Einzelpreis 70 Heller. Redaktion und Verwaltung: Prag, IL, Nelajanta 18. Telephone: Tagesredattion: 26795, 31469. Nachtrebattion: 26797. Pomerant: 57544. Inferate werden laut Larif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 6. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der tschechoslowakischen Republit. Was iſt ein Miniſterwort wert? Samstag, 20. Feber 1926. Das mißglückte Ablenkungsmanöver. Bezugs Bedingungen: Bel Zustellung ins Haus oder bel Bezug durch die Vost: monatlich... Kö 16.Dierteljährlich... 48.halbjährig. ganzjährig.... 192.96.Radftellung von MannStripten erfolgt nur bei Ein fendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich eith Nr. 44. diese Sprachenverordnung feineswegs geschützt, sondern aufs schärffte verlegt werden. Oder versteht Stivin unter den Arbeiterinteressent nur die des tschechischen Proletariates? Abfuhr Stivins durch Genossen Dr. Czeth. Benes's Erklärungen genehmigt. Dann hat er allerdings Recht benn ein Tscheche Dem Ministerpräsidenten Švehla wird findet auch im letzten Winkel des„ verdeutschten" feit dem Tage der Herausgabe der Sprachen- Prag, 19. Feber. Die Debatte über die Aus-| rufe machte und gerade feine Ovationen bereitete. Gebietes Gehör in feiner Muttersprache, ber verordnung öffentlich der Vorwurf des Wort- führungen des Außenministers wurde heute nach Allerdings brachte den Redner ein Zwischenruf des dann hört Genoffe Stivin auf, überhaupt noch ein ja gegebene Versprechen, vor Herausgabe der einen wird es, wenn Siivin Sprachenverordnung nommen. Die Koalitionsgrößen werden aber troß- Minister mit einem nicht gerade falonfähigen damit zu verteidigen versucht, daß ihre Seran Durchführungsverordnung zum Sprachengeset dem mit dem Resultat faum zufrieden sein, denn Nanten beleate, sichtlich aus dem schönen Konzept. gabe ja schon von dem deutschen Christlichsozi: len die Genehmigung der Volksvertretung einzu- ihr Plan ist mißglidt, durch Aufrollung einer Einen Beweis für die schon längst widerlegte Budit im Oktober 1925 gefordert worden sei holen, nicht einlöfte. Anderswo, wo Ehrbegriffe vereinzelten außenpolitischen Frige die Aufmert- unsinnige Beh uptung, daß es von der Oppo mit der Begründung, daß man das Sprachengeset noch eine Rolle spielen und man das Schämen famkeit von all den brennenden innerpolitischen fition namentlich unsere Partei gewefen fei, welde in den Aemtern nach Belieben interpretiere. No t noch nicht verlernt hat, hätte der Premier einen Problemen abzulenken, deren Lösung feit Monaten die Diskursion über die Fälscheraffäre auf ein wendig war die Herausgabe einer Durdyfith jolchen Borwurf keine Minute lang auf sich nicht vom Fleck kommen will, zumal die Situation Nebengeleise hätte schieben wollen, fuchte Stivin rungsverordnung zum Sprachengefes allerdings izen lassen, er hätte sofort im Parlamente das durch die Sprachenverordnung und die Nichtaner- nun schon gar daraus abzuleiten, daß unser Blatt fchon lange, eber mußte gerade eine solche MißBort ergriffen, um sich zu rechtfertigen, oder fennung Rußlands noch in geradezu muttvilliger den Bericht über die gestrige Rede des Genossen geburt dabei ans Tagelicht gefördert werden, welche er hätte die Behauptung amtlich auf dem Wege felbstverständlich, daß bei der ersten sich bietenden Sprachenumrecht!" gebracht habe. Es gibt fa gewiß die an sich schon mehr als harten Bestimmungen Weise verschärft wurde. Es war doch eigentlich Czech unter dem Haupttitel Sinweg mit dem Sie ärgiten Befürchtingen noch übertrifft und über der Presse zu widerlegen gesucht, oder auch hätte Gelegenheit die Opposition sich nicht nur ger de Zeitungsleser, die rüdwärts bei den Annoncen des Gesetzes noch so eigenmächtig und willfürlich er, im Falle der Berechtigung des Vorwurfes, laut Vorschrift mit den absichtlich eng begrenzten anfangen und vom politischen Teil der Zeitung hinausgeht, wie etwa in dem berüchtigten Barneingesehen, daß seinem Bleiben als Minister Ausführungen Beneš' über den ungavifchen äl nur die fettesten Titel lesen, doch daß auch Stivin graphen 99, mit dem man die Teferlpolitik bis dadurch eine Grenze gefeßt sei. Bei uns ließ schersfandal befassen, sondern sich nicht scheuen zu dieser Sorte gehört, ist uns neu. Denn sonst us Achgrone fortseven fann? Will Stivin auch die Regierung diese schwere Anschuldigung auf wird, den engen Rahmen dieser Distufion einfach hätte er schon aus den Untertiteln erfeben müffen, dies verteidigen? Von all diesen brennenden ihrem Leiter durch vierzehn Tage sizen, ehe sie zu sprengen und auch über andere Sachen zu daß Genosse Czech auch über die ungarische Frage Fragen durch taktische Manöver die Oeffentlichkeit es der Mühe wert fand, die Dementiersprize reden, die mindestens ebenso wichtig sind wie die ausführlich und entschieden genug gesprochen hat, abzulenten, ist ein mußloses Beginnen. der Die Zwangsjade ungarische Geschichte. Darum ist es gev: dezu als und dß dieses Kapitel bei der typographischen Geschäftsordnung -die in diesem Falle nur eine Perolin Seuchelei zu bezeiden, wenn die Debattenredner Aufmachung keineswegs vernachläffigt wurde. Aus brachte es mit sich, daß Genoffe Dr. Czech auf prize zur Verbreitung guten Geruches ist der Stoalition fait durchwegs sich darüber beklag folchen, an den Haaren herbeigezognen ,, Aroumen- die Unterstellungen Stivins, als ob unserer Parin Lätigkeit zu jeben, und man geht mit der ten, daß die Opposition auch von anderem ge- ten" schließen zu wollen, die tschechischen Sozial tei die Aufrollung der Fälscheraffäre direkt unanAnnahme nicht irre, daß dabei weniger auf die sprochen habe, als von dem, was unmittelbar auf demokraten hätten fich als die befferen und radi- genehm gewesen wäre, nur im Rahmen einer sachMeinung der eigenen Staatsbürger, als auf die der Tagesordnung stand. War die Koalition zu faleren Schüßer des ungarischen Proletariates er- lichen Bemerkung vom Vorsitzenden mehrmals Meinung des Auslandes Rücksicht genommen feig, um über die jüngsten Taten der Regierung wiesen, ist doch etw: 8 start. Wir haben unser auf die Ueberschreitung der Redezeit aufmerksam wurde. Wie also das Abendblatt der„ Narodni in offener Debatte Rede zu stehen, so mußte die wärmstes Interesse an dem Schicksal der ungari gemacht, reagiern konnte. Aber was er Bisty" mitteilt, werde an Regierung& Aussprachye darüber einfach erzwungen werden, schen Arbeiterschaft schon viel früher bewiesen, brachte, ist so treffend, daß ein Kommentar die stellen gegenüber den wiederholten Behaup- und wenn es bei der Verhandlung eines Sndels- während gerade das Pravo Lidu" und die tiche. Wirfung feiner von tieffter Empörung getragenen vertrages mit den Zulkaffern hätte fein mitjent. chifchen Sozialdemokraten es waren, die entgegen Worte nur abschwächen würde. Stivin hätte sich tungen deutscher Abgeordneter erklärt, von Gelbit die bloke Erörterung dieser Probleme ber den Weifungen der Internationale den Sorthy diese Abfuhr ersparen können. einem Wortbruche tönne teine Rede sein. Es hindern zu wollen, war ein törichtes Unterfangen, Terror indirekt unterstützten, als sie sich für die war schon vorauszusehen, falls die Regierungs- das mißglüden mußte. Der Hauptzweck allerdings, Aufg be der Pfandrechte einsetzten, ohne die Unstellen" überhaupt die Sprache finden sollten. Die schwebenden innerpolitischen Fragen weiter auf garn niemals eine Auslandsanleihe bekommen daß eine Bestreitung erfolgen werde, aber daß die lange Bank schieben zu fönnen, ist erreicht. hätte. solche Argumente" herhalten würden, wie Das Fortwursteln kann weitergehen! Aber neben dem Schicksal des ungarischen sie sich in der Erklärung der Regierungsstellen Die heutige Debatte verlief im allgemeinen Proletariates liegt unserer Partei bruches gemacht, weil er das im Jahre 1920 die Stimmen der Opposition zur Kenntnis ge- Stivin einst der erste gewesen sei, der rade internationaler Sozialist zu sein. Noch schöner - Genose Dr. Czech finden, das fommt selbst uns, die wir durch die bemerkenswerte, von dem voll besetzten Hause mit das Schicksal der deutschen Proletarier in unserem ses Hauses als den Strid um den Hals der tsche abgehärtet sind, unerwartet. erwiderte auf die Angriffe Stivins folgendes: Hohes Haus! Mein verstorbener Freund Seliger hat einmal die Geschäftsordnung diechoslowakischen Abgeordneten bezeichnet. Wir Mitglieder der deutschen sozialdemokratischen Fraktion empfinden dies bei jedem Augenblid und tragen die Geschäftsordnung nur als eine Zwangsjade, in der es tein parlamentarisches Leben und kein parlamentarische s Atmen gibt.( Beifall.) eigenen Lande Spannung erwartete Auseinandersehung des Genossen Dr. Ezech mit Stivin, mindestens ebenso em Herzen, und darum war es Die Erklärung wagt nicht, abzuleugnen, deffen Blatt, das„ Pravo Lidu", nicht müde wird, notwendig, daß auch über das in der füngsten daß Herr Švehla das Versprechen gegeben habe, unere Genossen förmlich als Beschüßer der Fäl Sprachenverordning niedergelegte schreiende Un bor ihrer Herausgabe die Spracher hinzustellen. Stivin, der zwr ursprünglich recht ein ernstes Wort gesprochen werde. Wenn ſcher hinzustellen. Stivin, der zw'r ursprünglich chenverordnung dem Verfassungs. als erster Pro- Redner angemeldet war, dann aber Stivin in seiner Rede diese Sprachenverordnung ausschusse des Abgeordnetenhauses plöblich als lepter zu Wort fam, erachtete es zu einfach mit dem Hinweis abtut, daß für die So Vor Beginn dieser Session habe ich mich im und mehr wurde auch von niemandem noch nächst als unumgänglich notwendig, strengeldemokratie Sprachenverordnungen feine Sache Auftrage unserer Fraktion an den Präsiden behauptet-borzulegen, doch habe er Rügen aus uteilen, da man in der letzten nation ler Kämpfe, fondern eine Frage der Zwed ten des Hauses mit der Bitte gewendet, uns nicht versprochen, sie den deutschen Abgebung Miniſter- man denke nur: tschechoslo- mäßigkeit und des Schuße 3 der Arbeiter. Gelegenheit zur Feststellung unseres Stand wy fische Minister von seiten der Opposition interessen seien, so scheint er wohl nicht zu orbneten vorzulegen. Eine höchst über- nicht immer mit dem nötigen Respekt behandelte, wissen, daß in der Republik Millionen deutscher punktes zu den Sprachenverordnungen zu flüssige Berichtigung", die daneben redet, da sondern ihnen gelegentlich auch treffende Zwischen- Proletarier leben, deren Interessen gerade durch geben. Der Antrag wurde abgelehnt. mit von dem Kern der Sache abgelenkt werde. xxxxxxxxxxxxx0000 Als wir dann von dem Rechte Gebrauch machhätte Švehla sein Versprechen eingelöst und ten, im Rahmen der ersten sich darbietenden Dedie Sprachenverordnung dem Verfas- minister als recht und billig anerkannte und fühlen, denn sie wurden ja von der früheren batte unseren Standpunkt darzulegen, wurden jungsausschuß vorgelegt, so hätten für dessen Erfüllung er sein Ministerwort gab geschlossen! Gewiß kann die politische Richtung wir von höchster präsidieller Seite deshalb a ndadurch auch die deutschen Abgeordneten das soll für ihn als Ministerpräsidenten nich einer Regierung von der der anderen verschieden geflagt. Wir haben uns heute wieder an von ihrem Inhalte Kenntnis erhalten, sie mehr Geltung haben? Herr Švehla hat ver- sein, aber feierliche Versprechungen gelten doch den Herrn Präsidenten mit der Bitte gewendet, hätten durch ihre Vertreter im Verfassungsaus iprochen, aber nur als Innenminister der Me- wohl ebensoviel wie Verträge und materielle obwohl wir schon einmal gesprochen haben, un s schuß Gelegenheit gehabt in der Verhinde gierung Tufars, als Ministerpräsident hat er Verpflichtungen, zudem wurde das Versprechen die Möglichkeit zu geben, hier noch einmal das Wort zu ergreifen; auch das wurde rung dieser Kenntnisnahme liegt eben der Vor- andere Auffassungen von der Sache und fühlt von derselben Person gemacht!" wurf der Ueberrumpelung begründet zuid frei und ledig jeines gegebenen Versprechend. Hinter dem in der Erklärung der Regie- abgelehnt und wir auf den engen Rahmen Bemerkung verwiesen, so daß wir leine Geihm ihre Meinung zu sagen und ihre Wünsche Als solcher braucht er sich nicht mehr zu den rungsstelle angeführten Grund für die Nicht- legenheit haben, zu den Darlegungen besonders zu äußern. Denn das Wort„ vorlegen" be Grundsäßen der Gerechtigkeit und Demokratie einlösung von Svehlas Versprechen stedft ein des letzten Redners Stellung zu nehmen. deutet doch, über sie zu berichten, über sie zu zu bekennen, denen er vordem als Innen- anderer. Seit Tusars Regierung ist es der Ich möchte jetzt ganz tura -einige Feststellungen nachdem eine Auseinandersehung nach Gesichtspunkten mit den Darlegungen des Herrn Abgeordneten Stivin unmöglich ist. Der Abgeordnete Stivin hat die Behauptung aufgestellt, daß wir als Teil der Opposition und als Partei eine Aussprache über die Geldfälscheraffäre