.150 do 31 Einzelpreis 70 gener. Reba Pre o nám. J Telephone: Eagesredattion: 6795. Nachtrebattion: 6797. Poftfchedamt: 57544. Inferate werden laut Tarif billigft berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 4. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgar der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der tschechoslowakischen Republit. Kleritale Treue zur Republit. Samstag, 15. November 1924. Bezugs Bebingungen: " Bel Zustellung ins Haus oder bel Bezug durch die Post: monatlich vierteljährlich halbjährig ganzjährig.. Ke 16.48.98.192 Radftellung von MannStripten erfolgt nur bei Ein sendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme bes Montag täglich früb. Nr. 268. Seipel verhandelt mit den Landeshauptleuten. Bodenreform und LebensDas Abgabenteilungsgejek und die Sanierung. ** Erhöhung der österreichischen Berfonentarije. mittelteuerung. Nach dem Umsturz zitterte eine Welle der Begeisterung durch die arbeitenden Menschen aller Länder und uns strömten Anhänger aus Bevölke rungsschichten zu, die sonst hrer Natur nach nicht zu den Anhängern der Sozialdemokratie gezählt werden. Es waren dies neben den Arbeitern and Angestellten die Seleinbauern und Häusler, die ihr Heil von einem Stück Sozialisierung erwarteteit. über die dunkle Gerüchte aus dem Osten zirkufierten. Instinktiv glaubten diese Menschen, daß nun wieder in die Sände der wirklich Produzierenden die Produktionsmittel, darunter auch der Boden, zurüdfehren tverben, ohne daß sie sich über das Wie" eine flare Vorstellung machen fonnten. Nicht im Zusammenhang mit dem Streif. Wien, 14. November.(.B.) Nach einer Mitteilung der Generaldirektion der österreichi ( n.) Birkjameit vom 1. Jänner 1925 die Personen fchen Bundesbahnen werden voraussichtlich mit tarife auf den österreichischen Bahnen durchschnitt- Anfang vielversprechund aus. Die Bodenreform Auch in der Tschechoslowakei nahm sich der lich um 30 Prozent erhöht. Die Verwaltungsfom- und Enteignungsgeseße entsprachen wohl in vieler mission der österreichischen Bundesbahnen hat den Hinsicht nicht unseren programmatischen Forde vom 7. November zugestimmt. Mit den Ereig- Jahrhunderte alte Unrecht gut zu machen und den vorerwähnten Tarifmaßnahmen in ihrer Sizung rungen, immerhin waren sie geeignet, manches niffen der letzten Tage stehen diese Maßnahmen Boden aus den Händen der Adeligen auch in den in teinem Zusammenhang. Wer ohne Kenntnis der wirklichen VerWien, 14. November. In der Bundestanz eine Linie festzulegen, welche weitere Henwiffe hältnisse in der Tschechoslowakischen Republik lei sind heute die den Mehrheitsparteien angehöri der Sanierungsaktion aus dem Verhältnisse des nur darauf seine Kenntnis aufbauen würde, gen Sandeshauptleute und Finanzrefe- Bundes zu den Ländern ausschließt. was die Klerikalen darüber schreiben und reben. renten der Bundesländer zu einer Aussprache mit der muß zu der Meinung gelangen, daß die dom Bundeskanzler zusammengetreten, der auch Kleritalen hierzulande ein wahres Martyrium ber Finanzminister beinwohnte und in der versucht erleiden. Sie verstehen es ausgezeichnet, die wind, su einem Einvernehmen über die GrundDulbermiene aufzujeßen und sie häufen Klagen lagen der noch in diesem Jahre vorzunehmenden auf Klagen darüber, wie schlecht es ihnen gehe Neuregelung des Verhältnisses zwischen Staat und und wie sie bedrüdt würden. Dieser Appell an bie mitleidigen Herzen und an die Tränen- ändern zu gelangen. drüsen der Unwissenden und Gedankenlosen, ist Es handelt sich vor allem um finansielle ihnen bisher nicht schlecht bekommen, denn die Fragen, die bei der in Aussicht genommenen Stärke der Kleritalen ist seit dem Bestande der Novellierung des Abgabenteifungsgesetzes in BeStepublik nicht unbedeutend gewachsen. Sie tracht kommen. Diese Fragen greifen in den flagen heuchlerisch, es geschehe ihnen bitteres Haushalt der Länder ein und stellen desvegen eine linrecht, doch der tschechoslowakische Umsturz hat sehr heikle Materie dar. Troydent erwartet man, gerade dieses unterlassen: die Machtstellung des Alerifalismus einzuschränken, denn er war zu daß es möglich sein wird, die Ländervertreter auf sehr damit beschäftigt, der Parole Los von Wien" zu folgen, als daß er Zeit gehabt hätte. ſich um die mindestens ebenso notwendige Parole„ Los von Rom" zu kümmern. Dieser Umsturz, der ängstlich darauf bedacht war, dem Stleritalismus nicht ein Haar zu frümmen, hat Senat, der heute bie Diskussion des Amnestiege Paris, 14. November.( Eigenbericht.) Der eine Verständigung erzielen lassen wird. zur Folge, daß der Uebermut der schwarzen fepes fortfeste, hat zur Wiedereinstellung der wäh Suttenträger bis zur Unerträglichkeit gestiegen rend des Streites im Jahre 1820 entlassenen ist, und daß sie die ihnen belassene unbeschränkte Eisenbahner einen von der Senatskommission vorMacht dazu auszunüßen ſuchen, den Staat voll- geschlagenen Bassus, der die Wiedereinstellung dem ends in ihre Klauen zu bringen. " Die Wiedereinstellung der entlassenen deutschen Delegation ist heute nach Berlin zurückfranzöfifchen Eisenbahner gelichert. gelehrt, um Bericht zu erstatten. Die Regierung franzöfifchen Eisenbahner gesichert.teht aber auf dem Standpunkt, daß sich doch noch Die deutsch- franzöfifchen Wirtschaftsverhandlungen. Einigungsverfuche im Berliner Berlehrsstreit. Bejiz von Körperschaften und Kommunen zu überführen. Die Erwartungen waren auch deshabb gespannt, weil wir gerade den Krieg hinter uns hatten mit ſeiner Lebensmittelnot, die durch eine Spekulation der Agrarier nicht unvesentlich wurde das eine Jahr Getreide, brachte das Vich beeinflußt wurde. Brachte das Getreide mehr, so mehr, so wurden das andere Jahr Futtermittel angebaut, oder das Land brach zu Weide liegen gelassen. So haben präsident Serriot erklärte dem deutschen BotParis, 14. November.( Havas.) MinisterDoch bald zeigte es sich, daß die Bodenreform hafter Höſch vor der Unterbrechung der Han- durch die Einflußlosigkeit der sozialiſtiſchen BarErmessen der Gesellschaft überläßt, nach einer elsvertragsverhandlungen, er könne Forderun teien jedes segia en Charafters cuttleidet und mir Ein Blick auf den eben zur Verhandlung Intervention Herriots abgelehnt. Mit 161 gegen gett, denen einige Tage später wiederum neue fol- au nationalistischen Zweden mßbraucht wurde. Heute, wo die Bodenenteignung und Aufteilung stehenden Staatsvoranschlag zeigt, wie heute 185 Stimmen wurde ein Antrag der bemokratischen gen dönnten, nich in Envägung ziehen. am Höhepunkt steht, wo viele hunderte Beamte noch der Staat und die gesamte Bevölkerung Binken auf Wiederherstellung des Paragraphen in damit beschäftigt sind, den Wust aufzuarbeiten, beni Alerikalismus dienstbar und tributpflichtig der ursprünglichen Fassung der Kammer, in der die was dem Staate schon hunderte Millionen gefind. Für das Jahr 1925 sind im Voranschlag fellschaften zur Pflicht gemacht wird, angenommen. Wiedereinstellung der entlassenen Beamten den Gekostet, wird der Großgrundbesitz einfach von einem für kirchliche Zwede 69,607.367 Kronen eingeBerlin, 14. November.( Eigenbericht.) In Bejißer dem andern überantwortet, so daß sich im stellt, von denen 54,741.429 Kronen, also der den Streit der Angestellten der Berliner Hoch- großen und ganzen nichts ändert, als die Natio Löwenanteil dieser ungeheuren Summe, der und Untergrundbahnen wollen jetzt die Schlich nalität des Bejisers. Die kleinen Landwirte errömisch- katholischen Kirche gewidmet sind. Auch tungsinstanzen von Groß- Berlin eingreifen und halten schr wenig and wenn sie Deutsche sind, in besser ist das angebliche Unrecht, über das die morgen einen Einigungsversuch unternehmen. Der Regel gar feinen Beden. Dafür haben sich Berlin, 14. November.( Eigenbericht.) Die Auch die Stadtverordnetenversammlung und Klerikalen so beweglich jammern, aus dem Ver- deutschfranzösischen Handelsvertrags- Verhandlun- ebenso der Aufsichtsrat des Unternehmens haben bildet, die sich gegenseitig Güter und Restgüter in ganze Gesellschaften tschechischer Kapitalisten gegleich der vorstehenden Ziffern mit jenca der gen find infolge der verschiedenartigen Auffaffung sich nunmehr mit dem Streik und der durch ihn die Hände arbeiten. frugeren Staatsvoranschläge zu ersehen. Im über die 26prozentige Reparationsabgabe auf geschaffenen völlig unhaltbaren Verkehrslage beden Jahre 1919, da die Klerifalen infolge des Er- einem Fritschen Puntt angelangt. Der Führer der schäftigt. Es ist dabei selbstverständlich, daß die volks starkens des Sozialismus und der Demokratie wirtschaftlichen Forderungen dabei zu burz fometwas bescheidener waren und es für gut hiel. men. Bei der ganzen Bodenreform ist noch nie gefragt worden, wie dabei die Getreide, Vieh- und ten, sich nicht dreist vorzudrängen, betrug der lieber die Staatsangestellten Hunger leiden, die erhaltung und Bezahlung ihrer Agitatoren vermilchproduktion gehoben werden könnte. Im Zu Beitrag des Staates für Kultuszwede etwas aimen Pensionisten im Elend verkommen, was langen. teilungsgesetz wird unter anderem verfügt, daß der über 20 Millionen Kronen. Je höher der Ein- sich mit den christlichen mildtätigen Herzen der Wir zählen wahrhaftig nicht zu denen, Boden burch zehn Jahre nicht weiter veräußert fluß der Selerifalen im Staate stieg, umso be- leritalen ganz gut verträgt. Von der Republif welche die Fehler und Mängel, die dieser werden darf. Damit sollte der Spekulation mit gehrlicher wurden sie und umso einflußreicher erauszupressen, was aus ihr nur herausgepreßt Republik leider in schwerer Menge anhängen. dem zugetei.ten Boden ein Riegel vorgeschoben fireckten sie ihre Hände nach den öffentlichen werden fann, finden die Klerikalen in Ordnung. nicht sehen und gegen ihre Beseitigung mitt werden. Dafür blüht aber heute eine andere SpeSteuergeldern aus. Schon im Jahre 1920 ver- Diese selbe Republik, die sie nährt und ihnen anlämpfen wollen. Doch die Seleritalen sind die fulation. Auf der einen Seite sind es die von der schlang der Geldhunger des Klerikalismus 30 biele tausende Agitatoren aus den Steuergel- allerlegten, welche sich über die Zustände in de Enteignung bedrohten Großgrundbesitzer, die in Millionen Kronen, im Jahre 1921 54 Mil bern bezahlt, hassen sie aber auf den Tod. Sie Republik zu beklagen haben. Dank der Regic lester Stunde aus ihrem Besiz herauszuholen lionen, im Jahre 1922 über 60 Millionen, im haben noch immer nicht auf die Monarchie ver rungstoalition, von der sie einen Zeil bilben, trachten, was sich herausholen läßt. Jahre 1923 über 67 Millionen und im lau- gessen, der sie nicht nur ein stilles Beileid be- haben sie sich hier ins Warme gesezt, als hätte biele aus Wäldern und Auen die teuersten Holz arten herausfällen lassen, wozu sie eine Bewilli fenden Jahre gar schon 76 Millionen Kronen. wahren, sondern deren Wiederherstellung fie, es nie einen Umsturz gegeben. Alle die frommen gung von der Forstbehörde nicht brauchten. Sie So sieht es mit der Unterdrückung des Kleri- wenn Wind und Wetter nur etwas günstiger Herren, die ehedem schwarz- gelb bis auf die haben die Aufwendungen für Kunstdünger und falismus aus! Dabei sind in dieser ungeheuren wären, mit allen Kräften betreiben würden. In Knochen waren, die zur Ehre des Hauses Habs Meliorationen vollständig eingestellt und im letzSumme noch nicht die Ausgaben für die theo- einer der letzten Sizungen des Budgetaus- burg die Söhne aller Nationen, die in den Tod ten Jahre fann man beobachten, daß sie den Bo logische Fakultät und die Subventionen für den ffes hat der Abgeordnete Pater' oud geschickt wurden, segneten und in den Kirchen, den gründlich aussaugen wollen. So haben die Vau von Kirchen usw. enthalten. Für das nicky erklärt: Insoweit es um die Frage mit dem Papst an der Spize, für Habsburgs Herrschaften diese& Jahr die Anbaufläche für ZuderJahr 1925 ist der Staatsbeitrag für kirchliche der Verhältnisse zwischen der Kirche und dem Sieg beteten, dürfen nach ihrer eilfertigen Ver- rübe wahnsinnig erhöht. Flächen, die für Getreide, Pwede wohl um sechs Millionen Stronen ge- Staate geht, ist einzig und allein der fleidung als tschechoslowakische Patrioten die hauptsächlich für Weizenbau bestimmt waren, ringer, aber wenn man bedenkt, daß die Er heilige Stuhl kompetent und be- neue Republif, die sie mit ihrer schwarzen Seele sind dieses Jahr zum größten Teil mit Rüben be baut worden. Wir konnten an einzelnen Beispiefvarungsregeln für das nächste Jahr im Staats- frufen, die Dinge zu entscheiden; die hassen, nach Herzenslust schröpfen. Es bleibt len feststellen, daß die Güter im heurigen Jahre Haushalt insgesamt 1500 Millionen betragen, gläubigen Statholiken sind auf seine Auto- nur die Frage, wie lange noch sich die Bevölke die fünf- bis sechsfache Menge Rüben gegenüber so ist der Teil, den der Klerikalismus zu dieser rität und Entscheidungen angerung des Staates dieses unerhörte und an dem Vorjahre gebaut haben. Dieser übermäßige Sparsamkeit beiträgt, ein verschwindend ge- wiesen." Derart ist der Patriotismus und maßende Treiben der Klerikalen gefallen lassen Rübenbau verringert selbstverständlich neben dem ringer, besonders, wenn man bedenkt, daß die die republikanische Treue der Meritalen be- wird. Sie hängen am Körper der Republik wie diesjährigen Minderertrag der Getreideernte das Summen, die er empfängt, völlig unproduk- schaffen! Ihre Autorität ist nicht die Republik, die Blutegel, saugen seine Lebenskraft aus, ver- inländische Getreide quantum ganz gewaltig. Die tiven Zweden dienen, während an wichtigen find nicht die Entscheidungen, die das Volk hindern durch ihre Unersättlichkeit die Er hohen Getreidepreise sind daher wenigstens zum Ausgaben, an der Schule, an der Fürsorge für trifft, sondern der Papst! Laßt die Klerikalen füllung hundertfach wichtigerer Aufgaben als Teile auf Spekulation zurückzuführen. die Kranken, für die Arbeitslosen unbarmherzig zur Herrschaft kommen, dann wird nurmehr es die des Kultus sind und wagen es dann noch Für die Rüben lösen dagegen die Agrarier ein Wille gebieten, der Wille der firchlichen über Entrechtung und Versflabung zu schreien. ein Vermögen. Der Rübenpreis ist von 23 bis Diese Riffern fagen genug barüber, warum Hierarchie, die römische Autorität! Von der Ter Republik aber versagen fie die Anerken- 28 Kč abgestuft. Wenn man ein Mittelerträgnis die Klerikalen sich der Forderung nach. Tren- Mepublik nehmen sie die Mittel, aber sich als nung, die Autorität des Boltes verachten sie, der Ertrag davon inemer 7000 bis 8400 Kč pro bon 300 Metergentner pro Seftor rechnet, so ist nung der Kirche vom Staate so hartnäckig und ihre Bürger zu fühlen, fällt ihnen nicht ein und ihre Autorität ist nur die höchste kirchliche Settar. Eine mittlere Herrschaft baut ca. 70 bis und bösartig widerfeßen. Die Republik ist ihnen maßgebend in allen Dingen ist ihnen nur der Stelle. Wäre das deutsche und tschechische frei 100 Settar an, so daß schon von der Rübe allein die Kuh, die ſie melken und die sie ausgiebig apft. Es liegt danach nahe, die Klerifalen, sinnige Bürgertum nicht feige, es hätte sich ein Ertrag von über eine halbe Million resultiert. mi Milch und Butter versorgt. Trennung der da sie nur im Batikan den maßgebenden Faktor längst gegen die Anmaßungen des Klerikalis- Dabei leistet die Regierung den AgraKirche vom Staate, das würde den Verzicht erblicken, die Republik dagegen als Ausplünde- mus zur Wehre seßen müssen. An der Arbeiter- riern bei diesem Fischzug noch Helfersbedeuten, sich aus diesem Futtertrag zu mästen zungsobjekt betrachten, darauf zu verweisen, fie fchaft würde es bei diesem Abwehrkampfe gedienste, indem sie die Zuckerpreise trotz dieser und ehe das die Klerikalen zulassen, mögen mögen vom Vatikan auch die Mittel zu ihrer wiß nicht fehlen! Ueberproduktion erhöhen läßt. Es werden dabei gestrichen wurde. Seite 2. doppelte Geschäfte gemacht. Der tschechische deutschen und tschechischen Boden Zuder wird im Auslande billiger kapitalisten, wobei fonstatiert werden muß, verkauft. Es kommen dadurch Dev sen herein, daß die tschechische Kapitalistenklasse, trotz der Judie unsere Finanzwirtschaft stüßen müssen. Die geid ihrer Bewegung, das Geschäft ausgezeichnet Bevölkerung zahlt die Resten der höheren Getreide versteht. und Zuckerpreise und wird dabei um die wirtschaft- lieber all diefe, das Volk schad gente Tätig lichen Vorteile der Bodenenteignung gebracht. feit dieser hungrigen Raffles, hält die Regierung Als Nuynießer dieses Ausbeut, ihre schützende vand. Es ist ein höchst erbauliches tungsfeldzuges entpuppen fich die Bid aus der demokratischen Republik! H. N. Hitlers Borliebe für gute Baluten. Enthüllungen eines Genfer Blattes. lijesto . Genf, 14. November.( Eigenbericht.) Unter| Zürich in Hotel St. Gotthard aufhielt und dort Tribune de Geneve" gestern eine Wiedergabe von Meldungen bayrischer Blätter über 33.000 Franken belam. Die Verhandlungen des Hitlerprezesses Geldbetteleien Hitlers im Ausland hätten bewiesen, daß die völlischen Führer hre Gehalte in Schweizer Franten bezoberöffentlicht. Heute bringt nun ein anderes Gen- gen, während ihre Soldaten Papiermark erhelten. fer Blatt mehrere Einzelheiten über die alleeut- Hitler habe übrigens eine große Vorliebe für das fchen Uantriebe in der Schweiz. Sie fragt an, ob valutarische Geld gezeigt. Er habe sich nicht es wahr sei, daß Hitler in Begleitung seines um dessen Herkunft gekümmert und an Adjutanten Danzer im September 1923 jih in allen Türen, felbft an franzöfifchen, geopft. 