Gingefpreis 70 Seller. Redaktion und Verwaltung, Prag, I., Nefazanta 18. Telephone: Tagesredattion: 26795, 31469. Nachtredattion: 26797. Postichedamt: 57544. Inferate werden lant Tarif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 7. Jahrgang. Sozialdemokrat Abdankung Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. der christlichen Arbeiter. Donnerstag, 21. April 1927. Bezugs Bedingungen: . Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post: monatlich.... Kè 16.vierteljährlich 48.halbjährig 96.ganzjährig... 192.Rückstellung von ManuStripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich irih Nr. 92. Ilajien hat." Welch biblisch schönes Beispiel! Neue Kämpfe der englischen Bergarbeiter. Der Sozialismus ift abgetan", iſt tot, manjetot, doch die Arbeiterschaft soll darum nichts London, 20. April.( Eigenbericht.) In[ werde schreiten müssen, da kein einziger Borschlag missen, denn Herr Greif tritt mit den Seinen Fast jede der bürgerlichen Parteien hat englischen Wirtschaftskreisen rechnet man mit der zur Rationalisierung des Kohlenbergbaus bisher in die Bresche ein. Die Arbeiter dürfen also sich aus Konkurrenzrücksichten gegen die Sozial- Möglichkeit neuer schwerer Kämpfe im durchgeführt worden sei. Gestern nun erklärte der wieder Osterhoffnungen schöpfen. demokratie eine eigene„ Arbeiterorganisation" englischen Kohlenbergbau für Juni oder Generalsekretär der Bergarbeiterschaft, Cook, in Nach dem Anlauf, den der dyristliche Arals Anhängsel angegliedert. Wählerstimmen Juli dieses Jahres. Sir Herbert Samuel, einer Nede, die anderen Gewerkschaften beitervertreter und Brescheausfüller nimmt, ist aus dem anderen Selassenlager kann man im- der liberale Führer, der seinerzeit die Regierungs- müßten sich darauf gefaßt machen, im Hochman natürlich neugierig, wie sein Sprung geder brauchen, sagen sich die bürgerlichen Bar- enquete über den Bergbau leitete, hat dieser Tage sommer eine Solidaritätsaktion zu- lingt. Zuerst erwartet man meiß- Gott- was, reien; denn wären diese nur auf die Stiminen in einer Rede erklärt, daß; die englische Kohlen- gunsten der Bergarbeiter zu unterneh denn er jagt: jener Schichte angewiesen, deren Interessen sie industrie binnen sechs Monaten, um die Betriebs- men, da im Laufe des Sommers der Kampf gewirklich vertreten, so würden sie auf ein kleines fosten zu decken, zu weiteren Lohnherabseßungen gen die Lohnherabseßung im Bergbau bevorstehe. Säuflein zusammenschrumpfen. Imponierend sind die Aquisitionen gerade nicht, welche die bürgerlichen Werbungen unter den profetari„ Die christlichen Arbeiter... verkennen nicht die politischen Machtverhältnisse in diosam Staate, sondern rechnen mit ihnen. 57 Prozent der Bevölkerung dieses Staates sind unselbständige Lohn- und Gehaltsempfänger, während 43 Prozent selbständig Erwerbende und Staatsbeamte sind." Massen steht denkend und klassenbewußt im Die Zahl der Besißlosen und Unselbständifozialistischen Lager und man muß schon, um Eschangtaischet findet starte Unterftligung Rantings und Hankaus beginnt ein gen ist also weit größer, dazu kommi noch die offener Kampf auszubrechen. Die Lage der Masse der kleinen„ Selbständigen", die eigent den Mißbrauch nicht zu merken, den das Bür- Shanghai, 20. April.( Havas.) Tichang- Ausländer in Nanking ist kritisch. Sie sind gegertum mit diesen ihren Statisten treibt, fich faischek jest die Organisierung der antikommu- zwungen, auf Schiffen zu übernachten. Die mi lilich Proletarier sind, und die vielen kleinen antikommu- zwungen, mili die Noje zuhalten, die Augen verklebt und die nistischen Regierung fort. Vorläufig wird Tjajang tärische Lage der Nordtruppen ist Staatsbeamten, die auch nicht gerade zu den Ohren verstopft haben. Die von den bürger- faischef nicht nur von seinen bisherigen Anhän verworren. Besitzenden gehören. Was folgert nun Herr lichen Parteien Eingefangenen refrutieren sich gern unterstüßt, sondern auch von den chinesis Nach Londoner Berichten hiesiger Blätter ist Greif aus der Feststellung, daß die Bevölkerung daher nur aus den noch ganz Indifferenten, fchen Geschäftsleuten im Süden, die Tichanglaischet gegenüber seinen Hautauer überwiegend aus proletarischen Elementen zus . die, wie Hasen verwirrt, zwischen den Selaffen- wegen ihrer nationalen Gefühle auf die Seite des Gegnern zwar wirtschaftlich im Vor fammengefeßt ist? Will er ihren Einfluß im fronten der Arbeiter und der Kapitalisten hin Suomintang getreten waren, jeht aber eine ertre- teil, doch soll seine militärische Stärte Staate gestärft sehen? ertre- teil, Seischt er für diese und her laufen, und schließlich aus ein paar staatlichung des Eigentums nach dem Muster der Desertion aus seinen Reihen meh- Wesen der christlichen Arbeiterbewegung ichlecht. mistische Propaganda befürchten, die auf die Ver- problematisch sein. Die Fälle von Mehrheit erhöhte Rücksicht? Da fennt man das Strebern, die durch ihre Judasdienste für den Sowjets gerichtet ist. ren sich. Die ausländischen Residenten in Klassenfeind persönliche Vorteile erlangt haben oder sie zu erlangen hoffen. ichen Maſſen machen, denn das Großteil dieser Schifffalsstunden der chinesischen Revolution. Die gemäßigte Umgebung Tschanglaischets Schanghai follen 3iveisel über die Ehrlichkeit wenn man ſolches glaubt. Wörtlich jagt Greif: menten des Nordens begrüßen. Als Grundlage für würde Verhandlungen mit den modernen Ele- feiner Absichten hegen. ein eventuelles Stompromiß wird die Annahme der demokratischen Grundsäße Sunjatsens durch den Norden und der Rücktritt Tschangsolins zugunsten seines ältesten Sohnes angeführt. Den leßten Nachrichten zufolge nimmt man an, daß die Ernennung des Barons Tanak, eines ausgesprochenen Anhängers einer Interven tion, zum japanischen Ministerpräsi denten eine baldige militärische Inter vention Englands in China wahr scheinlich macht. Die britischen Ansiedler erjuchen ununterbrochen um Intervention die aller dings die Aussichten der Altion Tschanglaischets bedeutend erhöhen würde. Einen besonderen Wert auf die Gefolg schaft von Arbeitern legt die deutsche christlich joziale Partei. Sie behauptet, die Stunst zu verstehen, alle Sulaffen und Stände zu vertreten, -und sichert auch den Armen und Ausgebeuteten in warmes Pläßchen unter ihren schwarzen Fitlichen zu. Frither war es noch leichter, die chriftlichen Arbeiter mit dem Hinweis auf die fathetische Interessensolidarität, die sie angeblich mit den chriftlichen Ausbeutern verbindet, zu foppen, denn die Armen im Geiste konnten Teicht mit dem Simveis getröstet werden, es werde für ihr diesseitiges Wohl sofort gesorgt werden, wenn erst einmal der christliche Sozialismus die Mitregierung im Staate angetreten haben werde. Seitdem die Christlichsozialen, Zschangtaischef erfreut sich der Gunst mit Mayr- Harting an der Spiße, nach eigener der englischen Regierung. Behauptung am Steuerruder des Staates jizen, muß es aber eine wahre Sauarbeit sein, die London, 20. April. Der diplomatische Kor christlichen Arbeiterschäfchen in der Hürde zu respondent des Arbeiterblattes Daily crhalten, denn alles was der Regierungstätigerald" meldet: Die britische Regierung er feit der Christlichsozialen zu donken ist, richtet seine Spiße in schärfster Weise gegen die pro letarischen Massen. Beschränktheit ist schließlich auch kein unfehlbar wirkendes Immunisterungsmittel und so drohte die Gefahr, daß die christ lichen Arbeiter, deren Partei auch ihnen das Brot und Leben verteuert, ihre sozialen Rechte rauben will, fopiichen werden und aus dem flerifalen Stall davonrennen. wägt bereits, mit Tschangfalschef als einer de facto- Regierung zu verhandeln. Das bemerkenswerte Vorgehen, die Protestnote wegen der Nanfinger Vorfälle ebenso an ihm wie an die Regie rung zu schicken, als deren Diener er galt, hat sehr nach einer de facto- Anerkennung feiner Regierung ausgesehen, bevor sie überhaupt gebildet war. Der Storrespondent führt weiter aus: Die britische Regierung, wünscht, daß sich die Strafmaß nahmen lediglich gegen die Gan fauer Regierung richten sollen und nicht gegen Tschangtais chef. Deshalb wird der vor Tschangtaischets Staatsstreich erwogene Gedanke, Nanting zu befeßen, aufgegeben werden. Dagegen der Plan einer gewalsfamen Wicker befebung der Sanfaner Konzeffion mit der Begründung, daß die Bedingungen des Abkommens nicht erfüllt wurden, sehr ernstlich erwegen. Zichanglaischets Regime. „ Darum( also weil die unſelbſtändigen Lohn- und Gehaltsempfänger in der Ueberzahl sind!) haben die christlichen Arbeiter darauf verzichtet, ihrerseits die For. derungen aufzustellen... Sie wollen Geduld haben und warten, bis die Opfer, die eine solche Umgestaltung( gemehr iſt de So. Bialzersicherung) auch von den Andern leichter er tragen werden können." Und Herr Greif gibt einem Führer der London, 20. April.„ Times" meldet aus Schanghai vom 19. 5. M. Troß der Versprechungen, Tichangkaischets sind die Zustände in Nanting nicht besser geworden als früher. Kein Ausländer fann an Land gehen und das Plündern dauert fortgesett an. Es würde ein großer Fehler fein, zu glauben, schechischen christlichen Arbeiter recht, der vor daß Tschanglaischef den Ausländern größeres Ent- furzem gesagt habe:„ Wir müssen eben gegenkommen zeigen oder seine Versprechungen heute für alle denken und selbst beffer einhalten wird als die Kommunisten. Alle noch in Nanking befindlichen ausländischen Zivinpopuläre Sozialpoliti treiben." Geduld haben und warten, bis bas listen werden morgen die Stadt verlassen, um sich nach Schanghai zu begeben. Unternehmertum selbst erfennt, ob es die Verbesserung der sozialen Gesetze leicht ertragen fann! Bis dahin, so lautet das joziale ArbeiterEngland schicht Truppen auf Truppen. programm, heißt es unpopuläre Sozialpolitik Paris, 20. April. Aus Southampton jind treiben". Den christlichen Arbeitermaierin fällt weiter britische Verstärkungen nach Schanghai ab es nicht ein, zu fragen, ob die christlichiozialen geaangen, u. zw. eine Fliegerabteilung. zwei Feld- Barteiführer beispielsweise bei den Agrarzöllen, batterien und eine Train- und Sanitätsabteilung. durch deren Erträgnis die Kongruabezüge der Blutjustiz gegen die Kommunisten. Schanghai, 20. April.( Reuter.) Wie aus Nanfing gemeldet wird, soll Isch anglais chef nach Bildung seines Kabinettes beabsichtigen, den ampf gegen die Nordarmee fortzu sesen. Tschangkaischef verfügt über mehr als 300.000 Mann. In Schanghai wird mit allen Mitteln gegen die Kommunisten vorgegangen. Giva 100 Extremisten sind bereits hinge richtet worden. Die Regierung Tschangla schefs hat beſchloſſen, alle kommunistischen Einflüsse zu beseitigen. Um die christlichen Arbeiter zu beruhigen, mußte einer der christlichen Arbeiterführer". der Abgeordnete J. Greif, mit einem Oster artifel ausrücken, den er„ Eine Osterhoffnung der Arbeiter" überschreibt und den die„ Dent sche Presse" freilich erst am Dienstag nach Ostern abzudrucken für wert findet. Wahrschein lich denkt sie, daß die Hoffnungen der christfichen Arbeiter noch immer zu früh kommen. Die Osterepistel des Abgeordneten Greif ist ficher eine der ärgſten Seichtbeuteleien, die je mals auf dem Felde flerifaler Geisteskultur, emporgesprossen sind, aber eben darum soll das Produkt nicht untergehen, denn es zeigt, was Meldungen befagen: In der Konzession russischen Offener Kampf awischen Ranting und Hantan. Geistlichen aufgebessert wurden, aut ch erst ihr Gewissen erforschten, ob die damit verbundene Verteuerung der Lebensmittel von den konſumierenden Proletariermassen leicht ertragen werden kann. Chriftlicher Arbeiter sein, das heißt eben, ein Muster von Selbstlosigkeit sein. Schlägst Du mich auf die eine Bade, bitte, hier ist noch die zweite, mit Gott, schlag zu! Ihr räumt meine Taschen aus und zwingt mich und meine Kinder zum Sun gern, uen Euch selber zu bereichern, so ist das gewiß nur Gottes Wille! Daß es dauerno so o bleiben möge, das ist die große Osterhoffnung der christlichen Ar= beiter. So jagt es wenigstens der Herr Abgeordnete Greif, der in seiner Osterbotschaft die Beveiwilligkeit seines Arbeiterfähnleins zur Indo- Mitarbeit in der„ Boffsgemeinschaft" mit allen Japan und Rußland. Paris, 20. April. Wie die Agentur Pacific aus Pefing meldet, lehnt die Pekin jenen, die mit ihm eines Sinnes sind, ausParis, 20. April. Die lehten der Infor- ger Regierung sämtliche Forderu nipricht. Der ärgste Leuteschinder, Wucherer und Ben ab, die die Sowjets infolge der in der Botschaft vorgenommenen Sozialismus eines Sinnes sein. haben. alles zu glauben man die„, christlich" organisier herrscht Ruhe. Zwischen den Anhängern Hausdurchsuchungen aufgestellt Kampf für den fulturelle und sozialen AufChristlicher Sozialismus das ist kein stieg der Unterdrückten und Armen, auch kein Stampf für eine neue, vom Gemeinschaftsgeist regierte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, sondern bescheidenes Warten, ob nicht vielleicht doch ein paar Brojamen von den Tischen der Befißenden für das Gewimmel da unien ob fallen werden. Diese restlose Abdankung der christlichsozialen Arbeiter, dieser Verzicht auf Würde, Selbstbewußtsein und eigene Forderun ten Arbeiter für fähig hält. Denselben blinden o Glauben, der nicht denft und frägt, den die im Staate, daher sollen die christlichen Arbeiter sonders wohl auf jenen Linien", auf denen Mirche auf religiösemi Gebiete verlangt, fordern ihre Gönner nicht mit ihrem Elend und mit die bürgerlichen Parteien jeßt jo eifrig tätig ihre Parteien auch in der Politif. Was Herr ihren Forderungen, belästigen, sondern die Zu sind, die die Arbeiterschaft zu einer verelende Greif den von ihm geführten christlichen Arstände, welche die Bürgertoalition schaffen will, ten, entrechteten Masse von Heloten machen heitern zu sagen hat, das ist nicht weniger als demütig und bescheiden als von Gott gegeben wollen, denen aber der Herr christliche Arbeiter dies: Ihr habt auf jede Rücksichtnahme gegen hinnehmen. Herr Greif jagt in aller Form führer Greif troßdem oder eben deshalb über Eueren Interessen zu verzichten, Ihr die Abdantung der christlichen Arbeiter an und sein volles Vertrauen bewahrt und die er dar müsset der Fußschemel sein, auf dem die an- er mutet ihnen den Glauben zu, daß darin ihr um auch nicht des„ Versagens" beschuldigt. Doch schon geht Greif zu den Aufgaben der deren, das sind die besikenden Klassen, empor- wahres Heil zu suchen ist. steigen, das jei Euer Glück und Guere große Der an der geistigen, pst der flerifalen christlichen Arbeiterbewegung über:„ Wir hal- gen werden sie die in der Gefolg Osterhoffnung! Mit einem Wort: jetzt geht es Presse gejättigte Geist des Herrn Abgeordneten ten es für die große Aufgabe der christ schaft der christlichsozialen Parum Großes, nämlich um die Konsolidierung Greif gibt wie ein Egel das Aufgejogene von lichen Arbeiter, heute in die Bresche ei stehenden Arbeiter wirklich des Kapitalismus und um die Festigung der sich:" Der Sozialismus wurde an die Wand einzutreten, die der abgetretene als ihre einzige und leẞte OsterAlleinmacht des Bürgertums aller Nationen gedrückt, weil er auf allen Linien verjagte." Be- Sozialismus in diesem Staate gehoffnung erkennen?!... Getic 2 Inland. Er Genosse Kaufmann, Donnerstag, 21. April 1927. Die Unabhängige Arbeiterpartei Großbritan L. der Unab Gemeindewahlen erst am 30. Oktober? ur die rings im Saal verteilte Claque flatschte| feit dem letzten Parteitage sehr schöne Fortschritte bei den Stichworten, besonders wenn die Redne- aufzuweisen hat. An der Debatte über die' en Be Die politischen Bezirksverwaltungen find berin Männer wie Dr. Bouček, Dr. Meißner, richt beteiligten sich 19 Genossen und Genossinnen. Gegen die agrarische Anödelpolitif. nachrichtigt worden, daß die Gemeindewahlen Benes, Dr. Guth- Jarkovsly und andere angriff. Ueber die Politiſche Situation und die Aufgaben Die proletarischen Parteien von Postelberg nach den bisherigen Dispositionen am 30. Oktober Als sie den Bräsidenten Masaryk verhöhnte, der D. S. 2.