Ginzelpreis 70 Heller. Redaktion und Verwaltung: Prag, I., Nefazanta 18. Telepyone. Tagesredaktion:" 26795, 31469. Nachtredaktion: 26797. Postscheckamt: 57544. Inferate werden laut Tarif billigst berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 6. Jahrgans. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der tschechoslowakischen Republit. Der Judaslohn. Sonntag, 20. Juni 1926. Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post: monatlich.... Kč 16.sierteljährlich halbjährig. ganzjährig. 48.96.192.Rüdstellung von Manuffripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme Des Montag täglich irish Nr. 144. Riesentrach bei der Rongrua Abstimmung. Durch Provokationen Rojets hervorgerufen. trug 1 Wiederholter Sturm auf das Bräfidium. Parlamentswache in Tätigkeit. Selten ist Empörenderes, Aufreizenderes geschehen, als es das Tauschgeschäft zwischen Zöllen und Kongrua ist. Der schäbigste Börsenjobber ist ein Waisenknabe gegen unsere von christlicher Gesinnung und Nächstenliebe triefenden Klerikalen. Von den Kanzeln lehren sie, senen Debatte über die Kongrua, die von vormit- tion das Zeichen für ihre Abstimmung geben zu Prag, 19. Juni. Nach einer ruhig verlau-| gleichfalls auf die Tribüne, um auch der Oppoft- und Zivil- und Parlamentsangestellten nicht nach Schäßen Sehnsucht zu tragen, die tag bis in die Abendstunden dauerte, kam es lönnen. Daraus entwidelten sich wieder hefzu sehen, der sich immer dichter zusammenballte. ,, von Rost und Motten gefressen" werden, aber abends bei der Abstimmung zu tobenden Aus- tige Kontroversen zwischen Mehrheits- Genosse Kaufmann geriet mit einem Polizisten sie scheuen nicht davor zurück, einen im tiefsten brüchen der Empörung unter der sozialistischen und oppositionellen Abgeordneten, die einen direit in ein Handgemenge. Grunde unmoralischen Handel zu schließen, Opposition, die auch die letten Krawalle bei der neuen Einmarsch der Polizei Schließlich blieb dem Vorsißenden doch nichts aus dem den wohlgenährten Dienern der Stirche 3ollabstimmung noch in den Schatten stellten. rund zweihundert Millionen Kronen als Reb- Schon während des Schlußwortes des Ve- zur Folge hatten. Besondere Entrüstung erregte die ganzen Szenen verursacht hatte, zum zweitenBe anderes übrig, als der Wache, deren Erscheinen bach zufallen. Die Klerikalen jagen, den Geist- richterstatters Dr. Noset, des berüchtigten es, daß neben den uniformierten Polizisten auch die ganzen Szenen verursacht hatte, zum zweitenlichen gehe es schlecht, viele leiden jogar Rot. Polizeiministers der Regierung Svehla, fangen Geheimdetektive in Zivil mitmachten mal den Befehl zum Abmarsch zu geben und Wäre das wahr, so würde die Stirche damit die Kommunisten Spottlieder, während nach Be- und den Versuch unternahmen, die Tribüne von schließlich auch, nachdem die Krawalle fortdauerten, die Sigung vor zehn Uhr zu unterbrechen. nur ihre eigene Schmach enthüllen, denn es steht endigung des Referates die tschechischen National- den sozialistischen Abgeordneten zu räumen. Wie man später aus der amtlichen Korre Das zweite Erscheinen der Polizei brachte sozialisten und Sozialdemokraten stehend das doch nichts im Wege, daß zwischen dem riesigen slied jangen. Ein Rommunist eng eine die Erregung vollends zum Sieben: Von unseren Einkommen der Stirchenfürsten und den Bezü- Standarte herum, die die Verbrennung des Hus Genossen waren insbesondere Kaufmann, de gen der kleinen Geistlichen eine Ausgleichung zeigte. Immerhin beschränkten sich die oppositio- Witte, Grünzner und Roscher nicht mehr erfolge und längst schon hätte erfolgen können. nellen sozialistischen Paricien aller Schattierungen zu halten und stürmten auf die Tribüne Niemand hätte auch das Geringste dagegen ein- zunächst auf heftige Demonstrationen, Buttdedel in ani, ebenso auch viele Abgeordnete aus den zuwenden, wenn die Religionsgenossenschaften fonzerte usw., bis der flerifale Berichterstatter übrigen sozialistischen und kommunistischen Bänihre Angestellten in jeder nur beliebigen Höhe Noset eine unerhörte Provolation vollzog, in- fen. In einem Augenblick kam es zu einem entlohnen würden. Das wäre alleinige Sache dem er den Referentensitz verließ und sich neben Handgemenge mit der Polizei, der betreffenden Gläubigen. Aber die Kirche den Vorsißenden stellte, um bei der Abgreift nach dem Staatsgut und die Stleri- immung zu soufflieren und sozusagen an wobei einige Geheimpolizisten aus dem Saale gekalen haben zu diesem Zwecke ein Handelsge- Abstimmung durchzuführen. Stelle des Präsidenten Dostatek die drängt wurden. Schließlich war die Präsidentenestrade nur mehr schäft abgeschlossen, das auf der sittlichen Höhe In diesem Augenblick drangen zwei Kommueines ostgalizischen Pferdehändlers steht. Die nisten zum Präsidium vor und forderten dieEntfer Agrarier geben den Klerikalen die Kongruaer- nung Nosels, der sich aber statt bessen mit ihnen höhung: das ist der Judaslohn, um den diese in eine heftige Kontroverse cinließ. Infolgedessen das christlich gläubige Volf, das sie zu vertre- stürmten weitere Abgeordnete aus allen sozialistis ten behaupten, an die großagrarischen Wucherer fchen Parteien zum Präsidium hinauf, wo sich über ausliefern. Damit es den Pfaffen und ihren erregte Auseinandersehungen Köchinnen noch besser ergehe, helfen die Schwar- spielten. Es kam zu einem förmlichen Sturm auf zen die Not der Aermsten der Armen vergrö- die Miniſterbank, worauf sofort die offenbar beBern. Das ist in der Praris das von den Kle- reitgehaltene rifalen gepredigte christliche Sittengeset"! Polizei einmarschierte. Sozialdemokraten assistierten ihr. ab ein wirrer Knäuel von Abgeord= neten ,, Polizisten in Uniform Das Haus setzt um halb 10 Uhr die Debatte die Kongrua fort. Erster Redner ist Genosse Schweichhart: der u. a. ausführt: Jungsbezüge nach Analogie der staatlichen Pragmatikalbeamten eingeführt. Der Staat muß mit vollen Händen mehr geben, ohne daß er nach erhöhten Leistungen auf der anderen Seite auch nur fragen darf; spondenz ezjah, hatte es Dostatek inmitten dieses lärms, in den fich Pfeifen, Schreien, Trompeten öne und Glodentöne zu einem schrecklichen Mißlang vereinigten, doch zustande gebracht, die, Abtimmung zum Abschluß zu bringen, wobei auch einzelne Abänderungsanträge und Resolutionen angenommen wurden, darunter eine Resolution Frante, daß die Regierung binnen 14 Tagen einen Gefeßentwurf über die Trennung der Kirche vom Staat(!) vorlege. Gegen 11 Uhr wurde die Sihung unter völliger Stille wieder aufgenommen. Malypetr bedauerte in einer furgen Erffärung die jüngsten Ereignisse und schloß nach fünf Minuten dic Sigung. er muß auf Befehl der jetzigen Mehrheit eine Fürsorge für die Geistlichkeit entwidein, um die si die anderen sozial wichtigeren Berufsschichten bestimmt beneiden. Trop aller politischen Wandlungen und Umwäl zungen sind heute Säbel und Meshavedel cbenso ein Reitsymbol der tschechoslowaki= schen Republik geworden, wie sie es einst in Oesterreich gewesen sind. Genosse Schweichhart erläutert sodann an und später Thomas von Aquino suchten Beweis für die Notwendigkeit der päpstlichen Weltherrschaft zu erbringen. Letztes Ziel der Alerifalen ist und bleibt affo: Klerifalen ist und bleibt also: Der Staat ist der Diener der kirchlichen Macht; In der bürgerlichen 1848er- Revolution; durch das Konkordat vom Jahre 1855 wurde die Schule in vollem Umfang der Geistlichkeit ausgeliefert. Ich bin überzeugt, daß man auch hier danach streben wird, cin Konkordat zwischen der Tschechoslowakei und Rom abzuschließen. Desterreich gelang dies nach der Niederwerfung Das Zollgesetz war der erste Streich und der zweite folgte gleich. So kann man heute Zu der Infamie, die in diesem verruchten Nun ging erst recht ein furchtbarer Lärm ungefähr mit Wilhelm Busch, dem großen deutSchacher gelegen ist, gesellen die Klerifalen los. Die in den Bänken verbliebenen Abgeordne- fchen antiklerikalen Sumoristen sagen, wenn auch die Heuchelei. Sie stellen sich unzufrieden ten der Opposition hämmerten auf die Pulte. Un man sieht, daß die Mehrheit jetzt daran geht, der mit dem was sie mit der Kongruaerhöhung den sere Genossen überschütteten die Deutschbürger- Geistlichkeit den ihr zukommenden Ertrag jenes Sand eines geschichtlichen Rückblides die EntSteuerträgern abknöpfen und behaupten, es lichen, die an diesen Vorfällen mitſchuldig find, schmuzig materialiſtiſchen Geſchäftes zuzuschanwicklung des Verhältnisses zwischen Staat und sei immer noch viel zu wenig. Sie suchen damit mit heftigen Vorwürfen, schlugen mit Altenbüin zen, das seinen Ursprung in dem Wahlsiege der Kirche. Seit Jahrhunderten kommt das Streben deln auf die Pulte los und verlangten stürmisch reaktionären Parteien vom 15. Novemb. 1925 hat. der katholischen Kirche nach Oberhoheit über Stimmung für weitere, fünftige Schröpfungen den Abzug der Polizei. Der geweiene Minister Nachdem die Großzagrarier bereits ihr Schäfchen Staat und Menschen ganz flar und unwiderlegzu machen wann hätte der gute Magen der Frante bearbeitete seine Bank mit dem Pult- ins Trockene gebracht haben, wird nun in Form lich zum Ausdruck. Schon der heilige Auguſtin Stirche je genug! und sie möchten den Ein- deckel, Frau Zeminova zerschlug gleichfalls der Kongrua die Geistlichkeit befriedigt. druck erwecken, als geschähe ihnen sogar Un- ihr Pultbrett und hämmerte mit einem Bruchstick Natürlich auf Kosten der breiten Massen! recht! Tatsächlich wird der Unterschied zwischen auf die Ministerbank ein. Der Nationalsozialist den bisher gezahlten und den gestern vom Ab- Bergmann schleudert ein dickes Attenpalet Geld ſtinkt nicht, auch für die allerfrömmsten geordnetenhause beschlossenen Bezügen derart gegen das Präsidium, das den Vorsitzenden Do- katholischen Seelen nicht! Die Vorlage, um die es sich heute dreht, groß sein, daß das höchste Einkommen, auf italet an den Kopf trifft. Die Sozialdemokratin der Klerifalismus will die rechtliche Oberdas bis jetzt ein Geistlicher nach langjähriger karpistova bearbeitete ihr Bult mit einer setzt die niedrigsten Einkommen der Geistlichen hoheit über den Staat. Amtszeit Anspruch hatte, sich ungefähr dem großen Ledertasche und die meiſten tschechischen mit einem jährlichen Betrag von 9000 Stronen fest. Dieser Betrag erhöht sich automatisch nach In dem zielbewußten Streben der katholischen Einkommen gleichstellt, das von nun an und Eine gewisse Entspannung trat erst ein, als je drei Jahren um 972 Stronen, höchstens jedoch Kirche, die Menschen zu willenlosen Werkzeugen zwar rückwirkend vom 1. Jänner 1926! ein der Präsident die Wache wieder abmar= zehnmal; dazu kommen noch Erziehungsbeiträge der geistlichen Hierarchie und der kapitalistischen Silfsgeistlicher schon bei seinem schieren ließ, doch kam es sofort zu neuen für Kinder bis 1800 Stronen jährlich. Klaffen zu machen, suchte man in erster Reihe Amtsantritt beziehen wird! Welche Sturmszenen, weil Dostalet mitten aus dieWeiter werden auch Ruhe und Versor- die Schule in die Hand zu bekommen. Beamten oder gar Arbeiterkategorie hat je jer gespannten Situation heraus troßdem die Abmals eine auch nur annähernde so hohe Auf- ftimmung fortjeßen wollte, wobei Nosef zvieder besserung ihrer Bezüge erhalten, wie sie hier von der Tribüne die Mehrheit dirigierte, da die den Entjagung predigenden Geistlichen gegeben Enunziationen des Präsidenten nicht zu verstehen waren. Da auch Anträge der Opposition vorlagen, wird! Der Staatshaushalt steht im Zeichen begab sich der tschechische Sozialist nejzlit des Sparens. Das heißt, an den Arbeitslosen, den Kurzarbeitern, den Kriegsinvaliden wird gespart, die staatlichen Angestellten und Arbei- die Fuchtel des Klerikalismus gekommen, er ist| Hochschule erhält, wenn er eine staatliche Anfer werden vielfach mit einem Bettel abgefun- ihm auch tributpflichtig geworden, indem er stellung bekommt, 800 Kč Monatsgehalt, ärzt- Als die liberale Gesetzgebung nach den Niederladen Pfaffen aber wird mit vollen Sän- seine Diener und politischen Agitatoren aus liche Asistenten noch weniger, ein junger Stap- gen gegen Preußen Desterreich modernisierte, den gegeben. Deren christliches Gemüt fühlt öffentlichen Mitteln bezahlen läßt, noch dazu lan von 24 Jahren aber wird nach dem neuen wurde diese forts ittliche Gesetzgebung sich nicht im geringsten durch, die erschütternde in einem unerhört hohen Maße. Die Geistli- Kongruageseß mit den Stolagebühren und der Papste verdammt und für ungültig erklärt. Von allen Kanzeln wurde damals in Desterreich Tatsache beschwert und belästigt, daß sie ihr chen werden nach dem Stongruagejet die best- Naturalwohnung 2000 Kč erhalten! Der Judaslohn, den sich die Klerifalen gegen die freiheitlichen Gesetze gepredigt und zum höheres Einkommen der von ihnen selbst her- bezahlte Beamtenklasse sein, ohne daß der beigeführten Verelendung der Armen zu dan- Staat auf ihre Anstellung den geringsten Ein- für ihre Zustimmung zu den Hungerzöllen direkten Widerstand aufgewiegelt. Den Kampf fen haben werden. Dabei braucht auch schon fluß haben wird. Die Feigheit und Feilheit zahlen lassen, ist kein geringer. Im Vaterunser um die Macht führt Rom eben, wenn es sein bisher kein einziger von ihnen Not zu leiden, des deutschen und tschechischen Bürgertums hat heißt es:" Gib uns unser täglich Brot", muß, mit allen Mitteln. ! er braucht um seine Eristenz nicht zu zittern es soweit gebracht, daß an Stelle der Regelung die Diener aber des Gottes, zu dem dieses Geund über Arbeitsüberbürdung hatte ebenfalls fei- des Verhältnisses zwischen Staat und Stirche, bet emporsteigt, haben aus schnödester Selbstner zu flagen. Der Arbeiter muß acht Stunden der Trennung der Kirche vom Staate, die Kon- sucht den Getreidewucherern geholfen, den Arund mehr, der Angestellte sieben Stunden täg- gr erhöhung erfolgt, durch den Staat u. Kirche men das tägliche Brot vom Munde zu reißen. Wenn gestern von deutscher Seite auf einen lich arbeiten, bei sehr vielen Geistlichen dage- noch fester aneinandergeknüpft werden. Die Zölle und Kongrua werden in Wochenfrist Raub von