Elzelpreis 70 Seller. Rebattion und Verwaltung: Prag, II., Nefazanta 18. Telephone: Tagesredattion: 26795, 31469. Rachtredattion: 26797. Postichedamt: 57544. Jaferate werden laut Tarif billigft berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 6. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. Der gestürzte Bolschewitengott. Sonntag, 31. Ottober 1926. Die Bermittlung der Trade Unions aussichtsreich. Provisorische Bezirksabkommen wahrscheinlich. Auch Cook begrüßt die Bermittlungsaktion. Die Kapitalisten aller Länder hätten alle Ursache, Sinowjem, dem nun abgesägten Leiter der Kommunistischen Internationale, ein London, 30. Oktober.( Eigenbericht.) Die daß jeder Versuch des Generalrates, eine ernst inniges Dankschreiben zu schicken, denn kein Führer der Bergarbeiter und die Mitglieder des hafte Regelung im Kohlenstreit herzweiter hat sich um die Zerstörung der Kraft Generalrates des Gewerkschaftskongresses haben beizuführen, nicht nur von den Bergarbeiterfühder Arbeiterklasse so hervorragende Verdienste gestern in später Abendstunde ihre Beratungen rern, sondern von jedem einzelnen beerworben wie er. Sieben Jahre haben nach auf nächste Woche vertagt, da Baldwin zum Wo- grüßt werden würde. Die Regierung könne jeinem Diktat die kommunistischen Sektionen chenende nach seinem Landfiß gefahren ist und nicht müßig zusehen, daß der Streit fortgesetzt ihre Hauptaufgabe in der Bekämpfung der auch die Bergarbeiterführer vor einer bindenden würde, bis die Bergarbeiter durch Hunger geZusage über die von ihnen in Aussicht gestellten zwungen würden, zur Arbeit unter Bedingungen Sozialdemokratie und in der Beschimpfung Zugeständnisse das Wochenende dazu benüßen zurückzukehren, gegen die sie bei der ersten Geder sozialdemokratischen Führer erblicken müs- wollen, um die praktischen Möglichkeiten des Ab- legenheit wieder kämpfen würden. jen, eine Tätigkeit, die wohl die Sozialdemo- schlusses von provisorischen Bezirtsfratie in ihren Grundfesten nicht zu erschüt- abkommen mit den lokalen Organisationen tern vermochte, aber viele Zehntausende Ar- der Bergarbeiter in den einzelnen Kohlenbezirken gestrigen Konferenz des Generalrates der Tradebeiter verwirrt und mit Ekel erfüllt hat. Auf zu besprechen. GeCool erklärte gestern abends in einer Rede, * London, 30. Oktober.( C. P.-B.) Nach der Unions mit der Bergarbeiterföderation und nach der Beratung mit Churchill besteht die Hoff nung, daß es endlich zu einer Vereinbarung tomme, falls die Bergarbeiter, bezw. deren Sprecher, der Generalrat der Trade- Unions, der Regierung einen ihrer Meinung nach annehmbaren Regierung bereit, gemäß der kürzlichen Erklärung Vorschlag unterbreiten. Für diesen Fall ist die Churchills ein Abkommen ohne Rücksicht auf den bisher hartnäckigen Standpunkt der Grubenbesitzer durchzusetzen. Verkehrsstreit in Berlin? Auch bei der Straßenbahit herrscht & Bezugs Bebingungen: Bel Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post: monatlich.... Kč 16.vierteljährlich halbjährig.. ganzjährig. 99 00 48.96.192.9 Rückstellung von Manustripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich früh Nr. 255. Bittere Wahrheiten. Der Fehlschlag der deutschen Zollpolitik. ( Von unserem Berliner Berichterstatter.) Gegen den Widerstand der sozialdemokra tischen Partei hat die bürgerliche Mehrheit des Reichstags im Sommer 1925 den neuen Zolltarif durchgesetzt und im Sommer 1926 beim Abschlußz des Handelsvertrages mit Schweden eine Reihe von Agrarzöllen noch weiter erhöht. Die Sozialdemokratie hat immer wieder darauf hingewiesen, daß der deutschen Landwirtschaft nicht durch die Errichtung einer hohen Zollmauer, sondern nur durch die Steigerung des Ertrages des Landbaues und der Hebung der Kaufkraft der arbeitenden Bevölkerung geholfen werden könne. An der Notlage der deutschen Landwirt schaft tragen ja nicht die angeblich zu niedrigen Preise der Agrarprodukte die Schuld; soweit die deutsche Agvarkrise nicht ein Teil der allgemeinen Krise und der Weltagrarfrise ist, wurde sie verursacht durch den Rückgang des Konsums, der wiederum die Erweiterung der Intensität des Landbaues verhindert hat. Von einer Reihe bekannter Agrarökonomen dem Umweg über die Anhängerschaft bei der Nach einem Telegramm der Times" hat fommunistischen Partei sind viele den klerika- der Bergarbeiterführer Cook an den russischen len und Hakenkreuzlerischen Parteien zugelau- Gewerkschaftsführer Tompsti telegraphiert, daß fen oder dem Indifferentismus verfallen, al- die Lage der Bergarbeiter verzweifelt ſei; viele les in erster Linie das Verdienst des Welt- ehren zur Arbeit zurück. Weitere finanzielle Unterstützung sei notwendig, um die Lage zu diktators Sinowjew, der mit dem Daumen retten. Die Sowjetgewerkschaften haben die worden. Sie erklärten damals, daß die Verhäliist diese Stellung der Sozialdemokratie unterstützt auf dem russischen Rubelsack die bolschewifti- Entsendung von weiteren hundert Millionen Runisse sich gegenüber den Zuständen der Vorkriegsschen Unterhäuptlinge zwang, durch systema- bel beschlossen. zeit wesentlich geändert hätten, und soweit man tische Verleumdung der sozialdemokratischen jetzt überhaupt noch für Zölle eintreten könne, Parteien die Arbeiterbewegung zu unterminiedürften sie nur den Charakter von Erziehungszöllen tragent. Die deutsche Landwirtschaft müsse ren. Fast ein Jahrzehnt saß er auf dem bolschemistischen Throne als schrankenloser zur Veredlungsproduktion übergehen; die Rohstoffe, zu denen auch Getreide gehöre, und bieter über die ihm untertanen Führergarnidie Futtermittel müßten zollfrei eingeführt werturen in allen europäischen Staaten, was er Das Personal der Hoch- und Untergrundbahn für den Streit. den, für eine Uebergangszeit tönnte ein Zollschutz jagte, war für jeden Gläubigen der Moskauer für veredelte Erzeugnisse, wie Molkerei- und tieKirche unfehlbares, unerschütterliches Dogma; Berlin, 31. Oftober.( Eigenbericht.) InSuchen eine annehmbare Lösung zu finden. rische Erzenoniffe, Gemüse und Obst, befürwortet zahllos sind die Abjägungen von Führern, die den Betrieben der Untergrundbahn und der Berunter werden. Die bürgerlichen Parteien gaben jedoch er befahl. Ein kommunistischer Halbgott nach liner Omnibusgesellschaft ist ein ernsthafter den Angestellten starte Erregung, da die dem Einfluß der Großagrarier nach. Die Großdem andern verfiel dem Schicksal der Aechtung Konflitt ausgebrochen. Trotzdem schon seit zwischen den Unternehmern und den Organisa- grundbesitzer des Ostens, die vor allem torn anund Verfemung, außer er zog es wie Smeral einem Jahr feine Lohnzulagen gewährt worden tionen geführten Verhandlungen gleichfalls zu bauen und die bei der Durchsehung des Gedankens bauen und die bei der Durchsetzung des Gebantens und Kreibich vor, de- und wehmütig zu Kreuze sind, obwohl inzwischen die Lebenshaltung we- keinem befriedigenden Ergebnis geführt haben. der Veredlungsproduktion in der Landwirtschaft zu triechen und die Keßereien an den Sino- fentlich teuerer geworden ist, weigert sich die Be- Von kommunistischer Seite wird nunmehr ver- erhebliche Teile ihres Besitzes zu Siedlungszivet triebsleitung, eine sehr mäßige Forderung der sucht, bevor noch alle Verhandlungensmöglichkeiten für die kleineren und mittleren Bauern freiwjewischen alleinjeligmachenden Lehren abzu- Angestellten zu erfüllen; ein Schiedsspruch geten erschöpft sind, einen allgemeinen Bergeben müßten, glaubten durch Hochschutzölle besschwören. Jetzt hat auch ihn das Schicksal währte nur einen Lohnzuschlag von ein bis drei kehrsstreit zu inszenieren. Wie gewöhnlich fere Geschäfte machen zu können. Die Argumente erreicht, denn das Zentralfomitee und die Pfennigen die Stunde. werden dabei von der kommunistischen Presse die der Wissenschaft drangen nicht durch, die bürgerKonferenz der kommunistischen Partei, der Die Funktionäre haben beschlossen, die An Organisationsleiter auf das heftigste beschimpft. liche Mehrheit bewilligte die Forderungen des Sowjetunion haben ohne viel Federlesen ein- gestellten in einer Urabstimmung darüber Nun ist es noch gar nicht sicher, ob ein allgemei- Großgrundbesitzes. Nun aber läßt sich schon ein hellig beschlossen, ihn von der Tätigkeit in der entscheiden zu lassen, ob ein allgemeiner Streit ner Streit zum Ziel führen würde, wenn nicht Ueberblick darüber gewinnen, welche Wirkung die Es wurde zugleich vorher alles versucht worden ist, die Forderun- Zölle bisher hatten, und das Ergebnis ist: die Kommunistischen Internationale auszuschlie- proflamiert werden soll. ßen. Und mit ihm fällt auch Trotzky, der empfohlen, für den Streik zu stimmen. Bisher gen der Arbeiter auf gütlichem Wege durchzu- Zölle haben den Verbrauch start belastet, Organisator der Roten Armee, der schon seit liegt nur das Ergebnis von der Hoch- und Un- sehen. Das Personal der Verkehrsunterneh- ohne daß die Landwirtschaft, vor allem längerer Zeit in Acht und Bann getan ist und dergrundbahn vor; dort haben 3115 Angestellte mungen ist zum großen Teil unorganisert nicht der Großgrundbesitz, irgend welchen längerer Zeit in Acht ist der nun auch aus dem Politischen Bureau der für und 815 gegen den Streik gestimmt, wäh- und ist daher zu befürchten, daß ein wilder Streit Nuyen daraus gezogen hätte. Von den Die für mit einem Fiasko endet, zumal bei der riesigen Vertretern der Agrarwissenschaft wird das jetzt Partei entfernt wird. Die vergötterten Lieb- ben Streitbeschluß notwendige Dreiviertelmehr- Arbeitslosigkeit in Berlin auch der Zuzug von ausdrücklich bestätigt. linge, heute ist jeder Kommunist verpflichtet, heit ist also bei weitem überschritten. Arbeitswilligen nicht verhindert werden könnte. In dem Buche ,, Die weltwirtschaftlichen Besie als Verräter und erbärmliche Kleinbürger, Montag abends werden die Funktionäre er- Die Funktionäre werden sicherlich erst alle ziehungen der deutschen Landwirtschaft" erklärt die den heiligen Geist Lenins zu verfälschen neut zusammentreten, um über weitere Maßnah- Mittel erschöpfen, um zu einer annehmbaren Professor Beckmann von der landwirtschaftsuchten, anzusehen. men schlüssig zu werden. Der Schlichter von Lösung auf friedlichem Wege zu gelangen, ehelichen Hochschule in Bonn- Boppelsdorf: Es wird bei der Ausschließung Sino- Groß- Berlin will inzwischen noch einmal ver- sie den Streifbeginn provozieren. wjews und Trojkys nicht bleiben, bald wer- 000000000000 den auch noch andere von der alten Garde", Löhne, vermehrte Ausbeutung, außerordent- noch einen Schritt weitergegangen, indem sie wenn sie nicht den neuen Gewalthabern parie- liche Teuerung und infolgedessen ungeheuer- Sinowjew und Troßky aus Amt und Würden ren, als räudige Schafe in die Wüste gejagt liche Verelendung, während gleichzeitig der entließen, was so viel bedeutet wie die Brotwerden. Und die kommunistischen Arbeiter? Reichtum der Bauern und der Kapitalisten fosmachung. Gewisse Rußlanddelegierte wissen, wenn Sie werden dem Hinauswurf ihrer bisher ver- steigt. Nach Ansicht der Opposition werden ehrten Götter ebenso zujubeln müssen, wie sie von Stalin und seiner Mehrheit die Inter- sie heimkehren, wunderherrliche Dinge früher ihren Befehlen und Offenbarungen zu- essen der Arbeiterschaft Sowjetrußlands den der Freiheit zu erzählen, welche die Arbeiter gejubelt haben. Stalin, der neue Herr Staatsinteressen neue Herr Staatsinteressen geopfert. Die Opposition in Sowjetrußland genießen. Es sind Märund Gebieter, hält ein strenges Regiment. Er beschuldigt die Regierenden auch der Schuld chen, die diesen nur allzu leichtgläubigen Geder mütern vorerzählt wurden. Kann es einen hat den Kurs der Partei und den Kurs der an der wachsenden Arbeitslosigkeit und Wirtschaftspolitik Rußlands nach rechts ge- Erhöhung der Mietpreise. Tatsächlich wur- trefflicheren Beweis für die Unwahrheit dieser daß dreht, er will den kapitalistischen Wiederauf- den am 1. Oktober in Moskau allein 106.000 Behauptungen geben als die Tatsache, bau der Sowjetunion und er will ihn auf arbeitslose Arbeiter und Angestellte, um nicht einmal Männer wie Sinowjew, Trozky Kosten der russischen Arbeiter. 23.000 mehr als vor zwei Monaten, gezählt und Krupstaja, die Witwe Lenins, MeinungsDas ist die Frage, um die in Rußland ge- und richtig ist es auch, daß die Erhöhung der freiheit genießen! Wie verlogen ist die Be stritten wird und, die Stalin mit brutaler Ge- Mietzinje die Lage der Arbeiter wesentlich hauptung, in Rußland herrsche die Diktatur walt dahin entscheidet, daß er alle, die feinem verschlechtert hat. Die Opposition hat ver- des Proletariats! Welche Gruppe jeweilig am Willen opponieren, aus der Partei hinaus- sucht, an die Arbeiter heranzukommen, diefer Staatsapparat sitzt, kommandiert und befiehlt wirft. Er behauptet, im wahren Geiste Le- Versuch ist mißglückt. Die Apparatschiti", die Meinungen an, welche die kommunistischen nins zu handeln. Lenin war es bekanntlich, das sind die Beherrscher des Apparates der Hörigen haben müssen. Es hat Sinowjew und der die Nep", die„ Nene ökonomische Poli- Organisation, haben es verhindert, daß die Troßfy nichts genüßt, daß sie widerriefen und tit", als Konzession an die russische Bauern- oppositionellen Redner zu den Arbeitern in Abbitte leisteten. Nach der Kapitulation ist schaft und an den Kapitalismus einführte, den Fabriken sprechen konnten, überall wurden doch der Hinauswurf erfolgt. Gibt es wirklich womit gleichzeitig die Liquidierung des Kom- diese über Befehl der„ Apparatschiki" nieder- noch Arbeiter, welche das von. Moskau aus munismus begann, Gegen die Fortführung geschrien und mundtot gemacht. Andererseits betriebene System der geistigen Knechtung dieser neuen Wirtschaftspolitik stand und steht beantworteten die Apparatschiki" den Vor- als erstrebenswertes Ziel ansehen? Das die Gruppe Sinowjew- Trotty- Stamenew- Ra- stoß der Opposition zunächst mit Massenver- Schicksal des gestürzten Bolschewikengottes def in Opposition, die eine den Klasseninter- Haftungen, mit Drohungen und Zwangsmaß- müßte sie darüber belehren, daß der Bolscheessen des ländlichen und städtischen Proleta- nahmen in der Roten Armee, wodurch natür- wismus, für dessen Sieg sie fämpfen, ihnen riats gemäße Gewerkschaftspolitik fordert. Das lich die wirtschaftliche und soziale Verelendung an Stelle der Knechtschaft des Kapitalismus in der russischen Industriearbeiter nicht beseitigt nur eine neue Senechtschaft, zu bereiten sucht. Los des russischen Industrieproletariats der neuen Wirtschaftspolitik heißt sinkende wird. Jetzt sind Stalin und seine Mehrheit Der 3011 ist völlig wirgungslos geblieben, weil die letzte Preisursache beim Konsum liegt und dieser sich abkehrt... Der Zoll hat die Lage des Kornbanes nicht bessern förtnen; alle diejenigen, welche ihn der Landwirtschaft als ein Heilmittel empfohlen haben, haben sich getäuscht und der Landwirtschaft Iegten Endes mehr geschadet als genügt." An anderer Stelle sagt Beckmann, es müsse dem Blödesten flar werden, wie wenig der Roggenzoll bedeutet, da der Deutsche den Roggen seiner Heimat nicht mehr verzehre. ,, Und wenn der Roggenzoll hundert Mark betrüge, stiege der Preis bei dieser Abkehr aller vont Roggen nicht um einen Pfennig. Besser konnte die Theorie von der abnehmenden Kauffraft als Ursache der Agrarfrise wahrhaftig nicht bewiesen werden." Ein anderer Agrarpolitiker, der sehr bekannie Brofessor Sering, schreibt in der Zeitschrift für Agrarpolitik: ,, Eine nüchterne Untersuchung der Wirklichkeit würde voraussichtlich Klarstellen, daß das Syst e fit des, lückenlosen 3olltarifs gerade den Landwirten auf die Dauer mt ehr Schaden als Nu ben bringen muß." Schließlich sagt in der gleichen Zeitschrift Professor v. Die pe aus Rostock: Sätte die deutsche Landwirtschaft im Jahre 1924/25 auch nur annähernd ebenso viele Erzeugnisse zu verkaufen gehabt wie 1913/1914, so stände sie heute ganz anders da. Dann hätte sie die Ver schiebungen in den Preisverhältnissen, ja selbst dic gewaltige Vermehrung der Stenerlast getrost ver schmerzen können. Dagegen hätte ihr bei den Erträgen des Jahres 1924/25 auch eine Rückkehr zu den Preisverhältnissen des Vorkriegszeit herzl Belte 2 Ein deutscher Bölferbundlekretär. wenig genügt, vielfach sogar die Lage noch mehr verschlechtert." Industriekrise und Zölle. Eine Stimme aus Unternehmertreisen. Die deutschen Regierungsparteien im Dienste des Tichechisierungsfapitals. Die furchtbare Industriekrise trifft nicht nur vor allem die durch die Bodenreform geschaffenen neuen Grundbesiße. In deren Interesse feien die 3ölle beschlossen worden: Zürich, 30. Ottober. Amtlich wird gemeldet, daß im Zusammenhang mit dem Umstande. daß der Untersekretär des Generalsekretariates des Bölferbundes Dr. Nitobe zu Anfang des tommenden Jahres seinen Posten verläßt, Generalfetretär Drummond diesen Posten dem deutschen Botschaftsvat in London Dufour- Ferrence die Arbeiter, fie läßt nunmehr auch die Unternehangeboten hat. Nach Artikel 6 des Völkerbund- mer schon nachdenken. Sie ahnen, daß es diesmal pattes muß diese Wahl vom Völkerbundrat ge- um Sein oder Nichtsein ganzer Industrien geht nehmigt werden. und daß nicht nur die Arbeiter um ihren Verdienst, sondern auch die Unternehmer um ihren Profit kommen können. In der Brüger Boltszeitung" finden wir am Freitag einen Leitartikel ,, Die Wirkung der Nahrungsmittelzölle auf die Textilindustrie von einem Industriellen". Der Mann schreibt wie ein Unternehmer und es besteht nicht der geringste Vere dacht, daß er das nicht sein könnte. Er macht den Lesern des bürgerlichen Blattes nichts vor, spielt sich keineswegs auf den„ humanen" Kapitalisten hinaus, er heuchelt kein Mitleid für die Arbeiter und zeigt keinen Haß gegen seine agrarischen Klassengenossen. Er schreibt sehr nüchtern und, von feiner rein kapitalistischen Grundeinstellung abgesehen, auch sehr sachlich. Aber er ist bei der Erkenntnis angelangt, daß die Klassensolidarität mit den Agrarkapitalisten sich heute der Berufssolidarität der Industriellen unterordnen muß und so fagt er offen, was mancher Unternehmer im Geheimen sicher auch feststellen mag. Nicht die angeblich zu niedrigen Preise der landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind es also, die die Lösung der Agrarfrise verschleppen, vielmehr ist die eigentliche Ursache dafür der Rückgang der Kauftraft der Massen. Das wird ebenfalls von wissenschaftlicher Seite übereinstimmend festgestellt, genau so wie es die Sozialdemokratie schon feit Jahr und Tag nachgewiesen hat. Nun kommt aber noch eine andere Feststellung hinzu. Sätten Sozialdemokratie und Gewerkschaften nicht für die Erhaltung der Tariflöhne, für die Unterstübung der Erwerbslosen und der Kurzarbeiter gekämpft, so wäre der Markt für Agrarprodukte überhaupt zusammengebrochen. Hören wir, was darüber der schon erwähnte Professor Sering fagt: Für die Gestaltung im letzten Jahresdrittel 1925 und in den ersten Monaten 1926 wurde es von Wichtigkeit, daß die organisierte Arbeiterschaft eine Herabjegung der Tariflöhne zu verhindern gewußt hat. Die Verminderung der Kauffraft trifft alfo wesentlich nur das Heer der Erwerbslosen und Kurzarbeiter. Daß deren gemindertes Einkommen von entscheidendent Einfluß bei der Preissenkung gewesen ist, läßt sich für die Milch mit Bestimmt heit aussprechen. Genauere Verbrauchsuntersuchungen würden wohl auch ergeben, daß sich eine neuerliche Verschiebung von den hochwertigen zu den niederwertigen Lebensmitteln vollzieht. Es ist anzunehmen, daß wieder mehr Roggen statt Weizen, mehr Schmalz statt Butter genossen werden muß. Die starke Verteuerung der Lebensmittel durch Bäcker, Fleischer und Mittelsleute trifft alle Lebensmittel gleichmäßig, fann also jene Verschie bung nicht verhindern." Noch deutlicher wird Professor Bedmann, der in der Deutschen Bergwerkszeitung" schreibt: ,, Es ist die Verarmung der deutschen Wirtschaft selbst, das Millionenheer der Erwerbslosen, der durch Armut erzwun gene Räuerstreit, der die deutsche Agrarfrise verschärft und die Anteilnahme an besseren Weltmarktpreisen verhindert... Trotzdem wäre der Preissturz noch größer geworden, wenn nicht zwei Kräfte gehemmt hätten. In erster Linie hat die gutorganisierte Erwerbslosen unterstüßung den agraren Markt gehalten. Des anderen ist es nicht zu einer Serabfeßung der Tariflöhne gekommen. Tie Masse fonnte den gewohnten Verzehr fortsezzen und brauchte keine Lohnkürzung weiterzuwälzen auf das schwächste Glied, den nichtorganisierten Landbau." Es ergibt sich also, daß die arbeitende Klasse, indem sie für die Hebung ihrer Lebenshaltung fämpft, zugleich für das Wohlergehen des ganzen Volkes und nicht zuletzt der Landwirtschaft kämpft. Nicht Zölle sind es, die der Landwirtschaft, wie in Deutschland so auch in den anderen europäischen Ländern, zu größerem Gedeihen helfen, sondern die Hebung der Kauftraft der arbeitenden Maffen, die Erhöhung der Löhne und die Sicherung der Existenz der Erwerbslosen und Kurzarbeiter bilden die Voraussetzungen für die Ueberwindung der Krise. 