-P." sprach in ausführlicher Weise hatten für Ostersonntag, den 17. April eine sehr stattfinden werden. löste der Regierungsvertreter die Gent, Glidsmann aus Bielitz, über Organi gut befuchte Protesiversammlung einberufen, die Versammlung auf. Unter Absingung des fation und Taktik Abg. Pankrat aus Bromsich gegen die unsoziale Durchführung der Boden. Die Stenerdebatte im Budgetausschuß. Sei Slovane" löfte sich die Versammlung auf. berg. Die vom Genossen Glücksmann unterbreitete reform auf den dortigen Schwarzenbergschen Der Wedgetausschuß des Abgeordnetenhauses Kongres; der tschechischen Arbeitergemeinde. Resolution, sowie die Anträge des Genossen PanGütern bezieht. Ringsumber haben bereits die setzte gestern die Verbandlung des neunten Gaupt zu Ostern fand in Prag der Kongreß der tschecho- fraß wurden nach eine ebenfalls eingehenden DeProtektionsfinder der tschechischagrari- stückes der Steuerreform fort. In der Debatte flowakischen Arbeitergemeinde, der Gewerkschafts- batte angenommen. Nach der Bestimmung des schen Partei sowie Verwandte her- sprach organisation der tschechischen nationalsozialisti Sitzes der Parteileitung und nach deren Wahl borragender politischer Versönlich schen Partei, statt. Dem Kongreß wurde mit wurde der erhebend verlaufene Parteitag geteiten Restgüter erhalten und auch in Postelberg selbst wurde dem Schwager eines tschechisch der sich besonders mit den Ausführungen des Re- Arbeitergemeinde, der Abgeordnete Tuěny, sich in Interesse entgegengesehen, weil der Führer der schlossen. agrarischen Abgeordneten( Wasata) ein Gut im ferenten und den auch in diesem Hauptstück dem dem Konflikt zwischen Stribeny und Klofac si Radikale Beschlüiffe der Unabhängigen Ausmaße von 25 Sektar und 300 Schod Hopfen Finanzministerium erteilten Ermächtigungen be- nerzeit zunächst auf Seiten Stribrnys gestellt, auf überlaffen. Quetelt feller om 60 Seftar wer- chäftigte. Gr verwies darauf, daß nach dem tem letzten Parteitag der Nationalsozialisten in Arbeiterbartei Englands. ben, doch erflärte man im Bodenamt ausdrücklich, alten österreichischen Gesetz die Steuerkommiffio Brünn zu vermitteln gesucht hat und erst in leniens( 3. 2. P.) trat am Ostersonntag zu einem baß die land wirtschaftlichen Arbeiternen gewählt wurden. Erst in der Kriegszeit trat ter Zeit in das Lager der Parteimehrheit einge- brei Tage dauernden Parteitag in Leicester als Ausnahmsmaßnahme die Ernennung, die von beider Nationen davon nichts erber Tschechoslowakei übernommen wurde. I'm ſchwenkt iſt. Das Blatt Stribrnys ſetzte auch auf zufammen, der, wie üblich, mit einer großen Prohalten könnten, weil nun die deutschen§ 234 wird die Zahl der Mitglieder der Steuer den Kongreß große Soffnung, weil von dieser grammrede des Parteivorsitzenden Marton einAgvarier befriedigt werden sollen. Der Boden kommission, so wie deren Ernennung dem Seite angenommen wuebe, daß ein Teil wenig geleitet wurde. Die Rede spiegelte sehr stark den hunger der Landbündler foll also auch hier auf Finanzministerium überlassen. Finanzministerium überlassen. Die Steuerfomstens der Gewerkschaften sich auf Seiten Stři Radikalisierungsprozeß Koſten der deutschen Hausler und Landarbeiter miffionen müssen freie autonome Körperschaften bruys ſtellen würde. Die Hoffnungen der Anhängigen Partei wieder und enthielt auch Kritik befriedigt werden. In der Versammlung sprachen sein, die vom Finanzministerium unabhängig, hänger Střibrnys wurden jedoch nicht erfüllt und an der sozialistischen Internationale. Er erklärte, nebst dem Obmann des Aktionsausschusses To baber nicht ernannt, sondern von den sienerpflichobzwar in der neuen Leitung einige Parteigän- es müsse mit größtem Nachdruck an der Herkeis masef Abg. Gen. Schweich hari- Bodenbach, tigen Staatsbürgern gewählt werden. Die Zahl ger Stribrnys siyen, hat sich doch der Kongreß in führung einer allumfassenden Internationale auf Abg. Chlouba- Laun( Kommunist) und Genosse der Mitglieder der Kommissionen muß sich der seiner überwiegenden Mehrheit mit der gegen dem Wege der Einigung der sozialistischen und der Litera- Prag( schechischer Sozialdemokrat), Bevölkerungsziffer des betreffenden Sprengels wärtigen Parteileitung der Nationalsozialisten kommunistischen Internationale gearbeitet werden. welche den schamlosen Wißbrauch der Boden- anpassen und dadurch den Steuerpflichtigen die folidarisch erklärt. reform zu politischen Zwecken und persönlicher entsprechende Vertretung gesichert werden. Wir Sodann trat der Kongreß hinter verschloffeBereicherung scharf geißelten und entsprechende verlangen die Wahl des Vorsitzenden nen Türen in die Erörterung der BeziehunGegenmaßnahmen aufündigten. Eine Resolution, durch die Kommission. Außerdem auch für den gen Macdonalds zur J. 2. P. ein, ble welche die Kolonisationsmethoden des Boden- fteuerpflichtigen Ausländer das Wahlrecht in die letzter Zeit einigermaßen gespannt gewesen sind. Der Parteivorstand der J. 2. P. hat fürzlich in amtes ablehnt und den Regierungsparteien das Kommissionen. Gerade auf dem Gebiet der Mißtrauen ausspricht, fand einstimmige An- Finanzwirtschaft sollten sie eine fontrollierende als Delegierten der J. L. P. zum Parteitag der einer Sitzung beschlossen, Macdonald nicht mehr Opposition, die nur befruchtend wirkt, nicht unArbeiterpartei und Vertreter der J. 2. P. im möglich machen. Der Kreis der Steuer tagie während der Osterfeiertage im Voltshause Diese Entschließung war durch eine von 61 der Parteivorstand der Arbeiterpartei vorzuschlagen. pflichtigen, denen das Vorschlagsrecht in Königshütte. Der Besuch war sehr start, unabhängigen Arbeiterpartei angehörigen Untereingeräumt werden soll, muß, wenn sie diejes außer 130 Delegierten waren zahlreiche Gäste er- hausmitgliedern unterzeichneten Erflärung beantbeweist die Beendigung der„ Bodenreform" Recht nicht zu einem ausschließlichen Recht der schienen. Von den Bruderpaveien waren er- wortet worden, in der gegen diesen Beschluß proin der deutschen Stadt Mährisch- Tri bau. Stoalitionsparteien machen wollen, bedeutend erschienen: Abg. Genosse Hans Jokl für die deut teftiert wird. Auf dem Parteitag begründete der Schon die Art, in der die Bodenreform durchge- weitert werden. Vor allem fehlen die Ar- fche sozialdemokratische Arbeiterpartei der Tichecho- arteivorstand der Unabhängigen Arbeiterparici führt wurde, zeigt, daß mit dem Aktivismus auch beiter und Angestellten, die gewiß ein lowafci, Abg. Gen. Th. Reger für die polnische fein demonstratives Vorgehen gegen Macdonald Arsche die Demokratie in das Bodenamt eingezogen ist. großes Interesse daran haben, wer über ihre Sozialdemokratie, ferner Vertreter der deutschen damit, Macdonald habe sich von der offiziellen Auch Hohenstadt traf eines Tages der Boden Steuerpflichten entscheidet. Eine besonders wich- und der polnischen Partei, sowie der Gewerkschaf Parteipolitik so weit entfernt, daß er nicht mehr amispafcha in Trübau ein und nahm die Vertei- tige Gruppe, die auch als Arbeitnehmer ein er- ten des reichsdeutschen Schlesiens. Die Tagung als Vertreter der Auffassung der Unabhängigen lung souverän vor. Nach einem Berichte des hebliches Prozent darstellt, sind die Frauen. wurde durch Freiheitschöre, vorgetragen von Ar- Arbeiterpartei im Parteivorstand der GesamtBrünner Tagesboten" fiel die Aufteilung wie Auf die Frauen iſt im Gesetz gerade bei der Bil- beiterfängern und Sängerinnen, eingeleitet, partei auftreten könne. Der Parteitag schloß sich, folgt aus:" Außer der Stadtgemeinde, der Deut dung der Kommiſſionen vollständig vergessen wor- worauf Sejmabgeordneter Genoffe Rowel den froßdem sich die Opposition gegen diesen Beschluß schen Bezirksjugendfürsorge und dem Deutschen den, obwohl sie sonst bei gleichen Vorausseßungen Parteitag eröffnete. Nach Erledigung der Forma zum Worte gemeldet hatte, der Auffassung des Turnverein find alle deutschen Boden be- in allen Pflichten und Verantwortlichkeit dem fitäten erhielt Genoffe off das Wort zur Be- Parteivorstandes der Unabhängigen Arbeiterwerber durchgefallen. Die schönsten Manne gleichgestellt wird. Dieser Mangel iſt grüßung. Genosse Joft verwies auf die inter- partei mit 312 gegen 118 Stimmen an. Diefer Bläse rechts und links der Zwittauerstraße erhiel geradezu beschämend. Wir proteſtieren gegen nationale Neattion, auf den Fascismus, der nichts Beschluß bedeutet einen weiteren Schritt der Entten tschechische Bewerber. Die Stadt erhielt die an diese Entrechtung. Die Frauen dürfen nicht nur derthalb Settar, hinter der Linde auf der Zwit bei Wahlen, sondern müssen immer als vollvertauerstraße, welche ihr zuerst zugedacht waren, so- tige Staatsbürger behandelt werden. Wir beanwie noch weitere anderthalb hektar von der Stir tragen daher, daß für die Gruppe der Arbeitnehschenallee gegen den Schäfersgrund, wobei zu be- mer und Frauen die Gewerkschaftsverbände bzw. merken ist, daß die beiden der Stadt zugeteilten die zuständigen Organisationszentralen unter dieStüde de schlechte ften owohl in bezug auf jenigen eingereiht werden, denen das Vorschlag nahme. Wie die Erfolge des Attivismus am Sand". aussehen, " Ertragsfähigkeit sowie Zufahrsmöglichkeit und recht eingeräumt wird. Lage von dem ganzen aufgeteilten Boden sind. Die Deutsche Bezirksjugendfürsorge erhielt 3000 Eine aufgelöste Versammlung der Majaryf Quadratmeter, der Deutsche Turnverein seinen heßer. Die„ Mlada generace" der Prager langjährig gepachteten Spiel- und Eislaufsplay Nationaldemokratie hatte für gestern auf die Sofien- Insel eine Versammlung mit dem Thema Es scheint, daß sich die Herren Spina und Die bevorstehende Präsidenten Mayr- Harting nicht besonders bemüht wah 1" einberufen. Der Besuch war auffallend haben, den Tribaner Deutschen zu ihrem Recht schwach. Den schlechten Eindruck suchte der zu verhelfen und eine Tschechisierungswelle auf Vorsitzende durch Erzählungen von einer angezuhalten, die bei der Durchführung dieser Reform drohten Sprengung der Versaminlung zu verunausbleiblich ist. Es hat sich allerdings in Tri- wischen. Die Referentin Vikova- Kuněticka brachte ban nicht um löster und Grafen gehandelt die alten Schlager von der Gefährdung des flawi und da sieht das deutsche Bürgertum die Interes schen Volkstums durch den unheilvollen Einfluß sen des deutschen Volkes nicht gefährdet. Ja, wenn der Humanitätsphilosophie, der Bedrückung der es der Graf Ledebur wäre, dann müßte alles Tschechen durch Deutsche und Juden, ohne einen zur Rettung der deutschen Scholle aufgeboten besonderen Eindruck zu hinterlassen. Das an diese werden! Phrasen gewöhnte Publikum verhielt sich ruhig, Die grinsende Frage. In seinen Selbstgesprächen, denen nur der Wolf lauschte, sagte Ursus: " Ich habe Gwynplaine alles beigebracht, influsive Latein. Dea habe ich nichts beigebracht, Roman von Victor Hugo. influsive Musif." Er hatte sie beide singen gelehrt; er selbst verstand es gut, die Flöte zu spielen. 31 Aus dem Französischen übersetzt von Diese verwidelte und sorgfältige Erziehung Eva Schumann. hatte den Kindern genug Zeit gelassen, sich gegen Wollte er sie wirklich löschen oder auch nur seitig zu vergöttern. Sie hatten im Heranwachsen dämpfen? Gewiß nicht. Er wäre arg enttäuscht ihre Herzen verschmolzen, wie zwei junge Bäum gewesen, wäre es ihm gelungen. Im Grunde chen, wenn sie zu Bäumen werden, ihre Zweige seines Herzens beglüäte ihn diese Liebe, die für verschlingen. sie Flammen und für ihn Wärme bedeutete. Ursus war für Gwynplaine und Dea Vater und Mutter gewesen. Brummend hatte er sic großgezegen; scheltend hatte er sie ernährt. Die Aufnahme der Kinder hatte die rollende Hütte schwerer gemacht, und er hatte häufiger als früher sich neben Homo einspannen müssen. ,, Ganz gleich," murmelte Ursus,„ ich verhei rate fie miteinander." Und beiseite brummte er: Sie langweilen mich mit ihrer Liebe." Vergangenheit, das Wenige, was sie davon fannten, gab es nicht für Gwynplaine und Dea. Sie wußten darüber, was Ursus ihnen erzählt faite. Sie sagten ,, Vater" zu Ursus. Ausland. Der Barteitag der deutschen Sozialdemokratie in Polen fapitalistischen, bürgerlichen Gesellschaftsordnung gigen Arbeiterpartei. als der Ausdruck des Verzweiflungskampfes der fremdung zwischen Macdonald und der Unabhän ist. Um den Stampf gegen den Fascismus führen Am zweiten Verhandlungstag, der im wesentzu können, iſt es notwendig, die Organisationen lichen finanzpolitischen Fragen und Arbeitslosenausbauen und die Einigkeit und Geſchloſſenheit fragen gewidmet war, wurde auch eine Resodie letzte Phase der bürgerlichen und die erſte 3. 2. P.