Einzelpreis 70 Heller. 109) unb Ar Savlič อ' tion altung: K II., nám. 32 Tele 6795, nadts 6787. Telegramm- breffe: Sozialbemotrat, Prag. Boltihedamt 57544. Juferate werden laut Tart billigt berechnet. Bel öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 2. Jahrgang. So aldemokrat Die Zerstörer Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei des Parlamentarismus. in der tschechoslowakischen Republit. Dienstag, 17. Oftober 1922. Der österreichische Parteitag. schaftliche Lage. Die Rede Dr. Bauers. Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post monatlich.. Kč 16.vierteljährlich, 48.halbjährig 96. ganzjährig. 192." Rüdtellung von Manustripten erfolgt nur bel Einsendung der Retourmarten. Erigeint mit Ausnahme des Montag täglich früh. Nr. 244. teien, wir müssen alle Gefahren der Fremd herrschaft und den ganzen Wert und die Würde eines freien Volles und einer unabhängigen Republit den Massen klar machen. Wecken wir Der Parteitag wurde, wie wir schon kurz wo dieses Uebereinkommen in Kraft tritt, auf die moralischen Energien im Volke, die sich ge berichteten, von Statet eröffnet. Zu Bor- hören ein freies Volk zu sein. Durch gen die Fremdherrschaft auflehnen, so wird das Was hierzulande Parlamentarismus und fibenden wurden Seiß, Tomschil, Schneidmadl den Genfer Vertrag wird eine rente em die Schranken zeigen, nicht nur den Herrschenarmseliger Schatten dessen, was man in ande- Seiß wies in seiner einleitenden Ansprache gierung erhofft damit, daß sie sich nunmehr ge- Herren im Auslande, die uns ihre Pläne dit ren, wirklich parlamentarisch regierten Ländern auf Seipels verbrecherisches Beginnen hin, der, gen die Arbeiterklasse alles wird erlauben dürfen. fieren wollen. Wir schlagen ihnen vor, wegen unter diesen Begriffen versteht. Das soll ein moderner Heroftrat, Desterreich den trauri- Das Parlament wird für zwei Jahre ausgeder besonderen Wichtigkeit der Sache, einen nach den neuesten Plänen der jeßigen Re- gen Ruhm verschafft habe, als Jerseyungsmo- schaltet. Die Bourgeoisregierung gedenkt durch eigenen Parteirat aus ihrer Witte zu gierungsmehrheit in Hinkunft nicht besser, ment von aller Welt gefürchtet zu werden. Die den Generalkommissär, der Kontrolle des Parwahlen und den Parteivorstand zu beauftragen, sondern ins Trostlose verschlechtert wer- Folgen dieses Verrates Desterreichs an das laments entledigt, einer durch die Krise ge- vor jeder tattischen Entschließung von großer Be den. Durch die Wiedererweckung und durch teiherrschaft sichern will, find Anspannung der revolutionären Errungenschaften dieses Landes wir uns dessen bewußt, daß der Kampf, den wir Ausland, der vor allem die christlichsoziale Par- schwächten Arbeiterklasse gegenüber ein Stüd von deutung diesen Parteirat einzuberufen. Seien die Erweiterung der Machtbefugnisse des dem Lande angelegten Silavenfetten, Freiheits nach dem anderen zu jabotieren, zu unterwühlen beginnen, feinem Wesen nach im guten Sinne Beschlußfassungsorgans der Regierungspar- raub, Ausschaltung der Demokratie im Innern. und schließlich zu vernichten. Die schrankenlose des Wortes ein nationaler Kampf ist. Die Verteien, in dem bisher fünf Personen die Fäden Die Gewerkschaften und sozialdemokratischen Selassenherrschaft der Bourgeoisie, das ist der teidigung der Freiheit, der Ehre und der Würde lenkten, ein Geschäft, das nun noch gründlicher Organisationen wollen sich aber das Recht nicht eigentliche Sinn von Genf. Das Bürgertum ver- der Nation in diesem Lande ist ausschließlich zur von zwanzig oder fünfundzwanzig Personen entwinden lassen, im Rahmen der Demokratie rät zu diesem Zwecke die nationale Freiheit die Sache der Arbeiterklasse geworden. Wir wissen besorgt werden soll, wird der Abbau der demo- die ihnen gebührende Macht um Staate zu üben. fes Volfes und die Unabhängigkeit dieses uns in diesem Stampfe eins mit den Proletariern fratischen Grundlagen des Parlamentarismus Der Parteitag soll entscheiden, ob durch einen Landes. Italiens, der Tschechoslowakei und Frankreichs in solcher Weise durchgeführt, daß nur noch die entsprechenden Finanzplan die notwendigen Was haben wir dagegen zu tun? Können und mit ihnen wollen wir gemeinsam gegen den Frage offen bleibt, wozu, da es eine Gesamt welchen Witteln der Kampf gegen Seipels Pläne können wir die Gefahren, die uns drohen, ab- dieser Parteitag zunächst ein Signal zu einer Goldmengen in Inlande aufzutreiben sind, mit wir das Geplante mit Gewalt niederwerfen, gemeinsamen Feind den Kampf führen. Es soll heit des Willens der Volksvertretung nicht mehr zu führen ist, und er appelliert an die Soli- wenden? Bringen wir die Genfer Aftion zu großen Aufwedung der Seelen fein. Wir wollen geben kann, man den kostspieligen Apparat des sarität des internationalen Proletariates, das Falle, so müssen wir damit rechnen, daß die die Menschen, die in dieser Zeit der furchtbaren Parlamentes überhaupt noch erhält. Dürfte seine Vertreter nach Wien gesendet oder in ernsteste Gefahr eines neuen Sturzes der Krone, Not nur an das bißchen Bro denken konnten, man den Parteien der Koalition eine gewisse schriftlichen Sundgebungen seine Teilnahme für einer neuen furchtbaren Welle der Geldentwer aufrütteln, an die Freiheit zu denken; denn Schamhastigkeit nachsagen, so könnte man an- Sesterreichs Arbeiterschaft ausgedrückt hat. Nach tung und damit der Zeuerung entsteht, die Ge- die Freiheit ist auch Brot für die Zukunft!( Lebnehmen, ihr Regierungsabsolutismus benötige Stonstituierung der Wandatsprüfungs und der fahr, daß das zum völligen Zusammenbruch unhafter, langanhaltender Beifall.) das Parlament als Feigenblatt, aber von fol- Wahlkommission erstattet Genoffe Otto Bauer serer Einfuhr, unserer Versorgung, zur Hunger- Zum Schlusse feines Referates unterbreitet chen Regungen sind sie, die den Absolutismus as Referat über die politische und wirt- fatastrophe führt. Mit der Verwirklichung der Genosse Bauer eine Resolution, welche sich für der Pětka zwei Jahre lang gefördert haben, Seredite allein wäre gar nichts getan, als Selbst die schärfite parlamentarische Oppo und die nun darauf aus sind, ihn noch zu ver mord. Wenn wir heute die Vereinbarung vonition und für Massenaktionen gegen Genf verwerfen und gezwungen sind, dann harte die Genfer Konvention ausspricht, und die Wahl stärken, restlos frei. Die Verfertigung der GeEs ist nicht meine Aufgabe, etwa in einer Maßregeln durchzuführen, Steuerr zu erhöhen, eines Parteirates vorschlägt, der dem Parsetze käme wirklich billiger, wenn sie direkt und eidenschaftlichen Rede die Politik zu fritisieren, Tarife und Monopolpreise zu erhöhen, Ange- teivorstand bei den vielleicht notwendigen eint in die Lage ten überlassen bliebe, deren Wille ausschlag der es heute ift, wir haben vielmehr sie erwägen, is Sabotage por, nit des wir zu rechnen hatten, Der Kampf um die nationale reiheit und das zit dis gebend ist und deren Wirten längst schon das mit welchen Witteln wir die Gefahren, die uns die Sabotage der ganzen Bourgeois nationale Selbstbestimmungsrecht, den die öster Parlament bloß als ein Zierrat an der Fassade broken, abzuwwehren vermögen. In der Dent- sie, die auf den Genser Balt eingeschworen ist reichische Sozialdemokratie plant, kann und darf des Staates erscheinen läßt. schrift des Völlerbundes wird auseinandergesezt, und die alle Mittel anwenden würde, um jeden nur mit Hilfe des infernationalen Bros Daß eine Mehrheit Recht und Pflicht hat, as Defizit im Haushalt nicht los werden kön daß wir bei den ungeheuersten Anstrengungen anderen Weg zu verschließen! letariates geführt werden. Deshalb beaufIn dieser Stunde ist es vor allem notwen- tragt der Parteitag den Parteivorstand, sich zu regieren das anzuerkennen, bedarf keiner nen. wit dem Tage der Wirksamkeit des Gen- dig, die eingeschläferten moralischen unverzüglich mit den internationalen Organisa besonderen Beteuerung. Ebenso überflüssig wäre fer Abkommens wird es feinen Banknotendruck Sträste dieses Landes zu weden, die tionen des Proletariates und mit den Arbeiter es, zu bekräftigen, daß jede Regierung sich vor mehr geben, der Staat muß also, um das Kunst- Seräfte des Widerstandes gegen die Herrschaft, paricien Englands, Frankreichs, Italiens und der Verhandlung der Vorlagen, die ins Haus stück zusammenzubringen, mehr auszugeben, als die man uns auferlegen will, lebendig zu machen. Der Tschechoslowakei ins Einvernehmen zu gelangen, einer Mehrheit zu vergewissern hat. er einnehmen kann, dies dadurch bewerkstelligen, daß wir müssen die parlamentarische Tribüne aussehen, sie über die der Arbeitert'asse Oesterreichs Das sind Selbstverständlichkeiten, die natürlich er von jenem berühmten kredit von 500 Willionügen, viel wichtiger aver ist der Ruf: inaus drohenden Gefahren zu unterrichten und ihre nicht das leiseste Bedenken erwecken können. nen Goldkronen, die ihm der Völkerbund ver- zu den Massen selbst! Wir mussen vor Hilfe auszubieten.„ Wir sind überzeugt", schließt Doch die hier seit dem Bestand der ehrenwerten schaffen wird, zehren soll. Eir vom Böllerbund den Massen die Lüge abtun, daß das Land in die Resolution,„ daß unsere Klassengenossen in eingesetzter Generalfommissär wird das Recht einer wirtschaftlichen Zwangsiage sei, wir müssen den Siegerländern ihren ganzen Einfluß dafür Pětka geübten Methoden sind von ganz ande- haben, jeden Monat Bedingungen zu stellen mit ihnen beweisen, daß wir uns aus eigener Strait einfegen werden, daß die Kredithilfe an Deutsch rer Art. Soll ein Parlament seiner demokrati- der bloßen Erklärung. Wenn Ihr nicht pariert, retten können, wenn nur diese notwendigen österreich nicht zur Unterwerfung nserer Repu schen Sendung entsprechen, dann muß es als friegt Ihr die Streditrate in diesem Monat nicht Kräfte dazu gebildet werden können. Wir müssen blik unter die Herrschaft ihrer Bourgeoisien, nicht ein Ganzes augeichen werden, seine Beschlüsse ausgefolgt. Das bedeutet, daß wir an dem Tage, den Verrat der bürgerlichen Par bürgerlichen Par zur Unterstüßung der fonterrevolutionären Ge dürfen nicht nur den Willen der Mehrheit Lifte unserer heimischen Bourgeoisie durch die ausdrücken, sie müssen auch in ernsten, ehrlichen wirtschatfliche Macht ihrer Staaten mißbraucht Verhandlungen mit den Parteien der Minder- chinis für das Protokoll einzufangen bestrebt lich und damit mundtot gemacht werden. Das werde." heit errungen werden. Das sezt natürlich wirk- ist, der Präsident läßt auch jogar ganz ernst bedeutet eine weitere Verstärkung des bisheri lich demokratisches Empfinden bei den Mehr haft abstimmen, aber all dies ist nur Aufpuz, gen Systems, die umso ärger erscheint, als daIn der Nachmittagssigung wurde heitsparteien voraus, eine Rücksichtnahme auch leeres Geflapper der Parlamentsmühle, denn nach Nichtparlamentarier auf die Gesetzgebung auf die Minderheitsparteien, und vor allem in Wahrheit haben weder Abgeordnetenhaus und Verwaltung einen weit größeren Einfluß die Debatte über das Bauersche Referat abgeeine Anerkennung des Wertes der Opposition. noch Senat einen bestimmenden Einfluß, da besigen werden, als die gewählten Vertreter des führt, an der 25 Delegierte teilnahmen. Von den gehaltenen Reden heven wir hervor: Das alles find Dinge, die den darauf los regie alles, ehe es zur formellen Behandlung gelangt, Bolkes, soweit sie nicht selber Mitglieder der den gehaltenen Reden heben wir hervor: Preußler( Salzburg): Zu den Bedingungen renden Parteien der Pětka vollständig fremd vom Fünferausschuß zurechtgeknetet und fertig alles lenfenden und leitenden Gruppe der Aller- der Genfer Vereinbarung kann das Proletariat sind. Die Opposition sehen sie als ebenso über gebaden wurde. intimsten sind. Man sollte meinen, daß das unter teinen Umständen ja sagen. So weit uns flüssig wie lästig an, das Parlament ist ihnen Dieses, den Parlamentarismus schändende auch von den Angehörigen der Koalitionspar- die Stimmung unter den Massen draußen be nicht die Stätte des Stingens der Geister und System wurde auch von vielen Mitgliedern der teien als ein Schlag ins Gesicht empfunden fannt ist, können wir den in der Resolution vorMeinungen, sondern die nun einmal notwen Regierungsparteien als unwürdig und verderb- werden müßte, denn daß die Mehrheit der Ab- geschlagenen Weg gehen und deshalb werden die dige Maschine zur Erzeugung jener Gejezze, lich erkannt und durch ihre Reihen ging daher geordneten und Senatoren zu Statisten ge- Salzburger Delegierten für diese Resolution über welche der Fünfmännerrat ohne Anhörung ein Aufatmen, als die Pětka in die Regierung macht und ein paar beliebige nichtgewählte stimmen. Dr. Renner( Wien): Die Genfer Verein einer anderen Meinung sich geeinigt hat. Eine eintrat, so daß sie glaubten, hoffen zu dürfen, Personen zur Leitung der parlamentarischen barungen bedeuten vor allem den Verzicht unsinnig, drakonische Geschäftsordnung sorgt es werde nun besser werden. Aber den Herren Angelegenheiten mitberufen werden sollen, ist Desterreichs auf jebe Anschlußpolitif. Scipel iſt dafür, daß ſich die Opposition gegen die täg Drahtziehern fällt es nicht ein, ihre absolu so ungeheuerlich, daß es nirgends in der Welt efterreichs auf jede Anschlußpolitik. Scipel iſt im Namen Desterreichs bitten gegangen, das liche Schändung der Demokratie nicht auflehne, tistischen Neigungen zurückzudämmen, im Ge- noch möglich wäre. Aber der Sinn für Demo- sich aus freiem Entschluß dem Verbote des An die Mehrheitsparteien dagegen sind durch die genteil, sie wollen das System noch straffer ge- tratie und Ehre ist bei uns derart abgeſtumpft, schlusses unterwirst. Gibt es in diesem Lande Pětka an die Kette gelegt, die für sie alle denkt stalten und den letzten Schein des Parlamen- daß die Mitglieder der Mehrheitsparteien wohl noch eine deutschnationale Intelligenz, gibt es und endgültig beschließt. An den ihr unter- tarismus austilgen... Der Wirkungskreis der auch diesen neuen Anschlag auf die Rechte des in diesem Lande noch deutschnationale Burschen schaften? Oder werden sich vielleicht unsere juubreiteten Vorlagen dürfen meist auch sie nicht Körperschaft, die das Erbe des Fünferausschus Parlamentes ruhig hinnehmen werden. ein J- Tüpfelchen ändern, sie müssen vielmehr ses antreten soll, wird dadurch erweitert, daß Den Regierenden ist es durch ihre Metho- gen Atademiter einreihen lassen in die Sodali unbesehen schlucken, was ihnen die fünf Aus in das Gebiet ihrer Regie nicht nur die bis den gelungen, das Ansehen des