Anzelprets 70 Heller. Rebaffion und Verwaltung: Prag, I., Netazanta 18. F Telephone: Tagestedattion: 26795, 31469. Machtredattion: 26797. Postichedamt: 57544. Juferate werden laut Tarif billigst berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Breisnachlah. 7. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. Notfignale aus dem Ifergebirge. Der Ausnahmszustand soll helfen? industric. Mittwoch, 6. April 1927. iſt Mit Bajonetten ist den Glasarbeitern nicht zu helfen! wanofrei fei. Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post: monatlich.... Kě 16.vierteljährlich 48.96.192.halbjährig. ganzjährig. Rückstellung von ManuStripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich( rih Nr. 81. verkündet den Ausnahmszustand. Rednerin protestiert dagegen und hält im weiteren Verlauf ihrer Rede der Stoalition und namentlich den Nationaldemokraten ihr mehr als ausgiebiges Sünden register vor. Sie warnt nachdrücklich und fündigt cbenso rücksichtslose Revanche für die wie Silfe für die Glasinduſtrie. Der Handelsminiſter müsse dafür sorgen, daß mit den NachbarStaaten chestens Handelsverträge abgeschlossen werden, in denen auf die Gablon er Industrie Rüdsicht zu nehmen wäre. Naprstek( tsch. Gew. Part.) beschäftigt sich vorGerosse Schäler In der Debatte plädierte Remeš( tsch. Soz.Dem.) dafür, daß dem Obersten Rechnungskon- wiegend mit der Stellung seiner Partei zu der trollamt, das von der Rerierung nur als ein un- Steuerreform und namentlich zu der Erwerbsvermeidliches llebei angesehen werde, ein größerer steuer. Einfluß eingeräumt werde. Er bemängelt sobann die vielen Kredite, die außerhalb des Budgetrahmens aufgenommen werden mußten und die insgesamt 1378 Millionen betragen; davon erhielt erklärt zunächst, daß bei der Verhandlung des allein das Verteidigungsministerium 411 Mil- Staatsrechnungsabschlusses die Anwesenheit der verlionen. Wenn das Gefantergebnis günstiger war, antwortlichen Minister unbedingt erforderlich sei; als veranschlant wurde, so sei dies nur der großen doch fümmere sich die Regierung gar nicht darum, Stenerüberlastung zuzuschreiben. Wenn was hier vorgehe. In jedem anderen Parlament seine Partei sich trotzdem entschlossen habe, für antworten die Fachminister sofort auf die in der den Rechnungsabschluß in stimmen, so tue sie dies Debatte vorgebrachten Anfragen und Beschwerden, nur mit der Einschränkung, daß ihr die geforderten nur bei uns fällt es keinem ein, in Sanfe Stel Erläuterungen gegeben und fünftig entsprechende lung zu nehmen und gegebenenfalls Erläuterungen Maßnahmen getroffen werden. Aus dem Isergebirge, der Seimat unserer Scharfer Brotest des Genossen Schäler und anderer sozialistischer Redner Zukunftau. hochentwickelten nordböhmischen Glaserportgegen die Ausnahmsverf igungen im Sth eiferlande. Simm( D. Nat. Soz.) befaßt sich ebenfalls mit den Gablonzer Vorfällen und wirst der Regierung industrie dringt der tausendfältige Notschrei Prag, 5. April. Im Abgeordnetenhause Lam Millionen aufweist. Die Rückstände weisen in allen vor, daß sie der schleppenden Strife untätig gegeneines um seine nackte Existenz ringenden Pro- es heute anläßlich der Debatie über den Staats- Refforts uſammen mehr als vier Mil- überstehe. Gegen die Verhängung des Ausnahms letarievölkchens zu uns. Die Glasarbeiter des rechnungsabschluß für 1925 zu scharfen Protesten liarden auf, davon über eine Milliarde allein zustandes erhebt er gleichfalls scharfen Proteſt und Jſergebirges rufen um Hilfe gegen ein Syſtem der sozialistischen Opposition gegen die unerhörten an Einkommensteuer. Die Staatsschuld ist in dieser verlangt die Aufhebung dieser Bestimmungen ſobrutaler kapitalistischer Profitstreberei, das Ausnahmsverfügungen, die sich der Bezirkshaupt- Zeit um 2.4 Milliarden gestiegen. Der Referent Hunger und Arbeitslosigkeit über sie und ihre mann von Gablonz selbstredend unter Billigung gelangt trotzdem zu dem Schluß, daß die RegieFamilien gebracht hat und das einen ehemals des Innenministers- gegen die um ihre nackte rung sich in den Grenzen des Finanzgesetzes von blühenden Erwerbszweig dem Ruin entgegen- Criftens verzweifelt ringenden Glasschleifer her 1921 gehalten habe und die Finanzgebarung ein führt. Und die Regierung hat bereits ihre Ant- ausnimmt. Genosse Schäfer verlangte die sofortige wort gegeben: Ueber den ganzen Tannwalder und einen Teil des Gablouzer Bezirkes ist der Aufhebung dieser Ausnahmsverfügungen und vor allem schleunigste Abhilfe durch ReAusnahmszustand verhängt und zugleich das gierungsmaßnahmen für die gefährdete GlasStandrecht angedroht worden. Diese Maßnahme ist eines durch und durch Es ist geradezu ein Standal, daß weder der konsolidierten fapitalistischen Staatswesens Herr Innenminister noch sonst irgend ein Verwürdig. Wenn den zutiefst empörten und er- treter der Regierung sich während der Sigung im regten Arbeitern verboten wird, zugunsten Sißungssaale auch nur sehen lich; davon gar nicht eines verhafteten Vertrauensmannes in den zu reden, daß es Vilicht der Regierung gewesen Proteststreit zu treien, wenn gegen weitere Aus- wäre, von selbst Aufklärungen zu geben und schreitungen der allerschärfste" und Rede zu stehen. Die Bajonette der Gendarmen, die im Jier " rücksichtslose“ Einsatz der öffentlichen gebirge konzentriert sind, werden der WirtschaftsMachimittel angedroht wird, dann kann es zur not der Glasartciter nich, abhelfen können; daru Wiederherstellung der berühmten„ Ruhe und gehören schon großzügige wirtschaftliche Ordnung" nicht mehr weit sein. Ruhe und Maknahmen der Regierung. Zu diefer Auffassung Ordnung das ist nämlich jener paradiesische müßte sich eigentlich auch das reaktionärste BeStreibich( Stom.) bemängelte, daß der RechZustand, wo die arbeitslojen Proleten in hei amtenhirn längst aufgeschwungen haben; nur dem nungsabschlus erst heute zur Verhandlung stehe, terer Gemütsruhe verhungern und nur in Herrn Innenminister scheint dies noch nicht ein cowohl er schon im Juli des Vorjahres vom scheuer Ehrfurcht mit jenen Unternehmern und zuleuchten! Obersten Rechnungskontrollamt vorgelegt worden jei. Nach einer scharfen Seritit der BudgetüberSpekulanten verkehren, denen sie es zu ver Gleich zu Berinn der Sibung famt es fchreitungen tommt er auf die Strife der Glas danten haben, daß sie von ihrer Arbeitsstelle unwillensausbrüchen der Opposi- arbeiter im sergebirge und auf die Verhängung vertrieben und ins Lumpenproletariat hinab- tion, vor allem unserer Genossen und der Kom- des Ausnahmszustandes u sprechen. Er protestiert geſtoßzeit wurden. Ist denn die Regierung tat- munisten, weil weder der Innenminister noch schärfftens egen diese Maßnahmen und verlangt, jächlich so naiv oder so unwissend, zu glauben, irgend ein anderer Minister erschienen war, um caß der Innenminister unverzüglich darüber daß sie mit dem Ausnahmszustand die Todes Aufschluß über den Ausnahmszustand im Jer- Rechenschaft gebe. frise der Gablonzer Exportindustrie furrieren gebirge zu geben. Namentlich nach den deut Hrdina( sch. Agr.) bringt verschiedene agraund das Existenzproblem des Jjergebirgsvolfeschen Ministern, die ebenfalls durch ihre Abrische Wünsche vor und verlangt namentlich Unter- Steuern und Zöllen viel höher sind als budgetiert löjen fann? wesenheit glänzten, wurden wiederholt energische Stübung der Getreideproduktion, Erhöhung des Viel zu wenig ist der ökonomische Rufe laut. Genosse de Witte ruft:„ Die sind Meliorationsfonds, Durchführung des wasser Hintergrund des Kampfes der nordböh- ganz sicher damit einverstanden. Schande über die wirtschaftlichen Brogramms usw. deutschen Regierungsparteien!" mischen Glasarbeiter in der Deffentlichkeit beNach der zweiten Lesung der Vorlage über die kannt. Es geht bei dem leidenschaftlichen Erjasreserve referiert der Berichterstatter Ringen der Glasarbeiter gegen Unternehmer Dr. Hnidet über den und Erporteure nicht um technischen Fortschritt Staatsrechnungsabschluß für 1924, Frau Zeminova( tsch. Nat.- Soz.) verweist darauf, daß feit der Bildung der jetzigen Koalition die wichtigsten Lebensmittel bis um 200 Prozent verteuert wurden, wobei die Löhne sinken und die Arbeitslosigkeit steigt. Statt daß die Regierung im Gablouzer Gebiet den beschäftigungslosen Schleizu geben. Bei der Kritik des Rechnungsabschlusses, bemängelt Benoise Schäfer zunächst die ungeheuren Budgets überschreitungen, die auf der Einnahmeseite 1616 und in den Ausgaben 1550 Millionen betragen. Die Selbstverwaltungsförper haben an staatlichen 3uweisungen aber beträchtlich weniger erhalten ais präliminiert war. Bezeichnend sind die Ausgaben für den Militarismus: es wird zwar eine Verringerung der Ausgaben ausgewiesen, aber gerade die bedeutendsten Posten, so die Anschaffung neuer Waffen, weisen eine beträchtliche Erhöhung auf. Auffallend ist ferner, daß die Einnahmen aus wurde; namentlich die Einkommensteuer trägt um eine halbe Milliarde mehr ein als vorgesehen war. Dagegen blieb die Erwerbsteuer gegenüber dem Voranschlag von 250 Millionen um mehr als die Hälfte zurüd. Die Einkommensteuer weiß der Staat Festangestellten namentlich bei dem Arbeiter und bis auf den leßten Heller einzutreiben; die Unternehmer dagegen sind imstande, große Teile ihres Einkommens einfach zu verleugnen. Bei der Staatsschuld ist auffällig, daß man dreiviertel Milliarden alter Schulden abgeſtoßen hat, daß aber die Gesamtschuld sich trotzdem erheblich vermehrt hat. Ueberhaupt muß man aus den Ziffern des Rechnungsabschlusses den Eindruck gewinnen, daß es bei uns glänzend aussicht; im traſſen Gegenſaß zu diesen aufgepußten Ziffern steht aber unsere wirkliche wirtschaftliche Lage. Tausende schwer um ihre Griſten; ringen; die Strife Tausende schwer um ihre Existenz ringen; die Kriſe Bollgesetzgebung vom vorigen Sommer, deren unheilvolle Wirkungen Redner ausführlich an Hand einer Statistit über die unglaublichen Infolge der Ueberlastung mit Steuern müssen wird nun noch vermehrt durch die Auswirkungen der Preissteigerungen der wichtigsten Lebensmittel oder Rückschritt, sondern um die Frage: Dua- der eine Ueberschreitung des Budgets um 1550 fern helfe, schickt sie Gendarmerie dorthin und litätserzeugung oder Massenproduktion. Dieser Kampf ist nicht von heute. m Schon seit Jahrzehnten geht der Kampf der Spezialität und finden einen guten Marti in nicht mit„ Ausschreitungen" begonnen, sondern isergebirgischen Glasarbeiter um die Erhaltung Indien, wo sie von den Hindufrauen als Arm- die Ausbrüche der Verzweiflung sind erst er des Qualitätscharakters ihrer Induſtrie, denn schmuck oft dußendweise getragen werden. In folgt, nachdem jahrelang zuvor die berufene nur Qualitätsarbeit vermag das dichtſiedelnde der letzten Zeit nahm aber die Erzeugung min- Gewerkschaftsorganisation die Ministerien mit Glasmachervölfchen leidlich zu ernähren und derwertiger( im einfachen Preßverfahren herge Dentschriften bombardierte und bei den zuständer fremdländischen Konkurrenz zu begegnen. ftellter) Schmirgelringe immer mehr überhand, digen Behörden unzähligemale zumeist er Bereits im Jahre 1889 erhoben sich die total wodurch hunderte von Ringschleifern broilos folglos- Interventionen durchführte. Auch verelendeten Glasarbeiter zu offener Revolte gemacht. wurden. Ueber die Auswirkungen unsere Parteipresse hat schon im Herbst vorigen gegen die kapitalistischen Industrieverderber, dieser Umstellung auf den Markt unterrichtet Jahres in ausführlicher Schilderung auf die wobei es in Neudorf und Mariental ein aus dem Jahre 1925 stammender Bericht fatastrophalen Verhältnisse in der Gablonzer zur Zerstörung von Maschinen und Vorräten des tschechoslowakischen Stonsulats in Bom Glasindustrie hingewiesen, sie hat mit ihrer kam. Es hat den Anschein, als ob sich dieses bay. Dort wird die„ überflüssige und Warnung ebenfalls taube Ohren gefunden. nachweist. Damit ist auch die unsinnige Behauptung Drama in gewissen Zeitläuften immer wieder- chädliche Konkurrenz der Gablon- Die heutige agravisch- zünstlerische Regie- der Zollparteien widerlegt, daß keine Lebensmittelholen müßte, um Staat und Unternehmer aus er Glasringexporteur e" gebrand- rungsmehrheit hat eben ganz andere Sortenerung im Gefolge der Zölle eintreten werden.( Geihrer Gleichgültigkeit aufzuschrecken und zum markt, die auf dem indischen Markte eine gen. Die Verschlechterung der Sozialversiche- noffe Grünzner: Das war ja ein aufgelegter SchwinNachdenken über die Arbeiterforderungen zu gänzlich unerträgliche Situarung Befähigungsnachweis für Photographen del!) bewegen. tion" geschaffen hat. Weiter wird festgestellt. und Zementstufenerzeuger, Militärgejeße. Die schlechte wirtschaftliche Lage der Bevölkerung Wie ist es wiederum zu den Verzweif- daß Gablonz mit den billigen japanischen Steuer- und Wehrpflichtprivilegien für die Be- iſt ausschließlich auf die Zoll- und Steuergesetzgebung lungsausbrüchen der Glasarbeiter und zur Ver- Massenartikeln niemals konkurrieren kann und sißklassen sind ihr viel wichtiger, als eine weit- der letzten Zeit zurückzuführen; hätten wir beizeiten hängung des Ausnahmszustandes im Iser- feine Position in erster Linie durch schauende Wirtschaftspolitik im Interesse des Handelsverträge abgeschlossen und hätte man vor gebirge gekommen? Die Antwort ist leicht ge- die Qualität hält". Was die Ausfuhr arbeitenden Volkes. Der einfache Hinweis dar- allem eine Wirtschaftspolitik getrieben, die den Intergeben: Weil sich die in schwerst er von minderwertiger Ware zu Schundpreisen an- auf, daß der Gablonzer Bezirk im alten Dester- effen der arbeitenden Klassen Rechnung trägt, so wäre sicher manches anders und besser. Notlage befindlichen Glas arbei- richtet, fennzeichnet der amtliche Gewährsmann reich mehr Steuern bezahlt hat, als das ganze Eine Industrie ist es vor allem, die seit vielen ter auf legalem Wege einfach fein wie folgt: Land Dalmatien, genügt zur Bekräftigung der Gehör verschaffen konnten. Die Wahrheit, daß an der Wiederbelebung und Jahren unter einer furchtbaren Krise zu leiden hat, das ist nordböhmische Glasindustrie liegt schon seit Förderung unserer Exportindustrie der Staat Jahren darnieder. Nach dem Abflauen der selbst an erster Stelle interessiert wäre. In ersten Nachkriegskonjunktur machten sich wieder dieser Richtung sollte die öffentliche Macht Ende der Achtzigerjahre hatten wir in der Glasdie alten Krebsübel bemerfbar: Preisdrückerei allerschärfstens und rücksichtslos eingesetzt wer- industrie ähnliche Zustände wie heute, als die Perlgegenüber den Arbeitern, wilde Konkurrenz den, gegen die kapitalistischen Industriever- bläser durch das Aufkommen der Perlmaschinen unt Dieser Bericht stammt mischen den Lieferanten und Erporteuren, ala wohlgemerkt! devber und aegen die Schuldigen an den bis ihr Brot gebracht wurden. Es kam damals zu ähnVorsälen Folge davon unaufhaltsame Qualitätsverschlech aus dem Jahre 1925. Settdem ist nichts herigen Verjäumnissen. Gebt den Glasmachern lichen Bor Jen wie vorigen Montag im Gakonzer terung, schleuderhafte billige Massenerzeugung geschehen, was einer ernsthaften Abhilfe ähnlich des Ifergebirges Brot und Arbeit, dann werdet Gebiet. Damals zeigte die Regierung aber mehr Verständnis für die Lage; es wurden sofort Notund zunehmende Arbeitslosigkeit. Wie gewissen- fähe, obwohl der Zeniralverband der Glas ihr feinen Ausnahmszustand und kein Stand- ſtandsausschüsse geschaffen und die Regierung fümloz die gesunden Grundlagen der Industrie arbeiter in Taunwald unermüdlich darnach rief. recht brauchen! Denn die ganze Staatsgefähr- merte sich um die Hebung der Glasindustrie. Was verwirtschaftet wurden, ist an dem Beispiel der Das muß den Urhebern des Ausnahmszustan- lichkeit" dieser gepeinigten und verzweifelten geschicht aber jetzt? Durch eine große Demonstration, Glasringbranche festzustellen. Geschlif- des heute laut ins Gedächtnis gerufen werden. Menschen besteht darin, daß sie leben und nicht wie sie in Gablon; nur in den Zeiten des Wahlrechtstampfes gesehen wurde, wurde die Regierung fene farbige Glasringe sind eine Gablonzer Die Glasarbeiter haben ihren Existenzkampf verhungern wollen. Auf diese Weise wird von uns aus für die elendsten Preise die Arbeit des Arbeiters, Erzeugers und Exporteurs ausgeführt und unverantwortlicher Weise ein bedeutender Teil des Natto nalvermögens vergeudet und der Ruf der guten Ware geschädigt." 