Kirchengütern hingewiesen gen beträgt die Arbeitszeit oft nur eine Stunde Selerifalen sprachen das Verbot aus, den Staats- vollendete Tatsache sein, die arbeitenden Massen wurde, so bezieht sich dies jedenfalls auf die Maßangestellten eine Ausbesserung ihrer Bezüge zu werden das klerikal- agrarische Tauschgeschäft slöfter aufgelöst, aber zu deutsch ausgedrückt nahmen Josefs II. Dieser hat allerdings 800 wöchentlich. Die Bestimmungen des Gesetzes über die gewähren, ohne daß nicht auch die Geistlichen mit ihren blutig erworbenen Groschen zu be- löster aufgelöst, aber zu deutsch ausgedrückt nur deshalb, weil die Insassen gefaulenzt Erhöhung der Kongrua beweisen, daß die kle- eine Zulage erhalten. So geschah es. Und die zahlen haben. Die böse Tat aber wird haben. Während die früheren Habsburger das ritale Reaktion im Staate zur Macht gekommen Bulage für die Pfaffen fiel vervielfacht und muß hunderttausenden Men Eigentum der vertriebenen evangelischen Rebellen ift und daß sie diese Macht zum Beutemachen höher aus, als jene für die Staatsangestell- fchen die Augen öffnen über die rücksichtslos e in zogen, schuf Joſef II. aus dem auf Kosten des arbeitenden Volkes in schonungs- ten. Jeder hat außerdem Anspruch auf eine Judas christen und über die Art Gut der aufgehobenen Klöster die Grundlage für losester und weitgehendster Weise gebraucht. Naturalwohnung. Werden die Gesamtbezüge von Christentum, wie es von ihnen den Religionsfonds. Ueberdies haben die Herren ihre Güter, soweit sie diese nicht selbst Der Staat Husens ist politisch und geistig unter berechnet, so ergibt sich: der Absolvent einer verschleißt wird. 900000 000001 Die Herren Klerikalen pochen auf ihre historischen Rechte und spielen auch gerne die Verfolgten. Seite 2. Viele Pfarrer sind sehr reich, aber auch sehr geizig und viele Kapläne sind arm und hungern. Die katholische Kirche ist aber doch so reich, daß keiner ihrer Diener zu darben brauchte, wenn eben die christliche Solidarität vorhanden wäre. 1% Genosse De Witte: 20. Juni 1926. unerhörte Frechheit, auf eine mehr oder weniger dunkle Weise er- sten des Notstandes der breiten Massen die Geist-] Vavra und dem tschechischen Sozialisten| Buschka, wenn der ganze christlich- soziale Klub worben haben, doch eigentlich von der Staats- lichkeit ganz gut das Beispiel jener persönli neizlik zu einem erregten Austausch von gegen die Verlängerung des Mieterschutzgesetzes gewalt bekommen und diese hat also eigentlich chen Einschränkung geben sollte, die sie Schimpfworten, worauf Knejzlik dem Vavra an sich geschlossen ausdrückt, trotzdem man weiß, daß logischerweise auch das Recht gehabt, ihnen das immer anderen empfiehlt. Aber man merkt nichts den Hals springt und von Stribrny nur müh- so und so viele hinausgeworfene Leute keine Unterkunft finden, Kinder elend zugrunde gehen wieder abzunehmen. Die historischen Rechte der davon, daß die christliche Solidarität unter der sam gebändigt werden kann. Römlinge sind also sehr fadenscheinig. Geistlichkeit selbst lebendig wäre. Wir wissen, Křiž( Tsch. Soz.- Dem.) wehrt sich gegen müssen, was wollen Sie mehr als Beweis Noch bei der Beratung des Gesetzes vom daß schon zwischen Pfarrer und Kaplan der die heutige Konfiskation des Pravo Lidu" und haben? 7. Mai 1874 über dn Religionsfondsbeitrag größte Vermögensunterschied besteht. Erinnern wir uns nur an den ergeht sich in scharfen Angriffen gegen die bür wurde im Motivenbericht seitens der damaligen gerlichen Parteien. Die Kommunistin Solaris Hirtenbrief der slowakischen Bischöfe fova gerät mit dem Slowaken Tomanek in österreichischen Regierung ausdrücklich erklärt, daß einen solchen Konflikt, daß beiderseits Partei- vom 26. November 1924, in dem es nach einer bei der Beschaffung der nötigen Mittel nur auf firchliche Quellen Bedacht zu nehmen sei. genossen beruhigend eingreifen müssen. saftigen Beschimpfung der sozialistischen Parteien Hierauf spricht es wörtlich heißt: Der Staat, hieß es weiter, hat zu diesfälligen Leistungen weder die Mittel, noch die Pflicht. ,, Es ist verboten, daß sich katholische Christen einem antichristlichen Verein, welchen Namens und Das sagte eine österreichische RegieIn Wahrheit leben die Bischöfe in Prunk und rung! Und was fagt hiezu die Regierung des Bracht, während die Kapläne auf schmale Ich bin mir natürlich dessen wohl bewußt, daß welcher Art immer, anschließen. Zu den antichristHussitischen Staates der Tschechoslowakei? Sie lichen Vereinigungen müssen, ob wir wollen oder st schweigt! Als dieser Staat am 28. Oktober 1918 Soft gesetzt sind und keine Aussicht haben, ein- alles Reden gegen die Kongrua nichts an der Tatsache zu ändern vermag, daß diese Vorlage nicht, nicht nur alle anarchistischen und nihilistimal Bischof zu werden. Gher hat noch ein ge- Tatsache zu ändern vermag, daß diese Vorlage aufgerichtet wurde, sollte er ein Land der Frei- schäftstüchtiger Jude wie einst Herr Sohn in die Mehrheit finden wird, daß alle noch so durch- schen, sondern auch die verschiedenen sozialistischen und kommunistischen Vereinigungen heit und des Fortschrittes darstellen, die Kirche Olmütz Aussicht darauf. Die Kirche hatte schon schlagenden Gründe nicht mehr verhindern kön von Staate getrennt werden. Wohin sind in der Vorkriegszeit ein Riesen vermögen neu, daß die Besiyparteien ihren Wahlerfolg zählen." all diese schönen Grundsäße gera- Auch heute besitzen die Diözesen in den Sude- vom 15. November in klingende Münze umset- Ermessen sie die ganze ten? Der Weg zur Reaktion ist auch in diesem tenländern mindestens 600 Millionen, die Klöster zen und dem Volke wieder einmal tüchtig zur Staate mit guten Vorfäßen gepflastert. Während mindestens 1½ Milliarden. Troß der Bodenre- Ader laffen, um die Profitrate der Großagrader nationale Kampf aufs heftigste tobte, freute form ist schon noch genug übriggeblie- rier und die Einkünfte der Kirche zu erhöhen. die darin liegt, daß diese Leute uns in einem sich die schwarze Internationale ben und man wird die heutige Machtposition Von den deutschen Besitzparteien wird ohne wei- Sirtenbrief als Parteien erklären, die jeder Anaufs herzlichste und vergrößerte und vergrößerte sicher dazu benüßen, um von dem Verlorenen teres der tschechischen Regierung der Sprachen- hänger der Kirche wie den Beelzebub fliehen verordnung, des Bodenraubes und der Vernich muß. Im zweiten Punkte des Hirtenbriefes zielbewußt ihre Macht. etwas zurückzuholen. tung des deutschen Arbeitsplatzes die Mauer heißt es: gemacht und die prinzipielle Lösung der nationalen Fragen ad calendas graecas vertagt. Nur der Profit entscheidet: die Klerikalen Man sagt den Arbeitern, daß sie die Geringeren aller Nationen stimmen für die Erhöhung Oder will man vielleicht bestreiten, daß jeder find, die durch Gottes weise Fügung ein Leben der agrarischen Profitrate, die Agrarier aller Pfarrhof eine Agitationsstätte der Christlichso- der Armut und Entbehrung, der demütigen ArNationen für die Erhöhung der Kongrua. zialen ist und demnach die Kongruabeiträge direkt beit zu führen haben. Hat doch Leo XIII. erklärt, der christlichsozialen Partei zugute kommen? Daß daß die größten und tiefftgreifenden UngleichheiMeine Aufgabe kann unter diesen Umständen Das ist ein flares Bekenntnis zum Kampf man anderen Konfeffionen auch entgegenkommen ten sehr zweckmäßig sind, daß kapitalis- nur darin bestehen, aufzuzeigen, warum wir muk, ist in den Augen der Katholiken sicher ein mus und Massenmord dem Willen wir wollen feineswegs leugnen, daß tatsächlich wenn man es dem Arbeiter unmöglich machen prinzipiell gegen die Kongrua stimmen. für den Kapitalismus, großer Schönheitsfehler. Gottes entsprechen. Der Wiener KardiDie Ausgaben des Staates haben sich für nal Piffl schrieb bekanntlich in der„ Reichs- viele Geistliche Not leiden, folche Not, daß die will, durch die freigewerkschaftliche Organisation den Klerus in den letzten Jahren in so aufsteigen- post" zu Anfang des Krieges einen Aufruf, in Kirche als Arbeitgeberin sich darob schämen den Kampf zur Verbesserung seines Loses zu der Linie bewegt, daß man hier zum dem es hieß:„ Die Stimme Gottes follte. Sie leiden zwar nicht geradezu Sunger, führen. Wort Goethes vom guten Magen der Kirche Ja selbst mit der Verweigerung des kirchspricht aus dem Donner der Kano wie unsere Arbeiter und deren Familien, aber kommt, die auch ungerechtes Gut verdauen" en". Einen solchen blutrünstigen Gott, cine doch Not, die umso aufreizender für sie fein lichen Begräbnisses haben die Bischöfe den armen weil die materiellen Gegenfäße in der Slowaken an einer anderen Stelle gedroht. solche unsoziale Kirche, die derlei barbarische ful- muß, Wir wissen schon, daß die Kuttenträger) Ist das nicht der unerhörteste Gewissensum Gottes Lohn allein nicht arbeiten. Aber was turfeindliche Grundsäße vertritt, müffen wir im Stirche so furchtbar fraß sind, weil der Reichtum sie begehren, geht weit über das Maß der Be- Namen des menschlichen Fortschrittes mit aller der hohen Geistlichkeit gepaart ist mit einem faft beispiellosem Geiz gegenüber dem zwang, der sich denken läßt, Entschiedenheit ablehnen. Im Klassenkampf können wir solche Lehren absolut nicht brauchen. Proletariat im Briefter rod. Defo die eklatanteste Ausnußung der Gefühle armer Zum Schluffe möchte ich Ihnen, meine Her- nomisch wären infolge diefer Schichtung alle Vor- Leute zu fapitalistischen politischen Zweden? ren von der Gegenseite, folgendes fagen: Sie aussetzungen für den Klassenkampf innerhalb der Diese Kundgebung, die den Gläubigen, der den ren von der Gegenseite, folgendes fagen: Sie wollen zurüd ins Mittelalter, wir aber wollen Stirche gegeben. Praktisch ist es freilich so, daß Profit des Ausbeuters bekämpft, mit dem Entvorwärts in die lichte Zukunft. Ihnen, den viele diefer armen Geistlichen, um hinauf zuzug der Sakramente bedroht und noch im schwarzen Gendarmen des Kapitalismus, den kommen, sich in politifierende Heßpfaffen ver- Tode verflucht, hat auch die Zustimmung der Todfeinden der Demokratie und des Sosialismus, wandeln. Die Kirche hat nie aufgehört, die Bischöfe Böhmens und Währens gefunden. bewilligen wir nicht einen Heller.( Lebhafter politische Macht anzustreben, und Beifall und Händeklatschen.) ihre Diener waren immer auch Soldaten dieses weltlichen Machtstrebens. Die in den letzten Wahlen gewonnene Position benüßen nun die Kleritalen in erster Linie dazu, ihre besten Agitatoren zu scheidenheit hinaus. belohnen. Scit 1919 find vom Staat für Rongruazwede nicht weniger als 270 Millionen auss gegeben worden. Die jährlichen Ausgaben zeigten eine sprunghafte Eufwärtsbewegung, wie feine andere Budgetpost, geschweige denn, daß von einem Abbau die Rede gewesen wäre. Was uns noch veranlaßt, gegen die VorTage zu stimmen, ist die Haltung der Geistlichkeit zur sozialen Frage. 1 dafür sind hundertfache und taudas wel. ,, Wo ein Katholik die Möglichkeit hat, sich in Standesvereinigungen zusammenzuschließen sind die christlichen Rerzelweiber- Vereine che die Religion nicht beleidigen, sind sie ver pflichtet, aus der antichristlichen Fachvereini gung also der freien Gewerkschaft- auszu treten" Und nun ermessen Sie, wie ungeheuerlich es ist, daß alle, auch die von den Pfaffen Bekämpften, die Gehälter für sie zahlen follen. Was bekommen die Arbeitslosen, die an Zahl ungleich größer sind, als die Geistlichen? Burian( Komm.) erklärt die verschiedenen Die Kirche Sicherlich viel, viel weniger, als diese Handvoll Bolldemonstrationen als Beweis für das Anwach- sendfache Belege vorhanden ist die Preis- Wir halten dafür, daß es eine Schande für Nutnießer und Parasiten. Und nun sollen fen der Kampfentschlossenheit der Arbeiterschaft. fechterin fapitalistischen Systems. Die Kirche und ihre Gläubigen ist, ihre fleir abermals 50 Millionen zugegeben Die deutschen Agrarier fingen jetzt nicht mehr Wenn Herr Dr. Hilgenreiner im Senat nen Diener hungern zu lassen, werden. Es ist kein Wunder, daß dies selbst Deutschland, Deutschland", sondern Geldsack, ausdrücklich erklärte, gegen die Verlängerung bei gutgläubigen Katholiken Aergernis und Anstoß Geldsack über alles!" Während der folgenden des Mieterschutzes zu sein, so wurde damit nur erregen muß; noch mehr selbstverständlich bei scharfen Kritik der Vorlage kommt es zwischen neuerlich aufgezeigt, daß die Stirche, deren ExpoNichikatholiken und Freidenfern, deren Zahl Klerikalen und Kommunisten zu einer lärmen- nent die christlichsoziale Partei ist, selbst davor immer mehr wächst. Schon längst muß jeder den Auseinandersetzung. ticht zurückschreckt, armen Leuten, christlichen Freidenker pro Kopf und Jahr 5½ K Frau Zeminova( Tsch. Soz.) fündet an, ihre Familien, christlichen Kindern das Dach über gegen seinen Willen für Kongruazwede zahlen; Partei werde einen Antrag auf Versetzung der dem Kopf wegzureißen, wenn es das jetzt kommen noch 3.60 K hinzu. Die schärfste Regierung in den Anklagezustand einbringen, Privatinteresse verlangt. Ablehnung der Kongrua ist schon aus diesem wenn die Vorlage dem Präsidenten zur Unter- Luschka( christl.