Einzelpreis 70 Seller. Redaktion und Verwaltung Prag, I., Nelajanta 18 Telephone: Tagesredattion: 26795, 31469. Tagtredattion: 26797. Poftihedamt: 57544. Inferate werden laut Tarif billigft berechnet. Bei öfteren Glafchaltungen Dreisnachlah. 7. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. Bodenreform und Attivismus. Mittwoch, 23. November 1927. Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post: Ke 16.monatlich vierteljährlich halbjährig ganzjährig. 48.98.192.Rüdstellung von Manuffripten erfolgt nur bei Einfendung der Retourmarten. Ericheint mit Ausnahme des Montag täglich rib Nr. 274. Alle Abänderungsanträge zum Budget verworfen. Nachtsitzung bis 145 Uhr früh.- Nur 23 Resolutionen angenommen, darunter 13 oppositionelle. Endlich wude noch die Einführungsbestim mung zum Budget behandelt; hier griff Englis noch einmal in die Debatte ein. fann, wo der Staat sie Walgeriefen werden Gera„ Grjolge", wenn schon an den Distrikten nachgewiesen werden auch in diesem Falle ihre Vergangenheit, ihr| Es wäre wahrhaft eine würdige Krönung der kann, wo der Staat die Wälder bereits über Programm und die deutsche Bevölkerung ver- Aera aktivinischer Erfolge", wenn unter Annommen hat. Für die erwerbsarmen Wald- raten? Auf diese Fragen sollten sie recht bald teilnahme der Regierungsdeutschen der Raub gegenden gilt das Wort: Wer den Wald und sehr deutlich antworten, ehe die Schluß an den deutschen Gemeindeansprüchen vollzogen Wo bleibt die ,, Wiedergutmachung"! hat, hat die M a cht! In hunderten unserer probleme der Bodenreform zugunsten der Tiche und der letzte Schlußstein auf das TschechisieGrenzdörfer ist die Bevölkerung von den großen chifierer und Storruptionisten entschieden sind. Irungswerk des Bodenamtes gesetzt würde! Die Standalaffären, die periodisch im Zu Waldbesitzern abhängig, entweder direkt" durd) fammenhange mit der Bodenreform auffliegen, das Arbeitsverhältnis oder indirekt durch interessieren die Oeffentlichkeit eigentlich mehr, Solz, Streu- und Futterbezug, ja selbst ob sie als die Bodenreform selbst. In der Bevölkerung im Sommer Beeren oder Schwämme juchen gipfelt das Wissen um die Bodenreform meist darf, hängt von der Gnade der Forstverwal in der Ueberzeugung, daß die Aktion, die diejen tungen ab. Zum Schuße der betroffenen BeNamen trägt, auf jeden Fall eine faule völkerung, zum Schußze unserer armen GebirgsSache sei, eines der unsaubersten Kapitel der gegenden vor fremder Ausbeutung ihres einjungen innerpolitischen Geschichte diejes Staats zigen Reichtums, erhoben wir Sozialdemokra wefens. Die Männer und Parteien, deren ge- ten schon vor Jahren die Forderung, daß die schichtliche Schuld es ist, diese gewaltige Ber- enteigneten Forstreviere 3 wedverbänden Brag, 22. November. Die gestrige Sitzung des möglich. Auch darüber, daß Haken die veränderung der Agrarverfassung der Kontrolle der der Gemeinden übergeben werden sollen. Budgetausschusses dauerte bis Dienstag, einviertel schiedenen Kurse für die Mannschaft einen Opposition und dem Einfluß des Parlaments Selbst die eingefleischtesten Eigentumsfanatiker 5 Uhr früh. Zum Kapitel„ Nationale Ver- Blödsinn genannt hatte, regte sich Udržal entrüdt zu haben, verdienen dieses harte Urieif auf bürgerlicher Seite mußten die vielen Vorteidigung" entspann sich abends noch eine schwer auf. Zum Schluß mußte der Vorsitzende voll und ganz. Mit der Entrüstung über die züge einer solchen Gemeindelösung vor der Ver- rege Debatte, in deren Verlauf es zu Zusam- an beide Teile die Aufforderung richten, sich diversen Korruptionsfälle ist es jedoch nicht ab staatlichung zugeben. Auf den Tagungen der Kommunisten Saten fam. Ber- menstößen zwischen dem Minister und dem etwas gemäßigter zu verhalten. getan. Die arbeitende Bevölkerung deutschen Selbstverwaltungskörper würden unter muß sich der gewaltigen volksMitwirkung bürgerlicher Vertreter aller RichUdržal wirtschaftlichen und nationalpotungen die Boden- und Waldansprüche der Ge- hielt ein längeres Exposé, in dem er erst schwer litischen Bedeutung der Bodenmeinden als begründet anerkannt und befür darüber klagte, daß er mit den 1400 Millionen reform bewußt werden. wortet. Im Egerland bildeten sich unter der( plus dem, was noch in verschiedenen anderen Initiative der Bezirksverwaltungsfommissionen Budgetkapitein verſted, ist) kaum sein Auslangen timmung über die einzelnen Budgetkapitel. Gemeinden, wobei auch der landbündlerische heuer faum drei Reservejahrgänge zu rungsanträge wurden sämtliche a b= Senator Spieß als stellvertretender Vor- Waffenübungen werde einberufen können, und gelehnt und das Budget unverändert von der fißender cines gemeinsamen Gauausschusses mit auch da werde man aus Ersparungsgründen die Mehrheit genehmigt; von den Resolutionen warwirkte. Bei einiger Großzügigkeit und ernſtem Waffenübungen auf drei Wochen reden 23 angenommen, darunter zehn Reſolutionen Willen der Bürgerlichen und der Agrarier duzieren müssen. Für später scheint sich der Mehrheit und dreizehn oppoſitionelle. hätten im ganzen deutschen Siedlungsgebiet der Minister mit Plänen zu tragen die Offiziers- Unter den angenommenen Resolutionen solche Waldgenossenschaften entstehen und als gehälter über das bei den übrigen Staatsbeamten befindet sich eine Resolution der Genossen vollberechtigte autonomie Bewerber mit dem bestehende Maß zu erhöhen; wenigstens redete era denberg und Dietl, das Verteidigungsviel davon herum, daß man die Gehal: snormen ministerium solle der erfranften Mannschaft den ſtaatlichen Waldbesitzintereſſe in Konkurrenz der Zivilstaatsangestellten nicht so schematisch auf den besonderen Dienst der Militärgag sten an wenden könne. Immerhin scheint der Soldaten beruf schon wieder Anklang zu finden; heuer haben sich in die Militärakademie in Weißkirchen 639 Bewerber gemeldet, von denen nur 100 auf genommen wurden. Die Todesfälle bei unſeren Fliegerregimentern haben erfreulicherweise heuer abgenommen; sie betragen im heurigen Jahre neun gegenüber 17 im Vorjahr. Da hat in den letzten Tagen die Bestechungsgeschichte, die dem tschechischen Agrarier Dit bicky zum Vorwurf gemacht wird, viel Staub aufgewirbelt. Die Affäre, die der Partei des Ministerpräsidenten zweifellos sehr unangenehm ist, hat zugleich für die herrschende Bürgermehr heit eine sehr angenehme Seite. Sie überschattet nämlich die konkreten Probleme der Boden- und Wälderreform, die nach den letzten Ankündi gungen des Bodenamtspräsidenten im Budget ausschuß Inapp vor der definitiven Lösung Um 1 Uhr 40 früh schritt man zur Ab provisorische Walderwerbsgenossenschaften der Rede war eigentlich die Anfündigung, daß man und 300 Resolutionen vor. finden könne. Das einzig Erfreuliche in seiner Es lagen im ganzen 230 Abänderungsanträge treten können. und 300 Resolutionen vor. Die Abände= Sold einschließlich der Teuerungszulage unver fürzt auszahlen, und eine zweite Resolution derselben Abgeordneten, durch die die Regierung aufgefordert wird, möglichst bald das vorbereitete Gesetz über die Privatangestellten dem Sause vorzulegen. Zum Generalberichterstatter für das Plenum wurde Dr. Snidef gewählt. Endlich um viertel fünf Uhr früh konnte der Vorsitzende Bradač mit den üblichen Dankesworten an den Ausschuß Wie die Parlamentsforresponden; mitteilt, stehen. Niemandem kann diese Ablenkung des Nach all dem, was die deutschen Aktivisten öffentlichen und speziell des oppositionellen In- in ihrer oppositionellen Vergangenheit ge tereſſes willkommener sein, als den dent- sprochen und getan haben, müßte man an shen Regierungsparteien. Totsicher nehmen, daß die sehr bescheidenen Boden- und würden sie noch ein halb Dutzend Dubicky Waldansprüche der deutschen Gemeinden an Affären in Stauf nehmen, um einer höllisch un- ihnen heute die feurigsten Befürworter finden angenehmen Auseinandersetzung über ihren sollten. Dies wäre um jo erklärlicher, als bei so Bodenreform standpunkt zu ent- der bisherigen Praris des Bodenamtes die gehen. Man hat sich ja nachgerade an die deutschen Gemeinden als reine Aschenbrödel be- In einer Replik auf die Debatte gab Urdžal die Sigung schließen. Wajerl- Rolle der deutschen Stramarparteien handelt wurden. Von berufener Stelle ist dies die Erflärung ab, daß die Militärverwaltung, so schon so gewöhnt, daß beinahe vergessen worden bezüglich eine Rundfrage durchgeführt worden, bald sie 8000 Unteroffiziere zur Verfügung haben wäre, ihnen eine Reihe sehr aktueller Fragen deren Ergebnis den Behauptungen, die Boden werde, sofort an die Einführung der hat der Burgetausschuß den Staatsvor vierzehn monatigen Dienstzeit vorzulegen. Ach richtig die deutschen Attireform jei nicht als Tschechisierungsaktion durch- schreiten werde. An dieses Versprechen wird anschlag für das Jahr 1928 in der Zeit vom visten haben doch schon seit Jahresfrist„ Angeführt worden, einfach ins Gesicht schlägt. Von man den Herrn Minister wohl noch einigemale welche 157 Stunden 40 Minuten dauerten, 3. bis 22. November in insgesamt 25 Sigungen, teil an der Mach t"! Ja, zum Donner- den befragten deutschen Selbstverwaltungstörerinnern müssen. durch beraten. Außer dem Generalberichterstatter better, wie hat sich denn diese Macht auf dem pern haben insgesamt 233 Gemeinden berichtet, Gegen Schlußz der Debatte polemisierte der referierten über die einzelnen Ressorts 23 BeGebiet der Bodenreform ausgewirkt? Wo sind daß sie sich feit 1919 um beschlagnahmten Minister gegen den Kommunisten aten; errichterstatter. Die Ressortminister oder Regieda die sichtbaren Zeichen des vielgerühmten Boden beworben haben, und zwar( summarisch): erklärte n. a., daß er schon lange feine so wirrungsvertreter erstatteten 30 Expofees. In die „ neuen Suries"? Wo bleibt die Neuwahl des fungsvolle Rede gegen die Miliz gehört habe, Debatte griffen insgesamt 143 Redner ein. Es Verwaltungsausschusses und die Vertretung der denn in einem Lande, in dem der Sprecher einer wurden 230 Abänderungsanträge und 300 ResoDeutschen im Bodenamt? Wo bleibt die seinergroßen Partei erkläre, daß die Parteiangehörigen. Iutionen eingebracht. Das stenographische Protozeit so heftig geforderte Wiedergutmachung des sobald sie eine Waffe in die Hand bekommen, foll über die Budgetsißung umfaßt 2643 Seiten. Bodenreform- nrechts? Und wo bleibt schließgleich einen„ Wink" erhalten werden, sie gegen Die Parlamentsforrespondenz gab ihre Berichte Sen eigenen Staat zu richten, jei feine milislauf 660 Seiten aus. lich der aktivistische Einfluß bei der geplanten Durchführung der Wälderreform? Im Budgetausschuß wurde berichtet, daßteilung, durch vom Bodenamt genehmigten Stauf oder Bacht, zusammen: 837.77 Heftar Baugrund, 68.342.17 Seftar Wald und 1.981.07 Seftar sonstigen Bodens. Zusammen: 7 1.1 61.01 Seftar nebst 15 Söfen und zwei Häusern. Sie erhielten bis Mitte 1927 durch Zu103.53 Heftar Baugrund, 342.11 Seftar Wald und 385.72 Heftar sonstigen Boden. Gesamtzuteilung: 831.36 Seftar und einen Pachthof. ** Kritik des Genofen Heeger am Militärbudget. die Bodenreform bisher rund eine Million Hektar Bodens erfaßt hat. Die noch bevorstehende In mehr als einstündigen Ausführungen unter stungen, troß der feierlichen Zusage der SiegerstaaWälderreform betrifft ein weit größeres Gebiet, zog Abgeordneter Genosse Heeger in der letzten sten in Versailles, daß der deutschen, österreichischen schätzungsweise zweieinviertel Mil. Sigung des Budgetausschusses das Kapitel an und bulgarischen Abrüstung die eigene folgen werde, lionen Seftar. Was mit diesem gewal besverteidigung einer scharfen Kritik und ist das Gegenteil eingetreten und wir haben es nicht wies vor allem nach, daß sich gerade bei den militä mit einer Abrüstung, sondern mit einer Wett tigen Kompler des beschlagnahmten Waldbodens geschehen soll, darüber hören wir nur dunkle) Es mögen außerhalb dieser Statistik einige rischen Ausgaben von der sonst auf dem Gebiete der rüstung zu tun. Heute denkt bei uns kein verAndeutungen. Den Darlegungen des Boden- Gemeinden noch wenige Brocken erhalten haben, sozialen und fulturellen Ausgaben ins Auge sprin- antwortlicher Funktionär mehr daran, die Umwand amispräsidenten, Dr. Voženilet, zu diesem doch an dem geradezu niederschmetternden Gegenden Sparsamkeit des Herrn Finanzministers lung der Heeresorganisation in eine Boltsmifi; nichts bemerkbar macht. Für den Militarismus durchzuführen Im Gegenteil, der Herr Landesver Gegenstande in der Budgetdebatte war nur so- samtresultat wird dadurch wenig geändert hat der Herr Finanzminister eine freigiebige Hand, teidigungsminister hat heute mit anerkennenswerter viel zu entnehmen, daß er einer Waldzuteilung werden. so daß wir eine wesentliche Steigerung der Militärlasten Offenheit ausgesprochen, daß die Einführung der Miliz im tschechoslowatischen Staate nicht zu erwarten ist. an die Selbstverwaltunasförper nicht grün ist, Die Vodenreform böte also den aktivistischen daß er„ keine schablonenhafte Be- Wacht"-Politikern ein unerschöpfliches Be- zu verzeichnen haben. Es kommen hier nicht nur rüdsichtigung" der Gemeinden im Auge. tätigungsfeld. Hier könnten sie den Beweis von 1100,000.000 Stronen in Betracht, sondern außerdem Daß dem so ist, geht wohl am besten aus der Tathat. Andeutungen der Regierungspreise gingen der volkserhaltenden Nüglichkeit des Mitregie der Rüstungsfonds von 315 Millionen Strojach: hervor, daß in der letzten Zeit fünf Mili. dahin, daß nach den Waldreformplänen des rens erbringen. Sie sollen also mit nen sowie eine Reihe von Posten, die zum Zede är gese te beschlossen worden sind, die eine StaBodenamtes ein bedeutender Teil der Wälder der verheißenen„ Wiedergut unter sozialer Fürsorge für Pensionisten, zum „ Wiedergut- unter sozialer Fürsorge für Pensionisten, zum bilisierung des Militarismus bedeuten; der Rü den Großgrundbesßern bleiben soll, während ma chung" endlich beginnen! Sie Teil im Stapital Arbeitsministerium für Militär- stungsfonds, das Zertifikatistengesetz und die Verlän man den anderen Teil verstaatlichen und den sollen offen sagen, ob sie bereit sind, gegen die bauten ausgewiesen sind: zusammengezählt erg gerung der Dienstzeit, die die allnationale Stoali- ion Reſt an Prinate oder an Gemeinden abtreten Wälderverstaatlichung and für die Gemeinde- ben jie eine weit höhere Ausgaben allein nicht durchs: ten vermochte; dieses Ziel der lösung zu kämpfen, ob sie die wahrlich bescheide- ium me als offiziell an militärischen Ausgaben be- hohen Wilitärs fonnte nur mit den Stimmen kanntgegeben wurde. Die tschechoslowakische Repu der früheren deutschen Antimilitaristen " Die Waldreform verührt gewichtige nen Bodenansprüche der deutschen Selbſtver- blik folgt dem Beiſpiel jener Siegerſtaaten, die zwar verwirklicht werden. Wir sehen auch die Feſtigung Interessen der deutschen Bevölkerung, die waltungskörper als eine Mindest for de schöne Worte für die Abrüsts.ng finden, aber das ge des ungeheuren Militärapparates durch die erfolgte ja, wenigstens in den historischen Ländern zum runa bezeichnen und auch durchießen werden. fährliche Spiel der Wettrüstungen betreiben, die die Systemisierung. Trotzdem wir großen Teil in den bewaldeten Grenzgebieten Werden die Aktivisten als Regierungsleute ehr- größte Ge ahr für den Frieden bilden. Trotz Ab- Staat sind, wurden wohnt. Dort birgt eine Wälderverstaatlichuna lich die Soniequenzen ihrer früheren oppositio- rüstungskonferenzen, trotz schöner Worte unseres große Tschechisierungsgefahren in sich, was heute nellen Bodenreformpolitik ziehen? Werden sie Außenministers über die Notwendigkeit der Abriwill. 