12 " die Glasindustric. wwwwww M Aus unserem Abgeordnetenklub. Donnerstag, den 7. April um 10 Uhr vor mittag wichtige Klubjigung. Volle Präsenz unter allen Umständen erforderlich. 000000 auf den Notstand der Glasarbeiter aufmerksam gemacht. Die Regierung hat davon aber überhaupt keine Notiz genommen; niemand fam, um im Verein mit den betroffenen Korporatio= nen zu untersuchen, wie der Glasinduſtrie aus ihrer Not zu helfen wäre. Der Arbeiter bemächtigte sich darob helle Verzweiflung und es kam zu den Vorfällen, über die in der Presse schon berichtet wurde. Die Demonstrationen am vorigen Montag hätten sich troß allem nicht ereignen fönnen, wenn die Res gierung nach der großen Demonstration in Gablon; jefort baran gegangen wäre, mit den Vertretern der Industrie und der Gewerkschaften über Notstands maßnahmen zu verhandeln! Als diese„ Ausschreitungen" vorüber waren, schickte man ins sergebirge ganze Kompagnien von Gene darmerie, verhängte den Ausnahmszustand und be rief sich dabei auf eine Ministerialverordnung aus dem Jahre 1858!( Genosse Voh!: Dazu ist das alte Oesterreich noch immer gut genug! Genosse Grinz ner: Statt Brot blaue Bohnen!) Ja man droht sogar mit dem Standrecht und verhaftet Arbeiter! Wir machen nicht die Gendarmen dafür ver. Die Exportentre wollen auch in Krisenzeiten ihren Gewinn beibehalten und suchen dies durch Verschlechterung der Ware zu erzielen. Das schadet aber unserer ganzen Glasindustrie.( Genosse de Witte: Die Regierungsparteien erzeugen hier auch nur Schundware; daher können sie dort die Erzeugung von Schundware auch nicht verbieten!) Man hätte der Glasindustrie schon längst aufhelfen können, wenn man schon während der Krise im Jahre 1923 cingegriffen und Vorbeugungsmaßregeln getroffen hätte. Wir lagen die Regierung einer schweren Verjämnis an! Die Kundmachung des Ausnahmszustandes muß sofort aufgehoben werden. Es ist für die Tschechoslowakei keine Ehre, sich bei der Niederwerfung der Arbeiterklasse noch auf eine Verordnung aus dem Jahre 1858 zu berufen! Das paßt zu den sonstigen krampfhaften Vestrebun gen, sich zu entösterreichern", abfolut nicht! Wir verlangen, daß über die Vorgänge im sergebirge und über die Entschlüsse der Regierung. in welcher Weise sie zur Besserstellung der Glasindustrie beizutragen gedenkt, hier im Die Bauvorlage im Sennt. Genosse Polach über die Wohnungs. frage. Hause sofort Ausschluß gegeben wird. Wir verlangen, daß die beteiligten Minister in offener Sigung Auskunft darüber geben, ob sie dafür Gorge tragen wollen, daß im Isergebirge wenigstens den dort noch lebenden Arbeitern eine Verdienstmöglichkeit gesichert wird; die besten Kräfte sind ja vielfach ohnehin schon ausgewandert. Wir verlengen von der Regierung aber vor allem, daß sie die Ausnahmsverfügungen for fort zurücknimmt. Die Regierung und die herrschenden Parteien sind mit der vollsten Berentwortung belastet, wenn die herausfordernden Schritte der Behörden innerhalb der Arbeiterschaft des Ziergebirges die Leidenschaften noch mehr in Wallung bringen und wenn die Arbeiter in der Abwehr eines schweren rechts zu verzweifelten Mitteln greisen sollten. Die Regierunesparteien mögen bedenken, daß man mit Bajonetten und Standrechtsdrohungen soziale Strijen nicht zu lösen vermag! ( Lebhafter Beifall!) Sierauf wird die Situng abgebrochen und die nächste Situng auf Donnerstag, den 7. um halb 4 Uhr nachmittag auberaumt. wettrom), 6. April 1927. schäftigt hat, daß man schon in dieser Sigung die Verhandlungen abgebrochen hat und daß im Feber dieses Banförderungsgesez zurückgezogen wurde. Das ist der sozialpolitische Ernst, welchen die gegenwärtig rein bürgerliche Regierung aufbringt Es wird dem gewissenhaften Historiker des tschechoslowakischen Varlamentarismus das kalendarische Zusammenfallen der sozialen Reaktion mit dem Antritt dieser neuen reinbürgerlichen Regierung nicht entgehen fönnen, cs wird ihm die Bedeutung des 15. November 1925 als des Beginnes einer Mera der Reaktion auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens nicht entgehen können. Dazit gehört auch das Provisorium des Bauförderungsgesetzes. An dieser Vorlage ist schon der Name eine Lüge. Es ist wahrhaftig kein Gesetz zur Bauförderung, zur Baubewegung, es ist ein Geseß zur Baubehinderung. Stellen Sie sich einmal vor, wie es mit den gemeinnüßigen Bangenossenschaften, ins besondere mit den Arbeterbaugenossenschaften steht, welche unzulängliche Mittel diefen zur Verfügung stehen. Es fonnte fein einziger Mensch glauben, daß die Bestimmungen des alten Gesetzes, wonach Ge nossenschaftler nicht mehr als 10 Prozent des Baufapitals brauchten, aufgehoben würden. Woher sollen die Genossenschaften die Mittel nehmen, um die su tönnen. leben, lauter Tuberkuloſekandidaten ſind, iſt ſelbſt. Bauten, die sie vielfach begonnen haben, fortführen verständlich.( Sen. Start: Sauptsache für den Staat ist, daß die Frauen Kinder gebären.) a, camit sie zugrunde gehen, denn auch von diesen Kindern sterben bis zum 5. Lebensjahre 40 Prozent dahin, die also für den Friedhof geboren wurden. Es ist klar, daß angesichts des fehlenden An reizes für die private Wohnbautätigkeit dem Staate die Pflicht der Wohnbantätigkelt erwächst, vor allem die Pflicht des Staates, diejenigen, die heute, auf Grund des Mieterschutzgeseyes, in unzulänglichen Wohnungen zu wohnen genötigt find, wenigstens vor der Gefährdung diefer unzulänglichen Wefriedigung des Wohnungsbedürfnisses zu schützen. Am 30. April des nächsten Jahres läuft das Mieterschutzgesetz ab und antwortlich, daß im Isergebirge die Straßen abgesperrt, alle Leute angehalten und alle Gasthäuser In der gestrigen Senatssißung wurde die streng fontrolliert werden, ob ja nicht etwa eine Debatte über die Bauvorlage fortgesetzt. Von verbotene Versammlung stattfindet.( Genosse de unseren Genossen gelangte Sen. Polach zu Witte: Wo ist denn der Innenminister, der hat Worte, der in seiner Rede das ganze Ban- und doch hier Nechenschaft abzugeben!); die Gendarmen Wohnungsproblem aufrollte. Er behandelte zu müssen den Befehlen gehorchen, sonst kommen sie nächst die grundsägliche Stellungnahme der Soum ihre Gistenz. zialdemokratie zu dieser brennenden sozialen Frage und führte an anschaulichen Beispielen dem Senat den ganzen Jamer der Wohnungsverhältnisse der arbeitenden Klassen vor Augen. Gen. Bolachs Rede war eine temperamentvolle Anlage des heutigen Regierungssystems, das an der Wohnungsnot von tausenden Menschen achtlos vorübergeht und nicht alle Straft anwendet. um endlich den Wohnungslosen zu helfen. Die Verleiber auch unter Menschen, die sich Wohnungspoli antwortung dafür, daß die Wohnungskrise jich tifer nennen. immer mehr verschärft, tragen die bürgerlichen Parteien. Verantwortlich sind in erster Linie die politischen Behörden und die Regierung selbst! Durch all diese Maßnahmen wird die Erbitterung nur noch vergrößert und man darf sich nicht wundern, daß sich die Arbeiter gegen eine solche Behandlung scharf zu Wehr sehen. Die Regierung hätte sofort nach der ersten Demonstration ein Erzeugungsverbot für Schmirgelware erlaffen und statt Gendarmen ein paar Sachverständige ins Ziergebirge schiden sollen, um einen gangbaren Ausweg aus der Strise zu finden!( Lärm.) Genosse Senator Polach führte im einzelnen aus: Bum großen Teil trägt ja auch die verfehlte Wirtschaftsvolitik der Regierung die Schuld an Die Wohnungsfrage war schon in der Vorkriegs diesen Zuständen in der Glasindustrie. Es hätte seit ein Stieffind der Sozialpolitit, ein Stieftind der ficher nicht geſchadet, wenn auch einer oder der an- sozialen Fürsorge. Für uns Sozialisten ist das fei dere von den Regierungsabgeordneten der Not im neswegs eine überraschende Sache. Die Scapitalisten Jjergebirge fein Augenmerk zucewendet hätte!( betrachten auch diesen Zweig der Produktion aus noſſe de Witte: Das intereſſiert sie nicht). Sie schließlich unter dem Gesichtspunkt der Kapitalsan scheinen aber cher damit einverstanden zu sein, daß lage, der kapitalistischen Rentabilität. Aber aus die die Regierung ganz wie im alten Desterreich auf fer Grundeinstellung zu dem Problem ergibt sich, eine derartige Bewegung daß der Kapitalist natürlich kein Bedauern darüber empfindet, daß die Menschen heute in unserem mit Gendarmerie und Standrecht antwortet!( Geneffe de Witte: Früher haben sich Staate noch mehr zuſammengepfercht wohnen wie wenigstens auch Bürgetiche dagegen gewehrt; hente früher, daß die einzelnen noch weniger Luftraum aber machen sie der Regierung dabei noch die zur Verfügung haben als früher. Ihn beschwert es Maner!) Selbst in den Achtzigerjahren hat die Re- nicht, daß zahllose Familien, natürlich ausschließlich gierung die Dinge nicht so auf die Spite getrieben proletarische Familien, in Scheuern und Stät und ist nicht sofort mit ihrem ganzen Machtappa. len, in ausrangierten Eisenbahnwaggons, in Erd löchern, in Feldhöhlen, in Gefängnissen, in Polizei arresten hausen. Es greift nicht an sein Herz, daß Proletarierkinder in solchem physischen Elend, in der Kulturlosigkeit solcher Wohnstätten aufwachsen, rat aufmarschiert: es blieb unserer Regierung vorbehalten, sofort mit Bajonetten Ordnung zu schaffen. ( suirnfe!) Wir verwahren uns dagegen, daß man eine große Industrie and viele Tausende von Arbeitern der artig behandelt. Warum fann man fein Verbot der Schmirgelware erlassen?( Genosse Hadenberg: Das tsche choslowakische Erzeugnis wird ja ganz verrufen!) unter solchen Gefahren für ihre findliche Unbefangenheit und für ihre sittliche Reinheit, wenn sie nicht unter dem Jammer der Wohnungsverhältnisse vor zeitig dahinsterben. Doß die blassen, hohläugigen, hohlwangigen Kinder, die in solchen Wohnungen Die grinsende Fraße. Roman von Victor Sugo. die Feinde des Mieterschuhgesehes sind bei allen bürgerlichen Parteien zu finden, Aber nicht das Mieterschutzgesetz ist die Ursache, daß nicht gebaut wird, es gibt eine ganze Menge von Staaten, in denen das Mieterschutzgesetz schon auf gehoben worden ist, ohne daß es etwas genütt hätte. In Deutschland z. B., wo der Mieterschutz auf gehoben ist, find die Mieten nicht bloß valorisiert, die Mietpreise sind vielmehr auf 130 Prozent der Workriegszeit gefliegen. Die Ursachen für den unzulänglichen Wohnungsbau liegen in den Baukosten, nicht in dem Schutz des Mieters, sie liegen in dem teneren zufredit. Die Hoffnung, als ob die Auftebung des Mieterschures eine Aenderung hervor rufen würde, iſt eine Selbsttäuschung, wenn nicht eine bewußte Täuschung der andern, In früheren Jahren hat ja ein Bauförderungs Vergleichen Sie mit diesen Verhältnissen die Zustände und die Wohnbautätigkeit in dem armen Wien, in welchent zur Bekämpfung der Wohnungsnot schon bis heute 30.000 Wohnungen errichtet worden sind und in den nächsten Jahren 35.000 neue Wohnungen angekündigt werden. Das bedeutet aber nicht bloß eine Tätigkeit in bezug auf die Wohnungsfrage, sondern, nachdem die Bauindustrie mit Recht als die Schlüsselindustrie bezeichnet werden kann, für eine ganze Reihe von Gewerben auch einen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Sunderttausende Menschen, Bauarbeiter, Baugewer betreibende, Industrieunternehmungen, Kleingewerbetreibende, Kaufleute, wurden durch diese Bautätigfeit mit Brot und Erwerb versorgt. Welch eine herrliche Aenderung in den Lebensverhältnissen der Arbeiterschaft innerhalb dieser Häuser, dieser neuerrichteten Wohnungen mit ihren Bademöglichkeiten, mit ihrer Entlastung industrieller Arbeit der geplagten Sansfronen, mit ihren Kindergärten innerhalb der Häuser! Dieses Gesetz ist ein Illustrationsfaktum mehr zur Charakterisierung der gegenwärtigen Regierung, die durch einen grenzenlosen Haß gegen den Sozialis mus zusammengehalten wird, durch das glühende, ungeduldige Verlangen, die allerletzten Reste einer sozialpolitischen und sozialfürsorgerischen Tätigkeit zu beseitigen, oder, um in der Sprache dieser Herrschaften zu reden, den sozialistischen Schutt wegzuräumen. Unsere Partei gibt der Mehrheit Gelegenheit durch Annahme unserer Abänderungsanträge die schlimmsten Bestimmungen dieser RegierungsvorLage zu beseitigen. Wir geben uns über das Schidfal unserer Anträge teinen Zweifeln hin. Aber wir wollen auch die Mehrheit darüber in feinem Zweifel laffen, daß wir dieses Scheinwert eines Bauförderungsgesepes, um nicht einen stärkeren Ausdrud zu gebranchen, mit Enischiedenheit ablehnen, daß wir in seinem Zustandekommen eine Behinderung einer nühlichen Bautätigkeit sehen und daß wir die Schuld an seinem Zustandekommen, wenn unsere Abänderungsanträge abgelehnt werden, den Bürgerparteien auslasten, daß wir für seine Wirkung diese allein verantwortlich machen.