Nr. 256. Abonnements- Bedinggen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illustrirter Sonntagss Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Zeitungss Preisliste für 1898 unter Dr. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 15. Jahrg. Die Insertions- Gebühe beträgt für die fechsgespaltene Kolonels geile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmartt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis & Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tst an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Hernsprecher: Amt I, Mr. 1508. Telegramm- Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Gewerkschaften. # Dienstag, den 1. November 1898. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. dem der nicht lange spielten. Der Kapitalismus mußte die ersten in ihrer Macht, auch den stärksten Verbänden einen Damm Stadien seiner Entwickelung schon durchgemacht und ein zu setzen, die Lage der Arbeiter auf ein viel höheres ,, Reichen die Gewerkschaften a II ein heute noch für die Be- Stadium erreicht haben, wo das Bewußtsein der Klassen- und Niveau zu heben, und ihnen eine viel größere Unabhängigkeit dürfnisse der Arbeiter aus? Genügen die Gewerkschaften Interessengemeinschaft den Stachel und die Angst der Konkurrenz zu sichern, als ohne Gewerkschaft möglich wäre. Die englischen allein, um den Schutz und die Befreiung der Arbeiterklasse überwunden hatte. Und das fonnte erst eintreten, als die Maschinenbauer sind in dem letzten großen Kampfe, obschon sie zu erwirken?" Diese Frage behandelt Mr. Prescott, der Affumulation( Zusammenhäufung) des Kapitals und die einzelne Vortheile davontrugen, mit ihrer Hauptforderung: Präsident einer der mächtigsten, jedenfalls der bestorganisirten Konzentrirung der Produktion sich so weit vollzogen hatte, der des Achtstundentages, für den Augenblick erlegen, ihre und festgefügtesten amerikanischen Gewerkschaft: des daß der Zusammenschluß einer Gruppe von Großkapitalisten Position ist aber jetzt eine ungleich günstigere als sie günstigstenTypographenbundes. In seinem Jahresbericht die Möglichkeit bot, den Markt zu beherrschen, die Konkurrenz falls ohne Gewerkschaft sein könnte, und die Unternehmer an den vierundvierzigsten Kongreß des Internationalen niederzuschlagen und thatsächliche Monopole zu schaffen. werden sich zehnmal besinnen, ehe sie einen neuen Angriff beTypographenbundes, der dieses Jahr am 10. Oktober Mit dem Eintreten dieses Zustandes beginnen die Kapita- ginnen. Denn auch sie haben schwere Verluste erlitten in Syratus, Staat New York, zusammentrat, spricht, listen sich zu organisiren und nicht blos zur Vertheidigung, und was wohl zu beachten sie haben sich wie wir dem in Chikago erscheinenden Social Democratic auch zum Angriff. Ihr Ziel wird: die Gewerkschaften zu öffentlichen Interesse und Herald"( Sozialdemokratischer Herold) vom 24. September der Arbeiter durch die Uebermacht zu erbrücken. öffentlichen Meinung derart in Gegenentnehmen, Mr. Prescott, nach einigen Klagen über die Lau- In England hatten sich bedrohlichen Streits der Arbeiter gegen- fat gebracht, daß ihr thatsächlicher Sieg zu einer heit des Versammlungsbesuchs, überhaupt die Lauheit in der über die Unternehmer eines Gewerbezweiges auch schon früher moralischen Niederlage geworden ist. Gewerkschaftsbewegung, sich wie folgt aus: örtlich und provinziell toalirt, aber die prinzipielle Kampftoalition Und die Thätigkeit der Gewerkschaften als soziale OrganiWir müssen die Thatsache anerkennen, daß der Kapi der Arbeitgeber fam doch erst in den achtziger Jahren zur An- fationen, d. H. als Organisationen, um welche die sozialistische talismus die Maschinerie für seine Macht- wendung und Herrschaft. Der Sieg der Arbeiter im großen Organisation der Gesellschaft sich zu krystallisiren hat, diese erweiterung im Laufe der letzten Jahre Dockerstreit rüttelte die Unternehmer auf. Und seitdem Thätigkeit, welche von den Unternehmerverbänden nicht gewunderbar bervollkommnet hat. ist es stehende Taktik geworden, daß die Unternehmer, wenn hindert werden kann, ist die weitaus wichtigere. Auf ihr be„ Auf dem industriellen Gebiete muß jedermann zugeben, sie den Moment für eine Kraftprobe günstig halten, den ruht wesentlich die Zukunft des Sozialismus. daß die Gewerkschaften gut organisirt sind und in vielen Streik der Arbeiter sofort mit einer Massenaussperrung Die Thatsache, welche Mr. Prescott festgestellt hat, drückt Fällen sich wirksam und erfolgreich gezeigt haben; auf der beantworten. Und diese Taktik ist von den Kapitalisten also in keiner Weise die Bedeutung der Gewerkschaften herab. anderen Seite kann die Thatsache nicht geleugnet werden, daß Amerika's und des europäischen Kontinents mit Eifer und Und daß die amerikanisch en Arbeiter auf diese Thatvielleicht die Mehrheit derer, die früher die Stärke der Ge- Erfolg übernommen worden. Eine Massenaussperrung legt sache aufmerksam gemacht wurden, war ein verdienstvolles werkschaften bildeten, jetzt nicht für Unternehmer arbeiten, den Arbeiterorganisationen eine ungeheuere Last auf, welche Werk, denn sie enthält eine eindrucksvolle Mahnung für fie, deren Handeln gelähmt und deren Feindseligkeit gegen die Ar- die Bewegungen hemmt. Da reichen die bisherigen sich nicht, wie das die meisten bisher gethan, einzig auf die beiter zurückgedrängt wird durch die Furcht vor der Mittel des Widerstands nicht aus. Heldenmuth Aus- Gewerkschaftsbewegung zu verlassen und als selbständige Konkurrenz, sondern sie sind beschäftigt von großen dauer Begeisterung nichts kann den Sieg bringen, Arbeiterpartei auch in den politischen Kampf einzutreten. Trusts( Unternehmerverbänden), die in aller Ruhe wenn die Machtmittel des Feindes so große sind, daß Für die deutschen Arbeiter bedarf es zum Glück einer ihre Forderungen stellen und die Arbeiter durch er die Individuen im einzelnen und in der Masse ver- derartigen Mahnung nicht. Hunger unterwerfen. Und, unterstützt bon erfahrenen nichten kann. Was hat den Kaffern in Südafrika, den Rechtsbeiständen( deren Jahreshonorar das Jahreseinkommen Derwischen im Nilthale die Todesverachtung genugt, mit Politische Mebersicht. mancher Gewerkschaften übersteigt) und von schmiegsamen der sie sich den englischen Magazingewehren und MaximBerlin, den 31. Oktober. Beamten, verfügt der Trust über die ganze Macht der kanonen entgegenwarfen? Ehe sie an den Feind heranStaatsregierung, wenn es gilt, durch Aushungerung famen, waren sie durch die mechanisch tödtenden, Die Einladungen zur Anarchisten- Konferenz, die der Arbeiter die Herabsehung der Löhne zu erzwingen. in aller Sicherheit gehandhabten Mordwaffen niedergemäht. nach einer Mittheilung am 26. November in Rom zusammen,, Dabei arbeitet der Unternehmerverband in völliger Aehnlich ergeht es un genügend organisirten und treten wird, sollen jetzt ergehen, und da ist denn gerade zur Sicherheit. Er hat keinen Verlust des Marktes zu be- ausgerüsteten Arbeitern im Kampf mit den großen rechten Zeit und gerade am rechten Ort, nämlich in forgen; und ein etwaiger Verlust durch Unterbrechung der Unternehmerfoalitionen. Arbeit läßt sich in jedem Fall wieder ersetzen- und zwar Mr. Prescott, der Präsident des amerikanischen Typoüber und über ersetzen durch intensivere Ausbeutung der graphenbundes, hat nun die Frage gestellt und die Sachlage Arbeiter, sobald der Hunger die Besiegten in das Joch geschildert, er hat aber nicht gesagt, was die Arbeiter nun zu zurückgeführt hat und die Räder der Industrie den National- thun haben. reichthum wieder vermehren." Jerusalem, wo der deutsche Kaiser sich gerade aufhält, zwar fein Anarchist, aber der Bruder eines Anarchisten verhaftet worden und zwar merkwürdigerweise der Bruder gerade des italienischen Anarchisten, der„ das egyptische Komplott organisirt hatte". Also steht gedruckt in dem der Daily Mail, Die englischen Arbeiter sahen sich nach der Nieder- verlogensten aller Londoner Blätter, Spizzelorgan des Die weiteren Ausführungen Prescott's beziehen sich auf lage der besten aller bestehenden Gewerkschafts- Organisationen: dem dem Herrn Melville, der die inneren Angelegenheiten des Buchdruckergewerfes und des der Vereinigten Maschinenbauer- Gesellschaft, vor dieser Frage, italienische Anarchist" es gewiß freundlich auf die Typographenbundes, und haben kein allgemeines Interesse. und sie haben sie vor wenigen Wochen in Bristol auf dem Nase gebunden hat, daß er ein Attentat machen wollte. Was der amerikanische Gewerkschaftsführer über die ver- Jahreskongreß der englischen Gewerkschaften beantwortet: Weniger Eifer! rufen wir den Attentats Politikern mit Talleyrand änderte wir sagen nicht: verminderte- Machtstellung die Gewerkschaftsorganisation ist unerläßlich, allein sie genügt zu. Und etwas weniger Plumpheit! der Gewerkschaften sagt, ist, soweit Industrien mit hoch nicht für den Klassenkampf, sie genügt nicht, um den Sieg der Die Anarchistenkonferenz soll übrigens keine bindenden entwickeltem Großbetrieb in Betracht kommen, für Amerifa Arbeiter über den Kapitalismus zu erringen die Beschlüsse" fassen, sondern sich auf Gutachten und Anregungen absolut richtig und theilweise auch für andere Länder. In Emanzipation der Arbeiterklasse läßt sich nicht auf dem Boden beschränken. Außerdem soll sie nur kurze Zeit tagen, damit England und in Deutschland, namentlich aber in England, der fapitalistischen Klassenherrschaft und mit den von ihr Raum wird für die Friedenskonferenz. Warum die zwei dem Lande der Gewerkschaften par excellence, wo die den Arbeitern überlassenen Kampfmitteln bewerkstelligen Konferenzen nicht vereinigen, wie wir schon gerathen haben? Trades Unions jahrhundertelang Wurzeln geschlagen und mit die Gewerkschaftsbewegung muß in der politischen Die Macher sind ja dieselben für beide Konferenzen. allen ökonomischen Fortschritten der bürgerlichen Gesellschaft Bewegung ihre Ergänzung haben, und Hand in Abänderung des preußischen Vereinsgesetzes. Noch fortschreitend sich erweitert und vervollkommnet haben, zeigt Hand mit der politischen Bewegung, wenn auch in der ist nicht die Neuwahl zum Abgeordnetenhause beendet und sich diese Erschwverung des Kampfes. Organisation durchaus selbständig, den Sturz des Kapitalismus schon taucht jene Frage wieder auf, welche in der vorigen Die größten Streits und Lockouts( Aussperrungen), von denen und die sozialistische Organisation der Gesellschaft sich zum Gesetzgebungs- Periode so überaus lebhafte Debatten hervordie Geschichte der modernen Arbeiterbewegung uns Kunde giebt: Biel segen. rief, die Frage der Revision des Vereins- und Versammlungsdie Riesen- Kohlenstreifs in England und Wales und der vor- Gewerkschaftliche und politische Organisation des Klassen rechts. jährige Streit und Lockout der englischen Maschinenarbeiter, fampfes verbürgt den Sieg, während die einseitige Fürst Hohenlohe hat seinerzeit versprochen, daß die Behaben, trotz heroischer Anstrengungen nicht mit Siegen der Gewerkschafts- Organisation im Zeitalter der seitigung des Verbots der Koalition zwischen mehreren VerArbeiter geendigt. Und wen, der die Dinge genau betrachtet, Unternehmerverbände nicht verhindern kann, daß große einigungen durch die Gesetzgebung der Einzelstaaten eher kann das überraschen? Kämpfe nur zu oft Niederlagen der Arbeiter herbeigeführt werden solle, als das Bürgerliche Gesetzbuch in Es liegt in der Natur der ökonomischen Entwicklung, daß werden. Kraft trete. Die Frage muß also in der nächsten Session die Kapitalistenklasse, weil im Besitz aller ökonomischen Macht- Die Anerkennung dieser Thatsache ist keine Herabſegung des Landtags unbedingt zur Erledigung gebracht werden. mittel, a Is St Lasse stärker ist als die Arbeiterklasse. Und der gewerkschaftlichen Organisation, wohl aber ein Sporn Wie wird der Gesezentwurf ausschauen, den die Regierung theils infolge des Besizes dieser Machtmitel, theils weil sie zu vermehrter Thätigkeit für Verbesserung der Organisation. vorlegen wird? Wird es eine neue lex Recke sein, ein an Zahl weit geringer ist, kann die Kapitalistenklasse sich auch Sie räumt nur mit Illusionen auf, und der Weg zu neues Knebelgesetz, durch das allen mißliebigen politischen weit leichter und fester organisiren als die Arbeiterklasse. Diese Niederlagen ist mit Illusionen gepflastert. Die Funktion der Richtungen der Mund gestopft werden kann? Oder wird die Thatsache blieb den Arbeitern lange verborgen, weil die Gewerkschaften ist eine zwiefache: die einer Kampforgani- Regierung sich nach den Erfahrungen des Sommers 1897 in Stapitalisten, durch die freie Konkurrenz gegen einander fation und die einer sozialen Organisation. Jene wird nur weiser Beschränkung mit der einfachen Erfüllung ihrer Zusage gehetzt, erst später als die Arbeiter auf den Gedanken gestärkt, diese nicht berührt. Jene wird gestärkt, denn der begnügen? Und wie wird sich, sofern die Regierung also famen, sich als Klasse zu organisiren. Der Klassenkampf war Sieg fann blos dadurch gesichert werden, daß die Mitglieder- handelt, der Landtag stellen? Wird aus den Parteien heraus von ihnen schon lange geführt worden, ehe sie zur Organi zahl sowie die Disziplin und das Solidaritätsgefühl der der Versuch gemacht werden, das preußische Vereins- und sation des Klassenkampfes famen. Den Arbeitern wurde, Arbeiter erhöht wird. Je größer der Prozentsatz der gewerk- Versammlungsrecht gänzlich zu ertödten? Dies wiederum gerade weil sie unter dem anfangs unbewußt geführten und schaftlich organisirten Arbeiter eines Gewerbszweiges, desto wird ja von dem Ausfall der Wahl abhängen. Da ist es anarchischen Klassenkampf schwer litten, die Nothwendigkeit, größer die Macht der Gewerkschaft. Und die Nothwendigkeit denn gut, daß die zu jedem Neaktionsstreich allzeit bereiten den Klassenkampf zu organisiren, durch die Logik der That der gewerkschaftlichen Organisation muß den weitesten Kreisen Parteien der Konservativen und Freikonservativen wenigstens fachen viel früher flar gemacht als den Kapitalisten, die der Arbeiter flar gemacht werden. Durch die gewerk- etwas geschwächt aus dem Wahlkampf hervorgehen. bon dem Klassenkampf, den sie zum Zweck der Ausbeutung schaftliche Organisation wird der Arbeiter als Arbeiter erst führen, ja nur Vortheile hatten. So finden wir, daß eine Macht ohne sie ist er der Spielball des Unternehmers, in England, dem Lande der normalen ökonomischen der sich wohl hüten wird, eine starte gewerkschaftliche Organi- Altersversicherungs- Anstalten waren bisher im§ 55 des und politischen Entwickelung, die Arbeiter ein gutes Menschen- sation anzugreifen. Daß in den entwickeltsten Zweigen der Gesetzes festgelegt. Dem Ausschusse waren danach vorbehalten: Die Wahl der Beisiger der Schiedsgerichte; alter vor den Kapitalisten Koalitionen gebildet und ihre Großindustrie Unternehmer- Verbände stärker sein können, als die Prüfung der Jahresrechnung; Trades- Unions schon zu hoher Vollendung gebracht hatten, ehe Gewerkschaften der Arbeiter, schließt nicht aus, daß auch in die Kapitalisten ihrerseits geschlossene Koalitionen und Kampf- solchen Zweigen die Lage der Arbeiter ohne Gewerkschaften organisationen bildeten. eine viel schlimmere fein würde als mit Gewerkschaften. Die Aufgaben des Ausschusses der Invaliden- und die Beschlußfassung über die Bildung von Rückversicherungsverbänden; die Abänderung des Statuts; falls ein Aufsichtsrath nicht gebildet worden ist, die Ueberwachung der Geschäftsführung des Vorstandes. So bietet sich uns die eigenthümliche, aus den Verhält. Es ist ein großer Unterschied, ob der Kapitalist seine Wünsche nissen sich natürlich erklärende und keineswegs einen Wider widerstandslos erfüllen kann, oder ob er, um sie zu erfüllen, spruch enthaltende Erscheinung, daß die Kapitalisten, welche im einen Feldzug führen, Schlachten schlagen muß. Und ist es auch Diese Obliegenheiten sollen, besonders infolge der ErKlassenkampf gegen die Arbeiter Angreifer sind, in der nicht in der Macht der bestorganisirten Gewerkschaft, eine richtung der örtlichen Rentenstellen, aber auch aus anderen Organisation des Klassenkampfs ursprünglich die Rolle der Koalition des Gesammtunternehmerthums in einem Zweig Gründen, vermehrt werden. Die offiziöse Presse nennt als Angegriffenen gespielt haben- eine Rolle, die sie freilich hochentwickelter Großindustrie zu überwinden, so ist es doch solche neue Befugnisse und Aufgaben: 1. die Festsetzung der Zahl der Bezirke und der Sitze der ört- 1 lichen Rentenstellen; # " fatholi = Wir glauben, daß weit wichtigere Aufgaben nach Reichshilfe Endlich! Gegen den früheren Handelsminister von Berlepsch rufen, wie die Landesvertheidigung in der Epoche der Abrüstungs- richteten sich f. 8. heftige Angriffe, weil er das Privatregal in den Tiele2. die Wahl der nicht beamteten Mitglieder des Vorstandes; tonferenz.Winkler'schen Gruben fortbestehen ließ und damit ut. a. auch auf die staat3. die Wahl der Beisitzer der Rentenstellen( neben der dem AusDer Lippe'sche und der Braunschweig'sche Erbfolgeftreit liche Bergaufsicht dort verzichtete. Der Fall war darum besonders peinlich, ſchuſſe bereits zustehenden Wahl der Schiedsgerichts- Beisiger); haben in tönigstreuen und gottgläubigen Köpfen eine heilloje Ver- weil Freiherr v. Berlepsch der Schwiegersohn des so bevorzugten 4. die Feststellung des Voranschlags; wirrung angerichtet. Mit der 1866 er evolution von oben und dem Bergiverksbefigers war und weil in diesem Reviere besonders schwere 5. die Zustimmung zu Beschlüssen des Vorstandes, welche die 1870/71 er Kaiserschnitt hatte das fromme Gewissen, vom Donner und Unglücksfälle borkamen. Nun ist endlich zwischen der Staatsregierung Erwerbung, Beräußerung oder Belastung von Grundstücken Blig der Ereignisse halb betäubt, sich allmälig zur Noth abgefunden. Allein und dem Grafen von Tiele Winkler ein Vertrag abgeschlossen, der Versicherungsanstalt betreffen. nun fommen mitten im Frieden Dinge vor, die da beweisen, daß gerade worin er und feine Rechtsnachfolger auf das Recht zur Verwaltung Die beiden legten, finanziellen Vollmachten waren auch an den Stätten, wo das, über alle irdischen Rüdsichten erhabene der Bergpolizei unter Vorbehalt der ihnen sonst aus dem Bergregal in den Bötticher'schen Entwurf schon mit aufgenommen. Sie göttliche Recht der Obrigkeit seine festesten Vertheidiger haben sollte, zustehenden Rechte verzichten und sich damit einverstanden erklären, find ein Stück parlamentarischen Budgetsrechts der Unter- Anschauungen obwalten, die sich mit dem Glauben an das göttliche baß die Verwaltung der Bergpolizei mit dem 1. November an den nehmer und Arbeiter, über das kein Wort weiter zu ver- Recht beim besten Willen nicht vereinigen laffen. Was soll da aus Staat übergeht. dem Glauben an das Gottesgnadenthum werden? jammert die Vor mehr als fünf Jahren hat Dr. Jastrow in seiner Schrift lieren ist. Sozialliberal" auf dieses Mißverhältniß hingewiesen, Zeitungen Charakteristisch ist, daß in dem Ausschusse der Germania" mid jammern etliche ihrer Schwesterzeitungen. felber wieder aus Wahlen der Krankenkassen Vorstände in Berlin erscheinende Märkische Bolls- Zeitung", und was sie deshalb empfindlich gestraft und nun hat man sich endlich zu den Das Interessanteste aber leistet ein anderes Zentrumsblatt; die aller Parteien haben sich mit dieser Frage befaßt, uns hat man hervorgeht, alle Wahlrechte vereinigt sein sollen. schreibt, ist so charakteristisch, daß wir es den Lesern nicht vor- entschlossen, was von Anfang an selbstverständlich sein mußte. Der Ausschuß wählt heute schon die Schiedsgerichts- Beisitzer enthalten können.„ Das Rechtsgefühl mag es wohl verlegen, Freilich, für unsere Stumm und Konsorten macht die Sozial(§ 71 des alten Gesetzes) und zwar zu gleichen Theilen in wenn das bestehende Thronfolgerecht durch weltliche Rücksichten bei reform noch immer zu große Fortschritte. getrennter Wahlhandlung seitens der Arbeitgeber und seitens der seite geschoben wird, aber mit dem Gottesgnadenthum hat Die Gehaltserhöhung von vier Staatssekretären. In Versicherten. Der Ausschuß wählt, offenbar in gleichem Ver- das garnichts zu thun." Und nun belehrt uns das Blatt: Reichs- Haushaltsetat für 1899 werden die in der letzten Session fahren, in Zukunft die nunmehr obligatorischen VorstandsVon Gottes Gnaden" bedeutet vielmehr nach der katholischen abgelehnten Gehaltserhöhungen für die Staatssekretäre im Reichsmitglieder, soweit sie nicht vom Kommunalverbande oder der Auffassung, wie aus dem Rundschreiben Leo XIII. vom 29. Juni 1881 Justizamt, im Reichs- Marine- Amt, im Reichs- Schahzamt und im Landesregierung bestellte Beamte sind. Der Ausschuß wählt deutlich hervorgeht, genau dasselbe nicht mehr und nicht weniger Reichs- Beftamt von 24 000 auf 30 000 M. angesetzt werden. Ohne was der Apostel Paulus an die Römer( XIII. 1. 2.) schreibt: Zweifel, so meint die„ Germania", gelangt die Erhöhung der geendlich, wie man nunmehr erfährt, die Beisiger der„ Es giebt keine Gewalt außer von Gott, und die, nannten Besoldungen auch zur Annahme, da gleichzeitig auch die örtlichen Rentenstellen. welche besteht, ist von Gott angeordnet. Wer dem kleinen Aufbesserungen für die Unterbeamten und LandDiese letzte Bestimmung dürfte im Reichstag den nach sich der Gewalt widersezt, der widersetzt sich Briefträger im Etat für 1899 erscheinen werden, welche im letzten schärfsten Widerspruch herausrufen. Wenn man im der Anordnung Gottes." Etat fehlten, und deren wegen der Reichstag die GehaltsGewerbegerichts- Gesetz und sogar in den letzten InnungsJede Obrigkeit als folche ist hiernach von Gottes Gnaden, mag erhöhung Staatssekretäre im Auswärtigen Amt und im Reichsamt der Staatssekretäre ablehnte. Staatssekretäre ablehnte. Bei diesen Erhöhungen vorlagen die Gerichtsbeisiger durch ein allgemeineres Wahl- ie nun repräsentirt werden in der Monarchie von find die Staatssekretäre im Auswärtigen Amt und im Reichsamt verfahren der Interessenten ant dem Monarchen, in der Republik von einem Senat oder des Innern nicht berücksichtigt, weil sie ohnehin weit höhere EinOrte und sogar in dem einzelnen Berufe bestimmen Ticß, so wird eine einem Präsidenten, mag der Monarch ein Türke, ein Heide nahmen haben, als die anderen Staatssekretäre. Die Staatssekretäre oder cin Christ sein, mag er auf grund seines Erbrechts oder im Auswärtigen Amt und im Reichsamt des Innern beziehen näin ähnliche Wahl für die Zusammensetzung der örtlichen infolge freier Wahl der Volksvertreter an die Spipe be- lich je 50 000 m. jährlich einschließlich 14 000 m. jogenannter ReRentenstellen wohl für das Reichsamt des Innern rufen worden sein. Von Gattes Gnaden waren demnach die heid- präsentationskosten. Sämmtliche Staatssekretäre haben außerdem ebenfalls erträglich sein. Man nimmt den örtlichen Renten- nischen römischen Kaiser, ebenso wie die Häuptlinge freie Dienstwohnungen. Der Reichskanzler bezog bis zum vorigen stellen, auf die man so große Hoffnungen fett, auch ein gut der afrikanischen Regerstamme es heute sind, die Zaren Jahre 54 000 W. einschließlich 18 000 W. Repräsentationskosten. Die Theil ihres Einflusses, wenn man sie nicht mit den Ver- und die Sultane nicht minder, wie die obersten Repräsentanten lepteren sind auf 64 000 W. erhöht worden, so daß der Reichskanzler feit dem 1. April d. J. im ganzen 100 000 m., also 40 000 M2. mehr tranenslenten der Nächstbetheiligten besetzt. Die Ernemung von Hamburg, Bremen und Lübeck." vom Mittelpunkte einer ganzen Provinz oder eines ganzen Da die Behörden, und zwar alle Behörden also von Gottes als bis dahin, bezieht. Gnaden sind, ist, wie das katholische Blatt beschwichtigend darlegt, Einzelstaates aus wird nur zu schweren Mißgriffen führen.