Einzelpreis 70 heller. Redaktion und Ve Breg 1 Sozialdemokrat Havličtovo nán Telephon 6795, nachts 6797. Telegramm- Adresse: Sozialbemotrat, Brag II, Havličkovo nám. 32 Boltihedamt 57544. Jnferate werden laut Tarif billigst berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 3. Jahrgang. Semralorg Die Gemeindewahlen. eutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei tschechoslowakischen Republit. Dienstag, 18. September 1923. Das Ergebnis der Gemeindewahlen. tsch. Gewerbe Bezugs Bebingungen: Bet Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post " monatlich. Kč 16.vierteljabrlich 48. balbjährig 96.gansiabrig.. 192Mattellung von Manustripten erfolgt nur bei Ginfendung der Retourmarten Erigeint mit Ausnahme bes Montag täglich früb. Nr. 217. tschechische Gewerbepartei, Brbensty- soziale Bereinigung, Gruppe Vrben sty, tsch. Agr. tschechische Agrarier.) Bezirk Arnau. Bezirk Asch. Soz., Thonbrunn: Soj. 217( 8), Das Gesamtergebnis der sonntägigen Gemeindewahlen in der Republik, wie auch die Die Wahlrefultate, die wir unten in Einzel-( fraftstrebenden Körpern der Sozialdemokratie. Wo statistische Verarbeitung der für die einzelnen großen Ganzen in folgende allgemeine Charakte- Darum hat auch in den deutschen Gebieten Mähstatistische Verarbeitung der für die einzelnen heiten und ziffernmäßig wiedergeben, laffen sich im sie zerstörten, wuchs die Saat des Bürgertums Parteien abgegebenen Stimmen, sie stehen noch riſtik zusammenfassen: Stärfung der Parteien des rens, wo der kommunistische Einfluß noch geringer aus, es muß daher das endgültige Urteil dar- Bürgertums, Schwächung der Wachtstellungen des war, die Sozialdemokratie der Reaktion so star S., 4 dtsch. Arb.-P., 3 Nat.- Arnsdorf: 7 Soz.. Arnau: 8 Soz., 1 Komm., 7 Christl., 7 Nat.über, inwieweit den Wahlen eine die allgemei. Proletariats. Dies gilt gleichermaßen für das fen Widerstand leisten können. Was wir der rück- 4 dtsch. Arb.-P., 3 Nat.- Arnsdorf: 7 nen innerpolitischen Verhältnisse berührende tschechische wie für das deutsche Lager. Inner- läufigen Bewegung zum guten Teile opfern muß Komm ,. 2 Christl., 4 Agr., 2 Gewerbe. Her 4 Christl., 4 Agr. Proschwiß: 4 Soz., 5: Bedeutung zukommt, vorläufig noch zurück- halb der deutschen Arbeiterschaft erlangte, wie zu ten, sind unsere Bormachtstellungen in den grogestellt werden. Was jedenfalls schon jetzt ſicht- erwarten war, die Gesamtzahl aller für Sozialis zen Städten. Dort hat sich das Bürgertum wie- mannseifen: 4 Soz., 3 Komm., 9 Chriſtl. 6 Agr., bar ist, das ist eine Verschiebung des Kräfte- mus und Kommunismus abgegebenen Stimmen der ralliert, dort haben sich Scharen Intellektu Chriftf., 7 Agr.- Kottwiß: 10 Soz., 14 Wahlg. 6 Nat., 2 Gewerbe. Tscherma: 8 oz., 3 verhältnisses zugunsten der nationalistischen bei weitem nicht jene Zahl der Stimmen, die in eller, Angehöriger der freien Berufe, Beamte und Parteien sowohl auf deutscher wie auf tschechi- den Jahren 1919 und 1920, das damals noch Angestellte, die nach dem Umsturz der Sozialde- ide Niederöls: 8 Soz., 3 Christl., 5 Agr. 2 Tsche chen. scher Seite. Insoweit die Gemeindewahlen als tie vereinigte. Weltreaktion und Weltwirtschafts- Bourgeoisie gehängt. Dort haben fywache Augen Nat., 1 Gelverbe, 4 Wahlg. Schwarzenthal: 8 einige Proletariat auf die deutsche Sozialdemokra motratie zuströmten, wieder an die Rodschöße der Aleinworowiß: 4 Soz., 6 Agr., 5 Nat. - Mohren: 2 Soz., 3 Christl., 4 Agr., 1 Maßstab für die politische Gesinnung der frise tragen daran nicht allein die Schild. Schwer blids Gefühlssozialisten wiederum Unterſtand So;., 4 Agr., 2 Nat., 4 Unternehm.- P.- AchelsWählerschaft dienen können, zeigen sie eine mitschuldig sind vielmehr die Kommunisten, deren gefunden in dem Dußend Partein, die ihnen das borf: 8 So;., 10 Wahlg. nationale Radikalisierung weiter Bevölkerungs- Abspaltung, Zerstörungswerk und planmäßige Bürgertum zur Auswahl präsentierte. Die fapischichten beider großen Boltsstämme im Staate Mißtreditierung des Sozialismus die indifferen- talistischen Parteien und der Mischmasch, die Gean, sie machen auch das Anwachsen der Reak- ten Arbeiter nicht ihnen, sondern dem Bürgertum samtsiege erfochten, haben nur wenig Grund zum tion sichtbar, die, entsprechend den Verhält- zuführte. Ein Schulbeispiel hiefür ist Stadt und Jubeln. Nur die Hakenkreuzler, der rech Haslau: Soz. 444( 9). Agr. 134( 3), Nat.-S. nissen im Staate, in nationalem Gewande in Landgebiet Reichenberg: im Zentrum der teste Flügel des Bürgertums, sind teilweise mit 126( 2), Stomm. 188( 4), Gew. 284( 6), Chriſtl. die Erscheinung tritt. Der Rud nach rechta, fommunistischen Bewegung sind von 15 sozialisti Erfolgen aus der Wahlschlacht hervorgegangen.( 8). Nat.-S. 338( 9), Romm. 134( 4). Wer 272( 6). Schönbach: Soz. 311( 9), Agr. 280 die Stärkung der bürgerlichen Parteien. hat schen Mandaten nur 9 erhalten geblieben, von de Daß diese reaktionärste der deutschen Par- nersreuth: Soz. 306( 10), Wahlg. 248( 8). nen 6 die Kommunisten, drei wir erhielten. Die sich sowohl auf Kosten der deutschen, wie der reſtlichen sechs fielen dem Großbürgertum und teien, deren Kernstod ein Häuflein Streitbrecher Niederreuth: Soz. 71( 3), Agr. 181( 9).- Gotttſchechiſchen Sozialdemokraten vollzogen. Keiden Sakenkreuzlern zu. Ebenso steht es in den war, die Situation ausnüßen und die durch die mansgrün: Soz. 45( 1). Agr. 134( 5), Komm. nem politisch Kundigen, der die Schwierigkeiten Arbeitergemeinden des Reichenberger und Gab Spaltung des Proletariats Verärgerten mit ihrem 130( 5), Gew. 128( 4). – Friedersreut: Soz, 201 unseres Kampfbodens und die politische und lonzer Induſtriegebietes, dem Saupttätigkeitsfeld fonnte, iſt ein trauriges Ergebnis dieser Wahlen,( D). Agr. 249( 8). Trupp Indifferenter, Rückschriftler vereinigen fonnte, ist ein trauriges Ergebnis dieser Wahlen, 7). Agr. 249( 8). wirtschaftliche Geschichte der letzten Jahre der deutschen Kommunisten. Hier zeigt sich scharf, zugleich eine Mahnung an die klaffenbewußte Agr. 171( 7).- Grün Soz. 179( 6). Agr. 92 fennt, konnte c3 zweifelhaft erscheinen, daß es was, wenn auch weniger deutlich, im ganzen den Arbeiterschaft, ihre Reihen noch fester gegen das Romm. 52( 2), Difch. Volfsp. 90( 4).- Rom fennt, konnte es zweifelhaft erscheinen, daß es was, wenn auch weniger deutlich, im ganzen deut Steingrün: So;. 133( 6), uns nicht gelingen werde, jetzt schon die Schich- schen Gebiete zutage tritt: Entstehung und Ent Sakenkreuztum zu schließen. Zwar bilden die mersreuth: Soz. 97( 6). Agr. 93( 6).- HirſchArbeiterschaft, ihre Reihen noch fester gegen das( 3), Nat.-S. 170( 6). Komm. 52( 2), Disch. Volfsp. 90( 4). ten der nach dem Ninsturz zu unserer Partei iicklung einer zweiten proletarischen Partei ha Nationalsozialisten auch nach dieser Wahl ſelbſt felb: Gos, 225( 11), Agr. 85( 4).— Lindau: Soz. mehr nur als Wähler denn als überzeugte fächlich aber dem Bürgertum, auf Kosten der Ge- verständlich nur eine verschwindende Minderheit 54( 5). Agr. 68( 7). Naſſengrub: Soz. 64( 2), ben zwar die Sozialdemokratie geschwächt, hauptfeld: Soz. 225( 11), Agr. 85( 4). Bekenner zu uns Gestoßenen dauernd festzu- samitarbeiterschaft, wieder in den Sattel geholfen. gegenüber der sozialiſtiſchen Arbeiterschaft. Agr. 137( 4), Komm. 202( 6), Dtsch. Volksp. dem muß diese alles daran setzen, den Gelben Trop: halten. In sehr vielen Gemeinden haben wir Die Kommunisten vermochten in den deutschen Ge- dem muß dieſe alles daran seßen, den Gelben die Mehrheit verloren, aber mehr noch als der bieten nicht einmal jene Naders zu halten, die für alles, was diesmal diesem Irrlicht nachging, den Aus Asch wird uns geschrieben: Die totVerlust der Zeitung in diesen Gemeindever- seinerzeit vom Körper der Sozialdemokratie abgefährlichen Händen wiederum zu entreißen. gefagte Sozialdemokratie im Ascher Bezirk lebt tretungen trifft uns abgesehen von einzelnen sprengten. Im Ascher Bezirke, der vor zwei noch. Ununterbrochen schrieben sowohl die Komerfreulichen Wahlergebnissen der Verlust an Jahren sozusagen überbolschewisiert war, steht fest munisten als auch die Deutschbürgerlichen, daß Stimmen, der durch den Abfall der Mitläufer wie eine Burg die totgefagte Sozialdemokratie, die Im Nachfolgenden geben wir die uns ge- die Sozialdemokratic erledigt sei. Wenn wir das von 1919 affein nicht erklärt werden kann. Als mit 83 Mandaten 21 kommunistischen gegenüber- meldeten Wahlergebnisse aus dem deutschen Böh Resultat des Ascher Bezirkes betrachten, so sehen Sozialdemokraten, die manchen Sieg über die ſicht. Im übrigen Westböhmen und in Nord- men, Mähren und Schlesien wieder; dem folgt wir, daß die Sozialdemokraten trop alledem an politischen Gegner erfochten, aber auch durch Kandidatur der Kommunisten deren völlige Ve- den Tschechen.( Erklärung der Abkürzungen: Soz. dagegen die Zahl der kommunistischen politischen Gegner erfochten, aber auch durch weſtböhmen vollends erwies das Ergebnis der eine Uebersicht über den Ausfall der Wahlen bei erster Stelle marschieren. Iäglich nimmt sich manche bittere Niederlage hindurchmußten, deutungslosigkeit gegenüber der deutschen So- deutsche Sozialdemokraten, Komm. Som Mandate aus. Nur einige Orte: Nassengrub zivei find wir gewöhnt, den Tatsachen ins Gesicht zialdemokratie, die überall, in Böhmen, munisten, Agr. Bund der Landwirte, Nat. Mandate für die Sozialdemokraten, sechs Stom zu schauen. Wir würden verblendet handeln, Mähren und Schlesien, die einzige Massen deutsche Nationalpartei, Nat. S. Nationalsozia munisten; Gottmannsgrün, trotz aller Schreierei, wollten wir das Ergebnis vom Sonntag be- partei der Arbeiter und auch die stärkste listen, Dem. Demokraten, Wahlg.-deutsche daß es dort keine Sozialdemokraten mehr gibt, schönigen, wir empfinden vielmehr vor uns, deutsche Partei überhaupt geblieben ist. Wahlgemeinschaft, Christl.. Christlichsoziale, ein Mandat. Aber auch von einem anderen Gevor der Arbeiterschaft, die Pflicht, aus Er- Innerhalb der deutschen Bevölkerung Böh Gewerbe Gewerbepartei, tsch. Soz.tsche fichtspunkt aus sind diese Wahlen lehrreich. Von folgen wie aus Niederlagen zu lernen. So mens haben die Kommunisten mit Ausnahme von chische Sozialdemokraten, ifch. Nat.-.- tsche der Spaltung der Arbeiterklasse haben lediglich Natio die Christlichsozialen und Nationalsozialisten gewollen wir es denn vor uns auch nicht ver- fümmerlich vegetierende Seimzellen neben den naldemokraten, tsch. Chriſtl.- Tschechischklerikale, wonnen. Gewonnen hat in noch größerem Maßwollen wir es denn vor uns auch nicht ver- Reichenberg und Gablonz überall nur Stützpunfte, chische Nationalsozialisten, Nat.- Dem. hehlen, daß in manchen Orten auch viele Arbeiter, anstatt für die Partei ihrer Klasse, für die Parteien der Gegner gestimmt haben. Es bedeutet keine Beschönigung des für die deutsche sozialdemokratische Arbeiterschaft widrigen Wahlausfalles, wenn man den Ursachen des Votums der Wählerschaft nachgeht. HTQQKONTURBEM00000000000 -0000000000sasasasasa 00000000 178( 6). 260909 000000000000000000000 der Bartei, die in ihren Verheißungen skrupel| sozialistischen Kampffront verhinderte und uns von vorneherein eine Schlappe in Ascht los war: mit den Kommunisten, während ein Wankelmütigen die Hoffnung auf den Inter- stellten. Wir beklagen es, daß Arbeiter, Proanderer Teil wieder zu den bürgerlichen Par- nationalismus zermürbte. Den schwersten letarier sich von den bürgerlichen Parteien cinteien zurückfehrte, die indessen von der durch Schaden aber fügte der Sozialdemokratie die fangen und sich gegen ihre Klassenbrüder mißganz Europa rollenden Welle der Reaktion skrupellose und gehässige Agitation der Kom- brauchen ließen. Aber wenn wir die Verhält= Die deutschen Sozialdemokraten haben emporgetragen worden waren. Der erste Wahl- munisten bei, welche die Partei gerade zu einer nisse berücksichtigen, so haben wir keine Ursache, bei den ersten Gemeindewahlen im Jahre 1919 fampf fand die bürgerlichen Parteien verdußt Zeit spalteten und unterwühlten, da die bür mutlos und verzagt zu werden. Die Wahlen einen Erfolg errungen, der sie selbst überraschte und zerfahren vor, ihre Namen und Pro- gerlichen Klassengegner des Proletariats ich haben doch gezeigt, daß die Kadres, daß und der den natürlichen Wachstumsgefeßen gramme hatten bei den Massen jede Werbe- immer inniger zum Kampfe gegen die Ar die Massen der Arbeiter, die den der Partei nicht entsprach. Wir haben damals kraft eingebüßt, der Nationalismus, dessen beiterschaft zusammenschlossen. Was das Be- Kern unserer Partei bilden, undurch die Gunst außerordentlicher Verhältnisse verderbliche Folgen die deutsche Bevölkerung trübendste ist, was aber jeder voraussagen erschüttert dastehen und daß, soweit zu viel gefiegt. So wie wir 1919 im Wahl durch den Krieg und den Umsturz zu spüren fonnte: sie haben mit ihrer wüsten Heze gegen dies die vorliegenden Wahlergebnisse zeigen, kampf das denkbar günstigste Gelände vor- bekam, hatte jeden Kredit eingebüßt. Der Auf- unsere Partei und ihre Vertrauensmänner die deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei fanden, so mußten wir diesmal unter Ver- stieg, das Anwachsen der politischen und so- nicht allein der Sozialdemokratie geschadet, auch nach dem konzentrierten Ansturm der hältnissen in die Wahlen gehen, wie wir sie zialen Reaktion in allen Ländern, ließ seither sondern der Arbeiterbewegung überhaupt, Gegner noch immer die stärkste unter seit Jahrzehnten kaum schwieriger vor uns das Selbstbewußtsein des deutschen Bürger- denn die Anhänger, die ihre Demagogie uns den deutschen Parteien geblieben hatten. Tausende haben bei den ersten Ge- tums, das in sozialer Beziehung an der tsche- abtrünnig machte, vermochten sie nur zum ist. Die Gegner mögen über die„ Niederlage meindewahlen für uns gestimmt, die bis zum chischen Bourgeoisie eine Stüße fand, wieder Teil in ihren Reihen zu erhalten, die anderen der Sozialdemokraten" jubelnd ihrem Haß Imsturz entweder indifferent oder Anhänger erstarken, trieb sie zur Sammlung, bei welchem sind, von ihren ewigen Parolen enttäuscht, gegen die organisierte Arbeiterschaft Ausdruck bürgerlicher Parteien waren. Die Stimmen- Beginnen ihnen das nationalistische Gewalt- eine Veute des Indifferentismus geworden geben, wir wissen, daß auch Mißerfolge anabgabe machte sie, auch wenn ihre bürgerliche regime der neuen tschechischen Machthaber wirk- oder sind, verwirrt, verbittert und angewidert, regend