- über die offizielle Politik der Arbeiter des Proletariates herzustellen. Der Weltkrieg war lution über China angenommen, in der die Phase der proietarischen Revolution. Je bewußter partei hinausgehend- folgende Forderungen die Kämpfe des Proletariates geführt werden, aufstellt: Anerkennung der vollen Souveränität desto kürzer wird der Kampf sein und um so früher und Unabhängigkeit Chinas; Verzicht auf alle exwerden wir unser Endziel erreichen. Die Aus- territorialen Rechte und Rückgabe der Konzessioführungen des Genossen Jokl wurden mit Beifall nen; Verhandlungen mit China zum Zwecke des aufgenommen, worauf die übrigen Delegierten der Abschlusses neuer Verträge; Zurückziehung der in Bruderparteien den Parteitag begrüßten. Den Be- China befindlichen Truppen und Schiffe; enges richt des Parteivorstandes erstattete Abg. Genosse Zusammenarbeiten der britischen und chinesischen towel. Sowel berichtete ausführlich über die Arbeiterpartei. Die Resolution fordert ferner eine Bestrebungen, eine Vereinigung aller sozialistischen unparteiliche Untersuchung der Vorgänge in Parteien Bolens herbeizuführen. Aus nationalen Gründen sei das nicht möglich, weshalb getrachtet verden mußte, wenigstens die deutschen Sozialisti schen Parteien Polens zu vereinigen. Die Frage sei wohl noch nicht restlos geklärt, doch sei man auf dem Wege hiezu. Ausführlich befaßte er sich mit dem Stand der Organisation, die zweifellos lich das Wichtigste auf Erden. Dea sagte zu Gwynplaine: Licht das ist, wenn du sprichst." Nanking und protestiert gegen die Verwendung indischer Truppen in China. Schließlich nahm die Konferenz gegen eine starke Opposition noch eine Entschließung an, in der sie sich individuell und für die Partei verpflichtet, jeden Kriegsdienst, einschließlich der Munitionserzeugung, zu verweigern. Ihre Hände suchten und umschlangen sich, und verstummt in der Fülle ihrer Liebe sprachen sie fein Wort mehr. Einmal, als Gwynplaine durch den dünnen Aermel hindurch Deas Arm sah, hielt er nicht länger an sich und streifte den durchsichtigen Schim mer mit seinen Lippen. Entstellter Mund- fagte er: himmlischer Stuß. Dea fühlte ein tiefes Entzücken. ,, Uebrigens ist Dea auch häßlich." Sie wurde ganz rosig. Dieser Kuß eines Ungeheuers zauberte Morgenröte auf die schöne Stirn voll Nacht. Aber Gwynplaine seufzte wie in Angst, und da Deas Halstuch sich gelockert hatte, fonnte er nicht anders: er mußte die weiße Brust an schauen, die hinter dieser Paradiesesöffnung sicht Ursus, der Griesgram, hatte es gehört. Am nächsten Tage, als sie alle drei beisammen saßen, bar war. Das Wort verfehlte seine Wirkung. Dea und Gwynplaine hörten nicht auf ihn. Eines im andern versunken, achteten sie nur selten auf Ursus' weise Worte. Ursus strengte sich ganz umsonst an. Dea war eine seltene Fran. Ihr Körper war zerbrechlich, aber nicht ihr Herz. Der Grund ihres Seins war ein göttliches Liebesbeharren. Alles Kopfzerbrechen, das ihr Gwynplaines Wort gemacht, endete schließlich darin, daß sie eines Dea streifte den Aermel zurück und hielt Gwynplaine ihren nackten Arm hin. Noch ein mal!" bat sie. Gwynplaine entzog sich der schwie- Tages sagte: rigen Lage durch die Flucht. Veränderungen von neuem an. Leise glitten sic Am nächsten Tage fing das Spiel mit kleinen in jenen füßen Abgrund, der die Liebe ist. alter Philosoph lächelt. Das sind Dinge, über die der liebe Gott als Nach den ersten Jahren freilich, als Gwynplaine beinahe erwachsen war und Ursus alt, da Gwynplaine erinnerte sich seiner Kindheit als war Gwynplaine an der Reihe gewesen und hatte eines Zuges von Dämonen um seine Wiege. Ihm Ursus gezogen. war, als sei er im Dunkel von unförmigen Füßen Manchmal machte sich Gwynplaine Vorwürfe. Als Ursus Gwylaine heranwachsen sah, zertrampelt worden. War das mit Absicht ge- War es nicht Betrug, daß er sich von dieser Frau hatte er ihm von seiner lingestalt prophezeit: Sie schehen? Er wußte es nicht. Aber klar und deut lieben ließ? Was würde sie sagen, wenn plößlich baben dein Glück gemacht." lich, in den geringsten Einzelheiten, besann er sich ihre Augen sich auftäten? Er sagte sich, daß er, Diese Familie, bestehend aus einem Gres, auf das grazzeuvolle Abenteuer seiner Ausseßung. das Ungeheuer, fein Recht auf Liebe habe. Es zwei Kindern und einem Wolf, hatte sich immer Das Auffinden Deas machte diese unheimliche war seine Pflicht, diesem Stern die Wahrheit zu fester aneinander angeschlossen. Nacht zu einem strahlenden Lichtpunkt seines sagen. Das fahrende Leben hatte nicht die Erziehung Daseins. verhindert. Reisen ist wachsen", sagte Ursus. Da Deas Erinnerungen waren noch verschwom- er Gwynplaine offenbar dazu geschaffen war, sich mener. Sie war noch so klein gewesen, daß ihr sehen zu lassen", so bildete Ursus den Gaufler in alles entschwunden war. Auf ihre Mutter befann ihm weiter aus, und nach bestem Vermögen hatte sie sich als auf etwas Kaltes. Hatte sie je die er diesem Gauffer Wissen und Weisheit eingeimpft. Sonne gesehen? Vielleicht. Sie mühte sich, zurück- jie Immer wieder sagte er zu Gwynplaine: Sei zutauchen in jenes Zerflossene, das hinter ihr lag. ein Philosoph! Weise sein macht unverwundbar. Die Sonne? Was war das? Sie erinnerte sich Wie du mich hier siehst, habe ich nie in meinem an etwas Leuchtendes, Warmes, das Gwynplaine Leben geweint. Straft meiner Weisheit. Glaubst ersetzt hatte. du, es hätte mir an Gelegenheit gefehlt, wenn ich Mit leiser Stimme fagten sie einander Liebeshätte weinen wollen?" worte. Zärtliche Liebesworte zu flüstern ist sicher Du weißt, daß ich sehr häßlich bin", sagte einmal zu Dea. „ Ich weiß, daß du herrlich bist", erwiderte sic. Aber er fuhr fort: „ Wenn du sie alle lachen hörst, dann lachen über mich, weil ich entseßlich bin." Ich liebe dich", antwortete ihm Dea. Und nach einer Weile fügte sie hinzu: Ich habe dem Tode gehört; du hast mich dem Leben wiedergegeben. Bist du bei mir, so bin ich im Himmel. Gib mir deine Hand, damit ich Gott anrühre!" Häßlich sein was ist das? Es ist Böses tun." Gwynplaine tut nur Gutes. Er ist schön." Und in jenen fragenden Worten, die Kindern und Blinden eigen sind, fuhr sie fort: ,, Sehen? Was nennt ihr denn Sehen? I ch sehe nicht, ich weiß. Es scheint, daß Schen verbirgt." ,, Was meinst du damit?" fragte Gwynplaine. Dea antwortete: ,, Sehen ist etwas, das das Wahre verbirgt." Main", sagte Gwynplaine. " Doch!" erwiderte Dea. Wenn du sagst, du seist häßlich!" Sie dachte einen Augenblick nach, dann sagte sie: „ Du Lügner!" Und Gwynplaine erlebte die Frende, ein Geständnis abgelegt zu haben, das ihm nicht geglaubt wurde. Sein Gewissen war beruhigt und seine Liebe auch. Sie waren, wie man heute sagen würde, nicht weiter" als am ersten Tag. Es war, als dauere eine heilige Kindheit in ihrer Liebe fort. ( Fortsetzung folgt.) Donnerstag, 21. April 1927. Der französische Parteitag. hung der Partei zur Bolschovistengruppe auf einent sozialistischen Stongres besprochen wird, steeht doch Lyon, 20. April. Der Kongreß der sozialisti die Frage des Verhältnisses der Sozialisten zur schen Bartei Frankreichs ſezte dienstag nachmit- Radikalen Partei" im Vordergrund. Rein äußer tags die Debatte fort. Insgesamt liegen dem Kon- lich kommt dies auch dadurch zum Ausdruck, daß greß fünf Resolutionen vor. Die Entschließung von den vier dem Kongreß vorliegenden Saupt Ser Witte( Faure ist für möglichste Unabhän- resolutionen die von rechts nach links gesehen gigkeit, die Resolution Maurin fordert die Einheitsfront mit den Kommunisten, die Resolu tion der Linfen Brade und Siromsti) spricht sich gegen jede jede Wahlkoalition sowohl mit den Birgerlichen als auch mit den Kommu nisten aus, die Resolution Renau de l, Boncour und Grumbach fordert Kontaft mit den Radi falen und eine fünfte Resolution( Auriol) roill die Tendenzen der anderen ausgleen. Gute Zeiten für Preßreptilien! Die Saazer Wolf- Blätter brauchen weder Erwerb. noch Umsat steuer zu zahlen! Seite 3. Auch das gefchieht unter der Duldung zweier deutscher Minister und dreier deutscher Regierungsparteien! lange seit wann wird von dom privaten Zei tungsunternehmen des Ludwig Wolf in Saaz keitte Umfassteuer eingehoben? Es ist nicht möglich, daß die Wolfpresse umjatiteuerfrei ist, weil selbst die Staatsdruderei in Saaz auf ihren Fakturen die Umsatzsteuer in Rechnung stellt." zweite mit einer ungefähren Zweidrittelmehr heit durchgehen wird. Sie stammt von Paul Faure, dem Generalsekretär der Partei. Wäh rens die etwas weiter links ſtehende Resolution von Bracke und Zyromsfi die Hoffnung, mit der Radikalen Partei"( jepiger Führer: Maurice Sarraut) in der heutigen französischen Republik soziale oder demokratische Reformen erreichen zu Mit der Saazer Wolf Presse, ihremt fragwür fönnen, für völlig verfehlt hält, läßt Faure diese digent Serausgeber Ludwig Wolf und mit dem In der Debatte äußert sich Grumbach da Möglichkeit zu.„ Von einem ständigen Zusammen Verhältnis Wolfs und seiner Presse zur Saazer hin, daß die Partei sich der Mitarbeit mit der geben mit einer bürgerlichen Partei soll man nicht Staatsdruckerei, haben wir uns schon wiederholt Regierung evig werde verschließen können.atment", meint Paul Faure. Das bedeutet: An beschäftigt. Man fann es nicht oft genug tun. Eine Einheitsfront mit den Konmmunisten sei ein vorübergehendes Verabreden ist zu denken, wie Denn nicht nur liegt da eines der größten unmöglich. Die fommunistische Internationale ist dies feit Mitte 1924 durch die Unterstützungs Rapitel schmutzigster Sorruption aktionsunfähig und der Sozialismus habe keinen politik" zum Ausdruck fam, die von den Sozialisten vor, nicht nur tut die Regierung trot hef Grund, den Bolschewifen die geringsten Zuge der Berriot Regierung gegenüber streng durchge tigiter Angriffe und dringlichster Beschwerden führt wurde. ständnisse zu machen. Der Delegierte Maurin nichts gegen diesen Standal sein umfang Was die Wolf Presse dadurch erspart, daß sic stellt sich durch jetzt erit befannt werdende Ein feine Steuern bezahlt, geht aus folgender Zufante meint, daß die Kommunisten jetzt ihre Forderun Allerdings wirft man der Resolution Faure gen für ein gemeinsames Vorgehen bereits be- teilweise vor, daß sie mehr die Lehren der Wer- zelheiten als noch viel gewaltiger dor, als menstellung allein der Umfassteuern hervor, man bisher schon ahnte. von deren Zahlung Wolf seit sieben Jah deutend gemildert haben. Auriol tritt dafür gangenheit aufzeige, als in die Zukunft weise. Wer Schon im Jahre 1923 haben denische foren anscheinend befreit ist: das Blatt, das amtein, daß die Einheit der Partei unter allen Um in den letzten Monaten das Leben der Parteigrupi aldemokratische Abgeordnete in lich garantiert die höchste Auflage aller deutschen ständen gewahrt bleibe. pen aufmerksam verfolgte, konnte immer wieder einer Interpellation an den Innen Blätter in der Tschechoslowakischen Republik bat", In der Abendsißung zog Renaudel feinen feststellen, wie man darauf lauert, daß ein Weg minister aufgezeigt, daß die Staatsdruce dürfte jährlich fünf Willionen an Bezugsgebüh Resolutionsantrag zurück. Als letter Redner in in die nächste Zukunft energisch gewiesen werde. rei in Caa; die Blätter des Herrn ren einnehmen. Dafür wären etwa 100.000 roder Debatte erklärte sich Léon Blum für den Seit dem Kongreß von Toulouse( ſeit 1908), hat Wolf damals waren es schon a cht und ihre nen Umsatzsteuern zu zahlen. In den sieben Jah Antrag Faures. Die Entscheidung über eine Einten die franzöſiſchen Sozialisten feinen derartigen Zahl dürfte fich inzwischen noch bedeutend ver ren dürfte also ein Rückstand von ungeheitsfront mit den Kommunisten stehe nicht dem Parteitag mehr, und so werden die höchsten Ermehrt haben zu geradezu lächerlichen fähr dreiviertel Millionen allein Konoresse, sondern nur der Internationale zu. wartungen auf die jetzige Lyoner Tagung gesetzt. Preisen herstellt und damit eine ganz un an Umsatzsteuern aufgelaufen sein. Dazu Die Affon der Bolschewifen gereiche dem Brole- Dies um so mehr, als seit einem Jahr ein von erhörte Schmußfonkurrenz gegenüber kommt noch die Inseratensteuer, die Serr tariat cher zum Schaden als zum Vorteile. Unter vielen mit Besorgnis betrachteter Stillstans ein allen anderen Beitungsdrudereien auf Stosten der Wolf ebenfalls nicht bezahlt und die innerhalb folchen Umständen fei heute ein Zusammengetreten iſt: Die Partei fann über ihre 110.000 Gesamtbevölkerung betreibt. Der Zwed diefer bil sieben Jahren auch einen hübschen Bagen aus schluß numöglich. Auch mit den Radikalen häft Witglieder nicht hinaus. Andererseits kommt die ligen Lieferung liegt flar zutage: Wolf Pann unter macht! Blum die Möglichkeit einer dauernden Verbin Pariser sozialistische Zeituna Vopulaire" nicht solchen Bedingungen seine Blätter, die auf Ko- Der„ Saazer Anzeiger" führt schließlich noch dung für nicht gegeben. Wenn es zum entscheidenüber ihre 20.000 Abonnenten. Da soll nun auf sten der gesamten Bevölkerung die Regie an, daß Ludwig Wolf weder frankentaj den Stampfe fommit, wird es, wie Blumt erffärt, diejem 24. französischen Parteitag vor allem für rungspolitik in der widerwärtigen noch pensionsversichert ist, also unsere Sade fein. zu führen und die übrigen aufalle indifferenten Arbeiter die Frage beantwortet sten Weise unterstüben, zu Spott nicht etwa als ein Angestellter der Staatsdruderei infordern, uns Gefolgschaft zu feiften. Gentoffe werden: Was schlägt die sozialistische Partei zur preisen abgeben und also die Meinungsmache bingestellt werden könnte, was aber übrigens eben Bium schloß seine Rede mit einem Appell zur Umänderung der heutigen Verhältnisse vor? der Regierung im großen betreiben. durch die Erklärung des Ministerpräsidenten Einheit der Partei. ,, Die Pariser Richtung ist am Stillstand der Auf die deutsch sozialdemokratische Interpel ohnehin nicht vorgeschützt werden könnte. Partei schuld!", saßen viele Genossen aus der Pro- lation hat damals Herr Ministerpräsident Was hat auf all dies die Regierung vinz. Brade und Zyromsti, die beide von Varis Svchia, der uns bis heute erhalten blieb, delegiert sind, werden von manchen aus der Pro höchst persönlich geantwortet, daß die und insonderheit der Herr Minister: vinz für die Verhinderer eines stärferen Aurf Staatsdruckerei sich in ihrer Wirtschaftsführung präsident zu