( Lebh. Beifall.) geset bestanden, das mit Ende 1924 abgelaufen ist. Seit Beginn 1925 wird nun dieſes Bauförderungsgesch verschleppt. Ueber vieles Drängen von ſozia iftischer Seite hat im vorigen Jahre die Regierung im Juni einen Gesexentwurf vorgelegt, in welchem eine Reihe von Veſtimmungen des alten Bauför derungsgesetzes wieder aufgenommen waren. Trotz vielen Mängeln, die dieser Entwurf enthielt, atmete er doch gewissermaßen sozialpolitischen Geist und wäre sicherlich ein geeignetes und brauchbares In strument für die Bautätigkeit. zumindest aber eine Grundlage für die Beratung im Hause gewesen. Aber wie unfroh die Regierung war, dieses Gesch einzubringen, dafür ist charakteristisch, daß die erste Vor dem Gen. Polach sprachen der Senator Beratung des im Juni vorgelegien Geschentwurfes Picht( tsch. Nat.- Soz.), der das Baugesetz als ein erst ein halbes Jahr später, im Dezember in einer bloßes Pflaster auf die offene Wunde unserer einzigen Sitzung den jozialpolitischen Ausschuß be- Voltswirtschaft, aber als kein Heilmittel charafDavid Dirry- Moir aus königlicher Machtvoll gefolgt wäre. Wenn er auch fortfuhr, feinen recht-| Josiane als Prinzessin und nahm es sehr genan kommenheit zum einzigen endgültigen Erben des mäß gen Scönig zu lieben, so war er doch einsichtig mit allen Anordnungen. Sie hatte eine gewisse Lord Linnäus Clancharlie, feines natürlichen genug, dem Thronräuber zu dienen. Uebrigens Vorliebe für Lord David. Lord David war schön, Baters, erklärte, nachdem das Nichtoorhanden war er ein ausgezeichneter, wenn auch ein wenig aber das war eine Zugabe. Sie fand ihn elegant. fein anderer Kinder oder Nachfommen festoestellt zuchtloser Offizier; er trat vom Landheer in den Josiane machte viel Wesens von seinen Pferworden ist"; darauf wurden die Paiente im Seedienst über und zeichnete sich als Fregatten- den, seinen Hunden, seinen Spielverlusten, seinen 22 Aus dem Französischen übersetzt von Oberhaus eingetragen. Kraft dieser Patente über- fapitän beim weißen Geschwader aus. Alles in Mätressen. Lord David hiewiederum unterlag Eva Schumann. trug der König dem Lord David Dirry- Woir allem war er ein großer Herr, der die elegante dem Zauber der Herzogin Josiane, dieses MädEines Tages erfuhr die Welt, daß dem alten die Titel und Rechte des verstorbenen Lord Lin- Lasterhaft feit sehr weit trieb; servil wie es sich chens ohne Makel und ohne Strupel. Verbannten, Lord Linuäus Clancharlie, allerlei näus Clancharlie, unter der einzigen Bedingung, g: hört, äußerst hochfahrend, turzsichtig oder scharf- Josiane das war das Fleisch. Ein herrwiderfahren war, vor allem der Tod. Der Tod daß Lord David ein Mädchen heiraten würde, die sichtig, wie es die Gelegenheit erforderte, gerne liches Weib. Sie war sehr groß, zu groß. Ihre hat für den Betroffenen das Gute, daß er ein in diesem Augenblick erst ein Kind von wenigen redid affen und ehrlich. Kriecherisch oder arrogant Haare hatten jene Tönung, die man Purpurblond wenig von dem Verstorbenen reden macht. Man Monaten war; aber der König hatte sie in der je nachdem; zu jedem tollen Streich bereit, nennen könnte. Sie war üppig, frisch, robust erzählte sich von den letzten Jahren Lord Bin Wiege zur Herzogin gemacht man wußte nicht keiner Unhöflichkeit fähig. ein Mann von den fein- rosenrot und ausnehmend fühn und geistvoll. In naus, was man wußte oder zu wissen glaubte. recht warum. Oder wenn man will: man wußte sten hösischen Umgangsformen, stolz darauf, bei ihren Augen war allzu leicht zu lesen. Einen GeWenn man diesen zweifellos recht unzuverlässigen nur zu gut warum. Die Kleine hieß Herzogin den großen Prunkentfaltungen der Monarchie auf liebten hatte sie nicht auch keine Steuschheit. Erzählungen glauben sollte, so war Lord Clan- Jojiane". den Knien zu liegen, von heiterer Tapferkeit, nach Sie verschanzte sich hinter ihrem Stolz. Die Män charlie gegen Ende seines Lebens von seinen Dieser einen Herzogin verlich der König außen ein Höfling, im Grunde ein galanter Held ner- pfui, höchstens ein Gott war ihrer würdig republikanischen Jteen noch einmal start bewegt die Pairfchaft Clancharlie. Sie war Pairesse, so so war er mit fünfundvierzig Jahren noch ein oder ein Ungeheuer. Wenn Unnahbarkeit Tugend worden, es sei sogar dahin gekommen, daß er in lange, bis es einen Pair geben würde. Der Pair Jüngling. ist, so war Josiane das tugendhafteste Geschöpf der Verbohrtheit des Verbannten die Tochter würde ihr Gatte sein. Diese Pairschaft beruhte Von seiner Mutter her hatte er ein wenig aber es fehlte ihr jede Unschuld. Scheinbar leicht eines Königsmörders. Anna Bradshaw, geche auf der Baronie von Clancharlie und der Varome Geld, ungefähr zehntausend Pfund Sterling jähr zu haben und dabei unerreichbar zu sein. das licht habe; auch fie fei gestorben, aber, so hieß von Sunkerville; außerdem waren die Clandjar- Leves Einkommen; das sind zweihunderttausend war ein Meisterwerk. Josiane fühlte sich als es, bei der Geburt eines Knaben, der nun, wenn lies als Belohnung für eine Waffentat in frühe- Mart. Er zog sich aus der Affäre, indem er Majestät und Materie. Ihre Schönheit war beall diese Einzelheiten stimmten, der rechtmäßige ren Zeiten mit königlicher Erlaubnis Marquis Schulden machte. Seine Brachtliebe, seine Extra- klemmend; sie bezauberte nicht, sie radie. Josiane Sohn und Erbe des Lord Glancharlie war. Diese von Corleone in Sizilien. Alle Güter, Schlösser, vaganz, feine Neuigkeitssucht waren ohne Beispiel. zertrat Herzen; sie war irdisch. Hätte man sic sehr unbeſtimmten Aussagen machten mehr den Flecken, Amtsbezirke. Lehen, Renten, Freigüter Sobald man ihm etwas nachmachte, nahm er eine eine Seele in ihrer Brust sehen lassen, so wäre Eindruck von bloßen Gerüchten als von wirklichen und Domänen der Pairschaft Clancharlie- Hunter- neue Mode an. Er besaß unerhörte Spitzen, sie ebenso erstaunt gewesen, als wenn man ihr Tatsachen. Was sich in der Schives zutrug, war ville gehörten provisorisch der Lady Josiane, und Hüte, die sonst femer trug, und Spißenfragen, wie Flügel an ihren Schultern gezeigt hätte. Sie für das damalige England weit weg. Lord Clan- der König verfügte, daß Lord David Dirry- Moir nur er allein sie hatte. führte gelehrte Gespräche. Sie beherrschte die charlie wäre bei seiner Heirat neunundfünfzig, nach seiner Beirat mit Josiane Baron Clan- Im Jahre 1705, als Lady Josiane dreiund- höfifchen Formen. Es hieß, sie verstünde Arabisch. bei der Geburt feines Sohnes sechzig Jahre alt charlie fein solle. zwanzig Jahre alt war, und Lord David vierund- In den Sitten jener Zeit spielte die Vorgewesen. bald darauf wäre er gestorben unter Außer der Erbschaft Clancharlie befaß Jo bierzig. hatte die Heirat noch immer nicht statt- liebe für das Mißgestaltete eine Rolle, besonders Sinterlassung dieses Kindes, das nun Doppel- siane noch ihr Privatvermögen; es waren große gefunden, und zwar aus den besten Gründen der bei den Frauen, und sonderbarerveise bei den waise war. Wöglich war es zweifellos, aber sehr Besitztinier, die zum Teil aus Schenkungen Welt. Haßten die beiden einander? Steineswegs. schönen Frauen. Maria Stuart war liebensunwahrscheinlich. Es wurde weiter erzählt, dieses stammten, welche die erste Gemahlin Jakobs II. Aber was einem sicher ist, treibt nicht zur Eile. würdig" gegen einen Budligen, Rizzio; Maria Sind sei schön wie der Tag", wie es in allen ihrem Gatten gemacht hatte. Josiane wollte frei bleiben; Lord David wollte Therese von Spanien hatte sich mit einem Neger Märchenbüchern heißt. König Jafob machte die- Nachdem es Lord David unter Start und jung bleiben. Sich so spät wie möglich zu binden in Vertraulichkeiten eingelassen jen offensichtlich unbegründeten Gerüchten ein Jafob wohlergangen war, erging es ihm unter erschien ihm als eine Verlängerung seiner Ende, indem er eines schönen Tages in Er- Wilhelm weiter wohl. Sein Jakobismus ging Jugend. " schwarze Aebtissin". daher die mangelung eines rechtmäßigen Sohnes" den Lord nicht so weit, daß er Jakob II. in die Verbannung Als natürliche Tochter des Königs fühlte sich ( Fortfegung folgt.) Mittwoch, 6. April 1927. Der vierte Räuber erschossen. Preßburg, 5. April. Der vierte Raubmörder von Nagybiscse wurde heute um zwei Uhr nach mittag bei einem Fenergefecht in der Nähe der Einschichte Vista in Puhoer Bezirk erschosen. Bei der Schießerei wurden drei Personen schwer verletzt, wovon eine im Trentschiner Serankenhauſe ihrer Verwundung erlag. Ferner wurden ein Bewohner und ein Gendarm leicht verJetzt. Bei dem Mörder wurden 40.000 K, eine goldene Uhr mit Stette und eine Piſtole mit drei Batronen gefunden. Eine zweite Bistole hatte der Verbrecher während der Schießerei weggeworfen. Polizeibeamte sind sofort nach der Einſchichte Vieska abgereift, um die Identität des vierten Räubers festzustellen. Zur Einvernahme des Verbrechers Marft in der Angelegenheit der Ermordung des Preßburger Maurers Nirschy find Polizeibeamte aus Breß burg nach Trentschin abgereist. Bei der Konfron tierung mit Ballogh, der von Markt des Mordes an dem Maurer Nirschy beschuldigt wurde, be harrte Markl auf seiner Aussage, während Ballogh jede Schuld leugnet. M terisierte, und der Sen. Teschner( d. Nat. Soz.), der insbesondere bemängelt, daß die Vorlage wie der nur ein Provisorium ist. Nach dem Gen. Polach sprechen noch für die Vorlage die Senatoren Slama( tsch. Gew.-P.), Prause( d. Gew.-P.) und Mazaner( tsch. Stler.), dagegeen Hartl( d. Nat.) und Herz( ung. Komm.). Die Abstimmung wird erst in der heutigen Sitzung erfolgen. Die Lage im Glasgebiet. Intervention des Abgeordneten Genossen Roscher.- Furchtbare Not im Schleiferlande. Seite 3. Der italienisch- ungarische Batt unterzeichnet. Bekanntgabe in Belgrad. Belgrad, 5. April. Entsprechend den Bestim mungen des zwischen Italien und Südslawien abgeschlossenen Freundschaftspaltes hat die italienifche Regierung die Belgrader Regierung benach richtigt, daß heute in Rom der zwischen Italien und Ungarn abgeschlossene Freundschaftspatt unterzeichnet werden wird. In der Mitteilung wird betont, daß der neue Freundschaftspakt gegen niemand gerichtet und im Gebiete des Völkerbundpattes abgeschlossen worden sei. Tagesneuigkeiten. Rom, 5. April. Heute nachmittag um fünf Uhr ist im Palazzo Chigi von Mussolini und Graf Bethlen der italienisch- ungarische Freunddie Verfügung des Ausnahmszustandes allgemeine sen Zwischenfällen gekommen, daß die Arbeiterschaft unterzeichnet worden. Tannwald, 5. April.( Eigenbericht.) Trotzdem| feiner Seite ihnen Hilfe zuteil wurde, ist es zu die schafts-, Ausgleichs- und Schiedsgerichtsvertrag Empörung bei der gesamten Bevölkerung des Jser in ihrer Verzweiflung zur Vernichtung der SchmirGleichzeitig wurde ein Gutachten italienischer gebirges hervorgerufen hat, ist der heutige Zag in gelware in einzelnen Betrieben geschritten ist. Die und ungarischer Techniker unterzeichnet, das sich allgemeiner Ruhe verlaufen. 400 Mann Gendar Glasarbeiter des Isergebirges sind gutmütige Ar- mit der Frane befaßt, den ungarischen Interessen merie sind auf die einzelnen Ortschaften verteilt, beiter und auch intelligente Facharbeiter, denen es im Hafen von Fiume Erleichterungen jeder um für die Aufrechterhaltung der Ruhe Sorge zu niemals eingefallen wäre, zu solchen Schritten ihre Art zu gewähren. Weitere Berhandlungen der tragen. Der Abgeordnete Genosse Roscher war Zuflucht zu nehmen, wenn ihnen die entsprechende wirtschaftlichen Sachverständigen sollen demnächst heute im fergebirge und hat mit den Vertretern Silfe in ihrer entsetzlichen Notlage nicht veriant aufgenommen werden. des Zentralverbandes der Glasarbeiter die not worden wäre. Die Demonstration der Glasarbeiter wendigen Schritte beraten, welche in erster Linie am 28. März 1. 3. hatte auch einige Ausschreitungen der Enthaftung der eingesperrten Arbeiter sowie zur Folge und anschließend daran wurden drei Arder Aufhebung des Ausnahmszustandes gelten. beiter, und zwar Josef Renner, Glasschleifer in Abgeordneter Roscher hat heute an den Minister Morchenstern, Emil Augsten, Glasschleifer in des Junern folgendes Schreiben abgesandt: Jofesthal und Berthold Jäger, Glasschleifer in An das Ministerium des Innern, zu Handen des Josefsthal, verhaftet. Diese Verhaftungen, die mitHerrn Ministers Jan Cerny, Prag IV. ten in der Nacht erfolgten, wobei noch gar nicht er wiesen ist, ob sich die Verhafteten einer strafbaren Sehr geehrter Herr Minister! Die allgemeine Handlung schuldig gemacht haben, haben die ErreNotlage der Glasarbeiter des Gablonz- Tann: valder gung unter den notleidenden Glasarbeitern aufs Bezirkes und der angrenzenden tschechischen Ort höchste gesteigert. Statt nun zu versuchen, die Glas schaften in den Bezirken Turnau und Semil, arbeiter zu beruhigen, ihnen helfend beizuspringen, und die letzten Vorkommnisse im Gablonz- Tannin ihrer Notlage, hat die politische Bezirksverwaltung walder Bezirke veranlassen mich, an Ort und Stelle in Gablon; a. N. einen vollständig falschen Weg ein über die Ursachen der Notlage der Arbeiter am hen geschlagen und den Ausnahmszustand über den tigen Tage Erkundigungen durchzuführen. Tannwalder Bezirk und Orte des Gablonzer BeIm Gablonz- Tannivalder Industriegebiet und sirfes verhängt und 400 Mann Gendarmeric im Musterexemplar eines Kleritalen. im angrenzenden Turnau Semiler Gebiet ist die Gebiete zusammengezogen. Wenn im Isergebirge Glasindustrie die vorherrschende Industrie. Seit unter der Glasarbeiterschaft Beruhigung eintreten Einer der gegen sich selbst Artikel fartes. Jahrzehnten konnten die Arbeiter der Glasindustrie, soll, dann muß man diesen armen, bedauernswerten Der Mißtrauensantrag. In der frömmsten und schwärzesten Stad: des die hochwertige Qualitätsware erzeugten, ihre Le Menschen helfen. Aber man darf sie nicht in ihrer remmen, schwarzen Bayern, in Regensburg, Dem vom Klub der deutschen sozialdemokratis benseriftens finden. Seit einigen Jahren ist die Notlage noch reizen. Ich möchte sie dringend bit soeben ein eigenartiger Standal enthüllt wor ist schen Abgeordneten beschlossenen Mißtrauens- Glasinduſtrie dieſes Gebietes von einer dauernden ten, Herr Miniſter, daß zur Beruhigung der Arbeiter den, in dessen Mittelpunkt der Oberbürgermeister antrag gegen die Regierung sind nunmehr ends schweren Wirtschaftskrise heimgesucht. Die Arbeiter und der Bevölkerung des gesamten Gebietes folden, antrag gegen die Regierung sind nunmehr end- schaft dieses Industriezweiges leidet unter ständiger gende Maßnahmen durch die Regierung getroffen folder Stadt, Dr. Sipp, steht. Dieser Gesinnungsgültig folgende Klubs beigetreten: Kommuniſten, tschechische Sozialdemokraten, Löhne find nicht geeignet, der Arbeiterschift die Cri- fchlag bringe, geeignet sind, Beruhigung unter die bekannter Führer der bayrischen Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit und die niedrigen würden, weil nur diese Maßnahmen, die ich in Vorfreund der österreichischen Christlichsozialen ist ein Deutsche Nationalpartei, Deutsche Nationalsozialis ftenzgrundlage zu bieten. Glasarbeiterschaft und der Bevölkerung zu schaffen. Wolfspartei, Vorsitzender des bayrischen sten und Ungarische Christlichsoziale, die alles in Städtebundes und mehrmals Kandidat für Im Jahre 1921 jezte die Erzeugung der 1. Sofortige Aufhebung der von der politischen einen Minsiterposten, segar für die Mi allem 108 Abgeordnete repräsentieren, während zur Schmirgelware in der Ringbranche ein. Im Bezirksverwaltung erlassenen Ausnahmeberfügungen. nisterpräsidentschaft. Einbringung des Antrages nur 100 Unterschriften Jahre 1924 in der Schliffperlenbranche erforderlich find. Die Einholung dieser Unterschrif- und im Jahre 1925 in der Kristall und Flabeiter. 