- soz.): Weil der Dr. HilgenGrunde gerechtfertigt. schrift vorgelegt werde, und schließt mit dem reiner das einmal im Senat gesagt hat, ist das Ein weiterer Grund für unsere ablehnende Ruf nach Neuwahlen. Während ihrer Rede der Beweis dafür? Haltung liegt darin, daß in den heutigen Zeis kommt es zwischen dem Gewerbeparteiler De Witte: Entschuldigen Sic, Herr Dr. 43 Aus dem Tschechischen von Michard Brandeis. Moral en gros. Ein Roman wider alles Herkommen Von Jiri Haußmann. XIX. Rapitel. Die goldenen Bucher der beiden Armeen. Wenn gejagt wurde, daß die Front sich fast ..n halbes Jahr lang nicht zum Vorteile einer II. Kap Cook Stand am 1. April Felsen deshlo Aloisius Apostel meerburen Nordville 0 Nordarmee Sudarmee Taubenstadt denge Bellicasus ein scharfsinniges Schüßengrabensystem machten| 22. Juli ausdrücklich, daß eine unserer Kom-| die Stellungen beider Gegner fast uneinnehmbar, pagnien ins Kreuzfeuer der feindlichen Maschinen so daß auch die gründlichst angelegten, durch gewehre geraten sei und nur mit großen Verlusten wochenlang andauerndes Trommelfener vorbe entfam, wobei sie in den Händen des Gegners 9 reiteten Angriffsaktionen scheiterten. In der Mann als Gefangene zurücklassen mußte", und Regel erreichten solche Offensiven die zweite, irgend ein späterer Sudviller Bericht gibt zu, daß höchstens dritte Verteidigungslinie und dort ver- 3 Unteroffiziere und 12 Handgranaten bermißt" bluteten sie, indem sie mit dem Gewinne von merden. Diese Offenheit kann man nur mit einigen hundert Metern Boden und einer un dem erhöhten Zutrauen der Regierung und der bedeutenden, selten zehntausend Mann übersteigen Heeresleitung in die patriotische Ausdauer der den Zahl Gefangener endeten. Eine Passivbilanz Bevölkerung erklären, die auch bei den allerunbildeten dabei allerdings die blutigen Verluste, günstigsten Nachrichten nicht kleinmütig wurde und die eine geradezu phantastische Söhe erreichten beren fester Siegeswille auch die bitterste Wahrheit dank der bewunderswerten technischen Voll- vertrug. kommenheit des sowohl im Nordviller als auch doch sind wir der Meinung, daß die armen Kapläne diejenigen bezahlen sollen, die sic brauchen und in deren Auftrag sie wirken! Bon Nichtreligiösen Gelder zur Bezahlung der firchlichen Diener zu verlangen, ist minde stens unmoralisch. Gen. Leibl: Geld stinkt nicht! De Witte: Ganz richtig: Pecunia... Pecunia non olet ist ein alter Satz, den die Kirche getrost übernommen hat. Dr. Luschla: Ich dachte schon, geprägt hat. Als ich nach Bellicasus zog in' n Krieg, Hatt ich' ne fette Wurst bei ntir am Strid, Tra- na,' ne ette Wurst, zwei Schnür', Die Liebste gab sie mir, dazu viel Treusschwür. Und diese Wurst umgab ich Deshalb mit einem Strid, Daß ich sie auf dem Wege Nicht auffreß, Stück für Stüd. Und als ich tam zum Marschbataillon, Legt' ich sie fein beiseit zur eisernen Ration, Tra- ra, im Rudjad ganz tief unten, Daß sie im Feld mir desto besser sollte munden. Doch als ich drauß' im Felde Den Rucksack vormi ch leg' Und such, fand ich den Strid, Jedoch die Wurst war weg.. Das imposanteste Beispiel von Tapferkeit. Sudviller Arsenale hergestellten Materials. Dum Und tatsächlich, ebenso wie die Bewohner der Dum- Gefchoffe, giftige Gase, Feuerbomben, ver- nördlichen Hälfte ertrugen auch die Sübutopier berbenbringende Granaten und gif getränkte die Widerwärtigkeiten des Krieges in bewundernsBajonette pflegten zu bewirken, daß der Prozent- werter Weise. Das Vosungswort Durchhalten fatz der Toten beinahe dem der Verletzten gleich bis zum fiegreichen Ende!", zum erstenmale aus- Mut. heldenhafter Selbstaufopferung und militä fant. Wenn man eine Analogie in der Geschichte gesprochen von Ritter Helle- Part selbst, fand rischer Tugenden überhaupt finden wir im fucht, fönnte man den allgemeinen Charakter der allgemein Widerhall und stärkte die Bürger bei Goldenen Buche unserer Armee", im Süden Kämpfe dieser Zeit am paffendsten mit der Taftit den schwersten Prüfungen, die sie infolge der Das Silberne Buch" gennant. Es wurde von vergleichen, welche im soge Weltfriege*) von den Striegsverhältnisse ertragen mußten. Wenn wir den Preffehauptquartieren beider Generalstäbe deutschen und verbündeten Armeen an der West- nur erst gesiegt haben dann werden wir uns herausgegeben und von Zeit zu Zeit auch von den front angewendet wurde. Auch hier dauerte es alles einbringen!" trösteten sich die Leute und Tagesblättern veröffentlicht. un die begeisterte volle drei Jahre, bevor es gelang, die sog. Sinden- legten freudig neue Opfer auf den Altar des Stimmung der Bevölkerung noch mehr anzuVaterlandes nieder. feuern. Einige Proben aus diesen wahrhaft burgmauer zu durchbrechen. kostbaren, auch für die Nachkommen als ein Den Verlauf dieser Operationen im einzelnen Aber der Heldenmut der Zivilbevölkerung leuchtendes Muster bestimmten Dokumenten zu verfolgen, wäre ebenso uninteressant wie zwed wurde weit übertroffen von dem glänzenden mögen hier angeführt werden. los, obwohl die Verarbeitung der Quellen auf viel stampfesgeist, der beide Armeen beseelte. Die Ein schlauer Zugsführer. Der Zugsführer geringere Schwierigkeiten stoßen würde. Die amt- Soldaten brannten nur so vor Sehnsucht nach der Geza Rasnamordyi des Landw. Reg. Tertullian lichen Berichte, die damals ausgegeben wurden, Front, desertierten aus den Spitälern, verheim- Nr. 25 war mit der gefährlichen Aufgabe betraut ragen nämlich durch überraschende Objektivität lichten, wo und wie sie nur fonnten, auch sehr ge- worden, einen feindlichen Wachposten auszufund hervor, indem sie sich gar nicht Mühe geben, auch fährliche Verlegungen, weinten, wenn sich die Ab- schaften und unschädlich zu machen, dait dieser eigene Mißerfolge zu vertuschen. reise ihrer Marschformationen um einige Tage über die Vorbereitungen zum Angriffe. den das So besagt z. B. der Nordviller Bericht vom verzögerte usw. Die sorglose, wenn auch ein wenig Regiment plante, nicht berichten fönne. In einer fentimentale Stimmung, mit der sie ins Feld dunklen Nacht schlich sich der unerschrockene Zugs*) Der sog. Weltkrieg zog in der ersten gingen, charakterisiert am besten ein rührendes, führer in einen nahen Wald dicht an die feindder beiden kriegführenden Parteien änderte, be- Hälfte des 20. Jahrhundert fast ganz Europa und sehr populär gewordenes Liedchen, das von dem lichen Linien heran, als er plößlich das Knacken deutet das nicht etwa, daß diese Zeit in Ruhe einen bedeutenden Teil der übrigen Erdteile in uns schon bekannten Kabarettünstler Karl Maschle eines Gewehres und den Ruf vernahm und Untätigkeit verstrich im Gegenteil, es Mitleidenschaft. Er begann im Jahre 1914; wann verfaßt worden war und sich in furzem über den wurde mit täglich wachsender Erbitterung ge- er eigentlich zu Ende war, konnte bisher nicht mit ganzen Süden verbreitete; es hieß Die fette lämpft; aber ausgezeichnete Feldbefestigungen und Sicherheit festgestellt werden, Wurst" und seine ersten Strophen lauteten: Dividetimperatischer Meerbusen Port Wish Liebeshalbinsel St. Stanislaustal Sudville SHalbinsel Shackleton ,, Halt! Wer da?" ( Fortfegung folgt.) 20. Juni 1926. De Witte: Nein, aber die Kirche hat vieles| Der Antragsteller Dr. Derer berichtete in der trage des Dr. Vajit, die Aufgabe des Subkomitees diefen Sap. Seite 3. übernommen, wenn es ihr geraßt hat, so auch gestrigen Situng in dieſem Sinne, während der als beendet zu erklären und in die meritorische Der Tag der Entscheidung Sie beweist es durch Taten und Nationaldemokrat Dr. Hajn zur Herbeiführung Berhandlung des Antrages einzutreten. Es wurde wenn Sie, Herr Dr. Luschka, nicht auf diesem einer weiteren Verzettelung die neuerliche Zurüd jedoch nur der§ 1 des Gesetzes in Beratung ge- Heute Volksentscheid in Deutschland. Standpunkt stehen, so verlangen. Sie leitung an das Subfomitee beantragte. Nach einer zogen, zu welchem der Kommunist Gati einige Ab Aus Berlin wird uns geschrieben: nicht, daß der Staat die Kongrua Aussprache, in welcher der Berichterstatter Dr. änderungsanträge stellte, weil die Beratungen bezahle. Derer, Genoffe Dr. Czech, der Kommunist wegen des Beginnes der Plenarsizung abgebro Als es sich in den ersten Monaten dieses Dr. Luschka: Er soll die Religionsfonds Gati und Dr. Mayer Sarting teilnahmen, jchen werden mußten. Die nächste Sihung findet beschloß jedoch der Ausschuß, entgegen dem An- nach der Haussigung statt. herausgeben. De Witte: Darüber läßt sich diskutieren. Man kann einmal die ganze Frage des Eigentumsrechtes anführen, von allem Anfang an; iie aber die Kirche abschneiden wird, das ist allerdings eine große Frage! Daß wir aber die Menschen bezahlen follen, die verpflichtet werden gegen uns zu kämp fen, ist, wie ich schon gesagt habe, eine unerhörte Zumutung. Unser Zollkampf. Außer der großen Kundgebung in Aussia die am Freitag 5000 deutsche sozialdemokratische angeführten Gründen ab, die Kongruavorlage folgende Protestversammlungen statt: In Bir Sozialdemokraten lehnen es aus den Arbeiter vereinte, sanden an diesem Tage noch zu bewilligen. Mehr als das, wir protestiren gegen die Ausplünderung der Gesamtheit für Zwecke, die nicht der Ge samtheit, sondern sondern nur dem Machtwillen einer Institution dienen, die wir als Feinde jedes menschlichen Fortschrittes, als Hemm= schuh der Vorwärts- und Aufwärts- Entwidlung der Menschen Tag um Tag aufs neue kennen lernen! ( Starker Beifall und Händeklat ( Starker Beifall und Händeklat schen.) Die Debatte ging noch bis 9 Uhr fort, worauf es bei der ersten Auftimmung, durch die der Antrag des Genossen Schweichhart auf Rüd verweisung an den Ausschuß abgelehnt wurde, zu den eingangs geschilderten Strawallen kam. Nächste Sigung Dienstag, den 22. Auf der Tagesordnung steht die Zucker sowie die Spiritus stener. Windirsch beschwichtigt.. Scharfe Abfuhr des Landbündlers durch Gen. Taub. Warnsdorf fand am Freitag, den 18. d. M., eine große Protestfundgebung der Arbeiterschaft statt, die vom Ortskartell der Gewerkschaften und von unserer Partei einberufen war. Der große Saal des Versinshauses war dicht befeßt. In fast zweistündiger solange nicht an einen ernstlichen Widerstand der Nationalsozialisten gegen das Zollattentat glauben fönnen, folange diese mit den Agrariern und Christlichsozialen in einem parlamentarischen Verband fißen und so lange sie die deutschen Zollparteien, die wahren Schuldigen an der Vertene rung der Lebenshaltung der deutschen Arbeiter, nicht bekämpfen. Damit fand die eindrucksvolle Versammlung, deren Vorsitz Gen. Elst ner führte und die natürlich von einem Regierungsvertreter betreut wurde, ihren Abschlußz. Gemeinsame Kundgebung in Fried. land i. B. Jahres darum handelte, die für ein Bolksbegehren notwendigen 4 Mill. Wähler auf die Beine zu bringen, da verhielten sich die Fürstenparteien noch abwartend. Sie glaubten damals nicht daran, daß Sozialdemokraten und Stommunisten über ihre eigene Anhängerschaft hinaus noch größere Massen zur Unterzeichnung des Gesetzentwurfes für die entschädigungslose Enteignung der Fürstenvermögen bewegen würden. Aber aus den erforderlichen 4 Millionen waren es 12% Millionen Unterschriften geworden, auch die Wähler aus den Reihen der Rechten hatten sich in Scharen an der Einzeich nung beteiligt. Dieser Erfolg hat den Verteidi gern der Fürstenansprüche einen gehörigen Schrecken eingejagt und nun seßten sie ihre ganze große Agitationsmaschine in Bewegung, um den Sieg des Volksentscheids am 20. Juni zu verhindern. Die weit verbreitete Presse der märchen vom anmarschierenden Bolschewismus erzählen, in unzähligen Millionen werden Drudschriften und Flugblätter unter die Maffen gehaben mobil gemacht, Aufrufe von„ prominenten" worfen, die agrarischen und induſtriellen Verbände Persönlichkeiten werden verbreitet, und schließlich hat man auch noch den alten Hindenburg in die politische Arena gezerrt. Rechten muß ihren Lefern Tag für Tag Schauer. Rede behandelte Genosse Paul aus Prag die Zollfrage und wies ihre fatastrophalen Wirkungen Gegen die Agrarzölle, die Erhöhung der beispiellosen Verrat der deutschen Zollparteien, den 18. d. M., um 10 Uhr vormittags, eine von für die Arbeiterschaft nach. Er kennzeichnete den Kongrua und die Regierung Cerny fand Freitag, die bei der ersten Gelegenheit ihre Arbeiterfeind den Kommunisten, den deutschen und den tschelichkeit an den Tag gelegt haben und um lichkeit an den Tag gelegt haben und um ihres chischen Sozialdemokraten einberufene ProtestProfites willen der Regierung der tschechischen kundgebung statt. Alle größeren Betriebe Bourgeoisie beigesprungen sind. Die Ausführun- wurden stillgelegt, so daß sich an die 2500 Wenn man nach der Stimmung in den Großgen des Redners wurden mit stürmischem Beifall bis 3000 Personen auf dem Marktplaße ver- städten und Industriebezirken urteilen wollte, so aufgenommen. Es waren in der Versammlung fammelten. Als einziger Redner für alle drei Par müßte der kommende Sonntag einen überwälti auch eine Anzahl Kommunisten anwesend, die sich teien sprach der Kommunist Pfeffer aus Prag. genden Sieg des Volfsentscheids bringen. Die jedoch vollständig ruhig verhielten. In der De- Seine Ausführungen wurden mit lebhafter Zu Versammlungen, besonders der sozialdemokrati batte sprach u. a. ein Nationalsozialiſt, der die Erstimmung aufgenommen. Eine Resolution, die sich schen Partei sind überfüllt, die öffentlichen Kundklärung abgab, daß ſeine Partei grundsätzlich gegen die Einführung der festen Agrarzölle und gebungen erfreuen sich des stärksten Zulaufs auch gegen die Zölle sei und sich bemüßigt fühlte, die die Erhöhung der Kongrua richtet, die Entfernung solcher Männer und Frauen, die sonst nicht auf hatenkreuzlerischen Parlamentarier gegen den der Regierung Cerny fordert und den deutschen dem Boden der Sozialdemokratie stehen. Zwei Vorwurf der schwächlichen Haltung in der Zoll- und tschechischen Ausbeuterparteien den gemein- Nach wahlen in dem agrarischen Medlew frage in Schutz zu nehmen. Im Schlußwort samen Kampf anjagt, wurde unter lebhafter Affla- burg und in dem industriellen Bochum zeigen wurde von unserem Referenten betont, daß wir mation einstimmig angenommen. gleichermaßen einen enischiedenen Linfsrud des Volfes, die Abkehr von den Rechtsparteien. Den Ausschlag beim Volfsentscheid aber werden voraussichtlich Wie sich die Agrarier ihre Liebe zur Republik sich die feineren Stadte und das flache bezahlen lassen! Der„ Duch Čaju" stellt fest, daß die Justitutionen der Agrarpartei in der letzten Zeit folgende Beträge vom Staat bekommen haben: 15 Millionen Kronen hat die Ludovecka Banfa in Ružomberk zinfenfrei für die Zeit von 133 Jahren bekommen. Außerdem fordert die Agrarpartei vom Staate 700 Millionen zur Ausbeutung der staatlichen Wälder und 300 Millionen für eine agrarische 30 Millionen Kronen zur Erhaltung der Kolonisation und 100 Millionen auf MelioratioZentralgenossenschaft in Pre- nen. Sie bereitet jerner ein Gesetz auf om masation des Bodens vor und verlangt einen neuen Kredit von 1500 Millionen Kronen. In der gestern abends stattgefundenen Sitzung des