Ginzelpreis 70 Seller. Reballion und Verwaltung: Prag. II., Nefazanta 18. Telephone: Lagesredattion: 26795, 31469. Nachtrebattion: 26797. Poftichedamt: 57544. Juferate werden laut Tarif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 7. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. Sie haben es nicht gewollt...| Mittwoch, 21. September 1927. Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Vost: monatlich oferteljährlich halbjährig... ganzjährig... Kč 16.48.96.192.60 Rüdftellung von Manutripten erfolgt nur bei Einsendung der Retourmarten. Fricheint mit Ausnahme des Montag täglich früh Nr. 221. tanischen Gästen in Paris über den Kampf für| friegerische Manöver veranstalten, werden sie Frieden wirken, ist besser, als nach geschehedie Freiheit und Gerechtigkeit, den Frankreich das Lied vom bösen Nachbarn singen, gegen den ner Katastrophe die Leute, die immer noch mit und Amerika geführt haben. man risten müsse. der Zündschnur in der Hand herumlaufen, nach Beizeiten, bevor die Gewehre losgehen, den Schuldigen fragen und von den eben noch den Militaristen das Handwerk Säbelrasselnden die Versicherung entgegennehlegen, abrüsten und ehrlich für den men, sie hätten es nicht gewollt! E. J. Im Juli 1914 wurde der pensionierte, immerhin schon 66jährige General von Hin. Die Tragikomik dieser Wider denburg in seinem Alterssiz in Hannover pri che liegt mun gar nicht so sehr darin, daß von der Zeitungsnachricht überrascht, daß der auf beiden Seiten heilige Eide geleistet werden, Erzfeind on Deutschlands Grenzen stehe, daß daß der andere schuld sei, sondern in den Verman uns den Platz an der Sonne nicht gönne, onen, die mit Vorliebe das Kapitel Kriegsund daß Wilhelm nach einer Konferenz mit dem Schuld im Blutigen Buche der Geschichte aufschiaalten preußischen Gott, der schon mit dem reich- gen. Es sind meist die Generale, Diplolich gottlosen alten Friß und mit Blücher gegen maten und chauvinistische Politidie Feinde Hohenzollerns marschiert war, das fer. Zeit ihres Lebens predigen sie die alte Schwert gezogen hatte. Wie sich das für einen Lüge Wenn Du den Frieden willst, rüste zum förperlich noch rüstigen alten Herrn ziemt, bot Striege!", heßen sie die Völker gegeneinander, Hindenburg dem obersten Kriegsherrn seine be- reden sie vom faulen Frieden" und scheidenen Dienste für den Feldzug an; da man Stahlbad des Krieges", eriveden sie friegerische wohl Frontsoldaten nicht aber Generale nötig Tugenden im Volfe, beschimpfen und verdächtibrauchte, geschah zunächst nichts. Geduldig und gen die Friedensfreunde, spinnen Intrigen und die Kriegsereignisse aus der Ferne verfolgend, warten auf den nächsten Krieg wie der Teufel wartete Hindenburg, ob man ihn vielleicht doch auf eine arme Seele. Aber nach geschehe noch irgendwo als Etappenkommandanten wür- nerat benüßen sie jede festliche Gelegenheit, de brauchen können. Inzwischen ereignete sich um ihre Unschuld zu beteuern und den anzwischen Maas und Memel mancherlei; so zum dern für das Unglück verantwortlich zu machen. Beispiel die von den deutschen amtlichen Stellen Selbst die Sieger rühmen sich nicht der Anzettetotgeschwiegene Schlacht bei Lyck, in der die lung des Verbrechens, sondern wollen ganz unArmee des Generals von Prittwig geschlagen schuldig zu ihren Eroberungen gekommen sein. und zur Räumung Ostpreußens gezwungen So mächtig ist auch in denen, die sich sonst zum wurde, die Absetzung besagten Generals, ber Striege bekennen, das böse Gewissen, daß Aufmarsch der Ostarmee in einer Stellung hin- fie die Erfüllung ihrer blutigen Wünsche mit fer den majurischen Seen und ihre Bereitstel. der Beteuerung begrüßen:„ Ich habe es nist lung zu einer neuen Schlacht. In Wilhelms gewollt!" Das hat ja auch die Staatsmänner Hauptquartier in Luremburg suchte man einen der Entente veranlaßt, in den Friedens Sommandanten für die Ostarice. Man verfiel vertrag die Klausel von der Urheberauf den Generalmajor Ludendorff, der vor dem ich aft Deutschlands am Kriege( richt Kriege die Operationsabteilung des großen von der Kriegsschuld Deutschlands!) aufGeneralstabes geleitet hatte. Aber da uden zunehmen. Aus den Annerionen und dem an dorff zu jung war, mußte man einen alten dern Unrecht, das man Deutschland zufügte, Herrn, einen verträglichen Scheinkommandan wird so eine Bestrafung des Friedensten zur Seite stellen. Auf der Reise nach dem ſtörers. Und da ein unerjättliches Schicksal jidh Often, in Ems erfuhr Ludendorff, daß der in nicht damit begnügte, daß der Führer im Lager der Armee als überaus verträglich bekannte der Sieger ein Puritaner war, dem das Huma Hindenburg sein„ Kommandant" sein würde. nitätsfomödiantentum angeboren war, sondern Die beiden kamen nach Ostpreußen, änderten nichts an den getroffenen Dispositionen, die Schlacht verlief programmäßig und binnen wenigen Tagen war Hindenburg, wirklich ganz unschuldig, der berühmteste deutsche General geworden. ihn auch noch einen Paralytiker jein ließ, wur den diese famosen Pariser Verträge geboren, in denen nicht vielleicht Frankreich kraft der Macht feines Schwertes Gurova on seine Bajallen ver teilt, fordern als der Vollzieher einer gerechten Strafe an dem Friedensstörer Deutschland exscheint. Und diese Motivierung des Unrechts durch die Kriegsschuldlüge" erzeugt in Deutschland begreiflicherweise den Wunsch, diese„ Lüge" 3u zerstören, weil dann auch die rechtliche Begründung für die Drangjalierung Deutschlands megfiele. Die ,, rote Gemeindewirtschaft". Der durchschnittliche Prozentsatz der Gemeindeumlagen in Böhmen, Mähren und Schlesien beträgt in den Bezirken mit sozialistischer Mehrheit 305 Prozent, in den Bezirken mit bürgerlicher Mehrheit 320 Prozent. Die Gemeindeumlagen find daher in den Bezirken mit fozialistischer Mehrheit um 15 Prozent niedriger. Durchschnittsprozent der Gemeindeumlagen einschließlich der Schulumlagen im Landesdurchschnitt der tschechischen Bezirke und mit sozialistischer Mehrheit und - bürgerlicher Mehrheit Böhmen Währen Schleste:: Insgesamt D Aus fleinen Irrtümern entstehen große. Das deutsche Volf, dem man im Sommer 1915 das Märchen von Hindenburg, dem Befreier Ostpreußens, dem großen Majurenfenner und Schlachtenlenter, erzählt hatte, war von dem Die bürgerlichen Parteien behaupten, daß Märchen noch im Frühjahr 1925 so benebelt, daß es den inzwischen reichlich alt und ehrwürDer Weg, den Deutschland, den das man bei den nächsten Gemeindewahlen der roten dig gewordenen Feldmarschall zum Präsidenten rechts stehende Deutschland cinge- Gemeindewirtschaft ein Ende machen müsse, weil der Republik wählte. Und nun hat des heiligen schlagen hat, ist aber falsch. Er führt nur zu angeblich die Sozialdemokraten mit den Witteln deutschen Reiches Großpapa auf dem Schlacht neuen Saßausbrüchen, zu neuen Lügen, zu der Gemeinden wenig sparsam umgehen und die feld von Tannenberg, über den vermoderten Ge- neuer Feindschaft. So falsch es ist, daß Deutsch Stenerzahler deshalb hohe Umlagen zahlen müs beinen der 10.000 deutschen Burschen, die diesen lend die Alleinschuld am Kriege trägt, so sehr fen. Wie es damit in Wirklichkeit aussicht, lehrt Sieg mit ihrem Leben bezahlten, eine Rede muß es in den Ententeländern verbittern, wenn eine Zusammenstellung des„ Pravo Lidu", die auf achaften, in der er aller Weft versicherte, daß der deutschnationale Reichspräsident, in gutem Grund der Berechnungen des statistischen StaatsDeutschland am Kriege unschuldig, und daß fie Glauben, aber ein unwissendes Werkzeug seiner amies aufgestellt wurde. Danach betrugen im feinerzeit reinen Serzens zur Verteidigung des Parteigenossen, vom„ reinen Herzen" spricht. in den tschechischen Bezirken Vaterlandes ausgezogen seien. Das hat im das er nicht nur für sich, sondern auch für Bil- Jahre 1922 in Böhmen, Mähren und Schlesien Jahre 1914 nicht nur Hindenburg geglaubt. helm in Anspruch nimmt, der eben doch die die Gemeindeumlagen einschließlich der SchulumMillionen find reinen Herzens hinausgezegen ersten Kriegserklärungen ausgeschickt, der die lagen in den Dref der Schüßengräben. Millionen Neutralität Belgiens gebrochen hat. Die Er= haben geglaubt, Wilhelm sei schnöde überfallen örterung der Kriegsschuld frage ist mit sozialistischer Mehrheit... 315 Prozent worden und sie müßten jetzt die deutsche Seimat nicht der Weg zur Revision von mit bürgerlicher Mehrheit... 329 Prozent vor Stojaken und Zuaven schüßen. Und es ist Versailles, und vor allem, Sindenin den deutschen Bezirken durchaus wahrscheinlich, daß Sindenburg, der burg ist ebenso wenig wie Poincaré ja keine Bücher fieft, es heute noch glaubt. Nur der Mann, die Frage nach der Kriegs- mit sozialistischer Mehrheit. 280 Prozent genügt, um über eine Sache zu reden, als schuld zu beantworten. mit bürgerlicher Mehrheit... 306 Prozent Reichspräsident zu reden, nicht der gute Dieses Problem haben nicht die Generale, Ohne Rütlicht auf die Nationalität haben Glaube. sondern es gehört dazu eigentlich sondern die Sist orifer zu lösen. Die Miliauch ein gründliches Wissen um den taristen werden immer ihre Unschuld beteuern. also in den historischen Ländern in den Bezirken Zusammenhang der Dinge. Conrad, der ehrlicher als Ludendorff, in- mit sozialistischer Mehrheit die Gemeindenmlagen. Am selben Tage, da Hindenburg auf dem telligenter als Hindenburg war, hat offen zuge- durchschnittlich 305 Prozent betragen, in den BeSchlachtfelde von Tannenberg geben, daß er den Vorbeugungskrieg wollte.zirfen mit bürgerlicher Mehrheit 320 Prozent, so Deutschlands, das heißt natürlich des kaiser- Der Vorbeugungskrieg" sei eben für Dester- daß also die Gemeindeumlagen in den sozialisti lichen, wilhelminischen Deutschland, linschuid reich der einzig mögliche Verteidigungsschen Bezirken um 15 Prozent im Durchschnitt am Striege beteuerte, sprach auf dem Sch I a ch t- frieg" gewesen. So sprechen sie alle. Sie sind geringer sind als in den bürgerlichen Bezirken. felde von Verdun, auf dem eine Million doch einzig dazu da, um einmal Strieg zu führen. Die Behauptungen der Bürgerlichen von der Menschen starben, General Petain und ver- es ist ihr trauriger Beruf aber wenn das Un schlechten roten Gemeindewirtschaft sind also nichts sicherte, daß die Blüte der französischen Jugend, glück geschehen ist, dann haben sie es ni die hier verscharrt liegt, für die Verteidigung gewolfi". Fragt unsere Herren Snejbaret anderes als mit den Tatsachen in schreiendem der französischen Erde gefallen sei. Und Poin- und Stukačka und Bily und Syrovy, ob sie einen Widerspruch stehende Demagogie. icht caré, dem man nicht einmal den guten Glau- Krieg wollen! Beileibe nicht, sie sind doch Paben und das reine Herz Hindenburgs zubilligen zifisten! Und auf die Frage, wozu sie dann hier kann, sprach am selben Sonntag zu den ameri- seien, Milliarden für Rüstungen verlangen, 300 200 100 deutschen Bezirke W. Böhmen Ed). Insgef Durchschnittsprozent der Gemeindeumlagen einschließlich der Schulumlagen aller deutschen und tschechischen Bezirke in Böhmen, Mähren und Schlesien mit sozialistischer Mehrheit und bürgerlicher Mehrheit 300 200 100 100 7121 Bette& Die Nationalsozialisten als Feinde der öffentlichen Angestellten. Bekanntlich tun die Nationalsozialisten so, als Nr. 5 als Beratungsgrundlage gewählt. Unter ob sie die besten Freunde der Angestellten wären, dem Vorsitz eines Juristen, des Deutschdemokraten und feiner Bevölkerungsschichte werden von den Herrn Dr. Kohn, wurde dieser Entwurf Poſt für Nationalsozialisten so große Versprechungen ge- Bost genau durchgegangen und überprüft und macht, wie gerade den Angestellten. Im nachfol- fchließlich der Beschluß gefaßt, denselben der genden soll an einem fonfreten Beispiel gezeigt Stadtvertretung zur Annahme zu werden, wie es mit der Angestelltenfreundlichkeit empfehle it. der Nationalsozialisten bestellt ist. Es handelt sich um die Geschichte der Gehaltsregulierung der städtischen Mittwoch, 21. September 1927. 糖 Jim Parlamente das Besoldungsgesetz zur Be- sei, hat Kostka natürlich nicht gesagt. Aber auch ratung stand, war es den Herren Nationalsozia- aus seinem ganzen Referat ist nicht eine listen viel zit schlecht und bei jeder Beratung Stelle anzuführen, die eine Billigung der irgendeines Staatsangestelltengeseyes im Barla aftivistischen Wirtschaftspolitik bedeuten könnte, es mente, fanden die Nationalsozialisten, daß die finden sich im Gegenteil sehr scharfe Worte gegen Bezüge der Staats- und öffentlichen Angestellten die deutschen Regierungsparteien. Daß die In viel zu gering feien und stellten großartige Ver- dustrie wieder eine Konjunktur hat, ist na befferungsanträge, weil sie ganz gut wußten, daß türlich nicht durch die Zölle, sondern höch diese Anträge von den tschechischen Parteien ohne stens trob der Zölle herbeigeführt worden, hin abgelehnt werden. Solche Demagogie kostet ja durch Ursachen, die außerhalb des Bereiches un nichts! ferer Regierungskünstler liegen. Es wäre ja auch eine sehr alberne Behaup In den Gemeindestuben aber, wo sie die Mög- tung eines im wirtschaftlichen Leben stehenden lichkeit hätten, für die Verbesserung der Bezüge Mannes, daß der Ablaß der Industrieprodukte Das Votum der Rechtskommission war aber der Angestellten wirklich etwas zu tun, steigt, wenn die Massen der Bevölkerung jährlich für Herrn Mooz durchaus nicht maßgebend. In zeigen die Herren Nationalsozialisten ihr weit über eine Milliarde Mehrgewinn für die der Sigung der Stadtvertretung von 2. Septentwahres Gesicht. Da zeigt es sich, daß sie Agrarier steuern müsser, die dieses Geld nur zum ber 1927 begann er aufs neue seine Verschlepden Gemeindeangestellten nicht Teil in Waren umjeßen, zum größten Teil aber pungsmanöver. Ohne jede konkrete Begründung behauptete er, daß sämtliche Entwürfe einmal die bescheidenen Bezüge auf die hohe Kante legen. ungefeßlich seien. Er könne daher nicht da gönnen, welche der Staat seinen Daß also zufällig die aktivistische Aera in eine Angestellten gewährt. für stimmen, wobei er sogar den Ausdruck geZeit der abflauenden Krise fällt, wird in der Bekanntlich wurden die Gehälter der Staats- brauchte, daß ihm bei Vorlage der Antrags- Der Fall Mooz ist ein typisches Beispiel. Zandpost" so gedeutet, daß die Aktivisten die angestellten durch das Gesetz vom 24. Juni 1926, variante die Grausbirn aufsteigen". Er ver- Wenn aber der Tag der Gemeindewahlen kommen rise beseitigt haben. Auf diese Weise wird der Sig. N. 103, neu reguliert. Dieses Gesetz findet, wahrte sich dagegen, daß städtische wird, dann mögen die Herren Nationalsozialisten Aktivismus noch zu schönen Erfolgen kommen. da heute faßt alle größeren und mittleren Städte Beamte die politischen Parteien fri- versichert sein, daß ihnen die öffentlichen Angestell- Wir schlagen den Agrariern für die Gemeindeihre Angestellten nach dem Staatsschema besolden, tisieren. Das könne und dürfe in der Ge- ten das Verhalten des Herrn Mooz in Obericuswahlen vor, folgende Erfolge für sich in Anspruch auch auf die meisten städtischen Angestellten An- meinde nicht vorkommen, denn die Parteien tensdorf und aller ähnlichen Mooze in anderen 31 nehmen. wendung. In Oberleutensdorf aber ist diese Um- seien die Herren, welche beschließen. Orten mit den Stimmzetteln heimzahlen werden. reihung in das neue Schema heute im Sep Eine Kritik von seiten der Gemeindebeamten lassen tember 1927!