und befeuernd wirken. Die Arbeiterschaft Ideologie durch die Leiden des Krieges und sam zu Hilfe kam. Der tschechische Nationalis- zum Klassenfeinde übergelaufen! Am deut- wird aus dieser Wahlschlacht ihre Lehren den schmählichen Zusammenbruch der deutsch- mus wirkte fördernd und belebend auf den lichsten zeigen sich die sinnlosen Folgen der ziehen. Viele der Gemeindeverwaltungen sind bürgerlichen Politik erschüttert war, noch nicht deutschen, der nach seiner schweren Niederlage kommunistischen Zerstörungsarbeit im Reichen in die Hände der Bürgerlichen gelangt, nun zu Sozialisten und klardenkenden Klassen wieder neue Hoffnungen schöpfte. Während berger Gebiet, das als Hochburg der deutschen mögen Hakenkreuzler und Klerikale zeigen, was fämpfern im Heere des Proletariats. Ihre sowohl die allgemeinen europäischen wie die Kommunisten galt. Nie noch zeigte es sich der sie können. Das Volk wird sie an der Arbeit geringe politische Schulung vermochte nicht, sie innerstaatlichen Verhältnisse auf die Samm- Arbeiterschaft so deutlich und erschreckend, wel- schen, wird sehen, was sie zu erfüllen vervor der übermäßig hohen Einschäßung der Be- lung des Bürgertums im Zeichen der Steaktion chen verhängnisvollen Weg sie die Kommuni- mögen, das nicht erfüllt zu haben, sie den deutung der Abgabe ihres Stimmzetels für die und des Nationalismus hinwirkten, arbeiteten sten führen, wie bei dieser Wahl. Die Ge- Sozialdemokraten demagogisch vorwerfen. Der jozialdemokratische Partei zu bewahren. Aus nicht nur die Zeitverhältnisse gegen uns, es meindewahlen trafen also diesmal die Arbeiter Wahlausfall wird uns nicht zaghaft, nicht de mbloßen Akte dieser Stimmenabgabe schöpften brachte auch das Wirken der tschechischen Sozial- schaft uneinig und gespalten. Das erzeugte bei schwankend machen. Mit gespannten Muskeln fie Hoffnungen, die, auch von der Sozialdemo- demokraten, die sich vor den Regierungswagen vielen Verdrossenheit, während andererseits die und zusammengebissenen Zähnen werden unsere fratie nicht, in den Jahren der wirtschaftlichen einspannen ließen und für deren Schwächen noch immer andauernde ungeheuere Arbeits- Genossen erst recht an die Arbeit gehen! Der Zerrüttung der Nachkriegszeit nicht erfüllt und Fehler die Demagogie der deutschbürger- losigkeit gerade in den deutschen Teilen der Wahlausfall ist die Folge der Absplitterung werden konnten. Da wir in der durch den lichen Parteien auch uns verantwortlich machte, Republif in die Herzen vieler Arbeiter Apathie proletarischer Schichten vom Heere der ArStapitalismus zerstörten Welt das Tischlein- dem Ansehen unserer Partei Schaden, wie ihr und Mutlosigkeit senfte. beiterschaft: sie wieder einzugliedern und zu Heck- dich" nicht hervorzuzaubern vermochten, starres Festhalten an der allnationalen Kvali- Wir haben auf schwerstem Boden und Klassenkämpfern zu erziehen, wird unser aller hielt es ein Teil von ihnen bald darauf mit tion die Herstellung einer internationalen unter schwierigsten Verhältnissen gekämpft, die hehrste Aufgabe in der Zukunft sein! Seite I fiab der JndiffereiiliSmuS. Einige Parteien oder Wählcrgrnppen haben nur ans die AbscitSstcbcn- den-spekuliert, Für unsere Genossen werden diese Wahlen ein»euer Ansporn sein, die Scharte, welche der KommnuismnS dce Arbeiterschaft gc- schlagen hat, durch emsige und zielbewußte Arbeit anSznwcbcn. Bezirk Aussig. Aussig: Soz. 5267(10), Komm."029(5), Nat. 5. 3476(6), Nat.(Gewerbe> i? 157(5), Nat. (Angestellte und Arbeitnehmer) 1288(2), Dcutscli- dein. 2056(5), srcih. Arbeiter 100(1), Christl. 1991 (11, tsctiech.«taatScrbaltende ltVUJ(!!), tscii. Wo- werbe 592(1).— Arbesau: So;. 114(4), Komin. 113(3), vereinigte Tschechen 10(1), Wihlg. 249 (7). Blrnai: So;. 73(5), Agr. 100(7).— Großpriesen: Soz. 2t>2(7), Komm. 4?(0), Nat.- S. 149(4), vereinigte Tscheche» 93(2),'Walch). 413(10).- Gartitz: Soz. 222(6), Komm. 10G(3), 29ahlg. 124(61.— Hohenstein: Soz. 400(10). tsch.^oz.>!5(2), Wahlg. 260(«'.).— Kosten bei Soz. 8. Agr. 7.■— Pölitz: Soz. 14, Komm.!?, Walilg. 12, Tscheche» 2. Bezirk Böhm-K„uniitz. Böhm.-Kamnitz: Soz. 635(7). Christl. 597 (7). Deutsch, und Nat>S. 491(6), Tschechen 75 Mariaschein: Soz. 469(7). Nat. S. 578(9), tsch. -Kat.'S. 304(4),'Wahlg. 232>3), Christi. 442(7», isch. Christi. 28(0)._ Marschen: Soz. 391(10), tsch. Soz. 99(2), Agr. 68(1), Wahlg. 201(5).— Mosern: Soz. 149(5), Komm. 90(3). Agr. 193 (7).— Nestersitz: Soz. 207(10), Wahlg. 116(5). — Polau: Soz. 654(12), Komm. 166(3),'Wahlg. 776(14). vereinigte tsch. Parteien 64(1), tschechische Mehrheit dürfte bleiben.— Pommer!«: So;. 339(9V,'Wahlg. 234(6). tsch. Mehrheit.- Pürsten: Soz. 69(4), tsch. Soz. 37(2), Wahlg. 56(4). Agr. 38(2).- Prödlitz: Soz. 832(11), Komm. 800(10), Nat.-S. 221(3), vereinigte tsch. Parteien 808(4t, Wahlg. 632 18), deutsche srcih. 'Arbeiterpartei 62(0).— Neindlitz: Soz. 95(7), Agr. 61(5).— Scnseln: Soz. 48(3), Komm. 82 (6), Wahlg. 43(3.- Sobochleben: So,. 229(7), tsch. So;. 118(3), Komm. 90(3), Nat.-S. 190 15), (4), dcuisclte Wahlg. 408(4), tsch. christl. 58(0), Oiviiiiii. y»i)f i|uj. v 1 /'* w>»v, ö* (5).— Wannov: Soz. 14(2),'Wahlg. 44 12), Komm. 182(7), Nat. Soz. 170(6), vereinigte tsch. Part. 21 lO).- Wicklltz: Soz. 111(3), Komm. 268(7), tsch. To;. 106.2), Wahlg. 500(12), Schönwald: Agr. 215(6), Polksparlei 81(2).— Herbitz: Soz. 29(1), Komm. 52(8), Nat.-S. 146 >7), Hansbeiiver 28(I), Agr. 28(1), tsch. 41(2). - Schwaden: So;. 254(6t, Komm. 137(4), Nat.- S. 136(3), deutsche srcih. Arbeiterpartei 56(1), Wahlg. 315(8), verein. Isch. 99(2>. Bezirk Bensen. Bensen: So;. II, Komm. 1, Wahlg. 18.— BlankerSdorf: Soz. 7, Wahlg. 8.— Franzenslal: So;. 11, Wahlg. 7.— Gros:wühlen: Soz. 8, Komm. 3, Wablg. 4.— Güntersvors: So;. 7, Wahlg. 8.— Hermersdors: So;. 6, Agr. 9.— Kleinschockau: So;. 3, Komm. 5, Wahlg. 4.— Niederebersdors: So;. 8, Wahlg. 10.— Wern- stadt: So;. Wahlg. 18.— Kleinmiihlen: So;. 5, Komm. 3, Wahlg. 7. Bezirk Bilin. Bilin:.So;. 639(4), Prbensly 192(1). tsch. So;. 531(4), Konini. 517(4), Christi. 671(5), Nat. 518(4), tsch. Ncn.-S. 730(5). Gewerbe 877 (6).— Hopomitz: So;. 441(7). Prbensly 659> M(io).-- Riedcrgeorgenthal: So,. 6.'Wahlg.'6. (11). tsch. So;. 253.4>, Komm. 66(1). Nal. 202 Komm. 2. Tsch. Soz. 5. Tsch. Nat.-S. 4. Prbensly (3). Wahlg. 286(4).- Kostenblatt: To;. 298(8).--'~*■ Komm. 90(2), tsch. Nat.-S. 76(2), Nat.-S. 119 ^o,. 132(6). Wahlg. 143(6).— Nieder-Kamnih So; 346(8). Wahla. 469(10).— Ober-Kamnitz: So;. 245(7). Walch). 335(10). Tschechen 45(1). — Nieder-Prcschkau: So;. 280(9). Nat. 8-4(8), Wem. Mittclpartei 58(1), Tsch. Arb.-P. 58(2). — Kamnitz:Ncudörsl: So;. 138(6). Wahlg. 130 (6).— Nen-Ohlisch: So;. 101(8). Agr. 58(4), Steinschönau: So;. 14, Bürger!. 5, Komm. 2, Tschechen 2.- Windisch-Kamnitz: So;. 5, Burgerl. 10.— Böhin.-Kamnitz: So,. 7. B'irgerl. 16. — Lberlamnitz: So;. 7, Bürger!. 10, Tschechen 1. - GerSdors: Zo;. 6. Bürger!. 6. Kamnltz-Neu. dorf: So;. 6, Bürger!. 6.— Markersdorf: Soz. 8. Bürgerl. 10.— Meisterödors: So;. 10. Bürger!. 9.— Ncn-Olisch: So;. 8, Bürgerl. 4.— Nieder, preschlau: So;. 9. Bürgerl. 3. Tschechen 2.— Ulrichethal: So;. 6. Bürgerl. 7. Tschechen 2.— 3l«utenberg: So;. 6. Bürger!. 9.— Oberpresch- tau: Soz. 9, Bürger!. 6.— Hohenleipa: Soz. Bürger!. 7.— Kunncrödors: Soz. 3, Bürger!. 9. Bezirk Böhm-Leipa. Böhm.-Leipa: Soz. 5, Komm. 5. Nat.-S. 5, Agr. I, Christl. 4, Dcni. 2, Gewerbe 3, Nat. (3 Gnipvc»: 8), tsch. So;. 1, BrbcnSky 0, Nat.-S. 2. Bezirk Braunau. Braunau: 5 Sozialdemokraten, 2 Komm»- nisten, 7 Nationalsozialisten. 3 Nationalparte!, 5 Christlichsoziale, 3 Gcwcrbcvarteilcr. 1 tschcch. So;., 4 tschcch. Nationalpartci.— Halbstadt: 8 Sozialdemokraten, 5 Baucrnbnnd, 2 Gewerbe- Partei.— HauptmannSdorf: 7 Sozialdemokraten, sechs Bancrnbnndlcr, 4 Gcwcrbcparlci, 1 Natio- nalsozialist.— Hermvdors: 8 Sozialdemokraten, 2 Nationalsozialisten, 6 Gcwerbcpartci, 6 Bait- crnbündler.— RiwperSdorf: 6 Sozialdemokraten, 1 Kommunist, 3 Gewcrbepartei, 3 Baucrnbnnd, 4 deutsche Emhcitsvartci, 1 tschcch. Minderheiten. — Wiesen: 8 Sozialdemokraten, 8 deutsche Einheitspartei, 5 Banernbündler.— Märzdors: 10 Sozialdemokraten, 4 tschcch. Sozialdemokraten, 5 Landwirte, 3 Gewcrbepartei, 2 Nationalsozialisten.— Dittersbach: 5 Sozialdemokraten, 2 Kommunisten, 7 Nationalpartei, 4 Banernbündler, 2 Gewcrbepartei, 1 Christlichsozialer.— Groß» dors: 7 Sozialdemokraten, 5 Kommunisten, 5 Nationalsozialisten, 8 Gewcrbepartei, 3 Banernbündler, 1 tschcch. Sozialdemokrat, 1 tschcch. bürgert. Partei.— Birkigt: 4 Sozialdemokraten, 6 Banernbündler, 3 deutsche Wahlgcmeiuschaft. Ober-Adersdach: 6 Sozialdemokraten, 1 Christ!., 4 Gewerbepartei, 4 Banernbund. Bezirk Bucha«. Buchau: To;. 7. Bürgerliche 22, 1 Tscheche. Bezirk Brüx. Brüx: So;. 1499, Nat.-Soz. 1955, Gewerbe 193, Festbcsolocte 1111,-Handel und Gewerbe 874, Hausbesitzer 915, Tsch. Soz. 1080, Tsch. Nat. S. 1768, Brbensly 621, Nat.-Dcm. 391, Tsch. Gewerbe 382. Juden 341, Christl. 2437, Komm. 1262, Tsch. Christl. 200, Dem. 255.— Deutsch.I,atnil: Soz. 109(3), Christl. 36(1), Agr. 185(5), Tschechen 227(6).— Hochpetsch: Soz. 78(2).?lgr. 319(9). Tsch. So,. 137(4).— Lischnih: Soz. 151(6), Wahlg. 146(5), Komm. 52(2). Tschechen 58(2).— Maltheuern: Soz. 120(2). Wahlg. 346(5). Komm. 135(2). Tsch. Soz. 333(5). Tsch. Nat.-S. 347(5), Brbenjky 0 tsch. Soz. 295 Stimmen, tsch. Nat.-S. 160 Slinimen, Brbensly 171 Stimmen.— Loosch: Soz. 10, Wahlg. 5.— Klostergrab: So;. 7, Wahlg. 16, Komm. 2, tsch. Nat.-S. 5.— Maria-Natschitz: Soz. 5, Wahlg. 8. Komm. 2. Agr. 3. Bezirk Ellbogen. Elbogcn: Soz. 11. Bürgerliche 19. In 17 G e m e i>« d c» wurden gewählt: 144 So;.. 103 Bürgerl.. 4 Nat. S.. 54 Komm., 5 Tschechen. Bezirk Faltenau. Falkenau: So;. 11, Gewerbe 5, Christl. 4, tschcch. Liste 1, Frcisoz. 8. Komm. 97 Stimmen, kein Mandat, d. Volispartci 3, Nat.-S. 4.— Königsberg: Soz. 11, Komm. 2, Nat.-S. 4, Christl. 3. d, BolkSP. und Agr. 10.— Gossen, grün: To;. 7. Frcisoz. 2, Wahlg. 2, Christl. 2, Gewerbe 2, Agr. 3.— Koperau: Soz. 15, Gegner lxitte» keine Liste aufgestellt.— Hasel» bach: Soz. 8, tsch. Soz. 2, Fase. 5.— Gralseth: Soz. 10, Gewerbe 3, Agr. 2.— Zwodau: Soz. 5, Komm. 5, frcisoz. 8, Nat.-S. 8, Christl. 4, Gc (3), Agr. 301(4).- Krzemusch: So;. 357(10). tsch. So;. 246 17). Christl. 83(1). tsch. Nat.-S. ! 10(3), Nat.-S. 178(5), Gewerbe 55(2), Agr. 83(2).— Preschen: Soz. 139(7). tsch. Nat.-S. 32(2). Nat.-S. 56 13), Agr. 68(3).— Selluih: So;. 92(3). Christl. 109(4). tsch. Nat.-S.' 80 (3), Agr. 124(5).— Prohn: So;. 139(7), tsch. Soz. 72(2), Komm. 82(2), Bürgerl. 139(4). -- Lvngugezd: So;. 387(11), Nat.-S. 53(1), Agr. 216(7).— Priesen: So;. 162(4), Prbensly 416 110), tsch. To;. 56(1), Komm. 63(2), tsch. 'Nat.-S. 149(4), Wahlg. 143(3).— Schwaz: So;. 438(8), Prbensly 130(2), tsch. Soz. 477 18), Komm. 42 0>). tsch. Nat.-S. 105(2), Nat.-S. 206(4), Gewerbe 354(6).— Wellhcnitz: So;. 230(10), tsch. So;. 47(2), Agr. 90(3). Bezirk Bosenbach. Nat. 5. Ge 7.- Kahn: Wahlg. 8, Tschechen 4.— Sedlitz Soz. 6, Nat.-S. 6.— Tricbsctütz: Soz. 3, Wahlg. 5. Komm. 3. Tsch. So;. 1. Tsch. Nat.-S. 3.— Wteln: Soz. 5, Agr. 5. Wahlg. 2, Tchcchcn 2.— Pohlcra'o: Soz. 7. Agr. 4. Wahlg. 2, Tschechen 2. Bezirk Buvweis. so;. 10, Agr. 6.— Thenssau: Soz. 5, Frcisoz. 7, Agr. 3.— Stcinhos: Soz. 6, Agr. 6.— Schaben: So;. 7, Agr. 8. Bezirk Frledlanv. Fricdland: Soz. 2, Christl. 5, Agr. 2, Komm. 7, Wahlg. 18, Tschechen 2. Bezirk Gablonz. Gablonz: Soz. 2 Mandate, Komm. 4, Wahlg. 20, Nat.-S. 9, Dem. 1, Gewerbe 1, Tschcch. Nat.-Dcm. 1, Tschcch. Nat.-S. und Tschcch. Soz. 3, Tschcch. Gewerbe 1.— Bad Schlag: Soz. 2, Komm. 2, Einheitsliste 8, Nat.-S. 6.— Wiesenthal: Soz. 6, Komm. 5, Wahlg. 4, Christl. 3, Nat.-S. 10, Tscheche» 2.— Morchenstern: Einheitsliste 10, Christl. 2, Nat.-S. 7, Komm. 11, Tschechen 6.— Tannwald: Soz. 2, Wahlg. 13, Christ!. 1, Tsch. Gewerbe 2, Tsch. Nat.-S. 3 Tsch. So;. 3, Komm. 6.— Teisendorf: Soz. 8, Komm. 0, Wahlg. 4, Nat.-S. 4, Tsch. Soz. 2.— Unter-Maxdorf: Soz. 2, Komm. 4, Wahlg. 3, Christl. 1, Nat.-S. 7, Tschechen 1.— Proschwitz: Nat. 5, Wahlg. 6, Christl. 1, Komm. 10, Tschc- chcn 2.— Sieudorf: Nat. 3. Christl. 3, Agr. 2, Nat.-®. 6. Gewerbe 2. Komm. 2.— Schumburg: So;. 3, Wahlg. 4, Komm. 7, Tschechen 1.— Iosefsthal: So,. 1, Wahlg. 6, Christl. 1, Rat.- <£>. 7, Komm. 9.— Griinwald: Wahlg. 7, Nat.- Z. 9, Christl. 4, Komm. 7, Tschechen 3.— Rcino» Witz: Nat. 7, Nat.-S. 8, Komm. 3.— Dalleschitz: Einheitsliste 10, Tschechen 2.— Lautschnei: Ein- heitslistc 9, Komm. 5, Tschechen 1.— ffntoni» Wald: Soz. 1, Wahlg. 4, Nat.-S. 3, Komm. 7. — Obermaxdors: Nat.-S. 12, Parteilose 1, .tdomm. 5.— Wurzelsdorf: Nat.-S. 15.— Buckau: Soz. 4, Wahlg. 12, Nat.-S. 9, Komm. 3, Tscheche» 2.— Reichenau: Nat.-S. 11, Christl. 4, Gewerbe 4, Agr. 3, Komm. 7, Tschechen 1.— Iohanncsbcrg: Soz. 3, Wahlg. 6,'Agr. 1, Nat.- S. 7, Komm. 9.— lliabl:'Agr. 7, Christl. 3, Nat.-S. 9, Komm. 5. Bezirk Görkau. Görkau: Soz. 9, Komm. 3, Teutsch-Tem. 8, Nat. 4, Nat.-S. 1, Gewerbe 2. Bezirk Graslitz. Elbenberg: Soz. 551(15), Bürgerl. 313(9). — Griinberg: Soz. 502(14), Bürgerl. 146(4). — Graslitz: Soz. 2496(13), Christl. 1786(9), Nat. 1267(7). Nat.-S. 1387(7).— Heinrich, grün: So;. 285(8), Komm. 100(2), Gewerbe 578(14).— Hochgarlh: Soz. 336(10), Bürgerl. 156(5).— Silberbach: Soz. 939(15), Bürgerl. 990(15).— Oberrothau: To;. 1042(17), Komm. 280(5), Bürgerl. 49a(8).— Rcchbach: So;. 466 (9), Agr. 105(4). Gewerbe 77(2).— Mark- Hausen: So;. 219(6), Komm. 130(4). Bürgerl. 276(8).— In Stein wurde nicht gewählt.— Weizengrün: So;. 83, Agr. 55.— Kohnstadi: Soz. 6 Mandate, Agr. 6 Mandate.— Schön» Bndwcis: Tcntschbürgerlichc 8 Mandate,'""'fr^°5- 252(8), Agr. 221(7). tsch. Nat.-S. 10, tsch. Soz. 2. Komm. 4. Nat.- Bottenbach: So;. 12, Nat. 2. 8, 5 werbe 3. Christl. 2, Dentschsoziale 1, Komm. 1, Tschechen 4.— Teilchen: Soz. 3, NM. 11, Nat.-S. 10, Cbrisil. 1, Komm. 1, Tscheche» 3.— ArnS» dorf: So;. 9, Wahlg. 6.- Bicla: Soz. 15. Komm. 2, Wahlg. 12, Tschechen I— Altstadt: So;. 12, Komm. 2, Wahlg. 16.— Birkigt: Soz. 12, Wahlg. 6.— Bünaudurg: Soz. 11, Wahlg. 13.— Clblcitcn: So;. 7, Agr. 5.— Culau: Soz. 16, Wahlg. 14.— ZohnSdors: So;. 8, Wahlg. 7.- Knschwitz: So;. 10, Wahlg. 8.— Mittelgrund: Soz.>3, Komm. 2, Wahlg. 15.— Reschwitz: Soz. 6, Wahlg. 9.— Riegersdors: Soz. 12, Wahlg. 6.— Pittersdorf: Soz. 6, Wahlg. 6.— Rongstock: Soz. 6. Wablg. 6.— Schneeberg: Soz. 9, Wahlg. 6.— Schönborn: Dem. 7, Haiiöbesitzerpartei I, tsch. Gewerbe 2, sch. Christi. 