Einzelpreis 70 Seller. Redaktion und Verwaltung: Prag, I., Nelajanta 18. 13 nav Telephone: Finn: Tit. Sazialdemokrat Dělnická akademie, 6. Jahrgang. Praha Hybernská Wenn die Arbeiterschaft einig wäre.... hen sozialdemokratischen Arbeiterpartei echosiowatischen Republit. Freitag, 26. Feber 1926. Bolen beansprucht offiziell den Ratsit. Gleichzeitig mit Deutschland.- Erklärungen Strzynstis im Sejm. Sejm hielt Ministerpräsident Strzynski bei der Deutschland führen. Locarno darf nicht neue Warschau, 25. Feber. In der Sißung des chem Fuße und gleichzeitig mit erfien Lesung der Ratifilation der Locarno- Ver- Privilegien auf Kosten der Sicherheit auderer träge eine Rede, in der er sich über die Bedeutung Länder schaffen. Wir wollen glauben, daß Herr der Verträge und über die altuellen Fragen des Stresemann, der unter schweren innerpolitischen Böllerbundes äußerte. Der Eintritt Deutschlands Bedingungen an der Politik der Versöhnung mit in den Völkerbund kann und soll, wenn nicht die zuwirken verstanden hat, diese Schwierigkeiten seine Attivität stärken. Einen Stein des Anstoßes Arbeiten des Völkerbundes erleichtern, so doch besiegen wird. wird dabei die Frage der Rekonstruktion * Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bel Bezug durch die Post: monatlich olerteljährlich Ke 16.halbjährig ganzjährig. 48.98.192.Rüdftellung von Manuftripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich früh Nr. 49. Einige Schlußbemerkungen zur Diskussion Religion ist Privatsache". II. Die sozialistische Arbeiterschaft in der Zichechoslowakei, deutsche wie tschechische, hätte längst allen Anlaß gehabt, darüber nachzudenken warum in einem industriell so hochentwidelten Gegenstand hatte, wäre noch ein wichtiger Dif Soweit die Diskussion taktische Fragen zum Staate, wie es der tschechoslowakische ist, ihr ferenzpunkt zu erwähnen: Die Einschäßung Einfluß von Jahr zu Jahr zurückgegangen ist, der Kirchenaustrittsbewegung als so daß er heute kaum mehr ausreicht, um die Stampfmittel gegen den Klerikalismus, als sich ständig mehrenden Anschläge der politischen Mittel vor allem zur Durchführung der Trennung und sozialen Reaktion abzuwehren. Der Abfall von Kirche und Staat. Hierüber sind selbst die der nach dem Kriege zur Arbeiterbewegung ge- des Böllerbundes bilden. Deutschland soll schluß des Reichslabinetts, daß sich Reichstanzler artwig ist die Kirchenaustrittsbewegung ein Berlin, 25. Feber. Zu dem gestrigen Be- Freidenker- Genossen verschiedener Meinung. Für stogenen Mitläuferschichten hat die sozialisti cine durch Art. 4 der Völkerbundsatzungen für die Dr. Luther und Reichsaußenminister Dr. Strese Silfsmittel, um zur Trennung von Kirche schen Wählermassen vermindert, aber er ist alliierten Hauptmächte reservierte Stelle ein mann als Vertreter des Reiches nach Genf be- und Staat zu gelangen." Nach Lahmer ist für feine ausreichende Erklärung für die von jedem nehmen. Im Geiste der Sahung versteht man geben werden, finden sich in den Blättern noch die Durchführung dieser Trennung die einzig Arbeiter schmerzhaft empfundene Tatsache, daß unter der Bezeichnung„ alliierte Hauptmächte" einige ergänzende Mitteilungen: Die Abreise der mögliche Waffe":„ daß di Trennung jeder die Wirkungsmöglichkeit der sozialistischen Par- nicht denjenigen, der einmal vermochte oder im deutschen Delegation wird, wie es in der Bossi einzelne Sozialist bei sich durch Streichung der teien, der sozialdemokratischen und der kommu- ſtande war, die größte Zahl von Geschüßen und schen Zeitung" heißt, am 6. März erfolgen, denn Mitgliedschaft in der Matrik begeht." Sehr nahe niſtiſchen, sehr geringe sind. Troßdem die Verjenigen, der in fürzester Zeit die größte Zahl von Besprechungen zwischen den Delegierten der"-", der da meint, daß der Inhalt der TaufMaschinengewehren hervorzuzaubern oder den am Sonntag, den 7. März sollen vertrauliche tommt diesem letzteren Standpunkt auch Genosse hältnisse im Staate dem Nationalismus und Flugzeugen bauen lann, sondern denjenigen, der Hauptmächte stattfinden, die sich vor allem auf die matrifen nicht nebensächlich ist. Er schreibt dann der Reaktion in die Hände gearbeitet haben, ein erprobter Vortämpfer der De Frage der Vermehrung der Ratssiße weiter. hat die Schlappe, welche unsere Partei bei den motratie und der Völlerfreiheit ist. und das Zeremoniell beim Eintritt Deutschlands letzten Wahlen erlitt, auch nicht annähernd den Für uns fann die praktische Interpretation in den Völkerbund beziehen dürften. Auch der Erwartungen unserer Stlassengegner entsprochen, des Geistes der Völkerbundsaßungen nur zu For Lofal- Anzeiger" weiß von einer derartigen Be die tschechischen Sozialdemokraten haben wohl derung der Zulassung Polens auf glei- sprechung in Genf zu berichten. ihre unheilvolle Koalitionspolitik mit schweren Opfern bezahlt, immerhin vermochten sie über 600.000 Stimmen aufzubringen, und unter Sinzurechnung der kommunistischen Stimmen stellt das proletarische Lager eine so bedeutende Macht dar, daß es nicht leicht zu verstehen ist. Bethlens Aussagen über die Sokolfälschungen aus„ Staatsintereffen" tonfisziert. wenn die Ereignisse nun täglich zeigen, wie wenig diese Macht bei der Gestaltung der poli- fißung des parlamentarischen Untersuchungsaus- werden könne. Weiter wurde ihnen mitgeteilt, Budapest, 15. Feber. In der Schluß-| Stenogramms dem Protokoll nicht beigeschlossen tischen und sozialen Verhältnisse ins Gewicht jällt. Diese Wahrheit ist bitter, aber man muß schusses erfuhren die oppositionellen Abgeordneten da; die Aften des Außenministeriums und des fie erkennen, wenn man sie ändern will. eine unangenehme Ueberraschung. Als Ministerpräsidiums, aus denen Graf Bethlen bei Wie anders aber fann sie geändert werden, das stenographische Protokoll über die Verhand- feinen Aussagen einige Stellen vorlas, Amtsgeals daß die proletarische Bewegung aus ihrer lungen des Ausschusses verifiziert werden sollte, heimnis seien und nicht verraten werden dürfen. heutigen Uneinigkeit und Zerrissenheit heraus- wurde festgestellt, daß daraus alle Seiten, die die Auch das Protokoll wird verfälscht. Völkerbund. ,, Weiß die politische Partei, die die Trennung der Kirche vom Staate fordert, daß die Mehr. zahl oder wenigstens ein Großteil der Bewohner eines Staates der Kirche den Rüden gefehrt hat, dann ist die Wucht des Angriffes eine ganz andere, als im gegenteiligen Falle." Welcher Standpunkt ist nun richtig? Am weitesten scheint mir der Genosse Lahmer zu irren. Die einfachste Ueberlegung sagt, daß mit seiner wenn alle Sozialisten morgen seiner Mahnung einzig möglichen Waffe" allein die Trennung von Kirche und Staat gar nicht zu erreichen ist. Denn folgend aus der Kirche austreten würden, beſtünde übermorgen und fünftighin die alte Verbundenheit zwiſchen Stirche und Staat weiter; all die konfesDie Kongrua steuern, und zwar solange, bis sie jionslosen Sozialisten müßten nach wie vor für genügend politische Macht besitzen, die faf herennung der beiden institutionen 34 er denische zu geführt wird! Die tschechischen Sozialdemokra- Aussagen des Grafen Bethlen über die Affäre tommt nicht vor den ten haben vom Augenblick der Gründung des die Fälschung tschechoslowakischer Staates ihren Platz an der Seite ihres Bürger- Staatsnoten enthielten, entfernt waren. tums gesucht und sie haben dadurch den Grund Irgend ein Nachtrag oder ein besonderer Alt mit zu jener verderblichen Zerrissenheit der sozia- den Angaben Bethlens war dem Protokoll nicht Arbeiterabgeordneten Ponsonby hat Chamberlain London, 25, Feber. Auf die Anfrage des listischen Stampfreihen gelegt, die der gesamten Arbeiterklasse später zu so schwerem Nachteile beigegeben. gestern im Unterhaus erklärt, daß die Angelegengereichen sollte. Auch wenn man volles Ver- Die oppositionellen Abg. Ruppert und Pcher heit der ungarischen Geldfälschungen, wie es bei tändnis dafür hat, daß die tschechischen Sozial- protestierten gegen diese Verstümme der Mehrzahl der die internationalen Beziehungen demokraten in den ersten Jahren vor allem an lung und Fälschung des Protokolls, beeinflussenden Fragen der Fall sei, den Gegen die Sicherung, die Festigung, den Ausbau des erhielten jedoch die Antwort, daß es sich um stand von Diskussionen bilde. Er sicht aber keinen Staates in demokratischem und sozialistischem wichtige Interessen der auswärti- Grund dafür, daß die Angelegenheit vor den Sinne dachten. so ist die Zeit, da ihre Mit- gen Politik handle, weshalb dieser Teil des Völkerbund zu bringen wäre. arbeit in der Regierung diesen Zwecken dienen fonnte, lange vorbei und ob sie es sich eingezwingen. Die Stirchenaustrittsbewegung fann also niemals ein Ersatz, sondern bestenfalls ein Hilfsmittel für die zur Verwirklichung des Trender Arbeiterklasse sein. Aber auch als Hilfsmittel nungszieles notwendigen politischen Aktion soll man sie nicht überschätzen. Wann fönnte erst der von Genossen"-" angenommene Fall eintreten, bis die Wucht des Kampfes um die Stirchenlostrennung durch die Tatsache verstärkt wird, daß die Mehrheit oder der Großteil der Gesamtbevölkerung eines Staa tes bereits tonfessionslos ist? Zieht man auch nur einen oberflächlichen Vergleich zwischen dem Wachstum der sozialistischen Wählermassen und dem Ansteigen der Zahl der Konfessionslosen( ab stehen oder nicht, sie dienen den bürgerlichen Einheitlichkeit der Arbeiterbewegung unter innerhalb der vereinheitlichten und gleichgerich gesehen davon, daß die Kirchenaustrittsbewegung im tschechischen Volfe teilweise durch nationale Parteien jetzt nur mehr als Schußschild und wühlende Tätigkeit hat er die Wehrlosigkeit teten Bewegung alle Meinungen über Laftit Momente gefördert wird), so ist anzunehmen, daß Werkzeug ihrer reaktionären, arbeiterfeindlichen der Arbeiterschaft gegenüber der aus derselben und Politik völlig gleichartig sein müßten. In wir schon mindestens ein halbes Jahrhundert vorZiele. Ihre Kräfte sind auf dem Altar der Ursache erſtarfenden kapitalistischen Reaktion jeder großen politischen Bewegung müssen her die Mehrheit der Bevölkerung politisch erobert Koalition ausgeblutet, ohne daß ihre politischen erst recht verschuldet. Mit der großen Zahl von Zaktif und Politik in freier Aussprache und haben werden, bevor sie fonfessionslos ist. Weil Vundesgenossen ihnen dafür Dank wüßten, politischen Verfolgungen sucht die fommuni- demokratischem Zusammenwirken erarbeitet wer- wir eben die Trennung der Kirche von Staat und bennoch wollen sie noch immer nicht einsehen, tische Partei die Ersprießlichkeit ihres Radi- den, jede Auffassung und Nichtung muß das Schule als ein unmittelbares politi. was selbst die ministeriellste Partei einsehen alismus um jeden Preis" zu beweisen, aber Stecht haben, im Rahmen der Gesamtheit um fches Kampfziel der Arbeiterklasse betrachten, müßte, daß nicht der Ministerialismus, wohl gerade die Größe dieser Opfer und die Menge Geltung und Einfluß zu ringen. Wie anders wollen wir nicht, daß die Sache auf ein Nebenge aber unter allen Umständen die Größe und der der von ihr geschaffenen Märtyrer legt gegen stünde es um die Arbeiterbewegung, wenn sie leise geschoben und um Jahrzehnte verzögert wird. Solange der Staat die Agitation der Kirche Kampfwille der hinter einer proletarischen Bar- sie und ihre Methoden Zeugnis ab, da sie nur im Sinne dieser Einigkeit ihre Geschlossenheit aus dem Steuersädel bezahlt, solange sie ein Er tei stehenden Masse, ihre Straft und Stärke. los vertan wurden, und feinen Erfolg fann fie fände! Es gibt keinen denkenden Arbeiter, der ziehungsmonopol gegenüber dem größten Teil der ihre Erfolgsmöglichkeiten bestimmt. Den buchen, der sie zu rechtfertigen vermöchte. sich nicht dessen bewußt wäre und in allen Jugend besitzt, hat die Kirche für ihre weltliche schlimmsten Seil aber hat der Kommunismus Die drei sozialistischen Parteien des Lan- flommt der heiße Wunsch, dem Zustand, da Wacht wenig zu fürchten. Erst die Trennung wird in die proletarische Bewegung getrieben. Nicht des haben bei den letzten Wahlen über zwei iebe der drei sozialistischen Arbeiterparteien die materiellen und ideellen Vorteile ihrer Boſition nur, daß daß er der tschechischen Sozialdemo- Millionen Stimmen erhalten und sie haben andere Wege zieht, ein Ende zu machen. Ge- aufheben und wird sie zwingen, ihren Gegnern fratie vielfach gerade den kampfentschlossensten, nahezu ein Drittel der Parlamentssige erobert. schäftskundig suchen die Kommunisten diese in unter gleichartigen Stampfbewegun= regsamsten und proletarisch gesinntesten Teil Wenn dieser Faktor auch nicht entscheidend sein allen Proletarierherzen lebende tiefe Sehnsucht gen gegenüber zu treten. Daher erscheint das ihrer Anhänger und Führer genommen hat. fönnte, in seiner Einheitlichkeit und Geschlossen durch ihr Einheitsfront- Getue, dem jede Ehr- Streben nach politischem Machtgewinn der Arwodurch die tschechische Partei immer mehr heit wäre er eine Macht, an der sich die Neatlichkeit fehlt, sich zunuze zu machen; töricht und beiterklasse als der kürzeste Weg, ja als die grundlegendste Voraussetzung zur Durchführung nach rechts gedrängt wurde, hat er auch durch tion die Zähne ausbrechen würde. Glaubt je- blind derjenige, der nicht erkennen will, daß sie der Trennung der Kirche vom Staat. jeine seit Jahren fortgesetzte Wühl- und Heß- mand daran, das arbeitende Volf könnte dann es dabei nur auf neue Seße und neue Spaltung Freilich, die Kleritalen berufen sich auf die arbeit, die sich fast ausschließlich gegen die den Herrschenden noch das geduldige Lasttier abgeſehen haben. Was hinter diesem Schlagwort Bahl der Matriten- Gläubigen. Aber der MatriSozialdemokratie richtete, ohne dabei selber für sein, dem sie unter Schonung des eigenen Geld- steckt, hat Sinowjew verraten, der erklärte, eine teninhalt ist für sie mehr ein Argument, als die Arbeiterschaft das Geringste leisten zu sades stets neue Steuerlasten aufladen! Wäre Einheitsfront fönnte es nur auf dem Boden eine Machtquelle. Können wir den Gegnern können, zur Verbitterung und Mutlosmachung es denkbar, daß das Verlangen der Agrarier, der dritten Internationale geben. Dem seßen mit den Mitglieder- Statastern von 1919 impogroßer Teile der Arbeiterschaft geführt. Der dem Volf durch Zölle den Brotkorb höher zu wir unseren ehernen Willen entgegen: eine Ein nieren, wenn sie wissen, daß ein Großteil dieser Kommunismus hat Viele mit der Verheißung hängen, so leicht Aussicht auf Erfolg hätte, wie heitsfront ist nur unter dem Banner der So- Papiermitglieder feine Beiträge bezahlt, keine