3 Die Untersten. Roman von Victor Noad. Er geht davon aus, daß die Tschechoslowakei nicht genug Nahrungsmittel, vor allem nicht gemug Getreide erzeugt, um ihre dichte Bevölkerung zu ernähren. Sie ist daher auf die Einfuhr biefer Produkte angewiesen. Der Preis der Nahrungsmittel aber bestimmt die ebenshaltung der Arbeiter und zum Teil auch die Höhe ihrer Löhne. Der Leitartikler fährt fort: ,, Wenn man bedenkt, wie schwer die deutsche Industrie, und zwar Unternehmer und Arbeiter durch die Getreide- oder Nahrungsmittelzölle betroffen werden und wie sehr man die neuen Großgrundbesizer zu fördern hofft, so tann man sehr leicht verstehen, daß die Tschechen einen Teil der Regierungsgewalt an diese Partei übertragen, denn wirksamere Bundesgenossen könnten sie wohl faum ausfindig machen." Sonntag, 81. Oktober 1926. gern leugnen möchten, daß die Industriekrise eine unmittelbare Folge der Zölle ist, wird ihnen hier von befreundeter Seite nachgewiesen. Der deutschnationale Industrielle schließt: Unter dem überwältigenden Drude der geänderten weltpolitischen Lage mußten die Tschechen einen Anlauf zur Wiedergutmachung des verübten schreienden Unrechtes nehmen. Es ist doppelt schmerzlich, daß sich die deutschen Minister auf ein Wirtschaftsprogramm eingestellt haben, das deswegen unhaltbar ist, weil es mit den natürlichen Wirtschaftsgrundlagen der Landschaft und des Volksstammes im vollen Widerspruch steht. Was sagen die Christlich sozialen zu dieser Stimme? Werden sie hier auch das ab gedroschene Argument von der sozialistischen Teuerungshebze" bringen, die angeblich an der Teuerung schuld ist? Werden sie den Unternehmer, der über ihre Politik das vernichtende Urteil Die deutschen Agrarier und Christ- spricht, als Sozialdemokraten hinstellen?! Die Lichsozialen müssen sich also von einem Demagogie der Zöllner und Kongruisten wird von deutschnationalen Unternehmer sagen lassen, daß Tag zu Tag mehr unterhöhlt. Es wird offenbar, sie zum Schaden der deutschen Industrie( von dem daß die deutschen Aktivisten dem sudetendeutschen Schaden der Proletarier, der sie kalt läßt, nicht zu Volk, das durch die Tschechisierung hart getroffen reden) und zum Schaden der deutschen Bauern am Boden liegt, den Genidfang gegeben haben, den tschechischen Großgrundbesitzern die Kastanien daß sie die Aushungerung des eigenen Volkes geaus dem Feuer geholt haben. seglich festgelegt, die Vernichtung der deutschen Industrie, die Vernichtung der deutschen Arbeiterflaffe und den Niedergang der deutschen Bauernschaft auf ihr Gewissen genommen haben, damit ein paar tausend große Befißer und ein paar tausend Pfaffen im Ueberfluß leben können. Der Verfasser des Artikels bespricht schließlich die katastrophalen Folgen der Zölle für unsere Exportpolitik, vor allem die schweren Folgen für die Handelsbeziehungen der Tschech olomatei zu Ungarn. Was die Zöllner so Weg mit dem Kornzoll! Er wies darauf hin, wie das Wahlrecht in die Gemeinden im Gegensat stehe zur Demokratic in den Gemeindefinanzen, denn hente entscheiden oft nicht in der Gemeinde Lente, die zahlen, was zur Verschuldung führe. Engliš als Vorfämpfer der Reattion. Abgesehen von den Kartoffeln ist in der letz- Der Finanzminister Englis, der in den eten Zeit feine Ware so sehr im Preise gestiegen den, die er in den letzten Wochen gehalten hat, wie das se orn. Es vergeht nicht ein Börsentag, vielfach reaktionäre Töne angeschlagen hat, die Die Hochwertigkeit der erzeugten Textilwaren an dem nicht an der Prager Produktenbörse der bedingt eine gewisse Kulturstufe der Arbeiterschaft. Preis des Korns höher notierte als am Tage zu- alles übertreffen, was sich ein Minister der tscheUnd dieser geistige und sittliche Hochstand wird vor und es ist kein Ende der Preissteigerung ab- choslowakischen Republik bisher geleistet hat, hat nur erhalten, wenn der Arbeiterschaft eine gewisse zusehen. Bei den heutigen Preisen ist es aber tat- vor den Industriellen eine Rede über die tscheLebenshaltung geboten wird. Der Arbeiter mag fächlich unmöglich, da auch eine bürgerliche Regie: choslowakischen Staatsfinanzen gehalten, in der noch so anständige Grundfäße haben, wenn er sieht, rung der galoppierenden Preissteigerung des daß er mit seinen Kindern nur deshalb hungern Korns und Kornmehles ruhig zuschaut. Im vo- er nach dem Bericht der„ Narodni Lifty" folgenmuß, weil die herrschende Schicht. sei es durch rigen Jahr fostete ein Waggon Korn( Parität des gesagt hat: Krieg oder habgierige Gesetze, die Not fünft Auffig) Kč 13.000, augenblidlich kostet ein Woglich herbeiführt, dann muß er stehlen. Und gon aber Kč 22.000. Der Unterschied im Preise diese kleinen Mausereien, die dann häufig durch eines Waggons Korn beträgt also gegen das Vorberufsmäßige Schleichhändler organisiert werden, jahr nicht weniger als 9000 Kč, welche die Stontommen dem Unternehmer viel höher zu stehen, sumenten, die ohnehin durch die Preissteigerung wie ein ausfömmlicher Lohn. Deswegen ist auch bei anderen Lebensmitteln schwer getroffen sind, für den Industriellen die auskömmliche Entloh- auf sich nehmen müssen. Es gibt ein Mittel, durch Damit wird ein Argument wieder aufge nung seiner Arbeiter eine unbedingte Notwendig- dessen Anwendung die Regierung in die Lage teit. Der Industrielle hat also bei seiner Erzeu- fäme, auf den Kornpreis Einfluß zu nehmen, und wärmt, von dem man ſeit Ende des Krieges gung unüberwindliche Schranken. Erstens den das wäre die zeitweise Außerfraftfegung der nichts mehr gehört hat. Vor dem Kriege wurde Warenpreis, der immer durch die Industriellen Kornzölle. Wenn schon die Regierung den im alten Desterreich das plutokratische Wahlrecht aus jenen Staaten bestimmt wird, die die Ware Boll auf Korn infolge des Zollgesetzes dauernd in die Gemeinden damit gerechtfertigt, daß die am billigsten auf den Markt bringen. Zweitensd endgültig nicht aufheben kann, dann müßte Arbeiter keine Umlagen zahlen. Die revolutio die Lebenshaltungskosten der Arbeiter, die er in denke den Zoll wenigstens auf furze Zeit, fagen wir näre Welle, die nach dem Kriege durch die BeLöhnen nicht unterschreiten darf, ohne daß seine wei Monate, außer Straft setzen. Dadurch völkerung ging, erzwang sich die Demokratifie Ersparungsmaßnahmen ins Gegenteil umschlagen. fönnte der Preis des Rorns um mehr als den rung des Wahlrechtes und nicht einmal die birWenn nun durch staatliche Maßnahmen die Nah- 3ollbetrag von 30 Kronen pro hundert Kilo, d. 1. gerlichen Parteien trauten sich damals das alte rungsmittelpreise erhöht werden, entsteht für den also 3000 Stronen pro Waggon, herabgesetzt wer- Argument, der Arbeiter zahle nichts, zu wiederIndustriellen die Aufgabe, durch einen erhöhten den, denn es würde bei der Einfuhr nicht nur der holen. Heute gilt dieses Argument noch viel Aufwand an Findigkeit, das wettzumachen, was Kornzoll erspart werden, sondern durch das starke weniger als früher, weil ja die Gemeinden und den Staatsmännern, oder der heimischen Land- Angebot auf dem Markte würde der Preis noch Bezirke Ueberweisungen aus der Umsatzsteuer be wirtschaft an dieser Eigenschaft fehlt. Die vielen weiter gebrüdt werden. Da es wirtschaftliche In- tommen, welche die Arbeiter zum größten Teil teilweise oder gänzlich stillstehenden Fabriken be- stitutionen in der Tschechoslowakei gibt, die die aufbringen. Wenn sich nun ein Minister der weifen am besten, inwieweit diese Aufgabe in den Ernährung der Bevölkerung vom Standpunkte tschechoslowakischen Republik getraut, wenn auch Grenzen des Menschenmöglichen liegt." des Konsumenten betrachten, würde auch eine vorläufig verschämt, dieses alte Argument, das furze Zeit, in der die Kornzölle sistiert wären, ge- immer dazu gedient hat, den Wahlrechtsraub an nügen, die Preise erheblich zu drücken und damit den Arbeitern zu entschuldigen, wieder zu geder Bevölkerung eine wirklich große Wohltat zu er- brauchen, so ist das ein Zeichen, wie stark die weisen. Die Regierung hat es in der Hand, eine Reaktion sich fühlt. Es kommt auch immer mehr gute Tat zu vollbringen, ihre Pflicht ist es, von zum Ausdruck, daß der Finanzminister Englis das Zeug in fich fühlt, der Bannerträger aller diefer Möglichkeit Gebrauch zu machen. reaktionären Bestrebungen zu werden. 150 so," sagte er.„ Da hätt'n wa nun „ Ich habs dir durchschaut, Jungefen! Dentit, jest haft'e mir sicher. Nu kommst'e raus Salat. Det is ja sauber! Det is ja wie Dentit, jest hast'e mir, sicher. Nu kommst'e raus der mal'n Ding, wat'n Pfund wiecht. Und nu soll mit der Sprache. Nieß'n wer'd de wat! Mörder der Frau Mörder!"" Ein Auflachen. Wie icheirat wer'n, Kann' d ma denk'n. jeriff'n! Seimtic'sches Alas!" rers die Gespenster bannen könnte, die sie ängstigten: Der schreckliche Name des Mannes wirfte wie ein Zahnrädchen in ihrem Gehirn, dessen Zähnchen in ihre Hoffnungen einhalten und sie zwangen, die Last der bösen Ahnung auf sich zu laden, eine schwere Saft, die wie eine unfühnbare Schuld drückte. Franzens Abneigung gegen die kirchliche Trauung bestand im wesentlichen nur in der Scheu, die Menschen seiner Klasse vor jeder Feierlichkeit haben. Er fürchtete auch ein bißchen die Gloffen seiner Freunde und Bekannten. Im Innersten hegte er aber ähnliche Hoffnungen wie Pauline. Des weiteren weist der Industrielle darauf hin, daß die einheimische Landwirtschaft auf dem Getreidemarkt keinen großen Gewinn holen kann, sondern auf der Milch- und Viehwirtschaft beruht. Die wird aber empfindlich getroffen, wenn die Rauftraft der Bevölkerung sinkt. An den Getreide zöllen profitieren lediglich die Großgrundbefizer, Still schob Franz zur Türe hinaus. genteil: er schien ihm der rechte Mann in's Jeschäft rinzuheirat'n." Als es ihm endlich gesagt Seine Sache war durchaus nicht verloren. werden mußte, daß das Liebesverhältnis nicht Baule ging mit seinem Kinde. Paule liebte ihn. ohne Folgen geblieben sei, nahm er die Kunde Wenn sie ihn auch fürchtete und sich manchmal ruhig entgegen: vor ihm graulte, feine Rüffe, feine starte Umarmung fonnte sie nicht missen. Das Verlangen nach der Kraft dieses Mannes war mächtiger als die feine nervöse Antipathie. Na, Na und den Oll'n krieg'd schon noch mein' Sei'n habt a. Gloob man aber nich, rum," beruhigte sich Franz. Mit fast rührender Franzke, det de mir ieberrumpelt haft. Janz Zärtlichkeit und Bedachtsamkeit umgavnte er den Wieber das zornige Lachen. Ganz jach darauf und jar nich! Ich hab't längst jemerkt, det de mit Vater. An der Stammtischrunde ließ er alle Reein Tränenausbruch. Sie setzte sich auf den Bett- det Mächen framst. Wenn' d nich mit inverstand'n gister seines Unterhaltungstalentes spielen. So vand und weinte in ihre Hände hinein. Det Kind!" Weiche Gedanken und Gefühle tamen lewef'n wär, hätt'd dir schon bei'n Kanthat'n je biele Lagen" wie in den Tagen sind nie wieder Kind!" Weiche Gedanken und Gefühle kamen ihr. Empfindungen, wofür sie teine Worte fand. nomm'n und dir jezeicht, wo der Zimmermann' t im Auswanderer„ jeschmissen" worden. Loch jelaff'n hat. Der erwünschte Erfolg blieb nicht aus. Ein zarter Glaube, daß er sie liebe. Ein leises Kaum eine Woche später war Verlobung. Aber geradezu entsetzt war der Alte, als er Verstehn für sein Verhalten. Ein stärker und stär Eine Feier voll schallender Lustigkeit. Ein Wic froh und glücklich war der junge Gatte, fer werdendes Hoffen und Wünschen, daß doch den Namen gehört hatte, den fünfthin seine Tochpaar handfeste Musikanten vollbrachten den das Glück zu ihnen kommen möchte, trotz des ter, seine Entel tragen sollten. schlechten Namens. Milderndes Verzeihen:„ Wat Wat?! Mörder-?! Ach, mach doch Lärm, der überschrieen werden mußte. Frei- als er darauf feiner Angetrauten galant den fann er dafor, det sein Vater so jehez'n hat!"" Und feen'n Quatsch nich! Hab' d mein janzet Leb'n bier" löste jeglichen Zwang. Schon am frühen Arm bot, als ein Diener zusprang, um der da sprang sie auf, wusch sich rasch das verweinte noch nicht jehört, det'n Mensch ooch Mörder Abend raste gellendes Gelächter die Wände ent- Braut die Schleppe zu tragen. Den breiten Mör- lang. Männer umarmten sich und schworen sich Mittelweg der Kirche schritten sie entlang. Drau Gesicht und eilte hinab:„ Wenn id'n bloß noch heeß'n fann. Pfui Deibel noch mal! antreffe!" der! Brrr! Nee, Franz, det jeht nich! dies und jenes. Weiber Freischten, als wären Ben bildete die Menge der Neugierigen Spaler. ,, Ah-!" hallte es ihnen nach, als sie die mit Frau Mörder meine Frösche in ihren Schoß gehüpft. himmelblauer Seide ausgeschlagene Galakutsche Der Vater erfuhr noch nichts; weder was Et jcht nich, Franz Franz forgte eifrig für seine Gäste. Unberbesteigen. von dem Kinde, noch was von dem Namen. Dochter! Nee- Franzfe, bist mir'n lieber Franz war anhaltend darauf bedacht, sich das Kerl, bijf'n juter Kerl,' n feiner Kerl, droffen trich, er die Musikanten an. Wer ihm in Herz diefes Mannes zu gewinnen. Er machte sich hätt mir jefreut! Jawollef'n, du hätt'st hier den Weg lief, mußie mit ihm proften. Im Vorint Auswanderer" unentbehrlich. Den Gästen so richtig rinjepaßt als Meester; aber aber übergehen figelte er die Weiber. Jedes Mittel fehlte was, wenn er nicht da war. Er war jeder wie kann'n Mensch blok Mörder heeß'n! Wie war ihm recht, die Ausgelassenheit der GesellWeeß't'n Paule schon?" fchaft zu steigern. manns Freund. Unerschöpflich schien sein Schatz kannste de bloß! ,, N'tierlich", stieß Franz durch die Zähne. an Wißen und abenteuerlichen Erlebnissen. Zeigte auch bereitwillig seine athletischen Tricks, sofern Er war ganz niedergeschlagen. er damit den Bierfonjum fördern konnte. Kein Der Alte sah ihn bekümmert an. Er hatte Zweifel: Franz hatte erst rechtes Leben in die ihn in sein Herz geschlossen. Bude" gebracht. An der Kasse des Auswanderers war's zu spüren. Kein Wunder also, daß er bei Paulens Vater eine ,, jute Nummer" hatte. Es war dent Aften nicht unangenehm, daß er sich ,, an det Mächey ranmachte". Im Ge" So, so, Paule weeß' t" Er schüttelte den diden kahlen Kopf. Se weeß' t schon-" Er reichte Franzen die Hand. Franzke, laß ma Beit bis mor'n iebermor'n- Jd muß ma erst dran jewehu!" So waren fie denn beide voll tiefer, findlicher Andacht, als der Pfarrer ihre Hände ineinander legte und sie segnete. Mit allen bürgrlichen Ehren waren sie getraut. Wie wert war das gerade Franzen. Er, der Paria, fühlte fich emporgehoben, eingerüdt in die honorige bürgerliche Gesellschaft. Bürger! -Wie ein schöner Promenadenweg lag die Zu. Und Paule tat wie er. Mit ausgebreiteten Mit ausgebreiteten funft vor seinen Augen. Eine Allee, auf der man Armen warf sie sich in den Wirrwarr. Nicht hören wollte sie die raunende Stimme in ihrem lustwandelnd ans Ziel gelangt. Innern. Ihr Gelächter stand über dem Lärm. Zwei Monate später schon im August war Hochzeit. Franz hatte anfangs von einer kirchlichen Feier nichts wissen wollen; aber Paule drang darauf. Hoffte ste doch, daß der Segen des PfarEr sah Paule an. Ihr Auge leuchtete hell. Sie füßten sich. Das Glück hüpfte in ihren Herzen. ( Fortsetzung folgt.) Parungsrum eines Snoutridoires( VIII. Auray): 3wischen Graslih und Falfenau. Warum die einen nicht Stoffe weben, die anderen nicht Kohle fördern dürfen. Das sterbende Revier. Herr Kramarich auf der Friedensfonferenz und in der Ersparungsfommission". Die Opfer der Trockenlegungspolitik. Aus der Hölle des Kurzarbeiter- und Arbeitslofendaseins.