e Te tr es ſt t 3u ſe er ch 32 B 3ant t, en rf h= It ef cf. IT e= gt u= en uf em Die ont tr if ht en, nd Cen che mal in em 187L traße . 30 顆 dt, 6, h irt afte del ger. 6, [ 746 trall fowi lt 14, Mr. 243. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Aus England. London, 14. Oktober. Sonnabend, den 17. Oktober 1891. Expedition: Benth- Straße 3. Nachgiebigkeit den englischen Liberalen gegenüber nicht schmückte. Auch der meist aus Sozialisten zusammenfreizusprechen. Jedenfalls hat die Opposition Parnell's gesetzte Vereinigte demokratische Klub ließ einen Kranz gegen ihre Politik sich bei verschiedenen Gelegenheiten als aus rothen Blumen auf Parnell's Sarg niederlegen. Der Tod Parnells ist ein politisches Ereigniß. Den sehr berechtigt erwiesen. Wie sich die Verhältnisse der irischen Partei nunalten Gladstone vielleicht ausgenommen, hat keine Per- Damit soll durchaus nicht alles beschönigt werden, mehr gestalten werden, läßt sich schwer vorausbestimmen. sönlichkeit im heutigen England eine gleiche Bedeutung für was Parnell gesagt und gethan, es soll nur anerkannt Parnell hinterläßt die Partei in gewissem Sinne genau die Potitik des Tages, als sie der so plöglich vom Tode werden, was recht und billig ist. Parnell hat den Muth so, wie er sie vorgefunden, als er in den politischen gepackte irische Parteiführer gehabt hat noch gehabt gehabt, der bürgerlichen Heuchelei, als die Organe der Kampf eintrat: in eine Rechte und Linke gespalten. Nur hat, als er bereits nur noch der Führer einer Fraktion selben einen Entrüstungssturm gegen ihn inszenirten, trozig daß die Rechte von heute zum großen Theil aus Leuten der irischen Partei und in drei Wahlen in Irland ge- die Stirn zu bieten. War er wirklich der Schuldige, als besteht, die damals die Linke bildeten, und daß die daschlagen war. Seine eiserne Willenskraft, seine rücksichts- der er nach den Gerichtsverhandlungen im Prozeß O'Shea malige Linke im Parlament fast gar nicht vertreten war, lose Energie und sein scharfer politischer Blick waren erschien? Man hat allen Grund, es zu bezweifeln. Er während jetzt der linke Flügel der Partei den parlamenFaktoren, mit denen alle politischen Parteien zu rechnen hat es abgelehnt, sich vor der Oeffentlichkeit zu ver- tarischen Kampf nicht minder zu führen gewillt ist, als hatten, so lange die irische Frage auf der Tagesordnung theidigen, die schmutzige Wäsche der O'Shea'schen Ehe der rechte. Die Differenzen sind also auf keinen Fall stand, und er war gerade der Rechte, dafür zu sorgen, vor aller Welt bloszulegen, aber es ist ein öffentliches Ge- so groß, daß nicht über kurz oder lang eine Wiederdaß sie nicht von der Tagesordnung verschwand. heimniß, daß Herr O'Shea lange bevor er die vereinigung möglich wäre, so gut wie damals eine VerIn seinem äußeren Gebahren lag Vieles, was den Scheidung einleitete, von dem Verhältniß seiner Frau zu einigung möglich war. Inzwischen wird aber wohl noch Mann persönlich unsympathisch erscheinen ließ, beurtheilt Parnell wußte, und daß auch die meisten seiner etliche Beit vergehen und manches harte Wort hinüber man ihn aber nach dem, was er für seine Sache aus- parlamentarischen Kollegen darum wußten. Auf alle Fälle und herüber fliegen. Die Linke wird die Traditionen gerichtet hat, so kann man das großartige Begräbniß, hat im Prozeß nur die eine Seite der Parteien ge- Parnell's so gut sie es fann aufrecht erhalten welches ihm seine Landsleute bereitet, nuir gerechtfertigt sprochen, und wenn die andere schwieg, so darf man nicht Nachfolger wird der ungekrönte König" von Irland finden. Der von ihm hauptsächlich vertretenen und mit vergessen, daß nur dadurch, daß eine Partei als schuldig jedoch nicht haben. Irland ist heute so viel weiter gegen unerschütterlicher Konsequenz durchgeführten Taktik ist es erkannt wurde, eine Scheidung zu erlangen war. die Zeit, als Parnell die Führerschaft der Homerule einen zu verdanken, daß der irische Bächter heut in einer Weise Parnell hat weiterhin es gewagt, in Irland den Partei übernahm, daß es auch ohne solchen auskommen von der Gesetzgebung unterstützt wird, die den Neid der Kampf mit dem dort so möchtigen Klerus aufzunehmen. fann. Und gerade dies dankt es, die Gunst der Umstände englischen und schottischen Farmer herausfordert, und Man fann es ein wahnsinniges Stück nennen, daß er, natih in Betracht gezogen, zum großen Theil der daß Homerule für Irland das Feldgeschrei der englischen der Protestant, nicht davor zurückschreckte, im katholischen energischen Thätigkeit Parnell's. Liberalen geworden ist. Irland gegen die katholische Geistlichkeit zu Felde zu Durch die Wahlparole: Gegen die Liberalen, die er ziehen; aber hatte er Unrecht, die Einmischung der Bischöfe 1885 ausgab und durchsetzte, hat er Gladstone gezwungen, in den inneren Parteistreit mit aller Energie zurückHomerule für Irland in sein Programm aufzunehmen, zuweisen? Politische Lebersicht. " und jetzt hat er es auch durchgesetzt, daß der Führer der Kurz, gerade wir Sozialisten haben viele Gründe, Berlin, den 16. Oktober. englischen Liberalen sich öffentlich für die Stellung der nicht allzu schroff über Parnell zu urtheilen. Seine Aufirischen Polizei unter die Kontrolle der irischen Selbst- gabe war eine andere, wie die unsere, die Verhältnisse, Die ,, Spaltungen der Sozialdemokratie" bildeten verwaltungsorgane ausgesprochen hat. unter denen er zu kämpfen hatte, verschieden von denen mehrere Monate hindurch die Hoffnungen der gegnerischen Ob es so unrecht von ihm war, der aus Anlaß des unseres Kampfes. Aber wenn er auch seine Kraft aus- Presse. Nunmehr, nach den Erfolgen bei den badischen und sächsischen Landtagswahlen und der Eröffnung des Erfurter O'Shea- Prozesses von den englischen Sektirern und der schließlich und vielleicht sogar übertrieben einseitig diesem Parteitages, muß ein Blatt nach dem andern eingestehen, katholischen Geistlichkeit Irlands gegen seine Führerschaft Kampfe widmete, so hat er doch, wo sich Gelegenheit daß ihre Hoffnungen auf Sand gebaut waren. ausgeübten Pression zähen Widerstand zu leisten, läßt sich dazu bot, bewiesen, daß er der modernen Arbeiter- In ihrer Sozialpolitischen Vierteljahrs- Rundschau" durchaus nicht unbedingt bejahen. Die Sache hat, wie bewegung mit weniger Vorurtheilen gegenüber stand, giebt die" Kreuz- Zeitung" ihrer Klage über das Wachsthunt die O'Shea- Affäre selbst, ihre zwei Seiten. Welch Geistes als die meisten seiner Kollegen im englischen Parlament. der Sozialdemokratie Ausdruck. Nachdem sie mit traurigem Kind der Herr O'Shea ist, zeigt derselbe gerade jetzt Als der Sarg, der seine Leiche nach Irland bringen Humor von der sozialdemokratischen Agitation gesagt, daß Er benutzt den Tod Parnell's, einen Brief durch sollte, letzten Sonnabend London passirte, war nur ein sie die schwierigsten Sachen" mache, und bewirke, daß die die Presse gehen zu lassen, worin er in ekelhafter Weise Mitglied des Parlaments am Bahnhof, dem Verstorbenen Kellnerin bereits im Bier, das eigene Dienstmädchen beim die irische Sache als verloren darstellt. Es untersteht die letzte Ehre zu erweisen. Kaffee die neuesten Einfälle der Frau Ihrer kredenze und Dieser Eine aber fast jeder Leierkasten in Berlin die Marseillaise spiele, hebt keinem Zweifel, daß der Herr die Geschäfte der war der Sozialist Cunninghame Graham. Und sie die recht ernste Seite der Sache hervor, die darin be Tories besorgt, deren deren Sprache weit auch spricht. fo meine Personenkenntniß reicht, handelte stehe, daß, wie der Brüsseler Kongreß gezeigt hat, die verWas aber die irische parlamentarische Fraktion, er Sinne der überwiegenden Mehrzahl der schiedenen Sekten und Richtungen innerhalb der Arbeiterd. h. die antiparnellitische Mehrheit derselben anbetrifft, englischen Sozialdemokraten, ohne Unterschied der bewegung sich von ihrer Zusammengehörigkeit immer mehr so ist diese nun einmal von dem Vorwurf schwächlicher Fraktionen, als er den Sarg Parnell's mit Blumen überzeugen lassen, und daß alle diese Nebenflüßchen und wieder. er Feuilleton. Nachdruck verboten.] Er kehrt zurück! 44 im Originalroman von Jean Meroz. Ungeachtet aller Anstrengungen, die sie machte, um start zu sein, zitterten ihre Hände, und es schien als ob treten. sie den massiven und schweren kupfernen Leuchter, den sie Sobald er hatte sprechen können, war seine erste Frage trug, fallen lassen wollte. Als sie nun ihren Bater bemerkte, den die beiden Männer trugen und der ihr kränker erschien, als man ihr gesagt hatte, um sie nicht zu erschrecken; als sie ihn halbtodt vor sich sah, da brach sie in Schluchzen aus, beugte sich über ihn und murmelte, ihn umarmend: -Ach, Vater, armer Vater! der alte Arzt angedeihen ließen, welcher bereits Michel hatten, sie habe diese Szene, welche ihre Neugier erweckt, Ferrand behandelt hatte. Als zwölf Tage später Michel ganz vergessen, und dann fühlte er sich beruhigt. Ferrand, dessen Wunden sich ernstlich gebessert hatten und Und dieser Gedanke hatte dadurch, daß er ein wenig feine Gefahr einer Verschlimmerung befürchten ließen, wie- Ruhe in sein Gehirn brachte, seine Heilung beschleunigt. der in seine Wohnung in der Rue St. Placide hatte ge- Nun waren es vier Tage, seitdem er in seinen kleinen Laden bracht werden können, da war der alte Revolutionär, obgleich hinuntergestiegen und die Arbeit wieder aufgenommen hatte, noch bettlägerig, gerettet. Seine vollständige Heilung konnte trotz aller Bitten Charlottens. Philibert und der alte freilich nur langsam vor sich gehen und verlangte viel Arzt waren der Ansicht gewesen, daß er wenigstens während Schonung. Die gänzliche Genesung sollte erst später ein- einer Woche noch sich schonen solle; aber endlich hatten sie dem Drängen von Marche- Seul nachgegeben, da sie begriffen, daß diese widerstandsfähige, mit stählernen Nerven ausgestattete Natur das Bedürfniß fühlte, aus sich herauszutreten, zu arbeiten und zu schaffen. Sobald er in seinen Laden zurückgekommen war, hatte Marche- Seul sein früheres Leben wieder aufgenommen; aber die Bewohner der Rue Galande und der benachbarten Straßen hatten mit Erstaunen bemerkt, daß er nicht mehr derselbe Mann war, wie früher. die, was in Stadthause und in ganz Frankreich vorging. Er hatte die ihm ertheilte Auskunft mit einem traurigen, fast muthlosen Lächeln aufgenommen. In Wahrheit, er lächelte nicht mehr wie sonst, er war nicht liebenswürdiger und seine Manieren hatten nichts Einnehmenderes, als vorher. Charlotte ihrerseits hatte beim Anblick des kranken, so bekümmerten Vaters gar nicht gewagt ihm eine Frage uber die schwarz gekleidete Frau zu stellen, deren unerwartetes Erscheinen Marche- Seul so tief ergriffen und einen so Mehr konnte sie nicht sagen, sie wollte ihn nicht länger heftigen Zornesausbruch bei ihm hervorgerufen hatte. Und diese Fragen seiner Tochter fürchtete gerade hier aufhalten. Man mußte ja den verwundeten, sterbenden Aber er sprach, seine stummen Lippen hatten sich wie Bater sofort betten und pflegen, man mußte versuchen, ihn Marche- Seul, denn er hätte darauf nicht antworten können. dem Tode zu entreißen, der ihn beinahe schon umklammert Mit Schrecken hatte er den langen Tagen entgegen- durch ein Wunder entsiegelt, und statt seinen Kunden und hielt. Und ohne ein Wort hinzuzufügen, dankte sie nur gesehen, welche er im Bett zubringen sollte, und seitdem er Kundinnen, welche ihm Arbeit brachten oder ausgebessertes mit einem Blick dem Assisstenzarzt, welchen sie schon am wieder einige Kräfte erlangt hatte, jeit alle Gefahr ge- Schuhwerk abholten, brutal den Rücken zu kehren oder sie Nachmittag gesehen hatte, und dem Kutscher, den sie nicht schwunden war, sah er oft Charlotte hervortreten, ganz so mit unfreundlichen Augen anzusehen, war er es jetzt, welcher Er schloß die Augen und endlose Unterhaltungen begann, während deren er sich era tannte, aber der doch für sie bereits ein Freund war. süß und tosend wie sie war. Und erst wenn sie sich lautlos hizte und seine rauhe Stimme zuweilen vibrirend widers Dann ging fie voraus, und alle drei begannen den schwierigen schien einzuschlummern. Aufstieg auf den drei Treppen. mit zurückgehaltenem Athem auf den Fußspitzen entfernte, hallen ließ. Er interessirte sich für Alles, zwar nicht für den Marche Seul wurde in Charlotten's Bett gelegt athmete er erleichert auf. Wie hätte das Mädchen und während der folgenden acht Tage schwebte er zwischen diesen Vater wecken können, den sie aubetete. Endlich kleinen Klatsch, welcher die Stadtviertel wie ein dünner, Leben und Tod. Aber allmälig siegte seine zähe Natur, glaubte er, den die grausamen Ereignisse, welche all- schmutziger Wasserlauf durchzieht, aber für die kleinen bedank der sorgfältigen Pflege, die ihm Philibert und mälig und ununterbrochen eingetreten waren. erschüttert sonderen Sorgen und Blagen des Lebens in dieser kleinen 0 " Sozi font nicht und Qui zeug Dine ling supe Held den hera der Bäche allgemach in den Mary'schen Hauptstrom zusammen- Was war in dem unheimlichen Schriftchen? Vorsichtig| Blum einen Hans Blum machen. Was er da sagt, ist fließen, dessen Versandung durch den Anarchismus die und mit sichtlichem Zagen, als vermutheten sie irgend einen gleichgiltig und auch nicht neu. In seinem Lebensbild eigentlichen Macher mit Umsicht zu verhüten wissen. Den furchtbaren Brennstoff zwischen den Blättern, nahmen die Robert Blum's haben wir das Alles schon gelesen und auch in Brüssel gegebenen praktischen Anregungen entsprechend, Delegirten der„ Opposition" es auf und fanden darin, zwar außerdem noch in zahlreichen Zeitungsartikeln. Neu ist nur geht man bereits in Belgien und Frankreich mit der kein Nitroglycerin oder Knallfilber, aber Schlimmeres: fein die vollständige Wiedergabe der famosen Aeußerung Errichtung voll Arbeitersekretariaten als Auskunfts- säuberlich geordnet und auf Nadeln gespießt wie Insekten Bismarck's, als dieser Biedermann dem Hans Blum und Korrespondenzbureaus für In- und Ausland vor, in einer Sammlung: alle Anklagen, Anschul- das famose Bündniß" anbot, von dem in dem Vor während die deutschen Genossen bei der Vorbereitung digungen und Verdächtigungen, die sie in den wort zum Lebensbild" die Nede ist. Wenn Ihr Vater," ihres Parteitages, der soeben der soeben in Erfurt zusammen- letzten Monaten gegen die Fraktion, den Partei- Borstand, sagte Fürst Bismarck am 22. Mai 1870 zu Hans Blunt, Wenn Ihr Vater heute noch lebte, so würde getreten ist, alle Hände und alle Münder voll zu thun die Gesammtpartei geschleudert hatten. Nicht 3 fehlte.wahrscheinlich im Reichstag auch unter hatten; dabei ist mit schmutziger Wäsche bei Alten und und an diese aufgespießten Anklagen, Anschuldigungen und er Jungen schon so rüftig aufgeräumt, daß der Parteitag einen Verdächtigungen, die Ankläger, Anschuldiger und Ver- National liberalen Platz genommen haben wie Sie. sehr reinlichen und zweifellosen Verlauf mit Annahme des dächtiger festgenagelt! Und ich biete Ihnen heute ein Bündniß an, neuen Parteiprogramms und Gutheißung der alten Parteiin dem ich Sie ersuche, allezeit über die Macht verfügen zu taktik verspricht. wollen, die ich etwa(!) besize, namentlich in der( Reptil) Von den Polizeiplackereien und dem Kampf mit„ geistigen Presse, um das Bild Ihres Baters rein(!) zu halten von Waffen", vulgo Knüppel, die doch gerade in der Kreuz- festgenagelt. der Beschimpfung, als sei er ein Gesinnungs- Genosse der Zeitung" eine so warme Fürsprecherin finden, erwartet sie Herren Bebel und Haustnecht( sic!)." nicht viel. Sie schreibt: Da gab's fein Entrinnen mehr, kein Ausweichen der Spieß war umgedreht, die Aufläger waren zu Angeklagten geworden: sie saßen auf der Armesünderbank -Kein Durchschlüpfen zwischen den Hörnern des Di lemmas: entweder beweisen oder als Verleumder gebrandmarkt! Ein Drittes ist nicht. Ein Drittes ist nicht. Und für gebrandmarkte Verleumder hat die sozialdemokratische Partei keinen Raum. Die Bekämpfung der Sozialdemokratie, soweit sie von den Behörden ausgeht, bewegt sich immer in dem alten Geleise. Subalterne Organe meinen dem allgemeinen Besten einen wesentlichen Dienst zu leisten, wenn sie die Feier des LassalleDie Lage war klar, Selbsttäuschung nicht mehr mögschen Todestages( 31. August), die trotz der im Sinne Mary geschehenen Aechtung der Lassalle'schen Ideen überall weidlich lich. im Partei- Interesse ausgebeutet wurde, verbieten, oder eine Und der letzte Rest von Hoffnung verschwand, als zu rothe Fahue fonfisziren; hinterher kommt das Ober- Beginn der ersten ordentlichen Sizung Seitens des Bureaus Verwaltungsgericht und konstatirt Unrechtmäßigkeit und der Parteileitung unzweideutig und rückhaltslos erdieser Konfiskation, was aber nicht hindert, daß die Polizei klärt wurde, daß die Opposition" unbeschränkte Redebei nächster Gelegenheit wieder ebenso verfährt. Diefes freiheit habe und daß den angeklagten Anklägern der ausGesellschaftsspiel mag ja für die zunächst Betheiligten einer gedehnteste Gebrauch des Rechts der Vertheidigung gegewissen Unterhaltsamkeit nicht entbehren; wir fönnen aber nicht absehen, wie dadurch das Ansehen von Behörden und sichert sei. Gerichtshöfen gestärkt werden kann. Und demgemäß wurde gehandelt. Es blieb also auch nicht der Strohhalm der„ Vergewaltigung", der Majorisirung". " Die Bismarc'sche Hausknecht 3 Sprache ist das einzige Neue, das Haus Blum vorgebracht hat- es ist ganz aber intereffant zur Charakteristik des Sprechers. Le style c'est l'homme- wie die Sprache so der Mensch. " Von diesem hochherzig vom mächtigsten Mann Deutsch lands mir angetragenen Bündniß- erzählt Hans Blum mit der ihm eigenen Bescheidenheit habe ich nies mals Gebrauch gemacht." Wirklich Schade! " liberal und natürlich nicht„ echt konservativ". Die kartell Um zu beweisen, daß die Geldsammlungen welche 1848 für die Hinterbliebenen Robert Blum's vors genommen wurden, nicht von Demokraten oder gar Sozial demokraten ausgegangen seien, behauptet Hans Blum u. A., daß der viel spätere(!) Schwiegervater des Herrn Lieb Inecht", welcher im Komitee ter Blumsammlungen sagt, e cht konservativ" gewesen sei. Der Vizepräsident des Frankfurter Parlaments, Rechtsanwalt Reh von Darmstadt, ist hier gemeint. In Bezug auf diesen schreibt uns Liebknecht aus Erfurt: Mein Schwiegervater war Liberal, aber nicht national Das war das sauve qui peut vor dem brüderliche Verwechselung von konservativ" und" liberal" damals noch nicht bekannt. sehe Jeder, wie war damals noch Mein SchwiegerKampf. Rette sich wer fann" er den Kopf aus der Schlinge zicht!" vater gehörte als Liberaler zu den sogenannten„ Kaiser machern" und wirkte bis Anfang 1866 für die Preußische Spike", widerrief jedoch feierlich und ver wünschte vor seinem Tod, als er während des„ Bruder trieges" gesehen, wie die„ preußische Spize" und" deutsche Einheit" von Hans Blum's" Verbündetem", dem ultras reaktionären Junker Bismarck verwirklicht wurde, Alles was er zur Förderung der groß preußischen Politit gethan. Dies zur Ehren rettung meines Schwiegervaters, der mein politischer Gegner war, aber ein überzeugter Liberaler und tadelloser Charakter. W. Liebknecht." Nicht geringen Bedenken unterliegt auch die soziale Abwehr, deren Waffen gesellschaftliche Aechtung oder Thätlich feiten sind. Wir wissen wahrlich außer dem allen gemeinsamen Das Recht der Vertheidigung wurde für die Angeklagten Menschenantlig nichts, was uns mit Sozialdemokraten gemein zum Recht des moralischen Selbstmord 3. wäre, und haben für das Gefasel von ihrem angeblichen„ Es giebt teine Opposition", war das erste Idealismus garnichts übrig; aber deshalb find wir doch nicht Wort der Opposition"." Es giebt nur oppositionelle gewillt, jemanden, blos weil er Sozialdemokrat ist, für ein Elemente", und keiner von uns kann für die Worte und schmuziges, ehrloſes Subjekt zu halten. Schlösse Gottlosigkeit Handlungen des anderen verantwortlich gemacht werden." bei uns aus der guten Gesellschaft aus gut, so wären damit auch die Sozialdemokraten ausgeschlossen; aber den einen hinausballotiren und den anderen, der in puncto puncti genau ebenso wenig taugt, darinlassen, ist Heuchelei. Was das andere anbetrifft, so verdenken wir es den flandri- Und wirklich es war feine Opposition" da schen und westfälischen Bauern nicht, daß sie sich unerwünschter feine bestimmte Forderung," teine bestimmte Gäfte in drastischer Weise entledigt haben. Aber es ist doch vom Anklage- Alles löste sich in blauen Dunst auf, Standpunkt christlicher Gewissenhaftigkeit wie politischer Klugheit Niemand wollte etwas gesagt oder gethan haben. Wo gleich bedenklich, den Landleuten wiederum nur den SozialDemofraten gegenüber feierlich das Faustrecht zuzuerkennen. waren die Helden der feindlichen Presse, die Titanen, Damit schmiedet man eine zweifchneidige Waffe, deren schließ die den Olymp der Alten" erstürmen sollten? Wo war liche Wirkung doch zu wenig abzusehen ist. das Fundament, auf das alle unsere Feinde ihre Hoffnungen gebaut und das sie für felsenfest gehalten hatten? Blauer Dunst- Nebel. Weiter klagt die Kreuz- Zeitung", daß überall noch immer bestehe die Ausflüchte, Winkelzüge nicht eine Thatsache, nicht alte Abneigung oder Scheu, die Arbeiter in irgendwie erhebein mannhaftes Wort. lichem Umfange zur Aeußerung über sie betreffende Fragen aufzufordern; man begnügt sich mit dem Gutachten der Unternehmer und mit der Weisheit, die man selbst am grünen Tisch ausbrütet. Das Blatt schildert auch, wie in Spanien, Italien, Frankreich und England die Gewerkschaftsbewegung wachse und dem internationalen Sozialismus zufalle. Hans Blum hat seinen Lügen" also eine neue hinzugefügt, was hiermit festgenagelt wird. Da saßen sie und da standen sie, die Angeklagten. und nicht ein Delegirter, der für sie eingetreten wäre! Jeder Delegirte, der zum Wort tam, ein neuer AnAls Gegengewicht gegen die Sozialdemokratie läger, der den Angeklagten das Schmachvolle und Parteischädliche ihrer Opposition" in Worten des Zorns stellt die Kölnische Zeitung" die vor kurzem in Amsterdam stattgehabte zwölfte internationale Konferenz und der Entrüstung vorhielt! Mit dieser Vierteljahres Rundschau scheint sich die Es war ein denkwürdiges Schauspiel. Die christlicher Jünglingsvereine hin.