t, er 11. HE 6 r. und er 1, 131 ann nied 54 3 rew Aten, 441L men ten Nr. 251. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat: lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Bfg. Poft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Gingetragen in der Post- Zeitungs Breisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bts 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochene tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonns und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern fprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. An die Parteigenossen! Der Parteitag in Erfurt hat die Unterzeichneten aufs Neue mit der Führung der Parteigeschäfte betraut. Im Anschlusse an diese Wahl fand noch in Erfurt die Konstituirung der Parteileitung, entsprechend der Bestimmung des§ 13 al. III des Organisationsstatuts statt. Bei der Gelegenheit wurden in Bezug auf die geschäftliche Behandlung der Partei- Angelegenheiten folgende Beschlüsse gefaßt: Das Bureau des Parteivorstandes befindet sich, wie im letzten Jahre: Berlin SW., Katbachstraße 9 I. Dienstag, den 27. Oktober 1891. eine nicht kennen, darauf aufmerksam, daß die Parteileitung, für welche die Bestimmungen des preußischen Vereinsgesetzes in Betracht kommen, mit ihnen nicht in Verkehr treten kann. Gs haben deshalb die Vertrauensmänner- Wahlen überall in ganz Deutschland in öffentlichen Parteiversammlungen stattzufinden und zwar in möglichst kurzer Frist. Für Orte oder Wahlkreise, wo es den Parteigenossen, sei es aus Mangel eines geeigneten Lokales oder aus sonstigen Gründen, nicht möglich ist, eine Versammlung abzuhalten, empfehlen wir denselben, sich unter der Hand, durch Unterschriften oder durch vertrauliche Besprechungen im engeren Kreise über eine geeignete Person zu verständigen, Alle für die Parteileitung bestimmten Briefe und welcher die Führung der Parteigeschäfte übertragen werSendungen, soweit dieselben sich nicht auf Kassenden kann. angelegenheiten beziehen, sind an diese Adresse, und zwar an den mitunterzeichneten J. Auer, zu richten. Geldsendungen für Parteizwecke sind dagegen ausschließlich an den Kassirer der Partei: August Bebel, Berlin W., Groß Görschenstr. 22 a, zu adreffiren. Expedition: Beuth- Straße 3. unserer Energie, Ausdauer und Opfermuth wird es abhängen daß diese Kämpfe zu neuen Siegen führen. Thue Jeder seine Pflicht! Hoch die Sozialdemokratische Partei! Berlin, 26. Oftober 1891. Für die Parteileitung: Albin Gerisch. Paul Singer. Vorsitzende. J. Auer. Richard Fischer. Sekretäre. August Bebel, Kassirer. * * Den Parteigenossen zur Mittheilung, daß das neue in Erfurt beschlossene Parteiprogramm nebst Organisations. statut in den nächsten Tagen in großer Auflage fertig gestellt Sobald die Wahl des Vertrauensmannes erfolgt ist, muß sein wird. deffen genaue Adresse an das Parteibureau: J. Aner, Berlin SW., Raybachstr. 9, 1 t. eingesandt werden. Parteigenossen! Der Verlauf des Parteitages in Beschwerden von Parteigenossen, die sich gegen die Erfurt hat gezeigt, daß die Partei in ungeschwächter Kraft und Parteileitung oder deren Geschäftsführung richten, sind an ingust Kaden, einzusenden. 信 DO reu 89 unte ring 1408 re Au ider 25 m 111 123 Dresden, Martgrafenstr. 16, Parteigenossen! Nach§ 4 der Partei- Organisation hat die Wahl der Vertrauensmänner alljährlich und zwar im Anschlusse an den Parteitag stattzufinden. Wir fordern deshalb die Genossen auf, die Neuwahl der Bertrauensmänner in nächster Zeit vorzunehmen. Diese Wahlen haben, wie§ 3 der Organisation vorschreibt, in öffentlichen Parteiversammlungen zu geschehen und machen wir es den Parteigenossen besonders zur Pflicht, darauf zu achten, daß diese Bahlen nicht in Vereinssikungen oder in öffentlichen Versamm: lungen stattfinden, welche im Namen irgend eines politischen Vereins einberufen sind. Die Beachtung dieser Vorschrift ist geboten durch die vereinsgefeglichen Bestimmungen für den größten Theile des Reiches, nach welchen politische Vereine unter einander nicht in Verbindung treten dürfen. pla or run 1887 entba reifen erke Streng 931 ranti 201 c. 31 1278 ge aud er. noffe Cer be 1454 gene Dent Einigkeit dasteht. Der Parteitag hat die laut gewordenen AnDasselbe ist durch die Buchhandlung ,, Vorwärts", Berlin SW., Beuthstr. 2, zu beziehen. Der Preis pro 100 Exemplare ist inkl. Porto auf 50 Pf. festgesetzt. Um Porto zu sparen, empfehlen wir den Genossen, den Betrag für kleinere Bestellungen in Briefmarken einzusenden. tulbigungen zener Perfonen spellft und ale fich deren gä Politische Leberlicht. liche Hinfälligkeit ergab, über dieselben sein Urtheil gefällt. Nachdem diese unerquickliche Angelegenheit ihre endgiltige Erledigung gefunden, handelt es sich für uns alle darum, mit erneuter Kraft an die Ausbreitung unserer Grundsätze und die Festigung unserer Organisation zu gehen. Berlin, den 26. Oktober. Fort mit den Rechten des Reichstags!- Das ist die Losung unserer Nationalliberalen. Während in allen anderen Ländern das Bürgerthum für die Erweiterung der Der Parteitag hat das Parteiprogramm neu formulirt. Das Rechte und Machtbefugnisse der Parlamente kämpft, ist das deutsche Bürgerthum, in seiner politischen Verkommenheit, selbe ist frei von allen Halbheiten und Unklarheiten und bringt die umgekehrt bemüht, die paar färglichen Rechte, die unserem Die Lehren dieses Programms in immer weitere Kreise zu tragen, Nach den Auslassungen der nationalliberalen Blätter werden Prinzipien des wissenschaftlichen Sozialismus korrekt zum Ausdruck. Reichstag gnädigst verliehen worden sind, noch zu kürzen. immer mehr Anhänger für dasselbe zu gewinnen, das ist unsere nach Wie derzusammentritt des Reichstags von den„ Manneserste und nächste Aufgabe. Auf dem Parteitag wurde der Wunsch seelen" Anträge gestellt werden, dahin gehend, die Immunach regerer Agitation von Delegirten aus den verschiedensten uität der Abgeordneten und die Gilligkeit Gauen vorgetragen. Der Parteivorstand ist gerne bereit, diesem der Fahrkarten für die Dauer der Vertagungen aufzuheben. vorhanden. Woran ez theilweise fehlt, das sind geeignete Verlangen Rechnung zu tragen und auch die Mittel dazu find gitationskräfte, welche sowohl die Fähigkeiten als auch die nöthige freie Zeit haben, um sich der Agitation zu widmen. Wo Herostraten des Parlamentarismus wird hoffentlich die verEin solches Unterfangen richtet sich selbst und diesen diente Abfertigung zu Theil werden. Wie es scheint, wollen die Nationalliberalen überhaupt die Führung der reaktionären Opposition gegen die Regierung übernehmen und die schmutzige Arbeit des Fürsten Ein solches Inverbindungtreten wäre vorhanden, wenn die solche Genossen vorhanden, sind sie eingeladen, sich zur Agitation Wahl des Vertrauensmannes durch einen politischen Verein statt- zur Verfügung zu stellen und zu diesem Behuse sich mit uns in fände und ersterer die Führung der Parteigeschäfte am Orte und Verbindung zu setzen. den Verkehr mit dem Parteivorstand übernähme. Wir machen Parteigenoffen! Der Parteitag in Erfurt hat seine Verbeshalb auch besonders jene Vereine, welche auf dem Boden handlungen eröffnet unter dem Eindruck der Siegesnachrichten unserer Parteigrundsäße stehen, sich aber in Ländern befinden, unserer Partei bei den Landtagswahlen in Sachsen, Baden und beren Gesetze ein Verbot des Inverbindungtreten3 politischer Ver- Meiningen. Das neue Jahr wird neue Kämpfe bringen. Von zupacken. Feuilleton. Machbruc verboten.] Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. ( 51 Es war ein wuchtiger Schlag. Da das elende Weib fagen hörte, Deshommes sei nicht todt, zeigte sie hohen Verdruß, was Collard sehr ergötte; indeß glückte es ihm, ernst Ich werde sorgfältig Acht geben und sobald ich weiß, daß er nicht mehr zu Hause ist, werde ich Sie benach richtigen. Sie werden dann Ihre Tochter besuchen, umarmen und ihr sagen können, daß Sie ihre Mutter sind. werden. Bismarck verrichten. Eine Interpellation über dessen Entlaffung ist bereits angekündigt, wird jedoch sicherlich mit bekanntem Wuthe zurückgezogen werden, wenn die Regierung Miene macht, die bisher geübten schwächlichen Rückfichten nicht länger obwalten zu lassen, und einmal- ausProklamation der Republik hatte ihn wahrscheinlich gezwungen, denselben in anderer Weise auszuführen. Während eines ganzen Monats nahm Collard kampfbereit eine abwartende Stellung ein. Lassen Sie mich allein diese Angelegenheit besorgen, Von den ersten Tagen an hatte er, dank seiner Geschickund ich bürge Ihnen dafür, daß Sie zufrieden mit mir sein lichkeit die Streitigkeiten und Eifersüchteleien gesehen, welche die neue Regierung kennzeichneten. Er hatte drei verCollard hatte sich erhoben; er hatte jetzt Eile, die Verschiedene Polizeibehörden entstehen sehen, welche sich gegenfolgung Robert Guidal's wieder aufzunehmen. seitig überwachten; der ehemalige Spion ging mit seiner Frau Deshommes hatte entschieden volles Vertrauen feinen Spürnase der Fährte nach. Er fühlte sich start, seit er die auf der Präfektur befindlichen, ihn betreffenden Schriftstücke hatte verschwinden -Ich verlasse niich auf Sie, Sie wissen, daß ich Ihre lassen. Nachdem er sein ganzes Aeußere verwandelt, seinen zu ihm. zu bleiben. Dieses Muster von einer Gattin war entschieden Dienste reich belohnen werde. wenigftens teine Heuchlerin. Er fuhr in seinem ruhigen, kalten Tone fort, welcher Bei diesen Worten reichte sie Collard ein Bankbillet o gut zu seiner galgenmäßigen Figur paßte: Obgleich von 1000 Frants, welches dieser mit einer seiner tiefsten Vertrant, fast todt und unfähig, sich zu bewegen oder zu sprechen, beugungen in Empfang nahmi. wird er uns doch geniren. Er ist in seine Wohnung ge bracht worden und liegt jetzt in seinem Bett. müssen für den Augenblick darauf verzichten, Ihre und ich werde nichts vernachlässigen, dafür bürge ich Tochter zu sehen. Sie wird nicht von seiner Seite Ihnen. weichen und seine Thür wird gut bewacht sein. Er hat vor nichts zurückschrecken, daran erinnere ich Sie. Zählen Sie auf mich, gnädige Frau, wie auf sich Sie selbst. Ich will Ihnen helfen, ich habe mich zu rächen, Bart und seine Haare hatte wachsen lassen, seine durchdringenden Augen mit einer blauen Brille verdeckt und selbst den Schnitt und das Aussehen seiner Kleidung vollständig verändert hatte, suchte er allmälig mit den verschiedenen Persönlichkeiten Verbindungen anzuknüpfen, welche die Revolution in Aemter und Würden eingesetzt hatte. Den Gemäßigten hatte er die Pläne der Revolution und der Sozialisten mitgetheilt, die er seit lange kannte. Den fortgeschrittensten Republikanern hatte er die Intriguen der Gemäßigten offenbart und ihnen auch die Zusammenkunft des Generals in der Straße de Beaujolais verrathen. lange Zeit gewartet... Sie werden noch einige Tage Das Glück lächelte ihm entschieden, er hatte eine Gold- Er war so gewandt, so geschickt und so sicher vorgequelle entdeckt, die er sich vornahm, möglichst auszunuzen. gangen, daß man ihn bei zwei Polizeibehörden angestellt Entweder stirbt Marche- Seul und Sie sind dann voll- Er hatte Robert Guidal, dem er ununterbrochen nach hatte, bei derjenigen der Mairie von Paris und bei der ständig von ihm befreit, oder er wird geheilt. Im letteren gespürt hatte, wiedergefunden, und beschloß, ihn nicht aus des Ministeriums des Innern. Mit so großem Glück spielte Wir werden also Geduld haben müssen... Sie haben warten. Nach dieser Zusammenkunft, während welcher er sich wohl gehütet hatte, von der Liebe Charlottens und des Offiziers zu sprechen, war Collard hocherfreut hinausgegangen. ſich mehr als je an den politischen Kämpfen betheiligen, jeht daß es Leute vom National, Mitglieder der provisorischen ahnte. to die Republik proklamirt ist und er eine wichtige Rolle Regierung waren, welchen er Besuche gemacht hatte. Am Abend trat er in einer anderen Gestalt auf. In au spielen im Begriffe steht. Er war im Auftrage des Generals in Paris; diel einen Arbeiter verwandelt, besuchte er die Klubs, und reizte 11 " Von dem Gesuch des Vereins haben wir schon vor Wir sehen bei dieser Gelegenheit aber auch wieder, wie Der Prozeß Baare und der Prozeß man ch é hätten, I glänzendsten Stützen des Staats und der Kirche zu ge so dächten wir einen genügenden Vorgeschmack dessen hören, der es aber für eine Frechheit erachtet, wenn man es mit der Gleichheit vor dem Geset" steht. gegeben, was bei einer gründlichen Aufdeckung der Bis- ihm zumuthen will, selbst die Religion zu respektiren. Bei Die Fuchstaufe" ist doch eine ganz andere Berhöhnung der mard'schen Wirthschaft auf strafrechtlichem Geden jüngsten Verhandlungen der Kreissynode Naumburg Religion" und weit mehr geeignet, die religiösen Gefühle biet von dem politischen gar nicht zu reden heraus- Pforta wurde hierüber bittere Klage erhoben. Der Kongreß der Gläubigen zu verlegen, als das Tragen einer rothen kommen muß. der deutschen Korps tagte um Pfingsten in Rösen und hatte Nelfe bei einem Leichenbegängniß. Und wieviel hundert Und die widerrechtliche Entnahme der 350 000 Mart auf den Pfingstsonntag Morgen auf der Rudelsburg die Sozialdemokraten find wegen des letzteren Bergehens" be= aus dem Welfenfonds ist auch noch nicht verjährt. " Fuchstaufe" angesetzt. Bei der Fuchstaufe sind die Ge- straft worden, während die studentischen Fuchstäufer müther bereits durch mehrtägigen Suff in die gehörige noch von teinem Staatsanwalt behelligt worden sind. Volkswirthschaftliche Weisheit will die Vossische Stimmung zu dieser Feier gesetzt, die zugleich eine Perfifflage Die Herren Staatsanwälte haben es ja selber einst mitBeitung" lehren, und zwar thut sie es mit den abgestanden- der christlichen Taufe ist. Waffer thut es freilich da nicht, gemacht. ften Absurditäten, deren kaum noch der gewöhnlichste sondern Wein oder Bier, das über die Häupter der TäufDer Kapitals Moloch verlangt Kinderopfer. Philister sich bedient. So schreibt sie in einem Leitartikel: linge ergossen wird. Der Vorsitzende der Synode( Professor Es giebt keine gewiffenlosere unwahrheit als die, daß die Dr. Witte) hatte sich nun mit dem Kösener Kongreß in Der landwirthschaftliche Verein für den Kreis Liegniz hat Noth der Menschen sich in dem letzten Jahrhundert vermehrt habe, was angeblich eine Folge des Kapitalismus sein Verbindung gesetzt und den Wunsch ausgesprochen, den ein Gesuch an die königl. Regierung zu Liegnitz gerichtet, in Da sich die Zahl der ländlichen Arbeiter von Jahr zu Jahr foll. Die Wahrheit ist die, daß, während sich das Wohlbefinden Kongreß um einen Tag früher anzusetzen, damit der Kongreß welchem es heißt: vermindert, finden die elf- bis vierzehnjährigen Aller gehoben hat, das Bewußtsein von dem, was uns zu an dem Pfingsttage bereits beendet sei, und vor allem weiterer Vermehrung des Wohlbehagens fehlt, ein immer aus- verhütet werde, daß die Fuchstaufe an diesem Tage Schulkinder in den schulfreien Stunden und in stattfinde, zu deren stürmischer und lauter Feier sich gebreiteteres geworden ist. den Ferien eine allgemeine Verwendung, und diese jugendlichen Arbeitskräfte eignen sich gerade zu der Also, man höre: das Wohlbefinden Aller hat sich ge- aus den umliegenden Ortschaften die neugierige Jugend Rübenkultur recht gut. Von Seiten der Arbeitgeber so hoben, und sie fühlen sich nicht wohler! Die„ Bossische" führt und andere in hellen Haufen sammeln. Letzteres ist den wohl, wie der Arbeitnehmer(!) wird daher lebhaft bedauert, aus, um wie viel besser jetzt die Menschen leben, als vor from men Herren wohl das peinlichste gewesen. Auf das daß die Ferien nicht mit den Hauptarbeits- und Ver Jahrhunderten oder Jahrtausenden. Schon Lassalle hat Gesuch des Professor Witte kam die Antwort des S. C. dienstzeiten zusammenfallen. Es erscheint wünschenswerth, die diese lächerliche Beweisführung gegeißelt. Thatsache ist, daß( Senioren- Konvent, die Versammlung der Vorsteher der Sommerferien auf höchstens vierzehn Tage zu verkürzen, da die Ausbeutung und darauf kommt es vor Allem au- Korps)„ man sehe sich nicht in der Lage, dem ausgesprochenen gegen die Herbstferien( fogenannte Kartoffeljerien) möglichst auf einen Zeitraum von drei Wochen auszudehnen." einen Bei heute weit intensiver und infolge dessen die Kluft Wunsche nachzukommen". An dem Kongreß der Korps, an zwischen der besitzenden und der arbeitenden Klasse deren Festlichkeiten und Kneipereien betheiligen sich nicht Von dem Gesuch des weit breiter und tiefer ift, als in irgend blos die jungen Studenten, sondern das Gros bilden die von„ alten Herren", vielfach in Amt und Würden, und zwar zum der größeren oder geringeren Intensivität der Ausbeutung Theil die höchsten Stellen im Staatsdienst bekleidend, die Blüthe ist das Wohlbefinden eines Boltes, einer Gesellschaftsklasse der Nation, die Stüßen der Gesellschaft, feudal- schneidig, zu beurtheilen nach den Bedürfnissen der Zeit, in welcher Feinde aller Umsturzparteien, sich fast ausschließlich aus den sie leben. Das wird nicht durch eine sophistische Wortum- beften" Kreisen rekrutirend und von ihnen, die berufen drehung, daß man statt von mangelndem Wohlbehagen von sind, das kaiserliche Wort: Dem Volke muß die Religion einem vorhandenen Wohlbehagen spricht, dessen weitere erhalten bleiben! zu verwirklichen, kommt der mißachtende Bermehrung nur nicht genügt. Thatsächlich dürfte es wohl Bescheid. Das entflammit selbst die Entrüstung des Reichswenige Leser der Bossischen Zeitung" selbst geben, die boten". Er ruft aus: nicht an sich oder doch rings um sich das Gefühl der wirthschaftlichen Beunruhigung kennen gelernt haben. Es sind nicht blos die Arbeiter, es ist der ganze kleinere und mittlere Bürgerstand, den die Sorge um seine Existenz bedrückt. Möge doch die Vossische Zeitung" den Beamten, der nicht standesgemäß leben zu können glaubt, den Handwerksmeister und Gewerbetreibenden, der seine Familie nach den Ansprüchen, die man heute in bürgerlichen Kreisen an einen