7. tsch. Agr. 1. Bezirk Deutsch-Gabel. Bon 20 Gemeinden des Bezirkes Deutsch- Gabel sind ans 17 die Resultate bekannt. In den (Gemeinden Großhirndorf, Groß-Wallcn und Postrum besetzte der Bund der Landwirte alle Mandate, da eine andere Liste nicht eingereicht wurde. In Schneckendorf» PelerSdorf, Johnsdorf und BrimS einigte man sich bezüglich der Bcrtre» ler ohne Wahl. In de» übrigen Orten des Be- zirkcs bat die sozialdemokratische Partei 35 Vertreter, die Kommunisten 44, der Bund der Land- Wirte 87, während alle übrige» Parteien 29 Vertreter besitzen. Außerdem gibt es sechs Partei- lose. In der Stadt Deutsch-Gabel hat die sozial- demokratische Partei 6, die kommunistische 2 und alle bürgerlichen Parteien 22 Mandate. Bezirk Dur. Dux: So;. 4, Wahlg. 15, disch. Dem. 1. tsch. Soz. 5. Komm. 1, tsch. Frcih.-P. 2, Brbensly 4, isch. Nat.-S. 4, tsch. Gewerbe 1.— Ossegg: Soz. 7. Wahlg. 9, Komm. 3. Christl. 3, Gewerbe 5, Brbcnsky 2. Nat.-S. 6. tsch. Freih.-P. 1.— Bezirk Haida. Arnsdorf bei Leipa: Soz. 11, Komm. 2, Bür- gerl. 16.— Plottendorf: So;. 4, Komm. 4, Bürgerl. 10.— Schaibach: Soz. 9, Bürger!. 6.— Langenau: Soz. 8, Komm. 4, Bürgerl. 16, Tschechen 2.— Sonneberg: Soz. 4, Bürger!. 8.— Nil: So;. 5, Komm. 1, Bürger!. 9.— Bockwend: Soz. 6, Bürgerl. 6,— Bürgstein: Soz. 7, Bürger!. 16. Rodowttz: Soz. 7, Bürger!. 8.— Lindenau: Soz. 3, Koni. 4, Bürger!. 11. Bezirk Joachimöihal. JoachimSihal: 12 So;., 3 Komm., 6 Christi., >! Nat.-S., 4 Bürger!., 1 Aar., 1 Tscheche.— Böhm.-Wiesenthal: 5 So;., 9 Bürgerl., 4 Komm. — Oberbrand: 6 Soz., 6 Bürgerl.— Merkels» grün: 11. Soz., 4 Agr.— Tielenbach: 2 Soz.. 4 Agr.— Wickwitz: 6 So;., 9 Bürgerl. Bezirk Kaaven. Im Bezirke Kaaden wurden in 36 Gemein- de» nur eine Liste vorgelegt, weshalb die Wahlen entfielen. In 14 Gemeinde» waren keine Wahlen ausgeschrieben worden. In den übrigen 13 Gemeinden sind folgende Resultate zu verzeich 18. September 1923. werbe 5.— Willomitz: Soz. 6, Agr. 9, Nat.-S. 2, Tschechen 1.— Klösterle: Soz. 2, Agr. 3, Komin. 10, Nat. 2, Nat.-S. 3, Gewerbe 2, Christl. 8.— Brunnersdorf: Agr. 12, Soz. 7, Konim. 5, Tschechen 1, Nat.-S. 5.— Lieboilh: Soz. 7, Agr. 8. Bezirk Kaplitz. Im politischen Bezirk Kaplitz konnte die Porte: in einigen Gcmeiildci: keine Kandidaten- listen aufstellen, da sich die überwiegend« Mehr- hcit der Arbeiterschaft auS Bauarbeitern zusam- inensctz und diese Arbeiter über den S o m m e r in Oesterreich und teilweise in anderen Gc- bieten in Arbeit stehen. In diesen Gemeint-»» tviirdc bei Mahlen im Winter eine sichere sozial» demokratische Mehrheit vorhanden sein. Bon der Krcisorganisation Südböhmcn wurden die politische BczirkSvertvaltung K.iplitz für diesen Bezirk nm Verschiebung der Wahlen bis November angesucht. Dem berechtigten Ansuchen wurde jedoch nicht entsprochen, wodurch die Mehrzahl der Arbeiter dieses Bezirkes um ihr Wahlrecht kamen und so die Bürgerlichen in den Besitz der Gemeinden gelangen konnten. Bezirk Karlsbad. Aich: 17 So;.. 7 Bürger!.— Alt-Rohlau: 20 So;., 7 Bürger!., 4 Nat.-S., 3 Christ!.. 2 Komm.— Dallwitz: 15 So;., 10 Bürger!., 5 Komm.— Donawih: 14 Soz.. 14 Bürgerl., 2 Tschechen.— Drahowitz: 16 So;., 7 Bürger!., 3 Nat.-S., 3 Gewerbe. 1 Komm.— Engelhaus: 5 Soz.. 8 Agr., 2 Gewerbe.— Fischern: 18 So;., 14 Biirgcrl., 3 Nat.-S., 1 Tscheche.— Gossengrün: 4 Soz., 8 Agr.— Haid: 5 Soz., 7 Agr. (ohne Wahl).— Hohendorf: 3 Soz., 4 Bürgerl. (ohne Wahl).— Karlsbad: 8 So;., 20 Bürgerl., 5 Nat.-S.. 2 Christ!., 2 Gewerbe. 1 Tscheche.— Lessan: 10 So;-. 2 Agr.— Lichtenstadt: 10 Soz., 14 Bürgert.— Ottowitz: 9 Soz., 2 Komm., 5 Agr.— Pirkenhammer: 12 So;., 7 Bürgerl., 4 Nat.-S.— Putschirn: 10 Soz.. 5 Agr.— Rodisfort: 10 So;., 5 Bürger!.— Schlacken« Werth: 11 So;., 14 Bürgerl.. 4 Nat.-S., 1. Tscheche.— Schrobowitz: 9 So;.. 4 Agr.. 2 Komm.— SittmannSgriin: 7 So;.. 5 Agr.— Sodau-Halmgrlln: 11 So'.. 4 Agr., 3 Komm. — Tüppclsgrün: 6 Soz.. 5 Bürgerl.. 4 Gewerbe. — Unter-Lomitz: 7®ov, 3 Aar.. 2 Gewerbe.— Weheditz: 12 So;., 4 Bürgert.. 1 Agr.. 5 Gc» werbe, 2 Komm.— Weichau: 5 So;.. 10 Agr. — Külitz: 10 Soz.. 8 Bürgerl.— Zwetbau: 6 So;., 6 Agr. Bezirk Komotau. Komotau: So;. 6, Komm. 6, Nat.-S. 5.» Nat. 14, Christl. 5, Gctverbe 1, Tschechen 4.— Eidlitz: So;. 7, Komm. 7, Nat.-S. 4.— Spol-itz: So;. 9, Komm. 5, Nat.-S. 8.— Oberdorf: So;. 10, Komm. 5, Nat.S. 9, Tsch. Soz. 3. Bezirk Kratzau. ChristofSgrund: So;. 52(2), Komm. 140 (4). Wahlg. 307(9).— Görsdorf: So;. 531(13), Komm. 281(7), Wahlg. 309(7), tsch. Soz. 115 (3).— Ober-Berzdorf: Soz. 31, Komm. 91, Agr. 176. Tie Kommunisten haben bei der Beantra- gung des Proportionalwahlrechtes einige Fehler gemacht, weshalb nach der relativen Mehrheit die Besetzung erfolgte. Dadurch erhalten die Landwirte sänitliche 15 Mandate, während früher die Arbeiterschaft 7(5 Komm, und 2 So;.) inne hatte. Bezirk Krummau. Krummau: Soz. 298, Bereinigte deutsche Parteien 1751, Komm. 1461, tsch. Soz. 253, der« einigte tschechische Parteien 684, Nat.-S. 259. Bezirk Leitmeritz. Leitmeritz: Soz. 402(1), Komm. 880(3), Isch. Soz. 588(2), Wahlg. 4586(17), Iüdischnat. 285(l), tsch. Nat.-S. 1013(4), tsch. Bürgerliche 608(3), tsch. Getvcrbe 362(1), Nat.-S. 782(3). Theresienstadt: Komm. 586(6), tsch. Soz. 651 (7), tsch. Nat.-S. 545(5), tsch. Nat.-Dem. 417 (4), Wahlg. 510(5), tsch! Gewerbe 346(4), Offi» zicrslistc 564(5). Lobositz: Soz. 3, Komm. 5, Nat.-S. 6, Hausbesitzer 2, deutsche cinheitl. Liste 11, vereinigte tschcch. 9. Bezirk Miel. Teschnowitz: Agr. 7, Kleinbauern und HänSler 3.- Ullitz: Soz. 4. Aar. 6. Tschechen 5.— Pleschnitz: Soz. 4, Agr. 6, Tschechen 2.— Kla» dran: So,. 6, Agr. und Gew. 13.— Gibacht: (ohne Wahl) Soz. 8, Wahlg. 4.— MieS: Soz. 7. Komm. 1, Gew. 3, Festbes. und Mittelstand 2» Tschechen 4. Christl. 5, Agr. 5, Nat.-Soz. 3.— Pawlowitz! Soz. 260 Stimm., D.-dem. Frei- 7, Wahlg. 8.—- Zichlowitz: Soz. 7. Wahlg'. 8. «önigowald: Soz. 9. Wahlg. 15.— Btnödors: isch. Nat.-S. ti.- Ladowitz: Soz. 5, Wchlg. 8. Komm. 2. tsch. Soz. 3. Brbcnsky 8, tsch. Nat.-S. 3, tsch. Gewerbe l.— Tobmsan: Soz. 9, Wahlg. Komin. 3. Nat.-S. 2. Mittelpartei 3.— Rad schitz: So;. 6, Agr. 6.— Wernsdorf: Agr. 11, Komm. 7.— Aistritz: Agr. 5, Komm. 7.— Pllrsteln: Agr. 8, Komm. 6. Nat.-S. 11. Gc- • t o i i*— vramiiip*.iv»vi»iuuuv4.ii und Häusler 6, Aar. 3, Volkspartei 3.— Mola: Kleinbauern und Häusler 6, Agr. 6.— Kfchentz: Kleinbauer» und Häusler 8, Agr. 4.— Plan: Soz. 8. Christl. 5. Rat. P. und Agr. 11, Wahlg. und Gew. 4, Tschechen 2.— Michelsberg: Soz. 168, Agr. 252.— Dürrn««!: Soz. 171, Agr. 396. — Kuttenplaner Schmelthal: Soz. 100, Klein- bauen, und Häusler 74. Agr. 171. Bezirk Reudek. Rendel: 22 So;.. 5 Nat.-S., 4 Christ!., 3 Gewerbe. 2 Nat.— Bernau: 6 Soz., 2 Agr.— MUhlberg: 8 So;., 4 Agr.— Thierbach: 9 Soz., 2 Agr., 4 Komm.— Äiebach: 10 So;.. 2 Agr. — Hohenstalleu: 5 So;.. 4 Agr.— UllerSloh: 7 So;., 5 Agr.— Eibenberg: 4 Soz., 4 Agr., 7 Komm.— Irinlseifen: 12 Soz.. 6 Agr.— Frühbuß: 7 So;.. 3 Jnval.-P., 8 Christl.- Hochofen: 15 So;.,(ganze Liste).— Schön« lind: 8 Soz.» 7 Bürgerl. Schindelwald: 7 -x18. September 1928. -XO -Bezirk Petschau. Bezirk Poderfam. -4133 -110 --Bezirk Staab. Bezirk Trautenau. -O Seite 3 Soz., 4 Wirtsch.- P., 4 Komm.- Rahling: 9 So;., 15, Agr. 6, Gewerbe 3. Miloschip: ergab eine]( 2), tsch. Nat.-S. 254( 2), tsch. Soz, 114( 1). blieb so ohne Vertretung. Die für sie abgege6 Agr.Debt: 6 Soz., 4 Agr. Boitsgrin: fozialdemokratische Mehrheit. Retscheniß: Soz. Wistriß: Soz. 486( 11), Stomm, 168( 4), Wahlg. benen Stimmen gingen aber dem Proletariat in4 Soz., 4 Wtrsch.- P., 7 Komun. Platten: 11 11, Tschechen 1. Pressern: Soz. 2, Agr. 7. 409( 9), tich. Soz. 278( 6). Zudmantel: Soz. soferne nicht verloren, als sie den Kommunisten, Soz., 19 Bürgerl. Breitenbach: 8 Soz., 10 Rybnian: Soz. 4, Komm. 2, Agr. 2. Stednik: 638( 10), Stommt. 177( 3), Wahlg. 628( 10), mit denen und der Vrbenstygruppe wir gefoppelt Bürgerl., 3 Tschechen. Soz. 9, Agr. 3. Twerschip: Soz. 6, Agr. 6.tsch. Gewerbe 55( 1), tsch. So. 373( 6). hatten, zu einem weiteren Mandat verhalfen, Wellhotten: Soz. 5, Agr. 7. Bezirk Oberleutensdorf. Suchei: Soz. 170( 6), Agr. 167( 6), tfch. So. durch das die sozialistische Majorität 72( 3). Wisterschan: Soz. 529( 7), Wahlg. 973 erhalten. blieb. Die größte Partei in der Prager Göhren: Soz. 88( 5), Bahlg. 115( 10). Bezirk Schluckenau- Sainspach. ( 13), Komm, 633( 8). tich. So;. 102( 1), Tschechen Gemeindevertretung ist die tschechische NationalSchönbach: Soz. 58( 4), Landiv. und Arb.-P. Großschönan: Soz. 957( 12), Stomm. 175 95( 1), tsch. Christl. 36( 0).Schallan: Soz. demokratic. Aber auch diese mußte an die anderen 82( 6), Agr. 40( 2). Johnsdorf: So. 256( 6),( 2), Nat. 556( 7), Christl. 598( 7). Agr. 208( 2). 182( 6), Agr. 138( 5), Gewerbe 106( 3), Tschechen bürgerlichen Parteien Stimmen abgeben. Charak Agr. 438( 10) Einheitsliste 128( 2). Bruch: Altehrenberg: Soz. 273( 3), Stomm. 294( 3), 38( 1). Settenz: So. 560( 11), Komm. 112 teristisch ist das Zunehmen der Gewerbepprtei auf Soz. 533( 4), Wahlg. 798( 6), tich. So. 1057 Nat. 720( 8), Chrifti. 835( 10), Agr. 414( 5).( 2), Wahlg. 367( 7). Nat. S. 154( 3), tsch. Soz. 24.300 und der Klerifalen 22.900 Stimmen. Die ( 9), tsch. Nat.- Dem. 47( 0), Stomm. 1342( 11), Niedereinsiedl: Soz. 351( 6), Komm. 206( 4), 2( 7). deutschbürgerliche Einheitsliste erhielt 13.500 Vrbensty 601( 4). tich. Gewerbe 215( 2). Wahlg. 939( 17), tsch. Minderh. 159( 3). Stimmen. Der Gemeinderat von Groß- Prag jeẞt Bergesgrün: So; 449( 7), Wahlg. 521( 8). Wölmsdorf: Soz. 89( 2), Komm. 66( 1), Wahlg. sich nunmehr wie folgt zusammen: 22 tschechosloRomm. 370( 6), isch. Soz. 85( 1), isch. Nat.-S. 570( 15). Reudörfel: So;. 49( 4), Wahlg. 109 Trautenau: Soz. 6, Nat. 10, deutsche Arb.-P. wafische Sozialisten, 19 Kommunisten, 9 tsche259( 4). Vrbensty 136( 2), tich. Gewerbe 127( 2).( 8). Sainspach: So;. 375( 7), Nat. 302( 6), 1, Deutschsoz. 1, Nat.-S. 2, Christl. 5, Gewerbe chische Sozialdemokraten, 1 Vrbensty Sozialist Vrbensty- Sozialist -Niederlentensdorf: Soz. 308( 6), Wahlg. 352 Christl. 610( 12), Agr. 100( 2), tsch. Minderh. 1, Dem. 2, Komm. 1, tich. Christl. 1, tsch. Soz.( zusammen 51 Sozialisten), ferner 23 National ( 7), Stomm. 241( 5), tſch. Soz. 173( 4), Brenity 97( 2), Gewerbe 78( 1).- Zeidler: Soz, 317( 6) Soz. 3, Wahla. 11, Chriftl. 4, Agr. 5.- Bret: Deutſchbürgerliche - So;.( 6), tich. Nat.-S. 2, Nat. Dent. 2. 2, tsch. Nat.-S. 2, Nat. Dent. 2. Vilnifau: demokraten, Vilnifau: demokraten, 7 Gewerbepariciler, 6 Klerikale, 4 146( 3), tich. Nat.-S. 254( 5). Soz. 346( 11), Nat. 211( 7), Chriſtl. 151( 4), Fest, 232( 9), Wahlg. 58( 2), tsch. Minderh. 25( 1). Soz. 5, Bürgert. 7. Nönigshan: Soz. 5. Agr. fammen 46 Bürgerliche, zu welchen noch die zwei Katharinaberg: Wahlg. 590( 12). Fugau: Soz. 61( 3), Chrifti. Bret Deutschbürgerliche, 2 Jüdischnationale, 2 Agragrund: Soz. 7, Bürgerl. 5.- Schwarzwasser: rier, Faizist( Sudec), 1 1 Hausbesitzer, zusambesolbete 84( 2). Obergeorgenthal: Soz. 499- Kaiserswalde: Soz. 227( 5), Christl. 731( 16), ( 8), Nat. 253( 4) Nat.-S. 183( 3), Agr. 512( 9). Wahlg. 174( 4). Sönigswalde: Soz. 172( 4), 7. Komm. 2, Tschechen 1.- Gabersdorf: Soz. unpolitischen Mandate der Gagisten und der MieChristl. 166( 3), Tschechen 176( 3).- Wieja: Nat. 279( 6), Chriſtl. 667( 15), Agr. 218( 5).- 03. 10, Bürgerf. 8. 7, Bürgerl. 7, Stomm. 1.- Marschendorf 1: ter und Konsumenten stoßen dürften. So3. 259( 6), Stomm. 139( 3), Wahlg. 171( 4), Kunersdorf: Soz. 124( 6), Agr. 128( 6). Soz. Marschendorf II: Soz. Wie überall, wo auf die Umsturzwahlen die Agr. 108( 3), tfch. Nat.-S. 189( 4), Vrbensfy Rosenhain: Soz. 63( 1), Chriftl. 581( 15), Agr. 6. Bürgerliche 6. Freiheit: Soz. 5, Nat. 6, nächsten folgten, haben sich auch in Prag die Mit139( 3). Tsch.- Bürgerl. 50( 1). 36( 2), 5, 2, 3, auſtrien, die in Schludenau: Soz. 470( 6), Chrift. Chriftl. 5, Nat.-S. 2.- Oberjungbuch: Soz. 17, läufer und Konjunkturwähler den sozialistischet Christl. 5, Nat.-S. 2. 1442( 17), Nat. 508( 6), Gewerbe 586( 6), Agr. Nat. 1. Chriſtl. 2, Gewerbe 3, tfch. Nat.-S. 2, Parteien, und hier in Prag vor allem der deut1442( 17), Nat. 508( 6), Gewerbe 586( 6), Agr: Nat.-S. 1.- Radowvenz: Soz. 6, Nat.-S. 4, Agr. schen Sozialdemokratie abgewandt. Die Abschwen97( 1), tsch. Winderh. 85( tein Mandat). Das Petschau: 9 Soz., 5 Nat.-S., 1 Tscheche, 6| Verhältnis zwischen uns und den kommunisten 3, Nat. 1, Gewerbe 1. Slatin: Sox. 7. Agr. 5. Tung des vom Sozialismus nie ganz erfaßten TeiChristl., 7 Gewerbe, 2 Festbes. Hangehof: ist folgendermaßen: Sozialdemokraten 3428 Stim-Raatsch: Soz. 4. Christl. 5, Agr. 6.- Wei les von Intellektuellen, von Beamten und AngeSpz., 6 Bürgerl.- Gabhorn: hier wurde die men und 65 Mandate, Kommunisten 741 Stimt gelsdorf: So;. 4. Bürgerl. 11.- Martauſch: stellten hat den Verlust des einzigen Man6, sozialdemokratische Liste gewählt, ebenso in Eib. men und 10 Mandate. Soz. 5, Agr. 7. Seblowis: Soz. 4, Agr. 6. dates, das den Bejißstand unserer Partei in Prag Tschechen 2. Rettendorf: Soz. 10, Bürgerl. 5. ausmachte, verursacht. Aber auch diese Kategorie haus, Kilimes und Neukauniß. Oberaltstadt: Soz. 14; Bürgerl. 8, tich. Soz. 2. von geistigen Arbeitern, die unter Verleumdung --Parschnih: Soz. 7, Nat. 10, Christl. 4, Nat.-S. ihres Klasseninteresses gegen die Partei der Staab: Soz. 4, Wahig. 15, isch. Soz. 3, tich. 3, Deutschioz. 2. Komm. 1, Gewerbe 1, tsch. Nat. Werktätigen stimmten, die der nationalistischen Podersam: Soz. 3, Wahlg. 13, Nat.-S. 5, Nat.-S. 3, Stomm. 2, Juden 2, tsch. Chriftl. 1. Soz. 1. tfch. Bürgerl. 1. Schaplar: Soz. 10, Phraser erlagen und sich dem Bürgertum in die tsch. Soz. 2, tsch. Nat. 2, Juben 1, Stomm. 4. Chotieschan: Soz. 9, Komm. 6, Verein. Tsche Stonum. 5. Bürgerl. 11, Tschechen 4.- Bober: Armee warfen, wird sehr bald an den Taten ihrer Lobediß: Soz. 3, Agr. 3, Nat.-S. 1 tsch. Soz. chen 5, Wahlg. 10. Honofiß: Häuslerverband So; 10, Bürgerl. 5. Erfürten erkennen, wie sehr sie gegen sich ent1, parteilos 1.- Oberflee: Soz. 3, Agr. 11, tsch. 4, tsch. Parteien 4, Agr. 4, Gewerbe 3. Lihn: Soj. 1. Bomeist: So;. 6, Gewerbe 3. Agr. 9. Die Genossen konnten alle Mandate behaupten munisten 2, tsch. Soz. 1, deutsche Wahlgemeinsch. Stadt ohne deutscher Arbeiterschaft haben sich troz Bernsdorf. Sozialdemokraten 10 M., Kom- schieden hatten. 2085 deutsche Wähler in einer Aleintschernig: Soz. 7, Agr. 8- Teutschen( sechs). In Zwug gelang es unseren Genossen 10, Christlichsoz. 