29 Generäle der ersten und 82 Generäle der zweiten Gehaltsstufe systemisiert. Geite 2 Ein Generalstab, er selbst im alten Oesterreich Mittwoch, 23. November 1927. mitibt au verzeichnen foot. Fortier gibt es au poil dure die Griereſerve find die AuDie Lohnbewegung für Die Lohnbewegung für 60.000 Tertilarbeiter tisierende Generäle, was am besten der Fall Gajda in Nordvöhmen beendet. Trotz Erhöhung des Mannscha‍tsstandes das Gesundheitswesen von 17 auf 16 Millionen Stronen reduziert. Gerade hier ist und seine Anhänger beweist. Schon vor Jahres'rist die Sparsamkeit unerklärlich! Die Gesundheitspflege habe ich im Wehrausschuß und Kollege Soft im müßte mit eine der wichtigsten Aufgaben der Mili Senat eine Reihe von Anklagen gegen General Gajda ärverwaltung sein. Wir haben wiederholt durch eine Nur bei der Firma Klinger wird noch gestreift. erhoben, haben seine politischen und sonstigen Ver- Reihe von Interpellationen auf die sanitätswidrigen fehlungen ausführlich dargelegt und verlangt, daß Verhältnisse, die in den einzelnen Garnisonsorten Reichenberg, 22. November.( Eigenbericht.)| Reichenberg Tannwald und Niederland 12 Sel das Refuitat der Untersuchung der Deffentlichkeit befiehen, verwiesen und haben aufgezeigt, welche Donnerstag, den 17. ds., wurde über Ansuchen ler, für das Vertragsgebiet Friedland 15 Heller befanntgegeben werden soll. Nichts dergleichen ist ge- loloſſale Gefahren für die Mannschat dadurch ent- der Kommuniſten der Oberinspektor Cerveny. Lohnerhöhung betrug. Der Betrieb Klinger in schehen. Die Gajda Affäre wurde von den maßgeben- itch. Nichts geschah, im Gegenteil, es gibt Garni- die Arbeitgeber und die Vertreter der Organi Neustadt wurde aus den Verhandlungen darch den Personen totgeschwiegen. Trotdem schon sonsorte, wo die Mannschaften sich die zahnärztliche ſationen bei der Lohnverhandlung einberufen. Die Arbeitgeber ausgeschaltet. Dieſes letzte AngeVerschlungen aus dem Jahre 1920 bekannt gewefen Behandlung aus eigenen Mitteln(!) von Die Kommunisten formulierten gleich zu Be- bot haben dann die kommuniſtiſchen Vertrauensfind, nahm der Mann einen koloſſalen Aufstieg bis den geringen Mannschaftslöhnen bezahlen müſſen. ginn der Aussprache ihre Forderungen wegen lente der streikenden Arbeiter in Friedland( wie Wiederaufnahme der Arbeit, wegen den nächst wir bereits furz berichtet haben, d. Red.) Wonzur höchsten Funktion des Generalstabschefs. Auch Dieser Zustand fordert dringliche Abhilfe. heute erklärt Herr Landesverteidigungsminister, er Genosse Seeger bespricht weiter das Stapitel jährigen Urlauben, Einsetzung der Betriebsaus tag, den 21. November, angenommen und den könne über den Fall Gajda nichts Beſtimmtes fagen, Flugwefen, Anſchaf ung von Munition, Sandfeuer, ſchüſſe usw. so daß es schien, als ob die Kommu Streik beendet. Die Arbeit wurde Dienstag, den die Untersuchung werde in den nächsten Tagen abge waffen, Spezialkampfmittel, an denen er scharfe Stri- nisten die materiellee Frage breits fallen gelassen 22. November in vollem Umfang im Bezirle schlossen sein und das Resultat der Deffentlichkeit tik übt; er erbringt den Nachweis, daß die schein hätten. Besonders legten sie Wert auf den Be Friedland aufgenommen. Klinger steht jedoch unterbreitet werden. Nach Abschlichung des Verfah bare Reduzierung der Ausgaben für diese Zwede trieb Klinger in Neustadt, welcher nicht Ver- noch im Streif. Die Firma Klinger erklärt, dag rens sei der Minister bereit, alle Anfragen zu beant in Wirklichkeit nicht zutrifft, sondern daß das Feh tragskontrahent war. Die Verhandlung wurde die Arbeit nur nach ihrem Gutdünken aufgenom worten. Der Herr Minister möge aber dann nich: lende aus dem unkontrollierbaren Rüstungs- deshalb nenerlich abgebrochen und vertagt. men werden wird. Den Zeitpunkt wird die vergessen, auch mitzuteilen, wieso es möglich fonds gedeckt wird. Samstag, den 19. ds., berief Serr Oberinspektor Firma felbst bestimmen. Außerdem hat die war, und welche Kräfte dabei im Spiele gewesen Die Opfer des Militarismus. Červenh eine neuerliche Verhandlung ein, welche Firma bekanntgegeben, daß Maßregelungen vor sind, daß Gajda, über dessen Ver ehlungen man schon Genosse Heeger weist an der Hand von Inter- von 9 Uhr vormittags bis Sonntag 6 Uhr früh genommen werden. Dies ist der Erfolg der fom früher informiert gewesen ist, die höchste Stelle des pellationen nach, wie groß die Zahl der Unfälle durch Verhandlung wurde das letzte Angebot der Unter einen Betrieb, der dem Vertrage nicht angehört, ununterbrochen andauerte. Bei dieser neuerlichen munistischen Taftif. Die Kommunisten dürfen ( Generalstabschefs erreichen konnte! Außer Gajda gibt Liegenlaffen nicht trepierter Granaten geworden ist es aber auch sonst noc) politisierende Militärs, wie und daß es vor allem Zivilisten und seinder nehmer gemacht, welches pro Stunde in der in diesen großen Lohnkampf nicht einbeziehen. ein am 13. ds. in Schönberg stattgefundener Schu jind, die diesem Leichtsinn zum Opfer fallen. Wir ersten Gruppe für männliche Arbeiter für i kongreß der tschechischen Minderhet haben an den Herrn Landesverteidigungsminister xxxxxxx ten beweist, auf dem eine Reihe politischer in einer Interpellation eine Reihe von Anfragen Forderungen aufgestellt wurden. Außer Vertretern gestellt, die bis heute nicht beantwortet er der politischen Parteien war merkwürdigerweise auch scheinen; wir müssen daher neuerlich eine strenge das Kommando der 7. Infanteriedivision anwesend. Untersuchung und Bestra ung der Schuldtragenden Und nun zum Voranschlag selbst: Die Stabili fordern. ferung der Militärgagisten bedeutet eine Erhöhung der Ausgaben von 363 auf 420 Millionen Kronen. Die Beamtensystemisierung war gleichzeitig ein Beamtenabbau, die Systemisierung der Militärgagisten aber ist eine dauernde Festlegung des bestehenden Apparates. Die ewigen Kriegserinnerungsgegenstände. Alljährlich wird im Voranschlag eine Summe von einigen hunderttausend Stronen eingestellt für den Anlauf von Kriegserinnerungsgegenständen. Es wäre notwendig, eine genaue Aufstellung über das, was an solchen Gegenständen angekauf: wurde, und über die Art der Verwendung dieser Mittel zu ver öffentlichen. Das gleiche gilt von den vielen MillioXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXX Reichstagsneuwahlen im Mai? Reichstag hat heute seine voraussichtlich letzte Berlin, 22. November.( Eigenbericht.) Der Session vor den Neuwahlen begonnen. Bei den großen Parteien herrscht die Auffassung vor, daß von größeren Vorlagen nur noch das Schulgesey, die Besoldungsreform und das Budget verab schiedet werden soll. Das dürfte bis Anang April erledigt sein, so daß die Neuwahlen für Mitte Mai ausgeschrieben werden könnten. XXX Rather mere zu wehren, der feit dem letzten Rothermere tonservativen Parteitag die Kaltstellung Bald Presse einen Leserkreis von sechs Millionen, die wins verlangt. Rothermere beeinflußt mit feiner Regierung verfügt dagegen nur über die Presse der englischen Hochfinanz und des Adels, deren Auflage zusammen eine Million nicht erreicht. London, 22. November. Im Unterhause teilte Baldwin mit, daß der Arbeiterpartei am 29. d. M. Gelegenheit zur Aussprache über das Die Deutschnationalen sind die einzige von ihr in Verbindung mit der Lage in der Partei, die den Reichstag bis zu seinem natür Kohlenindustrie beantragte Tadelsvotum lichen Ende im Dezember 1928 zusammenhalten die Regierung gegeben werde. jir Kolonisationswede der Legionäre möchten, weil sie sich so lange als möglich der alljährlich ausgegeben werden. So fretgiebig die der Zölle eine Vertenerung der Lebensmittel Militärverwaltung auf diesem Gebiete iſt, ſo zuge gegent, das durch die Teilnahme am Bürgerblod So fretgiebig die Abrechnung entziehen wollen. Das Zenirum da knöpft erscheint das Außenministerium bei der Entfeinen Arbeiterwählern gegenüber in eine höchst schädigung an die Zivilgefangenen zu sein. Für Naturalien wird ein Mehrbetrag von 10 Mi! lionen eingesetzt, was der Landesverteidigungsmininen, die fter auf die steigenden Lebensmittelpreise zurückführt. Es wird also hier bestätigt, daß die Auswirkungen preise nach sich zieht. Die zerlumpten Soldaten. unerquidliche Lage geraten ist, will nur noch das Schulgesetz in Sicherheit bringen, dann aber Klarheit für die fünftigen Regierungsmöglich feiten schaffen. Abgeordneter Heeger bespricht dann ausführlich die Lage der Zivilgefangenen und der noch Bermiz ten und weist nach, daß bei uns im Gegensage zu Deutschland und Desterreich au diesem Gebiete soviel wie gar nichts geschicht. Zum Schluß seiner Wahlergebnissen in Gemeinden und Ländern Die Neuwahlen werden nach den bisherigen Ausführungen bespricht er die vielgerühmte Demo- der Sozialdemokratie einen star fratie innerhalb der Heeresorganisation, die so geken Zuwachs bringen, dagegen haben die artet erscheint, daß die Mannschaft mit Recht Klage über die unmenschliche Behandlung einzelner Vorgeseßter führt. Die Ausgaben für Monturen und Ausrüstun gen wurden um 3 Millionen Kronen reduziert. Da bei dorf nicht unerwähnt bleiben, daß in den Jahren 1922 bis 1926 für diesen Zweck ungeheure Sumwen ausgegeben wurden und daß in den Jahren 1920 und 1921 nach Millionen zählenden leberschreitungen des Budgets zu verzeich nen sind. Trotz dieser ungeheuren Mittel und trotz dem die Dienstordnung vorschreibt, daß die Manns schaft mit guten, reinen, brauchbaren Kleidern zu versehen ist, können wir feststellen, daß die Refervisten und die neu einrüdenden Soldaten in even gekleidet werden, wie Haderlumpen in den Strawie im alten Desterreich scheinen auch hier die ßen herumlaufen und oft gezwungen sind, von der kräftigsten Schimpfworte das notwendige geringen Mannschaftslöhnung sich abgelegte Uniformilitärische Erziehungsmittel zu sein. Eine Reihe men zu kaufen, damit sie halbwegs menschlich geklei von Beschwerden liegen uns diesbezüglich vor. Be det erscheinen. Diese Schande zu beseitigen, wäre die sonders in der Garnison Troppau scheint man nicht nur diesem Grundsatz zu huldigen, sondern hält es auch für nonvendig, in der Nacht Stoffervisiten vorzunehmen, die Mannschaft zu jeffieren und zu quälen, so daß man sich wahrlich nicht wundern darf, wenn soviele Soldatenfelbstmorde zu verzeichnen sind. Es wäre auch hier Soche der Militärverwaltung, diese unerträglichen Verhältnisse abzuschaffen. erste Aufgabe der Militärverwaltung. Der Pferdeskandal. Seit dem Jahre 1920 wurden für den Pferdeanfauf Millionen ausgegeben, ohne daß eine genaue Uebersicht über den gegenwärtigen Stand der Pferde gegeben erscheint. Es scheint dies ein dunkles Stapitel der Militärverwaltung zu sein; hier wäre zur Silarstellung eine detaillierte Aufstellung er forderlich. Die Gesundheitspflege der Soldaten. Der falsche Prinz. 20 Leben und Abenteuer. Von Harrh Domela. Zum Schluß fordert Abgeordneter Genosse Seeger endgültig und ehebaldigst eine Erhöhung der Mannschaftslöhne. Deutschnationalen mit schweren Verlusten zu rechnen. Demiffion des belgischen Kabinetts. Wegen der Dienstzeitfrage. Schwierige Lage Baldwins. Opposition in den eigenen Reihen. Kabinett Baldwin ist in eine außerordentlich London, 22. November.( Gigenbericht.) Das schwierige Lage dadurch gekommen, daß sie nicht nur die geschlossene Opposition der Arbeiter partei gegen sich hat, sondern daß jie auch durch den Zwist im eigenen Lager geschwächt wird. Die Arbeiterpartei will angesichts der schwie rigen Wirtschaftslage die Absicht Baldwins, das Brüssel, 23 November. Der König empfing Unterhaus noch bis zum Ablauf seiner Funk heute vormittag den bisherigen Ministerpräsiden tionsperiode ein Jahr zusammenzuhalten, verten Jaspar und den Kammerpräsidenten Bru citeln. Baldwin glaubt, durch Zugeständnisse in der Abrüstungsfrage und durch Berhandlungen net. Der König forderte Jaspar auf, das neue mit Rußland den Vorstoß der Arbeiterpartei zu Kabinett zu bilden. Jaspar behielt sich die Ant pavieren. Baldwin hat sich aber auch gegen wort bis morgen vor. nationale Verteidigung legte dem Ministerrate Brüssel, 21. November. Der Minister für ein Exposee über die allgemeine Lage und die die Bewaffnung der Einheiten und die Her a b=° Reorganisation der Armee vor, in dem besonders seßung der Dienstzeit behandelt wurden. Der Minister fam zu dem Schluß, daß es ihm unmöglich gewesen sei, gegenwärtig einen Gesezentwurf über die Herabsetzung der Dienstzeit vorzulegen, der die Billigung der Mitglieder des Ministerrates finden könnte. Er schlug daher vor, die ganze Militärfrage einem gemischten Ausschuß zu unterbreiten, der entsprechend dem gesetzt sei. Da die Mitglieder des Ministerrates im Jahre 1920 gebildeten Ausschuß zufammen sich über diesen Vorschlag nicht einigen konnten, beschlossen sie, dem Stönig die Gesamtdemission zu überreichen. Copyright 1927 by Malik- Verlag M.