anständigen" Haushalt stellt, nicht aufzuziehen vermag, darauf hinweisen, daß er doch viel besser lebe, als seines Gleichen vor Jahrhunderten. Wenn es sich um Erhöhung der Gehälter des Ober- Bürgermeisters und der Stadträthe handelt, dann mag die Vossische" ihnen ihre Weisheit vorhalten. Freilich hat sie nur die Arbeiter im Auge, und da ist es das Verdienst der Sozialdemokratie, daß sie denfelben die Augen geöffnet hat, daß sie sich nicht mehr mit der Spittelweisheit abspeisen lassen, sondern voll und ganz ihren Antheil verlangen an den Früchten der Gegenwart. einer früheren Zeitperiode. Und abgesehen " einiger Zeit Notiz genommen; jetzt aber theilt der Vorstand des landwirthschaftlichen Vereins mit, daß die Regierung gegen die Einführung dieser Maßregel feine Bedenken ständigen Orts- Schulinspektor zu wenden. Was in dem trage und den Interessenten anheimstelle, sich an den zuGesuch von der Verminderung der ländlichen Arbeiter gesagt wird, heißt nichts weiter, als daß die Herren keine ge Brothe zwingen, anderwärts ihr Brot zu suchen. Rinder find mügenden Löhne zahlen und die erwachsenen Arbeiter billiger zu haben, das ist das einzige Motiv, und deshalb Sollte diese fühle, ja schnöde Abweisung etwa ein Grad müssen den Kindern die Ferien genommen und statt der messer der Achtung des Korpsstudententhums vor der Kirche Erholung ihnen die aufreibende anstrengende Arbeit bei der und ihren Institutionen sein? Oder existirt für den Wie viele Flaschen S. C. die Kirche nicht? Jedenfalls muß es einen ernst- Rübenkultur aufgebürdet werden. christlichen Mann mit Unwillen erfüllen, Champagner für die nothleidenden" Gutsbesitzer mögen daß junge Leute, die sich rühmen, die Blüthe der studirenden wohl aus den Kinderknochen rausgeschunden werden! Und Jugend zu sein, und welche die Korpserziehung der zufünftigen was sagen die frommen Bastoren, diese Hüter der Schule, Beamten u. f. w. für eine vortreffliche Schule der Lüchtigkeit, zu dieser Zurücksetzung der Schule im Interesse der Guts Charakterfestigkeit u. f. w. ja für ein Ferment des Staatslebens befizer? Sie strozen ja heute förmlich von christlicher gehalten wissen wollen, eine solche Geringschätzung gegen die Sozialreform zur Bekämpfung der Sozialdemokratie! Kirche und ihre durch berufene Vertreter ihnen ausgesprochenen, Nun, unsere Genossen im Regierungsbezirk Liegnig werden höchst berechtigten Wünsche an den Tag legen. Sind das denkenden unsere zukünftigen Staatsbeamten, Lehrer, Pastoren, Merzte? nicht ermangeln, den Arbeitern daselbst diese christliche Wäre es da nicht Pflicht der„ aften Herren", vor allen der Sozialreform verständlich zu beleuchten. Paftoren unter ihnen, energisch gegen derartige komproDas liberale Kliquenwesen, welches überall zur mittirende Bescheide zu reagiren, das mangelhafte kirchliche und religiöse Verständniß ihrer jungen Korpsbrüder ernstlichst zu Geltung kommt, wo die Liberalen in der Herrschaft, und forrigiren und dahin zu wirken, daß diese Bergerniß erregende in welchem sie den Konservativen in nichts nachstehend, Unfitte vom ersten hl. Pfingstmorgen mindestens verlegt und wird bei Besprechung der bevorstehenden Berliner Stadt am besten dahin gewiesen werde, wohin sie gehört, in die verordneten- Wahlen von der Berliner Zeitung", einem Rumpelkammer des Pennalismus? Sonst dürften alle weiteren deutsch- freisinnigen Blatt zugestanden. Dasselbe schreibt: " gütlichen" Verhandlungen mit dem S. C. vergeblich sein. Jedenfalls ist die Angelegenheit mit der vorerwähnten Abweisung nicht erledigt. Der Vorsitzende der Synode verhieß weitere Verfolgung der Angelegenheit, zunächst auf gütlichem Wege," Die heillose Inzucht der„ liberalen" Majorität hat in ihren Reihen, eine Verslachung und Entartung des politischen Charakters bewirft, welche in weiten Kreisen der Wählerschaft die äußerste Misstimmung erregt und ihr die Herzen wirklich freifinniger Männer entfremden muß. " Eine Ahnung hat die Bossische", daß die staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen in beständigem Wandel bes griffen sind, aber dieser Wandel vollziehe sich fast unmerkbar; die menschlichen Zustände seien mit der Zeit andere geworden, weil die Menschen selbst andere geTie auf die Entrigung folgenden Clubmarte firs Freilich kann man fragen:. Ueber wie viele mitt worden. Unmert bar für die Bosstiche" scheint aller sehr zahm. Die frommen Herren schlagen einen gans lich freisinnige Leute gebietet denn noch die dings dieser Wandel vor sich zu gehen, denn sie scheint den anderen Ton an, wenn es sich um die Sonntags- Schändung Wandel, der unter den Menschen selbst in den letzten durch die Arbeiter handelt, welche zur Besprechung ihrer deutsch- freifinnige" Partei? Und ihr Männer stol 30 Jahren sich vollzogen hat, gar nicht zu spüren. Die ernsthaftesten Angelegenheiten den Sonnabend Abend oder or Königs thronen" kam zu herrlichstem Ausdruc bei den Huldigungen, welche die freisinnigen" Oberbürger liberale Alt- Weiber- Weisheit, die auf allen Gebieten so ben Sonntag benutzen oder gar nach der langen und müh- meister von Berlin und von Breslau weiland, in Demuth vollständig Fiasko gemacht hat, deren früher so ver herrlichte seligen Wochenarbeit der Erholung widmen wollen. Der meister von Berlin und von Breslau weiland, in Demuth und verhimmelte Propheten versunken und vergessen sind, Entscheid des S. O., dieser„ Blüthe" der Nation, die auch nette exsterbend, dem Kaiser darbrachten.d ist bei der alten Tante noch immer das Evangelium. Sie Früchtchen zeugt, legt klar, daß die Religion gerade als Vertheuerung der Lebensmittel und Herab glaubt zwar an einen Fortschritt und will für diesen auch gut genug für den gemeinen Mann gehalten wird; er sehung der Löhne sind an der Tagesordnung. Die mit der freisinnigen Partei eintreten, aber dieser Fortschritt soll durch die" Religion" dazu gebracht werden, die fiskalischen Gruben, welche als Musteranstalten" dienen könne sich nur mit der wirthschaftlichen Freiheit Herren" zu respektiren und heilig zu halten. entwickeln. Nun, wir haben die schönste wirthschaftliche Freiheit, die täglich viele Tausende in die Unfreiheit setzt und schließlich eine kleine Anzahl zu Monopolisten, zu Alleinherrschern des wirthschaftlichen, und damit zugleich des politischen Gebietes macht. Die Religion ist gut für das Volk, für den gemeinen Mann", so mag wohl auch der richtige Korpsstudent denken, der zwar vorzugsweise berufen ist, später zu den dort die Leute mit unerhörter Dreiftigkeit auf, wenn es Noth that; so hatte er sich einen gewissen Ruf in der revolutionären Welt verschafft. Ein einziger Umstand beunruhigte ihn. Was sollte er thun, wenn Marche- Seul geheilt sein würde? Er müßte dann mit der größten Klugheit zu Werke gehen, sonst würde er sehr schnell entlarvt, von dem alten Verschwörer gewiß nicht geschont werden. In dem Augenblick, wo wir Marche- Seul fast wieder hergestellt und in seinem Laden, Straße Galland arbeitend, antrafen es war in den ersten Tagen des April hatte Collard seinen Feldzugsplan vollständig fertig. Er wußte, daß Larirette geheilt aus dem Hospital gekommen war und durch sie wollte er Charlotte mit ihrer sollen, geben den Privatindustriellen in der Herabsetzung Wir könnten den frommen Herren sehr leicht das Ver- der Löhne nichts nach. Die Saarbrücker Zeitung" giebt gnügen bereiten, die Fuchstaufe auf der Rudelsburg am in einem anscheinend offiziösen Artikel selbst zu, daß im Pfingsttage zu beseitigen. Wir brauchten nur unseren Ge- Saarrevier die Gedinge regulirt" werden. nossen im Kreise Naumburg zu empfehlen, in einigen Ver- Arbeiten, in welchen bei den bestehenden Gedingen sammlungen dem Volte an der Fuchstaufe" darzuthun, 5,50 M., 6 M. und 7 M. und noch darü in der neun fanden fo wie man in der höchsten Blüthe" der herrschenden Kreise stündigen Schicht... auf manchen Inspektionen Da mußte selbst über die Religion denkt, die dem Volke erhalten in mehr oder weniger großer Anzahl vor. natürlich(?) das Gedinge her abgesetzt werden, denn bleiben soll! " in Niemals hätte er sich bei Marche- Seul zu zeigen gewagt. Robert Guidal war in das erste Zimmer gelangt, gans Er kannte den Haß, mit welchem der alte Revolutions held verwirrt bei dem Gedanken Charlotte wiederzusehen, mit alle diejenigen verfolgte, welche eine Uniform trugen. Der ihr zu sprechen. Aber als er fah, wie die Tochter Marches Umstand, daß sein Freund in Marche- Seul's Wohnung Seul's die Mutter seines Freundes fortführte, blieb er be trant lag, hatte einen Vorwand geboten, ihn zu besuchen. stürzt zurück und hatte nicht mehr den Muth, noch einen Seine Liebe ist so groß, daß sie in ihm einen Egoismus einzigen Schritt zu thun. Nach und nach indessen hatte er erzeugt hat, der ihn einen Augenblick die Verwundung dessen sich erholt. Bleich, als ob er ohumächtig werden sollte, war er segnen ließ, für den er sich trotzdem hätte tödten lassen. Michels Mutter hat nicht gezögert, ihn zu ihrem Sohn das nächste Zimmer geschritten, und sah un dort bei der zu führen. Sie weiß ja Alles. Hatte ihr nicht Char- hin und her slackernden Flamme eines Lichtes die schmerz lotte in einem Moment süßer Zutraulichkeit ihre erfüllte und gekrümmte Gestalt seines besten Freundes hin Liebe für den schönen Offizier gestanden? Aber was gestreckt auf Kissen von blendender Weiße der Verwundete kümmert sie das? Sie weiß, daß Roberts Anblick ihrem schlief. Seine Augen waren geschlossen und sein Mund ges Seine Athemzüge hörten sich ängstlich wie ein Sohne wohlthuen wird und sie hat an nichts anderes geöffnet. Bei diesem au. Mutter in Verbindung zu bringen suchen. Die kleine bacht. Es ist begreiflich, daß das Herz Robert Guidals Röcheln allem Anblick konnte sich Robert Guidal längere Blumenhändlerin kannte die Vergangenheit Deshomme's start flopfte, auf dem Wege von der Rue Saint Placide nicht, und würde gutmüthig, dienstwillig und naiv wie sie bis zur Rue Julien le Pauvre, und daß es noch stärker war, ihr, wie er glaubte, ohne irgend welches Mißtrauen klopfte in dem Augenblicke, wo die Thür sich öffnete. aufnehmen. Aus diesem Grunde hatte er der Frau des Marche Seul diesen Entschluß mitgetheilt, sie eines Morgens auf den Platz des Biftoires geführt und ihr dort die Bude Larirettens gezeigt. Wir haben gesehen, welches der Erfolg dieses Schrittes war; sie hatte im höchsten Grade das Mißtrauen der treuen Freundin Charlottens erregt. V. Robert Guidal war am 28. Februar in Paris an gekommen, und nun einen ganzen Monat bereits anwesend. Die ersten Augenblicke seines Aufenthalts waren schmerzensreich. Sein bester Kamerad und Freund, fast sein Bruder, Michel Ferrand, hat eine Kugel in die Schulter bekommen, wie die tapfere Mutter des Uhrmachers ihm weinend zuerst mitgetheilt hatte. Charlottens Bater war dem Tode nahe und Robert hatte grausam gelitten bei dem Gedanken daran, was die Tochter hat leiden müffen. Aber alle diese Ereignisse gestatteten doch, daß er während der Mußestunden, welche ihm die Geschäfte ließen, mit der er beauftragt worden war, Charlotte sah. Dieser junge Mann hatte während der schrecklichen Rämpfe gegen die Araber nie gebebt, er zitterte aus Furcht und Freude, als er in das Zimmer eindrang, in dem Michel Ferrand ruhte. Charlotte selbst hatte geöffnet. In der dichten Finsterniß des Treppenflurs hatte sie nur die Mutter Michel Ferrand's bemerkte. Schweigend empfing fie dieselbe, ergriff sanft ihre Hand und führte sie in das 8 immer, in welchem Marche- Seul fast leblos, starr und unbeweglich einem Leichnam gleich dalag. Troß ihrer Stärke und ihres Muthes begann das junge Mädchen in Schluchzen auszubrechen und ließ sich vor dem Bett auf die Knie nieder; dann ergriff Charlotte die er starrte Hand, welche leblos herabhing und. bedeckte sie mit Thränen. Die Mutter Michel Ferrand's, schon gebrochen durch den Schmerz über die schreckliche Verwundung, welche ihr Sohn davon getragen hatte, konnte kein Wort hervor bringen und sich selbst nicht trösten. Da waren sie beide, die alte Frau gebeugt, den Kopf gesenkt, einer Bildsäule ähnlich, das junge Mädchen niedergeschlagen und eine Beute der Verzweiflung. Beit nicht faffen.no Homolomipho Er, ein heiterer und immer fröhlicher Mensch, mit einem Herzen, das durch die Klagen Verwundeter mitten unter den Todten der Schlachtfelder abgehärtet war, hörte dasselbe zag haft klopfen. Heiße Thränen iiefen in Perlen über seine durch Afrikas Sonne gebräunten Wangen. Er trat auf den Fußspißen, leise, ganz leise, schreitend, näher, beugte sich mit zärtlicher Vorsicht nieder ud hauchte einen Kuß auf die feuchte Stirn des Verwundeten. Michel Ferrand öffnete langsam die Augen, dann schloß er sie wieder, als ob diese Anstrengung für ihn 34 qualvoll gewesen wäre und murmelte: vor Dante, Mutter, beunruhige Dich nicht! Er hatte nicht Zeit gehabt, Robert zu bemerken, welcher ihm stand und ihn schluchzend betrachtete. Michel! Michel! muurmelte er mit leiser Stimme. de ne un ist zu Alic er he fü wi ga We H ha lo 1111 zü ta tr de fic de he pt fun et ja li 2 δε li ft. m D be ST be It di U ti g b t 11 D g b ए Б m die δ Die se dnd Als er diese Worte hörte, hatte Michel von Neuem Augen geöffnet und richtete seinen ficbernden Blick auf Gestalt, welche da vor ihm stand und welche er nicht erkannte Michel, Du erfenist mich also nicht? begann Robert lov wieder. Gajar 19 - Robert! rief er, Du Robert, o welches Glück! ( Fortsetzung folgt.) D น ต n f t D g gt er d b er er 11 It er 35 ! en e d ts in en aft ich t Die I er th bs Die en ng ebt im 11. gen Ins ten te nn mit hes bes ten er in der erz ins Dete ges ein geve tem den ags eine end, und ten. aun 34 cher me. Sie Sie ante. bert , t t e derartige Löhne sind unverantwortlich." Daß neben den guten Gedingen auch schlechte Dinglöhne existiren, und daß die„ Regulirung" diese zu erhöhen bezweckt, davon ist keine Rede! und Kostheim). Zur Berathung stand ein neuer Entwurf, welcher bezweckt, bie in Wahlvereinen bestehenden lokale Organisationen Wie unsere Gegner lügen! Ueber die gestrige Boltsversammlung im 6. Berliner Wahlkreis wird den auswärtigen Blättern wie folgt telegraphisch berichtet: der einzelnen Ortschaften, welche sich im Dienste der Agitation für die Parteiprinzipien absolut nicht bewähren, zu beseitigen Berlin, 25. Oktober. In einer heute abgehaltenen fozial- und an deren Stelle eine einzige für den ganzen Wahlkreis bedemokratischen Volfsversammlung erstatteten die Delegirten stehende Zentralorganisation zu begründen. Gegen den Widervom Erfurter Parteitage, Auer und Liebknecht, Bestand einer einzigen Ortschaft wurde der neue Organisationsricht. Die anwesenden Mitglieder der Opposition riefen plan angenommen. wiederum stürmische Szenen hervor, fodaß dieselben Die zünstlerischen Prätentionen fanden ihren Hauptgönner in Bismard. Sie waren ihm willkommen zur Spaltung des Bürgerthums und als Kampfmittel gegen die Arbeiter. Wie wenig aber Bismarck selbst an die Möglichkeit der Zunftideale glaubt, das plaudert er in seinem Drgan, den" Hamburger Nachrichten", aus, die heute schreiben: Die Realisirung mancher von den Handwerkern erhobenen Wünsche durch Innungszwang und Aehnliches ist heutigen Tages faum möglich, im modernen Staat unaus die stürmischen Szenen" bestanden darin, daß die Ver- deshalb bringend verdächtig, ein Sozialdemokrat zu sein und führbar." Die Handwerker werden auf die Selbsthilfe ver- ſammlung ein Individuum, welches es, nach bekanntem fungirt auf der Anklagebant als Rädelsführer. Ebert bestreitet wiesen- echt manchesterlich. Es gehörte überhaupt die Rezept auf eine Auflösung der Versammlung abgefehen au Srbeiter verübten Ausschreitungen etwas zu thun gehabt zu haben, zu auf das Entschiedenste, mit den seinerzeit gegen polnische ganze Beschränktheit eines großen Theils unserer Hand- haben schien, nicht anhören wollte. Sonst die ungetrübteste durchschlagende Beweise dafür scheinen auch keine vorhanden zu werker dazu, daß so viele von ihnen auf Bismarch ihre Harmonie und eine imposante Einmüthigkeit. Den Herren, sein. Es sei denn, man lasse als Beiveis die Ansicht des GerichtsHoffnungen sehen konnten. Auf Bismarck das heißt auf die durchaus eine" Spaltung" erfügen wollen, ist es offen- präsidenten gelten, welcher gegen Ebert äußerte: 3n folge einen Mann, der sowohl in der Landwirthschaft wie in der bar unbequem, daß die Berliner Sozialdemokraten sich ihre Ihrer fozialdemokratischen Tendenz ist Ihnen Industrie planmäßig unter allen Flaggen- als Frei Bersammlungen nicht durch dieses oder jenes zweideutige zur Last gelegt, daß Sie die Arbeiter zu den Unruhen schürten." händler und als Schutzöllner mit zynischer Rücksichts. Subjekt verderben lassen wollen.o Wir werden über den Ausgang der Verhandlung unsere losigkeit die Interessen des Großkapitals gefördert und planmäßig Millionäre gezüchtet hat. Jeder ge Jm L'Eclaireur de L'Ouest" der in Nantes Leser unterrichten. Heute aber wollen wir als Beispiel dafür, wie im Deutschen Reiche Untersuchungsgefangene hie und da züchtete Millionär" bedentet aber ein paar Hundert prole- erscheint, macht sich einmal wieder Herr Paul Brousse noch behandelt werden, folgende Episode anführen, welche aus tarifirte Kleinbürger( Kleinmeister, Kleinbauern, Klein- breit und giebt den französischen Arbeitern in seiner Anlaß des Prozesses gegen Ebert u. Gen. das„ Bayreuther Tageträmer). Weise Aufklärung über die Verhältnisse in der deutschen blatt" mittheilt. Dasselbe schreibt:" Als die Angeklagten in das Sozialdemokratie. Ihm kommen natürlich die auf dem Er- Gerichtsgebäude gebracht wurden, erregte es berechtigtes AufDie französische Kammer beschäftigt sich jetzt mit furter Parteitag erörterten Differenzen ganz gelegen, um ſehen, daß zwei Angeklagte gefahren und dann die Treppe in den dem Budget. den Lesern des ,, L'Eclaireur" vorzuschwindeln, die Periode Sigungsfaal hinaufgetragen werden mußten. Diese beiden Gegen den riesien Militär- Etat erhebt für