Parlamentes täten der christlichen Heiligen? Ich halte dafür, erwählten eingeben. Auch die Mitglieder herigen Funktionen des Fünferrates fallen auf das ärgste zu untergraben und seine Grund- daß parlamentarisch trot unserer heftigsten und icidenschaftlichsten Stämpfe die drei Protokolle der Mehrheitsparteien müssen sich damit be- sollen, in ihr sollen auch Vertreter der Ereku lagen zu zerstören. Um eine unnatürliche Bin- nicht zu verhindern sein werden. Die Sabotage gnügen, Barlament zu spielen, dürfen im tiven der Parteien izen, wodurch der neue dung, die allnationale Koalition, fünftlich am des Bürgertums würde das Werk der Selbsthilfe Laufe des Geschehen sich zu feinem höheren Ausschuß auch auf diese Parteien und die zu- Leben zu erhalten, haben sie die Gebote der vereiteln. Wir aber haben die Aufgabe, jeden Ehrgeiz versteigen, als zu dem, für die fünf gehörige Presse. Einfluß zu nehmen gedenkt. Demokratic mißachtet, das Parlament zum Ge- parlamentarischen Erfolg umzuwandeln in einen die nidenden Pagoden abzugeben. Nach der Manchmal zeigten einzelne Wätter der Koali- spött gemacht. Daß sie die Parlamentsmaschine Sieg im Bolle ſelbſt. Es muß in dieſer Stumbe äußerlichen Aufmachung geht es im Parlament tionsparteien schüchtern ihre Bedenken gegen- fünstlich in Gang erhalten, anstatt seine Hemm- das erste Ziel sein: Dieser Regierung, die uns der Tschechoslowakischen Republit. wohl so zu, über den beobachteten parlamentarischen Me- niffe, die in den inneren Verhältnissen des nach Genf geführt hat, der unbedingte wie in jedem anderen Barlament. Es werden thoden und auch innerhalb der Leitungen der Staates liegen, zu beseitigen, glauben sie genug aus fall.) Anträge und Interpellationen eingebracht, einzelnen Parteien wagte sich wohl Widerspruch getan zu haben, um sich selbst die Bezeichnung Ausschüsse beraten, mit Vorlagen wird eine darüber hervor. Es geht dies zweifellos daraus der Statserhalter" verleihen zu dürfen. Dabei tokollen tehrt dürfen. Dabei iofollen tehrt immer wieder der Schrei nach Menge Papier bedrudt, ein würdig aussehen hervor, daß man nun auch diese Parteileitungen merken sie nicht, oder wollen es nicht merten, autorität, den Seipel selbst ausgestoßen hat. der Präsident schwingt die Glode, erteilt den dem neuzubildenden parlamentarischen Aus- baß sie durch die Unterwühlung der demokra- Er hat sich ja neulich noch im Parlament nicht eingezeichneten Rednern das Wort, das eine schuß der Regierungsparteien zuziehen will; tischen Grundlagen des Parlamentes auch den gescheut, daran zu erinnern, dag er selbst eininal selber schädigen. für eine Diftatur in finanziellen Dingen eingeShar von Stenographen zum daueruben Ge- sie sollen für bie pettapolitit nufverantworten er ohne Umschweife jener Anzahl von Auserwähl die Deutsch Fat, in stellte avzubauen: stellen Sie sich die Demagogic, schneidenden Beschlüssen zur Seite stehen soll. DBZ807981KSECCABI ber wohl je zu über ben beobad fitnerhalb ou bijeneren, des ausnahmslose Kampf.( Lebhafter Bei" Beite 2. treten ist. Der große Wunsch, den wir haben, und das, was vom österreichischen Proletariat erwartet werden muß, ist deshalb, daß es die Voraussicht, daß es die Weisheit besitzt, zu fämpfen, daß es weiß, daß es sich nicht um ein halbes Jahr, sondern um das ganze Leben, die ganze Zukunft handelt.( Rebhafter Beifall.) Ebert Reichspräsident bis 1926? Berwoudlung des Provisoriums in ein Defini ivum. 17. Oftober 1922. nach der Tat sich einen Einblid in die politischen Schriften des Gemordeten zu verschaffen gesucht. Dann der Primaner Stubenrauch, der kaltschnäuzig sein Gymnasium weiter besuchen kann, trot dem er in der Hetze gegen die Republit eine be Berlin, 16. Oktober.( Tsch. P. B.) Die Führer spreche aber nur für seine Person und nicht für sondere Rolle spielt und sogar Mordpläne ent Soalitionsparteien erschienen heute beim die Fraktion. Der Reichstan; ler stellte fest, werfen hilft. Ueberhaupt diese Angeklagten; fic Es sprachen noch unter anderem Dr. Wing ichskanzler. Der Führer der Volkspartei, daß die Aussprache eine neue Situation gefchaf haben fast sämtlich die Bänke höherer Schulen Adler, Wien, Dr. Ellenbogen, Wien, refemann, gab eine Erifärung ab, laut welcher fen habe, da durch die Erklärung des Sozialdemo- gedrückt, wenn man sie aber reden hört, wenn Adelheid Popp und Seiv, worauf nach dem cans inner- und außenpolitischen Gründen geraten der Vorschlag der Volkspartei, den Wahl- man sie handeln sieht, so erschridt man immer Schlußworte Dr. Baners die Abstimmung moärlig nicht angezeigt scheint, eine termin einfach hinauszuschieben, hin- wieder über ihre politische und moraliüber die von Bauce beantragte Resolution wahlbewegung zu entfachen. Der Vertreter fällig geworden sei. Hierauf erklärten die Par- sche Unbildung, über die Roheit ihres ganerfolgte. Sie wurde einstimmig ange der Sozialdemokraten blieb dabei, daß teivertreter, sie müßten über das vorgeschlagene zen Benehmens. Gewiß ist der Antisemitismus nommen. Auch der von Bauer eingebrachte eine Verspätung der Wahl des Bräverfassungsändernde Gesetz mit ihren Fraktionen und die deutschvölkische Bewegung nur in einem Antrag auf Einseßung des Parteirates fidenten auf keinen Fall in Betracht Rücksprache nehmen. fand einstimmige Annahme. Die Abstimmung In unterrichteten Kreisen verfaulten Volksförper möglich, und jene Kreise Die Abstimmung kommen fönne. Er erklärte ferner, nur ein vernimmt man an, daß auf Grund des sozialdemo- der Bourgeoisie, denen die Techow, Tillessen und gestaltete fich zu einer eindrucksvollen Demon faffungsänderndes Gesetz, das die provisorische tratischen Vorschlages der gegenwärtige Reichs- Stubenrauch entstammen, können sich vielleicht ſtration. Die Delegierten und die Besucher auf Stellung des derzeitigen Reichspräsidenten in ein präsident Ebert, der seit 1919 im Amte ist, bis in der heutigen Welt, in der eine neue foziale der Galerie erhoben sich von ihren Sigen und verfassungsmäßiges Definitivum 1926 für gewählt erklärt werden wird. Ordnung im Werden ist, nicht zurechtfinden. den Saal durchbrausten langanhaltende lebhafte verwandle, fönne da die Entscheidung ändern. Er Muß damum die Republik nicht erst recht dafür Hochrufe auf die Unabhängigkeit der Republik. sorgen, daß die Sprößlinge dieser Schichten zu nüßlichen Gliedern der menschlichen Gesellschaft herangezogen werden? Bisher ist aber noch nicht einmal die Gemeindeschule zu einer wirklichen Volksschule umgestaltet worden, die Gymnasien und die Universitäten sind nach wie vor die privilegierten Anstalten der bejizenden Klassen, auf ihnen wird auch heute noch jener Ungeist groß-gezogen, der in dem Verhalten der Leipziger Angeflugten so grauenvoll zum Ausdruck kam. Und dann die Justiz. Der StrafgerichtsDer zweite Tag. Der bevorstehende Wahlkampf in England. Die Aussichten der Parteien. Die Lehren des Leipziger Prozesses. Der Vertreter der Labourpartei, Abgeordörder im Dunkeln bleiben tonvlen. Es ist ja und an deren Wertzeugen nimmt, als nicht viel hat gerade diesen Zweck des StaatsgerichtsWien, 16. Oktober.( S.P.) Am giveiten Sit zungstage des sozialdemokratischen Parteitages tamen die Vertreter der auswärtigen Sozialde mokraten zu Wort. Als erster Redner sprach Abgeordneter Czech( Tschechoslowakei) über die ungünstigen sozialen Verhältnisse in der TschechosloBerlin, 16. Oktober. Im heutigen Vor- stehen, insbesondere die Arbeiterregierung wakei, wo infolge der Wirtschaftskrise Arbeitswärts" fchildert Genosse R. Breitscheid, der würde aus verschiedenen Gründen mit den dert losigkeit und Verelendung unter den arrzeit in England weilt, die Eindrücke, die er bar größten Schwierigkeiten zu kämpfen haben. beitenden Merschen steigen. Das alte reaktionäre dort von der innerpolitischen Krise erhalten hat. Bei dieser Lage der Dinge sei die Bildung einer Desterreich wurde zu Grabe getragen, ein zweites sei noch unübersehbar, wie die jetzt bevorste- neuen Koalition wahrscheinlich. Die Arbeiter- hof ist mit Männern besetzt, deren Treue zur Desterreich gleicher Marte ist aber auf tsche benden Neuwahlen ausfallen würden. Die Konpartei lehnt allerdings eine eigentliche Koalition Republik man nicht anzweifeln kann. Aber der chischem Boden wiedererstanden. Dieselben konservativen hoffen, die stärkste Fraktion zu wer- ab, sie wird höchstens bereit sein, wenn sie start beamtete Vorsigende wie die von ihren Parteien terrevolutionären Mächte, die in ben, aber die absolute Mehrheit über 317 scheint genug sei, einen Siz im Kabinette zuverlässigen entsandten Beisitzer schienen ganz zu übersehen, Desterreich am Werte seien, um das Proletariat ten selbst unerreichbar. Die Aussichten der Bürgerlichen zu überlassen. Man könne daher, daß sie nicht nur Recht zu sprechen, sonder Errungenschaften der Revolution zu beraus Liberalen feien etwa 50 Wiandate, die Arbeiter annehmen, daß die politische Strife in England dern die Lüge und das politische Verbre ben, lauern auch in der Tschechoslowakei im Sin- partei, die heute über 70 Mandate verfügt, werde mit den bevorstehenden Wahlen nicht abgeschlos- den bis in ihre letzten Schlupfwinkel zu verfol terhalte, um im entscheidenden Augenblick gegen fehr gut abschneiden. Die Schätzung schwanke sen sein wird. Zweifellos würde in ihrem Ver- gen haben. Der Staatsgerichtshof ist ein polidie Proletarier loszuziehen. Der schwere Notstand vischen 150 und 217. Es tonne sogar dahin laufe der Moment eintreien, in dem die Arbei- tisches Gericht, er ist das höchste Gericht der des österreichischen Proletariats wird das Band, ommen, daß sie bei der tiefgehenden Enttäu- terpartei einen maßgebenden Einfluß auf die Re- Republik, er soll die Republik, ihre Einrichtun welches uns mit ihnen verbindet, noch fester knüpfung, die auch die nicht politisierenden Schich gierung des Landes auzuüben beginnen werde. gen und ihre Träger vor den Angriffen ihrer fen. Wir fühlen uns cins mit Ihnen. ich beherrscht, die Stonservativen überflügeln. Dies dürfte das Gesicht Englands ändern, und Gegner schützen. Seißt das, daß der StaatsNamens der vereinigten Sozialdemokraten heoretisch denkbar wäre sowohl eine reinfonser- auf die Gestaltung der europäischen Verhältnisse gerichtshof politische Tendenzurteile fällen soll, Deutschlands erklärte Abgeordneter Crispien, daß vative, wie eine reine Arbeiterregierung, aber die eine große Wirkung ausüben. daß jeder Staatsbürger von vornherein verloren es in Deutschland wie in Desterreich um den eine wie die andere würde auf schwachen Füßen ist, der vor ihm als Angeklagter zu erscheinen Schuß der Republik gehe. Das deutsche 0000000000000002908208GUME☺☺☺☺UOQUHQULD❤EMMREDHLUTAυ******** UCH| Dieses Gerichts feststeht, darf es sich nicht damit hat? Nein, aber indem die politische Grundlage Proletariat sei entschlossen, Gut und Blut für die Republik zu opfern. Redner sei überzeugt, daß die nationalistische Reaktion, deren begnügen, den einzelnen Angeklagten und seine Massenaktion, die jetzt in Desterreich entfacht Sumpfblüten vor dem Staatsgerichtshof standen, einzelne Handlung zu beurteilen, es muß die werde, ihren Einfluß auf die Reaktion nicht vers noch durchgeführt werden. as Leipziger Gericht Zusammenhänge aufbeden, die von fehlen werde. Die Reaktion in Oesterreich hat nicht das höchstmögliche Strajniaß verhängt, dem Täter zu seiner Bewegung führen. Wenn es bedrohe nicht nur das österreichische, fodern ( Von unserem Berliner Korrespondenten.) sondern besonders bei dem Hauptangetiagien sich um alleinstehende Verbrechen handelte, so auch das deutsche Proletariat. Die Brücke Techow eine Reihe mildernder Umstände gelten brauchte die Republik dieses besondere Gericht zu der Reaktion bildet Bayern. Es wird noch har Das eine ist sicher: hätten Angehörige der lassen. Immerhin darf man nicht verkennen, daß ihrem Schuße nicht einzurichten, die können von ter Kämpfe bedürfen, um die Reaktion endlich arbeitenden Klasse sich vor einem bürgerlichen das Ürteil, trotzdem das mildere Strafgesetzbuch den ordentlichen Gerichten abgeurteilt werden. dauernd niederzuschlagen. Aber wir können, schloß Gericht wegen ähnlicher Taten zu verantworten und nicht das Schutzgesch herangezogen wurde, sier aber kommt es auf den Stampf gegen Crispien, beruhigt von der Zukunft erwarten, daß gen nicht so mude Richter gefunden haben. Man von deutschen Gerichten in ähnlichen Fällen& nicht allein der Täter soll getreffen, die hinter gehabt, wie diese Techow und Tillessen, sie wür- doch schon ganz anders lautete, als man es sonst wohlorganisierte Bestrebungen an; aus Deutschland und Desterreich ein g. Land wird durch die Macht des Proletariats. hätte ihnen sicher auch nicht gestattet, die Spuren wohnt war. Stommt es aber übertaupt darauf ihm stehende antirepublikanische Organisation Der Vertreter der Labourpartei, Abgeord, ihrer ätigkeit so zu verwischen, daß die wahren an, daß die Republit Rache an ihren Gegnern soll unschädlich gemacht werden. Der Vorsitzende britische Arbeiterbewegung. Die Zahl der Arbeits- auch nicht die Wilde des Urteilsspruchs, sondern mehr darauf, die Einrichtungen der Republit so lofen fei auf zwei Millionen gestiegen. Die die fast unbegreifliche Zurückhaltung des umzugestalten und zu sichern, daß Prozesse von Arbeiterpartei Englands sei nicht blind für die Gerichts, sobald es sich während der Ver- dieser Art nicht mehr geführt zu werden brautraurige Lage des Proletariats in Mitteleuropa handlungen um die Feststellung der wirk chen? Die beste Gesetzgebung ist nichts wert, und namentlich in Oesterreich. Redner versprach, lichen Verbrecher handelte, was in der wenn dahinter nicht der entschlossene Wille steht, nach seiner Rückfunft der britischen Arbeiterpartei Deffentlichkeit allgemeines Befrenden erregte. sie auch anzuwenden. Und die wichtigste daß zwar die Möglichkeit eines Komplotts vor die Wünsche und Hoffmungen des österreichischen Der Staatsgerichtshof hat also bei der ersten Lehre des Leipziger Prozesses ist daher, daß organisierten Mörderkanden bestände, ein volle Proletariats zu übermitteln, und sprach die Ueber- Aufgabe, die ibm gestellt war, erst halbe mit der gründlichen Umgestaltung der gültiger Beweis dafür aber sei nicht erbracht zeugung aus, daß die britische Arbeiterpartei das Arbeit geleistet; er erfannie an, daß die An- Rechtspflege nicht nur, sondern auch der worden. Sie unpolitische Verhandlungsweise des Neußerste tun werde, um durch einen Drud geklagten nur Werkzeuge waren, daß