-G., Berlin W. 50 förmlich zurüdprallie and e'n verlegenes Ge üht so daran gewöhnt, daß ich mir nichts mehr aus so heruntergekommen wer; als ob die Demütibes Eteis nicht unterdrücken konnic. Ohne zu der Witterung gemacht hatte. Aber was jetzt an gungen, de verächtlichen Blicke, die mich tort überlegen, sprang er vom fahrenden Wagen ab mir nagte, was sich jetzt n mich hineinfraß, dies tra en, mir ein Bedürfnis geworden wären, so und schaute mir mit starren Augen nach. Dieser schüttelte meinen ganzen Störper, durchfeberte ihn ging ich daher. Wenn ich mich dann mit der Wol Vorgang padte mich mit einer Stärke, daß ich so, daß alles an meinem Leibe flog. Schon nach lust des vor aller Wel: Gegeißelten genug ern ed md im selben Augenblick zu Boden gedrückt einigen Schritten brach ch in Schweiß aus. Da- rigt hatte, schlich ich mich zum Bahnhof hin, drüdic wähnte. Durch mein Gehirn raste es: was hat be quälten mich tauernd Stopfschmerzen, und ein mich in eine Ecke des Wartejaals und saß ſtun= dieser Junge, der so alt ist wie du, vor ir vor dumpf bleiernes Gefühl saß im hinteren Teile denlang st ll. Ich vegetierte dahin. Wenn je Zuerst machte sie sich über die Pralinen aus? Stönntest du nicht das gleiche sein?... des Schädels und wich nicht. Anhaltende Müdig mand gekommen wäre, der mir gesagt hätte, du her. Sie knabberte jede zuerst an und untersuchte Ich hatte e ne gute Kindheit gesehen, war in einem feit lag auf mir. Immer häufiger erlebte ich jetzt bekommst hundert Mark, wenn du das oder das de Füllung. In zehn Wäinuten war die Padung auständigen Bürgerhause herangewachsen. War Verzweiflungsan älle, jo daß ich meinte, nchi wei- tust, so hätte ich ihm gleichgültig erwidert: Woleer. Nun w delte sie die Brötchen aus und befab um entbehrte ich den Schuß, den dieser Junge in terleben zu können. Ich dachte an Wolf, der im zu? Ist doch alles zwecklos... Schon einigesich den Belag. Das eine paßte ihr nicht. Sie meinem After genoß? Wodurch hatte ich ein so gleichen Alter einen Selbstmord versucht hatte. mal hatte ich bemerit, daß der bedienende Kellner warf es in einen danebenstehenden Papierforb. hartes Schicksal perd ent? Ich sah, wie die Men Sollie ich meinem ganzen verpfuschten Leben en mich prüfend betrachtet hatte. Was wollte er?! Mdy würgte der Hunger, daß ich die Zähne auf den sich vor mir wie vor einer ekelhafien Ströte Ende machen? Ich glaubte, vorm Wahnsinn zu Er sollte mich in Ruh' laffen! Eines Tages bes einanderbeißen mußte. Mittlerweile war sie mit abwandten. Da zischte plöglich in mir etwas auf, ſtehen. Ich war frank, frank... Ich sah ent- kam er mich unter vier Augen zu fassen. Ser den Brötchen fertig geworden. Sie stand auf, es padte mich e ne so maßlose Wut, daß es mir feßlich abgemagert aus. Wenn ich mich auf der Wartesaal war ziemlich leer. Er fuhr m ch gleich ivarf mir noch einen verächt! chen Blick zu, rief die schwarz und blau vor den Augen würde; es Straße im Spiegel fab, und wie oft mußte chan: Jebt habe ich dich lange genug beobachtet. Minder und versch wand. Staum war sie verschwun brauste durd; mich eine Gewalt, die mich zu spren mich in den vielen Schaufenstern spiegeln- so Woher kommst du? Alexander- dip? Schlesischer den, als eine alte Dame um die Gde vog. Ich gen drohte: ich hatte das Gefühl e ner Riesentraft, glaubte ich, e nem fremden Menschen zu begegnen, ei? Schäm dich! So ein gesunder Steri! Schit wollte mir gerade das Brötchen aus dem Papier so daß ich bl notings um mich hätte hauen mögen. Der mich mit einer verzerrien Fraße ansah. War du denn nicht, daß du verkommſt?! Mensch, korb holen. Die alte Dame hatte Sir dzeug mit So stellte ich mir den Zustand kurz vor dem Aus- ich dies noch? Hohläugig, hohlwangig, mit ab woher stammst du?! Man merkt dir an, daß du gebracht und l'eß sich geruhsam nieder. Es ver- bruch eines plöglichen Wahnsinns vor. Ich fürch- fallenden Schultern, mit sch otternden Beinen, mal bessere Tage gesehen hast. Dumm bist du gingen eineinhalb Stunden. Die alte Dame ging, teie auf e'nmal, unter der Laſt des eben Grlebten verkommen, in Schmung und Lumpen? Ich, Sar- auch nicht. Simmelherrgott nochmal, rapple d ch doch hatten sich inzwisten andere Leute gesetzt. zusammenzubrechen, und dennoch hatte ich das ry Domela...? dody zusammen! Man darf sich doch nicht so unter Als ich ungefähr drei Stunden zwischen Sunger Gefühl des Steigens, des Dahinschwebens.. und Mindigkeit gekämpft hatte, schlief ich ein. Ich Oba um mich geschlagen habe, weiß ich nicht. vermocht, seit ich Wolf verloren hatte. Der Acht- med' ich den Bahnhof. Als ich wieder hinging, Ja, dies haten die zwei bis drei Monate friegen lassen!" Ich sah ihn groß an, fagte fein Wort, stand auf und ging. Ein paar Tage lang erwachte durch e nen Stoß, der mir die Müße vom Ich verfor die Bejinnung. Was mit mir geschah, zehnjährige, der sich damals in den Straßen rings faßte er mich erneut. Abermals herrschte er mich mir. Neugierige ble ben stehen. Sier it fein wadhe, fand ich ich auf einer Bank in den der- um den Anhalter Bahnhof schleppte, war nur an. Er fagte mir, er fenne einen Schriftsteller, Asyl für Obdachlose! Machen Sie, daß Sie weg ben Händen von Polizeibeamten, die mich dann noch der Schat en eines Menschen, war der Schat- der einen jungen Mann für ſein Haus fuche; ich Stopf fliegen läßt. Ein Polizeibeamter steht vor weiß ich nicht. Als ich aus me ner Ohnmacht er tommen! Aber schnell! Marsch! Los! Jst ja noch zur Wache führten. Als ich dort wieder zu wii'en schöner! Am hellichten Tage lungert dieses Pad anf ng, gaben sie mir Infs und rechts ein paar schon her herum!" Ich hebe meine Müße auf um die Ohren und waren mich hinaus. Des und trolle m'ch. Der Polizeibeamte schaut mir Abends vertroch ich mich im Tiergarten, warf groß nach; wohin ich sehe, Etel und Verachtung m ch zu Boden und fonnte gar nicht aufhören zu blicken mir en gegen. we nen, zu weinen, um die fchon einmal gespürte, Ein anderes Mal stehe ch auf der Plattform füß betäubende Ohnmacht des Schluchzens und der elektrischen Bahn, die nach dem Westen fährt. des Schmerzes voll auszufosten. Ein Gymnasiast wurde von den Fahrgästen an Ich stand vor dem Zusammenbruch. Stätte, nrich herangedrückt. Erst jetzt bemerkte er mich. Nässe, Wetter und Wind, sie hatten meinem Stör Er entsetzte sich so über meinen Anblick, daß er per nichts anzuhaben vermocht. Ich hatte mich ten Sarry Domelas. Irrfahrten. Eines Tages es war im Sommer 1923 faß ich, vor mich hinſtierend, in der 300diele", dem Wartefall vierter Klasse des Bahn hofs Zoolog scher Garten. Ich pilgerte jetzt öffers nach dem Westen. Die Prachtstraßen des Westen reizten und lockten mich iroß meinem her untergetonimenen Zustande, ja gerade weil ich solle mal zu ihm hingehen. Er nannte mir die Adresse, und ich versprach, den Herrn aufzusuchen. I ging auch hin, machte jedoch vor dem Hause tehrt und ließ mich wieder einige Tage nacht blicken. Dann, als ich mich dahin zurückfand, machte der brave Mann mich so herunter, daß ich mich jetzt ernstlich um die Stellung bemühte. ( Fortsegung folgt.) Mittwoch, 23. November 1927. Der Kampf um die Sozialversicherung. ( Schluß.) V. haben." Bodenreform und Korruption. „ Die Zschechoslowakei: das Restgut der Agrarpartei“. Seite 3. überwinden sind, wer wollte das bestreiten. Die Arbeitsverhältnisse dieser Schichten sind so geartet, daß mit der normalen Schablone das Ausiangen nicht gefunden werden kann. Das darf kein Grund sein, um gerade diese Schichten aus der rade hier alles daran gesetzt werden, um diese Versicherung auszuschalten oder müßte nicht ge IX. Der Herr Minister bestreitet entschieden, daß die Parität Der Informator des Abgeordneten Remeš, Man sieht, es hat eine Zeit gegeben wo der Josef Svarovsky, veröffentlicht gestern int Herr Dubicky auch anders konnte. So nebenbei bemerkte der Herr Minister, daß Pravo Lidu" einen Artikel, in dem er auf die auch im Mutterlande der Sozialversicherung schon Erklärung Dubicky's, in welcher dieser sagte, er bang mit dem Fall Dubicky die" Lidove Noviny" und diesen Arbeiterkategorien die Versicherung Bemerkenswert ist auch, was im Zusammen administrativen Schwierigkeiten zu überwinden a tem amerikanischen Arbeiter viel besser geht einen Seller genommen, bezug nimmt und sagt, die Vergebung von Reſtgü'ern im besonderen nach Amerika geſchielt wird und erklärt wird, daß habe für seine Person von niemandem über die Agrarpartei im allgemeinen und über unter allen Umständen zu erhalten? els dem deutschen Arbeiter, obwohl der deutsche daß er auf allen seinen Behauptungen verharre schreiben. Landwirtschaftliche Subventionen be Arbeiter nach allen Seiten versichert ist. Diese und daß die Bemühungen des Abgeordneten Du kommen vor allem Funktionäre der tschechischen burch nichts bekräftigte Behauptung über die an- bickys die Anschuldigungen abzuschvächen verge Agrarpartei. Der Staat baut ein land. geblichen Vorgänge in Deutschland nimmt sich bens sein werden. In derfelben Nummer des wirtschaftliches Museum, in wel- aus politischen Gründen angestrebt wird, sondern insbesonders in dem Mund eines Ministers für" Pravo Lidu" veröffentlicht der tschechisch- sozial- chem das Sekretariat der Agrar es feien rein fachliche Gründe vorhanden, und die foziale Fürsorge und obendrein des Vorsitzenden demokratische Vizepräsident des Bodenamies partei Lotalitäten erhält. Steuerab- Regierung der tschechoslowakischen Republik mache Der Volkspartei, die noch immer Arbeiter zu ihren Nosek eine Erklärung, in der er sagt er sei der fchreibungen erhalten natürlich nur Witglieder in dieser Frage nichts anderes, als daß sie das Mitgliedern zählt, überaus drollig aus. Und auch Anſicht, es möge vom Bodenamt ein vollständiges der Agrarpartei. Das Sefretariat der Vorgehen anderer Staaten kopiere, bei welchen hier hätte es der Herr Minister so leicht gehabt. Berzeichnis der Zuteilung von Reſtgü'ern ver- Agrarpartei teift bas Solz der die Vertretung der Arbeiter und Arbeitgeber anfich über die Stimmung der maßgebenden Kreise öffentlicht werden. Das Abgeordnetenhaus und Staatswälder aus. Die Seffentlichkeit hat gepaßt ist der tatsächlichen Beitragsleistung. Da in Deutschland Klarheit zu schaffen, er hätte mir der Senat der Nationalversammlung haben die sich an alle diese Dinge so gewöhnt, daß es nicht bei uns die Beiträge zur Hälfte von Arbeitneh eine Anfrage an feinen Gesinnungsfreund, den Möglichkeit zu untersuchen, welche Abgeordneten einmal Aufregung hervorrufen wird, wenn ein mern und Arbeitgebern getragen werden, maß Arbeitsminister Braun in Deutschland, richten oder Senatoren Reſtgüter entweder auf eigenen mal das Verzeichnis der Minister. Abgeordneten. dementsprechend auch die Vertretung geregelt müssen. Jedes Kind weiß heute, daß Namen oder auf den der Verwandtschaft erhalten Sekretäre, Chefredakteure und Redakteure der werden. Wir empfehlen dem Herrn Mäniſter, fich die Sozialversicherung dem Deutschen Reiche Agrarparici, foiie das Verzeichnis ihrer Brüder das Organ der christlichsoz alen Textilarbeiter, die unschäßbare Dienste geleistet Zur Charakteriſtik des beschuldigten Abg. Ontein, Neffen und Schwiegersöhne veröffentlicht in Zwitiau erscheinende Textilarbeiterzeitung" Dubicky veröffentlicht das Pravo Lidu" ein werden wird, welche alle die besten Restanter er vom 2. November 1927 3it Gentüte zu führen, hat, daß kein Mensch auch nur die Frage der interessantes De'ail, nämlich ein paar Sätze aus halten haben.„ Es ist als ob sich die Seffentlich in welcher der Standpunkt der christlichsozialen Aufhebung der Sozialversicherung in Erörterung einem Artikel, den der jetzige Abg. Dubicky am feit damit ausführen würde, daß die Tiche cho Arbeiterschaft unter anderem auch zu der Frage gezogen hat und daß die schlechte Lage der Arbei- 4. Mai 1906 in der nationalsozialistischen Zei- iIowa fii che Republik als Restgut der Parität festgelegt wird. Der Herr Minister terklaffe Deutschlands vor allem den Friedensver- tung„ Obrana Lidu" unter dem Titel„ Maifrag für die Bartel des Herrn Minister- irrt aber auch, wenn er annimmt, daß in Defter trägen und den Deutschland auferlegten drücken- mente" veröffentlicht hat. Es heißt darin: den Reparationen zuzuschreiben ist. Es ist tief präsidenten bestimmt ist und daß sich reich die Vertretung in den Verwaltungsorganen fraurig, daß man dies einem Minister für soziale Vom Mai 1906 an will ich ganz dagegen solange nichts machen laffe, als ihre an die Beiträge angevakt ist. Wir empfehlen ihm politische Macht dauert." Für all das ist Svebla das österreichische Gesetz freundlichst zur Hand zu Fürsorge erst sagen muß. der nationalsozialistischen Partei als Ministerpräsident und als Vorsitzender der nehmen, und in die SS 165 und 166 des zitierten angehören und ich schwöre, daß ich mich bei republikanischen Partei verantwortlich. Er fann Gefeßes Einsicht zu nehmen. Er wird dann zur meinem Verhalten weder von einem schimmligen eine Revision der Bodenzureifung und der Zu'ei Erkenntnis kommen, daß er sich gewaltig geirrt Bürokraten noch von einem bis auf die Zähne lung der Restgüter veranlaffen und er muß es hat und daß die Vertretung innerhalb der Ver bewaffneten Söldner, noch von der Hierarchie mit fun, wenn er auf seiner Erklärung vom 8." No waltungsorgane in alten" Oesterreich an unser dem Rosenkranz, noch durch eine dornige Perseku er alle Verantwortung vor jedem für die Gegen vember bekarren will. in der er gefagt hat, daß derzeit bestehendes Gesetz angepakt ist. X. tion abhalten lassen werde." wart und für die Zukunft übernehme. Schließlich wollen wir uns noch mit dem Abschnitt beschäftigen, in welchem der Herr Minifter Sramet VI. Der Herr Minister behauptet, daß die finanzielle Grundlage unseres Sozialversicherungsges kes VIII. vas er mit 110,000 und ie Saisonarbeiter mit girta 130.000, so daß er zu einer annähernden Ziffer das Streben der Regierung nach erhöhtem von 400.000 Menschen kommt. Die Behauptung Einfluß auf die Soz alversicherungsinstitute der Sozial sten, daß es sich um eine Million Berbegründet hat. Es wäre sehr verlockend, in dies sonen handelt, ist also nur chtig, verkündet der ſem Zusammenhang auf den Standpunkt des Serr Minister. In Wirklichkeit haben die Soza Abgeordneten Sramet im alten Desterreich bei liften den Ausfall der Personen nicht mit einer Beratung der Pensionsversicherung der Privatan Million, sondern mit 700.000 abgeschäßt und es gestellten und der allgemeinen Sozialversicherung muß noch abgewartet werden. ob die Behauptung hinzuweisen. Damals wurde der staatliche Eindes Ministers oder der Sozialisten richtig tit fluß auf die Selbstverwaltungsförper, zu denen Jedenfalls wird durch diese Feststellung des auch die Krankenkassen gezählt wurden, mit allen. Ministers selbst der Nachweis erbracht, wie ober- Mitteln bekämpft. Jept wird der staatliche Einflächlich man bei der Ausarbeitung des Ente fluß auf diese Inſtitutionen mit den Zuwendun wurfes vorgegangen ist. Man hat sich gar nicht gen des Staates begründet. Dabei verdient festder Mühe unterzogen, auch nur annähernd festgehalten zu werden, daß der staatliche Zuschuß, zustellen, um welchen Personenkreis es sich im wie er gegenwärtig im Gesetze vorgesehen ist, gegebenen