„ Wer bei Krenz- Zeitung" für ein ganzes Vierteljahr mit de An- sozialdemokratische Partei Deutschlands, in der Person dem Worte christliche Jünglingsvereine" etwa denken sprüchen der Vernunft und des Gewissens abfinden zu wollen, ihrer Delegirten, stellt sich angesichts der Sonne, im wollte, daß sich dieselben nur aus Angehörigen der mittlerent um in der Zwischenzeit im Kampf gegen die Sozialdemo- voll ft en Lichte der Deffentlichkeit hin, ver- und unteren Stände rekrutiren, würde sich, beim Anblic kratie auf alle Waffen des Austandes um so leichter zu verzichtet auf den Schleier vertraulicher" Ausschuß- dieser Versammlung wenigstens, einer großen Täuschung zichten. verhandlung und verlangt von ihren Anklägern den Be- hingegeben haben. Denn überall, wo diese Fremden er weis ihrer Anklagen unter Bedingungen, die jede schienen, staunte man über die vornehmen Er scheinungen, die durch ihr Auftreten alsbald be Aus Erfurt schreibt man uns: Die ersten Sitzungen Möglichkeit der Vertuschung ausschließen. des Parteitages haben hingereicht, die Hoffnungen, welche Wo ist die andere Partei, die das Gleiche hätte thun tundeten, daß sie den ersten und besten Gesellunsere Gegner auf die Opposition" fetten, zu zer können. Und auch nicht der Schatten eines Be- schaftsklassen angehörten, und ebenso darf man den Nachdruck nicht allzusehr auf das Wort Jüngling" legen, stören und die Opposition" selbst wie ein Nebelgebilde vor weises konnte erbracht werden. dem Sonnenlicht zerfließen zu machen. Für Jeden, der die Großartig hat sich das Solidaritätsgefühl der Partei da die ehrwürdigen Gestalten mit grauem Haar und Bart Personen und Linge kennt, stand dieses Resultat von vorn- bewährt,- rein und fleckenlos ist das Parteischild, die nach Dußenden zählten; der Vorstand bestand fast durch herein fest. Man muß die verdußten Gesichter der Hoffnungen unserer Feinde sind zu Schanden geworden, weg aus gereiften Männern." So schreibt die Kölnerin, spottet " Oppositions" Bertreter gesehen haben, als Jeder bei Be- und die Opposition" ist gerichtet, vernichtet ihrer selbst und weiß nicht wie. Von hervorragenden Deutschen ginn der Eröffnungssigung auf seinem Platz und auf dem wenn auch im Augenblick, wo wir dies schreiben, der Ur- zählt sie auf die Grafen v. Bernstorff, Pückler und Stosch, die Frei herren v. Derken, Below, Rothfirch und Minnigerode. Der aller anderen Telegirten ein säuberlich gedrucktes und ge- theilsspruch des Parteitags formell noch nicht gefällt ist. Hauptberathungsgegenstand war das Verhältniß der heftetes Schriftche.. vorfand, betitelt: Die Anschuldigungen der Berliner Hans Blum, der Verfasser der, Lügen", hat wieder Jünglingsvereine zur Sozialdemokratie" Opposition. Für den Parteitag zusammengestellt nach einmal ein Attentat auf die Ehre und den guten Ruf wie überhaupt die Stellung derselben im modernen Kultur den Berichten des Vorwärts" vom Parteivorstand." seines Vaters verübter will durchaus aus Robert leben. Während der Graf Pückler jedes Streben, mit der " " " Welt der Arbeiter und Arbeiterinnen interessirte er sich um so mehr. Er ließ sich nicht etwa durch die schmerzvollen Berichte erweichen, welche man ihm erstattete, er blieb dabei immer rauh und beißend feindselig; aber er hörte aufmerksam zu, und wenn es auch nicht den Anschein hatte, als ob er selbst litt, während an ihm die traurige, leidvolle Geschichte eines ganzen Arbeiterviertels vorüberzog, in dem der Hunger herrschte, so gährte doch in seinem Herzen schrecklicher Haß, den er gern in die Herzen aller derer übertragen wollte, welche duldeten. Man liebte ihn zwar nicht mehr als früher, es bestand sogar bei jedem, der ihn kannte, eine Art von Furcht, welche er seit langer Zeit einflößte. Aber man achtete ihn und hörte auf ihn. hatte sich wohl gehütet, die Versammlungen stets an dem selben Orte abzuhalten, er wußte, daß Collard den Keller tannte; und obwohl er den früheren Polizei- Agenten seit dem Tage nicht wieder gesehen hatte, wo er ihm zu seinem Erstaunen in einen Beamten der Republik verwandelt sah, so war er doch im Zweifel darüber, ob diese unsaubere Persönlichkeit wirklich der Verwaltung oder der Polizei der neuen Negierung angehören konnte. Denn an Polizei fehlte es in dieser jungen Republik wahrlich nicht. Es gab im Gegentheil davon mehr, als unter Louis Philipp; Lamartine hatte eine Polizei, Caussidière hatte auch eine solche, deren Sitz in der Präfektur war, und auch Soubrier besaß eine Polizei, welche in der Rue de Rivoli hauste. Und schließlich hatte die Bürgermeisterei von Paris auch noch eine Polizei für sich. Die Mitglieder der Regierung bewachten sich gegen seitig, was ein treffliches Zeichen für das Vertrauen war, Wenn sie anfangs vor der ersten Stunde der Revolu tion Furcht hatten, als sie das bewaffnete Volk der Vor städte grollend die Straßen durchziehen sahen, so hatten Das Eine stand fest, sie sie sich allmälig beruhigt. wollten die Republit vernichten, weil sie noch nicht daß sie in ihren Händen eine begriffen hatten, Vertheidigungswaffe werden könnte für ihre Schäße und für ihre Klassenprivilegien und zu gleicher Zeit eine Wasse, mit der sie das Volk zu unterdrücken vermochten. * Ihr Verständniß für die politische Lage sollte sich erst später entwickeln. So war die Zunächst hatten sie nur den einen Zweck, die Arbeiterklasse auszuhungern, indem sie ihr die Arbeit und also auch die Löhne entzogen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hörten diese Männer Verantwortlichkeit für die Situation auf die republikanischem und Frauen, welche die Arbeit gebrochen und das Elend Einrichtungen übertragen, welche von anmaßenden unfähigen zur Verzweiflung getrieben hatte, eine einfache Sprache, Rückschrittlern herstammten, die das populäre Element viel zum ersten Male nahm sie die schrecklichen Wunden wahr, das sie einander einflößten. mehr fürchteten, als das reaktionäre. Sie vermutheten, daß welche sie verzehrten. Aber mit einem rührenden Einverständniß vertrugen der Widerstand und das Schwanken der provisorischen Zum ersten Male hörten die Armen klar ans- sie sich mit einander, trotz ihrer verschiedenen Ansichten, trog Regierung einerseits und andererseits die Forderungen des sprechen, daß die Zeit gekommen sei, in der der Ar- ihres Ehrgeizes und ihrer Unfähigkeit, denn Haß und ge- Voltes, welche um so dringender wurden, je mehr das beiter sich der Früchte seiner Arbeit erfreuen meinsame Furcht vereinigte sie. Darum hielten sie es auch Elend wuchs, einen furchtbaren Konflikt herbei führen und und auf den Sessel der Reichen steigen solle, welche nichts für das beste, durch ihre gesammte Polizei die Sozialisten zu neuen Kämpfen drängen würden. thun. und Revolutionäre überwachen zu lassen. Sie wollten der Republik die Sorge überlassen, Nichts war diesem unversöhnlichen Manne, der das Diese vereinigten sich ohne sich zu verbergen, was die das republikanische und sozialistisch gesinute Bolk nieder Leben kannte und unterrichtet und geachtet war, mehr heilig; beste Art war, um die Aufmerksamkeit der Polizei nicht auf zuschießen und sich selbst jeden Augenblick bereit er ließ sie alle die Parasiten sehen, welche im Müßiggang fich zu ziehen, und nahmen an der Bewegung Theil, welche halten aus dem blutigen Chaos die Macht an sich von der Arbeit des Volkes lebten: Soldaten, Priester, Be- Paris mit sich fortriß, und welche, obwohl kaum erst zu reißen und sie irgend einem Gelegenheitsretter zu übers amte, Arbeitgeber, fette Finanzmänner, kurz, die Welt, grollend, die heftigsten Stürme ahnen ließ. welche lebt und jubelt, ohne je etwas mit ihren zehn Fingern Aber die Mittagstunde schlug und doch führte sie nicht tragen, welcher zum Dank dafür jeden Angriff gegen ihre die gewöhnliche Bewegung der Bevölkerung herbei, welche sich bemerklich macht, sobald es Arbeit giebt. zu verdienen. So war der Einfluß von Marche- Seul in diesem Viertel Die kleinen Arbeiter- Wirthschaften waren fast verlassen, ein bedeutender geworden, er war der wirkliche Führer der sozialen Bewegung, welche nach den Tagen des Februar in ihre Geschäfte waren gleich Null. Fluß gekommen war und das Volk befähigte seine mächtige Aber auch alle anderen Erwerbszweige waren gelähmt und drohende Stimme zu erheben. durch den bösen Willen der Kapitalisten und der feisten Er war es, welcher um sich alle diejenigen versammelte, Finanzmänner, welche ihren Haß gegen die Republik dawelche in dem versteckten Keller unter Larirette's Laden durch bewiesen, daß sie ihre Kapitalien dem Handel und gegen Le legierung Louis Philipp's tonspirirten. Aber er der Industie entzogen. Sippe abwehren sollte. In der Zeit, von welcher wir sprechen, waren die elenden Häusern durchfurchen, welche sich um die Kirche St. krummen, dunklen Gaffen, welche das Gewirr von traurigen, Severin und den Place Marbat an einander reihen, still und fast verlassen. und fast verlassen. Die Uhr der alten Kirche verkündete langsam in sonoren Tönen die Stunden. ( Fortsetzung folgt.) Spri fie, Eva auf lang der S und dere: den Die Vork tags vert beric nich im betr Int Bah Alte fiche tung Ans ande auf mad vorf Wal Soz reich Rid als sie für halt Unt Eug Ro ga Ver Ve er it fei fo du W ( 11 ge fo ft to ge en an Wer vert den finn Ein feru bas und der turi Schit Stu tön ( Kr ung eine rich Be voll Du bru gett ſtan wir Tag toffe ( nac We Flei fast beu: find gro Spü am femu ift 8" ich ur ng tm or " x," nt, de en Sie. 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Derzen diesen Kandidat sonst die ihm noch fehlenden 6 Stimmen erhalten davon ab, wie sich die Regierungen und Arbeitgeber zu den Gewerkschaften stellen werden, freundlich oder feindlich. Möge man Quietismus sehr entschieden und drückte es als seine Ueber haben würde. Er halte das Parlament für keine Volks- die Zeichen der Zeit erkennen! Mit bloßen Palliativmitteln ist zeugung aus, daß das Christenthum auch noch für andere vertretung, sondern für eine Kliquenvertretung. Nach nicht mehr zu helfen." Dinge als das Todtenbett allein nützlich sei. Herr General- stürmischem Lärm nahm das Haus ein Tadelsvotum gegen Das Blatt wünscht natürlich Gewerkschaften auf, christlichsuperintendent Krückeberg aus Berlin will, daß die Jüng- Schneider mit 159 gegen 9 Stimmen an. Solche ekelhaft monarchischer Grundlage". Indessen das ist eine Privat: Lieblinge nicht nur zu Christen, sondern auch an der Hand der widerlichen Szenen tönnen nur vorkommen, wo die„ Herren", haberei, über welche sich zu äußern überflüssig ist. Die HauptHelden der vaterländischen Geschichte zu wahren Patrioten die Vertreter des Besitzes und der„ Bildung", unter sich fache ist, daß das Blatt die gewerkschaftliche Bewegung als den herangebildet werden. In der einen Hand das Kreuz, in allein sind und in ihren erhabenen Gefühlsäußerungen Reim einer neuen Ordnung des Wirthschaftslebens anerkennt. Bevor diese Erkenntniß aber die superkluge deutsche Bureauder anderen den Säbel, fromme Kirchenlieder und Bibel- durch keine Arbeitervertreter gestört werden, die ihnen etwas fratie durchdrungen hat, wird noch viel Waffer ins Meer fließen. sprüche und zur Abwechselung das patriotische Lied:„ Haut Anstand beibringen möchten. fie, daß die Lappen fliegen", das ist das neupreußische Neber die zu einer wahren Manie gewordene Sucht, Die belgische Massendemonstration für das all- Redakteuren Beleidigungsprozesse anzuhängen, sagt die Evangelium. Ob Arbeiter diesem Kongreß beiwohnten oder auf demselben das Wort genommen haben, ist aus dem gemeine Stimmrecht soll in Brüssel am 9. November statt-" Beitschrift für Instrumentenbau" sehr richtig: finden. In jedem Stadtviertel werden vorher große langen Bericht nicht zu ersehen, und so konnte denn auch Meetings abgehalten. Tausende von Manifesten sollen an der Kongreß auf die„ Kölnische" einen„ äußerst wohlthuenden das Brüsseler Volk vertheilt werden, um es zur Theilnahme und günstigen" Eindruck machen. Die Novelle zum Krankenversicherungs- Gesetz, deren Spize sich gegen die freien Hilfskassen kehrt, wird den Reichstag bei seinem Zusammentritt wieder beschäftigen. Die ,, Nationalliberale Korrespondenz" behauptet, daß jene Die Nationalliberale Korrespondenz" behauptet, daß jene Vorlage der hauptsächliche Grund war, weshalb die Reichs Borlage der hauptsächliche Grund war, weshalb die Reichs tagssession im Mai nicht förmlich geschlossen, sondern nur tagssession im Mai nicht förmlich geschlossen, sondern nur vertagt wurde. Es liegt ein sehr ausführlicher Kommissionsvertagt wurde. Es liegt ein sehr ausführlicher Kommissions bericht über die Novelle vor und diese Vorarbeiten sollten nicht von vorn wieder angefangen werden müssen. Invaliditäts- und Alters- Versicherung. Nach den im Reichs- Versicherungsamt angefertigten Zusammenstellungen betrug am Schluß der ersten neun Monate seit dem Inkrafttreten des Gesetzes( Ende September 1891) die Bahl der erhobenen Ansprüche auf Bewilligung von Alters- Renten bei den 31 Jnvaliditäts- und Alters- Verficherungsanstalten und den 8 zugelassenen Kassen- Einrichtungen 155 338. Von diesen wurden 117 735 RentenAnsprüche anerkannt, 24 247 zurückgewiesen und 2932 auf andere Weise erledigt, so daß 10 424 Ansprüche unerledigt auf den Monat Oftober übergegangen sind. an der Demonstration aufzufordern. * * „ Nach unserer idealen Auffassung ist die Fachpresse dazut da, Mißitände im öffentlichen Interesse aufzudecken und zu rügen, aber sowie sie das nur wagt, hat auch schon irgend Jemand das Recht, sich beleidigt zu fühlen und zu flagen. Aus jedem tadelnden und absprechenden Worte kann der„ haarscharfe" und" deuDer Prozeß wegen der Vorgänge in Rom am 1. Mai tungsgewandte" Jurist die schönste Beleidigung fonstruiren. Ja, gegen Cipriani und Genossen hat am Mittwoch begonnen. wenn man Jemandem ausgesuchte Höflichkeiten sagt, hat der Student Körner aus Thüringen. Die Angeklagten bestreiten Gericht kommt, gefallen lassen, daß man ihn als ein ausgemacht unter den Angeklagten befindet sich bekanntlich auch der Richter das Recht, eine„ beleidigende Fronie" herauszulesen. In und der That muß sich jeder Redakteur, der wegen Preßvergehens vor die Zuständigkeit des Gerichtshofes, weil sie nur das niederträchtiges, böswilliges Subjekt betrachtet, das nur Tag und Schwurgericht für zuständig erachten. Wegen beifälliger Nacht darauf finnt, wie es seinen unschuldigen Mitmenschen etwas Aeußerungen der Zuhörer bei den Antworten des ver- Böses nachsagen kann. Daran, daß ein Redakteur aus ſittlicher nommenen Angeklagten Cipriani ließ der Vorsitzende den Entrüstung über offenbare Schlechtigkeiten und Schäden zu Saal räumen. werden: Korrespondenzen und Parteinachrichten. Die Vorstandsmitglieder des früheren Fachvereins * scharfen, verurtheilenden Worten greifen könnte, daran scheint ein ,, normaler Jurist" nicht zu denken." Was das Blatt von der Fachpresse sagt, gilt in noch weit höherem Maße von der politischen Presse. Die Gruppe demokratischer Großräthe in Basel hat sich aufgelöst. An ihre Stelle ist der Verein sozialdemo tratischer Großräthe getreten. * # Bei 60 M. Strafe verbot man dem Wirth Kübert in Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Genosse Martin in der Maurer Bergedorfs, welche anläßlich des vorjährigen Einsiedel bei Chemnitz, welcher vor einiger Zeit von der sind, nachdem sie bereits 6 Monate Gefängniß verbüßt haben, schuldigungen gegen den Gendarm zu Einsiedel angeklagt worden Streits zu 6 resp. 9 Monaten Gefängniß verurtheilt wurden, Amtshauptmannschaft Chemnitz wegen angeblich falscher AnDas war, ist to stenlos freigesprochen worden. vom hamburgischen Senat begnadigt worden. gleiche Glück hatten vier Genossen in Ratibor, welche sich an Eugen Richter's Logik irrlichtert nicht blos, sondern In Sachen der Gewerbegerichte faßte eine öffentliche einem polizeiwidrigen öffentlichen Aufzuge betheiligt haben mache die kuriosesten Bocksprünge. In dem Bericht des Partei- Versammlung des Sozialdemokratischen Volksvereins in on 3- fouten. Der Staatsanwalt selbst beantragte Freisprechung. Der vorstandes an den Parteitag zu Erfurt heißt es, daß bei den dorf nach einem Referat des Rechtsanwalts Landé folgende Gerichtshof schloß sich diesem Antrage an mit der Begründung: Wahlen in Kassel sich gezeigt habe, daß im Kampf gegen die Resolution: " Da es nicht durch Zeugenaussagen erwiesen ist, daß die An Sozialdemokratie selbst Eugen Richter und Böckel sich die Hand Die am 11. Oktober im Kimpel'schen Saale zahlreich ver- geklagten an dem Aufzuge, wenn es überhaupt einer reichen, wobei Stöcker den Segen dazu gebe. Herr Eugen sammelte Arbeiterschaft Ronsdorfs befchließt: war, theilgenommen haben, so muß die Freisprechung von Strafe Richter meint, diese Schlußfolgerung wäre ebenso willkürlich, die Gewerbegerichte der Rheinproving betrauten Minister für In Erwägung, daß die mit dem Erlaß des Regulativs für und Kosten erfolgen." In diesem Falle war Staatsanwalt, Richtern als wenn man den Sozialdemokraten vorwerfen wolle, daß Handel und Gewerbe und der Justiz zwar bei den Staatsbehörden fie es sich gefallen lassen, auch die Stimmen der Antisemiten und den heutigen Gewerbegerichten, d. h. den Unternehmern Um für ihre Kandidaten zu erhalten. Zwischen Stimmen er frage gehalten, die Wünsche und Ansichten der Arbeiterschaft halten und Stimmen geben ist denn doch ein gewaltiger aber Mangels einer staatlich anerkannten Interessenvertretung Unterschied, den einzusehen doch auch das Fassungsvermögen derselben bisher nicht einholen konnten, fordert die Arbeiter Eugen Richters fähig sein sollte. schaft auf diesem Wege, daß folgende Bestimmungen aufgenommen Betreffs des vorgeschlagenen Surrogats für 1. Die Wahllisten sind von Amtswegen auf mindestens zwei Roggen, des amerikanischen Mais, erklärte Herr v. d. Wyn Wochen täglich 12 Stunden zu Jedermanns Einsicht auszulegen. gaert auf der am Montag in Frankfurt stattgehabten 2. Das Wahlrecht ist ein gleiches, der Wahltag ein Sonntag. Versammlung des Mittelrheinischen 3weig- Arbeiter beschäftigen, als Arbeitgeber zu betrachten. 