angelockt, er werde das Tempo der Entwicklung dies heute der Fall ist? Dem Bürgertum würde zioldemokratie möglich! Daran halten wir fest Parteiversammlungen besucht und am Wahltag zum Sozialismus beschleunigen, das ihrer Un- das Lächeln der Geringschäßung, das sie heute und dafür wollen wir mit allen Sträften fämp- andere Parteien wählt? Aber die Stlerikalen fürch geduld ihnen bei der unter richtiger Einschäßung für die Arbeiterbewegung trotz allen revolutio- fen. Und je ärger die Reaktion wütet, je stärker ten dennoch die Kirchenaustritte. Gut. Sie ver ihrer Sträfte kämpfenden Sozialdemokratie zu nären Gehabens der Kommunisten übrig haben, die Arbeiterschaft ihre Geißelhiebe fühlt, deste mit Zuwachs von Parteimitgliedern und Stimmenschmerzen diese Verluste jedoch leichter, wenn sic langsam erschien. Er hat nirgends, nicht ein- bald vergehen und ebenso seine Lust, durch eher wird, allen Hindernissen zum Troß, zur gewinn bei den Wahlen verbunden sind. Auch mal in Rußland, das Proletariat aus der Hölle immer neue Polizeigeseße die politische Freiheit Wahrheit werden, was alle ehrlichen Proletarier wir dürfen den Unterschied von totem des Kapitalismus herausgeführt, im Gegenteil, und Demokratie zu schänden. herbeisehnen: die Aufrichtung der einigen Schein und lebendig wirkender Macht noch tiefer hineingejagt, denn durch seine die! Einigkeit- das bedeutete nicht, daß Kampffront gegen den kapitalistischen Feind! nicht übersehen. Die schwerste Gefahr für alle 11 Seite 2. unsere Gegner, auch die Klerikalen, ist die Stär fung der lebendigen Kraft der Arbeiterbewegung. Die Werbung neuer Parteistreiter, Gewerkschafter, sozialistischer Bresseleser, die Heranbildung des Nachwuchses, die Schulung der Vertrauensmänner und der Wassen muß daher über alles gehen. Wenn neben der Erfüllung dieser Hauptaufgaben unsere Freidenfer- Genossen noch die Zahl der Konfefsionslosen stärken wollen, wird es ihnen niemand verwehren. Sie sollen dabei nur nicht übersehen, daß der Entschluß zum Kirchenaustritt oft äußere Semmungen findet und daß der Erfolg dieses formalen Schrittes manchmal von den Nachteilen überwogen werden kann, die in persönlicher und politischer Beziehung zu erwarten sind. Daß unter den gegebenen Verhält warten sind. Daß unter den gegebenen Verhält niſſen die Konfeffionslosigkeit nicht der entſcheidende Prüfstein sozialisticher oder freidenferischer Gesinnung sein kann, beweist die vom österrei chischen Freidenkerbund offiziell festgestellte Tatfache*), daß von seinen 100.000 Mitgliedern, nur rund 60.000 tonfessionslos sind. Die Kernfrage des Themas ist und bleibt jedoch diese: Wie steht die Sozialdemokratie grundsäßlich zu Religion und Kirche und wie soll sie ihr Verhältnis zu die sen Faktoren programmatisch regeln. Auch darüber wurden verschiedene Ansichten laut. Lahmer glaubt mit seinen Gesinnungsfreunden:.. daß es doch Sache der Partei der Sozialdemokratie ist, Religionen und Kirchen zu befämpfen..." wünscht eine Neuformulirung der Programmsstelle, die künftig einfach lauten joll: Trennung der Kirche vom Staate und ihre Beseitigung aus allen öffentlichen Schulen. Hartwig nimmt in dieser Frage keinen la ren Standpunkt ein, doch behauptet er eingangs seines Auffages, daß der Programmspunkt„ Erflärung der Religion zur Privatsache" in den S: Religion ist Privatsache" umgebogen" wird. In dem Worte umgebogen" scheint der Vorwurf einer wissentlich falschen Auslegung des Parteiprogramms zu liegen, der in diesem Falle nicht nur den Diskussionsgegner, sondern fast die gesamte österreichische Bruderpartei und ihre besten Führer trifft. Bei einiger Unvoreingenommenheit wird man in dem Wechsel der Formu lierung weniger einen theoretischen Betrug cr blicken, als die Anwendung einer an die Gesellschaft und den Staat ge richteten Forderung auf die Politit und Tattik der eigenen Partei. Die Genossen, die von der Regierung die Anerfennung, vom Parteivorstande aber die Nichtanerkennung der Religion als Privatsache in einem Atem fordern, scheinen sich in einem I og i schen Irrtum zu befinden. Man fann von dem politischen Gegner nicht gut verlangen, daß er eine beliebige Kreatur als gestreiftes Zebra anerkenne, die man selber als ein belgisches Kaninchen bezeichnet. Entweder Zebra oder Kaninchen Privatsache oder öffentliche Angelegenheit. Auslegungsfünfte ersparen nicht, die Antwort auf diese Fragestellung. Auch die vom Genossen--" vorgeschlagene Fassung ist feine Antwort, sondern etn Ausweichen vor der grund'äßlichen Frage. Wenn das Parteiprogramm über das grund sätzliche Verhältnis der Sozialdemokratie zur Religion fein Sterbenswort sagen würde, müßten wir doch beim nächsten Zusammenstoß mit den Klerikalen darüber Bescheid geben. Das Heidel berger Programm der deutschen Sozial*) Bericht des Freidenkerbundes an den Wiener Parteitag 1925, Seite 130 des Parteitagsprotokolls. Verlag der Wiener Volfsbuchhandlung. Copyright durch Wilhelm Goldmann Verlag, Leipzig. 1925. Die Goldwäscher am Klondike. Roman aus der Zeit der großen Goldfunde in Kanada und Alaska 57 von Emil Droonberg. XVIII. In den Stromschnellen des Klondike. Die Sonne stand schon weit im Westen, als das Kanu, das Escher und das Halblut trug, den Karibu- Creek hinabglitt und an dessen Mündung in den Klondike einbog. In seinem Oberlaufe besitzt dieser eine durch schroffe Felsen an seinen Ufern und mächtige Steinblöde in seinem Bett verursachte rasche Strömung. Gegen die Einführung fester Getreidezölle. Interpellation unserer Genossen wegen der Bil'ner Rede Hodžas. 26. Feber 1926. nicht die öffentlichen Gewalten etwas angeht, bes weifen wir, daß wir weit babon entfernt sind, einen direkten oder indirekten Gewissens zwang üben oder dulden zu wollen, der heutzutage gerade den Machthabern beliebt, die so viel für die Religion zu schwärmen vorgeben. Eine aufgezwungene ober bloß zur Schau getragene Religion ist keine Reli gion." Die Genossen Pohl, Diet! und Es kann nicht der mindeste Zweifel darüber Schweichart haben an die Regierung bestehen, daß die Einführung von agrarischen wegen der Rede des Landwirtschaftsministers Zöllen gerade im jeßigen Zeitpunkt ein geradezu vernichtender Schlag gegen die Hodža in Pilsen, worin der Minister Lebenshaltung der breiten Massen wäre. Man darf, um diesen Standpunkt zu veroffen die Einführung fester Getreidezölle Die Teuerung ist noch immer deüfstehen, nicht immer Religiofität mit feri forderte, folgende Interpellation gerichtet: tend und droht infolge der verschiedenen Steuer- taler Beschränktheit verwechseln. Schon Landwirtschaft, Dr. Milan Hodža, in Bilsen bei wiederum aus den Taschen der arbeitenden Men- onganation, die attive Teilnahme am Gmanzi. Am 21. Feber hat der Herr Minister für pläne der Regierung, welche ihre Bedürfnisse der bloße Beitritt u einer proletarischen lasseneiner Veranstaltung der republikanischen Partei schen decken will, noch drücken der zu wer- pationst mpf der Arbeiterschaft, ist eine Absage eine Rede gehalten, in welcher er das System der den. Die schwache Besserung der wirtschaftlichen an jene tivchlichen Dogmen, die da Demut, Unterleitenden Zölle und in aller Form die Ronjunktur, welche im letzten Jahre zu verzeichwürfigkeit und passives Dulden fordern. Der Einführung von festen Getreide- nen war, ist im Begriffe, zusammenzubrechen und Glaube an die soziale Mission der Kirche 3öllen forderte. Es ist nicht ohne Inter- einer neuen schweren Wirtschafts- und des Christentums ist ja schon so fdyvach geeffe, festzustellen, daß derselbe Herr Minister kurzfrise Play zu machen. Daher droht auch neuer- worden, daß selbst die Schwarzen eigene Genach seiner erstmaligen Ernennung einem Redat lich verschärfte Arbeitslosigkeit und wertschaften gründen müssen, deren Wirken teur des Prager Tagblatt" gegenüber genau gesteigertes Massenelend. die gegenteilige Ansicht vertrat, indem er erflärte, daß es zwei Möglichkeiten gäbe, die landwirtschaftliche Produktion zu schützen, die Einführung von landwirtschaftlichen 3öllen und den Abbau der Industriezölle. Im Interesse der Probuktion und des Preisabbaues sei er für den letteren Weg. Wenn sich der Herr Land wirtschaftsminister heute für den ersteren Weg ausspricht, so zeigt diese Wandlung in den Auffaffungen deutlich die reaktio näre Entwidlung an, welche die Wirtschaftspolitik der Tschechoslowakei in den letzten Jahren durchgemacht hat. Unter folchen Umständen kann und darf bon ciner Berteuerung der notwendigen Lebensmittel durch Schutzölle keine Rede sein und es ist notwendig, dak die Regierung die Pilses ner Rede ihres Landwirtschaftsministers im Parlament mit aller Entschiedenheit des aboniert. offenbar die fehlende göttliche Fürsorge für die geschundenen Lohnffl wen des Stapitalismus erfegen foll. Daß sich Klassenbewußtsein mit flerifaler Beschränktheit, mit blinder Unterwerfung unter alle Kirchengebote nicht gut verträgt, sei ohneweiteres zugegeben. Dagegen ist es müßig, darüber zu rechten, ob Religiosität, das heißt, eine übersinnliche Auffaffung von Welt chöpfung. Weltenlauf und Enigkeit sich mit sozialistischer Ge Wir fragen daher die Regierung: sinnung vereinbaren läßt oder nicht. Das ent 3ft fie bereit, eine bindende Erklä. scheidende Merkmal des Sozialisten ist seine rung dahingehend zu geben, daß fie die Einfübftab müssen wir auch zur Unterscheidung zwischen Bflichterfüllung im Klassenlampse. Diesen Maßrung von fetten Getreidezöllen und überhaupt die bürgerlichen und proletarischen Freidenkern an Einführung der Erhöhung von Lebensmittelzöllen legen, auch wenn jeder Zweifol an der absoluteu nicht beabsichtigt? revolutionären Geltung der Freidenfergesinnung 0x000000 wieder vom Genossen Hartwig die strafweise demokratie bringt allerdings eine ausführlichere keine Sache eines Parteiprogramms, sondern eine Verleihung von Anführungszeichen um Ghren Fassung, deren entscheidender Teil wie folgt Gewissensangelegenheit des einzelnen Menschen. titel Sozi listen" eintragen sollte, Tivy alledem besteht kein Grund, brave Parteiarbeiter, treue Die öffentlichen Einrichtungen für Erzie- also die Religion nach wie vor als Privatsache bereite Genossen, als minderwertige Sozialdemo Die deutsche Sozialdemokratie betrachtet Genverfschafter, furzum, in jeder Hinsicht opferhung, Schulung, Bildung und Forschung sind, und will sie auch im öffentlichen Leben als Privat- traten hinstellen zu lassen, weil sie die Beibehal weltlich. Jede öffentlich- rechtliche Einflußnahme fache behandelt wissen. Genosse Schulz führt in tung des„ seelischen Blinddarms" einer gewalt von Kirche, Religions- und Weltanschauungsge feiner Arbeit dann weiter aus, warum sich die famen Operation vorziehen. Wir können auf diese meinschaften auf diese Einrichtungen ist zu be- Partei nicht mit Religionsfragen befassen fann: Mitkämpfer ebensowenig verzichten, als die Inter fämpfen, Trennung von Staat und Kirche, Tren nung von Schule und Kirche, weltliche Volks-, Berufs- und Hochschulen. Keine Aufwendung aus öffentlichen Mitteln für firchliche und religiöse Zwede." Tautet: Daß diese Formulierung feine Abkehr von dem alten grundäglichen Standpunkte der Partei zur Religion bedeutet, geht aus der vom deutschen Parteivorstande herausgegebenen Erläuterung zum Heidelberger Programm*) hervor. Dort fchreibt im Abschnitt Stultur und Schulpolitik" ( S. 45 und 46) Heinrich Schulz: ,, Wenn die Sozialdemokratie für alle öffent lichen Einrichtungen auf dem Gebiete der Kultur den Grundsatz der Weltlichkeit aufstellt, so nimmt sie damit nicht Stellung gegen die Religion. Sie überläßt die Pflege der Religion und der Weltanschauung dem einzelnen und den freiwilligen Zusammenschlüssen einzelner zu religiösen oder weltanschaulichen Gemeinschaften( Kir chen, Gemeinden, Verbänden). Die Sozialdemotvatie ist eine Partei mit politischen und wirtschaftlichen Zielen und kann in ihren Kreisen nur Männer und Frauen dulden, die sich zu ihren politischen und wirtschaftlichen Grundsägen befennen und sich ihren Beschlüssen und Maßnahmen auf diesen Gebieten unterwerfen. Die reli giöse Gesinnung oder Empfindung dagegen ist teine politische Angelegenheit, ,, Das Heidelberger Programm, Grundsätze md Forderungen der Sozialdemokratie" Diep. Verlag, Berlin. Sie waren aber noch nicht weit gekommen, wünschen, daß er es nicht getan hatte. als er bereits Gelegenheit fand, fich zu beglüdSchon das Sipen, oder eigentlich Senien, denn man fitzt dabei auf seinen Haden, in dem unsicheren Fahrzeuge, eines der gewöhnlichen indianischen Rindentanus, mußte gelernt sein und wirkt auf den Anfänger außerordentlich ermüdend. Diese Stellung ist aber geboten, um ihm möglichst wenig Obergewicht zu geben, da es sonst kaum vor dem Umschlagen bewahrt werden könnte. Dann die dauernde Geradehaltung und Unbeweglichkeit des Oberkörpers, um nicht etwa " ( Schluß folgt.) 