- noch nicht durchge sich die Parteien nicht gefallen. führt, obgleich das Gesetz schon am 1. Janner 1926 in Kraft getreten ist. Es fann ruhig ausgesprochen werden, daß die Ursache dieser Verzögerung lediglich in dem Verhalten Angestellten in Oberleutensdorf, welche beweist, daß gerade in den Reihen der Nationalsozialistischen die tüdischeſten Feinde der öffentlichen Angestellten zu finden sind. Das Angestelltenprogramm dieses Nationalsozialisten lautet also kurz: Maul halten und weiterdienen! Inland. Verdienste des Aktivismus. Alles muß herhalten, um den Bankerott zu verschleiern. Die Kinderzahl in den Volks. chulen ist heuer gestiegen; obwohl das mit der steigenden Geburtenziffer nach dem Kriege( also unter der angeblichen roten" Herrschaft) zusam menhängt, fann man es ruhig als Erfolg des Aftivismus buchen, der eben vorausgewirkt hat. Der verhältnismäßig schöne Sommer des Führers der Oberleutensdorfer National- Herr Richter( deutschnational) behauptete ebenist ohne Zweifel auf die Zusammenarbeit tschechi sozialisten, des Herrn Stadtrates Josef Mooz falls, daß keine Variante dem Gesetze entſpreche, scher und deutscher Bürgerparteien zurückzuführen. zu suchen ist, welcher durch immer neue Ver- ohne zur Begründung dieser Behauptung irgend Natürlich ist die gute Ernte ein Verdienst schleppungsmanöver die Beschlußfassung der Stadt- etwas anzuführen. Genosse Böhm ersuchte die Wie jämmerlich es um die Erfolge der atti Spinas. gemeinde über diese Angelegenheit zu vereiteln bürgerlichen Parteien, sich endlich zu erklären, was viſtiſchen Politik steht, erkennt man am besten Das Abflauen des chinesischen Bürwußte. Schon von vielen Monaten wurde den sie eigentlich unternehmen wollen. Genosse aus den Blättern der Aktiviſten ſelbſt. Das gerkriegs ist unstreitig ein Erfolg der Politik städtischen Beratungskörperschaften ein Umrei- Jentsch führte an, daß aus der Art, wie die rampshafte Bemühen, irgendwo einen„ Erfolg" Mayr Sartings. hungsentwurf vorgelegt. Herr Mooz erklärte aber, bürgerlichen Parteien zur Frage der Umreibung fönnte, zeitigt die lächerlichsten Folgen. Es ist ein selbstverständlich als eine Folge der aktiviſtiſchen ausfindig zu machen, mit dem man Staat machen Das Gelingen der Ozeanflüge wird daß die Umreihung sich auch auf andere Weise des städtischen Personals Stellung nehmen, vollziehen lasse, indem man andere Stichtage an- zu ersehen sei, daß gegen die Gemeinde Krenz mit einer Politik, die ihre tatsächlichen Politik anzusehen sein. Dagegen ist unbedingt daran festzuhalten, daß nehme, und bemerkte, er werde selbst diesbezügliche beamten und Angestellten Gehässigkeit vorherrscht. Errungenschaften verstecken muß, weil sie nur ErEntwürfe ausarbeiten. Da aber Monate vergingen Er fügt hinzu, daß jedes Mitglied der find, und für die Masse der Wähler, die sie gern nisse( Tenerung, Militärgefeße, Verwaltungsrungenschaften einer fieinen Schichte Besitzender für irgendwelche unterfreuliche Gescheh und die von Herrn Mooz angekündigten Entwürfe Gemeindevertretung jämtliche Entwürfe, inködern möchte, nun andere, nicht vorhandene reform, Steuerreform, Klaffenjuſtiz uſw.) die ausblieben, so machte sich schließlich der Stadt- die Hand bekommen hat und somit in der Erfolge sucht. Den Großbauern, deren Geldbeutel Aktivisten nicht verantwortlich geamtsdirektor an diese Arbeit, das heißt, die von Lage war, sich genau zu informieren und gespickt wurden, kann man ja leicht begreiflich macht werden können! Herrn Mooz verlangten Entwürfe mit anderen verwies diesbezüglich auf die Beratungen der machen, daß ihr Interesse bei den Aktivisten gut Stichtagen. wurden auf Grund seiner Angaben Rechtskommission, in welchen gegen die Antrags- aufgehoben ist, die Pfaffen und die Restgutbesizer vom Bürgermeisteramte ausgearbeitet, obzwar variante keine Einwendungen erhoben worden werden auch feinen Moment zweifeln, wem fie Es geht schon los! diese Stichtage willkürlich gewählt sind. Diese gan feien. Schließlich verwahrte sich der leitende Kon- ihre Stimme zu geben haben, aber was erzählt Die Reforma" brachte in der Vorwoche zen Berechnungen kosteten viel Zeit und Mühe zeptsbeamte in längeren fachlichen Ausführungen man den Kleinbauern, Gewerbetreibenden, Be- die Meldung( die wahrscheinlich irgendein vergeb und waren gänzlich überflüssig, aber es war da gegen die allgemeine Behauptung des Herrn Mooz, amten, Angestellten und den Arbeitern, die man lich auf Soloschlager wartender Journaliſt ſich ermit das erreicht, was Herr Woo; wollte, nämlich daß die Ansätze nicht dem Gefeße entsprechen. Er bisher noch an sich zu fesseln verstand? funden hatte), daß deutsche und tschechische SozialVerwirrung zu schaffen. Jetzt hatte näm habe die Entwürfe genau nach dem Beschluß des Da muß denn alles herbalten, was sich demokraten in einer Sitzung gemeinsames Vorlich jeder Stadtvertreter statt eines Entwurfes Gemeinderates ausgearbeitet und sei bei der Aus irgendwie drehen und biegen läßt, um wie ein gehen bei den Gemeindewahlen beſchloſſen hätten. fünf Entwürfe in der Hand, von denen jeder arbeitung der einzelnen Varianten an die ihm vor Erfolg der Altivisten aussehen zu können. Auf Weder hat eine solche Sigung stattgefunden, noch fehr umfangreich war und dies gedachte Herr geschriebenen Stichtage als Berechnungsgrund dem deutschdemokratischen Parteitag in Iglau wurde ein solcher Beschluß gefaßt. Wäre es der Mooz auszunüßen, die Verschleppung ins Unend- lage gebunden gewesen. Herr Mooz behauptet nun, hat der Reichenberger Handelskammersekretär Fall, so würden wir es selbstverständlich offen und liche fortzusetzen. er sei erst Dienstag vom Urlaub zurücgekommen so it fa eine Rede gehalten, in der er die Lage freudig mitteilen. So aber haben wir, lediglich Am 17. August fand in Oberleutensdorf eine und Freitag habe schon die Sigung stattgefunden, der tschechoslowakischen Industrie als verhältnis um der Wahrheit willen, die Meldung der„ RcBeratung aller in der Stadtgemeinde vertretenen daher habe er die Bariante nicht mehr richmäßig günstig hinstellte. Es ist natürlich über forma" bereits in unserer Samstag nummer politischen Parteien statt, an welcher als Vertretig durchrechnen können.( Wieso weiß er haupt nicht allzu wichtig, wie sich der Herr Kostka dementiert. Das hindert aber eine Bresse ter des Verbandes der öffentlichen Angestellten", dann, daß die Berechnungen ungesetzlich sind?) den wirtschaftlichen Problemen des Landes vom Schlage des christlich sozialen JäReichenberg, Genosse Dr. Hahn teilnahm. In die Sierauf beantragte Herr Mooz, sämtliche Entwürfe stellt, und vor allem die breiten Massen werden gerndorfer Volk" durchaus nicht, noch am ser Sigung behauptete Herr Mooz, daß die Ange- neuerlich überprüfen zu lassen. sich lieber an andere Autoritäten als an den Ver- Dienstag dieselbe Meldung den Lesern als legenheit noch nicht reif sei, da die Gemeinde- Genosse Böhm verwahrte sich gegen trauensmann der nordböhmischen Industriellen wahr aufzutischen und dabei noch mit höhnischen vertreter toch keine Zeit gehabt hätten, diesen neuerlichen Verschleppungshalten. Aber interessant ist es, daß die Land- Bemerkungen über die deutschnationalen Sozial die Entwürfe zu studieren. Er erklärte antrag. Die sozialdemokratischen und fommu poſt" sich an die Feststellungen Kosttas flammert demokraten" zu garnieren, die nicht genug vom ferner, daß die Sigung der Rechtskommission, nistischen Stadtvertreter verließen zum Proteste und sie deshalb als bemerkenswert" eine Spalte Verrat der Christlichsozialen und von nationalen welche für den Abend desselben Tages einberufen die Situng. Von den zurückgebliebenen bürger- lang bespricht, weil sie angeblich ein Zeugnis für Heldentaten der Sozialdemokraten" selbst berichten war, feinen Zwed habe, da sie nicht beschlußfähig lichen Parteien wurde der Verschleppungsantrag den Nußen der agrarischen Zollpolitik sind. Die fönnen. sein werde. Herr Moo; selber trug allerdings zur des Herrn Mooz angenommen. Landpost" zitiert einen Absatz aus der Rede Es scheint, daß die einzige politische" FähigBeschlußunfähigkeit nach Möglichkeit bei, indem er Rostfas, in dem er über die allgemein bessere feit, die die Christlichsozialen angesichts der Wahohne jedem Grunde der Sitzung fernblieb. Die Stonjunktur spricht und feststellt, daß wir am len vor den Wählern aufbringen, darin besteht, Sigung war aber trotzdem beschlußfähig und es Ende eines tiefen Wellentales in der wirtschaft- sich tölpelhaft zu stellen. Sogar im Jägerndorfer wurde über Vorschlag des Vertreters des Verbanlichen Entwicklung dieses Staates hoffentlich an- Bolt" dürfte man doch wissen, daß die„ deutschdes der öffentlichen Angestellten die Variante gelangt" sind. Daß dies ein Erfolg der Aktivisten nationalen" Sozialdemokraten seit dem Bestand 27 22 Der Rachen. Querschnitt durch ein Leben. Von Berta Selinger. Also hatte der Herr Oberlehrer und Vorstand Josef Ferdinand Jobst einen Antrag, gestellt. Und der löbliche Bürgerverein hatte feine Zustimmung nicht versagt. Sie wollten Schiller chren. Sie wollten Friedrich von Schillers Todestag festlich begehen. Herr Mooz hat also vorläufig sein Ziel wie der einmal erreicht. Die nationalsozialistische Partei möge aber versichert sein, daß die öffent lichen Angestellten dieses Verhalten des National sozialisten Mooz nicht vergessen werden. Als Der rote Ochs wird herausgeputzt wie ein Pfingſtochs. Der Herr Oberlehrer Josef Franz Ferdinand Jobst hängt selbst ein paa: grüne [ Boat daille. Und hinterher das bunte Gewimmel der Weiber und Kinder. sie auch gleich noch die Denkmünze am schwarzen Bandl. die Traudl, die, beide Arme in die Seiten geDanach wird in beiden Vereinen lange und stemmt, dem Tun verächtlich zuschaut. Aber der Die Sonne strahlte und machte Durst.„ Bier ausgiebig beraten und man wird hißig und Ochsenwirt gegenredet ihr für Bozena:„ Laß du her!" schvie einer und warf klirrend den Sechser trinkt viel Bier, bei welchem Wirt man den mir das Madl in Ruh, nobel schauts aus," auf den Tisch. Zage fragte ein anderer:„ Na toten Dichter und Weilitärkameraden ehren soll. er blickt wohlgefällig über die Tische hin. Und Weib, wolln mer a eis bestelln?" Die zärtliche Drei sind ihrer, alle wie einer Mutter Kind dann schmalzt er mit der Zunge und läßt sein Hausehre schoß dräuende Blicke:„ Kannst's net gottesfürchtig, faifertreu, gute deutsche Bürger Meckern hören. Es flingt ungut. Die schrille derwarten, du Saufaus? Mußt" alleweil der allewege. Aber der eine hat schlechtes Bier, was Stimme paßt nicht zu dem pumperlrunden Mann erste sein?" mußt die brave Gesinnung. Und dem anderen und seinem breiten Gehabe. Traudl, die dicke Traudl schlupfte wie ein fein Garten ist zu klein. Also bleibt nur der rote Bozena ist Kellnerin im roten Ochsen. Nur Wiest zwischen den Tischen durch, schwenkte die Schs. so im Vorbeigehen, um sich das Geld für die vollen Gläser über den Köpfen hinweg und warf Heimfahrt zu verdienen. Im Hotel war sie auf dazwischen einen Blick nach dem Kirschperl, das, und davon, ohne Lohn, ohne ein Zeugnis im die Hände gleichfalls voll Gläser, sich anstellte wie Was tut man zu solchem Ende? Man bittet Dienstbüchel. Sie kam nicht weiter bis hier in ein junger Hund. den hochwohllöblichen Militärveteranenverein Reisigfränze mit seinen Rosen aus Seidenpapier das stille Nest. Sie war durch seine Gassen ge= 3uoberst am noblen Tisch saß der Herr Oberum wohlwollende Mitwirkung. Dieser bewilligt zwischen den Bäumen auf. Denn man muß auch gangen und hatte mit zitterndem Herzen ein paar lehrer als Festvorstand. Ihm zur Rechten hatte das Gesuch und gestattet den wackeren Vereins das Auge erfreuen. Und dann tritt er zum Wirt freundlich geschwäßige Leute um Arbeit gefragt. Die Frau Gerichtsadjunkt Zumpuſch geschickt ihr mufitanten am festlichen Tage für den Toten und und fragt umsichtig, ob auch für Bier und Speiſen Die hatten sie zum Ochsenwirt gewiesen. Der herziges Töchterlein Bonaventura untergebracht. die Lebendigen aufzuspielen. Und diesmal wohl gesorgt sei; auch die Lebenden wollen ja ein schlug ihr munter auf die Schulter und meckerte: Das war die Muse des Bürgervereins, sanften bei Schillern, kann der Vorstand des Militär- Recht. Und der Ochsenwirt nicht beruhigend, nicht„ Geh ner ei do, ich brauch akrat so ei Madl. Weiß, Auges und ein bisserl ältlich, wie auch ihre veteranenvereines ganz ruhig sein, sein Gewissen und medert dazu und fein runddopvliges Moderle weil mir doch auf'n Sonntag' n Schiller feiern." Schwestern beut wären. Die Wutter nahm be Auch die Wirtin hatte sie gut aufgenommen. scheidentlich weiter drunten Platz und kehrte dem kommit in feine Not. Er erfüllt eine famerad hüpft ordentlich:„ Wir wissen, was wir unseren Nur die Traudl, die alte Kellnerin, die schon an Nachbartisch stolz den Rücken. Dort saß die schaftliche Pflicht. Und wie heißt es in den Sta Gästen und Schiller schuldig sind." die zwanzig Jahr im roten Ochs bediente, war Berealien- u. Rosoglienhändlerin Rosalie Hecksch tuten: Den Geist der Kameradschaft treu zu pflegen----" bös, gab ihr nicht einmal die Hand." So ein mit ihrer Tochter, einem hübschen, nur albern Krischperl, hergelaufenes," ſagte sie nur und aufgepußten Judenmädl. Sie Wintten freundlich und bettelten mit den Augen, um an den feinen drehte ihr den breiten Rücken. Tisch kommen zu dürfen. Aber hente war nicht Von fern her klang der Radetzky- Marsch, der Tag, wo die Frau Adjunktin zu der