesmal beseeligen, jene Maßnahmen zu be- man jetzt versucht hat, wird man es auch weifchließen, die geeignet sind, die ökonomischen ter immer wieder versuchen, und nicht nur bei durchzumachen, die durch die Gründung der Die Begrüßungen. Nachdem die Mitglieder des Präsidiums ihre Blähe eingenommen hatten, erteilte der Borsitzende dem Genossen Grund- Tetschen Wir haben einen fleinen Teil der Arbeiter Grundlagen einer Wirtschaftsordnung zu befei uns in Deutschland, sondern überall, die fommunistischen Partei entstanden ist. Die an die Stommunisten verloren, aber eine viel tigen, welche an hundertfältigem Elend die Staats- und Gemeindebetriebe in privatfavita- meisten von uns gingen von Karlsbad mit der ärgere Wirkung des Parteistreites war, daß Schuld trägt. Nicht Materialismus ist es, wie listische Betriebe umwandeln. Darum muß die Hoffnung weg, daß die Karlsbader Deklaration tausende Arbeiter und Arbeite uns vorgeworfen wird und wie erst gestern ein Sozialisierung in aller Rasch den Boden bildet, auf dem die Partei einig rinnen dem Indifferentismus Lofalblatt hier geschrieben hat, sondern reinfter heit in Angriff genommen werbleiben und einheitlich und geschlossen weiter verfallen sind und wir wissen weiter, daß Idealismus und reinste Liebe zum Menschen, den. Aber jebe Nation allein, jedes Land wirken und fämpfen wird. Wir wurden ja dieser Streit nebst den wirtschaftlichen und die uns in diesen Kämpfen leitet. Es scheint allein für sich wäre ohnmächtig. Gemein wenige Wochen nach dem Parteitag leider politischen Ursachen der Grund ist, auf den mir, daß die materialistische Auffassung eher fam müssen wir Sozialisten vorgehen. Leider schon um diese Hoffnung betrogen. denn zirka wieder die bürgerlichen Parteien, Deutschnabei jenen vorherrscht, welche nicht auf ma- muß ich hier das Wort wiederholen, das brei Wochen nach dem Starlsbader Parteitag tionale, Chriftlichsoziale und Gelbe versuchen, terielle Privilegien verzichten wollen, als bei Friedrich Adler auf der Tagung der internatio jenen, welche für die Beseitigung dieser Brivi- nalen Arbeitergemeinschaft ausgesprochen hat: erflärte die Reichenberger Kreisorganisation, Arbeiter in ihre Reihen zu bekommen und da Legien fämpfen. Manche Bunfte Ihres Ver- Solange es drei Internationalen daß für sie die Karlsbader Deklaration über- und dort sogar einen Erfolg zu erzielen. Die Handlungsprogramms sind von einschneidender gibt, gibt es überhaupt teine.( 3- haupt keine andere Bedeutung hat, als daß sie tommunistische Ideologie ist zu. Wichtigkeit, sie sind ein Prüfstein für den praf. Stimmung.) Erst wenn es möglich sein wird, die Möglichkeit schafft, innerhalb der Partei sammengebrochen, der Bolschewismus Wichtigkeit, sie sind ein Brüfstein für den prat eine Brücke zu finden zwischen diesen drei Ver weiter für die dritte Internationale zu wirken. in Rußland ist gescheitert und Wort für Wort tischen Wert des sozialdemokratischen Parteiprogramms. Nicht nur unsere Parteigenossen, tretern der Entrechteten und Ausgebeuteten wir waren der Meinung, daß es sich vielleicht ist schon heute nachzuweisen, daß das, was die auch uniere Gegner warten mit Spannung auf aller Länder, wird der Widerstand des Prole nur um ein Rückzugsgefecht handelt, die die Genossen der Mehrheit des Karlsbader Partei deren Lösung. Möge sie so ausfallen, daß fie tariats start genug sein, den Stapitalismus Reichenberger Kreisorganisation vor ihren tages gesagt haben und was unser Seliger jeder Stritik standhält. Das wünsche ich vom erwachſen aus der gemeinsamen Abwehr des aufgeputschten und mit Phraſen benebelten in seinem Referate ausgesprochen hat, Buchwirklich zu besiegen. Diese Einigkeit fann nur ganzen Herzen.( Beifall.) nemeinsamen Feindes und dieser Feind steht Anhängern aufführt. Wir wurden aber end- sta be für Buchstabe eintraf. Die Ent für alle Proletarier in der ganzen Welt giltig dadurch überzeugt, daß die Karlsbader widlung ist ungeheuer rasch gegangen. Die Als Vertreter und Vertrauensmann der forechts, er steht bei den Nationalisten, bei den Deklaration die Wirkung nicht ausgelöst hat, größten Optimisten unter uns meinten, in vier zialdemokratischen Arbeiterschaft des Streises lerifalen aller Länder. Wir wissen in keinem daß die Partei einig bleiben fann, als durch bis fünf Jahren würde sich die Sache klären, Bodenbach Tetschen, begrüße ich Sie in den Lande, wann wir die Macht erringen werden. den Dezemberstreit die Spaltung offenbar aber die Klärung ist in ebensoviel Monaten Mauern der Stadt Tetschen und inmitten Das hängt ab von der Gefchloffenheit, von der wurde. In dieser Dezemberaktion wurde es eingetreten, daß es einen denkenden Arbeiter unferer Varteigenossen auf das herzlichste. Sie miderstandskraft jeder Partei in jedem Lande, offenbar, daß in der Partei, in der ein derar- garnicht mehr geben kann, der wirklich daran stehen hier auf einem historischen die dort zuerst zu kämpfen hat, wo fie fteht, um tiger Gegensab und Widerspruch besteht, auch glaubt, daß der Sozialismus mit den Metho Boden, auf dem, wie der sogenannte fich dann zu einer machtvollen, widerstands die Einigkeit nicht aufrecht zu erhalten ist. Und den des Kommunismus, wie er von Moskau Bürgermeister Gisfra fagte, die soziale fähigen Einheitsfront der Arbeiterklasse der Frage aufhört". Hier ist ein alte r- ganzen Welt zu vereinigen. Tavon hänat es da die Reichenberger Kreisorganisation nicht gepredigt wird, zu erreichen ist. Aber eine neue beiterbewegung. Schon die Bewegung Laffalab, wie rasch oder wie langfam wir zum Siege nur bereit war, auch nur zu bekennen, daß die Gefahr droht uns durch die fommunistische les in Deutschland hat ihre Wellen herüber ge- gelangen. Wir hoffen, daß auch diefer Partei- Mitwirkung einiger Gebiete und einiger Teile Bewegung, das ist die Gefahr für unsere Ge worfen und schon im Jahre 1869 sprach Sa- tag dazu beitragen wird, die deutsche sozialde- der deutschen Arbeiterschaft an der Dezember. werkschaften. Einer der Zwecke der geei senelever in einer Versammlung in Tetschen. mokratische Partei in der Tschechoslowakei und aktion ein schwerer Bruch der Parteidisziplin nigten kommunistischen Partei ist es, die Als im Jahre 1869 am 13. Dezember in Wien damit die gesamte Internationale einen Schritt war, und nachdem unsere Versöhnungsver deutschen Arbeiter den tschechischen jene große, erste Demonstration der Arbeiter vorwärts zu bringen. Im Namen des deut fuche wiederum ergebnislos blieben, war der Verbänden zuzuführen. Ich möchte die Genos für die Einführung des Reichswahlrechtes fchen Bentralfomitees der Unabhängigen Bartattfand, da waren auch die Tetschner Arbeiter tei wünsche ich Ihren Arbeiten den besten Er- Reichsausschuß gezwungen, in seiner Sizung sen und Genofsinnen aufrufen, gegen die Fort mit Betitionen vertreten. Vielfach sind die folg.( Lebhafter Beifall.) vom 17. Jänner auszusprechen, daß eine Or- segung der Zerspaltungsversuche der Kommu Bege, die die Arbeiterschaft hier in der Verfol ganisation, die so gegen die Partei gehandelt nisten anzufämpfen. Leider befindet sich die Ar gung, die ihr zuteil wurde, gewandelt ist. Einer bat, nicht mehr als zur Partei gehörig zu be- beiterklasse der ganzen Welt derzeit in Abwehr Reißner- Bodenbach: Begrüßungsschreiben Internationale fozialistische Arder ältesten Redner, einer der am ärgsten Ver- find eingelangt von: Friedrich Adler für die trachten ist. Der größere Teil der Kreisvorstellung, denn wir sind in eine Periode des Folgten, war der alte Schiller- Seff. beitsgemeinschaft, Slaret und Auster- ganisation Reichenberg ging nun daran, die erstartenden Rapitalismus gelom. Broke, erschütternde Streiks, so der Streit der lig für die österreichische Sozialbe fommunistische Partei zu gründen. Ich glaube, men. Es steht, ökonomisch betrachtet, die Situa Bertilarbeiter in Polzental im Jahre 1884. motratie, Nemec für die tschechische es war den Stommunisten nicht ganz ange- tion in Europa und damit auch für unsere führten dazu, daß der ganze Bezirk mit Militär fogialbem ofratische Partei, Faures nehm, daß sie durch den Beschluß des Reichs. Partei nicht so, daß wir unmittelbar vor den vollgestorft wurde und daß aus einer Menge für die sozialdemokratische Organisation ausschusses gezwungen wurden, gerade zu die Uebergängen zum Sozialismus stehen, sondern von Crischaften unferes Bezirkes die Genoffen rant reich 8, ein Begrüßungsschreiben der fer Zeit Ernst zu machen. Es wäre ihnen nichts daß wir noch schwere Stämpfe gegen den inmer in Ketten ins Gefängnis nach Prag überführt fozialdemokratischen Partei der Schweiz, ein daran gelegen, auf dem Karlsbader Parteitag mächtiger werdenden, wenn auch von Krifen wurden. Die Verfolgung in diesem Sinne be Schreiben des Genossen Topalovic für die so einen Teil des Parteitages loszureißen und die geschüttelten Kapitalismus zu führen haber. ficht heute nicht mehr. Unsere Bewegung ist zialistische Partei Jugoslawiens, ein gewachsen und ich kann heute mit Stolz fagen, Schreiben der sozialdemokratischen Arbeiter Communistische Partei schon damals zu schaf- Die politische Reaktion, die Berriffenheit der daß die Arbeiterbewegung des Bezirkes Tet: partei Spaniens, ein Schreiben der sozial- fen. Es wäre ihnen natürlich sehr willkom Arbeiterklasse und ihre Spaltung nach Natio schen mit zu den besten in der Tschechoslowakei Demokratischen Partei Griechenland 3, ein men gewesen im März oder April, als der nen, das ist leider der Boden für den wach gehört. Es ist eine alte Bewegung und was Schreiben der Konföderation der jüdischen Ar- Gründungsparteitag der tschechischen Kommu- senden Indifferentismus und es ist sogar die ich umso höher einschätze es haben sich auch beiterpartei Poale Zion, ein Schreiben des nisten geplant war, auch sehr feierlich, wo Zeit für das Wachstum der bürgerlichen Var mir zum allergeringsten Teile die Genossen Genossen Bernstein aus Berlin und ein Schrei möglich auf einem Parteitage, die Partei zu teien. Aber wenn wir so die Situation betrady perfeifen lassen, jenen, die aufgetreten sind, um ben der öffentlichen Angestellten. eine neue Seilslehre zu predigen, zu folgen und spalten und ihre Partei zu schaffen. Der ten, so heißt das natürlich nicht, daß es für uns bon ber alten, bewährten Sozialdemokratie abParteivorstand und der Reichs- nichts zu tun gibt, oder daß wir den Kampf zufallen. Wenn man in späteren Jahren auf Der Parteitag beschloß auf Vorschlag des ausschuß haben gut daran getan, verloren haben und wir jetzt müde wären und bie Beschliffe des Tetschner Parteitages ver- Borsivenden folgende Tagesordnung: Bericht den kommunisten dieses Konzept zur Seite stehen müssen, weil die trostlofeu weifen wird, werden wir im Bezirfe umso freu- des Parteivorstandes, des Kassiers, der Kon- zu verderben, es zu verhindern, daß die Verhältnisse uns an der Arbeit hindern. So biger oasen berührt sein, zu wissen, daß in trolle, Bericht über die parlamentarische Tätig- Bartei sich selber opfert, damit sie aus ihrem steht die Sache durchaus nicht. Im Gegen Zeichen der historische Beden war, auf wel- feit, über die politische Situation und über lebendigem Fleisch auf einem Parteitag die teil. Wir dürfen die ungeheure Arbeit, die un them die Partel neue Beschlüsse gefaßt hat, die unsere nächsten Aufgaben. Kampf um die kommunistische Partei herausschneiden können. fere Partei gerade auf dem Gebiete der Gefich an die alten antebuten, aber auch den ge- Sozialversicherung"," Sozialdemokratische Ge- Nun waren die Kommunisten gezwungen, von genwartsarbeit leistet, nicht unterschären. J fomuniſtiſche Partei beras constiden, fönnen, fere Bartei gerade auf dem Gebiet der St Ruben Verhälmissen Rechnung tragen. Ich meindepolitit"," Sozialdemokratie und Landsin heerrupt, bak der Parteitag nach schwerer, wirtschaft", Wiederaufrichtung der Interna. Ort zu Ort gehen und das, was sie in der ge- verweise auf die unermüdliche, nicht frachtlase maviler Arbeit wieder in dem Bewußtsein finale". Schließlich Wahl des Parte vorstan ſantien Arbeiterbewegung geleistet haben, nun Arbeit, die unsere Genossen in den gesetzgebensufeinandergehen wird, Großes geleistet zu des und der Kontrolle und allgemeine An- in jedent Bezirk und jeden Ort zu leisten. den Körperschaften leisten. Ich vericeise dar haben.( Bebhafter Beifall.) träge, Sie gingen hin und predigten ben Arbeitern auf, dak tausende Genoffen in der Wenciaden Die Tagesordnung. 1977 13. Dezember 1972, Bostalbemstrat Die Verhandlungen am Sonntag Nachmittag. Bette berwaltend tätig sind. Man spricht so ein bis- dern. Die Schaffung des Sentralorgans rollt Stärke unserer Partei gelesen, die denselben sinblid auf die erstartende Reaktion zu scha chen leichthin von unserer Stellung in den Ge- überhaupt die Frage der Parteipresse auf. Wir Anspruch auf Richtigkeit haben, wie ungefähr bigen, ipo ez fann. Ich bente, daß ich im meinden; wir haben sie leicht erobert und man haben das Zentralorgan neben unseren die Zahlen, die die Kommunisten über ihre Sinne Aller spreche, wenn ich sage, daß wir ist geneigt, solche Erfolge nicht richtig eingu Kreisblättern geschaffen, wir haben acht Tag- eigene Mitgliederzahl geben. alle gegen diese Uebergriffe ber staatlichen Or fchapen. Über denken Sie nur an die nächsten blätter und einige dreimal wöchentlich erscheiner Weise befriedigen, wenn man bedenft, baß Unser Bericht fann aber trotzdem in gar fet gane aufs Energischeste protestieren.