der ältere Berwaltung, des Schulwesens, der Staatsgerichtshofes trägt die Schuld daran, daß auf die Regierung dafür zu sorgen, daß Techow nur Beihilfe geleistet habe und daß ihm Erziehung und aller anderen öffentlichen es nicht zu dieser Beweisführung gekommen ist. das österreichische Problem eine gerechte Lö die Mistäterschaft nicht nachgewiesen sei. Aber er Einrichtungen endlich Ernst gemacht werden So hat man, um nur einen Fall herauszugreifen, jung finde. hat es versäumt, die wahren Schuldigen zu er muß. Zuviel ist darin bisher versäumt worden, so gut wie ganz darauf verzichtet, sich die unheilmitteln, die Hände zu zeigen, die diese Werkzeuge nicht zuletzt von der Arbeiterschaft. volle Tätigkeit des Tillessen genauer anzusehen. geführt haben. Wie schlecht muß allein eine Schule sein ,, Wer aber logisch, nicht nur juristisch zu denken die nicht instande ist, den Kindern die einfachsten gewohnt ist, dem ist das Bestehen solcher geheipolitischen Anschauungen zu vermitteln! Dieser mer Mordorganisationen nicht mehr beweispflich Techow hat einen Mann wegen seiner politischen tig. Sie treiben ihr Untvesen garnicht einmal so Handlungen ermorden helfen, von denen er nicht geheimnisvoll, und in Bayern wird man gewiß das Mindeste wußte. Er hat noch nicht einmal vergnügt über die Ansicht des höchsten Gerichts Die Ausführungen der drei Redner wurden mit stürmischem Beifall aufgenommen. Nach Entgegennahme des Berichtes der Parteibertretung und Wahl des Par teirates, der vor jeder Entschließung von grözerer Bedeutung vom Parteivorstande einzuberufen ist, wurde die Sitzung geschlossen. Der liberale Habsburger. Kronprinz Rudolf: Politische Briefe". Die Republik hat ihren ersten Prozeß geführt. Er hat zwar mit einem Urteil geendet, aber er ist noch nicht abgeschlossen. Die eigent lichen Verhandlungen sollen noch beginnen, die Maßnahmen gegen die monarchistisch hefes verkannt. Er fühlte sich nur als unabhän giger" Richter, und so wies er einmal eine Frage unseres Genossen Jäckel mit den Worten zurück „ Das ist ja ein politisches Inquisitorium." In der Urteilsbegründung wird ausgeführt Liberale Zeitungsmann in intimen brieffichen Be- rauschte sich gläubig an den Tiraden Pleners im litische Manifestation des Deutschtums, daß zichungen das ist eine Erscheinung, die staunen Kampf gegen die fleritale Schulgeseßnovelle. Er Deutsche Reich, mit unverhohlenem Mißtrauen macht und auf den Charakter des Kronprinzen ein sah mit Achselzucken, wie die Liberalen, dem und Ülevelwollen an. Es ist die unbewußte dynabezeichnendes Licht wirft. In ihm muß der Wachsen des Sozialismus zu, als sei das nur ein stische Eifersucht, die am Staate der Hohenzollern Wille gelebt haben, aus dem Gedankenfreis merdivärd ges Tier, und schrieb über Schönerer und Bismards fein gutes Haar läßt und bei vie( Wien, Nikola- Verlag.) feiner Familie herauszuwachsen und die Welt sei- und die eben erstehenden, noch anarchistisch schillen Gelegenheiten, wo das deutsche Reichsschiff Selten hat ein Geschlecht, das sechseinhalb ner Zeit von Angesicht zu Angesicht kennen zu ler- lernden Christlichsozialen affurat so wie die schlecht gelenft erscheint, die Schadenfreude nicht Jahrhunderte lang als erstes aus de Quellen nen, aber sein Urteil reichte nicht aus an Neue Free Presse" oder das Tagblatt". Wo er unterbrücken fann. Aber Rudolf war anderseits der stultur, des Wissens und der Kun, schöpfen Schärfe und Einsicht, um ihm zu den wirklichen ein Eigenes zu sein glaubte, blieb er befangen im soweit moderner Mensch, um zu erkennen, daß es durfte, so wenig vedutende Menschen hervor Erlenntnisquellen zu führen. So wandte er sich, urechten liberalen Anschauungskreis, und geadelt im eigenen Staate sehr viel Faules und Berrottegebracht wie das Haus der Habsburger. Als feltfameutveise angeregt von dem weitblickenden wird dieser sein Irrtum nur durch die wirklich tes gebe. Manche Säße, wo er Lesterreichs nahen Sonderlinge und Finsterlinge schlichen sie durch Gelehrten Karl Menger, dem liberalen Blen- ansprechende Ehrlichkeit seiner Gesinnung. Von Untergang anfagt, wo er die Kräfte an der Arbeit die Welt, die große Melodie der Zeiten rauschte der zu, dem Manne, der seine gewandte Feder in Heffchranzen umlauert, in jedem gesprochenen sieht, die das Habsburgerreich von innen ausfaum jemals an sie hinan, habsüchtig- egoistischer den Dienſt einer Partei gestellt hatte, die gleich- und geschriebenen Worte bespipelt, mitten unter höhlten, wirken erschütternd wie jede wahrgemorEifer für die Familie und die Stirche bestimmte falls nur durch schöne Phrasen zu blenden ver- Verwandten, die wütend haßten, was er verehrte dene Prophezeiung und wecken das Bedauern, daß ihr Denten und Handeln. Lassen wir die weih mochte, der sogenannten„ Deutsch- Freiheitlichen". und als richtig ansah, brachte er wirklichen Opfer- in den Jahren der werdenden Katastrophe nicht räuchernden Geschichtslegenden beiseite, die selbst Was diese Worthelden der achtziger Jahre an sinn und Mut auf, um mit dem journalistischen Rudolf, sondern der Fanatiker Franz Ferdinand einem Schwachsinnigen wie dem lebten Ferdi Redeschwall gegen die klerikale Reaktion Taaffes Freunde im Gedankenaustausch zu bleiben; er dem alternden Franz Josef zur Soite stand. Nicht, nand ,, Güte" nachzurufen wußten, so bleibt von vorbrachten, nahm der Kronprinz als aufrichtiges hielt zu ihm als zu seinesgleichen und weist nicht daß er hätte verhindern können, was Entwicklung all den unzähligen Habsburgern des gewöhnlich Bekenntnis zur Freiheit; er war zu kurzsichtig und in einem Laut und einem Gedanken jenen hof- und wirtschaftliche Notwendigkeit über kurz oder ſten Durchschnittes und des ausgesprochenen Un selbst allzubefangen in bürgerlichen Anschauun färtigen Dünkel auf, in dem des alten Franz lang hätten herbeiführen müffen; aber die Fortermittelmaßes eine Handvoll achtbarer Menschen gen, um den bourgeois kapitaliſt ſchen Rückschritt Josef Herz so furchtbar zu Eis erstarrt war. Der men der Katastrophe hätten, wenn ein menschlich übrig, etwa Maximilian I., Leopold I., Maria zu durchschauen, dem die Plener und Stonforten ronpring", dem alles schweifivedelud huldigte, fühlenber, um Einsicht bemühter Herrscher dem Theresia, Josef I, und II, und der Erzherzog die Mauer machten. Hier liegt die eigentliche schien fich nicht zu gut, den Feund mit Nachrichten sterbenden Desterreich vorgestanden wäre, teine fo Karl. Ihnen reihte sich nach der Meinung der Tragit in Rudolfs politischem Schicksal: daß er zu versehen, ihn politisch zu informieren, Artikel graufigen zu fein brauchen, die Auflösung OesterZeitgenossen der jungverstorbene Se ronprinz die Mauer durchbrechen wollte, welche die Fami- für ihm zu schreiben, ihm seine Wünsche, Hoffnun- reichs hätte sich vielleicht ohne die Auflösung Rudolf, der Sohn Franz Josefs an, und wenn lienitberlieferung um ihn zog, und daß er sich mit gen und Befürchtungen anzuvertrauen. Wenn da Europas vollzogen. Das ist die Stimmung, welche er auch von irgendwelcher Größe oder auch nur geschichtlicher Notwendigkeit zum Erfaß ein poli- hinter vielleicht auch bisweilen die Vielgeschäftig die Lettüre des Briefbuches erzeugt; große HistoBedeutsamkeit weit entfernt gewesen zu sein tisches Bekenntnis wählte, dem der Boden des feit einer vom Journalismus verdorbenen, den vische Bereicherung bringt sie nicht. Auf manches scheint, so erweist ihn doch eine Sammlung seiner Tatsächlichen soeben zu entschwinden begann. Das Journalismus maßlos überschätzenden Zeit stedt, intime Detail des Geschichtsprozesses fällt vielBriefe, die socben herausgekommen ist, als einen Großbürgertum, das es mit der Freiheit", wie so berührt die Bescheidenheit und Anspruchslosig- leicht ein erhellender Strahl, sonst aber läßt es sympathischen, weil ehrlich ringenden Menschen. es sie meinte, so lange ernst genommen hatte, als teit des Briefschreibers doch immer wohltuend; das Bild der inneren und äußeren Vorgänge im Der Band vereinigt Briefe, die der ehe es um diese Freiheit tämpfen mußte, war damals er war ein Habsburger, wie es deren nicht zu viele Desterreich der achtziger Jahre ziemlich unver malige Kronprinz Rudolf von Desterreich in schon gesättigt; es hatte wohl nicht die ganze poli- gab. An Josef den Zweiten zu denken geben die schoben. Die vielen Stürzungen, die der Herden Jahren 1882 bis 1889 an den Wiener Jour tische, aber umso unbestrittener die wirtschaftliche Briefe teinen Anlaß, dafür sind sie zu unselbstän- ausgeber Julius Szeps entgegen der Behauptung nalisten Mori Szeps, Herausgeber des Wacht in Händen und ging eben nach 1880 aus dig und geistig unbedeutend, aber das des Wacht in Sänden und ging eben nach 1880 aus dig und geistig unbedeutend, aber das Neuen Wiener" und dann des Wiener Tag der einstigen Offensiv- in die Defensivstellung über, Josefs wirfte wenigstens in Nubolf swollen des Bortvertes vorgenommen hat, empfindet der nach. Aber Lefer als störend. blattes" geschrieben hat. Die Tatsache dieses Ihm nahte die Zeit, wo es sich zum Stampf gegen auch den Habsburger im schlechten Sinne verBriefverkehrs schon ist merkwürdig: der Sproß das wachsende Proletariat rüsten und damit deut leugnet er nicht ganz. Er, der sich immer wieder des latholischen Ershauses" und der juden- lich reaktionär werden mußte; Rudolf aber be- als überzeugten Deutschen bezeichnet, sieht die poK. 17. Oftober 1922. der Republik lachen, daß der Beweis für das Bc- 1 stehen der Mordorganisationen noch nicht er bracht sei. Gaubt man schließlich, daß sich ein harmloser Narr das Vergnügent machen wollte, einen der völkischen Bewegung unbequem ge wordenen Angeklagten mit Arseniffonfekt beiseite gu räumen? Blutige Prügeleien in Berlin. Folgen einer Bersammlungssprengung durch Kommunisten. Belte 3 dürfte sich jedoch keinen Illusionen hingeben. Handel und Industrie mit Ausnahme der Textil industrie liegen vollkommen darnieder und unter der Arbeiterschaft herrscht Undiszipliniertheit, Not und Müßiggang. Lediglich die rote Armee welche derzeit 900.000 Mann zählt, macht noch einen guten Eindruck. Berlin, 16. Oktober.( Eigenbericht.) Ge- verprügelt. Als sie sich zur Wehr setzten, entSozialdemokratischer Grundsay war es von menstoße zwischen Nationalisten und Kommu- beiden Seiten mit Meffern, Stöden und Gummi stern haben sich im Zirtus Busch blutige Bufam- widelte sich eine förmliche Schlacht, bei der auf je, daß es nicht genüge, den Verbrecher zu betrafen, sondern daß die Voraussetzungen Breffe falsche oder übertriebene Mitteilungen ten entriß man die Seitengewehre und mißhan nisten ereignet, über die von der bürgerlichen fnüppeln gearbeitet wurde. Den Polizeibeam- Polen, Frankreichs militärischer Bafall. für das Verbrechen beseitigt werden verbreitet werden. Nach einwandfreien Schilde delte sie damit. Schließlich rückte ein großes des polnischen Generalstabes, General Siforsti, müßten. Wir sind Gegiter der Abschreckenstheorie, Warschau, 15, Oitober.( P. A. T.) Der Chef wir verwerfen aus grundsätzlichen Deotiven die vungen steht folgendes feft: Der„ Deutschnatio- Polizeiaufgebot an, das die Bersammlunge des polnischen Generalstabes, General Sikorski, nale Bund für Freiheit und Ordnung", eine sprenger in die Seitengassen abdrängte. Das ErTodesstrafe. Das alles mag auch die sozialistischen rechts gerichtete Organisation, der auch Mitglie- gebnis diefer Aktion find ein toter Arbei- stabschef eine Reihe von Konferenzen über die eine sprenger in die Seitengassen abdrängte. Das Er hielt in Paris mit dem französischen General. Beisitzer dazu bewogen haben, den Auffassungen der der Deutschen Volkspartei und der Demo- fer und mehrere schwerverlette Po- Zusammenarbeit des franzöſiſchen und polnischen des Vorsitzenden nicht allzu heftig und nicht allzu fratischen Partei angehören, hatte für gestern i; iften. Eine große Anzahl von Personen er- Generalstabs ab. Unter anderen wurde ein Eindeutlich zu widersprechen. Wir wissen selbstver vormittags eine Versammlung in den Zirkus litt leichtere Verlegungen. Daß die kommuni- vernehmen bezüglich der Aufhebung der ſtändlich nicht, wie sie bei der Bemessung des Busch einberufen. Die„ Rote Fahne" behaup frische Parteileitung mit voller Absicht diese ganz französischen Militär mission in Strafmaßes geftinunt haben, ob sie nicht für ein fete nun, daß es sich um eine Veranstaltung der finns und zwedlefen Zuſammenſtöße herbeige Polen erzielt. Diese Mission soll sutzessive remilderes Urteil cingetreten sind, nachdem selbst Rattenaus alte Mhutter den Gedanken an Rache gesch" handle und sie forderte ihre Anhänger führt hat, geht schon daraus hervor, daß sie einen duziert werden. In Polen werden nur die in ihrem von übermenschlicher Güte zeugenden den Widerstand einiger besonnener Glemente faßte sprengung eingerichtet hatte. Der Erfolg dieser fiziere verbleiben. Gleichzeitig wurde zur Sprengung der Versammlung auf. Gegen eigenen Sanitätsdienst für die Versammlungs- notwendigsten() französischen Of Briefe an die Mutter der Techows verworfen auch eine Funktionärversammlung einen solchen kommunistischen Revolutions- Spielerei ist vor- beschlossen, daß sich polnische Offiziere hatte. Unsere Genossen haben in diesem Gericht Beschluß. Es war vorauszusehen, daß es bei der läufig der, daß für die zweifellos reaktionäre zu militärischen Studien nach wach bestem Wissen gehandelt, und uns steht es Gelegenheit zu einer ganz zwedklofen Prügelei Aktion unnötige Reflame gemacht worden ist, Frankreich begeben. nicht an, an ihrer Ueberzeugungstrente zu zivei. fommen würde und die sozialdemokratische Par- daß heute bereits 100 Personen verhaftet worden feln. Aber was dieſes Gericht nicht geleiſtet hat, was es möglicherweise nicht leisten konnte, das bleibt uns anderen, das bleibt der Sozialdemofratie, das bleibt der ganzen Arbeiterklasse zu tun noch übrig: Durch unsere unermüdliche Arbeit für die Republik dafür zu sorgen, daß ihre Grundlagen gefestigt, daß alle ihre Ein richtungen im Geiste der Demokratie verwaltet, daß die antirepublikanischen, monarchistischen Bestrebungen so weit zurückgedrängt werden, daß jeder Versuch der Wiederherstellung der alten, verrotteten Zustände selbst dem dümmsten Jun gen als Wahnsinn erscheinen muß. Inland. tei, die zur Teilnahme aufgefordert wurde, er find, gegen die jest wegen Landfriedensbruches Verbandstag der Holzarbeiter. lärte denn auch, daß fie mit diesem Streiche vorgegangen werden soll und nichts zu tun haben wolle. Noch Samstag ließ wegen der Putschgelüfte einiger verbrecherischer daß schließlich der Berliner Polizeipräsident die kommunistische Abenteurer neue Verwirrung in die Arbeiterschaft Steichenberg, 15. Oft.