0000000 Der Politiker hat es mit fontreten nationale auf die von einem starten religiösen EinMaßnahmen zu tun, er muß zu bestimmten schlag erfüllte englische Arbeiterbewegung verzich politischen Ereignissen und wirtschaftlichen Vor- ten kann. W. J. gängen Stellung nehmen, die Partei im ganzen berät darüber, und das einzelne Parteimitglied muß sein Verhalten danach einrichten. Die Religion hat es mit übersinnlichen Fra- Gegen nationale Unterdrückung, Regen zu tun, mit Dingen, die nicht greifbar sind und von den Menschen je nach ihrer Erziehung, attion und Steuerungerechtigkeit! ihrer geistigen und seelischen Veranlagung gang verschieden beantwortet werden, mit Fragen nad Brünn, 25. Feber. Als Auftakt der von den Ursachen und dem Endzweck alles Seins, nach unserer Partei veranstalteten Protestaktionen dem Wesen der Dinge, nach den unerforschten gegen das neueft geplante und schon ausgeführte Geheimnissen in Natur und Menschenleben. Es Attentat der Regierung auf die Taschen der armuß dem einzelnen überlassen bleiben, ob er gebeitenden Bevölkerung sowie gegen die nationale genüber den Welträtseln die Hilfe und den Trost, die religiöse Gläubigkeit zu bieten vermögen, in Unterdrückung, die durch die Sprachenverordnung Anspruch nehmen will oder nicht." inauguriert wurde, fand heute abends in Brünn Diese Begründung, in der die Erfahrungen die erste Proteftversammlung unserer Partei statt. einer jahrzehntelangen Klaffentampfpragis ber Referent Genosse Dr. Franzl aus Prag behanSozialdemokratie niedergelegt sind, beantwortet delte in eineinhalbstündiger Rede in ausgezeichnemanchen Einwand. Von diesem prinzipiellen ter Ausführung die aktuellen Probleme der InStandpunkt aus hat die Partei ihre ruhmbollen nenpolitik und protestierte in schärfster Weise gegen ämpfe für Geistes- und Gewissensfreiheit geführt. Liegt ein zwingender Grund vor, ihn zu die Steuerpläne des Finanzministers Dr. Engberlassen? Die Frage hat der junge Seliger lis, gegen die geplante Verlängerung der bereits beantwortet, als er in der Mainummer militärdienstzeit und der Freiheit" vom Jahre 1894 schrieb: Sprachenunrecht. gegen das ,, Gerade indem wir die Religion als Privat sache, das heißt als eine Sache erklären, die jeder Die Lersammluns deren Vorsitz Genosse mit sich selbst und seinem Gewissen auszumachen Pipal führte, war sehr gut besucht und dankte hat, eine Sache, die sonst niemanden, insbesondere dem Rebner mit lautem Beifall. lichen Gefühl in dem heftig schaukelnden Kanu, hielt sich trampshaft an den Seiten fest und er wartete jeden Augenblid, daß es schon im näch ften an eine unterirdische Felsenklippe stoßen, oder von einem der kochenden Strudel erfaßt und zersplittert versinken würde. Dann frochen langsam die Schatten der Dämmerung über den Fluß, während die Höben der Uferberge noch im Purpurgold des Sonnenunterganges glänzten. Escher sah, wie das Kanu auf einen Felsen zuhielt. Sie waren der Klippe so nahe, daß ein Vers meiden derselben taum noch möglich schien. Das Denken schien für die nächsten Augenblide in Escher vollständig ausgeschaltet zu sein. Er konnte nur mit einer Ärt krampfhafter Span nung das Vorwärtsgleiten des Bootes und die beängstigend schnelle Verringerung des Abstan des vom Felsen Meter für Meter beobachten. Da plötzlich, nicht mehr als fünfzig Meter vor dem Felsen entfernt, schwang sein Bug nach links und es glitt mit seiner Breitſeite an ihm entlang. Gleichzeitig schien es, als ob eine starke durch ein Versehen dieser Art das gleiche Miß- zu irgendeiner Zeit von ihm losgebrochen und wurde langsamer, bis es zuletzt kaum noch sechs Ein mächtiger Block von diesem Felsen war Faust es gefaßt habe, denn seine Bewegung geschick herbeizuführen. in das Flußbett gestürzt, wo er noch wenigstens Fuß von dem Felsen entfernt fast zum Stilldreißig Fuß über das Wasser ragte. Schon vor stand tam. Das dauerte freilich nur so lange, einer Weile hatte er diesen Felsblod gesehen und bis es den toten Punkt zwischen zwei entgegen. erwartet, daß sein Führer ihm ausweichen würde. gefeßten Strömungen überwunden hatte. Es geAber nicht um einen Fuß breit bog das Kanu ab. nügte aber, Escher erkennen zu lassen, daß ein Es hielt direkt darauf zu. Anrennen gegen den Felsen faum möglich gewesen wäre, selbst wenn es jemand herbeizufühen versucht hätte. Der Rückprall des Wassers von den Steinwänden war außerordentlich stark und hätte das unbedingt verhindert. Es war gut, daß Escher im Anfange das Baddeln erspart blieb, das wohl kaum ohne eine Katastrophe abgegangen wäre, denn das Kanu glitt mit der Strömung rasch vorwärts. Der Halbblutindianer, der am hinteren Ende Dem Halbblut war dieser Umstand bekannt, Er wagte es, den Kopf ein wenig zu drehen und das beruhigte Escher etwas über feine einer leisen Furcht so verdächtig ähnliche Nervosität. und über seine Schulter zu bliden. die er schon mit dessen sicherer Ruhe in einen für Das Salbblut niete unbeweglich, wie aus Bronze gegoffen, auf seinem Blage, die aber ihn recht unangenehmen Bergleich geſtellt hatte. auf der rechten Seite im Wasser. Es schien nicht terspinnen, denn jetzt war das Nanu von der in Paddel Er konnte diesen Gedanken aber nicht wei im geringsten aufgeregt, hielt aber seine Blide einem weiten Bogen um das Felsenhindernis scharf vorausgerichtet. Escher hatte die Reise nach seinem Arbeitsplaze zu Pferde gemacht und der Trail, der alle in der gleichen Stellung auf seinen Fersen hodte, Raum noch dreihundert Meter weit waren Biegungen des Flusses vermied, hatte ihm nur hatte nur seine Paddel nach Bedarf auf dieser sie davon entfernt und Escher begann etwas wie einen gelegentlichen Ausblick auf diesen gestattet. oder jener Seite einzutauchen und dem Kanu eine Nervosität zu fühlen und sich zu fragen, warum An verschiedenen Stellen hatten ihm dabei auch eine Wendung zu geben, um den vielen Stein- der Führer seine Paddel nicht energisch geweißschäumende Wasser das Vorhandensein aus- blöden über und unter dem Waffer auszuweichen, brauchte. gedehnter Stromschnellen verraten. die es aber oft nur um die Breite eines Zolles Vom Ufer aus hatten diese aber mehr durch vermied. ihre malerische Schönheit inmitten eines Rah- Eine ganze Weile ging die Fahrt so durch mens grotester Felsenformationen gewirkt. Und weißen Schaum und umbersprißenden Gifcht. der Gebante, daß sie zugleich auch eine ernste Ge- Die Sonne neigte sich in wunderbarer Pracht fahr für ein Boot oder Kanu. das sie zu paffie- dem nächtlichen Sorizonte zu und goz einen rofigoß Da ihm überdies noch alle Erfahrung im Kanu- glänzende Fischleiber schnellten hier und dort in fahren mangelte, so hatte er es als eine unnötige toller Lebenslust für einen Augenblid aus den Rüdsichtnahme gehalten, als Evans bestimmt springenden Wassern empor und von den Ufern hatte, daß sein Bootssteuerer ihn begleiten sollte. herüber langen durch das Rauschen hindurch die Inzwischen hatte sich das Kanu dem FelsGewöhnt, die gewagteften Dinge zu unternehmen, fückschmelzenden Töne einer Oriole und das Sil- blod bis auf hundert Meter genähert, noch immer wenn das erforderlich war und sie dann auch bergeläute der kleinen Richardson- Eule. Aber mit der Geschwindigkeit eines Rennpferdes auf meist auf irgendeine Art und Weise zu Ende zu Escher hatte keine Aufmerksamkeit für den ban- ihn zutreibend. Jest war aber auch das Tosen führen, war er schon im Begriff gewesen, die ihm nenden Bauber dieser überwältigend schönen des Wassers so laut geworden, daß er einen Bu angebotene Hilfe abzulehnen. Nordlandsnatur. Er kniete mit einem eigentüm ruf des Führers zwar hörte, aber nicht verstand. herumschwingenden Strömung erfaßt worden, die Das gab auch Escher etwas von seiner fich darüber hinaus dann wieder zu breiterem, Sicherheit zurück. ruhigerem Fahrwasser ausdehnte. Bevor sie dieses aber erreicht hatten, tauchte eine neue Gefahr und diesmal ganz dicht vor ihnen auf. ( Fortsetzung folgt.) 26. Feber 1926. Steuerdebatte im Parlament. Die Kriegszuschläge abermals verlängert. Genosse Rocher für die völlige Abschreibung der Steuerrückstände und Erhöhung des Existenzminimums. Seite 3. Säusler und Kleinbauern müßten jährlich drei| Massenverbrauchssteuern zur Durchführung gebis vier Monate nur für die Aufbringung der langen, eben noch är mer werden. direkten und indirekten Steuern arbeiten. Er protestiert sodann gegen die bevorstehende neue Verteuerung verschiedener Lebensmittel durch in direkte Steuern. Hierauf werden die im Laufe der Debatte eingebrachten Abänderungsanträge Der Finanzminister hob auch hervor, daß die Vorlage das Interesse an der Arbeit und an der staatlichen Verwaltung erneuern solle. Wir glauben, daß das Interesse der Beamten für die staatliche Beamtenvorlage infolge der Besoldungsreform nicht größer werden wird. In der Reform wird vor allem die automatische Vorrückung Pras 25. Feber. D: Regierungsantrag auf| blicken, verworfen. Dieses Vorgehen des PräfidenBerlängerung des Gesetzes über die Einhebung ten, der einfach programmäßig fonstatierte: to berlesen, darunter auch der des Genossen Ro- abgeschafft und die Beföderung des Beamten in der Kriegszuschläge zu den indirekten Steuern, die jest většina", beziehungsweise bei Abänderungs- cher. Darin wird zunächst der Uebergang Borgesetzten abhängig gemacht. Das liefert nun endlich im achten Jahre nad Friedensschluß anträgen der Opposition to jest menšina", ohne zur Tagesordnung gefordert und für den die Beamten auf Gnade und Ungnade ihren Voreine höhere Gehaltsstufe von der Willkür des zwar nicht beseitigt, aber doch wenigstens um sich im Geringften daran zu lehren, daß eine Fall der Ablehnung wenigstens die Erhöhung des gefeßten aus und es wird sich schon zeigen, was für den getauft werden sollen, rief eine lange Debatte wahrheitsgetreue Abschäßung der ungefähr gleich teuerfreien Exenzminimums auf 14.000 Stronen für Beamte der Staat sich auf diese Weise erdie Beamten auf Gnade und Ungnade ihren Vorservor, in der die Opposition reichlich Gelegenheit start vertretenen feindlichen Gruppen ein Ding der und die Befristung der Regierungand, die unhaltbare Steuerpolitik überhaupt und Unmöglichkeit war, rief bei der Opposition große vorlage bis 30. Juni d. J. verlangt, da- ziehen wird. namentlich die brutale Art und Weise, wie die Empörung und zahlreiche Zwischenrufe her- mit die Regierung gezwungen ist, bis zu die- minister an Neuem erfahren hat, ist die Betonung Steuerrüdstände aus früheren Jahren eingetrieben vor, in denen die Auszählung des Stimmenver- sem Zeitpunkt die Steuerreform fertigzustellen. Das Interessanteste, was man vom Finanzwerden, gebührend zu beleuchten. hältnisses, allerdings vergeblich, gefordert wurde. Benoffe Rocher verwies dabei auf die Un- Auf die Dauer wird sich die Opposition eine der Dr. Hnidet die unveränderte Annahme der Re- wirkenden Kraft der Gehaltsreform vom reßlichkeit der jest praktizierten dreiprozentigen artige parteiische Amtsführung wohl kaum gefallen gierungsvorlage. Bei der Abstimmung herrscht hängt, in der der Gefeßentwurf und die mit ihm Demgegenüber beantragt der Berichterstatter des Umstandes, daß die Möglichkeit der rüdLohnabzüge bei Arbeitern zum Zwecke der Be- lassen. 1. Jänner d. J. angefangen von der Zeit abahlung dieser Steuerrückstände, an denen die große Erregung auf den Bänken der Oppo Finanzverwaltung selbst schuld ist, da sie mit der Ausschußberatungen; der sozialpolitische Ausschuß präsidenten Slavi eet, per, ohne überhaupt auf- anderen Worten, es ist sehr leicht möglich, daß Vor der Plenarsißung gab es verschiedene fition über das unerhörte Vorgehen des Vize- zusammenhängende Bedeckung Gesetz wird. Mit Borschreibung der Steuern Jahre lang im Rüd- trat in die Generalbebatte über die Staatsange juschauen, das Resultat der Abstimmung ver- ein Miniſterwort abermals nicht ſtand blieb, und forderte die völlige Ab- ftelltenvorlage ein, die morgen fortgesetzt wird. Die fündete, obwohl es zumindest zweifelhaft eingelöst werden wird, nämlich das Ber chreibung dieser Rückstände für die arbeiten- Beibehaltung der 18monatigen Dienstzeit bildete war, ob nicht die„ mensina" bei der geforderten sprechen Svehlas, daß unter allen Umständen die den Schichten und eine Erhöhung des ſteuerfreien die Tagesordnung einer Sißung des Zwölfer Auszählung des Abstimmungsergebnisses in der Gehaltsreform rüdwirkend ab 1. Jänner in Kraft Eristenzminimums auf 14.000 Stronen. Zur Vor- ausschusses der Koalition; der Landesverteidi Mehrheit gewesen wäre. lage selbst brachten unsere Genossen einen Antrag aungsminister setzte sich in einem längeren Referat auf Uebergang zur Tagesordnung und einen temperamentvoll für die 18monatige Dienstzeit ein, Eventualantrag auf Verlängerung des Gesetzes nur ohne aber die tschechischen Sozialdemokraten um bis zum 30. Juni d. J. ein, um so die Regierung ftimmen zu können. Die Koalition ging ohne Dezu zwingen, die geplante grundlegende Reform des batte ergebnislos auseinander. Daß die ArSteuerſyſtems bis zu diesem Termin fertigzustellen. beiten noch immer nichy: vom Fled kommen wollen, Alle diese Anträge wurden von der mehr als beweist wohl am dentlichsten der Umstand, daß aweifelhaften, bětšina", die sich der amtierende die nächste Sigung erst in einer Woche stattfindet, Bizepräsident Slaviček einfach konstruierte, obwohl Arbeit für viele Sigungen wohl mehr als ohne auch nur einen Augenblick in den Saal zu reichlich vorhanden wäre. Vor Eingang in die Tagesordnung erhält die Steuerreform noch nicht Gesetz sei, und bes ser Kommunist Streibich nachträglich einen faßt sich ausführlich mit ihren Grundzügen. Durch Ordnungsruf, weil er dem tschechischen Sozial- das bisherige System würde die Arbeiterschai demokraten Stivin während dessen Rede am sehr geschädigt, da ihr die Löhne bis um 50 Proletzten Freitag vorgeworfen hatte, ihn habe sich zent gekürzt wurden, während man jetzt die rückMasaryk im Jahre 1920 eigenhändig gekauft. ständigen Steuern eintreiben will. Seine Partei werde für die Vorlage stimmen in der Voraussetzung, daß im nächsten Jahre schon die Steuerchon reform ins Leben treten werde. Zur Verhandlung gelangt sodann der Regierungsantrag auf weitere Einhebung der bisher bestandenen Kriegszuschläge zu den direkten Steuern, tritt. angenommen. Der Gesetzantrag ist somit in erster Lesung Zum Schluß polemisiert dec Herr Finanzminister gegen die Koalition. Er sagte einzelne Ausschüsse wurde für unsere Bartei Versammlungen vom Widerstand des FinanzBei den hierauf vorgenommenen W: hlen in nämlich: Vielleicht wird man wieder in den gewählt: In den Inkompatibilitätsausschuß Gen. miniſters ſprechen. Dagegen iſt nichts einzu Taub( Enjat Pohl und Safenberg); in den Ge- wenden, wenn sie dies politisch brauchen. Aber ſundheitsausschuß Taub und in den Verkehrs- wenn ich als nicht politischer Beamter aufmert ausschuß Pohl. Nach Erledigung einiger Immunitätsfälle wurde die Situng um halb 9 Uhr geschlossen. Nächste Sigung Donnerstag den 4. März, um 2 Uhr nachmittags. Heraus mit der Abbaustatistit! sam mache, so möchte ich sagen, daß dies nicht eine Rundgebung der Kraft ist." Daß die Koalition nicht gerade das Bild urwüchsiger Straft bietet, ist schon richtig. Die tschechischen Sozialdemokraten bestehen auf der 14monatigen Militärdienstzeit! Die Abgeordneten Taub, GrünzWie das Abendblatt des„ Pravo Lidu" melner und Genossen haben in der gestrigen det, hat der Klub der tschechischen SozialdemoSigung an die Regierung wegen Veröffent- fraten in feiner mittwöchigen Sigung, nach Anliayung einer Abbaustatistik folgende Inter- hören der Berichte seiner Vertreter im Wehrans pellation gerichtet: schuß beschlossen, auf der Einführung der vierHvozdit( flow. Volkspartei) bemängelt den die Sparmaßnahmen in der öffentlichen Verwal- stimmt, zu beharren. Die Art der Durchführung des Gesetzes über zehnmonatigen Dienstzeit, die das Wehrgesetz bewirtschaftlichen und steuertechnischen Dualismus, tung hat in der gesamten Bevölkerung große der in der Slowakei hunderttausende von Eristen- Erregung hervorgerufen. Da die Restrinktion tschechischen Sozialdemokraten und wollen nur Wir begrüßen diesen neuerlichen Beschluß der die jetzt als„, außerordentliche Zuschläge" bezeich- zen vernichtet habe. Eine rationelle Steuerpolitik vollkommen der