( Beifall.) Gemeindewahlen und Sie werden finden, daß nende Blätter und wir sind der Meinung, daß wir bei ben legten Wahlen in die Nationalver- die Mittagspause eintreten Hierauf ließ der Borsigende, Genosse Grund, es nicht gleichgiltig ist, ob in den Städten und es immerhin möglich sein wird und muß, daß sammlung ungefähr 650.000 Stimmen in ber Dörfern eine sozialdemokratische Gemeindever sich das Zentralorgan neben den Streisblättern Republit aufgebracht haben und demgegenüber tretung ist oder eine bürgerliche. Vergegen durchsest. Aber es wird in den allernächsten nur 120.000 sablende Witglieder haben. Wir wärtigen Sie sich, was unsere Gemeindever Monaten schon in einigen Gebieten die Frage baben noch sehr viel zu arbeiten, um tatsächlich treter geleistet haben oder ganz bescheiden ge- erhoben werden müssen, ob Beitungen, die un- alle jene Menschen, die bei ben Wahlen ihr Be fagt, was sie gegenüber der Arbeiterschaft bere ter gewissen Schwierigkeiten erscheinen, nicht fenntnis zum Sozialismus und zur. zialde Borsipender Grund eröffnet um 2 Uhr bie hindert haben und Sie werden für das un- besser daran tun, dem„ Sozialdemokrat als mofratie abgelegt haben, auch organisatorisch Nachmittagssizung und die Debatte über den geheure Maß von Arbeit die richtige Schägung Tagblatt die Bahn vollständig frei zu geben. 8u erfassen, das heißt in unsere Organisatio- Bericht des Parteivorstandes. finden, was tausende Vertrauensmänner, de. Ich meine natürlich nicht bie paar großen Partei zu machen. Nun zu den einzelnen Bif Boltspresse für solche Gegenden, wo der So nen einzugliedern, sie zu Mitgliedern der Börfler Karlsbad: Wir brauchen eine nossen und Genofsinnen förmlich im Schatten, Beitungen, die wir haben, die finanziell aus- fern des Raffaberichtes: Unsere Raffagebarung sialismus noch dort steht, wo er in den In ohne an das große Licht der Politik zu fom- gezeichnet fundiert sind und eine große Abneh- ist in vier verschiedene Teile geteilt: zunächst dustriegebieten vor 40 Jahren gestanden ist. men, geleistet haben. Dies zeigt, daß die Partei merzahl haben. Wir haben aber fleine Gebiete, in jenen Teil der Beiträge, welche der Bartel Auch damals war unsere Bresse volkstümlich weder träge noch müßig ist, daß die Partei wo unsere Presse nicht erfolgreich arbeitet. als folcher zur Verwendung für die lenfenden nicht geistig steril ist, sondern daß wir in die Ein Beschluß des Parteitages beauftragt Ausgaben zufließen, ferner in tenen Teil der geschrieben. Wir begrüßen den Sozialdemo fer Zeit unter den furchtbaren Verhältnissen uns, auch eine Buchhandlung zu grün- Beiträge, der dem zentralen Wahlfond zufließt. trat", aber wir vermissen doch ein Blatt, wel überall, wo wir Gelegenheit hatten, für die den. Der Parteivorstand ist aus finanziel. Dann verwalten wir beim Parteivorstand ches zu den breiten Massen des Voltes spricht. Arbeiter zu wirken, unsere Pflicht getan ba len Gründen nicht in der Lage gewesen, das außer diefen allgemeinen Einnahmen und dem Paul- Teplitz: Es gelang uns, für die sozialben. Diejenigen, die nicht verstehen, was un- große Projekt einer Reichsbuchhandlung durch. Sentralwahlfond noch den Seligerfond. Es ist demokratisch gebliebenen Jugendlichen eine fere Gegenwartsarbeit bedeutet, werden es zu zuführen. Wir schlagen Ihnen vor, einen Ber Bestreitung der allgemeinen Ausgaben ber motrattichen Jugendverband, der sich im Laufe selbstverständlich, daß die Beiträge, welche zur neue Organisation zu schaffen, den sozialde fühlen bekommen in der Zeit, wo die erstar band der Volksbuchhandlungen und einen Ber- Partei zufließen, für diese Ausgaben nicht au eines Jahres seines Bestandes bereits gut ent rende bürgerliche Reaktion und aus diesen Bas band der Drudereien zu schaffen und damit reichen, und daß die Gesamtpartei darauf be widelt hat. Ich will nur anführen, daß wir ftionen werfen wird. alle Parteiunternehmungen in gewissem Sinne dacht sein muß, sich andere Einnahmen zu der im Laufe eines halben Jahres 73 neue Orga Unsere Organisationen haben über die kom. Bu zentralisieren. Wir haben trop der Schwie schaffen. Der 8entralwahlfonb bie- im Laufe eines halben Jahres 73 neue Orga munistische Strise hinweg erfreulich Stand ge- rigkeiten, unter denen wir leben, eine Ausge- tet ein recht erfreuliches Bild. Vom 30. Juni nisationen geschaffen haben und daß diese Zahl halten. Wir sind in die Periode der Konsolidie. staltung des Parteisekretariates bor- 1920 bis 1. Juli 1921 behug die Gesamtein. inzwischen bereits auf 100 gestiegen ist. Wir nahme des Zentraltahlfondes 842.164 Stronen wollen aber mehr, wir wollen, daß das alte rung der Partei eingetreten und besonders im genommen. jezigen Winter hat in allen Gebieten eine er Der Teplitzer und auch der Karlsbader Bar- 13 Heller. Demgegenüber haben die Ausgaben Verhältnis wieder hergestellt wird, das gegendes Zentralwahlfondes insgesamt 186.781 feitig in den Organisationen Vertretungen freuliche Tätigkeit auf dem Gebiete des Bil. teitag haben uns beauftragt und auch diesmal Kronen 35 Seller betragen, sobaß wir am 30. eingeräumt werden. Wir wollen aber auch bungswesens eingesept. Es ist uns ge- liegen zwei Anträge bor, ein billiges Agi- Juni dieses Jahres im Zentralwahlfond den die volle Selbständigkeit und selbst lungen, in der Zeit der Spaltung neben uns tationsblatt berauszugeben. Wir haben Betrag von 155.382 Stronen 78 Seller verfüg- verwaltung der Jugendorganisationen eine tüchtige sozialdemokratische zu bereits beſchloſſen, ein solches Blatt zu schaf- bar hatten. Ich bemerke hier gleich, daß selbst aufrechterhalten, weil mir unter dieser Orga gendorganisation wieder aufzurichten. fen. Druderei und Redaktion sind bereits vor verständlich alle diese fonds der Bartel, der aufrechterhalten, weil mur unter dieser Orga. Ich freue mich, fagen zu lönnen, daß unsere handen. Zuerst muß aber das Zentralorgan Wahlfond, der Seligerfond und der Breffefonb nisationsform eine gedeihliche Entwicklung der junge Garde sich ausgezeichnet enttvideit. Wir gut verwurzelt und veranfert werden, ehe wir gang separat von den übrigen Einnahmen der Jugendbewegung möglich ist. Die Arbeit ber müssen besonders jenen Jugendgenossen dan den nächsten Schritt machen lönnen. Bom Partei verwaltet werden, daß sie vollständig Jugendorganisation ist gegenwärtig teine Ten, die und in den tritischesten Situationen bei Starlsbader Parteitag haben wir auch den Auf- unangetastet sind. Der Wahlfond beträgt leichte. Wir leben in einem Staate, der für 186.781 Stronen 35 Heller. Im Seliger- die Arbeiterschaft nichts übrig hat, am aller ben Jugendlichen die Fahne der Partei hoch- trag auf Schaffung des Lehrmittelfondes und fond hatten wir bis 30. Juni 1921 einen wenigsten für die Arbeiterjugend. Die Ju gehalten haben. Wir haben uns ferner be.. Wir haben uns ferner be des Lohnbellers. Diesen Auftrag haben wir Betrag von 104.883 Stronen liegen. Auch dieser gendfürsorge befindet sich in einem Beispiellosen müht, innigere Beziehungen zur Arbeiter ebenfalls nicht durchgeführt. Wir sind der Mei- Fond liegt bei der Großeinkaufsgesellschaft und Bustand. Andererseits verlangt der Staat un Turner und Sportbewegung zu nung, daß zunächst die Partei ihre eigene Bil- auch die Beträge, die seit dem Juni eingefloffen gebeure Opfer von der Bevölkerung und von pflegen. Der Parteivorstand beschäftigt fich dungsarbeit tadellos organisieren muß. dungsarbeit tadellos organisieren muß. Es sind. Ueber die Verwendung des Seligerfondes der Jugend, Arbeit und Opfer für den Milita mit der Gründung der Organisation der Rin- liegt Ihnen ein Untrag vor, endlich eine müssen wir uns zu einer Zeit schlüssig werden, rismus. Wir hatten vor wenigen Wochen wiederfreunde, deren konstituierende General. Neichsstelle für die Bildungsarbeit zu schaffen. bis er eine solche Höhe erreicht hat, daß wir berfammlung bekanntlich nach dem Parteitag Wir haben unsere Bildungsarbeit in einigen etwas ordentliches mit ihm anfangen tönnen. Der Gelegenheit, zur Mobilisierung Stellung zu stattfinden wird. Der Parteitag wird sich mit Gebieten bereits organisiert, müssen aber zum Bartei bestimmt und es wird Sache bes Bar fonnten wir im Intereffe der arbeitenden Ju Der Seligerfond ist ja für Bildungszwede der nehmen und, so fchtver es uns gefallen ist, feinen großen Fragen zur Organisationsreform vollständigen, planmäßigen, ſyſtematiſchen, teivorstandes sein, hiefür ein Regulativ auszu genb nichts anderes tun, als unseren Jugendbeschäftigen. Die Erhöhung der Parteibeiträge gleichmäßigen Ausbau der Bildungsarbeit im arbeiten. Ein weiterer Fond ist der Betrag genossen empfehlen, einzurüden und sich dem haben wir ohne Verluste überstanden. Der ganzen Gebiete lommen. Es muß förmlich von 82.000 Stronen als Pressefond des Wachtgebote zu unterwerfen. Manche von IhParteitag hat sich vor allem mit dem wichtigen stangsmäßig durch Parteitagsbeschluß die Zentralorgans. Das war am 30. Juni 1921. nen werden mit der Arbeit der JugendorganiProblem der Frauenorganisation zu Bildungsarbeit in allen Teilen der Partei in Aber heute sind diese Beiträge durch die Bufation nicht ganz zufrieden sein. Auch wir in beschäftigen. Ich glaube heute, nach fast zwei den Lokal., Bezirks- und Kreisorganisationen schüsse, die der„ Sozialdemokrat" erfordert hat, ber Bettung sind es nicht immer. Aber ich bitte Jabren, jagen zu können, daß sich bas Prinzip organisiert bollbracht werden. Genosse Cermat bespricht dann noch die suchen müssen, um hier für die Zukunft zu for- Sie, zu berücksichtigen, daß die Jugend, die der gemeinsamen Organisation durchgesezt übrigen vorliegenden Anträge zu diesem Bunft gen. Wir müssen gestehen, daß die Agitation wir zu organisieren haben, eine Striegsju hat. Wir haben auf dem Teplißer Parteitag der Tagesordnung und schließt: Trop der un für den Sozialdemokrat" braußen in den gend ist. Ich bitte Sie, uns dadurch zu unter toeiblichen Mitglieder im Organisationsstatut günstigen wirtschaftlichen und politischen Sitreisen bisher nicht sehr intensiv war und daß ftüßen, daß Sie uns womöglich materielle unb bisher vielleicht nicht alles geschehen ist, um moralische Hilfe angedeihen lassen und uns die Sektionen vorgesehen. Wir waren der Un- tuation, in der wir leben, trop der Absplitte den„ Sozialdemokrat" angemessen zu ber agitatorisch unterstüßen. Nicht eine Jugend schauung, baz diese Institution der Sektionen ung, die durch die Stommunisten erfolgt ist, breiten. Ich glaube, daß es meine Pflicht ist, brauchen wir, die dem ersten Anſtrum kommuin jeder Stadt, jedem Ort, Bezirk und Kreis lönnen wir aussprechen: Die Beschlüsse des von dieser Stelle aus einiges über den„ Sonistischer Phrafen erliegt, sondern eine Justark ausgenügt werden wird und daß sich Starlsbader Parteitages haben das Richtige zialdemokrat" zu sagen. Ich enne leine als ein Instrument für die Schulung der borstand hat sich dem Antrag angeschlossen. aufgebraucht und wir werden Mittel und Wege Demokrat. überall Frauenfomitees bilden werden. Diese getroffen, haben die Wahrheit gesagt Wir Beitung in der tiche collowatt, gend, die vom Sozialismus durchdrungen ist. Erwartung hat sich nicht ganz erfüllt. Wir haben theoretisch, ideell und politisch recht be- hen Republit, die in feber De. Denn der Sieg des Sozialismus wird nicht müssen auf diesem Parteitag dazu kommen, balten, während auf der anderen Seite der gebung und besonders in denen, mur auf den Barrikaden entschieden, sondern unter Aufrechterhaltung des Prinzipes der ge. völlige Zusammenbruch der Idee und der Po. bie die Arbeiter betreffen, reich in den Herzen und Sirnen. Wir wollen eine meinsamen Organisation den 8 wang, bie liit au berzeichnen ist. Wenn auch unter gro- baltiger wäre, als der„ Sosial- Jugendorganisation der deutschen sozialdemo Fratischen Arbeiterpartei schaffen, die erfüllt Pflicht zur Schaffung der Frauenfektionen feft- Ben Schwierigkeiten wir den Ramps fortseßen, Für heute lann ich meinen Bericht nur bast bon revolutionärer Begeisterung, aber auch zusepen. Die gestrige Frauenkonferenz hat wohl wissend, daß wir in diesem Staate die mit abschließen, daß ich glaube, daß es in unse- von flarem Verstand und Wirklichkeitssinn, einen solchen Antrag gestellt und der Partei- en Raaupt nicht allein führen können, sondern rer Partei vorwärts geht, trop der Spaltung, von femem Jdealismus und fener Begeiste daß wir ihn führen müssen in Gemeinschaft trop der wirtschaftlichen Strife, trop der unge rung, von der einmal Seliger fagte, daß ste Unsere Parteipreffe hat natürlich mit der tschechischen Arbeiterschaft. Der Pro heuren Schädigung, die die Spaltung in der Berge zu versehen imftande ist.( Lebhafter Bei ähnlich wie die Organisation selbst zu leiden Letartertongreß ist feine erledigte Idee. Dinsicht hervorgerufen hat, baß sie, wie Gegehabt. Im großen und ganzen hat sich un. Dieser Gedanke und diese Forderung wird im noffe Cermat bereits hervorgehoben hat, ben fall). Stadler- Komotat begründet und befürwor sere Parteipreffe aber gut behauptet. Wir hamer wieder lebendig werden, weil sie den ein- Indifferentismus unter der Arbeiterschaft geben vor allem ein erfreuliches Ereignis zu besigen Weg darstellen, auf dem die gemeinsame fördert hat. Das scheint mir der größte Scha tet den Antrag der Bezirksorganisation Komorichten: Es ist uns gelungen, den„ Sosial internationale Rampffront des Proletariats den für die Arbeiterbewegung zun sein. Trop. tau auf Einhebung eines Bildungsbeitrages. dem ist, soweit die Rassagebarung in Betracht einen organisatorischen Ausdrud finden lann. tommt, tein Grund vorhanden, unzufrieden su zum erstenmal auf einem Barteltag ein so gro Rüdl- Tepliz: Es ist sehr zu begrüßen, daß demotrat als Zentralorgan in Prag 8 Und so möchte ich sagen: Wir haben in diesem sein und wir fönnen mit Ruhe der Zukunft in zes Gewicht auf die Bedeutung einer straff schaffen. Der Parteitag muß heute zu dieser Gründung Stellung nehmen. Der Parteivor. Jahre unter fritischen Zeiten standgehalten, die Augen sehen. wir haben politisch und theoretisch gewonnen, zentralisierten Bildungsarbeit gelegt wird. Bis Genosse Nießner stand ist den Beschlüssen der früheren Par wir haber unsere Organisationen intatt ge- teilt namens der Barteltontrolle mit, jest war die Bildungsarbeit in der Partei nur feitage nachgelommen in dem Augenblide, wo halten, und unsere Arbeit geleistet, unfere daß die Kontrolle im abgelaufenen Zeitraum Belegenheitsarbeit. Das muß test anders irgendeine Möglichkeit zur Verwirklichung ge- Pflicht erfüllt. Wir wissen wohl, daß wir vor seit dem Karlsbader Parteitag bemüht war, werben. Wir müssen unsere Bildungsarbeit geben war, das heißt, als wir in Brag eine neuen, schweren Aufgaben stehen. Wir tragen ihre Aufgabe nach Sträften zu erfüllen. Die fo organisieren, daß wir allen Ansprüchen geDruderei und entsprechende Lokalitäten Parteilontrolle hat versucht, ihrer Plufgabe da- recht werden können. Nicht bloß Weltanschauhielten. Die Schwierigkeiten der Gründung aber die Zuversicht in uns, uns auch diesen durch gerecht zu werden, daß ihre Vertreter an ung wollen wir lehren, sondern unfere ganze biefes Blattes persönliche, finanzielle, or ſchmeren Aufgaben gewachsen zu zeigen, nicht allen Sigungen des Parteivorstandes teilge. Bildungtarbeit muh barauf eingestellt fein, ganisatorische und administrative Schwierigtet. 