antworten? schwungs der Partei angesehen, weil sie die Parici genau nach dem Voranschlage richte und genau Was jagen Sie dazu, daß die Saazer Wolfals au radital" erscheinen lassen. Ob zu Recht nach denselben Grundfäßen faltuliere wie Ale Presse, die dank der günstigen„ Stalfulation" der oder zu Unrecht, darüber gilt es jetzt hier die Ent- anderen Staatsdruckereien. Auf die Preise der von Staatsdruckerei die Regierungsmeinung täglich scheidung zu fällen. Man beachte, daß die Unter- ihr gedrudten Zeitungen nehme die Staatsdruk um ein Spottgeld verkaufen fann, feine Erwerb zeichner der Resolution Faure und die Anhänger dieser Zeitungen fei." ferei feinen Einfluß, da sie nicht Herausgeber steuern und feine Umfassteuern zu bezahlen seiner Gedanken meist aus der Provinz kommen. braucht? Wie erklärt Herr Svebla und seine Re Andererseits ist auch Maurice Maurin, jener Ber- vermochte Herr Svehla zwar nicht im mindesten Steuerfreiheit genießt, während Arbeiter und An Mit dieser juristisch gedrechselten Erklärung gierung die Tatsache, daß die Saazer Wolf Preſſe fechter des sogenannten„ noch nicht ausgeglichenen den Eindruck, den die Wirtschaft in Saaz hervorgestellte von ihren elenden Bezügen jetzt noch Neufommunismus", von einer Pariser Gruppe delegiert. ruft, abzuschwächen oder gar entscheidend zu än bern. Immerhin aber mußte man nach diesem mehr an den„ notleidenden" Staat abführen müssen? gebrochen worden ist!) annehmen, daß Herr Lud ternehmen des Wolf bisher vom Zugriff Minister wort( das ja bekanntlich noch nic Ist es ein 3ufall, daß just das Unwig Wolf zwar bei der Staatsdruckerei seine Zei der Steuerbehörden verschont blieb, oder gelten tungen um einen Pappenstiel Herstellen kann, daß etwa in der Republik für alle Presseunternehmun er aber feine besonderen Begünstigen, die kläufer" der Staatsdruckereien sind, diegungen genießt und als Herausgeber von gen, die kläufer" der Staatsdruckereien sind, dieder Staatsbruderei und von der Regierung ganz selben edlen Grundfäße? forrekt behandelt werde. Und was sagen die Herren Minister Die Antwort des Herrn Ministerpräsidenten Spina und Mahr- Harting und ihre cinem von ihm herausgegebenen Blatt die Führer merwahlen. Deren Vorbereitung muż jest bier erfährt aber jeßt eine sehr sonderbare Beleuchtung brei Regierungsparteien zu dieser durch Mitteilungen, die wir im„ Saazer Anzei- drei Regierungsparteien zu dieser ger" lesen. Saazer Sauwirtschaft? * Roch feine Einigung. Baris, 20. Aprit( Eigenbericht). Die vom fozallitihen Barteitag in Lyon gestern eingesetzte Refolutionsfommission, die in der Frage der politifchen Einstellung der Parte: zu den Nachbarpartrien eine Mompromißresolution ausarbeiten sollte, ift nach erregter Diskussion, die die ganze Nacht andauerte, heute morgen auseinandergegangen, vone daß sie zu einem Ergebnis gekommen wäre. Der Verfuch um eine Verständigung zwischen der Gruppe Faure und der von Renaudel gführten rechten Gruppe, ist gescheitert. Die lette Entscheidung bleibt also dem PI num vorbehalten, das um 11 Uhr vormittags feine Beratungen wieder aufgenommen hat. In der heutigen Vormittagssigung beschäftigte sich der Kongreß zunächst mit den bisher zuridgeftellten Fragen organisatorischer und administrativer Natur. Zu einer lebhaften Discussion kam es über das gegen den Abgeordneten Mau rin teen Führer des äußersten linken Flügels) des französischen Sozialismus und der Interna tionale in der heftigsten Weise angegriffen und des Verrats bezichtigt. Der vom Berichterstatter der Disiplinariommission, Grumbach gestellie An trag lautet auf Ausschluß von allen Parteifunitionen auf die Dauer zwei Gabren. Die Debatte darüber füllte auch einen großen Teil der Nachmittagssigung aus. Nach Maurins Berteidigungsrede nahm der Kongres mit 2119 gegen 683 Stimmen den Antrag des Ausschusses an. Hierauf begann die Schlußdebatte über die politischen Richtlinien der Partei. Die Verfasser der drei übrig gebliebenen Reſolutionen verteidig ten ihre Anträge. Stürmischen Beifall riefen besonders die Ausführungen des Sekretärs der Partei Paul aure hervor, der sich aber mals scharf gegen ein gemeinsames Vorgehen mit den Stommunisten aussprach und zur Einig feit aufforderte. Der Kongre stimmte hierauf über die Refolutionen ab. Die größte Stimmen an zahl, d. i. 2355, bereinigte die Resolution der Mitte( Faure, Blum) auf sich. Für tie Resolution des linken Flügels der Partei ( Brade, Zieromifi) wurden 744 Stimmen abgegeben. Die geringste Stimmenantahl b. i. 185 crhielt die Resolution der Extremisten( Maurin). In kyon. Sauptstadt manchmal die politischen Bedürfnisse Uebersehen also vielleicht die Genossen in der und Voraus ebungen einer sozialiſtiſchen Ation in der PrPoving? Berlangt man also außerhalb von Baris ein stärferes Zusammengehen mit der „ Radikalen Partei" infolge der primitiven ört lichen Verhältnisse, als dies für die Hauptstadt an gebracht ist? Auch diesen Fragen gilt hier jetzt die Untersuchung. In einem Jahr sind neue Stam begonnen werden. Sturt et 3. Danach zahlt das, Privatunternehmen' des Herrn Ludwig Wolf in Saaz. das angeblich doch nur eine Kundschaft der Staatsdruckerei ist, feine Erwerb Monarchistische Spione in Rußland. Mostan, 20. April.( Taß.) Die politische Po lizei in Wlostau hat eine monarchistische Gruppe, die sich Anhänger des ehemaligen Großfürsten Nikolaj Nitolajewitsch nannte, aufgedect und liquidiert. Wie aus dem beschlagnahmten Material ersichtlich ist, stand die Gruppe in der feinerlei Beziehungen zu irgend welchen Schichten ten der Bevölkerung und beschäftigte sich vornehm lich mit Militärspionage zugunsten eini ger der täligſten ausländischen Spionagedienste. Die Untersuchung ergab, daß diese kontrerevolu tionäre Gruppe Geldmittel aus auslän dischen Quellen bezog. Führer der Gruppe war der in Paris befindliche frühere General Kutepow. te pow. Die Dokumente, die sich in den Händen der Untersuchungsorgane befinden, und die Aussagen der Verhafteten erweisen das große Interesse ausländischer Spionagedienste nicht nur für die Gewinnung von Quellen zu militärischen Spionagezwecken, sondern auch für die Unterunion eine sowjetfeindliche Organisation zu schafstützung von Versuchen, innerhalb der Sowjetfen. Aus dem Untersuchungsmaterial ist jedoch ersichtlich, daß diese Versuche feinerlei Erfolg hatten. Die Untersuchung wird voraussichtlich neues Material in der Richtung der Enthüllung der finanziellen Machenschaften und ausländischen Beziehungen der aufgedeckten monarchistischen Grappe des ehemaligen Generals Stutepow zut Tage fördern. Strei der Berliner Droschkenchauffeure. Berlin, 20. April. Die angestellten Berliner Lyon, Mitte April 1927. Wir sind in Lyon, der Stadt Herriots. Von der hiesigen fozialistischen Gruppe hat diefer chemalige Führer der„ Radifaten Partei" in den Monaten, die feinem Uebersehen zu Poincare folgten, feine Schonung erfahren. Man verlangte fogar zunächst feine Abdantung als Bürgermeister von Lyon. Denn im Lyoner Stadtrat haben die Droschytenchauffeure haben heute nachmittag in einer Sosialisten die Mehrheit. Allerdings gingen dan wieder, am 9. Jänner dieses Jahres, bei den sehr stürmisch verlaufenen Versammlung den Le Senatswahlen, Sozialisten und Raditale gemeinschluß gefaßt, die Stellungnahme des Reichsarbeitsjam gegen den Nationalen Blodt vor. Da hatte ministeriums zu dem Antrage auf Verbindlichkeitssich im Grunde Herriots Wählerschaft gegen die erflärung des vergangenen erklärung des vergangenen Schiedsspruches nicht Nationale Einigkeits" Regierung Poincare- Her- mehr abzuwarten, sondern sofort in den riot gestellt. Obwohl es jetzt das erstemal ist, daß seit dem Streik zu treten und am Donnerstag Abmarsch der Stommunisten( 1921) die Siel morgen die Arbeit niederzulegen. Wir erinnern uns noch sehr lebhaft der 3e ten, da auch die sogenannte attivistische Presse immer wieder Beschwerden und Antiagen gegen die früheren Regierungen wegen der Schandwirtschaft mit der Saazer Wolf Presse erhob! Haben die Herrschaften jetzt, da die steuern und keine Umsatzsteuer! Feilheit dieser Presse auch ihnen 31Der„ Saazer Anzeiger" stellt nach Durchsicht gute fommt, ihre Meinung revidiert? Erwerbsteuerliſten und nach sonst durchgeführtrachten sie es jetzt vielleicht auch als eine natio nale Errungenschaft, daß eine bestimmte Erfundigungen folgendes feft: Ludwig Wolf sahlt wie wir uns dentschgeschriebene Presse, die das deutsche Volk auch anderweitig überzeugt haben über täglich belügt und nach tschechisch- nationalistischem Kommando zu verführen sucht, durch staatshaupt keine Erwerbstener! Er bezahlt drudereiliche Staltulationen und durch Steuerfrei nur Personaleinkommensteuer und Hanszinsstener für seine lururiös eingerichtete Villa Nr. 1352 in Saan, er zahlt aber auch feine Erwerbsteuer, ob- Handeln etwa die Parteien Spinas und wohl er afs Herausgeber der Saazer Wolfpresse Mahr- Bartings auch hier nach dem Rezept der Seimat", daß die korruption, wenn ihre nach der Auskunft des Ministerpräsidenten Svehla Beseitigung nicht zu ermachen" ist, mitge mit der Staatsdruckerei in Saaz in feinem anderen macht werden muß? Die Stnödelpolitik läge Verhältnisse steht, als dem einer Kundschaft, die zwar in diesem Falle nicht ganz flar zutage. Es ihre Zeitungen der: drucken läßt. Wer zahrt ist das mehr eine ideale" nöbelpolidort tit, bei der man, auf Kosten der Gesamtbevöl also für den Unternehmer Ludwisterung, Geld ausgibt( wie im Falle der WolfWolf in Saaz die Erwerbsteuer? Wir Presse) und dafür verdummte Volksge können doch nicht annehmen, daß der Stan: um nossen und irregeführte Wähler ein diese Steuer betrogen wird. Zahlt fic für Wolf heintit( eben durch die Schreibweise, durch die Argumentation, durch die Schönfärbereien, durch ge der Staat? Mit welchen Rechte und aus welcher legentliches Schweigen und durch gelegentliches Ursache? Und wie lange seit mann wird Lügen einer gefügigen Presse)! diese Steuer nicht vorgeschrieben und nicht eingehoben? heit instandgesetzt ist, auf schmutzigste Weise die übrige Presse niederzufonfurrieren? Durch die Mitteilungen des Saazer Anzei ger" dürfte ein großer Teil der Deffentlichkeit neuerdings für das Kapitel Regierungspresse interessiert werden. Dieses zu erwar tende Interesse soll als Signal dafür gelten, den Stampf gegen dieses verwerfliche staatliche Pressesystem in gesteigertem Maße aufzu nehmen. Ludwig Wolf zahlt auch feine Umsassteuer von den von ihm herausgegebenen Zeitungen! Während wir wie die amtliche Revision ergeben hat jedes Zeitungsexemplar und jedes Inserat gewissenhaft bersteuern, gibt Entweder räuntt die Regierung selber mit Ludwig Wolf seine Zeitragen unverstener hinaus dieser Zotterwirtschaft auf, die auf seosten der und zahlt auch von den Inseraten Gesamtbevölkerung geht, oder aber die Gesamtfeine Umsatzsteuer. Wer zahlt für Ludwig ichaft mit den Parteien verrechnen, bevölkerung muß diese LotterwirtWolf die Umsatzsteuer? Der Staat? Wit die dafür die Vesantwortung tra welchem Rechte und aus welcher Ursache? Wie gen. Das Schuldkonto der deutschen Agrarier, Christlichsozialen und Gewerbe. parteiler ist um einen schweren Posten bereichert! Seite 4 Tages- Neuigkeiten. Am Ostersonntag ist nun dieses Regierungsblatt mit einem Leitartikel ausgerückt, der dem Friedensfongreß gewidmet ist, einen sehr deutlichen Begriff von der Art und Bedeutung dieses Kongresses gibt und im übrigen unter hun derttausend Leitartikeln aus der ganzen Welt faum seinesgleichen haben dürfte. Ein Reaktionär in Reinfultur. Donnerstag, 21. April 1927. Tembungen produziert haben und deren Ware polizeilich beschlagnahmt wurde?! Wir lesen weiter: ,, Bor unts liegt eine stark vergrößerte und ver gröberte Nachbildung einer schyff. 500 Stronen, Note, die auf der einen Seite anstatt der Bilder des böhmischen Löwen und des Legionärs die Bilder Dr. Ahrers und Dr. Rintelens jeigt. Dabei steht in roten Drudburdastaben:§ 118, $ 119,§ 120,§ 121 österr. Strafgesetzbuch, alic mingerei, 5-10, 10-20 Jahre schweren Rerters" Die Rückseite ist rot überdruckt mit der Aufforde rung:„ Verhindert die Wiederholung der Wezels. dorfer Falschmünzerschande, wählt sozialdemok tijch!" Sffenbar hofft die österreichische Serial. demokratie durch dieses eigenartige, ja man fann jagen, originelle Wahlflugblatt bei den breizen Schichten der Bevölkerung Ahrer und Rintelen mit den Wehelsdorfer Notenfälschern in Ver. bindung bringen zu fönnen. Es heißt freilich, die österreichischen Wähler allzu tief einschätzen, wenn man sie mit solchen und ähnlichen gesch madlosen Wahlmanövern bestürmt." „ Wissenschaftliche" Bollsverdummung Senator Brauje von der Deutschen Gewerbepartei gegen den Achtstundentag. auf Kosten des Boltes. gegen die Arbeiterurlaube, für die Wiedereinführung des Arbeitsbuches, Dieser Tage findet in Prag ein rie. Am lesten Sonntag veranstaltete die Deutsche| müsse getrachtet werden, daß während der denspädagogen Kongres" statt. Gewerbepartei in Friedland a. d. Wohra ganzen Lehrzeit fein solcher Untersolche Songreffe dem praktisch geübten Gewerbepartei in Friedland a. cine Bezirkspartetversammlung. Das richt stattfindet. Nach der Auslehre, meint Militarismus nicht zu schaden pflegen, ja vielmehr Feigenblattfunktionen erful- Referat erstattete Senator Brause aus Deutsch der Herr Senator, hatte er nichts dagegen, wenn len fönnen, erfreut sich auch dieser Prager Son Liebau. Die Herren, die sich ganz unter sich der betreffende ausgelernte junge Wann einen greß sichtlich der Suldaller Regierungsglaubten, taten sich durchaus feinen 3wang an balbjährigen Kurs mitmacht.