Falle handelt. Wir wissen schon, wel- relativ niedriger ist, als in dem ehemaligen öſterchen Schwierigkeiten es begegnet. gerade diefen reichischen Entwurf. Die Durchführung der Nevi Personentreis genau festzustellen. Wenn aber jetzt fion durch den Staat und seine Organe sei nach das Ministerium den Auftrag geben kann, daß Auffassung des Ministers eine Notwendigkeit. Be der Streis der Personen seitens der einzelnen deutet nicht dieser Standpunkt des Herrn Finans soll, hätte der Auftrag wohl schon vor Ausarbei- tralfozialversicherungsanstalt, die über die aus fung der Vorlage erteilt werden können. gesprochenen Fachleute verfügt, mit welchen sich insbesonders die politischen Behörden I. und II. Instanz nicht brüsten tönnen. Der Herr Minister steht auf dem Standpunkt, daß durch die Ausscheidung dieser Kategorien die finanzielle Grundlage des Gesetzes nicht erschüt Der Herr Minister hat also mit allen seinen text wird, denn es handelt sich im gegebenen Falle Argumenten, die er da zusammengetragen hat, un schlechte Risken. Die Heimarbeiter und Sat die Behauptung nicht zu entträften vermocht, daß Der Herr, Minister stellt die Behauptung auf, jonarbeiter gehören zweifellos nicht zu den besten es sich um ein politisches Machwerk handelt, dem taß alles reiflich erwogen wurde, muß aber gleich Risken. Die Frage der Ausscheidung darf aber jede fachliche Vorberatung fehlt. Durch den Ent zeitig in einem vorhergehenden Absatz seiner Ab niemals vom fiskalischen Gesichtspunkte aus bewurf wird nicht nur die Selbverwaltung restlos bandlungen offen zugeben, daß es ihm nicht beurteilt werden. Die Tatsache, daß es sich um aufgehoben, es werden auch die Interessen der Ab- niemals fannt ist, Versicherten, und zwar sowohl der gegenwärtigen Generation, insbesonders aber der künftigen Generation schwer geschädigt und es wird die Versicherung der Anwartschaften überhaupt in Aus d'esen Gründen heraus Frage gestellt. durch die Novelle gesichert wurde. Der Herr Minister vertritt die Auffassung, daß der Vorwurf, der gegen ihn erhoben wird, als ob die 4½prozentige Verzinsung, die auch nach Ablauf der zehn Jahre zur Grundlage genommen wurde, mente, die ins Treffen geführt werden, nach dieser bollkommen ungerechtfertigt ist und er verweist Richtung hin nicht richtig zitiert hat. Es wird darauf, daß die tschechischen Sozialisten selbst bei nicht nur behauptet, daß die Renten in der Juder Beratung des ursprünglichen Entwurfes eine validenversicherung durch die neue Vorlage zum 4½prozentige Verzinsung in Vorschlag gebracht Teil getürzt werden, es wird auch angeführt, daß haben. Unseres Wissens war die Sache wesentlich eine schwere Schädigung der Arbeiterschaft in der anders. Zur Grundlage der Verzinsung wurden Strankenversicherung herbeigeführt wird. Viel ursprünglich 4 Prozent genommen. Die bürger- leicht darf das dem Herrn Minister an einem lichen Baricien unter Führung des elbgeordneten Beispiel illustriert werden. Ein Arbeiter, der bis Kramar haben nun alles daran gesetzt, um eine her K 150.- Monatslohn, freie Wohnung und Berbilligung der Versicherung herbeizuführen. Verpflegung im Haushalt hatte, ist zum Teil in Um diesen Wünschen gerecht werden zu können, die IV., zum Teil in die V. Lobntlasse eingeift man auf den Einfall gekommen, für die ersten reiht worden. Er hat ein Krankengeld von zehn Jahre eine höhere Berzinsung in Anrech K 10.60, bzw. 13.30, bezogen. Nach den gegen mung zu bringen, ein Vorgang, gegen den sich die wärtigen Bestimmungen des Gesetzes wird der Versicherungsmathematiter ausgesprochen haben. selbe Arbeiter höchstens in die III. Lohnklasse ein Die Vertreter unserer Partei haben bei der Be- bezogen werden können, er wird demnach Anratung dieses Abschnittes auf die verhängnisvollen fpruch auf ein Stranfengeld von K 8.- haben. Auswirkungen diefer Maßnahme wiederholt hin- Dabei ist das nicht der krasseste Fall. Wenn ein gewiesen, ohne daß es ihnen gelungen wäre, die- Arbeiter nur K 100.- an Barlohn erhält( nebst fen unheilvollen Beschluß aufzuheben. Es ist also ten vorangeführten Naturalbezügen), dann tonnie schon damals ein großer Fehler geschehen, daß, er früher troydem in die IV. bis V. Lohnklasse Krankenversicherungsanstalten ermittelt werden ministers eine unerhörte Brüstierung der Zenwenn auch nur für eine vorübergehende Zeit. eingereiht werden, er wird jetzt nur in die II. eine höhere Berzinsung angenommen wurde. Lohnklasse eingereiht und hat in dieser Lobuklasse Runmehr soll aber die 4½prozentige Verzinfung Anspruch auf ein Krankengeld von K 5.30. An dauernd in Anschlag gebracht werden und nur dieser keineswegs untergeordneten Tatsache ist der dadurch wird eine Verringerung der Pränzen Herr Minister ganz achtlos vorübergegangen. leistungen herbeigeführt. Wenn man im Jahre 1924 bei der Beratung des Entwurfes noch etwa von der Auffassung ausgehen konnte, daß für eine absehbare Zeit eine höhere Berzinsung wird in Anrechnung gebracht werden können, im Jahre 1927 fann man diesen Standpunkt, mit Rücksicht auf die finanzielle Situation und vorwiegend mit Rücksicht auf das Programm unseres Finanzministers, wohl nicht mehr einnehmen. Zur Grhärtung seines Standpunktes führt der Minister an, daß die Verzinsung ber der Pensionsanstalt Die genaue Zahl ist dem Minister nur hinsicht- nahme der Sozialversicherungsleistungen durch auch innerhalb der letzten Jahre zwischen 4½ lich der Lehrlinge bekannt, die mit 144.000 crmit bis 6 Prozent schwankt. Der Herr Minister hätte telt wurde. Die Auzahl der Heimarbeiter, die doch gut daran getan, vor der Aufstellung dieser aus der Versicherung ausgeschieden werden, schötz Behauptung mit der Pensionsanstalt das EinverBrünn, 441, 12.15: Mittagsfonsert 14.80: Brager Effe nehmen zu pflegen und er wäre dann zu der tenbö fe, Wetterbericht, Breffe, Sport und Theaterna Erfenntnis gekommen, daß die von ihm aufge Königswusterhausen, 1250, 12: Einheitsfurafdrift. 16: ridten. 15: Eine Stunde Grauenfunf. 18: Seilfignal. Ame: ita im Spiegel feiner Schulen 16.30: Granzöfifch. 17: Defae Breffenachrichten 18.10: Deutfche Sendung: stellte Behauptung in der allgemeinen Fassung Staatsmann u. Gelbberr. 17.30: Die Biolinfonate. 18: Sebeebiainalvat Dr. Robert Stocanret: Schartad) und Bauch unrichtig ist. Er hätte es aber viel einfacher getecnif. 18.30: Franzöfifch. 18.55: Saijonmäßige Arbeitsbpbus. 18.25: Beltfragen über zucht und Shaiene der lofigkeit. 10 20: Wiffenfchaftlicher Vortrag für Zahnärzte. Saustiere. 18.40: Die Ausstellung der modernen Geichäfts babt, wenn er sich die Zentralfozialversicherungs19.55: Hebert: agunng von Samburg. 395, Symphoniekonzert. Organisation in Paris. 19: Lifat- Abenb 1. Le ieur d'eau anstalt angerufen und darüber Bericht abverlangt Brag, 319, 11: Schallplattenmufif. 11.35; Landwirt Beber: Dubverture. Der Freischüt". Bligner: 3wel Gefänge. à la villa d'Efte. 2. Elfentana. 3 Lieder. 4. Tarantella. hätte, welche Erfahrungen die Zentralfozialver- waftsfunt. 12: Seiftanal. Breffenac ichten. 12.05: Wiittags dumann: 3. Symphonie. Gavotten und Meniteite. Berlin, 484, 15.30: Das Rinb im Mittelalter. 16: Wer Brenburg, 300, 16: Landwirtschaftsfunt. 17.30; Konzert: sicherungsanstalt bei der Kapitalsanlage inner- wverbe. 13.20: Arbeitsmarfi. 13.35: Börsennachrichten und muß auf Leibesübungen veraichten? 16 30: Sugenbbübne 17: Borobin: Die schlafende Fürstin. Rubinstein: Afra. 2. Gervais: Cava memoria. 3. Mussorgffii: Lieb. Dargo halb des einen Jahres gemacht hat. Er hätte Sopfenmartin: eife. 16: Seinberede. 10 20: würfennadirichten unterbaltungsmusic. 10.05: Sobannes sepier. 20: beinifde and Sopfenmarfipreife. 16.30: Konzert für Boltsichüler. Rebellen". Schauspiel von Bronnen. 22 30: Gavotten und muzsty: Lied. 1. Schneider Trnabffy: Slotarische Bolkslieder. da erfahren, daß die durchschnittliche Berzinsung 1. Dvoraf: Bolonaife aus„ Die Waſſernire". 2. Novát: us Menuette 5. Gigus Bystrb: Bieber 18 35: Graäblung aus dem Tier Breslau 323 12.15: Schallplattenfonaert. 15.45: Ausreid. 18.50: Grembenberfehr Touristik und Sport. 19.05: auch innerhalb dieses Jahres, in welchem mit ber Glowatifchen Suite". 3 Blober: Intermezzo_aus Im Brunnen". 4. Smetana: Die ve: faufie Brant" 5. Dvorát: Büchern der Zeit. 16.30: Unterhaltungskonzert. 18: it bem Schallplattenmufir. 19.30; ie, Brag. Rücksicht auf die erhöhte Konjunktur die Unter- met fawidhe Zange. 6." Smetana: Naldehrab 17 30: Bornellzug in die Wüſte. 19: Jobot aus eigenen Be: fen. Rafchan, 1870. 19: Die Sofol- Tatlafeit in der Slowakei. bringung von Stapitalien sich etwas leichter geitag: Die häufigsten Gebler in der ifchechischen Sprache. 17. 15: 20 in Mai", Singspiel von Fall. Flugzeug und 19.15: Breffenachrichten. 19.25: Stonzert. 1. Dborat: Dulay Deutsche Sendung. Wetterbericht und Tagesnenigfeiten Eisenbahnvertebr. staltet, die Verzinjung femeswegs jenen Erwar- vom Breßbure, hierauf Arbeiterfendung. Eriffſteder tungen entspricht, denen man sich ursprünglich 3. Reiman'n, Frag: Zum 100. Tebestage iba on: Tungsvoranu bet flangen en hingegeben hat, und schließlich hätte der Herr internationalen Aemter und ber Böllerband 19.15: ie fonsert. Brudner: 4. Symphonie Jarnach: or gentiangiblet Miniſter bei Erörterung dieser Frage nicht vor- far Beita und fein Lebensmer. 19.30: zeichte winfir. 20: Wettervorausfagung und Breffenachrichten. 20.10: Sör funde. 17: Alltagsarbeit einer denischen Schule 17.30: Neu übergeben dürfen an den Erfahrungen, die nach pier. Aber west. Marysa: Beulianai. Leute Naaye diefer Richtung hin in anderen Staaten gemacht richten des Beefbitros, Heberfia: der Tageseretguiffe und modernen Kultur, 20.15: Sundgebung zugunsten des Aus Sportnach ichten. 22 15: Theaternachrichten. wurden und er hätte sich doch ein wenig mit der Brünn, 141, 12.15: Mittagsfongert. 14 30: Brager Ef- landsdentfchtums. 21.35: Leichte Mufit. Tanamufit. Peipsin. 366, 12: Schallplattentonzert. 17: Nachmittags Frage beschäftigen sollen, ob eine Abweichung fettenbörse ettervorausfage. Breffée. Sport- und Theater: nach ichien. 17: stinderede. 18: Beitfignal. Deuf Breife, fonzert. 19: Der Biberspenstigen Zähmung tomische Oper von der bewährten Norm des Auslandes möglich nachrichten. 1810: Deute Genbung. Prof. Di Bau von Gök. 22.15: Funtbrettt. ist und ob nicht dadurch die Anwartschaften der Blum: Lourdes, die Stadt der Wunder". 18.25: Marfi und Börsennachrichten Brünn, Olmät und Mähr. Oftrau. Versicherten schon für die allernächste Zeit schwer gefährdet werden. Leichte Musir. 20: Wettervoraussage und Preffenachrichten. 20.10: Wie Brag. VII. um welche genaue Zarl von Personen es sich handelt, die ans der Alters- und Invalidenversicherung ausgeschieden werden. Rundfunt für Alle! Programm für heute, Mittwoch. fonaeri 13.05: Rundfunt für Industrie, Handel und Ge schlechte Risken handelt, müßte für einen Mini ster für soziale Fürsorge ein Ansporn sein, diese Personen in der Versicherung unter allen Ulm ständen zu erhalten. Die übergroße Inanspruch diese Schichten beweist ihre außerordentliche Für forgebedürftigkeit. Daß bei den Heim- und Sai sonarbeitern administrative Schwierigkeiten zu Deutschland. rantfurt, 429, 15.30: Jugendstunde. 16.30: Operetten Gauffs. 18.15: Landwirtschaftsfunt. 18.30: Bortrag: Die 20: Bewegungsvorgänge 20.15: Symphonic Langenberg, 409. 13.10: Wittagsfongest. 16.30: Grauen 18.40: Aus der Uraeit währens. 19.15: Wie Brag. 10.20: zeitliche Wohlfahrtspflege. 15: Resperfonaert. 19.15: Der Sinn der Arbeiterbewegung. 19.45: Sragwürdigkeiten der Programm für morgen, Donnerstag. halten wir es für unsere Ehrenpflicht, alles daran zu sehen, um die Absicht der Regierung zu vers citeln. 1 19.30: 2ie Prag. tett es bur. 2 Beethoven: Trio es dur. Wien 517, 11: Stonsert. 16.15: Nachmittagskonzert 19: Franzöfif. 19.30: Opernübertragung. 18: ausflugsziele. 18.15; rbeiterftunde. 18.45: Giperante. Deutschland. Königswusterhausen, 1950, 14.30: Ein Diner. 15: Woche der Hausfrauenarbeit. 15.40: Stochanweisungen und Speise folgen. 16: Ame: ita im Spiegel feiner Schulen. 17: Stammer mufit. 18: Das Lebenswert Bödlers. 18 30: Spanifo. 18.55: ganifationsfragen der Milchwirtschaft. 19.20: Eichendorff Feier. 20.10: llebertragung von Berlin, 484. Das verwun fchene Schloß". Operette von Minöder. 22.30; Tanamusir. Breslau, 323, 12 15: Gdjallplattenfonsert. 16.30 Unter haltungskonzert. 18: Jugendstunde. 19.50: Militärfonaett. 21.50: Lommel- Abend. Tangmunt. : ankfurt, 429, 13 30: mittagsfonzert. 15.30: Jugendstunde. 16 30: Wufit lebender Stomponisten. 17.48: Leseftunde. 18.20: Die Stellung des beiligen Betrus zum EvanHamburg. 395, 12.30: Mittagsfonsert. 14.05: Sanstonaert. Bran, 349, 11: Schallplattenmufif. 11.85: Landwirt Breßburg. 300, 18.10: Stonzert. 1. Jindřich. Lieber. schaftsfunt. 12: Beitsignal Pressenachrichten. 12.05: Mittags2. Rubinstein: Arie aus„ Der Dämon" 3. Gur. Liebeslied. i: Nachmaninow: elles vergebi. Lofti: Der Fifarer fingi. fonzert. 15.35: Börsennachrichten. 16: Stundevede, 16.15: gelinni. 19: Die Macht des Soldfalo". Oper bon Berbi." Musikvortrag. 16.20: Börsennach: ichten und Hopfenmarft5. Gubah: Carmen, Bhantafic. 6. Noval: Slowatifche Boltslieder. Sigus Whitty: Lieber. 19.15: Landwirifaftsfunt. reife. 16.30: Regimentsmusif, 17.30: Bortrag: Epidemie im 16.15: Mufifalifche Aleinigteiten. 17: Günfubrtec. 18: Bolte: winter. 17.15: Rundfunk für Industrie, Handel und Getümliches Stonzert. 19: Die Frau als Objekt der Stunt. 19 20: Der Dom in stafchan. 19.40: Slowatifcher Sprachfurs werbe. 18: Landwirtschaftsfunt. 18.15: Bortrag: Inter- 19 25: Neuzeitliche Strüppelfürsorge 20: Lerfch aus eigenen nationale Berträge und Institutionen, welche die arbeitende Werfen. 21: Bollstongeit. Tanamufit. für Ungarn 20: le Brag. Kaschau, 1870, 19: Landwirtschaftsfunt. Die Sucht ruf saffe befonders beridiotigen. 18.30: Deutsche Sen Langenberg 469, 13.10: mittagsfongert 14.30: ie fifcher Hafen. 19.15: Landwirtschaftliche Berichte und Pressesta. Wetterbericht und Zagesnenigkeiten vom Breßbureau, bleibe ich gefund? 16 30: Grauenlbrir 17: Schallplatten bie: auf: Ewald Bopp. Brag( Denische Technik): Entwid tonzert. 17.30: Gutes Deutsch. 18: Vesperfonzert 19.40: Bor ber platatfäule. 20.05: Bieberabend. 21.45: weitere Stunde. Wien, 517, 11: Bormittagsmusi!. 16 15: Nachmittags lung und Stand der Lautsprechertechnif 1930: Symphoni fonaert. 17.20: Märgen. 18: Die Technir des Fahrens. fches Konzert. 1. Schubert: Ouverture„ Nojamunde". 