8 zurben und zu ermüden, bis wir unser gro nommen haben und daß sie alle in Betracht daß wir tmstande sind, die Welt, die GesellEndziel haben.( Bebhafter Beifall und Händeflatidhen.) und Parteiunternehmungen wiederholt ton: aber ganz eigene Wege gehen. Wir haben zur teilen baben, ob das Blatt, das ja erft etwa Genosse Dr. Heller trolliert hat. Wir fönnen feststellen, daß bei brei Monate erscheint. Ihren Wünschen ent pricht. Ich glaube sagen zu können, daß sich gibt einige Erläuterungen zu dem gedruckt vor- diesen Prüfungen alle Bücher und Belege in bürgerlichen Bollsbildungsarbeit fein Verfienenden Rassabericht: Wenn Sie den bolster Ordnung befunden wurden und ich er- trauen. Wie kann das Bürgertum, das an der bie Leitung des Blattes bemüht, das Zentral Rallabericht aufmerfiam gelesen haben, wer- laube mir daher namens der Parteifontrolle gegenwärtigen Gesellschaftsordnung ein In organ so berzustellen und auszugestalten, baß den Sie aus biefem und insbesondere aus den Antrag auf Entlastung des Parteivorstan- tereffe but, wirklichen Ernst zur Bildungsar. ts eine Fülle von Material und Anregungen fenem für die Zeit vom 1. Juli 1920 bis 80. des zu stellen. beit baben? Diese Bildungsarbeit des Bürger. für unsere Vertrauensmännertagungen bringt Juni 1921 erleben baben, mie ftart unfere Borsigender Grund: tums ist doch nur darauf eingerichtet, den Arand ich fann fagen, daß mir, wenn auch noch Partei an organisierten und Sablenmitalte Bevor ich die eigung gur sveistündigen beitern mur henes Maß von Wissen zu berab nicht ganz, aber doch auf dem besten und dern, was befanntlich nicht immer dasselbe Mittagspause unterbreche, möchte ich Ihnen reichen, das die Arbeiter in den Stand fest, an hnellsten Wege find, ein wirklich mandelloses ift, trop der Spaltung, die im ersten Halbjahr eine Mitteilung machen: Unser Zentralorgan, die armonie stoischen Arbeit und Ravital zu Bentralorgan berzustellen. Ich muß hier auch des heurigen Jabres eingetreten iſt, geblieben der Sozialdemokrat", ift heute wieder tonfis- glauben. Und diese Art von Volisbildungsmussprechen, daß der durchgeführte Beschluß ift. Man tann die immerbin sehr erfreuliche ziert worden.( Pfui- Nufe.) Das ist für uns ein arbett müssen wir entschieben ablehnen, aud De Barreidorftandes leider von den Benoffer Stonstatiering machen, daß die Durchschnitte Beichen, daß dieser Staat gang und gar nicht die fogenannte Beimatbildung", wie fte in zahl der Mitglieder ungefähr 120.000 geblie- gefonnen ist, der Arbeiterschaft entgegenzukom nicht entsprechend gewürdigt wird. Leider be- ben ist. Also mar der Abfall der Bahl der Mit- men, sondern daß er seine im bürgerlichen Deutschböhmen von den Bürgerlichen betrie handen noch ganze Gebietstelle der Partei gar glieder gegenüber der Zeit vor der Spaltung Sinne orientierte Bureaufratie sum Stampfe den wird. Wir können an dieser Boksbildungs lein Interesse für das Zentralorgan. Ich bitte außerft geringfügig. Wir haben in den tom vorschickt. Er glaubt, daß der geeignete Beitarbeit gar feine Freude finden und wir würden Eie, alles zu tun, um das Zentralorgan zu för- munistischen Blättern Schäzungen über die punkt gekommen ist, um die Arbeiterschaft im unsere Sträfte verzetteln, wenn Parteigenoſſen Beite T Sozialbemolzat ien. 11. Dezember IBRE. En folchen Ausschüssen mitarbeiten würden. terung der Arbeiterbewegung bermieben wer- schränkung der Sofalblätter hätte mur bie daß unsere Partei sich gefestigt hat, daß fle Wir haben noch eine andere Art von Bildungs- den könne. Diese Ueberzeugung, von der gar Folge, daß ein großer Teil der Parteigenos- das, was in ihr schädlich war, ausgeschieden arbeit in diesem Staate, das ist die, die uns nicht zu überschäßenden Größe und Bedeutung sen überhaupt kein Parteiblatt lefen würden. hat, daß sie aber bift, daß jene, welche nur der Staat vorgeschrieben hat. Auch hier gibt der Einheit unserer Bewegung für die Arbeiter- Mein Vorschlag geht dahin, eine Vereinheit momentunen Eindrüden unterlegen sind, zu es eine ganze Reihe von Genossen, die in den klasse besteht auch heute bei uns weiter. Ich lichung- der Lokalblätter, gewissermaßen deren rückkehren werden, daß wir aber die Versiche staatlichen Bildungsausschüssen, in den Be- möchte es flipp und flar aussprechen: In mir Zentralisierung, in Erwägung zu ziehen. Wäre rung aussprechen fönnen, daß die Partei schon sirtsausschüssen und Gemeindebildungstom lebt heute gang ebenso wie in den Tagen von es nicht möglich, daß diese, ungefähr zehn Lo- soweit sie jest besteht, in vollster Einigkeit und missionen tätig sind und auch hier haben wir Karlsbad die felfenfeste Ueberzeugung, daß wir falblätter mit zusammen 20.000 Auflage, einen vollstem Vertrauen zu unseren bisherigen die Erfahrung gemacht, daß unsere Genossen das große Ziel nie vergessen dürfen, daß diese gemeinsamen Kopfteil haben und ihren lokalen Prinzipien aufrecht besteht.( Lebhafter Beifall.) es zum größten Teil nicht verstehen, in diesen Spaltung überwunden werden muß, daß die Teil mit dem Anzeigenteil als Beilage anschlie- Genoffin Burol- Rarlsbad spricht zur Frage Ausschüssen und Kommissionen jene Art von irrenden Brüder, die heute drüben stehen, die hen würden. Dadurch könnte der Kopfteil in der Organisierung der Frauen: Unsere GenosBildungsarbeit in die Wege zu leiten, die für uns mit Gift und haß überschütten, wieder einer Auflage von 20.000 Exemplaren einheit fin, die gestern auf der Reichstonferenz refe uns notwendig erscheint. Der Staat hat ein zu Sozialdemokraten werden müssen. Wir lich gedruckt werden und der lofale Teil tönnte riert hat, hat uns gesagt, daß die Frauen nur Volksbildungsgesetz erlassen und mit diefem müssen wieder zur Einheit der sozialdemokrati an dem jeßigen Drudorte beigestellt werden. ein Biertel der gesamten Mitgliederzahl aus. Gesetz über die staatsbürgerlichen Seurse ist man schen Bewegung zurüdfchren. Wir sehen ja Es würde dadurch nicht nur eine wesentliche machen. Das müßte, glaube ich, allen zu denken schon imstande, wenn es der Staat genau heute schon, wie furchtbar schtver wir unter Verbilligung der Lokalblätter eintreten, son- geben. Und wenn Sie ihr sozialistisches Genimmt, das ganze Vol! politisch im staatsbür- der Tatsache der Spaltung leiden. Wir müs- dern es wäre dadurch der Partei auch in orga- wissen erforschen, so können Sie sich gewiß von gerlichen Sinne zu drillen. Dazu geben wir sen alle daran glauben, daß der Tag der Wie- nisatorischer Hinsicht gedient. Dadurch wäre der Schuld gerade in diesem Punkte nicht ganz unsere Sand nicht her und überall dort, wo dervereinigung kommen wird. Wir können nur vielleicht auch die Möglichkeit gegeben, das all- frei sprechen. Wir haben uns damit beschäftigt, wir in diesen Ausschüssen tätig sind, muß un- dahin gelangen, indem wir die in Irrtum ver- gemein verlangte Werbeblatt für das arbei- innerhalb der gemeinsamen Organisation fer Augenmert darauf gerichtet sein, daß die fallenen Arbeiter zurüdieiten, indem wir die tende Volk in diesem Sinne oder in irgend Wege zu finden, um für die Schulung und Neutralität der Darstellung des Wissensstoffes tommunistische Bewegung überwinden. Wir einer Abänderung des Vorschlages au regeln. Gewinnung der Frau zur Organisation mehe aufrechterhalten wird. Wir verlangen, daß in haben vom Zeitpunkt des Erscheinens der Rei- Ich bitte, diesen Vorschlag bei der Beratung tun zu können, als bisher geschehen ist. Die der Volksbildungsarbeit, in der staatlichen wie chenberger Richtlinien bis zum Parteitag, wir dieser Angelegenheit in Erwägung zu ziehen. gemeinsame Organisation soll zwar aufrecht er. in der bürgerlichen, jede nationalistische oder haben während des Karlsbader Parteitages Stumvoll- Nikolsburg spricht über den Aus- halten bleiben, es sollen aber und müssen sonstige Tendenz streng vermieden wird. Wir und auch nachher bis zur vollzogenen Spal- bau der Jugendorganisationen, über die Frauenfektionen in jeder Organisationsinstanz müssen ganz eigene Wege gehen und brau- tung in unseren Organisationen eine förmliche Breffe, insbesondere über den„ Sozialdemo- sowohl in den Bokalorganisationen als auch in then dazu eine ganz eigene Organisa. Flut von Diskussionen erlitten. Von dem frat", über die Organisierung des Landvolkes allen Bezirken und Streifen ausgebaut werden tion. In jeder Lotalorganisation wird ein wilden Rampf angeefelt, haben sich Biele zu und über die besonderen Verhältnisse der süd- Um uns das zu ermöglichen, ersuchen wir Sie Genosse oder eine Genossin als Bildungsrefe- rückgezogen. Es drängt sich uns die Frage auf: mährischen Parteibewegung. um Ihre Silfe. Ich glaube, alle find vor der zent bestimmt, welche sich besonders zur Bil- Ist es notwendig, ist es ein Bedürfnis für die Genossin Schäfer- Reichenberg schildert die leberzeugung durchdrungen, daß wir die dungsarbeit eignen und imstande sind, im Ein- Partei, ohne Zwang und ohne Not diese Disa Lage der sozialdemokratischen Partei im Rei- Frauenbewegung brauchen, daß wir ohne sie vernehmen mit dem Bezirksbildungsausschusse fussion über Kommunismus und Sozialdemo- chenberger Gebiet, in dem das unheilvolle Ber- nicht auskommen. Denn so, wie unser Ges der Lotalorganisation die geeigneten Vorschläge tratie weiter zu führen? Es will mir scheinen, störungswerk der Kommunisten begann. Wenn noffe August Bebel gefagt bat:„ Es gibt keine für die Volksbildungsarbeit zu machen. Der daß unsere Parteigenossen allzu biel Kraft dar- wir dort auch nur wenige waren, die der so- Befreiung des Proletariats ohne die soziale Bezirksbildungsausschuß hat die Aufgabe, diese auf bergenden und verschlendern, die Gegner zialdemokratischen Bewegung treu blieben, so Befreiung und die Gleichstellung der Geschlech Bildungsreferenten der einzelnen Lofalorga in ihren Versammlungen aufzusuchen, sich dort ist es uns doch gelungen, ein Blatt zu schaffen, ter." so tommen Sie nicht zum Ziele, wenn nisationen zu schulen, mit ihnen in ständigem mit ihnen herumzustreiten, die Versammlun- bas uns mithilft, die Proletarier und Proleta- Sie uns nicht dabei haben. 11nd deshalb lei Einvernehmen zu sein, damit die Bildungsar gen zu Standalen ausarten zu lassen, immer rierinnen wieder in unsere Reihen zurückzu- ften Sie Arbeit für sich, wenn Sie una in unfes beit eben geleistet werden kann. Ueber dem in der Meinung, das sei eine unerläßliche führen. Wir können mit Stolz fagen, daß wir rer Arbeit unterstützen.( Lebhafter Beifall.) Bezirksbildungsausschuß steht der Kreisbil Pflicht, man fönne das nicht anders machen. in unserem reis fast überall wieder Fuß fas Willenthal- Kruntmau wünscht vom Zentral. dungsausschuß, der ebenfalls im Verein mit Kommen die Kommunisten zu uns, so werfen. Ich möchte den Parteivorstand bitten, daß dem Bezirksbildungsausschuß diese Arbeit zu den wir sie empfangen. Wir haben, so viel er die organisatorisch und materiell schwachen bildungsausschuß eine Systematik der Bil durchzuführen hätte. Darüber ich weiß, wohl nie dabei verloren und nie ver Streise mehr unterstützt. Wir wären dem Par- dungsarbeit, die Aufstellung eines Lehrplanes. baut sich die Zentralstelle für das Bildungs- lieren fönnen. Aber wir wollen die so ernste teivorstand sehr dankbar, wenn er une Flug- In Südböhmen und Südmähren müßte man wesen auf, die bereits der vorjährige Parteitag und bedeutsame Versammlungstätigkeit der blätter in Zukunft mehr als bisher zur bedeutsame Versammlungstätigkeit der blätter in Zukunft mehr als bisher zur ben Unterricht mehr auf das Landvolk einstel eingesezt hat, die aber natürlich im Laufe des Partei nicht dazu benußen, um den Standal Verfügung stellt. Im Zentralbildungsausschuß müssen Jahres nicht zur Geltung kommen fonnte, suchern zu dienen, die sich an dem Bruderstreit Genoffin Jordan- Teplit: Genosse Nic! hat Theoretifer und Praktiker zusammenwirten, nachdem wir uns mit vielen anderen Dingen ergößen. Ich glaube, die bisherigen Erfahrungefaat, daß wir die Jugend mit jenem Wissen also Fachleute auf dem Gebiete des Schulwe beschäftigen mußten. Im kommenden Jahre gen haben uns gelehrt, daß die Kommunisten ausstatten müssen, daß sie imftande iſt, eine ſens, praktische Jugendbildner und praktische werden wir von der Zentralstelle verlangen, um so früher fertig werden, je ungestörter wir neue Gesellschaftsordnung aufzurichten. Wenn Volisbildner aus unserer Partei daß diese Bildungsarbeit, wie wir sie uns vor- fie arbeiten lassen.