( Wo der Mann freise. Was erflärt wiederumt, warum ausge und plauderten ihre geheimsten Wünsche aus. dann das Geld hernehmen soll, um während des rechnet die„ Prager Presse", die doch die Was da an reaktionärem Arbeiterhag halben Jahres diesen Kurs besuchen zu fönnen, cifrigste Verteidigerin des tschechoslowakischen zutage fam, fann nicht einmal vom borniertesten bat Berr Prause allerdings nicht verraten. Sodann zog der Herr Volksvertreter gegen Hochmilitarismus ist, unter den Propagatoren Unternehmervertreter überboten werden. für diesen Friedens"-Kongreß an erster Stelle Herr Brause versuchte einen sogenannten das Wahlrecht los. Er sehnt sich wieder nach marschiert. Parlamentsbericht zu geben. Zuerst fam er auf den Zeiten zurüd, wo mur derjenige ein Stimm die Einführung der Getreidez ölfe zu spre- recht hate, der recht viel direfte Steuern bezahlte; chen. Er selber gab zu, daß dieses Gefet den Ge- er sagte mit dürren Worten, daß das heutige verbetreibenden keinen Erfolg gebracht habe, er Wahlrecht ein Unrecht sei, das zu beseitigen schon entschuldigte aber die Haltung seiner Partei da die höchste Zeit wäre. Natürlich sind die Prauses mit, daß sie durch das Bündnis mit dem euch gegen die Sozialversicherung. Bund der Landwirte" einfach ge- Den schweren Vorwurf, der dieser Partei der 3wungen waren, dafür zu stimmen. Angeblich ehemaligen Militärgegner von unserer Partei geunterstüßt dafür auch der„ Bund der Landwirte" macht wird, daß sie den Militarismus unterstütze, Mit dem Autor dieses Aufsatze- Dr. alle Wünsche der Gewerbepartei. Er versuchte versuchte Ser Prause mit dem Hinweis abzutun, so treffend vor Augen hält. Denn um die Uns Jindřich Kohn- haben wir uns vor dann noch die Bewilligung der Kongrua an baß das Militär zum Schuße des Gewerbestandes schuld der beiden Wetzelsdorfer Helden zu bes Jahren schon einmal beschäftigt. Er verſteht es die Pfaffen zu entschuldigen, und meinte, daß es unbedingt nötig fet. Das sogenannte 3ertifischwören, muß man schon einen gefunden Schlaf wie fein zweiter, mit einem Wust von philo. nicht mehr wie recht und billig fei, wenn nun fat iſt en gefes scheint ihm ja teine große oder ein furzes Gedächtnis haben. Die öſterrei sophischen Sonstruktionen und einem Gewirr die Pfarrer mehr an Gehalt bekamen. Dann kam Freude zu machen, er meinte aber, daß der bechische Sozialdemokratie hofft gar nicht, durch proßiger Fremdworte sich als einen Ausbund von der Herr Senator auf fozialpolitisches Gebiet. Er treffende Unternehmer, der einen ausgedienten dieses Flugblatt die beiden chriftlichen Bofeliten Gelehrsamfeit hinzustellen. Diesmal schrieb er erflärte, daß es nicht mehr geduldet wereldwebel nach diesem Geset anstellen muß, einen und Frankenschieber mit den Fälschungen„ in über die„ Politisch irenische Zeitenden famt, daß Lehrlinge und Gehilfen deutschen Feldwebel anstellen wird. Verbindung bringen zu können", sondern die tur acht Stunden arbeiten. Er ist selbsiver- Diese Blütenlese aus dem Referat des Herrn Berbindung ist längst bekannt und ge Er hat in den Jazz rhythmen ein ständlich auch gegen die Arbeiterurlaube Serator Brause dürfte wohl genügen, um den richtlich erhärtet, das Flugblatt foll sie lediglich neues geschichtliches Verantwor- und wird alles tun, um sie abschaffen zu helfen. Arbeitern und Angestellten neuerdings zum Be- den Wählern neu zum Bewußsein bringen. Aber tungsgefühl entdeckt, das aber vorläufig Er will weiter die sofortige Wiedereinführung des| wußtsein zu bringen, daß die deutschen Gewerbe- ein deutschdemokratisches Herz schlägt allzu heiß nur glossolalischen Ausdruc" gefun- Arbeitsbuches und ist für die gänzliche Abschaf| Faricifer an erzreationarer Gesinnung sich in für das Konkordat und vor allem für die Banten, den hat. Immerhin„ keimi" bereits das gefung des Fortbildungsschulunterrichts. Durch den nichts von ihren christlichsozialen und landbünd als daß es eine Kränkung christlicher Korrupils schichtliche Generationsbewußtsein Fortbildungsschulunterricht werde dem Gewerbe- lerifchen Regierungsfreunden unterscheiden. auf", die schulmäßige renit" mar ftand viel foftbare Zeit weggenommen und es schiert. Gottscidant! Denn sonst würde sich das jugendliche Hingezogen werden zur geschichtlichen Verantwortlichfeits frage" in cine Suspensionsentschei dung" ,, verfapfeln". Ichre". In diesem Ton gehts weiter, so daß der Sau graust. Aber zum Glück haben wir eben die Frie denspädagogik und Herr Dr. Jindřich Sohn weiß, was zu geschehen hat, damit man das Milliardenmilitärbudget und den Militärrüstungsfonds nicht zu schwer empfinde: Hier muß ihr( nämlich der Friedenspäda gogit, d. Red.) normatives und informatives Wirken in eine sofratische Methodik generativer Infichschau einmünden." Sollte das jemand zufällig nicht ganz verstehen, jo liegt das sicher daran, daß der Beireffende sich dem„ Gegenwartswillen der Zeitenlogif" nicht genügend angepakt hat. Bessere Aufwärts züchtung" würde sicherlich eine„ Unsriedensminderung" bringen! Vielleicht gibt es jogar jemanden, der gar nicht weiß, was die„ irenisch politische Zeitenlehr e" überhaupt ist? Dr. Jindřich Sohn versetzt aller Unkenntnis den Todesstoß: 600000000000000 Wie der Staat sich gegen feine Arbeiter benimmt! Deutschdemokratisches. Die deutsche Demofratie in diesem Staate zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß sie zwar flein, dafür aber un einig ist. Was da täglich zwischen Brünn und Starlsbad, Prag und Teschen, Reichenberg und schichte geliefert wird, beweist, daß es in dem Teplitz an demokratischen Beiträgen zur BeitgeAlso das regt die Brünner Demokraten auf, daß man den Herren Rintelen und Ahrer ihre Taten näre verzeihen fönnte. Agitprop. Am Samstag, den 16. April, schrieb die Internationale" in ihrem Leit artifel: ,, Eine ganze Schar wilder Enten flog in den letzten Tagen in den Redaktionen der gesamten bürgerlichen, einschließlich der sozialdemokratischen entfandten Sonderforrespondenten" losgelassen, um eine angebliche Spaltung der Kuomintang zu verkünden. Die Verlogenheit dieser Mitteilung ist nun entlarvt... Fallt auf die Schwin delnachricht nicht herein!" Am nächsten Tage aber meldete die Juter nationale":" Ein Ausrus der Komintern. Die kommunistische Internationale hat eine Proflamation gegen den kantonesischen Generaliffi mus Tschangfaischef erlassen, in der es heißt: Mit größter Empörung und größtem Saf erflären wir, daß Tschangkaischel ein Verräter der Revolution und ein Verbündeter der imperioli stischen Banditen ist. Er ist ein Feind des revolu tionären Suomintangs und der Arbeiterbewegung, ebenso wie der kommunistischen Internationale. Des weiteren wird erklärt, daß dem System der Imperialisten in China gelungen sei, die Ginig feit des Suomingtang zu zerstören, indent fie Tschangkaischef bestachen, der die chinesische Dievs. lution verraten hätte und der nunmehr im Mittel punft der Gegenrevolution stände. 0002000 10000000000 Während also die Eisenbahner, die Postler und die Angestellten aller anderen Aemter des Staates, die Monatsgehälter beziehen, an OsterAlle Staatsbediensteten hatten am Ostermontag montage frei haben, ging auch heuer die Tabak- Bresse auf. Sie wurden von„ unſerem, nach China frei, nur die Tabalarbeiterschaft mußte arbeiten. arbeiterschaft wieder arbeiten und das alles, weil der freigegebene Ostermontag der Arbeiterschaft Die Bestimmung des Feiertagsgesetzes, nach gezahlt werden müßte und dies den Staat 500.000 der die Doppelfeiertage aufgehoben werden, hat Kronen fosten würde. Das ist ein himmelschreienfeit der Wirksamkeit des Gesetzes den heftigsten der Standal. Die christlich soziale Bar Widerstand der Staatsbediensteten und der Artei versprach die Freigabe des Osterbeiterschaft ausgelöſt, und es iſt Tatsache, daß all montags. Welchen Einfluß ihr Miniſter in fährlich diese Bestimmung des Gesetzes übertreten der Regierung hat, beweist die Tatsache, daß auch wurde. Auch im Vorjahre haben einige Staats heuer wieder in den Tabaffabriken gearbeitet ämter, ganz abgesehen von den Privatfabriken, werden mußte. den Ostermontag freigegeben. Nur das Finanzministerium verweigerte die besonders hartnädig bestand man Freigabe bei den Bediensteten und besonders hartnädig bestand man auf der Aubcitinden Tabaffabriken. Seuer sollte es anders werden. In allen Zeitungen nicht novelliert werden könne, daß aber die ein erschienen Notizen, daß das Feiertagsgesetz wohl zelnen Ministerien Verfügungen erfassen, nach einen Streis vielleich: soviel Meinungen wie welchen den Bediensteten der Ostermontag freiges Stöpfe, sicher aber doppelt sowiel Ansichten als geben werden soll. Nur das Finanzmini- Zeitungen gibt, da jedes demokratische Blatt vorn „ Ihr Hauptvorsak war etwa dieser: iterium verweigerte auch jetzt der eine andere politische Farbe trägt als hinten. Ein Es darf keinesfalls durch eine naheliegende, Taba farbeiterschaft wieder den schönes Dokument steuert der Brünner„ Tagesaber gefährdende Verwechslung des freien Ostermontag. Vor dem neuen Feier bote" zu der Gesinnungstüchtigkeit der" deutsch- und da ſollen die kommunistischen Arbeiter, die Quietistischen mit dem Frenisch en tagsgesen waren die Doppelfeiertage, wie alle an- demokratischen Presse bei. Er gehört zu jenen die Internationale" lesen, nicht hereinfallen? deren gefeßlichen Feiertage, bei der tschecho soma Blättern, die gern ein wenig roja flaggen, um Drei Lustspiele im Brünner Ursulinenkloſter. lebensfördernde Sichselbstdurchschungs- fifchen Tabatregie gezahlte Feiertage. Mit der am andern Ende dann ein um so größeres schwar- Die christlichen Klöster haben sich schon immer sehr willen in der Zeit irritiert, sondern er Aufhebung der Doppelfeiertage hatte das Finanz er Aufhebung der Doppelfeiertage hatte das Finanzes Vanner auszuhängen. Wir lesen da: gut auf das Geschäftemachen verstanden. Die Ver muß zugleich reguliert und erhöht wer- ministerium mit einem Schlage einen Gewinn von den, indem man das Verhältnis des anderthalb Millionen erzielt. Ein gezahlter Feiermögen der Klöster geben ja davon ein schrreiches Beispiel. In unserer Zeit haben sich nun diese Wienschen zu den Zeiten als eine fag festet bei einer Arbeiterschaft von mehr als Klöster auf ein ganz eigenartiges Geschäft verlegt, 14.000 und einem durchschnittlichen Taglohn von Architettonit am Wachsenden und das wahrscheinlich die Anziehungskraft für diese 30 Stronen, etwa eine halbe Million. Die Arbeit mächtiger gestalten soll. Das Brünner Ursulinen Erneuerungsfähigen erleben läßt, in diefer 14.000 Menschen bringt aber dem Staate foster veranstaltet, so vermeldet es die„ Tages, welcher auch der machtentfaltende Selbstbe- cinen Reingewinn von mehr als 1100 Millionen post", das unabhängige katholische Volksblatt, in hauptungswille seinen guten und wah im Jahre. Was sind also die lumpigen 500.000 K feinem Saale drei gustspiele. Und das Apostolat der christlichen Tochter hat unter der tüchtigen Leitung ihrer Präsidentin die Darstellung übernommen. Da die anderen Methoden in den Klöstern nicht mehr ziehen und die frommen Betschwestern auch andere Kost zu begehren scheinen, veranstaltet man in den geweihten Räumen der Klöster Lust spiele. Wahrlich, stünde der Herr auf, er würde diesen Pharisäern und Händlern das Handwerk in seinen Hallen wiederum mit der Peitsche legen, Num aber diese Herrschafen doch am besten ihren Herrn fennen werden, können sie ohne Furcht ihre drei Lustspiele, für die sie auch entsprechende Eintritté gelder abverlangen, zum Besten geben. Geschäft ist eben Geschäft, auch in Klöstern. der ren Plan findet." Wer so flar und mutig für den Frieden ein tritt wie Dr. Sohn, der bekommt sicher einen guten Play auf dem Friede 11 pädagogen Kongreß. Denn schließlich dürfte es auch allen Mitgliedern der edlen Corona, die dort anzutreffen sein wird, nur oder in der Hauptsache um den Sichselbst durch jezungswillen zu tun fein für den eine weise Regierung sehr viel Verständnis hat. Diese Regierung dürfte sich ungefähr denken: die wacke ren Frenifer sind ein treffliches Mittel, dem Ausland( wenn es dumm genug ist einen Bären über angebliche schechoslowakische Frie. densbestrebungen aufzubinden und nebenbei die nen sie auch im Inland zur Ablenkung und das beißt zur Verbummung der Men schen, und Verdummungsarbeit ist ja ein geradezu unerläßlicher Behelf für eine Regierung, die kaum zehn Jahre nach dem Weltkrieg unterhärte Summen für Rüfungs; mede ausgibt! bei dieser Riefeniumme. Rundfont für Alle! Programm für morgen, Freitag. Häßliche Auswüchse des österreichischen Wahl. lampjes. Der Wahlkampf in Desterreich zeitigt mitunter recht abscheuliche Blüten..." Also sicher eine Geißelung der christlichsozialen Schmutzmethoden, des Wahlaufrufes der Einheitsfront, der die Sozialdemokraten für die Syphilis verantwortlich macht, eine Auprangerung jener Sudelföche, die 10.000 Kilo Ver ass 19.30: Englifm. 20:„ Die Frau vom Meere", Schauspiel bon 3bfen. Sürich. 191. 12.30: Smallplattenfonzert. 15: Saue fonger. 16: Schallplattenfongert. 17: Rinderstunde. 20: Muffatifces Rätfefraten. 21: Zanzabend. Deutschland. Prag. 340, 11: Schauplattenmufif. 11.10: Seitfional und landwirtschaftlicher Rundfunt. 12.05: reffendgrichten, Königswusterhaufen, 1250. 12: Franzöfifch. 15: Rat 12.15: Mittagsfangert. 1. Julien:" Chimene", Duverture, läge für 23anderfabrien. 15.30: Ginheitetursforit. 16: zurbach: Rhapsodiine Phantafie. 3. Salabért: labas ie unblutige aad mit der Stamera. 16.30: Die unit des Traum. 4. Ibicie: m Walde. 5. Strauß:( uf den 2sellen Spremens. 17: Einführung in das Berſtändnis der Archi bes Mile 13.15: Rundfunt für Sauber und Gewerbe. teftur. 18: Blanmäßige Zehrlingsausbildung in der Indu 13.30: Börsennachrichten und Sobfeumaifibreife. 17: Nach urte. 18.30: Eualifm. 18.55: Entitebung und Berwaltung mittagsfonsert. 1. Menbeisfohn:" Athalia". Duverture. des Reichshaushaltsplanes. 19.20: Wiffenfchaftlicher Bertrag 2. a) gecire: Eduard: b) Scube 1: Crftonia 3 Micheli für erste. 20.30: Uebertragung von Berlin, 494. Orcheffer eine Suite. 4. a) Brahms: Maiennachi; b) Wolf: Der fonsert. Maffenes: Ouverture" Bhadra". Smetana: Bische Sarfenspieler; c) Taneicio: Die romifce Emlacht. Rim brad. Bieurtemps: Biolinkonzert demou. Thaifomffij: Suite intermezzo aus Sarenbraut. 18: Landwirtschaftlicher undfunt. 18.10: ufivortrag. 18 25: Deute en dung. Wetterbericht und Zagesneuigkeiten vom Prekonteau. 10: Wie Brünn. 21.45: Boutrag: Seine. 22: Seitfigual. 22.02: Reute Nachrichten des Brehbureaus, Ueberficht der Tagesercigniffe Sportnachrichten, Zheaternachrichten. 22.15: Smallplattenmufif. ffi Storfafow: a) Das Märchen vom zaten Soltan: b) bur. 22.30: Zonzmusif. Brünn 441, 12.15: Reproduzierte mufif. 11.30: Effer tenbärfe Betterberimt, Breffenachrichten Sport und Thea ter. 17.15: stinberede. 17.35: Deutsche Breffenachrichten. 17.15: Dentide Senbung. Prof. Bitta:„ Bulfane Für 2000 Diebstähle zwölf Jahre Zuchthaus. Breslau, 316. 12: Mittagstonzert. 