1, Ruft: Soz. 7 Gewerbe 2, Agr. 6. Flöhau: die Mandate von 6 auf 9 zu erhöhen.- Noby alledem zur Partei der Arbeiter bekannt, jind Soz. 4, Agr. 8, Nat.-S. 2, tsch. Soz. 1. und Sallufchen: Hier gelang es, sechs Vertreter Lampersdorf: 14 Sozialdemokraten, 2 tschech. ihrer sozialistischen Ueberzeugung tren geblieben und haben der bürgerlich- nationalistiWärzen: So;. 5. Agr. 4. Groschau: Soz. 3, der Partei in die Gemeindevertretung zu brin Soz., 8 deutsche Wahlgemeinschaft. Agr. 6, Stomm. 3.- Hohentrebetitsch: Soz. 4. gen, gegenüber sechs Vertretern des Bundes der Hennersdorf: 6 Sozialdemokraten, 2 Christ- chen Hehe zum Troß am Sonntag fundde Agr. 1, Nat.-S. 5, tsch. Soz. 2. Raschiß: Soz. Landwirte.- In Hrazden wurden 5 Häusler, 7 lichsoziale, 3 Nationalsozialisten, 2 Gewerbepartei, geben, daß sie sich mit der ungeheuren Armec so sialistischer Streiter, mit dem sozialistischen Pro2, Agr. und Nat.-S. 8, Eisenb.- Liste 2. Oblat: Landbündler und 3 tschechische Sozialdentofraten 3 Bauernbund, 2 tschech. Parteien. Soz. 5, Agr. 8, tsch. Minor. 4.-Lubau: Soz. gewählt.- Petersheim: Soz. 6, Agr. 3, tsch. Nieder- Langenau: 3 Sozialdemokraten, drei letariat der ganzen Welt innig verbunden fühlen. 5. Agr. 4, tsch. Soz. 1, Ronim. 2. Michelsdorf: Soz. 3. In Mantau, wo bis vor drei Wochen Kommunisten, 2 Gewerbepartei, 3 Christlichsoz., Soz. 4, Agr. 6, Kleinbauern 2.- Wiedhoftis: überhaupt keine sozialdemokratische Organisation 6 Nationalpartei, 6 Landbündler. Soz. 4, Agr. 6, Tschechen 2.- Gödesin: Soz. 6, bestand, fonnten unsere Genossen 3 Size errinHohenelbe: 5 Sozialdemokraten, 8 ChristlichAgr. 3. Jechnik: Soz. 1, Wahlg. 17.-gen gegenüber 8 Kommunisten, 4 Landbündlern soziale, 8 Nationalsozialisten, 7 Nationalpartei, Petersburg: Soz. 5, Gewerbe 3, Christl. 5, und 3 tschechischen Sozialdemokraten. In Mir- 6 tschech. Einheitspartei. 1 Landwirt, 1 DeutschTschechen 2. schowis crrangen unsere Genossen 8 Mandate, sozialer. Die Gesamtzahl der in Groß- Brag abgegebenen nur vier Mandate des Bundes der Landbenen Stimmten beträgt 371.847. Sievon entfallen Bezirk Reichenberg. wirte gegenüberstehen. In Gottowiß wurden Bezirk Warnsdorf. auf die tschechischen Nationalsozialisten 81.770 Stimmen( 22 Mandate), auf die Stommunisten Reichenberg: So;. 3, Wahlg. 20, Nat.-S. 5, In Lischin konnten unsere Genossen 7 Mandate 5 Sozialdemokraten und 7 Bündler gewählt. Warnsdorf: So;. 3045( 10), Somm. 1635 67.609 Stimmen( 19 Mandate), auf die fortDeutschsos. 2, Komm. 6, Tschechen 6. Alt- Habendorf: Soz. 312( 7), Stomm. 467( 10), D.- Soz. erobern, gegenüber 5 des Bundes der Landwirte.( 5). Nat.-S. 757( 3), Chriſtl. 2602( 9), Gewerbe schrittlichen Sozialisten( Sudec) 3806 Stimmen 102( 2), Chriftl. 174( 4). Agr. 117( 2), Gewerbe Landvündler gewählt. Lellova: 8 Gen. gegen Berufe 376( 1), Sandel und Industrie 1980( 7). befizer 4875 Stimmen( 1 Mandat) auf die ifche- In Strelliß wurden 4 Genossen, gegen 5233( 1), Nat.: Gruppe Hausbefit 556( 2), reic 33.460 Stimmen( 9 Mandate), auf die Haus725( 2), Tschechische 297( 1), Agr. 398( 1), Dem.( 1 Mandat), auf die tschechischen Sozialdemokraten 221( 5). Neu- Paulsdorf: oz. 67( 1), Stomm. 4 Mandate des Bundes der Landwirte.- In 395( 8), Wahlgemeinfch. 466( 9), D.- S0;. 242( 5), Lissoba: 8 Genossen gegen 4 Mandate des Bun Teichstatt: So;. 352( 9), Tschechen 131( 3), chischen Nationaldemokraten 86.761 Stimmen Tsch. So;. 79( 1). Berzdorf: Wahlg. 5. Komm. des der Landwirte. In Tschernotin: 4 Sozial- Bürgerliche 475( 12). Niedergrund: Soz. 418( 23 Mandate), auf die Juden 8551 Stimmen 10. Dörsel: Soz. 424( 5), Stomm. 830( 11), demokraten gegen 8 des Bundes der Landwirte.( 6), Stomm. 368( 6), Nat.-S. 284( 4), Chriftl.( 2 Mandate), auf die deutschen Sozialdemokraten Tschechen 257( 3), Nat.- Soz. 192( 3), Chriftl. 229 n Auherzen stehen 8 Sozialdemokraten 5 64( 1), Romm. 221( 5), Nat.-S. 209( 4), Bür- gruppe 3752 Stimmen( 1 Mandat), auf die Wirt, 218( 5), Gewerbe 179( 3). Obergrund: So3. 2085 Stimmen( fein Mandat), auf die Vrbensky( 3), Agr. 151( 2). Gewerbe 248( 3). Franzen- Pandbündlern und 2 Gewerbeparteilern gegen gerliche 626( 16).- St. Georgental: Soz. 182 fchaftsgruppe der Gagiſten 7313 Stimmen( 2 dorf: Stomm. 620, Wahlg. 602, Tschechen 248. über. Johannesthal: So;. 59( 1), Komm. 429( 10), ( 3), Stomm. 206( 4), Nat.-S. 206.( 4), Christ!. Mandate), auf den deutschpolitischen Arbeitsblock Wahlg. 501( 12). Tschechen 67( 1). Liebenau: Bezirk Strobnih. 352( 7), Gewerbe 167( 3), Agr. 73( 1), Nat. 44 13.543 Stimmen( 4 Mandate), auf die Gruppe Soz. 161( 3). Stomm. 240( 4), Wahlg. 775( 14), ( 2). Neutreibiß: Soz. 68( 3), Agr. 46( 2), Bür der Konsumenten und Mieter 5323 Stimmen Tschechen 378( 7), Nat.- Soz. 161( 3), Tsch. Christl. gerliche 225( 10). Kreibiß: Soz. 5, Bürgerliche( 1 Mandat), auf die klerikale Volkspartei 22.958 55( 1). Maffersdorf: Soz. 279( 2), Stomm. 1501 13. Obertreibiß: Soz. 214( 6), Chriftl. 47( 1), Stimmen( 6 Mandate), auf die Gewerbepartei ( 14), Tschechen 211( 2). D.- Soz. 211( 2), Christl. Von acht Gemeinden wurde in vier gewählt. gr. 88( 2), Nat. 226( 6). Riedertreibit: Soz. 24.325 Stimmen( 7 Mandate), auf die tschechi 535( 5), Agr. 428( 4), Gewerbe 363( 3), Festbes. Sozialdemokraten haben 10 Vertreter, Kommu- 396, Chrifti. 170, Agr. 205, Nat. 144. Schön- schen Agrarier 5716 Stimmen( 2 Mandate). 350( 3) Alt- Paulsdorf: Soz. 109( 3), Komm. nisten 30, Deutsche Wahlgemeinschaft 27, Deutsche feld: Soz. 112, Chriſtl. 39, Tschechisch 68, Ägr. 379( 9), Wahlg. 477( 11), Tschechen 31( 1). Ob.- Hanichen: Soz. 181( 4) Stomm. 157( 4), Wahlg. Gewerbepartei 1, Tschechische Gewerbepartei 6, Nationalsozialisten 16, Christlichsoziale 2, Deutsche 17, Nat. 155. 247( 6), Tschechen 40( 1). Ober- Rosenthul: Tschechische Sozialdemokraten 6, Tschechische NaS03. 145( 1), Romnt. 603( 6), Wahla. 825( 9), tionalsozialisten 3. In Dessendorf kandidierte Nat.- So;. 253( 2), Tsch. Soz. 1724( 17), Vrbensfy außerdem eine Partei, genannt Deutsche Steuer105( 1). Röchlip: Soz. 251( 3), Stomm. 883 trägerpartei. Sie erhielt 4 Mandate. In Tann( 10), Tschechen 748( 8), Nat.-So. 677( 7. Chriftl. wald ist das Ergebnis folgendes: Soz. 124( 1), 346( 4). Agr. 81( 1), Gewerbe 310( 3), Rudolfs tomm. 395( 6), Wahlg. 1036( 13), Nat.-S. 163 thal: So;. 5, Wahlg. 5, Komm. 5. Rofenthal:( 2), tfch. Gewerbe 1:30( 2), isch. Soz. 230( 3), Wahlg. 16, Stomm. 8, Tschechen 6. Langen- tich. Nat.-S. 260( 3). brud: Soz. und Komm. 6. Nat. Soz. 6, Wahlag. 5, Tschechen 1. Voitsbach: Einheitsliste 6, Komm. 1cun. -10 1114 --11 Bezirk Rumburg. -O -WW -Strobniß: So;. 6, Christl. 7, Wahlg. 2. Bezirt Tannwald. Bezirk Teplitz. Bezirk Wildstein. Wildstein: Jn Wildstein wurde nicht gewählt. Bezirk Weipert. Aus den tschechischen Bezirken: Groß- Prag. Die Wahlziffer beträgt 3682. Das Stru tinium dauerte von Sonntag 5 1hr nachmittags bis Montags 7 Uhr früh. Tabor: Tschech. Soz. 442, Komm. 1259, Tsch. Nat. Soz. 949, Nat. Demt. 1691, Tsch. Christi. 971. Tsch. Gewerbe 674, Lokale Part. 210, Vrbensky 105. Jungbunzlau: Tsch. Agr. 445, Tsch. Soz. Chrifti. 728, Tfch. Gewerbe 1155, Komm. 1739. 1005, Tich. Nat.- Soz. 2058, Nat. Dem. 1842, Tich. In Weipert selbst wurde nicht gewählt. Schmicheberg: Soz. 744( 10), Stomm. 75( 1), Bürgerliche 1364( 19). Pleil- Sorgenthal: Soz. 261( 9), Bürgerliche 159( 6). Preßnik: 30 Bür gerliche. Reischdorf: Komm. 181( 4), Bürger- jch. Nat.- Soz. 194, Nat- Tem. 247, Tſch. Chriſt!. Altbunzlau: Tsch. Agr. 118, Tsch. Soz. 426, liche 1000( 26). Kupferberg: Komm. 107( 3), Tepliß: S. 2490( 6). Komm. 803( 2), Nat.( 12). Bürgerliche 454( 5). Wohlau: Bürgerliche 157 553, Tich. Gewerbe 290, Komm. 269. Pardubiß: Tsch. Agr. 222, Tsch. Soz. 2441, Christophhammer: Soz. 227( 9), Stomm. Tich. Nat. So;.. 2764, Nat. Dem. 2513, Tich. 3657( 9), Nat.. 1472( 4), Geiverbe 387( 1), 69( 2), Bürgerliche 97( 4).-- Köftelwald: Soz. Christl. 989, Tsch. Gewerbe 876, Komm. 2199, Wolfsberg: Sp. 348( 8). Chriſt. 192( 6), 2606( 6), Juden 1284( 3), tsch. Chrifti. 466( 1), Dopplern: Soz. 69( 5), Bürgerliche 90( 7). Wirtschaftsliste 1257( 3), Dem. 751( 2), Christl. 82( 3), Komm. 62( 3), Bürgerliche 201( 9). Röstelwald: Soz. Nat.- Soz.. Agr. 107( 2), Wahlg. 137( 2).- Niederehren Tsch.- Bürgerl. 427( 1), tfch. Soz. 873( 2), tich. Steingrün: Komm. 56( 5), Bürgerliche 87( 7). berg: So;. 171( 4), Somm. 153( 3), Chriftl. 596 ( 13), gr. 196( 4), Nat.-S. 311( 6). Georg Borreshau: Soz. 108( 5), Agr. 212( 10). Drei Nat.-S. 286( 1), tsch. Gewerbe 320( 1). walde: So;. 385( 3), Stomm. 429( 3), Christl hunten: Soz. 317( 9), Komm. 86( 2), Wahlg. 2721( 22), Agr. 183( 2), Nat. 762( 6). Schön tich. büchel: Soz. 279( 7), Wahlg. 394( 11). – Schön.( 193)( 6), tfd). So. 53( 1).— Graupen: Soz. 998 S. 3, Mar. 4. GAD --OVO 7 11210 -O 971 -O 11 -Bezirt Zwickau. 3widau: Komm. 14, Nat. 8, Christl. 3, Nat.Agr. 2. * Die Wahlen in Brag. Lofalpartei 1001. Kolin: Tsch. Agr. 119, Tsch. Soz. 1910, Tsch. Mat.- Soz. 2416, Nat.- Dem. 1248, Tich. Christl. 1410, Tich. Geiverbe 800, Komm. 986. Taus: Tsch. Agr. 200, Tsch. Soz. 854, Tsch. Nat. Soz. 552, Nat.- Dem. 828, Tsch. Christl. 488, sch. Gewerbe 1014, Stomm. 290. Chrudim: Tsch. Soz. 2192, Tsch. Nat. Soz. 827, Komm. 313, Tsch. Agr. 475, Tsch. Gewerbe 924, Tsch. Christl. 741, Nat. Dem. 1345. Mähren. linde: Soz. 1761( 16), Agr. 202( 2). Christl. 519 299( 4), tich. Gewerbe 21( 0), tich. So. 135( 2), Nat.-S. 378( 5), Christl. 401( 5), Gewerbe ( 5), Stomm. 218( 2), Gewerbev. 697( 6), Nat.- 5. tch. Nat.-S. 52( 1). 563( 5). Daubih: So;. 5. Wahlg. 6, Chriftl. 4. Wahlg. 143( 7). Jüdendorf: Soj. 107( 5), -Oberhennersdorf: Soz. 923( 5), Komm. 610 Wahla. 200( 6), tfch. Soz. 244( 7). Stoften: Alcinaugezd: So. 551( 17), Die Wahlen in Groß- Prag bedeuten die ( 11), Chrift. 347( 6), Agr. 181( 3), Wahlg. 278 03. 613( 7), Stomm. 427( 5), Wirtsch.- P. 395 Wahrung des Besißstandes der sozialistischen So;. ( 5).Jn Stadt Rumburg wurde nicht gewählt.( 5), Nat.-S. 439( 5), tich. Nat.-S. 980( 12), tsch. Parteien. Ja, darüber hinaus ist in Praq der Soz. 174( 2). Kradrob: Soz. 227( 7), Agr. 170 feltene Fall in Erscheinung getreten, daß die aus Bezirk Saaz. ( 5), tich. Soz. 107( 3). Lichnis: So. 217( 8), der ehemaligen einheitlichen tichechischen Sozial- Olmüß: Wahlg. 7692( 14), So;. 1270( 2), Vezdict: Soz. 4, Nomm. 3. Tschechen 2, Agr. Agr. 102( 3), tsch. Soz. 104( 4). Moldan: Soz. demokratie hervorgegangenen Parteien: die So- Juden 753( 1), tschech.- So. 5506( 11), Nat.6. Dobritschan: Soz. 5, Tschechen 3, Agr. 7. 67( 2), Nat. S. 120( 4), Agr. 233( 8). Tich. zialdemokraten und die Kommuniffen zusammen Dent. 3346( 7), tschech. Chriftl. 4467( 9), WirtSoratih: So;. 3, Stomm. 2, Agr. 7. Groß- Bürgerl. 39( 1). Groß- Bürgerl. 39( 1). Obergraupen: Soz. 143( 7), einen Stimmenzuwachs gegenüber dem Jahre schaftspartei 2124( 4), tsch. Nat.- Soz. 966( 2), holletiß: Soz. 4, Agr. 11.- Alutschfau: Soz. 5. Wahlg. 118( 5). Probstau: Sog. 410( 8), 1919 zu verzeichnen haben. Die tschechische So- fch. Agr. 837( 2), tsch. Beamte 638( 1), Stomm. Agr. 7.- Liebschiß: Soz. 3, Agr. 9, Gewerbe 3. Stomm. 109( 2), Wahlg. 384( 8), tid. Nat.-S. zialdemokratic erhielt 1919 91.101 Stimmen. 2080( 4), Partei d. nat. Befreiung 1801( 3), Licbotschan: Soz. 4, Tschechen 4, Agr. 5, Ge- 225( 4), tich. Soz. 369( S). Bylanten: Soz. Nunmehr erhielten die Kommunisten 67.609 und sch. Kleingewerbetreibende 285( 0). werbe( 4), Gewerbe 387( 9), isch. die Sozialdemokraten 33.460 Stimmen, im gan Mährisch- Ostrau: Ergebnisse aus 115 GeNeujattel: Soz. 5, Tschechen 1. Agr. 9. Gewerke 58( 1), tsch. Soz. 144( 3). Rosenthal: zen 101.069, also fast um 10.000 Stimmen mehr. meinden: tsch. So. 26.015( 829), Nat.- Soz. 2015, Reitschoes: Soz. 5, Tschechen 2, gr. 8.-Soz. durch Kompromis 6, Nat.-S. 3, Agr. 3, Die tschechischen Sozialisten verloren von ihren tsch. Soz. 4460( 95), Komm. 8126( 132), Volks Tichelowiß: Soz. 4, Agr. 5. Stanfowiß: Soz. tich. Soz. 1. Turn: So. 2684( 11), Stomm. früheren 97.967 Stimmen über 6000, teilweise an partei 15.578( 452), Agr. 5880( 239), Gewerbep. 5, Agr. 1, Tschechen 1, Nat.-S. 2.- Großtschers 621( 3), Wahl. 2617( 11). Nat.-S. 701( 3), die Sozialistische Vereinigung" Vrbenslys die 3010( 75), Nat. dem 1662( 20), deutschbürgerliche nip: So;. 6, Agr. 6, Tschechen 3. Teichniß: Dent. 303( 1). Juden 229( 0), Tich.- Kler. 99( 0), im übrigen ziemlich schlecht abgeschnitten hai. Sie 7042( 70), Vereinigte politische Parteien 6395 Soz. 8, gr. 4.- Schaboglid: Soz. 4, Agr. 5. tich. Nat. S. 463( 2), tfch. Soz. 791( 4).- erhielt 3700 Stimmen. Unsere Partei hat gegen( 38), verschiedene Kandidatenliften 6374( 128). Drahomischl: Soz. 5, Agr. 7.- Dusfchan: Weißliralih: Soz. 893( 10), tomm. 254( 3), über den letzten Wahlen in Prag ungefähr 1000 Bärn: Soz. 394, Nat.-S. 169, Gewerbe 1717, oz. 3, Agr. 7. Michelob: Soz. 4, Tschechen Nat.-S. 948( 11), Gewerbe 224( 2), Christt. 224 Stimmen verloren, sie erreichte nur 2085 und Wahlg. 110, Christl. 229, Nat. 306, Agr. 243. Litschlau: Soz. 5, Stomm. 3, Agr. 6. 554( 13), Remm, 79( S). -IO 13-02-2 " Seite 4. Sternberg: Christl. 1546, Soz. 2409, Nat.-. 592, Gewerbe 2307, Komm. 240, Tschechen 429. Mährisch- Neustadt:. Christl. 362, Soz. 544, Wahlg. 1280, Komm. 242, Tschechen 258. Zuschip: Soz. 101( 4), Agt. 177( 8), Altstadt: Soz. 93( 3), Agr., Christl. und Ge werbe 460( 15). Undan: Soz. 94( 5), Agr. und Christl. 154( 7). Rorniß: Soz. 115( 4), Agr. 408 13), Ifa. Liste 45( 1). Kunzendorf: Soz. 145( 4), Christl. 300( 8), Agr. 224( 6). Langenbitsch: Soz. 213( 7), Agr. 216( 7), Christ. 298( 9), Gewerbe 60( 1). Borstendorf: Soz. 235( 7), Christl. 367( 10), Agr. 166( 5), Gewerbe 67( 2). Mähr. Trübau: Soz. 2110( 11), Christl. Arbeitsg. 272( 3), Christlichsoz. 476( 5), Gewerbe 440( 4), Nat. S. 357( 3), Wahlg. 881( 8), Tsch. Lifte 280( 2). Markt Neubendorf: Soz. 310( 7), Tsch. Liste 323( 7), Christl. 211( 5), Gewerbe 198( 5). Trahnsdorf: Soz. 90( 3), Agr. und Gewerbe 307( 9). Nat.-S. 6. werbe 2, Komm. 1, Tschechen 5. Agr., 2 tsch. Soz. Sultschin: 5 chische Einheitsliste. Schlesien, Alepsch: 10 Deutsche, 5 Tschechen. Röberwith: 7 Christl., 5 tsch. Christl., 2 tsch. Agr., 10 tsch. Svz. Beneschau: 13 Christl., 8 Agr., 3 tsch. Soz. Rofniß: 7 Christl., 4 tsch. Agr., 7 tsch. Soz. Huslawiß: 7 Soz., 3 Christl., 8 tsch. Chrifti. Biela bei Sultschin: 4 Soz., 8 tsch. Chriftl. Lhotta: 9 Christl., 3 tsch. Christl, 1 tsch. Agr., Lhotla: 9 Chriftl., 3 tſch. Chriftl, 1 tsch. Agr., 2 Komm. Agr., 1 tsch. Soz. Polrovnik: 7 Soz., 5 tsch. Christl., 2 tſch. Martersdorf: 3 Soz., 7 Christl., 4 tsch. Christl., 1 tsch. Agr., 3 Komm. Olbersdorf: 5 Soz., 10 Nat., 5 Nat.