- Weniger Geburten als 1919. Es geschieht ein Verbrechen an tausenden Arbeitsmenschen. och nie ist so mit der Arbeits-| Sunderte vor der Kanglei, um morgen und überfraft Raubbau getrieben worden" morgen einer neuen Enttäuschung nachzuheben. urteilt ein zweiter. Sein Recht wahren, oder für Für diese Tragödien und für dieses menschliche die Organisation eintreten, bringt Entlassungs- Herventum hat aber die bürgerliche Deffentlichgefahr oder mehr Feierschichten. feit nicht den hundertsten Teil des Interesses * " Ich habe in den letzten zwei Jahren übrig, als sie der Leistung eines Rekordschwimmers oder Luftschiffers entgegenbringt. 16 mal den Arbeitsplatz gewechselt." teilte ein dritter Vertrauensmann mit. Wo die Organisation die Menschen nicht mehr moralisch aufrecht erhält, blüht die Kriecherei und Schmarogerei: Jeder deckt seine eigene Flanke" fich sagen: Wenn schon der tägliche Ausschrei der Arbeiterpreffe bei den verantwortlichen Regierungsmännern fein Gehör findet, vielleicht lassen sie sich von den Berichten der Pfarrämter Jahr Geburten Sterbefälle Trauungen 1919 183 244 99 1920 267 267 134 1921 279 253 129 1922 284 196 74 1923 236 172 61 1924 1925 215 191 67 192 178 106 85 30 Es war ein Gefühl wie beim Friedhofsgang Die Differenz von rund 500 bei dem Stande. zu Allerseelen. Wie in einer Gruft aneinander von 1926 beruht darauf, daß die zweite Aufstel- wird gesagt. Neben harter Verurteilung fällt belehren, wie schlecht es in einzelnen Gebieten gereihte Särge saben sich die toten Webstühle in lung vom Anfang d. J. stammt, weshalb die im auch manches verzeihende Wort für die Abtrün- steht. Nachstehend ein Bericht über die Volksder großen Graslizer Kammgarnspin- ersten Halbjahr 1926 Entlassenen noch nicht in nigen. Ein Genosse meint, daß noch viele im bewegung im Falkenauer Pfarrsprens nerei an. Gin in vollen Betrieb stehender Ma- begriffen find. In einem objektiven Bericht darf In einem objektiven Bericht darf schinensaal übt auf den Besucher eine packende allerdings nicht der Hinweis fehlen, daß unter Herzen bei uns sind, doch aus Furcht vor der gel in der Zeit von 1. Jänner 1919 bis Wirkung aus, weil ihm da zwischen vier Wänden den eingestellten Schächten manche Konjunk- Entlassung die Faust in der Tasche ballen und 1. Juni 1926: das atemberaubende Arbeitstempo und die Hast turbetriebe waren, sogenannte KriegsSan manur froh, daß wir Arbeit unseres Jahrhunderts unmittelbar gegenüber- schächte", die mit dem Aufhören der Kohlennot ham." tritt. Mächtiger als der Eindruck des faufenden ihre Existenzberechtigung verloren. Der Rüdund brausenden Lebens industriellen Hochbetrie- gang ging jedoch weit über die in den geänderten leber solche Fälle läßt sich schwer richten. Aber bes ist das Schweigen der Maschinen. Es ist als Wirtschaftsverhältnissen begründeten Grenzen wie würde es erst aussehen, wenn die alten Verob der Tod durch die weiten Räume geschritten hinaus und ergriff auch große wohlfundierte trauensmänner und Genossen nicht doch aufrecht wäre und das Leben der hilfsbereiten eisernen Bergbaubetriebe, wie den Erzbergbau in Schön- blieben, aller höllischen Versuchung und ZermürStlaven ausgelöscht hätte. Dort, wo in einem feld, den Konkordiatagban, Johannizeche und Saal noch einige Webstühle laufen, glaubt man Annazeche in Neusattl, Franziskusschacht und in den wenigen Arbeitern und Arbeiterinnen die Richardschacht in Chodau ust. Der Staat hat bersprengten Reste einer geschlagenen Truppe zu brav mitgeholfen, das hart bedrängte Revier sehen. Von 700 Webstühlen sind noch 150 im vollends zu ruinieren. Mit Hilfe der Kohlensteuer Gang, von sieben Schlichtmaschinen zwei, von und unsinnig hoher Transporttarife wurde der 21 Schermaschinen sieben. Der Führer fragt den Falfenauer Braunkohlenerport tödlich getroffen, Bedienungsmann: Der Auslandsabfaz des Revieres betrug: Sagen Sie, wie lange stehen schon die anderen Schlichtmascht. Iten?" Diese Schlichtmaschinen? Ich glaube feit 1916!" 1913 1921 1925 F d N . ' 2,050.150 Tonnen 1,360.392 1,011.506 1926( 1. Salbjahr) 380.900 " " " bung zum Trozz? * 1926 bis 1. 6. 92 Nach den angeführten 3'ffern über den Um- Davaus folgt, daß die Zahl der Geburten givei Momente, die fang der Feierschichten im Falfenauer Revier und der Eheschließungen wird die Mitteilung wohl feinem Zweifel mehr mit der Wirtschaftsfurve eng zusammenhängen begegnen, daß es Bergarbeiter gibt, deren ein- fich bereits 1925 dem Stand von 1919 näherte ziges Hemd die Frauen in der Nacht von Sonntag und weiter im Sinfen ist, wiewohl die bürgerauf Montag waschen müssen. Nicht nur in ver- liche und bäuerliche Bevölkerungsschichte von den einzelten Familien laufen die Kinder nadt in der schlechten Verhältnissen mur indirekt getroffen Stube herum. Bei den Erholungsaktionen der wird. Ist es da noch eine Uebertreibung, Revierräte für Bergarbeiterfinder stellte sich in sagen, daß die Lebensverhältnisse der zu mehr Nordwestböhmen wie in Falkenau heraus, daß jähriger Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit VerMso ein Rückgang um mehr als die Hälfte ein ansehnlicher Prozentsaz der Kinder nicht in dammten heute schon schlimmer sind als in den gegen die Vorkriegszeit, der noch immer fort die Erholungsheime fommen fonnte, weil ihnen Striegsjahren? Was tut der Staat, um den fchreitet. Das Revier hatte einige Aussicht, durch selbst die notwendigste Wäsche fehlte. Für sie Jammer feiner wertvollsten Bürger zu lindern? gesteigerten Inlandsabsah sein Dasein weiter mußte erst Wäsche gekauft werden, damit sie Er vergrößert durch den nationalistischen Perfristen zu können. Das fonnte die Regierung der Fürsorgeaktion nicht verloren gehen. Wie fonalumbau in seinen Betrieben noch die Arnicht zugeben und sie beschleunigte die Trocken- mag es nun erst in den Familien der Arbeits- beitslosigkeit. In der Station Fallerau sind seit legung durch radikale Herabjegung der Staats- lofen aussehen? Tatsache ist. daß von den 4000 1921 287 Bedienstete pensioniert, abgebaut oder bahnlieferungen. Die Staatsbahnliefe- im Falfenauer Bezirke entlaffenen Bergleuten entlassen worden. 282 tschechische Sträfte wurden mehr als die Hälfte die ganzen Jahre hin- in dieser Zeit eingestellt. Das nationale Verhält rungen des Falkenauer Revieres betrugen: durch keine feste Beschäftigung mehr fand. Das nis in der Station Falkenau betrug: geht aus den Arbeitslosenmeldungen beim Bea 1920 1921 T TIM 1922 1923 1924 1925 9 . • 689.070 Tonnen 636.899 403.377 370.336 " " zirke hervor, die je nach der Jahreszeit zwischen . " 354.589 " 290.347 " " T • 1926( 1. Salbjahr).143 092 Vor zehn Jahren begann das Sterben der Maschinen. Der Weltkrieg ist für die Textilindustrie und für die Textilarbeiterschaft noch nicht zu Ende! Das spüren besonders die Gras Titzer Weber, Stickerinnen und Klöpplerinnen, die der Arbeitslosigkeit nicht mehr entrtunen können. Glücklich sind noch die Familien, wo die Frauen und Töchter einige Kronen als Kurzarbeiterin nen oder Heimarbeiterinnen verdienen, Wehe aber, wo auch diese Strohbalme zerrissen find. Auf dem Graslizer Marktplatz stehen gruppenweise Männer und Burschen. Worauf warten sie? Auf den Baumeister, den sie, wenn er daherkommt, förmlich überfallen und flehentlich be stürmen, sie auf den ein oder zwei Baustellen als Die Reduktion der Staatsbahnlieferungen Hilfsarbeiter wenigstens einige Tage arbeiten zu macht somit schon mehr als die Hälfte und wird, lassen. Um das Bild der Verhältnisse besser zeich- wenn es so weiter geht, bald drei Fünftel des lassen. Um das Bild der Verhältnisse besser zeichnen zu können, müssen wir vorläufig Graslih nen zu können, müssen wir vorläufig Graslih früheren Quantums betragen. Hieher gehört verlassen und uns in das eine schwache Bahn- eine Konstatierung: Derselbe Dr. Kramař, stunde entfernte Falkenau begeben. der 1921 in der„ Ersparungskommission" den Anstoß zu dieser Trockenlegungspolitik gab, begrünZwischen dem Bahnhofe und der Stadt Fal- dete auf der Friedenskonferenz den Anspruch auf fenau begegnet uns ein merkwürdiges Fuhrwerk. Die Zuteilung des Egerlandes damit, daß die Ein verhärmt aussehender Junge zieht im naffen Tschechoslowakei ohne die Weltbäder und ohne Herbstivetter barfuß einen Handwagen mit Kohle die Falfenauer Kohle nicht leben könne. durch den Straßentot. Er hat kein Hemb am Leibe, ein zerschliffenes Röckchen deckt seine Blößen. ** Bedienstete: deutsche 162 tschechische Summe 5 475 284 446 Am 1. Oktober d. J. sind wieder vier deutBedarf es noch weiterer Beweise, daß der ganze Abbau ein heuchlerischer Vorwand zu ausgiebigen nationalen Verschiebungen war, daß der tschechische Nationalismus nur darauf autsgeht, das Leben der deutschen Arbeiterbevölkerung von allen Seiten abzuschnüren und zut erdrosseln? 1000 und 3000 Personen schwankten, bis mit 30. Mai 1925... 470 Einführung des Genter Systems die Meldungen 30. Sept. 1926 nachließen. Bis auf vereinzelte Abwandemingen kann die Arbeitslosigkeit nicht wesentlich abgenommen haben, weil seit 1920 auch die Beschäf- sche Bedienstete nach§ 17 der Arbeitsordnung tigtenzahl der fünf größten Industriebetriebe des gekündigt und zugleich 16 tschechische Arbeiter einBezirkes von 4500 auf 4000 gesunken ist. Die gestellt worden. chemische Fabrik z. B. hat von einer 1800 Menschen starken Belegschaft( 1920) mehr als zivet Drittel verloren. Auch in den Glasfabriken sind Entlassungen und Kurzarbeit eingetreten. Im Elbogener Gerichtsbezirk, wo der Niederbruch des Bergbaues am katastrophalsten war, bot die Keramindustrie den Abgestoßenen teilweise Zuflucht. Nun geht es in dieser Branche Der von Kramařs Ersparungskomödie ents au schlecht. Die Epiag"-Porzellanfabrik( rund wurzelte Bergmann prallt bei der Arbeitssuche 1000 Vorkriegsstand) reduzierte ihren Arbeiter auf den durch Frankes Abbauschwindel auf die Wer fragt die Falfenauer Bergarbeiter, ob stand von 670 auf 450, eine Firma in Chodau Straße geworfenen Eisenbahner und beide finden Wer ist das?". sie in dem Staate leben können, der ohne sie an- nahm 120 Entlassungen vor, die Glasfabrik nirgends einen Ausweg aus ihrer Not. Sogar ,, Ach, das ist einer von den Roh- geblich nicht bestehen konnte? Es scheint die Ne Ne usa ttl beschäftigt nur mehr 950 Arbeiter die Pflicht zur Unterstützung der Arbeitslosen hat Tenklaubern, die es zu hunderten in gierenden gar nicht zu interessieren, ob sie über- von beinahe 2000 Friedensbelegschaft, weil die der Staat größtenteils von sich abgewälzt. Bis unserem Bezirke gibt." haupt noch existieren. Sonst fönnte der beispiel Einstellung von Owensmaschinen viele Flaschen- zum Inkvafttreten des Genter Systems( 1. April Ja, wir sind doch in einem Gebiet des lose Notstand dieser Menschen nicht ohne jedes macher überflüssig machte. Steines der Nachbar- 1925) erhielten im Fallenauer Bezirke noch 629 Rchlerüberflusses?" Echo in der Oeffentlichkeit und ohne jebe staat gebiete bot nennenswerte Arbeitsgelegenheiten Personen Arbeitslosenunterstützung. Dann fant ,, Eben deshalb ist hier das Kohlenklauben die liche Hilfe bleiben. Nehmen wir zunächst die für die entlassenen Bergarbeiter, so daß eine diese Ziffer mit einem Schlag auf 71 herab. Lebensvettung für viele Arbeiter." Minderheit vor, die noch in Arbeit steht. Dauerarbeitslosigkeit von mindestens September 1926 bezogen von 1200 gemeldeten Man fuche in Innerafvika oder Australien Die tägliche Durchschnittsleiftang ist seit dem Be- 2000 Menschen seit vier Jahren im Bezirke Fal- Arbeitslosen wohlgezählte 84 Unterstützung. Die nach einem Segerstamm, der eine so verrückte ginn des großen Abbaues gewaltig gestiegen. Bei fenau allein vorhanden ist. Was wird aus Erklärung dafür ist, daß die Opfer der jahrelanOrganisation der Bedarfsdeckung hat! In Gras- einem Lohnabbau von rund 40 Prozent stieg der den Menschen? Diese Frage vermag nur zu gen Dauerarbeitslosigkeit einfach die getvertschaftlizz dürfen die Weber feine Stoffe weben, die Förderanteil eines Bergmannes von 13.90 ergründen, wer die ungeheuere Zähigkeit und liche Karenzfrist( zumeist 52 Beitragswochen) Frauen keine Hemden schneidern für die Fal- Meterzentnern pro Tag im Jahre 1920 auf 21.90 Energie des deutschböhmischen Arbeiters im nicht mehr erreichen können, welche die Voraus fenauer Bergarbeiter, denen wieder verboten ist, im Jahre 1926. Das ist mit eine Ursache der Eristenzkampfe kennt. Mag fommen, was da fetzung jeder Unterstützung ist. Wenn die Regenügend Kohle zu graben für sich und für die vielen Feierschichten, mit denen gerade die Fal will, er gibt sich nicht verloren. Buchstäblich bis gierung den Standpunkt einnimmt, daß ihre Arfrierenden Erzgebirgler. Ein schwarzer Medizin- fenauer Bergarbeiter in den letzten Jahren gefeg- zum letzten Atemzug bleibt er auf der Schanze beitslosenfürsorge nicht über den Rahmen des mann würde die Sache vielleicht zu organisieren net sind. Hier der statistische Nachweis von eini- und kämpft mit dem Mute der Verzweiflung um Genter Systems hinaus erweitert werden kann, wissen, daß die einen nicht erfrieren, die anderen gen Gruben. Es gab durchschnittlich Feierschich- ein ehrliches Fortkommen. Unermüdlich in der so verkündet sie damit ein HungertodesJagd nach neuem Erwerb und im Erspähen von urteil über die Tausende von Dauernicht verhungern müssen der Kapitalisten pro Monat: Im Jahre: Nebenverdiensten, en unübertroffen in seiner Be- arbeitslosen und Ausgesteuertent mus vermag das nicht. Für die geistesgelähmten Anbeter der herrschenden Wirtschafts1922 1923 1924 1925 1926 dürfnislosigkeit schlägt er sich durch, solange es im ganzen Band. Die Konsequenzen dieser geht. Viele graben auf verlassenen Schächten Haltung und die Verantwortung für ihre Folgen ordnung werden solche zwangslaufige Erkennt- Ratharinazedhe Bittmit und Tagbauen unter Rebensgefahr Kohle zum im kommenden Winter tragen allein die Regieniffe natürlich wieder sozialistische UebertreibunVerkauf( auf der sogenannten Riefel bei Zwodau rungsparteien. Aber es ist unsere sozialistischegen" oder„ Verallgemeinerungen von Einzelfäl- Britaniawerke len" sein. Nun denn, so sei hier der Beweis anwurde 1925 ein Vater mit 2 großen Söhnen ber nein, unfere rein menschliche Pflicht, vor schüttet) oder lesen auf abgeernteten Feldern Kar- aller Welt die Anflage zu erheben, daß ein getreten, daß der heutige Wirtschaftswahnsinn- Agnesschacht toffeln nach, manche versuchen ihr Glück mit namenloses Verbrechen begangen wird an schuldStrise" genannt nicht nur Ginzelne, sondern Agenturen, mit einem Hausier- oder Ratenge- lofen Männern, Frauen und Kindern, daß ein ganze Tausendheere arbeitender Antoni- EleonorenMenschen in die Schlucht des Verderbens schäft, andere wagen Vierstundenmärsche bis an Staat, der die wirtschaftliche Existenz seiner Bürstürzt. Falfenau und Graslih sind keine willkür- Nur wenige Schächte weisen ein besseres die Grenze und tragen zentnerschwere Schmugger gemordet hat, noch mit wahrhaft neronischer lich gewählten Beispiele, sondern Brenn- Verhältnis aus. Die übrigen verzeichneten 12, gellasten herein punkte des Wirtschaftselends und 14, 16 oder gar 18 monatliche Feierschichten im Augen. Wird in irgend einem Belvieb ein Elendsflammen verzehrt und unter den Trüm der Massennot in diesem Staate. Jahresdurchschnitt. Das bedeutet ohne jede Dutzend Menschen aufgenommen, drängen sich mern der zerstörten Wirtschaft begraben werden. Uebertreibung gesprochen: Seit nahezu vier Jahren sind tausende Bergarbeiter des Fallenauer Revieres auf Hungerrationen gefeßt. Oder ist es anders, wenn Familienväter, die vier bis fünf Köpfe zu versorgen haben, am Lohntag mit 24 Warschau, 30. Oktober. Die für heute vorge- beschlossen, bei der Verlesung des Defretes fizzen zu Kronen heimgehen? Oder wenn ein Verdiener sehene Eröffnung der Seim- Tagung bleiben, es sei denn, daß der Staatspräsident es für eine franke Frau und fünf Kinder 81 Stronen ist auf den 3. November vertagt worden. Die persönlich verlese. In der Sitzung des Seniorenbringt? Die Lohndüten der Bergarbeiter aus Ursache der Vertagung ist ein Konflikt zwischen der konvents des Sejm entspann sich heute vormittag den letzten Jahren in einem Ausstellungsraum Regierung und dem Sejm, der erst heute abend über die Frage des Eröffnungszeremoniells eine aneinandergereiht müßten ein packendes Reit- beigelegt werden konnte. Marschall Pilsuditi lebhafte Debatte, ohne daß es zu einem Beschluß gemälde ergeben. Und all die dummen Nach hatte nämlich die Forderung gestellt, daß der Seim gekommen wäre. Die Hausfiyung unterblieb, daerzähler der Lüge von den hohen Bergarbeiter die Verlesung des Eröffnungsdetre- für trat am Abend der Seniorenkonvent abermals Töhnen" müßte man zu dieser Schau hinführen. tes de 3 Präsidenten stehend anhören zusammen. In der Sigung wurden drei Briefe, Doch die Berglente leiden noch mehr als den solle, um damit die nach dem Maiumsturz erfolgte die zwischen dem Staatspräsidenten Mofcicki, nagenden Hunger. Sie leiden in den Betrieben Stärkung der Autorität der Vollzugsgewalt gegen Marschall Pilsudski und Sejmmarschall unter dem fürchterlichsten Ausbeutungs- über der Volksvertretung au symbolisieren. Dieses Rataj gewechselt worden sind. vorgelegt. Nach Verlangen, das der Ministerrat dem Parlament der Sitzung wurde den Sejm- Abgeordneten mitJeder, der nicht Höchstleist ut ngegenüber verirat, stieß auf starken Wider geteilt, daß der Konflikt zwischen der Regierung gen vollbringen tann, fliegt hin- tand bei den republikanischen Parteien. Die und dem Sejm beigelegt sei und daß die offiaug" Sozialdemokraten übernahmen die Füh zielle Eröffnung der Sejm- Session am 3. Novemberichtet ein Betriebsvat. rung der Opposition gegen diese Forderung und ber stattfinden werde. Mögen wieder die Ziffern sprechen: Jm Revierbergamtsbezirk Karlsbad( umfasfend die Bezirke Elbogen, Karlsbad, Falkenau und Joachimstal) waven beschäftigt: • 1913 1921 1926( Juni). 8 7.195 Bergarbeiter 13.974 5.857 " Seit 1921 sind im Revier 8117 Bergarbeiter entlassen und insgesamt 39 Gruben eingestellt worden. Die Verluste verteilen sich auf die einzelnen Bezirke wie folgt: Arbeiterstand 1921 1926 Elbogen 2.423 Karlsbad 1.962 Eingestellte Schächte 1921-1926 844 16 422 9 9 300 5 39 Falfenau 8.890 4.768 Joachimstal 699 13.974 6.334 Schacht: 16 17 18 10 14 9 Königswerth Reichenau *= 10 12 12 12 12 13 9 13 12 . 12 14 zeche Bettlitz. 12 11 6 druck. Tod und Gefängnis vor Grausamkeit untätig zusieht, wie sie von den Biljubiti fommandiert den Sejm. Geite 4 An unsere Leser! Sonntag, 31. Unover 1720. Internationale Reisendenkonferenz.