die Partei der Autoritären", die Liebknecht und Bebel wurden auf die hinterste Anklagebant plazirt, und war der Eine, sich keine ernstliche Opposition, weil man ihn unter führten, sei vorbei und die Zeit der„ Autonomiſten" be- Adam Kleemeier von Hof, so schwach, daß er nicht einmal ſizen den gegebenen Verhältnissen für etwas Unvermeidliches nine. Um das zu begründen, läßt er eine, im menje" fonnte. Auf Anordnung des Herrn Landgerichtsarztes wurden hält nur die Sozialdemokraten nehmen eine Bersammlung in Berlin, in welcher die Jungen" referirten, wurde. Auch der Andere, Friz Bermel aus Hof, bekam ein Sitprinzipiell ablehnende Haltung ein. Die Hauptopposition mit allen gegen zwölf Stimmen sich für diese aussprechen tissen. Beide erhielten von Zeit zu Zeit Hofmännische Tropfen richtet sich gegen die Kolonialpolitik, in welcher und läßt er weiter vorahnend die Bayern sich mit der und Schnaps. Wie wir hören, waren Kleemeier und Bermel seit die Franzosen ebenso gut, wie wir Deutschen ein Haar ge- Tattit Vollmars einverstanden erklären. Wenn etwas Anfang April in Bamberg in Untersuchungshaft und funden haben. Es bleibt jedoch bei den Nörgeleien zu einem Bruch mit dem bestehenden System der Politik, das geeignet wäre, auf die deutsche Sozialdemokratie abschreckend wurden dort in einem feuchten, eistellerartigen, zu wirken, so die Erfolge, welche ein Theil der französischen düsteren och gehalten und ist ihre Krankheit Storbut ja im Grunde nur der Ausfluß des bestehenden wirthschaft Arbeiter unter der Führung von Brousse und Konsorten als u. f. w., wohl auf diefen ungefunden Aufenthalt zulichen Syſtems iſt, kann die jetzige Bourgeoiskammer sich„ Autonomiſten" oder„ Bossibilisten" in Frankreich eroberten. ti da uführen. Es ist merkwürdig, daß UntersuchungsEine Possibilistenpartei wird die deutsche Sozialdemokratie Gefangene, die möglicherweise freigesprochen werden, in folche Räume gesperrt werden, wo mit absoluter Sicherheit vorausnicht, darüber hat wohl Erfurt keinen Zweifel gelassen, wer zusehen ist, daß ihre Gesundheit untergraben wird, während man anders spekulirt, verrechnet sich. schließlich vom Worte ausgeschlossen wurden. Die Versamm- Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Vor dem obers lung nahm mit allen gegen eine Stimme eine Resolution an, fränkischen Schwurgericht in Bayreuth fand vorige in welcher sie sich mit den Verhandlungen des Parteitages ein Woche die Verhandlung gegen Joh. Ebert von Unterkoyau verstanden erklärte." bei Hof und 40 Genossen wegen Landfriedensbruchs statt. Ebert Auer und Liebknecht erstattete nicht Bericht. Und ist Bertrauensinann der Textilarbeiter in Hof und Umgegend, natürlich nicht aufschwingen.Betreff des Prozesses in Rom verweisen wir auf den Artikel unseres italienischen Korrespondenten, an der Spige der Beilage. an Aus Rußland Nachrichten von Hungersnoth, nihi Decken und Kissen herbeigeschafft, worauf Kleemeier gebettet tagtäglich faft Gelegenheit hat, zu hören, wie human zu schweren Buchtshausstrafen verurtheilte Verbrecher verschriftsgemäß ge= Unser belgisches Partei- Organ in französischer Sprache, halten werden müssen. Der Zustand der beiden Kranken ist derder Peuple"( das„ Volk"), in Brüssel, der jetzt täglich in artig, daß auf Requisition der Staatsanwaltschaft Herr Bader listischen Verschwörungen und Judenheten. Prächtige Zu einem Format( 4 Seiten im Format unseres Blattes) er- Schnappauf zu event. Hilfeleistung erschienen ist." scheint, wird vom 13. September an in zwei täglichen So das gut nationalliberale Bayreuther Blatf. Was das stände, die in dieſem Muſterland des Despotismus herrschen, Ausgaben erscheinen: einer im großen Zeitungsformat( wie selbe von der Humanität in den Zuchthäusern fafelt, mag für wo das Ideal des„ väterlichen Regiments" nach Möglichkeit die„ Kreuz- Beitung") zu 5 Centimes( 4 Bfg.) die Nummer, Menschlichkeit auf das Entschiedenste protestirt werden, daß im verwirklicht ist. Das in Knechtschaft und Dummheit ge- die andere im bisherigen Format zu 2 Cent. die Nummer. Untersuchungsgefangene, welche in 9 Fällen von 10 nur haltene Bolk verhungert und schlägt auf die andersgläubigen Um diese Umgestaltung zu ermöglichen, ist eine Beitungs- deswegen in Haft genommen werden, weil sie arm und nicht Mitsklaven los, die seine nichtswürdigen Dränger und Aus beuter ihm als Urheber seines Elends denunzirt haben! genossenschaft mit einem Kapital von 50 000 Fres. gegründet in der Lage sind, materielle Sicherheit zu stellen, in Löcher Und was in diesem politisch sozialen Pandämonium nicht werden können, wenn das Unternehmen sich nicht auf die bieten möchte. Die Untersuchungshaft ist wahrlich schon Marter - worden eine Gumme, die nicht so niedrig hätte bemessen gesteckt werden, die man teinem Hund zu bauerndem Aufenthalt die Knute schwingt und nicht ſtumpfsinnig ist, das kon- treffliche Organisation unserer belgischen Genossen genug, wenngleich fie in vielen Fällen unvermeidlich sein mag. Spirirt. Prächtige Bustände in der That! Und solche ftüßte. Glück auf! russische Zustände" in Deutschland einzuführen, war das füßte. Glück auf! Biel des Fürsten Bismarck, den eine Bande bezahlter Preßmamelufen uns noch heute als Hort deutscher Nationalität und deutscher Kultur" anzupreisen die Stirn hat. Ueber die neueste Verschwörung liegen nun nähere Berichte vor: Korrespondenzen und Parteinachrichten. Resolution an: Solche Gefangene aber in feuchte, düstere Löcher unterzubringen, das wird zwar der russischen Justiz zum Vorwurfe gemacht, in Deutschland sollte solches doch ausgeschlossen sein. Soziale Mebersicht. ,, Danach wurden in Kiew gegen 170 Studenten( nicht 500) verhaftet. Etwa die Hälfte davon soll nach Petersburg auf Ueber die Lage des Streiks der Töpfer Berlins und die Peter- und Paulsveste gebracht werden, oder schon gebracht fein, während die andere Hälfte in ihre Heimathsorte geschickt fratie, über deren Ausfall zu Ungunsten der Opposition wir Die Versammlung der Magdeburger Sozialdemo. Umgegend giebt die Streitfommission folgenden Bericht: Der Verlauf des Streits betreffs der Fensterfrage ist ein sehr wird. Als Grund für die verhältnißmäßige Milde wird angegeben, daß bereits vor längerer Zeit ein Befehl des Zaren schon berichteten, nahm folgende von Dr. Lux gestellte günstiger, indem die Bauherren aus dem Verhalten der Streifenden ersehen haben, daß sich die letzteren von der Forderung, vom an die Generalgouverneure diesen aufgetragen habe, bei solchen " In Erwägung, daß der Parteitag die Willensäußerung der 19. Oktober d. J. bis zum 1. April n. J. nur bei verglasten Berhaftungen vorsichtig zu sein und nur nach schwerwiegenden gesammten sozialdemokratischen Partei zum Ausdruck bringt, er Fenstern arbeiten zu wollen", nicht abbringen lassen. Es ist noch Beweisgründen vorzugehen, um den jungen Leuten nicht ohne et es die Bersammlung als die Pflicht jedes Parteigenossen, anzuführen, daß, indem sich die Stuckateure mit dem Vorgehen hinlänglichen Grund die Zukunft abzuschneiden. Was die Verschwörung anbetrifft, so sollen in allen größern Städten Süd- fich den Beschlüssen. des Parteitages unterzuordnen, in weiterer der Töpfer solidarisch erklärt haben, auch diese Gewerksgenossen westrußlands nihilistische Zweigkomitees bestehen, von welchen Erwägung, daß der Parteitag auch das Recht der Opposition, so uns also unterstützen, der Kampf einen größeren moralischen einige der wichtigern ausgehoben wurden. Man fand nicht weit sich dieselbe auf sachlichem Boden befindet, anerkennt, in Werth hat, und für die Stuckateure ein propagandistisches Mittel blos in Mostau, sondern auch in Cherson eine nihilistische Bebel der Parteitag befundet hat, die revolutionäre Taktit herzustellen, Leider ist zu beklagen, daß sich die anderen Baugenossen Druckerei. Auch entdeckte man Schriftstücke, denen zufolge die Nihilisten im Auslande große Anstrengungen gemacht haben, daß er ferner durch die Ausarbeitung des neuen Programms wenig darum fümmern, wie es ihren im Kampf begriffenen Bauum die Hungersnoth für ihre Umtriebe zu verwerthen. Da es bekundet hat, daß er auch in wissenschaftlicher Hinsicht auf der genoffen ergeht. Es wurde in einer am 23. d. M. abgehaltenen jedoch der Regierung gelang, die Wühlarbeit schon im Beginne Höhe der Anforderungen steht, die er an die parlamentarische Versammlung der Töpfer Berlins und Umgegend Klage über das abzugraben, so glaubt man weiteren schweren Folgen vor- Bustimmung zu den Beschlüssen des Parteitages." Vertretung stellen kann, erklärt die heutige Versammlung ihre Berhalten der Puzzer geführt, indem diese Genossen wohl die Solidarität auf ihre Fahne geschrieben haben, dieselbe aber nicht gebeugt zu haben." Referenten waren in der Versammlung, wie gleichfalls schon zur Wahrheit machen. Wir verlangen vorläufig teine Wirklich? So glaubt man? Das ist sehr einfältig. erwähnt wurde, seitens der Opposition Schulze und Bätge, petuniare Unterstützung; aber von jedem Genossen Wir dächten, dafür, daß die„ Wühlarbeit" nicht„ abseitens der Fraktion Bock und Molkenbuhr. Die Versamm verlangen wir die thatkräftigste moralische Unterstützung zur gegraben" wird, sorgte die russische Regierung zur lung war sehr zahlreich, von ca. 3000 Personen besucht, und Erreichung unserer wohlberechtigten Forderung; und um diese Genüge. " dauerte bis in die zweite Stunde der Nacht, weshalb es zu erreichen ist es nothwendig, daß ein jeder Baugenoffe natürlich war, daß bei der Abstimmung über die Resolution fein follegiales Gefühl durch thatträftiges Eingreifen zur Geltung der Saal sich etwas gelichtet hatte. Die Magdeburger Zeitung" bringt. Daß wir unberechtigte Forderungen aufgestellt haben, folgert daraus, daß sich aus dem Ausfall der Abstimmung kein wird doch kein überzeugungstreuer Genosse sagen können. Unsere afficherer Schluß auf das Verhalten der Magdeburger ziehen lasse, ganze Forderung basirt in dem Grundsaße:" Schutz für unsere und ihr schließt sich die Magdeburger Voltsstimme" an, indem Gesundheit." Die Konsequenz dieses Grundsatzes fält auf jeden Bon einer angeblichen ,, Maßregelung der Führer fie die bezügliche Notis der Magdeburger Beitung" reproduzirt. einzelnen Genossen im Baugewerbe zurück. Wir nehmen nun an, daß der sozialdemokratischen Opposition" weiß die„ National Beide Blätter übersehen dabei nur, daß die Anhänger der Oppo- es nur dieses Hinweises bedarf, um den Genossen zu beweisen, daß Beitung" zu berichten. Darnach soll Dr. Wille als Lehrer fition ihrem ganzen politischen Naturell nach vor der Abstimmung sie verpflichtet sind, zur Erreichung unserer Forderung das der Arbeiter- Bildungsschule entlassen, Redakteur Baginsti ab- sicherlich den Saal nicht verlassen haben werden. Wir sind der Mögliche beizutragen. Es sind am Sonnabend, den 24. b. wts. gesezt sein und wieder als Schuhmachergeselle arbeiten, Tapezier festen Ueberzeugung., daß die ungeheure Mehrheit der Arbeiter 209 Kollegen jeder mit 15 M. unterstützt worden, auf jedes Wildberger aber aus dem Kassireramt der„ Freien Bolts- schaft Magdeburgs auf Seiten der Beschlüſſe des Erfurter Partei- Kind entfiel 1 m. extra, die Zahl der Kinder betrug 285. Die bühne" entfernt sein." Wir würden von dieser Ausgeburt fogenannten Opposition einsehen werden, daß ihre Ansichten über leidenschaft gezogen werden, ergiebt sich ganz einfach aus der eines Reportergehirns keine Notiz genommen haben, wenn bie beste Art und Weise der Taktik nicht die richtigen, sondern geringen Arbeitsgelegenheit, welche während des verflossenen in derselben nicht zugleich behauptet würde, daß der falsche waren. Parteivorstand die Maßregelung" vorgenommen habe. Wir konstatiren demgegenüber, daß sowohl die Gelsenkirchen. Während in Erfurt die Delegirten der Arbeiter- Bildungsschule wie die Freie Volksbühne durchaus sozialdemokratischen Partei tagten, fand hier am vorvorigen unabhängige Organisationen sind, zu welchen der Partei- Sonntag eine Versammlung der Parteigenossen statt, in welcher unterhält und feinen auch die Anschuldigungen der sogenannten Berliner Opposition Einfluß auf sie beansprucht. Welche Stellung Die zur Sprache gebracht wurden. Ein Antrag, der sich mit der bisherigen Taktik der Partei einverstanden erklärte und das VorVereinigungen den Herren Dr. Wille gehen der Berliner Opposition verurtheilte, wurde abgelehnt. Wildberger gegenüber einzunehmen gedenken, Dagegen fand ein Begrüßungstelegramm an den Parteitag einbleibt ganz dem Ermessen ihrer Mitglieder überlassen und stimmige Annahme. die Parteileitung hat nicht das Geringste damit zu thun. vorstand genannten und Was weiter den Redakteur Richard Baginski anbelangt, so Mainz, 25. Oktober. Winters, auch während des Frühsommers, vorhanden war. Indem wir uns zum Schluß der Hoffnung hingeben, nicht vergebens an die Solidarität unserer Arbeitsgenossen appellirt zu haben, zeichnen mit brüderlichem Gruß und Handschlag: Die Streitkommission der Löpfer Berlins und Umgegend. J. A.: L. Pirow. Alle Briefe und Sendungen sind zu richten an 2. Pirow, Dresdenerstr. 116, Restaurant Gründel. In Inseraten aller Art suchen die Buchdruckereibesitzer Deutschlands Sezer und Maschinenmeister, in der Regel unter Die Berichterstattung der der Bedingung, daß dieselben sich zu zehnstündiger Arbeitszeit hat der Parteitag in Erfurt allerdings beschlossen, daß hiesigen Delegirten Jöst und Konrad über den Parteitag verpflichten. Da die Buchdruckergehilfen die Einführung des Baginski bestimmte Aeußerungen zurücknehmen soll in Erfurt erfolgte gestern Abend in start besuchter Parteis Neunstundentages bezwecken, um in erster Linie den Arbeitslosen zurücknehmen soll, versammlung und wurde nach einer schwachen Opposition zu widrigenfalls er nicht mehr als zur Partei gehörig betrachtet unsten der Berliner Krafehler folgende Resolution mit allen Arbeit zu verschaffen, so ist es unabweisbare Pflicht jedes Gewerden könnte. Ob Baginski zu diesem Widerruf bereit ist, gegen 5 Stimmen angenommen:„ Die heutige Versammlung hilsen, allen Arbeitsangeboten, welche eine Lähmung der Neunoder ob er ihn bereits geleistet, ist uns zur Zeit, wo wir erklärt sich mit dem Bergalten unserer Delegirten auf dem Partei- stundenbewegung hervorrufen sollen, keine Folge zu geben, dies schreiben, nicht bekannt. Wohl aber wissen wir, daß kongreß einverstanden und spricht ihre Zustimmung zu den Besondern durch Nichtannahme solcher Konditionen die Gehilfenfeitens der Parteileitung, ehe Baginsti seine Entscheidung schlüssen des Erfurter Kongresses aus." schaft in ihren Zwecken zu fördern und dadurch sich selbst für getroffen, nichts geschieht oder geschehen ist, was als eine Mainz, 25. Oktober. Gestern sand hier eine Konferenz fünftig größere Sicherheit der Arbeitsgelegenheit zu schaffen, als Maßregelung gedeutet werden könnte. Sollte Baginski es der Parteigenossen unseres, sowie des benachbarten Wahlkreises die Buchdruckereibefizer bei Beibehaltung der zehnstündigen Arvorziehen, mit der Opposition zu gehen, so haben wir zu Bingen Alzey im Gasthof zum„ Weißen Rößchen" statt. beitszeit trotz aller Versprechungen jemals gewährleisten können. unseren Genossen im Teltower und Niederbarnimer Kreise Anwesend waren 51 Delegirte aus 15 Ortschaften( Mainz, das Vertrauen, daß sie die Konsequenzen ziehen werden, Weisenau, Bregenheim, Finthen, Mombach, Kastel, Hechtsheim, welche im Interesse der Parteidisziplin unerläßlich sind. Wörrstadt, Niederolm, Bodenheim, Alzey, Büdesheim, Bingen Theater. Dienstag, den 27. Ottober. Opernhaus. Cavalleria rusticana, Schauspielhaus. Die Journalisten. Deutsches Theater. Die Haubenlerche. Berliner Theater. Esther. Geizige. Der Lessing Theater. Die Großstadt: Luft. Residenz- Theater. Von Dreien der Glücklichste.- Vorher: Besuch nach der Hochzeit. Wallner- Theater. Gewagte Mittel. Cavalleria Berolina. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Thomas- Theater. Unruhige Zeiten, oder Liege's Memoiren. Ostend Theater. Der Glöckner von Notre Dame. Vorher: Die Rache. Bellealliance- Theater. JungDeutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Alexanderplatz- Theater. Schwarze Brüder. Feenpalast. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. stellung. Circus Renz. Karlstraße. Unserm Freund und Kollegen Otto Gürnd zu seinem Wiegenfeste die herzlichste Gratulation! Wünschen vergnügtes Busammensein bei der fleinen M. W. H. Dienstag, den 27. Oftober 1891, Abends 71/2 Uhr: Auf Helgoland", Frau. oder: ,, Ebbe und Fluth", große hydrol. Ausstattungs Pantomime in V 2344b Die rothe 3. I. Berlin. Todes- Anzeige. Am 25. d. M. verstarb nach längerem Leiden unser Mitglied und Genosse, der Tapezirer Julius Paris im 44. Lebensjahre. Die Beerdigung findet am Mittwoch Nachmittag vom Trauerhause, Linden- Allee 8, aus statt. Unserm Genossen H. Art zu seinem 2 Abth. mit Nationaltänzen( 60 Damen), heutigen Geburtstage ein brausendes Aufzügen 2c., Dampfschiff- und Boot- Hoch! Nu Arbens! fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt u. inscenirt vom Dir. E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss ausstrahlend. Außerdem: Eiserne Ritter des Mittalalters, dar gestellt von 12 Herren mit eigens dazu dressirten Schulpferden. 6 Trakehner Rapphengste, zusammen dressirt und vorgeführt von Herrn Franz Renz. Schulpferd Johanniter, ger. von Frl. Oceana Renz. 4 Gebrüder Briatore, weltberühmte Akrobaten. Mlle. Theresina auf dem 20 Fuß hohen Draht feil. Mlle. Zephora, Parforcereiterin. Mr. Franks, Grotesquereiter. Mr. F. Chiarini, Jockeyreiter 2c. Komische Entrees und Intermezzos v. sämmtl. Klowns. Täglich ,, Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. Winter- Garten. Spezialitäten- Bor- Circus G. Schumann. Konkordia- Palan- Theater. Spe- Friedrich- Karl- Ufer, Edhe Karlstr. zialitäten- Vorstellung. Heute Abend 71/2 Uhr: Gr. GalnVorstellung. 