( Zustimmung.) Dasselbe wir diese Arbeit der Jugendorganisation über- Suplent- Frummau ist der Ansicht, daß nicht steffen, geleistet werde. Wenn wir diese Or- gilt auch von den bürgerlichen Gegnern. Die lassen wollen, so leiden wir ganz bestimmt nur die schwachen Kreisblätter ausgelassen ganisationsform aufrecht erhalten und die Deutschbürgerlichen wären längst fertig, wenn Schiffbruch. Wenn wir nach der achtjährigen werden, sondern daß wir überhaupt anstreben, Soffnung in uns haben und Versuche unter- wir ihnen nicht selbst zu Hilfe gekommen wä- Erzielningsmethode, wie sie heute in der bür- daß wir ein einheitliches Tagblatt für die Renehmen, daß wir endlich einmal zu einer ein- ren, dadurch, daß wir ihre Versammlungen gerlichen Schule gehandhabt wird, dann erst publik erhalten. Ein einheitliches Tagblatt heitlichen Reichsbildungsstelle kommen, in der besuchten und so aus ihnen etwas machten, unsere Kinder in sozialistischen Sinne erzie- würde gekauft werden und noch dazu würde bie Gewerkschaften, Genossenschaften, Turn- was sie sonst nicht bedeutet hätten. Wir haben wollen, so ist das unrichtig, denn wir müs jeder sein einmal wöchentlich erscheinendes und Gesangsvereine, die Jugendlichen und ben feine Ursache, auf diese, wie ich glaube, un sen schon bei der Hauserziehung in un- Streisblatt beziehen. Kinderfreunde, furz alle Arbeiterorganisation geschichte Art, den Anderen zu nüßen, statt un- ferem Sinne einwirken und vor allem die Mut nen beisammen sein werden, wo alle ihre Bil- ferer Partei. Wir haben auch keine Zeit da- ter zur Sozialistin machen. Ich fann dem Ge- Straßenvertrauensmännersystems. dungsarbeit von einer Stell dirigiert wird, zu. Wahrhaftig, diese durch Jahre sich hindurch nossen den Vorwurf nicht ersparen, daß von dann werden wir erst imstande sein, wirklich ziehende Diskussion mit den Nationalen und ihnen viel zu wenig für die Bildungsarbeit der trag der Brüger, die zu der Ueberzeugung ge Genoffin Pechanz- Brüg begründet den Ans praktische Arbeit im weitestgehenden Maße zu Rommunisten hat uns unserer eigenen Partei Frauen getan worden ist. Nicht einmal die kommen sind, daß durch die Verschmelzung der leisten. Wenn so häufig davon geredet wird, arbeit sehr entfremdet, unsere Sträfte ber- Frauen jener Genossen, die überzeugte Sozial Männer und Frauenorganisationen die Verdaß die Erringung des Sozialismus doch im braucht, unsere Arbeit zersplittert und gerteilt demokraten find, sind sich mit uns eins und einstätigkeit etwas gelitten hat. Die Genoffin mer und immer eine Wlachtfrage bleibt, so und zur Unfruchtbarfeit genötigt. Die Klein wenn bei irgend einer Gelegenheit konfessio- Burel hatte nicht recht, wenn sie die Genof müssen wir dennoch hinzufügen, daß es nicht arbeit in den Organisationen ist heute das nelle Fragen auftauchen, faffen sie uns in den sen ersuchte, die Frauenorganisation mehr bloß eine Machtfrage, sondern auch eine Frage Wichtigste und Bedeutsamste, was wir tun Rüden. In der bürgerlichen Schule wird der Schulung ist, wie weit mir imstande fönnen. Ich glaube, daß die Versammlungs nicht bloß nationaler Saß in die Herzen der lange das von der Organisation. Die Kleinzu schätzen. Ich ersuche nicht, sondern ver sind, das Proletariat zu schulen, damit es im agitation, die wir entfalten sollen unmittelbar Rinder gepflanzt, sondern jegt noch mehr der arbeit von Mund zu Mund, von Haus zu stande ist, den Sozialismus zu verwirklichen. unserer organisatorischen Arbeit dienstbar getonfeffionelle Haß, in dem man daran Saus ist das Wichtigste. Bildungsarbeit ist es, Was haben wir getan, um unsere Gemeinde- macht werden muß. Ich begreife es noch im geht, tonfeffionell: Schulen zu errichten. Wenn was wir brauchen. Vor allem aber ist es not vertreter im sozialistischen Sinne zu schulen? mer nicht, daß sich in unserer Bewegung nicht wir von Revolutionierung reden wollen, so wendig, daß wir die Frauen aus der Wir haben noch nicht die Schule für die Ge- endlich elementar der Gedanke durchsetzt, daß müssen wir im Hause anfangen und ein gu- irche herausbringen. Solange die meindevertreter; auch das werden wir nachho- an jede größere Versammlung, die wir abhalter Genoffe muß seine Frau über die Unter Frauen in die Kirche gehen, werden wir aus len müssen. Wo haben wir Frauenfchu- ten, fich automatisch eine Hausagitation bei schiede zwischen Religion und Stirche aufzuflä ihnen feine Sozialdemokratinnen machen. nichts getan, um den Leuten anschließen muß, die in dieser ren imstande sein. Das ist eine Tagesfrage,( wischenruf: Lassen Sie abstimmen, wie die Funktionärinnen zu schulen. Auch das Versammlung gewesen sind. Die Partei wird aber wenn wir mit dieser Frage beginnen, viele Frauen noch in die Kirche gehen!") I müssen wir nachholen. Wir müssen weiter Ju allen Ernstes in der tommenden Zeit ihrer po- verläßt uns ein großer Teil der Genoffinnen will nicht sagen, daß die Frauen nichts glau gendschulen einrichten und unsere Jugendlichen litischen Agitation den leritalen mehr und besucht unsere Versammlungen nicht mehr, ben sollen, durchaus nicht, aber sie sollen und dabei unterstützen. Dazu kommt noch die Auf Aufmerksamkeit schenfen müssen. Ich fürchte weil es um die Religion" geht, wie sie sich brauchen nicht in die Kirche zu gehen. Ich sage flärungsarbeit, die wir als Alltagsarbeit be sehr, daß wir unsere Straft zu sehr einseitig im ausdrücken. Bei der Frauenreichskonferenz in nicht, die Frauen sollen gottlos sein, aber ste zeichnen, der Kampf gegen den Alkohol usw. Stampfe gegen Nationalisten und Kommuni- Wien hat ein Genosse erflärt, er wäre glüd- sollen der klerikalen Fuchtel entzogen werden. Es ist unsere Aufgabe, daß wir die Unmissen sten verbrauchen, ein Kampf, der zwar durch lich, wenn die Frauen aller Genossen in un- Stürmischer Beifall). Ich gebe Ihnen die heit unter uns selbst bekämpfen, daß wir die aus notwendig, der uns aber vergessen lassen seren Reihen überzeugte Sozialistinnen Bersicherung, daß eine richtige Sozialdemokra Massen in sozialistischem Sinne schulen. Dann fann, daß der gefährlichere Gegner die Kleri vären. Wir in der Tschechoslowakei tönnen tin eine bessere Christin sein wird, als die klebraucht uns um unsere Zukunft nicht bange talen find. Im Uebrigen bleibt es bei unserer uns diesem Ausspruche nur anschließen. Aus rifale Frau. Denn unser Sozialismus verficht zu sein. Dann sind wir reif für das große früheren Tätigkeit, die wir nur noch mit grö- Erfahrung wisse wir, daß gerade diese Ge- den Menschlichkeitsgedanken und ist wahre ReZiel, dessen Erreichung wir alle unser Leben ferer Straft und Singebung vollbringen müs- nofsinnen uns oft in dem Augenblid verlafligion. Wenn unsere Genossen diesen Weg gewidmet haben. Dann wird das wissende sen, die Massen zu erobern, die Gewonnenen sen, wenn es heißt, attive Arbeit zu leisten. einschlagen, wenn jeder Genosse seine Frau auf Proletariat imstande sein, den Sozialismus zu aufzuflären, sie zu organisieren und sie zu Die Genossen müssen den Anstoß dazu gehen, ffären irirb, daß sie sich der Stirch entzicht, verwirklichen.( Beifall.) wirklichen Sozialisten zu machen, zu Menschen, daß die Frauen in Seursen zusammengefaßt dann ist mir nicht bange um den Sozialismus. Kreisl- Oberdorf empfiehlt den Ausbau des Barth- Saaz: Dort, wo Tagblätter bestehen, die reif sind für den Sozialismus. Der Sozia- werden und zu guten Funktionärinnen erzo- Dann werden wir es auch mit unseren Kin bie faum lebensfähig sind, sollen diese in Wolismus ist nicht eine Frage der wirtschaftlichen gen werden. Dem Seleritalismus fönnen wir bern leichter haben. Wenn eine Mutter, die chenblätter umgewandelt werden. Den indiffe- Entwicklung, sondern im hohen Maße auch nur durch Agitation von Haus zu Haus und nicht mehr von diesem religiösen Wahnsinn berenten Massen auf dem Lande darf man nicht eine Frage der Reife des Proletariats. Dies von Mund zu Mund entgegenwirken. Auf diese fallen ist, die nicht mehr ihr Kind schon von Solange wir zu erreichen, muß unsere Aufgabe sein.( Stür Weise werden wir Erfolg haben und auch die Klein auf in dem Glauben erzieht, daß Alles nicht ein ähnliches Blatt haben, wie die öfter mischer Beifall.) Jugendbewegung fördern.( Beifall). reichischen Genoffen, wird es uns nicht gelin Arbeiter- Görkan bespricht die Kolportage Kreul- Eger: Wenn heute bittere Worte über es Alles durch eigene Arbeit erkämpfen muß, von Oben kommt, sondern dem Kinde sagt, daß gen, diefe großen. außenstehenden Massent des der Parteipresse, die Frage der Errichtung von die Kommunisten gesprochen wurden, so möchte wird auch ihre Kinder zu richtigen Sozialister Sandvolles zu erfaffen. Bibliotheksschulen und befürwortet den Antrag ich an Sie appelieren, daß man jenen Kommu- erziehen. Ich möchte also nochmals alle De Hillebrand- Karlsbad. Der große, leitende, auf Einführung einer obligatorischen Bil- nisten. die eigentlich nur in der Ertase von uns legierten bitten, der Frauenbewegung größere alles überragende Gedanke von der Erhaltung dungssteuer. abgeschwenkt sind, den Weg nicht verrommelt, fufmerksamkeit als bisher zuzuwenden. Die der Einheit der Bewegung hat es möglich geRoller- Landskron unterbreitet einen Vor- fondern ihnen den Weg leicht macht, daß sie Mutter ist es, die die Augend erzielt, und fie macht, daß wir alles, was wir von der linken schlag über die Parteipresse. Eine Einschräne zurückfinden können. Wenn heute die Bürger soll ihr Rind nicht feritaten Ginflüffen unterbegro. von der kommunistischen Seite erdulden lung oder Verminderung der Pokalblätter hätte lichen. die aus dem Parteiftreit zwischen uns morfen, denn wird be ind fchon felbft ame uzten, erduldet haben, unter verhältnismäe nicht den Erfolg, dat die Tagblätter. bezw. das und den omminiften den orökten Ruben sie ernunft fammen. Mir brauchen feine Grzice Big geringem iberstand, solange noch ein Sentralorgan eine Steigerung der Abnehmer- ben toollen, glauben, daß die Zerrüttung noch hung durch Bjaffen. Tann werden wir auch Schein von Hoffnung bestand, daß die Bersplit zahl zu verzeichnen hätten, sondern die Ein- weiter greift, so mollen mir heute hinausrufen, unfere Kinder zu richtigen und ebelbenkenden 18. Dezember 1981, erscheint das billige Agitationsblatt. Aber be Agitationsblatt. So würden wir den Boden für unsere Kreispresse abgraben. Darum Belte Frauenreichskonferenz. Sozialbemolcat Menschen erziehen, für die Sozialdemokratie. waket hineingepreßt wurden, fühlen wir uns ( Stürmischer Beifall.) so, als ob wir Ausländer wären, als ob wir Fellinghauer- Weipert spricht als Jugend- nicht in einer gemeinsamen Republik leben licher zum ersten Male auf einem Parteitag würden. Die Verhältnisse sind so grundverund schildert, wie er von den Kommunisten schieden bei uns und bei Ihnen, daß man saSchluß des Berichtes. den Weg zurück zur Sozialdemokratie fand. gen fönnte: Westeuropa und Ostbalkan. In der Bodenbach, 10. Dezember. Nach der Mit Beurteilung dieser Frage müssen wir uns Cermak Slowakei wird von oben herab eine Politik tagspause erstattete darüber flar werden, daß wir in einer Zeit der Genossin Burok- Karlsbad politischen Interessenlosigkeit leben. Die Tätig Beschäftigt sich in seinem Schlußwort mit getrieben, die daraus ausgeht, das Proletariat den Ausführungen der einzelnen Redner und niederzuhalten. Man sendet uns von der Re- das Referat über die Tätigkeit der Frauen in feit in den politischen Organisationen ist nicht stellt fest, daß sich auf dem Parteitag im All- gierung bezahlte Bolschewiken, die keine andere der politischen Organisation". Seit dem Jahre so, wie wir sie wünschen. Dies trifft insbeson dere bei den Frauenorganisationen zu. Da gemeinen über den Bericht des Barteivor. Aufgabe haben, als Zerstörungsarbeit zu lei- 1911 hatten wir eine Form der Organisation, aber die Frauen durch den Umsturz gleichbe sten und Unruhen zu stiften, um dann nach von der viele Frauen behaupten, daß wir zu rechtigte Staatsbürgerinnen geworden sind, stands keine Meinungsverschiedenheiten ergaben. Es ist erfreulich, daß auch lebereinstim- Prag melden zu können, in der Slowakei gebe ihr zurückkehren möchten, wir arbeiteten näm- rechtigte Staatsbürgerinnen geworden sind, mung darin herrscht, daß wir das geschaffene es zu viele Bolschewiken und um auf diese wir dann in unseren Bestrebungen gehindert, the und Pflichten für die übrigen Forde lich selbständig. Während des Krieges wurden können und müssen sie nun Schalter an Schulmit den Männern nun auch mit giehen Weise die deutsche und ungarische Arbeiter das gesamte Organisationswesen lag brach und Rechten Zentralorgan nicht nur erhalten, son schaft mit Waffengewalt niederhalten zu kön- erst der Zusammenbruch, der uns Frauen die rungen der Arbeiterschaft kämpfen. Biele bern auch ausbauen müssen. Mit Recht hat Genosse Zörtler auf die Notwendigkeit eines nen. Die städtische Arbeiterschaft, die gewerk politische Gleichberechtigung brachte, ließ die Frauen glauben aber, daß in den gemeinſamen billigen Agitations blattes hinge- schaftlich organisiert ist, rekrutiert sich zumeist organisatorische Tätigkeit wieder aufleben. Wir Organisationen die Arbeit nur von den Män aus der intelligenten ungarischen Arbeiter haben mit dieser Gleichberechtigung nicht nur nern zu leiſten ist. Es muß auch feſtgeſtellt wiesen. Sie wissen aus dem Bericht des Bar Ichaft. Diese Arbeiter sind jetzt die Träger der das Wahlrecht erlangt, sondern auch vollkom werden, daß die Genossinnen in den Gemeindenur platonisch erkennt, sondern die vorberei- fozialdemokratischen Bewegung. Aber auch fie mene Gleichberechtigung in der Vereinstätig. bertretungen fast überall versagt haben. Sie tenden Beschlüsse zur Herausgabe des Blattes werden jetzt bei jeder Gelegenheit verfolgt und feit. Wir fonnten nun gemeinsam mit den geben sich einem Irrtum hin, wenn sie glau ausgewiefen. Mitten in der Nacht kommen De Männern in eine politische Organisation zu wieder wie früher eigene Organisationen ben, daß alles besser werden wird, wenn sie bereits gefaßt hat und daß wir es tatsächlich in tektive und reißen das Weib bom Manne weg, meinsamen Organisationen gründeten wir haben werden. Die Anficht, die sie vertreten, sammengeschlossen werden. Innerhalb der geder Hand haben, zu sagen: am fo- und sovielten meil er oder sie angeblich nicht zuständig find. Frauenfeftionen. Bis jetzt hat es in unferem ist auch die Ansicht des Parteivorstandes, tel denten Sie, daß dieser Beschluß verhängnis- obwohl sie schon zehn Jahre und länger in Organisationsstatut geheißen: die weiblichen cher für die Verpflichtung in den Lokalorganibolle Folgen für unsere Kreispresse haben Breßburg leben. Bei Nacht und Nebel werden Parteimitglieder fönnen eigene Sektionen bil- fationen eigene Frauenfektionen zu bilden, eintritt. Eine Abfehr aber von den gemeinsamen fann, daß wir unsere Streispresse in der Mitte die Leute in den Arrest und von da über die den. Jetzt liegt ihnen ein Antrag vor, in dent Organisation wäre ein Rüdschritt. Sie müssen Grenze geschafft( Lebhafte Pfuirufe). Bei den die Forderung nach Verpflichtung von eingängen, auf der einen Seite das Zentral chechischen Genossen und auch bei den slowa Frauenfeftionen erhoben wird. In dem Ne endlich in den Frauen die Überzeugung weden, organ und auf der anderen Seite das billigetischen Genossen finden wir kein Verständnis gulativ, das vom Frauenreichsfomitee heraus. daß sie nicht nur nicht mehr minderwertige für die Arbeiter( Entrüstungsrufe) und so gegeben wird, sind Anleitungen gegeben, welche Staatsbürgerinnen sind, sondern daß sie überall gleichberechtigt mit den Männern sind Aufgaben die Sektionsleitung zu erfüllen hat. glaube ich, daß wir an die Herausgabe des bil- bleibt nichts anderes übrig, als das Ausland, Alle zwei oder drei Monate wäre eine fepa- und in der politischen Bewegung und in den Alle zwei oder drei Monate wäre eine ſepa das ja heute hier vertreten ist, zu ersuchen, es rate Frauenversammlung zu veranstalten mit Organisationen gleiche Rechte und Pflichten haben wie diese. ordentliche Ereignisse zwingen, doch nicht in möge doch diese asiatischen Zustände einmal in einem für die Frauen besonders wichtigen feinen Blättern zur Sprache bringen. Es ist Thema. Die gemeinsamen Versammlungen bab, Jofl Troppau und Kühnel. Turn. Es sprachen noch Genossin Roll- Karls. der nächsten Zeit schreiten werden. Ich weiß unser inniger Wunsch, daß wir mit Ihrer Par- müssen wir trotzdem weiter besuchen, nur diese beantragt, daß die Genofsinnen sich mehr die große lokale Bedeutung der Kreispresse zu bei nicht nur eine Bruderpartei sein sollen, fon- müssen sie zu einer Zeit anberaumt werden, als bisher um die Arbeiterjugend, besonders würdigen, aber ich glaube, wir müssen eingeſtehen, daß die wichtige lofale Politik und Pro- dern wenn möglich, eine leine Internatio. wo die Frauen Zeit haben. Wir dürfen nicht aber um die jungen Mädchen kümmern sollen. paganda, die die Kreispresse leitet, vielleicht nale bilden.