( Eigenbericht.) Paricileitung ersuchen, die Versammlungsspren hineingetragen worden ist. Wenn sich die kom ging zu unterlassen. Diese Mahnung niste munistische Parteileitung jetzt damit ausreden folge telephonischer Störung im Berichte einige Bei unserer gestrigen Meldung find uns innichts. Es schien so, als ob die kommunistische will, daß sie nur eine nationalistische Veranstal- Fehler unterlaufen, die wir im nachstehenden Parteifeitung eine Neuauflage des Osterputsches tung unmöglich machen wollte, so muß daran er richtigstellen. So hat Gen. Macoun nicht einen vom vorigen Jahre herbeiführen wolle. Der Auf- innert werden, daß in der letzten Zeit planmäßig Antrag über gewerkschaftliche Zeitfragen gestellt, forderung zur Versammlungssprengung hatten von ihr Sprengungen auch der sozialistischen Ver- sondern wird vor dem Verbandstag ein Referat einige Tausend Personen Folge geleistet, unter fammlungen durchgeführt wurden und daß es in über dieses Thema erstatten. Der Vertreter der ihnen viele junge Burschen und Arbeitslose. Es vielen Fällen nur der Zurüdhaltung unserer Par Internationalen Holzarbeiterunion heißt richtig waren anfangs nur wenige Polizeibeamte zur teiführer zu danken war, daß es nicht zu blutigen Gen, Woudenberg, weiters ist nicht Domes Stelle und bald kam es zu den widerlichsten Auseinandersetzungen zwischen den Arbeitern ge- aus Wien hier, sondern als Vertreter des öster Szenen. Die Versammlungsbesucher wurden fommen ist. reichischen Holzarbeiterverbandes der Gen. Mrk wička Thomas. Gen. Klau da ist der Vertreter der nordböhmischen Striegsgewerkschaftskommis sion. Der internationale Sekretär Gen. Wou denberg berichtete in seiner Begrüßungsansprache über die große Aftion, die der Interna tionale Gewerkschaftsbund in Amsterdam gegen die Holzarbeiter der Tschechoslowakei sich dieser den Krieg einleitete, und er hofft, daß auch Aktion anschließen werden. In diesem Zusam menhange berichtete dann Gen. Macoun über unser Verhältnis zum Internationalen Gewerffchaftsbund und verwies darauf, daß nicht nur bie Solzarbeiter, sondern die gesamte Arbeiter schaft, welche im deutschen Gewerkschaftsbund ver einigt ist, sich der Aktion des Internationalen Gewerkschafisbundes anschließt mit der Parole: Nie wieder Krieg. Ausland. Zur Vorgeschichte des griechischtürkischen Krieges. Telegramme. Cinberufung( osialdemokratischer Maffenversammlungen gegen den Genfer Bertrag. 2. Verhandlungstag. Der Verbandstag nahm die Tagung um dreiviertel neun Uhr wieder auf und erteilte zu nächst dem mittlerweile erschienenen Vertreter der Prager Holzarbeiterunion, Gen. Srnanffy Bevorzugung der Agrarier oder: der erste Erfolg Svchlas. Bekanntlich hat Präsident Miafarht am 24. Juli d. J. von Capri aus einen Amnesticerlaß für alle diejenigen herausgegeben, Demillionsabschien Lloyd Georges? welche rechtsgültig wegen jener lebertritte und Vergehen abgeurteilt waren, die sie sich infolge Der fompromotierte Benizelos. London, 15. Oftober.( Amtliches Radio.) In der Verheimlichnung und des unerlaubten Ber Herr Venizelos ist wieder der Mann des einer Rede, die Lloyd George Samstag in Manfaufes von Gerreide und Hülsenfrüchten der Ernie Fages und reist zwischen Baris und London zu chester hielt, wiederholte er mehreremale, daß er des Jahres 1920 oder früheren Datums und in Verhandlungen mit den führenden Staatsmän sich nach dem Amte des ersten Ministers nicht gefolge bewußter Fälschung gegen die Abgavepflichtnern herum. In Athen werden feine Anhänger fehnt hätte, und daß er froh wäre, von diesem dieser notwendigen Tagesbedarfeartikel zuſchul- nicht müde, jedem, der es hören und nicht hören Amte befreit zu werden. Diese Erklärungen des den haben kommen lassen. Es wurden ihnen will, zu versichern, daß sie schon seit fast zwei ersten Ministers werden in den Blättern in dem gleichzeitig die Bedingungen gestellt, daß sie ent Jahren, nämlich seit der Rückkehr Konstantins Sinne aufgefaßt, daß sich in der Innenpolitit weder innerhalb einer bestimmten Frist die nicht nach Athen im Spätherbst 1920, immer wieder wichtige Ereignisse vorbereiten. Man erwartet, geleisteten Abgaben verwirklichen, oder für jeden prophezeit haben, daß dadurch Griechenland sich daß es in Bälde zu allgemeinen Wahlen kommen Meterzentner Getreides( den sie unter der isoliert habe; hätte es Herrn Venizelos behalten, weibe, und bezüglich der Stellung, die Lloyd Hand bis um 600 Kronen verlauft haben) 100 so würde es Frankreich und Italien im Kampfe George in denselben einnehmen wird, werden die Stronen bezahlen sollten. Num berichtet das gegen die Khemalisten auf seiner Seite gehabt verschiedenartigsten Mutmaßungen ausgefprogestrige Abendblatt des Rude Bravo", daß die haben. Die gunaristische Protevusa" ist nun so chen. Der Umstand, daß Lloyd George Nachdruck Amnestierten selbst diese vom Präsidenten gestell boshaft, aus den Geheimalien des Außenministe darauf gelegt hat, daß er seit Ausbruch des Krie Da müßte riums den Nachweis zu erbringen, daß diese Be- ges bereits zweimal den Vorsitz habe niederlegen man selbstverständlich annehmen, daß gegen hauptung der Venizelisten falsch ist. falfd) Das Blatt wollen, und seine wiederholten Erklärungen, daß diese Gruppe von doppelt sabotierenda Agra- gibt die Mitteilungen und Anweisungen wieder, er sehr gerne seine Freiheit wiedergewinnen riern mit aller Strenge des Gesetzes vorgegan- die Venizelos von Europa aus im Sommer 1920, möchte, werden als untrügliches Zeichen dafür zur Begrüßungsansprache das Wort. Derselbe gen wurde. Aber weit gefehlt! Anstatt dessen vor Abschluß des Vertrages von Sevres, an Herrn betrachtet, daß er von seinem Amte zurücktreten chute den revolutionären Romantismus der bolist eine neue Entscheidung erschienen, auf Grund Repulis, den damaligen Vizeministerpräsidenten will. schowistischen Internationale ab und begrüßte den deren die Amnestie und Abolition, welche laut in Athen, gefandt hat. Einige der höchst interessan Verbandstag in dem Bewußtsein, daß die Union Beschluß vom 24. Juli d. J. veröffentlicht wurde, ten, vor allem die damalige Stellung Englands in Brag und der Holzarbeiterverband in Reichen auch für diejenigen gift, welche ihre Bedingungen und Frankreichs beleuchtenden Berichte von Veni berg die gemeinsame Pflicht haben, Hand in Hand bis zum Ende dieses Jahres erfüllen. So sieht selos feien hier angeführt. Am 15. Juni 1920 zusammenzuarbeiten, um den gemeinschaftlichen einer- der ersten Erfolge der neuen agrarischen Re- meldet er, daß Lloyd George ihm feinen Stampf für ein besseres Dasein der Arbeiterschaft gierung aus, die das„ Svujt svénu" Brinzip, Sweifel gelaffen habe, daß Griechenland nicht auf das heißt in diesem Falle:" Agrarier für den dem Abschlusse stehenden Vertrages von Sevres ner Exekutive der sozialdemokratischen Partei befchen Solzarbeiterorganisation. Italiens Hilfe zur Durchführung des kurz vor Wien, 16. Oftober.( Eigenbericht) Die Wie führen. Er bedauerte die Spaltung der tschechi Agrarier" getreu verwirklicht." Es ist unsere rechnen dürfe. In Frankreich werde die öffentliche ruft für Mittwoch und Donnerstag in die großen Pflicht die Brücke zu bauen, um den Weg zur Eine neue teriale Partei? Der„ Slov. Meinung des Landes in feinem Falle die Stel Sale der einzelnen Bezirke 20 Versammlungen mit Rückkehr der früheren Mitglieder in unsere Kei dennit" berichtet, daß es unter der Aegibe des lung von Truppen zur Erwingung des Sevres der Tagesordnung: Der Genfer Knech- hen zu eben. Silleiners Dr. Ružička und der Trentschiner Vertrages dulden. Was England anbetreffe, so tungsvertrag und die Republik." DaDer Verbandstag ging sodann zum zweiten Priesterschaft wahrscheinlich zur Organisierung benachrichtete Lloyd George Venizelos von den mit ist der auf dem samstägigen Parteitag be Punkt der Tagesordnung über. Der Verbands einer neuen flerifalen Partei kommen wird. Widerständen in Striegs- und Außenministerium schlossene Stampf gegen die Genser Konvention omann Gen. Tiapaf erstattete den Nahe der Wiege dieser Partei steht angeblich auch und von der seit Disraelis Zeiten eingewurzelten eingeleitet. Es ist selbstverständlich, daß alle Vereine befannte mährische Bank, für welche der günstigen Meinung Englands für die Türkei. sammlungen massenhaft besucht sein werden. Tätigkeitsbericht des VerbandsAbgeordnete Juriga Attien einer flowatischen Lloyd George verschwieg Herrn Venizelos nicht, vorstandes. Bant gekauft und gesammelt hat und welche diese daß der englische Generalstab die türkische Widerflowakische Bank mit Hilfe der slowakischen Stle standsfähigkeit hoch einschänzte, und fragte ihn ritalen Juriga und Tomanet verschlucht" schließlich, ob Griechenland imstande sei, mit eigehaben soll. Man fann sich auf dieses Bracht- nen Seräften den Vertrag den Türfen aufzu exemplar einer Neugeburt freuen, das gleicher swingen." maßen unter der Assistenz von Jesuitismus und Der englische Kriegsminister wieSapitalismus ins Leben gerufen wird. der erklärte dem griechischen Ministerpräsidenten, Belgrad, 14. Oftober.( Avala.) Formationen Ein Wilder" im Parlament. Das Wahl- daß Griechenland allein den eventuellen Wider- der Fassisten und Legionäre werden an der italieit gericht hat, wie die tschechischen Blätter berichten, stand der Türfen werde brechen müssen, um die nischen Grenze in der Umgebung von Susak fon in seiner Sizung vom 14. d. M. beschlossen, die Bedingungen des Vertrages sowohl in Kleinasien zentriert, um die Durchführung des Vertra Verifilationsamtshandlung betreffend die Wahl wie in Thrazien durchzuführen. Der Kriegsmini- ges von Rapallo zu verhindern. Die Nach des Abgeordneten la vacet, der anstelle des iter fügte hinzu:„ Erwarten Sie nichts von richt hat in Belgrad große Erregung hervorgeru ermordeten nationalsozialistischen Abgeordneten Frankreich und Italien." Venizelos gab hierauf fen und gibt zu ernsten Besorgnissen Anlaß. Pšenička treten soll, solange zu verschieben, die Erklärung ab, daß er allein ohne Unterstüt bis über die vom Klub der nationalsozialistischen zung durch die drei Mächte den Vertrag von Sevres Abgeordneten überreichte Kelage, betreffend die der Türkei aufzwingen werde. Dieser Hochmut Enthebung des Abgeordneten Hlavačel vom Man- ist umso merkwürdiger, als zur gleichen Zeit Herr date entschieden sein wird. Abgeordneter Bla- Paleologue vont französischen Außenministerium vačel, welcher nämlich beabsichtigt, zu den tsche- den damaligen benizeliſtiſchen Gesandten in Paris, chischen Sozialdemokraten überzugehen, will bis Romanos, warnte, indem er ihm jagte, daß zur Erledigung der Angelegenheit im Parlament Frankreich die Wirklichkeit", das heißt die Seaft ,, wild" bleiben. des türtischen Widerstandes in Betracht ziehen müsse. Zugleich warnie Herr Paleologue als getreuer Altierter Englands den venizelistischen Staatsmann vor Lloyd George: Griechenland werde gut tun, Bloyd Gedige ju mißtrauen, der seine Politit nach 14 Tagen ändern könnte. um Ans dem Abgeordnetenhause. Das Präsidium des Abgeordnetenhauses tritt Mittwoch, den 18. un 2 Uhr nachmittags zu einer Sigung zusammen, um 8 Uhr bie Präsidien beider Kammern. Montag, den 28. treten die Sanitätsausschüsse beider Kammern um 4 Uhr nachmittags zu einer Beratung zusammen. England beginnt feine Kriegsschulden Böllerbundes nach Wien, um mit der Regierung Morgen fommt die Studienkommission des über die Ausarbeitung des Finanzprogrammes zu beraten. Ein neues Fascistenabenteuer. Frankreichs Bieberantnüpjen mit Rußland. Gen. Mayant, welcher für die Redaktion be Ergänzt wurde dieser Bericht durch den des richtete. Sierauf beantragte der Gen. Tik namens der Kontrollkommission die Erteilung der Entlastung. Die vorgetragenen Berichte wurden ohne Debatie vom Verbandstag zur Stenntnis ge nommen und die beantragte Entlastung einim mig erteilt. Nach Erledigung dieses Punktes kam Genoffe Wania zu Worte, welcher im Auftrage der Mandatsprüfungskommission Bericht erstattete. Den Verbandstag beschichten 94 Ortsgruppen mit 8657 Mitgliedern mit 55 Delegierten. Dem Verbandstag lagen weiters zwei Schreiben des Orga nisationszerstörers Albrecht vor, über die die Tagung zu entscheiden hatte. Das Urteil war die Abweisung, und es ist somit der Mostauanhänger Albrecht für den Verband endgültig erledigt. Nach dieser Episode schritt der Verbandstag zur Erledi gung des dritten Punttes der Tagesordnung: Beitragsleistung und Unterstüt zungswesen. Pavis, 15. October.( Havas.) Le Journal" veröffentlicht eine Unterredung mit dem Lyoner Bürgermeister Herriot. Serviot sprach sich über seine Reise nach Rußland auf das höchste befriedigt aus. Er glaubt daß ein franzöfisch- russisches Uebereinkommen leicht bewerkstelligt werden könne, doch ist die Es liegen ein Antrag des Verbandsvorstandes Bedingung hiefür dessen sorgfältige Vorbereitung und 15 Anträge der Gruppen vor. Gen. Eberam Orte selbst. Die Sowjets wären gehardt als Referent behandelte hiebei auch die neigt, die zaristischen Schulden anzu Frage des Genter Systems. Er fam dann Aas den Enthüllungen der Protevusa" geht erkennen, wenn ihnen ein langfristiges Mo auf die einzelnen Anträge der Ortsgruppen zu zweierlei hervor: erstens, daß Griechenlands oratorium und eine hauptsächlich zur Er- sprechen. Der Antrag der Gruppe Kraßau stellt lierung im Falle eines Kampfes gegen die Turkei neuerung der russischen Finanzen bestimmte bossche wistische Leitsäße auf. Nach den schon zur Seit der Machtfülle des Herrn Beni große Anleihe gewährt würde. Obzwar die felben soll ein eventueller Lohnabbau auch die Anselos feststand; zweitens, daß Venizelos dura fci Sowjets zur Wiederherstellung des Eigentums in gestellten des Verbandes treffen. Der Verbandsnen unheilvollen Einfluß auf das griechische Bolt der früheren Form einen feindlichen Standpunkt tag soll beschließen, daß bei Entlassungen von AnBonbon, 16. Ottover.