3um 25. Male gebene, von Licht und WasserDer Vorstand des Arbeiter- Bildungsvereins für Friedrichshagen und Umg. Ch. Wartmann, Friedrichshagen. Hiermit die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau 2349b Große öffentliche sozialdemokratische KommunalwählerVersammlungen für Berlin, Dienstag, den 27. Oftober 1891, Abends 8 Uhr, II. Wahlkreis. 8. Bezirk: Viktoria- Brauerei, Lützowstraße 112. Referent: Genosse Antrik. 10. Bezirk: Habel's Brauerei, Bergmannstr. 5-7. Referent: Genosse Dr. Zadek. III. Wahlkreis. Pauline Kattner, geb. Hohe V. am 23. d. M. gestorben ist.- Die Beerdigung findet heute, den 27., Nachmittags 4 Uhr, von der Leichen- VI. halle des St. Markus- Kirchhofes aus in Wilhelmsberg statt. E. Kattner. Nachstehend verzeichnete Beträge sind Kaufmann's Variété. Spezialitäten Sie mit dem größten Erfolg ge- für die streifenden Vorstellung. N ange grau riefer Rom wage gleite führt wart eine Szen vielen gefeb 19. und 21. Bezirk: Gründel's Restaurant, Dresdenerstr. 116. Referent: Genosse Schl Ziemer. Wahlkreis. 28. Bezirk: 28. Bezirk: Bötzow's Brauerei, Prenzlauer Thor. Referent: Genosse Drescher. Wahlkreis. 32. Bezirk: Schneider's Salon, Belforterstr. 15. Referent: Genosse Adolf Scholtz. 34. Bezirk: Hensel, Brunnenstr. 129b. Referent: Genosse Borgmann. Siz habe die Lom das Saa fünf hume theid Fra Bolt Eiskeller. Theater und Spezialitäten Effekten einzig daßtehende Ori- Handschuhmacher und Dresseure 38. Bezirk:„ Eiskeller", Chausseestr. 88. Referent: fidir Vorstellung. heater d.Reichshallen Großartiges Programm. Brüder Beiso und das Wunderthier. 6 Londoner Backfische. Maria la Bonita. The Avolo Boys. Ara u. Zebra. Chas Haydn. u. f. w. u. s. w. Anfang 7/2 Uhr. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Roupletfänger. Anfang Wochentags 7½½ Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 8 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Muller. 641 PassagePanopticum und ginal- Wafferpantomime Eine in der Zeit vom 31. August bis zum Nacht in Venedig, mit großartigem 20. Oftober an die unterzeichnete elektrisch und bengalisch beleuchte- Lohntommission in Friedrichshagen eintem Wasserfall, einer grossen Fon- gegangen und wird hierüber quittirt: taine, einem Riesenkranz mit zirka ( zur Lassallefeier) . 300 Wasserstrahlen, 3 wasserspeiende Bom Gesangverein Liederlust" Nilpferde, ganz neuen fomischen EinTagen 2c. Ferner hervorzuheben: Von Unbekannt durch Saah Grand Quadrille des Cloches de Cerne- Bon Malergehilfen v. Kanal ville mit Glockenspiel, geritten von Von Herrn Lehmann 6. Damen und 6 Herren. Mr. Joë Von W. durch Saah Hodgini als Jockey. Schulpferd Herz, Von den Dresseuren übern. geritten von Herrn Ernst Schumann. Von Herrn Scharrn Liste 121, Barforcereiterin Miss Edith Adams. Von Herrn Dames Liste 5. Batande americain, Salto- u. Doppel- Von Herrn Roloß Liste 138 Saltomortales über eine Anzahl Pferde. Von Liste 23 Der Sportsmann zu Pferde, Mr. Victor Bon? Liste 94 Bedini. Romische Entrees von sämmtlichen Klowns. Morgen: Große Vorstellung mit neuem Programın. Eine Nacht in Venedig. Evora- Bräu. Echtes Nürnberger Bier, Original- Füllung der Export- Brauerei Evora& Meyer, Fürth-Nürnberg in Bayern, 25 u. 30 Flaschen für 3 Mt. frei Haus, ohne Pfand, empfiehlt Otto Linke& Co., Hauptkellerei Berl. Lagerhof III, Fernsprech Amt III, Nr. 404. 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Referent: Genosse Paul Singer. 1,10 4,30 3,15 5,20 80, P 100, Von Herrn Witti burch Herrn Schröder Liste 123, 125, 126 14, Von Herrn Roloß, Liste 139. 16,80 Von Herrn R. Neumann, Böttcher Bon Herrn Ullmann, Liste 95 Berlins 30, . und 96 Von Herrn Wienecke, Breslau. Von Herrn Wedemeier, GesangVon der Lampenfabrik von verein der Kürschner Bär, Liste 152 und 153 Von der Album- Fabrik von Lattmann u. Plonus, Liste 154 Von? Liste 4 Berlins. 5,30 20, 7,05 O • 19,30 6,20 4,65 50, on Herrn Kempe, Hutmacher Bom Genoffen Luther in Berlin 19,50 Von Herrn Wasner, Hamburger Kellner . Von Herrn Sasse in Burg. Von Herrn Güters, Dresseure in Hannover Von Herrn Quaas, Altenburg, Liste 7 und 8. Von Herrn Krüger, Fachverein der Buchbinder Vom Genossen Ungering in Köpenick. . 3, . 3, 5,05 6,50 10, Vom Gesangv. Maiglöckchen" Durch Herrn Schmidt, Weißgerber in Halle 20, 26,60 8,50 50 Pfennig. übertragen habe. Ich bitte das Durch Brauerei Friedrichshagen 10,50 Brinzeß Pauline, die lebende Puppe in stein mir geschenkte Wohlwollen auf meine Nachfolgerin gütigst zu übertragen. 1474L Hochachtungsvoll Castan's Panopticum mittheilung, daß ich für mein ZigarrenHF ohne Extra- Entree. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. Spezialität.- Theater I. Ranges. Anf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 50 Pf. Sonntags 61/2" " 75 Empfehle allen Genossen mein Lofal, ein Vereinszimmer zu vergeben. Paul Drügemüller[ 13022 C. Runge, Wolgasterstr. 4. Allen Freunden und Genossen die Geschäft, Kottbuser Damm 14, die Vertretung Herrn E. Fahrenwald übertragen habe. 1242L Bitte um geneigtes Wohlwollen Otto Klein. 11441 Sophabezüge! Refte in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, spottbillig. 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Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. 2. Diskussion. 3. Aufstellung der Kandidaten für jeden Bezirk. Um zahlreichen Besuch bittet Das Zentral- Wahlkomitee. J. A.: Otto Klein, Schönleinſtr. 6. Buchdrucker Berlins! Mittwoch, den 28. Oktober, Abends 82 Uhr: trag, des ſei, aber richt An Arbe getla Schick Dorft Sant eines bie tre die S auf Eine binie blieb mehr den für r gebro irgen feiner politi Ange urthe ift Revo Aspr als erma Der in& 394/8 mitzu und ein F als fcheir hebur Aber jebes verfd Span glühe Ström nenne Leicht anhaf Errin offent fchein allem aber Revo V menig offen Aber politi Neug beflag der G und ersten aufor erregt heute Gift als de Berich feitgei fich for plögli gemac bund beffelb Man Berhör feiner war Don und S versch Allgem. BuchdruckerVersammlung. Tagesordnung: 1. Bericht über die Situation. 2. Verschiedenes. Lokal wird am Mittwoch bekannt gegeben. 50, 50, 20,-Kowald abzuholen. 1,70 B 30, 106,70 Summa Mt. 895,61 Friedrichshagen, 20. Oftbr. 1891. 175/1 Die Lohukommission. Die Mittheilungen" sind heute von 5 Uhr ab im Restaurant Der Einberufer. Fachverein der Tischler. Heute, Dienstag, den 27. Oktober cr., Abends 8½ Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Rommandantenstr. 77/79: Berein Bolnischer Sozialisten. General- Versammlung. General- Versammlung am Mittwoch, den 28. Oktober d. J., Abends 81/2 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Vortrag über Lohn- und Affordarbeit. 2. Diskussion. 3. Rechenschaftsbericht. 4. Verschiedenes. Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Gäste haben Zutritt. 249/17 Der Vorstand. Das grösste Brot THE für 50 Pf. liefert 1297L bes Rönig Albrecht's Bäckerei, Tages.Ordnung: Kassenbericht des Kendanten. Bericht des Vorstandes. Bericht der Bevollmächtigten, der Werkstatt- Kontrollkommission und des Arbeitsvermittlers. Ersatzwahlen des Vorstandes. Vereinsangelegenheiten. Anträge. Mitgliedsbuch legitimirt. 323/4 Der Vorstand. Verein zur Regelung der gewerblichen Verhältnisse der Löpfer Berlins und Umgegend. Mittwoch, den 28. Oktober cr., Abends 5½ hr: Ordentliche General- Versammlung in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Kassirers und der Revisoren. 2. Ausschluß der Mitglieder nach§ 8, Abs. 1 des Statuts. 3. Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen der Kollegen nothwendig. Quittungsbuch legitimirt. lich. Amts Wrangelstr. 8 und Langostr. 26. Bekanntmachung. Ich bin von richters a. D., Alte Jakobstrasse 130. der Chausseestr. 32 nach der Invaliden- Gewissenhafter Nath, Hilfe in allen Erste Tenöre sucht ein Arb.- GeBraße 156 II. verzogen. Mania, Angelegenh. Unbemittelten unentgeld- fangverein. Meld. Mittwoch Abend im Masseur der Orts- Krantentassen.[ 1892b lich. Sonntags bis 4 Uhr.[ 1856L Vereinslokal, Schönhauser Allee 28. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Cipria nicht 1 jedenfa ט 1 fich St And 819/10 augefar Hierzu eine Beilage.. Der Vorstand. J. A.: H. Hoffmann. che de Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. n 01, פטוס. -7. er's coffe rei, her. lon, bltz. ent: ent: 25. 1. 10. ins ent: Re irk: coffe 3894/3 arant ry der Ters. ofer 9/10 Nr. 251. Der große Prozeß wegen des Tumultes am 1. Mai in Rom. Dienstag, den 27. Oktober 1891. 8. Jahrg. bin natürlich davon überzeugt und es ist ganz offenbar, daß diese Wir begnügen uns, die an der Leiche fonstatirten Verlegungen Briefe von Polizeispitzeln herrühren. Dies ist die einzige und mitzutheilen. An dem Halse wurden noch zwei tiefe Stiche vollständige und Schnelligkeit seinem halbtodten Opfer die Kleider gänzlich So viel zur Kennzeichnung der Wahrheitsliebe deutscher vom Leibe gerissen haben, dann hat er das Messer der N. in den vofandige Ezene, in der bisher bei dem ganzen Werhör wahrgenommen, dann muth der Unhold mit unglaublicher Straft Körner's vorkam. Bourgeoiszeitungen, wo es sich um Berichterstattung über Dinge aus der Arbeiterwelt oder der sozialen Bewegung handelt. Lokales. Mastdarm gesteckt und diesen zerschnitten. Die Hutnadel, die auf dem Tisch lag, hat der Wahnsinnige dann durch das Gesäß der Leiche gesteckt und schließlich zog er noch aus der Tischschublade ein zweites Messer und schlitzte damit den ganzen Unterleib bis zur Brust auf. Der Mörder eilte nun die Seit dem 15. Oktober hat der Prozeß gegen die Hauptangeklagten wegen des Maitumultes in Rom nach sechs Monaten grausamſter Hinzögerung und Verschleppung und mit einem riesenhaften äußeren Polizeiaufwand vor dem Straftribunal zu Rom begonnen. 62 Angeklagte werden jeden Morgen in Zellen wagen, mit Handfeffeln angethan und von 200 Karabinieren be= gleitet aus den Gefängnissen geholt und in den Gerichtssaal ge= Der im Nebenzimmer wachenden Frau P. war es inzwischen führt, wo ein mit eisernen Stangen abgesperrter Raum ihrer so vorgekommen, als wenn bei der Nitsche drin nicht Alles ge= wartet. Dieser Raum, von dem Volke der Käfig genannt, hat bereits heuer sei, und sie wollte nun hineineilen, als plötzlich der Fremde eine traurige Berühmtheit erlangt. Es spielten sich herzzerreißende Selbstverständlich unter Regide der Kirche. Der Vorsitzende der Waschküche, die ebenfalls im Keller neben der P.'schen Wohnung Sittlichkeits- Konferenzen tagten vorige Woche in Dresden. herausgestürzt kam und in der Verwirrung zunächst nach der Szenen davor ab. Frauen und Kinder oder Eltern und Verwandte Delegirten- Konferenz, Pfarrer Weber, schlug die Bildung von gelegen, eilte und dann in der obengenannten Weise hinausvieler Angeklagten, welche die Ihrigen seit so langer Zeit nicht Brovinzialvereinen zur Gebung der öffentlichen Sittlichkeit vor, stürzte. gesehen, begrüßten sie vom Zuschauerraum mit Schreien und wofür ein Reifender agitiren soll. Dieser Vorschlag wurde ebenso Röpnicker- und Neanderstraße entlang, seine Verfolger, bie Schluchzen, und ähnliche Auftritte, die sich am Schluß der Sizungen, wenn die Gefangenen fortgeführt werden, abspielen, angenommen wie der zu einer Aufforderung an die Gefängniß- Wirthin und eine Prostituirte, sowie der Letzteren Begleiter haben bereits die reaktionären Blätter Italiens, darunter auch deritance und Zeitungen gelangen zu lassen. Ferner beschloß Straße. Der Flüchtende war dabei dicht an dem Revierwächter der geistlichen, Mittheilungen aus ihren Erfahrungen an die Vereine weit zurücklassend und verschwand dann in der letzteren die früher radikal- demokratische Mailänder Morgenzeitung, a Lombardia" zu den giftigsten Ausfällen veranlaßt, daß man man, an den Kaiser und die Bundesfürsten Eingaben zu richten, Holzmarktgasse vorbeigelaufen, doch hat der Letztere den Mörder bas Mitleid soweit treibe, die Angehörigen der Beschuldigten in den berathen mögen, wie dem verderblichen unfittlichen Treiben auf in der frühesten Morgenstunde in fast voller Stärke heran, sperrte worin um Niedersehung von Kommissionen petitionirt wird, die nicht aufgehalten. Die sofort benachrichtigte Striminalpolizei rückte Saal hineinzulassen. Der Prozeß fann sehr wohl noch vier bis dem Theater Ginhalt gethan werden könne. fünf Wochen sich hinziehen und erregt bei allen frei oder nur das Haus, verhörte die Bewohner und verschloß das Zimmer, human Denkenden das peinlichste Aufsehen. theidigern der Angeklagten find die bekanntesten Namen gratti aus Rom, der im vorigen Jahre der„ Internationalen Bolksversammlung für die Rechte der Arbeit" in Mailand präfibirte, ferner Praga, Santi und Bendenaini. vorsteht. dürfe VerUnsere Leser wissen, daß wir der Unfittlichkeit der Tingel- wo der Mord geschehen, die Anwesenden bei der Leiche eintangel jederzeit energisch entgegengetreten sind. Allein, die Tendenz, sperrend; es durfte sich Niemand entfernen. Das ganze Straßentrages befeelt war, ist eine so zimperlich- prüde, daß man getrost Bückler, am Thatort eingetroffen, von den Mannschaften der von welcher die Sittlichkeitskonferenz bei Annahme dieses Anviertel wurde nun, nachdem der Chef der Kriminalpolizei, Graf eine Schale Spottes auf die Häupter der altjungferlich Leyteren abgesucht und nach einer dem Mörder ähnlichen Person denkenden Sittlicheitsherostraten ausgießen darf. bannen. Nur frisch darauf los gefeßert. geforscht, leider ohne Erfolg. Auf telegraphische Anweisung Diese Vertheidiger stellten in der zweiten Sigung den Antrag, die größte Bahl der Angeklagten, weil nach dem Wortlaut legen, bie Kurzröcke vom Theater zu verbannen und die nackten seht und die Vorortsbehörden von dem Verbrechen verständigt. Diefen Männerseelen ist nämlich gar nicht so sehr daran ge- wurden fämmtliche Berliner Bahnhöfe frühzeitig polizeilich be des Gesetzes dieser Gerichtshof für die Anklage nicht kompetent Waden derer vom Ballet mit undurchsichtigen Stoffen verhüllt Gs wurden mehrere Prostituirte ermittelt, welche in der Nacht sei, vor das Schwurgericht zu verweisen. Der Antrag wurde zu sehen, ihnen ist es um nichts Geringeres zu thun, als Ver- zum aber vom Gerichtshofe Kurzweg zurückgewiefen. Bei dem Haß, bannung der realistischen Kunst vom Theater. Es ist das die nämliche worden sind; doch hatten diese Mädchen die Begleitung Sonntag gleichfalls von dem Mörder angesprochen richtiger bei der aus der furchtbarsten Unwissenheit fließenden Tendens, die sich schon bei den letzten Gemälde- Ausstellungen fo desselben abgelehnt, weil ihnen sein Betragen auffällig er Angst der italienischen Bourgeoisie vor Allem, was mit der progig breit machte. In ihrer Sturzsichtigkeit denken diese Leute, fchien. Die Kunde von dem Verbrechen hatte viele Tausende von Arbeiterfrage zusammenhängt, bleibt es fraglich, ob die An- eme rettende, des Schweißes der Edlen werthe That zu vollbringen, Neugierigen herbeigelockt und mußte infolge deffen gegen 12 Uhr getlagten vor den bürgerlichen Geschworenen ein besseres Ge- wenn sie alle gemalten und auf der Bühne dargestellten Typen Mittags die Holzmarktgasse polizeilich abgesperrt werden. schick erwarten würde, als ihnen hier vor den Richtern be- des Glends und die Verkörperungen der Leiden des Volkes ver- Weiter werden uns folgende wichtige Thatsachen, welche geeignet Hoffentlich finden sind, den Mord als den Gipfel der Scheußlichkeit erscheinen zu Bei der öffentlichen Feier des 1. Mai 1891 auf der Piazza diese Ausfälle an dem gesunden Menschenverstand der Massen lassen, gemeldet. Der Mörder hat aus den Eingeweiden einen Santa Croce" zu Rom, erschollen, nach der heftigen Rede und der fichtlich zunehmenden Intelligenz der denkenden Künstler edlen Theil mit ganz unglaublicher Schnelligkeit und Geschickeines Anarchisten, man die Zeit zum Handeln fei nicht länger warten, selber ein Bollwert. Eowohl Publikum wie Künstler sind es lichkeit herausgeschnitten, so daß die zu der Leiche hinzugerufenen gekommen, die stre squilli"( Die drei schrillen Pfiffe der Polizei), worauf sofort Sleist oder gar die lärmenden Radomontaden eines Wildenbruch genommen wird, mit fabelhafter Schnelligkeit ausgeführt worden bekannten fatt, ewig nur die breiten Bettelsuppen eines Paul Lindau, Aerzte erklärten, daß diese Operation, die bei Frauen öfters vordie Polizeiwachen und die bereitstehenden berittenen Carabinieri und ähnliches verlogenes sentimentales Beug zu verdauen. sei. Diesen ausgeschnittenen Körpertheil hat der Mörder mitauf die dichtgedrängte Menge einstürmten. Der Erfolg war: Wahrheit in der Dichtung, nicht ein Gemisch beider, das ist es, genommen und so ist wohl anzunehmen, daß der wahnsinnige Eine Polizeiwache wurde in dem Tumult getödtet, ein Cara was man auf unseren Bühnen verlangt. Aber freilich, die Leute, thäter jedenfalls einem entfeylichen Aberglauben bei der Abbinieri fand blieben zwei Todte und 28 Schwerverwundete auf dem Playe, Jahrhunderten wurzelt, verdienen eher unser Mitleid als unseren| durch Sturz vom Pferde- den Tod. Vom Volke die das nicht einsehen und deren Empfinden noch in vergangenen schlachtung des Mädchens gefröhnt hat. Entgegen anderseitiger Meldung theilen wir noch mit, daß der den heimlich verpflegt. Dies nun sind die Ereignisse und Thaten, noch nicht von seinem Piedestal herunterzuſteigen und der junge Frau Bötsch gehörigen und in der Tisch- Schublade befindlichen Mörder sich zur Ausführung des Verbrechens nur der beiden der für welche diese Riesenmaßnahmen des Prozesses in Anwendung Nachwuchs der modernen Realiſten in der Kunst braucht vor den Messer bedient hat, die dann bei der Leiche vorgefunden wurden, gebracht werden. Eine Anzahl Sitzungen sind bis heute gehalten, Herren Bastoren Keller, Weber und Klemm noch nicht zu er- wie dies durch Hineinpassen der spitzen Messer in die Halswunde irgend eine That von verübter Gewalt oder Ungefeßlichkeit fonnte bleichen. Die Herren sehen uns nicht danach aus, als wenn sie festgestellt worden ist. Der Begleiter der zweiten Theilnehmerin teinem Einzigen der Berhörten nachgewiesen werden. Nur die