„ jede Revolution abfolut zu verwerfen." Allein es schrift erläßt der Vorstand des" Deutschen Striegerbundes“ ,, Kriegervereine und Sozialdemokratie." Unter dieser UeberDie Angst vor allgemeineren Wahlen und vor einem demo- fährt fort: Im übrigen aber find die 251ter völlig frei, in der„ Parole" eine Erklärung fiber das Verhalten der Kriegerkratischen Aufbau der verschiedenen Vertretungen ist offenbar sich die Art ihrer Staatsverfassung, namentlich also auch die Person, vereine zu den politischen Parteien, im besonderen zur Sozialdemo im Reichsamt des Innern größer denn je. Und von zu viel welche die Obrigkeit repräsentiren und an die Spige der Gewalt fratie. Darin heißt es it. a.: Muth war doch selbst früher nichts zu spüren, auch im treten foll, je nach ihrer Neigung vollgiltig felbst Jahre 1890 nicht. 31 bestimmen.„ Die Bezeichnung der Person oder der Personen, welche die obrigkeitliche Gewalt innehaben sollen, bleibt der menschlichen Freiheit und der geschichtlichen Entwickelung überlassen, ist somit nicht göttlichen, sondern menschlichen echte&"( fo P. Viftor Cathrein 8. J.( Gesellschaft Jesu)„ Die Aufgaben der Staatsgewalt und ihre Grenzen" S. 40). Gerade die örtlichen Rentenstellen würden am meisten des Vertrauens der Versicherten bedürfen, um falsches Mißtrauen zerstreuen und übertriebene Befürchtungen mildern zu können. Denn den örtlichen Rentenstellen sollen nach der neuen Vorlage überwiesen werden: die Ueberwachung der Rentenempfänger, die Erstattung von Anzeigen an den Anstaltsvorstand über die zu ihrer Kenntniß fomnenden Fälle, in welchen ein vorbeugendes Heilverfahren angezeigt ist, und die Kontrolle der Beitrags entrichtung. Durch den Vorstand der Versicherungsanstalt und nach Anhörung desselben durch die Landes- Zentralbehörde können der Rentenstelle jedoch noch weitere Obliegenheiten übertragen werden. Das sind alles Aufgaben, die am besten im engsten Zu fammenhange mit den Versicherten am Orte zu lösen sind. Warum also die Nächstbetheiligten nicht selber über die Männer ihres Vertrauens entscheiden lassen? Ein kaum glaublicher Akt der Militärjustiz wird uns aus Königsberg i. Ostpr. berichtet: Unser Gewährsmann schreibt: Menschliches Recht sett also fest, wer das imperium ( Herrschgewalt aus fi ben soll, und nur das imperium selbst ist für alle Bölfer des Erdballs von Gott angeordnet. Ohne Obrig eit löst sich ja das sagt uns auch schon die bloße Vernunft jedes Volt in zusammenhanglose Individuen auf, mur fie ermöglicht daher ein staatliches Zusammenleben; sie ist somit, da dieses Zusammenleben„ ein nothwendiges Ergebnis der veruüuftigen Menschennatur" d. H. von Gott gewollt ist, ebenfalls von Gott gewollt d. h. von Gottes Gnaden." Ind so fügen wir hinzu wenn die sonst verpönte Revolution gelingt, hat Gott sie auch gewollt, und wer sich gegen fie auflehnt, Tehnt sich gegen Gott auf. Mit anderen Worten: Keine Obrigkeit fann bestehen, ohne daß der allmächtige Gott sie erlaubt und folglich ist jede Staatsgewalt, Behörde und Regierung von Gottes" Gnaden. Der Heide Friedrich II. drückte das etwas derber und fürzer aus Zu einer Verhandlung gegen sozialdemokratische Flugblatt mit dem Wort: Gott ist mit den großen Eskadrons!" berbreiter vor dem Schöffengericht in Marienburg in WestUnsere Frommen und Königstrenen werden jedoch mit dieser preußen war der Genosse Kriese aus Elbing, der zur Zeit Auffassung des Gottesgnadenthums schwerlich zufrieden sein. gerade eine Uebung als Reservist mitmachte, als Zeuge geladen. Rückwärts, rückwärts Don Rodrigo! Der Bundesrath Unter anderem wurde derselbe vom Vorsitzenden auch gefragt, hat in seiner legten Sigung einer Eingabe des Vereins deutscher ob er Sozialdemokrat sei. Kriese glaubte darüber Auskunft se fi rfchner Folge gegeben, indem er genehmigte, daß für die geben zu müssen und antwortete:" In givilja!" Ueber Sürschner an stelle der bisherigen vier, fortan fech s Sonu die Gerichtsverhandlung wurde in den Blättern berichtet, so- tage im Jahre für die erweiterte Arbeitszeit freigegeben werden. Die Verordnung soll sofort in fraft treten. daß die Vorgesetzten Kriese's Aeußerung fennen lernten. So wird von dem geringen Schutz der Arbeiter gegen über Während der Dauer der Uebung erfreute derfelbe sich infolge mäßige Ausnutzung Stüd um Stück wieder auf dem Verordnungsdessen einer besonderen Beobachtung. Wegen eines gering- wege abgebröckelt. fügigen Versehens wurden ihm drei Tage Arrest zudiktirt. Es sollte aber noch besser kommen. Wie wäre es, wenn wir die Herren Bundesrathsmitglieder auch einige Sonntage an ihren Spazierfahrten und sonstigen Erholungen behinderten und ins Joch der Arbeit spannten? Alle, welche auf dem Boden der Treue zu Kaiser und Reich, zum nationalen deutschen Staat und zu ihrem engeren Bundesstaat stehen, sind gleichmäßig berechtigt, in unsere Vereine einzutreten. Und deshalb sind die Kriegervereine ein glücklicher Vereinigungspunkt für Männer der verschiedensten politischen Anschauungen, sofern sie mur alle auf dem Boden des Reichs und der bestehenden staatsrechtlichen Verhältnisse stehen. Die Kriegervereine werden durch die Pflege treiter Kameradschaft die politischen Gegner einander näher bringen und unter ihren Mitgliedern dahin wirken, daß sie im bürgerlichen Leben, in ihrer Bethätigung als Staatsbürger dasjenige in den Vordergrund stellen, was die Parteien eint, monarchische Trene, Vaterlandsliebe, Nationalbewußtsein, und daß sie sich daran gewöhnen, das Partei- Interesse möglichst zurückzustellen. Das Kriegervereinswesen fennt nur einen Gegner, Umsturzparteien, alle übrigen Parteien, sowie sie vorstehend gekennzeichnet sind, sollen sich in den Kriegervereinen in breiter Front, Schulter an Schulter, gegen diesen gemeinsamen Feind vereinigen. Wenn dem gegenüber an einigen Stellen von Verbands- und Vereinsvorständen auch Anhänger einzelner auf dem Boden der Treue zu Kaiser und Reich und zu den bestehenden Verhältnissen stehender bürgerlicher Parteien als nicht in die Kriegervereine gehörig bezeichnet sind, so kann diese Meinungsäußerung vom Bundesvorstand nicht gebilligt werden. Die ihr zu grunde liegende Anschauung widerstrebt dem Geiste des Kriegervereins wesens durchaus." die Danach scheint dem Bundesvorstand der Eifer der Kleinen Größen jetzt selbst zu weit zu gehen. Wie wir mehrfach berichten konnten, hatten diese an mehreren Orten ihre Säuberungsarbeit auch auf die Freisimmigen erstrect; es scheint, daß diese in Zukunft wieder liebevolle Aufnahme finden und dort den unentwegt Königstreuen näher gebracht werden sollen. Bei denjenigen, die nun einmal dem Umsturz ganz verfallen sind, ist nach der Meinung des Bundesvorstandes die Erziehungsmethode der Kriegervereine doch wirkungslos. dürfte stimmen! Das vorrichtungen ihre Erklärung finden, leiftet sich dieses Blatt, welches von Unternehmern finanziell unterhalten wird, und das seinerzeit im Stempelfälschungs- und Steuerhinterziehungs- Prozeß wacker die besitzenden Angeklagten rein zu waschen versuchte, in einem angeblich enden Angeklagten rein zu waschen versuchte, in einem angeblich eingesandten Artikel folgende Berdächtigung: Die Massenunglücksfälle, von welchen in der letzten Zeit der deutsche Bergbau betroffen worden ist, haben allmälig auch weitere Kreise bis hinauf zum Ministertis he von der Nothwendigleit einer Reform der Berginspektion überzeugt. Die Unternehmer sind Bald nach vollendeter Uebung wurde Kriefe auf das natürlich Gegner jeder Reform und wenden sich namentlich gegen die Elbinger Militärbureau gerufen und gefragt, ob ihm die Die Reichskommission für Arbeiterstatistik ist, sicherem Ber- beabsichtigte Anstellung praktischer Bergleute zur Inspizirung der Storpsbefehle bekannt seien, die bei den Kontroll- Versammlungen nehmen nach, zum 17. November einberufen worden. Die diesmalige Schächte. In ihren Kampfesmitteln gegen die Reformbestrebungen verlesen werden. Nachdem er das bejaht, wurde er entlassen. Tagung wird sich auf etwa vier Tage erstrecken, da die Vernehmung ist die Unternehmerpresse gewiß nicht wählerisch gewesen, bas Am 10. Oftober erhielt er vom Bezirkskommando Marienburg der Sachverständigen bei den Erhebungen über das Gastwirths Berfidefte aber leistet sich das„ Rheinisch Westfälische Tageblatt". einen Gestellungsbefeht, sich am 12. Oktober zur Verbüßung gewerbe viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Wie verlautet, find im darzuthun, daß die häufigen Massemunglücke nicht in der modernen einer vierzehntägigen Arreststrafe dort einzufinden. K. glaubte Borladungen an etwa 60-70 Personen aus dem Gastwirthsgewerbe Betriebsmethode, nicht in den häufig ungenügenden Schutzergangen, deren Aussagen die Kommission entgegennehmen will. an einen Frrthum und fragte beim Bezirkskommando an, wes- Es ist hier der Modus gewählt worden, daß der von der Kommission halb er denn bestraft werden sollte. Da er keine Antwort früher eingesetzte Ausschuß sich an die einzelnen Verbände behuss erhielt, trat er die Reise an. Seine in größter Angst befindliche Präsentation von Sachverständigen gewendet hat; es dürften daher Ehefrau wandte sich in einem Schreiben an den Kriegsminister. auch weibliche im Gastwirthsgewerbe beschäftigte Personen vor Darauf erhielt sie vom Generalfommando des 17. Armeekorps der Kommission erscheinen. die Mittheilung, daß ihr Mann Ein Gefchentwurf betreffend den Schuh der Angestellten wegen ungehorsams gegen denkorpsbefehl vom im Handelsgewerbe soll, wie die Magdeburger Zeitung" wiffen 23. Februar 1894 bestraft worden ist, wonach jede Be- will, in Vorbereitung sein. Uns erscheint es sehr zweifelhaft, ob thätigung sozialdemokratischer Gesinnung es bei der bekannten Rückwärtstonzentrirung unserer Regierung in verboten ist. Derselbe habe sich öffentlich in Uniform in der sozialpolitischen Dingen zu wirklich einschneidenden Maßnahmen Die Deutsche Berg und HüttenarbeiterSchöffengerichts- Sigung zu Marienburg am 8. v. M. als Sozial- fommen wird. Man wird, falls die Nachricht überhaupt zutreffend geitung", der wir das obige entnehmen, bemerkt hierzu:„ Das demokrat erklärt." ist, auch hier nach dem berühmten Muster verfahren und den Belz heißt mit anderen Worten: Es ist zu untersuchen, ob nicht die zu waschen versuchen ohne ihn naß zu machen.ultramontane oder sozialistische Partei, resp. ihre Der Kaiser und die Katholiken. Der Kaiser hat vom Sultan Anhänger unter den Bergleuten, die Massen unglüde das Grundstid Dormition in Jerusalem zum Geschenk erhalten. Auf von Karolinenglüd" und" 3ollern" absichtlich herbeiführten, um Stoff zur Wahlagiation zu diesem Grundstück soll nach der Ueberlieferung das Haus gestanden haben!!! haben!!! Jene 170 Bergleute, so der alte Prattifer", haben, wo Maria, die Mutter Jesu, gestorben sei. Dies Grundstückt tönnen auch ihren Tod gefunden haben als Opfer der ultrahat der Kaiser nun zur Nußnießung im Interesse der deutschen Satholiten bestimmt. Der Kaiser fagt in einer Depesche an den montanen oder sozialistischen Parteitaftif!!!" Für uns erübrigt es sich, dieser bodenlosen Ge Vorstand des deutschen Vereins vom H. Lande, diese Schenkung be funde die Fürsorge, mit er er, obwohl anderer Konfession, stets meinheit und Rohheit auch nur ein Wort der Kritik hinzuzufügen. bestrebt sei, über den katholischen Interessen zu wachen. Die Zentrumsblätter zeigen sich über die Schenkung fehr Also daß der Mann vor Gericht auf eine Frage des Vorfizenden die volle Wahrheit sagte, bringt ihm 14 Tage ein. Es bleibt also nur das Dilemma: Entweder Du verschweigst die Wahrheit oder Du wirst bestraft! Es wird Sache des Kriegsministers sein, schleunigst einzu schreiten und Abhilfe zu schaffen. Andernfalls müßte man annehmen, daß strenge Wahrheitsliebe unter Umständen für einen deutschen Soldaten gefährlich werden könnte. V * Deutsches Reich. erfreut. Die Reichseinnahmen aus den Zöllen und Verbrauchs Steuern im ersten Halbjahr 1898 belaufen fich mit Zum Ende des Phosphatmehl- Krieges. Die Bezugs 364,3 Millionen Mark auf 29,5 Millionen Mark höher als im ersten vereinigung der landwirthschaftlichen Genossenschaften und die verHalbjahr 1897/98, fie sind mithin um mehr als 8 pet. gestiegen. Diese einigten Thomasphosphatmehl- Fabriken haben sich, wie firzlich die Bermehrung übersteigt den Durchschnitt der Jahre seit Eintritt der hiesigen Organe des Bundes der Landwirthe versicherten, über einen Wendung zum Günftigen in den Steichsfinanzen nicht merheblich neuen Lieferungsvertrag geeinigt und der Zwist ist damit zu Ende. und bleibt selbst hinter der ganz ausnahmsweise hohen Steigerung Wie die Nat.- lib. Korrespondenz" schreibt, hatten die Organe des von 1895/96 auf 1896/97 mir sehr wenig zurück. Sie ist Bundes noch 24 Stunden vorher an die Landräthe die stritte Aufauch absolut und relativ höher als der ungewöhnlich hohe Mehr forderung ergehen lassen, gegen diejenigen Kreisblätter ansatz in dem Reichshaushaltsetat mit 48 Millionen oder etwas mehr einzuschreiten, welche bezahlte Annoncen der Thomasphosphatals 7 pct. mehl- Fabriken veröffentlichten. Da nun aber der Friede wieder hergestellt ist, so wird die Bundesleitung wohl die Landräthe antveisen, den Kreisblättern die Annahme solcher Annoncen wieder zu gestatten und soweit man bereits gegen solche eingeschritten sein follte, diese Maßnahmen wieder rückgängig zu machen. Dann darf auch das Landwirthschaftsministerium ben ihm unterstellten Betriebsverwaltungen wieder erlauben, Thomasphosphatmehl zu beziehen. Wer wollte Widerstand leisten, wenn die Rothleidenden" pfeifen? Offiziös will man es wahrscheinlich machen, daß der Ueberschuß des laufenden Jahres den des Vorjahres mit 78 Millionen Mart mindestens erreichen wird. Auch bei diesem Anlasse will man für neue Militärforderungen Stimmung machen. Schreiben doch die„ Berl. Pol. Nachr.": „ Die günstige Finanzlage wird in dem Reichstage auch den Mehrforderungen, welche für die Stärkung unserer Landesvertheidigung unabweisbar sind, die Wege ebnen." „ Eine eigenthümliche und zum Nachdenken sehr geeignete Sache ist es auch, daß die beiden schweren, sich ähnelnden Unfälle vor der Reichstagswahl eintraten und von der rothen wie schwarzen Internationale so wolllüftig ausgeschlachtet wurden; wird man den wirklich wahren Grund jemals erfahren?" " Zur Fleischthenerung. Wie in der legten Gleiwiper Stadtverordneten Sigung vom Oberbürgermeister mit getheilt wurde, ist im Monat August eine Generalpetition von sämmtlichen Städten Oberschlesiens an den Regierungspräsidenten sowohl wie an den Oberpräsidenten und den Handelsminister abgegangen, in welcher alles flar auseinandergesetzt ist, was die Nothwendigkeit einer Erhöhung der Zahl der zur EinEine Antwort sei führung kommenden Schweine bedingt. bis heute noch nicht eingegangen. Auf eine dringliche Bitte also nach zwei Monaten noch keine Antwort. Den Wünschen der Agrarier wird viel schneller Rechnung getragen. Scharfschießen auf der Straße. Aus Posen meldet uns eine Privatdepesche: Eine Militärpatrouille feuerte bei einem Deserteurtransport auf offener und start belebter Straße, als der Gefangene flüchtete, Einem dreizehnjährigen Mädchen flog mehrere scharfe Schüsse ab. eine Kugel hart am Stopfe vorbei. Sie wurde infolge des Schreckens ohnmächtig. Eine ältere Frau mit drei Kindern war gleichfalls in Lebensgefahr. Infolge des Vorfalles herrscht hier allgenieine Erbitterung Die Wahlvorsteher thaten recht daran. Die Reformbedürftigkeit bes Dreitlaffen- Wahlrechts ist über alle Zweifel erhaben; dazu bedarf es wahrlich keiner Erhebungen mehr. Deportation abgelehnt. Wie der Hamb. Korr." hört, hat die Kolonialverwaltung an die Gouverneure von Togo, Kamerun, Südwestafrika und Ostafrika die Frage gestellt, inwieweit sie es für zulässig, finanziell durchführbar und im Interesse der Kolonien, ndererseits aber auch im Interesse der Sträflinge erachten würden, wenn man die Deportation in gewissen Grenzen in das deutsche Strafsystem einführen wollte. Die Antworten der Gouverneure seien sämmtlich verneinend ausgefallen. " 4. In allen gegen Dreyfus gerichteten Bemängelungen seines Privatcharakters z. B. des Oberstlieutenant Fabre, der ihn als maßsemitismus zu spüren. Die von uns entfräftete Mär, Dreyfus sei Tos eingebildet schildert, ist nie und nirgends etwas von Antiblos ein Opfer des Rassenhasses, zeigt sich hier in ihrer ganzen Unfinnigkeit. $ Aus Der Fall beweist aufs deutlichste, wie unnöthig das Scharf- I 2. Cabaignac hat in der Kammer erflärt, das sogenannte Ge Rom, 27. Oftober.( Eig. Ber.) Wir berichteten fürzlich, daß fchießen bei der Verfolgung von entfliehenden Gefangenen zu fein ständniß des Dreyfus liege als geugniß geschrieben und in einem Orte der Romagna und in einem andern in Toskana pflegt. Die Kugel hat den Entfliehenden nicht getroffen, wohl aber unterzeichnet von der Hand des Kapitän Lebrun- Renault vor. die beiden vom Mailänder Kriegsgericht Verurtheilten: Genosse wurde er dann erreicht und festgenommen. Welchen Sinn hat da Das ist eine fre che Lüge. Es liegt gar nichts anderes vor, als Turati und der Republikaner de Andreis, bei den Kommunal die Schießerei, durch welche zudem harmlose Bassanten ums Leben Nebensarten aus dritter Hand, die letzte des Oberst Guérin wahlen als Protestkandidaten aufgestellt waren. In beiden Orten gebracht werden können. unglaublicherweise erst vom 14. Februar 1898!! Die meisterhafte haben sie die Mehrheit der Stimmen erhalten. Angeblich, um eine Wahlstatistik durchzuführen, hatte die Auseinanderfädelung all der lügnerischen Widersprüche in dieser Aus San Salvatore( Piemont) tommt die Nachricht, daß Regierung die Aufstellung einer politischen Statistit verlangt. Der Sache scheint mir das juristische Glanzstüd in Barb's Darlegungen. bie Bauern der Kommission, welche die Aufgabe hat, die Zerstörung Oberbürgermeister Bender von Breslau hatte demzufolge an die 3. Die bei Esterhazy gefundenen Briefe an einen hohen General, der von der Phylorera infizirten Weinstöcke vorzunehmen, Widerstand Wahlvorsteher ein Rundschreiben gelangen laffen, in welchem es hieß: den er nicht nennen wollte, lassen nicht den kleinsten Zweifel dar entgegenseßten. Dabei schoffen die Carabinieris in die Massen und „ Auf höhere Anordnung habe ich die Herren aufzufordern, über, daß sein Vertheidigungssystem auf einem Komplott beruht, tödteten 4 Personen und verwundeten etwa 20. bei der Wahl in einer bestimmten Kolonne die Parteistellung des das jener Mächtige mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durch- In Turin wurde ein Anarchist wegen Verbreitung von gewählten Wahlmannes, soweit sie ihnen bekannt ist, des näheren fezte. Henry und Path, welch letterer fofort nach Ester anarchistischen Zeitungen au fünf Jahren Gefängniß berurtheilt. zu bezeichnen. hazh's Freisprechung ihm verbindlich gratulirte, Rom, 81. Oftober. Die Einberufung des Parlaments zum Wie die Breslauer Morgenzeitung" erfährt, haben viele Wahl- find mur Mittelsmänner gewesen. Die Verstodtheit, mit welcher 16. November wird heute amtlich bekannt begeben. Vorsteher es abgelehnt, die Parteistellung der Wahlmänner in die gewisse Blätter vielleicht um unserer Version nicht beipflichten betreffende Rubrit einzutragen aus Besorgniß, einen Irrthum zu zu müssen? die Erklärung Clemenceau's anzweifelten, diese beRußland. begehen oder Material für irgendwelche politische Schnüffeleien zu lastenden Briefe feien an Boisdeffre geschrieben, vielmehr handle es Anfähe zu einer Arbeiterpartei in Finnland. bieten. Sie falvirten sich, indem sie in die Liste an betreffender sich um Oberstlieutenant Bath, möge fich jetzt überzeugen lassen: Helsingfors wird geschrieben: Am 15. Oftober fand hier eine Stelle das Wörtchen„ unbekannt" eintrugen. Mein General! Ich fann Ihnen nur unvollkommen( bien Busammenkunft der finnisch sprechenden Arbeiter statt, um die Frage mal), weil ich keine Worte für meine Gefühle finde, die tiefe un- zu erörtern, ob die Arbeiter der Hauptstadt an der bevorstehenden endliche Dankbarkeit ausbrüden, die ich für Sie im Herzen trage. Wahl für den außerordentlichen Landtag theilnehmen sollten oder Ihnen und Ihnen allein verdanke ich, daß ich nicht unterlag..." nicht, da das allgemeine Wahlrecht noch nicht eingeführt sei. Gleich Soll man noch deutlicher sein? zu Anfang wurde ausgesprochen, die Arbeiter sollten sich von der Wahl ganz fernhalten und dadurch den übrigen Gesellschaftsklassen zeigen, wie ungerecht fie( die Arbeiter) behandelt werden. Schließtheilnehmen sollten, wenn die Wahlberechtigten aller Parteien, lich wurde jedoch beschlossen, daß die Arbeiter an der Wahl von eigenen Vortheilen absehend, sich dahin einigen würden, daß ein Wahlfomitee gebildet werde, mit der Aufgabe, eine Kandidaten5. Das Protokoll des Verhörs Cabaignac Henry ergiebt zwei liste aufzusetzen in der Weise, daß alle Schichten des Volkes in geDie Kontrolle über die Ausländer, die in Deutschland vor erstaunliche mysteriöse Thatsachen, die freilich nur dem Scharfblickenden rechter Proportion zu ihrer Anzahl darauf vertreten seien. In einer nicht entgehen können. übergehenden, aber länger dauernden Aufenthalt genommen haben, ist zehnmal, wie wir genau gezählt haben, schwor, er habe leitenden Parteien in Finland, die Svekomanen und Fennomanen, a) Obschon Henry nicht weniger als meisterhaften Rede wies der Schreiber Tainio nach, daß die beiden nach der Münchener„ Allgem. Zig." neuerdings in den einzelnen nicht gefälscht, und immer neue Ausreden, erfann, bestand b. h. die schwedisch und die finisch Sprechenden, gegen die Arbeiter Bundesstaaten durch eine umfassende Organisation des Cavaignac mit absolut unerschütterlicher Hartnäckigkeit darauf, bis er wären. Es sei an der Zeit, daß die Arbeiter ihre Angelegenheiten Meldewesens und durch regelmäßige Berichterstattung ihn endlich zum Geständniß brachte. Was gab Cavaignac diese selbst in die Hand nähmen und eine eigene Partei bildeten. Nach über die an und abziehenden Ausländer ausgestaltet worden.