alten kam näher und näher und nun bog der Zug in Jüdin meine liebe Frau Secksch" sagen würde. den Ringplatz ein, zog zweimal umadum und Sie wollte ja heute weder Erdäpfel schuldig bleischwengte dann zum roten Ochsen ab. Die Tschi- ben, noch ein Tröpferl Rum in den Povid!" er Unter den Bäumen im Wirtsgarten, die ihre Alsdann läuft der Militärveteranenvereins faftigen Zweige mit dem frischen Laub sonnver diener nach Feierabend und am Sonntag früh bei langend gen Himmel recken, geht Bozona hin und den Mitgliedern herum und bittet einen jeden und wider. Sie rückt die Tische zurecht und wie sich's geziemt um seine wohlwollende Wit fpreitet die rot und weißen devbgewebten Tücher wirkung. Sie wiegen nachdenisam die Häupter, darüber. Ud jagt die Sperlinge fort, denn die zipseln den Mund und hängen die Pfeife in die find's lapabel und verunchren die sauberen GeBahnlücke, ja, sie möchten schon, ob das decken. Weib aber möcht'? Sie giftet sich so über jed Dann stellt sie altmodische Haidaer Vasen nellen klangen, die große Pauke dröhnte da- schmeicheln. Seidl Bier. Aber, Bozz Landon und Radeßly! darauf und füllt sie mit Blumen. Bauernvasen zwischen und der lahme Schneider blies das Frau Rosalie war erbost, aber du kommiſt Sie sind doch alte Soldaten! Saben gegen Preißen mit Bauernblumen: Butterschmirgel und Gänse- Waldhorn, daß es schier wundernahm, wie seine mir schon wieder," dachte sie und bestellte recht und Welsche und Bosniafen tapfer gekämpft. Und schnappe und Hollunder und Vergißmeinnicht. dünnen Backen die Luft zu halten vermochten. laut zwei Portionen Stalbsgulasch, als die Adso nehmen sie unutig die Uniform aus dem Sie hat sie selber gepflückt auf den Wiesen drau- Festlich war der Zug. Die Vorstände mit kaiser- junktin vornehm zwei paar Strenwürstel hatte Schrank, bevor das Weib aus der Messe kommt, ßen und an den Gärtenzäunen die holdſeligen, farbenen Schärpen angetan. Die Bürger im bringen lassen. und wickeln sie jachte und sorglich aus dem lin- nignußigen Frühlingsmitbringsel, die die Men- schwarztuchenen Hochzeitsstaat, die alten Krieger menen Tuch, um sie zu bürsten. Und dann pußen schyen in fleinen Städten für nichts achten. mit der Veteranenmütze und der blitzenden Me( Fortsetzung folgt.) wved), 21. September. Das Ergebnis der irischen Wahlen. Telegramme. Gegen die Dittatur Pilsudskis. [ der Mißbrauch von Kokain, Morphium und Opium mit sich bringen fann. Die Delegierte betont, daß leider noch immer manche Länder die Pflicht zur Bekämpfung des illegalen San nicht in vollem Maße erfüllen. dels und Schmuggels mit Betäubungsmitteln Devilenturie Seite 3. Brager Kurse am 20. September. 100 holländische Gulden Dublin, 20. September.( Reuter.) Die Endergebnisse der irischen Parlamentswahlen sind: Regierungspartei 79 Mandate, von denen 12 auf die Unabhängigen und 6 auf die Landwirte ent- Zusammenhang mit der Aufhebung der PreffeWarschau, 20. September.( Tsch. P. B.) Im fallent. Opposition 73 Mandate, wovon auf die dekrete durch den Sejnt melden die heutigen Blät republikanische Partei de Valera 72, auf die Later, daß die Regierung bereits ein neues Projekt bourparty 13, auf die Nationale Vereinigung 2 der Bresse dekrete ausgearbeitet hat, das wahrscheinl in nächster Zeit in Kraft treten und auf das rrbeitersyndikat 1 Mandat entfallen. wird. Der Verfassungsausschuß des Sejm hat gung des Berichtes über die Bekämpfung des 100 Dinar 100 Meichsmart... 100 Belgas.. 100 Schweizer Frants 1 Brund Sterling 100 ire 1 Dollar 100 franzöftiche tants 100 Benaös. 100 polnische 3foth 100 Schilling.. Geld Wate . 1850.12: 1356.12% 801 50 805.50 468.50 471.50 649.25 652.25 163.5712 164.77% 183.85 184.75 33.60 88.90 181.75 132.95 59.204 59.70% 589.15 592.15 375.80 878.80 474.25 477.25 Gegen Mädchen- und Kinderhandel. Genf, 20.4 September.( Belc.) Nach Genchni heute die Beratungen über den Antrag der natio Spinmhandels, zu welchem auch der Vertreter naldemokratischen Fraftion, betreffend die AufJudiens, Lord Lytton, in eindrucksvoller Rede Sozialdemokraten erstreben und aus diesem Stre- außerordentlichen Vollmachten der Republik, über die Bekämpfung des Mädchen ban Aber dieser Zusammenschluß ist auf Jahre hinaus dieſes Staates eine Einigung mit den tschechischen hebung des Gesetzes vom Juli v. J. über die Stellung genommen hatte, eröffnete die Völker bundsversammlung die Disfuffion des Berichtes ben niemals ein Sehl machten. Und auch das aufgenommen. Der Antrag der nationaldemokra bels. Der fubanische Delegierte, Fortela, er nicht diskutabel. Wie schaut es aber bei uns aus? weiß wohl der Gloffator bereits dementierter Meltischen Sejmfraktion hat keine zugeficherte Mehr- ftaitete in dieser Frage Bericht. Unter anderem Der Arbeiter Turn- und Sportverband ist unter dungen sehr wohl, daß wir es den deutschen Christ- heit, da die meiſten parlamentarischen Klubs ge erwähnte er, daß am 1. Oftober in Deutschland den deutschen Kulturarbeiterorganisationen füh lichsozialen und Agrariern niemals verübelt haben, wisse Vorbehalte gegen die Aufhebung dieser Vere daß sie mit ihren Standes und Weltanschauungsordnung hegen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein Gefeß in Kraft treten werde, wodurch öfrend, sowohl was die Mitgliederzahl als auch die genossen im tschechischen Lager zusammengehen. daß das Defretierungsrecht des Präsiden fentliche Säuser aufgehoben werden. Auch organisatorischen Einrichtungen anbetrifft. Nach Im Gegenteil: wir haben diesen Zustand immer ten der Republif in dieser Richtung( zum Beispiel Frankreich wird die Abschaffung der öffentlichen dem Artife! des Gen. Wüller warten nun die verin vorausgejagt. Der Verrat dieser Parteien liegt auf dem Gebiete der Preßgesetzgebung) ein gegen erflärte Frau Littleton( Großbritannien), verband dem von ihm befürworteten ZusammenSäufer vorbereitet. In interessanten Ausführun fchiedenen Organisationen darauf, wie der Turnnicht im Zusammengehen mit tschechischen Par- schränkt wird. teien, sondern in dem 3wed under Wir= daß der gewerbliche Mädchenhandel immer noch schluß angeben wird. Jedem ist es flar, daß nur fung dieses Zusammengehens: im blithe. große geschloffene Wassenorganisationen etwas zu Aufgeben aller eigenen programmatischen natio leisten vermögen. Zu einem solchen Zusammen nalen Forderungen, in ihrem Verkauf um gewisser Warschau, 20. September.( Tsch. P. V.) In schluß ist aber auch ein gemeinsames Bekenntnis Standes und Parteivorteile willen, sowie weiter der heutigen nachmittägigen Plenarsißung des fich die Volkswut auf tschechischer und deutscher Sejm ergriff Vizepräsident Bartel vor dem Seite nicht gegen die Kooperation und Koalition Uebergang zur Tagesordnung das Wort und verdieser Parteien schlechtweg richtet, sondern das las ein Handschreiben des Präsidenten der Reput Hierauf teilte Präsident Guani mit, daß die gegen, daß sie lediglich dazu dient, die blit, mit welchem die außerordentliche jenigen Staaten, die die Bekämpfung des Altobreite Masse des Volkes noch mehr Sejmsession auf Grund des Artifels 25 der holismus zur Sprache bringen wollten, sich auszubeuten und zu entrechten. Verfassung am 20. September auf die Dauer von einverstanden erflärten, daß dieses Problem vortagung der außerordentlichen Sejmfeffion hat un- werde. 30 Tagen verta gt wird. Die unerwartete Verläufig noch nicht auf die Tagesordnung gefekt ter den Abgeordneten große Best ürzung hervorgerufen. In den parlamentarischen Streifen wird diese Maßnahme der Regierung als Folge der oppofitionellen Saltung des Sejm gegenüber der Regierung betrachtet. Das alles wissen die christlichsozialen und landbündlerischen Schreiber sehr gut. Aber es lommen doch Wahlen und da muß eben das Volk ganz besonders verblödet werden! Da muß man, wenn schon sonst gar nichts vorliegt, Meldungen erfinden und auch aus einem unwahren Tatbestand. den, selbst wenn er wahr wäre, kein Anständiger und Vernünftiger uns zum Vorwurf machen fönnte, den Sozialdemokraten eins anzu hängen versuchen. Es ist feine große Sache, mit der wir uns da beschäftigen, aber sie zeigt immerhin zwei Dinge jehr deutlich: nämlich erstens, daß die Chriftlich fozialen jetzt in ihrer Verlegenheit und Furcht aus der Luft ihre„ Argumente" gegen die Sozialdemo fratie holen müssen, und zweitens, daß sie wohl entschlossen sind, vor feiner Unwahrheit, vor keiner Entstellung und Verdrehung im bevorstehen den Gemeindewahlkampf zurüdzuschrecken. Nach dem aber, was ich da beispielsweise das Jägerndorfer Pfaffenblättchen geleistet hat, dürfen wir wohl hoffen, daß diese Mittelchen den Christlich fojialen mehr schaden als nüßen werden. Die österreichische Sozialdemokratie unerschüttert. Bahlerfolge in niederösterreichischen Gemeinden. Am Sonntag wurde in fünfzehn niederösterreichischen Gemeinden Gemeinderat gewählt. gt, es Bertagung des Geim! Nach Genehmigung des Berichtes beschäftigte sich die Versammlung mit der Frage des Kinder Schutzes, worüber der belgische Delegierte, Janjon, Bericht erstattete. Er wies vor allem auf die schäd liche Einwirkung der Kinotheater hin. ciner proletarischen Barteirichtung sowie zur Sportinternationale Voraussetzung. Leider liegen diesbezüglich in den übrigen Kulturorganisationen Sportverband. die Verhältnisse nicht so flar, wie im Turn- und Die Radfahrer haben bereits ihren Kampf um die Internationale und um die Anleh nung an die sozialdemokratische Partei in ihren eigenen Reihen aufgenommen. Auch dem Zusam menschluß mit dem Turn- und Sportverband auf Schaffung eines internationalen Justitutes Jahre 1920 hat der Radfahrerverband bereits den Der Vorschlag der italienischen Regierung wird großes Interesse entgegengebracht. Im für Lehrfilms in Rom wurde mit gewiffen Aufchluß an den Turuverband und die Heraus Vorbehalten dankend zur Kenntnis genommen. gabe einer gemeinsamen Zeitung verlangt, ohne Der Rat wird sich mit dieser Frage noch beschäf- ein Resultat zu erzielen. Das gleiche geschah in tigen. den folgenden Jahren 1922, 1924 und 1926. Jn Es referierten noch der polnische Vertreter, der Arbeiter Radfahrerzeitung" vom 15. Dezem London, 20. September.( Reuter.) Die letzten sowie Major Elliot über bulgarische Flüchtlingsentralisation" über den Zusammenschluß mit Gliwich, über die Arbeiten des Wirtschaftskomitees ber 1921 schrieb Genosse J. S. unter dem Titel Meldungen aus Shanghai besagen, daß die Konfragen, worauf die Tagesordnung erschöpft war bem Arbeiter- Turn- und Sportverband und gab ferenz zwischen den Vertretern der beiden Gruppen der fidchinesischen Regierung mit einer kufion und die Situng um 13 Uhr abgebrochen wurde. der Sanfauer und Nangfinger Regierung ichloß. Ueber die Form und die Zusammenfeßung der neuen vereinigten Regierung ist bisher noch nichts Ginigung Hantau- Ranting. bekannt. Fascistische Rache. Riga, 20. September.( Tsch. P.-B.) Von 20 Angeklagten, die der Beteiligung an der Tauroggener Revolte überführt wurden, sind 8 zum Tode, 9 zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und die übrigen zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Sic ben Todesurteile wurden in lebenslängliche 3wangsarbeit umgewandelt, der achte Verurteilte fofort nach Urteilsverkündung hingerichtet. Bölkerbundversammlung. Bekämpfung des Handels mit Betäubungs mitteln. Genf, 20. September.( Selv.) Nach einer Rundjunt für Alle! Ein Problem. Von Wenzel Hudeček, Eichwald. Nun meldet sich exfreulicherweise eine Stimme aus dem„, Arbeiter Radfahrerverband" für den Zu sammenschluß der proletarischen Kulturverbände. Wir lassen sie als einen Diskussionsbeitrag folgen und halten es für wünschenswert, daß sich auch die führenden Funktionäre der übrigen in Betrach: kommenden Verbände mit ihren Auffassungen zu Worte meiden. Vielleicht kann dann in dem ange fündigten wissenschaftlichen Organ der Barrei, die Diskussion auf breiterer Grundlage bis zur vollen Klärung dieses schwierigen Organisationsproblems geführt werden. Die Redaktion. In den sozialdemokratischen Tagesblättern Daventry, 1604, 12: Quartett und Gesang. 13: Schallplatten mufit. 15: Gottesdienit. 15.45: Quartett und Gefang. 18.20: Tanzmusif. 19.15: Orgelfonzert. 19.30 Orcheſterfonzert. 22.30: auch hiezu einige Winte. Alles das wurde leider nicht genügend berücksichtigt. Das Zusammen gehörigkeitsgefühl war himmer vorhanden, was bereits in der Gründung des proletarischen Kulturausschusses zum Ausdruck fam, der leider wie der nach furzer Dauer eingegangen ist. Der Zusammenschluß aller in der Tschechoslowakei vorhandenen Radfahrerorganisationen( Kommuni einer Zentralorganisation war die nächste Folge. ften, der tschechische Pilsner und Prager Kreis) zu Aber auch diese Zentralorganisation ist eingegan gen, und wir haben uns dem Zentralausschuß für Sport- und Körperkultur angeschlossen, wo wir neben dem Turn- und Sportverband, den Naturfreunden und den tschechischen Sportverbänden vertreten sind. Wenn die Notwendigkeit eines Zusamment schlusses vom Arbeiter Turnverband neuerdings betont wird, so wäre es notwendig, jetzt schon auf as bezieht sich insbesondere auf die Zusammen die fünftige Zusammenarbeit Rücksicht zu nehmen. Das ziehung der Kanzleiräume und Verwaltungsstellen. Eine ideale Lösung wäre es, für die profemahlt. Der Ausgang dieſer Wahlen haben die mehrtägigen Pauſe trat die Vollversammlung vom 17. Mai 1927 iſt ein Artikel des Genoffen tarifchen Störperkulturverbände ein großes se ge fürgerlichen Parteien mit besonderen Hoffnungen des Völkerbundes heute vormittags wieder zu Seinrich Willey- Aussig erschienen, in welchem meinsames Geim zu schaffen, wo Turner, Sänger, nigegen. ſammen. Der Präsident Gnani eröffnet die er die Zuſammenſchlußmöglichkeit aller proletari Radfahrer, Touriſten und Samariter nebeneinan gegen. Sie sollten der Prüfstein sein, wie ins- Beratungen. Die Tribünen sind nur schwach beschen Sport und Kulturverbände erörtert hat, der Unterfunft finden würden. Dadurch befäment besondere die ländliche Bevölkerung fandelte sich zumeist um ländliche Gemeinden setzt, da heute lediglich Fragen von geringerer ohne aber praktische Winke für die Durchführung wir Lokale für den geschäftlichen Teil, Expeditions die Ereignisse des 15. Juli in Wien Bedeutung auf der Tagesordnung stehen. der Sache zu geben. räume, Verfaufslokale, Magazine und vor allemt beurteilt. Die bürgerlichen Parteien erivarFran Larsen( Norwegen) erstattet namens Gewiß würden wir alle ohne