| Werbeaktion unserer KinderDie lozialen Verhältnisse der Geschäftsreisenden.- Bässe und Bisa. freunde. Unsere Kinderfreunde veranstalten in der Wegen des tarifmäßigen Bichdruckerfeiertages am Montag, den 1. November ( Allerheiligen), erscheint am Dienstag teine Zeitung. Daher liegt die Sonne Ueber die wirtschaftlichen und so- reisenden im Eisenbahn- und Schiffsverkehr, inter- 3eit vom 1. November bis Weihnachteit tagsnummer auch unseres Blattes drei Tage auf und die nächste Nummer erscheint erstreisenden und Vertreter in den einzelnen ferat wünscht in erster Linie allgemeine Zollver- beiter und Arbeiterkinder leben, soll in dieser zialen Verhältnisse der Geschäfts- nationale Hotelangelegenheiten. Das gediegene Re- eine großzügige Werbeaktion. Ueberall, wo ArMittwoch zur gewöhnlichen Stunde. = A N tion oder Stenerentrichtung hievon ausgeschaltet perftheater, auf froher Wanderung und im fein. Die Bollkontrolle muß vereinfacht freundlichen Kinderheim. Die meisten Bilder sein. Die Zollkontrolle muß vereinfacht wurden offensichtlich mitten in Betrieb aufge werden. Die Konferenz protestiert auf das Schärffte nommen, viele sind von geradezu künstlerischer gegen die Gewohnheit, die Staatsfinanzen durch Schönheit. Es war zweifellos ein glücklicher Ge Erhöhung der Personen tarife zu sanieren. Gerade die erzielten Erfolge, verpflichten aber zu unermüdlicher, kraftvoller Weiterarbeit! Ländern sprach noch am ersten Verhandlungstage ständigung, wowöglich vollständige Zollfreiheit, Beit für den Gedanken der Kinderfreunde belveGenosse Abgeordneter Klein- Prag. Er befaßte jedenfalls aber die Abschaffung aller Absperrungs- gung agitiert, sollen Mitarbeiter geworben, KinAls Ziel fich mit der wirtschaftlichen Lage der Geschäfts- maßnahmen, Freiheit des Warenaustausches und derfreundegruppen geschaffen werden. Die sächsischen Wahlen. reifenden in den einzelnen Staaten und schildert allgemeine Zollverständigung als Mindestforde- setzt die Reichsleitung des Vereines Kinder Berlin, 30. Oftober.( Eigenbericht.) Für in ausführlicher Weise wie sehr gerade der Beruf rung. In der Debatte sprachen Lemberger- freunde" die Gründung der hundertsten Orts die morgen stattfindende Neuwahl des Sächsi- der Geschäftsveisenden unter den Nachkriegsver- Deutschösterreich. S mitt- Amsterdam, Urban- gruppe. Der vom Reichsverein für die Werbeaktion schen Landtags kann man leider keine günstige hältnissen leide. Er kritisierte die allgemeine Ge- Deutschland, Ra bl- Tschechoslowakei, GroßLichtbildstreifen Unsere Voraussage machen. Es zeigt sich in diesem Fall ebgebung aller Länder, detaillierte den schweren Teplitz, Havtung- Desterreich. Es wurde nach- angefertigte Kinderfreunde an der Arbeit" ist ein Dokument wieder die Wahrheit des Wortes, daß der größte Stand der Agenten, die Entlohnung der Ge- folgende Resolution angenommen: proletarischer Kultur, das in allen unseren Orga Feind der Arbeiterklasse nicht das Kapital, sondern häftsreifenden, die Fragen der ProvisionsausbeIm internationalen Verkehre sind die Pässe nisationen begeisterten Widerhall finden wird. die Arbeiterklasse selbst ist, ihre Zersplitterung, zihlung. Im besonderen befaßte er sich mit der zu beseitigen und für die Uebergangszeit die Pa- Da fehen wir Kinder aller Altersstufen bei Spiel ihre Uneinigkeit, ihre Teilnahmslosigkeit. Vor dem Erganisation der Agenten und besprach wie schwer bisa unbedingt aufzulassen. Die Bässe müssen und Arbeit, in der Bücherei und vor dem Na Kriege war die deutsche Sozialdemokratie stolz auf es sei unter den Vertretern festzustellen, wer Undreijährige Gültigkeit haben und jede Steuerkauthe rotes Sachsen, denn von 23 Reichstags- te rnehmer und wer Angestellter sei. In der auswahlkreisen, in die das Land eingeteilt war, fonn- fü hrlichen und hochgehenden Debatte sprachen die ten die bürgerlichen Parteien zeitweise nur noch Kollegen Broch- Schweiz, Berman Destereinen einzigen halten, alle anderen waren von rei.ch, Schutjeit Holland, Rabl und Volka Vertretern der Arbeiterklasse besetzt. Nach der Re- m an Tschechoslowakei, Smitt Amsterdam, volution erschien es als eine Selbstverständlichkeit, Schiller- Deutschösterreich und Katscherdaß die besigenden Klassen in Sachsen für immer Teplitz. Nach eingehender Erwiderung des Gein eine hoffnungslose Minderheit gedrängt werden no sjen lein wurde nachfolgende Resolution anwürden, denn wie konnte das am stärksten indu- genommen: strialisierte Land des Deutschen Reichs anders verwaltet werden, als durch eine proletarische Mehr heit? Die Zerstörungswut der Kommuniften hat die Sächsische Arbeiterschaft zuerst ge= schwächt, das Weitere vollbrachte die Mehrheit der früheren sozialdemokratischen Landtagsfraktion, jene ,, 23", die ganz ins Fahrwasser der bürgerlichen Politif gerieten. Unter den elf Listen, die für die morgige Wahl aufgestellt sind, befinden sich allein drei aus den Kreisen der Arbeiterbewegung, die übrigen gehören den bürgerlichen Parteien. Troßdem also auch die Zersplitterung im Bürgertum außerordentlich groß ist, tragen sie sich doch mit großen Hoffnungen, denn die drei Arbeiterparteien waren so mit dem Kampfe gegeneinander beschäftigt, daß nur wenig Raum für den Kampf ge= gen die besigenden Klassen übrig blieb. Die sozial demokratische Partei befand sich dabei in notge= drungener Abwehr, denn sowohl die sogenannte ,, Alte Sozialdemokrati e" der ,, 23" wie die tommunistische Partei richtete ausschließlich ihren Angriff auf die Sozialdemokratie. Wenn auch kaum zu erwarten ist, daß die bürgerlichen Parteien aus diesem Bruderkampf großen direkten Gewinn ziehen werden, so ist doch zu befürchten, daß sehr viele Angehörige der arbeitenden Bevölkerung überhaupt von der Wahl fernbleiben und dadurch indirekt zur Stärkung der bürgerlichen Parteien beitragen werden. Das eine ist sicher, daß die ,, Alte Sozialdemokratie" teine 2orbeeren ernten wird. Vielleicht, daß die KomAm zweiten Verhandlungstage begrüßt bor munisten einigen Zuzug erhalten, denn sie gewinnen in der Regel dort, wo die Arbeiterbewegung zer- Gingang in die Tagesordnung der Vorsitzende Geklüftet ist und die soziale Not Verzweiflungsstim- noffe Urban auf das herzlichste Genossen Abgeordmung unter den Massen schafft. Troß dieser un- neten Ta u b, welcher in Vertretung der deutschen günstigen Umstände hat die sozialdemokratische sozialdemokratischen Arbeiterpartei erschienen ist, Partei den Wahlkampf mit dem größten Eifer geführt. Wenn sie sich auch keinen Illusionen hin- was unter großem Beifall aller Anwesenden zur gibt, so wird sich doch zeigen, daß die Massen der Kenntnis genommen wurde. arbeitenden Bevölkerung hinter ihr stehen und we Zum Punkt fünf der Tagesordnung erstattet Charakter trug, war ein Beweis, daß die Geder von der verantwortungslosen Demagogie der Genosse Pacovsky ein ausführliches Referat schäftsreifenden es nicht notwendig haben, bürger- Eröffnung und Begrüßungsansprachen Kommunisten noch von der nationalsozialistischen über Bässe und Visaiminternation a- liche Vereinigungen zu unterstützen. In proletariPolitil der 23 etwas wissen wollen. Wie auch der len Reiseverkehr. Er behandelt die Freischer Geschlossenheit, und mit klaffenbewußtem und hier der Parteitag der österreichischen Sozialde Ausgang des Wahlkampfes fein wird, so dürfte er zügigkeit der Geschäftsreisenden und gleiche Befreigewerkschaftlichem Geiſt werden die Geschäfts- mokratie vom Parteivorsitzenden Bürgermeister doch eine heilsame 2 chre für die gesamte Ar- handlung derselben in allen Ländern, die Abschaf- reifenden allen bürgerlichen Vereinigungen zum Seit eröffnet. Zu der Tagung haben sich auch beiterbewegung bilden und die Erkenntnis ver- fung von besonderen Abgaben der Geschäftsreisen reisenden allen bürgerlichen Vereinigungen zum Seiß eröffnet. Zu der Tagung haben sich auch stärken, daß die Arbeiterklasse unüberwindlich ist, den fremder Staatszugehörigkeit, internationale Trotz, Schulter an Schulter mit den Arbeitern am zahlreiche in und ausländische Gäste eingefunwenn sie in geschlossener Front den Kampf führt, Ronventionen über Begünstigungen der Geschäfts- besten ihre Interessen vertreten. Fehlerquellen am Detektorempfänder und deren Behebung Sie fordert die Einführung von Zeit- und Abon- danke, einmal zusammenfassend im Bilde zu zeinementskarten mit besonderen Begünstigungen für gen, was unsere junge Kinderfreundebewegung Geschäftsreisende. Die Konferenz fordert die Gin- heute schon bedeutet. flußnahme der Behörden betreffs strengster Durch Die Konferenz ersucht den Internationalen führung der hygienischen Maßnahmen in den HoBund die Feststellung der wirtschaftlichen tels und Eisenbahnwagen, allgemeine HerWir haben gegenwärtig 70 Kinderfreunde. und sozialen Verhältnisse der Reisen- absetzung der Hotelpreise. Sämtliche angeschlossene den und Vertreter fortzusetzen und die Ergebnisse Fachgruppen der Geschäftsreisenden werden aufgegruppen, denen ungefähr 3000 Arbeiterfamilien neben anderen Berichten, welche diese Kategorie fordert sofort über besondere Begünstigungen der angehöreit. Das ist im Vergleich zu unseren politischen und wirtschaftlichen Organisationen be betreffen, in seinen Mitteilungen zu veröffentlichen. Hotelpreise mit den Hoteliers in Verhandlung zu Die Konferenz erinnert an die Forderungen der treten und über deren Erfolg dem internationalen hämend wenig. Sier muß endlich Abhilfe geschaffen werden! Der Verein Privatangestellten aller Staaten, daß deren Ver- Bund zu berichten. ,, Kinderfreunde" ist die offizielle Erziehungsor treter an allen wirtschaftlichen VerhandZum letzten Punkt der Tagesordnung Even- ganisation der Partei. Seine Arbeit bildet eine Inngen als gleichberechtigte Faktoren mit Mit- tuelles spricht Genosse Geier, Teplitz- Schönau notwendige Voraussetzung für den Erfolg unsebestimmungsrecht teilnehmen. Sie fordert die Mit- und erklärt sich gegen die Gründung des Bundes res politischen, gewerkschaftlichen und genossenwirkung an der staatlichen und internationalen der Reisenden und Vertreter im Zentralverband schaftlichen Kampfes. Es muß endlich durchgesetzt Wirtschaftspolitik und verlangt eine Vertretung der Angestellten in Industrie, Handel und Ver- werden, daß überall, wo es eine sozial. bei der internationalen Wirtschaftskonferenz des fehr, Siz Teplitz Schönau. Der Vorsitzende Ge- Nemokratische Arbeiterbewegung Völkerbundes. Vom Grundsatze des Freihandels noffe Urban erklärt eine Debatte hierüber über- gibt, auch eine Kinderfreunde ausgehend, verlangt die Konferenz die dauernde flüssig, da der internationale Bund sich, bemühe, gruppe geschaffen wird. Wir sind es Erhaltung der internationalen Handels- für die Vereinheitlichung der Angestelltenbere- unseren Kindern, wir sind es aber auch der Zuverbindungen und Abschließung von San- gung Sorge zu tragen. Inzwischen aber muß es funft der Arbeiterklasse schuldig, mit aller Kraft delsverträgen mit allen Staaten. In sozialpoli- ben Landeszentralen der einzelnen Länder über- für diese Förderung zu wirken. tischer Richtung fordert die Konferenz in der Ge- lassen bleiben, Abhilfe zu schaffen. Kollege Ver= Und wir glauben, daß unsere Kinderfreunde setzgebung Bestimmungen aufzunehmen, daß Ge- mann- Deutschösterreich dankt dem Internatio- den Zeitpunkt für ihre Werbeaktion gut gewählt schäftsreisende und Vertreter ohne Rücksicht darauf nalen Bund für die Mühe, die er sich mit der Ein- haben. In Hunderten von Arbeiterfamilien er ob sie für eine oder mehrere Firmen arbeiten als berufung der Konferenz gegeben hat, Kollege zählen die Kinder von alle dem Schönen, das Angestellte betrachtet werden. Die Konferenz Nadal- Barcelona gibt seiner Freude Ausdruck, fie im Sommer in den Ferienkolonien der Kinfordert besondere Begünstigungen für alle Reisen- der Konferenz beigewohnt zu haben und ersucht die derfreunde erlebt haben; überall, wo in den die für Export arbeiten, Ermäßigungen der nächste Konferenz in Barcelona abzuhalten. Der letzten Monaten Kinderfreundekurse abgehalten Verkehrsmittel, Informationszentren und Unter- Vorsitzende Genosse Urban gibt ein ausführliches wurden, sind der Bewegung neue, begeisterte stützung durch Handelsattachés. Resumeé über die erfolgreiche Tagung, dankt ins- Selfer erstanden; die Berichte über die Vorarbesondere den Prager Freunden für die viele beiten zur Werbeaktion besonders aus dent Mühe, die sie sich mit der Konferenz gegeben ha- Karlsbader Bezirk und aus Mähren ben und schildert die erheblichen Erfolge dieser berechtigen zu den besten Hoffnungen. Wir Konferenz. Mit einem Hoch auf den internatio- wünschen, daß diesen günstigen Vorzeichen ein nalen Bund wird die Konferenz geschlossen. Die voller Erfolg bei der Aktion selbst entsprechen Teilnehmer singen stehend die" Internationale", möge und bitten alle Genossen und Genossinnen die tschechischen Genossen ,, Rudý prápor". die Werbearbeit unserer Kinderfreunde in je= Die proletarische Konferenz der Reisenden der möglichen Weise zu unterstützen. und Vertreter, welche wahrhaft internationalen Zweiter Verhandlungstag. Porzellanhülle zwei auswechselbare Sicherungen, Barteitag in Linz. den Linz, 30. Oftober. Heute abend wurde Die Dr. den. Genesse Seiß erklärte in seiner Eröffnungs ansprache, es werde ein Programm aufzustellen sein, das die die Stellung der Sozialdemokraten Es gibt genügend solcher Förderer", besonders die Porzellaneier zu erneuern, was nur geringe zu den großen Problemen der wirtschaftlichen sodort, wo die Wasserleitung sich in einem gemein- Spesen verursacht. zialen und politischen Entwicklung seit dem samen Vorraume befindet, welcher mehreren Par- Weniger schwierig und vollkommen gefahr- Kriege und für die nächste Zukunft kennzeichne. feien zugänglich ist. Sat man Böswilligkeit oder los gestaltet sich die Ueberprüfung der Dach Namens der deutschen Sozialdemokratie begrükte schlechten Wit nicht zu befürchten, dann über- innen und Zimmerantennen, welche wohl vor- Reichstagsabgeord. Braun den Parteitag und Von K. Neuber. prüfe man bescheiden die eigene Kunst und sehe herrschend sind. führt aus, in Deutschland werde es sich in 14 nach, ob die Verbindungsstellen, das heißt jene Die beliebteste Art, die Lichtantenne, ver- Tagen entscheiden, ob die Sozialdemokratie in Besitzer von Kristallapparaten klagen oft Stellen, wo der Erdleitungsdraht mit der Was sagt oft plöblich, und es hat schon mancher Ama- eine Koalitionsregierung eintreten werde. einige Monate nach Inbetriebseßung des Empferleitung verbunden ist, guten Kontakt haben. teur den ganzen Apparat zerlegt und neu mon- Glückwünsche der deutschen Sozialdemokraten in fängers über schlechten Empfang, ohne sich über Für den guten Amateur gibt es nur eine ein- tiert, bevor er auf das Naheliegende, auf die der Tschechoslowakei überbrachte Genosse die Ursachen und deren Behebung klar zu wer- wandfreie Verbindung, und zwar durch Lötung, Ueberprüfung der Stecktontakt dose, tam. Ezech. Namens des Internationalen sozialde den. Bersagt ein Detektorempfänger nach einiger alle anderen Methoden, feien es Spannbänder, Die meisten in den Wohnungen befindlichen mokratischen Bureaus sprach Genosse Friedrich Zeit ganz oder verschlechtert sich die Lautstärke, Umschlingen des Wasserleitungsrohres mit dem Steckkontaktdofen enthalten nämlich innerhalb der Adler. so ist das Naheliegendste, den wichtigsten Teil, Erddrahte usw. find mangelhaft, denn sie verlieden Kristall, einer Ueberprüfung zu unterziehen. ren durch die Oxydierung der Oberfläche der welche oft durchbrennen und dadurch jede Ber- Sozialdemokratische Frauenkonferenz Besonders Detektoren der älteren Typen, bei Kontaktstellen ihre Wirkung und der Empfang bindung mit der als Antenne dienenden Lichtlei Linz, 30. Oktober. Gestern wurde hier die welchen der Kristall frei liegt und den atmosphä- wird leise und schlecht. hung unterbrechen, so daß jeglicher Empfang ausHaben wir die Einwandfreiheit der rischen Einflüssen ausgesetzt ist, streifen nach einiErd- bleibt, Ein Auswechseln und Erneuern der Reichskonferenz der sozialdemokratischen Frauen Zu Vorsitzenden wurden ger Zeit, da die bisher blant gewesene Ober- leitung festgestellt, so wenden wir unsere Auf- schadhaften Sicherungen behebt das Uebel und Desterreichs eröffnet. fläche durch den Einfluß der Luft und deren merksamkeit der Antenne zu. Die Art der unser Empfänger wird wieder wie früher lau- Amalie Seidel, Marie Beutelmayer und Kathi Graf, zu Schriftführerinnen Taust, Feuchtigkeitsgehalt verändert wird und ihre Ueberprüfung hängt ab von der Art unseres ten Empfang geben. Funktion in unserem Apparate nicht mehr voll Wellenfühlers. Hochantennen, welche in der Zimmerantennen in Form von gespannten Sirchner und Sajons gewählt. Hierauf Großstandt zu der selteneren Art gehören, wer- Drähten oder Drahtspiralen geben im allgemei- begrüßte die Frauenkonferenz Bürgermeister Ein kleiner Handgriff und das Leiden ist den oft durch Sturm und Unwetter stark zer- nen faum Anlaß zu Versagern und es sind ledig- Dametz für die Linzer Arbeiterschaft, Marie behoben. Wir nehmen vorsichtig das Näpfchen, zaust, mit anderen Drähten( Telephon, Blizab- lich die Verbindungen mit dem Zuleitungsdrahte, uch a cz( Berlin) für die deutschen sozialdemo in welchem der Kristall eingebettet liegt, aus leiter usw.) in Verbindung gesetzt und versagen. welcher zum Apparate führt, und die genügende kratischen Frauen, Blatny( Karlsbad) für die deutschen sozialdemokratischen Frauen der Tschedem Empfänger heraus und befestigen es, den Mit Rücksicht auf die Gefahr, die ein Ausflug Folierung zu prüfen. Kristall nach oben, in einem kleinen Schraub auf das Dach eines Großstadtgebäudes mit sich Haben wir uns nun überzeugt, daß Erd- choslowakischen Republit, Julius Deutsch für stode, legen schräg von der Seite an den Kristall bringt, empfiehlt es sich, die Üeberprüfung von leitung und Antenne einwandfrei sind, so wird den Parteivorstand, Bölzer überbrachte die einen fleinen scharfen Schraubenzieher an und Dachantennen durch einen Monteur vornehmen in den meisten Fällen ein weiteres Versagen an Grüße der Wiener Organisation Hierauf wurde in die Tagesordnung einge Sprengen durch einen leichten Schlag auf ihn ein zu lassen, welcher für diese kleine Arbeit nicht viel Wadeltontakten im Empfänger selbst lieDen Bericht Bericht der der Frauenpro Stück der Oberfläche des Kristalles ab, was sehr verlangen wird. Schwindelfreie Amateuve, gen. Die Bauart der Kristallapparate ist derart gangen. Teicht geht, da er spröd ist. Nun ist an dieser welche lieber den Hals als einige Kronen ris- einfach, daß eine kurze Prüfung ergeben muß, grammtommission erstattete in zweiStelle die Oberfläche wiederum rein und spiel- fieren, wollen nach erfolgter Ersteigung des Da- ob irgend ein wichtiger Teil durch mechanische stündiger Rede Therese Schlesinger, die glänzend und wenn kein anderer Fehler ches ihr Augenmerk besonders auf die Beschaf- Einflüsse( Stoß, Fall usw.) beschädigt ist. Sa- eine Resolution vorschlug, in der es u. a. heißt: Die Ursache war, wird der vermißte Emp- senheit der Porzellanisolatoren richten. Die Nähe ben wir den Fehler gefunden, dann muß sich ein Die geringe Mühe fang sich wieder in der ursprünglichen Laut start rußender Kamine bringt es mit fich, daß guter Empfang einstellen, stärke einstellen. sich die Isolatoren mit einer Stohlenschichte über der systematischen Fehlersuche wird bald durch Bleibt unser Empfänger nach wie vor still, ziehen, welche einen guten Leiter darstellt und guten Empfang belohnt und auch das Bewußt-To ist es unsere Aufgabe, planmäßig den Fehler den Zweck der Isolatoren vereitelt. Die Ruß fein, Störungen ohne fremde Hilfe beheben zu Fällen durch Wit- tönnen, wird dazu beitragen, unsere Freude zut fuchen. Vorerst überzeugen ivir uns, ob schicht ist in den meisten nicht ein Radiofreund" sich ein Vergnügen ge- terungseinflüsse derart fest, daß ein Reinigen fel am Besitze der Empfangsstation zu vergrößern. Teiftet und unsere Erdleitung durchschnitten hat. ten zum Ziele führt und es empfehlenswerter ist, erfüllen kann. Die Frauenreichskonferenz spricht ihre Befrie digung darüber aus, daß der Parteivorstand eine Studienkommission zur Untersuchung der proleta rischen Frauenfrage eingesetzt hat und daß es dieser Kommission gelungen ist, die, Abfassung des Programmentwurfs im Sinne des erhöhten Schubes und der erhöhten Geltung der Frau innerhalb der Gesellschaft zu beeinflussen. 