verhindern wollten und taß uns diese Auseinanderseßung ungelegen tam. berhandeln. Aber nun fommt der Clou! Herr minister gehuldigt hat. Damals war er der nationalistischen Reaktion gelungen, sich völlig Svehla habe das Versprechen gegeben, aber eberzeugung, auch die nichttschechische Bevöl- in den Sattel zu feßen und der stramme Worts als Minister der Regierung Tuferung hätte bei der Regelung des Sprachen- mann Švehla reitet ihr führend voran. Nun machen, far! Seither haben schon zwei Regierungen rechtes ein Wort mitzureden, als Ministerpräsi- broucht er sich nicht mehr zu verstellen und er höheren gewechselt, die Regierung Cerny und die Re- dent bekennt er sich zu dem Grundsaße, nur wirft als unnötigen Ballast alles, wozu er sich das gierung Beneš, und ein in der Zeit der Me- ihm und seinen Regierungsmannen stehe das gelegentlich der rot- grünen Koalition noch begierung Tufar gegebenes Versprechen sei zwar Recht zu, das Maß der sprachlichen Rechte den fennen mußte, in den Staub des Straßenbindend für diese Regierung gewesen, nichttschechischen Staatsbürgern zuzumessen und grabens, auch wenn es ein gegebenes Wort ist. doch nicht bindend für die nach fol- zu diftieren. Wir glauben, der Herr Minister Bei der herrschenden Moral in der Koalition genden Regierungen! präsident hätte alle Ursache, sich sofort in wird ihm die Nichteinlösung des Versprechens Alles, was man aus der Literatur der irgendeiner Weise zum Worte zu melden, um nur nüßen, bei der Opposition fann es ihm nicht Jefuiten tennt, verblagt vor dieser Argumen- der jesuitischen Auffassung von der Bedeutung schaden, denn diese kann nicht mehr tun, als tierkunft. Ignaz von Loyola und seine Jünger und Dauer eines Miniſterwortes zu wider das Gewissen aufzurufen und dieses schläft vor find armielige Stümper gegen die erwähnte sprechen. Nach dieser sauberen Theorie braucht läufig noch einen tiefen Schlaf. Aber durch den Regierungsstelle", die zum Ehrenschutz des ein Minister nur das Ressort zu wechseln und wang der Verhältnisse kann und wird es einHerrn Švehla tommandiert worden ist. Als er muß, auch wenn er die Macht dazu behält. mal wachgerüttelt werden und dann wird die Svehla sein Versprechen gab und damit gewiffer die gemachten Versprechungen nicht mehr ein- Erkenntnis reifen, wie gerade dieser Mann maßen sein Wort verpfändete, die Vertreter der lösen. Den Gedanken logisch fortgesponnen. Staat und Volk verhängnisvoll geworden ist, Gesamtbevölkerung würden noch vor Heraus. braucht danach keine Regierung sich um die von nicht nur wegen seiner Begriffe über die Pflicht gabe der Sprachenverordnung zu ihr Stellung der früheren eingegangenen mündlichen oder zur Einlösung gegebener Versprechen, sondern nehmen können, war er in der Zusar- Regierung schriftlichen Verbindlichkeiten mehr zu kümmern. auch wegen seiner auf den rücksichtslosen GeInnenminister. Er ist seither Ministerpräsident Die frühere Regierung ist Verträge ein- brauch der Macht eingestellten Gesinnung, die geworden wurde damit seine Verantwortung gegangen, hat Schulden gemacht, was geht das frstematisch darauf lossteuert, in Millionen gegenüber der Bevölkerung oder eines Teiles bie nachfolgende an, die braucht sich durch solche Köpfen und Herzen Stimmungen zu erzeugen, berselben eine geringere? Was er als Innen Verbindlichkeiten nicht mehr gebunden zu die dem Staate alles eher als förderlich sind. Ich stelle fest, daß unsere Fraftion am 23. Jänner 1926 einen Antrag an das Bräftdium richtete, in welchem wir die Einberu fung des Parlaments verlangten und wörtlich folgendes schrieben: ,, Die Aufbedung der Bantnotenfälschun gen in Ungarn hat eine außenpolitische Lage geschaffen, die nach der Stellungnahme der gesam ten internationalen Oeffentlichkeit und vor allem ter Kleinen Entente ernste Romplitatio nen nach sich ziehen kann. Das Parlament muß daher über die durch den Budapester Stanbal geschaffene außenpolitische Lage und vor allem über die Pläne der Regierung unterrich tet und ihm die Gelegenheit zur Stel Beite 2. Tungnahme gegeben werden, zumal fich nach offiziellen Meldungen der Ministerrat mit diesem Gegenstand bereits wiederholt beschäftigt und einen ausführlichen Bericht des Außenministers entgegengenommen hat." Ich stelle fest, daß wir am 23. Jänner eine Aussprache gefordert haben und daß unser Antrag den Gegenstand der präsidialen Bezatung gebildet hat. Ich stelle Ich stelle fest, daß Abgeordneter Stivin Mitglied des Parlamentspräsidiums ist, daß er bon unserem Antrage Notiz nehmen mußte, auch Kenntnis genommen er sich Für den ärmsten Böhmerwald. Eine Stimme aus dem Leserkreis. Die Schilderungen über die Arbeitslosennot Dem Verfasser der fürzlich in der Parteipreffe im Böhmerivalde werden in kürzester Zeit als erschienenen Aufsaureihe Berlorene Dörfer, ver. Broschüre erscheinen. Die Verbreitung der lassene Menschen" schreibt eine Genoffin aus dem Broschüre soll in erster Reihe der Förderung der in Vorbereitung befindlichen Hilfsaktion dienen. Saazer Land: Ich habe Ihre Böhmerwalberlebnisse und Schilderungen gelesen, es hat mich tief erschüttert. Ich glaube Ihnen auch, daß es schlimm ist, dies mit ansehen zu müssen und nicht sofort helfen zu fönnen. Der liebe Herrgott" muß auch nicht ziemlich viel Stieftinder dabei sein, denen er mit einer wahren Wollust alles Schlimme Spenden- Ausweis. Wir veröffentlichen heute eine Zusammenstel. lung der auf Grund der Aufsatzreihe über den Spenden: JU Böhmenwald eingelaufenen pemben müssen mit diesem Antreg in telt hat, lama lebih lauter eigene Reinder haben, sondern es müſſet holt anseinandersetzte. Ich stelle weiter fest gegenüber den Konsta tierungen des Herrn Abgeordneten Stivin, daß wir diesen Antrag am 16. Feber vor Zusammentritt des Hauses erneuert haben, wieder mit demselben Wortlaut und wieder mit demselben Wunsche nach einer Aussprache. Es ist also bie Behauptung, daß uns diese Auseinanderfeßung unlich und unerwünscht kam, durchaus unzutreffend. Ich stelle weiter aber fest, daß nach der Rede, die ich namens unserer Fraktion gestern hier von diefer Stelle aus gehalten habe, eine solche Anklage auch sa chlich durchaus unzutreffend ist, da die Behauptung des Abgeordreten Stivin, als hatten wir nichts anderes gemacht, als in großen Bettern uns über die Sprachenverordnung auseinandergesetzt, durchaus nicht zutrifft. Unsere Bartei hat bisher immer bei allen außenpolitischen Anlässen, bei allen internationalen Fragen ihre Pflicht getan und wir würden dem Herrn Vorrebner nur gratulieren, wenn er sich eines gleichen internationalen solidarischen Verhaltens bei früheren außenpolitischen Anlässen hätte rühmen fönnen. ſchiebt. Wie wäre es denn anders mögin, zu daß er die Schätze der Erde, die doch keines Menschen Verdienst sind, so ungleich verteilt. Im Böhmer Siegmund W., Saaz Otto Umlauft, Bodenbach Direktor Lohmar, Bodenbach Emma Wondrejz, Haida Von einem Hausball in Modlan Kurt Krüger, Bodenbach... wald kein Brot, keine Kartoffel, und im op. Ein ungenannt sein wollender fenland zwar auch sehr wenig Korn und Kartoffel, aber ein Wohlstand, kaum auszudenken.( Folgen einige Beispiele.) sich soeben darum bemüht, den Säugling des Zum Schluß teilt die Genossin mit, daß sie des schwerhörigen Witwers aus Neubäuhütten, von dem im ersten Aufsatz die Rede war, an guter Stelle unterzubringen. eb Genosse. K 50.K 200.K 150.K 50.K . 33.K • 50.K 2000.Summa. K 2588.Inland. 20. Feber 1926. Das Senatspräsidium und die Deutschbürgerl.chen. Bon der Allmutter ,, Bohemia" aus macht eine Nachricht die Runde durch die deutschbürgerliche Presse, die ein bezeichnendes Dokument der obendrein höchst albernen Demagogie der Deutsch bürgerlichen ist. Es heißt da: Bei der Wahl wurden für Klofac 86 Stimmen abgegeben. Da die Koalition insgesamt bloß über 60, Stimmen verfügt und die Kommunisten für ihren Sonderkandidaten stimmten, ist es klar, daß die deutschen Sozialdemo traten ihre Stimmen für den Koali tionskandidaten abgegeben haben, Als Gegenleistung wählte die Koalition den deutschen Sozialdemokraten Nießner zum Vizeprä sidenten. Wie aus unserem gestrigen Bericht hervor wenn nicht uine Sunger herrschen wie et Werter Genoſſe! Wie schön wäre doch die Welt, ging, verhielt sich die Sache in Wahrheit natürUeber die Verwendung der Spenden sei vor- lich so: Der Name des Genossen Nießner müßte nicht gerade überall Hopfen wachsen. Durchläufig folgendes mitgeteilt: Eine Zuweisung der stand bereits auf der Liste der Vizepräsidenten, aus nicht. Es wäre doch noch anderes nötiger zum Beträge an einzelne Familien kommt nur dann als die Abstimmung begann. Von einer Gegen Leben. Und es könnte bei einigermaßen ver- in Frage, wenn mit der Spende eine ausdrüd leistung fonnte nicht die Rede sein, da weder nünftiger Einteilung jede Gegend und liche Widmung für bestimmte, in den Auf- unsere Stimmen etwas an der Wahl Klofacs ge Sage, jeder Industriezweig dazu beitragen Werter fäßen bezeichnete Personen verbunden war. Sin ändert hätten, noch unsere Stimmenthaltung eine Genosse, wären Sie direkt aus dem Böhmerwalde fichtlich der weiteren Beträge muß bemerkt wer- Aenderung der Liste der Vizepräsidenten zur ins Hopfenland gereist, es wäre Ihnen so gegan- den, daß die Redaktion die Auswahl der Bedürf- Folge gehabt hätte. Es handelte sich hier um gen wie mir. Ich hätte mögen schreien, so laut, tigſten nicht allein vornehmen kann. Selbst der einen rein formalen Aft, wie er bei Präsi daß es die ganze Welt hört: warum?!- warum Verfasser der Schilderungen ist außerstande, mit dialwahlen und bei den Ausschußwahlen in bei muß es Stieftinder geben?" gutem Gewissen zu entscheiden, welche die ärmste den Kammern immer wieder vorkommt. werben deshalb dem in Bildung begriffenen aller Parteien standen, weil die Geschäftsordnung Familie in diesem Elendsgebiete iſt. Die nicht Dußendemal haben die Deutschbürgerlichen" ne mit bestimmten Widmungen versehenen Spenden die Ausschußliſten geſtimmt, auf denen Tschechen Silfstomitee sofort nach seiner Konstitu- eben zu diesem Mudus der Wahlen zwingt. Ent. weder sind die Bürgerlichen zu albern, das zu ierung übergeben werden. ******* COSG00000000224 begreifen oder sie sind so demagogisch, die Sachmüsse sich mit Ungarn friedlich stellen, weil sonst| nug und jetzt laffe man sie noch in die Zettelbank. lage wider ihr besseres Wissen zu en stellen. den Kaufleuten und Industriellen der Weg verlegt. Als er die Nichtanerkennung Rußlands zu be- Ein anderer Fall allerdings ist die Sal. werde. Ueber eine derartige politische Aus- gründen versucht, gerät er in ein heftiges Wort- tung der Bürgerlichen zur Wahl des ( Beifall auf der Linken.) Ich verweise schlachtung der Affäre schüttle schon ganz Europa gefecht mit den Kommunisten über die Propaganda Genossen Nießner überhaupt. Die Deutschbü: gerauf die Frage der Sanktionen im Jahre den Kopf. Die Debatte solle in Wirklichkeit der innerhalb der Armee, das den Kommunisten Ge- lichen wollten auch im Senat einen Vizepräsiden= 1919 und 1920, die Ruhrkrise, die Repara- Wellenbrecher sein gegen den Umvillen des Voltes legenheit zu ironischen Zwischenrufen in Menge ten aus den Reihen des neuen Verbandes" tionen, Oberschlesien, die österret über die Koalition. gibt. baben. Sie waren schamlos genug, das Roßchische und die ungarische Sanierung Stepanek( Slow. Agrarier) ereifert sich über Areibich( Kommunist) wirst Dr. Beneš vor, täuscherkunststück von dem stärksten deutschen und lade alle Abgeordneten ein die Stellung die degenerierte ungarische Adelskaste, über die daß er absichtlich gegen die falschen Gerüchte in Slub", der in Wahrheit aus drei deutschen und nahme der tschechisch- sozialdemokratischen Parte: Europa im allgemeinen noch viel zu wenig unter der Frage der Anerkennung Rußlands nichts un- einer magyari'chen Partei besteht, auch im Senatsgegenüber all diesen Fragen nachzuprüfen. richtet sei. Innervolitische Schwierigkeiten fönnten ternehme. Rußland knüpfe an die Anerkennung präsidium als Argument ins Treffen zu führen. die Tschechen und Slowaten nicht trennen. Immer feine Bedingungen, ja verlange nicht einmal die wilgenreiner fam allerdings mit seiner FestIch schließe mit folgender Feststellung: Was hin verlangte Redner in einem Atemzug die Er- Wiedergutmaajuna des großen Sadens, den stellung, Genosse Nießner könne niemals der wir hier gesehen haben, das ist nichts als richtung einer vollkommen organisierten Polizei die Legionäre in Rußland angerichtet hätten. Das Vertrauensmann der Deutschbürgerlichen sein, ein großes strategisches Ablen- in der Slowakei und Karpathorußland, damit gegen habe Benes verschiedene wirtschaftliche Be- schief an. Er erhielt die Antwort, daß der VerYungsmanöver der Koalition von ihren man wisse, was dort geschieht. günstigungen verlangt. treter der deutschen Arbeiterschaft im Präsidium Missetaten. Wir begreifen die fatale auch nie mehr als das sein wolle und beileibe Lage der Koalition sehr, aber wir fönschon gar nicht den Ehrgeiz be ist, ein Vernen der Roalition nicht helfen. Sie hat fich trauensmann der årgerlichen Ver. felbft in die Lage gebracht. Im übrigen sehen wir, soweit das Verhältnis zwischen uns und den tschechischen Sozialdemokraten in Frage tommt, ruhig der von dem Zentralorgan der tschechisch- soziademokratischen Partei an= gekündigten Auseinanderseßung bor dem Forum der Internatio nale entgegen. ( 3ustimmung und Händeklatschen auf der Binfen). Den vorhergehenden Debattenrednern wurde tur geringes Interesse entgegengebracht. Zu Beginn der Situng, die von 10 Uhr vormittags bis nach drei Uhr nachmittags dauerte, erklärte als erster Redner Krumpe( Christlichsozial), daß das Beneš Exposé eine schwere Enttäuschung sei und meist innerpolitischen Verlegenheiten entspringe. Man Copyright durch Wilhelm Goldmann Verlag. Leipzig. 