Ausnahme eine Reparaturwerfstätte, welche allen Witglie ten eine vernichtende Niederlage der Sozial- der fünften Kommission Bericht über den an wünschen, daß wir dieses Problem gemeinsam mit dern große finanzielle Erleichterungen bringen temofratic auf dem flachen Lande. Diese Speku- del mit Opium und anderen Betäubungs- den tschechischen Genossen lösen, nur leider haben würden, Außerdem müßten noch andere lation der Bürgerlichen mit dem 15. Juli ist ganz mitteln. In dem Berichte wird festgestellt, daß wir vorerst in unseren eigenen Reihen so viel Ar- Räumlichkeiten vorhanden sein für Turnen, Saal lich mißglücht. Die Vorfälle am 15. und 16. Juli dieser Handel noch immer eine ernste Bedeutung beit zu leisten, daß an die internationale Zusam reigensport, Unterrichtszwecke sowie für Gefang haben die sozialdemokratische Stellung auf dem für die Volksgesundheit mancher Länder darstellt. menfassung der Arbeiterfulturbewegung in der proben. Auch für Uebernachtungsgelegenheiten ande nicht im geringsten erschüttert, ja in ein- Gine fonsultative Kommission zur Belämpfung Tschechoslowafe: vorläufig nicht zu denfen ist. Die müßte Vorsorge getroffen werden. zelnen Gemeinden ist es der Partei sogar gelun- des Opiumhandels wies auf die große Bedeutung ganze Arbeiterschaft fühlt den Schmerz des Ge, einige fleine Fortschritte zu erzielen. In einer Aufklärung der In einer Aufklärung der weitesten Oeffentlichkeit noffen Müller, wenn immer zwei Sportverbände Bisamberg. Groß Siegharts, Peüber die großen Leiden und das Elend hin, welche in diesem Staate nebeneinander marschieren. tronell und Bottenstein haben die Sozialdemofraten ihren Mandatsstand unge= [ chmälert erhalten. In Bisamberg und Pottenstein fonnten sie sogar einen Stimmenzuwachs verzeichnen. In Weitra eroberten die Sozialdemokraten ein Mandat. Auch in der Gemeinde Hadersfeld haben die Sozialdemokraten einen fleinen Stimmen zu wachs zu verzeichnen. In Drösing bleibt das Parteiverhältnis ebenfalls unverändert. Einen Verlust von einem Mandat erlitten die Sozialdemokraten in der kleinen Gemeinde Schlag im oberen Waldoieriel. In Wienerberberg haben sie sieben von 132 Stimmen eingebüßt! Da gegen haben die Sozialdemokraten einen name haften Erfolg in Heidenreichst ein zu berzeichnen. Die Sozialdemokraten haben hier 16 Stimmen gewonnen und ein Man at erobert. Die christlich- deutsche Partei ist bon 685 Stimmen auf 517 Stimmen zurückgegangen; sie hat ein Wandat verloren. In Schleinbach indert sich nichts an dem Parteiverhältnis. Von 174 gültigen immen haben die Sozialdemokry len 72 Stimmen erhalten. Sie haben ihre zwei Siße im Gemeinderat behauptet. In zwei ganz leinen Gemeinden, in, Prugg im Bezirk Horn and in Weierburg im Bezirk Oberholla brunn, haben die Sozialdemokraten, wie auch das lestemal, gar nicht kandidiert. Von zwei Gemeinden steht das Wahlergebnis noch aus. 4 So ist der 18. September, der für die bürgerlichen Parteien ein verheißendes Vorspiel für gung der Kraft der Sozialdemokra tie geworden. Börsennachrichten. 16: Regimentsmusik. 16.55: Börjennachrichten. Die Hygiene des Schulgebäudes. 18.15: Deutsche Sendung. Tanzmusik. Rom, 450. 17.45: Ronzert. 21.10: Aus Operetten. Wenn der Arbeiter- Turn- und Sportverband die in dem Aufsatz des Genossen Müller behandelte große Aufgabe ernsthaft in Angriff nehmen will, so wäre es jetzt schon an der Zeit, alle in Betracht fommenden Verbände zu einer gemeinsamen Be Sprechung über das Thema„ Zentralsportverband" einzuladen. Dort müßte vor allem über die Beitragsleistung an die zu schaffende Zentralorgani Wien, 517. 11: Vormittagsmufif. 16.15: Nachmittagstonzert. fation gesprochen werden. Meiner Berechnung 18.30: Witteilungen aus den Bundestheatern. 18.40: Musflugs siele und Reiſebläne. 19: 3m Baddelboot von Bafiau nach nach würden drei Kronen pro Monat genügen, Heiter: Borlefung. 21: 3m wovon zwei Kronen an die Zentrale abzuführen ien. 19.30: Esperanto. 20: Wienerwald. Zürich, 588. 15: Nachmittagskonzert. 16: Tanzmusik. 20: wären, so daß eine Krone dem Vereine verblei Chopin und Schumann. 20.40: Soliftentonzert. 21.20: Unterben würde. Ortsvereine müssen Sportkapellen gründen und zwar auf derselben Grundlage wie die Verbände. Die Streife, welche nach politischen Wahlkreisen einzuteilen wären, müßten von dem Zentralsportverband subventioniert werden, ebenso die Bezirke. Die Bezirks- und Kreisleitungen hät ten die Verbandsleitung in ihrer Tätigkeit zu unterſtüßen. Das wäre aber alles eine innere Organisationsfrage, wo uns der Turnverband mit Vorschlägen kommen soll. Er ist fraft seiner Stärke berufen, die Initiative zu ergreifen. Auch die Zeitungsfrage wäre bei dieser Gelegenheit haltungsfonzert. Deutschland. Programm für morgen, Donnerstag. Prag, 349. 10.30: Bormittagskonzert. 11.35: Landwirtschaftsfunt. 12: Beitignal. Breffenachrichten, 12.10: Schallplattenmufit. 18.15: Rundfunk für Induſtrie, Sandel und Gewerbe. 13.50: 17: Stonzert. 1. Strauß: rüblingsstimmen. 2. Millöder: Bolt fcriptum. 3. Sirauk: Die Fledermaus. 4. Romzal: Souvenir de Baden, 5. Gollwell: Ländler. 6. Moderne Tänze. 18: Bortrag. Wetterbericht und Tagesneuigkeiten vom Preisebüro, hierauf: 3. Binterni Brag. Der Criola in Jar Ginnies Skin 18.45: Landwirtschaftsfunt. 19: Vortrag. Der Eintritt Das und des in die Volksschule. 19.15: Mufitvortrag. 20: Uebertragung aus dem Smetanajaal. Symphonisches Stonzert. 1. Bach: Suite Smoll. 2. Mozart: Les petits riens. 3. Schubert: Ballett nufil aus„ Rofamunde". 4. Weber: Aufforderung zum Tanz, 5. Grainger: a) artiches Lieb b) Catifer Tan Sri winffy: Ricine Suite. 7. Tichaitowffij: Der Rustnader. 22: Zeit fignal. gepte Nachrichten des Preisebüros. Uebericht der Ta gesereigniffe, Sportnachrichten. 22.15: Theaternachrichten. 2.20: Tanzmusil. Brünn, 441. 12.15: Wittagsfonzert. 14.30: Brager Geldbörje, Weitervorausiage, Breiies, Sport und Theaternachrichten. 17.15: Frauenfunt. Die Speisekarte im Herbst. 17.15: Deutfde reisenachrichtes. 17.45: Duti dhe Sendung. Fachlehrer E. Steiner: Bon der Zauberlaterite bis zur modernen in maschine. 18: Landwirtschaftsfunt. Fremdländische Sufeifen. 18.20: noftra. Heber die Entitebung von Arantbeiten. 18.10: Cipe rantolurs. 19: Kammermutfit. J. Fibich: Quartett C- dur. 2. ovat: Stomatithe Boltslieder. 3. Dvorak: Walzer. 4. Popis: Volkslieder. 22: Wie Prag. Preßburg, 300. 16: Landwirtschaftsiunt, Brobuftenbörse und Die Musit in Preßburg. 19.15: Einführung zu der Oper„ Die verkaufte Braut". 19.30: Hebertragung aus dem Slowakischen Marttberichte. 18.45: Fremdenverkehr, Touristik und Sport. 19: Rationaltheter. Emetana:„ Die verlaufte Braut". Raschau, 1870, 17.30: Bromenadentonzert. 19: Die bobe Tatra. 19.15: Breffenachrichten. 19.20: Konzert. 1. Dvorak: Cs- dur,& Mozart: Duartett D- moll, Ambapeit, 556. 17.05: Resitationen. 17.30: Zithertonzer 19: Bücherbesprechung. 20: tél poſtalevesi". Operette von si fagyi. Zigeunermusit." Rönigswusterhausen, 1250. 14.30. Die verschiedenen Berufe Stochauweisungen und Speijciolanen für den Winter, 15.40: hundgeses. 16.30: Voltserziehung mit Sumor. 17: Weltpolitische Stunde. 17.30: Moderne russische Muji: 18.30: Spanisch. 18.55: Liebeswalzer von Brahms. 19.20: Wildhabiasfragen im Indu ſtriegebiet. 20.30: Uebertragung von Berlin, 484. Symphonieton Pontert on Blas Chopin: Alavier. & moll. Beethoven: 2. Symphonie. 22.30: Tanzmusif. Breslau, 323, 16.30: Nachmittagsfonzert. 18.50: Der Flachs Drama von Toller. 22.15: Tangmufit. Den vide bes Biederaufbaus, 2015:„ Die Maschinenſtürmer". Frankfurt, 129. 18.30: Schallplattenmufif. 16.30: Nachmit grin", romantische Oper von Wagner. tagsfonzert. 17.45: Alexander und Juliu Cafar. 19: Loben samburo. 95. 16.15: Tanzweifen. 17: Rachmittagskonzert. 18.55: 3abnerkrankungen im Mindesalter. 19.20: Der Chuiluk der Brau auf das Theater. 20:„ Kurve links". Komödie der Technik von Balinsch. Tanzunfil. Langenberg, 469. 18.10: Wittagsfonzert. 14.30: Wie bleibe ( Sutes Dentid, 19.15) Crnabrana on vier i Teemufit. 18.35: Deutsch. Ernährung und Pflanzen. 19.40: Die Freude am Buch. 20.10:" Brandt- Abend. 22. MingelnayAbend. Tanzmusif. regeln und es wäre wohl die beste Lösung, ein " Zentralorgan für Sport und Körperfuftu herauszugeben, welches neben den Turnerangel: genheiten die der Radfahrer, Sänger, Touristen, Samariter behandeln würde. Daneben könnte der Freie Sport" zu einer größeren illuſtrierten Zeit schrift ausgestaltet werden. Vielleicht befaßt sich der Turnerverband mit diesen Anregungen und leitet die notwendigen Verhandlungen zur Bewältigung München, 536. 12.30: Künstlertrio. 15.15: Geiligelzucht. 16: dieser großen Aufgabe ein. Ich glaube im Namen lavierkonzert. 16.30: Wovon lebt der Menid? 17: Zbrammel aller, die den Artikel des Genossen Müller gelesen trio. 17.45: Wirtshausnamen und ihre Sertunit, 10. Stimmen haben, verlangen zu können, daß mit Unterſtüßung des Drients. 20.20: Fatme". Tomische Oper von Flotom. Stuttgart, 380. 16: Für die Sausfrau. 16.15: Nachmittags- der Partei an dem Aufbau der„ vierten Säule" fonzert. 18.15: Dramaturgie, 19.15: Die Werkbundausstellung der Arbeiterbewegung bald eine positive Arbeit 20.15: Symphonicfonzert. Schubert: Ouverture„ Rosamunde", Phantasie F- moll, Symphonic B- dur. geleistet wird. Leipzig, 366. 16.30: Nachmittagskonzert. 19: Wie wird Neues aus Altem? 19.30: Liebe und Gattenwabl. 20.15: Einalterabenb. Cette Lagesneuigkeiten. Schreiendes Elend. Ein erschütternder Brief aus dem Adlergebirge. ... Bei uns muß dauernd gejammert werden: Die Lebenshaltung ist zu fostspielig, die Löhne sind in unserem Lande unterm Hund. Zu bedauern ist der Umstand, daß, wenn wir nicht demi Hungeriode preisgegeben sein sollen, uns immer wieder nach Deutschland wenden müssen, um dort zu arbeiten. Im anderen Lande versuchen wir, uns den Lebensunterhalt einiger maßen zu sichern. So bleibt uns nichts anderes übrig. als durch diese elenden Lebenstage bis zum Tode zu wandeln und zu hoffen, daß es auch uns einmal befchieden sein wird, ohne Kummer und Sorgen um das tägliche Tafein zu ringen. Wir schwärmen hier nicht nach Reichtum und Geld, wir verlangen nur Arbeit und nicht einmal die ist heute hier zu haben. Alle, die nicht verhungern wollen, gehen nach Deutschland arbei ten. Unser. Bausvarer", der Staat, sagt nur immer: zahlen: wo es hergenommen wird und von welcher„ Milchfuh" wir melfen sollen, hat er noch nicht gefagt. Es wäre dech von größter Wichtigkeit, daß im eigenen Lande einmal viel Arbeit geschaffen würde. Wir schaffen gern und niemand fürchtet sich vor der Arbeit, wenn mir nur wüßen, daß wir ein einigermaßen forgenfreies Leben führen könnten. Ueberall hält man mehr auf das schaffende, kleine Volf, auch in Deutschland, trotzdem das ein besiegter" Staat ist und wir doch angeblich gesient" baben! Was wird wohl diese Stage muten. Unsere Anschauungen und Wünsche im Adlergebirge säh len wohl nirgends etwas. Wir gehören wohl nicht zu dem Staat der Tschechoslowakischen Republik. Unsere Armen fönnen verhungern... 280 Baffagiere eines gefuntenen chinesischen Dampfers bermißt! 159 Leichen bereits aufgefunden. Shanghai, 20. September. Wie aus Tsingtau gemeldet wird, ist das Motorschiff„ Gentofu Maru", das sich mit 400 chinesischen Passagieren nach Tsingtan unterwegs befend, fed geworden und gesunken. 120 Passagiere wurden von einem amerikanischen Kriegsschiff aufgenommen. 159 Leichen wurden bereits aufgefunden. Die übrigen Passagiere werden vermißt. wenn auch sehr hüftenschlanken Frau„ mit wenig sobdachloß sein. Bis jetzt sind sechs Todes Brust" zur Schau stellt. A Mittwoch, 21. September 1927. Mord in Mährisch- Ostrau. Mähr. Oftrau, 20. September.( Tsch. P.-B.) In der Postgasse in Währ. Ostrau ereignete sich heute ein Word, der großes Aufsehen hervorrief. Der Obsthändler Nye forderte seinen Aftermieter Kratochvil, da er den von Stratochvil bewohnten Raum für sich brauchte, mehreremal auf, auszu ziohen. Daraus entstanden zwischen ihnen StreiLigfeiten, welche heute ihren Abschluß damit fanden, daß Kratochvil den Nye crschoß. Ně war auf der Stelle tot. fic vollständig aus und warfen sie dann in ein offenes Grab. Als auf ihre Hilferufe der Indu strielle Wieners herbeicifte wurde er durch drei Schitise in den Rüden schwer verletzt. Die Poli ei fonnte einen der Räuber festnehmen. Die Ber lekungen der beiden Frauen sind nur leicht. Meyers dürfte jedoch kaum mit dem Leben dovonkommen. opfer befannt. Die Stad: Akambaro So raffiniert Josefine Bafer in ihrer( ichoagan) soll zum Teil zerstört sein. Stunst erscheint, so tüchtig ist sie auch geschäftlich. Bei einer blutigen Schlägerei zwischen Wer die 12 Franfen für das Revue Programm Bauern unweit Zubotica wurden zwei der aufwendet, der findet darin die Einladung, ihr Bauern getötet und vier schwer verletz. Fünf um Mitternacht in ihrem Kabareit in der Rue zehn Bauern wurden verhaftet. Die Ursache der Rene siamesische Zwillinge. In einem 2onFontaine die Ehre zu geben. Eingeladen ist aber lägerei scheint politischer Natur gewesen doner Krantenhaus liegt ein merkwürdiges nur die Elite von Paris und des Auslandes. zu fein. Man muß allerdings zur Elite" gehören, um Swillingspaar, zwei Mädchen, die, die Gesichter ein Tas Philistertum hat in Hannover geander zugefehrt, von dem mittleren Teil der Brust Josefine die Ehr eeben zu können sie fredenzt siegt. Bon verschiedenen Senatoren wurde dort his faſt an das untere Ende des Unterleibes zu außer buntem Tanz und sprudelnder Laune nur die fünstlerische Ausschmückung der Erfrischungs fammengewachſen ſind. Diese neuen fiamteſiſchen Champagner zu 170 Franken die Flasche und räume der neuen Vadeanstalt beanstandet, weil hat genügend Gehilfinnen zur Sard, damit so dor: nadie Frauen dargestellt waren, wie sie dem eine Flasche Schampus nicht lange hält. Um Bade entstiegen. Damit bei diefen Herren Sena fayz- Umsay!" ist ihre Varole. toren das Schamgefühl nicht verletz wurde, wurde Josefine ist aber nicht nur sehr geschäftstüch die Künstlerin, auf Veranlassung des Miagi igfie hat auch Ehrgeiz. Ihre Hautfarbe war fiates, durch die Leitung der Kunstgewerbeschule für sie in Amerika ein Hindernis gesellschaftlicher ge; mungen, den Frauengestalten Geltung. Sie ist zwar weder eine Vollblutnege eine Badehose anzupinsein! rin, noch eine Wulattin; sie hat überwiegend weißes Blut", ist etwa eine Terzerone oder Drei Tote auf einer Lurusyacht. Wie Havas fogar eine Quarterone. Aber das bedeutet troche yacht bei Sardeiet gefenteri. Drei der ous Boulogne- sur mere berichtet, ist eine eng dem Half- cast. Nun hat sie diefen„ Mangel" aus Sufassen famen ums Leben. Nur eine Frau geglichen. Die Bilderbeilagen der französischen fonnte gerettet werden. Es handelt sich um eine Zeitungen bringen das Bild eines glücklichen englische Judustriellenfamilie, die Baares" mit der Unterschrift:„ Die berühmte Negertänzerin Josefine Baler heiratete die Absicht hatte, auf ihrer Luxusyachi nach den italienischen Grafen die Aftertini." der französischen Riviera zu fahren. " Schwunghafter Dickshandel. In Angelegen heit der Güterzugsberaubungen bei Bebra sind von der Striminalpolizei drei weis tere große Diebslager festgestellt worden. Wehrere Wagenladungen mit allen mög Bergleicht man einmal die Löhne in Deutsch land mit den unfrigen. so erfich: man, wie es uns geht. Ein Familienvater mit 4-6 Kindern verdient in Deutschland in 8 Stunden 5 GM., Tänzerinnenbeine haben schon mehr angeto find K 32. Waldarbeit oder Straßenbau richtet, als nur den Kopf eines italienischer Gräf hält sich im Taglohn gleich. Pei uns bier, zwei feins verwirrt. Aber um solche Verwirrung wird Stunden entfernt vom deutschen Arbeitsplatz, es sich hier nicht einmal handeln. Einfach um ein per Tag K 15, höchsters K 18.