moderne realiſtiſche Runstrichtung gouillotioniven tönnten. Auch Des Simmers, welcher mit der Müller an der Hausthür gewartet politischen oder die sozialen Meinungen und Ueberzeugungen der ist es sehr zu bezweifeln, ob die Gesetzgebung, die in der Konse- und der sich dann an der Verfolgung des davoneilenden MörUngetlagten werden verhört und werden zum Schlusse ver- renz mehrfach angerufen wurde, sich dazu hergeben werde, die ders betheiligte, gab an, daß er, der demselben nachgeeilt und nur urtheilt werden. Der bekannteste Name unter den Angeklagten anmuthigen Pläne der Kongreßler zu verwirklichen. Revolutionär und Garibaldianer, Rämpfer in den Schlachten von ist der Parlamentsabgeordnete Cipriani, ein alter der von dem baldigen Herannahen der gesellschaftlichen Katastrophe Berlin, den 25. Oftober 1891. noch wenige Schritte von dem Blutbesudelten entfernt gewesen, durch plöglich eintretendes Herzklopfen der Herr ist herzleidend verhindert worden war, den Thäter zu fassen. Als Röpnickerstraße verschwunden. Die Untersuchungen der Polizei dann die Andern hinzukamen. war der Mörder bereits in der Ein graufiger Mord, welcher an den Londoner Frauenals er thatsächlich eben die Menge zur Ruhe, zum Frieden übt. Die erste Kunde erhielt das Publikum durch folgende an aufschlitzer erinnert, wurde in der Nacht zum Sonntag hier verermahnte. Er erklärt sich als Sozialrevolutionär, als Anarchisten, die Anschlagfäulen geheftete amtliche Bekanntmachung: am Thatorte haben sich am Sonntag bis 8 Uhr Abends hingein Europa überzeugt ist und hofft, an diesem Tage selbst noch 300 Mark Belohnung. zogen, um welche Zeit erst die Leiche nach dem Schauhause geIn der Nacht vom 24. zum 25. Oftober d. J., gegen 1 Uhr, schafft wurde. Auf Grund des Säulenanschlages über den wurde in einer Kellerwohnung des Hauses Holzmarktgasse 10 die Mord haben am Sonntag zahlreiche Sistirungen stattgefunden, und Schwärmer, in seinem Privatleben hilfreich und sanft wie unter fittenpolizeilicher Kontrolle stehende unverehelichte Hedwig von denen nur eine einzige von besonderer Bedeutung sein soll. ein Rind. Es ist überaus zu bedauern, daß ein solcher Mann Nitsche, durch einen Mann, der sie in der Köpnickerstraße an- Der Mörder selbst hat, so viel ist festgestellt, vor Ausführung der als heftiger Gegner aller sozialistischen Organisationen er- gesprochen und den sie nach der bezeichneten Wohnung mit- That gegen 11 Uhr in einem Gafé der Köpenickerstraße geweilt fcheint und hebung des Alles von der freien impulsiven Er genommen hatte, anscheinend durch Stiche in den Hals Volkes an jenem großen und hat dort Bier getrunken. Tage erwartet. gemordet. Der Leib ist in seiner ganzen Länge aufgeschnitten. aber ein solches Berhalten entspricht eben der leidenschaftlichen, Der Thäter ist gesehen worden und wird wie folgt beschrieben: stammt aus Niederschlesien, verlor in ihrem zwölften Jahre die Das Vorleben der Ermordeten ist folgendes. Die Nitsche jedes systematische Ein- und Unterordnen oder zähes Borbereiten alter etwa zwanzig Jahre, mittelgroß, schlank, aschblonde in Gltern und kam mit kaum vierzehn Jahren nach Berlin, wo sie verschmähenden Natur der Südländer, der Italiener wie der die Stirn hineingetämmte Haare, fleiner blonder Schnurrbart, bis zu ihrem achtzehnten Jahre Dienstmädchen war. Dann nahm Spanier. Daher die große Zahl aufrichtig idealgefinnter, von befleidet mit faffeebraunem Ueberzieher, welcher mit Blut fie Stellung in einer Druckerei an und arbeitete auch später in Glühender Freiheitsliebe befeelter Proletarier, die von der sozialen befleckt sein dürfte, dunkler Anzug, fleiner, hellgrauer Filz- Fabriken, bis sie vor etwa zwei Jahren den traurigen ErwerbsStrömung der heutigen Kulturwelt erfaßt, sich Anarchisten hut mit hellem Bande und kleiner Krempe. Seine blutigen zweig aufnahm. Die N. wird von Kolleginnen als eine fanftnennen. Es spielt hier leider das verführerische Moment des so Manschetten hat der Thäter zurückgelassen. Leichten, des Bequmen mit, der diesem Weg, diesem Verhalten| müthige Person geschildert, die sorgfältig jeden Streit vermied anhaftet. Vergessen aber wird dabei ein Naturgeseß, welches jede und die auch von der Sittenpolizei noch nicht bestraft worden ist. Erringung eines Fortschrittes in der Entwicklung begleitet und Der Polizei- Präsident. v. Richthofen. Wie ein Berichterstatter mittheilt, hatte die Nitsche einen ZuEine Prostituirte, die 24 jährige Hedwig Nitsche, Mariannen- hälter. Wie von Hausbewohnern erzählt wurde, schlug der verWo sich zwei verschiedenartige Wege zeigen, die Straße 4 wohnhaft, hatte in Gemeinschaft mit einer anderen rohte Mensch noch aus der Ermordung des Mädchens Kapital. Britituirten von den im Keller des Borderhauses Holzmarkt Er hatte die Zeiche mit einem Tuche zugedeckt, und dieses Tuch gaffe 10( in einer kleinen, außerhalb des großstädtischen Verkehrs lüftete er für die zahlreichen Neugierigen, welche die Zeige Such liegenden, von der Köpenicker- nach der Michaelfirchstraße führenden wollten, nur gegen ein Trinkgeld! Man braucht auch dazu Nichts zu lernen, nichts au wissen. abgemiethet, in welchem die Damen" ihre Freunde und Bekannte dringend verdächtig ist vorgestern Abend der Handlungskommis Straße) wohnenden Schlächter Poetsch'schen Eheleuten ein Zimmer Weiter geht uns folgende Mittheilung zu: Als des Mordes Biele der vorgeführten Angeklagten find jugendliche Arbeiter, bei Nacht empfingen. Das Zimmer, welches nothdürftig möblirt Ernst Schulze verhaftet worden. Der Sch. bestreitet zwar jede wenige Technifer oder Studenten; die Mehrzahl dieser erklärt ist und in dem sich ein Bett, Sopha und Waschtoilette, sowie Betheiligung an dem Verbrechen, er ist jedoch von den in Frage Aber eine nicht minder große Zahl ist ohne jede ausgesprochene Korridor aus einen eigenen Eingang. en wie Gipriani ihre sozialrevolutionäre Ueberzeugung. ein zich befinden, ist nach dem Hofe zu belegen und hat vom tommenden Zeugen mit großer Bestimmtheit als der Mörder politische Meinung; sie sind als Arbeiter zur Maifeier oder als refognoszirt worden. Der Beschuldigte will den Alibibeweis Neugierige auf den Platz gekommen. Alle aber übereinstimmend Nitsche, die als ein hübsches, fräftiges Mädchen bezeichnet wird, gaben einer sorgfältigen Recherche unterworfen. Gestern Bor In der Nacht zum Sonntag um 12 Uhr befand sich die antreten und werden die diesbezüglich von ihm gemachten Anbellagen fich über die unglaublich brutale Behandlung bei ihrem traurigen Gewerbe nachgehend, in der Holzmarktgajje, mittag wurde eine zweite Person eingeliefert, die ebenfalls aufder Gefangennahme nicht nur, sondern auch in den Gefängnisjen als sie von einem juugen Menschen angesprochen wurde. Die fallende Aehnlichkeit mit dem Mörder aufweist, und es finden aufdrückte und dem Ganzen ein so gehässiges Licht verleiht. auten Sizungen der Berhandlungen ein so trauriges Gepräge zu begleiten, und Beide begaben sich nach dem oben geschilderten nahme an dem Worde leugnen. Uebrigens hat sich der Berdacht auch auf einen früheren Bräutigam" der Nitsche gelenkt, der Auch die Gefährtin der N. und Theilnehmerin des Zimmers, am 17. d. M. aus der Gefängnißhaft entlassen worden ist. Der gleichfalls eine Prostituirte, batte um diese Zeit einen Freund selbe soll zu Bekannten der N. Drohungen gegen das Mädchen gefunden und wartete, da sie wußte, daß die Nitsche Jemanden ausgestoßen haben. allemal der schlechte; er führt rückwärts, statt vorwärts. Was Revolution abzuwarten? und Für Ueber Einzelnes aus dem Prozeß, was Theilnahme erregt, wird in seinem Fortgang berichtet werden. des deutschen Studenten Körner gedacht. Zimmer. heute fei nur noch immer nicht wieder fam, begab sie sich, unruhig geworden Eine wahrhaft unheimliche Fülle von blutigen Ereignissen Berichterstatter?) aus diesem Prozeß über Körner muß hier sich die Thür. Gine Lüge des Telegraphenbureaus( oder war es ein deutscher über die Verzögerung, in das Haus und verschloß gleich hinter hat sich in den wenigen Stunden von vorgestern Abend bis Sie hatte aber den Schlüssel uoch nicht gestern Morgen in Berlin abgespielt. Ueber ein Ehebruchs- und festgestellt werden, eine Lüge, die eben nur in deutschen Blättern herausgezogen, als plötzlich ihre Wirthin die Kellertreppe Liebesdrama in der Ackerstraße, welches mit zwei Selbstmordplöglich, Rör ner sei der einzige, der beim Verhör Enthüllungen falls die Treppe hinauf, stieß das Mädchen bei Seite, öffnete Folgendes bekannt: Gestern Abend um acht Uhr wurde die in bund zum gewaltthätigen Vorgehen existire und daß er Mitglied die Thür und stürmte auf die Straße, während die nachfolgende in bewußtlosem Zustande nach einer Sanitätswache des Nordens gemacht habe, er habe zugegeben, daß ein anarchistischer Geheim- mit dem Hausschlüssel, der ja noch im Schlüsselloch steckte, der Ackerstraße wohnende Frau Marie Gärtner von ihrem Manne desselben sei. Woraus nun wurde diese empörende Lüge fabrizirt? Wirthin laut um Hilfe schrie. die Thatsache. In den ersten Tagen beim Der Grund zu dieser Verfolgung des Unbekannten ist ein daß die etwa vierundzwanzigjährige hübsche Frau sich vergiftet wurde dem Angeklagten ein in Mord gewesen, der kurz vorher an der Nitsche begangen worden hatte. Nach Anwendung geeigneter Gegenmittel gelang es, die Darin war. Folgender Vorgang hatte sich in dem Zimmer, in welchem Krante wieder zum Bewußtsein zu bringen und nach dem nächstSpige ein Dolch abgebildet, umgeben diese Unglückliche mit dem Fremden geweilt, abgespielt. Die belegenen Krankenhause zu schaffen. Eine Stunde vorher waren geheimer unenträthselbarer Zeichen Nitsche war mit dem Manne, den sie auf der Straße getroffen, die Bewohner des Hauses, in welchem das Gärtner'sche Ehepaar Dies sollte das Symbol der Anarchisten- in das Zimmer eingetreten, hatte dann den Hut auf den Tisch wohnt, durch den Schall eines Schusses alarmirt worden. Im des gewaltthätigen geheimen Bundes sein. gelegt und wollte es sich wohl bequem machen, als der Fremde dritten Stockwerk hatte sich der bei einer Wittwe wohnende dreiEs ist nun entschieden worden, daß Körner, der einzige Deutsche, bei sich habe, vor der Thür mit ihrem Begleiter. Als die N. Man höre höre Berhör Cipriani's feiner Wohnung vorgefundener Brief vorgehalten. war Don an der einem und Buchstaben. verschwörung, Kranz geschafft, woselbst der dort anwesende Arzt alsbald fonstatirte, Cipriani erwiderte, der Brief sei ihm zugesandt worden, er wisse plöglich aus dem wahrscheinlich offen stehenden Schubfach des undzwanzigjährige Schneider Ernst Hillinger das Leben zit nicht woher, vielleicht könnte, wenn nicht das Gericht, so doch Tisches ein Küchenmesser herauszog und dasselbe dem nichts- nehmen versucht, indem er sich einen Revolver an die Stirn sette jedenfalls die Polizeibehörde Auskunft darüber geben. Da erhob ahnenden Mädchen in die Kehle stieß. Lautlos muß, so nimmt und losdrückte. Die Kugel streifte den Kopf und verursachte nur fich Körner in dem abgesperrten Raum und rief: Auch mir die Polizei an, die Unglückliche niedergesunken sein, ohne sich zu eine geringfügige Verlegung. Der junge Mann wurde nach An And wiederholt solche Briefe mit diesem selben Zeichen versehen wehren und dann wurde an der Nitsche ein scheußlicher, hier in legung eines Nothverbandes auf seinen Wunsch zu seinen in der augesandt, und einer auch richtig beschlagnahmt worden. Ich seinen Einzelheiten gar nicht zu schildernder Lustmord begangen.| Brunnenstraße wohnenden Eltern geschafft. Wie mitgetheilt wird, " hat zwischen der G. und dem H. schon seit einiger Zeit ein schlößchen, Müllerstr. 142, als der Klub daselbst eine Privat die Unzufriedenheit des Angeklagten berechtigt sei, denn der Jude, Liebesverhältniß bestanden, das dieser Tage von dem betrogenen festlichkeit abhielt, eine Polonaise angeführt habe, an der un- der soeben bedient worden sei, sei thatsächlich vorgezogen worden. Gatten der jungen Frau entdeckt wurde. G. hatte erklärt, er gefähr 400 Personen Theil nahmen. Bei der Polonaise wurde Von dieser Aeußerung, die wegen des Fensters gedämpft wurde, werde den Schneider wegen Ehebruch denunziren, und diese die Marseillaise gespielt und gesungen. Hierdurch soll die Seelen- hörte der Angeklagte nur das Wort der Jude", er bezeg Aeußerung hatte den Schuldigen derart in Verzweiflung gebracht, ruhe der Bourgeois der Müllerstraße gestört worden sein, es auf sich und rief dem Heine die Beleidigung dummer daß er seinem Leben ein Ende zu machen beschloß. Als der namentlich deshalb, weil die Strafthat in einem Garten vor Junge" zu. Schuß gefallen war und die Leute im Hause der G. erzählten, genommen wurde, der nach der Straße frei liegt. Gin Kriminal- Nachdem der Sachverhalt wie vorstehend durch die Beweis daß der Schneider aus der dritten Etage sich um ihretwillen er- schutzmann, der die schwarze That zur Anzeige gebracht hat, hat aufnahme festgestellt worden war, rügte der Vorsitzende das Verschossen habe, erklärte die junge Frau zu einer Nachbarin, daß sich natürlich gefunden, und es soll nun dem Richter zur Enthalten des Postbeamten Heine, welcher ohne jeden Grund den fie die Schande nicht überleben könne. Als bald darauf der scheidung übergeben werden, ob das Verbrechen wirklich fünf Ausdruck der Jude", wenn auch nicht mit Bezug auf den An Ehemann nach Hause zurückkehrte, fand er seine Frau in heftigen Mark werth war. getlagten gebraucht und dadura) den Irrthum hervorgerufen habe. Die Beleidigung, die der Angeklagte ausgestoßen, laffe Krämpfen auf dem Fußboden der Küche liegen. Die G. hatte eine starke Kleefalz- Lösung aus einer Tasse getrunken. Auf einem sich aber nicht kompenjiren, da er selbst nicht beleidigt worden sei. Bettel, der auf dem Tische lag, standen die Worte:„ Ernst, meine Ein Verweis sei aber eine hinreichende Sühne. einzige Liebe, Dir folge ich in den Tod." mode Alzoin Polizeibericht. Am 24. d. M. Nachmittags erhielt der Knabe Gäbler, als er auf dem Hohenstaufen- Platz mit einem Stocke das auf einem Transportwagen befindliche Schlachtvieh Massage. Als ein Opfer seines Berufs ist in gewiffem quälte, von dem Arbeiter Dunker einen Schlag gegen den Kopf, Mordverfuch aus Eifersucht. Die von ihrem Ghemann, infolge dessen er zu Boden fiel und mit der Hand unter ein Rad Sinne der Friseur Benjamin Abraham zu betrachten dem 39jährigen Schmied Friedrich Timm, schon mehr als acht des Viehwagens gerieth. Hierbei wurde ihm das Vorderglied des welcher gestern unter der Anklage der Körperverlegung vor dem Jahre getrennt lebende Karoline, geborene Siebert, wohnt seit Mittelfingers der linken Hand völlig abgegnetscht, so daß er nach hiesigen Schöffengericht stand. Derfelbe betreibt neben seinem beinahe zwei Jahren im vierten Stock des Seitenflügels in dem dem Krankenhause am Urban gebracht werden mußte. Zu der Friseurgeschäft auch ein Lehrinstitut für Massage, in welchem et Hause Fransectistr. 14. Rurz ehe sie hierher zog, hatte die jetzt felben Zeit versuchte eine Frau sich in ihrer Wohnung, in der lernbegierigen Leuten an lebendigen Versuchsobjekten alle Kunst 40jährige Frau den damals 22 Jahre alten Former Wilhelm Schulstraße, zu erhängen, sie wurde aber von Hausgenossen, und Handgriffe, welche bei der Massage in Anwendung kommen, Furius kennen gelernt und denselben als Schlafburschen bei sich welche auf den Hilferuf ihres 11jährigen Sohnes herbei- zeigt. Auch der Knabe Otto Schulz, welcher von dem Angeklagten zum Bewußtsein ge- als Friseurlehrling angenommen worden war, ließ sich als ein aufgenommen. Zwischen Beiden entstand bald ein intimes Ver- eilten, rechtzeitig abgeschnitten und hältniß und wurde die Timm allgemein als die Frau des Furius bracht. Der Steinsetzer König wurde zu derselben Zeit in der solches Versuchsobjekt gebrauchen, die Sache nahm aber insofern angesehen. Ihr wirklicher Ehemann, der schon mehrfache ver- Großen Frankfurterstraße mit einer schweren Verletzung ein schlechtes Ende, als der kleine Kerl bei dem Streichen und gebliche Versuche gemacht hatte, seine Frau zu bewegen, wieder am Kopfe auf dem Straßendamm liegend vorgefunden. Er will Kneten des Angeklagten durchaus kein wohliges Gefühl empfand, mit ihm zusammenzuleben, hielt Furius für die Ursache angeblich von unbekannten Männern ohne jede Veranlassung sondern Schmerzen erlitt und spornstreichs zu seiner Mutter eilte der bestimmten Weigerung feiner Frau und hatte dem geschloaen und zu Boden geworfen worden sein, und dabei die und derselben seine Noth flagte. Diese rührte das Klagen des zufolge einen grimmigen Haß auf den Former. Gestern Verletzung erlitten haben. Abends wurde ein Arbeiter in Jungen so lebhaft, daß fie eine Demuingiation wegen Rörpervers Der Staatsanwalt beantragte auch wirklich Morgen kurz nach 7 Uhr wurde an der Küchenthür Oranienstraße und ein Handelsmann auf dem Alexanderplatz legung einreichte. zu der Wohnung, welche die Zimm gemeinsam mit Furius überfahren. Ersterer erlitt dabei eine anscheinend bedeutende 20 M. Geldbuse, indem er davon ausging, daß der Angeklagte inne hat, zweimal geklopft, dieser ging aus der Stube, in Verlegung am Kopfe, Letzterer innere Verlegungen. In der unberechtigt dem Jungen Schmerzen bereitet habe. Rechtsanwalt der die Timm zurückblieb, zur Küchenthür und öffnete diefelbe. Nacht zum 25. d. m. gegen 1 Uhr wurde in einer Kellerwohnung Leopold Meyer beantragte dagegen die Freisprechung und be Der Ehemann der Timm trat ein, verlangte seine Frau zu des Hauses Holzmarktgasse 10 die unter fittenpolizeilicher Kon- strit t, daß hier von einer förperlichen Beschädigung die Rede sein sprechen und sagte, er wolle sie noch einmal bitten, wieder zu trolle stehende 25 Jahre alte unverehelichte Hedwig Nitsche er- könne, da die Maffage durch die beschleunigte Zirkulation des ihm zu ziehen. Furius erwiderte, daß dabei doch auch er mit- mordet vorgefunden. Die Luströhre und die Halsschlagadern Blutes im Gegentheil Vortheil bringe und als Heilmittel gegen zureden hätte, worauf Timm, der augenscheinlich schon mit der waren, anscheinend mittelst eines großen Messers durchschnitten viele Leiden verordnet werde. Der Gerichtshof berücksichtigte, Absicht gekommen war, seinen Nebenbuhler aus dem Wege zu und der Unterleib bis zur Brust aufgeschlitzt. Am 25. d. M. daß hier die Prozedur unter voller Einwilligung des Knaben räumen, in höchster Wuth ausrief:" Hund, Dir werde ich es Morgens schoß ein unbekannter etwa 25 Jahre alter Mann in vorgenommen sei, er erkannte deshalb auf Freisprechung, erklärte jetzt besorgen, Dich steche ich todt!" Im selben Moment hatte er der Zuisenstraße sich während der Fahrt in einer Droschke mittelst aber die Vornahme solcher Demonstrationen an lebendigen Ver ein bis dahin verborgen gehaltenes, geöffnetes Taschenmesser mit Revolvers in den Kopf. Er wurde noch lebend nach der Charitee fuchsobjekten doch für bedenklich, da die Bereitung förperlichen langer Klinge gezückt und versetzte seinem Gegner, ehe dieser sich gebracht. Am 24. d. M. fanden in der Alexanderstr. 