13.45: Schallplatten. Das große erweiterte Schöffengericht verurteilte fonger. 16.30: Ormefterfonsert. 18: Berühmic Granen der Beraangenbeit. 18.50: Bernheizwerf. 20.15: Der unbekannte nach) mehrwöchentlicher Verhandlung den Schmied Beethoven: Triumphmarsch zu" Zarpeja". Tripeifongert. Josef Bar bé, einen französischen StaatsGratulationsntenuett. 12: Sontertange. Das Gleatingfyftem im Werivavierswitem. 19.45: Fortrine for gefeßten Diebstahles zu zwölf Jahren Zucht Frankfurt, 29. 16.30: Sausfrauennachmittag. 18.45: angehörigen aus dem Bezirk Diedenhofen, wegen in iffenfchaft und Technif. 20.05: Film Wochenschau. 20.15: Stammermusif- Konzert. Gerfter: Bräludium und Allegro. Staker: Cellofonate. Zaneiew: Streichtrio. Samburg, 305. 12.30 Mittagsfonsert 14.05: Saus Einleitung zur Opernübertragung. 10 15: Hebertragung aus der deutschen Theatergefchiate. 19.15: Die Frau in iffen Wie Prag. Breßburg, 300, 16.36: Stonzert. 1. Buccini: Zosen. Luft. Und zu den Milliarden, die da dem Belfe und Genfer". 18: geilzeichen. ganbirifchaftlicher Bericht. fougert. 16.15: us faffilmen Operenen. 17; unfheinzel: entpreßt werden, kommen als unbeträchtliche 15.20; Borroa:" Die Sheate her alien in 1918 amende ufmerbund 18.50 Bilder aus Seleinigkeiten die Millionen, die für diese dem nat, Theater:" Der Jalobiner", Oper von Dvoraf. 22: fchaft und stunt. 20: Jern und Bätely". Singspiel von erbärmliche Prager Preise" hinansgevorGoethe. Abu Sajfan"," fomische Oper von Mozart. Tans fen werden. Aus öffentlichen Geldern erhaiien, 2 Berdi: labumosonofor". Suverture. 3. Ifcaifomffij: Langenberg, 160. 13.05: Seitere Mittagsmufit. 17: bezahlt und verbreitet dieses Organ„ friedenspoli- Bique Dame. 1. Saubert: Symphonic b- moll. 5. Wald Zeemufif. 18.35: Probleme der Sandeistufitfabrt. 19.10: feufel: Givana. 6. Shomas:" Mignon". Ouverture. 18: Senin. 20.05: Funftenuit. 20.10: Das Deutschtum in den tische" Leitartikel, die die Volksverumomafifner Sprachfurs für Deutfche. 15.15: Bortrag 19: Bereinigten Staaten. 20.30: Ruffifcher Abend. 22.20: Tang mufit. mung förmlich wissenschaftlich före Britan. 29: Bie Braa. Budapest. 556. 17.02: Woberne beutsche brif. 17.45: dern. Möglich, daß in hochgelehrten Zirfeln die sigeunermulit. 19: Hevertragung aus dem Operubans Leftüre des Kohnschen Leitartikels ohne förperlich 22.13lgeunermufit. üble Folgen bleiben tönte auf minder bochor ganisierte Menschen wirft er, um bei Dr. Rohns Ausdrucks weise zu bleiben, a fosfolalisch, das heißt zungen rednerisch und-brechreizend. Daventry, 1600. 13: tagsfongert. 15: Monzert. 17.15: Kinderstunde. 15: Nouzert. 10.18: Sugo Wat gieber vont hatefpeare. 23: Tangmufit. 20: Orchestertongert. 21.35:„ Der aufmann von Bencdig" Dom, 323. 13.30: Konzert. 17.15: Jazz Band. 20.15: Beichte Drajejtermusif. Wien, 517. 11: Vormittagsmufif. 16.15: Nachmittags. fonzert. 17.45: Wochenbericht für Sport und Frembenver febr. 18: Die chemische Verwertung des Holace. 18.30: Die Lebensalter und die menschliche Seele. 19: Französisch. Leipzig. 366. 12: Schallplattenfonzert. 16.30: Nach minagstangent, 18.05: Beethovens Leonore". 19: Aus der Stunft des 19. Jahrhunderts 19.30: Das Handwert im Deutschen Erifttum. 20.01:" Leonore", Oper von Beet haben. 23.15: Tanzmusif. München, 536. 14.45: Frauenfiunde. 16: Nachmittagsfonzeri. 18.30: Selbfischun gegen Einbruch und Diebstahl. 10.20: Klavierkonzert, 19.40: Die Nillande und Abessinien. 20.15: Interhaltungskonzert. Stuttgart, 380, 13.10: Schallplattentonzert. 15.50: Aus dem Reiche der Fraut. 16.15: Nachmittagsfouxert. 18.15: Dramaturgie. 19.15: Drahtloser Nachrichtenaustausch. 20: Opernabend. Heitere Stunde. haus und fünf Jahren Ehrverlust. Von seinen Helfershelfern erhielt Frau Gieja zwei Jahre Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust, ihre Toch er drei Monate Gefängnis und ein Reisender ein Jahr Gefängnis. Die übrigen Angeklagten wur den freigesprochen. Barbé dürfte mit seinen 2000 Diebstählen einen Rekord aufgestellt haben. Bayreuths Spießermoral. Der Direktor des Bayreuther Stadttheaters hat die Sommerspielzeit mit dem Lustspiel„ Der Garten Eden" eröffnet. Ein Teil des Publikums und der Presse nahm aber an dem Stück sittlichen Anstoß. Daraushin hat der Stadtrat von Bayreuth die für Ostersonntag ge Plante Wiederholung des Lustspieles verboten. Der Theaterdirektor hat sich gerächt, indem er statt des abgesetzten„ Garten Gden" Notebues„ Deutsche Klein. stödter" den Bayreuther Bürgern om Osterjonnio vorjetzte. Donnerstag, 21. April 1927. Brandkatastrophe auf einem Dampfer. Einer[ seinen Gebetteppich, ging fort und ließ sich einige Shanghaier Meldung das„ Matin" zufolge, brach Schritte weiter wieder zwischen den Schienen nieder, auf dem chinesischen Dampfer„ Dent" ein um von neuem Allah zu preisen. Angesichts der riofiBrand aus, auf dem fich 2000 Zivil- und 1000 gen Zahl dieser frömmigkeitsgewaffneten StraßenMilitärpersonen befanden. Viele Personen bahner gab die Polizei die liebe Müh' bald auf. Es find crtrunke it. Der Chefredakteur des Robotnit" gestorben. Genosse Felix Berl, der Vorsitzende der Polnischen Sozialistischen Partei und Chefredakteur des„ Robotnik", ist dieser Tage gestorben. Verl war Rebatteur des Blattes schon in der ruffischen Zeit, als das Blatt in illegaler Weise erscheinen mußte. Er stand im 57. Lebensjahre und war ſchyver herfrank. Ver mehreren Monaten hatte er die Leitung des Blattes abgeben müssen." 200 Räuber befeßen eine Stadt. Wie Daily Gerald" aus Rio de Janeiro erfährt, hat eine ctiva 200 bewaffnete Räuber zählende Bande die Stadt Montenegro in Nordbrasilien überfallen und sich ihrer bemächtigt. Die Kaffen einiger Behörden wurden ausgeraubt. Eine Trip penabteilung wurde in die Stadt entsandt. Bette 5. Ein Ehrenzeugnis für die rote Gemeinde Wien. Mögen auch die ökonomischen Bewegungen und politischen Schlagworte schreiend den Bordergrund behaupten, wir werden uns nicht betäu ben lassen. Wir können das Opfer des beseelWablaufruf geistig führender Bersönlichkeiten Wiens. Augesichts der wüsten Hetze, die von der bärwar einfach nichts zu machen, der ganze Straßen- gerlichen Presse Wiens gegen die Sozialdemokratie bigen Moslems vier Tage lang urit Allah und dem närster Art geradezu regnet, berührt umso symbahnverkehr war lahmgelegt, und nachdem die gläugeführt wird und bei der es Verleumdungen ordiPropheten gerungen hatten, war die Direktion mürbe pathischer ein Aufruf führender Persönlichkeiten gebetet. Sie bewilligte die Zulage und mußte ein im Geistesleben Wiens, die sich in unzweideutiger gestehen, daß Gott es diesmal mit den schwächeren Weise für die Sozialdemokratie aussprechen, wober Bataillonen gehalten hatte. gestehen, daß Gott es diesmal mit den schwächeren Weise für die Sozialdemokratie aussprechen, wobei sie vor allem das große Kulturwerk der empfehlen. In dem Aufruf heißt es: Wiener Sozialdemokratie zu schützen „ Der geistig wirkende Mensch steht zwischen und über den Klassen. Er kann sich keinem politischen Dogma bengen, denn der Geist allein ist es, der die neuen Wirklichkeiten schafft, deren die Politik erst später sich bemächtigt. Ein Augenblick aber wie dieser verlangt von uns Entscheidungen, die im geistigen Sinne getroffen werden müssen. Es ist nicht unsere Absicht, in den Kampf der Wirtschaftsauffassungen einzugreifen und zu Steuerfragen etwa das Wort zu nehmen. Nach Pflicht, dem einzelnen Menschen das Leben zu er unserer Meinung haben Staat und Gesellschaft die leichtern und nicht zu erschweren. Wir verwerdaher alle unbillige Härte obrigkeitlicher For fluß, den das Mönch Rasputin am Hofe des letzten Geisterspuk am Zarenhos. Der ungeheure Gin Baren geübi hai, findet seine Erklärung in dem krasde fen Aberglauben Nikolaus II. und seiner Gattin. Die Gräfin Napierkowo, eine Sofdame der Zarin, weiß darüber allerlei zu erzählen. Eine ganze Anzahl von Wundertätern, Hellsehern und Magiern trieben am 3arenhof ihr Wesen, unter ihnen ein Franzose namens Landard, der in seiner Eigenschaft als Sofmagier das schöne Jahreseinkommen von 200.000 Goldrubeln bezog. Landard lehrte Nikolaus die Eine Liebestragödie in der Umgebung von Kunst, die Gespenster, von denen es im Zarenschloß Brünn. In Lösch bei Brünn wurden gestern Gespenster nur faltblütig und tapfer mit dem Säbel nur so wimmelte, zu jagen. Er riet ihm, auf die früh der Dreher Josef Smerda und seine loszugehen, dann müßten Geister und Irrlichter das 18jährige Geliebte Světoslava Navratil mit Weite suchen. Eines Tages jagte Nikolaus zur Gräfen schweren Schußwunden aufgefunden. Smerda starb fin Napierfowa:„ Ich glaube fest an die Magie und nach der Ueberführung ins Brünner Spital, die an die Gespenster, denn ich habe selbst eines geschen. avratil, die sehr gefährlich verletzt ist, soll Eines Tages hörte ich ein Geräusch im Nebenoperiert werden. Das Motiv dieses Doppelfelbst- simmer, und da ich wußte, daß niemand darin fein mordes dürfte unglückliche Liebe sein. derungen. ten Intellekts nicht bringen. Wir müſſen daher dem Verjuch entgegentreten, die Oeffentlichkeit durch eine wirtschaftliche Kampsparole zu blenden, die aber in Wirklichkeit nur auf den Stillstand, ja auf den Rückschritt abzielt. Wesen des Geistes ist vor allem reiheit, die jetzt gefährdet ist und die zu schue it tore uns verpflichtet füblen. Das Ringen unt eine höhere Menschlichkeit und Stampf gegen Trägheit und Verödung wird uns immer bereit finden." Unter den Persönlichkeiten, die den Aufruf unterzeichnet haben finden wir unter anderen den Begründer der modernen Individualpsychologie, Professor Alfred Adler, den bekannten PädaUniversitätsprofessor Bühler, den Schauspieler gegen und Schriftsteller Wilhelm Börner, den Karl Forest, den großen Psychologen und Begründer der analytischen Methode in der Psychologie Siegmund Freud, den Bildhauer HaEs wäre aber ein wahres Versäumnis, wenn naf, den ehemaligen Burgtheaterdirektor Albert man im Abwehrkampf gegen Steuerlesten die große Seine, den Staatsrechtslehrer Professor Hans soziale und kulturelle Leistung der Wiener Stadt- Kelsen, den greisen Komponisten Wilhelm verwaltung übersähe. Diese große und fruchtbare sie nzl, die Witwe Gustav Mahlers, den Leistung, welche die Bedürftigen leiblich betreut. Schriftsteller und großen Satiriker Alfred Poldie Jugend nach den besten Prinzipien erzieht und gar, den Dichter Franz Werfel. Neben ihnen entwideit, den Strom der Kultur in die Tiefe haben bildende und darstellende Künstler, Schrift leitet, diese Taten wollen gerade wir anerken ſteller und Wissenschaftler ihre Namen unter den nen, dieses überpolnische Werk möchten gerade Aufruf gesetzt, der ebenso sehr der Gemeinde wir erhalten und gefördert wiffen. Geist Wien wie den Männern, die in der allgemeinen und Humanität sind ein und dasselbe." Sie affein Sochflut der Niedertracht den Mut zu diesem vermögen die lanten und gierigen Gegensätze des Appell an das Gewissen fanden, zur Ehre ge= materiellen Lebens zu mildern. reicht. 000000000000000000000000000000 fonnte, ließ ich den Wachtposten kommen, der mir Ballonivettfahrt. Aus Elberfeld wird mit aufgepflanztem Bajonett vorangehen mußte. meldet: Der Freiballon Elberfeld" mit dem Mitten in dem Zimmer sah ich einen Katafalt und Weltrekordinhaber Kaulen- Elberfeld als Führer, mein verstorbener Vater lag darauf. Ein efelhafter der Sonntag abends gegen 7 Uhr in Gelsenkirchen Gestank erfüllte die Luft. Mein Blut erstarrte, ich zusammen mit acht anderen Ballons zur Teil- war wie versteinert. Die Schildwache, blaß wie ein nahme an der Gordon Benet: Ausscheidungsfahrt Leichnam, hielt das Gewehr steif. Ich heulte:„ Schieß aufgestiegen war, ist in der Nacht zum Dienstag doch!" Der Soldat gehorchte, aber schon verschwand doch!" Der Soldat gehorchte, aber schon verschwand gegen 4 Uhr nach 33stündiger Fahrt bei La Ros die Erscheinung und der Soldat sant, wie vom Blis chelle, 200 Meter von der französischen Küste, glatt toten Baren, daß er nicht an dem Sohn, der auf ihn getroffen, nieder."( Es war jedenfalls schön von dem gelandet. Von den anderen Ballons sind am schießen ließ, sondern an deisen willenlosem Werf Sftermontag 1 Uhr 15 Minuten mittags der Ballon„ Gelsenkirchen" bei Karlsrithe, der Ballon Rache nahm. Es sind eben selbst die Phantasien wasser auf, das ungeheueren Schaden anrichtet. Es Dienſtſtunden der Bank eingeschmuggelt haben. Auch „ Münster V" um 5 Uhr nachmittags bei Nürncines franken Barenhirnes monarchistisch.) Die Zarin ist nicht nur sehr viel Aderland überflutet, sondern, fonnte nachgewiesen werden, daß sie zu sämtlichen berg und der Ballon Münster VI" am Montag war ebenso abergläubisch wie ihr Gotte. Natürlich da mehrere Deiche geborsten sind, mußten auch zahl- Türen der Bank Nachschlüssel bejazen. Dennoch) abends 6 Uhr bei Erlangen gelandet. Von den sorgten die Hofzauberer dafür, daß von Zeit zu Zeit reiche Ochaften und einzeltehende Farmen ge- war das Unternehmen ein Fehlschlag. 