Budgetausschusses suchte der Landbünd ler Windirsch die 21 Millionengeschichte der ,, Deutschen Agrarbank" als harmlos darzustellen, an deren Geschäften die deutschen Landwirte nur zu einem geringen Teil beteiligt seien, und stellte die Behauptung auf, daß der Sanierungsfonds hauptsächlich auf das Drängen der sozialistischen Parteien für deren Konsumgenossenschaften errichfet worden sei. Seine Partei sei für eine gefeßliche irierung der bestehenden Zuschläge zur 45 Millionen Kronen befinden sich im Zuderſteuer; da sie für die Beamtengeſetze geſtimmt Staats voranschlag für das Jahr 1926 habe, müsse sie auch für deren Bedeckung stimmen. für rein agrarische Zwede. In der weiteren Debatte ergriff Genosse Taub das Wort und entfräftete die unwahre Behauptung Windirschs bezüglich des Sanierungsfondes. Wir haben den Fonds entschieden abgelehnt, die Agrarier dagegen waren an dem Fonds sehr interessiert, da sie viele notleider Daneben beherrscht die Agrarpartei die Zen tralen fleiner Geldinstitute mit einer Einlage von dende Genossenschaften hatten. Zwischen Ban2000 Millionen Kronen, die größtenteils vom fen und genossenschaftlichen Unternehmungen beLandvolk sind, weiter dann noch die wirtschaftlisteht aber ein großer Unterschied. Bezüglich der 118 Millionen Kronen erhielt die Mähr.chen Bezirfsfassen, wo ebenfalls gegen 2000 MilEntschuldigungen des Landbündlers wegen der schlesische Bank aus demselben Fonde, lionen Kronen Einlagen von Arbeitern, Säuslern Annahme der Spiritussteuer wies ihm Genosse 207 Millionen Kronen erhielt die Mähri- und Kleingewerbetreibenden konzentriert sind. Taub nach, daß er noch im Dezember vorigen sche Agrar-Bank als Anleihe auf 28% Das genügt alles der Agrarpartei nicht! Die Jahres gegen die Zuderſteuer gesprochen hatte. Jahre zu 1 Prozent und 3 Prozent Amortisation, Agravier wollen dem arbeitenden Wolfe noch den Wir werden neugierig sein, welche Ausreden die 120 Millionen Kronen hat die obengelegten Biffen vom Munde entreißen! Herren vom Bund der Landwirte nächste Wochenannte Bank aus dem Sanierungsfonds erEine neue Milliarde bei den anderen Vorlagen und später beim Bud- halten. get haben werden, wenn sie dafür stimmen. So burg, 170 Million Stronen erhielten die agrari schen Genossenschaften zur Sanierung guten Wirtschaft", 101 Millionen erhielt die Agrarbank für ihr gutes Wirtschaften aus dem Sanierungsfonds, worten? 15 Millionen Kronen hat Dr. Hodža aus verlangt die Agrarpartei vom armen arbeitenden einfach lasse sich diese Schwenkung nicht be- dem Kunstdüngerfonds dem agrarischen Wu- Wolfe. Was wird das arbeitende Bolt darauf autgründen. Man könne noch nicht feststellen, was se um gespendet, der Kaufpreis für die geänderte Haltung der Landbündler ist. Daß allerdings Windirsch den Kaufpreis hiebei nicht nennen wird, war vorauszusehen; deshalb hätte er überhaupt alle Reminiszenzen daran besser unterlassen. Der Regierungsentwurf eines„ Wohnungsgefeßes“. Zur Regelung der Staatsbürgerschaftsfrage. Völlige Liquidierung des Mieterschußes bis Ende 1934. Eines der traurigsten Kapitel der tschechoslowaki schen Staatspolitik bildet die im Geiste des NatioLiquidierung des Mieterschußes bis Ende 1934. von alten Häusern. Land geben, wo noch immer der Terror der Rechtsorganisationen herrscht und die Behörden in der Hand der Reaktionäre sind. Man muß bedenken, daß die Stimmrabgabe beim Volfsentscheid wohl geheim ist, aber durch die von den Fürstenparteien anbefohlene Stimmenthaltung wird jeder als Anhänger der Enteignung der Fürstenvermögen gekennzeichnet, der ins Wahllofal geht. Die preußische Regierung hat davor gewarnt, durch wirtschaftlichen Druck, durch Anrohung von Boykott oder Entlassung die Freiheit der politischen Betätigung anzutasten. Aber was fragen die Deutschnationalen und ihre Helfer in den von ihnen beherrschten Gebieten nach jolcher Warnung? Sie wiffent aus langer Uebung, wie man sich die von ihnen abhängigen Volfsschichten gefügig machen fann und sie lassen es denn auch an nichts fehlen, um ihre alte Macht auch diesmal wieder spielen zu lassen. Baubeiträge" in zahllojen ähnlichen Fällen auch in anderen Prag, 19. Juni. Heute wurde im Abgeord-[ wird also die Miete in den alten Häusern gewalnalismus gehaltene Regelung der Staatsbürger- netenhause der Regierungsentwurf des neuen, so- tig verteuert und so. eine Angleichung der schaftsfrage. Unter Mißbrauch des Friedensvertragenannten Wohnungsgese pes vorgelegt, alten Zinje an die in Neubauten schon jetzt zu ges wurde auf Grund gewalttätiger Auslegung durch welchen für eine Reihe von Jahren, bis zahlenden Zinse herbeigeführt. der einschlägigen Vertragsbestimmungen eine Ende 1933, der Wieterschuß und die Bau„ gefeßliche" Regelung getroffen, die Hunderttau- förderung aus öffentlichen Mitteln geregelt nur, wie bisher der Staat, die Garantie für Der staatliche Wohnungsfonds wird nicht sende von Staatsbürgern, besonders die Angehö- werden soll. Baukredit übernehmen, sondern selbst Anleihen rigen der deutschen, ungarischen und polnischen Minderheit, der Staatsbürgerschaft beraubte und Wo aber ihre wirtschaftliche Macht nicht hinreicht, da versuchen sie es, den nicht hinlänglich aufgeflärten Streifen Furcht vor den Fol gen des Volksentscheids einzuflößen. Das eine Mal behaupten sie, daß der Enteignung der Fürstenvermögen die Wegnahme auch allen anderen Besizes folgen würde; dann sagen sie, daß Hinder bug niemals ein Gesez unterschreiben werde, das die Enteignung der Fürstenvermögen bringen solle: das weitere wäre eine Präsidentenkrise, der Bürgerkrieg und alles sonst noch, wovor der ruhige Bürger Angst hat. Was das erste anlangt, so hat die Sozialdemokratic feinen Zweifel daran gelassen, daß die Enteignung der Fürstenvermögen fein sozialistischer Aft sei, sondern eine politische Maßregel, wie sic vom Bürgertum beherrschten Staaten schon durchgeführt worden ist. Und was das zweite be trifft, so ist die sozialdemokratische Partei jederzeit bereit, wenn Hindenburg die Unterzeichnung des Gefeßentwurfes nicht vornehmen will, seinen Rücktritt zu akzeptieren und einen neuen Präfifer refpeftiert. Nicht an der Sozialdemokratic alfo denten zu wählen, der den Willen des Volkes bef wird es liegen, wenn aus einer etwaigen PräfiWas zunächst den Wieterſchutz aubelangt, be- gewähren, welche in den Jahren 1924 bis 1927 dentenfrise eine Staatskrise wird, und wenn die bisher noch politische Bewegung umschlägt in sie um ihre Stellungen, um ihre Pensionen und deutet die Vorlage nichts anderes, als den Beginn höchstens 40 bis 60 Prozent des Bauaufwandes eine soziale Bewegung, die das gesamte Bolt auf ihre sonstigen materiellen Rechte brachte. Befon der völligen Liquidierung desselben. ausmachen dürfen, in den folgenden Jahren dann das tiefste aufrüttelt. Das Gesetz hält zwar die des Darum haben sich nahezu alle den nationalen Kündigungsrechtes im wesentlichen aufrecht, läßt mehr 20 bis 40 Prozent ausmachen werden. Auch Minderheiten angehörenden, vor allem aber sozia aber vom 1. Jänner 1928 an eine wesentliche Er- die Bauförderung soll also durch das Gesetz liquiratie, die nach Lage der augenblicklichen Verlistische Parteien, diesem Problem zugewendet und höhung der Mietzinse( um 50-110 Prozent des diert werden. durch Einbringung von Initiativanträgen eine Grundzinses) zu und der Motivenbericht jagt Regelung dieser Gesetzmaterie herbeizuführen ver- ausdrücklich, daß nach dem 31. Dezember fucht. Auch unsere Partei hat bereits in der ab- 1934 der Mieterschutz überhaupt aufhören gelaufenen Legislaturperiode einen Gesezesantrag eingebracht, der nicht bloß die slowakische Seite der Frage behandelte, sondern das Problem in seiner bringt der Entwurf gegenüber dem früheren Bau- icter aufzubringen haben. Es wird der positiven Politif der Sozialdemokratic zu, wie Gänze aufrollte und eine umfassende Regelung in bewegungsgesetz vor allem die wesentliche Aende- ab 1. Jänner 1928 eine ganz gewaltige Ver- in der jüngsten Zeit Medienburg und Bochum teuerung der Wohnungen eintreten, deutlich bewiesen haben. In Mecklenburg Borschlag brachte. In der gestrigen Sitzung des rung, daß die Bauförderung nun nicht mehr aus und zwar ohne Rücksicht auf die foziale Lage der stiegen die Stimmen der Sozialdemokratie feit Verfassungsausschusses gelangte aber lediglich der den Mitteln der staatlichen Finanzverwaltung, von der tschechischen sozialdemokratischen Partei sondern ausschließlich aus den Mitteln des ſtaat- dieter, während z. B. die Wiener Wohnbausteuer dem 4. Dlai 1924 von 74.924 auf 114.404, pic fommunistischen Stimmen gingen zurüd von durch den Genossen Dr. Derer eingebrachte An- lichen Baufonds erfolgen soll. Zur Speisung dic- start progressiv ist. Es ist natürlich nicht möglich, über die um- 44.765 auf 18.463. In der Bergarbeiterstadt trag zur Verhandlung, welcher sich auf die Rege- ses Fonds, der vorläufig vom Staate einen Vorlung der slowakischen Verhältnisse beschränkt. Der schuß von 150,000.000 K erhält, wird vom 1. Jän- fangrei Vorlage( sie hat mit dem Motivenbericht Bo chum stiegen troß geringer Wahlbeteiligung. Antrag war in einer früheren Sigung des Aus- ner 1928 bis 31. Dezember 1934 ein Bau be i- 74 Seiten) sofort ein endgültiges Urteil zu fällen, die allen anderen Parteien starte Verluste brachte, schusses zum Zwecke der Herstellung eines Einvertrag eingehoben, den die Eigentümer der alten aber es fann schon jetzt gefaat word daß sie die sozialdemokratischen Stimmen von 14.350 auf nehmens zwischen den Parteien dem Subkomitee( im Jahre 1917 oder früher erbauten) Gebäude in durchaus tapitalistischem Geiste 16.635, die fommunistischen Stimmen dagegen zugewiesen worden, doch scheiterte dieser Versuch, zu zahlen haben, den sie aber auf die Mieter über- gehalten ist, den Mi besonders den profielen von 25.943 auf 10.191. Trotzdem wollen weshalb das Subkomitee seine Mission für been- wälzen können. Durch diesen Betrag, der von 50 letarischen Mietern, unerträgliche Lasten die Kommunisten immer noch Glauben machen, det erklärte und die Weiterverhandlung des Ge- Prozent des Friedenszinses im Jahre 1928 bis auferlegt und daher den schärfsten Protest als ob sie die Führung der großen Bewegung für den Volfsentscheid hätten, als ob jeder, der genstandes im Plenum des Hauses beantragte. auf 350 Prozent im Jahre 1934 ansteigt, der Arbeiterklasse herausfordert. soll. Auf dem Gebiete der Bauförderung Es ist nun gewiß ein großer Vorteil, daß der Baufonds nicht bloß Garantie für anderweitig zu beschaffende Kredite leistet, sondern selbst Stredit gibt, aber die Mittel hiezu werden die Die starke Stellung der Sozialdemo hältnisse vorerst abwartend sein muß, wird ihr allerdings erschwert durch das furzsichtige Verhalten der Kommunisten. Deren Einfluß auf die Bevölkerung geht zusehends zurüd, immer entschiedener wenden sich die arbeitenden Massen von der Herrschaft der kommunistischen Phrase ab und Seite 4. Die Sozialistische Internationale gegen die Regierung der Tschechoslowakei. ,, Unerhörter Lafaiendienst" gegenüber dem Fascismus. In der letzten Nummer der vom internationale herausgegebenen InterSekretariat der Sozialistischen Arbeiternationalen Information" lesen wir: am 20. Juni an die Urne geht, den kommunisti schen Parolen folge. Mit dieser Behauptung, die mit den Tatsachen in Widerspruch steht, wird aber nur Wasser auf die Mühlen derer geleitet, die den noch unschlüssigen Wählern einreden, es handle sich beini Volfsentscheid um den Beginn der Bolschewisierung Deutschlands, und da die gewaltige Mehrheit des deutschen Volkes vom Fascismus erweisen will, tritt umso deutBolschewismus nichts wissen will, so wird mit licher hervor, als am gleichen Tage in tauder kommunistischen Agitation dem Zweck des senden von Bersammlungen das Proletariat Voltsentscheids, dem monarchist. Gedanken den der ganzen Welt seines Märtyrers gedacht hat, Yetzten und entscheidenden Schlag zu versetzen, ge ohne darüber besorgt zu sein, daß diese Gedenkrade entgegengearbeitet. Nicht genug damit, feiern, wie es in einer der Verfügungen der richtet die kommunistische Agitation ihre HauptDie Regierung der Tschechoslowakischen Retschechoslowakischen Behörden heißt, einen Anangriffe nicht etwa gegen Rechts, ſondern gegen publik beeilt sich, ihr durch die scharfe Kritik des fremden Staat und Repräsentanten desselben laß zu feindseligen Rundgebungen gegen einen die Sozialdemokratie. Kein Artikel ihrer Presse, Genossen Pik an den fascistischen Regierungsgeben fönnten." fein Aufruf ihrer Zentrale, feine Rede in ihren methoden etwas geschwundenes Renommee bei Versammlungen, in denen nicht die sozialdemokra Mussolini wieder aufzufrischen und hat es unter wo die Abhaltung der Versammlung verboten In Brünn, dem einen der beiden Drie, tische Partei aufs wüstefte beschimpft und vernommen, zwei von der Deutschen Sozial- worden war, fand diese dennoch statt und gestalwo die Abhaltung der Versammlung verboten leumdet wird. Es iſt gerade so, als ob die Leitung demokratie der Tschechoslowakei einberufene tete sich zu einem eindrucksvollen Proteſt gegen worden war, fand diese dennoch statt und gestalder deutschen kommunistischen Partei vor ihren Trauerfundgebungen aus Anlaß des zweiten die fascistischen Gewaltmethoden. Die Abhaltung Auftraggebern in Mostau den Beweis ihrer Un- Jahrestages der Ermordung Matteottis zu verder glänzend verlaufenen Veranstaltung war erst fähigkeit auch bei dieser Gelegenheit erbringen will. auf Grund einer Intervention und unter der Bedingung gestattet worden, daß Mussolini nicht angegriffen werde. Die sozialdemokratische Partei sicht dem kommenden Sonntag guten Mute 3 entgegen. Mit Feuereifer ist die ganze Organisation, vom einfachen Parteimitglied bis zum Abgeordneten, bei der Arbeit. Seit langent schon war die Stimmung unter den arbeitenden Massen nicht so hoffnungsfroh, wie in diesem Kampfe. Wie er auch ausgehen mag, ob die für das Infraft treten des Enteignungsgesetzes notwendige Stimmenzahl erreicht wird oder nicht: die Früchte der jetzigen Arbeit werden reifen. Juland. Saure Trauben. Die