- Un Geschäft Zug um Zug. Es gehört ja schon längst fer Gebiet ist auch deutsch! Dabei darf nicht verzum guien Ton, daß europäische Adelige ihrlichen Bedarfsartikeln sowie auch Genußmitteln gessen werden, daß diesen Lohn in Deutschland wir Wappenschild von Amerikanerinnen vergolden wurden beschlagnahm. wurden beschlagnahm. Der Polizei ist bereits Ausländer haben. Die dort ansässigen verlassen. Warum also soll der Graf di Albertin nicht von der Geschäftstüchtigfeit Josefinens profitieren? Wenn auch von ihrer aut ein etwas dunkler Schatten auf ihr Geld fällt! Aber Ehen werden im Simmel geschloffen? Nattlich! Im Börsenhimmel, wo Grafentiel ihren wohl abgewegenen Preis in Gold haben! dienen noch ein hübsches Biffer mehr! Es gehört viel dazu, diese Verhältnisse ansehen zu müssen und nich: zu verzweifeln. Es rührt sich meder oben nod nuten eras. Jeder torfelt auf dem dornigen Weg: weiter und sagt sich: Wenn es alle ist, ist's eben alle!_ Nach diesen Schilderungen wird wohl die dortige Bezirksleitung erfennen, wo die Gründe Immer noch derselbe Geist. In unseren neue liegen, wenn alles nicht so geht, wie es gehen sten Schulbüchern nämlich: Löhrl: Teutsches follte. Morgen fchreibe ich meifer, es ist heute Sprachbuch Seite 9. Teil F.„ Gott setze die Sterne ſchon Zeit zum Schlafengeken, win schon an den Himmel." Seite o wohnt das auch ein Namensregiſter von Hehlern in die Sände gefallen, nach welchen auch ein Gastwirt in Son ra verhaftet wurde. Alle Schler betrieben einen huughafen Handel mit dem Diebegut in das fel. Eisenach und Eschwege. Unter den beschlag eralischen Stoffen, Schuhen, feiner Herren- und nahmen Gegenständen befinden sich außer Tuchen, Damenmasche. Lebens und Genußmitteln auch era 800 Fahrräder. weiter fast eine halbe Waggouladung Autegummireisen. Weiters wurden ungeheure Mengen von teuren Teppichen, Spielmaren, der Jagdflinen, Hüten, Kücheneinrich tungsgegenständen und Musifinstrumenten befchlagnahmt. Flugfonfurrenzen über den amerikanischen Rantinent. Von den 20 Flugzeugen, welche Mon a Spofane verlassen haben, um sich an den lugfonfurrenzen über den amerikanischen Ston tinent zu beteiligen, gelangten zwölf nach Chicago. Die übrigen 8 waren genörig, im Laufe der Nach: an verschiedenen Orten zu landen. Sente früh find aus Spofane 15 weitere Flugzeuge, die in gleis her Richtung fliegen, abgeflogen. Zwillinge, die die Namen Mary und Aun erhalten haben, befinden sich zur Beobachtung im Krankenhans. Ann ist nämlich nicht so geſund wie Mary, und man denkt daran, die Zwillinge durch eine Operation zu trennen. Man fürchtet aber. daß das fräftigere Mind die Trennung von dem schwächlichen nicht aushalten würde. Beide Babys führen eine förperlich getrennte Existenz, denn ihre Herzen schlagen nicht zusammen. Sie ähneln sich aber so, daß man sie nur durch verschiedenfarbige Schleif. blau. chen unterscheiden fann: Wiary trögt rosa und Ann Eine Blinde überfollen. Am Sonntag abends die ihr sechsjähriges Söhnchen führte, auf dem Heimwurde in der Nähe von Spandan eine blinde Frau, wege von einem Wann überfallen und vergewal igi, nachdem der Unhold den Knaben durch Drohungen vertrieben hatte. Das Ueberfallkommando, das bald nach der Tat eintraf, fonnte den Täter nicht meht auffinden. Ein Pfarrer im Mädchenkleid. In England but ein Doiffarrer sich drei Tage lang als Wiädchen verficider und so die Dörfer seiner Grafschaft durch. wandert. Zwed der Nebung war, die Woral der Landbevölkerung und der ihm anvertranten Dorfbewohner festzustellen. Vor allem wollte er sehen, wie viel Annäherungsversuchen alleinstehende Frauen von wännern ausgefent feien. Obwohl der Pfarrer erflärte, daß das Ergebnis seiner„ Studienreise" günGemeinde feineswegs mit seinem Vorgehen einverfiger ausgefallen sei, als er erwartet habe, war seine itanden. Ein guter Magen. Im Krankenhaus in Reichenhall unterzog sich ein Wiaschinist einer Operas tion, wobei im Tidtarm ein Stahlmeißel, eine dreiantige eile und des Stiel eines Eklöffels gefunden wurde. Die drei Gegenstände waren je 13 Senti meter lang. Der Mann will nicht wissen, wie sie in feinen Wagen gelangt sind. 17. tschechoslomakisme Klaffenlotteric. 90.000 K: 102.720; 60,000 K: 103.657, 40.000 K: 13.343; ic 10.000 K: 1897, 31.879, 69,309, 96.433. 112.006; e 5000 K: 2687, 13.206. 33.181, 51.317. 67.103, 75.504. 28.779. 24.450, 27.150, 27.573. 30.058, 50.673. 53,307, 55.774. 50.551, 68.467. 60.070, 72.031. 73.028, 74.202. 70.214. 93.006, 100.081 100.728, 109.820, 109.954, 110.000, 81.710, 95.504, 112.009, 112.393; je 2000 K: 583, 16.018 116.256, 119.938; jc 1000 K: 5442, 5880, 6558, 6653, 9720. 979, 14,839, 15.904, 16.019, 20.176, 21,556. 21.693, 21,736. 28.807, 24.820. 27.668. 32.111. 34.155. 37.640, 37.712 19,201, 54.117, 55.091, 56.211, 56.770. 61.811. 62,571, 63.278. 64.266. 64.581. 69.607, 70.199, 73.110, 73.339, 74.220 78.216.,$ 3.076. 80.327 90.749, 93.236, 96.341, 100.263. 102 203, 104.713. 110.000. 110,100. 111.401. 118.171, 115.670, 118.781. Kleine Begegnungen. Bon J. M. Blaustein. Religion. Flugzeug- Abstur;. Am Montag vormittags türzte in st openhagener Zuschafen das fahr planmäßige Flugzeug nach Hamburg, ein Foffer, furz nach dem Start ab. Die Maschine verbrannte völlig mit sämtlichem Gepää der Baſſagiere. Der Blugzeugführer erfitt so lebensgefährliche Verbren nungen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Von den fünf Passagieren erlitten zwei Amerikane rinnen neben leichteren Verlekungen einen schweren Nervenched, eine dänische Tame brach das Nasenbein, während ihr Gatte und der fünfte Passagier, Der Kampf ums Leben verschlug den Neger ein franzöflicher Mufiler, mit Santabschürfungen Tom Barie nach Europa. Er tritt allabendlich als dovonkamen. Jedoch verbrannte deffen Juſtrument, alie in einem 3irfus auf. In seinem gorillaähn. cine 150jährige Bieline. Tas dingseng fam beim lichen Gesicht feuchten ein paar Augen, die in sich Start nicht vom Boden hech, so daß das Fahrgestell 100 Meter außerhalb des troplates gegen eine hohe Sede stieß, wobei es sich überschlug und in Brand geriet. feit 3 1hr früh auf, ohne zu rasten und Glücf?" meiner Heimat stand eine Hütte, jest ist es 11 br. Das sind 20 Stunden... die aus Torfftüden erbaut war. Sie gehörte einer Gute Nacht! armen Frau. Tas Korn zu ihrem Brote las sie Will mun hene dieses Schreiben beschließen. mit ihren Seindern auf den abgenähten Feldern Arbeit gäbe es wohl auch hier, wenn etwas ge- susammen. Sie mahlie das Storn selbst. Sie but macht würde. Die Straßen verfallen auch das Brot. Wenn sie es anschnitt, sang jie ein ganz, es ist schauerlich, dies zu sehen. In heiteres Liedchen und die Kinder faßten sich bei Deutschland fchen wohl die Woldwege und den Händen und tanzten im Ringelreihen vor der Straßen ganz gewaltig besser aus. Da wird ge Mutter. In der Hütte wohnte das Glüd." Dane schottert und gefieft; die Moerwalze ist jur ben ist ein Bildchen. Kleine Stube, Heiligenbild Stelle u. a. m. Aber bei uns langt es auf an der Wand, fünf tanzende Kinder.„ Ein Stüc"; alles, nur nicht auf Arbeit für den Profeten. daß das niemand glaubt. Wenn hierher ein fremder Mensch kommt, Die soziale Lage der Staatspolizisten. der braucht wohl nicht erst zu frogen, wie es der großen Saale der flawischen Insel in Prag fand ormsten lasse geht; denn dem muß schon der vorgestern eine Manifestationsversammlung der Anblick der Gesichter das rich ge fagen. Summer Vertreter der Staatspolizeiangestellten statt, woran volle und magere Gesichter gibt es genug. Wir etwa tausend uniformierte Wachleute teilnahmen. haben bereits piele einen katten Blan gefaßt: Auch einige Abgeordnete waren erschienen. Die Auszuwandern! Doch whin? Erstens fehlt Bersammlung wurde vom Obmann der Verein das Geld und zweitens find große Schwierigkeiten gung der Angestellten der Staatspolizei Orna im Weg. So müssen wir denn in dieser, traurigen eröffnet, der ein ausführliches Referat über die Gegend verweilen. Syſtemtisierung und Dienstordnung vortrug und Ich will nun aufhören, sonst würde von zu dem Schlusse gelangte, daß sich seine Organisas meinen Schilderungen ein Roman werden und ion niemals mit dem Unrecht abfinden werde. beffer geht es uns doch nicht." das an den Angestellten durch das Gefeß Nr. 103 von 1926 verib: worden ist. Revierinspefior michr Menschlichkeit berger als das fade, bleiche Ge Das sind die Zeiten eines Genossen aus Filip fritisierte sehr scharf die dienstlichen Vers ficht der auserwählten Weißen Eines Abends nach Kerndorf im Adlergebirge. Sie sind ein einzi hältnisse und erzählte, daß Wachleute of der Birtusvorstellung lud ich Tom ein, mit mir eine ger Schrei der Anklage acgen jene, die auch die- nunterbrochen 40 Stunden Dienst Tasse Staffee zu trinken. Wir plauderten miteinander ses arme Belf unter ihre Staatsbürger zählen leisten müssen. Auch der Vertreter der Verfspionage in Berlin. Auf Anordnung der über verschiedene Probleme. Ich fragte ihn, ob er und sich nicht um sie betümmern. Schon dieser Zivilwachleute Lan da mies auf die schlechte Lage Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Berliner religiös sei und was für eine Religion er habe. Tom Brief ist ein Romon. Ein erschütternder Roman der von ihm vertretenen Gruppe hin. Die Ver Syiminalpolizei am Montag eine Durchsuchung der schlürfte einen Schlud Staffee und sprach:„ In Afrika des Schicksals der Arbeiterschaft in diesem Erden ſammlung verlief sehr stürmisch und der Vor- selamten Fabrikräume der Riese Kugellager Minion fatholisch. Im Miſſionshaus Bilder: Jefus jißende hatte zeitweise Schwierigkeiten, die Ruhe werfe in Berlin Weißensee vorgenommen. it jdwarz, ist Reger, Teufel ist weiß, weißes Gesicht. herzustellen. Das Werf, das etwa 700 Arbeiter und 150 Ange Ich guter Chrift. I fam Europa, da ist Jesus stellte beschäftigt und eines der größten Betriebe weiß. Teufel schwarz. Ich nicht mehr Christ. Ich nur seiner Ar: in Berlin ist, ist vorläutig von der Be- Mensch. Mensch tann wahr sein, Religion nicht hörde gesperrt worden. Viele Schriftstücke, Zeich wahr" Ich vermochte nicht Tom zu widersprechen. nungen und Pläne sowie Halb- und Fertigfabrikate Ich habe mir aber vorgenommen, über den letzten sind beschlagnahmt worden. Das Vorgehen der Poli- Zatz nachzudenken. zei gegen die Riebe- Werfe geht auf eine Klage der Schweres Bauungsüd in Berlin. Bei einem Norma Werke in Stuttgart Cannstadt zurück, Tunnelbau dicht hinter dem Bahnhof Charlotten die den Berliner Betrieb beschuldigen, zum Nachteil Gines Abends rempelien mich drei bunthemüßte burg in Berlin stürzte gestern Mittag ein Teil des Stuttgarter Unternehmens Werffpionage größten 3öglinge der alma mater an. Ich reagiere grundeines Dammes ein. Mehrere Arbeiter wurden Stils betrieben zu haben. Sowohl in Stuttgart wie fäßlich nicht auf solche Anpöbeleien, doch konnte ich Der Graf und die., Negerin“. von Sandmassen verschüttet. Eine der Verun- in Berlin wurden mehrere Ingenieure und Werf nicht umhin, ohne die Bemerkung„ Barbaren" fallen glückten wurde schwer verletzt ins ranfenhaus meister verhaftet. Sie werden beschuldigt, gegen Be- zu lassen. Ich jepte meinen Weg fort. Aber nach Mit den Regertänzen( eder was man so transportiert. Drei weitere liegen noch unter den stechungsgelder Zeichnungen von Patenten und Kon- eilichen Sekunden fühlte ich einen Sieb auf der nennt) ist aus Amerifa eine„ Regertänzerin" Erdmassen. struktionen entwendet bezw. sich angeeignet zu haben. Schufter. Ich drehte mich um, und sah vor mir nach Europa gekommen, die ob ihrer nicht ge- Ein heftiger Sturm wütet, wie die Blätter Einige der Veschuldigten sollen bereits ein Geständeinen der drei Studiosi in grotest Iriegerischer Halwöhnlichen Leistungen bald berühmt wurde. aus New Port melden, bereits seit einigen Tagen nis abgelegt haben. Das gesamte beschlagnahmte tung. Ich zögerte nicht lange und versetzte ihm einen Josefine Baker so war ihr Name-gastiert im Staate Manitoba. Der Winnipegsee ist Material ist der Stuttgarter Staatsanwaltschaft zur regelredsten Brusthaken, daß er nur so klatschend schon seit einiger Zeit in Paris im Theater der weit über seine Ufer getreten und über Prüfung ausgehändigt worden. Während der Haus aufs Pflaster sich langitredie. Und schidte mid) an, Folies Bergere in der Ueberrevue„ Ein Wirbel schwemmie die Eisenbahnstrecken. juchung war der Verkehr der Arbeiter und Angestell- als wenn nichts geschehen wäre, meinen unangenehm von Narrheit". Neben der akademischen Fuß Eine ganze Reihe von Gemeinden ist ohne Ver- ten mit der Außenweit unterbunden und auch die unterbrochenen Weg fortzusetzen. Der Sicbheld aber spizzentunst ihrer Kollegin Lila Nicolska wirken bindung und ohne Nahrungsmittel, welche Fernsprechleitungen waren von der Staatsanwalt- torfelte mir nach und, indem er salutierte, sprach er ihre Darbietungen wie das Treiben eines gut ge- ihnen mittels Flugzeugen zugeführt schoft gesperrt. stammelyd:„ Entschuldigen Sie, ich dachte, Sie Taunten, übermütigen Jungen. Ihr Anzug mar werden müssen. Raubüberfall auf dem Friedhof. Auf einem wären ein Jude." Ich sah mir das total verblödete fiert das Jungenhafte auch sehr bewußt. Bis jie 25.000 Sbdachlose infolge einer Ueberschwem- New Yorker Friedhof spielten sich am Samstag Gesicht dieses mit Rot beschmutzten Menschentieres schließlich in einem anderen Bilde der Revue in mung. Infolge von Ueberschwemmungen sollen zwei schwere Raubüberfälle av. Schverbewaffnete an und es reute mich, einen Augenblick mit ihm verfast hüllenloser Nacktheit doch den Körper einer im Tale des Flusses Lerma 25.000 Personen Räuber überfielen zunächst zwei Frauen, plünderten loren zu haben. winfel. Milliarden Gelder haben die deutschen Regierungsparicien hinausgeworfen für Bomben und Granaten, für Pfaffergehälter und Wucherzölle, doch das Leben dieser Aermisten rührt und berührt sie nicht. Weg mit einer Gesellschaftsordnung, in der das Elend zum Himmel schreit. Rücksichtslosen Kampf gegen eine Welt, in der es für den Armen nichts gibt als Tränen und Hunger, Sual und Not. del. Grubenunglück im Ostrauer Revier. Auf der Grube„ Gabriela" im Karwiner Revier löste sich beim Schrämen eine starke Kohlenschichte los und verschüttete zwei Huntestößer, von denen einer auf der Stelle getötet und der andere schwer verletzt wurde. Helden. t b h 7, 1 C દ Rittwoch, 21. September 1927. Volkswirtschaft. Genossenschaftliches. ,, Die Borbestraften." 