bürokratischen Will hoffen, daß sie ihm treu bleiben. Sollte das der net werden, für das Jahr 1926. dürfe die weitere Produktivität der Steuerzahler für überlassen worden war und jede Kon- Fall sein, so ist ein harter Kampf innerhalb der nicht bedrohen. Die Quelle dieses Steuerdualis- trolle der Angestelltenschaft selbst, aber auch der Regierung vorauszusehen, in der sich auch bei der mus sei die Verschiedenheit der ehemaligen unga gesetzgebenden Körperschaften vollkommen ausge- Behandlung dieser Frage wieder alle inneren rischen und österreichischen Gesetze; das Unifizieschlossen war, ist rungsministerium habe dieses Unrecht bisher nicht beseitigt. Die heutige finanzielle Lage der Slowalei und Karpatho- Rußlands nähere sich dem Zustand.völliger Anarchie und erfordere Abhilfe in dieser Richtung. Der Berichterstatter Dr. Hnidek führt aus, daß mit diesem Gesetze bereits bei der Zusammenstellung des Budgets für 1926 gerechnet worden sei. Das vorhergehende Gesetz über die Kriegsdiet zuschläge beschränkte sich bloß auf das Jahr 1925, da man voraussetzte, daß inzwischen die Steuerreform durchgeführt werden würde. Da dies nicht der Fall ist, müsse man das Gesetz nochmals auf ein Jahr verlängern. Die Notwendigkeit der sofortigen Gesetzwerdung der geplanten Steuerreform sei vom Ausschuß in einer besonderen Resolution betont worden. Die anschließende Debatte wird fast aus schließlich von der Opposition bestritten. die Oeffentlichkeit überzeugt, daß der Abbau der Statsangestellten nicht nach sachlichen Gesichtspunkten durchgeführt worden ist, sondern daß politische und insbesonders nationalistische Einflüsse dabei hauptsächlich maßgebend gewesen sind. Die privaten Erhebungen, welche die den Standpunkt unserer Partei zur Vorlage, die gewerkschaftlichen Organisationen angestellt haben, uns Anlaß zur liefern den Hierauf verdolmetscht Genosse Rolcher ziffernmäßigen Betveis, daß die nichttschechi schen Nationen vom Abbau unverhältnis= mäßig schwerer betroffen worden sind. Erörterung einer ganzen Reihe von Beschwerden Player( B. d. L.) schildert die Lage der Landder Arbeiter und der Kleinbauern wirtschaft als sehr trist und fordert, daß von der gäbe. Wir verlangen, daß die Staatsverwaltung Einhebung dieser außerordentlichen Zuſchläge we auf diese lebenswichtige Frage der Arbeiterschaft Diese Anklage ist sowohl in der Oeffentlichkeit als nigstens Waldflächen ausgenommen seien. Er gebührend Rücksicht immt. Die Lebenshaltung auch im Parlament selbst erhoben worden, ohne stellt sich gegen die übertriebenen Vorschreibungen der Arbeiterschaft, die vor dem Striege schon eine daß die Regierung es für nötig befunden hätte, der Einkommensteuer bei Landwirten und for- schlechte war, habe sich seither noch verschlimmert, ihrerseits das ziffernmäßige Material über die dert, daß die Art der Einhebung der Umlagen da die Löhne faum 60 Prozent der Vorfriegszeit Durchführung des Gesetzes vorzulegen. Es ist durch die Steuerämter geändert werde, da den aber zweifellos, daß die Regierung verpflichtet ist, Gemeinden sonst eine geregelte Finanzwirtschaft wenigstens nachträglich über die Durch unmöglich gemacht wird. führung des Gefeßes und insbesonders alle statistischen Ausweise. vorzulegen. Kunz( D. Christl. Soz.) verweist darauf, daß die Selbstverwaltungskörper durch die herrschende Steuerpraxis in die größten finanziellen Schwierigfeiten fommen, da sie oft ein Jahr hindurch nicht in den Besitz ihrer Umlagen gelangen. Manchmal müssen sie auf Grund der Steuerabschreibungen noch Umlagen zurückzahlen. Redner fritisiert sodann das herrschende Steuersystem überhaupt und wendet sich namentlich gegen die Umsatz- und Lurussteuer. Er verlangt nationale Selbstverwaltung auch auf steuertechni schem Gebiete; dann würden die Deutschen nicht ein Viertel aller von ihnen gezahlten Steuern nur für Militärzwede hergeben. betragen und nicht, wie der Finanzminister gestern im sozialpolitischen Ausschuß erklärt habe, 70 Proent. Wir hatten vor dem Kriege ein steuerfreies Existenzminimum von 1600 Stronen und müssen daher heute zumindest ein solches von 14.000 Stronen fordern." Es ist unmöglich, daß die Arbeiterschaft die Stenern, die jeßt manchmal gleich für zivci bis sechs Jahre nachträglich vorgeschrieben werden, bei ihren inzwischen um 30 bis 50 Prozent reduzierten Löhnen bezahlen kann. Wir verlangen, daß man die Arbeiterschaft so berücksichtigt, daß ihr die Eristenzgrundlagen nicht entzogen werden." Gegenfäße mit größter Schärfe auftun dürften. - Die deutsche Sozialdemokratie ist entschlossen, den Kampf um die verfassungsmäßig gewährleistete Herabsetzung der militarischen Dienstzeit mit aller Gntschiedenheit zu führen. Der Initiativausschuß des Abgeordnetenhaus ses befaßte sich mit dem Mißtrauensantrag Dr. uschta, Sodina, Jung, Stenzl und Saibl gegen die Regierung. Der Referent Abgeordneter Hajn( Nat. dem.) erklärte hiezu, da die Antragsteller den Antrag nicht schriftlich begründet haben, außerdem den Minoritäten fein Unrecht geschehe,(!) habe er feine Ursa che, in das Meritum des Antrages einzugehen, und beantrage des halb, der Nationalversammlung die Ablehnung des Antrages vorzuschlagen. Abgeordneter 3 ajcet( Chriftl. Soz.) begründet den Mißtrauens antrag, gibt aber zu, daß die Regierung für die Bevölkerung schon sehr viel Gutes getan habe,(!) und verweist auf die Sozialversicherung. Genossin Sirpal verweist auf das Versprechen des Wir fragen daher die Regierung: Ministerpräsidenten Svehla, daß er vor der Herausgabe der Durchführungsverordnung zum Ist die Regierung bereit, binnen längstens Sprachengesetz die Genehmigung der Volksvervier Wochen einen genauen Bericht über die bidtreter einholen werde. Švehla ist wort herige Durchführung des Staatsangestelltenab- brii chig geworden und die Koalition und baues zu erstatten und hiebei einen detaillierten die Regierung decken diesen Wortbruch. Rednerin ziffernmäßigen Ausweis Ausweis getrennt getrennt bespricht dann die Gesetzwidrigkeiten einzelner nach Nationalitäten vorzulegen? Der Finanzminister über die Staats angestelltenvorlagen. Auch jetzt, wo die Gehaltefrage der Staatsangestellten gelöst werden soll, hat men feinen Wir haben bereits gestern darüber berichtet, anderen Weg gefunden, als wieder mit in daß auch der Finanzminister bei der Debatte über Simm( D. Nat.- So3.) erklärt, daß wir noch direkten Steuern zu fommen, wo die die Staatsangestelltenvorlage im sozialpolitischen weit von der Konsolidierung entfernt seien. Die arbeitende Bevölkerung schon sowieso u mehr als Ausschuß des Abgeordnetenhauses das Wort er Wirtschaft verfalle und die Steuerverwaltung drei Vierteln mit indirekten Steuern belastet ist. griff. Er erflärte, der Ausschuß müsse sich bewußt stürze sich wie ein Polyp" auf jede Eristenz. Die Dagegen müssen wir schärfsten Einspruch sein, daß die Vorlage dem Staat nicht größere schreckliche Situation des Steuerzahlers werde erheben. Der Ausweg, daß man für das Jahr Mehrkosten verursachen dürfe als 700 Milnoch durch die Nachlässigkeit der Administrative 1926 den Arbeitern einfach einen drei prozen- lionen. Dieser Betrag nannte er eine nicht erschwert. Die rücksichtslose Eintreibung der tigen Lohnabzug auferlege, fei ungefeß überschreitbare 3iffer." Er verteidigte sechs Milliarden Steuerrückstände würde noch lich, in der heutigen Wirtschaftskrise direkt undies damit, daß die Belastung der tschechoslowa Millionen Existenzen vernichten. Redner fordert erträglich und dann eine generelle Steuerabschreibung. grenzt geradezu an Erpressung. fischen Bevölkerung mit öffentlichen Lasten überspannt ist. Die steuerliche Belastung hat vor dem Kreibich( Komm.) erklärt. daß die arbeitenden So ist die Frage nicht zu lösen. Wenn der Seriege, wie aus einem Vortrag des Dr. Solar Klassen heute durch die Steuern weit mehr be- Herr Finanzminister in den Steuerrückständen über die Steuertragfähigkeit hervorgeht, 75 Goldlastet sind als während des alten Regimes. Man Ordnung machen wolle, so muß er diese bei den fronen betragen und beträgt jetzt ohne die müsse das Existenzminimum auf 12.000 für Ver Arbeitern überhaupt abschreiben und Vermögensabgabe Bermögensabgabe 785 Kronen. Dieser zehn heiratete auf 18.000 K erhöhen und den hiedurch fünftig das steuerfreie Existenzminimum bedeutend fachen Steuerbelastung entspricht aber nur ein entstehenden Ausfall durch schärfere Besteuerung erhöhen. Wir schlagen die Erhöhung auf minde- siebenfaches Einkommen, so daß die Steuerlast der hohen Einkommen decken. Der Kampf um itens 14.000 Kronen vor. Arbeiterfamilien müß- icht auf das Einkommen um die Hälfte schwerer eine vernünftige Steuerreform werde schwer sein, ten noch entsprechende Ermäßigungen erhalten. denn hinter Dr. Englis fämpft die ganze besitzende Klasse um die Erhaltung ihres Systems. Auch die Kommunisten wollen, daß die Gesellschaft ihren Reichtum mehre, doch müßte der Erfolg der Gesamtheit zugute tommen. Dem Sparen zugunften des Kapitalismus jedoch gelte ihr schärfster Kampf. Paragraphe der Sprachenverordnung sowie das Restrinktionsgesetz, die Schuldrosselungen und die Schulautonomievorlage und begründet hiermit unser berechtigtes Mißtrauen gegen die Relehnung des Antrages. Ein Antrag des Abgeord gierung. Der Referent beantragt hierauf die Abneten Bierhut, daß laut Geschäftsordnung der schriftliche Bericht dem Außenausschuß vorgelegt werde, wird abgelehnt. Die Abgeordneten ser Opposition werden im Hause einen schriftlichen Bericht überreichen. Stimmungsmache für eine Mietzinserhöhung. Die„ Narodni Politika" befaßt sich an leitender Stelle mit der Frage der Lösung der Wohnungsfrise und führt u. a. aus: Wenn der Staat viez Milliarden an Garantien in die bisherigen Bau ten gesteckt, und damit künstlich den Zinsfuß für neue Bauten erhöht hat, sehen wir, daß dies nicht weiter gehe. Wir werden wohl zu dem alten System zurückkehren müssen und von dort ausgehen, von wo man von vorneherein hätte ausgehen müssen: durch eine mäßige Erhöhung der Binse einen Ausgleich zwischen alten und neuen drückt als vor dem Striege... Wir sind Bauten herbeizuführen suchen, Befreiung der ärmer, verdienen weniger und de Neubauten von den unterschiedlichsten Abgaben, Druck der öffentlichen Steuern ist sowie mit einem energischen Vorgehen zur größer." Es ist nur eigentümlich, daß der Verbilligung des Baumateriales die Baubewe Finanzminister, trotzdem er sich dessen bewußt ist, gung zu beleben, den Beschäftigungslosen Arbeit daß die Bevölkerung unter der Steuerlast schwer anstatt Unterstützungen geben, welche zwvedlos seufzt, als Bedeckung für die Staatsangestellten- verbraucht werden. Das Problem ist ein vorlage lauter Steuern auf den Massenver- ungemein verwickeltes, aber es ist notwendig, sich Remes( tschech. Soz.- Dem.) sieht die Regie brauch vorschlägt, die die ärm sten Volks- mit ihm den Kopf zu zerbrechen, weil von seiner rungsvorlage als eine unabänderliche Tatsache Mikuliček( Komm.) erläutert ten Standpunkt schichten am meisten belasten. Gerade die Lösung die Zufriedenheit von Millionen Büran, wenn nicht der Staat um annähernd eine der kleinen Landwirte zu dem jetzigen Steuer- Arbeiterschaft ist von allen Volksschichten am gern und die ordentliche Verwaltung des Staates Milliarde gebracht werden soll. Er. bedauert, daß system, das er eine vaffinierte Robott nennt. Die ärmsten geworden und sie wird, falls die neuen abhängt. Wir erwarten, daß das Finanzministerium in Anbetracht der furchtbaren Notlage und der schweren Wirtschaftskrise, unter der die Arbeiterschaft lebt, diese unsere Vorschläge annehme, die Steuern abschreibe und in allernächster Zeit das Existenzminimum erhöhe. ( Beifall.) Seite 4. Rundfunk für Alle! Die gestrige deutsche Arbeitersendung ist durch technische Schwierigkeiten im Sendebetrieb ausgefal len. Der Freie Radiobund", der an dem Vorfall unschuldig ist, hofft, daß der Vortrag bald einmal wird nachgeholt werden können. Programm für heute, den 26. d. M. Prag, 17: Konzert; 18.15: Deutsche Sendung; 20: Orchesterkonzert- Brünn, 19: Konzert, 20.10: Smetana- und Dvokaflieder.- London, 21: Ronzert. Paris, 21.30: Konzert.- Ber I in, 19.30:„ Der fliegende Holländer".-ien, 30.15: Musitakademie. 3 ürich, 20.30: Mujit nd Spiel. Tagesneuigleiten. Musolini. Im Lande, wo der Lazaroni Sich bettelnd nährt von Maccaroni, Und wo einst hauste Rinaldini, Treibt jetzt sein Wesen Mussolini, Dem weiße Wäsche ist so fremd, Daß er erfand das schwarze Hentd. Wer liest und hört von seinem Schwazzen, Der glaubt vielleicht an Löwentaßen, Jedoch, man weiß, daß nur Bazillen Sein Hirn bis zur Eriveichung füllen, Denn meistens fängt mit Größenwahn Der letzte Aft der Krankheit an. Bald landet in der Gummizelle Der paralytische Gefelle, Doch möge man damit sich eilen, Auch wenn er nicht mehr ist zu heilen, Weil schon der Wahnsinn, wie bekannt, Hat angesteckt das ganze Land. In Deutschland lehrte die Erfahrung, Wie leicht Verblödung findet Nahrung. In seinem Schlosse Wilhelm wohnte, Beizeiten man ihn nicht entthronte, Und war er auch nur halb verrückt, Ist Unheil ihm genug geglückt. Der Völkerbund muß nun vor allem, Eh neuen Krieges Schüsse fallen, Ein großes Irrenhaus errichten, Und dann hinein mit allen Wichten, Die sich gebärden göttergleich! Es deren gibt in jedem Reich! Reda. Vom Schlachtfeld der Arbeit. Bauunglück in Prag. Prag, 25. Feber. Heute stürzte gegen einhalb Prag, 25. Feber. Heute stürzte gegen einhalb 12 Uhr mittags ein Teil des Baugerüstes im bin ein Teil Hinterhause des soeben in Abbruch befindlichen Eckhauses Wenzelsplay- Stehansgasse u Pri Proteft gegen die Sprachenverordnung. Eine Kundgebung in Eger. 26. Feber 1926. unbeaufsichtigt aurüdgelassen worden waren, von Schweinen zerfleischt. Einem vierjährigen Knaben brachten die Tiere so schwere Bißwunden bei, daß er nach furger Beit unter furchtbaren Qualen starb. Der Mount Laffen, einer der nordamerikanischen Bultane, ist, wie aus New York gemeldet wird, plözlich ausgebrochen. Schaden ist durch die Eruption des Bullans bis jetzt noch nicht angerichtet worden. in Eger, in der Vertreter aller unserer Organi- verwirren die Begriffe über Sprachenrechte amerikanischer Großbaufmann begehen. Er machte Am 21. Feber hat die Parteibezirkskonferenz| nung erklären nicht das Sprachengeset, sondern Ein eigenartiges Jubiläum fonnte Bürglich ein fationszweige, Männer und Frauen in starker und erscheinen direkt als feindselige Atte gegen die feine 50. Reise über den Atlantischen Zahl, als Vertreter aller Orte des Bezirkes an- Minderheitsvölker des Staates. Die