1925 Die Goldwäscher am Klondike Noman aus der Zeit der großen Goldfunde in Kanada und Alaska Kallina( Deutschnational) erklärt die Spra chenverordnung als Sprachenraub und eine trasse Verlegung der Minderheitsverträge. Beneš fälsche die Weltmeinung und das sei noch ärger als Banknoten zu falschen. Er kritisiert dann die Beeinflussung der Presse durch das Außenministerium und deckt dessen Beziehungen zur Wiener Stunde" und zu den Blättern des Sieghardtfonzerns an verschiedenen Beispielen auf. Das Lügengebäude Benešs sei aber durch Mussolinis Ausspruch über die Vergewaltigung der Sudetendeutschen zusammengebrochen. Die Demofratie werde in diesem Staate mit Füßen getreten; die Partei des Redners wolle der wahven Demo fratie die Wege ebnen. " Myslivec( Volkspartei) erklärte, niemals Sowjetrußland anzuerkennen. Er verbreitert sich ausführlich über Windischgrät und seine Vorjah ren und zieht aus dessen Verbindung mit reichs deutschen Politikern den Schluß, daß Berlin ein ständiger europäischer Unruheherd sci. auf dem man gut aufpassen müsse. Ungarn gegenüber müsse man einen viel energischeren Ton anwenden. Daß aber die Koalition in dem einen Fall, nach dem sie im andern der stärksten Partei" das Wunder der unheiligen Dreifaltigkeit von dret oder vier Parteien in einer geglaubt hatte, soviel Anstand besaß, der deutschen Arbeiterschaft und der in Wahrheit stärksten deutschen Partei nicht Den Schluß der Debatte bildet der eingangs die Vertretung zu vauben; während die Roßausführlich geschilderte Zusammenstoß Stivin täuscher, die aus drei eins machen und das HerenCzech, worauf das Haus zur Abstimmung über einmaleins bei den Jesuiten gelernt haben, diese die Erklärungen des Außenministers schritt. Die Vergewaltigung gern wiederholt hätten, das beErklärungen werden von der Koalition selbstver- scha mt nur die Deutschbürgerlichen. ständlich zur Kenntnis genommen. Statt aber mit ihrem Hofuspofus flüglich binterm Hajn( Nationaldemokrat) polemisiert gegen Nachdem noch der Antrag des Abgeordneten Berge zu bleiben, tragen sie ihn in die DefentDeutschland, das sich zum Protektor der Minder- To manet, dem Abgeordneten Dubicth eine fichfeit und entblöden sich nicht, dem Unwillen heiten aufwerfen wolle, um dadurch die innere Rüge zu erteilen, weil er ihn während einer des überwiesenen Schwarzkünstlers in hämischen Lage der Staaten zu beunruhigen. Mussolini sei Sigung einen Schlag versetzt habe, nach dem Be Glossen Ausdruck zu geben. Sie mögen achthaben, bei seiner bekannten Rede den Uebertreibungen richt des Immunitätsausschusses abgelehnt daß ihnen nicht die deutschen Arbeiter für der, der deutschen Propaganda zum Opfer gefallen. worden war, wurde die Sigung geschlossen. artige Stüdchen eine refpeftable Gegen Den Deutschen sei sebst nach dem Umsturz all ihr Nächste Sigung Donnerstag, den 25. Feber um leistung" bieten! Ueberfluß gelassen worden, Schulen hätten sie ge- 4 Uhr nachmittag. zelne nicht auf. Außerdem sind sie jetzt im Lande Zwei Dinge sind jetzt nötig. Das Mädchen in McPhee nahm seine Pfeife aus dem Munde verstreut. Eine Gefahr könnte uns nur von ihren Fort Jukon muß verhindert werden, nach Daw- und blickte unsicher auf Murphy. Diese Art, näheren Bekannten fommen. Und das sind die son zu kommen, und der Kerl auf dem Claim Schlüsse zu ziehen, war ihm offenbar nicht ge beiben Patersons und vor allem der Bursche, der muß in irgendeiner Weise von dort verschwinden. läufig. sich schon auf dem Schiffe an sie herangemacht Gehen wir zunächst an die schwierigere Auf- ,, Das weist also von vornherein darauf hin, hatte und dem ich schon einmal meine Fäuste gabe, die zugleich die dringendste ist. Die Sache daß irgendeine fremde Person dafür nicht in wegen des Mädels habe fühlen lassen. Aber er liegt so: Das Mädchen wird jept wissen, daß ihr Frage fommt", fuhr Murphy fort, die Streise sei ist uns nicht mehr im Wege. Heute morgen ist er Bater sich nicht am Hootalinqua- Creet befindet, ner Feststellungen enger ziehend. Soweit ich se 52 von Emil Droonberg. mit Leuten von Tavy Evans nach den Minen denn man wird ihr geraten haben, sich in der hen lann, sind es nur drei Personen, von denen abgereist, wo er Arbeit genommen hat. Ich hatte Land- Titles- Office nach seinem Claim, der ja ihr eine Nachricht von ihrem Vater nicht verMurphy hatte McPee ungestört aussprechen ihn durch Texas Jim beobachten lassen. Denn ich dort eingetragen sein muß, zu erkundigen. Wir dächtig erscheinen würde. Das sind die Patersons Tassen und sich damit beschäftigt, mit einem Bleiswollte auch nichts versäumen." mrüssen wenigstens damit rechnen, daß das ge- und der Mann Escher. Und auch die Patersons ſtift auf dem Schreibtisch herumzutrommeln. Das rote Trintergesicht Murphys nahm schehen ist. Sie weiß aber bestimmt, daß es hier sind noch zweifelhaft. Volles Vertrauen wird sie Jezt machte er eine halbe Wendung nach einen Ausdruck von Unruhe an und die Augen in Dawson gewesen ist, denn hierher hatte sie nur in den Mann feßen, der wohl' ihr LiebMcPhee und sagte:. blickten wie die eines Wachhundes, der etwas ihm Briefe geschrieben. Das nächste wird also haber ist.". McPee, in ihrem Gehirn scheinen sich Mot- Verdächtiges wahrzunehmen glaubt. fein, daß sie hierherkommt, um ihn hier zu su= Die lettere Bemerkung hatte die Form einer ten eingen stet zu haben. Was sie hier von einem Wissen Sie nach welcher Mine? Evans hat chen. Das lann sie aber nicht cher tun, als bis Frage an Lynn. Wegschleppen des Mädchens mit Gewalt faseln, verschiedene." der erste Dampfer von Nome den Fluß heraufwäre eine faum geringere Dummheit, als wenn Texas Jim ist wie eine Ratte, die sich über kommt. Das dauert ein paar Wochen, und auch Der zuckte die Achseln. wir es gleich um die Ecke brächten. Denn in bet all hineinfrißt und alles aufstöbert. Er hat die der Trail ist für ein paar Wochen unpaffierbar. einer in sie vergaffen fann", meinte er. ohne Freunde." fer Claim?" Hübsch genug ist das Mädel schon, daß sich wir vermeiden, denn das Mädchen ist nicht mehr Claim am Karibu- Creek. Ift dort nicht auch un- einen eizigen Sumpf verwandelt. Das gibt uns" Hübsch genug?" fiel ihm das Weibsstück also gerade noch Zeit, ihr eine Nachricht über ins Wort. Es war das erstemal, daß sie selbst Allerdings", gab McPhee etwas kleinlaut Freilich, Mann. Er liegt direkt neben dem ihren Vater zukommen zu lassen." eine Bemerkung machte. Ich begreife deinen Gezu. Was fönnen wir aber tun?" Entdeckungs- Claim Und da fagen Sie noch, der„ Noch eine Nachricht?" sagte Me Phee zwei- schmack nicht, Preston. Hübsch? Mit solchen Fisch" Einstweilen weiß ich nur, was wir nicht Sterl ist uns nicht mehr im Wege? Ich sage felnd. Sie glauben also nicht, daß sie schon von augen!" tun dürfen", beantwortete Murphy die Frage. Ihnen, er ist uns dort mehr im Wege, als irgend der ersten genug hat? Well, ich muß sagen, daß Wir dürfen nichts tun, was irgendwie die Auf- wo anders. Denn obwohl Evans hier so viel Un- Sie diese irische Lassie) für reichlich dumm mertsanteit weiterer Kreise auf das Mädchen ternehmungen an der Hand hat, daß er sich kaum für halten." lenten fönnte. Je weniger Leute von ihrer Eri- längere Zeit von Dawson entfernen fann, liegt Im Gegenteil. Ich spekuliere, niemals auf ſtenz und ihrem Namen eine Ahnung haben, um doch die Möglichkeit vor, daß er seinen Claim die Dummheit der Menschen. Das ist ein Fehler, so besser. Also lassen Sie uns zunächst einmal se- dort einmal besucht. Es müßte dann seltsam zu- vor dem ich Sie nicht genug warnen fann. Es ist hen, wie viele hier in Dawson sind, die von der gehen, wenn er mit seinen Beuten nicht auch die immer besser, auf ihre Klugheit zu spekulieren. Existenz zweier Eileen Malony Kenntnis haben." Verhältnisse auf der Nachbarmine bespricht und Und sie haben uns den Weg, den wir dazu wähEr blidte fragend auf Lynn. daß dabei nicht der Name der Eigentümerin mit len müssen, schon selbst vorgezeichnet, als Sie sagwird. Damn it all! Ich bin Murphy. uns richt bringt, verdammt genau ansehen, che sie hört, sie aber wahrscheinlich schon längst wieder arbeiten, den Namen Malony gar nicht zu nen- ihm Glauben schenkt." bergeffen haben, denn sie hatten alle viel zu viel nen. Sie wissen nur, daß ich den Claim als eine mit ihren eigenen Angelegenheiten zu tun und Erbschaftssache verwalte und haben es im übri in dem Gervinumel von Reisenden fällt der Ein gen nur mit mir zu tun. lo Ein höhnisches Lachen und ein Zug von Verlängerung um ihre Wundwinkel lieb ihrer Beurteilung von Lynns Geschmack noch mehr Farbe. ,, Bon Fischaugen habe ich eigentlich noch nichts bemerkt, widersprach er mild. Ich dachte immer, sie hätte recht schöne Augen." auseinander gegangen find, ohne einen BriefWir tönnen ruhig annehmen, daß sie nicht bom Star of the Nort', die von der Sache ge- vorsichtig gewesen, den Leuten, die dort füroten, sie würde sich jeden, der ihr eine neue Nach wechsel miteinander zu verabreden", entschied *) Lassie irische Bezeichnung für junges) Mäbchen, Gleichwertig dem deutschen Göhre, Sie wollen ihr schreiben?" fragte Lynn. ( Fortfegung folgt.) 20. Feber 1926. Kampf der voltsfeindlichen Steuerpolitik! Die Pläne des Finanzministers: Erhöhung der Zuderpreise, Verteuerung der Rauchwaren, Erhöhung der Eisenbahntarife, „ Neuregelung" der Umiatsteuer. Seite 8. Der Ratshit Deutschlands. Zusammenbruch der deutschnationalen Seße scher Abgeordneter in besonderer Miffion von Leuten genügt. Das ganze Geraune und Getu- 1 zur Gestattung eines Umzuges bisher nicht zugegegen unseren Fischerner Genossen Sacher. Wir Budapest nach Rom geschickt worden, ist vom Kö- schel, die Ränkoſpinnereien von abgedankten kommen. baben vor kurzem berichtet, daß der deutschbür- nig und Mussolini empfangen worden, und bald Fürstlichkeiten und Aristokraten, die gerne wieder gerliche Teil der Gemeindevertretung von Fischern darauf hat Wussolini für welche Verdienste im Glanze eines Thrones herumstehen möchten, wurde befragt, wie er sich zu dem Beschluß der Der Minister des Innern Rakovski unter Führung des allbeutschen Bizebürgermei- um Ungarn ist nicht bekannt geworden einen erweckt den Eindrud, als ob wir uns nicht im sozialdemokratischen Partei stelle, wonach der sters Heinz feit längerer Zeit eine maglose hohen ungarischen Orden erhalten. Diese Kundzwanzigsten, sondern im siebzehnten oder acht geplante Demonstrationsumzug unter allen Um Betze gegen den Bürgermeister, Genossen Anton gebung offizieller ungarischer Sympathie für zehnten Jahrhundert befänden. Die Sachen find tänden veranstaltet werde. Der Minifter erklärte Sacher betrieb und daß Heinz schließlich sogar Herrn Mussolini hat auch in Ungarn einiges fa bei weitem nicht so ernst, wie sie die Betei- u. a.: Sollten die Sozialdemokraten auf dem eine Alage gegen Genossen Sacher wegen Stor- Aufsehen erregt und ist im Parlament fritisiert ligten nehnten. Aber es ist doch sonderbar, daß Standpunkte bestehen, trop Verbotes von seiten ruption bei der Staatsanwaltschaft anhängig geworden. Die amtliche Erklärung des Grafen diese gefährlichen Phantastereien die Welt be- der Polizei den Demonstrationsumzug abzuhalten, macht hatte. Nun ist, was wir borweg erwarte Bethlen, es habe sich lediglich um eine Höflichkeit schäftigen, wenige Jahre, nachdem eine der größ- so mache ich sie für eventuelle Zuſammenſtöße ten, eingetroffen: die infame Hetze gegen Sacher gehandelt, has verantwortlich nur wenigen ganz gutmütigen ten Umwälzungen die Welt erschüttert hat." ist zusammengebrochen. Er erhielt diese Woche bom Kreisgericht Gger die Verständigung, daß die gegon ihn eingeleitete Vorerhebung wegen Des Rüdtritts der Staatsanwaltschaft von der Strafgerichtlichen Verfolgung eingestellt Keine Aenderung der Zusammen. wurde. Diese Nachricht wirkte in der Fischerner Stadtvertretung, die gerade am Tage des Einlau jezung des Rates Bedingung für fes der gerichtlichen Verständigung zu einer Sitdas Aufnahmsgesuch. ung zusammengetreten war, wie eine Bombe. Berlin, 19. Feber.