14 und Ungemachs doch leicht als Körperverletzung ausgelegt werden noch zu wehren vermochte, vier Stiche. Auf den Lärm war Frau in der Dresdenerstr. 125 Brände statt. Bei dem Letzteren, wo der könnte. Timm aus der Stube herbeigeeilt und wollte dem Geliebten zu Herd des Feuers in einer Werkstatt im Keller des Quergebäudes war, Eine häßliche Straßenszene fand gestern ihr Nachspiel Hilfe kommen, wagte sich jedoch nicht heran, als ihr Ehemann verqualmten die Treppen zu den Wohnungen derart, daß zur ihr zurief:„ Um Gotteswillen, fomm' nicht an mich' ran, sonst Sicherung und Beruhigung der Bewohner Mannschaften der vor dem hiesigen Schöffengericht. An einem Junitage machte steche ich Dich auch über'n Haufen!" Inzwischen hatte Feuerwehr in allen Stockierten mittelft Hakenleitern durch die die V b- Klasse der 5. Gemeinde-( Mädchen-) Schule unter Führung Furius die Küchenthür zu öffnen vermocht und war blut- Fenster einsteigen mußten. Hierbei wurde ein Brandmeister des Lehrers Luh einen Spaziergang nach dem zoologischen überströmt die Treppe hinuntergelaufen. Timm eilte auf den burch herabfallende Glassplitter am Auge anscheinend erheblich Garten. Am Schöneberger Ufer stoben die Mädchen plöglich Boden, war aber, als die durch Furius alarmirten Hausbewohner verlegt. Am 25. d. M. Morgens brachte der Schiffer Timm treischend auseinander, denn ein Junge, der als der Sohn des Polizei herbeigeholt hatten, dort nicht mehr zu finden; er war dem Former Fusius in dessen Wohnung, Franfediftr. 14, an- Schuhmachers Neinthal festgestellt wurde, hatte die Reihe det entkommen und ist bis zur Stunde noch nicht ergriffen. Das scheinend aus Eifersucht mittelst eines Laschenmessers mehrere Mädchen durchbrochen und jagte dieselben durch Fuchteln Messer, das er zur Blutthat benutzt hatte, war ganz neu und Stiche in die Brust, in den Arm und in den Rücken bei. Der mit einem fleinen Stocke in Angst und Schrecken. wurde sonderbarerweise um 12 Uhr Mittags von der Frau Thäter ergriff die Flucht. Vormittags wurde ein Handelsmann der Lehrer den bedrängten Mädchen zur Hilfe eilte und des Hausverwalters vor der Küchenthür der Frau Timm'schen in seiner Wohnung, in der Kastanien- Allee, erhängt vorgefunden. dem Jungen feine Ungezogenheit untersagte, hieb diefer Wohnung gefunden. Der Verwundete wurde alsbald in seiner Auf dem Flur des Hauses Am Königsgraben 10 wurde Nach auch auf den Lehrer ein und floh in den Laden seines Vaters. Dieser strafte nun nicht etwa den Sohn, sondern wies den Lehrer Wohnung zu Bett gebracht und ihm von einem herbeigerufenen mittags die Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefunden. Arzt Nothverbände angelegt. Furius hat einen besonders tiefen, In der Nacht zum 26. b. M. entstand in dem Schantlokal grob aus seiner Behausung und drohte demselben in seiner Wuth nicht ungefährlichen Stich in die linke Seite der Brust, zwei im Beteranenstr. 20 eine Schlägerei, wobei der Arbeiter Wittnebel mit einem Spaten, welchen er ergriffen und drohend erhoben Rücken unter jedem Schulterknochen und einen vierten in den dem Arbeiter Liezmann mehrere Messerstiche in den Oberschenkel hatte. Wer weiß, was geschehen wäre, wenn nicht einer der rechten Oberarm erhalten, Der Messerstecher ist als ein roher, und dem Schlosser Lehmann einen Stich in den Arm beibrachte. vielen empörten Augenzeugen dieser Szene ihm in den Arm g gewaltthätiger Mensch bekannt und bereits mehrfach wegen Be- Der Thäter wurde verhaftet. thelligung an Schlägereien 2c. bestraft worden; vor drei Jahren hat er auch schon wegen Körperverlegung seiner Ehefrau eine Gefängnißstraße von 6 Monaten zu verbüßen gehabt. " " des Gerichts- Beitung. 213 fallen wäre. Reinthal Vater und Sohn hatten sich nun gestern wegen Unfugs bezw. thätlicher Beleidigung des Gemeindelehrer Lutz zu verantworten. Während der Junge mit Rücksicht auf sein jugendliches Alter mit einem sehr ernstlichen Verweise davon kam, verurtheilte das Gericht den Vater zu 5 M. Geld buße. Buchdrucker- Bewegung. Die Bewegung hat find die Lohnau und di wurde find die M nämlich von de Anzeige geftern übrigen Ha Salle'se stündige position In fratisch neunstü um 10 willigt. M Jacob, ftimme aus. S Bewegu tönnen. St Erste Ve Erfurt, girte) Das E fizzende und ftimmu S die Be zu beft es nic Konfer begnüg nicht liche die Be Roct 2 Raiser Wefter vorhar welche meist s K trage industr Bahl werde für 70 in gr fertigt. Arbeit feien t und de die Le vorget an ber fertigu worbe der Gehilfenschaft bie er diese aneign welche zur Ar zu ma möglic mehr R nicht Dormi geht bie welche Kolleg noch i früher Später Ertrunken. Das schon so oft gerügte Bootschaukeln hat am Freitag Nachmittag abermals ein Opfer gefordert. In der vierten Stunde mietheten sich bei dem Bootverleiher Schwarz an Grobe Amtsüberschreitungen eines Nachtwächters beder Werftstation der Oberspree drei junge Leute im Alter von 18 und 20 Jahren ein kleines Ruderboot, sogen. Schwertfeger, schäftigten geſtern die III. Straskammer des Landgerichts I. Auf der Anklagebant befand sich der städtische Nachtwächter Gottum eine Partie nach dem an der Oberfpree gelegenen Restaurant lieb Stach, ein Beamter, der schon zweimal auf dem DisWaldkater" zu machen. Die ruhige Gangart des kleinen Bootes einen Umfang schien aber den Infaffen wenig zu behagen, denn plöglich fam siplinarwege wegen ungebührlichen Verhaltens und Beleidigung genommen. Das gänzlich ablehnende Verhalten der eine junge Mann auf den tollkühnen Gedanken, in dem Boot von Zivilpersonen bestraft worden ist. Als Belastungszeuge trat einen Schaufelwalzer" zu veranstalten, worin ihn die anderen Kandidat der Theologie Martin Sternberg gegen den Brinzipale gegenüber dem Bestreben Beiden fleißig unterstüßten. Dieses Vergnügen sollte aber nur Angeklagten auf, welcher einen unliebfamen Auftritt mit dem ihren arbeitslosen Kollegen Brot zu verschaffen, hat selbst selben in folgender Weise schilderte: Gr sei am 3. März d. I. der Organisation fernstehenden Buchdrucker begeistert und überal 3. allzubald ein recht jähes Ende nehmen, denn das Boot schlug us plöglich um und alle drei Infaffen fielen ins Wasser. Obgleich aus Greifswald nach Berlin gekommen. Er sei im evangelischen sind dieselben in die Kündigung mit eingetreten und haben sich von dem in der Nähe befindlichen Grundirwerk sofort mehrere Bereinshause in der Auguststraße abgestiegen. Am Abende Hunderten dem Unterstützungsverein angeschlossen. Das G dritten März habe er noch eine Zusammenkunft pfinden für die Nothwendigkeit eines gemeinsamen Handelns i Arbeiter mit einem losgelösten Handkahn nach der Unglücksstelle mit einigen alten Herren gehabt und den Hausvater ein so intensives, daß selbst die Aeltesten nicht zurückschreckten fuhren, konnten nur zwei der jungen Leute gerettet werden, beim Fortgehen um den Hausschlüssel gebeten. Es sei ihm und ihre Kündigung einreichten. Welche Anstrengungen seiten während der dritte, der bereits unter ein Floßholz gerathen war, seinen Tod in den Wellen fand. Der Ertrunkene war der gesagt worden, daß er sich nur an den Wächter zu wenden der Prinzipalität gemacht werden, um Uneinigkeit in die Reihe zweitälteste Sohn des in Friedrichsfelde wohnenden Maschinisten brauche, derfelbe würde ausschließen. Gegen 1 Ubr Nachts sei der Gehilfen zu bringen, geht u. 2. daraus hervor, daß N., der in einem kaufmännischen Geschäft Berlins als Volontär er zurückgekehrt und zwar in völlig nüchternem Zustande. In ihnen in München seitens der Prinzipale jeder Rechtsbeistand zu der Gegend des Vereinshauses habe er den Wächter getroffen, gesichert wurde betreffs der Erhaltung ihrer Anrechte an thätig war. und denselben gefragt, ob er Wächter sei. Auf die bejahende Rassen des Unterstützungsvereins für den Fall, daß sie als Streib Verhaftung eines Bankiers und Loosehändlers. Bor: Antwort, habe er den Angeklagten ersucht, ihm das Haus offen brecher aus denselben ausgeschlossen würden; im Falle Mi gestern in früher Morgenstunde ist durch die hiesige Kriminal- au schließen, aber die kurze Antwort erhalten: das habe ich lingens der Klage will man ihnen sogar die bisher geleistete polizei der bekannte Loosehändler August Fuhse, welcher sein nicht nöthig." Der Zeuge habe seine Aufforderung noch zweimal Beiträge bis zur Höhe von 2000 Mart ersetzen. Bant- und Loosgeschäft Friedrichstraße 79 hat, in seiner Woh- energisch wiederholt, worauf der Wächter sich umgedreht fannt gewordenen Kündigungen, deren noch lange nicht alle g und ihm eine fräftige Ohrfeige versetzt habe. Nun meldet sind, belausen sich soweit uns darüber bis Montag nung, Franzöfifchestraße, wegen Betruges und Unterschlagung von dem Wächter verlangt, daß derselbe ihn Morgen Nachrichten zugingen aufzirka verhaftet und in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen habe er Der Wächter war sofort dazu während 1500 Gehilfen die Forderungen sofort bewilligt Fuhse schwebte vor einiger Zeit ein Gerichtsverfahren. Er war zur Wache begleite. den Spieß um und stieß den erhielten. Bezeichnend ist das Verhalten der Berliner war beschuldigt, mit Hilfe eines jungen Mannes, der in seinem bereit, drehte aber Geschäft angestellt war, sich in den Besitz eines Gewinnlooses Beugen vor sich her, als sei dieser der Sistirte. Alle Vor: Prinzipale; trotzdem die mildeste Form der Kündigung gewählt gesetzt zu haben. Dasselbe hatte er mit noch anderen Loosen haltungen des Mißhandelten seien fruchtlos gewesen, noch auf war, indem der Wunsch darin ausgedrückt wurde, daß während einem Unteragenten überlassen, er aber hatte eher als jener er- der Treppe zum Polizeibureau habe der Wächter ihm einige der Kündigungszeit eine Einigung herbeigeführt werden mög fahren, daß dieses Loos gezogen sei und darauf hin soll er ein sehr Büffe versetzt. Im Bureau habe der Wächter sich zunächst über haben einzelne der Herren Prinzipale ihre Personale sofort ent unlauteres Manöver infinirt haben, um jenes Gewinnloos wieder den Zeugen beschwert, der ihn durch wiederholtes unnüßes Fragen, laffen, ein Vorgehen, was nur dazu beiträgt, die Reihen der G an sich zu bringen. Das ist ihm auch geglückt. In erster Instanz ob er der Wächter sei, belästigt habe. Dann habe der Beuge bilfen noch mehr zu festigen. Fortgesetzt widmet die freisinnig war er zu einer Gefängnißstrafe von mehreren Wochen verurtheilt, verlangt, daß auch zu Protokoll genommen werde, daß der Breffe der Bewegung absprechende Artikel; Denunziationswu in zweiter Instanz aber freigesprochen worden. Dieser Vorfall er- Wächter ihm eine Ohrfeige gegeben, es sei ihm aber von dem und Unkenntniß der Berhältnisse ringen darin um die Balme! scheint jet freilich in einem eigenthümlichen Lichte, nachdem der Schußmanne gesagt worden, eine solche Beschwerde müsse der Grund der jetzigen Verhaftung bekannt wird. Fuhse hat näm- Lieutenant selbst ausnehmen. Zwei Tage darauf hat der er haben. Der Vorsitzende, Hamburg, 24, Oftober. Die Buchdrucker Bewegung 9500 geht land noch Grun Der W Grun das K beuten 9 fettion verthe Die B bie 3 einma graffin Armee das v Bild, noch noch Werti Schiede Wohn mit 2 bie St lich in Annoncen und Blakaten zu einem Gesellschaftsspiel in der Gemißhandelte dann Anzeige gegen den Wächter gemacht, wie überall in Deutschland so auch in Hamburg rubia ibre Antiftlaverei- Lotterie aufgefordert und die Spieler in den Glauben Im Verhandlungstermine legte der Angeklagte sich einfach Gang. Kein Wunder deshalb, daß gerade in den Kreisen, welche Leugnen, versetzt, daß er im Besitz von 1000 Loosen dieser Lotterie sei. aufs bestritt, den Zeugen geohrfeigt und den Arbeitern immer die Selbsthilfe predigen und die Trade Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die 1000 Loose, deren gestoßen zu Landgerichts- Rath Unions in England als Muster empfehlen, jetzt( à la Eugen Nummern er bezeichnet hatte, noch im Tresor der Nationalbant Braun, wieder Veranlassung, das Verhalten eines Richter) am ärgsten auf die Buchdrucker- Gehilfen räsonnirt wird für Deutschland sich befinden. Außerdem hat Fuhse Antheil- Beugen, des Schuhmanns, der die Aussage des Wächters weil diese sich die Kündigung auf die Zeit zurecht gelegt haben feine die ihnen am besten paßt. Dennoch haben von Hamburger scheine zur preußischen Klaffenlotterie verausgabt, und zwar von ins Tages- Journal eingetragen batte und Loosen, die er zwar früher besessen, die er aber für 25 000 Mart frühere belastende Aussage abzuschwächen suchte, mit Entschieden Zeitungsdruckereien sich verpfändet hatte. Es mußte also angenommen werden, daß beit zu rügen. Aus der Beweisaufnahme gewann der Staats- alle mit ihrer Gehilfenschaft, auf Grund der Forderungen Die Ausnahme bildet nur die Aktien Fuhse nicht in der zu honoriren. Endlich lag gegen ihn die Beschuldigung vor, daß genau so zugetragen, wie der zeuge Sternberg sie erzählt. Der Gesellschaft vorm. J. F. Richter, in deren Verlage der 11 sich mit einer allen beiterinnen statt, in der die zahlreich Anwesenden in er Mündelgelder unterschlagen habe. Wie hoch die unterschlagene Angeklagte habe sich einer groben Amtsüberschreitung schuldig Hamburger Reform" erscheint. Da dieses Blatt, früher Summe sich beläuft, ist noch nicht festgestellt; der eigenen Angabe gemacht, die streng geahndet werden müsse. Er beantragte eine von Bedeutung, jest nur noch eine Auflage von etwas über 2000 Gesängnißstrafe von sechs Monaten. Das Urtheil lautete auf hat, so spielt dasselbe hier feine Rolle. Gestern fand eine Ver fammlung der Graphischen Hilfsarbeiter und Ar Am Postschalter. Wegen Beleidigung eines Postbeamten den Fällen, in welchen eine Arbeitseinstellung der Buchbrucer Friedenau's mehrere Herren gemüthlich beim Schoppen, als ein stand gestern der 17jährige Handlungslehrling Max Herbst vor gehilfen eintreten sollte, fich solidarisch mit denselben des Fuhse zufolge beträgt sie 8000 Mart. drei Monate Gefängniß. ,, Das ist Einer von der Friedenauer Sprengwagen Gesellschaft". Vor einiger Zeit saßen in einem Restaurant Gaft hereintrat, der eine Schirmmütze mit einem rothen Tuch- der 89. Abtheilung des Schöffengerichts. An einem August- erklärten. Weiter meldet Herold's Telegraphenbureau and streifen trug. Auf Befragen, was das wohl für eine Uniform Mittage hatten sich verschiedene Personen vor dem Schalter eines Hamburg unterm 26. Oktober: 400 Gehilfen erhielten ihre Forde fei, erklärte ein in Friedenau wohl bekannter jovialer Herr der hiesigen Postamtes angesammelt, welche mit Ungeduld darauf rungen bewilligt, 120 wurde die Bewilligung in Aussicht geftellt Tafelrunde dies mit obigen Worten. Derselbe war nicht wenig harrten, daß das Schalterfenster geöffnet würde. Hinter dem 206 Gehilfen wurde gekündigt. 170 ist bereits vor acht Tagen In Stuttgart bewilligten J. H. W. Diek, Vereinsbruder überrascht, als er fürzlich eine schöffengerichtliche Vorladung er- felben waren die Postgehilfen Heine und Wogulla mit dem Kaffen- gekündigt worden. hielt, um sich wegen Beleidigung zu verantworten; denn der abschluß beschäftigt. Sie hielten deshalb das Fenster geschlossen, Herr in der Uniformmüze war ein Mitglied der Heilsarmee um nicht bei ihrer Abrechnung, bei der sich ein Fehler ein und und hatte jene Worte gehört. Thatsächlich sollen die Bediensteten geschlichen hatte, gestört zu werden. Ein Herr aus dem Publikum der Friedenauer Sprengwagen Gesellschaft Schirmmüßen mit flopfte ans Fenster und bat um eine Rohrpostkarte mit dem Berothen Zuchstreifen tragen. 