Richtlinien Ozean, und zwar mit der Bamburg- Amerikawefend waren, in einer außerordentlich eindrucks- der Verordnung gehen weit über den Rahmen des Linie", die ihm eine fünstlerische Adresse überreichen vollen Form Protest und Kampfeswillen gegen Sprachengefeßes hinaus, verstoßen daher gegen ließ. die Sprachenverordnung ausgedrückt. Genosse das Gesch selbst. Wir glauben, daß auch die Re- Einer der größten Brände vernichtete in Car. Stanek skizzierte die Sprachenverordnung in gierung verpflichtet ist, bei der Anwendung bezw. diff das Geschäftsviertel der Stadt, unter dem ihrem Zwed und ihrer Wirkung, sowie die in ihr Auslegung der Gefeße sich an die fundementalsten Namen Cardiffs Coventgarden bekannt ist. Das enthaltenen Rechtsbeugungen, Verfassungs- und Rechtsbegriffe zu halten. Damit wollen wir sagen, Feuer wütete fünf Stunden und vernichtete 18 große Gesezwidrigkeiten. Unter Zustimmung der gan- daß es in einem Staatsgebilde, in dem meh Geschäftshäuser. Der Schaden wird auf 10 Milliozen Versammlung wurde einstimmig der Beschluß rere Nationen leben und in Frieden auch nen Kä geschätzt. gefaßt, der Sprachenverordnung entschlossensten leben wollen, jedem Staatsbürger möglich sein Rampf anzusagen. Gerade Eger zeigt, welch in- muß, in allen Teilen des Staates auch in der geheuerlichkeit die Sprachenverordnung ist. In Hauptstadt Brag bei allen Behörden und Dieser Stadt, die nur deutsch ist, nie anders als Amtsstellen, sich in seiner ihm geläufigen Mutterdeutsch war, wurde durch den einen tschechischen Sprache zu verständigen. Dieses Recht haben die Stadtrat, der es nur durch landfremde Stimmen Tschechen auch immer mit Recht gefordert soeben in Paris festgenommene Ulysse Ruell hinter Eine abenteuerliche Verbrecherlaufbahn hat der der Soldaten und Offiziere werden konnte, die und auch befeffen. Die Regierung beachtete ich. Ruell ist 1885 in Valence geboren, hat die Tätigkeit der Stadtvertretung lahmgelegt. Die bei der Herausgabe der Sprachenverordnung höheren Schulen mit Auszeichnung durchgemacht und Konferenz billigt die Stellungnahme unseres Par- diefes Prinzip nicht nur nicht, sondern griff sogar ein Studium an der Handelskamme. von Marseille teivorstandes und der parlamentarischen Vertre- in die Autonomie der Gemeinden und sein Studium an der Handelskamme. von Marseille tung gegen den Gewaltstreich der Regierung und letzten Endes sogar in das Privatleben des ein- abgeschlossen. Er war ein glänzender Schüler und spricht diesen Körperschaften auch in bezug auf die zelnen Bürgers ein. Die Nötigung der Gemeinden im Jahre 1910, als seine junge Frau erschossen in Student und begann seine Verbrecherlaufbahn etwa Fortführung des Kampfes gegen die Sprachenver- zu Maßnahmen und Einrichtungen, welche die einer Straße von Marseille aufgefunden wurde. ordnuna das vollste Vertrauen aus. Die Konfe- Ortsbürger unnüß mit Geld und Arbeit belasten, Ruell wurde wegen Mordes angeflagt, ohne daß die renz ist sich voll der Tatsache bewußt, wie diese ohne irgend jemandem zu nüßen, muß als zwed- Beweisaufnahme seine Schulb erweisen fonnte. Nach Sprachenverordnung gegen die deutschen Arbeiter widrige Bevormundung verworfen werden. und Angestellten wirkt und kennzeichnet sie auch Einer Fillion willen können und dürfen die Ge- feinem Freispruch ging Ruell nach Algier, wo er als als ein Attentat gegen die autonomen Verwal- meinden ihre Finanzen nicht verschwenden. Die Angestellter eines Ueberseegeschäftes Unterschlagun tungskörperschaften. Ihr gilt unser entschiedene, gewählten Vertreter der Gemeinde halten sich gen beging und verurteilt wurde. Im Krieg hat er schärfste Kampf." rechtlich und moralisch für verpflichtet, die Inter-, wie so mancher andere Berufsverbrecher, vor. effen der Gemeindebewohner ohne Un- süglich geschlagen und ist zum Unterleutnant avanterschied der Rasse, Sprache und Re- worden war, fam er in den Verdacht der Spionage, ciert. Als er bereits zur Ehrenlegion vorgeschlagen ligion zu wahren. Sie vermögen sich der da er sich auffälligerweise immer wieder von neuem Dentweise ber Regierung nicht anzuschließen und den deutschen Linien zu nähern versuchte. Er wartete fühlen sich in dieser Auffassung mit der Gesamtbe- das Urteil des Kriegsgerichts aber nicht ab, deser. ,, Es wird alles aufgeboten werden müssen, um völkerung der Stadt eins. Aus diesem Grunde tierte und führte sein Verbrecherleben weiter fort. auf dem fürzesten Wege das Ungeheuer von fann es im Lager der Unterdrückten jetzt nur Ruell ist sprachenkundig, Sportsmann und Afrobat, Unrecht, das die Sprachenverordnung dar- einen Ruf an die Regierung geben, der lautet: Schriftsteller, Zeichner und Musiker. Es gibt nichts, stellt, durch Widerruf seitens der Regierung Weg mit dem Unrecht der Spra- was er nicht tann. Mit dem Untersuchungsrichter zu beseitigen. Die Normen der Sprachenverord- chenverordnung! hat er sich außerordentlich angefreundet und spricht mit ihm über alle Einzelheiten wissenschaftlicher und Die Stadtvertretung von Wiesenthal a. N. hat sich auf Grund eines Beschlusses ihrer letzten Sigung mit einem Protest folgenden Inhaltes an die Regierung gewendet: 0000000 teilnahmen und daß der Antrag selbstverständlich| sozialdemokratische Verband des österreichi- literarischer Art. ohne Abänderung angenommen wurde. ich e'n Natioralrates hat innerhalb weniger Tage Ein sonderbares Ehescheidungsurteil hat socben vei Mitglieder verloren. Am 18. Feber starb das Grazer Landgericht gegen die Witwe des Also sprach Hitler... Am 14. Februar hat Abgeordneter Hermann Schulz, der das Ver- österreichischen Beamten namens Birkheim gefällt. in Bamberg eine Zusammenkunft der national- dienſt hat, weite Schichten der Beamtenschaft Birkheimt hatte sich nach furzer Ehe von seiner ersten sozialistischen Funktionäre aus ganz Deutschland Desterreichs für die Gewerkschaftsbewegung und Frau scheiben lassen, und da diese keine Einwendun stattgefunden, worüber der Völkische Beobach- den Sozialismus gewonnen zu haben, 51 Jahre gen machte und auf die Pension ihres Mannes ver ter", also Hitlers Organ, nunmehr nähere Mit- alt, in Wien, nach mehrmonatlicher schwerer sichtete, bei der Landesregierung in Kärnten um die teilungen macht. Ihm zufolge wurde die ganze Krankheit. Am folgenden Tage starb Julie Erteilung eines„ Ehedispenses" nachgesucht. Nach der Tagung von Hitler selbst geleitet, der die Ver Rauscha, eine der sieben Frauen, die die öster- Erteilung des Dispenses trat er mit seiner zweiten handlungen mit einer längeren richtunggebenden" reichische Sozialdemokratie in den Nationalrat ge- Frau zum Altfatholizismus über und wurde im Rede einleitete. Der einzige Weg zur Behebung wählt, in jungen Jahren unerwartet an einer November 1922 in Graz altfatholisch getraut. Im der außenpolitischen Not des deutschen Volkes ſei Lungenentzündung. Der franzöfifche fosi- mat 1923 erfranfte der Mann und starb. Nun ein Appell an seine eigene straft, was aber nicht alistische Abgeordnete Moutet hat einen schweren brachte die erste Frau fünf Jahre nach ihrer Scheigleich zu deuten sei mit einem Avvell an die Verlust erlitten. Seine Frau Anna Moutet, eine bung und nach ihrer freiwilligen Verzichtleistung, ein Waffenmacht, da die Dolchstoßpolitit der letzten geborene Ruffin, ist am 18. Feber gestorben. Sie halbes Jahr nach dem Tode ihres einstigen Mannes, masu" ein. Dabei wurde der 42jährige Arbei- Jahre das Reichsheer von heute zu einer Seil war eine bekannte Aerztin, als solche Ritter der mit dem sie nur wenige Monate gelebt hatte, bie tänzertruppe im Sinne von Stresemanns Ehrenlegion und Vertreterin Frankreichs auf dem Alage auf ungültigkeitserklärung der Dispensche" berlebt; er erlitt einen Beinbruch und wurde azizismus dagradiert hat". Frankreich sei be- internationalen medizinischen Frauenkongreß in des Verstorbenen ein. Nach langem Sträuben entauf die Silinit Schloffer gebracht. Da sich der ständig der nächſte, unbedingteste Todfeind des den Vereinigten Staaten im Jahre 1910. schied das Gericht zugunsten der Klägerin, Unfall im Softraft abspielte, blieb er von den sich von dieser militärpolitisch größten veranstalteten Indisch- Aulislamitischen Kongreß in Obersten österreichischen Gerichtshofes verpflichtet deutschen Volkes und auch England sehe Ein Weltislamkongreß. Auf dem kürzlich wozu es nach dem ungeheuerlichen Gutachten des Baffanten untemertt. Ueber die Ursache des Bauch unglüds ist eine Untersuchung durch eine Bau- Auch Italien stehe Frankreich feindlich gegen schloffen, so schnell wie möglich zwei Delegierte wird also eine rechtskräftig verheiratete Frau mit Macht Europas am nächsten bedroht. Diokia in Niederländisch- Indien wurde be- war. Durch ein halb mittelalterliches Gutachten fommission eingeleitet worden. über. Infolgedessen sei die Aufrollung der der indonesischen Demat- Islam- Bewegung nach ihrem Kind ehelos erklärt in einem Rechts- und Südtiroler Frage in diesem Augenblic Das ist die Dorfgemeinschaft! In den Verlautbarungen der deutschen Sektion des mähri- ungeeignet(!!) für eine flare Auseinander. Hedschaß zu entsenden, die sich mit den Anhän- Kulturstaat, in dem der Alerttalismus mie gern des Demat- Islam der ganzen Erde in Ver- laum anderswo die Rechtsprechung be segung mit Italien. Eine Zurückgewinnung ſchen Landeskulturrates, also einer Institution, dieses schwerbedrängten Landes auf dem Macht- bindung seven und auch die Bewohner ber hei- herrft. Die vorläufig noch eine Domäne der Großagrarier weg ist deshalb eine Utopie, weil der Einfab eine Untersuchung über die Boraussetzungen und einem Bericht der„ Berliner Hochschulnachrichten" ligen Stadt Meffa hinzuziehen sollen. Ferner foll bildet, lesen wir eine recht intereffante Stelle ein derart hoher ist, daß diefes Opfe: selbst bei bie Art der Organisation des melt- Slam finden wir bei den 23 deutschen Hochschulen gift weil berbau Welt- lam- finden im Menschenfreundlichkeit der Macher vom Bund der Erfolg für die beutsche Wolfstrafongresses angestellt werden, der urspring. Sommerhalbjahr 1925 folgende Besuchsziffern: Ber Landwirte, die Sorge um das Wohlergehen des nichtend wäre." Es gelte also hier alle Bündlich in Kairo geplant war, jedoch auf Bitten des lin rund 10.000, München 7068, Köln 4609, Leipzig ter Wenzel Ralet aus Beneschau chwer treter des Deutschtums zeigt. Wir wollen nun die Stelle kommentarlos folgen lassen, da jeder Zusaß den Eindruck, den man von diesem Dokument bürgerlichen Klassenbasses gegenüber einem in harter Arbeit alt gewordenen Arbeitssklaven in harter Arbeit alt gewordenen Arbeitssklaven empfängt, nur verwischen könnte. In dem Protokoll der Sitzung vom 1. Feber heißt es: Punkt 4. Vergebung von Dienstbotenprämien. Sektionssekretär Landesökonomierat Teiner bringt zu diesem Puntie folgende Anträge: Marie Fritscher, Dienstmagd in Borstendorf Nr. 23, bittet um eine Prämie für 50jährige Dienstzeit als Magd bei der LandwirtDie Bittstellerin ist am 15. April 1861 in Ral tenlautsch geboren und dortselbst auch heimats auständig. schaft. Am 1. Jänner 1876 ist sie beim Grundbesizer auszuüben, ohne dabei der Sentimentalität irgendwelchen Raum Frankfurt 2685, Tübingen 2538, Münster 2581, Hei. zu geben. Mit Rußland sei an ein Busammen gehalten werden wird. Die Ufa- Filmgesellschaft wünscht zu der seiner- delberg 2516, Göttingen 2898, Salle 2901 Mar gehen nicht zu denken; das wäre nationaler Selbstmord. In der Frage der Fürstenabfindung ver- zeit von uns veröffentlichten Notiz Treue Güter burg 2156, Würzburg 2124, Hamburg 2075, Jena nichts gegeben wird, was ihnen nicht ge- ein Beamter der Ufa gewesen sein kann, der auf Erlangen 1272, Greifswalb 947, Rofſtod 831. Jn langen die Nationalsozialisten, daß den Fürſten der Staatssprache" festzustellen, daß es keinesfalls 2015, Königsberg 1649, Stiel 1601, Gießen 1988, hört, daß ihnen aber auch nichts genommen der Filmbörse eine deutsche Antwort verweigerte. tereffant ist, daß Leipzig, das früher an dritter wird, was ihnen gehört. Die Nationalso- Die.Ufa mache zwischen Deutschen und Tschechen Stelle stand, burch Köln verdrängt worden ist. Berjalisten ständen also auf dem Standpunkt des feinen Unterschied. Wir veröffentlichen diese Zelin und München haben ihre Vormachtstellung be Rechtes. Religiöse Probleme hätten in ber natio- len, weil wir auf Grund eingehender Erhebungen hauptet. den Eindruck gewonnen haben, daß es sich seinerzeit nalsozialistischen Bewegung nichts zu suchen. Vielmänneret als wirtschaftliche Nothilfe. Viel Ueber Arbeiterfragen hat sich Hitler tatsächlich um einen Irrtum handelte und der weiberei ist im Orient ja nicht selten, aber daß ein gleichfalls ausgeschwiegen. Dafür ist in der na- fa wegen ihrer Sprachenpvagis ein Borfezial schon ziemlich entwideltes Bolt wie die Titionalsozialistischen Arbeiterbewegung" jeden wurf zu machen ist. beter die Biel männerei in die gesellsch- ftliche falls fein Interesse vorhanden. Der Bubilops ist im fleritalen Defterreich ein Gliederung mit Bewußtsein einbezogen und sie geGegenstand fortgesetter Gehässigkeiten der fonserva- feglich anerkannt hat, dürfte zum mindesten unge Robertson, einer der Führer der schotti einigen Tagen in Lungau im Salzburgischen ein älteste Sohn der Familie erwählt, gewöhnlich ge Totentafel der Arbeiterbewegung. John tiven Schavärmer für den alten Bopf. So hat vor wöhnlich sein. In Tibet wird das Weib, das der schotti- einigen schen Bergarbeiter, ist, 59 Jahre alt, am erbitterter Gegner der Bubitopffrisuren einen Beg meinsames Eigentum aller Brüber. Josef Hübel in Borstendorf Nr. 23 in den Dienst 14. Feber in Glasgow gestorben. Seit 1916 war artikel gegen diese Haarmode losgelaffen, die eine Diese haben auch die Verantwortung für den Unterdis Magb bei der Landwirtschaft getreten und be- er Vertreter des Wahlkreises Bothwell im Bar- jüdische Erfindung(?) fei, welche die Sitten halt der Familie zu übernehmen. Berläßt ein Bru Timber sich heute noch in diesem. Dienſtorte, der mit lament. Er war einer der Einpeitscher der Bar- gefährde und die öffentliche Moral intergrabe. ber die Familie, so darf er für sein Anteilsrecht an findet sich heute noch in diesem. Dienſtorte, der mit lamentsfraktion der Arbeiterpartei und der Vor- Dabei stellt die Wiener„ Arbeiterzeitung" fest, daß der Frau leine Entschädigung verlangen. Die jün 1. Jänner 1905 auf den Besitznachfolger Franz hübel übergegangen iſt und sie vollendete somit sibende der schottischen Gruppe. Er war auch die Töchter hoher und höchster Staatsmänner nicht geren Brüber haben nur so lange ein Recht auf die