- teinen Augenblick wankende Gewißheit? Und was bedeutet diese mehreren Neden in demselben Sinne beschloß die Versammlung Hamburg, 81. Oktober.( Eig. Ber.) Hier haben die Militär- feste Absicht, ein Geständniß zu erzwingen, das doch folgendes: behörden das Carl Schulze Theater boykottirt, weil der artistische gerade Cabaignac nachher in peinlichste Lage Die Arbeiter der Stadt Helsingfors, welche schon lange gemerkt Leiter desselben mit der Hamburger Freien Voltsbühne" ein Ab- bringen mußte? So was ist nicht mehr menschlich und wer haben, daß sie andere Ansichten vertreten als die beiden Sprachentommen getroffen hat, auf grund dessen dem Verein für je eine glaubt heute noch an Cavaignac's Römertugend! Welcher Schluß parteien, haben besonders in legter Zeit in erhöhtem Grade eingesehen, Sonntags- Nachmittags- Vorstellung für seine Mitglieder Pläge zu brängt sich also auf? Daß er unter höherem Zwang handelte, daß wie die Machthabenden ihre Bestrebungen und Wünsche mißverermäßigten Breisen zur Verfügung gestellt sind, die der jemand, dem er sich beugte, die Schuld Henry's tannte und stehen; und um diesen Machthabenden jedes Vormundschaftsrecht Verein unter seinen Mitgliedern verlooft. Der Verein, an wenigstens diesen Lichtstrahl erzwingen wollte. Wer fann das über die Arbeiter, sowie das Recht, das unter anderem gewisse dessen Spize der bekannte Lyriker Gustav Falle steht, fein als... der Bar? b) In Henry's persönlichem Geständniß Zeitungen sich oft aumaßen, im Namen des ganzen Volkes zu besteht gewiß zum größten Theile aus Arbeitern, und ist aber nichts enthalten, was in anbetracht der Militär- sprechen abzuerkennen, proflamirt sich jetzt das Arbeiterkorps der Hamburger Arbeiter sind Sozialdemokraten, aber naturgemäß hatte fuprematie und Deckung für folch' patriotisches" Verbrechen Hauptstadt als eine selbständige Partei. Die Versammlung beschloß und hat der Verein feine politische Tendenz, sondern nur das Be- feinen sofortigen Selbstmord erklären könnte. Uebrigens begeht ein Sarauf, alle Fachvereine und andere Arbeitergilden in der Stadt streben, seinen Mitgliedern für ein billiges echte Kunst zu bieten. Fälscher, Meineidiger und Feigling, der mit vollem Bewußtsein Un- aufzufordern, zwei Vertreter in ein Komitee zu wählen, das die In seinem legten Spieljahr bestand das Repertoir des Vereins aus schuldige wie Dreyfus und Picquart hinterrüds meuchelte, der zehn Partei organisiren solle. Man wird also von jetzt an auch in FinStücken von Shakespeare, Lessing, Wolzogen, Ibsen, Hauptmann, mal schwört", er habe nicht gefälscht, niemals aus Chrgefühl land mit einer Arbeiterpartei zu rechnen haben, und zwar erVoß, und im Anfang des Spieljahres wurden die Illusionen" von solchen Selbstmord. Seine Aussage enthält aber auch nichts, was freulicherweise mit einer, die da sagt: Was geht uns der Sprachenvon Earl Möndeberg, dem Sohn des Hamburger Bürger- andere direkt belastet, wie man geglaubt hat, was Boisdeffre's so- streit an, Machthaber find Machthaber, gegen sie wenden wir uns meisters im Beisein eben eben des Bürgermeisters, mehrerer fortige Demission nöthig machte.( Es sei denn, daß Bard nicht das und fordern von ihnen unser Recht, fie mögen finnisch oder Senatoren und Bürgerschafts Mitglieder aufgeführt. Und ganze Verhör verlas oder daß man es ihm nicht vollständig aus schwedisch sein. jetzt sind wieder in Aussicht genommen Shakespeare, Lessing, lieferte oder daß wie so etwas in gerichtlichen ProtoTürkei. Hauptmann, Jbsen, Wolzogen, Dörmann, Schnigler und auch wieder follen vorkommt absichtlich einige gravirende Aeußerungen eine neue Arbeit von Carl Möndeberg. Außerdem hat der Verein nicht protokollirt wurden.) Da nun die Ermordung Henry's fast Jsmail Bascha erkläre, er habe keine Anweisungen von der Pforte Aus Kandia melden die Times", der türkische Gouverneut feinen Mitgliedern an Unterhaltungsabenden gute Votal- und sicher scheint, so ist gerade obiger Umstand erst recht verdächtig. Also bezüglich der Entfernung der noch auf Streta stehenden türkischen Instrumentalmufit für ein geringes Eintrittsgeld geboten. Das ist auch ohne daß er sich schon verplaudert hatte, wollte man dies Truppen erhalten. Die Admirale hätten dem Gouverneur mitgetheilt, der Militärbehörde Grund genug, ein Theater, das derartige Be- ein für allemal unmöglich machen. Welcher Verbrechen Mitwisser daß nach dem 4. November die türkische Verwaltung auf der ganzen. strebungen unterstüßt, zu boykottiren. Wenn jemals ein Militär- muß er also gewesen sein! boykott ungerechtfertigt war, so ist es gewiß diefer. Ich schließe mit einer persönlichen Erklärung. Lange nachdem Insel aufhören werde. Die Militärbehörde glaubt wahrscheinlich, daß, wo einmal sozial- ich im Vorwärts" meine Divination der Motive Boisdeffre's fünf Theilnehmer an den jüngsten Ruhestörungen hingerichtet und Nach weiteren Berichten aus Kandia find dort am Sonnabend demokratische Arbeiter den Kunstschöpfungen lauschen, der Sozialisten- enthüllte, hat sich die Frankfurter Zeitung" bemüßigt gevier zu Zwangsarbeit verurtheilt worden. bazillus auf alle anderen Menschenfinder, besonders aber auf solche sehen, in einem Leitartikel sich ohne weiteres dies mein im bunten Rod, lauere. geistiges Eigenthum anzueignen, mit der unklaren Wendung: Regierung berichtet, wird Kreta nicht in vier, sondern in Wie die„ Tribuna", ein offiziöses Organ der italienischen Es wird gut fein, für Militärpersonen nicht nur Kasernen, in worum es sich handle, sei schon mehrfach angedeutet", als ob etwa fünf Zonen eingetheilt, von denen die eine mit Kanea international denen sie abgesondert wohnen, sondern auch besondere Vergnügungs- die Frtf. 8tg." selbst diese Andeutung" gefunden habe. Da das ränme und befondere Straßen und Plätze herzustellen, denn überall geschäzte Blatt min meine höfliche Mahnung, gefälligst mein Priori dräut die Gefahr der sozialistischen Ansteckung.tätsrecht festzustellen, völlig ignorirte, so stelle ich hiermit öffentlich Hildburghausen, 29. Oftober. Gegenüber der Blättermeldung, fest:" Ich allein bin für meine Divination( Kreditforderung 2c.) daß im Bundesrath Preußen auf die Stimmen Meiningens in Sachen verantwortlich, die ich, wie weite Streise in Berlin wissen, schon der Lippe'schen Thronfolge ficher rechnen könne, erklärt die„ Dorf vor einem Jahr mündlich überall verbreitete und schon damals zeitung", daß man in Meiningen zu einer Bergewaltigung in einer Wiener Wochenschrift publizirte, ja auch Zola persön lich davon sofort in Kenntniß fegte. die Hand nicht bieten werde. Die Sprache, in der sich die Regierungsoffiziöfen der verschiedenen Bundesstaaten über die Lippe'sche Angelegenheit unterhalten, läßt au Derbheit schon nicht mehr viel zu wünschen übrig. Heidelberg, 30. Oftober. Der Heidelberger Universitätsfenat hat 8 Korpsstudenten wegen Herausforderung 3weitampfe auf zwei Jahre von der Universität verwiesen. Die Herren Korpsstudenten müssen's schon arg getrieben haben. Denn sonst drückt man bekanntlich gegenüber Herausforderungen zum Zweikampfe mindestens ein Auge zu. Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. Aus Bayern wird der Franff. 8tg." geschrieben: Der grobe Unfug Paragraph dient nun auch zur Erweiterung der Anwendung des Majestätsbeleidigungs- Paragraphen. In Niederbayern wurde ein Maurer, der aus Anlaß der Ermordung der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich abfällige Bemerkungen über die Kaiserin Elisabeth von Oesterreich abfällige Bemerkungen über die Kaiserin machte, wegen groben Unfugs zu 10 Tagen Haft verurtheilt. In Erfurt wurde der Schmied Isner aus Ettersdorf in Schlesien wegen Majestätsbeleidigung in einer Speisewirthschaft verhaftet. Dem Genoffen Schaal in Solingen, der in einem Vortrag Majestätsbeleidigung begangen haben soll, ist nun die Anklageschrift zugestellt worden. Eine Expedition nach dem Tsadsee soll, wie schon mitgetheilt wurde, von deutscher Seite vorbereitet werden. Als Führer ist Major v. Wißmann in Aussicht genommen, der zur Zeit noch im Südwest- Afrika weilt. Es handelt sich um die Aufschließung des Hinterlandes von Kamerun, welches 1894 durch Verträge mit England und Frankreich bis zum Tsadsee ausgedehnt wurde. Schweiz. " M Die Kabinetsbildung ist noch nicht vollendet, es scheint aber gewiß, daß Dupuy das Ministerium zu stande bringt und zwar mit Freycinet als Striegsminister und mit Ausschluß Ribot's, der beiläufig für einen der eifrigsten Befürworter der Revision des Dreyfus Prozesses gilt. Hierin ist wahrscheinlich der Grund seines Ausschlusses zu suchen, und nicht darin, daß er Protestant ist, wie in einem Telegramm behauptet ist, und daß zwei Protestanten Freycinet ist Protestant) in dem Kabinet zu viel wäre." Die neueste Miniſterliste lautet: Präsidium und Inneres Dupuy, Justiz Lebret, Krieg Freycinet, Marine Lockroy, Auswärtige Angelegenheiten Delcassé, Finanzen Beytral, Unterricht Leygues, Handel Delombre, Ackerbau Biger, Deffentliche Arbeiten Kranz, Kolonien Guillain. bleiben soll. Afien. wortung der Forderung der Gesandten, betreffend die Zurückziehung Aus Peking meldet das Reuter'sche Bureau": In Beantder Truppen von der Eisenbahnlinie, gesteht die chinesische Regierung Ben Mangel an Disziplin bei den Truppen zu und erklärt, die Zurückziehung der Truppen sei bereits vor dem Empfang der Forderung beschlossen worden. Die Gesandten werden jetzt auf der sofortigen Burückziehung bestehen. Der britische Gesandte Wacdonald verlangte außerdem die Absegung des Offiziers, der die betreffende Truppenabtheilung befehligt. Zwei Soldaten, welche an Ueberfall auf die Engländer an der Eisenbahn theilgenommen hatten, wurden in Gegenwart eines Mitgliedes der britischen Gesandtschaft mit Peitschenhieben bestraft. dem Nach einer Meldung der„ Times" aus Shanghai hat infolge Stillstandes der Verhandlungen der französischen und chinesischen Behörden bezüglich der Streitigkeiten mit der Ringpo- Gilde wegen des Ueberfalles französischer Matrofen vom 16. Juli der französische Konful den Chinesen mitgetheilt, daß er mit einem Kriegsschiff nach Ranting tommen werde, wenn die französischen Ansprüche nicht ums gehend befriedigt würden. Afrika. grüßen die Entscheidung des Rasfationshofes als einen Sieg und Paris, 30. Oktober. Die revisionsfreundlichen Blätter beAus Kairo wird der Wiener Polit. Korrespondenz" gemeldet, der Unschuld Dreyfus mehr verhindern können; fie meinen, die eine weitere ist signalifirt. Die Gefangennahme der drei aus ſprechen die Ueberzeugung aus, nichts werde die laute Verkündung daß daselbst neuerdings eine Gruppe von Anarchisten eingetroffen ist, Entscheidung sei geeignet, alle Franzosen, welche Achtung vor der Alexandria nach Palästina entkommenen Anarchisten ist bisher nicht greifen die Entscheidung heftig an;„ Gaulois" und" Eclair" sagen, Justiz haben, zu versöhnen. Die revisionsfeindlichen Blätter geglüdt. Sie Revision sei noch keineswegs sicher. legion gestrichen worden. Der Figaro" meldet, Esterhazy sei aus den Listen der EhrenDaß wir diese Mittheilung blos mit allem Vorbehalt wiedergeben können, bversteht sich nach der tragikomischen Geschichte dieses Attentats von selbst.Amerika. Paris, 31. Oktober. Seit gestern werden auf den Straßen Zum chilenisch- argentinischen Grenzftreit. Einer Meldung unentgeltlich illustrirte plakate vertheilt, welche Erklärungen von der" Times" aus Buenos- Aires zufolge werden wegen des Abfünf ehemaligen Kriegsministern betreffend die Schuld des Dreyfus tommens in der Buna- und Atacama- Frage die chilenische und die enthalten. Die republikanischen Blätter stellen die Frage auf, wer argentinische Regierung je fünf Delegirte ernennen, welche in den die Kosten dieser Propaganda bestreite, und verlangen, daß die fünf ersten vierzehn Tagen des November in Buenos- Aires zusammenKriegsminister dem Kassationshofe die Beweisstüde vorlegen, auf treten sollen, um sich über die Frage zu einigen. Falls die sie ihre Ueberzeugung stügen. ihnen dies nicht gelingt, wird je ein Delegirter voit Der Kajsationshof wird wahrscheinlich am Donnerstag die jedem Lande bestimmt werden, zu denen der amerikanische Bern, 29. Oftober.( Eig. Ber.) Die Vorlage betreffend das untersuchungs- Stommiffion für die Dreyfus- Angelegenheit ernennen. Gesandte in Argentinien als dritter hinzufritt, welche eine EntBerbot der Phosphor 8ündhölz chen ist nun parlamentarisch suchen. Senator Ranc hat die Erlaubniß erhalten, Bicquart zu befcheidung herbeiführen sollen. Diese Delegirten sind ermächtigt, ein erledigt, der Ständerath hat sie einstimmig angenommen, nachfreundschaftliches Abkommen über die Hauptfrage zu treffen, um die England. dem er mehrere Abänderungen, welche der Nationalrath an der Verzögerung und die Unkosten zu vermeiden, welche durch ein Zum englisch- franzöfifchen Streitfall. Die Londoner Blätter Schiedsgericht erwachsen würden. Die Annahme dieses Abkommens Vorlage vorgenommen hatte, afzeptirte, einige andere allerdings melden, daß sich infolge des letzten Kabinetsrathes vom Donnerstag wird als gesichert betrachtet; damit dürfte dann der augenblickliche durch frühere Bestimmungen ersetzte. Hoffentlich macht deshalb der die Admiralität über eine große Schiffs Demonstration Bustand des bewaffneten Friedens sein Ende erreichen. Nationalrath teine weiteren Schwierigkeiten. Es bleibt abzuwarten, schlüssig gemacht habe und umgehend die Küsten- und Hafen- Wacht$ ob jemand gegen das längst nothwendige Gesetz das Referendum schiffs Geschwader zusammen mit anderen Schiffen zu mobilisiren ergreifen und 30 000 Unterschriften sammeln wird. Die Kranten beabsichtige. Aus allen diesen Schiffen solle ein für alle Preußische Landtagswahlen. Frankreich. Zur Dreyfus- Frage ersucht uns Herr Karl Bleibtreu um Abdruck des folgenden. Nachdem wir früher die intereffanten Artikel von Bleibtreu über die Dreyfus- Angelegenheit veröffentlicht haben, glauben wir es ihm schuldig zu sein, auch seinen jezigen Ausführungen sowie seiner Verwahrung gegen die Frankf. 8tg." Raum zu geben. Herr Bleibtreu schreibt: Weitere bemerkenswerthe Wahlresultate liegen nur noch in ges und Unfall- sowie Militärversicherung, bezüglich Fälle bereitstehendes Geschwader gebildet werden. deren ebenfalls einige Differenzen mit dem Nationalrath bestehen, Der genaue Zweck und die mit diesem Befehl verbundene Absicht ringer Anzahl vor. Die Konservativen haben noch einige Verluste dürfte dennoch vom Ständerath rasch erledigt werden. feien nicht positiv bekannt, dieselben würden aber in Marinekreisen mehr zu verzeichnen, da ihnen der Wahlkreis Ratibor, der 1893 mit der englisch franzöfifchen Streitfrage in Verbindung gebracht. einen Konservativen und einen Freikonservativen wählte, vom Man nehme an, das Geschwader werde im Plymouth- Sund zusammen- Bentrum entrissen ist. Eins von den bisherigen zwei Mandaten in gezogen werden, verschiedene Schiffe seien unerwartet in Blymouth Sch weibniz- Striegau haben die Konservativen freiwillig eingetroffen. dem Zentrum überlassen, und den Kreis Pinneberg haben sie an die Freifinnigen verloren. Sozialisten Verfolgungen.( Eig. Ber.) In Inrin ist Siernach stellt sich die Verlust liste der konserbatiben am 27. Oktober Frl. Paola Lombroso, die Tochter des be- und reitonservativen folgendermaßen: An die Freisinnigen rühmten Professors, wegen eines Artikels, den sie im dortigen haben fie verloren Königsberg, Görlitz( 2), Nordhausen, Konit, sozialistischen Organ Crido del Popolo" veröffentlicht hatte, zu Binneberg; an die Nationalliberalen Hoyerswerda, Flensburg. 31%, Monaten Gefängniß und 100 Franken Strafe verurtheilt worden. Siegen, Marienwerder, Sangerhausen, Moers, Hamm; an das Der verantwortliche Redakteur des genannten Blattes erhielt sechs Bentrum Ratibor( 2), Schweidnitz- Striegau. Monate Gefängniß und 400 Fr. Geldstrafe. Man muß das vollständige Original der Staatsanwalts Rede des Herrn Bard vor dem Rasfationshof gelesen haben, um sich von der vernichtenden Logit einen Begriff zu machen, womit diefer faltblütige Jurist das ganze Gewebe militärischer Verlogenheit enthüllt, ohne je ein Wort zu viel zu sagen. Freilich sind die meisten That fachen schon vorher bekannt gewesen, aber es finden sich doch einige neue, die wir ins rechte Licht sehen möchten. 1. Generale Bellieur und Gonse erklärten unter ihrem Eid, der Anklagebericht des Rapporteurs d'Ormescheville sei in der Presse = nvollstängig abgedruckt worden. Das ist ein Meineid. " Italien. Der Verantwortliche des„ Avanti" in Rom wurde zu sechs Monaten Gefängniß und 500 Fr. Geldstrafe verurtheilt. Am 2. November ist ein neuer Prozeß gegen den„ Avanti". Angeklagt ist der Genoffe Dr. Schiavi, der im Monat Mai zur Zeit ber Revolten verantwortlich zeichnete, Diesen 16 Verlusten stehen gegenüber 6 Gewinne, nämlich je ein Mandat in Rinteln und Wanzleben von den Nationalliberalen, je eins in Strasburg i. I. und Posen- Land sowie 2 in WongrowigU. Mogilno von den Polen. Die Nationalliberalen haben verloren an die frei! finnige Volkspartei Hagen( 2), Frankfurt a. M.( 2), Görlig, Brom berg, an die freifinnige Vereinigung Kiel, Königsberg, Ronis, an die Konservativen Rinteln und Wangleben. Diesen 11 Verlusten. stehen bisher 7 Gewinne gegenüber, je ein Mandat in Marienwerder, Hoyerswerda, Sangerhausen, Moers, Hamm, Flensburg, Siegen von den Konservativen bezw. Freikonservativen. Die freisinnige Volts partei hat gewonnen von den Konservativen Görliz( 2), Königsberg, Nordhausen, Konig, Pinneberg; von den Nationalliberalen Hagen( 2), Frankfurt a. M.( 2), Görlig, Bromberg, in ganzen also 12 Mandate. Verloren hat sie PosenLand an die freisinnige Vereinigung. Die freisinnige Vereinigung berzeichnet als gewonnen vier Mandate, von den Nationalliberalen je eins in Kiel, Königsberg und Konig, und eins in Posen- Land von der freisinnigen Volkspartei. Das Bentrum dürfte im allgemeinen seinen Befitstand behauptet haben. Sicher gewonnen hat es von den Konservativen Ratibor( 2) und Schweidniz- Striegan. Die Polen haben die beiden Mandate in Wongrowig- Mogilno und je ein Mandat in Strasburg i. U. und Posen- Land an die Konservativen verloren; fie haben in mehreren Kreisen den Ausschlag zwischen Mittelparteilern und Freisinnigen zu geben, so in Posen und Thorn- Kulm. Die Dänen endlich scheinen ihre beiden Mandate behauptet zu haben. So wird also das neue Abgeordnetenhaus eine leine Verschiebung nach links aufweisen. Einige noch ausstehende Resultate können wohl noch diese oder jene Zahl ändern, auf das Gesammt bild aber sind sie ohne Einfluß. Eine neue Erscheinung bildet im preußischen Landtage die Anwesenheit des Demokraten Sänger ( Frankfurt a. M.), den wir in unserer Zusammenstellung unter die Mitglieder der freifinnigen Volkspartei rubrizirt haben. Ferner i es neueren Nachrichten zufolge nicht ausgeschlossen, daß Lingen Bentheim an stelle des bisherigen Konservativen Damink der Nationalsoziale v. Gerlach mit Hilfe des Zentrums gewählt wird. * * 1 in willigt, daß ferner für die Ausgrabuifgen altgriechischer Stein-| Werkstätten gemeinsam mit den Bersonalen geregelt. Der Minimaldenkmäler Hunderttausende geopfert wurden, aber dem Hand- lohn wird prinzipiell bewilligt. Für Ausgelernte wird der Minimallohn werker könne man nicht 1500 m. mehr für seiner Hände Arbeit im ersten Jahre 7 fl. pro Woche, nach zwei Jahren 9 fl pro Woche bebezahlen und ihn dadurch in den Stand setzen, auch seinerseits tragen. Die übrigen Arbeiter, die professionell herangebildet sind, erhalten den Beweis zu liefern, daß er im stande sei, der einen Minimallohn von 10 fl. pro Woche. Arbeiterinnen erhalten artige größere Arbeiten zur Zufriedenheit der bauleitenden Be( ungelernte) in den ersten 14 Tagen 2 fl. 50 fr. pro Woche, bis zu hörden auszuführen. Es sei dem Handwerker gewissermaßen als drei Monaten 3 fl. pro Woche und sodann aufsteigend bis zu einem Erbtheil in die Wiege gelegt, daß er bei allem Fleiß- und Aus- Jahre 6 fl. pro Woche. Spezialiſtinnen erhalten einen Minimallohn dauer aus der Sorge um die Eristenz nicht herauskomme, und von 8 fl. pro Woche. Für Arbeiten aufer Haus wird eine 25prozentige eben dies allein sei die nicht wegzuleugnende Ursache, daß mehr Erhöhung bewilligt. Die Unternehmer stimmen der Aufstellung einer und mehr die heranwachsende Jugend sich allem Möglichen, nur gemeinsamen Tariftommission zu, die die Affordpreise regelt. nicht dem Handwerk widme; und wenn man die Stellung z. B. In den Fabriken werden Arbeiterausschüsse( sogenannte Fabriksausder untersten Klasse der Staatsbeamten mit der des fleinen Hand- schüsse) gewählt und aufgestellt. Gegen das Vertrauensmänner- System werkers vergleiche, so lönne man es wahrlich niemandem ver- wird nichts eingewendet. Die Ueberstunden werden mit 20 pCt. Erhöhung denken, wenn er lieber täglich 6-8 Stunden in einem behaglichen für die erste und zweite Stunde, mit 30 pCt. Erhöhung für die dritte Bureau an Buchstaben male, als von früh bis spät in dumpfiger Stunde bezahlt. Der 1. Mai wird nach vorhergehendem Ansuchen der Werkstatt sich abzuquälen, ohne Aussicht, jemals mit Pension in Majorität der in einer Werkstätte beschäftigten Arbeiter freigegeben. den Ruhestand treten zu können. Wegen der Betheiligung an dem Streit wird niemand entlaffen. Den Frevel dieses Abdrucs mußte unser Blättle mit dem Tode büßen. Man muß an diese Schmachzeit erinnern, wenn alleweil wieder nach einem Sozialistengesez gerufen wird." Eine Arbeiter Versammlung in Halberstadt beschloß Betheiligung an den Stadtverordneten Wahlen. Aus Oberfranken. Die Nachricht bürgerlicher Blätter, in 3 ayreuth werde vom 1. November an ein neues sozialdemofratisches Organ herausgegeben werden, ist, wie die in Hof erscheinende" Oberfränkische Volkszeitung" mittheilt, aus der Luft gegriffen. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. n Bei Die Arbeiter haben am Sonntag über diese Vereinbarung berathen und dürfte somit das Ende des Ausstandes eintreten. Die Bedingungen sind für die Arbeiter höchst ehrenvolle und enthalten im allgemeinen ein weites Entgegenkommen zu ihren Forderungen. Die Pest Die Die Bergerbeiter in Fohnsdorf( Steiermark) haben in einer großen Versammlung beschlossen, eine Verkürzung der Arbeitszeit und eine Lohnerhöhung zu fordern. Die christlichen Bergarbeiter Petition ihre Wünsche zu unterbreiten. des Distrikts haben sich an das Parlament gewandt, um durch eine Aus Graz( Steiermark) wird gemeldet, daß 2000 Arbeiter und – Die Magdeburger Bolts stimme" bemerkt zu Arbeiterinnen der staatlichen Tabalfabrik in Fürstenfels die Arbeit Bebel's Antwort an den Landgerichts Direktor niedergelegt haben. romm, daß ihre Redakteure künftig diesen Herrn als Richter ablehnen würden. Man wolle feststellen, ob Aeußerungen, wie fie derselbe gethan hat, an Gerichtsstelle zulässig sind.- Redakteur Albert Schmidt iſt bom Untersuchungsrichter wegen hat in Wien ein drittes, hoffentlich ihr legtes Opfer dahingerafft. Zeugniß Verweigerung zur Strafe von 1300 Mark Die Wärterin Pecha ist Sonntag Nacht um 22 Uhr ihren langen Für die Konservctiven und Freikonservativen rechnet auch oder 6 Wochen Haft verurtheilt worden. Wegen Veröffent- Leiden erlegen. Sie wurde neben Dr. Müller begraben. die" Post" einen Verlust von je 5 Mandaten heraus, zieht aber aus lichung einer in Bagdad spielenden Erzählung, die eine übrigen wegen Verdachts der Pestkrankheit isolirten Personen beder Thatsache, daß die Konservativen ganz überwiegend allein auf Beleidigung des deutschen Kaisers und eines Mitgliedes des fönig- finden sich wohl. Da bei der zuletzt erkrankten Wärterin Göschl ihre Kraft angewiesen waren und mit einer aus Freisinnigen, lichen Hauses enthalten soll, ist gegen den früheren verantwortlichen Bestinfektion völlig ausgeschlossen ist und dieselbe wahrscheinlich an Nationalliberalen, Klerikalen und Sozialdemokraten( 1) zusammen- Redakteur Müller ein Majestätsbeleidigungs- Prozeß anhängig. Darmertranfung leidet, wird die Ausgabe von Bulletins jegt eingesetzten Gegnerschaft zu kämpfen hatten, und daß sie über Bur Ermittelung der Thaterschaft war auch Schmidt geladen; bei gestellt. bies infolge von Kompromissen, zum größeren Theile im zwei Vernehmungen verweigerte er die Aussage unter Berufung auf Man nimmt an, daß in Wien nun jede Gefahr einer BestDer Ausbreitung der Busammenhange mit Reichstagswahlen, vier Mandate mehr 54 der Strafprozeß- Ordnung, wonach jeder Zeuge Auskunft auf erkrankung gänzlich geschwunden ist. § an die Liberalen abgegeben hatten, als sie von ihnen er- folche Fragen verweigern fann, deren Beantwortung ihm Best in Bentral Asient will die russische Regierung träftig hielten, den Schluß, fonfervative daß die Strönung die Gefahr strafrechtlicher Verfolgung zuzieht. der entgegentreten. Der deutschen„ St. Petersburger Zeitung" zufolge innerhalb der Bevölkerung unverändert start ist, und daß der Zug dritten Vernehmung wurde Schmidt verurtheilt. Er wird Berufung engagirte die Kommission zur Verhütung der Besteinschleppung nach links mur in einzelnen Wahlkreisen und in einigen Streisen der einlegen. Da Schmidt bis jetzt noch völlig unbestraft 30 Aerzte völlig unbestraft 30 Merzte und 10 Aerztinnen zur sofortigen Abreise nach Bevölkerung wirklich vorhanden ist, das Gros der fonservativen war, ist es auffällig, daß der Untersuchungsrichter gleich auf ein so dem Samarkandgebiete. Ein Theil der Aerzte ist bereits dorthin Wählerschaft von demselben aber in feiner Weise berührt ist. hohes Strafmaß erkannte. Der jezige verantwortliche Redakteur abgegangen. Werden in der Folge Uebertreibungen auf rein politischem oder der„ Bolfsstimme", Genosse Pistorius, soll gegen§ 131 des wirthschaftspolitischem Gebiete, wie sie in der letzten Legislatur Strafgesetzbuchs verstoßen haben, weil er den Schießerlaß des Herrn periode vereinzelt vorgekommen sind und zweifellos schädlich ge- v. d. Recke dahin interpretirt hat, daß bei Aufläufen und Ansamm wirkt haben, vermieden, so berechtigt der Ausgang der jetzigen lungen sofort eingehauen und geschoffen" werden solle. Den Straf München, 31. Oktober.( B. H.) Das hiesige Landgericht I Wahlen zu der sicheren Hoffnung, daß die Konservativen in Zukunft antrag" hat, wie die„ Volksstimme" mittheilt, der Polizeipräsident verurtheilte heute den verheiratheten Staatsanwalt ihre Stellung nicht mur behaupten, sondern noch verstärken werden." Keßler gestellt. Alexander Schulz aus Duisburg wegen Sittlichkeitsber Wenn sich die Herren nur nicht täuschen! Die Reichstagswahlen, die Der zur Zeit im Gefängniß weilende Redakteur H. Beder gehens zu 50 Mark Geldstrafe eventuell 10 Tagen Gefängniß. doch ein besserer Maßstab für die Stimmung der Wählerschaft vom Saalfelder Boltsblatt" wurde vom Landgericht in Dedenburg, 21. Oftober.( B. H.) Zwischen Groß- Kanizsa und find, haben doch zur genüge bewiesen, daß das Volk von den Volts- Rudolstadt wegen zweifacher Beleidigung des Fabrikdirektors Schrattendorf fließen infolge falscher Weichenstellung mehrere be ausbeutern und Volksunterdrückern nichts wissen will. Aus dem freisinnigen Lager. Der bisherige Vertreter des Seyffert in Schwarza zu 100 M. Geldstrafe verurtheilt. Es ladene Güterwagen zusammen und wurden zertrümmert. Verlegt Der bisherige Vertreter des handelte sich um eine Kritit der Unregelmäßigkeiten, die bei der ist niemand. Paris, 81. Oftober.( W. T. B.) Die Mitglieder der Straf 1. Berliner Landtags- Wahlkreises, Dr. Hermes, soll für ein Landtags- Reichstagswahl in Schwarza vorgekommen sind, sowie um die Kritif mandat in Görlig in Aussicht genommen sein, nachdem seine eines Flugblattes, das der Fabrikant Seyffert gegen unsere fammer des Kaffationshofes traten heute Nachmittag bei verſchloſſenen bisherigen Wähler ihn abgesägt haben. Bekanntlich ist für Partei geschrieben hatte. Seyffert, der bei der Wahl als Thüren im Berathungszimmer zusammen, um sich über die Art und Görliz Rektor dem Kopsch in Aussicht genommen, auch Wahlvorsteher fungirt hat, fühlte sich durch die betreffenden Weise schlüssig zu machen, in welcher die durch den Gerichtsbeschluß ein Mandat in Berlin II ficher ist. Von anderer Seite Notizen des„ Saalfelder Volksblatts" beleidigt. In der vom Sonnabend angeordnete ergänzende Untersuchung in dem Es ist wahrscheinlich, daß im verlautet freilich, daß Kopsch in Görlig Dann Verhandlung vor dem Landgericht ließ der Staatsanwalt die auf Dreyfus Prozesse erfolgen soll. würde ein Mandat in Berlin II frei, um welches sich Dr. Hermes bie$ 8 185 und 186 des Strafgesetzbuches gestützte Anklage in Be- Laufe dieser heutigen Berathung der Nath oder die Räthe werden Der Chefredakteur der„ Bolts Zeitung", Herr Karl Vollziehung auf den letzteren Paragraphen fallen, auch bezeichnete er die bestimmt werden, die mit der Untersuchung der Angelegenheit beAusdrücke als nicht schön, die Seyffert in seinem Flugblatte gegen traut werden sollen. Andererseits wird versichert, der Advokat Tézénas habe eine rath, bittet die Wahlmänner, die für ihn stimmen wollen, im unsere Partei gebraucht hatte. Der Gerichtshof hielt aber die AnHinblick auf ein einheitliches Vorgehen gegenüber der Reaktion sich flage in vollem Umfange aufrecht, weil die Beweisaufnahme nicht Beschwerde eingereicht wegen Veröffentlichung der Depesche, welche für seine Standidatur im gegenwärtigen Stadium des Wahlkampfes ergeben habe, daß der Wahlvorstand zu den Wahlunregelmäßigkeiten Esterhazy an ihn gerichtet hatte und welche von dem Advokaten nicht mehr interessiren zu wollen. in Beziehung stand. Das ist, wie das„ Saalfelder Volksblatt" Mornard in dem Kaffationshofe verlesen worden ist. mittheilt, in den inkriminirten Notizen aber auch nicht behauptet worden. wohl belverben würde. annimmt. Die Redaktion der ,, Brandenburger Zeitung" theilt mit, daß auf ihre Anfrage von den in Aussicht genommenen vier frei finnigen Kandidaten die Herren Fischer, Schulze und Blell sich verpflichtet haben, im Falle ihrer Wahl für die Einführung des Reichstags- Wahlrechts für das Abgeordnetenhaus, sowie für eine entschiedene Bekämpfung aller auf eine weitere Schmälerung der Boltsrechte gerichteten Mußnahmen einzutreten. Der vierte Kandidat, Herr Amtsgerichtsrath Schröder, ist der Erklärung ausgewichen, indem er den Originalbrief init der auf eine leere Seite desselben gesetzten Bemerfung zurüdsandte, er habe bereits gebeten, von seiner Kandidatur Abstand zu nehmen. Herr Schröder denkt also nicht daran, sich über seine Stellung zum Wahlrecht und zu den sonstigen Voltsrechten auszulaffen. Gegen die Wahl des Kaplans Dasbach scheinen seine Zentrumsgenossen sehr entschiedene Bedenken zu haben. So schrieb Abgeordneter Dr. Rintelen an den Führer der Zentrumspartei in Trier, daß er die Kunde von der Dasbach'schen Kandidatur mit großem Bedauern vernommen habe. Abgeordneter Roeren fürchtet, daß die Dasbach'sche Kandidatur einen bleibenden Riß im werde, und Abgeordneter dortigen Zentrum herbeiführen Dr. Trimborn erklärt, daß er alles Mögliche gethan habe, ersparen. dem Kreise die Kandidatur Dasbach's zu Herr Dasbach gehörte zu denjenigen Zentrums- Abgeordneten, die ab und zu warm für die Interessen der Arbeiter eingetreten sind und um der deshalb vielleicht das Mißfallen seiner Fraktionskollegen erregt hat. Der Reichsgerichtsrath Dr. Spahn( Zentrum), der in der Der Reichsgerichtsrath Dr. Spahn( Zentrum), der in der letzten Legislaturperiode des preußischen Landtages den Wahlkreis Aachen im Abgeordnetenhause vertrat, hat nach der Köln. 3tg." Aachen im Abgeordnetenhause vertrat, hat nach der„ Köln. Ztg." erklärt, fein Mandat mehr für dieses annehmen zu können. Dem Reichstage gehört er als Vertreter des Wahlkreises Bonn an. Partei- Nachrichten. Eine Erinnerung an das Sozialistengesch. Genosse Adolf Geck in Offenburg in Baden schreibt im Anschluß an das zur Zeit viel genannte Wort Oeynhausen: " " Redakteur Keßler von der Mannheimer Boltsit imme" hat am 29. Oktober das Gefängniß nach Verbüßung einer vierwöchigen Freiheitsstrafe verlassen, die ihm wegen Beleidigung auferlegt worden war. Gewerkschaftliches. Deutsches Reich. Eine recht unpassende Bemerkung über die Stellung einiger sozialdemokratischer Blätter zur Tarifbewegung der Buchdrucker leistet sich der„ Correspondent" in der Nummer vom 27. Oftober. Es heißt da: " " Nicht nur die Fachpresse, sondern auch zahlreiche Blätter aller Barteirichtungen haben zumeist in einsichtsvoller Weise von diesem gewerblich und sozial bedeutungsvollen Vorgange Notiz genommen. Wie es sich von selbst versteht, sind im brüderlichen Einvernehmen einzelne sozialdemokratische und ultramontane Organe mit dem „ Typograph", der Deutschen Buchdrucker- Zeitung" und der„ Buchbrucker- Wacht" bemüht, diese Gelegenheit auszubeuten, um die Tarifbewegung zu diskreditiren und namentlich den Verband durch die Gosse zu zerren." Lehte Nachrichten und Depeschen. M Paris, 31. Ottober.( W. T. B.) Cabanes, der Advokat und Berather Esterhazy's, richtete an den Unterstaatssekretär für Posten und Telegraphen ein Schreiben des Inhalts, daß die englischen Behörden ihm mitgetheilt hätten, sein telephonischer und sonstiger Berfehr mit Esterhazy sei in Frankreich Gegenstand gewisser Ungehörig. teiten. Cabanes beflagt sich lebhaft über derartige Vorkommnisse. Der Untersuchungsrichter hat die Klage Bola's gegen das Petit Es verlautet in den Journal" wegen Fälschung abgewiesen. Wandelgängen des Justizpalastes, zwei Räthe des Kassationshofes hätten sich in das Kriegsministerium begeben, um Kenntniß vom geheimen Dossiers zu nehmen, Lockroy dürfte aber Schwierigkeiten machen, das Attenstück herauszugeben, und nur die Durchsicht ge= wisser Theile desselben geftatten. " Paris, 31. Oftober.( W. T. B.) Cavaignac richtete an den Präsidenten der Kriminalkammer des Kassationshofes, Loew, ein Schreiben, in welchem er verlangt, im Laufe der ergänzenden Unterda er unter den wenigen suchung vernommen zu werden, die vor dem Kassationshof vorgebrachten Personen, welche unrichtigen Behauptungen richtig stellen tönnen, allein vollständige Attionsfreiheit befize. Vorläufig wolle er berichtigen, daß er feineswegs, wie Bard behauptete, bei Verlesung des Rapports Lebrun- Renault's von dem Wortlaute abgewichen sei; ferner stelle er fest, daß der Name des Agenten, welcher das Bordereau überbrachte, ihm und einigen anderen bekamit sei. London, 31. Oktober.( W. T. B.) Nach einer Meldung des Reuter'schen Bureaus" aus Liverpool ist der aus Sierra Leone Heimkehrende Dampfer„ Calabar" der„ British and African Company" bei Great Bassa( Negerrepublik Liberia) gestrandet und erleidet wahrscheinlich vollkommen Schiffbruch. Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Der Dampfer" Bathurst" geht zur Hilfeleistung ab. Dem Buchdruckerorgan sollte zunächst bekannt sein, daß aus anderen Gründen als die ultramontanen Preßorgane einige sozialdemokratische Blätter der Tarifbewegung fernstehen. Während die ultramontanen Blätter vom rein arbeiterfeindlichen Standpunkt dieser Bewegung entgegenstehen, sind die sozialdemokratischen Blätter, gegen die der Hieb sich richten soll, in prinzipiellem Gegensatz zu jeder Bindung des Arbeitsverhältnisses auf längere Dauer, wie es der Tarif will Wenn man aber diese Beweggründe kennt, und trotzdem diese Organe London, 31. Oktober.( B. 5.) Ein heftiges Unwetter hat im mit der Bemerkung wie es sich von selbst versteht" zusammentoppelt mit ausgesprochen arbeiterfeindlichen Blättern, dann ist das Süden Londons großen Schaden angerichtet. Dächer wurden abeine höchst unkluge Kampfesweise, die ihr Ziel vollständig verfehlt, gedeckt, Bäume entwurzelt und auf den Straßen Wagen umgeworfen. London, 31. Oktober.( W. T. B.) Wie das„ Reuter'sche Bureau" um so mehr als im allgemeinen unsere Parteipreffe der gegenwärtigen Buchdruckerbewegung sehr sympathisch gegenübersteht. Mag der meldet, herrscht, Berichten aus Devonport, Plymouth und Portsmouth Correspondent" seine Angriffe, wenn er glaubt, daß er dazu Anlaß zufolge, daselbst größte Rührigkeit. Die dortigen Kriegsschiffe werden In dem wechselvollen Lebenslauf unseres Bolts freunds" hat, gegen die Blätter richten mit Nennung ihres Namens, diese in Seebereitschaft gebracht und nehmen Kohlenvorräthe und Kriegsspielt der Name Oeynhausen indirekt auch eine Rolle. Anfangs allgemein gehaltenen Angriffe find unberechtigt und vor allen Dingen material ein. Auch Mannschaften werden an Bord gesandt und die März des Jahres 1887 erschien das Blatt nach seiner Strangulirung geeignet, die Leser über den wirklichen Standpunkt der sozialdemo- Beurlaubung der Artilleristen wurde eingestellt." Pall Mall Gazette" sagt, sie sei in der Lage, zu erklären, daß Vorkehrungen getroffen unter der Maste Parlaments- und Gerichts- Zeitung"( Unpolitische fratischen Presse zu täuschen. Zur Buchdruckerbewegung. Wie aus Krefeld mitgetheilt wurden zur Einberufung der Reserven und Mobilisirung der FreiZeitung). Es hatte sich glücklich bis zur Nr. 4 vom 9. März zwischen den Rafinatischen( amtmännischen) Fußangeln hindurch wird, ist der Tarif von sämmtlichen Buchdruckereien, mit Ausnahme willigen, sowie zur Bildung großer Lager von Regulären, Miliz und geschlängelt, da traf diese Nummer der Dolch der Vollzieher der Druckerei der„ Niederrheinischen Boltszeitung", anerkannt. Da- Freiwilligeninfanterie in der Nähe verschiedener wichtiger Eisenbahndes Sozialistengesetzes und auch mit dieser Metamorphose für ist auch der Befizer der Zeitung als warmer Arbeiterfreund" notenpunkte. Rom. 81. Oftober.( W. T. B.) Die„ Agenzia Stefani" meldet des„ Volksfreunds" war es zu Ende; die Parlaments- und Gerichts- tleritalen Kreisen bekannt. zeitung" hatte ausgelebt. Sie bedrohte den Bestand der hochheiligen Der Vorstand des Berg- und Hüttenarbeiter- Verbandes aus Majjauah: Vom Hochplateau fenseits der Grenzen wird geGesellschaftsordnung durch den wörtlichen Abdruck einer in theilt mit, daß die Annahme, der Vorstand habe den geben die meldet, daß nach dem Kreuzesfeste Führer und Soldaten in ihre " Tischler- Zeitung" unbeanstandet gebliebenen Mittheilung aus der vermittelnden Thätigkeit des Klerus geneigt. Mangascha zu vers Deynhausen. Die dortige Baugesellschaft hatte bei einer Sub- Forderung der Bergleute unterbreitet, unrichtig ist. Man babe die Heimathlichen Bezirke zurückkehrten. Es verlautet, Menelik sei infolge mission der Tischlerarbeiten( Anschlag 25 000 M.) über eine Ver- Absicht, erst die Versammlung der Dortmunder Bergleute abzuwarten, zeihen, wodurch die Gefahr eines Konflikts beseitigt würde. ehe weitere Schritte unternommen werden. Diese Versammlung Jerufalem, 31. Oktober.( W. T. B.) Heute Vormittag fand einigung von sechs Tischlermeistern, die um nur 1500 m. in ihrer findet am 13. November statt. die feierliche Einweihung der Erlöser Kirche mit allem kirchlichen Forderung höher waren, als die geringste Forderung der Oeynhauser findet am 13. November statt. In Alzey haben die Gewerkschaften die Gründung eines Kartells und weltlichen Pomp statt. Fabrikanten, den Sieg davongetragen. Dazu bemerkte die Tischlerbeschlossen. Washington, 31. Oktober.( W. T. B.) Seit der Abreise der Zeitung": Ausland. Mitglieder der Friedenskommission nach Paris ist Präsident Mac Es ist dies ein aberinaliger Beweis, wie muglos der Kampf Die streikenden Wiener Buchbinder haben unter dem Vorfiz Ainley zu der Ueberzeugung gelangt, daß eine große Boltsströmung des Handiverts gegen die Fabrikindustrie ist, ein Beweis, daß der Handwerker, tros aller Versprechungen und Aufmunterungen, tros des Regierungsrathes Stulla mit den Unternehmern über die Bei im Lande für die Annektion der gesammten Philippinengruppe vor Das getroffene Ueber handen ist. Er ist deshalb geneigt, dieser Strömung zu willfahren. Fortbildungsschulen und allem Möglichen, unrettbar zum Flider legung des Streifs unterhandelt. bezieht sich auf vierundzwanzig Unternehmer, Es heißt, daß eine darauf bezügliche Andeutung den Kommissaren verurtheilt ist, wenn er nicht die Mittel besitzt, sein Geschäft mit eintommen Dampftraft und Maschinen zu betreiben und dadurch Fabrikant zu die zirka 1300 Personen beschäftigen. Vereinbart wurde die vor einigen Tagen zugegangen ist. Arbeitszeit; die Eintheilung Tokio( Japan), 31. Oktober.( W. T. B.) Das Kabinet hat heute bezüglich werden. Von anderer Seite wurde hervorgehoben, daß das Reich neuneinhalbstündige für die Hochseefischerei abermals 80 000. Unterstügungen be- des Beginns der Arbeitszeit und der Pausen wird in den einzelnen I demijjionirt. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Verantwortlicher Redakteur: Auauit Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. der J Ir. 256. 15. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 1. November 1898. dits Schweizerischer sozialdemokratischer Parteitag. Basel, 30. Oftober. Der Parteitag ist schwach besucht. Aus 12 Orten sind 27 Delegirie erschienen. Vor Eintritt in die Verhandlungen des gestern Abend eröffneten Parteitags erhielt Genosse Ciao chi aus Zürich, der mit mehreren seiner italienischen Freunde erschienen ist, das Wort zum Verlefen einer längeren Erklärung, in welcher den schweizerischen Genossen der Dank für die Unterstützung der italienischen Flüchtlinge, die anläßlich der Mai- llnruhen in die Schweiz gefonnnen sind, ausgesprochen und ferner die Hoffnung ausgedrückt wird, daß es ihren Bemühungen gelingen möge, das schweizerische Asylrecht zu erhalten. Die schweizerische Bourgeoisie sollte nicht vergessen, daß die Sozialisten, also auch die Flüchtlinge es sind, welche die Arbeiter auftiären und organisiren und sie vor Ausschreitungen bewahren. Umsomehr müsse man erstaunt sein, daß unsere Genossen in Genf, Aarau, Basel 2c. verfolgt wurden. Während es aber in Zürich den Bemühungen der Genojien gelang, einige Maßnahmen der Polizei wieder rüdgängig zu machen, rührten sich die Genossen in Luzern im gleichen Falle leider nicht. Die Erklärung verurtheilt ferner die Imtriebe und Attentate der Anarchisten und schloß mit den Worten: Es lebe das schweizerische sozialistische Proletariat, es lebe die schweizerische Sozialdemokratie! P = " " A 11 den Voltsabstimmung über die Rechtseinheit. Er besprach und zum Tyrannen zu erziehen, siegreich widersteht, weil die Erdie Huber'schen und Stooß'schen Gesezentwürfe betreffend das Zivil- fahrungen, die er selbst macht der Märchendichter läßt sie ihn als und das Strafrecht, woraus er verschiedene Partien hervorhob und Pudel machen ihn zu ganz anderer Anschauung und zu weiser Selbstdaraufhin beleuchtete, ob sie einen Fortschritt oder Rückschritt bedeuten bescheidung führt. Hyazinth hat als fünfzehnjähriger Prinz, dessen und fam zu dem Schlusse, von der Rechtseinheit das beste zu hoffen. Geist eine schlechte Tradition verwirrte, die eigene Kraft überEs wurde sodann beschlossen, für die Annahme der Verfassungs- fchäßt, seiner Körperstärke und namentlich seiner Intelligenz zu viel revision kräftig zu wirken und ferner in den Genossen Reich e I, zugetraut, aber er findet sich, als er auf den Thron gelangt ist, bald Sted und 3graggen eine Kommission bestellt, welche auf die selbst und wird nicht nur ein guter König, nein: ein Musterbild moderner In dem zweiten Artikel Wahrung der proletarischen Interessen bei der Vereinheitlichung Monarchentugend. des Rechts bedacht sein soll. Kaiser" bellagt sich der Angeklagte über die erfolgte Be Als Vorort wurde Zürich bestätigt, als Präsident der Partei schlagnahme des Artikels Budel= Majestät" Majestät“ und setzt auss ang wiedergewählt und ferner in das Parteifomitee gewählt: einander, daß derselbe unmöglich beleidigend sein könne. Berger Oerlikon, Oswald St. Gallen, Guldimann Es wäre doch sonderbar, wenn ein Märchen, das in Frankreich vor Grenchen, Wismann Winterthur, Fürholz Solothurn, 31 Jahren, in der schlimmsten Zeit der napoleonischen Bücherzensur, Stadelmann Basel, 3graggen Bern, Sigg Genf, in den Tagen des erbitterten Polizeikampfes gegen Rochefort's" Sämpf- Chaurdefonds und Nne di- Lausanne. Lanterne", unbeanstandet blieb, heute im Deutschen Reich den Auf Antrag der Berner Delegirten und namentlich unterstützt Thatbestand eines Majestätsverbrechens enthalten solle. Der Artikel von Wullschleger wurde der frühere Beschluß, betreffend den bemüht sich dann noch ausführlich, dem Kaiser die Wahrheit" zu Ausschluß Moor's in Bern aus der Partei, aufgehoben, um zeigen und ihn zu überzeugen, daß er seit Jahren schmählich betrogen deren Einheit wieder herzustellen. Die Berner Arbeiterunion hatte werde und daß die Stimmung im Volte nicht so sei, wie sie dem fich infolge des Ausschlusses Moor's auf keinem Parteitage mehr Monarchen geschildert werde, sondern so, daß die wärmsten Anvertreten lassen und stand mit der Parteileitung nicht mehr in hänger der Monarchie sie bekümmert, mit wachsender Besorgnis Verkehr. sehen. Es wird dann auch von der„ Tölpelei des Uebereifers" in In Sachen der politischen Polizei wurde der be- der Verfolgung solcher angeblichen Majestätsbeleidigungen ge wenn alle Leute aus solchem Als Präsidenten wurden sodann Lang und Fürholz und kannten Resolution, welche in Luzern beschlossen wurde, zugestimmt. sprochen und gesagt, daß, als Sefritäre Brandt und Heuffer gewählt. Aus dem Zu den im nächsten Jahre stattfindenden Nationalraths- und ähnlichem Anlaß der Majestätsbeleidigung angeklagt Elite ganze des deutschen Boltes furzen Berichte des Genossen Lang über die Thätigkeit der gewahlen soll der geschäftsleitende Ausschuß wie in früheren Jahren würden, schäftsleitenden Kommission in Zürich feien nur erwähnt die Mit ein einheitliches Flugblatt herstellen lassen. Ferner soll in jedem hinter Kerkermauern fizen und die Welt dann beklommen hatte, Treitschke Recht als er zu theilungen über die Italienerbewegung im Monat Mai, die viel Wahlkreis, wo unsere Partei vertreten ist, selbständig mit eigenen erkennen würde, daß Mike verursachte, aber den Erfolg hatte, daß hunderte von Italiener Kandidaten in die Wahlbewegung eingetreten werden. Der nächste fagen pflegte, jeder ehrliche Royalist sündige heuk aus dem Tessin wieder zurückgebracht und so vor den italienischen Parteitag findet in Grenchen( Stanton Solothurn) statt. zutage mindestens einmal in jedem Monat gegen Kriegsgerichten gerettet werden konnten. Sodann widmete Lang den Um 3 Uhr nachmittags schloß Lang mit einem dreifachen Hoch den Majestätsbeleidigungs- Paragraphen. Der perstorbenen Genossen Bertschinger und héritier warme auf die schweizerische und internationale Sozialdemokratie den dritte Artikel betitelt sich„ Der Wahrheit Rache" und hat den Worte der Chrung und Anerkennung für ihre der Arbeiterbewegung Parteitag. Zusatz Aus dem babylonischen Talmud". Es wird darin erzählt, daß geleisteten Dienste. Nach dem Berichte des Nassirers Suter be die Wahrheit in Gestalt eines nackten Weibes sich durch einen Schrifts trigen 3345 inklusive dem die Ausgaben 655 Frks., von sei. uns als " " bald die " Der vor Königs habe führen laſſen, der Pam Breßfonds der„ Arbeiterſtine", the 2000 saus Majestätsbeleidigungs- Prozeß Harden. Belchern und Schmeichlern umgeven ſet. Der König habe die das Vermögen 2090 Fris. Im Anschluß daran wurde beschlossen, Im Anschluß daran wurde beschlossen, Die gegen den Herausgeber der 8utunft Maximilian angebliche Weisheit des Weibes prüfen wollen und eine Anzahl von dem Boltsrecht eine Unterstützung von 500 Fr., dem" Basler Harden gerichtete Anklage wegen Majestätsbeleidigung Fragen an fie gerichtet. Die Antworten feien so ausgefallen, daß der Berwärts" cine solche von 200 Fr. und den übrigen Blättern zu- und Beleidigung des Oberstaatsanwalts Drescher sowie des Amts- König schließlich von Born erglühte und das Weib fesseln und kreuzigen fammen 200 Fr. zu bewilligen; außerdem sollen dem„ Voltsrecht" gerichtsraths v. Pode wils beschäftigte gestern die I. Straffammer hieß. Das Weib aber habe sich vom Kreuze losgerissen 2c. 2c. 500 Fr. geliehen werden. eurs hiesigen Landgerichts I. Den Vorsiz führt Landgerichtsdirektor In dem vierten Artikel endlich wird in dem Gewande einer einbon Großvaters Uhr" Heusser, der Referent über die Maifeier, berichtet zu- Dr. Felisch, die Anklage vertritt Staatsanwalt Plaschke, die fachen Dorfgeschichte allerlei nächst, daß die diesjährige Maifeier die umfassendste war, da sie in Vertheidigung führt Justizrath Munckel. Der Zutritt zu erzählt: Großvater hatte eine alterthümliche Uhr, die so ging, 58 Orten abgehalten wurde. Die einheitliche Arrangirung derselben dem Sigungszimmer der Straffammer ist mir gegen Karten wie noch nie eine im Dorfe gegangen war; wenn sie schlug, hatte durch die geschäftsleitende Kommission hat sich gut bewährt und er gestattet. Der Oberstaatsanwalt Dr. Wachler wohnt der Verhandlung jeder im Dorfe seine Freude an dem vollen, weichen Klange; die beantragt daher, derselben die Besorgung der Referenten 2c. auch für bei. Harden wird beschuldigt, durch vier in der Zukunft" ver- Leute im Dorfe gewöhnten sich nach dieser Uhr an Ordnung und die die nächstjährige Maifeier zu übertragen. Ohne Diskussion wird dem- öffentlichte Artikel den Kaiser beleidigt zu haben. Es handelt sich Witterung konnte ihr nichts anthun. Dreißig Jahre lang stand sie gemäß beschlossen. um die Artikel in Nummer 38 mit der Ueberschrift Pudel keine Stunde still und keine Reparatur sei nöthig gewesen. Ueber die Doppelinitiative( betr. Ernennung des Bundes- Majestät"," An den Kaiser"," Der Wahrheit Rache" und" Groß- Hof des Großvaters sei nach und nach der stattlichste in der Geraths und des Nationalraths durch das ganze Volt mittels der vaters Uhr". meinde geworden, und wenn man ihn fragte, mit welcher Zaubers Proportionalwahlen) referirt Seidel Er tritt für beide Initia Vor Eintritt in die Verhandlung beantragt der Staatsanwalt kraft er dies erreicht, habe er auf die alte Uhr gewiesen und tiven entschieden ein und zwar nicht nur, um den alten Parteien zu den Ausschluß der Oeffentlichkeit für die ganze Daner gesagt:" Da! der verdanke ich alles." Als der Großvater ge= schaden, sondern um uns selbst als Partei vorwärts zu bringen. Es der Sigung. Der Gerichtshof beschließt, zunächst nur während der storben war, sei sein Enkel, Hans Joachim Brand, ſein Erbe gewar von einzelnen Genossen ungeschickt, in der Luzerner Versamm- Verlejung des beschlagnahmten Artikels die Ceffentlichkeit auszu- worden, dessen jugendfeurige Ungeduld mit dem altväterischen lung der äußersten Linken die Sache so darzustellen, als richte sie schließen, sie aber während der Verlesung der drei übrigen Artikel Krimskrams bald aufgeräumt und auch die altbewährte eiserne Uhr sich nur gegen die Radikalen, während es sich nur um unsere Grund- zuzulaffen und sich dann schlüssig zu machen, inwieweit alsdann die eines Tages auch in die Rumpelkammer geworfen habe. És säge handelt. Redner ist insbesondere für die Proportionalwahl des Oeffentlichkeit auszuschließen sei oder nicht. wird dann erzählt, wie nach und nach, seitdem die alte Nationalrathes, denn diefer werde dann dem Bundesrathe viel freier Auf die Frage des Vorsitzenden über seinen literarischen Ent- Uhr die Leute nicht mehr in Ordnung hielt, auf dem Hofe und unabhängiger gegenüberstehen als heute. Die Agitation für widelungsgang, die politischen Anschauungen u. s. w. erklärt der alles drunter und drüber gegangen sei, bis schließlich Hans beide Initiativen werde Gelegenheit bieten, wieder zu den weitesten Angeklagte: Die Gedanken, die cr in seinen Artikeln in Joachim Brand sich entschlossen habe, den alten Kasten bes Volkstreifen zu reden, nicht nur zu unseren Genossen, und es über der" Zukunft" verfolgte, seien dahin gegangen: er habe hutsam wieder vom Boden zu holen, sie zu reinigen und manche Dinge aufzuklären, die es heute noch nicht näher kennt. cs für ein Unglück für das Deutsche Reich gehalten, daß mit bester Bronzefarbe anzuftreichen und eines Tages wieder an den 28ullfchleger als erster Diskussionsredner führt aus: Die man den Fürsten Bismard entlassen habe, weil er glaube, alten Platz zu stellen. Die Wirkung, die dieses Beginnen des jungen Grundsätze müssen der Politit die Richtung geben, wir müssen aber daß ein so ungeheurer Schatz von Erfahrung, Prestige und Erben haben sollte, sei aber ausgeblieben. Im Dorfe habe man auch die Umstände berücksichtigen. Wenn ich wüßte, daß wir die Ansehen länger konservirt werden mußte, selbst wenn man dieser gelauscht und gehofft, nun wieder den vollen, tiefen und weichen 50 000 Unterschriften für die Initiative nicht aufbringen fönnen, fo mächtigen Person nicht in allen Dingen folgen konnte. Er selbst sei lang der alten Uhr, die noch besser als alle anderen aus der würde ich davon abrathen. Ich hoffe aber, daß diese Unterschriften in manchen Punkten von den Anschauungen des Fürsten Bismard Dugendfabrik ging, zu hören, sie hatten sich aber getäuscht, denn zusammenkommen und daß in der Volksabstimmung eine ansehnliche abgewichen, beispielsweise in der dem Fürsten besonders am die Uhr sei stumm geblieben, weil Hans Joachim Brand Minderheit sich für die Initiativbegehren erklären wird. Die Umstände Herzen liegenden Frage der Behandlung der Sozialdemo- befohlen hatte, daß sie nur als eine Art Zierrath dienen, sind für uns günstig und daher ergreifen wir die Doppelinitiative. ratie. Er sei nie ein blinder Vergötterer des Fürsten, aber im übrigen aber stehen bleiben und es ihn selbst vorbehalten sein Ich möchte die Genossen bitten, in Zukunft immer zu überlegen, politisch und persönlich von Bewunderung und Liebe für ihn erfüllt folle, anch ferner selbst die Zeit zu bestimmen. Unter diesen Umwas sie sagen, denn in der Luzerner Versammlung haben gewesen. Diesen Gefühlen habe er in der Zukunft" Ausdruck ge- ständen sei es mit der Freude, welche das Herunterholen der alten die Genossen Dr. Brüftlein Bern und Dr. Benz- Winter- geben. Auf weiteres Befragen erklärt der Angeklagte, daß er den Uhr bei den Dorfbewohnern hervorrufen sollte, nichts gewesen, denn thur dies nicht gethan, indem sie den Proporz bekämpften Artikel„ Der Wahrheit Rache" nicht verfaßt habe; er wolle den diese hätten gehofft gehabt, daß die alte Uhr ihnen nun auch wieder und nun bon Sen Gegnern gegen Nachdem die erste sozial Verfasser nicht nennen, weil er dies nicht für anständig halte, biete schlagen und ihnen wieder die Stunde weisen sollte. demokratische Autoritäten ausgespielt werden, das sie nicht sind. aber Beweise für seine Nichtverfasserschaft an. Justizrath Mundel Oeffentlichkeit ausgeschlossen worden war, erfolgte die Verlesung einer Durch unsere Bestrebungen müssen in Bern die Verhältnisse gebessert erklärt, daß er von dem Verfasser beauftragt und ermächtigt sei, großen Reihe der vom Angeklagten verfaßten Artikel, die bis auf werden. Die Nabelschnur zwischen dem Storchenklub( dem Verkehrs- seinen Namen erforderlichen Falles zu nennen. Der Gerichts- das Jahr 1891 und darüber hinaus, als der Angeklagte noch unter lokal der radikalen Abgeordneten in Bern) und dem Bundesrath hof beschließt, die von dem Angeklagten vorgeschlagenen Zeugen zu will aus diesen Artikeln beweisen, welcher Art die Tendenz ist, die dem Pseudonym Apostata" schrieb, zurückgingen. Der Staatsanwalt muß zerschnitten werden. Es fieht in dieser Beziehung jämmerlich faden und zu vernehmen. Auf Befragen des Vorsitzenden über Die Oeffentlichkeit wurde nicht wieder aus, jämmerlicher als ich es früher gedacht habe. Es besteht dort feine Stellung zu den Nachfolgern des Fürsten Bismarck läßt sich der Angeklagte verfolgt. ein ganzes System, jeden unabhängigen Mann und Politiker durch der Angeklagte dahin aus: Den Grafen Caprivi habe er ent- hergestellt. Die Verhandlung soll am Mittwoch fortgesetzt werden. alle möglichen Mittel zu unterdrücken. Die Radikalen haben eine schieden bekämpft. Den Fürsten Hohenlohe habe er zueiserne Disziplin und halten zusammen bis auf den letzten Mann, nächst sympathisch begrüßt, die Sympathie habe aber wenn es an ihre Sessel geht. Diese eiserne Disziplin brauchen nachgelassen, weil er meinte, daß First Hohenlohe wegen auch wir und bethätigen wir sie jetzt, indem wir Schulter an Schulter seines Hohen Alters nicht die genügende Thatkraft be= zusammenstehen, um der Doppelinitiative zum Erfolge zu verhelfen. size. Andere Vertreter der Staatsregierung habe er dagegen Das städtische Bibliothekwefen Berlins befindet sich seit Brandt und Fürholz äußern sich in gleicher Weise, während wiederholt gerühmt, so den Kriegsminister Bronsart von mehreren Jahren wieder in aufsteigender Entwickelung. In den to den Mettier sich besonders über die hohe demokratische und politische Schellendorff, Herrn v. Miquel, den Grafen Posa- 27 Boltsbibliotheken hat die Zahl der Entleihungen( die Bedeutung der Volkswahl des Bundesrathes verbreitet. Die fei do wsky, den Staatssekretär v. Tirpit 2c. Auch sei er für die mit recht als ein Gradmesser des Interesses der Bevölkerung an in taktischer Beziehung ein ausgezeichnetes Mittel zur Förderung Marineforderungen eingetreten. Keineswegs habe er bei den Bibliotheken gilt) auch im letzten Verwaltungsjahre wiederum der Einheitlichkeit und Stärkung der Partei, sie sei aber auch ein der Regierung alles schlecht gefunden, sondern sei in wichtigen beträchtlich zugenommen. Im Laufe des Jahres 1897/98 erhebender Akt. Nachdem noch 3 graggen und Seidel ge- Fragen mit der Regierung gegangen und habe seine Stimme dafür wurden einem Bücherbestand bon 98 526 bezw. sprochen, wird einstimmig die Doppelinitiative akzeptirt und ferner erhoben. Er schreibe aber nicht allein in der Zukunft", feine Artikel 100 520 Bänden am 1. April 1897 beztv. 1898 600 853 Bände einem entlehen, Vorjahren bis 1992/93 zuriid: spricht sich gegenüber den Aussprüchen einzelner Genossen in der Wochenschrift erheben sich viel gewichtigere Stimmen, seine eigene 462 748, 427 201, 375 887, 363 155 Bände. Von den 1897/98 ent Luzerner Versammlung und gegenüber der Deutung dieser Aus- sei nur ein Ton in der Polyphonie und so sei es denn wiederholt lichenen Bänden kommen auf deutsche schöne Literatur 280 561, sprüche durch die bürgerliche Presse grundsäglich für das pro- gekommen, daß Vertreter der Regierung, die nach seiner eigenen Jugendschriften 105 268, Beitschriften und Sammelwerte 97 582, portionale Wahlverfahren aus. Die proportionale Vertretung Meinung ihrer Aufgabe nicht gewachsen waren, in der Zukunft" ausländische schöne Literatur 42 402, Geographie 20 301, Geschichte ist eine Forderung der Gerechtigkeit und ist überdies im heutigen Fürsprecher fanden. Hierauf wird der Angeklagte befragt, welche und Biographien 19 368, Naturwissenschaften 12 556, Technologie Augenblid mehr wie je für die sozialdemokratische Partei ein noth- Lesertreise die Zukunft" habe. Er erwidert: Die Zukunft" habe 7081, griechische und römische Klassiter 3504, Kunst 3318, Staatsdie weiteste Verbreitung aller derartigen Wochenschriften. Er könne, Mathematit 2080, wendiges Postulat." und Rechtswissenschaften 2078, ohne ruhmrednerisch sein zu wollen, wohl sagen, daß die Zukunft" Sprachkunde 1584, Philosophie 1198, Pädagogit 1043, Theologie von den besten Schichten der Bevölkerung gelesen 984. Der Bericht der Kommission für die Verwaltung der werde; außerordentlich stark sei fie in der Armee und auch in den Boltsbibliotheken und Lesehallen bemerkt hierzu, daß die Berliner höheren Stellen der Armee verbreitet, sehr viel werde sie in Bibliotheken nur dieselben Erfahrungen machen, wie wohl alle adligen Kreisen gehalten. Die Auflage sei 10-12 000. anderen Volksbibliotheken des Deutschen Reichs und des Auslandes, Am Sonntag Morgen eröffnete Lang die Sizung mit einem Staatsanwalt: Giebt der Angeklagte zu, daß er 1. die die englischen und nordamerikanischen Freibibliotheken nicht auss furzen historischen Rückblicke auf die Entwicklung der Partei und auf ihre Politik des Deutschen Reiches seit dem Abgange des Fürsten genommen: am meisten begehrt ist die Unterhaltungs- Literatur. organisatorischen Vorgänger, wie den 1875 gegründeten Arbeiterbund und Bismard als eine durchaus verkehrte bekämpft hat? und 2. daß er Auch in der großen Chicagoer Volksbibliothet, die 1897 den 1884 errichteten Gewerkschaftsbund. Die heutige fozialdemokratische den Standpunkt vertreten hat: diese Politik sei auf die eigene bei 229 000 Bänden Bestand I 216 000 Bände auslich, wird Partei wurde 1888 gegründet mit Organisationsstatut und Pro- Initiative des Kaisers zurückzuführen und die Reichskanzler besäßen in erster Linie Unterhaltungsliteratur verlangt: englische Belletristik; gramm. Sted referirte hierauf über die Revision der fein genügend starkes Ridgrat? Angeklagter: Er habe nie nächstdem Jugendschriften, Geschichte, Geographie zc. In Berlin hat aber Parteistatuten, wobei insbesondere das Verhältniß zum gesagt, daß alle Maßregeln der Regierung durchaus verkehrt seien, auch die Lektüre populär- wissenschaftlicher Werke in den letzten Grütliverein und zum Gewerkschaftsbund in betracht kommt, die sich habe vielmehr manche gelobt, gebilligt und gefördert. Die ziveite Jahren nicht unerheblich zugenommen. Die Kommission bedauert, der sozialdemokratischen Partei anschließen sollten. Er erörterte fo- Frage lehne er mit aller Entschiedenheit ab; er habe im Gegentheil daß es an literarisch genügend borgebildeten Personen fehlt, die Bibliothekare das Publikum noch mehr zu dann die innere Thätigkeit dieser Organisationen und ihre besonderen immer davor gewarnt, die Person des Monarchen immer in den als gunsten Unter den einzelnen Thätigkeitsgebiete und empfahl, dem auf diesem Plane aufgebauten Vordergrund zu drängen, damit nicht der falsche Glaube entstehe, ernsterer Lettüre beeinflussen fönnten. an Bibliotheken steht jetzt der Spitze die erste Bibliothek Statutenentwurf grundsäglich zuzustimmen. Brandt möchte die or- daß alles Unheil von dem Monarchen ausgehe. ganisatorische Gestalt der Partei auf den bestehenden örtlichen kantonalen Nach Verlesung der Artikel beantragt der Staatsanwalt wiederum( Mohrenstraße) mit 51 314 entliehenen Bänden, dieselbe Bibliothek, Vereinigungen aufgebaut haben. End Luzern und Calame- den Ausschluß der Oeffentlichkeit wenigstens für die Dauer der Ver- die z. B. 1892/93 mit nur 3747 entliehenen Bänden lezte von Zürich als Vertreter des schweizerischen Grütlivereins und des Gewerk- handlung über den Artikel Budel- Majestät". Der Gerichtshof be- allen war! Neben der Erneuerung des Büchermaterials und der schaftsbundes erklären, daß diese Organisationen sich mit dem Plane schließt den Ausschluß während der Verhandlung dieses Artikels, Erleichterung der Benutzung- Maßregeln, die nicht nur dieser, betreffend die Reorganisation der sozialdemokratischen Partei noch weil sich an den Artikel Erörterungen über die Person des Kaisers sondern auch den anderen Bibliotheken viele neue Leser zugeführt nicht genügend beschäftigt hätten und daher auch noch keine bindenden fnüpfen müßten, deren öffentliche Verhandlung eine Gefährdung der haben hat besonders die Nachbarschaft der Lesehalle Erklärungen abgeben könnten. Nach weiterer längerer Debatte wurde öffentlichen Ordnung besorgen laffe. Einen Beschluß über die günstig auf die erste Bibliothet eingewirkt. Die Lesehalle war 1897/98 an 354 Tagen von 18 446 Männern und mit großer Mehrheit die grundfäßliche Zustimmung zum vorliegenden übrigen Artikel behält sich der Gerichtshof vor. Statutenentwurf beschlossen, der nun den in betracht kommenden Der erste der unter Anklage gestellten Artikel behandelt das 784 Frauen besucht, das sind im Durchschnitt pro Tag rund Organisationen zur Meinungsäußerung vorgelegt werden soll. Laboulaye'sche Märchen„ Le prince Caniche". Dieses schildert, wie 52 Männer und nur 2 Frauen. Der Bericht sagt, sie habe eine Stadtschreiber Wyß aus Zürich referirte hierauf über die der Angeklagte in einem seiner Artikel hervorgehoben hat, wie ein sehr erfreuliche Entwickelung genommen". Leider scheint das für Stellung der sozialdemokratischen Partei zur edler Fürstensohn allen Versuchen der Byzantiner, ihn zu verblenden 1897/98 doch nicht ganz zutreffend zu sein. Eine Ver Nachdem noch nach einem furzen Referat Mettier's aus Zürich über die Revision des Fabrifgejeges beschlossen worden, daß sich die Partei an der vom Grütliverein zu veranstalten den Enquete über die Revision des Fabrifgesetzes betheiligen wolle, wurde die Sigung nachts 11 Uhr geschlossen. bei Tokales. 50 mit Grad " die wurden erste gleichung mit 1896/97 ist freilich, da die Lesehalle erst am I führung einer Reform der Bestimmungen über die Ausübung der Hier stellte sich heraus, daß er sich wieder mit Sublimatpillen zu Es scheint, daß er auch jest wieder mit 19. Oftober 1896 eröffnet wurde, nur für den Winter Sittenpolizei und von Vorkehrungen, um Mißgriffe und Aus- vergiften versucht hatte. möglich. Der Besuch stellte sich November bis März 1896/97 auf schreitungen von Erefutibbeamten bei Verhaftungen und Festnahmen dem Leben davonkommen wird. 10 377 Männer und 666 Frauen, dagegen in derselben Zeit zu verhindern. Ein großer Fabrikbrand brach Montag Nachmittag kurz nach 1897/98 nur auf 7977 Männer und 359 Frauen. Das ist ein er- Der Winter- Fahrplan der Großen Berliner Straßenbahn 4 Uhr auf dem Grundstück Neue Friedrichstraße 3 aus. Dort heblicher Rückgang; aber vielleicht kommt für 1896/97 der Reiz der tritt, wie schon gemeldet, heute, 1. November in kraft. Dadurch hat in den 4 Etagen des massiven rechten Seitenflügels die Firma Neuheit in betracht. Die Entwickelung dieser 1. Lesehalle über gelangen die nachbezeichneten Aenderungen zur Einführung: Die Büttner u. Grüner eine Dampffärberei eingerichtet, die zum größten die 2., im April 1898 eröffnete wird erst im nächsten Jahre berichtet Linie Lügowplay- Brandenburger Thor- Alerander- Play" wird Theil vernichtet wurde. Das Feuer entstand in dem im zweiten wird sehr durch R a ummangel gehemmt, das hebt der Bericht nicht mehr nach dem letzteren, sondern von der Münz- und Wein- Stock befindlichen Trockenraume und zwar dadurch, daß ein Sattler, felber hervor. Auch die Bibliotheken befinden sich meist in un- meisterstraßen- Ecke durch die Alte Schönhauser Straße über das auf einer Leiter stehend, bei verschlossener Laterne an einem Transgenügenden Räumen, sodaß die Bemühungen, den Abendbetrieb, der Schönhauser Thor durch die Weißenburger Straße bis zur Danziger missionsriemen Hantirte. Hierbei kam die Leiter zum Fallen, die fich in einigen Bibliotheken gut bewährt hat, noch an anderen ein- Straße geführt; die Linie„ Wedding- Play- Leipziger Plaz" wird Lampe zerschlug, und im Nu stand der stetig unter einer Wärme Trockenraum in Flammen, gehaltene zuführen, zum theil an Raummangel gescheitert sind. Daß in durch die Potsdamer Straße bis zur Groß- Görschenstraße verlängert von dem Bericht auch die alte Klage über Geldmangel nicht fehlt, und die bisherige Signalfarbe dieser Linie von halb weiß, halb an den ausgetrockneten Hölzern reichliche Nahrung fanden. Arbeiter Wassereimern herbeistürmenden Die Theil Die versteht sich von selbst. 