15. November 1924. sich die Schlußverhandlungen der Vertreter der| Nachdem man eine unsichere Vermutung drei Eisenbahnergewerkschaften mit dem Präsiden( der eine demagogische Soffnung der Mos ten der Bundesbahnen bewegten, von den Vertre- fauer Arbeiterführer?!) in eine geschehene Tattern der Eisenbahner ohne jede Abänderung akzep fache ungelogen hat, zieht man frisch- fröhlich tiert wurden. Nad, einer Meldung der Bohemia" gegen die Sozialdemokraten zu Felde. Solange jegten die Vertrauensmänner der Eisenbahner der es in Desterreich so eine Art fommunistischer Forderung auf Abschaffung des Inderprinzips Partei gab, fagte man in ähnlichen Fällen, b einen heftigen widerstand entgegen und österreichischen Arbeiter feien in ihrer Mehrzahl verursachten erhebliche Schwierigtei( es war unberufen eine gute Mehrheit!) noch ten". Die Tatsache. daß es dennod, furz dar nicht reif". Nur die Anhänger der Herren Spitz, auf gelungen ist, eine Einigung herbeizufüh Toman, Koritschoner, Veiglstock usw. feien wirtren, läßt aber taum einen gweifel übrig, Itche flaffenbewußte Profetarier. Nun sind aber daß im wesentlichen der Standpunkt der wieder einige Spaltungen der Tischgesellschaft. die Bundesbahnverwaltung, der Standpunkt der in sich KPS. nennt, vorgekommen und man kann ländischen und ausländischen Sanierungshyänen beim besten Willen nicht behaupten, daß jetzt alle gefiegt hat und daß die Eisenbahner schließlich doch österreichischen Arbeiter unreife Sozialpatrioten übers Ohr gehauen wurden. Trotzdem stürzt sich der Voravärts" auf reichischen Arbeitern jetzt wieder zu, daß sie doch diese Klaufel und so, als ob sie unwiderruflich in ihrer Gesamtheit Klassenfämpfer sind; ja sic angenommen wäre, folgert er aus ihr den Ver- find sogar besonders tüchtig, da sie trotz der rat" der Sozialdemokraten. Die Gegenüberstel sozialdemokratischen Führung So. lung des Berichtes in der Arbeiter- Beitung" und sialisten sind. Er schreibt daher: Der Polemik des Vorwärts" zeigt, wie schamlos die Reichenberger Brunnenvergiffer vorgehen. ,, Arbeiterzeitung": Nach einer halbstündi gen Beratung des Präsibenten Günther mit dem Baldwin will die Anerkennung Bundeskanzler Doktor head, Gerüchtweise verlautet, daß das Kabinett Bundeskanzler Rußlands annullieren? Baldwin plane, die Anerkennung Rußlands Seipel begab sich hierals für die neue Regierung nicht bindend auf jener zu der gemeinLondon, 14. November.( Eigenbericht.) Der zu erflären. Diese Nachricht wird jedoch in den samen Konferenz mit zur Untersuchung des Sinowjewbriefes gebildete der Regierung nahestehenden Kreisen energisch be- den GewerkschaftsvertreAusschuß von Kabinettsmitgliedern besteht aus ftritten. tern. In dieser Ausdem Außenminister Chamberlain und drei Mits Heute fand im Auswärtigen Amt ein Emp- sprache teilten dann die gliedern der Regierung, darunter Lord Birken- fang der in England akkreditierten Botschafter statt. Vertreter der Eisenbah Kommunistische Brunnenvergiftung. Der Reichenberger„ Vorwärts" über den österreichi, chen Streit. Das„ Rudé Pravo" lagt das Gegenteil. nerorganisationen die Beschlüsse ihrer Ver trauensmännerversamm lungen mit. Es ergab sich dabei, daß nur noch ein einziger Dif ferenzpunkt vorhanden ist, nämlich die Bindungsklausel, wonach bis Ende Feber, Wenn ein Streit von den Kommunisten ges| zielt. Die Silfs bediensteten nehmen an bp. April 1925 feine leitet wird, dann wird er immer gewonnen. Auch der Besserstellung vollen Anteil und die Pen materiellen Forderungen die schlechtesten Kompromisse haben als Sieg zu fionisten erhalten ebenfalls alle Begünst gun- gestellt werden dürfen, gelten. Bricht er doch zusammen( es soll nicht gen. Für das neue Dienstrecht wurde ver- welche Beseitigung elten vorkommen), dann ist der Verrat der einbart, daß es unter Aufrechterhaltung des un die sozialbemo Sozialpatrioten" daran schuld. Ein sozialdemo- tündbaren Dienstverhältnisses aus- tratischen Eisenfratischer Streif endet immer mit einer Nieder- gearbeitet wird. bahner verlang lage. Auch die Erfüllung aller Forderungen hat Der Vorwärts" muß nun aus diesem ten. Bundespräsident Bundespräsident dann noch als feiger Verzicht zu gelten. Das Ergebnis einen sozialdemokratischen Verrat fon- Günther begab sich nach find so ungefähr die Regeln, die ein Moskauer struieren. Obwohl er die genauen Bedingun- 8 Uhr neuerdings zum Redakteur bei der Aufnahmsprüfung auswendig gen" noch gar nicht faunte, machte er sich, nach Bundeskanzler Doktor fennen muß. Der österreichische Eisenbahnerstreit dem Stahl- und Moorbad des Prager Partei Seipel ins Parlament endete mit einem ansehnlichen Erfolg der Strei- tages nengestärkt im revolutionären Eifer und und im Beilein des fenden. Die„ Arbeiter- Zeitung" schreibt darüber: zum Kampfe gegen die Sozialpatrioten doppelt Sandelsministers Dr. Die Eisenbahner befonimen also zunächst eine geeicht, an die Arbeit; denn Schürff und des Präsieinmalige Zuwendung von 40 Märzbezügen. Außerdem aber wird die definitive Besoldungsreform vom 1. Oktober d. J. an rückwirkend ge macht. Da nun die definitive Besoldungsreform jedem Elsenbahner eine Erhöhung seiner Bezüge um elf Märzbezüge bringt, entfallen auf die Monate Oftober bis Dezentber 33 Märzbezüge. Mun gilt aber von der einmaligen Zuwendung von 40 Märzbezügen ein Teil, nämlich 26 März bezüge, als Vorschuß auf die Besoldungsreform. Die Eisenbahner werden daher aus der Müdwir fung der Besoldungsreform noch 33-26= 7 Märzbezüge bekommen. Im ganzen bekommen sie daher für die Monate Oktober bis Dezember 10 Märzbezüge als einmalige Zuwendung und jieben Märsbezüge aus der Rückwirkung der Besoldungsreform, zusammen also 47 Märsbezüge. Das heißt: Unsere Eisenbahnergewerkschaft hat für die Monate Oktober bis Dezember 48.6 März bezüge gefordert und sie hat tatsächlich 47 März bezüge durchgefekt. Es wurden überdies merivolle Zugeständnisse in den Fragen der Nachtdienstzulage und der Neisetostenentschädigung er 3 Der gestohlene Körper. ,, aus den vorliegenden bürgerlichen Meldungen ist denten Dr. Dinghofer schon ganz deutlich die allgemeine Grundlage er wurde dann nochmals sichtlich, auf der die Einigung erzielt wurde. Und verhandelt, wobei man diese Grundlage zeigt klar, daß sich die Regierung zu der Meinung fam, in ihrer Ohnmacht gegenüber der Einmütigkeit Daß eine vollständige der fämpfenden Eisenbahner wohl genötigt sah, Aufrechterhaltung dieses einige Zugeständnisse zu machen, daß aber die Punktes nicht notwendig reformistischen Gewerkschaftsführer aus Angst vor sei. Mit dieser Vereinden politischen Folgen des Kampfes mit allen barung begab sich PräjiMitteln durchgesetzt haben, daß die Eisenbahner dent Günther neuer den Stampf aufgeben, ohne den vollen Erfolg, der dings zur Beratung mit möglich gewesen wäre, zu erreichen." den Gewerkschaftsver. Andere Meldungen als die bürgerlichen tretern der Eisenbahner, lagen wohl in Reichenberg nicht vor? Oder worauf dann um einnimmt man dort grundsätzlich nur ,, Bohemia" biertel 10 Uhr der Vorund Tagblatt"- Berichte?! Man weiß übrigens auch aus den bürgerlichen Berichten, daß die Regierung fast in allen Puntien nachgegeben hat. Auch daß die Slausel fallen würde, die den Verzicht auf weitere Lohnforderungen beinhaltet, ahnte man in Reichenberg schon: Es steht in diesem Augenblide noch nicht fest, ob all diese Einzelheiten der Bedingungen, um die „ Wie tamen Sie dazu?" rief Mr. Vincey. Glauben Sie.....?" schlag der Generaldirek tion mit der verlangten Henderung genehmigt wurde und nach endgültiger Formulierung die Unterschrift der Unterhändler erhielt. Bessels. ,, Vorwärts": Der jegige Generalstreit der Eisenbahner war und bleibt welche immer auch die Umstände sein mögen, unter denen er ausgebrochen und beigelegt wurde ein unvergängliches Ruhmesblatt des österreichischen Eisenbahner proletariats, ein sicheres Zeichen des troy aller austromargistischen Demagogic lebendigen Klassenbewußtseins und Kampfwillens des österreichischen Proletariats. Die österreichischen Eisenbahner und die übrigen österreichischen Arbeiter wollen tämpfen. Sie wollen nicht tampflos sich zugrunde sanieren lassen. Mag der Einfluß der sozialpatriotischen Führer der Eisenbahner diesmal noch groß genug gewesen sein, um einen vollen Sieg der Arbeiter zu verhin dern. Die unausbleiblichen Folgen des Verrates, der an ihnen jest verübt wurde, werden dafür sorgen, daß auch die österreichischen Eisenbahner thre Führer durchschanen und richtig fennen fernen. Und das ist die erste und wichtigste Vorbedingung eines vollen Sieges der Eisenbahner und der übrigen Arbeiter Desterreichs und aller übrigen Länder. Und für diese Lohn aufbesserung hat die Bundesbahnverwaltung die Forderung gestellt, Ende April nächsten Jahres leiner lei Lohuforderungen aus Gründen der Teuerung gestellt werden dürfen. In einem Wiener Dericht des„ Prager Tagblattes" wird das fo ausgedrüdt:„ Diese Besoldungsordnung wird sich Sum crstenmal vom Jnderprinzip frei. machen..." Dafür also, daß die Eisenbahner eine Lohnerhöhung erhalten, die einen Teil der bisherigen Erhöhung der Lebensmittelpreise wettmacht, soll für die Zulunft das bisherige Indegsystem gänzlich ab geschafft werden. Es soll abgeschafft werden die bisherige Gepflogenheit, nach der sich die Löhne, wenn auch unvolltommen und verspätet, also in einer für die Arbeiter Erfolgreiche Beendigung des Streikes betrügerischen Weise, der Eisenbahner in Desterreich. Wir können den Wunsch nur unterschreiben, daß die Arbeiter ihre Führer richtig kennen lernen, besonders solche, die ihnen in Reichenberg bont Berrat der Sozialdemokraten und von dem zusammengebrochenen Streit erzählen, während sie in Prag über den Sieg der österreichischen Arbeiter berichten. Wir nehmen nach dem Vorwärts" das Abendblatt des Rude Bravo" zur Hand und staunend lefen wir unter dem großen Titel doch wenigstens zum Die Streitenden erkämpften fich durch die EinTeil den Preisen der heitsfront gegen 100 Milliarden an Zulagen.. Lebensmittel und der wie folgt: anderen n Bedarfsartikel anpaßten. Die Arbeiter bekommen jest einen Knochen hingeworfen, dafür entsagen sie aber für die nächsten Monate des Rechtes, irgend eine Lohnaufbesserung gut verlangen, wie immer auch die Preise mic das nach der bisherigen Breisbewegung mit Sicherheit zu erwarten ist in den nächsten Monaten in die Höhe gehen mögen. Für 6 Prozent Lohnerhöhung sollen sie sich an Händen und Füßen binden and der Willfür der Bundesbahnverwaltung und der Bebensmittelwucherer auf Gnade und und Ungnade ausliefern lassen! Die Streifenden forderten Teuerungszulagen für Oktober, November und Dezember des heurigen Jahres und eine Regelung der Bezüge für das Jahr 1925 auf der Grundlage von 16 Märzbezügen. Außerdem wurden ausreichende Zulagen für die Pensionisten gefordert. Die Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen lehnte ganz entschieden jedwede neue Regelung der Bezüge für das nächste Jahr ab und diese Ablehnung rief den Streik hervor. Der Kampf der Eisenbahner wurde liquidiert, als ben Streifenden sowohl die Zulagen für Dr. tober, Noventber und Desember des heurigen Jahres als auch die Zulagen für das kommende Jahr auf der Grundlage von 13 Märzbezügen garantiert wurden. Gegen die ursprüngliche Forderung der Eisenbahner( 16 Märzbezüge) bedeutet das eine Erfüllung von 80 bis 90 Prozent ihrer Forderungen. Die Pensionisten erzielten die vollständige Erfüllung ihrer Forderungen. Durch die Erhöhung der Eisenbahnerlöhne wird das Budget ntit 100 Milliarden österreichischen Kronen belastet. ! ersten Male in London von sich reden machte. Er| Street... Hilfe... Verschmachten." Bis gestern| Wege geräumt. Aber am zweiten Tage erstattete beschloß, sich an sie zu wenden. Sie ohute m hatten weder Dr. Paget noch die beiden anderen Beffel ungefragt einen Bericht. dem Haufe des befannten Forers Dr. Wilson Forscher, die anwesend waren, von Mr. Bessels Seit diesem Tage hat Mr. Bessel seinen BeNorelle von H 6. Wells. Baget, und so begab sich Mr. Vincen, obwohl er Verschwinden gehört die Nachricht hievon er richt mehrmals wiederholt unter anderem auch den Mann vorher niemals gesprochen hatte. un schien erst in den Abendblättern am Sonnabend mir gegenüber wobei er manchmal Einzel Sier war ein neues Rätsel für Mr. Vincey. verzüglich zu ihm, um den Herrn um seine Silfe und so hatten sie diese Botschaft gleich vielen an- heiten änderte, wie dies der Erzähler von wirklich Er hatte einen Ttost empfunden in Mr. Baris zu bitten. Saum hatte er aber den Namen Mr. beren von ebenso unbestimmter und rätselhafter Erlebtem stets tut, ohne sich aber je in wesentli Ueberzeugung, daß Bessel wohl von der Polizei Bessels erwähnt. als Dr. Paget ihn unterbrach: Art, die Mrs. Bullock von Zeit zu Zeit zufamen, chen Dingen zu widersprechen. Der Bericht, den bald angehalten werden müsse. Aber jede neue Gestern abend," sagte er. bereits am Ente un bei Seite gelegt. er gab, war folgender: Entdeckung schien bestimmt. neue Unmöglichteffen ferer Scance, hatten wir eine Verbindung mit Als Dr. Paget die Erzählung Mr. Vinceps auf die mit Mr. Vinceh vor jenem Anfall unter Um ihn genau zu verstehen, ist es notwendig, der Reihe der alten hinzuzufügen. Vincey über- ihm". fegte jezt schon selbst, ob ihm sein Gedächtnis Er verließ das Rimmer und kam mit einer bie Berfolgung dieser Spur zur Guidedung Mr. Er verließ das Rimmer und kam mit einer hörte. begab er sich sogleich mit großem Eifer an nommenen Versuche zurüdzugreifen. Mr. Bessels nicht einen schlechten Streich gespielt habe. ob alle Tafel zurück. aut der einige Worte verzeichnet was die Verfolgung diefer Spur zur Entdeckung Mr. erste Experimente der Projection feines Ich wo diese Dinge fich denn wirklich zugetragen haben ren, zivar mit sitteriger Schrift aber underren, wie der Leser sich wohl erinnern wird, erfolg Ifonnten. Am Nachmittag eilte er wieder zu Mir. fenubar von Mr. Veffels eigener Hand. Bessel wurde auf dem Boden eines abseits los. In ihnen allen tonzentrierte er fein ganzes Hart, um bei ihm Befreiung von seinen quälenden. gelegenen Schachtes gefunden, der bei Beginn der Wollen darauf, aus der leiblichen Bülle herausArbeiten für die neu errichtete elektrische Bahn bei zugelangen indem ich mit aller feraft meinen Gebanken zu finden. Er fand Mr. Hart ufammen mit einem ausgezeichneten Privatd teftiv, aber Wir betamen es gestern abends", sagte Dr. Baker- Street verlassen worden war. Er hatte Willen hierauf richtete. fagte er. Schließlich da dieser fem Licht in die Sache brachte, ist es Paget. Oftmals von Mr. Vinceh unterbrochen, er einen Arm, ein Bein und zwei Rippen gebrochen. tam der Erfolg, beinahe gegen seine Erwartung. müßig, ausführlicher über seine Bemühungen zu flärte er, wie er zu der Schrift gekommen war: In Der Schacht, in dem er lag, wird von einem nahe- und Wer. Bessel versicherte, bak er bank einer den Seancen wirh Mullod in einen Trance- zwanzig Fuß hohen Bretterzaun geschützt, und Willensanstrengung tatsächlich lebend seinen Kör Diefen ganzen Tag entging Mr. Beffels Auf zustand versetzt; ihre Augen quellen dann merk. über diesen. so unglaublich dies auch klingt, per verließ, und in einem Raum oder Zustand enthalt den unausgefehten icharjen Machforschun würdig unter den Lidern hervor u. ihr Körper er mußte Mr. Bessel ein starker Mann in mitt- fenfeits unferer Welt gelangte. gen der B.hörde; ebenso die folgende Nacht. Und Starrt. Nun beginnt sie sehr rasch zu sprechen, leren Jahren geklettert sein, um in die Grube Die Befreiung fam, behauptete er, den ganzen Tag batte Mr. Binech das wefühl sein aber nicht mit der ihr sonst eigenen Stimme. fallen zu können. Er lag da. in einer Lache von plöglich. Ich faß in meinem Behnstuhl mit fest Freund versuche feine Aufmerksamkeit auf fich zu Gleichzeitig geraten eine oder beide ihrer Hände in Mapsöl aber fein Wahnsinn war von ihm ge geschloffenen Augen, die Hand auf die Lehne des lenken. Während der Nacht verfolgte ihn das Tätigkeit, und wenn Stift und Tafel bereit liegen, wichen. Natürlich war er furchtbar schwach und Stuhles gestützt und bemühte mich nach Kräften tränenfeuchte Autlis Mr. Beffels in feinen Träu- fo zeichnet sie die Burfdaften aus jener anderen beim Anblick ſeiner Retter brach er in hysterisches meine Gedanken auf Vincey zu konzentrieren; und men. Und wann immer er Mr. Beffel im Traum Welt auf ganz unabhängig von dem Fluß der Weinen aus. dann auf einmal erblidte ich mich außerhalb mei crblickte, fah er auch eine Anzahl verschwommener. Worte. die aus ihrem Munde kommen. Eine folche Mit Rücksicht auf den beklagenswerten Zu- nes Störpers, sah meinen Störper in meiner Nähe, boshaft leuchtender Gefichter, die Mer. Bessel zu Botschaft war es, die Mr. Vincen vor sich hatte, stand feiner Wohnung wurde er in das Haus des aber er enthielt mich ganz gewiß nicht. Meine verfolgen schienen. und zwar eine, die von ihrer linken Hand geschrie- Dr. Hatton in der oberen Bater- Street gebracht Sände waren schlaff, und der Kopf auf die Brust Am folgenden Tage, einem Sonntag, erin- ben war. Sie bestand aus acht Worten, die zu und hier einer schonenden Behandlung unter- gesunken." nerte sich Mr. Vinceh iniger seltsamer Berichte fammenhanglos und flüchtig hingeworfen waren: zogen. Alles, was an die Krise, die er durchgemacht This über Mrs. Bullock, ein Medium, das damals zum George Bessel... untersuchet Grube... Bater- hatte, erinnern konnte, wurde sorgfältig aus dem Imid, thin 179301 sid bun berichten. ( Fortfegung folgt.) nofinlus, malotis sid and do ganz 18. November 1924 Der Erfolg, den die streikenden Eisenbahner in Desterreich erreichten, ist ein Sieg der Einheitsfrontparole, welche die Kommunisten propagierten und welche bei allen Eisenbahnangestellten einen jolchen Widerhall und ein solches Verständnis fand, daß die österreichische Sozialdemokratie diese Parole sich zu eigen machen mußte, um sich die Führung des Streifes nicht aus den Händen winden zu lassen. Wenn man von der fleinen Demagogie absicht, daß die Einheitsfrontparole von den Kom munisten ausgegeben worden sei, ist der Bericht bes Nude Pravo" ein ehrliches Eingeständnis des sozialdemokratischen Erfolges. Das Bruderblatt des„ Vorwärts" urteilt mit seinem Bericht die Verlegenheit und gewissenlose Demagogie der Reichenberger Vollblutrevolutionäre am besten ab. Inland. Der 1. Mai und das Eisenbahn. ministerium. Die Verwaltungen der städtischen elektrischen Straßenbahnen haben ihren Arbeitern und Angestellten nachfolgenden Erlaß des Eisenbahnminifteriums vorgelegt: „ Eisenbahnministerium der Tschechoslowakischen Republik. Udržal, der„, beunruhigte Pazifist". werde." Ein Klagelied des Nationalverteidigungsministers im BudgetSprechjaale der Koalition. Die Tuberkulose im Heere steigt. Cette 8. 