2. Sofortige Freilassung der verhafteten Arten ist im Gange, worauf unverzüglich die Ueber- tonbranche. Während früher die Glasarbeiter 3. Durchführung des Beschlusses der Interreichung des Antrages erfolgen wird. durch das Schleifen des Glases eine hochwertige eisentengruppen der Glasindustrie vom 4. April Qualitätsware erzeugten und dadurch Arbeit und unter Anwesenheit des Herrn Sektionschefs Dr. minderwertiger Schmirgelware Taueines Erzeugungsverbotes für Schmirgelware. sende von Arbeitern ihrer Eristenzmöglichkeit be4. Die sofortige Einberufung einer Konferen; nyme Angriffe gegen seine eigen Freitag, den 1. April, fand im Odborový raubt. Zum Beweise sei angeführt, daß vor nicht dum" in Prag eine Stonferen; der Vertreter der allzulanger Zeit 3000 Ringschleifer volle Beschäfti- durch die Regierung, an der teilzunehmen hätten Partei und seine engsten Parteifreunde zu rich dem Reichsverband deutscher Stranfenfassen ange- gung finden konnten, während gegenwärtig nur 300 Vertreter des Handelsministeriums, des Ministe- ten. So führte er gegen seinen Parteigenossen, chloſſenen Krankenkassen statt, zu der sich 114 De Ringschleifer Beschäftigung finden können und auch riums für soziale Fürsorge, des Ministeriums des den zweiten Bürgermeister Baumer, einen legierte von 40 Verbandskassen eingefunden hatten. diese nur teilweise beschäftigt sind. In der Schliff Innern, die Vertreter des Glasarbeiterverbandes in charfen persönlichen Stamps, der schließlich damit Der Obmann des Verbandes, Abg. Genosse perlenbranche waren 2500 Schleifer beschäftigt, jest Tannwald, der Bezirksobmann in Tannwald Herr endete, daß Baumer feines Amtes enthoben wurde. Schäfer, der die Verhandlungen der Tagung lei- find noch teilweise 600 beschäftigt. In der Kristall- Anton Hadel, der Bürgermeister der Stadt Gablonz Ja, Sipp trieb das Doppelspiel so weit, daß er in a. N. Herr Fischer als Vorsitzender der Distrikts- feinen anonymen Artikeln, deren Zahl in die und Flakonbranche waren 3000 Schleifer beschäftigt, vete, hielt dem im letzten Jahre verstorbenen Obmann der Bruderlade in Falferau, Schusser, dem gegenwärtig ist ein Drittel davon entlassen und zwei Commiſſion für Glasheimarbeit und die Genoffen- Dutzende geht, sich selbst angriff und gegen Drittel arbeiten 2-4 Tage in der Woche. Dieser schaft der Kristallglasraffineure und Lieferanten in die„ klerital- monarchistische Einstellung des OberDiretor der Bezirkskrankenversicherungsanstalt in Rüdgang in der Beschäftigungsmöglichkeit ist zum Deffendorf. Diese Konferenz hat die Aufgabe zu bürgermeisters" loszeg, gleichzeitig aber in VerTeplit- Schönau Genossen Hans Frömel und großen Teil auf die Einführung der Schmirgelware lösen, Mittel und Wege zu suchen, um die allgemeine fammlungen gegen den anonymen Angreifer wet dem Kasier der Bezirkskrankenversicherungsanstalt zurückzuführen, die fein technischer Fortschritt ist, im Notlage, die schon seit Jahren besteht, für die Glas- terte. Glasferte. So war das Alibi des fierifalen Heuchlers in Mähr. Schönberg Genossen Georg 3 aško( 11) Gegenteil die ganze Industrie im Ausland in Miß- arbeiter zu beseitigen. Ich bitte Sie, sehr geehrter ein vollständiges, und er wäre wohl nicht entfarvt cinen tief empfundenten Nachruf. kredit bringt. Als Beispiel, wie verheerend die Ein Derr Miniſter, alles sofort vorzukehren, damit diesen worden, wenn nicht das Blatt, dessen or sich zu Das Referat zum ersten Punkt der Tagesord führung der minderwertigen Schmirgelware auf die von mir gemachten Vorschlägen unverzüglich entfeiner Kampagne bedient hatte, durch einen Monung. Die Durchführung der Sozialversicherung" Lohnverhältnisse einwirken, sei folgendes angeführt: prochen wird, weil ich nur so die Gewähr sehe, daß flikt mit der Polizei verärgert, sich durch die Vercritattete der Verbandssekretär Abg. Genosse Im Jahre 1924 wurden 15 Millionen U- Birnen weiteres Unglück unter der verzweifelten Glas öffentlichung der falsimilierten Originalart.fel Hackenberg, der sich hauptsächlich mit den bei und stoppen hergestellt, welche einen Erzeugungsarbeiterschaft des Iſergebirges vermieden wird. Sipps gerächt hätte. der Durchführung der Sozialversicherung für die wert von 9 Millionen Stronen präsentierten und In der Erwartung, daß die Regierung meinen Die Sozialdemokraten haben jetzt gegen den Strantenversicherungsanstalten verbundenen admi- 8 Millionen davon entfielen auf Arbeitslohn. Im Vorschlägen entsprechen wird, sehe ich unverzüglich schwer fompromittierten Oberbürgermeister einen nistrativen Fragen und den aus der Sozialversiche Jahre 1926 wurden ebenfalls 15 Millionen an Ihrer geschäßten Rüdantwort entgegen und zeichne Mißtrauensantrag eingebracht und verrung entstandenen Streitfragen beschäftigte. In Schmirgelbirnen mit Stoppen als Schmirgelivere mit vorzüglicher Hochachtung langen seinen Rücktritt. Der Debatte sprachen die Genossen Bösmüller hergestellt, der Erzeugungswert betrug 3 Millionen Anton Roscher, Abgeordneter. und Duffet. Dann berichtete Hackenberg über Kronen und der Arbeitslohn davon 600.000 kronen. Reichenberg, am 5. April 1927. die Gebarung der Verwaltung des Kurheimes in Aus diesem Beispiel ist schon zu ersehen, welc Karlsbad und hob die Pflicht der Leitung der Vers schwere Schädigung die Einführung der Schmirgel bandstassen hervor, dafür zu sorgen, daß die Kassware für die Glasarbeiter zur Folge hat. Die fort jen mehr Augenmerk auf die entsprechende Seil gesetzte Verschlechterung der Arbeitsmöglichkeit, die behandlung der Mitglieder richten und furbedürf- cintretende dauernde Arbeitslosigkeit und die Kurz tige Personen zur Sur nach Starlsbad entfenden arbeit, die Hoffnungslosigkeit, aus diesem Elend Im Anschluß an diese Aktion haben auch heute mögen, was durch die großen Opfer, welche der erausgekommen, haben dazu geführt, daß sich die Mittwoch ein Vertreter des Zentralverbandes der Verband bei der Einrichtung des Kurheimes in allgemeine Notlage der Glasarbeiter durch Ver- Glasarbeiter in Tannwald mit dem Abgeordneten Starlsbad brachte, ermöglicht wird.. zweiflungsausbrüche Luft schaffte. Die Arbeiter ver- Genossen Roscher beim Kreisgericht in Su Bunt 3: Arbeitsgemeinschaft zur Besuchen seit Jahren alle Regierungsstellen auf ihre Reichenberg vorgesprochen, um die Enthaf fämpfung der Volfsirantheiten" und Gesund, Notlage aufmerksam zu machen, und nachdem vontung der Eingesperrten zu erwirten. heitswoche" erstattete Genosse Abg. Taub ein sass> NOSTORUSS ausführliches Referat. Durch Enthüllungen einer parteilojen linksstehenden bürgerlichen Zeitung, des„ Regensburger Echos", wurde folgender Tatbestand aufgedeckt: Dr. Sipp hat in den Jahren 1924 und 1925 Blatt, wiederholt dazu benüßt, um darin anoIngung des Reichsverbandes deutscher Verdienst fanden, werden durch die Herstellung Benda vom Handesministerium auf Herausgabe das„ Regensburger Echo", also ein gegnerisches Kranteniaffen. Rundfunk für Alle! Programm für morgen, Donnerstag. Pran, 319, 11: Smallplattenmi.fif. 11 10: Landwirt. Die Konferenz hate wohl mehr den Charakter einer Arbeitstagung. doch fam bei ihr der feste Wille zum Ausdrud für eine entsprechende Durch führung der Sozialversicherung zu sorgen und gegen die beabsichtigten Verschlechterungen des So zialversicherungsgebes und gegen die weitere Einschränkung der Autonomie in den Sozialversicherunginstituten, mit aller Entschiedenheit Dent. 5. Großmann: Clarbas. 1. Soula: Stellung zu nehmen. bafilicher Rundfunk und Zeitfignat. 12 05 Beffenad) von Bagdad. 2. Novarovie. Walzer. 3 Bernhard: iazu: fa. richien. 12.15: Mittagslongert. 1. Cornelius: Dei Barbier 4 Baft!: Des Stünftters Stunden. 5. Micheli: Däm Der Diplomat. 8. Waldieufel: Die Licht Fontaine. 13.15: Rundfunk für Handel und Gewerbe. 13.30: Börsennach richten. 16.45: Börsennachrichten und Hopfenmartipreife. 17: Nachmittagstonzert. 18: Kinderstundhen. 18.15: Bortrag: Die Vorbereitungen zum 1000. Zob stage des heilt nen Wenzel. 18.30: Deufche Sendung. Wetterberian und Lagesnenigkeiten vom Bregoliro; hierauf: JUDr. tur Landwirtschaftlicher Rundfunt. 20 Breffenadridien uns Wettervorausfage. 20.08: Blasmuir 20.45: Regulation: 21: Seifigual. Ronzert. 1. Brand: Sonate. 2. Dvořa!: Dumty. 22; Benignal. 22.30: Leute Nachrichten des Breh Libora: Farbenphotographie. 1: Bortrag: Die Lebensprobleme der arbeitenden Grau 19.15: Granzöfifd). 19.30: büros. Uebersicht der Tagesereignisse Sport- und Theater rett. 2. Borobin: Im Alofter. 8. minder: Dubarry Stiibeny grüntet eine eigene Partei. Der aus der nationalsozialistischen Partei ausgeschlossene Abgeordnete tři brny teilt in dem von ihm herausgegebenen Blatte mit, daß er nun baran schreiten werde, eine eigene Partei zu gründen. Seine Bemühungen, in der nationalsozialistischen Partei die Führung zu erlangen, sind vergebens geblieben, ebenso wie der in der letzten Zeit unter- nachrichten. nommene Versuch, zu einer Versöhnung mit Klo- Bränn. 141. 12.15: Mittagskonzert. 1. Leopold: Mina fáč za kommen. Für den 24. April ist ein Kon- chaifowoftil: Muffifcer Tana. Gueif: Elstalgruß. greß jener Anhänger der nationalsozialistischen 11.30: Die Effettenbörse Weiterbericht Breffenachrichten, Partei einberufen, welche unzufrieden sind. Zu der Simmerpflanzen. 17.35: Deutfce Breffenachrichten. diesem Kongreß sind die Abgeordneten Střibruh und Trnobransky geladen und dort wird es vor aussichtlich zur Gründung einer neuen Partei kommen. Diese Partei wird wohl ebenso wenig Erfolge kaben wie der derzeitige Versuch Praseks, eine konservative Partei zu gründen, ein Versuch, der gerade in den letzten Tagen dadurch liquidiert wurde, daß Prášek der tschechischIlcritalen Partei beigetreten ist. Sport und Theater. 17.15: Fraueniunt: Die Strankheiten 17.45: Deutsche Sendung. N. Mra fef: Rabindranath Tagore als Dramatiter. 18: Zeitfianal Landwirtschaftliche amrichten, 18.20. Bortrag. Gefunde Wohnungen. 10: Konzert. Jiranef: Slabiertrio. 19.20: Resitationen Wilde: das ausgezeichnete afet 50 conzert des Balalaifa Ormeiters. 21: Wie Brag 22: Wie Prag Prenburg, 300 17.10. Bortrag. 17.30: Konzert. 1. Serold: Rampa. Ouverture 2. Salman: Die Bajabere. 3. Partos: Sonia. 4. Grieg: Erotit. 5 Waldteufel: FrübEin Schreiben mit gleichem Wortlaut sowie ein Begleitbrief ist von Abgeordneten Genossen Roscher gleichzeitig an das Justizmini sterium abgegangen. Wien, 517 11: Bormittagsmufif 16.15: Nachmittags. Yongert. 17.50: Witteilungen: aus den Bundestheatern. 18: Lintsbändigkeit. 10: Alfobo! und Boltsgefundheit. 19.30: Englisch. 20.05: Grinsinger bend Ofterbräuche in Defterreich. 18.30: Rechtshändigkeit und Sürth, 494. 12.30: Schallplattenfongect. 15: Orchester fonsert. 16: Tanzmufit. 17.36: Jugendftunde. 19: Sitten und Gebräuche in Nordafrika. 20: Kammermust. Deutschland. Der Culprit 10.80: 2ebrer und Erschungsgemeinschaft 17: Das Deutfchtum in Slowenien. 17.30: Japan. 18: Land arbeitsforschung 18.30: Sparifch. 18.55: Jacobson- Abend. 20: Uebertragung von Vert'a, 484. Metropol Theater:" Dic Birfuspringeffin". Operette von stalman Zanzmusif. 1250. 14.20: 16: Breslau, 316 12.20: Echallplattenfonger: 10.30: Seitere Potpourris. 18: Jugendstunde 15: Die linte und bie boven- sonzert: Duverture 6 Sumphonie. Die Ruinen von recte sand. 19.35: Goethe und Napoleon 20.25: Beet Athen. 2. Leonoren- Ouverture 22.15. Langmufir. Frankfurt, 429. 13.30 tagsfonsert. 15 30: Jugend ſtunde. 16.30: Oscar Straus Stonzert 19.30: Uebertragung aus dem Overnbous:„ Madume Butterfin". Oper von Puccini. Tanamufit. Was tut nicht der Druckfehlerteusel, um der Deutschen Presse" ein wenig aus dem Dreck zu helfen! Da sie mit ihm wie mit allen Teufeln gut steht, hat er in dem Bericht über die Salzburger Gemeindewahlen aus einer 8 eine 3 gemacht. Da der Redakteur schon vorgesorgt und die Sozialdemokraten an die letzte Stelle hinter die Wirtschaftspartei gesetzt hatte, wurde der Irrtum den Lesern noch verständlich gemacht. Die Sozial demokraten erhielten demnach nur 3080 ſtatt 8080 Stimmen und die christlichsoziale Ehre ist gerettet. Sechs Bergleute ertrunken. Auf der Schachtanlage Engelsburg in Bochum verunglückten in der Nachtschicht zum Sonntag sechs Bergleute tödlich, darunter ein Steiger. Bei Instandsehungsarbeiten an der Seilfahrtseinrichtung eines blinden Schachtes geriet der untere Tragboden des Förderkorbes, auf dem sich die Leute befanden, durch zu tiefes Einhängen in den infolge der vorangegangenen Ruheschichten teilweise mit Wasser gefüllten Schachtsumipf, so daß die Bergleute ertranken. Au den neuaufgelegten Seilen waren die Fahrmarken noch nicht angebracht. Die amtliche Untersuchung ist eingeleitet. Das erste Geschworenengericht in Karpathorußiand. Montag wurde bei der Uzho oder Se drie das erste Geschworenengericht in Marvathorußland gebildet. Von 36 geladenen Geschworenent hatten sich 29 eingefunden; einer konnte sich wegen Stränklichkeit entfernen. Nach der Auslosung von zwölf Geschworenen und ihren Ersatzmännern hielt Präsident Oberlandesgerichtsrat Foltánek vor Samburg. 