( Wolff.) Im AusUmjer Genoffe Hein teilte dann der Stadtvertre tung eine Entschließung mit, die sich in der wärtigen Ausschuß des Reichstages berichtete schärfften Weise gegen den alldeutschen Vizebür- Englisch im Amte, seine Amtsführung aber reichsten Lande Europas noch weiter in die Höhe den Stand der derzeitigen Verhandlungen, die Wenige Wochen erst ist der Finanzminister hohen Steuer, den Zuckerpreis in dem zucker- Reichsaußenminister Dr. Stresemann über germeister Heinz wendet und feststellt, daß durch Wie das„ Rudé Pravo" jüngst schrieb, diese gerichtliche Erklärung für die sozialdemokra eine schwere Enttäuschung. Man hatte soll die neue Erhöhung 70 Heller betragen, so sich auf die Verstärkung des Böllerbundes betische Fraktion jeder Grund wegfalle, die seiner zeitige Erklärung des Genossen Sacher zur Kennt von dem ersten Volkswirtschaftslehrer der Tsche- daß die Steuer auf Buder insgesamt 2 K 20 h ziehen. Nach einer umfangreichen Aussprache zeitige Erklärung des Genossen Sacher zur Kennt choslowakei", wie ihn seine Bewunderer nennen, pro Kilogramm betragen würde, um welchen Be- wurde ein kommunistischer Antrag, das Eintrittsnis zu nehmen, wonach dieser bis zum Abschluß viel erwartet und glaubte, daß er das Gleichgetrag die Bevölkerung den Zuder eben teuerer be- gesuch Deutschlands zurückzuziehen, gegen neun der Borerhebung sein Mandat wollte ruhen lafwicht im Staatshaushalte durch eine gleichmä- zahlen müßte. sen. Die Resolution, die in eine Vertrauensjige Verteilung der Steuerlaften auf alle Schich und Dankeslundgebung für den Genossen Sacher ten der Bevölkerung herstellen werde. Statt nanzminister etwas vorbereitet. Er bentt eben an fißenden Abgeordneten ergt( Deutschnational) Auch für die Raucher hat der Herr Fi. Stimmen abgelehnt. Hierauf wurde vom Bor. austlingt, wurde unter stürmischem Beifall von dessen macht er, was sein Vorgänger Becta alle Schichten der Bevölkerung, wenn es gilt die festgestellt, daß- unbeschadet der grundsäßlichen allen gegen drei Stimmen zur Kenntnis genom- auch gemacht hat: Er beschafft sich das Geld, das Steuern zu erhöhen, nach dem Grundsay: Wer Stellungnahme der einzelnen Parteien zum men. Dieser Fall, der mit einer fo elenden der Staat braucht, durch ausgiebige Er vieles nimmt, wird jedem envas nehmen. Schon terbund Niederlage der Deutschbürgerlichen endet, ist ein höhung aller Waffensteuern, welche bisher ist die Qualität der Tabalfabrikate eine im übrigen von sämtlichen Parteien gen, strupellosen Methoden, die das Bürgertum tragen müssen. weiterer sehr lehrreicher Beitrag zu den gehöſſi- die ärmsten Volksschichten zahlen und schwer elende, trotzdem sie teuer sind. Die Tabakregie des Ausschusses mit Ausnahme der Kommuniſten im Kampfe gegen die Sozialdemokratie anzuwenwirtschaftet schon jetzt Jahr für Jahr einen Rein- und der Völkischen die Auffassung vertreten wor den beliebt. Gerade den jetzigen Augenblick hat sich der gewinn von 700 Millionen heraus, die sie den den sei, daß das Gesuch Deutschlands um die Finanzminister ausgesucht, um die Steuern auf Rauchern aus der Tasche zieht. Englisch glaubt Ausnahme in den Völkerbund unter ber Lebensbedarfsartikel zu erhöhen. Die 2öhne aber, daß die Zigarren und Zigaretten noch int Dörfler aus der Partei ausgeschlossen. Bon der Bezirksorganisation Neudek wurde teuern! * antrag. aller Arbeiterschichten sind beschämend niedrig, mer zu gut und zu billig sind und will sie mit Vorausseßung geft ellt worden ist, daß die Lebenshaltung schlechter als in der Vorkriegs- Hilfe seiner„ wissenschaftlichen" Finanzpolitit noch entsprechend den gepflogenen internationalen Wir erhalten vom Parteisekretariat folgende zeit. Die Tschechoslowakei kommt, was die Höhe teuerer und noch schlechter machen. Verhandlungen und den dabei gegebenen Zufagen, Mitteilung: der Löhne anbetrifft, in der Reihe der Staaten Die hellste Empörung wird auch die geplante Deutschland bei der bevorstehenden Tagung des an vierzehnter Stelle. Und wenn nicht alle An- Erhöhung der Personentarife auf den Böllerbundes einen ständigen Sih im zeichen trügen, ist die Wirtschaftsfonjunktur im Eisenbahnen um 22 Prozent hervorrufen. der Ausschluß Emil Dörfler aus der Partei Abflauen, die Zahl der Arbeitslosen wächst, ver- kaum ein Jahr ist es her, daß die Tarife um 10 Böllerbundrat erhält, ohne, daß dabei im Sinne des§ 51 des Organisationsstatutes einzelt werden Betriebseinschränkungen gemeldet. Prozent erhöht wurden und schon tommt eine eine weitere Aenderung in der Zusammenſeßung beantragt. Der Parteivorstand hat diesen An- Wir haben, wie aus unseren Schilderungen in neuerliche Erhöhung um ein volles Viertel. In des Rates cintritt. trag im Sinne der Statuten einem siebengliedri- den letzten Tagen grauenvoll hervorgeht, ganze Belgien hat man wegen der Wohnungsnot, gen Schiedsgerichte zugewiesen. Der Aufforde- Hungergebiete in Böhmen, wo die Men- welche die Menschen zwingt, weit von ihren Arrung des Parteivorstandes nach Nominierung fchen von Kartoffeln allein leben müssen und An- beitsstätten zu wohnen- die Eisenbahntarife Ein deutichnationaler Demonstrationsder Beisiger für das Schiedsgericht sind aber zeichen der Unterernährung wie im Striege auf herabgesetzt. Bei uns gibt es auch eine Wohdie genannten Personen, gegen die das Ausweisen. Und troß dieser Not, die zum Himmel nungsnot, das neue Baugesetz wird ständig hin schlußverfahren beantragt wurde, nicht nach- schreit, will man den Menschen das Leben noch ausgeschoben und man will die Eisenbahntarife Zur tschechischen Sprachenverordnung. gekommen, weshalb Dörfler gemäß§ 63 des Dr schwerer machen und treibt sie so direkt der Ver- erhöhen, um die Fahrten zur Arbeit noch zu ver- Berlin, 19. Feber. Die deutschnationalen Abganisationsstatutes als aus der Partei ausge- veiflung in die Arme. geordneten von Freytag Loringhoven fchloffen zu betrachten ist. Wir bitten die Par Giner Abordnung der tschechischen Gewerbe- Ebenso wird von einer Neuregelung" der und Quaat haben folgende Interpellation im teiöffentlichkeit, hievon Kenntnis zu nehmen. partei hat der Herr Minister seine Pläne ent- Umsatzsteuer gesprochen, die sicher feine Reichstag eingebrachyt:„ Die joeben erlassene tsche00000000000000000000000000000000 büllt. Er denkt zunächst daran den Zuder verabseßung dieser ungerechtesten aller Steuern choslowakische Sprachenverordnung engt die Rechte durch eine neuerliche Verteuerung zu einem Le!-| mit sich bringen wird. der deutschen Minderheit in einer Weise ein, die terbissen für die Reichen zu machen. Schon jetzt In den letzten Tagen wurde davon gefpro- den Bestimmungen des Minderheitsvertrages Eine fascistische Verschwörung 3uder mit einer Steuer von etwa 1.5 chen, daß der Finanzminiſter zurückzutreten ge- vom 10. September 1919 widerlaufen. Was geKronen pro Kilo belastet( 54 h 3udersteuer, 25 denfe. Angesichts seiner Steuerpläne wäre das denkt die Reichsregierung zu tun, um unseren zum Umfturz Mitteleuropas? Heller Umfassteuer und 70 h von der letzten Re- lein Schade. Wir wünschen ihm, daß er recht vergewaltigten Bollsgenossen zu ihrem Rechte zu Die durchaus seriöse und gutunterrichtete gelung der Staatsbeamtengehälter her), die dem bald wieder die Brünner Universitätsstudenten verhelfen. Frankfurter Zeitung" schreibt: Staat fast 700 Millionen K einträgt. Das ist unterrichten möge, denn als Universitätslehrer ist ,, Bon einer angeblichen großen fafci- noch nicht genug und deshalb will Englisch durch Herr Prof. Englisch für die Massen der Bestischen Verschwörung, die, von Rom eine Erhöhung dieser schon ohnehin wahnsinnig völkerung ungefährlicher denn als Finanzminister. ausgehend, in Verbindung mit den Erwachenden Madjaren, den bayrischen Rupprechtleuten und auch noch dem Prinzen Carol von Rumänien gang Mittel- und Südosteuropa habe umkrem Der vergeßliche Bethlen. peln wollen, aber durch die Aufdechung der Der ungarische Ministerpräfident hat schon vor drei Jahren Frantenfälschungsaffäre gestört worden sei, wird Wie sie in Rußland für die Beamten sorgen! Den Volksschullehrern wird ihr Kleiner Gehalt nicht ausgezahlt. Die russischen Volksschullehrer beziehen sehr monatelang nicht ausgezahlt. Das zentrale russische Gewerkschaftsorgan ,, Trud" vom 2. Feber berichtet darüber: von dem ,, patriotischen Unternehmen“ getvußt. in der englischen und amerikanischen Presse allerJei zurechtkombiniert. Die„ Daily News" beDie Arbeiter- 3eitung" bringt neue daher vollständig aus dem Gedächtnis ent- fleine Gehälter. Aber selbst diese werden häufig hauptet, in Rom bestehe ein Büro für interna- auffehenerregende Meldungen über die Vorgänge schwunden! fionale Beziehungen mit einem Stabe von 150 im Budapester Untersuchungsausschuß. Aus ihnen Der Ministerpräsident benahm sich alfo un Mitarbeitern, die aber im Budget des italieni- geht hervor, daß Gömbös, der Führer der fchen Auswärtigen Amtes nicht aufgeführt seien ungarischen Rassenschüßler und ein unmittelbarer gefähr so wie jene mit Vergeßlichkeit geschlage nen Menschen, die, wenn sie an eine Verabund an deren Spite ein Neffe des Kardinals Gesinnungsgenosse unserer Satenkreuzler, Partei rebung erinnert werden, mit tragischer Gebärde Gaspari stehe. Dieser sei im Jahre 1923 in Un- genosse des als Mitarbeiter des„ Tag" rühmlichst ausrufen: Erschlagen hätten Sie mich fönnen, garn gewesen, um mit den„ Erwachenden Un- bekannten Tibor von Eckhart, um die Fäl ich hätt mich nicht mehr erinnert! Es mag Sache garn" Fühlung zu nehmen. Auf Verlangen schungen nicht nur gewußt, sondern auch bei der Muffolinis habe man dort statt des legiti- Verteilung der Noten auf das Ausland eine be- eines jeden Landes sein, sich einen derartig vermen von Graf Apponyi unterstützten Erzherzogs deutende Rolle gespielt hat. Auch Ludendorff geßlichen Ministerpräsidenten zu halten und das Otto den Erzherzog Albrecht als Kronprätenden- fcheint, wie sich nunmehr sicherer als früher be- ungarische Volf in feiner Mehrheit ist ja auch ten auf den Schild erhoben. In Desterreich habe haupten läßt, um die Sache gewußt zu haben. bereit, den vergeßlichen Schüler in den Karzer zu sperren, wenn sie einmal wieder dreinzureben hat. man die Republit abschaffen und unter italie- Einer der Beschuldigten, Desider Raba, fagte aber auch für die auswärtigen Mächte nisch- ungarischer Führung ein fascistisches Re- aus, er müsse in feinem Stenogrammbuch noch giment errichten wollen. Auch ein Vertreter die Konzepte der Briefe haben, die er nach dem ist das ein Beweis, daß die Frankenfälscheraffäre Poincares foll an diesen Beratungen teilgenom- Dittat des Windischgräß an Ludendorff und Seedt von der ungarischen Regierung in der gewiffenmen haben. Die amerikanische Nation" weiß geschrieben habe. Sogar offizielle Budapester lofesten Weise gefördert wurde und daß es in Ungarn kein Ende mit solchen Affären nehmen auch noch von Verbindungen, die angeblich mit Blätter geben das zu und Ludendorff schweigt, wird, solange Bethlen und Horthy herrschen. Der Abschluß eines Garantiepattes, der dieses Rupprecht und den Bayern bestanden haben, zu was in diesem Falle nur bedeuten kann, daß er berichten. Nun weiß man ja von weiland Don gesteht. System noch vor aller Welt feierlich der WertWichtig und neu ist aber vor allem, daß schätzung des Vertragspartners versichert, scheint Carlos und anderen Stronprätendenten früherer Zeit, welche phantastischen Pläne da in den mo- Bethlen tatsächlich um alles wußte. Raba er- uns aber der am wenigsten geeignete narchistischen Spinnstuben gesponnen werden, zählte, daß Windischgräß den Ministerpräsidenten eg, den Uebelständen abzuhelfen, zumal im und ebenso, welche Phantasien aus dem Halbftändig über alle Bhafen des Unternehmens auf Falle eines Konfliktes Bethlen ja wieder mit bedunkel heraus noch hinzukombiniert werden. Da dem Laufenden gehalten habe. Ueber die Aus- stürzter Miene und mit einem lachenden und jetzt die beschäftigungslosen Thronamvärter gleich fagen des Grafen Teleki brachte die ungarische einem weinenden Auge sagen könnte: Den Valt? bußendweise herumlaufen, so lann man sich vor- Presse sehr vage Berichte, aus denen zwar 34 Den hab' ich total vergessen! ftellen, welche Summe von mehr oder weniger entnehmen ist, daß da etwas nicht klappt, nicht berrüdten Plänen da ausgehedt wird. Es kann aber deutlich hervorging, was Teleki ausgeplaualso schon einiges an diesen Erzählungen richtig dert hat. Vor dem Untersuchungsausschuß hat anderer Meinung als wir zu fein, was zum Teil fein. Das Charakteristische ist, daß alle diese Um- nämlich Teleki erklärt, er habe schon 1922 den auf ihre eigene Vergeßlichkeit bei Versprechungen, Sturz und Restaurationspläne mit Mussolini und Ministerpräsidenten Graf Bethlen informiert