( A. N.) Die britische es dennoch fertig gebracht hat, Griechenland in einnehmen, würden sie sich eventuell zu dem gestellten nur nach dem Handlungsgehilfengeset Regierung hat heute a conio ihrer Schuld den Ber- den Stampf mit der Türkei zu stürzen, aus dem unerläßlichen Opfer bereit erklären, um mit den vorgegangen wird. Weiters soll eine Stommiffion einigten Staaten fünfzig Millionen Dol- es nun völlig geschlagen zurüdgefehrt ist. Grie französischen Industriellen verhandeln zu können, eingesetzt werden, welche eine Verminderung der I ar gezahlt. Die Nachricht hat in Amerita einen chenland sollte sich hüten, sein Schidfal noch ein Die Deutschen hätten durch ihr gewalttätiges Angestellten in der Zentrale herbeiführt. Schließfehr günstigen Eindrud hervorgerufen. mal den Händen des Mannes anzuvertrauen, der Verhalten einen großen Teil des Bodens, den lich noch die letzte Forderung, daß die neugewählte sein böser Geist genannt werden muß. fie bereits gewonnen hatten, verloren. Man Verbandsleitung sofort mit den übrigen Holzarbe abzutragen. soll. Belte 4. terverhänden in der Republik zweds Herstellung| ihren Erzeugnissen einfach, praktisch und hübsch, eines Einheitsverbandes in Verhandlungen treten in Chrudim( Architekt Buben) mit einem Da menschlafzimmer, Bergreichenstein Am Nachmittag des zweiten Verhandlungs-( Prof. Cerny), Speisezimmer mit guter Intarsia, tages wurde die Debatte abgeführt, an welcher und Grulich( Architekt Cecer) mit einem Emp jich 35 Redner teils für die volle, teils für eine fangsfalon. Schöne Gewebe von M. Teiniper, gute mäßige Beitragserhöhung aussprachen. Der Refe Textilien aus den Fachschulen in Reichenberg, rent fonnte noch fein Schlußwort erstatten. Die Nachod, Reichenau u. a., fchöne Keramifen aus Antragsprüfungskommission hat die Fülle der An- Bechyn, gute Stidereien aus Chrudim und Stutsch. regungen zu verwerten und einen Vorschlag zu Das staatliche graphische Institut in Prag ist durch erstatten, welcher alle Meinungen in sich vereinigt. Photographien, Phototechniken, Graphiken und Aus der Debatte ging bereits hervor, daß die An Bucheinbände vorteilhaft veriveien. ut gouzen träge des Verbandvorstandes zur Gänze nicht ge bietet die Ausstellung ein recht erfreuliches Bild nehmigt werden. Der Verbandstag wird sich viel von der Entwicklung der Fachschulen in der Tschemehr auf einer Mittellinic finden. Welcher Geist choslowakei. dir Delegierten beseelt geht daraus hervor, daß troß Wirtschaftskrise, Unternehmerhochmut und teilweise erfolgtem Lohnabbau eine ausgreifende Beitragserhöhung befchloffen wird. Kein einziger der 35 Debattenredner berührte den Antrag der fommunistischen Gruppe Kraßau. Die Verhand hungen des zweiten Verhandlungstages wurden um 6 Uhr abends geschlossen und finden morgen um 8 Uhr früh ihre Fortsetzung. Tages- Neuigkeiten. 17. Oftober 1922. tödlich getroffen und ist sofort bewußtlos zu- Ministerium für öffentliche Arbeiten angekündigt fammengestürzt. Der Zug wurde zum Stehen wurden, werden durchgeführt werden: Der Bau ciner gebracht und Professor Twerdochlib in das Lem Landstraße entlang der Moldau zwischen Stonigjaal berger Spital gebracht. Sein Zustand ist I e- und Stechovic, deren Aufgabe es sein wird, die bensgefährlich. Professor Twerdochlib ist Straßenkommunikation zwischen den beiden genann Chefredakteur des ukrainischen Blattes„ Ridnyi ten Orten unter allen Umständen und Verhältnissen raj" und repräsentiert gegenüber Polen die zu sichern. In zuständigen Streifen redner man and; Kompromißrichtung. Das Blatt ist der Ansicht, mit großer Wahrscheinlichkeit damit, daß im nächsten daß Professor Twerdochlib ein Opfer der ukrai Jahre das große Wasserwerk bei Wran, d 1. der nischen Terroristen geworden ist, die ihn wegen Bau eines beweglichen Wehrs in Verbindung mit seiner Kompromißrichtung bekämpften. einer Schiffahrtsanlage und einem Elektrizitätsmerke, Das Urteil im Fechenbachprozeß wird, wie in Angriff genommen werden wird. Gleichzeitig die Blätter aus München melden, am Freitag wird auch in den Arbeiten am Melniker Hajen nachmittags um fünf Uhr verkündet werden. fortgefahren werden. Man hat bereits mit dem Ermordung eines griechischen Sozialisten in Bau jener Objekte bgonnen, welche in Stand gesetzt Smyrna. Nach einer Meldung aus Athen wurde werden müssen, bevor man an die Vertiefung des der griechische sozialistische Journaliſt Paleologos in Smyrna von der griechische fozialistische Journalist Paleo- Safenbaffins schreiten kann. Das dürfte nach den Khemalisten Schäßung der Fachleute im nächsten Jahre, gleich erhängt. nach Abfluß der Frühjahrswässer, geschehen. Jedem Seinen Vater erfchoffen. Aus Warnsdorf ein volljährigen Staatsbürger Grundstüd. Aus Stockholm wird berichtet: Der wird uns telephoniert: In Lichtenhain bei Warns finnische Reichstag hat ein Gesetz angenommen, dorf hantierte am Sonntag nachmittags der 21 Jahre dem zufolge jeder volljährige finnische Staats, alte Josef Drande so unvorsichtig mit einem Rebürger, der eine bestimmte Qualifikation besitzt, volver, daß sich dieser entlud. Von dem Geschoß ein Ausmaß an Grundbesitz bekommt, welches wurde der Vater des Burschen so unglücklich getrof ihm und feiner Familie die Existenz ermöglicht. fen, daß er kurz darauf verschied. Sollte der Staat selbst nicht genügend Realitäten schaffen. haben, so wird er sich sie durch Enteignung berGerichtssaal. 500.000 Kronen Provision. ( Prager Landesgericht.) Ein Tobfüchtiger. Die Darlegungen des Ar. Ein Tobfüchtiger. Die Darlegungen des Artitels Pseudonym"( in Nr. 233 des„ Sozialdemokrat") über die inneren Zusammenhänge zwischen jesuitischer und vatikanischer Politik haben bei der Redaktion der Warnsdorfer ,, Boltszeitung" Anfälle von Tobsucht ausgelöst," die in einer Notiz über„ Sozialdemokratische Journalistit" ihren Niederschlag fanden. Der Verfasser jener Notiz ist ein völlig ahnungsloser Engel: er hätte sich sonst seiner blinden Raserei über Dinge, die seinen Horizont offenbar weit übersteigen, nicht so hemnnungslos hingeben tönnen. Er Die Prager Antialkoholausstellung. Artikel Weltgeistliche zugleich als Mitglieder des findet einen Widerspruch darin, daß in unserem Die Antialloholausstellung im Ileinen Ura- Jesuitenordens charakterisiert wurden. Es blieb niasaale wurde Sonntag vormittags um 11 Uhr ihm also bisher tatsächlich verborgen, daß die Jeeröffnet. Sanitätsrat Dr. Selein begrüßte fuiten eine ihrer vornehmsten Aufgaben gerade namens der Veranstalter( Zentralstelle der deut in ihrer Wirksamteit als Weltgeist schen Enthaltsamsteitvereine, Deutsche Gesellschaftliche erblicken. Die Tatsache, daß Beneditt XV. für sittliche Erziehung, Sonderausschuß der Be- und Pius XI. vor der Uebernahme des Pontifizirtstommission für alkoholfreie Jugenderziehung) fats dem Jesuitenorden angehörten, haben wir ja die Gäste. Sodann sprach Dozent Dr. Hecht über selbst als im ganzen unbekannt bezeichnet, wundern die Lehren der letzten Jahre über den Alkoholis- uns also gar nicht darüber, daß- neben den von mus: Die Erkenntnis von der Schädlichkeit des ihr zitierten Schulkindern auch die WarnsAltoholes für Geist und Körper veranlaßte viele dorfer Volkszeitung" davon nichts weiß. Von Staaten. B. Rußland, Deutschland, die Ver- dieser ihrer Ignoranz aber jo gewaltiges Aufheben einigten Staaten) zu entscheidenden Gegenmaß zu machen, wie die Volkszeitung" es ut, ist nahmen. In den Bereinigten Staaten wurden die zumindest unvorsichtig. Natürlich hat der Warns günstigen Striegserfahrungen auch für die Frie- dorfer Amotläufer auch nicht die geringste Ahnung denszeit beibehalten und die Erzeugung, die Ein- davon, daß das Problem des Jesuitismus mit fuhr und der Verkauf alkoholischer Getränke ver dem der päpstlichen Machtpolitit seit Jahren aufs boten. Deutschland hat im Jahre 1920 ungefähr engste verknüpft ist; daß Oesterreich dem Kardi15 Milliarden Mart vertrunken, die Tschechoslo- nal Rampolla die Beseitigung seiner bereits so wafische Republik annähernd drei bis vier Milliar gut wie gesicherten Wahl zum Papst nicht nur den Stronen. Aufklärung über die Schäden außenpolitischer Ursachen wegen, sondern auch des Alkoholgenuſſes und die Möglichkeit altohol- deshalb verweigerte, weil es aus firchenpolitifreien Lebens tut not; ihr foll die Ausstel- fchen Gründen einen ehemaligen Jesuitengene lung dienen. An diese Ausführungen schloß val nicht an der Spizze der römischen Stirche wissen sich ein Rundgang durch die Ausstellung, die aus wollte. Es ist durchaus richtig, die Wahl Benedikts fünf Gruppen besteht. Die erste veranschaulicht die XV. und Pius XI. als einen Erfolg der jefuitiVerschwendung der Nährstoffe, welche in den zur schen Richtung zu fennzeichnen. Das alles ist na Erzeugung der Rauschgetränke dienenden Roh- türlich dem Analphabeten von der„ Vollezeining" stoffen enthalten sind, während diese Getränkte um in seiner Sprache zu reden ein„ Tohu selber sehr wenige oder gar keine Nährstoffe cut- wabohu". Gleichwohl verfolgt er die selbstmörde halten. Die zweite Gruppe zeigt in Tabellen die rische Taktit, durch unflätiges Geschimpfe die all Einwirtung des Alkohols auf die inneren Organe, gemeine Aufmerksamkeit auf seine Unwissenheit auf die Lebensdauer, die Tuberkulose, Sterblich zu lenfen. Ist der Mann nicht bemitleidenswert? feit und die Verbreitung der Geschlechtskrant Uebrigens fönnen wir, wenn es uns gerade einheiten. Die dritte Gruppe seigt die schädliche Wir- mal paßt, der warnsdorfer Volkszeitung“ und fung des Alkohols auf die geistige Tätgkeit. In ihren fleritalen Hintermännern mit noch ganz der vierten Gruppe wird gezeigt, wie Unfälle und anderen Aufklärungen über die römische hier Straftaten mit dem Alkoholgenusse zusammen- archie dienen. Sie betreffen zwar nicht die polihängen. Sehr interessant sind die Tabellen der tische, wohl aber die Sexualsphäre. Die ziplinarbeſtimmungen. Die Mitglieder des schuldig zu sein, da ihm die Firma das Geld ange fünften Gruppe. Eine entfräftet den Einwand, Welt würde dann mit Erstaunen( vielleicht aber daß die Abstinenz den Staat um die Alkohol- auch ohne sonderliche Ueberraschung) erfahren, ſteuer bringe und hiedurch schädige. Sie zeigt, daß es nicht bloß eine schöne Gepflogenheit böh: welch' riesige Sumunen in den alkoholamen mischer Seelenhirten ist, sich persönlich um BeSeriegsjahren bei der Unterbringung der Geistes- völkerungszuwachs zu bemühen, sondern daß auch franken erspart wurden, deren Zahl bedeutend zu die Spigen der Hierarchie sich gelegentlich gern jammenschmolz. Die Ausstellung enthält auch für die Population ins Zeug legen. Damit wäre eine reiche Sammlung von Flugschriften, Büchern dann der von der Warnsdorfer Volkszeitung" und Plafaten alkoholgegnerischen Inhaltes. Weit angezweifelte Beweis für die Verweltlichung des dem Danke an die Gaste für ihr Erscheinen schloß- römischen Seurses auch in der rein biologischen sen die Veranstalter der Ausstellung die Feier. Sphäre erbracht. Zum Gefeße über die Sicherheitswachforps ist am 14. d. M. die Durchführungsverordnung erschienen, welche die Organisationsbestimmungen bezüglich der uniformierten und nichtuniformier ten Sorps enthält, die u. a. den Vorgang bei der Die Firma Brausch und Balanczovich in TepAufnahme und Ernennung festfeßen. Zur Auf- lit hatte im Vorjahre durch einen Vermittler er nahme eines Gagisten außerhalb der Rangklassen fahren, daß das Nationalverteidigungsministerium ( Wachleute, Oberwachleute, Sprengelinspektoren Wäschelieferungen vergebe. Sie machte daher Offerte weiter und erster Klasse) wird verlangt: 1. die und erhielt auch tatsächlich den Auftrag, Muſter für tschechoslowakische Staatsbürgerschaft; 2. ein Alter Widelgamaschen einzusenden. Die Sache ging aber von mindestens 22 höchstens 35 Jahren; 3. Un- nicht richtig vorwärts und die Firma bemühte sich bescholtenheit; 4. törperliche und geistige Gesund daher, durch Interventionen etwas zu erreichen. Die heit und Dienstfähigkeit; 5. vollständige Kenntnis ganze Angelegenheit war aber in unrichtige Hände ge der offiziellen Staatssprache, eventuell die Stennt- raten. Der Vertreter der Firma fand das Geschäft nis anderer zum Dienstvollzuge nötigen Sprachen. in den Händen der ehemaligen Adeligen Klaner und Die Dienstverordnungen bestimmen die weiteren Schönborn, die ihn nach längerem Zaubern an den in einzelnen Abteilungen erforderlichen Bedingun- Borstand der Bekleidungsabteilung im Nationalver gen. Die Bedingung ab 2( Alter) fann in ein- teidigungsministerium, einen Bohumil Stransky, zelnen Fällen der Präsident der politischen Behörde verwiesen. Stransky versprach, sein Möglichstes zu zweiter Juſtanz des Sprengels nachsehen. Den- tun und ließ so behauptet die Firma- etwas jenigen, die bei der Gendarmerie oder sonst die von einer angemessenen Provisionsforderung durch erforderlichen Diensttenntnisse erworben haben, ist bliden. Und zwar soll er 500.000 kronen ver. der Vorzug zu geben. Zum definitiven Wach- langt haben, damit er auch den Ingenieur Safranc mann kann der Aufgenommene erst nach einer und den Oberstleutnant Ramboušet beteilen könne. Probezeit, die bei den uniformierten ein Jahr, Die Angelegenheit zog sich jedoch in die Länge, ein bei den nichtuniformierten ein halbes Jahr tadel- lebhafter Briefwechsel fand statt, die Firma erfun loser Dienstleistung beträgt und nach Ablegung digte sich schließlich bei andern Abteilungen, ob das der Befähigungsprüfung und einer neuerlichen Vorgehen Stranskys nicht eine Erpressung sei und Prüfung der törperlichen und geistigen Tauglich lich schließlich den Stransky und seine Frau verfeit bestellt werden. Die Entlassung während haften. Sie schrich nämlich dem Stransky, daß sie der Probezeit kann jederzeit ohne Anspruch auf für ihn 25.000 K bereit halte; er möge sie mit dem Abfindung oder Bezüge erfolgen. Eine weitere Oberstleutnant Rambousel abholen lommen. Stransky Prüfung und befriedigender Dienstvollzug ist an- tam hierauf mit der Frau des Namboušet, die fich läßlich der Ernennung zum Oberwachmann oder bei der Berhaftung jedoch als Frau des- Stransky Polizeiagenten erster Selasse erforderlich. Die entpuppte. Die eingeleitete Untersuchung ergab, daß echte der Gagiſten außerhalb der Rangklassen Oberstleutnant Ramboušek mit der ganzen Angelegen richten sich nach der Dienstpragmatif. Weiter ent- heit nie etwas zu tun gehabt hat. Die Sache lam hält die Verordnung die Anerkennungs- und Dis also vor den Richter. Stransky erklärte jedoch, un Storps sind auch außerhalb der Dienſtſtunden für boten habe und er nichts vor dem Abschluß der Liefe den Bedarfsfall zur Bereitschaft verpflichtet. Die Wachzulage, die in den Ruhebezug einrechenbarung verlangt hätte. Intereſſant waren bei der ist, beträgt bei der uniformierten Sicherheitswache lanezovich, der wörtlich erklärte:„ Ich muß zu meigestrigen Verhandlung die Aussagen des Zeugen Ba jährlich 1800 Stronen, bei der