Christlichsozialen geben bereits zu, daß es mit den Kompensationen" Essig ist. Die deutsche Wählerschaft, soweit sie dem er bärmlichen Stuthhandel, den deutsche Agrarier und Christlichsoziale um Zölle und Kongrua getrieben haben, nicht prinzipiell ablehnend gegenübersteht, hat sich immerhin in der Hoffnung gewiegt, daß ber antisoziale Raubzug und die Schüßenhilfe der aftivistischen Parteien für die tschechischen Rechtsparteien doch wenigstens mit einem fetten nationalpolitischen Happen bezahlt werden würden. Das hätte ihnen vielleicht die Verantwortung vor den betrogenen Wählern etwas leichter gemacht. bieten. Der unerhörte Lakaiendienst, den die Regicrung der tschechoslowakischen Demokratic dem 0000000006 Rundfunk für Alle! 20. Juni 1926. Tages- Neuigkeiten. Fascistische Schießerei in der Eisenbahn. Das ,, Vecerny české Slovo" brachte gestern folgende Meldung: In Poděbrad tagte als gemeinsame Kundgebung der sozialistischen Parteien eine Volksversammlung gegen die Zölle. Dazu fand sich auch eine Bande bon 14 bewaffneten Fascisten aus Prag ein, sieben tamen von auswärts. Sie fonnten nicht eingreifen, die Mehrheit hätte sie zermalmt. Auf der Rückreise nach Prag ertönten im Stationsvorstand von Nimburg rief zur DurchZug vier Schüsse aus einem Browning. Der suchung des Wagens die Wache herbei, die drei Burschen verhaftete und vier Polizeipendreks beschlagnahmte. Beim Verhör diese Waffen von der Fascistenzengaben die Burschen an, daß die Prager Fascistent trale in Brünn erhalten haben. All dem sicht die Regierung Cerny ruhig zu. Die fascistischen Banden dürfen bewaffnet auftreten, in Eisenbahnwaggons herumschießen, Polizeis pendrefs bei sich führen. Aber gegen ruhig demonstrierende sozialistische und kommunistische Arbeiter schickt die Regierung ihre Polizei vor, die mit den Pendreks dreinhaut und Attaden reitet. Man wird in der Tschechoslowakei tatsächlich immer mehr an italienische Zustände erinnert. jetzt, da sich im Parlament eine bürgerliche Mehrheit gefunden hat, welche die Regierung Cerny stützt, haben die Klerikalen dieses Ziel erreicht. Wie nämlich das Právo Lidu" erfährt, hat das Bom deutschen Radiobeirat. Ministerium des Innern, dieser Tage an das Deutsche Sendungen in Brünn. Ministerium für die Slowakei die Aufforderung Zum Tode des Genossen Eduard Jatsch. gerichtet, möglichst rasch für die Liquidation der Die deutschen Sendungen des Prager SenGenosse Ed. Jaksch. der am 17. Juni als Staatsaufsicht über den kirchlichen Großgrund- ders, von denen der Zentralbeirat in seiner legten besitz zu sorgen und diesen Besitz der Verwaltung Sigung allgemein feststellte, daß das Programm, Sechsundsechziger vom Tode ereilt wurde, ist einer der Bischöfe zu übergeben. Aehnlich dürfte auch welches die Prager Station in deutscher Sprache jener Kämpfer gewesen, die für ihre Ueberzeugung in Böhmen, Mähren, Schlesien und Karpatho- sendet und von der Prager Urania" organisiert schwere Opfer gebracht haben. Schon als junger rußland vorgegangen werden. wird, sowohl inhaltlich als formell( schöne Aus- Mensch war er Sozialiſt und kaum 24jährig, **** 0000 Obmannstrise bei den österreichischen Klerikalen. Aufgehobene Gemeindewahl. Vor zwei Mo- sprache) auf höchster Stufe steht." wurde in letter wurde die Staatsgewalt gegen ihn mobil gemacht. naten fanden in Altenberg bei Jalau Gemeinde- Zeit durch die Einführung der täglichen Wetter- Es war anläßlich des großen Tertilarbeiterstreifs naten fanden in Altenberg bei Jalau Gemeinde- berichte und Hopfenmitteilungen erwei- im Bolzentale, Frühjahr 1884, an welchem nahe wahlen ſtatt, gegen die seitens der tschechischen tert. Bom Herbst an ist die Ausgestaltung der mu- zu 10.000 Arbeiter beteiligt waren, als Jatsch Parteien der Protest erhoben worden war. Die jitalischen Sendung, event. auch die Aufnahme verhaftet wurde. Am Morgen des 27. März 1884 politische Landesverwaltung hat diesem Protest von„ Sendespielen" und womöglich der An- bemerkte er, der damals in Neuhäusel, der heuti nunmehr stattgegeben und die Neuwahlen für den schluß des„ Neuen deutschen Theaters" gen Arbeiterkolonie in Theresienfeld bei Bensen 5. September festgesetzt. im Rahmen der deutschen Sendungen ins Auge ge- wohnhaft, daß sich 60 bis 80 Mann Infanterie faßt. gegen sein Wohnhaus zu bewegten und davor Was die Angelegenheit der Einführung deut Posto faßten. Eine Abteilung begab sich in die scher Sendungen beim Brünner Sen Wohnung Jatsch, der verhaftet und nach Bensen der und die Errichtung einer eigenen deutschen eingeliefert wurde. Vor Jatsch gingen zwei InBeiratssektion in Brünn anbelangt, wurde be- fanteristen, einer zur rechten und einer zur linken schlossen, sowohl im Zentralbeirat wie beim Radio- Seite, und im Rüden war Jatsch durch einen GeJournal durch unseren Vertreter vorstellig zu wer- freiten und einen Gendarmen vor einem seindden. Das Radio- Journal hat nach grundsätzlichen Ueberfall gesichert. In Bensen erwartete Wien, 19. Juni.( Eigenbericht.) Die christlicher Bewilligung der deutschen Sendungen eine Abteilung Infanterie unter Führung eines in Brünn die dortigen Stellen angewiesen, wegen Leutnants den Verhafteten und es erfolgte das Durchführung des deutschen Sende- Programmes mit Kommando:„ Bajonett auf! Scharf ge der Prager Stelle in Verbindung zu treten. Der laden!" Dem Verhafteten wurde bedeutet, daß rünner Sektion vor allem in Betracht kommende zusammengeschossen wird. Mit einem zweiten deutsche Radiobeirat Prag hat als für die deutsche er bei dem leisesten Fluchtversuch unbarmherzig Organisationen, unbeschadet einer allfälligen Ergän- Genossen namens Hackel zusammengeschlossen, ung, vorgeschlagen: Deutsche Technik, Deutsche Ge- wurde er durch die Stadt cstortiert, nach Brag ſellſchaft für Wissenschaft und Kunst, Mährischer eingeliefert und volle vier Monate in Unterhochschule, Deutscher Radio- Klub, Freier Volfsbildungsverein Urania", Deutsche Volts suchungshaft gehalten. Radio Bund, Zweigstelle Brünn, Ura nia Radio- Bund", Sektion Brünn. Rückzug in der Frage des Schulkompromisses? Aber selbst damit ist's Effig. Die christlichso- lichjoz. Parteileitung hatte heute eine Sißung ein ziale Deutsche Presse" sieht sich bereits genötigt, derartigen Illusionen entgegenzutreten. Unter dem berufen, um innerhalb der Partei den Konflikt, der Titel ompensationen" gibt das führende durch die Reassumierung der Schulvereinbarunflerikale deutsche Organ seinen Lesern zu verstehen, gen Kunschats und Schneiders mit den Sozialdaß es keine oder nur sehr unbedentende Kompensationen geben wird, die demokraten entstanden war, zu bereinigen. Kun in gar keinem Verhältnis zu dem nationalen Verschak erschien jedoch nicht zu dieser Sißung und rat und zu den Diensten stehen, die die deutschen ließ sich auch durch eine Abordnung, die ihm lange Zollparteien dem tschechischen Bürgertum gelei lange zuredete, nicht umstimmen. Die Partei stet haben und noch leisten. Jesuiten machen feitung beschloß darauf in seiner Abwesenheit, die selbstverständlich auch aus der Not eine Tugend und also wird den Christlichsozialen folgendes poli- Demission Kunschafs auf sein Amt als Parteivorsitzender nicht zur Kenntnis zu nehmen und ihn tisches Stonzept gereicht: neuerlich zu bewegen, die Obmannstelle wieder anzunehmen. * Dvořák: Arie der Wassernymphe aus der Oper Rufalfa". " Rosamunde". 17.45: Borfennachrichten und sopfenmarti preife. 18.15: Landwirtschaftlicher Rundfunk und Breffenach Organisation und Agitation der sozialdemokratiPrag: Romantit des Riefengebirges. 19.15: Französischer Prag, Stomponisten Dr. H. Alfvéna. Staatsanwaltschaft in Prag gegen Josef Sadel, Die Anklageschrift, Nr. E. 8928, der f. f. Fabrifswächter in Franzenthal, Eduard Seller, Weber in Franzenthal, Eduard Jaksch, Weber „ Wenn die sudetendeutsche aktivistische Politif Programm für morgen Montag. in Franzenthal, Rudolf Wedlich, Schneidermeisteve in altenau und Karl Hübner, Fabritsarbeinichts weiter erstreben würde als für jede Abstim Prag, 368. 14: Brager Börse. 17.45: Debifen. 11.30: ter in Königswald, lautete auf Vergehen gegen die mung eine einmalige, fonkrete Gegenleistung, Landwirtschaftlicher Rundfunt und Preffenachrichten. 12: Wie man erfährt, soll der als Unterrichts- Seitfignal. 14: Börsennachrichten. 16.30: Nachmittagstonzeri öffentliche Ruhe und Ordnung durch Teilnahme wäre es wirklich zu bedauern; Politiker, welche ein minister in Aussicht genommene steirische Landes. 3. Serietis. 1. 1. Dvořák:" Teufelsfathe". 2an einer geheimen Gesellschaft. Die Genannten solches Vorgehen wählen, wurden Männer, die es deshauptmann Dottor Rintelen die Absicht 3. w. Glinka: Walter Phantasie. 4. 2. Delibes:" Coppélia. foien als Inländer Mitglieder einer Vereinigung wünschen, muß man als äußerst kurzsichtige Politifer bezeichnen. Wir wollen damit durchaus nicht haben, bei seinem Amtsantritt den Schulerlaß, Suite. 5. Fr. Schubert: Zwischenaft- und Ballettmufit aus mehrerer Personen zum Behuse der geheimen sagen, daß einmalige, sofortige, greifbare Kompen der die lerifalisierung durchführen wollte, sationen entbehrlich sind, aber solche Kompen- jofort aufzuheben und neue Verhandlun richten. 19: Deutsche Sendung. Dr. Kurt Libora, schen Arbeiterpartei in Desterreich, deren Dasein sationen allein, die auch wieder in ihr Gegenteil gen mit den Sozialdemokraten einzuleiten. Dar- Sprachenfurs. Letter Brot. Bichon. 10.57: Wettervoraus der Obrigkeit absichtlich verborgen gehalten wird gefehrt werden können, würden vielleicht – und nach scheint bei den Chriſtlichſozialen doch ein faal bestepräsentationsbalfes in Beg, unter Zeitung des und haben sich hierdurch des Vergehens der Teilwer weiß, ob das!- parteipolitisch recht vorteil ziemlicher Kazenjammer eingetreten zu sein. nahme einer geheimen Gesellschaft schuldig gehaft sein, aber keine auf weite Sicht hin arbeitende signal. Landwirtschaftsfunt. 18.20: Bortrag Prof. Dr. Rauf macht. Zur Hauptverhandlung beantragte die Partei begründen." berger: Altern und Verjüngung. II. 19: Konsert des Mäh. Staatsanwaltschaft, daß eine Menge Protokolle rifchen Quartetts. Mitw.: Erofefforen des Staatl. Ronferba von Zeugen, Anzeigen der Gendarmerie, BeWir hoffen, daß unsere Leser, die gewöhnt toriums u. Opernfänger des Nationaltheaters. 1. Ed. Grieg: Paris, 19. Juni. In dem heute ausge- Cuartett g- moll. Mäbr. Quartett. 2. Chopin: Bolnische Lie schlüsse der Gerichte, Noten der Bezirkshauptsind, daß man ein anständiges Deutsch mit ihnen gebenen offiziellen Situationsbericht heißt es, daß der. Jar. Thl. 3. Fr. Schubert: Quartett Dy. 27 a- moll. mannschaften, unter anderem auch eine der Bespricht, sich dennoch auch in diesem Kauderwelsch Herriot seine Beratungen bis abends fort- Geift. 5. Aus den 2erfen D. Březinas: Kitchenerbauer. zirkshauptmannschaft Tetschen, vom 29. Feber zurechtfinden und es richtig übersetzen werden: sehen werde und diese abends zu beenden beab= 6. Sarl Bendl: Lieber. Dein gluge. Ahnung. Sterne. 7. 1884, 3. 60, samt zwei aus Budapest an Franz Macht Euch keine Illusionen, wirichtige. Erst dann wird sich der Kammer Fibich: Das Zäubchen. Abendgebet. Frühlingslied. 9. S. Hadel und Eduard Jaksch eingelangten Briefen, friegen einen Schmarren!" Weiterhin präsident mit der Wahl seiner künftigen Mit Bendl: Mai. Der blinde Bettler. Sierauf Breßbüro. ist im Artifel noch einmal von der om penarbeiter befassen, denen er das Ergebnis der Prüsowie die bei Haus- und Personsdurchsuchungen fationspolitit im Kleinen" die Rede, fung, die er feit gestern fortseßt, mitteilen wird. cipzig. 20.15: Dresden: 1. Die Diva", Sketch in einem werden. unferer Muttersprache"( I. Teil). 20.30: Sonnenwende. saisierten Schriften und Druckwerke vorgelegt welche bescheidene Erwähnung außerdem noch Gleichzeitig wird er seinen Mitarbeitern die von Frit mad. 2. Der Geilfeber", Schwant in einem aft zwischen Gedankenstrichen versteckt ist, damit nur Regelung bekanntgeben, welche er dem Parla- Darstellung der Wissenschaften und Künfte". 20.15: Stonzert ja niemand sich jemals darauf berufen fönne. Da- mente zur Sicherstellung der finanziellen Sanic- Wien. 20.15:„ Ein Jahrhundert heitere Wiener Musik." gegen bezeichnen die Christlichsozialen, die schon rung vorlegen werde. gar nicht mehr recht wissen, wie sie ihre Schlammastit verbergen sollen, ihre Haltung zu den Herriot verhandelt. Brünn, 521. 17.40: Kinderstunde. Märchen. 18: Beit Mähr Quartett. 20: 4. B. Novál: Ballade über Nerudas den Werfen D. Březinas: Geheimnisvolle Fernen. 8. 3b. Berlin. 18,50: Prof. Dr. Weil:„ Orientalisches Gut in von Friv Mad. Breslau. 19.30: Allgemeinverständliche Programm für Dienstag. klage erhoben, daß er das Gedicht ,, An Seine ExGegen Jatsch wurde insbesondere die Anzellenz" im verschlossenen Kuvert erhielt, auf die radikalen Arbeiterblätter abonniert war, an den Geldsammlungen beteiligt war und sogar von dem Steuervorlagen jelber als„ Opportunitäts- Die englischen Bergarbeiter bleiben felt. refenachrichten. 12: Seitfianal aus der Prager Sternwarte. Halen Bartel hinneigenber SpsiaPrag, 368. 11.30: Landwirtschaftlicher Rundfunk und mitangeklagten Josef Hackel als einzurradi politit". 14: Börsennachrichten. 16.30: Nachmittagstonzert des R.3. London, 19. Juni. Der Sekretär des Berg- Sertetts. 1. G. Roffint: Der Barbier von Sevilla. Ouvertüre. list bezeichnet wird. Keine Stimme für die schechische Regierung, arbeiterverbandes Cook brachte gestern abends. Glinta: Zweifel, Romanze. 3. E. Urbach; Donizettis solange nicht eine Aenderung in der NationalpoliTriumphweg. 4. Ch. Gounod: Serenade. 5. A. Thomas: La Die Angeklagten erhielten Arreststrafen in in einer Rede zum Ausdruck, daß die Arbeiter fete du Printemps. Ballett aus Samlet". 17.30: tinder der Dauer von einem bis drei Monaten, Eduard tik eingetreten ist! So deklamierten die Christlich vielleicht durch den Hunger zur Annahme niedri- ündchen. Ontel Wenzels Erinnerungen, 17.45; Börsennach. richten und Sopfenmarktpreife. 18: Deutsche Sendung. Jatsch bekam vier Wochen einfachen Arvettor& ouder und frau benny& laget. Brag: te ft. Den Beweis erblickte das Gericht in den vorwürden. welte Blüte. 