3. Von den Hausindustriellen sind diejenigen, welche drei Verbandes deutscher Müller, dessen Vorsitzender er ist: 4. Die gewählten Beisitzer erhalten außer einer angemessenen Da die Verwendung des Mais zu Brot keineswegs neu Reisekostenvergütung als Ersatz für Verfäumniß pro Sigung 3 m. sei, sondern in Ungarn und Italien schon lange gebräuchlich, so hätte es wohl nicht der Anregung des Herrn Murphy beDas Bureau wird beauftragt, diesen Beschluß den beburst, um dieser Frage näher zu treten. Das aus Mais oder theiligten Herren Ministern zur Kenntnißnahme mitMaismehl mit Roggenmehl vermischt hergestellte Brot, auch zutheilen. nach der neu vorgeschlagenen Methode, wonach ein Pfund Mehl zwei Pfund Wasser aufnehmen solle, ist natürlich wegen des geringen Klebergehaltes, seiner schweren Verdaulichkeit ein so schlechtes, daß die deutsche Bevölkerung nur im äußer ten Nothfalle nach diesem Ersatz greifen kann. Dazu tommt noch der gesundheitsschädliche ölige Keim des Mais, welchen vor der Vermahlung zu entfernen bis jetzt noch nicht gelungen ist. Die Verwendung des Mais als besonders empfehlenswerth hinzustellen, erscheine demnach als ein Produkt amerikanischer Rellame. Wir möchten in der Anpreisung des Mais eher einen Versuch sehen, die Aufmerksamkeit von der künstlichen Brotvertheuerung abzulenken. Die Eröffnung des sächsischen Landtages ist auf den 11. November festgesetzt worden. Der Landtag besteht jetzt aus 44 Konservativen, 13 Freifinnigen, 11 Nationalliberalen und 11 Sozialdemokraten. Ein Mandat wird erst durch Stichwahl zwischen Konfervativen und Sozialdemokraten entschieden. tönnte. 5. Das Verfahren ist kostenfrei. Die Arbeiterschaft aller rheinischen Industriestädte ist auf zufordern, sich schleunigst in öffentlichen Arbeiterversammlungen obigen Forderungen anzuschließen; zu diesem Zweck werden die in der Rheinprovinz erscheinenden Arbeiterzeitungen um Veröffentlichung dieser Resolution ersucht, und das Bureau beauftragt, das hierzu Erforderliche zu veranlassen." und Angeklagten wieder einmal unnöthige Mühe verursacht worden. Rüdinghausen, 3 Stunden vor Beginn und 3 Stunden nach Beendigung einer am 4. Oktober abgehaltenen BergarbeiterVersammlung geistige Getränke in seinem Lokale zu verschänken. Das soll im Interesse der Sicherheit und Ruhe" gelegen haben. Der Wirth machte es nicht so wie viele andere seiner Berufsgenossen; er erklärte: ein Mann, ein Wort, ich habe meinen Saal versprochen und gebe ihn auch her, selbst wenn mir. der Ausschank drei Tage verboten wird. Die Bergleute erklärten Demgegenüber, den Wirth schadlos halten zu wollen dadurch, daß fie sein Lokal auch fernerhin besuchen und alle Versammlungen Bekanntlich haben und Festlichkeiten dort abhalten würden. in Prozessen wegen Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen, Aufreizung 2c. die Aufzeichnungen der überwachenden Beamten von politischen Versammlungen schon eine hervorragende Rolle gespielt, indem in zahlreichen Fällen auf den Bericht eines solchen Beamten hin, dem amtliche Beweiskraft innewohnt, troß des entgegenstehenden Zeugnisses von zahlreichen Zeugen Verurtheilungen erfolgten. Was die Berichte jedoch manchmal werth sind, hatten verschiedene Gerichte auch schon Gelegenheit festzustellen, denn es passirte, daß solche Berichte froß der ihnen angeblich innewohnenden Beweisfraft als vollständig unzuverlässig" erachtet wurden, Was" darin thatsächlich manchmal geleistet wird, das kann auch die demokratische Wurzener 3eitung" an einem Beispiel illustriren. In der letzten Sitzung des Bürgervereins hielt der Vorsitzende desselben, der kürzlich aus dem Gefängniß zurückgekehrte Redakteur Thiele, einen Vortrag, in dem er sich namentlich über das Selbstverwaltungsrecht der Gemeinden verbreitete. Unter anderem führte er aus:„ Wenn im Mittelalter die Zur Reichstags- Nachwahl in Stolp Lauenburg wird Bürgerschaft einer Stadt mit ihrem Stadtregimente dauernd dem Stettiner Volksboten" aus Stolp geschrieben: unzufrieden sein mußte, so empörte sie sich schließlich Das Der Landrath des hiesigen Kreises erließ die und an schlug wohl den Stadtrath todt. von hallt wieder solchen SchreckensChaussee Arbeiter durch deren Ausseher die Weisung, ganze Mittelalter daß sie Flugblätter und Zeitungen, welche in nächster Zeit von izenen. Unsere Zeit ist über derartige Gewaltmittel längst eben in der Selbstgewisser Seite vertheilt werden würden, nicht lesen dürften. Wer hinweggeschritten; wir haben Dem zuwiderhandeln würde, wäre sofort von der Arbeit ent- verwaltung ein Mittel, welches u. 1. w." Der Polizeibeamte, welcher jener Versammlung beiwohnte, und sich während des Hoffentlich antworten die in ihrer Wahlfreiheit geschmälerten Vortrages Notizen machte, schrieb das Wort„ todfschlagen" eiligst Chaussee- Arbeiter damit, daß sie bei der Wahl ausnahmslos nur auf und unterstrich es ein paar Mal. Wenn er nun noch das für den Kandidaten unserer Partei stimmen. So fett werden Wort„ Stadtrath" notirt hat, was fast angenommen werden muß, ihre Stellen wohl nicht dotirt werden, daß sie das nicht nöthig da das eine wort für sich feinen Sinn haben würde, so lautet dann feine Aufzeichnung Stadtrath todtschlagen" oder so ähnlich. Bei der Landtagswahl in Sachsen scheint es ungeheuer temiethlich" zugegangen zu sein. Wenigstens in No ßwein. * Eine Volksversammlung in Heppenheim( Hessen) forderte in einer einstimmig angenommenen Resolution die Aufhebung der Kornzölle. laffen." " In Württemberg hat in diesen Tagen ein Mädchen bas Abiturienten- Examen an einem Realgymnasium bestanden hätten. und dadurch das Recht zum Studium der Naturwissenschaften, der Mathematik oder der neueren Sprachen, das den Abi- Gegen die Wahl des Nationalliberalen Kästner im turienten der Realgymnasien zusteht, erlangt. In Preußen sächsischen Landtags- Wahlkreis Glauch an wird von Seite Dort wurde unser Genosse Grünberg aus Harthe, als er in einer schüßt man die edle Weiblichkeit vor den Gefahren des unserer Parteigenossen ein Protest vorbereitet. Die Wahl Versammlung der sogen.„ Ordnungs" parteien die Sozialdemokratie Studiums, das den galanten Abenteuern den Reiz nehmen dürite wohl auch umgestoßen werden, denn die vorgekommenen gegenüber den Injurien des Kartellkandidaten gebührendermaßen Unregelmäßigkeiten sind auf das Wahlresultat zweifellos von vertheidigte, einfach aus dem Saale hinausgeworfen. Man kann entscheidendem Einfluß gewesen, da der sozialdemokratische Kan- solche Rüpeleien den Konservativen freilich nicht zu hoch anGeflickte Schienen? Auf der Haltestelle Sczepanowitz didat Seifert seinem Gegner mit nur 26 Stimmen Minorität rechnen, denn in einem wirklich geistigen Rampf tönnen ihre ( Kreis Oppeln) fand vor einigen Tagen ein Gisenbahn- unterlag. Die Kartellbrüder werden natürlich Himmel und Hölle desorganisirten Hirne schon seit langem nicht mehr mitthun. in Bewegung setzen, um zu verhüten, daß der Sozialdemokratie Walther May in Leipzig wollte als Einjähriger unglück statt, welches der Breslauer„ General- Anzeiger" noch ein Mandat zufällt, aber andererseits werden unsere Ge- beim Infanterie- Regiment Nr. 107 eintreten, wurde auch aneiner mangelhaften Weichenstellung zuschrieb. Eine Benossen im Glauchauer Kreise alle Schliche aufdecken, mit deren genommen, aber nicht eingestellt. Man will den sozialrichtigung Seitens des königlichen Eisenbahn- Hilfe sich die Kartellanten das Mandat verschafften. Betriebsamts Oppeln erklärt diese Annahme für vollständig falsch, es habe vielmehr ein während der„ Ein kräftiges Bravo!", schreibt die Sächs. Arb.- 3tg.", wird" in ganz Deutschland von den Lippen unserer Genossen er bruch den Unfall herbeigeführt". Schade, daß nicht mit schollen sein, wenn sie von den von uns am vorigen Dienstag bei der Landtagswahl errungenen Erfolgen Kenntniß gehabt getheilt wird, aus welchem Werke die gebrochene Schiene haben werden. Sie wie uns werden diese glänzenden Wahlstammt.resultate mit neuem Muth beseelen, fortzufämpien, bis endlich Weitere russische Ausfuhrverbote. Aus Myslowitz das erhabene Ziel, das die internationale Sozialdemokratie sich Tird dem„ Oberschlesischen Anzeiger" gemeldet. Seit einigen gesteckt hat, erreicht ist." Tagen ist von der russischen Behörde die Ausfuhr von Kar( nach russischer Zeitrechnung) ist auch die Ausfuhr von Weizenmehl und Brot verboten; es ist dann nur noch das Fleischholen jenseits der Grenze crlaubt. " 1 demokratischen Agitator wahrscheinlich gar nicht zum Militär haben. Daß er auf die Ferienkolonie ungern verzichten würde, glauben wir nicht. 3 wei Anklagen gegen den Redakteur des Saalfelder Boltsblatt" hat der Staatsanwalt zurück gezogen"; bleiben„ nur" noch drei Anklagen übrig. , Der Eisendreher Genosse Artmann in München schrieb eine Retourpoſtkarte an die Maschinenfabrik Sinz nach antRegensburg und fragte wegen Arbeit an. Die Firma aut? wortete, daß Artmann Arbeit erhalten könne, jedoch einen Sozialdemokraten nehme sie nicht auf. SelbstverständDer Sozialdemokratische Wahlverein in Witten bat lich ist der Artmann nicht nach Regensburg gegangen. Nur so es in den ersten drei Monaten seines Bestehens von anfänglich zu! Wegen Veranstaltung einer offentlichen Lotterie acht Mitgliedern auf die stattliche Zahl von ca. 100 Mitgliedernfie haben bei einem Sommervergnügen des sozialdemokratischen gebracht; ferner in dieser verhältnismäßig furzen Zeit 4 größere Vereins für den östlichen Theil Leipzigs Blumen an die MitAgitationsausflüge unternommen, bei welchen gegen 3000 Bei- glieder und deren Angehörige gegen Entgelt verlooft tungen und 500 Broschüren zur Vertheilung gelangten, und auch die Parteigenossen Müller, Lohse und Lausch in Leipzig je 10 M. Strafe und die Kosten bezahlen. Ferner sollten sie bei dem Feste zwei große Volksversammlungen abgehalten. Minderjährige als Mitglieder aufgenommen und somit gegen das Vereinsgesetz verstoßen haben. Davon wurden sie jedoch freigesprochen. müssen Die russische Anleihe soll fast 7 Mal, und zwar fast ausschließlich in Frankreich, gezeichnet sein. Das Leidlich richtig urtheilt das ultramontane„ Deutsche beutegierige Kapital nimmt den Profit, wo es denselben Volksblatt" über die Gewertschafts- Bewegung, indem finden kann, und weiß sehr leicht das Risiko auf das es schreibt, daß nur auf dem Wege der Gewerkschaften an eine große Bublifum abzuwälzen, das bald den russischen Krach gründliche Lösung der sozialen Frage gedacht werden kann. Todtenliste der Partei. In Kassel verstarb der unter spüren wird. Die Arbeiter sind sich ihres Rechtes bewußt und dem Sozialistengefeß ausgewiesene Tischler Emil Grimm. man wird sie nicht zur Ruhe bringen, bis ihnen Er hat besonders auf dem Gebiete der Gewerkschaft seines Berufs Im österreichischen Abgeordnetenhause spielte sich ihr Recht ganz und voll geworden ist. Um dies zu sein Bestes geleistet. am Donnerstag wieder eine Standalszene ab. Der anti- erreichen, organisiren sie sich in allen Ländern in Berufsgenossensemitische Abgeordnete Schneider hatte bei einer Aus- schaften oder Gewerkschaften, und man wird diese Bewegung nicht Theater. Sonnabend, 17. Ottober. Opernhaus. Lohengrin. Schauspielhaus. Die Räuber. Deutsches Theater. Das goldene Buch. Berliner Theater. Die Bluthochzeit. Lessing Theater. Der Fall Clé Residenz- Theater. Von Dreien der Glücklichste. Vorher: Besuch nach der Hochzeit. menceau. Circus Renz. Circus G. Schumann. Zentralverband d. Maurer Deutſchlds. 39 Friedrich- Karl- Ufer, und verw. Berufsgen.( Zahlstelle Berlin II.) Mitglieder- Versammlung Sonntag, den 18. Oktbr., Vorm. 10% hr, Lokale des Herrn Scheffer, Insel- Strasse No. 10. Tages Ordnung: Karlstraße. Sonnabend, den 17. Oktober, Abends Sonnabend, den 17. Oktober, Abends 71/4 Uhr: Gala- Vorstellung. Auf 7/2 Uhr: Große Gala- Vorstellung. Helgoland", oder: Ebbe und Bef. hervorzuheben: 3 Etagen- Karoussel Fluth", große hydrol. Ausstattungs- mit 25 Pferden, dargest. v. Herrn Max Pantomime in zwei Abtheilungen, Schumann. Grand Batonde americain. mit National- Tänzen( 60 Danien), Auf- Mr. Loyal als Jockey. Faust u. Gretzügen zc., Dampfschiff- und Boot- chen, in ganz eigenartiger höchst to im fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen mischer Weise in Freiheit dressirt ut. 1. Abrechnung vom 3. Quartal. Bericht der Revisoren. 2. Die Urmit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt vorgef. von Herrn Ernst Schumann. u. infcenirt vom Dir. E. Renz. Kunst- Auftreten der Drahtseil- Künstlerinnen sachen der Arbeitslosigkeit im Baugewerbe. 3. Diskussion. 4. Verbandsangeschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Miss Adele und Emma Hodgini. La legenheiten.- Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Die Lokalverwaltung. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lu- Perce, Kraft- u. Balanceproduktionen, 381/11 mineuse, in einer Höhe von mehr ausgef. v. d. Herren Stelling u. Melas. denn 80 Fuss ausstrahlend. Außerdem: Auftreten des Saltomortalreiters Mr. Schulpferd Solon, ger. von Frl. Clot. Manzoni. Miss O'Meers in ihren vorHager. 6 Trakehner Rapphengste, züglichen Leistungen zu Pferde. zus. dress. u. vorgef. v. Herrn Franz Renz. Eine Schulquadrille, ger. von 6 Gladiatoren. Der 8 Herren. Sisters Lawrence am fl. Trapez. Auftreten der Reitkünstlerinnen Frls. Adele und Marie Chiarini, sowie der Reitkünstler Herren Fascio und Felix Chiarini 2c. Romische Intermezzos von sämmtl. Morgen, Sonntag 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr( 1 Kind frei) ,, Aschenbrödel"( Ballet: FrühlingsAbends 7/2 Uhr: Wallner- Theater. Telephon- Amt VII. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Thomas- Theater. Mädchenschule. Ostend Theater. Marianne, ein Weib aus dem Volke. Bellealliance- Theater. Jung Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Klowns. Brüder. Feenpalast. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- reigen, Walzer). stellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. heater d.Reichshallen Neues Programm. ,, Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. ein Vereinszimmer zu vergeben. Empfehle allen Genossen mein Lokal Paul Drügemüller[ 13022 ( fr. Mitan), Wienerstraße 31. Parteigenossen u.-Genossinnen empfehle ich mein neu renovirtes 11822 Die Brüder Beiso Restaurationslokal. und ihr Wunderthier. The Sunbeams. Großer Erfolg! Chas Haydn. Mr. Rollinson. 165 15 The Avolo Boys 2c. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Koupletsänger. Zum 15. Male: Eine Nacht in Venedig. Original- Wasser- Pantomime in 2 Abtheilungen, mit neuen höchst komischen Einlagen, sensationellen Licht- und Wassereffekten. Sonntag Nachm. 4 Uhr grosse Extravorstellung mit vorzüglich gewähltem Programm. Zum 1. Male: Die lustigen Müller, oder Die vier flotten Burschen, höchst komisches Intermezzo, arrang. vom Klown Tanti, ausgef. v. | mehreren Damen u. Herren der Gesellschaft. Abends 7/2 Uhr gr. brillante Achtung, Putzer! Gr. öffentl. General- Versammlung der Putzer Berlins und Umgegend am Montag, den 19. Oktober ds. Js.. Nachmittags 5 Uhr, in Rennefahrt's Salon, Dennewitftraße Nr. 13. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn A. Fiebig, Lehrer an der Arbeiter- Bildungs Schule über Stand und Profession". 2. Unsere Arbeitsverhältnisse früher und jetzt. 3. Verschiedenes. 2099b Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen wird dringend ersucht. 8. Förster, Lübeckerstraße 43. Vorst. mit neuem Programm. Eine Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands Nacht in Venedig. Beyer's Restaurant Bimmerstraße 44 0 empfiehlt sich zur geneigten Beachtung. im Vorwärts, Gastwirthsgehilfe sowie alle Arbeiterblätter liegen aus.[ 1451L ( Ortsverwaltung Berlin). Versammlung a am Dienstag, den 20. Oktbr., Abends 82 Uhr, Lokale des Herrn Scheffer, Insel- Straße Nr. 10. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Klinger. 2. Wahl eines Hilfstassirers für den Norden. Weiteres wird in der Versammlung bekannt gemacht. Otto Thierbach, Schwedterstr. 44. abend ladet freundlichst ein Genosse Reichenbergerſtraße 16 bei Pätzold. Dresdenerstraße 116 bei Gründel. Empfehle nach wie vor mein vergrößertes Lokal, franz. Billard 2c. dem verehrten Publikum. Vorwärts, Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, fowie andere Zeitungen liegen aus.[ 11421 M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. Da ich das Lokal von August Günther fäuflich übernommen habe, bitte Freunde und Genossen auch das Vertrauen auf mich übertragen zu wollen. meinen and mich übertragen zu wollen. Oskar Rackau, Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 1321L Gitschinerstr. 87. 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pj., Sonntags 25 Pf. Freunden und Genossen empfehle Empfehle meinen berühmten Mittags- mein Weiss- und Bairisch- Bier- Lokal. tisch à la Duval. 8 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Franz Walter, Gesundbrunnen, Badstraße 23. Gtablissement Buggenhagen Empfehle mein Lotal allen Genoſſen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschaut von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 Passageund Freunden. Auch ist ein Zimmer für Vereine, Zahlst. 2c. ständig zu vergeben. 2110b H. Caspar, Weddingstr. 8. Vereinszimmer ist zu vergeben. 2092b Bernhardt, Skalitzerstr. 41. Zum Gänseausschieben am Sonn Sübner, Peins Restaurant, Oranienstr. 171. 2114b Evora- Bräu. Original- Füllung der Export- Brauerei Bayern, 25 u. 80 Flaschen für 8 wet. 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Sonntag, den 18. d., großes Wurstellen. Jeden Verein der Filzschuh- Arbeiter Sonntag, Nachm, von 4 Uhr ab, Cans, und Berufsgenossen Berlins und Umgegend. wozu ergebenst einladet M. Bender. Moabit! Allen Kollegen, Freunden und Ge noffen zur Kenntniß, daß ich Rathenowerstraße 89 ein Weiß- und Bairisch2097b bier- Loltal eröffnet habe. Otto Rieger, Maurer. Vereinszimmer zu vergeben Vereinszimmer( 40 Pers.) 3um geFidicinstr. 28, Schankgeschäft. müthlichen Thüringer", Swinemünderbis 50 Perf. zu verg. straße 55. Mein Lokal Kollegen bestens 2098b Vereinszimmer Plick, Simeonstr. 28. empfohlen. 14072 Panopticum Freie Volksbühne. und Theater Variété I. Ranges 50 Pfennig. Brinzeß Pauline, Für die 2. Abtheilung( grüne Karten) sindet am Sonntag, den 18. Oktober, im Bellealliance- Theater die erste Vorstellung im zweiten Vereinsjahr statt. Aufgeführt wird: ,, Der Bund der Jugend." Lustspiel in 5 Atten von Henrik Ibsen. Anfang der Vorstellung punkt 2 Uhr. Das Ausloosen der Plätze beginnt von 1 hr ab. In die 2. und 3. Abtheilung können noch Mitglieder in sämmtlichen Bahlstellen aufgenommen werden: V 2096b Sonnabend, den 17. Oktober d. J., in dem festlich dekorirten Saale des Elysium, Landsb. Allee 39/41 2. Stiftungs- Fest, bestehend in Ball, Vorträgen ut. f. w. Billets für Herren infl. Tanz 50 Pf., Damen 30 Pf. sind bei allen be fannten Kollegen zu haben. Anfang präzise 8 Uhr. Freunde und Genossen sind freundlichst eingeladen. 360'18] Der Vorstand. Zentralfranken- und Begräbnißlasse der Sattler und Berufsgenossen Deutschlands Hoffnung"( E. H. 64). 3. ) find Konst Char Otter der des das begri geleb abge ein ausz Taffe im e Redr nove einer den nicht geor Mol allzi wah groß vers Par sichti und vier that geid Ben Flug ver fent ein gefa eine 102/37 TOIL falt. verl wir Pur ritä Beh enti nich das geor Mi ( 31 das soll Op trät den red We den Den in Ba den auf Ist geg 289/3 M Der Vorstand. Mi Ru Ac int her hal rei ein 380/9 da au Dez ve sch Tic get Montag, den 19. Oktbr., Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Reyer, Alte Jakob- Straße Nr. 83: Versammlung. Tagesordnung: 1. Rassenbericht pro 3. Quartal 1891. 2. Wahl eines Kassenrevisors. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Ethische Gesellschaft. S. Nickamp, Bigarren- Handlung, Gräfestr. 93. Gottfried Schuls, Sonntag, den 18. Oktober, Abends 7 Uhr, im Lokale von Seefeld, Zigarren- Handlung, Admiralstraße 40a. Gruft Arndt, Zigarren- Handlung, Staligerstraße 108. Liefländer, Zigarren Handlung, Mariannenstraße 5. Grenadierstraße 33: Vortrag des Herrn Hoffmann: Die Geschichte der W. Börner, Zigarren- Handlung, Ritterstraße 108. A. Ochs, Zigarren- Erde. Nach dem Vortrage gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste, Handlung, Lindenstraße 59. Fafforke, Zigarren- Handlung, Junkerstraße 1. Damen und Herren, willkommen. Castan's Panopticum uile, Bigarren- Sandlung, Kaybachstraße 1. Otto Antrik, Bigarrendie lebende Puppe in ohne Extra- Entree. Handlung, Steinmehstraße 60. Frit Voß, Zigarren Sandlung, übecker Sozialdemokratischer Lese- und Versammlung Zigarren- Handlung, Brunnenstraße 122. S. Mehnert, Zigarren- Handlung, Diskutirklub ,, Mag Kayser". des Bundes der geselligen straße 8. A. Hinke, Zigarren- Handlung, Pantstraße 14a. Otto George, Diedenhofenerstraße 3. Niemeyer, Zigarren- Handlung, Weberstraße 19. Sonntag, den 18. Oktober, VorEntree 50 f. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches jordh, Bigarren- Handlung, Gipsstraße 5. Mae Winkelmann, Bigarren Schneekoppe", Nostizstr. 29: Vortrag Fritz Berndt, Zigarren- Handlung, Neue Schönhauserstraße 18. Paul mittags 1012 Uhr, im Restaurant zur Arbeiter Vereine MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. 10 Handlung, Ackerstraße 153. H. Gumpel, Zigarren- Handlung, Barnimstr. 42. bes Genossen Richard Baginshi über Sonntag, 18. Oktober, Vormittags A. Kehr, Sutgeschäft, Köpenickerstraße 126. C. Engel, Buchbinderei, die Entwickelungsgesetze im Weltall. präz. 1/210 Uhr, in den Arminhallen, Chorinerstraße 9. A. Läge, Restauration, Fürbringerstraße 22. R. Ba- Gäste willkommen. ginski, Buchhandlung, Dresdenerstraße 52-53( City- Passage). Vogtherr, Werkzeug- Handlung, Landsbergerstr. 64. Brüdiner, Destillation. Lothringer402/1 Kommandantenstraße 20. Tagesordnung: traße 67. Guſtav Tempel, Restaurateur, Breslauerstr. 27. Emil Böhl, Zentral- Kranken- u.Begräbniß- 1. Bericht der 5. und der Rechtsschut Kasse der Buchbinder 2. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. Dienstag u. Freitag: Damentag. für erwachs. Herren. Restaurateur, Frankfurter Allee 74. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Welt- Restaurant, Dresdenerstr. 97. Täglich Nordd. Sänger. II. Saal Auftr. d. Damen Fr. Golzsch, Frl. Leander und des Hrn. Schröder und Elmano. Anf. 7 Uhr. Entree 15 Pf., Sonnabend 20 Pf., Sonntag 30 Pf. intl. Progr. 4 Regelb., 3 Billards, 3 Orchestrious. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Spezialität. Theater I. Sanges. Auf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 50 Pf. Sonntags 6/2 75 " " " Der Vorstand. Deutscher Tischler- Verband. General- Versammlung am Donnerstag, den 22. Oktcher d. J., Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakob- Strasse No. 75. Tagesordnung: Wahl der Ortsverwaltung Zahlstelle Berlin. Kommission. Wahl von 2 Kaffenrevisoren. und verw. Geschäftszweige( E. H.) 3. Aufnahme neuer Vereine. 4. Bundesangelegenheiten. Verwaltungsstelle Berlin. Sonntag, den 18. Oftober, Vormittags werden ersucht, mit dem Kassirer Kleist, Restirende Vereine vom Bundesfet 10 Uhr, in Norbert's Festsälen, Beuth- Waldemarstr. 18, umgehend Abrechnung Straße 19-21: Haupt- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Kassen und Geschäftsbericht pro zu halten. Der Vorstand. 197/6 Freie Vereinigung beschäftigten Berufsgenossen. Generalversammlung Aufnahme von Mitgliedern von 7½ Uhr ab in der Versammlung, fo- 3. Quartal 1891. 2. Bortrag über das aller in der chirurgischen Branche = wie Sonnabends Abends von 8-10 Uhr auf folgenden Stellen: Henke, Unfall Versicherungs Gesetz. 3. VerBlumenstraße 38; Bubeil, Naunynstraße 86; Scheuer, Gneisenaustraße 35; schiedenes. Kizing, Bülowstraße 52; Gnadt, Brunnenstraße 38. Daselbst kann die neueste Nummer der Zeitung in Empfang genommen werden. Der Bevollmächtigte. 325/1 Große öffentliche Versammlung der Töpfer Charlottenburgs und Umgegend am Sonntag, den 18. d. M., Vorm. 10 Uhr, im Lokale ,, Bismarckshöhe", Wilmersdorfer- Strasse 64. Tagesordnung: 1. Wahl eines Vertrauensmannes. 2. Wahl einer Kommission zur Regelung der Fensterfrage. 3. Verschiedenes. Der Vertrauensmann. 119/12] Die Ortsverwaltung. Buchbinder- Männerchor Berlin. am Montag, den 19. d. M., Abend 81/2 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstr.33. Tages- Ordnung: Alle Kollegen, Kolleginnen u. Freunde des Vereins werden hiermit zu dem 1. Abrechnung pro 3. Quartal 1891. am Sonntag, den 18. Oktober, und 2. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über: von da ab bis auf Weiteres alle vier- Ronventionelle Lügen der Kultur menschheit. zehn Tage in Feuerstein's Tunnel, Alte Jakobstr. 75, stattfindenden gefelligen Abend, verbunden mit Tanz, freundlichst eingeladen. Anfang 6 Uhr. Die Kommiffion. 2102b Verantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. 3. Verschiedenes. Alle Kollegen dieser Branche find freundlichst eingeladen. 130/17 Der Vorstand. Hierzu zwei Beilagen 10 ist ge ab M 11 fä m et A ( 2 ſe is a h 3. r: 11, ft t 3 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 243. Parteitag in Erfurt. Ottensen. gelehnt. Erfurt, den 16. Oktober. Sonnabend, den 17. Oktober 1891. 11 8. Jahrg. Ein Schlußantrag wird angenommen, nachdem SchulzeMagdeburg widersprochen. In Buckau ließ man uns Magdeburger Genossen in einer Auerbach: Sie haben in Chur dasselbe gethan; hier ist das beVersammlung nicht zum Worte kommen; deshalb verließen wir treffende Blatt!) den Saal. Nun wurden wir einer anarchistischen Taktik bezichtigt, was ich für den schwersten Vorwurf halte. Aus dem Bericht 3 weiter Verhandlungstag. über diese Versammlung nahm das Hamburger Echo" nur diesen Es folgt eine Reihe persönlicher Bemerkungen. Um 94 Uhr eröffnet Singer die Verhandlungen. Zuschristen Basjus heraus, daß der Voltsstimme" anarchistische Taktik und Grillenberger: Ich habe meine republikanische Ueberfind eingegangen aus Granada, Galatz, Kopenhagen, Stockholm, Tendenz vorgeworfen wurde. 3wei Tage später schrieb das zeugung im Reichstage unter den heftigsten Angriffen der Rechten Konstanz, Leipzig, Calbe, Ostrowo, Leipzig Stadt und Land, Echo": In Berlin haben sich Anarchisten in die Partei ein- zu einer Zeit vertreten, wo von Herrn Auerbach noch keine Charlottenburg, Hanau, Plauenscher Grund, Kiel und Altona- geschlichen und in Magdeburg spielt derselbe Fall. Wo ist der Rede war. Beweis dafür, daß di:„ Volksstimme" anarchistisch sei? Wegen Dr. Luy: Die Berichtigung des Redakteurs Stolten vont Ein Antrag, Angesichts der kostbaren Zeit und im Interesse der Artikel habe ich ir: thümlich den Abg. Frohme angegriffen, Echo" ist deshalb von mir nicht aufgenommen worden, weil sie der Gerechtigkeit nur den Mitgliedern der Opposition und denen ich nehme meine Worte, sofern sie gegen Frohme gerichtet waren, fich auf§ 11 des Preßgesetzes berief, und die von Beleidigungen des Parteivorstandes noch zum ersten Punkt der Tagesordnung zurück und halte sie gegen das Hamburger Echo" aufrecht. gegen die Redaktion stroyte. Ich habe in keiner Verbindung mit das Wort zu gestatten wird, nachdem ihn Kallenbach- Karlsruhe Ich bin dann wegen der Besprechung des der Besprechung des Flugblattes Schneidt gestanden. Fischer ist der Allerlegte, der mir Vorwürfe begründet und Singer und Mehner ihm widersprochen, ab- der Opposition in meinem Leitartikel angegriffen worden. Redner über Berichterstattung für gegnerische Blätter machen darf. Er verliest den Artikel, in welchem dem Verfasser des Flugblattes hat selber vom Weltkongreß in Chur für die„ Neue Züricher Es wird in die Tagesordnung eingetreten und die gestern erst ,, Ueberzeugungstreue" und dann„ Gebrauch vergifteter Waffen". Beitung" forrespondirt. abgebrochene Debatte fortgefeßt. nachgesagt wird, und bemerkt: Es fann auch ein überzeugter Werner: Es ist eine Lüge, daß der„ Volkstribüne" Schmalfeld bezeichnet das Treiben der Opposition als Mann in der Hize radelnswerthe Mittel anwenden.( Buruf: Exemplare der„ Autonomie" beigelegt worden seien. Die„ Autoein der Partei unwürdiges. Er räth, dies in einer Reſolution Es bleibt ein Doppelspiel.) Soll ich mit vor die Neuner- nomie" hat eine Deckadresse der„ Volkstribüne" benutzt, die in auszusprechen und den Berliner Genossen das Weitere zu über- Kommission, also auf die Anklagebant, gut; aber Fischer muß der Voltstribüne" veröffentlicht war. lassen.( Widerspruch.) Die Berliner werden stark genug sein, mit darauf. im eigenen Hause Kehraus zu machen. Im Weiteren behauptet Riesop Berlin: Hier treten Werner und Wildberger so Redner, daß der Parteivorstand über die Verhältnisse im 19. han anständig auf und thun so unschuldig. In Berlin aber ist das noverschen Wahltreise nicht genügend orientirt gewesen sei. In Verhalten der Opposition ein durchaus anderes. einem seiner Briefe habe es geheißen, in Berlin erwarte man Landé Elberfeld will im Gegensatz zu Bebel, daß die den Sieg Vismard's im ersten Wahlgange; man solle deshalb Neuner- Kommission sich nicht mit den sa chlichen Darlegungen nicht allzu große Anstrengungen machen. Vier Reichstags- Ab- der Opposition befasie, das sei Sache des Plenums, sondern mit Moltenbuhr habe nur eine Versammlung abgehalten. geordnete hätten im Ganzen vier Versammlungen abgehalten. den Bergehen der einzelnen Personen. Die Anklagen gegen die Einzelnen müssen vom Parteivorstand formulirt werden. Wildberger: Das Flugblatt richtet sich wie die ganze Opposition nicht gegen den Parteivorstand, sondern gegen die Taktik. Unser Streit ist kein persönlicher, sondern ein prinzipieller. Es ist keinem von uns eingefallen, zu behaupten, daß der Parteivorstand Geld nach Gunst an Schmaroßer und Schweiswedler vertheilt habe. Betiel's Darlegung der finanziellen Verhältnisse eines Genossen halte ich für ganz unangebracht; ich wollte nur eine Parallele zieljen mit einem anderen Genossen, bei dem dieselben Verhältnisse obwalten. Sobald ich die beiden Abgeordneten nenne, werden Sie dreimal verurtheilt. Zuerst vom Parteitage, dann von der Fraktion und dann von den " 1 Fischer: Herr Werner hätte sich die ganze sittliche Entrüstung, die ihm so schön steht, sparen können, denn ich habe sofort, als ich darauf aufmerksam gemacht wurde, erklärt, daß ich mich im Irrthum befunden habe. Alle anderen Angaben, die ich gemacht habe, bleiben bestehen. In Uebereinstimmung mit den Einberufern habe ich Berichte über den Churer Weltkongreß für die„ Neue Züricher Zeitung" geliefert. Das ist ganz etwas anderes als die Verquidung der sozialdemokratischen Delegatur und Parteiredaktion mit der Berichterstattung für den Stöckerschen Reichsboten". Dieses Spiel hat Lux in Brüssel gespielt und in Erfurt den Versuch gemacht, es zu wiederholen. Frohme: Die Berufung auf das Preßgesetz erfolgte, weil zwei Berichtigungen ohne jene Berufung nicht aufgenommen worden waren. Das Schlußwort erhält der Referent Auer als Referent: Der Parteivorstand habe nur vor allzugroßem Sanguinismus gewarnt. Es sei absolut nicht wahr, daß es im Briefe geheißen hätte, es sollten nicht allzu große Anstrengungen gemacht werden. Nur Dor Geld verschleuderung wurde gewarnt, aber hervorgehoben, daß die Parteiehre gewahrt bleiben müsse. Es habe im Kreise an umJ. Auer: Der Redner legt zunächst noch einmal die sichtiger Leitung gefehlt. Molkenbuhr sei acht Tage da gewesen Als die und nur zu einer Rede aufgefordert worden. Die Angabe, daß Stellung des Parteivorstandes zur Opposition tlar. vier Abgeordnete nur vier Bersammlungen abgehalten hätten, sei Dinge ganz unleidlich geworden waren, sah sich der Parteivorthatsächlich falsch. stand zu seiner bekannten Erklärung veranlaßt. Wir haben dabei Auerbach- Magdeburg bestreitet, daß die Opposition eine durchaus nicht an den Ausschluß einer bestimmten Gruppe_geBeweis, daß die Expedition der„ Volkstribüne" das Berliner nehmen Sie mich.( Zwischenrufe, Ruf: Komödiant! Lachen.) sich um einzelne Personen, die wir aufforderten, mit bestimmt Flugblatt prompt auf Bestellung eines Nürnberger Parteigenossen Das Gefühl, das mich dazu bewegt, begreifen Sie vielleicht nicht. formulirten Anklagen hierher zu kommen. Wenn die Wähler des Teltow- Beeskower Kreises hier gewesen verfandt habe, sei hinfällig; die einfache Erklärung der Ver- Gegen die Berliner besteht eine besondere Voreingenommenheit, sendung sei, daß der Expedient der Boltstribüne" aufällig der Grillenberger hier besonderen Ausdrud verliehen hat. Berlin und gehört hätten, wie Werner und sein Anhang aufgetreten, dann ein Herr sei, der auf dem Boden der Opposition stehe. Es wird ist eben eine besimdere Stadt, deren Verhältnisse sich mit denen brauchten wir nicht anzunehmen, daß eine größere Gruppe mit gesagt, Werner und Wildberger hätten mit ihrem Auftreten hier einer Provinzialstadt nicht vergleichen lassen. Berlin hat auf ihm gehen würde. Ein strengumschriebener Streis in der Oppoeinen jammervollen Eindruck gemacht.( Sehr wahr!) Der Bor- allen Kongressen Opposition gemacht. Ich verleugne gar nichts; sition ist nicht vorhanden, aber bereits ist im Werner'schen Kreise wurf der Feigheit ist gegen uns erhoben worden. Er läßt uns ich verleugne Werner nicht; ich verleugne das Flugblatt nicht. Der Gedanke laut geworden, daß, wenn der Ausschluß erfolgt, talt. Mögen Sie sagen, was Sie wollen, Sie werden uns nicht Ein Feigling bin ich nicht, Herr Fischer! Bleibt es bei der bis- ein eigenes Blatt gegründet wird. Ist Ihnen das nicht bekannt, verleiten, Dummheiten zu machen.( Große Heiterfeit.) Mich herigen Zattit, so können wir uns nicht beruhigen, dann ist feine Herr Werner?( 2. schüttelt mit dem Kopfe.) Sie wissen ja wird der Vorwurf der Feigheit nicht bestimmen, mich mit dem Ginigung möglich, dann ist es besser, wenn man uns gleich ausschließt. eben überhaupt nichts!( Große Heiterkeit.) Redner verliest Bunfte im Flugblatt einverstanden zu erklären, wonach die Mino- Bor der Neuner- Kommission werde ich persön einen Brief des aus der Partei ausgeschlossenen Schwabe, in rität fich der Majorität nicht zu fügen hat. Mit Wildbergers Itch nicht erscheinen. Wenn wir auch alle Anschuldigungen dem die Gründung eines Kampffonds gegen die bisherige Taktik Behauptung, 7/8 der Fraktion hätten den Arbeiterschutz Gejeh- inhaltlich beweisen können, so würden wir doch der Form unserer der Partei zugegeben wird. Solchen Dingen gegenüber besteht tein Rahmen für die Opposition, wohl aber entivurf unterschrieben, ohne ihn gelesen zu haben, habe ich Aeußerungen regen ausgeschlossen werden. Wir waren schon zwar Wir halten uns Zusammenhang. an die doch ein nichts zu thun. Wohl aber verstehe ich das Gefühl, verurtheilt, ehe noch der Parteitag begann. auf dent Noch heute stehen wir das Wildberger veranlaßt, die Namen der beiden Ab- Werner: Die eigentlichen Angriffe der Opposition richten einzelnen Personen. der gestrigen Erklärung: Beweis oder Widerruf nicht But nennen, von denen er jene sich gegen die Taktik und werden bei diesem Punkt der Tages- Boden Auer wehrt im Weiteren den Vorwurf vom Wittheilung erhalten hat. Er will lieber selbst zu Grunde gehen ordnung vorgebracht werden. Es war keine Feigheit von mir, oder das Dritte. ( Zwischenrufe), statt andere hineinzuziehen. Ich empfinde dafür wenn ich mich nicht für jede Aeußerung eines Oppositionellen Parteivorstand ab, daß zur Agitation nicht immer ein Abdas Gefühl der Hochachtung. Aber die beiden Abgeordneten verantwortlich erklärte. Ich kann nicht alle Worte, die in Ver- geordneter zur Verfügung gewesen sei. Das sicherste Mittel für follten sich überlegen, ob es nicht im Interesse der anständigen sammlungen fallen, verantworten. In der Frage der Taltit die Genossen in den einzelnen Kreisen, stets einen Abgeordneten Opposition wäre, wenn sie freiwillig mit ihren Namen hervor werden wir unseren prinzipiellen Standpunkt wahren. Gehen Sie zur Verfügung zu haben, sei, einen Abgeordneten zu wählen. träten. Daß Werner als Referent thätig war, erklärt sich aus in der Oppositionsmeierei nicht zu weit. Redner wirft der( Große Heiterfeit.) Ueber zu groben Ton in den Briefen des dem Mangel an Agitationsträsten. Weshalb sollte Werner nicht Broschüre des Vorstandes:„ Die Anschuldigungen der Ber- Parteisekretariates ist von Genossen Agster Stuttgart geflagt So worden. Nun zu einem Briefstil, der aus einer abgeklärten reden dürfen? Wir wollen ja auch die Besserung der Verbrecher. liner Opposition" Verdrehung der Thatsachen vor. geordneten Verschiedene Redner verzichten aufs Wort. D Er werde nunmehr jedem Einzelnen Werner ist ein guter Agitator. Was die„ Fränk. Tagespost" und mache es mancher Staatsanwalt, der dem Angeklagten Weltanschauung fließt, blieb uns nicht die Zeit. Wir dachten, den Kaifer Friedrich- Artifel in ihr betrifft, so hat Grillenberger ins Gefängniß helfen wolle. Der Gegner werde zurecht gemacht, die Schwaben würden Deutlichkeit schon vertragen.( Heiterkeit.) den Artikel in derselben Form durch zwei Querbalken hervorgehoben, um dann besser getroffen zu werden. Redner erklärt, mit der Nach dieser Abschweifung tommt der Redner wieder auf die in welcher der„ Sozialdemokrat" den Tod hervorragender Volks- Tribüne" nichts weiter zu thun zu haben, als daß er sie Opposition zurück. Er erklärt, nach Besprechung mit den anderen Parteivorstandes bleibt Der Vorstand Barteigenossen mittheilte. Hat nicht Grillenberger gestern selbst bruce. In die Redaktionsgeschäfte mische er sich nicht hinein. Mitgliedern des den Kaiser Friedrich als einen Mann bezeichnet, der den Frieden Machen Sie mit uns tabula rasa, zu Anarchisten werden Sie dabei: Beweis oder Widerruf oder das Dritte, das sich aufrecht erhalten und das Sozialistengefeß aufgehoben hätte? uns nicht stempeln. Unsere sozialdemokratische Ueberzeugung finden werde. er mache jeden Einzelnen nur für seine Worte Ist diese Aeußerung nicht schon ein Grund, Front zu machen werden Sie uns nicht nehmen und uns nicht hindern, auch weiter denn und Handlungen verantwortlich die Behauptungen nennen, gegen solche Auffassungen? Wir wissen, daß nicht einzelne für die Berreiung des Proletariats zu kämpfen. deren Widerruf er verlange. Quer zitirt wörtlich zunächst die Männer, sondern die ökonomischen Verhältnisse Geschichte machen. Ein Schlußantrag wird abgelehnt. Säße Werner's, welche dem Jnhalte nach besagen: Die Partei Mit der Auffassung Grillenberger's begeben wir uns auf die fei Opportunitätspartei geworden; sie unterscheide sich in nichts Rutsche ins realtionäre Lager. Die Berliner Opposition hat der Schwer Hamburg erklärt, daß der erste Hamburger Wahl mehr von den reaktionären Parteien; man verpöne jede OppoAgitation feinen Schaden gebracht. Wir schielen nicht nach der freis mit der Taktik des Parteivorstandes völlig einverstanden sei. fition; Schleppenträger, die sich den Magen füllen wollten, indifferenten Masse, wollen sie nicht um jeden Preis zu uns Frohme: Die Darstellungen des Herrn Lux über den drängten sich an die Parteileitung heran. Die Form des Widerherüberziehen. Wer sich durch die Berliner Vorgänge ab Streit zwischen Volksstimme" und" Echo" entsprechen der Wahr- rufs muß so beschaffen sein, daß eine nachherige Andersdeutung halten läßt, unserer Partei beizutreten, ist einfach nicht heit nicht. Das"" Echo" hat Front gemacht gegen die zweidentige nicht möglich ist.( Bustimmung.) Ihr Einwand, daß Sie nichts reif für uns. Sie, meine Herren, Herren, stopfen sich hier Stellung des Redakteurs und das unerhörte Zwickmühlenspiel der Bestimmtes, Direktes gejagt haben wollen, ist nicht stichhaltig. eine Gliederpuppe aus, nennen sie Opposition und schlagen Volksstin.me" beleuchtet. Ich bin der Ueberzeugung, hinter der Das ist ja das Infame, daß Sie ungefähr so sprechen:„ Ich darauf los. Mit ein wenig Kollegialität gegenüber den Genossen Opposition steckt anarchistischer Unfug. will nicht sagen, daß Sie Stiefel gestohlen haben; aber außerhalb, wie sie innerhalb der Fraktion geübt wird, wären Ulrich Offenbach: Wir in der Provinz wünschen, daß die Stiefel, die Sie da tragen, find ganz denen ähnlich, dem Streit die vergifteten Pfeile genommen worden. Redner mir abhanden gekommen sind."