22.30: Tanamufit. Der Herr Minister stellt es als unrichtig hin, daj die Renten durch die Novelle herabgescht wurden, es sei im Gegenteil richtig, daß fie ber allen Klassen um em Geringes erhöht wurden. Wir gen des Herrn Profetor Dr. Schönbaum in der „ Narodohospodařska polit fa" die wir im Aus 1830: Enwidlungsmögliäreiten der öfterreichischen Land: 2. Bloch: Concerto aroffo 3. Dvoraf: Shmphonie Dr. S. uge bereits gebracht haben. Wir sind aber auch wirtschaft. 10: Stalienifa) 10.30: Die Behandlung foot at anal cente richten bes Breßbureau leber gentuberfulofe. 20.05: Englisch. 20 30:" Der eingebildete ficht der Zageßereignisse und Sportnachrichten. 22.15; Thea lernachrichten. 22.20: Zonamusit. der Auffassung, daß der Herr Minister die Argu- serante", stomödie von Molière. Leichte sibendmufit. nachrichten. 1925: Soliftentonzert. gripsin, 366, 12: Schallplattenkonzert. 16.30: Nachmit tagsfonzert. 10: Gegenivartsfragen der landwirtſchaftlime Erzeugung 19.30: Bom Werden der Arbeiterdichtung. 20.15: Novemberstimmung. Ccite 4. Tages- Neuigkeiten. Fastenpredigt beim Bankett. Markt warf. Souplière wurde damals bei seinem i stapler herabgelassen hat. Nun, da sich das Paar? Eintreffen in London, wohin er emen Teil der geraubien Wertpapiere zu bringen gedachte, verhaftet. Baßfälscheraffäre in Belgrad. Mittwoch bember 1927. Sozialistischer Jugendverband Republik. von den Dreckschlendern nicht einschüchtern ließ und trotz allem behördlichen und firchlichen Ter vor die Trauung durchgesetzt hat, verwandelt sich Wenn im Wunderlande Amerika in den die giftgeschwollene Entrüstung der UntertanenKirchen, um den Gottesdienst schmadhafter zu preffe in die noch widerlichere Sensationssucht, für die deutschen Gebiete der Tschechoslowakischen machen, Tee und Gebäck verabreicht wird, wenn die sich an den Hochzeits zeremonien förmlich Graz, 22. November.( AN.) Die infolge begeilt. Da wird ausführlich beschrieben, daß der also während der Predigt gegeffen und getrunken einer Anzeige eines aus Stanada zurüdge chrten junge 3oubkow cinen Frad mit Chryfan wird- warunt soll man dann nicht während Bauern, daß ihm seinerzeit von einem Belgrader theme" und die Prinzessin Vittoria den„ kedes Tafelns auch predigen? Zumal dann, wenn Anwalt ein falscher Reisepaß gegen ein hohes rühmten Spigenicole er der Kaiferin Friedrich, es sich um eine Bredigt für diejenigen handelt, Honorar ausgestellt worden sei, eingeleitete poli- die fostbarsten Erbstüde aus dem Besitz der engli Ornat Einladung zu dem am 26. und 27. November in den Schüßenhausfälen in Karlsbad stattfindenden die nicht viel zu effen haben und deren Anteil zeiliche Untersuchung hat ergeben, daß es sich fchen Stönigsfamilie" trug. Ja ſelbſt der 4. ordenti. Verbandstag in ant Doppelgenuß der andern nur die durch Radio um eine große Gesellschaft von Reisepaßfälschern des Bischofs. der die Trauung vollzog. wird mit und Zeitung weitergegebenen Worte sind. Bre handelt. In die Angelegenheit feien auch meh diger war der Präsident Coolidge und rere angesehene Persönlichkeiten geeignetster Anlaß zu einer Rede über die Ge- Belgrad verwidelt. fahren allzu großen Wohlstandes war ein Festessen des Klubs Union League! Präsident Coolidge erklärte es als die jetzige Tas Hakenkreuz am Stahlhelm. Im Nachischnellzug zwischen Schwarzenbach und Oberkohau vor Sof. Im Abteil mehrere Republ kaner und ein a kentreuzler, als Provokateur Krafts rikanischen Plutokratie sagen, daß ihre Genuß schieden tes Renom bekannt votateur Tagesordnung: 1. Konstituierung des Verbands. tages: a) Wahl des Präsidiums b) Festsetzung der Geschäftsordnung und der Tagesordnung c) Wahl einer Mandatsprüfungseiner Vorschlagstommission. 2. Berichte: a) des Verbandsvorstandes b) des Verbandskassiers c) der Verbandskontrolle. 3. Die Aufgaben der sudetendents schen Sozialdemokratic. 4. Organisationsfragen. 5. Unser Kampf gegen die Reaktion. 6. Wahl des Verbandsvorstandes, der Verbandskontrolle und der Beratungskörperschaften. liebevoller Schwülst gteit geschildert. Jedes Ge bet, das gesprochen wurde, wire getreulich regi firiert. Der Ningwechsel wird nicht vergessen, d'e mit Seidenschleifen und Orangeblüten umwuns 100 Millionen Kč unverhofft geerbt. beren Wachskerzen, der weiße Atlasterpich, der Aufgabe der Nation, der aus dem Ronstanz, 21. November. Wie die Konstanzer de und Gefänge des Popen, das„ laute und goldene, mit Wein gefüllte Selch, die Evangeliena Wohlstande entstehenden Gefahr Zeitung" berichtet erhielt eine hier tätige Verfreudige Ja" des Brautpaares, nichts bleibt uns füde entgegenzutreten. Die Weltgeschichte fäuferin jetz die amtliche Mitteilung, daß sie die erspart, alles wird zu einer d'den Rührereme ver weise viele Fälle auf, wo Völker an ihrem Erbin eines Vermögens von acht Willionen hol arbeitet. Fehlt nur noch. daß die Sensations eigenen Wohlstand zugrundegingen.ländischer Gulden( etwa 100 Millioren Stronen) äger auch das Brautbett beschreiben! - Dachte er da an das alte Rom, das unter geworden sei. Ein in Holländisch- Indien verging, weil die Sklaven sich dem Fraß ergeben forbener Verwalter hat vor etwa 40 Jahren hatten? Das zerfiel, weil die Waffen der Prole- ein ansehnliches Vermögen hinterlassen. Seit dieser farier in leppigkeit versanken? Wollte er denen, Zeit schwebt ein Prozeß um dieses Geld, der jetzt die feine Tafelgenossen waren, wollte er der ame- ugunsten der Berwandten des Verstorbenen entsucht, daß die tolle Verschwendungssucht ihrer weile auf 80.llionen holländische Gulden ansprüche gegen die Republif von Stapel gelaffen Weiber den Bestand der Nation gefährde? Nein, gewachsene Vermögen, das in zehn Teile zerfällt. bat'e, wurde er aus dent Abteil in den Garg gedas wollte er nicht, der Plutokratic predigen! stedt, damit er dort allein weiter schimpfen könne. Das wollte er nicht, weil er es wahrscheinlich Was tat er in ferner Angst als er vor der Abfür ganz selbstverständlich hält, daß diejenigen, teilstür stand? Er zeg die No'feine. Der Zug die Geld aus der Arbeit anderer schöpfen, es zu stand. der Zugführer kam, der Name wurde festihrem Bergnügen ausgeben. Das wollte er nicht, Die„ Boffische Zeitung" berichtet ausgestellt und die Folge war ein rafmandat. Das weil er weiß, daß noch keine Predigt die Reichen Schwerin über das Aufsehen erregende Ergebnis ft der echte Sakenkreuzmut: Erst das große. zu einem spartanischen Leben geführt hat. Und von Untersuchungen, die auf Grund von Gerüchs aut und dann die Notbremse. das wollte er nicht, weil er weiß, daß er das garten über Schußverlegungen von Mittelschülern nicht darf, denn er ist, wie jeder feiner Borgänger angestellt wurden. Es wurde festgestellt, daß die Ehe oder Gefängnis? Diese Wahl stellte das ben bekanntgegeben. Die vertretungsberecht gten es war und jeder seiner Nachfolger es sein wird, meisten Schüler einer von einem völlischen von einem völli chen Schöffengericht Tempelhof einem Angeklagten, den Körperscha ten erhielten besondere Einladungen. Präsident nur von Gnaden der Plutokratie. Wem Direttor geleiteten Schule im Jungstablhelm zu einem Jahre Gefängnis verurteilt hat, die Gäste müssen sich entweder direkt beim Sekretar at die Predigt galt, das zeigt der folgende Sat, der organisiert sind und daß tatsächlich Schüler durch Bollstrechung der Strafe aber für 3 Jahre unter des Sozial ft schen Jugendverbandes, Teplitzzugleich ob der von dem Feſteſſen Ausgeschlof- Schiffe in den Leib und ins Sandgelenk verwund einer beſtimmten Voraussetzung ausfette. Der Schönau, Seilerstraße 1. melden oder im Kreis, det worden sind. In den Pausen, aber auch in Mann, ein Monteur, war wegen gefährlicher sekretariat, Marlsbad, Invalidenstraße 5. Die „ Aber die breiten Schichten den Schulstunden wurden in den det worden sind. In den Bausen, aber auch in Störperverletzung angeklagt. Aus Eifersucht hatte Gäste müssen sich mit einer ordentlichen Gaftkarie arbeiten gewissenhaft und wissen, slaffenräumen Schießübungen mit messer derart zugerichtet, daß das bis dahin Jugendverbandes ausweisen können. Quartier er feine Braut durch Schnitte mit einem Rasier- und mit der Witgliedskarte des Sozialistischen daß die doktrine von der Genuß den Kleinfaliberwaffen des Stahlmesser fucht eine Dottrine ist, die zum Berhelm abgehalten, wobei Pulte, Türen und davongetragen hat. Er hatte ihr in seiner Eiferfall führt." Schränke in den Klaffenräumen durchlöchert fucht nachts aufgelauert und war nach geschehewurden. Die Affäre hat sich zu einem großen ner Ta davongelaufen. Die Revierpolizei hatte Schulskandal ausgewachsen. senen und Beruhigung der Effenden ist: Aleinkaliberschießen im Klassenzimmer. es 7. Allgemeines. Der Verbandstag beginnt am 26. November um 9 Uhr vormittags. Das Delegierungsrecht wurde durch Rundschreis daß die Doktrine von der Genußen, woke up und schöne, junge Mädchen furchtbare Entstellungen anmeldungen nimmt der Genosse Fritz Hops, Die Genußsucht der breiten Schichten, die fich ja leider noch in den bescheidenen Grenzen hält, auch so gut effen zu können wie die zu den fchmalen Schichten Gehörenden, würde zwar nicht zum Verfall der Arbeitenden führen, denn ihr Berfall wird eher dadurch herbeigeführt, daß sie zu wenig zu genießen haben, aber ihre Genuß fucht würde, wäre sie erst einmal allgemein, das ruhige Genießen der Tafelgenossen des Herrn Coolidge stören. Und nähme die Genußsucht der breiten Schichten größeren Umfang an, dann würde sie wirklich zum Untergang dessen führen, was Herr Coolidge und seine Zischfreunde als die Nation" ansehen: zum Untergang der Bluto Tratic. Deshalb sind solche Predigten, die in anderer Form den breiten Schichten schon seit Sauptversammlung des„ Freien Nablobunbes". Für den Verbandsvorstand: Karl Kern, Verbandsobmann. Josef Materna, Verbandslajsier. Bor etwa einem Jahr ist der einst bekannte Film. Ein Prozeß um ein hinterlassenes Töchterchen. schauspieler War in der zusammen mit ran in einem Hotel in Paris freiwillig aus dem Linder feiner eeben geschieden. Aus nachgelassenen Briefen des Frau Stünstlers ging hervor, daß er sich wegen der Un treue seiner Frau und der großen Enttän zuerst seinen Bruder als vermeintlichen Täter festgenommen. Der Täter hatte sich dann aber Der Immunitätsausschuß des Abgeordneten felbft gemeldet, war jedoch abgewiesen worden, hauses hat gestern eine ganze Reihe von oppost- veil man auf der Polizei annahm daß er seinen tonellen Abgeordneten zur Auslieferung bean Bruder deden wolle. Erft als er sich am nächstent tragt. Abg. Mitu Leet wurde wegen Ehren Tage wiederum stellte, wurde der Bruder ents beleidigung des Fabrikanten Pafa in 3in in laffen und er selbst angeklagt. Das verletz'e junge drei Fällen ausgeliefert, Abg. Muna wegen Mädchen hatte lange Zeit bewußtlos im Stran Vergerens gegen das Terrorgefes, Alg. Safertenkaus zugebracht und schwebte zwischen Tod zur splinarunterfuchung wegen Beleid gung und Leben. Vor Gericht zeigte der Angeklage der Staatsflagge. Dr. Sanreich wegen De große Reue über feine Tat. Das Schöffengericht liften gegen die Paragraphen 198 und 199 des war der Ansicht, daß der Angeklagte in feiner Srifgefeßes, und Stribrny wegen seines Eifersuchtsraferei die Tat mit Vorbedach verübt Art fels Maffia". habe und verurteilte ihn zu einem Jahre vielen Jahrhunderten gehalten werden, von Bett Der Oberste Cerichtshof ba, wie ou cafu q- Richter aus, daß der Angeklagte gegenüber dem seit bereitete, das Leben genommen hatte. In einem Unbequeme Poiffer werden antifen. Gefängnis. In der Urteilsbegründung sprach der schung, die sie ihm bereits acht Tage nach der Hoch zu Zeit notwendig. Nicht für diese Massen, aber meldet wird die Beschwerde des Tekans Ludwig jungen Mädchen, dessen Heiratzaussichten sich hinterlassenen Testament übergab er das Töchterchen, für die schmalen Schichten, deren Leben sich nicht zabo, Führers der urgars en Chriftlich durch die furchtbare Entstellung start herabge- Testament der Frau wurde dagegen beſtimmt, daß aus der Che in die Obhut seiner Mutter. Im in genußfremder gewissenhafter Arbeit erschöpft. foiafen in Farrathorukland wegen Nichtmer- mindert hätten, Verpflichtungen habe. Wenn er Die Freunde des Herrn Coolidge, denen er sicherennung der Staatsbürgschaft abgewiesen. Die Konsequenzen daraus ziehen solle und das das Kind von der Mutter der Frau erzogen werden aus dem Herzen gesprochen hat, können ruhig soll. Zwischen den Eltern des Künstlers und denen schlafen und ruhig effen, wenn die breiten Massen Infolaedessen wurde Szabo aus dem Gebiet der Mädchen ehelicht, würde ihm vom Gericht, auch der Frau soll nunmehr auf dem Prozeßwege die in Anbetracht feiner Reue, dreijährige Bewäh- Vormundschaft für das Stind, ein 6jähriges Mädchen, jene Doftrin, die die Doktrin ihres Lebens ift, Repubfit ausgewiesen. ablehnen und sich bei ihrer Arbeit damit trösten, Operative Hellura ter udef arthet? nungsfrist zugebilligt werden. Also ins Gefäng gerichtlich festgelegt werden. gerichtlich festgelegt werden. Die beiden Parteien daß sie durch den Verzicht auf alle Genisse des einem Vortrag in der Wierer Biologischen Gefellis oder zum Standesamt. werden durch die als Politiker bekannten Rechtsan Lebens den Bestand der Nation der Genießenden schaft verwies der Physiolog'eprofeffor aus Padua, Wie es einem in Italien gehen lann. Einwälte Paul Boncour und Millerand vertre fichern. J. H. Dr. Com nai, auf die Möglichkeit einer opera junger Student berichtet der St. Galler Volksten. riven Seifung der Rudder ankheit, indem er durch stimme": Es war an Ostern 1927 Schon lange Baron Bleichröder entführt ein Kind. In Entnerbung der Nebenniere und die dadurch ein hatte ich den Plan gehegt, eine Tour nach Mailand, getretene Behinderung der Erzeugung von Adre- Bergamo und Venedig zu machen Ich besorgte mir Dresden wurde dieser Tage der Baron Edgar von nalin den Zuckerstoffwechsel so zu beeinflussen ver- bei der Polizei die für uns Schweizer vorgeschrieBleichröder aus Berlin festgenommen und die Die Hauptversammlung des Freien Rad's möchte, daß eine Seilung der erzeugten Rud r- bene Tessera und machte mich mit Feldstecher und Untersuchungshaft über ihn verhängt. Die Verhaf hundes" findet Sonntag den 11. Dezem erkrankung einträte. In der Diskussion wurde auf Stamera bewaffnet, auf den Weg nach Süden. Ich besentführung. Die Schwester des Verhafte tung erfolgte im Zusammenhang mit einer& inber in Karlsbad, Hotel„ Norma", statt. das von dem Grazer Pharmakologen Ludwig besichtigte Mailands Tom und den Friedhof, vergaß ten, Julie von Bleichröder, war seit etwa 10 Jahren Ebendort gleichzeitig auch eine vom Freien Löwi entdeckte