3war gelang übrigen Ballons liegen bis zur Stunde noch keine Geister erschienen, die die Unentbehrlichkeit der Geiräumt werden. Tausende von Menschen versuchen, es den Einbrechern, in die Stahltür ein Loch zu Meldungen vor. sterbeschwörer bewiesen. Und die politischen Draht die gefahrdeten Dämme su verstärken. Der Verkehr brennen und darin eine Dynamitladung zur Explosicher verstanden es, sich der Zauberer und der Gei ist durch das Wasser meilenweit unterbunden. Viele sion zu bringen. Die Riegel der Panzertür hielten Frömmigkeit als Streifmittel. In der Frankster zu ihren Zwecken zu bedienen. Familien find obdachlos und etwa 100 Personen aber stand und bewahrten eine Viertelmillion furter Zeitung" lesen wir von einem amüsanten Fall sollen in den Fluten umgekommen sein. Kronen vor dem Zugriff der Diebe. eines Streifes, der sich allerdings schon vor mehr als 20 Jahren begeben hat. Die Angestellten der Stra henbahn von sta iro waren mit ihrer Direktion in Stonflikt geraten. Es gab Lohnstreitigkeiten, und das Ende war ein großer Streif. Wie helfen sich Kapita listen in einem solchen Falle? Sie kaufen sich Ver räter an den Arbeitern, sie laufen sich Streitbrecher. Auf dieses nicht mehr ungewöhnliche Auskunftsmittel griffen auch die Herren Direktoren der Kairver Straßenbahn. Einen Tag lang hatten sie da mit Glück. Es fand sich wirklich die berüchtigte Tech. nische Nothilfe", die den Steikenden in den Rüden fiel und den Straßenbahnverkehr mit Ach und Krach aufrecht erhielt. Bald aber sollte eine überraschende Wendung eintreten. Von der Religion wird bekanntlich behauptet, daß die Priester der herrschenden Klassen sie als Opium fürs Volk mißbrauchen. Diesmal aber wurde die Religion zum wirksamen Schutz fürs Volf. Nämlich am zweiten Tage des Streits erschienen die streifenden Straßenbahner jeder mit seinem Gebetteppich unter dem Arm. Sie breiteten ihre Teppiche mitten zwischen den Schienen aus und ließen sich dort zum Gebet nieder. Laut singend flehten sie Allah und den Propheten an, er möge ihnen doch in ihrem gerechten Rampfe beistehen und die geforderte Zulage erringen helfen. Gegen soviel Frömmigkeit ließ sich kaum etwas unternehmen. Denn sobald ein Straßenbahner von den Polizisten aufgefordert wurde, den Plaz zwischen den Schienen zu räumen, nahm er demütig Berlins Wachstum. Die Bevölkerung der Reichs hauptstadt hat im Jahre 1926 um rund 50.000 ju genommen. Die Zunahme im Jänner betrug 3900 Personen. Damit stieg die Einwehnerzahl Berlins auf 4,143.400. Nimmi Berlin weiterhin in diefem Tempo zu, wird es civa 1917 5 Millionen Ein wohner zählen. Unterschlagungen bei einer Züricher Bank. Der 33jährige Bankkassierer Oskar Kepler hat bei einer Züricher Bank 560.000 Schweizer Franken unterschlagen und damit die Flucht ergriffen. Die Polizei hat einen Stedbrief erlassen, doch fehlt noch jede Spur von dem Flüchtigen. Kannibalismus. Wie„ Daily Herald" aus Buenos Aires meldet, wurden drei Männer in der Gemeinde San Juan wegen Kannibalismus verhaftet. Da ihnen auf ihrem Marsche in den Anden die Vorräte ausgegangen waren, hatten sie ihren Mitreisenden getötet und fich von seinem Leichnam genährt. Tod auf Stiern. Fünf Studenten der norivegischen Technischen Hochschule wurden Samstag bei einer Skitour in den Storeden in der Nähe der schwedischen Grenze von einem Schneesturm über wicht. Ein Sindent iſt dem Sturm zum Opfer gefallen, ein anderer wird vermißt. Einsturz einer Kirche. Das Hauptschiff der größten Kirche der portugiesischen Stadt Lauriga ist eingestürzt. Zahlreiche Besucher der Kirche wur den unter den Trümmern begraben. Außer etwa 30 Verletzten sind mehrere Tote zu beflagen. Totbringende Stürme. In Centerville( Illinois) Grubenunglück in Belgien. In der Nacht zum wurde eine Schule durch einen Tornado zum Einstersamstag sind auf einer belgischen Grube bei stun gebracht. Der Lehrer wurde getötet, ens acht Bergleute durch Schlagwetter ge25 Schüler unter den Trümmern be. tötet und zwölf verwundet worden. Mehrere Vulkane in Chile, darunter der für erloschen gehaltene Chillan, haben in der letzten Zeit wieder eine ſtarfe Tätigkeit gezeigt. Es wur den ungeheuere Schäden angerichtet. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Ein Grab aus der Steinzeit. Bei Eppan ( Italien) wurde dieser Tage ein altes Grab entdeckt, von Porphyrsäufen umgeben, in dem sich ein sigendes Skelett befand, mit großen, sehr gut erhaltenen Zähnen. Leider wurden wichtige Teile sofort von Neugierigen weggetragen. Es scheint sich um ein Grab aus der Steinzeit zu handeln. In der Nähe wurden einige Gräber entdeckt, die aber noch nicht geöffnet worden sind. graben. Alle Kinder wurden verletzt, fünf davon jcher. Zwei Kinder wurden in einer benachbarten Stadt auf der Straße durch; herabfallende Ziegelsteine getötet. In Hardin wurde ein Mann getötet und mehr als ein Dutzend andere Personen verletzt. Durch die furchtbaren Wirbelstürme in Illinois, Missouri, Nebraska und Offahoma wurden mehr als 60 Personen getötet. Verletzt wurden über 125 Personen. Die Zahl der Obdachlosen im Ueberschwemmungsgebiete des Mississippi dürfte sich auf etwa 37.000 Personen be laufen. Ein Syflon, der Montag nachts die Stadt Sydney heimsuchte, forderte 15 Menschenleben als Opfer. Eine Feuersbrunst. Die Stadt Bufufi in Rumänien steht in Flammen, 150 Säuser sollen bereits verbrannt, 100 andere Häuser verloren fein. Auch die Tuchfabrik, die in der Nähe von Bufuji liegt und die größte Rumäniens ist, ist von den Bei der Entgleisung eines Güterzuges bei Flammen gefährdet. Enorme Werte sind zerstört. Vergeblicher Vanteinbruch. Den Stahlkammern Hornspayne( Ontario) wurden vier Per Hunderte Familien liegen auf der der Volksbank in Göteborg( Schweden) machten moonen getötet. Straße. Die Panik ist unbeschreiblich. merne Einbrecher mit Saustoff und Dynamit einen Der italienische Unterrichtsminister Fedele wurde Verheerungen des Mississippi. Das ganze nächtlichen Besuch. Vier schwere Sauerstoff- und hei einem Automobilunfall ziemlich schwer ver. Stromgebiet des Mississippi weist gewaltiges Hoch Azetylenbehälter müssen sie bereits während der letzt. liche, der den Banken das Geld zuschiebt, ohne hinzu: ich lies ihm eh. In vornehmer Zurück-| Naschmarkt stehend, die Stopf dargestellt ist. Eine riesenhafte Bilanz" haltung fordert die bürgerlich- demokratische Barläßt, die den Aufstieg Wiens von der„ KaiserWahlrummel in Wien. zeigt auf der einen Seite die Leistungen der Gestei( chmals, ach chmals! nur demokratisch) ihre stadt zur Volfsstadt" zeigen, überkommt auch den meinde, Wohnbauten, Kinderschuß, Fürsorge, auf Anhänger zur Wahlbeteiligung auf, wahrschein ärgsten Nörgler das stolze Gefühl, dem Erwachen Alt und Jung, Rot und Schwarz, Jud und der anderen die voltsfeindliche Steuerpolit des lich nach dem bewährten Grundsay: Ruy's nix, einer neuen Zeit beizuwohnen. Als WahlpropaChriſt ſtimmen in einem Puntte überein: der Bundes. Auffallend viel Leser findet das neue so schad's nir." dasselbe denken vermutlich ganda betrachtet, ist das Freilufttino echt ame Wahlkampf ist heuer luftig. Ob sie dieses Urteil Gemeindeprogramm, troydem es nichts als auch die Kommunisten, die an jeden Laternen- rifanisch". Aber hier ist dieser Amerikanismus nun zum Ausdruck bringen, indem sie von den nüchterne Aufzählung bedeutet. Auf einem Blapfahl in guter Position" einen winzigen grünen mit gutem Wienertum erfüllt. Und mit ungegeistigen Anregungen des Wettstreites sprechen, fat, das die„ Breitner- Steuern" illustriert, jieht Bettel mit einem zwar gut gemeinten, aber herz heucheltem, mit unverhohlenem Vergnügen seoder ob sie einfach sagen:„ es is a Mordshet" man eine rote Hand dem Schieber und seiner lich schlecht geratenen Gedicht kleben. hen die Wiener die Bilder des neuen Wien vordie Meinung ist dieselbe. Und da der Wiener Dame die Champagnerflasche aus dem Kühler In der Flut der Wahlplakate extrinfen die überziehen. Da hört man immer wieder von auf allen Bildungsstufen eine Het" zu schäßen reißen, auf dem nächsten raubt eine schwarze Geschäftsanzeigen. Kein Mensch interessiert sich ausgepichten Schwarzen" das Urteil:„ Na ja, weiß, so ist die Befriedigung vorläufig we- Sand, die Wehlzölle, dem Arbeiter das Brot vom augenblicklich für die„ führende Weltmarke" in das verstehn's schon, die Sozi, das muß ihnen nigstens allgemein. Ein paar Tage lang hat Tisch. Ein Obdachloser, der mit Weib und Kind Najierklingen oder für die Frühjahrsoftajio- der Neid lassen". Dieses Lob ist aber bei dem das große Interesse dem Marek- Prozeß gehört. auf die Straße geworfen wird, mahut: das wird nen", mögen sie auch noch so sensationeft" sein. einen oder andern doch der erste Schatten des Aber man lebt jest doch auch bei uns schon ein Euer 203, wenn Ihr am 24. April nicht den Die Geschäftsleute haben überhaupt einen schwe Nachdenkens und Vergleichens. Natürlich wird bißchen schneller als chedem und das abgehackte Wieterichuy sichert! Dieser Fülle der Argumente ren Stand und Sonditoreien, Parfümerien, Ba- dieses Nachdenken noch von manchem freiwilligen Bein samt Begleiterscheinungen ist abgetan und haben die Christlichsozialen nicht allzuviel entge pierhandlungen, die Jahr aus Jahr ein ihre oder unfreiwilligen Helfer vertieft. Denn es alle Aufmerksamkeit gehört dem Wahlkampf. genzustellen. Vor einem glatten, zuchthausartisterauslage" in Rot ausstaffierten, sehen sich wird allüberall politisiert in der StraßenDabei hat man alle Reibungen und Vergen Riesenbau stehen drei Arbeiter und stellen genötigt, heuer zu einem blassen Lila zu greifen, bahn, im Café, beim Einkauf, im Part. Wilddrießlichkeiten zu vermeiden gewußt. Es werden fest: wir wollen feine Mietsfasernen. Die Urbe Samit man nicht glaubt, sie wollten einer politi- fremde Menschen halten einander an den Rodweder Fensterscheiben eingeworfen, noch Plakate ber dieses Plakates wären in großer Verlegen schen Meinung Ausdruck geben. Der Greiseler", knöpfen gepackt und fragen:„ Na alsdann, was Heruntergerissen. Die Christlichsozialen hätten heit, wenn sie auch nur ein einziges Gemeinde der Fleischhauer, der Gemüsehändler getrauen glauben denn Sie". Hausgehilfinnen fragen von allerdings auch ziemlich viel zu tun, wenn sie ge- haus nennen sollten, das eine entfernte Fami- fich nicht mehr, im Laden eine Zeitung zu lesen, einem Stüchenfenster zum andern:„ Gehst du auch gen die„ roten" Plafate Strieg führen wollten. lienähnlichkeit mit diesem Sans- Ungeheuer auf und der Friseur unterhält die ältesten Jahr wählen?", die Hausfrauen versichern, während Diese Plakate marschieren in gewaltigen Reihen weist. Ausdrucksvoller ist eine Darstellung, die gänge seiner Stundschaft vom Fußballmatch. Weil sie beim Fleischer warten: mein Mann hat geauf und allgemein ist die Ansicht verbreitet, daß ein paar Leute auf einer Art Schwimmgürtel man bekanntlich„ nie wissen kann". jagt, many fann nur die eine Partei wählen, heuer die Noten„ 3'erst aufg'standen" sind und so stehend zeigt. Dieser Schwimmgürtel, die Ein- Wenn der Abend kommt, dann flettern die die friedlichsten Tarockpartien enden in Streit den Geguera den besten Plas im vorhinein ohheitsliste, bildet die Rettungsinsel im Meer des Lichtreklamen über die Dächer und schreien: und der. genommen deben. Bolschewismus, Kommunismus, furz der roten wählet sozialdemokratisch! Auch da gab's einen Eeine Montagzeitung, die ein Preisausschrei Den Anfang bildeten die vielbeliebten Flut". Besonderes Pech hat die sogenannien großen Spaß, als sich herausstellte, daß auch vom ben über das Stimmenverhältnis ausgeschrieben Manderlbogen". Seleine Bilderreihen, die den„ Kreuzharter"( lies: Hakenkreuzler) verfolgt. Dach eines geistlichen Stiftes, das sich zwar nicht hat, erhält Waschkörbe voll mit Zuſchriften; die Bantskandal, die Hausherrenwünsche, die Zoller- Da erschien eines Tages ein Plakat: Bolt von dem Teufel, wohl aber einer Reklame Gesellschaft Briefträger stöhnen unter der Last der Wahlhöhungen dem Volk verdeutlichen. Dann erschie Wien, lese den Vollstamps! Das„ Volt von verschrieben hatte, derselbe Mahnruf ertönte. druckjorten und ganz Wien beseelt eine einzige Außer der strahlenden Reklame bringt aber nen die großen Plafate. Die Rettung der Ge- Wien" hat weiblich darüber gespottet, daß die werbetreibenden durch den Strieg, durch die„ Sa berufenen Süter des deutschen Sprachgutes über der Abend noch sonst manches Vergnügen: Um- Neugier: was bringt der 24. April? . Wien, April 1927. nierung", durch die Verschleuderung des Staatsdie ersten Regeln der Grammatit nicht im flaren züge, Musik, Versammlungen und vor allem das gutes. Sehr hübsch und taktvoll, daß der Geist sind, und ein Witzbold fügte der Aufforderung Freiluftkino. Wenn man, auf dem Platz beim Klara Mautner. Geite 6. Volkswirtschaft. Der Steinbrucharbeiterstreik in Domstadtl. ist mit vollem Erfolge für die Arbeiter beendet worden. Nach 14tägigem Rampfe mußte der vertragsbrüchige Unternehmer, Ing. Bernard Sychrava aus Olmütz, die Waffen strecken und sich ergeben. Bedingungslos mußte er feine Verord muna, durch welche die Löhne reduziert wurden, zurückziehen und ebenso bedingungslos mußte er die beiden gemagrepelten Vertrauensmänner wie der aufnehmen. Diesbe ügliche Verhandlungen fanden am 15. Aprif bei der politischen Bezirtsverwaltung in Sternberg statt, denen auch der Gewerbeinspektor in Olmüß beiwohnte. Der Deutsche Bauarbeiterverband war vertreten durch feinen Jägerndorfer Streissekretär und fünf Be triebsvertrauensmänner. Die Verhandlungen verLiefen ziemlich stürmisch und drohten des öfteren Scheitern, denn der Unternehmer versuchte im mer wieder hartnäckig das an der Arbeiterschaft berbrochene Unrecht zu rechtfertigen und beizube halten. Aber letzten Endes mußte das Unrecht dem Rechte weichen und der angreifende Herr Sychrava war geschlagen. Damit endet ein Kampffapitel, in dem die Arbeiterschaft so recht deutlich die strupellose Arbeiterfeindlichkeit des Unternehmertums fennen gelernt hat. Herr Sychrava schior sogar bei den Verhandlungen ewige reindschaft". 3ur zweiten Deutschen Reichsgesundheitswoche Und damit die politische Bezirksverwaltung und der Gewerbein peftor sehen, daß Serr Sh chrava der ewige Arbeiterfeind bleibt, kündigte er ab 15. April 1927 vienvöchin den Lohnvertrag. Herr Sychrava wurde geschlagen, er hat die Schlacht verloren und mußte Frieden schließen. Und in demselben Moment, wo er den Frieden schloß, gibt er auch schon wieder eine neue Striegs- 000006 erflärung an die ihm verhaßte organisierte Arbeiterschaft heraus. Die Vertragskündigung allein ist sein qutes Recht. Aber der Zweck dieser Kündigung ist Lohnreduzierung". Dieser arbeiterfeind liche Akt wird dem Herrn Sychrava ebensowenig gelingen, wie der erste, aber er beweist damit, daß sein Saß gegen die denkende Arbeiterschaft feine Grenzen fennt. In der Zeit der steigenden Preise der Lebensmittel und Bedarfsartifel der Maut zu haben, die ohnehin niedrigen Löhne reduzieren zu wollen, das kann nur der allerärgste Arbeiterfeind wollen. Die Arbeiterschaft wird die von Herrn Sychrava ausgesprochene Lohnvertragsfündigung zur Durchsetzung von Lohnerhöhungen ausnüßen, denn eine allgemeine Lohnerhöhung ist dringend nötig. Herr Sychrava wurde, seitdem er den Steinbruch in Domstadil ausbeutet, zweimal im Kampfe geschlagen. Er will aber noch ein drittesmal das Tanzchen wagen. Wohlan, die Steinbrucharbeiter werden ihren Mann stellen, dessen fann Herr Sychrava versichert fein! am 1. bis 8. tai 1927. Regeln für Schwimmer! 1. Schmeicht wenn da an Hezberd werden leider. 2. timme nt alleine, on. lets in Gefelichaft. 3. bmimme nicht wnn du arbig. o.er ermädet big. t. Schwimme nicht mit veem Magen warte w nigßens 1 Stunde nach dem Ejm. 3. Schw mm nicht bis gue Erschöping. 