395. 12.30: mittagsronzert. 14.05: Saus Beginn der Verhandlung über den ersten FallDie Grau in wiffenthalt uno stin't 19.10: Die Tragödie eine Stindesweglegung eine Ansprache an die der Bersönlichkeit. 20: Bremer Domtonzert 22.30: Tanz Geschworenen, in welcher er die Bedeutung der Langenberg, 469 13.30: mittagskonzert. 17; Berdi- Geschworenengerichte besprach und an die GeStunde. 18.35: Bom geiftigen Schaffen der Grau. 19.40: schworenen den Appell richtete, unparteiisch, geGutes Deutsch. 20.05: Funficonif. 20.10. Der Sommerluftverkehr des Westens. 20.30: Der Rhein in Sage und Dich recht und ehrenhaft zu urteilen. Yongert. 16.15: Eberubini- Konzert. 18: Tangweifen. 18 50: mufit. tung. 23.15: Zanzmusik. Leipzig, 366. 12: Witianskonsert. 10.30 Nachmittags fengert. 10: Charafier und Weltansanung. 19.30: Ge fabren im Verfebrsleben 2015: Sieronymus nider", fomische Over von Diltersdorf.„ Brüderlein ſein". Sing" spiel von Fall. München, 530. 12.30: Harmoniumfonzert 16: Blend Die weißrussischen Revolutionäre haben bei. den polnischen Behörden um die Erlaubnis zur Rückkehr der weißrussischen politischen Emigranten aus der Tschechoslowatei, Sowjetrußland und Danzig angesucht. Bekanntlich hat linastinder. 6. Smetana: Zwei Witwen. 7. Roffin: Derwerf. 16.30: bayon- Stunde. 18.30: Das Broblem der tech- die polnische Regierung erst vor kurzem die RückBarbier von Sebilla. 9. Novacel: Ceitalbo 19. Aus der nifchen Arbeitsschulung. 19: Unte: beitungskonzert 20: Die fehr der ukrainischen politischen Emigranten aus Philofobbie Hurbans. 20: Wie Brün. 21: Wie Prag. 22: Geburt des Radio. 20.35: Bo die Schwalben nisten", dem Auslande bewilligt. Wie Prag. Volksstück von Kastner und Lorena. Gelte 4. Die blutigen Ereignisse von Sanfan. Beethoven und Schiller, Richard Strauß und die„ Bohemia". Die dienstägige„ Bohemia"" wartete mit folgender Notiz auf: Der Kriegsanleih- Betrugsprozeß gegen Šalda, Groh und Konsorten. Mittwoch, 6. April 1927. Prager Kurse am 5. April. 100 holländische Gulden 100 Reichsmart 100 Belaas.. 100 Schweizer Franks 1 Bfund Sterling 100 Lire 1 Dollar 100 franzöfifche Frants 100 Dinar 100 volnische Bloth 100 Schilling. 100 Bengös Geld Bare 1849.25 1855.25 798.25 802.25 468.621 471.62% 647.75 6 0.75 168.45 164.65 162.80 164.20 88 61% 88.91% 182.183.20 59.25 59.75 589.75 592.75 877.50 880.50 474.25 477.25 Aus der Vergangenheit des Sozialistenhezers Mussolini. Das Schweiger sozialistische Blatt ,, La Sentinelle" druckt folgende Notiz ab, die es am 24. April 1904 gebracht hat: Protest. Shanghai, 5. April.( Reuter.) Meldungen aus Hantau zufolge wurden bei dem Zusammen stoße zwischen Japanern und Chinesen zehn Chine fen und zwei Japaner getötet. Auf beiden Seiten sind viele Verletzte. Siebent Prag 5. April. Nach Verlesung der Anllage| Mann sind! Wenn Sie schon der Partei solche Prä. Japaner wurden als Geiseln zurückbehalten. Das japanische Krankenhaus und zwei schrift wird der Angeklagte František Groh, sente machen wollten, weshalb taten Sie es nicht im Direktor der„ Produttiva" in Prag, einvernommen. eigenen Namen, sondern durch die diversen Bank japanische Arbeitspläße wurden e- Groh ist der" Typus eines Vörsianers im übelsten institute? Und ließen diese Institute biezu noch plündert und in Brand gesteckt. Sinne, abstoßend in seinem Aeußeren, seinen Gesten Shre Striegsanleihen verwenden! Was für eine und seiner beschränkten Arroganz. Er erklärt sich Liebe Sie doch zur Partei haben müssen und was W für nichtschuldig. Seine Vorbildung für feinen Spe für ein nobler Herr Sie sind!( Heiterkeit.) fulantcuberuf waren zwei Klaffen Handelsafademic. fulantenberuf waren zwei Klassen Handelsakademie. Die Einvernahme des Angeklagten Rudolf Herzen und sie versprach ihrem Josef, daß sie Es genügte ihm, um in Millionengeschäften ein entNovák( in Sträflingsfleidern) ergibt, daß die es nimmer so machen wird, was natürlich der scheidender Fattor zu werden, Realitäten wie Sem Náchodská Založna 400.000 Ke zur Sa Josef mit frohem Herzen aufnahm. Ein Wiz von Nichard Strauß. Richard mein zu laufen und zu verkaufen, sich ein Heer nierung von Groh erhielt.( Der Direktor Vansk Strauß hat anläßlich der Jahrhundertfeier Beet von Beamten zu halten. Der ganze Betrugsprozeß wurde inzwischen in Saft genommen.) Er hatte ant hovens im Dresdner Opernhaus die Neunte ist nicht so sehr durch die simple Art des Betruges geblich feine Ahnung, auf welche Weise Groh sich die Symphonie dirigiert. Seine Auffassung der der Unterschiebung im Auslande erworbener, wert Sanierungsgelder verschaffte, er hielt Groh für Neunten war von jeder Romantik, von jedem loser Kriegsanleihen für Subskriptionswede einer einen Millionär. Er lengne entschieden, im ParlaHineintragen eines spezifisch modernen Zeitgeistes, neuen, hier gültigen Anleihe, sondern von der pin mente die Minister Franke und Stribrny we also auch von allem Sentimen: frei, flassisch. In chologischen Seite aus interessant, weil er zunächst gen der Kriegsanleihe mit Groh zusammen aufaeder Probe leistete sich Strauß einen hübschen seigt, was für eine„ josialistische Partei die der sucht zu haben. Er sucht die nationalsozialistische Scherz, der besonders verständisch tschechischen Nationalsozialisten ist, in der solche mo- Partei zu entlasten. wird, wenn man an Wölferbund, China und ande- ralisch minderwertige Elemente in den Beratungen res denkt: Man kam zu der Stelle:„ Alle Mendes Parteisekretariates den entscheidendsten Einfluß schen werden Brüder"- da hielten hatten und ihre Geldinstitute führten, und„ sa Ausführenden, wie sie es gewohnt waren, start nierten", ferner weil der Prozeß wieder die ganze zurüd. Strauß flopfte ab und sagt:„ Weine Herr Unmoral eines fapitalistischen Staates bloßlegt, in schaften, diesen Schillerschen Witz nicht dem es möglich ist, wenn die Stampiglie Bant" 3u fentimental!" auf ein Formular gedruckt wird, Millionenprellereien am Staatsvermögen zu begehen, während Hunderte und Tausende von Heinen Leuten, Witwen, Waisen und kleinen Sparern auf rechtmäßig erworbene seriegsanleihen, auf ein paar Stronen lautend, nicht einen Heller im Subskriptionswege erhielten, wenn fie die Anmeldefrist versäumten oder irgend eine Formalität nicht erfüllt htaten. Tausende von Kleinreninern und armer Menschen sind durch die Rigo. rofität der Finanzprokuratur jo um den leßten Not pfennig gebracht worden, während hier mit Mil lionen Schwindel getrieben wurde, dessen Ertrag in private Taschen floß und verpraßt und verjubelt wurde. Daß die„ Bohemia" diefen„ hübschen Scherz" verständlich" findet, erscheint uns durchaus nicht als das ärgere. Sie ist ja immerhin hundert Jahre alt, und da darf man sich über folchen Marasmus nicht wundern. Traurig nur, daß dieses Greisenautlis, das sonst sich immer jugendlich aufzuschminken versucht, gerade im Jubeljahr für Beethoven sich an diesem und an Schiller mit seinem tapfisen Lächeln heranwagt. Aber weit unangenehmer noch als dieses Witzverständnis der„ Vohemia" wirkt der Win" selber, zumal aus dem Munde eines der ersten Musiker unferer Zeit. Richard Strauß hat ja schon zu verschiedenen Maten die Welt durch Geschmacklofia feiten davon überzeugt, wie weit er von modernem Zeitgeist und wie weit er aber auch von der wirk lichen Stafit entfernt ist. Aber die Schillerschen Worte, die den Geist der Menschheitsberbrüderung aimen, durch Beethovens Musik erhabenst zum Ausbruch gebracht, als Wig zu bezeichnen dazu gehört eine froß allen Künstlertums sehr untünstferische Gesinnung, die respetilojen Snobismus und rücfrittliches Spießerium zur Grundlage hat. Evangelischer Sittlichkeitstag. Der evangefische Frauenbund Berlins, ein Verein verfanerter Slatschbasen, veranstaltet einen Groß- Berliner Silichkeitstag unter dem Titel„ Wie ficht's bei Dir u Hause aus?". Im„ So. Pressedienst schreibt dam J. Altmaler: Wie sieht's bei Dir u Sue aus? Wollten doch einmal die evangelischen Damen in die Wohnun en der arbeiten den und arbeitslosen Moffen des Boltes hineinsehen! Wenn sie dann die Opfer der sittlichen fapitalistischen Ordnung, die Opfer der Monarchic us ihres jittlichen Krieges erblicken, wird ihnen vielleicht doch die Erkenntnis dämmern über das Wielo und Woher der sogenannten Unittlichkeit. Vielleicht würden fie fear ob ihrer Versammlunsen jene notwendige Scham em finden, wenn fie die fittliche Größe des sozialen Stampfes, den die fungeraden und daykenden Waffen unseres Bolles lich und fündlich um ihr Dasein und um ihr Slice: sapostel in ihr einenes aus geh- und nachsehen, wie es dort aussieht, und ob nicht der Herr Gemahl als Febrisdirektor oder Großarundbesitzer ein wenig mehr darn beitragen fönnte, feine Industrie ober Landarbeiter und die Fas milien der fleinen Beuren und Angestellten aus der Not und dem foefen Glend herauszuziehen, in denen elle iene Uebel wurzeln, die man durch zwanzig Versammlungen beseitigen zu können glaubt. Wenn ober die lieblichen Tamen der evangelischen Frauenbünde den Armelentegeruch nicht vertragen fönnen, so möge ihnen folrende Notiz ans einen ihrer Leib und Macenblätter eine Ahnuna dämmern laffen: In Roßlau erhängte sich am Wasserhahn ein 14 3hre alter Knabe mit seinem Schol. Als die Muter von der Nachtschicht aus der Stiftenf brif heimfehrte, fand sie einen Bettel mit folrencen Worten vor: Liebe Mutter, das Abwaschen habe ich vergessen. Das Geld für das Vier und die Apfelinen habe ich mir durch Gepidtregen verdient. Gruß Georg." Groh fann auf die Frage, woher er die Kriegsanleihe hatte, teine Auskunft erteilen, er redet hin und her, daß die Leute ihm hente nicht mehr be fannt seien, er fei telephonisch in eine Sigung des Parteisekretariates der tschechischen National National sozialisten bestellt worden, wo man ihn von der mißlichen Lage der Geldinstitute in Nachod und Oberfurt Mitteilung gemacht hätte. Salda war nicht dort. Dagegen der Senator Sole und der Diref tor der„ Náchodská Založna" Vaust. Er hätte vorgeschlagen, durch Zeichnung der Freiheitsanleihe" führung mittels Deckung durch alte Striegsanleihen das Naajoder Unternehmen zu sanieren. Zur Durch habe er sich erbötig gemacht. Botant& vapil: Nur, daß Sie uns nicht fagen tönnen, woher Sie diese Striegsanleihe hatten! Wozu brauchten Sie dann die Vankinstitute zur Seichnung? Groh: Ich tat es aus Liebe zur Partei. Ich fagte, audere verdienen, es ist jetzt so günstig, Striegs anleihe gegen Freiheitsanleihe einzutauschen, wes halb wollt ihr nicht auch verdienen? Botant Kvapil: Was Sie für ein nobler treter der größten Firma von Nellenzüchtern, die über eine Million Exemplare in ihren Treibhäu fern besitzt, aber der Sehnsuchtstraum, eine blaue Neife u züchten, ist noch so fern wie je. Blau ist die Farbe, nach der alle velkenzüchter streben, und der Mann, der eine solche blaue Reite mögen verdienen." ,, Wir alle, die wir hier sipen", sagt er pathetisch, sind unschuldig." Er beklagt sich, daß er nicht die Saft unterbrechen durfte( er sigt wegen des ,, Kolva": Schwindel), um draußen Schritte zu seiner Verteidi gung unternehmen zu fönnen. Er habe die ganze Sache für reell gehalten. Simet, der Sekretär der Botla, sprach von der Sanierungsaktion der Zalozná in Nadjod mit den 100.000 Ke wie von einer selbst verständlichen Sache. Dostal gibt g, 5000 K Provision extra von Groh erhalten zu haben, was er mit dem Gelde machie, birran erinnere er sich nicht mehr. Er hatte feine Ahnung, daß die Kriegsanleihen Grohs aus dem Auskande stammten. Wer gab Ihnen die Weisung( kotva"), fich an der Vertreter der Finanzprokuratur Dr. Sejher: Subskription zu beteiligen? schen Partei! Dostal: Das Setretariat der nationalsozialisti Die italienische sozialistische Sektion von Neuchatel bedauert die Untätigkeit der königlichitalienischen Stonjuin gelegentlich der Ausweijung des Genoffen Benito Mussolini unb proteffiert gegen das Verhalten der Genfer Behörden, die jeden Augenblid das Gastrecht bera Legen, befonders, wenn es sich um italienische Arbeiter handelt. Heute vertreibt Mussolini die sozialistischen Arbeiter aus der Heimat, unter ihnen vielleicht diejenigen, die sich damals so warm feiner an genommen haben. Der erste weibliche Geschwornenohmann. Zum erstenmal in Desterreich, vielleicht in ganz Europa, hat in der vorigen Woche im Prozeß Helmer eine Frau das Berditt der Geschwornen verkündet. Auf der Geschwornenbank saßen zwei Frauen. Eine schaftsbeamten, ist ihren Stollegen durch ihre ruhige davon, Thekla rause, die Gattin cines Gewerk Objektivität und kluge Zurückhaltung aufgefallen. Als die Geschwornen sich in ihr Beratungszimmer zurückgezogen, wurde sie einstimmig zur Ob Nun wird Salda einvernommen. Er verteidigt männin gewählt und überraschte ihre Kollegen sich gewandt, daß er bona fide gehandelt hätte, er durch ihre fichere Art, mit der sie Diskussion und wußte nichts ven den Machinationen Grohs, hielt Abstimmung zu leiten verstand. Es ist kein Zufall, die Sache für reell. da so auch die Provision bezahlt daß Thekla Krause eine Funktionärin der wurde, die Unterschrift in Bianco auf die Substrip- sozialdemokratischen Partei ist. Die tionsiten habe er im Drange der Geschäfte Bianco Gleichberechtigung der Geschlechter ist unter Sogejetzt, weil er tagtäglich eine Menge solcher Sachen zialdemokraten feine leere Phrase. Männer wie als Direktor des„ Melantrich" befour, mit Arbeit Frauen werden auf die Vertrauensposten der Parüberbündet war. Sätze ich nur die geringste Ahnamn, fei gestellt und üben sich in den vielen Sigungen nur ein Bedenten gehabt, daß etwas in der Her- und Konferenzen nicht nur im Denten und Reden, funft der Striegsanleihe nicht in Ordnung ist, ich sondern auch in der Führung der Geschäfte öffent gelassen!" härte nie und nimmer mich auf diese Sache einlicher Störperschaften. Thella Strause bat während des Krieges in einer Munitionsfabrik gearbeitet, Mis letter wird Koželuh einvernommen. Dann um für sich u. ihren Sohn das Brot zu verdienen. folgt die Zeugenbeeidigung. Als erster Bouge wird Heute vidmet sie jebe freie Minute ihres Tages ein Adolf Eisner, Raufmann in Wien, beeidigt. der Partei. Er erklärt die Unterschrift auf einer von Groh Der in diesem Jahre zurüderwartete Griggs eingereichten Subskriptionsliste für falsch. Dann Stiellerup- Romet ist am Abend des 21. März auf der eber sucht er„ Herrn Direktor( rch" wieder zu Hamburger Sternwarte durch Direktor entlasten, err Grob erfeue sich noch heute in Professor Schorr im Sternbild des„ Orion" fest Wiener Börsenfreifen des größten Anchens." Was gestellt worden. Das Gestirn, das sich in nordfür Wiener Börsentreise das sein mögen, darüber östlicher Richtung bewegt und nur die Helligkeit der äußert sich Eisner allerdings nicht. 