( Bravorufe). Ich glaube, daß die dulden, daß die Frauen überall die Stellver Gemeinsam mit den Frauenorganisationen deutsche Partei, wenn sie sich mit der ungari treterstellung einnehmen. Dabei fönnen wir veranstaltete Nähabende, boch it manchen Gebieten, in denen wir ein fchen Arbeiterf draft verbindet, auch auf die war lernen, aber es ist natürlich viel pratti Reseabende wären sowohl für die Frauen als veranstaltete Nähabende, Stickabende und schwach fundiertes Tagblatt haben, durch ein ein, ei oder dreimal wöchentlich erschei. tschechischen Genoffen einen Drud ausüben/ fcher, wenn Frauen die Funktionen tatsächlich auch für die Jugendlichen von nicht zu unter ausüben. Wir dürfen nicht damit zufrieden schäßender Bedeutung. nendes Bochenblatt erledigt werden kann. Den wird und daß auf diese Weise eine einheitliche sein, wenn einige Genoffinnen in der Bezirks fozialdemokratische Partei in diesem Staate ra- crefutive fiyen, wir müssen ein eigenes Jugendorganisation seiner Meinung Ausdrud, Genosse Ernst Paul gibt als Vertreter der Kern die Partei müssen wir versuchen, ganz scher hergestellt werden wird. Ich wünsche Frauenbezirkskomitee haben. Se. durch dis Zentralorgan zu erfassen. Dem Ihnen, daß Sie auch mit diesem Parteitag die parate Frauentonferenzen mit der Frauenbewegung lebhaftes Interesse hat. Wir Sebaß daß die Jugendorganisation auch an der anderen Teil der zwar schon eingeschriebenen Sache des Broletariats vorwärts bringen. Ich Aussprache über organisatorische Fragen wären brauchen sie und sie braucht uns. Unser Weg Mitglied r, die aber nicht politisch beweglich ge- wünsche Ihnen, daß alle Ihre Beschliffe zum einzuberufen. In den Kreisvertretungen fiben zum Ziel ist der gleiche, auch wir haben immer nug sind daß es sie unbedingt zum Zentral organ tibt, müssen wir die Kreispresse bor. Wohle und zur Einigkeit des Proletariats und nur hie und da Genofsinnen. Wir müssen aber wieder die Aufgabe, Bildungs- und Erzie legen. Ih hoffe, daß es in der nächsten Zeit zur Sebung des Klaffenbewußtseins dienen nicht nur in der gesamten Streisvertretung hungsarbeit zu leisten und da ist eine Verbingelingt, Parteiblätter mit anderen Partei- werden. Ich begrüke Sie nochmals im Namen Frauen fihen haben, wir müssen unfere bung zwischen Jugend und Frauenorganiſablättern zu verfchmelzen, ohne daß es für die der ungarischen Arbeiterschaft( Lebhafter Bei- isene Frauentreistomitees bation überaus notwendig. Wir haben ungefähr ben. Das Frauenreichskomitee erteilt die Di- 40 Prozent weibliche Mitglieder, verhältnis rektiven und darf damit nicht warten, bis mäßig also mehr als die Partei. Das danken Weisungen gewünscht werden. Vor allem muß wir vor allem dem Umstand, daß wir begonnen augenblicklich auf die Schulung unserer Funt haben, Mädchen a bende einzuführen. Hier tionärinnen Bedacht genommen werden. wäre eine Mitarbeit der Genossinnen sehr erFunktionärinnenkurse sind in der wünscht. Die Jugend, die aus der Schule her primitivsten Form durchzuführen. Dazu liegt auskommt, und die beeinflußt wurde von ein Antrag vor, daß man eine leichtfaßliche Ideen, die vollständig unserem über das Wichtigste unterrichtet. Später fön- der Schulentlassung allzu leicht in das Fahrnen wir dann schon Frauenschulen ma waffer seichter Vergnügungen. Hier können haben auf diesem Gebiet schon gute Erfolge einlaffen, wir müssen praktisch arbeiten. Es ist chen und die Genossinnen im Teplitzer Streis wir uns nicht mit theoretischen Darlegungen erzielt. Auch die Ausübung der öffent bereits in unserer neuen Jugendbewegung ein lichen Aemter muß unseren Genofsinnen Anfang gemacht worden, der von Erfolg geligen Agitationsblattes, wenn uns nicht außerPartei zu Reibungen kommt. Die Genossin Schäfer wünscht die Unterstützung durch Flugfal.) Nach der Begrüßungsansprache des Genof blätter. Ich fann nur versprechen, daß wir sen Meier wurden- um halb 6 Uhr- die biesem Wunsche nach Tunlichkeit entsprechen Sonntagsverhandlungen geschlossen. werden. Genosse Billebrand hat auf die Frage der Taktik gegenüber den gegnerischer und befonders den kommunistischen Versammlungen zweiter Berhandlungstag. Broschüre herausgibt, die die Funktionärinnen Biele zuwiderlaufen, gerät nach hingewiesen. Ich schließe mich seinen Ausführungen Wort für Wort an und ich glaube, ( Vorläufiger Bericht.) daß sich die Parole, die in der Zeit der Spal- Dr. Czech über die parlamentarische hung vom Parteivorstand herausgegeben wurbe, als richtig erwiesen hat, nämlich, daß wir Tätigkeit und die Aufgaben der Partei. Tetschen, 12. Dezember. Dr. Czech hielt tommunistische Versammlungen und Ausein andersetzungen nicht aufsuchen sollen. Die Abstimmung. erläutert werden. Genossin Kirpal frönt sein wird. Wir beginnen, Kulturarbeit heute ein ausführliches, glänzendes zweistün- Ein Gebiet, für das sich alle Frauen interdiges Referat über die parlamentarische Tätig effieren müssen, ist die Gesundheits zu leiſten und hoffen damit dem Proletariat, feit und Politik und die nächsten Ausgaben pflege. Durch Vorträge solcher Art fön. Ich bitte Sie, in ihrem Wirkungskreise die Judem Sozialismus einen Dienst zu erweisen. Der Referent bespricht dann die zu diesem der deutschen Sozialdemokratie. Im Rahmen nen, wenn sie von einem Genossen oder einem Ich bitte Sie, in ihrem Wirkungskreise die Ju Punkte der Tagesordnung eingebrachten An- dieses Referates behandelte er die Schwierig. dem Sozialismus nahestehenden Arzt gehalten gendorganisation nach Möglichkeit zu unter stüßen.( Beifall.) träge und faßt sie in Gruppen zusammen. feiten der parlamentarischen Arbeit und der werden, die Frauen gewonnen werden. Wir Genoffin Till- Poliz schlägt vor, das Der Parteitag beschließt die Annahme des parlamentarischen Geschäftssprache. Dann tam müssen versuchen, durch Liedervorträge, Rezi- Frauenreichskomitee möge, wie dies bet ber tationen usw. unsere Gruppen zu beleben. Ein alten österreichischen Partei der Fall war, Antrages 46 des Parteivorstandes und des er auf die außenpolitische Tätigkeit zu sprechen Hauptaugenmerk ist die Arbeit mit unseren mitteilungsblätter an alle Funk Frauenfomitees auf obligatorische Bil- und wünschte ein freundschaftliches Verhält indern. Sier müssen wir trachten, unse- tionärinnen herausgeben. bung von lotalen Frauenfettio- nis zu den Nachbarstaaten, besonders zu ren deutschösterreichischen Genossen nachzufomNach dem Schlußworte der Genossin nen, Frauenbezirks- und Frauen- Deutschland, was er auch vom wirtschaftlichen men. Im Sommer Kinderausflüge, im WinBuro- Starlsbad erstattete freistomitees. Angenommen wird auch Gesichtspunkte aus für notwendig erflärt. Was ter Märchenerzählungen werden die Kinder an der Antrag 65 des Parteivorstandes und des den farlistischen Putsch anbelangt, gibt er Re- uns feffeln. Und wo die Kinder sind, sind auch Frauenreichskomitees, der die Vertrauens- chenschaft über die Stellung der Partei zur die Mütter. Eine spezielle Frauenfrage ist die das Referat über den„ Politischen Kampf um männer der Lotal-, Bezirks- und Kreisorgani- Mobilisierung, wies alle Angriffe der Deutsch- Organisierung der Landarbei die Frauen". In einer mehr als einstündigen, trinnen und Hausgehilfinnen. wiederholt von lebhaften Zustimmungskundgefationen auffordert, zu allen Beratungen der bürgerlichen und Kommunisten zurück und Sier müssen wir vom Grund auf Erziehungs- bungen unterbrochenen Rede schilderte sie an ausgehilfinnen. wiederholt von lebhaften Zustimmungskundgestellte fest, daß die militaristische Aktion nicht arbeit leisten. Alle unsere Forderungen tom- der Hand zahlreicher Beispiele aus dem prak Frauentomitees Mitglieder zu entsenden. mit der proletarischen Aktion der Partei an- men in den überreichten Anträgen zum Aus- tischen Leben, wie die bürgerlichen Parteien Angenommen wurden ferner die Anträge läßlich des Startputsches zu verwechseln ist. brud. Zum Schlusse fordert die Rednerin die es nunmehr versuchen und zum Teil auch mit 48 und 52 des Parteivorstandes betreffend die uitb bes Hierauf wendete er sich dem Problem einer Genossinnen auf, überall eifrigst mitzuarbeiten, großem Erfolg versuchen, Arbeiterinnen in ihr Organisation des Bildungswe. Einheitsfront aller deutschen Parteien zu und damit die Parole der sozialistischen Frauenbe Lager zu bringen. Gerade diejenigen unter den sens, der Antrag 51 des Parteivorstandes erklärte sie für unmöglich, da die Gegenfäße in wegung verwirklicht werde: Aufwärts und Arbeiterinnen, die geistig, seelisch und förperbetreffend die Anerkennung des Sozialisti- der Weltanschauung unüberbrückbar seien. So- vorwärts zum Zwecke der Durchsetzung des lich am meisten geknechtet sind, werden jetzt in schen Jugendverbandes" und die Zusammen- dann legte Dr. Czech die Stellungnahme der Sozialismus!( Langanhaltender Beifall.) großer Zahl Opfer des Seleritalismus. Mit arbeit zwischen Partei und JugendorganisaIn der folgenden Debatte begründet Ge- dem Wechsel auf Unsterblichkeit, der ihnen bei deutschen zur tschechischen Sozialdemokratie tion, der Antrag 50 des Parteivorstandes auf bar, wobei er mit einzelnen Ausführungen des noisin e cha nz- Brür ihren Antrag auf jeder Gelegenheit, in jeder Versammlung präFörderung und Verbreitung des Sozialdemo- tschechischen Sozialdemokraten Bechyne polemi- BI as chet. Dug bedauert es, daß die Frauen dies dieselben Frauen, die den Weltkrieg als Berselbständigung der Organisation. Genossin fentiert wird, geben sie sich zufrieden. Es sind krat", der Antrag 4 der Bezirksorganisation fiert. Immerhin erhofft er den baldigen Zu- in der politischen Bewegung auch vielfach von ein Strafgericht Gottes anerkannt haben. Die Auffig- Stadt auf Herausgabe des Parteipro- sammenschluß der Proletarier im Rahmen des guten Genoffen als Stieflinder behandelt wer- Christlich sozialen verstehen es, die gramms in billiger Broschürenform. ständigen Proletarierkongresses, also die Ver- den. Es wäre falsch zu behaupten, daß die ge- Arbeiterfrauen an ihrer schwächsten Seite zu Dann erteilt der Parteitag einstimmig dem wirklichung des Karlsbader Beschlusses. Es meinsame Organisation daran Schuld trage, faffen, fie geben ihnen nach den ZusammenParteivorstand und der Parteikontrolle die folgt sodann ein ausführlicher Bericht über die daß die Frauenbewegung nicht jene Fortschritte fünften Staffee und Suchen und speisen auch Entlastung. Spaltung der sozialdemokratischen Partei. gemacht hat, die wir erhofften. Ein wichtiger ihre Kinder mit ein paar Broden ab. Die Vorsitzender Pölzl: Als Vertreter der Redner hofft, die Arbeiter in ihrer Gesamtheit Faktor, den wir unter allen Umständen noch Christlichsozialen sind, wie Bernersdorfer eindeutschsprechenden ungarischen Sozialdemokra. wieder der marristischen Weltanschauung zu schehen ist, ist die Bildungsarbeit. Diese Arbeit zwar scheinbar für alles zu haben sind, was die mehr berüdsichtigen müssen, als es bis jest ge mal gejagt hat, die reinsten Demagogen, bie ten der Tschechoslowatei ist Genosse Abgeord- führen zu können. muß schon bei der Jugend einsetzen, schon in Arbeiterschaft wünscht nur darf man von neter Meier erschienen. Ich gestatte mir, ihn Die Rede Dr. Czechs wurde oft von stürmi- den frühesten Jugendjahren müssen die Ar- ihnen nichts bestimmtes verlangen. Die innamens des Parteitages auf das Herzlichste zu schem Beifall unterbrochen und wird als Bro- beiterfinder für den Klassenkampf geschult wer- differenten Frauen, die für die konfessionellen begrüßen.( Beifall.) schüre erscheinen. den, ein Gebiet, auf dem der Frau noch sehr Lehren sehr empfänglich sind, gehen diesen Deviel zu tun übrig bleibt. magogen auf den Zeim. Aber nicht nur die. Abg. Genosse Meier: Genossin Blatny Starlsbad, bespricht die Christlichsozialen, sondern auch die DeutschVor allem überbringe ich Ihnen die herz- batte eröffnet, die fast den ganzen Nachmit Frage der Organisierung der Sausgehilfinnen. nationalen fuchen jetzt immer mehr unfichsten( Grüße der ungarischen Genossen aus, tag ausfüllte. Genosse remser nimmt Stellung zur ter den Arbeiterinnen Gefolgschaft.