-S., 3 Agr., 5 Christl. Unbezwingbar! Proletarische Revolutionen, wie die des 19. Jahrhunderts, kritisieren beständig sich felbst, unterbrechen sich fortwährend in ihrem eigenen Lauf, lommen auf das scheinbar 18. September 1928. Wichtige Parteiberatung. Mittwoch, den 19. September, um halb ihr ökonomisches Interesse erkannt haben, nun wieder in ihr Lager hinüberzuziehen und sie vom flassenbewußten Teil des Proletariats, den Vorkämpfern der Befreiung der Arbeit zu trennen. In Ungarn hat der weiße Schrecken die Arhinweggefegt und erst langsam beginnen sich die 10 Uhr vormittags findet in Prag, Abgeord beiterbewegung im ersten Ansturm vom Boden Bollbrachte zurück, um es wieder von neuem Kämpfer für den Sozialismus wieder zu samanzufangen, verhöhnen graufam gründlich mein, in Italien ist einer der mächtigsten netenhaus, eine die Halbheiten, Schwächen und Erbmlich. Aleste am Baume der internationalen Arbeiter keiten ihrer ersten Versuche, joeinen bewegung gefällt, ein Diftator gebietet über die ihren Gegner nur niederanwer' Massen, in Frankreich ist die Arbeierklasse fen, damit er neue Kräfte aus innerlich zerrissen und muß ohnmächtig dem der Erde sange und sich riefen Europa zerstörenden Imperialismus Poincares Europa zerstörenden Imperialismus Poincares Der Reichsausschuß besteht aus den Mit. hafter ihnen gegenüber wieder gliedern des Parteivorstandes, der Par zuschauen. aufrichte, schreden von neuem zurüd, vor der unbestimmten Ungeheurlichkeit ihrer eigenen Zwede, bis die Situation gefchaffen ift, die jebe umlehr unmöglich macht, und die Verhältnisse selbst rufen: Hic Rhodus, hic salta! Karl Marx. Wenn wir in diesem geschichtlichen Zusom Sigung des Reichsausschusses statt. Mit beratender Stimme fönnen an den VerAusland. Aber gleichzeitig mit der augenblicklichen teitontrolle, den Kreisvertrauens. Ohnmacht der Arbeiterbewegung in einzelnen männern, vier Delegierten des Klubs der Ländern zeigt es sich, daß der Sozialismus Abgeordneten und zwei Delegierten des Alubs nirgends dauernd unterdrückt werden kann und der Senatoren, dem Frauenreichskomitee, einem die Arbeiterbewegung, mag sie auch niedergetrampelt werden, doch wieder aus dem von den Vertreter des sozialistischen Jugendverbandes, je Der Klassentampf des Proletariats ist seit Stlassengegensätzen gedüngten Boden der kapita- zwei Vertretern der Zentralgewerkschaftskommis dem Erwachen der Arbeiterschaft zum Bewußt- listischen Ordnung neue Kräfte zieht. Nicht nur fion und des Verbandes der deutschen Wirtschaftssein ihrer großen geschichtlichen Aufgabe, der ist das Wiederorstarten der Arbeiterbewegung genossenschaften. Dittersdorf: Soz. 69( 3), Bürgerliche 169( 9). Erreichung einer neuen Gesellschaftsordnung, kein nicht aufzuhalten, sondern in vielen Ländern ist Schöllschiß( bei Brünn): Soz. 6, Chriftl. 6, geradliniger Aufstieg. Perioden stürmischer Auf nach der Revolution kein Rückgang der Sozial handlungen des Reichsausschusses die Redak wärtsentwicklung, da die Arbeiterbewegung demokratie eingetreten, wie in Desterreich, Mödritz: Soz. 6, Agr. 13, Nat.-S. 5, Ge- große, bisher von ihr unbeeinflußt gebliebene und gar in England, dem Lande, das von teure der Parteiblätter und jene AbMassen in den Bannkreis ihrer Ideen zieht, ungeheurer Bedeutung für die Gestaltung der geordneten und Senatoren teilnehmen, folgen Jahre des Unmuts und Kleinmuts, da Zukunft der Welt ist, ist die Arbeiterklasse in die nicht infolge anderer Funktionen ohnehin dem fich die Hindernisse, die dem Vormarsch der Ar- einem Vordringen, das die herrschenden Klaffen Reichsausschuß angehören. beiterklaffe entgegenstehen, schier riesengroß und mit der Möglichkeit einer Regierung der Arbeiterunüberwindlich auftürmen. Der Weg des Sozia- partei über das gewaltige Weltreich rechnen läßt. Wir bitten alle Genossen, die verpflichtet sind, Groß- Berlowitz: 2 Soz., 9 Christl., 2 tsch. lismus ist mit schmerzlichen Erfahrungen ge- So sind überall Anzeichen zu erbliden, daß eine sowie auch jene, die teilnahmsberechtigt sind, bes pflastert. Oft muß das kämpfende Proletariat Zeit im Werden ist, da der Sozialismus mächtiger stimmt zu erscheinen. 14 Christl., 11 Tschechen. Klein- Soschüß: 2 oz., 8 Christl., 8 tsche- mwege einschlagen, um aufgetretene Hindernisse als je in die Räder der Weltgeschichte wieder zu überwinden, oder ein Stück zurückweichen, eingreifen wird! Ferner ist zu dieser Sitzung der Gemeindeberatungsausschus eingeladen. um dann, desto ungestümer vorwärtsdringen zu fönnen. Die erste große politische Bewegung des Die Kreisorganisationen werden überdies englischen Proletariates, in welchem Lande menhang den Augenblick erfassen, der von dem aufgefordert, wichtige sozialdemokra die Wiege des modernen Kapitalismus und daher Ergebnis der Gemeindewahlen in der Tschecho tische Gemeindefunktionäre ihres des Befreiungskampfes der Arbeit steht, ist unter- slowakei grell beleuchtet wird, so fönnen wir gegangen in den Stürmen der Revolution von feststellen, daß wir den Auswirkungen der Welt- Gebietes zu dieser Sißung einzuladen. erfolgreich standgehalten 1848 und einer bis dahin noch nie erlebten wirt reaftion schaftlichen Konjunktur, die das revolutionäre haben. Bei jeder Wahl entscheiden die IndiffeEmpfinden der englischen Arbeiter abtötete. Dem renten, die Unorganisierten, diejenigen, die keine siegreichen Vordringen der französischen gefestigte politische Ueberzeugung und soziale Arbeiterklasse vom Feber 1848 ist die Junischlacht Weltanschauung haben, die bei Wahlen nur gefolgt, in der auf den Barrikaden von Paris die einer Stimmung folgen. Der Sozialismus Blüte der französischen Arbeiterklasse dahinfant. aber ist teine Stimmung, er ist eine Statt der sozialen Republik, von dor Louis Blanc Weltanschauung, die den ganzen Menschen geträumt hatte, tam das Kaiserreich des zweiten gefangen nimmt. Von jenem Klassen beNapoleon. Troß dieser Wunden, die vor 75 wußtsein aber, das man nie verlieren kann, Jahren sowohl der englischen als auch der fran- wenn man es einmal besessen hat, ist ein Teil zösischen Arbeiterklasse geschlagen wurden, über der Massen, insbesondere ein Teil der Angestellten wand das Proletariat die Gleichgültigkeit gegen und geistigen Arbeiter, noch lange nicht erfüllt. über aller Politif. Das zweite Raiserreich in Sie zu treuen und charakterstarken proletarischen Frankreich brach aber zusammen, und trotzdem Klassenkämpfern zu erziehen, ist unsere Aufgabe. die ihm folgende soziale Revolution des Pariser Und wir werden diese Aufgabe lösen, weil es der Proletariats an der Mauer der Konföderierten Geschichte chernes Muß ist, weil die soziale und 1871 abermals im Blute erstidt wurde, trotzdem wirtschaftliche Entwicklung für uns streitet. Die das französische Proletariat nach dem Aufstand wissenschaftliche Einsicht und der Idealismus für der Kommune zwanzig Jahre ohnmächtig der unser heiliges Ziel vereint, schaffen die Straft, Entwidlung zuschauen mußte, wurde es in dem mit welcher wir unfere Schlachten schlagen und Jahrzehnt vor dem Weltkriege durch den Mund die uns durch das düstere Tal der Reaktion auf feines Führers Jaurès eine Macht, die den Ver- die Söhe einer neuen Revolution, der letzten such unternehmen konnte, auf die Gestaltung der Schlacht gegen den Kapitalismus führen wird. auswärtigen Politik Frankreichs Einfluß zu ge winnen. Und wieviel Rückschläge mußte das deutsche Proletariat in seiner Entwidlung zur ausschlaggebenden Macht im Deutschen Reiche erleiden! Wor erinnert sich nicht an die Hottentottenwahlen von 1907, da der imperialistische Machtwahn breite Massen des deutschen Volkes 4, ergriffen und der Sozialdemokratie einen Miß erfolg zugefügt hatte. Ebenso gibt es in der Geschichte unserer eigenen Partei lehrreiche Beispiele, wo Rückschläge die Entwicklung des deutschen Proletariats in Desterreich auf hielten. Die ersten Wahlen in das Abgeordneten haus, an denen österreichische Arbeiter teilnah men,' brachten uns die schmerzliche Niederlage in Wien 1897, da wir in dieser großen Stadt, deren überwiegende Mehrheit heute sozialdemokratisch gesinnt ist, nicht ein Mandat heimbrachten. 1901 Jaltar: 4 Deutsche, 14 Tschechen. Wawrowiß: 4 Deutsche, 11 Tschechen. Hoßenploß: 2 Soz., 6 Nat., 5 Agr., 4 Nat. S., 3 Gewerbe. Tschechisch- Teschen: 1 Soz., 5 tsch. Soz., 2 poln. Liste, 2 tsch. Nat.-S., 2 Wirtschaftspartei, 5 Schlesierpartei Rozdon, 4 tsch. bürgerl. Biste, 14 Wahlg., 1 jüd. Partei. Ratharein: 13 Deutsche, 23 Tschechen. Rarwin: Polen 4097, deutsche Sozdem. 1121, Komm. 1176, Sozdem. 842, tfch. Soz. 454, Nat. Dem. 344 Stimmen. Sandhübl: Soz. 3, Bürgerliche 12. Groß- Runzendorf: Soz. 5, Bürgerliche 13. Ellgoth: Soz. 9, Stomm. 2, tsch. Chriftl. 3, tich. Agr. 1. Bennisch: Soz. 7, Chriftl. 8, Nat. 6, Nat.-S. 4, Agr. 5. Spachendorf: Soz. 5, Bürgerliche 13. Raase: Soz. 8, Wahlg. 16. Brannsdorf: Soz. 7, Wahlg. 11. Dürrseisen: Soz. 7, Wahlg. 8. Einsiedel: Soz. 11, Chriftl. 6, Nat. Nat.-S. 3. Buchbergsthal: Soz. 8, Wahlg. 7. Freudenthal: Soz. 10, Wahlg. 26. Groß- Raaden: Soz. 2, Wahlg. 10. Riedersdorf: Soz. 4, Wahlg. 11. Hohenploß: Soz. 2, Wahlg. 28. Hennersdorf: Soz. 4, Wohlg. 26. Liebenthal: Soz. 4, Wahlg. 14. Rammer: Soz. 3, Wahlg. 9. Seifersdorf: Soz. 4, Wahlg. 11. Lobenstein: Soz. 4, Christl. 7, Nat. Mat.-S. 3. Ludwigsthal: Soz. 8, Nat.S. 1, Wahlg. 7. Petersdorf: Soz. 6, Wahlg. 9. Goltschdorf: Soz. 3, Wahlg. 12. den damaligen Alldeutschen zufielen, an die sich Dant an die Vertrauensmänner. Hunderte und tausende von Genossen und Genossinnen haben in den letzten Wochen ihre ganze freie Zeit, ihre ganze Kraft und Begeisterung der Sache der deutschen Sozialdemokratie in dieser Republik zur Verfügung gestellt. 3, wieder verloren wir alle deutschen sozialdemokra Hunderte von Versammlungen wurden tischen Mandate in Böhmen bis auf eines, die vorbereitet und durchgeführt; es gelang, viele heute laum jemand mehr erinnert. Nach dem zehntausende von Werbeblättern in die Faglänzenden Wahlerfolg von 1907, den ersten briken und Arbeitsstuben zu werfen. Rastlos Schreiberseifen: Soz. 5, Nat. 6, Komm. 4. Wahlen des allgemeinen Wahlrechies, fam wieder habt Ihr, die Träger unserer Partei, von Olbersdorf: Soz. 7, Wahlg. 23. der Mißerfolg von 1911, da abermals der nativWiefe: Soz. 4, Wahlg. 11. nale Sturm durch dieses Land raste und jede Mann zu Mann, von Arbeiterin zu Arbeiterin Würbenthal: Soz. 11, Christl. 6, Nat. 10, vernünftige Stimme erstickte. die Losung des modernen Sozialismus weiter Nat.-S. 3. Diefelben Erfahrungen, die wir der Geschichte getragen. Unserer Art und Zielseßung getreu, Johannesthal: Soz. 7, Wahlg. 11. des proletarischen Befreiungskampfes entnehmen, Oberberg- Bahnhof: Soz. 4, die übrigen Par- finden wir durch die jüngste Entwicklung der wußtet Ihr die Wahlbewegung zu einer uminternationalen Arbeiterbewegung bestätigt. So fassenden Aufwühlung und Aufrüttelung der wie die indifferenten Massen vor dem Kriege Geister zu nußen. vom Imperialismus alles Heil erwarteten, so teien 32. Slowakei. Die Pariler Sozialisten und das Ruhrproblem. Im Augenblick, wo der Ruhrkonflikt seinem Söhepunft entgegengeht sowie unter dem Eindruck des legten Mussolinistückchens, hatte die Parteilciiung die Pariser Genossen für den 12. September zu einer Versammlung einbernsen, um dieselben über die Besetzung Korfus rich aufzuklären und um nochmals zur Ruhrfrage Stellung zu nehmen. Nach einer Schilderung der jüngsten Ereig niffe führte der erste Redner, Montet, aus, daß die nationalistische Politik in Frankreich die selben Ergebnisse zeitige, wie jene der italienischen Fascisten. Mussolini suche seinen Krieg und finde dabei eine Stüße im französischen Konser vatismus. Um in der Ruhrpolitik nicht allein zu bleiben, habe Poincaré Frankreich in der italienischen Affäre engagiert. Mussolini jagt: ich bin auf Sorfu gelandet, was ein friedlicher Aft ist, sowie Frankreich ins Ruhrgebiet einmarschiert ist; ich bin dort zeitweilig, sowie Frank reich in der Ruhr; ich bleibe auf Korfu solange, wie Frankreich im Ruhrbecken, bis die billigen Forderungen erfüllt sind. Mit Rücksicht auf den Ernst der Lage schließt der Deputierte des Rhonedepartements mit einem Appell an die Einigkeit des Proletariats, um der Reaktion erfolgreich begegnen zu können. Hierauf ergreift Longuet das Wort, der ausführt, daß die Ruhrpolitit eine Politik her Gewalt, des Brigantentums sei: ohne den Krieg zu erklären, habe man fremdes Land mit Tanks und 100.000 Mann besetzt, um Pfänder zu neh men, sowie Mussolini heute ein Pfand genom men hat. Die Sprache der pangermanistischen Imperialisten werde heute von den großen französischen Zeitungen geführt, während das deutsche Volk im Ruhrgebiet das tut, was im Striege an den Belgiern so sehr bewundert ward. Unsere Genossen Bergarbeiter haben damals nichts anderes getan, als heute die Deutschen im Widerstand gegen den französischen Im perialismus und Militarismus tun." Auch Longuet mahnt zur Einheit all derer, die nur einen Feind fennen, den Stapitalismus. Schließlich sprach Grumbach über die ökonomische Seite der Reparationspolitif. 1919 verlangte man von Deutschland 363 Milliarden Goldmart. Dann begann man zu reisen, um sich zu sagen, daß sei zu viel; man verlangte also 200 milliarden. Als dieselben wieder nicht einlich auf 132 Milliarden zu einigen. Inzwischen famen, begann man zu fonferieren, um sich endhabe Frankreich Milliarden ansgegeben, sodaß ben. Die französischen Sozialisten haben seit 1918 feine Finanzen immer schwächer und tränker wurReparationen und den Wiederaufbau der verwüsteten Gebiete verlangt, aber Poincaré hat sich mit dem demokratischen Deutschland nicht einigen wollen: er machte nicht die ökonomische Politik eines modernen Staatsmannes, sondern die eines Advokaten, der in Texten schnüffelt. Grumbach haben sie nach dem Kriege in ihrer durch geringe Darum, Genossen und Genossinnen, die Preßburg: Tsch. Soz. 3179( 3), Soz. 1103( 2), Kenntnis des Wesens der sozialen Entwicklung Ihr bis tief in die Nächte hinein an dem Wert Ung. Soz. 338( 0), Nat.- Dem. 1484( 2), Staats: getrübten Auffassung vom Weg zum Sozialismus der Massenschulung mitschufet- Euch allen angestellte 935( 1), Slow. christl. 3674( 4), Slow. unmittelbar die volle Befriedigung aller ihrer Arbeiter 234( 0), tsch. Gewerbe 410( 0), Stomm. Wünsche erwartet. Diese Gefühlssozi listen, die crusten und herzhaften Dank! 6292( 7), Wahlg. 