40. Größenffafse zeigt, wird nach der vorliegenden Bahnberechnung im Mai seine Sonnennähe bei cinem Abstande von 133 Millionen Stilometer erreichen. Die Umlaufzeit beträgt 4.9 Jahre. 30.000 amerikanische Millionäre. Die Steuerdie Frau selle nur ruhig in die Kirche gehen, er wolle für sie das Stochen übernehmen. Die Starten partie lam zustande und Joſes, als leidenschaft ſtoriſtik der Vereinigten Staaten für 1925 iſt nunficher Spieler, vergaß ganz und gar aufs Kochen. mehr erschienen und läßt erkennen, daß 207 Stener. Alls Wabert von der Kirde fam, o Schreck, warbler ein jährliches Eintomanen von über einer der Ofen falt und nichts gekocht. Natürlich hat es Million Dollar versieuern. Von diesen havzu 104 deswegen einen Speftatel gereben, bei dem auch Merchenrecht führen. Vielleicht würden sogar die auf den Markt bringen fönnie, würde ein Verte spielten 43 bis 2 Millionen, 29 bis 3 Millionen, 15 bis Was sich im Lende der fortgeschrittenften Kultne" begibt. In Chicago haben sich Chemänner zu einem Verein zuiommenceschlossen, um vereint die an bin verlorenen Rechte zurückquerebern. Der Verein foll bereits mehrere taufend Mitglieder abfen. Sedes Mitefied übernimmt die Verpflichtung, häuslichy Arbeiten nur noch im Falle der Strautheil der Frau en verrichten, und wöchentlich einen Abend autherhalb des Hauses zu zubringen ohne der Frau Rechenschaft abzulegen. Die blaue Relle. Eine Neffenschau, die gegenvärtig in London Tattfindet, enthält mehr als 4000 verfchiedene Gremplare. von denen viele neuartige Farben und Formen darstellen. Die phantastischsten erken sind ersielt worden. So gibt es eine neue Art, die eine helle Maubefarbe geigt; eine andere Be it orangen elb mit pur purnen Flecken, wieder eine andere rot- und mauvefarben mit einem barüberliegenden filbergrauen Ton. Solche erotischen Farbenmischungen werden von den Westen üchtern besonders bevorzugt. Aber der höchste Ehrgeiz der Nelkenzüchter ist noch nicht erreicht; es fehlt die blaue Nelke. Wir haben viele neue Nelfenfarben in diesem Jahr auf den Markt gebracht," jagte der VerEin Radiowunder. Unser südböhmisches Barteiblait erzählt folgende kleine Anekdote aus Für stenhut: In den entlegenen Böhmerwaldorten ist das Martenspielen noch immer eine Lieblingsbefchäftigung der Männer. Die Frauen sehen es nicht gerne, aber die Männer wollen davon nicht laffen. Auch der Josef spielt gern, und um die' em Genusse huldigen ut fönnen, erffärte er eines Sonntags, National- Film- Galerien. die nicht im Sad und ein Witboid sagte zum Waberi, das hätte sie nicht machen sollen, die Szene sei beim Schulleiter von Buchwald im Radio zu hören gewesen. Dieser Fortschritt der Technik ging nun dem Waberl nicht aus dem Stopf, und ba ber Postmeister audy cinen Radioapparat bejißt, fragte sie ihn, ob er auch etwas gehört habe. Als er verneinte, fiel dem Waberl ein Stein vom 4 Millionen, 9 bis 5 Millionen und 7 über 5 Millionen Dollar. Auf den Tag ungerechnet haben dieje ficben 560.000 Kronen Einkommen. Aus den Szouerlisten ergibt sich weiter, daß es in den Vereinigten Staaten über 30.000 Dollarmillionäre dem Vermögen nach gibt. Ihre Zahl ist in dear einen Jahr von 1924 auf 1925 von 21.081 auf 30.295, also um 9214 gestiegen. Der Gedanke ist so einfach und selbstverständlich. Wald wird jedes Volt seine eigene National Filmgalerie haben, ein nie beendetes Bildwerf, das alle Schon seit den ältesten Zeiten hat sich die seine hervorragenden Vertreter für die fernste zu Menschheir bemüht, das Andenken ihrer hervor. funst in lebendigem Bild festhalten wird. Zur geisti ragenden Zeitgenossen in Ueberlieferung, Schriften Unsterblichkeit( Bücher von oder über einen Wen- Bildhauer, der sich vor kurzem erschossen hat, Etiška und Bild für die Nachkommen zu sichern. Der schen) und zu den ſtarren Lichtbildern sommt nun ein denkende Teil der Menschheit wird zu allen Zeiten verwirklichtes Märchen, denn auf Wunsch der Nach beniht sein zu wissen, wie die führenden Persön lichkeiten aus längst verklungenen Zeiten ausgeschen ben, damit man sich über die einstigen Zustände und deren auffallendste Erscheinungen ein möglichst Mares Bild machen kann. Das fast abgesdimadie Wort von der„ Unsterblichkeit" ist im Wesen der Menschen tiefer verwurzelt als man schlechthin annehmen würde: es ist die begreifliche Sucht der Sterblichen Erdenbewohner, die bedeutendsten Taten fahren wird jeder einst Verstorbene auf der jilbernen Leinwand intrer von neuem zu feinem einstigen Leben crtvedt werden können... Es wird zwar nur ein crtvedt werden können.. Schattendasein sein, aber die Illusion wird dennoch vollkommen erreicht werden, jedenfalls vollkommener als mit allen bisher befannten Mitteln. sonen, deren Namen auch außerhalb der Grenzen bekannt sind, zählen schon zu den Toten( z. B. Milan Stefanit, der erste tschechische Striegsminister, der ein bedentender Sternforscher war, Alois Rasin, der ermordete Finanzminister, Jan Sturia, der bekannte Krásnohorská, die im November vorigen Jahres hoch. voragt gestorben ist usw.). Von den lebenden Größen hat man fast ohne Ausnahme alle gefilmt. Den Prä. sidenten farbst, den Schriftsteller Sirksek, den Tichter Machar, dann Künstler vom Rang eines Stubelit, Capet, Sveif und andere, in der Gesamtzahl von etwa 140 Personen. Selbstverständlich wird die Bildferie fortwährend fortgefeßt bzw. ergänzt, Der Prager Favorit- Film( Vlas& Cie.) Har und unter anderem auch als Unterbege für die sich unmittelbar nach dem Umsturz im Jahre 1918 Schaffung eines staatlichen Filmarchivs bemüht wer daß bloß in zu hauptsächlichsten Aufrobe gestellt, alle großen sen. Man muß cbjektip bouterke Männer und Frauen des tschechischen Volkes auf den Frankreich Ausäße zu einer Film- Galerie zu finden Bildstreifen zu bannen. Mit liebevoller Sorgfalt sind und dann vielleicht noch in Ameriba, wo allering man ernst an die Arbeit, über deren erziehe- dings alles im Rahmen der erschöpfenden Wochenrischen, kulturellen und legten Endes auch nationalen schauen und sonstigen altuellen Filme gefilmt wird, Wert man wohl fein überflüssiges Wort zu verlieren so daß die tschechoslowakische Republik schlechthin als braucht. Und nach Ueberwindung zahlreicher Schwie der erste Staat gelten fenn, wo man mit Absicht Die velkommenste Aut, eine wahrheitsgeirene und rigkeiten diefer und jener Arthauptsächlich natür die Aufnahmen bloß für die Film- Galerie anschafft. lebendige„ Unsterblichkeit" zu schaffen, blieb dem sich finanzieller Natur, denn der Staat, der in aller- Die Frage der Schaffung von National- FihnFilm vorbehalten. Vor kurzem ist ein bedeutender erster Linie an einem ähnlichen Unternehmen Ju- Galerien wird wohl in allen Staaten balb aktuell Filmschauspieler gestorben: Rudolf Valentino. Seine tereffe haben sollte, hat zwar für Militär, Neubau sein, ebenso wie die Schaffung eines staatlichen Filmtörperliche Hülle ist für ewig von der Erdoberfläche von Kasernen und Neuanschaffung von Rüstungs. archivs. Diese beiden Forderungen, die vollen Anverschwunden, doch in seinen zahlreichen Filmen negenständen genitend Gold, aber für Sulturelle spruch nicht nur auf die Teilnahme der Deffentbleibt er stets lebendig. Und wie wir es heute als Swede jedenfalls feinen einzigen Heller har man lichkeit, sondern noch im erhöhten Maße auf die der selbstverständlich betrachten, deß ein Filmdjauspieler bis heute schon über 140 Verfenten, die in der Politit, Behörden und des Staates erheben fönnen, benötigen im Film unsterblich bleibt, wird es uns in fürzester in der Stunst und in der Wissenschaft eine bedeutende zu ihrer Verwirklichung außer einigen Fachtöpfen ett ebenso natürlich erscheinen, daß alle unsere Rolle spielen, auf den Filmstreifen gebannt. Schon in allererster Linie Geld, und es wäre zu wünschen, Größten in Arbeit und Nuhe, im Heim und auf der heute, erst burze Zeit nach dem Beginn des lobens- daß sich alle maßgebenden Streise vedyr bald diese Straße, genau so, wie sie einst gelebt haben, in werten Unternehmens, läßt sich sein unbegehlbarer Selbstverständlichkeit bewußt würden. tebendiger Foun erhalten bleiben. Wert würdigen: einige der aufgenommenen Perihrer Söhne und Töchter für immer in die ehernen Tafeln der Weltgeschichte leuchrend und unversoßliding Tesseln der Weltgeschichte leuchrend und unvergeßlich einzugraben, um das ewige Urgojev von der Vergänglichkeit alles Judischen gewissermaßen Lügen zu strasen. Wittwoch, 6. April 1927. lung die Ausgestaltung der Gefrierplatte nut weitere 3600 Zaradratmeter, so daß dadurch Wien die größte Stunfteisbahn haben wird. Seite 5 Zwei Spione in Thorn hingerichtet. Bor] Eifersucht gegeben habe. Daraufhin lautete das Uz-| Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes nicht voroem Militärgerichte in Thorn fand im standgericht teil auf 9 Monate 2 Wochen Gefängnis. lichen Verfahren die Verhandlung gegen zwei Offi Tommen und infolge dieser Einschiebung hat dann ziere der polnischen Armee, namens Urbaniat Fabriksexplosion bei Berlin. Im Mischhaus der das Oberlandesgericht die Entscheidungen des Oberund Piontet statt, welche unter der Anklage der Marchant in Berlin hatte mcherere Jahre mi cho to bei Berlin entstand am Montag nachmittag Gerichtshof steht auf dem Standpunkte, daß GeEin schießwütiger Liebhaber. Der Schleifer Fris Feuerwerkskörperfabrik von Deichmann in Wa I- sten Gerichtshofes unrichtig verwendet. Der Oberste Spionage zugunsten Deutschland seiner jungen Witve, Frieda Pietsch, zusammengelebt. gegen 3 Uhr eine starke Explosion, durch die sei schäfts- und Industrieunternehmungen, die einem standen. Die Verhandlung ergab, daß die Ange- Schließlich entdeckte er Anzeichen von Untrene der Häuser zerstört wurden. Der 18 Jahre alte Arbeiter einzelnen oder einer mehr oder weniger größeren flagten an Deutschland die polnischen Ver Geliebten und es kam zu einer Trennung. Doch er Wolter Herzog, der allein im Gebäude war und Anzahl von Personen gehören, die sich zum Zwede teidigungspläne von Pommern aus bestand auf einem letzten Besuch in der Wohnung. auf den wahrscheinlich die Explosion zurückzuführen des Betriebes eines Uernehmens vereinigt haben, geliefert zaben. Nach dreitägiger Verhand Als er hier erschien, öffnete ihm fein Nachfolger. ist, hat den Zob gefunden. Der Sachschaden dürfte der Charakter einer Korporation nicht sukommt, und Yung wurden die beiden Angeklagten zum Tode Darüber verlor der betrogene Liebhaber völlig den 15-20,000 Mar? betragen. durch Erschießen verurteilt. Der Präsi Kopf. Er gpg einen Revolver und schoß blindlings daß solche Geschäfts- und Industrieunternehmungen dent der Republik lehnte das GnadenEine Mörderin freigesprochen. Vor einem Pariser nicht Gegenstand einer Ehrenbeleidigung sein fönnen. gesuch der Verurteilten ab, worauf die in der Wohnung herum. Alle Kugeln bis enuf eine Schwurgericht wurde Leomic Gerard, die ihren Denn die Bestimmung des§ 492 St.-G. fett feſt, Hinrichtung Montag abends erfolgte. gingen schl, durch diese wurde Frau Pietsch jedoch Geliebten durch einen Revolverschuß getötet hatte, daß bestimmteit Bersonengruppen der Ehrenschutz zu Sieben hingerichtete Räuber. Nachrichten zu schwer verletzt. Nach der Tat wollte Marchant freigesprochen. Seit 25 Jahren hatte sie ein Liebes- kommt. Diese Personengruppen sind eine Ausnahmefolge, die der mexikanische Kriegsminister erhielt, Selbstmord in der Spree begehen, davan konnte er verhältnis mit dem Kaufmann Deprez, dem drei bestimmung zu dem strafrechtlichen Grundsaße, daß wurden sieben Mitglieder der Räuberbande, die aber noch rechtzeitig gehindert werden. In einem Kinder entsprossen waren. Diese Kinder erzog die nur einzelne physische Personen Ehrenschuß genießen, den amerikanischen Ingenieur Wilkins ermorde- Abschiedsbrief an seine Ungetrewe hatte er erklärt: Frou des Kaufmanns, da die Ehe tinderlos war. es darf also der Strets dieser Personengruppen nicht ten, in Guadalajara vom Kriegsgericht zum Tode" Ganz Berlin soll vom Ende unserer Liebe hören." As Deprez das Verhältnis lösen wollie, fam es zu erweitert werden. verurteilt und hingerichtet. Vor dem Schwurgericht, wo sich Marchant wegen beftigen Auseinandersetzungen und dem tötlichen Von felchen Geschäfte und Industrie. Vor den Augen der Braut erschossen. In einem versuchten Totschlages zu verantworten hatte, wurde Schuß. Nach der Ten wollte sich die Frau selbst das unternehmern, welche den Ehrenschutz Hotel in Berlin enschoß sich ant Samstag vor er von seiner früheren Freundin stark entlastet, in- I mittag der 27jährige Kaufmann Sans Ronn vor dem sie u. a. zugab, daß sie starte Veranlassung zur Student nehmen, wurde aber rechtzeitig daran geden Augen feiner Braut. Das Mädchen wollte den Bräutigam abholen, um die fünftige Wohnung zu besichtigen, da die Heinet bevorstand. Jetzt mußte der Bräutigam zugeben, daß die Angaben über seine Stellung, die in Aussicht stehende Wohnung usw. nicht stimmten. Während der Auseinandersetzung griff er plöhlich zur Waffe. hindert. Gerichtssaal. 201 nicht genichen, müsse aber der Verein" unterschieden werden. Denn bei einem Vereine handle es sich nicht um Vereinigung von meh reen Versonen, sondern um eine Mehrheit einzelner Personen, welche zusammen mit Genehmigung der Staatsgewalt Das Klagerech' der Gewerkschaften![ wähnten aus mehreren Personen bestehenden Ein eine einzige ungeteilte ideelle Ber. sönlichtel: bilden und daher als geset. Eine wichtige Entscheidung des Obersten Gerichts- feglich anerkannten Storporationen zustehen, aber heiten, wie Fanrifien, öffentlichen Aemtern und gelich anerkannte Korporationen ein hoses. Gegenstand des Ehrenschußes sind und nich: Handels, Industrie- und Fach- oder Interes ein selbständiges klogerecht im Sinne senten- Unternehmungen. Diese Entscheidung des Oberlandesgerichtes in des§ 492 St.-G. genießen. Die Vereine, die auf dem Gefehe vom 15. Of. Brag ist selbstredend für Vereine und Gewerbeber 1867, Nr. 131 N.- 6.