( Heiterkeit und leb vertheidigt die Magdeburger Opposition im Besonderen und ein für alle Mal mit der„ Opposition", wie sie in Berlin auf die Sie mögen hypothetisch gesprochen fchließt: Sie haben die Opposition künstlich aufgebauscht. Aehn- tritt, ein Ende gemacht wird. Werden die Herren ausgeschlossen, hafte Zustimmung.) liche Vorgänge wie in Berlin sind immer in der Partei vor- dann sind wir sie los. Dann können die Gegner nicht mehr haben, aber es wird anders aufgefaßt. Mit dem Flugblatt gekommen, so in Erfurt, Solingen. Jetzt aber wird die Berliner sagen: Gure eigenen Leute behaupten ja selber, daß Ihr Erz- hat Werner sich niemals einverstanden erklärt, dafür war er doch Opposition als Schredgespenst benutzt, um jede kritisirende lumpen seid, die sich von den Parteigeldern mästen. Wir beau- zu schlau. Aber Ihnen allen( von der Opposition) will ich doch Meinung innerhalb der Partei zurückzuscheuchen. Die Opposition tragen den Ausschluß derjenigen Personen, die das Partei- Inter- fagen: Sie haben diejenigen nun einmal an den Rockschößen, die wird Sie nicht bitten, sie in der Partei zu lassen, aber es esse so schwer geschädigt haben, wie Werner und Wildberger und Sie abschütteln. Sie haben Ihr enfant terrible den Genossen Biester, gestern abgeschüttelt, die Biester, Goldberg und Konsorten ist eine abschüssige Bahn, auf die Sie sich damit be- die Anderen. Die Sache ist spruchreis. geben: eine immerwährende Fischer Berlin: Was Köster's Abbitte betrifft, so be machen Ihnen eben doch zu große Dummheiten. Aber Sie lassen sich Guillotine. Zu Anarchisten aber werden Sie uns nicht machen, wir bleiben revolutionäre zeichne ich es selbstverständlich nicht als eines Mannes unwürdig, die Biester und Goldbach gefallen, das Echo Ihrer Reden sind die Sozialdemokraten. daß jemand einen Vorwurf, den er Einem unbegründet gemacht Säße wie: Die Sozialdemokratie ist eine lächerliche Partei geUnd haben Sie denn ein einziges Mal Herbert- Stettin wendet sich gegen die Ausführungen hat, zurü.cfnimmt. Aber erstens ist es hier der Ton, auf den es worden." Wernau's in Bezug auf die Kontrolleure. mit antcmmt, und zweitens mache ich der Volksstimme" nament- gegen die Reden dieser Jungen" protestirt?( Lebhafter Beifall.) Hofmann- Zeit klagt über den Mangel an Referenten lich den Vorwurf, daß sie die Gerechtigkeit, die sie gegen einen Niederauer hat das Flugblatt zu vertreten abgelehnt, dagegen und die Vernachlässigung des Feuilletons in Parteiblättern. Er Pastor walten ließ, gegen einen Genossen nicht walten ließ.( Bu gesagt: Beschwerdepunkte gegen die Parteileitung liegen wasch förbefährt fort: Die Opposition direkt auszuschließen wäre falsch, weil ſtimmung.) Meinen Beweisen von gestern für Ihre Verbindung weise vor, aber Niemand bringt sie vor, weil kein Vertrauen man sie damit quasi zu Märtyrern machen und ihren Anhang mit Anarchisten füge ich hinzu: Die„ Volks- Tribune" hat Num zum Parteivorstande vorhanden sei. Er wolle nicht sagen, daß vermehren würde. Auch ist die Hoffnung nicht ganz aufzugeben, mern der Autonomie" diese Behauptung nahm Redner, da dieses Mißtrauen berechtigt sei, hat Herr Niederauer vorsichtig daß die Herren sich am Ende noch bessern. Auer ihm über das Obwalten einer Verwechselung hierbei in- hinzugefügt. Ich bemerke beiläufig: Es handelt sich hier durch - und das bekannte Flugblatt beigelegt. weg um Berliner, die auch gewöhnlich hier sagen:„ Wir Schöder- Bernau verzichtet nach einer kurzen Bemerkung, formirte, sofort zurück ebenso mehrere folgende Redner. ( Hört, hört!) Ein Kampffonds ist ferner gegründet worden zu Berliner". Ich bemerke für die Mitglieder des Parteitags: J Stabernack- Berlin: In Berlin ist der Wunsch, daß die dem Zweck, erstens die Parteileitung zu bekämpfen und zweitens die Berlin ist kein Delegirter gewählt, der das Flugblatt vertritt. Angelegenheit mit der Opposition zu einem Ende kommt. Leute zu entschädigen, welche wegen Verbreitung der anarchistischen Wildberger, der nicht auf die Dörfer warten will, hat sich ein ( Beijall.) Autonomie" bestraft würden.( Bewegung und hört! hört!) Ja, Mandat in einem Städtchen holen müssen.( Zustimmung.) Der Klage, daß die Referenten sehr schwer schwer für sind, ein Redakteur der„ Volksstimme" pflegt noch Verkehr mit Damit will ich natürlich nicht sagen, daß die Einwohner der die Provinzorte zu haben ist entgegen zu halten, daß die Bereitwilligkeit der Referenten einem Karl Schneidt( Hört! hört!) Haffelmann'schen Angedenkens, Dörfer und kleinen Städte weniger werth seien als die Großauch oft mißbraucht wird. Wie oft kommt der Referent in einem der so schimpflich aus Deutschland wegging, der noch jüngst die städter. Darin unterscheiden wir uns gerade von Ihnen; Sie Drte an und findet, daß die Versammlung nicht einmal einberufen Bartei mit Verdächtigungen angriff, die„ Boltsstimme" empfiehlt fagen so. Betreffs Magdeburgs ergeht sich Auer unter Beifall ist.( Vielseitige Zustimmung.) die literarischen Erzeugnisse dieses Schneidt, zu einer Zeit, da in längeren Ausführungen von mehr lokalem Interesse. Es fehle Gin Schlußantrag wird, nachdem Bebel dagegen gesprochen, dieser ein Parteiblatt verklagt hat. Lux hat Schwanken des dort ein Führer. Auf dem Quark der von Heine bestrittenen abgelehnt. Charakters bewiesen. So ist die ganze Opposition; man tann Aeußerung werde beständig herumgetreten. Durch Auerbach sei Jeup- Dortmund warnt vor dem Ausschluß der Opposition. sie nicht annageln, weil man Mollusken nicht annageln kann! es in Magdeburg auch nicht besser geworden. Schulze- Magdeburg, der sich im Geheimbundsprozeß ausDas demokratische Prinzip könnte leicht verletzt werden. Daß Ein Flugblatt in Schutz zu nehmen, das nur jemand unterder Parteivorstand nervös sei, wäre gestern hervorgetreten. schreiben kann, dem jedes Gefühl für die Ehre der Partei ab- gezeichnet gehalten, hat uns mit der wunderbaren Erklärung Dr. Lur: Ich stehe sachlich nicht auf dem Standpunkte der handen gekommen ist( Lebhafter Beifall), das bekommt jemand überrascht, daß die Opposition der Partei genutzt habe. Bon Opposition und habe nie auf diesem Standpunkte gestanden. Ich fertig, der wie Lux als sozialdemokratischer Redakteur und Dele- einer Schädigung hat er nichts bemerkt. Natürlich, wer mitten habe vielmehr versucht, in jeder einzelnen Frage objektiv zu urtheilen girter einen Bericht über diesen Erfurter Parteitag dem Stöcker'schen d'rin ſigt, der merkt nicht, wies riecht.( Große Heiterkeit.) Das hat.( Ausrufe des Unvillens. Teltow- Beeskower Volksblatt", das von Baginski redigirt, das und zu untersuchen, ob der Opposition vielleicht Unrecht geschieht. Reichsboten" angeboten aus Berlin " " V D V a) Die parlamentarische Thätigkeit der Reichstags- Fraktion. Berichterstatter H. Molkenbuhr. die Werner druckt, das in seinem Wahlkreise verbreitet wird, auffgung der Partei und strikte Beseitigung aller Glemente, welche den und erschöpfenden Ueberblick über die Geschichte und die das Sie doch wohl Einfluß haben, Herr Werner?( Werner hieran hinderlich sind. Gründel."( Eleifall.) Taktik unserer Partei. Der Zweck der Taktik überhaupt ist: schüttelt mit dem Kopfe.) D, Ihr wollt ja gar feinen Einfluß Nunmehr wird zu Punkt 3 der Tagesordnung: Das Ziel unserer Partei zu erreichen. Dieses Ziel ist im haben, Ihr seid ja lauter Nullen!( Beifall.) Dieses Blatt, sage Programm flar und deutlich niedergelegt. Wenn unser altes ich, vermeidet grundsätzlich, auch nur mit einer Zeile von den Programm auch schon morgen durch ein neues ersetzt werden Vorgängen in Berlin Notiz zu nehmen. Wenn Eure Skandale b) Die Taktik der Partei. Berichterstatter: A. Bebel. sollte, so steht das Ziel doch unveränderlich und unverrückbar nutzen, warum druckt Ihrs nicht ab? Es ist eben ein Bauern übergegangen und zwar unter Vereinigung von a und b fest: es ist die Beseitigung der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Wahlkreis, und so fehr Werner Anti Parlamentarier ist, mit unter Bubilligung gleicher Redezeit wie die Referenten an Wild: Grundlage. Wir werden die kapitalistische Produktion beseitigen seinen Wählern scheint ers nicht verderben zu wollen!( Heiterkeit.) berger und Vollmar. und an ihre Stelle die sozialistische Produktions- Ord Nun zu Wildberger. Werner ist ein Nichts, hat nichts ge- Moltenbuhr: Redner bezeichnete als den Zweck der parla- nung setzen. Es führen verschiedene Wege zu diesem Ziel, alle diese Wege laufen than, will nie dabei gewesen sein. In Wildberger aber haben mentarischen Thätigkeit erstens, den Urbeiter kampsfähiger zu aber darauf hinaus, wir einen Mann kennen gelernt! Auch seine Erklärung, sich der machen und da, wo es möglich sei, feine Lage zu verbessern, sich Arbeiterklasse die politische Macht Neuner- Kommission nicht zu stellen, ist logisch. In seinen Worten zweitens agitatorisch zu wirken, sowohl um unsere Stellung zu zur Erreichung unseres Zieles gehört die mündliche Agitation, liegt: hier stehe ich, hier salle ich. Hier hat er offen erklärt, daß den verhandelten Fragen zu bezeich rien, sowie un unsere die Agitation durch die Presse und die Thätigkeit im Parlament. er auf dem Boden des Flugblattes steht. Mit einem Mann, der Gegner bloßzustellen. Die Fraktion steht nicht auf dem Die bürgerliche Gesellschaft wehrt sich gegen uns, wir müssen erklärt, auf dem Boden des Flugblattes zu stehen, ist ein Zu- Standpunkt Werner's, fleine Fortschritte in der Ver- daher die Zahl der Kämpfer gegen sie jeder Zeit zu vergrößern sammenstehen nicht mehr möglich. Damit ist das Tischtuch zerbesserung der Lage der Arbeiter zu verachten. Wir nehmen suchen. Lassalle erhoffte noch Alles vom allgemeinen Stimm Kleine Vortheile schnitten. Parteiverrath, Blödsinn, Niedertracht und Gemeinheit auch Auch benutzen deshalb den Haupt- recht. daffelbe eifrig Wie sollen wird der Parteileitung und der Fraktion im Flugblatt vor zweck die Verwirklichung sozialistischer Prinzipien aus den Augen folgreich. Da entsteht natürlich die Frage: geworfen. Der Redner geht nun die einzelnen Säße des Flug zu verlieren. Sozialdemokratische Juiativanträge betrafen: wir Eine Parlament verfahren?" Diskussion hier blattes durch. Schade, daß Wildberger sein heutiges Zartgefühl Ginsehung einer parlamentarischen Latersuchungskommission, über ist unvermeidlich. Die Fraktion besteht nicht aus nicht damals beseffen hat, als er die abscheuliche Verleumdung in Aufhebung der Wirkungen des Sozialistes gesetzes, Verstaatlichung Puppen, wie die grund- und gewissenlose Verdächtigung der die Welt schleuderte, sieben Achtel der Abgeordneten hätten der Apotheken( um die Ausbeutung der Kranken zu verhindern). Ab- Opposition behauptet. Ein hestiges Aufeinanderplaten der den Arbeiterschuh Gesetzentwurf ohne an die Frage der Kenntniß des änderungsanträge stellten wir zur Gewerbe- Ordnung und verlangten Geister ist unvermeidlich. Man denke nur Inhalts unterschrieben. Nennt er die Namen der beiden Ab- in denselben: Sonntagsruhe von 36 Stunden; höchstens 3 Stunden Dampfersubvention. Gegen den Militarismus sind wir stets geordneten auch nicht, sie müssen eruirt werden.( Beifall.) Ich Sonntagsarbeit im Handelsgewerbe; Verbot der Merkmale in Zeug- einig, wir lehnen deswegen den Etat stets geschlossen An den einzelnen Gesetzen haben wir Kritik geübt danke für die Ehre, mit in den Verdacht zu gerathen, Herrn nissen; Verschärfung des Verbotes des Tru asystems; Regelung der ab. Wildberger Zwischenträgerdienste geleistet zu haben. Ich mag Lohnzahlungsfristen; Verbot von Lohnab; üigen; auch für Wohl- und Verbesserungen vorgeschlagen. Am allerleichtesten können nicht daran glauben, daß ein Mitglied unserer Fraktion eine fahrtseinrichtungen; Beseitigung der Kindigung; Verbot der wir Anhänger gewinnen, wenn wir den Schmerzen der Arbeiter folche Behauptung ausgesprochen hat. Vielleicht handelt es sich Nachtarbeit jugendlicher Arbeiter; Regelung der Arbeitsordnun- auch schon in der heutigen privatkapitalistischen Welt möglichst um Verdrehung der Worte. gen; Maximalarbeitstag; Strafverschärfung für Kennzeichnung abhelfen. Aus diesem Grunde ist die Gewerkschafts- Organis der Zeugnisse; Freies Koalitionsrecht; Ausdehnung der Schuhfation nicht nur materiell vortheilhaft, sie hebt auch bestimmungen auf die Hausarbeit. das Klassenbewußtsein der Arbeiter. Der Anarchismus ist V Nach seiner Erklärung stelle ich die Frage des Widerrufs an Wildberger nicht. Er kann ihn nicht mehr leisten, wenn er sich nicht selbst entinannen will. Er wird uns gar nicht in die Verlegenheit bringen, mit ihm in derselben Partei zu bleiben. Die Frage des Widerrufs aber müssen wir auch an die jenigen Berliner richten, welche erklärt haben, auf dem Boden des Flugblattes zu stehen, an Richard Baginski und Lamprecht. Zu ihnen tritt Werner. Biester und Goldberg sind uns gleichgiltig. Ich wünsche nur, daß, wenn es zu einer Spaltung kommt, diese Beiten auch weiterhin in der Gefolgschaft der Herren Werner und Konsorten bleiben. an, ohne im wir wer und A Ja nic bet Vor 110 100 Hi daß we erobert. tre go dai Or we hat erina för Go sob we der ver lic ift. Hei Stre au lan zur get 100 ret folt lid Ka von gro tit BIL Ter " er uns. Dal uns der fict toll Zu dem Antrag auf Beseitigung der Kündigung bemerkt mit seiner Gewaltstaktik trotz aller Aufopferungen Einzelner erReferent, sie werde vielleicht Manchem untequem sein, aber die folglos geblieben und hat zur elenden Seftenbildung geführt. Beseitigung der Kündigungsfrist sei darum wünschenswerth, Von ihren Vorrechten geben die herrschenden Klassen keines weil durch sie Die empfindlichen Bestimmungen über freiwillig auf, deshalb sind unsere positiven Erfolge int Lohneinbehaltungen hinfällig werden. as den Maximal Parlament nur gering. Wenn wir uns aber im Reichstag darauf Arbeitstag betrifft, so hat man uns vorgeworfen, daß beschränken wollen, den herrschenden Klassen stets zuzurufen: wir nicht die sofortige Einführung des chtstundentages ver Ihr seid Ausbeuter aber wir wollen die Ausgebeuteten gegen langt hätten.( Werner: Mit Recht!) Derartige bedeutsame Guch mobil machen und dann wehe Euch!" so würden wir Veränderungen verlangen einen Uebergang. Werner sagt: Be- damit feinen Schritt weiter kommen. Würden wir außerdem bei willigt wird von der Bourgeoisie doch nichts. Dann wäre es einer solchen Taktik die Mehrzahl der deutschen Arbeiter ge Was Auerbach betrifft, so haben wir freilich nicht den Ehr- doch wahrlich konsequenter, wenn er, wie Richard Baginski, gar wonnen haben? Die Masse schließt sich uns nicht an, weil sie geiz, das Maß von Objektivität und Kollegialität zu erreichen, teine Anträge zu stellen vorschlüge und der Parlamentarismus nach reiflichem Nachdenken unsere Ziele als die Ziele das er verlangt und fordert. Er ist so objektiv, daß er gleich höchstens zur Agitation benützte! Seitens der Opposition wird der Menschheit erkennt, sondern weil wir die einzige Partei sind, zeitig für deutsche Parteiblätter, republikanische Zeitungen und auf der einen Seite die ganze parlarrentarische Thätig welche die Lage der Arbeiter bessern will, weil wir für die Arschmutzige Börsenblätter forrespondirt. Seid umschlungen feit verworfen; auf der anderen Seite flagt sie beiter in die Schranken treten und die Ausbeuter an den Pranger Millionen! Soweit geht seine Kollegialität.( Große Heiterkeit.) Er über !! wenig parlamentarische Thätigkeit, namentlich stellen.( Stürmischer Beifall.) Wer erst diese Ueberzeugung ges Die wonnen selber hat in Brüssel zu Genossen Wurm erklärt, er werde seine Stellung was die Abschaffung des stehenden Heezes betrifft. hat, der tommt allmälig ganz zu Jeder prüse sich selbst: aufgeben und ein Nachrichtenbureau gründen; die sozialdemokratischen Fraktion stelle alljährlich bei der Budgetberathung die Stel- Freunde, ein Blätter bezahlen zu schlecht!( Sensation). Solche Leute wollen lung der Partei zum Militarismus fest. Kein Mensch kann doch war von Anfang an Sozialdemokrat? Jetzt giebt es schon sozialdie Partei vor dem Verfall bewahren. Wahrlich sie wäre ver- im Ernst annehmen, daß ein Antrag der Fraktion auf Abschaffung demokratische Bäter, wir hatten keine, wir mußten selbst erst loren, wenn sie je zu dieser Aufgabe berufen würden.( Lebhafter des stehenden Heeres Erfolg haben würde. Die Frattion habe diese Bäter werden.( Heiterkeit.) Unser Ziel muß sein: Die Beifall.) Das Maß ist voll zum Ueberlaufen. Nicht mehr werden sich stets bemüht, in der parlamentarischen Thätigkeit zwischen politische Macht und durch sie die ökonomische Macht zu ge bem Zuviel und dem Zuwenig die goldene Mitte zu finden! winnen. Bei der Bourgeoisie war es gerade umgekehrt. wir uns, wie in Halle mit der Versicherung begnügen, die Streit Möge der Parteitag über unsere Thätigkeit entscheiden.( Leb- Aber nur Kindstöpfe können hoffen, durch Barrikadenart ist begraben. Solange Sie in unsern Reihen sind, sind wir hafter Beifall.) bau mit der bürgerlichen Gesellschaft fertig zu werden. für Ihre Handlungen verantwortlich. Diese Verantwortung wollen wir nicht mehr tragen!( Lebhafter Beifall.) Das Wort erhält hierauf Bebel, der in langer, häufig Im weiteren Verlauf der Rede weist Bebel die Angriffe Wir bestehen auf dem Antrag Bebel. In der Kom- von stürmischem Beifall unterbrochener Rede die bisherige Tattit der Opposition zurück und bezeichnet als ihren gemeinsamen Boden das Verleumden und Verdächtigen der Fraktion. miffion fann am besten die nöthige Form gefunden werden. Der Partei vertheidigt. Zum Schluß schlägt er folgende ( Stürmischer Beijall.) Im Uebrigen aber ist sie unter Zur Entscheidung aber muß es fommen: Entweder wirft Resolution vor: sich uneins. Bebel wendet sich nun zu dem Fall Vollmar. Das man die Parteileitung mit Schimpf und Schande aus der Der Parteitag wolle beschließen: Charakteristikuma seiner Taktik ist: Immer langsam voran" und Partei heraus, oder Sie, meine Herren von der Opposition müssen In Erwägung, daß die Eroberung der politischen Macht dieser Grundsay muß zur Versumpfung führen. Vollmar ver erklären, daß Sie Schimpf und Schande über die ganze Partei das erste und Hauptziel ist, nach der jede klaffenbewußte Pro- langt, wir sollten bestimmte Forderungen innerhalb der heutigen gebracht haben!( Stürmischer Beifall.) fetarierbewegung streben muß, daß aber die Groberung der Gesellschaft aufstellen und diese zur Durchführung zu bringen politischen Macht nicht das Werk eines Augenblickes, nicht die versuchen. Wir sollen aber nicht auf die Durchführung unserer Frucht einer momentan gelungenen Ueberrumpel rang des Gegners Endziele blicken. Die Gegner unterstützen unsere Forderungen sein kann, sondern nur durch zähe und anst auernde Arbeit nicht, um uns nicht zu nüßen. Wir müssen daher gewisse und geschickte Benutzung aller Mittel und lege, die sich Forderungen aufstellen, um der Masse zu zeigen, daß die Gegner der Propaganda für unsere Ideen und Ziele in der gesammten ihr das elementarste Recht verweigern, und daß nur wir es sind, Arbeiterklasse darbieten, errungen werden kann, erklärt der die ihre Interessen vertreten. Das ist entschieden falsch. Parteitag: Wenn ein Führer von uns beständig sagt, seid hübsch Es liegt kein Grund vor, die bisherige Taktik der bescheiden und geduldig, so ermuthigt das nicht zum Partei zu ändern. Kampfe und erweckt feine Begeisterung. Vollmar ignorirt Der Parteitag betrachtet es vielmehr noch immer als den folossalen Fortschritt in der Bewegung der Geister in den Pflicht der Parteigenossen, mit allen ihnen zu Gebote letzten Jahren. Schreiten wir vorwärts, so gehen die Gegner stehenden Kräften und Mitteln die Agitation für die geistig immer mehr zurück. Wir siegen dadurch, daß die Gegner Reichstags-, Landtags- und Gemeinderathsmahlen zu be- den Glauben an sich immer mehr verlieren. Vollmar's Taktik ist treiben, wo immer nur eine Aussicht auf Erfolg, ohne Ber- nur eine Hinhaltungspolitik. Es giebt keinen neuen Kurs, legung des Prinzips, sich bietet. was geht uns ein Personenwechsel an? Das Bischen Ohne sich bei der Beschränktheit und dem Klaffen- Arbeiterschutz hat man gegeben, um uns das Wasser abzugraben. egoismus der bürgerlichen Parteien über den Werth der parla- Caprivi und Berlepsch sind gewiß sehr ehrenwerthe Leute, aber mentarischen Erfolge in Bezug auf unsere Grundforderungen Alles weniger als unsere Freunde. Wenn die Maßnahmen der geringsten Illusion hinzugeben, betrachtet der Parteitg die unserer Gegner unsere Partei stärken, so ist es ein ehernes Agitation für die Reichstage, Landtags- und Gemeinde- Muß, welches unsere Gegner zu diesen Maßnahmen zwingt. raths- Wahlen als besonders wirksam für die sozialistische wir dürfen nicht auf den guten Willen, auf das gute Herz Propaganda, weil sie die beste Gelegenheit bietet, mit den dieser Leute rechren! Bebel schließt, nachdem er die Resolution proletarischen Klassen in Berührung zu kommen und die verlesen, unter stürmischem Beifall folgendermaßen: Nehmen Sie felben über ihre Klassenlage aufzuklären, und weil die diese Resolution au, so wird das Interesse der Partei nach allen Benuhung der parlamentarischen Tribüne das wirksamste Richtungen gewahrt sein!" Mittel ist, die Unzulänglichkeit der öffentlichen Gewalten zur Hebung der sozialen Nebel darzulegen und die Unfähigkeit der herrschenden Klassen den neuen Kulturbedürfnissen, deren Befriedigung die Arbeiterklasse fordert, gerecht zu werden, vor aller Welt zu offenbaren. Nachdem Auer gegen 2 Uhr seine eindreiviertel stündige Nede beendet, werden die Weiterverhandlungen auf 4 Uhr vertagt. Nachmittagssigung. Singer eröffnete um 44 Uhr Nachmittags die Verfammlung mit Erwähnung einer sehr langen Heihe von Glückwünschen, darunter vom kommunistischen Arbeiter- Bildungsklub in London und von den Vertretern der deutschen Bergarbeiter. Vor Eintritt in die Tagesordnung erhielt das Wort zur persönlichen Bemerfung in Bezug auf das Schlußwort des Referenten Auer der Delegirte Niederauer- Berlin: Er liebe den Beschwerdeweg nicht. Betreffs des mangelnden Vertrauens zum Parteivorstand habe er ausdrücklich hinzugefügt, er wisse nicht, ob das Mißtrauen berechtigt ist. Singer hat gesagt, es sei zu wenig Fühlung zwischen Genossen und Parteileitung; das ist dasselbe, was ich gesagt habe. Dem Bureau ist folgende Erklärung des Abg. Stadthagen zugegangen: = " " Einen in der Rede des Genossen Auer bezüglich des Teltow Beeskow- Niederbarnimer Boltsblattes" ausgesprochenen Irrthum bitte ich dahin richtig zu stellen, daß Werner keinerlei Einfluß auf die redaktionelle Gestaltung des Volksblattes" zu= steht, sowie, daß eine Berichterstattung über Streitigkeiten innerhalb der Partei auf meine Anregung hin auf Anordnung der Preßkommission nicht aufgenommen ist, um die Agitation auf dem Lande, die das„ Volksblatt" erstrebt, nicht zu hindern. Ad. Schulze, Auerbach, Kater, Baetge, Werner, Dr. Lur, Niederauer, Mielenz und Üngering beantragen: Der Parteitag möge beschließen, diejenigen Mitglieder des Parteivorstandes, die in der bisherigen Debatte Namens des Parteivorstandes gesprochen haben, wegen ihres die Grenzen des Zulässigen weit überschreitenden Vorgehens gegen die Mitglieder der Opposition zu tadeln.