2825( 3), Wirtschaftsgruppe 1330 hauptsächlich unter dem Eindruck der Revolution Verlust oder Erfolg, Sieg oder Niederlage ( 1), Ung. deutsch- christl. 12526( 14), Brbensky 68 mit uns gingen, kannten nicht die Schwierig trüben oder steigern unseren Dank nicht. Er ( 0), tsch. Nat.- Soz. und sch. Agr. 6285( 7), Juden feiten, die sich dem proletarischen Eman ipations3423( 4), Slow. Dat. 289( 1). Dreizehn Mitgliedern fampf entgegenstellen. Ungehemmt durch ökono- hat Eueren unbeirrbaren Willen, Eucre bleider Koalitionsparteien stehen somit im neuen Ge- mische und historische Einsicht, haben sie geglaubt, bende Hingabe im Auge. meinderat 31 positionelle und 4 Juden entgegen. Die Welt lasse sich mit einem fräftigen Ruck aus Rajchau: Ung. christl. 4965, Stomm. 4541, den Angeln heben. Wie sehr die Bourgeoisie durch Wen, wie Euch alle, die Ueberzeu flow. christl. 2033, tsch. Nat. 1910, Nat. Dem. 1701, diesen politischen Umschwung unmittelbar nach gung von der Größe unserer Auffragt, was die Ruhrbeseßung gekostet hat und Legionare 1214, tich. Soz. 1144, Jürische Nat. 910, dem Kriege auch geschredt war, so hat sie durch gabe erfüllt, der bleibt ungebeugten meint, daß sie in acht Monaten mehr gefoſtet Jüdische Dem. 686, Ung. Nat. 689, Ung. Sez. ihre Kenntnis der wirtschaftlichen Konstruktion Geistes immerdar. 536, Jndustriepartei 481. Eperjes: Komm. 9, Ung. christl. 8, Slow. christl. 4, Juden 5, Deutsche 3, tsch. Soz. 2, tsch. Nat.- Soz. 1, tsch. Agr. 1. Alna- Slatina: Komm. 15, tsch. Soz. 8, tsch). Nat.- Soz. 1, Bürgerliche 3. Groß- Surany: Tsch. Soz. 16, tsch. Nat.-S. 7, Slow. christl. 6, Juden 4, Ung. christl. 3. des Kapitalismus und geschult durch ihre langjährige politische Herrschaft, die Angst vor dieser Art politischer Konjunkturmenschen bald wieder verloren. Die Bourgeoisie hat, mächtig unterstüßt durch die wirtschaftliche Entwicklung der Nach friegszeit, nicht nur ihre früheren Positionen wieder einnehmen können, sondern es ist ihr gelungen, proletarische Massen, die nach dem Kriege Der Parteivorstand der habe, als Deutschland jemals zahlen werde. Wenn aber der große Sieg" fommen werde, so würde es ein Bluff sein, da die Frage, wie und was soll Deutschland zahlen, bestehen bliebe. Wenn deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Damit die Existenz der deutschen Republik und Poincaré Deutschland erniedrige, so bedrohe er * CONTROLERETAUUCCoco Schädige Frankreichs eigene Geschicke. Darum ruft der Redner: Achtung, damit es nicht zu neuem großen Unglüd fomme!" 18. September 1923. Der Kampf der Ber arbeiter. Die Zentralstreiflcitung teilt mit: Seite 5 Die Versammlung, die vor allem. von den wurde vornehmlich nach Žižkov geliefert, wo zum Variser organisierten Genossen besucht war, unterGroßteil Arbeiterfrauen ihre Abneh brach die Referenten häufig mit lautem Beifall mer bildeten. In der Milch, die Mareš nach und lebhaften Zustimmungsrufen. Es darf jedoch nicht verhehlt werden, daß die durch die Spaltung aktienvereines für die Schaßlarer Werke in Aussig lieferte, wurden bei einer Untersuchung 17 Prozent Wasser(!) vorgefunden. Als der französischen Arbeiterbewegung hervor- Die Streitlage ist unverändert. Schalar hat eine Rundgebung erlassen, in wel man gegen Mares einschritt, gebrauchte er die gerufene Schwächung ihrer politischen Schlagcher bekanntgegeben wird, daß, falls die streitende fraft sich auch im Besuche dieser wichtigen Ver- Berichten herrscht unter den Bergarbeitern ein ber die Arbeit nicht antritt, der ganze Schaßlarer jedoch einwandfrei nachgewiesen werden, daß diese Nach den aus allen Revieren einlangenden Arbeiterschaft bis Donnerstag, den 20. Septem Ausrede, daß die Milch während des Transportes von Eisenbahner verwässert werde. Es konnte sammlung zeigte. Die Kammerwahlen rücken näher und damit die Entscheidung über die meisten etliche Stampfesstimmung und feſte Entſchloſ- Betrieb vollständig eingeſtellt wird und daß zu Ausrede Maress eine Verleumdung der Eisenfenheit zum weiteren Kampje. Zu den Auf- diesem Zwecke bereits bei den zuständigen Berg- bahner sei und daß auf dem Gute des Mares Probleme, die heute Europa erschüttern; werden rufen mancher Parteien wegen Sammlungen zubehörden eingeschritten wurde. Bergbahner die französischen Arbeiterparteien bis dahin den gunsten der Streifenden stellt die Zentralftreif sich eine direkte Wasserleitung in die Weg zu einer Einigung gefunden haben? Nachmittag fand eine Beratung mit den Vermilcheimer befand. Wares hatte sich dieser Die„ Times" vont 3. September veröffent- leitung fest, daß von ihrer Seite bisher teine tretern der Gewerkschaftszentralen und der Ge- Tage vor dem Gerichte zu verantworten und Anregung zu Sammlungen gegeben werkschaftsorganisationen der Eisenbahner wurde zu zwei Monaten Kerter und statt, in welcher über das weitere Vorgehen im 1000 kronen Geldstrafe verurteilt. Zwei Verwandte von ihm, eine gewisse Štěpánek und eine Náhlovka wurde zu je zehn Tagen Arrest verurteilt. Die Direktion des Westböhmischen Bergbau- Streit beraten wurde. licht Aeußerungen einer vor furzem aus Ruß- wurde. land zurückgekehrten Handelsmission der Beco Gruppe, die 80 der größten Firmen der englischen Metallindustrie umfaßt und vor dem Kriege enge Beziehungen zum russischen Markte unterhielt. immer erregter und am Freitagswochenmarkte verlangte eine riesige Menschenmenge, daß die nachmittags endete in London der Prozeß gegen die Ein Sensationsprozeß in London. Samstag Waren zu billigeren Preisen abgegeben würden. Französin Fahmy, welche von der Auflage, Im Beisein städtischer Polizeiorgane wurden ihren Gatten, den Aegypter Ali Khemal dann auch in den einzelnen Läden die Preise Fahmy Bey ermordet zu haben, freigeherabgesetzt, was in völliger Ruhe vor sich ging. prochen wurde. Während eines Streites im Trotzdem holte der Bürgermeister und der Land- Hotel Savoy" erschoß Frau Fahmy ihren Mann rat aus Kottbus ein Kommando Schutzpolizei mit einem Revolver. Die Zeugen führten zu ihrer herbei, die provokatorisch vor dem Rathause Auf- Verteidigung auf, daß der Ermordete mit seiner stellung nahmen. Ein Antrag der Gewerkschaften, Frau sehr schlecht umging und ihr mit der Ermor die Schutzpolizei wieder zurückzuziehen, wurde dung drohte. Der Verteidiger der Angeklagten abgelehnt. Während sich Samstag die Gewerk- hob hervor, daß die Frau infolge des Schreckens fchaftsvertreter zu Verhandlungen zum Bürger- vor dieser mit schredlichen Beschimpfungen ver meister begaben, fam es zwischen der Bevölkerung fnüpften Drohung die geladene Pistole erhob, und und der Schuppolizei zu Reibereien und ohne in Selbstverteidigung abfeuerte. Die Geschtoorebesonderen Anlaß wurde von der Polizei nen schlossen sich dieser Ansicht an. Ihr Verdikt in die Menge hineingeschossen, wobei wurde mit großem Beifall aufgenommen. es elf Tote und eine Reihe Schwerverletter gab. Ueber dieses unerhörte Vorgehen brannt. Das Mustermessegebäude in Basel niederge der Schutzpolizei, die auch jetzt noch nicht zurück- Mustermessegebäude durch eine Feuersbrunst zerstört. Sonntag mittags wurde das Bajeler gezogen ist, herrscht ungeheuere Aufregung. Der Stand der Mart. Die Notierung des Markturses soll gestrichen werden. Tages- Neuigkeiten. Erinnerung und Ausblid. Ein verderblicher Zyllon. Der Matin" meldet aus Ofata aus britischer Quelle, daß de 3yflon, welcher am 15. d. M. die Stadt Tottori heimgejucht hat, 5000 Menschenleben tostete und für 30 Millionen Den Schaden anrichtete." einem Tramwaygusammenstoße in Melbourn, Schwerer Zusammenstoß von Elektrischen. Bei ( Australien) wurden 80 Berfonen verlegt, bar. Chalupny, und vergaß eine Patrone herauszuneh men. Bei der Manipulation ging ein Schuß los und das Projektil durchbohrte die Hand des Spěvak und traf die fünfjährige Stiefschwester des Unvorsichtigen, Zdenka Chalupný, welche verblutete, ehe Hilfe her. beilam. Familientragödie. Die 26jährige Häuslerstochter Sophie Dlabil in Plec erhängte ihren 14monatlichen unehelichen Sohn und sodann sich selbst. Unglückliche Liebe und häuslicher Zwift waren die Ur. fache der verzweifelten Tat. Im folgenden geben wir die Erklärung des bestem Wissen und Gewissen gesprochen worden sei, Leiters der Expedition im wesentlichen wieder. nicht rev.sieren, sondern nur eine Tradition Belgiens, Unser Ziel war es, sagt Mister Baldwin, ein die dem Lande zur Ehre gereiche, verteidigen. In Verwandter des englischen Ministerpräsidenten, Belgien sind seit Jahrzehnten teine Todesurteile volldie Bedingungen und Aussichten eines Handels- stredt worden.- General Degoutte hat noch kurz vor verfehres in Rußland festzustellen. Wir hatten Ablauf der Zeichnungsfrist, dem Vorbild der Rhein dabei vollkommene Bewegungsfreiheit und waren landskommission folgend, die deutsche Goldanleihe für nicht etwa darauf beschränkt, Paradestücke unter das Ruhrgebiet und den Brückenkopf Düsseldorf verder Führung der Sowjets zu besichtigen. Wir boten, da sie seiner Genehmigung nicht unterbreitet sprachen mit fast allen leitenden Mitgliedern der gewesen sei. Der Betrag der Zeichnung wird ohne Sowjetregierung, die uns bereitwillig jede Aus- Entschädigung beschlagnahmt. Außer Strafen für Zu funft und Unterstüßung gewährten. Wir haben widerhandelnde wird die Schließung aller Institute, verschiedene Möglichkeiten, Geschäfte abzuschlie- die an der Zeichnung teilgenommen haben, angedroht. ßen, angebahnt, die sich gewiß befriedigend ver- In einer in Aachen abgehaltenen Versammlung wirklichen werden. Es wurden gewisse Vorschläge der Anhänger eines selbständigen Rheinlandes wurde gemacht, die wir gegenwärtig prüfen; es wäre die unverzügliche Schaffung einer Rheinrepublik und jedoch unflug, augenblidlich Details davon zu die vollständige Beseitigung der preußischen Verwal geben. Den größten Eindrud machte die außer tung gefordert.- Der englische Ministerpräsident ordentliche Geschidlichkeit auf uns, mit der die rus Baldwin wird am Dienstag in Paris eintreffen und sischen Führer gegen die finanziellen Schwierig am Mittwoch vormittags eine Besprechung mit Poinfeiten anfämpfen. Sie schränken ihre Ausgaben caré haben. aufs äußerste ein, während sie die Abgaben stetig vermehren. Das Ziel ist, ein Gleichgewicht ins meldet aus Sorau: Die Arbeiterschaft in Sorau Nachrichten aus Deutschland. Die ,, Rote Fahne" Budget zu bringen und die besondere Aufgabe unternahm Freitag eine Selbsthilfeaktion und erzielte, Strassins besteht darin, eine günstige Handels- daß die Lebensmittel zu herabgesepten Preisen in den bilang herbeiguführen. Die anläßlich der Mos- Geschäften verkauft werden mußten. Am folgenden fauer Weffe gehaltenen Reden erweden den Ein- Tage lam es mit der aus Senftenberg herbeigerufeBerlin, 17. September.( Eigenbericht.) drud, daß mit der Ausstellung gezeigt werden nen Schuppolizei zu einem Zusammenstoße, bei dem Die furze Ruhe am Devisenmarkt wurde durch sollte, was die russische Landwirtschaft leisten fönnte, weshalb das Hauptinteresse Rußlands elf Personen getötet, 16 schwer und 80 leicht verletzt eine neue Hausse abgelöft, welche namentlich unter 14 Ich wer. wurden. darauf hinaustomme, die Landwirtschaft zu förDie römische Tribuna" veröffentlicht durch Gerüchte wesentlich gesteigert wurde, daß Wieber ein Opfer der Unvorsichtigkeit mit dern. So wurde mit den im Auslande zu Aus- eine Unterredung mit dem Reichskanzler Stresemann, wiederum an einer Anzahl ausländischer Börsen gaben verfügbaren Geldern zuerst landwirtschaft in der es dieser bedauert, daß Verträge und Vor- bie Notierung der Mart wegen ihrer völligen Schußwaffen. Vor einigen Tagen reinigte Franz liches Material gekauft, dann werde an die Re- urteile bis heute die Verbindung der fleinen österrei Wertlosigkeit gestrichen werden soll. Der Dollar Spevat in Gevětin die Repetierpistole feines Stiefvaters, des Gendarmerie- Oberwachtmeisters paratur der Eisenbahnen geschritten werden, um hischen Republik mit Deutschland verhinderte. Der stieg von 90 auf 132, bas englische Pfund von endlich das nothwendige Werkzeug für die Fabriken Zusammenschluß würde nicht nur das Nationalgefühl 410 auf 600, der Schweizer Franken von 16 auf und Bergwerke anzuschaffen. Es gibt heute befriedigen, sondern auch den gemeinsamen Interessen 28 und die Tschechofrone von 2.7 auf 4 Millionen in Rußland feinen Mangel an Nahrungsmitteln: der beiden Länder entsprechen und die Wiedererfte Mart. die Ernte war gut, besonders im Süden, während hung des habsburgischen Kaiserreiches in irgend einer sie im Norden durch den Regen geschädigt wurde. Form unmöglich machen, welche ganz bestimmt eine Rußland erholt sich, schließt Baldwin, der Stellung gegen Deutschland und Italien einnehmen Fortschritt geht langsamt vor sich, aber ich bin würde. Der Oberpräsident von Ostpreußen hat die voller Hoffnung. Endlich glaube ich, daß es an Geheimorganisation Tatbereitschaft und zehn mit der Zeit ist, jene, Erzählungen von Gewalttaten, ihr in Verbindung stehende Königsberger Wanderdie noch immer in Großbritannien umhergehen, und Schugvereinigungen auf Grund des Gesetzes zum Eine der schmerzvollsten Niederlagen brachte als Träume oder tragikomische Geschichten an- Schuße der Republik für Ostpreußen aufgelöſt und der altöſterreichischen Arbeiterbewegung jener sehen zu müssen. Rußland lehrt entschieden zum verboten.- Die Streikenden in Dortmund unter neunte Märstag, der im Jahre 1897 in dem ersten Witterungsübersicht am 17. September. Die normalen Gleichgewichtszustand zurüd und es gilt nahmen einen Angriff auf die Direktion der Fabril Wahlkampf der fünften Kurie ganz Wien der Wetterstörung von der am Samstag besonders in für den englischen Sandel den ersten Platz im Union". Die Polizei machte von der Schußzwaffe Sache des Sozialismus entgehen ließ. der Osthälfte der Republik mit strichweise stärkewiedergeborenen Rußland einzunehmen. Gebrauch. Es wurden zwei Streifende getötet und Aus Schmerz und Zorn wußte damals Viktor rem Regen( 12 bis 14 Millimeter) betroffen wor fieben verwundet. In Plauen im Boigtland ist Adler unvergängliche Worte und Gedanken über ben war, äußerte sich Sonntag in der Slowakei es am Sonntag zu blutigen Zusammenstößen swi- Niederlagen im Klassenkampfe zu schöpfen.