und Ehrenwörtern und anderen Kleinigkeiten zurüd Charakter tragen, stehen zu den rosig gefärbten Nur scheinen die Machthaber dieses Staates zuführen sein mag. ,, Bisher sind in einer Reihe von Ortschaften die Gehälter der Bildungsarbeiter für das vorige Budgetjahr( d. h. bis zum 1. Oftober 1925. D. Neb.) nicht ausgezahlt worden, obwohl das Allrussische Zentralegefutive- Komitee und der Rat der Volkskommissare die öretlichen Finanzabteilungen angewiesen hat, die gesamte Schuldsumme bis zum Anfang des neuen Budgetjahres zu liquidieren. So übersteigt im Gouvernement Saratow in einer Reihe von Bezirken die den Bildungsarbeitern ge geschuldete Summe für das verflossene Jahr die Summe von 90.0000 Rubel und die Bildungsarbeiter erhalten seit September kein Gehalt. Außerdem wird ungeachtet der Bestimmung des Nats der Volkskommissare über die Unzulässigkeit der Herabsetzung der Gehälter der Bildungsarbeiter in einer Reihe von Bezirken das Gehalt gegenüber dem Vorjahre herabgefest. Ferner laufen Angaben über Nichtauszah lung der Gehälter aus dem Gouvernement Drel, Tambow, Woronesh, Nishinij Nowgorod, Kurst und anderen Provinzen ein." Die hier mitgeteilten Tatsachen, die offiziellen Berichten deutscher Lehrerdelegationen die in der Preffe veröffentlicht worden sind, im trasfesten mit Ungarn in Verbindung gebracht werden. dies in Gegenwart Nadossys. Der Ausschuß wandte sich nun auch an Mussolini erscheint gewissermaßen als der große Bagger der fenden Sohl nicht. Erzherzog hauptungen des Teleti wahr fei. Der Minister Die fozialdemokratische Demonstration geres Bild von der Wirklichkeit, als die genannten Beschüßer Königreichssucher, und Bethlen selbst mit der Frage, was von den BeAlbrecht, der Sohn des Erzherogs Friedrich, den präsident des Königreiches Ungarn, der sich doch der Soldatenmund während des Krieges ob der ficher einbildet, zu den geistig hervorragendsten laufmännisch geschickten Verwertung seiner agra- Führern des Landes zu gehören, erwiderte darverboten. Berichte, in denen papierene Projekte und gute Absichten als bare Münze genommen werden. Ünd Budapest, 19. Feber.( Amtlich.) Der wie sehr steht doch dieses Verhalten der Kommu rischen Milchprodukte den Rahmreichen genannt auf, er habe damals von der Sache allerdings fozialdemokratischen Partei ist der Bescheid der nisten dort, wo sie an der Macht sind, im Widerhat, ist im legten Spätsommer tatsächlich mit fei- gehört, habe sie aber seither vergessen! Man fragte Bolizeibehörde in Angelegenheit der von dieser spruch mit ihver papierenen Staatsangestellten ner Mutter Flabella, die auf mehr als 600 Mil- ihn, warum er bei der ersten Einvernahme nichts Partei geplanten Straßendemonstration über freundlichkeit beispielsweise in der Tschechoslowalionen Dollar geschätzt wird. mehrere Monate in davon erwähnt habe und auch auf diese Frage mittelt worden. Die Polizei hat die Genehfei, wo sie beispiellos demagogische Anträge im Nom gewesen. Beide haben dort am Hofe wie am gab Bethlen diefelbe Antwort, er habe nichts migung des Umzuges verweigert. Parlament einbringen und sich als Retter der BeBatilan verkehrt. Nachher ist dann ein ungari mehr von den Dingen gehört und sie seien ihm Bon anderer Seite ist der Polizei ein Anfuchen amten auffpielen. Seite 4. Tages- Neuigkeiten. Das Abc der deutschen Fürsten. Abfindung sei dein erster Schrei, Begehre nicht gut wenig: Cholera der Republik, Diäten für den König. Ehre fordert, daß wir all' Frisch und fröhlich klagen, Geld und Güter ohne Scham Haufenweis erjagen. Invaliden unseres Kriegs Jesus mag bezahlen. Savaliere, wie wir sind, Leiden's ohne Klagen! Milliarden brauchen wir, Nimmersatt im Raffen, Opfern muß das Vaterland, Pensionen schaffen. Quetsche aus dem deutschen Volk Rücksichtslos die Beute;" Steuern zahlt es, wenn es muß, Treu dir auch noch heute. Unverdrossen früh und spät ( Verdienen schreibe groß!) Wühlen wir durch die Justiz Zinsen für uns los! Michel Schmurfs. „ Heil Franz Josef..." Ms Desterreichs Geschick noch ewig mit Babsburgs Krone vereint war und in Wien der Friedensmonarch, gestützt auf die die Liebe und Treue seiner Untertanen, ein selbstherrliches, von Kirche und Hoffamerilla wohl beratenes Regime führen fonnte, erscholl bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit aus den Stehlen einer wohlerzogenen Schuljugend, einer sich am Glanz des Herrscherhauses erfreuenden vorur teilslosen Menge und aller derer, die laut höhe rem Befehl dazu abkommandiert oder verpflich tet waren, das Loblied auf Seine Majestät", das mit Gott erhalte" begann und mit dem Verse Heil Franz Josef..." schloß. Jedes Wort wider den leben Monarchen wurde als Majestätsbeleidigung geahndet ,. denn unantastbar thronte er in Gottesfurcht, Güte und terfürsten Kenntnis erhielt. Ein Schlupfwinkel für Fememörder. Forsthaus„ Eiche" im Spreewald. Rechts: das dem Grafen Lynar auf Schloß Lübbenau gehörige Forsthaus, in dem sich der jeßt verhaftete Fememörder Peter Umhofer verborgen hielt; ganz lints im Hintergrund: das Restaurant, in dem er seine Mahlzeiten einnahm. 000000000000000 20. Feber 1926. In jebe Arbeiter- und Gemeindebücherei gehört das Buch von Dr. Emil Strauß: Die Entstehung der deutschböhmischen Arbeiterbewegung." Erhältlich in allen Boltsbuchhandlungen. lich noch das eiserne Jubiläum, aber vor kurzem hat eine Neuköllner Slavierfabrik schon ih fünfjähriges Bestehen festlich begangen. Eine Uhrenfabrit im Schwarzwald ließ sechs ihrer Arbeiter bejubeln, weil sie es dreißig Jahre bei ihr ausgehalten hatten, und die württembergische Musikinstrumentenfabrit Hohner in Trossingen nahm jüngst eine Art General- Jubelfeier vor. Sie galt vierzig Arbeitern, denen in den Jahren 1922 bis 1925 bie König- Karl- Jubiläumsmedaille für eine Dienstzeit von 35 und mehr Jahren berliehen" wurde. Selbstverständlich sollen alle diese Jubelfeiern nur den Zweck haben, der Verals das Wohl und Wehe seiner Untertanen. ist es, daß gleich darauf in der Presse gemeldet ehrung der ,, braven Veteranen der Arbeit" AusJener gedentt er an erster Stelle bei seiner letzt wurde, daß sich die Militärverwaltung die- drud zu geben und beileibe keine Reklame für die willigen Verfügung, für diese hat er kein Wort sen Standpunkt des Generals Mittelhauser zu Firma zu sein. Auch die Verleihung des schönen übrig. Das besorgten seine Kreaturen, die über eigen gemacht hat und eine Gesetzesvorlage ein neuen Titels Arbeiterrat verfolgt ledig. den Tod hinaus dem Volfe ein gottähnliches zubringen gedenkt, durch welche die Militärdienstzeit lich diesen idealen Zwed. Die bayrische RegieMenschentum einzureden versuchten. Seine eine Reihe weiterer Jahre auf 18 Monate vung wäre übrigens mit ihrer neuesten„ PatentVöller" sind sehend geworden- endgültig durch verlängert werden soll. Zur Begründung wird lösung" der sosialen Frage beinahe in Verlegendie falten Buchstaben und trodenen Ziffern, des angeführt, daß die Militärverwaltung bisher nicht heit gekommen. Sie verlich nämlich einem ArTestaments eines taltherzigen, alten Geizhales. die notwendigen Vorbereitungen für die Durchfüh- beiter der Königlichen Hof- Orgel- und Harmorung des 14monatlichen Dienstes getroffen hat. nium- Fabrik" Steinmeyer u. Co. in Dettingen Dreißig Arbeiterfamilien tehren aus Natürlich ist diese Begründung absolut hinfäl lig, da die Militärverwaltung seit dem Jahre 1920 wissen mußte, daß die 14monatliche Dienstzeit im Jahre 1926 in Kraft tritt und daher die Unterlasſung der notwendigen Vorbereitungen eine schwere Pflichtverlegung bedeuten würde. Rußland aurid. den Titel„ Arbeiterrat". Da es der Chef des Hauses auch schon zum Kommerzienrat gebracht hatte, so hätte sich jetzt das Schreckliche ereignen Wie der Mährisch- Ostrauer„ Duch čaju" fönnen, daß bei einem Jubiläumsfeste die Frau Biebe zu feinen Untertanen auf dem geweihten meldet, sind diese Tage dreißig Familien, die Chef als„ Frau Rat" die Gattin eines Arbeiters Erbsitz seiner Väter. mit dem gleichen Titel hätte anreden müssen. Seit 1916 find einige Jahre vergangen. Das nach Rußland ausgewandert sind, zurüdgefehrt. Seit 1916 find einige Jahre vergangen. Das Jm vorigen Jahre wurden diese Familien von In der Sache selbst muß aber gegen den angeb. Aber die bayrische Regierung hat diese gefährliche Bild Franz Josefs hat im Wandel dieser Zeit viel dem Kommunisten Jakob přebáčet aus Lužic bei lichen Plan die schärfſte Verwahrung einge Slippe flug zu umschiffen gewußt, indem sie den von seinem einst so gewinnenden Nimbus verlo- Göding zur Auswanderung nach Sowjetrußland legt werden. Alle tschechoslowakischen Regierungen folgenden Erlaz herausgab:" Durch Beschluß des ren, in den letzten Tagen ist dieser Nimbus nun veranlaßt. Sie gründeten die Slowatische haben jederzeit den unbedingten Friedenswillen der Miniſterrates des Freiſtaates Bayern wurde dem endgültig zu allen Teufeln gegangen. Und zwar beshalb, weil die Welt endlich von dem bisher io tommune", in die jeder 5000 K als Anteil be- Tschechoslowakei betont. Die Tschechoslowakei hat sich Seniorchef der Firma Steinmeyer, Hervn Kombeshalb, weil die Welt endlich von dem bisher so zahlen mußte. Im Donbeden wurde ihnen bereit erflärt, an einer internationalen Abrüftungs- merzienrat Steinmeyer, der Titel eines Geheiängstlich geheim gehaltenen Testament des Völ- Grund und Boden zugeteilt. Aber diese Zutet fonferens teilzunehmen, sie ist eine Reihe von Bünd. men Kommerz enrates, dem in der gleichen Firma Wenn man dieses Testament liest, begreift lung war eine große Enttäuschung. Der Boden nissen und Schiedsverträgen eingegangen, welche alle tätigen Orgelbauer H. der Titel„ Arbeiterrat" war völlig vernachlässigt, feine Maschine, fein nach ihrem Wortlaute und nach den Versicherungen verliehen. Die Frau des Arbeiters ist jetzt also man, warum es nicht sofort nach dem Tode, alſo Vieh, feine Wohnungen waren da. Eine Schu- des Herrn Außenministers der Sicherung des Frie- eine Frau Rat" und die Frau des Fabriksherrn während des Krieges, veröffentlicht wurde. Denn Franz Josef hat in einer Zeit, da sterwerkstatt, die man errichtete, ging zugrunde, dens bienen sollen. Zu diesen Erklärungen steht die Frau Geheimrat", und jeder Konfliktstoff ist Taufende seiner Landesfinder in Not und Elend an die Bearbeitung des Bodens war nicht zu geplante Berlängerung der Dienstzeit in schrof- damit im Reime erſtidt. wafem Ein Lassalle- Denkmal in Wien. Am 31. Taberredten oder den Heldentod auf dem dreckigen tam die Katastrophe. Als dann der größte Teil betonten Friedenswillen der Tschechoslowakei schwer nuar waren es 25 Jahre, daß die ersten sozial. denken. Bald gingen die Vorräte aus und es fem Widerspruch, sie ist geeignet, den so oft Felde der Ehre sterben mußten, als Privatbesitz der Kolonisten aus der Kommune austrat, ver- au bistrebitieren. Sie wäre aber auch inner. hinterlassen: 1. Als Familienfideikommiß für den jewei- fuchten sie anderweitig Arbeit zu finden, aber auch politisch unerträglich, da die aufs Aeußerste demokratischen Abgeordneten Wiens in das öster1. Als Familienfideikommiß für den jeweiligen Träger der Krone 60 Millionen Goldfro- das mißlang. Schließlich wurde ihnen zur Rüd- angespannte Belastung der Bevölkerung eine aus reichische Parlament einzogen. Von den damals nen nebst zahlreichen Objekten;- den Unter- reise verholfen. Nun erzählen die Enttäuschten, giebige Herabsetzung des Aufwandes für militärische Gewählten gehörten in der ganzen Periode bis tanen nichts. die um ihren legten Spargroschen gekommen find, Swede unbedingt erforderlich macht. heute der jetzige Bürgermeister Seiß und Dr. Die interpellierenden Genossen fragen daher den 2. Das sonstige bewegliche und unbewegliche von ihren furchtbaren Erlebnissen, freilich etwas Bermögen zu gleichen Teilen seinen Töchtern anders als die fommunistischen Rußlanddelegier. Minister, ob es richtig ist, daß die Militärverwal- Ellenbogen dem Parlament ununterbrochen an. Bermögen zu gleichen Teilen feinen Töchtern ten. Das Schicksal der dreißig Familien wird tung eine mehrjährige Verlängerung der Dienstzeit Aus diesem Anlaſſe veranstalteten die sozialdemo Giſela und Valerie und seiner Enkelin Elisabeth; allen jenen Wanderungsluftigen eine Warnung auf 18 Monate plant und wenn dies richtig ist, wie kratischen Bezirksorganisationen, aus denen sie sein, die glauben, in Rußland leicht eine Existenz der Herr Minister eine solche Absicht, die mit den hervorgingen, große Feiern. Der Bezirk Bris finden zu können. bestehenden Gesetzen, den Abrüstungs- und Friedensbestrebungen, sowie mit der Finanzlage der Tschecho. Sittenau beschloß, zur Erinnerung an den flowakei nicht zu vereinbaren ist, rechtfertigt; ferner, ersten vor 25 Jahren erfochtenen Sieg ein La ſwelche Maßnahmen der Minister zu ergreifen ge- falle Dentma I aufzustellen. denkt, um die im Wehrgesetze vorgesehene Einfüh rung des Milizsystems entsprechend vorzubereiten. den Untertanen nichts. 