6. Dor em Tauben Belle bi Tiefe is Wayers frß. 2. Tanche nicht in leichten Ge. wsjtrn. Der Film. 0000 Kipling im Film. Der englische Schriftsteller ipling hat seine Zustimmung gegeben, daß sein Buch„ Pud of Poofs Hill" von einer englischen Gesellschaft verfilmt wird. Donnerstag, 21. April 1927. leinen Zenterball verfehl: Dorn und Walter drückt ein. Desterreich führt 1: 0." Walter geht allein durd), Uhlig stürzt sich ihm entgegen, beide verlezen sich und scheiden aus. Bis zur Pause offenes Spiel. Nad) Seitenwechsel sind die Gäste ständig leicht überlegen. Die deutsche Halfreihe rüdt immer mehr auf und versorgt mit vorbildlichem Zuspiel den Sturm. Lind. ner legt in der 15. Minute Aschenbrenner das Leder vor und dieser hebt es über den stürzenden Gagony unter stürmischem Beifall der Zuschauer ins Net. Deutschland hat ausgeglichen. Desterreichs Stürmer besinnen sich jetzt ihrer Aufgabe und legen heftig los, doch gelangen die Angriffe selten weiter als bis zu den gegnerischen Verteidigern. Eine schöne Kombination Grubner- Richter schließt letzterer mit schönem Schrägschuß ab, der, für Gagony inhaltbar, im Tor landet. 2: 1 für Deutschland. Die Deutschen ziehen nun erst recht darauf los und es gelingt ihnen auch, in der 42. Minute durch Grubner unter Mithilfe Gagonys das dritte Tor zu erzielen. Damit ist das Schicksal der Desterreicher besiegelt. Edenverhälmis 2: 2- Schiedsrichter Hänggi( Basel) ausgezeichnet. Arbeiterhandballteam geg. Ottakring 4: 2( 2: 0). Der österreichische Arbeiterhandballerverband, der in letzter Zeit einen mächtigen Aufschwung genommen hat und heute über eine ansehnliche Zahl von spielstarken Vereinen verfügt, fonnte Montag vor den Länderspiel einen sehr schönen Erfolg verzeichnen. In einem prachtvollen Spiel gelang es dem Ver. bandsteam, an seinem vorjährigen Bezwinger Revanche zu nehmen. Die Mannschaft war diesmal vor. züglich zusammengestellt. Dafür wartete der Turnbundesmeister Ottakring mit einer argen Enttäuschung auf. All die bekannten Vorzüge, wie Schnel ligkeit, Schuß und Technik, vermißte man diesmal. Die Mannschaft wurde außerdem von einem un glaublichen Schußpech verfolgt. Die Staffelwettkämpfe. Die Wiener mußten sich auch in den Staffelfonkurrenzen, die vor dem Län. derkampf durchgeführt wurden, dem überlegenen Können der Deutschen beugen. Es waren laut bejubelte Siege, die die deutsche Staffel- Wagner( Leipzig), Wells( Magdeburg), Freese( Bremen) und Held ( Berlin) in glänzendem Stile errang. Die Er Lil Dagover, die fürzlich aus Amerita nach Bergebnisse der einzelnen Staffelläufe waren: 8 × 1000 in zurückgekehrt iſt, wurde vom Reinhardt- kon- Meter: 1. Schwimmverein 8:22; 2. Wiener Arbeisern verpflichtet und kehrt somit zur Sprechbühne erturnverein 8: 27.7; 3. Sturm 14 8: 34.6. zurüd. 4X100 Meter für Frauen: 1. WAT. I 56.6; 2. W. AT. II 56.8: 3. Schwimmverein 56.9. Schweden. jei. Srp macht den Eindruck eines Idioten. Sein eg offo- Verteidiger wies auf den besonderen Umstand hin, daß er sich vor der Straftat den Kleinen neunjährigen Neffen mit ins Zimmer der Großmutter als Schlafgast geholt hatte und daß ein Wiensch, selbst wenn er schon geistig minderwertig sei, doch nicht noch einen Zeugen zu einer Mordtar holen werde. Die Geschworenen, unter denen sich eine Anzahl Frauen befand, verneinten die Frage auf versuchten Raudmord mit 9 Stimmen und bejabten die Frage auf Raub einstimmig. Srp wurde daher zu viereinhalb Jahren schweren verschärften Der russische Film„ Potemkin" läuft zurzeit im Sterkers verurteilt. Er nahm das Urteil gleichgültig Universal- Verleih in zahlreichen Städten Am e- staffel: 1. Deutschland 2: 07.7; 2. WAT. 2:15; mit einem idio: ischen Lächeln entgegen.. Wieder ein freigesprochener Chauffeur. rifas. Kunst und Willen. Spielplan des Neuen Theaters. Donners=" -NO tag, 7 Uhr( Seriensprung 136-4):„ Evangeli - Freitag, 7 Uhr( 135-3): Dittator". Samstag, 7 Uhr( 137-1): Wiener Blut". Sonntag, 11 Uhr: Stammermusit; 6 Uhr ( 138-2):„ Varsifal".- Montag, 7 Uhr( 139 -3): Orlow". Spielplan der Kleine Bühne. Donnerstag: Bank. beamten: Trigie". Freitag: Miz Chocolate".- Samstag, Premiere:„ Der gefällige Thierry". Sonntag, 3 Uhr:„ Garten Eden"; halb 8 Uhr:„ Der gefällige Thierry". Montag, Bankbeamten:„ Dite tator". Prag, 20. April. Vor dem Dreirichtersenate unter dem Vorsitze des OLGR. Syfora stand heute ber 17 Jahre alte Wenzel Balaf, beschäftigt mann". in einer Prager Autowerkstätte, wegen Mitschuld Abkehr von den Spaltern der Gewerkschaften. der fahrlässigen Tötung eines Menschen unter Ander Chauffeur Die Ortsgruppen der Lederarbeiter und der Mage. Der Hauptschuldtragende, Eduard Mott, ist geflohen und konnte von der Lebensmittelarbeiter in Olmüş, überdrüssig der Tätigkeit der Gewerkschafts erstörer, haben in der Staatsanwaltschaft nicht ausfindig gemacht werden. richtigen Ueberzeugung, daß nur eine einheitliche Wie man sich erzählt, soll er sich in Polen aufhalten. Gewerkschaftsorganisation die Interessen der Ar Dieser Ehrenmann also war mit dem Angeflagten beiter wahren kann, aus eigenem Antrieb den im Juli v. J. auf der Straße von Böhmisch- Brod Uebertritt aus den Allgewerkschaftsbund zu der nach Uval gefahren, wobei der Chauffeur Mottl freien Gewerkschaft vollzogen. Sämtliche Mitglieds- seinem Mitfahrer, dem heutigen Angeklagten, die bücher wurden nach Beschluß der Mitgliederver- Leitung des Autos überlassen hatte. Balak ist un. jammlungen dieser Gruppen im Sefretariate der geprüft und wollte, wie er erzählte, erst die Chauf. freien Gewertschaft in Olmütz zwecks Umschrei- feurprüfung ablegen. Dabei hatten die beiden Auto. bung hinterlegt. Giner von den Genossen, welcher leute ein kleines Malheur: sie überfuhren den 69 auch gleichzeitia Obmann- Stellvertreter des fom- Jahre alten Jan Dunst, schleisten ihn 15 Meter munistischen Gewerkschaftsfartells in Olmütz war, teilte diefer Körperschaft schriftlich seine Mandaisniederlegung, den Austritt aus dem Verbande und die Beweggründe, welche ihn dazu führten, mit. Damit ist ein neuerlicher Beweis erbracht, daß die Arbeiterschaft früher oder später den Wert einer gefchloffenen Sganisation erfennt und das chr liche, offene Arbeiten der freien Gewerkschaften zu würdigen verstehen lernt. Wir wünschen nur, daß bald alle Arbeiter, welcher Parteirichtung sie auch angehören mögen, die Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller Arbeiter in den freien Gewerkschaften erfennen mögen, Gerichtssaal. -Turnen und Sport. Deutschland Defterreich 3: 1( 0: 1). Die Arbeiterhandballer schlagen die Ottakringer 4: 2. Die Deutschen auch in den Staffeln fiegreich. weit mit dem Auto, und dies hatte zur Folge, daß ber Arme im Krankenhaus furz danach an seinen Deutscher Arbeiter- Turn- und Sportverein Prag. Verlegungen verschied. Balaf redete sich aus, daß Mitglieder, Achtung! Heute Donnerstag er vorschriftsmäßig das Hupensional gegeben hätte. wird im gewohnten Lefal der reguläre Turnbetrieb Der Senat fällte einen Freispruch mit der Begrün- wieder aufgenommen. Die Vereinsleitung. dung, daß der eigentliche Schuldige Mottl sei, der aber entfloh. Siezu bemerken wir: Die Zahl der fahrlässigen Autounfälle nimmt in erschreckender Weise überhand. Wir kennen leider die Handhabung der Autounfälle bei Gericht und müssen konstatieren, daß die Urteile viel zu milde sind. Wir sind dafür, Das Treffen endete mit einem verdienten Siege daß gegen den Mutwillen der Autofahrer endlich der Deutschen, die ihren guten Ruf vollauf recht. einmal die rigorosesten Urteile gefällt werden, damit fertigten. Die Mannschaft bot eine durchwegs ein. dies den Autofahrern eine Warnung sei. Nicht selten heitliche Leistung und wies feinen schwachen Punkt sicht man und erlebt man, daß es den übermütigen auf. Leider wurde ihr Tormann Uhlig bei einem an Autofahrern geradezu Spaß macht, wenn sie die Vas sich harmlosen Zusammenstoß derartig verletzt, daß santen ängstlich über die Straße laufen sehen und daß er sofort ins Spital übergeführt werden mußte das Zeichen viel zu spät gegeben wird. Ist es schon Die beiden Verteidiger verfügen über einen roum richt möglich im Innern der Großstadt mit Rückgreifenden, sicheren Stoß, verständiges Tackling und sicht auf die Fußgeher ein Verbot jeder Autofahrt zu find schwer aus der Ruhe zu bringen. Ihre Haupterzielen, so verlangen wir, daß endlich durch die waffe aber hatten die Gäste in den Läusern. Das allerstrengsten Bestrafungen den Autofahrern die Forward leistete tüchtige, wenn auch keine sonderlich Lust vergeht, Menschenleben zu gefährden. Das bestohlene Rote Kreuz. ideenreiche Durchschnittsarbeit. 3. Schwimmverein 2: 15.2.- 4 × 100 Meter für Männer: 1. Deutschland 45.8; 2. WAT. 48.5; 3. Schwimmberein. Olympische Staffel: 1. Deutschland 3: 45.5; 2. WAT. 3:57; 8. Sorofen 3: 58.2. Wien gegen Chemniß 6: 0( 4: 0). Das Sonntag in Chemnitz abgehaltene Treffen lit: sehr unter der ungünstigen Witterung. Die Wiener Mannschaft erfüllte die auf sie gesezte: Hoffnung. Sie führte das typische Flachspiel vor, zeigte sich auch im Stellungs- Zu- und Kopfspiel der Chemniter Elf weit überlegen und spielte trotz der körperlichen Ueberlegenheit stets fair. Die Chemnißer Städteelf versagte in diesem Spiele bis auf zwei Spieler, und zwar den Ersaytormann und den linken Läufer.. Dic Mannschaft tam während der ganzen Spielzeit nic in Schwung. Wien gegen Dresden 3: 1. Das cm Karjamstag in Dresden ausgetragene Städtespiel brachte sehr guten Sport und sah die Wiener als verdiente Sieger. Weitere Städtespiele. Leipzig: Salle gegen Leipzig- B 4: 3( 2: 1); Leipzig gegen Berlin 6: 0 ( 1: 0). Weitere Resultate. Dresden: DBV. 15 geg. Gleichheit Ladowių 3: 1. Die Gäste machten einen ermüderen Eindruck. Sie konnten sich mit dem schlüpfrigen Boden nicht abfinden. Bis zur Pause offenes Spiel. Nach der Halbzeit suchte Ladowis durch Unfairnis zu Erfolgen zu kommen. Graupa 1 gegen Hedwing Dur 6: 0. Hedwing enttäuschte sehr. DSV. gegen Potschappel 6: 2. Schöner Erfolg des Bundesmeisters, trohdem er mit vier Ersayleuten - Chemni: Rapid gegen Trupschitz 1 ( Böhmen) 6: 1. Stettin: Rennweg- Wien geg. Stertiner Arbeiterelf 5: 2.- Qudenwalde: Rennweg- Wien gegen Luckenwalder Elf 4: 2. Krochwitz: S. Guben geg. Strochwitz 1: 7( Samseit 0: 5( 0: 1), Sonntag. Die Gäste aus dem Reiche Weiskirchliß: S. Guben gegen Gleich. enttäuschten gewaltig. antrat. tag). Prag, 16. April. Wenzel Friedländer war Rassier der und Holler lange Zeit ein nicht zu überwinden. DUPPF Er beraubt die eigene Großmutter. Prag, 20. April. Vor dem Geschworenen gerichte unter dem Vorsitze des DLGR. Son cek haue sich heute der jährige Schustergeselle Anton Srp wegen des versuchten Raubmordes an jeiner eigenen Großmutter zu verantworten. Im Hevbste des vorigen Jahres war er zu der 76 Jahre alten Frau, namens Vesely, gekommen und hatte sie gebeten, ihm Unterstand zu geben, weil er arbeits- beim Roten Kreuze in der Zweiganstalt in Nusle los war. Die alte Frau ernährte den Enkel im Als man eine Revision der Kassa gelegentlich eines wahren Sinne des Wortes. Im Jänner d. J. tam Ankaufes vornahm, fonstatierte man ein Wanto von er wieder zu ihr, verlangte ein Nachtlager, was er K 8734.- Der wadere staffier hatte sich wegen auch erhielt. Neben sich hatte der Schuster eine Art Beruntreyung vor dem Dreirichtersenate unter dem gelegt. Auf die Frage seiner Großmutter, wozu er Vorsiße des DLGR. Hloušek zu verantworten. die Art brauche, fagte er, gegen Diebe. Am 21. Jan- Er war geitändig. Das Gericht maß ihm vier ner in der Nacht ging er mit einem Holzschneide- Monate schweren Kerkers unbedingt zu. instrumente auf die schlafende Fran los und brachte ihr eine schwere Verlegung im Gesichte bei. Wie er selbst eingestand, wollte er sich eines Geldbetrages, den die alte Frau besaß, bemächtigen. Er gab heute 100 holländische Gulden an, daß er 20 K gebrauch: hätte. Die alte van 100 Meichsmark 100 Belgas. hatte ein Einlogsbuch von 700 K und ein Barver 100 Schweizer grants mögen von 200 K in ihrer Wohnung. Als Zeugen 1 Pfund Sterling gegen Srp traten heute die Großmuster, die eigene 100 Lire 1 Dollar Schwester und sein nounjähriger Neffe auf. Srp 100 französische Frants leugnete die Mordabsicht. Die Gerichtspsychiater er- 100 Dinar Plärten ihn für einen geistig höchst minderwertigen 100 Bengös Menschen, der jedoch für seine Tat verantwortlich 100 Schilling 100 pointiche Bloth Prager Kurse am 20. April. • Geld Ware 1849. 1855.798.12% 802.12% 467.75 470.75 648.75 651.75 163.45 164.65 170.80 172.20 für Helm und Wanderung Die Desterreicher, bei den Gogony ein beängsti gend unsicherer Tormann war, hatten in Heifenwäldes Bollwert. Erst das Zurückfallen der Halfs brachte es mit sich, daß die Verteidigung ins Wanken geriet und damit war das Unglüd schon geschehen. Im Auftrage der Zentral Der Angriff, der sich aus lauter Kanonen" gusam- Jugend herausgegeben von menseßte, hatte mit dem Ausscheiden Walters jeden Hermann Büse K 4.50 Bug auf das Tor verloren. Die besten Torgelegen. Auch für Lautenbegleitung heiten wurden auf sinnloseste Art vernebelt. Spielverlauf: stelle für die arbeitende mit Porto K 5.280 Seiten stark. Kremser& Co. Hühneraugen Hornhaut beseitigt in einigen Tagen nur VITEK'S ,, Anticornein" Eine Flasche Kč 6-. Zu haben in Apotheken u. Droge rien. Allein echt von Die Cesterreicher haben Abstoß, doch bemächti- Volksbuchhandlung sen sich die Gäste sofort des Leders und belagern eine Viertelſtunde lang das Tor der Lefterreicher: replitz- Schönau Fr.Vitek& Co., Pragi. Richter vergibt in aussichtsreicher Stellung, Listo. pads ungenaues Zuspiel rufen größte Verwirrung hervor. Gagony steigert die Nervosität durch leicht. sinnige, unbegründete Ausflüge. Desterreich befreit 33.61 88.91 ich endlich und gewinnt nun Terrain. Ein Durch bruch Walters findet aber bei Uhlig ein frühes Ende. Auch Richter ist nicht glücklicher, sein Drehschuß lan. det in den Händen des auf dem Boden liegenden Toraannes. In der 24. Minuste läuft Kopeyty durch, 182.59.23 589.133.20 59.78 592.877.50 474, 1 477.380.50 Theresiengasse 18-20. Vodičkova 33. Herausgeber Dr. Ludwig Czech Verantwortlicher Redakteur Dr. Emil Strauß. Drud: Deutsche Zeitungs- A.- G., Prag. Für den Druck verantwortlich: D. polit.