- Mit ein der Slowakei. Obwohl wir in die Zschechoslo Frage der gemeinsamen Organisation. Bei der paar fräftigen Sieber fertigte Senoffin Kirpal Es wurde dann die politische De. Inland. Bezlatbemetrat 18. Dezember 1981 ble beaten Nationalfoziallen' nem lebhaften Interesse für ble deutschen Namenjewo und Boguslawski( praden ab. Dur ungern( preche ich so fährt die Volksbildungsbestrebungen Ausdrud geben scharf gegen die Einführung des Echulgeldes Rednerin fort von der fommuniti. Den Parteitag in Tetschen begrüßt im Leit- und zur Begründung einer Bücherei der Volks. aus. Schließlich wurde beschlossen, der Abtei fchen Bartet als einer Gegnerin, deshalb artikel das fonntägige„ Pravo Lidu". Es stellt hochschule aus eigenen Mitteln einen Betrag lung für Voltsbildung die erforderlichen Mit ungern von einer Gegnerin, weil sie fich feft, daß trop aller Unterschiede, die in der po- von 20.000 kronen gewidmet. Durch diese tel im Rahmen des Möglichen zur Bere aus Virbettern, wenn auch zum größten Zeit fit be to amung ber beiben Bartelen be proße Svende, die hoffentlich in den Streifen füpies brichaftli fügung zu stellen. Teil irischen Auffassung Die wirtschaftliche Notlage der Prager deuts irregeführten, zusammenfest. Not und ArbeitsTofigkeit auf der einen Seite und die Propa- teben, die tschechische und deutsche Sozialdemo- der deutschen Bevölkerung Nachhall finden schen Studenten bat wobi eine Steibe von Camm gierung der greifbaren Nabe des Sozialismustratie in diesem Staate die Repräsentanten ein wird, wurde die Grundlage für eine gedeihli- lungen und Wohltätigkeitsveranstaltungen r bat manche unjerer früberen Genefsinnen ine und derselben Weltanschauung find. Schon im che Weiterentwidlung der Volkshochschule ge- Folge gehabt, vermochte aber nicht die Ideologie der nationalen Studentenschaft zu ändern. Jeder tommunistische Lager gebracht. Ein weitaus alten Cefterreich bestanden Gegensäge in der schaffen. Gedante an wirtschaftliche Selbsthilfe ift diefen größerer Teil steht heute bei den Cbriftlich nationalen Frage, die in der tschechoslowattSozialen. Die meisten von den Frauen aber, fchen Republit nicht aufgehört baben. Daneben Soziale Forderungen der Schweizer Arbei. reisen fremd. Erft in den legten Tagen ft ber Blan einer allstudentischen Gewerkschaft der Pri Darlehrerschaft an den deutschen Hodschulen durch bie wir verloren, find wiederum- und das bestehen noch Gegenfäße taftischer Art. Aus terschaft. Gestern nachmittags fand auf Verift wubl das Traurigſte in den Indifferentis den Anträgen, die dem Teischner Parteitag anlassung des Föderativverbandes eidgenöfft- das Desinteressement der deutschöllischen und mus berfunten Unser Kampf ist- so schloß vorliegen, fann man schließen, daß im deutscher Beamter, Angestellter und Arbeiter eine deutschfreiheitlichen Studenten zum Scheitern gebracht worden. Unter diesen Umständen lieg die die Rednerin- ein Sulturkampf. den die Versammlung des gesamten Verkehrspersonals rage nabe, ob die geistige Notlage der biefigen Frauen je nach ihrer Erfenntnis hemmen oder( chen Proletariat trop allem die Sehnsucht nach fördern können. An den Frauen liegt es, ob der Verbrüderung mit den tschechischen Arbei. der Schweiz ſtatt. Der Vorübermarlbeutschen Studentenschaft nicht noch schlimmer th fie der Realtion oder dem Fortschritt bienen tern glimmt. Bei den tschechischen Arbeitern des Demonstrationszuges dauerte 3 wel als die wirtschaftliche. wollen. Wir sind nicht bergelommen, um uns ist das Gleiche der Fall.„ Wir wünschen, daß Stunden. Es nahmen rund fünfzehn nur Richtlinien zu geben, sondern uns auch der Tetschner Parteitag die Arbeiterschaft der bis zwanzigtausend Personen da. Sonntag fand in Michle die Eröffnung des vom hauses für Konfessionslose statt. Der Verband neuen Mut zu holen Wenn wir von neuem Erfüllung dieser Hoffnungen näher bringe. In ran teil. Die Versammlung protestierte entschechischen Freidenferbunde gegründeten Mailen. plant die Errichtung von mehreren Maisenbäufern Mute beseelt an die Arbeit gehen, werden wir diesem Sinne grüßen wir ihn und wünschen schieden gegen die Motion( Antrag), nach wel. unsere Frauen zu Nämpferinnen erziehen und seinen Verhandlungen den beften Erfolg." In cher das Bundesgefet über die Arbeitszeit für Ronfeffionslose in der tschechoslowakischen Re den Vormarsch sum Sozialismus bescheunigen. Der Traner Preffe" schreibt Abgeordneter Sti bei Transportanstalten und in Fabriken geän publik. bin gleichfalls über den Parteitag und tommt dert werden soll, sowie gegen den Gefegentwurf Tod infolge von Trunkenhelt. In der Vorloof. Benoffin Jordan- Teplig bespricht die Frige der Trennung der Kirche von Staat, die 8" folgenden Schlüffen:„ Solange die Kluft des Justizpolizeidepartements, das die Strafen gaffe in Stylowo wurde Sonnion, den 12. Desem fener Mann von der Wade von der Straße auf eine Rulturfrage ift Menoffin Deutsch.& wischen den alten und der Wiener Interna. bei Vergeben gegen die innere Ordnung und her, um adn 11hr früh ein unbefonnter betrun Prag erklärt, daß die Binderuiffe, die sich der tionale nicht überbrüdt ist, solange befonders Sicherheit verschärfen will. Die Entschließung nelefen und auf die Wachstube gebracht. Dort Gewinnung der Frauen entgegenstellen, drei. die Arbeiterbewegung in Deutschland in eine spricht sich gegen das Verbalten der Bundes wurde er in die Separationszelle eingeliefert. Im Betrunkene( daver arme und röchle. Sie machten fache sind die Frau iſt belastet durch Haus. fozialdemokratische und eine unabhängige Bar- bebörden beim Lohrabban mit aller Be- 11 Uhr bemerkten die Mitgefangenen, daß der die Mache darauf aufmerksam. Der herbeigeru halt, Mutterschaft und Berufsarbeit. Was die tei pelvalten ist, solange werden auch bei uns( timmtheit aus und legt Verwahrung ein gesen fene Boligetarst fonnte jedoch mur mehr den ein Arbeit im Parlament betrifft ergibt fich frei alle Verfuche um eine größere Annäherung der die offensichtliche Verschleppingstatift lich die Schwierigkeit, daß das Proletariat nicht beiden Sozialdemokratischen Parteien auf un- Bundesbehörden in der Behandlung des neuen getretenen Tod fonstatieren. Der Betrunkene was beim Erbrechen erstid. zweifach, sondern bierfach gespalten ist. Nun überwindliche Bindernisse steken, umfo mehr, Besoldungsgelebes. hat die Regierung felber den Antrag auf als bei uns diese tattische Differenzen auch eine Mutterschaftsversicherung, wir haben Anträge ( Beifall.) auf Bausgehilfinnenschub und auf lusbau der nationale Färbung erhalten haben." Rindergarten eingebracht. In der nächsten Woche prlangt ein Antrag zur Verhandlung. der endlich die lechnung von der unehelichen Gedenket des Fonds Mutter nehmen, dem unebelichen Rinde die gleichen Rechte wie dem ehelichen geben foll. Es sprachen dann noch die Genofsinnen Sadenberg- Brünn, Blatn v- Rarlsbad, echaser- Reichenberg, ZimmermannBöhm.- Stamnip und Stirpal( Schlußwort.) für euer Zentralorgan! Tages- Neuigkeiten. Durchsuchung und Fesselung. Nach dem Bericht der MandatsprüfungsLommiffion, sáhlt die Ronferens 61 Telegierte und zwar Delegierte der Bezirksorganisa. Von Ernst Toller, gefangen auf der Festung 35 Niederschönenfeld. tionen, und 7 Delegierte der Kreisorganisa tionen und 11 Gäste. Ten nadten Leib brutalen Blicken preisgegeben, Auf Vorschlag der Wahlkommission wurden Betastet uns ein schamlos Greifen feiler Hände, in das Frauenreichsfomitee folgende Genef. In Fragenbündel splittern graue wände, finnen einstimmig prwählt: Vertben- Bo Die wie Gepfeil gen unsre Herzen streben. denbach, Plaschet- Dux. Jorda n- Teplip, Rirpal- uffig. Burof- Marlsbad, Maier Pflodt Arm und Fuß in rostige Nette, Sternberg, od 1-2 roppau, chäfer- Rei- Brennt Narben ein den mag'ren Händen, thenberg, dj a d- Eger und Barschant. Ihr könnt, Ihr könnt den Leib nicht schänden, Warnsdorf. Die Genoffinnen Abgeordneten wir stehen frei an der verfehmten Stätte! baben, fervett fie nicht Mitglieder des Frauen reichstomitees find, in diesem Sie und Stim. So standen vor uns all die Namenlosen Rebellen wider des Jahrhunderts Tyrannei, me. Nach furzer Erledigung des legten Bunftes Auf Slavenschiffen meuternde Watrofen ber Tagesordnung Freie Wntrage" richtete Zeiten. ( Aus„ Die Glode", Berlin.) ber Ein Wallenhaus für fonfeffionslofe Rinder, Selbstmord. In der Wohnung seiner Eltern in Eine von Bädergehilfen aus allen Teilen des Landes beschickte Ronferenz will die Initiative Brevnov erhängte fich peſtern früh ber 19jährige Wenzel Vitafel. Die Ursache bez at sind Strel zur Beseitigung der Nacht- und Sonntagsar- tigkeiten mit dem Vater. beit in den Bädereibetrieben einleiten. Einbruch. In der Nacht auf den 6 Dezember brachen Tiebe in das Terttwarengeschäft des Allgemeiner Krankenkassentag. Am 19. und Stefan Roffa in Thota bei Rotfoftelen ein und 20. Februar 1922 finder in Brag im Obecni ennvendeten Wäsche im Werte von 60.000 Stronen dum der erste allgemeine Krankenkassentag in und außerdem noch 5614 Kronen in bar. Bur der tschechoslowakischen Republik statt. Die fritischen Reit wurde in der Nähe des Bodens ein schwarzer Wagen gesehen, in welchem neben dem Tagesordnung lautet: 1. Wahl des Präsidiums, Swisher noch zwei Wlanner faßen. der Kommissionen und Genehmigung der Ge. ſchäftsordnung. 2. Stellungnahme der Kran. Die Bewegung in Indien. 600 Verhaftungen. fenfaffen zur kommenden Sozialversicherung, Referenten: Abgeordneter Dr. 2. Winter aus Prag und Abgeordneter S. Taub aus London, 12. Dezember. Die gemeldet Brünn. 3. Die bisherige Versicherung und die wird, dauert die Agitation in Indien fort. Heilbehandlung der Versicherten jeßt und in Während des Wochenendes wurden last 300 tommender Zeit. Referenten: J. V. Keral Personen, hauptsächlich in Kalkutta, verhaftet. aus Prag und Direktor V. Börmüller Die Zahl der Festgenommenen steigert sich da aus Gablonz a. N. 4. Verschiedenes. mit auf 600. Unter ihnen befinden sich der Das Schulwesen in Moslan. Der„ Soz. Präsident des indischen Nationalkongresses Wieftnik" berichtet: Im Erefutivkomitee des und der Präsident des Rallfatausschusses bon Moskauer Sowjets erstattete 3 namenelif Bengalen. In Raftutta dauert der Boykott den Bericht über die Abteilung für Vollebil- an. In Lucknow, wo der Prinz von Wales dung. Die Pehrer erhielten ungenügende Be- am Freitag eintraf, wurde der Ausst anb züge und auch die müsse man ihnen einige Mo- proflamiert und der Tag als Tranertag ver nate schuldig bleiben. Die Schulen fönnten fündet. Die Bevölkerung leiftete jedoch dem nur exiftieren, wenn der Mosfauer Sowjet Aufrufe größtenteils teine Folge ihnen 10 Prozent seiner Gesamteinnahmen widmen fönnte.( Die Einnahmen betragen 80 milliarden und follen auf 70 Milliarden er Enifeßliches aus Rußland. Ein Bericht Nansens. Vorfigende Genoffin Perthen in ihrem Der Promnethiden ewig tropiger Schrei. Schlußwort den Appell an die Konferenz, mit So standen Sie an Mauern der Geweihten frischem Mute an die Arbeit zu gehen, fie for. So starben sie am Rande der verheikenen höht werden, die Ausgaben aber 300 milliar derte die Genoffinnen auf, fich für die Verbreiden.) Es bleibe nichts anderes übrig, als die Nanfen hat das Samarageblet besucht tung der sozialistischen Presse, insbesondere des allgemeine Schulpflicht aufzu " Sozialdemokrat" mit allen Kräften einzu geben. Man folle nur die Kinder ber und berichtet über seine Reise, das Elend feten und schloß mit der Aufforderung, die Ge Arbeiter unterrichten, die anderen fet ärger als die Phantaste c noffinnen mögen weiter wie bisher wahrhafte Spende des Präsidenten Mafarhf für die Schulen sperren. Gegen diesen Vorschlag pro- fich vorgestellt hat. Im Kreise Gubsu1Streiterinnen für die Idee des Sozialismus deutsche Volkshochschule Brünn. Der Leiter teftieren die Schulleiter. Sie verlangten, man lut, wo die Gesellschaft der Qualer bereits bleiben. Tie Delegierten hatten sich bei den der Volkshochschule Brünn Een. Hugo Iltis, folle ihnen das Recht einräumen, ein Schulan ber Arbeit ist, fei eine halbe Milton lezten Worten der Vorſizenden von ihren hat vor einigen Wochen dem Präsidenten Ma- geld einzuführen. Diese Forderung unter Menschen, d. i. ein Drittel der Bevölkerung, Sinen erhoben und stimmten nun das Lied der Arbeit an. Tamit batte- um 7 Uhr abends( aryl über die Entwicklung der Volkshochschule, stützte der Stommunist Rafail, der Vorsteher Menschen, d. i. ein Drittel der Bevölkerung, des Krasno- Presnenster Bezirkes, in dem tatsächlich ohne Nahrung. Ueber 80.000 der größten deutschen Vollsbildungseinrichtung schon ein Echulgelb von 40.000 Rubel mo- Personen sind in den letzten dret Monaten -die Konferenz ihr Ende. der Tschechoslowakei und über ihre nächsten natlich eingeführt, aber auf Anordnung des gestorben. Die Sterblichkeit nimmt zu und Biele Bericht erstattet. Ter Präsident hat sei Mostaner Sowjets wieder abgeschafft wurde. wenn nicht sofort ausreichende bilfe ge Feuilleton. " Interpretation des Werkes( Trifa wahrlich genug Grund für Schönberg, der denen Gesangsfähigkeiten zuzuschreiben, went Wagner vom Wiener deutschen Bolletheater Proper Mufitgemeinde ob ihres Verständnisses ger ihrem seelischen Geben. par bie Sprecherin der Gedichte, der Wiener für sein Schaffen dankbar zu sein. Als„ bolts- Einen verheizungsvollen Ausblid in die sp Mus Brager Konzerthälen. Brein für Privataufführungen tümliche Stoft freilich Schönberg'sche Musil zu teren Kunſtgeſchehnisse erschloß der erfte Abend besorgte das Accompagnement) und feinen ver- bringen, muß als problematisches Beginnen des auf fünf Konzerte berechneten Bullus Auch das Prager Konzertleben der zweiten blüffenden äußerlichen musifästhetischen Ein- bezeichnet werden, wenn wir zur Bildung des Entwidlung Geigenfonate Robenberhälfte stand ganz im Zeichen nicht drüden. Lieder sind diese Pierrot lunaire"- Bolles eben das Beste und Bedeutendste als und Suite", den die treffliche heimische Getzu zähmender Rongertivut. Dah trop der Fülle Medichte freilich nicht, weder der äußeren gerade gut genug ansehen und Kunstverte, die gerin Frl. Christa Richter mit Baul ber Konzertpeschebnisse Qualität und Quan- Form noch dem Inhalte nach; und die Zukunft sozusagen noch mitten im Parteienstreite ſte- tuiber am Flügel beftritt und dem ein tität derselben in erträglichem Verhältnis