1Beseitigung bes Wahlrechts der Sol daten, das die Disziplin der Armee bedrohe. Der tschechische Sozialdemokrat Remes hält die Ziffer des Militärbudgets für zu hoch, da sie das Maß der Tragfähigkeit unserer Volkswirtschaft übersteige. Unsere Armeeausgaben müssen so herabgesetzt werden, Ausland. In der geftrigen Sißung des Budget- größert werden. Wenn wir den Friedensstand daß das Wirtschaftsleben des Staates sich normal ausschusses wurde das Budget in Abwesen herabsetzen, müssen wir eine größere Bahl von Re- entwickeln kann. Unsere Armee hat viele heit der Oppofition angenommen. Der leßte servisten einberufen, um die Abgänge zu decken Eigenschaften an sich, die schon der Tag der Beratungen war mit der Debatte und die Bereitschaft der Friedensarmee zu sichern. österreichischen Armee zum Vorwurf über die„ Nationale Verteidigung" ausge. Dadurch steigen aber auch die Ausgaben. Schließ gemacht wurden. füllt. lich müsse bei Serabsetzung des Friedensstandes Der tschechische Sozialdemokrat Němec proNationalverteidigungsminister Udržal sagte, und bei Verkürzung der Präsensdienstzeit dennoch testiert gegen die Angriffe auf General Petřit, daß das Interesse für das Budget des Ministe- immer die nötige Ausrüstung beschafft werden. fagt, daß die Armee manöver keinen riums heuer ein viel lebhafteres war als in den nicht einmal eine Milizarmee ist ohne Instrutto- praktischen Sinn hätten und viel Geld Borjahren. Es ist dies als Folge der drückenden ren und Ausrüstung denkbar. Uebrigens machen fosten. Er fordert die vollständige Befci wirtschaftlichen Verhältnisse und der durch sie her- die Ausgaben für die Mannschaft tigung des französischen Einflusses borgerufenen Tendenz nach einer Serab einen berhältnismäßig fleinen Teil in der Armee. febung aller Staatsausgaben ein des Budgets aus, vund ein Viertel( 450 getreten. Millionen). Der Minister verleugnet sich nicht, daß die Der Zeitvertreib der Militärgeographen. Notwendigkeit einer gut organisierten, wedmäßig ausgerüsteten und geführten Armee unterschätzt geographisches Institut erzielt. Seine hauptsäch Bemerkenswerte Erfolge hat unser MilitärDie Geldquellen der Völlischen versiegen. Der lichste Aufgabe besteht in dem Ersatz der Karten So. Pressedienst" schreibt: Der moral Man hat noch zu wenig Geld dem Militarismus des ehemaligen österreichisch- ungarischen Insti- ichen Pleite der Völkischen folgt jetzt der finanzielle geopfert! tutes durch noue Karten mit der richtigen Bankrott. Es ist bereits soweit, daß Herr Wulle Die für die Nationalverteidigung bestimmten Namensbezeichnung(!!). Bis Ende des D. nicht einmal mehr in der Lage war, 1200 Beträge waren bisher verhältnismäßig Jahres werden alle Blätter der Generalfarte her- Mark für Telephonspesen aufzubringen. Die teleniedrig(!). Sie bewegten sich zwischen 15.5 austommen. Vorbereitende Studien für eine neue phonische Verbindung mit dem Zentralbureaut der 3ahl: 57.767- VI/ 5. Prozent im Jahre 1920 bis auf 11.5 Prozent im arte im Verhältnis von 1: 50.000, fotvie für völkischen Bewegung in Berlim ist deshalb geJahre 1924. An der Gesamtsumme des Staats- eine Fliegerkarte im Verhältnis von 1: 200.000 sperrt worden, und da auch das nichts geholfen Betriebsbeschränkung am 1. Mai 1924. hat, steht eine Pfändung des verantwortlichen budgets für das Jahr 1925 partizipiert das Natio- sind im Gange(!!). Allen elektrischen Straßenbahnen! nalberteidigungsministerium scheinbar" mit 13.96 Bureau- Sekretärs der Völlischen bevor. Alles das find wicht etwa Erfindungen, sondern Angaben, Am 1. Mai 1. J. wurde auf einem großen Prozent. Daß das Budget unserer Armee mit die Herr Wulle selbst in einent Beitelbrief an Teil der elektrischen Straßenbahnen der Betrieb Rücksicht auf ihre Neuaufstellang nie ein über- Die Folgen der physischen Entbehrungen, der zahlungsfähige Großfaufleute gemacht hat. Gr entweder ganz eingestellt oder teilweise beschränkt, mäßiges war, beweise ein Blick auf die Nachbar- Unterernährung und in einem gewiffen Waße fagt darüber hinaus, daß die völkische Pleite nicht wodurch etwa 500.000 Personen die Benügung des staaten. auch des schweren Dienstes haben ungünstige Wir- einmal mehr die kleinste Aktion ermöglicht billigen und eingelebten Verkehrsmittels unmögfungen auf den Gesundheitszustand der Gagisten. und ersucht deshalb um einen größeren oder fleilich gemacht wurde und die Verwaltung dieser Die durchgeführte Reduktion stellt die natio- Besonders die Zahl der Tuberkulofenfälle steigt. neren Pump, der bis zum 31. Dezember d. J. beBahnen wurde um girfa 500.000 K geschädigt. nale Verteidigung in eine sehr schwierige Dagegen sei der Gesundheitszustand der Mann- glichen werden soll. Aehnlich soll es übrigens den Nicht den Schaden der Volkswirtschaft berüd. Situation, stort" die minimale und unerläßliche schaft befriedigend. Vaterländischen Verbänden ergehen, die ebenfalls fichtigend, welcher hiemit entsteht und zum Schaden Forderung des Ausrüstungsprogramms, welches Kulturelles. in aller Welt herumpumpen und sich trotz ihres des Publikums, widerspricht diese Einstellung des Samit wiederunt auf eine lange Reihe von Jahren gepachteten ,, Nationalbewußtseins" nicht Betriebes auch den Konzessionsbedingungen. berlängert wird. Bereits das Budget von 1924 Wir führen einen großen Stampf gegen den einmal schäment, in der Schweiz um Geld Laut den Konzessionsbedingungen sind die wurde derart herabgesetzt, daß es nicht möglich Analphabetismus und in nicht ganz drei Jahren zu werben. Es ist vorläufig noch verfrüht, darauf Stonzeffionäre verpflichtet, um ben ununterbro- urde chenen Betrieb zu sorgen und widerspricht daher var, einen größeren Fortschritt zu erzielen", be- haben wir in besonderen Kursen 6567 Analpha- näher einzugehen, aber sicher ist, daß die water chenen Betrieb zu sorgen und widerspricht daher sonders was die Ausviistung anlangt. Daher ist beten der verschiedensten Nationen lesen und ländische Bewegung noch vor den Reichstags den Konzessionsbedingungen, wenn die Bahnver- der mir zur Verfügung gestellte Betrag für die schreiben gelernt. Die Zahl der Bibliotheken stieg wahlen eine besondere Freude erleben wird. Für waltung beschließt, daß an einem bestimmten Tage Armee für das fünftige Jahr beunruhigend", auf 394, die Zahl der Bücher in den verschieden- heute wollen wir nur soviel segen, daß sich die der Betrieb eingestellt werden soll oder wenn sie meinte der Minister. sten Sprachen auf 283.799. Man liest fleißig. vaterländische Bewegung auf ausländische In den Militärubikationen werden Lesezimmer, Mittel aufbaut und noben ihr aus der gleichen Bibliotheken, Kinematographen, Theater u. ä. er- Quelle auch Herr Ludendorff und seine Strategie richtet, deren Zaved ist, den Spirituosen im Münchener Bürgerbraufeller bezahlt worden ausschant aus den Kasernen zu ver- ist. Die Unterstützung der nationalsozialistischen drängen. Wie in den früheren Jahren, wur- Bewegung durch das Ausland war bisher itberden auch heuer für die Soldaten Fachkurse in der haupt nur ein offenes Geheimmis, ohne daß bisher Landwirtschaft, in gewerblichen, Handwerks- und aber positive Beweise für die allgemeine Anin Handelsfächern abgehalten, insgesamt 335, nahnte erbracht werden konnten. Wir glauben anwelche von 10.759 Sörern besucht waren. Ebenso nehmen zu dürfen, daß sich dieser Zustand schon wird für die körperliche Erziehung gesorgt. Im in den nächsten Wochen ändert und unserem Volke nächsten Jahre werden Armeewettspiele und auch endlich gezeigt werden kann, wie die natio internationale Armeewettbewerbe veranstaltet nale Bewegung" in Deutschland internatio wal finanziert wird. werden. teilweise eingestellt werde. Kein Fortschritt”. duldet, daß der Betrieb ob schon ganz oder nur Ich bin durch meine Gesinnung Pazifist und habe dies in meinem ganzen Le Das Eisenbahnministerium könnte amar ben bewiesen. swar ben bewiesen. Die Reduktion bedroht aber die gegen die Direktion und die Mitglieder der Unter- Sicherheit des Staates. nehmungen die Bestimmung des§ 85 der Eisenbahnbetriebsordnung benüßen, hofft aber, baß sic sich schon im Interesse eines glatten Verlaufes der Manifestation an diesem Nationalfeiertage bemühen werden, daß der Betrieb voll erhalten bleibe, vielleicht mit der einzigen Ausnahme einer furzen Unterbrechung während der Manifestationszeit. Für das Eisenbahnministerium: Unterschrift unleserlich." Mit diesem angeblich vom Eisenbahnministerium stammenden Erlasse sollen die Unternehmungen gezwungen werden, den Arbeitern die bisher durch Arbeitsruhe gewürdigte Maifeier zu nehmen. Dieser Erlaß steht in solchem Widerspruch mit dem Geiste des Gesetzes, welches die Maifeier anordnet, daß die Abgeordneten Genossen Joll, Heeger und Dr. Ha as diesen Erlaß zum Gegenstand einer Interpellation im Abgeordnetenhause nahmen und den Eisenbahnminister fragen: Hat das Eisenbahnministerium tatsächlich den hier zitierten Erlaß herausgegeben? Wenn dies der Fall ist, womit begründet der Herr Minister diesen Erlaß? Die Wehrreformpläne. Keine Aenderung des bisherigen Wehrsystems meint der Minister darf die Sicherheit des Staates irgendwie gefährden. Durch Herabseßung der Mannschaftszahl und durch eine Verkürzung der Präsenzdienstzeit fann eine radikale Verm n derung der Heeresausgaben nicht herbeigeführt werden. Man muß doch erwägen, daß jede Vertürzung der Präsenzdienstzeit eine Erhöhung der Der Minister ging zur Beantwortung der an Rabres herbeiführt, wodurch die Aufgaben ver- ihn gestellten Detalfragen über. ** „ Unsere Manöver find ein Theater unter freiem Himmel". Die Worte cines tschechischen Nationalsozialisten. Für die Beseitigung der französischen Militärmission. Gegen die Militärgerichte. Die Nationaldemokraten gegen das Soldatenwahlrecht. Beim badischen Kommunistenprozeß in Freiburg, der Donnerstag begann, sind 39 Ange flagte und 129 Zeugen vor das Forum des Gerichtes geladen, so daß man mit einer mehrwöchi gen Dauer des Prozesses rechnen müsse. Am ersten Tage wurde mit der Vernehmung der Zeugen, vornehmlich der Kommunisten, begonnen. Der Sozialismus in Bulgarien. Die bulga rische sozialdemokratische Partei hat am 26., 27. und 28. Oftober d. J. in Sofia ihren ordentlichen 27. Parteitag abgehalten. Bei einem großen An drang von Delegierten und Gästen wurde der Parteitag mit einer Rede des alten Führers der bulgarischen Sozialisten, des Genossen Janko Sa Der Tschechischflerifale Roudnicky erklärte, aber auch darum, bei uns das zweifache Justiz- tasoff, cröffnet. Die Stellung der Partei zu daß der Bedarf des Ministeriums für nationale wesen zu beseitigen, weil dies zu juristischen der Regierung Zankoffs besprechend, sagte er un Verteidigung noch immer ungewöhnlich Exzessen führt, wie der Benzin- und der Aus- ter anderem: Die Regierung will das Staatshoch sei. Er würde wünschen, daß die Reduzie- fpähungsprozeß bawvies. apostel des Fascismus zu einer Zeit, da es noch Batholischen S rche aufgefordert hätte. gebilde auf alter Basis halten; sie stüßt ihre öffent Vom Feldwebel Heidl zum General fordert eine Präsenzdienstzeit von 14 bransty macht auf den Wehrreformantran lo- lehnen wir die Unterstützung der Regierung ab. rung des Heeresbudgets noch größer wäre. Er Der tschechische Nationalsozialiſt Trno- fervatismus in unserem Leben sind und deshalb liche Macht auf Elemente, welche Träger des StonWir haben gestern die Ernennung des Gene- ösischen Militärmission und schließlich französischen Offiziere, ist nicht dagegen, daß sie greßkomitees und Kommissionen hörte der Kongreß fe fač aufmerksam. Er anerkennt die Verdienste der Nach der Nede Salasoffs und der Wahl der Nonchač vols Gajda zum Vertreter des Chifs Stabs gemeldet. General Gajda galt als Schuß- Petřit, weil dieser offen zum Abfall von der weiter bei uns als Berater bleiben, meint aber, den Bericht des Parteisekretärs, dem wir folgendes daß un'ere Offiziere Gelegenheit haben sollen, entnehmen: Die Partei besteht aus 1164 Organi ein Narconi hnuti" gab. Nach dem Zerfall diefer Der tschechische Sozialdemofvat Stivin sagt, hre Fähigkeiten in allen Stellen der Armee zur fationen und Gruppen, mt 28.761 ordentlichen Vereinigung wendete sich Gada wieder vom Fa- daß in allen Staaten starke Bestrebungen nach Geltung zu bringen. Unsere Manöver find Mitgliedern gegen 854 Organisationen und Grupfcismus cib. Sbst die fleritaten ,, Lidove Lifth" Berringerung der Militärlasten bestehen. Er an ein Theater unter freiem Himmel und pen mit 26.652 Mitgliedern im vorigen Jahre. „ Libove bezweifeln die Eignung Gajdas zur Ausfüllung erkennt die Bemühungen Udržals, der Storrup- es ist überflüssig, daß jed: Division ihre eigenen Im Laufe der Berichtsperiode( Jänner- Oktober feines neuen Bostens. Sie sagen, daß diese Er- tion in der Armee entgegen zu treten. Redner Manöver hat. 1924) hat die Partei eine große Reihe von Drnemmung der Armee nicht von Vorteil sein wird. fordert die Aufhebung der Militär- 1 Der tschechische Nationaldemokrat hajn ganisations- und öffentliche Versammlungen, VorSeine Vor üge feien nicht etwa in militärischen gerichtsbarkeit, weil der Staat nicht ge meint, daß mit der Abrüstung die großen Staaten trägen, Festvorstellungen, Volksfesten und WählerFähigkeiten, sondern vielmehr in foiner gren- nügend Richter für den Zivildienst hat, während beginnen müßten. Unsere Wehrfähigkeit bestimme versammlungen veranstaltet. Die Partei hat sich zenlosen Energie zu suchen, die ihn im bei den Militärgerichten en großer Mangel an auch unseren Wert als Alliierten. Die Armee im Laufe dieses Jahres an den Kreis- und Ge Alter von 32 Jahren in die vierte Rangsklasse Agenda herrscht. Hauptsächlich handelt es sich muß national sein. Redner fordert weiters die meindewahlen aktiv beteiligt. In den Wahlen brachte. Die Engebnisse der Tätigkeit Gajdas in für die Kreisräte, die in zehn Kreisen( Bulgarien Rafchent feien bai den letzten Manövern sehr hat 15 Departements) vorgenommen wurden, tläglich in Erscheinung getreten, auch von euch den Kampf Koltschats, dem er seine Tochter Für die Verlängerung der Frist zum Bezuge haben die Sozialdemokvaten 55.000 Stimmen be politischer und gesellschaftlicher Seite müßten Ein- zur Frau gegeben haben soll. der Kriegsbeschädigtenrenten. Eine große Anzahl fommen und 17 von ihren Kandidaten sind gewendingen gegen Gajdas Ernennung erhoben von Personen, welche nach dem Gefeße Anspruch wählt worden. Zu der Partei gehören der Bauern werden, Es wird weiter Tonfisziert! Vor einigen auf Seriegsbeschädigtenbezüge hätten, haben ihren sozialistische Bund mit 800 Gruppen und 21.000 Es ist bemerkenswert, daß das klevikale Blatt Tagen wurde unser Troppauer Parteiblatt, Anspruch in der gefeßlichen Frist nicht angemeldet. Mitgliedern, der Jugendliche Sozialistische Bund gegen Gajda Sturm rennt. Wir möchten nur die Volts preffe" tonfisiert, gestern verfiel Es handelt sich zumeist um Vorfahren, Witven mit 43 Organisationen und 2000 Mitgliedern, der baren erinnern, daß Gajda bei den Saschauer der Karlsbader Volts wille" der Be- und Nachkommen, alfo teils um alte, völlig hilf Frauenverband mit 1200 Mitgliedern. Alle diese Gemeindewahlen eine militaristische Liste aufstellte fchagnahme. Gleich on zwei Stellen wies diese lofe, teils um junge, unerfahrene Menschen, die Organisationen haben ihre wöchentlichen und Halbund die ihm untergebenen Soldaten durch alle Nummer unseres Karlsbader Parteiongans große infolge Unkenntnis und weil sie den Invaliden- monatlichen Presseorgane. Die Parteipresse hat möglichen Mittel zur Wahl dieser Liste svingen weiße Flede auf: Nicht einmal die Besprechung organisationen nicht angehören, ihren Anspruch sich im Laufe des Berichtsjahres normal entwickelt. wollte. Bekannt ist auch Gajdas Auftreten auf dem des Budgets ist mehr vor dem Stifte des nicht rechtzeitig geltend gemacht haben. Das Elend Die Partei hat ein offizielles tägliches Blatt ,, NaBreßburger Legionärfongreß, wo er sich mit aller Zensors sicher. Das ist ein Standal, der in de- dieser Menschen schreit nach Abhilfe. Auch würde vod", welches in Sofia erscheint und vier WochenSchärfe gegen die sozialistische Führung der Legio- mokratischen" Ländern wohl taum feinesgleichen ihre Einbeziehung in das Gesetz bei den fargen blätter in der Provinz. Sie gibt auch monatlich het. Eine engstirnige Zensur schreibt ben Arbeitern Renten den Staatshaushalt in kaum fühlbarer die wissenschaftliche Zeitschrift Obstestavena näve wandte. 00000 " Von Intereffe find schließlich noch die Mit- und hren Organen vor, worüber sie öffentlich Weise beloften. Die Bedeckung ist durch eine ge- Missal" hevaus. Nach den Berichten von Kr. teilungen des Rude Bravo", aus denen erficht- diskutieren dürfen und worüber nicht. Glauben ringfügige Kürzung der Ausgaben für das Militär Bastouchoff üebr die innere politische Lage und die lich ist, daß General Gajda zu Beginn des Strieges diefe tüchtigen Süter der Ordnung" wirtlich, daß leicht zu schaffen. Ein dahinzielender Antrag der Aufgaben der Partei, sowie die von Janko Sa1. u. 1. Feltebel in Iglau gewesen ist. In sie, die kommandierten Bürokraten, nach Belieben Genossen Blatny, Pohl, Kirpal und See- lafoff über die internationale Lage hat der NonRiegsgefangenschaft geraten, trat er in die Le- fchalten und walten können? Wenn ja, so werden ger wurde dem Abgeordnetenhaus vorgelegt. greß eine Resolution angenommen, die eine scharfe gionen ein und wurde General. Er unterstützte wir sie eines Besseren belehren. Sevitit der Politik der Rogierung Bankoff bedeutet. Bette& Der Bericht der Gewerbeinspektion. Notwendigkeit Härterer Mitarbeit von Betriebsauschüssen und Gewertschaften.- Die Arbeitsräume.- 36.975 Unfälle im Jahre 1923.- Die Arbeitszeit. Wohnungsverhältniffe. 