27 Somitag, 31. Oftober 1926. Die sozialistische Thoiry- Konferenz. Mitte November in Luxemburg. Berlin, 30. Oktober. Der Vorwärts" teilt mit, daß nach der Zustimmung der englischen Arbeiterpartei die internationale Konferenz der sozialistischen Parteien Belgiens, Deutschlands, Englands und Frankreichs gesichert ist. Als Ort der Konferenz ist die Stadt Luxemburg in Aussicht genommen. Die Tagung dürfte in der ersten Hälfte November stattfinden. Rundfunk für Alle! Programm für morgen, Montag. Prag, 372. 9: Landwirtschaftlicher Rundfunt. 10: Ueber Messe, Wiedermann: Offertorium. 11: Matine. 1. Suf: BalBressenachrichten. 15.30: Konzert des Sängerchors der trag: Jnt. Organisation der Arbeit u. ihre Tätigkeit, 19.15: Bor3. Tschaikowsky: Mozartiana. 4 Kreisler: Serenade; LiebesGfardasfürstin. 3. Strauß: Italienischer Walzer. 21: Beit Sport und Theaternachrichten. Kreuzer: Lagesneuigkeiten. Allerfeelen. Der Tag ging regenschwer und sturmbewegt, Ich war an manch vergess'nem Grab gewesen. Verwittert Stein und Kreuz. die Kränze alt, Die Namen überwachsen, kaum zu lesen. Der Tag ging sturmbewegt und regenschwer, Auf allen Gräbern fror das Wort: Gewesen. Wie sturmestot die Särge schlummerten, Auf allen Gräbern taute still: Genesen! Detlev v. Biliencron. Eine Mordstatistit. tieren. Seite 5. Wohnstätten, die die kulturelle Rüdständigkeit| Hakenkreuzler ein Kranz mit schwarz- weiß- roter des Bodenamtes oder gar des Staates dokumen- Schleife und Hakenkreuz niederzulegen. Bei dem Eintritt der Dunkelheit und wo es die örtlichen Eine tiefgehende Erregung hat sich ob der un Verhältnisse gestatten, sind Höhenfeuer anerhörten Vorgänge der Bevölkerung bemächtigt. zuzünden. Ueber den Abschluß der Trauers Deutsche Minister aber sigen heute in der Regierung feiern, der natürlich in Brauhäusern stattfinder und unter ihrer stillschweigenden Duldung werden wird, ist in den Weisungen nichts angegeben. deutsche Gemeinden vergewaltigt. Die Hauptsache ist, daß ich die Zekzierung bezahlt bekomme." Der Vorstand des AnatomiDer Sozialismus und die schlecht beleuchteten schen Institutes in Prag, Prof. Dr. Otto Eisenbahnwaggons. Nun hat sich auch Der Grosser, erhielt dieser Tage aus Rumburg Brünner Tagesbote", der bisher doch folgendes, inhaltlich, stilistisch und orthographisch allerhand Zweifel an der deutschen Mitregierung föstliches Schreiben: hegte, freudig in die Büsche zu den deutschen Zoll Jd erlaube mich vorzubringen da ich noch parteien geschlagen. Hauptantrieb dazu war ihn, nichtz näheres weis, eine anfrage zu stellen ob dies wie aus einem ,, bon besonderer Seite" verfaßte nicht eine möglichkeit wäre, mich als prüfungs Leitartikel hervorgeht, der Schlendrian im Vermittel in die Universität der Studen Die ten. Da dies bezahlt wird verpflüchte ich mich falls ich gestorben bin zur Zezirung der Stu denten für Doktoren. Ob ich jung oder alt sterbe ist mir egal. Den Tranzport von Rumburg nach Prag bezahle ich felber. Die Hauptsache ist daß ich die Zet sierung bezahlt betom me. Weil ich es von einem Doktor gehört habe sonst wiste ich es auch nicht. Nun bitte ich die Herren der Univer jität mir auf diesen Brief ausfumpt zu schreiben. Es ist mein ernstes Wort. Ich danke im voraus Achtungsvoll.. Ob jung oder clt, ob Zezierung oder ZekzieEs find schon oft Berechnungen darüber an- fehrswesen, für den einzig und allein die ehetragung a.. d. Benzels- Bafilika Smichow. Stromolidi: II. gestellt worden, wieviel Geld Kriege kosten, und maligen sozialistischen Minister und die vielen lade und Gerenade. 2. Křička: Nördliche Nächte. 3. Stebron: Geld, viel Geld haben sie alle und immer ge- sozialistischen Beamten und Angestellten verantVariationen über ein mährisches Bolkslied. 12: Zeitfianal und fostet, und je mehr Zeichen ein Strieg auftürmte, wortlich sind, mit denen die Verwaltung in der tschechischen Lehrer, 18.43: Deutsche Sendung. Dr. Fried- um so teuer war er. Sie haben schon das tollste früheren Aera durchsetzt wurde. Wir glauben rich Bi11, Brag: Baneuropa und der Weltfriede. 19: Bor Zeug zusammengerechnet, die Herren Statistiker. nicht, uns auf das Niveau solcher Zeitungstrag: Die tschechische Mufit im Auslande. 20. Wettervoraus. Sie haben flarzumachen versucht, daß, wenn eine schreiberei begeben zu müssen, vor der doch selbst fage. 20.02: Stonzert ber Biolinbirtuofin Anita Aft( Wien). 15-3entimeter- Granate soundsoviel kostet, ein dem dümmsten Spießer grauen müßte. Aber dieser 1. Mozart: Goft fan tutte, Sub. 2. Mozart: Biolinkonzert der Liter Benzin soundsoviel, und wenn dann in Artikel ist typisch für den nun allenthalben wieder Arbeiterhaß, den man bisher lied; Liebesfreud. 5. Luftspiel. Ifchechow: Das Schwanenlied. einem Kriege ganz bestimmte Mengen dieses wachwerdenden 6. Leichte Muſik. 1. Suppe: Leichte stavallerie, Dub. 2. Kalman. Materials verbraucht sind, eine Summe von mühsam, aber doch einigermaßen verbarg. ſignal. 22: Lezte Nachrichten. Uebersicht der Tagesereignisse, soundsoviel Millionen oder Milliarden verpulvert besonders dumme Seite, von der sich der Tagesaus dem Oratorium Die Schöpfung". 3. Ramsoe:„ III die, die sie anfertigen lassen. Sie versuchen, wie das mangelhaft funktionierende Telephonverkehr, rug, ist dem Wackeren egali. Nur Geld will er für Brünn, 521. Matine. 1. Bach:„ Choral" 2. Haydn: Arte iſt. Solche Statistiken sind genau soviel wert wie bote" informieren läßt, macht die Sozialisten für Quartett. 4. Haydn: Sveite Arie des Gabriel aus die Bilanz des Kaufmanns, auszurechnen, wie für die unsauberen und unmodernen Eisenbahnen, seinen zukünftigen Leichnamt schon jetzt und träumt Schöpfung". 5. Mendelssohn- Bababbu labiertrio G- but viel normalerweise bei einem nenen, ähnlichen vielen Regiekarten verantwortlich und ist ganz ibm, bak er sich keine unnötigen Kosten gefür die Unfreundlichkeit der Beamten, für die zu wahrscheinlich von Zehntausenden. Wir wünschen 19: Konzert und Rezitationen. 1. Bela:„ Klaviersonate". 2. Unternehmen bzw. bei der Fortführung des Aus den Dichtungen von Ostar Theer. 3. Lanta:„ Verschiebrug Sombortionen", 20,30: Stonzert. 1. Offenbach:" Orpheus alten an Gewinn dabei herauskommen kann. glücklich darüber, daß endlich eine reine Bürger- macht bar. in ber Unterwelt", Borfp. 2. Weber;" Freischütz". 3. Smetana: Wir sind natürlich der Meinung, daß nichts da- regierung da ist, denn die sozialiſtiſchen Miniſter und anderen staatlichen Funktionäre haben nirBölkisches Werden und Vergehen. Wie rontier bei herauskommt, daß sich ein Krieg wie der gends das Niveau erreicht, das Anwärter bürger- ein kleiner Hafenfrenzler auf die Welt? So: Wiener sagen würde nicht auszahlt, daß er ein Verbrechen... und das soll auch eine Statistik und nach Absolvierung des entsprechenden Stulichen Ursprungs mit der vorgeschriebenen Bildung beweisen. Angefertigt hat sie Camillo Flammarion, dienganges gemeinhin aufzuweisen pflegen." Aljo der Astronom. Und es ist erfreulich, daß sich auch jetzt wissen wir, worum es geht: um die„ guten manieren." Manieren." Da erinnern wir uns eines sehr einmal ein Sterngucker statt mit himmlischen, bürgerlichen Abgeordneten und Ministers, tes Güte nach einen schweren Kampfe ein kräfStönigswusterhausen, 1300, 15: Englisch. 16: Werden und mit irdischen Zahlen beschäftigt hat. Mit den der seinen Gegnern im Prager Parlament die tiger Grundlagen ber Wettervorhersage. 17.30: ursprung und Zahlen hat er ausgerechnet, daß seit den Zeiten Bunge herausbledte. Das wäre wahrWanderungen der Germanen. 18: Die Gestaltung des Kar Der Pharaonen, also seit ungefähr 3000 Jahren, scheinlich so recht nach Gusto und Niveau der führung 19: Grundfragen der Mufifergiebung. 19.30 auf die Völker, Religions- und Bürgerkriege 1 Mil- Tagesboteleute, die ihren Antifozialismus mit der und Niedergang im deutschen Schidfal. 20: Uebertragung von liarde und 200 Millionen Menschenleben erforschlechten Waggonbeleuchtung begründen. Berlin, 504, Barabies und Beri", Dratorium von Schubert haben, d. h. 40 Millionen während eines plattenübertragung. 16.30: Orcheſterfonzert. 18: Doftojem jeden Jahrhunderts. 1. Milliarde und 200 MilDia berlaufte Braut". 4. Granichstaedten„ Orlow". Zeitzeichen und Sportberichte. Breßburg, 300. 17.40: Bortrag. 18: Stonzert. 1. Wagner. Stradal: Trauermarsch aus Siegfried. 2. Cherubini: Abe Maria. 3. Schubert: Lied. 4. Kodaly: Epitaph. 5. Popper: Memoire. 6 Schubert: Die Stäbe. 7. Liszt: Dem Andenken der Toten. 8. Raff: Cavatina. 9. Schubert: Sieb. 10. Liszt: Dies irae. Deutschland. Werte. 16.30: 16.30: Energische und ideale Wertung. 17: toffelabfates 18.30: Von der einfachen zur doppelten Buch mann. 22.30: Tanzmusif. Breslau, 418, 13.10: SchallParteikonferenz der tschechischen Sozialdemo ffij und fein Werr. 18.50: slabierkonzert. 20,10: Aus Oper lionen, das ist fast soviel, wie auf dieser Erde fratie. Die tschechische Sozialdemokratie beruft und Operette. 21.30: 3m Glanze der Mitternachtssonne. 19.30: Columbus" Kantate von Draefere. Le Laudi di teufeleien, 17: 3. Buch- und Schriftsteller- Woche. 17.30: 8wei aus dem schwedischen Rofoto. 10.30: Adolf Dietrich! Am 30. August d. J. wurde uns durch GotHeiner Nationalsozialist geschenkt. Dankbaren Herzens geben dieses freu Dige Ereignis allen Freunden hiermit fund Bruno Leonhardt und Frau, geb. Körner, Guvien in Mecklenburg, den 2. Sept. 1926. Und wie wird gestorben: So: Trauerkunde. Frankfurt, 470, 15.30: Jugendstunde. 16.30: Orchestertonzert zur Zeit Menschen herumlaufen. Oder, um es für den 6. und 7. November 1926 ihre erivejAm Sonntag, den 23. August, 2½ Uhr früh, San Francesco d'Assisi, Oratorium von Suter. Samburg, noch deutlicher zu machen, in einer von allen Miterte Parteivertretung ein. Die Tagesordnung 392.12.30: Mittagskonzert. 14.05: Saustonzert. 16.15: Wald- nuten dieser 3000 Jahre hat der Krieg ein Men- ist folgende: 1. Bericht des Sekretärs über Stand verstarb nach schwerem, mit großer Geduld getraund inneres Leben der Partei, 2. Bericht itber genem Leiden unsere liebe Parteigenossin nubische Märchen. 18: Sausfonsert. 18: Bekämpfung von schenleben erhalten. Frau Martha Krause Schmerz und Angst vor der Zahnbehandlung. 20: Lieder Wollten sich die Römisch- katholischen aus die Situation, a) politischer, b) wirtschaftlicher rundfunt. 18.30: Rachmittagskonsert. 18.30: Die Wellmeister- den Schädeln dieser Toten einen Rosenkranz an- Bericht, 3. die Vorbereitungen der Partei zur im blühenden Alter von 25 Jahren. Topal in Sach 20.30: Kammerkonzert. Telemann: Suite. fertigen lassen, um die Kriege und die Kriegs- Arbeiterolympiade 1927, 4. Verschiedenes. Der 485, 11.30: Der Unsterblichkeitsgedanke in der Menschheit verbrechen daran herunterzubeten, sie würden Konferenz geht eine Beratung der Sekretäre der Requiem von Mozart, 21.40: Der Adermann aus Böhmen" fer Rosenkranz würde nach Flammarions Anga12: Konzert. 16: Bapa Haydn. 17.30: Unsere Friedhöfe. 19.30: nit einem Leben nicht fertig werden, denn die- Partei voraus. mittelalterliches Spiel von Johannes von Saaz. Münster, 410, 11.30: Salman- Konzert. 13.30: Billini- Stonzert. 18.30: bent fechsmal die Erde umspannen. Kammermusit Jiranet: Trio. Mysliwed: Trio. Porpora: Trio. Förster: Suite. 17,30: Marienlieder von Brahms und 20.30: Trail- Abend. Boccherini: Biolintonzert, Bach: Klavierkonzert. München, Die Sterne am Firmament habt ihr, auch Augenblicker gedichten 20: Berufswahl tuberkulöfer in ganz flaren Sommernachten, wohl noch niemals gezähit? Verfucht's einmal. Und wenn ihr dann so beschäftigt seid, denkt daran, daß, nach Flammarion, die europäischen Kriegsopfer eines einzigen Monats weit zahlreicher find, als die Programm für Dienstag. Prag 372. 11: Mittagskonsert. 1. Sasier: Prager alIhr sehnlich ster Wunsch, unseren Führer Adolf Hitler einmal zu hören, sollte leider nicht mehr fit Erfüllung geben. Wir werden der treuen Parteigenoffin cine dauerndes Andenken bewahren. Ortsgruppe Berlin- Friedenau. J. A. Schulz. Versuch eines fascistischen Putsches in einem nationaldemokratischen Wie Sekretariat. das Ceste Slovo" berichtet, haben am Mittwoch um neun Uhr früh fascistische Studenten, in der Anzahl von etwa 20 Personen, das Sekretariat der nationaldemokratischen jungen Generation der Es steht in ein und derselben Zeitung, dicht Partei in Prag auf dem Wenzelsplatz überfallen hintereinander. Aber zwischen Geburt und Tod und einfach erklärt, daß sie von mun an dort am- liegt ja ein langer Senüppelweg von Saufen, Rantieren würden. Eine halbe Stunde später kamt der fen Totschlag, Fememord und Lumpentum. Doch 6. Jünger: Schüßenmarsch. 12: Seitsignal, Pressenachrichten Wollt ihr Noch- Lebende euch und eure Kin- Borsitzende der jungen Generation und forderte was hier zu zeigen war, ist, daß nicht nur Hafen 16.30: Nachmittagsfonsert, 1. Bizet: Die Berlentischer. der nicht zu den 40 Millionen eines Jahr die Fascisten auf, sich zu entfernen. Als sie dieser treuzlers Erdenwallen, sondern auch schon Ge 2. Faure: a) Mondenschein; b) Serbit: c) Mandoline. hunderts zählen, dann verläßt euch nicht darauf, Aufforderung nicht Folge leisteten, intervenierte burt und auch noch der Tod den übergeschnappten er im Landessekretariat der Partei, aber auch die Völkischen, nur zu einer Mordskomödie wird. Es nod Jubocation. 17.30: Horfennachrichten uns Hopfenmatt was andere für euch fun, wartet nicht ab, son- ses fonnte seinen Willen nicht durchsetzen. Erst ist alles gleich gemein bei diesem Auswurf des preife. 18: Deutsche Sendung. Ing. M. limf, dern kämpft mit denen, die der Kriegsbestie licher Rundfunt. 18.30: Allerfeelenabenb. 18.45: Bortrag: dem Kapitalisms, Militarismus und Nationa- über persönliche Intervention des Parteiführers deutschen Bolkes. Dr. Kramař, der den Fascisten drohen mußte, rücksichtslos und ernsthaft zu Leibe verließen diese das Sekretariat. Arthur Seehof. zer. 2. Jones: Geisha. 3. Popy: Erinnerungen. 4. Straus Elta: Komm nach Mahagon. 5. Stomaat: Bifante Blätter. 111b landwirtschaftlicher Rundfunt. 14: 4. Hebe. Ausfig Schädlinge bes Radiomesens 18.15: Landwirtschaftvielen blinkenden Lichter da im Dunkel. Bbotoamateure. 19: Bortrag Ueber die Großeinkaufsgenoflismus fenschaften. 19.15: Landwirtschaftlicher Rundfunt. 20: Wetterborantsfage. 20.02: Stongert. Dem Andenken der Zoten. gehen. 1. Beethoven: Trauermarsch aus der es- dur- Symphonie. 2. a) Brahms: Auf dem Friedhof; b) Strauß: Allerseelen. 3. Börſter: Andante foftenuto. 4. a) Mabler: stinbertotentte Keinen Blak für die Lebenden, leinen Auswandererpässen. In Ung war wurde ein der; by Oftrčil: Ballade. 5. Suf: Trauermufit. 6. Trauerfpiel. 21: Seitfignal. 22: Letzte Nachrichten. Uebersicht der Tagesereignisse, Sport- und Theaternachrichten. Gavotte. 5. Schumann: Abendlied. 6. Thomas: Romanze ans " Im Reiche der Träume. 3. Offenbach: Savoyarde. 4. Dbo30nette. 4. Zänze. Beltzeichen, Bressenachrichten. fifche symphonische Dichtung. fänge. 21,15: Kammermusit. Labroca: Streichquartett. Malifür die Toten, Der Bodenamt- Standal. Militarismus und Nacktkultur. Ein General in der Armee einer fleineren füdamerikanischen Ein Bureau zur Herstellung von falschen Republik, der seit längerer Zeit als Militärattaché seines Landes in Baris lebt, at vor Bureau entdeckt, welches Personen zur Aus einem dortigen Gericht eine eigentümliche Stlage Ungwar hat wanderung nach Kanada lockte und ihnen anhängig gemacht. Er bedarf, wie er erflärt, für für diesen Zweck falsche Pässe verschaffte. feine militärwissenschaftlichen Arbeiten unbedingt Der Bureau chef, ein 22jähriger Bürger von Die näheren Einzelheiten werden von der Polizei hat er für teures Geld ein Modell engagiert. Die Ungwar, namens Baljar, wurde verhaftet. des Anblickes einer schönen nadien Frau, und da seine eigene Frau hierfür nicht genügt, untersucht. Es heißt, daß die Zahl der Opfer Generalin ließ die Dinge bis jetzt laufen, Baljars groß ist. Lokaltermin Brann, 521, 10: Bormittagskonzert für die Ausstellungstabiomeffe. 1. Offenbach:„ Orbhens", Ouverture. 2. Zirin delli:' ombra di Carmen. 3. Gbendsen: Romanze. 4. Berin: bekannten Weise entschieden: Die Gemeinde Das Bodenamt in Bilsen hat in seiner schon „ Mignon". 