Joseph Mitglied der Regierung MacDonald. am 31. Dezember 1925 50 Jahre Dienstzeit in ob. Whitehorn, ein Führer der Soziali Bubiköpfe tragen. Sogar die Frau des Landes ben. Es gibt auch Fälle, in denen der Veter ober allein in Lungau, sondern auch in Lins und Wien gemeinsame Frau, als sie im Familienverbande blei Der Gesuchstellerin Maric Fritscher wurden besten New Works, starb, 46 Jahre alt, gans hauptmannes von Salzburg hat sich die Böpfe schnei- Ontel bes Mannes bas Recht fordert, mit der Frau reits im Jahre 1920(!) vom Sektionsausschusse mänien, kam mit 10 Jahren nach Amerika und Bubilopf genau wie in Wien. piöglich am 23. Jänner. Er stammte aus Stu- den lassen und im benachbarten Tirol trägt man den zu leben. Dann wird auch der Vater, meistens nur in höheren Schichten, in die Chegemeinschaft aufge für 44jährige Dienste 400 K angewiesen. nommen. Seltener bagegen if noch Es erscheint daher nicht angangig, berselben Gesang fich aus eigener Straft vom Zeitungsungen zum Advokaten auf. Schon mit 18 Jah- Eine Falschmünzerwerkstatt ist von der Krimi- nommen. Seltener dagegen ist es, daß eine Frau fuchstellerin neuerlich für 50jährige Dienstzeit eine ren schloß er sich der sozialistischen Bewegung an nalpoliget in Berlin ausgehoben worden. Die nimmt. Man darf annehmen, daß diefe eigenartige ihre Chemänner aus sei oder noch mehr Familien und blieb ihr unverbrüchlich treu. Er gehörte in Durchsuchung hat eine große Zahl falscher Geld Form der Cheschließung durch wirtschaftlice In Anbetracht der Wittellosigkeit und der im zwei Legislaturperioden der Stadtvertretung als stüde, Brägeſtüde, Schneide- und Prägestempel und Gründe bedingt und erhalten wird. In Tibet ist Gesuche erwähnten Erwerbsunfähigkeit wird be. sozialistischer Erwählter an und war 1918 ber das übrige Balschmünzerzubehör zutagegefördert. ber gemeinsame Besis bes Familieneigentums burch antragt, der Gesuchstellerin die Ergänzung auf die Bizepräsident der Gruppe der damaligen zehn Der Leiter der Werkstatt, namens Esprester, hatte aus noch üblich und so sucht man febenfalls bie volle 30jährige Brämie, b. f. 100 K, zuzuwenden." Bertreter. Im Kriege hatte er viele Verfolgun- die Prägestücke als Goldschmied hergestellt. Nach sei- Gründung besonderer Sausstände nach Möglichkeit Bemerkt sei nur noch, daß an dieser Sigung gen zu erleiden, da er standhaft am Internatio- nen Angaben hat er erst einige hundert Ein- Mart zu unterbinden. Bemerkenswert ist, daß die tibeti. der agrarische Landesausschußbeisiber Freis- nalismus festhielt. Fünfhundert Genossen gelei- ftüde umgefeßt. fchen Frauen die Vielmännerei durchaus billigen. Ier, der agrarische Senator Lutsch und andere teten ihn zum Grabe und sieben Redner priesen Im Meierhof Monbritsch in Oberösterreich Sie gibt nach ihrer Auffassung der Frau größere große Vorkämpfer der Dorfgemeinschaft das Andenken des vorbildlichen Mannes. Der wurden zwei Kinder, die kurze Zeit in der Küche Bedeutung im Gemeinwesen. besagter Eigenschaft. Prämie zuzuerlern. 16. Feber 1926. Diesen an sich selbst mit verstellter Schrift geSeite 5. Rüdgang zeigt sich nicht nur in Buder, wo es sich um eine bloße Verschiebung zwischen den einzelnen Monaten handelt, sondern auch in Baumwolle und Baumwollwa: en, Wolle und Wollwaren, Glas und Glaswaren, Kohle und Holz, Getreide, Malz. Hülsenfrüchten und Mehl. Troß der Gefahr, die für die Arbeiterschaft Die Sittenreinheit der ruffischen Sowjetrepublik Waldes. Zu gleicher Zeit famt auch Frau Hübner er flüchten könne. Verraten foll er aber nichts, soll burch die Blockade der westeuropäischen auf ihre Wiese Gras mähen. In der Mittagszeit denn sonst würde ihm der Unbekannte den roten Tänze aufrechterhalten werden. Früher als alles ging Müller auf sie su, um sie etwas zu fragen, Hahn aufs Dach setzen. andere kam der Shimmy und der Foxtrott in das aber Frau Hübner begann, wie sie es schon gewohnt Bolschewistenreich. In der ersten Zeit des„ Nep", war, gleich auf Müller zu schimpfen und ihm Vor- schriebenen Brief übergab Müller der Dorfpolizei der neuen Wirtschaftspolitik, fanden sie Eingang in haltungen zu machen, daß er ihr in der vergangenen und diese übergab ihn der Gendarmerie. Der Berdie Lokale der Lebewelt und Proletarier. Dann kam Nacht wieder keine Ruhe gegeben und an ihr Fen- dacht lenkte sich jedoch bald auf Müller und es wurde der Rückschlag. Der Puritanergeist der in Rußland ster geklopft habe, wobei sie auch eriväbnte, sie werde zunächst mit ihm eine Schriftprobe aufgenommen, aus dieser Entwidlung resultiert, trop der Mög herrschenden Schicht machte dem Vergnügen ein vor- es schon soweit bringen, daß er nicht mehr lange die für ihn sehr belastend ausfiel. Beim Sereuzver- lichkeit der Vergrößerung der Arbeitslosigkeit geht seitiges Ende. Die politische Polizei sagte dem Tanz auf dem Hofe werde sein können. bie Fehde ar und auch die letzte Vergnügungsstätte hör gestand er dann auch bald ein, die Frau im man daran, durch neue Wassensteuern die Lebensin Moskau vand Leningrad wurde von der westlichen leicht erregbar ist, versetzte er der Frau zwei Schläge Darüber geriet Müller in Wut, und da er sehr ähzorn erschlagen zu haben. haltung der arbeitenden Klassen zu erschweren. Souche befreit. Lediglich die Hotels der Ausländer mit der Hand auf den Kopf, worauf die Frau stö h. politik ist es gerade nicht, welche die gegenwärtige Eine volksfreundliche Wirtschafts- und FinanzRegierung treibt. und die elegantesten Villen der am Ruder befind- nend zu Boden sant. lichen Gesellschaftsschicht gewähren dem modernen Zanz heute noch das Gastrecht. Im kommunistischen Alub" ist er streng verboten und an seiner Stelle bird lediglich als Surrogat der improvisierte Rundtang" oder die rhythmische Tanzübung" ge. duldet. Die Erforschung von Neu- Guinea. Zwischen Indischen Komitee für wissenschaftliche Unterfachungen und der amerikanischen Neu- Guinea- Expedition haben Besprechungen stattgefunden, um zu einer Zusammenarbeit zu gelangen. Man will da durch der Expedition eine ausreichende militärische Bedeckung verschoffen und zugleich auch den Amerifanern einen niederländischen Sachverständigen bei ordnen. Die Elberegulierung bei Schredenstein wurde im Jahre 1922 mit dem Bau einer Staustufe begonnen, die aus einem Wehr, zwei Schiffsschleusen und einer Bybrozentrale besteht. Alle drei Anlagen liegen unterhalb der Burgruine. Die größere der beiden nebeneinander gelegenen Schiffsschleusen hat einen Durchmesser von 24 und eine Nußlänge von Damit ihr Stöhnen nicht gehört werde, hat fie Müller dann an den Zipfeln des Kopftuches in den nahen Wald geschleift, wobei sich das Kopf. tuch um den Hals derart fest zusammenzog, daß infolge der Strangulierung der Tod fofort eintrat. Die Anklageschrift behauptet mun, Müller habe, damit er von der Frau nicht verraten werde, daß er sie schlug, das Kopftuch um den Hals absichtlich fest zusammengezogen, um die Frau zu töten. Im Walde deckte er den Leichnam mit einer Schürze zu und ging nach Hause. Am nächsten Tage schrieb er on sich selbst einen anonymen Brief, in dem ihm ein unbekannter Schreiber mitteilte, daß er die Frau Hübner stunum gemacht habe, was ihm ( bem Müller) auch recht sein werde; er solle ihm dafür einen Betrag von 500 bis 600 K geben, damit Tod surch Erstiden eingetreten, und zwar dadurch, Nach dem Gutachten der Gerichtsärzte ist der daß die Enden des Kopftuches beim Schleppen der Hübner zusammengezogen wurden. Außerdem wurde bei der Ermordeten ein Bruch des Stirn- und Die Lohnverhandlungen in der Schädelbeines festgestellt, was teine tödliche, jedoch eine schwere Verletzung ist. tichechisch- oftböhmischen Zertilindustrie Bei der Verhandlung selbst verantwortete sich Gestern wurden die Verhandlungen, welch der Angeklagte dadurch, er habe keine Tötungsab am 12. b. W. unterbrochen wurden, fortgesetzt. sicht gehabt, er wollte der Frau nur ein paar auf Die Plenarversammlung der Unternehmer, welche den Mund geben. Als sie aber dann zusammen in Söniggrät stattfand, hate zur gestrigen Ver brach, verlor er seine Besinnung und erwachte erst handlung bestimmte Beschlüsse gefaßt, doch war Fieder, als er im Walde schon neben der Leiche es den Vertretern der Gewerkschaften nicht mög stand. lich, den Vorschlägen der Unternehmer zu ustim Den Geschworenen wurden mehrere Hauptfra. gen( auf Mord, Totschlag und fahrläsgewisse. zum Teil schon in den ersten Verhand men. Vor allem beharren dieselben drauf, daß fige Tötung mit schwerer Rörperverlegung) gelungen erwähnte Branchen. stellt, wovon die auf Totschlag bejaht wurde.( und es sind das nicht wenige), von einer Zulage respektive Betriebe Wüller wurde daher zu dreieinhalb Jahren überhaupt ganz absehen, andere wieder wollen nur schweren Kerkers verurteilt. Die Erfolge des Bolschewismus. 170 Metern. Das Wehr ſelbſt beſteht aus vier Deff Aus einer Mostauer Rede Bordigas: Ungünstige Resultate der Bollchewisie Mißerfolg der Zellenarbeit. Eine innere Revision der Mostauer Internationale notwendig. nungen von je 24 Metern Lichtweite Das Elektrizitätswerk wird am linken Ufer der Elbe liegen und wird eine Leistungsfähigkeit von über 22.000 Pferdestärken haben. Die durchschnittliche Jahreser. rung. einen fleinen Teil der zu vereinbarenden Teue rungszulage gewähren, so daß eigentlich nur ein geringer Prozents in den Genuß der vollen Zulage fäme. Eine bestimmte Summe fonnten die Unternehmervertreter bis jetzt überhaupt nicht nennen. Die Arbeitervertreter erklärten auch gestern wieder kategorisch, daß von einer Benachfeiligung einzelner Branchen feine Rede fein fönne. Der ved dioses Vorganges ist offensicht lich. Man will damit unter der Arbeiterschaft Unfrieden fäen. Die Gewerkschaften werden darüber R. F. jeugung an elektrischer Energie wird 86 mil. Der italienische Kommunistenführer Bor- fauer Diktatoren auf und es ist nicht wenig, waschen, daß dieser Versuch euch nur ein Versuch lionen Kilowattstunden betragen. Zunächst wer- diga hielt auf der Tagung der Exekutive der er ihnen zu sagen hat. Nach seinen Mitteilungen bleibt, der on der Solidarität der gesamten Textil. den die erwähnten Schiffsschleusen und die Regu- Lommunistischen Internationale eine Anklage ist die Bolschewisierungs"-Aktion als arbeitenschaft zuschanden wird. Wenn die Unterlierung des rechten Elbeufers, sowie die Uferregu- rede, die geeignet ist, höchstes Interesse zu er gescheitert anzusehen, die Einheits- nehmer ihre Vorgangsweise nicht bald als eine lierung in der Haltung zwischen Lobosit und Lichto- wecken. Bordiga richtete schärfste Kritit gegen die fronttaftit hat sich als verfehlt erwiesen gänzlich verfehlte und mußlose Straftaufwendung wiz in Bau genommen. Nach Fertigstellung der Moskauer Internationale in folgenden Bunkten: und vollends die 3ellenarbeit man er- erkennen, so wird die Arbeiterschaft in den BeSchiffsschleusen wird die Schiffahrt unverzüglich in Als Schlschritt betrachtet er die Taktil innere sich nur an den Staub, den die Kommu- trieben deutlicher werden müssen. Heute werden dieselben verlegt werden, so daß die Durchfahrt schon einer einheitlichen Front bei der Bolsche- nisten seinerzeit auch bei uns mit diesem Schlag die Verhandlungen fortgefeßt. während des Baues der Hydrozentrale und des wifierung von nichtrussischen Parteien und die wort aufwirbelten ist gänzlich daneben ge Wehrs erfolgen wird. Vor dem Bassin der HydroParteilonstruktion auf der Grundlage der Falungen. Was Herr Bordiga über das Sinfen des zentrale wird am linken Ufer ein Umladungsplatz in Zollschuß und Lohnhöhe. D: ß der Zollschutz. brikzellen. Die Taltit einer einheitlichen Diskussionsniveaus und die Entfernung der Länge von 500 Metern projektiert, welcher mitFront soll ausschließlich zum Sammeln von arbei- der Intelligenz erzählt, trifft für die Kom den eine Industrie genießt, ihr kaum zum Anlaß tels einer Schleppbahn entweder mit der Staatsbahn tenden Massen dienen und nicht so breit angewen. munisten in der Tschechoslowakei, wie wir aus wird, höhere Löhne u zahlen, beweist die im oder mit dem Umladungsplaß der Aufsig- Tepliter det werden, wie es die kommunistische Inter- unserer Erfahrung in fommunistischen Versamm Economist" mitgeteilte Tatsache, daß sich die Eisenbahn unterhalb der Zuderraffinerie verbunden nationale tut. Die Bolschewisierung von lungen und mit der kommunistischen Presse be- große Spanne zwischen den Löhnen der go'chüßten werden wird. Die ganze Regulierung macht auch ausländischen Parteien ergab ungünftätigen fönnen, vollkommen zu. Nur wissen wir und der nicht geschützten Induſtrien Englands in eine Verlegung der Bezirksstraße zwischen Wannov ftige Resultate, denn in taktischer Sin nicht, ob dies und die Heranziehung opportu den letzten Jahren vermindert hat. Einesteils und Aussig erforderlich. ficht sind für die Weſtparteien die nistischer Elemente gerade auf die Zellen- nämlich haben die nicht hinter Schutzzollmauern Erfahrungen ber russischen Re- politik zurückzuführen ist; denn gerade die letztge- arbeitenden Induſtrien insgeſ mt ihr Lohnniveau volution ungenügend. Die Bellenor nannte Erscheinung war, scheint uns, auch schon ein wenig erhöht. Zu wesentlichen Lohnkürzungen ganisation wurde bloß mechanisch nach Westen früher sehr stark zu verzeichnen. fam es bei dieser Gruppe von Industrien nicht, übertragen, was ein allgemeines Senten Wir bangen um das Schicksal Bordigas, der sondern im Gegenteil wurden in verschiedenen des Diskussionsniveaus verursachte und ja sogar die geheiligte Person Lenins angriffällen die Löhne heraufgesetzt, so in der Land zum mechanischen Entfernen der In- und dem deswegen und wegen seiner sonstigen wirtschaft, in den unteren Lohntlassen der Eisentelligenz und Heranziehen opportu Kritik die Gefahr droht, den Reinigungsaktionären und Stahlindustrie und im Schiffbau, oder die nistischer Elemente führt. Auch die Parüberantwortet zu werden; es sei denn, daß auch Löhne blieben im ganzen stabil, wie zum Beispiel teibisziplin wird mechanisch angewen fein Rüdgrat die in Mostau gepflegte Biegsam im Maschinenbau und in der Textilindustrie. Volksfeind Alkohol. In einer farpathorussischen Gemeinde bei Hust konstatierte der Lehrer, daß einige det, durch einfaches Verbot sämtlicher Funk feit beweisen sollte. Nichtsdestoweniger wird doch Andererseits zeigten die Löhne in den zoll. tionen. Die Tätigteit Lenins dagegen war wohl die kommunistische Presse, beispielsweise der geschüßten Industrien feine weitere jeiner 10-13jährigen Schüler in betrunkenem cin ununterbrochener Frattionismus.