Glykomin verwiesen das mit der auch nicht Leonardo da Vincis Abendmahl, und dann Radiobund" veranstaltete Bastleransit el- Regulierung des Zuckerstoffwechsels im inn gften mache ich mich auf nach Pavia. Im Dorje Vidi- mit dem Kaufmann Herschel im Weizen Hirsch Alle„ GolLung. Affe proletarischen Radio- Amateure wer- Busammenhang steht. Den Mitteilungen des italie- gego wollte ich übernachten. Ich ging in den Gol in Dresden verheiratet. Seit dem Frühjahr lebte das Ehepaar jedoch getrennt, wobei das aus der Ehe den auch auf diesem Wege aufgefordert, sich durchnischen Gelehrten wurde die größte Bedeutung bei denen Löwen", der jedoch weder innen noch außen hervorgegangene Kind, ein Knabe von 3% Jahren, Beistellung von Apparaten( die bis Samstag, den gelegt, weil seine Versuche die Möglichkeit er- golden aussah. bestellte zu effen und zu trinken urd 10. Dezember an Josef sünich, Starlstad öffnen, die Zuderkrautheit auf operativem Wege begab mich, nachdem ich für einen Teller Suppe. The geschieden worden war, blieb das sind durch der Obhut des Vaters unterstand. Auch nachdem die Brüdengasse 11, zu schiden find) jit beteiligen. zu heilen. einen Teller Mabkaroni und ein Viertelfiter gewöhnGeldstrafen von einer halben Milliarde Ne. lichen Wein sowie für ein nicht allzu sauberes Bett Gerichtsbeschluß dem Vater zugesprochen Da die Auf der Tagesordnung der Sauptversammlung. Mutter auf gütlichem Wege eine Ueberlassung des auf der jedes Bundesmitglied stimmberechtigt it Das Bezirksfchöffengericht in Mainz verurteilte fünf Schweizer Franken bezahlt hatte, in das nicht nich: ionnte, ſchritt sie zur Entfühstehen organisatorische und technische wegen bandenmäßigen Spritfel muggels und Zoll- besonders einladend aussehende stämmerchen. Trot Anfang kehrten Referate, Neuwahlen und Statuten hinterziehung den Fabr tauten Nordling, den den Umständen lag ich gegen 11 Uhr ſchon im ersten fein und der Snabe von einem Spaziergang nicht Raufmann Wirth, einen Raufmannsgehilfen und Schlummer. Da auf einmal wurde heftig an die einen Rüfer, die das Reich um fast 19 Wiillionen Tür gepocht:„ Aufmachen. Schweizer und!" mehr zurück und sind seitdem verschwunden. Es steht Mart geschädig, harten, zu Gefängnisstrafen von hieß es. Ich fragte:„ Wer ist draußen?"- Der fest, daß sie zusammen mit Frau Herschel ins Aus land gereist sind. Der Vater des Knaben erstattete einem bis zehn Moraten, Geldstrafen von 3.6 bis Capo der hiesigen Fascisten." Ich stand also auf, 2 Millionen Mart, für die eventuell weitere meine Papiere gegen die geschiedene Frau und das Kindermädchen Anzeige wegen Stindesent ührung. Im Laufe der UnParis, 22. November. Die Verhaftung des bis 20 Millionen Mari. Große Hoffnungen auf Baß ist ausgestellt vom schweizerischen Roniulat in tersuchung stellte sich heraus, daß der Bruder der Bankangestellten de la Souvlière führte Blätter- Gintreibung dieser ungeheueren Summen dürfte Düsseldorf, die Touristerkarte von der Polizeidirek beteiligt war und alle brei in seinem Straftwagen nach Frau, Edgar von Bleichröder, bei der Entführung meldungen und einer Mitteilung des Unter- die Finanzverwaltung wohl kaum haben. tion in Basel.„ Die Papiere sind ungültig, Sie Paris gebracht hat. Edgar von Bleichröder weigert müssen ein Visum haben." brüllte er. Ich berief suchungsrichters zufolge auf eine Spur in der En cad im Kanal. Der holländische Damp sich einstweilen, irgendeine Auskunft über den Auf. mid) Affäre der ungarischen Titres. Der Verhaftete fer„ Trent" funke Montag abends, daß das Wradauf unsere Polizei und auf das Stonſulat enthalt seiner Schwester und des stindes zu geben. habe nämlich ungarische Titres auf Rechnung des des holländischen Deltankdampfers Georgia" biese fel, von unseren Bestimmungen! Ihr habt Was verstehen die Schweizei Sauföpfe, Genfer Finanziers John Humbert abstempein 17. Slaffenlotterie, 60.000 K: 12.020; je 5000 K: lassen. Aus der bisherigen Untersuchung gehe fahrt bildet. Der Dampfer„ Trent" rettete einige find eure Stoniuin." Die Sache war bald erledigt, 9151, 11.975, 23.816, 28.981, 32.795, 87.216 18.016, im stanal treibt und eine Gefahr für die Schiff- ja nur Idioten in curer Regierung und Simpel 83.191, 44.070, 88.466, 105.041, 115.007; je 2000 K: hervor, daß Humbert mit Blumenstein und seinen Mann der Besatzung der„ Georgia", 15 Maun da noch ein Gendarm, der die Wache hatte. dazulam 48,205, 56.990, 69.518, 72.527, 74.766, 78 442, 79.560, Mitarbeitern in feiner Verbindung stand, so daß es fich im vorliegenden Falle um eine ganz felb befinden sich noch an Bord. Ein mit besonders und meine Papiere als in Ordnung befindlich mit 87.790, 88.464, 97.479, 100.975, 102.216, 105.8 4, ständige Affäre zu handeln scheint. Houpfière fiel zurückgab. Nun aber hatte ich meinen Photographen- 109.642, 111.682, 114.371; je 1000 K: 467. 1582, bloß eine Vermittlungsrolle zu und seine beapparat bei mir, und die Folge war: ich wurde als 1800, 7904. 8461. 10.100 21.464, 28.501, 28.746, drängten firanz ellen Verhältnisse zeugen davon, Spion angesehen. Ich mußte mit auf die Wache und 31.746, 32.109, 36.949, 39,241 finanzellen daß er feinerlei Gewinn daraus gezogen hat. Den 39.288, 31.479, unter vorgehaltenem Revolver zwei Deziliter Rizi 43.495, 44.765 47.215, 47.216, 47.818, 50.391. 51.479, Gerichten ist jedoch Houplière nicht unbekannt, musöl trinken. Zum guten Glück hatte ich Tabletten 51.840, 56.107, 56.980. 57.416, 60.332, 61.960. 63.892, und es ist noch erinnerlich, daß er im Jahre 1911 gegen Durchfall in meiner Taschenapokhet, dant 64.409, 70.161, 71.082 74.239, 75.554, 75.867. 78.3 4, in eine Betrugsaffäre verwickelt war. Er war welchen das Rizinusöl in seiner Wirkung sehr ab 81.657, 81.752, 82.157, 82.950 87.095, 87.549 87.783, damals mitbeteiligt an einer Bande. die für 20 geschwächt wurde Nach) vei Tagen und einer Nacht 94.088, 94-383, 102.860, 103.569, 103.955, 105.385, Millionen Wertpapiere raube und diese auf den Haft wurde ich freigelassen. 105.905, 109.732, 110.948, 112,922, 119.951. änderung. Alle profetarischen Organisationen fins eingeladen, Vertreter zur Tagurg diefer jungen proletarischen Bewegung zu entfenden. Gine neue Opur in ber salscheranate. überreichte ihm Paß und Touristenkarte; der starker Maschine ausgerüstetes Spezialautomobil ist von London mit allen modernsten Rettungsder 15 Mann versucht werden soll. geräten entfandt worden, mit denen die Bergung Die Ehe der Hohenzollerin. Zuerst hat sich bie bürgerliche Welt gar nicht faffen können vor Entrüstung, daß eine Hohenzollerin, leibhaft ge Schwester des Wilhelm. sich zu einem nebenbürtigen", zu einem ganz gewöhnlichen HochKonsulu." stindes langen das frau Mittwoch, 23. November 1927. Die Polizei stellte irrtümlich ein schlechtes Beumundszeugnis aus. Die Zschechoslowakei Boltswirtschaft. Seite 5. das Eldorado gen der amerikanischen Börsen beeinflussen zu lassen. Zu der heutigen festen Tendenz trug auch der Umür Kapitalisten. stand bei, daß bei der jetzigen Witterung ein Verladen der Ware vielfach verhindert wird. Am Getreibemartie zeigte Safer den größten Umfaß und auch die größten Preisbefestigungen und verteuerte sich in den einzelnen Sorten um 5-6 K. Doch auch 250 Millionen Dollar an Steuerermäßigungen. Der Finanzausschuß des amerikanischen Re- Wohnung der Ludmilla Laſch in Prag I ein und der Verfasser des inkriminierten Artikels Herr Dr. vielleicht bonafide ein Unrecht beging und ich bin M: Zbyndgegenstände. Amt 10. Auguſt brach er in der dazu verſpottete er den geklagten Redakteur, daß" Ich sehe ein, daß ich gegenüber dem Kläger präsentantenhauſes hat einstimmig 250 Millionen wurde während der„ Arbeit" erwiſcht Er hatte sich Seahanet selber sei! Endlich wurde doch ein Ver. bereit, die Erklärung zu geben und die Koſten der Dollar als den Höchstbetrag der auf der bevor- wegen dieser Besuche mit der 33jährigen Marie gleich geschlossen und dürfte die Erklärung wahr. Verteidigung zu bezahlen. Den größten Fehler aber. stehenden Seſſion des Kongreſſes zu gewährenden Trousek aus der Theingasse, welche die Sachen scheinlich seitens des geklagten Redakteurs in andern den ich in meinem Leben beging war der, daß Steuerermäß gung feſtgeſetzt. Das Schatzamt hatte von ihm kaufte, vor dem Senate des OLGR Bou- Blättern erscheinen, nur nicht im„ Večerni Liſt", wo ich überhaupt Redakteur in einem der als Grenze 225 Millionen Dollar vorgefchalgen. def zu verantworten Das Gericht verurteilte ihn die Anstänkerei auf diese Weise straflos vor sich artigen Blatte, wie es„ Večerni List" Auszahlung von Militär- Versorgungsgebüh- 3 zwei Jahren schweren Kerters Die Frau gehen konnte. Der ehemalige geklagte Rebatteur ist, sein konnte."- Ist das nicht ein hübsches ren bei türzerem Aufenthalte im Auslande. Emp erhielt wegen Uebertretung, begangen durch bedenk äußerte sich zum Gerichtsvorsivenden über das Blatt, Urteil vom Vorgänger des Herrn Dr. Kahanek über fänger von Miltär- Versorgungsgebühren sind verlichen Ankauf, zwanzig Tage Arrest, respektive dessen Redakteur er war, mit nachstehenden Worten: das Stribrnyblattl? pflich et, der Militärpensionsliquidatur n Prag eine Geldstrafe von K 200.-. Karlin bei Re sen ins Ausland ten Tag der Abre se als auch die Dauer ihres Aufentha tes im Auslande bekannt zu geben. Außerdem sind sie verpflichtet, am Schlusse jedes Kalenderjahres der Benfionsliquidatur de Bestätigung ihrer Militär- Olmüß, 16 November. Ein Unteroffizier des evidenzbehörde vorzulegen, daß sie sich m letzten 152. Artillerie- Regimentes in Olmütz machte eines Kalenderjahr laut Reisepaß ohne individueller Be- Abends eine Bekanntschaft mit einem jungen Mäd Aus Zürich wird uns ein Prospekt eines will gung des Miniſter ums" ür Nationalverteichen, dem er angeblich seinen Fingerring mit drei Prager Bankhauses zugesandt, der in der Schwei; digung nicht länger als sechs Wochen im Auslande wertvollen Steinen schenkte. Später forderte er den verbreitet wird. Man erfährt da allerhand, was aufgehalten haben. Ansonsten sind sie verpflichtet, Ring von dem Mädchen zurück, das behauptete, er in den Berichten der Banken und Industriegeüber Ersuchen der Mil tärpensionsliquidatur hren hätte ihr den Ring geschenkt, während der Korporal| sellschaften nicht gesagt wird: Reifepaß einzufenden. Bei Auslandsreisen sind das Mädchen beschuldigte ihm den Ring vom Finger öfters die im Reisepaß angebrachten Stampig gezogen zu haben. Das Mädchen erklärte dem lenabdrücke mit dem Daum der Grenz- Paßton Manne, den Ring Manne, den Ring nicht mehr zurüderstatten zu trolle unleserfich, so daß nicht genau festgestellt fönnen, weil es ihn inzwischen verloren hatte. Der werden kann, wann die Grenze der tschechoslo- Unteroffizier erstattete die Strafanzeige wegen Dieb ſtables Das wäre alles nichts Besonderes, da sich wafischen Republik überschritten wurde und zwar folche Fälle ja öfter ereignen. Aber jetzt kommt ſowohl bei der Hin- als auch bei der Rückre je. Auch kommt es vor, daß die Stampigienabdrücke das Interessante: der Richter fegte der Verantwor der Paßkontrolle überhaupt fehlen. Es liegt daher tung des Mädchens keinen Glauben bei, weil thr im Intereſſe der Empfänger von Mil tärversor die Polizei ein schlechtes Leumundsgengnis ausgegungsgebühren, sich beim Grenzübertritte bei den ftellt hatte und verurteilte sie zu drei Tagen Arrest Organen der tschfl. Paßkontrolle zu melden und unbedingt. Das Mädchen legte sowohl gegen das dafür Sorge zu tragen, daß die Kontrollstampiglie Urteil, wie auch gegen das Lenmundszeugnis der fte: s und leferlich) m Reisepasse angebracht werde. Polizei Berufung ein. Nun stellte sich heraus, daß cine Namens verwechslung vorlag und gegen die Angeklagte nichts Ehrenrühriges bei der Polizei bekannt war. Daher würde sie in der II. Instanz freigesprochen, ihrer Verantwortung, daß es sich um ein Zivilverhältnis ein Gefchenk des Ringes handelt. Glauben gefchenkt und der Stläger auf den 3 vilrechtsweg veriviejen. Gerichtskaal. Finanzminister Englis erhielt Drohbriefe wegen der hohen Steuern. Prag, 19 November. Vor dem Senate bes Blättchens. Landesstrafgerichtes Brag unter dem Borſive des Ein Gentlemanſtück hen desStribrnyOLGR. Bu dil hatte sich heute der 46jährige EisenHändler Siegfried Winkler aus Sered an der Waag wegen des Verbrechens der öffentlichen GePrag, 22 November. Vor dem Straffenate des walttätigkeit, begangen durch eine gefährliche Dro- Landesgerichtes Prag kam heute em Fall zur Ver hung in einem Briefe an den Finanzminister Dr handlung der in der Geschichte des Pressewesens Engliš zu verantworten. Der Finanzminister wohl einzig dasteht In Brag erscheint ein Blatt, hatte nämlich einen anonymen Brief erhalten, in das den Namen„ Bečerni List" führt. Herausgeber welchem ihm mitgeteilt wurde daß ihn, falls er es dieses Blattes ist Herr Jri Stribruv. Damit mit der Steuerlast so weitertreiben sollte ein ähnit über das Niveau dieses Blattes alles gesagt Im liches Schicksal erreichen würde, wie Rašin. Neben März d J. brachte das genannte Blatt nun einen anderen Liebenswürdigkeiten kam darin auch die Artikel.