8. An Wertpapieren: h • Stronen An österreichischer Kriegsanleihe 54,000.000 Sonstige Wertpapiere 18,000.000 1,000.000 · • Aushaftende Darlehen Wertpapiere des Beamtenpensionsfonds Weitere Wertpapiere Wertpapiere des Fallensteinschen Fideikommisses Ungarische Kriegsanleihe... Budapester Depot an Wertpapieren 9,700,000 1,000.000 2,300.000 2,100.000 58.000.000 her multa Gegen die Erhöhung der Militärdienstzeit. unter anderem: 10 ber174.854 Bichung der Klassenlotterie. Bei der gestrigen Eine Interpellation der Siehung der Klassenlotterie wurden die Grundzahlen Abgeordneten Genossen Beeger, Ein etwas übertriebenes Bild. Die Auffiger 149.288. 50.000 K gewinnt 129.054. 10.000 K ge 54 und 88 ausgelost. 80.000 K gewinnen: 74.354, Kaufmann und Genossen an den kommunistische Internationale" Herrn Miniſter für nationale Bertei öffentlicht das herzlich unbedeutende, armselige winnen: 82.554, 202.554, 98.954, 49.683, 35.283. digung wegen der angeblich geplanten Antwortschreiben des inzwischen aus dem Soziali 5000 K gewinnen: 159 954 207.954 109 054 89.95 Erhöhung der Militärdienstzeit besagt stischen Jugendverband ausgeschlossenen Ruß- 116.154 147.654 182.454 78.854 171.083 187.783 lambbelegierten Martinet an bofbauer und 207.088. 2000 K gewinnen: 198.254 221.854 105.954 Summe 146,100.000 Nach§ 17 des Wehrgesepes vom 19. März 1920, Gen." und bringt dazu ein großes Bilb, auf 74.054 12.154 64.654 88.554 11.454 146.754 215.954 Die Striegsanleihe war zum größten Teil Nr. 193 Slg. b. G. u. V., dauert die aktive Prä- dem ein kräftiger Mann einen Jüngling, von 186.254 125.054 213.554 45.354 belehnt, so daß Franz Josef an dem Zinsenüber- senzdienstzeit vierzehn Monate. Im§ 61 dem man schon nicht viel mehr als den sofen- 209.854 69.854 102.154 154.454 14.688 64.188 194.783. schuß jährlich fast 3 Millionen Goldkronen ver- desselben Gesepes ist als u e bergangsbestim boben steht, zur Tür hinausfeuert. Im Sinter- 1000 K getinmen: 189.154 87.454 4454 138.054 diente; von diesen Summen erhielten die mung festgesetzt, daß die in den Jahren 1921 und grund fehen ein paar Arbeiter dieser Eretution 17.654 71.454 50.554 88.954 113.954 49.554 228.354 Untertanen nicht s. 1922 assentierten Personen eine weitere attive zu. Und unter dieses Bild setzt die Inter- 51.454 129.854 162.454 71.754 34.254 201.854 151.954 4. Eine Reihe von Häusern, ungeheuere Dienstleistung von zehn Monaten, insgesamt also nationale" folgenden Text: In ber fozial- 95.054 158.254 151.054 180.954 203.854 65.854 Sammlungen von unabsehbarem Werte: da- eine Dienstzeit von vierundzwanzig Mona- demokratischen Rebattionstube 142.254 179.254 187.854 210.654 69.854 bon bekamen die Untertanen nichts. ten zu vollstreden haben, während die in den Jab nach Einlangen bes Briefes bon 29.654 296.754 89.554 120.554 16.554 100.854 47.054 5. Dreihundert Leibwagen und sonstige Wa- ren 1923 bis einschließlich 1925 affentierten Berfo Martines."- Wir finden diese bilbliche Dar 185.545 12.054 178.754 7754. gen, 434 Pferde, Domänen mit 57.270 Heftar nen zu einer weiteren aktiven Dienstleistung von ftellung etwas übertrieben. Martinez, Seller und Bodenfläche ufiv. usw. den Untertanen vier Monaten, also zu achtzehhmonatlicher Ronsorten, falls sie einmal unserer Redaktion nichts. Dienstleistung verpflichtet sind. Für das Jahr einen Besuch abstatten follten, brauchen nicht zu 6. In den Kästen und Truhen seiner Schlös- 1926 gelten die Uebergangsbestimmun- fürchten, daß ihnen eine so harte Behandlung fer: 1864 Beintücher, Pölster, Badetücher, Sand- gen nicht mehr, es tritt die normale gefeßliche zuteil wird, wie sie in dem Bilde der ahnungstücher und Flanelldecken, für Sr. Majestät Gäste Dienstzeit von 14 Monaten ein. Diese gefeßlichen vollen Internationale" veranschaulicht ist. WoProgramm für morgen, den 21. b. M. 19.965 Leintücher, Handtücher, Pölster und Def- Bestimmungen bedeuten also keineswegs, daß vom mit aber die Brauchbarkeit einer solchen Behand fen aus Leinen, 34.160 Tafeltücher und Serviet- Jahre 1926 an eine Verkürzung der gefeßlichen lung in gewissen Fällen feineswegs angezweifelt Prag, 11: Rammermusik und Gesang; 18.15: ten, 9582 Stüd Küchenwäsche, 2592 Stüd Gar- Dienstzeit playgreift, es wird vielmehr nur der werden soll. Deutsche Sendung, Frau Eva Freund: Arien und tenwäsche und achtundsechzigtausend Wäschestücke; Ausnahmezustand beendigt und der ge- Arbeiterjubiläen". Für die Herren Diplom- Lieber von Schubert, Beethoven und Buccini; 19.30: die frierenden Mütter und Kinder seßliche Zustand hergestellt. und Medaillenfabrikanten in Deutschland bricht Tschech. Philharmonie. Brünn, 10: Svatop. feiner Untertanen bekamen nichts. Blättermeldungen zufolge soll nun der ge- jetzt anscheinend eine neue Glanzzeit an, befon- Cech- Feier; 19: Orchesterkonzert.- London, 21: Es würde zuweit führen, all die weiteren wefene Chef des Generalstabs, General Mittelhauser, ders in Bayern und Württemberg. Wirft Elias". Paris, 21.45: Radio- Jazz.- BerSchäße und Besißtümer Franz Josefs gesondert bei dem zu seinem Abschied veranstalteten Bankett man einmal einen Blid in die Personalnachrich- in, 20:„ Drei alte Schachteln". Stuttgart, anzuführen. Ein Punkt seines Testaments, und der Meinung Ausdruck gegeben haben, daß die nach ten der industriellen Fachzeitschriften, so muß man 20: Ernster Abend.- Beipzig, 20.15: Don Carzivar der erste, also der wichtigste, sei noch hie- dem Wehraefet fällige Einführung der 14monat über die große Zahl der Arbeiterjubiläumsme- los". Breslau, 20.10: Vertragsabend. hergefeßt: nicht den daillen staunen. Frantflowakischen Wehrmacht Herr- Wien, 20:„ Siegral Mittelhauser war in diesem Zeitpunkte nicht einmal an der Tagesordnung zu sein, und teine fried". Zürich, 20.15: Operettenabend. mehr der französische Oberkommandant der tsche Woche bergeht, ohne daß in jeder Branche eine choslowakischen Armee, seine Aeußerung ist führende Fabrit eine Arbeiterjubelfeier arranDas Heil Weiner Seele liegt in der Hand des Allbarmherzigen. Für dasselbe soll jene Anzahl heiliger Messen gelesen werden, welche dem Hofgebrauche entspricht. Das Bild des Voltstaisers schwankt nicht mehr in der Geschichte, der erste Punkt seines Testaments weist ihm den gebührenden Play: das eil seiner gottbegnabeten Seele lag ihm näher " Rundfunk für Alle! lichen Dienste prerellen der ene- Das Jubeln" der Unternehmer scheint wieder furt, 18.30: Tannhäuser". lediglich als private anzusehen, und als giert. Auch diese Art von Feiern für treues Wellenlangen der Stationen: Prag solche gewiß unangebracht; sie wäre es übri- usharren der Arbeiter" wie es so schön in 868, Brünn 521, London 365, Paris 1750, Berlin gens auch, wenn sie eine offizielle Stellungnahme den Jubiläumsgedichten heizt hat sich seit Be- 505 und 576, Stuttgart 443, Leipzig 452. Breslau eines doch an das Gesetz gebundenen tschechoslowaki endigung der Inflation verreichlicht". Früher 418. München 485, Frankfurt 470, Wien 530, 8schen Militärs gewesen wäre. Um so merkwürdiger feierte man das filberme, bas goldene und schließ- rich 515, 20. Feber 1926. des Mädchens führenden Treppe von mehreren Mäd Sefte 5. besonders schöne gut gewachsene den und sie dort geschändet. In un gefähr zwölf Fällen läßt sich das bisher nachweisen. Unter den geschändeten Knaben ist auch ein Sohn eines chriftlich sozialen Landtagsabgeordneten. Er soll aber jogar auch Knaben im Schulabort ges schlechtlich mißbraucht haben. Durch Drohungen und Versprechungen von guten No. ten usw. schüchterte er die Jungen ein, damit sie ihn nicht verraten. dächtnis hat, wie Herr Noris geglaubt hatte, denn in dieser leichten Bekleidung zu ihren Eltern in neigung zu Schauern, im ganzen mild, Südwestwind. bleiben. Er rechnete mit seinen verschiedenen Der vergnügte Methusalem. Vor dem Mai-| Eßlingen und Umgebung beginne ich Mitte Februar| folge dieses Vorfalles an Verfolgungswahn. länder Gericht ſteht ein eleganter alter Herr einen Tanzkursus für Anfänger. Mäßige HoDer 17jährige Kellnerlehrling Josef C. in Hangen- Knaben in seine Wohnung eingela mit grauem Patriarchenbart. Ein Kaufmann aus norare für Lehrlinge und Erwerbsdorf, der bei dem Vorfalle auf der zur Kammer Montevideo, namens Noris. Der alte Schäker lose." Die werden laufen! er hat nur einige achtzig auf dem Rücken- ist nicht allein des Vergehens der Bigamie an diesen Tagen mit 13 schiffbrüchigen norwegischen überreden, vor Gericht zu bestätigen, daß er damals Der amerikanische Dampfer Casper" tam in chen gefehen worden war, suchte die Mädchen zu geflagt, sondern obendrein des Ehebruchs. Vor Seeleuten an Bord und der Besatzung des norwegi- nicht auf der Treppe gewesen wäre. Diese Handeinigen Jahrzehnten fand es der Neapeler Kauf- schen Motorschoners Pito" in Kopenhagen an. lung trug ihm eine Anklage wegen versuchter Bermann Randolfi Nor is geraten, aus verschiede- Das norwegische Schiff hatte schon 6 Tage in leitung zur falschen Zeugenausfage, sowie die Bermen Gründen das Klima der schönen Parthennope schwerem Schneesturm in der Nordsee getrieben. Die urteilung zu drei Monaten Kerker und Wahlmit jenem von Montevideo zu vertauschen, um Masten waren zerbrochen, der Motor war unbrauch rechtsverlust, bedingt mit einer Bewährungsbort„ ein neues Leben" anzufangen. Fern von bar, als der Schoner vom Dampfer„ Cafper" ge- frist von drei Jahren, ein. feinen Gläubigern, fern aber auch von feiner fichtet wurde. Die Mannschaft, die sich auf dem Gattin, Maria geb. Escalona. Das neue" Leben Worderdeck als dem einzigen Teil des Schiffes, der war überaus segensreich, denn im Handumdrehen noch nicht unter Wasser stand, gesammelt hatte, das Wetter im Westen der Republik sehr unruhig, zunächst einen Berveis in der Hand zu haben. Schließlich redete sich die Sache doch herum. Man murde Signor Noris Millionär. Als guter Nea- wurde in zehnstündiger Rettungsarbeit an Bord veränderlich und mild. I'm Moldautal wurden wie- Die letzte Zeugnisverteilung hat ihn nun eingeWetterbericht vom 19. Feber. Donnerstag war sprach auch schon öffentlich davon, ohne freilich politaner hielt er es schließlich in dem südamerika- des Amerikaners gebracht. Seit 5 Tagen hatte die der 10 Grad erreicht. Der heftige Südwestwind liefert. nischen Eril nicht länger aus, obschon ihm auch Mannschaft des„ Vito" ohne Wasser und Proviant setzte seine Feuchtigkeit besonders in den Gebirgsdort eheliche Bande fesselten. Er hatte eine ausgehalten. Die Christlichsozialen versuchten anfangs die liebenswürdige Uruguay- Dame, gleichfalls Maria mit Namen, geheiratet, nachdem das Gericht in zum 1. Feber wurde in Hangendorf während Niederschläge. Auf den Söhen hat sich die Schnee- getan gegen den Menschen. Wahrscheinlich fam Böse Folgen eines Scherzes. In der Nacht des Böhmerwaldes hatten mehr als 7 Millimeter merie Kenntnis haben mußte, wurde nichts gegenden ab. Das Riefengebirge und der Kamm Sache zu vertuschen. Obwohl die GendarMontevideo die in Italien bekanntlich unauflös einer Tanzunterhaltung im Gasthause Rapek die bede verstärkt; in der letzten Nacht, in welcher sich da ein Wink von irgendwo andersher. Man lide erste Ehe geschieden. Aber Noris beschloß Dienstmagd Katharina Hammerl von mehreren jun- der Wind nach Nordwesten drehte und Abkühlung gab dem Knabenschänder zu verstehen, rasch aus eines Tages, eine Reise nach der Heimat zu un- gen Burschen im Uebermute aus dem Bette gejagt brachte, hat sich die Schneegrenze bis auf 700 Meter Gänserndorf zu verschwinden. Er besaß einen ternehmen, in der Meinung, man habe seine frü mit der Bemerkung, daß sie noch in der Nacht fort gesenkt. Die Schneeknoppe meldet minus 8 Grad C. Baß und er verließ wirlich furze Zeit darauf Gän heren Erlebnisse dort vergessen. Und er reifte. müßte; sie wurde dann von den Burschen in den und 50 Zentimeter Schneehöhe. Auch im Osten der ferndorf. Als er weg war und manche vermutlich Aber allein. Maria II blieb am La Plata zu- Stall, dann auf die Straße getrieben, in einen| Republik fielen Niederschläge, und zwar bei ganz be- glaubten, daß er schon über die Grenze fei, wurde rüd ,,, in Trauer", aber voll Verdacht. Nun scheint Graben geworfen und im Schnee weiter gejagt. Das bedtem Himmel. In der Mittel und Ostslowakei ist gegen ihn eingeschritten. Es wurden es, daß man in Italien doch kein so kurzes Ge- Mädchen, daß nur im Nachtgewinde war, flüchtete die Temperatur über plus 3 Grad.- Wahrschein sogar die Grenzstationen verständigt. Nun war liches Wetter vom Samstag: Veränderlich, aber der Kerl so unvorsichtig, in Wien zu Gönnern. Einen von ihnen, den Bezirksschulin spettor Dr. Schleicher rief er telephonisch an und gab sich am Telephon schon als Bezirks. fchu linspektor von Amstetten aus; er bestellte Herrn Dr. Schleicher nach Wien in ein Restaurant. Offenbar wollte er von ihm Rat und zirksschulrates, Mitglieder des Ortsschulrates jener Unterstüßung einholen. Herr Dr. Schleicher Gemeinden, in denen eine Stelle frei ist! Erfüllet mußte natürlich, um sich nicht selbst zu kompro den Wunsch der Mehrheit des christlichen mittieren, die Anzeige erstatten und so wurde der Boltes! Tretet dafür ein, daß nur christerbärmliche Wicht in Wien verhaftet unb liche Lehrer unseren Kindern gegeben werden, dem Landesgericht eingeliefert. Wenn die Lehrer nicht für die sittlich- religiöse Er ziehung find, so find sie damit nicht befähigt, dem Gefeß gerecht zu werden und unsere Kinder chris lich zu erziehen. Ferner stehen unsere christlichen Lehrer, was Bildung und Wissenschaft anlangt, mrit geringen Ausnahmen höher da als die soge nannten freisinnigen oder sozialdemokratischen Lehrer, die eben Mangel an Bildung durch ihren Freifinn ersetzen wollen... 000 DOCHRONN VOGT0000000 Ein flecitaler Bezirksschulinspettor als Kinderschänder. So sehen die Bortämpler„ ittlich- religiöser Erziehung" aus! lich der Pfarrer Waworta schulpflichtige In Preltes bei, Gänserndorf hat bekanntKinder gefchändet und mußte dann fliehen. Jetzt hat auch seinen weltlichen Freund in Gä nferndorf selbst das Schicksal ereilt: Man fann begierig sein, wie die Deutsche Presse" und die aus ihr schneidenden christlichsosialen Provinzblättchen diese Affäre behandeln werden! Volkswirtschaft. feiner neuesten Liebe, einer niedlichen Franzöfin, faß, ging die Tür auf, und in Gesellschaft eines Advokaten erschienen Maria I und Maria II. Die eifersüchtige Penelope aus Montevideo war ihrem Odysseus nachgereift und hatte sich mit der glücklich aufgefundenen Maria I zum gemeinsamen Feldzugsplan verbündet. Noris stellte sich dem Gericht, das ein Einsehen hatte und( es gibt noch Richter in Mailand) den Methusalem von dem Borwurf der Bigamie freisprach. Es handelt sich jetzt noch um die von den zwei Frauen gegen ihn erhobene Anklage wegen Ehebruchs die demnächst zur Verhandlung kommen soll. Aber Noris Der Fachlehrer Josef Schmiedinger, verweist auf seinen grauen Patriarchenbart als der an der Bürgerschule in Gänserndorf angeBeweis feiner Unschuld. Die junge Französin ſtellt ist, wurde Mittwoch dem Wiener Landessei nur seine Sekretärin, deren er bei seiner gro- Schmiedinger ſtand unmittelbar vor der Ernengericht wegen Schändung eingeliefert. Ben Kurzsichtigkeit dringend bedürfe. Auch biblischen Patriarchen hatten lange Bärte und nung zum Bezirksschulinspektor. Der niederöster junge Sekretärinnen. reichische Landesschulrat hatte ihn schon gegen Spuren altindianischer Kultur. Eine amerika den heftigsten Proteft der Sozialdemokratennische archäologische Expedition hat auf der Halbinsel ernannt. Es fehlte lediglich noch die Bestätigung „ Se. Majestät der Kunde." Yucatan eine Ruinenstärte der Maya 3, der durch das Unterrichtsministerium, was aber Ureinwohner von Merito, entdeckt, die aus etwa eigentlich nur noch eine Formsache ist. Schmielichen Lehrers, und er hätte noch lange die fitt- wenn man einfaufen wollte; man muß jede Er war natürlich das Muster des christ ein Aufdringling, ein und ebfamer Mitbürger, Wie war es doch gleich damals? Man war einem Dupenb gut erhaltener großer Gebäude und dinger war ein ausgesprochener Günſtling lich- religiöse Erziehung weiter verteidigen fönnen, ware, vom nomvendigsten Lebensmittel bis zum 6 Tempeln besteht. Drei von diesen rühren aus der der christlich fozialen Partei und von wenn nicht zufällig ein paar Knaben auslesten Zeit der Maya- Kultur nach der Eroberung ihnen eigens aus Vorarlberg geholt, geplaudert hatten, wie er fie fiftlichen Kleidungsmittel, geradezu erbeten von Yukatan durch die Tolteken her. U. a. wurden damit er, der als Bandgemälde und intereſſante Inſchriften und„ Borkämpfer der ſittlich- religiösen Erziehung" Beugnisverteilung in Gänserndorf. Die Kinder war rationiert. Stundenlang ſtanden die Hausreligiös erareht. Am 6. Februar war vom Kaufmann jedes Stück Lebensbedürfnis Ein 53facher Mörder. In der Stadt Nowo.in Wort und Schrift weithin bekannt, vor allem sprachen selbst erständlich über die Zeugnisse und rauen vor den Butterläden, um schließlich die heerſche Auswort zu erhalten, daß die Ware ausSonez in Galizien ist man einem Massenmörder auf dem flachen Lande in Niederösterreich die manche fahen sich enttäuscht. Sie hatten schlechte auf die Spur gekommen, der in bestialiſcher Weise Schulreform bekämpfe, und das aber bekannt waren als Leblinder des Herrn en die Preise, nur für Bruchteile des Tages öffNoten, während andre, die nicht mehr konnten, nicht weniger als 53 morbe berübt hat. Es ban.iche Erziehungsideal zu verwirt. belt fich hauptsächlich um 3 ust morbe. Bahlreiche Lichen helfe. Schmiedinger eröffnete in Cän- Fachlehrers, gute Noten hatten. Und da machten teen die staufleute ihre Türen, um das KostFrauen, bie er überfallen hat, tötete er ganz lang- ferndorf sofort eine ausgedehnte Agitation für einige Knaben – es handelt sich schon um gröarſte des Geschäftes, die Ware, zu behalten. Ein fam und fesierte fie bann. Er tötete auch viele Stin- das christliche Erziehungsideal. Er erfreute sich here Knaben im Alter von elf, zwölf, dreizehn re chliches Warenlager war der Reichtum selbst, ber, die er gleichfalls fegierte. Auch einen Priester, der stärksten Unterstützung seiner Partei, insbe- Jahren und darüber ihrer Eitrüstung laut Luft und schrien die Bevorzugen an:„ Wir me Wertquelle, die mit zunehmender Verwirrung namens Majetosti, hat er ermordet. Der Mörder sondere des Landeshauptmannes Buresch, aber Luft und schrien die Bevorzugten an: Wir** Geldverkehrs stets reichlicher floß. Flucht heißt R uczul. Er hat faft alle Morde einger auch vieler andrer christlichsozialer Mandatare wiffen schon, warum ihr Einfer in die Sachwerte, in die Waren", war die Parole und Würdenträger. Die sozialdemokratischen Leh- habt!" Daran knüpften sie ihre Bemerkungen, der Wirtschaft. Eine Notstandsaktion für geistige Arbeiter will rer im Bezirk und darüber hinaus verfolgte daß der Herr Lerer Schmidinger die„ Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft" ein. er, wo er nur fonnte. Als Vorfizender der Buben in seine Wohnung einlade und dort mit Heute verwünscht der Kaufmann, der Händ ler sem reichhaltiges Warenlager, heute schreit die leiten dadurch, daß sie an den Berliner Magiftrat christlichsozialen Behrergewert ein Gesuch um einen Zuschuß von 15.000 Mart zur fchaft im Viertel unter dem Manhartsberg dem Stredit, heute bedeutet Fixierung der Kapi Beschäftigung von 40 erwerbslosen Akademikern hebte er in der niederträchtigsten Weise gegen Zufällig ging ein andrer Lehrer vorüber, der den talswerte wirtschaftlichen Untergang- und heute richtete. Die Arbeitslosen sollen in Bibliotheken be- andersgesinnte Lehrer und selbstverständlich ge- Streit der Knaben und auch die Beschuld ngent wird der gewöhnliche Sterbliche, der nur von seis gen Angehörige der sozialdemokratischen Partei. gegen Schmiedinger hörte. Er zeigte die Sachener Hände Arbeit lebt, wieder zum Ziele des In dem„ Neuen Wochenblatt" schrieb er vor dem Schuldirekto" an, und es wurde eine Uit Wirtschaftens, der Mensch als Konsument, als Uneiniger Zeit folvendes: tersuchung eingeleitet, die bestätigte, unde", wie der kapitalistische Begriff heißt, ist Jept find wieder in unserem Bezirk mehrere was die Kinder gesprochen haben. Der wafere wieder zur Voraussetzung des gesamten wirt Lehrstellen ausgeschrieben. Mitglieder des Lehrſtellen ausgeschrieben. Mitglieder des Be- Verfechter der sittlich- religiösen Erziehung hat sich schaftlichen Handelns geworden. Heute ringt die Judustrie, ringt der Handel wieder um den le bensnotwendigen Absah, heute drückt auf die stagnierende Wirtschaft die Fülle der Menschen, die nur als Produzenten ihre Lebensfähigkeit auf rechtzuerhalten vermögen. Reklame, Organisa tion des Absatzes sind die Hilfsmittel, deren sich der Kapitalismus bedienen will, die Jagd nach den Stunden erfolgreicher zu machen: die Geftanben. Schäftigt werben, Eine Beschäftigung" für Arbeitslose weiß ein Tanzlehrer aus Stuttgart, ber, wie die Stutt garter Sonntagszeitung" berichtet, in einem Eßlinger Blant folgendes Inserat losgelassen hat: Für Haus, Hof und Garten. Für den Kleingärtner. Frühjahrsfaaten nimmt man nur auf sonnigen Beeten vor und gießt möglichst wenig, da dem Boden die Wärme mehr fehlt als die Feuchtig leit. Bei Sommersaaten tann man die Beete nicht oft genug übersprengen. ihnen allerhand treibe noch weniger. Aehnlich verhält es sich mit der Wurzelverzweigung. In leichten, fandigen Böden bringt der Baum viel mehr Seitenwurzeln hervor, und diese müssen sich ganz anders entwideln, weil die Nahrung viel schwerer zu erhalten ist als in schvererem und nahrhafterem. Der prachtvolle Staudenmohn, meist gehen sie viel weiter und tiefer als in feuchten und orientalischer Mohn genannt, vererbt fich bei Sabindigen; in naffen Böden verbreiten sie sich aber menvermehrung selten echt, weshalb man ihn, wenn eine größere Anzahl Jungpflanzen benötigt werden, fo daß eine einfache Teilung des Wurzelstodes nicht ausreicht, durch Wurzelschnittlinge vermehren muß man schneidet hierbei, nachdem man den Wurzelstock freigelegt hat, einen Teil der Wurzeln ab, zerschnei det diese in Stüde von drei bis fünf Bentimeter Länge und stedt fie dann etwas schräg in die Erde. Die im Frühjahr vereinzelt auf. Es ist durchaus nicht nötig, dies in Kästen, Samen tretenden Wespen soll man töten. Es sind schalen oder Mistbeeten vorzunehmen, sondern es befruchtete Weibchen, die bald Begründerinnen von fann auch im Freien geschehen. Bald beginnen die Wespennestern werden. Sind die Wespen im Früh Wurzeln zu treiben, bilden neue Würzelchen und jahr und Sommeransang noch bis zu einem gewis- ennvideln sich zu fleinen, hübschen Pflänzchen. Nasen Goab nüglich, so ändert sich dies im Laufe des türlich müssen die Schnittlinge während der Entvid. Die Goldparmäne soll höchstens bei wegeJahres und der Schaben, den sie besonders im Obst- lungszeit gleichmäßig feucht gehalten werben. Sind Obst- lungszeit garten anrichten, übertrifft bei weitem den geringen die Pflänzchen genügend groß geworden, so können Nuben im Frühjahr. Wer eine Wespe im Frühjahr sie an ihren endgültigen Standort verpflanzt wer tötet, vernichtet damit zum späteren gemeinen den, wo sie ungestört so lange stehen sollen, bis sie Nugen ein ganzes Nest. Alterserscheinungen zeigen. Cor Orangen- Reinette ist einer jener Bodenbearbeitung. Ist das Land im Aepfel, deren Anbau mit Ueberzeugung empfohlen Herbst ordentlich umgegraben worden und den Win werden kann. Der Baum wächst gut, ist hochfernig ter über in groben Schollen liegen geblieben, so ist und gebeiht in jedem guten, nahrhaften Boden. Die es nicht nötig, im Frühjahr nochmals umzugraben. Früchte sind mittelgroß, etwas abgerundet, von hoch. 3war erscheint das Land im Frühjahr fest durch gelber Färbung, mit roten Streifen an der Sonnen- die Einwirkung von Regen und Schmee, ist aber seite. 