„ Vorwärts", nicht ermangeln, die Erfolge des Bewegung nach oben. Es ist wahrscheinlich, Zustande in die Schule kommen. Er erstattete Zum Schluffe seiner Rede hat Bordiga erklärt, Bolschewismus, wie sie Bordiga sicht, den kom daß diese Angleichung der Löhne sich noch weiter die Anzeige bei der Gendarmerie, die feststellte, daß daß das innere System der kommunistischen Intermunistischen Lesern zu veranschaulichen?! Wir fortsetzen wird. in einer der dortigen Schenken den Kindern dena nationale einer Revision unterzogen werden sollte. würden nämlich solche Offenheit für die erste turierter Spiritus verkauft werde. Die Nach Tropli und Sinowiew mar- Voraussetzung einer gedeihlichen Revision des Anaben gestanden, daß er ihnen in Liförgläsern verschiert also jetzt auch Bordiga, als Sprecher der inneren Systems der kommunistischen Internaabreicht wurde; sie hatten für ein Gläschen ein bis italienischen Kommunistenpartei, gegen die Mos- tionale" halten. zwei Kronen gezahlt. Von dem Vorfall wurden die zuständigen Behörden benachrichtigt. veranstaltet Die Chelčicky- Friedensgesellschaft am Samstag, den 27. d. M., um 19 Uhr im Hörfaale IV. der böhmischen Technik in Prag, Karlsplay, eine Debatte über das Problem der Vereinig ten Staaten Europas", zu welcher sie jeden, den dieses Problem in politischer, wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Hinsicht interessiert, einladet. Prager Chronit. Am Prager Wilsonbahnhof wird eben das alte Gebäude, in welchem die Aufnahme und Ausgabe der Eilgüter untergebracht war, niedergerissen. Das alte Nebengebäude mit dem Säulenwert wird als Andenten stehen bleiben. An Stelle der niedergerissenen Expeditur werden Geleise gelegt und ein ungededter Perron errichtet werden, der wahrscheinlich nur für Züge der Prag- Duger Eisenbahn vorbehalten bleiben wird. In der Aufregung eine 60jährige Frau erschlagen. Boltswirtschaft. Anzeichen der beginnenden Wirt. Schaltstriſe. Wir haben in unserem Blatte schon darauf hingewiesen, daß es vereinzelt zu Arbeiterentlaffungen, Reduktionen des Personals, ja Betriebseinstellungen gekommen ist und daß darin zum Ausdrud kommt, daß die Sonjunttur. melle ihren Höhepunkt überschrit ten hat. Auch Genosse Dr. Czech hat in seiner Brünner Rede auf diese Entwicklung verwiesen. Vor kurzem wurde vor dem Troppauer Geschoorenengerichte eine bei der letzten Schwurge. Nun hat auch der Generalsekretär Dr. Hodač schworenengerichte eine bei der letzten Schwurge des tschechoslowakischen Industriellenverbandes richtsperiode im Oktober d. V. vertagte Verhandlung, und zwar gegen den 28jährigen Landwirt auf die Möglichkeit einer beginnenden WirtschaftsJohann Müller aus Röwersdorf, neuerlich frise hingewiesen. Er hat in einem Referat des durchgeführt. Die Verhandlung war seinerzeit aweds erwähnten Verbandes unter anderem folgendes weiterer Erhebungen und Untersuchung des Geistes- ausgeführt: zustandes des Angeklagten vertagt worden. Um unseren Lesern diesen Fall in Erinnerung zu bringen, wollen wir kurz den Tatbestand berichten. Müller hat die Fleischhauerei erlernt und ist jept verheiratet. Im Jahre 1923 Laufte er sich vom Sohn der Frau Hübner in Röwersdorf, Rudolf Hübner, eine Wirtschaft mit der Verpflich tung, die Mutter des Verfäufers ins Ausgebinge mit Naturalleistungen zu übernehmen. Die Wirt schaft war start belastet. Die alte Frau Hübner foll eine sehr unverträgliche Frau gewesen sein, weshalb auch hauptsächlich ihr Sohn die Wirtschaft verkaufte. Müller war nun sehr fleißig und kam allen seinen Verpflichtungen nach. Trotzdem tam es zwischen seiner Familie und der alten Frau Hübner zu UnStimmigkeiten, deren Ursache Einbildungen Phantasien der alten Frau waren. Diese wurde nämlich von der Idee verfolgt, Müller störe ibre Nachtruhe und beschädige ihren Hausteil. Sie nahm sich sogar einen Rechtsfreund, der gegen Mül ler fortwährend Klagen anstrengte und ihm so unnötige Rosten verursachte. und Am 7. September v. J. arbeitete Müller schon seitlich früh auf seinem Felde in der Nähe eines Die Beschäftigung der Industrie hat sich verschlechtert. In einigen Indu strieigen handelt es sich um eine regelmäßige, zu Beginn jedes Jahres auftretende Erscheinung, wie in den Bauindustrien, in der Speisefett, der Schokolade- und Zuderwarenindustrie und in an deren Nahrungsmittelindustrien. In anderen ist diese Verschlechterung feine Saisonerscheinung, Die Krankenversicherungspflicht in den ver schiedenen Ländern. Die pflichtmäßige Versicherung der Arbeitnehmer gegen Krankheit erreicht, wie in der Zeitschrift für Versicherungswissenschaft ausgeführt wird, in den einzelnen Ländern durchaus günstig sind. auch weiterhin die Verhältnisse in der verschiedenen Umfang. Die Zahl der gegenwärtig Kohlenindustrie. Die Steinkohlenförderung obligatorisch gegen Strantheit versicherten Arbeit ist 1925 gegenüber 1924 um mehr als 1½ Milnehmer für sämtliche Länder fann mit etwa 50 lionen Tonnen, oder um 11 Prozent zurüdge- Millionen ongenommen werden. Von den Staaten gangen, die Braunfohlenproduktion hat sich um mit einer allgemeinen, von geringfügigen Aus1.7 millionen Tonnen oder 8 Prozent verringert. nahmen abgesehenen, alle Arbeitnehmer umfassen Auch die Kotsproduktion war fleiner. Die größten den Krankenversicherung steht Deutschland Befürchtungen erwedt der Export unserer Kohle mit mehr als 20 Millionen Versicherten an der nach dem Auslande. Der Kohlenabsay im Aus- Spize; nur Großbritannien weist mit mehr land ist zurückgegangen und die Einfuhr von als 15 Millionen Versicherten eine größere Dichte Steinkohle aus Deutschland und Polen ist auf der versicherungspflichtigen Bevölkerung auf. Von fallend gestiegen. Die Mühlenindustrie leidet bei den übrigen Stacten mit allgemeiner Arbeitneh der scharfen ungarischen Konkurrenz weiterhin merversicherung folgt sodann Rußland mit mehr unter der Unsicherheit der Zollverhältnisse. als 1.75 Millionen, Desterreich mit mehr als Die Anzahl der bei den Arbeitsvermittlungs. 1.5 Millionen Versicherten, ohne Berücksichtigung anstalten angemeldeten Arbeitslosen ist seit Order mit anspruchsberechtigten Familienangehöri tober im Steigen begriffen. Sie betrug Ende Of gen. Die norwegische Strantenversicherung una tober 39.743, Ende November 42.485, Ende De- etwa 600.000 Versicherte. Die Zahl der in Jugo, flawien gegen Strankheit versicherten Arbeitnehmer zember 48.384. Unter diesen Verhältnissen ist es notwendig,( die Landwirtschaft wurde hier noch nicht einbe. die Entwicklung unserer Handels- 60gen) nähert sich einer halben Million. Für Bul bilanz aufmerksam zu verfolgen. 1925 ftiea fo- parien, Chile, Irland, Portugal fönnen mur wohl die Ausfuhr wie die Einfuhr, wobei jedoch Schäßungen angestellt werden. Von den Staate der Export nach unseren natürlichen Abjaßgebieten mit auf gewerbliche Arbeitnehmer beschränkter beständig zurückgeht. Er betrug 1924 40.16 Pro- Strankenversicherung es sind insgesamt sieber gent, 1925 sant er auf 36.41 Prozent der Gesamtfönnen nur für Ungen( mehr als 650.009 ausfuhr. Die Gesamtzunahme unseres Exportes Versicherte) und für Luxemburg( etwa 50.000 erfolgt langsamer als die in den übrigen Staaten. Versicherte) Angaben gemacht werden. In insgeDr. Uhlig veröffentlichte dieser Tage seine Be- samt sieben Staaten hat die freiwillige, staatlich ſondern wird burch handelspolitische perfeffen millen. Er behauptet, daß unsere Ausfuhr deutung erlangt. Sie umfaßt in Dänemark nches rechnungen, mit denen wir uns eingehender be- geförderte Bolfstrantenversicherung erhebliche Be fassen müssen. teiten bewirkt, wie in der Leder- und Schuhwarenund in der Porzellanindustrie, in denen in einigen Betrieben bereits die verkürzte Arbeitszeit einge führt wurde, ferner in der Glasindustrie, in der in den lepten drei Monaten im ganzen von 400 Einheiten bloß 218, d. i. 54 Prozent, in Betrieb waren. In der Textilindustrie hat sich die Situation wesentlich verschlechtert; nicht nur in den Webereien und in der Finalindustrie, sondern auch in den Spinnereien beginnt die werden. Die BestelArbeitszeit eingeschränkt sub, sondern die bereits lungen nehmen nicht früher getätigten Aufträge werden storniert. Die gleiche Verschlechterung trat in der But- und Konfettionsindustrie ein. In den übrigen Industrien hat sich die Situation nicht geändert. Ständig unnach dem ehemaligen Bollauslande 90 Prozent des zu 40 rozent der gesamten Bevölkerung und Borkriegserportes beträgt, in der Richtung nach mehr als 1.33 Millionen Versicherte. Die" frandem neuen Auslande, b. i. nach den Nachfolge zösischen Hilfskassen weisen beinahe drei Millionen Staaten bloß 88 Prozent, während der Durchschnitt bezugsberechtigte Mitglieder auf, deven Versiche bes Welthandels 106 Prozent beträgt. Es ist außer rungsbedürfnis allerdings nur in unzulänglicher Zweifel, daß sich unser Export langsamer Weise befriedigt ist. Es folgt sodann die Schweiz entwidelt, als der Durchschnitt des mit 850.000( ausschließlich der Schulkinder) und Weltexportes. Man muß auch beachten, daß Belgien und Schweden mit je mehr als 700.000 unsere Handelsbilanz in den leßten vier Monaten Bersicherten. Die catstvalischen Hilfskassen um1925 passiv war und die soeben veröffentlichten fassen mehr als eine halbe Willion und die finnDaten unseres Exportes im Jänner weisen einen ländischen etwas mehr als 100.000 Versicherte. weiteren starten Rüdgang auf. Während die Ge- Die rohe Uebersicht ergibt, daß die zwei Großsamtausfuhr im Jänner 1924 1507 Millionen industriestaaten Deutschland und Großbritannien Kronen betrug, ist sie heuer um 328 Millionen allein nahezu zwei Drittel aller Versicherungsniedriger, da sie nur 1179 Millionen beträgt. Der Pflichtigen zählen, Cette 6. Kunst und Wissen. König David. 26. Feber 1926. tin noch Frau Schwarz und Herr Ma cha sowie( penobnvann in Georgenthal gewählt worden. Auch| gehen. So wird in Wien in der Zeit vom 4. bis Herr Ehrle in der anstrengenden Sprechrolle). das ist nicht richtig, sondern Martinet war im 11. Juti ein großes Arbeiter- Turn- und Sportfest Ueberflüffig zu sagen, daß auch das Orchester seine Sommer zum Vorsitzenden der Gruppe Georgenthal und ein gleiches Fest in Bern in der Zeit vom 7. schwierige Aufgabe in bewunderungswürdiger Weise gewählt worden, er hat aber auf diese Funktion bis 9. August stattfinden, zu denen die übrigen, der löste. Alexander 3 emlinsky schließlich sei als verzichtet wegen der Beitragserhöhung, also aus Luzerner Internationale angeschlossenen Arbeiter der eigentliche Schöpfer dieser musikalischen Tat zu einem nicht gerade sehr„ revolutionären" Grunde. sportorganisationen eingeladen sind. letzt genannt; er war dem Werke ein begeisterter und begeisternder genialer Mittler. Edwin Janetschet. " Aida" und„ Tosca" mit Alfred Piccaver und Violetta de Strozzi. Am 10. und 13. März wird Alfred Piccaver im Neuen deutschen Theater als Achadames in Aida" und als Cavaradossi in „ Tosca" auftreten. Auch die Titelpartien der beiden Opern werden von einem Gaste gesungen werden, 11. zw. von der Primadonna der Berliner Staats oper Violetta de Strozzi. Diesen Revolutionär" fönnen wir getrost den Kommunisten überlassen, für die er weiterhin die ihm fix und fertig zur Verfügung gestellten Vorträge über Sowjetrußland halten mag. Schließlich wandte sich das Sekretariat der Lugerner Internationale auch an die anderen internationalen proletarischen Klassenorganisationen, um ihre Unterstützung zu erlangen. Vor allemt wäre es wichtig, eine Ausdehnung der Arbeitersportbewe gung in England zu ermöglichen. Gen. Henderson, der Sekretär der Labour Party, erklärte sich zu jeder Touristenverein„ Die Natur- Unterstützung bereit und versicherte, daß bereit freunde", Prag. Sonntag, den Maßnahmen getroffen wurden, die nicht verfehlen 28. Feber: Ričaner Wälder. Zu- werden, in mehr oder minder kurzer Zeit günstige fammenkunft 10.20, Abfahrt 10.85, Ergebnisse herbeizuführen. Vereinsnachrichten. EREIN Bereingaber: 2008. Die Das Sekretariat des Internationalen Sozial finden nun Turnen und Sport. Einmalis Gastspiel Richard Schubert. Der mehr am Mittwoch statt. Nächster am 3. März. Direktion ist es gelungen, den Heldentenor Richard Schubert für ein einmaliges Gastspiel zu gewinnen, das er Donnerstag, den 4. März, in ,, Tristan und Isolde" absolvieren wird. Die Isolde fingt zum erstenmale Frau Jicha Gößl. Spielplan des Neuen deutschen Theaters. Heute Freitag halb 8 Uhr Mascottchen", Samstag Die Insel der Affen", Sonntag 3 Uhr nachm.„ Der Orlow", halb 8 Uhr Sauber flöte". Spielplan der Kleinen Bühne. Heute Freitag „ Der wahre Jakob", Samstag„ Die Mama vom Ballett", Sonntag 3 Uhr nachm.„ CharIeys Tante", halb 8 Uhr„ Die Mama vom Ballett", Montag Pygmalion". Aus der Partei. Aus der internationalen ArbeiterSportbewegung. stischen Verbandes für Sport und Körperpflege sc findet sich in Fléron( Belgien). Als Sekretär ist Genosse Jules Devlieger bestellt. 