1897/98 betrugen die Ausgaben 40 510 M., roth in„ gelb mit rothem Strich" abgeändert. die Gluth zurückgetrieben, und als der die Einnahmen 40 792 M. Unter den Einnahmen waren die Haupt- linie der Ringbahn Thor Brandenburg- durch Oranienburger posten 28 565 M. ordentlicher Zuschuß aus Gemeindemitteln( früher straße", Ecke der Gitschinerstraße, wird bis zum Halleschen Thor Löschzug eintraf, hatte sich das Feuer bereits über den ganzen zweiten. regelmäßig 24 300 M.) und ein Extraordinarium von rund 6000. weitergeführt. Auf der Linie Gesundbrunnen- Moltenmarkt- Stock verbreitet. Auf die Meldung Mittelfeuer" rasselten von allen ( wie früher) für Neuausstattung bestehender Bibliotheken und 1600 M. Streuzberg" soll der Betrieb bereits um 1/26 Uhr früh beginnen und Seiten Löschzüge heran, die unter Leitung des Branddirektors Giersfür die zweite Lesehalle. bis um 3/41 Uhr nachts ab beiden Endpunkten aufrechterhalten berg einen Angriff von zwei Seiten unternahmen. Während vier Die obligatorische Verbrennung von Leichen solcher Per- werden. Für die Linie Zoologischer Garten- Treptow" wird des Schlauchleitungen von dem Vorderhause und dem Hofe aus an fonen, die an einer ansteckenden Krankheit, wie Pest, Cholera zc. schwächeren Verkehrs wegen statt des bisherigen 12 Minuten- ein griffen, wurden zwei Dampf- und fünf Drucksprigen nach dem noch Schlauchgestorben sind, regen hiesige Aerzte in einer an den Magiftrat und 24 Minuten- Betrieb eingeführt. Ferner gelangen durch den unbebauten Nachbargrundstücke Nr. 2 gerückt, deren Die Stadtverordneten- Versammlung gerichteten Petition an. In dem Winterfahrplan auf verschiedenen Linien wiederum Fahrpreis- leitungen über zwei aufgestellte mechanische Leitern geführt Mittlerweile hatte das Feuer die Decke nach Schriftstück wird auf die großen Gefahren hingewiesen, welche die Ermäßigungen zur Einführung. Die Wagen der Linie Molten wurden. Beerdigung derartiger Leichen im Gefolge haben kann und daher markt- Charlottenburg( Amtsgericht)" verkehren nicht mehr durch die der dritten Etage durchschlagen und auch den Dachstuhl erfordern die Petenten von den städtischen Behörden den Beschluß, daß Kurfürstenstraße und den Kurfürstendamm, sondern durch die Nettel- faßt. Ebenso war an einer Stelle auch die Decke nach der ersten Etage durchgebrannt, doch konnte einer großen Verbreitung des schleunigst in Berlin eine Einäscherungsgelegenheit für die sogen. bedstraße, Kleist- und Tauenzienstraße. Elements bald gesteuert werden. Da die zweite und dritte Etage, Seuchenfadaver geschaffen werde. In der Petition findet sich noch Ueber die Flugschriften- Literatur des Jahres 1848, mit 8 Fenster Front, ausbrannten und neben den dort aufgestellten der folgende beachtenswerthe Hinweis: besonderer Berücksichtigung der Friedländer'schen Sammlung der Maschinen auch der Dachstuhl eingeäschert wurde, so ist der verurBerliner Magistratsbibliothek, sprach am Sonnabend im„ Verein für sachte Schaden sehr bedeutend. Nach etwa zweistündiger LöschungsDas Interessanteste thätigkeit galt die Gefahr als beseitigt und konnten einige Löschzüge die Geschichte Berlins" Herr Dr. Brendide. in feinen Ausführungen war das Geständniß, daß er seiner wieder abrücken, doch werden die Aufräumungsarbeiten die Nacht auf das man bei feinem Vortrage hindurch kaum beendet werden. Zuhörerschaft einiges, bieten mußte, nicht rechnen Ein falscher Kriminalbeamter ist am Sonntag Abend am " Das städtische Krankenhaus Moabit ist bekanntermaßen dazu ausersehen, in einem Epidemiefalle die Kranken und Verdächtigen aufzunehmen, daher dürfte sich das Terrain dieser Anstalt in allererster Reihe zur Errichtung der in Vorschlag gebrachten Verbrennungsanlage eignen. Zwar würden die technischen Einrichtungen des Ofens in der Leichen Sammelstelle vollständig zur Einäscherung der Leichen ausreichen, doch muß es im höchsten Grade bedenklich erscheinen, dieselben von Moabit nach der Diestelmeyerstraße zu überführen, wobei sie auf dem weiten Wege die belebtesten Stadt viertel passiren müßten." Das maßgebende Muckerthum würde eine hygienische Maßnahme dieser Art schon zu hintertreiben wissen, falls die städtischen Behörden wirklich dem Wunsche der Petenten nachkommen möchten. 11 " " wollte. fonnte oder E3 die berück war ihm, trot aller Bemühungen und trot Unterſtügung 3oologischen Garten in der Kurfürsten- Allee abgefaßt worden. Lichtdurch den Stadtarchivar Dr. Clauswiß, nicht gelungen, Erlaubniß zur öffentlichen Auslegung der Flugschriften der Fried- ſcheues Gefindel, das es auf Erpressungen abgesehen hat, trieb hier länder'schen Sammlung zu erhalten.( Als Ersatz war eine private ichon wiederholt sein Unwesen. Am Sonntag Abend legte sich der Es dauerte auch nicht lange, da tauchte ein falscher Beamter auf Sammlung zur Ansicht ausgelegt.) Es steht doch manches darin, Kriminalwachtmeister Potschka mit einem Begleiter auf die Lauer. nicht für jedermann ist. Durch wen sein, und drohte einem Mädchen mit Festnahme. Potschka und sein Befagte er, was augenscheinlich als staatsgefährlich erachtetes, Vorhaben ver eitelt worden ist, verschwieg er leider. Er selber unterwarf gleiter sprangen nun zu, ergriffen den Burschen und brachten ihn Deu Hofprediger Stöcker plagt der Teufel wieder einmal. hinterher den Stoff seines Vortrages einer Zensur ähnlicher auf die Wache. Es war ein Maurer Kröle aus Berlin. Orgelfonzert. Mittwoch, den 2. November, mittags 12 Uhr, werden In einem vorgestern zum 21. Sonntag nach Trinitatis" heraus- Art. Bei der Auswahl von Flugblatt- Titeln und Gedichten, die in der Marienkirche auf die Reformationszeit bezügliche Kompositionen vorgegebenen Traftätchen beschäftigt er sich sehr erregt mit diesem vortrug, er hatte er die meisten Persönlichkeiten getragen: Arten von Bach, ein Duett von Blumner, Präludien über: Eine burschifosen Herrn. Der Gottjeibeinns hat nach dem gewiß zu sichtigt, die in der Berliner Bewegung des Jahres 1848 eine größere feste Burg 2c., burch Herrn Musikdirektor Dienet, Frl. Klara Krause, Fräulein treffenden Bericht des wahrheitskundigen Gottesmannes wieder ein tolle spielten und daher auch in den humoristischen und satirischen Hedwig Schmidt, den Violinist Herrn Thiele und Herrn R. Schwiesselmann. mal die unfluge Marotte, in der schon vom Apostel Petrus nach Flugschriften jener Zeit vorkommen. Nur von den zahlreichen Der Eintritt ist frei. Gebühr gekennzeichneten Maste des brüllenden Löwen einher- Deutlichkeiten, die man im Revolutionsjahre über den Prinzen von Volksthümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern. Herr zutrollen. Ja, mehr noch. Satan spielt sich in so fragwürdiger Preußen, den späteren Kaiser Wilhelm I, in Flugschriften lefen Profeffor Dr. Alfred Gotthold Meyer beginnt am Mittwoch, den 2. NoGestalt sogar als höchst verderbliches zoon politikon auf. Man fonnte, wollte er nichts mittheilen, obwohl gerade sie in einer Dar- vember, 81% Uhr abends, ſeinen Vortragscyklus über„ Kunstdenkmäler bernehme, was Stöcker berichtet: stellung der Flugschriften- Literatur des Jahres 1848 am aller- Berlins" im Hörsaal des Kunstgewerbemuseums, Prinz Albrechtstr. 7. Der " Geht der Teufel umher wie ein brüllender Löwe, man wenigsten fehlen dürfen. War ihm diese Zurückhaltung gleichfalls Vortragende wird behandeln: Das Denkmal des Großen Kurfürsten, das braucht nur in manche Versammlungen zu gehen, um von den magistratlichen Hütern der Friedländer'schen Sammlung fönigliche Schloß, Berliner und Potsdamer Bauten unter Friedrich dem ihn brüllen zu hören. Wilde Gottlosigkeit, freche Empörung nahegelegt worden? gegen Obrigkeit und Gesetz schreien laut in die Volts= massen hinein und verführen unzählige." Und weiter: Stann man doch bei den zunehmenden Greueln unserer Tage mit Händen greifen, daß eine persönliche Macht des Bösen sein muß, welche die Menschen in den Abgrund führt. Man denke nur an die Mordversuche, die feit Jahrzehnten Großen, Brandenburger Thor und Gottfried Schadow, Schinkel's Berliner Bauten und Rauch's Denkmal Friedrich des Großen. Die Vorträge finden Beschlagnahmt wurde neuerdings auf Anordnung der Staats- Mittwochs, den 2., 9., 23. und 30. November, 7. und 14. Dezember, 812 Uhr anwaltschaft zu Leipzig die am letzten Sonnabend erschienene abends, im Kunstgewerbemuseum statt. Eintrittskarten für Männer und Nummer 32 des„ Simplicissimus", dessen vorlegte Nummer Frauen find zu haben bei: G. Belling, Cigarrengeschäft, Leipzigerstr. 135; bekanntlich ebenfalls beschlagnahmt worden war. Jetzt ist die. Schulz, Holzmarktstr. 60, II.; Tischendörfer, Sophienstr. 2; Trautwein'sche Buchhandlung, Leipzigerstr. 8, sowie in der Zentralstelle für Arbeiter- Wohlstonfistation erfolgt wegen des Bildes auf Seite 1: Striegsfahrts Einrichtungen, W., Köthenerstr. 23, II.( 8-3 Uhr.) erklärung" und des Gedichtes auf Seite 2:„ Meerfahrt." Bild und gegen gekrönte Häupter Gedicht beziehen sich auf die gegenwärtige Palästinareise des Kaisers unablässig geplant und geübt werden, an die Freude und Zustimmung, die solche misse- und sollen nach Ansicht der Leipziger Staatsanwaltschaft Majestätsthaten in den Kreisen der Gottlosigkeit finden beleidigungen enthalten. - und man kann nicht zweifeln, daß eine te uflische Bosheit. viele Seelen beherrscht." Wir empfehlen Herrn Stöcker, sich recht fleißig beim Himmel dafür zu verwenden, daß er solche lngehörigkeiten des Teufels doch ja nicht mehr zulasse. Denunziationen erfüllen nach oben hin ja vielfach ihren 8wed. Die Berliner Packetfahrt- Aktiengesellschaft erweitert ihren bereits nach ca. 60 Städten Deutschlands bestehenden Backet- ExpreßVerkehr vom 1. November d. J. ab auf die Städte Danzig, Dort mund, Kassel, Kiel. Feuerbericht. Von Sonnabend Abend bis Montag Abend ernach Lange str. 106, Landsberger Allee 11 und Schönfreute sich die Feuerwehr verhältnißmäßiger Ruhe. Drei Marmirungen hauser Allee 101 betrafen fleine Zimmerbrände, bei denen möbel und Gardinen eingeäschert wurden. Bischofstr. 28 gingen verschiedene mit Schürzen angefüllte Kartons in Flammen auf. Montag Nachmittag erfolgte Veteranen str. 25 eine unbedeutende Gasexplosion, die der Feuerwehr keinerlei Ursache zum Eingreifen gab. Gegen Abend war Lübeckerstr. 27 noch ein Gardinenbrand zu beseitigen. Aus den Nachbarorten. 11900 Ueber den in Ansicht stehenden Spielerprozeß berigten hiesige Blätter: In die Spieleraffäre im Westen ist endlich nach Wie nothwendig es ist, daß dem Unternehmerthum die unum- wochenlanger Untersuchung Licht gebracht worden. Die an der Anschränkte Handhabe des Arbeitsnachweises genommen werde, gelegenheit Betheiligten hatten, nachdem die Polizei ihnen auf die beweist ein Vorfall, der sich fürzlich auf dem Arbeitsnachweis- Bureau Spur gekommen war, eine geheime Versammlung abgehalten und Die Stadtverordneten- Versammlung von Spandan be der Tapezirer Innung abgespielt hat. Ein Gehilfe war von beschlossen, nichts zu verrathen. Mehr als 50 Personen, welche bisher einent Provinzorte hier zugereist gekommen und wollte sich in den in der Sache vernommen sind, haben denn auch fast gleichlautend beschäftigte sich in ihrer legten Sigung abermals mit der leidigen Arbeitsnachweis der Innung eintragen lassen. Dort schlug man ihm fundet, die Bankhalter nicht zu kennen. Diese seien nur unter ihrem Sanalisationsfrage. Es wurden nämlich gegen die Stimmen jedoch dies Verlangen ab. Als er sich nach dem Grunde der Maß: Spiznamen, wie Major"," Hauptmann" 2c. bekannt. Zugegeben wurde der Sozialdemokraten dem Magistrat die schon früher geforderten regel erfundigte, ward ihm die Antwort, daß er nach dem hierher allerdings, daß in einem Lokal der Pallasstraße gespielt worden sei, 1250 M. für die„ Reisefommission" bewilligt. Bei dieser Gelegen gelangten Bericht seines früheren Meisters mit der Staatsanwalt- doch seien die Spiele harmloser Natur gewesen. Den Nachforschungen heit erklärte Stadrath Paul, daß die Kanalisationsbetriebe bald schaft zu thun habe" und daher nicht eingetragen werden solle. des Kriminalkommissars v. Manteuffel ist es mun aber doch gelungen, eröffnet würden, doch könnten die Seeburgerstraße, die Adamstraße sc. Obgleich der Gehilfe betheuerte, daß er er fich feines Ver- die Namen der Bankhalter, Schmieresteher und Schlepper zu ermitteln. wegen der in dieser Gegend wahrgenommenen Defekte noch nicht angehens bewußt sei, blieb der Bureaubeamte bei seiner Be- Die Hauptgeschädigten heißen Grabowski, Jost, Thuren, Hopp und geschlossen werden. Unser Parteigenosse Dusch theilte mit, daß hauptung. Nachdem der Arbeiter der Sache weiter nachgeforscht Trillow. Es ist ferner festgestellt, daß in der Wohnung eines der von 50 Röhrenzusammensetzungen 48 als undicht befunden worden hatte, stellte sich folgendes heraus. Der auswärtige Meister hatte Vorgenannten in der Kazbachstraße sehr hoch gespielt wurde. feien; er richte die Frage an den Magistrat, ob er den Unternehmer einen Berliner Waisenknaben als Lehrling auszubilden. Von dem In einem Falle ist dem Prokuristen einer hiesigen Firma Schüler zur ordnungsmäßigen Herstellung der ihm übertragenen Arbeiten Summe von 800 Mark abgenommen worden. Unter givingen wolle. Hierauf antwortete Stadtbaurath Paul, daß der Gehilfen war nun der hiesigen Waisenhaus- Verwaltung mitgetheilt die Summe worden, daß der Knabe namentlich durch ungehörige Sonntagsarbeit den Opfern der Bankhalter befindet sich ein Zigarrenhändler, Unternehmer Schüler die Arbeiten zu dem ihm gesetzten Termine eines Jahres sein Geschäft und sein nicht begonnen habe; der Magistrat ließe sie daher auf Stosten dieses überanstrengt würde; außerdem hatte der Gehilfe in einem Brief an welcher im Laufe einem Kollegen, der bei dem Meister in Beschäftigung stand, die Bermögen in Höhe von 20 000 m. verspielt hat. Die Aufhebung Herrn von einer Berliner Firma ausführen. Weiter nahm die dortigen Arbeitsverhältnisse kritisirt. Diese Handlungen waren nun dieser Spielergesellschaft, welche zahllose Existenzen auf dem Gewissen Stadtverordneten- Versammlung eine Vorlage an, nach der die Löhne von dem naiven Meister als solche aufgefaßt worden, die vor den hat, wird in der ganzen Gegend mit großer Genugthuung begrüßt. der Forstarbeiter auf 800 M. erhöht werden sollen. Ein AnStaatsanwalt gehören; und weil der auswärtige Meister in diefem Bezeichnend ist es, daß sich unter den Banthaltern auch ein trag unferes Parteigenossen Dudsch, den in betracht kommenden ArSinne nach Berlin berichtet hatte, blieb es bei der Maßregelung des pensionirter Polizeibeamter befand. Die für Eröffnung des Haupt- beitern einen Mindestverdienst von 3 M. täglich zu garantiren, Gehilfen. Der Geschädigte verschaffte sich in der Angelegenheit verfahrens erforderlichen Beweismomente, welche gerade bei Spieler- wurde von der„ liberalen" Stadtverordneten Mehrheit abgelehnt. einen Rechtsbeistand. Der Anwalt bat den Obermeister der Innung affairen schwer zu gewinnen sind, befinden sich in Händen der Be- Schließlich dementirte Oberbürgermeister Kölge die durch die Presse um Auskunft in der Sache und dieser, ein Herr Kreß, richtete an den hörden. Sollten die betheiligten Zengen bei ihrem Leugnen beharren, gegangene Nachricht, daß der Minister des Innern die von sozialdürfte sich im Anschluß an den Spielerprozeß ein großer Meineids- demokratischer Seite bisher vergebens geforderte Errichtung eines Fragesteller folgende Buschrift: städtischen Arbeitsnachweises angeregt hätte. Es wäre auch zu prozeß entwickeln. sonderbar gewesen, wenn die Männer des heutigen Kurses sich für eine der Arbeiterschaft etiva zu gute kommende Maßnahme ins Zeug V Gerichts- Beifung. Auf Ihr Geehrtes bezüglich des Tapezierergehilfen X. wollen Sie gefälligst zur Kenntniß nehmen, daß unser ArbeitsnachweiseDas Verschwinden der beiden Kinder des Gastwirths Hilpert Bureau, welches auf Kosten der Innung errichtet, unterhalten und geleitet beschäftigt noch immer die Behörden. In der Vermuthung, daß wird, mit vollem Recht im Interesse der Disziplin renitente Frau Hilpert mit den Kindern nach Amerika abgefahren set, hatte gelegt hätten. Menschen, welche sich nicht anständig betragen, von der Einschreibung, man die Hafenbehörden diesseits und jenseits des Ozeans auf sie resp. weiterem Beschäftigungsnachweis ausschließt. Wir hoffen in aufmerksam gemacht. Diese Maßregel blieb jedoch ohne Erfolg. Jezt haben die Ermittelungen, wie die„ Nordd. Allg. 3tg." schreibt, unsern Räumen Herr zu sein und wollen es auch bleiben." Eine neue Auslegung des§ 2 des preußischen VereinsDer Gehilfe sieht sich munmehr gezwungen, auf dem Klagewege unerivartet eine neue Richtung bekommen. Vorgestern wurde auf sein Recht zu erstreiten. Die Arbeiter mögen an diesem Beispiel dem Nazareth- Kirchhof an der Müllerstraße eine Tochter des Pfarrers gesetzes. Eine neue wichtige Entscheidung auf dem Gebiete des aber sehen, wie nothwendig es ist, die gewerkschaftliche Organisation Diestelfamp beerdigt. Dabei waren viele Kinder auf dem Friedhofe. Vereinsrechtes hat das Kammergericht gestern gefällt. Es dem Unternehmerthum gegenüber zu stärken. Frühere Gespielinnen aus dem Hause Müllerstr. 35a, in dem Hilpert handelt sich um eine Erweiterung seiner bisherigen Auslegung Die Vorstandsmitglieder einer Hans- wohnt, sahen nun auch die verschwundenen Kinder, achteten aber des§ 2 des Vereinsgefeges. Zur Kennzeichnung des Hausbesikerthums. Die Haus nicht darauf, wohin sie später gingen. Ein Hausbewohner will den Bochumer„ Geschäftsstelle" des Katholischen Volksvereins befizervereine Berlins haben Einspruch dagegen erhoben, daß der fleinen Friz Hilpert schon vor einigen Tagen in jener Gegend ge-( Sitz Mainz) waren angeklagt worden, sich gegen den genamitent Die Angeklagten hatten Mietherverein beim Polizeipräsidium in Berlin den Erlass einer Vereinen sehen haben. Man vermuthet daher, daß auch Frau Hilpert fich Paragraphen vergangen zu haben. ordnung angeregt hat, wonach an jedem Hause der Name des Eigen noch in Berlin befindet, um erst später, wenn die Angelegenheit der Orts Polizeibehörde das Mitgliederverzeichniß der Gethümers angegeben werden soll; sie meinen, die stillen Portiers, die mehr oder weniger in Bergessenheit gerathen sein könnte, mit den schäftsstelle nicht eingereicht. Die Geschäftsstelle selbst wurde ein Verein angesehen, der auf öffentliche AnHauswarte oder das Polizeibureau gäben genügende Auskunft, Kindern nach Amerika zu reisen. Ihren Aufenthalt zu ermitteln, ist als Das gelegenheiten einzuwirken bezwecke. Schöffengericht eventuell fönne man ja auch in das Grundbuch Einsicht nehmen. noch nicht gelungen. Als es sich darum handelte, die Einsichtnahme in das Grundbuch zu Kammergericht wiederholt entschieden habe, der erleichtern, waren es die Hausbesigervereine, die dagegen den leb- Erschoffen hat sich gestern Vormittag der Juhaber eines Patent- prach die Angeklagten frei. Es berief fich darauf, daß das haftesten Widerspruch erhoben. Angesichts des flotter dem je floriren- bureaus, Mar Markovits, in seinem Bureau Lindenstr. 