- 21., bevuthen, haben schon durch die Genehmigung ihrer Statuten die behörd fiche Anerkennung als Korporation erlangt und gehören daher zu den nach§ 492 Ghrenschutz genießenden, flageberechtigten Korporationen. Dr auch der Internationale Verband der Arbeiterschaft der chemischen Industrie, mit dem Sipe in Aussig," ein Berein im Sinne des Vereinsgesetzes iſt, muß er als gejeblich anerkannte Körperschaft Ehrenschis genießen und zur Klage zu. gelassen werden. Eine blutige Stadtratsißung. Wie aus Agram gemeldet wird, kam es in der montägi gen Sitzung des Stadtrates zu einem blutigen Zu Der Oberste Gerichtshof in Brünn hat mit Er. sammenstoß zwischen kroatischen Föderalisten fenntnis vom 27. Desember 1926, 31. I, 539/26/4, und den kroatischen Bauernbundlern. Wäh- eine Entscheidung vem allgemeinen Interesse gefällt. rend Bürgermeister Dr. Heinzel eine Rede über In den Nummern 200 und 210 der„ Inter- ten welder Art immer von unabsehbarer Bedeutung, die Forderungen der föderalistischen Stadträte- nationale" war unter anderem auch der„ Intermehrheit, betreffend die Lostrennung der Stadt nationale Verband der Arbeiterschaft der chentischen Agram vom Agramer Verwaltungsgebiet, hielt, Industrie" in seiner Ehre empfindlich verlept worversuchte der kroatische Bauernbündler Dr. Kosutic den. Der genannte Verbund überreichte gegen den den Bürgermeister am Reden zu verhindern. In verantwortlichen Schriftleiter der„ Internationale", dem dadurch entstandenen Tumult wurden die sowie gegen den Verfasser der Zeitungsartikel, den beiden Bauernbündler Dr. Kosutic und Herst blu- kommunistischen Sekretär Franz Belel, beint storis Sev: istig geschlagen. Sie begaben sich hierauf in die gericht in Leineris den Antrag auf Verfolgung autonome Stupschtina des Agramer Verwaltungsgegen die Sicherheit der Ehre, Während der Schrift gebietes, in welcher die kroatischen Bauernbündler leiter der Internationale" außergerichtlich Genug Bie Mehrheit besißen. Die Abgeordneten der auto- tuung leistete, ließ es Franz Pelel darauf aukommen, nomen Stupsahtina drohten, in das Magistrats daß der Internationale Verband der Arbeiterschaft gebäude einzudringen, nahmen jedoch hievon ange der chemischen Industrie gegen ihn die Auflage sichts der vom Bürgermeister Dr. Heinzel ergriffe wegen Vergehens gegen die Sicherheit der Ehre vor nen volizeilichen Maßnahmen Abstand. dem Schöffengericht in Leitmerit erhob. Arbeit und Radio. Die Vereinigung der WeBereien von Burnley teilt in ihrem Monatsbe Gegen diese Auflage des Internationalen Ver bandes der Arbeiterschaft der chemischen Industrie richt für Jänner mit, daß sie beabsichtigt, in allen Betrieben ihrer Mitglieder Anschluß an den Rund- evhob Franz Belel den Widerspruch, so d die An funt, Installation von Lautsprechern durchzuführen. gelegenheit dem Oberlandesgerichte in Brag zur Ent. Voraussetzung dafür sei allerdings, daß es gelingt, scheidung vorgelegt wurde. Das Oberlandesgericht in das Geräusch der Maschinen so weit zu dämpfen, Brag hatte nun ratsächlich am 20. April 1926, G. 3. daß die Darbietungen des Rundfunkprogrammes Tob. 169/ 26-1 zu Recht erkannt, daß die Privaton. überhaupt gehört werden. Versuche in dieser Nich- lage des Internationalen Verbandes der Arbeiter tung sind im Gange und versprechen gute Fort- fchaft der chemischen Industrie" mit dem Sie in schritte. Aufsig gegen Frans Pelcl nicht zugelassen und das Strafverfahren über diese Anklage eingestellt wird. da, wenn diese Entscheidung aufrecht blieb, fein Verein und kein Gewertschaftsverband, mochte er auch noch so empfindlich verlegt worden sein, den WegeWeg betreten könnte, sondern den Umveg hälle machen müssen, daß alle Mitglieder das betreffenden Berbandes einzeln als Kläger hätten auftreten müssen. Diese mit so weitragenden fachlichen Folgen und Wirkungen für die Gewirtschaften und Vereine verbundene Entscheidung verbundene Entscheidung des Oberlandesgerichtes war um jo bednierlicher, als es gegen diefelbe fein Rechtsmittel mehr gibt, also diese Entscheidung eine endgültige ift. Mit dieser Entscheidung des Obersten Gerichts. hofes find alle noch möglichen Mißverständnisse beseitigt, und das Klagerecht der auf Vereinspringtþ beruhender: Gewerkschaften zweifellos anerkannt worden, so daß es wohl nicht mehr zu so unlicbjamen misverständlichen Auffaffungen foarmen wird, wie sie in der angefochtenen Entscheidung des Ober. Tandesgerichtes in Brag unterlaufen Der Internationale Verband der Arbeiterschaft der chemischen Industrie hat nun im Sinne des§ 23 St.- P... durch seinen Anwalt Dr. Gustav Kabu, Advokaten in Aussig, bein Justignrinisterium in prokuratur in Brünn aufgefordert werden, die ebBreg das Ersuchen gestellt, es möge die Generalerwähnte Entscheidung des Oberlandesgerichtes in Prag, die Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes beim Oberfien Gerichtshof in Bränn einzubringen, da durch die Entscheidung des Aus der Untersuchun shaft entwischt. Prager Oberlandesgerichtes das Geses verfekt worden sei. Tatsächlich hat auch die Generalprofuratur beim bersten Gerichte als Staffationshof in Brünn eine Opernsänger und Erzherzogin. In Wien gehen Richrisfeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesepes ein Gerüchte um, daß die Tochter des ehemaligen Erz Das Oberlandesgericht in Prag vertrat nämlich gebracht und der Oberste Gerichtshof hat mit Ergroßherzogs Joseph seit einigen Tagen mit einem die Ansicht, daß der Internationale Verband der kenntnis vom 27. Dezember 1926, 3. I, 539/26, 31 bekannten Mitglied der Wiener Oper verschwunden Arbeiterschaft der chemischen Industrie nicht zu Recht erkannt, daß durch die Entscheidung des Oberjei. Man spricht von Entführung des 20jährigen jenen gejeblich anerkannten Körper- landesgerichtes in Prag vom 20. April 1926,.- 3. Mädchens, das den Sänger bei verschiedenen Kon- chaften gehört, welchen nach§ 492 St.-G. Tob. 169/26, foferne hicdurch ausgesprochen worden zerten fennen gelernt hatte. das Recht zu steht, bei Ehrenbeleidigun ist, deß die Privatenllage des Internettonalen Ver. gen als Verband zu lagen. Diese Ansicht bandes der Arbeiterschaft der chemischen Industrie" begründe: das Oberlandesgericht damit, daß im in Auffig nicht zugelassen und das Strafverfahren § 492 St.-G. der Pegriff der gefeßlich anerkannten in dieser Richtung eingestellt worden tit, das Gesch Korporation nicht näher bezeichnet ist und daß das in den Bestimmungen der§§ 492, 495 St.-G. und Strafgesetz in den§§ 491 und 496 St.-G. und 487§ 2 St.-B.-O. verlegt worden. nicht im geringsten zu erkennen gibt, daß Kollektiv. einheiten metrerer Personen Subjekt oder Objekt einer Ehrenbeleidigung sein können und Objekt einer Ehrenbeleidigung fönne nur eine physische Person sein und nicht irgendein Wirtschaftsunternehmen eber Die größte Kunsteisbahn. Der Wiener Eis- ein Verein, den der Ehrenschutz sei ein rein persön Iaufverein beschloß in seiner Generalversammlicher, er kenne nur den im Gesetze besonders er Alloholverbot für Jugendliche in Norwegen. Das Gefeß, das die Alkoholfrage nach Aufhebung des Bvanntweinverbotes regeln soll, ist jetzt vont norwegischen Parlament verabschiedet worden. Es zeigt, daß die Anhänger starker Einschränkungen des VerPehrs mit Alkohol die Mehrheit im Parlament haben, inden es mire noun Städten das Recht, Stonzessionen für Branntweinausschank zu verleiben, gibt und den Verkauf von Branntwein an Personen unter actzehn hren überhaupt verbietet. In meinem ſchönen Schloß.. Von Leon Blum( Paris). Auch das Prager Tagblatt" und eine Reihe deutschbürgerlicher Brovin blätter melde ten" fürzlich, daß der Führer der französischen Sozialdemokratic, Genosse Leon Blum, ein fabelhaftes Schloß an der Riviera erivorben habe. Diese Lüge schlägt nun Genosse Blum in nach stehendem, im Priser Populaire" erschienenen Aufsap launiq tot: „ Sie wissen doch, daß ich weder im Süden noch sonstwo auch nur einen Fingerbreit Boden besize." Stimmt schon, Aber Lerenden entstehen roigh und haben ein zähes Leben. Sie haben schon Ihr Silberzeug, Ihre Millionen am Buckel. Fügen Sie nich noch die Riviera und das verwundhene Schloß hinzu." ,, Gut, ich werde berichtigen." Ich schreibe der Cote auxiliaire". Des Jubalts:„ Ich bin wis aus den Wolfen gefallen. Es ist ja mö- lich, daß der Käufer der Villa Blum heißt. Aber diefer Blum bin nicht ich, er hat nichts mit mir zu tun. Jah tomme nach Saufe. Das Telephon klingelt. In seiner Entscheidung führt der Oberste Gerichtshof insbesondere folgendes an: „ Das Oberlandesgericht in Prag hat sich in seiner Entscheidung auf Erkenntnisse des Obersten Gerichtshofes vom 9. Oktober 1925, Nr. 2129, gestützt, hat jedoch in diese Entscheidungen die Worte„ oder ein Verein" eingeschoben, welche Worte in diesen ifr. Prag, 5. April. František Hrone! ist ein foscher Stert. Ein eleganter englischer Anzug, ein Seidentuch in der oberen Rocktasche, amerikanische Halbschuh, ein Spitbart a la Napoleon III.- wenn man ihn sieht, möchte man glauben, er sei eben von einer diplomatischen Reise aus dem Auslande zuridgefehrt. Aber er kommt von keiner auswärtigen Mission, sondern aus der Untersuchungshaft. Zuvor war er in Chlumec an der Cidlina aus der Haft entwichen und wurde wieder eingebracht. ,, Weshalb liefen Sie aus der Untersuchungshaft in Chlumec davon?", fragt ihn OLGN. Hlousef. „ Weil die Tür offen stand", antwortete Herr Hronet bescheiden und logisch. Er erhält wegen Betruges unter falscher Namensnennung drei Monate schweren Kerkers, die Untersuchungshaft von 6 Wochen wird nicht ein gerechnet, weil er sich in Chlumec aus dem Arrest englisch empfohlen hatte. Die Anklage vertrat St.-A. Jellinek. Kleine Chronit. " Wäschereinigung in alter Zeit. Die Reinhaltung nosi Grumbach ruft von Kolmar an: In der der Leibwäsche und der Kleidungsstücke hat von jeher, elfäffifchen flerifalen Bresse ist feit zwei Tagen von wie schon im Gudrun"-Liede geschildert wird, zum nichts anderem die Rede. als von Ihrer Villa in speziellen Arbeitsgebiete der Frau gehört. Die be Cannes. Veröffentlichen Sie unverzüglich eine Bereits früh vorkommende Leinenwäsche wird, abgerichtigung. Nageln Sie die Lügen fest. Paden Sie die Merle.... Aber jetzt kommt die Krone. Und man wird danach ermessen können, wie ein lächerliches Gerücht, ohne den Schatten einer Rechtfertigung, ohne den mindeſter Anschein der Wahrheit auf die Peichtsfäubigfei der guten Leute wirkt. Ich befam von einem Lehrer, Mitglied feiner Seftion und Sekretär seiner Gemeinde. einen Brief, der folgendermaß beginnt: Ich habe erfahren, daß Sie einen oroken Landsit on der Riviera ange fauft haben. Ich denke, daß Sie einen vertrauenswürdigen, anfändigen, arbeitstüchtigen Mann brauchen der Initiative besitz!...." Und der Genefie bietet sich als Verwalter an.... Vor etiva zehn Tagen kommt Brade in mein kleines Bureau in der Redaktion des„ PoEs ist einer meiner Brüder. pulaire" und fag mir ganz vertraulich:" Ich gratuliere. Aber. nicht wahr, es ist ausgemacht, ,, Hast du die, Cote auriliaire" gelesen?" daß Sie mir und meiner Frau ein Zimmer re- Ja, mein Alter, du kommst etwas zu spät. servieren? Wir fönnen rad dem Kongreß von Vor einer Stunde hätte ich dir noch das blaue Lyon einen Ausflug in diese Gegend machen." Bimmer im veiten Stod reservieren fönnen... Dabei belästinen mich Sie Antiquitätenhändler Und als ich ihn bestürzt aufah, og Brade eine aber fecben habe ich es Brade terbrochen. Eshon ständig mit ihren Anerbieten, seitdem ein Zeitung aus seiner Tasche, faltete sie auseinander, ist nichts mehr frei, kein einziges Bett." Wir Narr behunte hat, daß ich die schönste Sammhielt sie mir unter die Nase und ich las. lachen zufammen und denken dann nicht mehr ung von Paris besine. an diese Geschichte. Ich las, daß es an der Riviera ein pracht volles Landhaus gibt, einfach herrlich, dafür foftet es auch so viel, daß sich seit dem Tode des Eigen-„ Victoire" die Mitteilung der„ Cote auxiliaire" Aber zwei Tage später druckt die Zeitung tümers fein Mensch gefunden hat. der reich genug gewesen wäre, es zu erwerben. Aber der Notar, ab. Am nächsten Tage der„ Rappel", der so geistder mit dem Verkauf betraut war, hat nun endlich reiche, liebenswürdige Erläuterungen dazu mach, den so lange erwarteten reichen Nabob gefunden dak ich der Verlockung nicht widerstehen kann, fie und dieser ist kein anderer als der bekannte wieder zugeben: Es ist rewiß richtig. daß Herr Leon Blum Anhänger der Sozialisierung des Grund fozialistische Ab- cordnete Leon Blum. „ Sie verstehen," fogte Brace, ich will der und Bodens ist. Tatsächlich wird versichert, daß erste sein und will und gleich ein Zimmer refer- er foeben ein Schloß erworben hat, das Stenner vieren." Wir lachen beide und ich age zu Brade: auf einige Millionen schätzen. Die es Stück Grund„ Das Gane ist so idiotisch, daß es wohl un- besitz ist also der Bourgeoisie bereits entrissen. Die gerechte Verteilung der Güter der Nation beginnt nötig ist, zu berichtigen." beim eigenen Jch.... Sie haben unrecht", erwiderte Brade. Diese Zeitung, die ,, Cote auxiliaire", ist ein Finanzblatt, das ziemlich stark gelesen wird." Während ich noch im Genuß dieser liebenswürdigen Worte schwelge, läutet es wieder. Ge" sehen von Waschen in heißem Wasser im Hause, durch Neiben, Drücken und Zusammenpressen in flie ßendem Wasser gereinigt. Sie wird auch auf einen Stein oder ein Brett gelegt und dann mit einem Waschholz geschlagen, dem sogenannten Bleuel, von dem unser Wort durchblenen für heftig schlagen abdem unser Wort durchblenen für heftig schlagen abgeleitet ist. Der Gebrauch der Lauge, das sogenannte Buchen, ist wohl vom Auslande her eingeführt wor den. Diese Lange wurde dadurch gewonnen, daß man Holzasche mit kochendem Wasser übergoß.. Die so gereinigten Gegenstände wurden, nachdem sie ans. gerungen und getrodnet waren, mit dem sogenann ten Mangelholz( altmodisch: modell) geglättet. In den Städten bildete sich bald die Gewohnheit heraus, daß berufsmäßige Wäscherinnen in die Häuser zum Waschen gehen oder auch die Wäsche zum Waschen abholen. Daber findet sich denn auch in den Städten ein öffentlicher Bleichplatz der auch von den Webern Die Cote auxiliaire", ein Blatt, das, wie für ihre Ziede benut wird. Während das Mangelman mir mitgeteilt hat, von einem gewissen Höff- bols mit der Hand bewegt wird, fomm: bald eine welt gesehen zu haben glaube, hat, wie es das jetzt wird und auf der ein mit Steinen beschwertes fer redigiert wird, den ich seinerzeit in der Theater- Maschine auf, die durch ein Rad in Vereegung geGesetz verlangt, meine Berichtigung abgedruckt. Brett auf Rollen läuft. Aus dieser Einrichtung ist Aber sie hat die Frechheit gehabt, einen fleinen unsere heutige Mangel entstanden. Das Wort hat Stommentar beizuzügen:„ Berr Leon Blunt leug- sich aus dem althochdeutschen„ mange" zu dieser net; aber wir werden eine Untersuchung einleiten form entwidelt. Vielfach gab es in den Städren und dann wird man ja ſehen." Sie hatten also Manghäuser, die öffentliche lättonstalten für Gevor der Veröffentlidnung ihres Artikels nicht 3 webe darstellen, so z. B. in Augsburg, Nürn efchen? Sie haben ihn einfach veröffentlicht, berg und Aachen. Die Trockenreinigung der ohne ihn vom Notar, vom Grundbuchführer, von Kleider erfolgt erst sehr spät durch die Bürste. Noch den Häuseragenten auf seine Richtigkeit prüfen im 12. Jahrhunders ist lediglich die Stopfbürste bezu laffen? Nun gut, wenn diese gewissenhafien kannt, und erst sehr viel später fommt die Kleider. Berichterstatter untersuchen wollen, mögen sie sich bürste in Gebrauch. Früher erfolgte die trockene Reinigung der Kleidungsstücke durch ein Gewinde becilen. Diesen Rat gebe ich ihnen. aus Heidekraut und fleinem Gestrüpp. 