1 15. November 1924. mißtrauisch, sie gibt falsche Auskünfte und oft kann nur einzelne bedeutungsvollere Fälle an wurden die Inspektoren gar nicht in die Behaufithren. Tages- Neuigkeiten. sung der Heimarbeiter eingelaffen. Die allge- So bildet der Bericht nicht nur ein überaus meine Strife zeigte sich in dieser Industrie nicht wertvolles Quellenwert für ben Da nur im Mangel von Aufträgen, sondern auch in zialpolitiker, fondern ist darüber hinaus einer Berabsegung der ohnehin elenden Löhne. auch ein Kulturdokument von großer Wichtigkeit. Es ist von großem Wert, daß der Bericht neben Die objektive Darstellung und die Anführung geden mangelhaften Einrichtungen auch Anlagen nauer Tatsachen sind rühmenswert und stellen den erwähnt, die vont Standpunkt der Hygiene und Bericht in eine Reihe mit den in den übrigen groJedesmal, wenn der Zentralgewerbeinspek-| der politischen Behörde einen Stritt, der bei Ab- der Technik einwandfrei oder sogar musterhaft zu zen Industriestaaten veröffentlichten Rechnungstor jeinen zufammensajenoen Bericht vorlegt, schluß des Berichtes noch nicht erledigt war. Es nennen sind. Es ist das wahrlich nicht immer legungen der Gewerbeaufsicht. Es ist aber zu be hat man das Gefühl, als wenn hier eine Institu fann daher nicht wundernehmen, wenn der Be- der gute Wille der Arbeitgeber gewesen, der das dauern, daß solche Quellenwerke dadurch, daß sie tion, die seinerzeit einen gewaltigen Fortschritt richt zu dem Ergebnis kommt, daß der Gesund geschaffen hat, sondern es war das fortwährende nur in tschechischer Sprache abgefaßt sind, für den darstellte, jetzt auf Wege zu geraten scheint, die heitszustand der Arbeiterschaft sich auch im ab- Drängen der Arbeiterschaft, die sich diese Erfolge ausländischen Sozialpolitiker in der Regel nicht schließlich doch in eine Sackgasse münden müssen. gelaufenen Jahre nicht in dem Maße gebessert zu verschaffen wußte. Ebenso ist es mit gewissen zu gebrauchen sind, weil diese nur in den feltenEs zeigt sich immer mehr, daß die gefeglichen hat, daß er jetzt schon als befriedigend erklärt Fürsorgeeinrichtungen, wie Beschaffung von Ar- ften Fällen hinreichende tschechische SprachkenntBestimmungen ungenügend sind, daß vor allen werden könnte. Das Pilsner Inspektorat berichtet beitskleidung, billige Lebensmittelversorgung, niffe haben, um solche Bücher im Original lesen Dingen die Tätigkeit der Gewerbeinspektoren von einer verhältnismäßig großen Sterblichkeit Küchen, besondere Zulagen und manches andere. zu können. Es würde den Wert solcher Darstel auch auf jene Branchen ausgedehnt werden muß, der Arbeiter in den Mannesjahren und einer Ziemlich eingehend berichten die Gewerbe- ungen nur erhöhen, wenn sie auch in einer deutdie jetzt noch von ihr ausgeschlossen sind und daß bedeutenden Zahl von Erkrankungen und das inspektoren auch über die Arbeitsgelegen fchen Uebersetzung herausgegeben werden. die Zahl der Veamten viel zu klein ist. Wurden Trautenauer Inspektorat bemerkt, daß das krankheit und die Arbeitslosigkeit. Sier doch auf dem Gebiete der Republik nur etwas kaste Aussehen der Arbeiterschaft in der Leinen- bringt der Bericht allerdings nichts Neues und mehr als ein Viertel von den der Unfallversiche industrie offerfundig die vernichtenden Wirkungen hat eigentlich nur historischen Wert. Gegenüber rung unterliegenden Betrieben und von den von Lungenerkrankungen aufzeigt. Dazu kommt 1922 ist eine deutliche Besserung zu bemerken, Fabriksbetrieben nur etwa zwei Drittel besucht. in der Slowakei und in Sarpathorußland der die den Gewerbeinspettoren auch in ihrer Tätig Bon besonderer Bedeutung und heutzutage direft Alkoholismus, dessen Bekämpfung noch immer feit eine merkliche Erleichterung gebracht hat. unerläßlich ist die Ausgestaltung der Selbst gewaltigen Schwierigkeiten begegnet, und in ein- Denn diese griffen gewöhnlich bei Betriebseinstel verwaltung in der Gewerbeinfrettion. Die zelnen Gebieten die Geschlechtskrankheiten, deren lungen zu Gunsten der Arbeiterschaft ein und erSeranziehung der Betriebsausschüsse zu den Zahl sich angeblich nach Aussage der praktischen reichten auch häufig, daß die Produktion fortgefeßt fommissionellen Begehungen durch die Juspekierzte seit dem Gesez zur Bekämpfung der Ge- wurde. Der Bericht führt hiefür eine Reihe von tionsbeamten ist nur ein verheißungsvoller An- schlechtskrankheiten verdreifacht hat. Beispielen an. Die Durchführung von Notstandsjang und alle berichtenden Inspektoren zollen Die gefeßlichen Bestimmungen über die Ar- bauten wurde durch den Geldmangel start gediefer Tätigkeit der Betriebsausschüsse volle An- beitszeit wurden häufig nicht eingehalten, bremst. Die Arbeitslosenunterstüßung wurde von erkennung. Darin darf sich aber die Selbstber- und zwar sowohl die Bestimmungen über die Ar- vielen Arbeitgebern direkt ausgezahlt, dafür erwaltung nicht erschöpfen, es müssen auch die beitszeit als auch die betreffend die Einteilung hielten sie vom Staat eine bestimmte Quote ergewerkschaftlichen Organisationen der Arbeitsstunden und den Schichtenwechsel. Die fett( Refundierung). Da von den Agrariern zur Arbeit herangezogen und ihnen eine weit- Kontrolle der Länge der Arbeitszeit durch die immer wieder behauptet wird, daß die Arbeitsgehende Kompetenz eingeräumt werden. Dann Aufsichtsbeamten ist sehr schwer, wie es im losenunterstüßung zu Mißbräuchen feitens der ift auch eine neue Belebung der Gewerbeinspel- Bericht heißt, denn es ist im Gesez nicht der Arbeiter geführt habe, sollte man annehmen, tion mit Sicherheit zu erwarten, wenn auch durch Termin festgesetzt, von welchem an die vier- daß auch die Gewerbeinspektoren etwas davon aus fein abfälliges Urteil über die bisherige wöchentliche Beriode zu rechnen ist, wenn die wissen. So aber fagt der Bericht, daß es fast Tätigkeit der Beamten gefällt werden kann. nach Belieben aufgeteilt werden kann. Arbeitszeit von 192 Stunden auf vier Wochen unmöglich gemacht sei, daß eine Person, die keinen Anspruch habe, die Unterstübung beziehe, so daß sich nur vereinzelt ein Mißbrauch zeigt. Lubo M. Hartmann gestorben Wien, 14. November.( Eigenbericht.) Heute, um fiinf Uhr nachmittags, ist der Bundesrat, Pro fessor Ludo M. Hartmann, dar erste Gesandte der Desterreichischen Republit in Berlin, gestorben. Er war schon längere Zeit an einem Herzleiden schwer ertrantt, hat aber noch in den letzten Tagen an Parteifitungen teilgenommen. Sein Leichen begängnis findet Montag, um vier Uhr nachinittags, ftatt. Als Gelehrter war er ein Schüler Mtommmodernen Forschung aufgebaute Weltgeschichte dem E. D. Morel gestorben. Genosse E. D. Morel, Mitglied der Unab. Budo M. Hartmann ist aut 2. März 1865 in Suttgart als Sohn des balannten tattschböhmischen 48er Freiheitsfämpfers Moritz HartIm Gegenteil: die freimütige Darstellung mann geboren und hat die Universitäten in Wien, des Berichtes muß durchaus anerkannt werden. Berlin und Straßburg besucht. Im Jalyre 1901 Von besonderer Bedeutung ist das Urteil der trat er der sozialdemokratischen Partei bei. Er Ohne Beschönigung gibt der Bericht zu, daß die Beamten in dieser oder jener Hinsicht ihren Berichterstatter über die Betriebsaus Die Vermittlungstätigkeit der Arbeits. war schon in der Monarchie Privatdozent an der Willen nicht voll durchsetzen konnten oder nicht schüsse. Die Handelskammern haben bekannt- vermittlungsanstalten hat sich merklich Wiener Universität, doch nurde or, obwohl das wollten, weil sie glaubten, daß Rücksichtnahme ich erst fürzlich ein abfälliges Urteil über die gebessert, trotzdem die Arbeitgeber noch sehr häu Brofessorenkollegium wiederholt einstimmig eine geboten sei. Der finanzielle Stand der Unter- Betriebsausschüsse abgegeben und diesen vorge- fig die freien Stellen nicht anzeigen. Auch fentit Ernennung am Professor verlangte, immer wie nehmungen habe manche Schußeinrichtung nicht halten, daß ihre Tätigkeit hauptsächlich in Lohn- legen die Arbeitgeber diesen Anstalten noch in der übergangen, weil er tonfessionslos war. Erſt aufkommen lassen und fei häufig genug die Ur bewegungen bestehe, was allerdings weber im dernisse in den Weg, indem sie zum Beispiel nach dem Umstura wande er über neuerlichen fache von Verletzungen gefeßlicher Schutzbestint. Wesen des Betriebsausschüssegefeßes noch im namentlich genannte jüngere Arbeiter verlangen, Vorschlag des Professorenkollegiums zum ordent mungen gewefen. Das Sileingewerbe, besonders Zuge der Entwicklung dieser Institution liegt. und die älteren qualifizierten Arbeiter mit Kami lichen Professor ernannt. Bei den Wahlen in die im Osten der Republik, zeigt wenig guten Willen, Ganz anders lautet das Urteil der Gewerbeinspek- lie übergehen. Die Ausweise der Arbeitsvermittlonstihvierende Nationalversammlung wurde er die notwendigsten hygienischen und Arbeiter- toren. Sie erwähnen unzähligemale die hervor. lungsanstalten sind für die Gewerbeinspektoren um Abgeordneten gewählt, uefich wurde er auch ſchusmaßnahmen zu treffen, denn manchmal ragende Mitwirkung der Betriebsausschüsse bei auch wertvolle Behelfe bei der Beurteilung der um Gesandten der Desterreichischen Republik in weiß der Kleingewerbetreibende selbst nicht, was der Durchführung der Arbeiterschutzgesetzgebung Frage, ob Ueberstunden bewilligt werden sollen. des Anschlußgebondens war; auch von bürgerlicher Berlin ernannt, wo or namentlich der Vertre'er ihm das Gesetz vorschreibt, und noch häufiger und betonen deren hohes Verständnis und eifrige Der Bericht bedauert es fehr, daß zunt Beispiel Seite fand in Wirken in tiefer Richtung vollste will er solche Maßnahmen nicht treffen, weil das Mitarbeit in dieser Richtung. Allerdings fei die dem Starlsbader Gewerbeinspektor die Zusendung Anerkennung. Geld kostet. Dazu kommt noch, daß die Arbei- gesetzliche Ermächtigung, einen Betriebsausschuß dieser Ausweise von der dortigen Arbeitsvermitt terschaft im Kleingewerbe das nötige Selbst zu errichten, noch nicht voll ausgemüßt worden, lung verweigert wurde. Mit gutem Erfolg haben fens. Er hatte sich vorgenommen, in seinem Werke bewußtsein nicht immer aufbringt. So fehren oft nur zu einem geringen Prozentjah. Den sich auch die gewerkschaftlichen Arbeitsvermitt- über die Gefchiaje Staliens im Mittelalter cas denn auch heuer die alten Slagen über Uebel- Grund hiefür findet der Bericht in der Zerrissen- Die über die Geschichte Italiens im Mittelalter das lungsanstalten bewährt. tungsfä-| stände im Berichte wieder: Arbeitsräume, so heit der Arbeiterbewegung. Das trifft aber higkeit der Arbeiterschaft Das trifft aber war große Geschichtswert Mommsens fortzusehen. In ſtehen können, schmutzige, muit Gasen und Staub schwierigkeit liegt doch wohl in der schweren Berichtes ein Vergleich mit den Friedensver- toutschen Volte vermittelt. Er war ein wiffenniedrig, daß die Arbeiter gerade noch aufrecht jedenfalls nicht den Kern der Sache. Die Haupt- in einigen Gebieten dürfte nach der Meinung des ben letzten Jahren hat er eine auf Grund der angefüllte Werkstätten ohne Abjaugevorrichtungen Sandhabung des Gesetzes, das infolge seiner tech hältnissen ist nicht möglich, weil derartige Anga- chaftlicher Organisator ersten Ranges und hatte so z. B. auch in der Karlsbader Porzellan- nischen Mängel für den Arbeiter nicht so leicht ben damals nicht gemacht wurden noch nicht ahlreiche Beziehungen namentlich zur italienischen industrie, die doch gewiß das Geld für solche Ein- verständlich ist, wie die Bestimmungen eines die volle Leistungsfähigkeit erreicht sein, im gan Gelehrtenwelt. Seine letzte Schrift wir ein Wert richtungen verdient dann baufällige Deden Stollektivvertrages über die Vertrauensmänner. zen aber ist sie gewiß über das Friedensausmaß über die Geschichte Jtaiens. In Prag sprach der und Fußböden, schmale Stiegenhäuser und viel Es ist daher verständlich, daß die Arbeiter lieber hinaus gestiegen. Der Widerstand der Arbeiter Verstorbene adfest im Frühjahr 1923 als Gaft der liebern zu wenig Treppen, so daß bei Feuersgefahr Kata- ihre Vertrauensmänneraus üsse wählen, troßtrophen geschehen müssen, dann überfüllte Wert dem das Gefeß einen wirksamen Schuß der Be- gegen die Affordarbeit hat im Berichts- fojialistischen Hochschüler. Be- fahre nachgelassen und häufig wird von der Ar. stätten, jo namentlich noch immer im Beklei- triebsausschüsse vorschreibt. Der Bericht führt beiterschaft gern im Afford gearbeitet, um mehr dungsgewerbe. In zwei großen Schneiderunter- auch die zahlreichen Hindernisse an, die den Be zu verdienen, was natürlich kein Beweis dafür nehmungen im Ostrauer Aufsichtsbezirk waren triebsausschüssen in den Weg gelegt werden: In- ist, daß die Aitordarbeit besser ist, sondern doch in den Werkstätten soviel Arbeiter beschäftigt, daß duſtriekrise, Zerfahrenheit der Arbeiterbewegung nur, daß die Löhne eben sehr gering find. Erhöht hängigen Arbeiterpartei, ist in London im 51. auf jeden weniger als vier Kubikmeter Luft ent- und schließlich auch die tonſervative Borein wurde die Leistungsfähigkeit auch durch ratio- Lebensjahre gestorben. Morel war eine ber fielen, und dabei wurde in diesen Räumen noch genommenheit der Arbeitgeber, die sich aus nellere Betrieusführung und durch Auswahl der marfantesten Figuren der englischen Arbeitergebügelt und die Bügeleisen auf den Gasöfen ge- Brinzip jedem sozialen Fortschritt entgegenstellen. Arbeiter auf pfychotechnischer Grundlage, die bewegung und genoß als Borkämpfer des Pazifis wärmt! Aber der Bericht führt nicht nur solche Dort aber, wo die Arbeitgeber fozialen Errun schon in vielen Unternehmungen vorgenommen mus und als unbeugsamer Verfechter der WahrMängel an, die das Arbeiterleben und die Ar- genschaften der Arbeiter günstig gegenüberstehen, wird. Die Teilnahme der Arbeiterschaft am Reinheit einen internationalen Ruf. Schon 1904 beitergesundheit langsam herunterbringen. Es wurden bedeutende Erfolge erzielt. Der Bericht gewinn spielt in der ganzen Republit nach dem gründete er eine„ Congo Reform Association", gibt noch immer liebelſtände, die mit einem betont, daß das günstige Urteil über die Institu. Bericht keine große Rolle und die Teilnahme an in der er das System der englischen Kolonial. Schlage das Arbeiterleben vernichten können: tion der Betriebsausschüsse nicht nur von den der Verwaltung der Betriebe überschritt fast nir politik tekämpfte und gegen die Greuel, die an Unzulässige Einlagerung von Explosivstoffen( bas Berichterstattern, sondern auch von manchen In bie art wird von einem vollen Viertel der Auf- dustriellen geteilt wird, und daß die Befürchtungends die Grenzen, die im Betriebsausiege den Stolonialſtlaven verübt wurden, Protest erfestgesetzt sind. jichtsbezirke berichtet!), besonders in den Ziege- gen hob. Ursprünglich Liberaler trat er später der der Arbeitgeberorganisationen gegenüber Die Zahl der Stollettivverträge hat Labour Party bei und gründete dann die Union leien und Steinbrüchen, eiferne Defen zum diesem Gesetz nicht genügend begründet gewesen abgenommen und es trat oft ein vertragloser of Democratic Controll. Mit MacDonald und Ru Seizen in Räumen, wo Zelluloid verarbeitet seien. Im ganzen, sagt der Bericht, haben die stand ein. Es tam vor, daß Arbeitgeber erklär- Norman Angell gehörte er zu den aufrechtesten wird, ungünstige Verhältnisse in den Filmleih- Betriebsausschüsse den Behörden durch ihre ten, die bisherigen Löhne nicht mehr zahlen zu Pazifisten in England und bekämpfte den ganzen anstalten, die auch noch gewöhnlich in Wohn- Kenntnis der lokalen Verhältnisse wertvolle häusern untergebracht sind. Dann gibt es auch Dienste bei Lösung der verschiedenen Fragen und wollen, trotzdem sie durch den Kollektivvertrag Strieg hindurch die imperialisti che Politik seines noch Aborte, die den Erdboden in ihrer um- Streitigkeiten geleistet." Es ist jedenfalls zum der Schlichtungs- und Paritätskom staaten ihren Anteil an der Schuld am Kriege noch dazu verpflichtet waren. In der Tätigkett Landes. Frühzeitig erkannte er, daß die Ententegebung verunreinigen( Pilsner Aufsichtsbezirk), guten Teil auf die Tätigkeit der Betriebsausschüsse missionen ist auch eine gewisse Stagnation hätten und bekämpfte das Märchen von der alloder keine Türen haben und für beide Geschlechter zurückzuführen, wenn die sonstigen rechtlichen der zusammen bestimmt sind( Aufsichtsbezirk Teplik) Verhältnisse der Arbeiterschaft im Berichtsjahre eingetreten, was mit der Abnahme der Kollektiv- einigen Kriegsschuld Deutschlands. In seinemt und als ein unglaublicher Mißstand wird ein trop der Induſtriekrise im allgemeinen eine Bes verträge zusammenhängt. Auch die Agenda der Buche„ The Tsardem and the war"( Der ZarisSchiedskommissionen nach dem Betriebsaus mus und der Krieg). wies er als erster in den Fall aus dem Aufsichtsbezirk Banska Bystřica ferung erfahren haben. Die Abschaffung der schüssegesetz hat nachgelassen, was seinen Grund Ententestaaten auf die Striegspolitik Rußlands hin angeführt, wo die Abflüsse des im ersten Stock Arbeitsbücher hat sich noch nicht allgemein, darin hat, daß viele Streitfragen durch die Er- und in einem anderen Wert The Secret History gelegenen Abortas den Leuten im Parterre direkt namentlich bei den älteren Arbeitern eingelebt fenntnisse des Obersten Verwaltungsgerichtes eine of Great Betrayal"( Die Geheimgeschichte eines auf den Kopf liefen. Die trodenen bericht- und die Benübung der Bürgerlegitimationen ist authentische Auslegung erfahren haben und die großen Betruges) ging er mit den Legenden der mäh gen Worte über solche Zustände flingen wie verhältnismäßig felten. Die Führung der Ar- Arbeiterschaft auch beffer mit dem Gefeß umzu- franzöfifchen und englischen Seriegspolitiker ins die herrschende Gesellschaftsor d noch mangelhaft. Das Bestreben der Arbeit Der Bericht schließt mit einer Besprechung Broschüre„ Das Gift, das zerstört." Allen eine leidenschaftliche Anklage gegen beiterverzeichnisse ist besonders im Kleingewerbe gehen gelernt Gericht. Sehr große Verbreitung erlangte feine Noch lärter wirken aber die Ziffern geber, die Kündigungsfrist herabzusetzen der Wohnungsverhältnisse der Arbeiterschaft, die erinnerlich" dürfte die Rede sein, die Morel int über die 11n fälle, die ja bekanntlich nicht alle oder ganz auszuschließen, hat unvermindert an- namentlich im Osten der Republik noch immer August 1923 im Unterhaus hielt. Sie war eine zur Kenntnis der Gewerbeinspektoren gelangen! gedauert und die zahlreichen dadurch hervor schlecht sind. Auch die Baugenossenschaftsbewe- flammende Anklage gegen die Ruhrpolitik Pon 36.975 Unfälle wurden den Gewerbemfpektoren gerufenen Streitigkeiten gaben den Gewerbe- gung bringe feine große Abhilfe, zumal viele carés. Er vertrat seine Anschauungen in der angezeigt, davon 271 tödliche! Die Metallindu- inspektoren Gelegenheit zu Interventionen und Leute fein Geld auf die Einlage bei der Genoffen- Beitschrift Foreign Affairs". die er lei ſtrie allein weist 41.3 Prozent aller diefer ge- Verhandlungen. Gut gehalten hat sich der Ur- schaft haben und die Bauten für den natürlichen tete. Dort beschäftigte er sich auch viel mit den meldeten Unfälle auf. Der ersten Hilfe wird laub, er wurde in der Zeit von zwei bis vier- Bevölkerungszuwachs nicht genügen. Besonders Minderheitsfragen. Seinerzeit erschienen namentlich vom Kleingewerbe und auf ländlichen zehn Tagen erteilt und spar gewöhnlich im schlecht sind die Wohnverhältnisse der Behrlinge in der Zeitschrift brei große Auffäß: über das Bauten und Brüchen fast kein Augenmerk ge- Sommer. Bestrebungen nach Kürzung oder Ab- bei ihren Arbeitgebern. Die Lehrlinge müffen in deutsche Problem in der Tschechoslowidmet. Leider hat es der Bericht unterlassen, schaffung des Urlaubs waren nur bereinzelt zu den Werkstätten, auf Gängen, in feuchten Rän matei, die geeignet waren, dem Ausland die nähere Angaben über eine Firma zu machen, die bemerken. men usw. schlafen und auch die Sittlichkeit wird Augen über die tschechische Demokratie zu öffnen. den Arbeitern einfach mitteilte daß fie fünftighin Ebenfalls unverändert waren im großen burch die Unterbringung von Bersonen verschiede Mit Movel verliert die internationale Arfeine Mittel für die erste Hilfe beforgen werde. ganzen die Verhältnisse in der Heimindu- nen Geschlechts in einem Schlafraum bedroht. beiterbewegung einen überzeugten, von den edeṛDer Gewerbeinfektor wang var die Firma trie, das heißt: wenn auch nicht überall un- Zum Schluß bringt der Bericht Bemerkungen sten Motiven erfüllten Mitkämpfer. Das arbei zur Befolgung der gefeßlichen orfchriften, die günstig, so doch in einzelnen Fällen derart über die Arbeiterbewegung, namentlich über die tende Volt Englands wird ihn, den großen Redner Firma gehorchte, aber sie wollte sich von der schlecht, daß das von der äußersten Not diefer Ar- Streits und Aussperrungen, in die die Gewerbe- und Bublizisten, schwer vermissen und die DemoStrantlasse die Auslagen biefür erlegen laffen beiterschaft zeugt. In der Slowakei ist die Heim- inspektoren vermittelnd eingriffen. Naturgemäß tratie der Welt hat in ihm ihren glühendsten Verund führte sogar erst bei Gericht und dann bei arbeiterschaft den Inspektionsorganen gegenüber ist dieser Teil des Berichtes unvollständig und fechter verloren. | Jahrg. 