nichtuniformierten ner Schande gestehen, daß ich geglaubt habe, daß brauch wird nicht nur sirafrechtlich, sondern auch fäßt." Und wenn der Zeuge kurz darauf erklärte: 1440 Stronen. Ungerechtfertigter Waffenge wirklich Bedarf ist und daß sich der Herr bestechen disiplinär geahndet. Ich muß jedes Wort verantworten können!", so Der Faszisten- Terror. Für einen am 25. autet einen die erste Aussage etwas eigentümlich an. Otteber in Neapel stattfindenden Ausmarsch Die Verhandlung mußte schließlich wegen Vorladung der Faszisten, an dem 35.000 Bewaffnete in neuer Zeugen vertagt werden. Karl Botava, der Redakteur der fommuni- boller Ausrüstung teilnehmen sollen, werden umstischen Novnost", ist Samstag aus den Ge- fassende Vorbereitungen getroffen. Die Teilfängnis in Vor bei Pilsen entlassen worden. nehmer werden nach Neapel in Sonderzügen be- Der Diebstahl am Weihnachtsabend. ( Prager Landesgericht.) Sonntag wurde in den Räumen des Prager Votara wurde nach dem segenannten Dezember- fordert, die von faszistischen Lokomotivführern ges Stunstgewerbemuseums( Salnitergaffe) eine Aus- putsch am 17. Dezember 1920 verhaftet und bis fahren werden. Ihr Führer Mussolini wird Die bereits vorbestrafte Franziska Blaha, cin stellung der staatlichen Fachschulen in der Tschecho- zum 7. März 1921 in Untersuchungshaft gehalten. bei dieser Gelegenheit 40 neugebildeten For- 19jähriges Dienstmädchen, hatte sich gestern wegen slowakei eröffnet. In einer Einführung wird da- an welchem Tage er nach einem Tendenzprozeß mationen Fahnen überreichen. Nach der Pa- eines Diebstahles von 5000 K zu verantworten. Sie rauf hingewiesen, daß die Entwicklung der Fach- der schlimmsten Art zu zehn Jahren schweren de wollen die Faszisien nach Rom ziehen, um hat nämlich am 24. Dezember bei der Tochter des un schulen durch den langdauernden Krieg und die Kerkers verurteilt wurde. Der tekannte Gna- dort bei der Eröffnung des Parlaments anwe- Landwirtes Wenzel Stastny in Dubeček 5000 K ungünstigen Nachkriegsverhältnisse arg gehemmt demakt des Präsidenten hat im Frühjahr die ſend zu sein, dessen Auflösung fie gefordert ha entwendet. Am 26. Dezember ging fie im selben war. Um jo erfreulicher ist es, daß diese Schu- Strafe auf 22 Monate herabgesetzt, sodaß Betava ben. Wie weiter aus Rom gemeldet wird, Dorfe zu einer Tanzunterhaltung, wo sie 100 K Cin fen in der kurzen Zeit vermocht haben, die schlimm- nunmehr in Freiheit gesetzt wurde. Wahrschein- baben in diesen Tagen 100 mit Stahlhelmen austrittsgeld zahlte und auch den Mufifanten 100 K für trittsgeld zahlte und auch den Musikanten 100 K für ſten Hemmungen zu überwinden und die gesun- lich war es die Absicht des Präsidenten, die An- gerüstete Fasisten das Wohnungsamt der Stadt cinen Solotang hinwarf. Natürlich faßte man fie den Sträfte, die überall latent vorhanden sind, wie- reklagten vollständig zu tegnadigen, aber diese vescht. Das Wohnungsamit, das mit außer- gleich ab und stedte fie ins Gefängnis. Sie leugnete der auszulösen und zur Entfaltung zu bringen. Großmut paßte der Strafition aus politischen ordentlichen Vollmachten ausgerüstet ist und sogleich Wie in Böhmen ſelſtverständlich, find Glas und Gründen nicht und so mußte Votava noch monate gar über gerichtliche Urteile hinweggehen barf, auch garnicht ihre Tat und nahm es mit einer gewishat sich den besonderen Zorn der Verbände chenate Gefängnis- vorgelesen wurde.„ Wenig sen Ruhe auf, als ihr das Urteil- sieben MoSpigen am reichsten vertreten. Die ausgestell lang im Kerfer sizen. ten Gläser aus den Fachschulen in Haida und Webergriffe vorwerfen und ihn vor allem beschule ſtens bin ich für den Winter versorgt", meinte fie maliger Soldaten zugezogen, die dem Leiter bigen, daß er bei der Stellenbefeßung zum Nach dann mit einer bewunderungswürdigen Gelaſſenhett. Ausstellung der staatlichen Fach chulen. " Zwei schwere Brüder. ( Prager Landesgericht.) Wenzel Blasat aus Michle und Josef RajDie Legionäre und die Spionageaffäre. Der Steinſchönau ſind durchwegs wahre Wusterstücke Erekutivausschuß der tschechoslowakischen Legioin Entwurf und Ausführung. Sehr schöne Spigen närgemeinde hat eine Stundgebung über die stellt die Staatsschule für Hausindustrie in Prag Spionageaffäre im tschechoslowakischen Heere teil der Kriegsteilnehmer das weibliche E! aus sowie die bekannten Spizenschulen des Erz- veröffentlicht, in welcher vor allem Stellung da- bändes bemächtigt und erklären, nicht weic bevorzuge. Die Faszisten haben sich d. gebirges. Das Bestreben, die alten, etwas eintöni gegen genommen wird, daß sich Angehörige gen Klöppelmuster durch neuartige Muster zu bele- fremder Nationen an führenden Stellen im Wi wollen, bis nicht die Frauen ausnahmslos ben, ist wärmstens zu begrüßen. Ebenso hat die nifterium für nationale Verteidigung und auch laffen und ihre Stellen durch Kriegsteilucer mund, gleichfalls aus biefer Gegend, streiften am Prager Staatsfachschule für Hausindustrie auch sonst im Heere befinden. Ferner verwahren sich besetzt worden sind. einige gute Nadelspigen in modernem Stil beige- dic Legionäre dagegen, daß Faktoren, die im Das Chaos in Thrazien. Der Berichterstatter denn Weihnachten stand vor der Tür, das Gelb bom 20. Dezember durch Nusle und suchten ein„ Geschäft", trager Im mer jedoch ist das Abweichen von Nationalverteidigungsministerium fiyen, Antipa- der Chicago Tribune" in Adrianopel meldet, daß lehten Unternehmen" war bereits aufgebraucht und alten Traditionen nicht zu empfehlen das gilt thie gegen die Legionäre befunden. Sie fordern die Griechen Sonntag abends ihre Artillerie nachdrum mußte etwas geschehen. Da erinnerte fich vor allem von den Möbeln- namentlich dort schließlich eine Reinigung des Hecres von unver Karagasch geschafft und versichert hätten, sie be- Rajmund, daß ihm seine Frau erzählt habe, die Frau nicht, wo es sich um Gebrauchsgegenstände handelt, läßlichen und unfähigen Elementen. Die reiten die Beschießung Adrianopels vor, da die stepanet habe Geld in Hülle und Fülle zu Hause. die sich im Laufe der Zeiten den Bedürfnissen berühmte Reinigungsarbeit der Legionäre, die Türken Christen niedermeßelten. Infolge dieser Die Beiden nähern sich also dem Hause, in dem die genau angepaẞt hatten. Die Sucht, um jeden dem Staate schon öfters angeboten wurde und Drohung werde man sich bemühen, die Ankunft Geschäftsfrau Stepanet wohnte, die Wohnung war Breis Neuartiges zu schaffen, pflegt dann Objekte die er bis jetzt abgelehnt hat, wird wohl den der französischen Kavallerie zur Aufrecherhaltung leer, der Einbruch gelang. 26.000 K in barem und hervorzubringen, die sich mehr durch Bizarrerie Prozeß in der Armee nicht aufhalten, an dem der Ordnung zu beschleunigen. Eine Umfrage in Schmudsachen im Werte von 8500 K fielen den Ein als durch wirkliche Gebrauchsfähigkeit auszeich- ficher nicht nur die Angehörigen fremder" Na- den Branddörfern habe ergeben, daß die Ort- brechern in die Snäde. Blasat wurde jedoch bald in nen. Wir haben das etwa vor zwei Jahrzehntention Schuld tragen. schaften von den Griechen in Brand ge= ausgeforscht und verhaftet. Man fand bei ihm noch u. zw. zur Zeit der Sezession erlebt, deren Er- Attentat auf einen ukrainischen Führer. Einwird die Zahl der Thrazien verlassenden Flücht- Hemd. Sein Gehilfe starb, bevor es zur BerhandAttentat auf einen ukrainischen Führer. Einſtedt worden seien. Nach diesem Berichterstatter 11.000 K in einem Papierkuvert und 2000 K unterm zeugnisse, weil unzweckmäßig. bereits vollständig Lemberger Montagsblatt meldet: Sonntag verschwunden und überwunden sind. Die Mo, abends wurde in der Bahnstation Sapiecanta linge auf 200.000 gefchätzt, abgesehen von den lung lam. Der Senat, vor dem sich Blasat gestern derne, die wieder auf alte, gute Muster zurüd bei Lemberg, gerade als sich der Zug in Bewe- 50.000 griechischen Soldaten, die ohne alle zu verantworten hatte, machte mit dent schweren Bru greift, ist entschieden auf besserem Wege. Sehr gute gung fette, Professor T werdo chlib von drei Disziplin seien. Möbel stellen aus: die Fachschule in Königs unbekannten Tätern überfallen, welche auf ihn der nicht viel Geschichten, da alle Beweise erbracht Waffer- und Straßenbauten in der Republik. waren, und stedte ihn auf drei Jahre in ſicheres berga. d. Eger( Leiter Prof. Schmidt), in allen drei Revolverschüsse abgaben. Twerdochlib wurde von den Investitions- Wasserbauten, welche durch das Gewahrsam. 17. Oktober 1922. Ein fingierter Bankrott. ( Prager Landesgericht.) ist die Arbeit eingestellt worden. Es ist aber werkschaftlichen Grundsäße Hochhält und in un- p bamit zu rechnen, daß durch das Eingreifen der erschrockener Weise die Interessen der Angstellten Behörden bis zum Abschlusse der Verhandlungen vertritt, die richtige ist und ihm die Maffen der der Status quo aufrecht bleibt. Angestellten zuführen wird. Sette 5. Die Konferenz legt nochmals entschiedenst Berwahrung gegen die künstliche Hinaufbalanzierung des Stronenwertes ein und verlangt seine cheste StabiltAm Byšehrad in Brag führte bis zum Mai 1921 Josef Sochor ein Weingeschäft. Aus kleinen Anfierung, sie fordert endlich die unverzügliche Andah. fängen hatte sich der Mann zum großen Weinhändler Es gelangte nachstehende Entschließung zur nun einer gesunden, vernünftigen Wirtschafts-, Zoll emporgearbeitet. Doch plötzlich ließ er das Geschäft gestern eine Revierkonferenz stattgefunden, die Revierkonferen in Brüg. In Brüg hat einstimmigen Annahme: und Handelspolitik. Die am 15. Oktober 1922 im Rathaussaale in in Stich und verschwand am 22. Juli aus Prag, fich einstimmig hinter den Beschluß der Reichs- Teplit- Schönau abgehaltene außerordentliche Ver- Forderungen der Angestellten und beruft sich insbe Sie vertveist auf die sonstigen sozialpolitischen nachdem er Bestellungen in der Höhe von 288.000 Konferenz der Bergarbeiter gestellt und den koalier bandstonferen; des Zentralverbandes der Angestellten sondere auf die Beschlüsse der gründenden Hauptvernicht beglichen hatte. Das Geschäft kam unter Zwangsverwaltung und aus den Büchern ersah man, das Brüger Revier die Verhandlungen zu führen. Schönau, legt auf das nachdrücklichste Berwahrung ten Verbänden die Vollmacht erteilt hat, für in Industrie, Handel und Verkehr, Siv Tepliz sammlung des Zentralverbandes der Angestellten in daß Sochors Geschäft 220.000 K Aftiva und 457.509 K Industrie, Handel und Verkehr, Siy Teplitz- Schönau, Passiva aufzuweisen hatbe. Als man nun die angeBergbau Betriebsräte- Obmännerfißung in dagegen ein, daß die Regierung trotz der furchtbaren om 1. und 2. Feber 1920 auf die des Gewerkschaftsgebenen 23 Gläubiger aufforderte, ihre Forderungen Trautenau. Die am Samstag den 14. Oftober Verschärfung der Wirtschaftskrise und troy unaufhörkongresses des deutschen Gewerkschaftsbundes von namhaft zu machen, stellte es sich zur allgemeinen stattgefundene Sigung der Betriebsräteobmänner licher Mahnongen der freien Arbeitnehmergewerk. Ende Juli 1920 in Turn, sowie auf die von Ueberraschung heraus, daß Sochor größtenteils- des Stuttenberger Revierbergamisbe irtes nahm schaften bis zur Stunde noch feine ernst zu nehmenden den deutschen und tschechischen Gewerkschafts. fingierte Gläubiger eingetragen hatte und über die durch die Genossen Heina und Saase er Maßnahmen ergriffen hat, die ein Gebot sozialer Steuerung der Wirtschaftsnot, ebenso auf die Vorschläge zur haupt keine richtigen Bücher führte. Er war somit statteten Berichte der Reichskonferen; vom 12. Of Pflicht find. aktiver als er selbst angegeben hatte oder vielmehr tober zur Kenntnis. Den auf der Konferenz geundgebungen der Vereinigung der Angestellicnorgaangeben wollte. Die Gläubiger natürlich die tat faßten Beschlüssen wurde von den Teilnehmern nisationen im deutschen Gewerkschaftsbunde, Reichen. sächlich vorhandenen- kamen aus dem„ Bankrott" der Siyung restlos zugestimmt und versichert, daß berg, und der Zentralexekutive der Angestelltenbersehr gut heraus: Die der ersten und zweiten Klasse die Bergarbeiterschaft die zwecks Durchführung Wenn die Regierung die sonst unausbleibliche bände in der Tschechoslowakischen Republik. Die orerhielten alles, die der britten Klasse 30 Prozent ihrer des Gesamtstreites von den zuständigen Organi Selbsthilfe der Arbeitnehmer verhüten will, die fata ganisierte Angestelltenschaft verlangt nachdrücklichst die Forderungen. Doch nicht gut kam der„ Bankrotteur fationsstellen ergehenden Weisungen zur Durch- strophale Folgen für das gesamte Wirtschaftsleben endliche Erfüllung ihrer berechtigten Forderungen. aus der Geschichte heraus. Denn ihn flagte man we. führung und Anwendung bringen wird. seitigen müßte, muß sie nachstehenden Forderungen Nach einem furzen, anfouernden Schlußworte gen betrügerischer Krida und wegen Betrug. Zn stattgeben: des Vorsitzenden schloß diese in vollster Einmütig feiner Verteidigung führte der Angeklagte aus, daß Wir fordern die sofortige Erweiterung der Künfeit verlaufene Konferenz, deren erhebender Ver er seiner Braut, die sich in andern Umständen befand, lauf die Angestellten in den vielen Ortsgruppen 107.000 K geben mußte, weil sie entweder ihn oder 3 neuer, erhöhter gewerkschaftlicher Bildungs Geld gefordert habe. Dadurch sei er in Zahlungsarbeit anspornen wird. schwierigkeiten gekommen und habe aus Prag flücten müssen. Die Verhandlung konnte nicht zu Ende geführt werden, da man dem Wunsche des Angeklag. ten, neue Erhebungen zu führen, nachkam. Bollswirtschaft und Sozialpolitik. Heute Arbeitsaufnahme im Daraner Revier. Durch die sträfliche Tatenlosigkeit der Regierung wird die Arbeitnehmerschaft der gänzlichen Verelen dung preisgegeben. Konferenz des Zentralverbandes der Angestellten in Industrie, Handel und digungsbestimmungen des H.-G.