Gingefpreis 70 Seffer. Redaktion und Verwaltung: Prag, I., Nefazania 18. Telephone: Tagesredattion: 26795, 31469. Rachtredattion: 26797. Poftschedamt: 57544 Jnferate werden laut Tarif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 7. Jahrgang. leichter erkannt werde. 11 ** 210 Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. Samstag, 1. Jänner 1927. XX 1177 Rückschau und Ausblick. Arcbly Bezugs- Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus ader bei Bezug durch die Post: monatlich.... Kč 16.vierteljährlich.. 48.halbjährig ganzjährig. 9 96.192.97 Rückstellung von Manuftripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarken. der Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich früh Bib Sozialen Bonn Biblica Nr. 1 Demokratis Die Erde fennt auf ihrer ruhelofen Bahn britischen Bergarbeiter fonnte in linksbürgerlichen Partei aber Verluste brachte den letzten Vorwand zum Zusammenschluß der weder Anfang noch Ende, nicht ein altes und mehr als sechs Monaten erbitterten Ringens und so das Ende der sozialdemokratischen Min- bürgerlichen Klasse. Mit den 3o11tämpfen ein neues Jahr, fein Halten und Besinnen. den Widerstand der Grubenbesitzer nicht bre- derheitsregierung bedeuteten. Finnland bildet im Frühjahr trat eine entscheidende FrontAuch die elementaren Ereignisse der Mensch- chen. Die noch wenig entwickelte Selassensolida- jetzt erst eine sozialdemokratische Minderheits- änderung in der Politik des Staates ein. heitsgeschichte find nicht an den Kalender ge- rität der englischen Arbeiterschaft, die noch regierung, doch werden erst im nächsten Jahre Mit fliegenden Fahnen gingen die deutschen bunden. Die großen Kriege und Revolutionen befangen ist in den Idealen der Berufssolida die Wahlen über ihr Schicksal entscheiden. In Agrarier, Christlichsozialen und Gewerbeparrichten sich nicht nach den Jahrhunderten und rität, ließ der Generalstreif vom Mai Norwegen kam endlich der Zusammenschluß der teiler unter Rückendeckung durch die verbünJahrzehnten, sie fallen nicht auf hohe Feste und scheitern, den der Uebereifer radikalisierter Sozialdemokratie mit der moskaufeindlichen deten Nationalsozialisten in das Lager der auf Lage, die im Kalender rot verzeichnet sind, Führer und Gruppen voreilig heraufbeschworen Gruppe der Kommunisten zustande, der eine Regierungsparteien über. Ein nationaler Aus• oder obendrein die erste 1" des neuen Jahres hatte. Was im ersten Anlauf nicht gewonnen große Arbeiterpartei schafft und die Kommu- gleich fam, wie es die Sozialdemokratie immer tragen. Die kleinen Schicksale aber, der alltäg- ward, konnte der heroische Kampf der isolierten niften vollständig bedeutungslos macht. Fort- vorausgesagt hatte, dabei nicht zustande. Es liche Ablauf des Menschenlebens, haben ihren Bergarbeiter nicht mehr einbringen. Die immer schritte der Reaktion verzeichnet auch die blieb alles beim Alten, nicht eine deutsche SchulKalender und ihre regelmäßige Wiederkehr und drohende Gefahr der Spaltung, von den Kom- Schweiz, aber wie überall steht ihnen größere laffe, nicht ein deutscher Angestellter wurden wollen registriert sein nach Jahren und Mon- munisten geschürt, ließ die streifende Masse Geschlossenheit der Arbeiterschaft gegenüber. gerettet. Die Politik der Bollkoalition ist den. Aussaat und Ernte, Sommers Mühe und nicht zur Besinnung kommen, so daß sie den Die Schweizer Sozialdemokratie reine Klassen politit. Sie lastete den Winters Nuhe, Markt und Einkauf, Arbeit und geeigneten Augenblick zum günstigen Abschluß vollzog den Anschluß an die Internationale, die Arbeitern die Lebensmittelzölle auf, bewilligte Kirchgang, Fastnacht und Hochzeiten befamen, versäumte. Aber die Nach wahlen des im abgelaufenen Jahr bereits in Zürich ihren den Pfafen die Kongrua, beschwor die Wirtdurch die klimatischen Verhältnisse bedingt, ihre letzten Jahres bringen in England der Arbeiter- Siz hatte. In Oesterreich rüsten Bürger- schaftskrise herauf, erhöhte die Steuern, schuf Lage und Zeiten, das Jahr war nicht mehr zu- partei Sieg auf Sieg. An dieser Niederlage, tum und Arbeiterschaft zu einer ersten großen den Rüstungsfonds, plant die Verschlechterung fälliger Ablauf des Kalenders, sondern abge- deren eine Ursache der zu wenig politische, ein- Kraftprobe für den Entscheidungskampf um die der Sozialversicherung, die Verlängerung der rundete Phase im Leben des Einzel- feitig gewerkschaftliche Charakter der englischen Staatsmacht. Die Wahlen im Jahre 1927 Militärdienstzeit und die Aufhebung der letzten ren, der Gemeinde und, seit es Hofbälle, Arbeiterbewegung ist, geschult, reift die englische werden den morschen Bau des durch und durch Neste einer nationalen Autonomie durch die Sommerresidenzen, Winter- und Sommerfeld- Arbeiterklasse zum Klassenbewußtsein und zu forrupten christlichsozialen Staatsgebäudes auf Beseitigung des Gaugesetzes und die Wieder auge, Neujahrsempfänge und periodische Wah- politischer Einsicht herar. Die Illufionen der eine harte Probe stellen. In dem Linzer Pro- einführung der alten Kronlandsverfassung. fen gibt, auch der Staaten. Da ziemt es Burgfriedenspolitik schwinden, die Entschloffen gramm hat die österreichische Sozialdemokratie Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, Hunger und fich denn auch, daß jeder einzelne Rüdschau heit wächst, wie auch die Resolutionen beweisen, sich eine Waffe geschmiedet, die sich bewähren Massenelend find die Folgen der bürgerlichen halte auf das, was er zum Nußen der Allge- in denen die Labour Party aur Politik des wird. Klaffenpolitif. Die Arbeiterschaft fonnte meinheit zum Fortschritt beigetragen nach englischen Stapitalismus in China Stellung Wenden wir uns den fascistisch regier- die Anschläge der Reaktion nicht abwehren, weil bestem Wissen und Können, was er perium nimmt. ten Staaten- Europas zu, so finden wir überall sie gespalten und geschwächt weder im und verfehlt hat. Da foll aber auch die Masse Auch in Frankreich gerfest fich die eine schwere innere Strijebes Systems, Parlament noch bei einer außerparlamenta Rückschau und Ausblick halten, Geschehen- Atmosphäre der Nachkriegsjahre, seit die Geld- eine Erschütterung, die sich nach außen darin rischen Machtprobe der Bourgeoisie gewachsen es einschätzen lernen, damit das Kommende entwertung den eigentlichen Siegerstaat" vpn äußert, daß die Gewalttaten übersteigert ist. Langsam ringt sich aber in den Massen das seinem hohen Bostament gestürzt hat. Mit werden, die Wellen des Terrors sich über- Bewußtsein durch, daß nur eine einige Die reaktionäre Welle, die den revolutio- ihrem Programm einer Vermögensabgabe zur schlagen. Die Verschwörungen und Offiziers Arbeiterklasse die Vorherrschaft der nären Bewegungen der Umsturzjahre als Rück- Rettung des Franken schied sich die französische putsche in Spanien, die gemachten Attentate Bourgeoisie beseitigen, die Zollkoalition zerschlag folgte, erreichte im Jahre 1923 ihren Sozialdemokratie scharf von den bürgerlichen und die blutigen Verfolgungen in Italien, die schlagen und an ihre Stelle eine Regierung der ersten Söhepunkt. Auf Ruhrkrieg und Inflation Linksparteien, deren Kompromißversuche flag- Kriegsdrohungen des italienischen Fascismus, Arbeiter seßen fann. Der Verständiin Deutschland, auf den Hitler- Putsch und auf lich scheiterten. Poincaré, der Führer der Reak- die Wahlen in Ungarn, die den Schwindel der gungsgedante gewinnt im deutschen die Orgien des Poincarismus, auf die Ruß- tion in Frankreich fehrte zurück, aber seine Bethlenschen Demokratie restlos entlarvten, und tschechischen Proletariat an Boden und landheke der englischen Konservativen folgten Macht ist nicht mehr die von 1923, ihm gegen- das fascistische Blutsystem in Rumänien, das uns erwächst im nächsten Jahr die große Aufdie Wahlsiege der Linksparteien in England über steht ein Proletariat, das sich rüstet, den Erlahmen der bulgarischen Reaktion, die eine gabe, die Verständigung der Arbeiter zu und Frankreich, das rasche Abflauen der völ- Kampf aufzunehmen. Aehnliche Wege wie Wahlniederlage erlitt, das Galgenregiment fördern, das internationale Proletariat zu tischen Bewegung in Deutschland, der Wahl- Frankreich geht Belgien, dessen mächtige Kemals in der Türkei sind die Anzeichen gemeinsamen Stämpfen zusammenzuschließen. fiea der österreichischen Arbeiter im Herbste Arbeiterbewegung entscheidender Kämpfe um rapiden Niederganges des Fascismus. Zu Die Gemeindewahlen, die 1923, die Bildung von Arbeiterregierungen in die Staatsmacht gewärtig ist. Auch in solchen Mitteln greift nur eine untergehende kommenden Jahr bevorstehen, werden einen England. Dänemark und Schweden. Aber so Deutschland fönnen wir zunächst eine Bewegung. Wohl scheint sich der Fascismus in Maßstab für den Offensivgeist der Arbeiter leichten Spieles wird die Reaktion nicht über- estigung der Reaktion konstatieren. Unter der Litauen festzusetzen, in Polen wurde er durch schaft, für die Abwehrkraft der Bürgerparteien wunden. Das Jahr 1925 zeigte deutlich und Präsidentschaft Hindenburgs sekte die deutsche Piljudski geschlagen, der ihn nun seinerseits sein. Es gilt vor allem, die im Gefolge der warnend, daß die kleinen Erfolge noch keine Schwerindustrie durch ihren Minister Strese nachahmt, aber die Arbeiterschaft hat aus christlichsozialen Kongruisten, Bollwucherer und Ueberwindung der Gefahren bedeu- mann die Politik fort, die im Innern die den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt, fie militaristen marschierenden Arbeiter und Angeten, daß die Reaktion fein kurzes zwischenspiel Kräfte des Bürgertums zusammenschließt, nach rüstet zur Abwehr und weiß den Fascisten heute stellten, die von der Gewerbepartei irregeführten ist, sondern in der Stabilisierung des Kapita- außen mit den Methoden arbeitet, die seiner- anders zu begegnen als vor drei und vier Kleingewerbetreibenden, die von den Agrariern mißbrauchten Kleinbauern aufzuklären und für lismus verwurzelt, nicht durch einen oder zwei zeit die Leitlinien der sozialdemokratischen Jahren. Von entscheidender Bedeutung für das den Klassenkampf gegen die gemeinsamen AusWahlkämpfe, nicht durch Putsche und große Außenpolitik bildeten. Der Einzug DeutschWorte, sondern nur durch den organisierten, lands in den Völkerbund wurde voll- internationale Proletariat ist der Umschwung beuter zu gewinnen. Nur wenn jeder einzelne sähen Kampf der Arbeiterklasse überwunden zogen, die Locarnoverträge traten in Kraft, in Sowjetrußland. In langwierigen Parteigenosse vom ersten Tag des neuen Jahres werden kann, daß uns die Revolution direkte Verhandlungen zwischen Frankreich und innerparteilichen Kämpfen wurde die alte Füh- an wirbt und agitiert, kann uns ein Vorstoß nicht als reife Frucht in den Schoß Deutschland bereiteten eine friedliche Lösung rung der russischen kommunistischen Bartei und gelingen, der die Burgen der Reaktion erfällt, sondern daß wir in jahrelanger der Befagungsfrage vor. Im Innern aber der III. Internationale beseitigt. Sinowiew, schüttert. Arbeit, in zähem Kleintampf die wurde der reaktionäre Kurs fortgesetzt und zei- Tropfij, Kamenew und ihre Fraktion wurden tigte gegen Jahresende das Gesetz gegen von Stalin aus allen führenden Stellungen ver- Arbeiterschaft keine entscheidenden Erfolge geFeste des Gegners erschüttern müssen. Das Jahr, dessen Bilanz wir nun ziehen, Schmuß und Schund"," hinter dem sich ein drängt, ihre Anhänger in Deutschland, Ruth bracht, sondern im Gegenteil die Bourgeoisie eine hat uns bestätigt, daß die Lebenskraft des erzreaktionäres Zenfurgesetz schlecht verbirgt. Fischer und Maslow wurden ausgeschlossen, die Kapitalismus noch nicht gebrochen ist, daß er Die deutsche Arbeiterklasse gewann der sich Idee der Weltrevolution begraben. Der Bol- fast überall die Herrschaft festigen lassen. Es nach neuen Formen jucht, wirtschaftlich und konsolidierenden Macht der Kapitalistenklasse schewismus hat seine revolutionäre Phase über- Ordnung der Fronten, einen Aufmarsch der politisch seine Macht erweitert. Die Gründung gegenüber an Geſchloſſenheit und Schlagkraft. wunden und zum erstenmal seit acht Jahren feindlichen Heere gezeitigt und den Wirrwarr des europäischen Stahltrusts, die fortschreitende Die Werbeaktion der Partei führte ihr 45.000 besteht die Aussicht, daß bei einer konsequenten der letzten Jahre gelöst. Das fommende 11 die uns im Alles in allem hat das Jahr 1926 der Wahlen in Fusionierung und Konzernbildung der großen neue Barteimitglieder und über 60.000 Lejer Fortführung der Stalinschen Politik die letzten Industrien zeigen den kapitalismus in der Arbeiterpresse zu, die Wahlen zeigten fast Illusionen des Putschismus und der Spal- Jahr wird ein Jahr der VorpostenDesterreich, Gemeindewahlen bei uns, vielleicht feiner legten großen Entwicklungsüberall Fortschritte der Sozialdemokratie, in tungstaktif aufgegeben werden und die Bahn gefechte sein. Nirgends können wir eine etappe, sie bestätigen aber auch die Richtig- Sachsen wurde der schädliche Parteifonflift für eine Verständigung in der Arbeiterbe- entscheidende Schlacht erwarten. Reichstagswahlen in Deutschland, Aufrollung Die politischen Ereignisse in der T che ch o- der Königsfrage in Ungarn, Zuspigung der keit der sozialistischen Lehren, sie schreiben der durch reinliche Scheidung der Sozialisten von wegung frei wird. slowakei waren ein getreuer Spiegel der - das sind die sicheren Progjett lebenden Generation der Arbeiterklasse den" 23" endgültig und durch die Wahlen auch Beg und Ziel ihres Kampfes vor. Die Gebilde, gründlich bereinigt. In den skandinavischen Staaten großen Entwicklungstendenzen der Weltpolitik. Lage in Italien die der Kapitalismus heute schafft, werden in absehbarer Zeit zur Sozialisierung reif sein, ging die Bourgeoisie nun ebenfalls zur Offen- Das Klassenbewußtsein der Bourgeoisie war nofen, die sich stellen laffen. Es wird vom Aus wenn die Masse der Ausgebenieten den einzigen five über. Sie versuchte in Schweden die Arbei- durch die Novemberwahlen von 1925 gestärkt gang der kleinen Gefechte abhängen, mit welchen Weg, der aus dem Elend in eine bessere Welt terregierung zu Zugeständnissen zu zwingen, worden, es fiegte auf tschechischer Seite über Chancen wir in die große Schlacht gehen, die führt, erkennt und sich zum einheitlichen was von der Sozialdemokratie, mit dem Rüd- den, Koalitionsgedanken und die Burgfrieden- der Arbeiterschaft im nächsten Jahrzehnt in Stampfe zusammenschließt. In den Lohn- tritt der Regierung beantwortet wurde. Die politik, die durch Kompromisse mit den rechts- mehr als einem Staate bevorsteht. Beijer fämpfen des verwichenen Jahres envies der Landtagswahlen, die der Sozialdemokratie fozialistischen Parteien die Ziele der bürger- als prophezeien ist Rüsten. Beijer Rapitalismus jeine ganze ungeschwächte Kampf starten Stimmengewinn brachten, erwiesen die lichen Klassenpolitik erreichen wollte, auf als Rüsten: Bereit sein! Am Beginn Traft, ließ die Arbeiterffasse spüren, daß er sich nichtfeit der sozialistischen Taktik. In Däne- deutscher Seite über die nationale Opposition, eines Kampfjahres gilt wie eh' und je die alte Sozialisten schließt die Reihen! Spaltung und Berriffenheit zunuße zu machen mert provozierte das Bürgertum Neuwahlen, die in den letzten Jahren ohnehin nur noch aus Rosung, die befolgt, noch immer frommte: weiß. Der gigantische Heldenkampf der die der Sozialdemokratie Stimmengewinn, der Phrasen bestand. Die Locarnoverträge gaben FITT XX Seite 2 Böllerbund und Bölferfriede. Von May Adler( Wien.) anomenarbeit mit den herrschenden Klassen dem Weltfrieden zu dienen. Samstag, 1. Jänner 1927. Christentum, Kirche und Sozialismus. Bon May Hoffmann. Dieser Aufsatz, der für die Weihnachtsausgabe der Parteiblätter bestimmt war, if in seinen Grundgedanken auch heute noch aktuell. Die Redaktion. " ,, Träftig entvideln" müsse, sondern mur, wie es das neue österreichische Parteiprogramm formufiert: als einen Kampfboden des Klassenfamp fes". Und alle Arbeit an der sagenhaften DemoDie liebe alte Botschaft Friede auf stischen Politik sein, die von Kriegsrüstung und fratifiering des Völkerbundes kann vor dem Erden" findet, bei den heutigen Menschen nicht schließlichem Krieg untrennbar ist. Davaus er Siege des Proletariats nur bedeuten, die Heuche mehr die Aufnahmsbereitschaft früherer Seiten. gibt sich weiters, daß der Völkerbund seine andere lei und Widerspruchsfülle des Völkerbundes dazu tief liegt das furchtbare Reid, das der Welt Funktion haben kann, als die einer gegenseitigen durch vor aller Augen zu entlarven, indem man frieg über die Menschheit gebracht hat, noch auf eifersüchtigen und mißtauischen Kontrolle dieser ihn vor Aufgaben im Sinne proletarischer Deuns allen, und nur zu sehr beweist die ökonomi- imperialistischen Bestrebungen, und darüber mokratie und der sozialistischen Internationale sche Krise in allen Bändern, sowohl bei den Sie höchstens noch das Vorbereitungsfeld für die stellt, an denen er versagen wird. Es ist also ein Vor vielen Jahren war's. Wir Großen" gern wie bei den Besiegten, und die Gespannt Machtgruppierungen und Bündnisse des fünfti- sehr gefährliches Schlagwort, zu meinen, daß die heit der Beziehungen zwischen den mächtigen gen Serieges bedeutet. Und man braucht nur an aftive Teilnahme sozialistischer Parteien unter fannten das Christkind bereits und belächelten Staaten, daß der sogenannte Friede nur ein das Grundproblem zu denken, ohne dessen Lösung allen Umständen aus dem Völkerbund ein taug den frommen Kinderglauben der Kleinen", be Waffenstillstand vor noch furchtbareren neuen ein dauernder Friede ganz unmöglich ist, nämlich liches Weltfriedensinstrument machen könnte und buchstäblich meinten, das Christkindlein kame mit Kriegen zu werden droht. Bloß ein einziger an die Revision der imperialistischen Friedens- diese Illusion mit dem schönen Namen eines goldenen Flügeln in himmlischem Strahlenglanze Hoffnungsschimmer scheint der gequälten Mensch verträge, an sofort die gänzliche Unfähigkeit des relastischen Pazifismus zu bezeichnen. Im alljährlich zur Erde nieder. Wir Großen" taten um heit zu leuchten in einer Institution, welche die Wölferbundes zu erkennen, dieses Problem auch Gegenteil wird eine solche Teilnahme nie weiter uns auf unser Wissen sehr viel zu gut, biele Frucht des Weltkrieges und seiner Friedensver- nur in Ertvägung zu ziehen. Er var bor tent entfernt von der Realität der Pazifizierung der Erwachsene wiffen ja gar nicht mehr, wie groß träge ist, nämlich der Bölferbund. Und diese Beitritt Deutsch Der var bon im wesentlichen eine Hoffnung wird genährt und gestärkt durch den Ententepolizei zur Aufrechterhaltung dieser Fre das Christkind schon tennt". Unsere Schwester, Glanz des Jdeals, der den hohen Namen des densverträge, er ist dies auch nach dem Beitritt einige Jahre jünger, war noch klein", sie ging Völkerbundes umgibt. Denn dieses Wort bezeich Deutschlands geblieben, nur daß jetzt für Deutsch wohl schon in die Schule, aber das Christkind Und so ergibt sich dent, daß auch das fannte sie noch nicht. Nun brannte es auf unse net einen der ältesten und schönsten Sehnsuchts land die Möglichkeit besteht, durch die diplomat Broblemn des Völkerbundes und des Weltfriedens rem Herzen, auch sie wissend" zu machen. Und träume der Menschen, den Traum vom epigen sche Ausnüßung der inneren Spannungs- und für uns fein anderes fein fann, als das der trop der leisen Abmahnungen der Mutter ent Frieden. Der Völkerbund soll ja die Aufgabe Gegenfapverhältnisse zwischen den verschiedenen leberwindung der kapitalistischen Gesellschaft, hüllten wir der Schwester das Geheimnis. Da haben, die Völker zu vereinigen und den Krieg imperialistischen Staaten selbst in eine Bündnis- und daß es im letzten Grunde und zugleich in weinte sie und war fast nicht zu trösten.„ Daß durch ihre gemeinsame solidarische Schieds- konstellation des kommenden Krieges einzutreten. erster Linie genau so wie das Problem der De- ihr mich so belogen habt-!" Der gerichtsbarkeit unmöglich zu machen. Besonders Nun meint man allerdings, daß dies alles mokratie abbängt von der Wiedererftarfung af mehe Silang dieser schmerzerfüllten Kelage, die seit kant, der die Sicherung des ewigen Frie bloß von der jezigen Form des Bölferbundes fenrevolutionären Denkens und Fühlens in den das Kind der Mutter entgegenrief, er zittert noch bens auf diefe Jdee des Bölkerbundes gegründet gelte, daß er aber durch seine Demokratisierung breiten Waffen des Proletariats. Nur eine heute in mir nach, obgleich Jahrzehnte feit jenem hat, ist sie nicht nur durch die Hoffnung der radikal geändert werden könnte. Und gewiß ist solche proletarische Gesinnung wird sowohl die Erlebnisse hinabgetropft sind in das stille Meer Menschen, sondern auch durch das Denken eines es richtig, daß die sozialistischen Parteien diefe Grundlage für eine sozialistische Macht der Vergangenheit. der größten und kritischesten Philosophen zugleich Demokratifieming verlangen müssen. Nichts wäre eroberung im Staate wie für eine Verwirklichung verklärt und gerechtfertigt. Ja, ist's denn aber notwendig, groß schädlicher als wegen der Verfälschung des Böides Friedens unter den Völkern sein, die als hebens davon gat machen? Die Geschichte kommt Ist der Völkerbund, den wir nun haben, berbundgedankens durch den heutigen Bund, oberstes Prinzip alles politischen Sandelns einz: doch alle Tage vor, das Alltägliche ist eben nicht wirklich die Erfüllung dieses Traumes, der An- imperialistischer Regierungen gegen ihn eine und allein das Intereffe des internationalen tragisch. So heißt es wenigstens, damit, daß bruch des glorreichen Zeitalters eines nun wer- Politit der Ignorierung zu betveiben. Im Stampfes um den Sozialismus gelten läßt. Es man vom Alltäglichen behauptet, ihm mangle das benden ewigen Friedens? Es gibt Leute, die in Gegenteil muß gerade durch die Forderung einer bedeutet also gar nichts für die Dentokratifierung Tragische, haben sich Millionen und aber Milder Tat bies glauben oder doch glauben möchten, Demokratisierung dieser Institution ihr undemo- des Völkerbundes, noch so viele sozialistische Dele lionen Menschentiere" noch immer zufrier die da meinen, daß stvar der Völkerbund noch fratischer and widerspruchsvoller Charakter im- gierte bort zu haben, wenn diese sich nicht in den gegeben. Ich will auch jene, ach so simple lange nicht jenem deal der menschlichen Sehn- mer offenbarer gemacht werden. Aber bei die- jeder Frage bewußt sind: ich bin hier nicht der Kindheitserinnerung gar nicht auf ihren tragifucht entspricht, aber toch ein großer und hoff- fem Kampf um die Demokratisierung muß man Vertreter von Deutschland oder Frankreich etc., fchen Gehalt hin untersuchen, nicht einmal von mungsvoller Anfang zu seiner Verwirklichaing fei. fich abermals vor zwei gefährlichen Fllusionen ja ich bin nicht einmal der Vertreter des deut der bekannten„ pädagogischen" Seite ansehen. Und die so denken, find gar nicht immer bloß büten. Man muß zunächst erkennen. daß die schen oder des französischen etc. Proletariats, Gins freilich habe ich trotzdem hundert und bürgerliche Ideologen, sondern auch innerhalb Demokratisierung des Völkenbundes nicht etova sondern ich bin einzig und allein der Vertreter taufendmal erfahren: Kinder verlangen Wahr der Sozialdemokratie gibt es folche Optimisten, schon darin besteht, daß die Opposition Delegierte des internationalen proletarischen Kampfes gegen haftigkeit. Wahrhaftigkeit ist Grundbedingung die man aber schon eher Illusionisten nennen erhält oder daß die Organisation des Völkerbun- die kapitalistische Gesellschaft. Erst dann komm: aller Bildung, aller Erziehung. Wenn aber der muß. Denn alle Illusionen, die innerhalb der des selbst, demokratischer" gestaltet wird, sondern in den Völkerbund ein neues politisches Cazz, den Goethe, der Bürger der Welt und zette Bartei noch allzu sehr gegenüber der politischen daß sie die Eroberung der politischen Prinzip, das Prinzip der sozial stischen( Belose Genoffe von Jahrtausenden, nach einem Demokratie bestehen, wiederholen sich hier noch macht durch das Proletariat in jedem oder fellschaft, erst dann hat sich eine geistige Bereichen unausschöpfbar reichen Leben seine Er Bee- lose Genoffe von Jahrtausenden, nach einem verstärkter gegenüber dem Bölkerbund. Aber mindestens in den wichtigsten Völkerbundesstaa lösung von jenen Anschauungen vollzogen, die tenninis in den Satz zusammenballte,„ Alles hier hilft weder Optimismus noch Peffimismus; ten voraussetzt. Und zweitens ist zu beachten, immer noch unter dem schönklingenden Vorwande Bergängliche sei mur ein Gleichnis", follte nicht zu einer richtigen Würdigung, sondern nur die taß auch diese Machtstellung des Proletariats des Schutzes der eigenen Nation. Der eigenen auch jenem Kindererlebnisse Gleichnishaftes, jenige Methode des Dentens, mit der wir auch allein noch nicht genügt, sondern nur dann, Wirtschaft, der eigenen Urbeiterklasse vir die alte Symbolisches zuzumessen sein? sonst uns von ökonomischen und politischen Illu- wenn das zur Herrschaft gelangte Proletariat 3u- elt ökonomischer Gegerfäße, nur das alte Glent fionen befreit haben, die Methode des gleich von von klassenrevolutionärer und den alten Unfrieden vertreten. Marrismus. Sie weist uns an, alle Kul Gesinnung ist. Eine noch so große Majori- Der ewige Friede ist Jahrtausende lang turerscheinungen in ihrem wirtschaftlichen Zutat des Proletariats, welche aber in der Richtung bloß ein schöner Traum gewesen, genau so pie sammenhange zu erfassen und daraus erst zu ver- des revolutionären Klaffentampfes gar nicht die Abschaffung der Ausbeutung und der Armut. stehen. fruchtbar gemacht werden kann, wenn das Pro- Aber genau so wie Engels recht hatte, zu Von diesem Standpunkte aus ergibt sich uns letariat zwar demokratisch und republikanisch sagen, daß die Möglichkeit der Beseitigung der fofort, daß der Völkerbund feinen Samen, durch denkt und fühlt, aber nicht sozialistisch und inter- laffengegenfäße zwar zum ersten Mal da ist. den er so viel ethische und begeisternde Stim- national, führt prinzipiell gar nicht aber das sie da ist, so gilt dasselbe von dem mungen für sich auslöst, ganz mit Unvecht trägt. aus dem laffenstaat und aus der Völkerfrieden. Freilich fommt das eine so wenig Er ist in Wirklichkeit, genau so wie die politische kapitalistischen Gesellschaft her wie das andere von selbst, foutfagen als überDemokratie, ettwas ganz anderes, als die Idee, aus. Demokratisierung des Bölkerbundes tann reife Frucht tooperattiver Dentokratie der Klasderen Namen er führt. Und dies nicht nur des- also nicht heißen, daß unter den Delegierten des fen. So wie das Proletariat nur durch den Klas wegen, weil ihm noch gar nicht alle Völker an- felben auch Sozialisten sind. sondern, daß die sensieg erst aus der zerspaltenen heutigen Staatsgehören; denn dies könnte ja mit der Zeit anders ganze Institution in demselben Sinne bekämpft bevölkerung ein solidarisches Bolt schaffen wird, werden, wie es in diesem Jahre bezüglich wird, wie die kapitalistische Gesellschaft. Wir er- so werden auch diese Völker erst den Bune beDeutschlands anders geworden ist; sondern weil warten nichts von der Verbesserung der kapitali gründen, der die solidarische Grundlage der er noch kein Bund der Völker, vielmehr bloß ein ftischen Gefellschaft: wir wollen sie überwinden. Weltwirtschaft und des Weltfriedens einer soziaBund der Staaten, ja eigentlich bloß der Regie- Dasselbe gift auch von unserer Stellung zum listischen Gemeinschaft sein wird. Bis dahin gilt renden ist. Dieser Unterschied ist nicht etwas, Völkerbunde. Wenn Sozialisten ihm angehören, internationaler Stlassentampf gegen nationalen was durch den weiteren Ausbau" der Völker- so dürfen sie ihn nicht bereits als einen Anfang Staatenkampf. bundorganisation geändert oder gar beseitigt werdes Völkerfriedens betrachten, den man den könnte, denn er stegt im Wefen des heutigen Gesellschaftssystems, der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und ihrer Klassengespaltenheit, un11 nur aufhebbar begründet. Darüber darf man fich Der Stahltruft Präsident. Dazu der Gleichtlang der rafend rotierenden 5 Bon Peter Nachen. hätte Vor 1927 Jahren ward der Christus Jesus, der mit Chrifam, dem heiligen Del Gefalbte, des, Herrn, geboren. Es ist ganz nebensächlich, ob Ebriftus Jefus gelebt hat oder eine mythische Gestalt ist. Das Christentum ift eine gewal tige große geschichtliche Tatsache, das Christene tum ist Beweis dafür, daß Jde en lebenzeugende Kraft innewohnt. Zwei gigantische Gedanken traten in die Welt des nahen Ostens, die im fernen Often, in Indien, schon ein Salbiahrtausend bereits wirksam waren in der Lebre dest Buddha: Alle Menschen sind Kinder eines Baters, der im Himmel ist, und zum andern die Flucht aus allem Erdenleide und über es hinweg in tas ewige Jenseits. Seit dem Mailänder Edikte vor etwa sechzehnhundert Jahren ist die Kirche Staatsreligion. Millionen Menschen, die auf Erden sich heimatlos fühlten, Millionen Menschen wies die Kirche ols einzige unfehlbare Führerin den Weg zum Himmel. Die Kirche hat sich feit je und bis auf den heutigen Tag heute mehr als je zitbor - als die einzige, die unfehlbare ,, das fein Iman bei Müden sieht, die zur Arbeit gezwungen schütternde und zu Herzen gehende Versammlung werden, etwas ganz Wehes in ihren Gesichtern. mitgemacht. durch das Wort Volt" nicht täuschen lassen. Mit diesem Bescheid zog das Bolt etwas Dieses Wort gehört so wie das Wort„ Staat" zu Schvungräder und eine ganz atemlose ferne ruhiger in seine verfeuchten Wohnorte urüd! Stille im Raum; den Begriffen, von denen Marr und Engels wie-die Masse durchbricht Noch auf dem Wege follte es das herrlichste Schaus derholt aufgezeigt haben, wie sie zu einer Phrafie: ,, wa ift". Die Masse droht toas ist". Spiel erleben das die Nacht bieten konnte. Zur selben Zeit sehen wir den Stahltrust So ist, um ein Beispiel anzuführen, Napo Der Anführer hebt den Arm, hebt ihn, elles seologie führen, die darauf hinausläuft, durch leon I. von seinem Feldherrngenie in Rußland blidt gespannt auf ihn haut und haut präsidenten in Gedanken: Meine Hera Ausmalung einer anscheinenden tulturellen Gemeinschaft über die innere fulturwidrige Berri im Jahre 1812 geschlagen worden. Und so ge durch einen der Toten( es ist unser Sekretär) ren Arbeiter, jest find wir ja jo weit! Jest - und Wunder, die Toten schlafen weiter braucht es nicht einmal mehr Stabenzüchereien, fenheit des Staates und des Volkes hintvegzutäu- fchah es auch dem Stahltrustpräsidenten; jezt arbeiten die Friedhöfe, jetzt seid ihr endschen. Diese Begriffe dienen den herrschender er nicht aus Sparsamkeitsrücklichten die Quaran und die Maschinen brüllen wie zuvor! tänemauer um das Arbeiterviertel ganz herumalle Silfe ist vergebens-. Da hebt eine lich frei und ich bin Herr der Welt!" Selaffen zur offiziellen Festrednerei und zur Frreführen können? Gegen die Fabriken, von woher Frau die Stimme But, Hunger zerquälte da stürzte es auf ihn ein: Boten, Telephon, führung gerade derjenigen Massen, die an der führung gerade derjenigen Massen, die an der nach menschlicher Berechnung feine Gefahr drohte. Nächte, mütterlicher Schmerz weinend alles Radiostationen, Nebelhörner: die Maschinen heutigen Gestalt des Staates und des Volkstums war eine Lücke gelaffen! Wäre auch fie verbaut in einem:„ Genoffen, ihr seid ja ärger als Streif- rafen zu schnell, sie pfeifen vor Size" gar kein Interesse haben. Das machten die Pro- worden, hätten sich die wahnsinnigen Maffen nie brecher, Brüder, das durftet ihr nicht tun!" Rafen steigt", die Maschinenteile glühen". letariermassen bitter mit Tod und Leiden erfab zusammengerottet und wären auf die Fabriken Da- da geht es wie eine Erinnerung durch den Der Bräsident stürzte ans Fenster ren, als sie im Namen des Staates" und der losgefürt! So aber rannte in einer Nacht alles, wefenlosen Blick des Sekretärs: Genossen, Brü- Gesichtsausdruck wurde blöd. In der Tat, es war Nation" auf die Schlachtfelber geschleppt wurden. was Füße hatte, wahnsinnig und tollwütend vor der diese verzweifelte Stimme, das rührt ihn ein wirklich schöner, malerischer Anblick eine Solange der ökonomische Staffersgegensatz besteht, Sunger, vannte. Humpelte, hinkte, atmiete, die tief! Er zittert om ganzen Körper und er erkennt! dunkle warme Nacht mit Sternen, ein singender gibt es noch keinen Staat im Sinne der solibari Straßen bogen sich von der Last der Leute ein; Was jetzt folgt, ist unbeschreiblich: Die Er- Ton in der Luft wie von Eisen, dazu ein schönes schen Gemeinschaft und gibt es noch kein Bolt im man überschwemmte die Felder, man leuchtete kenntnis, daß man Tote vor sich hat, das Entseßen warmes Rot die fargartigen Fabriken glühten Sinne einer Kultureinheit. Die Bölker, die sich mit Fackeln den Weg! Ungeheuer war das darüber, das der Sekretär bricht, indem er auf glühten vor Siße und dann ging es bübsch also der Völkerbund vereinigen foll und die als Gebrüll in dieser Nacht! Unförmig scholl aus ge- einen Stuhl springt und eine wundervolle Sprache programmäßig: Buff, Buff. Puff und so weit in sich selbst solidarische Subjekte dieses Bundes quälten Kehlen der Schrei Sunger!" Man riß spricht, bei der ihm leise ein fein erstäubter Blut- Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3 bis Nr. 7, die Objekte flogen vorgestellt werden, gibt es heute noch gar nicht alles nieder, zerstampfte die" Saaten, brach Weste stront aus der zerfetzten Bruſt wie ein Brunnen in die Zuft alle insgesamt. Der Stahltrusts und kann es noch nicht geben, solange die fapt von den Bäumen, lief je näher die Fabriten prüht, wenn er von der einfachen demütigen präsident hing fassungslos am Fensterrahmen, er talistische Wirtschaftsordnung berrscht. Schon von famen lief und lief und lief! Wer diesen Zug Sorge um die Brüder, oder von der großen Jdee war ruiniert; er fonnte die Katastrophe nicht da aus wird es offenbar, daß die Jdee des Bölgesehen hätte, wäre erschauert vor dieser mensch der Gleichheit spricht, und ein rasendes Empor- mehr begreifen er war irrfinnig geworden. ferbundes innerhalb einer tlaffengegensätzlichen lichen Qual- mande fielen tot oder ohnmächtig reden aller Hände bestätigt. Die Bundesbrüder--Die Arbeiter zogen singend und Gesellschaft und eines kapitalistischen Staaten hin, man fah sie nicht, stapfte über sie hiniveg schaft der Toten und der Lebenden. Die mit roten Fahnen, wie am 1. Mai über die systems gar nicht realisierbar ist. Denn: nfolge bis man vor den räifelhaften Mauern stand; Arbeit läßt sich nicht knechten, die Arbeit ist unser niedergebrochene Daurantänemauer zu den alten des Klassencharakters des States baben, folange dann erbrach man die Türen. aller Herr!" und man beschließt Sinnloses zu Fabriten. die befizenden Klassen den Staat beherrschen, Schred!- Schreck!!- Schreck!! meiden, Revolution gegen das Jenseits der Qua Andere kleinere Rapitalisten tamen ans Ru auch diele Klassen die Herrschaft im Bölferbunde, An kleinen bei den Maschinenhandgriffen ange- rantänewand wäre Wahnsinn und Streik der der, gefahrlofer, weil dümmer die Toteng woran gar nichts ändert, wenn sie aus innerpoli- brachten fünfferzigen Glühbirnen hockte hier ein Toten verhinderte der Zauberbann, das Wort waren wieder Schemen und der Stahltrustpräsi tischen Rücksichten den oppositionellen Parteien Totenkopf, dem Ohr und Lippen von der Ver-„ Ungombu" im Besiz des Bräsidenten. Aber eines dent? Man fonnte ihn im Stadtpart Vormittag oder gar der sozialdemokratischen Parter Delewe una abgefreffen waren dort lag ein Mäd- fonnte man: Die Arbeit übertreiben, die Arbeit die Spaßen füttern sehen, er versuche es nun giertenmandate überlassen. Und folange das chen an der Stahlpreffe und trauerte überall übermächtig werden laffen, die Arbeit sollte den mit Güte für Spaßen! apitalistische System besteht, wird jeder Staat stumme Tote- Sie arbeiteten, ohne die Stahltrustpräsidenten vernichten. Der Sekretär notwendig Träger der Kapitalerpansion feines Waffe zu sehen, der der Atem stocte; in ilyren sprach, daß ihm die Tränen über die Wangen Wirtschaftsgebietes, d. h. Träger einer mperiali leblosen Gesichtern war ein neuer Schmera, den follerten! Viele hatten noch nie eine solche er ( Schluß.) XX 1177 Samstag, 1. Jänner 1927. Wahrerin, als die einzige unfehlbare Münderin der göttlich geoffenbarten Wahrheit betrachtet. Und mit einer ungeheuer gewaltigen und bewundernswerten Festigkeit hat die Kirche alte Glaubenssätze in uralter Atmosphäre verhüllt durch Jahrhunderte getragen, unverrückt, scheinbar unberrückbar. So hat die Kirche ihre Hierarchie gebildet, eine Organisation, die ihresgleichen faum mehr aufweist auf diesem Erdenrund. Gelenkt, geleitet von einem Willen, der Erbarmen nicht fennt und nicht sekundenlanges Zögern oder Schwanken, von einem felfenbarten Willen, hat die Kirche mit unerbittlicher Folgerichtigkeit alles Neue verdammt, als Reberei verflucht. Ueber allem Grauen z. B. des Albigenserkrieges, des Kampfes zwischen Kaifertum und Bapstium, der Inquisition, ter Bartholomäusnacht, des Dreißigjährigen Krieges steht in mächtigen unverschobenen Linien der Machtwille der Kirche, er ist derselbe geblieben bis in die allerjüngste Vergangenheit, in die Tage des Modernisteneides. Wanderfahrten durch das Riefengebirge. Einige Erinnerungen. " Seite 3. Melodie, es plätschert nicht mehr das Bächlein filberklar. Die Bäume ächgen schwer und über den kleinen Graben hat sich eine Eisdecke gezogen. Und wenn der Wind mit den Flocken spielt, da ,, fieht man wieder nicht die Hand vor den Augen". Frühlingsabend vor dem Fronleichnamstag. 1 ganges. Wohl selten ist die Rust so rein und Mar; Jedenfalls aber hat auch das Riefengebirge wäh Während die Dämmerung sich langsam über gar oft wird der Wanderer von den rollenden, rend der Wintermonate feine Anziehungskraft, Berge und Täler breitete, verließen wir die ziehenden Nebelschwaden und den pfeifenden seine Reize. Das beweisen die vielen Sportler, Winden gestört. Wieviele Male kommt es vor, die, mit Rodel und Schneeschuhen ,, bewaffnet", Metropole Ostböhmens, das„ Lindwurmstädtchen daß der ausblickende Bilger, angelangt auf der während der Wintermonate die Berge und AnTrautenau", und fuhren dem Gebirge zu. Längs höchsten Spitze des Riefengebirges, die Hand höhen von Johannesbad bis zum Gipfel des des Schienenstranges liegen die Proletarierdörfer nicht vor dem Augen sieht". Wenn dabei noch Schwarzenberges bevölkern. Vor allemt unsere Altstadt und Jungbuch, Orte, die durch der Wind heult und die Kälte im Sommer Arbeitersportler verbringen dort draußen im tieihre alten und mächtigen Kampforganisationen, bis unter die Fingernägel kriecht", dann sucht fen Schnee einen Teil ihrer freien Stunden, die schon in den Jahren 1897, 1906 und 1907 er gern den Schuß der beiden Bauden" auf( auf ſtählen den Körper und aimen die frische, reine der Schneckoppe gibt es eine preußische" und Luft. manchen Strauß mit dem beutegierigen, rüd eine tschechoslowakische"" Baude und eine Wet- Aber etwas anderes fällt uns ein. An diefichtstofen Unternehmertumt, den brutalen Flachs- terstation mit Tuam, von wo man bei besonders sen Weihnachtsfeiertagen fuhren nicht nur dieund Jutebaronen, ausgefochten haben, weit über flarem Wetter mit einem guten Fernrohr diejenigen nach Freiheit- Johannesbad, welche wirkdie Grengen Oftböhmens bekannt sind. Unser deutschland bliden fann), vorausgesetzt, daß sie cine andere Sorte von Menschen. Ausgestattet Türme von Prag und weit hinein nach Süd- fich Körperpflege betreiben wollen, sondern auch Denken über das Werden dieser stolzen Bewegung nicht verschlossen oder überfüllt sind. Da er mit der modernsten Sportlerdreß, am Rüden die Und trotzdem und dennoch: der Mensch er wird plötzlich durch das Anhalten des Dampf- tönt ein Glodengeichen und einige Minuten spä neuen Schneeschuhe, so spazieren sie in die Berge. fannte auf einmal, daß die wunderbare Illusion zerflatterte. Kopernikus zerschlug mit dem Ham- roes unterbrochen. Wir sind im Bergstädtchen ter wird der blutrote Sonnenball sichtbar, der sich aber sie kommen bis ins Waldhaus" oder höch mer der Wissenschaft das Firmament, zeitlos, Feedheit gebandet. rauntlos wurde das Weltall. Lamard, Darwin revolutionierten die Naturwissenschaften, diese und die Philosophie legten die Gesetzmäßigkeit alles Geschehens dar, ein Geheimnis nach dem andern löst der nimmerrastende Geist der For schung. in die tiefsten Tiefen der schaffenden Naturkvaft dringt er ein und alles erst Be und alles erst Be ginn! Karl Marx und Friedrich Engels entzündeten förmlich neue Sonnen die von Gott gefeßte etig sein sollende ,, Ordnung" barst auseinander. Inmitten der Sturmflut der Zweifel nun steht der moderne Mensch aber nicht arm, nicht bedauernswert, nein und tausendmal nein. Denn der Mensch hat die Erde entdeckt. Die Kirche steht scheinbar fest und unerschüt text, wie sie immer gestanden hat. Und doch ist die Kirche von einer schweren Krisis bedroht, nicht erst seit heute. Die Kirche wehrt sich, sie muß sich wehren. Sie weist das moderne Geistesleben, das durch tausende Kanäle in ihren Körper eindringt, ab, denn sie„ besitzt allein alle Wahrheit". An dem Felsen Petri" steigt und steigt tie rote Flut. Ein neuer wunderbarer, ein urgewaltiger, ein erhabener Gedanke ist Fleisch geworden, die Idee des Sozialismus. Und die Kirche wagt den letzten Kampf nicht, der Ausgang ist für sie selbst zweifelhaft, auch wenn ihr Legionen. himmlischer Heerscharen zu Hilfe fämen. Jn louer Frühlingsnacht streben wir den] Bergen zu. Grasmücken zirpen leise Abendlieder und das Sternenlicht wirft seine geheimnisvollen Schatten in das stille Tal. Wir sind am Eingang des Kurstäbchens Johannesbad, wo gleichjam ale mibild des vorwärtsdrängenden Proletariates das schöne Arbeitererholungsheim in die Nacht vagt. Dieses Heim in wunderbarer Lage bietet während der Sommermonate den müden und verhärmten Arbeiterfrauen eine Stätte der Erholung; das ist das Haus, wo die blaffen, bleichen und unterernährten Mädchen aus den Tertilbetrieben Ostböhmens, aus deren Augen eine freudlose Jugend spricht, in WaldesTuft und Sonnenschein Stärkung und Gesundung finden. Hier kommen die kranken und bedürftigsten Profeten des östlichen Böhmens aus staubigen, lärmenden Fabrikssälen und tiefen, finfteren Schächten, um entrückt vom Getriebe des 2sage on Stelle der auf dem„ Altar des Kapitatiannis" geopferten Kräfte neue aufzunehmen. Der Lebensmut kehrt wieder in trauter Gemein3schaft. Ein Produkt sozialdemokra- in majestätischer Schönheit stolz und siegesficher| stens in die Hoffmannsbaude". Dort wird geerhebt. Minuten köstlichen Erlebens! Das ber- tangt, jo modern wie möglich und abends trägt heißungsvolle Licht flutet auf die Mutter Erde man die Bretteln" wieder zum Bahnhof. Man und hunderte Menschen begrüßen jubelnd den weder mit Sport noch Körperpflege etwas zu tun haben. Man zeigt sich und die sportlichen Hilfsmittel, spricht viel vom guten Schnee", doch neuen Tag. Wer würde wohl als Sozialist in tut es, weil es so Mode ist. Die Stipsychose im folch Momenten nicht sehnend an den Tag denken, Riefengebinge bat Formen angenommen, die wo wir einziehen in das Sonnenband, wo das Licht uns dauernd grüßt und der getvaltige, wel geschichtliche Sonnenaufgang" der Selasse der Festlosen und Armen das Glück und die Freiheit bringt. Und als der frische Morgenwind den Tau trocknete, stiegen wir von des Berges stolzer Höhe und wanderten an der Grenze des Staates den Grenzbauden" zu. man weicht ihm nach Möglichkeit aus. So, das reifende Bürgertum, die Damen und Dämchen, die Gigerl und alten Herren aus allen Teilen unferes Staates. Und es ist direkt köstlich, die fen Menschen zuzusehen, wie sie nach ihrer Fasson die Reize des winterlichen Riesengebirges genießen. * Niemand erkennt diese bestehende Gefahr beffer als die Kirche. Sie weiß, daß sie die Menschen vor dem herrlich flutenden Strom des Geifteslebens nicht absperren fann, auch nicht einmal im entlegensten Waldwinkel; die Technit hat Raum und Zeit überwunden. Es ist daher nicht im geringsten verwunderlich, daß die Kirche feit Jahren und Jahrzehnten alle Straft aufwendet, ihre Macht nicht nur ungeschmälert zu erhalten, nein, sie ausbreiten will. So schrieb 3. B. Dr. Mois Wurm in den HistorischUnd weiter geht der Weg auf weichem politischen Blättern" bereits im Jahre 1910, Moosteppich, stellenweise auf harter Evde, doch Seite 517, folgende außerordentlich bedeutsamen immer am Samm entlang. Nach dreistündigem Säße: Und dann scheint es, als ob noch ein Morgenipaziergang, der nicht minder schön ist anderer Gedanke die katholische Kirche gerade als der Reiz der Nacht, liegt es vor uns, das Genießet die Schönheiten der Natur, Schaf gegenwärtig mächtig bewege. Sie hält ihre Hand letzte Ziel unserer Reise: Die„ Marhütte". fende in Stadt und Land, Proleten aus Schacht schüßend über ihren Kindern im Abendlande und sucht auch ihre geistige Position zu erhalten, Dort herrscht ein reges Treiben. Viele Kin- und Fabrik, Werkstatt und Büro. Durchquert als freilich ohne ihre Sträfte in einem möglicherweise tifher Tätigkeit auf dem Gebiete der tunneln sich auf grünem Rasen und eine denkende Menschen den großen, herrlichen Garfreilich ohne ihre Kräfte in einem möglicherweise der Arbeiterwohlfahrt und sozia- große Anzahl Erwachsene freuen sich über die ten, der uns allen gehört, wandert auf den mutzlofen Kampfe mit Nationen zu erschöpfen, die len Fürsorge. Möge es uns gelingen, Hoffnungsvolle Jugend. Das werden einmal schon auf absteigender Linie sich befinden und mehr Heime diefer Art zu schaffen, damit einer andere Menschen," sagt ein alter Genoffe. Seuke schönen Fleckchen Erde unseres engsten Gebietes, wohl einem langfamen, freilich vielleicht noch größeren Anzahl Enterbten und Gequälten ein ist Fronleichnams tag. Und jedes Jahr dann erhaltet ihr den Sinn für das Hohe und Jahrhunderte beanspruchenden Zerfalle entgegen- bißchen Sonne in ihr dunkles Dasein erhellt. an diesem Tage wandert der Arbeiterturnberein Schöne, dann lebt in Euch der Drang nach gehen. War es da nicht besser, sich an noch wenig Nach einer kleinen Viertelstunde betritt unser Jungbuch mit seinen Kindern auf diese Höhe. Menschheitsfreiheit, der sonst in den dumpfen verbrauchte Völker zu wenden, deren vielleicht der Prinzipat( d. h. Vorherrschaft) auch über Europa Fuß das Zentrum des Bodens, den sich die Die Arbeiter des Ortes schließen sich zahlreich an Hütten und engen Gassen ersticht. So wie wir einst beschieden sein könnte an die gelbe Bourgeoisie als Privileg herausfuchte und den und auch die Genossen aus Marschendorf, Fret durchs Leben wandern, aufrecht und ſehend, die Arbeiterklasse langsam erobert. Den ost heit und Schazlar usw., sehnsüchtig nach freier böhmischen Kurort. In der Kolonnade Bergesluft, haben sich eingefunden. Ein schönes wandern wir in der Natur und lemmen aus all strahlen die Dichter, klingen und fingen die Fest der Gemeinschaft. Alt und Jung, Bursche dem Wunderbaren. Lernen wir speziell aus dem Geigen, rauscht Wein und Sekt. Dort verlebt und Mädel, Mann und Frau genießen auch hier Werden und Vergehen in ihr und sehen Harer die besitzende Klasse lustige Nächte, dort verjubelt das wunderbare All. Die Sonne brennt heiß und die Gesellschaft, die geworden ist und versie den Mehrwert, den sie aus der Arbeitskraft das Volk tummelt sich, aller lästigen Kleider entder Schaffenden preßt, hierher wird der Gewinn ledigt, beim Turnen, Spiel. Gefang u. a. m. gehen muß, wenn wir Kämpfer sind. getragen, der aus dem Schweiß der Entrechteten Warum gerade heute? Das ist nicht schwer zu geflossen. Dieses herrliche Stückchen Erde" be- erraten. Am Fronleichnamstag wollen die Klerisitzt für Kvante und Sieche wunderbare Einrich falen ihre Kinder in weißen Kleidern und tungen, aber nur die bürgerliche Welt verbringt schönen Gewändern, mit Körben und Zweigen, dort ihre Dauerfreizeit. Doch genau so wie sehen, damit sie mitdemonstrieren für die Fin Schlöffer und Burgen, Gemälde und Kunst in sterlinge. Nein, fagen sich die sozialistischen den Besitz der Gesamtheit übergegangen sind, Vertrauensmänner und nehmen ihren Anhang wird das Proletariat auch in die Kurorte einzufammen zu diesem schönen Ausflug, dem sich ziehen, von der Schönheit der Natur Besitz auch viele andere anschließen, die sonst von Atar nehmen und hier Urlaubstage verbringen. Je zu Altar ziehen würden. Und abends als die, mehr wir den Klaffenkampf ausfüllen werden, einige hunderte Menschen zählende Schar sich mit dem Streben nach höherer Kultur, um so fammelt, als die Genossen der anderen Richtunfiber wird der Weg uns offen stehen, die Welt gen Abschied nehmen vom„ großen Haufen", zit erobern. Es werden Juninächte kommen, da wollen der Jubel und die Begeisterung fein Johannesbad nicht mehr ein Privileg der Be- Ende nehmen. Singend ziehen die Seinder heim, fibenden sein und dort die Arbeiterklasse Muße den Bergeshang hinab und befriedigt folgen die stunden verleben wird. Dam singen wir aus Alten". Diese Proleter bauen eine andere voller Kehle: Serrlich ist das Stückchen Erde.." Welt. Und als wir als große Schar in unseren Noch diefer kurzen Betrachtung lassen wir die Heimatsort einzogen, da fangen die Kinder: länge der Musik hinter uns und streben der China?" Rasse, an Japan und vor allem an das Vierhundertmillionenreich Niemand glaubt daran, daß der Weltkrieg etwa die Gedankentetten des römischen Stuhls hätte zerreißen können. Mit welcher Kühnheit die ,, unverbrauchten Völker" des Ostens als zur Herrschaft berufen über die zermürbten entchristlichten Völker Europas bingestellt werden! Die gelbe Gefahr- der Prinzipat Japans und Chinas der. Machttville der heiligen Kirche, eine seltsame, beinahe unglaublich scheinende Verbindung. Aber sie besteht. Wir Sozialdemokraten fürchten die gelbe Gefahr" nicht, der chinesische, der japanische, der indische Prolet ist genau, so ausgebeutet wie der europäische aller Sprachen. Die Sozialdemokratie hat das Proletariat mündig gemacht, der Blaffenbewußte Arbeiter führt den, Stampf ums Dasein" nicht mehr nur im Sinne eines brutalen Ellen bogenkampfes um den Biffen Brot, er erweitert in heißem Ringen und Streben seine geistigen Horizonte, das international organisierte Broletariat schafft den neuen Boden, den Boden der Klassenlosen, der sozialistischen Gesellschaft. Das Proletariat stellt sich mit vollem Bewußtsein der Machtgier und den Herrschaftsgelüften der Kirche entgegen. Die Geiſter ſcheiden sich, die Fronten ordnen sich zum letzten großen, zum entscheidenWeihnachten ist's. Wahre heilige Weihnacht trägt in ihrem Schoße den Morgen des neuen, des ewigen Tages, wir ahnen ihn, wir sehen ihn aufdämmern, schon lobert in Often das Licht, aber anders, als sie es meinen. den Kampfe. Und das Proletariat, stolz, selbstbewußt, lächelt, wenn es überwundener findlicher Illufionen sich erinnert. Söhe zu. Unser Sehnen, unser Hoffen, zieht hinaus in Wald und Feld! Bruder schnall den Rucksack Borbei geht der Weg an der Schwarzschlag- iber, heute folls ins Weite gehn, Regen, Wind, baude" und" Bodenwiese", dem Gebirgskamm vir lachen drüber; wir sind jung und das ist und der Schneekoppe, gem fagenhaften Reich schön!" und alles freut sich auf die nächste Ribezahls zu. Immer mehr verschwindet der Wanderung. Eine neue Sonntagsandacht, proWald mit feinen stämmigen Söhnen, immer letarische Feiertagskultur! Neues Menschentum! fleiner, dünner und dürrer wird das Gestrüpp und alle wir die letzten Flächen des Knieholzes verliehen und uns anschichten, den stolzen SteinWeihnachtstage. Das Riefengebirge zur Genoffen! haufen zat bafteigen, brach neuer Morgen an... Winterszeit. Die Berge haben ein anderes Kleid Gleich hunderten anderen warteten wir angezogen, an den Bäumen hängen andere 3apuf das herrliche Schauspiel des Sonnenauffen und es rauscht nicht mehr der Wald die alte del. raget bei jeder Gelegenheit Euer Barteinbzeichen! . Seite 4. Wirtschaftsjahr 1926. Die wirtschaftliche Entwicklung der Zichechoslowakei seit 1918. 1926: Arbeitslosigkeit, Teuerung, Ernte, Außenhandel, Lohnbewegungen, Brofit und Arbeitslohn, die industrielle Revolution im Auslande. Die Ausgaben der Arbeitertiasse. Camstag, 1. Jänner 1927. der kapitalistischen Großstaaten vergleichen, dann| Slowakei dabei zufällt, ist die, die Macht der Kapifällt uns vor allem in die Augen, daß sich in talistenklasse dieses Landes zu brechen. Dem Amerita und Deutschland, in England und Frank Machtanstieg der Agrar- und Industrie, der reich, eine industrielle Revolution voll- Finanz- und Handelskapitalisten muß ein Damm zieht, eine Rationalisierung der Industrie, des entgegengesetzt werden. Wir ächzen unter der Handels und Verkehrs, daß gewaltige finanz- durch die bürgerliche Wirtschaftspolitik hervorgepolitische und Industriekonzerne entstehen, welche rufenen Teuerung, wir stöhnen unter niedrigen bas Ende der wirtschaftlichen Selb Löhnen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Die ständigkeit der kleinen Staaten an- politische und gewerkschaftliche Schwäche der zahfündigen. Schon bei der Bildung des europäischen lenmäßig so starten Arbeiterklasse dieses IndustrieEisentariells hat es sich gezeigt, daß unsere Eisen- landes ist unerträglich, die Zersplitterung der AbIn der wirtschaftlichen Entwicklung der getretenen erhöhten 3ölle auf Agrarpro- industrie nur ein Anhängsel der westeuropäischen wehrorganisationen des Proletariats macht die Tschechoslowakei seit Begründung des Staates butte aus, das Geschent, welches die arbeitende Eisenindustrie ist. Gegenüber den großen Kon- Arbeiter zum Spielball einer rücksichtslosen, bür fann man drei Zeiträume unterscheiden: Bevölkerung von der Bürgerregierung erhielt. gernen der kapitalistischen Großmächte, gibt es gerlichen Parlaments mehrheit und brutaler Pro1. Die Nachkriegstonjunttur, Daß die Zölle mit Rücksicht auf die schlechte für die tschechoslowakischen Kapitalisten nur ein fitjäger in Banken und Industrie, Handel und welche die Jahre 1919 und 1920 umfaßt. Der Ernte" notwendig waren, ist von der inzwischen doppeltes Verhalten: entweder einen aussichts- Landwirtschaft. Die kommunistische Bewegung hat große Bedarf der im Kriege an Gebrauchsartikeln erschienenen Erntestatistit widerlegt worden. Wohl losen Kampf zu beginnen, welcher nur enden kann aus den blühenden Gärten der Arbeiterbewegung berarmten Bevölkerung im Inlande sowie die war die Ernte im heurigen Jahr kleiner als im mit der Verdrängung vom Weltmarkt oder Verdurch die sinkende Währung begünstigte Ausfuhr Rekordjahr 1925, aber sie war noch immer weit einbarung, d. h. Unterordnung. Wir gehen einer haben die Rückführung der aus dem Kriege heim- größer als 1924.( Weizen wurde geerntet: 1924 Epoche des Kapitalsmus entgegen, da ein paar Ingefehrten Soldaten in die Produktion, die soge- 9 miillonen, 1925 10.7 millionen, 1926 9.7 Wil dustrieherren und Bankmagnaten der Großstaaten nannte wirtschaftliche Demobilisierung", rasch lionen Meterzentner, Korn 1924 12 Millionen, gewaltigere Reiche regieren werden als sie die ermöglicht. Die gute Konjunktur bot die Grund- 1925 14.7 Millionen und 1925 12.6 Millionen Hohenzollern, Habsburger und Romanows belage zur Anpassung der Löhne an die nach dem Metergentner.) Kriege gestiegenen Preise, die Macht und Einheit seffen haben. In je weniger Händen aber der Der trisenhafte Charotter der tschechoslowa- Reichtum der Welt vereinigt jein wird, desto mehr ber Arbeiterklasse, ihre gute Organisation mach- tischen Volkswirtschaft kommt in dem für den werden die arbeitenden Maſſen aller Länder von rationen zerstört werden soll. Der großen AufStaat und die Arbeiter so bedeutsamen Außenzunüßen. Aber die Konjunktur dauerte nicht lange, handel zum Ausdruck. Die stets durch eine rosa- fchaft von ein paar fapitalistischen Gewaltmen- ung würdig erweisen, soll nicht die künftige Gesie war fürzer als die fonnten. der Jahre 1919 und 1920 eine Steinwüste gemacht: nun gilt es wieder aufzuforsten und zu pflanzen. Es ist eine mühevolle Arbeit, die aber getan werden muß, wenn nicht die Arbeiterklasse der Tschechoslowakei auf die niedrige Stufe der Lebenshaltung herabsinken soll, die sie dank der stolzen Kämpfe in der Vergangenheit überwunden hat, wenn nicht das Wert früherer Arbeitergene. neration von uns sagen, daß wir ein schwaches Geschlecht gewesen sind, und die Zeichen der Zeit nicht verstanden haben. Emil Strauß. Der Zuckerwucher. Bertenerung des 3uders leit 1. Oktober für eine fünfföpfige Familie Kč 152.40 jährlich.- Jährliche Mehrbelastung der Gelam bevölkerung 4.9 Millionen kč. " Verbot der Einfuhr von Schlachtvieh aus Polen. Die agrarischen Fleischvertenerer an der Arbeit. Mittels Kundmachung vom 29. Dezember hat das Landwirtschaftsministerium die Einfuhr von Klauenvieh( Schöpfe, Schafe, Ziegen und Schweine) aus einer ganzen Reihe von Bezirken Bolens verboten und hat weiters die Einfuhr von Nuzz- und Zuchtvieh aus Polen überhaupt untersagt. rote Brille blickenden Währungspolitiker, für die schen abzuwerfen, desto eher wird der Kapitalis2. schwere Wirtschaftskrise, die ihr der New Yorker und Züricher Kurs der Krone mus vom Sozialismus abgelöst werden. folgte und in den Jahren 1921, 1922 und 1923 alles, die wirtschaftliche Lage der Arbeiterschaft Die Aufgabe, die den Arbeitern der Tschechogeradezu verheerend gewirkt hat. Da erst wurden nichts ist, weisen mit Stolz darauf hin, daß das Die Schäden sichtbar, welche der Krieg in der euro- Aftivum der Handelsbilanz für die ersten elf päischen Wirtschaft angerichtet hatte sowie die Fol- Monate des Jahres 1925 1233 Millionen, für gen der politischen Veränderungen der Staatsgren- die gleiche Zeit des heurigen Jahres aber 2248 zen in Mitteleuropa. Verschärft wurde diese Krise millionen, also um 1215 Millionen Kronen mehr durch die Deflation( Steigen des Wertes der Kč), beträgt. Gehen wir uns aber die Handelsbilanz welche die Produktionskosten der tschechoslowaki näher an, dann finden wir, daß( für die in Rede schen Industrie erhöhte und so den Export er stehenden elf Monate) die Gesamteinfuhr von schwerte. Den Höhepunkt erreichte diese schwerste 15.615 Millionen im Jahre 1925 auf 13.649 MilWirtschaftskrise, welche die Sudetenländer feit lionen, also um fast zwei Milliarden zurückgeganBestand des tapitalistischen Systems mitgemacht haben, am 1. Jänner 1923, da die Zahl der Ar- gen ist, und daß ebenso die Ausfuhr, die 1925 ( elf Monate) 16.848 Millionen, 1926 aber nur In den letzten Monaten tourde der Zucker Ein Wort sei noch gesagt über die unerhörte beitslosen rund 450.000 betrug, ein Fünftel 15.898 Millionen betrug, um fajt eine Milliarde zweimal verteuert, und zwar am 1. Oktober und Demagogie, welche die klerikalen, sowohl die der in Industrie, Handel und Verkehr Beschäftigten Stronen gesunken ist. Der Rückgang der Einfuhr nunmehr am 1. Jänner. Vor der Verteuerung deutschen, als auch die tschechischen, in der Frage war ohne Beschäftigung. Die Unternehmer bemüßten die Strife zu einem ausgiebigen Lohn ist auf den geringeren Rohstoffbedarf der Indu- im Oktober wurde im Kleinhandel Hutzucker für der Zuckerberteuerung treiben. Die tschechisch- tlebie abbau, dessen sich die von den Kommunisten ge- ftrie, fowie auf die gesunkene Lebenshaltung der K 4.90 verkauft, jetzt fostet er 6 K, Kristallzucker rifale Breffe tritt für die Herabsetzung der ZuckerBevölkerung zurückzuführen, das Sinken der früher um K 4.70, jest um K 5.90, Würfelzuder preise ein und auch das Zentralorgan der deutspaltenen Arbeiterorganisationen nicht entwehren Ausfuhr zeigt die volle Schwere der früher K 5.10, jetzt K 6.10. Die Verteuerung schen Christlichsozialen ruft in einem Zweifpalter Krise unserer Exportindustrien. Der bei einem Kilogramm Zucker beträgt demnach 1 K aus: ,, der Zuckerpreis muß herunter." Das sind. 3. Die Jahre 1924 und 1925 bedeuteten Ridgang, sowohl des Außenhandels als auch die bis K 1.20. Was diese Verteuerung für die Be- dieselben Herren, welche im Sommer für die Ereine mäßige Besserung der Konjunt tur. Bis zu Ende 1924 war die( von der amtli- der Verkehrsstatistik, in die ein Blit uns darüber fern hervor: Nach der amtlichen Statistik beträgt gramm gestimmt haben! Sie sind daran schuld, tur. Bis zu Ende 1924 war die( von der amtli, Schwäche des inneren Marktes erhellt deutlich aus völkerung bedeutet, geht aus nachstehenden 3if- höhung der Zuckersteuer um 60 Heller pro Kilochen Statistik erfaßte) Zahl der Arbeitslosen auf etwas über 70.000, bis Ende 1925 bis auf etwas belehrt, daß int ersten Halbjahr 1925 eiva 31 der Verbrauch einer Person in der tschechoslowa- daß die Zuckersteuer erhöht wurde, wodurch den über 48.000, zurückgegangen. Die Arbeiterschaft ersten Halbjahr 1925 aber nur ungefähr 29.2 Mil Die Verteuerung beträgt demnach, wenn man gegeben wurde, mit dem Zuckerpreis hinüber 48.000, zurückgegangen. Die Arbeiterschaft Millionen Tonnen Güter befördert wurden, imtischen Republik jährlich 28 Kilogramm Zucker. Buderfabrikanten am 1. Oktober die Gelegenheit konnte infolge ihrer organisatorischen Schwäche fionen, d. 1. um 1.8 Millionen Tonnen, oder um eine mittlere Preisdifferenz von K 1.10 annimmt, aufzugehen. Jetzt sehen die Klerikalen, was fonnte infolge ihrer organisatorischen Schwäche diese Konjunktur nur wenig ausnüßen, die Lohn volle 5.7 Prozent weniger. erhöhungen, die in einigen Branchen durchgesetzt bei einer Perfont K 30.80 oder bei einer fünfglie- fie angerichtet haben und wollen dem Groll wurden, waren nicht ausreichend, das Lohn drigen Arbeiterfamilie K 152.40. Was das für der Bevölkerung, der sich gegen die Zoll- und Die Betrachtung der einzelnen Produktions- die Gesamtbevölkerung bedeutet, geht aus nach Steuerparteien richtet, entgehen. Die niveau von 1920 konnte nicht erreicht werden. Die zweige bestätigt den Eindruck der schleichen- ftehendem hervor: nach der letzten Volkszählung Sozialdemokraten werden aber dafür sorgen, daß Lebenshaltung der Arbeiter wurde ein wenig durch den Wirtschaftskrise in der Tschechoslo- beträgt die Bevölkerung der tschechoslowakischen die wahren Schuldigen an der Verteuerung des das Fallen der Preise erleichtert, der Großhan watei, von der den Lesern dieses Blattes, in einer Republik 13,611.349 Einwohner. Multipliziert Buckers: Regierung, Regierungsparteien und Zut delsinder fank im Jahre 1925 von 1045 im Jän- Reihe von Artikeln seinerzeit ein in allen Ginzel man diese Zahl mit K 30.80, fo gelangt man zu erfabrikanten dem Urteil der Volksmassen nicht ner auf 977 im Dezember. Der Preisindex war heiten ausgeführtes Bild geboten wurde. Die Kon- dem Schluß, daß die Bevölkerung für den Zucker entgehen werden! aber noch immer weit höher als der Lohninder, junktur im Steinkohlenbergbau war ein bloßer unt 419,229.549 K mehr bezahlen muß. Diese der etiva 500 bis 600 betrug, jo daß sich der Bufall, auf den englischen Streit zurückzuühren, Summe steden 165 Zuckerfabriken in der Tschecho= Reallohn auf etwa zwei Dritel des Vorkriegs- die Braunkohlenförderung des Jahres 1926 bleibt flowakei ein. So wird das Intereſſe bon 13% lohnes belief. hinter der des Jahres 1925 noch zurück! Tau- Millionen Menschen zu Gunsten von 165 MenWelche Stellung nimmt nun das Jahr fende von Bergarbeitern sind arbeitslos, tausende schen hintangefest. 1926 in der wirtschaftlichen Entwicklung der arbeiten nur zwei bis drei Schichten in der Woche. Von Interesse ist eine andere Feststellung, Tschechoslowakei ein? In der Eisen- und Maschinenindustrie ist die Be- die das ,, Prabo Lidu" macht und die sich vor allem Im heurigen Frühjahr hatten sich die schäftigung in der zweiten Jahreshälfte gleich auf die land wirtschaftliche Bevölkerung wirtschaftlichen Verhältnisse aber falls zurückgegangen. In den ersten drei Quar- bezieht. Von der Landwirtschaft leben in der mals verschlechtert, wenn auch die Strife talen 1925 wurden etiva 139.000 Tonnen Roh- Tschechoslowakei 5,391.593 Menschen, die Verfeinen so erheblichen Umfang angenommen hat eifen erzeugt, in der gleichen Zeit 1926 nur teuerung des Zuckers belastet die landwirtschaftwie im Schreckenswinter 1922-23. Die Bahl der 102.000 Tonnen. Die Textilindustrie hat die liche Bevölkerung daher mit einer Summe von Arbeitslosen( hier sei nochmals wiederholt: der Krise im Sommer besonders gespürt, die Beffe- 165 061.064 K. Da die gesamte Grundsteuer nur von der amtlichen Statistit erfaßten Arbeits- rung, die im Herbste eingetreten ist, ist minimal. 141 Millionen Kronen beträgt, so überwälzen die lofen), die im Dezember 1925 nicht einmal 50.000 In der Glas- und Porzellanindustrie ist es auch Buckerfabrikanten auf die landwirtschaftliche Bebetragen hatte, war schon im Jänner auf mehr heuer dabei geblieben, daß diese Industrien mit völkerung eine Last, die größer ist als die gesamte als 61.000 gestiegen und stieg dann weiter bis höchstens 60 Prozent ihrer Kapazität arbeiten. In Grundsteuer. zum August, wo sie mehr als 77.000 erreichte. allen diesen Branchen gibt es zu Ende des Jah Man erinnere sich nur an die Klagen der Im Herbste trat eine leichte Besseres Auseinandersehungen mit den Industrie über die Belastung der Volkswirtschaft rung am Arbeitsmarkte ein, für September ver- Unternehmern: Die Bergarbeiter verlangen durch die Sozialversicherung. Diese Belastung zeichnet die amtliche Statistit nur noch die Zahl eine Lohnerhöhung, in der deutschböhmischen Me- beträgt nach dem Motivenbericht zur Sozialvervon etwa 70.000 Arbeitslosen. Zu ähnlichen tollindustrie haben die Unternehmer den Vertrag icherung jährlich 459 Millionen Kronen, das heißt Schlüssen führt eine gewerkschaftliche Statistik. gekündigt, in der Glasindustrie jind vereinzelt ge- nicht viel mehr als die Lasten, die auf die BevölDie Union der Textilarbeiter hat im Jänner 1926 ringe Lohnerhöhungen, bzw. Teuerungsaushilfen ferung durch die Zuckerverteuerung überwälzt 137.000 Kč an Unterstützungen ausgezahlt. Die gewährt worden. Daß die großen Industriebetriebe werden. Summe stieg dann von Monat zu Monat, er- finanziell in der Lage wären, ihren Arbeitern reichte im September mit 1,193.000 Kč den höch- höhere Böhne zu bezahlen, zeigen ihre Dividenden. sten Stand und fant im Oktober auf 707.000 Kč. So find in der Zuckerindustrie für 1925 Dividen( Von Jänner bis Oktober hat die Union nicht der bis zu 45 Prozent verteilt worden,( Nestomi weniger als 5% Millionen Ke an Arbeitslosen- 25 Prozent, Vereinigte Zuckerraffinerien 45 Prounterstübung ausgezahlt.) Freilich ist in diesen zent), in der Textilindustrie bis 15 Prozent Ziffern die Sturzarbeit nicht berücksichtigt,( Sernych 15 Prozent, Noe Stroz 12 Prozent, Merito rechtlich im Beliz der Delfelder.- Einschreiten des amerikanischen deren Ausweitung und Einengung das Bild des Roffoftelet 10 Prozent), im Kohlenbergbau: BrüAblaufes der Wirtschaftskonjunttur ergänzen ger 15 Prozent, Nordböhmische 22 Prozent; in der würde. In vielen Branchen aber( Textilindustrie, Gisenindustrie: Českomoravska 50 Prozent, Sellier Bergbau) ist gerade die Kurzarbeit die ärgste 30 Prozent, Kupferiverke 35 Prozent usw. Die Geißel der Arbeiterschaft, das Einkommen des Ar- Berechnungen, die insbesondere für den Kohlenbeiters ist vielfach auf die Hälfte des bei Vollbe- bergbau vorliegen, zeigen uns die Berechtigung fchäftigung erreichten Verdienstes der bekannt der Forderungen der Arbeiterschaft ganz einwandlich auch fein üppiges Leben ermöglicht_herab- frei: Während der Bruttoanteil der Arbeiter an gefunden. Lohnzulagen gab es zwar hier und dort, der geförderten Braunkohle von 1921 bis 1924 aber in so geringem Maße, daß das Ende des von 46.95 Prozent auf 33.64 Prozent gefallen Jahres in einigen Branchen Bewegungen der Ar- ist, ist der Anteil der Unternehmer von 53.05 Probeiterschaft sieht, die eine Erhöhung ihres Ein- zent auf 66.36 Prozent gestiegen. Die Lohnkosten fommens verlangten. Dies ist notwendig gewor- sind beim Zentner Braunkohle in dieser Zeit von den durch das Steigen der Preise. Der 4.46 K auf 2.24 K gefallen. Im Juli 1925 beRückgang Ser Preise, den wir für das Jahr 1925 trug der Reallohn des Bergarbeiters nur 78.14 feststellen konnten, hielt zunächst im ersten Halb- Prozent des Lohnes der Vorkriegszeit. Dagegen jahr 1926 an: der Großhandelsindex fant von 966 baben acht nordböhmische Kohlengesellschaften die Washington, 31. Dezember.( Reuter.) gesellschaften wie auch die Politiker aller Parteien, ( Jänner) auf 926( Juni). Da jepte jedoch der Durchschnittsdividende der Borkriegszeit( 12.72 Rückschlag ein und der November weist schon Prozent) 1925 um 0.51 Prozent überschritten. Heute Mitternacht tritt die Novelle zum megilani welche Maßnahmen das Staatsdepartement in einen Großhandelsinder von 978 auf. Insbeson Den kapitalisten geht es besser, den schen Petroleumgesetz in Kraft. Die merikanische dieser Angelegenheit zu treffen gedenkt. dere sind es die Lebensmittel, die im Preise hin- Arbeitern aber schlechter als 1914 und Regierung erklärt, daß sie das Gejeh unverzüglich aufgeschnellt sind. Der Inder der Lebensmittel die Erreichung des Borkriegs lohnes durchführen werde. Mit Rücksicht darauf, daß die in Mexiko, daß die amerikanischen und auch die ities von Jänner bis November von 863 auf 946, muß das nächste Ziel des Kampfes Möglichkeit einer Konfiszierung eines mehr als übrigen Petroleumgesellschaften die Anerkennung Wenn wir zum Schluſſe die Wirtschaftslage 150 Millionen Pfund Sterling repräsentierenden dieses Gesetzes ablehnen werden. Ziffern drücken sich eben die seit 15. Juli in Kraft der Tschechoslowakei mit der Wirtschaftsentwicklung Befißes eintreten könnte, fragen die Petroleumwährend der Preisinder der Industriewaren in der Gewerkschaften sein. derfelben Zeit von 1087 auf 1012 sant. In diesen Der Grund dürfte der sein, daß gegentvärtig die Zeit des Abschlachtens der Schweine gekommen ist und die Agrarier eine Senkung der Preise befürchten. Um dies zu verhindern, verbietet man ganz einfach die Schiveineeinfuhr aus Polen. Mit allen Mitteln versucht die gegenwärtige Regierung, gestützt auf die agrarischen und klerikalen Parteien, jede Möglichkeit der Verbill'gung der Preise zu verschütten und alle Preise hinaufzutreiben. Die Delmagnaten troßen der Staatsgewalt. Staatsdepartements erwartet. New York, 31. Dezember.( Eigenbericht.) Nachdem der mexikanische Präsident Calles in einem persönlichen Schreiben einen Antrag der zehn größten Delgesellschaften, die Frist für die Eigentumsübertragung der Delgruben an Inländer zu verlängern, abgelehnt, hat, trafen sich die amerikanischen Interessenten heute zu einer Besprechung der Lage. Die Konferenz, deren Teilnehmer insgesamt 85 Prozent des mexikanischen Deltapitales vertraten, lehnte ca ab, der Ablösungsvorschrift nachzukommen, so daß die mexikanische Regierung am 1. Jänner gefeßlich in die Eigentumsrechte der bisherigen Befiger der Delfelder eintreten wird. Es wird erwartet, daß das amerikanische Staatsdepartement gemäß den abgegebenen Erklärungen die erste Beschlagnahmeverfügung seitens der merikanischen Regierung als Präzedenzfall erklären und den Rechtsschuß der amerikanischen Besißer aufnehmen wird. * Den legten Nachrichten zufolge erwartet man Samstag, 1. Jänner 1927. 3m Jahre 1927 braucht jeder Arbeiter einen Kalender. Wer noch keinen befiẞt, bestelle sofort das Arbeiter- Taschenbuch 1927 Aus der Werkstatt des Krebs. Wie Berleumdungen entstehen. Krebs bestellt sich aus Wien Bermutungen" über Breitner.- Der geistreiche Herr Bauler aus Bilin Die hatentreuglerischen Brecher der Zinsdas außer dem Kalendarium eine Fülle wert- tnechtschaft hassen niemanden so heftig wie den vollen Inhalts und viele Illustrationen ent- Genossen Breitner, den Finanzreferenten der hält. Preis in Ganzleinen nur 6 K. Das Kommune Wien, der die Zinsknechtschaft der Taschenbuch ist in allen Vollsbuchhandlun- Wiener Großbanken zu brechen auf dem besten gen und Schriftenabteilungen, bei den Rol- Wege ist. Daß hier eine sozialistische Stadtregierung den Vampiren des Bankfapitals an den Leib rückt, giftet die Soldlinge jedes Kapitals, die die Hakenkreuzler sind, natürlich mehr als irgend ein anderer sozialistischer Erfolg. porteuren oder direkt bei der Zentralftelle für das Bildungswesen in Prag, 2., Nelazanka 18, erhältlich. Inland. Wahlen auf den Eisenbahnen. Die Ergebnisse der Krankenkassenwahlen auf den tschechoslowakischen Staatsbahnen liegen nunmehr vor. Es erhielten die Jednota( tschechische Nationalsozialisten) 61.039, der Akční výbor( tschechische Sozialdemokraten) 52.020, Mezinarodni föderace- Verband( Kommunisten und deutsche Sozialdemokraten) 44.442, Narod( Nationaldemo fraten und flowakische Klerikale) 21.258, Getverfschaft deutscher Eisenbahner und Verein deutscher Eisenbahnbcamter 9.296, zusammen 188.055. Der Erfolg, insbesondere des Verbandes der Eisenbahner, springt in die Augen, wenn man die Wahlrefultate der Direktionen betrachtet, in denen die meisten deutschen Eisenbahner sind, wie Prag Nord und Olmüß, wo die Stimmenzahl der Gruppe Federace- Verband eine besonders große ist. Einige Worte müssen über die ZutreiberDienste gesprochen werden, welche die deutschen Nationalsozialisten den tschechischen Nationalsozia listen geleistet haben. Die Hakenkreuzler haben nämlich mit der Jednota gekoppelt, wodurch sie zwar im Bereiche Prag- Nord ein Mandat gewonnen, in den Gebieten Olmüz und Königgräß jedoch der Jednota zu einem Mandat verholfen haben. Die Listenkoppelung zwischen den beiden Gruppen erfolgte jedoch hauptsächlich für die Wahl in den Aufsichtsrat. In dieser Körperschaft wurden den tschechischen Nationalsozialisten durch die Listenkoppelung beide Mandate gesichert. Erst Hetzt die Jednota, damit taufende deutsche Be dienstete aus dem Bahndienst hinausgeworfen werden, einige Monate später sieht man das entwürdigende Schauspiel, daß selbst diejenigen, die massenhaft frühzeitig pensioniert wurden( auch die Pensionisten haben nämlich das Wahlrecht bei den Krankenkassenwahlen), durch hinterlistige und falsche Vorspiegelungen dazu verleitet werden, der= felben Jednota Wahlhilfe zu leisten. Von berschiedenen Ortsgruppenfunktionären der Gewer schaft deutscher Eisenbahner wird behauptet, daß dieser Stimmschacher ohne Wissen der Vertrauens männer erfolgt ist. Wenn diese Mitteilungen auf Wahrheit beruhen. dann müßte dies die Folge haben, daß die für diesen unsauberen Schacher verantwortlichen Funktionäre davongejagt werden. Die Hakenkreuzler aber werden weiterhin von sich behaupten, daß sie die Vertreter der deutschen Eisenbahner sind, wobei sie Hand in Hand geben mit denjenigen, die die schärfsten Gegner des deutschen Glements auf den Eisenbahnen sind. Ein unveröffentlichtes Präsidenten- Interview? Wie die ,, Lidove Noviny" berichten, sollte in den„ Narodni Listy" zu Weihnachten ein Interview eines ihrer Redakteure mit dem Präsidenten erscheinen. Der Präsident hatte angeblich einen Redakteur dieses Blattes empfangen, auf die ihm gestellten Fragen geantwortet und die Veröffentlichung der Unterredung gestattet. Im letzten Augenblick soll nun Dr. Kramar den Abdruc diejes Interviews verhindert haben. Dazu erklären die Narodni Listy", daß die Redaktion und speziell Dr. Kramar grundsätzlich gegen Interviews mit dem Staatsoberhaupt seien. Schon davas gehe hervor, daß die Redaktion niemanden zum Präsidenten wegen eines Interviews gesandt und daß auch Dr. Stramar nicht im voraus seine Zu" 1 Auch dem jattsam bekannten Krebs geht. es so. Nur reicht seine Erfindergabe nicht aus, um Argumente gegen Breitner herbeizuschaffen und da man mit Albernherten wie Seith- Sobelfahn" und ähnlichem Dreck, den man gegen das rote Rathaus wirft, auf die Dauer wenig aufftedt, wollte der Krebs sich besseres Material verschaffen. Zu diesem edlen Zwecke schrieb er einem feiner Wiener Spießgenossen einen Brief, der so aussieht: Der Tag. Schriftleitung und Berwaltung: Auffig, Tepligerstr. 20 ust. Einzelne Folge 60 Heller Samstagfolge 1 Krone uit. Aussig, am 29. Juli 1926. How. Herrn Hans Bauer, Wien VI/ 2. Werter Parteigenoffe! In einer Polemik gegen den„ Tag" bringt der hiesige Sozialdemokrat" eine Notis, in der der Stadtrat Breitner als Ausbund von Uneigennütigkeit, als großer" Mann, der auf Vermögen und Rang verzichtet hat, um der Arbeiterschaft zu dienen, bezeichnet wird. Es wäre eine glänzende Sache, wenn man, diese offenkundigen Lügen der roten Presse widerlegen könnte. Könnten Sie mir nicht folgen des beschaffen: 1. Gehaltsbezüge des Stadtrates Breitner. 2. Etwaiger Nachweis von Vermögen desselben oder seiner Frau. ant Frechheit das!) bezeichnende Tatsachen oder Vermutungen. Wir müssen die Juden durch Ueberweisung ihrer Lügen in der Arbeiterschaft entlarven, Hel fen Sie uns bei dieser Arbeit! Da ich heute auf Urlaub gehe, bitte ich Sie, mir bie Nachricht an folgende Adresse abgehen zu lassen: Hans Krebs, bei Fischer Weber, Zinnowitz a. d. Ostsee, Waldstraße Nr. 23, Deutsches Reich. In den nächsten Tagen fommit Parteigenosse Otto Bauler aus Bilin( Böhmen) zu Ihnen, um in der Judenfrage mit Ihnen zu sprechen. Pauler ist einer unserer besten und geistreichsten Mitarbei ter und durchaus verläßlich. Mit bestem Dank und zu Gegendiensten im Voraus! Mit trendeutschem Gruß! " 1 Hans Krebs. Sier erfährt man mit aller wünschenswerten Deutlichkeit, wie die Argumente des Tag" zustande kommen. Während der Krebs sich an die Ostsee begibt, um in Zinnowit als ,, armer Hafenfreuzler" feine fümmerlichen Tage zu verbringen, läßt er sich in Wien Vermutungen" über Bre'tnters Vermögensverhältnisse sammeln und dele giert eigens einen seiner ,, besten und geistreichsten" Mitarbeiter in den Saustall der österreichischen Hakenkreuzlerei, um dort Schäße für den Tag" zu heben. Diesem Bittgefuch nach fann man sich eine Vorstellung von dem Material machen, das der ,, Tag" mun bringen wird. Der geistreiche Pauler aus Bilin ist als Sohn des Domänendirektors des„ Fürsten" Lobkowitz und Tschechen stämmling natürlich besonders zum nationalsozialistischen Vertrauensmann geschaffen. Wir sind überzeugt, daß er Vermutungen in Fülle mitgebracht hat und sind des Erscheinens dieser Vermutungen im ,, Tag" gewärtig. Wir unsererseits, verlassen uns mehr auf Tatsachen aus erster Quelle und ziehen die Protokolle und Briefe der österrei chischen Hafentreuzler, aus denen wir 3. Andere für diesen„ bescheidensten Mann", schon öfters etwas zum Besten gaben, allen andeden kein Hakenkreus heranreicht( jüdische ren Quellen ihrer Sicherheit wegen vor. Der Lohnkonflikt der Bankangestellten. Werden die Banten einlenten? Der Konflikt der Bankangestellten strebt seinem Höhepunkt zu. Noch knapp vor Abbruch der Verhandlungen durch den Bankverband spielten die leitenden Funktionäre mit dem Feuer und versuchten durch Zurückhaltung eines Teiles der Jännerbezüge die Beamtenschaft zur Kapitulation zu zwingen. Die Bankangestellten wiesen aber das ungeheuerliche Junktim die Banken haben bekanntlich die volle Auszahlung der Gehalte von der Annahme ihrer Forderungen abhängig gemacht in der entschiedensten Weise zurück und beginnen sich, so wie es die Sachlage erfordert, auf den gefeßlichen" Zustand vorzubereiten. Seite 5 Tages- Neuigkeiten. Dem neuen Jahr! Ich grüße Dich, Zeit, Die Du neugeboren Aus ewigem Schöpferall herniedersteight, Willst Du mich suchen, Um mich zu erheben, Mit neuer Kraft zu weiterem Weg Mich zu erfüllen? Von Deinen Geberhänden küß ich Den fanften Strahl des ahnungsvoll Verborgenen, Aus Deiner Augen rätseldunklen Tiefen Trink ich die Lust, Vereint mit Dir zu gehen. Ich öffne Dir mein Herz, Osieh, welch heiß Vertrauen Zu Deiner Gunst ich Dir 31 Füßen lege! Dein Wille sei! Doch während ich mich gläubig Dir ergebe, Hält meine Hand die fefte lebensstarke, Ein Schwert, ein eisern Schwert umflammert. Das ist mein Troß, Mein eigener, heiliger Wille, Ihn stell des Schicksals Toben ich entgegen, Dein Wille sei laß auch mein Wollen leben! Erna Haberzettl. Neujahrsnacht. In der Fabril. Graue Wände hoher Häuser, gleichmäßige Fenster, matterleuchtet: Weberei! Heute laufen die Maschinen schneller, glänzender, geölter, man will um fünf Uhr Schluß machen, Silvester feiern! Müde übernächtigte Gestalten in blauen Sittein greifen fast zitternd nach den wohlvertrauten Hebeln der Maschinerie, der Stühle. Die Teppiche mit den orientalischen Mustern, der Kattun mit den grellfarbenen Druckpunkten laufen zwischen Kämmen der Stühle, zwischen den pfeifenden Walzen der Druckmaschinen, wie gehetzt, aufgeregt wie eine giftige Viper schießt das Webeschiffchen hin und her. Werkführer, Monteure, Aufsichtsorgane rennen zwischen den knatternden Webstühlen durch, aber ihr finsteres Geficht ist heute nur wie ausgeborgt, auch sie denken nur an Feierabend und wie sie hernach Silvester feiern könnten. So. geht es hin, niemand ist recht aufgelegt zur Arbeit in diesen Betrieben schläft man nie, Tags kehrt die Sonne müde den Hof, Eisenbahnwaggons fahren mit Exportladungen in die Welt, Nachts zeichnet unangenehm blaues Licht der Nachtlaterne scharfe Schatten der über den Hof eilenden Nachtschiller Huuuuu!!! Endlich bläßt das Nebelhorn Feierabend, die Webstühle setzen mit dem Gefnatter, Geratter aus, nur einer oder der andere quäft noch nach: tac tac tac si si si st tad tack... Dann die Dinge, die in Vorbereitung sind, gewesen öffnen die Betriebe ihre Schlünder und speien sind, welche die Banken zum Aufgeben ihres Junk- müde vorgebeugte Arbeitsgestalten aus. Oben tims bewogen haben. Denn die Direktoren haben brennen nur noch die Sicherheitslichter, wenige jetzt, vor der Wirklichkeit der geschei- Wächter verschlafen Silvester matter Schein terten Verhandlungen, das dunkle bricht durch die Fenster, die Schattenrisse der WebEmpfinden, daß nicht nur die Bezüge stühle, die angefangenen Webemuster sind stumm und Anstellungsverträge der subalternen und gespenstisch da ist es, als ob mit dem Angestellten gesetzlich" zu regeln sind. Sie wissen, daß auch ihre werten Personen, ihr Ver. halten in sozialen, volkswirtschaftlichen und viel leicht auch geschäftlichen Dingen im Vordergrunde öffentliche Stritit stehn werden. Und da ihnen bekannt ist, daß sie Attaden selbst der Vertreter Die Banten scheinen zu ahnen, was bevor der gemäßigt- bürgerlichen Bevölkerungsschichten steht. Deshalb haben sie eine tattische Schwen zu erwarten haben, möchten sie am liebsten, daß tung gemacht und gestern in aller Eile die Nach bas öffentliche Aergernis welches fie ununterbro ahlungen verfügt. Der Beschluß des Banken- chen erregen, nicht noch durch den ausgebrochenen berbandes, der noch vor einigen Tagen trotz der Lohnkonflikt gesteigert wird. Es wird die Sorge Versuche der Organisationen, die Verhandlungen der Organisation sein müssen, diesen Herren nachfriedlich zu ordnen, aufrechtgehalten wurde, ift zuweisen, daß sie einen Frrtum begingen, als mit einem Male abgeändert worden. Man geht sie den Gipfelpunkt ihrer Ausbeutungspolitit ihrer in der Annahme nicht fehl, daß es die machtvollen Angestellten erflommen und die letzten Verhand Protestkundgebungen der Bankangestellten und lung brüst abbrachen. Urlaubsreisen und Wanderungen. uhrschlage der zwölften Stunde alle die müden Handgriffe, die tagsüber an den toten Maschinen gemacht worden sind, die kleinen Blutstropfen, die von wunden Händen an der Maschine zu glühen begännen, als ob gespenstische Arbeiterhände an der heiligen Arbeit liegen geblieben wären und sich jetzt während der zwölf Uhrenschläge zu falten begännen zu einem Wunsche: Gib ung kommendes Jahr, Bundbalsam und Brot, das ist die Silvesternacht in der Fabrik. In der Bar. Große Straße, Nachtlokal mit Auslagen voll Champagnerflaschen in rotem und grünem Seidenpapier; Tanzdiele mit Goldtapeten an den Wänden, zersprungenen und ganzen Marmorren ist diese Ermäßigung auf 50 Prozent bei jeder| tommt dann noch die besondere Fahrpreisermäßigung Kilometerzahl bei sechs Personen erweitert. In in Betracht. Desterreich genießen auch die tschechoslowakischen Naturfreunde, wenn die Mitgliedstarte entsprechend ausgefertigt ist, auf bestimmte Relationen Fahrprets ermäßigungen bis 50 Prozent als Einzelpersonen. ſchaft. Es kann aber ebensogut der schlesische Gan Ur stimmung hiezu gegeben habe. Die„ Narodni lauber für den Böhmerwald und das Erzgebirge, die Listy" werden aber Lügen gestraft durch nachfol Es ist nicht zu früh, sich schon heute mit diesen Böhmische Schweiz oder für Prag sammeln. Eine gende amtliche Erklärung aus der Kanzlei des angenehmen Angelegenheiten zu befaffen, denn schließweitere Begünstigung erfahren die Reisenden durch Präsidenten der Republik: Zu der dieser Tage in lich muß sich jeder auf sie beizeiten vorbereiten. Es Für die Wintersportler kommen die gleichen die billige Unterkunft in den eigenen Naturfreundeder Tageszeitung erschienenen Nachricht, daß der braucht der Reisende nicht besonders bemittelt zu sein, Fahrbegünstigungen wie für die Mitglieder der ande- heimen und Schutzhäusern, deren wir in Böhmen beRedakteur der„ Narodni Listy" Penižet vom denn es bieten sich ihm, wie wir im nachfolgenden ren Berbände in Betracht, für die Einzelperson bet reits zwölf, in Desterreich, Deutschland und in der Präsidenten der Republik zu einem Besuche auf- frizzieren werden, ungemeine Vorteile, er fann die entsprechend ausgestatteter Mitgliedskarte auf be- Schweiz ungefähr 200 haben. Wie schon erwähnt, ist gefordert wurde, wobei er mit ihm eine Unter- Auslagen auf ein ganz fleines Ausmaß beschränken, stimmten Strecken 33 Prozent Ermäßigung. Das nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter eine redung über öffentliche politische Fragen, aber aus wenn er nur will. Doch muß sich der Reisende oder gleiche auch in Desterreich. Wenn es nun die Gau- billige, wenn auch nur feldmäßige" Unterkunft it drücklich kein„ Interview" hatte, konstatieren wir, Wanderer, will er seine Tour erfolgreich und zufrie- leitungen, Bezirks- oder Ortsgruppen der Natur- den tschechoslowakischen Naturfreundeheimen gewähr daß die Initiative zu der Audieng von Redakteur denstellend durchführen, mit dem zu bereifenden Ge- freunde verstehen, während der Urlaubszeit die Inter- leistet. Außerdem gibt es noch bei denselben wunderBeniže! ausging, daß er sie ausdrüd- biete belanntmachen und auch eine Reisefaffa anlegen, effenten zu sammeln, so haben sie ihnen große Dienste bare Stigelände und Aussicht auf eine prächtige Bandlich zu einem Interview für die um zur Zeit gerüstet zu sein. erwiesen. Narodni Sisty" erbat, und elf Fragen Die erste Frage, die sich jeder stellt, ist, wo hole Dies sei nun an einigen Beispielen largelegt: Die Naturfreunde werden also den Touristen und vorbrachte, von denen neun durch den Präsidenten ich Erfundigungen ein über das Ziel meiner Sehn Der Gau Aussig schreibt eine Fahrt in die Macocha den weniger anspruchsvollen Reisenden vollkommen der Republik beautivoriet wurden. sucht, und, wie reise ich billig, zeitersparend. Der oder in die Tatra aus. Es werden sich die nordböh- entsprechen. Hingegen sind für größere GesellschaftsMißerfolg des Senators Klofač in Karpatho- Arbeiter- und Angestelltenschaft stehen in dicser Hin mischen Mitglieder für diese Fahrt interessieren, es reisen bequemere Unterkünfte durch die Urlaubsrußland. Senator Klofač ist vor einigen Tagen ficht zwei gut ausgebaute Organisationen zur Ver- kommen mindestens zehn Personen zusammen und Organisation Bodenbach gesorgt. Dieselbe unternimmt nach Karpathorußland gereist, und zwar handelte fügung. Es find dies der Touristenvereinte dies bedeutet für die Urlauber eine ganz bedeutende schon seit Jahren erfolgreiche Gesellschaftsveisen grö es fich bei diefer Reise darum, die Voraussetzun- Naturfreunde", Sig in Aufsig und die„ UrErsparnis. Weiters wird Oesterreich in den einzel- Beren Stiles ins Ausland und es liegt nahe, daß sie gen dafür zu schaffen, daß die Abgeordneten laubsorganisation für Arbeiter und nen Sommermonaten start besucht. Es kann für durch die Verbindungen mit den ausländischen GeStribrny und Trnobransky ihres Man- Angestellte"( Uro) in Bodenbach. Der Touristen jeden Monat schon heute ein Tag ausgeschrieben wer- werkschaften und Reisevereinigungen erhebliche Vordates verlustig erklärt werden. Dazu bedarf es der verein die Naturfreunde ist eine internationale, über ben, an welchem die Ausfahrt stattfindet. Bis zur teile bei Zusammenstellung der Reisen, der ExkursioTrudova einige Länder verzweigte Touristenorganisation und Grenze erfpart sich das Mitglied bei einer Gruppen- nen und Führungen zu bieten in der Lage ist. Nach Zustimmung der fogenannten strana, dem farpathorussischen Ableger der tsche- ist in der Lage, Fahrpreisermäßigungen und billige reise Kč 29.- bei Schnellzugsbenüßung. Die Rei- dem vorgeschilderten sollte es also feinen freigewert Dem Sena- Unterkünfte in den eigenen Heimen zu bieten. In senden sollen nicht unbedingt an die Gruppe gefesselt schaftlich organisierten Arbeiter und Angestellten mehr chisch- nationalsozialistischen Partei. tor Klofač gelang es jedoch nicht, die Zustimmung der Tschechoslowakei genießen die Mitglieder dieses sein. Es können sich in Linz kleinere Gruppen bilden. geben, welchem alle diese Vorteile unbekannt wären der genannten Partei zu erhalten im Gegenteil, Vereines, wenn zehn Versonen nach dem gleichen Es wird jedoch der Tag und der Treffpunkt für die und der sie nicht auch zur gegebenen Zeit auszunüßen die Partei hat mit den Nationalsozialisten alle Ziele reisen, schon ab 30 Kilometer 33 Prozent Fabr. Rüdfehr vereinbart und wiederum genießen die Rüd weiß. preisermäßigung, für die Jugendlichen bis zu 18 Jah reisenden die Fahrtbegünstigung. In Desterreich Beziehungen abgebrochen. Strn. Cette 6 tischen und diskreten Zustern in Mattbiolett und tot Oberkellner, Kellner, Speisenträger, Biccolos in Frack und weißer Weste, Lackschuhen, glänzend, wie im Gesäß zusammengeschraubt, sich stän big verbeugen zu können. Und dann geht der Erubel los: Grammophons, Jazzbandmusit, Tänzer, Tänzerinnen, Charleston, Valenzia, reiche Abendessen zerschlagene Champagnerflaschen, begoffene Fradwesten, alberne Papiermützen, Sonfetti tonfetti Ronfetti und dazwischen schiebt sich und trubelt die Musik! Ein kleiner Dicker malzt mit einer langen Dünnen, einer gur gelt Charleston wie besessen in einer Ede, einer versucht seiner Dame näher ans Fleisch zu kommen, einer migt beseelt Getränke aus verfchiedenen Alkoholsorten und gießt sie dann rasch, hinunter, mit der Zunge nachschnalgerd, alles schreit, lacht singt. Auf der Straße eilen Men schen, solche, die ins Bergnügen laufen, Kino, Theater, Nachtvorstellung, Tabarin. bepelat in Abendmänteln, solche die aus Lokalen fominen, torfeln, fröhlich zu Unsinn und Allotria aufgelegt. Der Himmel ist rot von Farbe und Lichtreklame, die Stadt ist gepfropft voll. Dann schlägt es: Ein, zwei. drei, viermal bis Zwölf. Der Lärm freischt auf, Rat: ten fliegen, Frösche springen Leute johlen! Bausbuben schieBen Schreckschußpistolen ab, in üblen Scherfen gibt es Messerstechereien- endlos fließt der Allo. hol, fließt der Wein Profit Neuiahr! Silvesternacht in der Tanzbar! Noch zwei Momentbilder: Auf dem Pissoir: In zwei Ecken lehnen Männer, einer schluchzt und heult über den Wein und die untree Geliebte, der andere erbricht sich, als ob er len Magen nach außen kehren wollte. In der Charité: Eine Leiche still und gelb gezeichnet, mit dem unerbittlichen Zug des Todes. der Smoking ist heruntergeriffen. die Brust ist eingefalleit, die Augen find tot: Schlaganfall der Mann bat zu biel getrunken in der Ede weint die Frau! Der Mann war glücklich verheiratet gewesen und ahnungslos heute aufs est gekommen! O Silvesternacht!!! Dr. Gerhard Färber. .. Der Felttag der Nermiten New Yorks. In keiner Stadt der Welt wohnt Reichtum und Elend so nahe aneinander wie in New York. Briands Neujahrswünsche. Materielle und moralische Abrüftung. HM Berlin, 31. Dezember. Wie die B. 3. am hofft, daß sich eine ausgedehnte InteressengemeinMittag" berichtet, hat Außenminister Briand schaft zwischen Franzosen und Deutschen herausder amerikanischen Presse ein Jerview über bilden wird und daß Franzosen and Deutsche sich feine politischen Wünsche für 1927 gegeben, in de- mehr und mehr kennenlernen werden. Aus welnen es u, a. heißt: chent Grunde sollten diese beiden Nationen ewig Ich wünsche für das Jahr 1927 die Ent- Feinde bleiben? Die Einheit der Wirtschaftskräfte midlung der deutsch- französischen Annähe wird eine der stärksten Grundlagen des Friedens rungspolitik, die Herr Stresemann und ich bilden und ist nötig, damit die Annäherungspoli eingeleitet hat. Bezüglich der Räumung der tif nicht eine leere Formel bleibe. Noch etwas, Rheinlande erklärte Briand, daß das Linke Rhein- was man mir vorwirft, die Abrüstung! Da user unter den im Versailler Berirag vorgese bei ist die allgemeine Abrüstung im Artikel 8 des henen Bedingungen geräumt werden wird, er weist Versailler Vertrages vorge'ehen. Amerika macht jedoch auf die Möglichkeit einer vorzeitigen Räu. Anstrengungen in dieser Richtung, andere Länder mung vor Ablauf der Höchstfristen hin. Leider gleichfalls. Frankreich versucht das menschenmögfeien in Frankreich wie anderwärts die Leute fiche. Ich hoffe, daß 1927 die materielle Abrüstung nicht zu zahlreich, die wissen, was im Friedens einen großen Fortschritt machen wirs und die vertrag stehe. Durch den Locarnogeist sei der moralische Abrüstung aleichfolls. Uebrigens ist es Abschluß einer Vertragsferie rivischen deutschen der Wunsch Frankreichs, daß sich die internatiound französischen Geschäftsleuten ermöglicht wornale Abrüstungskonferenz bald zusammenfinde. den, beispielsweise das Stahlkartell. Der Minister Segerstreit in Bolen. Nur ein sozialistisches Blatt erscheint. Krafau, 31. Dezember. Der Verband der Drudereiunternehmer hat die von der Setzer organisation geforderte Verlängerung der bis Neujahr geltenden Abmachungen abgelehnt und eine Herabsetzung der bisher geltenden Setzerlöhne um 40 bis 50 Brosent vorge chlagen. Die Setzer organisation hat die Forderung abgelehnt und bes schlossen, ab heute 6 Uhr abends in den Streik u treten. Die Neujahrsausgaben der Blätter werden somit am morgigen Tege mit Ausnahme des sozialistischen Na przod" nicht erscheinen. Ministerkonferenz in Reval. Finnland, Lettland und Estland vertreten. Riga, 31. Dezember.( Eigenbericht.) Am 1. Jänner findet in Reval eine Zusammenkunft der Außenminister Finnlands, Lettlands und Esthlands statt, die eine außerordentliche politische o00000000000000000000000 Ist es fchon Wa'nsinn hat es doch Methode. Samstag, 1. Jänner 1927. Unentbehrlich für alle Organisationen und Funktionäre ist das Sozialversicherungs- Gefetz Da noch Vorrat, bestellet sofort die deutsche Übersetzung. Preis für das Einzelexemplar Kč 6.-, nebst 50 Heller für Porto. Bestellungen nimmt der ,, Sozialdemokrat", Prag II., Nekázanka 18, und alle Volksbuchhandlungen entgegen. Zivilverwaltung in Uzhorod cine Abordnung der Bedeutung hat. Zum erstenmal treten damit die Belcher Chassiden aus Munkacs ein, welche forneuen sozialistischen Regierungen Finnlands und derte, daß ihr Ansuchen um die Schaffung Lettlands mit einander und mit dem Nachbarstaat einer eigenen Gemeinde erledigt werde. Efthland in die engste Fühlung. Den Hauptgegen- Der fünfte Weltkongreß der Tabakgegner findet stand der Beratungen wird die Frage des Garan- im Juli 1927 in Prag statt. Der erste war in ticpattes mit Rußland bilden. Dresden, die anderen in Kopenhagen, in Stocholm und in Graz. In der Republik besteht schon seit stelle Trautenau, mit einer Ortsgruppe Prag ( Vorstand Dr. Ing. Ernst Doesell, Prag I., Karlsgasse 30-1) und auch ein tschechischer Verein ,, Liga nekuřáku"( Vorsitzender J. Bradač, Prag 1.- 219). Die Univ.- Prof. Dr. Elfchnig und r Ghon sind u. a. im Kongreß- Komitee als Emberufer unterschrieben. Eine bagri che Bierreno'ution glüdlich langem ein Bund deutscher Tabaksgegner" Hauptab ewendet. München, 31. Dezember.( Eigenbericht.) In Bayern drohte der Ausbruch einer Fleinen Revolution, da der bayri che Brauerverband die Absicht hatte, den Bierpreis um sechs Pfennige pro Liter zu erböhen. Es wurden bereits Streitbeschlüsse gefaßt und die schwersten Drohungen gegen die Renierung ausgestoßen, wenn sie die Berpreiserhöhung nicht abwende. Der Brauer verband hat nunmehr eingewilligt. die Erhöhung auf vier Pfennige zu beschränken. Damit hat sich die bayrische Renierung zufrieden gegeben und die schlimmste Gefahr ist damit von Bayern abgewendet worden. access Recht hervorhebt, merkwürdiger Weise immer die Arbeiter, die die Tüchtigkeit der hochbeamteten Rechentünstler büßen müssen. Ernst Toller in Wien. Die Arbeiter3eitung" schreibt: Der Dichter von Masse Mensch" wohnte Donnerstag der Darstellung seines Werkes durch das Freie Theater im Favoritener Arbeiterheim bei. Am Beginn der Vorstellung sprach Genosse Ellenoegen den Gruz des Wiener Proletariats aus und erörterte dann die Probleme der Dichtung. Der heiße Atem des Schauspiels teilte sich auch diesmal den Zuhörern mit. wieder einsetzte, erschien Toller selbst im Kreise Als ant Schluß der Beifall der Zuhörer immer feiner Darsteller auf der Bühne und hielt unter Neu ahrs- Preisrätsel aus Jechniß. An der dem Jubel des Saales eine kurze Rede. Zunächst Gerichtstafel von Jechnis( Weſtböhmen) ist fol- fens int Proletariat. Dann wies er den Vorverwies er auf die Verwurzelung seines Schaf amtliche Kundmachung zu lesen: wurf. daß er stets von Tendenz" beeinflußt fei ,, Guraude- Editt. Vom Bezirksgerichte uri.„ Wenn das Bürgertum in seinem Beſtand in Jechniz, Abt. I wird verlautet, daß infolge Er- durch ein Kunstwerk gefestigt wird, so heißt das lasses des Oberlandesgerichts- Präsidiums in Prag dee. Wenn es aber in seiner geistigen Sicher von Gefagenen für das Jahr 1927 zum 30. Nobeber heit und in der seines Besizes erschüttert wird, 1926 vormittags 11. Uhr hiergerichts Zimmer io nennt es das Tendenz", rief Toller. Immer Nr. L. ohne Zuwartung angeordnet wird, dazu wieder dankten ihm die Zuhörer durch stürmiBewerber mit dem Bemerken eingeladen werden ichen Beifall, der schließlich in die Internatio das die Probenspeisetabele und die ernale" ausklang. miteletn, Einheitspreise für gericht Zimer Nr. 5, eingesehen werden können. Bezirksgericht Jechnik, Wbt. I, 2. November 1926." Nicht weit von der unteren fünften Ave ist die ärmste und verrufenste Gegend New Yorks Bon Chatam Square angefangen bis amte Straße sieht man an der Bowery abends beleuchtete Transparente und Aufschriften der Logierhäuser, welche zwar wunderbare Namen haben, wie ,, LinBis zu welcher Stupidität bürokratische Mecolnhotel",„ Onkel Samboue"," Delaware", thoden führen können. zeigt ein Beispiel aus der Washir ion", usw., aber besser würde dort tschechoslowakischen Eisenbahn verdie Inschrift passen:„ Laßzt alle Hoffnung waltung. Bekanntlich sind die Orts ula- gende draußen, die Ihr hier eintretet!" Hier wohnen die on( jest„ Aftivitätszulagen") zu dem Zwecke geAermiten der Armen. meistens verfommene, aber schaffen, um die Wirkung der Preis- Unterschiede auch verlassene alte Männer und Frauen. 20 bis in verschiedenen Gegenden und Orten für die An50 Cents fostet ein Nachtlager. In jedem großen gestellten durch größere oder kleinere Zuschüsse Saal( fedes Haus ist zumindest 5-6 Stock hoch) zu den Bezügen möglichst aus ugleichen. Die wohnen in manchmal ganz freien oder fiften- Bahnverwaltung hat sich aber diesen Ausgleich artigen Ber'chalungen, die Room"( 3immer) gefehr leicht gemacht: erite Kategorie ist einnannt werden, 100-120 Personen. Sie und da zig und allein( und fälschlich) Prag; die zweite fomm: es vor, daß jemand. der ohne Stellung ist, kategorie bilden eine Anzahl von Städten für einige Tage dort, besonders im Winter, 3u flucht nimmt; die meisten sind permanente Gäste diefer Säufer und werden auch dort enden. Wie diefe Leute aussehen, fann man schwer befchreiben. denn nirgends in Europa habe ich solche Menschen gesehen. ( beispielsweise Sarlsbad). in die dritte Kategorie hat man alles übrige getan und darunter auch alle Vororte von Städten zwei ter Selaffe". Die gerechte Wirkung dieser Eintei lung erhellt aus folgender Tatiede: Wer das einnimmt, und sei es der zäheste Polizeihund muß auf der Stelle trevieren. Wahr scheinlich will das Jechnizer Bezirksgericht durch In der Stadt Karlsbad wird die streite, folche Guraude- Edikte", über deren Bedeutung Man darf aber nicht glauben, daß alle diese im Vorort Donitz die dritte Selasse be ahlt Nun die Leute sich die Köpfe zerbrechen werden, das Armen Kriminals find. Enige darunter haben gute Tage gefchen, Stellungen gehebt, waren Fa- liegt der Karlsbader„ Untere Bahnhof" teils auf interesse der Menschen an der Tätigkeit der Bemilienbäter oder Mütter doch jetzt sind sie schwer- Stadt Starlsbader, teils auf Doniger Territorium. hörden heben. Für die Zahlung der Orts: u'age war bisher aber Verstaatlichung von Polizeiämtern. Durch lich mehr zu retten. Auf der Bowery gibt es eine„ Mission", dort bekommen täglich 300-400 ftets die Starlsbader Klasse 2 maßgebend, da als eine Kundmachung des Innenministeriums wird Dienstort Karlsbad galt. Dieser Tage aber kam die Verstaatlichung der Gemeindepolizei in GabMenschen. nachdem sie einer Andacht beiwohnen eine Verfügung der Staatsbahndi- long a. N. und in Neutitschein verfügt. Das staatmußten. Tee und ein Stück Brot, welches seit rettion Prag- Nord. Die die verschiedenen fiche Polizeikommissar at in Neutitschein wird zum Jahren eine Wiener Bäckerei( Fleischmann) für Dienstzweige in der Station Karlsbad- Un erer 1. Jänner, das in Gablonz zunt 1. Oktober 1927 Diefen 3wed ipendet. Bahnhof auch in verschiedne Ortsflaffen(!) ein- errichtet. Vertagte Wahlen in den Heilfonds der ö'sentAbsicht haben, nach Italien zu reisen, mögen die Warnung für Jtalienreisende. Leute, die die folgenden Ausführungen des Impero", eines der Sprachrohre Mussolinis, beherzigen: Die fascistischen Organisationen müssen aus sich heraus geheime Ueberwachungsattionen bilden zur Unterstüßung der Polizei, die aus Gründen der Unzulänglichkeit nicht überall dabei sein kann, und durch die fascistischen leberwachungsverzweigungen in den fascistischen Reihen und außerhalb gegen die Feinde von gestern, die falschen Freunde von heute und die Gleichgültigen in jedem Lager vorgehen. lebevall sei das Auge des geheimen fascistischen Spähers: in den Fabriken, den Bureaustuben, auf den Straßen, in den Cafés, in den Hotels und in den Sneipen sei ein geheimer Beobachter! Ganz Jtalien wird also, mit einem Netz von Und diese Jammergestalten haben es nur teilte. Nämlich: Dienstave g Verkehr( Territorium zweimal im Jahre qu', o mancher erlebt es nicht Karlsbad) 2. Stlaffe; Dienstweig Bresförderung Echen Angestellten. Durch eine Regierungsver- Naderern überzogen. Jede- vielleicht mißvermehr, er ist dann schon am Friedhof der„ Namen( Territorium Donis) 3. Kaffe; Dienst vein Bhi ordnung wurden die Wahlen in den Heilfond der standene oder absichtlich entstellte- Aeußerung lofen" begraben in„ Pottersfeld". Aber die allem erhaltung( Territorium Karlsbad) 2. Klasse. Für öffentlichen Angestellten die am 1. Jänner be- fann die übelsten Folgen nach sich ziehen. Wer Stand hielten es überdauert haben und auch die die Dienst weine„ Berlehr“ und„ Bahnerhaltung" iehungsweise am 1. März stattfinden sollten, um sich das Misfallen irgendeines fascistischen Ange,, Rekruten"( die neu Gelommenen) werden am am Unteren Bahnhof fommt nämlich in Be racht. brei Monate verschoben, so daß als neue Termine bers zuzieht, muß sich in dem Lande, wo alle ,, Thanksgivingday"( Danksagungstag) und am daj das Stationsgebäude, bzw. Bahnhofvorstands der 1. April und der 1. Juli 1927 angefetzt er- Rechtsgarantien aufgehoben sind, auf das We hnachtstag beschenkt In einem großen Saal bureau und Bahnerhaltungsbureau auf Star Is scheinen. werden sie immer zu 500 auf einmal, von Damen bader Kataster liegt. Der Dienstzweig Bugs- Ministerlogen. Rude Pravo" veröffentlicht der Gesellschaft bewirtet. Es sind ihrer einige förderung" untersteht aber der Heizhausleitung, eine Zuschrift des Ministerratspräsidiums an alle Tausend. Ich sah es mehreremal. Zu zweien stan- und das Heizhaus desselben Karlsbader Un- Ministerien. worin mitgeteilt wird, daß die Mini den diese besquernswerten Menschen in unend- teren Bahnhofes liegt auf Doniper Gemeinde- sterlogen jährlich 48.230 K kosten und daß jedes lich langen Reihen, umeben von Policemen tataster, Ministerium hiezu den Betrag von K 3015.63 zu zahlen habe. Wir sind der Meinung daß wenn die Herren Minister eine Theatervorstellung be= fuchen wollen, sie das aus ihrer eigenen Tasche bezahlen sollten und staatliche Auslagen nicht aus Steuergeldern gedeckt werden sollten. Schlimmste gefaßt machen. Also viel Vergnügen für eine Italienreise! Veranlassung des gegenwärtig in Rußland maz• ,, Brenzliche" Folgen der Sparsamkeit. Auf Veranlassung des gegenwärtig in Rußland maßgroßes Sparprogramm ausgearbeitet und allen gebenden Bolschewistenführers Stalin iſt ein Beamten ans Herz gelegt worden, mit allen Ausgaben soweit nur irgend möglich zu sparen. Diese 3tg." berichtet, der Leiter der Sowjetregierung in Ermahnung hatte denn auch, wie die Frantf. Scilla in dem Sinne aufgefaßt, daß er der bisherigen Berufsfeuerwehr anfündigen ließ, sie würde am in Zukunft ihr Gehalt nicht mehr monatlich pauGehal welche bei d'efer Gelegenheit auch zu Pferde auf- Die Auswirkung sei an folgendem Beispiele geboten wurden. Jeder Menn bekommt außer gezeigt: einer outen Mahl eit noch eine neue Pfeife und ein Päckchen Tabak, die Frauen und Mädchen Zuffelben Ju Hause Nr. 108 in Donig wohnen im der ferzeug. Der verstorbene Senator Sulivan, der selben Stockwerke drei Bedienstete in dieser Gegend geleb bat und ein Freund die Station Karlsbad- Unterer Bahnhof, u. zw. ein In der Prager deutschen Arbeitersendung, die fer vom Schicksal to hart Getroffenen war, hin- Lokomotivführer und zwei Zuosführer. Der Loterließ eine Stiftung, daß jeder der an diesem fomotivführer und zwei Zugsführer. Der Lofo- in der kommenden Woche ausnahmsweife Diner telnimmt, eine Star'e erhält, für die er motit führer untersteht der Heizhausleitung, die Dienstag stattfindet, spricht Genoffe Dr. schal erhalten, sondern an die Stelle dieses Gehal in einem bestimmten uhvavenge chäft ein Baar Bugsführer unterstehen der Verkehrsleitung des 2uitpold Stern- Wien, über die Arbeites würde ein Stundenlohn treten, der sich nach ihrer Arbeitszeit bei Bränden richten und fünfzig Schube nach Maß bekommt. felben Bahnhofes, der Lokomotivführer fällt in die terhochschule". 3., die Zugsführer fallen in die 2. Klasse der AfAlso an diesem Tage heißt es auch für diese tivitätszulage. Also: Alle drei am selben Der Judenstreit in Karpathorußland. Mitt Stopeken die Stunde betragen würde. Von dent Aermiten der Armen Friede auf Erden, den Men Bahnhofe Bedienstete wohnen nicht nur im woch hat die Polizei von Munkacs drei Jing- Tage dieses Erlasses an häuften sich die Brände in schen ein Wohlgefallen. Doch die nächsten Tage felben Ozte, sondern im selben Saue, aber linge im Alter von 14 bis 17 Jahren unter dem Scilla in erschreckender Weise. Man ging den Ur bringen nur Elend und Not und so mancher, der einer von den dreien erhält vierteljährlich Verdacht verhaftet, daß sie in der Nacht zum Mitt- fachen nach und entdeckte zur allgemeinen großen woch die Synagoge der Chassiden von Bencse ver- Ueberraschung, daß es die tüchtigen Herren von nicht mehr mittun will macht ein Ende. Die um 150 Stronen weniger an Oriszulage wüstet haben.( Wir haben über diese Ausschrei- der Feuerwehr selbst waren, welche die Brände Polizisten, die am Sudsonfluß Dienst tun, wiffen als die beiden anderen mit ihm auf der gleichen tung gestern berichtet. D. Red.) Sie haben die anlegten, um sich so Arbeitsgelegenheit zu ver müſtet haben. gar manches zu erzählen. Und viele von diesen Bahn Beschäftigten und im gleichen Orte Woh Tat erst eingestanden, nachdem in das Verhör der schaffen. Die ganze Gesellschaft wurde nun feſtgeMen chen fomen dorthin weil sie gehört hatten. menden. Vorsitzende der Munkacser jüdischen Gemeinde nommen und vor Gericht gestellt. Bei ihrer Verdaß man in Amerifa reich mirb weil die Amerifaner die im Sommer med Europa tommen, so fein aussehen und so viel Gelb haben. Wilhelm Reiniger Unser Karlsbader Parteiblatt, das diese eingegriffen hatte, der noch in der Nacht auf das nehnung erklärten sie, daß sie durch den Erlaß Dinge berichtet, hat für sie( wohl mit Rücksicht auf Polizeikommissariat berufen wurde. Daraufhin der Sowjetbehörde ihrer sämtlichen Subsistenzdas Preßgesetz) noch den mildesten Ausdruck ge- wurden die Verhafteten, welche behaupteten, a usmittel beraubt worden seien. Einen kleinen Brand prägt, wenn es sie als Hirschaueritüdlein bezeich eigenem Antriebe gehandelt zu haben auf pro Tag mußten sie aber mindestens baben, um net. Denn es sind, wie der Volkswille" mit freien Fuß gesetzt. Donnerstag fand sich bei der ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. 3. t Samstag, 1. Jänner 1927. Die Neujahrsremuneration und das„ Brager Tagblat“. Jim„ BragDie Totenliste des tschechischen Militarismus Am im Frieden. Für das zweite Halbjahr 1926( vom 1. Juli bis 31. Dezember 1926.) 1. Soldatenselbstmorde. 3winger in Preßburg( angeblich unbekannte Ursache 14. August 1926, Infanterist N. N. in Pilsen( angeblich wegen des Staatskapitans Harpich) 10. November 1926, Infanterist Bohumil Chvátal des J.-R. 29 in Neuhaus( Ursache, angebliche ,, Niedergeschlagenheit") 11. November 1926, Grenzjäger Wenzel Laub in Klattau Furcht bor Strafe laut Abschiedsbrief).. 17. November 1926, Gefreiter Josef Muschet in Troppaut Furcht vor Strafe). • blatt" vom 29. Dezember sind in großer Aufmachung Auskünfte über den Anspruch auf die Neujahrsremuneration für Angestellte erschienen, die cher so ausschauen, als ob das ,, Brager Tagblatt" die Anleitung geben sollte, wie man Angestellte um ihr Recht auf die Remuneration bringen kann. Der Zentralverband der Angestellten in Industrie, Handel und Verkehr, Siz Teplitz- Schönau ( Abteilung Rechtsschutz), hat daher Veranlassung Am 4. August 1926, Soldat Franz genommen, dem„ Prager Tagblatt" eine Rich tigstellung zugehen u lassen. Darin heißt es unter anderem: Die Auffassung, daß der Anspruch Am auf eine Neujahrsremuneration nur dann geltend gemacht werden könne, wenn sie der Dienstvertrag ausdrücklich gewährleistet und daß ein fol- Am cher Anspruch auch dann nicht entstehen kann, wenn die Gewährung der Remuneration orts üblich wäre, falls der Dienstvertrag alles gettan aufzählt, was der Beamte für seine Arbeitsleistung zu verlangen berechtigt ist und die Remuneration hiebei nicht erwähnt wurde, kann nicht geteilt werden. In einer ganzen Reihe von Gewerbegerichtsentscheidungen und auch von Ent Am scheidungen des Obersten Gerichtshofes wurde festgelegt, daß der Anspruch besteht, wenn die Neujahrsremuneration orts- Am gebräuchlich ist. Nach einer Reihe solcher Entscheidungen kann die Remuneration auch stillfanweigend bedungen sein und gebührt dem Dienstnehmer auch ohne Verabredung, wenn sie im Unternehmen mit solcher Regelmäßigkeit gewährt wurde, daß die Angestellten des Unternehmens da mit rechnen. Der Oberste Gerichtshof hat sogar in einer Entscheidung ausgesprochen, daß die Remuneration, wenn der Anspruch geschaffen ist, durch Vertrag oder durch einseitige Verfügung des Dienstgebers nicht mehr entzogen werden könne. Am Der in der Rechtswissenschaft und Rechtsprechung allgemein als richtunggebend anerkannte Kom mentar zum Handlungsgehilfengefeße von Dr. Am Felix Mayer und Dr. Sigmund Grünberg sagt ausdrücklich daß sich die Auffassung, ein Remu nerationsanspruch bestehe nur dann, wenn er genant bestimmt worden sei, nicht vertreten laffe. Der gleiche Kommentar sagt auch, daß der Anspruch ohne vertragsmäßige Abmachung dann an zunehmen sei, wenn sich am Ort der Niederlassung des Dienstgebers ein entsprechender Handelscpbrauch bildete; der Begründung des Anspruches durch einen solchen Handelsgebrauch fönne unier Es Umständen die Begründung durch die während eines längeren Zeitraumes feitens des Dienst 2. 18. November 1926, Soldat Julius Tlusto ch in Olmüß des Art.Reg. 152( Furcht vor Strafe)... Am 19. November 1926. Soldat Jo hann Koppel des Kavall.- Reg. Nr. 6( feine Todesursache, amilich mitgeteilt) Am In gebers regelmäßig gemachte Zuwendung gleich fommen. Es ist also sehr wohl möglich, daß der mit einem bestimmten Angestellten abgeschlossene Dienstvertrag wohl alle Bestimmungen über die Am Entlohnung enthält, die Remuneration aber nicht exipähnt und trotzdem der Remunerationsan pruch zu Recht besteht, weil eben die Remunera fionsgewährung bei der betreffenden Firma oder in der betreffenden Branche oder in dem betref fenden Orte üblich ist. Am 23. November 1926 Infant. Wil helm Anton des J.-R. 9( amtliche Meldung: ,, unbefannie" Ursache). 26. November 1926, Artillerist Robliřet des Art.- Reg. 152 in Olmüh T 28. November 1926, Infanterist Melichar Hruška des J.-R. 6 in Olmüz( Ursache amtlich nicht gemeldet 9 fünf Monaten haben sich also wieder junge Menschen in der tschechischen Armee umgebracht. Laut unserer Aufstellung vom 14. August 1926 im 1. Halbjahre • Tote Am 12. September 1926, bei Römerstadt zwei Rumänen abgestürzt, 1 Berwundeter, 1 Am 14. September 1926, beim Breis flug um den Bräsidentenpreis" Pilot Miloslav Seidel abgestürzt, 1 schwer verunglückt 1 1 1 Am 25. September am Flugplay Gbell Stabetapitän ostrba mit 2 jugoflawischen Offizieren abgestürzt Am 12. Oktober, Flugzeugfatastrophe bei Pardubih( Aeroplan stürzt ins Publifum) 12 Verletzte 3 3 . Zusammen 14 1 Vom 1. September bis Dezember 15 Berlegte, 14 Tote, also insge samt 1 Laut Interpellation des Gen. Sen. Joki, ereigneten sich v. 1. März bis September 1 Seit März also( meist tödlich) Hiezu Soldatenselbstmorde Seite 7. terungen eines Weltforpefpondenten. 19.20: 3m Rande der Fiorde. 19.50: Sportbericht. 20: Gunffabarett. Leipzig, 366, 8.30: Orgelfonzert. 9: Morgenfeier. 10.30: Geschichte der erzgebirgischen Industrie. 11: Woher fomnien bie elektrischen Make? 12: Musikalische Stunde. 16,30: Striegsnobellen. 18.30: Allgemeine Mujiflehre. 19: Die Me Tatibitätstheorie. 19.30: Geschichtliche Voraussetzungen der deutschen Wirtschaft. 20.15: Bolfstümliches Orchesterfonzert. München, 536, 11: Glockenspiel. 11.30: Die Heimat. 15: Heitere Geschichten. 15.30: Nachmittagsfonzert. 17.15: 9113 der Großvater die Großmutter nahm. 18.20: Rätsel hes Vogelgesanges. 18.45: Autorenabend Weiß. 19.45: Gfardassfürstin". Operette von Kalaan. " Dic Mänster, 242, 9: Morgenfeier: 11.30: Der neudeutsche Zong. 12: 3itherfonaert. 15.30: Jungmädchenftunde 16.30: Zangmufif 18.15: Soloquartett 19.30:" Der Freischüt", Oper von Weber. 22.30: Tanzmusir. Programm für Montag: Brag, 319, 11: Schallplatten Mufit. 11.40: Sandwirts fchaftlicher Rundfunk unb Zeitfignal. 12.05: Prefsenach ten. aus 12.15: mittagsfonsert. 1. Granichstaedten: Potpourri , Orion". 2. Siebe: Die fleine Zängerin. 3. Yoshitonto Japanischer Laternentang. 4. Benatth: Angoisse d'amour. 5. Weiß: Wie reizend du bist, Olli. 6. Fucif: Miffippi. 14: Börsennachrichten. 16.80: Nachmittagstonzert Beethoven: 1. Sonate d- dur. 2. Trio g- but. 17.30: Börsennachtrichten u. Hopfenmarktpreise. 17.45: Kinnderstunde. 18: Ein Besuch in Reiche des Kemal Bascha. 18.15: Landwirtschaftlicher Rundfunk. 18.35; Deutsche Sendung. Wetterbericht und Tagesnenigkeiten bom Breßbureau: Brof. Dr. Alfred Grimm, Landskron: Ueber die Alkoholfrage. 19: Bor trag: Solidarität. 19.15: Bortrag: Mode, nachmittags und abends. 20: Wetterboranssage und Treffenachrichten. 20.02: Nordische Musif. 1. Gade: Nachflänge von Offian. 2. Grieg: 29 Unfälle sieder. 3. Järnefelt: a) Wiegenlieb;" b) Breludium. 4. Svendsen: Romanze. 5. Frederiksen: Aus nordischen Ländern. 6. Rieder. 7. Halborsen: Abend- Sandfchaft. 21: Beitfignal. 21: Leichte Musit. 1. Lebar: Wo die Lerche fing 2. stomzat: In Baden. 3. Strauß: Seuilletone, 4. Strat: Die Posttaube. 5 Gillet: Mercedes. 6. Fall: Unsere Zante. 7. Lifat: Marsch des Rátocab. 22: Leste Nachrichten ses Breßbüros, Ueberfiht der Tagesereignisse, Sport- und Theaternachrichten. 22.15: Tanzmusit. " 155 184 Unfälle im 1. Halbjahre 14 .. im 2. Halbjahre 10 1 Die Opfer des tschechischen Militarismus betragen 208 1 Tote und schwer Verwundete für das Jahr 1926. Diese Ziffern von 1 1 10 14 endeten also heater durch Selbstmord im tschechisch. Heere Personen 24 24 Soldatenselbstmorden und 184 meist tödlichen Unfällen Brünn, 441. 14.30: Brager Effektenbörse, Wetter, Bresse, Sport- und Theaternachrichten. 17.30: Ruberstunde. 18: Beitzeichen. Landwirtschaftsfunt. Garten im November. 18 20: Bortrag: Der Sternenhimmel im Jänner. 19: Konsert. 1. Boieldier: Weiße Dome". Ouverture. 2. Revin: Narciffus". 3. Auber;„ Stumme von Tortici". 4 Mesari: Rondo". 5. Glinka: Romanze". 6. Urbach: Bhantasie über Stompofitionen von Smetana. 20: Die Zeit Smetanas". 21: Abenbfongert. Beitzeichen, Fressenachrichten. Presburg, 300. 17 40: Glowakische Dichteriverke. 18: Operettenabend: Fledermaus( Strauß), Die Wingerbraut ( Rebbal). heitere Lieber. 19: Pressenachrichten. 22.30: Zigeuneritufir Daventry, 1600. 12: Stonzert und Gefang. 14: Orgel Tonzert. 17: Tanzmusit. 18.15: Rinderstunde. 19: Tong mufif. 19.45: Konzert. 20.15: Bach- Abend. 21r Negerlieder. bertheater. 23: Für und gegen Jazz. sind jedoch nicht vollständig weil die Flugzeug 21.30: Gesangsabend. 21.45: Mozart- Abend. 22:30: Wontatastrophen und Explosionen bis März 1926 nicht eingerechnet sind, da wir uns das statistische Material nicht mehr auftreiben konnten. In Wirklichkeit hat der tschechische mus bedeutend mehr als 208 Opfer ( also 52 vierköpfige Familien!!) Rom, 423. 17.30: Philharmonisches Konzert. 21: Konzerf. Wien, 517. 11: Vormittagsmufir. 16.15: Nachmittags 18.20: ie berfiebe und fonsert. 17.15: Der Waldläufer. wie erlebe ich Mufir? 18.45: Bftopfung bei Tieren. 19.15: 20.05: Aus dem alten Wien. 21.05: Konzertafademie. Marr: Suite. Korngold: 5 Lieder. Dol Militaris- Wiener Bremieren. mánbi: Streichquartett. Zürich, 500. 12.30: Schallplattentonzert. 15: Nachmittags Yongert. 16: Orchesterfongert. 17.30: Zierleben im Meer. 20: Musikalisches Bilderraten. Deutschland. Königswusterhausen. 1300 14.30: Rationalisterung der ländlichen Hauswirtschaft. 15.30: Die neue Schule. 16: Die Sprechens. 16.30: Erziehungsberatung. 17: Stunft des Schachfunt 18: Bodenbearbeitung und Düngung. Englife. 19: Spezielle Buchhaltungslehre. 19.30: Reise nach 18.30: Flugzeugfatastrophen und Tötungen bätte! Bei uns wird wohl Logant, Herder, Nichsche onbon. 20.15: Uebertragung aus mtafa" zaailowoffit: durch Erp.ofionen. 17. August 1926, Pilot Novotny. bom Fliegerregiment Nr. 2, 1 schiver verunglückt Tote 25. August 1926, Aeroplan des Fliegerregimentes Nr.. 1. 2 Am 3. September 1926, Absturz des Oblt. Minařit und Piloten udela bei Ober- Bennisch 2 Pilot Mikšik bei Chropin( Mähren) verbrannt 2 Dr. Rudolf Herrmann, der Chefarzt der ersten Prager Krankenkasse ist am heutigen Tage volle 35 Jahre im Dienste dieses Institutes. Am Am 3. September 1926 Lt. Fleißig und 1. Jänner 1892 trat er in den Dienst der Kasse, war Sefundararzt im Prager Handelsspital, spaim Jahre 1926 gefordert. 208 Tote und Vertoundete ist immerhin schon eine schöne Schlacht, die sogar der Generalstabsbericht der alten öster reichisch ungarischen Armee im Kriege gemeldet im ,, Radio" als staatsgefährlich konfisziert, aber zu dem mordenden tschechischen Militarismus, der fast jeden Tag ein Todes opfer erfordert, schweigt die bürgerliche Preffe und die deut schen Aktivisten" bewilligen diesent Systeme auf Jahre hinaus einen Milliarden- Rüstungsfonds! Mütter! Protestiert gegen den Massentod eurer Söhne im Frieden durch den Militarismus! Steuerzahler, man will euch um Milliarden für die mörderischen Zwecke des tschechischen Milita rismis ausplündern! 11 208 Opfer hat der tschechische Militarismus im Jahre 1926 gekostet! Seid deffen eingedent!! ter Rassenarzt, Rontrollarzt und ist seit 1924 Chef- Am 7. Sept. 1926, Kapit. Ochrana 1 arzt. Der Prager Angestelltenschaft ist Dr. Herr- 0000000000000000000000000000000000000000000000 mann wohl bekannt. Beim Ausspringen überfahren. Als Donnerstag gegen Mitternacht der Personenzug nach Ein beck in die Bahnhofhalle Hannover geschoben wurde, wollte ein Mann auf den Zug aufspringen Dabei kam er zu Fall und geriet unter die Räder. Um den Verunglückten befreien zu können, mußte ein Stück aus dem Trittbrett herausgesägt werden. Der Mann, der keine Ausweispapiere bei sich trug, wurde als Leiche geborgen. werden. 00000000000-000006 Rundfunt für Alle! Brag, 349, 9: Landwirtschaftlicher Rundfunt, 9.30: Der Stonzert f- moll. 3. Dvořat: Symphonie Aus der neuen neuigkeiten vom Breßburrean; hierauf: Mizzi Now a t fonzert. Goldmark: Ouverture, Gafuntala". N Biolinkonzert. Dvokat: Symphonie Aus der neuen Welt". 22.30: Tanzmusi!. technischer Brieffaften. 18.50: Berarbeitung der Baustoffe, 19.20: 16.30; 18.30: Breslau, 323. 16.30; Unterhaltungskonzert. 18: Sunt Die Heidelberger Romantit. 20: Die Edda. 211 Brüdner: 5. Shmphonte, 15.30: Frankfurt, 429. Stunde der Jugend. Stimmen der Bölfer. 17.45: Der Sungerkünstler. Sturipfitäten qus Beitungen. 19: Sänfel unb Gretel", wärchenoper von Sumperdind. Neue Smallplatten. tongerf. 16.15: Lieder zum neuen Jahr. 17. An der großen Hamburg. 395. 12.30: Mittagsfonzert. 14.05: Sous Siraße. 18.30: Schachfunt. 19.10 Was ist englische Strantbett? 20: Rudolf Bbilipp- 20benb. Leipzig, 366. 16.30: Nachmittagskonsert. 18.05: Funk fchach. 19: Die Fürsorge im Wandel der geit. 19.30: Die deutsche Milch. 20.15: Stammerorchesterkonzert. Mozart: Ballettutufit aus Les petits Riens". Biolinkonzert Wolf: Italienische Serenade. Voltmann: Gerenade, 22.15: Tong mufit. München, 536. 12.30: Schallplattenkonzert. 16: Bott Seefchlangen und anderen Ungebenern. 16.30: Nachmittags fonaert. 18.30: Don Juan", Oper von Mozart.: 22.30: Schachfunt. Winster, 242. 16.30: Zeemufit. 18.15: Funfliteratur. 19.30: 3talienische Reifeffissen. 20.15: Biolinkongert. 21.45: Tangmufit. " . Programm für Dienstag. Bras, 349. 11: Schallplattenmufir. 11.40:-2ambvirt schaftlicher Rundfunk und Beitfignat. 12.05: Breffenachrichten. 12.15: Mittagsfonzert. 14: Börsennachrichten 16.30: Long17.30: Börsennachrichten Lib Sopfenniarktpreise. 18.15: Landwirtschaftlicher Nunbe unb Wetterbericht 18.35: Deutsche Sendung. funt. 19.27: 19: Landwirtschaftlicher Bortrag auf Welle 1110. aus dem Smetana- Saal: 1. Dbořal: Karneval. 2.' Lifzt: 20: Wettervorausfage. 20.02: Leichte Mufit. 1. Strauß: Selavier- Konzert A- dur. 3. Lifst: Taffo. 4. Brahms: Shm " Graf Cagliostro", Ouverture. 2. Chansons. 3. Tamburizza bonie Nr. 2. 21: Seitfignal. 21.30: Schauspiel. 22. Bette In der Grube verschüttet. Auf der Zeche Julia bei Herne in Westfalen gerieten zwei Bergleute unter hevabbrechende Gesteinsmassen und wurden vollständig verschüttet. Sie fonnten nut Programm für morgen, Sonntag. als Leichen geborgen werden. Ein anderer Berg- Landwirtschaftlicher Vortrag. 10: Uebertragung dus mann geriet auf derselben Zeche unter herab- Benzets- Bastika, Smichow Soraf: Meſſe g- bur. 11: fallende Kohlenmassen, dieser wurde lebend be- matinee. 1. Klička: a) Trio g- moll; b) Selania. 2. Novak: Nachtviolen. Die Feen. Eingeschneit. An die Nacht. 3. Dvo- musir. freit, mußte aber in ein Krankenhaus gebracht far: Gerentabe. 15.30: Konzert der Tschechischen Philharino 17.45: Kinderſtündchen. nte. 1. Mendelssohn:" Sebriden", Dubertuve. 2. Chopin: Tagesneuigkeiten vom Presbüro, hierauf deutsche Arbeiter Sinken der Sterblichkeit bei ansteckenden Welt. 18: Dentfe Sendung. Wetterbericht und Tages ferbung: Dr. Luitpold Stern, Wien: Arbeiter- Hochschule. Schwerer Unglücksfall im Bösinger Irrenhaus. Strankheiten in Böhmen. In der Vorfriegszeit Brag: peitere Gesangsborttage. Am Ravier: Fris, No Wettervoraussage und Breffenachrichten. 19.30: llebertragung Im Böfinger Irrenhaus( Slowakei) ereignete sich starben in Böhmen an Dyphtherie jährlich durch- af. 19: Borttag: Aus der Geschichte der Wirtschaftskunde. dieser Tage ein schwerer Ürglücksfall. Einem unru- schnittlich 1161 Personen, an Scharlach 754, an higen Kranken war es gelungen, unbemerkt aus fet- Masern 954, Keuchhusten 520 Personen. In der ner Zwangsjacke zu schlüpfen und ein bevgittertes Nachkriegszeit zeigen diese Infektionskrankheiten Fenster zu erreichen. Er war so abgemagert, daß es ein bedeutendes Sinken der Sterblichkeit, denn es ihm gelang. zwischen den Gitterstäben hindurchzu entfallen auf Dyphtherie durchschnittlich 194 kommen. Als er sich in die Tiefe stürzen wollte, be Todesfälle, auf Scharlach 144, Majern 268 und rührte er einen Draht der elektrischen Leitung und Keuchhusten 317 Tadesfälle. Es sant daher die erlitt schre Brandwunden an den Armen und Bei- Sterblichkeit in der Nachkriegszeit bei Dyphtherie nent. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die An- fast auf ein Sechstel, bei Scharlach auf weniger staltsverwaltung erklärt hierzu, daß die Wächter als ein Fünftel, bei Mafern auf ein Drittel und infolge ihre Ueberanstrengung kaum Zeit haben, die bei Keuchhusten um mehr als die Hälfte der Bor Kranken recht zu beaufsichtigen. Außerdem mache das friegstodesfälle. vollständige Fehlen von Gitterbetten eine wirksame Ueberwachung fast unmöglich. Totschlag eines Reichswehrsoldaten. In der Nacht zum Donnerstag geriet in der Waldtorstraße in Gießen der Gärtnereibesitzer Eduard Rieger mit zwei Reichswehrsoldaten in einen geringfügigen Wortwechsel. Plötzlich versetzte der Grenadier Joseph Binden aus Limburg dem Gegner einen Schlag, der diesen tödlich verletzte. Unweit Schweres Eisenbahnunglid in Chile. der Stadt 2.of mar( an der Küste Chiles) entgleifte ein Schnellzug, wobei elf Reisende getötet und 20 schwer verletzt wurden. Zwei Arbeiterinnen tödlich verunglückt. 3wvet junge Arbeiterinnen aus Warmond( Holland) hatten sich bei ihrer Arbeit verspätet, so daß die letzte Fähre bereits abgefahren war. Sie benutzten deshalb für den Heimweg die Eisenbahnbrüde. Bei dem dichten Nebel übersahen sie den Eilgüterzug Amsterdam- Rotterdam, von dessen Maschine sie erfaßt und über die Brücke ist das Wasser gefchleudert wurden, wo beide Mädchen ertranfen. Der einen war noch ein Arm abgerissen worden, den man andern Morgen auf dem Eis liegen sah. Erst da durch wurde man auf den Unfall aufmerksam. Nach am mehrstündigen Bemühungen konnten die beiden Lei then aus dem Wasser geborgen werden. Heiteres. Warum rennen Sie so?" Ich will ein Duell zwischen zwei Chenmännern verhindern!" ,, Menschenfreund, wer find Sie?" ,, Der eine von den beiden!" * Herr Plott hat eine leichte Grippe. Seine besorgte Gattin Hermia halt schleunigst ein Pulver aus der Apotheke Ein Bekannter kommt zu Besuch und fragt: Wie geht es?" Piep", sagt Plott. Hermia stürzt an das Bett " Wie?" fragt sie. „ Piep!" Da geht Hermia ein Licht auf.„ Mein Gott, nun habe ich das Pulver mit dem Kanarienvogelfutter verwechselt!" ,, Warum steckt sich denn der Professor die Omelette in den Kragen?" ,, Der ist so zerstreut und hält fie für eine Setschneiden!" 21: Zeitfignal. 22: Letzte Nachrichten des Preßbureaus, stille und ruhige Fahrt. 2. Massenet: Herodias. 3. Loatelli: Brünn, 441. 14.30: Effektenbörse, Wetter, 17.40: Die Küche bei 19.30: Wie Breßburg. 300. 17.40: Die Bedeutung der landwirt Canhmen aus Thor, 4. Chansons. 6. Tamburisza- Chor. 6. Offenbach: Nachrichten des Preßbureaus, Uebersicht der Tagesereigniffe, orppens in der Unterwelt. 7. Komat: Walzer. 8. Luftfpiei. Sporta und Theaternaricien. 23.15: Schallplattenmufir. uebersicht der Lagesereignisse, Sport- u. Theaternachrichten. Sport, Preffe und Theaterberichte. den verschiedenen Nationen, 18: Seitzeichen. Landwirtschaftsanamufit aus der Tansfchule Cervinia Brünn, 441, 9: Altrussische Kirchengefänge. 9.30: to- funt. Hübneraucht. 18.20: Vortrag Wolfer. pische Gewürze. 10: Matinée. 1. Mendelssohn: Meeres- Praa. 22.15: Wie Brag. Siciliana. 4. Bendl: Andante favorite. 5. Bendl: Offenfchaftlichen Aufklärung für das Land. 18: Konzert. 1. Söhne: bachiana. 19: Konzert. Grieg: Sonate c- moll. 19.20: Hör Slowakische Phantasie. 2. Goth. Monda bielles au feiner Zeit", Ginarier von 5. Bacini. 20: Sauft. 3. Glagunow: Elegie, 4. Glinka: Tas Leben für den Erster Aft Barbier von Sevilla". 20.50: Militärmufit, Raren. 5 Breu: Bei der Mutter. 6. Dvořat: Romantische Bece. Pressenachrichten. 19.15: Uebertragung der Mufit aus Beitzeichen, Breffenachrichten. Breßburg. 300, 10: Matinée. 2. Bériot: Gaènes de ballet. 1. Milde: Romange. dem Kino Redome. Budapest, 556. 17.02: Orchefterfonsert. 18.20: Juristi 3. Davidoff: Romance fans paroles. 4. Weißborn: Adagio. 5. Zfchaitowffij: Chansonette. faer Bortrag. 19: Uebertragung aus dem Opernhaus. Leichte 6 Goens: Scherzo. Die Hygiene der Säuglinge. 17 45: Ston- und Tanzmusit. zert. 1. Boieldieu: Der Kalif von Bagdad", Daventry, 1600, 12: Quartett und Gefana. 14. Mittags Vorspiel. 16: Soliftenfonaert. 17: Zanamufir. 18. Sinn 2. Rigoletto 3. Lindsay: Intermezzo. 4. Blato: The Clod fongest. is playing. 5. Kalman: Csardasfürstin. 6. Brahms: Unga pfeifenkonzert. 19.10: Zanamufit 20.45: Rabarett. 21.45: Ausdrucksvolle mustt. 22.30: Kammermusit. Debussy: Vier rischer Tanz Nr. 5. 7. Kmoch: Mit Löwenstärke. Budapest, 556, 10: Sochamt. 11 45: Symphoniekonzert. Sieber. Gaulet: Oboe- Colo. Honegger: Erinnerungen an die 16: Bunie Mufit. 19: Vortrag des Dorfbundes. 20: Kon Kindbeit. Ladmirault: Klavierfolt. 23.30: Tanzurufit. aert. 22: Jaga Band. Daventry, 1600, 16.30: Militärkonzert. 19.30: Gottesdienst. 20.45: Weihnachtsgefänge. 21.10: Gottesdienst. 22.15: Orchesterkonzert. 23.30: Epilog. Rom, 423. 17.15: Nachmittagskonzert. 21: Theaterabend. 2Bien, 517. 11: Vormittagsmusif. 16.15: Nachmittag Tongert. 17.45: Ueber feitische Bolfslieber. 18.10: Erral 18.40: Bont Briefschreiben. tungstrankheiten des Kindes. 19.10: Esperanto. 20.05: Keltische Volkslieder. 20.50: Glotte Musir. Rürich, 500. 12.30: Schallplattenkonzert. 15: Nachnitt Wien, 517, 10.30: Orgelbortrag. 11: Strauß- Konzert. 16: Nachmittagskonzert 18.15: Rammermufit. Haydn: tagstonaert. 20: Bithertongert. 20.50: Ländlerabend. Streichquartett. Dvořal: Biolinfonate. Schubert: Quartett Rom, 423, 10.30; Kirchenmufit. 17.15: Tanamufir. 21: Der muhelose Herr", Operette von Nulli. fab. 20: Doftor Alans", Lustspiel von L'Arronge. Bürich, 500, 11: Vormittagsfonaert. 13: Ländlerfonsert. Deutschland. Königswusterhausen, 1300. 15: Nachmittagskonzert. 20: Operetten- und Walzerabend. der fommunalen Berwaltung wissen? 16.30: Aus der päda 22: Tanzmufit. Deutschland. 15.30: Was muß man bon gogischen Welt. 17; Die Abstammungslehre des Menschen. 17.30 Grundlagen der deutschen chentischen Industrie. 18.80: 19.30: Beethovens 19: Nordpolegpeditionen. Königswusterhausen. 1300, 9: Uebertragung aus Berlin, Spanisch. 484, Morgenfeler, 11.30: Playmufit. 12.20: Mar umb Baul. Quartette. 20: Die Lere vom Schönen. 20.30: Ueberbra 13.10: Stunde der Bebenden. 15.30: Juntheinzelmann. 16.30; gung aus Berlin, 484. Bunter Abend. Unterhaltungsmufit. 20:„ Die Fledermaus", Operette von Breslau, 923, 15.30: Rinderstunde, 16.30: Bilder aus 18.50: Das Werden Strauß. 22.30: Tangmufir. Spanien. 18: Charlotte von Stein. Breslau, 323, 10: Schachfunt. 11: Morgenfeier. 12: der modernen Weltwirtschaft. 20.25: Heiterer Abenb. 22.15: haltungskonzert. 17 30: Das Abenteuer der Weihnachtsnacht. Frankfurt 429 alte Flötenmujit. 14.45: Unser Sonnenfyftem. 16: Unter- immelsbeobachtungen im Jänner. 18.15: Schallplattentonsert 19: Grundbegriffe der Hefthetit. 17 45: Die Buddenbrooks. 18.45: Altdeutsche Tafelmaleret. 19.30: Was die Straße fang. 20.10. Arienabend. Hamburg, 395. 15.30: Raufifaa. 16.30: Blasmusir. 20.15: Die Zwillingsbrider", ländliches Singspiel von Frankfurt, 429, 8.30 Morgenfeier. 11.30: Elternftunde. Manz. 12: Die Oper der Woche. 16: Safperiftunde. 17: Hafen12.30: Mittagskonzert. 14.05: au clever left. 18: Boltsbildungsstunde. 19: Sporfnachrichten. tonzert. 16.15: Fabein und Satiren. 17: Menschen und 20: Stunde der Frankfurter Zeitung 20.30: Englische und Werte der Zeit. 18.50: Vorbereitung auf die Hausfrauen niederländische Madrigale. pflichten. 19.25: Rigoletto", Oper von Berdi. Tanzmusif. Hamburg, 395, 8.50: Wirtschaftliche Streitfragen. 9.15: Leipzig, 366. 16.30: Rachmittagsfonzert. 17.30; Wie 19: Auslandsdeutschtum und Morgenfeier. 12.30: Dr. Sunt, der. Ingenieur. 13.05: il bleibt die Frau gefund? 19.30: Der Nobelpreis und seine Vertei heinzelmann. 16.30: Die Zänge des Winters. 18.55; Erin lung. 20.15: Gas" von Saifer. 22.30: Tomamufif. viette. Sichst dit, jetzt beginnt er den Teller zu zer- veſterfonaert. 14.30: Geſchichte bes Sachſpieles. 15.30: Funt deutsche Stultur. Beite& Prager Kurse am 31. Dezember. 100 holländische Gulden 100 Reichsmart 100 belgische Belgas 100 Schweizer Frants 1 Pfund Sterling 100 Lire 1 Dollar 100 franzöfifche Frants 100 Dinar 10.000 magharische Kronen 100 polnische Bloth billing.. 100 Paris. Beld 1348 801 Bare 1354. 805.469.25 472.25 651.25 554.25 auch, wo sich die letzten, schier übermenschlichen Kampfkräfte der Kommunarden 1871 bis zur schmerzlichen Ende hielten. An einer des Pere Lachaise, des berühmtesten Friedhofes von Paris, hat man gefallenen Helden der Kommune die Gräber berei 163272 164 47% tet, in einem stillen Winkel. Wundersamt erblühen auf 151 42 152.82% dem Grau der Mauer die Zeichen ehren- und liebe33.51 33.912 vollen Gedenkens, die leuchtenden Grüße der Lebenden an die Toten: heißrote Bänder, Schleifen und 133 40 59.35 4.68 370.25 475.134.60 59.85 4.78 376 25 478.Nelfen. Nationales. Wenn sie beerdigt werden, machen sie das fo: Die Deutsche läßt sich seine Orben auf einem Rissent nachtragen und ist noch im Sarge ſtols auf Trauervede und Beteiligung. Friseur. Der Franzoje bestellt sich ein Leichenbegängnis I. Klasse, die Leiche vermerkt mit Bedauern, daß nur vierundzwanzig Kerzen in der Kirche brennen. Der Wiener liegt im Grabe zunächst verhält Sonder Zahl find die Dinge, die bei einentnismäßig still, aber zum ersten Wurm, der ange fürzeren Aufenthalt in dieser unvergleichlichen Stadt den Besucher kaum zu Atem kommen lassen, frechen kommt, sagt er:„ Sie! I hab g'hert, die Ada denn er möchte alles, was von den Bariser Mert hat an Italiener g'heirat? Woos? Das is nich würdigkeiten Weltberühmtheit erlangt hat, mit eige- wahr? In meinen Augen sind Sie an Wurm, an Tum, da man die Luft dieser Stadt atmet, it nen Augen gefehen haben, bevor die Begrenztheit dreckiger!" Und das stimmt dann auch. man tros aller kühnen Vorstellungen, mit denen der der Zeit, des Geldbeutels und der Aufnahmefähig- Der Grieche Lomntt eine Stleinigkeit zu spät zu Klang ihres Namens verknüpft ist, dennoch über- feit ihm Einhalt gebietet. Vom Eifelturm einen feiner Beerdigung er war noch rasch beim mältigt: bon der Großartigkeit ihrer Anlage, von Blid über das Häusermeer bis in die Provinz getan bem jagenden Tempo ihres Lebens, von der unge- zu haben, scheint ihm ebenso unerläßlich, wie im Der englische Lord hält auf respectability und heuren Fülle der Erscheinungen, die aus Bergangen- Louvre bei den reichen Kunstschäzen verweilt, das gibt nicht zu erkennen, daß er gestorben ist, er bleibt heit und Gegenwart ihren starken Ruf ertönen laf überwältigende Treiben in den Markthallen, dem im Oberhaus würdig ſizen, sent. Tausende kommen um der Schönheit dieser Bauch von Paris" zu frühester Morgenstunde beStadt willen, Tausende, um teilzuhaben an dem le- trachtet oder sich an den Denkmälern der Gotik erbendig pulsenden geistigen und künstlerischen Leben, freut zu haben, das brandende Leben auf den prächti Die Engländer wollen etwas zum Lesen, die Abertausende werden angelodt von dem Nimbus, der gen Boulevards mit wachen Sinnen zu erleben, Franzosen enwas zum Schmeckten, die Deutschen etwas Baris als die Stadt intensivsten Lebensgenusses um- Montmartre und Montparnasse, die beiden Künstler- gum Nachdenken. gibt. Mag man in welcher Absicht immer tommen- viertel, zu durchstöbern oder sich in den wunderschöimmer wird sie Erfüllung finden. Dem Schönheitssucher erblühen herrliche Freuden. Denn was der Nachwelt an Künstlerschaffen aller Art erhalten blieb, was die Gegenwart an Stulturwerten herborbringt, ist hier, wie die Lichtstrahlen im Brennpunkt einer Linje, vereinigt. nen Barks der Stadt zu ergehen, die, aufs peinlichste gepflegt, die Promenade, der eleganten Welt sind und wo sich, wie überall, die Jungen balgen. Das stärkste Erlebnis von Paris ist für den Fremden aber das tolle Tempo und die Dichtigkeit des Verkehrs. Ueberall rasen die Autos, oft vier, fünf in der Fahrtrichtung nebeneinander, flizen die Fahrräder, strömen die Menschen, bimmeln die Elektrischen. Der Pariser hat keine Zeit und die Entfermungen find unheimlich groß. Und doch hat der Pariser so viel Zeit: wenn er beim Essen ist. Das Effen ist hier ein ritueller Aft, der nach ungeschriebenen, aber streng befolgten Gefezen zelebriert wird und wer dagegen verstößt, von dem denkt sich der Pariser im heimlichsten Herzen, daß er ein Barbar sei. Suppen kommen wenig cuf den Tisch, dafür aber vielerlei pikante Vorspeisen, ein bißchen Fisch, ein lächerlich fleines Scheibchen Fleisch, ein bisen Gemüse, das immer als gesonder ber Gang serbiert wird, ein winziges Stückchen Stäse oder ein Hauch von einer Mehlspeise. Die Speisezettel der auffallend zahlreichen Restaurants, bor deren Eingängen sie hängen, sind ziemlich uniform, was Anzahl der Gänge und Reihenfolge betrifft. Die Zahl der Restaurants erklärt sich daraus, daß der Bariser seine Mahlzeiten in den seltensten Fällen daheim einnimmt. Die Wohnung ist für ihn mehr oder weniger nur Schlafstelle. Eine Wohnkultur, die bei uns auch unter der Arbeiterschaft allmählich wach wird, kennen in Paris nur die reichen Beute, das Leben des Arbeiters und des Mittelständ lers spielt sich draußen ab: Arbeitsplan, Straße und Gaststätten haben für ihn meht Bedeutung als die häuslichen vier Wände. Ein starkes Prunkbedürfnis vergangener Geschlechter hat seine gewaltigen Spuren zurüdgelassen. Ungeheure Dimensionen historischer Bauwerke, auf riesenhafte Plätze gestellt, werden um so aufdringli cher als Verschwendung empfunden, je lebendiger man fich die Raumkostbarkeit in unserer Zeit der Woh nungsnot und der in schwindelhafte Höhen schnellenden Bodenpreise vergegenwärtigt. Mit mächtigen Flügeln legen sich die Tuilerien um den weitge spannten Blaz, dessen Boden einst von den rasenden Tritten der Erstürmer zitterte, in feierlichem Rhythmus dehnt sich die schöne Place de la Concorde, auf der das Bolt von Paris seine Unterdrüder und Jene sichtete, die ihm Sünder waren gegen den Geist der Revolution Ludwig XVI. und Maria Antoniette, die schöne schwärmerische Charlotte Corday, Marats Mörderin, Danton, Robespierre und viele, viele Anbere erlebten das Grausen der Guillotine auf diesem Blaze, über den heute sausende Automobile, hnschende Fahrräder, hastende Bürger und elegante Spaziergänger ihren Weg nehmen. Ohnegleichen in ihrer Anlage reißt die großartige Straße in den Champs Elysees den Blid hinaus an den Horizont. Dort, wo sie auf die Place d'Etoile, den Sternplah mündet, bildet derTriumphbogen einen weit sichtbaren Ruhepunkt. Römischen Vorbildern nachgeahmt, diese aber in den Maßen überbietend, sollte dieser Boden des Triumphes den Ruhm Napoleons verkünden, da Bollkommen in den Hüttergrund rückt das Hans, er als Besieger der Desterreicher stolz nach Paris zurückkehrte. Doch die Vollendung dieses steiner wenn der Bariser eines seiner Volksfeste feiert, wie nen Zeugen eines furch baren Inrperialismus hat es zum Beispiel das Nationalfest am 14. Juli ist. Napoleon nicht mehr erlebt. Sein Leichnam ruhte Dann ergreift ein Rausch das an und für sich lebens. längst im Invalidendom, als der letzte Meißelhieb frohe, leicht bewegte und leicht entzündliche Volf. das Werk des Architekten Chalgrin beschloß. In Dann wird es wie von einer brausenden Woge ereiner Stapelle des Domes, dessen blizende Suppel faßt, die es über den Alltag hinaushebt in ungeüber den Komplex des Invalidenhotels emporsteigt, hemmte Festesstimmung, dann tanzt das Volk im find die Gebeine des unerfättlichen Eroberers beftat- Schein unzähliger bunter Lichter und bengalischer tet, der gerade für das Inval denhotel eine immer Feuer beim Klange ungezählter Musikkapellen, Or freigebige Hand besaß. Für 7000 Invalide ist dieses chestrions, Leierkästen auf den Straßen und ChaufHeim eingerichtet, aber die Zahl der Aufnahmebe- feure und Tramwayführer halten in der Fahrt werber sank von Jahr zu Jahr, bis sie 1914 nur schmunzelnd inne, bis die nächste Tanzpause die noch 20 betrug. Seitdem ist sie wieder gestiegen"-Durchfahrt gestattet. Tag und Nacht sind ohne Unbemerkt lakonisch die letzte Ausgabe des Baededer. Vielfach sind die Bauwerke, Denkmäler, Plätze, Mujeen, die an vergangene große Zeiten" des französischen Volkes erinnern, doch den Sozialisten zieht es vor allem an jene Stätten, die für ihn tieferen historischen Wert besitzen. Die Place de la Bastille, wo zu Beginn der Revolution die Stürme tobten, die zur Vernichtung des schrecklichen Gefängnisses führten, wird beherrscht von der Julisäule, die zum Gedächtnis an die gefallenen Julikfämpfer von 1830 errichtet wurde, das Jahr 1848 jah hier wieder die heißen Kämpfe der Feberrevolution, hier war es Drientalische Ruhe. 72 terschied. Wer schläft auch in solcher Nacht? Nur ganz Alte, ganz Junge und Kranke. Nur langsam findet sich das Bolt wieder in den Arbeitstag zurüd. Doch der fühlbar schmäler gewordene Geldbeutel ist ein ernster Mahner. In diesen Saunden leichter Katerstimmung denkt man auch ans Weiterwandern. Noch warten andere Städte unser, andere Menschen, andere Sitten, Fremdes lockt, und als es endlich ans Scheiden geht, da geschieht es bald, trot unüberwindlicher Zuneigung zu dieser wundersamen Stadt, die ein unbeschreiblich starkes Erlebnis war. # Einmal tauchte eine falsche Tausend Frank- Note auf. Der Franzose sparte sie. Der Engländer stedte sich seine Pfeife damit an. Der Deutsche lieferte sie an seine Fürsten ab, bekam sie zurück und zahlte eine Lebensrente als Entschädigung. Der Ungar erkannte sie wieder, nahm sie und gab falsch heraus. Wenn die Amerikanerin so lieben fömmute, wie die Deutsche glaubt, daß die Französin es täte dann würde sich die Engländerin schön freuen. Sie hätte einen herrlichen Anlaß, sich zu entrüffen. hätte einen herrlichen Anlaß, sich zu entrüffen. Passen Peter Panter. Sie auf! Blähhals und Kropfbildung kann verhindert u. bekämpit werden, wenn man täglich eine kleine Rippe Gefies Jod- Schokolade nimmt. Gehes Jod- Schokolade soll als Vorbeugungsmittel auch bei gesunder Halsbildung genommen werden. Sie ist das neue, ideale Hilfsmittel in der Kropfbehandlung und schließt Jodschäden völlig aus! Der Geschmack der Schokolade ist unverändert, was die Kur bei Kindern besonders vereinfacht! In allen Apotheken erhältlich, sonst direkte Anfragen: GEHE- WERKE A.- G, AUSSIG " 1 Samstag, 1. Jänner 1927. Gerichtssaal. Tragisches Ende einer WohnungsIpelu'antin. Ein Beitrag zum Wohnungselend. Brag, 31. Dezember. Es ist bedauerlich, daß bisHer niemand auf die Idee verfallen ist, eine Statistik derjenigen Parteien zu führen, die in Prag infolge der Wohnungsnot falschen Inseraten aufcesessen und und Wohnungs durch Wohnungsspekulatanten fangieien betrogen worden sind. Die Anzahl der Geichädigten würde die Gemeinde ber„ königlichen" Faupistabt vielleicht doch dazu belegen, ettvas in der Wohnungsfrage zu unternehmen und nicht der Meinung zu sein, daß durch die Plakate mit den Vorschriften ,, Ueber das Bewohnen von Netbauten und Rotstandswohnungen" bereits etwas in dieser Frage zur Behebung der großen Prager Wohnungsnot geschehen sei. Wie in keiner anderen Stadt der Welt, blüht hier unter dem schönen Wörtlein Baubeitrag" der schamtloseste Wohnungswucher, der von den Behörden still geduldet, von der feilen Bourgeoisie- und Boulevard- Presse durch teure Masseninferate jeden Sonntag unterstüht wird. Eine einzige Rubrik Byth" in der„ Narodni Politika" ergäbe für den Staatsanwalt fast jeden Sonntag Gelegenheit, Personen wegen offenbundigen Wuchers mit Wohnungen hinter Schioß und Riegel sehen zu lassen. Dazu gedeihen zehn Jahre nach dem„ Befreiungstage" eine Ungahl Wohnungskanzleien, die sich aus den Wohnungssuchenden in den meisten Fällen einen guten Tag machen, indem sie Vermitt lungsgebühren herauslocken und keine Wohnungen wamthaft machen. Die Geprellten sind in der Regel Arbeiter und Kleine Angestellte, die gewöhnlich nur einen Raum mit Herd, eventuell mit Küche und Vorzimmer suchen. Es ist eine Schande, daß die Stadi Prag noch nicht ein städtisches Wohnungsamt organisiert hat und jede Kanzlei" und jedes Inserat", das auf Wohnungswucher ausgeht, dadurch unmöglich machte, daß sie eine Wohnbauaftion" in großzügiger Weise in eigener Verwaltung organisierte Wir haben uns ja mit dieser Sache bereits mehr als einmal an anderer Stelle beschäftiot, ergebnislos; vielleicht wird der Fall Ružička doch die Herren Stadtväter bewegen, auch ein wenig nachzudenken, daß in Prag nicht bloß reiche HausHerren wie im Prager Stadtrat find. Jana Ružičta, eine 59jährige Pensionistin, Postadjunktin i. P. und Besiperin einer Realität, hatte in der„ Narodni Politika" und im„ Čejté Slovo" Inserate eingeschaltet, daß sie in ihrem ,, Neubau" billige Wohmungen zu vermieten habe. Im ganzen nahm sie von neunzig(!) Wohnungsfuchenden,( meist handelte es sich um ein Zimmer mit Herd und Vorzimmer), den Mietzins von 800 Stronen auf drei Jahre im boietsimpfang, in dazu 3000 K Baubeitrag". Jm ganzen erhielt sie etwa eine halbe Million Kronen im voraus. Ihr Baumeister" war ein 20jähriger Maurer, namens Josef Čejka, der auf ihrem Baugrund tatsächlich ein Haus zu banen anfing. Wie er baute, geht daraus hervor, daß das Bauamt das Weiterführen des Baues untersagen mußte, da das Haus, von welchem das untere Stockwert wohl errichtet war, aber gleich einzu stürzen drohte. Baues Als die Parteien auf Fertigstellung des drängten und sich die Ružička dazu nicht entschloß, wurde die Strafanzeige erstattet. Doch konnte ihr die Vorladung nicht zugestellt werden, weil ihre Wohnung abgesperrt war. Als man gerichtlich öffnete, fand man die Leiche der Bostadjunktin bereits in Vertesung. Sie wurde zwecks Feststellung der Todesursache ins Anatomische Institut übergeführt. In einent zurüdgelassenen Schreiben räunite sie ein, eine halbe Million Kronen für Neubaue" empfangen zu haben, doch bezichtigte sie den Cejka und die Heren Advokaten, sie um alles Geld gebracht zu haben. Dem Staatsantvalt blieb nichts übrig, als im Sinne des§ 224 des Str.-G.-B. gegen sie das Verfahren einzustellen. 90 Geschädigte können sich bei Mütterchen Brag" für die glänzende Wohnungsfürsorge bedanken zu fingen, Der Gärtner bekam auch nicht das Doch selbst der Orient hat seine Aufregun- Der wußte bald, daß er im Hause nichts Geld im Voraus, nein, Ferhad Effendi schuldete gen. Und wie ein Huhn nach einem Steinwurf, ausrichten fonnte, denn die eisernen Türen und ihm den Lohn seit drei Monaten. Einen Monat flatterte eines Morgens Lutfije Hanum, Ferhad Riegel des Baschas boten ihm und seinen beiden bezahlte er, weil er berechnete, gebe ich im die Effendis Frau durch den Garten und durch das Gendarmen Trop. Darum sah er sich die Straße Von Dr. Kh. Ausstände auf einmal, tönnte er gehen, bleibe ich Haus. Sie war mit ihrem Gatten eine furze Zeit genauer an. Und siehe da, es geschehen auch ( Nacherzählt von Erna Büsing.) givei Monate im Rückstand, wird der Mann blei in Deutschland gewesen und hatte wohl fünf heute noch Wunder, Ferhad Effendis erster Kunde ben und er ist ein guter Arbeiter, mir liegt tat- Worte deutsch gelernt, darunter das Wort Gefchickte einen wunderbaren Perserteppich zum Wirklich ich hatte Glück gehabt. Ich kam nach fächlich an ihm. richtsvollzieher". Sie hielt jeden Fremden für Waschen. Das heißt, er wollte ihn schicken, denn Konstantinopel und konnte mich in den Konat Das übriggebliebene Geld verwendete Fer- einen Deutschen, darum schrie sie auch mich an: das Haus erreichte bewußter Teppich nicht. Zwei eines Paschas einmieten. Freilich wohnte ich nicht had Effendi äußerst nußbringend. Er kaufte Gold- Gerichtsvollzieher! Gerichtsvollzieher! Deutsch Sammals( aftträger) trugen ihn, mithin, er bei einem regelrechten Pascha, voll von Würde, fische für das veraltete Brunnenbeden im Garten, fand Gerichtsvollzieher gutes Mann, lebt, Türkei var groß und schwer und kostbar. Das schäzte umgeben von märchenhaftem Reichtum und tief er machte viele Dampferpartien in landschaftliche Gerichtsvollzieher schlechtes Mann, nimmt." der Gerichtsvollzieher vollkommen richtig ein und verschleierten Frauen, ich wohnte bei Ferhad schöne Gegenden wie Sjaat Hane und Kusch- Dili, Nun stürzten alle an die Türen, der Gärtner im felben Augenblid stürzten sich seine Leute auf Effendi, einem geschäftstüchtigen Mann, der sei- er fuhr mit der Bahn nach Kütschük Tschekmeddie Hammals und den Teppich. Ein paar Rom nerseits den ganzen Konaf gemietet hatte. Für sche, er setzte Inserate in die Zeitungen und er sowie die Teppichwäscher. Im Augenblid waren mandoworte, ein wüstes Geschrei und der Gedie Tat war ich ihm dankbar. denn nun fonnte faufte Seife und Chemikalien, weil er eine Tep- alle Tüven verrammelt, denn, wie schon gesagt, es mandoworte, ein wüftes Geschrei und der Geich türkisches Familienleben studieren. Ich war pichwäscherei in seinem Garten eröffnen wollte. war das Haus eines Paschas, der sich durch richtsvollzieher und sein Geleit zogen mit dem Teppich ab. Soch wenigstens nicht in Vera gelandet, wo sich Man muß immer bedenten, Ferhad Effendi war schnere Riegel vor der Liebe, der Aufdringlichkeit tein und der Wut seines Volles zu schüßen wußte. Das Haus war gerettet. Straßenpassanten hie Gepflogenheiten des vortragsfreudigen Mont- ein Geschäftsmann. Selbstredend kam martre, die laufenden Geschäfte der Friedrich- Mensch und Bein Teppich in den Garten. Hüßni Selbst der persische Geistliche mit den grünen sprachen ihren Glückwunsch ob der glorreichen straße und das fokette Leben der Butarefter Cafes Effendi pflanzte täglich neue Blumen, die sach- Turban, der gleich mir zur Miete wohnte, betä- Verteidigung aus. Lutfije Hanum schwazte nim zu einem bunten Tagesinhalt knüpfen. Ich verständigen Teppichwäscher beteten den Rosen- tigte fich mannhaft am Kampfe gegen den Ge- mermüde unter ihrem Schleier, sie war glücklich wohnte in Stambul in der Nähe der Hassan- tranz, die Vögel sangen, die Mauern des Gartens richtsvollzieher. Sonst war für diesen stillen Per- ob des Abenteuers und glücklich ob seines AusBascha- Wache im Tasch- Stonat oder„ Steinhaus". hielten von uns die Blicke der Außenwelt ab und fer Religion und Philosophie, Leben und in sich gangs. Nun werde der reiche Herr selbstredend Die Miete machte zwei Pfund für den Mo- abends leuchtete das liebliche Marmarameer im gefehrte Selbstbetrachtung eins. Doch nun er ihre Schulden bezahlen, denn er mußte doch seinat, natürlich im voraus zahlbar. So wie ich die flüssigen Gold der abschiednehmenden Sonne. wachte die Seele des Orients, er schleppte Tru- nen Teppich auslösen. Ferhad Effendi traf ich Miete in Ferhad Effendis Hände geliefert hatte, ur nachts erhielt die wohltuende Ruhe zeitweise hen herbei zum Barrikadenbau gegen den Ge- am selben Tag an der Stara- stjö- Brüde, rubig, gab er feinem Gärtner Hüzni Effendi 4 Medschi- Unterbrechungen, weil die Herden verwahrloster richtsvollzieher. Alle waren in Stimmung, alle heiter wie immer, und als er mein verdubtes Bije( 12) Mart), das war dessen Löhnung für den Kaßen, die den Garten bevölferten sich gegenseitig waren voller Luft und Kampfbegeisterung, end- Geficht fah, meinte er nur: ,, Bu sabah bir as paMonat. Selbstverständlich bekam der Gärtner die Augen austraßten. Darüber regte sich von lich war eine Abwechslung gekommen, endlich er- thrdy warydy".( Seute morgen war wohl etwas feine freie Verpflegung, sonst hätte man bei einer den Hausgenossen niemand auf. Am andern Mor lebten sie ein Abenteuer. Dank zog in ihr Herz Krach). man es nur als Zeitvertreib, die ein wegen des Kampfes gegen den Gerichtsvollderartigen Bezahlung doch wahrlich keinen Grund, gen betrieb zieher. ein Loblieb auf die Genügsamkeit des Orientalen neuen Einäugigen zu zählen. S , t Samstag, 1. Jänner 1927. Kleine Chronit. Von Schneenassen eingeschlossen. Auf der Strecke Madrid- Albacete blieb ein Personenzug in dem anderthalb Meter hohen Schnee steden. Die abgesandten Hilfszüge mußten umfehren, da es unmöglich war, die Strecke frei zu machen. Die Regierung hat angeordnet, daß ein Flugzeuggeschwader über der Unfallsstelle Lebens- und Stärfungsmittel abwerfen soll, um die Lage der Reisenden und Angestellten bis zur Befreiung des Zuges zu erleichtern. Der Schneefall ist immer noch sehr start. Testament eines Hundenarren. Einent englischen Gericht liegt zurzeit eine Anfechtungsflage gegen eint eigentümliches Testament vor. Ein Amerikaner, der feit langer Zeit in England lebte und Junggeselle bon 500.000 war, hat sein Vermögen in Werte Dollars feinem Hunde vermacht mit der Bestimmung, daß der Testamentsvollstreder zu Lebzeiten des Hundes teinen anderen Gebrauch von dem Ertrag des Bermögens machen dürfe als für die Ernäh rung und Pflege des Tieres. Erst wenn der Hund eines natürlichen Todes gestorben ist, was durch besondere Untersuchung nachgewiesen werden muß, foll das Geld an einen Neffen und zwei Nichten des Erblaffers fallen. In der ersten Instanz ist die Anfechtung abgewiesen worden; es sei zwar zuzugeben, daß ein Hund feine rechtsfähige Persönlichkeit ſei, bas Testament jedoch stelle eine juristisch unanfecht bare Stiftung dar. Tödlicher Absturz vom Fabriksschlote. Ein Opfer seines Berufes wurde der Dachdecker Dogauer aus Drahowit. Dobauer war mit einer Reparatur on dem Fabriksschornstein des Wehediter Betriebes der Zettlizer Kaolinverte beschäftigt. Er verrichtete 20 Metern über bem Erdboden. Plöglich stürzte jeine gefährliche Arbeit in einer Höhe von mehr als Dobauer auf noch unaufgeklärte Weise von seiner Arbeitsstelle ab und war sofort tot. 4. Mitteilungen aus dem Publikum. Das Beste tür Ihre Augen liefert Optiker Deutsch, Prag, Graben 25, Kl. Bazar. TH BASCH NACHE PRAG JINDŘIŠSKA KAUFET NUR PIERINGS JUWELEN GOLD SILBERWAREN HELA SUPPENWÜRZE SIE IST DIE BESTE SANAY BUTTER CLEICH Mit diesem lenken wir die Aufmerksamkeit unjeres gesch. Lesepublitums auf die unserer heutigen Nummer beigefaltete Beilage des Bankhauses Ungar, Bratislava, Venturgasse 20, und empfehlen jedem, čil. Klassenlose bei diesem allge= mein bestbekannten und vom Glücke besonders beder größte Haupttreffer der V. Selasse, 14. Lott, günstigten Banthause unverzüglich zu bestellen, wo K 300.000.- gewonnen und bar ausbezahlt wurde. aus dem Leben eines unanständigen Mädchens" von Rub. Bernauer und Rud. Desterreicher vorbereitet. Die Hauptrollen spielen Pepi Stramter Glödner a. G., Sermine Medelsky, Paula Wessely und die Herren Hölzlist, Hörbiger, Knüpfer, Olden, Rösner und Ströhlin. Spielleitung: Max Liebl.( Abonn aufg.) Kartenvorverkauf ab Montag. Einbrecher in der Berliner Stadtsynode. Den Büroräumen der Berliner Stadtfynode haben Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag einen Besuch abgestattet. Die Diebe waren vom ersten Stockwerk auß durch ein großes Loch, das sie in den Fußboden auß durch ein großes Loch, das sie in den Fußboden geftemmt hatten, in die Kassenräume zu ebener Erde gelangt. Nach mühsamer Arbeit gelang es den geübten Geldschranktnadern, die Stahltüren von zwei Zyklische Aufführung des Ring des Nibeeisernen Geldschränken aufzuschmelzen. Die Beutelungen". Richard Wagners Ring des Nibe war aber verhältnismäßig sehr gering, sie betrug nur lungen" gelangt in der übernächsten Woche mit 350 Mt. in barem Gelde. Die Diebe hatten es offen- Theo Strad vom Landestheater in Karlsruhe als bar auf die Gehaltsgelder für die Beamten und An- Gaft in den Heldentenorpartien an folgenden Abengestellten abgesehen, die aber noch nicht vorhanden den zur Aufführung: Dienstag, den 11. Jänner, ivaren. Die Einbrecher find anscheinend über das Rheingold"( 54-2), Mittwoch, Mittwoch, den 12, Dach des Nachbarhauses, in dem sich das zuständige Bolizeirevier befindet, in das Gebäude eingedrungen und auf demselben Wege wieder abgezogen. 00$ Kunst und Wifen. a Ifüre"( 53-1), Samstag, den 15., Sieg fried"( 56-4) und Dienstag, den 18. ,,, Götter, dämmerung"( 59-3). Dirigenten: Alexander 3emlinsky and H. W. Steinberg. Für den 3yflus wird auch diesmal wieder ein ermäßigtes Abonnement ausgegeben werden, und zwar ab Mittwoch, den 5. Jänner. Vereinsnachrichten. Einladung zu dem ant 4. Jänner 1927, 8 Uhr abends, in der beutschen Universität in Prog I., Eisengasje, Hörsaal 4, stattfindenden Elternabend mit Vortrag des Herrn Prof. Smola Bien über ,, Erziehung zu gesunder Lebensführung im Programm der Wiener Schulreform" berbunden mit einer Ausstellung von Schülerarbeiten der Wiener Schulen. Allen Eltern, denen das Wohl ihrer Kinder om Herzen liegt, wird der Besuch dieses Vortrages wärmstens empfohlen. Eintritt fret! Urania". ,, Die Biene Maja". Der berühmte Sulturfilm, der in der Wiener und Berliner Urania Sensationserfolge erzielt, wird jest mit gleichem Erfolge in London vorgeführt. Samstag und Sonntag, halb 11, Montag, 8 Uhr. Mitgl. Erm. Große Zaubervorstellung. Emil Dormé. Santstag, 1., 3 Uhr. Zwei Stunden im Wunderlande der Magie. Jedes sind ein 26s gratis. Gewinn: ein hervorgezaubertes Staninchen oder eine Taube. Kinder 3, Erwachsene 4 K. * Veranstaltungen der Urania anläßlich der Tagung der„ Deutschen Volksbildner. Montag, 3., halb 3:„ Büchereiwesen und Bildungspflege", Direttor Dr. Aderfa e cht ( Stettin)-8 Uhr: Die Biene Maja", Kulturfilmvorführung. Dienstag, halb 3 Uhr: Arbeiterbildung" Dr. Luitpold Stern, Leiter der Arbeitervolkshoch schule in Wien.- 4 Uhr:„ Deutsche Voltshochschulen", Direktor Eduard Weitsch, Leiter des Volkshochschulheimes in Dreißigacker( Thürin gen). 8 Uhr: Beethovenfeier: Beethoven. der Tidan", ein Vortrag über den Menschen und sein Werk mit musikalischen Gesangseinlagen. Vortrag mit vielen Lichtbildern( beigestellt vonn österr. Bun desministerium für Unterricht), Hofrat Rudolf HoTer( Wien). Gejang: Dr. Ehm. Das UranioSaus Trio. Klavier: Hans Georg Schid. Geige: Otto Albrecht.- Cello: Dr, Hirn. Mittwoch, 2 Uhr: Die ländliche Volks hochschule" Dr. Semettowiti, Landesreje rent für Voltsbildungswesen in Steiermart. 3 Uhr: Das Blumenthunder", Kulturfilmvorführung. Der Befuch aller Beranstal tungen ist allgemein zugänglich. Bille- Gedächtnisfeier Dienstag, den 11. Jänner, der eben von Goethe- Bund in Bremen für die beiden und II. Bei Seite 9. 4404 sämtl. Winterware jetzt 20% Nachlaß Stránský Hybernská. genommen. Turngenossen, Turitgenossinnen! Werbet auch im kommenden Jahre für umjeren jungen aufstrebenden Berein. Neuerwerbungen des Deutschen Theaters. Diret tor Leopold Stramer hat das fünfattige Shauspiel 8 Uhr. Der beliebte Faschingsball des Klubs deutscher Das brennende Schiff" von Friedrich Beginn der Sprachkurse der„ Urania- Volkshoch Schreypool zur Uraufführung erinorben. Der schule", Montag, 3.: Tschechisch I und II. Englisch Buchdrucker in Prag finder Samstag, den 15. Jän Klagenfurther Dichter Alexander Lernet- Holenia, nud Stenographie. Dienstag, 4.: Italienisch 1er, im großen Heinejaal statt. Maskierte und Sto Italienischner, itüntierte willkommen! Eintritt 15 K einschl. Steuer. Mittwoch, 12.: Französisch. Teilnehmer Die Maskenredoute der Prager Buchdrucker fine Einatter, Saul" und„ Allestis" preisgekrönt wurde. werden zu allen Kursen noch aufgenomment. det schon am 5. Jänner 1927 im großen Lucernajaal wird in der nächsten Zeit mit feinem Einafter Wöchentlich givei Stunden, monatlich 30 K. Ollapotrida" zu Worte kommen. Weiter statt. Der Eintrittspreis beträgt 13 K, Gardedame wurden Safenclevers Komödie„ Ein besserer 8 K, Logenjih 20 K, inffusive Vergnügungssteuer. Lustspiel Die Musit unter persönlicher Leitung besorgt Herr wurden Hasenclevers Komödie err",„ Der Statist am theater" von Alfred Savoir und Galsworthys Flucht zur Aufführung erworben. „ Cardillac", Paul Hindemiths neues musikalisches Bühnenwerk, wird als nächste Neuheit der Oper vorbereitet. ,, Aida", Berdis unsterbliches und immer aufs neue die Begeisterung entfachendes Meisterwert, ge langte am Donnerstag im Neuen deutschen Theater mit dem schwedischen Kammerfänger und Seldentenor Karl Martin Oehmann als Rhadames zur Aufführung. Dehmann hat die Gripartungen, die man bei seinem fürzlich gegebenen Bra ger Liederabend auf ihm als Bühnenfänger gejezt hat, voll erfüllt. Der edlen, männlichen und feld herrnmäßigen Erscheinung des Künstlers entsprach Neujahrs- Doppelprogramm im Wran Ura auch sein Spiel und seine gefangliche Leistung. Deb nia mann zeigte erst auf der Opernbühne so recht, daß er der Typus des nordischen, etwas herben und bisia ino." Die dritte Eskadron". Eine Franz Ludwig. Starten im Vorverkauf sind zu haben Handlung zusammengefeßt aus Paprika, ungarischem in der Typografická Beseda in Prag II., Smečky 27, weilen jogar harten Heldentenors ist, dessen stimmSpeck, Miloschavisen, Husarenleutnants, Tänzerinnen lints. und sonstigen schmackhaften Dingen! Dann:„ Das liche Eigenheiten nicht einmal die vorzügliche italienische Schulung des Sängers verwischt. Ungewöhn Mädchen aus dem Volke" mit Gloria lich glanzvoll, strahlend und von durchdringender Swandson, Ameritas erste Schauspielerin. Heute, Schlagtraft ist Dehmanns Heldentenor namentlich Spielplan des Nenen deutschen Theaters. Heute, Samstag und morgen, 3, halb 6 und 8 Uhr. Monin der Höhe und im Forte, während ihm im Piano Samstag, halb 3 Uhr nachm. Dornröschen", tag halb 6 Uhr, sonst täglich halb 6 und 8 Uhr. Prager Produktenbörse.( Offizieller Be die entsprechende Dosis von Wohllaut und Schmelz abends( 45--1) Der Mantel", Schwester Smetschtagasje. Telephon 20429. richt vom 31. Dezember). Die heutige Böcse abgeht. Darum muß Dehmann als Wagnerfänger Angelica"," Gianni Schicchi". Sonntag war recht schwach besucht, das Geschäft war minimal sicher noch ganz anders wirken als in der mehr um halb 3 Uhr nachmittags Adien Mimi", lyrisch gefärbten und kantablen Rhadames Partie. 7 Uhr abends 3irtusprinzessin", MonZentralverband der Angestellten in Jn bei durchwegs urveränderten Preisen. Am Getreidedustrie, Handel und Verkehr. Am Freitag, markte herrschte Geschäftsstille vor und soweit es Noch einen zweiten Sängergast hörten wir in dieser tag( 46-2) halb 8 Uhr meine entzückende den 7. Jänner, 8 Uhr abends, findet im überhaupt zu Geschäften fam, wurden diese unter von Stapellmeister Steinberg musikalisch nicht Frau", Dienstag( 48-4) 7 1hr 3irfusVerein deutscher Arbeiter, Smečky, eine Bugrundelegung der Dienstagspreise abgeschlossen. allzu glücklich geleiteten Aida" Aufführung: Frl. prinzesiin", Mittwoch( 47-3) 7 1hr„ Die Sansi Weiner vont Auffiger Stadttheater, Sie macht des Schicksals", Donnerstag halb 3 wichtige Ausschußsizung der Ortsgruppe Auch auf den übrigen Marktgebieten bleiben die nominell aushilfsweise die Amneris sang. Das sich die Künstub nachm. Dornröschen", abends( 491) Prag des Zentralverbandes der Angestellten in Jn- Dienstagiotierungen unverändert lerin erfolgreich neben Dehmann und neben der 7 Uhr„ Carmen", Freitag( 31-3) halb 8 Uhr dustrie, Handel und Verkehr statt. Vollzähliges Er- Kraji. Der Freischüs", Samstag( 50-2) 7 1hr scheinan aller Ausschußinitglieder notwendig. 3irkuspringeffin", Somitag halb 3 15: 3ch und du", 7 Uhr„ Garten Eben". Stimmlich brillanten und darstellerisch überzeugenden Aida Frau Reich Dorichs behaupten fonnte, spricht für ihre Qualität. Fr. Weiner befist nicht nur eine selten schöne, umfangreiche und samtweiche Altstimme, sondern ist auch eine ausbrudsvolle Gestalterin und eine ebenso musikalisch tüchtige wie vorbildlich wortdeutliche Gesangsstünstlerin, der man zur Bollkommenheit ihrer Kunst mir noch beffere Ausgeglichenheit in den Stimmregistern wünschen möchte. Das Theater war nicht so besucht, wie es der Tenor Dehmann und Berdis Aida" verdient hätten. 11 Deutscher Arbeiter- Turn- und Sportverein Prag. Nächste Turnstunde am Montag, den 3. Jänner, im Spielplan der Kleinen Bühne. Heute, 3 Uhr, befannten Lokal. Dortselbst werden auch BeitragsGastspiel Pepi Glöckner- Kramer: Fran Waveingahlungen und Mitgliederanmeldungen entgegenrens Gewerbe", halb 8 Gastspiel Leopold Kramer: Der Gatte bes Fräuleins", Sonntag, 3 Uhr, topf oder Schrift, halb 8 Thr Dover- Calais", Montao geschlossen, Dienstag Spiel im Schloß", Mittwoch Spiel im Schloß", Donnerstag ,, Die neuen Herren", Der Garten Eden" Erstaufführung 9. Freitag, ameraden", Samstag Spiel im Jänner. Als nächste Schauspielneuheit des neuen Schloß", Sonntag, 3 Uhr, Peripherie", Theaters wi für Sonntag, den 9. Jänner, das halb 8 Uhr Adieu Mimi", Montag Kopf Lustspiel Der Garten Eden", bier Rapitel oder Schrift". -et. Boltswirtschaft. Herausgeber Dr. Ludwig Czech. Berantwortlicher Redakteur Wilhelm Niegner. Drud: Deutsche Beitungs- A.- G., Prag Für den Druck verantwortlich: O. Solit. Die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel entbieten allen Genossinnen und Genossen, Abonnenten, Verschleißern und Inserenten Die Redaktion u. Verwaltung des ,, Sozialdemokrat" 1927 XX Ein herzliches Prosit Neujahr allen unseren lieben Gästen Café Continental Prag, Graben 4489 Prag, Graben Josef Wurm und Frau 1927 Cette 10. Samstag, 1. Jänner 1927. A Abgeordnete: Fanny Blainy. Dr. Ludwig Czech. Anton Dietl. Ernst Grünzner. Theodor Hackenberg. Rudolf Heeger. Franz Kazz. Franz Kaufmann. Irene Kirpal. Dominik Leibl. Adolf Pohl. Anton Roscher. Anton Schäfer. Karl Schuster. Josef Schweichhart. Siegfried Taub. Eugen de Witte. Senatoren: Franz Beutel. Dr. Karl Heller. Anton Jarolim. Hans Joll. Dominik Löw. Wilhelm Nießner. Johann Bolach. Josef Reyzl. Franz Karl Statt. Albrechtsdorf: Gustav Hanf. Altrohlan: PROSIT NEUJAH Ortsgruppe der Union der Bergarbeiter. Altzedlisch starl Baradeifer. Abtsdorf: Florian Jarosch, Oberlehrer. Angelwöhr: Adam Herbrich, Schlosser. Aussig a. E. Streisgewerkschaftskommission. Außergefild: Erwin Lutsch. Josef Fuchs, Schleifer. Auschowitz: Otto Kröger, Krankenkassabeamter. Gustav Efler. Karl Freund. Arnau: Elisabeth Scholz, Gastwirtin. Böhm.- Leipa: Intern. Metallarbeiter- Berband. Böhmischdorf, Schlesien: Alois Lug, Lehrer. Bodenbach: W 1.9.2.7 Dobritschan: Josef Heidenreich. Bezirkssekretariat der deutschen sozial- Franz Solid, Gemeindevorsteher. demokratischen Arbeiterpartei Bauarbeiterfekretariat. Verband der chem. Industrie. Rudolf Dworak. Kreisgewertschaftskommission. Kreisfekretariat der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Metallarbeiterverband. Nikolaus Rein. Josef Sachse. Zentralverband der Lebens- und Genußmittelindustrie. Jo wwwwww Franz Balme, Obmann d. Verb. d. Keramarbeiter. Franz Platschet und Frau. Verband der Keram- Arbeiter. Ostar Zinke, Sekretär. Fleißen: Kreul Ernst, Bürgermeisterftellvertreter. Franzendorf: Familie Hermann Hübner. Dobrafen: Josef Wenzl. Donit: Dopoldowitz: Edmund Kunz. Dornstadtl: Arbeiterheim. Drahowitz: Eduard und Gusti Schaffer. Dur: Bezirkssekretariat der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Karl Robl. Elbogen: Gemeinnüßige Bau- und WohnungsGenossenschaft für die in Industrie, Franz Markof. Handel und Verkehr tätigen Angestellten, r. G. m. b. H. Böhm.- Wiesenthal: Johann Schimm. Braunfeifen: Bernhard Weigler, Werkmeister. Braunan: Arbeiterkonsumverein. Starl Seller. Lokalorganisation der deutschen sozial demokratischen Arbeiterpartei, Col. Merkl. Franz Seidel, Bezirkssekretär. Zentralortsgruppe der Union der Textilarbeiter. Bratislava: Josef Fuchs, Bankbeamter. Bezirkssekretariat der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Konsum und Sparverein Vorwärts". Kreissekretariat der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Alois Sobet, Beamter. Johann Schmidt, Genossenschaftsangestellter. Heinrich Kalmar. Budweis: Josef Friedrich. Franz Kuplent. Franz Wanet, Beamter. Budigsdorf: Zentralortsgruppe der Union der Eduard Rotter, Konsum- und SparFranz Macak. Josef Strobl. berein. Tertilarbeiter. August Lorenz, Krankenkassabeamter. Bruch: Alois Wick. Asch: Gausekretariat der Union der Textilarbeiter. Brünn: Ludwig Weinberger. Robert Blüml. Bärn: Bezirkskrankenkassa. Johann Blaschke, Beamter. Hans Honheiser. Bischofteinit: Jakob Mizner und Frau, Redakteur und Buchdruckereibesizer. Anton Kühnel. Bilin: Arthur Klein. Wilhelm Wagner. Julius Leiß. Bleich: Botenwald: Josef Schneider. Edmund Bachrach. Bruno Rother. Brür: Anton Kofron und Frau. Verband der Eisenbahner, Ortsgruppe Brüg. Chotieschau: Josef Gründl, Vorf. d. Bez.- Verw. Kommiffion Staab. Johann Bodlesat. Deutsch- Gabel: Wilhelm Wihl, Lehrer. Deutsch- Liebau: Ortsgruppe der Textilarbeiter. Dobrzan: Franz Gruber. Eger: " 1 Arbeiterturnverein Vorwärts". Adler Gustav. Bezirksgewerkschaftskartell. Bäuml Willy, Buchhalter. Deiftler Anton, Bezirksvertrauens mann. Fleischmann Karl, Lokalkassier. Gemeinnüßige Baugenossenschaft Arbeiterheim". Dr. Grünhut, Advokat. Franzensbad: Wenzel Männer, Gastwirt. Freiheit: Franz Feix, Bürgermeister. Freiung: Freistadt: Die Angestellten der Volksdruckerei. Bezirkskrankenkassa. Wenzel Hromádka. Johann Jeřábek. Rudolf Kowalik, Fachlehrer. Rudolf Kremer. Johann Ludwig. Josef Sliwka, Schneidermeister. Karl Schiwiet, Lehrer: Alfons Stryz, Lehrer. Leopold Válek. Hans Winkler, Fachlehrer. Josef Ziembinfty. Sed! Rudolf, Direktor d. B. K. V. A. Karl Wysocky. Heinrich Adam, Angestellter. Hampl Ernst, Angestellter. Int. Metallarbeiterverband, Verival tungsstelle Eger. Kauders Viktor, Buchhalter. Konsumverein„ Vorwärts". Müller Josef, Obmann des Konfumbereines. Freiwaldau: Dr. J. Klein. Josef Drescher, Behrer. Mar Ondřejffa, Bezirkssekretär. Ferdinand Seifert. Friedland: Maier Johann, Beamter d. B. K. Franz Köhler, Beamter. V. A. Personal des Gec"-Warenhauses. Pfortner Josef. Schneeberger Wenzl, Lokalvertrauensmann. Karl Sternkopf, Beamter. Stöcker Georg, Angestellter. Schufter Andreas, Brauer. Theusniger Johann, Angestellter. Verband der Lebensmittelarbeiter, Ortsgruppe Eger. Wilhelm Josef, Sekretär d. B. K. V. A. Weigl Georg, Buchhalter. Zuber Hans, Magazineur. Einsiedel: Verein Arbeiterheim". Eisenstraß: Konsum- und Spargenossenschaft, r. G. m. b. H. Eleonorenhein: Verband der Glasarbeiter.. Erdweis: Sylvester Fuchs, Gastwirt. Karl Weißenböck. Eulan: Arbeiterkonsumverein. Falkenau a. E.: Karl Binder und Frau, Gastwirt. Mathias Heidler, Gastwirt. Franz Pospischil. Franz Schelleis, Gastwirt. Josef Zimmer und Frau. Fischern: Josef Blob, Sekretär. Anton Körner und Familie. Josef Kosa. Intern. Metallarbeiter- Verband. Fugan: Karl Nikolav. Fulnek: Hermann Werner, Fachlehrer. Gabhorn: Rudolf Heidelberger, Lagerhalter. Gablonz: Wenzel Bösmüller, Direktor. Bezirkssekretariat der deutschen sozial demokratischen Arbeiterpartei. Hermann Hladit, Beamter. Josef Pilz, Kaffier. Hartwig Zimmermann. Graupen: Dr. Josef Kisch. Granesau: Karl Eschka, Lagerhalter. Graslih: Bezirkskrantenlaffa. Bezirkssekretariat der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Anton Franke und Frau. Dr. J. Goldberger. Grulich: Gustav Kleinander. Haida: Eduard Bürgermeister. Hammer: Richard Tauschet, Lehrer. Hannsdorf: Johann Göttlicher, Gastwirt. Heinersdorf a. 2:: Franz Neumann, Gemeindevorsteher. Hejnice: Karl Seliger, Stationsvorstand. Herrlich: Karl Weiß. Hermannseifen: Hans Roßmann. Adolf Rieger. Hillbetten: Heinrich Duschet. Josef Heinze. Hillemühl: Hintermaftig: Franz Walsch. Hloubětin: Gof: Josef Schindler R. Stiefel. Hohenelbe: MUDr. Schnitzer Ludwig. Sonosih: Johann Bruckbauer, Schulleiter. Hohenfurt: Alois Postl, Bezirksvertrauensmann. Holeischen: Deutsche sozialdemokratische Lokalorganisation. Anton Elsdörfer. Johann Glaser. Johann Gottfried. Josef Jelinet, Schuhmacher. Josef Niedermeier. Adolf Pschierer. Josef Schötterl. Andreas Swatosch sen. Andreas Swatosch, Beantter. Franz Swatosch sen. Hans Swatosch. Hans Wrba, Lehrer. Hradzen: Alfred Floßmann- Kraus, Lehrer. Sultschin: Familie Josef Wagner. Karl Müller. Iglau: Jägerndorf: Franz Arbter und Frau, Gastwirt. Friedrich Buttler und Frau, Angeft. des Konsumvereins. Bezirkskrankenkassa. Familie Alois Burkert, Pensionist. Familie Josef Buresch. Gausekretariat der Union der Textilarbeiter. Oskar Görtler und Frau, Geschäftsführer des Konsumvereines. Karl Jäll, Lagerhalter im Konsum- Rudolf Giesa. berein. Florian Lug. Emanuel Weicher. Josef Wolf. Bezirksorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Görkan: Sozialdem. Parteisekretariat. Karl Stoll. Halbstadt: Richard Knopp, Gemeindevorsteher. Aug. Kinzel. Otto Haas, Gemeindebeamter. Raimund Hübl samt Frau, Gewerk schaftssekretär. Josef u. Ella Hirschmayer. Josef und Jda Kastner. Franz Kolbe und Frau, Gewertschaftssekretär. Franz Kobiela und Frau, Verwalter des Arbeiterheimes. Josef und Amalia Kramlowsky. Felix und Amalie Kramlowsky. Felix und Amalie Kirschner. 00 00 Samstag, 1. Jänner 1927. PROSIT NEUJAH 1.9.2.7 www Seite 11. Franz Link. Katharina: Familie Heinrich Lindner, Partei- Johann Brey, Lagerhalter. sekretär. Edmund Mosler. Friedrich Mikusch. Metallarbeitersekretariat. Maria Mose. Ortsgruppe des Verbandes der Eisenbahner. Adolf Proksch, Eisenbahner. Parteisekretariat der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Franz Schober, Angestellter des Nonsumbereines. Josef Trch, Sekretär. Johann und Agnes Trenta. Karlsthal: Konrad Hanel, Lagerhalter. Kladno: Lokalorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Josef Schmidt. Kleinborowitz: Josef Tauschmann. Kolleschowit: R. Franzischka. Klofter: Johann Pazar, Oberlehrer. Koblan: Johannesthal b. Reichenberg: Josef Czebziwoda. Josef Ullrich. Franz Hanisch. Franz Richter. Johnsdorf: St. Joachimsthal: Bezirksorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Lokalorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Josefihütte: Karl Ehm, Maschinenführer. Karwin: Franz Schmeiser, Inspektor. Kaaden: Dr. Alfred Jltis. Aleg Schneider. Franz Görgner und Frau. Kaplitz: Bezirkskrankenkassa. Deutscher Bauarbeiterverband. Alfred Hiebsch. Franz Praschl und Frau. Hans Windhager, Kasseleiter. Karlsbad: Bezirksverwaltungskommission. Wilhelm Guen. Dr. Oskar Hahn, Advokat. Johann Hrdlitschka. Kottowig: Heinrich Friese, Gewerkschaftssekretär. Böhm.- Krumman: Albert Friedrich. Otto Katz, Bildhauer. Franz Kralicet, Hans Búvischer, Personal des Zentralfonfumvereines. Starl Rufla. Rudolf Pfohl, Beamfer. Königsberg: Karl Bischof, Beamter. Oswald Kern, Lokalvertrauensmann. Josef Kühnel. Kreibit: Lampersdorf: Karl Hermann. Franz Matešic, Bergmann. Landskron: Arbeiterheim. Arbeiterkonsum- und Sparverein für Landskron und Umgebung, r. G. m. b. S. Sozialdemokratisches Bezirkssekretariat. Ludwig Fischer, Konsumfiliale. Roman Fuchs. Alois Meixner, Fachlehrer. Franz Kovař. Franz Sierath, Kreissekretariat der Julius Krummi, Oberlehrer i. P. Bekleidungsarbeiter. Walter Hoffmann. Dr. Alfred Kleinberg. Kreisgewerkschaftskommission. Wenzel Lorenz, Obmann des sumbereines. Dr. Jfidor Müller. Adolf Palme und Frau. Elsa Bucher. Karl Büscher. Ernst Sattler und Frau. Anton Schaffelhofer, Lehrer. Julius Scharing. Eduard Beschl. Karl Pfigner. Franz Roßl, Lagerhalter. Ernst Schwab. Kon- Frizz Waidl, Beamter. Alfred Schwarz, Saus„ Stambul". Verband der Handels- und Transportarbeiter. Josef Werner, Konsumleiter. Leitmerih: Alfred Götz. Josef Güttler, Buchdrucker. Dr. Friedrich Pollak, Advokat. Lindewiese: Josef Konkolit, Bahnassistent. Lyzbic: Franz Trägner, Werksbeamter. Verband der Arbeiterschaft in der Ullrich Simaček. Bekleidungsindustrie. Heinr. Wondrak und Frau, Sekretär. Karl Babel. Lichtenan: Lehrer Frizz Sandmann und Frau. Anton Sacher und Frau, ParteiLobenstein: Franz Berger. Wenzel Horn. Mantau: sekretär. August Broušet. Karl de Witte. Josef Hein, Expedient. Franz Rohner. Karbitz: Arbeiterheint. Johann Schuster. Botalorganisation. Mardorf: Neuland am Roll: Stari Sagaster. H. Trübeneder. Marschendorf: Eduard Tasler, Rassier. Wenzel Fleischer, Lagerhalter. Mährisch- Ostrau: Neu- Paulsdorf: Leopold Waniek und Frau. Neuhamuter: Aloisia Pollaf, Lehrerin. Riedereinsiedel: Frida Haas und Dr. Wilhelm Haas. Rudolf Figar, Privatbeamter ,,, Gee". Rudolf Richter. Personal der Großeinkaufsgesellschaft Franz Möse. für Konsumvereine, Abteilung Karl Albert. Mähr.- Ostvau. Marienbad: Karl Bauer, Eisenbahnpensionist. Mährisch- Neustadt: Franz Mayer, Stadtrat. Mährisch- Schönberg: Niedergrund: Anton Preibisch und Frau. Nirdorf: Emil Bayer, Bezirkskrankenkassa. Robert Dittrich. Sekretariat des deutschen Bauarbei- Rudolf Prauschke, Lagerhalter. Adolf Reitsch, Lagerhalter. terverbandes. Gausekretariat der Union der Textil- Josef Salme. arbeiter. Kreisgewerkschaftskommission. Mar Malcher. Ferdinand Mauler. Dr. Ludwig Morchenstern. Ernst Richter. Julius Rasch. Karl Jilg und Frau, Beamter. Raimund Schreier samt Familie. Johann Urban. Verband der Eisenbahner. Sekretariat der Holzarbeiter. Megling: Anton Erhardt. Franz Standfest, Werkmeister. Josef Ziegler samt Familie. Mitultschitz: Johann Zajiček. Franz Kühnel. Franz Leder. Mies: Max Schwatner, Konsumverein. Louis Prosch und Frau. Sekretariat der Kreisgewerkschaftsfommission. Neudek: Verband der Eisenbahner. Bezirkskrankenkassa. Sozialdemokratisches Bezirksfefretariat Anton Fuchs. Josef Hoffmann. Dr. Leo Hönisch, Advokat. Fr. Noval. Franz Pecher, Bürgermeister. Heinrich Plaz. Franz Ullmann. Zentralortsgruppe der Union der Textilarbeiter. Franz Duffet. Neuern: Karl und Betty Zett!. Franz Budweiser. Alfons Frizz. Richard Seidl. Josef Preisinger. Bezirksorganisation der Niemes: Neu- Oderberg: Johann Brojde. Oderberg: Rudolf Hiller, Beamter. Intern. Metallarbeiterfekretariat. Albert Buzzke und Frau, Beamter. Prof. V. K. Schön. Eduard Scheschulta samt Frau. Varschnit: Rudolf Klemens. Paulusbrunn: Jos. Krauth, Holzarbeiter. Petersdorf: Josef und Rosa Brodkorb. Johann Brodkorb. Ferdinand Knappe. Pfraumberg: Starl Gröhsmann, Gerichtsoffizial. Pilsen: Josef Frank. deutschen Franz Jumann und Frau. Bezirksorganisation der fozialdemokratischen Arbeiterpartei. Niklasdorf: Josef Christ, Bahnbeamter. Anton Rudolf. Neutitschein: Heinrich Nitschmann, Parteisekretär. Alfred Sobek, Hortleiter. Marzis Kamler, Obmann der Lokal organisation. Verband der Arbeiter in der Befleidungs- Industrie. Nürschau: Johann Bauer. Botalorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Ober- Rosenthal: Josef Jandouret. Wilhelm Just. Oberdorf: Verband der Eisenbahner. Oberleutensdorf: Bezirksorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Bezirkskrankenkasse. Franz Hälbig. Josef Pröll. Ober- Hennersdorf: Anna und Franz Kunert. Familie Wagner. Ober- Hanichen: Ferdinand Hollas. Ottowitz: Ernst Groß. Joh. Krieger, Gewerkschaftssekretär. Dr. Rud. Kubitschek. Plan: Ludwig Kraus und Frau. Bostelberg: Arbeiter- Turn- und Sportverein Josef Seliger". Arbeiter- Radfahrerverein Gleichheit". Arbeiter- Gefang- und Musikverein. Alfred Berg, Beamter der Bezirks Kr.- Vers.- Anst. Familie Richard Biedermann, Bez.Kr.- Verf.- Anst. Bezirksorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Familie Rudolf Knorrek, Bezirksverfrauensmann. Lokalorganisation der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Karl Reiter. Ortsgruppe des Verbandes der öffentlichen Angestellten. Poderfam: Anton und Johanna Merker, Podersam- Oberleutensdorf. Starl Herget, Bezirksvertrauensmann. Karl Strotsch, Bezirkskassier. Wenzel Schmiedl, Lokalvertrauensmann. Leo Schwarz. Prag: Anton Benedikt. Josef Beránek. Hugo Berger. der Ortsgruppe der Union der Berg- Bezirksorganisation arbeiter. Josef Helperl. Olmütz- Hodolany: Franz Hanel, Bahnbeamter. Dr. Heinrich Herrlich. Josef Jilla, Sekretär. Oskar Richter. Josef Truga. deutschen Berband der Eisenbahner. sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Ortsgruppe des Metallarbeiterverbandes. Neustadt a. 2.: Ostau: Josef Preiß, Oberlehrer i. P. Oberplan: deutschen fozialdemokratischen Arbeiterpartei. Josef Blaha und Familie, KostenPrag. Siegmund Bock und Familie. Ernst Böhm und Familie. Ludwig Böhm. Paul Braun, Arthur Chitz und Frau. May Emil Chrt. Maria und Moritz Deutsch. Anton und Josefine Dietl. Emmerich Dietl. Anton Diez und Frau. Bittor Enenfl und Frau Betty. Franz Züdert, Gausekretär der Union Johann Denil samt Frau, Eisen- Dr. Ernſt Engel. der Textilarbeiter. Marienberg: Berthold Kaulfuß, Schleifer. August Kober. Märzdorf: Matejowce: Johann Ofcharif. Franz Settmacher, Sekretär der Union Franz Mündl. Verband der Arbeiter- Radfahrer. der Bergarbeiter. Neuforge: Neusattl: Union der Bergarbeiter. Neu- Rettendorf: Johann Feistauer. bahner. Alfred Köcher, Geschäftsführer. Gustav Koplinger, Buchhalter. Franz Kutla, Magazineur. Konsumverein, Oberplan. Odran: Rudolf Jakleisch, Fachlehrer. Ferdinand Weiner, Gummiweber. Familie Fink. Rudolf Fischer und Familie. Mar Fleischer. Dr. Emil Franzel und Frau. Dr. Willi Freund und Frau. Josef Friedmann und Familie. Hugo Gehorsam. Alice Fürth. Seite 12, Samstag, 1. Jänner 1927. L Alois und Berta Glas. 2. Goldschmidt und Frau. Brof. Gregor Giebig. Karl Groß. Rudolf Gröscht. Josef Greull und Familie. PROSIT NEUJAH Anton Hammerschmidt und Frau. Josef Hampel und Familie. Adolf Hauptmann und Familie. Theodor und Elif. Hayek. Kurt Härtl. Josef Hellmich und Frau. Fritz Herget und Frau. Josef und Mizzi Hofbauer. Wenzel Jaksch und Frau. Sarl Jelinek und Frau. Přívoz: Arbeiterheim Přívoz, G. m. b. H. Konrad Bernhard, Oberkondukteur. Franz Frank. Franz Gilg. Bröllas: Johann Gunia. Rudolf Hanke. Gustav Zuber. Proßnitz: Ignaz Hirsch. Anton Krist. Proschwitz: Kapitän a. D. Robert Hückel u. Frau. Josef John. Seinz Karveles. Ernst Kaufmann und Frau. Hugo Kienzel, Bankdirektor. Elfe Kieswetter. Heinz Kirnig und Frau. Alfons Klein. Dr. Klein und Frau. Willi Kohn und Frau. Siegfried Köhler und Familie. Franz Kráfa. Sekretär Kraus. Emil Kreist und Frau. Rudolf Kreisfy, Geschäftsführet. Franz Krummel. Mizzi Leibl. Ing. Josef Mekker. Mexander Michal und Frau. Erich Molnár. Franz Nadler. Ernst und Gift Baul. Käthe Piccarone. Dr. Pohl und Frau. Friz Pollak. Starl Viktor Pollak. Wilhelm Breibisch. Karl Brotsch. Julius Radnik und Frau. Josef Rauch. Lilli Reiß. Isaat Reißmann. Viktor Scharnowell und Frau. Johann Schindler. Ottilie Schnabel. Georg Schorsch und Frau. Richard Schönfelder und Frau. Sturt Schrader und Frau. Anton Siegl und Frau. Franz Sonnet. Dr. Emil Strauß und Frau. Ernst Strnad und Frau. Franz Svojse und Frau. Karl Synkule. Anton Tallowitz. Karl Tetenka jun. Lambert Theurer und Frau. Ella Wallerstein. Josef Waschat. Gustav Weber und Frau. Paul Weber. Juliska Weinberger. Ing. Wertmüller und Frau. Dr. Robert Wiener und Frau. Bella Wittmann. Alois Ziegner. Polepp: Wenzel Trojan. Pomeist: Anton Bröckl. Postřelmov: Johann Pella. Predlih: Eduard Bergmann und Frau. Wenzel Denk fanit Frau. Konsum- und Sparverein ,, Einigkeit". Radwanig: Ignaz Lauber. Radonitz: Franz Knauschner, Fachlehrer. Radotin: Rudolf und Marie Kumpera. Raspenau: Josef Effenberger. Reichenberg: Anna Appelt. Reichenberger Arbeiterbäderei. Rudolf Babor. Florian Bergmann. Deutscher Bauarbeiterverband. Josef Fritsche, Postoberoffizial. Johann Görtler. Baul Gottschlich. ,, Graphische Union." 1.9.2.1 Rumburg: August Bartel, Bürgermeister. Heinrich Böhm. Rud. Schnabel. www Zachau: Bezirkskrankenkassa. Johann Dengelmann. Georg Fleißner, Strankentassa. Lokalorganisation der deutschen sozial Karl Fleischmann, Konsumverein. demofr. Arbeiterpartei. Gustav Müller. Franz Marschner u. Familie. Adolf Preisler u. Frau, Bez. Kranten- Vers.- Anst. Wilhelm Wagner. Ruppersdorf: Franz Reichelt. Johann Schiller u. Frau. 10 Saaz: Josef u. Amalie Barth. Franz Junker. Konsumverein Solidarität" r. G. m. b. H. Franz Schön u. Frau. Georg Ritsch u. Frau. V. Dittrich u. Frau. Familie Ludwig Glaser. Sahlembach: Rudolf Schmidt, Sekretär. Seewiesen: Florian Hilgarth. Sedlnih: Emil Leide. Emil Want. Seestadtl: Franz Reim. Sophienwald: E. Aschenbrenner. Genossenschaft der Schant- und Gaft- Rudolf Stöppl. mirte. Dr. Otto Hahn und Frau. Arthur Kirchner, Postoberadjunkt. Franz Kühnel. Franz Kirchhof und Familie. Franz Kupetsch. Richard Kreschel. Familie Franz Macpun. Marie Neumann. Wenzel Scholze. Josef Tichat, Postoberadjunkt. Intern. Metallarbeiter- Verband. Ehrenfried und Marie Vorbach. Gausekretariat der Union der Tertil arbeiter. Verband der Holzarbeiter. Verband der öffentl. Angestellten. Verband der Arbeiter in der Beklei dungsindustrie. Sekretariat des Rentralverbandes.. Emil Beckert, Sekretär. Familie Johann Ettrich. Edmund Puffler, Fabriksrest. Sorghof: Georg Stöckl, Lagerhalter. Suchental: Wendelin Weber, Angestellter. Schaiba: August Worm, Gastwirt. Schluckenan: Friedrich Beck. Franz Bergmann. Ant. Pietschmann. Franz Weber. Schreckenstein: Konsumverein der Eisenbahnbedien steten r. 6. m. b. H. Schmiedeberg: Josef Plomer, Berltaschenerzeugung. Karl Fabian. Stanfan: Sekretariat der Handels- und Trans- Max Schröpfer. portarbeiter. Wilhelm Weigl. Anton Zikesch. Klemens Rimmer. Rosenberg: Rudolf Sternschein. Rofitnit: Staab: Sozialdem. Bezirksorganisation. Franz Treml, Parteisekretär. Bezirksverband der Kleinbauern Häusler. Steinschönau: Allgemeiner Konsumverein. Internat. Metallarbeiter- Verband. Josef Weihrauch, Expofitur d. Kran- Josef Wiesner. tentassa. Römerstadt: Verein Arbeiterheim. Rudolf Breitschädel, Kontrollor. Arnold Maier. Albin Oppler, Direktor der Bezirksfrankenversicherungs- Anstalt. Röchlih: Rudolf Drbohlav. Berthold Schreier. Josef Friedl. Rothau: Internationaler Metallarbeiter verband. Alois Banke. Sternberg: Josef Koschatzky, Vizebürgermeister. Josef Grosser, Lagerhalter. Karl Grünhut. Josef Härtl, Krankenkassenangestellter. Egid Haubner, Gastwirt. Hans Hilgarth, Parteisekretariat. Michel Schmied. Michl Stahl. Josef Worofta. Sozialdemokrat. Bezirksorganisation. Bezirksgewerkschaftskartell. Bezirksverband der Arbeiter- Turnvereine. Arbeiter- Turn- u. Gesangverein ,, Einigkeit". Gewerkschaft der Tabalarbeiter. Ortsgruppe der Eisenbahner. Ortsgruppe der öffentlichen Angestellten Tachau und Umgebung. Hans Klier, Bezirksobmann. Gustav Samm, Krankenkasseleiter. Zannwald: Anton Häckel. Gustav Neumann. Josef Jirat. Richard Reckziegel. Tschechisch- Teschen: Dr. Erwin Grünbaum. Johann Radet. Teichstatt: ww Paula Rohberger. Rudolf Kreisel. Otto Tieße, Schriftseher. Stefan Tizz, Redakteur. Dr. Alfred Lutsch u. Frau. Tuschkan: Josef Sommer. Vysočan: Arthur Wellisch. Boitersreuth: Wenzl Schmidt, Bahnbediensteter. Warnsdorf: Anton u. Anna Augsten. Hans Beck, Sekretär. Christ. u. Theresia Dorsch. Josef u. Adele Eger. Rud. Fritsche. Heinr. Grohmann u. Frau. Josef u. Emilie Goth. Anton u. Leni Günther. Adolf Henke. Internationaler MetallarbeiterVerband. Familie Wenzel Mazanek. Prof. Dr. Jakob Ritter. Sozialdemokrat. Bezirksorganisation. Sozialdemokrat. Lokalorganisation. J. U. Dr. Ernst Stransky. Robert Schurich. Heinrich Thum u. Frau. Franz u. Lina Wenzel. Winterberg: Arbeiter- Turn it. Sportverein ,, Freiheit". Heinrich Bendel u. Frau, Konsum- Bezirksorganisation der deutschen soz.berein. Rudolf Feix u. Frau. Franz Richter u. Frau. Rudolf Sokoll und Frau. Teplit: Heinrich Arbeiter und Frau. Ferdinand Deutsch und Frau. Karl Eis und Frau. Oskar Fischer. Josefine Frömel. Emil Gunkel und Frau. Heinrich Herget und Frau. Karl und Marie Kern. Wenzel Stirpal und Familie. Nikolaus Konhäuser und Frau. Heinrich Kremser und Frau. Richard Lorenz und Frau. Familie Franz Löwe. Karl Löwit und Frau. Josef und Anni Materna. Alfred Mildner und Frau. Karl Pankrac und Frau. Johann Bazelt und Frau. Wenzel Bröckl und Frau, Franz Rehwald. Anny Reihs. u. Ferdinand Reismann und Frau. Josef Russy und Frau. Rudolf und Ottilie Rüdl. Elife Seemann. Marie Seliger. Hans Siart und Frau. Lidmar Schäfer. Franz Schiefner und Frau. Josef Svoboda. Anna Maier, Obmännin der Pen- Familie Anton Schubert. fionisten. Rudolf Richter, Tertilarbeiterfekretär. Josef Sponer. Sieronymus Schloßnikel, Sekretär. Rudolf Zischka, Parteisekretär. Stein: Verband der Eisenbahnter, Ortsgruppe Stein. Stramberg: Adolf Großmann. Adolf Schüße und Frau. Tofef und Emilie Thiele. Sekretariat des deutschen Bauarbeiter verbandes. Trautenau: Emil Kralert, Sekretär. Troppau: Anton Fiedler. Friedrich Hübner samt Frau. Marie Joll. dem. Arbeiterpartei. Wilhelm Fritsch, Direktor. Otto Kuplent. Lokalorganisation der deutschen foz.dem. Arbeiterpartei. Elisabeth Nował. Verband öff. Angestellter, Ortsgruppe. Alois Werner. Waltsch: Alois Woidich, Lehrer. Wenussen: Fridolin Reinelt. Weipert: Wilhelm Bartl, Direktor- Stellvertr Weißenfulz: Karl Gröbner u. Frau, Maschinenmeister. Wigstadtl: Dagobert Heidrich, Krankenkassabeamter. Karl Mader, Fabriksarbeiter. Wiesenthal a. N.: Franz Josef Müller. Würbenthal: Bezirkskrankenkassa. Arbeiterheim. Zauchtel: Heinrich Boenisch, Bahnrichter. $. Nitschmann. Franz Schindler, Magazinmeister. Karl Schneider. zdice: Zeidler: Heinrich Hermann, Lagerhalter. Zwittau: Gausekretariat der Union der Textilarbeiter. Johann Schneider. Zwug: Deutsche sozialdemokratische Lokalorganisation. Josef Kosler. Samstag, 1. Jänner 1927. PROSIT NEUJA 1.9.2.7 wwwww Die besten Glückwünsche 4450 zum Jahreswechsel entbietet allen Mitgliedern die Zentral- Konsum- und Spargenossenschaft für Mähren u. Schlesien in Mähr.- Ostrau. 4448 ww ww Seite 13. Arbeiter- Konsum- Verein Bodenbach registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung. A Die besten Glückwünsche zur Jahreswende entbietet allen Mitgliedern DER VORSTAND. Allen unseren Mitgliedern u. Freunden ein glückliches Prosit Neujahr! Konsumverein BILIN- Böhmen reg. Gen. m. b. H. 4442 Allen unseren Mitgliedern entbietet ein herzliches Prosit Neujahr! Konsumverein ,, Solidarität" reg. Gen. m. b. H. Saaz. Die Konsum- und Spargenossenschaft für den Schönhengsigan in Zwillau wünscht allen ihren Mitgliedern ein Profit Neujahr! 4447 Allen werten Kollegen und Kolleginnen ein herzliches Prosit Neujahr Internat Verband der Handels, Transport- u. Verkehrsarbeiter und-Arbeiterinnen Im Bereiche aer Tschechoslowakischen Republik 4485 in Aussig 4448 Viel Glück im neuen Jahr wünscht allen ihren Konsumenten, Mitgliedern und Freunden die Konsum- und Spargenossenschaft für Nordmähren und Westschlesien reg. Genos- enschaft m. b. H. in MÄHR. SCHÖNBERG. Die besten Wünsche zum Jahreswechsel entbietet ihren Mitgliedern und Freunden Westschlesische Konsum- und Spargenossenschaft Jägerndorf. 4445 4441 Die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel entbieten allen Mitgliedern und Konsumenten Konsumverein Teplitz- Schönau Teplitzer Arbeiter- Bäckerei Ein herzliches Prosit Neujahr entbietet allen Mitgliedern und Angestellten der Vorstand und Aufsichtsrat der Spargenossenschaft, Vorwärts' Kreiskonsum- und 4437 4431 Prosit Neujahr! entbieten allen Mitgliedern und Angestellten Der Vorstand und Aufsichtsrat des Nordböfim. Konsum- u. Sparvereins in Jeidistatt Allen unseren geschätzten Kunden u. Freunden entbieten wir ein herzliches Prosit Neujahr! 4432 n reg. Gen. m. b. H. in Mies. 4400 Die besten Glückwünsche zur Jahreswende entbietet die Verwaltung des Bezirks- Konsum- und Sparvereins TANNWALD, Sitz DESSENDORF reg. Genossenschaft m. b. Haftung. 4127 Die herzlichsten Die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel entrietet den geehrten Konsumenten 444 Konsum- u. SparGenossenschaft für GRULICH u. Umg. reg Gen m. b. tl. Glückwünsche zum Jahreswechsel entietet allen Mitgliedern u Konsumenten Konsumverein Einigkeit" reg Gen. b H für Neubistritz u. Umg. De herzlichsten Neujahrsglückwünsche entbietet Konsum- und Sparve ein Neuern. Ein herzliches Prosit Neujahr entbietet allen Mitgliedern und Freunden Konsum- und Spargenossenschaft für den Bezirk Nemes u. Umgeb. reg. Genossenschaft m. h. H. Für die Befreiung der Massen vom 444 4444 Alkohol 4433 werden wir auch im Jahre 1927 kampfen! Arbeiter und Arbeiterinnen, werdet Förderer und Freunde unseres Bundes! Helft mit die alkoholfreie Kultur schaffen! Werdet Abnehmer des ,, Weckruf", Preis jährlich 6 Kronen! Arbeiter Abstinentenbund i, d. čsl. Republik Teplitz- Schönau. Theresiengasse 18. Allen meinen lieben Gästen ein 000000000 4428 Rumburger Arbeiter- Bäckerei in Rumburg herzliches Presit Neutabr entbietet Hote: CONTINENTAL DILSEN Sette 14. 4484 Samstag, 1. Jänner 1927. 1211 24301 PROSIT NEUJA Der Borstand und Aufsichtsrat der Auffiger Arbeiterbäcferei r. G. m. b. H. allen Mitgliedern und Kundschaften Der Genossenschaft 1.9.2.7 wwww Allen Mitgliedern u. Funktionären ein herzliches ,, GLÜCKAUF" ZUM NEUEN JAHRE! Union der Bergarbeiter Turn- Teplitz Hauptstraße 128. Der Vorstand und Auffichtsrat des Bezirkskonsumvereizes Auffig r. G. m. b. H. allen Mitgliedern der Genossenschaft. 4434 AAA 44-3 Allen Genoffinnen und Genossen ein Brofit Neujahr! Bezirksorganisation und Lokalorganisation Wigstadtl. 4:66 T Allen seinen rosit Neujahr! itgliedern Zentralverband aller Glasarbeiter und verwandter Berufe im Gebiete der Tschechosl. Republik. Tannwald. Sitz Allen Genossen und Genossinnen ein Profit Neujahr! Boltshaus- Wirtschaftsrat Aufsig. 4462 Ein kräftiges Frei Heil" allen Turngenossen und-Genossinnen zur Jahreswende! Arbeiter- Turn- und Sportverband Aussig. 4498 UNSER DIE WELT Herzlichste Glückwünsche zum Jahreswechsel entbietet Allen Bund der Angestellten der deutschen Theater in der Tschechoslowakischen 4451 Republik. Unseren Reisefreunden entbieten wir die herz ichsten leujahrs- Grüße Urlaubsreise- Organisation Sitz Bodenbach a. E. 44 5 4471 Prosit Neujahr! eam enschaft der Bezirkskrankenversicherungsanstalt 6ilin. Der Vorstand des Verbandes der f Keramarbeiter in Fischern entbietet seinen Mitgliedern die herzlichsten Neujahrs grüsse! Allen Mitgliedern ein Profit Neujahr! Verband der öffentlichen Angestellten, Ortsgruppe Jägerndorf. 4472 Der Vorstand des FabriksarbeiterVerbandes in der Tschechosl. Republik Sitz Aussig Berband: Gewerkschaft der ZabalArbeiterinnen u.-Arbeiter in der čfl. Rep. Sit in Sternberg( Mähren) mit Bensionistensektion und Hinterbliebenenunterstüßungs- Sektion. Herzlichste Neujahrsgrüße entbieten allen Gruppenleitungen, Vertrauensperionen und Mitglie dern, sowie allen ande ren Funktionären die Berbandsleitung u. das Gefretariat 44-6 0000000 4460 Die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel entbietet allen Mitgliedern, Freunden und Genossen Der Berbandsvorstand, die Berbandszentrale der Union der Sectilarbeiter, Gizz Reichenberg. 0000 000000 Allen Mitgliedern und Funktionären ein Prosit Neujahr! Zentralverband der Ar beiter und Arbeiterinnen der Lebens- und Genusmittelindustrie und verwandter Berufe, Bodenbach. 4485 entbietet allen Mitgliedern und Funktionären ein herzliches Prosit Neujahr! 4482 Die freigewerffchaftlich organisierten Angestellten und Beamten in Brag. 0000000000000 0000000000 0000 00000 4452 0000000000 Samstag, 1. Jänner 1927. Seite 15. Allen meinen Kunden und Freunden ein herzliches Prosit Neujahr! Buchdruckereibesitzer und Atlbü germeister Franz Fe x, Freiheit. 4429 Der Veriland und Auflichtsrat der Auliiger Arbeiterbäckerei r. G. m. H. entbietet allen Mitgliedern und Kundschaften der Genossenschaft ein herzliches 4446 Prosit Neujahr? 000000000000 Allen unseren Mitgliedern und Mitarbeitern Des Verbandes entbietet 4438 herzliches Profit Neujahr! Der Vorstand des Verbandes der Holzarbeiter, Drechsler und verw. Berufe in der Tschechoslowakei Sitz Reichenberg. Herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel! NW& K WOLLGARNE Nousunoolla Min oltbaucöfen gjutn ThisQuoalla der Neudeker Wollkämmerei& Kammgarnspinnerei A- G. in feudet. Überall erhältlich! Auf Wunsch BezugsquellenTachweis. NW& K man beachte die nebenstehenden Schutzmarken! BRIK- ZEICHEN Erstkl. amerik. Qualitätsschreibmaschine SMITH PREMIER vereinigt samtliche Errungenschaften aller Markenmaschinen und überragt durch: 46 Tasten 92 Schriftzeichen. Leichtesten Anschlag. Geräuschlosen Gang. Auf mäßige Monatsraten ebenso die beste amerikan. PORTABLEMaschine für Reise und Privatgebrauch. Normale Walze. Vierreihige Tastatur. Einfache Umschaltung. 4342 L.& G. HALPHEN PRAG, Mikulášská 22. Telephon 22305. BRUNN, Udolní 13. Telephon 4148. Alkoholfreie Punsche und alle Sorten Citöre sowie Czajeffenz und Alkohol- Punsche zu billigsten Preisen. Kuh& Kretig, Zeplis Schönau, Schulplak. 4421 Verlangen Sie in jeder Verkaufsstelle des Konsumvereines Selch waren der Firma HEGNER& Cie., PILSEN Selchwaren der Fa. HEGNER& Cie., PILSEN, SIND DIE ALLERBESTEN! 3838 Alle Drucksachen llefert prompt und billigst G. M. Druck- u. Verlagsanstalt BEL TEPLITZ- SCHÖNAU, Tischlergasse. Sekretariat der Zentralgewerkshaftskommission des Deutiden Gewerkschaftsbundes, Reichenberg. Schrifflellung der 4161 , Gewerkschaftlichen Rundschau, Reichenberg. Beamtin mit allen Bureauarbeiten vertraut, perfekt in Stenographie und Maschinenschreiben, mit vollkommener Letzte Errungenschaft in der Radiophonie 002 PHILIPS Anodenspannungs- Apparat PHILIPS ermöglicht den Empfang ohne Anodenbatterie. Lieferzeit: 120 und 220 Volt sofort, 110-150 Volt in allerkürzester Frist. 4:20 Befragen Sie Ihren Lieferanten' 4320 Beherrschung der deutschen und tschechischen Sprache Inserieren Sie im in Wort und Schrift, per sofort gesucht. Ausführl. Offerte mit Gehaltsansprüchen unter Chiffre: ,, Tüchtige Kraft", an die Verw. d. BI. 4501 Sozialdemokrat! Allgemeiner Böhmischer Bank- Verein Zentrale in Prag I., Na Příkopě 3. Aktienkapital und Reserven: Kč 90 Millionen. TELEGRAMM- ADRESSE: BANKVEREIN PRAG. ZWEIGANSTALTEN: Aussig a. E., Bodenbach, Bratislava, Brünn, Brüx, Böhm.- Budweis, FriedekMistek, Iglau, Jägerndorf, Karlsbad, Mähr.- Ostrau, Marienbad, Olmütz, Pardubitz, Pilsen, Prostějov, Reichenberg, Teplitz- Schönau, Tetschen, Warnsdorf, Zwittau. 1761 Besorgt alle bankgeschäftl. Transaktionen. BRUDER TAUBER Weingroßhandlung Prag- Vysočan In- u, ausländische Weine in reichster Auswahl Spezialität: Besonders gepflegte Flaschenweine Unschätzbare Dienste im NEUEN JAHRE wird Ihnen wieder nur GOLD PALABA erweisen. GOLD PSPS PALABA 599 4467 Die Bollsbuchhandlung Ernst Sattler, Karlsbad unterhält ein reichhal tiges Lager jeder Art Literatur. Alle nicht lagernden oder wo immer ange fündigten Bücher und Zeitschriften werden caichest geliefert. Die Sartenbewirt schaftung Die Gartenbewäfferung K 6 Sartnerische Düngerlebre K6.Bartenbrunnen K 3.Düngung des Gemüsegartens K 3.Begebau im Garten und Part K 3.Semüsebau .K 6.Ausführliches Berzeichnis über erartige Schriften fostenlos. Bolfsbuchhandlung Kremser& Co., Teplit- Schönau, Zberefiengaffe 18-20. Frauenwelt Eine Halbmonatsschrift. Jede Nummer Ně 2.-. Zu beziehen durch die Bolfsbuchhandlung Ernst Sattler Das Stricken in Heimarbeit ist jetzt ein lohnender Beruf! Niemals find gestrickte Beklei dungsgegenstände so im Gebrauch gewefen wie jett Sportstrümpfe, Strümpfe, Shawls Sweaters, Jumpers, Damenkleider, alles wird je Bt heftridt getragen. Aber diese Trikotsachen sind teuer und fosten seld und deshalb lohnt es sich, eine Heimstrickmaschine Bittoria" zu besigen, welche alle Trifotagen in una hligen Variationen bon Western itrict. sowohl in Wolle wie Baumwolle. Seide sowie Kunstseide. ir faufen außerdem die fertige rbeit gegen festen Lohn. Bevor Sie sich eine Strickmachine anschaffen oder sich selbst nur darür interessieren, lassen Sie sich eine Strickprobe von gerippter Arbeit" zeigen oder einschicken. Verlanget Prospekt! 4410 66 Heimsfrickwarenerzeugung Victoria' Prag II., Nekázanka 8/ Z Beabsidifigen Sie elne Schreibmaschine anzukaufen? Vergessen Sie nicht die 4 reihige CORONA neues Modell mit Radschaltung zu besichtigen! GIBIAN& Co., Prag II., Lucerna. Teleph. 29823-24. Altbewäferte Resepte und 100 jäfirige Erfahrungen sichern LEONHARDI'S TINTEN Taschen, flüss. Gummi, Stempelfarben, Stempelkissen, Hektographenmasse, Hektographenblättern, Aquarell- Knopffarben, ,, ALID" Farbbändern, ind gopapieren, Karbonpapieren, Drucktüchern, Siegellacken etc. etc. den ersten Rang! Aug. Leonhardi Erfinder und Fabrikant der weltberühmten Anthrazen- und Alizarin Schreib- und Kopiertinte. leichtflüssigste. naltoarste und tiefschwarz werdende Eisengallustinten Klasse I Chemische Fabriken BODENBBACH a. Elbe. Gegründet 1826 Zu beziehen durch alle einschlägigen Fachgeschäile. 3780 Gelegenheitskäufe! Conrady, Geschichte der Revolution 2 Quartbände. reich illustriert ( über 100 Seiten) Schulz, Blut und Eisen MC 90. ( Krieg und Kriegertum in alter und neuer Zeit) 2 Bände reich illustriert ( über 120 Seiten) Mt 80.Volksbuchhandlung Kremser& Co. Karlsbad, Kerag Palace Teplitz- Schönau, Theresiengasse Nr. 20. 800 Seite 16, Samstag, 1. Jänner 1927. BÖHMISCHE UNION- BANK Eingezahltes Aktienkapital 200,000.000.- Kc. Reservefond 99.400.000.- Kc. FILIALEN: Asch, Bratislava, Braunau i. B. Brünn, Freiwaldau, FriedekMistek in Schlesien, Gablonz, Graslitz, Hohenelbe, Jägerndorf, Karlsbad, Königinhof a. d. E. Marienbad, Mährisch- Ostrau, Mähr.- Schönberg, Neutitschein, Olmütz, Prossnitz, Reichenberg, :: Rumburg, Saaz, Teplitz-:-: Schönau, Trautenau, Troppau. Colophon- Kr. 2006-2010, 6980-6989, 7933-7936 und 7988. Depeschenadresse: Union- Bank. Eine Remington für jede Anforderung! Remington Standard die robuste Korrespondenzmaschine. Remington Portable für Bureau, Reise und Haus. Remington Noiseless die Geräuschlose, wo Ruhe geboten oder erwünscht. Remington Bookkeeping die rechnende Remington, Spezialmodelle für Krankenkassen und Versicherungsanstalten. 8809 PRAG I., Kommandite in Wien. Durchführung aller bankgeschäftlicher Transaktionen. Celetná 35. Telephon 22071, BRUNN, Remington Schreibmaschinen Gesellschaft m. b. H., PILSEN, Jungmannova 15. BRATISLAVA, Größlinggasse 24. REICHENBERG, Schlossgasse 8. Pánska 12-14. Telephon 1186. VERKAUFSSTELLEN: Teplitz, Tetschen, Bodenbach, Karlsbad, Budweis, Nitra, Olmütz, Mährisch Ostrau, Kaschau, Užhorod, Žilina. Anglo- Cechoslovakische Bank Prag II., Hybernská ul. 5. Telegramm- Adresse: ANGLOBANK PRAG. Telephon: 317-4-1 Serie, 319-4-1 Serie. Aktien- Kapital Kč 120.000.000.FILIALE IN LONDON: 31, LOMBARD STREET E. C. 3. FILIALEN IN DER CECHOSLOVAKISCHEN REPUBLIK: Auscha Aussig. Bodenbach, Böhm. Lelpa, Brünn Brüx. Eger 1. B., Falkenau a. E., Franzensbad, Gablonz a. N., kaaden, Karbitz, Marisbad. Klattau, Komotau, Königgrätz, Leitmeritz, Lobositz. Marienbad, Mähr.- Ostrau, Olmütz, Pardubitz, Pilsen. Prostějov, Saaz. Schönbach( Bezirk Eger), Teplitz. Teischen. Trautenau. Welpert. Znaim. ZUCKERABTEILUNG. Panzerschrankfächer( Safes) unter eigenem Verschluß der Parteien. LAGERHAUSER: EXPOSITUREN: Tetschen a. E., Prag( Station Denis- Bahnhof, Transit- Lager). Prag, Pařížská 9, Karlín, Královská 71, Weinberge, Fochova tř. 62.