( Heiterfeit.) Der Antrag wird nur von 9 Delegirten unterstützt, kommt also nicht zur Verhandlung. = Mielenz Teltow( persönlich): Werner hat keinen Einfluß auf unser Blatt. Mit den Zwistigkeiten in der Partei wird sich das Blatt fünftig beschäftigen. Gumpel Berlin: Er gehöre nicht, wie Auer angenommen habe, zur Opposition. Lux: Er denke nicht daran, ein Nachrichtenbureau in Berlin zu gründen; wenn er es aber wollte, ginge es als reine Privatsache weder Auer noch Wurm etwas an. Wurm: Luy hat mir das erklärt, von Berlin war nicht die Rede und Auerbach fügte hinzu: Dabei ist mehr Geld zu verdienen. Damit sind die persönlichen Bemerkungen erledigt und es wird zur Abstimmung über die zahlreichen Anträge zu Punkt I geschritten. Landé zieht sein Amendement zum Antrag Bebel zurück. Zunächst wird der Antrag der Kontrolleure auf Dechargirung für den Kassirer einstimmig angenommen. Gegen fünf Stimmen angenommen wird ein Antrag Reißhaus und Ehrhardt, welcher ausspricht, daß der Parteitag mit der Thätigkeit des Borstandes vollkommen einverstanden ist und demselben sein volles Vertrauen in jeder Beziehung ausdrückt. Mit großer Majorität wird der Antrag Bebel auf Einsehung einer Neunerkommission angenommen in Verbindung mit einem Amendement Kant- Rostock, welcher eine Angelegenheit, die den Antragsteller betrifft und in der ein anonymer Brief eine Violle spielt, dieser Kommission mit zur Entscheidung überwiesen wissen will. Ein Antrag Ulrich auf sofortigen Ausschluß der Opposition ist damit gefallen. Der Antrag Niederauer gegen Zentralresolutionen wird abgelehnt. Bor den Abstimmungen hatte Singer folgende Depesche aus Berlin verlesen: Die gestern, am 15. Oktober, tagende Versammlung des Wahlvereins des 3. Berliner Reichstags Wahlkreises spricht dem Parteitage sein volles Vertrauen aus und erwartet die Befesti Der Parteitag verlangt von den Vertretern der Partei, daß sie fest und entschieden im Sinne des Parteiprogramms wirken und, ohne auf die Erlangung von Konzessionen seitens der herrschenden Klassen zu verzichten, immer das ganze und letzte Ziel der Partei im Auge haben. Hierauf werden die Verhandlungen auf morgen vertagt. Lokales. Der Fall Manché" hat die bürgerliche Presse wieder ein Der Parteitag verlangt ferner von jedem einzelnen Mal in helle Aufregung versetzt. Die Bourgeois- Zeitungen aller Genossen, daß er den Beschlüssen der Gesamm tartei und Parteischattirungen entrüsten sich gewaltig über die Skandalosa, den Anordnungen der Partei- Organe, so lange diefe inner welche ihnen an Gerichtsstelle vor Augen geführt worden sind. halb der ihnen zugewiesenen Befugnisse handeln, volle Erst der„ Fall Heinze", jetzt wieder der Fall Manché",- das Beachtung schenkt und in der Erkenntniß, daß eine ist selbst den eifrigsten Vertheidigern unserer Muster- Gesellschafts Kampfpartei wie die sozialdemokratische nur in strengster ordnung etwas zu stark. Wie in dem Zuhälterprozeß, so zerbricht Disziplin und Unterwerfung unter den Willen der Gesammt sich auch in dem Ordensschwindel- Prozeß die bürgerliche Preffe partei ihr Ziel erreichen kann, diese Disziplin und diese den Kopf darüber, daß es so viele schlechte Menschen" giebt, die Unterwerfung übt. fich derart gegen alles Edle, Gute und Schöne des modernen Staates vergehen! Der Parteitag erklärt ausdrücklich, daß die Kritik an den Handlungen oder Unterlassungen der Parteiergane und Es ist aber auch eine erlesene Gesellschaft, die da im der parlamentarischen Vertreter der Partei ein einem jeden Gerichtssaal an uns vorüber defilirt: Da ist der Fabrikbesitzer, Parteigenossen zustehendes selbstverständliches Recht ist, der Titel einen zu erhaschen sucht, er verlangt aber, daß diese Kritik in Formen geübt werde, es wolle. Warum auch nicht? die eine fachliche Auseinandersehung dem angegriffenen und Fülle vorhanden, es ist ehrlich verdient" werden Theil ermöglichen. Er fordert insbesondere, daß kein bei der günstigen Konjunktur". Was ist wohl den Arbeitern Parteigenosse persönliche Anschuldigungen oder Auflagen geboten worden bei dieser für den Fabrikherrn so günstigen öffentlich erhebt, bevor er sich nicht von der Richtigkeit conjunktur"? Auf den Fabrikanten folgt ein höherer Beamter, der erhobenen Anschuldigungen oder Anklagen überzeugt und der seine Stellung mißbraucht, um für vieles Geld die Wünsche alle ihm nach der Organisation zustehende Mittel erschöpft der ordens und titelsüchtigen Prahlhäuse zu erfüllen. Das hat, um Abhilfe zu schaffen. " Geschäft" ist ganz regelredji organisirt, der Herr Hofrath hält Endlich ist der Parteitag der Anschauung, daß der in ich seine Agenten, diese halten sich wieder ihre Schlepper. Einer den Statuten der internationalen Arbeiterassoziation von der Schlepper ist ein Jugendbildner, ein Erzieher der Kinder 1864 ausgesprochene Grundsatz: Daß Wahrheit, Recht unserer Arbeiter! Dieser Herr macht Alles", was ihm ein und Sitte, als die Grundlage für das Betragen a ler ihrer Stück Geld abwirft, er arrangirt Petitionen und Eingaben, er Mitglieder untereinander und gegen alle ihre Mitmenschen stöbert auch die Leute auf, die sich's für ein buntes Bändchen ohne Rücksicht auf Farte, Bekenntniß oder Nationalität etwas kosten lassen. In diesem Falle hat der urgermanische anzuerkennen sei", auch heute noch die Richtschnar für die Schulmeister einige tausend Mart in feine ewig leeren Handlungen der Parteigenossen sein muß. Bebel. dann er 11ac Zu Die Un St Re Ne fac Ve Be Er Br Ver Be lich A tla Di sch: Get bef mit lich wer mit geh leit an wa hur bei da So K Ma we wi ihm tö Ala ma alf dar Be ver au geb 1111 dar den ene als foste es was Der tre Geld ist in Hülle M me Be der An Sn ein der die iva Lie die Do Kin ebe Str ihr gie Der bri und ist Taschen gesenkt bingelaufen und hat denunzirt. seine Helfershelfer Welch' ein Mann, welch' fürnehmer Charakter! Weiter tommt der unvermeidliche Ueber den Schluß der Situng wird uns telegraphisch be- Polizeimann, der sich auch für so was interessirt". Er hält die Hand auf nach rechts und links und wartet der Goldfüchse, die richtet: 3600 W. Gehalt Bebel führt aus: Die Angriffe der Opposition haben die ihm in diesen Hohlraum gesteckt werden. Erörterung der Taktik veranlaßt. Bedner giebt einen eingehen sind diesem Polizeimanu für seine hervorragenden Dienste 2113 n 3 r r 17 t = 3 r 3 71 t it 3148 f t e e D, er es 3. 13 I= ft ie es t. 1= t. fe 211 11. er s id r ent en cer en fe Ler d, ch. ch m irt en zet zer ift 3, en en. Det zent es gt. erz on Sie ent ein Ter ſa, id. as cht effe die ent im ser, Das ille Dent ern gen ter, che Das Dält ner der ein er hen ſche eren hat elch' Liche die die halt enfte " um die Wohlfahrt des Staates und den Schutz der Bürger pro daß sie mit hinaustäme. Unter solchen Umständen hielt die Frau auf diesen Namen lautenden Militärpaß bei sich. Er will Jahr gezahlt worden. Ein Gehalt, um als Polizeihauptmann es allerdings für gerathener, ihr Kind zurückzufordern. Mit vieler Reisender einer Delfirma sein und bereits seit zwei Jahren nach " anständig" leben zu können; viele seiner Kollegen werden damit Mühe erreichte sie auch die Herausgabe ihres Kindes und hat Frankfurt a. D. tommen. Die von ihm namhaft gemachten nicht auskommen, fie pumpen sich dann so durchs Leben. Anders dasselbe nunmehr im Kaiser Friedrich- Krankenhause untergebracht, Bersonen fannten ihn auch alle unter dem angegebenen bei unserem pflichtgetreuen Beamten, der hinterließ ein Vermögen woselbst es sich der sorgsamsten Pflege zu erfreuen hat. Diese Namen. Der Verhaftete hat eine unverkennbare Aehnlichkeit mit von gegen 60 000 M. Alles„ ehrlich verdient". Pflege liegt aber zum größten Theile dem Wartepersonale ob, die dem Raubmörder Wegel, auch mit dem kürzlich hierselbst im Die Musterkarte all dieser braven Staatsbürger ist aber aber im vorliegenden Falle arg vernachlässigt worden zu sein Eppmann'schen Panoptikum auf dem Anger ausgestellten Wachsnoch lange nicht erschöpft: es erscheint fogar ein wirklicher und scheint, gleich der Höflichkeit, die man wohl erwarten darf. tonterjei. Jungnickel will bereits zehn Mal wegen seiner Aehn wahrhaftiger königlich preußischer Staatsmnister a. D. im Ein anderer Nebelstand betrifft das Zentral- Diakonissen- lichkeit mit Wezel angehalten und mehrere Male auch als dieser Hintergrunde, der sich ebenfalls zur Ehre des höheren Staats- haus Bethanien. Da hier Sonntag, Dienstag und Freitag verhaftet worden sein. Sein Alter, seine Größe und sein Schnurrwesens seine Agenten" hielt, die ihm die Opfer ins Garn nur je eine Stunde, von 2-3, Besuchszeit ist, so ist besonders des bart stimmen mit den im Signalement des Wezel enthaltenen treiben mußten, damit Exzellenz ihnen mit Eifer und Geschick die Sonntags ein derartiger Andrang, daß oft bis zu 10 Minuten ver- Angaben überein, nur ist die Haartracht des Verhafteten eine ganz goldenen Federn ausrupfen konnte. Schließlich sei noch die Palast- gehen, che der Besucher hineingelangt und muß sich dabei quetschen andere, als die Photographie des Wetzel diese erkennen läßt. Die dame erwähnt, die in Wildthätigkeit„ macht" und das Geld der und stoßen und das Zeug vom Leibe reißen lassen. Die Besuchs- gedachte Photographie ist aber, wie der Verhaftete selbst bemerkte, Ordensliebhaber an fromme Stiftungen übermittelt. Der Zeuge, stunde ist daher schon um ein gutes Theil gekürzt und wird noch schon 2 Jahre alt. Bei seiner Einlieferung in das Arrestlokal welcher mit der ministeriellen Grzellenz gemeinsam gearbeitet" mehr gekürzt dadurch, daß der Besucher 5 Minuten vor 3 Uhr betrug sich Jungnickel, der ein wenig angeheitert war, sehr dreist, hat, könnte zwar aus seiner ersprießlichen Thätigkeit noch bereits aufgefordert wird, das Krankenhaus zu verlassen, so daß wurde aber nachher in seiner Zelle ziemlich kleinlaut. Da er außer mancherlei ausplaudern, aber der Mann ist diskret, denn er thatsächlich kaum drei Viertelstunden Besuchszeit verbleiben. dem gedachten Militärpaß keine weiteren Legitimationspapiere fönnte ja„ ehrenwerthe Männer kompromittiren". Eine niedliche Beim Verlassen des Hauses wiederholt sich das vorherige bei sich führt, wozu er als Reisender verpflichtet wäre, wurde er Sorte von Ehrenwerthigkeit! Quetschen und Stoßen. Und warum? Weil von der Doppel- vorläufig in Haft behalten und der Staatsanwaltschaft beim Das sind so Typen jener Leute, welche drei Krenze schlagen, flügelthür des Ein- bezw. Ausganges nur ein Flügel geöffnet hiesigen Landgericht Anzeige erstattet. Diese hat, wie wir hören, sobald sie etwas von Sozialdemokratie hören, das sind die Herren, wird, so daß sich der Strom der Besucher durch eine etwa einen eine bezügliche Mittheilung an den Untersuchungsrichter in welche mit den bekannten geistigen Waffen die" Unmoral" Meter breite Deffnung hindurchzwängen muß. Als bei dieser Spandau abgehen lassen und um Rekognoszirung des Verhafteten der modernen Arbeiterbewegung zu bekämpfen sich bekämpfen sich die Gelegenheit an einem der letzten Sonntage die Pförtnerin befragt gebeten. Personen, mit denen Jungnickel verkehrte, soll er erzählt vergebliche Mühe geben. Solche Existenzen können wirk wurde, warum denn der zweite Flügel der Thür nicht geöffnet haben, daß er früher mit Wegel gereist sei. Als man ihn werde, meinte diese lakonisch:„ Ach, es geht ja auch so!" messen wollte, machte er die Bemerkung, daß Wetzel größer sei, gleichen könnte doch wohl vermieden werden! als er. Dies hat sich nicht bestätigt. Jungnickel hat sich hier zumeist in Restaurants mit Damenbedienung aufgehalten. In der Nacht begab er sich nach einem Gasthause in der Bahnhofstraße, um daselbst zu logiren, er will dasselbe aber wieder verlassen haben, weil mehrere Gäste von ihm Getränke spendirt Der lich nur dort gedeihen, 100 der Schlamm am tiefsten ist. Daß der Staat von heute Hallunken à la zuhälter Heinze produzirt, kann man begreifen, daß aber die„ höchsten Kreise" eine solche Summe von Gewissenlosigkeit und Gannerei Welchen sittlichen Gefahren die Kinder der Armen aufzuweisen haben, muß auch dem die Augen öffnen, dem bis- bei ihrem Broterwerbe ausgesetzt sind, lehrt wieder folgendes lang die gegenwärtige Gesellschaftsordnung als die beste aller Vorkommniß: die faum 15 jährige Tochter einer hiesigen Boten Welten erschienen ist. Und das war nur ein Fall, der gerade frau, die seit sechs Jahren Wittwe ist und drei Kinder zu erhaben wollten. zur Kenntniß des Publikums gelangt ist, welcher Chimborasso nähren hat, muß ihrer Mutter in deren schwerem Broterwerbe, von moralischem Unrath mag da noch hinter den Koulissen auf- beim Austragen von Zeitungen, hilfreich zur Hand gehen. Da Polizeibericht. Am 15. d. M. Vormittags wurde an der gethürmt sein! die Frau des Abends auch nach Stralau Zeitungen zu besorgen Ecke der Krausen- und Jerusalemerstraße ein Dienstmann von Die beiden Angeklagten sind zu Gefängnißstrafen verurtheilt hat, so mußte das Mädchen östers allein diese Besorgungen einem Geschäftswagen erfaßt und zu Boden geworfen. Er erlitt worden, die Bourgeoisie ist also um zwei„ bestrafte Subjekte" machen. Seit längerer Zeit weigerte sich nun das Mädchen, dabei eine bedeutende Verletzung am Unterschenkel und mußte reicher. Wenn allen Denjenigen der Prozeß gemacht werden allein nach Stralau zu gehen, insbesondere zu einem bestimmten nach der Charitee gebracht werden. An der Ecke der Ins sollte, welche nach Manche'scher Façon immer Treu und Red- Kunden dortselbst. Der Grund hierfür lag, wie die Mutter validen- und Bergstraße fand Nachmittags eine Zusammenstoß lichkeit üben, dann müßten im herrlichen Deutschen Reich die dieser Tage aus eigener Anschauung entdeckte, darin, daß eine zwischen einem Geschäftswagen und einem von einem Bäckerlehrling Kajernen in Zuchthäuser umgebaut werden. dortige„ Standesperson" dem Mädchen, wie sich weiter heraus- geführten Handwagen statt, wobei die Deichsel des Letzteren dem Zum Schluß seien noch dem Zeugen" Ahlwardt einige stellte, schon seit dem Sommer, wenn das Mädchen den Sommer- Bäckerlehrling in den Unterleib drang, so daß seine Ueberführung Worte gewidmet. Dieser Mann hat sich nach und nach zu einem gästen in Stralau Zeitungen brachte, in frivolster Weise nach nach der Charitee erforderlich wurde. Gegen Abend versetzte großen Antisemiten vor dem Herrn herausgebildet, er schlägt stellte, es mit Redensarten belästigte und selbst vor bedenklichen der Lackirer Weiert vor dem Grundstück Prinzen- Allee 75/76 bei in jeder antisemitischen Versammlung an seinen urgermanischen Handgreiflichkeiten nicht zurückschreckte. Die Kinder der Reichen einem Streit dem Lackirer Timmler einen Schlag ins Gesicht, so Busen und ruft voll edler Begeisterung aus: Seht, da sind wir werden behütet und bewahrt vor allen Anfechtungen, die Kinder daß dieser zu Boden stürzte und dabei einen Knöchelbruch erlitt. Teutonen doch dessere Menschen. Dieser Herr hat in dem der Armen sind allen sittlichen Gefahren ausgesetzt. Geräth so Er wurde nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht. " Geldmann" erst das Verlangen nach einem Titel wachgerufen, ein armes Kind auf Abwege, dann rümpfen die Tugendbolde die er hat ihm für nichts und wieder nichts 2000 m. abgeknöpft und Nase und brechen den Stab über demselben. Und doch trifft zuhat er die übrigen Ehrenleute denunzirt und trat in meist die Reichen die Schuld! Auch der Stralauer Patron ist dem Prozesse als„ Beuge" auf. Das ist doch eine Schlauheit, die„ Rentier"! sich sehen lassen kann.... Natürlich ist dieser Zeuge" einer der tollsten Sozialistensresser, den je die Sonne beschienen hat. Wo dann Zu der Angelegenheit des Pastor Harder in Weißener der Arbeiterpartei eine natürlich erlogene- Schlechtigkeit fee wird gemeldet: H. sollte bereits vor zwei Jahren desselben nachfagen konnte, da war er dabei, wo immer die Arbeiter ver- Verbrechens wegen schon bei der Staatsanwaltschaft angezeigt daytigt werden konnten, da marſchirte er an der Spiße der werden, doch wußte er die ihm drohende Gefahr durch eine Zunft der Ehrabschneider. Jezt weiß man endlich, was von Geldspende von 300 M. zu beseitigen. Diesem Manne zu halten ist. Er hat bei den Antisemiten einen Unterschlupf gefunden, dort gehört er auch hin: wo 3euge" halten wir folgendes Schreiben: Von dem deutschen Bund für Bodenbesitz- Reform erStöter throut, fit ihm„ Beuge" Ahlwardt zu Füßen. In Bezug auf eine Lokalnotiz über unsere letzte öffentliche 3um Prozeß Mauché erfahren wir, daß der Vertheidiger, Bersammlung in Keller's Festfälen ist Ihrem Herrn BeRechtsanwalt Dr. Haase, im Namen beider Angeklagten die richterstatter eine Personenverwechselung unterlaufen, die wir, Stevision beim Reichsgericht eingelegt hat. Dieselbe dürfte haupt- weil sie dem Betreffenden von geschäftlichem Nachtheil sein kann, sächlich darauf gestützt werden, daß die Ladung der von der berichtigen möchten. Nicht Herr Keller hat uns den Eintritt Bertheidigung zur weiteren Aufklärung der Sache vorgeschlagenen verweigert, sondern der Obermeister der dort tagenden Sengen vom Gericht abgelehnt worden ist. Wenn die Revision Buch binder- Innung. Diese hatte ihre Verhandlungen Grfolg hat, kann man einer zweiten verbesserten Auflage des noch nicht beendet, während wir berechtigterweise um 8½ Uhr Prozesses entgegensehen. Zu dem Umstande übrigens, daß der die Räumung beanspruchten. Nachdem anfangs scharfe Worte Bertheidiger des Manché während der Verhandlung auch die gefallen waren, wurde nach gegenseitiger Austlärung der Sache, Bertheidigung des Meier übernahm, sei erwähnt, daß ursprüng- unter Vermittelung des Wirthes, die Angelegenheit gütlich gelich dem Rechtsanwalt Dr. Haase die Vertheidigung beider ordnet. Angeklagten übertragen war und er nur im Interesse des Angetlagten Manché