1* Nr. 19 Am 15. Nov. 1924 Die proletarische Frau Wunden, die und heilen. Grichein Erscheint an jedem zweiten Samstag Frau du bist das Herz der Zeit. des Lebens Not ſchlägt, verbinden Inge hinweggehen, was in diesem großen Lande ſeine Schulen nach dem Prinzip der Keedukation des Mannes. geschaffen wurde. Da liegt vor uns ein Gefeß, das umzustellen. Es gibt somit zwei Arten gemeinEs hat ja jedes Glied feine eigene Bestind schont am 18. November 1920 von den Volksfem fanter Schulen, solche, die nach und nach in höhere mung. Und wir Frauen haben eine hohe Be- missariaten für Gesundheitswesen und für Justiz Schulen für beide Geschlechter ungewandelt find Stimmung Wir sollen unfere Umgebung glücklich veröffentlicht wurde. machen. Oder gibt es eine beffere Aufgabe für breiten, Friede, Freude, Mut, Lebenskraft und ein Herz als die eine: 2 cht und Wärme zu ver Biebe? Der§ 1 sagt, daß in den staatlichen Spitälern unentgeltliche operative Unterbrechungen der Schwangerschaft zugelassen werden. Bon Ottilie Obletshaufer( Augsburg). Zwei Menschen, die hatten einander so lieb! und solche, die von Anfang an diesem Typus anUnd es fam vor, wenn sie zum Beispiel mileingehörten. Die letzteren sind die beliebtesten. Sie ander spazieren gingen, daß sie vergaß, wie zart werden von Privatpersonen, Aengesellschaften und gebrechlich sie war, und sie begehrte weiter oder Gemeinden unterhalten und genießen Staatsund weiter gut wandern. Dann fagte er wohl Jm§ 2 wird aufs strengste verboten, diese zuschüsse. Der Unterricht in den zur Universität und legte die Hand auf die Brust: ch kann nicht, in der Ehe, für die Bausfrau, Gatt'n und Mut Noch eines! Das Gesagte gilt für die Frau Operation durch jemand anderen als einen Arzt vorarboienden, gemeinsamen Schulen ist für beide mehr weiter gehen, das erträgt mein Herz nicht!" ter, cs gift, was besonders hervorzuheben ist, für auszuführen. Hebammen oder Wärterinnen, Geschlechter gleich, nur der Turnunterricht wird in und sie sehrte fegleich um, damit er sich nicht alle pflegenden und belehrenden Berufe, in denen die einen folchen Eingriff vornehmen, verlieren den höheren Klassen jedem Geschlecht besonders etwa einen Schaden tue. Sie glaubte lange in das Recht zu praktizieren und werden dem Ge- erteilt. Die Leiter dieser Anstalten müssen afade allem Ernst an ein Herzleiden bei ihm, bis sie es gibt auch Frauen, die von ihren Wischwestern Frauen sich in so großer Zahl betätigen. Aber richt übergeben. Der Arzt aber, der eine solche mische Bildung besigen und fönnen beiden( Be cines Tages merite: Die Frau war das Herz es gibt auch Frauen, die von ihren Mischwestern Operation aus felbstsüchtigen Gründen in einer schlechtern angehören. in den Dienst der Allgemeinheit gerückt wurden. Privatpraxis ausführt, wird ebenfalls den Ge- Berufsschulen für Frauen in der Schweiz. Die Frau ist auch das Herz der Zeit. Unsere daß die Frau das Herz der Zeit ist und es dem Ja, möchten auch diese sich oft dessen erinnern, richten ausgeliefert. In der Schweizerschen Fachschule für DamenZeit ist ausschlicklich, Korf. Oft ganz nur Kopf Dianne, der vergessen will, daß the Frau auch Dieses vernünftige Gesetz ist nun vier schneiderei und Lingerie" in Zürich werden junge und wären nicht die Frauen, so wären auch keine das Herz des Mannes ist, in ernster, verantwor- Jahrein Kraft, und einem Artifel des Bolts- Mädchen als Sameiberinnen und Weißnäherinnen Herzen mehr, fondern nur noch Bumpmaschinen, tungsvoller Stunde die Entscheidung zurufen: 0, tommiffärs für Gesundheitswesen entnehmen wir, ausgebildet. Die Schneiderinnen müssen dreieindaß beispielsweise 1918 im Gouvernement Iwer halb Jahr, die Weißnäherinnen zweieinhalb Jahr die mehr oder weniger regelmäßig funtti nieren. gehe nicht zu weit, dein Herz erträgt es nicht. Die Frau ist das Herz der Zeit. Und daß unsere Leiber aber gibt es auch Stellungen und Be- vierundzwanzg von hundert Frauen an den Fol- die Anstalt besuchen. Neben dem Fadhunterricht Zeit so falt und fo wenig her; hat, das ist die rufe, die der natürlichen Veranlagung und Auf- gen von Schwangerschaftsunterbrechung ertranft wird noch Unterricht in Zeichnen, Deutich, Rech Schuld der Frau! gabe der Frau nur fümmerlichen oder gar keinen sind, daß aber 1922, nachdem das zitierte Gesetzen, Buchführung, Französisch, Wirtscheftslehre Raum Jaffen. Für uns aber muß es eine Mah. ei Jahre in Straft war, nur mehr eine Frau erteilt. Der Unterricht ist für Schweigerinnen un Müssen wir nicht alle oft an den Streit tenfen, den einstmals die Glieder am Leibe des Men- nung foin, dem tefften Zug unseres Wefens und( 1.2 Prozent) ertrautte. Das heißt, daß dadurch, entgeltlich. In der Züricher Gewerbeschule beschen miteinander führten? Ms der Arm nicht unserer charakteristischen Naturanlage ein him- daß die Unterbrechung freigegeben wurde, aber ichen Jahreskurse für Photographenlehrlinge, nur in einem staatlichen Strankenhaus und nur ebenso für Post, Telegraphen- und Telephonlehrmehr Arm und der Fuß nicht mehr Fuß sein reichend weites Feld der Betätigung zu schaffen. durch Aerzte ausgeführt werden darf, nicht nur linge. Ferner gibt es noch eine Uhrmacherſchule die Gefahr der Erkrankung herabgemindert wurde, für Staben und Mädchen in Genf. und wie jedes unzufrieden mit feinem Plaß und der Kampf gegen den 8 144 oberta auch durch die Aufklärung und die fondern daß feiner Bestimmung war. So ist es geblieben Silfeleistung, die man den das bis heute. Es hat sich nicht allzuviel gewandelt wird auch von unseren Gewofsinnen immer leiden- fuchenden Schwangeren zuteil werden ließ, in in den Jahren. Ja, sie waren allesamt unzu- haftlicher aufgenommen. Eme Sipung der vielen Fällen die Unterbrechung frieden, Kopf und Arme, Deine und Magen und Kreis.eitung der sozialdemokrat schen Frauen in vermieden werden konnte. Frauentom- böden? Manche Hausfrauen haben bei ihrem Einzug Hände und Füße und Augen und Ohren aber Gger verlangte von unseren Abgeordneten eine Al- miſſionen sind eingesetzt, die die Aufgabe haben, in eine neue Wohnung die unliebſame lleberraschung das Herz?— Wenn ich nrich recht entsinne, das tion zur Beseitigung des§ 144. Die sozialdemocrheben und festzustellen, ob es wirklich notwen erlebt, daß sie Fußböden vorfanden, die raub, und Herz tat nicht wie die anderen. Das Herz war fratische Streisfonferens schloß sich diesem Ver- dig ist, die Unterbrechung durchzuführen, oder ob von alten Sel- und Ladresten verschmiert, den Einzufrieden. Denn es wußte, daß es den ebelsten langen an. man nicht durch soziale Maßnahmen für brud höchster Unkultur machten. Gewöhnlich hat dann Platz und die höchste Bestimmung hatte. Wir De Arbeiterfrauen wiffen, um welchen Pa Mutter und sind die Unterbrechung müssen lug werden, wir Frauen von heute, aus ragnathen es sich handelt: umt den berüchtig vermeiden tann. der Vergangenheit, aus all dem Selbsterlebten ten Abtreibungsparagraphen. Seute ist die UnterDas ist das russische System, und wenn wir müssen wir schöpfen. Wir sind as Herz der Zeit brechung der Schwangerschaft bei fdaveren Stra- auch nicht glauben, daß in dem ganzen großen, und möchten doch so gern Stopf sein. Wenigstens fen verboten. Wirtschaftliche Not zwingt aber weiten Reich bis in das letzte Dorf die Segnung ein bißchen Kopf! Wengstens das Ohr oder Zehntausende von Proletarierinnen der Gefahr des Gesetzes wirksam wird, so sicherlich dort, wo noch lieber die Zunge? Aber wir sind das Bers des Sterters und der schwersten Gefährdung ihrer es Krankenhäuser gibt und das aufklärende Wort Gesundheit zum Trope doch zur Abtreibung. Die und die helfende Tat die verzweifelten Frauen erreichen und aufrichten kann. Also nicht Strafparagraphen, nicht Rerfer und Arreste, sondern foziale und ärztliche Hilfe werden den Rindestod im Mutterleib einschrän fen Lönnen. wollte, sondern der eine Kopf, der andere Magen und dafür wollen wir der Natur danten. Das Herz ist das Beste im Menschen! Oder eben des strengen Verbates wegen- von irgend Fönnen wir jemand zum Beispiel ein größeres einer Kurpfuscherin vorgenommen wird. Die Lob spenden, als indem wir sagen: Dieser Barbarei des Gefeßes büßen viele Frauen mit dem Mensch hat Berz!" Bielleicht ja, indem wir hin- Zabe, unzählige mit schwerem Siechtum oder mit aufehen: Und er hat das Herz auf dem rechten dem Kerker. Fled!" Das Serz auf dem rechten Fleck- es Immer leidenschaftlicher fordern die arbeiten Weit wirksamer als die Verdammungsurteile, möchte aber scheinen, als ob unsere Zeit das den Frauen die Beseitigung des Schandpara- die von irgendwo und irgend jemand ausgesproBerz nicht ganz auf dem rechten Fled habe. Das graphen. Aber sie zu zwingen, wird einen lang chen werden, wird solches Tun sein. Nicht mehr ist auch mit die Schuld der Frau. Die Frau hat wierigen, jähen Stampf erfordern. Die bürgerli- und nicht weniger verlangen wir, als daß auch sech zu weit zurüddrängen lassen. Sie hat ihre chen Parteien werden, hinter die Moral sich ver- bei uns diese Einsicht walte und die§§ 144 b's eigentliche Bestimmung nicht ganz auszumüßen friechend und von der Heiligtet des feimenben 148 so geändert werden, daß sie vor Vernunft und gesucht. Die Frau war lange, allzulange mur bie Lebens falbadernd, sich gegen die Aufhebung des Menschlichkeit bestehen können! Bumpmafdrine, die den ganzen Betrieb in Gang§ 144 wenden. In diesem Kampfe ist es für halten mußte jetzt hat sie sich auf sich selbst die sozialdemokratischen Franten wichtig, su wssen, und ihren höheren Lebenszwed besonnen und wie ungefähr die Gesetzgebung gestaltet werden rührt sich und regt sich und will zeigen, was fie müßte, um den Fluch des Gebarzwanges von den vermag. Aber ihre wahre Strait geht nicht nach Frauen zu nehmen: ungefähr so, wie in Rußland. außen, sondern nach innen, und die wahre Größe der Frau liegt nicht sowohl im Erhalten als viel mehr noch im Schaffen. Wir beten nicht blind alles an, was aus einem anderen Lande kommt. und wir wissen, daß auch das boljchew stische Rußland nicht das Simmel Der Mann wird pflanzen, an feiner Seite reich verwirklichen fonnte, wr wissen, daß es viefinden wir die Frau, die wird begießen und es in Sowjetrußland gibt, was wir mißbilligen pflegen. Der Mann muß fämpfen, nicht minder und scharf verurteilen müssen, aber deshalb dürfen die Frau: noch mehr. Sie wird aber auch die wir n'cht über das Gute und über das Vernünf Klage des Säuglings. Aus anderen Ländern. Brattische Winte. Wie reinigt man am besten vernachlässigte Fußein energisches Abschrubben mit Seifenstein, u. dgl. die weitere Behandlung eingeleitet. Diese Naß- Behandlung ist falsch. Weit besser, ja absolut empfehlens wert, ist folgendes Verfahren: Man reibt mit einem alten Bohnertuch und Eisenspänen den Fußboden troden ab. Es gibt Staub, weshalb die Möbel vorher zu entfernen find. Ist dies geschehen, und der Fußboden von Schmutz und Eisenspänen befreit, so reibt man ihn mit Terpentinöl ab und danach mit Wachs, wie üblich. Also keine Wasserbehandlung, kein Del. Tinten und Rojtjlede in Wäsche oder auf der Hand beseitigt man sehr rasch durch das Einreiben mit zerbrüdten frischen, roten Tomaten. Dieses Mittel ist in Amerika allgemein bekannt. Pflege der Topspflanzen. Ehe man die Topf, pflanzen an ihren Winterort bringt, müjjen jie genau untersucht werden, ob sich Ungeziefer daran befindet, welches zu beseitigen ist, sodann, ob die Töpfe, nament lich der Wasserabfluß, in Ordnung ist. Ferner ist sehr anzuraten, die oberste Erdschichte abzunehmen und durch gute, frische zu ersetzen. Nachdem dies geschehen, stellt man sie an einen Plag des Zimmers, wo ihnen Gemeinschaftserziehung in Finnland. Aus reichliches Licht zu teil wird. De Topfpflanzen werden ökonomischen Gründen hat der Gedante der ge- im Winter einen Tag um den anderen begossen und meinsamen Erziehung der Geschlech sollen mindestens einmal wöchentlich mit lauem Waster( Rocdulation) in Finnland viel rascher Beben fer überbroust werden. Die höchste Wärmetenperatur gewonnen als bei uns. Schon im Jahre 1883 welche sie haben dürfen, ist 12 bis 14 Grad R. Bluwurde das erste schwedische Lyzeum für neben men jedoch, wie Camelien, Veilchen, Rosen usw. fönund Mädchen gemeinsam eröffnet. Ein finnisches nen diese hohe Temperatur nicht vertragen; ihnen find folgte bald nach. Danach begann auch der Staat nur 8 bis 12 Wärmegrade zuträglich. bon der starken Anstedungsgefahr wissen, die den Ding in den Mund, Schmiller" nennt sie dies.| ich und die lieben Meinen mit mir. Durch diese Säugling besonders gefährdet? Ich spude und schreie, als wenn ich an Spieß Szene habe ich es endgültig erreicht, daß mich Manchmal tomme ich mir wie ein Bersudys wäre, nachdem ich kein anderes Mittel zur Ab Mütterchen nicht mehr so fest einpadt, daß sie Nun hätte ich das Licht der Welt erblidt; aber, Baninchen vor. Da dringt einmal die Meinung wehr fenne. Ja, ja, wir armen Säugi nge! Ge- mich nur mehr in eine große Windel einschlägt, o weh, dieses grelle& cht blendet meine Augen; me nes Vaters durch, der mich durchaus abhärten nou so geht es mir mit dem Trinken! Da hatte diese um die Mitte leicht befestigt und mich im nterfwürdig, daß me te Umgebung nicht versteht, will; ich werde bei offenem Fenster in ein Shaff unlängst die Windel eine große Falte. Dies tat Wagen mehr oder weniger zudedt. Dadurch kann mich langsam an des Tageslicht zu gewöhnen. Si cisfaltes Wasser gelegt; zuerst bin ich sprachlos meiner sauten Haut woche und ich schrie, weil ich mich dehnen und strecken und befinde mich sind ja sonst so dienstbefliffen um mich. Doch ich vor Stälte, dann schreie ich wie verhert. bs mich es mein einziges Verständigungsmittel ist. Die wohl. will mich in Schuld fassen. Alle nennen mich den die Wutter herausnimmt. Das offene Fenster liebe Wutter tommt gelaufen und mit ihr die Aber noch sind für mich nicht alle Martern Sonnenschen des Hauses, cin Sonnenfind, fole- bei Sonnenschein ist mir schon recht, aber das cis gerade anwesende Großmutter. Was hat denn vorüber. Eine furchtbare Tortur steht mir nech lich will ich mich an die liebe Sonne, das Licht, falte Bad, nachdem man mich wochenlang n mein süßes Mausi", fragt die Mutter. Hun bevor; bei lebendigem Leib soll ich gestochen wergewöhnen. heißem Wasser gebadet, ist mir nicht zuträglich. ger, erklärte die Großmutter. Ich sage es ja den. Ich fann den Folterknecht nicht von mir " Heute bin ich schon acht Wochen auf dieser Zur Reinigung ist ein roarmes Bad am besten immer, du läßt das Kind bechungern mit deiner abhalten, ich bin ja wehrlos, bin ein Säugling. Welt, tenne meine Umgebung und fammile Ein- und an heißen Tagen eine schnelle. Abwaschung modernen Einrichtung, nur alle drei Stunden Entsetzlich, wenn ich an das Bevorstehende denke. drüde. Meine Mutter ist ein lebes, junges Men- m't gestandenem Wasser, und nachherige Frottie Nahrung zu verabreichen. Bu meiner Zeit hats und dies soll zu meiner Verschönerung geschehen. schenfind, und wenn sie sich über mich beugt, so rung paßt mir schon und ist Abhärtung genug. fo was nicht gegeben und ihr seid alle groß und Weil ich ein Mädchen bin, soll ich wie die Wilſtreh en so eigen ihre Augen; ich sehe, daß fie mich aber dieses Probieren mit mir bringt mich noch stark geworden." Ein erschreckter Blick aus den den in die Ohren einen Schmuck bekommen. sehr lieb hat. Auch mein Vater tätschelt wohlge- um. So werde ich einmal verbrüht weil eine Augen meiner Mutter traf mich da und schnell Die Ohrringe find da, für ein Mädchen ist es fällig meine Wange was ich mir gnädig gefallen alte Frau meiner Wutter sagte, daß sie das Bade- wurde mir Milch gereicht. Ich mußte trinken, schön und außerdem halten Ohrringe Augentrantlasse; nur unlängst begehrte ich auf als er mich waffer mit ihrem Ellenbogen probieren nuüffe, an troydem meine Mahlzeit erst eine Stunde vor- heiten ab", sagen die weisen alten Nachbarinnen füßte. So nannte er es wen gstens, wie die Mut- statt nr t einem Badethermometer, das andere Wea! über war. Die Folge natürlich war, daß mich meiner Mutter. Und meine Mutter Praut jich ter cb meines Geſchreies gelaufen fam. Ich mußte werde ich ein Eiszapfen, weil kalte Väder für Er- die Windel noch immer drückte und ich durch nicht zu sagen, daß ihr diese Negersitte nicht geschreien, denn sein Gesicht stach mich, wie mit un- wachene gut sind. den übervollen Magen gequält ward und noch fällt, sagt nicht, daß es mit den Krankheiten krafzähligen Meffern; es scheint, daß auf er einer Wie wohl ist mir, wenn ich mich so streden entsetzlicher schrie. Jetzt waren die beiden liefer Aberglaube ist und durch das Ohrenst: chen derjenigen Männer iſt de sich wegen der hohen und dehnen kann. Glüdsel's schauen mir meine ben Frauen aus dem Häuschen; sie hoben mich mindestens das Ohr einer Infektion ausgesetzt ist. Rajierpreise die Haare im Besicht to: chsen lassen. Eltern zu und schmunzelnd fagt mein Vater: Das auf den Arm, die Windel brüdte weiter; ich schrie. Nun jept wird er es nicht mehr versuchen, mich wird eine Vorturnerin." Da schneit der Himmel Sie legten mich in den Wagen und fuhren wie Da fann ich mir nicht helfen und denke, daß zu küssen. Ich bin überhaupt eine eindin des eine alte Großtante herein die sogleich die Hände verrüdt im Zimmer herum, so daß mir Sören vieles mit uns wehrlosen Säuglingen besser wäre, Süffens, aber so en armer Säugling ift machtlos zufammenschlägt und feift: Du br neft das Kind und Schen verging, doch unerträglich wirkte d'e wenn die Gesellschaft uns in ihren offizieren Gin größeres Kind läuft einfach davon, oder wen- un" und ohne viel Federlesens schnürt sie mich halte der Windel und ich schrie zornig weiter. Schutz nehmen würde. Gesetzliche Pflicht, für det das Köpfchen ab; ich muß ruhig liegen mich wie eine Mumie ein. selbst meine Sändchen müssen Was hat denn die Kleine", rief der vom Dienst das junge Mädchen, einen Säuglingskurs mitabschmaßen faffen und fann höchstens schreien hinein und die Füßthen drückt sie mit Gewa't ne- heimfommende Vater.