„ Die noch in wiederholten Schauern( Raj, Teplice, LutFür eine Nenbildung der Arbeiterregierung schen den sozialistischen Abwehrorganisationen und Niederlage von heute ist die Gewähr fünftiger Schenec, Kaschau zwei, Ungwar bei Gewitter vier, in Thüringen. Der Landesausschuß der Thürin Rechtsgesinnten gekommen. Die Hakenkreuzler wur. Siege." Mit der Flammentraft der unerbittlichen Trentschin- Tepliz neun Millimeter). Dann trat gischen Sozialdemokratie befaßte sich am Freitag den zum Rückzuge gezwungen. Mehr als ein Dutzend Wahrheitsliebe stellte der große und damals ver- in der ganzen Republik Aufheiterung ein, die nur mit dem Sturz der Regierung. Es wurde be- Personen sind bei diesen Zusammenstößen verlegt laffene Führer fest, daß breite Schichten der noch in der Nordhälfte Böhmens am Montag schlossen, nach Möglichkeit auch in Zukunft worden. Aus Freiburg in Baden wird gemel. Wiener Bevölkerung noch weit fester in den Ban- Morgen von kurzem Regen( einhalb bis drei Mildie Arbeiterregierung zu halten. Zu diesem det, daß wegen Lohnstreitigkeiten in zahlreichen Jn. des limeter) vorübergehend unterbrochen wurde. Im dent der Knechtseligkeit und Kommunisten dustrieorten des Wiesetales sowie in Lörrach die Arauf der Grundlage eines Mindestpro- beit niebergelegt wurde. Die Behörden haben, überal Stumpffinnes liegen, als viele von uns in Bereiche höheren Druces, der sich über dem Bingramms Berhandlungen aufgenommen werden. Sicherheitsmaßnahmen getroffen. In Lörrach haben hoffnungsfreudigen Stunden dachten, Wien, das nenland eingestellt hat, herrschte ſonſt am Montag Sie Ausfertigung dieses Programms erfolgt durch die Arbeiter einige induſtrielle Unternehmer gezwun dem Lueger zu Füßen liegt, das ist für Wien eine teilweises heiteres, freilich sehr dunstiges, windeine hierzu besonders eingesetzte Kommission. Am gen, im Demonstrationszuge mitzumarschieren. Seute ist es eine Aufgabe." Die Eroberung Wiens Vortage zurückgegangen; fie haben am gonnag math, für die Wiener Sezialdemokraten aber schwaches Wetter; die Temperaturen sind gegen die Dienstag Abend tritt die Fraktion zusammen, um nachmittags lam es in Lörrach zu einem Zusammen, zu der sich bis dahin ergebenden Entwicklung, der stoß zwischen der Schuspolizei und den Arbeitern vor durch die Sozialdemokratic, das war dae Gelöb nirgends mehr 25 Grad erreicht und in Böhmen, Lage Stellung zu nehmen. vormig dem Bezirksamte. Die Polizei machte von der Waffe nis am Tage der Niederlage. Mehr drohend als Nordmähren und Schlesien in der Nacht auf MonDer faſsiſtiſche Umſturz in Spanien. Der König Gebrauch, wobei ein Demonstrant getötet und meh, entmutigend fügte Viktor Adler hinzu:„ Wir sind tag vielfach wieder 10 Grad Celsius unterschritten. Obwohl die Hauptdepression über dem Nordatlanhat das Barlament aaufgelöst.- Primo de Rivera rere andere verletzt wurden. Der Zusammenstoß er mit der Arbeiterklasse in Wien nicht fertig." In tit außer Wirkung bleibt, ist das Wetter bei uns legte als Regierungschef den Eid ab. Der König eignete sich, als die Demonstranten versuchter, Ver. den tausenden Arbeitern, die den Gegner gewählt durch ihre Randstörungen gefährdet, die sich über ernannte zu Mitgliedern des Direktoriums 8 Gene- haftete zu befreien und dabei den Drahtverbau, hatten, erkannte er den Feind. Und ihn wird Frankreich abspalten und über die West- und Südräle und einen abeligen Admiral. General Aigpuru welchen die Schuppolizei vor dem Am: sgerichtsze die Sozialdemokratie besiegen. Der Augenblick iſt alpen hinweg, gegen Ungarn ziehen. Diese GeAm: sgerichtsgebitter. Aber wir haben keine Zeit zu schmerz biete sind bereits seit einigen Tagen von Regen wird Oberkommissär in Marotto an Stelle Silvelas. bäude angelegt hatte, durchbrachen. General Primo de Rivera erklärte dem Korrespon zonen beschritten. Der Streit um Fiume. Vom Völkerbund wich lichen Erwägungen. Vorwärts müssen wir. Wir denten des„ Matin" in Madrib, er werde den frü- mitgeteilt, Italien und Jugoslavien haben beim sind geschlagen, aber nicht befiiegt und nicht einen Wetter am 18. September: Wechselnd beheren Minister des Aeußern Jlba verhaften lassen, Bölkerbund um Registrierung und Veröffenil chung einzigen Augenblick soll schwachmütige Verzagt- wölft, etwas wärmer, doch unbeständigt. Im Süfalls dieser die Grenze überschritten habe, werbe er des in Rapallo abgeschlossenen Vertrages und der in heit unserer tapferen Schar den Fuß hemmen. den Regenneigung, Südostwinde. ihn holen. Sein Prozeß habe begonnen und er werde Santa Margherita vereinbarten Konventionen ange aber das Kampfgelöbnis am Tage der Niederlage Noch sind nicht dreißig Jahre seither verrollt, der Strafe nicht entgehen. Freitag abends hat an fucht.- Die Fiumaner italienische Regierung hat der Grenze eine Zusammenkunft der liberalen Poli- demiffioniert. Der römische Ministerrat nahm den ft. leuchtende Wirklichkeit geworden: Wien ist tifer stattgefunden. Der frühere Ministerpräsident Rüdtritt zur Kenntniß und ernannte den General sozialdemokratisch. Wien ist die Hauptstadt des Graf Romanones erklärte einem Berichterstatter, nie- und Senator Giardinc zum Militärgouverneur. Giar. modernen Sozialismus geworden. mand könne sich Rechenschaft darüber geben, wie dino wird beauftragt, für die Aufrechterhaitung der Nun benn: heute an einem anderen Tage gefährlich die augenblickliche Lage sei. Wie die Ma- öffentlichen Ordnung und auch dafür zu sorgen, daß einer Niederlage des Proletariates steig herauf, brider Blätter melden, ertlärte Primo de Rivera bei die Verwaltung ungestört weitergehe. Dieser Beſtärke uns aufs neue, bitteres, doch unverlierbares einer Begrüßung der Madrider Journalisten, daß der schluß wurde der Belgrader Regierung und allen Wissen: daß ein Versagen der Maffen nie ein Verfagen der Idee bedeutet. Der Rückfall einer neue Rommissär von Marotto bevollmächtigt jei, übrigen Mächten mitgeteilt. Klasse ist noch nicht der Rückfall ihrer geschicht neuerliche Operationen gegen die Auffändischen auf. lichen Sendung. Die Schmach der Gegenwart, zunehmen und zwar nach den Plänen des ZentralGeneralstabes. uns ist sie Aufgabe für die Zukunft. Die Stunde der Enttäusung erprobt den Grad des Kämpfer3wede sollen mit den Zum Ruhrtonflitt. Die Gewertschaftsorgani sationen der Eisenbahner haben den Vertretern der Eisenbahndirektion mitgeteilt, daß sie den passiven Widerstand solange fortsegen, als durch Verhandlun gen die Freiheit und der Bestand des Deutschen Reiches nicht gesichert ist. Der Vorwärts" melbet " Telegramme. Die Bolizei chießt auf hungernde Arbeiter. willens. Wahrscheinliches Kleine Chronit. Die Ueberkuh. Die Meisterin unter den Milch. tühen der Welt heißt May Echo und wohnt in Agassiz, einer Stadt in Britisch Kolumbien. Diese Ruh wurde kürzlich wegen der unerreichten Wenge an Milch und Butter, die sie während eines Jahres. gegeben hat, feierlich zur Weltmeisterin" unter allen Rühen erklärt. In 365 Tagen gab sie nicht weniger als 80.888 Liter Milch, worcus wiederum 1675 Pfund Butter gewonnen wurden. Damit erzeugte fie 86 Pfund Butter mehr als die bisherige Weltmeisterin unter den Milchkühen. Sie gab über 16mal soviel Milch als ihr eigenes Gewicht beträgt und Butter fast soviel wie ihr Gewicht. May Echo wird viermal am Tage immer von demselben Wärter gemolken, der ihr auch das Futter verabreicht; sie ist niemals auf der Weide gewesen, sondern wird stets Ungenießbare Milch für Arbeiterfrauen. Von in Stall gehalten, mit Ausnahme einer kurzen Zeit fommen, über dessen Ursachen ein falscher offi- den Wirtschaftshöfen se oforin und Neuhof während der Hige, wo sie sich auf dem Hofe ergeht. zieller Bericht verbreitet wird. In der Textil bei Prag wurde im Laufe der letzten Monate Ihre größte Milchleistung war, wie in einer eng industrie, in der schon seit langem bei stark ver- von deren Besitzer Stanislaus Mares Milch lischen Zeitschrift berichtet wird, 121 Liter an einem türzter Arbeitszeit gearbeitet wird, ist es der in plombierten Sannen nach Prag und Aussig Tage. Die Rekordkuh hat aber auch dafür einen er Arbeiterschaft schon längst nicht mehr möglich, geliefert. Als man einmal die Milch unter- taunlichen Appetit und verzehrte an dem Tage, an die hohen Lebensmittelpreise zu bezahlen; die suchte, ergab es sich, daß in der Milch leben des dem sie ihre Höchstleistung vollbrachte faft 200 Pfund Stimmung unter der Arbeiterschaft wurde daher Gewürm.(!) herunischwimme. Diese Milch Futter. Elf Tote, vier Schwerverleßte. aus Genf, daß er internationale Gewerschaftsbund Berlin, 17. September.( Eigenbericht.) In dem Völkerbunde die Aufforderung übermitteln wird, Sorau, in der Niederlausit, ist es Samstag sich mit der Reparationsfrage zu beschäftigen. Die zu einem schweren Blutvergießen ge Aufforderung wird sich auf den Willen von 20 Millio nen Mitgliedern des internationalen Gewerkschaftsbundes berufen. Das Zentralorgan der belgischen Sozialdemokratic Peuple" veröffentlicht einen offe nen Brief Vanderveldes, in dem er die Begnadigung der im.Prozeß Graff zum Tode verurteilten Deutschen verlangt. Er erklärt, er wolle das Urteil, bas nach " Ernst und tief ruht das mahnende Auge des Sozialismus auf den Irrungen der leidenden Massen und auch ihnen gilt das Wort, das von feinen strengen Lippen zudt: Ihr hemmt mich, doch ihr zwingt mich nicht". Belte 6 Depileniurie. Die tschechische Neone notiert in: 18. Ceptember 1923. Statistik der Selbstmordgründe. Man glaubt, auf die Erzeugung von Friedenswaren umzu-] Operngalerie. Nicht vergessen set auch das Verdienst dann am stärksten auffängt, wenn seine Zeit sozial be. daß der Selbstmord aus Liebe in der Statiftit die bauen. Deshalb der große Kapitalsbedarf des Stapellmeister Waigands, der den köstlichen Hu- sonders bedingt wird. Aus ökonomischen Umsturs. größte Rolle spielt, aber eine genaue Untersuchung, Wertes und deshalb die Verhandlungen mit aus mor der Partitur richtig erfaßte. Für die Wieder- epochen wuchs die Satire von Molières, Beaubie von einem Statistiker angestellt wurde, zeigt, ländischen Kapitalisten. Die Gesellschaft ist jedoch einstudierung der veralteten Streuter Oper„ Das marcheis, von Gogol und Haupt: ann empor; die daß dies nicht der Fall ist. Der Gelehrte hat 4000 angeblich bemüht, ihre Unabhängigkeit zu wahren, achtlager von Granada, die unter 30 Satire besonders macht die Aktionen solcher Grochen Eelbstmordfälle untersucht, die in der legten Zeit wobei ihr die Befferung der Konjunktur zu Hilfe Opernwerken ihres Meisters als einziges in den deut- begreiflicher. Das Bolt sicht die Grimaffe der Zeit schen Opernspielplänen der Gegenwart erhalten bereit ich davon durch erlösendes Lachen. Ganz vorkamen, und festgestellt, daß nur bei 306 die fommt. Gründe in Liebesaffären lagen. Die größte Zahl Russische Bodenverteilung. Das ukrainische blieb, waren zwingende Gründe nicht vrhanden. Nur in diesem Stil ist die Lysistrata des Aristophanes ge stellten diejenigen, die aus häuslichen Sorgen in Zentralerefutivlomitee hat befchloffen, dasjenige bei wirklich mustergültiger musikalischer Wiedergabe halten. Auch sie ging aus der Erschütt cung schwerer der peloponesische Strieg tobte in eine andere Welt gingen; nämlich 361; in 311 Fällen überschüffige Land aller früheren Großgrundbe- dieser nachweberischen Oper und bei parademäßiger Tage hervor war Geld der Beweggrund. Liebe steht erst an size zu enteignen, das diesen bis zuletzt verblieben Besetzung ihrer beiden Hauptgesangsrollen vermag sie Griechenland,- und ihre Satire sollte befreiend wir dritter Stelle. Hunger und Not zwang 277 zum var und das die normalen Bearbeitungsmöglich Interesse zu finden. Unserer samstägigen Auffühlen. Dadurch, daß die Frauen von ganz Hellas den Selbstmord; 237 töteten sich aus Neurasthenie, 134 feiten übersteigen. Dieses Land soll vollständig rung fehlten aber beide Voraussetzungen. Herr Ha- Männern ihre Liebe verweigerten, erzwangen fic die gen als Jäger sang zwar geschmadvoll und wohl- Beendigung des Krieges und die Liebe begann wieder aus Gewissensbiffen und 121 infolge ausschweifenden den ärmsten Bauern übergeben werden. lautend, wirfie auch darstellerisch sympathisch, aber ihr heiteres Spiel. Damit hatte aber auch gleich, Lebens. Was nun die näheren Gründe der 306 Liedem ewigen Tremolieren seiner Stimme gegenüber zeitig das Weib seine Persönlichkeit durchgesetzt. Sp bestragödien angeht, die zu Selbstmord führten, so wurde man des richtigen Genusses nic froh. Frl. erweist sich die Satire troß ihrer großen Derhheiten wird bei 117 einfach Verliebtheit für den Selbstmord Es ist eine mehr Tilly de Garmo als ,, Gabriele" hat in dieser Rolle als im höchsten Sinn: moralisch. verantwortlich gemacht. Bei 88 die Tatsache, daß der viel weniger befriedigt, als jüngst mit ihrer Butter- als rühmenswerte Leistung, dieses Spiel auf die Das Švandovo divadlo Liebende verlassen wurde, in 58 Fällen, daß der Heifly". Wohl zeigte sich auch diesmal die Schönheit Bühne gebracht zu haben. rat unüberwindliche Hindernisse entgegenstanden, in und gute Bildung" er Stimme, aber in den En scheint schon das Repertoire des vergangenen 16 Fällen der Tod des Verlobten, in 11 Fällen plöysembles vermochten sich ihre unausgeglichen dünnen, Jahres deutete darauf hinden Vorsaz gefaßt zu liche Trenung, in ebenso vielen Streitigkeiten zwi. hohen Stopftöne nicht durchzusetzen; auch darstellerisch haben, ein Volkserziehungsinstitut im besten Sinne Die äußerst intell.gerte schen Liebenden und nur in sechs Fällen Untreue. ließ die junge Sängerin die intensive Gefühlswärme des Wortes zu werden. ihrer„ Butterfly" vermissen. Musikalischer Leiter der Regie unter ihrem Führer Bor bemüht sich, mit Oper war Kapellmeister Ullmann. gutam Geschmack und Renntnis neuer deutscher Stil. kunst auf der Bühne per geradlinige Weg: zu gehen. Es war ein ausgezeichneter Confill, tas telle Spiel zwischen den mächtigen Fußenden der Bülas. statue vorzuführen und nichts als Rundtreppen und blauen Vorhang zu verwenden. Vielleich: Nick lich noch ein wenig mehr Anmut in der Bewegung der Menschen auf der Bühne erzielen. Die verden Haupt. darstellerinnen. Fr. Gampe und Frau šo anda, brachten alles auf, was ihre Rollen erfordern. Herr Kadlec ist ein guter Sprecher. Das Pus. lum bewies durch reichen Beifall, daß die Komödie ihren hohen Wert trop ihres Jahrtausendalters bewahrt hat. Aus Natur und Technit. Die Milz nüglich, aber nicht nötig. Bekanntlich gehört die Milz zu den Organen des menschlichen Körpers, über deren Funktion und Nugen noch wenig Klarheit herrscht. Jezt veröffentlicht der französische Professor Charles Richet in den Berich ten der Pariser Akademie eine Reihe von Versuchen, die er an den Hunden angestellt hatte. Er hatte 30 Hunde, von denen einem Teil die Milz herausope. tiert war; diese Hunde unterwarf er einer dreißig. Rürich. Berlin. ien Schw. Frant 16.90° 00 Mar 4.000.000.00 diteer. r. 2128'00 Prager Kurje am 17. September. 