die Vertheidigung des Meier niederlegte. Hochachtungsvoll Heinrich Freese. Soziale Uebersicht. Achtung, Buchbinder! Zuzug von Schnittmachern nach Hagen i. W. ist fernzuhalten. Infolge von Lohnkürzung und wegen Verlängerung Der Arbeitszeit von 10 auf 12 Stunden steht daselbst Streit in Aussicht. Der Formerstreik bei Darmanu u. Ko. in Wald ist durch Vereinbarung beendigt. Zur Buchdrucker Bewegung schreibt das Organ des hauer- Zeitung": unterſtüßungsvereins deutscher Bildhauer( Gehilfen), die„ BildWir sind der Meinung, daß das die Schattenseiten der ganzen Tarifgemeinschaft sind: Die Gehilfen können nicht plöglich, ehe die Prinzipale einmal zur Besinnung gekommen, losschlagen", sondern die Tarifgemeinschaft zwingt sie, fast alle Karten den Prinzipalen offen darzulegen, und haben es demnach die Prinzipale stets in der Hand, traft ihrer Machtmittel die Sache zu verzögern und zu verzetteln. Auch ist nicht zu verge= fennen, daß lettere durch die Tarifgemeinschaft geradez zwungen werden, sich so start wie möglich zu organisiren, sowohl den Gehilfen wie den nichttaristreuen Geschäftsinhabern gegen Schon in dem Prozeß Reiter so schreibt man der Die Liebebedürftigkeit eines Berliner Kriminalschutz über Zwei mächtige Faktoren stehen sich gegenüber und es geht Saale- tg." hatte sich herausgestellt, daß im Zivilkabinet sich mannes hat ein beltlagenswerthes Familienzerwürfniß zur Folge Dinge ereigneten, für die eine parlamentarische Bezeichnung nur gehabt, das gegenwärtig im Norden der Stadt vielfach besprochen auf Leben und Tod, wenn der Kampf endlich einmal ausbricht, Schwer zu finden ist. Der Geh. Hofrath Bork, Korrespondenz- wird. In der Streligerstraße trieb der Gastwirth M. sein Ge- und ausbrechen muß er, oder das Prestige des Gehilfenvereins ist Sekretär Kaiser Wilhelm I., wurde damals durch Vorlage einer schäft; bei ihm verkehrte, theils als Gast, theils in amtlicher dahin, weshalb wir auch nur besonders Att davon nehmen. Für beschriebenen Visitenkarte überführt, einem Betheiligten durch Ver- Eigenschaft der Kriminalbeamte D. mittelung der Schwester einer bekannten Hoftänzerin ein ähn- glaubte M. zu bemerken, daß die häufigen Besuche des D. der wahrlich nicht auf Wunsch der Prinzipale. Wenn es nach ihnen liches verdächtiges„ Geschäft" angetragen zu haben. Dem Be- Frau M. gälten und als gütliche Vorstellungen gegen den Be- gegangen wäre, so hätten wir jetzt schon das Schauspiel eines werber hatte dasselbe zuerst 50 Thlr. gekostet, und als die Ver- sucher nichts fruchteten, wandte sich M. mit einer Beschwerde an gewaltigen Ringens auf wirthschaftlichem Gebiete. So operiren mittlerin rundweg erklärte, der Herr Ho rath habe gesagt:„ Das die zuständige Polizeihauptmannschaft, welche dent D. fein heute die Säulen der staatlichen Ordnung, die Herren der staatsgeht nicht!" gab er weitere 150 Mt. Der Fall Manché steht also Treiben allen Ernstes verwies. Bald darauf war M., dessen Gast- erhaltenden Parteien. Sie waren so sicher, daß die Gehilfen, leider nicht so vereinzelt da, wie man das im Allgemeinen gern wirthschaft nicht die nöthigen Einfünste für seinen und seiner nachdem sich, und gerade durch ihr Gebahren, der Abbruch der annehmen möchte. Das Verhalten des Denunzianten Rektor Ahl- Familie Unterhalt abwarf, genöthigt, seine frühere Beschäftigung Tarisverhandlungen als zweckmäßig herausgestellt hatte und die wardt ist freilich ebenso widerlich, denn er leistete als trinkgeld- als Dreher in einer hiesigen Fabrik wieder aufzunehmen, während Erklärung seitens des Vorsitzenden der Prinzipalvertreter zu hungriger Schlepper eifrige Beihilfe. er die Besorgung der Gastwirthschaft am Tage seiner Frau über- Protokoll gegeben war, daß der bisherige Tarif nicht nur bis ließ. Von da ab fanden aber wieder regelmäßig die Besuche des zum 31. Dezember d. I., sondern auch für weitere Zeit als Wie sehr auch im Kunstgewerbe die kapitalistische Aus Kriminalbeamten D. bei der Frau M. statt, bis die auf diesen giltig zu betrachten ist, nun mit einem Tarifbruch und einem Das ist nicht eindas zeigen wiederum sehr deutlich zwei Fälle aus einem hiesigen Mittheilung von dem Treiben des Paares zukommen ließen. getreten und müssen wir anerkennen, daß die Vertreter der GeGoldwaaren- Geschufte, dessen Inhaber das stolze Prädikat führt: M. wendete sich aus diesem Anlaß nochmals mit einer Beschwerde bilfen sich als auf der Höhe der Leipziger Situation stehend ge „ Königlich Rumänischer Hof- Goldschmiede- Meister!" Ginem jungen an die Polizeihauptmannschaft, was die Folge hatte, daß der zeigt haben, als sie den so schön ausgeflügelten Plan der Manne, der in diesem Geschäfte seine Lehrzeit beendet hatte und Kriminalbeamte D. zum 1. Oftober seinen Dienst quittiren mußte. Prinzipate zerstörten und auf den sofortigen Streik verzichteten. weiter in dem Geschäfte verblieb, wurden 9 M. Wochenlohn be- Bemerkt muß hierbei werden, daß O. selbst verheirathet ist. Vor Was sie später erreichen und ob die Buchdrucker auch für willigt. Später erhielt derselbe 10 M. Wochenlohn, doch wurde einigen Tagen ist nun D. verschwunden und hat seine Frau verlassen. Längere Zeit gewillt sind, für eine so wichtige kulturelle ihm eröffnet, daß er als Hausbursche 15 M. per Woche verdienen mit ihm zugleich ist die Frau M. auf und davongegangen, ohne sich Forderung, wie die Verkürzung der Arbeitszeit, selbst auf die Der zweite Fall ereignete sich erst vor etlichen Tagen. im Geringsten um das Schicksal ihres etwa achtjährigen Sohnes Gefahr einer vorübergehenden Lohnreduzirung hin 2118 ein junger Mann nach neuntägiger Arbeitszeit zur Lohn zu kümmern. Als der Knabe aus der Schule tam, fand er die vorübergehend wird diese immer nur sem einzutreten, läßt machung schreiten wollte, wurden demselben für diese Zeit 9 M., Wohnung verschlossen und mußte warten, bis am Abend sein sich nicht voraussehen, wollen wir aber erhoffen. Erreichen sie also per Tag 1 M. geboten und gezahlt. Derfelbe quittirte Bater nach Hause kam. Die Nachbaren sind begreiflicher Weise zugleich noch eine Lohnerhöhung, um so besser, denn neidisch darf Reiner auf die Arbeiter sein, die sich durch starke GeTroßdem ist unter den im Kunstgewerbe ampört über dus Treinen des schamlosen Paares. Beschäftigten noch vielfach ein falscher Künstlerstolz“ und„ Dünke!" Wir möchten glauben, das die Eigenartigkeit der früheren werkschaftsorganisationen bessere Arbeits- und Lohnverhältnisse verbreitet. Mögen auch die Leute endlich erkennen lernen, daß sie Amtsstellung des sauberen Verführers die eigentliche Ursache der geschaffen haben." tönne. dankend -die Arbeit! M denn auch nichts weiter sind als Arbeiter und Proletarier und Aus- ganzen Affäre bildet. Während der Dauer des Sozialisten- Die Bau Arbeiter von Halle a. S. haben sich der Bes gebentete des Kapitalismus. Mögen insbesondere die Goldarbeiter Gesezes wurden ähnliche Geschichten in Berlin mehrjach er- wegung gegen das Arbeiten auf Bauten, bei welchen für Verschluß und verwandten Berufsgenossen solche Fälle fich ad notam und zählt. Auch der Abg. Bebel hat einige derselben im Reichstage von Fennern und Thüren noch nicht gesorgt ist und die sogen. daraus Veranlassung nehmen, sich der bestehenden Organisation, zum Besten gegeven; allerdings hatten sich die betreffenden offene Koatsfeuerung zur Anwendung kommt, gleichfalls ana dem Vervande, anz faließen, um einer solchen Ausbeutung Frauen ausgewiesener Genossen den Bemühungen der verdächtigen geschlossen. Sie beauftragten das Bureau der Versammlung, in energisch entgegen zu wirken. Persönlichkeiten gegenüber widerstandsvoller erwiesen und ihnen welcher ein diesbezüglicher Beschluß gefaßt wurde, die Polizeieine Belohnung ihrer liebenswürdigen Bemühungen mit dem behörde sowie die Meister und Bau- Unternehmer um Abstellung Wenn die Berliner Krankenhäuser in ihrer Eigenschaft Besen in Aussicht gestellt. Das Justitut der Geheimpolizisten des Uebelstandes zu ersuchen, und falls diese Instanzen wider als Heilanstalten auch auf der Höhe der Zeit stehen und erscheint durch diesen Fall wieder in seinem bedenklichsten Lichte. Erwarten Wandel nicht schaffen würden, soll im nächsten Jahr den Fortschritten der medizinischen Wissenschaften entsprechen, so Stann man die Vigilanten nicht ganz entbehren, so soll man treten in ihnen doch immer noch Uebelstände zu Tage, die solcher wenigstens ihre amtlichen Bejugnisse ändern. Das Voltsbewußt Durchführung der erwähnten, denkbar bescheidensten Forderungen von den Gewerkschaften der in Frage kommenden Branchen die Musteranstalten eigentlich nicht würdig sind, die allerdings fein leidet Schaden, wenn ein Mann, der sich unter dem äußeren im Wege des Kampfes erstrebt werden. meistens weniger ver ärztlichen Leitung, als dem angestellten Schein eines harmlosen Fremden in privater Weise einführt, dort Bersonale zur Last zu legen sind. So wird uns beispielsweise aus plöglich den Beamten herauskehren kann und die Polizeigewalt in einer Frage, wo es sich lediglich um den Schutz der Arbeiter Der königlichen Charitee folgender Borfall berichtet: handhabt. Nichts hat die große Zahl der Anhänger der Sozial- vor Gesundheitsschädigungen handelt, es auf einen Streit und Am Montag den 5. d. M. wurde ein dreiviertel Jabre alter demokratie so erbittert, als die beimliche Ueberwachung durch dergleichen ankommen zu lassen. Immerhin ist zu hoffen, daß Knabe tehufs Vornahme einer Halsoperation in die Charitee derartige Beamte, die durch die Eigenartigkeit ihrer Stellung nur die Polizei eher in der Angelegenheit die gewünschten Schritte eingeliefert. Zie Operation wurde denn auch nach allen Regeln zu leicht zu schweren Verstößen gegen ihre Amtspflichten getrieben thun wird als das Unternehmerthum, denn andernfalls hätte airurgischen& nst vollzogen und das Kind überhand auch werden. legteres schon lange den Uebelstand selber abgeschafft. Nur ein die Operation glücklich. Als die Wutter sarauf am Mittwoch der Hoffentlich erspart sich das Unternehmerthum die Schande, während der sengesetten Besuchezeit sich einhelite, fand sie ihren Den Naubmörder Wetzel wittert man wieder einmal in Moment kann ihm als Milderungsgrund zu Gute gerechnet Liebling im Bette liegend, vor Durst lechzend. Auf ihre an die der Person eines in Frankfurt a. D. gestern Morgen verhafteten werden, und das besteht in der Planlosigkeit und Rücksichtslosig= dienfithuende wärterin gerichtete Frage, ob sie dem Kinde etwas jungen Mannes, Namens Jungnickel. Die„ Frankfurter Oder- feit, zu welchen die Idee des Privateigenthums die Menschheit yon der mitgebrachten Wiilch geben dürfe, erklärte diese, das Zeitung" schreibt unterm 15, d. über dieses neueste kriminalistische erzieht. Stind solle nichts haben, las ruhig ihren„ Lokal- Anzeiger" und Ereignis: Die Braunschweiger Material und Kolonialwaaren tämmerte sich weiter nicht um das Kind. Lie Mutter fonnte Biele Unschuldige find bekanntlich schon für den Naubmörder Händler wollen an Wochentagen, mit Ausnahme des Sonn ebensowenig die Durstqualen des Würmchens mit ansehen, wie andere Wetzel gehalten und injolge deſſen verhaftet worden. Unter dem abends, ihre Geschäfte um 9 Uhr Abends, eine Stunde früher Strantenbefucher, welche herzugetreten waren, und 10 gab erſtere selven Verdacht wurde heute Morgen in der vierten Stunde als sonst, schließen. Endgiltiger Beschluß hierüber soll anfang ihrem Kinde ein Löffelchen Milch, die der dürstende Raabe be curch den Revier- Nachtw..chter J. am Wilhelmsplate ein junger Movember gefaßt werden. gierig trank. Ta tam die Wärterin herbeigesprungen und nocyte Mann verbastet und in das Polizei- Muresthaus eingeliefert. der Grau tie größten Vorwürse, fragte, ob sie ihr Kind um- Derfelce gav sich als Kaufmann Emil Jungnickel aus bringen wolle und meinte. fie folle ir Sind nehmen aus wat Karvsreiß im Streife Guro tal. aus und trug auch einen Versammlungen. Achtung, Möbelpoliver! Montag, den 19. Oftober, Abends präcife 8 Uhr, große Generalversammlung bei Bolzmann, Andreasfir. 26. Erfagwahl des Borstandes. Antrag: Die Auflösung der Fachkommission. Mitgliedsbuch Legitimirt. Kranken- und Begräbnißkasse des Vereins fämmtlicher Gernfeklaffen( Verwaltungsstelle 4), Sonnabend, den 17. Oktober, Abends 9 Uhr, Flottwellfir. 5 bei Bartelt. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Verein der Maschinisten und Heizer Berlino. Sonntag, den 18. Ottober, Nachmittags 5 Uhr, in Schultheiß' Brauerei, Neue Jakobstr. 24 bis 25. Ver= fammlung. Freie Vereinigung der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter für Rixdorf und Umgegend. Sonntag, den 18. Oftober, Vormittags 11 Uhr, bei Weiß, Prinz- Handjerystr. 7. Mitglieder- Versammlung. Achtung! Große Versammlung des allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins fämmtlicher Berufszweige Berlins und Umgegend, Filiale Norden, Montag, den 19. Oktober, Abends 8% Uhr, bei Hensel, Invalidenstr. 1. Bortrag des Herrn Sparfeld über den Selbstmord, dessen Ursache und Geschichte. Gäste haben Zutritt. Versammlung der Allgemeinen und Zentral- Kranken- und SterbeKasse der Metallarbeiter( E. H. 29 und 89), Hamburg, Filiale 4, Berlin. Sonntag, den 18. Oftober, Vormittags 10% Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26. Kaffenbericht. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplähen beschäftigten Arbeiter Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin). Montag, den 19. Oktober, Abends 8% 1hr, bei Säger, Grüner Weg 29. Mitglieder thren Pflichten nachzukommen. Versammlung; Neuwahl des Vorstandes. Die Mitglieder werden ersucht, Allgemeine ranken- und Sterbe- Kaffe der Metallarbeiter( E. S. " Zitherklub Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.| Stolp- Lauenburg eine Neuwahl bezw. Erfahwahl nöthig gewor Sonnabend: Vergnügungsverein ,, uftige 13",% 10 Uhr, bet Schacknat, den: Von konservativer Seite ist der Rittergutsbesitzer von Dresdenerstr. 28.- Tambourverein Deutsche Eiche", 9 Uhr, bei Teschen Bergnügungsverein ,, Quodlibet," der Osten( Groß- Jannewiß), von den Freisinnigen Hofbesitzer dorf, 3offener- und Fürbringerstr.- Ece. Bühnenverband ,, Normannia" Dau( Hohenstein) als Kandidat für den oben genannten Wahlalle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. Berein bezirk aufgestellt. Das Kreisblatt von Lauenburg bringt nun zu tagt alle Sonnabend vor dem Ersten bei Dahme, Grüner Weg 59. ,, Kreuzfidel", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Vergnügungsverein Carmen Sylva Oranienſtr. 46.- Privat- Theatergesellschaft und Artisten- dieser Wahl folgendes geschmackvolle„ Gingesandt": Vergnügungsverein ,, MaiSoll, Bauer, dir dein Korn, dein Vieh, dein Schwein tlub Sumor, alle 14 Tage, Möckernstr. 114. nebst Sau, glöckchen" Röslinerstr. 17. Musitvercin Stern" Oppelnerstr. 29. Lustige Brüder" Oranienfir. 126. Rauchklub Bergnüngungsverein Noch wen'ger bringen ein, so währ den Zollfeind Dau; „ Dornröschen", bei Döhring, Prinz Eugenstr. 19. Willst du für alles aber haben gute Posten, Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- GesangDann gieb die Stimme deinem Freunde von der Osten. verein" Phönig". Steinmehstr. 76, bei Lemmt. Aufnahme neuer Mitglieder. Die Stadtverordneten haben gegen Musikverein Vorwärts", Ab. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, part. Mainz, 15. Oktober. Zitherklubbar ,, Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Laufiberstr. 41.- Tambour acht Stimmen den sozialistischen Antrag, mit Rücksicht monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7. Vercin Deutsche Giche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- auf die herrschende Theuerung den Oktroi auf die nothUfer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. 8-10 Uhr, Turnlofal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von wendigsten Lebensmittel vorübergehend aufzuheben, abgelehnt. Flensburg, 16. Oftober. Das Reichsgericht kassirte das Lübeck's cher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung 9-11 Uhr. furni Abends 8-10 Uhr. Der Turnsaal befindet sich Königstädtisches Gym auf 15 Monate Gefängniß lautende Urtheil gegen den ChefTurnverein Fichte( volksthümlich), jeden redakteur Jessen vom Flensborg Avis" wegen Beleidigung rasium, Elisabethstraße 57-58.Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. Stattlub R a mi ch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung des Prinzregenten von Braunschweig. in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genossen sind freundlichst Humoristischer @tattlub, Ramich", Fürstenbergerstr. 10. eingeladen. Statffub Klub Adonis" bei Heid, Koppenstr. 75. Gäste willkommen. ettei tagt jeden Gonnabend und Montag, Abends 8½ Uhr, bei G. Wächter, Brißerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Witglieder. Gäste Privat- Theatergesellschaft Schneeglöck che n" im Lokal willkommen. " 29, Hamburg), Filiale Berlin 5. Sonnabend, den 17. Oftober, Abends 9 Uhr. Beteranenstr. 9 bei Bettin.- Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Victoria" zum Verlust der Pension verurtheilt. Seit vielleicht 15 Jahren Gipsstr. 9, bei Pyrtect, Versammlung. Allgemeine öffentliche Versammlung der Stereotypeure und der in stereotypien beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Sonntag, dent 18. Oftober, Vormittags 11% Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Stellungnahme der Stereotypeure zur Tarifbewegung der Wuchdrucker. Referent Herr Dolinski. Die Buchdrucker werden gebeten, den Stereotypeuren es zur Pflicht zu machen, diese Bersammlung zu besuchen. Distriktversammlung der Mushinftrumenten- Arbeiter. Montag, ben 19. Oktober cr., Abends 7 Uhr, in Schröder's Lofat, Manteuffelstr. 9. Tagesordnung: Wie stellen sich die kollegen zur Organisation? Verein Bildung und Geselligheit Berlin. Sonnabend, den 17. d. Mts., Abends 9 Uhr, im Königstadt- Kasino, Holzmarkistr. 73, General versammlung. Freireligiöse Gemeinde, Sonntag, den 18. Oftober, Vormittags 10% Uhr, Rosenthalerstr. 38, Vortrag des Herrn Fiebig über" Märtyrer der Menschheit." Tischlerverein. Heute Abend 9 Uhr, Melchiorstr. 15, General- Versamm Tung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht vom dritten Bierteljahr. 2. Bericht über die Bibliother. Arbeiter- Bildungsschule. Den Schülern der Westschule zur Nachricht, daß der Geschichtunterricht( alte Geschichte) Sonntags von 9-11 Uhr, wie im Lehrplan festgesetzt, ertheilt wird. Buchbinder- Männerchor Berlin. Kollegen, Kolleginnen und Freunde des Vereins werden hiermit zu dem am 18. Oftober und von da bis auf weiteres alle 14 Tage in Feuersteins Tunnel, Alte Jakobstr. 75, stattfindenden geselligen Abend( mit Tanz) feundlichst eingeladen. Anfang 6 Uhr. 99 Allgemeine, fowie Zentral- Kranken- und Sterbekeffe der Metallarbeiter Wulkan",( E. H. 29 und 89 zu Hamburg), Filiale Berlin 3. Verfammlung Sonntag, den 18. Oftober, Vormittags 10% Uhr, Manteuffelstr. 90. Raffenbericht und Verschiedenes. Achtung! Die Mitglieder und Freunde des Leseklubs ,, Mehr Licht" werden zu einer außerordentlichen Sigung am Montag, den 19. Oftober cr., Abends 9 Uhr, im Restaurant Gnadt eingeladen. Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben befchäftigten Arbeiter., Montag, den 19. Ofcober, Abends präz. 9 Uhr, Vereins- Versammlung in Feuerstein's Salon. Alte Jakobstr. 75. Vortrag. Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer, ( E. H. Nr. 8 zu Hamburg). Bezitt 3. Sonntag, den 18. Ottober, Vorm. 9 Uhr, Mitglieder- Bersammlung in Wend's Gesellschaftshaus Cöslinerstr. 17. Bezirk 5. Sonntag, den 18. Ottober, Vormittags 9 Uhr, Kurfürstenstr. 31, Mitglieder- Versammlung. Lese- und Diskutirklube. Sonnabend. Lese- und Diskutirflub " Feuerbach" im Lotale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. " Beine", Abends 9 Uhr, im Lofale des Herrn Zechlin, Hornstr. 11. in Lese- und Distutivklub des Arbeiterbildungs Vereins Weißensee, Restaur. Dufedann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 tm tleinen Saal. Gäste haben Zutritt. Paris Deutscher fosialdemokratischer Lesetkub. Ecke Rue Montmartre und Rue Etienne Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. Theater- Verein Dilettanten Bühne", Gäste willkommen. München, 13. Oft. Vom Landgerichte wurde heute der geheime Ministerialsekretär, tgl. Rath Sommer, wegen Unterschlagung zu zwei Jahren Gefängniß und fünfjährigem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, mithin auch 9 Uhr, Victoria- Saal, Berlebergerstr. 