3u dem neuen fozialen Meinert- Film ber Glabat. endet... Sette 5. Beratungen über die penfions. versicherung der Privatangestellten. würden. Unter den wenigen Filmen, die eine gewisse| erfahren hat, der mit der Drohung der Veröffent Die Vertreter der freien Privatangestellten soziale, eine revolutionierende oder sonstwie eine ge- lichung große Geldbeträge expreßt. Als sich Rechlin organisationen, welche in der gemeinsamen Lanfunde Tendenz aufweisen wohlgemerkt, eine be- gegen diese schändliche Ausbeuterei energisch auflehnt, deszentrale( O. S. C.) vereinigt sind, verhandelten absichtigte Tendenz gehört entschieden der erscheint in dem Erpresserblatt der diffamierende Ar Montag abermals über den Stand der vorberei Film„ Die Vorbestraften", ein Erzeugnis der tifel und Rechlin wird von allen verlassen: sogar tenden Arbeiten zum fünftigen Penfions- und Berliner I. das sich schlicht und einfach nennt: Frau und Sohn wollen vor: ihm nichts mehr wissen Krankenversicherungsgt der Privaturagestellten. Ein Film von Rudolf Meinert. Keine und Rechlin mach seinem verpfuschten Leben selbst Aus den Berichten war ersichtlich, daß der bochtrabenden Worte werden verschwendet, um im ein Ende. Und als Hartmann zum zweitenmal das gegenwärtige Stand der Penſionsversicherung voraus die Güte des Stüdes irgendwie zu betonen Gefängnis verläßt, jucht er wieder Arbeit, aber alle für die Versicherungsnehmer und die Rentner fette schwunghaften Untertitel und fein sonstiges Türen schließen sich vor ihm und es bleiben ihm nur unerträglich ist, und daß daher die Novelliäußerliches Beiwerk ziert diesen Film, der durch sich zwei Möglichkeiten offen: entweder wieder Kriminal jierung noch in diesem Jahre mit rückwirkender felbit spricht, getragen von dem wahren Hauch des oder Tod... Da opfert sich die jugendliche Tochter Gültigkeit ab 1. Jänner 1927 erfolgen soll. Nach nadien Lebens und geswaffen vom durchfühlten Eifer für den Vater und wirft sich einem vermögenden einer fachlichen und ausführlichen Durch behand stiller Künstler, die dem Einzelschicksal Allgemeinwert Nichtstuer an den Hals, denn sie hat keine andere lung wurde beschlossen, daß es unmöglich erscheint 31 geben verstanden. Möglichkeit, Geld zu verdienen. Sie wird verhaftet auf Anträge einzugehen, welche den Wirkungsfreis um das gelieste Kind unglückseligerweise den Be- aber in der Praxis eine neue Unsicherheit ſchaffen und der Vater erschlägt in seiner verzweifelten Anait für die Versicherungsnehmer einschränken, oder amten, der es abführt. Der Vater kommt neuerlich ins Gefängnis, während die Tochter im Wasser Es überraschte, daß Anträge von einer anderen Seite auftauchten, welche in ihrer Grundlage den Wirkungsfreis der Versicherungsnehmer in bei weitem nicht den erschütternden Eindruck des lan- Industrie einschränken. In jenem Teile, welcher Die nüchterne Wiedergabe der Handlung fann den Kanzleien, im Handel, im Verkehr und in der fenden Bildes vermitteln. Denn, um es gleich zu die Abgaben betrifft, besteht die Konferenz auf der jegen: der Film ist abgesehen von seiner Tendenz Einhaltung der früheren Beschlüsse, welche die eine ebenso gediegene wie künstlerisch wertvolle Dienstbezüge in einer derartigen Höhe einzuschlieLeistung. Rudolf Meinert verstand, mit furzen, en gedenken, daß das fulturelle Minimum nicht. prägnanten Griffen das Manuskript von Erich einmal hier durch eine Unterversicherung leioc. Kraft auf die Leinwand zu bringen und schafft eine Die Konferenz besteht auf einer derartigen RegeBilderfolge, die auf den Zuschauer wuchtig wie Ren- lung der Gebühren beziehungsweise Abgaben, lenschläge niederfaust. Alle die üblichen Verzierun- durch welche die bisherigen Unzufömmlichkeiten gen der konventionellen Filme fehlen: Kein Auto, beseitigt werden würden. Desgleichen muß in feine Zigaretten, feine Liebesszenen, feine überflüssi- Sachen der Heilfürsorge das fünftige Gesetz bessere gen Passagen, die den Gang der Sandlung hemmen Grundlagen aufweisen als das bisherige. würden. Meinert fand glänzende Darsteller. Engen Die Beratung nahm einen durchswegs adlöpfer als der Vorbestrafte ist von schicksals- weisenden Standpunkt ein, zu den Versuchen der schwerer Wucht, ohne Pathos und„ Spiel", denn da Unternehmer, den gegenwärtigen Stand der gibt es nichts zu spielen, feine Rolle ist viel zu wahr Strankenversicherung zu verschlechtern. und hehr. Er ist eben fener Unglückliche, den der Fluch des einen Fehltrittes vernichtet; er schafft eine echte Zola Gestult. Margarete Schlegel als seine Tochter, die sich für den Vater opfert, ist von rührender Anmut und schlichter Einfalt, bei weitem fein( Tsch. V.-B.) Die Gewerkschaften aller Richtungen München- Gladbach( Rheinprovinz), 20. Sept. " Star" nach amerikanischen Muſter, ſondern eben haben gemeinsam das Lohnabkommen in der Texein Mädchen, wie sie zu Tausenden in unserer Um tilindustrie zum 30. Dezember 1927 gefündigi. gebung leben und leiden und sterben. Albert Stein- Gleichzeitig haben die Gewerkschaften auch das räd, Arnold Korff. Serrmann Picha, Hugo Lohnabkommen in der Bekleidungsindustrie, und Döblin und eine ganze Reihe anderer Darsteller zwar auf den 15. Oktober gekündigt. Sierbei wird vervollständigen das Ensemble dieses sehenswerten eine Lohnerhöhung um 25 Prozent gefordert, wäh Filmes, den wir warm empfehlen können. Die rend in der Textilindustrie dem ArbeitsgeberverPhotographie von A. D. Weißenberg schafft band n teine Forderungen eingereicht wurden. plastische, flare Bilder, die überaus natürlich wirken Die Arbeitgeber haben zu den Kündigungen noch und den Gesamteindrud des Filmes erheblich unter feine Stellung genommen. füßen. Ein Film, der in hoher! ünstlerischer Form ein brennend heitles soziales Thema behan delt, das allgemeine Beachtung verdient. Die Spalter rufen: Haltet die Spalter! Die Vorgänge bei der Kreiskonferenz der Genossenschaften am 10. und 11. September in Reichenberg geben unseren Bolschewiken, weil sie dort wegen ihrer Taftik, jede ersprießliche genossenschaftliche Arbeit zu sabotieren, ganz nach Verdienst gezüchtigt wurden, Gelegenheit, in ihrer blutigen Sade, im fommunistischen Vorwärts", ein großes Geschrei darüber anzustimmen, daß die Reformisten" die Genossenschaft„ spalten" wollen. Im Gegenteil muß man die Langmut bewundern, mit der unsere Genossen schon durch Jahre den kommunistischen Treibereien begegnet find. Es wiederholt sich nun in der genossenschaftlichen Kreisorganisation das, was man mit den zu verstehen, welches Problemt der Film behandelt. Gleich die Eingangsbilder geben dem Zuschauer Bolschewifen schon in ungezählten anderen Früher wurden Menschen, die sich gegen das Gefeß Organisationen der Arbeiterschaft erfahren hat; vergangen hatten, vom Scharfrichter durch das Eine ihre Zellen- und Fraktionsarbeit über Auftrag brennen gewisser Zeichen gebrandmarft. der kommunistischen Partei bringt es so weit, daß ichmiedete man ihnen schwere Eisenkugeln an die eine erfprießliche Arbeit in der genossenschaft Füße, welche die Unglüdlichen mit sich ziehen muß lichen Bewegung nicht mehr zu denken ist und die ten. Heute sind die„ barbarischen" Strafen von einst fostbare Zeit aller dieser Tagungen mit endlosen verschwunden, aber trotzdem sind diejenigen, die einpolitischen Debatten ausgefüllt wird. Immer mal mit den Gefeßen in Konflikt geraten find, von und immer wieder wird von den Bolschewifen bei vielen, allerdings unsichtbaren, aber dennoch be solchen Tagungen versucht, Propaganda für die drückend fühlbaren Fesseln beengt, die ihnen zum kommunistische Partei und ihre Ziele zu machen, Born furchtbarer Qualen werden können. Der Film und werden sie einmal gestellt, so verstehen sie es fchildert das Schicksal eines Mannes, der samt seiner meisterhaft, sich auf die Unschuldigen auszu Tochter an dem Fluch der Vorbestrafung" elend zu spielen. Der Ausspruch eines Genossen, daß grunde geht. Der Inhalt ist furz stizziert folgender: Bolchewismus zu deutsch Falschheit, Lüge und Die Frau des Arbeiters Paul Hartmann erkrankt Heuchelei bedeutet, trifft vollkommen zu, man und kann laut Angabe des Arztes nur durch eine braucht nur im obengenannten Blatte die feiten- Reise gesunden. Die fargen Ersparnisse des Arbeilangen Beriche von der Kreisfonferenz zu lesen, ters find während der Inflation zu Nichts geworden um diesen Ausspruch bestätigt zu finden. Ueber- und der verzweifelte Mann vergreift sich an frem all, wo es nur halbwegs geht, werden die Dinge dem Geld. Es ist vergebens: die Frau stirbt gerade in das Gegenteil umgekehrt: Rehzl habe und der verzweifelte Mann kommt ins Gefängnis. eine Rede gegen die Sowjetunion gehalten, die mit seiner Freilaffung beginnt eigentlich die Hand fozialdemokratischen Delegierten hätten einen lung des Filmwerkes. Er sucht Arbeit, findet sie Exodus ausgeführt, indem sie demonstrativ die bei dem menschenfreundlichen Kommerzienrat Rech Konferenz verließen( in Wirklichkeit ging nur ein lin, aber als seine Kameraden in Erfahrung brin Teil von ihnen um 1 Uhr zum Zuge, weil sie gen, daß er im Kriminal war, ruhen sie nicht cher, sonst bis 7 Uhr abends hätten warten müssen bis Hartmann den Poſten aufgibt. Tagelang irrt er und die Konferen; wegen der Saalräumung um umher, um Arbeit zu erhalten, aber alle seine An2 Uhr geschlossen werden mußte), Schönfelder strengungen sind vergeblich. Er will aber sein Kind habe ein Redeverbot von der Partei erhalten nicht hungern lassen und da er keine andere Mög und unter dem Drud der vorhergegangenen Be- lichkeit findet, nimmt er das Anerbieten eines Rame arbeitung erklärt, er lasse sich nicht als Zug- raden aus dem Gefängnis an, bei der Arbeit pferd für kommunistische Reflame gebrauchen, Schmiere zu stehen". Sartmann wird verhaftet und Stöhler habe gar nichts getan, als„ objektiv und neuerlich vor Gericht gestellt, wo sich sein füherer sachlich" über Rußland berichtet( wie, das hat Brotgeber Rechlin warm für ihn einjeßt. Da stellt ibm Gen. Fischer nachgewiesen), Schönfelder sei es sich heraus, daß Rechlin fobbit vorbestraft ist. von seinen eigenen Leuten als Lügner bezeichnet Während Sartmann mit drei Monaten wegfommit, worden, der ganze Reichenberger Genossenschafts- hat Rechlin von nun an Höllenqualen zu erdulden, freis stehe auf ,, revolutionärem" Boden, und was da von seiner Vorbestrafung ein Revolverjournalist noch viele solche kleine liebliche„ Schreibfehler" mehr sind; furz, eine Aufmachung, die sich wohl Der erste Eisenbahnbauer Argus. Lohnbewegung der rheinischen Tegtilarbeiter. Aussperrung in der Solinger Metallindustrie. Solingen, 20. September.( Tsch. V. B.) Als Antwort auf die neuerlich eingeleiteten Kündigun gen seitens der Belegschaft hat der Arbeitgeberverband der Solinger Metallindustrie in feiner Mitgliederversammlung einstimmig beſchloſſen, ſämtliche Fabriks- und Heimarbeiter auszusperren. Die Kündigung erfolgt am 22. d. M. und wird am 26. Ofteber wirffam. als echter, unverfälschter Bolschewismus zeigen der Genossenschaftsbewegung mitarbeiten, wäh| Tagungen zu besuchen und ob es nicht angebracht laffen fartn. vend die Bolschewifen nur hemmen und zerstören. ist, von den berufenen Faktoren zu fordern, Wir haben schon an der Hand der Zitate aus Das haben die Teichstätter Genossenschafter oft einem anderen Streise der Genossenschaftsorganija der Broschüre Köhlers, reip. aus seinem Begleit- genug erfahren und wenn wir noch njuren, ion geteilt zu werden. Als einen Beweis diefer anführen, worte, gezeigt, wie unschuldig dieses fommuni- daß der berüchtigte Johann Emanuel Sede aus ſtiſche Lamm iſt. Das sind unerhörte Anmaßun- Nirdorf, der wegen seiner Sudelbroschüre ge- Unfruchtbarkeit führen wir nur an, daß schon zwei gen, die sich dieser seichte Schwätzer alten, in der flagt ist und bei seinen Beweisanträgen faſt alle Jahre infolge der kommunistischen Sabotage Genossenschaftsbewegung grau gewordenen Ge- namhaften Kommunisten des Niederlandes als verhindert wird, das Referat über die VerschmetForderung der Fördermaschinisten des Bergnossen gegenüber glaubte erlauben zu können, Zengen gegen den Mensumverein führt, so jagt und deshalb mußte es ihm gesagt werden, daß dies genug, und wir brauchen über die Mitungsfrage der deutschen und der tschechischen baues nach Einbeziehung in die Pensionsversiche eine solche Schreibweise eine bodenlose Nieder- arbeit" der Bolschewifen und über den Charakter Genossenschaftsbewegung zu halten. Das Geschreitung der Privatangestellten. Seit einem Jahrzehnt bemühen sich die Fördermaschinisten dahin, tracht ist. Der Sommunist Kreuz fann es wieder dieser Mitarbeit fein Wort mehr zu verlieren. der Mostanjünger wird uns nicht im geringsten Saß ihre Tätigkeit im Bergbau als eine angeunseren Genossen vom Teichstätter Konsumverein Wir erklären noch einmal: Die sozialdemo- hindern, den Weg, der im Interesse der Gestellte nversicherungspflichtige Dienstleistung annicht verzeihen, daß sie die kommunistische Mit- kratischen Genossenschafter, die durch Jahre hin- nossenschaftsbewegung liegt, zu gehen. Sie sollen erfannt