„ Eine schöne Wirtschaft zumachen, die werdende Mutter müßte die MitDa überfällt einen der, damit sie gerade werden". fagt die Anhän- babt ihr da beisammen. Lein Mittagessen fertig, terberatungsstelle aufsuchen, die jedem Jugend oft der Mund eines Onfels, der vom Altoho: gerin des Mittelalters. Meine Mutter getraut ein Durcheinander in der Wohnung und ein jäm- amt angeschlossen ist und für die Säuglinge, die ft nkt, dann der einer guten Nachbarin, bie schlechte sich nichts zu fagen fie fürchtet immer für eine merlich schreiendes kind" mit einem Schlag in Mit einem Schlag in Kellerwohnungen oder überfüllten WohnräuZähne hat und deren Mund ein faulender Gestanf Gesundhe t. Hätte meine Mutter Borträge über stand der Warterkasten still, Mütterchen nahm men das Licht der Welt evbl den sollen, schöne entweicht, oder der füffende Mund buftet" von Säuglingspflege gehört, fo wäre fie energisch ge- mich heraus und schält mich aus der Umhülle. gesunde Säuglingsheime, wo sie gut betreut werTabat oder hat Wimmerin oder eine noch ärgere gen das Einwideln aufgetreten, denn der junge En fahen sie und die Großmutter die große Falte den können. Wir Säuglinge sind unschuldig an Strankheit. Ich verstehe nicht meine Mutter, die Störper muß sich viel bewegen tönnen, darun wer in der Windel, die aufgeriebene Stelle der Sant unserem Leben, wir sind aber die Zukunft und cine gefcheite Frau zu fein fchyrint und doch bas ben die Säuglinge nicht mehr eingewvidelt. Zum und fast hätte ich ein erleichtertes h" ausge- haben deshalb ein Recht auf den Schutz der GeRüffen eines Säuglings sugibt. Sollte sie nichts Schuß stedt mir die alte tante en grausliches stoßen wenn ich es gekonnt hätte. So lächelte sellschaft. Marie od). " Scite 6. Kommunistische Moral. ihre humoristischen Angriffe gegen Fich mit einem-[ Arbeitslosigkeit etc. auswandern wollen, die Ausmale eingestellt. stellung der Pässe zu verweigern. Revolutionäre Taten des bekannten Kommunisten- So sieht Arbeiter vergeßt es nie! fom. Der Endeffekt dieser Maßregel ist, daß die Glas" Führers" Veitenhanft aus Romou in einer munistische Moval aus. Veitenhanfl het den Be- arbe ter der Willkür der Unternehmer „ Führers" Beitenhanst aus Komotau in einer fähigungsnachweis zu weiterem, neutem Aufstieg in böllig ausgeliefert sind. Diese behördSaager Druderei, der fommunistischen Partei erbracht. Heute ist er liche Maßnahme trägt sicherlich dazu bei, die AbDer Kommunist Veitenhanst ist der nord- blok kommunistischer Stadtrat in Romtotau, dem- neigung der Glasindustriellen gegen Lohnerhöhunböhmischen Arbeiterschaft fein Unbekannter mehr. nächst fann er, nach dem Vorbilde tes Max Sölz, gen zu stüßen, da den hungernden Glasarbeitern Stand er doch eine Zeitlang cuf einem exponier- irgendwo Spitzenkandidt sein. Daß die Arbeiter Die Flucht ins Ausland mit Hilfe der Behörden ten Vertrauensposten in der fommunistischen schaft jedoch seine Taten nicht vergessen wird, un möglich gemacht wird. Partei und hatte so reichlich Gelegenheit, nach dafür werden wir schon sorgen. den Befehlen Mostaus die nordböhmische Arbeiterbewegung zu spalten und zu schwächen. Diesen Vertrauensposten er war kommunistischer Be Glasarbeitern werden Auslandspässe intssekretär in Saazhat Veitenh nst zum Glück für die Arbeiterschaft nicht lange innegehabt. Aus uns bekannten Gründen verschvand er plötzlich über Nacht wieder vom Schauplatz feiner un rühmlichen Betätigung. Wer nun annehmen würde, daß Veitenhanst als mit Recht erlerigte kommunistische Größe" jetzt endlich Ruhe geben und sich bemühen werde, durch proletarche Kleimarbeit einen Teil feiner Schuld an der Wehrlosmachung der Arbeiterschaft wieder gutzumachen, der unterschätzt den verderb lichen Einfluß der von Moskau gepredigten Moral grundfäße, die cine Rehabilitierung nur im noch gewiffenloforen Stampfe gegen die sozialdemokras verweigert. Die Einschränkung der Freizügigkeit der Glass arbeiter liefert diese der Willfür der Unterheißt: nehmer aus. 14. Rovember 1924. der Ueberlassung eines Lehrzimmers für die Abhaltung des geplanten Surfes nicht einverstanden ist, da die Firma Molbaumühl A.-G., welche Brennmaterialien für die Schule fostenlos beistellt, es a blehnt, für diesen Zwed Brennmaterialien zur Verfügung zu stellen. Der Besirksschulausschuß ist somit nicht in der Lage, die erbetene Bewilligung zu erteilen. Der Vorsitzende: Unterschrift unleserlich." Gine dimmere Ausvede hätten die Herren wahrlich nicht erfinden können, um ihre Feimb feligkeit gegen die Schulungsbestrebungen der Arbeitersch ft zit bemänteln. Weil die Firma Mol boumühl A.-G. nicht einverstanden ist, daß ihre Betriebsausschüsse geschult werden, redet man sich aus, daß die Beistellung des Schullotales wegen Mangel an Brennmaterialien scheitern muß, ob wohl auf dem unseitigen Ansuchen der Gelvertfch fient flar und deutlich zu lesen war, daß für Beheizung von den Veranstaltern gesorgt wird. Ein weiterer Somntentar ist überflüffig. befindet sich beim Streisgerichte in Reichenberg. Der Leiter des Zollamtes in Schanzen orf wurde vom Dienste suspendiert. Die Zollhinter ichungen greifen mehrere Jahre zurüd. Das Gasthaus Forsthaus" ist diesseits and jen seits der Grenze in weitesten Kreisen bekannt wud wird viel besucht. Nach dem österreichischen Gejeze vont 21. De jember 1867 Nr. 142 war die Freiheit der Auswanderung nur durch die Wehrpflicht beschränkt. Fm Gegensatz hiezu ist das tsche hoslowar sche Gefet vom 15. Feber 1922 Nr. 71 und die Durch führungsverordnung vom 8. Jun 1922, Nr. 170, über die Auswanderung mit bisher nicht dagewe fenen Ginschränkungen der Auswanderungsfreiheit versehen. Anfäßlich des Strefes im erwähnten Glasindustrie- Rayon hätten Sunderte Glasarbei Die Abgeordneten Genossen Schweichter im Auslende lohrendere Stellung finden tön hart, Schäfer und Schiller haben an nen. doch wurde die Auswanderung aus dem hei Große Zollhinterziehungen hat sich der den Minister für soziale Fürsorge wegen mischen Elendegebiet durch das generelle Verbot romba cher Gameindevorsteher und Besizer Einschränkung der Freizügigkeit der Glas- der Ausstellung von Pässen an die Glasarbeiter des Gasthauses„ Forsthaus" Auton Hockauf( Bergarbeiter durch behördliche Maßnahmen einem vorhinein bereitelt. Interpellation gerichtet, in der es u. a. Die Beschränkung resp. das Verbot der Aus- anton) zu fchulden kommen laffen. Sie sollen über eine Million Kronen betragen. wanderung von Glasarbeitern ist angeblich ein Sockauf wurde schon vor 14 Tagen verhaftet und Mittel, die Verschleppung der heimischen GlasZu den wichtigsten Exportindustr'en der industrie ins Ausland zu vere tein. Da man die tiſchen Arbeiter ſehen. Veitenhauſt war nicht um- Tschechoslowakischen Republik gehört die Gas- Auswanderung von Unternehmungen bezw. die fonst Sefre är im Solde Moskaus gewesen, als industrie, darunter als Spezialgruppe die Sohl- Errichtung von Geschäftsfilialen im Auslande nicht daß er nicht gewußt hätte, auf welche Weise er glasindustrie des Haida Steinsch överhindert, obgleich dies einer Verschleppung der wieder in feiner Partei hochkommen könnte. Und nauer Gebietes, deren veredelte Produkte bis zu Induſtrie gleichkommt, und nachdem die bestehen 3var versuchte er d: s auf folgende Weise: 95 Prozent im Ausland seit altersher abgefeßt den Fachschulen den Ausländern zugänglich find, Veisenhanjl erzählte unter seinen Kollegen in werden. Ein Handelsminister hat die Glasindu- welche die Erfahrungen unserer Industrie für sich Ein mutiger Lebensretter. Der Gymnasiast Bilder Buchbruckerei„ Bugra" in Saas, in der strie nicht ohne Unrecht als das" Gold" der Repu- verwenden, ist die behördliche Paßsperre für de er als Mettcaur der Heimat" beschäftigt ist, herum, blik bezeichnet, da sie nicht unwesentlich dazu bei- Gasarbeiter eine durchaus einseitige anti- helm Schlosser in Eger bemerkte, als er mit ſeidaß er wegen der Verdächtigungen eines unserer trägt, die Handelsbilanz aktiv zu gestalten. Wenn soziale Maßnahme. Solange die Renie- nem Fahrrade von Mühlbach nach Birk fuhr, ein Genossen entlassen werden soll. Er nannte diesen man aber annehmen wollte, daß die Regierung vung weder den Willen, noch die Fähigkeit besitzt, Kind in der hochangeschwollenen Eger treiben. Ohne Genossen einen Schuft, der mit der Geschäfts- dieser für den Staat so wertvollen Industrie eine jenen Faktoren, welche das„ Gold" der Republit Befinnen sprang Schlosser in seinem langen Winterden Glasarbeitern rode von der Brücke aus in den Fluß und rettete das leitung der Druckerei in Verbindung stehe und besondere Förderung angedeihen ließe, um sie im in erster Linie erzeugen jeine Arbeitsfollegen denunziere. Zum Erstaunen Wettkampf mit den ausländischen Glasindustrien eine gesicherte Existenz zu bieten, sie vor unmensch Stind. Das Kind, der vierjährige Sohn des Arbeieller Angestellten ergab dann eine Vorsprache bei jederzeit tonfarrensfähig zu erhalten, würde man licher Ausbeutung zu bewahren, bedeutet die ters Häder, lief nach der Rettung mit den Worten: der Geschäftsleitung, daß unser Genosse mit der sich einer Täuschung hingeben. De hei- Paßsperre für die Glasarbeiter deren Auslieferung Jest gehe ich heim" nach Hause. Schlosser fuhr in ganzen Sache natürlich nichts zu tun hatte, und ntische Glasindustrie flagt über viel zu hohe Ge- an ein furzsichtiges, profitlüfternes Unternehmer- jeinen nassen Kleidern nach Eger zurüd. Außer einen tüchtigen Schnupfen nahm er feinen Schaden Faß Buitenhanst wegen seiner Unfähigkeit stehungskosten info ge der großen Steuern scavie tum. entlassen werden soll. Der Schriftleiter der bei Frachtspesen, wodurch sich das Rohmaterial Die interpellierenden Genossen fragen daher durch das Bad in der eiskalten Eger. mat" hätte sich bereits wiederholt über Veiten- empfindlich verteuert. Die Unterneh- den Minister, ob ihm die geschilderten arbeiter- Die Fran lebendig begraben. Ende Oktober verhansi beschwert, so daß die Geschäftsleitung end- mer sind infolgedessen bemüht, die Löhne der feindlichen Maßnahmen bekannt sind und was er schwand auf geheimnisvolle Weise die Katharina lich die Konsequenzen jiehen müsse. Arbeiter zu drüden, um auf deren Kosten zu tun gedenkt, um im Interesse der Glasarbeiter Bustač, Frau des 40jährigen Gemischttvarenhändderen Freizügigkeit in vollem Maße wederher- lers Rarl Bustač in 3ohor bei Preßburg. Jm Veitenhaust, der vor der Vorsprache bei der die Produkte möglichst billig abgeben zu können. Orte war bekannt gewesen, daß zwischen dem GreisGeschäftsleitung erflärt hatte, daß er seine In- Ganz deutlich beobachtet man diese Tendenz zustellen. formationen über die Verdächtigungen unseres in dem feit einigen Wochen geführten Yer und seiner 24jährigen Dienstmagd Rosa SteinGenossen eben von dem Schriftleiter der Heimat" Streit der Glasarbeiter des Saiba- SteinDeutschbürgerliche Bildungsseinde. Mit wel brot ein Liebesverhältnis bestand; die Frau des Pus-Alois Fict- erhalten habe, sah mun, daß schönauer Gebietes zugunsten einer Lohn- cher Gehäffigteit die Deutschybürgerlichen die Bil- fae beschwerte fich des öfteren bei der Gattin des er das Spiel verloren hatte und legte brieflich erhöhung. Die stritte Ablehnung der leider all- tungsbestrebungen der Arbeiterschaft verfolgen, ist dortigen Notars über Mißhandlungen von seiten feine Stelle als Vertrauensmann nieder, da ihn zusehr begründeten Lohnerhöhung bedeutet in die für lich vom Bezirksschulvat des füdböhmischen ihres Mannes und sagte, man möge sich nicht wunja sonst die Kollegen dazu gezwungen hätten. fem Falle den Durchbruch des gesetzlich verankerbern, wenn sie einmal verschwinde. Die GendarSeine Tätigkeit in der Druckerei erfuhr jedoch merie stellte nun auf Grund der Anzeige der Frau eine weitere, faine Niederträchtigkeit grell beleuchdes Notars Nachforschungen an und tatsächlich wurde tende Charakteristik durch die Mitteilung der Bedie Leiche der Katharina Puslač im Garten des Hauses eingegraben vorgefunden. Die ärztliche Untriebsleitung, daß der Schriftleiter Fie jetzt über Betreiben Veitenhamsls sich dafür insepe, tersuchung stellte fest, daß der Frau mit einer Hade daß diaser doch nicht gefündigt werde. Veitenhaus ein Schlag auf den Kopf versetzt wurde und daß sie hat also zuerst als Urheber der Anschuldigungen sodann noch lebend begraben wurde. Karl Pustač inferes Genossen den Fich bezeichnet und sodann leugnete entschieden, die Tat verübt zu haben. Der denselben Fietz angefleht, für ihn ein gutes Wort Verdacht richtet sich aber schon deshalb gegen ihn, weil er auf die Fragen nach seiner Frau zu antwor be der Geschäftsleitung einzulegen und d: hin zu ten pflegte, sie sei in Pisthan. Um den Verdacht abe wirken, daß wenn jemand schon gekündigt werden soll ein anderer Kollege gekündigt zulenken, hatten Puskač und die Dienstmago Briefe von Preßburg an die unglüdliche Frau geschrieben. Karl Puskač und die Magd wurden verhaftet. werde. Trotzdem nun die Setzer der Druckerei der Geschäftsleitung anheimstellien, sich bei der Kündigung nicht beeinflussen zu lassen, wurde über Betreiben des Fez nicht Bekenhaust, sondern ein anderer Setzer, der sicherlich diesen beiden Bundesgenossen nicht zu Gesicht stand, entlassen. ten Achtstundentages, da die Arbeiter gezwungen werden sollen, länger zu arbeiten, um hr färgliches Auskommen zu finden. Da sich um die Erhaltung des Ichtstundentages in der Heimarbeit diefelben behördlichen Organe absolut nicht fümmerie zum persönlichen Schutz beistellen, besteht mern, die den Glasindustr'ellen ohne Not Gendardie Gefahr. daß die Errmgenschaft einer geregel ten Arbeitszeit in der Saida- Stenfchönauer Glasindustrie durch die Schuld der halsstarrigen Unternehmer verloren geht. Ein erhöhter Schuß der Arbeiter wäre hier ganz besonders am Blaze. Es geschicht aber das Gegente. Die den Arbeitern auferlegten Steuern sind z. B. nicht gering. Geradezu verhängnisvoll wirk aber die einem Verbote gleichlommende behördliche Erschwernis der Auswanderung der Glasarbeiter in das Ausland. Beisenhauft zeigt sich dankbar. Die genannte Die politischen Bezirksverwaltungen haben von Druderci befommt jetzt alle Aufträge, auch tom- Prag aus die Weifung erhalten, den Glasarbeimunistiche Flugzettel, die Internationale" hat tern, welche doch nur info ge schlechter Löhne, Das Chamäleon. Von Lode Baekelmans. Berechtigte Uebersegung aus dem Flämischen von Georg Gärtner. Petruste, der Flurschüß, war am Morgen des Wahltages frühzeitig auf den Beinen. Er hatte seine beste uniform an und saß behaglich früh stückend in der Küche, in der ein Dunst von gebackenem Sped hing. Der Flurschüß war ein untersetter Mann mit blühendem Gesicht und schwarzem, herabhängendem Schnurrbart. Seine dunklen, schlauen Aeuglein hatten einen heimlichen Glanz. Während seine Frau ihr Gebetbuch in einer Schublade verschloß, überlegte sie laut. ,, Der Pfarrer hat noch einmal gegen den Liberalismus gepredigt!" „ Ach!" tadelte Petruske und zog die Achseln hoch. ,, Aber wenn sie jetzt doch gewännen?" „ Ach!..." Petruske schaute in den Garten, gab aber gar feinen weiteren Bescheid. Seine blühenden Tahlien und seine beladenen Obstbäume schienen feine Aufmerksamkeit ganz in Beschlag zu nehmen. ,, Schönes Wetter", sagte er langfam. " Ja, die Sonne scheint... es ist wahres Sommerwetter.." ,, Es ist Geusenwetter, wird der Bürgermeister sagen..."" Es nüßt nichts, Petruske blieb verschlossen, stopfte sinnend feine Pfeife und hüllte sich in Rauchwollen. ,, Es wäre doch vorsichtig", konnte sie sich nicht enthalten hinzuzufügen. Der Flurschüß galt als ein stiller Anhänger der Liberalen und durfte sich der besonderen Vezirtes ta plig wieder einmal bewiesen worden. Das Kreisgetvertschaftssekretariat für Südböhmen in Budweis hat am 21. Oktober an den Bezirksschulvat Rapliß eine Eingabe gerichtet, in der es heißt: Das unterzeichnete Gewerkschaftssekretariat ersucht den Bezirksschulrat um Ueberlassung einer Schulklasse in der Schule in Sien berg für jeden zweiten Sonntag nachmittag ab 9. November bis Ende März 1925. In dem Schulraum soll ein laufender Kurs zweds Schulung der Betriebsausschüsse veranstaltet werden. Für die Beheizung und Reinigung tommt das gefertigte Gewerkschaftsfetretariat auf, ebenso für die Einhaltung der bestehenden Schulordnung. Wir ersuchen, das gestellte Ansuchen zu berücksichtigen." Daraufhin hat der Bezirksschulvat von Kaplit dem Gewerkschaftssekretariat unter dem 3. November folgende Erledigung geschickt: " In Erledigung umstehender Eingabe wird mitgeteilt, daß der Ortsschulrat in Kienberg mit Der Nobelpreis für Literatur. Die schwedische Alfabamie der Wissenschaften hat dem polnischen Schriftsteller Ladislaus Reymont für feinen Romy in Bauern" den Nobelpreis für Literatur verliehen. Ferner hat sie b schlossen, den Nobel preis für Chemie und Physit evst in kommenden Jahr zur Verteilung zu bringen. Der Bürgermeister trat ein, setzte sich unge niert auf den niedrigen Schreibtisch, schlug seine Rockschöße über die Papiere. Gunst des Herrn Bürgermeisters erfreuen. Er nachher... auf Sie können wir zählen..Harmonic, die gemeinsam im Roten Löwen" wa jetzt schon sechzehn Jahre Hüter der Ordnung und abends trinken Sie doch mit auf den Sieg?" effen sollten, liefen mit hochroten Gesichtern hin in der Gemeinde, fannte die Menschen und ihre Petruske sah dem Ratsherrn nach, wollte und her und trugen ihre Kennzeichen schon im Schwächen, wohnte in einem hübschen Häuschen, dann hineingehen, um zu wählen, würde aber Senopfloch. hatte ein muthiges Leben und Vorteile auf allen auf die Seite gezogen von einem mageren HerrSeiten. Seine Pintchen mit Schnäpschen wur- chen, dem Schreiber des katholischen Notars. den ihm in Ueberfluß geschenkt, und die Bauern Sie erleiden eine Niederlage," flüsterte er, bedachten ihn, wenn ein Schwein gesch achtet was halten Sie davon, Flurschüß?" wurde!... In seinem Auftreten war Petruske stets maßvoll... An der Kirmes, im Fasching oder bei der Rekrutenmusterung verstand er zu ordnen und zu besänftigen. Er war sein Gewicht in Gold wert, urteilte der Bürgermeister. Aber liberal war Petrus fe, er diente seiner Verwaltung mit Teue und Hingebung. Draußen auf der Dorfstraße ging er selbst bewußt durch den Trubel der Wähler und Zuschauer. Hm, hm!" wiederholte Petrusle zwinfernd und strich seinen Schnurrbart in die Höhe. " Sie liegen draußen... wir haben gezählt.. alle ihre Plakate nüßen ihnen nichts. ' n Tag, Bürgermeister", grüßte Petruste mit familiärer Ehrerbietung. ,,' n Tag, Flurschüß! Was meinen Sie"..." Hem! Hm!... Es ist Geusenwetter, Bür germeister, und haben Sie gestern noch diese beiden Bauern bearbeitet?" " Ich tue immer meine Pflicht, Bürgermeister." Sm!... Es ist Geusenwetter!" " Ja, Sie in Ihrer Stellung fönnen nicht veben wie Sie wollen. Ich frage nichts... aber wir wissen, daß Sie ein anständiger Mann sind Ja, auf Sie fönnen wir zählen, Petruske, und ein guter Flurschütz..." wir werden auch für Sie sorgen... Rommen Petruske stand da, mit seinem Stock zwischen Sie, wir wollen eins trinken gehen im Roten Auf die Gehsteine waren riesige blaue Re- den Pflastersteinen bohrend, antwortete nichts, Löwen"." flamen gemalt. Wähler, stimmt unter Nr. 12! Auf nichte aber und ging dann aufs Geratewohl Sollten wir nicht lieber in den Engel" dem Gemeindehause hingen Kampfplafate, in hinein. Fetzen geriffen. " Vor dem Eingang teilten die jungen Leute noch Flugzettel für beide Parteien aus Der Wirt vom Roten Löwen", ein austretendes Ratsmitglied, klammerte sich an Petruste an. ,, Was meinen Sie, Flurschüt?" m!" sagte Petruske und zwinkerte nervös. Sie friegen eine schöne Schlappe!" " Sm! Es ist Geusenwetter!" gehen?" Im Wahllokal grüßte er mit gemessener„ Warum?" Höflichkeit, nahm seinen Wahlzettel und zog sich Sie beziehen doch Bier von Ihrer Brau einen Augenblick in die Wahlzelle zurüd. Seinen erei, Bürgermeister." gefalteten Zettel steckte er vor der Nase des Vera ,, Aber es sind Pfäffische!" izenden in die Ürne, warf einen Blick auf die ,, Ach, Bürgermeister, Sie können niemals Zeugen, machte eine Grimasse. Der liberale wissen, wofür das gut ist... es sind vielleicht Beuge midte freundlich, der katholische zwinkerte. noch zweifler zu gewinnen Petruske ging dann ein Pfeifchen rauchen in Flurschüß, Sie sind ein Fuchs Sie seinem Bureau unten im Gemeindehause. Hier sind eine stille, aber gute Stüße der Partei.. konnte er das ganze Straßentreiben beobachten. Der Bürgermeister kennt mich," sagte Pe„ Ja, Flurschüb... Sie haben ja im ja im Er fah den Hilfspfarrer dicht an den Häu- truste bescheiden. stillen tüchtig gearbeitet! In Weißen Löwen" fern dahinschleichen, der Küster ging vorüber mit Auf der Straße jubelten ihnen die Männer faufen sie schon zwei Tage tostenlos, umsonst einem Pad unter dem Arm. Das Backpapier von der Harmonie zu. Der Bürgermeister nidte Ehre wird mit der Macht gegeben. Aber wir ha- mar zerrissen, und Peiriste glaubte die drei hevablassend und der Flurschütz tat es ihm nach. ben auch gearbeitet, was fagen Sie zu diesen Farben einer Flagge zu erkennen. Drei alte Im Engel" faßen bedächtige Bauern beim blauen Lettern? Gut erdacht. he?... Aber sie Märchen wurden aus dem Wagen des Notars Kartenspiel. Der Bürgermeister plauberte mit haben heute Nacht unsere Plakate abgeriffen... onsgeholt, und die Liberalen brachten den der Wirtin, die mit den Ellbogen auf dem ch gehe noch ein wenig Propaganda machen... fevamen Pol auf einem Surdelarren bis unter Schanttisch lag, und Petruske stand bei den Spie Grüß Gott, Flurschütz... auf Wiedersehen das Fenster heran. Die Männer von der liberalen lern und sah ihnen ruhig zu. Ms es auf dem " 15. November 1924. Unfall eines D- Juges in Sachsen. Donners fag um 17.30 Uhr fuhr der von Glauchau D- Zug furz vor dem Seite 7 To cer freien ahnhof St. mal ein Indianer in ein Parlament gewählt wor- und Futtermitteln verteuerten sich am meisten die aeschlossen. Die politische Bezirksverwaltung Rum wind. urteilt. Klassenurteil im Prozeß Hermann. Im lief sofort hinzu. Der Herr war jedoch bereits ver Juli 1914100) 1008 gegenüber 997 im Vor- der Borgarbeiter in Rußland im Prinzip an. Weimarer Prozeß gegen den früheren Wenister- schwunden. Beide Beamten behaupten nun, der Herr monate. Seßen wir September 1924 gleich 100, Die britische Delegation, die bereits die Abordpräsidenten von Thüringen Genossen Hermann, habe sie durch ein Narkotin betäubt. Im Schal so erhöhte sich das Preisniveau um 2.1 Proz., nung einer solchen Studienkommission beschlossen it trop der Unhaltbarkeit der Aklane und Fehlen terraum sei auch ein Chloroformgeruch spürbar ge und zwar nach den einzelnen Sauptgruppen: hat, erklärte sich bereit, weitere Schritte in diefer jedes Beweises ein Strafurteil gefällt worden. wesen. Sie sind beide erkrankt. Die Polizei Nahrungs, Genuß- und Futtermittel um 5.1 Richtung zu unterfaffen, falls die Internationale Sermann wurde zu 1000 Mark Geldstrafe wartet das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung av, Broz., Induſtrieſtoffe und Erzeugnisse um 1.2 eine allgenteine Erhebung cintafe. oder vier Wochen Gefängers verurteilt, weil das weil sie nach vielen Erfahrungen annehmen zu fön- Broz, ferner eingeführte Waren um 1.4 Proz. Gericht es als empiefen annahm, daß er an einen nen glaubt, daß manche„ Narkojen" nur auf einer und waren inländischer Herkunft um 2.3 Proz. früheren thüringischen Regierungsrat unrecht- Suggestion beruhen. ( hier wiederum die Nahrungsmittel etc. mehr als Der Streif der Arbeiterschaft in der Strickmäßige Gehaltsgahlungen aus staatlichen Mit- Die Rothant als Parlamentarier. Die Nach die Industriestoffe und Erzeugnisse,+2. beziv. und Wirkwarenindustrie in Schönlinde geht unteln verfügt hatte. tommen des alten Chingachfoc finden sich immer+3.9% gegenüber 0.6 bezw. 0.5%). In Gold verändert weiter. Ant Dienstag den 11. November mehr in die moderne Zeit und fordern auch ihre gerechnet stieg der Index von 144.3 int Vormo- hat sich die Arbeiterschaft der Firma Fillipp Würden und Aemter für sich. So ist jetzt zum ersten nate auf 145.9. Von den Nahrungs-, Genuß ich els Söhne in Gärten vollzählig an Egidien auf ter freien Strede auf eine von den, und zwar ist es ein Mann aus dem Stamm der begetabilischen Nahrungsmittel,+5.1%, weni- burg hat die Gendarmerie in Schönlinde verstärkt. einem vorausfahrenden Güterzuge losgriffene Huronen, Ludger Bastien, ein chrsamer Schneeschuh ger die animalischen,+2.2%. Das Getreide Die Unternehmer versuchen mit allen Mitteln Wagengruppe cuf. Bei dem überaus heftigen Bu fabrikant, den man dazu auserforen hat, im Abge sowie auch die Getreideprodukte verteuerten sich Streifbredyer at werben, aber ohne Erfolg. Die fammenprall ist in femlich großer Material- ordnetenhause von Quebec als Parlamentarier au durchwegs, bis auf Graupen: Roggen+ 26.3, Schiedskommission, welche wegen Entlassung der haben entstanden. Zwei Menn vom Lokomotiv wirken. Bastien ist der Häuptling der Suronen und Gerste 6.7, Weizen+ 6.4, Safer+ 4.7, Rog- Betriebsausschüsse angerufen worden war, hat zutpersonal und ein im Zuge zum Dienste mitfah ein angefehener Mann, aber sein Stamm hat nach genmehl 20.9, ausländische Weizenmehl gunsten der Arbeiterschaft entschieden. Die Sym render Lokomotivführer wunden leicht ver- dem kanadischen Gesez fein Stimmrecht, und so er 9.2, inländisches+ 4.9%; ferner stieg der Reis valien der ganzen Bevölkerung sind auf Seite Iept. hebt sich denn die Frage, ob er, der selbst nicht wäh, um 6%. Graupen, Erbsen und Mais haben der Streifenden. Die Stimmung unter denselben Die Reform des Strafgefches in Deutschland. Ten darf, gewählt werden lann. Jedenfalls hat die ihre Preise nicht geändert, die Kartoffeln um ist die allerbeste. Die Streifversammlungen weisen Die boutsche Reichsregiemung hat die Beratung Wahl Bastiens unter den Rothäuten von Quebec 24.2% nach. Von den Fleischgattungen ver- einen Maffertbesuch auf. Es herrscht mustergültige des Entwurfes eines Alignemen deufchen Straf große Vegeisterung ausgelöst, und man fordert unge fen um 2.2 und Rindfleisch um 1.7%, wogegen teuerten sich das Schweinefleisch um 6.3, Schin- Ordnung. gesetzbuches beentet und sich damit einverstanden stunt, daß der Huronenhäuptling ſeine Tätigkeit als sich Stalb- und Schöpfenfleisc)+ um 1.8 und 6.4 rante und Raffee- Angestellten. Am 25. November Internationale Konferenz der Hotel-, Restau erflänt, diß der Entwurf in der vom Reichsjustiz- Abgeordneter antreten darf. ministerium empfohlenen Fassung dem Reichsrate % verbilligten. Von den Fetten blieb der Preis wird in Berlin eine internationale Konferen; der des inländischen Schweinefettes unverändert, das Hotel-, Restaurant- und Kaffee- Angestellten t vorgelegt wird. Es besteht die Hoffnung, daß der Wetterübersicht vom 14. November. Der Zu ausländische stieg um 2.7%; es verteuerten fich fammentreten, um engere Verbindungen zwischen Entwurf, dem gemeinanne Vorarbeiten mit der fluß falter Luft aus Osten dauert an. In der Nach weiters noch Butter um 5.9% und Eier um 10 bent in diesen Betrieben Beschäftigten herzustellen. österreichischen Justs verwaltung zugrunde liegen, barschaft des hohen Drudes, der sich von Südslandi. Unter den in der Gruppe Verschiedene" fe freigetvertschaftlichen Berufsorganisationen auf dem Gebiete des Strafrechtes zu cimer vefent navien nach Rumänien erftredt, ist in der Repubiit einbe: ogenen Nahrungs, Genuß- und Futter- find zur Teilnahme eingeladen. Nähere Auskunft lichen Rechtsangleichung mit Desterreich führen heiteres Wetter vorherrschend. In der Nacht auf mitteln änderten sich im Preise nicht: verficuerte erteilt die Internationele Union der Soiel, Re Freitag fant die Temperatur im böhmisch- mährischen inländische Bier im Berurteilung fascistischer Radaubrüder. Das Hügellande und in Mittelmähren bis auf--8 Grab farten i Raffine, Die und Tabatten Recife ſtaurats and Staffee- Angestellten, Amſterdam( SolTuriner Gericht hat wegen der im Jahre 1923 Celsius, in den Tälern der Slowakei( den bisher ein nade- 31.8, Tee- 0.9 und Wein- 3.8%; im Rohjuder- 12.3, unversteuerte Raffi- land), Westeinde 17. dort berübten Gewalttätigkeiten und Schlägereien gelaufenen Berichten zufolge) mindestens bis auf Breife stiegen: Hopfen+61.6, Stroh+15.4, 14.000 japanisches Genossenschaften mit 3.5 MilEine zentrale Genossenschaftsbank in Japan. vier Fascisten zu Strafen zwischen zwei- 9 Grad Celsius. Brag hatte dichten Morgennebel. Seu 11.8, Raffee+2.8, Mal;+2.1 und Rakap lionen Mai aliedern haben zufammen eine zentrale einhalb Jahren und vier Monaten verwahrscheinliches Wetter von heute:+1.7%. Von den Metallen ließ nach: das Stupfer Genossenschaftsbent nevündet. Das Kapital der Andauern des bis jetzt herrschenden Witterungsum 3.8 und das Blei um 0.8%. Die Textilroh Bant ift auf 30 Millionen Yen( 15 Millionen charakters. stoffe und Salbfabrikate( Durchschnitt der Gruppe:+1.3%) weisen eine Verbilligung der jobanischen Regierung, die andere Hälfte von Dollar) festgesetzt. Die Hälfte davon wird von blok in Rohbaumwolle und Baumwollgarn auf, 7.1 und 31%. alle übrigen verteuerten den Genossenschaften gezeichnet. Privatpersonen sich jedoch: inländische Wolle+ 3.-, ausländische dürfen feina Anteile zeichnen. Hauptaufgabe der Die Krise im Ostrauer Revier. 8., Robfeide+0.5, Jute+6.5, Flachs B: n foll fein, die Einkaufsgenossenschaften, teren Der Mährisch- Oftrauer„ Duch Cosu" befaßt 8%. Unter den in der Gruppe Verschiedene" es etwa 10.000 in Japan gibt, mit Geldmitteln 1 fich mit der frischen Lage der Bergindustrie in enthaltenen Induſtrieſtoffen und Erzeugniffen, versehen. Die Genossenschaften kaufen nicht nur Das vom Sturm in der Adria fortgetragene Oftrauer Nevier und behauptet, daß die bei denen im ganzen feine Breishewegung statt. Woven din, sondern stellen auch Waren für ihre je Arbeitsschiff most den 32 Arbeitern ist von ver eine nicht b: gewefene Höhe erreicht and, tonen im Preise an bloß: Rohleder+ 1.3, Mitglieder her. Schleppecn, die nach ihm ausgesendet worden waren, on der Bomündung aufgefunden wors hat. Jest nach er Löſung des Ruhrtenfest Schnittbol;+ 12.1. worſteht Beseitigung den, wo es cuf einer Sandbant feffaß. Die In- steht feine Hoffnung auf eine baldige Behet yung faffen wurden zuerst geretet und schließlich ge- million Zentner Schle und en ziveleinhalb der Krise. Im Oftrauer Revier liegen über eine lang es auch, das Schiff wider flott zu machen. lionen Beniner Stols auf den Salten. Einige Ge Jm Flugboot über den Stillen Ozean. Das fellschaften denken an die Einstellung der Arbeit, Die in Wrvine eroncatische Büro ter Vereinigten Staabere vieler au cine Beschränkung der Förte seire ene Erefutive der Bergarbeiter- Internatio, obachteten Zurüdhaltung. Die amerikanischen Beten schloß daten Vertrag auf Lieferung eines rung. Die Uri de ter Stufe erblich das Blatt innale hat befchlossen, auf einer im Jänner 1925 richte tragen noch immer zur Festigkeit der Tendenz Flugbootes ab, das fähig fein soll, einen ben hohen Rofspreisen, sowie in den in Hannover anberaumten Sigung definitiv einen auf dem Getreidemarkte bei. Infolgedeſſen ſtiegen Flug aus den Bereinigten Staaten nach Sono hohen Eisenbahntarifen und in der Permanenten Setretär zu wählen. Um die Preise für heimischen Weizen und Roggen um Iulut auszuführen. Wie verkautet, würde das Kohlenabgabe, the in den übrigen Staaten die nötigen Mittel für den Unterh: It eines Setre- weitere drei Punkte. Gerste hielt sich bei großem Shoot, wenn es die Erwartungen erfüllt, cis aufheben sei. Um eer Entlassung von Arbeitern aviats zu sichern, schlugen die deutschen Delegier. Angebot auf dent dienstätigen Niveau. Hafer ist Muster für den Bau einer Spezialhilfs vorzubeugen, hat der Razierbergrat eine gemeinten die Erhebung eines jährlich zu zahlenden entlich fest. Ausländisches Mehl, Mais und flotte verwendet werden, die von einer Opera- fame Beratung mit den Vertretern der Gewert außerordentlichen Beitrags von fünf Goldpfennig leie sind etwas gestiegen, Fett ist billiger. Auf tionsbasis bis auf eine Entfernung von 2500 fchaften auf den 18. November cimberufen, in der For Miglich vor. Da die Internationale 1,972.000 bent brigen Want gebieten war der Verkehr un Meilen un bhängig fein würde. In amerikanischen eorüber beraten werden soll, we mean eure weiter: Mitglieder zählt, sollen die Eingänge nicht nur bedeutend bei fast unveränderten Preisen. Es cmtlichen Streifen glaubt man, daß ein solches Entlassung von Arbitern verhindern könne. Das ur Dedung der Bürospesen ausreichen, sondern notierten in Stronen: Weizen 205-218 ab Prag, fliegen, ohne daß Brennstoffe von Schiffen auf die Schlensteuer aufzuheben, die Eisenbahntarife lidhe Beitrag foll bis zum 1. Jänner voll ein 250-260, polnische 285 ab Odenberg, Pofener 230 Tugboet in der& ge wäre, die Erde zu um Blatt oppelliert an die zuständigen Wänifierent, auch die Herausgabe eines internation: len Weit- amenifanifcher Harwinter 235 ab Tetschen, Regleilungsblattes ermöglichen. Der erste außerordent Tetschen, polnischer 215 ab Grensstation, Gerste gen 205-218 ab Prag, amerikanischer 220 ab genommen werden müßten. herabzusehen und so ihre Pflicht erfüllen, d forst die Armee der Arbeitslehen vom hrt und bezahlt foin. unsere Industrie vernschiet würde. ab Liebau.: fer, naß, 153-155, weiß 158-160 ab Praq, Weizenmehl 0 3.55, Roggenmehl 0 3.20, amer. Patent 3.30 ab Teischen, ungarisches 3.30 ab Bratislava, Meis La Plata 180 ab Teischen, vumänischer 168 ab Oderberg, findslavischer auf November 160 ab Bratislava, Sleic 115-120 ab Preg, deutsche in Säden 116 ab Tetschen, ungarische und rumänische 108 ab Wien, amerikanisches Fett 15--15.25 ab Teichen. Mittelschülerstreit in Palermo. Giornale d'Italia" zufolge berließen in Palermo dic Zöglinge der Mittelschulen, besonders des Lyceums Vittorio Emanucle", aus Brotest gegen die neu eingeführten Prüfungen die Schue. Fast an allen Mittelschulen ist es zu Ungehörigkeiten gekommen, so daß die Polizei einschreiten(!) mußte, um de Nädelsführer zur Ruhe zu bringen. Ein Verbrechen am Bahnhofsschalter? Die Berfiner Kriminalpolizei beschäftigte sich mit einer mysteriösen Angelegenheit. In der Nacht vom 1. zum 2. November verlangte ein Herr am Potsdamer Bahnhof an dem einzigen noch offenen Schalter für Fernzüge eine Fahrtarie. Während der Beamte die Fahrlarte fertig machen wollte, verlor er das Bewußtsein. Ein zweiter Beamter, der zufällig im Hintergrund des Schalterraumtes anwesenb war, Turm zwölf schlug, wurde das Spiel eingestellt. Der Bürgermeister zog ab, aber der Flurschütz nahm von dem Gewinner noch ein Schnaps chen an. Boltswirtschaft. Die Großhandelspreise. Großhandelsinder: September 997, Oktober 1008. Der Großhandelsinder für den Oftober 