9. Petar Korhjovič: Lieber 10. Risto Cabin: sozialen vor den Wahlen. Nach den Wahlen beeilten sie sich, den tschechisch- bürgerlichen natio- ever Lohnsätze gezwungen werden könnten, daß Somödie in 1 Aufzug von Courteline Der häusliche Friede". 18.15: Landwirtschaftlicher Rundfunk und Pressenachrichten. Nongrua zu bekommen, machen den Zollvaubzugnahme einer längeren Arbeitszeit oder zu bezirks 18.45; Bortraa Dr. J. Opočenffy: Die Außenpolitik der gefundenen Schriftstücken und Druckwerken und nalistischen Parteien beizuspringen, nur um ihre sie sich aber selbst durch den Hunger nicht zur Anlassen Tschechoslowakischen Republit. 19.15: Landwirtschaftsvortrag mit, beschlichen Steuergesetze, retien Tag für Tag weisen Lohnvereinbarungen zwingen auf der Welle 1150 m. 20: Südflawischer Abend aus dem erkannte aus den zahlreichen strafgerichtlichen Ungroßen Radiofaal, Kal. Weinberge. 1. W. Brinffy: Uboi. die Černyregierung aus lauter Angst, daß sic Orchester, 2. St. Menie: Ballade. Rezitation. 3. Predrag wi: tersuchungen, daß alle Angeklagten herbor beim geringsten Aufmuden aus der neuen Kvali- London, 19. Juni. In Lochgelly( Fifeshire) osevic: Sleine Slavierfuite, aefpicit vom Stomponisten. 4. ragende Sozialisten sind und demnach tion hinausfliegen und dann heillos kompromittiert fam es gestern zu Zusammenstößen zivimes Quartett. 5. Glabro Oftere: Bier Boltslieber. 7. M. Slablo Oftere: Nocturno für Streichquartett. Spielt Slawi der objektive Tatbestand des Vergehens gegen dic sind und bringen dennoch den Deutschen nicht schenstreifenden Bergleuten und der Polizei, in Gureaniv: Lieber. 8. W. Studrajović: Das Märchen. Die öffentliche Ruhe und Ordnung sichergestellt ist. einmal nennenswerte Stompensationen", ge- deren Verlaufe eine Anzahl Personen, darunter Swei Intermezzi für Geige und Klavier. 11. Miloje Milo. Genosse Eduard Jatsch verließ das Landesschweige denn einen wirflichen nationalpolitischen auch zwei Polizeibeamte, verlegt wurden. Es wur- ebie: Fünf viniaturen über ferbifche Bolkslieder für Slavier. gericht Prag nicht als Gebesserter, sondern er blieb Erfolg! Wenn den Christlichsozialen da nicht der den mehrere Verhaftungen vorgenommen. 12. Joban Bandar: Drei Smetana- Lieder für hobe Stimme. weiterhin verstockt, das heißt der sozialistischen liebe Gott hilft, haben sie ein furchtbares StrafSache treu ergeben, und zwar bis zum Schlusse Brünn, 521. 17.40: Frauenrundschau: Prof. Schüb: feines Lebens. S gericht von ihren Wählern zu erwarten. General Haller a. D. Seit einigen Jahren bekleidete er zert des M.- J.- Orchesters. B. Smetana: 1. Teufelswand. thal zur vollsten Zufriedenheit der Partei. Die Landwirtschaftsfunt. 18.20: Bortrag Dr. N. Sulc. 19: on. Das Amt des Gemeinde- Vorstehers in Franzen2. Der stuß. 3. Dalibor. 20: Konacrt. Hierauf Nachrichten des Pressebüros. Jüngeren mögen sich an ihm ein Beispiel nehmen Berlin. 19.55: Dr. Wegener:„ Eine Wanderung durch Berlin..." Ein Spiel und den schweren Verlust, den die Partei durch der Wellen von Hans Brennert. Leipzig. 20.15: Shm seinen Tod erlitt, durch vermehrte Tätigkeit zu erBollstümliches Konzert setzen. Wir werden den alten treuen Kämpfer ein dankbares Andenken bewahren. 1 Was die Klerikalen alles bekommen. Der Warschau, 19. Juni. General Josef Haller, firchliche Großgrundbesitz war bisher unter der sich bekanntlich während der Matereignisse an Staatsaufsicht. Das haben die Klerikalen schwer der Organisierung der Widerstandsaktion im Pogetragen und sich schon einigemale bemüht, die fener Gebiete beteiligt hatte, wurde aus dem aktiFreigabe des kirchlichen Großgrundbesitzes zu er- ven Militärdienst entlassen und in den Ruhestand langen. Das ist bisher noch nicht gelungen. Erst versetzt. 13. 1. Dvořák: Slawischer Tana. 22: Beitsignal. Sport, Theater und neueste Nachrichten des Pressebüros. Dampfgefäße und das Kochen ohne Feuer. 18: Beitfianal. deutsche Gaue". 20.30; Du mein phonicfonsert. Breslau. 20.25: des Schlesischen Landesorchesters. Lcfile Abend. Wien. 20.15: Starl 20. Juni 1926. Wieder eine Handgranatenerplosion. Aus 1 Raschau wird gemeldet: Beim Granatenwerfen des Gebirgsbattailons Nr. 7 in Poprad explodierte Samstag eine Handgranate und ver letzte sieben Personen: 5 Soldaten und 2 Offiziere, davon 3 Soldaten und einen Offizier schwer. Die Verletzten wurden nach Kaschau gebracht. Der Vorfall wird untersucht. Spiritusfabrikanten aller Nationen, bereichert Euch! Zur Erhöhung der Spiritussteuer. Seite 5. Rechtskundiger handelte. Es wurde beschlossen, diese Protestfundgebung dem Minister des Innerit zur Kenntnis zu bringen." Unterbrechung der Strecke DenisbahnhofZnaim durch Hochwasser. In dem Abschnitte GroßWosel- Kolin ist der gesamte Verkehr infolge der Ueberschwemmung unterbrochen. Die Personenbe förderung mit fahrplanmäßigen Zügen bleibt nur Die Bedeckung der Staatsangestelltenvorlage ihren Verwaltungsräten ungeheure Summen, found Stolin- Salau Sauptbahnhof aufrecht. Ein Um in dem Abschnitte Prag Denisbahnhof- Groß- Wosel soll durch Steuern auf den Wassenver- soll der agrarische Abgeordnete Dr. Zadina so steigen an der unterbrochenen Stelle ist nicht mög brauch aufgebracht werden. Es handelt sich wie elf andere Mitglieder des Verwaltungsdates lich. Reisende, welche von den Stationen Praç hier um eine Erhöhung der Zuckersteuer, über die im letzten Jahre je 150.000 Kč Tantiemen er Denisbahnhof bis Groß- Woset und an den An wir schon gesprochen haben und um eine Erhalten haben. Für den Reichtum der Gesellschaft schlüssen von Jungbunzlau und Königgräz fahren höhung der Spiritusabgabe, worüber wir noch spricht die Tatsache, die im Abgeordnetenhause und in der Richtung über Kolin bzw. umgekehrt einiges sagen wollen. jüngst Abgeordneter Remes festgestellt hat, daß reisen wollen, müssen die Silfsstrecken über Nimdie Gesellschaft bei der Zivnostenska banka ein burg, Bořitschan, Kolin oder Prag Masaryk- Bahn Konto von 100 Millionen Stronen hat. Alle hof- Rolin benüßen. Für die Zeit der Störung fah diese Riesengewinne müssen naren auf der Strede Prag Denis Bahnhof- Groß türlich die Verbraucher bezahlen. Woset oder umgekehrt folgende Züge nicht: Schnell Durch das neue Gesetz wird nun die Spiri- zug Nr. 23, Abfahrt Groß- Wosek 7.20, Ankunft tussteuer abermals und zwar von 12.20 Kč pro Brag Denis Bahnhof 8.35, Schnellzug Nr. 38, AbSektolitergrad Alkohol auf 15 Kč erhöht. Dazu fahrt Prag Denis Bahnhof 7.32, Ankunft Großfommt noch ein Zuschlag von 2 Kč zu Gunsten der Wofet 8.48, Schnellzug Nr. 24, Abfahrt Prag Denis. Länder, beziehungsweise Gaue, und eine Lizenz Bahnhof 15.50, Ankunft Groß- Wosek 17.03, Schnell gebühr' im Betrage von 8 Kč, welche die Spiritus zug Nr. 37, Abfahrt Groß Woset 20.17, Ankunft verwertungsgesellschaft einhebt, so daß die Ge- Prag Denis- Bahnhof 21.35. Die Schnellzüge Nr. famtbesteuerung 25 Ke betragen wird. Die Gr 25, 28 und 132 halten während der Dauer der Stöhöhung der Steuer soll nach den Angaben des rung in Lissa a. E, Nimburg, Poděbrad- Bad, der Motivenberichtes dent Staate ungefähr 76 Mil- Schnellzug Nr. 27 hält außerdem auch in Wyfotschan. lionen einbringen. Sollte freilich der Konsum des Zum Zwecke des Anschlusses in der Richtung Spritus um 5 Prozent sinken, so wird diese Mehr- Iglau- Kolin nach Prag Masaryk- Bahnhof und einnahme nur die Hälfte betragen, sollte der umgekehrt werden in Kolin die Schnellzüge Nr. 63, Konsum um 10 Prozent sinken, ist die Mehrein 16, 15 und 12 halten. nahme gleich Null. Der Spiritus war auch schon im alten Desterreich ein beliebtes Steuerobjekt. Ein Hektoliter Spiritus war im alten Desterreich mit 160 Stronen besteuert, dazu kam noch der hohe Zoll von 110 Kronen auf 100 Kilogramm Spiri tus, so daß schon im alten Desterreich in Inland der Spiritus viel teurer war als auf dem Weltmarkt. Außerdem bildete die Einrichtung des sogenannten Spiritus kontingents eine Quelle unerhörter Korruption. Der sogenannte Kontingentspiritus war nämlich mit einer um 20 Stronen geringeren Steuer belegt als der übrige Spiritus, so daß die Fabrikanten, welchen ein hohes Spiritusfontugent, sugestanden, worben war, enorme Uebergewinne einsadten. Im alten österreichischen Abgeordnetenhaus hat der polnische Genoffe Dr. Diamand oft und oft diese Korruption gegeißelt. politischen und religiösen Bekenntnisses. Auf Seite 6 aber steht: Das Programm des Internationalen Bibliothes bericht die Erhöhung damit zu rechtfertigen, daß nalen Stongresses der Bibliothekare und BücherDas Finanzministerium sucht im Motiven farentongresses. Das Programm des Internatio der Genuß von Alkohol ein schädlicher ist und freunde wurde nunmehr definitiv folgendermaßen daß es daher sittlich gerechtfertigt erscheint, die bestimmt: 28. In ni, halb 11 Uhr vorm., Eröffnung Steuer zu erhöhen. Ob es aber fittlich gerecht des Kongresses im Pantheon und anschließend darfertigt ist, die Spiritusfabrikanten durch einen an Eröffnung der anläßlich des Kongresses veranwahnsinnigen Zoll von 2240 Kč vor jeder Kon- stalteten Ausstellungen im Museum. Um 5 Uhr furenz zu schüßen, und ihnen durch die Einrich nahm. empfängt der Prager Bürgermeister die Konheure Gewinne zuzuschanzen( für die für den Konstituierung des Kongresses und Sizungen der tung der Spiritusverwertungsgesellschaft unge- greßteilnehmer. 29. Juni, halb 10 Uhr vorm., Staat eingehobene Lizenzgebühr zahlt die Spiri sechs Ausschüsse, die auch am 30. Juni tagen wertusverwertungsgesellschaft nicht einmal Zinsen, den. Am 1. Juli, 11 Uhr vorm., findet die Schluß troßdem sie das Geld zweieinhalb Monate schul- ibung des Kongresses statt. Am gleichen Tage be dig bleiben kann), ist eine Frage, die die volks- juchen die Teilnehmer die Burg Karlstein und die feindliche Regierung Cerny und die bürgerliche Stadtbücherei in Beraun, worauf am 2. und Mehrheit, die ihr die Mauer macht, nicht auf- 3. Juli eine Exkursion nach Stift Hohenfurt, Rowirft. So zeigt die Spiritussteuer dasselbe wie die fenberg, Krummau und Tabor stattfindet. Die sechs Zölle, daß sich die bürgerlichen Barteien aller Ausschüsse, welche die Kongreßarbeit zu erledigen Nationen auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung haben werden, beziehen sich auf folgende Arbeitsgebiete: Volkstümliches Büchereiwesen, Biblioverständigen.„ Bereichert Euch Sapitalisten graphic und Katalogiſierung, Geschichte des Buches und Büchereiwesens, das wissenschaftliche Büchereiwesen, Produktion des Buches und Bibliophilic, Die armen Pfaffen und die Steuerbehörde. Während die Steuerbehörde das Einkommen jedes Arbeiters genau kontrolliert und rücksichtslos mit der Verfolgung einsetzt, wo sie falsche Angaben vermutet, dürfen die Geistlichen in der Tschecho slowakischen Republik ungestraft geradezu lächerliche Angaben über ihre Einkünfte machen. Der Abgeord nete Spatny, der bei der Rongruadebatte im Par lamente auf diese Tatsache hinwies, brachte bei dieser Gelegenheit ein paar Daten aus Prager Pfar reien, die allgemeines Interesse verdienen. Eine der größten Prager Pfarren ist die in Smichov, von der die Klerikalen selber behaupten, daß sie eine Goldgrube ist. Der dortige Pfarrer aber be fannte nur ein Einkommen von 10.250 Kronen und Stolagebühren von gar nur 700 Stronen ein, wäh rend ihm doch tatsächlich eine einzige Funktion, eine reiche Hochzeit oder Beerdigung, weit mehr ein bringt. Noch absurder wirkt dieses Einbekenntnis, wenn man es mit dem des Kaplans derselben Pfarre vergleicht. Dieser gab nämlich 5773 Stronen Einkommen und 5200 Stola an. Also der Pfar rer 700 Kronen, aber der Kaplan 5200! Der Pfarrer in Bubentsch einbekannte 9700 Kronen, der in der Sarka 9800 Kronen und nur 400 Kronen Stola. Der Pfarrer in der reichen Pfarre St. Ni slowakei die staatliche Bewirtschaftung Nach dem Kriege wurde nun in der Tschecho folaus gab beim Steueramt nur 70 Stronen Stola des Spiritus eingeführt. Der Staat hat dabei Mil an, der von der Teinkirche 100 Stronen. Diese lächerlionen verloren. In der Zeit der Finanzminister lich niedrigen Ziffern lassen es außer Zweifel erschaft Beckas wurde den Spiritusfabrikanten für scheinen, daß die Gefalbten des Herrn sich nicht einen Hektoliter Spiritus 1000 Ks bezahlt, wähscheuen, vor dem Steueramt zu mogeln. Jedenfalls tragen diese Daten dazu bei, gegenüber den Angaben rend diefer Spiritus der Spiritusverwaltungsder christlichsozialen Bresse über die angeblich fürch gesellschaft um 530 Kč für einen Hektoliter überterlich notleidenden Geistlichen sich noch reservierter lassen wurde. Außerdem wurde in den Jahren zu verhalten, als man dies ohnehin mit gutem Be 310.000 Seftolitern zu einem Preis von bis zu zu verhalten, als man dies ohnehin mit gutem Be- 1919 und 1920 nach Wien eine Menge von wußtsein tut. 1200 Kč verfauft, während der Händler int Prachatis? Nein Prachatice! Die politische land 2826 Ke bezahlen mußte. An diesen GeBezirksverwaltung in Prachatis, die erst vor schäften hat der Staat Hunderte von Millionen einiger Zeit sich angemaßt hat, die Schreibweise verloren. Dazu kommt noch, daß die Spiritusver der Familiennamen im privaten Verkehre vorzu- wertungsgesellschaft ungeheure Verwal schreiben, unternimmt es jetzt, den Gebrauch der tungsspesen aufweist: So betrug die soge amtlichen Ortsnamen auf Kundmachungen von nannte Verwaltungsregie" in der Kampagne rein örtlichem oder gewerblichem Intereffe auf 1924-25 über zehn Millionen, die Absoyregie zutragen. So verbietet sie beispielsweise den Ge- über 35 Millionen Kronen. Diese beiden Posten brauch des Ortsnamens Prachatis auf Theater- haben allein den Preis für reinen Spiritus um zetteln, Ankündigungen von öffentlichen Bustbar- nahezu Kč 170.- pro Seftoliter erhöht. Außzer- aller Nationen!"