wird. Die Ministerialkommission zur arbeit" ablehnen, und beruft sich darauf, daß im durch die absolute Fruchtlosigkeit der genossen- dann, wenn sie ganz unter sich sein werden, Ausarbeitung des Entwurfes des PensionsverReichenberger Konsumverein auch ein Sozial- schaftlichen Kreistagungen in Reichenberg, durch unfertivegen Reichenberg zur Sowjetrepublik er Bemühungen Rechnung getragen und die Versicherungsgesetzes der Privatangestellten hat ihren demokrat in der Verwaltung sei. Abgesehen davon, daß die lettere Behauptung eine unwahr- die kommunistischen Umtriebe verursacht, gesehen klären und die Diktatur ausrufen, die sie uns ficherungspflicht im Entwurfe festgelegt, doch sind heit ist, würde sie, wenn sie wahr wäre, nur be- und miterlebt haben, werden die Frage ernstlich immer als das einzige Altheilmittel für die im Zuge der weiteren Beratungen über die Augeweisen, daß die Sozialdemokraten wirklich in erörtern, ob es noch einen Zweck hat, diese Arbeiterschaft anpreisen. ftelltensozialversicherung Bestrebungen aufgetaucht, diese Entwurfsbestimmung zum Nachteile der Fördermaschinisten abzuändern. Mit dieser Sachgetreten wer, machte er weite Studienfahrten, die ganze Angelegenheit auch jetzt noch mit dem größten lage hatte sich die gemeinsame Tagung ihn durch Belgien, Frankreich, England und endlich wißtranen. Nachdem das Geld beisammen war, be- der deutschen und tschechischen Fördermaschidurch die Vereinigten Staaten führten. Vor allem gannen die eigentlichen Schwierigkeiten. Man suchte nisten zu befassen, welche am Sonntag, in England wurde er genge der neuen Technik bie nach einem Fachmann, dem man den ersten Eisen- den 18. September 1. J. in Dur unter überdie Naturkräfte, in ganz anderem Maße als früher bahnbau Deutschlands zur Ausführung übertragen aus starfer Beteiligung der Mitglieder der BraunVor 55 Jahren, am 3. September 1872, starb in ihren Dienſt ſtellte. Bon entscheidender Beden konnte. Man darf nicht vergessen, daß die Technik fohlenreviere stattfand. Die Referate, welche über der erste Eisenbahningenieur Deutschlands, Paul tung für sein ferneres Wirken wurde seine Bekannt in Deutschland noch in den Kinderschuhen stedte, daß den Stand der Frage der PensionsversicherungsCamille von Denis. Mit seinem Namen ist vor schaft mit George Stephenson, dem Pionier des es vor allem sehr schwer war, geeignetes Material pflicht erstattet wurden, brachten übereinstimmend allem der Bau der ersten deutschen Eisenbahn, die Eisenbahnwesens. Er erkannte die große Zukunf: für die Eisenbahnschienen zu erhalten. Schienen zum Ausdruce, daß die Forderung der Fördervon Nürnberg nach Fürth führte, verbunden. des neuen Verefyesmittels und begann sich für dos brüche aber hätten das Unternehmen von vornherein maſchinisten nach Aufnahme in die AngeſtellienAls er diese Bahn schuf, betrachtete die Oeffentlich- bisher auf diesem Gebiete Geschaffene eifrig zu inter- in Frage gestellt. Bekanntlich ist das Schienenpro- pensionsversicherung mit Rücksicht auf den Qualileit die mit Maschinenkraft getriebenen Verkehrs- essieren. So fcürte er nach Deutschland mit neuer blem bis heute noch nicht einwandfrei gelöst. Man lätscharakter und hohen Verantwortungsgrad mittel mit nicht geringerem Staunen, als zu Be- Ideen und neuen Erfenntnissen zurüd. Sier hielt sucht immer wieder nach einer stoßfreien Verbindung ihrer Tätigkeit im Betriebe des Bergbaues fachlich ginn der Fliegerei in unserer Zeit ein Flugzeug er sich zunächst im Sintergrunde. Er wußte nur zu der einzelnen Schienenstücke. Die Unternehmer des durchaus begründet wäre und dies umso mehr, betrachtet wurde; ja, das Neue wirkte damals fast gut. mit welchen Mitteln die ewig Gestrigen in Vahnbaues hatten sich bereits an Stephenson in als auch in Deutschland und Polen die Fördernoch eindrucksvoller, denn man stand erst am An- England den Bau von Eisenbahnen bekämpft hatten. England gewandt, als sie endlich auf Denis auf maschinisten als Angestellte gelten und in die Anfange des Maschinenzeitalters. Die motorische Fort- Er fah, wie in Deutschland Männer von weilschau- merksam wurden. Denis, der außerordentlich gründ- gestelltenversicherung einbezogen sind. In einer bewegung der Fahrzeuge war ein vollständiger Bruchendem Blick, wie Harcort, vergeblich für die lich arbeitete und sicherlich einer der besten Inge- gegenständlichen Entschließung wurde an die maßmit den Jahrtausende alten Ueberlieferungen. Eisenbahn eintraten. Er erlebte die vielen büro- nieure gewesen ist, vollendete den Bau der Bahn gebenden Faktoren und Parteien der Appell gerichPaul Camille von Denis, der ein Werkzeug fratischen, nur zu oft von engherzigstem Gewinn in der vorgeschriebenen Zeit zur allgemeinen Butet, fich für die soziale Forderung der Fördermaschinisten tatkräftigst einzusetzen. dieser Entwicklung wurde, hatte am 26. Juni 1795 Streben untergehender Berufsschichten diktierten Hin- friedenheit. dernisse, die den Bestrebungen, auch in Deutschland Der Betrieb der Bahn, die damals 24.000 Mark zu Mainz das Licht der Welt erblickt. Seine techPrager Produktenbörse.( Offizieller BeEisenbabnen zu banen, in den Weg gelegt wurden. gekostet hatte, ist im Jahre 1926 endgültig eingestellt richt vom 20. September.) Die heutige Börse nische Ausbildung erhielt er in der Ecole Poly- Selbst das Beispiel Englands, in dem der Eisen- worden. In der Geschichte des deutschen Eisenbahn- war sehr zahlreich besucht. Das Geschäft war bei( Er technique, der technischen Hochschule zu Paris. Er widmete sich von vornherein dem Verkehrswesen, bahnbau aufing, schnelle Forth- gritte zu machen, ver: baues wirs ſie ſtets fortleben. Denis hatte durch öffnung nur gering, vermochte sich aber im weiteren deſſen Mängel er zur Genüge fannte. Der Zuſtand mochte in Deutschland keinen fördernden Einfluß diesen Bau ſeinen Ruf als Eisenbahningenieur be- Verlaufe etwas zu beleben. Am Getreidemarkte war der Landstraßen war damals so, daß die Reisenden auszuüben. Fast schien es, als sollte die alte Gene- gründet. Man übertrug ihm den Bau der Taunus- die Tendenz bei Eröffnung ruhig und insoweit es in der„ romantischen" Reisekutsche schon bei fürzeren ration erſt ſterben, bevor die jüngere mit ihren bahn und den der Worms- Mainzer Bahn. zu Abschlüssen kam, wurden die letzten Preise geReisen infolge der zahllosen Stöße, die die Uneben nenen Plänen freie Bahn erhielt. Deutschlands. Er vollendete die 61 Meilen langen bayerischen nannt. Für Weizen herrschte schwächere Meinung, heiten der Straßen verursachten, geradezu gemartert Unter unsäglichen Mühen, die die Schikanen der Ortsbahnen in der kurzen Zeit von fünf Jahren, welche sich im Verlaufe des Geschäftes zu verbessern wurden. Eine Eisenbahnfahrt in der vierten Klasse Behörden bereiteten, gelang es endlich, die Gench trotzdem im Vertrag eine Bauzeit von sieben Jahren vermochte, so daß die Weizennotierungen gegenüber burch ganz Deutschland, die doch gewiß nicht zu den migung für den Bau der kleinen, nur 6 Kilometer vorgesehen war. Denis hat in seinem arbeitsreichen dem lebten Stande unverändert blieben. Auch RogAnnehmlichkeiten gehört, erscheint dagegen fast wie langen Eisenbahnstrecke Nürnberg- Fürth zu er- Leben über 1000 Stilometer Eisenbahnen betriebs- gen und Gerſte wiesen keine Preisveränderungen eine Luxusbeförderung. Auch an diesem Vergleich halten. Der Nürnberger Johannes Scharrer war fertig gebaut. Als ein Mann von 71 Jahren jette auf. Jn. Safer überwog das Angebot, was zu Aberlennt man den ungeheuren Fortschritt, den die der Vorkämpfer für diesen Bau. Am 14. Mai 1833 er sich zur Ruhe. Neben Harcort und List wird schwächungen bis 2 K führte. Der Maismarkt blieb Eisenbahn brachte. Denis dachte zunächst an einen wurden die Liſten zur Einzeichnung des Aktien er in der Geschichte der deutschen Technik als ein unverändert. In den anderen Geschäftszweigen blieAusbau der Wasserstraßen. Er studierte vor allem fapitals aufgelegt. Es dauerte Monate, bis endlich tatkräftiger Förderer des Eisenbahnwesens fortleben- ben die Preise allgemein nominell unverändert in W. M. Geltung, nur amerikanisches Fett und Kartoffeln den Bau von Kanälen. Als er nach der Beendigung die verhältni.mäßig geringe Summe aufgebracht waren etivas schwächer. seiner Ausbildung in den bayerischen Staatsdienst worden war. Die staatlichen Stellen betrachteten die Bette 0. D Gerichtsigal. Gegen die Fehldiagnosen der Gerichtsärzte. Literatur. Sammlung der Schul-, Lehrer- und Aus der Partei. Jugendbewegung. Mitttwoch, 21. September 1927. Nielsen, Bernhard Goette, Maria Paudler. und Trude He sterberg. Aus Amerika. Amerika hat in den ersten S. J. Prag. Heute, Mittwoch, um halb 8 Uhr Filmmeter exportiert. Amerika hat dadurch etwa sechs Monaten dieses Jahres rund 35 Millionen In Jetzter Zeit ift die Oeffentlichkeit einigemale Beamtengefeße von Otto Katschinka. abends im Verein deutscher Arbeiter, Monatsver- 115 Millionen Dollar eingenommen. Der Film. 5068 Seit dem Jahre 1921 gibt der Deutsche Lehrer- sammlung. Wir ersuchen, päünktlich zu kommen. bund alljährlich eine Geseyesjammlung heraus, die Mitteilungen aus dem Publikum. nicht nur alle die verschiedenen Kategorien von LehrDie Georg Schicht A.-G. in Aussig zeigt auf anstalten betreffenden Vorschriften, sondern vor allem Stand Nr. 3230 in instruktiver Weise die Verwen auch sämtliche Gesetze, Verordnungen und Erlässe Urania- Kino in Prag. Ein Rutscher nach dung ihres Ceres- Speisefettes und ihrer Visanenthält, die sich auf die Rechtsverhältnisse der Staatsbeamten und Lehrer beziehen. Macht es dieser Um- Paris. Der Film hat teine rechte Handlung, sondern Milchmargarine beim Zubereiten wohlschmeckender zeigt im Rahmen einer banalen Gattenbekehrung Mehlspeisen. Kein Wunder, wenn der Stand von stand mit Rücksicht darauf, daß ein ähnliches Werk in deutscher Sprache nicht besteht, allein schon zu ganze Programm dieses weitbekannten Vergnügungs- Ware ständig umlagert ist, wozu nicht weitig die zueine Revue der Folies Bergères in Paris. Das alten und neuen Freunden dieser weit verbreiteten einem unentbehrlichen Nachschlagewer lofales der oberen Zehntausend bekommt man da in gleich farbenfreudige und saubere Aufmachung und für die Lehrer, die Schulbehörden und alle Beamten und Funktionäre, die sozusagen berufsmäßig mit folorierten Bildern vorgesetzt, die anfangs überaus der lustige„ Schichtloch" beitragen. Schul, Lehrer- und Beamtenfragen sich zu beschäfermüdend wirken, da man troß der wechselnden Farfesseln, aber später durch ihre Länge langweilig und tigen haben, so wird der Wert des Buches noch ben und Szenen eigentlich immer und immer wieder dadurch erhöht, daß ihn auch eine lückenlose Sammlung der Erkenntnisse des Obersten Ver- das gleiche zu sehen bekommt. Die Hauptattraktion waltungsgerichtes angefügt ist, soweit diese natürlich die Neger- Tanzern Josephine Baker in Prag am 5. Oftober unter anderem sein Violin in ihren Original- Neger- Nadttänzen, die jedenfalls das Interesse der Allgemeinheit für sich beanspruchen fönnen. Die Rahmenhandlung selbst ist sinnlos, die schauer wenigstens im Filme das, was er im Leben Bilder aus den Folies Bergères zeigen dem Zu wahrscheinlich nie zu ſchen bekommen wird und was heute ein Vorrecht der besitzenden Klassen ist. -Argus. Kunſt und Wiſſen. Jan Rubelit bringt in feinem einzigen Konzerte Tonzert B- Dur, Bachs Sonate D- Moll ,. Sarasates Carmen- Phantasie, Paganini usw. Karten im Vorverkauf. Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Mitt. woch( 234-2), 7% Uhr:„ Gyges und sein Ring." Donnerstag( 235-3), 7 Uhr:„ Wild. sch B." Freitag, halb 8 Uhr: Stiefmama." Samstag( 283-1), 8 1hr: Gräfin Marita." Sonntag, 2½ Uhr:„ Elektra"; 7 Uhr:„ Wal. zertraum." Montag( 236-4), 7% Uhr:„ Gyges und sein Ring." Spielplan der Kleinen Bühne. Mittwoch: Scherz, Satire, Fronie und tiefere Bedeutung." Donnerstag:„ Ein besserer Herr." Freitag:„ Seidenstrümpfc." Sams tag: Bunbury." Sonntag, 3 Uhr:„ Seidenstrümpfe." 7½ Uhr:„ Meine entzückende Frau." Turnen und Sport. 25 burch sich widersprechende Gutachten von Gerichtsärgten bei Prozessen überrascht gewesen, einmal wurde jogar ein Offizier nachgewiesenermaßen Opfer eines solchen Fehlgutachtens, durch welches er einige Jahre unschuldig im Kerker verbringen mußte. Wir haben über diesen Fall seinerzeit eingehend berichtet. In Anbetracht dieser Umstände dürfte wahrscheinlich das Gesetz über die Gerichtsärzteräte( S. d. G. u. V., Teil 49, vom 28. Juli 1927) geschaffen worden sein, um gegen die leider wiederholt vorgetommenen Fehldiagnosen eine höhere Berufungsinstanz zu haben, die allerdings dem Wortlaute des Gesetzes nach nur vom Gericht in Anspruch zu nehmen gestattet ist. Das obenerwähnte Gesetz bestimmt, daß Gerichtsärzteräte bei den Landesgerichten zu ernennen sind, u. zw. wird die Ernennung durch den Juſti minister vorgenommen. Diese Gerichts Fragen des Schulwesens, des Lehrer- und Beamtenärzteräte bestehen aus acht bis zwölf Mitgliedern und werden auf die Dauer von drei Jahren ernannt. So- rechtes betreffen. In eingehender Weise wird darin weit wäre die Sache ja sehr begrüßenswert und gut, die Juditatur des Obersten Verwaltungsgerichtes in daß das Gericht, wenn die beiden Gerichtsärzte von Brag auf allen diesen Gebieten seit seiner Errichtung einander abweichende Gutachten abgeben oder wenn dargeestllt. Aber auch alle auf die formelle Seite Zweifel in das Gutachten gesetzt werden, dieje Ge- des Beschwerdeverfahrens sich beziehenden Erleantrichtsärzteräte als höhere Instanz in Anspruch neh- nisse sind in übersichtlicher Weise und systematisch men kann, unt ein neuerliches Gutachten durch nene geordneter Zusammenstellung darin enthalten. Ein Aerzte, welche in dieser Rätekommiſſion ſind, abzu gleiches oder auch nur annähernd gleichwertiges Der Patriot als Film. Die Paramount hat verlangen. Da aber das Maßgebende ist, wer in Buch existiert in der Tschst. Republik weder in deut- das Schauspiel Der Patriot" von Alfred Neudieser Ratekommission sist, so muß man erst wissen, scher noch in tschechischer Sprache. Das Werf ist da mann, das in Berlin einen großen Bühnenerfolg welche Sachverständigen ernannt werden. her für die Verwaltungsbeamten und die Berufs- errang, zur Verfilmung erworben. Emil JanVor allem handelt es sich darum, daß der Vor juristen ebenso wichtig, wie für die Schulämter, dienings wird in dem Film die Rolle des Zaren