4 Pfatz. Die Gehilfen haben in Ludwigshafen merken, daß er es fehr eilig habe. Der Postbeamte Wogulla dem Bericht der Frankfurter Zeitung" vollständig gefiegt. reichte das Gewünschte heraus und schloß das Fenster wieder. große Druckereien nahmen sämmtliche Forderungen an; nad Dre bie noffe Max Zeising, hat ein Strafmandat von 5 M. erhalten, schwerte sich darüber, daß ein später Gekommener ihm vorgezogen gelehnt. Der Vorsitzende des Rauchklubs ,, Dornröschen", Ge- Die draußen Stehenden murrten und besonders der Angeklagte be- vierte, die den bisherigen Zarif nicht bezahlte, hat fie allein ab In Kaiserlautern wurde kein gemeinsame weil er in der Nacht vom 20. September in dem Lokal Feld- wurde. Der Kollege des Beamten Wogulla erklärte dem Letzteren, daß Borgehen erreicht. In 2andau, Speyer und Neukad unter Untern hätten vorzug folle, lich die Le sei eb mittel 9 wie d fich de Biifd Die Re möchte Untern zicht S unten die K gelang felben ude den. urde, ezeg imer Deis Ver den An ufen Laffe fei. Effem hten dem nem n er inft ein men, gten fern und Fand, eilte Des ver tlich Lagte walt Obes fein des egen tigte, aben lärte Vers chen erden piel achte cung chen Blich bes ber hteln 213 und Diefer ters. ehrer Buth oben der ges ftern rers auf veife Beld an der chaft it bie Serall ch zu Em 3 ift secten eiten Reihe daß bzu n die Streits Mif fteten Halle a. S. Die Buchdruckerei des sozialdemokratischen Salle'schen Volksblattes" führt am 1. November die neun stündige Arbeitszeit unter entsprechender Erhöhung der Grund positionen ein. " find die Aussichten günstig. In Frankenthal wird bei einer 1. In Anbetracht, daß der handwerksmäßige Betrieb mehr Auf Grund ihrer fachmännischen Kenntnisse bestreitet die Lohnaufbesserung weiter gearbeitet. In den übrigen Städten und mehr verschwindet, dafür der großkapitalistische Betrieb in Bersammlung, 1. daß die in der Petition des Vereins deutscher und dort, wo die Verhandlungen in letzter Stunde scheiterten, unserer Branche in der Gestalt der Konfektion immer maß- Tabatjabrikanten und Händler" angeführten" Prozentsätze der wurde gekündigt. gebender wird, ist es Pflicht aller Arbeiter und Arbeiterinnen der Sonntagseinnahmen für die Gesammtheit zutreffen; 2. daß bei Mainz, 25. Oktober. Vier Druckereien bewilligten sofort, Schneiderbrauche, auf diesen Theil der Produktion ihre Haupt- Einführung der Sonntagsruhe in den Bigarren- und Tabakläden diese Geschäfte unter der Konkurrenz der Restaurateure und nämlich die fozialdemokratische Mainzer Boltszeitung", sowie aufmerksamkeit zu lenten. von den Offizinen Gottsleben( Anzeiger"), Reuter( Neuefter durch ihre ifolirte Stellung und namentlich durch den Druck des In Erwägung, daß die Lage der Arbeiter und Arbeiterinnen Schnapsläden leiden werden. Die in der Petition des Vereins deutscher Tabakfabrikanten Anzeiger") und Thayer. In den übrigen Druckereien erfolgte Bwischenmeister- Systems, bei langer Arbeitszeit, geringem Lohn und Händler" ausgesprochene Befürchtung, das Publikum würde gestern Abend die Kündigung bis auf zwei. Von 159 Gehilfen und schlechten Arbeitsräumen, eine durchaus menschenunwürdige nach Einführung des betreffenden Gesetzes Sonntags seinen Bedarf by die Forderungen bewilligt an 50, gekündigt haben 69, die ist, verpflichten wir uns, die Errichtung gefnuder Betriebs- an Tabat und Cigarren in Restaurants und Schnapstäden kaufen, übrigen bleiben stehen oder schwanken noch. werkstätten anzustreben. Zur Kennzeichnung derjenigen Waaren, ist für die Dauer nicht zutreffend, sondern höchstens für eine welche in Betriebswerkstätten mit geregelter Arbeits- sehr kurze Uebergangsperiode. Bei den Restaurateuren sind näm zeit u. f. w. hergestellt sind, ist die Kontrollmarke in Anwendung lich die Gigarren theurer als in den Läden und meist auch zu bringen. An Orten, wo diese Maßnahme schwer durchzuführen, schlechter, außerdem wechselt der Raucher auch nicht ohne ist unter günstigen Konjunkturen und bei genügender Organisation zwingenden Grund mit seiner gewohnten Bezugsquelle. Der der Streit als geeignetes Mittel anzuwenden. Ferner müssen kleine Ausfall, der möglicherweise in der ersten Zeit nach Inkraft wir für Abschaffung des Stücklohnes mit aller Energie agitiren treten des Gesetzes für die Ladenbefizer entstehen könne, steht und dafür die Einführung des Stundenlohnes verlangen. Durch aber in feinem Verhältniß zu der Wohlthat, welche Tausenden Einführung des Stundenlognes werden alle aus dem Stücklohn von Handlungsgehilfen durch Gewährung der Sonntagsruhe erhervorgegangenen Uebel fallen." wiesen wird. 2. Nachdem die Kontrollmarke von der Konferenz als treiben- Die Versammlung ist nach Darlegung dieser Momente des Mittel anerkannt, ist derselben der zentrale Charakter ver- der einstimmigen Ansicht, daß die Angestellten in den Tabaklichen. Dieselbe führt den Namen: Kontrollmarte deutscher und Bigarrenläden nicht von der Sonntagsruhe ausgeschlossen Schneider und Schneiderinnen( vorläufig Berlin). Die Kollegen aus- werden dürfen. Sie gestattet sich ferner den Hohen Bundesrath wärtiger Städte, in welchen diese Einrichtung durchgeführt werden darauf aufmerksam zu machen, daß der weitaus größte Theil der soll, haben sich mit der in Berlin bestehenden Kontrollkommission ohne Gehilfen arbeitenden kleinen Ladenbesitzer die gesetzliche in Berbindung zu sehen, um eine einheitliche Agitation nach dieser Einführung der Beschränkung der Verkaufszeit am Sonntag ebenRichtung zu fördern. W. Wendt, Gormannstraße 21. In Gelsenkirchen wurde in der Druckerei der sozialdemofratischen Arbeiterzeitung( Jeup) außer der kürzlich gemeldeten neunstündigen Arbeitszeit die Erhöhung der Grundpositionen um 10 pCt., sowie des Lokalzuschlages von 5 auf 15 pt. bewilligt. Mannheim. Vereinsdruckerei, Generalanzeiger, Hahn& Ro., Jacob, Schatt, Naisberger, Bohl, Löwenhaupt, J. G. Find, Volts stimme neun Stunden bewilligt. Fünf Druckereien stehen noch aus. Bewilligung in Aussicht. Wir hoffen morgen in der Lage zu sein, ein Gesammtbild der Bewegung hinsichtlich der hauptsächlichsten Druckorte geben zu tönnen. Soziale Ueberlicht. Versammlungen. " falls wünscht. Die Versammlung bittet zum Schluß, das Inkrafttreten des Gesetzes baldigst anordnen zu wollen." Rassenbestand pro II. Quartal 213,85 m. Einnahme pro III. Quartal. 392,40. Summa 606,25 M. 385,65 M. Beibt Bestand 220,60 m. Dagegen Ausgabe.. An der sehr animirten Diskussion nahm auch der Begründer des deutsch- freisinnigen Handlungsgehilfen- Vereins, Herr J. Noa, Theil. Er erklärte, die Resolution vollkommen zu unterschreiben. Des Weiteren vertheidigte er den deutsch- freisinnigen HandlungsgehilfenVerein gegen verschiedene demselben gemachte Vorwürfe und Konferenz der Konfektionsschneider Deutschlands zu Berlin. Die Volksversammlung, welche am Sonntag Vormittag führte an, daß sich der Verein für eine gesetzliche dreistündige, im Giskeller Entgegennahme der Berichte der Dele: Sonntagsarbeit ausgesprochen habe. Ihm wurde im Laufe der Erster Sigungstag, Sonntag, den 25. Oftober, girten beslech ſten 2 altre i jes über den Bartei. Debatte entgegen gehalten, daß ein freisinniger Abgeordneter in Vertreten sind Berlin, Stettin, Breslau, Frankfurt, Danzig, fag in Erfurt tagte, war von etwa 1500 Personen besucht. dem genannten Verein sich gegen die gesetzliche Beschränkung Erfurt, Köln, Stuttgart( letztere beide Orte durch Berliner Dele: Zunächst erfolgte auf Wunsch des Vertrauensmannes Marten, der Arbeitszeit ausgesprochen und ihm die Versammlung durch girte) durch zusammen 11 männliche und 2 weibliche Delegirte. Des Einberufers der Versammlung, die Wahl einer Kommission Beifall beigepflichtet hätte. Weitere Ausführungen No a's, Die Ver- welche gegen das Hineinziehen der Politik in die beruflichen Anfizenden, Frau Schwarz- Berlin, 2. Vorsitzenden, Kimming- Stettin fammlung trat diesem Antrage bei, indem sie folgende Refo- gelegenheiten sich richteten, wurden von verschiedenen Rednern und Wendt Berlin, Schriftführern. Eingegangen find Bulution annahm: bekämpft und im Laufe der Debatte noch zu Tage gefördert, daß der ftimmungsschreiben aus Rohrbach und Zürich. Die heute im Giskeller tagende sozialdemokratische Bolts Bigarrenhändler Meier( Geschäft in der Nähe des Morigplates) von Herr Timm- Berlin legte zunächst die Gründe dar, welche versammlung erklärt das Vorgehen der drei Vertrauensmänner den Freisinnigen zur nächsten Stadtverordnetenwahl aufgestellt bie Berliner veranlaßt hätten, auf der Abhaltung der Konferenz Fischer, Schwabe und Graßnich bezüglich ihrer Abrechnung durch werden solle; derselbe zahle seinen Gehilfen monatlich 40 M. bei zu bestehen, und macht hierbei dem Fachblatt den Vorwurf, daß Selbstbestimmung der Revisoren als nicht für richtig. Die ge- freier Station ausschließlich der Wohnung, so daß nach Abzug der & nicht auf der Höhe der Bewegung gestanden hare. Die nannten Personen find von einer sozialdemokratischen Volts- Miethe den betreffenden Gehilfen nur etwa 24 bis 28 M. monatKonferenz wäre vielleicht nicht nöthig gewesen, sofern eine fach versammlung gewählt worden und hätten mithin der Deffent- lich verblieben. Darauf erklärte Herr Noa, er werde Front daliche Diskussion stattgefunden hätte. Statt dessen habe man sich lichkeit es überlassen müssen, die Revisoren zu bestimmen." gegen machen, daß dieser Mann aufgestellt werde. Nach Schluß begnügt zu sagen, man sei mit dem Standpunkt der Berliner Gewählt wurden sodann die Parteigenossen Schaf, Rem der Debatte wurde die oben wiedergegebene Resolution einnicht einverstanden. Hierauf giebt Redner einen Ueberblick über nih, Gutheit, Kleinert und Baar. stimmig angenommen. Auch die anwesenden Freisinnigen die Berliner Lohnverhältnisse, woraus hervorgeht, daß für einen Hierauf erstatteten die Delegirten zum Parteitage, Ad. stimmten für dieselbe. Nach einigen Bekanntmachungen wurde Rock 2 bis 3,50 M., für einen Havelock 2 bis 4 M., für einen Schol. Beu's und Frau ffetten Bericht, in thren die Versammlung mit einem Hoch auf die Bewegung geschlossen. Raifermantel 3 bis 4,50 M., für Hofen 50 Pf. bis 1 M., für Ausführungen den Kernpunkt der dortigen Verhandlungen noch Die Freie Vereinigung aller in der chirurgischen Westen ebensoviel bezahlt werden. Werkstätten seien fast nicht einmal kurz zusammenfassend und sich gegen die Opposition ausvorhanden, sondern es herrsche das System der Zwischenmeister, sprechend. Herr Biest er unternahm es, die Geduld der Ber- Branche beschäftigten Berufsgenoffen hielt am welche für jene Löhne Arbeit annehmen und sich von denselben sammlung wieder einmal auf eine harte Brobe zu stellen und 19. Oktober ihre gut besuchte Generalversammlung ab. Che in eine derartige Unruhe zu erregen, daß der Vorsitzende genöthigt die Tagesordnung eingetreten wurde, theilte der Vorsitzende das Rimming- Stettine rklärt, nach dem Bericht des Verbandes be war, wiederholt eine Vertagung der Versammlung eintreten Ableben des Kollegen Robert Walther mit, worauf sich die Vertrage die Zahl der in Stettin und Umgegend lediglich in der Haus zu lassen, um einer eventuellen Auflöſung berfelben vor- fammelten zu Ehren des verstorbenen Kollegen von den Pläzen industrie beschäftigten Arbeiter 3600. Nach seiner Ansicht sei diese zubeugen. Biester benahin sich in bekannter Manier, seine erhoben. Bahl aber viel zu niedrig, auch in der sogenannten großen Arbeit Rede war eine fortlaufende Kette von Schmähungen und Ver- Kollege Schuster gab darauf den Kassenbericht. Derselbe stellte werde die Frauenarbeit immer mehr vorherrschend. Die Jakets dächtigungen, welche länger mit anzuhören die Versammlung sich folgendermaßen: für 70-80 Pf. und 1 M. z. B. würden von Zwischenmeistern schließlich doch ablehnte, indem sie dem Redner das Wort zu in großen Bosten übernommen und dann durch Frauen ange- entziehen beschloß. Herr Goldberg, welcher Biester folgte, fertigt. Ueberhaupt steht fest, daß die Zwischenmeister billige erlitt das gleiche Schicksal. Der dritte Vertreter der Opposition, Urbeit am liebsten übernähmen, denn durch die billigen Preise Herr Herrmann, sprach wenigstens formal fachlich, fand aber feien die Arbeiterinnen gezwungen, ein Stück mehr zu machen, betreffs des Inhalts seiner Darlegungen ebenso wenig Anklang. und dadurch werde der Profit der Zwischenmeister größer. Auch Liebknecht, Auer, Gutheit, Rant( Rostoc), Falsti bie Lehrlingsausbeutung herrsche in der Konfektion. So sei es( Charlottenburg) u. 2. übernahmen es, der Opposition in ge- Kollege Hollubarsch als Revisor erklärte der Versammlung, vorgekommen, daß in Altdamm, welcher Ort sich in der An- bührender Weise entgegen zu treten unter gleichzeitiger Be- daß Kaffe und Bücher in bester Ordnung gefunden worden waren. fertigung von Englisch- Ledersachen bekanntlich einen Weltruf er sprechung der Hauptmomente der Verhandlungen des Partei Hierauf wurde folgender vom Kollegen Boszinsky gestellte Anworben habe, ein Lehrling 41/2 Jahre habe lernen müssen, während tages. Die Debatte schloß mit der Annahme einer Resolution trag angenommen:" Allen Kollegen unserer Branche, welche er dieselben Kenntnisse sehr gut schon in einem halben Jahre sich hätte( wie bei allen Abstimmungen mit allen gegen einzelne Stimmen), durchreifen und organisirt sind, wenn denselben feine Arbeit zuZubeit aneignen tönnen. In Stettin bestehe ein Verband der Konfektionäre, in welcher die Volksversammlung sich mit den Ausführungen der gewiefen werden tann, eine Reiseunterstützung von 1,50 M. zu welcher übrigens ohne polizeiliche Ueberwachung tage und es sich Delegirten einverstanden erklärt und dem Parteitage ihre volle gewähren, denjenigen, welche feiner Vereinigung angehören, zur Aufgabe gemacht habe, den Deutschen Schneiderverband todt Sympathie ausspricht. Zur Annahme gelangte ferner folgende i Mark." zu machen, indem die Mitglieder des letzteren von ihm auf alle Resolution: Im Weiteren tam ein Fall von Lohnabzug zur Sprache, mögliche Art chifanirt würden. Auch werde die Konfektion immer Die Boltsversammlung erklärt sich mit der Art und Weise, derselbe betraf den bei der Firma Gebrüder Montigel, Chausseemehr Saisongeschäft. in welcher der Redakteur der Berliner Bolts- Tribüne" nach straße, beschäftigten Kollegen Wolfmar. Obgleich der Kollege Reißhaus erklärt, die Herren- Konfektion werde in Erfurt dem Parteitage den persönlichen Kampf fortsetzt, nicht einver- nicht gerade korrekt gehandelt hatte, wurde ihm doch infolge vernicht in vorherrschendem Maße betrieben, man beschäftige sich standen und ersucht die Preßkommission, dafür zu sorgen, daß schiedener Aussagen der Kollegen über die Handlungsweise der vorwiegend mit der Anfertigung von Damen- Konfektion. Redner derartige Artikel nicht mehr erscheinen. Firma Unterstützung gewährt. Dann hielt Herr Dr. Pinn unter geht dann des Näheren auf die Lage der Zwischenmeister ein, Damit hatten die Verhandlungen ihr Ende erreicht und reichem Beifall einen Vortrag über May Nordau's Buch: Konwelche sich durchaus nicht in der glänzenden Lage befänden, wie schloß die Versammlung mit einem begeisterten dreifachen Hoch ventionelle Lügen der Kulturmenschheit." Zum Schluß sei noch Kollege Rimming es dargestellt hätte. Wer sich von denselben auf die internationale völferbefreiende Sozialdemokratie. mitgetheilt, daß im Bericht über die Septemberversammlung noch in guten Verhältnissen befinde, habe das der Prosperität irrthümlich von einer Maßregelung in der Anton'schen Werkstatt früherer Jahre zuzuschreiben. In den 70er Jahren riß Deutsch- Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der die Rede war. Es hat sich herausgestellt, daß eine Maßregelung land in der Konfettion den Weltmarkt an sich, verlor diesen aber Freien Bereinigung der Kaufleute beschäftigte sich bei jener Firma nicht stattgefunden hat. päter wieder, einestheils, weil die deutsche Konfettion am 22. Oktober mit dem Vorgehen des Vereins deutscher Tabalnoch in den Windeln lag, andererfeits, weil nach dem fabrikanten und-Händler und der deutschfreisinnigen Partei gegen Der Verein deutscher Schuhmacher( Zahlstelle Berlin) Grundsatz billig und schlecht gearbeitet worden war. die Sonntagsruhe in den Zigarrengeschäften. Das Referat hielt hatte am 19. Oktober seine Mitgliederversammlung. In der Der Unternehmer frage nicht danach, ob die ganze Menschheit zu Bigarrenhändler inte. Nachdem derselbe die verneinende selben hielt Herr Ringsdorff einen Vortrag über den PauperisGrunde geht, sondern nur nach dem Profit. Mit der Zeit komme Stellung der großen Mehrheit der namhaftesten Vertreter des mus Englands, und die englischen Gewerkschaften. Von einer Das Kapital felbst dahinter, daß es den Arbeiter selber besser aus Freisinns gegenüber der gefeßmäßigen Sonntagsruhe Diskussion über den Vortrag, welcher sehr beifällig aufgenommen beuten tönne, als durch Zwischenmeister. allgemein und im Handelsgewerbe speziell gewürdigt hatte, ging wurde, nahm man Abstand. Dem Antrage des Kollegen Lau, Rogge verbreitet sich des Näheren über die Damen Kon er zu einer Kritik der von ihm verlesenen Petition über, welche betr. Gründung einer Bibliothek, wurde folgender Antrag entgegenfektion und zeigt an einigen Beispielen, wie die Sachen überaus der Verein deutscher Tabakfabrikanten und Händler an den gestellt und auch angenommen: Die heutige Versammlung bertheuert werden dadurch, daß sie durch 10-12 Hände gehen. Bundesrath gerichtet hat und in der es für nothwendig erachtet möge beschließen, von von der Anschaffung einer Bibliothek Die Bügler würden so unverschämt ausgebeutet, daß sie sich nicht wird, daß, um die Tabak- und Zigarrenhändler nicht durch den Abstand 311 nehmen, vielmehr das dazu vorhandene einmal ordentliche Nahrung kaufen könnten; aus diesem Grunde Ausfall der Sonntagslosung zu schädigen, die betreffenden Ge- Geld zu Gunsten der Arbeiter= Bildungsschule zu graffire unter ihnen der Schnapsteufel. Man müsse suchen, auch schäfte denen gleichgefeßt werden, welche fich mit dem Verschleiße wenden, und zwar in der Weise, daß, soweit das Gelb Die Zwischenmeister heranzuziehen, damit wir eine schlagfertige von Genußmitteln befchäftigen und in Bezug auf die Sonntags- reicht, den Mitgliedern das Eintrittsgeld hiervon bezahlt wird. Armee bilden fönnen. arbeit nicht unter die betreffenden einschränkenden gesetzlichen Ferner ist die Versammlung der Meinung, daß die ArbeiterFrau Branzler giebt zunächst die Lohnstatistik und ergänzt Bestimmungen fallen. Redner wandte sich gegen die Behauptung, Bildungsschule ein besseres Bildungsinstitut ist, als eine Bibliothek, das von Herrn Rimming Gesagte. In Danzig zeige sich dasselbe daß die Sonntagslofung ganz ausfallen werde, da ja das Gefeß und da sie fernerhin bestehen soll, sind wir verpflichtet, biefelbe Bild, wenn auch in anderer Weise, da die Konfettion dort eine fünfstündige Verkaufszeit gestatte, und zerstreute ferner alle auch materiell zu unterstützen." Ginem verheiratheten Kollegen, welchen in der Petition bezüglich einer welcher schon lange an der Proletarierkrankheit darniederliegt, noch nicht so weit vorgeschritten sei, weil die Arbeiter daselbst Befürchtungen, welchen noch nicht leistungsfähig genug wären. Auch in Köln seien feine Schädigung der betreffenden Geschäfte durch die Beschränkung wurden 10 M. bewilligt. Die nächste Versammlung findet am Werkstätten vorhanden, deshalb die Löhne gleichfalls sehr ver- der Sonntagsarbeit Raum gegeben ist. Die Restaurateure u. f. w. 2. November bei Gründel, Dresdenerstr. 