„ Macht euch aus den Leuten keinen Narren!" Apostrophierung„ Tschechischer Henker" vor, dann dieser Leitartikel, der in fetten Lettern gedruckt war, waren darin ein paar Beleidigungen des Staates bezon. jich. auf die„ Cil. Zeleznični Lifty"" Der Redak enthalten, wie die Ankalge hervorhebt. Der Bricjteur dieses Blattes, ein Herr Wünsch, klagte den war anonym, aber als Täter wurde der Angeklagte verantwortlichen Redakteur auf Ehrenbeleidigung. ausgeforscht, der entschieden in Abrede stellte, die Berantwortlicher Redakteur des Střibrny Blattes Briefe geschrieben zu haben. Die Verhandlung wurde war damals ein Herr Ladislav Přimda.. In bertagt. Der Angeklagte verbeugte sich vor dem der Zwischenzeit kam es zwischen Herrn Primea und Senat und sprach: Bleiben Sie recht gesund meine dem Herausgeber des„ Večern List". Herrn Stříbr Herren Richter!" Erwähnt muß werden, daß Winky, zu einem Krach, in dessen Verlauf H. Střibruy ler das Format eines Schwerathleten hat Der ein Primba den Stuhl vor die Türe seiner Redak Finanzminister hatte der Staatsanwaltschaft den tion ſepte. Herr Přimda fand nun wieder eine Brief abgetreten und bemerkt, daß er der darin ent- Seinäite um„ Melantrich" des„ Cesté Slovo". Vor haltenen Drohung der Ermordung Glauben schenfte. Man fann wirklich mit Interesse dem Aus gange dieses Prozesses entgegensehen, zu dessen näch ster Verhandlung der Verteidiger den Graphologen Saudek als Experten dem Gerichte in Antrag brachte. Dieb und Käuferin. Prag, 18. November. Richard Schärfner, geboren im Jahre 1886, nach Humpoles zuständig. ledig, Schuhmachergehilfe, 160 Zentimeter hoch, him melblaue Augen, kaftanienbraune Haare und stroh gelber Schnurrbart so lautet die Personsbeschrei bung des Mannes im Verbrecheralbum der Polizei. Er ist nämlich ein gefährlicher Dieb und Einbrecher Am 15 Juli brach er in Prag VII in zwei Woh nungen ein, stahl Schmucksachen. Eßbestede und an dere Wertgegenstände. Am 6. August gab er in einer dritten Wohnung ein Gastspiel und stahl wieder Berliner Nachtszene. Der Wurstmage". Die Konsolidierung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Tschechoslowakischen Republik schreitet stetig vorwärts Vor dem Umsturze entfiel ja der größte Teil der Industrie im alten Desterreich auf die Länder der Böhmischen Krone und hat sich diese Industrie den neuen Verhältnissen angepaßi, was zu ihrem Aufschwung und völliger Gejundung führte. Das vom Finanzminister vorgelegte Budget pro 1927 weist einen Ueberschuß auf. Die Prager Börse, welche vor dem Kriege ein Satellit der Wiener Börse war, hat sich von diefer emanzipiert und ist heute ein mächtiger Faktor bei der Stursentwicklung in Wien, teilweise auch Budapest. weil die Standa.d- Papiere fast durch wegs Arbitrage- Werte sind. die übrigen Warengaitungen wurden bei aufsteigender Preistenden; lebhaft gehandelt. Gerste ging um 5 K, Roggen bis um 3-4 K und Weizen um 2 K in die Höhe Der Preisaufstieg ist ferner erklärlich auch damit, daß in allen Getreidesorten eine größere Nachfrage als Angebot vorherrschte. Auch am Mehl markte ging die Preisentwicklung im Einklang mit dem Getreidemarkte vor sich und es verteuerten sich einheitlich alle Wehliorien bis um 5 K. Am Maismartie herrichte gleichfalls eine feste Grundstimmung und befestigte sich jugoslawischer Mais ut 5-6 K, rumänischer und La Plata um 5 K. Auf den i.brigen Gebeten ist der Preisaufstieg nicht mehr so einheitlich In Hülsenfrüchten erzielten Erbien eine Befestigung um 25 K, Graupen eine solche von 5 K. In Futtermitteln waren Boggenkleie um 2 K und cuch Stroh um 2 K befestigt. Amerikanisches Fett Unsere führenden Industrie Geftieg im Preise um 10 K. Am Samenmarkte versellschaften betreiben eine vorsich billigten sich Kleefamen um 50-100 K.- 8 tige und toniervative Dividenden notierten in Ke: Böhm. Weizen, 78-81 Sido, politif. haben enorme Reserven und sind Prag 229-232, 78-80 Stilo, Prag 224-228. böhm. durch wegs reichlich und lohnend be- Roggen, 69-72 Nilo, Prag 235-238. Prima Gerste, jchäftigt. Prag 196-205, Merkantigerste, Prag 191-195, Im Hinblicke auf diese Umstände erscheinen böhm. Safer, Prag 172-175 Auswahlgerste 206 bis die Industrie- Papiere ſtarf unterwertet, und zwar 212, Mais, jugoslawischer, Bratislava 147-150, sowohl bezüglich ihres Ertrages als auch des rumänischer, fleinförnig, Oderberg 189-141, La inneren Weries. Die Kapitalsbildung schreitet Plata. Tetschen 149-150 Weizenmeh! OHH 355 bis vorwärts, unsere Handelsbilanz ist hoch attiv, da s 365 Weizenmehl 345-255 Weizenbrotmehl Nr. 4 Geld flüssig und nur der Umstand, daß der 290-300, Roggenmehl I 300-365, ungar. Grobgrößte Teil des Privatkapitals traditionell in mehl. Szob 350-365, amerit. Patentmehl, Tetschen Staatspapieren und Pfandbriefen Unterkunft jucht, 380-385. We gengries 375-385, Futtermehl 170 während die Banken von der Industrie stark in bis 175. Reis, Burma II. Tetichen 280-285, MontAnspruch genommen werden, ist die Ursache der main. Tetichen 365-370. Bruchreis. Tetichen 240 Vernachlässigung und Unterwertung der Industries bis 270, Sirie 320-335, Graupen 280-310, Erbien, papiere. grüne 450-550. gelbe 300-350, Viktoria 475-550, Linsen 350-100. Weißbohnen 190-210, Sommerwide 165-180. Winterwide 325-425. Naturrotflee 1050-1300, Weißffee 700--1300 schwedischer Slee 1800-1500. Wundflee 900-1100. Luzernffee, franzö fischer 1850-1950, Timotheusgras 200-300, Senf 325-375, böhm. Mohn, blau 610-630 Leiniamen 250-300. Stümmel, böhmischer 630-660. holländi cher 680-710, Cgfartoffeln, weiße Verladestation 26-28, gelbe, Verladestation 29-33, Weisenkleie 128-130, Roggenffeie 128-130, Rapsfuchen 165 bis 175, Leinfuchen 185-190. Malzblüte 120-125. Hen böhm., 1927, sauer, ungepreßt, Prag 51-56, füß, ungepreßt, Prag 61-64, fauer, gepreßt, Prag 56 bis 61, süß, gepreßt. Prag 66-69 Roggenstrob in Bündeln, ungepreßt, Prag 51-54 Futterstroh, gepreßt, Brag 39-41, ungepreßt, Prag 34-36, amerit. Gett, Tetschen 1355-1375 Gier, frische, böhm, und mähr., durchleucht. 55-56, slowak orig, durchleucht. 52 bis 54, Stalfeier, böhm und mähr. 44-45, slowakische 42-44. Die Berufsspekulation welche das Heft in der Hand hält, ist stets pessimistisch und läßt feine Stimmung aufkommen, so daß fast kein Aurs den wahren Wert der Industriepapiere ausdrückt. Hier kann allein die Beteiligung von Privatfapital Remedur schaffen und sehen wir einerseits einen Vorteil für unsere Wirtschaftslage in der Ein wanderung und Beteiligung fremden Stapitals andererseits ganz bedeutende Verdienstmöglichkeiten für dieses Kapital, denn unserer Meinung nach ist aus der Prager Börse gegenwärtig viel Geld herauszuholen. Wir verfügen dank unferer Verbindungen mit führenden Industriekreisen über zuverlässige sowie rechtzeitige Informationen und gestatten uns, Ihnen unsere Dienste zur Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen anzubieten. Wenn aber Arbeiter mit Lohnforderungen kommen, dann können die Unternehmer nicht genug jammern. seinem Scheiden fragte er den Herausgeber, Herrn Stribrny, was denn eigentlich mit den Preßprozessen fei, die er noch verantworten müsse.„ Das werden wir schon ausgleichen," soll damals Herr Střibrny gesagt haben. Heute erklärte sich der damalige verantwortliche Redakteur des Střibruy- Blattes, Herr Přimda, bereit. dem Kläger Redakteur Wünsch die geforderte Erklärung zu geben, da er nicht einmal wußte, wer den inkriminierten Artikel geschrieben hat, für den er sich vor Gericht verantworten soll. Prager Produktenbörse.( Offizieller Be. Serr Stribrny ließ aber durch seinen Advokaten als Herausgeber erklären, daß ein Vergleich nicht gericht vom 22. November.) Der Besuch an schlossen werden darf, so daß also Herr Stribrny der heutigen Produktenbörse blieb gegenüber dem die Anständerungen seines Blattes einen Menschen gewohnten Dienstagdurchschnitt etwas zurück, da das abbüßen lassen will, der heute weder in seinem schlechte Wetter offensichtlich einzelne Interessenten Blatte ist, noch überhaupt den Artikel verfaßt hat, aus der Provinz von der Reise nach Prag zurüd noch den Verfasser kennt Der Advokat des„ Večerni hielt. Das Geschäft war aber sehr lebhaft und die List". ein Herr JUDr. Stratochvil, erklärte auch Tendenz auf fast allen Marktgebieten durchaus fest heute, daß er die Vertretung des Angeklagten über Die Börse reagiert dadurch auf die feste Haltung der Auftrag feines Herausgebers niederlege und europäischen Märkte, ohne ſich von den Schwankun Ein anderer Arbeitsloser mengt sich ins Ge- Schrippe mit Mostrich für zehn Feenje, det jespräch und zeigt eine fachmännische Stenntnis des niicht!" Mare iſt ein guter Sterl und der Stunde Wursthandels. Da ist Mare mal folgender Fall verzehrt schweigend seinen Tellerinhalt. passiert: ein Serr, besser angezogen, tam und bestellte in vornehmer Art ein paar Würstchen.„ Wie Brauner Halbhut, grauer Covercut, elegan So heißt er in allen Blättern, in allen Beit se nu aus'n Bottich rausfische un Mostrich raufter Schlips: Maye? Kannste mich eene Bockwurſt richten, in allen Scherzen der Wizblätter, so nennt, widelt er so einen Snippel aus'n Zeitungsihn der Volksmund, so haben ihn die Nachtgäste papier un hau! mir'n über'n Ropped it hatte pumpen if babe meine Moneten zu Hause ie koppena lassen, vastehste? Er lächelt verlegen und rückt an getauft und so heißt er in unserem besonderen euch und Wurschitopp und Stasse sin mit verfeiner Stravatte er hat vermutlich keine Ahnung Falle ausnahmsweise wirklich. Es ist ein fleines schütt jegang." von der Not des armen Wurfthändlers. Aber er Männchen, jung, zum Erbarmen jung und hat Ein andermal kommt wieder ein Besoffener ist ein alter Kunde und bekommt sein Teil. ein verkommenes Aussehen! Natürlich! Es ist leine Kleinigkeit, von 11 Uhr bis 6 Uhr früh an ihn heran und fragt:„ Mage, wat kostu da zu stehen und auf die p. t. Gäste zu warten! Da janze Ladn?" Mare ist schlau und fragt seinermuß die Saut blaß und schwammig werden, da feits, wat jebu je?" Der Betrunkene zieht einen Der„ Russe"! Er ist es zwar nicht, aber hemd. Von 7 bis 12 Uhr nachts spielt er WolgaPrager Kurse am 22. November. 100 holländische Gulden. 0 Belaas. 00 Meichsmar!.. 100 Schweizer Grants Brund Sterling 1 Collar 100 ire 100 franzöniche& ranis 100 mar. 100 Bengos. 100 polnische Sloth 100 duling.. Geld 1361 50 Ware 1367.50 803 60 807.60 489.76 472.75 649.20 652.20 163.95 165.15 183.17% 184.57 83.60 33.90 182.15 133 35 59.17 59.67 589.50 592.50 877.474.25 477.25 380.70jährig, verfrümmt. Von alter Gattin ge führt so zappelt er einher.„ Ein Wiener Würst chen, bitte!" Opfer der Inflationszeit Geigenspieler in einer Bar traurige Halbleiche. Die Gatlin füttert ihn rührend wie eine junge Anfel sie empfehlen sich höflichst; auch Mare verbeugt ſich rührend! Der Spiritustrinfer; intelligenics Gesicht, befoffen. Grimmiger Galgenhumor. Er gespenstert so von einer Straßenseite zur andern. Händespiel, ähnlich dem Charlie Chaplins. Grandezza in den Gesten, mit denen er bei Mare Zigaretten fauft. Er trinkt immer die Reste auf dem Spiritusbrenner Mares, mit dem dieser die Würste wärmt. unstglas; irgendwer hat ihn geſchenft. offmungsloser Fall: arbeitslos feit zwei Jahren. wird das Aussehen fleinen, lichtschenen Nachttieren 20- Markschein aus der Tasche und Mare sagt er spielt Balalaifa und trägt ein rotes Ruijen Au feinem Sute trägt er einen Bodsbart aus Würstchen, wie der„ Ruffe" behanpiet um 20 Fennje billiger, nach" Wage aber um dieselbe Fennje billiger, nach Wage aber Summe teurer, abulicher, als einem Menschen! Der Arme hat freudestrahlend:„ gemacht!" eine schwere Zunge- das anstoßende," ein Der Betrunkene stößt den ganzen„ Laden" lied, Sdenta Razin uff. uff. für eine Vorſtadt gewärmt, falsches" x", und so fallt er feinen Diater bloß. um und die Würfte, ſchön tall gemini, suften ſchenfe, nach zwölf berlinert er und ärgert Wage puppen mit Muttchen. Marens Mattchen steht nämlich Was er erzählt? O, er nimmt das kleine, vom wie allerfeinste Selcherei, hüpfen wie Tanzpuppen an der nächsten Straßenecke und handelt dito mit ein Regen verwaschene, dreckige Sütchen vom Stopfe über die Straße. Er singt noch ein Lied und verund fährt sich mit einer so unendlich rührenden duftet. Mare flaubt zufrieden feine Würste wieder Gebärde über die fahle Stirn, ehe er anfängt. aus dem Straßendred und geht nach Hause, da Det Jeschäft is nich mehr richtig, et ich: wird alles wieder gewaschen. nich mehr so jutt, wie't war, vor dem Strieje, och noch knapp nach'n Umstur; ging et. Aber jetzt? Bei die Arweetslosigfeet? Soll center Würschte Ein junger, dürrer, millel angezogener foofen? If fann et selva nich!" Er hat an den teueren Würſten faum ein paar Pfennig Ver Mensch; er läßt sich von Wurschtmare die Quali dienst, mit Sorgen und Erwartungen, die fich tät, Art und den Nährgehalt der Waren janz heute beispielsweise nicht erfüllten, wariet er auf jenan beschreiben: Det is Bockwurscht, fein je den ergiebigen Freitag den Löhnungstag, an dem Pfeffat un reichhaltig, fujzi Fennje; und det auch ein armer Arbeiter mal in die Tasche greift Wiener Würstchen, janz besonders schmachaft, un ,, jeben Sie mich eene und sich eine Wurscht kauft. das und das Seine Gäste. Der letzte Gast; er flißt wie ein Pfeil aus einer Nebengasse herzu: ein furchtsamer Spit: er wittert wie ein scheues Nachttier und verschlingt in rasender Eile die Häute der Würste, die auf der Gasse liegen. Berliner Straßenreinigung als wer nach ihm greift, schießt er wieder fort wie eine Gewehrtugel. Die Nachtkonjunktur ist zu Ende, GesamtDamen! Sie gehen heute fichernd und schlechte Witze machend vorbei, entweder haben sie Dalles" oder genieren sie sich vor mir; so etwas ist möglich, denn wer kennt die Dirnenpsychologie? Es ist leichter über sie zu schimpfen, als ihnen verdienst zwei Mart fuſzig. Mare schiebt seinen gerecht zu werden! Waxe aber wenn er von Laden wie einen Kinderwagen fort: So ist das ihnen spricht, befommt er einen überirdischen Gefchäftsglan; in die Augen, sie sind die besten Kundinnen, die gutmütigsten Wesen wie er meint. <-Ŀb Mittwoch, 23. November 1927. Seite 6. Der Unterverband Egerland im Reichsverband deutscher Krantenversicherungsanstalten in der Tschechoslowakei hat soeben einen Bericht über seine Tätigkeit in den Jahren 1924, 1925 und 1926 herausgegeben. Zunächst wird gans Volksbuchhandlung allgemein die Lage des strankenversicherungswesens besprochen, worauf auf die Tätigkeit des Teplitz- Schönau Unterverbandes selbst eingegangen wird, wobei der Kurhäuser des Unterverbandes in Franzensbad und in Joachimsthal besonders gedacht wird. An den Bericht schließen sich ausgezeichnete und sehr instruttive graphische Darstellungen über Mitgliederstand, Krankengeld, Krankheitsfälle, Krankentage und Sterbl chkeit der Mitglieder der im Unterverband vereinigten Krankenkassen an, sowie Ansichten der Amtsgebäude der einzelnen Raffen und des Kurheimes in Fran zensbad. Genossenschaftskalender 1928. Der Konfum und Sparverein„ Vorwärts" in Karlsbad 3, vor mals Alt- Rohlant, hat für das Jahr 1928 einen Kalender herausgegeben, der den Mitgliedern Königstrasse Nr. 13 direkt gegenüber dem Neuen Stadt- Theater liefert alle Bücher. Zeitschriften Papier, Kanzleimaterial u. Schulartikel Geschenke für alle Feiern dieses Konsumvereines sicherlich Freude machen Alle Drucksachen wird. Außer dem gewohnten Kalendarium enthält der Kalender eine Reihe von Angaben über die liefert prompt u. billigst Konsumgenossenschaft als Weltbewegung von Genoffen Dietl, eine Betrachtung über die Sion Druck- und Verlagsanstalt fumgenossenschaften der Tschechoslowakischen Nepublik, von Genossen Fischer, einen Artikel über Selbsthilfe gegen Startelle und Trusts von Genossen Streisty sowie eine Reihe noch anderer allgemein fritisierender Aufsäve. Schließlich enthält der Kalender einen Bericht über die Ent widlung und Lage des Konsumvereines Borwärts" selbst. Kleine Chronit. Die gesprungene Münsterglocke. Eine der äfte ſten mit Inschriften versehenen Glocken Deutsch lands, die Bins Glode des Münsters in MünchenGladbach, hat beim Läuten einen Sprung erhalten, der vom unteren Rande bis ungefähr an die Glocken trone reicht. Wahrscheinlich wird es notwendig wer den, die Gloce umzugießen. Nach der Inschrift stammt die Glocke aus der Amtszeit des Abtes Seinrich( 1024 bis 1067), blidt also auf das chr würdige Alter von rund 900 Jahren zurüd. G. M. B. H. Teplitz- Schönau, Tischlergasse 00000 Die größte und modernste Margarinefabrik ver Tschechoslowakei sind die Centra- Werke in Tetschen a/ Elbe. In den großen, hellen und hygienisch sauberen Hallen wird aus feinsten Rohstoffen( Milch, Speisefett und Eigelb) die bekannte Delitateß Margarine Bitello hergestellt. gabten oder gar bedeutenden Menschen, wohl aber als cinen zum konstitutionellen Monarchen geeigneten und nicht ungebildeten Mann erscheinen läßt. Karjavina. Einziger Ballettabend mit Orchester- Frauen: Rückenschwimmen: 50 Meter: Buchbinder 41.6 Sef.; 100 Meter: Buchbinder 1: 33.6 Min. begleitung am 2. Dezember in der Luzerna. Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Brustschwimaten: 50 Meter: Volfe 45.2 Sef.; 100 Im zweiten Teil des Buches gibt Ecardstein Mittwoch( ohne Abonnem.): Dritter Djaghi- Meter: Buchbinder 1: 38.8 Win.- Hand über eine persönliche Darstellung der Marokkopoli- leff- Abend:„ Les Matelots".-„ Les Biches" Sand: 50 Meter: Gusti Buchbinder 30.4 Sef.; 100 til Riderlen Wächters, die 1911 ums Haar ,, Bolowisienner Tänze". Donnerstag( 43.- 3.): Meter: Gusti Buchbinder 1: 25.3 Win. zu einem Kriege geführt hätte, in einem dritten Teil „ Madonna am Wiesenzaun". Freitag erzählt er kultur historische Kleinigkeiten aus der( 41.- 1.)„ Opunzie". Samstag( 45.- 1.): Zum Bismarckschen Aera, vor allem intereſſante Dinge erstenmal"„ Der Heger".- Sonntag nachm. Ar über die Verwendung des berühmten„ Welfen onds", beitnehmer- Vorstellung:„ Barewitsch“. den Bismard, weniger zartfühlend in Dingen der Abends:„ Die Liebeskutsche".- Montag Staatsraison als die braven deutſchen Untertanen( 46.- 2.) 2 a Bohème". von heute, dem Hause Hannover furzerhand sequestriert hatte. Die Schrift Eckardstein ist ein kleiner aber interessanter und wesentlicher Beitrag zur Vorgeschichte des Strieges, die, soweit das deutsch englische Verhältnis in Betracht kommt, durch Eckardsteins Erinnerungen und die nun erscheinenden großen MeZur Erinnerung an den 200. Todestag des moiren Lichnowskys, in ihrem ganzen tragischen Verlauf abschließend dargestellt wird. Doktor Eisenbart ist am 11. November eine Holzplastik Eisenbarts an seinem Sterbehaus in Hannoversch Münden enthüllt worden. Die ein Meter hohe Eisenbart Figur ist von dem Mündener Kunstschnitzer Hermann& Linger nach einem im Ber finer Museum befindlichen Stupferstich geschaffen worden, der seinerzeit nach dem lebenden Original hergestellt wurde. Literatur. Deutschlands Eintreisung und Eduard VII. Kunst und Willen. fr. Die Wiener Philharmonifer fonzertieren am 5. und 6. Dezember. Definitives Programm, 1. Konzert( Fr. cha II): Mozart: Es- dur Mahler: Totenlieder. Brudner: VI Symphonie.- II. Konzert: Wagner: Meistersinger. Brahms: III. Symphonic. Mahler: IV. Symphonic. Dir. E. Steiber. Budapest- Trio( Nic. Roth G Roth- A. Betri) veranstaltet am 28. ds. in der Börse ein Konzert( Beethoven, Schubert, Bizetti). Stilauf der„ Naturfreunde". Das, was die Arbeitersportbewegung in früheren Jahren im Wintersport versäumt hat, holt sie jetzt mit Hochdruck nach. Die Wiener Naturfreunde werden diesen Win. ter acht Skikurse im Wiener Wald und zwei in den Voralpen durchführen. Für März 1928 gelangen im Sonnenblickgebiet hochalpine Tou renkurie zur Durchführung. Spielplan der Kleinen Bühne: Mittwoch: 3wölftausend". Donnerstag: 2ampen schirm". Freitag:„ Dlly Polly". Sonntag, Uhr:„ Lampenschirm"; 7% Uhr:„ 3wölftausend". Montag: ampenschirm". Große Theaterredoute„ Winternachtstraum“ am in diesem Jahre auch 1928 vom 3. bis 24 Juni 18. Jänner 1928 im Lucernasaale zugunsten der peufionierten Stünstler des Deutschen Landestheaters ( Solisten Penfion). 5140 Vereinsnachrichten. Deutscher 0 Arbeiter- Turn- und Sportverein, Prag. Mitglieder, Achtung! Heute abends Filmvortrag der„ Gecetriebe" um 7% Uhr im Speisesaale cer„ Gec", Prag II, Fügnerovo nám. 1. 4. Gäste willkommen. Turnen und Sport. Der Sturm im Wasserglase. Eine bürgerliche Stimme zum sportlichen Boykott Wiens. Plotz mit 11 Punkten ein. Ans( 10 Punkte) hat die sen Platz mit dem dritten tauschen müssen. In Westen hat sich nach dem 6. Spieltag Mouscron dem fünfwöchigen Spizenführer Weltern mit 10 Punkten gleichgestellt; in der erreichten Torzahl ist er ihm sogar voraus Renair, die mit Wetteren 1: 1 spielten, sind au den 2. Platz gerückt( 7 Punkte). Menin bisher an 2. Stelle, verlor gegen V. D. B. Schwimmen. Internationales Schwimmfest in Tetschen. In Als die Propaganda und Preßbüros der beiden feindlichen Lager während des Strieges einander Kriegsschuld und Kriegsschuldlügen nachzusagen begannen, standen sie beide vor der Aufgabe, auch einen Sündenbock zu finden, der eine populäre Infarna= tion, ein handgrei liches Symbol der gegnerischen Schuld am Kriege sein könnte. Die Entente verfiel auf Wilhelm, der durch seine ungeschichte und hochmütige Politik, durch seinen Leichtsinn und sein Die Wiener Zeitung„ Der Tag" nahm in seiner Bramavarsieren sich ja selbst für diesen 3wed offe- ionntägigen Nummer zu dem Beschluß des CIAF.. rierte. Schwerer war es für die Mittelmächte. Sei den Boykott der Wiener Sportpläße und das Spiel es, daß auf der Gegenseite ein Exemplar von der verbot gegen Rapid betreffend, Stellung und schreibt: Bedeutung Wilhelms, ein derartiger Narr in Folio„ Die Herren des tschechischen Verbandes mögen Gent 3: 4 und ist mit 6 Punkten dritter geworden. fehlte, sei es, daß die Auswahl zu groß war, man eines bedenken: Es ist ihnen vergangenen Sonntag Arbeiterfußball im fernen Süden. Die erste schwankte zwischen Grey und Sasanow, Iswolsti und flares Unrecht geschehen und der Desterreichische Fußballmannschaft a poc!"( Der Arbeiter) in Boincaré, bis man auf einen Toten verfiel. Bund hat dies ohne Beschönigung zugegeben. Er Haifa gilt für die stärkste Mannschaft PaläEduard VII., der leitende Geiſt bei der Einkreisung hat sich entschuldigt und wird alle Waßnahmen tref stinas. Sie besiegte im Laufe des Sommers Deutschlands, der Begründer der Entente cordiale, fen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern sämtliche Mannschaften des Landes. wurde für alles Uebel verantwortlich gemacht, zum Damit so sollte man annehmen- wäre der Die bedeutendsten Erfolge sind der 5: 3- Sieg über Erzschelin der Welt ernannt. Streitfall aus der Welt geschafft. Was aber machen die stärkste englische Militärmannschaft( Pokalinha Seither ist manches ans Tageslicht gekommen, die Herren Tschechen? Sie verschärfen den Konflikt ber 1926) und der 2: 0- Sieg über die Auswahlmann das den politischen Vorgängen, die als Eintreijung Wien hat gewiß, auch rohe Spieler in seinen Reihen. schaft der englischen Mittelmeerkriegsflotte. Die Deutschlands bezeichnet werden können, ein anderes Gibt es aber einen... Patron wie Perner, dessen Niederlage der spielstarken englischen Mannschaften Gesicht gibt. Für die Beurteilung der englischen Boli Rowdyspiel wir schon vor Jahren augenagelt haben? erregten Aufschen und haben die Bewertung des tit in der ersten Jahrhunderthälfte sind vor allem Was hat der tschechische Verband gegen diesen Spie- palästinischen Arbeiter ußballsports im Auslande ge die Veröffentlichungen des ehemaligen Londoner ler, der durch seine Spielweise den tschechischen Sport waltig gehoben. Botscha ters Hermann Freiherrn von Edardtin Amerika beinahe unmöglich gemacht hätte, verste in von grundlegender Bedeutung geworden. Dazhanlaßt? Wir können es ganz gut verstehen, daß die diesen weitblickenden und energischen Diplomaten, Sparta das ihr diesmal zugefügte Unrecht dazu der 1905 wesentlich dazu beitrug, daß ein Weltkrieg benützen will, um ihre Untaten" gelegentlich ande- Terschen fand am Sonntag ein internationales vermieden wurde, erfuhr man zum erstenmal von rer Spiele ein für allemal aus der Erinnerung zu Schwimmfest statt, an dem Arbeiterwassersportler den seriösen Bündnisangeboten Joseph Chamber- löschen. Aber daß der tschechische Verband ins ans Aussig, Bodenbach, Tepliß und Dres lains an Deutschland. Die Unterhandlungen, die gleiche Son bläft, fann eben nur mit dem beson- den teilnahmen. Den Glanzpunkt der Veranſtalsich zwei Jahre, von 1899 bis 1901, hinzogen, sind deren Einfluß der Spartaner, und vor allem mittung bildete ein von 12 Dresdner Schwimmerinnen an der Borniertheit des deutschen Außenamtes, vor dem des Herrn Scheinost. des wüstesten Vereins- vorgeführter Kunstreigen, der viel Beifall fand. allem des Geheimrats Holstein, gescheitert. Seinen fanatikers und Chauvinisten, erklärt werden." früheren Publikationen läßt nun Ecardstein im Verlag Cart Reißner, Dresden, ein weiteres Buch folgen,„ Persönliche Grinne rungen an dönig Eduard". Ecardstein, der den späteren stönig noch als Prinzen von Wales lange Zeit hindurch aus persönlichem Umgang gekannt hatte, zerstört die Legende von dem Deutschen hasser Eduard. Ebenso könne man aus verschiedenen Aussprüchen des sehr impulsiven Stönigs die Version fonstruieren, er sei ein Franzosenhasser gewesen. Seine Beziehungen zu seinem Schwager Friedrich III. waren immer die besten und von einer Abneigung gegen Deutschland konnte nicht gesprochen werden. Wenn sich die Beziehungen Eduards zum Um die belgische Landesmeisterschaft. Die füh Berliner Hof verschlechterten, so war das vor allem renden Mannschaften haben ihre Stellungen verauf die ungehobelten Manieren Wilhelms zurückzu stärft. Im Streis 3entrum führt von Anfang führen, der seinen Ontel von oben herab behandelte der Runde auch nach dem 9. Spieltage immer noch und ihn, wie Gardstein ausführt, vor allem in den Marianne, 3. 3t. mit 17 Punkten, 2. Bitesse Bom 90er Jahren immer fühlen ließ, daß er, der Neffe, 15, 3. Turnhout 12. Jm Ostkreis hat nach dem souveräner Herrscher, der fast 60jährige Outel aber 18. Spieltag Grace- Berleur seit 4 Wochen die Spizze nur ein Prinz ohne Einfluß, ja ohne Kenntnis der inne, 3. 31. mit 13 Punkten Durch eine 1: 8 Niederpolitischen Vorgänge sei. Ecardstein erzählt mancher- lage Ans- Montagnée und den 2: 1 Sieg Mons Ein herrlicher Erguß eines bürgerlichen Blattes! Man sieht. daß im bürgerlichen Sport. niemand un schuldig ist und einer dem anderen seine„ Sünden" vorwirft. Und das nennt sich aber auch stolz: „ Volkssport". Die besonders schönen" Stellen haben wir im Fendruck hervorgehoben und benötigen keines besonderen Kommentars, denn jeder denkende Mensch wird sich wohl sein eigenes Urteil bilden fönnest Arbeitersport. Fußball. lei, was Eduard Leineswegs als einen besonders be- St. Gilles nimmu Vions bisher vierter, den 2. Dresden war sowohl im Schwimmen wie im Tauchen und im Wasserballspiel überlegen. Ergebnisse: 4 mal 50 Meter Brust- Stafette: 1. Dresden 2.441% Min., 2. Tepliz 2.450 Min. 50 Meter Freistil ( Frauen): 1. Schymkanski- Dresden 38/1 Sek. 100 Meter Brust( Männer): 1. Bielich- Dresden 1.31 Min. 4 mal 50 Meter Brust- Stafette( Franen): 1. Dresden 3.31% Min.- 100 Meter beliebig, ( Männer): 1. Hante Dresden 1.28 Min.- Frauenspringen: 1. Sträßschmar- Dresden 22a Punkte, 2. Reigner- Bodenbach 21% Punkte. Strecentanchen: 1. Wenzel- Dresden 49 Meter in 48% 10 Sef. Wasserballspiele: Dresden 1 gegen Dresden 2 5: 0, Dresden 1 gegen Teplicy- Teischen komb, 9: 0. | Desterreichische Höchstleistungen im Jahre 1927. Männer- Brustschwimmen: 50 Wieter: Glasjer 37.8 Sef.: 100 Mieter: Schwab 1: 23.4 Min; 200 Mieter: Schwab 3: 08.2 Min., 400 Meter: Wodaret 6:42 Min. Rudschwimmen: 50 Meter: Gold 34.5 Sef.; 100 Meter: Gold 1: 19.2 Min.-- Hand über Hand: 50 Meter: Hawlit 28.7 Sef.; 100 Meter: Hawlik 1: 07.1 in.; 200 Meter: Capet 2: 40.7 Min.; 300 Wieter: Gold 4: 37.2 Min.: 400 Meter: Capek 6: 03.4 Min.; 1500 Meter: Gold 27: 48.3 Min. Arbeitersport in den Wiener Fremdenverkehrswochen 1928. Die staatliche Fremdenverkehrskommiſsion in Wien und Niederösterreich veranstaltet, wie Festwochen, die zur Gebung des Fremdenverkehrs dienen sollen, und die Aufmersamkeit großer Streise des Auslandes besitzen. Das wur dige Auftreten der Wiener Arbeiter turner und Sportler in ihrer Betätigung mit Leibesübungen hat sich derartigen Ein fluß verschafft, daß die Fremdenverkehrstommiffion an den Arbeiterbund für Sport und Körperpflege ( Askö) mit dem Wunsch herangetreten ist, int Rahmen der Festwochen sportliche Veranstal ungen durchzuführen. Die Astö- Techniker haben die Gelegenheit beim Schopfe gefaßt und in die Fest wochenzeit den traditionellen Lauf„ Quer durd Wien" angesetzt, ferner Radrennen und zugkräftige . Hand- und Radballspiele. Der Schweizer Arbeiter Sängerbund schließt sich der Arbeiter Sängerinternationale an. Der Beschluß fand auf dem außerordentlichen Delegiertentag in Maran einstimmige Annahme. Der Bundes vorsivende hatte in einem Vortrag den Anschluß an die Arbeiter Sängerinternationale warm empfohlen. An der zu Ehren der Delegierten vom Aarauer Sulturkartell veranstalteten Abendunterhaltung zeigten die Arbeiterturner beifällig aufgenommenes können an den Geräten. Unter dem Gesang der Inter nationale und Hochrufen auf den Schweizer Arbeiter Sängerbund fand die von Einigkeit zengende Taguma ihr Ende. Das französische Bundesfeit verlegt. Das zweite Bundes- Turn- und Sportfest des französischen Arbeiter Turn und Sportverbandes der 253. das Pfingsten 1928 in Sille stattfinden sollte, wurde infolge technischer Schwierigkeiten auf den 15. August 1928 verlegt. Die Festkommission, unterstützt durch die sozialistische Stadtverwaltung, hat mit den Vorarbeiten bereits besonnen. Herausgeber: Dr Ludwig C3: ch Verantwortlicher Redakteur Dr Emii Strauß. uch Peniche Reituras Ahren.efellichaft trag Für den Druch verantwortlich Otto Holik Prog Die Zeitungsmartentranfatur wurde von der Boft u Telegraphen retion at Erlak Nr. 127 451 VII7 am 14. Ma 1927 bewilligt. Allen Genossen und Genossinnen empfehlen sich zur Herstellung sämtlicher Drucksorten GARTNER Nordböhmische Druck- u.Verlags- Anstalt Gärtner& Co., Bodenbach a.E. G. m. b.. Großbuchdruckerei, Stereotypie Buchbinderci. neueste Setz- und Gießmaschinen mit einer ages leistung von 509.000 Buchstaben, Rotationsmaschinen mit einer Tagesproduktion von 250.000 Zeitungen Fernsprecher Nr. 271 Postsparkassa Nr 127 863.