100 boil.( Sulben 10.000 Mart. 100 beig. Frants 100 schweiz. Fran: 1 Pfund Sterling 100 Lire... Geld 1838 00 0.26 163.25 601.75 153.50: 00 149.75.00 1 Dollar. 38.750) 100 frans. srants 197.700 100 Dinar 36.75: 00 10.000 magbar. Stronen 17.50: 00 10.000 poln. Mart 10.000 österr. seronen. 1.40.75 4.57: 00 Varis. London Berlin Ware 184200 0:36 164.75 604.25 155.00'00 151.25: 00 34.15.00 199.25.00 87.2500 19.50'00 1.42.25 5.07.00 Ware 32.85.00 25.70 00 0.06 25.05.00 222.25.00 Geid 82.70.00 25.58.00 U.04 Mailand. 24.92.50 Holland 221.25.00 Wien 0.00.79.00 Budapest. 0.02.95 Brag 16.83: 00 New York 5.68.00 Belgrad. 6.02.50 Warschau 0.00.19.00 0.00.79.75 0.03.10 16.95.00 5.64.50 6.12.50 0.00.23.00 tägigen Hungerlur. Es zeigte sich, daß von den milz Züricher Schlußkuricam 17.September ihrer ungeheueren Beliebtheit beim Publikum bleibt losen Hunden drei starben, und diejenigen, die nach dem dreißigsten Tage noch lebten, waren bedeutenb schwächer als die anderen Hunde, die ihre Milz noch besaßen. Als dann die Tiere wieder gefüttert wurden, erholten sich sowohl die milzlosen Hunde wie die normalen in gleicher Weise sehr schnell. Es ergab sich also, daß die Milz doch mit der Ernäh rung etwas zu tim hat. Wo die Milz fehlt, macht sich Nahrungsmangel stärker bemerkbar, als wo sie vorhanden ist. Die Tätigkeit der Mila, so wenig man sonst noch von ihr weiß, vermindert das Ve. dürfnis nach Nahrung, die Milz ist also immerhin lebenswichtig. Man kann sagen, sie ist dem Tiere und natürlich auch dem Menschen nüglich, wenn sie da ist; aber man fann sie entbehren, freilich muß man dann mehr essen! Bollswirtschaft und Sozialpolitit. Aus der Partei. Turnen und Sport. 0. k. Fußball vom Sonntag. In Prag schlug am Sonntag D. F. C. den A. F. R. Kolin einwandicei 4: 0. Das Spiel mußte in der 17. Minute der zweiten Halbzeit vom Schiedsrichter abgepfiffen werden, da ein Koliner Spieler, der wegen Roheit heraus. gestellt wurde, sich weigerte, abzutreten. Slavia Meisterschaftswettspiel Sparta Rošike 7: 1. Brünn: Zidenice gegen Moravska Slavia 8: 1. B. S. K. gegen Turnverein 2: 2, Vorwärts gegen Stönigsfeld 0: 0.- Preßburg: I... R. Brati flava gegen Wiener Sport. 2: 1. Berdienter Sieg der Preßburger.- Wien: Rapid schlägt vor 40.000 Zuschauern Amateure 3: 1. Hakoah gegen Wader 1: 0. Bienna gegen Admira 3: 1.- in BarceIona spielte Kralovia- Kralau am Sonntag gegen F. C. Barcelona 1: 1, wurde am nächsten Tage aver 7: 1 geschlagen. -ck. Neubesegungen: Hoffmanns Erzählungen", phantastische Oper von Jaques Offenbach.( Neues Deutsches Theater, 16. September 1923.) Jaques Offenbach, wenn auch nicht der Erfinder, so aber doch der Pfadfinder der neueren Operette, hat mit den„ Les contes d' Hoffmann" den ersten und legten Verfuch unternommen, auch auf dem Gebiete der Oper hervorzutreten, denn diese Oper erlebte erst nach des Meisters Tode ihre Erstaufführungen. Troß der allgemeine muusikalische Wert der Hoffmannschen Erzählungen" weit hinter jenem der Meisteroperetten Offenbachs zurüc; denn diese sind Muster einer Gattung, während jene nur den mehr oder weniger glüdlichen Versuch eines Komponisten darstellen, seine timstlerischen Rräfte auch auf einem ihm ferner liegenden Gebiete zu emproben. Im Spielplane der Opernblühnen sind Hoffmanns Erzählungen" ein immer wieder bevorzugtes Dernwert, weil sie dank ihrer Popularität das Publikum immer wieder anToden und weil sie den Sängern dankbare Aufgaben stellen. Mehrere Neubefeßungen gaben der sonn tägigen Aufführung dieser Oper das Gepräge. Nicht alle Neubesegungen aber tönnen als glücklich bezeich. net werden. Vorzüglich als Sänger und Schauspieler Spende für die reichsdeutschen Kinder. Die Anwar( troß einer hartnäckigen Indiſpoſition) zunächst gestellten der Prager Niederlassung der Großeinfaufs der„ Hoffmann" des unserem Theater wiedergewon Gesellschaft für Konsumvereine haben als erite Rote nenen Herrn Eisenberg, eines lyrischen Tenors für die reichsdeutschen Kinder unserem Batte 1060 K jener Art, wie er einer Bühne von Rang nicht fehlen überwiesen, welche im Wege des Parteivorstandes darf. Unter den neuen weiblichen Darstellerinnen fiel der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei vor allem Frau Huifas lichtvolle„ Antonia" auf; ihrem Zwede weden zugeführt werden. Frau Hussa ist, wie aus den zahlreichen Rollen ihrer jüngsten Tätägbeit hervorgeht, eine äufferst vid feitige Gefangstünstlerin, die ihren Aufgaben gefanglich und darstellerisch volllommen gerecht wird; Auch Frl. de Garmos neue Olympia" hat Farbe in der Darstellung und überzeugt in gesanglicher Hin ficht. Aus dem übrigen Ensemble der von Rapell. meister Stekel geleiteten Aufführung traten noch Fel. Forrai( Guilietta), Frau Hoffmann. Seinen Lippe( Nidlaus) und Herr Fuchs hervor.-ek. Der Frechdachs. Romödie von Vernenil. ( Gastspiel Morgan in der Nachtvorstellung des deutschen Theaters am 15. September.) Selbst schlech für Organisationen, teste französische Lustspiele waren schon manchmal in dem Sinne zu bejahen, daß man sie als Dokumente Vereine, Gemeinden, geschichten. gesellschaftlicher Zuständ: siner bestimmten Zeit ver. Gewerkschaften, Sajulen Gnth. Geld u. Erfahrung. werten lonnte. Aber dann mußte zumindest ihr usw. werden zwedent- indh, Rapunzel. Geschehen einmalig sein. Deshalb ist es finn. und werblos, die Erstaufführung einer französischen Romö- sprechend zusammenge die zu bringen, in der sich alles- und überbies in stellt, sowie ergänzt, verschlechterter Auflage- wiederfindet, was so oft, auch auf der deutschen Bühne Brags, au sehen und zu hören war. Aus diesem Grunde darf die Aritit den Inhalt totschweigen. Und noch fraglicher wird die Aufführung solcher Stüde, wenn sie volltommen der Grazie und der Charme entbehrt, die den romanischen Wiz charakterisieren. Herr Morgan brachte einen Ton Berliner Schnoodrigkeit herein, mit dem er ja an sich Erfolge erzielt. der aber hier Inserieren Sie im ganz verfehlt war. Die übrigen Darsteller Jugend ewegung. Die sowjetrussischen Goldnoten. Nach den amtlichen Ankündigungen steht in Deutschland die Einführung von Goldnoten, die neben der Papiermark in Verkehr gesetzt werden sollen, unmit telbar bevor. Einen ähnlichen Versuch zur Stabilisierung der Währung hat vor einiger Zeit Es geht vorwärtstroß alledem! Sowjetrußland gemacht, indem es für seine Großwirtschaft die die Ticherwonez- Noten schuf, In Roßbach wurde am Samstag, den 8. Sep. deren jede zehn Goldrubel gilt und die neben den tember im„ Arbeiterheim" eine sehr gut besuchte sich immer mehr entwertenden Papierrubeln im Jugendversammlung abgehalten, in welcher Genosse Umlauf sind. Dieses Zahlungsmittel war in der Bobor- Fischern das Referat erstattete. Hauptsache zunächst für die Großzwirtschaft, also Ausführungen, die mit großem Beifall aufgenommen Produzenten, Handel, beſtimmt. Jetzt zicht es wurden, folgte eine rege Diskussion und es meldeten aber inumer weitere Kreise. Besonders mit dem 52 junge Arbeiter und Arbeiterinnen ihren Beginn der Einbringung der neuen Ernte hat Beitritt zur Organisation. In Wildstein sich die Tscherwonez- Note auch auf dem Lande wurde am Sonntag, den 9. September 1. J. im GastAnerkennung verschafft. Das zwingt dazu, daß hause zum Felsenkeller" die Gründungsversamm nunmehr auch die staatlichen Organe, die bisher lung der sozialistischen Jugend abgehalten. De an nur mit Sowjetrubeln gearbeitet haben, die wesenden Kommunisten glaubten. die Versammlung Goldnote als Zahlungsmittel anerkennen müssen. durch Kartenspiel und Gläsergektirr unmöglich maNachdem vor kurzem der Tscherwonez zur Rech- chen zu können doch hatten die versammelten jugendnungseinheit und zum wahlweisen Zahlungsmit lichen Arbeiter für diese Art Atlassenkampf" wenig tel auf dem Gebiete der Verbrauchssteuern ge- Berständnis und verließen torporativ das Lokal, um macht wurde, wird er nunmehr in gleicher Eigen- in einem anderen Lokale desselben Gasthauses zur schaft im Verkehrswesen eingeführt. So wurde Gründung der Gruppe zu schreiten. Gen. Baber vor einiger Zeit die Zahlung in Tscherwonez Fischern erläuterte das Programm des Sozialistischen nach dem Tagesturse im Eisenbahnverkehr zuge Jugendverbandes. Seinen Ausführungen schloß sich lassen, wobei jedoch die Tarife wie bisher in eine lebhafte Debatte über die Winterarbe.ten an, Sowjetrubeln ausgedrückt wurden. Soeben hat und es wurde n. a. die Durchführung einer Werbe. jedoch das Tariffomitee auch den Beschluß gefaßt, attion für die Sozialistische Jugend beschlossen. die Eisenbahntarife vom 1. Ottober ab in Escher wonez festzusetzen. Die Zahlung in Sowjetrubeln soll jedoch auch ferner zulässig bleiben. Die größere Inanspruchnahme des Tscherwonez als Zahlungsmittel hat eine Nachfrage nach Tschermonez- Noten auf kleinere Beträge hervorgerufen, Neueinstudierungen: Das Nachtlager von Gra wonez( 10 Goldrübet) von verschiedenen Seiten von Wolff Ferrari.( Neues Deutsches TheaKunst und Wissen. be. Herausgeber: Dr. Ludwig Tech und Karl Cermak Druck: Deutsche Zeitungs- Aktiengesellschaft. Prag. Berantwortlicher Rebakteur: Dr. Emil Straub. Für den Druck verantwortlich: C. Holik. Billiger Ribliothelen von der Bolfsbuchhandlung Ernst Sattler, Karlsbad. ombers Ful. Dierts und S. Eggerth-leiſteten Sozialdemokrat!! Lysistrata. trog der undankbaren Rollen ihr bestes. o. t. Komödie von Aristophane 3. ( Eröffnungsvorstellung im Svandovo Divadlo). Die. tolle Jayrlundert hat Ewigkeitswert. An ihm wird offerba:, wobei der bisherige Mindestbetrag von 1 Tſcher- nada" von Streuzer und„ Suſannens Geheimuig" als zu hoch für den Stleinverkehr bezeichnet wird. ter, 15. September 1928.) Bon den beiden am " Lefeloff David, Mährische DorfBahn, Der Schatten. Menter. Schelmuffsth wahrhaftige, furiöse u. fehr gefährliche Reisebeschreibung zu Wasser u. zu Lande Smitthenner, Treuherzige Geschichten. Jeder Band gebunden 5 Aronen. Bücherverzeichnisse kostenl. Buchhandlung Freiheit ürgensen, Rongoaeschicht. Teplit- Schönau, Thereftengaffe 18. ſes foffe Spiel aus dem fünften vorchriftlichen Allen Genossen u. Genoſſinnen daß der Künstler den Schein des Urbildes der Welt empfehlen sich zur Herstellung Wetterberichte Der Staatsanstalt für Meteorologie in Brag. 17. September 1923 morgens Die Staatsbank hat jedoch bisher die Emission Samstag neueinstudiert wieder in den Spielplan auffleinerer Scheine abgelehnt. Hierzu erklärt die genommenen Opernwerken hat nur Wolff- Ferraris wirtschaftsamtliche„ Ekonomitschestaja Shien", Intermezzo Susannens Geheimnis" seinen daß dieje Politit der Staatsbaut unverändert 3wed erfüllt, Interesse zu finden und zu gefallen. bleiben müsse, da die Emission von fleineren Dieses föstliche Lustspiel ist ebenso delikat und geistTscherwonez- Noten zu einer völligen Entwertung reich in dem Humor seiner Musit, wie gefühlswarm des bereits in hohem Maße aus dem Verkehr ver- in den Ihrischen Momenten; in der glänzenden Kondrängten Sowjetrubels führen würde. Es würde trapunktik und in dem unablässigen Fugato als dem dann zur Deckung des Budgetdefizits die Tscher- hauptsächlichsten Ausdrudsmittel aller fomischen Wuwonez- Emission herangezogen werden müssen, sit offenbart sich ie ausgezeichnete musittheoretische was den Zusammenbruch der als Parallelwäh- Schulung, die Wolff- Ferrari bei seinem Lehrer, dem rung aufgebauten bisher stabilen Tscherwonez seinerzeit hochberühmten Münchener Kontrapunkti Brag Brünn Währung bedeuten würde. ften Rheinberger genoß. Troy oder vielleicht gerade Mehljavit( Island) Rentiavit Ueberfremdung der Poldihütte? Seit mehre wegen der unglaublichen Naivität seiner Handlung Stornowaythebrid. ren Jahren bereits traten Gerüchte auf, daß die wirkt dieses liebenswürdige musikalische Lustspiel Valencia( rland). Poldihütte, die Werke in Stomotau und Kladno herzerfrischend. Susannens„ Geheimnis" besteht in fire( Norwegen) besitzt, in ausländische Hände übergehen soll. Erst nichts anderem, als in der unschuldigen Leidenschaft Stocholm. wollte die Firma Schneider- Creusot das Wert des Zigarettenrauchens, der Versuch ,, sie zu verbergen, Hamburg übernehmen, später hat sich Hugo Stinnes dafür gibt ihrem Gatten den Grund zu grimmiger Eifer- Warschau interessiert. Auch jetzt wieder tauchen Gerüchte von sucht, bis er, den ewigen, verdächtigen Zigarettenduft einer Beteiligung ausländischen Kapitals an der in der Wohnung aufzuklären, die Gattin rauchend Wien. Boldihütte auf, die nach der Prager Preffe" fol- überrascht und das Geheimnis" damit seine Lösung Belgrad genden Grund haben: Das Komotauer Werk der findet. Die Besetzung des Stüdes erwies sich als munButareit Biarris( Franfr.) Boldihütte war bis vor kurzem ein passives Unter- stergültig in jeder Hinsicht: Herrn Hagens lebendi Florena nehmen, weil es der Herstellung von Großgescho- ger und spielgewandter Graf" und Frau Hussas Athen. ßen diente, ju welchem Zwede im Kriege große mit brillantem Humor, überzeugender Liebenswürdig. Investitionen vorgenommen wurden, die später zu feit und Eleganz gespielte„ Gräfin", sowie Herrn amortisieren unmöglich war. Es würde größerer Bauers prächtige stumme" Dienerrolle gehören zu Kapitalien bedürfen, um das Komotauer Werk den erlesensten Prachtgestalten unserer dermaligen " London Paris Luftdrud rebus aufs Meereeniv emperatur° C Windrichtung und Stärle 765 12 ( 0-12) Better bed. 765 12 748 762 NW, heit. -zavvy niederschlag Temperatur geit. nachm. 9 SSW, beb. 0 10 S₂ beiter 755 10 SW, bed. 760 10 SW bed. 764 12 WSW, heiter 766 14 WSW beit. 763 11 765 13 Na bed. bed. 765 15 SO₁ Nebel 766 20 765 20 761 11 beit. bed. So, beit. Tonnersberg 840 in 889| 16| WNW bed. Höhenstationen( Luftdrud nicht reduziert) Ehneetoppe 1610 m 624 7 WNW Bugipite 2960 m. 785 5 So Rebel bed. 30 2321220211111 sämtlicher Druckforten GARINER.M.Pn E 25 Nordböhmische Druck, und Verlags- Anstalt Gärtner& Co., Bodenbach a. E. G. m. b. H. Großbuchdruderet, Stereotypie, Verlag, Buchbinderei, neuefte Seße und Gießmaschinen mit einer Tagesleistung von 500.000 Buchstaben, Rotationsmaschinen mit einer Cagesproduktion ven 250.000 Beltungen. Fernsprecher Nr. 271. poftfpartaffa Nr. 127.663 1001 14