116, statt. schieden. Die Arbeitsräume würden zugleich als Schlaf- und würden durchaus nicht den Bigarrenhändlern Abbruch thun, sonWohnräume benugt, dieselben schlechten Verhältnisse herrschen, dern das Publikum sich an anderen Tagen mit Tabar und mit Ausnahme von Kottbus, überhaupt in allen Orten. Bigarren versehen. Der Redner faßte feine Ausführungen, auf Kollege Timm vertritt die Ansicht, daß die Zwischenmeister die ein näheres Eingehen bei der vielseitigen und eingehenden unter allen Umständen bekämpft werden müssen und von den Grörterung, welche die Angelegenheit in letzter Zeit gefunden, Freie Vereinigung der Graveure und Ziseleure. WanderversammUnternehmern Betriebswerkstätten einzurichten sind. Deshalb hier nicht nöthig erscheint, in folgender Resolution zusammen: lung am 28. Ottober, Abends 9 Uhr, in Hensel's Festsälen, Brunnenstr. 129, die Berliner die Absicht, mit der Kontrollmarke Die heute, den 22. Oftober, tagende öffentliche Versamm Ecke Invalidenstraße. Die Geschäftsstockungen in unserem Gewerbe; Referent Herein Berliner Kolportage- Buchhändler. Dienstag, den 27. Oftober solle, welcher die gestellten Bedingungen erfüllt. borzugehen, die nur demjenigen Unternehmer ertheilt werden lung" laufmännisch Ungestellter in Tabak- und Bigarren- Berkaufs- Kollege Blühmte. Natür geschäften beschließt, an den Hohen Bundesrath das Ersuchen zu abends 8 Uhr: Sigung Stralauerstr. 67( Wiegel). Ganverein Serliner Bildhauer. Versammlung Dienstag, den 27. Dfdadurch richten, die Lage der Arbeiter von Grund auf bessern zu können; legteres der Petition, welche vom Verein deutscher Zabalfabrikanten tober, abends 29 Uhr. Vorlesung über Todesstrafen. Naturheilverein Norden. Heute Abend 8% Uhr Schwedterstraße 23: ſei eben nur möglich im Wege der Expropriation der Arbeit und Händler, t. V. Auguſt Deter, dem hohen Bundesratheont mittel durch die Gesellschaft. zugestellt worden ist und den Zweck hat, die in Aussicht stehende Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekasse.( G. 6. 71). Reißhaus entgegnet dem Kollegen Timm, daß er ebenso gefeßliche Einführung der Sonntagsruhe für die in diesem Ge- Bureau: Südwest, Hollmannstr. 6. Dienstag, den 27. Ottober, abends sich dann gegen die Art, welche Kollege Kimmig vorführte. Die treiben, nicht Gehör au schenken. wie dieser das Syſtem der Zwischenmeister bekämpfe, und wendet schäftszweige thätigen kaufmännischen Angestellten zu hinter- or, Vorstandssigung im Restaurant Storbert( frußer Wray), Bens Zwischenmeister seien das Produkt der Entwickelung. So lange Die heutige Versammlung ist der Meinung, daß gerade den in Tabat- und Zigarrenladen thätigen Personen, welche an möchten, würden wir dies Uebel nicht wegdebattiren. Der Wochentagen eine durchschnittliche Arbeitszeit Ver- mindestens 16 Stunden, nämlich von 4 Uhr Morgens bis dicht Vortheil bringe. Redner erklärt, er werde nicht gegen die 11 Uhr Abends, haben, wohl eine ausgedehnte Sonntagsruhe unten folgende Resolution Timm stimmen, troydem er die auf zukommt. Es ist im Interesse der törperlichen und geistigen dieser Handlungsgehiljen dringend nöthig, gelangten dann folgende zwei Resolutionen zur Annahme. Die- daß sie nach 16stündiger täglicher Arbeitszeit am Sonntag Muße zur Erholung haben. O er be Te ge ontag 9500, billigt cliner wählt brend möge t ents Ge unige svuit alme! gebt ihren velche τα δεξ Fugen wird, Daben Durger zigen ungen ftien e die Früher 2000 Vers Ar allen ruder Iben au Forde eftellt Eagen uderd nad Dre bie in ab fames abt hätten lich leite felben lauten: uns dabei nicht die Hoffnung, " Don täglich nob Die Kommission des dritten Berliner Reichstage- Wahlkreises zur Aufbringung der Gelder für die Delegirten zum Parteitag in Erfurt erfucht alle Diejenigen, welche noch im Besige von diesbezüglichen Listen sind, schnellstens abzurechnen. Der Kassirer der kommission wohnt Mariannenjir. 34, part.,. Kohlhardt. Die kommission. 21. Achtung, Moabit! Da die zu Sonntag, den 25. Oftober, in Ahrens Braueret, Thurmstraße, angefagte Bersammlung Umstände halber nicht stattfinden konnte, wird hiermit bekannt gemacht, daß Sonntag, den 1. November, bestimmt eine folche naiſindet und Dr. Sütgenau in berfelben bas Diefera übernommen hat. Weiteres durch Annonse Freitag und Sonntag. Berliner Naturheilverein 2. Dienstag, den 27. Oftober, Abends 8% Uhr, in Weißenfee, Schloßrejtaurant Sternecter, öffentlicher Vortrag. Barbier- und Frisenegehilfen Berline! Große öffentliche Versamm tung Dienstag, den 27. Ottober, Abends 10 Uhr, in Breuer's Salon, Große Grantjurterstr. 74. gatob. Verband deutscher Jimmerleute Schönebergs und Umgegend. Versammlung Mittwoch, den 28. Oktober, abends 8 Uhr, Grunewaloftr. 210, bet ver= Borchardt, Schulzenstraße 28. " Sasenclever", Abends Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ecke der Großbeerenstraße. " " Privat Lese- nud Diskutirklubs. Dienstag. Proletarier",( Pankow), fommen. S Theaterklub elmerding", Abends 9 Uhr, in Sanf's eigentliche Brand kaum 3 Stunden dauerte, soll die Katastrophe bei 8% Uhr, im Restaurant Scholz, Kastanten Allee 35. Gäste willkommen. Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstraße beträchtlicher als 1879 sein; die Bewohner schwebten in größter Agitationsverein assalle", bei Drügemüller, Wienerstr. 31. Nr. 162. Gäste willfominen. Bergnügungsverein ,, Saturnalia." Jeden Lebensgefahr. Das Gemeinde- Archiv ist unversehrt. Lese- und Diskutir- Klub für Männer und Frauen Johannes Wedde", Dienstag Sigung mit Damen bei Noll, Andreasstr. 3, Anfang 9 Uhr. Nachher: Abends 9 Uhr, im Zotale von G. Lange, Manteuffelstraße 60. Männer und Tanz. Gäste willkommen. Stockholm. Wie berichtet wird, ist bei der Trockenlegung Bergnügungs- und Theaterverein Romeo", Frauen als Gäste willkommen. Rothe Flagge", Abends 8% Uhr, Abends 9 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Gäste willkommen.- Bergnügungs eines Moores auf dem Gute Eckhamn im Kirchspiel Vassunda Hornftr. 11 bei Bechlin. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Berein„ Nord Itch t", Abends 8-11 Uhr, bei S. Sperling, Görligerstr. 87. ein untergegangener Eichenwald entdeckt worden, welcher ein Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends Neue Mitglieder werden aufgenommen. Bergnügungs- Verein, Fidele " Uhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein der Böttcher Brüt ber", Abends s uhr bei Berndt, Berlebergerjir..are mode Areal von ca. einem Hektar umfaßt. Die gewaltigen Stämme, Steineiche", Lichtenbergerstr. 21 bei Seife. Gesangverein Freund fchaft", bet Oswald Berliner, Brunnenstraße 114. Gefelliger Verein ,, Brüderschaft" N., Abends 9% Uhr, Restaur. Deutscher von denen einige freigelegte eine Länge von 18 Metern besigen, Gesangverein„ a r- Reichsadler, Beuffelstr. 9.- Berein ehmal. 37 er, Abends 9 Uhr, im König liegen ziemlich dicht beieinander und einige nahe unter der Obers monta", Flottwellstr. 5 bei Bartels. Arbeiter- Gesangverein Olympia", stadt- Kasino, Holzmarttstr.72. Dilettantenverein ,, Nord", lebungsst. Dienstag fläche. Das Holz ist, mit Ausnahme der Oberseite an den flach Buckowerstraße 8 bei Jung. Männerchor, Süd- Ost" 1, köpniderstr. 191 Abend 8%-10% hr. Aufnahme neuer Mitglieder. Tambourverein ,, Frei bei Foge. Gesangverein Waldtapelle", Friedrichshagen, bei Blant. weg!", Dienstag und Freitag Uebungsstunde Weinbergsweg 11 b b. Wenzel.- liegenden Stämmen, wohl konservirt und hat eine sehr dunkle Gesangverein ,, Wiederhal I", Wrangelstr. 141 b. Schmidt. Gefangverein Rauchtiub Rosenblätter", Abends 8 Uhr, bei Leopoldt, Yort- u. Mann- blauschwarze Farbe. ,, Schildhorn", Usedomstraße Nr. 33 bei Mieke. Gesangverein steinstr.- Gcte. Gäste willkommen. Rauchklub humoristische Pfeifen" Fidelitas", Bergitraße 68 bei Keller. Gefangverein Allegro", brüder", Abends 8 Uhr, Kleine Markusstraße 10. Gäste, durch MitStockholm, 26. Oftober. Aus Haparanda werden von heute Kaiser Franz Grenadier Platz 7. Gesangverein Myrthenblätter", glieder eingeführt, willtoniment. Rauchklub Borsig", jeden Dienstag Vormittag 9 Grad Kälte gemeldet. Belforterstraße 15 bei Schneider. Gefangverein Bruderherz", Strauß- Abends 9 Uhr Borsigftr. 10a, bei Noact. Gäste herzlich willkommen. bergerstr. 3 bei Birt. Ihn'scher Gesangverein, humor", Straußberger- Neichenberger Rauchtiu b. Jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, Reichen- Gibraltar, 26. Oftober. In Algier wurde vorgestern Abend straße s b. Birt. Gesangverein ,, un verzagt2", Moabit, Wilsnackerstr. 63 bergerstr. 128 im Restaurant" Sum Pfeifen- Lange". Gäste, durch Mitglieder um 8 Uhr 40 Minuten ein leichtes Erdbeben beobachtet, welchem bei Ilges. Gesangvereinhoffnung 2", Wilmersdorf, bei Gräß. eingeführt, willkommen. Rauchklub Portorico". Jeden Dienstag Gefangverein ,, Waldtapelle 2", Berliner Bockbraueret. gestern Vormittag ein Sirocco folgte. Nähere Einzelheiten über Gefangverein Abend 9 Uhr Manteuffel Straße Nr. 119 bet Grewling. Gäste ,, Arbeiter: Maibund", Nowawes, bei Gärtner, Wallstraße. Gesang willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Rauchtlub die eingetretenen Beschädigungen fehlen. verein Vorwärts 3", Friedrichsfelde, bei Momber. Gefangverein Dämmerwolfe" Dienstag Abend 9 Uhr Böchstraße 51. Gäste Fretes Lied 2", Friedrichsberg, Frankfurter Chauffee u. Dorfstraßen- Ecke sind willkommen. Rauchklub Einigteit" Abends um 9 Uhr b. Neusch. Gesangverein" Wanderlust", Schöneberg, Grunewaldste. 110. bei Water Rubs, Swinemünderstraße 82. Rauchflub Der Elf" Gesangverein Sänger Freiheit", Naunynstr.43 b.Fröhlich.- Gesangverein jeden Dienstag Abends 8 Uhr, Wrangelstraße 32, bei Hoffmann. Rauchklub Sängerhain", Fichter. 29 b. Strösche.- Gefangverein ,, Sängerfette", Ambalema" Abends 8½ Uhr, Reichenbergerstraße 73 A bei Faustmann. Gräfeftr. 34 b. Fiebig. Mufit- und Gesangverein ,, Firmitas", Adal bert: Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Geselliger straße 8 bet Schneider. Gesangverein Kreuzberg", Lichterfelderstr. 7-8 Verein Slim bim" Abends 9 ühr bei George, Großgörschenstr. 16. Herren als ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) bei Winter. Gesangverein" yboly", Urbanstr. 88, bei Bollandt. Ar Gäste willkommen. Vergnügungsverein Glück auf" Abends 8 Uhr im Re- Dresden, 26. Oft. Bei der heutigen Landtags- Stichwahl beiter- Gesangverein Freiheit", Adlershof, bei Albrecht. Gesangverein fiaurant Blant, Schönleinftr. 1. Gäste willkommen.- Geselliger VergnügungsAlte Linde", Oppelnerstr. 13, bei Boden. Gesangverein Bor: verein, Amicitia", Abends 9 Uhr, im Lotal von Marowski, Barnimstr. 47. in Dresden Altstadt wurde Weßlich( f.) mit 3760 St. gewählt; wärts 4", Rathenowerstraße, Restaurant Walhalla. Gesangverein ,, i= Vergnügungsverein Reichstrone", Sigung Abends 9 ubr, in der Gegenkandidat Winkler( Soz.) erhielt 2251 St. Iaria", Blumenstr. 46, bei Went. Gesangverein ,, Alpenglode", Lands: Reichert's Restaurant, Müllerstr. 7. Gäste willkommen. Statklub ,, Fidele London, 26. Oktober. Die Maschinenbauer am Tyne und bergerstr. 31 bei Musehold. Gesangverein Euterpe", Gericht Brüder", jeden Dienstag von 8-11 Uhr Kottbuser Damm 74 bei Hilfe. Meara haben heute ihren Arbeitgebern Gesangvereinreiheit 3", Schönhauser Allee 45 b. Päbold. Gäste, welche durch Mitglieder eingeführt werden, haben Zutritt. zum Ende Gefangverein ,, Echo 3", Behlendorf, Karlstr. 12 bei Rost. Gefangverein ehemaliger Schüler der 38. Gemeindeschule. Heute Sigung im Restaurant Woche gekündigt, weil die Arbeitgeber die Forderung der Ginigteit 2, Landsbergerstraße 31 bei Musehold. Gefangverein Noll, Andreassir. 8. Arbeiter betreffs der Ueberzeit nicht bewilligen wollen. Man Gorgenlos", Röslinerstr. 17 bei Wendt. schätzt die Zahl der Arbeiter, die durch einen Streit beschäftigungs los werden dürften, auf etwa 30 000. Grenoble, 26. Ottober. Der Personenzug zwischen Lyon und Grenoble ist bei dem Bahnhof Moirans entgleist. Die Zahl der Todten wird auf etwa acht, diejenigen der Schwerverwundeten auf 20 bis 25 angegeben. straße 10. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Imgegend. Dienstag: Geselliger Verein ,, 61imbim", bet George, Gr. Görschenstr. 16. Theaterverein, Afazie", Abends 9 Uhr, bei Seife, Staligerstraße 54. Theaterverein, Eichenfranz", Waldemarstraße 17. Tambourverein Deutsche Ei che", Fürbringerstr. 7, Nebungsstunde. Vergnügungsverein " Fidelio 1" erbittet Buschriften an Emil Gläser, Cuvrystr. 53, zu senden. Bergnügungsverein Fidelio 2", Reichsgarten, Oranienstr. 108. Theater: verein„ Stern". Die Sigungen finden alle Dienstag 9 Uhr in Lehmann's Restaurant, Alexandrinenstr. 32, statt. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Musikverein Edelweiß" 9 Uhr im Restaur. Müller, Mariannenstraße 46. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Anatreon", Abends von 9-11 Uhr, bet Keßner, Annen" im Restaurant Poppe, Lindenstraße 106. Quartett- Berein, Wedding Vermischtes. Verein Wikmann soll, wie die„ National- Zeitung" meldet, infolge von Meinungsverschiedenheiten mit dem Gouverneur von Deutsch Kolonialdienst nachgesucht haben. Ostafrika, Freiherrn von Soden, seine Entlassung aus dem B Depeschen. 19: der Briefkasten der Redaktion. Beru, 26. Oftober. Durch den gestrigen Brand in Meistraße 16. Gefangverein udwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, ringen wurden sämmtliche Wintervorräthe der dortigen Be- Quittung. Zwei Mark sind mir von den Sattlern bet bet Stumfe, Ackerstraße 123. Männer Gefangverein" Olympia" völkerung vernichtet. Die Löschversuche waren infolge des herr- Kröger'schen Werkstatt, 30 M. von den Steinfegern Berlins und bet Gerth, Prinzenstraße 106.- Männer- Geſangverein„ Alt- Dessau" jeden schenden Föhn erfolglos, auch mit der vortrefflichen Hydranten- 10 M. von Herrn Pfeiffer( Bäcker) zur Unterstützung der streifenden Dienstag Abends 9 Uhr Gesangsstunde bei A. Niemann, Görligerstraße 42. Gäfte stets willkommen. leitung fonnte nichts ausgerichtet werden. Die Wälder bei dem Weißgerber überwiesen worden. Berliner Turngenossenschaft", Fritz Trapp, Biefenthaler 9. Männer Abtheilung. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr Blumen- 2 Stunden entfernten Dorf Brinenzwyler geriethen ebenfalls in straße 6a, 4 Tr. straße 63a. Männer- Turnverein" Jahn", Rirdorf( eigene Turnhalle, Brand und der Ort selbst konnte nur mit großer Mühe vor den Fleischer, Nürnbergerstraße. Wir bitten 2,40 M. für das Biethenstraße 72 a), Lehrlings Abtheilung Dienstag Abends 9 bis 10 Uhr. Theater= und Vergnügungsverein Flammen geschützt werden. Von Thun und Interlaken wurden Inserat einzusenden, ohne vorherige Zahlung kann die Aufnahme Bulcania", in Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäste, Tamen und Herren, will: Isofort Lebensmittel nach Meiringen gesandt. Obwohl der nicht stattfinden. " Achtung, Töpfer! Auf dem Ban der Töpfermeister Otto Klamann und Fuchs, Neue Jakobstraße, gegenüber der Schmidstraße, find wegen der Fensterfrage Kollegen gemaßregelt und ist über diesen Bau die Sperre verhängt. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Grosse Versammlung 319/11 am Mittwoch, den 28. Oktober, Abends 81/2 Uhr, in Lehmann's Salon, Schwedterstr. 24. Tagesordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versamm lung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder und Verschiedenes. 388/3 Freitag, den 30. Oktober, Abends 81/2 Uhr, im Lokale Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Brandjenversammlung der Eisen- und Metalldreher. 1. Vortrag: Die Prostitution und ihre Ursachen. 2. Diskussion. 3. Vorschläge zur Wahl eines Beisitzers. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Achtung! Vergolder! Achtung! Große öffentliche Versammlung der im Vergoldergewerk besch. Arbeiter n. Arbeiterinnen Mittwoch, den 28. Oktober, Abends 81/2 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstraße 75( unterer Saal). Tagesordnung: 1. Lassalle und die heutige Sozialdemokratie. 2. Diskussion. 3. Abrechnung des Streitkomitees. 4. Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung halber ist es Pflicht eines jeden Einzelnen, in der Versammlung zu erscheinen. Die Herrn Ganske, Vogt und Wilh. Baark sind hierdurch besonders eingeladen. Die Agitationskommission. Große öffentliche Versammlung für Arbeiter und Arbeiterinnen für am Dienstag, den 27. Oktober, Abends 8½ 11hr, im oberen Saale des Herrn Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Vortrag über den Abwehrstreit der Handschuhmacher in Friedrich3hagen, Burg, Osterwieck 2c. Referent: Herr Th. Mehner. 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. Es ist Pflicht aller aufgeklärten Arbeiter, speziell der Handschuhbranche, in dieser Versammlung zu erscheinen. Durch Säulenanschlag wird dieselbe nicht bekannt gemacht. Der Einberufer.[ 2295 Fachverein der Lederarbeiter. Am Sonnabend, den 31. Oktober, in Joël's Salon, Andreasstr. 21: Grosses Tanzkränzchen. Zur Aufführung gelangt, Die Bismarckspende", ausgeführt von Vereinskollegen. Billets( Herren 50 Pf., Damen 30 Pf., intl. Tanz) sind bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern und im Arbeitsnachweis, Louisen- User 22 bei Sperling, zu haben. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand. 202/8 Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, den 28. Oktober, Abends 8 Uhr, bei Norbert, Beuthstraße 21: Erster Zyklus- Vortrag aus dem Gebiete der ,, Rechtskunde". Mitgliedsbuch legitimirt. Gäste 20 Pf. Entgegennahme der Beiträge. Aufnahme neuer Mitglieder. Der Vorstand. Möbel, Spiegel and Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Tanzmaitre 374M 401/6 Robtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! 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