1924, beträgt nach Nummer 22 bis 28 der Preisberichte des Statistischen Staatsamtes( auf d. Grundlage „ Ich hab es stets gedacht," behauptete der Mann gerührt, fommen Sie, wir gehen ein Gläschen trinten beim neuen Schöffen, er be wirtet..." negerbtes Leder 0.7, Leinöl 28 und weiches Bernarbeiter- Internationale. Alle angeschlossenen Organisationen haben außerdem bis zur nächsten Sigung in H: nnover cinen Bericht über die Folgen der Anwendung bok Dames Planes empireichen, so daß diefe age ausführlich behandelt werden kann. Die Erelave nahm zum Schluß die Ein iebung der Russen, betreffend die Absendung einer Delegation zum Studium der Verhältnisse Er nahm seinen Stod und trat auf die Straße. Die ersten Berichte gaben den Liberalen cine erbrüdende Mehrheit. Was hab' ich gefagt?" schrie der Wirt vont Roten Löwen". Petrus te zwinferte, sah den Wirt davoneilen, um die Fahne herauszuhängen. Sie wissen noch nichts," flüsterte der Noteratsschreiber und lachte unter seinem verwitterten Strohhut. Die sonnige Straße lag einsam, als er nad)„ Nun, Flurschük, das macht mir Bergnü Hause ging. Die Stirchentür war geschlossen. Im gen", empfing ihn der Bauer. Roten Löwen" lärmten die Stimmen der fest. Sie tranten verschiedene Gläser Franzölich gestimmten Musikanten. Die Kinder faßen jijazen und schwagten über alles und nichts. daheim schon an dem Tische, zwei Buben und Gegen fünf Uhr ging Petruske allein nach dem drei Mädchen. Er roch das Gebratene und den Dorfe. Rotkohl und war sehr vergnügt. Nachher feiern wir im Weißen Löwen"," Die Fahne hing schlaff über dem Roten Nach dem Effen machte er sehr gemütlich wir rechnen auf Sie", rief der Notariatsschreiter Löwen" und unten probierten die Männer ihre sein Mittagschläfchen in seinem Lehnstuhl, öffnete ihm nach. Instrumente. Die Posaune und das Piston gegen 3 Uhr wieder die Augen, trant seinen Mit gleichmütigem Gesicht trendelte der stimmten eine Melodic an. Staffee und zündete die Zigarre an, die er vom Flurschütz nach dem Genteindehaus. Der Da ging plöblic, im„ Engel" und im WeiBürgermeister bekommen hatte. Schmied, ein Riese von einem Kerl, der Fahnen- ßen Löwen" die Fahne hoch. Die Gaffer schauten Wann werden wir das Ergebnis erfahren?" träger bei der Barmonie war, stand dort im Ge- erschrocken dein. Hoch! schric ein armfragte die Frau. fpräch mit einem Ziegelbäder. Beide waren ficht- feliges Stimmchen. In diesem Augenblick kam der Segleich..." lich angefäufelt. Sie wintten ihnt, aber er gab Sekretär die Treppe herab und schaute geradeaus. fich den Anschein, als fähe er sie nicht. Er schaut nach den Fähnchen," dachte Ich Er saß wieder hinter seinem Bult und äugte Petruste. auf die Straße. Der Wirt vom Roten Löwen" stand auf seiner Schwelle und schaute, die Magd vom Pfarrhof schlenderte zum Krämerladen betrunkene Bauern fangen: . " ch bin doch beunruhigt, Petruške.. „ Ach... es wird schont recht fein gehe noch einen kleinen Spaziergang madyen." Der Flurschüß nahm seinen Stod und ging aufs el hinaus. Hinter dem Dorfe, univeit vom Hofe eines katholischen Kandidaten, begegnete er wiederum dem Notariatsschreiber. Wir haben ja nur unser junges Leben, Und wenn wir tot sind, ist's vorbei!... ,, Ei, Herr Sekretär?" " Ja, Petruske!" Produktenbörse.( Offizieller Bericht vom 14. November.) Die Beteiligung an der Börse war verhältnismäßig zahlreich, der Verkehr bewegte fid; aber in ziemlich engen Grenzen. Auf dem Markte herrschte Unsicherheit und die Käufer bewild feinen Stock und traf, wie zufällig, cine Scheibe, die flirrend in Scherben flog. ,, Nieder mit den Geusen!" riefen die Demonstranien und warfen alle Scheiben faputt. " „ Hoch der Flurschütz!" heulte der Küster. Dann zogen sie singend zum Engel" und zum Weißen Löwen". Die fünfzehn Abgesetzten folgten ihnen. Der Schmied und der Ziegelbäder tobten gewaltig und bewirteten, um sich zu trösten... Der Bürgermeister zeigte sich nicht. Petruste war überall, wo sich Lärm erhob. „ Ich hab's schon immer gedacht, daß Petruske ein Guter ist", sagte einer aus der Menge. ,, Aber Petruske mußte schweigen..... Der Broterwerb!" Als die Dämmerung anbrach, ging der FlurSchüß, um dem Bürgermeister feinen Bericht zu machen! „ Es ist schlimm, Bürgermeister, aber was wollen Sie daran tun... Das Geld und der Pfarrer..." " Ja, Flurschüß." Mehr sagte der Sekretär nicht, aber er deutete nach dem Roten Löwen", wo man die Flagge" Ich wollte das Volk vom Roten Löwen" wieder niederholte. Das Prophezeien hörte auf verjagen, ich schwang meinen Stod und fam Jetzt liegen fie draußen, Flurschüß!" Nieder mit den Geufen!" schrien die Männer unglüdlicherweise in eine Fensterscheibe... es war Bm!" sagte Betruite. vom Weißen Löwen". fein Halten mehr.... im Augenblid waren alle Wir sind unserer Sache sicher, Flurschüß, Der Wirt vom Engel" stellte seine Fahnen Es lam Bewegung unter die Menge der Fenstersch..sen kaputt... Mir als Flurschüß wird und fett mögen fic's nur nochmal probieren, stange auf und kleine Gassenbuben standen dabei, Strafeel brach los und drohende Fäuste ballten sich. es am meisten nahegehen...." oberauf zu fonnten. ... Fünfzehn Entlassungs- ihm zuzuschauen.... Es schien so seltsam und Jetzt fühlte Petruste, daß er eine Tat verrichten„ a, Petruske... neue Herren, neue Gebriefe für die liberale Sarmonie kab' ich schon in brachte Erregung unter die Leute. Was war im müsse. Es war verantwortlich für die Ordnung, feye.... da, rauchen Sie noch eine Zigarre und meiner Tasche... Ser Ginnehmer belomnut Werte? Der Engel" hielt sich sonst von der Bo- denn der Bürgermeiste hatte feine Autorität mehr nehmen Sie sich's nicht zu sehr zu Herzen.... seine Bersetzung von der Regierung.. Ter litik fern. Die Aufregung lich die Männer von und ein Nachfolger war noch nicht ernannt. Pe- Hören, sehen und schweigen..." " Engel" nimmt fein Bier mehr vom Bürger- der Harmonie die Stöpfe zusammensteden. Wollte truste war sich völlig klar darüber, daß er unter meister..." etwa der Enget" den Sieg mitfeiern? allen Umständen der Autoritat dienen mußte. Die Nachbarschaft frähte ein Hahn, der sicher toll tar Petruske fam rauchend hinaus. In der So, so!..." Betruske hatte eine Ahnung, daß große Er- Liberalen lagen jest draußen.... Wir haben die Hypotheken bom Roten eignisse im Anzug waren. Balb würden bie Wahl- Das Bolt drängte sich jest vor dem„ Roten und jetzt fcho: im voraus seinen Morgengruß Löwen" getauft. er wird schweigen müssen... zahlen bekanntgegeben werden und zum erstenmal Böwen" zusammen, und wenn der Wirt sich zeigte, erschallen ließ. Petruste. Tönnen wir auf Sie zählen?" fühlte er heute ein bißchen Spannung, aber er wurde er ausgejohlt. Dieser winkte dem Flur Der Flurschüß ging dann geradewegs zum Ich tue immer meine Pflicht," antwortete blieb trotzdem fizen, bis sich draußen ein Jubel schis um Beistand. Gemächlich trat dieser vor, Jeißen Löwen", um mitzuschmaufen und mitder Flueschütz. erhob. gwinferte dem Notariatsschreiber zu, schwang sutrinken. " Geite 8. Mitteilungen aus dem Publitum. Bei 3053 Regen, Wind, Kälte wird man leicht von Erkältung befallen. Man muz daher rechtzeitig dafür Sorge tragen, daß im Hause nie fehle der in seiner schmerzlindernden Wirkung einzige echte DIANAFranzbranntwein mit Menthol welcher flir Massage Einreibung, Umschläge und als Gurgelwasser gleich unentbehrlich ist. Nehmen Sie nur Diana Franzbranntwein an! Weisen Sie minderwertige Nachahmungen ener glich zurüd! Jeberall erhältlich? DIANA- Franzbranntwein- Produktion G.m.b. 1. Prag VIII. Drahobejlova ul. 1073. Wien II., Engerthstraße 169. Devisenturse. Die tschechische Krone notiert in: Newport 100 Sc . Dollar 2.08.25 Zürich 100 Berlin Wien Schweiz. Frant 15.47.50 Mart 125.150.000.000'0 .. österr. Kronen 2.120'00 Prager Kurse am 14. November. Geld 100 holl. Guiden... 1365.00.00 1 Billion Mart. 8.09.75 100 belg. Frante. 164.75.00 100 schweiz. Frant 1 Pfund Sterling 655.00.00 157 8090 147.75.00 33.95.00 100 franz. Frants 180.6250 10.000 magyar. Stronen 100 poin. Bioto 10.000 öfterr. Sronen 100 Vire 1 Dollar. 100 Dinar 49 07:50 4.36.25 652.50'00 4.70.50 Ware 1371.0000 8.13.75 166.25'00 658.00'0) 159.20'00 149.25° 00 84.25.00 182.12.50 49.57.50 4.86.25 658.50'00 4.90'50 Kunst und Wissen. Igor Stravinsty. ( Anläßlich des Konzertes der Prager Bezirkskommission für Kinderschuß und Jugendfürsorge im großen Luzernasaale am 13. November 1924.) Igor Strawinsky, die bedeutendste Erschei nung unter den russischen Neutönern und cine der kraftvollsten und ursprünglichsten Persönlichfeiten im modernen Musikleben überhaupt, ist dem Prager Kunstpublikum tein Fremder. Vor zwei Jahren erregte seine symphonische Dichtung Feuerwerk" berechtigtes Aussehen in einem philharmoni schen Konzerte des Nenen deutschen Theaters und heuer im Frühjahre hat Alexander Zemlinsky an der gleichen Statte des Meisters föstlich groteske und jatirisch tolle Parodie eines modernen Tanzes Ragtime" zur erfolgreichen Prager Erstaufführung gebracht. Anläßlich des diesjährigen großen internationalen Mujifjestes in Prag schließlich wurde Strawinskys symphonische Dichtung Chant du Rossignol( eine symphonische Bearbeitung zweier Afte der Oper Die Nachtigall" des Tondichters) von der tschechischen Philharmonie erstaufgeführt. Das tschechische Nationaltheater in Prag fündigt für die heurige Saison die Erstaufführung einer der bedeutendsten Tanzdichtungen Strawinskys, des Ballettes " Petrusdfa", an. Als Balletttomponist hat Strawinsky das Maßgebendste und Originellste geschaffen, das die Musikwelt seiner Meuse bisher verdankt. Gilt er doch mit Recht als der große Reformator des modernen Ballettes. Seine Ballette„ Der Feuervogel", die bereits genannte„ Petruschka“ und„ Sacre du Printemps" sind richtunggebende Merfsteine in der Geschichte des modernen Ballettes. Aber auch auf allen anderen Gebieten der schaffenden Tonkunst hat sich der heuer 42jährige Strawinsky( geb. am 5. Juni 1882 in Oranienbaum bei Petersburg als Sohn cines Opernsängers) betätigt und durchwegs Bedeu tendes zu sagen vermocht Symphonische Werke, großen und fleinen Stiles, Liederzyk len, Kammermusitwerte, bedeutsame Kla vierstücke, eine Oper und vor allem die stil bildenden Ballette bezeugen das bisherige überaus fruchtbare Gedeihen dieses kraftvollen Musikgenies. Seine fünstlerische Art hat ein Prager Musiter und Kritiker in folgender Weise treffend, wenn auch farrifiert gekennzeichnet: Er sicht aus, als hätte er mit Kunst überhaupt nichts zu tun, und das gerade macht ihn sympathisch. Ein auf der Nase schlecht sitzender Klemmer bezeugt den nüchternen Menschen, der die Mitmenschen kennt. In seinen Musikparodien stedt die ganze Tragit cines forrumpierten Zeitalters. Das Hauptwerk des donnerstägigen StrawinskySonberkonzertes war die Histoire d'un sol.bat", die Geschichte und phantastische Erzählung vom Soldaten Josef, der auf Urlaub in die Heimat gehen will, unterwegs aber dem Teufel in die Hände fällt, Die ganze Republik erwartet„ Die Stlaven Fönigin". Aus der Partei. 3054 15. November 1924. Vereinsnachrichten. Freie Vereinigung sozialistischer Akademiker. Montag, 17. November 8 Uhr abends, Karolinum Vortrag des Gen. Dr. Heinrich Bollat über„ Die englische Arbeiterbewegung von heute". Gen. Dr. Pollat war der Londoner Berichterstatter des„ Sozialdemokrat". Gäste will. tommen. Turnen und Sport. der ihm das Buch des Reichtums aufschwazt, um| Wunder der Wölfe" statt. Es ist dies ein ihm dafür alles das zu nehmen, was sterbliche Men historischer Film aus der Zeit Ludwigs XI., in welschenfinder noch nötiger brauchen als Geld. Musit, chem die Belagerung der Stadt Bouvets veranschauTanz, Pantomime und gesprochenes Wort erscheinen licht wird. Der Film wird in künstlerischer Hinsicht in diesem Werke zu einer neuartigen Kunstgattung von der Kritik gerühmt. Die Vorstellung war die verwoben. Modern in saytechnischer Hinsicht wie nur erste Vorführung eines Films in der Großen Oper. möglich, schöpft diese symphonische Szene zuvorderst Der Präsident der Republik nahm zum erstenmale aus dem urwüchsigen Elemente der Volksmusit, offiziell an einer solchen teil. wie sie fich am unverfälschtesten auf Jahrmärkten, in Volksschänken und im Volkstanze zu erkennen gibt; auffallend ist vor allem der ungeheuere Reichtum Strawinskys an rhythmischen Einfällen. Leider wurde dem Werke anstatt der verhießenen szenischen bloß eine Konzertmäßige Aufführung zuteil, wodurch Zweidrittel der Wirkung verloren gingen. Das zweite Werk der Vortragsordnung war ein Oftett Deutsche sozialdemokratische Lokalorganisation V. Kreis. Alle Bezirksleitungen werden ersuc für Blasinstrumente, fast klassisch im Auf- Kladno- Kročehlavy. Morgen Sonntag um 5 Uhr sofort einen Bezirks- Wintersportwart namhaft bau und in der Form, mit einer regelrechten Fuge nachmittags, findet in Kladno im Hotel Post" eine machen. Adressen sind an Franz Viktorin, Rosten ausgestattet und reich an musikalischer Invention, Parteimitgliederversammlung statt. Tagesordnung: Nr. 240 bei Teplit- Schönau bekannt zu geben. aber, wie alles bei Strawinsky, von gegenfäßlichster Die gegenwärtige Lage der Arbeiterschaft". Referent V. Kreis, 2. Bezirk. Alle Vereinsobmänner werStilistit, mit Gemeinplägen neben, genialster musi- Genosse Goldschmidt, Redakteur des„ Sozial- den gebeten, ihre Wintersportsektionen, deren Ausfalischer Offenbarung, klassisch anmutenden Wendun- demokrat" in Prag. gen neben wirtshausmäßigen. Das abgeklärteste Stüd Strawinsky des interessanten Abends boten die drei unter dem Titel Japanische Pyrit" vereinigten Lieder mit Kammerorchesterbegleitung: äußerst gedrängt in der Form und dennoch unendlich alles jagend im Ausdrude und von feinabgetönter instrumentaler Farbe untermalt. Ria Rit Herausgeber Dr. Ludwig Czech. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Nießnet. Druck: Deutiche 3ettungs- A..G, Prag Für den Druck verantwortlich: Boltk ten, eine von Strawinsky eigens beftellte Soprani Frauenwelt stin, sang diese eigenartigen Weisen mit innerlich überzeugender Ausdrudskraft und silberner, wenn auch in der Intonation nicht immer ganz reiner Stimme. Der Erfolg des Konzertes, das den Charakter einer ungeheueren Sensation trug und vor ausver fauftem Saale stattfand, war ebenso groß wie echt, trotzdem sich zum Schlusse einige Strawallmacher be merkbar machten. Daß dieses Konzert überhaupt stattfinden konnte und noch mehr der Umstand, daß es sich einer so außerordentlichen Teilnahme des Publikums zu erfreuen hatte, ist entweder ein 3eichen noch nicht ganz erstorbenen Kunstsinnes in Prag oder aber bloße Sensationslüsternheit unserer eit. Edwin Janetschet. 2. Melchior( Tenorist) wird am 24. d. im Smetana Saale ein einziges Ronzert veranstalten. Am Klavier R. Trunt. Konzert Battistini am 17. d. im Lucerna Saal. Spielplan des Neuen deutschen Theaters. Heute Samstag Schiller- Feier Don Carlos"; Sonntag nachmittags Tannhäuser", abends„ Gräfin Mariza"; Montag Gastspiel Strad- Manowarda Götterdämmerung". Spielplan der Kleinen Bühne. Heute Samstag Premiere Clo- Clo"; Sonntag nachmittags ,, Rotkäppchen", abends Die beiden Scr ren der gnädigen Frau". Der Film. Vorführung eines Films in der Pariser Oper. Donnerstag abends fand in der Großen Oper in Paris in Anwesenheit des Präsidenten der französischen Republik und zahlreicher hervorragender Persönlichkeiten die feierliche Vorführung des Films Ausschreibung. Für das Kreisgebiet Aussig wird zum sofortigen. Antritt ein Berwaltungsbeamter gesucht. Bewerber haben unter Nachweis einer mindest fünfjährigen Gewerkschaftszugehörigkeit, Angobe des Alters und der bisherigen Beschäftigung ein felbstgeschriebenes Offert einzubringen. Bedingung ist vor allem: Vollkommene Beherrschung und Kenntnis aller gewerkschaftlichen Fragen und Arbeiten. Berband der Handels-, Transport- und Berlehrsarbeiter, Zentrale Aussig, Langegaffe 42/1. Ernst Sattler und Frau Mella geb. Löw VERMÄHLTE. KARLSBAD DRAHOWITZ im November 1924. 3058 8062 Kuh& Kretsch Erzeugung von alkoholfreien Fruchtperien 1488 Teplitz- Schönau Kalla's Fischkonserven werden wegen ihrer vorzüglichen Güte und ihrem feinen Geschmacke überall bevorzugt. Verlangen Sie daher nur Kalla's Fischkonserven In allen Konsumvereinen erhältlich. 2871 Eine Salbmonatsschrift. Jede Nummer Kč 2.-. Zu beziehen durch die Boltsbuchhandlung Ernst Sattler Karlsbad, Kerag Palace Lehrmeister- Bücherei Eine bewährte Sammlung praktischer Anleitung für alle möglichen Bedürfnine des täglichen Lebens. Sandwerf Technik Bieb haberei u. a.) über 700 Nummer erschienen! Jede Nummer Kc 1.90. Berzeichnisse sendet foftenlos Wolfsbuchhandlung Aremser& Co., Teplig- Schönan, Theresiengasse 18-20. Ulle Bücher liefert rafah und billig die Volksbuchhandlung Kremser& Co., Teplitz- Schönau, Theresiengasse 18-26 Großes Lager in preiswert Gelegenheitsfäufen. Beracichniffe fenden wir auf Wunsch toitenlos Eine überaus wirksame Propa ganda ist beute dem moders nen Geschäftsmann in der Anzeige in die sand gegeben. Sie wirft am meisten in Blät tern der organ. Arbeiter und arbeitet für ihn, ohne daß er große Auslagen bat, und-bas Wichtiglte Erfolg hat fie immer! bildung und Mitgliederzahl ehestens zu melden. Wo noch keine solchen Sektionen vorhanden, dort sollen solche nach Tunlichkeit geschaffen werden. Neuanmel dungen von Stifahrern erhalten Trodenkurse. Alle Meldungen an Franz Vittorin, Rosten 240 bei Teplit- Schönau. peres Speisefett billiger als Schweinefett unbegrenzt haltbar. peres Speisefett unbegrenzt haltbar billiger als Schweinefett. beres Soeben erschienen! Speisefett 100% reines Fett billiger als Schweinefett. Sofort bestellen! Arbeiter- Jahrbuch 1925 Herausgegeben vom Parteivorstand der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei Das Jahrbuch enthält eine Reihe wertvoller Beiträge guter Schriftsteller, belehrende Artikel, ein Adressenverzeichnis etc. und kostet trotz bester Ausstattung nur Kč 5.-, für Wiederverkäufer KC 4.-. Es ist ein unentbehrlicher Führer und Ratgeber für jede Arbeiterfamilie. Fort mit dem bürgerlichen Kalenderschund! In die Arbeiterwohnung gehört das Arbeiterjahrbuch! Bezug durch alle Parteibuchhandlungen, Schriftenabteilungen, Parteiorganisationen, Kolporteure oder direkt von der Zentralstelle für das Bildungswesen in Prag II., Havličkovo nám. 32. 3004