zu des modernen Liedſtiles wollen wir uns doch hen, lieber vom Bolle vorerst ferngehalten ebenso instruktiver wie interessanter Vortrag einander blieben, rüdt den fünstlerischen lieber als Fortfegung des von Gustav Mahler wissen wollen. Umfomehr volkstümliche Kunst unseres tiefgründigen deutschprager Musikges Bodhstand der modernen reproduttiven Ton- verheißungsvoll begonnenen dramatisierten bot das zweite( zeitlich frühere) bellstümliche" lehrten Dr. Erich Steinbard borauße Lunft ins bellite Licht. Liedſtiles denten, nicht aber als in liedfrem. Sonntag- Machmittagkonzert der Konzertdiref- ging. Nur noch mehr Beachtung bes muſil Das Hauptereignis der Berichtszeit, nicht et dem Mesen weiterentwickeltes Melodram. Das tion Zemanet, indem unser ausgezeichneter liebenden Publikums würden gerade solche toa bem Dlusifmerte nach sondern als fünft- Typische der modernen Zukunftsmusif zeigen Bariton Max Klein bom deutschen The bildner che Surfe verdienen! lerische Tat betrachtet, war die Aufführung diefe melodramatischen Gedichte schulbeispiel- ater, von Iez. bon 3emlinsky vorbild- Die deutsche Alademie der Ton einer größeren Reihe von Zonwerfen des mähig: Bligartig wirkende und in prellsten lich begleitet, Schuberts Liederzyllus Winter- un st bat uns bereits in den ersten Anfän Wiener Winsitegpreffionisten Arnolden Farben leuchtende Stimmungsmomente, mu- reise" den Hörern zu Tank sang. gen des neuen Studienfahres den ersten berg. Die Rongertdireftion Dr. fitalische Gedankenfolgen anftelle thematischen Tie Brager Rongertdirettion" öffentlichen Schülerabend beschert Bemanet vermittelte uns in einem der Materiales, bizarre Motivfplitter statt durch fette ihre Meifterabende" mit dem und dadurch ihre raftlose tünstlerische Lehrxbollstümlichen" Bonntagston geführter Motivil, Augenblickslogik muſikali- gleichen fünfilerischen und äukeren Erfolge wie und Lerntätigkeit eindringlichst zur Kenntnis gerte die neuerliche Belanntschaft mit den ſcher Einfälle start geordneter Gedankenreihen bisher fort: Der berühmte Geiger Burme- gebracht. Einzelleistungen fritisch zu würdigen melodramatischen Liedern des„ Pierrot und der ganze aufwühlende Apparat atonaler fter war der Gaft des einen, die Münchener wollen wir aus pabagogischen Gründen lieber lunaire des genannten Musilmoderniften. langverbindung. Auch der Schönbergschüler Altiftin Sigrid Onegin tener des ande- unterlassen; aber nur soviel sei festgestellt, baß derselben Romposition, die vor wenigen Jahren Webern lam bet dieſem Nouzerte mit abn ren. leber Burmeters Geigenfunft ift nichts auf dem fruchtbaren Boden unserer deutschen noch in einer Aufführung unseres deutschen lichen Moment- Muſilſtüden“ zu Gehör. Und neues zu sagen, da er zu den jährlichen Prager Musikhochschule wieder manch beachtenswertes Kammermusikvereines Anlaß zu wüsten Pro- ein anderer Schönbergschüler, Ravellmeister Ronzerterscheinungen gebört und immer eben- Talent der fünstlerischen Reise und Bollens testlundgebungen war. Wir wollen nicht un- Dr. Jalomey vom Brager deutschen The foſehr durch seine unfehlbare Technik wie durch dung entgegengeht. tersuchen, ob unser Publikum von heute rei- later. befornte die schwierige einleitende und er den Schwung seines Spieles begeistert. Frau Eigene bemerkenswerte liftenton fer oder wenigstens einfichtsvoller dem unent- lärende Vorrede desselben. In merkwür Onegin, die zum erstenmale vor die Prager serte in der stoeiten Novemberhälfte gaben wegten Schaffen eines alle bislang in Geltung digem Zufalleſpiele wurde am Tage diefes effentlichkeit trat, hat einen einwandfreien nochy: der Celloprofessor der deutschen Mufit. gewesenen Musikgeseve verleugnenden Neu- chönberg- Volkskonzertes und tans borber in Sieg errungen: fie ift eine vor allem stimm- afademie Mag Alt, Brofessor Emil Be föners gegenüber ist, und nur die Tatsache feit öffentlicher Dauptprobe Schönbergs symphoni lich begnadete Sängerin, die auch das entspre- ecny mit einem Liszts Etüden gewidmeten ftellen, daß die Lieder" diesmal fogar 3.sche Dichnung" Beleas und Mellfan- chende Können mitbringt. Wenn fie als die Klavierabende und ber Brager tschechische timmung und unbestrittenen Beifall fanden. de durch die debilme Philhar moderfängerin hinreißend wirkte, ist dies zunächst Bassist Paul Bubifar Bielleicht galt derselbe mehr der ausgezeich nie unter Talichs Beitung aufgeführt.' diesen genannten, im höchsten Maße vorhan@dwin Janetidel, 18. Dezember YBBE Goglatbemöten bracht wird, werden vor Frühling ebenso nach Millionen berechnen müssen, wote nie bestanden,„ Aufsicht über die öffentlichen Eich, Dublingen, und der Bot. Metallurgiqu awei Drittel der Bevölkerung die Riefenbölfer nach vierjähriger gegenseitiger Küchen" ist ebenso mißraten wie die vorange- des Terres Rouges, Esch( Luxemburg) einging. Sem Hunger erliegen. In der Zerfleischung auf allen Schlachtfeldern der henden Punkte. Die öffentlichen Küchen sind Die führende Firma der Eifenindustrie Frank Stadt Budsuluk werden je ben Morgen Welt. Abgesehen davon ist Armenien seit sie meistenteils Unternehmen der Gemeinden und reichs, Schneider u. Co., Creuzot, besitzt mun Leichen auf der Straße liegend ben Jahren ununterbrochenes Seriegsgebiet, diese werden es wohl kaum gestatten, daß die Mehrheit des Aktienkapitals der Soc gefunden und bleiben tagelang liegen, weil während beispielsweise Georgien glücklicher- tutionen herumstochert. Auch heißt es die Be- nister Loucheur steht mit dieser Firma und irgendwelcher Konsumentenrat in ihren Justi- Metallurgique des Terres Rouges. Der Mi feine Möglichkeit besteht, sie fortzuschaffen. weise nur durch die nach diesem Lande verschla- stimmung der Konsumentenkammer bollom- überhaupt mit der französischen Großindustrie Nansen sab selbst, wie hungrige Hunde an genen Wellen des armenischen Flüchtlings- men misverstanden zu haben, wenn man eine in engem Einvernehmen. den Leichen fressen. Auf dem Friedhofe lag elends ein entferntes Bild von den Kriegsgreu solche Forderung aufstellt." Gewinnung ver- Zwischen Rathenau und Loucheux ergibt sich ein Safe von etwa 80 Sinderleichen, alle eln erhielt. Diese Flüchtlinge- 400.000 an lorener Absatzgebiete, der Industriegebiete und nun folgende Berbindungslinie: athenau der Zahl lasteten seit 1915 auf dem aus- Ertüchtigung der Konkurrenz auf fremden 2. E. G.- Felten Guilleaume- Soc. Metall nact, benn ihre Kleider werden von den überlebenden getragen. Das war die Ernte gepoverten ehemaligen Russisch- Armenien, als Märkten." Wer diesen Say in die Grundlinien urgique- Schneider u. Co.- Loucheur. Aber des Todes in den letzten zwei Tagen. Das dieses infolge des Zerfalls des Barenreiches der Konsumentenkammern gefeßt hat, hat ent- die Linie fann noch verlängert werden. Strupp, Elend Hunderter von Sindern, die nur aus den Kern für die neuentstandene armenische weder von den Aufgaben und Bielen, welche Essen und Schneider, Creuzot, waren im ihnen die berufensten Kenner gesetzt haben, Kriege die Zentralen zur Herstellung der Haut und Knochen bestehen und sich kaum lozialistisch- demokratische Republik gab. Tür nicht den geringsten Begriff, oder er ist von den Mordwerkzeuge. Die A. E. G. Berlin und auf dem Beinen erhalten können, von Müt Brestlitowsker Vertrag die Republik von der befeelt. Um die Ausfuhr und die Absatzmög- Otto Wolff, Köln, die Rheinische Metallwa ten, Surden und Araber suchten nach dem böswilligsten Absichten gegen diese Inftitution Krupp tontrollieren gemeinsam mit der Firma tern, die mit irren Augen um Lebensmittel Erdoberfläche hinwegzufegen. In einer Hand lichkeit fümmern sich bereits die Kaufleute und ren- Maschinenfabrit in Düsseldorf( Rheinfür ihre Kinder betteln, und von Männern, den Spaten, in der anderen das Schwert, wa- die Industriellen, die Handelskammern, das metall), die frühere zweite große Waffenfabrik die in stummer Verzweiflung in die hoff- ren die Armenier volle zwei Jahre zu einem Handelsministerium und das Außenhandels- Deutschlands. Zwischen den beiden Antipoden nungslose Zukunft sehen, ist unbeschreiblich. ungleichen Abwehrkampf gezwungen. Später amt genügend selbst. Beilegung der Lohn- Krupp und Schneider ist die Konzernverbin Aehnliche Verhältnisse herrschen im ganzen gerieten sie aber zwischen zwei Mühlsteine differenzen und Verringerung der Arbeitslosig- dung nun folgende: Krupp- Rheinmetall- A. östlichen Rußland. Die geduldige Bevöl die Nationalisten Anatoliens einerseits und feit." Sicherlich ein löblicher Vorsaz, doch ist E. G. Felten Guilleaume- Soc. Metallurgi ferung hungert, leidet und wartet auf Sowjetrußlands anderseits. Hat Georgien, dies bereits seit langem die Aufgabe verschie que- Schneider u. Co. Hilfe, da sie nicht glauben fann, nachdem es nach einem furzen, aber entschlof- Betriebsräte und des Ministeriums für So- tenkapitalismus die Brücken rasch geschlagen dener Paritätskommissionen, der zu bildenden Man sieht also, daß im Zeitalter des Effek baß die übrigen Völker Euro fenen Stampfe sich dem Bolschewisnus unter- ziale Fürsorge, und jenes für öffentliche Ar- werden fönnen. pas sich ihrer nicht erbarmen warf, sich irgendwie darein gefunden, so lastete beiten. Beruhigung der Bevölkerung." Nicht Der Wert der Krone. Es losten: 100 holländ. werden. das neue Regime derart auf Armenien, daß nur Kriminalpolizei, sondern auch Sitten- Gulden 3078, 100 Mart 51, 100 fdyveis. Franken Das Bier Mächte- Ablommen. Das Bolt trotz seiner Erschöpfung sich von polizei sollen die Konsumentenkammern diefem 1658, 100 gire 979, 100 franz. Franten 667%, fumenten eine Vertretung gewährt werden, die vom ersten Tage zur völligen BedeutungsGammlungs- Ausweis neuem zu den Waffen zu greifen gezwungen gelungenen Vorschlag nach spielen. Mit dem 1 Bfund Sterling 954, 1 Dollar 85%, 100 belg. Washington, 12. Dezember. Die vier ver- sieht. War doch eine Milderung, die das Sow- Ernst, mit welchem wir diese Frage auffaffen Franten 634, 100 Beso 1212%, 100 Dinar 127%, tragschließenden Mächte Amerika, England, jetsystem eine Zeit lang in Transfaufasien er- und vertreten, müssen wir diesen Vorschlag zu 100 Lei 100 öst. Stronen 1.69%, 100 ung. StroJapan und Frankreich verpflichten sich gegen- fuhr, nicht zuletzt diesem von Februar bis Au- rückweisen, ja verurteilen. Die ursprüngliche en 12.15 Stc. feitig, ihre Rechte bezüglich ihrer insula gust 1920 währenden Widerstand zuzuschrei- Idee ist verhunzt und zersetzt, es soll den Konren Besitzungen und Dominions im Stillen ben. Ozean zu achten. Meinungsverschiedenhei Was die gegenwärtige Lage in Armenien losigkeit verurteilt wäre. Es scheinen Kräfte der Sammlungen des Arbeiterhilfsfonds füt ten, die nicht auf diplomatischem Wege beige- anbelangt, so fann sie nicht besser charakteri in Bewegung gesetzt worden zu sein, welche Rußland legt werden können, sollen einer von den strei- fiert werden, als durch einen einzigen Satz die begonnenen Arbeiten zum Scheitern brin Bom 25. November bis zum 3. Dezember 1921. tenden Mächten vorzuschlagenden Konfe des Berichtes der amerikanischen Unterfu- gen wollen. Es geht nicht an, daß irgend- Sozialdem. pol. Org. Auwal Ke 78.-, Sozial renz vorgelegt werden. Im Falle eines dro- chungskommission, die sich über Armenien nach welcher Dilletant in dieser für die Arbeiter- dem. Bezirksorg. Friedland 10.-, Broduktiven, henden Angriffes werden sich die Vertrag den von der Hungerkatastrophe getroffenen schaft so wichtigen Frage herumexperimentiert der Graveure Bizfow 50.- Erste Schneiderge schließenden über die gemeinsam oder gesondert Wolgagebieten begeben hatte und worin diese und die Kosumentenlammern im Reime verhilfengen. Broßnių 590.- Sozialdem. pol. Dog borzunehmenden Schritte einigen. Sobald das sagt:„ Noch zwei, drei Monate und die Lage nichtet. Nebereinkommen berfassungsgemäß ratifiziert hier wird derjenigen Armeniens ähnlich sein." und die Ratifikationsurkunde in Washington Armeniens Schidsal ist nicht zuletzt als das beDie tschechischen Gewerkschaften im Jahre niebergelegt ist, erlischt die englisch schämende Ergebnis der strupellosen imperia. 1920. Nach den Mitteilungen des Gewert. japanische Konvention und der listischen Ränkespiele der europäischen Groß- fchaftsblattes der Prager Kommission ist die Blervertrag tritt für zehn Jahre in mächte anzusehen. Doch nicht dieser Umstand Zahl der in den der Kommission angeschloffeKraft. Nach deren Ablauf gilt er weiter, doch allein und auch nicht die einzig dastehende Tra- nen Verbänden vereinigten Mitglieder von hat jede Vertragspartei das Recht, mit git des Armeniertums legen den verantwort- 727.505 im Jahre 1919 auf 822.561 im Jahre 3wölf monatlicher Kündigungs- lichen Trägern der europäischen sozialistischen 1920 gestiegen. frist zurüdzutreten. Ernitschep 185.-, Org. tfch. Sos. Prag II 50.Lorenz, Arnau 24.-, Sozialdem. pol. Org. Schrel fenstein 63.-, Produktivgen. der Kriegsinvalider lubot schep 50.-, Verband der Keramarbeiter, Fischern 14.682.48, Sozialdem. Parteisett. Elbogen 998.-, 993. Prod.- und Eink.- Ben. der Zyklisten Bizfow 100.- J. Knobloch, Brünn 100.-, Gen. ber differ, Brag 11 100.- Lyra", Gesangverein 3islow 100.-, durch die Böhm. Unionbant Rönt ginhof 61.218. durch die Böhm. Königgräs 8280.- durch die Böhm. Unionban! Röniginhof 2550.-, durch die Böhm. Unionbant Sammlungsausweise. Bewegung auch in Bezug auf Armenien vor- Drohender Streit im Berliner Hochbahnbe- töniginhof 811.52, Fa. J. A. Fritsch, Weinberge nehme Pflichten auf. Jeder Kenner der Vertrieb. Eine Abstimmung unter dem gesamten 1560.48, Ungenannt 50.- burch die Böhm. Unionbank Röniginhof 300.-, lub der deutschen sozialDie Dedenburger Volksabstimmung. hältnisse weiß, daß die armenischen sozialisti. Personal der Berliner Hoch- und Untergrund- dem. Abg, Brag 8400.- Josef Eger, Warnsdorf Wien, 12. Dezember.( Eigenbericht deshen Organisationen, die 80 Prozent der ge- bahn hat eine Neunzehntel- Mehrheit für den 118.-, R. W. Brochaska 15, Sozialdem. Besamten Stimmen der Bevölkerung auf sich Streit ergeben, falls die Direktion nicht zu wei- girlsorg. Oberplan 10.