Paul fisende dieser Gerichtsärzteräte keinerlei Einfluß auf Beamten und Lehrer. Im Juni d. J. ist der spielen. Die Regie führt Ernst Lubitsch. die Ernennung der übrigen haben soll, bziv. Vor- V. Band- umfassend die Gesetze, Verordnungen Das gefährliche Alter, das bekannte Wert von schläge machen kann, da sonst die Gefahr besteht, und Entscheidungen aus dem Jahre 1925 erschie- Sarin Michaelis, wird in Berlin vom Deutdaß sich der betreffende Sachverständige Vorsitzende nenen und gegenwärtig befindet sich der VI. Band schen Lichtspiel- Syndikat verfilmt. Die Regie führt Leute wählt, die ihm zu Gesichte stehen, bzw. die mit den Normalien und Erkenntnissen aus dem Eugen Flés, in Hauptrollen sind beschäftigt: Asta seinem Gutachten nur als Folie dienen und sich dann Jahre 1926 im Doud. Im Band V ist von besonmuf das übliche:„ Ich schließe mich dem Gutachten derer Wichtigkeit die Zusammenstellung der Bestimmeines Herrn Kollegen an" beschränken, statt selber mungen zur Durchführung des Kleinen Schulgesetzes, ein Gutachten abzugeben. Leider ist ein solches zwei- das Gesetz über die Krankenversicherung der öffenttes Gutachten mit der erwähnten Phrase im Ge- lichen Angestellten und eine Reihe von Bestimmun richtssaale fast zur Gewohnheit geworden! Und nur gen betreffend die Durchführung der Beamtengesete Der bürgerliche Sport demonstriert. zum Sport gebildet, sondern sind durch die Patronanz der Firma, deren Namen sie tragen, nichts so ist es daher auch möglich, daß sich in unseren vom Dezember 1924. Der Band VI enthält neben Der bürgerliche Sport hatte am Sonntag in weiter, als unausgesetzt ausgebeutete Arbeiter, die Strafanstalten so viele schwere Psychopathen be- den neuen Beamten und Lehrergejeßen eine er- Prag feinen großen Tag. Groß schon deshalb, weil außer der Fron in Fabrik, Kontor, Verkaufshaus finden, die für geistig normal erklärt wurden. Da schöpfende Zusammenstellung aller bis Ende 1926 zu man der breiten Deffentlichkeit zu zeigen gewillt war, usw. ihre Freizeit und ihre wieder frisch gestählten diese Gerichtsärzteräte dem Ausgang eines Prozesses diesen Gesetzen erlassenen Durchführungsbe- daß die bürgerliche Sportvereinigung nicht nur Eri Körper und Nerven zur weiteren Benübung in den durchaus eine andere Richtung geben können und ſtimmungen und was das Buch für die Lehrer stenzberechtigung hat, sondern daß für deren weitere Dienst der Firma stellen und eine billige Reklame werden, ist diese Neuerung von ungeheuerer Wich besonders wichtig macht, die Dienstpragmati! Entwicklung jogar etwas,- nein mehr getan wer- abgeben. Hier wäre noch große Aufklärungsarbeit tigkeit. Wir werden daher nicht unterlassen, der Wahl der Staatslehrpersonen, die durch§ 17 den soll, als es bisher der Fall war. Die bürgerlichen zu leisten und es erwächst der Arbeitersportbewegung dieser Räte, sobald sie stattfinden wird, unsere größte des Gesetzes Nr. 103/26 auch für die Lehrer der Sportler, fordern, daß ihnen ausreichende Möglich eine große Pflicht darans, diese Werksportvereine aus Aufmerksamkeit im Interesse aller Angeklagten zu Volks- und Bürgerschulen in Geltung gesetzt worden feiten geboten werden, ihren Sportbetrieb auf Pläßen der bürgerlichen Bewegung herauszuführen und deren ist. Auch der noch nirgends veröffentlichte Berausüben zu können, sie fordern ein National Mitglieder zu freien Sportlern zu erziehen. zuwenden! trag zu Rom, durch den die Ansprüche auf Ruhe- stadion und zuguterletzt und das ist ihre Haupt- Unter den vielen anderen Sportarten war auch der Zwölf Glas Bier und ein Toter. und Versorgungsgenüsse jener Staatsbeamten geforderung- die Aufhebung der Besteue Hockey- Club und der Trabrenn- Verein Prag. 18. September. Die Geschworenen ver- regelt worden sind, die durch die geänderten staat- rung ihrer Wettspieleinnahmen und sie mit dabei. Was diese beiden Einrichtungen einer neinten in Anbetracht des gerichtsärztlichen Gut lichen Verhältnisse ihrer bisherigen Staatszugehörig. jind gar nicht so unbescheiden, wenn sie daran den geldvergendenden Menschenschicht hier zu demonstrie achtens, daß der Tod durch einen Herzriß herbei keit und dadurch auch den Pensionsgenug verloren schnsüchtigen Wunsch fnüpfen, daß ſtatt dem bürger- ren hatten? Auch sie fühlen sich von der Steuergerufen wurde, die Schuldfrage des Angeklagten haben, ist in Band VI enthalten, ebenso eine Zu- lichen Sport zu nehmen, noch subventionen schraube bedrängt, und da zogen sie eben mit auf die Loskot und der Senat fällte daher einen Frei- sammenstellung aller die Krankenversicherung der zu gewähren seien. Das ist jedenfalls mehr wie be Gasse, um dann noch mehr zu verdienen zu können, sprud öffentlichen Beamten betreffenden Durchführungs- scheiden. Die bürgerliche Sportbewegung in diesem denn in ihren Kreisen ist das„ Verdie. vorschriften. Von Band V ist noch eine Anzahl von Staate wie auch anderswo, bietet aber ganz und gar nen" oberstes Gebot. Nicht unerwähnt soll Exemplaren vorrätig. Nach Band VI aber dürfte nicht die Gewähr, daß ihr" Sportbetrieb für die bleiben, daß die Walter Automobilwerfe infolge seiner großen Aktualität eine derartige Nach Allgemeinheit ein Vorteil und vom Nußen für das auch diese Demonstration sich zunuze machten, um frage sein, daß er voraussichtlich nach seinem Er- Volk, für die Masse wäre. Ihre Gebarung in allen mit einem Auto, das eine lange Fahrt hinter sich scheinen vergriffen sein wird. Es empfiehlt sich da von ihr ausgeübten und gepflegten Sportarten hat hatte, für ihre Erzeugnisse Reklame zu betreiben. her, das Buch schon jetzt zu bestellen, um sich dessen im Laufe der Jahre eine solch große Wandlung durch Die deutschen bürgerlichen Sportver Bezug zu sichern. Bestellungen wollen gerichtet wer- gemacht, daß man mit Blindheit und Borniertheit eine waren fast gar nicht anwesend und wurden den an die Wirtschaftsabteilung des Lehrerbundes, geschlagen sein müßte, wenn man nicht erkennen nur durch die vier deutschen Prager Vereine( TFC., Reichenberg, Turnerstraße 33. würde, daß dieser bürgerliche Sport nichts für Sportbrüder, Sturm und DEHG.) repräsentiert". den Schwager erstochen. Er erhielt für diesen Tot- Bemerft wird noch, daß von den Bänden I, die große Masse der Bevölkerung übrig Alles in allem eine ziemlich verunglückte Deschlag damals drei Jahre schweren Kerker. Dies ist kurz die Vorgeschichte des Angeklagten, der heute III und IV noch einzelne Exemplare erhältlich sind, hat, als daß, daß diese mit dazu beiträgt, die Stano- monstration der bürgerlichen Sportbewegung, nen und sinnlose Rekordzüchterei noch in einem troßdem sie und die ihr ergebene Presse einen gro wieder vor dem Prager Geschworenengerichte unter während Band II vollständig ausverkauft ist. größeren Maßstabe pflegen" zu können. Und dieser zen Erfolg wie bei sovielen anderen Anlässen in die dem Vorsitze des OLGR. Pudil stand. Am 3. Juli Demonstrationszug der bürgerlichen Sportbewegung Welt hinausposaun: haben. Der Demonstrationszug d. J. war es zwischen ihm und seiner Frau zu einem E. v. After: Die Französische Revolution in der am Sonntag in Prag hat das nicht deutlicher zeigen dauerte eine Stunde und bewegte sich in einem Streite gekommen, da er ihr aus Eifersucht den Vor- Entwicklung ihrer politischen Ideen. Verlagsbuch können, daß die bürgerlichen Sportler nur im In Schneckentempo, troß der vielen Musikkapellen, die wurf machte, daß sie ihm mit einem Manne, mit handlung von J. J. Weber in Leipzig. Neben den teresse des Mammons und ihrer privatkapita das einzige belebende Element bei der„ großen" welchem sie fur; vorher gesprochen hatte, untreu sei. vielen Werken über die große französische Revolution, listischen Einstellung halber auf die Straße gingen Stundgebung waren, an der sich kaum 10.000 attive Als sich das Weib zu Bette legte und ihm den Rücken dieses für die Geschichte des europäischen Bürgertums und dieser Spaziergang hat ihnen wohl den deutlichen Sportler und Sportlerinnen beteiligten.- ff. zufchrte. spraug, er auf das Bert und brachte der entscheidenden Ereignisses, kann Asters Darstellung Beweis vor Augen geführt, daß die Bevölkerung für( Aus Verschen blieb diese Notiz aus der Diens Frau mit einem Rüchenmesser am Halse einige sehr wohl bestehen. Es ist ein hohes Lob für das ihre Zwecke nicht zu haben ist! Denn so fühl und so tag- Nummer zurück. Die Red.) schwere Schnittwunden bei. Sie wollte entfliehen. Buch, wenn man mit gutem Gewissen sagen kann, teilnahmslos- trotz der großen Spaliere eines neuEr stürzte sich neuerlich auf sie, begann sie zu würgen daß es in der Masse von Büchern, die über die fran- gierigen Publikums- wurde in Prag noch kein und wieder zu stechen. Dann brachte er sich selbst zösische Revolution geschrieben wurden, eine Lüde Demonstrationszug empfangen. Die Sportvereine, die mit dem Meffer einige Schnittwunden bei. Beide ausfüllt. Die Eigenart des Buches besteht nämlich sich an dieser Demonstration beteiligten, stammten Leute wurden von den Nachbarn in einer Blutlache darin, daß es die Entwicklung politischer Ideen vom zum Großteil aus Prag und Umgebung, aber auch gefunden. Die Verlegungen der Frau wurden als Liberalismus über die Demokratie zu den Anfängen aus der tschechischen Provinz waren solche anwesend, sämtlicher Drucksorten schwere, die des Mannes als leichte von den Aerzten des Sozialismus darstellt und so bis zu einem ge- darunter einige sogenannte Minoritäts- oder besser bezeichnet. Eine Woche nach der Tat wurde Hořicky wissen Grade politische Aktualität erhält. Der Sisto- gesagt Trußvereine, die alles andere cher auf bereits in die Untersuchungshaft eingeliefert. Die rifer wird darans manches neue erfahren, der Poli- ihre Fahne geschrieben haben als das Anklage, welche die Staatsanwaltschaft gegen ihn lifer wertvolle Anregungen schöpfen und jeder, der Motto„ Durch Sport zur Gesundheit". erhoben hatte, lautete auf unvollendeten nach Allgemeinbildung strebt, den dramatischen Ab- Die bürgerlichen Vereine Klagen und schreiben, daß Mord. Die Gerichtsärzte( Prof. Dr. Slavik und lauf der Geschehnisse der Revolution von 1789 bis sie durch Steuern und andere Abgaben zugrunde ein anderer) erklärten Hořicky wohl für erblich be- 1793 mi: Genuß verfolgen. ſt. gerichtet werden. Das scheint aber nicht das allerTastet, aber wieder für seine Tat verantwort größte Uebel zu sein. Vielmehr jenes, daß in Orten Die Freie Gemeinde", Organ für sozialdemo- wie z. B. Kladno mehr wie 5 Klubs um die Gunst lich. Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage mit neun Stimmen. Daraufhin verurteilte ihn fratische Kommunalpolitik, erscheint am 2. und 16. des Publikums werben, oder der Prager Bezirk der Gerichtshof zu vier Jahren schweren Kerker. jeden Monates. Bezugspreis: vierteljährlich Zizkov, der über 20 Sportvereine beherbergt und Man fragt sich, ob nicht diese zweite Tat durch eine K 4.50, ganzjährig K 18.-. Redaktion: Aussig, die alle ihre Existenz wahren wollen. In solchen Fäleingehende Untersuchung des Geisteszustandes des Dr. Löschnerstraße 12. Verwaltung: Prag II., len würden aber auch die schönsten und fettesten Angeklagten, als er den ersten Totschlag vor zier Nekazanta 18/11. Die Nummer 18 vom 16. Sep- Subventionen diese Vereine aus ihrer Schlamastik Jahren beging, hätte verhindert werken können? tember bringt folgende Artikel:" Die Arbeit einer in der sie sich befinden, nicht heraushelfen. Der AmaWieviele Menschen, die sich im Bürgerlichen Leben kleinen Gemeinde", mit dem gezeigt wird, wie es teursport der bürgerlichen Bewegung hätte erst ein sehr gut behaupten tönnten, befinden sich auf eine unter den bisherigen Verhältnissen auch einer kleinen mal den Beweis zu erbringen, daß er nichts für sich. bloke Anzeige von Feinden, weil sie sich mißliebig Gemeinde möglich war, unter sozialdemokratischer D. h. keine Bezahlung an Spieler leistet, sondern machten, in unseren Jererhäusern, wieviele Lente, die Verwaltung Hervorragendes zu leisten, welche Lei- alles, was er durch Einnahmen erhebt, wieder für „ auffallend" sind und nachgewiesenermaßen für ihre ſtungen nunmehr durch das Gemeindefinanzgesetz un Zwecke der Körperkultur der großen Allgemeine Umgebung eine ständige Bedrohung bilden, befinden möglich werden.„ Die Gebäudesſtener" von Bruno heit zugänglich macht, d. h., daß einem jeden MenSchwab, Wegstädtl,„ Das Rechtsempfinden und die schen die Möglichkeit der Ausübung einer ihm zufich dagegen auf freiem Fuße! Bodenfrage". Die Rubrit Rundschau" bringt eine träglichen Sportart gewährleistet wird. Das kann der Urteil gegen die Dědekbande. Reihe für praktische Gemeindepolitifer wissenswerte bürgerliche Sport nicht. Massensport ist ihm M.- Pstrau, 20. September. Gestern um 11 Uhr Notizen. In der„ Auskunftsecke" wird vor allem fremd. Aber Sport für die Massen, das fennt er nachts wurde das Urteil gegen die Räuberbande die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein giltiger und weiß es auch schörig auszunüßen um mit dem Dědek, welche die dortige Gegend unsicher machte, Beschluß in der Gemeindevertretung zustande kommt, solcherart gewonnenen" Geldern bessere Geschäfte gefällt. Dědek erhielt fünf Jahre, Stenel wurde sehr ausführlich unter Hinweis auf die Entscheidun inbezug Engagements von Stars, Rekord- und wegen Raubmordes zum Tode durch den gen des Obersten Verwaltungsgerichtshofes erläutert. De flamesportlern gegenüber den anderen Strang verurteilt, Snapek erhielt sechs Jahre, Weiter bringt die Auskunftsede eine Klarstellung Vereinen zu tätigen. Im Zuge bemerkte man ferSklenař fünf Jahre, Honzet fünf Jahre schweren über die Haftung für Gemeindeabgaben und über das ner eine große Anzahl von Werksportver Heimatrecht unehelicher Kinder. einen. Diese Vereine haben sich ja nicht aus Liebe Die Tat eines erblich Belasteten. Prag, 20. September. Heinrich Hořicky, 29 Jahre alt, von Beruf Ziegelarbeiter, ist der Söhn cines alkoholischen Vaters, der im Irrenhause endete. Hořicky hat vor vier Jahren im Verlaufe cines kurzen Streites mit seinem Schwager, dem Gatten seiner Schwester, drei Tage nachdem die Schwester geheiratet hatte, sein Messer gezogen und Revters. Allen Genossen und Genossinnen empfehlen sich zur Herstellung EN VERLAGS ARSIOU GARTHER Nordböhmische Druck- u.Verlags- Anstalt Gärtner& Co., Bodenbach a. E. G. m. b. H. Großbuchdruckerel, Stereotyple. 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