-D., und zwar: Verkehr in Teplik- Schönau. Regierung durch eine Abordnung übermittelt Die angenommene Entschließung wird der werden. wie in fonder anderen Beziehung, de fietsverordnung Abfertigungen im nachbenannten Aus- Canborten, herrschte Einmütigkeit bei der Wahl nach zwei Dienstjahren einen Monatsbezug, nach fünf Dienstfahren zwei Monatsbezüge, nach zehn Dienstjahren vier Monatsbezüge, nach zwanzig Dienstjahren sechs Monatsbezüge, fällig ant Austrittstage, wenn der Arbeitgeber wegen a) Die beschleunigte Herausgabe einer ab 1. Ct. tober 1922 wirtjamen Notverordnung, nach der fein Die ungeheuere Wirtschaftskrise, welche den Angestellter vor dem 31. Dezember 1922 gekündigt tschechoslowakischen Staat in Sconsequenz der ver- werden kann. Im ersten Halbjahr 1929 darf nur fehlten Wirtschafts- und Valutapolitik der Re- dreimonatlich, für Angestellte mit 10 Dienstjahren gierung erschüttert, fordert auch unter den An- nur halbjährlich das Dienstverhältnis durch den Ar. gestellten ihre Opfer und die Existenzunsicherheit beitgeber gekündigt werden. dieser Schichte arbeitender Menschen zeigt ihnen b) Zum Schute der Angestellten sind durch Not so mancher daß ihrer Klassenlege durchaus mit manuellen Schicksalsgemeinschaft, darum aber auch die glei beitern die gleichen Interessen und die gleiche maße festzulegen, und zwar: chent Ziele haben müssen. Die zur Besprechung der Rückwirkungen der Krise auf die AngestellDie Vereinbarungen angenommen. ten aller Kategorien einberufene Verbandskon Mähr.- Ostrau, 15. Oktober.( Tsch. P. B.) ferenz fand Sonntag, den 14. Oktober d. J. in Auf der heutigen Vertrauensmännertonferenz der Tepliz Schönau im Hotel Rathaus statt. Es Produktionseinstellung, Betriebseinstellung, Betriebs- gung der Versammlung zu verhindern, ließen es Beszarbeiter in Lazy wurde nach Anhören des waren 38 Ortsgruppen durch 54 Delegierte ver- einschränkung oder aus anderen unter Ausschluß des Berichtes über die Berhandlungen in Prag nach ireten, vom Verbandsvorstande und der Ston-$ 27 des 6.-G.-G. vorhandenen Gründen Angestellte langer, teilweise erregter Debatte mit 3 weitrofie waren 17 Mitglieder erschienen, ferner je fündigt. drittel- Mehrheit eine Resolution ange ein Vertreter der Gremialtrantentassa der Hane) Alle Firmen, die ihre Betriebe stillegen und nommen, in welcher die Vereinbarung über den delsangestellten in Teplitz und des Behilfen die Produktion ins Ausland verlegen, oder wo die Lohnkonflikt bezüglich Herabfeuung der Löhne bis ausschusses beim Handelsgremium in Teplis, 10 Gefahr der Auslandsverlegung besteht und die dabei zum 18. November um 25% und vom 29. No- Verband beamte und 4 Gäste. ihre Angestellten im Inland entlassen, sind durch vember um weitere 5% genehmigt wird. Mit Notverordnung zu verpflichten, diesen Angestellten Rücksicht darauf, daß sich das Einkommen der eine Abfertigung im nachbenannten Ausmaße an Arbeiterschaft durch diesen Ausgleich beträchtlich Entlassungstage zur Auszahlung zu bringen: bermindert, erwartet die Arbeiterschaft, daß diese an Angestellte bis zu zweijähriger Dienstzeit zwei Heabsetzung zu einer KohlenpreisverbilMonatsbezüge, ligung und somit auch zu einem größeren Abſaß der Rohlen, sowie auch zu größerer Beschäftigung führen wird und daß auch der Staat alles tun wird, was er für die Verbilligung der Schle tun fann. Die Arbeiterschaft erwartet, daß durch den erhöhten Absaß der Sohle fich auch die Verdienstmöglichkeit erhöht. Die Sconferenz beschloß ferner, die Arbeiter am Dienstag, den 17. b. m. wieder aufzunehmen und zwar hauptsäch lich deshalb, weil bei der Mehrzahl der Gruben am Montag erst die notwendigen Vorbereitungen getroffen werden müßten, um die regelmäßige Arbeit zu beginnen. Lokale Arbeitseinstellnngen im Falkenauer Revier. In Falkenau ist Montag der vertragslose Zustand eingetreten. Die Unternehmer haben sich jedoch bereit erklärt, zu verhandeln. Den unmit telbaren Streitpunkt bildet die Frage der Pausen, da die Unternehmer schon Montag die halbstündige Pause, wodurch eine Verlängerung der Ar beitszeit eintritt, durchführen wollten, wogegen sich die Bergarbeiter. zur Wehr setzten. Wo auf die Durchführung der Pausen gedrungen wurde, Die alte Jjergil. Erzählung von Magim Gorkij. ( 5) Das war damals, wie sie schon nach Hause ziehen wollten, in die Karpathen. Zum Abschiede machten sie einen Besuch bei einem reichen Rumänen. Dort hat man sie denn auch gefangen. Nur diese zwete, einige blieben tot und die übrigen entkamen. Dem Rumänen ist aber heimgezahlt worden! Den Hof haben sie ihm angezündet, und die Mühle, und das ganze Getreide. Er ward zum Betiler." " Das hast du getan?" fragte ic, aufs Geratewohl. ,, Viele Freunde hatten die Suzulen, nicht, mich allein. Wer ihr bester Freund gewesen, der wird wohl auch das Erinnerungsfeuer angezündet haben." an Angestellte bis zu fünfjähriger Dienstzeit vier Der Verbandsobmann, Gen. Abg. Hirsch, besprach in einstündiger gehaltvoller Rede die Ursachen und Begleiterscheinungen der Wirt schaftskrise und zeigte insbesondere die Wirkungen der verfehlten Valuta- und Wirtschaftspolitik der Regierung in trefflicher Weise auf. Er friti fierte in ſchärfſter weiſe das Vorgehen der Un- Monatsbezüge, ernehmerschaft und wies die absichtlichen Härten des Vorgehens der Unternehmer, die auf eine Zertrümmerung der Organisationen der arbeitenden Menschen und beren abermalige Unterjochung unter das kapitalistische Joch hinauslan fen, nach. an Angestellte bis zu zehnjähriger Dienstzeit fünf Monatsbezüge, an Angestellte mit längerer Dienstzeit zwölf Monatsbezüge. wonach bie Schiebskommission für Betriebsausschüsse bis zur Fertigstellung des Gesetzes über Tarif. und Einigungsämter als Tarif- und Einigungsämter mit Vollzugsgewalt zu fungieren hat. Es ist unverzüglich eine Verordnung zu erlassen, Wir fordern weiterhin: 1. die unbedingte Zuerkennung einer um 100 Pro. zent erhöhten Arbeitslosenunterstütung für jeden stellenlosen Angestellten, sowie die Beseiti gung der durch die gegenwärtige Art der Sand. habung des Arbeitslosenunterstützungswesens zutage tretenden Härten und Schwierigkeiten; 2. die Bereitstellung ausgiebiger Mittel für eine produktive Erwerbslosenfürsorge; An die Ausführungen des Verbandsobmannes schloß sich eine äußerst rege Debatte, in welcher folgende Delegierte das Wort ergriffen: Lehmann, Reißmann, Köhler, Möldner, Stögler, Wiener, Michl, Uebanef, Gans, Bed, Reißmann, Friedmann, Kreidl, Lobosiz, Stier, Elstein, Bitter und Blechatsch. Die abgeführte Debatte geigte eine erfreuliche Höhe der gewerkschaftlichen Schulung der dem Verbande nach dem Zusam menbruche zugeströmten Angestellten, die bis zu diesem Zeitpunkte den gewerkschaftlichen Stämp fen indifferent gegenübergestanden waren und sich nun, sich selbst unbewußt, zu der Anschau- 3. die Mitentscheidung der Angestellten und Arbei. ung von der Notwendigkeit des Klaffentampfester bei beabsichtigter Stillegung und Einschrän» Seite an Seite mit dem sozialistischen Proleta- fung der Betriebe; riat durchringen. So zeigt sich, daß die Taktik des jungen Verbandes, der ungeachtet aller Schmähungen von feindlicher Seite die freige4. die Aufrechterhaltung der vollen Strantenversiche tung und der Ansprüche an die Pensionsversiche rung während der Arbeitslosigkeit. schimpften auch und feiften, und gludster. wie| lich, wie ein Stückchen Eis, und immer noch die Hennen. Er war stattlich und sehr reich. Wie brannte die Liebe lichterloh in ihm. Und immer ein Herrscher sprach er mit den Menschen. Graue während bat er mich, ich möge mich über ihn Angen scharfe Augen: gerade in die Seele neigen und ihn füssen. Ich liebte ihn und weiß hinein blickie er den Menschen. Er vetete sehr viel. ich habe ihn zuviel gefüßt. Dann wurde es In Bufarest hatte ich ihn getroffen. Er ging auf ganz schlimm mit ihm, er rührte sich faum mehr. dem Basar herum, stolz wie ein Stönig, und Er lag hilflos da, und jammernd, wie ein Bett schaute so schön und wichtig brein; ich lächelte ler um eine milde Gabe flcht, bat er mich, mich ihm zu. Am selben Abend nahmen sie mich auf neben ihn zu legen, ihn zu wärmen. Ich legte der Straße fest und führten mich zu ihm. Er mich zu ihm. Und faum hatte ich das getan, jo handelte mit Palmen und 3yprefsenholz, und fort entbrannte er in wahnsinniger Liebe! Eines war nach Bukarest gekommen, um irgend ein Nachts erwache ich er liegt tot neben mir Geschäft zu machen. schon ganz falt. Ich hab um ihn geweint. Wer fann es wissen? Am Ende hab ich ihn getötet. Damals schon war ich zweimal so alt wie er. Und start war ich, faftin... und was war cr? Ein Snake!" kurz. Willst du mit mir kommen: fragte er mich Ja. Gut. --1232 -AV Sie seufzte und zum erstenmal sah ich das von ihr sie betreuzigte sich dreimal und murmelte mit ihren tredenen Lippen etwas vor sich hin. Nun," sousuerte ich ihr, da sie lange schwieg,„ du gingst also nach Polen?" Niederlage der Kommunisten in Bilin. Die Delegiertenwahlen zur Generalversammlung des Konsumvereines Bilin sind vorüber und in den der Delegierten. Nur in der Stadt Bilin versuch ten die Kommunisten eine eigene Liste durch zubringen. Vorher seßten sie es durch, daß auch jene Mitglieder mitvählen fonnten, die bereits gekündigt hatten, es war ihr Anhang und diese Stimmen sollten sie noch retten, um eine Spren unsere Genossen zu und dennoch erhielt die kom munistische Liste nur 52 Stimmen, Dem Spektafel nach hätte man meinen müssen, sie haben die Majorität in der Mitgliederversammlung, doch wurden für die sozialdemokratische Liste 106 Stimmzettel abgegeben. Die Wahl erfolgte mittels Namensaufruf nach den Einzeichnungen in die Präsenzliste. Als besonderen Schlager hatten die Stommunisten in einem Flugblatt behauptet, daß wenn nicht diesmal ihre Liste angenommen wird, dann der Konsumverein Bilin seine Selb ständigkeit verliert, weil die Schmarozzer", die jetzt den Konsumverein verwalten, ihn an den Teplißer Konfumverein verschachern wollen. Sie spekulierten also auf den Lokalpatriotismus. Doch auch dieser Trid erwies sich als wirkungslos. Am Samstag fand die letzte Mitgliederversammlung und Delegiertenwahl und zwar in Radowefis statt, too es teine Gegenpartei gab. Die Führung im heurigen Rampfe um die Macht im Konſum verein hatte diesmal der tschechische Kommunist Franz Suba, der seinen Wahlaufruf in der Eigen. schaft als Bürgermeisterstellvertreter fertigte. Die Niederlage drückte ihn derart zu Boden, daß er am nächsten Tage die Kündigung der Mitglied schaft überreichte. Charakteristisch ist sein Ausspruch in der Wählerversammlung: Alle Führer, Sie mögen heißen, wie sie wollen, fei'n nifcht wert." Der neue Konflikt zwischen Schmeral und Sture muß solche Geister in eine derartige Stimmung versetzen. Rüdgang der Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Die Zahl der gänzlich Arbeitslosen ist von Ende Auguſt bis Ende September 1922 von 51.789 auf 49.512, die der teilweise Arbeitslosen von 25.538 auf 23.353 gefunten. Lohnerhöhungen in Amerifa. Das Eisenbahnarbeitsbureau gewährte eine Erhöhung von ich fort. Begegnet bin ich ihm niemals mehr. Darin hatte ich überhaupt Glüd; denen, die ich einst geliebt, begegnete ich niemals wieder. Das sind schlechte Begegnungen wie mit Verstor benen." -ONO Seufzend hielt die Alte inne. Ja stellte mir in meiner Phantasie die Leute alle vor, die sie hier vom Todesschlafe auferweckte. Da steht er, der rothaarige Huzule, der ruhig seine Pfeife rauchend in den Tod gegangen, ein starter, ent schlossener Bursche. Er hatte gewiß talte, blaue Augen, die alles fest in sich gesammelt anblidten. Dort, neben ihm der dunkelhaarige Fischer vom Pruth; er weint, er will nicht sterben, und auf fcinem Gesichte, bleich von Todesweh, sind die munteren Augen getrübt, und der Schnurrbart, von Tränen naß, hängt trübselig über die schmerz lich verzerrten Mundwinkel. Da ist der stolje alte Türke, Despot und Fatalist, und neben sein zarter Sohn, ein blaffes, zerbrechliches then des Orients, frühzeitig durch Küsse vergiftet. Und dort der eitle Pole, triechend- höflich und grausam, Schönredner und Hungerleider zugleich. Und Ja... mit jenem fleinen Poladen. Er alle sind sie jetzt nur bleiche Gespensterschatten, war komisch und gemein. Brauchte er ein Weib, während die, welche sie alle einstens gefüßt, hier dann schnicichelte er mir wie eine State, und neben mir lebendig fist, wenn auch ausgedorrt ein Frauenkloster war es. Ein junges Mädchen, füßer Sonig floß von seinen Lippen; und brauchte in der langen Zeit, faum noch ein Störper, leer eine Polin, pflegte mich. Und aus einem ande- er mich nicht, dann schlug und stach er mich mit von Wünschen das schon schwach pochende Herz, ven, einem Männerkloster in Arzen- Palanta feinen giftigen Worten, wie mit einer Peitsche, das Feuer verlöscht in den triefenden Augen, auch besuchte sie ihr Bruder ein Mönchlein. Wie wie mit einem Dold. Einmal gingen wir am sie nahezu nur noch ein Schatten. ein Wurm wand er sich vor mir. Und als ich ilfer eines Stromes und er sagte mir ein stolzes, Und sie fubr fort zu erzählen: In Polen gesund geworden, floh ich mit ihm in sein schwer beleidigendes Wort. D!... D!- wie hatte ich es nicht gut. Die Menschen dort sind Polen." wurde ich wütend! Jch tochte wie Teer in der falt und lügenhaft, und ich fannte ihre Schlangen Warte.Wo blieb denn der kleine Türte?" Pfanne! Ich faßte ihn in meine Arme und hob sprache nicht. Alle zischen fie. Aber was und war,, Einen Türfen habe ich auch geliebt. In der ihn in die Höhe, wie ein Kinder war so flein um zischen sie? Gott hat ihnen wohl deshalb einem Harem bin ich gewesen in Stutari. Eine" Der Junge? Gestorben war er ganze Woche war ich da. Na, es ging an. Nur Junge. Wars Heimweih, wars Liebe-- er be- und schmächtig und drückte ihm zusammen, daß solche Schlangensprache gegeben, weil sie so falsch langweilig wurde es mir: Frauen, nichts als gann zu trocknen, wie ein zartes Bäumchen, das er blau wurde im Gesicht. Und ich schning ihn in und lügenhaft find, Frauen. Achte hatte er. Den ganzen Tag naschten zu viel Sonnenlicht erhalten... und so trock der Luft und warf ihn in den Strom! Er hrie sie Scherbett und Konfekt, und, chliefen, und nete er denn ganz ein. Ich erinnere mich feiner so fomisch. Ich sah vom hohen Ufer noch ein plauderten schrecklich dummes Zeug; oder sie so gut: er liegt da, durchsichtig und leicht bläu- ivenig zu, wie er im Wasser zappelte, dann ging Und ich ging mit. Reich war er, dieser Türke! und einen Sohn hatte er auch; so ein schwarzes Jüngelchen. schmiegsam, biegsam, wie ein Tiger Der Gesang am Meeresufer war schon ver- fäßchen. Sechzehn Jahre war der alt. Ich flot ſtummt, und nur das Stanzuren der Wieeres- nach Bulgarien, nach Compalanta. Dort slach wellen begleitete jeh die alle Jjergil zu ihrer mich eine Bulgarin mit ihrem trummen Messe Erzählung; dieses nachdenklich ärgerliche Ge- in die Brust. Ihres Mannes wegen... Oder räusch war eine stimmungsvolle Begleitung war es ihr Bräutigam? Ich weiß nicht mehr. zu den Bildern aus diesem liebes bewegten Leben. Da lag ich denn lange frant in einem Kloster; Staum hörbar erfcholl vom Meeresufer her das Reden und das Lachen der Lente. Immer weis cher wurde die Nacht, und immer reichlicher darin das bläuliche Strahlen des Mondes, während das leise drohende Meeresrauschen den munteren Lebenslärm da unten immer mächtiger übertönte; der Wind wurde stärker. " -OWN ( Fortsetzung folgt.) Gette 6 sei Pence die Stunde für die Arbeiter in den Eisenbahnwerkstätten und die Arbeiter, welche die Geleise instand halten. Es sind dies 452.000. Devisenturse. Die tschechische Krone notiert in: Schw. Frant 0 18.00 Rürich Berlin Bien . · . Mart 96.50 öfterr. Ar. 2475. Prager Kurse. Geld 100 holl.Gulben 1164.00 100 Mark. 092.50 Ware 1168.00 1.12.50 100 fchweiz. Frank 551.00 554.00 100 Lire. 125.62 127.12 100 frans. Frants 225.75 227.25 1 Pfund Sterling 182.25 1 Dollar 29.80.00 100 belg. Frants 209 75 100 österr. Sronen 100 poln. Mart 100 maghar. Kronen Berlin Wien Brag Bolland 100 Dinar 138.75 3020.00 211.75 48.25 48.75 0'03.02 0.04.62 024.25 0.84.25 1'14.00 1.24.00 Züricher Schlußkurse( Devisen). New York Sondon 0.18.50 0'00.72 18.00 211.50 Varis Mailand Budapest Agram 5:41 00 Warschau Wien geit. 24.02 40.90.00 22.97.00 0.21.50 2: 30.00 0: 05.50 0: 00.78 Aus der Partei. Bezirkskonferenz Warnsdorf. Sonntag, den 22. Oktober um 9 Uhr vormittags Bezirkskonse. renz im Vereinshause in Warnsdorf. Tagesordnung: Berichte, Organisation und Presse, Neuwahlen, Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit und all. gemeine Bezirksangelegenheiten, sowie freie Anträge. Kunst und Wiſſen. 