- Sozialdem. Bezirksorg. Sozialdemokrat“.) Bon Dedenburg vereinigen, in der Entwicklung des internatio- teren Zugeständnissen bereit ist. Das Personal Grulich 88.-, Konsumgen. Gelnicej Doling 57.60, wurde das ungarische Militär abgezogen. nal- sozialistischen Gedankens in ganz Border hatte eine Erhöhung des Stundenlohnes um 50. im ganzen e 84.989.08. Dazu von der VorWirtschafts-, Spar. und Miet& gen. Tichelafowit Die interalliierten Generäle wollen aber die afien immer eine hervorragende Rolle gefpielt 3.50 Wt, sowie die unverzügliche Auszahlung wode 8,977.160.03, sufammen Ste 4,062.149.11. ungarischen Gendarmen und die ungarische baben. Und zu diesen ideellen Momenten ge- einer Reſtfumme von 150 Mt. der schon früher Es entfallen die durch Jrrtum der Genossens Polizei, die dem Bürgermeister von Deden fellen sich auch bedeutende reale, die allein jede bewilligten Wirtschaftsbeihilfe gefordert. Ver- schaftsbank für den russischen Hilfsfonds einge burg unterstellt wird, noch in Dedenburg der armenischen Frage seitens der internatio- handlungen vor dem Schlichtungsausschuß Arb. Bodenbach vom 12. September Ste 762.55. jandten und quittierten Beträge: Zentralverb. ber behalten. Die österreichische Abstimmungs- nalen Arbeiterschaft entgegengebrachte Auf- hatten vor einigen Tagen zu einem Ueberein- und unte u. Loos vom 80. August Rc 1409.-, kommissäre in Dedenburg stellen fest, daß merksamkeit rechtfertigen würden. Armenien fommen geführt, wonach eine Erhöhung des aufammen Re 2171.58, sodaß der Gesamtausweis der Bürgermeister von Oedenburg hunderte ist ein Land, das, sobald man ihm nur zu fei Stundenlohnes um 2.70 bezmo. 2.50 mt, sowie e 4,059.977.56 ausmacht. bon Bestätigungen ausstellt, worin ganz nen elementaren Rechten verholfen hat, sich die sofortige Auszahlung der restlichen Wirtfremde Leute als in Dedenburg abstim- dank seiner unermeßlichen Naturfräfte und schaftsbeihilfe erfolgen sollte. Eine Vollvermungsberechtigt aufgeführt werden. Naturschäße bald zu den größten Arbeitsstätten fammlung des gesamten Personals hat aber der Welt zu entwideln. Durch die systematische am Mittwoch an ihren alten Forderungen festAusweis über Spenden für den Breßfonds. Frankreich und das Moratorium. und rücksichtslose Ausrottung des Pantürkis- gehalten. Abgeordnete 10.800.-, Begirlsorg. Bostelberg 222.Berlin, 11. Dezember.( Tsch.-P.) Die ,, Deut- mus entwölfert, fann Armenien hunderttauBezirfsorg. Prag 1150.- Bezirksorg. Internationale Kapitalsversippung. Die Trautenau 188.- Bezirksorg. Teischen 8000.fche Allg. Zeitung" meldet aus Paris vom 10. sende europäischer Arbeiter aufnehmten und Arbeitervarteien der im Weltkriege feind- Bezirksorg. Neudet 108.80, Lofalorg. Gaida 100.ds: Im Kabinette ist gestern die deutsche Entzu einem sehr bedeutenden Faktor bei der lichen Länder haben noch nicht durchwegs den Bezirksorg. Elbogen 545.04, Abgeordnete unu Senatoren 10.800.-, Theodor Haft, Pihl 25.schädigungszahlung und die Streditfrage be- ueberwindung der Weltarbeitskrise werden. Weg zueinander zurückgefunden, die den Na- Senatoren 16.200. F. Fellinghamer, Weipert sprochen worden. Briand bemerkte, daß Frant- Die Pazifizierung Vorderasiens ist die einzige tionalismus in Erbpacht hegenden Kapitalisten 16., Bezirksorg. Oberleutensdorf 880.-, Bloch, reich sich bereit erflären fönne, bezüglich der Voraussetzung hiefür. schon. So spinnen fich feste Fäden zwischen Brünn 80.-, Dietl, Brag 8.-, Abgeordnete Termine der nächsten Zahlungen Deutschland Rathenau und Loucheur als Unternehmer 11.000.-, Lofalorg. Mittelgrund 50.-, Ronfumoder zwischen Krupp und Schneider- Creuzot. verein Swittau 500.-, Lokalorg. Landskron Volfsrecht", weiß darüber folgendes zu be- S. Sonntag, Wallern 240.- Lotalorg Bang richten: ugezd 50. Lokalorg. Karlsbad 100.- Adolf Rathenau steht an der Spitze der Allgemei- Scharny, Iglan 60.-, 2. Hirsch, Barschnit 4.-, Verband der Handels. und Transportarb., Ja nen Elektrizitätsgesellschaft( A. E. G.) Berlin. gerndorf 100.- Lokalorg. Neu- Rohlau 60.über die deutschen Finanzen zu erhalten, da Seite" einen die Richtlinien über die zu errich. Dieses Unternehmen fann neben Stinnes als Otto Haas, Jägerndorf 8.- Adalbert Freund, das Dunkel, daß darüber besteht, gelichtet wertenben Stofumentenfammern enthaltenden Ar- das weitestausgreifende und internationalite Rägerndorf 4., E. Jansch, Bernsdorf 8.-, A. ben müsse. Neue Sanktionen fönnten nur auf tifel, der sie bezeichnenderweise Konsumenten- Deutschlands bezeichnet werden. tikel, der sie bezeichnenderweise Konsumenten- Deutschlands bezeichnet werden. Die A. E. Barth, Saaz 550.-, Handschle, Karlsbad 86.80. diesem Gebiete etwas versprechen. Der Mini- räte nennt. Da sich diese Richtlinien in dem G., vielleicht der größte Elektrizitätskonzern Für die Graslißer Opfer spendeten die Lokal sterrat stimmte Briand zu und gab die Roll- Ministerialorgan befinden, so fann man ohne der Welt, ist der Mittelpunkt einer großen organisationen Buchau Ne 20.- Unterreichenau macht, Projekte auszuarbeiten, die den Alliier- fehl zu gehen mit Sicherheit annehmen, daß Reihe von Tochter, Schwester, Enkel- und Ste 50.-, Bürgstein Re 86.-, gwug Rc 100.-, ten vorgelegt werden sollten. Attentat auf den japanischen Ministerdie Möglichkeit zu bieten, daß es sich die Gelder verſchaffen könne. Das ſei natürlich weiter eine Bolkswirtschaft und Sozialpolitik unter Schweizer Bruderblatt, daß Züricher 200.-, linion der Bergarbeiter, Eibenberg 100. Schwächung des Versailler Vertrages und er berlange, daß Frankreich als Gegenbedingung die Forderung stelle, noch weitere Kontroffen präsidenten. Konsumentenkammern. Der„ Ca 8" brachte von besonderer fie die Grundlage für den Ausbau dieser In- Urenfel- Unternehmungen, die letzten Endes Wuslehen Ke 40.-, Bröllas Ne 50.-, die Be stitution bilden sollen. Es ist ein Versuchs von der Muttergesellschaft kontrolliert werden. zirfsorganisationen Wigstädtl Ste 500.-, Rarlsballon, um die Stimmung auszufundschaften. Weil ein riesiger Stonzern von der Zentrale bad Ste 300.- und die Union der Textilarbeiter Dazu Der Autor ist in dem Wahne einer strengen, in allen Teilen nicht übersehen werden kann, wodau Re 100.-, zusammen c 1256. Nach einer Meldung aus Tokio ist ge- gebundenen Wirtschaft befangen, aus dem her- haben einige Tochtergesellschaften ziemlich weit die bereits ausgewiesenen Re 16.718.-, Gesamtstern ein Wordanschlag auf den neuen japani- aus er den Konsumentenfammern folgende gehende Funktionen. Sie sind Kontroll-, Verschen Premierminister Baron Tafajashi veübt Kompetenz zuweisen will: Evidenzführung waltungs- und Finanzierungsgesellschaft der worden. Das Attentat iſt das zweite innerhalb weniger Tage. Es wurden mehrer Verhaftungen borgenommen. Die Internationale und Armenien. Hausbesitzer! Wollet Erhöhung der Wohnungsmiete? Le aller Vorräte und Aufsicht über die gleich großen Masse Untergesellschaften ihrer Gruppe. Mitteilungen aus dem Publikum. mäßige und gerechte Aufteilung." Wie wenn Einige der großen Kontroll- Finanzierungsgedies je in der Blüte der staatlichen Bewirt- fellschaften der A. E. G. find: Die Bank schaftung durchgeführt worden wäre. Das will für elektrische Unternehmungen, der Autor diesem Vorschlage zufolge in der 3 ürich, Elektrizitäts- Attiengesellschaft vor get die Hände an das Werk, damit der Staat Zeit des freien Handels und der schrankenlosen mals Lahmayer u. Co., Frankfurt a. M., und durch den Verkauf der Staatsprämienbaulose freien Konkurrenz zustande bringen. Ston Felten u. Guilleaume Karlswert A.-G., Stötn. 1 Milliarse Stronen beschaffen kann, dadurch trolle der landwirtschaftlichen Produktion und Die Bank für elektrische Unternehmungen, 3ü- wird die Bautätigkeit, das Arbeitereinkommen Von einem armenischen Sozialisten wird Revision der bebauten Fläche." Wie utopisch rich, kontrolliert neben und im Auftrage der A. gehörig erhöht hinreichende Anzahl von ans geschrieben: Das tragische Schicksal Arme- dieser Gedanke iſt, ersicht man daraus, daß es E. G. den Unterkonzern Lahmayer u. Co., Wohnungen und das Gesez des Parteiniens wird im Allgemeinen in der sozialisti- den Agrariern noch innerhalb der bestehenden während Felten u. Guilleaume von Lahmayer en schußes aufgehoben schen Internationale zu wenig beachtet. Be- gebundenen Wirtschaft gelungen ist, die Re- und der A. E. G. fontrolliert werden. vision der bebauten Fläche.durch den Ernäh Da die A. E. G. die Berbindung mit dem kanntlich hat das schon in früheren Jahrzehn rungsminister zu beseitigen, die dem Statiſti Westen wieder herstellen wollte, nahm sie eine ten von Panislamismus und Panzarismus schen Amte übertragen wurde und keinesfalls Transaltion vor, indem die von ihr kontrolentsetzlich heimgesuchte armenische Volt, ohne durch einige zehn Störperschaften ohne großen lierte Gesellschaft Felten und Guilleaume eine Früher einmal galt Mozarts Seals selbst triegführend gewesen zu sein, bereits im Apparat geleistet werden kann. Eine Kontrolle enge Interessengemeinschaft mit den französi- die Oper der Opern, heute sind es die Meisterweiten Striegsjahre seine wehrlosen Opferder landwirtschaftlichen Produktion hat aber schen Konzernen Arbed Gesellschaft, Burbach, singer. Die Bezeichnung Oper hat Wagner allerKunft und Wissen. Wiſſen. Die Meisterfinger. 468 Belle Gezialbemotrat lungen". Conntag nachm. Die Tanggräfin". Turnen und Sport. 18. Dezember 1DTE, Star- Trifeter 8: 2... C. führt bei gleicher Buntteanzahl vor Slovan, ferner Gersthof, Germanta, Bewegungsspieler. Das Länderwettspiel Bolen- Ungarn leitet wiederum Ernst Hebat, Brag. bings verschmidt. Wann hnmet bas Wert ge Die drastische Komil des Techmesser dürfte Herrschen Luftsplet„ Katakomben". Dommerstag Gaft- wegungsspieler 4: 0, Gersthof- Nußdorf 9: 0, Reb geben wird, its das duns ausverkauft und ferbliuin Zufunft noch schärfer und tonizarte- piel Stubla in Offenbachs Coffmanns Erzähbie jahlreich anwesenden Ildeden boren mit Ber. render gestalten. 2. B. gnugen den umnus an bie defibe unft unto Weisterberrlichten. Die Aufführung stand auf der Renes Theater. Premiere„ Das Chriftel gewohnten Hobe und ging bis auf den verpakten flein", per von Cone fiener, am Samstag insay der Lehrbuben am Ende des ersten lies renag beginn: Leopoldine Ron ftontin bom glatt vonstatten. Reubelebt war nur die Molle des Perliner Veffing- beater ein Goftfpiel im Auft David mit derrn Rober, der bei anerfennenspiel The Ballerine bes Roning" von Bresber merten frimmlichen Witteln mit Geschick an die Stein. Samstag na die 10 Uhr ErstauffübLösung feiner ufgabe ping. rung des italienischen Luftiniels„ Das Glas ber Jungfrau mit Frau Conftantin in ber weiblichen dauptrolle. Für Jugendliche ungeeignet.)@ onntage bends erste Wiederholung Tie Ballerine des Königs" Das Hauptinteresse des Abends galt den belden Wiener Gäften, Arthur Fleischer( Cans Each) und Richard Rubla( Croixing). Beide einen na zu ergänzen in der vornehmen, tar! prischen Auffaffung ihrer Rollen, die an Voi. reuther Vorbilder erinnert, an die übrigens auch Bemlinstus breite Tempi nemabnen. dass Sie sich Thr Interesse verlangt es, noch heute meine interessanten u. lehrreichen Broschü ren kommen lassen. 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Arbeiter und Angestellte sowie deren Organisationen. 669 Der erste Kommentar zu dem Gesetze Ober die Betriebsausschusse.( mit dem Text des Gesetzes) ist soeben erschienen. Der Kommentar ist vom Dozenten Dr. Arthur Lenhoff, einem der besten Kenner des Arbeitsrechtes unter vergleichender Heranziehung der bereits längere Zeit geltenden Osterreichischen und deutschen Betriebsrategesetze verfasst. Der Name und die Stellung des Verfassers burgen für eine objektive wissenschaftliche Behandlung dieses bei uns neuen Rechtsstoffes, und der Kommentar wird die praktische Anwendung des am 1. Janner 1822 Inkrafttretenden Gesetzes fordern Preis Kč 6.- Bestellungen durch alle Buchhandlungen oder direkt beim Verlage den Prager Archivs, Prag II, Panska 12 ARGEORDNETE KAUFLEUTE POLITIKER 432 Sie alle brauchen unsere kleine amer. CORONA Schreibmaschine.- Verlangen Sie Prospekt oder Vorführung. Gibian& Co., Prag 11., Lucerna. Stellen- Ausschreibung. Teleton 9823, Die Bezirksverwaltungskommission in Tetschen besetzt die Steleines Kontrollorganes über die finanzielle Gebarung der Gemeinden auf ein Jahr provtBorisch mit dem Grundgehalte und allen Zulagen die das Gesetz vom 7. Oktober 1819 Nro 541 bezw. 15. April 1920 Nro 312 bestimmt. Die Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, haben ihre mit dem Nachweise über die Ablegung der 3 Juridischen Staatsprüfungen oder Erreichung des Grades eines Doktora der Rechte, Ober den Gesundheitszustand, Sprachenkenntnisse. Unbescholtenheit und bisherize Verwendung versehenen Gesuche bis zum 2. Jänner 1922 einzubringen. Bezirksverwaltungskommission in Tetachen, am 9. Dezember 1921. Der Vorsitzende: Bruno Grund. Serbisches Schweinfett hocharomatisch, schmackhaft und unvergleichlich bessere Qualität wie Amerikanische Prove enzen Rückenspeck gesalzen oder geräuchert offeriert nur Engrossisten n. Orosskonsumgenossenschaften ab diversen Transitolager der Republik A. Gasseau& Cie., Belgrad. Generalvertretung M. Bloch, Prag VII.- 463. Telegr. Adr.:„ Morbloch- Prag". 484 Telefon 2925. Das Städtetettfpiel Brag gegen Bilfen gewann Prag überlegen 5: 2, albeit 2: 0. Bericht morgen. Wiener Meisterschaftswettspiele. Große Neberrafdrungen! Vienna- Rapid 8: 1( 1: 0), Rudolfs hügel- Amateure 2: 1( 0: 1). Cafoab- Bertha 0: 0 Cimmering W. A.. 10(: 0),@portfly: 3Admira 2: 0( 1: 0), freundschaftsspiel WaderOftmarf 4: 0. Rapid fibrt in der ersten Klasse mit 15 Punkten vor Sportklub mit 14 B. Zweite laffe: Slovan- Donaustadt 8: 1, W. A. C.- we REMA Die Spartamannschaft wird auf ihrer Welb nachtstour in Spanien durch Prokop, Viktoria Biztow, verstärkt, da Bilat infolge eines alten Leidens nicht mitfahren kann. Herausgeber: Dr. Sudwig Czech und Karl Termat. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Emil Strauß. Drud: Alttengesellschaft Tribuna, Brag. 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