54. Ueber die Wortlaut des§ 2 sei so auszulegen, daß Statuten und Mitgliederberzeichniß nur binnen drei Tagen nach der Stiftung des Vereins den Bau- und Hypothekenschwindels mag mancher Hausbefizer aller- Ursache des Selbstmordes ist nichts bekannt. Diese Frist sei hier beim Eindings Ursache genug haben, seinen Namen so verborgen als möglich Den fünften Selbstmordversuch machte Sonntag Abend der der Polizei einzureichen seien. Das Landgericht hob zu halten. Aber was geht das die doch zum mindesten ihrer persön- 22jährige Reisende Otto Zielfe, der gegenwärtig ohne Stellung und greifen der Polizei verstrichen gewesen. lichen Ansicht nach auf ehrenhafter Mitgliedschaft beruhenden Haus Wohnung ist. Dem jungen Manne will nichts recht gelingen. Da er jedoch diese Entscheidung auf und verurtheilte die Andie Praxis des Kammergerichts für besitzervereine an? aber auch anderen nicht zur Last fallen mag, so hat er schon wieder- geklagten, indem es erklärte und annahm, die Verpflichtung In der heute, nachmittags 5 Uhr, stattfindenden Stadt holt versucht, seinem Leben ein Ende zu machen. Zweimal hatte er zu schwankend berordneten Sigung steht u. a. auf der Tagesordnung: sich bereits erhängt, wurde aber noch rechtzeitig abgeschnitten, einmal erlösche nicht mit den ersten drei Tagen, während welcher der Verein Fortsetzung der Berichterstattung über die Vorlagen betr. den Ab- wurde er aus dem Wasser gerettet und ein viertes Mal versuchte er bestehe. Hiergegen hatten die Angeklagten die Revision beim KammerSonntag Abend besuchte er gericht eingelegt. Ihr Vertreter suchte in der öffentlichen Verhandlung schluß eines neuen Vertrages mit den Berliner Elettrizitäts- ohne Erfolg, sich durch Gift zu tödten. M werten und die Entbindung der Berliner Elektrizitätswerte von seinen Vater in der Altonaerstraße. Hier traf er auch seine Schwester für seine Auftraggeber aus der Thätigkeit des„ Volksvereins für das Der Verpflichtung zur Legung von Rabelleitungen in einer Reihe und deren Mann. Da der Vater augenblicklich frant ist, so ver- fatholische Deutschland" Stapital zu schlagen. Er rühmte dem Verein von Straßen innerhalb des im Vertrage vom 25. August 1888 be- anlaßte die Schwester ihren Bruder, mit ihr und ihrem Manne in nach, daß er erfolgreich den Umsturz auf sozialem Gebiete be= stimmten Stadtgebietes. Berichterstattung über die Vorlage betr. ihre Wohnung zu gehen. An der Sandkrugbrüde wollte er in den tämpfe. Das half dem Verein jedoch wenig. Der Oberstaats. den zur Begründung eines vegetarischen Kinderheims Kanal springen und konnte nur mit Gewalt davon abgehalten anwalt fritisirte die bisherige Auslegung des§ 2 durch das Bestimmten Nachlaß des Prof. Dr. Julius Baron. Antrag betr. werden. An der Kronprinzenbrüde brach er plötzlich zusammen. Mit Kammergericht als unzulänglich und nicht flar genug. den Beschluß der Versammlung vom 25. Mai d. J. wegen Herbei- Hilfe eines Schutzmannes brachte man ihn nun in ein Krankenhaus. Straffenat erklärte die Revision für theilweise be= Der der Das Schwurgericht des Landgerichts I verurtheilte gestern den Dachdecker Ernst Hoffschneider wegen Nothzucht, begangen gegen feine leibliche erwachsene Tochter, zu einer Gefängnißstrafe von drei Jahren. Zu der Straffache gegen den ehemaligen Kriminalkommissar Egon Grühmacher meldet ein Berichterstatter, daß es ein Konkurrenzinstitut, das Privatdetektivinstitut 3" war, welches im Auftrage des Rechtsanwalts Vermehren in L. beklagten Ehemannes, das Material ermittelt hat, welches die , dem Anwalt des Staatsanwaltschaft zur Verhaftung Grützmacher's, der Weirauch und der Becker veranlaßte. Boziales. Generalversammlung der Vereinigung deutscher Maler und Lackirer. Holzarbeiterverband. machen. " Rein fleiner Irrthum unterlaufen. Bebel hat nicht behauptet, die That In dem Versammlungsbericht aus Groß- Lichtfelde ist ein Zuccheni's habe keinen politischen Hintergrund, sondern ist von der licher, sozialer und politischer Kämpfe. Vortragender: Schriftsteller Paul entgegengefeßten Ansicht ausgegangen. Arbeiter Bildungsschule. Dienstag: Drei Jahrhunderte wirthschaft stampffmeyer. Beginn der Vorlesungen pünktlich um 9 Uhr abends. gründet und wies die Sache zu nochmaliger Entscheidung an das Landgericht zurück. Präsident Groschuff führte zur Begründung ohne Unterschied der Profeffion zu gründen.-Für die weiteste Verbreitung des Organs Die Einigkeit" ist Sorge zu tragen. aus: Es möge zugegeben werden, daß die bisherige Praris Ladenschluß im Buchhandel. Die Kölnische Volkszeitung" Als erster Vertrauensmann wurde Theodor Fischer gewählt. des Senats vielleicht zu weit gegangen sei, oder daß doch bringt eine die Sommermonate des Jahres 1898 betreffende wenigstens die vom Kammergericht geltend gemachten Gründe die instruktive Uebersicht über den Geschäftsschluß der Sortiments- 9. Oktober beschlossen, an die Fuhrherren eine Forderung auf LohnDie bei der Müllabfuhr beschäftigten Arbeiter hatten am Auslegung zuließen, die Einreichung von Statuten- und Mit- Buchhandlungen in den 25 größten Städten Deutschlands. Danach erhöhung( 27 bez. 30 m. pro Woche) zu stellen. Es ist eine Komglieder Verzeichniß gemäß§ 2 fönne nur innerhalb der ersten werden die Sortiments- Buchhandlungen in Aachen, Berlin( zumeist), mission eingesetzt worden, die wegen Anerkennung der Forderung drei Tage nach Stiftung gefordert werden. Eine so all- Bonn, Bremen, Dortmund, Hamburg, Köln und Krefeld um 8 Uhr mit den Unternehmern in Verhandlung treten sollte. In einer gemeine Auslegung herbeizuführen, habe indessen nicht in der abends geschlossen; in Chemnitz, Düsseldorf, Frankfurt a. M., ant Absicht des Kammergerichts gelegen. In den in be- Halle a. S., Hannover, Königsberg i, Pr., Leipzig, Münster i. W. Sonntag abgehaltenen Versammlung erstattete tracht kommenden Fällen, mit denen sich das Gericht bisher beschäftigt und Straßburg um 1/28 Uhr; in Braunschweig, Breslau, Dresden, mit mehreren Fuhrherren stattgefunden, jedoch zeigte sich namens der Kommission Bericht. Es haben Unterredungen habe, seien die Angeklagten immer solche Vorsteher gewesen, die ihr Elberfeld, Karlsruhe, München, Nürnberg und Stuttgart aber bereits feiner derselben Amt in den ersten drei Tagen nach der Vereinsstiftung noch um 7 Uhr. bereit, die gestellten Forderungen anzu nicht inne hatten, und nur auf solche neugewählten Vorsteher erkennen. Wie einer der Unternehmer zu der Kommission Sonntags sind die Sortiments- Buchhandlungen geschlossen sagte, hat der Verein der Fuhrherren sich bereit erklärt, eine Lohns feien jene Entscheidungen zu beziehen. Der Senat präzisire num in Chemnitz, Dresden, Elberfeld, Frankfurt a. M., Halle a. S., erhöhung auf 21 bezw. 24 M. zu bewilligen. Die Arbeiter sind feine Auslegung des§ 2 dahin: Personen, die bei der Stiftung Hamburg, Karlsruhe, Königsberg i. Pr., Leipzig, Nürnberg, Straß jedoch nicht damit zufrieden, und so haben die Unterhandlungen des Vereins und innerhalb der nächsten drei Tage burg, Stuttgart, in überwiegender Bahl in Braunschweig, und was feinen Erfolg gehabt. Da die Organisation der Müllabfuhr- Arbeiter als Vorsteher fungirten, feien allein verpflichtet, die besseren Geschäfte betrifft, auch in Breslau. In den übrigen noch zu schwach sei, so tönne man an einen Streit zur Zeit nicht Statuten cc. einzureichen. Bei ihnen dauere auch während Großstädten werden die Sortiments- Buchhandlungen Sonntags meist denten. Der Referent empfahl folgende Resolution:" Die Verihrer Amtirung die Verpflichtung so lange, bis sie um 11 Uhr geöffnet und um 1 Uhr geschlossen. Eine schlimme Aus- sammlung protestirt gegen die Stellung, welche die Fuhrherren Verpflichtung nachgekommen seien, und nahme macht Bremen, wo die Sortiments- Buchhandlungen Sonntags gegenüber der Forderung der Arbeiter eingenommen haben. Wir fomit seien fie auch so lange strafrechtlich haftbar. von 8-10 Uhr vormittags und von 12-2 Uhr nachmittags offen ersehen daraus, daß wir uns sämmtlich organisiren müssen ,. Insbesondere greife bei ihnen eine Verjährung erst Play, gehalten werden. wenn sie jener Verpflichtung nicht mehr genügen tönnten, um eines Tages in den Streit eintreten zu können. Ein Lohn von z. B. wenn der Verein nicht mehr bestehe oder wenn sie nicht mehr 21 beztv. 24 M. ist zu gering, deshalb fordern wir unbedingt 24 resp. als Vorsteher amtirten. In den Fällen dagegen, wo nach Ab27 M. pro Woche. In den Pferdeställen müssen Stallleute angestellt lauf von drei Tagen die Vorsteher wechselten, werden, damit wir nicht des Sonntags einen halben Tag im Stall seien die neuen Vorsteher nicht mehr auf grund des arbeiten brauchen. Ferner müssen die Fuhrherren dahin wirken, § 2 verpflichtet. Bezüglich dieser habe nun der Ober- Staatsanwalt daß das Abladen auf den städtischen Pläßen den Kutschern leichter auf die ebenfalls im§ 2 ausgesprochene Verpflichtung zur Mainz, den 29. Oktober. gemacht wird, und auch mehr Arbeiter auf den Blägen anAuskunfts ertheilung verwiesen. Diese Obliegenheit aller wie aus einer Bemerkung des Berichterstatters irrthümlich von uns redner illustrirten die schlechte Lage der Arbeiter im MüllabfuhrDie Verhandlungen waren am 28. Oktober noch nicht geschlossen, gestellt werden." Sowohl der Referent wie mehrere Diskussionsjeweiligen Vorsteher verpflichte sie indessen nicht dazu, auf angenommen wurde. Verlangen der Polizei ein vollständiges, mit der Stif- rathung über das Vereinsorgan dehnen sich in der heutigen Sigung mit zahlreichen Strafbestimmungen versehene Arbeitsordnung der Die Statutenberathung sowohl wie die Be- Gewerbe an verschiedenen Beispielen. Unter anderen wurde eine tung beginnendes Mitgliederverzeichniß einzureichen. bis nachmittags 4 Uhr aus. An wichtigen Beschlüssen sei hier mit Wirthschaftsgenossenschaft der Grundbesizer kritisirt. Ein Inspektor getheilt: Die Hauptkasse erhält von den gesammten Beiträgen der Genossenschaft nahm infolge dessen das Wort, um die in 75 pet. sowie die Eintrittsgelder. Von den Eintrittsgeldern und dem genannten Betriebe herrschenden Arbeitsverhältnisse in den Beiträgen werden 5 pet. zur Agitation verwandt. Ein Antrag, die möglichst rosigem Licht zu schildern. Seine Ausführungen Gehälter auf 1600 M. festzusetzen, wird in namentlicher Abstimmung wurden jedoch vom Referenten und anderen Rednern widerlegt. Gehalt auf 1500 M. festzulegen und die Burcaumiethe extra zu ent- jedoch nahm keiner derselben das Wort. Die vorstehende Resolution mit 20 gegen 20 Stimmen abgelehnt, dagegen ein Antrag, das In der Versammlung waren auch einige Fuhrherren anwesend, schädigen, in namentlicher Abstimmung mit 26 Stimmen gegen fand einstimmige Annahme. Zur weiteren Verhandlung mit den 14 Stimmen angenommen. Der Sitz der Vereinigung bleibt wiederum Unternehmern wurde die bestehende Kommission durch 2 Fuhrherren, einstimmig wieder gewählt. Hamburg. Zum Vorsitzenden wird Tobler, zum Kassirer Wentter 2 Kutscher und 2 Mitfahrer ergänzt. Ferner wurde ein Antrag angenommen, beim Magistrat und Stadtverordneten dahin vorstellig zu Die Redaktion des Fachorgans wird dem Vorstande übertragen. werden, daß die auf den städtischen Abladeplätzen bestehenden MißGrüßmacher hat dem Rechtsanwalt Wronker seine Vertheidi- bleibt in Stuttgart. Damit hatten die Verhandlungen ihr Ende Die Preßkommission wird nach Hamburg verlegt. Der Ausschuß stände beseitigt werden. gung übertragen. Die Voruntersuchung dürfte demnächst geschlossen erreicht. Neu- Weißence. Der sozialdemokratische Arbeiterverein nahm werden. Nach einem kräftigen Schlußwort des bisherigen Vorsitzenden selbe weist im legten Quartal eine Einnahme von 322,95 M. und in seiner Sigung am 24. Oftober den Kassenbericht entgegen. Der Wahrung berechtigter Interessen im Lohnkampfe. Im Tobler erklärt derselbe die 7. ordentliche Generalversammlung eine Ausgabe von 102,65 m. auf. Hierauf wurden einige ErsatzFebruar 1897 brach bei der Firma Beer in Liegnig ein Streit der Vereinigung deutscher Maler 2c. und Lackirer für geschlossen. aus, bei welcher Gelegenheit die Lohnlist en eine bedeutende wahlen vollzogen und Beufert zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Rolle spielten. Nach Angabe der Firma sollten die Arbeiterinnen Zur Ergänzung der Bibliothek bewilligte die Versammlung 20 Mart. einen Wochenlohn von 6-7 M. erzielen, während der Wirker Verichtigung. Jn Nr. 247 des Vorwärts" wird in einem Kretschmer in einer Versammlung behauptete, daß der DurchschnittsVersammlungen. Bersammlungsberichte der Galanterietischler die Mittheilung wiederlohn nicht diese Höhe erreichte und deshalb die Lohnlisten gefälscht seien. Wegen Beleidigung des Fabrikanten Beer wurde Kretschmer Bürsten- und Pinselmacher am 23. v. M. sprach Michaelis berriche und viel leberstunden gemacht werden. Wie uns mitgetheilt In der Branchenversammlung der gegeben, daß in der Werkstatt des Herrn Schwarz, Drechslermeister, Bücklerstraße, eine übermäßig lange Arbeitszeit darauf von der Straftammer zu Liegniß zu drei Monaten Ge- über das Thema: Wie organisiren wir uns? In recht drastischen wird, ist dem Schriftführer, ein Irrthum unterlaufen; es handelt sich fängniß verurtheilt. Auf erfolgte Revision, die mit Ber- Beispielen wies Redner die Nothwendigkeit der Organisation um die Werkstatt von Schwarz in der Urbanstraße. Ferner ist zu legung des§ 193 des Strafgesetzbuches( Wahrung berechtigter nach. Nachdem er die Entwickelung der Arbeiterorganisationen Interessen) begründet wurde, hob das Reichsgericht das Urtheil auf Englands sowie Deutschlands geschildert und hervorgehoben, welchen berichtigen, daß sich die Werkſtatt von Boldt nicht Eldenaerstr. 8, und wies es an die Vorinstanz zurück. Die Strafkammer erkannte ununterbrochenen Chikanen dieselben ausgesetzt seien, forderte er die ondern Wienerstr. 7 befindet, und bei Jakob, Ritterstr. 86, nicht hierauf abermals auf drei Monate Gefängniß. Kretschmer legte Berufskollegen auf, mehr wie bisher für den deutschen Holzarbeiter wenig verdient wird, sondern die Arbeiter auf Wunsch des Oberwieder Revision ein und das Reichsgericht hob auch wieder das Verband einzutreten. Unter„ Verschiedenem" führten mehrere Redner meisters der Drechslerinnung, Herrn Jacob, täglich Ueberstunden Urtheil auf, übertrug aber die Entscheidung dem Landgericht in heftige Klage über die schlechten Arbeitsräume. Die nicisten scien Schweidniz. Am 28. Oktober beschäftigte sich deshalb die Strafkammer flein, falt, naß und mit Steinboden versehen, sowie viele im Keller in Schweidnitz mit der Sache. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft, gelegen. Die Arbeiter bei Schächter, Thaerstraße, wollen vorstellig Assessor Elsner, billigte dem Angeklagten wohl den Schutz des§ 193 werden, um bessere Arbeitsräume zu fordern. zu, weil sich die Frau desselben unter den Streifenden befunden habe, aber aus den Umständen gehe doch die Absicht der Beleidigung eine öffentliche Versammlung ab, um Stellung zu nehmen zu dem Die Rabinputer hielten am 26. v. W. im„ Englischen Garten" hervor. Doch da der Angeklagte, sich zu der Ausstande der Firma Karl Schulz- Charlottenburg. Zum fünften Aeußerung im Kampfe für eine gute Sache hatte Male müssen die Kollegen die Sperre über diese Firma verhängen, hinreißen lassen, so beantrage nur einen weil immer von neuem versucht wurde, den Stundenlohn von 70 Pf. Monat Gefängniß. Das Gericht erkannte auf Frei zu fürzen. Sprechung, weil der Angeklagte nicht wider besseres Wissen Viermal mußte die Firma nachgeben, weil sich keine Ersatzkräfte gehandelt habe und ihm§ 193 unbedingt zu gute kommen müsse. fanden, jetzt haben sich aber einige Kollegen gefunden, die wegen Wir bitten, bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Baht) Freiherr v. Stumm hatte sich durch einen Artikel in der grober Verstöße aus der Organisation ausgeschlossen werden mußten anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll und die letzte " Neunt. Ztg." beleidigt gefühlt, in dem behauptet worden war, und nun aus Rache die Lücken der Streikenden ausfüllen, dieselben Abonnements quittung beizulegen, Fragen ohne solche werden nicht beantwortet und schriftliche Antwort nicht ertheilt Stumm würde auf der einen Seite den Arbeitern Lohnzulagen aber trotz der Ueberstunden nicht voll ersetzen. Die juristische Sprechstunde wird Dienstags, Donnerstags und geben, während er auf der andern Abzüge mache.( Es handelte jich Freitags abends von 7 bis 8% Uhr abgehalten. um die seiner Zeit von Frhrn. v. Stumm den Arbeitern gewährte Theuerungszulage.) Stumm stellte Strafantrag gegen den Redakteur Laven, der dieserhalb vom Schöffengericht Neunkirchen zu 500 M. Geldstrafe und zur Tragung der Kosten verurtheilt und dem Kläger das Publikationsrecht des Urtheils in mehreren Zeitungen zugesprochen wurde. Gegen dieses Urtheil hatte Laven Einspruch erhoben. Der Die durch Vertrauensmänner zentralisirten Zimmerer Vertheidiger des Beklagten machte geltend, daß dem Angeklagten hielten am Sonntag bei Lange in der Dragonerstraße eine Konferenz die Wahrung berechtigter Interessen zugesprochen werden ab. Anwesend waren Vertrauensleute und sonstige Vertreter der 2. Sch. 37. Die Bureaus der Invaliditäts- und Altersversicherungsmüsse. Der Beklagte habe sich als Redakteur für berechtigt, Organisation aus Berlin, den Vororten, einigen Ortschaften der Anstalt für die Provinz Brandenburg sind Matthäiftrchstr. 19. Sie thun ja verpflichtet halten müssen, die Intereffen seiner Partei zu weiteren Umgegend und aus Halle a. S. In den Verhandlungen wohl gut, wenn Sie sich mit dem Vorstande Ihrer Ortskasse in Verwahren. Als die Bewilligung der Theuerungszulage, bekannt ge- tam die Ansicht zum Ausdruck, daß jetzt, wo weitgehende Be- bindung sezen. worden sei, habe man in der Gemeinde viel darüber geredet und schränkungen der Koalitionsfreiheit in Aussicht stehen, eine durchnamentlich auch die Schattenseiten des Bildes hervorgehoben, also greifende gewerkschaftliche Agitation mehr als je nothwendig sei. Da vom Gegentheil gesprochen. Dieses sei dem Angeklagten zu Ohren erst der sechste Theil der Zimmerer organisirt sei, so bleibe der gekommen und er habe dann seine Schlüsse gezogen. Es sei Agitation für die Organisation noch ein weites Feld zur haratteristisch, daß, wenn Frhr. v. Chine og um Wohle 270 Orten, die in einem Umkreis von 20 stilometern beitung. In seiner Arbeiter gethan habe, dieses sofort durch seine Organe in liegen, habe der Verband der Zimmerer erst in 64 Orten Zahlstellen alle Welt hinauspofaunt würde. Es wäre doch richtig, daß, wenn errichtet. Hier sei also für die Agitation der Vertrauensmänneraus diesen Vorkonunniffen für Stumm Kapital geschlagen werde, 3entralisation noch viel zu thun. Die letztere habe 23 Zahlstellen Swinemde. 755 SSW 4wolfig die Gegenseite ein Recht habe, auch das weniger günstige über mit 1300 Mitgliedern in Berlin. Die von der Vertrauensmänner Hamburg ihn zu publiziren. In der Begründung des Urtheils heiße es, 3entralisation betriebene Agitation jolle selbstverständlich im Sinne Berlin durch den Artikel würden die Arbeiter gegen Stumm aufgehezt; dieser Organisationsform vor sich gehen, da dieselbe sich im Gegensatz Wiesbaden 758 S dieses sei durchaus nicht zutreffend. Stumm size so fest in seiner fühle zu den Verbänden. Die Bertrauensmänner- Zentralisation München 760 Domäne, daß es wohl faum jemandem gelingen tönne, ihn bei habe es sich zur Aufgabe gemacht, die gewerkschaftliche seinen Arbeitern zu verhetzen. Neunkirchen und Stumm seien Bewegung auf den Boden des nach den Prinzipien der Sozialdemo eng verwachsen, und bei jeder Gelegenheit zeige er ja fratie zu führenden Klassenkampfes zu stellen, und die gewerkschaftfeine Macht, indem er drohe, sein Werk zu verlegen und liche Agitation in Verbindung mit der politischen zu betreiben. Die so den Arbeitern und Bürgern Neunkirchens ihre Eristenz zu Verbände dagegen seien mehr und mehr von dem Prinzip des nehmen. Stumm selbst glaube wohl nicht an eine Verhegung der Klassentampfes zurückgekommen und bereits in das Fahrwasser der Arbeiter durch einen solchen Artikel; dieses habe er bewiesen durch Hirsch- Dunder'schen Gewerkvereine gerathen. An ein Aufgehen der den Boykott, den er über die Zeitung verhängt hätte. Durch diesen Vertrauensmänner Zentralisation in den Verband sei aus diesen Schritt habe er seine Macht dokumentiren wollen über alle, die Gründen nicht zu denken. Folgende Resolutionen und Beschlüsse nicht gerade einer Meinung mit ihm seien. Dann sei das Straf- wurden gefaßt: maß auch zu hoch gegrriffen. Stumm selbst habe in einer Ber- In Erwägung, daß uns noch ein großes, und zwar das am Berlin vierter Wahlkreis O.: Robert Wengels, Frichts fammlung das Vergehen nur auf 30 M. tagirt und da scheinen schwersten zu organisirende Feld zu bearbeiten bleibt, beschließt die Straße 30, Sof II.- SO.: Fris Thiel, Stalizerftr. 35 v. part. die 500 m. denn doch etwas zu hoch. Er beantrage, dem Be- Konferenz: 1. Der gewerkschaftliche Kampf, d. h. die Verbesserung ftraße 8, part. im Laben. Sechster Wahlkreis( Moabit): Karl Anders, Salzwedeler tlagten den Schutz des§ 193 zuzuerkennen und ihn freizusprechen: der wirthschaftlichen Verhältnisse unter dem heutigen System ist Vorstadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstraße 14. Wedding und Oranienburger GesundSollte jedoch das Gericht der Meinung sein, daß der energischer wie bisher zu führen, und sind zu diesem Zweck überall brunnen: Wilhelm Gaßmann, Grünthalerstr. 64/65. RosenBeklagte in der Form gefehlt habe und derselbe bestraft dort, wo noch keine Anhänger unserer Organisation vorhanden sind, thaler Vorstadt und Schönhauser Vorstadt: Karl werden müsse, bitte er das Strafmaß zu mildern und die Organisationen in unserm Sinne zu gründen. Um die Agitation Mars, Kaftanien- Allee 95/96. Charlottenburg: Gustav Kosten auch theilweise dem Kläger aufzuerlegen. Der Vertreter des planmäßig betreiben zu können, hat jede Lokal- Organisation einen Scharnberg, Schillerstr. 94, v. 1 Treppe. Deutsch- WilmersKlägers bemerkt, daß er in der Schöffengerichtsfizung von der Vertrauensmann zu wählen, welcher die Agitation in seinem Bezirk dorf: Fran Kibler, Sigmaringenstr. 34, und Frau Heinemann, Etellung eines Strafmaßes Abstand genommen habe. Dann er zu leiten und zu überwachen und sich mit den Vertrauensleuten der Signtariugenstr. 35.( Sier ist auch die„ Brandenburgische Bolts- Zeitung“ zu Rixdorf: Ostermann, Erfstraße 6. läutert er die Nothwendigkeit der Höhe der Strafe und bittet, die anderen Orte in Verbindung zu sehen hat. Berufung abzuweisen. Nach kurzer Berathung erkennt das Gericht hat fortlaufende Erhebungen über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse Johannisthal- Nieder- und Ober- Schöneweide: Otto Wilhelm Bäumtler, Belzigerstr. 59, Seitenflügel part. dahin, daß dem Angeklagten der Schutz des§ 193 nicht zugestanden auf allen Werkplätzen zu veranstalten. Zu diesem Zweck ist auf John, Ober- Schöneweide, Siemensstraße 7, Bigarrengeschäft. Annahmewerden könne, da derselbe als Redakteur dem Wahlkampf jedem Plaz ein Deputirter zu wählen. Die Deputirten haben all- stellen:' Nieder- Schöneweide: Karl Weber, Zigarrengeschäft. Johannisnicht so nahe gestanden, um berechtigt erachtet zu werden, in den monatlich eine gemeinschaftliche Sigung abzuhalten. Der Ver- thal: Senftleben, Restaurateur. Friedenau- Steglitz: H. selben einzugreifen, es gehe aber auch die Absicht der Beleidigung trauensmann hat in jedem Vierteljahr eine öffentliche Versammlung Berniee, Kirchstraße 15 in Friedenau. Bestellungen nehmen entgegen in aus dem Artifel hervor. Da jedoch in der Wahlkampagne die zur Erörterung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse einzuberufen. Steglitz: 5. Mohr, Düppelstraße 8, und Fr. Schetthase, AhornWogen etwas hoch gingen, halte mit Rücksicht hierauf das Gericht In jedem Ort, wo eine Vertrauensmänner- Zentralisation besteht, straße 15a. Baumschulenweg: Godel, Baumschulstr. 32 v. III. die Strafe von 500 M. für zu hoch und erkenne auf 200 Mart. ist ein Agitations- und Unterstüßungsfonds zu bilden. Die Höhe Werte dort zu haben. Auch werden Inferate für den„ Vorwärts" Außerdem ist fämmtliche Parteiliteratur, sowie alle wissenschaftlichen Im übrigen wird das Urtheil des Neunkirchener Gerichts aufrecht der Beiträge zu demselben bestimmt jeder Ort selbst. Aus jedem entgegen genommen. erhalten. örtlichen Fonds sind mindestens 5 Pf. pro Quartal und Beitrag zahler an die Geschäftskommission der Vertrauensmänner- ZentraliUm genaue Angabe der Adresse wird jationen Deutschlands zu entrichten. In Orten, wo die Bahl der dringend gebeten. 