7 Steinbach: Walser. 8. Smetana: Die verkaufte Braut. 9. Mathteur: Romanze. 10. Robat Zwei Lieber. Kosolup bekommt keinen Bauplatz, um ein 11. Drpla: Sereade. 12: Jones: Geifba. 14.30: Prager Effer größeres Wohngebäude für die Wohnungslosen auf wie sie wollten; als es aber falt wurde, weigerte tenbörse, Wetterberichte, Preffe, Sport und Theaternach richten. 15,20: Fachvortrag von der Radiomeffe. 17.40: Frauen- zuführen, sie bekommt auch keinen Platz für die AnProletarisches Radio. Von Internatiofie sich unbedingt, heizen zu lassen. Die Dame, rundschau:„ Die Hausfrau und die Hausgebilfin" 18: Beit- legung eines Friedhofes, damit die Toten untergezeichen. Landwirtschaftsrundfunt: Entstehen und Entwidlung ber Sustiere". 18.20: Bortrag: Das Blut und feine Be- bracht werden können. 76 Hektar Grund, davon nalen Bund der Privatangestellten, die durch ihre Nacktheit den General zu sicherlich Leistungen ſtandte le": 19: Stonzert. 1. Crammel: Colorodo. 2. Fucit: viele Hektar Baupläte, wurden durch das Boden- Amsterdam, V. C. Hoftstraat 179, erhalten wir bewundernswerten wissenschaftlichen erfältete si ch; und in ihrem rat: Arie des Nöd aus„ Rufella". 5. Lampe: Salome. amt von dem beschlagnahmten Großgrundbesize des nachstehende Mitteilungen:„ Am Samstag, den anstachelte, erfältete jich: 6. Judit: Gladiatorenmarfa. 20: Konzert und Rezitationen. Dr. Karl Stoda im geheimen verteilt. Trotz aller 6. November 1926 wird die holländische Auftrag verlangt der General jetzt vor Gericht 1. Seifere Rezitationen. 2. Novaf: Lieber, 3. umbrofioeber. Urgenzen und persönlichen Interventionen hat man Radio- Sendestation Hilversum ein von einer Frau Bezahlung der Arztrech6 Heitere Rezitationen. 7. Brahms- Joachim: Ungarische die Gemeinde bei der Aufteilung nicht nur nicht Programm des Allgemeinen Nieder- nung und Schmerzensgeld. Die Pariser Richter Breßburg. 300, 1945: Borirag. 20: Symphonisches Non- verständigt, ja man fand es nicht einmal der Wühe ländischen Verbandes der Handels- überlegen sich, ob sie nicht einen zert. Beethoven: Symphonie Nr. 1. Badlar:„ Bubai, flowa wert, fie einer schriftlichen Antwort zu würdigen. und Bureau angestellten ausführen, das veranstalten müssen. Minimallöhne in Sowjetrußland. Das Organ Die Gemeinde, die nach altem römischen Recht der außer verschiedenen Musik- und Gesangsnummern zwei Reden enthält, und zwar von der russischen Gewerkschaften,„ Trud", veröffentBudapest, 560, 17.15: Orcheſterfonzert 18.20: RadioAmateurboft. 19: Uebertragung aus dem Overnhaus. Leichte Grundpfeiler des Staates sein soll, wird vom Bodenund Zanzmusik. Daventry, 1600, 19: Langmufit. 21: Ge- amte wie ein elender Bettler behandelt, dafür aber den Genossen G. J. A. Smit jr. und W. licht soeben eine Verordnung des ArbeitskommisBrouwer, Vorsitzender, bezi. Sekretär des fariats über die für die nächsten sechs Monaic vieto: Die italienischen Jahreszeiten. Guarnerie: Streich erhält ber tschechische Hezverein„ NaQuartett 22.45: Chopin: Conate c- moll. 23.30: Tanamufit. robni pošumavska jednota" viele Set- Allgemeinen Niederländischen Verbandes. Die gültigen Mindestlöhne. Diese Mindestlöhne sind 551, 11: Sormittagsmujiif. 16, 15: Rachmittar des besten Baugrundes geradezu Ausführung dieses Programmes dauert von 8.10 nach Teuerungsgebieten abgestuft. Das MiniEsperanto. geschenkt. Leute, die wegen Eigentumsvergehen bis 10.30 Uhr( Westeuropäische Zeit). Die Wellen- munt in der ersten Klasse( Moskau und Leningrad) beträgt 10 Rubel monatlich( d. i. etwa 19.30: Englifch. 20.05: Gebaiter Zod", Mysterienspiel von wiederholt abgestraft wurden, erhielten Wiesen und länge beträgt: 1.050 Meter." Aecker zugeteilt, ohne daß sie eine Ziege befizen. Hakenkreuzlers Trauertag. Um das Anden- Kě 170). In der niedrigsten Stufe ist Die Gemeinde aber, die im öffentlichen allgemeinen fen an Hitlers mißglückten Bürgerbräu- Monatslohnt sieben Rubel oder Kč 119. Sehr Königswusterhausen, 1300, 15: Spanit. 15.30; unbe Interesse das Wohl aller zu wahren hat, über die putsch 1923 nicht ganz verkümmern zu lassen hoch sind die Arbeitslöhne in Rußland gerade wußte Einflüsse. 16: Bewußte Einwirkungen. 16.30: Ausgehen die hartgejottenen Sünder des Bodenamtes und um zugleich eine neue Reflamemöglichkeit nicht und viele Arbeiter bei uns würden wohl der pädagogischen Welt, 17: Die moderne Schachpartie. 18.30. hinweg, als ob sie nicht existieren würde. Wenn man für das Hakenkreuz zu haben, verfiel Hitlers neuer faum mit ihnen tauschen. Im übrigen haben die der Reichstagsabgeordnete Rußlanddelegierten wie der Herr Schenk Jahrhunderts. 19.30: Deutscher Sumor. 20.30: Uebertragung aber noch dieser unerhörten Provokation des Boden- Propagandachef, bon Hamburg, 392, Die Tereitna", Operette von Strank. amtes die Tatsache gegenüberstellt, daß die Ge- Strasser, auf den Trick, den 9. November diesen Dingen nichts erzählt, vor lauter Begei chefterfonsert. 18.30: Stunde mit Büchern. 19.05 wiffenmeinde Kojolup ein Wohnhaus für zum nationalsozialistischen Reichs- sterung über den freundlichen Empfang haben sic fchaftliche Graphologie. 19.30: Stundgebung für europäische a cht Parteien bauen schon be- traueriag zu proflamieren. Auf Grund der wahrscheinlich danach zu fragen vergessen. Berständigung, 21: Bolkstümliches Orchestertonzert. Eisenbahnattentate auch in Belgien. In der Tau, 418: 15.50: Ouverturentonzert 17.15: Kinderrunbfunt. schlossen hat, ferner die Tatsache, daß bele im Völkischen Beobachter" erlassenen Anordnun18: Allerfeelen. 19.15: Das Verfagen der Nerven. 20.30: gierte Parteien in einem aften Pferde- gen haben die publizistischen Organe der Nacht auf Samstag wurden bei Flemalle- Haute an Beethoven: Bier Violin- Sonaten. Frankfurt, 470, 15: Sugenblite 16.30: Dandelsfobn- Rongert. 17.45: Die Bub it all wohnen, so erscheint die Handlungsweise Hakenkreuzler- soweit sie inzwischen feinen Kon- der Eisenbahnstrecke Na mur- 2üttich furz vor denbrooks. 18.45: Beethovens einzige Oper. 19: Fidelio", des Bodenamtes geradezu als Skandal. Aber nicht furs angemeldet haben an diesem Tage im der Ankunft des D- Zuges Paris- Berlin zwei Oper von Beethoven, Schallplattenfonsert 16.30: Orcheſterfonaert. 19.15: Italienische Politit. 19.45: genug damit. Auf der einen Seite verweigert man Trauerkleid zu erscheinen. Jede Orts- Leute dabei überrascht, wie sie die Schrauben von der Gemeinde den notwendigen Baugrund und gruppe hat eine Trauerfeier abzuhalten. den Schienen entfernten. Die Leute' flüchteten und Der Ursprung der Zeitung. 20.30: Blide in Menschen. München, 485, 16: Frauenstunde. 17: Orcheſterfonzert. 19: Münster, sabotiert von Staatswegen den Bau von Wohnungen Auf allen Friedhöfen ist Punkt 8 Uhr vormittags gaben Revolverschüsse auf ihre Verfolger ab. Man Der fliegende Holländer", Oper von Wagner Entgleisung 410, 13.30: Auerfeelentongert. 16: Dborat: Biblische Gefänge. und auf der anderen Seite geht man daran, durch eine uniformierte Deputation an den Grä- vermutet, daß sie den D- Zug jur 17: Jugendtunde. 18: Resitationen. 19.15; Ernte Gesänge Eisenbahn waggons aufzustellen als bern aller seit 1919 gestorbenen oder gefallenen bringen wollten, um die Reisenden auszuplündern bon Brahms. 20,30; Flötenfonzert, Wien, tagsfonaert, 17.15: Märchen. 18.15: Ueber Rachitis. 18.40: Bubandet und Verlagswesen. Soefer, Zürich, 513. 12.30: Schallplattentonzert. 20: Jubi läumsfonsert. Deutschland. Shrifer der Romantif. 19: Deutsche Kulturgeschichte des 19. Zanamufit, Berlin, 504, 16.30: Vorlesung Risch. 17: OrBres Leipzig, 452, zu der von insapparare jur vie unverified www punjligen jöheren Schulen Rußlands bestellt, da in Rußland er Wert des Films für Unterrichtszwecke sehr hoch jewürdigt wird. Jen werde. ,, Um der Barmherzigkeit Willen" und um as Andenken Ihrer eigenen Mutter und aller Nütter befreien Sie die eingekerferte ,, Mrs. Cartright mit ihrem Kinde" telegraphierte der Laour- Barth Abgeordnete Ben Turner vergangene Boche an den Innenminister, um die Befreiung er wegen einer Demonstrationsbeteiligung im derker zu Hall zu einem Monat verurteilten Frau tit Kind zu erlangen. Bon Ernst Mühlbach. Allenthalben wird gegenwärtig eine neue Weltentstehungslehre propagiert, die zwar noch nicht die Drohbriefe an den Bergarbeitersekretär Cook. Billigung der offiziellen Wissenschaft, aber verhält Mer. Cook und senie Frau erhielten vorige Woche nismäßig großen Anhang in Laienkreisen gefunden inen anonymen Brief, der mit British Fascisti hat. Was lehren die Welteisleute?„ Bor fosmischen Western Area" unterfertigt war; und in welchem Beiträumen," so erzählt auth in dem fast 800 Cook mitgeteilt wurde, daß man ihn umbrin- Seiten umfassenden Hauptwerk„ Glazialkosmogonie" ( das heißt Eisweltbaulehre, Ladenpreis 50 Mart, für deren Maß uns ein Vergleich fehlt, gab es in der Gegend der Taube ein Sonnensystem von ungewöhnlichen Dimensionen. Es hatte einen Entwid lungsgang von ungezählten Aeonen durchgemacht und bestand infolgedessen nur noch aus einem Fig stern vom Vierhundertfachen unserer Sonnen masse( an anderer Stelle: vom Millionenfachen!) und einem gealterten Planeten, der seine ehemaligen Nachbarplaneten aufgezehrt hatte, und so selbst zu einem Riesenkörper angewachsen war." Durch einen angeblichen Widerstand des welt äthers gezwungen, soll nun dieser Planet den Riesenfigstern in immer enger werdender Spirale umkreist haben, bis er schließlich in ihn hineinstürzte. Im glühenden Firsternleib wurde der alte, gänzlich vereiste Planet zu einer von überhitztem Wasserdampf strozenden Kugel", deren ungeheure heftigen Explosion Luft machte. Durch diese Spannung sich schließlich in einer unvorstellbar wurde der allergrößte Teil der feurigflüssigen Figsternmasse hinausgeschleudert und enteilte zusammen mit den Wasserdampfmassen dem Anziehungsbereich des Muttergestirns. Aus dieser Explosionswolle habe sich einerseits unser Planetensystem mit der Sonne im Mittelpunkt gebildet. Anderseits sei jenseits des äußersten Planeten aus einem Teil des in der Weltraumfälte zu Eis erstarrten Wasserdampfes ein Eisring entstanden, und noch weiter draußen aus Resten der glühenden Massen das Sternenband der Milch straße. Da der Eisring vor diesem gelagert sei, er gebe fich im Anblick von der Erde aus der milchige Schimmer. Ein neuer Mord in Polna. An der böhmisch tährischen Grenze unweit Bolna, bei Jglau ift in en legten Tagen neuerdings eine Mordtat verübt worden. Im Walde wurde die Leiche der 21jährigen Narte Wasserbauer mit einem Schuß im Bauch und zerschmettertem Schäbel aufgefunden. Der Verdacht des Mordes fiel sofort auf ihren iebhaber, den Maurer Franz Chmel, der mit er Wafferbauer ein Kind hat und in der legten zeit gerichtlich zur Zahlung von Alimenten verrteilt worden war. Chmel wurde mit einem Schläfenschuß schwer verwundet im Walde unweit er Mordstelle aufgefunden und in die Iglauer erantenanstalt übergeführt. Trotz der schweren Verhung war Chmel bei vollem Bewußtsein. Beim Berhör gestand er ohne Zögern den Mord. Ein Drama auf der Straße. Vor dem Kino ucerna in Brünn spielte sich Freitag abends ein ufregender Vorfall ab. Auf der Straße hörte man lötzlich zwei Revolverschüsse, die das 26jährige Dienstmädchen Aurelie Gerstner aus Segen- Gottes uf ihren Geliebten, den etwa 31jährigen Gießer ranz Pavlat aus Sebrowig und gegen ich abgefeuert hatte. Die Gerstner, die feit iniger Zeit mit Bablak ein Verhältnis unterhielt, atte erfahren, daß ihr Liebhaber verheiratet ist. sie kam daher, nach Brünn, um Rache zu nehmen. Die Gerstner dürfte bereits den Nachmittag in der lähe seiner Wohnung in Sebrowiß auf den Geebten gewartet haben und als er tatsächlich kurz or 18 Uhr nach Hause eilte, schoß sie auf ihn. Sablak, der sich, als er die Gefahr, in der er hwebte, erkannt hatte, geiftesgegenwärtig bückte, nurde am Halse nur leicht verletzt. Dagegen traf ie Kugel die gerade vorübergehende Frau Jose we Son aus Brünn. Die Gerstner richtete hierauf, i der Meinung, daß sie Pavlat getroffen habe, die Baffe gegen sich und fagte sich eine Kugel in den opf, wobei sie sich sehr schwer verletzte. Pablat üchtete sofort und suchte selbst ärztliche Hilfe f. Die schwerverletzte Gerstner sowie die Josefine on wurden in die Landeskrankenanstalt berge ihrt. Familienzuwachs im Eisenbahnabteil. Eine rau aus Jägerndorf, die ihren in Troppau arbeis nden Mann besuchen wollte, wurde während der ahrt von Jägerndorf nach Troppau von Geburtsehen befallen. Das freudige Ereignis spielte fich ährend der Einfahrt des Zuges in die Station strochowitz int Eisenbahnwagen ab. Mit Hilfe des isenbahnschaffners war die ganze Sache in fünf Rinuten erledigt und die Frau Mutter eines geinden Knaben. Von 5000 Volt getötet. Aus Raaben wir erichtet: Der 22 Jahre alte Aushilfsarbeiter Anon Friedrich aus Pürstein war in der Fabrik es Josef Brunner in Tschirnih mit der Reini ung des Zählers im Transformator, der im Faritshofe steht, betraut. Friedrich stieg dabei auf ine kurze Leiter, die ins Schwanken kam. Halt ichend, griff er in die mit 5000 Volt geladenen Drähte und wurde vom elektrischen Strome getötet. Achtet auf Eure Kinder! Aus Schluckenau ird berichtet: Der 10 Jahre alte Schüler Johann ienweg, Rind des Bahnarbeiters Karl Rienweg, urde von dem Auto der Firma Schicht in Ausfig der Bauznerstraße beim Gasthause Deutsche Binterbierstube", bis wohin er neben dem in 6 ilometer- Tempo fahrenden Auto mit gelaufen ar, erfaßt. Er fam dort unter ein Hinterrad des ahrzeuges, das über seinen Kopf hintvegging. Der Schädel wurde gänzlich zermalmt. Eine Frau rettet vier Menschenlebent. Mrs. Sutcliffe in Southwark, Walworth, erhielt on der Königlichen Englischen Gesellschaft für umanität für die Lebensrettung eines ertrinkenen Bahnbeamten ein Diplom. Es ist der vierte Nann, den Mrs. Sutcliffe vom Extrinkungstode evettet hat. Die Zahl der Arbeitslosen und Armen in ngland. Am 28. Oftober betrug die Zahl der rbeitslosen und Armen in England, welche eine nterstützung beziehen, 1,439.810; hievon sind 09.962 Frauen, 560.493 Kinder, 369.655 Nänner. Allen wissenschaftlichen Erfahrungen entgegen behauptet nun örbiger, der Schöpfer der Welt eislehre", daß die Anziehungswirkung der Sonne nur wenig über die Bahn des Neptun hinausreiche. Der Eisring der Milchstraße könne so als Ganzes unbeeinflußt bestehen bleiben. Teile von ihm sollen aber infolge des Aetherwiderstandes( dessen Vorhandensein die Wissenschaft bisher trop eifriger Unter suchungen nie festzustellen vermochte, so daß man annehmen muß, daß es einen solchen nicht gibt!) zurückbleiben, in den Anziehungsbereich der Sonne geraten und als Roheiszufluß schließlich in diese hineinstürzen. Das sei die Ursache der Sonnenflede. In der Sonnenglut verwandle sich das Eis in hochgespannten Wasserdampf und werde zum Teil in Gestalt von Protuberanzen wieder explosionsartig ausgestoßen und bilde dann in der Weltraumfälte einen Feineisstrom. Bei der„ Verwirrung", die, um mit Robert Henseling zu sprechen, in den letzten Jahren infolge einer bedenkenlosen Geschäftsreklame durch die Welt eislehre in weiten Kreisen hervorgerufen worden ist", war es nötig, einmal auch für einen weiteren Kreis nachzuweisen, daß die Glazialfosmogonie von allen Wissenschaftlern, in deren Gebiet fie eingreift, als verfehlt abgelehnt werden muß. Das hat der Verlag Die Sterne, Botsdam, durch ein Sammelbuch mit Beiträgen sehr namhafter Forscher unter dem Titel Weltentwidlung und Welteislehre" mit überzeugender Gründlichkeit getan. Wir wollen hier nur hervorheben, daß nach der neueren Astronomie Himmelskörper, die über das etwa Bierzigfache der Sonne an Maße hinausgehen, gar nicht möglich sind, ferner daß eine derartig gewaltige Explosionswirkung des Wasserdampfes, auch dann, wenn er vorher unter dem Einfluß der Riefengluten in seine elementaren Bestandteile zerlegt worden wäre, ebenfalls unmöglich ist. Auch Der Baum des Lebens. Von Heinrich Lersch. Er war siebzehn, sie war sechzehn Jahre. Seit sie dem Glück der Schule entwachsen, schlug sie das Leben mit Unglüd. Er war zu einem Meister in die Behre gekommen, der ihn zünftig zum Schmied ausbilden wollte, und das war Schinderei. Die Gesellen piejakten ihn, der Meister höhnte ihn aus, wenn er sich beklagte, und sie ließen seinen jungen Körper arbeiten, als fei er mit den Kräften eines ausgewachsenen Pferdes begabt. Sie ging in die Näheret. Aber nach einem halben Jahr mußte sie zum Arzt, der ihr verbot, länger in die Fabrik zu gehen. Ihr Vater war an der Schwindsucht gestorben, ihre zwei älteren Brüder starben, als sie ans Verdienen tamen, und mun mußte sie allein die große Familie er nähren. Die Mutter hatte schon eine Nähe maschine angeschafft, fie nähte Nacht um Nacht, und am Tage machter die Kinder, wenn sie aus der Schule kamen, die Handarbeit. Aber zu verdienen war nicht viel. Denn der Herr, der im Geschäft die abgelieferten Heimarbeiten nachfah, riß alle nicht ganz saubern Nähte auseinander, die Knöpfe ab, und sandte manchmal den ganzen Stapel ohne Löhnung zurüd, Weinend kam das Mädchen an die Schmiede und getraute sich nicht nach Hause. Herabsetzung der Telephongebühren. Demnächst If eine Verbilligung der interurbanen Privatgeräche zwischen Deutschland und Desterreich in der eit atrischen 9 Uhr abends und 8 Uhr morgens uf drei Fünftel der normalen Gebühren eintreten. ugleich soll diese Verbilligung ab 1. November uch im Verkehr Desterreich mit der Tsche- Selbstverständlich riß er dem Meister aus, joslowakei, Polen, Jugoslawien, der Schweiz, ngarn, Dänemark und Frankreich gelten. Auch die ressegespräche, die auf einen Monat abonniert berben, werden noch weiter verbilligt, nd zwar um 50 Prozent auf 40 Prozent. Presselegramme werden zu jeder Tages- und Nachtzeit n Verkehr zugelassen werden. astronomische Rechenmeister, Astrophysiker und Fachgeologen beweisen, daß die Welteislehre mit den sicheren Beobachtungstatsachen nicht in Uebereinstimmung zu bringen ist. Welteislehre erforderlichen Widerstand auf die Bewegungen der Himmelskörper ausübe, und daß tunbahn erlösche, nicht nur durch nichts bestätigt die Anziehungswirkung der Sonne hinter der Nepwerden, sondern, daß vielmehr alle bisherigen Beobachtungen und Berechnungen gerade das Gegenteil ergeben. Damit ist aber das Fundament der ganzen Lehre erschüttert. Gerichtsjaal. Der Totschlag im Hause Professor Spomberas. Das ist nicht verwunderlich, wenn man erfährt, welche Veranlassung zur Welteislehre geführt hat. Bei der Betrachtung des Mondes mit einem kleinen Fernrohr bekam Hörbiger einst ,, bligartig" die Vorstellung, feine Oberfläche müsse aus Eis bestehen. Diesen Eindruck kann schließlich der verstehen, der das Glänzende des Anblicks selbst im Fernrohr geschaut hat; die Lichtmeßapparate verschiedener SyDer Homosexuellen- Erpresser. steme aber beweisen, daß die Mondoberfläche das Als Tester Fall der Prager Schwurge. Sonnenlicht nicht so wie Eis, sondern etiva so wie richtsperiode wurde am 29. b. M. die AnAckerboden reflektiert. Hörbiger aber empfand feinen flage gegen Josef Spalenta, geb. 1888, DieEindruck als Offenbarung". ner im Botanischen Institut in Prag, Sicher ist die Welteislehre ein kühner Gedanken- wegen des Verbrechens des Totschlages, der bau. Seine scheinbare Lückenlosigkeit und Folge- Unzucht und des Vergehens gegen die öffent richtigkeit, die den Nichtfachmann zu bestechen ver- liche Sittlichkeit verhandelt. Spalenta hatte mag, kommt aber doch nur dadurch zustande, daß am 26. August d. J. in der Wohnung des Profes Gram 26. August d. J. in der Wohnung des Profes ohne Rücksicht auf den Bestand der bisherigen Erfors Sv vmbera, dessen Diener er war, den Ant. fenntnisse Annahmen auf Annahmen gehäuft werden, um für jede Erscheinung in der großen Welt eine Riznansty, 26 Jahre alt, mit Schlägen durch Erklärung bereit zu haben. Wohl kann auch die ein Gewicht in den Kopf getötet. Aus der Anklage wissenschaftliche Theorienbildung der Annahmen nicht ging hervor, daß Nižnansky dem Spalenka mit thesen mit den Ergebnissen langjähriger sorgfältiger siehungen zu ihm gedroht hatte und von ihm entraten; Voraussetzung aber ist, daß solche Hypo- Enthüllung und Anzeige homosexueller BeBeobachtungen in Einklang stehen müssen. Weil die wiederholt Geld expreßte. Spalenka hatte Welteislehre das vergißt, ist sie ein Probuft bich feiner Aussage bei dem letzten Expreßversuche, bet terischer Phantasie. Für den ernsten Forscher, der weiß, daß sein Wissen in vielen Dingen noch Stückwerk ist und Stüdwerk bleiben wird, ist es stets ein undankbares Unternehmen gewesen, gegen dichtende Phantasten aufzutreten. Wir verstehen deshalb seine Erklärung: Die Akten über die Welteislehre sind geschlossen! Das schließt aber nicht aus, daß vielleicht einzelne ihrer Sypothesen gelegentlich auch für die Fachwissenschaft anregend wirken können. Für das Wetter auf unserer Erde seien diese beiden Eisströmungen, die grobe und die feine, von ganz besonderer Bedeutung. Wenn große Eisblöcke in die Erdatmosphäre einschießen, dann gebe es Hagelwetter und heftige Regengüsse. Das Feineis aber rufe die regenbringenden Federwolfen, die Polarlichter und ähnliche Erscheinungen hervor. Allmählich strebe das ganze Sonnensystem wieder dem Ausgangszustand zu. Durch den Aetherwider stand( eine sehr fragliche Funktion des Weltäthers!) berengen sich alle Bahnen ist spiraliger Weise. Die Monde stürzen auf ihre Planeten, Merkur und Venus in die Sonne. Auch unsere Erde, die schon bis zur Gegenwart mehrere Kleine Simmelsförper aufgenommen habe, fange ihren Mond und mehrere Planetoiden ein und schließlich den vorher zu ihrem Mond gewordenen Mars; dann stürze auch sie in die Sonne. Inzwischen habe auch Jupiter, der größte Planet, Saturn, Uranus und Neptun mit sich vereinigt, so daß wir wieder den ursprünglichen Ausgangszustand haben: einen Riesenfirstern und einen gealterten Blaneten. Das losmische Wechselspiel tönne also wiederum von neuem beginnen. Die Anhänger dieser Lehre legen also dem Wasser, insbesondere in der Gestalt von Eis, eine befondere Bedeutung für die losmischen Entwicklungsvorgänge zu. Sie wollen aber feineswegs nur die letteren deuten, sondern sind der Auffassung, daß sich die geologische Entwidlung der Erbe, Erdkatastrophen wie zum Beispiel die Sintfluten, bie Eiszeiten, Kohlenbildung, die Entstehung von Schlagwettern und verschiedenes andere mehr von ihrem Standpunkt aus viel überzeugender erklären lassen, als es bisher wissenschaftliche Forschung vermochte. nach Das welchem ihn der Getötete auch förperlich bebrohte, aus Notwehr gehandelt. Die Gerichtssachverständigen Dogent Dr. Hajek und Dr. Mary gaben ihr Gutachten ab, daß Spalenka ein Mensch mit stark femininer Entwicklung, jedoch nicht homosexuell sei. Demgegenüber sagte Zeuge Bolizeifomniiffär Dr. Celanffy aus, dessen Zengenaussage eine der in teressantesten in der gangen Sdwugerichtsperiode war, daß er Spalenka sofort als von Natur aus homoseynell veranlagt erkannt hätte, Dr. Čelansty wies in lebhaften Worten auf das Treiben der Erpresser- Buhlknaben in Prag hin, er hätte nicht weniger als 300 Personen vorgemerkt, die sich in Prag mit der Erpressung an solchen unglücklichen hontosexuell veranlagten Menschen befassen. Leben solcher Homosexueller sei ein Martyrium. Die ganze Verhandlung gestaltete sich zu einer fürchterlichen Anklage gegen den§ 129 lit. b., welcher homosexuelle Beziehungen strafbar erklärt und die Existenz derartiger Elemente, wie der ermordete Nižnansky war, ermöglicht. Ueber Nižnansky waren überdies wiederholt Anzeigen bei der Polizei wegen Erpressung eingelaufen, er war ein schwer vorbeffraftes Individuum, nach der Zeugenausfoge feines eigenen Bruders auch arbeitsschen. Verteidiger Dr. Gervasty befaßte sich eingehend in seinem Pläboyer mit dem§ 1296 lit. b., der schon viele Opfer gefordert hat, und betonte, daß in der Strafgerichtsnobelle für die Tschechoslowakei die Beseitigung dieses berüchtigten Paragraphen bereits vorgesehen dieses berüchtigten Paragraphen bereits vorgesehen sei. Aus den Zeugenaussagen über Spalenta ging hervor, daß derselbe ein bisher unbescholtener Mensch war, der nach einer schriftlichen Mitteilung eines Professors des Botanischen Instituts, der sich derzeit in Amerika befindet, geradezu das Muster eines Dieners und für das Institut immerſetlich sei, genau fo äußerte sich Prof. Svombera über den Angeklagten. Die Geschworenen, darunter eine Anzahl Frauen, verneinten einstimmig alle Schuldfragen, worauf Spalenta freigesprochen wurde. Die Anlage vertrat St. A. Dr. Nobotny, der die Geschworenen aufforderte, sich nicht durch das Auditorium, in welchem sich eine gange Menge Homosexueller befände" beeinflussen Wie stellt sich nun die Wissenschaft zur zu lassen. Ein Mann, welcher bei der Rede des Welteislehre? Staatsantvaltes eine Grimasse geschnitten hatte, Vor allem weist sie darauf hin, daß zwei Grund- wurde auf Anordnung des Gerichtsvorsitzenden annahmen der Hörbigerschen Theorie, nämlich, daß OLGR. Dr. Bouček aus dem Scale verwiesen. sie auf den fleinen Dorffriedhof, an die Gräber von Vater und Brüder. Hier allein fühlte sie sich glücklich. Als sie schweigend beieinanderstanden, kam ein Mann, der frug, warum fte hier ständen. Und sie erzählten ihm, daß das Mädchen frank sei. Da zog der Mann ein Papier aus der Tasche und schrieb darauf. Es war ein Rezept; aus Weizenvorlauf, Eiern und dem Saft verschiedener Pflanzen sollte es gemischt werden. Und sie würde ganz bestimmt gesund. Als sie um Mittag nach Hause kam, war der mann bei ihrer Mutter und hatte sogar das Geld dazu unter das Tischtuch geschoben. Nach zwei Monaten schrieb der Arzt sie gesund. Sie waren alle so glücklich. Wenn ich die Lehre aushabe, dann spar ich aber, dann kaufen wir uns Möbel und heiraten!" frohlockte der Junge. Ich heivate dich! Ja!" sagte sie. Und regelmäßig fing fie an zu weinen und fügte dazu:„ Aber erst im Himmel." An einem schönen Sonntagmorgen, als es mit Gewalt Frühling werden sollte, gingen fie wieder in den Wald. In allem Blühn und Grünen war das Mädchen traurig. Er tröstete sie, niemals würde sie frank werden. Sie wachse ja wie eine Buche. Und da fiel sein Blick auf einen Baumstamm, der sich in meterhöhe zweiteilte: Sieh, wie Bruder und Schwester wach sen die beiden Bäume auf. Ganz genau wie ivir. Ich will unsere Namen hineinschneiden, ganz hoch, damit sie niemand entdeckt." nahm den Packen und ging zur Mutter des Mäd- Und er kletterte hinauf, schnitt des Mäb chens, schwor hoch und heilig, dem garstigen chens Namen in den rechten Baum, seinen in nachseher mit einem Schmiedehammer den den linken und um die Namen ein schönes Herz, Schädel einzuschlagen, und versöhnte die Mutter. durchbohrt mit einem Pfeil. So sicher, wie die Das Mädchen aber wurde von Tag zu Tag| Bäume aus einem Stammt wachsen, so sicher blaffer. wächst unsere Liebe aus dem Leben", sagte der Jeden Sonntag nach dem Hochamt gingen Junge und das Mädchen weinte, weil er das so Da, schön gesagt hatte. Jetzt glaubte sie auch, daß sie ant Leben bliebe. Sie wolle auch nicht mehr auf den Kirchhof gehen. Eines Tages, es war im Herbst, ging der Junge allein in den Wald. Sein Liebchen war zu Bekannten auf die Kirmes gegangen. Tanzen würde sie. Er aber suchte den Baum ihrer Liebe. Er suchte und fand nicht den Zweiwachs. Trotzdem er die Zeichen fand, das Glsternest und den Nußstrauch starr wurde sein Leib vor Entsetzen: mit langem Schnitt schräghin, fast unsichtbar mit Lehm verflebt, nur ein Baum stand noch. Unruhe und Sehnsucht peinigten ihn, der Junge floh aus dent Wald und am Nachmittage ging er in das Dorf, wo die Kirmes war. Er wagte es nicht, sie zu bitten, vom Tanz wegzubleiben, ihre Vettern und Cousinen waren ja auch dabei. Er lief in den Wald, bis er die Töne von Brummbaß und Trompete nicht mehr hören konnte. Am Abend traf er die Freundin auf der Bandstraße. Sie plauderte luftig und ihre Freude war so groß, daß der Junge gewiß eiferfüchtig geworden wäre, wenn er nicht immer den Tod gesehen hätte, der mit ihr getanzt. Aber er sagte nichts. Drei Tage später bekam sie einen Blustury. Dann lag sie noch bis in das nächste Frühjahr hinein. In den Tagen Vigilienfasten starb sie. Der Bursche war in der langen Leidenszeit zum Manne gereift. Er weinte nicht. Nie mehr im Leben würde er eine Frau finden, glaubte er. Zu Ostern wurde er Geselle, er hatte die vier Jahre ausgelitten. Aber er freute sich nicht. Die Gesellen hatten die Freude in ihm totgeschlagen. Als es Herbst wurde, schlug man den ganzen Wald ab. Da ging er auf die Wanderschaft. Sonntag, 31. Ottober 1926. Boltswirtschaft. Achtstundentag und Ueberstunden. 1925. bis Seite 7. und Angestellen gewahrt werden müssen. Wic richtig dieser Hinweis war, ergibt sich aus der Tatsache, daß die ersten Opfer die Arbeiter und Angestellten der Gesellschaft waren, die zum Teile gekündigt wurden, während der verbleibende Teil Lohnkürzungen in Kauf nehmen mußte. Ueber diese Dinge wird noch bei den parlamentarischen Beratungen zu reden sein, wenn nämlich diese zeitlich mit der General versammlung der Brünner Maschinen zusamtmenfallenden Nachrichten tatsächlich realisiert werden sollten. Denn die übrigens in der Debatte bemängelte Tatsache, daß an der Generalversammlung überhaupt kein Vertreter der Behörde teilgenommen hat, läßt den schluß zu, daß die verheißenen Kontrollmaßnahmen auf dem Papier bleiben sollen und nur am Tage der Generalversammlung in die Welt verstreut wurde, um das angebliche Interesse des Staates zu dokumentieren. Rüd Anzahl der geleisteten Ueberstunden viel grö-| Rechenschaftsbericht unterscheidet sich mit RüdBer ist, als sie durch die amtliche Statistik er sicht auf diese Sachlage wesentlich von jenen Bemittelt wurde, dann sind die veröffentlichten richten, die ansonsten den Aktionären vorgelegt Ziffern sehr ernst zu nehmen! Aus der Praxis zu werden pflegen. Unverantwortliche Unterlas In vier Jahren hat sich die Zahl der Ueber- wissen wir, daß die Unternehmer nur in weni- fungen", schwere Fehler", und unentschuldstunden verfünffacht. gen Fällen um die Ueberstunden- Bewilligung bare Versäumnisse" der früheren Leitung werden Der Kampf gegen den Achtstundentag ge- ansuchen. Aber selbst dann, wenn wir den gün- ugegeben und die Revisoren beantragen daher, hört zu den hervorragendsten Bestrebungen der ftigen Fall annehmen möchten, daß nur für die die Erteilung der Entlastung an den Präsidenten Reaktion, In den Dienst dieses Kampfes wer. Hälfte aller tatsächlich geleisteten Ueberstunden Rotter und Generaldirektor Dr. F. Pauter den alle möglichen Mittel gestellt. Neben der feine behördliche Bewilligung eingeholt wurde, zur Klärung der Verantwortlichkeit dieser beiwissenschaftlichen" Propaganda gegen den Acht- ergibt sich immer noch die erschreckende den Herren aufzuschieben, während allen übriStundentag, die in der absurden Weisheit gip- 8iffer von rund 500.000 ueber stungen Mitgliedern des Verwaltungsrates für die felt, daß die durch den Krieg zerrüttete Wirt- den- Arbeitern und die Zahl von über Jahre 1922 bis 1925 das Absortorium beantragt schaft nur durch Mehrarbeit, d. h., durch Tän 29.000.000 Ueberstunden für das Jahr wurde. gere Arbeits eit gesunden könne, versuchen die Wenn dann ferner die ständig steigende Ueber den Stand der Gesellschaft berichtete Träger der Reaktion, die Unternehmer, unter Tendenz der Ueberst denanforderungen der Un- zunächst der neue Generaldirektor Hödl, worauf Ausnüßung ihrer wirtschaftlichen Macht ihrem ternehmer in Betrach gezogen wird, dann ist in die Debatte eingetreten wurden, die mehr als Wunsche nach Verlängerung der Arbeitszeit prak- klar, daß dem schwer kämpften Achtstundentag zwei Stunden in Anspruch nahm. Die weitaus tisch durch immer größere Ueberstundenwirtschaft durch die immer fühner werdende Ueberstunden- überwiegende Mehrzahl der zahlreichen DebatGeltung zu verschaffen. Welchen Umfang dieses treiberei der Unternehmer eine nicht zu unter- tenredner beschränkte sich jedoch nicht darauf, die Bestreben bereits angenommen hat, zeigt die Schäßende Gefahr droht. Die Unternehmerab- Schuld der früheren leitenden Faktoren, des Selbstverständlich wurden alle Bor= Statistik der Ueberstundenarbeit für das Jahr sichten treten immer offener zu Tage. Die Fälle Generaldirektors Pauker und Präsidenten Rotschläge der Mehrheit, d. h. der Banken 1925", welche das Prager statistische Staatsamt mehren sich, daß Unternehmer unter der Maske ter, zu betonen und deren ungenügende Wieder zum Beschluß erhoben, wodurch auch der Verin Nr. 65 feiner Mitteilungen" veröffentlicht. der Menschenfreundlichkeit ihren Arbeitern an- qutmachungszahlungen zu beanständen, sondern waltungsrat, mit Ausnahme des GeneraldirekAus dieser interessanten Statistik geht her empfehlen, länger zu arbeiten um mehr zu beschäftigte sich auch ausreichend mit der Tatsache, tors Pauker und des Präsidenten Rotter, das vor, daß seit dem Jahre 1921 der Umfang der verdienen; aber von einer Erhöhung der knappen daß den ganzen Verwaltungsrat, zu dessen Mit- Absolutorium erhielt. Es wäre jedoch ein Irr Ueberstunden ständig gewachsen ist. Während im Löhne wollen sie nichts wissen. Die Absichten der gliedern u. a. auch führende Bankdirektoren ge- tum der beteiligten Funktionäre, wenn die anJahre 1921 von den zuständigen Behörden 1337 Großkapitalisten erfahren außerdem eine wert- hören( Dr. Feilchenfeld und Blumen- nehmen sollten, daß hiemit die Sache erledigt Ueberstundenbewilligungen f. 1260 Betriebe u. für volle Unterstützung durch die Mehrzahl der Ge- thal für die Böhmische Eskomptebant- und Cre- ist. Die Arbeiter und Angestellten sowie ihre 77.599 lleberstunden- Arbeiter erteilt wurden, werbetreibenden, die sich bis heute nicht an den bitanstalt, Stut für die Unionbank), die Ver- gewerkschaftlichen Organisationen find im Jahre 1925 nicht weniger wie 4163 Be Achtstundentag gewöhnen können und ihn bei antwortung trifft. Der Proznizer Advokat, Dr. Angelegenheit der Brünner Maschinen nicht aus willigungen für 3872 Betriebe und für 244.755 jeder sich bietenden Gelegenheit umgehen. Brazil, Gen. Kollin( Bankbeamtenverband), dem Auge verlieren. Ueberstunden- Arbeiter gegeben worden. Das Der amtliche statistische Bericht stellt schließlich Dr. Birnbaum( Teplißer Aftionärverband) Ausmaß der Ueberstunden- Bewilligungen hat noch fest, daß für die im Jahre 1925 bewilligten und Dr. Kripner erheben schwere Vorwürfe Die 14. Prager Frühjahrsmesse wird, wie sich demnach in der kurzen Zeit von 4 Jahren 14 einhalb Millionen Ueberstunden nicht weniger gegen den Verwaltungsrat in seiner das Presseamt der Messe mitteilt, vom 20. bis verbreifacht. Dagegen stieg die Anzahl als 6044 Personen bei voller 8ftündiger Tages- Gesamtheit und insbesondere gegen die Tä- 27. März 1927 abgehalten werden. der Ueberstunden in dergleichen Zeit von arbeit ganzjährig hätten beschäftigt werden kön- tigkeit der Banken, während weitere Redner In Wirklichkeit ist diese Zahl mindestens( Gen. Kollin, Dr. Stern, Pollak) die Hamburg oder Trieft? Die Oesterreichische 3,061.111 Shmmden auf 14,505.292 Stunden, nen. also fast um das Fünffache. Den Löwen- doppelt so groß. Aus dieser Ziffer wird auch Existenzbedrohung der Arbeiter und Angestellten Bundesbahn verlautbart, daß mit Wirksamkeit anteil an dieser Ueberstundenarbeit hat die Tex- sichtbar, wie sehr durch die Ueberstundenarbeit sowie der kleinen Aktionäre betonten. Siebei vom 1. Jänner 1927 die zur Bekämpfung des tilindustrie, welche allein ein volles Drit- die Arbeitslosigkeit gesteigert wird. spielt auch die juristische und materielle Verant- Hamburger Weges seinerzeit eingeführten tel aller Ueberstunden- Bewilligungen erhalten Die organisierte Arbeiterschaft sollte an die- wortlichkeit der Verwaltungsratsmitglieder eine rifzugeständnisse vorläufig für das Jahr 1927 mit der Maßgabe außer Kraft gesetzt werden, bat. Interessant ist auch die Feststellung der sen statistischen Erhebungen nicht achtlos vor- wesentliche Rolle, die in dem Antrage gipfelte, daß sie mit 1. Jänner 1928 ohne weitere Be Statistik, daß an der Ueberstundenarbeit die übergehen. Nur sie kann imstande sein, dem ge- vor Beendigung der strafgerichtlichen Un- fanntmachung wieder wirksam werden, wenn Frauen einen größeren Anteil haben als die fetzlichen Achtſtundentag Geltung zu verschaffen tersuchung keine Reaffumierung zu bewilligen, bis zu diesem Zeitpunkte nicht weitere Veröf Männer. Während auf je 100 beschäftigte Män- und vor allem die lleberstunden einzuschränken. durch welche gleichzeitig auch den Verwaltungsfentlichungen über die Zurückziehung der die Zu ner 26.6 Ueberstunden- Arbeiter entfallen, find Ohne behördliche Bewilligung keine Ueberstun- räten das Absolutorium zuerkannt v. je 100 Frauen 35.9 an der lleberstundenarbeit den! Die Behörden müssen mehr wie bisher auf beteiligt. Der amtliche Bericht erklärt die grö- die planmäßige Ueberstundenwirtschaft aufmert durch die starke sam gemacht werden. Ohne Zustimmung Bere Belastung der Frauen Teilnahme der Frauen an der Ueberstundenarbeit der Betriebsausschüsse oder der zuin der Textilindustrie". Dieser Auffassung tann ständigen Gewerkschaft foll feine bewilligt jedoch nicht ohne weiteres zugestimmt werden. Ueberstundenarbett Erkennen wir die Gefahren und Wie aus nachstehender Gegenüberstellung ersicht werden! lich ist, werden die Frauen in fast allen maßge- trachten wir noch mehr als bisher im Rahmen benden Industriezweigen stärker mit. Ueberstun- unserer Organisationen unsere größte Errungen. denarbeit belastet wie die Männer. schaft, den Achtstundentag zu verteidigen. Fr. D. Der Anteil an den Ueberstunden beträgt: in der b. Männern b. Frauen Die Generalversammlung der eriten Brünner Maschinen abritsgesell.chaft. Stein, Ton- und Glasindustrie Metallverarbeitung % % 27.4 32.0 13.4 20.1 Maschinen- u. Apparateerzeugung 18.1 Solz- und Schnißwarenindustrie. 53.7 24.7 Tertilindustrie Bapierindustriec Nahrungsmittelindustrie Chemische Industrie Baugewerbe Graphisches Gewerbe 43.6 29.0 35.9 26.6 51,4 24.9 48.6 22.6 24.1 76.8 71.4 20.7 17.1 Daraus ergibt sich, daß die Unternehmer auch bei den Ueberstunden auf der Linie nämdes schwächsten Widerstandes, lich bei den Frauen angreifen. Die Ziffern geben zu denken! Wie bereits fur; berichtet, fand am 29. d. M. in Brünn die Generalversammlung der 1. Brünner Maschinenfabriksgesellschaft statt. Gs ist bekannt, welche Vorfälle sich in dieser Gesellschaft abgespielt haben. Die Tatsache spricht Bände, daß die Leitung genötigt war, die Reasfumierung der Bilanzen für die Jahre 1922, 1923 und 1924 zu beantragen und auf der durch diese Reassumierung geschaffenen Grundlage die Bilanz für das Jahr 1925 in der Weise aufzustellen, daß mit einem Maximalverlust bon 154.7 millionen Kč( bei einem AktienDieser fapital v. 88 Mill. Kč) zu rechnen ist. Verlust könnte sich nur dann verringern, wenn Die statistische Erhebung erstreckt sich aber die bisherigen ,, Wiedergutmachungen" der Mitutur auf Industrie- und Handelsbetriebe und glieder der Leitung, namentlich des früheren Geläßt z. B. die Land- und Forstwirtschaft völlig neraldirektors Pauker und des Präsidenten Rotunberücksichtigt. Wenn außerdem bedacht wird, daß ter( Länderbank Wien), verbessert und wenn die erfahrungsgemäß nur ein Teil der Unternehmer Steuerbehörden Abschreibungen der in früheren um die behördliche Bewilligung von Ueberstun- Jahren auf Grund fiftiver Gewinne gezahlter den ansucht, die meisten Unternehmer aber ein- Steuern bewilligen würden, welche die Gesellfach die heutige Eristen unsicherheit des Arbei schaft mit 33,9 Mill. Ke veranschlagt und mit ters ausmüßen und die Leistung von Ueberstun- deren Rückzahlung fie rechnet. Der der den erzwingen, so daß also in Wirklichkeit die Kohleveredlung. Von Dr. H. Großmann, Professor an der Universität, Berlin. Generalversammlung vorgelegte Literatur. werden die Bei der Rede des Gen. Kollin, der als geständnisse enthaltenden Verlautbarungen über die Verlängerung oder über deren Abänderung erster in grundsätzlicher Weise die Stellung der erlassen werden. Die vorgenannte Maßnahme Banken untersuchte, wurde die Bersammlung ist, wie die Blätter schreiben, ein Symptom der sehr erregt, da es einem Teile der Aktionäre vorübergehenden Einstellung des Tariffampfes offensichtlich sehr unangenehm wurde, daß zwischen Hamburg und den Adriahäfen. Noch vor diese Sachen in die Debatte gezogen wurden. Jahresschluß sollen in Wien oder nächst Wien Gen. Kollin konnte darauf verweisen, daß die neuerliche Verhandlungen von Vertretern der beBanken durch solche überflüssige und durch die teiligten Bahnverwaltungen über die Einzelhei Unterlassungsfünden ihrer Funktionäre ent- ten der endgültigen dauernden Beilegung dieses standenen Berlufte, die sie aus Anlaß ihrer Tariflampjes abgehalten werden. Beteiligungen und ihrer notwendig geworde nen Teilnahme am Stüßungssyndikat erlitten haben, zunächst ihre finanziellen Schäden dekfen müssen, so daß die angestrebte Verbilligung Schönheit im Film"( drittes Filmheft, Berlag des Zinsfußes auf Schwierigkeiten stoßen wird, wie auch zu befürchten sei, daß die Banken der Schönheit, Dresden- A 24 ,. Preis K 8.-). Die einen Teil dieser Einbußen auf die Angestellten besonders in ihrem Blidschmud gang ausgezeichnete abwälzen werden. Ms Gen. Kollin darauf Dresdner Zeitschrift Die Schönheit", die dem Geverwies, daß diese Fehler wohl fostspieliger famigebiete der Körperkultur dient, widmet mun find als jene, die darin bestehen sollen, daß bereits zum drittenmal ein Sonderheft dem Film, die Banken die kollektivvertraglichen Verpflich der ja berufen erscheint, der Körperkultur und der tung übernehmen, für ihre fubalterne Beam Würdigung menschlicher Störperschönheit in weitetenschaft die Steuern und soziale Abgaben zu sten Kreisen Bahn zu brechen. Seit dent Ufa- Film Leisten,- was unlängst in der Regierungs- Wege zu Kraft und Schönheit" hat man die große erklärung des Finanzministers Engliš gerügt Bedeutung der Lichtspielkunst für die Erwedung wurde entstand bei einer Gruppe von At- eines neuen Menschentums erkannt. Das Filmheft tionären ein großer Lärm, und der Vorsit- der Schönheit bringt eine Reihe herrlicher Aufzende unterbrach den Redner mit dem Hinweis nahmen bewegter menschlicher Körper, Sport und darauf, daß er bei der Sache bleiben solle" Tanzszenen, die zum größten Teil von der Ufa auf(!!). Die lärmenden Zwischenrufe wurden genommen wurden. Auch der textliche Teil trägt aufs neue laut, als Gen. Kollin darauf ver- dazu bei, das Verständnis für die Fragen der Körwies, daß bei der beabsichtigen gefeßlichen perfultur und die besonderen Aufgaben des Filmes ,, äußeren" Kontrolle der Aktiengesellschaften auf diesem Gebiete zu wecken. Vor allem aber welche nach den bisher vorliegenden Meldun- werden die Bilder jeden schönheitsempfindenden gen den Vertrauensmännern übertragen wer- Menschen hinreißen und zum Mitkämpfer einer Beden soll, die sich die betreffenden Gesellschaf- wegung machen, die das Leben so schön machen ten bei der zuständigen Handelskammer wählen möchte, daß es dann erst wert sein wird, gelebt zn können auch die Interessen der Arbeiter werden. fr. die allmählich fast unübersehbar gewordene| öI- A.- G. erfahren. Sehr aussichtsreich erscheint diese beiden Chemiker gehen von Waffergas aus. Menge von Verfahren zur Kohleveredelung. Das ferner auch das bereits im Großbetrieb auf der Sie hoffen jedoch im Gegensatz zu den Patenten trägt natürlich wiederum dazu bei, in der Def- Grube Leopold bei Edderit ausgeübte der Farbenindustrie ohne die Anwendung extremt fentlichkeit teils übertriebene, teils gerade u völ- Verfahren der Sohlenveredelungs- G. höherer Drucke mit Hilfe geeigneter Katalysatoren lig abwegige Anschauungen über den technischen m. b. H.", einer Tochtergesellschaft der A.E.G. die synthetische Herstellung von und wirtschaftlichen Wert der verschiedenen neuen Die weitere Einführung dieses Verfahren dürfte Benzin und anderen flüssigen KohlenwasserstofAngesichts des heftigen Wettbewerbes der Berfahren hervorzurufen. Da nun leider wie vor allem davon abhängen, ob es auch wirtschaft- fen im großen mit wirtschaftlichem Erfolge durchKoble mit anderen Energiefaktoren, der Waffer- derholt derartige unzutreffende Ausführungen lich gelingt, den abfallenden Braunkohlenkoks mit führen zu können. fraft und der flüssigen Brennstoffe, vor allem mit über den besonders großen Wert bestimmter Ver- Nußen, z. B. in den großen Kohlenstaub- Wenn man bedenkt, daß die deutsch Mineral den verschiedenen Erdölprodukten, die von der fahren der Sohleveredelung auch von Persönlich- feuerungsanlagen im Großkraft- ölbilan; eine recht ungünstige ist, da bei einem mächtig aufstrebenden Automobilindustrie in te feiten in hervorragenden Stellungen gemacht worwert Berlin- Rummelsburg zu ver- Gesamtverbrauch von 1,67 Millionen Tonnen im tig steigenden Mengen verlangt werden, erklärt den sind, so verstärkt das begreiflicherweise noch werten. Werte von 250 Million. Mark nicht weniger als fich das große Intereffe in der Deffentlichkeit für die allgemeine Unklarheit, die zum Teil sogar bei Die neuerdings viel erörterten Verfahren 1,06 Millionen Tonnen im Werte von etwa 139 bie chemische Verwertung der festen Fachleuten auf diesem Gebiete herrschte. Tatsäch zur Verhandlung von Kohlen mit Wasserstoffen Millionen Mark durch Einfuhr aus dem AusBrennstoffe. Wenn es nämlich gelingen lich kann man gegenwärtig nur folgendes als zu- unter Druck, die sich an den Namen Friedrich lande gedeckt werden müssen, wobei auf Benzin würde, die steigenden Kosten und den Absatz der verläffia sichergestellt betrachten: Bergius fnüpfen( Berginverfahren), haben und Treiböl 100 Millionen und auf Schmieröl aus Stein und Braunkohle nach verschiedenen Die Verwertung der Steinkohle ihre wirtschaftliche Brauchbarkeit in dauerndem 57 Millionen Mark entfallen, so versteht man neuen technischen Verfahren gewonnenen Pro- in der Gas- Industrie und in der Koferei liefert Großbetriebe erst noch zu erweisen. Möglicher- ohne weiteres das große allgemeine Interesse an outte in ein richtiges Verhältnis zum praktischen nach den technisch vielfach verbesserten, im Prin- weise gelingt es aber bereits in absehbarer Zeit der Kohleveredelung. Neben den bereits erivähnBedarf der Wirtschaft zu bringen, so würde ein zip aber auf älteren Arbeiten beruhenden Verden vereinigten Bemühungen der bisherigen n- ten Unternehmungen arbeiten auch noch versogiesolcher Erfola gerade der deutschen Kohlenindu- fahren der sogenannten„ Trockendestillation" ne- tereffenten der Bergius- Patente mit der J. G. dene audere große Werke der deutschen Koblenitrie großen Nußen bringen. Die einzelnen Soh- ben Gas und Rots erhebliche Mengen von Stein- Farbenindustrie, der neuen Befizerin dieser Va industrie 3. T. in Verbindung mit den For lensorten zeigen nun die größten Unterschiede in fohlenteer, Benzol, Karbolsäure, Naphtalin und tente, die wirtschaftliche Rentabilität dieses Ver- schungsinstituten in Dortmund Ewing, Mülheim der chemischen Zusammenfeßung im Berhalten andere Produkte der chemischen Industrie, sowie fahrens auch tatsächlich zu erzielens Das gleiche Ruhr, Freiberg i. Sa. und Breslau an kor Löfung bei dem Erhitzen auf niedrigere oder höhere Tem als weiteres Nebenprodukt den Stickstoff in Form gilt naturgemäß von den ebenfalls sehr viel ver- des gewaltigen Problems der Kohleveredelung, peratur und endlich auch in bezug auf die Ver- von Ammonial, der, an Schivefelsäure ge- sprechenden älteren eigenen Arbeiten der J. G.- die man nicht allein mit dem Schlagwort der Koh änderungen bei der Einwirkung verschiedener bunden, als Ammonium Syat heute jedoch be- Farbenindustri, die bereits zu dem Er- leverflüssigung bezeichnen darf. Die bisher er Gase mit oder ohne die Anwesenheit von joge- reits in viel größeren Mengen in Deutschland von gebnis geführt haben, daß man aus Kohlenoryo zielten Resultate, die ja erst einen Antang darder synthetisch arbeitenden Luftstickstoffindustrie und Wasserstoff( Wafferglas), d. h., praktisch aus stellen, stellen der ungeschwächten deutschen ForRots und Wafferdampf synthetischen Methylalto- scher- und Erfindertätigkeit ein glänzendes Zeug Unter Stontaltstoffen. Katalysatoren, versteht gewonnen wird. Die Verwertung der Braunkoh- hol( Methanol) in größtem Maßstabe herzustellen nis aus und es ist zu hoffen, daß man auf den man Zwischenförper aus Nickel, Kobalt, Eisen und Endlich erscheint auch das neuerdings verschiedenen Wegen, die jetzt in Wissenschaft und so weiter, durch deren Vermittlung sich die Ver- len in der Schwelerei, die besonders in Sachsen vermag. bindung von Stoffen, bei der Herstellung von und Thüringen ausgeübt wird, hat in den letzten große Aufsehen erregende Verfahren von Pro- Technik beschritten werden sollen, schließlich doch von Jahren eine wertvolle Ergänzung durch die Ge- fessor Franz Fischer, Mülheim- zur Lösung dieses bedeutungsvollen Weltproblems tünstlichen Benzinen, also die Verbindung Wasserstoff und Kohlenstoff, vollzieht. Aus der winnung von Braunkohlengeneratorteer in den Ruhr und Dr. Tropsch einen gangbaren Weg gelangen wird. Berschiedenheit der Stohle erklärt sich schon allein Rosiger Anlagen der Deutschen Erd- zur Lösung der gleichen Frage zu bedeuten, Auch nannten& ontattitoffe 11. 0 B 0 I St f Beite 8, SUPPENWÜRZE GRAF DIE ECH Suppen- W MARKE GRAF R GRAF Kunst und Wissen. Berufsjubiläum. Am 29. Oftober beging der Solotrompeter des Prager deutschen Theaters Theodor Wilhelm das Jubiläum seiner dreißigjährigen Berufstätigkeit und Zugehörigkeit zum Orchester des Deutschen Landestheaters. Donnerstag Uraufführung„ Der große Bluff". freb Schuß, deren Premiere für Donnerstag im Neuen Theater angesetzt ist. Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Sonntag, halb 3 Uhr: Paganini"; halb 8 Uhr: Premiere Adieu Mimi". Montag, halb 3 Uhr:„ Charleys Tanie"; 7 Uhr Gaftiptel Erik Enderlein: Tannhäuser". Dienstag, 7 Uhr Gastspiel Leopold Kramer: ,, Nathan, der Weise". Mittwoch, 6 Uhr Gastspiel Erik En derlein: Tristan und folde"- Donners tag, halb 8 Uhr, Uraufführung: Großer Bluff". Freitag, halb 8 Uhr, Jenufa". Samstag, 7 Uhr: Paganini". Sontag, halb 3 Uhr, Arbeitnehmervorstellung: Der Orlow"; halb 8 Uhr: Adieu Mimi". Montag, halb Uhr: ,, Adieu 8 Uhr. Beamtenvorstellung: Freischüz". Kleine Bühne. Sonntag, 3 Uhr, Gastspiel Bepi Glödner- Kramer: Frau Warrens Gewerbe"; halb 8 Uhr, Gastspiel Pepi Glöckner- Kramer: Frau Warrens Gewerbe". Turandot". Montag( Feiertag), 6 Uhr: Der Stefansdom und seine Geschichte" mit 120 Lichtbildern. J. Mittersdorfer( Wien), Leiter des Desterreichischen Bildungshauses". Was der alte Steffel alles zu erzählen hat. Bastelfurs. Für Mitolieder( Jahresbeitrag 40, Dienstag, 8-10 Uhr: Urania- Radiobund: Studenten 16 K) Eintritt frei. mittag.„ nfel James und feine ge Mittwoch 3 Uhr: Kindermärchennachlebrigen Affen," Lustspiel in vier Aften. Dazu Märchen erzählt von Lehrer Scho13. Mittwoch, 6 Uhr: Erziehungsberatung. Mittwoch, 8 Uhr: Sascha Leontjew, Russifcher Tangabend" Klavier: Rut Teller- Denthof. Freitag, halb 7-10 Uhr Urania- Radiobund: Beratungsstelle mit anschließendem Klubabend. Freitag, 8 Uhr: Céismus, seine Anwendung auf die Erziehang und die Anleitung zu Montag, einem glücklichen Leben. Dr. Friedrich Fuchs ( Teplit). halb 8 Uhr:„ opf oder Schrift".- Diensbag, Bandbeamtenvorstellung: ,, Prinzessin Samstag, 3 Uhr: Das Blumenwunder." Mittwoch, Gastspiel Leopold Dazu sämtliche Kurse der Urania- Volkshochschule. Kramer: Die neuen Herren". Donners- 3u allen wissenschaftlichen Kursen Einzelfarten: 5, tag: Meine entzückende Frau".- FreiMitglieder 4 K. tg, Kulturverbandsvorstellung: Kameraden". Samstag, 3 Uhr, Märchen- Kinder- vor lejung: Marta Ferber; halb 8 Uhr, Gastspiel Pepi Glöckner- Kramer: Frau Warrens Ge werbe". Sonntag, 3 Uhr, Märchen- inder- Vorlesung: Marta Ferber; halb 8 Uhr, neueinstudiert: Ronzert". Montag, Bant beamtenborstellung. Vereinsnachrichten. ..Urania". Wochenprogramm. Heute, halb 11 Uhr: Das BlumenDie erste Uraufführung dieser Spielzeit bildet die dreiaktige Komödie„ Der große Bluff" von den wunder." beiden Wiener Autoren Fred Heller und Al- Montag( Feiertag), halb 11 Uhr:„ Das Blu menwunder." Zu den Sprachkursen: Tschechisch 1. und 2., den ab 1. November noch Teilnehmer aufgenommen, Englisch 1. Jtalienisch 1. und 2., Französisch 1. werMonatlich 30 K. Wöchentlich zwei Stunden. ,, Moderne Körperkultur." Frauen und Mädchen tretet dem Urania- Kurs für Rhythmik bei! Eltern, schidt euere Kinder zur Rhythmik! Mittwoch und Samstag nachmittag, 4-5 Kinder, 5-6 Erwachsene. Monatlich für Kinder 40, Erwachsene 50 K. Karten zu allen Veranstaltungen, Mitgliedsfarten- Erneuerungen und Mitglieder- Anmeldungen täglich. Bio- Rajja halb 10-1 und 3-7 Uhr Smetschlagasse 22. Tel. 20429. ,, Aran- llrania- Kino". Sonntag, 31. Oftober 1926. Mitteilungen aus dem Publikum. Deffentliche Erklärung des Konfektionshauses Sigmund Stránský, Prag, Hybernská. 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Oftober, um 8 Uhr aberds im großen Hemeraul im Rahmen eines humoristischen Abends statt. Anschließend Tanz. Gäste willkommen. Eintritt 10 K influsive Steuer. Aus der Partei. Sozialdemokratische Studentengruppe. Dienstag, 2. November, halb 8 Uhr abends, im Arbeiterverein ordentliche Jahresversammlung. Da wichtige Aktionen für das kommende Jahr be schlossen werden sollen, ist die Teilnahme aller Mitglieber dringend notwendig. Herausgeber Dr. Ludwig Czech. Verantwortlicher Redakteur Wilhelin Nießner, Für den Drud verantwortlich: O Solit. Drud: Deutsche Reitungs- A.- G., Brag. King, König der Winterröcke von Kč 750™ STRÁNSKÝ ULSTER für Jünglinge 14-18 Jahre Wintermäntel mit Pelzkrägen 3-13 Jahre Mädchen- Wintermäntel. Billige Preise. Prima Qualität. Große Auswahl. ,, HIRSCH". 09 Schutzmarke Kinderkleiderhaus PRAG, Zelezná 14. Verkaufs Filiale: Národní tř. 37...Plattels" stellen: Teplitz- Schönan: Fa. A. Weisl, Bah hofstr 12. Brünn: Fa P. 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Deutscher Wohnungsfürsorgetag veranstaltet von der Deutschen Hauptstelle für Wohnungs- und Siedlungsfürsorge in der Tsch. St. R. Samstag, den 6. und Sonntag, den 7. Rovent 1926 in Zetschen a. d. E., Schüßenhaussaal. Tagesordnung: Samstag, den 6. November, 4 Uhr nachm. 1. Göffnungsvortrag Oberbaurat Prof. Dr. Th. Ba Prag; 2. ordentliche Vollversammlung der Haupt stelle; 3. Stadtphysikus MUDr. Th. Grusche Auffig: Das Wohnungsminimum, Sonntag, den 7. November, 9 Uhr vormittags: 4. Stadtbaudirektor Jng. Dr. F. Musil, Wien: Die Bekämpfung der Wohnungsnot durch die Stadt Wien; 5. Prof. Dr. H. Rauchberg, Prag: Die Wohnungspolitik des Wohnungsbeirates und die Wohnungspolitik der Regierung Anschließend Wechselrede. Eintritt fret, Gäste willkommen! Wohnungsanmeldungen an das Bürgermeisteramt Tetschen a. E.