5. Kreis. Die für den 28. Feber angekündigt. Kreis- Vorturnerinnenstunde in Brüg findet in der Bürgerschule statt. KINO- PROGRAMM vom 26. Feber bis 4. März: Die sozialpolitische Gesetzgebung der Nachkriegsseit, insbesondere die Einführung des Achtstundentages, hat zu einer mächtigen Entfaltung der Kulturorganisationen der Arbeiterbewegung geführt. SSSS Eine der bedeutendsten ist die Arbeitersportbewegung geworden, die sich mit steigendem Erfolg bemüht, die geworden, die sich mit steigendem Erfolg bemüht, die sportfreudige Arbeiterschaft von der immer mehr berjumpfenden bürgerlichen Sportbewegung und ihrer der Arbeiterklasse feindlichen Jdeologie zu befreien. Die einzelnen nationalen Sportorganisationen der Klaſſenbewußten Arbeiterschaft haben fich auch zu einer Internationale, dem Internationalen sozialistischen Verband für Sport und Körperpflege ( Luzerner Internationale) zusammengeschlossen, dem neben fleineren Gruppen auch folgende größere Landesverbände angehören: Arthur Honegger, den Komponisten des Oratoriums oder synsonischen Psalmes „ König David", der am Mittwoch durch den bereinigten Prager deutschen Männergefangverein und Sängerverein Tauwit", die Chorschule der Prager deutschen Musikakademie und das Orchester des Deutschen Theaters unter Alexander Zemlinskys Leitung zur deutschen Uraufführung fam, kennt man schon vom internatio nalen Prager Musikfeste des Jahres 1924, wo seine ,, Lokomotiven" Synfonie einigermaßen Sensation erregte. Aber der Tondichter des König David" ist ctn anderer. Denn Honegger, der französische schweiserische Neutöne, ist in diesem Psalm alles andere denn Sensationst. Allerdings, auf die modernen musikalischen Ausdrucksmittel, wie rücksichtslose Eigenwilligkeit der Stimmführung und daraus sich oft ergehende Dissonanzen, äußerstes Raffinement im Drchestersatze und stärkste Betonung der rhythmischen and dynamischen Gegensäße, verzichtet er auch in Siesem Oratoriunti feineswegs, aber die geniale Einheitlichkeit und Großzügigkeit seiner Anlage bei aus glebigster Verwendung hebräischer Originalweisen, Intervalle und Hannonien), die Ueberzeugtheit und Eindringlichkeit seiner Tonsprache, Echtheit und Wärme des Gefühles, die sich mitunter sogar in sanghaften lyrisch melodischen Linien kundgibt, stemdeln es zu einem Anerkennung und Bewunderung ſes Pſalmes hat den iſraelitischen Heros des alten Testamentes David zum Gegenstande. Wir hören in dem Epos zunächst vom Hirtenknaben David, erfahren von seiner Erwählung zum Könige der Juden, von Gottes Zorn ob Davids chebrecherischer Sünde und schließlich von seinem verklärten Ende. Diese Hauptabschnitte des Psalmes bilden auch seine musikalischen Grundkapitel, die Gelegenheit zu raue schenden Siegeschören, ergreifenden Slageliedern, Prophetengesängen und verschiedenen dramatischen und lyrischen synsonischen Zwischenspielen geben. Die kommunistische Internationale" hat am 19. Eine gewisse Vielartigkeit im Ausdrucke, die durch Feber einen Brief des aus dom Jugendverbande die musikalische Schilderung und Ausdeutung des ausgeschlossenen Karl Martinez an den Genossen unterschiedlichen Textinhaltes bedingt ist, fennzeich Hofbauer veröffentlicht, dessen Inhalt belanglos ist, net infolgedessen die Musik zum König David"; so belanglos, daß er nur dadurch Interesse zu wel Honegger spielt auf der menschlichen Empfindungs- en vermochte, daß ihn die Redaktion der Internasfala wie auf einem Instrumente, einmal die Bc- tionale" ein Bild beigesellte, daß die Aufregung in geisterung aufwählend, dann Mitleid erregend, hier einer sozialdemokratischen Redaktionsstube beim Einmit Angst erfüllend, dort mit Innigkeit rührend. treffen dieses Briefes darstellen sollte. Nun, AufEin Novum in dem dreiteiligen Oratorium ist die regung hai es da wahrlich nicht gegeben, sondern Verwendung eines Rezitators an Stelle des im Ora- nur ein wenig stille Seiterfeit, denn nach Stil, torium bis nun gebräuchlichen Sänger- Evangelisten, Rechtschreibung und Inhalt seines Briefes zu schlieallerdings nicht zum Vorteile der Musik, die ge- ßen hat Martinez wohl kaum das Zeug dazu, die Auf einem vom 31. Oftober bis 2. November hemmt und unterbrochen wird und dadurch oft den Sozialdemokraten durch seine schriftlichen Arbeiten 1925 in Paris abgehaltenen Kongreß der Luzerner Charakter abgerissener Kurzatmigkeit erhält. An in Schreden zu versehen, weil er offensichtlich die Internationale wurde das Verhältnis zur fommunitünstlerischen Ausführungskräften erfordert das um Volksschule ziemlich zweckles besucht hat. In der stischen Arbeitersportbewegung dahin geregelt, daß fangreiche Werf nicht nur den kompletten modernen Internationale" freilich nimmt sich der Brief ganz es den Mitgliedern der Luzerner Internationale geOrchesterapparat, sondern auch einen vielstimmigen, anders aus, weil er dort gründlich korrigiert erstattet ist, in jenen Ländern, in denen kein Verband mehrfach geteilten Chor( als Frauen, Männer- und schien. Die Korrektur ging sogar soweit, daß eine der Luzerner Sportinternationale besteht, sportliche gemischter Chor verwendet), drei Gesangssolisten fleine Fälschung mit unterlief. In der Inter- Wettkämpfe mit den der Roten Sportinternationale ( Sopran, Allt und Tenor) und einen Rezitator nationale" jagt Martinet:„ Drittens werde ich sehr angeschlossenen Arbeitersportvereinigungen unter ge( Sprechrolle). Ungeheuer sind die Anforderungen, gerne auf eine Stelle bei der S. J. verzichten." In wissen Rautelen auszutragen. Mit den Verbänden, die Honegger hinsichtlich der Treffsicherheit der der Zuschrift an den Genossen Hofbauer aber heißt die sich von der Luzerner Internationale abgespal schwierigsten Intervalle, hinsichtlich der Intonation es: Drittens: Werde ich auch sehr gerne auf eine ten haben, sind Wettkämpfe nicht gestattet. und sicheren Selbständigkeit im polyphonen Chorsaße Stelle bei der K. J. verzichten..." Die Fassung sowie bezüglich der rhythmischen Festigkeit und in der„ Internationale" wäre ganz sinnwidrig, weil Schulung und dynamischen Aufmerksamkeit an die ja Martinez gegenüber nie auch nur mit einem Chorsänger stellt. Den Chören des Männergesang- Worte von einer Anstellung die Rede war, und ein vereines und der Musikakademie kann darum nicht halber Analphabeth für einen Sekretärposten bei genug Lob gezollt werden. Auch die mitwirkenden der sozialistischen Jugend nicht in Betracht kommt. Solisten, Frl. Kwartins jubelnde Lerchen- Als Martiney aus dem Sozialistischen Jugendstimme fiel allen auf, verdienen unbedingte An- verbande ausgeschlossen wurde, behauptete die Inerkennung für ihre Leistungen( außer Frl. war- ternationale", Martinez sei eben erst zum GrupKleine Chronit. Blißlicht- Aufnahmen. ( Aus dem deutschen Fememord- Untersuchungsausschuß.) Berlin, Ende Feber. Interieur. Jugendbewegung. Martinet und der Sozialistische Jugendverband. wer mit Kartoffelgläubigern verwechselt wurde kann dafür! Er nennt sich, Stolz in der Brust, Deutschland mit 913.786 Mitgliedern, Desterreich mit 141.016 Mitgliedern, Tschechoslowakei mit 158.188 Mitgliedern( zwei Landesorganisationen), Finnland mit 33.620 Mitgliedern Schweiz mit 16.800 Mitgliedern, Belgien mit 16.100 Mitgliedern, Frankreich mit 17.402 Mitgliedern( zwei Laydesorganisationen). Führung stehende internationale Arbeitersportorga Daneben gibt es noch eine unter fommunistischer nisation, die Rote Sport- Internationale, die aber Führung ſtehende internationale Arbeitersportorga außerhalb Rußlands nur in der Tschechoslowakei und Deutschland einigen Anhang besitzt. Um eine weitere Ausdehnung der Arbeitersportbewegung zu ermöglichen, werden in der nächsten Beit große Propagandaveranstaltungen vor sich Herausgeber Dr. Ludwig Czech. Verantwortlicher Redakteur Wilhelm Nießner. Drud: Deutsche Zeitungs- A.- G., Prag Für den Drud verantwortlich: O. Solit. Von Oppen. Wran Urania- Kino 2976 Einziges deutsches Kino Prags. Später Frühling" mit Fräulein Fredericks LIDO BIO Elekta Journal 2901 Ihre kleine Excellenz. Entzückend Erlebnis eines ausgelassenen Madchens. Mädchen für Alles Lustspiel mit Pat u. Patachon. Wo verkehren wir? Café Continental, Brag- Graben Goldenes Kreuzel, Prag- Retazanta. Gastwirtschaft..Lidový dům" Gastwirtschaft der Genossenschaft ,, Ganymed" Täglich. PRAG II., Hybernská Konzert Nr. 7. Café Nizza Kgl. Weinberge, Fochova 27. Unser Stammlokal. 1061 DRUCK- U. VERLAGSANSTALT Gesellschaft m. beschr. Haft. empfiehlt sich den p. t. Behörden, Vereinen, Or ganisationen, Gemeinden und Kaufleuten zur Herstellung von Drucksorten wie: Tabellen. Büchern, Broschüren, Zeitschriften Zirkularen Mitgliedsbüchern. Einladungen, Piakaten. Flug schriften, Fakturen. Briefpapieren usw in solider und rascher Ausführung. Setzmaschinenbetrieb und Rotationsbetrieb IN TEPLITZ- SCHÖNAU sch l erd Nr und verweigert die Beantwortungen: er ist„ Geschäftsführer des Reichsverbandes vaterländischer Vor einem Gericht will er eventuell- aber hier nicht; denn was ist das hier denn überhaupt und und wo soll das denn hin, wenn jeder fragen dürfte!" Er hält den Schlüssel fest im Tr for seiner Verschwiegenheit und hatte außerdem noch die Genugtuung, die gewünschten Verteidiger gefunden zu haben: die Herren der Rechten übernahmen ſalbnugsvoll lächelnd das Amt. Nur eins vergaß Heß Es erscheint von Oppen. Alte Garde, Gesichts ,, Arbeiterführer" und Schultz Führer von uner typ halb Landsknecht, halb Komödiant, echter, alter Arbeiterverbände" und pfeift auf den Ausschuß: schrockenen Männern"! Sein deutsches Herz mußte Offizierstyp!„ Ich hab' mich ergeben mit Herz und so was der Arbeiterbewegung zuführen. Er lächelt Band- Er fennt feine Schliche; er poltert frei links, er lächelt rechts und wirft zur Mitte mit ver- heraus; es macht ihm Spaß, ehrlich zu sein. Mit steckten Anpflaumungen und geht! Meyer markant an ihm der Schnurrbart, der sichtlich nach blibendem Fridericusauge schießt er in den Ausmarkant an ihm der Schnurrbart, der sichtlich nach schuß:„ Schultz war mein Freund- gemeinsame Hindenburglinie strebt, sich aber nicht legt. Er hält Schultz für einen reinen Toren, nein, für einen Tätigkeit in der Schwarzen Reichswehr-, habe Fonds, soviel ich will bekomme überall Gelder armen Unschuldigen, dem das mitfühlende Herz die darf darüber verfügen, wies mir paßt- zu Gelder zupulsieren mußte! Sein grünblasses GeVon Zengen. -verrate feine Namen Def. Zuhörer. Es sind viele da, die hier nichts zu suchen haben; und ant und darin verriet er sich: Verteidiger braucht ein Ein langgestreckter Saal im Landtagsgebäude. ſicht überfliegt manchmal verschlagenes Lächeln, wie Schultz zu halten, ihm Geld zu schicken Ehrenpflicht Im Hintergrunde auf hohem Podeste Kolbe's Ebert ein arischer Buddha! Er spricht von reinen Westen, schlägt sich auf die Männerbrust) selbst die Verant- Verschmitt grinsend, mit flüchtiger Triumphatortrage für alles selbst Angeklagter- und er war als Zeuge gebeten! Büste, von der merkwürdig! symbolisch? ein Kartoffeln, Eignung von Offizieren für die Arbei farkastisches Lächeln, halb Mitleid, halb Ironie, die terbewegung und läßt sich im gegebenen Momente wortung"- usw.! Jedenfalls fein Heimlicher, verbeugung, zog er ob... Saalmitte überfliegt. Hier an hufeisenförmig grup von der Erinnerung verlassen. Man lächelt liebe- sondern, wie gesagt: uralte Garde! An sich ein pierten Tischen der Untersuchungsausschuß, im voll rechts und reibt sich Hände und Doppeltinnfal wäre. Er sichert sich einen guten Abgang durch Kerl, der imponieren würde, wenn er nicht verbohrt Brennpunkt des Hufeisens ein Zeugen- Tischlein mitten; man bohrt links mit verzwidten Fragen auf Armfündercharakter; rechts vom Tribunal die Preffe, Granit. Unentwegt schießt der kommunistische Rechts streng militärisches Zusammenklappen mit den und viele vermißt man, die hier am Plaß wären. | Baden vor dem Ausschuß. Es war allerschönster Doch links der Zuhörerraum. Ein troden pedantischer anwalt hoch und erhält freundliche Antwort in einige sind da: so eine deutsche Männergestalt, sicherlich Gutsbesizer, mit Monokel über dem Borsigender, interessierte, distinguierte Abgeordnete Minuszeichen; unentwegt schweigt der Völlische und Kasernenhof. Man dachte an veraltete Poſſen. der Mitte, stets wie auf der Lauer liegende tessere lächelt mit seiner merkwürdigen Schädelbildung. hochgezogenen linken Mundwinkel, mit struppigem Schnäzer zwischen Lipp' und Kelchesrand. Eine Art Typen der Linken, ständig in instinktiver Abwehr nervös zappelnde massive Vertreter der Rechten. Auf Heß reimt sich leß! Hier stimmt es. Ueber Oldenburg Januschau! Um ihn wie Küken gedrängt Nicht weit auseinander ein kommunistischer Rechtsdem Ausschuß lag Würde. Mit Heß verflog sie, und fünf minderjährige Burschen in Windjacen, Komanwalt im Sportanzug mit Jäger- Hallali in den Er macht's mit Raffinement. Er beanstandet die Atmosphäre eines Stöllsch- Hänneschen"-Theaters mißstiefeln, Wollwesten zurüdgefämmten blauen Augen und ein völkischer Abgeordneter mit Fragen", er beruft sich auf Geschäftsgeheimnisse", zog ein. Seß in der Rolle des Intriganten- Kasperle. Schwarzen Reichswehr- Haar. Weiter: born merkwürdiger Schädelbildung. Der ruhende Pol in er nimmt dem Vorsitzenden, der sich irritiert fühlt, mit Mongolenäugelchen, teegrüner Gesichtsmaste, Tisch ein paar distinguierte Herren, die sich eifrig der Erscheinungen Flucht der Stenographentisch. die Stritit über Bulässigkeit der Fragen" ab. Er zusammengefniffenem Mundspalt, den glatten Schä- Notizen machen, auf Briefbögen mit Aufschrift: Es kann losgehn Rufen Sie den Zeugen herein spielt mit Frage und Antwort! In offener Feind del wie ein Boxer in Defensive vorgeschoben. Er Verband der Metallindustriellen". Vorn erzählt Auf dem Pressetisch raschelt Papier; im Zuschaft bliten seine Augen auf den Hufeisentisch; er wollte den Ausschuß fnod- outen. Erst macht ers mit von Oppen von seinen Fonds, die er hat, die er Meine teure Gattin hörerraum steigt das Thermometer; der Vorsitzende kommt dem Tribunal mit der Strategie des alten Dummheit:„ Was soll ich hier? Was sind das denn kriegt, über die er verfügt. murmelt von der Bedeutung des Eides. Am Beu- Offiziers; nervöse Buckungen fladern wie Irrlichter hier überhaupt für Leute, die mich vernehmen!? Wo stößt mich in die Seite: Warum hast Du keine gentisch plaziert sich ein Lächeln:„ Mir kann teena!" setündlich um seinen messerscharfen Mund, um seine sind denn meine Verteidiger? Das ist ja ein Par- Fonds?? Alle haben sie Fonds! Jeder kriegt stechenden Augen. Er ist von Zengen! Hat er tei- Ausschuß? Ich bin Arbeitervertreter!" Der Fonds! Jeder verfügt über Fonds! Nur du nicht!!! die 5000 Mert für Schult gegeben, hat er die Feme Borsigende ist platter belehrt, beschwört, bittet, Schäm dich! Du bist ein unpraktischer Mensch!" Ein blindes Huhn würde auf deutschnationale unterstützt, hat er mit Arbeitgebergeldern Gelbe droht! Heß tut, als wisse er nicht, was der Aus--- Sie hat recht: es lebe der Fonds! Jeder sein Abgeordnete schätzen. Behrens ist solide, massive geschmiert? Alles Geschäftsgeheimnis! Ich be- schuß überhaupt sei, spricht ihm Befragungsrecht, eigener von Oppen! Mit dem Hakenkreuz am Germanenerscheinung, mit Anflug von Doppelkinn anstande die Frage!" Er jongliert gewandt mit überhaupt alles ab, verlangt Verteidiger usw.! In- Band und dem Hute in der Hand kommt man durch und Genidfalte; in feinen Augenwinkeln fichert der Wortverdrehungen; die Rechte sekundiert. Offiziers- zwischen hört man, daß derselbe Heß über den Bar- das ganze Land. Ich haue ab merkwürdig, wic Schalt. Fememord? Stein Engel ist so rein, und duell! Eins bleibt:„ Man muß die Gewerkschaften mat- Ausschuß Artikel geschrieben hat! Da ver- die frische Luft auf der Straße wohl tut, selbst vor mein Name ist Safe- id weß von nischt! Es han in die Hände bekommen--" mit Geld" Arbeit- sucht er es mit Beschränktheit, er vergißt Fragen, dem Landtagsgebäude der Preußischen Republik...! delt sich irgendwie um Sartoffelschulden! Außerdem gebergelder verpflichten". Es ist militärische versteht sie nicht, lächelt und macht Mententes! A13 schwindet das Erinnerungsvermögen! Daß Schult Organisation! auch das nicht mehr zieht, deckt er seine Karten auf Behrens& Meher. Josef Maria Frant