13immerer zu gering ist, find Bereinigungen für alle Bauarbeiter Arbeitswilligen" scharf fritifirt, ebenso die Handlungsweise der In der darauf folgenden Diskussion wurde das Verhalten der Spanner, welche kleinere Arbeiten der Streifenden fertiggestellt haben. die Kollegen mit 3 M. pro Tag zu unterstützen. Darauf wurde beschlossen die Sperre aufrecht zu erhalten und # -Der Vertrauensmann Briefkasten der Redaktion. Millarg, Annenſtr. 16. W. in 2. 1. Lützowstr. 105. 2 Fragen Sie deswegen an bei Herrn Laubenbesitzer. 8 M. wurden durch Herrn Kueß am 26. September der Verlagskasse des„ Borwärts" übermittelt. Summe bisher versehentlich nicht quitfirt. Quittung erfolgt nun im November. Niemann. Versammlung ist in der Sonntagsnummer. J. T. Wenden Sie sich an das Bureau der Handelshilfsarbeiter, Kommandantenstr. 25. Witterungsübersicht vom 31. Oftober 1898, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer= Winds richtung Windstärke 753 Wetter 756 WSW 3hlb.bed. Temp. n. G. 5° 4° R Stationen Barometer stand mm Winds richtung Windstärke Wetter Nebel Temp. n. G. 9Haparanda 744 Still 4hib.bed. 11 Petersburg 752 S 2 Regen 9 Cort 754 WNW 5eiter 1wolfig 7Aberdeen 740 2 3 bedeckt 2wolfig 9Paris 757 S 25lb. bed. 10 761 Still Nebel Wetter- Prognose für Dienstag, den 1. November 1898. Etwas fühler, veränderlich, vielfach wolkig mit leichten Regenfällen und frischen südwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Wien Beim Monatswechsel empfehlen sich folgende Partei- Speditionen: erhalten.) berg: Bitte ausschneiden! Schöne Achtung! Mittwoch, ben 2. Rovember, Achtung! Achtung! Buchbinder Achtung! abends 82 Uhr: Volks- Versammlung anon #nd und verwandte Berufsgenossen. Todes- Anzeige. Allen Verwandten, Freunden, Be kannten und den Genossen des sechsten Berliner Reichstags- Wahlkreises zur Nachricht, daß meine liebe unvergeßliche Frau und gute Mutter Amalie Wessenberg, geb. Petsch, am Mittwoch, den 2. November 1898, abends 8 Uhr: Sonntag, den 30. Oftober, nachmittags Grosse öffentl. Versammlung in Louis Keller's Festsaal, Koppenstraße 29. aller in Buchbindereien und verwandten Betrieben beLages Ordnung: Attentat und Sozialdemokratie. Referent: August Bebel. Die Vertrauenspersonen. für das schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen in der Berliner Ressource, Kommandantenstr. 57. Tages Ordnung: 1. Der Leipziger Tarif für die Berliner Affordarbeiter. Referent: Kollege E. Kloth- Leipzig. 2. Unsere nochmaligen Verhandlungen mit den Arbeit. gebern und unsere Stellungnahme dazu. 3. Diskussion. Sämmtliche Affordarbeiter, sowie alle übrigen Kollegen und Kolleginnen Der Einberufer. Orts- Krankenkaffe sind zu dieſer hochwichtigen Bersammlung eingeladen. 5. Wahlkreis.| Orts- Krankenkaffe Oeffentl. Parteiversammlung Barbiergewerbe. Sam Donnerstag, den 3. Oftober 1898, abends 8 Uhr, im Saale bes alten Schützenhauses, inienſtr. 5. mad Tages Ordnung: sing and 1. Fortsehung der Diskussion über den Bericht des Delegirten vom Stuttgarter Parteitag. 2. Verschiedenes. Generalversammlung De Deutscher Holzarbeiter- Verband. am Dienstag, den 8. November cr abends 9 Uhr, Rosenthalerstr. 11/12 im Restaurant Bohl. Tages Ordnung: 1. Wahl von 12 Vertretern für Arbeitgeber um 217/13 Zahlreiches Erscheinen erwarten Die Vertrauenspersonen. 9 Uhr. 2. Wahl von 30 Bertretern für Kaffenmitglieder um 10% Uhr. 3. Geschäftsbericht des Vorstandes. Achtung, Genoffinnen und Genossen von Friedrichsberg! Dienstag, den 1. November, abends 8½ Uhr, bei Höflich ( Schwarzer Adler), Frankfurter Chaussee: h ( Zahlstelle Berlin.) Mittwoch, den 2. November, abends 8 Uhr: um 2 Uhr, nach langem schweren Leiden im Alter von 36 Jahren sanft 19886 entschlafen ist. Die Beerdigung findet am Mitt: woch, nachmittags 4 Uhr, vom Tranerhause, Schulstr. 9, aus statt. F. Wessenberg nebst Tochter. Achtung! Achtung! Verband der Tapezirer. Am Sonnabend, nachts 12 Uhr, verschied unser Kollege 178/9 Lamprecht im 30. Lebensjahre an der Proletarier; frankheit. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 2. November, nach mittags 4 Uhr, von der Leichenhalle der Friedensgemeinde in Neu- Weißensee, Gustav Adolfstraße, aus statt. Zahlreiche Betheiligung ist erwünscht. Die Ortsverwaltung. Deutscher Vertrauersmänner- Versammlungen. Textilarbeiter- Verband. Nur majorenne Mitglieder haben Moabit: im Lokale des Herrn Jotsch, Thurmstraße 84. Zutritt. Kaffenbuch legitimirt. 19836 Oeffentl. Versammlung für Männer nud Frauen. Tagesordnung: 1. Bortrag der Genoffin Lily Brann über: In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ersucht un regen Befud 2663. um Besuch, Das Recht auf Bildung." 2. Diskussion. 3. Gründung eines Frauen: Vereins event. Statutenberathung und Wahl des Vorstandes. besonders der Frauen Die Ginberuferin. Achtung! Schmiede. Atung! Der Vorstand. Kitschmann, Borsigender. Weißbier, 50 Ft. 3 W., Bair. Bier, 44 st. 3 M., Gräßzer Bier, 40 st. 3 wt. 63. Andreasstraße Brauerei- Filiale. T. VII. 5366. 63. 262* ( Filiale I. Berlin.) Am Sonnabend, den 29. Oktober, Wertstattangelegenheiten und Verschiedenes. Kollegen, jede Wertstatt verstarb nach kurzem Leiden unser muß vertreten sein. Mitglied, der Weber Wedding und Gesundbrunnen: im Lokale des Herrn Raabe( Kolberger Salon), Kolbergerstr. 23. Schönhauser und Rosenthaler Vorstadt bei Wernau, Schwedterstr. 23. Bericht der Werkstatt- Kontrollkommission, Verbands: und Werkstattbesonders die Kollegen Dünkel, Baldin, Wichmann, Grose, Galandi, Rudolf, Mertens, Hosenfelder, Berwith und die Werkstatt von Rühl, Butbuſerstraße 19, eingeladen. angelegenheiten. Zu dieser Berjaminlung ist die Bertſtatt von Brunslow, Fest- Säle Often und Nordoften: bei Mann, Strausbergerstr. 3. Sonnabende im November Große öffentliche Versammlung und Dezember noch frei. Freitag, den 4. November 1898, abends 8 Uhr: im, Englischen Garten", Alexanderstraße 27 c. Tages: Ordnung: 1. Vortrag und Diskussion. 2. Antrag der Gewerkschafts- Kommission. 3. Neuwahl des Vertrauensmannes und dessen Stellvertreters. 4. Verschiedenes. 176/7 Der Vertrauensmann. Achtung! Achtung! Elektrotechnischer Unterricht! 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November, nachmittags 4 Uhr, auf dem Thomastirchhof in Nixdorf statt. Um rege Betheiligung bittet Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und die schönen Kranz spenden bei der Beerdigung unseres guten Sohnes und lieben Bruders und Bekannten, sowie dem Metalla arbeiter Verband unsern herzlichsten Dank. 1981b Tages- Ordnung: 1. Bericht der Obmänner. 2. Werkstatt: Karl Feine jagen wir allen Freunden Angelegenheiten. 3. Verschiedenes. Südosten: bei Rautenberg, Oranienftr. 180. Obmann Meyer wohnt Wrangelstr. 23, II. 1. Verlesung der letzten Protokolle. 2. Streit bei Fort u. Kretzschmar u. Ko. 3. Werkstatt- Angelegenheiten und Verschiedenes. Wegen der Wichtigkeit der Tages- Ordnung haben alle Wertstellen einen Delegirten zu entsenden. Süden: bei Krieger, Wafferthorstraße 68. 1. Werkstatt- Angelegenheiten. 2. Bericht der Kommission. 3. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung sind die Kollegen folgender Werkstellen ein geladen: Röder, Boechstr. 25; Barsetowu. Wolf, Urbanstraße; Im, Köpnickerstr. 127. Das Erscheinen sämmtlicher Stollegen ist noth wendig. Westen und Südwesten: bet Zubell, Lindenstr. 106. Folgende Wertstellen sind eingeladen: Händler, Bülowstr. 26; Wilhelmstr. 130. Knorr, Blumenthalstr. 5; Schubert, Kreuzbergstr. 8; Pingel, Modell- und Fabrik- Tischler im Vorstädtischen Kasino", Ackerstr. 144. Ehrenpflicht einer jeden Werkstatt ist es, in dieser Versammlung ver treten zu sein. Parkettbodenleger. Mittwoch, den 2. November, im Lokale des Herrn Zubell, Lindenstraße Nr. 106: Sigung der Werkstatt- Kontrollkommission mit Vertrauensleuten. Die Kollegen jeder Firma sind verpflichtet, einen Vertrauensmann zu Möbel J. Kellermann, fenben Neue Jakobstr. 26. Cigarren Engros. Versand. Die zahlreichen Nachbestellungen, die uns fortgesetzt aus dem Leserkreise dieser Zeitung zugehen, beweisen uns, dass unsere Bestrebungen, für mässige Preise gute Qualitäten zu liefern, volle Anerkennung gefunden haben. 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November, abends 6 Uhr, im Lokale des Herrn Schiller, Rosenthalerstraße 57: Vertrauensmänner- Sitzung. vergixas e garb nung: Welche Erfolge haben die Kollegen in betreff der Fenster erzielt? Die Regelung der Lohnstreitigkeiten mit den Innungsmeistern. Es ist nothwendig, daß jeder Bau vertreten ist. Der Vertrauensmann: H. David. 193/14 Die tieftrauernden Eltern und Geschwister Feine. Kranzbinderei u. Blumen 61502* handlung von Robert Meyer, No. 2. Mariannenstr. No. 2. Widmungs- Kränze, Guirlanden, Balls sträußchen, Bouquets 2c. werden sehr geschmackvoll und preiswerth geliefert Möbl. Schlafft. ist zum 1. Nov. zu verm.( 8 Mark) Admiralstr. 6, vorn 1976b 2 Tr. bei Keller. Schlafstelle Nostizftr. 17,§. I t. Arbeitsmarkt. Achtung, Holzarbeiter! Bei der Firma Fork, Kretzschmar& Co. haben Barnimstr. 18, ( Magazin Jannowizbrüde) sämmtliche Tischler wegen Differenzen die Arbeit niedergelegt. 108 Zuzug fernhalten! Die Ortsverwaltungs Achtung, Klavierarbeiter! In der Pianofabrit von Laurinat, Wasserthorstraße 9, haben sämmtliche Bodenmacher infolge Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt, es ist somit Ehrenpflicht jedes Kollegen, den Zuzug nach genannter Fabrit streng fern zuhalten. 143/1 Die Agitations- Kommission des Fachvereins d. Musikinstrumenten- Arbeiter Berlins und Umgegend. Solide Arbeiter u. Handwerker tönnen sich lohnenden u. leichten Nebenverdienst schaffen durch Vermittelung v. Versicherungs Abschl. Hohe Bezüge. Branchentenntniß nicht erfordert. Offert. sub„ E 7" Erped. 1819b Töpfer! Sandsteinrutscher bei Gastwirth Domschke, Schöneberg, Kolonnenstr. 53. 19616 Tischler auf Kastenarbeit verlangt Schulz, Rirdorf, Bergstr. 27. Zuschneider suchen gen, Blouſen Kraft u. Jacobi, Münzstr. 4. Korbmacher auf Mattarb. sucht 19846 Matschke, Straßburgerstr. 32. 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In dem festlich geschmüdten Saale der„ Schönen Mainaussicht" Bayerns) gekommen und von den Gegnern emsig gesammelt und begannen heute Vormittag 9 Uhr die Verhandlungen des vierten speziellen Arbeiterforderungen, die im verflossenen Die Einsicht in die Agrarfrage steige aber langsam, wie der Stuttb. Vollmar bespricht hierauf in längeren Ausführungen die noch umgelogen, uns bei der Wahl entgegengehalten worden seien. Parteitages der bayerischen Sozialdemokratie, zu dem sich eine statt- Landtage eine sehr große Rolle spielten. Die sozialdemokratischen garter Parteitag gezeigt habe. Diesen Reifeprozeß fönne man liche Anzahl von Delegirten aus allen Theilen des Landes ein- Abgeordneten hätten jede Gelegenheit wahrgenommen, den Interessen nur fördern. Redner erwähnt dann die Verschlechterung gefunden hat. Ein Würzburger Arbeiter- Gesangverein begrüßt die der Arbeiter und Staatsbediensteten im einzelnen zu dienen und auf des bayerischen Militär Strafprozeffes und bemerkt, Delegirten mit einem Freiheitsliede, worauf der Redakteur unseres verbesserte Anwendung der sozialen Geseze hinzuwirken. Die es sei angebracht, den von Berlin ausgehenden Zentralisations Würzburger Parteiblattes die Versammlung im Namen der Würz- prononcirt arbeiterfeindliche Strömung in der Reichspolitik und die bestrebungen gegenüber das föderative Element Bayerns energisch burger Parteigenossen willkommen heißt. Zweideutigkeit des bayerischen Zentrums hätten zu gründ- zu betonen, denn Berlin sei der Hort aller reaktionären Macht. Diese Scherm eröffnet hierauf den Parteitag und bemerkt, in das lichen Auseinandersetzungen über das ganze Gebiet der Motive unserer Politik, die nicht immer in der Partei verstanden erhebende Gefühl, mit Gleichgesinnten beisammen zu sein, mische Sozialpolitik geführt. In Beziehung auf die Ausgestaltung würden, schienen jetzt besser gewürdigt zu werden, da Singer auf fich heute das Gefühl der Trauer, einen unserer wadersten Kämpfer der Fabrikinspektion sei wenigstens erreicht worden, daß ein dem Parteitag ohne Widerspruch ein einheitliches Vereinsgesetz be Karl Grillenberger nicht mehr in unserer Mitte zu Vorarbeiter als Assistent und zwei weibliche Assistenten angestellt kämpft habe, ,, weil das nur das ganze Reich unter die fehen. Redner fordert die Anwesenden auf, sich zur Ehrung des worden sind. Die weitere Entwickelung dieses Instituts werde man preußische Pickelhaube bringen hieße." Wollmar betont am Verstorbenen von den Sigen zu erheben, was geschieht. Nachdem im Auge behalten. Die Hauptsache in allen diesen Dingen sei die Schluß seiner Ausführungen, der gegenüber Thatsache, und die verschiedenen Kommissionen konstituirt fortgesetzte Withilfe der gewerkschaftlich organisirten Arbeiter. Redner daß sich die Lage immer mehr zuspißt, wobei find, erhält Ehrhart aus Ludwigshafen das Wort zum berührt ferner die sozialdemokratischen Anträge auf Verbesserung die bekannte Drohung mit dem Zuchthausgesetz erinnert, bedürfe 1. Punkt der Tagesordnung: a) Parlamentarischer der Bau- Inspektion, zur Hebung der Lage der Eisenbahnarbeiter, es aller Hingebung, aller Kampfgewohnheit und eines fühlen Urtheils, Bericht der Landtags Abgeordneten; b) die bezüglich deren das Zentrum, das den Eisenbahnerverband gründete, um als Sieger hervorzugehen. Eben deswegen scheine es ihm, man nächsten Landtagswahlen. Er entwidelt ein anschauliches nicht die Konsequenzen aus den ministeriellen Versprechungen ge- habe besseres zu thun, als einigen Uebereifrigen zu liebe sich mit Bild von dem Wirken der sozialdemokratischen Abgeordneten im zogen habe, so daß wir es thun mußten. Von den gewiß billigen weitgehenden Diskussionen über die Tattik zu befassen, für die die bayerischen Landtage, bespricht die Stellung der gegnerischen Parteien Forderungen seien die meisten abgelehnt worden. Wir hätten Masse der Genossen kein Bedürfniß habe. Es sei unbestreitbar, daß zu den verschiedenen Fragen und stellt dazu die unsrige in Gegen- gründlich Abrechnung mit dem Zentrum gehalten, das durch in der Partei über verschiedene Fragen verschiedene Meinungen fat; er schildert ferner die demagogischen Kniffe des bayerischen Spaltung der Arbeiterbewegung mittels seiner Sondervereine die Herrschen. Das sei aber kein Unglück. Wenn das Gegentheil der Zentrums in der Bodenzinsfrage, in der Frage der Aenderung des Arbeiterklasse schwäche und ihr bei jedem Lohnkampf in den Rücken Fall wäre, so wäre das ein Zeichen der Ausdörrung. Für die Vereinsgesetzes, der Handwerksretterei, der Steuerreform 2c., bespricht den falle. Redner ist der Anschauung, daß diese Experimente für das bayerischen Genossen bedürfe es in dieser Frage feiner langen vom Landtag endlich angenommenen, von den Reichsräthen aber durch Zentrum selbst durchaus nicht ungefährlich sind, daß die Arbeiter Auseinandersetzungen; der beste Beweis hierfür sei ihre in Stuttgart Uebergang zur Tagesordnung diesmal wieder beseitigten Antrag organisationen den Händen des Zentrums schließlich entgleiten eingenommene Stellung. In Bayern, wo wenig Sinn für theore auf Aenderung des Landtagswahl- Gesetzes und bemerkt, daß die werden. Die Tendenz dieser Entwickelung sei vorhanden und müsse tische Dinge herrsche, habe sich ein System des politischen Handelns Sache durch die Sozialdemokratie doch noch durchgesetzt werden von uns gefördert werden. Deshalb müsse von uns der Programm und der praktischen Emanzipationsarbeit herausgebildet, das mit würde; schon der nächste Landtag werde die Aenderung bringen. Es faz: Religion ist Privatsache, noch viel bestimmter zum Ausdruck emfigem Fleiß weiter gepflegt werden müsse. gelte jezt schon, in die Vorarbeiten für die nächsten Landtagswahlen gebracht werden, man habe sich zur Religion völlig neutral zu verhalten. einzutreten, die Agitation zu organisiren und dafür zu sorgen, daß Bezüglich der Agrarfrage sei die vor sechs Jahren vorgezeichnete ordentliche Wählerlisten hergestellt werden. Ueberall wo die Möglich- Linie weiter zu verfolgen, so viel als möglich im Interesse der bekeit vorhanden, Wahlmänner durchzubringen, müßten solche aufgestellt drängten Kleinbauern zu wirken, soweit es unsere Grund= Für den Inhalt der Inserate Thalia- Theater. Central Theater übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, 1. November. Opernhaus. Die Entführung aus beni Serail. Phantasien im Bremer Rathskeller. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. Auf der Sonnen: feite. Anfang 7/2 Uhr. Neues Opern Theater( Kroll). 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109099( 3000] 357 483 513[ 1000] 110128 836 414 582 77 111107[ 1000] 84 85 208 67 548 78 651 898 112006 162 214 87 96 618 80 113039 124 67 61 212 69[ 500] 301 38 61 499[ 10001 552 96 716 821 114008 575 840 96 960 115052 139 91 573 644 70[ 600] 714( 8000) 42 887 900 69[ 300] 116007 155 208| lies 97 048 mit 3000 ML Im Gewinnrabe verblieben: 1 Gewinn zu 500 000 m., 2 an 200 000 t., 2 zu 150 000 m., 1 au 100 000 m., 2 au 75 000 Mt., 1 au 40000 Mt., 2 zu 30 000 tt., 16 au 15000 m., 28 zu 10 000., 67 8 5000., 873 au 3000., 956 an 1000 W, 1118 zu 500 Dt. Berichtigung In der Lifte vom 29. Dftober vormittags 8. Ziehung d.4. Klaffe 199. Kgl. Preuß. Lotterie. Siebung vom 31. Oftober 1898, nachmittags. Rur die Gewinne über 220 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 85 295 371 425 714 845 928 1134 59 262 358 428 ( 1000] 544 648 728 74 810 923 2021[ 8000] 80 75 231 99 613 805 66 3047 160( 800) 78 441 67 636 787 825 97 989[ 8000] 4052 70 121 334[ 500) 66 486[ 3000] 558 680 711 38 39 996 5020 110 285 724 968 70( 800) 73 6014 221 38( 3000] 61 310 17 82[ 3000] 663.772 963 7005 200 491 602 821 94 912 8068[ 300] 101 77 418 28 71 745 879 987 82 9023 47 121 78( 3000) 801 19 542 811 903 86 L 10136 247 675 11091 294 798 923[ 800] 12097 511 41 88 96 782 847 13012 55 128 74 615 704 854 64 937 63 14100 68 413 32 71[ 8000, 525 73 904 15114 46 47 288 498[ 500] 626 41 64[ 3000) 921 16282 400 550 59 619 792 802 902 60 17242 827 481 544 75 698 785 850 920 82 85 18022 139 295 339( 8000] 419 592 667 98 777 80[ 3000] 882 19030 138 466 701 808 20109 36[ 500] 310 61 417 550[ 1000] 56 81[ 800] 727 858 69( 800) 982 21018 218 870 884 917 2107 232 95 372 744 906 22 81 23042 98 152 216 28 74 617 52 884 24123 282 484 67 25192 712 819 26017 42 274 86 387 608 22 27196 300 429 646 66 779 28001 51 322 62 409 40 44 506 74 610 26 909 29074[ 500] 140 96 571 619 80001 40 S0001 79 104 210 309 413 588 829 87[ 1000] 924 81060( 1000] 82 206[ 1000] 469 689 992 32183 245 557 66 657 702 40 977 33001 58 96 161( 10000) 349 429 79 842 60 973 34281 92[ 3000] 31 98( 3000] 407 611 614 18000] 775 826 35116 238 63 346 625 54 91 687 788 808 89$ 6010 55[ 300] 126[ 1000] 238 64 95 824 406 33 38 590 688 778 968 79 93( 3000) 37196 208 439 757 13000) 976[ 1000] 38184 383 545 610 867 89057 153 216 77[ 8000] 302 32 489 70 87 545 613 68 729 70 857 946 88[ 30001 92 40150 13001 83 423[ 500] 89 526 30 642 94 757 876 77 975 41006[ 3000] 21 242 320 407 564 617 31 78[ 3000] 90 724 67 858 42838 415 34 558 650 84 716 38 40 43136 318[ 800] 77 622 834 44852 585 1300] 647 62 714 38 982[ 5000] 45212 20 350 475 766 942 46134 229 [ 3000] 454 642[ 1000] 823[ 500] 57 70 47031 180 319 488( 1000) 96 600 25 827 49 85 901 65 48273 92 318 54 56 415[ 800] 80 619 49192 346 514 15 734 44[ 500] 98 969 50149 403 22 526 683 719 25 834 51097 677 846 [ 3000) 52066 201 58 92 446 49 84 638 64 70( 1000) 732 807 72 33041 210 55 81 436 98 584 608 712 841 53 97 51068 150 238 850 71 88 409 704 99 834 91 998 55046 330 86 555 77 684 930 75 56059 319 22 609.869 941 97 57088 394 439 560 74 870[ 10000] 944[ 500j 58142 18001826 470 559 847 59109 270 76 80 477 556 781 817 59 60128 50 262( 800, 63 808 56 565 638 788 813 927 83 61011 222 67 97 389 597 709 16 49 64 832 62168 69 76 385 484( 500) 513 615 713 844 989 63095[ 1000] 162 257 334 51 449 543[ 5000] 99 628 886 90 64325 31 79 438 874 65000 13001 89 124[ 1000] 49 98 369 529 650 767 844 989 95 66020 119 58 235 347 439 534 718 72( 500) 822 993 67005 224 775 901 68049 245[ 1000] 342 438 54 712 87( 1000) 879 69078 113 99 217 88 308 32 693 pauli 70025 32 155 57 389 452 82 515 618 19 24 866 71213 14[ 300] 476( 500) 523 68 763 900 14 21 28 72057 213 61 824 416 530 86 696 803 4 39 73002[ 1000] 305 593 769 979 74036 58 118 484 541[ 1000) 51 756 59 862 93 75824( 3000] 79 76079 92 107 9 211 344( 500) 504 794 847 944 84 77079[ 3000) 161 96 227 95 795 78156 [ 300] 90 388 801 939 79187 94 293 311 682 727 65 67 814 36 59 925 S0153 443 552[ 500] 884 38 60[ 500] 999 81015 134 72 215 816 38 86 411 80 584 840 55 82004 79 150 345 657 80 83 799 837 954 95 83131 320 38[ 300] 449 63 64 83 586 954 84100 6 252 563 728 82 54 850 55 76 995 98 85049 158 246 56 321 434[ 1000) 64 927 86008 26 30 48[ 300] 507[ 300] 691 784 952 85 97 87178 288 320 29 584 741 49 906 46 88067 128 93 264[ 3000] 302 32 471 702( 1000) 39 823 46 964[ 300], 89017 96 161[ 300] 69 479 526 90 858 90062 90 846 443 696[ 8000] 826 934 36 91[ 500) 91279 875 629 73[ 3000] 75 827 96 92065 108 898 93217 385 614 766 927 94048 58 272 322 33 73 400 31 47 92 530 62 791 921 46 95002 8 21 58 104 16 252 376( 500) 496 508 10 23 795 871 76 86 96144 217 340 458 546 618 829 81[ 300] 969 97493 724 951 98054 124 27 674 695 786[ 800] 98 817[ 800] 95[ 300] 903 30 91 99097 307 71 407 510 55 59 69 604 75 754 947 100095 127 28 210 30 55 81 899 435 72 559 728 868 101305[ 800] 56[ 1000] 411 638 711 48 803 102256 327 658 13001 875 904 50 103082 100 338 66 683 917 104032 198 215 46[ 8000] 521 631 739 98 806 69 965 105033 46 112 209 70 312 24 31 488 59 64 570 734 36 70 821 106157 242 92[ 800] 827 418 539 74 625 46 839 922 32 107028( 8000] 102 41 492 528 821 955 97 108016 89 324 403 88 591 771 935 47 87 88 109082 758 84 837 RA 111092 110136 350[ 1000] 440 96[ 300] 702 981 148 225 430 687 56 624 728 112051 586[ 800] 699 700 [ 500] 887 900 big. 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Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin.