Nr. 266. • Abonnements Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illustrirter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Beitungss Preisliste für 1898 unter Dr. 7576. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 15. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgefpaltene Rolonel zeile oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Ternsprecher: Bmt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der sozialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Eine Polizeithat. " Sonnabend, den 12. November 1898. eine wenn die 3 Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. herumgedoktert wird, daß dieses aber jeder Kunst der wohl- Terrain thatsächlich einen gegen die hiesigen Terrainpreise ver meinenderen bürgerlichen Aerzte spottet. schwindend geringen Werth besißt, so in kleinen Dörfern, in Das Berliner Polizeipräsidium hat heute unserem Es wird ja heutzutage allmälig selbst in Regierungs- welchen das Terrain, das bei uns nach Quadratfuß bezahlt Redaktionskollegen Dr. Adolph Braun die freisen zugegeben, daß eine Wohnungsnoth vorhanden ist, werden muß, tanm anders als nach Morgen, vielleicht Ausweisung aus dem preußischen Staats- immerhin ein Fortschritt der sozialen Erkenntniß. Die nach Ruthen gekauft werden muß. Fast alle vorgebiete verkündigt. Als Grund der Verfügung wurde an- Berliner Politischen Nachrichten", deren ministerielle Be- handenen Anlagen Kleiner Wohnungen bilden denn auch einen gegeben, Braun habe sich durch seine Thätigkeit als Redakteur ziehungen bekannt sind, sprechen sich sogar in diesen Tagen Kompromiß zwischen den vorhandenen unvermeidlichen Uebeln. des Vorwärts" lästig gemacht. Wir haben Grund zu dahin aus, daß zur Ordnung des Wohnungswesens wenigstens Entweder man erhöht den Miethspreis, man schließt die niedrig glauben, daß die Ausweisung unseres Kollegen schon vor von den Gemeinden etwas gethan werden müsse. Für ganz bezahlten Arbeiter aus, oder man verringert das Terrainlängerer Zeit in Aussicht genommen war, und erst durch den große Städte, wie Berlin, würden sich polizeiliche Verordnungen bedürfniß, indem man Arbeiterfasernen baut, oder man redu jekt wehenden scharfen Reaktionswind zur Ausführung ge- empfehlen, bei deren Berathung und Feststellung die Kommunal- zirt die baulichen Anforderungen so weit wie möglich. Man bracht worden ist. behörden mitwirken müssen. Solche Verordnungen hätten befreit sich von den Anforderungen und Bestimmungen der Das formelle Recht der Polizei zu einer solchen Maß aber nur dann einen erheblichen Werth, wenn ihre Durch städtischen Bau- Ordnung bezüglich der Höhe der Wohnungen, regel bleibt unbestritten, da Braun österreichischer Staats- führung durch genügend zahlreiche theils befoldete, theils im der Breite der Treppen, der Auswahl der Materialien, oder angehöriger ist. Was ist der deutschen Polizei überhaupt nicht Ehrenamt fungirende Inspektoren garantirt sei. Hauptsache endlich man benutzt geringwerthige Terrains. Man baut weit erlaubt? Politisch betrachtet gehört diese Anwendung bleibe eine scharfe und strenge Kontrolle der Benugung außerhalb des städtischen Gebiets, d. h. man verzichtet auf die Bessedes der behördlichen Willfür überlassenen Ausweisungsrechtes ber Wohnungen, und nach dieser Richtung sei rungen der Wohnungsverhältnisse der bereits ansässigen städtischen zu jenen zahllosen Maßregeln, die unser reaktionäres Polizei- namentlich wohlgeordnete Wohnungs Inspektion Arbeiter und begnügt sich mit dem Versuch der noch schwierigeren regierungs- System gegenüber der Arbeiterbewegung, wie durchaus unerläßlich. Gewiß find Wohnungs Inspek- Aufgabe, der Verminderung des Zuzugs in die Städte." Der jeglicher freien Volksregung beliebt, und in denen einen ver- toren nöthig, aber Wohnungsnoth für Frankfurter Verein ist der Ansicht, daß nur durch eine Hebung nünftigen Zwed zu entdecken für den gewöhnlichen Unter- die arbeitende Klasse von der bürgerlichen Gesellschaft der Lage der Arbeiter und zusammen mit ihr durch einthanenverstand unmöglich erscheint. überhaupt erst einmal in vollem Umfange erkannt werden schneidendes planmäßiges Vorgehen der Gesetzgebung wie der Was wird mit dieser neuesten Polizeithat bezweckt? soll, gann genügt ein kommunales Vorgehen keineswegs, es Verwaltung in Staat und Kommune eine gründliche Besserung Glaubt der Herr Polizeipräsident das hauptstädtische Organ ist vielmehr eine Organisation der Wohnungsinspektion für's der Wohnungsfrage zu erhoffen ist. der Sozialdemokratie dadurch schädigen oder gar wehrlos ganze Reich, für Stadt und Land nöthig. Wenn diese Erkenntniß in den Kreisen weiter um sich machen zu wollen, daß man durch Machtspruch einen Redakteur Dies hat der in Frankfurt a. M. gegründete Verein greift, in denen an der Wohnungsfrage heute herumhinausweist? PRES ,, Reichs Wohnungsgeset" richtig erfanut, der daher gedoktort wird, dann wäre die Hoffnung nicht ausSo sehr wir es bedauern, einen Kollegen zu verlieren, feit einiger Zeit lebhafte Propaganda für eine reichs- zuschließen, daß manche Gemeinden, namentlich die der seit einer Reihe von Jahren an unserer Seite arbeitete gesetzliche Regelung des Wohnungswesens macht und Verwaltung mancher Großstädte, die Bestrebungen der Ardie Stelle, die er räumen muß, wird von einem anderen be- zu dessen Gründern, nebenbei bemerkt, auch Angehörige beiter nach Besserstellung ihrer wirthschaftlichen Lage unterstützen sezt werden und der„ Vorwärts" wird das System, dessen unserer Partei gehören. Auch wir sind für ein Reichs- müßten. Freilich bei dem heutigen Bosadowsky- Kurs, unter dem Werkzeug der Berliner Polizeipräsident ist, mit demselben Wohnungsgesetz, nicht deshalb, weil wir glauben, die man den Arbeitern das Hauptmittel- eine Verbesserung ihrer das Koalitionsrecht, beNachdruck und derselben Unbeugsamkeit bekämpfen, wie seit Wohnungsnoth könnte dadurch beseitigt werden, sondern fozialen Lage herbeizuführen dem Tag feiner Gründung. einzig und allein, weil bei der Durchführung eines schränken will, ist eine solche Hoffnung fast Utopie. Auf allen Nicht uns, nur sich selbst und dem System, dem er dient, solchen Gesetzes die Impotenz der bürgerlichen Ge- Gebieten- handelt es sich nun um ein Fortschreiten der Hat der Herr Polizeipräsident durch diese neueste Polizeithat sellschaft der Wohnungsfrage gegenüber erst recht zum nationalen Produktion, handelt es sich um Erhöhung der einen Schlag versetzt. Ausdruck gelangte. Mit diesem Vorbehalt halten wir Wehrkraft des deutschen Volkes, handelt es sich um die Von der Polizei freilich können wir nichts anderes er das wirken des Frankfurter Vereins für durchaus er Frage der Beseitigung der Wohnungsnoth überall weist warten. Mit dem Wort Polizei verbindet sich in Deutschland sprießlich. Mehr allerdings vermag weder dieser Verein, noch die Sozialwissenschaft nach, daß nur durch die Hebung der untrennbar der Begriff fleinlicher Auffassung der Menschen vermögen alle Versuche von staatlichen und kommunalen Be- Lage der Arbeiterklasse ein Fortschritt zu erreichen ist. Mit und Dinge und hartnäckiger Abweisung jeder neuen Wahrheit, hörden, von einzelnen gemeinnütigen Vereinen und humanen brutaler Gewalt widersetzen sich aber Staat und Unternehmerwelche die Logit der Thatsachen lehrt. Und leider ist in Fabrikanten zu nüßen. Es ist eben heutzutage unmöglich, thum diesem Fortschritt, der einzig und allein nur durch Deutschland die Polizei untrennbar von der Politik, deren Wohnungen herzustellen, die auf der einen Seite den be- machtvolle gewerkschaftliche und politische Organisationen der Geist der Polizeigeist ist. rechtigten Ansprüchen eines menschenwürdigen Lebens ent- Arbeiter zu bewerkstelligen ist. Die Ausweisung unseres Kollegen Braun ist nur ein sprechen und deren Miethswerth auf der anderen Seite für Glied in der endlosen Kette ähnlicher Polizeimaßregeln und die Massen der Arbeiterfamilien erschwingbar ist. Maßregelungen, die jetzt wolfenbruchartig auf uns nieder- Die Bodenreformer haben bis zu einem gewissen plazen und die ihrerseits wieder zusammenhängen mit der Grade diesen unüberbrückbaren Gegensaz erkannt. Leider Epidemie der Majestätsbeleidigungs- Prozesse, der Epidemie aber ist ihr Plan, den Grund und Boden für gesellschaftliche der Groben- Unfugsprozesse und der horrenden sonstigen Ver- Zwecke expropriiren zu wollen, unter den heutigen Umständen lebenslänglichem Gefängniß verurtheilt worden- der höchsten urtheilungen in Sicht des Zuchthausgesetzes und des neuen total undurchführbar. Die Sozialdemokratie hat das Wesen Strafe, die das Gesez des Kantons Genf kennt. Natürlich sind die Umsturzgesetzes, die ihre Schatten auf die unabhängigen der Bodenfrage schon längst durchschaut und Engels hat früher Apostel und Belenner des Henkerbeils- voran die„ chriftlichen" Gerichtshöfe voraus werfen. schon in einer Bolemit mit Mühlberger ganz richtig den einzig Und gerade an Ausweisungen sind wir ja jekt gewöhnt. möglichen Weg gezeigt, die Wohnungsfrage zu lösen, indem wüthend, daß nicht ein gefeßlicher Menschenmord den ungesetzlichen Wir haben Massenausweisungen aus Schleswig, Massen- er sie als eine sekundäre Frage behandelte und sie als eine fühnen soll. Der Prozeß selbst bot wenig Interesse. Luccheni offenbarte fich ausweisungen aus Schlesien und anderen Theilen des östlichen Folge der heutigen Produktionsordnung, bei der der Arbeiter Preußen. in seinem Einkommen benachtheiligt sei, bezeichnete. Der als das, wofür wir ihn von vornherein gehalten hatten: eine Auch die Ausweisung eines ausländischen Redakteurs ist heutigen Wirthschaftsordnung angepaßt, wird man also sagen herostratische Natur, eitel bis zum Wahnsinn, beschränkt, und ver nichts Neues. Wurden doch erst fürzlich zwei Ausländer" müssen: Die Wohnungsfrage ist in erster thiert durch die Behandlung, welche ihm seitens der menschlichen Sie ist eine Lohnftage. nicht einals Redakteure eines sozialistischen Blattes aus Sachsen ausGesellschaft zu theil geworden ist. Mitschuldige hatte er nicht. Er gewiesen. zu lösen, daß man lediglich die Das Deutsche Reich, das so mächtig thut nach außen, ohnungsverhältnisse ändern will, sondern dadurch, daß man ist stolz, die That allein gethan zu haben. Von politischen Grundhandelt so, daß man annehmen muß, es habe Angst vor ein die Miether befähigt, für eine Wohnung mehr als bisher aus- fäßen und politischem Verständniß keine Spur. Er bezeichnete sich paar fremden" Sozialisten. Und das Deutsche Reich, das zugeben. Daß diese Erkenntniß gerade auch in den Kreisen als Anarchist". Das ist heute der Modename für die Verbrecher, sich so gern als ein Hort höchster Kultur aufspielt, steigt in der dämmert, die bisher bestrebt waren, auf gemeinnüßigem, aber deren höchstes Jdeal es ist, in der Zeitung genannt zu werden. Praxis auf den Standpunkt der unkultivirtesten Völker, die durchaus utopischem und reformerisch- unzulänglichem Wege die Treffend sagt die„ Vossische Zeitung": den Fremden als Barbaren betrachteten und als Feind fürchteten, der von der Gastfreundschaft auszuschließen sei. Uns hat der Herr Polizeipräsident feinen Schaden zu gefügt, und dem herrschenden System keinen Dienst geleistet. Nicht nur keinen Schaden hat er uns zugefügt, er hat uns eine neue Waffe gegeben, und wir werden sie benuten. " Linie seitig dadurch Lösung der Wohnungsfrage zu betreiben, das ist ein für die praktische Behandlung der Frage nicht hoch genug anzuerkennender Fortschritt. Und es freut uns besonders, diese merkwürdige Erkenntniß gerade in einem Verein anzutreffen, dessen Vorsitzender Seine Exzellenz der Herr Staats- und Finanzminister Politische Neberlicht. Berlin, den 11. November. Quccheni, der Mörder der österreichischen Kaiserin, ist zu ,, Luccheni ist, wie aus dem ganzen Bericht über die gestrige Verhandlung hervorgeht, ein verwahrloster, sittlich verkommener Strolch, der von politischen oder sozialen Lehren etwa so viel versteht, wie ein Bube, der am hellen Tage in der Friedrichstraße Spiegelscheiben einschlägt, um sich unter höhnischem Lachen verhaften zu lassen. Er ist von einer blödsinnigen Eitelkeit erfüllt wie im Alterthum Herostrat, den man vermuthlich heute ebenfalls als Anarchisten bezeichnen würde." Und auf den Schultern dieses Halbidioten will die internationale Realtion ihre neue Heilige Allianz errichten! Wir wünschen Glück. Dr. b. Miquel ist. Der Vorstand der Aftien- Baugesellschaft für fleine Wohnungen in Frankfurt a. We. schwingt sich dazu auf, in seinem Bericht über das Geschäftsjahr 1897 die klare Erkenntniß Die Wohnfrage ist Lohnfrage. auszusprechen, daß alle gutgemeinten Versuche, die WohnungsNicht nur aus deutschen Großstädten, sondern auch vom frage zu lösen, an dem geringen Einkommen der Lande kommen fortgesezt Klagen über Wohnungsmangel und heutigen Arbeitertlasse scheitern müssen. Die Die Rede Salisbury's hat, trotz der Unbestimmtheit Wohnungsnoth, obgleich von Kommunen, Arbeitgebern und Frage wie muß eine Wohnung beschaffen sein, wenn sie ihres Inhalts, vielleicht wegen desselben, weit mehr be einzelnen Regierungen unablässig Versuche unternommen nicht mehr als etwa ein Viertel des Arbeitslohnes, also nicht unruhigend gewirkt als beruhigend. An dem Ernst der werden, diesen Klagen abzuhelfen. Wenn wir auch nicht so mehr als 4-6 M. wöchentlich kosten darf wird von dem englischen Rüstungen läßt sich nicht mehr zweifeln und weit gehen wollen, den relativen Werth all dieser Versuche zu Vorstand des Frankfurter Vereins dahin beantwortet, daß zweifelt heute kein Mensch mehr. Und der Hintergrund dieser bestreiten, so behaupten wir doch, daß die ganze Wohnungs- für diesen Preis sich vielleicht die Baukosten der Wohnung, folossalen Rüstungen, die auch ein so reiches Land wie Eng-. frage seitens bürgerlicher Sozialreformer viel zu oberflächlich Material und Arbeitslohn beschaffen lassen, daß aber davon land nicht blos als Spielerei und zum Schein machen kann, angefaßt wird, als daß überhaupt die offen liegenden Schäden für Grund und Boden, d. h. für Verzinsung des Terrain- giebt der Rede des englischen Ministerpräsidenten ihren under heutigen Wohnungsverhältnisse getroffen werden könnten. preises fast nichts aufgewendet werden darf. Es heimlichen Ernst. Und nicht blos der Hintergrund dieser Denn wenn, um ein Beispiel anzuführen, jest wieder in entspricht lediglich dieser, durch keine logische Argumen- Rüstungen, auch die Stimmung in England. Die Straßburg i. E. eine eigens eingesezte Kommission zur Unter- tirung und durch fein Geschick bei der Planaus- Mittheilungen, welche uns von bestinformirter Seite zugehen, feinen Zweifel darüber, suchung der Wohnungsverhältnisse in den älteren Theilen der arbeitung oder Bauausführung wegzuschneidenden That- lassen keinen δας daß englische Stadt die Zustände in den einzelnen Wohnungen geradezu sache, daß überall, wo auf billigen Preis gesehen werden Volk in jenes Stadium der Erbitterung und Erhizung wo die Umsetzung des graufenerregend fand, und der Gemeinderath dann anordnet, muß, die Anhäufung vieler Wohnungen auf derselben Bau- eingetreten ist, Gedankens daß eine Anzahl von Wohnungen völlig geschlossen, andere stelle, also Arbeiterkafernen, Tenementhouses u. i. w., un- und des Gefühls in die That blitzschnell erfolgen kann. reparirt werden müssen, das Polizeipräsidium zum Erlaß vermeidlich ist. Ueberall, wo wir den Arbeiter in Wohnungen Und zwar lassen wir uns hier nicht von dem kleinen Häufeiner Verordnung über das Schlafgängerwesen auffordert und finden, welche dem Wohnbedürfnisse allenfalls genügen, spielt lein der Chauvinisten oder Jingoes täuschen gerade endlich 500 000 M. aus Stiftungsmitteln zum Zweck der Er- das Terrain nur eine verschwindende Rolle, sei es, daß der bei diesen ist vom Wort zur That meist ein sehr langer Weg. richtung von Wohnungen für städtische Arbeiter bereit stellt, Eigenthümer, der ein Interesse an der Bereitstellung der Wir reden von der Masse des englischen Volks so meinen wir, daß auf diese Weise an einem Uebel wohl Häuser hat, sich das Terrain nicht anrechnet, sei es, daß das Bürger und Arbeiter. In Frankreich hat man die Rede merkivürdig ruhig hin- I graphische Darstellung, welche Partei in jedem Wahlkreise die meisten! Arbeitern ihr berechtigtes Bestreben nach Besserstellung ihrer Lage, genoumen. Eine desto schlimmere Aufnahme hat sie in Ruß- Stimmen bei der Hauptwahl erhielt. Der Schlußtheil des Heftes das eben mit politischer und gewerkschaftlicher freier Bethätigung land gefunden. Man telegraphirt heute aus Petersburg: giebt ein Verzeichniß der bei den Reichstagswahlen von 1898 ge- identisch ist, fortgesetzt ertödten und unmöglich machen zu wollen. wählten Abgeordneten und ihrer Gegenkandidaten. Die Blätter heben den besorgnißerregenden Ton der Rede Salisbury's hervor. Die Nowoje Bremja" schreibt: Die Rede zerstreut feineswegs die Beunruhigung, welche die englischen Rüstungen hervorgerufen haben. Obgleich die Rede äußer lich nicht provozirend gehalten ist, deutet sie doch solche Absichten an, welche die englische Regierung mur zum Schaden der vitalsten Interessen aller kontinentalen Mächte, naments lich Rußlands und Frankreichs, ausführen könnte. Man muß die weitere Entwickelung dieser Pläne wachsamst verfolgen. Die Nowosti" bemerken, Salisbury räumte die Möglichkeit ernst licher Komplikationen wegen Egyptens ein. Das Blatt schließt, Salisbury's Rede müsse als Warnung für alle Mächte betrachtet werden, welche nicht geneigt sind, englische Prätentionen zu dulden. Diese Mächte sollten die nöthigen Vorsichtsmaßregeln treffen, aber ohne provozirende Neden, ruhig und würdig, in der Ueberzeugung von ihrer Kraft und ihrem Recht. Die deutsche Die Stimmenzahlen der Parteien betragen nach dieser amtlichen Feststellung: 859 222 Stimmen Deutschkonservativ Deutsche Reichspartei Nationalliberal Freisinnige Bereinigung Freifinnige Boltspartei Deutsche Volkspartei Zentrum. Bolen Sozialdemokraten Antisemiten( Reformpartei und Christlich- Sozial) Bund der Landwirthe Bayerischer Bauernbund 343 642 971 802 195 682 558 314 108 528 " " " " " 1 455 189 244 128 2 107 076 " 284 250 110 889 140 304 2941 die Die Arbeiter sollen um keinen Preis eine selbständige politische Meinung haben. Warum diese Besorgniß und Angst vor der empor strebenden selbständigen Arbeiterklasse? Wir wollen die Gründe nicht untersuchen, aber es scheint uns manches Mal, als ob diesen Rufern im Streit gegen die Sozialdemokratie manchmal das eigene Gewissen bedenklich schlage. Sie fühlen fast selbst, daß die heutige Art der Einkommensvertheilung eine im Grunde doch nun Alarm gegen äußerst ungerechte ist. Aber deswegen die Sozialdemokratie schlagen, ist gerade das verkehrte Mittel Unser zur Gewissenserleichterung. Doch wohin gerathen wir? eine kleine Sache zu erzählen, Zweck war doch nur, unvereinbar mit dem politischen Terrorismus gegen die moderne Arbeiterbewegung ist. Freiherr v. Hehl zu Herrnsheim ist ein sehr reicher Mann und ein feiner Weinkenner. Vor Jahren war mal Weinversteigerung auf Schloß Eberbach im Rheingau und der Herr Freiherr hatte auf eine ganz bestimmte Sorte sein Auge geworfen, St. Petersburger Zeitung" sagt, die Rede Salisbury's tündige bon der nur 612 Liter vorhanden waren. Er wollte sie haben und bekam δα die Rehabilitation der großbritannischen Politik an, die ohne einen sie auch, den höchsten Preis er gleich bot. für Er bezahlte Kanonenschuß eine europäische Großmacht zur Entsagung ge Wein die 612 Liter das runde zwungen habe. Sümmchen von 16 500 M. oder pro Liter rund 27 M. 16 ArbeiterAus dem Inhalt dieses Telegramms leuchtet der Zorn, Berſplittert familien mit 60-70 Köpfen haben jährlich nicht mehr zu verzehren, Arbeiterwohnungs- Enquete. Zum Zwecke der Beschaffung als was hier für 612 Liter Wein ausgegeben worden sind. Aber aber auch die Verlegenheit hervor. Alle kontinentalen Mächte" von Arbeiterwohnungen find Erhebungen angeordnet worden. Diese solche Vergleiche sind Nebensache; warum soll sich jemand, der's feien bedroht. Unsinn. Deutschland ist nicht bedroht, Defter- Erhebungen sollen a) durch Arbeitgeber, b) durch Baugenossenschaften, hat, nicht einen guten Tropfen Wein kaufen. Nur eines begreifen reich nicht. Italien nicht. Auch Frankreich wird mit England Bauvereine, Bau- und Spargemeinschaften, c) durch gemeinnüßige wir nicht: Wieso will ein Mann, der dieses Leben zu genießen in Frieden leben können, wenn es nicht mit Rußland gemein- Gesellschaften erfolgen. Es kommen zu a) in betracht Arbeiter versteht, dem Arbeiter seinen Drang nach Lebensfreude und Lebensfame Sache macht. Bedroht ist eigentlich nur Rußland. trieben, die der Regie von Staats-, Provinzial- und Amtsbehörden voraussehen und andere in ihrem Streben nach mehr Brot hindern Familienwohnungen in industriellen Brivatbetrieben und in Bes genuß unterbinden? Warum für sich den Genuß als selbstverständlich Und daß man die Drohung in Rußland verstanden hat, das unterstehen. Die Unterkunftsräume für Wanderarbeiter, sowie die sowie die ersehen wir aus dem vorstehenden Telegramm. Familienwohnungen in landwirthschaftlichen Betrieben bleiben außer zu wollen? Diese paar Gedanken find's, die uns durch den Kopf Natürlich will Rußland die übrigen Mächte in feinen betracht. Bu b) umd c) tommen in betracht alle von Georgehen, als wir lesen, der Freiherr v. Hehl zu Herrnsheim sei die Streit verwideln. Wir wollen hoffen und wir glauben fogar, fchaften u. f. w. und gemeinnützigen Gesellschaften überhaupt, nicht Seele einer neuen Verschwörung gegen die Sozialdemokratie. daß ihm dieses bei keiner der übrigen Mächte gelingen wird, dicht darauf, ob sich diese noch im Besize des ersten Erwerbers nur für gewerbliche Arbeiter hergestellte Familienwohnungen ohne Rücksicht 21 nicht einmal bei Frankreich. P Telegraming Teuchte Bom Ueber die vermuthlichen Ursachen der Explosionen auf den Zechen Holland" und Boruffia" wurden der Deutschen Berg und Hüttenarbeiter 3eitung" Angaben gemacht, die, weil sie aus Fachkreisen stammen, jedenfalls die ernsteste Aufmerksamkeit beanspruchen dürfen. # Andere Parteien( Litthauer, National Sozial, Dänen, Welfen 2c. Unbestimmt. befinden. 268 284 92 637 18 846 " Bost". Für König Stumm ist die Salzsteuer, die ihn nicht schwerer Gegen die Aufhebung der Salzftener wendet sich heute die trifft, wie einen ostpreußischen Instmann, zu ertragen. " er trage des Evangelischen Bundes in Frankfurt a. M. einen Vortrag Graf Paul v. Hoensbroech sollte vorgestern Abend im Aue Klarheit " halten; in beiderseitigem Einvernehmen wurde aber beschlossen, den Brozesses völlige Vortrag noch hinauszuschieben, bis über die gegen den Grafen erhobenen Beschuldigungen wegen des des Heirathsvermittelungsworden geschaffen Das ift. in Frankfurt a. M. erscheinende ultramontane Voltsblatt hatte fährt, daß für die Besteuerung in erster Neihe der Geschäftsumfat getragen.. Besteuerung der Waarenhäuser. Der„ Konfektionär" er bereits für einen sehr warmen" Begrüßungsartikel Sorge In demselben ward hervorgehoben, wie Hoens Was die Zeche Holland" betrifft, wo die Explosion dadurch Höhe von vier Prozent des Umiases gestattet sein. in Aussicht genommen ist, und zwar soll eine Veranlagung bis zur broech hier vor acht Jahren als Jefuitenpater von der Domfanzel Die herab die„ katholischen Glaubenslehren gegen die modernen Irrlehren verursacht sein soll, daß ein Arbeiter, der erst seit einigen Monaten waarenhausstener wirde alle Detailgeschäfte treffent, deren der Zeit" vertheidigt habe, wie er ferner bald darauf nach seinem Bergmann war, seine Lampe geöffnet habe, so erfährt das genannte Umsatz eine gewisse Höhe überschreitet. Ueber die für die Ver- Abfall" sich in Frankfurt aufgehalten habe, in den Patrizierfamilien Bergarbeiter Fachblatt, daß sich an der Stelle des Schachtes, wo anlagung maßgebende Höhe des Umfaßes steht noch nichts fest, als schnucker Kavalier vorgesprochen sei und Einladungen andie Explosion auftrat, schon seit länger Zeit eine Ausfolierung ebenso wenig ob zur Theilnahme an den Berathungen über die genommen habe. Er scheine hier das Terrain nicht günstig gefunden befand, die einen der allergefährlichsten 28etter Materie Sachverständige herangezogen werden sollen.zu haben. behälter bildete. Selbst der schärfste Wetterzug habe hier ohne Der Prozeß Sarden liefert in der Bresse Kommentare, die Zur Fleischnoth. Die Braunschweiger Stadtverordneten jeden lüftenden Einfluß sein müssen, wenn er nicht in diese ber Staatsanwaltschaft die Zweischneidigkeit des Majestätsbeleidigungs- beschlossen, wegen der Oeffnung der Grenze für Einfuhr von Austollerung hineingeleitet würde. Das aber sei nicht geschehen, das geschäbe eben nirgends. Der Revier- Paragraphen zeigen können. Mittelparteiliche Blätter fangen an, Schlachtvieh Schritte zu thun.- Die Mainzer Schlächterbeamte habe diese Austollerung jedenfalls nicht gelannt. gegen den eigenartigen Schuß der heutigen Monarchie in Deutsch Innung hat wegen der Grenzsperre für ausländi Aber die Bergleute hätten sie gekannt, und fie tennten noch wir eine Auslaffung, die ganz direkt und offen ein anderes Auf- lung das Ersuchen gerichtet, sie möge sich in dieser grage dem land zu rebelliren. In dem loyalen Leipziger Tageblatt" finden iches Schlacht vieh heute an die Stadtverordneten- Versamm so manches, wovon sich die Berginspektoren nichts träumen ließen. weten des Gefragt wird noch, warum man einen Mann, der der bergmännischen Gefragt wird noch warum man einen Mann, der der bergmännischen treten des Kaifers der Oeffentlichkeit gegenüber heischt. Das Blatt Vorgehen der Vertretungen der großen Städte Deutschlands Gefahren ganz unfundig war, an eine so gefährliche Stelle poſtirte. schreibt, und die Stellen, die es angeht, mögen für die Erfüllung anschließen und durch die Bürgermeisterei bei der Staatsregierung vorstellig werden, daß diese durch ihren Vertreter im Bundesrathe Ueber die Zeche„ Borussia" wird mitgetheilt, daß in den dieser Forderung Sorge tragen, wenn sie können: Räumen, die von der Explosion betroffen wurden, der Koblen= „ Eines fann fein gerichtliches Erkenntniß unstoßen: Was Herr energisch dafür eintritt, die Zufuhr lebenden ausländischen Viehes zu staub fnöchelhoch gelegen habe. Die Regulirung und Zuführung Harden zu schreiben pflegt, ist das Surrogat einer Stritit, die bes erleichtern. der Wetterströme bis vor die Arbeitsstellen sei äußerst un ständig herausgefordert wird und sich dennoch nicht an die Oeffentlichkeit Arg verschnupft sind die Agrarier ob der Anregungen des praktisch. Weiter wird in der Deutschen Berg- und Hütten- wagen darf, weil Sonne und Wind allzu ungleich vertheilt sind. Serrn von Goßler, die Industrie mehr nach dem Often zu arbeiter- Beitung" darauf hingewiesen, daß in diesem Blatte seinerzeit und wenn die Gerichte die Zukunft" zum Schiveigen brächten, so verpflanzen. Die Korrespondenz des Bundes erklärt, wenn die Ne mitgetheilt wurde, vor der Einfahrt des Revierbeamten in die Grube wäre damit nichts gewonnen. Was jetzt gelesen wird, würde von gierung„ die Gefährlichkeit eines derartigen Experiments für den feien Bettel an den Lampen befestigt worden, worauf geschrieben und zu Mund gehen. Abhilfe kann nicht durch Repression, sondern überwiegenden Theil der Bevölkerung in den östlichen Provinzen, stand: Nieseln Man habe also gewußt, wann der Revierbeamte nur dadurch gebracht werden, daß dem unerwünschten der Nähr die Landwirthschaft, eingesehen habe, dann sei es auch thre tam, und habe gerade dann die Berieselung angeordnet. Die boden entzogen wird, vor allen Dingen durch ein Pflicht, jede Unterstützung desselben von Staats wegen zu Berieselungsrohre lägen in der Wetterstrecke und da dort öfter Brüche Schrift und Telegramm... Es giebt fein anderes Mittet Herrn Oberpräsidenten v. Goßler auszuüben." Die Regierung müſſe geändertes Auftreten des Kaisers in Wort, verjagen und einen dahingehenden Drud auch auf den borkämen, so unterbleibe die Beriejelung oft längere Zeit. Die Rheinisch Westfäliche Arbeiter- Beitung", gegen die hämische Kritik kaiserlicher Reben, als, daß Aussprüche, fogar, wenn sie mit dem Vorgehen des Herrn v. Goßler wirklich die diese Mittheilungen der Deutschen Berg und Hütten- und unseres Grachtens muß die patriotische Preise auf jede Gefahr fequenzen zu ziehen" haben. Das ist deutlich genug und zeigt, beren Berichtigung das Reichsinteresse fordert, nicht gethan werden, nicht einverstanden sein sollte, ihm gegenüber daraus die Kons arbeiter- Zeitung" übernahm, bemerkt noch über die Zeche hin aussprechen, daß der Verzicht auf den Glanz des Redners und wie sehr die Agrarier fürchten, ihre Herrschaft über ihre Arbeiter " Borussia": den Ruhm des Universalgenies in den Kreis der Herrscherpflichten tönnte in etwas beeinträchtigt werden, je mehr diesen die Möglich" In unserem Blatte und auch in öffentlichen Bergarbeiter fällt." teit gegeben ist, dem Herrschaftsbereich der Junker zu entrinnen. Versammlungen, sowie auf dem legten nationalen Berg- Die Sonntagsruhe Bestimmungen für das Kürschnerei arbeiter- Kongreß ist die Art und Weise, wie die Zeche gewerbe find, wie wir fürzlich mittheilten, nach rückwärts revidirt Breslau werden Gegenstand einer Interpellation im öfterDie Ausweisungen österreichischer Staatsangehöriger aus Borussia" ihre famose Wetterleitung dem inspizirenden Berg- worden. Das hatten wir als eine studweise Abbrödelung reichischen Reichsrath bilden, welche von seiten des Polenklubs und beamten von der besten Seite zu zeigen versteht, so under der ohnehin dürftigen sozialreformatorischen Maß des Czechenklubs man dort einzubringen gedenkt. Ueber die Ausgefähr, wie Botemitin seiner taiserlichen Gönnerin in öder nahmen bezeichnet und beklagt. Dies giebt dem Offiziofus weisungen selbst berichtet der offiziöse Telegraph aus Breslau, daß Steppe blühende Dörfer vorzauberte, gezeigt worden. Es kann Schweinburg Veranlassung, sich gegen uns zu wenden. Dabei die Meldung von umfangreichen Ausweisungen slavischer Defterjederzeit nachgewiesen werden, daß bei Inspektionen Bergleute die leistet er fich den„ Irrthum", wir hätten über eine Abbrödelung reicher oder gar von der Ausweisung aller slavischen Wetterthüren so stellen mußten, daß der größte Theil der ein ber Sonntagsruhe- Bestimmungen im allgemeinen Desterreicher durch das dortige Polizeipräsidium vollkommen geblasenen frischen Luft dem einen Revier zuströmen mußte, in dem geklagt. Wir haben aber, wie schon oben gezeigt, mur von fozial- unbegründet sei. fich der Berginspektor gerade befand, dem dann natürlich die prächtige reformerischen Maßnahmen im ganzen gesprochen. Im übrigen sucht der Wetterleitung riesig imponiren mußte. Das ist mehrmals von uns Offiziofus diese Maßnahme der Regierung, sowie die in Zukunft in Berlin am 6. November d. J. stattfindenden Versammlung einDie Privatpoftaustalten im Deutschen Reiche waren zu einer und anderen behauptet worden, ohne daß die Direktion der Zeche etwa noch zu treffenden damit zu rechtfertigen, daß die Regierung geladen, in welcher über eine Vereinigung aller Privatpoftanstalten Borussia" zu flagen gewagt hätte. Das Unglück auf der Seche sich nicht scheuen dürfe und werde, Aenderungen an den Bestimmungen und gemeinsame Stellungnahme zu dem geplanten Gesetz betr. AusBorussia" hat nicht die riesige Ausdehnung angenommen, wie die vorzunehmen, wenn sie von etwaigen Antragstellern mit durch= Statastrophen auf" Starolinenglück" u. a. Zechen mehr. Aber das schlagenden Gründen motivirt worden sind"." Für die dehnung des Postregals berathen werden sollte. In dieser Berist kein Verdienst der Bechenleitung, teine Folge guter Ein wenigen Aenderungen, die bisher an den Sonntagsruhe jammlung waren von 68 bestehenden Privatposten 51 vertreten, richtungen. Daß nicht mehr Todte und Verwundete zu beklagen Bestimmungen des Bundesraths vorgenommen sind, ist dies durch welche einen Arbeitsausschuß wählten, dem weitgehende Vollmachten find, erklärt sich ganz einfach aus dem Unistande, daß nicht mehr weg der Fall gewesen". zur Wahrung der gemeinsamen Interessen ertheilt worden sind. Sig Leute in der gefährdeten Abtheilung beschäftigt waren. der Geschäftsstelle des Arbeitsausschusses ist Berlin. 2 " " Wäre die Zeche" Borussia" so start belegt, wie die meisten vorbereiten? Die Unternehmer werden gewiß sehr geneigt sein, jie Sollen diese Redensarten neue, weitgehendere Abänderungen Aus Sachsen.( Eig. Ber.) Der grobe Unfug" wird ruhig anderen Bechen des Reviers, so wären wahrscheinlich wieder als Aufmunterung zu neuem Borgehen aufzufassen, sintemalen die weiter fultipirt. Nicht nur das Verbreiten sozialistischer& Iug. Hekatomben auf dem Schlachtfelde der Arbeit geblieben, fo Regierung für ihre durchschlagenden Gründe" ein stets geneigtes blätter, sondern auch des vom sozialdemokratischen Zentralfomitee wäre wieder eines jener Massen unglüde zu berzeichnen ge- Ohr zu haben scheinen. in Sachsen herausgegebenen Agitationstalenders ift grober Unfug". wesen, die in legter Zeit so häufig unser Revier heimsuchten!" beshalb, weil der Inhalt des Kalenders gewisse Boltsschichten verDas hat nunmehr das sächsische Oberlandesgericht festgestellt". Und zwar dächtigt"," Noth und Verschwendung einander gegenüberstellt", und das durch aufreizt"; weil ferner durch die Art der Verbreitung das Parteigezänk in den Sonntagsfrieden" hineingetragen worden sein soll. Der§ 43 der Reichs- Gewerbe- Ordnung, welchen die Revision als berfest rigte, dürfe nicht so ausgelegt werden, daß andere Straf bestimmungen außer Kraft gesezt würden. In dem Falle betrifft es fechs Genoffen, welche bestraft wurden, weil sie den Stalender in Königsbrück und Umgegend vertheilt haben. Diese Mittheilungen bestätigen aufs neue, wie nothwendig vereinen betreibt der Landrath Brajch zu Justerburg als Amtssache. Landrath und Kriegerverein. Die Gründung von Kriegeres ist, daß die Regierung durch eranziehung von Er hat an alle Gemeindevorsteher der Kirchspiele Aulowönen und Arbeiter delegirten zur Grubeninspettion Grünheyde folgendes hettogravhirte Schreiben gesandt: endlich den Weg beschreitet, auf dem allein eine wirkliche Der Landrath. J.-Nr. Insterburg, den 6. Oftober 1898. Zur Besserung der trostlosen Verhältnisse erreicht werden kann, die auf dem Gebiete des Bergmanisschutzes jetzt vorhanden find. Deutsches Reich. " Gründung eines Striegervereins für die Kirchspiele Aulowönen und Grünhend, welche für Sonntag, den 28. Oftober, nachmittags 4 Uhr, in Aulowönen bei Obersteller geplant ist, ist eine Angabe der Namen 1. von denjenigen Berfonen erforderlich, welche Striegsveteranen sind, und 2. derer, welche zwar gedient haben, gegenwärtig aber in feinem Militärverhältniß stehen( weder der Reserve München, 11. November. Die Münchener Neuesten Nachr." Der Bundesrath hat in seiner gestrigen Plenarsizung dem noch der Landwehr angehören). Ich ersuche Sie, mir diese Namen melden: Der Verein für Hebung der Fluß- und Kanal- Schifffahrt Ausschußantrag, betreffend die Abänderung der Ausführungs- bestimmt bis zum 14. b. M. anzuzeigen. Brasch. An den Herrn in Bayern hat im Hinblick auf die fortgesetzt ablehnende Haltung vorschriften zum Tabatsteuer Gesez, die Zustimmung und Gemeindevorsteher in. der bayerischen Abgeordnetenkammer gegen bie Durchführung der der Rechnung der Kasse der Oberrechnungskammer bezüglich des den Die Art, in der das Birkular adreffirt war, konnte bei den Projektirungsarbeiten für den Donau Main Kanal von Rechnungshof betreffenden Theiles für 1896/97 die Entlastung er- Gemeindevorstehern teinen Zweifel darüber aufkommen lassen, daß Staats wegen beschlossen, mit den von Interessenten und Freunden theilt. Die Entwürfe zum Reichs- Haushaltsetat für 1899. betreffend sie dem Schriftstück amtlichen Charakter beizumessen hatten. Wie bei der Sache dem Bereine zur Verfügung gestellten rund 100 000 m. die Einnahmen an Zöllen, Verbrauchssteuern 2c., und betreffend die allen amtlichen Schriftstücken des Landraths findet sich auf der ein technisches Vereinsbureau für die Ausarbeitung eines Einnahmen an Stempelabgaben, sowie die Etats des Neichs- Adresse der Vermert:" Frei It. Avers: Nr. 21. Königl. Landrath". generellen Projektes über den Ausbau der Main- Donau- WasserInvalidenfonds und der Neichs- Justizverwaltung wurden genehmigt. Verschlossen war das Birlular mit dem blauen Dienststempel des straße mit dem Sige in Nürnberg zu errichten. Leiter des Bureaus, Echließlich wurde über eine Reihe von Eingaben Befchluß gefaßt.-töniglichen Landrathsamts Justerburg, wie denn auch der ein- das am 1. Januar 1899 zur Gröffnung gelangt, wird der königliche Das Deutsche Reich auf der Anti- Anarchisten- Konferenz. gerahmte Stempel Frei It. Avers" u. f. w. in blauer Farbe auf Bau- Amtmann Hensel in Deggendorf. München, 10. November.( Frankf. 8tg.") ( Frankf. 8tg.") Die Vor Die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Sicherem Ver- gedruckt ist. Es war also alles geschehen, um bei den Gemeindenehmen nach sind als deutsche Mitglieder der am 24. d. M. in Rom vorstehern den Eindruck hervorzurufen, daß die von ihnen geforderte figenden der Versicherungs- Anstalten sind auf den zusammentretenden internationalen Konferenz zur Berathung von Auskunft dienstliche Angelegenheit sei. Es wäre jedenfalls an- 14. d. Mts. zur Besprechung des Invaliden Versicherungs- GesetzMaßregeln gegen den Anarchismus in Aussicht genommen: der kaiserl. gebracht, wenn die Regierung sich darüber äußerte, ob der Landrath entwurfes und zur Berathung der Fragen des Gesezvollzuges ein Botschafter in Rom Frhr. v. Saurma, der Geheime Ober- Regierungs- Brasch die Gründung von Striegervereinen im Auftrage seiner Bor- berufen. rath und vortragende Rath im preußischen Ministerium des Innern gesezten vornimmt, oder ob er dabei ohne Anweisung handelt. Nene Attentatsgerüchte tauchen auf, die noch abenteuerlicher b. Philippsborn und der Ober- Berwaltungsgerichtsrath, Professor an Freiherrn von Heyl zu Herrnsheim in8 Stammbuch. Man flingen, als die Schauergeschichten von Alexandrien. Nach einer der Berliner Universität Dr. F. v. Martiz." foll in der Politik nicht persönlich werden. Und doch, als wir jetzt Reuter- Meldung aus Beirut zirkuliren dort Gerüchte von einer lasen, daß auf das Betreiben des Ladfabrikanten und Großgrund- ernsten Anarchistenverschwörung, die dort ausgeführt worden wäre, besizers Freiherrn von Heyl zu Herrnsheim, der ein zweiter Stumm wenn man sie nicht entdeckt hätte. Man glaubt, daß sie vielleicht zu werden verspricht, eine Attion gegen die Sozialdemokratie feitens mit der plöglichen Aenderung im Programm der Kaiserreise im Zu der nationalliberalen Partei unternommen werden soll, da tribbelte fammenhang steht. In Verbindung damit soll eine Panit im es uns, eine fleine persönliche Geschichte zum besten zu geben, deutschen Hospital entstanden sein, wo ein Mann in der Kleidung nicht um den Freiherrn irgendwie als Bourgeois zu diskreditiren, eines Jesuiten sich weigerte, das Gebäude zu verlassen. Es sei be= nein, um nur einmal zu zeigen, wie wenig ritterlich es ist, den kannt geworden, daß zwei Verdächtige den Behörden entgangen 01 mr9% and( b Die amtliche Statistik der Reichstagswahlen von 1898 ist nunmehr erschienen.") Dieselbe giebt in erster Linie die Stimmen zahlen und Abgeordnetenzahlen in den einzelnen Staaten und preußischen Provinzen. Ferner find die Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise durch das ganze Reich mitgetheilt; bazu zeigt eine farto ") Verlag von Buttkammer und Mühlbrecht, Ladenpreis 1 M. und in Beirut gelandet seien. Das offiziöse Wolff'sche Tele- 1 der Goldbergwerks- Aktiengesellschaft„ Fortuna", bei welcher Kossuth unterstützten europäischen Buders auf die indische Zuderindustrie graphenbureau hat diese Meldung vorsichtigerweise garnicht weiter zu den Gründern gehörte. berbreitet. into jun Grubber man hat im ungarischen Ab- ausübt. Die Regierung hat die Lokalverwaltungen aufgefordert, geordnetenhause allen Grund, sich gegenseitig mit Aufgebot allen die Angelegenheit, zu untersuchen und Ermittelungen darüber an Chronik der Majestätsbeleidigungs: Prozesse. In Görliz Einflusses zu schonen. Die Räuberromantit ist aus den Wäldern zustellen, ob die Abnahme der Einnahmen vom Aufgeben des Zuderwurde der Former Lud, unter dem Verdacht eine Majestätsbeleidigung und von den Pußten Ungarns verschwunden, dafür hat sich die rohrbaues herrühre. begangen zu haben, verhaftet. Luck, der Mitglied des Hirsch Beutelschneiderei in salonfähiger Form im ungarischen Parlament Dunder'schen Gewerkvereins ist, soll die inkriminirte Aeußerung auf etablirt. dem Bahnhof in Görlig gegen einen Beamten gethan haben. 8um Prozeß gegen den Simplicissimus", Wie Jm Kanton Basel- Stadt ist die Einführung des Proportionaldie Leipz. Neueste Nachr." melden, ist der Zeichner des Simpli- Wahlsystems in Verbindung mit dem Stimmzwang beschlossen ciffimus, Th. Th. Heine, gegen Stellung einer Kaution von 30 000 m. worden. heute aus der Haft entlassen worden. Vom Sultan Saladin. Die Deutsche Tageszeitung" zitirt Leopold v. Stante über den Sultan Saladin: Seine Religion hinderte ihn nicht, eine unrechtmäßige Gewalt Grabes der Mann des Schicksals." Die Schlacht von Tiberias " Schweiz. Frankreich. Paris, 11. November. Cavaignac wird heute Nachmittag noch mals vor dem Rasfationshof verhört werden. Auch die Vernehmung Burlinden's soll heute Nachmittag erfolgen. Ueber die Peft in Zentral- Afien meldet das amtliche Organ der russischen Regierung, daß in Ansob von 357 Einwohnern bis zum 15. Oftober 219 an Beulenpest gestorben waren und daß in der Zeit vom 15. Ottober bis zum 2. November 14 Perfonen gestorben und 19 erkrankt find. Am 2. November waren in Ansob noch 14 Bestkranke; an den beiden folgenden Tagen waren teine neuen Erkrankungen zu verzeichnen. In den benachbarten Ansiedelungen und den anderen Ortschaften des Gebietes von Samar fand und Buchara sind überhaupt keine Bestfälle vorgekommen. Amerika. an fich zu reißen. Er gefällt sich in Zeiten des Glides zumeist nachdem der Minister des Auswärtigen Delcassé von dem Artikel der Zeitung Rekord" ein Neger beröffentlichte einen Artikel, Paris, 11. November. Eine Note der Agence Havas" besagt: Wilmington( Staat Delaware), 10. November. Der Redakteur in einer lässigen Großmuth, er ist tapfer und verschlagen, immer eines Abendblattes Kenntniß erhalten hat, der die Dreyfushat er Verbündete unter seinen Feinden. So wurde er der Held Angelegenheit betrifft und in welchem die Tochter des deutschen durch welchen die weißen Frauen sich beleidigt fühlten. Infolge dessen des wiedererstandenen Islam, für das Königthum des heiligen Botschafters in Paris, komteſſe Wünster, in diese Angelegen begaben sich 600 Weiße, unter ihnen viele hervorragende Bürger ber stürzte das Kreuz. Von ihr berichtet der Historiker:„ Am Abend des heit hineingezogen wird, hat Minister Delcassé dent Grafen Stadt, alle bewaffnet, zu der Redaktion des" Rekord" und demolirten dort die gesammte Druckerei. Durch einen Zufall wurden die Münster einen Besuch abgestattet und ihm das lebhafteste ersten Schlachttages trieb Saladin die Christen auf eine wasserlose Bebauern der französischen Regierung und ihre Entrüstung über Bureaus vom Feuer ergriffen, was eine große Aufregung berur Anhöhe in der Nähe von Hittin zurück, wohin die Sage die Bergpredigt Christi verlegt, wo sie die Nacht in Durst zubringen diesen Vorgang, der nicht scharf genug gegeißelt werden könne, aus- fachte. Der Redakteur und seine Freunde waren verschwunden, durch die Straßen wogten Schaaren von bewaffneten schwarzen und weißen mußten; es war der heißeste Sommertag. Die Verschmachteten, Er- gedrückt. Arbeitern. Es fanden mehrere Zusammenstöße statt. Von den matteten griff er dann abermals an. Nur wenige von den christ- Paris, 11. November. Der Radikale Mesureur ist mit 19 Negern wurden 8 getödtet und 2 verwundet, die Weißen hatten lichen Streitern entkamen. König Veit, der größte Theil feiner gegen 14 Stimmen zum Borfizenden der Budget- Kommission ge- 3 Berwundete; 4 Neger, welche auf Weiße geschoffen hatten, wurden Ritter, so viele ihrer nicht erschlagen waren, mit ihnen das heilige wählt worden. Zum General- Berichterstatter wählte man den gelyucht. Streuz, fielen in die Hände Saladins. Der Gewaltige tannte teine gleichfalls radikalen Camille Belletan. Gnade. Die gefangenen Templer und Johanniter und viele Paris, 11. November. Die Abendblätter bruden die Erklärung andere wurden hingerichtet; Rainald v. Chatillon stieß der zornige des Ministers des Auswärtigen, wonach dieser dem deutschen BotKurde mit eigener Hand nieder." schafter Grafen Münster im Namen der Regierung sein Bedauern Sie fährt dann fort: ausgedrückt habe wegen der Hineinziehung der Tochter des Grafen Münster in die Dreyfus- Affäre durch die französische Presse, ohne jeden Kommentar ab. Ob es wahr sei, daß er den Kreuzfahrern unter Friedrich Rothbart 600 Scheffel vergifteten Mehls entgegengesandt habe, läßt sich historisch nicht erweisen. Walter Scott und Leffing haben freilich aus dem Sultan Saladin etwas ganz anderes gemacht." Defterreich. der Ausnahmezustand aufgehoben worden; er bleibt jetzt nur noch in acht Bezirken aufrecht, in denen das gerichtliche Verfahren wegen .der seinerzeit erfolgten Ausschreitungen noch anhängig ist. Ungarn. geleitet worden. Gegen Esterhazy ist Untersuchung wegen Unterschlagung einzu Italien. Opfer des Marinismus. Wir erhalten die folgende Buschrift, die sich zwar mit einem bereits einige Monate zurückliegenden und von uns seinerzeit besprochenen Vorkommniß befaßt, uns aber dennoch auch jetzt noch fehr veröffentlichungswerth erscheint. Unser Gewährsmann schreibt: Kürzlich haben die Fischer in Memel aus Anlaß der Tetzten Statastrophe, die wiederum einer Anzahl ihrer Berufsgenossen das Leben kostete, eine Eingabe an die preußische Regierung gerichtet, in der sie um Anbringung von Feuerzeichen und andere Expeditionen in Deutsch- Ostafrika. Eine schon im Sommer Das italienische Panama, wie man die große Standalaffäre von der Küste aufgebrochene deutsche Expedition hat den Auftrag, Favilla- Crispi genannt hat, dürfte mit dem am 7. November in Vorkehrungen zum Schuße ihres Lebens bei Ausübung ihres Berufes die Westgrenze des deutschen Gebietes gegen die Meuterer der Bologna begonnenen Prozeß seinen Abschluß finden; möglich ersuchen. Kongo- Armee zu schüßen. Auch von Süden her ist eine Expedition aber auch, daß Favilla, der ehemalige Direktor der Bank von Angesichts dieses Verlangens der Fischer dürfte es angebracht unterwegs. Der Zied dieſer Expeditionen ist, der endgiltigen Regelung Neapel und Freund Crispi's, neue Enthüllungen macht. Crispi sein, einen fritischen Blick auf diejenige staatliche Behörde und ihre der Grenzen nördlich vom Tanganyika, über die noch Differenzen felbst und auch die Frau Lina Crispi, gegen welche die Untersuchung Organe zu werfen, der die Ausführung der geforderten Arbeiten zwischen Deutschland und dem Kongostaat bestehen, vorzuarbeiton. wegen Unterschlagung, schwebte sind mit knapper Mühe und Noth obliegt. Es ist dies das Küsten- Bezirksamt der I. Stüftender Anklage entgangen. Gegen Crispi endete die lang inspektion zu Neufahrwasser bei Danzig, das dem Reichsjährige Untersuchung damit, daß die Deputirtenkammer Marineamt unterſtellt ist. Wien, 10. November. Die Neue Freie Presse" meldet aus den Beschluß faßte, Crispi sei nicht dem Senate als oberstem Gerichts- Die von demselben vorzunehmenden Arbeiten, als Tiefmessungen Prag: Infolge des Ergebnisses des Duells Gniewoß- Wolf fanden hier in den Straßen Demonstrationen statt. Ein czechischer Bolls- of zu überweisen, daß aber die censura politica( ber politische in der Ostsee, Aufnahme der Küstenkonturen, Klippen, Riffe 2c., esta haufe zog über den Graben zum deutschen Kasino und brach vor Tadel") über ihn ausgesprochen werden sollte. Dem Bolognefer stellung und Markirung der Wasserstraßen für den Seeverkehr u. 1. w., demselben in Bereatrufe aus. Dann zog der Haufe wieder nach dem Gerichtshof, der die Sache gegen Crispi mit großem Eifer verfolgte, diese eminent gemeinnützigen und kulturell nothwendigen Arbeiten Graben, kehrte aber wiederum vor das deutsche Kasino zurück, wo er war damit die Möglichkeit genommen, diesen auf die Anklagebank werden mit kleinen Dampfern, fogen. Peilbooten, durch Marineabermals Bereatrufe ausstieß. Erst nach einstündiger Dauer der zu bringen. Frau Lina, die unter der Anklage stand, die Kleinigkeit mannschaften die sogen. Bermessungs- Detachements- ausvon 59 000 Lire unterschlagen zu haben, hat es nur dem Entscheid geführt. Demonstrationen wurden die Ruhestörer von der berittenen Sicher- des Appellhofes zu danken, daß sie nicht auf der Anklagebank Plaz heitswache auseinandergetrieben. Beweist nun die Forderung der Memeler Fischer, daß diese Arbeiten Wien, 11. November. In weiteren 15 galizischen Bezirken istu nehmen hat. Dieser entschied dahin, daß die Anklage gegen sie nicht in ausreichendem Maße vollführt werden und dringend einer einzustellen sei. Ausdehnung und Erweiterung bedürfen, so soll hier an einem konfreten Falle nachgewiesen werden, daß selbst die zu genanntem Bwvede vorhandenen Einrichtungen und Mittel der I. Küsteninspektion durchaus unzureichend und mangelhaft sind und daß die mit den Vermessungsarbeiten betrauten Mannschaften dabei denselben Gefahren für ihr eben ausgefegt werden wie die Fischer. Am 25. August d. J. ereignete sich an der samländischen Küste nördlich von Königsberg ein Unfall eines von einer Vermessungsabtheilung der I. Küsteninspektion besetzten Segelbootes, einer sogenannten Jolle, welchem drei Mann des Detachements zum Opfer fielen. Derselbe trug sich folgendermaßen zu: Ein von einem Obersteuermann befehligtes Boot der I. KüstenInspektion versuchte nachmittags 3/2 Uhr an der samländischen Küste bei dem Badeorte Cranz zu landen. In der Brandungszone tenterte das Boot und warf seine sämmtlichen elf Insassen ins Wasser. Nach viertelstündigem verzweifeltem Ringen mit den Wellen wurden ach der Leute durch zwei herbeigeeilte Boote der Cranzer Fischer gerettet, während der Signalmaat Dittmann aus Eutin, der Obermatrose Baller: aus Elsfleth und der Matrose Hoffmann aus Pillfallen ertranken. Infolge der wichtigen politischen Ereignisse dieses Sommers wurde der Unfall von der Presse nur flüchtig beachtet und gewürdigt, seine Ursachen bilden aber einen neuen Beweis dafür, wie kläglich die Aufwendungen für Kulturaufgaben im Vergleich zu den Ausgaben, für neue Panzerschiffe, Kanonen und sonstige Mordwerkzeuge von feiten unserer Marineverwaltung sind. Das Peilboot, mit welchem die Vermessungsarbeiten von dem betreffenden Detachement ge= wurden, war im Juni an das „ Deshalb Spanien. Im ganzen erscheinen dreizehn Angeklagte vor den Richtern. als Hauptangeklagter Luigi Favilla. Er ist der fortgefeßten Unterschlagung beschuldigt. Vom 4. Februar 1893 bis zum 8. Mai 1896 soll er 2448 785 2ire entwendet haben, von denen ein Theil gedeckt Budapest, 11. November. Abgeordnetenhaus. Abg. wurde, aber nur so weit, daß die Bant noch immer um 1 602 883 Lire Graf Stefan is a fordert bie Opposition auf, von der Obstruktion gefchädigt ist. Wie lange der Prozeß dauern wird, ist nicht abzu abzulassen. Nirgends," sagt Graf Tisza, ist der Parlamentarismus sehen, da die Akten aus 40 gedruckten Bänden( mehr als 6000 Seiten) eine solche Lebensbedingung wie bei uns." Wir untergraben das An- bestehen. Alle Welt ist gespannt, ob Favilla Enthüllungen sehen deffelben. Machen wir diesen Buständen ein Ende und beginnen machen wird. wir mit ernster Arbeit".( Stürmische Eljenrufe rechts.) Abg. Kossuth interpellirt betreffs des Henzi- Denkmals. Ministerpräfident Madrid, 11. November. Der Imparcial" bestätigt die Nach Baron Banffy antwortet, er wundere sich darüber, daß die richt, daß die Regierung die spanischen Kommissare bei der FriedensOpposition darin ein Gravamen( einen Beschwerdepunkt) erblicke, daß konferenz anweisen werde, auf eine Debatte über die Abtretung der das Henzi- Dentmal auf Wunsch des Kaisers entfernt wurde, damit Philippinen nicht einzugehen. Bu gleicher Zeit werde die Regierung dort ein Denkmal für die verewigte Kaiserin Elisabeth errichtet, und erklären, sie sei von den Kortes nicht ermächtigt, über jene Frage zu daß das Henzi- Denkmal in der Nähe der Kadettenschule aufgestellt verhandeln. werde. Auf die Ausführungen des Abg. Kossuth tönne er aus Bart Norwegen. gefühl für Krone und Nation nicht eingehen. Es sei weder zweckChristiania, 11. November. Das Storthing hat heute mäßig noch nothwendig, bei dieser Frage nach politischen Beweg- mit allen Stimmen gegen eine beschlossen, die reine norwegische gründen zu suchen, da dieselben nicht vorhanden seien. Davon, daß Flagge ohne unions abzeichen einzuführen. bie Dentsäule zu einem Beispiele dienen solle, wisse er, Banffy, nichts. " Griechenland. Afien. bis 1893/94 in 4 wie zit Athen, 10. November. Das Kabinet wird die Bertagung der Budapest, 11. November. Graf Stephan Tisza hielt in der Kammer auf 25 Tage verlangen. Die Neuwahlen werden Anfang heutigen Abgeordnetenhaus Sigung eine Rede, in welcher er die Angriffe der Oppofition auf das schärfste verurtheilte und die Er- Februar stattfinden. flärung abgab, daß die Opposition mit ihrer Obstruktion den Sturz der Regierung nicht durchsetzen werde; sie könne höchstens verhindern, daß der Ueber die amerikanische Konkurrenz in Japan bringt die wöhnlich vorgenommen Ausgleich und das Budget bis zum 1. Januar zu stande kommt. Die Re- Engineering" in einer der letzten Nummern einige interessante Küsten- Bezirksamt II in Stettin abgegeben worden. so heißt es in einem damals ge= gierung werde sich aber hierdurch nicht beirren lassen, sondern unter Zahlen und Bemerkungen. Die Zahlen sind dem letzten Bericht des wird vorher noch," Berufung auf die große hinter ihr stehende Majorität alle Ver- Auswärtigen Amtes in Tokio entnommen. Danach ist der Import schriebenen Briefe des verunglückten Signalmaaten Dittmann an fügungen treffen, die zur Fortführung der Geschäfte nothwendig der Vereinigten Staaten nach Japan in den Jahren 1890-97 einen Verwandten, gemacht, was irgend geht; in der Woche feien. Die Verantwortung hierfür müsse allein die Opposition von 6 800 000 yen( 1 Yen etwas mehr als 4 M.) auf 27 000 000 yen wird gelothet, Sonntags gezeichnet... es ging auch tragen, geftiegen, d. h. er hat sich ca. vervierfacht, während der englische bis jetzt hier, na, eine Hesjagd ist nichts dagegen. von 26 600 000 auf 65 500 000 in derselben Zeit anwuchs; diese Diese Angaben und die Thatsache der Abgabe des Peilbootes Budapest, 9. November.( Sig. Ber.) Wenn es ein Troft ist, legteren Zahlen bedeuten zwar auch noch ein beträchtliches Wachs- nach Stettin berechtigen zu dem Schluß, daß es sowohl dem Leibensgefährten zu haben, so ist ein solcher den schändlich drang thum, doch ist in betracht zu ziehen, daß sich der amerikanische Küstenbezirksamt in Neufahrwasser als auch dem in Stettin falirten Sozialdemokraten Ungarns geworden, indem jüngstens auch Import erst im Anfangsstadium befindet, und für die nächsten Jahre an den zur Ausführung der Vermessungen den Klerikalen die Annehmlichkeit zutheil wurde, daß ihnen ge- ein ungeheures Anschwellen desselben zu erwarten ist. Im Gegensatz erforderlichen Fahrzeugen mangelt. Die Jolle, ſammelte Gelder tonfiszirt wurden. Im„ freien" Ungarn können die zum Engineer", der bei einer Besprechung der amerikanischen welche das Unglück betraf, gehörte zur Korvette Olga" Minister nach Belieben mittels Verordnungen Recht und Gefeß mit konkurrenz in England( siehe„ Vorwärts" Nr. 200) die englischen und war für die aus vierzehn Mann bestehende VermessungsFüßen treten, und auf diesem Wege wurde vor Jahresfrist die Arbeiter dafür verantwortlich gemacht hatte, giebt die Abtheilung entschieden zu flein und für die damit unterPräventivzenfur wieder eingeführt, freilich nur der sozialdemokra- Engineering" folgende Erklärung dafür. Zunächst endete nommene Fahrt- von Altnicken bei Neufuhren nach Cranz tischen Presse gegenüber. Bu gleicher Zeit wurde mittels Sie den nicht feetüchtig Prosperitäts Periode Sie fou genug. zwar Ministerialverordnung jede nicht polizeilich angemeldete Geld- Bereinigten Staaten mit einer beträchtlichen Ueberproduktion in bürgerliche Blätter sofort nach dem Unfall geflissentlich laut Instruktion bis zu 30 Mann gewordenen polizeilichen Einbrüche in die Redaktionen von die die Einführung arbeitsparender Maschinen und Werkzeuge sehr fassen können; der Führer der Vermessungsabtheilung, ObersteuerArbeiterblättern, in Arbeitervereine und in die Wohnungen von beschleunigte, und so nicht die Produkte verbilligte, sondern auch mann Ebert, dem allseitig große Umsicht, Erfahrung und FachSozialdemokraten, wo auch das Privatvermögen nicht refpeftirt außerhalb eine Nachfrage nach denselben schuf, indem der Ueber- fenntniß nachgerühmt wird, scheint darüber jedoch anderer Ansicht wurde. Das war nur auf die Arbeiter gemünzt und bisher nur schuß zum Kostenpreis nach dem Ausland verkauft wurde, gewesen zu sein, denn er ließ bei der Unglückstour zur Entlastung auch bei diesen angewendet worden, womit immerhin die Sammlungen wodurch dann wiederum der Markt entlastet wurde. Ein des Fahrzeuges drei Mann der Abtheilung mit den Kleidersäcken zu für Barteizwecke und Lohnkämpfe sehr erschwert wurden. weiterer Grund ist die Entwickelung von direkten Dampf- Lande die Tour nach Cranz ausführen. Er ist sich der dem Boote Nun tamen auch die Klerikalen an die Reihe. Am 29. Ottober schiff Linien von New- York aus, während früher die Güter drohenden Gefahren sehr wohl bewußt gewesen und hat versucht, fand in der Redaktion des klerikalen Tageblatts" Alkotmany" eine über Liverpool oder London gingen. Der letzte und vielleicht Haupt- dieselben nach Kräften zu verringern. Durch Augenzeugen des polizeiliche Haussuchung nach Sammelgeldern statt und wurden auch grund sind die kurzen Lieferungsfristen, die die Amerikaner ein- Unfalles ist ferner festgestellt, daß die Jolle nicht seitwärts bort 1111 Gulden 21 Kr. tonfiszirt. Diese Gelder waren gesammelt zuhalten im stande find. So verlangten zum Beispiel englische gefentert ist, sondern daß von einer Brandungsstelle das worden für das Brot des heil. Antonius", für die Kirche in Campoca- Rotomotivwerte zwei Jahre Lieferungsfrist für eine große Bestellung, Steuerende so hoch gehoben ward, daß das Boot vallo, eine asiatische Mission u. s. w. In dieser Angelegenheit interpellirte während die Baldwin- Lokomotivwerte alle Tage zwei Maschinen über seine Spize überschlug, wobei der Mast in der heutigen Sigung des Abgeordnetenhauses der Abgeordnete fertigstellten und die ganze Ordre in acht bis zehn Wochen lieferten. brach und dem am Steuer sigenden, also mit durch die Luft ges der klerikalen„ Bolkspartei" Johann Molnar den Minister des Innern, In einem anderen Falle verlangten die englischen Firmen für fünf schleuderten Signalemaaten Dittmann einen Schlag gegen den Kopf der indeß heute nicht antwortete. Lokomotiven zehn Monate Frist und ungefähr 12 000 Dollars Gold, versetzte, der denselben zur energischen Vertheidigung seines Lebens Die Angelegenheit ist erwähnenswerth, weil fie zeigt, von welchen während die Amerikaner nur 14 Wochen und 8000 Dollars forderten unfähig machte. Selbst in der wildesten Brandung ist solch ein Motiven sich die magyarischen Staatsmänner" in der Ausnutzung Wenn auch die Japaner überzeugt find, daß die englischen Maschinen Ueberschlagen der Länge nach ein äußerst seltener Fall. Bei dem ihrer Macht leiten lassen. Die derzeitige Obstruktion ist ausschließ besser find, so ziehen sie doch aus den eben angeführten Gründen Unfall, der sich am hellen Nachmittage ereignete, herrschte aber lich das Werk der Klerikalen( die Kossuthpartei thut nicht mit). Die die amerikanischen vor. Es wuchsen infolge dessen die Zahlen für durchaus normaler Wind und Seegang; zubern war Ostruktion hat eine rein persönliche Spitze gegen den Minister die Maschinenindustrie am meisten, nämlich für: die betreffende Landungsstelle den Insassen des Bootes bekannt. präsidenten. Mit der Konfiskation flerifaler Gelder wollte der Minister Maschinen. Hieraus ergiebt sich schon für jeden Laien, daß die Jolle ein des Innern seinem Aerger ein bischen Luft machen und damit Fahrzeug war, der das Leben der Vermessungsabtheilung unter Lokomotiven einen Wink mit dem Baumpfahl geben. Das letztere dürfte feinen Umständen hätte anvertraut werden sollen. Mit den hier in Dampfteffel. erfolglos sein. Da hat es die Regierung nicht so leicht, betracht kommenden speziellen Verhältnissen genau vertraute Seewie den vollkommen recht- und schutzlosen Arbeitern gegenüber, gegen Teute erklären unumwunden, daß die Jolle thatsächlich zu deren Vergewaltigung in der Gesetzgebung feine Stimme fich erhebt. flein und feeuntüchtig gewesen sei und daß das Unglüd nicht hätte geschehen können, wenn die Fahrt mit dem Peilboot oder einer Dampfpinasse oder einem anderen kleineren Dampffahrzeuge ausgeführt worden wäre. " # · " von 394 000 auf 1 900 000 48 000 2 300 000 80 000 200 000 1600 000 1 300 950 000 Summa 478 900 auf 6 950 000 Schienen u. Eisenbahn- Material Eisen- Nägel. 600 " Gestern verlautete, das Budapester Strafgericht habe an das Abgeordnetenhaus das Auslieferungsbegehren betr. der Abg. Franz. H. um über das 14 fache, während der Gesammt- Import sich, wie Sossuth und Béla Rad véngly gestellt, die der betrügerischen schon gesagt, mur vervierfacht hat. In höherem Grade ist nur die Krida in Sachen der falliten Maschinenfabrik.„ Humania" beschuldigt Einfuhr von rohen Tertilprodukten, nämlich von 350 000 auf Aber warum geschah denn das nicht? Ja, Ende nerden. Heute wird dies dementirt mit der Berichtigung", die Ge- 7 000 000, d. H. auf das 20 fache gestiegen. Auguft, da wurden eben alle derartigen Fahrzeuge zu den naunten feien mir als Zeugen vorgeladen. Das erwähnte Unter- Die Zuckerfrage in Indien. Wie die„ Times" aus Simla Flottenmanövern geschickt und so mußte sich denn die Vernehmen war noch nicht damals das faulste, bei dem Herr Kossuth melden, wurde die Aufmerksamkeit der Regierung auf die ernste messungsabtheilung, welche ja" nur" Kulturarbeiten auss mitthat. Eine wahre Beutelschneiderei war die Gründung Wirkung gelenkt, welche der Mitbewerb des durch Ausfuhrprämien zuführen hatte, mit einem Segelboote bezeichneter Qualität behelfen. Also nicht Opfer ihres Berufes" oder der Pflicht", wie die tehenden, auch in diesem Falle wieder gebrauchten Bhrasen lauten, X. Generalversammlung nein, Opfer der ungenügenden Einrichtungen ind die drei des Verbandes der Glacéhandschuhmacher Deutschlands. biefem Sinne bewegte sich auch die Diskuffion. Zum Schluß wurde Verunglückten geworden. Wird nun unfere Marineverwaltung angesichts dieser in der Vollkraft ihrer Jahre dahingerafften hoffnungsvollen Menschenleben für Abstellung der Miß- und Uebelstände, die hier geschildert, Sorge tragen? Wird sie den Küsten- Bezirksämtern fünftig stets die genügende Zahl brauchbarer Vermessungs Fahrzeuge zur Verfügung stellen? F Partei- Machrichten. 3 Burg, den 10. November 1898. ( Vormittags- Sizung.) ( Nachmittags- Sizung.) Auch erachtete Vereinigungen und forderte die Antoefenben auf, dem Beispiel zu folgen, das die Unternehmer in Beziehung auf Einigkeit geben. In das Verhalten der Kollegen bei der Firma Grün u. Hettwig scharf fritisirt, die in letzter Zeit häufig Ueberstunden machten, ohne dagegen Stellung zu nehmen. alt, Heute findet die Generalversammlung der Zuschußfaise und der Frauensterbetasse des Verbandes statt. Die Bauanschläger Berlins und Umgegend wählten am Nachdem die Geschäftsberichte und der Bericht des Ausschusses 6. November in der öffentlichen Versammlung bei Buske, Grenadier gegeben sind, erfolgt die Berathung einer großen Zahl von Anträgen straße, den Kollegen Fengnus als Delegirten zur Gewerkschaftszum Statut. Die Zuschußtasse hat seit 1894 mit Defizit gearbeitet. fommission und den Kollegen Rex als deffen Stellvertreter. Beim In einer Reihe von Anträgen wird nun zum theil Herabseßung der Verschiedenen" regte Kollege Otto Schenker die Frage an, ob Leistungen, zum theil Erhöhung des Beitrages gefordert. Die An- es nicht möglich wäre, den Verein der Bauanschläger Char. Parteiliteratur. Unter dem Titel: Für Volkswehr gegen träge auf Beitragserhöhung wurden abgelehnt. Aufgehoben wird lottenburgs zum Anschluß an den Verein der Bauanschläger Militarismus. Eine Buchbesprechung und Abwehr der Zwang, Gesundheitsatteste beizubringen. Das zur Aufnahme Berlins und Umgegend zu bewegen. Diese Frage rief eine sehr von A. Bebel" hat die Buchhandlung Vorwärts soeben den höchste Alter wird auf 45 Jahre festgesezt. Im übrigen sind bis lebhafte längere Debatte hervor, woran fich u. a. die Kollegen Abdruck der im„ Vorwärts" erschienenen Kritik der Bleibtreu'schen jetzt bemerkenswerthe Anträge nicht zu erwähnen. Nach Erledigung August Schröder, Kochmann, Ferdinand und Schrift„ Der Bar Befreier" als Flugschrift( zum Preise von 10 Bf. der Anträge wird wieder in Berathung über Verbandsangelegenengnus betheiligten; gleichzeitig wurde auch die Frage des Anfür das Einzelegemplar und 15 M. pro Tausend der Agitations heiten eingetreten. schlusses an den Holzarbeiter- Verband lebhaft erörtert. Die Ges ausgabe) herausgegeben. Sie glaubte damit einem auf dem werkschaftsdelegirten versprachen, ihre ganze Kraft dafür einzusetzen, Stuttgarter Parteitage geäußerten Wunsche nach einer billigen Agitationsschrift gegen den Militarismus wenigstens zum Theil zu rathung über die Anträge zum Statut der Zuschußkasse und Die Nachmittags- Sigung wird zur Hälfte noch mit der Be- aß sich der Charlottenburger mit dem Berliner Verein zusammenBeschließe. entsprechen, da diese Schrift die hauptsächlichsten Einwände gegen rauen- Sterbefaise ausgefüllt. Alsdann wird weiter be- straße. Der Antrag der Gewerkschaftskommission, der Anstellung Die Puter tagten am 9. November bei Cohn in der Beuthdie Einführung der Volkswehr und namentlich den Hochmuth der Zunft Militärschriftsteller gründlich abführt und andererseits die rathen über die Anträge zum Verbandsstatut. Die zur Be- traße. Der Antrag der Gewerkschaftskommission, der Anstellung wesentlichen Vorzüge der Volkswehr hervorhebt. rathung stehenden Anträge betreffen die Erhöhung der Beiträge eines zweiten Beamten im Gewerkschaftsbureau die Zustimmung zu ertheilen, wurde gegen einige Stimmen angenommen, nachdem Ferner hat die Buchhandlung Vorwärts von der treff zum Verband. Der Vorſtand tritt lebhaft für die Erhöhung Kollege Budach geäußert hatte, durch die gleichmäßige Erein. Motivirt wird die Erhöhung mit dem in Aussicht lichen Schrift: Die Entwickelung der Sozialdemokratie bei stehenden Kampfe um Beseitigung der Haus- und leber- theilung von Rath und Auskunft würden die Indifferenten den Wahlen zum deutschen Reichstag. Statistisch darmur veranlaßt, sich nicht zu Die anderen zu organisiren. arbeit, welcher viel Geld beanspruchen könne. gestellt von Dr. Adolf Neumann- ofer" eine größere der Vorstand die Erweiterung des Unterstügungswesens, nament bureau agitatorisch wirke. Redner hatten betont, daß gerade das GewerkschaftsPartie bon der Verlagsbuchhandlung Stopnit erworben, Ein Antrag, die Kosten des wodurch sie in der Lage ist, den Genossen diese lehr- fussion lich hinsichtlich der Arbeitslosen- Unterstützung, für nöthig. Die Die Gewerkschaftsbureaus prozentual zu vertheilen, vertheilen, wurde ein reiche 75 Seiten starte Schrift( die im Buchhandel 1 M. fussion gestaltet sich sehr lebhaft. Die meisten Redner erklären sich stimmig angenommen. Dann referirte Kohl über die Ausdehnung 1. gegen die Beitragserhöhung, da die Kassenverhältnisse, die Lohntoftet) zu dem billigen Preise von 40 Bf. zu liefern. Da die bisher verhältnisse, wie auch die wirthschaftliche Lage im Berufe nicht für des Streifgebiets von Berlin und Umgegend. Er rügte, daß zahl im Verlage von J. H. W. Dies in Stuttgart erschienene Zusammen- eine Erhöhung sprächen. Abends 7 Uhr erfolgt Schluß der Debatte, Verdienst einstecken, aber in ihrem Wohnort die dort üblichen reiche Kollegen, die außerhalb wohnen, wohl den hohen Berliner stellung der Reichstagswahl Ergebnisse nicht mehr erscheint, dürfte da die Diskussion sich als fruchtlos erweist. Die Stimmung der niedrigeren Beiträge zum Streiffonds leisten. Dietrich meinte, den Genossen diese Schrift willkommen sein, die für jede Wahl seit mehrheit der Delegirten ist gegen die Beitragserhöhung. Morgen es fame weniger aufs Zahlen, als auf die Kontrolle 1871, nicht blos für jeden einzelnen Kreis die Entwickelung der früh erfolgt die Beschlußfassung. Sozialdemokratie ziffernmäßig und nach Prozenten berechnet darlegt früh erfolgt die Beschlußfassung. der fich viele außerhalb Wohnenden entzögen. Lammé und sie nach Regierungsbezirken, Provinzen und Bundesstaaten aus Spandau warnte, die in Berlin arbeitenden Kollegen gruppirt, sondern diese Entwickelung nach den verschiedensten Seiten aus der Umgegend der Berliner Organisation anzuschließen, da die hiniminer unter Angabe der offiziellen Ergebnisse schildert. Verwaltungen der Zahlstellen in den Vororten dann alle BeFür die letzten Wahlen sind auch die für die übrigen Parteien abAnläßlich einer Explosion in der Fabrik von W. H. Arnold amten verlieren und eingehen würden. Verwaltungsmitglieder begegebenen Stimmen sowie die gewählten Abgeordneten aufgeführt. in Greiz erließ der Fabrikinspektor Herr Huled eine Bekannt- tämen in ihrem Wohnorte keine Arbeit, fie müßten im Eril leben. A13 Kreis- Vertrauensmann für den 15. sächsischen Wahlkreis machung, deren weitere Verbreitung im Interesse des Arbeiterschutzes Das Ergebniß der folgenden Diskussion war, daß die Delegirten Mittweida Limbach ist Genosse Gustav Semmler in liegt. Die Bekanntmachung lautet: die Angelegenheit auf der Kreiskonferenz vorbringen sollen, und „ Eine von der Firma Frischauer u. Ko. in Wien vertriebene zwar in dem Sinne, daß alle in Berlin Arbeitenden sich auch der Limbach gewählt. , Anticorosivum" genannte Anstrichmasse, deren Lösesubstanz Berliner Kontrolle stellen. Se o hI beschwerte sich über die MuthIn Chriftiania, der Hauptstadt Nortvegens, ist ein deutscher nach Angabe der Verkäuferinnen Terpentinöl" oder losigkeit der Kollegen, die, trotzdem alle beschäftigt find, doch nicht fozialdemokratischerarbeiterverein gegründet worden, Benzol" d. i. Steinfohlenbenzin) ist, wurde am 25. Sept. d. I. die gute Konjunktur ausnügten. Die Unternehmer benüßten jede der bereits 50 Mitglieder zählt. Sein Name ist Sozia in einer hiesigen Fabrik zu dem Innenanstrich eines Gelegenheit, die Löhne zu drücken, die Puzzer aber scheuten jeden Tistentlub Vorwärts". Wie 11113 geschrieben wird, Dampfteffels verwendet. Kampf. Dietrich ist sogar der Ansicht, daß es überhaupt feinen war die Gründung des Vereins ein Bedürfniß. Die Die von dem Anstriche ausgehauchten Gase explodirten, wahr Stampf fofte, da die Meister schon nach wenigen Stunden den in Christiania bestehenden übrigen deutschen Vereine sind scheinlich bei Entzündung eines Zündholzes und verursachten die einzelnen die Forderungen bewilligten und zum Beispiel das Senkenden Arbeitern nicht zu empfehlen. Sie huldigen dem Chau- Tödtung einer und die schwere Verlegung einer weiteren Person, Fensterverputzen nicht mehr verlangten. Budach glaubt nicht, daß vinismus und bieten den Elementen, die nach Norwegen welch Testere nach einigen Tagen auch verstarb. die Einzelnen das Geforderte erreichen. Man solle doch nicht auf reifen, um dort die Stellen streifender Arbeiter einzunehmen, den Arbeitern herumhacken, die gezwungen feien, sich zu fügen. einen Unterschlupf. Die zureisenden deutschen Arbeiter find Dietrich verwahrt sich dagegen, als wolle er Einzelne treffen. bei den Norwegern ohnehin nicht gerade beliebt. Der Norweger Nur das System wolle er geißeln. Dähne äußert, das Bloßlegen betrachtet den Deutschen als einen gefährlichen Konkurrenten. Durch der Mißstände sei doch keine Denunziation. Ein Antrag von den die deutschen Streitbrecher wird das Verhältniß zwischen beiden Glasarbeitern in Hildburghausen um Unterstützung wird abgelehnt. Stämmen natürlich nicht gebessert. Der„ Sozialistenklub Vorwärts" wird Die noch nicht erledigten Gegenstände sollen auf die Tagesordnung nun das feinige thun, um den norwegischen Arbeitern eine bessere der nächsten Versammlung gesetzt werden. Meimmg von den deutschen Klaſſengenossen beizubringen. Im Statut ist festgesetzt, daß jedes Mitglied einer Gewerkschaft angehören muß. Nicht minder nützlich wäre es, wenn der Verein die deutsche Arbeiter- nügend beachtet werden." presse von ausbrechenden Streits 2c. regelmäßig sofort unterrichten würde, denn vielfach wird den norwegischen Unternehmern die Anwerbung deutscher Arbeiter wohl mur deshalb gelingen, weil in Deutschland von Differenzen in den betreffenden Fabriken und Werkstätten nichts bekannt ist. Mitgetheilt sei noch, daß der„ Sozialistenklub Vorwärts" pro Monat und Mitglied 10 Dere an die deutsche Parteitasse ab0 " Soziales. " Ein ähnlicher Unglücksfall hat sich bei Verwendung dieser Anstrichmasse, wie ich jest erfahre, im Jahre 1896 in einer Fabrik zu Leipzig- Neudnik ereignet. Ich halte es für meine Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, daß die Anwendung des Anticorosivums zu Innenanstrichen von Dampffesseln die größte Vorsicht bezüglich der Innentemperatur der Kessel, der Fernhaltung von offenem Licht, der Herbeiführung von regem Luftwechsel nöthig macht und deshalb mit größten Gefahren verbunden ist, weil diese nöthigen Vorsichtsmaßregeln leicht nicht geDie Sonntagsruhe im kaufmännischen Gewerbe bürgert fich immer mehr ein. Das Publikum hat sich daran gewöhnt, seine Einkäufe Wochentags zu besorgen, und so kommen die Geschäftsleute bei der Sonntagsarbeit vielfach nicht mehr auf die Kosten. In Nürnberg war bisher an den vier Sonntagen vor lohnte sich nicht mehr und nun hat Magistrat, auf Anregung aus den Kreisen der Kaufleute, den Beschluß gefaßt, daß die Läden nur noch an zwei Sonntagen vor Weihnachten offen gehalten werden dürfen. der regelmäßigen Mitgliederversammlung, die am Sonntag bei Frauen und Mädchen- Bildungsverein zu Rigdorf. In Christoph, Steinmezstr. 53, stattfand, hielt Adolf Hoffmann einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über das Thema Auf was wir stolz sind". An die Versammlung schloß fich ein gemüthliches Beisammensein. führen will. Das Bereinslokal befindet sich in Christiania, Olaf Rhes Beihnachten bas Offenhalten der Verlaufläden, gestattet. Das Tehke Nachrichten und Depeschen. Polizeiliches, Gerichtliches c. Gewerkschaftliches. Deutsches Reich. beschloß der Gemeinderath von Straßburg i. E. auf Antrag des Die Anstellung eines städtischen Wohnungs: Jnspektors Bürgermeisters Bad. Der Wohnungs Inspektor hat sich in den bezeichnet hat, von dem Stande der angeordneten Besserungsmaß regeln zu überzeugen und bis ins einzelne hinein anzugeben, was ur Beseitigung des ungesunden Zustandes der Wohnungen geschehen soll. Versammlungen. " Bozen, 11. November.( B. 5.) Der Grundbefizer Marochi, Vater von sieben Kindern, stürzte vom Berg Messa ab und war sos fort todt. Schüttenhofen( Böhmen), 11. November.( W. T. B.) Die Zünds waarenfabrik" Fürth" steht in Flammen; hunderte von Arbeitern in den lezten Tagen, auf dem Roßmarkte Ansammlungen statt, Prag, 11. November.( W. T. B.) Heute fanden, ebenso wie welche jedoch von der Sicherheitswache zerstreut wurden; einige Personen wurden verhaftet. Bom Schöffengericht in Nimptsch in Schlesien war der Kohlenhändler Genosse Karl Kirchner aus Heidersdorf wegen Beleidigung des Rittergutsbesizers von Chappuis in Groß- iltau zu 20 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Gegen rufung ein. Letztere wurde jedoch von der Staatsanwaltschaft zurückdieses Urtheil legte jowohl der Angeklagte wie der Amtsanwalt Be Wohnungen, die die städtische Wohnungskommission als ungefund find brotlos; der Materialschaden ist bedeutend. gezogen. Dem Prozeß lag folgender Sergang zu grunde: Am 24. Juni d. J., dem Tage der Reichstags- Stichwahlen, kam Kirchner in das Wahllokal zu Groß- Wilfau, wo er, sich vor stellend, die Erlaubniß zum Dableiben nachsuchte und auch Paris, 11. November.( W. Z. B.) Der sozialistische Deputirte erhielt. Als er sich auf eine Bank setzte, wurde ihm Fournière hat Minister Dupuy davon benachrichtigt, daß er in der dies vom Wahlborsteher, dem Rittergutsbefizer von Chappuis, Kammer eine Anfrage stellen werde wegen der gerichtlichen Vers untersagt. Kirchner ließ sich das natürlich nicht gefallen und sagte, folgung, welche gegen Gohier wegen dessen Besuches über die daß der Wahlvorsteher ihm garnichts zu sagen habe. Schließlich Der Zentralverein der Bureau- Angestellten Deutschlands, Armee eingeleitet worden ist. Dupuy erklärte sich mit der Be drohte der Bahlvorsteher, ihn durch seine Leute hinausbefördern Mitgliedschaft Berlin, hielt am 3. November bei Schiller, Rosen- sprechung der Anfrage am Montag einverstanden. Der sozia laffen zu wollen. Kirchner protestirte energisch dagegen und ging thalerstr. 57 seine Vierteljahres- Generalversammlung ab. Nach einem listische Deputirte Boyer theilte Freycinet mit, er werde wegen der dann freiwillig fort. Die Straftammer in Schweidnig, die sich infolge mit Beifall aufgenommenen Vortrage des Herrn Schröer aus Thatsache, daß Picquart noch immer in engem Gewahrsam gehalten der Berufung mit der Sache zu beschäftigen hatte, hob in ihrer Spandau, der über Gewerkschaftliche Organisationen" sprach, gab werde, anfragen. Freycinet erklärte fich im Prinzip damit ein Sigung vom 8. November das Urtheil des Schöffengerichts auf und der 1. Bevollmächtigte den Geschäftsbericht. Danach sind im verstanden, daß die Berathung dieser Anfrage am Dienstag stattfinde. sprach den Angeklagten frei. In dem Wortstreite sei eine Be- vergangenen Vierteljahre August- Oktober 6 Vorstandssitungen, Paris, 11. November.( W. Z. B.) Der„ Temps" will wissen, leidigung nicht zu erblicken und dann sei es selbstverständlich, daß, 5 Mitgliederversammlungen und 1 öffentliche Versammlung abgehalten Cavaignac habe vor dem Rasfationshofe eingehend dargelegt, worauf wenn man jemand das Recht zum Verweilen im Zimmer gewähre, worden. In den Mitgliederversammlungen wurden 5 Vorträge ge- sich seine Ueberzeugung von der Schuld Dreyfus' ſtützte, insbesondere man ihm auch gestatte, sich seßen zu dürfen. Die Kosten des Prozesses halten. Der Kaffenbericht ergab folgende Bilanz. Einnahme habe er ausführlich die in dem Bordereau aufgezählten Dokumente hat die Staatslasse zu tragen. der Lokalfasse 67,71, der Zentralfaffe 176,92, Summa 244,63 M. erörtert und ferner hervorgehoben, daß dem Kassationshofe nicht Ausgabe der Lokaltasse 50,03, der Zentraltasse 6,63, Summa 56,66 M. alle Aftenstücke betreffs der Geständnisse Dreyfus' vorgelegt seien, so Sumima des der Zentralfasse gesandten Ueberschusses( Lokalfaffe 17,68, 3. B. nicht die Erklärung Lebrun Renault's, in welcher dieser zwei Sentralfaffe 170,29), 187,97. Nachdem 9 Mitglieder gemäß§ 7 von anderen Offizieren erstatteten Berichte über Geständnisse des des Statuts gestrichen, sind beträgt der Mitgliederstand 166. Jm Dreyfus mit seiner Unterschrift bestätigte. Cavaignac erklärte ferner, Verschiedenen wurde speziell über die bevorstehenden Neuwahlen der er könne nicht die Verantwortung für die Uebermittelung neuer Der deutsche Metallarbeiter- Verband beruft feine vierte Delegirten zur Orts- Krankenkasse der im Geschäftsbetriebe der An- Aftenstücke übernehmen, da dies Sache der Regierung sei; falls die Generalversammlung am 4. April 1899 nach alle eint. Die wälte 2c. beschäftigten Personen gesprochen. Uebermittelung jedoch geschähe, wünsche er in dieser Beziehung Tagesordnung enthält folgende Zusammenstellung: 1. Konstituirung der Generalversammlung und Wahl der Kommissionen. 2. Berichte Der Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer bernommen zu werden. Die Untersuchung gegen Picquart wird am des Vorstandes und des Ausschusses. 3. Arbeitslosen- Unterstützung Berlins und Umgegend hielt am 6. November eine ordentliche Mif- Montag oder Dienstag abgeschlossen werden. Turin, 11. Nov.( B. H.) Morgen beginnt hier der Studentena und Beitragserhöhung, 4. Statutenberathung. 5. Verbandsorgan glieder und zwei Wanderversammlungen ab. In der ersteren referirte tongreß. Das Komitee schloß von der Thätigkeit alle religiösen und und Wahl des Redakteurs. 6. Der III. deutsche Gewerkschaftskongreß. an to w über:" Platonischen und urchristlichen Kommunismus". 7. Bestimmung der Size des Vorstandes und des Ausschusses und Eine Diskussion über den mit reichem Beifall belohnten Vortrag fand nicht politischen Besprechungen aus. Von allen Ländern der Erde treffen Wahl der Verbandsbeamten. 8. Regelung sonstiger Verbands- statt. Der Vorsigende gab bekannt, daß in den Zahlstellen die Broschüre, hier Abordnungen ein. betitelt„ die Geschichte der deutschen Maurerbewegung" unentgeltlich Madrid, 11. November.( B. S.) Die hiesige Presse behauptet, angelegenheiten und Anträge. Auf der Gottmituns- Grube im Mittelbezirk( str. Bles) ist ein an die Mitglieder abgegeben wird. Die Revisoren wurden ermächtigt, es sei sicher, daß das deutsche Kaiserpaar auf seiner Rüdreife von die Ablehnung einer Forderung erhöhter Gedinge. Die Streikenden einstimmig zur Annahme, wonach der Kassirer ermächtigt ist, die werden wird, nach Madrid zu kommen. die Ablehnung einer Forderung erhöhter Gedinge. Die Streifenden ein anderes Mitglied zu bestellen. Des weiteren gelangte ein Antrag fofort von dem spanischen König und der Königin- Mutter eingeladen find nicht organisirt. prozentuale Abführung der Beiträge an die Geschäftsleitung ohne haben der Dreibund und Frankreich die hiesige Regierung ver Madrid, 11. November.( B. H.) Blättermeldungen zufolge In Braunschweig haben die Dreher und Hobler der jedesmaligen Versammingsbeschluß zu vollziehen. Bekannt ge Maschinenfabrit von August Wilte wegen Lohnfürzungen geben wurde ferner, daß der Ausschuß sich konstituirt und zum ständigt, daß sie den Protest Spaniens gegen die geforderte Abgekündigt, die ein zu Anfang dieses Monats angestellter neuer Obmann desselben den Kollegen Otto Panzer, Nostoderstr. 54, tretung der Philippinen in Washington unterstüßen werden. Drechslermeister vorgenommen hat. Kairo, 11. November.( Meldung des Reuter'schen Bureaus".) Marchand und Baratier haben ihre Abreise auf Sonntag Abend ver In Frankenthal in der Rheinpfalz stehen seit 5. November die Die Wander Versammlungen fanden in Pantow Arbeiter der Feilenhauerei von August Schäfer im und weißensee statt. In beiden Versammlungen lautete das ichoben. Die Franzosen haben für ihren Abzug aus Fafchoda dent Streit. Ursache der Differenzen ist die Verweigerung einer Erhöhung Thema:" Wie und warum müssen wir uns organisiren?" In Weg über den blauen Nil, Abessynien und Dschibuti gewählt. Bankow referirte Mette, in Weißenfee Knöpchen. Beide Nassau( Bahama) zufolge brachten dort Bradberger Borrathsmengent New- York, 11. November.( W. T. B.) Einem Telegramm aus des Hau- Preises. Zuzug ist streng fernzuhalten. Die Stuttgarter Klaviermacher nahmen am 7. b. W. die Stebner sprachen sich für die Vertrauensmänner Zentralisation aus, ein von dem bei Cat Island gestrandeten Schiffe, welches, wie jest als die zweckmäßigste Organisationsform für die Arbeiterschaft. Den wie Antwort der Prinzipale auf ihre Lohnforderung entgegen. Ausführungen der Referenten folgte in beiden Versammlungen eine berger fehen das Schiff, welches zwischen zwei Riffen liegt, als ver erwiesen, das spanische Kriegsschiff„ Maria Theresa" ist. Die Wrad handelte sich um Forderungen geringer Art, die möglichst ein gleich lebhafte Diskussion, an der sich hervorragend Verbandsmitglieder loren an und beanspruchen für sich das Recht, allen noch rettbaren mäßiges Arbeitsverhältniß herbeiführen sollten. Unter anderem wurden verlangt: neunstündige Arbeitszeit, Zuschlag für Ueberstunden betheiligten. Die Versammlung in Pankow nahm eine Resolution zu Borrath an sich zu nehmen. und wöchentliche Lohnzahlung. Mehrere größere Firmen hatten mit einem Appell an die Mitglieder, rege für den Verein thätig zu in Wilmington ruhig verlaufen. Gestern haben die Weißen dent gunsten des Vertrauensmanner Systems gegen eine Stimme an. New York, 11. November.( W. T. B.) Der heutige Tag ist erklärt, diese Angelegenheit mit ihren Arbeitern regeln zu wollen, während einige andere überhaupt feine Antwort ertheilten. Die fein, erreichten die Bersammlungen ihren Schluß. Stadtrath gezwungen, die Kommunalverwaltung dem neuen aus Bersammlung beschloß, von einem Kampf vorläufig Abstand zu In der Holzarbeiter Versammlung, die am 7. November bei Weißen bestehenden Stadtrathe zu überantworten, welcher Maj nehmen und abzuwarten, wie weit die Prinzipale ihr Versprechen Zubeil tagte, referirte Stollege Glode über:" Trusts und Kartelle". nahmen trifft, um für die Aufrechthaltung der Ordnung zu sorgen. erfüllen. Er schilderte in großen Zügen die Entwickelung dieser Unternehmer- Mehrere Führer der Neger haben die Stadt bereits verlassen. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen, Theil der Belegschaft in den Streit eingetreten. Veranlassung war an stelle eines in der Ausübung seines Amtes behinderten Revisors Pleß) Balästina den spanischen Boden betreten werde und daß daffelbe 63 ernannt habe. T r. 266. 15. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 12. November 1898. Kommunales. Aus der Magistratssitzung vom Freitag. Die von den Aus der Magistratsfikung vom Freitag. Die von den Gemeindebehörden beschlossene Zelle- Stiftung von 300 000 m. soll mit der bereits bestehenden Stiftung für den verstorbenen OberBürgermeister v. Fordenbeck vereint werden und der Stiftung die Bezeichnung v. Forckenbeck- Zelle- Stiftung beigelegt werden. Herr Belle soll auch auf Lebenszeit zum Ehrenmitgliede des Vorstands ernannt werden. Für die beabsichtigte Herstellung des Bildes des Herrn Zelle ist die Summe von 5000 M. und für den Rahmen zu dem Bilde die Summe von 800 M. beſtimmt worden. Der Stadtverordneten- Versammlung wird eine diesbezügliche Vorlage zur Zustimmung dieses Beschlusses des Magistrats- Kollegiums zugehen. = s deutschen Volke aufgebürdeten Militärlasten in der Gesammthöhe Nacht thätig sein. Täglich sind die Laternen zu puzen, von 19 603 Millionen Mark, der stattlichen Reihe der bis auf wozu vier Stunden gebraucht werden. Bei Regenwetter 20381/2 Millionen Mark angewachsenen Reichsschulden und der gar auf müffen fie oft zweimal täglich gereinigt werden. Durch die Ein12 159 Millionen Mark fich beziffernden Schulden in Reich und führung des Glühlichts ist die Arbeit gegen früher nicht unerheblich Bundesstaaten kann so wenig der Anlaß sein als etwa das Adressen- erschwert worden. Innerhalb eines Monats find ferner vier bis Gewerkschaften oder gar das Ziffernergebnis der neuesten Reichstags- fich die Arbeitszeit bedeutend. Bei ſtrengem Frost müssen die ein Verzeichniß der deutschen Gewerbe- Inspektoren oder der deutschen sechs Nachtpatrouillen zu machen. In den Wintermonaten verlängert wahlen. Und auch die kurzen biographischen Notizen der 56 sozial- gefrorenen Laternen aufgethaut werden; zu diesem Zweck ist alle werden uns also mit den Tausenden, die den Arbeiter- Notizkalender die Laternenanzünder irgend welche Nebenbeschäftigung nicht demokratischen Abgeordneten enthalten nichts Unfittliches. Wir zwei Tage Spiritus zu holen. In den kalten Jahreszeiten können bereits gekauft haben, bescheiden müssen, bis die Behörde die von ausführen, δα sie nicht allein den Tag über, sonBei be ihr in dem Arbeiter- Notiz- Kalender gefundene Unsittlichkeit näher dern auch abends und zur Nacht beschäftigt sind. bezeichnet. sonderen Vorfällen, wie zum Beispiel bei unbefugtem Flammens Das Magistrats Kollegium beschäftigte sich in längerer Be- Ueber die Berliner Wohnungsverhältnisse bringt der so- löschen, muß den Kontrolleuren in ihrer Wohnung Meldung gemacht rathung mit dem Antrage der städtischen Gas- Deputation, eben erschienene erste Theil des Berichts über die Gemeinde- Ver- werden. Sonntagsruhe oder sonstige regelmäßige Ruhetage giebt es einen einheitlichen Preis von 12 Pf. für den Kubikmeter für Leucht- waltung in den Jahren 1889-1895 interessante Mittheilungen. Da- nicht. Von dem minimalen Lohn werden wegen der geringsten Verund Heizungsgas einzuführen. Der Magistrat lehnte diesen nach hielt die Entwickelung der Berliner Wohnungsverhältnisse mit gehen oft nicht unerhebliche Abzüge gemacht; erwähnt muß werden, Antrag ab und es bleibt bei den jezigen Säßen, für Leuchtgas der andauernd starten Zunahme Zunahme der Bevölkerung( die daß jeder Laternenanzünder für eine zerbrochene Scheibe 5 Bf. zahlen 16 Pf. und für Heizgas 10 Pf., bestehen. Im weiteren beschloß das allerdings 1890/95 etwas nachließ) nicht gleichen Schritt. muß, falls er nicht nachweisen kann, wer den Schaden angerichtet Kollegium, die Deputation zu beauftragen, in Erwägung zu ziehen, eine überreiche Anhäufung der Bevölkerung in hat, was natürlich fast nie möglich ist. Die geschilderten Verhältnisse ob es angängig sei, die Gasmesser miethe zu erlassen und für vielen Grundstücken zu beklagen. Zustände, deren bedenkliche Folgen beweisen wohl, daß die Laternenanzünder kein unberechtigtes Ver das Leuchtgas zu gewerblichen Zwecken ein Rabattsystem einzu- in gesundheitlicher und sittlicher Beziehung schon in früheren langen an ihre vorgesetzte Behörde gerichtet haben. Hoffentlich führen. Berichten hervorgehoben wurden, bestanden weiter und forderten wird den geäußerten Wünschen Rechnung getragen. Ferner beschloß das Kollegium, den Antrag der städtischen gebieterisch ernste Abhilfe. Verbrauch von Hundefleisch ist nicht blos in Chemnitz festWasserwerke, den Wassertarif für Leitungswasser herabzusetzen, Die Gefährdung der Gesundheit in solchen überfüllten Grund- gestellt worden. Der 5. Jahrgang des Statistischen Jahrbuchs einer siebengliedrigen Kommission zur Vorberathung zu überweisen. stüden ist naturgemäß eine höhere und die starke Ausnutzung gerade beutscher Städte" berichtet aus verschiedenen Orten, aus Chemniz, Gegen die Maßregelung der jüdischen Lehrerinnen. Die der kleinsten, von Arbeitern bewohnten Wohnungen durch Aufnahme Leipzig, Dresden, Breslau, Halle, Barmen, daß Schlachtungen von Stadtverordneten Dr. Preuß, Kreitling, Ladewig, Bracke, Riemer, bon Schlafleuten ist wenig erfreulich; betrug doch die Zahl der Hunden in den öffentlichen Schlachthäusern stattgefunden haben. Wie viele Hunde in diesen und noch anderen Orten privatim geschlachtet Drenste, Marggraff, ünstein, Dr. Friedemann, Raaz, Dinse, Wit- Schlafleute für Berlin Ende 1890: 95 365( 1885 nur 84 687). towski, Weiß, Dr. Paul, Deter, Frid, Dr. Ruge haben folgenden war Ende 1890 bis auf 72,9 gestiegen, während sie 10 Jahre vorher Presse Die durchschnittliche Einwohnerzahl eines Berliner Grundstücks wurden, das entzieht sich natürlich der Kenntniß. Die agrarische Antrag in der Stadtverordneten- Bersammlung eingebracht: Die will glauben glauben machen, machen, daß die Verwendung von Unterzeichneten beantragen: Die Versammlung wolle den Magistrat nur 60,6 betragen hatte. Gleichzeitig fiel die auf den Einwohner Hundefleisch zur menschlichen Nahrung ins Reich der Fabel ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß den ohne ihr Verschulden ge tommende Bodenfläche von 56 auf 40 Quadratmeter. In der gehöre. Im 5. Jahrgang des Jahrbuchs wird aber ge= maßregelten jüdischen Lehrerinnen eine ersprießliche Wirksamkeit und jenseitigen mit damals 177 756 Einwohnern meist Arbeitern- fagt:„ Was das Hundefleisch betrifft, so tonnte der Konsum maßregelten jüdischen Lehrerinnen eine ersprießliche Wirksamkeit und bevölkerten Louisenstadt kamen sogar nur 16 Quadratmeter auf einen von solchem für Berlin nicht konstatirt werden. Dagegen wurde ein mit ihrer persönlichen Würde vereinbares Ausharren im städtischen Bewohner. Dieser Stadttheil Berlins hatte, was die Dichtigkeit der es in Chemnitz und Dresden gegeffen. In Dresden sollen 1893 Schuldienst ermöglicht werde, eventuell durch Versetzung an die höheren Mädchenschulen und wenn nöthig durch Beurlaubung bis Bevölkerung anbetrifft, die allerungünstigsten Verhältnisse aufzu- alle 58, 1894 nur 27 geschlachtete Hunde( bei gleichfalls 53 Schlachzum Eintritt entsprechender Vakanzen. weisen, denn hier kamen auf jedes Grundstück 127,2 Bewohner tungen) zur menschlichen Nahrung verwendet worden sein." Im durchschnittlich, während die Durchschnittszahl für ganz Berlin wie 4. Jahrgang wurde zu den Hundeschlachtungen bemerkt:" Für gesagt 72,9 betrug.- Auch anderen Großstädten gegenüber Dresden und Chemniz wird ausdrücklich mitgetheilt, daß Hundefleisch steht Verlin in dieser Hinsicht weit zurüid; so betrug die einen Theil der menschlichen Nahrung bildet, in Chemnitz in einzelnen durchschnittliche Zahl der Bewohner eines Grundstücs in Lübed Schantwirthschaften nahezu ausschließlich. In Dresden kostet das mur 9,6, in Köln 14,6, in Nürnberg 18,1, in Frankfurt a. M. 19,7 Kilogramm Hundefleisch 50-60 Pf." und in Breslau, der zweitgrößten Stadt der preußischen Monarchie ( gegen Berlin noch immer ziemlich günstig) 49,7. = Die Erfahwahlen zur Stadtverordneten Versammlung für die verstorbenen Stadtverordneten Dr. Leo( 4. Wahlbezirk der 1. Abtheilung); Weber( 7. Wahlbezirt, II. Abtheilung); Frenzel ( 6. Wahlbezirk, I. Abtheilung), sowie für den nach außerhalb verzogenen Stadtverordneten Hellriegel( 13. Wahlbezirt, II. Abtheilung) find vom Magistrat auf Dienstag, den 22. November, festgesezt worden. Die Wahl findet statt in den Wahlbezirken 4, 7 und 13 der II. Abtheilung von vormittags 10 bis nachmittags 5 Uhr; für den Wahlbezirk 6 der I. Abtheilung von vormittags 10 bis nach mittags 3 Uhr. auf 671,10 m. Während " Polizeilich verboten wurde eine Versammlung, welche die Anarchisten gestern, am Gedächtnißtage der Chikagoer Hinrichtungen, einberufen hatten. theilung von dem Verbot erhalten, dagegen wurde der Wirth des Der Einberufer hat diesmal keine MitBersammlungslotals( Andreasfäle) von der Polizei angewiesen, den Saal nicht zu öffnen. Als die Versammlungsbesucher erschienen, fanden sie den Eingang des Lokals von Schuhleuten besetzt, die jedem den Eingang wehrten. " Bekanntlich sind die Berliner Wohnungsverhältnisse das Resultat der meist tafernenartigen Bauten, die wieder bedingt sind durch den Grund- und Bodenwucher und die hohen Miethen. Die Berliner Wohnhäuser stellen eben für den Besizer weniger eine Behausung, Das Gefinde- Hospital, Koppenstraße 38-40, hatte Ende als ein Handels- und Schacherobjekt dar. Die Volkszählung März d. J. einen Bestand von 106 Hospitalitinnen( gegen 107 im bon 1890 ergab, daß nur die Hälfte aller Berliner Grundstücke seit Vorjahre). Im letzten Verwaltungsjahr 1897/98 find den weniger als 6 Jahren im Besize desselben Eigenthümers waren; Hospitalitinnen insgesammt an Pflegegeld 19 863,25 M. und an drei Viertel noch nicht 16 Jahre und kaum ein Siebentel länger als 22. November in Berlin zusammen. Auf der Tagesordnung stehen Der Ausschuß der preußischen Aerztekammer tritt am Richtgeld 317,50 M. gezahlt worden. Während im Verwaltungs- 20 Jahre. jahre 1896/97 mur 143 Hospitalitinnen sich in Behandlung des Hospital- Der Durchschnittswerth eines freiwillig oder unfreiwillig verdie Beschlüsse der Aerztekammern betr. den Gesezentwurf über EhrenDavon mußten 7 öffentlichen Krankenhäusern zugeführt werden; ge- 229 261 M. im Jahre 1894; der durchschnittliche Miethsertrag von Krankenkassen und folgender Antrag der schlesischen Kammer: Den arztes befanden, stieg deren Zahl im letzten Verwaltungsjahr auf 177. fauften Grundstückes stieg von 172 101 m. im Jahre 1884 auf gerichte 2c., die Medizinalreform, die Abtrennung der Medizinalabtheilung vom Kultusministerium, die Stellung der Aerzte zu den storben sind 6. Die verausgabten Kur- und Arzneikosten stellten fich 9077 m. auf 12 318 M.; die durchschnittliche eingetragene Belastung Herrn Kultusminister zu ersuchen, daß er allen Apothekenbefizern Unter den Hospitalitinnen befanden sich 48, welche von 113 472 M. auf 171 223 M., während der durchschnittliche sowie Drogueriebesißern die Verpflichtung auferlege, auf den GeVermögen befizen; dieses betrug Ende März 1898 zusammen Feuerversicherungswerth eines bebauten Grundstücks in derselben fäßen, in welchen Medikamente an das Publikum verabfolgt werden 38 934,28 M. und ist der Verwaltungs- Deputation in Verwaltung Zeit von 115 833 M. auf 150 474 M. gestiegen war. gegeben worden. Die Zinsen hiervon( 1 266,80 M.) find den be- 1889 der durchschnittliche Miethswerth einer Wohnung 650 m.( Schachteln, Flaschen, Krausen u. dergl.), den Inhalt derselben antreffenden Hospitalitinnen ausgezahlt worden. 24 Hospitalitinnen betrug, stellte er sich 1892 schon auf 674 M. und im 1. Quartal 1894 zugeben und zivar sowohl bei den nach ärztlichen Rezepten an beziehen Invaliditäts- oder Altersrente, deren Höhe ungefähr 10 bis auf 684 M. gefertigten, als bei den im Handverkauf abgegebenen Medikamenten." 11 M. pro Person monatlich beträgt. Diese kleinen Renten werden Wie ungünstig sich die Wohnungsverhältnisse besonders für die Das Polizeipräsidium theilt mit: Am Bußtage sind alle den betr. Personen neben ihrem Pflegegelde ausgezahlt. Arbeiter Berlins gestalten, geht u. a. daraus hervor, daß bei der öffentlichen Luftbarkeiten mit Einschluß der Gesangs- und deklamaDer Bericht der Verkehrsdeputation an den Magistrat Volkszählung am 1. Dezember 1890 in Berlin 183 291 Wohnungen torischen Vorträge, Schaustellungen von Personen, theatralischen Vorbringt ausführliches über den Gang der Berathungen, bezüglich der mit 676 475 Bewohnern ermittelt wurden, wurden, die, abgesehen stellungen und Musikaufführungen verboten. Nur geistliche MusikHerstellung von Unterpflasterbahnen während des Verwaltungs- von Küchen und unheizbaren Zimmern, nur Heiz- aufführungen( Oratorien) sind gestattet. Am Vorabend des Bußtages jahres 1897/98, die schließlich darin gipfeln, daß die vom Stadtrath bares Zimmer aufwiesen. In 54 599 solcher Wohnungen sind öffentliche Tangluftbarkeiten und Bälle verboten. Diese Verbote Krause vorgeschlagenen Linien zum Gegenstande einer Ausschreibung wohnten 5 bis 9; in 764 fogar 10 bis 14 Menschen. In 3376 finden auch auf solche private Lustbarkeiten Anwendung, die gemacht werden sollen. Nachstehende Zusammenstellung giebt einen Wohnungen ohne heigbare Räume hausten 8324 Menschen. 32 158 geeignet sind, die äußere Heilighaltung der Sonn- und Feiertage zu Üleberblick über die projektirten Linien und die ungefähren Kosten der Aus- Wohnungen"( einschließlich 1185 Schiffshaushaltungen) verfügten beeinträchtigen. führung dieser Linien: 1. Ringbahn im Anschluß an die Siemens'sche nur über einen Raum( Küche, heizbares oder unheizbares Zimmer), Hochbahn Potsdamer Plaz- Stettiner Bahnhof- Warschauer Brücke. und in 2421 Wohnungen dieser Sorte befanden sich je 5 bis 12, zu Als Unterpflasterbahn 4650 Meter, als Hochbahn 5300 Meter und fammen 13 855 Bersonen. als Tunnel 500 Meter. 2. Ost- West- Linie: Schöneberg- Potsdamer Aus dieser Statistik ergiebt sich, daß noch ein sehr großer Theil Plaz- Schlesisches Thor 7900 Meter Unterpflasterbahn und 250 Meter der Bevölkerung Berlins unter den elendesten Wohnungsverhältnissen Tunnel. 3. Süd- Nord- Linie: Kaiser Friedrich Plaz- Potsdamer zu leiden hat, für deren Beseitigung mit aller Macht gefämpft werden Plaz- Chausseestraße- Wedding: 5000 Meter Unterpflasterbahn, muß. Um zu diesem Ziele zu gelangen, helfen freilich keine sozialaußerdem Mitbenutzung der Ringbahn vom Potsdamer Platz bis politischen Quadjalbereien; hier giebt es nur ein Radikalmittel, zum Oranienburger Thor und 250 Meter Tunnel. Diese drei welches die sozialdemokratische Partei zur Anwendung empfiehlt: Linien umfassen insgesammt 17,5 Kilometer Unterpflasterbahn und Verwandlung des kapitalistischen Privateigenthums an Grund und toften rund 60 Millionen Mart. Der Magistrat ist den vorgedachten Boden in gesellschaftliches Eigenthum". Tokales. " ent " .. Halsabschneidereien in Miethskontrakten. In einem hiesigen Hausbesitzerverein wurde folgende Frage gestellt: Die Kohlenträger eines Miethers haben eine Flurscheibe eingedrückt und die neu an gestrichene Flurwand beschädigt. Der betreffende Miether verweist mich an den Kohlenhändler, dieser an den Kohlenträger. Bei der Vermiethung habe ich unseren Vereins- Miethsvertrag benutzt. Antwort: Nach§ 3 unseres Vertragsformulars haftet Ihnen der Miether! Miether verpflichtet sich... alle bei Gelegen heit einer für ihn vorgenommenen Beförderung von Waaren u. f. w. im oder am Hause entstandenen Schäden auf seine s. Kosten durch ordnungsmäßige Ausbesserung beseitigen zu lassen." Vorschlägen der Verkehrsdeputation beigetreten und hat die Depu Die Lebensmittel- Theuerung hat im städtischen Waisen Fordern Sie also den Miether zur ordnungsmäßigen Ausführung der tation mit den weiteren Vorbereitungen betraut. Die geplanten An- depot die Ausgaben für die Betö stigung der dort unter- Reparaturen mit der Androhung auf, daß Sie nach Ablauf einer lagen sollen nach dem Muſter der von der Firma Siemens u. Halste gebrachten Kinder im Verwaltungsjahre 1897/98 wieder um ein be- bestimmten Frist die Arbeiten auf seine Kosten machen lassen würden. hergestellten, seit 1. Mai 1896 in Betrieb befindlichen Unterpflaster- trächtliches erhöht. In den letzten 10 Jahren betrugen in dieser nehmen ist, ihn ein Verschulden trifft, dagegen würde eine Klage Unterpflaster- trächtliches Der Kohlenträger haftet Ihnen ebenfalls, wenn, wie es ja anzus bahn in Budapest ausgeführt werden. Anstalt die jährlichen Aufwendungen( in Mark) für die Beköstigung gegen den Kohlenhändler erfolglos fein. Diese Antwort ist vom pro Kind: 112,04( 1897/98), 108,56, 109,64, 106,45( 1894/95), ereins- Nechtsanwalt( Syndifus) ertheilt. Kleine unbemittelte Miether, 111,29, 116,45, 122,24( 1891/92), 110,90, 112,94, 106,27( 1888/89). Die ja solche Kontrakte bei der heutigen Noth an kleinen Wohnungen widerSelbstverständlich sind auch die Ausgaben für die Beföftigung der spruchslos unterschreiben müssen, mögen sich also mit ihren Sohlenträgern Dienstboten und der Beamten Bes Depots( sie sind nach vorsehen. Die Noth an kleinen Wohnungen muß wachsen, seitdem die Die Mitglieder des sozialdemokratischen Wahlvereins dem im Etat angenommenen Verhältniß den Kosten von Berlin VI werden darauf aufmerksam gemacht, daß morgen, 23/4 beziehungsweise 4 Kinderportionen gleichzusetzen) Kahlpfändung abgeschafft ist und daher die Sicherung der HausSonntag früh 7 Uhr, eine Flugblatt- Verbreitung im sechsten sprechend gestiegen. Eine Aenderung des Beköftigungsregulativs dings wird die Milderung des Gesetzes von Böswilligen vielfach wirthe gegen zahlungsunfähige Miether geringer geworden ist. AllerStreise stattfindet. Bei der Rückständigkeit, die unsere politische hat in den 10 Jahren nicht stattgefunden. Das Auf und Organisation noch aufzuweisen hat und angesichts des Umstandes, Ab dieser Zahlen entspricht aber ziemlich genau der Bewegung der sehr raffinirt ausgemust. daß die Parteipreffe immer noch nicht in genügendem Maße von der Preise der wichtigsten Lebensmittel in demselben Zeitraum und läßt thums vorhandenen Terrorismus der Arbeiterschaft will man mit Gegen den nur in der Phantasie des profitwüthigen UnternehmerEinwohnerschaft gelesen wird, ist es unsere Pflicht, jede Gelegenheit dadurch den Zusammenhang der Steigerung der Ausgaben mit der Buchthausgefeßen zu Felde rücken, die jede freie Regung des Prole mit zu ergreifen, auffklärend zu wirken. Wir erwarten, daß die Mitglieder Lebensmitteltheuerung erkennen. Im städtischen Waisenhause ihre Hilfe bei dieser nützlichen Arbeit nicht versagen und zahlreich ist natürlich dieselbe Wirkung eingetreten. Die Verwaltung hat nicht agrarierthums jedoch, der sich den schlimmsten Wucherprattiken ebentariats unmöglich machen sollen. Den Terrorismus des Hausan der Verbreitung der Flugblätter theilnehmen werden. Viele nöthig, den Kindern oder dem Personal deshalb gleich die Kost bürtig zur Seite stellt, läßt man wachsen, blühen und gedeihen! Hände machen der Arbeit bald ein Ende! zu schmälern. Anders dürfte es aber um diejenigen WaisenDie Genossen wollen sich in folgenden Lokalen rechtzeitig ein- finder stehen, die in Rostpflege( Familien) untergebracht Fleischschau. Auf dem städtischen Schlachthofe sind im Monat finden: sind, und das ist bei den allermeisten unserer städtischen Oktober 5. J. 57 085 Schweine( gegen 56 307 im Oftober 1897) Schönhauser Vorstadt: Schönfeld, Fehrbellinerstr. 9; Waisentinder der Fall. Für das geringe Roftgeld, das für sie gezahlt untersucht worden. Davon find 5 Stück wegen Trichinen und Rosenthaler Vorstadt: Bachgänger, Swinemünder str. 96; wird, kann ohnedies nicht viel geboten werden, wenn die Pflege- 45 Stüd wegen Finnen als zur menschlichen Nahrung ungeeignet. Gesundbrunnen: G. Hermann, Putbuserstraße 45, und Eltern nicht in die eigene Tasche greifen und tüchtig zulegen. Wenn zurückgewiesen worden. 2. Brinkmann, Prinzen- Allee 26; Wedding: Franz aber die Lebensmittel im Preise steigen, dann hat es in weniger Im Militärstaat. ,, Gestern Die Berl. 8tg." berichtet: Gleinert, Müllerstr. 7a; Oranienburger Vorstadt: Schulz, bemittelten Familien mit dem gulegen sehr bald ein Ende. Dann Morgen gegen 3/48 ritt ein Offizier den Bürgersteig der Rathenowers Schwarztopff str. 11; Moabit: Johann Pfarr, Buttlig wird Schmalhans Küchenmeister, für die Pflege- Eltern und auch straße entlang, also gerade zu einer Beit, wo dieser Weg von Schulstraße 9. für das Pflegefind; denn die Berliner Gemeindeverwaltung hält tindern und anderen Passanten sehr stark belebt war. Weder Den Vorstandsmitgliedern zur Nachricht, daß die nächste Sigung sich in solchen Zeiten nicht für verpflichtet, das Koftgeld zu erhöhen. die entrüsteten Zurufe des Publikums noch die direkte Aufam Mittwoch, den 16. November, abends pünktlich um 7 Uhr bei Die städtischen Laternenanzünder haben, wie wir vor einiger forderung eines Herrn, welcher dicht hinter dem Reiter Herging, Franz Gleinert, Müllerstr. 7a, stattfindet. Der Vorstand. Beit mittheilten, in einer Zuſchrift an die Behörde um Gewährung vermochten diesen zum Verlassen des Bürgersteiges zu bewegen, eines Lohnes gebeten, der ihnen möglich macht, sich ohne besondere und auch eine Aufforderung an den vor dem Kriminalgericht postirten Wegen Unfittlichkeit konfiszirt wurde gestern zur größten Nebenbeschäftigung durchs Leben zu schlagen. Gegenwärtig sind die Schußmann, er möge den Offizier vom Bürgersteig hinunterweisen, Ueberraschung des Verlegers der von der Buchhandlung Laternenanzünder in drei Lohntlassen eingetheilt und zwar erhält blieb erfolglos: Der Schuhmann wendete sich nicht gegen den Vorwärts herausgegebene Arbeiter- Notiz- Kalender für 1899. die erste Klasse einen Monatslohn von 60 m., die zweite 66 M. und Offizier, sondern gegen die immer mehr an Zwar nicht in der Verlagsbuchhandlung, sondern in Bantow in die dritte 70 M. Irgend welche Bestimmungen, wie lange die Leute wachsende Menschenmenge, welche dem Reiter folgte, der Buchhandlung des Genossen E. Bi13, woselbst ein Gendarm den einzelnen Lohntlassen angehören sollen, sind nicht vorhanden. indem er sie zum Auseinandergehen aufforderte. Als der Offizier von diese hochnothpeinliche Prozedur vornahm. So unglaublich auch Die Lohnverhältnisse werden, wie man uns von gewerkschaftlicher einigen Herren aus dem Publikum wiederholt aufgefordert wurde, nunGenossen Bilz dieser Befehl erschien, ein Blick in den von Seite mittheilt, von den unteren und mittleren Beamten geregelt. mehr das Trottoir zu verlassen, seste er sein Pferd in Trab und verschwand der Behörde ausgestellten Schein überzeugte ihn, daß dem Daß bei einer solchen Handhabung nicht alles nach den Grundsäßen über die Lutherbrüde in der Richtung nach dem Großen Stern hin. Gendarmen kein Irrthum zugestoßen. Da stand schwarz lauterster Gerechtigkeit verläuft, ist begreiflich. Die tägliche Arbeits- So die Thatsachen. Was das Verhalten des Offiziers anbetrifft, so auf weiß: Arbeiter Notiz kalender, Verlag Borzeit richtet sich nach den Jahres- und Witterungsverhältnissen. Im erübrigt sich jedes Wort der Kritik. Der Schußmann aber wärts, Beuthstraße. Mit seinem bescheidenen Unter- Sommer beträgt sie 7-7/ 2 Stunden; es ist jedoch hierbei nicht zu wird von seinem Vorgesezten Hoffentlich darüber belehrt werden, thanenverstand zerbrach sich Genosse Bilz vergebens den Kopf, durch vergessen, daß die genannten Arbeitsstunden nicht hintereinander ge- daß er gegen Straßenpolizei- Kontravenienten unter allen Umständen welchen Artikel denn die Unsittlichkeit verbrochen sein soll; er fand leistet werden. Der Laternenanzünder muß vielmehr einige einzuschreiten hat, auch dann, wenn die Kontravenienten Offiziere es nicht. Wir auch nicht: die Beröffentlichung der seit 1871 dem Stunden am Tage, anderen des Abends und zur I find." die " Ist die„ Berliner Zeitung" bestimmt überzeugt, daß dies geschehen wird? Einen Selbstmordversuch unternahm in der Testverfloffenen Nacht die in der Straußbergerstraße wohnende unverehelichte Anna H. Da dieselbe mit einer unheilbaren Krankheit behaftet war, die ihr doch bald den Tod bringen mußte, versuchte sie es, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Zu diesem Zwed verschaffte sie sich Phosphor- Zündhölzchen, deren Köpfe fie in einem Wafferglase auf löfte. Schon vorgestern Abend trank fie eine Lösung; da die beabsichtigte Wirkung aber ausblieb, bereitete sie sich gestern Abend ein größeres Quantum und genoß es, nachdem sie sich ins Bett begeben hatte. Da die Wirthin das Mädchen in der Nacht wimmern hörte, glauble fie, daß sich deren Krankheit sehr verschlimmert habe und holte beshalb im Laufe des Vormittags einen Arzt herbei. Derfelbe erkannte jedoch bald die Vergiftung und ordnete, nachdem er dem Mädchen Gegen mittel verabreicht hatte, die Ueberführung der Lebensmüden in die Charitee an. Vor ungefähr 2 Jahren fam die damals 16 jährige Anna H. nach Berlin, um hier in Dienst zu gehen. Nachdem fie borübergehend bei einem Postbeamten bedienstet war, fam sie zu einem Fabrikanten in der Andreasstraße in Stellung. Als das Mädchen das Haus des Fabrikanten betrat, hatte deffen Ehefrau ihren Mann eben, und zwar für immer, verlassen, da sich derfelbe eine efelhafte Krankheit zugezogen hatte. Anscheinend war die H. hiervon nicht unterrichtet, vielleicht war fie aber auch zu einfältig, es beurtheilen zu können. Genug, es gelang dem fanberen Herrn mit seinem Dienst mädchen in intimen Verkehr zu treten und es ebenfalls frank zu machen. Das Mädchen vernachlässigte die Strankheit, erst als es viel zu spät war, ging fie einen Arzt um Hilfe an. Jezt aber, wo nun der Verführer die Unglückliche so viel wie möglich hätte unterstügen follen, setzte er sie einfach auf die Straße. Das Mädchen zog nun nach der Straußbergerstraße und ernährte sich kümmerlich durch Näharbeiten. Die schreckliche Krankheit griff jedoch immer mehr um sich, so daß das noch vor einem Jahr wirklich hübsche Mädchen in der lezten Zeit einer Greisin glich. Aus Gram über ihr Schicksal griff sie dann zum Gift. Theater. Die Neue Freie Voitsbühne bringt Sonntag, den 13. November, nachmittags 22 Uhr, im Ostend- Carl Weiß- Theater Die Schmetterlingsschlacht" von H. Sudermann zur Aufführung. Die Regie hat Cord Hachmann, Oberregisseur vom Deutschen Theater. bestimmt zugesagt. Ostend Carl Weiß Theater. In der heute wurde in einem Krantentorbe mit der Vorortbahn nach dem Schlesischen lokale der Warschauerstraße ging es am 28. März hoch her. Bahnhofe und von dort ins Krankenhaus Bethanien gebracht. Der Zimmermann spielte dort mit dem Gastwirth Billard und zog durch sein vortreffliches Spiel, welches alle Hindernisse mit Beweggrund zu der That ist noch nicht festgestellt. E3 Gerichts- Beifung. In einer Gafiwirthschaft verhaftet wurde gestern Nachmittag ein Einbrecher, der sich für einen 42 Jahre alten Tischler Emil Der 71jährige Hoffantor an der Potsdamer Garnisontirche, Eleganz nahm, die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Böger ausgiebt. Bei einem Wirth in der Mulachstraße tehrte gestern Konrad Friesede in Potsdam, hat sich in einem Anfall von Schwer war eine Freude, mit anzusehen, wie 8. das Billardqueue Bormittag um 11 Uhr ein Radfahrer ein, der sehr heruntergefonimen muth gestern erschossen. Echon seit längerer Zeit litt er an dirigirte und die Bälle genau nach feinem Willen auf dem aussah. Er traut zwei Glas Bier und ließ dann sein Rab stehen, asthmatischen und neuralgischen Schwerzen und an einem Gichtleiden, grünen Tuche umherjagte. Es bildete sich eine immer dichter um in der Nachbarschaft noch etwas zu besorgen. Dem With und das ihn zwang, an Krücken zu gehen. Er konnte deshalb auch nicht werdende Korona um den Kampfplab und Zeichen des Beifalls und den Gästen fiel es auf, daß der heruntergekommene Mam ein werth- mehr seinen Dienst in der Hoftirche verrichten. Staunens wechselten mit einander ab. Nach Beendigung mehrerer volles nenes Rad besaß. Man hegte Zweifel an dem rechtmäßigen Karambolagen erklärte sich 3. bereit, Wetten auf sein Spiel eins Erwerb, zumal da aus der Satteltasche eine Karte mit dem Namen zugehen, ehe er aber mit diesem begann, ging er zum Telephon Klempnermeister Leptin, Mendelssohnstr. 12, herausragte. Ein Gast ging und sprach mit einer unbekannten Adresse. Ohrenzeugen zu Leptin und erfuhr von ihm, daß in der Nacht zum Donnerstag aus wollen gehört haben, daß er einen ihm befreundeten Mann feiner Werkstatt Einbrecher ein neues Fahrrad und achtzehn Zink- Eine verwickelte Rechtsfrage. In der Sache Falb und Ge- aufgefordert habe, mittels Droschte sofort nach dem Lokal platten im Werthe von 80 M. gestohlen hatten. Der Bestohlene noffen, über welche wir am Donnerstag berichteten, wurde gestern in zu kommen, da es dort etwas zu verdienen gebe. Bald erkannte das in der Gastwirthschaft untergestellte Rad als das feinige später Abendstunde das Urtheil gefällt, welches( im grimde genommen) darauf soll dann der Schankwirth Heidke in der Wirthschaft erund versteckte sich mit einem Kriminalbeamten, den er holen ließ, in die eigentliche Rechtsfrage unberührt ließ. Bei Medow wurde an- schienen sein und sich bereit erklärt haben, zu wetten. Er setzte einem Nebenraume, um die Rückkehr des Mannes abzuivarten. genommen, daß er sich thatsächlich der Ehrverlegung schuldig gemacht zunächst fleine Summen, die er im Handumdrehen an ZimmerDieser tam um 2 Uhr nachmittags wieder und schien es ziemlich habe, als er den Döring„ Streitbrecher" nannte und ihm gegenüber mann verfor. Er machte sich anheischig; mit zwei Bällen in eilig zu haben. Ru noch n' Schnaps, und dann fahren wir los!" die Drohung aussprach: Wir werden Dir nichts thun, aber einer gewissen Anzahl von Stößen eine bestimmte Zahl von wandte er sich an den Wirth; und ich fahre mit," erwiderte statt hinter uns stehen andere, die Dir das Fell verbleuen werden!" Points zu erzielen und und erreichte diese Zahl schon mit dessen der Kriminalbeamte, indem er feine Erkennungsmarte zeigte Der Gerichtshof lehnte jedoch die vom Staatsanwalt be- der Hälfte der vorgeschriebenen Stöße. Nach einigen Wettund den Verdächtigen am Kragen nahm. Der angebliche Böger antragte Erhöhung der Strafe auf zwei Wochen Gefängniß gängen warf Heidke die Bemerkung hin, daß er 20 m. bei 70 Points hatte das Rad natürlich von dem bekannten Unbekannten erhalten, ab und beließ es bei der von der ersten Instanz festgesezten einen 30 Stößen sege, Zimmermann erklärte, daß er mur 2 M. bei sich um es ausbessern zu lassen," obwohl es nicht den geringsten Woche. Bezüglich der übrigen Angeklagten wurde auf Aufhebung habe, die Umstehenden brachten aber schnell die noch fehlenden 18 M. Fehler hat. des ersten Urtheils und Freisprechung erkannt, weil gegen diese zusammen und betheiligten sich an der Wette, die nach den bisherigen Erfahrungen und Zimmermann's Versicherungen ganz sicher zu seinen nichts erwiesen sei, was strafbar sein könnte. ( Es würde der Würde des Gerichtes schwerlich Eintrag thun, gunsten ausfallen mußte. Aber:" Das Glück ist eine leichte Dirne und weni Urtheile, welche ausgesetzt werden, wenigstens annähernd zu weilt nicht gern am selben Ort; sie streift das Haar Dir von der Stirne der Zeit verkündet würden, zu welcher sie durch öffentlich verkündeten und füßt Dich rasch und flattert fort!" Mit immer stärker werdendem Gerichtsbeschluß verkündet werden sollen. Ist die Urtheilsverkündung Kopfschütteln sahen die Interessenten dem Verlaufe der Dinge zu. auf 12 Uhr mittags angefekt, so ist es doch fraglich, ob dafür nach Bimmermann spielte, wie ihm zugerufen wurde, plöglich wie ein elender Stimper, die leichtesten Bälle wurden verhungt und Zimmer6 Uhr abends noch die rechte Zeit ist.) mann tam mit Ach und Krach in 30 Stößen mur auf 60 Points, Im Spieler: und Wucherprozeß zu Hannover traten einige b. b. er hatte die Wette verloren und mit ihm alle diejenigen, die Einzelheiten zu tage, die auf die Wucherpraktiken des Angeklagten feiner Kunst vertraut hatten. Das ging nicht mit rechten Dingen & öwenstein sowohl als auch auf den nahen Verkehr, den die als feiner Kunst vertraut hatten. Das ging nicht mit rechten Dingen da mußte Verrath im Spiele sein. zu, Und die erhitzten Beugen auftretenden Offiziere mit ihm gepflogen, ein recht grelles Röpfe geriethen in eine gelinde Wuth: es war ja gang Licht werfen. Als der Präsident den Angeklagten fragt, ob es flar, daß Zimmermann und Heidke, die so fremd zu einander wahr sei, daß er dem Lieutenant v. Eisenbardt gegen einen Wechsel thaten, gute Freunde sein mußten, die eine abgekartete Komödie über 1500 m. 1004 M. gezahlt habe, versezt der Angeklagte: Das ist richtig, also fertig." Der Gerichtshof beschließt, den An- zum Schaden der übrigen aufführten und da Heidke troß allen geklagten nochmals in eine Ingebührstrafe von 8 Tagen Haft Drängens das Geld nicht wieder heraus gab, liefen die Hineinzu nehmen. Während der hierauf erfolgten Berlefung der Beugen gefallenen zum Staatsanwalt. Das Schöffengericht war auch der Ansicht der so schmählich un ihr Geld Gebrachten und ausiage des nicht erschienenen Lieutenants v. Eisenbard schlägt der Angeklagte wiederholt mit geballter Faust auf die Brüstung. Der berurtheilte Zimmermann und Heidke zu je einem Monat Gefängniß.- In der Berufungsinstanz schilderte Rechtss Gerichtshof verhängt zum vierten Male über den Angeklagten anwalt Dr. Schwindt den ganzen Vorgang mur als eine eine Ungebührstrafe von drei Tagen Haft. Es wird alsdann Lieutenant v. 8ingler als Zeuge in den Saal gerufen. Während auf einer Kugel steht und wunderbar regiert." Er vermochte auch ueue Illustration zu dem alten Studentenfang:„ Das Glück der Vernehmung dieses Zeugen beginnt der Angeklagte von neuem einen gediegenen Billardspieler ins Feld zu führen, der dem Wettzu weinen. Lieutenant v. Zingler befundet auf Befragen des Präs fidenten, daß er dem Angeklagten mit dem Lieutenant v. Eisenbardt nicht abfichtlich verloren hat, sondern wahrscheinlich gewonnen hätte, ampfe beigewohnt hatte und bekundete, daß Zimmermann gewiß zusammen einen Wechsel über 5000 M. und einen zweiten über wenn sich nicht der eine Ball höchst ungünstig zwischen die Kegel 1500 M. unterschrieben hatte. Als er und Eisenbardt keine Zahlung dafür erhielten, habe der Angeklagte an den Lieutenant v. Eisenbardt gestellt hätte, so daß 3., wenn er ihn überhaupt herausbekommen wollte, nothwendig" ver" machen mußte. Bei dieser Sachlage geschrieben, daß er 30 pet. für sich abziehen müsse. Er und fah das Gericht ein betrügerisches Komplott zwischen den beiden Lieutenant v. E. hätten deshalb die Wechsel zurückverlangt. Der Angeklagte habe auch schließlich die Wechsel ohne Entschädigung Freisprechung. Angeklagten doch nicht als erwiesen an und erkannte deshalb auf zurückgegeben. Ein anderes Mal habe Lieutenant v. Eisenbardt gegen einen Wechsel über 1500 M. 1004 M. und gegen einen weiteren Eine Polizeiverordnung für den Kreis Bom st bestimmt, echsel über 1000 m. 700 M. erhalten. Der Zeuge habe daß junge Männer unter 17 Jahren und junge Mädchen unter bei diesen Wechseln Bürgschaft leisten müssen. Er fei aber 16 Jahren nicht an öffentlichen Tanzlustbarkeiten theilnehmen nicht in Anspruch genommen worden. Lieutenant v. Eisen- dürfen. Der Schankwirth Neumann und eine Reihe junger Leute Im bardt, der in großer Geldverlegenheit war, habe diefer waren wegen Bergehens gegen diese Bestimmungen vom Landgericht Schiller Theater findet am Mittwoch, den 16. d. M.( Bußtag) ein Angelegenheit wegen den Abschied nehmen müffen. zu Geldstrafen verurtheilt worden. Das Gericht erklärte die betr. geistliches Konzert statt, das ein großes, reichhaltiges Programm bieten Auf Befragen des Präsidenten bemerkt der Angeklagte: Er wisse Kreis- Polizeiverordnung vom 30. Oktober 1893 für rechtsgiltig. Die wird. Grau Marie Göße von der töniglichen Hooper hat ihre Witwirtung nicht, welchen Offizieren er das Ehrenwort abgenommen habe, über Angeklagten legten darauf Revision ein und fochten vor allent an. Sie verlege dent zum ersten Male in Szene gehenden Novität von„ Ontel Jonas" von die Sache weder gerichtlich noch außergerichtlich zu sprechen. Er ent- die Rechtsgiltigkeit der Verordnung Osc. Klein liegen die Hauptrollen in Händen der Damen Weick, Lid, binde aber jeden von diesem Ehrenwort; die Herren möchten nur die Artikel 5 der preußischen Verfassung, der die persönliche Freiheit ausWesler, Winter, Pault, Echönberg; der Herren Till, Liet, Glafemann, Wahrheit sagen.- Der folgende Zeuge ist Lieutenant v. Kalkreuth: drücklich gewährleiste. Auch sei fie nicht mit einer RegierungsBauli, Selfing, Felsch, Starnburg und Carl Weiß. Die Kunft cha u Er habe von dem Angeklagten einen Prospekt zugesandt erhalten. Polizeiverordnung vom 12. Dezember 1882 in Einklang zu bringen, bithne( Direftion: Dr. Köppen und Dr. Stoediner) veranstaltet heute Darauf habe er gegen einen Dreimonatswechsel von 10 000 m. in deren Geltungsbereich der Kreis Bomst liege und die nur jungen Nachmittag 5 1hr im wiſſenſchaftlichen Theater der alten Urania, Invaliden: 8000 Mr. versprochen erhalten. Der Angeklagte habe gefagt, das Leuten unter vierzehn Jahren das Beiwohnen öffentlicher Tanzftraße 59-62, wieder eine Extravorstellung zu ermäßigten Preiscu( Barlett 50 f.) des Projektions- Vortrages In den Ateliers unserer großen Geld zahle ein Mann namens Wildenow in Berlin. Der Angeklagte luftbarkeiten verbiete. Der Straffenat des Kammergerichts wies jedoch Künstler"( bei Böcklin, Liebermann, Menzel, Denbach, Selinger und Begas; habe sich dabei ausbedungen, fich für 10000 M. von ihm versichern die Revision zurück. Die Kreis- Polizeiverordnung vom 30.Ott. 1898 stehe in Dachau und Worpswede) vom Redakteur Herrn Frik Stahl. zu lassen. Dies habe er( Beuge) auch gethan. Der Angeklagte nicht in Widerspruch mit Artikel 5 der Verfassung. Dieser wolle mur habe ihm gejagt, er müsse den Wechsel erst nach Berlin schicken, in die Personen schüßen gegen willkürliche Verhaftung Aus den Nachbarorten. einigen Tagen werde er das Geld erhalten. Als er nach einigen und Festnahme, ihnen aber nicht unbeschränkte HandlungsWochen auf Zahlung drängte, habe er einen neuen Wechsel über freiheit einräumen. Die Verordnung werde gestützt durch§ 6 d, i Köpenick. Achtung, Stadtverordneten Wahlen! 10 000 22. unterschreiben müssen, den alten Wechsel zurückerhalten und f des Polizei- Verwaltungsgesetzes. Es sei auch zulässig, daß die Die Parteigenoffen werden aufgefordert, in der hente abends 8 Uhr und mun 7000 W. erhalten. Davon habe er dem Löwenstein 100 m. Verordnung die jungen Leute bis zum sechzehnten und siebzehnten bei Scheer( Wilhelmsgarten) stattfindenden Bolfsversammlung und später ned) 40 bis 50 M. für Stempel u. f. tv. zahlen müffen. Jahr von den öffentlichen Tanzluftbarkeiten ausschließe, während die recht zahlreich mit ihren Frauen zu erscheinen. Der ganzen Regierungsbezirk das - Der Zeuge bemerkt auf Befragen des Präsidenten, er habe Regierungsverordnung für den Genosse Theodor Mezner wird über öffentliche Gedas Geld zur Zahlung verschiedener Schulden gebraucht. Der vierzehnte Lebensjahr als Grenze feftfeze. Eine solche Ausdehnung fundheitspflege durch die Gemeindeverwaltung" Bertheidiger legt dem Zeugen die Frage vor, wie hoch sich der Vorschrift für einen bestimmten Kreis des Bezirks sei unbedentsprechen. Jufolge der bekannten Pragis der Polizei, unsere Wer seine Schneiderschulden und die Schuld für ein Pferd belaufen haben. lich statthaft, dagegen wäre eine Einmengung der Regierungs fammlungen um 10 Uhr aufzulösen, ersuchen wir die Parteigenossen, Da der Präsident diese Frage ablehnt, beantragt der Vertheidiger vorschrift unzulässig. Der Gastwirth sei strafbar, weil er gewußt recht pünktlich zu erscheinen. Die Versammlung wird punkt 8 Uhr einen Gerichtsbeschluß. Der Gerichtshof beschließt, die Fragen ab habe, daß die jungen Leute das fragliche Alter noch nicht erreicht eröffnet. Das Wahlkomitee. zulehnen, da dies nicht zur Sache gehöre. Es genüge, daß der Benge hatten. Auch hatte er sich die lleberzeugung davon verschaffen müssen. Schöneberg. Unentgeltliche Auskunft in Gewerbegejagt habe, er habe sich in dringender Geldverlegenheit befunden. gerichts Angelegenheiten ertheilt der Parteigenosse Es tritt hierauf eine kurze Pause ein. Der grobe Unfugsparagraph in Oberschlesien. Däumig, Belzigerstr. 1, v. IV. Als die Verhandlung wieder eröffnet werden soll, tritt der Gleiwiß wird uns vom 8. November berichtet: Der auch in Bertheidiger an den Angeklagten heran und fragt ihn: Mit oberschlesischen Kreisen gemachte Versuch, die sozialdemokratische -Angeklagter Agitation durch Anwendung des Paragraphen vom groben Unfug welchen Offizieren haben Sie denn gespielt? und durch allerlei Bestimmungen und Verfügungen über die Sonn ( erregt): Das geht Sie garnichts an, lassen Sie mich zufrieden. Weiter erschien als Beuge Maschinendirettor a. D. Georges, tagsheiligung an der Wurzel zu treffen, ist in einer heute hier ab. Dieser, der uneidlich vernommen wird, bekundet, daß er mit dem gehaltenen Landgerichtsverhandlung erfolgreich abgewiesen worden. Auch ein Beitrag zum Kapitel Regierung und Volksschule. Angeklagten oftmals Karten gespielt habe. Bei dieser Gelegenheit habe fich Im Auguſt d. J. waren hier vom Schöffengericht die Genossen Die Einrichtung von Schul- Brausebädern in Rigdorf hat in der der Angeklagte siets sehr nervös gezeigt und den Mitspielern Winter aus Beuthen, Aloe, Payer, Trallst und Slotta gestrigen Situng der dortigen Gemeindevertretung eine Schläge angedroht. Er habe von dem Angeklagten einen von aus Gleiwit zu Geldstrafen verurtheilt worden, weil fehr lebhafte Debatte veranlaßt. Vor nahezu zwei Jahren schon dem Lieutenant v. Breidbach afzeptirten Wechsel über 6000 m. für sie durch eine Flugblattvertheilung in dem weltenträdten hatte die Gemeindevertretung beschlossen, derartige Bäder in 5000 m., drei Wechsel über je 10 000 m. für je 8100 W., einen Städtchen Kieferstädtel groben Unfug verübt und durch eine einer Schule versuchsweise einzuführen, und es waren auch Wechsel über 2500 M. für 2200 m. gelauft. Er habe au den Wechseln öffentlich bemerkbare Arbeit, eben durch die Flugblattverbreitung, die bereits geeignete Räumlichkeiten dafür zur Verfügung ge nichts verdienen wollen. Ein Dritttheil von diesen Wechseln habe Sonntagsruhe gestört haben sollten. Gegen die Art der Zeugen Auffallenderweise widersetzte sich jedoch dieser bereits er bisher noch nicht bezahlt bekommen. Er habe den betreffenden vernehmung durch den Amitsrichter Friedländer hatte bereits in der allseitig als fegensreich anerkannten Einrichtung der Rigdorfer Offizieren geschrieben: Er wolle nur den Betrag haben, den er für Verhandlung selbst Genosse Winter protestirt- ohne Erfolg; gegen Schulvorstand mit der Begründung, daß für die dortigen Gemeinde- die Wechsel bezahlt habe.-Lieutenant v. Veltheim und Lieutenant die Berurtheilung hatten alle Angeklagten Berufung eingelegtschulen erst noch andere nothwendigere Dinge zu beschaffen seien. v. Se altreuth bestätigen die legte Bekundung. Der Vertheidiger mit Erfolg, wie wir heute berichten können. Sowohl in der Be Auch die Regierung stellte sich in dieser Angelegenheit auf protestirt gegen die Bereidigung des Zeugen, urtheilung der Art der Flugblattvertheilung, in der das denselben Standpunkt wie der Schulvorstand, und untersagte Weiter wird der Angellagte nach seinen angeblichen Berliner Schöffengericht eine ungebührliche Belästigung" der Kieferstädtler die Einführung der Schul Brausebäder. In der gestrigen Geldgebern befragt. Augefl.: Muß ich das jagen?- Bräf.: Bürger erblickt hatte, als auch in der Beurtheilung der wichtigen Ir Gemeindevertreter- Sigung wurde Tonstatirt, daß ein Es ist das vielleicht in Ihrem Interesse, Sie wollen doch die volle Frage, ob die Flugblattverbreitung eine Arbeit" im Sinne der folcher Fall, in welchem die Ortsbehörde, von der die Kosten Wahrheit sagen. Angefl: Es waren Wildenow und Löffler. Somitagsruhe- Bestimmungen sei, wich das Landgericht völlig vom zu tragen seien, für eine Schuleinrichtung, die Aufsichtsbehörden Bräf.: Sie haben doch mehrfach Reugeld erhalten?- AngelL: Amtsgericht ab. Die Verlegenheit, in der sich der Staatsanwalt aber dagegen seien, wohl einzig dastehe. In namentlicher Ab- Das verlangten die Berliner Geldgeber. stimmung über die Sache wurde dann aber mit 13 gegen 12 Stimmen von dem Reugeld nichts bekommen? beschlossen, die Einführung von Brausebädern einst weilen noch habe ich auch davon gehabt. aufzuschieben. Für die fofortige Einrichtung derselben hatte die Behauptungen des Angeklagten als unwahr. mit Rücksicht auf den geringen Kostenaufwand auch der Ge- Angeklagte erzählt im weiteren auf Befragen des Präsidenten, Sämmtliche Angeklagten wurden freigesprochen. Die Vermeindevorsteher Boddin gestimmt, welcher dann auch einen daß er auch in Dresden einen Geldgeber, namens Budermann, ge- theidigung lag in den Händen des Rechtsanwalts Dr. Pohl in zweiten Antrag empfohlen hatte, nach welchem über die ab- habt habe. Er war mit Georges sehr befreundet. Er habe mit Gleiwig. Lehnende Haltung der Regierung unverzüglich beim biefem eine gemeinschaftliche Wohnung gemiethet, in der er mit Mit einer seltenen Zähigkeit kämpft seit Jahr und Tag der Kultusminister Beschwerde erhoben werden sollte. Georges für die Offiziere eftgelage gegeben Restaurateur 2üde pohl für sein angebliches Recht. Er war früher Neue Straßen in Rigdorf. Der Gemeindevorstand in Nig- habe. Bras.: Haben auch Weiber an diesen Gelagen theil- lange Zeit Kammerdiener bei dem verstorbenen kommandirenden dorf hat den nachbezeichneten neuen Straßen folgende Namen ge- genommen?- AngelL: Jawohl. 8euge Georges erflärt General des 3. Armeekorps Constantin v. Albensleben, der geben: der neuen Straße Nr. 210, an der Münchener Straße be- auf die Frage, ob er an diesen Festgelagen theilgenommen habe, daß am 28. März 1892 gestorben ist. Der alte Mann war mit seinem Legen, farstraße; der Straße Nr. 214, ebenfalls an der Münchener er hierauf die Antwort verweigere. Kammerdiener außerordentlich zufrieden, dieser versorgte ihn sehr Straße belegen, Mainzerstraße; der Straße Nr. 20, an der Reuter- Ueber den Ausgang des Prozesses wird vom Freitag aus liebevoll und erhielt von ihm noch kurz vor dessen Tode ein Straße belegen, Nansenstraße; der Straße Nr. 11, an der Kaiser Hannover telegraphirt: glänzendes Zeugniß. Bald nach dem Tode des Generals Friedrichstraße belegen, Elbestraße; der Straße Nr. 204a, nördlich In dem Prozesse gegen den Agenten Adolf Löwenstein erkannte heirathete L. dessen langjährige Köchin. Die Erben des der Ningbahn belegen, Selfestraße; der Straße Nr. 208, ebenbafelbst der Gerichtshof wegen fünf Beleidigungen, zweier Er Generals sind zu der Ueberzeugung gekommen, daß der angeblich belegen, Jlsestraße; und der ebenfalls dort belegenen Straße 212a preffungsverfuche sowie wegen gewerbsmäßigen und so grundehrliche Kammerdiener, durch dessen Hände alle Gelder der Bodestraße. gewohnheitsmäßigen Buchers gegen den Angeklagten alten Erzellenz gingen, das in ihn gefegte Vertrauen arg getäuscht Selbstmordverfuch im Eisenbahnabtheil. Auf der Station auf zwei Jahre acht Monate Gefängniß und 38000 M. und fich in unreblicher Weise bereichert habe. Zu dieser Ueberzeugung Stralau- Hummelsburg hat sich am Donnerstag ein junger Mann, Geldstrafe, eventuell noch 300 Tage Gefängniß, sowie auf 5 Jahre trug einerseits die Thatsache bei, daß 2. Sparkassenbücher in Höhe der 19jährige Techniker V., in einem Abtheil zweiter Klasse mit Ehrverlust. einem Revolver zu erschießen versucht. Die Kugel drang dem Lebens- Die Billardkünfte des Glasbläsers Bimmermann beschäftigten überbrüssigen in die linke Brustseite und verlegte ihn schwer. Er gestern die I. Straftammer des Landgerichts I. In einem Schant Tempelhof, Mariendorf, Markenfelde. Die Mitglieder des Arbeiter- Bildungsvereins werden zu regem Besuch des Vereinsvergnügens aufgefordert, welches heute Abend bei Goßmann, Kreuzbergstr. 48, stattfindet. Der Vorstand. stent. Aus Präf.: Haben Sie befand, der den Arbeitscharakter der Flugblattverbreitung zu erweisen Angell: Etwas sich bemühte, ging daraus hervor, daß er behauptete, sie sei ebenso Georges bezeichnet eine Arbeit und ebenso verboten, wie etwa ein Umzug, das Hantiren Der mit Möbeln und Möbelwagen.(!) bon 14-15 000 m. bei dem Kreditverein besaß, daß der alte General öfter darüber geflagt hatte, daß ihm hier und da ein Hundertmark schein auf unbegreifliche Weise abhanden gekommen sei und Vort daß nach dem Tode auch Silbergeschirr und Garderobe fehlte. I der Herrschenden Klaffen. Aus den Memoiren des franzöfifchen genommen hat, die im Interesse der Unternehmer in Uniform und Während einige Tage vor dem Ableben des Generals die Kaffette Polizeipräfekten Andrieux wissen wir, daß in Frankreich Anarchisten in Bivil, als Arbeiter verkleidet, vertreten ist und die Arnoch mit Hundertmarkscheinen ansehnlich gefüllt war, fanden sich gezüchtet und anarchistische Attentate gemacht wurden durch die beiter in der jezt üblichen Weise, an der Ausübung ihres nach dem Tode in derselben nur 270 M. vor. Der alte Herr hatte Polizei. Man will die Angst vor den Anarchisten, die man gleich- Koalitionsrechts oftmals hindert. Von der Firma werden ganze sowohl seinem Kammerdiener als auch dessen jetziger Ehefrau je bedeutend mit den Sozialisten hinzustellen sucht, benutzen, um gegen Lager von den Tischlermeistern aufgetauft und für mehrere Arten 4500 m. ausgesetzt. Der Testamentsvollstrecker gab aber mit den Sozialismus vorzugehen. Auch in Deutschland, wo dank der Möbel vielfach weit höhere Preise als sonst bezahlt. Da auch ferner Rücksicht auf den starken Verdacht nur je 1500 m. und das organisirenden und aufklärenden Thätigkeit der Sozialdemokratie offenbar verschiedene Arbeiten, welche die Firma übernommen hat, Ehepaar nahm die Hilfe des Gerichts in Anspruch. Inzwischen der Anarchismus nie Boden gefaßt hat, wird vielleicht ein nicht ausgeführt werden können, und den Unternehmern durch das stand Lüdepohl Anfang Oktober 1895 unter der Anklage der Unter- Anarchistengeses vorgelegt werden, welches das wiffen wir- Leerstehen der großen Räumlichkeiten und auch in anderer Beziehung - bing bielleicht ein schlagung und des Betruges vor der IV. Straffammer des Land- nur dazu bestimmt ist, die Sozialdemokratie mundtodt zu bei längerer Aufrechterhaltung des Streits erhebliche Nachtheile ergerichts I und diese verurtheilte ihn trotz der lebhaftesten Be machen. Wenn ein Gesetz erlassen wird, das sich gegen uns wachsen, so ist anzunehmen, daß die Firma die minimalen und theuerungen seiner Unschuld zu einem Jahr Gefängniß bei richtet, so werden wir es zu überwinden wissen, wie wir das gewiß fehr berechtigten Forderungen bewilligt und damit sofortiger Verhaftung. Er hat die Strafe längst verbüßt, betreibt Sozialistengefez überwunden haben. Die Sozialdemokratie ist lebens- ben Ausstand zu gunsten der der Arbeiter beendigt. feitdem aber mit allem Eifer seine Rehabilitirung. Auf grund der fräftig und wird zeigen, daß sie sich nicht unterdrüden läßt. Lieb- allen Diskussionsrednern wurde das schroffe ablehnende Ber umfangreichen Erbebungen, welche das welche das Kammergericht bei necht besprach ferner die reaktionären Bestrebungen, die sich zeigen halten der Firma tritifirt und darauf hingewiesen, daß die Gelegenheit des Zivilprozesses des Angeklagten gegen die in der gegenwärtig graffirenden Epidemie der Majestätsbeleidigungs- geringen Forderungen der Arbeiter durchaus berechtigt find, zumat b. Alvensleben'schen Erben angestellt hat, hatte der Angeklagte mit Prozesse, der Beeinträchtigung des Koalitionsrechts durch strengste die Berechnungen der verschiedenen Arbeiten bei dieser Firma keines seinen Bestrebungen schließlich Glück, denn die Wiederaufnahme des Bestrafung von Streifvergehen, und kam zum Schluß auf wegs den Abmachungen bei der 1896er Lohnbewegung entsprechen. Verfahrens wurde angeordnet. Diese nahm gestern einen vollen die Abrüftungskonferenz zu sprechen, die er als eine schlechte Außerdem wurde auf den außerordentlich großen Wechsel der Arbeiter Sigungstag der IV. Straffammer in Anspruch. Die Hoffnungen des Komödie bezeichnete. An Frieden sei nicht zu denken, in dieser Werkstatt hingewiesen, der zur genüge beweist, daß die Angeklagten waren aber trügerisch, denn die umfangreiche Beweis- so lange die Klaffengegenfäße beſtänden. Der Kapitalis- Arbeitsverhältnisse feinesfalls gute genannt werden können. Von aufnahme führte zu demselben Ergebniß, wie die Verhandlung vor mus brauche stehende Heere gegen die Sozialdemokratie. allen Rednern wurde für die Aufrechterhaltung des Streits plädirt drei Jahren: Der Angeklagte wurde zu einem Jahre Gefängniß So hoch wir auch die Bestrebungen der Friedensbewegung, an deren und die Ausständigen ersucht, auch in Zukunft in der einmüthigen verurtheilt. Spize Bertha v. Suttner steht, schätzen, wüßten wir doch, daß es und anerkennenswerthen Weise auszuharren. Einstimmig wurde Wegen Beleidigung des Amtsvorstehers von Weißkensee einen dauernden Frieden erst giebt, wenn die Ziele der Sozial- sodann eine Resolution angenommen, in der sich die Versammelten ist gestern der Molkereibesitzer Ernst Mertens von der ersten demokratte verwirklicht sind. Für unsere Ideen würden wir weiter mit dem Vorgehen der Streifenden einverstanden erklären, sich verStraffammer am Landgericht II zu 200 Mart Geldstrafe verurtheilt fämpfen, wie wir bisher gekämpft haben. Unsere Feinde mögen pflichten, diefelben in jeder Beziehung zu unterstüßen und es der worden. Er hatte in einer Grundbesitzer- Versammlung dem Amts- fommen, wir sind bereit." Der Vortrag wurde mit Ortsverwaltung des Holzarbeiter- Verbandes überlaffen, die weiteren vorsteher Feldmann zum Vorwurf gemacht, daß dieser ein Stück Ge- lebhaftem Beifall aufgenommen, eine Resolution im Sinne nothwendigen Maßnahmen zu treffen. Nachdem noch bekannt gemeindeland zum Bau eines Krankenhauses hergegeben hatte und der Ausführungen Liebknecht's fand einstimmige Annahme. geben worden war, daß über die Werkstelle von Heideke, Fruchtsonst eine Reihe ehrenrühriger Beschuldigungen erhoben. Der Vorsigende Augustin richtete dann die Ermahnung an die| straße 35, die Sperre verhängt ist, erfolgte der Schluß der imposanten Anwesenden, der politischen Organisation beizutreten, sowie für Ver- Versammlung mit einem träftigen Hoch auf die Organisation. breitung unserer Presse zu sorgen, und schloß mit einem Hoch auf Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 13. November, vormittags 9 Uhr, die Sozialdemokratie. Ein aus der Mitte der Versammlung auf im großen Festsaal der Berliner Ressource, Kommandantenstraße 57: Vers Liebknecht ausgebrachtes Hoch fand in der zahlreichen Volksmenge fammlung Freireligiöse Vorlefung. Um 11 Uhr vormittags ebenbafelbft: Vortrag des Herrn Wilhelm Bölsche: 8um 40 jährigen Jubiläum des freudigen Wiederhall. Darwinismus". Montag, den 14. November, abends 8 Uhr: Bes schließende Bersammlung. Eingang Stallschreiberstr. 48. Tischler Verein. Heute Abend 82 Uhr, Melchiorstr. 15: Versamm lung. Vortrag. Damen haben Zutritt. Versammlungen.s? Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde wird Dienstags, Donnerstags und Freitags abends von 72 bis 8½ Uhr abgehalten. Eine Volksversammlung für die Schönhauser Vorstadt tagte am Donnerstag im Berliner Prater. Der etwa 1000 Personen faffende Saal war bis auf den legten Platz gefüllt. Mit lebhaftem Eine öffentliche Versammlung der Holzarbeiter, die bon Interesse folgten die Anwesenden dem Vortrage des Genoffen etwa 1500 Personen besucht war, tagte am Donnerstag bei Keller, Liebknecht, der über das Thema„ Die Sozialdemokratie und Koppenstraße, um den Bericht über die gegenwärtige Lage des die internationale Reaktion" sprach. Von der Thatsache ausgehend, Streits bei der Firma Fort, Kretschmarut. Som p. entgegen Orts- Krankenkasse der Schuhmacher. Sonntag, den 13. November, daß Deutschland gegenüber Frankreich und England ein zu nehmen. Nach dem Bericht, den Stusche erstattete, ist eine mittags 12 Uhr, bei Lange, Dragonerstr. 15: Mitgliederversammlung. politisch rückständiger Staat ist, erklärte der Redner die wesentliche Veränderung der Situation nicht zu verzeichnen. Von Tagesordnung: Aufstellung der Kandidaten zur Vorstands- und Delegirter Ursachen dieser Rückständigkeit an der Hand historischer den 86 Tischlern, die einmüthig in den Ausstand getreten sind, hat Wahl. Ereignisse und führte dann aus: Was uns von den fich bisher troß der mehrwöchentlichen Dauer des Streifs noch fein Bildungsverein Mehr Licht!". Morgen Sonntag, abends 7 Uhr, bei politisch fortgeschrittenen Staaten unterscheidet, ist der Umstand, einziger Streitbrecher gefunden. Seitens der Organisation find Geuerstein, Atte Jakobstr. 75: Vortrag des Genossen Gebide über: Die daß in Deutschland das Junkerthum die März- Revolution überdauert wiederholt Verhandlungen versucht worden, ohne daß hier- Zähne, ihre Bedeutung für den Menschen, und die Darwin'sche Theorie". hat, und daß diese Klasse, obgleich sie ihre staatsmännische Un- durch ein Erfolg erzielt worden ist. In einer Meisterfähigkeit bei unzähligen Gelegenheiten erwiesen hat, heute noch eine versammlung, die fich mit dieser Angelegenheit befaßt mächtige Partei ist, deren Wünsche die Regierung stets erfüllt. Wie hat, erflärte die Firma, daß sie die gestellten Forderungen in anderen Staaten, so war auch bei uns das Bürgerthum liberal, nicht bewilligen werde und mit den Ausständigen, die sie als entso lange es eine vom Adel unterdrückte Klasse war. Das lassen betrachte und nicht wieder einstelle, überhaupt nichts zu thun änderte sich aber, nachdem sich das Bürgerthum geschieden haben wolle. Sie motivirt diesen schroffen Standpunkt damit, daß hatte in Bourgeoisie und Proletariat. Aus Furcht vor der in der ersten Versammlung von den verschiedenen Rednern die in wachsenden Macht des Proletariats wurde die Bourgeoisie reaktionär dem Betriebe herrschenden Mißstände erörtert wurden und dadurch und suchte nun vereint mit dem Junkerthum das klassenbewußte das Renommee der Firma geschädigt worden sei. Eine recht eigenProletariat zu unterdrücken. Der Kapitalismus sieht, wie das durch thümliche Stellung nehmen bei diesem Streit wieder die Tischlerdie Sozialdemokratie vertretene Proletariat stärker und stärker wird, meister ein. Die Meister, die fortwährend die Gesellen zur Beund da giebt es für ihn nur zwei Möglichkeiten: entweder er muß feitigung der Schundkonkurrenz auffordern und in solchen Fällen ihre die Ursachen der sozialdemokratischen Bewegung begreifen und der Unterstützung in Aussicht stellten, scheuen sich jetzt nicht, die Arbeiten felben Rechnung tragen, oder er muß, sich selber an für die gesperrte Firma auszuführen. Nur einige Meister haben bisher die der Herrschaft zu erhalten, die Sozialdemokratie unterdrücken. Um Annahme von Arbeiten dieser Firma verweigert. Der Firma Fort, das erstere zu thun, dazu fehlt der Kapitalistenklasse die staats- Kretschmar u. Komp. selbst ist es bisher, troyden sie alles in Szene männische Einsicht, sie wählte daher das lettere, und so haben wir gesezt hat und durch Inserate Arbeiter verlangte, sowie Nachfrage gesehen, daß Bismard, nachdem es ihm mißlungen war, die Arbeiter in Herbergen und Asylen hielt, nicht gelungen, die Werkstätten auch partei seinen Zwecken dienstbar zu machen, mit den brutalften Ge- nur einigermaßen zu besetzen. Außer drei Personen, die aber als waltmitteln die sozialdemokratische Bewegung zu vernichten fuchte. Tischler garnicht in betracht kommen, hat sich mir ein einziger Aber diese Politik ist gescheitert. Wir sind mit Bismarc fertig ge- Arbeitswilliger" zur Verfügung gestellt. Dieses Resultat ist um so worden und die Macht des Proletariats, ist gewachsen zum Schrecken bemerkenswerther, als die Firma die Hilfe der Polizei in Anspruch Achtung! Achtung! 11311 Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. ( Südosten.) Montag, den 14. November 1898, abends 8%, Uhr, im Lokake des Herrn Brüder, Waldemarstr. 75: Dersammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Richard Fischer Lehren aus der Landtagswahl. 2. Diskussion. 3. Vereinsaugelegen heiten. Neue Mitglieder werden aufgenommen. u Zahlreiches Erscheinen aller Mitglieder ist nothwendig. Der Vorstand. 243/12 Achtung! Former. Achtung! Am Sonntag, den 13. November, vormittags 10 Uhr, in Cohn's Festfälen, Beuthstraße Nr. 20: Außerordentliche Versammlung der Former und Berufsgenossen. Tages Ordnung: 1. Wie stellen fich die Kollegen zu dem von Braunschweig ge. ftellten Antrag behufs Beschickung des Formertages? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 61/10 In anbetracht der überaus wichtigen Tagesordnung ist es nothwendig, daß jeder Kollege in der Versammlung anwesend ist. Der Einberufer. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Montag, den 14. November 1898, abends 8 Uhr: Grosse Versammlung in Wernau's Festfälen, Schwedterstr. Nr. 23-24. Tages Ordnung: " Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter Deutschlands. Filiale Berlin I. Sonntag, den 13. November 1898, nachmittag3 4½ Uhr, bei Keller, Koppenstr. 29, oberer Saal: 82/17 Mitglieder- Versammlung mit Frauen. Tages Ordnung: 1. Lichtbilder- Vortrag des praktischen Natur: heilkundigen Grundmann über Die Ernährung. Magen und Darms trantheiten. 2. Diskussion. Nach der Versammlung: Gemüthliches Bei sammensein. Entree 10 Bf. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 30 Pf. nach. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Am Sonntag, den 13. November, nachmittags 1%, Uhr: Seffentliche Versammlung aller in den Brauereien beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend im Englischen Garten( oberer Saal), Alexanderstraße 27 c. Tages Ordnung: Anträgen der im November 1897 gewählten Kommission zur Abänderung 1. Die Antwort der Vereinigten Brauereien Berlins gegenüber den der Statuten des Arbeitsnachweises der Ringbrauereien. 2. Bericht der Agi tationsfommission und Neuwahl derselben. 3. Verschiedenes. 2079b Um zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. Verband der Möbelpolirer. Montag, den 14. d. M., abends 8 Uhr, Brunnenstraße 150: Versammlung. 1. Vortrag des Herrn Schriftsteller Knaack über: Die Arbeit, ein Opfer des Mammon": 2. Disfussion. 3. Verschiedenes. Wo? 1. Was ist zu thun, um der fortschreitenden Verschlechterung 147/17 der Arbeits: und Lohnverhältnisse erfolgreich entgegenzuwirken? Referent: Otto Naether. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Zu dieser Versammlung find speziell eingeladen die Kollegen der Firmen: Walz, Biehl, Noeffemann, Wilke, Weber, Goffen, Kortüm, Nieder schulte, Kirchhoff& Cie., Gast, P. Schönheimer, Kilian, Froehlich, Sillerscheid& Kasbaum, Palm, Schulz, Adé, Adam, Gundelach, Mewes& Rotteck, Bohm& Sohn, Hartung. 114/11 Die Ortsverwaltung. Der Vorstand. unsere Herren- Partie wir am werder zum alten Freund, der hat ge schlachtet und ladet ergebenst dazu ein. maden Busstag bin? Madh PichelsNach * ,, Paradiesgarten" Birkenwerder. Empfehle mein Lokal zum bevorstehenden Bußtag als best geeigneten Herren- Ausflugsort. Spezialitätt: Frische Blut- und Leberwurst, sowie Eisbein mit Sauerkohl. Herrenpartien bitte er. gebenst um vorherige Anmeldung. Orts- Krankenkasse des Zimmergewerbes. Sonntag, den 20. November, vormittags 10 Uhr, findet im Lokale Gartenstr. 13 bet Schersing eine Versammlung der Arbeitgeber, welche Beiträge zur Kaffe aus eigenen Mitteln leisten, statt. Tages- Ordnung: Wahl von 20 Vertretern zur Generalversammlung O für 1899. In demselben Lokale und zu derselben Zeit, doch in getrennten Räumen, 21156 Hochachtungsvoll Ad. Burgemeister. Familien- Ausflug des Gesangvereins ,, Sanges- Echo" Weißensee. Wir haben die Lokalangelegenheit dem Parteigenossen Scholz, Wrangelstr. 110, fiberwiesen. Arkona- Plas. Das Jahr des angeblich großen Feuers auf einem Solzplas in Moabit war trot vieler Wrüyen nicht zu ermitteln. G8 müßte wenigstens die Straße, zu der die Feuerstätte gehörte, angegeben werden. und wenn es geschicht, wie ganz zwecklos bleibt dennoch eine derartige Frageret.. 1890 Reobfchlitz 12 586 Einwohner. B. B. Die Angelegenheit im Geschäft von W. sollte zunächst von der Berufsorganisation untersucht werden. Organisirte Hutmacher. Anonyme Zufchriften können wir nicht bes rücksichtigen. Wir empfehlen Ihnen, die Angelegenheit der Organisation zu unterbreiten. Wetter Prognose für Sonnabend, den 12. November 1898. Ein wenig fühler, vorwiegend trübe und nebelig bet schwachen öftlichen Winden; keine wesentliche Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Begründung des Geschäfts 1878. M. Schulmeister Schneidermeister Berlin Dresdenerstr. 4, S.O. Am Kottbuser Thor. empfiehlt zu außerordentlich billigen Preisen nachstehende Spezialartikel: Hohenzollern- Mäntel mit einer 5 Mtr. weiten Pellerine in ſchwarz, grau, blau u. modefarben, von Mr. 25 art. Winter- Paletots und Krimmer Stoffen, aus Estimo, Floconnés い schwarz, blau, braun und modefarb., 1- u. 2 reih, mit Lama gefüttert Winter- Joppen wafferbichte Stoffe in allen modernen Farben Jaquet- Anzüge offen, overcoats 2c... in gediegenen woll. SwimRod- Anzüge in suten, wollenen, schwarzen Kammgarn- u. Satinstoffen, moderne Façons von feinen Satin, Tuch- u. Gehrock- Anzüge Ramgarn- Stoffen, 2reih. LodenMr. 16-40 5-15 16-34 25-38 30-45 " Sport- u. Radfahrer- Anzüge, Matei V. 9 M. an. Beinkleider in dauerhaften, woll. 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Tages- Ordnung: Wahl von 40 Vertretern zur Generalversammlung für 1899. Das Quittungsbuch legitimirt und ist beim Eintritt in das Wahllokal den Kontrolleuren vorzuzeigen. Dienstag, den 22. November, abends 8 Uhr: 21176 Ordentliche Generalversammlung im Lokal von Schersing, Gartenstraße Nr. 13. Tages- Ordnung: 1. Wahl von 2 Vorstandsmitgliedern. 2. Wahl des Prüfungsausschusses. 3. Abänderung der§§ 10 und 13 des Statuts, bezw. der diesbez. Nachträge betreffs Erweiterung der Kaffenleistungen. 4. Bers schiedenes. Die für 1898 gewählten Vertreter werden hierzu eingeladen. Der Vorstand. J. Krause, Vorfizender. E. Petermann, Schriftführer. Grünau- Lindenhayn, abends Kränzchen, wozu Freunde und Bekannte eingeladen sind. Der Vorsitzende. Achtung! 21215 Speisehaus Ich stelle nach wie vor meine Säle für Vereine und zu jeder Versammlung zur Verfügung. C. Stechert, Andreas- Straße 21. Rungestraße 19, parterre. Kräftiger Mittagstisch m. Bier 0,50. 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Oranienftr. 74, born 3 Tr, 21276 Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonnabend, 12. November. Opernhaus. Die lustigen Weiber von Windsor. Anfang 71/2 Uhr. Schauspielhaus. Herostrat. Anfang 71 Uhr. Urania Apollo- Theater. Freireligiöse Gemeinde zu Berlin. gen. bir Tanbenstrasse 48/49. Abwechslungsweise Die Urzeit des Menschen und Quer durch Oesterreich. Invalidenstr. 57/62: Neues tgl. Opern- Theater( Strom). Tägl. Sternwarte. Fregoli- Gastspiel. Deutsches. Cyrano von Bergerac. Anfang 7 1hr. Berliner. Das Erbe. Anfang 72 Uhr. Taubenstrasse im Hörsaal: Experim. u. Projekt.- Vorträge Sefretär. Kunst- Schaubühne Lessing. Der Star. Anfang 72 Uhr. Residenz. Der Herr Sekretär. Vorher: Mein treuer Antoine. Anfang 72 Uhr. Westen. Der Prinz wider Willen. Anfang 72 Uhr. Neues. Hofgunst. Anfang 712 Uhr. Schiller. Lumpengesindel. Anfang 8 Uhr. Metropol. Das Paradies der Frauen. Anfang 7 Uhr. Central. Die Geisha. Anf. 71/2 Uhr. = i. d. Urania, Invalidenstr. 57. Sonntag, den 13./11., 5 Uhr: In den Werkstätten unserer grossen Künstler von Fritz Stahl. Parkett 50 Pf. Thalia. Der Sypotheken Schuster. Passage- Panopticum. Anfang 72 Uhr. Luifen. Die Schuld der Schuldlosen.. Anfang 8 Uhr. Nach. 3 thr: Schüler- Vorstellung: Maria Stuart. Ostend. Onkel Jonas. 8 Uhr. Anfang Belle- Alliance. Napoleon. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Die Geheimnisse von London. Anfang 8 Uhr. Alexanderplat. Ein verfehltes Leben. Anfang 8 Uhr. Parodie. Tugend. Anfang 8 Uhr. Urania. Taubenstraße 48-49. Naturkundliche Ausstellung. Täglich geöffnet von 10 Uhr vor: mittags ab. Eintritt 50 F. Abends 8 1hr: Die Urzeit des Menschen. Invalidenstraße 57/62. Täglich abends von 5-10 1hr: Stern parte, Operntelephon. Apollo. Spezialitäten- Vorstellung. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. $ Feen Palast. Spezialitäten Vorftellung. Poffage Panoplifum. % täten Borstellung. SpezialtGeöffnet von 9 Uhr früh bis 10 Uhr abends. Im Theatersaal von 6 Uhr ab: Théâtre variété. Neu! Lebend! Der Storchmensch! Heute 25 Pf. Entree. Geöffnet v. vorm. 9 bis abds. 10 Uhr. Castan's W Panopticum. Neu!! Neu!! Lebendig Schiller Theater begraben!! ( Wallner Theater). Sonnabend: Lumpengesindel. Sonntag, Nachmittags: Die Räuber. Abends: Lumpengesindel. Wilhelm Tell. Montag: Central Theater Direktion: José Ferenczy. Die Geisha oder: Eine japanische Theehaus Geschichte. Operette in 3 Akten v. Sidney Jones. Stürmischer Erfolg! Bum Besten des Baufonds Koppenstraße 29: Armand'Ary. Sonnabend, den 19. November, in Keller's Festsälen, Familie Agoust. Vokal- und Instrumental- Konzert, Robert Steidl. Theater und Tanz. Mr.Judge's dress. Seelöwen. Gemeinde, bei den Komiteemitgliedern Bohne, Brunnenſtr. 141, S. II; Kassenöffnung 6½ Uhr. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger ( Menjel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl, Schneider und Schrader.) Anfang 8 Uhr. Sonntag 7 Uhr. Tageskasse von 11-1 Uhr. Zum Schluß: Zum letzten Male: Vor 25 Jahren. Ensemble von Mensel. Reichshallen Restaurant. Konzert des 24 Mann starken beliebten Reichshallen Orchesters. Dirigent: Mar Schmidt. Entree frei. Concerthaus. Leipzigerstr.No.48. Täglich: lloffmann's Quartett und Humoristen Zum Schluß Jacques Offenbachs Operette Insel Tulipatan. Für die Borstellung am Montag, den 14. November, sind sämmtliche Billets vom Grundbesitzer- Verein Königstadt entnommen. Kasse findet nicht statt. Dienstag, zum Schluß: Insel Tulipatan. Morgen und die folgenden Tage: Mähr's Theater Die Geisha. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Der Inftige Krieg. Operette in 3 Atten von Johann Strauß. Thalia- Theater. OlympiaDresdenerstr. 72/73. Gastspiel Helmerding. Bum 3. Male: Der Hypothekenschufter Posse mit Gesang in drei Atten von Leopold Ely. Musit von Tornelius Schüler. Anfang 72 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Ostend Carl Weiß- Theater. P Gr. Frankfurterstr. 132. Novität! Zum 1. Male: Novität! Onkel Jonas. Boltsstück mit Gesang in 5 Atten von Ostar Klein. Musik von Wiecher. Anfang 8 Uhr. Vorzugsbillets haben Giltigkeit. Im Tunnel von 7 Uhr an FreiKonzert. Sonntag und folgende Theater. ( Circus Renz) Karlstrasse. Täglich 8 1hr abends: Berlincr Ausstattungsstück mit Couplets, MENE TEKEL Aufzügen und Koloffal Ballets in 3 Aften( 10 Bildern). Sonntag Nachmittag 32 Uhr: Dieselbe Vorstellung. 1 Kind frei. Tage: Onkel Jonas. Sonntag Circus Renz- Riesen- Tunnel. Nachmittag: Neue freie Volksbühne: Die Schmetterlingsschlacht. Direftion: J. M. Hütt. Täglich: Grosses Konzert der Haustapelle unter Leitung des Luisen- Theater Wusifdirektors Serm Otto Görner und 34. Reichenbergerstraße 34. Sonnabend, den 12. November, nachmittags 3 Uhr: Schüler- Vorstellung zu besonders ermäßigten Preisen: Maria Stuart. Trauerspiel von Friedrich v. Schiller. Abends 8 Uhr: Die Schuld der Schuldlosen. Schauspiel in 5 Aften von Ad. Stolze. Sonntag Nachmittag 3 Uhr: Bolts Vorstellung zu fleinen Preisen: Wilhelm Tell. Abends 8 Uhr: Die Schuld der Schuldlosen. Feen- PalastTheater Burgstr. 22. Burgstr. 22. Täglich! Um 81/2 Uhr Täglich! Richard Winkler in der erfolgreichen Burleske Die Rosen vom Norden. Dazu das riesengroße November Programm. Path Frant- Truppe, Afrob Marchettu, Equilibristin. Gebr. Orig.- Niagara. Los Suarez, spanische Tänzer. Ernst Sprecher X Helene Voss Toska's lebend. Bilder- Gallerie, darg. v. 8 Damen! u. f. w. Anfang 7/2, Sonntags 6 Uhr. Vorverkauf Vorm. v. 11-1 Uhr. Extra Spezialitäten- Vorstellung Oranienstr. 24. Täglich Spezialitäten- und TheaterVorstellung. O diese Radler! Burleste. Clown Bimbo. Mlle. Rosa. Edler v. Metz. Little Willy. Anfang an den Wochentagen 8 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Bons haben Wochentags Giltigkeit. Volks- Theater im Welt- Restaurant Dresdener Straße 97. Dir.: A. Kolig. Art. Leiter: A. Runge. Novität! Sensationell! Novität! Sensationeller Erfolg! Die Circustee. Operette von Felsch. Musik von Baselt. In Szene gesetzt von August Runge. Neu! Neu! Charles Wolff, Eugen Rosée, der berühmte der beste Tanzhumorist. aller Mimiker. CIRCUS BUSCH unter Regie des beliebten Humoristen Sonnabend, den 12. November, Gustav Kluck. abends 7 Uhr: Das neue großartige November: Parade- Gala- Vorstellung. Programm. Anf. Wochent. 61/2 Uhr, Sonnt. 5 Uhr. Entree Wochent. 10 Bf., Sonnt. 30 Bf. Alcazar Theater Dresdenerstr.52/ 53.City- Passage. Direktion: Richard Winkler. Täglich: Bummelfrike. Boltsstück mit Gefang in 3 Auf zügen von Jacobsohn und Wilfen. Musik von Michaelis. In Szene gesetzt von Otto Wendt. Dazu das ausgewählte Spezialitäten- Programm. Neu! Neu! Neu! Le cardo and Trepp, Music- Excentric- Comedians. Wochent. 71/2 Uhr. • Sonntags 612 Uhr. Sonntags 40 Pf. Borzugsbillets haben Giltigkeit. Anfang: Entree: Wochentags 30 Bf. W. Noack's Theater Brunnenstr. 16. Heute Sonnabend: Wegen Privatfestlichkeit keine Vorstellung. Zum ersten Male: PERSIEN Gr. 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Pafter, Inselstr. 10: General- Versammlung der Vertreter der Arbeitnehmer, wozu dieselben hiermit eingeladen werden. 21196 Tagesordnung: 1. Wahl von vier ausscheidenden Vorstands Mitgliedern der Arbeitnehmer. 2. Wahl des Ausschusses für die Prüfung der Rechnung des laufenden Jahres(§ 48 Ziffer 1 d. Statuts). 3. Verschiedenes. Berlin, den 11. November 1898. Der Vorstand. Arbeiter- Radfahrer- Verein Berlin". 55 Tour am Sonntag, 13. November, nach Köpenick bei Nelte, Grünauerstr. Abfahrt nachm. 2 Uhr Schlesische Brücke. 19/9 Bußtag Tour nach Nanen. Abf. früh 72 Uhr Brandenburger Thor' pünktlich. Nächst. Donnerstag Versammlung. der Filiale II und III. Hausfrauen! Kauft Euer Brot, das größte, Gr. Frankfurterstr. 87, II. Hof r., Strausbergerstr. 5, Grüner Weg Nr. 20, Prinzenstr. 64. 20946 Berl. Dampfbrot- Fabrik Paul Neubauer jr. Reell und billig fauft man in der Norddeutschen Schuh fabrit von W. 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Saz Briefmarken vernichten lassen, weil ihr ihr Porträt auf denselben zu wenig anmuthig erschien. Die Haare waren ihrer Meinung nach hinter dem Ohr zu straff angezogen. Mit den bescheidenen Mitteln des Thalia- Theaters läßt sich im Aus-- Die junge Königin von Holland hat einen ganzen stattungszauber nicht viel machen, also macht man aus der Noth eine Tugend und greift nach moralisirend altväterlicher Posse. Der Hypothekenschuster" hat eine erdrückende Anzahl von Vorfahren in allen möglichen deutschen Mundarten. Es ist der Sechsdreier- Rentier, der gerne auf hohem Noß reiten möchte. Thörichter, als es die Polizei erlaubt, fällt Herr Kabeljau in die Hände eines Baumuß Goldfüchse lassen; Auf Anordnung des belgischen Kriegsministers besuchen die Soldaten in Abtheilungen von je zwanzig die Staatsmuseen, und zwar unter Führung- von Unteroffizieren! Die Brüsseler Rongoregierung entfendet jezt eine -r. Schiller- Theater. Schiller's Geburtstag war früher ein leidiger Tag für die Theaterdirektoren. Eine Art Anstandspflicht gebot, die faden Sachen, an denen sich das liebe Publikum jahraus jahrein ergögte, provisorisch an den Nagel zu hängen und das widerhaarige Personal nothdürftig auf Klaffizität zu dressiren. Der Aufwand lohnte sich wenig, und so löschte denn ein Direktor schwindlers und wird ber belehrt. eines Miethshauses bieſen Er nach dem anderen für den 10. November die rothe Farbe in seinem Kalender. Gestern hatten sich, wenn man von zwei Vorstadt- ersichtlichen Kern der Handlung rankt sich ungebändigte Kalauerei. neue wissenschaftliche Expedition nach dem Albertfee, bühnen absteht, nur um die noch ganz unbekannten den See umgebenden Hochebenen wie das Schauspielhaus und das Schiller Dazu kommt viel von jenen Klownkunststücken, die in der englischen ihre Klimatischen Verhältnisse zu erforschen. Am Oberfongo wird in Theater Das der Wallnertheater- Bosse bevorzugt werden. Mit Tassen und Tellern stürzen die Leute der Station Coquilhatstadt, einem Mittelpunkte der Kelturen, gegenunt Schiller gekümmert. straße ward„ Wilhelm Tell" start gestrichen gegeben; nieder, vom dritten Stockwert follert Hausbesitzer Stabeljau die wärtig eine Station für vegetabilische Bathologie errichtet. Ein die wärtig eine Station für begetabilische Pathologie errichtet. Ein die doch nicht ganz unwichtige Barricidafzene fehlte gänzlich. Auch Treppen herunter und zum Schluß des zweiten Altes wird die Botaniter, ein Infeftentenner und ein Gehilfe errichten dort ein die Darstellung sahen wir hier schon besser. Herr Gregori spielte komische Alte, Frau Kabeljau, in einer Badewanne unter unter Laboratorium mit Bersuchsgarten. den Tell beträchtlich ins Biedermännische hinein und fand es felt- einer Douche mit wirklichem Wasser vorgeführt. Gezwungene famer Weise angebracht, gerade die Züge beschaulichen Gemüths- Lustigkeit an allen Enden, aber das Publikum lachte. Eine Die Einnahmen der Großen Oper zu Paris beliefen lebens mit mächtigem Aufwand an Stimme hervorzukehren. Die Tanzparodie, ein uraltes Quodlibet Fülſel der Boſſen ſich in diesem Oktober auf 288 434 Franks, das macht 16.024 an intime Unterhaltung mit Weib und Kind wurde geradezu im Volts- fabrikanten wurde sogar mit Jubel aufgenommen. Sie ist jedem Theaterabend. Die größte Tageseinnahme brachte eine Aufversammlungston geführt. Dem Geßler des Herrn Froböse wirklich nicht von genialen Parodisten ausgeführt worden. Man ist führung der Walküre" 20 875 Frants, die geringste eine des fehlte das starre, geschlossene Wesen, die Herrschnatur. Sein Wüthen aber so genügsam geworden und amüsirt sich aufs höchste über die" Don Juan" 9852 Frants. unterstützte er durch lebhaftes Geberdenspiel, eine Angelegenheit, die mittlere Soubrettengewandtheit von Frl. Wünsch, wenn sie die Die britische Regierung hat beschlossen, die sonst gerade nicht den Despoten zieren soll. Recht brav hatte die Ungrazie einer Berlinischen Juste während des Scherbelns" topirt. egyptische Eisenbahn bis nach Chartum fortzuRegie für das Gelingen der Ensembleszene gesorgt. Ein wirkliches komisch- liebenswürdiges Talent hat das Thalia- ihren. Die zu bauende Strede ift 180 englische Meilen lang. Theater noch in Herrn Juntermann. Der junge Helmer Die schmiedeeisernen Brücken, fünfzig an Bahr, sind schon bei engbing( Rabeljau) läßt es sich genügen, wiederzugeben, was er Herrn lischen Firmen bestellt worden. Die größte ist die über den Atbara bei seinem Einflusse in den Nil; sie wird 1200 Fuß lang sein. Thomas abgeguckt hat. In Hampton an der Themse sind jetzt reife Erdbeeren gepflückt wurden. Aus anderen Gegenden Englands wird stehen. Lustigkeit 8 " Im Thalia- Theater seht man das Bemühen fort, die Berliner Posie zu retten. Auf das Lustige Berlin" es war eine trübjelige folgte am Donnerstag die Gesangsposse„ Der Hypothekenschuster" von L. Ely. Man wird es längst aufgegeben haben, von der heutigen Berliner Posse irgend welche neue Anregungen zu erwarten. Die Zeit ist nicht angethan zum dreisten Lachen; und dank unseren öffentlichen Verhältnissen wird die gesellschaftliche Satire, selbst wo sie der Zensor zuließe, leicht In Braunschweig entstand in der Norddeutschen ZuckerDie Goldgräberstadt Dawson City( Klondike) wurde am bitter. Man lebt also von alter Gemüthlichkeit oder man raffinerie zu Frellstedt infolge einer Explosion eine Feuers- 1. September 1896 gegründet; jetzt hat sie bereits 35 000 Einwandelt die Posse zum Kostüm und Ausstattungsstüd um. brunst. Gegen 20 Arbeiter sind verlegt worden. Vermischtes vom Tage. von wohner. E AUER- GLÜHKÖRPER kosten jetzt: sueddie.omas silo? 485 64 35 10030€ 26 am 82 38 Zu beziehen durch: batalo siwoe Isla 63702* 1290 oga oga) bat etoup Iboga 50. 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( Ohne Gewähr.) 215 90 448 69 579 614 89 820 33 55 1188 842 62 72 418 36 664 934 2001 116 241 425 556 69 78 609 98 771 802 89 912 3017 309 94 418 527 36 678 708 906 ( 3000) 23 67 4004 500 660 735[ 500] 40 807 61 67 5073 234 47 804 16 89 410 98( 1000) 502 85[ 800] 698 758 6499 648 51 96 961 7056 71 877 580 710 89 804 8096 336 77 93( 500) 489[ 600] 512 88 67 71 676 981 9085 106 415 788 86 804[ 300] 9 49 11046 10043 261 809 498 537 664 762 832 902 6 107 68[ 3000] 399 518 616 85 787 878 95 908 70 12057 187[ 500] 293 455 688 95 735 39 98 18118 805 15 24 405 28 87 693[ 1000] 99 758 97 886 53 14086 269 698 716 967 88 15165 85 87 292 332 420 519 688[ 3000] 856 920 72 16006 96 122 88 48 90 224 810 407 46 854 75 77 17815 440 588 802 21 939 18004 11 271 330 594[ 800] 703[ 3000] 879[ 300] 92 923 19098 166 298 651 897 911 55 20167 200 51 62 588( 8000) 971 82 21006[ 300] 48 329 605 25 38 67 714 17 89 850 980 22039 170 83 226 305 493 896 921 28184 245 345 48 85 594 670 742 61 [ 500) 87 935 24098 388 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544 54 [ 1000) 801 944 76 174271 477 827 31 175059 192 271 72 350 529 30 64 176002 59 190 406 23 575 619 27 713 21 65 808 40 941 49 177060 196 204 79 307 22 471 582 607 44 59 796 178013 42 81[ 500] 94 127 52 252 390 431 523 80 614 21 721 47 77 86 97 987 179261 90 423 730 35 927 180110( 1000) 70 273 877 445 512 976 88 181021 143[ 500) 75 343[ 300] 44 677 80 90 703 25 850 56 182323 648 601[ 3000] 89 702 29 935 183014 198 231 458 730 81 184679 97 858 963 185188 54 227 73 837 484 634 746 812 35 40[ 300] 965 186100 255 379 433 551 928( 1000] 55 187109[ 1000] 257 409 850 965 70 188148 457 95 540 76 924 58 189187 290 480 722 929 190025 190( 800) 286[ 1000] 97 838 761 191077 108 595 629[ 1000] 748 78 813 192289 390 714[ 500] 54 804 71 946 193084 198 209 13 927 194077 86 271 804 74 91 443 443 63 1500] 73 575 628[ 3000] 711 982 987 195126 38 376 675 726 840 917[ 500) 196246 306 429 45[ 300] 529 972 81 99 187116 831 587 640 65 702 14 17 88 39 852 904 198042 98 108 94 295 419 660 707 834( 500) 199165 434 66 73 77[ 1000] 78 703 7 46 815 117 28 59 Poliz. conc. Leihhaus. Auch Sonntags geöffnet von 7-10, 12-2. 18. Ziehung d.4. Klaffe 199. Kgl. Preuß. Lotterie. 69, 114169 576 787 870 917 115089 117 80 61[ 1000] Biehung vom 11. November 1898, nachmittags. Nur die Gewinne über 220 Mart find den betreffenden Nummern in Parentheje beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 163 259 830 1028 41 162 546 63 675 772 883 2228 811 38[ 3000] 770 3035 93 121 52 56 315 407 90 687 766 957 4038 66 130 242 345[ 10000] 58 567[ 500] 78 81 5274 372 89 606[ 300] 24 707 873 6068 185 282 379 409[ 1000] 569 745 914 76 7258 301 30 791[ 1000) 818 [ 500) 22[ 3000] 959 84 8044 220 74[ 300] 528 73 652 59 66[ 300] 728[ 1000] 42 855 946 9040 249 93 98 448 511 764 848 907( 300) 524 86 623 24 42 80[ 1000] 802( 1000) 116040 595 786 96 835 90 915 29 117105 89 203 55 78 395 640 765 926 62 118126 418 24[ 500] 555 613 839 65 902 77 119038 54 118 234 89 447 88 99 515 625[ 300] 26 96 728 88 878[ 1000] 91 120132 340 49[ 5000] 418 85 682 801 76 121194 485 50 511 16 71 699 706 86 810 48[ 500] 925( 500) 122016( 500] 289 78 309 579 631 86 727 76 871 941 64 74 81 128251 483 591 908 124090 111 485 669 895 125039 183 375 426 30 515 666 97 808 78 954 126017 107 41 389 90 407 658 127401 81[ 8000] 554[ 500] 865 [ 300] 91 923 48 128058 248 820 38 615 38 129081 116 10 249 93 98 445 511 50 95( 200) 258 466 622 72 628 727 60( 800) 301,019 56 10475 87 829 68 924[ 500] 28 11101 15 25 418 12161 309[ 500] 473 650 65 810 38 70[ 1000] 903 18222 511 33 925 51 77 14091 103[ 1000] 239 816 400 75 755 15160 210 326 4783 546 702 74( 300) 930 16024 140 88 250 326 49( 8000] 540[ 800] 742 68 873 17021 48 62 99 157 66 386 42 537 789[ 1000] 94 885 906 18148 505 661 730 816[ 500] 86 19029 84[ 3000] 201 20[ 1000] 86 401 87 693 887 72[ 1000) 86 20018 150 59 78 347 82[ 300] 514 18 615 788 66 805 ( 500 36 70 979 21027 76 224 72 869 79 404 34 65 569 658 752( 3000) 22137 393 542 650 77 711 810 38 23012 [ 3000] 24 339 469 572[ 3000] 749 812 963 86 88 24082 111 248( 500) 329 474 590 630 870 25118 220 94[ 1000) 394 485 542 707[ 300] 812 905 36[ 500) 26103 359 64 521 49 650 858 27041 113 201 352 73 575[ 1000] 92 705 844 28193 291 458 93 710( 300) 98 823 52 81 20421 513 728 30006 94 143 289 93 320 31 450 530 708 26 46 858 923 44 31099 269[ 1000] 301 89 685 32121 46 560 86 849 919 33008 170[ 300] 465 513 16[ 300] 709 76[ 1000] 848 58( 3000) 937 34681( 30001 771 810 916 41 85150 96 246 348 467 506 95 649 708 848 98 944 56 36081 115 18 20 79 246 384 38 92 525 50 621 38 76 874 949 37266 432 686 38123 402 81 524 57 802 39279 323 667 8002800 901 219 672 40029 64 151 219 672 941 47 41124 328 496 505 14 743 805 30 42134 223 58 307[ 500] 25 577 81 98 606[ 300] 10[ 300] 42 805 918 43054 110 281 432 45 77 512 16 26[ 3000] 699 748 817 77 44122 24( 1000] 453 507 75 755 949 57[ 500] 64 45037 82 101 273 308 47 487 94 512 26 52 70 670 790 821 914 36 38 46128 312 74 616 710 78 889 47015 303 53[ 8000] 745 894 912 47 48034[ 500] 81 83 160 397 451 63 79 506 57 656 783 802 18( 1000) 88 970[ 3000] 40008 342 749 967 50320( 8000] 457 72 728 851 51098 197 210 309 48 93 448 87 549 670 827 77 975 52029 93 152 82[ 800] 835 86 437 87 600 27 62 718 29 58 66 883$ 3123 87 938 410 588 600 16 705 881 952 82 54089 115 23 525 91 790[ 300] 927 50 74 86 95 55040 123 62 207 359( 5000) 413 18( 1000) 587 687 759 60 817 74 978 56041 125 49 423 579 769( 5000) 82[ 3000] 935 37 57006 23 292 339 454 566 88 658 798 809[ 300] 26 922 55030 134 209[ 5000] 51 66 97 447 50 78 576 91 706 73 973 59120 281 356 449 540 952[ 500] 60120 48 201 682 879 92 61079[ 1000] 131 81 471 529 60 615 868 938 62008 23 78[ 300] 698 736 73 986 63059 68 71 538 987 64023 185 202 32 58 419 525[ 1000] 699 758 861 71 86 901[ 300] 65042 172 214 887 412 87 633 53[ 800] 96 721 856[ 300] 93 902 46 50[ 8000] 66038 178 312 50 59 65 490 624 722 45 67165 408 592 68025 64 93 369 414 16 72[ 1000] 641 42[ 1000) 766[ 300! 894 9349 446 512 793 70017 135 383 511 642 77 71018 982 95 72005 8 81 189[ 1000] 565 645 787 73085 95 284 890 531[ 300] 940 74001 186 328 411 54[ 3000] 537 56 607 88( 3000) 773 926 75049 54 611 73 785 98 837 999 76166 78 ( 500) 207 13[ 800] 28 87 353 487[ 800] 682[ 1000] 929 77132 211 439( 800) 511 88 723 74 903 78036[ 300] 48 207 92 387 434 554 799 79009 42 60 65 84 121 414 40 94[ 1000: 522 704 907 67[ 3000] 200125 202 78 856 79 417 28 591 621 849 201182 80016 399 467 720 48 955 81010[ 3000] 223 79 518 202108 50( 8000] 891 ( 800) 239[ 500] 56 560 682 754 71 622 837 62 87 936 82005 78 123 253[ 1000] 81 331 483 86 533 81 843( 300) 916 203000 55 290 447 82 503 83 88 738 83147[ 500] 747 58 875 84 97 84010 401 60 71 621 86 760 884 908 11 41 204165 230 88 342 6079 518 661 981 85070( 1000) 132( 3000] 75 292 721 51 95 530 205157 85 635 54 829 64 903 206083 405 62 83( 1000) 880 938 86110( 5000] 67 826 616 27[ 300] 543 70 72 708[ 500) 70 81 800 15 68 81 207010 1770 743 89 87025 516 49 660 96 721 40 933 55 88065 313 37 56 572 802 988 74 84 89240( 3000)] 801 404 ( 10 000] 11 506 45 706[ 300] 88 929 54 64 63 154 97 251 354 881 918 50 208239 98 392 581[ 300] 679 209013 250 365 420 51 559 663 75 718 66 210215 369 458 589 602 73 84 788( 500) 840 908 [ 500) 211138 99 221 330 96 424 976 78 212045 206 395 685 758 845 218052 78 269 96 587 648 84 858 214075 106 78 834 454 642 817 33 907 215080 324[ 500] 58 491 659 68 95 734 216081[ 300] 118 61 232 76 84 574( 1000) 611 733 829 97 217014 124 262 [ 500) 327 37 62 474 78 632 920 35 218055 477 625 35 98 854 219086 139 561[ 500] 220168 270 300 50[ 1000] 551 716 92 946 221129 207 61 501 62 912 222237 371 401 587 696 99 730 39 [ 5000] 98 228174 228 378 446 588 768 72 224188 484 576 668 225019 43 294 312 99 454 70 523 84 73 Im Gewinnrade verblieben: 5 Gewinne zu 15000 M., 8 8 10 000 Mt., 17 zu 5000 Mt., 140 au 8000 Mt., 143 au 1000 Mt., 156 zu 500 m. Berichtigung. In der Lifte vom 10. November vormittags lies 161 118 ftatt 161 116, 90077 188 274[ 1000] 335 39 62[ 300] 67 413 58 678 86 1094 102 4 48 218 821 64[ 3000] 497 694 760 86 842 71 92203 61 75[ 800] 81 850 565 769 840 93080 85 879 94119 78 518 887 986 1500] 95146 330 62 411 670 96096 118 59[ 5000) 81[ 500] 89 237[ 1000] 387 470 [ 500) 731 33[ 5000 97008 81 149 222 893 97 539[ 500] 680 95 835 71 98386 494 527 29 759 99073[ 3000] 95 549 816 958 55 100086 112 321 498[ 500] 520 791 811 39 101069 [ 1000] 79 93 121 295 316 404 93( 3000) 790 996 102081 106[ 300] 218 580 644 826 59 108287 582 649 58 804 104455 734 67 105176 322 58 81 411 785 919 106198 404( 500] 13( 1000) 663 69[ 300] 732 48[ 800] 964 85 107130 415 545 96 757 91[ 800] 108001 136 281 310[ 500] 28 416 555 689 93 951 57 109052 202 18 859 68( 500) 95 448 756 67 874 915[ 8000) 110081 76[ 1000] 281 72 521 607 47 59 91 805 99 048 63 111050 94 384 86 481 679 728 70 985 112004 834 401 548 627 81 895 113340 418 66 82 528 673 739 130006 141 237 350 591 98 887 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Berantwortlicher Redakteur: Auguft Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glotte in Berlin. Drud und Verlag von Max Babina in Berlin.