1 Schicht Terpentin Schicht Terpentin- Seife mit den 7 Vorzügen 7. Vorzug: Schicht- Post gratis zu jedem Kilo. Ein besonderer Vorteil, ohne jeden Preisaufschlag. Kaufen Sie kein Kilo Schicht- Markenware ohne die Schicht- Post zu verlangen! 1. Terpentingehalt. 2. Großes handliches Stück. 3. Guter Geruch. 4. Schutzpackung. 5. Märchenbilder auf der Packung. 6. Besonders licht. 7. Schicht- Post gratis. Schicht R Terpentin Volkswirtschaft. Ein Welttruit für Eisenerze im Werden. vereinigungen Deutsch- Prags vereinigt hatten,| Lustspieles„ Abrahams Jrische Rose", der waren voll bewundernswerter rhythmischer Straffe Amerikanerin Anna Nichols, und der Paramount heit. Doch feiner abgetönt hat man sie in Prag wurden von dieser endlich die Verfilmungsrechte des schon gehört und ein wenig schien auch der Jubel Stüdes erworben, und zwar für eine Summe, die zu sehr äußerlich, der revolutionäre Gedanken, dem zwar noch nicht bekannt ist, aber jedenfalls das da in herrlichster Weise Ausdruck gegeben ist, nicht Größte darstellen dürfte, das an Filmhonorar aus genug innerlich mitempfunden. Für das Solo bezahlt wurde. Das Bühnenstüd wurde feit seiner quartett wiederum waren die Stimmen nicht Uraufführung im Jahre 1922 in New York umunter: durchwegs mustergültig ausgewählt. Die Damen brochen gespielt und der Erfolg des Lustspieles geht Boennecken und Brömse- Schünemann am flarsten aus der Summe hervor, welche die Verund Herr Macha fanden sich zwar mit ihrem fasserin bis heute an Tantiemen verdient hat: es Part in Ehren ab, blieben jedoch einen Grad unter find etwa 22 Millionen Mark( etwa 176 Mil. dem vierten, dem Bassisten Ehm. lionen Kč)! In der Ausfuhr von Eisenerzén steht in vuropa, da die französische Erzproduktion im Inland verbraucht wird, Schweben an der Spize ( auch die amerikanischen Eisenerze werden im Lande selbst verarbeitet). Die große schwedische Erneselfchaft Grängesberg, die bereits heute eva 45 Prozent der auf dem internationalen Eisenmarit fommenden Erzmengen liefert, hat sich Diese fritischen Bemerkungen sollen jedoch fürzlich die Gruben des holländischen Konernes nichts von der stilvollkommenen Gesamtleistung Müller in Algier angegliedert und beherrscht da- nehmen, die klassisch vollendet war und gebührende mit 60 Prozent des freien Erzmarkies. Demnächst Anerkennung in Applausstürmen und innerer Ersoll der schwedische Erztruft sich auch die spani'chen griffenheit fand. Weingeriner erhielt eine mäch Gruben angliedern. Dami würden sich die Star- fige Stranzspende. Es war ein großes, des Antelle der Grän esberger Gesellschaft auf 70 Pro- laffes würdiges Ereignis, das einem die zumindest zent des freien Erzmarites eritreden, eine Export- relative Wahrheit jener Worte zum Bewußtsein menre, die ohne Zweifel ausreicht, um ein Preis- brachte, die einmal Bakunin zu Richard monopol auf den Weltmarft auszuüben. Wagner äußerte, als er unter dessen Leitung in Dresden die Neunte gehört hatte und die ungefähr lauten: Alles wird zugrundegehen, nichts mehr wird bleiben in der Musik und in den anderen Künsten nur eines wird nicht vergehen: die Neunte Symphonie. Ein neues Kartell in der Zichechoslowakei. Die Breßbejefabrikanten in der Thechoslowalischen Republik haben sich zu einem Startell zusammengeichloffen. Der Saupiirbal des Startellvertrages ist die Festlegung eines Einheitspreises und die Stoicotierung des Absatzes. Kunft und Wiffen. Die N unte. Turnen und Sport. Arbeitersport. Auslandreise österreichischer Fußballer. Als fest abgeschlossen gelten fünf Spiele in Südrußland fo. wie die Auswahlkämpfe in Deutschland, ferner ein Treffen mit zwei Mannschaften des französischen Arbeiterspor: bimdes in Paris. Die Stornouburger werden gegen Arbeitervereine in Ungarn antreten. Bundestag der lettischen Arbeitersportler. Dem Bundestag in Riga wohnten 101 Delegierte sowie der deutsche Gesandte, Dr. Köster, bei. Der Bund umrodni Listy" brachten aur 1. April die sensation in 14 Sparten. Es wurde beschlossen, daß sämtliche Ein alberner Aprilscherz. Die Prager á fast zur Zeit in 76 Ortsvereinen 4000 Mitglieder nelle Nachrich: von der Verlobung des tschechischen, Mitglieder des Bundes sich den Schutzformationen derzeit in Amerika tätigen Filmschauspielers aanschließen. Bruno Soinin wurde einstimmig wieverka mit Pola Negri. Diese Geschmackfejigkeit der zum Bundesvorsitzenden gewählt. scheint ganz im Geiſte dieser unverwüstlichen Dent Arbeitersport in Südslawien. Troß den ungünschencker liegen. Bei dieser Gelegenheit sei aufſtigen politischen Verhältnissen zählt Südslawien zur merksam gemacht, daß die tschechischen Blätter Herrn Zeit etwa 100 Arbeitersportvereine, doch arbeiten Baverka zu einem„ Schauspieler" stampeln wollen, diese gomz für sich. In Slowenien arbeitet seit was er allerdings gar nicht ist. Er ist ein einfacher einem Jahre ein Ausschuß, der bestrebt ist, alle Ver" Extra", d. h. ein besserer Komparse ohne festes Engagement, der nur von Zeit zu Zeit filmt und eine in einen Bund zusammenzuschließen. Das gleidy dessen Spezialität die Maste des Kaisers Frang gilt für Kroatien und für Serbien. Josef I. ist. Zur Seit spielt er in dem neuen Erich Stroheim- Film„ Sochzeitsmarsch" den Druckschler. Trotz der offensichtlichen Vorliebe Kaiser und bei dieser Gelegenheit macht der tsche des Schers für Alfred Sterr muß berichtigt werden, chische Lokalpatriotismus aus seinem Landsmann daß in der Besprechung der Komödie Soluspolus" einen„ Star". Dies zur Aufklärung. die Sprachverhungung Kerrs nicht als imposant", sondern als impotent" bezeichnet wurde. Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Mittwoch, 7% Uhr:" armen". Donnerswg, 2. G. Bürgerlicher Sport. Der Querfeldeinlauf der sechs Nationen wurde Samstag in Newport ausgetragen. Engländer Paynea, welcher die 14.300 Meter lange Strede in 51: 40.8 durchlief. 2. Badari( Frankreich), 3. Gallet( Frankreich), 4. Stephenson( Schottland). As Mannschaftslauf gewertet: 1. Frankreich, 2. Enge Land, 3. chottland, 4. Wales, 5. Irland. Belgien Kulturwille Nr. 4/ IV. Sondernummer startete nicht. Literatur. Herausgeber Dr Ludwig Czech Berantwortlicher Redakteur Dr Emil Strauß. Drud: Deutsche Zeitungs- A- G., Prag. Für den Drud verantwortlich: O. Solit. Die Wiener Philharmonifer unter Weingartner 7 Uhr, neneinstudiert: idelio"( 123-3). Frei Beethoven", Einzelnummer 25 Pfennig, Jahin der Prager Lucerna. tag, 7 Uhr:„ Nacht in Venedig"( 122-2).esabonnement Mt. 2.40. Probenummer frei. Ver- Ein ohrfeigender Vorsitzender. Der Vorsitzende Gestern abend fand im Prager Lucerna- Saal Samstag, 2½ Uhr, Urania- Vorstellung: Tarlag: Allgemeines Arbeiter Bildungs- Institut, Leip. des bürgerlichen Wiener Profi- Sportklubs hertha, das eine der beiden großen Festkonzerte statt, die stuffe"," Berbrochener Strug"; 7½ Uhr, sig, Brauftr. 17. Unter den vielen Veröffentlichun- I. Singer, wurde dieser Tage zu 50 Schilling Straje in jeder Hinsicht den Söhepunft der Prager Gastspiel Traute Carlsen, neueinstudiert: Eifergen anläßlich des 100. Todestages Beethovens hat beziehungsweise fünf Tagen Arrest verurteilt, weil Zentenarfeierlichkeiten für Beethoven bedeuten. uch t"( 125-1). Sonntag, nachm. 2½ Uhr, Ar- dieses Sonderheft des„ Kulturwillens" eine eigene er im Eifer des Gefechts" einen Linienrichter der Die„ Neunte"( heu e die„ Missa solemnis"), die beiter- Vorstellung: Figaros Hochzeit“; 7 ühr: Note. Der einleitende Artikel„ Nachruhm" von Hans gegnerischen Fußballmannschaft derartig verletzt Wiener Philharmonie und Felix Weingartuer „ Nacht in Benedig"( 127-3). Montag, 7 Studenschmidt zeigt in erfreulicher Offenheit, wie hatte, daß dieser drei Wochen das Bett hüten mußte. vom Bürgertum diese Hundertjahrseier nicht der An. Die vielen gerichtlich geahndeten Roheitseresse der das ist wohl auch das Höchste, was in der Wujit Uhr: Bogelhändler"( 126-2). vorstellbar ist. Und nun noch das unvergleichliche Spielplan der Kleinen Bühne. Mittwoch, Gast- erkennung der geistigen Leistung Beethovens, sondern bürgerlichen Spieler Wiens werden erklärlich, wenn innere und äußere Erlebnis dieser Jahrhunderts spiel Traute Carlsen, Premiere: Großfirst in vielmehr der Selbstbeweihräucherung dient. Die man hört, mit welchem Erfolg die Vereinsleiter feier dies alles ließ einen Gipfel erbliden, über und 3immerteliner" Donnerstag, Gaftipiel weiteren Beiträge:„ Beethoven, der Tondichter der beispielgebend tätig sind. den hinaus es fast nichts mehr zu geben scheint. Trante Carlsen:„ Großfürstin und Zimmer Demokratie"( Howes),„ Kurzer Lebenslauf 2. v. Also wies auch die Mausefalle in der Wassergasse fellner". Freitag, Gastspiel Trante Carlsen: Beethovens"," Beethovens Werk"( Wiegand),„ Wie einen Refordvejuch auf, ausverkauft bis auf den Großfürstin und Zimmerfellner". Beethoven arbeitete"( Henẞ), vemneiden das übliche letzten Sizplatz und auf den Stehplägen Kopf an Samstag:„ Miß Chocolat". Sonntag, 3 Uhr, Pathos des Heroenkules. Dazu kommt eine geschickte Scopf. Weder das gefährliche Drängen noch die Gastspiel Traute Carlsen:„ Großfürstin und Auswahl literarischer Beiträge aus Romain Rolbekannten standalösen Garderobezustände, die sich 3 immerfeliner"; 7% Uhr, Gastspiel Trante lands Beethoven" und ein Bruchstück aus dem diesmal beispiellos fühlbar machten, vermochten| Carlsen:„ Eifersuch t". Monsag Gastspiel Traute neuesten Huch schen Roman Der junge Beethoven". die Begeisterung zu dämpfen. Carlsen: Großfürstin und Zimmer: In der Beilage„ Arbeiterschulung" interessieren vor Zur Einleitung wurde erst tschechisch( von teliner". Dey) und dann, weit wirkungsvoller im deutschen Original( von Hölzlin) das Heiligen= städter Testament vorgetragen, jenes vielweihe". Neben zwei mäßigen Reproduktionen des leicht erschütterndste Künstlerdokument aller Zeiten. Bee: hovenhauses enthält diese Nummer einige unDann spielte Professor Jan Heřman das Metropolis" im englischen Rundfunk. Welches veröffentliche Photograpbien aus Slingers Atelier, Klavierkonzert in Gdur mit Orchester- Aussehen der von Fritz Lang ingenierte U fa- Film außerdem die beiden Beethovenköpfe von Bauer und begleitung. Der vollkommenste Klangförper, den Metropolis" der zur Zeit in England läuft, Stolb, dazu noch eine wertvolle Radierung Klingers die Wiener Philharmonie darstellt, das weihevolle in London erregt, beweist die Tatsache, daß der be.( Beethoven).- Wie das schon für die früheren Spiel des Pianisten, der die weiche Lyrif dieses kannte Stritifer Atkinson vom" Daily Er. Hefte des„ Kulturwillens" charakteristisch ist, so gibt EgKonzertes in wundervoller Reinheit erklingen ließ, preß" im Londoner Rundfunk einen Vortrag über auch diese Nummer dem Arbeiter die Möglichkeit, ein und Weingartners ideale nachschaffende Kunst ver- Metropolis" hielt. überaus umfangreiches Stoffgebiet in straffster 3schmolzen zu einem Gebet in tiefstempfundener fammenfassung fennen zu lernen, schärft das kritische Andacht, die sich irgendwie wohl jedem einzelnen Stulturfragen stärker zu beschäftigen. Wer den„ KulGefühl und wedt sveifellos das Verl- mgen, sich mi: der tausenden Hörer mitteilte. turwillen" nicht liest, fordere eine Probenummer vom Verlag. Der Film. Miratel im Film. Mit der Verfilmung des „ Mirakel" hat man endlich doch begonnen, und zwar wird die First National das bekannte Dann tam die Neunte". Alle die schon Bühnenstück auf die Leinwand bringen. Es wurden erwähnten Fattoren halfen mit, einen unvergeßwei Millionen Dollar für die Produktion zur Verlichen Eindruck zu schaffen. Weingartner, fügung gestelit. wohl der größte lebende Beethovendirigent, diriallem Bildungsarbeit der Unternehmer"( Valtin Sartig) und„ Radio und Erziehung in England" Allen Genossen und Genossinnen empfehlen sich zur Herstellung ( Batterſon) und zurzi Beiträge zum Thema Jugend sämtlicher Drucksorten Ihr ausgesetzt är Wunder", das in einem Zirfus angestellt ist, mit Genoffen! mäße: um. GARTHER GM.O.M Nordböhmische Druck- u.Verlags- Anstalt gierte auswendig. Der Orchesterapparat erblühte Lon Chaneys neuer Film betitelt sich„ Das unter seiner genialen Stabführung, an der man unbekanne". Er spielt darin das„ armlose immer wieder die innerem Gesetz entspringende erhabene Gestit bewundert, in berückender Schöne. den Füßen Meſſer wirft und ähnliche Stunststücke die Verbreitung unserer Zeitung agitienen Gärtner& Co., Bodenbach a. E. Soll man Einzelnes herausgreifen, so die wunder macht. Den Liebhaber verkörpert Norman Kerry. Setzt euch überall für unsere Parteipresse vollen Steigerungen im ersten Satz, den monu- Cecil B. de Mille plant eine Verfilmung des mentalen Guß des zweiten Satzes, die unvergleich Lebens Napoleons. Zum wievielten Male wird ein. In das Heim des Arbeiters gehört die liche Wiedergabe des Unterbaues im Schlußsat dieses Sujet schon verfilmt werden? Arbeiterpresse. Darum, mit dem ergreifenden Gesang der Streicher. Die Ein teneres Filmrecht. Nach monatelangen Ver. Senoffenu.Genoffinnen agitiert Chöre, zu denen sich alle namhaften Sänger- handlungen zwischen der Verfasserin des Bühnenm G. m. b. H. Großbuchdruckerel, Stereotyple Buchbinderel, neueste Setz- und Gleẞmaschinen mit einer l'agesleistung von 500.000 Buchstaben, Rotationsmaschinen mit einer Tagesproduktion von 250.000 Zeltungen. Fernsprecher Nr. 271 Postsparkassa Nr. 127 863.