3var fallen sie durch ihre einfache Färbung mürbe und traden, und es genügt dann vollauf, das nicht auf, sind aber durch ihren ausgezeichneten Ge- Beet durchzuhaden und glatt zu rechen( harken). schmack und ihre lange Haltbarkeit allen Paraden. Weitere Arbeit ist überflüssig. früchten über, weshalb sich die Sorte auch in verhältnismäßig turzer Zeit durchgesetzt hat. Gartenrasen läßt sich nicht überall erzwin gen. Um wirklich schön zu werden, braucht er viel Sonne, viel Wasser und guten Boden. Wo ihm das nicht geboten wird, bleibt er schlecht, seigt Lücken und bald Moos. Unter Bäumen versagt der Rasen stets, auch wenn jährlich umgegraben und neu gefät wird. An solchen Stellen helfen nur schattenliebende Gewächfe, wie Efeu, Immergrün und ähnliches. Zu Frühansuchten lassen sich gut Draht förbchen verwenden, die den Vorzug haben, sehr bauerhaft zu sein. Man legt sie mit Papier aus und füllt dann gute, lodere Erde nach. Bei Pflanzen, die das Umseßen wegen Wachstumsstörungen schlecht vertragen, dann man die Störbchen gleich mit einpflanzen. Das Papier vermodert, während die Die Wurzeln der Obstbäume richten Körbchen unbeschädigt bleiben und jedes Jahr neu sich in ihrer Ausdehnung ganz nach dem Boden, worin der Baum steht. In leichten trodenen Böden berwendet werden können. Die Pastorenbirne ist eine der dankbar ften Birnenarten. Wenn sie auch nicht zu den allerfeinsten gehört, so ist sie doch von gutem Geschurad und, was nicht minder wertvoll ist, von außerordentlicher Tragbarkeit. Sie eignet sich für alle Formen, auch zur Zwischenveredlung bei solchen Sorten, die nicht auf Quitte gedeihen. Winke für die Behandlung der Haustiere. verfauft sei. Und später? Von Stunde zu Stunde fletter wirtschaft nach flüffigem Rapital, nach zureichen äftsleute sind wieder höflich geworden, sie zerfließen in Liebenswürdigkeit und erkennen, daß das amerikanische Schlagwort von Sr. Majestät, dem Kunden", mit Hilfe dessen die amerikanische Wirtschaft ihr Umschlagstempo aufrechterhält, auch für die mitteleuropäische Wirtschaft von ausschlaggebender Bedeutung wird. Wenn dem aber so ist, dann muß unbedingt auch die Frage aufgeworfen werden, wie selbst innerhalb des Rahmens der Bapitalistischen Wirtrechten Schnurbäumen auf Paradiesunterlage verschaftsordnung die Majestät des Kunden die edelt werden. Anfangs ist sie allerdings auch auf entsprechende Förderung erfahren kann, die notParadies gut fruchtbar, aber später läßt sie um so wendig ist, um ihn zum wahren Antreiber der mehr nach und leidet an Krankheiten aller Art. ſtagnierenden Wirtschaft zu machen. Niedrige Sie soll für Fleinere Formen nur auf Splittapfel Preise, hohe Löhne, d. h. gesteigerte Stauf veredelt werden, worauf sie ausgezeichnet gedeiht. traft der Bevölkerung, haben sich bisher immer noch als das beste bolts wirtschaftliche Mittel erwiesen, die Wirtschaft in gesundem und raschem Gang zu erhalten, den so notwendi gen Absatz zu fördern, die Betriebe rentabel u machen. Statt wie bisher über die hohe Belaſtung zu tlagen, die doch im Grunde nur eine gestärkte aufkraft der Lohnempfänger bedeutet, sollten unsere Unternehmer sich ein Beispiel ant außereuropäischen Ausland nehmen und das Nätsel der Behebung der heutigen Wirtschaftsnot in der Kauftraftstärkung, in der Bedürfnissteigerung der Stunden" erblicken. Eine Rationalisierung Die Klauen der Stallsiegen müssen und Organisation der gesamten Wirtschaft und von Zeit zu Zeit beschmitten werden. Im Stall des Arbeitsprozesses allem werden unserer Wirtwerden die Klauen nicht so abgenügt wie auf der schaft nicht auf die Beine helfen: Wir brauchen Weide oder überhaupt im Freien. Sie müssen des Menschenmassen mit gesteigerten Lebens halb, wenigstens im Frühjahr, mit einer Bange oder bedürfnissen und wirtschaftlicher Belveeinem Klauenmesser verkürzt werden und die rich- gungsfähigkeit. tige Form erhalten. Biegen in dunklen Ställen zu hal ten ist ganz falsch. Ganz abgesehen, daß sie bei dem Mangel an Licht und Luft schlecht gedeihen, fehlt es in dunklen Ställen auch an der nötigen Sauberkeit. Licht, Luft, Sauberkeit sind die billig sten und geeignetsten Gesundheitsmittel und nebst entsprechender Fütterung Voraussehung zum guten Gedeihen der Tiere. Seite 6. Mitteilungen aus dem Bublikum. Das Beste für ihre Augen liefert Optiker Deutsch, Prag, Graben 25, Kl. Bazar. SANA in jede Mehlspeise Prager Produktenbörse.( Offizieller Bericht vom! wirken mit der Prager Blahol", die Böhmische 20. Feber 1926. 19. Feber.) Die Börſe war schwach besucht und das Philharmonie und Soliften( 500 Personen). Reft Aus der Partei. Geschäft bewegte sich in minimalen Grenzen, die liche Karten bei Weyler, Truhlak. Stimmung gestaltete sich aber fveundlicher, insbeson 11 Uhr vorm. Kammermusit, nachmittags halb 3 Uhr:„ Einen Jur will er fidh ma hen", halb 8 Uhr Wahl der Spötter", Montag Der Gatte des Fräuleins". Sozialdemokratische Studentengruppe. Sonntag, Vereinsnachrichten. Der Radio- Theaterabend, der für Dienstag dere om Getreidemarkte Fester tenbierte haupt- in der Kleinen Bühne angekündigt war, entfällt. den 21. Feber Ausflug ins Protopital sächlich Weizen, welcher bei einer größeren Nachfrage zu einem anziehenden Preise getätigt wurde. Fester Samstag 7 Uhr„ Julius Cäsar", Sonntag Linie in Smichov. Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Heute Treffpunkt halb 3 Uhr bei der Endstation der 15. lag auch Gerste, obwohl die befestigte Tendenz bisher nicht im Preise zum Ausdruck kommt. Roggen und Hafer unverändert; das Geschäft auf diesem GeTEEMARGARINE biete stagnierte. Am Samenmarkte veranlagte die bewilligte Ausfuhr von 10 Waggons Kleesamen eine festere Tendenz, die wahrscheinlich einen PreisaufSpielplan der Kleinen Bühne. Heute VI. Maskenball der Union der Geschäftsreisen. stieg herbeiführen wird. Auf den übrigen Märkten Samstag abds. Die Mama vom Ballett", bleiben die Preise von Dienstag aufrecht. Auch das Sonntag 3 Uhr nachmittag Bertagte Nacht", den und Vertreter in Prag. Vom Stellwagen zum Geschäft war auf diesen Gebieten nicht bedeutend. abends halb 8 Uhr„ Mama vom Ballett", Flugzeug." Großer Lucerna Saal, 13 März. Re. Sekretariat der Union, Praha II., Es wurde notiert: Böhm. Weizen 195 bis Montag Bankbeamtenvorstellung Lady Fanny flamationen: 205 ab Prag, böhm. Roggen 125-130 ab Prag, und die Dienstbotenfrage" Jungmanova 29. böhm. Merkantilgerste 130-135 ab Prag, böhm. Auswahlgerste 146-152 ab Prag, böhm. Safer, IHRATEM wird leicht frei und angenehm, der unliebsame Geruch nach Getränken und Rauchen schwindet sofort, wenn Sie täglich mit verdünntem MENTHOL- FRANZBRANNTWEIN ALPA gurgeln, denn es ist das wohltuendste und billigste Mundpflegemittel der Gegenwart. Achtet darauf, daß die Plombe fest geschlossen u. unversehrt ist, wie es bei den Nachahmungen nicht der Fall ist: dies muß beachtet werden, daß Sie keinen anderen bekommen als den echten mit den Namen ALPA Überall erhältlich! Preis Kč 5.Bom Berband deutscher Wirtschaftsgenollenschalten. Der fünfte ordentliche Verbandstag des Verbandes deutscher Wirtschaftsgenossenschaften wird am 5., 6. und 7. Juni in Karlsbad stattfinden. Als Tagesordnung ist vorgesehen: 1. Berichte: a) des Obmannes, b) des Sekretärs, c) der Kontrolle, d) der Versicherungsabteilung, e) der Presse, f) der Bildungsstelle, g) des Frauenfomitees. 2. Genossenschaftsbewegung und Weltwirtschaft. 3. Eigenproduktion in den Genossenschaften. 4. Steuerreform und Zollfrage. 5. Wahl der Verbandsleitung. 6. Festsetzung der Verbandsbeiträge. feuchter mit Geruch 125–135, böhm Weißhafer Lachen lints! Das neue deutscheinblatt erfcheint wöchentli Jede Nummer A 1.10. 8u bezteben durch die prima 140-144 ab Prag, amerit. Fett 13.90-14.20 ab Tetſchen, ungar. Fett 18.00 ab Szob, Mais jugo. Das slavischer 91 ab Preßburg, Mais rumän., fleinför nig, 111 ab Oderberg, Mais Cinquantino 114 ab Oderberg, Uebriges unverändert. Kunst und Wiſſen. Berlioz Requiem"( mit Molinari) wird am 22. und 25. Feber in der Lucerna und am 26. Feber im Smetanasaale wiederholt. Im Konzert Kalla's Fischkonserven werden wegen ihrer vorzüglichen Güte und ihrem feinen Geschmacke überall bevorzugt. 2871 Verlangen Sie daher nur Kalla's Fischkonserven In allen Konsumvereinen erhältlich. Strickgarna edelster Qualität aus reiner Schafwolle Wolle Steri Man achte auf die und das neben7. Wahl des Ortes des nächsten Verbandstages. Sternmarke NWK stehende 8. Freie Anträge. Die Tagungen der Kreisverbandstage werben heuer wie folgt stattfinden: Kreis I, Westböhmen, am 11. April 1926 in Karlsbad; Kreis II, Nordwestböhmen am 25. April 1926; Tagungsort wird noch bekanntgegeben; Kreis III, Nordböhmen, am 9. Mai 1926; Tas gungsort wird noch bekanntgegeben; Kreis IV, Ostböhmen, am 16. Mai 1926: Tagungsort wird noch bekanntgegeben; Rveis V, Südböhmen, am 2. Mai 1926; Tagungsort wird noch bekanntgegeben; Rreis VI und VII, Mähren und Schlesien, am 18. April 1926; Tagungsort wird noch befanntgegeben; Als Tagesordnung ist vorgesehen: 1. Berichte: a) des Kreisobmanncs, b) des Kassiers, c) der Kontrolle. 2. Die Konsumvereine und ihre Gegner. 3. Die Frau in der Genossenschaft. 4. Stellungnahme zum Verbandstag. 5. Wahlen der Kreisleitung. 6. Festsetzung des Kreisverbandsbeitrages und des Ortes des nächsten Kreisverbandstages. 7. Freie Anträge. Die Bezirkskrantentassa in Neuder versendet foeben ihren 37. Jahresbericht, aus welchem herborgeht, daß der Vermögensstand der Kasse mehr als vier Millionen Kronen beträgt. Der Bericht bietet ein Bild der fleißigen Tätigkeit der Kasse. Auch derjenige, der sich in die vielen Zahlen nicht bertiefen will, wird einen guten Eindruck von den Einrichtungen der Kasse empfangen. Dem Bericht sind nämlich eine Reihe von Bildern angefügt, die nicht nur die Gebäude der Kasse darstellen, sondern auch die Inneneinrichtung des Krantenhauses der Stasse, welche uns die fegensreichen Einrichtungen der Kasse vor Augen führen. Der schöne Bericht wird jeden, der sich für die Krankenversicherung interessiert, erfreuen. Garanfiezeichen Bolfsbuchhandlung Ernst Battler Karlsbad, Keras Balace Ulle Bücher liefert rafch und billig die Volksbuchhandlung Kremser& Co. Teplitz- Schönau, Theresien gasse 18- 26 Großes Lager in preiswert Gelegenheitstäufen. Berzeichnisse senden wir auf Wunich toitenlos Eine Aberaus wirffame Brova ganda ift beute bem moder. nen Geschäftsmann in der Anzeige in die hand gegeben. Ste wirft am meiften in Blät tern der organ Arbeiter und arbeitet für ibn, obne daß er große Auslagen bat und-bas Wichtigste Erfolg bat sie immer! Verehrte Hausfrau! " Ihr Wirtschaftsgeld ? reicht nicht well die Schuhreparaturen den Haushalt stark belasten. Versuchen Sie es mit BERSON- Gummlabsätzen an Ihren Schuhen und den Schuhen Ihrer Kinder. Die jahrzehntelange Erfahrung hat bewiesen, daß die echten BERSON- Gummiabsätze doppelt so lange halten wie Lederabsätze. 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Die Tagesordnung, welche verbrämung Berabe, enge Form, mit einem Rnopi mindestens acht Tage vor Stattfinden der Gene- au lieken Seitlich Schnit: effett. Semper- Schnitt ralversammlung veröffentlicht werden muß, ist noch nicht festnesett. Herausgeber Dr Ludwig Czech. Berantwortlicher Redakteur Wilhelm Nießner. Drud Deutsche. Reitungs- A. G Prag Für den Drud verantwortlich: O. Molit muster. für alle Größen verwendbar ist gebrauchs. fertig lagernd und fofort erhältlich Brets Kč 7.50 und fofort subaltie mit rebela Boru und im Rüden durchgehend geschnitten. fest feltlich ein glodig fallender Teil an. Semper- Snitt an In der Wintermobe hatten die Pelsbeläge unferer Straßentleidung die erste Rolle, diese tost baren und wirkungsvollen Garnituren genügten, um ein Stüd elegant au machen, jest müffen die Schnei ber burd Schnitteffere unb aparte Deballs einen Erfaß für den Pela schaffen. Die Roleftionen bes Frühjahrs laffen erkennen, daß es noch nie so viel Ab wechslung in der Tailleurmobe gab. Der allgemeinen Moderichtung Rechnung tragenb. hat auch die Tail leurmode, fobalb es fidh nicht um den sportlichen oder den treng flaffisen tailleur bandelt. ble untere glodige Fülle adoptiert. Das Complet bleibt auch die Dominante des Frühfahrs und bes Som mers. es gibi barin eine unglaubliche Auswahl, fein Model gleicht dem anderen. tells tit es die Bufam menitellung des Materials. teils der Schnitt und bie Garnierung, die Neues bringen. Wir bezeichnen als besonders neu das Ensemble, bei dem der Schnitt bes Mantels genau mit dem des Rleibes übereinstimm: und wo glattes mit fcnttischem Material au Lammengestellt wird. Die zur Verfügung ftebenden Wollstoffe finb von feltener Schönheit. Man fiest Barin bochintereffanie Raroeffette, ineinander gescho Sene Würfel, Mäandermusterungen. ferner Schotten in ganz neuer, aparter Seichnung und Farbenzu Jammenstellung. Der Mantel hat eine flotte Note: Godets, plifterie Teile geben bie untere Welte. die Mermel haben angesette. in Form geschnittene Bo Kants, die Kragen find brett und weich, man trägt Sie gern an einer Seite umgelegt, an der anderen Bodigeftelt, fte bilden eine Linie mit dem Nevers, benen fie faft unibar angelegt find Blei flest man auch die weien Schaltragen und die jabotartig andladenden Echals, während die berrenmäßigen Re pers und Umlegekragen dem Clafflichen und bem Sportlichen Tailleur reserviert bleiben. Für junge Mädchen werden am Gomplet lofe, furae Jaden ge bracht. wahrend die reife Frau tataterte Jaden brägt. beren Schoß fchön glodig ausladet. Unter der langen Fade bleibi ber Rod eng. sur furgen Jade gehört teboch ftets ein Faltenrod ober ein Gloden zod. Das Mantesfleid spielt awar nicht mehr die Molle die es einft hatte, ist aber trobem recht ele gant und vornehm; Frauen die viel ausgeben, wer ben es nicht mifen wollen. Dret reisenbe Modelle bieles Benres eigen ble Abbildungen, G 7005, 2 3554 und 2 8553. mufter, für alle Größen verwendbar. It gebrauchsfertig lagernd und fofort erhältlich Brets Kč 7.50. fertig 7005. Wlanteltfeld aus in fich gemustertem Phantasteftoft mit Belaverbrämung. Am Vorberteil Snitteffelt, in deffen Rundung fich Taschen bilden. Semper- Schnittmuster, für alle Größen verwendbar. ft gebrauchsferrig lagernb und fofort erhältlich. Brels Ko 7.50. 2 8664. Manteltleto aus idofolabebraunem Rius. 2 Von den Düften hängen gefaltete Schoßteile berab. Semper- Schnittmuster, für alle Größen verwendbar, ift gebrauchsfertig logernb und sofort erhältlich. Preis Ke 7,50. 3555. Straßenkleid aus fablblauer Seide mit apartem Spigenbelas. Semper- Schnittmuster, für alle Brößen verwendbar. tn gebrauchsfertig lagernd unb sofort erhältlich. 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