- das ist die Parole der feiten, Vermietungen und Verkäufe u. dgl. Auch dem bezahlt die Spiritusverwertungsgesellschaft neuen Soalition. will sie die Vereine nötigen, den Namen Pracha- 000** NA☺R( 90****** ☺☺BOOMRERA********* ☺☺☺☺AGAALMOOM☺☺☺☺☺*** ☺☺☺☺☺☺0 internationale Zusammenarbeit der Bibliothekare titz in den Satzungen durch„ Prachatice" zu er- Für alle Frauen und Mädchen ohne Unterschied des| Die Salzkammergut- Wanderfahrt traten von und der Bibliotheken. sezzen. Ferner verbietet sie den periodisch erscheiBrag aus am Samstag, den 19. Juni, in den 22.500 Tobesopfer von Straßenunfällen hat der nenden Druckschriften im Kopf des Blattes das Morgenstunden 180 vorwiegend gewerkschaftlich und Verkehr im Jahre 1925 in den Vereinigten Staaten Wort„ Prachatig" zu gebrauchen, und zwar mit politiſch organisierte Arbeiter, Angestellte und der Begründung, daß der Kopf des Blattes als und Sonntagfeiern!! Beaute aus dem deutschen Siedlungsgebiet der Eingabe zu betrachten sei, auf welche die Bestim Tschechoslowakei und aus dem angrenzenden Sachsen mungen des Artikels 3, bezw. 4 der RegierungsAlso wer steht eigentlich hinter diefer Pra- an. Freitag besichtigten frühzeitig erschienene Reise verordnung vom 25. August 1921, Sig. Nr. 324, ger). W. C. A. und was ist richtig? Ein teilnehmer die Sehenswürdigkeiten von Prag. In Anwendung zu finden hätten. Selbstverständlich Verein für Mädchen ohne Unterschied des religiö- fröhlicher Wanderstimmung, trop des trübseligen find alle diese Verfügungen der politischen Bezirks- sen Bekenntnisses? Was haben dann im Pro- Wetters, sammelten sich die Teilnehmer Samstag verwaltung Prachatit im Gesetze nicht begründet, gramme religiöse Vorträge und Sonntagsfeiern beim Frühschnellzuge nach Linz als dem ersten Aenderungen im Fahrplan ab 1. Juli. Zug 601, und stellen sich als behördliche Ueber- zu tun? Oder werden die Anders- und Nicht-| Reiseziel der sieben Tage dauernden Wanderfahrt. ab Pardubitz 9.28, an Königgräß 10.05, wird um griffe dar. gläubigern dort für Rom befehrt worden? In den Mittagsstunden empfingen die Linzer Par- 7 Minuten später fahren und erreicht in Pardubi Forderungen der Sicherheitswache. Beneš muß erst noch zur Königin. Das Zentralausschuß der Der teigenossen die Gäste aus der Tschechoslowakei und Anschluß vom Zuge 304 von Prag. 3ug 1035, Zentralausschuß der Gewerkschaftsvereinigung Gewerkschaftsvereinigung Sachsen zu eintägigem Aufenthalt. Abends fand ab Schwarzkostele 7.06, an Parschnitz 7.37 mit AnTschechische Norr.- Büro meldet aus Veldes, der Sicherheitswache in der tschechoslowakischen eine Begrüßungsfeier statt. Die stattliche Teil schluß an Bug 1013 nach Trautenau und nur an 19. Juni: Die Abreise des Ministers Dr. Benes Republit hat am 16. Juni cine Sigung abgehal- nehmeranzahl läßt erkennen, daß in der organiſier- Schultagen verkehrend, wird an Arbeitstagen ganzwird mit Rücksicht auf die Einladung, welche die ten und eine Entschließung angenommen, in der ten Arbeiterschaft immer mehr der Gedanke zweet jährig, mithin auch während der Schulferien verDelegationen der Stleinen Entente für Samstag daß die Forderungen der Sicherheitswache an. aut organisierte Gemeinschaftsreisen an Boden geunter anderem bitter darüber Klage geführt wird, entsprechender Urlaubsausnüßung durch billige und fehren. nachmittags zur Stönigin erhielten, Sonntag vor- läßlich der Verhandlungen über das Staatswinnt. mittags erfolgen. beamtengesetz nicht berücksichtigt wurden. Die Si- Juden und Nationalsozialisten ist der Eintrift cherheitswache ist gezwungen, mit allen legalen verboten. Am Donnerstag fam es in Berlin bei Mitteln für eine entsprechende Regelung ihrer einer völlischen Versammlung zu einem zwischen wirtschaftlichen Verhältnisse zu sorgen. An alle fall, der die Zustände im hakenkreuzlerischen Lager Fahrtermäßigung für die Teilnehmer kompetenten Faktoren wird die Aufforderung ge- in humoristischer Weise fennzeichnet. Während der III. Kriegsgefangenentag in Lobofiß. Die Eisen richtet, die Sicherheitswache in dieser ihrer For Rede des Abgeordneten Kube, der wegen bahnverwaltung hat eine 25prozentige Ermäßigung derung zu unterstützen. des Verdachtes der Beteiligung an einem Fememord für die Teilnehmer gewährt. Die hiezu nötige Levom Reichstag ausgeliefert worden ist und der sich gitimation wird von dem Tagungsausschuß( Eduard in der Versammlung gegen die Anschuldigung der Sasum, Lobosit, Hohestraße) ausgefolgt, so daß jeder lation ist sehr einfach, wenn wir hiezu sogenannie teidigte, famt es zwischen drei Sitlerleuten Teilnehmer die Möglichkeit hat, von irgendeiner Tischlerleimklammern aus Eisen verwenden. Zwei und anderen Versammlungsteilnehmern zu einem Station aus die Fahrt anzutreten. Da diese ErStüd genügen vollständig, um die Telephondose Konflikt, in dessen Verlauf die drei Hitleran mäßigung vom 1. bis 7. Juli gilt, kann jeder ehegenügend fest an das Ansayrohr anzupressen. hänger schwer verprügelt und aus dem malige Striegsgefangene samt seinen Angehörigen, Dann schieben wir die so gewonnene Membran- änger schwer verprügelt und aus dem Dann schieben wir die so gewonnene Membranaal entfernt wurden. Abgeordneter Kube er die dann mitzumelden sind, auch aus weiterer Entdose, ebenso wie wir es früher beim Grammoflärte im Laufe seiner weiteren Ausführungen, er Ein oft unerwarteter Besuch mehrerer phon gewohnt waren, in das Schallrohr, welches werde bei der nächsten Versammlung an der Saal- fernung die Tagung besuchen. Um die Anzahl der notwendigen Kontrollmarken beim EisenbahnFreunde hat schon manchen Funfliebhaber in in den Schalltrichter mündet. Von einem Doppeltür eine Aufschrift anbringen lassen, welche besagt: ministerium bestellen zu können, mögen die Angroße Verlegenheit gebracht, da die Anzahl der Kopfhörer ist demnach die eine Dose an den Trich Juden, Sitler- und Reichsbanner- meldungen( Name, Wohnort) bis 30. Juni Stopfhörer, die ein Amateur besißt, in den felten- ter befestigt, während die andere durch ihre Bülenten ist der Eintritt verboten." obige Adresse geleitet werden. sten Fällen mehr als drei beträgt. Mit Rücksicht gelverbindung freiliegt, was belanglos ist, solange Protest des Deutschen Juristentages. Wie Aerztliche Studienreise. Der Reichsverband der auf den immerhin noch hohen Preis stellen dieſe ſie ſich beim Empfang nicht durch Streiſchen unwir seinerzeit gemeldet haben, ließ das staatliche deutschen Aerztevereine in der Tschechoslowakischen Hörer einen beträchtlichen Wert dar, so daß wohl angenehm bemerkbar macht. Sollte dies eintreten, Polizeikommissariat in Marienbad die Republik veranstaltet ſeine dritte Studienreiſe in felten jemand in der Lage ist, eine größere An- so entfernen wir von der freien Muschel die Memfingsttagung der Ständigen Vertretung der Zeit vom 29. Auguſt bis 12. September dieses zahl Telephone anzuschaffen. An Stelle der Kopf- brane, was durch einfaches Abschrauben geschicht. hörer einen Lautsprecher zu verwenden, wäre die Sodann verbinden wir die Telephonschnüre mit des Deutschen Juriſtentages überwachen, Jahres. Ausgangspunkt ist Troppau. Besucht wereinfachste Lösung, doch fostet ein solcher, wenn er dem Apparat und stellen auf die Ortsstation ein. nicht nur die Hauptversammlung, bei der auch den Witkowiß und Jodbad Darkan. Hierauf erfolgt verboten wurde, über das Beschlagnahmegesetz und die Fahrt bis Poprad velka und nach Alt- Schmeds wirklich etwas leisten soll, heute noch einige hun- In den meisten Fällen wird der Empfang oor die Marienbader Affaire zu sprechen, sondern auch und Neu- Schmecks. In diesen zwei Orten wird für sofort rein sein. Sollte Klirren oder Streiſchen erfolgen, Ein Ausweg, der eine Ausgabe von wenigen so ist die Regulierung des Hörers nachzustellen, den Begrüßungsabend, der übrigens nur auf ge- einige Tage Standquartier bezogen und von hier sloKronen verursacht, ist zu finden, wenn der Funk- bis Sprache und Mufit einwandfrei reproduziert ladene Gäſte beschränkt war. Nunmehr hat der aus werden die Tatrakurorte und die berühmten flpVorstand der Ständigen Vertretung folgende wakischen Bäder Trenczin- Teplitz, Bad Pystian usw. freund, was wohl vielfach der Fall sein wird, ein werden. Ein solcher Lautsprecher, der eigentlich fo- Sundgebung beschlossen:„ Der Vorstand der Stän- besucht. Die vierzehntägige Reise, welche nur für Grammophor besigt. Der Umban in einen guten Lautsprecher bietet keine Schwierigkeiten; die An- stenlos herzustellen ist, wird gewiß viel Freude digen Bereiung des Deutschen Juristentages in Aerzte und Begleitung offen ist, foftet 1178 K, in leitung hiezu wird sicher vielen Bastlern willkom- bereiten und bei zahlreichem Befuche die Frage der Tschechoslowakei hat in seiner ersten nach der welchem Betrage alle Auslagen für Bahn- und abgehaltenen Autofahrten, Unterkunft, Mittag- und Abendessen nach Hörern lösen. Es sei noch bemerkt, daß zur diesjährigen Hauptversammlung Was ist richtig? Im Programme des " Deutschen Klubs der Prager Y. W. C. A", der im vorigen Monate gegründet wurde, lesen wir auf Seite 2: Für wen wirkt die. W. E. A.? Das Grammophon als Lautsprecher. dert Kronen. men sein. Von N. Neuber. „ Es sind vorgesehen: Religiöse Vorträge gefordert. Gegenüber dem Jahre 1924 ist das eine Zunahme um 2200 Fälle. Die Zahl der Automobile in den Vereinigten Staaten betrug im Jahre 1925 nicht weniger als 19.954.347, was einer Zunahme um über 2 Millionen gegenüber dem Vorjahre gleichkommt. Damit entfällt auf jeden sechsten Amerikaner ein Auto. Ein Theater in die Luft gesprengt. Das Theater von Los Angeles wurde durch fünf Dynamit explosionen zerstört. Es wurde festgestellt, daß an verschiedenen Teilen des Theaters Dynamitpakete versteckt waren. Zuerst entfernen wir vom Grammophon die Neproduktion der Rundfunkdarbietungen die Nie- Sigung die Vorgänge in Marienbad erörtert und sowie Jansen, Trinkgelder usw. inbegriffen sind Schalldose( Membrangehäuse) und schrauben sie derfrequenzstufe verzerrungsfrei arbeiten muß, seinem Befremden darüber Ausdruck gegeben, daß Anmeldungen an den Reichsverband der deutschen von dem kleinen Ansabrohre ab, wobei wir die als weshalb auf eine entsprechende Gittervorspan- die verfassungsmäßig gewährleisteten Rechte der Aerztevereine in der Tschechoslowakischen Republik Zwischenlage verwendeten Gummiringe forgfältig nung besonders zu achten ist. Wenn man berüd- Vereinsfreiheit und der freien Meinungsäußerung Ausfig" und den Landesverband für Fremdenverkeh aufheben. Nunmehr nehmen wir einen guten, sichtigt, daß durch eine kleine Ummontierung das durch die Staatsbehörden in Marienbad verletzt in Karlsbad. Die Teilnehmerzahl ist auf 150 Be womöglich regulierbaren Kopfhörer( Telefunken, Grammophon stets wieder als solches gebrauchs- wurden und daß der Versuch unternommen sonen beschränkt. Dr. Nesper usw.) und befestigen eine Telephon- fähig ist, so wird diese Anleitung sicher viele wurde, die Redefreiheit dieser Vereinsversammmuschel unter Zwischenlegung der oben erwähn- Funtfreunde veranlassen, einen.. Rerind mit dic- lung zu beschränken, um so mehr ins Gewicht Mitteilung werden Monats- Perronfarten zum Beten Gummiringe an das Ansatzrohr. Diese Manipu-, fer Anordnuna zu mache Monats- Perrontarten. Nach einer amtlichen allt. als es sich um eine wissenschaftliche Taguna trage von 12 K in den Verkauf kommen. Seite 6. Mitteilung aus dem Publikum. - et. Dienstag Schauspielpremiere„ Der 13. Stuhl". 8 Als nächste Schauspielnovität gelangt im Neuen 8 Theater Dienstag das dreiaftige Schauspiel Der 100 13. Stuhl ,, von dem Engländer Bayard Ve iller zur Aufführung. An Produktionsstätten sind vor- sund Herr Má cha als Hans hervorragenden Anteil. handen: Wollen auch Sie Millionär werden? Die Ge- in der Tafelglasindustrie. legenheit hiezu bietet sich durch Beteiligung an der in der Guß und Spiegelglasindustric 15. čechoslovakischen Klassenlotterie. Die Haupttreffer in der Flaschenindustrie sind bedeutend. 3u gewinnen sind: 1 million, in der Hohlglasindustrie zirka 2 Haupttreffer à 300.000, 2 à 200.000, 6 à 100.000, 4 à 90.000, 4 à 80.000, 6 à 70.000 usw. usw. durch Bestellung eines Loses bei der allgemein bekannten und vom Glück besonders begünstigten Geschäftsstelle Josef Stein, Prag II., Riegrovo nam. 2( Filiale Karlsbad, Markt 3), welche bereits fast 30 Millionen an ihre glücklichen Kunden ausbezahlt hat. Das Glück dieser Firma ist sprichwörtlich. Wir verweisen auf die Beilage in unserer heutigen Zeitung. Der geringe Vorrat an Glücklosen dieser Glückstelle" ist immer sehr bald erschöpft. Man bestelle dar noch heute per Postkarte. Ein ganzes Los'80 K, ein halbes Los 40 K, ein viertel Los 20 K. Kasha- Mäntel gefüttert von Kč 390.-( Fasson „ Bassano") aufwärts, original englische Mäntel gefüttert von Kč 445.-( Fasson„ Byzanz, Bessy, Bolzano") aufwärts, in allen auch ertra starken Maßen-bei Busch, Damen- und Bad fisch- Konfektion en gros und en detail, Prag, Příkopy 27( Mitte des Grabens, sog. Großer Bajar), nur 1. Stod, Eingang im Hause. Keine Schaufenster, auch nicht im Basar selbst. Auch mittags geöffnet. Anzahl und Art der Defen: in der Tafelglasindustrie: 5 Fourcaultanlagen mit zirka 50 3iehmaschinen, 14 Handwannen und 4 Hafenöfen, in der Guß- und Spiegelglasindustrie: 6 Wannen und 15 Hafenöfen, in der Flaschenindustrie: 7 Owensmaschinen, 20 Handwanen und 6 Hafenöfen, in der Hohlglasindustrie: 9 Wannen und zirka 180 Hafenöfen. Tilly de Garmo, die nach dreijähriger erfolgreicher künstlerischer Wirksamkeit in Prag an die Berliner Staatsoper engagiert wurde und bereits Anfang Juli ihr hiesiges Engagement berläßt, wird sich im Laufe der nächsten und übernäch sten Woche in einer Reihe ihrer besten Partien vom Brager Publikum verabschieden. In der kommenden Woche singt Tilly de Germo Montag die Titelpartie in Sidney Jones flassischer Operette„ Die Geisha" und am Mittwoch die Infantin in ZemDas vorstehende Ziffernmaterial ist so gigan- linstys einaftiger Oper Der Zwerg". tisch und spricht eine so beredte Sprache, daß es Die Festspiele der Internationalen Gesellschaft überflüssig erscheint, weitere Worte über die Be- für neue Musik wurden Freitag abends in der deuting unserer heimischen Glasindustrie zu ver- Turnhalle, in 3ürich eröffnet. Das Konzert lieren. wurde vom Züricher gemischten Chor veranstaltet. Es kamen zur Aufführung:„ Psalmus HungaNeuregelung der Arbeitslosenunterstüßung ritus" für Tenor, Solo und Orchester von Soltan in Oesterreich. Im österreichischen Nationalrat ist Kodaly und König David", symphonischer soeben eine Novelle zum Arbeitslosenversiche Psalm für Rezitation, Solo, gemischten Chor und rungsgesetz eingebracht worden. Die Neuregelung Orchester von Honeger( Paris). Beide Kompoist darin gelegen, daß eine strenge Scheidung fitionen wurden von dem in Zürich eingetroffenen zwischen der eigentlichen Versicherung internationalen Publikum mit Begeisterung aufgeund einer sogenannten Krisenunterst i tnommen. zung eintritt. Die erste wird im Prinzip von Spielplan des Neuen deutschen Theaters. Hente Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen, wo- 5% Uhr Die Meistersinger von Nürnbei jedoch der Staat in Krisenzeiten, wo die Zahl berg", Montag 7% Uhr„ Die Geisha", Diens der Arbeitslosen ungewöhnlich groß ist, die Mehrtag 7½ Uhr Der 13. Stuhl", Mittwoch, tosten gegenüber normalen Epochen bevorschußt, 3werg- Violanta", Donnerstag 7% Uhr Die Bedeutung der Glasindustrie. in der Erwartung, daß er in besseren Beiten" Der 13. Stuhl". Freitag„ Der Freischüt", durch die gleich hochbleibenden Beiträge der Un- Samstag 8 Uhr Tannhäuser Parodie", Das Regierungsorgan„ Prager Presse" ver- ternehmer und Arbeiter entschädigt werden wird. Sonntag„ Der Orlow". offentlicht in seiner legten Sonntagsbeilage zahl Der zweite Teil der Neuregelung betrifft die Spielplan der Kleinen Bühne. Heute 7% Uhr reiche Artikel über die tschechoslowatische Glas- Krisenunterstützung selbst. Es wird darin festge- Glaße und Bubikopf", Montag" Char industrie. halten, daß auch bei längerer Arbeitslosigkeit eine leys Tante", Dienstag Glabe und Bubi Wir entnehmen einem informierenden Bericht Hilfe Plat greift. Für diese Notstandsunterstüt topf", Mittwoch" Der fröhliche Wein folgende Daten: Zur Charakteristik der wirt zung sollen Unternehmer und Arbeiter die Hälfte berg", Donnerstag ,,, GI aße und Bubikopf", schaftlichen Bedeutung der Glasindustrie für beitragen, die andere Hälfte soll in drei gleichen Freitag„ Das Spiel von Tod und Liebe", unsere Volkswirtschaft mögen die nachstehenden Teilen auf Bund, Land und Gemeinde überwälzt Samstag Charleys Tante", Sonntag Ziffern dienen: Boltswirtschaft. An Glas wurde ausgeführt: in den Jahren Tonnen 1921 135.790 1922 121.662 1923 103.411 1924 160.865 Wert in Ke 2.072,702.000.-2.046,413.000.962,497.000.1.236,814.000.1925 170.720 1.298,516.000.-werden. 08000 Genossen! 0006099 Ihr müsset un. ausgesetzt für die Verbreitung unserer Zeitung agitierenSeht euch überall für unsere Parteipresse ein. In das Heim des Arbeiters gehört dic ,, Charleys Tante". Vereinsnachrichten. ., Urania". 20. Juni 1926. Nur die Qualität entscheidet! Rechenmaschine BRUNSVIGA selt 30 Jahren erprobt! 7 verschiedene Modelle. Fordern Sie Prospekt R. L.& G. Halphen, Prag, Mikulášská tř. 22/ s. Telephon 2342. Turnen und Sport. 3604 Slavia Viktoria Žižkov 2: 2( 1: 2). Da. gestrige Unentschieden sicherte der Slavia den Titel des Fußballmeisters, da sie vor der Sparta über das beijere Torverhältnis verfügt. Das Spiel brachte ehr guten Sport und die Befürchtungen, daß es infolge des harten Kampfes um die„ Punkte" aus arten könnte, erwiesen sich erfreulicherweise als un begründet, da der Schiedsrichter Herr Dlabač das Spiel objektiv, sicher und sehr energisch leitete. Eine Rekordzuschauermenge: an 18.000 Leute hatten sich eingefunden, die infolge des vorhergegangenen schlech. ten Wetters schon allzu lange ihren Fußball ent behrt hatten. Vom Spielverlauf: Anfänglich hat die Vittoria ein leichtes llebergewicht. Ihre Kombination ist flüssig, der Start auf den Ball sehr ichnell und der Schuß aufs Goal ausgezeichwe Dennoch glückt ihr fein Treffer. Dagegen kann Buč für die Slavia an dem herauslaufenden Goalmann vorbei zum ersten Mal scoren. Die Viktoria spicft nun energisch auf Ausgleich, der ihr auch nach einer schönen Sombination rechter Flügelverbindung ge lingt. Und zehn Minuten später erzielt Jellinek das 2 Tor der Viktoria, das vom Publikum mit großem Jubel aufgenommen wird. In der 2. Halbzeit gibt Slavia das Tempo an und zeigt beständig ein leichtes Uebergewicht. Ein Freistoß, knapp an der Strafraumgrenze wird von Silny flach ins Tor geschossen. Der Ausgleich ist hergestellt Slavia kann trop guter Kombination und schöner Schüsse keine weiteren Erfolge mehr erzielen, da der Gvalmann der Viktoria sich trop einer ſten in der Sandelsbilanz im Jahre 1925, aus Genoffenu.Genoſſinnen agitiert file", heute, halb 11 1hr Aus ber- windlich erweist. Die met erlegung als unüberBetrachtet man die aktiven und passiven Po- Arbeiterpresse. Darum, gedrückt in Millionen, so findet man, daß Glas unmittelbar nach 3uder figuriert: Aftivum Einfuhr Ausfuhr in Tausenden Kč Zuder.. 533 2,321.643 Glas und Glaswaren 32.509 1,298.516 1,266.007 2,321.110 Siebei ist zu berücksichtigen, daß die wichtig sten Rohmaterialien zum größten Teil von der böhmischen Industrie bezogen werden, und zwar: gegen 90.000 Waggons Kohle sirta 5.000 Waggons Kalfstein über 2.000 Waggons Soda zirfa 2.000 Waggons Sulfat jirka 400 Waggons Pottasche zirfa über 70 Waggons Minium 3.000 Waggons Verpackungsmaterial ,, Lang lebe der König" mit Jadie Coogan. Dazu:„ Das Turnfest der deutschen Ju gendspiele", Viktorie bestritt das Spiel tauft. während 30 Minuten der 2. Halbzeit mit 10 Mann, da Jellinek bei einem Zusammenstoß mit Hojer verlegt wurde und das Spielfeld verlassen mußte 2. S. Kunst und Wissen. Michael Bohnen, der mit Recht gefeierte deutsche Meistersänger, hat als erste Rolle bei seinem diesmaligen Prager Gastspiele den Heiratsvermittler Stecal in Smetanas„ Verkaufter Braut" gesungen. Bohnen war diesmal besonders guter Laune, leider; denn diese verleitete ihn oft, mehr als nötig in stimmlicher Hinsicht aufzutragen und die Drastik der Darstellung bis hart an die Grenze des Erlaubten zu steigern. Ein Künstler von der schier übernatürlichen gesanglichen Art und schauspielerischen Großartigkeit Bohnens hat es wahrlich nicht nötig, auf den Effekt beim Publikum zu spielen und sich als Sänger und Darsteller in manirierten Uebertreibungen zu gefallen, die die Jugendveranstaltung. Zweite und dritte Wiederholung mit obigem erfolgreichen Programm: Mittwoch, den 23. und noch Donnerstag, den 24., halb 4 Uhr. Karten 3, 4 und 5 K. Urania- BioKajje. ., Wran- Urania- Kino". Henni Porten. Diese geniale Frau übertrifft sich ,, Tragödie" im Wran Urania kino mit selbst in diesem Film was sie bietet, das ist echte, große, ergreifende Kunst. Seute, 3, halb 6 und 8 Uhr. Montag und täglich, halb 6 und 8 Uhr. Aus der Partei. Jugendbewegung. S. J., Prag. Mittwoch, 23. Juni, um 8 Uhr abends, Monatsversammlung mit Vortrag des Geund in der allerletzten Zeit auch ein großer Teil musikalische Sicherheit und Sauberkeit der Opern- nofsen Dr. Emil Strauß über„ Johann Hus, des Sandbedarfes( 10.000 Waggons), dieses wichy- aufführung gefährden. Alle Achtung und Bewunde der Revolutionär" im Verein deutscher Arbeiter", tigen Rohstoffes, den man noch vor wenigen rung dem Dirigenten Zemlinsky, der trotz Boh Prag II., Smečky 27. Jahren fast ausschließlich aus Deutschland benen und dessen musikalisch- deklamatorischen Extraziehen mußte. vaganzen dem herrlichen Werke Smetanas zu seinem Herausgeber Dr. Ludwig Czech. Drud: Deutsche Beitungs- A.- G., Prag Heutiger Sport. Der D. F. C. spielt Sonntag um ½6 Uhr nachmittags gegen A. F. K. Vršovice auf dem Slaviaplayze. Da der D. F. C. in seiner stärksten Aufstellung antritt, aus Wien hat er sich um einen Sieg nicht verlegen sein. Heute 10 Uhr einen neuen linken Flügel mitgebracht, wird er wohl vormittags Leichtathletikkonkurrenz D. E. H. G.— Sparta auf dem Spartaplay. In Nürnberg findet heute auf dem Platz des 1. F. C. das Länderwettspiel Deutschland Schweden statt. KAUFE NUR PIERINGS HELA SUPPENWURZE SIE IST DIE BESTE Wettbewerbsausschreibung. Die in der tschechoslowafischen Glasindustrie Rechte verhalf und eine wahrhaft feſtmäßige Verantwortlicher Redakteur Wilhelm Nießner. gibt im öffentlichen Offertwege für die Pflasterung beschäftigten Arbeiter übersteigen die Zahl von musikalische Aufführung desselben erzielte. An dieser 30.000, dazu kommen noch an Hausarbeitern hatten neben Zemlinsky) vor allem Frau de Garmo 60.000 bis 70.000. als entzückende und musikalisch vollkommene Marie Kleine Chronit. Das große Format. Eine Fabel von Albert Reinice. Ich bin der größte und wichtigste Vogel weit und breit," schnatterte die Gans und watschelte in der Morgensenne spazieren. Daß ich nicht lache," rief der Star, seit wann Star ,,, seit bist du denn wichtig, du dumme Gans?" Ich bin von großem Format," sagte die Gans beleidigt,„ lege große Eier und habe auch einen großen Schnabel." Ja, einen großen Schnabel hast du allerdings," bestätigte der Star, aber was du schnatterst, ist ohne Sinn und Verstand." „ Auf den Verstand kommt es heutzutage gar nicht an," erwiderte die Gans, nur auf den großen Schnabel. Wer ihn am meisten aufreißt, steht überall obenan. Ich sage dir ja, das große Format ist Trumpf." Dumme Gans," schrie der Starmaß, groß sein tut es nicht allein. Ich bin nur ein fleiner Vogel und habe keinen großen Schnabel, Mein Lied aber entzückt jedermann. Das ist eben eine Kunst!" ,, Stunst, hahaha," lachte die Gans ,,, wer gibt heute noch etwas auf Kunst? Die Kunst geht betteln, lieber Freund. Meine großen Eier sind begehrter. Wir leben in einer großen Zeit!" ,, Einbildung ist auch eine Bildung," entgegnete der Star. Gegen deine Dummheit ist nicht aufzukommen." Meine Dummheit," schrie die Gans empört, fällt bei dem heutigen geistigen Tiefstand gar nicht mehr auf. Ich bin, wie gesagt, beliebt wegen meines großen Formats." „ Ja, das bist du in der Tat," rief der Fuchs, der sich leise herangeschlichen hatte. Er fraß sie mit Behagen auf. Den Schnabel ließ er liegen. * Eine lustige Pressegeschichte erzählt Dr. Paulsen in der„ Franks. 3tg.": Der tüchtige Reporter. großen Für den Drud verantwortlich: O. Holit. Die Weltausstellung von Wembley ist bekanntlich unter den Hammer gekommen. Für das etwa 200 Morgen große Gelände der Ausstellung mit nahezu allen Gebäuden und dem großen. Stadion wurde als Höchstsumme von der Firma Knight, Frank und Rutley 315.000 Pfund geboten. Der Auktionator nahm das Angebot jedoch nicht an, da ihm von privater Seite bereits eine höhere Summe geboten worden war. Die Höhe dieses Angebots wurde von ihm jedoch nicht angegeben. Ein Riesenangebot in Menschenhaut hat in Bristol ein Strankenhausarzt erhalten, der für einen bei Ein amerikanisches Blatt schrieb: Wir haben einem schweren Unglüd mit dem Motorrad entseygestern einen neuen Reporter angestellt. Er ging lich verbrannten Beamten namens Britton durch auf Recherchen aus, blieb den ganzen Tag fort und eine Beitungsanzeige Freiwillige zur Uebertragung tehrte mit folgendem zurück, dem Besten, was er von Haut auf den Körper des Schwerverletzten aufgefunden habe: gefordert hatte. Im Laufe von 48 Stunden stellten ,, Gestern hatten wir einen Anblick, der uns sich nicht weniger als 120 Personen dem Operateur das Blut in den Adern gefrieren ließ. Eine zur Verfügung. Dank diesem Massenangebot konnte Droschke, die in sehr raschem Tempo die College der Arzt eine Rationierung vornehmen, so daß auf Street hinabgefahren kam, hätte fast ein Kinder- jeden, der sich gemeldet hatte, nur ein ganz unbemädchen mit zwei Kindern überfahren. Es hätte deutender Hautverluſt kam. eine her:: rreißende Katastrophe gegeben, wenn das Kindermädchen nicht in wunderbarer Voraus- japanische Delegierte M. Narafati bei der Intersicht die Kinder zu Hause gelassen hätte und selbst nationalen Arbeitskonferenz in Genf gab interzufällig in einen Drogenladen getreten wäre, als effante Zahlen über den Umfang der Frauenarbeit die Droschte vorbei kam. Dann wandte auch der in den japanischen Bergwerken. Danach werden noch Kutscher, gerade bevor er an die Kreuzung fam, bis jetzt annähernd 83.000 Frauen in den Erzden Wagen um, weil er etwas vergessen hatte, und Kohlenbergwerken Japans beschäftigt. Davon und fuhr in entgegengesetzter Richtung davon. arbeiten 48.000 in Tiefen von 300 bis 800 Meter Wäre nicht dieses wunderbare Zusammentreffen unter der Erde. Auch die Kinderarbeit ist trok von Zufällen gewesen, so wären ein liebender Va- eines entgegenstehenden Gesezes noch praktisch nicht ter, eine zärtliche Mutter und treue Brüder und abgeschafft; ungefähr 700 Mädchen unter 13 Schwestern in tiefstes Weh und fast unerschwing- Jahren wurden bei einer Aufstellung der Arliche Beerdigungskosten gestürzt worden." beiterinnen unter Tage gezählt. Der Reporter wird in unseren Diensten bleiben. Frauenarbeit in japanischen Bergwerken. Der Die Bezirksverwaltungsfommission Aussig vereines Teiles oer Bezirksstraße im Stadtgebiete Türmit: a) die Lieferung von ca. 2370,00 m² Granitreihensteinen, hergestellt mit Maschinen- oder Handbetrieb und b) bie Arbeiten, einschließlich ber Sandlieferung für die Reihensteinpflasterung( ca. 2870.00 m³). Die Vergabe erfolgt nach den mit Erlaß des Landesverwaltungsausschusses Prag Bab! 21.703/ 111 ai 1923 herausgegebenen Allgemeinen Bedingungen für die vom Lande subventionierten Straßen- und Brückenbauten" und den von der Bezirksverwaltungskommission verfaßten Speziellen Bedingungen", welche in der Bezirkskanzlei während den Amtsstunden zur Einsicht und zum Bezuge aufliegen. mit der äußeren Bezeichnung„ Pflasterung Türmit" Die ordnungsgentäß verfaßten, verschlossenen und versehenen Offerte sind nur auf den amtlichen Drudforten- bis 30. Juni 1926 an die Stanzlei der Bezirksverwaltungskommission in Aussig einzu bringen. Das Vadium beträgt 5 Prozent des Offert Alle vorangeführten Druckjorten sind in der Bezirkstanzlei gegen Ersatz der Barkosten erhältlich. Bezirksverwaltungskommission Aussig am 12. Juni 1926. betrages. Der Vorsitzende: Rudolf Müller. Verlangen Sie in jeder Verkaufsstelle des Konsumvereines Selch waren der Firma HEGNER& Cie., PILSEN Selchwaren der Fa. HEGNER& Cie., PILSEN, SIND DIE ALLERBESTEN! 3636