17. Oftober 1922. Turnen und Svart. Ein neuer Dauerflugweltreford. Die Flieges Boussoutrot und Brouhin, welche sich au? einem Zweibeder in Le Bourget 34 Stunden, 14 mi. uten, und 7 Sekunden in der Luft hielten, haben den offiziellen Weltrekord von 28 Stunden, 19 Minuten und 30 Sekunden geschlagen. lischen Leben und lebendigster dramatischer Kraft froß der stets wachsenden Schwierigkeiten wieder die Kleine Bühne. Heute, den 17.: Werwolf"; Min erfülltes Operniverk, das noch heute nach fast philharmonischen Konzerte aufnimmt, ist eine sehr er- woch, den 18.: Haben Sie nichts zu verzollen?"; bundertjährigem Bestehen( 1836) zu den erfolgsicher- freuliche Tatsache, die sich hoffentlich in jeder Bezic- Samstag, den 21.:„ Wauwau"; Sonntag, den 22. sten Repertoiropern gehört. Rein tonkünstlerisch ge hung bezahlt machen wird. Gerade jetzt, wo die aller nachmittag„ Vatermord", abend„ Wauwan". nommen stedt in den„ Hugenotten" potenziert mehr neueste Musit nicht mehr Zukunftstraum allein ist, XXVI. bollstümliches Orgellonzert. Sonnta Musik als in vielen anderen vielgepriesenen Werken sondern schon in manchem hervorragenden Werk zu den 22. d. Mt. veranstaltet un halb 11 Uhr vormit der modernen Opernliteratur, die an übertriebenem Gegenwartswert gediehen erscheint, sind diese Kontags die Prager Gemeinde unter Leitung des Prof. hohlen Pathos and theatralischer Effekthascherei den zerte geradezu eine Notwendigkeit. Wie sonst wollte B. Wiebermann das XXVI. volkstümliche Orgelbeswegen geschmähten Meyerbeer noch überbieten. man größere Kreiſe des Publikums davon überzen fonzert im Smetana- Saale des RepräsentationsbauEine musikdramatische Leistung aber, wie sie nament. gen, daß unsere Zeit doch nicht ganz unfruchtbar und ses. Preise der Pläge: 3 K, 1.50 K und 80 Heller. lich der vierte Att der„ Hugenotten" darstellt, hat in hoffnungslos ist? Das philharmonische Orchester des Der Reinertrag fließt der Waisenfürsorge zu. der gesamten Opernliteratur seit Meyerbeer nur Deutschen Theaters ist instande und sogar berufen, in menige gleichbedeutende Beispiele. Voraussetzung für dieser Richtung wertvolle Arbeit zu leisten; denn es den vollen Erfolg Meyerbeerscher Opernkunst ist hat sich nicht nur den Leiter und viele seiner Künstler allerdings die ausdrückliche Betonung des großen aus besseren Tagen herübergerettet, sondern vor Opernstiles: Großartigkeit der Szene und des allem seine fünstlerische Tradition. Das sonntägige äußeren technischen Apparates auf der einen Seite, Konzert begann mit der Dritten Symphonic von glanzvolle Gesangssolisten, Ensembles und Chöre auf Brahms. Dieses auch heute noch interessante Wert der anderen. Die samstägige Neucinstudierung der birgt weit größere Schwierigkeiten, als man glaubt. Oper entsprach diesen Grundbedingungen feineswegs. Die Durchführung der Themen in„ durchbrochener" Ihr besonderes Interesse gewann sie dadurch, daß Arbeit, d. h. die Zerlegung des Melodiefadens in der neue Kapellmeister Kienzl nun auch Gelegenheitleinste Motivteile und ihre Verteilung an die ein. fand, erstmals in einem von Grund auf selbst einzelnen Instrumente, setzt nicht nur genauestes Zu Fußball. Prag. Slavia gegen AFK. Vršo. studierten Werke seine Fähigkeiten als nachschaffender sammenspiel, sondern auch präzises rhythmisches und vice 6-1( 3-1), DEV. Troppau gegen Deutsche Theaterdirigent zu erweisen. Nun wissen wir genau, dynamisches Verstehen aller Glieder zum ganzen vor- Sportbrüder 5-2( 3-2), Nuselsy Sk. gegen S. daß Kienzl ein Vollblutmusiker ist, wenn auch mehr aus. Daß es unter Zemlinskys Leitung diesbezüge Kročehlavy 2-1( 0-0), Cechie Karlin gegen Sparta dem Rhythmus dienend als der plastischen Riarheit. lich nirgends fehlte, braucht kaum erwähnt zu werden. Kladno 3-1( 1-0), SK. Kladno gegen Viktoria Die Aufführung hatte jedenfalls Farbe und Schwung. Das kleine Orchester, für welches die Suite Richard Nusle 3--3, Cechie Smichow gegen AFK. Vršovice Daß sie nicht ganz den erforderlichen Stil zeigte, ver- Strauß'( aus der Musik zunt„ Bürger als Edel 2-1, Sparta gegen Viktoria Zižlow 4-1( 1-0), schulden zum großen Teile die Gesangssolisten. Fran mann") berechnet ist, bietet wieder Gelegenheiten, fo- Sparta mit dem Internationalen Schaffer( mi: Berthold entsprach weder gesanglich noch in der listische Qualitäten zu zeigen. Wirkt doch fast jede der Nationalelf Sparta ist es wohl nun aus oder äußeren Erscheinung der„ Valentine". Herrn Na- Stimmte in ihrem ganzen individuellen Reiz für fid). nicht?) fann die glänzend spielende Viktoria erst in chods Raoul" fehlt die stimmliche Schönheit. Herr Nicht zu scharfen Kontrastwirkungen gereiht, sondern der zweiten Spielhälfte niederringen. Der Schieds. Ludvik als Marcell" beweist, daß man eine herrliche in bunter, leicht abgetönter Kette, wirkten diese hu- richter half ihr dabei fräftig mit. Schaffer hielt, was Stimme besigen fann, ohne für den dramatisch schart morvollen, liebenswürdigen Stüde, meisterhaft vor man sich von ihm versprochen; nur war er allzu be. afzentuierten Gesangsvortrag die richtige Eignung getragen, so lebhaft auf die Zuhörer, daß diese fic ant quem, beinahe faul. DFC. gegen Viktoria Pilsen zu haben. Die Königin" der als Gast erschienenen liebsten da capo begehrt hätten. Zwischen den beiden 2-0( 2-0), Meteor VIII gegen SR. Libeň 2-1 ( 1-1). Brünn: Židenice gegen Mor. Slavia Frau Musil von der Wiener Boltsoper hat vor allene Orchesterwerken spielte Eduard Steuermann Bela gefangtechnisch gewirkt; die Stimme selbst befist nicht Bartols Rhapsodie für Klavier und Orchester. Der 2-1( 2-0), Maktabi gegen Brünner Sportklub 45 mehr jenen Schmelz, der zur Beseeltheit des Tones Komponist, einer der begabtesten der„ revolutionären"( 2-2), 3 BSK.- und 1 Matlabispieler ausgeschlossen, gehört. Ueberrascht hat Frl. Fuchs in der Rolle des Richtung, wandelt hier Wege, die vielmehr durch der BSA. tritt 15 Minuten vor Schluß ab. Sport. Bagen. Musterhaft war Herrn Sterneds Graf von ticfinnerliche Musikalität und Schlichtheit, als burd) brüber geg. FDC. 11-0, Amateure seg. Achilles 2--0. St. Bris; auch Herr Fuchs als Nevers war ganz am ungarisches Temperament verblüffen. Steuermanns Blaze. Daß sich die Oper manchen Strich gefaller Spiel, das dem Wesen des Werkes nicht erst angelassen mußte, ist verständlich; aber die Zusammenzie- paßt zu werden brauchte, ließ in künstlerischer und hung des vierten und fünften Aktes hätte dom in technischer Beziehung nichts zu wünschen übrig; mit diesem Werk wie auch mit dem Vortrag der Chopinlogischerer Weise erfolgen müssen. Ballade in F- Moll und Polonaise in As- Dur holte sich der Pianist großen, ungeteilten Beifall. -ek. Dr. F. K. Erfte Urania- Rinovorstellung.( Mit deutschem Tegt.) Heute halb 6 1hr. Bio„ Alma"( Gerbergasse): Danton"( nur für Erwachsene), vorher„ Die Tabal. fultur auf Stuba". Karten 2-10 K, Urania- Ranzler und Wetzler. 1 --Wien. Die Amateure erfochten mit 7-3 ( 2-1) einen überlegenen Sieg gegen Rapid, die Vienna schlug mit 4-2( 3-0) den Favoriten Hato a h, Admira gegen WAC. 5-2, WAF. gegen Rndolfshügel 2-1, Sportklub gegen Simmering 3-1, Wader gegen Hertha 2-2. 2. Klasse: Slovan gegen Crideter 3-2( 1-2), Ostmark gegen Bewegung 2-2, Neubau gegen Nicholson 4-1, Bewegungsspieler gen. Vorwärts 3-0, Straßenbahn gegen Baumgartner 3-1. Graz: Hatoah gegen Grazer AC. 1-1 ( 1-0), Sturm gegen Arbeiter AC. 8-1. Mitteilungen aus dem Bublifum. „ Die Hugenotten", große Oper in 5 Arten vor Giacomo Meyerbeer.( Neueinstudiert im Neuen deutschen Theater, 14. Oktober 1922.) Nach ungerechtfertigt langer Zeit hat man uns endlich wieder einmal eine Meyerbeer- Sper zu hören gegeben. Und Das Prager deutsche Vereinstheater hat am zwar das reifste, beste und erfolgreichste Werk des Sonntag seine 43. Spielsaison eröffnet. Man weiß, Großmeisters der großen Oper", die Sugenotten". wie schiver es für ein Theater ist, das feinerlei staatRobert Schumann und Richard Wagner als maßge- liche oder städtische Zuschüsse erhält, heute mit An. bende Dusiter ihrer Zeit sind vor allem daran schuld, stand zu bestehen umso schwerer für ein Dilettanten. da Meyerbeers Kunst in Bann und Acht getan theater. Trotzdem hält sich die Kleine Bühne brav wurde; ersterer durch jene den Gipfel satyrischer Be- und ihre Leistungen verdienen Anerkennung, wenn richterstattung darstellende Stritit einer Meyerbeer- auch ihre Auswahl der Stücke nicht immer gerade erZweite Urania- Klaffilervorstellung. Oper in Form eines bloßen Kreuzes, lepterer durch baulich ist. Der Siebesschwank Prinzchen", der jeine bekannte Schmähschrift über das Judentum in als Eröffnungsvorstellung in Szene ging, ift alles den 21. Oftober, halb 8 1hr nachmittags, Neues der Musik. Wie unrecht diese beiden großen Ton. in allem die Konzession an einen Geschmack", den Deutsches Theater: abale und Liebe" mt dichter ihrem nicht minder großen Zeitgenossen taten, wir nicht zu teilen vermögen: hier sind die Grenzen Leopold Kramer. Logen: 25-55 K, Sippläge: 3.50 erhellt aus der Tatsache, daß für die Opern Meher- sischen Bikanten und Ordinären an einigen Stel- bis 13 K. Startenvorlauf: Urania- Ranglei und Nt. beers uoch immer das vor einem halben Jahrhundert len denn doch zu sehr sagen wir: verschwommen. folander- Realschule. geschriebene kritische Wort des bedeutenden Wiener Aber gespielt wurde durchwegs flott und die Lach. Reues Theater. Heute, den 17.: Hugenotten"; Foto- Studio, PRAG II., Václavské nám. 1 Mufilfritikers Eduard Hanslid gilt,„ daß diese muskeln famen auf ihre Rechnung. Von den Dar. Mittwoch, den 18.: Offenbach"; Donnerstag, den Opern eine derartig große Wirkung üben, wie fie stellern bestanden insbesondere die Herren Torn 19.:„ Gabriel Schillings Flucht"( in Anwesenheit des nur von einer außerordentlichen musikalischen Erfin- und Bäumel neben dem Berufsmimen Bgyan- Autors Gerhart Hauptmann); Freitag, den 20.: dungstraft und einem ebenso außerordentlichen sky in Ehren. " Wauwan"; Samstag, den 21.: nachmittag Rabale Kunstverstand ausgehen kann". In der Tat sind Das erfte philharmonische Konzert im Deutschen und Liebe", abend Fledermaus"; Sonntag, den 22.: auch die Hugenotten" ein von blühendstem musika- Theater. Daß das Deutsche Theater in dieser Zeit nachm. Der lebende Leichnam", abend Offenbach". Nererliche bedeutende -dt. Samstag, W.STANEK TEE PRAG 12 Fotografien um 12 Ke 113 Berausgeber: Dr. Lubwig Czech und Karl Terman Druck: Deutsche Zeitungs- Aktiengesellschaft, Prag, Verantwortlicher Redakteur: Dr. Emil Strauß. Für den Drudt verantwortlich: O. Holth. Baina ab 17. d. M. in|| Preisreduktion unserer bestbelannten THE FOR EVER SHOE allen Filialen! Bruna“ Schuhhandels- Geſ. m. b. H. Prag, Wenzelsplak 25. Reine Ansatzheic mit besonderer Triebkraft und höchster Haltbarkeit und feinsten Getreidespiritus als auch Denaturat liefert Hatscheiner Zucker-, Spiritus- und PresshefeFabrik der Brüder A.& H. May. Ausschreibung. Filialen: Aussig, Brüg, Gablonz, Karlsbad, Pilsen, Reichenberg, Tevli hönau. 604 Im Allgemeinen öffentlichen Krankenhause in Assig ist die Stelle des Verwalters zu besetzen. Beworber um diese Stelle haben ihren eigenhändig geschriebe nen u. gestempelten Gesuchen folgende Belege beizuschließen: Den Nachweis über eine mit Erfolg absolvierte ganze Mittelschule oder gleichwertige Anstalt und die mit Erfolg abgelegte Verwaltungsprüfung, den Nachweis der Zuständigkeit in der tschechoslowakischen Republik( Heimatschein), den Nachweis, daß der Bewerber körperlich und geistig vollkommen gesund ist ( Zeugnis eines im öffentlichen Dienste stehenden Arztes), den Nachweis über seine vollkommene Unbescholten helt, sowie daß er das 85. Lebensjahr nicht überschritten hat( Geburtsschein) und schließlich, daß er die sebe. chische( staatsoffizielle) Sprache boherrscht. Mit dieser Stelle sind die Bezüge der für die Stants. beamten geltenden Normen, Gruppe C, sowie eine Wobnung im Krankenhauso mit Beheizung und Beleuchtung verbunden. Die Gesuche denen eine kurze Beschreibung des Lebenslaufes beizulegen ist, sind längstens bis 31. Oktober 1922 bei der Krankenhausverwaltung einzubringen. Aussig, am 14. Oktober 1922 1148 Der Verwaltungsausschuß des Allgemeinen öffentl. Krankenhauses. WARGHAUS HYBERNSKÁ UL. 7. hat Stoffo, Manufakturwaren, Wäsche, Gumm'mäntel, Kravatten, Schuhe und alle sonstigen einschlägigen Artikel In unerreicht billigen Preisen: Cozialistische Theater- Stüde und Vortragsbücher für Bereine senden wir in aroßer Auswahl auf Wunsch zur Ansicht. Buchhandlung Freiheit, Teplitz Schönau, Theresiengasse 18. Lato die beste Milch- Schokolade besorgt den Konsum- Vereinen die 6. E. C. a Bauen. Co Profsteeletná35. visvis pulverthurm. 1140 Haus für moderne Herrenund DamenBekleidung nimmt den Kampf bis aufs Aeußerste gegen die Teuerung auf ohne Rücksicht auf die Regierungsaufforderung. Grundpreis eines Herrenanzuges 230.Re: nwolle v. Kč aufwärts. Damenmäntel aufwärts. ten. von Kö 80.1070 bis zu den feinsten QualitäVor Einkauf beachten Sie unsere Schaufenster und appi vergleichen Sie die Preise und Qualitäten.