13, Sigung, Aufnahme, Gäste willkommen. entnahm er der ihm anvertrauten Kapitelskasse des Johannisvereins und der Amtsblattskasse fortgesetzt Beträge bis zur Nach der Sigung Probe.- Theaterverein Giaconda", Abd. 9 Uhr, Sigung. um alle Sonnabend Gesammtsumme von 15 000 M. Das Manko wußte er bei den 9 Uhr Sigung bei Barta, Rirdorf, Bergstr. 120. Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26.-Ver- jährlichen Rechnungsstellungen zu verdecken, die im 4. bis 5. Monat Verein Lustige Brüder" gnügungs- Verein, uſtige 13", Abends 9% Uhr, bei Schackuat, Dresdener des Jahres für das vorausgegangene Jahr stattfanden und Straße. 28. Gäste willkommen. Vergnügungs- Verein Schildhorn, wobei er mit den Eingängen des laufenden Jahres das Manko bei Weber. Sitzung Abends 9% Uhr. Aufnahme Kastanien- Allee 52, Berausglich. bazu willfontment neuer Mitglieder. Herren und Danten gnügungsverein Gorgenbrecher". Gegründet 26. Juni 1886. Jeden Sonnabend, Abends 8½ Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Bukunftsstaat, Senftenberg, 15. Oktober. In der Nacht zum Montag ist Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. auf Grube Ilse in der chemischen Fabrik, den Herren Kunheim Rastanien- Allee 35. Vergnügungsverein, Humor", jeden Sonnabend, 9 Uhr, Buckowerstr. 9. u. Co. in Berlin gehörig, der Gasometer explodirt, Touristenverein Wanderluft". Sigung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, wodurch 12 Personen, darunter auch der Inspektor Hermann Grünauerstr. 14 bei Rach. Gäste willommen. Quaste", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. Rauchilub, Dorn Rössel, ziemlich erhebliche Brandwunden erlitten. Regelröschen", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenstr. 19 bei Dyhring. flub Selgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Elisabethstr. 30, im Verein ehemaliger Schüler Restaurant Herrmann. Mitglieder willkommen. Ge= der 30. Gemeinde- Schule. Sonnabend Sigung, Mittwoch Gefangabend im Restaurant Haberecht, Gr. Frantfurterstr. 30. Gäste willkommen. felliger Klub ,, ürfidelitas" Abends 9% Uhr, Neue Promenade 8. Aufnahine neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Rauchklub Goldene Literarisches. Berliner Volks- Tribüne. Die letzte Nummer derfelben Soziales aus den hat folgenden Inhalt: Politische Notizen. Vereinigten Staaten. Die Sozialdemokratie und die Annexion Kein Nothstand! von Elsaß- Lothringen. Literarisches. Gedicht. Novelle. Die wirthschaftZola und der Krieg. Verschiedenes. liche Lage der Arbeiter in der Schweiz. Vermischifes. In Moten bei Rossen hat die Frau des Töpfermeisters Ralfmann ihre beiden Kinder und dann sich selbst erhängt. Mit erusten Sachen, fagt wörtlich das„ Leipz. Tageblatt" Kranken- und Begräbnißkaffe sämmtlicher Berufsklaffen( E. S.) gelegentlich einer Besprechung des zur Beschickung des römischen Berlin 3. Versammlung jeden 1. u. 3. Sonnabend jeden Monats Brunnen Friedenskongresses einladenden Aufrufs der Schriftstellerin Bertha straße 35a bei Wolf, Abends's Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends v. Suttner, soll sich eine Frau nicht befassen. Das 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne genannte Blatt ist Hauptorgan des Leipziger Nationalliberalismus. Eiche", Rirdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beiler. Gesangverein Swinemünde, 14. Oftober. Auf der Höhe von Ahlbeck in ,, yrania", Landsbergerstr. 31 bei Musehold. Gesangverein„ Sanges: Echo", Naunynstraße 86, bei Zubeil. Gesangverein" Freund See tenterte heute ein dorthin gehöriges Fischerboot fchaft 2", Friedenstr. 48 bei Tollkühn. Gesangverein Treuer Bund", beim Fischen. Von den Insassen ertrant der 19 Jahre alte Gejangverein I c zu", Friesen- und Arndtstraßen Ede bei nibrich. Brinzen- Allee 10( Gesundbrunnen).- Gefangverein„ hön tr"," Potsdamer: Fischer Karl Stöwhaas; der zweite Fischerwurde von einem Kame straße 89.- Gesangverein Harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. raden, der mit seinem Boote in der Nähe war, gerettet. Gesangverein iederfrang", Brandenburg a. H., bei Escher, GefellAus Pommern. An Stelle des vormaligen Abgeordneten, schaftshaus. Arbeiter Gesangverein in Teltow im Schwarzen Adler. Gefangverein, othe Schleife", bet Trucks, Reichenbergerstr. 83. jetzigen Oberpräsidenten von Pettkamer, ist für den Wahlkreis Gr. Frankfurterstraße 139. Gegründet 1879. Depescheit. ( Depeschen des Bureau Herold.) Lyon, 15. Oftober. Der Ausstand in Verviers ist beendigt. Es ist ein Uebereinkommen auf Grundlage der Lohnsätze von 1886 getroffen worden. Die Auständigen sollen gruppenweise nach Einreichung eines Kollettivgesuches jeder einzelnen Gruppe wieder angestellt werden. Sämmtliche Fabriken sollen innerhalb 14 Tagen wieder in Betrieb gesezt werden. Briefkasten der Redaktion. Bei Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflid Antwort wird nicht ertheilt Berichtignug. In dem in voriger Nummer veröffentlichten Artitel„ Die Sonntagsruhe der Kaufleute und die reisinnige Partei" muß es in der erst en Spalte 16. Zeile von unten heißen: . in der Zeit von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends..." antragt. erhält. Berichtigung. In der letzten Versammlung des Wahlvereins für den 6. Berliner Reichstage- Wahlkreis hat nicht Herr Werle, sondern Herr Weinberg den Ausschluß Schwabes be P. R., Admiralstraße. Derjenige, der den letzten Stich Fr. Friedländer. Besten Dank; vorerst an den Vorstand abgesandt. Dr. A. N. Entschluß bis nach Prüfung des Buches vor behalten. 30 Mark. Spielgewinn einiger Ulmer Genossen. Für die Von mehreren TheilArbeiter Bildungsschule. nehmern des französischen Unterrichts. Gesammelt für die Ar beiter- Bildungsschule. Besten Dank. H. Gumpel, Kassirer, Barnimftr. 42. Julius Lindenbaum. 10 Mart. Gr. FrantjurterStraße 139. Grosse Frankfurterstrasse 139, zweites Haus an der Frugtstraße, Winter- Paletots empfiehlt zur Herbst- und Winter- Saison: von den einfachsten bis zu den eleganteiten. Nock- und Jacket- Façon, Kammgarn- Anzüge, in neuesten Muſtern. Mein großes Lager von einzelnen modernsten Beinkleidern, einzelnen Jackets Westen verkaufe zu sehr billigen Preisen. Knaben- Anzüge und Ueberzieher in jeder Größe und Qualität. SchlafrockFabrik. Saal, Zur Anfertigung nach Maak halte mein sehr reichhaltiges Lager oon Stoff- Neuheiten in deutschem und ausländischem Fabrikat bestens empfohlen, für elegante Ausführung und guten Siz unter Leitung einer stets im Hause befindlichen ersten Kraft bürgt mein schon genügend bekannter Ruf. 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Der Vorstand des Lese- und Diskutirklubs Mar Kayfer". 402/2 Eugen Fischer, Oranienstraße 2 a. Zur Geschäftseinweihung zu Sonnabend, den 17. d. Mts. ladet freundl. ein Richard Guhl, 2108b i. Schankwirth, Louisen- Ufer 11. Für einen Parteigenossen i. ein Sofal vert. 3. erfr. b. Palmke, Dresdenerst. 8. Norden, da Inh. zwei Gesch. hat, bill. z. Den Hausfrauen im Süd- Osten empf. 2094b ein donnerndes Hoch mit dem Wunsche daß ihm nie das Geld in der Staffe ausgehen möge, rufen, aus Anlaß seines Hochzeitsfestes ihm zu die Genossen aus ,, Vereinte Kraft." Kanarienhähne, hochf. Roller verl 2109b Joachim, Lothringerstr. 64. Martthalle IX.( Pückferstraße) Stand 202, Obft u. Gemüse. M. Lützow Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Dr. Hoesch, homöopath. Arz Größtes LagerBerling Andreasttr.23,5 Kinderwagen. Proteger 0.3 Nur i Mark. 1896L Klagen, Eingaben, Reklamationen, Rath im Zivil- und Strafprozeß. EinAmts- Zweck deffelben Notent enntnisse, Tatt- ziehung von Forderungen. Pollak, zichters a. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. de ste 10 ge I V ge B VE da La no et fic ge นา Sp de fd je 31 du fü 31 111 L ge d fr ( 3 Ic ta M 11 Ic 3 V e b 7b M 2. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 243. Gerichts- Beitung. Sonnabend, den 17. Oktober 1891. Versammlungen. " S. Jahrg. solchen Fällen ihre Kundschaft zu entziehen pflegen, was auch ganz marte oder Kontrollstempel deutscher Textile in der Ordnung ist. Arbeiter zu kaufen. Hauptsächlich soll diesem Zweck ein Sechs Betrugsfälle, Arrestbruch, Unterschlagung, Be Bei der jüngsten Vergarbeiter- Bewegung in Zabrze& lugblatt dienen." günstigung von Gläubigern und Vergehen gegen die soll es sich, wie jetzt dem„ O. A." gemeldet wird, gar nicht um Freie Vereinigung der Maurer Berlins und lmgegend. Konkursordnung, se lautete das Sündenregister, welches dem Mehrforderungen der Arbeiter, welche sie durch Arbeitseinstellung In der General- Mitgliederversammlung am 11. d. Mts. verlas 25jährigen Kaufmann Rudolf Babin zur Last gelegt wurde, zu erzwingen gedachten, sondern um den Widerstand der Arbeiter der Kassirer zunächst die Abrechnung vom 8. Quartal 1891. Dieder gestern vor der zweiten Strafkammer des Landgerichts I. gegen eine neue Form des Gedinges, durch welche sie selbe ergab einen Kassenbestand von 200,75 M. Im Vergnügungsstand. Sein Bruder, der Provisionsreisende Nichard Babin, ich benachtheiligt glaubten, gehandelt haben. Nach der ihren fonds befinden sich 119,39 M. Nachdem die Revisoren die sollte sich der Beihilfe und Anstiftung zu einigen der vor auf die Berginspektion beschiedenen, aber von einer Schaar Richtigkeit der Abrechnung bestätigt hatten, wurde dem genannten Vergehen schuldig genracht haben. Rudolf Babin anderer Bergleute begleiteten Deputirten ertheilten Aufklärung Kassirer Decharge ertheilt. Hieran schloß sich die Wahl des Vorstandes. war Kommis bei dem Kolonialwaarenhändler Bormann in der sind die Bergleute ohne Weiteres wieder angefahren. Aus derselben gingen hervor: Metzke, 1. Vorfizender; Benthin, dessen Stellvertreter; Legeler, 1. Kassirer; Thärstraße. Im Herbste 1889 richtete Babin an seinen Chef das Stellvertreter für den Norden: Wilhelm Schmidt; für den Osten: Ersuchen, ihm das Geschäft zu verkaufen. Er fönne 400 m. anzahlen und eine größere Summe entrichten, wenn er den Betrag Frizz Karg; für den Süden: Kappert; für den Westen: Pfeil. Kinast, 1. Schriftführer; Pfister, Stellvertreter. Zu Revisoren von 1500 M., der auf ein Sparkassenbuch in seiner Heimath einwurden gewählt Wilh. Schulz und Ferd. Grothmann. Nachdem der getragen war, gekündigt habe. Außerdem habe er eine reiche Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten Rechenschaftsbericht des Ausschusses zur Vorlage gekommen war, Braut in Aussicht, die in Rixdorf wohne. Bormann ließ sich verleiten, auf das Anerbieten einzugehen und wenige Tage Berliner Reichstags Wahlkreis hielt am 13. Oktober im wurden in den letzteren gewählt die Kollegen Fränzel, Jänsch und darauf stand Babin als Inhaber des Geschäfts hinter dem Restaurant„ Königshof", Bülowstraße, eine Mitglieder- Versamm Kümmritz. Dem Ausschuß wurde dann Vollmacht ertheilt, die Ladentisch. Er führte ein lustiges Leben, aber die Herrlichkeit lung ab, in welcher Genosse Treuherz über die moderne Prostitution Ausstände des Vereins einzutreiben. Zu Thürkontrolleuren wurnahin bald ein Ende mit Schrecken. Schon nach vier Monaten referirte. Derselbe wies an der Hand der Statistik nach, wie den gewählt Schwabe und Adam. Die Wahl eines Bibliothekars erschien der Gerichtsvollzieher, der den Laden schloß. Es stellte verderbt unsere heutigen Verhältnisse auch in sittlicher Beziehung wurde vertagt. Ein Antrag, die Hilfskassirer an denjenigen sich heraus, daß alle Angaben Babins auf Schwindel beruhten. sind, und erklärte diese Zustände aus der heutigen Produktions- Abenden, wo sie tafsiren, mit 50 Pf. zu entschädigen, wurde anGin Sparkassenbuch hatte er niemals beseffen und von den an- weise. Die Arbeiterinnen würden oft so schlecht bezahlt, daß genommen und dann der Vorstand beauftragt, dem Erfurter gezahlten 400 m. hatte er sich 200 m. von einem Bierfahrer erfie su jenem traurigen Gewerbe" gezwungen wären. Weiter Parteitag ein entsprechendes Telegramm zu übersenden. schwindelt, dem er ebenfalls die Mär von dem Sparkaffenbuch besprach der Referent den Mordprozeß Heinze und die dabei ans Der Verband deutscher Kürschner, Filiale I Berlin, und der reichen Braut in Nixdorf aufgetischt hatte. Uebrigens Tageslicht getretenen beklagenswerthen Erscheinungen. Doch nicht spielten Heirathspartien in dem Leben des Angeklagten eine be- nur in dieſen tiefften Schichten der Bevölkerung zeige sich die hielt am 12. d. M. eine ordentliche Mitgliederversammlung ab, deutende Rolle, in der Verhandlung hatte er Noth, die ver- Demoralisation, wie sie herrsche, auch in der„ feinen" Gesellschaft, in welcher Genosse Meyner über das Thema:" Haben wir fchiedenen„ Bräute" der Reihenfolge nach auseinander zu halten. in den besser fituirten Ständen, wie der Abs- Rummel beweise. Recht, oder haben wir es zu erstreben?" referirte. An der DisWurden schon während des Bestehens des Geschäfts die Waaren für Dieser Ringkämpfer soll ungeheuer viel parfümirte Briefchen er- tussion betheiligten sich die Kollegen Feldmann, Dittmann und jeden Preis verschleudert, um das Geld für eine nothwendige Zahlung halten haben. Arme Arbeiterinnen hätten weder Zeit noch Geld, Wedemeyer. Hierauf wurde folgende Resolution angenommen: Da nach den Ausführungen des Referenten nur demjenigen zu verschaffen, so hörte dies Treiben auch noch nicht auf, nachdem um solche Sachen zu machen. Der Redner forderte zum Schluß durch den eingetretenen Konturs dem Angeklagten die Wer auf, die Arbeiterinnenbewegung zu unterstüßen und der Frau in das Recht zusteht, der die Macht hat, so ist es Pflicht eines fügung über sein Vermögen entzogen worden war. Er besaß ihrem Bestreben, sich bessere Lebensbedingungen zu erwerben, treu Jeden, dahin zu streben, daß das gleiche Recht in dem Sinne noch einen Schlüssel zur Ladenthür und verschaffte er sich Zutritt und hilfreich zur Seite zu stehen, damit sie sich nicht preiszugeben, sich verwirklicht wird, wie es heut die sozialdemokratische Partei zum Laden, nachdem er die vor der Thür befindlichen Roll- nicht zu prostituiren brauche. An der Diskussion betheiligten anstrebt." Klein. Zum Unterm dritten Punkt der Tagesordnung: Wie stellen sich die Jalousien in die Höhe gehoben. Er soll eine erhebliche Menge sich die Genossen Jacobs, Röhlte und Waaren herausgeholt und für sich verwerthet haben. Sein mit dritten Punkt der Tagesordnung:„ Antrag über Versendung von Mitglieder zur Gründung einer Union?" besprach Kollege Feldmann angeklagter Bruder Richard Babin soll ihm bei diesem Treiben Arbeiterblättern" wurde auf Antrag des Genossen Kleinert be die Bedeutung der Unionen und ersuchte die Mitglieder, sich recht Hilfe geleistet haben. Beide Angeschuldigten bestritten ihre Schuld schlossen, von einer Versendung derselben abzusehen. Unter Ver- zahlreich an der Versammlung in der Ressource zu betheiligen. an, den 21. Oftober, Unter Verschiedenem" gelangte der Prozeß Gärtner wider Wedeund war ein großer Beugenapparat aufgeboten worden, um sie schiedenem regte Genosse Idler Ausnahmegesetzes, meyer zur Erörterung; es wurde falschen Gerüchten gegenüber zu überführen. Die Angeklagten erreichten schließlich durch den Jahrestag des Inkrafttretens des immer neue Winkelzüge, daß eine Feststellung der meisten Ver- durch eine Gedächtnißfeier ernst zu begehen. Diese Anregung mitgetheilt, daß jede der beiden Parteien zur Hälfte der Kosten gehen nicht getroffen werden konnte. Nur in zwei Betrugsfällen, wird den Vorstand in nächster Sitzung beschäftigen. Sodann verurtheilt worden ist. Der Verklagte soll in einer Versammlung die dem Angeklagten Rudolf Babin zur Last gelegt wurden, wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die internationale eine Aeußerung gethan haben und deswegen zu 15 M. Geldstrafe eventuell 2 Tagen Haft verurtheilt worden sein. Hierauf konnte das Urtheil gesprochen werden, welches auf ein Jahr Sozialdemokratie geschlossen. Gefängniß, zweijährigen Ehrverlust und sofortige Verhaftung Eine große öffentliche Versammlung der Wirker und nahm die Versammlung den Antrag an, die Selbständigen aus der Filiale I auszuschließen. lautete. In allen übrigen Fällen mußte die Verhandlung ver- Wirkerinnen fand am 12. Oktober statt und erledigte folgende tagt werden. Tagesordnung: 1. Der Brüsseler Kongreß und seine Bedeutung für bie Gewerkschaftsbewegung. Referent Genosse Dr. Lütgenau. 2. Diskussion. 3. Bericht des Delegirten zur Streit- Kontrolltommission und Neuwahl desselben. 4. Die Arbeiter- Kontrollmarte der deutschen Textilarbeiter. Der Referent behandelte sein Thema in einstündiger Rede, wobei er namentlich auf Organifationsform, Streit, Boykott, Frrthümer der Anarchisten, Disziplin und Internationalität einging. Auf Vorschlag des In der am 12. September d. J. in Bernau bei Berlin Vorsitzenden Genossen Janz beschloß die Versammlung, in eine eingerichteten Filiale der in Berlin befindlichen Zigarrenfabrit Diskussion nicht einzutreten, da dies die Wirkung des Referats Nillessen u. Bresan wurden die Arbeiter, weil sie, um nur abschwächen könnte. Nach dem Bericht des Delegirten, den nur existiren zu können, eine Mehrforderung stellen mußten, ent- ein anderes Amt hindert, weiter als Delegirter zu fungiren, werden. Der etwaige Ueberschuß wird dem Verein überwiesen. lassen mit dem Bemerken, wem es nicht paßt, kann gehen. wurde für denselben Genosse Hübsch gewählt. Mehrere An- Unter Verschiedenem" sprachen noch Herr Nürnberg und Herr Diese Bekanntmachung ist in Nr. 41 des Zigarrenarbeiter wefende betheiligten sich an der Diskussion über diesen Bericht Henning, welch letzterer mittheilte, daß er nicht mehr Lehrer der Fachblattes, Der Gewerkschafter", veröffentlicht. Die darin gefowie auch an der Debatte zum letzten Punkte der Tagesordnung. Arbeiter- Bildungsschule sei. Alsdann machte Fr. Fahrenwald schilderte Handlungsweise jener Firma ist um so weniger begreif Gs handelte sich bei letterem um technische Fragen und beson- bekannt, daß am 9. November bei Säger, Grüner Weg 29, die lich, als die lettere, wie wir hören, für ihre Fabrikate auch unter ders um die Art, wie man die Arbeiterschaft am besten dazu Generalversammlung stattfindet und es Pflicht eines jeden Mitunferen Parteigenossen Abnehmer hat, und Sozialdemokraten in vermögen tönne, nur Teytilwaaren mit Kontroll- gliedes sei, in derselben zu erscheinen. Boziale Lebersicht. Rein Feilschen fein Handeln, sondern streng feste, sehr billige Preise. Geschäfts- Häuser Anfertigung nach Maß in eigenen Wertstätten Achtung! Baer Sohn BERLIN. 24a. Chauffeestraße 24a. 16. Gr. Frankfurterstraße 16. 8. Brückenstraße 8. Eröffnung Der Winter- Saison. Winter- Paletot, schw. Double, warm gef. überall 20 M. für 12 M. Winter- Paletot, Pa. Double, warm gefütt. überall 30 M. für 20 M. Winter- Valetot, Pa. Estimo m. Wollfutter überall 42 M. für 27 M. Winter- Paletot, Estimo mit Steppfutter, überall 50 M. für 36 Winter- Paletot, Estimo m. 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Zum Schluß ersuchte der Vorsitzende noch, recht rege für guten Besuch der Versammlungen zu agitiren. In der Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnen Vereins am 12. Oktober hielt Herr Henning einen sehr intereffanten, mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über„ Die Bartholomäusnacht oder die Bluthochzeit". Von einer Diskussion nahm man Abstand. Nach einer Pause von zehn Minuten, während welcher neue Mitglieder aufgenommen wurden, gelangte die Abrech nung vom Stiftungsfest zur Vorlage. Dieselbe konnte jedoch nicht vollständig gegeben werden, da noch mehrere Billets ausstehen, und wird deshalb in der Generalversammlung ausführlich erledigt Wahrheit. Ich versende sehr schöne Instrumente von Zugharmonikas( Accordeon) von M. 2,50 an, 10flappige mit einer vollständigen felbst erlernbaren Schule bazu, bis zu den feinsten Instrumenten, 3dhörigen und mit Nebergängen 2c. in allen Stimmlagen und Qualitäten.( 2 Stück bis zu 4 Mt. machen ein 5- Kilopacket). Alle anderen Instrumente, z. B. 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